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NR. 592

Juli 2008

Menschen, denen Sie in diesem Heft begegnen: Sumiyo Chatani, Malgorzata Chodakowska, Andreas Chriske, Hartmut Heuchel-Kleineidam, Lothar Jäckel, Monika Roß-Belkner, Maria Rudolf, Fritz Schramma, Elfi Steickmann, Uwe Uhlhass, Günter Wehner, Karel Zijlstra.


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O M M E N T A R

Die „Kapelle Jonge“ in Weiß haben erst im zweiten Anlauf einen Vorstand gefunden. Eine andere Karnevals-Gesellschaft aus den Reihen des Festkomitees Karneval in der Altgemeinde lässt ihre Mitglieder telefonisch herbeirufen, um auf der Jahreshauptversammlung überhaupt einen Vorstand wählen zu können. Der Präsident einer weitere KG organisiert als letzte Amtshandlung die Gründung einer InteressenGemeinschaft, um den Karnevalszug in seinem Heimatort zu retten, bevor er sein Amt zur Verfügung stellt. Man kann es drehen und wenden wie man will – der Karneval in der Altgemeinde ist in der Krise. Und das seit Jahren schon. Viele wollen das sicher noch nicht wahr haben. Aber das haben Krisen ja so an sich. Wie heißt es so schön: bündeln der Kräfte und Konzentration auf das Wesentliche. Und vor allen Dingen: keine gegenseitige Konkurrenz. Man muss einen Weg finden, der so viele Vereine wie möglich „unter einen Hut“ bringt, auf Dauer die Überlebensfähigkeit sichert und eine bessere Zukunft verspricht. Denn das „Sterben“ von Karnevals-Vereinen wird kommen, und zwar nicht nur im „kleinen“ Rodenkirchen, sondern auch im „großen“ Köln. Ich will hier mal ein paar Ideen, nennen, die mir so in den letzten Jahren eingefallen sind, und die ich mit einigen an der Zukunft des Karnevals in der Altgemeinde interessierten Litevka-Trägern teile: Alle Karnevals-Vereine im Stadtbezirk werden unter einem großen

„Dach“, wie es jetzt schon das „Festkomitee der Altgemeinde“ darstellt, zu einer großen Karnevals-Gesellschaft zusammen geschlossen, können aber gleichzeitig ihre gewachsenen, dörflichen Strukturen behalten. Der Groß-Verein nennt sich (als Arbeitstitel) „Große KarnevalsGesellschaft des Stadtbezirks Rodenkirchen“ und meldet sich im Kölner Festkomitee an. Ziel: eines fernen Tages seinen Mitgliedern das schönste zu ermöglichen, was es im Karneval gibt: die Teilnahme am Rosenmontagszug in Köln! Das muss deshalb schon sein, damit viel karnevalistisches Potential vor Ort bleibt und nicht „in die Stadt“ abwandert. Denn: würden allein die Mitglieder der Traditionskorps, die im Kölner Süden wohnen, am Rodenkirchener Zug teilnehmen, würde der sich in seiner Länge fast verdoppeln! Der „Groß-Verein“ wird, ähnlich wie zum Beispiel die „Roten Funken“ es machen, in „Knubbel“, sprich: Kompanien eingeteilt. In den ersten Knubbel kommen alle Rodenkirchener Vereine, in den zweiten Knubbel alle Weißer Vereine, in den dritten Knubbel alle Sürther Vereine, und in den vierten Knubbel alle Vereine von „hinter der Autobahn“, also Godorf, Immendorf, Rondorf, Hochkirchen und Meschenich. Sollten auch Vereine aus dem Altkölner Bereich des Stadtbezirks mitmachen wollen, sollten sie dem angrenzenden Knubbel (eins oder vier) zugeschlagen werden, der die wenigeren Mitglieder hat. Dann sollten die Aufgaben gebündelt und aufgeteilt wer-

den: ein Kinder- und Jugendtanzkorps, eine Blasmusik, ein Funkenkorps, eine KarnevalsGesellschaft – nur für Frauen, ein Klangkörper für Trommeln, Lyra, mit oder ohne Pfeifen. Für jeden Geschmack, für jedes Interesse, würde diese „Große Karnevalsgesellschaft“ eine Heimat bieten. Dann: warum drei kleine Herren-Sitzungen, und nicht eine große? Eine gemeinsame Seniorensitzung gibt es bereits, warum nicht auch für Kinder? Oder Frauen? Angesichts eines fehlenden Saales, im übrigen das Dauerthema in fast fünfzig Jahren „Bilderbogen“, müsste man erst mal auf ein Zelt zurückgreifen. Und das an einem Ort aufstellen, der nicht nur von öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren wird (notfalls Bus-Shuttle), sondern auch die Garantie hat, dass man nicht bei jeder Sitzung einen Tisch für das Ordnungsamt reservieren muss. Dann wäre es meiner Meinung nach möglich, langfristig ein sich am Markt und den Bedürfnissen der Besucher entsprechendes Sitzungs-Angebot aufzubauen. Was bleiben muss: in den einzelnen „Knubbeln“ sollten die dort angeschlossenen Gesellschaften auch weiter die Züge

durch ihre Orte organisieren. Durch die Zusammenarbeit aller „Zugleiter“ könnte auch der Umgang mit der Stadt bezüglich Wagenabnahme oder Genehmigungen deutlich erleichtert werden. Und: man sollte auch weiterhin ein Dreigestirn für den Stadtbezirk stellen. Und das nicht nur wegen der vielen sozialen Aufgaben, die das Trifolium schon seit Jahren auf vorbildliche Weise erfüllt: Besuche in Altenheimen, Krankenhäusern, anderen SeniorenEinrichtungen. Ein gutes Dreigestirn in Kindergärten und Schulen ist der beste Werbeträger, um Nachwuchs für die eigene Sache zu interessieren. Deshalb sollte man das Dreigestirn auch finanziell so aufstellen, das möglichst Jecke aus vielen Bevölkerungskreisen einmal Prinz, Bauer oder Jungfrau darstellen können. Wenn das alles, sagen wir mal in den nächsten fünf bis acht Jahren, gelingt, dann könnten wir hier im Kölner Süden voller Inbrunst den „Büttenmarsch“ singen, der vor mehr als siebzig Jahre an der Wiege der „Großen Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ gestanden hat: „Wat Kölle kann, wat Kölle kann, dat künne mir at lang!“

Ihre Meinung ist gefragt: KBB-Verlag, Postfach 50 19 06, 50979 Köln, redaktion@bilderbogen.de.

