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Dezember 2016, Preis: 7 1,90

Schweineforum Verlagspostamt und Erscheinungsort 3380 Pöchlarn • Österreichische Post AG / Firmenzeitung • 15Z040343 F • Dezember 2016, Preis: 7 1,90

Fachzeitschrift für die professionelle Tierhaltung

Effekt Futterverwertung

Ein Magazin von BIOMIN

Futtertemperatur und Futterhygiene

BIOMIN Mykotoxin Survey

Lösungen in der Praxis

Maisernte 2016

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Aktueller Kommentar

DI Markus EDLINGER Geschäftsführer BIOMIN Animal Nutrition

Offenheit für Neues

V BIOMIN beschäftigt sich seit ihrem Bestehen mit zukunftsweisenden Techniken rund um die Tierproduktion.

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or 33 Jahren gründeten Erich und Margarete Erber das Unternehmen BIOMIN. Vom Kleinbetrieb mit angemieteter Lagerhalle in Pottenbrunn, entwickelte sich BIOMIN rasant zu einer internationalen Firmengruppe. Die heutige ERBER Group, bestehend aus den fünf Divisionen BIOMIN Additives, BIOMIN Animal Nutrition, ROMERLABS, SANPHAR und EFB, ist in über 120 Ländern weltweit tätig und beschäftigt mehr als 1600 Mitarbeiter aus 52 Nationen. Der Fokus der BIOMIN Animal Nutrition liegt auf der Entwicklung modernster Futterkonzepte sowie auf der fundierten Beratung von Produktionsmanagement-Fragen. Seit ihrem Bestehen hat sich BIOMIN mit zukunftsweisenden Techniken rund um die Tierproduktion beschäftigt. Als ich vor 15 Jahren in der Beratung begann, war es unsere Empfehlung, auf Grundfutter in der Ration zu verzichten. Vor einigen Jahren griff BIOMIN dieses Thema wieder auf und ein besonders interessantes Projekt - die Silagefütterung bei Schweinen - entstand. Die erfolgreiche Umsetzung wurde nur durch die enge Zusammenarbeit der Fachberater mit unseren Kunden ermöglicht und der intensive Ideenaustausch durch persönlichen Kontakt sichergestellt. Offenheit für Neues oder „wieder Neues“ ist besonders in der heutigen schnelllebigen Zeit gefragt. Schlagwörter wie Digitalisierung, Farming 4.0 oder Precision Farming sind allgegenwärtig. So ist beispielsweise Gewichtsscannung per Tablet oder Smart Phone bereits in der Umsetzung. Mit Themen wie diesen beschäftigt sich bei uns ein eigenes Innovationsteam. Themen wie die Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP), sowie auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Tierproduktion, eng verbunden mit Tierschutzfragen und Umweltauflagen, verursachen zu Recht Unsicherheiten. Hier ist eine objektive Herangehensweise gefragt: Verändere das für dich Ver-

änderbare! Diesbezüglich gibt es bereits zahlreiche Beispiele, auch in Form von Interessensgruppen, wie etwa der von Fritz Jeitler ins Leben gerufene Verein „faire Lebensmittel“ oder diverse Vermarktungsprojekte, die Regionalität und den engen Bezug zwischen Konsumenten und Produzenten sicherstellen. Passion – People – Profit: Dieses Motto hat sich die ERBER Group zum Leitsatz gemacht. Wenn die richtigen Leute leidenschaftlich einer gemeinsamen Vision folgen, stellt sich der Erfolg automatisch ein. Auch ich bin fest davon überzeugt, dass ein Unternehmen nur so gut sein kann wie seine Mitarbeiter. Das gilt vor allem auch für Führungsverantwortliche. Dasselbe trifft auch auf landwirtschaftliche Familienunternehmen zu. Mehrere Generationen, unterschiedliche Auffassungen und Herangehensweisen an aktuelle und zukünftige Herausforderungen können eine produktive Zusammenarbeit oftmals schwierig machen. Viele Beispiele zeigen uns aber, dass der Familienbetrieb Erfolg hat, wenn mit Freude und Leidenschaft auf ein gemeinsames Ziel hingearbeitet wird. Ich wünsche jedem Einzelnen von Ihnen, dass Sie auch in Zukunft all Ihre Ziele erreichen und bedanke mich an dieser Stelle für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Im Namen des gesamten BIOMIN Teams wünsche ich Ihnen besinnliche Feiertage und ein erfolgreiches Schweinejahr 2017!

Ihr Markus Edlinger

Schweineforum


International

DI Franz ERTL Verkaufsleiter Österreich

Erfolgreicher Messeauftritt auf der Agraria Wels 2016 Mit zahlreichen Ausstellern und Besuchern präsentierte sich Ende November/Anfang Dezember die Agraria 2016 in Wels als Leitmesse für die Landtechnik und Tierzucht in Österreich.

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uch am BIOMIN Messestand konnten wieder viele Landwirte und Interessenten begrüßt werden. Die diesjährigen Schwerpunkte mit Biomin® CRS und Biomin® Stabi K im Rinderbereich wurden mit hohem Interesse von den Landwirten angenommen. Im Schweinebereich wurden die bewährten Spezialitäten Biomin® Sauenfit und Biomin® SCC präsentiert. Weiters wurde auch ein Schwerpunkt im Geflügelbereich mit dem Mehrstammprobiotikum PoultryStar® gelegt. Ein zusätzlicher Schwerpunkt lag am Digestarom®-Konzept (phytogene Wirksubstanzen), welches im Schweine- und auch Rinderbereich umgesetzt wird.

