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JUNGE MACHER AM START

Interview: Mit JULIUS BRINK, dem amtierenden Beachvolleyballweltmeister

AUSGABE FEBRUAR 2010

COUCH POTATO

TALENTE GESUCHT

Heute mit MAX, dem FREESTYLE FOOTBALL Profi!

MAX

Der wahre Sport für Nichtsportler

JULIUS

World Cup 2010 München

Wir waren dabei!

Bericht vom Mega Event im Januar 2010 Gemeinsam mit dem Gewinner des KIDZ-NEWS Wettbewerbes ging es nach München zu Red BULL zum CRASHED ICE World Championship. 2 Tage voller Action-Highlights und einem Spektakel , das wir so noch nie erlebt haben.

Bei SEGA zu Besuch

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Wusstest Du schon, dass... Es gibt viele Gründe warum Du mindesten eine Fremdsprache lernen solltest. Mehr dazu erfährst Du auf Seite 3 in dieser bzw. auch noch in der nächsten Ausgabe oder bei uns im Internet unter www. kidz-news.com.

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Die KN-Reporter bei Sega. Eingeladen zum Spiele-testen wurden die Jugendlichen Anna, Niclas, Fabrice und Marius. .....

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Vancouver 2010

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von Fabrice

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JugendREPORTER

Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen von Marius

Zwar lag das Hauptaugenmerk bei unserem Besuch bei Sega auf Vancouver 2010, da das Spiel genau an diesem Tag auf den Markt kam, jedoch wurde auch die Spaß- und Actionversion des WinterOlympia Games, nämlich „Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen“ erwähnt und veranschaulicht. Auch von diesem Spiel erhielt die Jugendredaktion der Kidz-News eine Vollversion für die Nintendo Wii und zahlreiche MerchandiseArtikel. Zuhause angekommen wurde das Spiel natürlich zuerst auf Herz und Nieren getestet. Und siehe da: die Operation verlief erfolgreich! Der Nachfolger von „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen“ aus dem Jahr 2008 glänzt durch die verbesserte Interaktivität, die zum Beispiel mit dem WiiBalance-Board unterstützt wird. Bei der Fahrt durch den Eiskanal lenkt man dann durch die Gewichtsverlagerung des Körpers. Ein weiteres, witziges Feature ist der Wii-Wetterkanal. Mit ihm kann man sogar das reale Wetter von Vancouver während der eigenen Wettkämpfe simulieren. Vor Spielbeginn wählt man seinen Charakter aus einer Reihe weltberühmter Videospiel-Helden und sogar einigen neuen Gesichtern aus. Hat man anschließend die Disziplin gewählt, die man spielen möchte, kann es auch schon losgehen. Das Spiel bietet die Möglichkeit entweder alleine gegen den Computer zu spielen oder aber auch mit bis zu vier Freunden gleichzeitig Medaillen zu sammeln. Leider ist das Spiel nur für Wii und Nintendo DS erhältlich, jedoch kann Sega nun den Gamescom Award 2009 – Best of Family Entertainment sein Eigen nennen.

Marius

Zu Besuch bei SEGA mit dem KIDZ-NEWS-TEAM Die ganze Tr

uppe!