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Namen + Notizen

Sommerzeit ist Fahrradzeit, mit dem TVR Fit bleiben bis ins hohe Alter wollen alle Menschen heutzutage. Aber wie? Erwin Kremer, Leiter der Seniorengruppe der Radfahrer im Turn-Verein Rodenkirchen, weiß Rat: „Dazu braucht man ein gutes, mehrgängiges Tourenrad, eine dem Wetter angepasste Fahrradbekleidung und möglichst einen Helm. Dann kann es schon losgehen!“ Die Seniorengruppe startet jeweils donnerstags um 10 Uhr am Fahrradständer an der Haltestelle der Linie 16 am Heinrich-Lübke-Ufer. Man sollte ein Getränk und etwas Wegzehrung mitbringen, nicht zu vergessen die gute Laune. Gefahren wird in zwei Gruppen, und zwar nach Schnelligkeit und Streckenlänge. Der Monatsbeitrag in dieser Gruppe ist mit 2.50 Euro sicher sehr moderat. Gefahren wird bei (fast) jedem Wetter, und wer Lust und Laune verspürt, sollte einfach zum Treffpunkt kommen und einmal probeweise mitfahren. Auch in den Schulferien gibt es keine Unterbrechung. Wer sich erst einmal telefonisch informieren möchte, kann das bei Erwin Kremer (0221/35 11 64), Heinz Enger (0221/340 2994) oder in der Geschäftsstelle des Turn-Vereins (0221/35 23 80) gerne tun.

Führungen im Duftmuseum Auch im Monat Juli bietet das Duftmuseum im Farina-Haus wieder Führungen zum Thema „Eau de Cologne“ an. Hier kann man Geschichte in den normalen Kellergewölben erleben, in denen Johann Maria Farina im 18. Jahrhundert das „Wasser von Köln“ herstellte, das nicht nur ihn, sondern auch die Stadt Köln weltberühmt gemacht hat. Die Führungen kosten vier Euro, dauern 45 Minuten und finden an 23 verschiedenen Terminen statt. Außerdem finden an drei Sonntagen (13.,20. und 27.Juni) jeweils um 14 Uhr Kinderführungen statt. Für die Teilnahme an einer Führung ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon 0221/399 89 94), ansonsten ist das Museum zu den 2

normalen Kölner Museums-Öffnungszeiten geöffnet.

Kindergarten St. Remigius: Programm fand im Trockenen statt Improvisation war gefragt beim Fest der Nostalgie zum 50-jährigen Bestehen des Kindergartens St. Remigius. Pünktlich zum Start gab es ein heftiges Gewitter und alle mussten kurzerhand in den benachbarten Pfarrsaal umziehen. Der wurde schnell in einen kleinen Konzertsaal mit Verpflegungstheke umgebaut und schon fand das ganze Programm im Trockenen statt. Rut und wieß – diese Fähnchen passten in jede Epoche der Geschichte des Kindergartens an der Sürther Hauptstraße. Alle Beteiligten freuten sich über ein gelungenes und sehr gut besuchtes Fest mit vielen Erinnerungen an die vergangenen 50 Jahre wie Seilchenspringen, Hula Hoop oder Diabolo sowie einem nostalgischen Laden. (KS).

Sürth: Skulpturengarten eröffnet zweite Ausstellung Der Skulpturengarten von Helga Neef in Sürth, Carl-von-LindeStraße 4, eröffnet jetzt die zweite Ausstellung der Saison 2008. Vernissage ist am Sonntag, 20. Juli, von 13 bis 19 Uhr, wie immer mit Streuselkuchen und weißem Rioja. Bis zum 12. Oktober werden Arbeiten folgender Künstler präsentiert: Bronzen von Ulrich Barnickel, Möbiusschleifen in Stein von Josep Canals, Bronzen und Holzfiguren bis 195 Zentimeter von Malgorzata Chodakowska, Cortenstahl-Arbeiten von Ulrich Kuhlmann, große Hängeobjekte von Patricia Marchese und Eisenskulpturen bis 170 Zentimeter von Ren Rong. Am Sonntag, 17. August, findet im Garten ein Solo mit Bronze von Karel Zijlstra statt, bei dem der Künstler anwesend sein wird. Geöffnet ist die Ausstellung jeden Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils von 13 bis 19 Uhr. Und nach telefonischer Vereinbarung mit Helga Neef unter der Rufnummer 02236/69681.


I N HALT D I E S E R PLATZ I ST S PE Z I E LL FÜ R S I E R ES E RVI E RT. SPRECHE S I E M I H E L M U T H I E L E

N T T N

J U LI-H E F T

Die ersten Musiker auf dem neugestalteten Maternusplatz! Ganz konzentriert der siebenjährige Nima, der vom Notenblatt Gitarre spielte und – wenn auch etwas krumm und schief – „Hänschen klein” dazu sang. Joschka, neun Jahre alt, gab dazu eine Vorstellung mit seinem Diabolo. Gesehen und eingefangen von Ute Schmidt. RODENKIRCHEN RODENKIRCHEN

Gegründet 1959

KBB-Verlag

WEISS WEISS

Der Kommentar – von Helmut Thielen

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Wie kann man den Urlaub in Rodenkirchen verbringen? Radeln, Rhein und Rotwein

Günter Wehner Präsident der „Kapelle Jonge“ Karneval in Weiß gerettet 25

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SÜRTH SÜRTH

Briefanschrift:

Postfach 50 19 06 · 50979 Köln Hausanschrift:

Wilhelmstraße 59 · 50996 Köln Telefon (02 21) 9 35 26 88 Telefax (02 21) 9 35 26 86

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OB Schramma und Ehrenvorsitzender Vosen erhielten Verdienstorden Patenfest des Kreisimker-Verbandes Köln

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Viel Lob von allen Seiten bei der Grundsteinlegung zum Neubau der Gesamtschule: „Herausragend und Innovativ!“

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business@school: Rodenkirchener Schüler gewinnen Landeswettbewerb Mit blinkendem Warndreieck zum Sieg

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Diamanthochzeit mit Maikönigin

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„Löstige Flägelskappe“: Sommerfest mit Bogenschießen

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Integrative KiTa: Letztes Sommerfest in der Ulmenallee

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Unsere Internet-Adresse:

www.bilderbogen.de E-Mail-Adresse:

redaktion@bilderbogen.de Herausgeber: Karl-Heinz Thielen

Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Helmut Thielen, helmut@thielen-koeln.de Anzeigen: Herbert Hafeneger, Helmut Thielen Ständige Mitarbeiter: Ute Schmidt, uteschmidt@bilderbogen.de Peter Fells, Hanne Spees, Dr. Klemens Surmann Mitarbeiter dieser Ausgabe: Engelbert Broich, Leila Uwera, Sarah Thielen, Ulrike Süsser, Yannick Schüller, Anke Reuß Sekretariat: Marie-Luise Wißdorf, redaktion@ bilderbogen.de Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte keine Gewähr. „Rodenkirchen – Kölner Bilder-Bogen” wird an Banken, Sparkassen und Einzelhändler verteilt und kann schriftlich beim Verlag bestellt werden. Postbezugspreis: 24 € inkl. MwSt + Porto pro Jahr. Außerdem liegt unser Heft in den meisten Rodenkirchener Arztpraxen, bei vielen Friseuren, in Restaurants und Ämtern zum Lesen und Mitnehmen aus. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 6 vom 1. Januar 2007. Alle Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Verlages und gegen Urheberschutzgebühr weiter verwendet werden. Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98) Konto-Nr. 100 477 2016 Druckvorlagen-Herstellung: grafik+objekt-design Bernd Krefting Mannsfelder Straße 66, 50968 Köln Telefon 0221 - 38 24 88, Telefax 0221 - 820 66 94 e-Mail: nc-Kreftibe@netcologne.de Druck: Druckzentrum KÖLNWEST Toyota-Allee 23 – 25 50858 Köln-Marsdorf, Tel. 02234 1848-0