Natürlich gab es zahlreiche Diskussionen zu den aktuellen Themen, wie die Mykotoxinbelastung der heurigen Getreide- und Mais-Ernte. Auch viele persönliche Gespräche gestalteten den Messestand zum Ort des intensiven Erfahrungsaustausches. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für Ihren Besuch auf der Agraria bedanken!

EuroTier 2016 in Hannover

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it ungefähr 160.000 Besuchern und rund 2.400 Ausstellern ist die EuroTier die weltweite Leitmesse für die Tierhaltung. BIOMIN konnte heuer Mitte November einige österreichische und viele internationale Gäste am Messestand in Hannover begrüßen. Die Besucher hatten die Möglichkeit viele Fachvorträge zu besuchen und sich über neue Trends zu informieren. Viele Landwirte und Interessenten nutzten auch die Gelegenheit mit den BIOMIN Fütterungsspezialisten über aktuelle Themen in der Tierernährung zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Herzlichen Dank für Ihren Besuch!

World Nutrition Forum 2016 in Vancouver

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it ungefähr 800 Teilnehmern aus 84 Ländern ging das 7. World Nutrition Forum in Vancouver (Kanada) Mitte Oktober über die Bühne. Diese wissenschaftliche Ver­anstaltung stand unter dem Motto: „Driving the Protein Economy“ (Die Protein-Wirtschaft aktiv gestalten). Wie schon in den letzten Jahren organisierte BIOMIN wieder zahlreiche Referenten, welche interessante Fachvorträge zu aktuellen Themen, wie Nachhaltigkeit, etc. präsentierten. Einen ausführlichen Artikel des World Nutrition Forums finden Sie in dieser Ausgabe.

Ein Magazin von BIOMIN

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DI Christoph JUNGERMANN Produkt Manager

Effekt Futterverwertung - ein wesentlicher Faktor! Jeder kennt den Treibstoffverbrauch seines Autos pro 100 km – wenn es aber darum geht, zu sagen wieviel Futter die eigenen Mastschweine fressen müssen, um 1 kg zuzunehmen, wird es schon schwieriger.

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ielfach ist es in der Praxis schwierig bis nicht möglich, die Futterverwertung exakt zu bestimmen. Für den Betriebserfolg ist diese Zahl aber wichtiger als der Treibstoffverbrauch des eigenen PKW.

Futterverwertung in der Praxis Folgende Aussagen werden häufig in der Praxis verwendet, lassen jedoch nur indirekt auf eine bessere Futterverwertung schließen. „Die Schweine haben weniger Futter gebraucht.“ „Die Mastdauer war kürzer.“ „Die Schweine waren schwerer.“ „Die Schweine hatten höhere Tageszunahmen.“

Futterverwertung und Tageszunahmen Es besteht ein Zusammenhang zwischen höheren Tageszunahmen und einer besseren Futterverwertung. Grund dafür ist, dass der Anteil des Erhaltungsbedarfes am Gesamtbedarf des Tieres bei höheren Tageszunahmen geringer ist. Wenn sehr hohe Tageszunahmen aber mit einem erhöhten Fettansatz erkauft werden, gilt dieser Zusammenhang nicht mehr, da für den Aufbau von 1 kg Fettgewebe 4-mal mehr Energie benötigt wird als für den Aufbau von 1 kg Muskelfleisch. Futterverwertung und Proteinstoffwechsel Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut, von denen es 20 verschiedene gibt. Als Endprodukt der Proteinverdauung werden die Aminosäuren über die

Futterverwertung = Futterverbrauch (kg) / Gewichtszuwachs (kg)

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Darmschleimhaut aufgenommen und über die Pfortader in die Leber transportiert, wovon sie mit dem Blutstrom an den Ort des Bedarfes gebracht werden. In weiterer Folge dienen die Aminosäuren zum Aufbau von körpereigenem Protein, z.B. Muskelprotein. Da für den Aufbau körpereigenen Proteins Aminosäuren in einem bestimmten Verhältnis benötigt werden, müssen sie auch über die Nahrung in diesem Verhältnis aufgenommen werden. Das gilt für Aminosäuren, die nicht aus anderen Aminosäuren hergestellt werden können → essentielle Aminosäuren (Lysin, Methionin, Threonin und Tryptophan sind die wichtigsten). Fehlt eine essentielle Aminosäure für den Aufbau von körpereigenem Protein (= limitierende Aminosäure), können die anderen Aminosäuren nicht genutzt werden und müssen zu Harnstoff umgewandelt und ausgeschieden werden. Dieser Prozess benötigt Energie und belastet die Leber. Harnstoff wird in weiterer Folge von Mikroorganismen teilweise zu Ammoniak abgebaut, mit den bekannt negativen Auswirkungen auf die Stallluft. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, eine generelle Überversorgung mit Rohprotein zu vermeiden (Endmast) und durch den ausgewogenen Einsatz von freien Aminosäuren über das Mineralfutter ein bedarfsgerechtes Aminosäureverhältnis herzustellen.