Mehr dazu unter: www.kidz-news.com

Schnell gab es die ersten Einweisungen für Vancouver 2010 vom jungen Entwickler-Team, nachdem wir freundlich in den heiligen Hallen von SEGA empfangen wurden und ohne lange zu fackeln konnte jeder der Kidz-News-Reporter seine eigenen ersten Erfahrungen mit dem offiziellen Videospiel der olympischen Winterspiele 2010 machen. Auf eine große Leinwand wurde das Spiel im Vorführraum projiziert und alle machten es sich auf der Couch und den Sitzsäcken gemütlich. Als ich das Spiel dann zum ersten Mal spielte war ich wirklich begeistert – besonders die Grafik war beeindruckend. Obendrauf gab es dann sogar noch haufenweise Merchandise-Artikel, Demos und sogar Vollversionen von Vancouver 2010 für jeden Jugendreporter. Da ich vor Ort nur wenige Disziplinen testen konnte, beschäftigte ich mich zuhause nochmal in Ruhe mit dem Spiel. Schnell wird klar, dass es sich bei Vancouver 2010 eher um eine Simulation mit Schwerpunkt auf Bewegung und Grafik handelt. Die 14 verschiedenen Disziplinen lassen so gut wie keine Wünsche offen, wobei ich mir gerne noch den BiathlonModus gewünscht hätte. Dieser wurde leider komplett ausgelassen. Sehr positiv fand ich die Tatsache, dass Originalstrecken rekonstruiert wurden, was auch Couch-Potatoes mal echtes Olympia-Feeling spüren lässt. Die Unschärfe, die bei erhöhtem Tempo entsteht, vermittelt die Geschwindigkeit einfach nur super und auch die kurzen Ladezeiten lassen kaum Verschnaufpausen zu. Allerdings macht der Online-Modus meines Erachtens mehr Spaß als offline gegen den Computer zu spielen, da dieser die Strecken oft eher unrealistisch absolviert. Mit echten Gegnern ist einfach mehr Nervenkitzel und Spannung vorhanden. Das Spiel ist trotzdessen nicht zu einfach gestaltet und mithilfe der Weltrangliste im Online-Modus kann man immer topaktuell alle Rekorde einsehen.


AUSGABE FEBRUAR 2010

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Das Leben eines

COUCHPOTATO oder das seltsame Gefühl eines Spitzensportlers, der mit Sport überhaupt nichts zu tun hat!

Definition Bei den Couch Potatos handelt es sich um, vor allem in Amerika vorkommende Extremsportler. Die von ihnen praktizierte Sportart „Extreme Cocooning“ ist bereits seit den 1960er Jahren olympisch. Das Besondere an dieser Extremsportart besteht darin, dass man während der Ausführung, bei der es sich primär um fernsehen handelt, Nahrung zu sich nehmen kann. In vielen Ländern wird diese Sportart, genau wie Damenfußball, als Krankheit bezeichnet und behandelt. Ein Jahr nach der Erfindung des Fernsehers (1886) wurde in den USA die NCPA (National Couch Potato Association) gegründet. Auf der Basis der amerikanischen NCPA wurde 1949 im Sinne der Globalisierung die internationale Organisation „CPA“ gegründet, bei der eine Weltrangliste geführt wird. Aktueller Weltranglisten Erster und Couch Potato Weltmeister ist George W. Bush.

Das Sportgerät

Zur Gerätschaft des Couch Potatos zählt eine Fernbedienung, ein möglichst großer Fernseher und eine ebenfalls große Couch, die genug Platz für den eigenen Allerwer-

testen, sowie für diverse Nahrungsmittel und Getränke bietet. Je mehr Nahrungsmittel und Getränke auf die Couch passen, umso seltener muss man aufstehen und Nachschub besorgen. Es gilt die Regel: Bedarf/Abend = (2 Liter Getränke + 500g Chips)/h Nach dieser Faustformel lässt sich nun ein gemütlicher Alltag planen. Hierzu muss man einfach die geplante Dauer in die Formel einsetzen. Es empfiehlt sich zusätzlich eine Pinkelflasche bereitzuhalten. Diese Vorrichtung minimiert das Aufstehrisiko um 63%. Die Fernbedienung ist eines der wichtigsten Equipments eines jeden Couch Potatos. Nur die Fernbedienung erlaubt es in der modernen Zeit ein Profi unter den Couch Potatos zu werden. In der Vergangenheit übernahm die Ehefrau diese ehrenvolle Aufgabe, als es noch keine technische Lösung für eine Fernbedienung gab. Diese Alternative funktionierte allerdings nur mit größeren Verzögerungen, da es seine Zeit brauchte, bis die Alte zum Programmwechsel am Fernseher angekommen ist und war somit in den seltesten Fällen zum Powerzapping geeignet. Der Vorteil dieser Fernbedienung war, dass sie im Vergleich

zum damaligen Fernsehbild in Farbe war. Die Ehefrau war damals die erste Universalfernbedienung der Welt, da man mit ihr von der Couch aus nicht nur den Fernseher, sondern auch den Kühlschrank bedienen konnte. Außerdem funktionierte sie mit Sprachsteuerung. Damit konnte sich der damalige Couch Potato ganz auf das Trinken und Chipsessen konzentrieren. Ab den 1950er Jahren kam es aber immer öfter zu Scheidungen. Ab der Ehefrau v3.0 und später, funktionierte die Sprachsteuerung oftmals nichtmehr. Dies ist auch auf die über die DNA weitergegebene Emanzipationsentwicklung zurückzuführen. Aus diesem Grund erfand man dann zur Abhilfe die elektronische Fernbedienung. Dies hatte zur Folge, dass man mit zwei Händen Chipstüte, Getränk und Fernbedienung zeitgleich bedienen musste. Diese Tatsache erschwerte diese Sportart zusätzlich, wodurch sich eine noch stärkere Spezialisierung der Profis herauskristallisiete.