MICHAELSHOVEN MICHAELSHOVEN Spardabank unterstützt Therapeutisches Reiten

Gegner des Godorfer Hafenausbaus weisen nach: In Niehl bestehen große ContainerReserveflächen „1986 angefordertes Hafen-Gesamtkonzept hat es nie gegen!“

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In der Bezirksvertretung wurden wieder Sportler und Funktionäre geehrt: „Ein Leben lang Fortuna Köln!“

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Brautpaar des Monats

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Nachwuchs bei den Moschus-Ochsen

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RONDORF-HOCHKIRCHEN RONDORF/HOCHKIRCHEN

Offene Tür bei der Freien WassersportVereinigung Köln

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Anne-Frank-Grundschule führt Musical auf Als die Tiere die Schimpfwörter leid waren

RTC-Damen: Aufstieg mit „Tootsie“

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Tag der Forts: Viel Andrang im „Rodenkirchener Museum“

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KÖLN-SÜD KÖLN-SÜD

Faltbootclub: Hindernis-Parcours im Siebener-Kanadier

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Rheinau-Sporthafen mit neuem Namen: Hafentaufe für die „Köln Marina“

Förderverein Rodenkirchener Hallenbad wirbt Mitglieder

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Spielplätze: „Es ist schade, wenn Eigeninitiativen im Sande verlaufen“

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Infoveranstaltung zum Bebauungsplan „Sürther Feld“: Zweite Offenlage bis zum 29. August Bilder von den „Rodenkirchener Sommertagen“

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GODORF GODORF Das 157. Schützenfest

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IMMENDORF IMMENDORF 30. Volksradfahren des TSV

Ausstellung im „Hof 242“

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„Junge Biennale Köln“ im August im RheinauHafen 22 RUBRIKEN RUBRIKEN Rodenkirchener Terminkalender

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Leserbriefe

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Worte des Monats

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Zum Titelbild: Sommer an der „Rodenkirchener Riviera“. Was gibt es da schöneres, als am Rhein zu liegen, zu grillen, ein kühles Kölsch zu trinken oder wie hier, auf dem Motorboot einfach „die Seele baumeln zu lassen“. Ein Foto von H. Thielen. 3


Rheinausporthafen mit neuem Namen

Hafentaufe für die „Köln Marina“

Taufe des Rheinausporthafens, der jetzt „Köln Marina“ heißt. Präsident Karl-Wilhelm Müller (rechts) und sein Vize Jürgen Broich vor dem neuen Namensschild. (Foto: Reuß).

er Kölner Rheinausporthafen zieht gleich mit den klangvollen Namen der internationalen Luxushäfen und nennt sich jetzt „Köln Marina“. In überdimensionalen Buchstaben erkennt auch ein Laie das neue Schild neben dem Zollamt, das anlässlich der Hafentaufe angebracht wurde.

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„Damit genügen wir den modernen Ansprüchen an einen Motorund Segelyachthafen und positionieren uns neu“, erklärt Präsident Karl-Wilhelm Müller des Autbord- und Motoryachtclubs KAMC. Ursprünglich 1936 als reiner Motorsportclub gegründet, wurde der Verein um Segelyachten erweitert und bietet darüber hinaus auch Bootseignern, Charterern und Wassersportlern ihre Mitgliedschaft an. „Wir sind kein elitärer Club der Millionäre, sondern heißen alle Wassersportler willkommen“, so der Präsident. Ein fünf Meter-Boot kostet im Jahr etwa 500 Euro, bei doppelter Länge zahlt der Mieter für seinen Liegeplatz 1.200 Euro. „Wir haben einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Sporthäfen, da wir über eine Tankstelle verfügen, die meistens einen geeigneten Wasserstand vorweist. Somit sind wir eine wichtige Anlaufstelle hier auf dem Rhein.“ Allerdings muss sich die „Köln Marina“ einigen Schönheitsoperationen unterziehen, da sie aus veralteten Stegen aus dem zweiten Weltkrieg besteht. Bis 2010 soll sie in drei Phasen rundum 4

erneuert werden. Zunächst einmal werden die alten Stege durch ein seewasserfestes Aluminiumsystem ausgetauscht und durch Außenschwimmer stabilisiert. „Ein Prinzip wie beim Katamaran, was ein Absinken verhindert“, so der Vorsitzende des Vereins. Die Stege werden zudem auf die doppelte Länge verbreitert. In der zweiten Phase werden die Seitenstege bis zur Severinsbrücke verlängert, womit neue Liegeplätze geschaffen werden. In der dritten Phase ist vorgesehen, das Clubschiff „Schätzgen“ zu modernisieren und Gemeinschaftsanlagen wie Duschen und Toiletten zu sanieren. „Allerdings ist das die Kür und steht erst langfristig an“. Um den neuen Namen des Sporthafens bekannt zu machen, segelten der Präsident und sein Vize Jürgen Broich gemeinsam von Köln über den Rhein, über den Main-Donau-Kanal bis runter in die Ägäis und den Golf von Korinth und wieder zurück, um in jedem Hafen eine Flagge zu überreichen. „Bisher haben wir 80 Städte abgefahren, insgesamt 100 sind geplant“, ziehen die passionierten Segler Bilanz, die bereit sind, Außergewöhnliches für ihren Verein zu leisten. Am 22. November findet ein Winterfest statt, bei dem es um Griechenland und die Türkei geht. Mehr wird nicht verraten. Weitere Informationen unter www. kamc.de. (AR)


Wie kann man den Urlaub in Rodenkirchen verbringen?

Radeln, Rhein und Rotwein selbst das Schwimmbad sei in den Ferien geschlossen. „Sich bei der Stadt beschweren“, ist Edda Dämmers heißester Tipp.