Futterverwertung und Ammoniak in der Stalllluft Eine ständige Belastung mit Ammoniak führt zur Bildung einer Lipoidschutzschicht in den Lungenbläschen (Alveolen). Diese Schutzschicht erschwert aber den Gasaustausch und führt zu einer eklatanten Leistungsminderung betroffenen Tiere. Experimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass die Infektabwehr

Schweineforum


Fütterung

Ziel sind hohe Zunahmen bei gleichzeitig geringem Fettansatz

Abbildung 1. Die Ökonomie der Futterverwertung 5.800

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21

42

64

85

106

127

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Futterkosten/ 100 Tiere (€)

5.600

170

191

212

234

255

276

297

319

340

361

5.400 5.200 5.000 4.800 4.600 4.400 4.200 4.000

4,7

2,72

0

3,7 2,8 1,9 0,9 2,71 2,70 2,69 2,68 2,67

5,6 2,66

6,6 2,65

8,6

7,6 2,64

2,36

9,5 2,62

10,5

2,61

11,5

2,60

12,5

2,59

13,6

2,58

14,6

2,57

15,6

2,56

16,7

2,55

Futterverwertung — Einsparung Futterkosten/100 Tiere (7)

bei Schweinen durch Ammoniakkonzentrationen von 50 ppm (= 0,005 Vol.%) signifikant vermindert wird. Bereits ab einem Ammoniakgehalt von 20 ppm werden klinische Symptome wie Reizhusten und gerötete Schleimhäute (Lidbindehäute, Nase) festgestellt. Der Ammoniak-Gehalt der Stallluft soll daher unter 20 ppm liegen (Schuh 2010, zit. nach Zentner). Neben der Tiergesundheit gewinnt die Reduktion der Ammoniakemissionen hinsichtlich der Vermeidung von Anrainerproblemen und bei Baugenehmigungsverfahren immer mehr an Bedeutung. Zusätzlich zur Rationsgestaltung ist der Einsatz des pflanzlichen Futtermittelzusatzstoffes Digestarom® ein bewährter Weg, die Proteinverdauung zu verbessern und dadurch Ammoniakemissionen zu reduzieren.

— Einsparung Futterkosten je Tonne (7)

Die Ökonomie der Futterverwertung In der Graphik ist der Einfluss der Futterverwertung auf verschiedene ökonomische Aspekte dargestellt. Der Darstellung liegt ein Preis von € 250.- pro Tonne Alleinfutter zu Grunde. Wenn sich die Futterverwertung um 5 % verbessert, beispielsweise von 2,72 auf 2,58, können bei 100 Mastschweinen € 297.- an Futterkosten eingespart werden. Umgelegt auf eine Tonne Futter ergibt sich bei einer 5%igen Verbesserung der Futterverwertung eine Einsparung von € 13,60. Fazit Die Futterverwertung ist ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor in der Schweinemast. Maßnahmen, die hier eine Verbesserung bringen, sind ein gutes Investment.

Wie wirkt sich eine geschwächte Darm­barriere auf die Futterverwertung aus? „Nur“ 30-46 % des aufgenommenen Stickstoffes werden vom Mastschwein angesetzt – der Rest geht verloren und wird über Harn und Kot ausgeschieden. Verschiedene Stressoren wie Endotoxine, Mykotoxine (vor allem DON und Fumonisine), aber auch Hitzestress, können die Darmbarriere schwächen. Halbverdaute Nahrungsbestandteile und Endotoxine gelangen so aus dem Darm ins Blut und lösen in weiterer Folge subklinisches Entzündungsgeschehen aus. Die Verwertung des aufgenommenen Nahrungsproteins verschiebt sich dadurch zu Ungunsten

Ein Magazin von BIOMIN

des Proteinansatzes (Muskelfleischaufbau), da für die Immunantwort und Krankheitsabwehr in einem ersten Schritt sogenannte Akute-Phase-Proteine gebildet werden, wofür wiederum Aminosäuren „verbraucht“ werden. Diese Aminosäuren fehlen beim Wachstum. Erschwerend kommt hinzu, dass für die Bildung der Akute-Phase-Proteine ein spezifisches Aminosäuremuster benötigt wird. Außerdem ist die Nährstoffaufnahme bei einer geschädigten Darmschleimhaut geringer, was sich negativ auf die Futterverwertung auswirkt.

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Mag. Herbert Kneissl Division Marketing Officer

World Nutrition Forum

800 Delegierte aus 84 Ländern folgten der Einladung von BIOMIN und trafen sich vom 12. bis 15. Oktober in Vancouver, um am 7. World Nutrition Forum teilzunehmen. Diese bedeutende globale wissenschaftliche Veranstaltung 2016 für Tierernährung stand unter dem Motto: „Driving the Protein Economy“ (übersetzt: die Protein-Wirtschaft aktiv gestalten) und war ein großartiger Erfolg. Organisation, der Austragungsort, aber vor allem der wissenschaftliche Programminhalt dieser 3-tägigen Veranstaltung beeindruckte die zahlreichen Teilnehmer.

Vancouver bot ideale Voraussetzungen Die Stadt Vancouver, an der Pacific-Küste Kanadas gelegen, zeigte sich als moderne, internationale Stadt mit der grünen Bergkulisse der Rocky Mountains. Das Kongresszentrum - der ideale Ort, um diese Veranstaltung, trotz regnerischem Wetters, organisieren und durchführen zu können. Das wissenschaftliche Programm umfasste exzellente Vorträge von 40 inter-

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nationalen Wissenschaftlern, Experten und Managern und konstruktive Diskussionen zu den Themenbereichen Lebensmittelsicherheit, Ernährung der Weltbevölkerung, Mykotoxin-Risikomanagement und „Omics“-Technologie, moderner Biotechnologie mit Schwerpunkt gesunder Tierernährung.

