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„Wir hatten nichts“ Die ersten Touristen betraten im Dezember 1973 KodhdhipparuBaros. In 40 Jahren hat sich die Hotelinsel stets neu erfunden. Eine Zeitreise von der Palmwedelhütte zum Luxus auf Stelzen. Text: Peter

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Trotz aller Neuerungen will man sich als „echt maledivisches“ Hideaway treu bleiben

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1 Premium Pool Villa: Die zweithöchste Kategorie auf Baros, mit 160 Quadratmetern, Plunge-Pool und Privat-Jacuzzi 2 StandardHütte 1973: Mit Bett, Eimer, Tür und ohne Strom 3 „Nooma“: Ein Dhoni mit Lateinersegel und Doppelbett unter Deck. Mietet man für Sunset-Cruises 4 Hausriff: Bunte Fische, Haie und Rochen

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ie Luft ist heiß und feucht. Wie ein nasser Waschlappen klatscht sie den Gästen aus dem winterkalten Europa bei der Bootsfahrt ins Gesicht. Die Überfahrt im schwach motorisierten Dhoni vom Flughafen zieht sich. Zum Glück. Das Auge versinkt in den Farben des Meers. Tiefes Stahlblau, hartes Ultramarin. Helles Lichtblau über Riffen mit Tisch- und dicken Hirnkorallen. Je seichter das Wasser, desto milchiger das Blau. Die Europäer kommen wegen der Haie, Mantas und Rochen. Sie wollen die riesigen Walhaie sehen, putzige Meeresschildkröten, Schwärme bunter Zackenbarsche und Papageifische. Sie wollen Wärme, Sonne und Sandstrand, einen Hauch vom Paradies. Nach eineinhalb Stunden im Boot ist das Ziel erreicht. Erwartungsvoll setzt am frühen Morgen des 3. Dezember 1973 eine

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Gruppe Italiener und Schweden ihre Füße in den weißen Sand auf der Insel Kodhdhipparu-Baros. Sanft wiegen sich die hohen Palmen im leichten Wind. Flughunde schießen in zackigen Manövern über die 350 Meter lange und rund 300 Meter breite Insel. Ein kleines Paradies. Unterkunft und Vollverpflegung kosten 12,50 Dollar pro Nacht und Kopf. Am Strand stehen sieben grob gemauerte Unterkünfte aus Korallenstein mit Palmwedeldächern.

Kein Strom. Kein Wasser. Kein Telefon. Und keinerlei Ahnung vom Tourismus Jedes Haus hat vier Zimmer mit primitiven Metallbetten von alten Frachtern. Türen aus Schiffswracks. Kein Ventilator. Kein Telefon. Kein fließendes Wasser. Für jedes Zimmer ein Eimer. „Das war alles, das musste reichen. Wir hatten ja nichts“, so Dr. I. U. Maniku. Er erzählt unter hohen Palmen, die sein Vater gepflanzt hat, von den Anfängen des Tourismus. Mit Anfang Zwanzig gründen seine Brüder M. U. und A. U. Maniku nach der Eröffnung der Hotelinseln „Kurumba“ und „Baros“ 1978 Universal Enterprises Private Limited UEPL. Das Unternehmen betreibt heutzutage unter anderem acht Resortinseln, Transportunternehmen, eine Wasserabfüllanlage, ein Kreuzfahrtschiff sowie Reise- und Incoming-Agenturen. „Man hat uns damals für komplett verrückt erklärt“, fasst Dr. Maniku die Reaktionen auf die Hotelprojekte zusammen. 15 Monate vor der Eröffnung von „Baros“ empfängt das erste Inselhotel der Malediven seine Gäste. Der Name Vihamanafushi ist zu kompliziert, also tauft man das Eiland mit 30 improvisierten Zimmern „Kurumba“, das bedeutet in der Landessprache Dihevi so viel wie Kokospalme. Der in unseren Breiten von älteren Generationen gern bemühte Spruch „Wir hatten ja nichts!“ gilt auf den Malediven der 1970er uneingeschränkt. Eine Herausforderung für Nachwuchshoteliers. Kein Strom. Kein Personal. Keine Bank, keine Devisen, keine

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Kredite. Keine Direktflüge. Keine Ahnung von den Gepflogenheiten des Tourismus. Die Pioniere mussten sich auf Privatkredite, aufs Improvisationstalent und auf den mehr oder weniger guten Rat von Freunden verlassen.

