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S O M M E R 2014 | G R AT I S | B I O B O O M . D E

D A S M A G A Z I N F Ü R N A C H H A LT I G E N G E N U S S

DREAMTEAM ODER KONKURRENZ?

Bio & Regional ORTSTERMIN

Helden auf dem Acker INTERVIEW CHRISTIAN HISS

›Wir müssen wieder lernen richtig zu rechnen‹ GEWINNEN + KO C H B U C H ›VEG A N VO M FE I N S TE N‹ + SCHÜSSELSET VON SILIT + D VD › B I E N E N – H I M M E L S V O L K IN GEFAHR‹

überreicht durch:


Letzte Zufluchtsstätten für gefährdete Arten Vielfalt erhalten, natürliche Wildnis schaffen, die Selbstheilungskräfte der Natur wecken – das sind wichtige Grundsätze der BUNDstiftung. Was heißt das konkret? Die noch junge Stiftung erwirbt Flächen, die die Natur auf genau diese Weise schützen. In der Goitzsche-Wildnis bei Bitterfeld zum Beispiel hat sie dafür gesorgt, dass aus einer rund 1 300 Hektar großen, kargen Mondlandschaft Lebendiges erwachsen ist. Kristallklare Seen haben Kraniche zu Besuch, lange verschwundene Gras- und Krautfluren gedeihen. Am ehemaligen Todesstreifen zwischen den beiden deutschen Staaten schützt der BUND seit 1989 zudem das damals so benannte „Grüne Band“. Dank des gezielten Flächenkaufs durch die BUNDstiftung reihen sich dort mittlerweile wertvolle Lebensräume wie Altgrasfluren und Auenwäldern aneinander. Mehr als 600 bedrohte Tier- und Pflanzenarten konnten sich ins Grüne Band retten.

Informieren Sie sich jetzt über Ihre Möglichkeiten der Unterstützung. Ihre Ansprechpartnerin Almuth Wenta ist unter Telefon: (0 30) 2 75 86-474 zu erreichen.

Danke  für  Ihr  Interesse! BUNDstiftung · Am Köllnischen Park 1 · 10179 Berlin www.bund-stiftung.de


INHALT EINSTIEG Einstieg

4 GUTEN TAG

F

rühkartoffeln aus Zypern. Grüne Bohnen aus Ägypten. Erdbeeren aus Spanien. Das wird auch im Bio-Markt nachgefragt – sonst würde es dort nicht stehen. Allerdings: Wer will, kann hier problemlos auf regionale und saisonale Produkte zurückgreifen. __ Aber wie wollen wir es mit der Vielfalt von Ananas bis Zitrone halten? Oder mit Kaffee, Kakao, Kokos? Und wie regional können Bio-Produkte sein und sind regionale Produkte automatisch auch nachhaltig? Bioboom ist diesen Fragen nachgegangen. __ Transparenz, wissen, wo es herkommt, das ist ein Schlüsselwort, wenn es um Regionalität geht. Was könnte transparenter und nachvollziehbarer sein, als selber Lebensmittel zu produzieren. Mit eigenen Händen säen, hegen, ernten und verarbeiten, das ist der logische nächste Schritt. Wer viel Lust auf Gärtnern, aber wenig Erfahrung mit Grünzeug & Co. hat, ist bei den Ackerhelden gut aufgehoben. __ Eine sowohl regionale, als auch internationale, auf jeden Fall aber glamouröse Gruppe von Lebensmitteln sind die so genannten Superfoods. Hinter dem Medienhype um die Superhelden auf dem Teller verbergen sich nährstoffreiche Fitmacher – und nicht selten, wie zum Beispiel bei Amaranth oder Meeresalgen, Klassiker aus dem Bio-Laden. __ Seine Heimatregion Freiburg zu stärken, das war Antrieb von Regionalwert AG-Gründer Christian Hiß. Die Beschäftigung mit Wertschöpfungsketten vor Ort führte ihn zu grundsätzlichen Fragen nach dem Preis für unsere Lebensmittel und ihre Erzeugung. Seine Antworten lesen Sie in unserem Interview. Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Sommer wünscht Ihnen

BIO UND REGIONAL Dreamteam oder Konkurrenz?

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& B i o i on a l r eg M DREA

TEAM

ODE

EDITORIAL

KUR

RENZ

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BIO UND REGIONAL Sehnsucht nach Heimat

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BIO UND REGIONAL Strukturen vor Ort stärken

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ORTSTERMIN Zurück an die Wurzel Die Ackerhelden machen Städter zu Gemüseanbauern

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KOCHEN Vegan vom Feinsten Großer Auftritt für die vegane Küche. Rezept-Tipp: Erdbeer-Kokos Trifle mit Ingwerstreuseln Kochbuch gewinnen!

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Restlos. Clever kochen mit Resten Verwenden statt verschwenden Rezept-Tipp: Crostini mit Rosmarin

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GUT ESSEN Schüsseln/Gurken/Aronia/Fisch/ Buttermilch/Schüsselset gewinnen!

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GUT LEBEN Bienen/Motten/Buch-Tipp/Rasierseife/ Sportwaschmittel/DVD gewinnen!

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WISSEN Alles super Megatrend Superfoods

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GESPRÄCH „Wir müssen endlich lernen richtig zu rechnen.“ Interview mit Christian Hiß, Gründer der Regionalwert AG

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BIOBOOM MIX + BUND Kosmetik-Checker + neue Bioland-Website

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Leserbriefe/Impressum

herzlichst Ihre

Jeanine Tovar und das Bioboom-Team

N R KO

bioboom.de

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BIO UND REGIONAL DREAMTEAM ODER KONKURRENZ?

Regional ist angesagt. In Umfragen überholen regionale Produkte Bio-Produkte in der Beliebtheit bei Verbrauchern. Manche meinen gar, Regional sei das neue Bio – und vielleicht sogar das bessere.

E

in roter Truck fährt durch ein idyllisches Bergdorf. Im Hintergrund sattgrüne Wiesen und dichte Tannenwälder bis zum Horizont, im Vordergrund Höfe unter ziegelroten Dächern, eine Kirche mit zwei Türmen und eine Landstraße, auf der besagter Lkw fährt. Darunter der Slogan ›optimal: regional‹. So heimatlich kommt Werbung für regionale Produkte daher. Wäre da nicht der weltweit bekannte geschwungene Schriftzug aus weißer Schreibschrift auf dem Truck, der dann doch ein bisschen irritiert: ›Coca Cola‹. Die Getränke-Marke aus den USA mit Absatzmärkten in 200 Ländern soll eine regionale Marke sein? Ja, sie soll. Denn Coca Cola Deutschland argumentiert: ›24 Produktionsstätten und über 60 Betriebsstandorte sorgen für eine regionale Struktur mit vielen Vorteilen: kurze Lieferwege, geringerer Energieverbrauch, reduzierter CO₂-Ausstoß.‹

Welche Chancen stecken im Konzept Regionalität? Wie bio ist regional, oder andersrum: wie regional ist bio? Sind bio und regional wirklich Konkurrenten, oder sogar das Dreamteam auf dem Teller?

regional geschieht? 180 Mitgliedsinitiativen aus ganz Deutschland haben sich zur Regionalbewegung zusammengeschlossen, um Strukturen vor Ort für regionale Produkte zu stärken. ›Solche Marken verwässern das regionale Prinzip,‹ kritisiert Sindel. Der Verbraucher habe nicht die Möglichkeit zu erkennen, ob das Produkt wirklich aus der Region komme. Sprich: alle Zutaten – oder nur der letzte Produktionsschritt? Kein Einzelfall. Die Zeitschrift Öko-Test nahm in den vergangenen Jahren zweimal die vollmundigen Versprechen von regionalen Produkten unter die Lupe. Ergebnis des ersten Tests (2011): Bei 90 Prozent

aller vermeintlich regionalen Produkte konnten Verbraucher die genaue Herkunft nicht erkennen. Die Zutaten für Eiernudeln, wie zum Beispiel Hartweizengrieß, kamen nicht, wie das Etikett versprach, aus einer hessischen Region, sondern aus Baden-Württemberg. Mit nordischer Herkunft warb eine Kieler Firma für Kaffee, Reis und Rotbuschtee – obwohl bekanntlich weder Kaffee noch Tee in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein wachsen. Die damalige Ministerin für Verbraucherschutz und Landwirtschaft, Ilse Aigner (CSU), versprach Abhilfe. ›Manche Produkte halten nicht, was die Verpackung verspricht, und

Bei 90 Prozent aller vermeintlich regionalen Produkte konnten Verbraucher die genaue Herkunft nicht erkennen.

DÄNISCHE SCHWEINE IM SCHWARZWÄLDER SCHINKEN __ Ilonka Sindel, Projektleiterin vom Bundesverband der Regionalbewegung, stehen bei so viel Dreistigkeit die Haare zu Berge. Denn mögen zwar bei Coca Cola die Produktionsstätten regional verteilt sein, wie sieht es aber demgegenüber mit den Lieferwegen der Rohstoffe aus? Und mit der Vermarktung, die eher international denn

Bioboom

THEMA

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Ilse Aigner

Verbraucher fühlen sich zu Recht getäuscht‹, sagte sie dem Nachrichten-Magazin Spiegel und kündigte an, für eine ehrliche Kennzeichnung zu sorgen. Zwei Jahre später testete ÖkoTest noch einmal alle, die damals als Schummler aufgefallen waren. Ergebnis: Fast alle Pseudo-Regionalprodukte seien unverändert auf dem Markt. Ilse Aigner habe es in fast zwei Jahren nicht geschafft, für klare Deklarationen zu sorgen. Ähnlich vernichtend beurteilt Foodwatch das neue ›Regionalfenster‹ aus dem Bundesministerium für Verbraucherschutz. Die freiwillige Deklaration für Lebensmittel sei eine Mogelpackung, da eben nur freiwillig. ›Fleisch aus dänischer Massentierhaltung kann weiterhin ganz legal zu ‚Schwarzwälder Schinken’ weiterverarbeitet werden, Gurken, die den Spreewald nie gesehen haben, stehen nach wie vor als ‚Spreewaldgurken’ im Supermarktregal‹, so die Verbraucherschutzorganisation. Ilonka Sindel vom Bundesverband der Regionalbewegung bedauert außerdem, dass sich das Regionalfenster lediglich auf die Herkunft fokussiere. Wichtige Kriterien, wie Tierwohl, Futtermittel-Wahl und Gentechnikfreiheit, seien hingegen außen vor geblieben.

