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Mut bringt uns weiter! Viele Menschen hadern damit, Herausforderungen anzunehmen. Gerade in der Führungsetage braucht es aber starke Persönlichkeiten, die sich etwas trauen. Ein Plädoyer für den bewussten Umgang mit Risiken. Von Matthias Kolbusa

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Später, im Job, stellen sich Herausforderungen anders dar. Die Welt ist komplexer, es gibt mehr Optionen als springen oder nicht springen. Und vor allem finden sich BILDUNGaktuell 10/2017

Foto: iStock.com

er erste Sprung vom Zehnmeterbrett im Freibad – in jungen Jahren eine Art Reifeprüfung in Sachen Mut. Wie war das bei Ihnen? Die meisten nähern sich diesem Ziel behutsam an: Zuerst der unspektakuläre Sprung vom Einer, dann das Drei- und das Fünfmeterbrett, bis endlich die höchste Herausforderung ansteht. Jedes Mal geht es um nicht weniger als die Überwindung der eigenen Furcht, darum, nicht beschämt vor allen anderen den Rückweg über die Leiter antreten zu müssen. Stattdessen der freiwillige, im besten Fall kräftige oder gar waghalsige Absprung. Wer von anderen hinuntergestoßen wird, hat es nicht geschafft, hat seinen Mut sich selbst und den anderen nicht bewiesen. Steigen wir zum ersten Mal erfolgreich aus dem Becken, fühlen wir uns ein Stück größer, erwachsener. Wir finden zunehmend Gefallen daran und tun es wieder und wieder. Wir machen die Erfahrung, dass sich Mut lohnt.

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Mehr Mut tut gut!  

Neue Wege zu gehen, ist immer ein Risiko. Was es braucht, um Hindernisse mutig und klug zu bewältigen.

Mehr Mut tut gut!  

Neue Wege zu gehen, ist immer ein Risiko. Was es braucht, um Hindernisse mutig und klug zu bewältigen.