Faszinierende Vorträge gefolgt von anregenden Diskussionen Einige Höhepunkte der Veranstaltung waren z.B. die Präsentation von Prof. David Hughes aus UK, der die Herausforderungen und Chancen herausstrich, die sich durch die neuen, veränderten Ernährungsgewohnheiten der Konsumenten ergeben. Adrian Moss, ein Experte auf dem Gebiet Soziale Medien zeigte auf, wie schnell sich Lebensmittelskandale in der digitalen Welt verbreiten können. Gernot Grömer, ein Astrobiologe und Weltraumforscher zeigte die aktuellen Möglichkeiten und Hürden auf, die die Ernährung von Astronauten auf dem Mars mit sich bringen.

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Event

2016

Erich Erber, Gründer und Miteigentümer von BIOMIN, stellte die Bedeutung von Wissenschaft, Service und Geschwindigkeit heraus, um betriebswirtschaftlichen Erfolg zu haben, um im Kontext mit den Herausforderungen der Globalisierung, stagnierender Weltwirtschaft und Ernährung der Weltwirtschaft bei limitierten Ressourcen zu bestehen.

Im Fokus - Mykotoxine, Darmgesundheit & Leistung Enzyme gegen Mykotoxine war das Schwerpunktthema im Vortrag von Wulf-Dieter Moll, Teamleiter Molekularbiologe BIOMIN Forschungszentrum. Anhand praktischer und aktueller Erfolgsbeispiele aus der BIOMIN Forschung wurde der intensive Weg von der Entdeckung, Entwicklung bis hin zur Markteinführung und Zulassung mykotoxin-entgiftender Enzymen präsentiert. Franz Waxenecker, Direktor der Entwicklungsabteilung bei BIOMIN, präsentierte u.a. die aktuellsten Ein Magazin von BIOMIN

wissenschaftlichen Ergebnisse zum Thema Darmgesundheit und Integrität um sowie die Effektivität phytogener Wirkstoffe für die Tierernährung anhand der neuesten angewandten Technologien, welche detaillierte Einblicke auf zellulärer Ebene verschaffen. Diese sogenannten “Omics“-Technologien (wie u.a. Genomik, Proteomik ode Metabolomik) werden z.B. zur Untersuchung von Antibiotikaresistenzen sowie die Auswirkung natürlicher Wachstumsförderer auf multiresistente Bakterien eingesetzt. Besonders konnte sich Prof. Rudolf Krska aus Österreich freuen, der weltweit anerkannteste Wissenschaftler auf dem Gebiet der Mykotoxinforschung, der von Hannes Binder, Geschäftsführer von BIOMIN Additive, den mit $ 10.000 dotierten B.R.A.I.N. Award in Empfang nehmen durfte.

Alle zwei Jahre bietet das World Nutrition Forum Praktikern die Gelegenheit zum Austausch von Erkenntnissen, Erfahrungen und Ideen im Bereich Tierernährung.

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DI Martin WIESER Gebietsverkaufsleiter

Futtertemperatur und -hygiene – Lösungen in der Praxis Der praktische Nutzen konnte im Frühjahr/Sommer 2015 beobachtet werden. Anfang Mai startete die erste kürzere „Hitzewelle“. Zu diesem Zeitpunkt war die Kühlung noch nicht in Betrieb und es kam zu einer deutlich reduzierten Futteraufnahme und die täglichen Zunahmen sanken. Erst danach wurde die Temperierung in Betrieb genommen – im darauf folgenden Sommer, wo eine lange Hitzewelle folgte, kam es zu keinem Einbruch der Futteraufnahme und die täglichen Zunahmen blieben konstant auf hohem Niveau.

Familie Scharinger aus Waizenkirchen vor dem Prototyp zur Temperierung der Futtersuppe

D

ie Kontrolle der Temperatur, vor allem das Temperieren der Futtersuppe hilft hauptsächlich den kleinen Ferkeln. Speziell in den ersten Wochen nach dem Einstallen kommen die Ferkel wesentlich einfacher mit der neuen Umgebung zurecht.

Was ist die optimale Futtertemperatur? Die Erfahrungen zeigen, dass die optimale Temperatur der Futtersuppe zwischen 15 und 17 Grad Celsius liegt. Aktuelles Beispiel: Die Futtersuppe beträgt am

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03. November 2016 12,5°C. Daher muss diese um 3°C angewärmt werden um die optimale Temperatur zu erreichen. Dies wird über das Verhältnis: Wasser Brunnen zu Wasser Kalt zu Wasser Warm im Fütterungscomputer durch die Eingabe der Beimischrate der Komponenten eingestellt. Entscheidend ist, dass die Anlage die Möglichkeit besitzt, die Temperatur der Futtersuppe zu messen und das Wasser als Komponente einzeln angesteuert werden kann.

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Betriebsreportage

Ein wichtiges Kontrollinstrument ist die Fressstatistik pro Box. „Der Blick darauf ist besser als jedes Fieberthermometer, im Hinblick auf Früherkennung von Krankheiten.“

BIOMIN Fachberater Karl Wintersteiger weist auf den Kleinmengendosierer für Flüssigfutteranlagen hin.