Produktionsketten sind undurchschaubarer geworden.

Heimat

Verlässlichkeit

das internationale Beratungsunternehmen A.T. Kearney für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Schlägt Regionalität das Thema Bio?, fragte sich das Food-Branchenmagazin Markant. ›Schaut man sich die Umfragen an, die sich mit Nachhaltigkeitsaspekten bei Lebensmitteln beschäftigen, kann man das Bedeutungsverhältnis von Regionalität und Bio durchaus auf diese einfache Formel runterbrechen‹, antwortete Mirko Warschun, SEHNSUCHT NACH HEIMAT IN Partner bei A.T. Kearney. Für Kunden EINER GLOBALISIERTEN WELT spiele die geografische Nähe zum Ort __ Wunsch und Wirklichkeit – wenn der Erzeugung eine große Rolle, so zum Beispiel das Gefühl, sich jederzeit selbst es um regionale Produkte geht, liegen einen Eindruck von der Herstellungssie oft weit auseinander. Wie das Forschungsunternehmen EMNID für das weise verschaffen zu können. Hinzu kommt das zunehmende Bedürfnis nach ›Ökobarometer 2013‹ im Auftrag des Heimat in einer globalisierten Welt. ZenBundesverbraucherministeriums ermittralisierungsprozesse in der Wirtschaft telt hat, bevorzugen 92 Prozent der Behaben kleinere und mittlere fragten Lebensmittel aus der Ökobarometer 2013 Region – egal, ob aus ökoBetriebe verschwinden laslogischem oder konventionellem Ansen, Produktionsketten sind undurchschaubarer geworden. Immer neue Lebau. Ähnliche Ergebnisse ermittelte

Bioboom

BIO UND REGIONAL

bensmittelkandale und Transparenz ellenlange, fachchinesische Inhaltsstoffdeklarationen auf Verpackungen verunsichern Verbraucher zusätzlich. Regional, das steht dagegen für Heimat, Transparenz, Verlässlichkeit und Vertrauen. Hinzu kommt die Überzeugung, mit dem Kauf etwas Gutes für die Region zu tun: Beim Einkauf im Hofladen unterstützt man den Bauern vor Ort, verursacht weniger Treibhausgase, die Kinder können den Hühnern beim Eierlegen zuschauen, und der Kartoffelacker liegt direkt am Nachhause-Weg. Kurzum, so das Bauchgefühl: Alles von hier ist gut, alles von weit weg schlecht.

REIN REGIONAL ERNÄHREN? __ Doch leider: Nicht alles, was vor Ort erzeugt wird, ist automatisch auch nachhaltig. Denn schließlich stehen auch hierzulande Massentierhaltungsstallungen, wachsen mit Kunstdünger traktierte Kartoffeln auf Riesenäckern,

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Bioland Demeter Naturland

steht das Getreide in Monokulturen. Wer sicher sein möchte, dass Lebensmittel ökologisch erzeugt wurden, kommt um Bio nicht herum – und setzt gerne auf den Einkauf beim Bioland-, Demeteroder Naturland zertifizierten Landwirt. Und: Wer sich tatsächlich ausWER SICH schließlich regional ernähren wollte, TAT S ÄC H L I C H würde schnell an seine Grenzen stoAUSSCHLIESSßen. Das, erfuhr der Tatort-SchauLICH spieler Andreas Hoppe im SelbstREGIONAL versuch sowie als Ernährungscoach. ERNÄHREN Der SWR-Ermittler und Buch-MitWO L LT E , autor ›Allein unter Gurken – Mein WÜRDE abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren‹ war als ›KomSCHNELL AN missar Tatort‹ für den SWR unterSEINE wegs. Drei Familien sollten sich 80 GRENZEN Tage lang ausschließlich mit ProSTOSSEN. dukten aus der Region ernähren. In den Einkaufskorb durften lediglich Lebensmittel aus einem Umkreis von 50 Kilometern. Also: Keine Erdbeeren aus Spanien, kein Kaffee aus Südamerika, kein Curry aus Indien. Waschkörbeweise räumten die Testfamilien ihre Kühlschränke leer. Übrig blieb: gähnende Leere. Und die neu zu füllen, gestaltete sich schwieriger als gedacht. So zum Beispiel beim Bäcker: Andreas Hoppe bestellt ein Kürbisbrot und zeigt sich verblüfft, als die Verkäuferin eingesteht, dass die Bio-Kürbiskerne aus China kommen. ›Warum kriegen wir die hier nicht vor Ort?‹, raunt er in die Kamera. Am Ende zeigt sich: eine rein regionale Ernährung wird für alle drei Testfamilien zum Unterfangen. ›Alles schmeckt gleich‹, beschwert sich eine Testerin, und eine andere: ›Mir stehen die Kartoffeln bis hier‹, sagt sie und die Hand reicht nicht bis zur berüchtigten ›Oberlippe-UnChina terkante‹, sondern weit über den Kopf hinaus. Osteuropa

b

WIE REGIONAL KANN BIO SEIN? __ Trotzdem: Man fragt sich schon, warum eigentlich Bio-Kürbiskerne aus China, oder Bio-Honig aus Osteuropa eingeführt werden müssen, wo doch auch hierzulande Kürbisse wachsen und Bienen summen. Aber: Die Nachfrage nach Bio-Produkten übersteigt mittlerweile deutlich den Zuwachs bei der ökologisch bewirtschafteten Flä-

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JANUAR – APRIL JULI – DEZEMBER

Porree

Die klassischen Bio-Läden legten dagegen größten Wert auf Angebote aus der regionalen Wertschöpfungskette. Mangold MAI – OKTOBER

Karotten JUNI – OKTOBER

ten ja nicht regional seien. Hinzu kommt das große Angebot an exotischen Früchten: Bananen, Ananas und Orangen können nie regional sein. Trotzdem kann der Kunde mit dem Kauf hier ebenfalls regionale Strukturen stärken, etwa Kleinbauern und Communities in Übersee oder Südeuropa. ›Wir kennen unseren Orangen-Erzeuger aus Italien genauso gut wie unseren Kartoffel-Produzenten aus der Heide‹, erklärt Matthias Deppe. Unter dem Stichwort ›fair trade‹ würden auch regionale Strukturen in anderen Ländern gestärkt.

WENN BIO UND REGIONAL ZUSAMMENGEHEN

che – die stagniert nämlich. Deshalb müssen immer mehr Bio-Produkte aus dem Ausland importiert werden. Hier ist die Politik gefragt, wie Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstand des Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) feststellt. ›Die übertriebene Biogasförderung, eine unzureichende ÖkolandbauFörderpolitik und eine unverhältnismäßig schwache Unterstützung von Öko-Züchtung und -Forschungsprogrammen bremsen das Wachstum des Ökolandbaus aus‹. Der BÖLW hat auch ermittelt, dass 60 Prozent des Bio-Umsatzes im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel gemacht werden, also in Supermärkten und Discountern, das restliche Drittel im Naturkfostfachhandel, also Bio-Läden, -Supermärkten, -Hofläden. ›Die BioBranche ist inzwischen sehr heterogen geworden, und einige Teile haben sich weit von der Region entfernt‹, sagt Matthias Deppe, Geschäftsführer des Bio-Großhändlers Naturkost Nord aus Seevetal bei Hamburg. Die klassischen Bio-Läden

__ Für Verbraucher sind bio und regional ein Dreamteam, wie Umfragen ebenfalls zutage fördern. Im Gespräch mit Ilonka Sindel vom Bundesverband der Regionalbewegung wird deutlich, klare Richtlinien dass auch die Regionalbewegung den Schulterschluss mit der Biobranche legten dagegen größten Wert auf Ansucht. ›Wir arbeiten dran‹, sagt Ilonka gebote aus der regionalen WertschöpSindel auf die Frage, wie viele ihrer fungskette. Naturkost Nord beliefert Mitglieder biozertifiziert sind. ›Nur gemeinsam sind wir stark‹, sagt Sindel und Fachgeschäfte, Hofläden und Gastronomie-Kunden in der Region mit Obst, spricht damit vielen Verbrauchern aus Gemüse, Käse, Wurst, Eiern und Trodem Herzen. Doch so lange es noch keine klaren Richtlinien für Begriffe wie ckenprodukten. Regionalität steht für die Einkäufer ganz oben auf der Krite›Regional‹, ›Heimat‹ und ›Nah‹ gibt, rienliste – noch vor dem Preis. Und der bleiben viele Bio-Produzenten skepBegriff ist bei Naturkost Nord klar detisch: Sie befürchten eine Verwässerung finiert: aus dem Raum Hamburg, Niedes Qualitätsbegriffs: Ein konventioneller Landwirt mag regional sein – aber dersachsen und Schleswig-Holstein in einem Radius von 150 Kilometern rund damit hält er eben noch lange nicht die hohen Bio-Qualitätsstandards ein. Andeum die Hansestadt. rerseits steckt in regionalen Initiativen REGIONALE viel Potenzial, Verbraucher wieder für STRUKTUREN NICHT NUR den Wert der Lebensmittel zu begeisVOR ORT STÄRKEN tern – und damit nahezu zwangsläufig __ Auch bei Naturkost Nord gibt es auch für Bio. ›RegioApp‹ selbstverständlich Produkte, die nicht VOR ORT WERDEN regional sind. ›Auch im Winter wollen WERTE ERLEBBAR Kunden Brokkoli haben‹, sagt Matthias Deppe und weiß von Ladnern zu berich__ Zum Beispiel mit der kostenlosen ten, deren Kunden sich schon mal im ›RegioApp‹ der Regionalbewegung November beschweren, dass die TomaMittelfranken: Mit ihrer Hilfe können