Edda Demmer

er Urlaub mit der Familie wird immer unerschwinglicher. Höchstpreise bei Pauschalreisen in der Saison, explodierende Spritkosten, gesalzene Hotelkosten – wer kann da mit einer vier- oder fünfköpfigen Familie noch in Urlaub fahren? Billigflieger? Aber nicht in den Ferien. Familienzimmer? Aber bitte nur zu viert. Singlereisen? Da zahlt man ohnehin gleich für zwei. Für zwei Wochen Mallorca drei- bis viertausend Euro hinzublättern, das wird den Leuten einfach zu viel – von Fernreisen einmal ganz zu schweigen. Zumal es in den Feriengebieten auch keine Sonnengarantie gibt, die Strände oft rappelvoll sind und das Essen durchweg als diskussionswürdig angesehen wird. Immer mehr Leute bleiben im Haupturlaub einfach zu Hause. Mit einem

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Marcus Klum

Markus Klum findet dagegen viele Möglichkeiten, in Köln und Umgebung die Ferien zu verbringen. Man könnte nach Holland fahren, „da hat man das Meer in drei Stunden Entfernung fast vor der Haustür.“ Auch Köln selber zu erkunden, ist für ihn immer wieder spannend. „In Köln gibt es viele verwinkelte Ecken, die noch keiner kennt.“ Besonders empfiehlt er, eine der vielen Führungen mitzumachen. „Da lernt man Dinge kennen, die man nie für möglich gehalten hat.“ Andrew Côté ist aus Vancouver zu Besuch in Rodenkirchen und verbringt hier seinen Urlaub bei einer Gastfamilie. Die Schlösser rund um Köln haben es ihm besonders angetan. In der Domstadt kann man besonders gut „Sightseeing“ machen, vor allem an den Rhein zieht es den jungen Kanadier mit seiner Gastfamilie. „Wir fahren zusammen mit dem Fahrrad in die Stadt, besuchen Museen und Kirchen“, ergänzt Gastmutter Nicola Flossbach. „Wir haben zusammen eine

Hannelore Foik (links) und Ilse Beuth

Stadtrundfahrt gemacht, so etwas kann ich jedem nur empfehlen.“ Natürlich gehört auch ‚shoppen’ in der Fußgängerzone zu den absoluten Favoriten für die Ferien von Andrew in der Domstadt. „Rodenkirchen bietet nichts mehr. Das wird von Fremden bestimmt, alles nur groß und teuer“, regen sich Hannelore Foik und Ilse Beuth erst einmal auf. Man solle „sich nur mal das Riesengebäude auf dem Maternusplatz ansehen.“ So schlimm ist es dann doch nicht, denn „der Platz an sich ist wirklich schön geworden, man kann sich hier

Andrew Côté mit Nicola Flossbach (links) und Carolin

wunderbar aufhalten und ein Eis essen.“ Mit dem Reden kommt die Begeisterung – die „Rodenkirchener von Geburt an“ finden noch einige tolle Ausflugstipps für die Daheimgebliebenen: „Am Rhein ist es hier wunderschön, der Karlshof ist ja wirklich fantastisch geworden.“ Auch der Forstbotanische Garten, das Fort in Marienburg oder die vielen Bötchen stehen bei den beiden Damen auf dem Ferienprogramm. „Am Rhein laufen, ins Treppchen, mit dem Fahrrad zum Schokomuseum oder in den Forstbotanischen Garten“, sind die Ferienfavoriten von Irmgard Orlowski und Ursula Kuhles für Rodenkirchen. Das Schwimmbad ist zwar im Angebot, „aber wirklich toll ist das hier nicht.“ Die Hausboote haben es auch Margarete Thomas und Oswald Hauck angetan. Überhaupt alles was am Rhein so möglich ist, „die Rheinpromenade, mit der Fähre in die Groov rüberfahren, die ganzen Bierterrassen, Wandern am Campingplatz und Fahrrad fahren – am besten zum Schokomuseum“ – so sprudeln jede Menge Ideen aus den beiden >>>>>

Bruchteil des gesparten Geldes kann man in Rodenkirchen und Umgebung eine ganze Menge machen. Der Bilderbogen fragte die Rodenkirchener, was sie für Tipps für den Urlaub daheim haben. Die meisten finden viele attraktive Angebote im Kölner Süden, aber nicht jeder ist zufrieden. „Nix kann man hier machen“, regt sich Edda Demmer auf. Für Kinder wird nichts geboten, 5


Irmgard Orlowski (links) und Ursula Kuhles

heraus. „Ich habe mir eine Wanderkarte für Rodenkirchen im Rathaus geholt, die kostet nichts und ist einfach Klasse“, gibt Margarete Thomas als Tipp. Das Rheinufer, vor allem in Weiß und in Sürth, „da wo es landschaftlich einfach schön ist“ empfiehlt Günter Schloten für die Ferien vor der Haustür. Er selber reist gerne in der Welt und in Deutschland herum, weiß aber auch die Qualitäten Rodenkirchens zu schätzen. „Mit dem Schiffchen in die Altstadt, mit der Fähre nach Zündorf oder in den Forstbotanischen Garten“, zieht es Vicky Beilich und Michael Hägele mit Töchterchen Aviva, wenn sie daheim bleiben. „Man kann am Rhein wunderbar spazieren gehen, vor

allem in Sürth oder am Weißer Bogen.“ „Was man hier machen kann – jede Menge!“, sprudelt es aus Heinrich Glasner heraus. Strandbad, Schwimmbad, Rad fahren oder die Claudius Therme in Deutz – „mir ging es noch nie so gut, wie in den sieben Jahren seit ich Rentner bin“, verbringt er quasi jeden Tag als Urlaubstag vor der Haustür. Natürlich gehört auch ein gepflegtes Kölsch im Treppchen für ihn dazu. Einen ganz besonderen Tipp, der nicht nur für Rodenkirchen gilt, hat Heinrich Glasner noch auf Lager: „Wenn man sich zu Hause gut benimmt, hat man jeden Tag Urlaub.“ Schwester Christel Berres mit ihrem Mann Willi können sich das Lachen nicht

Vicky Beilich, Michael Hägele und Tochter Aviva

Heinrich Glasner (rechts), Christel und Willi Berres

verkneifen, sie werden wissen, wie es bei ihm zu Hause aussieht. „In Finkens Garten, im Forstbotanischen Garten oder am Rhein mit all seinen Formen und Farben“ verbringt Ricarda Neervoor ihre Urlaubstage in Rodenkirchen. Natürlich gehört auch ein ausgedehnter Kneipenbummel am Abend für sie dazu. Als passionierten Radfahrer zieht es Ralf Krahforst „mit der Bahn in die Eifel, wo man wunderbare Touren machen kann.“ Mit Ehefrau Verena und Tochter Fabia ist aber auch der Rhein sehr attraktiv für eine kleine Radtour. Auch für Klaus Eistert ist der Rhein einer der Favoriten für den Urlaub daheim. „Fahrrad fahren,

die vielen Museen und das FrühBrauhaus, in Köln gibt es wirklich jede Menge Abwechslung“, findet er den Urlaub daheim gar nicht so schlecht. „Wir kommen gerade aus der Provence, da war es kalt und nass“, berichtet Christian Trippel. Doch mit Frau Angelika hat er sich nicht unterkriegen lassen. „Wir haben den Wagen voll Rotwein und Leckereien gepackt und genießen jetzt den Urlaub in Rodenkirchen”. Begeistert sind sie von „der Côte d’Azur in Rodenkirchen, den Rheinwiesen und dem fast schon provencalischen Markt auf dem Maternusplatz.“ Auch das Freilichtmuseum in Kommern, die Sommerrodelbahn in Mechernich, viele Events, der Zoo und die vielen

Christian und Angelika Trippel mit Enkel Miguel.