Erstlandung erfolgreich. Der deutsche Ferienflieger Condor als Heilsbringer

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1 „Lighthouse Restaurant“: Nah am Wasser gibt es hier Gourmetküche und große Weinauswahl 2 „Kurumba“: Das Hotel machte 1972 auf einer Nachbarinsel auf. Blick in die Küche 3 Hulule Airport in den 70ern: Gang übers Rollfeld 4 „Kurumba“: Die erste Hotelinsel der Malediven. Damals schon: Schlange am Buffet

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Als die Briten den Pachtvertrag für die Militärbasis Gan kündigen, ist das ein Glücksfall für die Hotelpioniere, so Dr. Maniku: „Wir kamen so an Personal, das fließend Englisch sprach und aus der Arbeit in den Offizierscasinos der Royal Air Force wusste, wie man serviert, das akzeptable Umgangsformen und Erfahrung im täglichen Umgang mit Europäern hatte.“ Im Jahr zwei des Malediven-Tourismus kommen 3.790 Touristen aus Italien, Dänemark und Schweden mit Maschinen der Luftwaffe von Sri Lanka ins Land. Sie bringen Devisen, aber es

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dauert noch ein Jahr, bis die erste Bank öffnet. 1974 nimmt die State Bank of India ihre Geschäfte auf. Auch die Kommunikation ist alles andere als einfach: „Die Verständigung mit den Lieferanten von Lebensmitteln, Ausrüstung und Treibstoff erfolgte mit dem Morsegerät. Später verband Malé und Kurumba ein riesiges Funkgerät von einem Frachter. Das haben wir gekauft und auf Baros wieder aufgebaut,“ erinnert sich Dr. Maniku. Wichtige Grundlage für den Tourismus ist der Hulule Airport. 1966 wird die aus Steckblechen gefertigte 900 Meter lange Landebahn zu einer Runway von knapp 2,8 Kilometer Länge. 1976 erhält die Frankfurt Airports Group den Auftrag, den Ausbau des Flughafens sowie die Verlängerung der Landebahn auf 3.200 Meter zu planen. Danach nehmen europäische Fluggesellschaften regelmäßige Direktflüge auf. „Das war der Startschuss für die Entwicklung des Malediven-Tourismus“,

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so Dr. Maniku. Das erste Flugzeug landet am 11. November 1981: eine DC 10 der Condor. Sechs Jahre nach Fertigstellung von „Baros“, „Kurumba“ und „Bandos“ stehen in landesweit 26 Resorts mehr als 1.500 Betten bereit. 90 Prozent der Gäste kommen mit TUI, Neckermann und Kuoni. Die Tauchtouristen bleiben im Schnitt zehn Tage. Anders als die Honeymooner aus Japan und Korea, die heutzutage nach zwei, drei Nächten mit randvollen Kameraspeicherkarten wieder abhauen. Mitte der 1970er beginnt die Metamorphose eines weltvergessenen Kosmos aus verstreuten kleinen Inseln, die gerade so den Kopf über dem tiefen Blau des Ozeans halten. Dabei gilt, unabhängig von der Größe der Eilande, immer die Regel „Eine Insel, ein Resort“. Bis heute. Von den insgesamt 1.196 Inseln, die sich über knapp 800 Kilometer Länge verteilen und ein Staatsgebiet von mehr als


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1 Die „Sails Bar“ in den 70ern: Von Anfang an das Herzstück der Insel Baros 2 Dinner with a view: Alle Restaurants auf Baros sind offen, haben Terrassen und bieten einen berauschenden Meerblick 3 Baros aus der Luft: Hier sieht man auch das „Dorf“ in der Inselmitte, das Unterkünfte, Kraftwerk, Gärtnerei und Warenlager birgt

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90.000 Quadratkilometern bilden, sind knapp 220 von Einheimischen bewohnte sogenannte Local Islands (deren Besuch ich jedem Malediven-Reisenden ans Herz legen will) und aktuell 105 Hotelinseln.