Bioboom

BIO UND REGIONAL

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Biokiste

Smartphone-Besitzer Anbieter aus der Region finden und sich auch gleich zum nächsten Bauern für regionale Milch oder zum Gasthaus mit regionalen Produkten auf der Speisekarte navigieren lassen. Alle Unternehmen, deren Produkte in der App aufgeführt sind, haben sich auf einheitliche Kriterien geeinigt: Rohstoffe aus der Region, Verarbeitung und Vermarktung in der Region. Einsatz heimischer Futtermittel und keine Gentechnik. Oder das Projekt ›Sterngarten Odyssee‹ aus Berlin, bei dem Städter und Landwirte gemeinsam auf dem Land Obst und Gemüse anbauen. ›Solidarische Landwirtschaft‹, nennt Landwirt Simon Junge das Projekt, in dem er sich um die Streuobstwiesen kümmert. Die Städter packen beim Baumschnitt, Unkrautjäten und der Apfelernte an und geben zuStreuobstwiesen sätzlich monatlich 80 Euro in die Kasse. Im Gegenzug erhalten sie Obst und Gemüse; das sind rund zwei Kilo Möhren pro Woche und 10 Kilogramm Äpfel im Monat in der Saison. ›Die Städter nehmen mir auch Obst und Gemüse ab, das im Handel völlig unverkäuflich wäre, Apfel mit Schorf zum Beispiel Äpfel mit Schorfstellen.‹ Für den Landwirt bietet das Projekt die Chance, alte Apfelsorten wie Coulons Renette, Jebenhäuser Lux und Königlicher Kurzstiel neu zu kultivieren und sich für den Bodenaufbau, insbesondere der wertvollen Humusschicht, einzusetzen. Simon Junges Projekt ist nicht biozertifiziert und die Streuobstwiesen liegen leider in Thüringen, da die Sterngärtner keine bezahlbaren Flächen im Speckgürtels Berlins gefunden haben. Dennoch: Kinder lernen Landwirtschaft, Städter wieder den Wert von Lebensmitteln kennen. ›Innerhalb eines Jahres hat sich unsere Mitgliederzahl fast verdoppelt‹, freut sich Junge. Das gemeinsame Wirtschaften helfe, wieder die Gesamtheit der Landwirtschaft zu betrachten. Weg vom mä-

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keligen Kunden, der primär nach den schönsten Äpfeln greift – hin zum Städter, der weiß, dass auch kleine, runzelige oder schorfige Exemplare mit inneren Werten überraschen.

›ENTWICKLUNGSHILFE FÜR DEUTSCHLAND‹ __ Konsequent auf das Zusammenspiel von Bio und Regional setzt ›Bio-Hopper‹ Uli Heß aus der Frankfurt-Main-Region. Die Nachfrage nach seiner Bioland-zertifizierten ›Biokiste‹ habe sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Waren es früher vor allem ›Ökos‹, die bestellten, verlaufe die Nachfrage mittlerweile quer durch alle Bevölkerungsschichten. Der 39-Jährige hat Agrarwissenschaften studiert, um Entwicklungshelfer zu werden. Durch einen Studentenjob ist er zum ›Bio-Hopper‹ gekommen. Jetzt vermarktet er die Produkte von kleinen Bio-Bauern und sorgt dafür, dass Städter wieder den Wert von regionalem Obst und Gemüse zu schätzen lernen. ›Nun mache ich also Entwicklungshilfe für Deutschland‹, scherzt er. Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft boelw.de Sozusagen überregional: Bundesverband der Regionalbewegung e.V. regionalbewegung.de Informationen zur Vermarktung regionaler Bio-Produkte oekolandbau.de Regio-App Mittelfranken regionalbewegung-mittelfranken.de Regional und bio im Rhein-Main-Gebiet bio-hopper.de Das solidarische Landwirtschaftsprojekt Sterngartenodyssee sterngartenodyssee.de

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ACKERHELDEN E I N J U N G E S S TA R T- U P - U N T E R N E H M E N A U S E S S E N

Die Ackerhelden, ein junges Start-up-Unternehmen aus Essen, lassen ihre Kunden ackern – im wahrsten Sinne des Wortes. Ihr Produkt: Bio-Gemüseacker zum Mieten. Ihr Motto: Echte Helden ackern selbst. Ihre Kunden: Jedermann. Der Produktnutzen: Maximale Fri-

Ü

ber dem Acker von Bauer Klaus Bird kündigt die Sonne die ersten warmen Frühlingstage an. Im Hintergrund erhebt sich die Stadtsilhouette von Kamp-Lintfort, auf der saftig-grünen Wiese nebenan grasen Kühe, während der Wind sanft über die Felder weht. Nur wenige Meter entfernt steht ein altes Rittergut, die Heimat des Biolandhofs Frohnenbruch, das an drei Seiten von Wasser umgeben ist. Eine Idylle wie im Bilderbuch, wäre da nicht der ratternde Traktor, der im Schritttempo über den frisch gepflügten Acker tuckert. Auf seiner Rückseite sitzen vier junge Männer, die kleine Pflanzkartoffeln in eine Legemaschine stecken, deren Miniaufzüge wiederum die Erdäpfel in den Boden pflanzen. ›Früher stand auf dem Feld unser Winterweizen. Doch in dieser Saison wagen wir etwas Neues‹, erklärt Bauer Bird, der den Traktor fährt. Einen halben Hektar von seinem neunzig Hektar großen Grund stellt er dem jungen Unternehmen ›Ackerhelden‹ zur Verfügung. Deren Gründer werden das Feld in viele kleine Parzellen aufteilen und an Menschen vermieten, die ihr eigenes Bio-Gemüse pflanzen, pflegen und ernten wollen. Ein Banner am Feldrand wirbt für die Idee. ›Bestell Deinen Acker‹, steht auf ihm. Ein Aufruf, dem hier, am westlichen Rand des Ruhrgebiets, bereits über drei Dutzend Menschen gefolgt sind. Und es werden noch mehr werden, davon sind die beiden

Bioboom

sche bei minimalem Aufwand. Regional, saisonal, erntefrisch – zertifiziert nach den strengen Richtlinien von Bioland, Demeter und Naturland.

Helden auf dem Acker Jungunternehmer Birger Brock und Tobias Paulert, beide 38 Jahre alt, überzeugt, denn noch hat die Saison nicht begonnen. Erst ab Mitte Mai werden die Laienbauern den Acker bewirtschaften, bis dahin bleibt noch etwas Zeit, um die Werbetrommel zu rühren.

ALLER ANFANG IST LEICHT __ Die Idee der Ackerhelden ist an sich nicht neu, gemeinschaftliches Gärtnern derzeit vor allem in Großstädten angesagt: Zurück zu den Wurzeln, gerne in BioQualität. Doch während sich in Kleingärten und Urban Gardening-Projekten meist passionierte Hobbygärtner engagieren, wenden sich die Ackerhelden vor allem an Menschen, die bisher wenig bis gar keine Erfahrung im Garten haben. ›Wir nehmen unsere Kunden an die Hand, erklären ihnen jeden Schritt, bieten ihnen eine Rundum-Beratung mit ausführlichem Infopaket vor Saisonbeginn, samt Newsletter, Kundenmagazin und einem E-Mail und Telefonservice‹, sagt Tobias Paulert. Die Beratung ist das Kernstück ihrer Idee. ›Wir sind ein virtuelles Produkt und dennoch auf jedem Acker der verlängerte Arm unserer Kunden.‹ Wenn die nicht mehr weiter wissen, sind die Grün-

ORTSTERMIN

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Gartengeräte Gießwasser

Jungpflanzen

Dünger Saatgut

Foto: Ackerhelden

Die Ackerhelden wenden sich vor allem an Menschen, die bisher wenig bis gar keine Erfahrung im Garten haben.

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der für sie da. Beide bringen gärtnerische Vorerfahrung und solides Praxiswissen mit und kooperieren darüber hinaus mit Hochschulen, wie dem Fachbereich Ökologischer Landbau der Universität Kassel, der sie beim Anbauplan berät. ›Aber Gemüseanbau ist keine Hexerei‹, sagt Tobias Paulert, das könne eigentlich jeder, man müsse nur eben wissen wie. ›Da unsere Äcker im Verhältnis zu einem landwirtschaftlichen Betrieb klein sind, halten sich auch die Probleme in Grenzen.‹ Wenn es beispielsweise einen Kartoffelkäferbefall auf einem Acker gäbe, könne man einfach alle Pflanzen durchgehen und sie herunterpflücken – Problem gelöst. Der Mietpreis für einen Acker von vierzig Quadratmetern Größe beträgt 248 Euro, wer achtzig Quadratmeter möchte, zahlt 445 Euro. Über zwanzig Gemüsesorten werden vor Saisonbeginn in den Boden gebracht. Wer mitmacht, bekommt den eigenen Acker fix und fertig vorbereitet übergeben. Gartengeräte, Gießwasser und Dünger können die Kunden kostenlos benutzen. Weiteres Saatgut und Jungpflanzen werden während der Saison auf die Anlage gebracht, wer mag, kann sie in den Boden bringen. Und so wächst dort vom Feldsalat über Kürbisse bis hin zu Paprika und Spinat eine große Vielfalt an Gemüsesorten und Kräutern. ›Da jeder Acker nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus der Verbände Demeter, Bioland oder Naturland zertifiziert ist, achten wir darauf, welche Pflanzen und welches Saatgut auf unsere Äcker kommen‹, sagt Tobias Paulert, ›unsere Kunden dürfen nur verwenden, was wir ihnen zur Verfügung stellen.‹ In die ›BioSaatgutbar‹, die auf jedem Acker steht und an der sich die Kunden frei bedienen können, kommt also nur, was die Ackerhelden für gut befunden haben.