Rheinschiffchen bieten für Familie Trippel jede Menge Abwechslung. Aber da kommen sie erst wieder hin, wenn der Weinvorrat aus Frankreich aufgebraucht ist. „Jetzt genießen wir unsere Mitbringsel aus der Provence am Goldstrand in Rodenkirchen“, freut sich Angelika Trippel auf die kommenden Wochen. EINE UMFRAGE VON KLEMENS SURMANN (TEXT) MIT FOTOS VON YANNICK SCHÜLLER. 6


OB Schramma und Ehrenvorsitzender Vosen erhalten Verdienstorden

Patenfest des Kreisimker-Verbandes Köln werden. Bernhard Bongartz ist durch seinen 11-jährigen Sohn Bienenpate geworden. „Unser Richard war bei einer Führung im Bienenhaus dabei und für ihn stand fest, er will Imker werden.“ Nach einem halben Jahr Praktikum bei Gerhard Bahn war der Wunsch nach wie vor ungebrochen, ein eigener Bienenstamm war beschlossene Sache und Bernhard Bongartz Bienenpate. Heute bekam er wie alle anderen Paten auch eine Urkunde als kleines Dankeschön für ihr Engagement um das Bienenhaus in Finkens Garten.

oher Besuch hatte sich im Bienenhaus in Finkens Garten angesagt. Oberbürgermeister Fritz Schramma höchstpersönlich war erschienen, um mit dem Kölner Imkerverband das Patenfest zum 125-jährigen Bestehen zu feiern. Zunächst lud der Vorsitzende des Kreisimker-Verbandes, Gerhard Bahn, seine Gäste zu einem Glas Honigprosecco aus eigener Herstellung ein. Fritz Schramma schmeckte der Tropfen köstlich, so dass er bester

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Eine übergroße Biene ziert den Eingang zum Bienenhaus in Finkens Garten. OB Fritz Schramma (links), Gerhard Bahn (ganz rechts) und Norbert Vosen (daneben) staunen, was Mark Kriegel mit einer Kettensäge aus einem Baumstamm geschaffen hat. (Foto: Surmann).

Laune hinter dem Bienenhaus einen Bienenbaum pflanzte. Bevor es an das kölsche Buffet ging, war noch eine Aufgabe zu erledigen – der Oberbürgermeister enthüllte eine Bienenskulptur, die vor dem Bienenhaus einen neuen Blickfang darstellt. Mark Kriegel hat diese Skulptur mit Hilfe einer Motorsäge herge-

stellt und stiftete sie dem Verband zum Jubiläum. Das Jubiläum feierte der Kreisimkerverband im Rahmen eines Patenfestes. Die Paten tragen durch eine kleine Spende zum Erhalt des Bienenhauses bei. Manchmal bleibt es nicht bei der Spende, da kann schon mal die ganze Familie mit eingespannt

Nach zwölf Jahren wurde beim Patenfest erstmals wieder der Verdienstorden des Kreisimkerverbandes Köln verliehen. OB Fritz Schramma wurde für sein Engagement um den Erhalt von Finkens Garten, des Forstbotanischen Gartens sowie von Grüngürtel und Rheinpark ausgezeichnet. Der Ehrenvorsitzende des Imkerverbandes, Norbert Vosen, erhielt die Auszeichnung für seinen Beitrag zum Erhalt der Imkerei in Köln. Mit Grußworten vom rheinischen Imkerverband und einem Dank von Gerhard Bahn ging man zum gemütlichen Teil des Patenfestes über. Bei einem kölschen Buffet hatten sich die Bienenfreunde noch viel über ihr gemeinsames Hobby zu erzählen.


Viel Lob von allen Seiten bei der Grundsteinlegung zum Neubau der Gesamtschule

„Herausragend und Innovativ“ ie Arbeiten an der neuen Gesamtschule schreiten voran. Tief reichen die Baugruben. Unübersehbar sind die Kräne, mit denen das Projekt unmittelbar südwestlich des Altbaus entsteht. Dessen Einweihung ist für Oktober 2009 geplant. Kürzlich „legten“ inmitten der imposanten Baustelle Oberbürgermeister Fritz Schramma, Gesamtschulleiter Horst Schneider und Martin Rohr (Vorstandsmitglied der Hochtief AG) den Grundstein. Durch einen kleinen Pavillon gegen sich ohne Unterlass entleerende Wolken geschützt, mauerten sie in den mächtigen Block einen Metallzylinder ein. Er war zuvor in einer Feierstunde im Beisein zahlreicher Gäste im Schulforum mit einer Urkunde, Tageszeitun-

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gen, Euro-Münzen und anderem zur Information zukünftiger Generationen befüllt worden. „Sogar einen USB-Stick tun wir hinein“, hielt Schramma das moderne Speichermedium im Format einer Zündholzschachtel hoch. Das Attribut „fortschrittlich“ trifft auch auf den Entwurf des Stuttgarter Büros Gramlich Architekten zu. Gleichwohl wird der dreigeschossige Neubau deutlich größer ausfallen. Im Modell ist die langgestreckte, rechteckige Großform erkennbar. Prägnant stellt sich der Glaskörper im südlichen Bereich dar. Ein wichtiges Element bildet weiter der zentrale offene Innenschulhof mit Freitreppe. Geplant ist der Komplex für 1200 Schüler. Die Sekundarstufe I wird sechszügig, die

Fritz Schramma, Horst Schneider, Martin Rohr hinter dem Grundstein. Foto: Engelbert Broich.

Sekundarstufe II fünfzügig geführt. Allein 52 Klassenräume sind vorgesehen. Hinzu kommen diverse weitere Fach- und Funktionsräume, eine Bibliothek, Mensa und eine auch unabhängig vom Schulbetrieb zu nutzende Aula (Pädagogisches Zentrum) mit Bühne. Zudem werden zwei

große Sporthallen integriert, die natürlich ebenso den örtlichen Sportvereinen zur Verfügung stehen. Schramma nannte das Projekt „herausragend und innovativ“. Zukunftsweisend sei es auch deshalb: „Erstmalig für Köln und die Region wird hier eine neue >>>>>