Die yvio Spiele haben gewonnen Annika Ziemba aus Worms Frederik Müller aus Mannheim Stefan Kegel aus Darmstadt

Die Schwierigkeit mit der die Couch Potatos zu kämpfen haben besteht darin, dass der Couch Potato über geschickte, feinmotorische Koordinationsfähigkeiten verfügen muss, da er nur so eine möglichst effizientes, kaloriensparendes Handling mit Fernbedienung, Chipstüte und Getränk kontrolliert durchführen kann.

Einblicke in die WELT Mit Sprachen Menschen kennen lernen und dass auch noch mit jeder Menge Spass. Schülersprachreisen, Multi-Sprachenjahr, Work & Travel. Hauptsache, weg von zu Hause und aktiv rein ins Vergnügen. Sprachreisen sind wieder voll im Trend. Wer richtig getaktet ist, wird auch dieses Jahr versuchen, auf Reisen zu gehen. Ziel ist jedoch nicht der Ballermann auf Malle. Vielmehr sind ausgesuchte Sprachreisen ein Thema. Die Eltern unterstützen es sicherlich gerne, weil die Kinder ja was fürs Leben lernen. Ihr, die Jugendlichen, seid endlich mal auf euch alleine gestellt und habt eine Menge Spaß. Um euch ein paar Argumentationshilfen für das Gespräch mit euren Eltern zu geben, haben wir einfach mal ein paar Gründe aufgeführt, warum ihr unbedingt und das auch noch dieses Jahr auf Reisen gehen müsst. Vielleicht fallen euch ja noch ein paar weitere knackige Argumente ein.

Forsetzung folgt

nd la us A s in e eg WW nd la us A s in e eg W ege ins Ausland

USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Australien, USA, Kanada, Großbritannien, Irland,Frankreich, Australien, Spanien, Neuseeland, Südafrika, Singapur, USA, Kanada, Irland, Australien, Neuseeland, Südafrika, Singapur, Frankreich, Spanien, Ecuador, Costa Rica,Großbritannien, Hongkong, Japan, China, Belgien Frankreich, Ecuador,Neuseeland, Costa Rica, Südafrika, Hongkong,Singapur, Japan, China, BelgienSpanien, Ecuador, Costa Rica, Hongkong, Japan, China, Belgien ƒ High School Year ƒ Work & Travel ƒ High School Year ƒ Work & Travel ƒ Privatschulen und Internate ƒ Au Pair ƒ High School Year ƒ Privatschulen und Internate ƒ Au Pairƒ Work & Travel ƒ 3 Monate Schüleraustausch ƒ Praktikum im Ausland ƒ Privatschulen und Internate ƒ Auim Pair ƒ 3 Monate Schüleraustausch ƒ Praktikum Ausland ƒ Sprachreisen ƒ Auslandsstudium ƒ 3 Monate Schüleraustausch ƒ Praktikum im Ausland ƒ Sprachreisen ƒ Auslandsstudium ƒ Studienjahr im Ausland ƒ Volunteer-Programme ƒ Sprachreisen ƒ Auslandsstudium ƒ Studienjahr im Ausland ƒ Volunteer-Programme ƒ Multi-Sprachenjahr ƒ Master Language Programs ƒ Studienjahr im Ausland Volunteer-Programme ƒ Multi-Sprachenjahr ƒ MasterƒLanguage Programs ƒ University Foundation Year ƒ Schulhalbjahre in allen Ländern ƒ Multi-Sprachenjahr ƒ MasterinLanguage Programs ƒ University Foundation Year ƒ Schulhalbjahre allen Ländern ƒ University Foundation Year ƒ Schulhalbjahre in allen Ländern