ZURÜCK ZU DEN WURZELN __ ›Wir machen uns selbst das Leben schwer, weil wir nur mit biozertifizierten Betrieben zusammenarbeiten‹, gibt Tobias Paulert zu,

HELDEN AUF DEM ACKER

›denn das begrenzt unsere Auswahl natürlich.‹ Doch eine Alternative sehen die beiden Gründer nicht. ›Uns war von Beginn an klar, dass wir höchste Standards ansetzen werden. Wir wollen weder Kunstdünger noch Pestizide oder Gentechnik auf unseren Äckern.‹ Transparenz beim Anbau von Lebensmitteln ist ihnen wichtig. Die Menschen sollen wieder eine natürliche Verbindung zur Nahrung aufbauen, achtsam mit ihr umgehen, bewusst essen und genießen. ›Wir wollen der Entfremdung von Lebensmitteln entgegentreten, die Hürden soweit senken, dass sich die Leute wieder für Lebensmittel und ihre Entstehung interessieren.‹ Das Haushaltswissen sei über Generationen verloren gegangen, heute falle es vor allem jüngeren Menschen schwer, Pastinaken, Mangold oder Fenchel zu erkennen. Die Ackerhelden wollen dem Essen auf den Grund gehen, im wahrsten Sinne des Wortes, bis an die Wurzel, zum Ursprung der Nahrung. Auch bei Tobias Paulert selbst kam das Interesse für Lebensmittel erst im Erwachsenenalter. ›Während meines Sportstudiums ärgerte ich mich über die Hollandtomaten, die einfach nicht schmecken wollten. Also pflanzte ich auf meinem Balkon eigene Tomaten an.‹ Sein Studienfreund Birger Brock ging noch einen Schritt weiter. Er mietete sich in der Nähe von Essen gleich ein ganzes Feld an, pflanzte und säte wonach es ihm begehrte, und steckte Tobias schon bald mit seiner Leidenschaft für den Gemüseanbau an. Nach dem Studium konnten beide vielversprechende Jobs ergattern, obendrein noch gutbezahlt, die Karriereleiter zeigte nach oben. Trotzdem entschieden sie sich für den Ausstieg und damit für ihre Vision von einem besseren Leben, nicht nur für sich, sondern auch für andere. Dafür ernteten sie befremdetes Kopfschütteln im Freundes- und Bekanntenkreis. Mit der Landwirtschaft sei doch kein Geld zu holen. Heutzutage gebe man keinen sicheren Job auf, um eine fixe Idee umzusetzen – das sei verrückt. Doch Birger Brock und Tobias Paulert hielten an ihrer

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Idee fest, gründeten im November 2012 ihr Unternehmen und arbeiten seitdem sieben Tage die Woche an ihrer Vision.

BIO-BAUERN ÜBERZEUGEN __ Im letzten Jahr starteten sie mit den ersten drei Standorten. In diesem Jahr sind es schon elf Äcker, quer über das Land verteilt, in Bremerhaven oder Düsseldorf, Braunschweig oder Nürnberg. In Berlin gibt es sogar eine Warteliste, obwohl sie die Fläche im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt haben. Und im nächsten Jahr soll es noch mehr Äcker geben. ›Doch es ist schwierig, die wenigen Bio- Landwirte, die für unsere Idee infrage kommen, zu überzeugen.‹ Zu neu sei das Konzept, zu rar das Land. ›Zudem müssen wir Kaltakquise betreiben, sprich wir telefonieren schlichtweg alle Bio- Landwirte durch und hoffen auf offene Ohren.‹ Ihnen die Idee zu erklären, sei nicht immer einfach. Doch wer dann überzeugt werden könne, sei begeistert. So war es auch bei Landwirt Klaus Bird. ›Bei einem Tag der offenen Tür bin ich zufällig am Stand der Ackerhelden vorbeigekommen. Mir gefiel das Konzept, also habe ich sie auf unseren Hof eingeladen.‹ Er mochte die Professionalität der beiden, Professionalität ihre Entschlossen-

heit, ihre Vision. Und: ›Ich als Landwirt stecke nur im Frühling Energie in den Acker und muss mich den Rest des Jahres nicht mehr darum kümmern. Auch mit dem Marketing habe ich nichts zu tun.‹ Trotzdem hofft er darauf, den einen oder anderen Ackerhelden auf seinem Hof kennenzulernen: Der Hofladen ist an drei Tagen die Woche geöffnet und könnte von dem Besuch der Hobby-Bauern profitieren. Seine Ehefrau Bärbel hat bereits Ideen, will passend zur Gemüsesaison Rezepte vorstellen, die mit dem Gemüse vom Acker und den Produkten aus dem Hofladen gekocht oder gebacken werden können.

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Foto: Ackerhelden

Elf Äcker, quer über das Land verteilt.

sie kannte das Gärtnern zwar von ihrer Oma und ihrer Mutter, ›aber ich half immer nur bei der Ernte mit, wie man etwas anpflanzt, pflegt und hegt, wusste ich nicht.‹ Umso mehr freute sie sich über das Infopaket, das sie zusammen mit dem Saatgut von den Ackerhelden bekam. Sie erinnert sich noch gut an die ersten Radieschen, die sie bereits nach vier Wochen auf ihrem Acker ernten konnte. Ein Erfolgserlebnis, das sie anspornte. Mit der Zeit kamen auch immer mehr Freunde auf ihrem Acker vorbei, die Neugierde trieb sie dortSÄEN, ZUPFEN, ERNTEN hin, eine Freundin half ihr __ Eine, die in der letzten Saison bereits fleißig gesät, gezupft und geerntet hat, schließlich regelmäßig. ist Susanne Seitter. ›Ich hatte immer schon Wenn von dem Ertrag rumgescherzt, wie gerne ich Selbstversordes Ackers etwas übriggerin wäre. Als ich von dem Projekt erfuhr, blieb, verschenkten sie habe ich es eine Zeitlang verfolgt und mich es, ›so konnten wir auch schließlich entschieden, mitzumagleich ein bissBio-Qualität chen‹, sagt die 34-jährige Kulturchen mit unserer Ernte angeben‹, sagt wissenschaftlerin aus Berlin, ›mir war zum sie lachend. Auch in einen die Bio-Qualität des Gemüses wichtig, diesem Jahr hat sie letztendlich überzeugt hat mich aber die Hilwieder einen Acker festellung seitens des Unternehmens.‹ Denn ihr Wissen im Gemüsebeet war dürftig, gemietet, als MitVision

Entschlossenheit Bioboom

HELDEN AUF DEM ACKER

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junge ältere Schüler

glied hat sie ein Vormietrecht für die jeweils nächste Saison. ›In diesem Jahr werden ich versuchen, mehr Gemüse haltbar zu machen. Ich will es einfrieren oder einmachen, so habe ich auch im Winter etwas von meinem Acker.‹ Der Arbeitsaufwand für ihr vierzig Quadratmeter großes Stück Land habe sich in Grenzen gehalten, ›am Anfang bin ich noch ganz euphorisch jede Woche hingefahren, später wurde es naturgemäß etwas weniger.‹ Auf den Gemüsebeeten neben ihr gärtnerten junge Familien, Rentnerpärchen und Studenten, ›und drei ältere Damen mit Strohhüten auf dem Kopf, die ihre Arbeit auf dem Acker regelrecht zelebrierten.‹ Eine bunte Mischung eben. Mit den anderen Gärtnern tauschte sich Susanne Seitter zwar hin und wieder aus, aber eine Vereinsatmosphäre herrschte auf dem Acker nicht. ›Ganz nach dem Motto, alles kann, nichts muss.‹

ZWANGLOSE GEMEINSCHAFT __ Und genauso soll es auch sein, findet Gründer Tobias Paulert. ›Wir fördern den Austausch, fordern ihn aber nicht.‹ Hauptsache, die Menschen genießen ihre Zeit auf dem Acker. ›Wir haben auch nicht eine spezielle Zielgruppe, auf die wir uns konzentrieren. Unser Angebot ist für alle da.‹ Die Ackerhelden kommen zwar trendig daher und sprechen damit viele junge Menschen an, sind aber nicht so cool, dass sich nicht auch ältere Menschen für sie interessierten. Auch Schüler ackern schon mit, ›wir verschenken in unserem Projekt ,Ackerhelden machen Schuleʻ Gemüsebeete zur eigenen Bewirtschaftung an Schulen.‹ Ein Projekt, das ihnen am Herzen liegt und möglichst an jedem Standort umgesetzt werden soll, um der nachfolgenden Generation den Lebenszyklus der Pflanzen und damit auch der Nahrung wieder ein Stück näher zu

bringen. Doch so ambitioniert die Jungunternehmer auch sind, noch fehlen leider die grünen Zahlen auf dem Papier, ›und das Ersparte ist so langsam aufgebraucht.‹ Trotzdem bereuen sie ihren Schritt nicht. Die beste Motivation sind ihre Kunden selbst. ›Während der Saison schicken uns die Menschen täglich Bilder und Videos vom Acker, den Pflanzen oder ihrer Ernte. Da geht einem das Herz auf.‹ Viele Ackerhelden kennt Tobias Paulert persönlich, nicht zuletzt, weil einige aus seinem direkten Umfeld kommen. ›In meinem Freundeskreis haben mittlerweile alle, die in der Nähe eines Ackers wohnen, eine Parzelle.‹ Die anfängliche Skepsis ist der Begeisterung gewichen: Und alle ackern mit. /oei

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NICOLE JUST, MARTIN KINTRUP Vegan vom Feinsten 192 Seiten, Hardcover, GU Themenkochbuch, 24,99 € (D)

__ Dass ein veganer Lebensstil relativ unkompliziert und alltagsgerecht umzusetzen ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Dass die Pflanzen-Küche auch anspruchsvolle Genießer und Feinschmecker wunschlos glücklich machen kann, diesen Beweis treten Vegan-Bloggerin Nicole Just und Kochbuch-Profi Martin Kintrup mit ihrem Kochbuch ›Vegan vom Feinsten‹ an: Hier finden sich über hundert rein pflanzliche Rezepte für alle, die sich selbst und ihre Gäste mit veganen Kreationen verwöhnen möchten. Gleich der Einstieg überzeugt: Hier gibt’s Tipps und Rezepte für ›vegane Geschmacksbooster‹, die auch Allesessern bestens munden dürften. Besonders die Anleitung, wie man mit Bio-Grüntee im Topf Pilze & Co. räuchern kann, hat uns gefallen! Der Rezeptteil ist klassisch in Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts gegliedert. Neben Gemüse, Früchten und Getreide kommen zwar Tempeh, Seitan, Tofu und pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten zum Einsatz, aber (dankenswerterweise, wie wir finden) keine Ersatzprodukte wie veganes Eipulver oder vegane Käsescheiben. Saisonale und thematische Menüvorschläge run-

Bioboom

Schicht für Schicht Genuss! Erdbeer-Kokos Trifle mit Ingwerstreuseln

den das Buch ab. Neben aufwändigen, kulinarisch wie ästhetisch ansprechenden Rezepten wie Seitaninvoltini auf Safranschaum oder Hirsesushi mit Avocado und Gurke finden sich übrigens auch einige unkomplizierte, schnelle Rezepte. DENNOCH: Kein Kochbuch für jeden Tag, sondern ein feines, inspirierendes Werk für alle, die gerne auch einmal für sich und ihre Gäste, egal ob vegan oder nicht, mit Anspruch und Aufwand kochen!