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Schule auf Basis eines Architekten-Wettbewerbs und eines Modells Öffentlich-Privater-Partnerschaften (ÖPP) realisiert.“ Das heißt, Bauherrin ist die Stadt Köln. Auf Grundlage einer europaweiten Ausschreibung und gemäß Ratsbeschluss erteilte die städtische Gebäudewirtschaft der Hochtief PPP Solutions GmbH, beziehungsweise deren Projektgesellschaft den Auftrag, das Vorhaben zu finanzieren und umzusetzen. Nach der vertraglich vereinbarten Fertigstellung im Oktober 2009 ist Hochtief auch Betreiber der Immobilie. Mindestens 25 Jahre lang vermietet der private Investor den Komplex an die Stadt. Er ist somit zur Instandhaltung, Instandsetzung sowie Wartung verpflichtet. Nach dem Bezug des neuen Gebäudes wird Hochtief den Altbau bis Ende Juni 2010 abreißen. Die Kosten sämtlicher Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 45 Millionen Euro. Der Ratsentscheid 2002 pro Neubau und Investorenmodell beruhte wesentlich auf mehreren Untersuchungen. In ihnen wurde die längst (erst recht nach den Brandschäden 2001) überfällige Generalsanierung der über dreißig Jahre bestehenden Anlage als unwirtschaftlich bewertet. Zudem wollte man mit einem Neubau den vorausgesagten höheren Schülerzahlen gerecht werden. Die aktuelle Schüler- und Lehrerschaft nehme die durch die Bauarbeiten verursachten Belästigungen auf sich, sagte Gesamtschulleiter Horst Schneider in seiner

Begrüßung. „In der Gewissheit, dass danach alles besser ist.“ Er dankte den Ratsmitgliedern für ihre Entscheidung. Vielleicht sei diese Schulmodernisierung auch als Anerkennung für die Jahrzehnte lang hier geleistete Arbeit zu verstehen. Schneiders Dank galt ebenso denjenigen, die „auf allen Ebenen große Bereitschaft gezeigt haben, die Wünsche der Schüler und des Kollegiums im Rahmen der Planung möglichst zu berücksichtigen“. Schramma brach eine Lanze für das „Erfolgsmodell ÖffentlichePrivate-Partnerschaft“. Dadurch erfolgten Bau- wie Sanierungsmaßnahmen schneller und wirtschaftlicher. Die Planungen der Gemeinschaftsarbeit Gesamtschule Rodenkirchen überzeugten vom wirtschaftlich-räumlichen Konzept sowie architektonisch. Denn sie berücksichtigten auch die Belange von Schülern mit Behinderung. Und entsprächen den ökologischen Qualitätsanforderungen. So wird das Gebäudedach mit einer Fotovoltaikanlage versehen. Die gewonnene Solarenergie wird ins Stromnetz eingespeist und vergütet. Zwecks Energieeinsparung kommt für die Wärmeerzeugung eine Grundwasser-Wärmepumpe zum Einsatz. Im Sommer dient sie zudem zur Kühlung von Mensa und Aula. Diesen Aspekt der Nachhaltigkeit betonte auch Hochtief-Vorstandsmitglied Martin Rohr, der insgesamt von einem Vorbild-Projekt sprach. ENGELBERT BROICH.

Mit dem Bau der neuen Gesamtschule ist die „Großbaustelle Sürther Feld” eröffnet. Foto: Thielen.

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business@school: Rodenkirchener Schüler gewinnen Landeswettbewerb

Mit blinkendem Warndreieck zum Sieg verschiedenen Entwicklungsstufen wurden Modelle entwickelt, beim TÜV und verschiedenen Firmen vorgestellt, bis ein marktreifer Prototyp fertig war. Danach wurde eine Firma gesucht, die das Lumeck herstellen konnte. „Das war unheimlich viel Recherchearbeit“, erinnert sich Malte Leverenz. Das Team hat gründlich gearbeitet und alles detailliert dokumentiert: Produziert wird in China, ein exakter Businessplan errechnet einen Startpreis von 19,95 Euro.

er kennt das nicht – Kurve, Warndreieck, Vollbremsung – gerade noch mal gutgegangen. Ein Warndreieck müsste man eigentlich viel früher erkennen, und so manche gefährliche Situation könnte vermieden werden. Was kann man tun? Andere Farben? Das Warndreieck vergrößern? Sechs Rodenkirchener Schülern kam die Erleuchtung genannt Lumeck: Ein Warndreieck mit blinkenden Dioden, welches man bereits aus einem Kilometer Entfernung erkennen kann. Mit dieser Geschäftsidee gewann das Schülerteam des Rodenkirchener Gymnasiums den Landesentscheid NRW-Süd des Wettbewerbs business@school gegen zehn andere Schulen.

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Seit 1998 gibt es diesen Wettbewerb, der von der Boston Consulting Group ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile beteiligen sich über 70 Schulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Singapur und Italien an dem Projekt. Das Rodenkirchener Gymnasium war zum ersten Mal dabei und kann sein Team gleich in die Endausscheidung nach München schicken. „In der Schule mussten wir ganz schön für dieses Projekt kämpfen“, so die betreuende Lehrerin Kristina Gebhardt. Die Schüler mussten vom Unterricht freigestellt wer-

Malte Leverenz (18), Fabian Höhner (18), Marcel Mucha (17), Saskia Diehl (18), Maximilian van Haag (17) und Patrick Hintze (18) (von links) mit dem Lumeck. (Foto: Surmann).

den, Präsentationen waren zu organisieren und einiger organisatorischer Aufwand fiel an. So war noch ein Wettbewerb zwischen den Teams innerhalb der Schule durchzuführen, bevor sich das Siegerteam mit seiner Idee beim Landeswettbewerb anmelden konnte. Dort ermittelte eine Jury aus bekannten Managern den Sieger. Die Schüler haben

jede freie Minute in ihr Projekt gesteckt. Bei business@school muss erst einmal eine Geschäftsidee entwickelt werden, anschließend kommt es auf die betriebswirtschaftliche Umsetzung an. Für das Rodenkirchener Team stand schnell fest: Ein Warndreieck, standfest mit einer ausfahrbaren blinkenden Diodeneinheit an der Spitze sollte es sein. In

Nur die Anfangsinvestitionen müssen noch getragen werden. Das fängt schon bei der Anmeldung zum Patent an. Da werden ganze 6000 Euro an Gebühren fällig, sonst verfällt der Antrag wieder. „Ob wir als Schüler dieses Risiko eingehen, wissen wir noch nicht“, zuckt Sabine Saskia Diehl die Schultern. Zumindest das Geld für die dunklen Anzüge oder Saskias Kostüm sehen sie als gute Investition an, denn die können ja beim Abi oder bei Bewerbungsgesprächen weiter genutzt werden. Und ein Empfehlungsschreiben der Boston Consulting Group haben die Sechs auch noch im Gepäck – das kann bei späteren Bewerbungen schon richtig viel Wert sein. (KS).