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Erlebnisbericht

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The Winner Marius Dieser Artkel wurde im Team erarbeitet und von Marius geschrieben. Anna, Nino, Niclas, Fabrice und Marius. „Endlich“, dachte ich mir, als ich in die neue E-Klasse stieg und wir die ersten Kilometer hinter uns legten, „jetzt geht’s los!“. Seit Wochen hatte ich mich nämlich schon auf das Red-Bull-Crashed-Ice Event in München gefreut. Nicht nur die Tatsache, dass ich live dabei war, sondern auch, dass ich mit der Kidz-News-Redaktion in der ersten Reihe stehen durfte und Bereiche betreten konnte, die für „Normalsterbliche“ absolut tabu waren. Das war schon ein tolles Gefühl! Als wir dann im Hotel ankamen – zugegeben die Vorfreude auf das Wochenende ließ die Hinfahrt nicht allzu lange wirken – übertraf schon die Lobby all meine Erwartungen, denn das Motel One war total modern eingerichtet und wir wurden direkt am Eingang schon vom Red-Bull-Team erwartet. Wegen einiger Staus und Pausen auf der Hinfahrt hatten wir ein wenig Zeitdruck, denn die Qualifyings sollten schon bald starten. Also schnell aufs Zimmer, umziehen, fertig machen und Abmarsch! Vor dem Hotel warteten dann auch schon zwei Shuttle-Busse von Red-Bull, die uns auf direktem Wege zum Olympia-Park, dem Austragungsort von Red-Bull-Crashed Ice, brachten. Als wir dann im Olympia-Park ankamen und aus dem Shuttle-Bus stiegen erstarrte ich für einen Augenblick: Aus dem Gelände des Olympia-Parks ragte eine riesige Startrampe, die in keinem Verhältnis zu der Startrampe, die ich mir vorstellte, stand. „68% Gefälle“ hieß es im Internet; das klingt schon viel, aber darunter konnte man sich natürlich nicht allzu viel vorstellen. „Wer hat sich das bloß ausgedacht?“, überlegte ich „Der muss doch total verrückt sein!“.

JugendREPORTER Unsere erste Anlaufstation war allerdings nicht die Strecke, sondern das MediaCenter, wo sich alle Presse-Mitarbeiter und TV-Teams aufhielten – und dieses Mal auch die Kidz-News-Redaktion. Dort haben wir schon die ein oder anderen Blicke auf uns gelenkt, als wir, fünf Kinder, oder besser gesagt Jugendlichen, dort mit unseren Fotokameras und Camcordern im Media-Center einmarschierten. Eine Red-Bull-Mitarbeiterin hieß uns dann Willkommen und überreichte uns Flyer mit Informationen zum Event und unsere Bändchen, die uns Zutritt zu den PresseBereichen gewährten. Danach konnten wir aber endlich zur Strecke und uns das Spektakel mal aus nächster Nähe ansehen. Kaum zu glauben, mit was für einem Tempo die Fahrer die Strecke runtersausten! Nach einigen Rundgängen und genügend Bildmaterial beschlossen wir dann uns wieder auf den Weg ins Hotel zu machen.

dia-Center und jeder überlegte sich eine gute Position wo er seine ganz persönlichen Schnappschüsse machen konnte. Ich entschied mich, während des Rennens auf der großen Tribüne bei der Zielkurve zu bleiben – dort hatte man den besten Überblick über die gesamte Strecke. Zwischen 16:30 Uhr und 17 Uhr erfolgte dann der Einlass der Zuschauer und die Menschenmassen stürmten auf das Gelände. Der erste Durchlauf sollte um 18 Uhr starten, aber schon gegen 18:30 Uhr berichtete die Moderation, dass der Olympiapark nun schon knapp 35.000 Menschen fasste und somit völlig überfüllt war. Damit hätte wohl keiner gerechnet, denn es wurden ``nur`` maximal 30.000 Besucher erwartet. Wie auch immer, wir hatten unsere Plätze und konnten den Start kaum abwarten. Bald war es dann soweit: Auf den riesigen Live-Screens wurde nun ein Countdown bis 18 Uhr eingeblendet und alle Zuschauer zählten im Chor die Zeit herunter. Die Stimmung war echt super!