❈ BIOBOOM VERLOST fünf Mal das Kochbuch ›Vegan vom Feinsten‹. Schicken Sie bis zum 30. Juli 2014 eine Postkarte, ein Fax oder eine E-Mail an: Redaktion Bioboom, ›Vegan‹, Vordere Schöneworth 17 a, 30167 Hannover, Fax 0511.16 15 925, gewinnen@bioboom.de Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Umtausch oder Barauszahlung der Gewinne nicht möglich. Ebenfalls ausgeschlossen ist die Teilnahme über Dritte, die die Teilnahme an Gewinnspielen vermitteln.

KOCHEN

Rezeptfoto: © GU / Foto: Mona Binner

Vom Feinsten

dessert


Bewährter Geschmack in neuem Design

ErdbeerKokos Trifle mit Ingwerstreuseln

Für 4 Personen · 40 Minuten Zubereitung Für die Streusel 80 g Weizenmehl (Type 405) 30 g kernige Haferflocken 80 g brauner Rohrzucker 1 TL Ingwerpulver 1 Prise Salz 50 g vegane Margarine Für die Erdbeeren 2 Bio-Limetten 20 g brauner Rohrzucker 500 g Erdbeeren 2 EL Agavendicksaft

NEUE VERPACKUNG

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Für die Creme 100 g feste Kokoscreme (Creamed Coconut) 2 EL Agavendicksaft 250 g ungesüßter ›Sojaghurt‹ Außerdem | Backpapier für das Blech __Für die Streusel den Backofen auf 180° C vorheizen. Mehl, Haferflocken, Zucker, Ingwerpulver und 1 Prise Salz mischen. Die Margarine in einem Topf schmelzen, die Mehlmischung dazugeben und mit einem Holzlöffel rühren, bis sich Streusel gebildet haben. Die Streusel auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech im heißen Backofen (Mitte) in ca. 15 Minuten goldbraun backen. __Die Limetten heiß waschen und trocken reiben. Die Schale mit einem Zestenreißer abziehen (oder mit einem Sparschäler abschälen und in feine Streifen schneiden) und den Saft auspressen. Die Limettenschale mit ein paar Tropfen Saft beträufeln, im Zucker wenden und beiseite stellen. __Die Erdbeeren waschen, Kelche entfernen und die Beeren je nach Größe halbieren oder vierteln. 2 EL Limettensaft mit dem Agavendicksaft verrühren und die Erdbeeren darin marinieren. __Für die Creme die Kokoscreme in einem Topf schmelzen, dann vom Herd nehmen und mit dem Agavendicksaft und dem restlichen Limettensaft sowie dem ›Sojaghurt‹ verrühren. __Die Streusel abkühlen lassen. Die Hälfte der Erdbeeren auf vier Gläser verteilen und die Hälfte der Streusel darauf geben. Erst die Creme, dann die übrigen Erdbeeren und Streusel darauf geben. Die Trifles nach Belieben zugedeckt im Kühlschrank noch etwas durchziehen lassen, mit der gezuckerten Limettenschale bestreuen und servieren.

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WOW – DA HAT SICH WAS GETAN! Unsere pflanzlichen Drinks kommen jetzt in neuem Gewand daher. Die moderne Verpackung liegt besser in der Hand. Der praktische Schraubverschluss ermöglicht ein vereinfachtes Ausgießen und garantiert längere Frische. Entdecken Sie jetzt die pflanzliche Vielfalt von Provamel und probieren Sie selbst! www.provamel.de


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TIPP

TIPPS UND TRICKS FÜR DIE RESTLOSE KÜCHE

HILDEGARD MÖLLER Restlos! Clever kochen mit Resten 144 Seiten Kosmos Verlag 14,99 € (D)

Verwenden statt verschwenden __ Zu reichlich eingekauft, zuviel gekocht: Das kommt in jedem Haushalt vor. Und schon liegen noch drei Bananen in der Obstschale und werden zusehends brauner, vom Frühstück gestern sind noch zwei Brötchen übrig und im Gemüsefach legt eine Paprikaschote ihre Haut in kummervolle Runzeln… Mit schlechtem Gewissen wegwerfen? Oder Herausforderung annehmen und was draus machen? Natürlich Letzteres! In Hildegard Möllers Buch ›Restlos kochen!‹ finden sich jede Menge Anregungen für die kreative Verwertung von übrig gebliebenen Lebensmitteln, egal ob es sich um Salatblätter, Gänseflügel oder Brotkanten handelt. Okay, dass man übrig gebliebene Nudeln braten kann, Reisreste in pikante Salate wandern und aus nicht mehr ganz so ansehnlichem Obst immer noch astreine Smoothies werden, das ist sicherlich nichts Neues. Aber die Vielfalt der Ideen und Rezepte, die in dem nett und übersichtlich gestalteten Band versammelt sind, geht über diese Standards weit hinaus, wie zum Beispiel das Kapitel ›zweite Chance für Brot‹ beweist: Brotsalat, Brotsuppe, Brotchips, Paniermehl, würzige Brösel für Toppings, French Toast, Brotbällchen, Crostini, Brotklöße, Brotauflauf, Arme Ritter, zum Teil mit etlichen Varianten. Da bleibt kein Krümel übrig. Tipps für Einkauf und Lagerung sowie ein Haltbarkeitscheck runden das praktische und alltagsnahe Reste-Kochbuch ab.

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Crostini mit Rosmarin

Für 4 Personen Zubereitungszeit: zirka 30 Minuten Zutaten 4 Scheiben altbackenes Weißbrot 1 Knoblauchzehe 4 EL Olivenöl 1-2 Zweige Rosmarin 2 TL grobes Meersalz __So geht’s: Weißbrot im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Umluft 160° C) ca. 10 Minuten goldbraun rösten. Knoblauchzehe andrücken, in leicht erwärmten Öl bei schwacher Hitze 10 Minuten ziehen lassen. Die gerösteten Brotscheiben mit dem Öl einpinseln, mit Rosmarinnadeln und Salz bestreuen.

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Rezept aus: Restlos kochen! Kosmos Verlag

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KOKOSWÜRZÖLE AUS DER ÖLMÜHLE SOLLING

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Wirsingkohl mit Zuckerschoten und Nüssen

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mit Zuckerschoten und Nüssen Für 4 Personen Zubereitungszeit: zirka 30 Minuten

__ Gelungene Verbindung __ In der Ölmühle Solling im Weserbergland entstehen seit über fünfzehn Jahren mühlenfrische Ölspezialitäten in handwerklicher Herstellung. Neben traditionellen Speiseölen wie Lein- und Rapsöl hat sich die Manufaktur mit ihrem einzigartigen Würzöl-Sortiment einen Namen unter Feinschmeckern gemacht. Denn naturbelassene Öle aus Raps oder Kokos verbinden sich von Natur aus ideal mit aromatischen Gewürzen. Die besondere Liebe zum Kokosöl und exotischen Gewürzen haben die Gründer und Inhaber Gudrun und Werner Baensch aus ihrer Zeit in Asien mitgebracht, wo sie lange Jahre in der Entwicklungshilfe tätig waren. Vor diesem Erfahrungshintergrund ist regionales und globales Engagement für sie kein Widerspruch, sondern eine logische Konsequenz: ›Ob Leinsamen aus Niedersachsen oder Kokosnüsse aus Sri Lanka, entscheidend sind Nachhaltigkeit und Fairness‹, erläutert Gudrun Baensch. ›Was ich an Kokoswürzölen so unglaublich toll finde, ist dass sich PROBIERSET ASIA-KÜCHE Kokoswürzöle Chinesische 5-Gewürze, Tandoori, Curry und Ingwer-Lemon

oelmuehle-solling.de

die Gewürze mit dem typischen, exotischen Geschmack des nativen Kokosöls verbinden‹, schwärmt Produktentwickler Werner Baensch. Damit punkten die Kokoswürzöle natürlich besonders, wenn es um südasiatische Küche geht, aber auch in Fischgerichten oder nordafrikanischen Rezepten kann Kokos punkten, wie die neuesten Kokoswürzöl-Kompositionen ›Seafood‹ und ›Harissa‹ beweisen. Da Kokosöl von Natur aus hitzestabil ist, kann man auch die Kokoswürzöle prima gleich zum Anbraten verwenden – wie das Rezept unten beweist. Zum Abschmecken vor dem Servieren oder bei Tisch wird einfach die gewünschte Menge unter das heiße Gericht gerührt. oelmuehle-solling.de

Die Kokoswürzöle sowie ein feines Sortiment an weiteren Spezialitäten aus der Ölmühle Solling gibt’s in ausgewählten Naturkostfachgeschäften oder direkt bei der Ölmühle Solling. PROBIERSET ORIENT-KÜCHE Kokoswürzöle Harissa, Ras el Hanout, Süße Küche und rotes Palmöl

PROBIERSET THAI-KÜCHE Kokoswürzöle Koriander, Kaffirlimette, Seafood und Garam Masala

Zutaten 1 Wirsingkohl 2 EL Kokoswürzöl Curry aus der Ölmühle Solling 2 Zwiebeln 150 ml Gemüsebrühe 250 g Zuckerschoten Salz schwarzer Pfeffer 1 Prise Zucker 2 EL Sahne oder Schmand bzw. vegane Sahne-Alternative 120 g Cashew- oder Walnusskerne __Äußere Blätter vom Wirsing entfernen, den Kohl vierteln und Strunk abschneiden. Waschen und den Kohl in zirka 1–2 Zentimeter breite Streifen schneiden. Das Kokoswürzöl Curry im Wok oder einem Topf erhitzen, den Wirsing, die Zwiebeln und die Gewürze zugeben und unter Rühren weiter 1–2 Minuten andünsten. Mit der heißen Gemüsebrühe ablöschen und die Zuckerschoten zugeben. Alles zugedeckt zirka 5 Minuten schmoren lassen und weitere 5 Minuten mit offenem Deckel, damit die Flüssigkeit noch ein wenig eindampfen kann. Sahne zugeben und gegebenenfalls noch einmal abschmecken. Die Nüsse nach Wunsch kleinhacken und in der Pfanne etwas anrösten. Kohl auf den Teller geben, Nüsse darüber streuen und servieren!