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ine beachtliche Faktenfülle, daraus nüchtern abgeleitete Folgerungen sowie deutliche Worte der Bewertung brachten rund 200 Interessierte im Sürther Linde-Casino auf den aktuellen Stand in Sachen Hafenausbau. Die Infoveranstaltung der Aktionsgemeinschaft „Contra Erweiterung Godorfer Hafen“ hatte zwei Anlässe. Zunächst sollte sie deutlich machen, dass der Kampf um den Erhalt der kompletten Sürther Aue noch nicht aufgegeben ist. Gegen den Beschluss des Rates, der das Bürgerbegehren gegen den Ausbau als rechtlich unzulässig wertet, war beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht worden. Die Begründung erfolgte im Juni. Mit einer Entscheidung ist nicht vor Ende des Jahres zu rechnen. Zweitens gebe es „gewaltig neue Fakten“, so der moderierende Manfred Giesen. Recherchiert wurden sie maßgeblich von Helmut und Werner Feld sowie Dieter Neef. Diese Grundlagenarbeit entwickelte Neef federführend zu einem anschaulichen Vortrag. Betitelt war er mit „Das Märchen vom vollen Hafen Niehl I“. Diese Geschichte werde seit über zwanzig Jahren erzählt. Ihr Wahrheitsgehalt sei aber nie überprüft worden. Neef machte deutlich, dass auch den Ausbau-Gegnern der Logistik-Standort Köln wichtig sei. Aber es bedürfe eines „richtigen Hafen-Gesamtkonzepts“. Ein solches habe der Rat bereits 1986 angestrebt. Damals lautete die Aufgabenstellung an die Verwaltung, den Hafen Niehl zu einem Containerterminal auszubauen. Dort anliegende Betriebe, die nicht oder nicht ständig auf die Nutzung des Hafens angewiesen waren, sollten mittelfristig verlagert werden. Eine weitere Vorgabe hieß: Der Hafen Godorf wird nicht erweitert. Tatsächlich ergab die Diskussion zwischen den beteiligten Ämtern aber folgendes: Aufgrund „unüberwindlicher Hindernisse“ bei der Auslagerung mindernutzi-

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ger Firmen im Hafen Niehl I schlug die Verwaltung eine Flächenausweitung am Standort Godorf vor. „Damit wurde die Aufgabenstellung des Rates komplett ignoriert“, konstatierte Neef. „Von Niehl war keine Rede mehr. Jetzt lautete das Hafenkonzept: Wir gehen nach Godorf.“ Was in Niehl unüberwindlich gewesen sein soll, sei in der Stellungnahme ungeklärt geblieben. Zudem habe man die ökonomische Seite überhaupt nicht bewertet. Trotzdem sei im März 1988 das Konzept vom Rat verabschiedet worden. Seitdem habe man Niehl aus der Diskussion um die beste

ren können beziehungsweise dürfen. Das verdiene die Bezeichnung Unwahrhaftigkeit. Mithin seien die Aussagen der HGK widersprüchlich. In der Öffentlichkeit leugne sie mit markigen Worten die Existenz von potentiellen Erweiterungsflächen. Den Grund sieht Neef darin, dass die HGK beides wolle: Niehl inklusive der Mieteinnahmen von dort sitzenden Firmen, außerdem den ausgebauten Hafen Godorf. Ein bestehender Hafen sei immer irgendwann voll. Die entscheidende Frage sei aber: Ist er sinnvoll voll, wird er optimal, zukunftsgerecht genutzt? Wie können Flä-

Gegner des Godorfer Hafenausbaus weisen nach: In Niehl bestehen große Container-Reserveflächen

„1986 angefordertes Hafen-Gesamtkonzept hat es nie gegeben!“ Hafenlösung herausgelassen und immer nur von Godorf geredet. Dabei erweise sich laut Neef die von der Hafen und Güterverkehr Köln AG (HGK) verbreitete, von Gutachtern und sogar dem NRWVerkehrsministerium gerne „nachgeplapperte“ Parole „Niehl platzt aus allen Nähten“ als heiße Luft. Derzeit betrage die Containerbetriebsfläche in Niehl 119.000 Quadratmeter. Allein 91.000 Quadratmeter davon seien seit der Verabschiedung des Konzepts 1988 geschaffen worden, sprach Neef von einem „Wunder“. Eigentlich hätte dort aber nichts mehr passie-

chen umgenutzt werden, dass sie am Container-Wachstum teilhaben können.? Diese Fragen hätte die Stadt stellen müssen. Neef gab schon mal die Antworten. „74 Prozent von Niehl I sind nicht Container-Fläche.“ Insgesamt wurden im Rahmen der Recherche weitere 337.000 Quadratmeter Reserveflächen lokalisiert. Sie stünden durch Nutzung brachliegender und freier Flächen, durch Umnutzung bebauten Areals, Verlagerung vorhandener Firmen, die nichts mit dem Hafen zu tun haben, und Verfüllung des nicht genutzten Beckens 4a zur Verfü-

gung. 115.000 Quadratmeter davon seinen in relativ kurzer Zeit erschließbar. „Das reicht für über zwanzig Jahre“, so Neef. Zum Vergleich: Der Ausbau in Godorf soll „nur“ circa 74.000 Quadratmeter bringen. „Was tun?“, fragte Neef nach der präzisen Beweisführung. „Der Ratsbeschluss war Stückwerk. Es besteht noch immer keine Gesamtperspektive.“ Entsprechend hält Neef die Rücknahme der Ratsentscheidung und den Stop der laufenden Vorbereitungen für den Ausbau in Godorf für angezeigt. Abschließend forderte er eine bessere Beaufsichtigung der HGKAktivitäten durch die Stadt. Vor allem aber die Erstellung eines fachlich fundierten, objektiven Entwicklungs- und vor allem Flächenkonzepts. Vielleicht könne dadurch das „schlafende Dornröschen Niehl I“ wach geküsst werden, und finde das Märchen doch noch ein gutes Ende. Von der Fülle der Fakten und ihrer Aufbereitung zeigten sich wohl die meisten der Zuhörenden beeindruckt, darunter einige Bezirks- und Ratsvertreter. Bezirksbürgermeisterin Monika Roß-Belkner lobte die „hervorragende Recherchearbeit“, die Menschen in ihrer Freizeit geleistet hätten. Sie bedauerte nochmals die Ablehnung des Bürgerbegehrens. Auch, dass niemand von der (nicht eingeladenen) HGK anwesend war. Diese habe nun Stellung zu beziehen. Auch müsse der Vortrag den Ratsfraktionen zur Kenntnis gebracht werden. In Reaktion auf die Veranstaltung in Sürth verneinte die HGK, in Niehl über freie oder potentielle Containerflächen zu verfügen. Der Aktionsgemeinschaft warf sie vor, die Bürger mit falschen Zahlen und Mutmaßungen zu manipulieren. Eben diese – nach Meinung der Hafengegner korrekten Zahlen – teilte die Aktionsgemeinschaft in einem offenen Brief nun auch den Mitgliedern des Rates mit. E. BROICH.