Besprechung Der Countdown beim Frühstück Beim Frühstück am nächsten Morgen setzten wir uns erstmal zusammen und besprachen den Tagesablauf. Glücklicherweise hatten wir dann erstmal bis 14 Uhr Freizeit und so beschlossen wir eine kleine Tour durch München zu machen. Ich war zwar schon mal dort, aber ich muss sagen, München hat mich wieder aufs Neue überwältigt. Besonders auf unserer Shopping-Tour wurden wir schnell fündig und so kamen wir vollbepackt wieder im Hotel an. Wir verglichen noch kurz unsere Errungenschaften aus der Stadt und machten uns fertig für das Rennen. Dick eingepackt und bis auf das Gesicht vermummt trafen wir uns dann mit den Anderen in der Lobby, denn laut Wetterbericht sollte es diese Nacht bis zu Minus 15 Grad kalt werden. Aber das schreckte uns nicht ab, denn wir freuten uns riesig auf das Rennen – Komme was wolle! Nach der Ankunft im Olympiapark um 16 Uhr sammelten wir uns zunächst im Me-

Anna, Nino, Niclas, Fabrice und Marius

wurden die Läufe relativ zügig durchgeführt, was den Zuschauern natürlich gut gefallen hatte, da es kaum mal eine Pause gab. Action pur! Auch Stürze blieben nicht außen vor, aber die Fahrer konnten sich ja durch ihre dicke Polsterung nicht großartig verletzen. Als dann bekannt gegeben wurde, dass der Favorit, Jasper Felder aus Schweden, gleich an den Start kommen würde, waren alle total gespannt. Doch was war denn da los? Warum erschienen denn am Start nur drei Fahrer? Keiner wusste was passiert war und warum Jesper nicht am Start war. Doch als die drei angetretenen Fahrer im Ziel ankamen, wurde bekanntgegeben, dass Jesper sich bei den Qualifyings verletzte und deshlab nicht am Rennen teilnehmen konnte. Schade, wir hätten ihn gerne live gesehen, denn immerhin war er seit 5 Jahren ungeschlagen. Als dann vor dem Halbfinale eine Pause eingelegt wurde, waren alle sehr angespannt, da nur noch einer der acht restlichen Fahrer ein deutscher Fahrer war. Würde er das wirklich schaffen? Könnte er trotzdem cool bleiben und das Rennen vielleicht sogar gewinnen? Damit hatte keiner gerechnet, denn ein Großteil der 100 Teilnehmer stammte aus Deutschland. Das Halbfinale war vorbei und alle waren erleichtert, dass der letzte Deutsche es sogar bis ins Finale schaffte . Anschließend fuhren die vier Verlierer aus dem Halbfinale um Platz acht bis fünf, was für uns ehrlich gesagt nur noch Nebensache war, weil wir das Finale kaum abwarten konnten.

Der Countdown kam bei Null an und alle waren gespannt was passieren würde, als plötzlich alle Scheinwerfer angingen und die laute Musik alle 35.000 Zuschauer überraschte. Nacheinander flitzte dann je ein Vertreter seiner Nationalität mit seiner Landesflagge die Piste hinunter – Deutschland zuletzt. Die Show konnte also beginnen! Es wurden noch kurz die Regeln erklärt - es waren ja nicht allzu viele – und schon begannen die ersten Durchläufe. Die Eisläufer starteten immer zu viert und die beiden schnellsten kamen eine Runde weiter. Da es insgesamt 100 Teilnehmer gab, Dann war es soweit: Die vier Finalisten traten an den Start und die Menge tobte. Martin Niefnecker aus Garmisch-Partenkirchen, auch “die Keule” genannt, war der letzte Deutsche im Rennen. Die Ampel lief ab und schaltete auf Grün, die Boxen öffneten sich und die Zuschauer waren nicht mehr zu halten als die Finalisten sich die Strecke hinabstürzten. Hinein in die enge Schikane und ab an die Spitze hieß es dann für „die Keule“. Unmittelbar nach Impressum der Hälfte der Strecke konnte Niefnecker Herausgeber: Astrid Birnbaum Burkardt den Sack zu machen und ließ die restliRedaktion: Frank Steinberger, Astrid Birnbaum chen Finalisten, wenn auch knapp, hinter Burkardt sich. Mit letzter Kraft stürzte er sich dann Layout: Astrid Birnbaum Burkardt, Frank ins Ziel, wo er dann von seinem gesamSteinberger ten Eishockey-Team mittels „Häufchen“ Fotografie/Bildbearbeitung: Jens Hedtke empfangen wurde. So entstand dann im Internet: Jens Hedtke Verrantwortliche Anzeigenredakteure: Bruchteil einer Sekunde ein riesiger MenFrank Steinberger und Astrid Birnbaum Burkardt schenhaufen im Zielbereich und spätestens Druckstandort: Esslingen ab diesem Zeitpunkt hatten sich auch die letzten Zuschauer überwunden ihre Hände Anschrift von Verlag und Redaktion: in die Luft zu reißen und den deutschen Friedrich-Ebert-Str. 107, 55276 Oppenheim Weltmeister im Red Bull Crashed Ice zu Telefon: 06133 - 491 4834 feiern - Was für ein Wochenende! Fax: 06133 - 571 4921