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GUT ESSEN FUNDSTÜCKE

Silargan Fresh Bowls von Silit

Gurkensaft mit Zitrone von Voelkel

Mitmachen und gewinnen

Allrounder für die Sommerküche __ Als Kochexperte steht Silit für perfektes Kochen, Braten und Dämpfen. Aber die Silit-typische Funktionskeramik Silargan kann auch in Sachen Tischkultur und Aufbewahrung punkten – zum Beispiel mit den Fresh Bowls aus Silargan. Mit konisch-abgerundetem Design und leuchtenden Farben ergänzt das innovative Aufbewahrungssystem die unterschiedlichsten Kochgeschirrserien von Silit perfekt und ist gleichermaßen dekorativ und geschmacksecht. Durch die nickelfreie und porenlos geschlossene Oberfläche bleiben Geschmack und das natürliche Aroma erhalten. In Verbindung mit den luftdicht schließenden und leicht zu öffnenden Twist’n Lift Aromadeckeln sorgen die Alleskönner fürs Frischhalten und hygienische Aufbewahren ohne Geruchsbelästigung im Kühlschrank. In drei verschiedenen Größen eröffnen die Fresh Bowls köstliche Perspektiven für abwechslungsreiche Kochkunst, tolle Tafel-Inszenierungen und gesunde Vorratshaltung. Die Fresh Bowls lassen sich platzsparend stapeln, eignen sich zum Einfrieren, sind ohne Deckel sogar backofenfest und können selbstverständlich komplett in der Spülmaschine gereinigt werden. Made in Germany! silit.de

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BIOBOOM VERLOST drei dreiteilige Silit Fresh Bowls Sets (12 cm Ø, 14 cm Ø, 16 cm Ø) im Wert von je 99 €, ganz nach Wunsch in der Farbe Ocean Green, Mountain Blue oder Polar White. Schicken Sie bis zum 30. Juli 2014 eine Postkarte, ein Fax oder eine E-Mail an: Redaktion Bioboom, ›Silit‹, Vordere Schöneworth 17 a, 30167 Hannover, Fax 0511.16 15 925, gewinnen@bioboom.de Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Umtausch oder Barauszahlung der Gewinne nicht möglich. Ebenfalls ausgeschlossen ist die Teilnahme über Dritte, die die Teilnahme an Gewinnspielen vermitteln.

Gutes Bauchgefühl __ Fermentierte Lebensmittel werden seit Jahrhunderten von Menschen genutzt. Sie dienen nicht nur der natürlichen Haltbarmachung, bei dem natürlichen Prozess, an dem Milchsäurebakterien und Hefen tatkräftig mitwirken, entstehen kraftvolle und wirkstoffreiche Lebensmittel für das Wohlbefinden. Das sächsische Unternehmen Aronia Original hat nun die guten Eigenschaften von Bio-Aroniabeeren, die dort vor Ort

bestens gedeihen, mit denen der Fermentation kombiniert: Das Resultat ist Aronia Pro Biotic. Das Getränk soll mit einer enormen Vitalstoffdichte aus verschiedenen Vitaminen, Mineralien und Polyphenolen aufwarten und für ein gutes Bauchgefühl sorgen. aronia-original.de

Grüne Gurkenzeit __ Gurke als Saft? Warum nicht! Ob als Frischekick im Sommercocktail, als Eiswürfel oder im Lassi: Der neue Gurkensaft aus der Naturkostsafterei Voelkel erweist sich als wohlschmeckender Sommerdrink mit vielen Facetten. Der leichte, entschlackende Direkt-Saft in Demeter-Qualität lässt sich ideal in Fasten- und Detoxkuren integrieren, macht sich aber auch bestens in erfrischenden Cocktails wie zum Beispiel Gin Fizz oder Mojito. Die Gurken werden beim langjährigen Voelkel-Partner Konrad in Unterfranken angebaut und im Hause Voelkel direkt verarbeitet. voelkeljuice.de

Aronia ProBiotic von Aronia Original GUT ESSEN

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Chia erleben

Wertvolle Samen der Maya Fruchtbuttermilch Erdbeere-Johannisbeere und Mango-Maracuja von Berchtesgadener Land

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Schmeckt nach Sommer

Wenn Fisch, dann Öko

__ Buttermilch ist mit weniger als 1 Prozent Fett ein kalorienarmer Durstlöscher und reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Calcium, Milcheiweiß und Lecithin. Pünktlich zur Sommersaison hat die Molkerei Berchtesgadener Land die beiden leckeren ›Fruchtbuttermilchen‹ ErdbeereJohannisbeere und Mango-Maracuja neu verpackt. Statt wie bisher im Becher gibt’s die beiden Hübschen nun im handlichen, wiederverschließbaren Getränkekarton zum Mitnehmen. Das finden wir praktisch: Denn schließlich wollen wir in der Sommersaison das Leben draußen und unterwegs genießen.

__ Der weltweite Hunger auf Fisch ist für die Bestände der Weltmeere ein großes Problem. Fische aus Aquakulturen versprechen eine Lösung – doch konventionelle Aquakulturen ähneln verdächtig der Massentierhaltung zu Lande. Anders das Bio-Pangasius-Fischfilet von Ökoland: Die feinen Süßwasserfische mit dem festen, weißen Fleisch stammen aus ökologischer Aquakultur im oberen Mekong-Delta im Südwesten Vietnams. Dort befindet sich die weltweit erste BIO-Pangasius-Farm, die die Richtlinien der EU- Bio-Verordnung erfüllt. Das Leuchtturmprojekt entstand unter Beteiligung deutscher Kooperationspartner. Wichtig: Hier werden nicht nur Bio-, sondern auch die UN-Sozialstandards eingehalten. Sicherlich alles andere als ein regionales Produkt – und trotzdem eine nachhaltige Alternative für bewusste Fischgenießer!

molkerei-bgl.de

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oekoland.de

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Bio-Pangasius-Filet und -Fischstäbchen von Ökoland

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Chia

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GUT ESSEN

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Chia steht für Stärke. Schon seit 5000 Jahren wird die Heilpflanze in Mittel- und Südamerika wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften kultiviert. www.davert.de


n GUT LEBEN FUNDSTÜCKE

Rasierseife Active Men von Speick

Schlupfwespenkarte und Möbelpolitur mit Lavandinöl von Perla Natura

Klassisch statt hektisch

www.speick.de

diesem Hintergrund begleitet ›Bienen – Himmelsvolk in Gefahr‹ die beiden USamerikanischen Imker David Hackenberg und Dave Mendes bei der Suche nach einer Lösung, ihre Bienen gesund zu erhalten und langfristig zu schützen. Besonders interessant ist die Dokumentation, weil es sich bei den beiden Berufsimkern um konventionell und kommerziell arbeitende Bienenhalter handelt, die quer über den Kontinent reisen und Bestäubungsverträge zu efüllen haben. So gibt die Doku quasi nebenbei auch Einblicke in die landwirtschaftliche Produktion der USA. Die Dokumentation, die jetzt auf DVD und BluRay erscheint, ist ein eindrückliches Plädoyer für Nachhaltigkeit und lief auf zahlreichen Festivals im Wettbewerb.

Wo sind all die Bienen hin?

Original-Website zum Film (englisch) vanishingbees.com

__ Eine perfekte Nassrasur, ausgeführt mit der Rasierklinge und einer duftenden Seife, die liebevoll mit dem Pinsel aufgeschäumt wird: Das sorgt für glatte und gepflegte Haut und bietet dabei auch ein Stückchen Entschleunigung im Alltag. Grund genug für Naturkosmetik-Spezialist Speick in seiner Serie Active Men nun auch eine klassische Rasierseife im Tiegel anzubieten. Sie bereitet die Haut optimal auf die Rasur vor und verwöhnt mit einer feinen Duftkomposition aus reinen ätherischen Ölen. Übrigens: So ein Tiegel Rasierseife ist sparsam in der Anwendung und auch auf Reisen komfortabel.

__ Seit Jahren wird vor allem in den USA, aber auch in Europa ein mysteriöses Phänomen beobachtet: Honigbienen verschwinden, ganze Völker lösen sich förmlich in Luft auf – über die Ursachen wird gerätselt. Das Phänomen, bekannt als ›Colony Collapse Disorder‹, hat die Imker in eine tiefe Krise gestürzt. Und nicht nur diese haben Grund zur Besorgnis: Denn ohne Bienen gibt es nicht nur keine Honigbrötchen mehr zum Frühstück, sondern auch auf Äpfel, Brokkoli, Wassermelonen, Zwiebeln, Kirschen und hunderte weitere Frucht- und Gemüsesorten müssten wir verzichten. Weltweit ist die Landwirtschaft von der Bestäubungsleistung der fliegenden Helferinnen abhängig. Vor

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BIOBOOM VERLOST fünf DVDs ›Bienen – Himmelsvolk in Gefahr‹ Schicken Sie bis zum 30. Juli 2014 eine Postkarte, ein Fax oder eine E-Mail an: Redaktion Bioboom, ›Bienen‹, Vordere Schöneworth 17 a, 30167 Hannover, Fax 0511.16 15 925, gewinnen@bioboom.de Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Umtausch oder Barauszahlung der Gewinne nicht möglich. Ebenfalls ausgeschlossen ist die Teilnahme über Dritte, die die Teilnahme an Gewinnspielen vermitteln.

GUT LEBEN

Unliebsame Gäste __ Anders als die Honigbiene ist die Motte keine Sympathieträgerin. Egal, ob sie sich über Lebensmittel oder Lieblingspullover hermacht: Es gilt, die ungebetenen Gäste wieder loszuwerden – und das bitte ohne Chemie. Das junge Unternehmen Perla Natura hat sich des ungeliebten Themas angenommen und bietet biologische und ökologische Produkte zur Mottenbekämpfung an – inklusive Vor-und Nachsorge. Die gift- und chemiefreien Produkte werden in Deutschland hergestellt.Im Mittelpunkt der Mottenbekämpfung steht die Schlupfwespe, eine winzige, natürliche Feindin der Mottenlarven. Ergänzend bietet Perla Natura Produkte zur Vorsorge an. Handkonfektionierte, stilvoll designte Duftbriefchen mit Zedernholz- oder Lavendelblütenfüllung halten die Motten von Schränken fern. Emulsionen zum Sprühen auf Lavandin- oder Neemölbasis verbinden Möbelpflege und Mottenschutz oder helfen beim Einlagern von Kleidung. Die besonders feinen Nasen der Motten riechen diese Düfte gar nicht gerne und bewahren vor erneutem Befall. perla-natura.com Mitmachen und gewinnen ›Bienen – Himmelsvolk in Gefahr‹, Dokumentation USA 2010, 1,78:1, Regie: George Langworthy und Maryam Henein, Laufzeit ca. 55 Min., Extras: längere internationale Fassung (teils OmU), Trailer.