Warmes Dosenbier am Lagerfeuer statt Champagner im Daybed Die Manikus zeigen sich beim Ausbau von „Baros“ sehr findig. Sie montieren aus Einzelteilen die erste MeerwasserEntsalzungsanlage der Malediven (üblicherweise verwendet man damals leicht brackiges Grundwasser zum Trinken, Kochen und Waschen). M. U. Maniku schreibt ein Kochbuch in der Landessprache, damit die Küchencrew den Gästen etwas anderes als landestypische Currys und gegrillten Fisch auftischen kann, „Pasta al dente“ etwa für die Freunde aus Italien. Ansonsten gibt es „Fisch und Reis, am nächsten Tag Reis und Fisch, dann wieder Fisch und Reis und Kokosnuss“, erinnert sich Sepp Zedelmayer. Der Chef von Baros Divers leitet die Tauchstation seit 1980. Der gebürtige Allgäuer ist damit eines der Korallenurgesteine des Eilands. „Gegessen wurde an einem langen Tisch und die Gäste waren schon glücklich, wenn das warme Dosenbier nicht ausging“, erinnert sich Sepp. Den Strom lieferte von sechs bis zehn am Abend ein lärmender Generator im Unterholz, danach saß man im Schein von Petroleumlaternen und räucherte Fisch in einem alten Ölfass.

Korallen? Wundersame Wesen, die man auf Baros pflanzt und adoptiert Ständig eröffnet auf den Malediven ein neues Luxushotel. Mit neuen Superlativen. Noch größer, noch glamouröser. Lokale unter Wasser. Riesenvillen auf Stelzen. Zurzeit sind futuristische Wohntürme in Planung (Foto auf Folgeseite). Über flüchtige zeitgeistige Trends lächelt man auf „Baros Island“ mit seinen 40 Jahren Erfahrung gelassen hinweg.

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Die Gäste danken’s. Die Award-Liste der Insel präsentiert sich wie die ordensgeschmückte Brust eines sowjetischen Veteranen. Laut Tripadvisor ist „Asiens romantischstes Hotel“ auch das „beste Malediven-Hotel“ und das drittbeste Hotel Asiens. Wie auch immer, Fakt ist, dass vier von zehn Gästen wiederkommen. Das will was heißen. Etwas hat sich auch Baros dem Zeitgeist verschrieben: der Nachhaltigkeit. Verena Wiesbauer Ali ist für „Educational Snorkeling“ zuständig und betreut das „Coral Gardening“. Dabei werden Bruchstücke von Korallen unter Mithilfe der Gäste auf Metallgestellen befestigt. Läuft alles glatt, wuchern diese Polypen munter vor sich hin und bilden nach zehn Jahren ein „Miniriff“. Nette Idee, ändert aber nichts daran, dass der Kohlendioxid-Fußabdruck eines jeden Malediven-Urlaubers wegen der energieintensiven Anreise und Warentransporte haarsträubend ist. „Aber wo sollte man, so man wollte, auf diesen kleinen Inseln Platz finden für Photovoltaikanlagen, für Solarpaneele und Windräder?“, fragt Resident Manager Mohamad Zihunee und zuckt mit den Schultern. Da ist was dran.

Kraftwerk, Kraftraum und viel schmutzige Wäsche, die gewaschen werden muss Hinter dem Strand, versteckt unter der dichten Flora von Baros und auf Stelzen im Wasser, stehen 75 Villen von 89 und mehr Quadratmetern. Drei offene, großzügige Restaurants stellen auch anspruchsvolle Feinschmecker zufrieden. Doch dazu später mehr. Man gestattet mir einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen, ins „Dorf“. Den Energiebedarf von Villen, Gastronomiebereich, Spa, Tauchbasis und der Meerwasser-Entsalzungsanlage, die Tag für Tag 200 Kubikmeter Wasser produziert, decken vier riesige Generatoren, die in 24 Stunden 600 bis 700 Liter Diesel verbrennen. 40 Mann arbeiten fürs Housekeeping, vier Mann in der großen Wäscherei. Zwölf Elektriker, Mechaniker,