Das Finale

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DANKE!


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Julius Brink Amtierender

BEACH -

VOLLEYBALL

WELTMEISTER

Interview mit Julius Brink anläßlich des Crashed Ice World Cups in München, geführt durch KIDZ-NEWS Reporter Marius (Gewinner des Jungreporter-Ausschreibens), Anna, Nino, Niclas und Fabrice.

INTERVIEW NINO: Hallo Herr Brink, ist für sie das Spektakel auch so beeindruckend? Jb: ja auf jeden Fall. 50.000 Zuschauer, wie ich gehört habe und noch viele draußen, die noch nicht reinkommen konnten. Das ist bei unseren Beachvolleyballturnieren nicht der Fall.Ich glaube das Höchste, was wir mal hatten, waren so 10.000. Natürlich haben wir beim Beachvolleyball auch ganz andere Temperaturen. Das ist schon ziemlich beeindruckend für mich. NIC: Sie haben ja schon den Kontrast erwähnt. Wie sind sie denn auf die Idee gekommen, hier bei dem Crashed Ice World Cup von Red Bull dabeizusein? Das hat ja nichts mit Beachvolleyball zu tun. JULIUS:Natürlich nicht. Aber Red Bull ist ja mittlerweile schon eine Marke bzw. viel mehr sogar eine Lebenseinstellung, die viele Sportarten unterstützen, die auch etwas extravagant sind und in den Lifestyle passen. Da ist Beachvolleyball natürlich auch ganz weite vorne und so ein Event wie hier, der ins Leben gerufen wurde, steht im Kurs natürlich ganz hoch. So etwas schaue ich mir natürlich gerne an, weil es auch die gleichen Interessen sind. ANNA: Waren Sie auch schon auf anderen Veranstaltungen von Red Bull? JULIUS: Ja natürlich. Red Bull selbst ist ja keine Sportmarke, sind aber ansonsten auf sehr vielen Events vertreten und da habe ich schon ganz, ganz viel gesehen. Im letzten Jahr war ich z.B. auf einem Event in Köln. Da gings um eine freestyleartige Fußballveranstaltung und man konnte zeigen, was man alles mit dem Ball. Kann. Das war sehr, sehr interessant. Jetzt freue ich mich hier zu sein. Natürlich habe ich auch einen Fulltime-Job zu erledigen mit Training und allem anderen, aber wenn es die Zeit zulässt schaue ich mir immer wieder gerne so etwas an. FABRICE: Was gefällt Ihnen bis jetzt am Bes-

ten von Red Bull? JULIUS: Natürlich muss ich sagen, dass die Beachvolleyball-Veranstaltungen wie auch in Klagenfurt, meine Sportart ist und mir auch am meisten gefällt. Aber überall, wo Red Bull auftaucht, ist immer richtig was los. Ich denke, hier entsteht ein richtiger Hype und das ist auch das coole. MARIUS: Würde es sie mal reizen, die Bahn selbst zu testen? JULIUS: Reizen schon, aber ehrlich gesagt bin ich ein richtig großer Schisser und was ich hier so gerade sehe wie schräg das ist, bin ich mir doch nicht so sicher. Vor allen Dingen ist Wintersport überhaupt nicht mein Metier. Ich hab zwar mal in Neuss in der Skihalle auf Skiern gestanden, das sah aber ziemlich übel aus. Solange ich so aktiv Beachvolleyball spiele, lasse ich das dann lieber. Ich kann einfach die Geschwindigkeit beim Wintersport nicht einschätzen. Aber ich finde das natürlich spektakulär, was hier läuft. NINO: Wintersport ist also nicht so ihr Ding. Wie steht es denn konkret um ihre Schlittschuhkünste? JULIUS: Ja, Schlittschuhfahren kann ich auf jeden Fall. Ich bin früher schon immer mit meinem Vater auf zugefrorenen Seen Schlittschuhe gefahren. Ich war mit 17 auch bei mir zu Hause in der Eishalle in Leverkusen unterwegs. Aber ich war da nie so richtig begabt. KIDZ-NEWS Vielen Dank für das Gespräch und noch viel Spass bei diesem Event. JULIUS: Danke auch an euch, das hat Spass gemacht!