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NATURKOSMETIK IM INTERNET

Sodasan active Sportwaschmittel

Fitmacher für Sportklamotten __ Sie werden durchgeschwitzt, mit Dreck bespritzt und das immer wieder: Unsere Sport- und Outdoorklamotten machen ganz schön was mit. Damit Funktionskleidung dabei ihre guten Eigenschaften wie Wind- und Wasserdichtigkeit sowie die Atmungsaktivität behält, braucht es das richtige Waschmittel. Sodasan active Sportwaschmittel nimmt sich dieser Spezialfälle besonders mild und faserschonend an, entfernt zuverlässig unangenehme Gerüche und wäscht fasertief hygienisch sauber. Das konzentrierte und sparsame Produkt besteht ausschließlich aus pflanzlichen Waschsubstanzen und ist vegan. sodasan.com

Pionierin der Ökologiebewegung __ Das 1962 erschienene Buch ›Der stumme Frühling‹ über die Auswirkungen des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft gilt als Impulsgeber für die Entstehung der Naturschutz- und Umweltbewegung nicht nur in den USA. Die Autorin: Rachel Carson, geboren 1907, Biologin und Wissenschaftsjournalistin. Zu ihrem fünfzigsten Todestag ist nun von Dieter Steiner die erste deutschsprachige Biografie dieser BUCH ungewöhnlichen Frau erschienen. Sie zeichnet ih- T I P P ren Weg in das für Frauen damals untypische und schwierige Feld der Naturwissenschaften nach, schildert ihr Gespür für Naturbeobachtung und ihr schriftstellerisches Talent. Auf die schädlichen Auswirkungen von Pestiziden aufmerksam geworden, recherchierte Carson vier Jahre lang minutiös und veröffentlichte ihre Befunde als ›Der stumme Frühling‹. Die chemische Industrie lief Sturm und versuchte Carson als unglaubwürdig darzustellen. Aber es war eine Welle losgetreten, die nicht mehr zu stoppen war. oekom.de

Dieter Steiner: Rachel Carson. Pionierin der Ökologiebewegung. Eine Biografie. Oekom Verlag, 364 Seiten, 19,95 EUR (D)

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Algen

Alles su sup per Kakao

Granatapfel

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as haben Algen und Bitterschokolade gemeinsam? Beide werden derzeit als ›Superfoods‹ gehandelt. Und das klingt doch irgendwie gut: Ein bisschen nach Superhelden, die uns bei der schwierigen Mission uns richtig zu ernähren helfen. Die uns vor fiesen Bösewichtern wie freien Radikalen genauso befreien wie von behäbigen Fettablagerungen in den Adern und auf den Hüften. Die Palette der Superfoods ist breit: Früchte, insbesondere Beeren, zählen ebenso dazu wie Gemüse und Getreide, Kräuter und Wurzeln, Nüsse und Öle, Fische, die erwähnten Meeresalgen oder Grüntee. Eine wissenschaftliche Definition, was als Superfood gilt, gibt es nicht. Aber immerhin besteht eine gewisse Einigkeit darüber, dass es sich dabei um Lebensmittel handelt, die eine hohe Nährstoffdichte aufweisen und/

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Goji

oder bestimmte Bestandteile beziehungsweise Kombinationen enthalten, die für die Ernährung besonders wertvoll sind. Zum Teil werden ihnen sogar gesundheitsfördernde oder sogar krankheitsverhindernde Wirkungen unterstellt. Wenn es um angeblich krankheitsverhütende oder gar heilende Wirkungen von Superfoods geht, warnen Experten wie Cancer Research UK allerdings: Denn eine wissenschaftliche Basis für den Begriff Superfoods gäbe es eben noch nicht.

SUPERFOOD IST DAS NEUE VOLLWERTIG __ Unbestritten ist allerdings, dass die Superfoods mit ihren Nährstoffen einen guten Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten können: Sie liefern zum Beispiel Vitamine und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffen wie Polyphenolen und Flavonoide, Mineralien und Spurenele-

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mente, pflanzliche Eiweißbausteine oder wertvolle Fettbestandteile wie Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren – und das oft in ernährungsphysiologisch interessanten Kombinationen. Denn anders als bei im Labor zusammengestellten Nahrungsergänzungen handelt es sich um ganzheitliche Lebensmittel, die ihre guten Eigenschaften von Natur aus mitbringen. Damit passen die Superfoods bestens zu Bio-Philosophie. Kein Wunder also, dass der trendige Begriff gerade im Zusammenhang mit Bio-Produkten immer häufiger auftaucht und viele alte Bekannte aus dem Bio-Laden plötzlich die längst verdiente Popularität genießen dürfen.

REGIONAL ODER GLOBAL? __ Bei den Superfoods ist es ein bisschen wie bei den Promis: Ein Hauch von Exotik und eine gute Geschichte, wie zum Beispiel die, schon von den Inka/Maya/Azteken geschätzt worden zu sein, kann nicht schaden. Wahr ist: Viele so genannte Su-

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Apfel Grünkohl

perfoods kommen von anderen Kontinenten. Andere, wie zum Beispiel Grünkohl (ja, auch er gehört zum erlauchten Kreis) sind hier seit jeher heimisch oder fühlen sich hier durchaus wohl, wie die ursprünglich in Nordamerika beheimatete Aroniabeere. Und eigentlich könnte auch der gute alte Apfel Superfood-Status beanspruchen. Wussten doch schon die Engländer ›an apple a day keeps the doctor away‹, womit der Tatbestand des ernährungsphysiologisch Wertvollen erfüllt wäre. Und mit einer guten Geschichte, nämlich der aus dem Paradies, könnte der Apfel auch aufwarten.

SUPERFOODS VEGAN + ROHKÖSTLICH __ Superfoods werden von Veganern und Rohköstlern sehr geschätzt. Frisch oder schonend bei Temperaturen unter 40 °C getrocknet bieten sie eine gute Möglichkeit, den Körper mit konzentrierten Nährstoffen zu versorgen.

BIO FÜR SUPERQUALITÄT __ Ob Rohköstler oder nicht, natürlich gilt für Superfoods das gleiche wie für alle Bio-Lebensmittel: Auf ökologischen Anbau und schonende Verarbeitung kommt es an. Wer möchte schon ein noch so tolles Superfood, wenn es mit Pestizid- oder Herbizidrückständen belastet ist oder mit synthetischem Dünger gepusht wurde? Das pulverisiert, gemischt und verkapselt wurde?

JEDEM SEIN ERNÄHRUNGS-SUPERHELD __ Im Internet und in Magazinen kursieren unzählige Listen der ›25/10/5 Superfoods, die sie täglich essen sollten‹. In Anbetracht der vielen potenziellen Kanditaten ist es kein Wunder, dass sie selten deckungsgleich sind. Wer mit Kopf und Bauch genießt, lässt sich davon nicht verwirren. Denn im Grunde ist es mit den Superfoods ein bisschen wie mit den Superhelden: Einige von ihnen, wie Grünkohl

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oder Heidelbeeren, wirken von außen wie ganz normale Alltagsexistenzen. Andere, wie Chia oder Maca umgeben sich mit einem Hauch von ExSchokolade zentrik oder gar, wie die dunkle Schokolade, Luxus. Das Potenzial zu ernährungsphysiologischen Heldentaten haben sie alle. Und so wie jeder seinen persönlichen Lieblingshelden im ComicUniversum hat, findet hier wohl auch jeder seine persönlichen Superfoods.

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SUPERFOODS AUCH FÜR DIE HAUT __ Der reichliche Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, antioxidativen Pflanzenwirkstoffen, ungesättigten Fettsäuren usw. macht die Superhelden der bewussten Ernährung auch zu Rettern schöner und gepflegter Haut. Gerade Naturkosmetikfirmen setzen lieber auf Öle und Extrakte aus der ganzen Pflanze, statt isolierte chemische Substanzen zuzusetzen. Mit ihrer hohen Nährstoffdichte eignen sich die Superfoods auch bestens als Wirkstofflieferanten für natürliche Pflege. So setzt zum Beispiel Sante auf Acai- und Goji-Beeren, bei Logona findet sich sogar Brokkoli in Form von Brokkolisamenöl als Anti-Aging Wirkstoff. Bei Weleda steht eine komplette Pflegelinie im Zeichen des Granatapfels: Sein Öl soll die Haut auf natürliche Weise straffen und glätten. Vor allem der hohe Gehalt an Polyphenolen sei dafür verantwortlich. Sie besäßen ein außergewöhnliches anfreier Radikale tioxidatives Potenzial. Und sie wirkten exzellent als Fänger sogenannter freier Radikale, die die Haut- und Zellalterung beschleunigen, wie das Unternehmen informiert. Bei Martina Gebhardt kommen unter anderem Gingko und Baobab in die Tiegel, beides Pflanzen, die auch als Nahrungsergänzung Super-Potenzial haben. Ausgesprochen lecker liest sich auch die Rohstoffliste bei Laverana: Hier kommen unter anderem Cranberries, Himbeeren, Kakao und Kokos als Pflegespezialisten zum Einsatz.

SUPERFOODS

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100 % vegan

Superfood Maca zählt in Peru als Grundnahrungsmittel und ist die pulverisierte Wurzel der Pflanze Lepidium meyenii. Er wurde bereits zur Zeit der Inkas verwendet und wird auch als der peruanische Ginseng bezeichnet. Verfeinern Sie auf natürliche Weise Ihre Säfte, Smoothies, Desserts, Soßen oder Salate.

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Acai-Beere Die Früchte der Acai-Palme sind in Brasilien sehr beliebt. Sie enthalten reichlich Antioxidanzien und sollen für schöne Haut sorgen. B E S O N D E R S G E S C H Ä T Z T : von Fitness-Fans. Bio-Qua-

lität: zum Beispiel von Flores Farm, Rabenhorst.