Welche Minimum und Maximum Temperatur ist notwendig? Die Minimum Temperatur ist abhängig vom Alter der Tiere – jedoch sollte sie lt. den Erfahrungen nicht <15°C sein. Die Maximum Temperatur beträgt 20°C, darüber sinkt die Futteraufnahme ab. Zusätzlich erschweren höhere Temperaturen, dass das Wachstum

gleichzeitig auch die Temperatur zu messen, da sich der pH-Wert mit der Temperatur verändert. Zusätzlich sollte bei kalkhaltigem Wasser auch die Wasserhärte bestimmt werden, um das richtige Ergebnis zu erhalten. Auch wird eine Desinfektion des Anmischbehälters mit Säure und Ozon durchgeführt. „Es müssen Lösungen in der Fütterung und Fütterungstechnik gefunden werden, die deutliche Vorteile bringen, wobei die Investitionen überschaubar bleiben”, so die Aussage von Erwin Scharinger. So wurde auch ein Kleinmengendosierer für die Flüssigfütterung umgesetzt. Entscheidend dabei war die Installation einer Komponentenklappe, sodass keine Feuchtigkeit in die Schnecke aufsteigen und somit Verklebungen und Verstopfungen der Schnecke verursachen kann. Somit können Zusatzstoffe rasch, intensiv und für kurze Zeit effektiv eingesetzt werden. Diese vielen Einzelmaßnahmen sind notwendig, um die konstant hohen Leistungen abzusichern. Digestarom® im Biomin® Profi Mast AS zeigte sich dabei ebenfalls sehr gut in den Leistungsparametern, vor allem jene Tiere mit niedrigem MFA-Anteil, welcher erhöht wurde, trotz hohen täglichen Zunahmen von rund 900 g. BIOMIN wünscht alles Gute für die Zukunft!

BIOMIN Fütterungskonzept 3 Phasenfütterung • Biomin® Profi Mast AS - optimale Aminosäurenversorgung inkl. Tryptophan - 6000 Vitamin E - Digestarom® Mast für eine Steigerung der Verdaulichkeit der Komponenten, bessere Futterverwertung und höhere MFA • Biotronic® CleanGrain liquid - zur Konservierung und Stabilisierung der KMS • Biotronic® SE forte, Biotronic® Top3, Biomin® AW-Top und Biomin® TopVital - In den kritischen Phasen, gezielt für eine Förderung der Tiergesundheit

von Hefen unterdrückt wird. Unbehandelt kann die Futtersuppe in der Leitung zwischen den Fütterungszeiten schnell auf 26°C bis 28°C ansteigen. Gleichzeitig steigt auch das Wachstum von Hefen rasch an.

Wie kontrolliere ich meine Futtersuppe? Einfachstes Mittel ist die Messung des pH-Wertes der Futtersuppe. Diese sollte bei 4,5 sein, bei 17°C. Bei höheren Temperaturen ist der pH-Wert sehr schnell über 5, wo sehr schnell Hefen zu wachsen beginnen und Probleme in der Fütterung verursachen. Wichtig bei der Messung des pH-Wertes ist immer Ein Magazin von BIOMIN

Falls der Kot der Schweine nicht OK ist, werden stoßweise drei bis vier Tage lang Biotronic® SE forte und Biotronic® Top3 eingesetzt!

Rezepturen Vormast

Mittelmast

Endmast

KMS 65%

44,0

50,0

52,7

Soja 44

18,5

17,0

14,5

Gerste

22,0

20,0

18

Weizen

12,5

10,0

8

Biomin® Profi Mast AS

3,0

3,0

2,8

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Dr. med. vet. Simone SCHAUMBERGER, Produkt Managerin

BIOMIN Mykotoxin Survey – Maisernte 2016 Der Ausblick auf die Getreideernte mit erhöhten DON Werten lässt aufhorchen, aber sind diese Ergebnisse auf die Maisernte zu übertragen? Um diese Frage zu beantworten, hat BIOMIN die jährliche, österreichweite Maissurvey durchgeführt, um der Belastung mit Deoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZEN) und Fumonisinen (FUM) auf den Grund zu gehen. Auch ein noch so gutes Feld-Management kann das Wetter und manch andere Faktoren nicht beeinflussen. Hier sollen heute die ersten Ergebnisse präsentiert werden. Survey Proben Erntefrische Feuchtmaisproben aus Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Slowenien wurden gesammelt und zur Mykotoxin-Analyse eingesandt. Diese Proben wurden zum einen mit ELISA (schnelle Methode um quantitative Aussage zu treffen) und zum anderen mit der Spectrum® 380 Analysemethode (erfasst über 380 Mykotoxine und Metabolite) analysiert. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden 97 Proben mit ELISA auf DON, ZEN und FUM analysiert. Bei diesem Testsystem ist jedoch zu beachten, dass die Nachweisgrenzen höher liegen, das heißt sensitivere Methoden würden noch mehr Proben als positiv erkennen. Ergebnisse Von den 97 mit ELISA getesteten Proben waren 15 unter der Nachweisgrenze für DON, ZEN und FUM. Von den 82 positiven Proben waren 80 positiv für DON mit einem Mittelwert von 909 ppb (maximaler Wert von 2.500 ppb in Oberösterreich). 26 dieser Proben lagen über dem Regulierungswert von 900 ppb. 39 Proben waren positiv für ZEN (Mittelwert 202 ppb und Maximum 879 ppb in der Steiermark), 18 positiv für FUM mit einem Mittewert von 1.643 ppb (Maximum 4.283 ppb in der Steiermark). Von allen mittels ELISA analysierten Maisproben waren zehn Proben positiv für alle drei Mykotoxine, ein Drittel der verbleibenden Proben allerdings positiv für zwei Mykotoxine. Abbildung 1 zeigt eine detaillierte Aufstellung der Mykotoxin-Kontamination der positiv gemessenen Proben, eingeteilt nach Bundesland.