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1 Genial oder bekloppt: Water Discus Hotel von Deep Ocean Technology aus einem Unter- und einem Überwasser-Part 2 Verglichen mit solchen Projekten sind die Überwasser-Bungalows von Baros fast altmodisch und konservativ. Sicher ist: Sie sind nicht billig und absolut sandfrei

Schreiner und Klempner halten alle Systeme am Laufen und die Möbel in Schuss. Sechs Gärtner zähmen das saftige Grün und harken unaufhörlich die Sandwege. 50 Mitarbeiter arbeiten im Gastrobereich. Sie teilen sich mit 200 weiteren Mitarbeitern, mit immensen Vorräten, Warenlagern, Holzstapeln, Kantinen und Unterkünften, riesigen Tanks für Wasser und Treibstoff, einer Gärtnerei, der Abwasserbereitungsanlage sowie Fitness-, Kantinen- und TVRäumen fürs Personal das knapp bemessene Inselinnere. Monat für Monat werden hier zehn Tonnen Lebensmittel angeliefert und verstaut. Ersatzteile, Klopapier, iPodLadekabel, Matratzen, Schrauben, Farben, Kabel, Wattestäbchen, Sicherungen, Glühbirnen, Klobürsten, Espressomaschinen, Druckerkartuschen und Zigtausende weiterer Waren „im Wert von über zwei Millionen Dollar“, so Resident Manager Mohamad Zihunee, stapeln sich im Main Store #1. Herr Zihunee, ein stiller, nachdenklicher Mensch, ist ein weiteres Urgestein. Wie lang er dabei sei, will ich wissen. „Ich arbeite seit 1980 auf Baros. Ja, so ist es.“ 13 Jahre später wurden die ersten (bauplatzsparenden) ÜberwasserBungalows in die Lagune betoniert. 2005 wurden alle Gebäude auf Baros komplett abgerissen und völlig neu – luxuriöser – wieder errichtet.

Sashimi, Hummer, Jakobsmuschel? Das sind die Sorgen der Luxusrobinsons Von der großen Terrasse des offenen „Cayenne Grill“, durch den eine leichte Brise zieht, beobachten wir beim Dinner Haie im klaren Wasser. Der Executive Chef des Resorts empfiehlt uns die „gerade frisch eingetroffenen Hummer, die zusammen mit Kräutern im Wasser des Indischen Ozeans gekocht werden“. Eine gute Wahl. Purer Geschmack des Meeres, passt perfekt zum Champagner. Ein Muss ist das wöchentliche Seafood-Buffet im „Cayenne Grill“. Sashimi vom Riff- und Thunfisch gibt es da, das regelrecht auf der Zunge zergeht.

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M ALEDIVEN Und ein Wasabi, das Gaumen und Kehle befeuert. Sehr willkommen sind den Sushiholics die Beteuerungen von Köchen und Guides, dass die Thunfischbestände auf den Malediven keineswegs gefährdet seien. Das liege daran, dass man schon seit Jahren nachhaltig und streng kontrolliert mit der Angel und lebenden Köderfischen Jagd auf sie mache. Würde hier industriell mit Schleppnetz und Longlines gefangen, gingen die Bestände schnell dramatisch zurück. Na dann … Das „Lighthouse“ unter einem markanten Zeltkegel verspricht „Fine Dining“. Das Degustationsmenü mit passender Weinbegleitung ist ein Genuss. Man muss sich dabei zwischen den Gängen einmal klar machen, wie weit vom nächsten Weinbaugebiet oder der nächsten Rinderweide man gerade in die feuchtwarme Nachtluft blinzelt. Wobei da drüben am Horizont keine Sterne, sondern ganz banal die Lichter von Hauptstadt und Flughafen funkeln. Wer bereit ist, für ein schönes Erlebnis zu zweit die Brieftasche zu plündern, bucht die Sunset-Cruises an Bord des Dhoni „Nooma“. Wenn sich das gewaltige dreieckige Lateinersegel im Wind bläht und das Schiff an Fahrt auf-

nimmt, serviert die Natur zu Schampus und Kanapees einen kitschig schönen Sonnenuntergang – mit etwas Glück noch ein paar springende Delfine. Die simple Art und Weise, auf die das Segel befestigt ist, überrascht. Kein Stück Metall, keine Schäkel und Schrauben. Nur Taue und Palmfasern. Die seit Jahrhunderten bewährte Dreiecksform ermöglicht es, hart am Wind zu segeln. Das erhöht Wendigkeit und Mobilität dieser aus dem stahlharten und mühsam zu bearbeitenden Palmholz gefertigten Boote ungemein.