© Gilles Pretet

Das Besondere an dem ›Wunderkorn der Inka‹ ist der ungewöhnlich hohe Gehalt an pflanzlichem Eiweiß Lysin. Amaranth Dazu gibt‘s Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium und Eisen sowie essenziellen Fettsäuren. B E S O N D E R S G E S C H Ä T Z T V O N : Veganern, Vegetariern und Sportlern. Bio-Qualität: zum Beispiel von Allos.

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Ernährungsexperten raten: Wählen Sie grün! Denn Brokkoli, Grünkohl, Mangold & Co. enthalten Chlorophyll, Enzyme und eine breite Palette an Vitaminen und Mineralien. B E S O N D E R S G E S C H Ä T Z T : Noch lange nicht so, wie sie es verdient hätten! Bio-Qualität: saisonal frisch im Bio-Markt oder beim Bio-Bauern, TK zum Beispiel von Ökoland. Kakao/Rohschokolade/ Bitterschokolade

Unter der Vielzahl der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe aus der Kakaobohne sind nicht nur antioxidative Beschützer, sondern auch natürliche Glücklichmacher wie Tryptophan und Phenylethylamin. B E S O N D E R S G E S C H Ä T Z T V O N Superfood-Genießern. Bio-Qualität: zum Beispiel von Lovechoc, Vivani.

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Chia

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S INTERVIEW MIT CHRISTIAN HISS R E G I O N A LW E R T A G

nachhaltig zu gestalten. Bioboom sprach mit ihm über Vielfalt, Finanzierungen, Familiennachfolge und die ganzheitliche Betrachtung von Wertschöpfungsketten.

Foto: Regionalwert AG

Christian Hiß ist Gründer der Regionalwert AG. Die Bürgeraktiengesellschaft hat sich vorgenommen, Landwirtschaft und Regionalwirtschaft rund um Freiburg sozial, ökologisch und wirtschaftlich

„Wir müssen endlich lernen, richtig zu rech nen.“

? Was gab den Anstoß zur Gründung der Regionalwert AG? < Das war ein längerer Prozess. Ich bin auf einem Demeter-Hof aufgewachsen, bin selber Gärtner und habe erstmal im eigenen Familienbetrieb ganz normal gearbeitet, Gemüse erzeugt, Kompostwirtschaft betrieben, mich mit Saatgut beschäftigt, direkt vermarktet… so ab Ende der 90er Jahre haben wir gemerkt, dass es immer schwieriger für uns wird. Wenn es um Investitionen und Finanzierungen ging, war das einzige, was die Bank interessiert hat, die betriebswirtschaftliche Rentabilität. Wer schwarze Zahlen schreibt, ist ein guter Betrieb – wer rote Zahlen schreibt, ein schlechter, egal ob Bio oder konventionell. Das betraf natürlich nicht nur uns, sondern auch Kollegen in der Region. Wir haben uns intensiv ausgetauscht, sowohl informell als auch auf Veranstaltungen und gemerkt: Niemand ist glücklich über die Entwicklung, aber alle fühlten sich gezwungen, sie mitzumachen. Besonders diese Frage nach der Rentabilität und Sinn oder Unsinn betriebswirtschaftlicher Kennzahlen ist dabei mein

? Was tut die Regionalwert AG konkret? < Über die Ausgabe von Aktien sammeln wir Kapital ein, dass wir in der Region Freiburg investieren. Das kommt sowohl Erzeugern, als auch Bio-Märkten zugute und nimmt ein Stück weit den Druck, allein auf die alt hergebrachten

Bioboom

GESPRÄCH

persönliches Thema geworden. Mit der Regionalwert AG wollen wir seit 2006 Lösungen entwickeln.

betriebswirtschaftlichen Kennzahlen hin zu arbeiten. Und, was mir persönlich sehr am Herzen liegt: Wir finanzieren Existenzgründer, besonders im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion. Die Betriebsnachfolge ist in landwirtschaftlichen Betrieben ein ganz großes Thema. Wenn die Kinder nicht weitermachen wollen, bedeutet es das Aus für viele, denn außerfamiliäre Existenzgründung ist bei Erzeugern kaum finanzierbar. Das setzt Eltern und Kinder gleichermaßen unter Druck. Dass meine eigenen Söhne unseren Betrieb eines Tages weiterführen können, wenn sie möchten, aber nicht müssen, das ist für mich ganz persönlich der schönste Erfolg der Regionalwert AG. Darüber hinaus wollen wir Lösungen für ein fundamental anderes Wirtschaften finden, die der gesamten Wertschöpfungskette gerecht werden. Wir schauen in der Regionalwert AG auf die Gewinne und Verluste, die an den unterschiedlichen Stellen zwischen landwirtschaftlicher Produktion und Handel entstehen und nehmen dort Ausgleich vor – wir haben da noch keine endgültigen Lösungen, aber wir sind definitiv auf dem Weg. ? Die Bio-Branche ist ja durchaus auch aus der Idee eines alternativen Wirtschaftens geboren. Ist sie heute ein Wirtschaftszweig wie jeder andere? < Zumindest hat sie sich in den letzten fünfzehn Jahren in diese Richtung entwickelt. Das liegt zum einen an der bereits erwähnten Finanzierungspolitik der Banken. Bio-Betriebe haben zunehmend das Gefühl, sich zwischen Nachhaltigkeit und dem Zwang zur falschen, weil kurzfristigen, Rentabilität entschei-

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den zu müssen. Dabei externalisieren sie wichtige Faktoren genauso, wie es konventionelle Betriebe auch tun. Und auch die Leistungs- und Preispolitik des Handels hat sich verändert. Das bedeutet, dass sich Existenzgründer wieder viel intensiver mit Vermarktung beschäftigen müssen, statt mit ihrer Kernkompetenz, dem Produzieren. Mit unseren Netzwerkpartnern aus Herstellung und Handel in der Region wollen wir da gegensteuern. ? Ist Regionalität ein Zauberwort, um ökologische und wirtschaftliche Probleme zu lösen oder wird der Begriff derzeit nicht auch romantisiert? < Natürlich wird ›regional‹ mittlerweile häufig rein propagandistisch eingesetzt. Die Regionalwert AG macht es so: Wir  investieren in einem Radius von bis zu 150 Kilometern um Freiburg. In unseren Bio-Märkten werden regionale Produkte von unseren Netzwerkpartnern angeboten, und zwar mit einer klaren Kennzeichnung. Wir haben aber auch festgestellt, dass es nicht ausreicht, nur regionale Produkte anzubieten – da sind wir pragmatisch. ? Wer sich für nachhaltiges Wirtschaften engagiert, wird ja immer noch schnell als etwas naiver Träumer abgetan. Haben Sie das schon erlebt? < Das passiert mir jeden Tag. ? Wo genau liegt da der Denkfehler? < Ganz einfach: Die klassische Betriebswirtschaft ignoriert externe Effekte. Konkret heißt das, in der landwirtschaftlichen Produktion wird nur auf die Erträge geschaut, die durch die Finanzbuchhaltung erfasst werden, was nicht erfasst wird, wird nicht gesehen und nicht bewertet. Wenn diese Erträge durch den Einsatz von Kunstdünger und Pestizide zustandekommen, die wiederum das Grundwasser belasten und lang-

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Hey Papa, wir kaufen Bio-Gemüse und regionale Produkte. Nur warum wohnen wir noch immer so ungesund?

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›DIE KLASSISCHE BETRIEBSWIRTSCHAFT IGNORIERT EINFACH EXTERNE EFFEKTE.‹ fristig die Bodenfruchtbarkeit zerstören, taucht das in der Bilanz nicht auf. Dabei sind es reale Kosten, die bezahlt werden müssen, wenn nicht von uns, dann von späteren Generationen. Genauso ist es zum Beispiel mit Atomstrom, der billig gerechnet wird, indem die Folgekosten einfach ignoriert werden. So entstehen falsche Niedrigpreise, an die sich die Verbraucher gewöhnt haben. Und so wird auch in der Bio-Branche gewirtschaftet. Wir müssen endlich lernen, richtig zu rechnen. ? Immer wieder hört man von Unternehmen, dass sie ja gerne nachhaltiger produzieren würden, allein der Konsument wolle es eben billig. Liegt die Verantwortung also nur beim Verbraucher? < Nein. Nach meiner Auffassung – mit der ich allerdings ziemlich einsam dastehe – wälzen die Produzenten mit dieser Argumentation ihre Verantwortung auf die Verbraucher ab. Zum Beispiel könnte eigentlich niemand, wenn er die externen Kosten wirklich ernst nehmen würde, ein Ei für 10 Cent produzieren beziehungsweise anbieten. Und wenn das entsprechend auch niemand täte, käme der Verbraucher auch nicht auf die Idee, das zu verlangen. Die Verbraucher werden übrigens so oder so mit in die Verantwortung genommen: Denn sie sind es, die für die gesellschaftlichen Folgekosten durch Umweltverschmutzung, Verlust der biologischen Vielfalt, gesundheitliche Probleme und so früher oder später bezahlen werden.

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Bioboom Heft 63 Sommer 2014 bioboom.de

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LESERBRIEFE

Unterstreichungen __ Ich finde Ihre Zeitschrift sehr informativ und lesenswert. Allerdings stören mich die Unterstreichungen in manchen Texten sehr. Das finde ich einfach zu aufdringlich. (C. Schuhmann per E-Mail)

Nachlesen __ Seit einiger Zeit lese ich mit Genuss das Bioboom Magazin. Festgestellt habe

ich dass es das Magazin schon länger gibt als ich es lese. Meine Frage daher, können ältere Ausgaben nachbestellt werden? (Breen per E-Mail) Antwort: In gedruckter Form leider nicht. Aber wenn Sie unter www.bioboom.de auf ›online lesen‹ klicken, sehen Sie unter der aktuellen Ausgabe auch ältere BioboomHefte!

REDAKTION

Jeanine Tovar (V.I.S.D.P.) + Detlef Harting REDAKTIONSANSCHRIFT

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Kristin Oeing Jörg Oberwittler VERTRIEB/LOGISTIK/ANZEIGEN

Carola Schröder BILDER Dreamstime GESTALTUNG Torsten Jäckel ERSCHEINUNGSWEISE

SAGEN SIE WAS: Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Anregungen, die wir gründlich und mit Interesse lesen, auch wenn wir sie leider nicht immer vollständig abdrucken können! Redaktion Bioboom, c/o Harting+Tovar GmbH, Vordere Schöneworth 17a, 30167 Hannover, bio@bioboom.de

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