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In der Vortestphase wurden bis jetzt nur drei Hauptmykotoxine mittels ELISA evaluiert, andere Mykotoxine oder deren maskierte Formen wurden nicht berücksichtigt. Die Vermutung liegt nahe, dass ein Teil der Proben gesamt eine wesentlich höhere Kontamination aufweist. Hinzu kommt noch, dass die Verteilung keinem wirklichen System folgt: Weder gebietsbezogen, noch auf Feldbearbeitungsmethoden oder Sorten bezogen.

Hauptmykotoxine DON und ZEN sind gut beschriebene Mykotoxine, die in Mitteleuropa auf Grund des „passenden“ Wetters regelmäßig in unterschiedlichen Kontaminationslevels vorkommen. Aber welche Rolle spielen eigentlich Fumonisine? Ständig wechselnde Wetterbedingungen bringen auch Änderungen im Auftreten und Wachstum verschiedener Pilze mit sich und durch eine steigende

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Ruprik

Abbildung 1. Zusammenfassung der mittleren Mykotoxinkontaminationen (ppb) der über Nachweisgrenze getesteten Proben nach Regionen. In Klammern angeführt getestete Probenzahl. 2.500

Mykotoxinkontamination [ppb]

2.134

Ein kontinuierliches Mykotoxin-RisikoManagement scheint unabdingbar.

2.000

1.500

1.497 1.319

1.447

1.297 1.066 894

1.000

708 484

500

276 144

97 0

Slowenien (4)

NÖ (37)

OÖ (25)

205 60 Steiermark (29)

<200

Kärnten (2)

n DON n ZEN n FUM

Anzahl an Sommern mit sehr heißen Temperaturen ist ein Anstieg an FUM auch in Europa zu beobachten. Fumonisine gehören wie DON und ZEN zu den Fusarien-Toxinen. Sie werden häufig in Zusammenhang mit Atemwegs-und Lungenerkrankungen Abbildung 2. Die rosa Verfärbung auf den Körnern zeigt eine Fusarium graminearum Pilzkontamination an; bereits beginnendes Pilzmyzelwachstum ist zu sehen (weißer Flaum).

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gebracht. Wesentlich häufiger verlaufen die Symptome einer FUM-Kontamination jedoch subklinisch, da Fumonisine negativ auf das Immunsystem wirken, Impferfolge negativ beeinflussen können und die Tiere anfälliger für Krankheiten machen.

Zusammenfassung Von den 97 getesteten Feuchtmais-Proben waren 82 zumindest mit einem Mykotoxin im ELISA positiv. Die Maximalwerte aller drei Mykotoxine lagen im hohen Risikobereich für die Tiergesundheit, was durch die Anzahl der Ko-Kontamination mit mindestens zwei Mykotoxinen in einem Drittel der Proben nochmals verstärkt wird. Durch die sich ändernden Klimaverhältnisse wird auch klar, dass sich die Zusammensetzung der Kontamination verschieben kann und andere Mykotoxine, wie zum Beispiel Fumonisine, vermehrt auftreten. Ein kontinuierliches Mykotoxin-Risiko-Management scheint unabdingbar um vor negativen Überraschungen im Stall, die durch Schimmelpilzgifte im Futter bedingt sind, zu schützen.

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Wus

Daniel SCHEIBELBERGER Verkaufs- und Marketingassistent

n Sie, dass … e t s …zwischen höheren Tageszu-

nahmen und einer besseren Futterverwertung ein Zusammenhang besteht?

Grund dafür ist, dass der Anteil des Erhaltungsbedarfes am Gesamt-Nährstoffbedarf des Tieres bei höheren Tageszunahmen geringer ist. Wenn sehr hohe Tageszunahmen aber mit einem erhöhten Fettansatz in Verbindung stehen, gilt dieser Zusammenhang nicht mehr, da für den Aufbau von 1 kg Fettgewebe viermal mehr Energie benötigt wird als für den Aufbau von 1 kg Muskelgewebe.

…beim Fehlen von einer essentiellen Aminosäure für den von körpereigenem Protein auch andere Aminosäuren nicht genutzt werden können? Da für den Aufbau von körpereigenem Protein Aminosäuren in einem bestimmten Verhältnis benötigt werden, müssen sie auch über die Nahrung in diesem Verhältnis aufgenommen werden. Das gilt für Aminosäuren, welche nicht aus anderen Aminosäuren hergestellt werden können  essentielle Aminosäuren. Fehlt eine dieser essentiellen Aminosäuren für den Aufbau von körpereigenem Protein, so können auch die anderen Aminosäuren nicht genutzt werden und müssen zu Harnstoff umgewandelt und ausgeschieden werden. Dieser Prozess benötigt Energie und belastet die Leber.