lius Brink

brice l. und Ju

KN-Reporter Fa

v. l. n. r. K .-N.Nino in de R. Fabrice, Marius, r Mitte Sta v. Anna, N ic r Sportler Julius Brin las, k

v. l. n. r. Julius Brink, K.- N.R. Anna,

Nino und Nic v. l. n. r. K.-N.-R. Nino, Marius, Fabrice interviewen Marius Brink

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2009

Beachv olley ballwelt meister in Stavan ger 2009 Europe an Tour – 1. Platz 2009 FIVB W orld Tour R om – 1. Platz

2 in 6 9 1 uli 6. J er, nst Mü cm, 186 . kg 84 ldat o s t r k! Spo s Brin riu Ma

FACTS


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Freestyle-Football Talent Interview

mit MAX

Interview mit Maximilian Meyer aus Hillesheim

TALENTE gesucht!

Wir stellen Euch vor. Mehr dazu unter: www.kidz-news.com

Gewinner des Alurunners ist: Stephan Krüger aus Berlin 18 Jahre.

FABRICE: Hi Max! MAX: Hallo Fabrice. FABRICE: Sag mal, Freestyle Football, was ist das eigentlich? MAX:Also zunächst mal haben FreestyleFootball und normales Fußball, wie man es eben kennt, außer dem Ball nicht sehr viel gemeinsam. Beim Freestyle-Football geht es nicht darum den Ball in ein Tor zu befördern, sondern den Ball auf eine möglichst spektakuläre Art und Weise vom Boden fern zu halten. FABRICE:„Spektakulär“ trifft es wohl auf den Punkt, wenn man sich mal anschaut was du mit dem Ball so anstellst! Wie kamst du denn eigentlich zu dieser Sportart? Du hast doch sicher schon vorher Fußball gespielt oder? MAX: Klar, ein gewisses Ballgefühl konnte ich mir schon im Fußballverein aneignen; dort machte ich mit 7 Jahren meine ersten Erfahrungen mit dem Ball. Mit 15 Jahren wurde ich durch ein Video im Internet das erste Mal aufmerksam auf diesen außergewöhnlichen Sport. Ich fand das richtig cool was der Typ da mit dem Ball machte und probierte es direkt selbst aus. Mit der Zeit trainierte ich immer öfter und ich hatte richtig Spaß an der Sache gefunden. So viel Spaß, dass ich meine eigentliche Fußballerkarriere an den Nagel hing um mich nur noch dem Freestyle-Football zu widmen. FABRICE: Ok dann bist du also schon seit mehr als 3 Jahren in der Szene dabei. Wenn du nun auf diese Zeit zurückblickst, was hast du schon erreicht und wo hat dich der Freestyle-Football schon hingeführt? MAX: MAX:Mittlerweile war ich schon auf mehr als 20 Events und Auftritten, teilweise sogar im Ausland, wie zum Beispiel in Tschechien, Schweden und Dänemark. Auch bei Red Bull Street-Styles war ich nun schon zwei Mal dabei; dort kam ich im Dezember unter die besten Acht aus Deutschland. Darauf bin ich auch wirklich stolz, denn als ich damit anfing war der Sport ja erst im Kommen und noch völlig unbekannt, daher hätte ich mir das niemals vorstellen können. Ich hatte sogar schon einen TVAuftritt beim bei DasDing! (SWR), wo ein Porträt über mich und einen guten Freund gesendet wurde. Mittlerweile werde ich auch für Firmen-Events gebucht. So war ich zum Beispiel gerade erst in Berlin auf einem großen Event von HMI. Dort bin ich mit drei anderen Freestyle-Freunden vor mehr als 2000 Menschen aufgetreten. Das war schon cool! Allein dieses Jahr hatte ich schon vier Auftritte – das Jahr 2010 scheint es wohl gut mit mir zu meinen. FABRICE: Das hört sich ja wirklich erfolgreich an! Du sagtest gerade etwas von Freestyle-Freunden. Woher kennt ihr euch eigentlich? MAX:Naja zum einen kennt man sich eben von Auftritten, oft trifft man sich auch wieder, das freut mich dann umso mehr, denn man wohnt ja teilweise sehr weit voneinander weg. Zum anderen bin ich bei www. football-freestyle.de und www.youtube.de (User: m4xfreestyle) aktiv und dort auch relativ bekannt. Man kennt sich eben! Ich

