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open for you‌ 50 Jahre erfolgreich gelebte Integration im Tscharni Joel Berger und Lukas Binggeli


© 2012 Joel Berger Lukas Binggeli

Fotos: Alex Kühni, Joel Berger, Lukas Binggeli


vorwor t Die Aufgabe: Gestaltung einer Postkar te zum Thema Integration. Ein Thema, das of t in negative Schlagzeilen interpretier t wird. Doch unser Ziel war es nicht demselben Vorbild zu folgen, sondern das Wor t neu zu definieren. Zu zeigen, wo Integration ak tiv gelebt wird. Nämlich im süssen Tscharni. Sie fragen sich bestimmt was das Tscharni ist. Es ist ein Quartier im Westen von Bern. Durch ein Bauprojek t wurde es so gebaut, damit die Menschen möglichst viel Kontak t miteinander haben können. Integration eben.


inhalt Idee...................................................................... 6 Planung. . .............................................................. 8 Shooting . . ........................................................... 10 Umset zung. . ....................................................... 12 Projek t woche..................................................... 14 Schlusswor t....................................................... 16


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iDee Beim Brainstorming kam uns bereits ziemlich fr체h die Idee, et was mit den Hochh채usern zu machen. Wir fer tig ten einige Skizzen an um diese dann mit Tom und Tinu zu besprechen. Unsere Idee stiess sofor t auf Begeisterung und wir konnten mit dem Planen der Arbeit beginnen. Wir wussten von Anfang an, dass es kein leichtes Unter fangen sein wird, aber dies nahmen wir in Kauf.

< NICHT IMMER IST DIE ERSTE IDEE DIE BESTE, DIESMAL ABER SCHON.

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pl anung Die Planung war bei unserem Projek t von sehr hoher Bedeutung. Wir traf fen uns mit den beiden Quar tierarbeitern Ă&#x201E;ndu und Ă&#x2013;t tu, um mit ihnen die ganze Sache zu besprechen. Sie gaben uns Wohnungspläne, damit wir uns optimal vorbereiten konnten. Auf dem Wohnungsplan zeichneten wir unsere Buchstaben ein. Anschliessend liessen wir den 8 0 Hochhausbewohnern die drei Briefe zukommen. Drei Tage vor dem Shooting bekamen sie dann noch einen Reminder-Brief.

> Diese drei Briefe liessen wir den 80 Hochhausbewohnern

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zukommen.


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Shoo t ing Das shooting wurde auf den Donnerstag , den 13. September angeset zt. Alle Leute des Geb채udes wurden dar체ber infomier t. Wir hat ten zwei dig tale Spiegelreflexkameras und eine Filmkamera dabei. Wir haben das Geb채ude von zwei Standor ten aus abgelichtet. Mit verschiedenen Belichtunszeiten haben wir mehrer Fotos geschossen, bis wir das optimale Bild hat ten. Wie bereits vermutet machten nat체rlich nicht alle Leute mit, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

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< Um die richtigen Einstellungen bei der Kamera vorzunehmen, nahmen wir uns gen端gend Zeit.

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uMSetZung Die Bilder für unser Plakat wurden vor der Projek twoche erstellt. In Tübingen wählten wir zuerst das Bild, welches wir als Basis ver wendeten. Anschliessend begannen wir mit der Retuschearbeit. Unser Ziel war es, mit den Wohnungslichtern den Schrif tzug O P E N aufs Hochhaus zu schreiben. Mit dem Basisbild begannen wir zu Retuschieren. Ganz oben rechts kein Licht. Vier tes Fenster von oben Rechts Kopieren. Ganz oben Rechts einset zen. Transformieren und anpassen. Ränder wegretuschieren. Und so weiter, und so weiter… Als wir mit der auf wändigen Retuschenarbeit fer tig waren, brachten wir einen Tex t zu Boden, mit dem wir die Wirkung des Bildes unterstüt zen wollten. Der endgültige Slogan: open for you… 5 0 Jahre er folgreich gelebte Integration im Tscharni.

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> Die Altstadt von Tübingen.

proJeK t woC Tübingen lieg t in Süddeutschland und ist ein wunderschönes, übersichtliches Städtchen. Die Altstadt lädt zum ver weilen ein. Unsere Jugendherberge lag optimal und wir waren binnen fünf Mintuen im Stadt zentrum. Nebst dem Arbeiten an den Postkar ten haben wir viel Spor t getrieben und am Abend haben wir uns in den Biergär ten ein- zwei Bier gegönnt.

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SChluSS wor Mit einem spannenden Thema zu einem spannenden Or t und einer frei wählbaren Umset zung des Projek ts, dur f ten wir eine tolle Zeit erleben. Wir bedanken uns hiermit bei allen Lehrpersonen, die in dieser Woche mitgewirk t haben. Von Mar tin Albiset ti dür f ten wir uns ein Stück Flair abschneiden und durch seine konstruk tive Kritik besser lernen, eigene Gestaltungen zu hinter fragen. Lassen Sie sich unser Plakat zu Gemüte führen. Schauen Sie nicht nur auf Randständige und nicht integrier te. Leben Sie Integration.

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< Alle zusammen vor dem Lager feuer.

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OPEN FOR YOU…