Gesunde und stabile Ferkel mit Digestarom® P.E.P. liquid Der Betrieb von Familie Sorger, Sankt Anna in der Südoststeiermark, ein geschlossener Zuchtsauenbetrieb, setzt seit über vier Jahren auf Digestarom® P.E.P. liquid. Dieses Spezialprodukt ist ein flüssiger Energielieferant mit phytogenen Wirksubstanzen und Vitamin E für die orale Verabreichung und dient zur Steigerung der Vitalität bei Saugferkeln. Für Familie Sorger ist diese direkte Vorbeugemaßnahme gegen Frühdurchfälle, für einen gesunden Darm und für vitale Ferkel unumstritten. Des­halb bekommen alle Ferkel in den ersten Tagen nach der Geburt einen Pumphub Digestarom® P.E.P. liquid. BIOMIN Erfolgsverkäufer Ing. Fritz Jeitler, die Firma Fritz Jeitler Futtermittel sowie die Firma BIOMIN bedanken sich für das Vertrauen und wünschen weiterhin viel Erfolg!

…der pflanzliche Futterzusatzstoff Digestarom® die Proteinverdauung verbessert und dadurch Ammoniak­ emissionen reduziert? Zusätzlich zur Rationsgestaltung ist der Einsatz von Digestarom® ein bewährter Weg, die Proteinverdauung zu verbessern und dadurch die Ammoniakemissionen zu reduzieren. Denn eine ständige Belastung der Tiere mit Ammoniak erschwert den Gasaustausch in der Lunge und führt zu einer eklatanten Leistungsminderung der Tiere. Neben der Tiergesundheit gewinnt die Reduktion der Ammoniakemissionen auch hinsichtlich der Vermeidung von Anrainerproblemen und bei Baugenehmigungsverfahren immer mehr an Bedeutung.

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Fritz Jeitler Futtermittel besuchte die BAG Ölmühle Güssing Im Rahmen des Regionaltreffens der Außendienstmitarbeiter der Firma Fritz Jeitler Futtermittel wurde die BAG Ölmühle Güssing im Südburgenland besucht. „Da wir auch regen Sojahandel in unserer Firma betreiben, war es uns ein Anliegen die ,regionalste Sojamühle in Österreich' zu besichtigen“, äußert Ing. Johannes Höller. Österreich hat im Jahr 2012 rund 56.000 ha Soja, wobei rund 30 % auf das Burgenland fallen, angebaut. Es werden in Güssing ausschließlich GMO freie Sojabohnen aus europäischen Anbau verarbeitet, wobei ein Teil auch als Donausoja verarbeitet wird. Wir bedanken uns hiermit noch einmal für die Möglichkeit der Besichtigung und wünschen der Firma BAG Ölmühle Güssing weiterhin viel Erfolg!

Schweineforum


Kurz berichtet

Jetzt en! ch mitma

BIOMIN Fotowettbewerb

„Die Jugend ist unsere Zukunft!“ Fotos mit verschiedensten landwirtschaftlichen Motiven gesucht! Machen auch Sie beim BIOMIN Fotowettbewerb mit! Kinder und Tiere kommen bei der Jury immer gut an. Schicken Sie Ihre originellsten Fotos unter „BIOMIN Fotowettbewerb“ als Bilddatei (mind. 3 Megapixel) an: BIOMIN Animal Nutrition GmbH, Erber Campus 1, 3131 Getzersdorf; E-Mail: katharina.aigner@biomin.net Einsendeschluss ist Freitag, der 26. Mai 2017.

Auf die drei originellsten Fotos warten tolle Preise! . Preis: 100 € Gutschein für ein Top Wellness-Hotel in Österreich . Preis: 75 € Gastronomie-Gutschein . Preis: 50 € Gastronomie-Gutschein Mitmachen lohnt sich - auf jeden Einsender wartet eine kleine Überraschung! Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt über unser Schweineforum und über unsere BIOMIN Homepage www.biomin.net. Die besten Fotos finden sich im BIOMIN Familienkalender 2018 wieder. Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb räumt der Teilnehmer dem Veranstalter und allen mit ihm verbundenen Unternehmen bezüglich der eingereichten Fotografien das unwiderrufliche, uneingeschränkte und zeitlich unbefristete Werknutzungsrecht gem. § 24 Abs.1 UrhG ein.

Frohe Weihnachten Wir möchten uns für die gute Zusammenarbeit bedanken und wünschen Ihnen und Ihrer Familie Frohe Festtage!

Ein Magazin von BIOMIN

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Fachreise

tion d Informa n u g n u ld H Anme ition Gmb

ersdorf , 3131 Getz nimal Nutr r Campus 1 BIOMIN A e rb E r, e n a Aig Fr. Katharin 2 / 803 1113 et 2 8 7 2 0 l.: Te r@biomin.n n g arina.ai e e-Mail: kath

Foto: Imre Cikajlo

.03.2017 chluss: 01 s e ld e m n A

Ptuj - Die älteste Stadtgemeinde Sloweniens

Kundenstudienreise Landwirtschaftliche Fachreise nach Kroatien und Slowenien vom 29. - 31. Mai 2017.

1. Tag: Anreise - Zagreb

Morgens Abfahrt von Linz über St. Pölten oder/und Graz bis zur kroatischen Grenze und nach Zagreb. Für ausreichend kurze Stopps während der Anreise wird gesorgt. In Zagreb angekommen erkunden wir die kroatische Hauptstadt, deren Altstadt sehr an Graz erinnert. Fahrt in unser Nächtigungshotel, Bezug der Zimmer, Abendessen und Nächtigung.