denke das ist wie in jeder anderen Szene auch. FABRICE:Wie läuft denn so ein Turnier eigentlich ab? Gibt’s dort eine Jury oder wie werden die Freestyle-Footballer bewertet? MAX: Wir treten immer einzeln gegeneinander an und haben dann drei Minuten lang Zeit um zu zeigen was wir können. Alle 30 Sekunden wechselt der Ballbesitz. Sind die drei Minuten abgelaufen entscheidet die Jury wer von den Beiden eine Runde weiter ist. Die Jury besteht meistens aus einem Fußballer, einem Football-Freestyler und einem Breakdancer. Ich denke das ist eine ganz gute Mischung. FABRICE:Freestyle-Football, das ist ja schon ein sehr außergewöhnlicher Sport – was genau fasziniert dich denn so daran? MAX:Ich denke der größte Vorteil ist, dass ich mir die Tricks selbst beibringen kann, daher brauche ich keinen Trainer und habe keine festen Trainingszeiten – das macht flexibel. Was mich am meisten fasziniert ist, dass man seinen eigenen, individuellen Stil entwickelt, denn es geht nicht nur darum wer welchen Trick kann, sondern wie man welche Tricks miteinander kombiniert. Das gibt es bei keiner anderen Sportart. FABRICE: Ich denke, dass du ein gewisses Talent für den Sport hast, ist außer Frage, aber trainieren wirst du doch trotzdem viel oder? MAX:Selbstverständlich. Ich versuche jeden Tag mindestens eine Stunde zu trainieren. Meistens klappt das auch ganz gut, wenn ich nicht gerade etwas für die Schule machen muss. Wobei ich das nun auch bald hinter mir habe – im Januar habe ich nämlich endlich meine Abitur-Prüfungen gemeistert. FABRICE:Hoffen wir das Beste! Gibt es auch noch andere Sportarten, die dich interessieren oder konzentrierst du dich wirklich nur noch auf Freestyle-Football? MAX:Also normalen Fußball verfolge ich nach wie vor, ich bin nämlich ein großer Kaiserslautern-Fan. Auf der anderen Seite finde ich so ziemlich alle Freestyle-Sportarten interessant. Da wären zum Beispiel noch Freestyle-Motocross oder FreestyleBMX; solche Sachen sind natürlich auch um einiges gefährlicher als FreestyleFootball. FABRICE:Ja, das stimmt wohl. Denkst du es gibt ein bestimmtes Alter das man erreicht haben sollte um diesen Sport auszuüben oder hast du noch Tipps für die, die nun auch anfangen wollen zu freestylen? MAX: Ich denke je früher, desto besser, wobei die meisten in der Szene mit etwa 12 Jahren anfingen. Hm, Tipps? Naja niemals aufgeben! Hab ich ja auch nie und nun schaut mal was daraus geworden ist! FABRICE:Tja, das stimmt wohl. Max, ich bedanke mich recht herzlich bei dir für dieses Interview und wünsche dir weiterhin viel Erfolg! MAX: Vielen, vielen Dank, auch an die gesamte Kidz-News-Redaktion! FABRICE:Videos und Infos zu Max und Freestyle-Football generell findet ihr auf www. kidz-news.com .


AUSGABE FEBRUAR 2010

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Fabrice

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Anna und Nic

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Kidz-News - Ausgabe 2, Februar 2010  

Kidz-News, die monatlich erscheinende Zeitung für junge Macher herausgegeben von der Birnbaum Verlags- und Mediengruppe

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