Schluss mit Austern! Her mit Lärm und bröckelnden Fassaden auf der Insel Malé Völlig unromantisch, aber umso interessanter ist ein Besuch der Hauptinsel Malé. Auf sechs Quadratkilometern drängen sich dort mehr als 100.000 Bewohner, ein Drittel aller Malediver. Malé platzt aus allen Nähten und bildet mit seinen proppevollen Märkten (den Fischmarkt unbedingt besuchen!), mit den engen Gassen, dem leicht süßlichen Gestank von vergorenen Abfällen und zigtausend

Motorrollern ein patiniertes, leicht schäbiges, lautes und schwüles Gegenbild zur stillen, geleckten und hyperästhetischen Welt der Hotelinseln. Sehr zu empfehlen, so ein Besuch in der Wirklichkeit. Stille, friedliche Vergnügen sind das Schnorcheln oder gar das geführte Schnuppertauchen mit Sepp am artenreichen Hausriff von Baros. Und es muss schon mit dem Seeteufel zugehen, wenn man dabei neben Schwärmen knallbunter Rifffische in allen Formen, Längen und Tönungen nicht auch – an uns Gummiflossenträgern völlig desinteressierte – Riffhaie im handlichen Zweimeterformat, Meeresschildkröten und den einen oder anderen Rochen zu sehen bekommt. Klares Wasser, bunte Fischschwärme, Riffe, weißer Sand und schlanke Palmen sind die Trauminsel-Requisiten. Da stört es uns Touristen auch wenig, dass sich ausnahmslos alle Kokospalmen der Malediven im Besitz des Staates befinden, dass sie durchnummeriert, in dicken Katastern verzeichnet und teuer verpachtet sind. Auch das Paradies kommt nicht ohne Bürokratie und Abgaben aus … ■

S ERVICE Euro) müssen zwei- bis fünfstündige Zwischenstopps in Kauf genommen werden. Tipp: sogenannte Pay-inLounges mit Schlafsesseln, Kaffee, Wein, Bier, Essen, freiem WiFi und Duschen (ab 25 Euro für drei Stunden), etwa „Marhaba Lounge“ von Emirates in Dubai oder „Majan Lounge“ von Oman Airs in Muscat. BUCHUNGSTIPPS ANREISE

Condor fliegt dreimal wöchentlich von verschiedenen deutschen Flughäfen via Frankfurt direkt nach Malé. Tickets ab 590 Euro (condor.de). Bei Flügen mit Emirates, Oman Air, Etihad und Qatar Airways (ab 700

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Es gibt auf den Malediven über 100 Hotelinseln. Wenn Sie wissen wollen, welche am besten zu Ihnen passt, dann lassen Sie sich von den Spezialisten bei Trauminsel Reisen beraten. Das Unternehmen ist seit 25 Jahren auf die Malediven, Sey-

Mal aktiv was für den Umweltschutz tun? Bei Biosphere Expedition gibt es eine Volunteer-Reise auf die Malediven, die sich dem Schutz von Walhaien und Riffen widmen: biosphere-expeditions.org/maldives Keine Insel ohne Spa. Auf Baros lässt man sich massieren oder schwitzt beim Yoga in der feuchten Luft

chellen und Mauritius spezialisiert. Sieben Nächte mit Halbpension in einer De-luxe-Villa auf Baros bei Trauminsel Reisen ab 2.100 Euro pro Person inklusive Schnellboottransfers, zuzüglich Langstreckenflug ab/ bis Malé. trauminselreisen.de

BUCHTIPP

Ideale Liegestuhllektüre mit Hintergrundinformationen ist das 264 Seiten starke „DuMont Reise-Taschenbuch Malediven“ für 16,90 Euro. WEB

Offizielle Malediven-Website mit spärlichen Infos: visitmaldives.com/de Zehn Malediven-Berichte auf abenteuer-reisen.de/reiseziel/malediven

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Maldives (Abenteuer & Reisen magazine Germany, October 2013)