2. Tag: Zagreb - Osijek

Ausgeruht und gestärkt vom Frühstück im Hotel führt uns die Reise in Richtung Osijek, wo wir zunächst die Farm Mitrovac (Rind) und die Farm Sokolovac (Schwein) besichtigen. Danach Fahrt in unser Nächtigungshotel in Osijek und Bezug der

Inkludierte Leistungen • Rundreise im komfortablen Reisebus • Hotelarrangement der guten Mittelklasse (4* Landeskategorie) • Basis Halbpension • 1x Weinverkostung • 1x Abendessen im Nationalpark Kopacki Rit • Örtliche, deutschsprechende Reiseleitung bei Besichtigungen

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Zimmer. Abends erleben wir eine genussvolle Weinverkostung am Weingut Belje sowie ein Abend­ essen im Nationalpark Kopacki Rit im Restaurant Kormoran. Rückfahrt ins Hotel, Nächtigung.

3. Tag: Ptuj - Heimreise

Heute verlassen wir Kroatien und reisen weiter nach Slowenien. In Ptuj, der ältesten Stadtgemeinde Sloweniens, erwartet uns eine informative Betriebsbesichtigung der Fa. Perutnina (Geflügel). Im Anschluss treten wir mit ausreichend kurzen Stopps unsere Heimreise an.

Pauschalpreis: € 370,-, EZ-Aufpreis: € 45,Mindestteilnehmerzahl: 51 Personen Aufpreis bei 41-50 Personen: € 30,Aufpreis bei 31-40 Personen: € 80,Buchungsbedingungen Anzahlung: 20%, fällig sofort nach Erhalt der Rechnung/ Bestätigung Restzahlung: bis spätestens 2 Wochen vor Abreise Stornobedingungen bis 30 Tage vor Reiseantritt..................................................... 10% ab 29 bis 20 Tage vor Reiseantritt.......................................... 25% ab 19 bis 10 Tage vor Reiseantritt.......................................... 50% ab 9 bis 4 Tage vor Reiseantritt............................................... 65% ab dem 3 Tag (72 Std.) vor Reiseantritt................................ 85%

Schweineforum


BIOMIN Fachberater | Kleinanzeigen

Katharina AIGNER Verkaufsassistentin

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BIOMIN Fachberater BURGENLAND BIOMIN Animal Nutrition GmbH

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Johann HÖRMANSEDER

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Ewald GOTTHARDT

OBERÖSTERREICH BIOMIN Animal Nutrition GmbH

Robert GREMEL KG

Johannes DIERNEDER

Ing. Fritz JEITLER

4331 Naarn Mobil: 0664 / 204 12 41

8324 Kirchberg/Raab Mobil: 0664 / 181 40 25

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Ing. Martin EDLINGER

Ewald GOTTHARDT

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3451 Michelhausen Mobil: 0664 / 414 14 19 8292 Neudau Mobil: 0664 / 357 59 14 2813 Lichtenegg Mobil: 0664 / 846 62 54 3383 Hürm Mobil: 0664 / 403 06 63

KÄRNTEN DI Adolf KRANEWITTER 9433 St. Andrä Mobil: 0664 / 75 05 1717

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Ihr Schweineforum-Exemplar

BIOMIN Schweine-Fachgespräche 2017 Vom Saugferkel zum Mastschwein Gesunde und vitale Ferkel für eine sichere und schnelle Mast • Aus der Sicht der Fütterung Referent: DI Franz Ertl / DI Martin Wieser

• Aus der Sicht eines Tierarztes Referent: Dr. Alfred Griessler (Traunkreis Vet Clinic)/ Dipl. Tzt. Erwin Simetzberger (Tierarztpraxis Simetzberger & Fuchs OG)

Ort

Veranstaltungsort

Donnerstag

Datum 12.01.

Pöttsching

GH Zur Grenze

Montag

16.01.

Ortenburg (DE)

GH Zum Koch

Dienstag

17.01.

Griffen

GH Mochoritsch

Mittwoch

18.01.

Atzelsdorf

GH Schreiblehner

Donnerstag

19.01.

Inning

GH Birgl

Montag

23.01.

Andorf

GH Dorfwirt

Dienstag

24.01.

Mold

GH Zum Knell

Mittwoch

25.01.

Kremsmünster

GH Schicklberg

Donnerstag

26.01.

Strengberg

GH Pambalk-Blumauer

Montag

30.01.

Flinsbach

GH Kaller

Montag

30.01.

Lang/Lebring

GH Schweinzger

Dienstag

31.01.

Hartberg

GH Pack

Mittwoch

01.02.

Paurach

GH Schwarz

Donnerstag

02.02.

Jagerberg

GH Haiden

Alle Termine starten ab 19:00 Uhr

D G T nung n e rk e An

„Diese Veranstaltungsreihe wird als Weiterbildungsveranstaltung gemäß § 11 TGD Verordnung 2009 im Ausmaß von 1 Stunde für Tierhalter anerkannt.“

Auf Ihr Kommen freut sich Ihr BIOMIN Fachberater!

Natürlich im Futter.

Schweineforum - Dezember 2016  

In dieser Ausgabe: Effekt Futterverwertung - ein wesentlicher Faktor!; Futtertemperatur und Futterhygiene; BIOMIN Mycotoxin Survey