In der Bezirksvertretung wurden wieder Sportler und Funktionäre geehrt

„Ein Leben lang Fortuna Köln“ eifall gibt es selten bei einer Sitzung der Bezirksvertretung im Stadtbezirk Rodenkirchen. Das er im letzten Monat aufbrandete, lag auch an einer Besonderheit: die Sportler des Bezirks wurden zu Beginn mit einer – leider etwas lieblosen – Sportlerehrung ausgezeichnet. Bezirksbürgermeisterin Monika Roß-Belkner nannte dann auch die Gründe: „Wir hatten eigentlich vor, die Sportler beim Stadtteilfest auf der Bühne vor großem Publikum zu ehren. Leider sagte dann ein Sportler nach dem anderen ab. Deshalb mussten wir uns zu dieser Lösung entscheiden. Im nächsten Jahr wird es wieder eine eigene Veranstaltung geben. Ein entsprechender Rahmen und auch das Kölsch und die Gespräche danach gehören einfach dazu!“

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Was sich nicht geändert hatte: durch die Lage am Strom haben die zu ehrenden Sportler meist mit dem Wasser zu tun und es zu Meisterehren gebracht. Sandra Ott vom Rhein-Kanu-Club (RKC) war Vize-Junioren-Weltmeisterin im Kajak-Einer-Sprint mit der Mannschaft, Tim Heilinger VizeJunioren-Weltmeister im KajakEiner-Classic sowie zweimal Deutscher Junioren-Meister. Svenja Beerschwenger war zweimal Deutsche Meisterin in der Klasse weibliche Schüler im Kajak-Einer, ihr Bruder Björn Beerschwenger Deutscher Meister männliche Jugend im KajakEiner-Classic. Nicht wie die bisher genannten von RKC, sondern vom Verein für Wassersport BlauWeiß kommt Guido Wahl, der Deutscher Vize-Meister im Canadier-Einer-Team im WildwasserSprint wurde. Auch fünf Funktionäre wurden geehrt. Zunächst einmal Iris Januszewski vom Turn-Verein Rodenkirchen. Sie ist seit 40 Jah-

Gruppenbild mit Geehrten. Von links Guido Wahl, Tim Heilinger, Christian Olbertz vom Bürgeramt für Sport und Schulen, Heinz Pohl, Sandra Ott, Tim Klein, Monika Roß-Belkner, Bürgeramtsleiter Reiner Lindlahr, Svenja Beerschwenger, Nina Stassen, Björn Beerschwenger, Iris Januszewski und Arnold Lemaire. Foto: Thielen.

ren Mitglied, quasi von Geburt an, und war vom Kleinstkind-Turnen bis heute immer aktiv. Als Gau- und Stadtmeisterin im Kunstturnen, als Mitglied der ersten Cheerleadergruppe in ganz Deutschland, als Riegenführerin und Übungsleiterin, im Vorstand unter anderem als Pressewartin, technische Leiterin und zweite Vorsitzende. Im letzten Jahr wurde Iris Januszewski zur 1. Vorsitzenden des TVR gewählt. Sie und ihr Verein wurden Mitorganisatoren und Träger der Offenen Ganztagsschule an der Grüngürtelschule und nebenbei organisiert sie jährlich für über 300 Kinder Reiter- und Erlebnis-Wochenenden sowie Museumsbesuche. Ebenfalls vom Turn-Verein Rodenkirchen kommt Nina Stassen.

Sie trat als Achtjährige 1985 in die Schwimmabteilung des Vereins ein. Nach ihrer aktiven Laufbahn ließ sie sich zum Kampfrichter ausbilden und vertrat ihren Verein in vorbildlicher Weise. Auch wenn sie heute nicht mehr in Rodenkirchen wohnt, steht sie dem TVR jederzeit als Kampfrichterin zur Verfügung. Heinz Pohl ist ein Meschenicher Urgestein und seit 1975 Mitglied im dortigen Sport-Club. Schnell war er Betreuer der „Zweiten“ und übernahm Aufgaben im Vorstand. Ab 1977 war er zunächst Schriftführer, schließlich zweiter Vorsitzender und Kassierer der Jugendabteilung. Zwei Jahre war er erster Vorsitzender, seit 1997 bis heute ist er der Geschäftsführer.

Von Fortuna Köln kommen Tim Klein und Arnold Lemaire. Klein ist seit sechs Jahren Geschäftsführer der Handballabteilung. Trotz aller Wirren um den Hauptverein hat er bis heute die Geschicke seiner Abteilung fest in der Hand und maßgeblichen Anteil an den sportlichen Erfolgen. So schafften Fortunas Handball-Damen in der vergangenen Saison erstmals in der fast 75-jährigen Geschichte den Sprung in die Oberliga. Und die Handball-Herren sind jetzt als Tabellenführer der Landesliga nachgezogen. Arnold Lemaire kann auf ein Leben lang Fortuna Köln zurückblicken. Seit seiner Zeit als DJugendlicher durchlief er alle Jugendmannschaften und spielte drei Jahre in der „Zweiten“ in der Landesliga. Nachdem er 1981 den Trainerschein gemacht hatte, wurde er in der Jugendabteilung aktiv. Zu den Fußballern, die damals unter seinem Kommando gegen den Ball traten, gehörten auch die späteren Profi-Fußballer Dirk Lottner und Dirk de Wit. Als sich mitten im Insolvenzverfahren 2005 im Hauptverein ein neuer Vorstand bildete, wurde Arnold Lemaire dort Beisitzer. Seit Herbst 2006 gehört er gemeinsam mit dem Vorsitzenden Klaus Ulonska und Dr. Emanuel Merkle zum engeren Vorstand des Vereins. Im letzten Jahr war er federführend an der Renovierung des Clubheims der Fortuna sowie der Einrichtung eines neuen Geschäftsstellen-Containers beteiligt. (HT). 13


Anne-Frank-Grundschule führte Musical auf

Als die Tiere Schimpfwörter leid waren nsgesamt 110 Kinder der Anne-Frank-Grundschule standen für das Musical „Als die Tiere Schimpfwörter leid waren“ auf der Bühne und präsentierten die Früchte ihrer sechsmonatigen Proben. Es handelte sich um ein Stück von der Musikprofessorin Mechthild von Schoenebeck, die an das gute Benehmen appelliert: Ratte Rasko ist auf der Suche nach einer Zwischenmahlzeit auf dem Schulhof der Anne-FrankSchule. Dort wird sie Zeuge einer wilden Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Kindergruppen. Dabei kommen ihr einige wüste Beleidigungen wie „Dumme Kuh“, „Alter Esel“ und „Blöde Ziege“ zu Ohren, mit denen sich die Kinder gegenseitig beschimpfen. Fassungslos darüber, beschließt Rasko die anderen Tiere über den Missbrauch ihrer Namen zu informieren. In einer Vollversammlung zeigen sie sich entsetzt und wollen das Benehmen der Kinder ändern. Doch sie wissen nicht so recht, wie sie das in die Tat umsetzen sollen und fragen die Eule Eulalia um Rat. Durch Sprachentzug will sie den Kindern die Schimpfwörter austreiben. Der Plan wäre perfekt, wenn bei den Tieren nicht die Sehnsucht nach Streicheleinheiten, Unterhaltung und Fütterung durch die Kinder aufkäme. Eine zweite Vollversammlung bringt eine neue Idee hervor, bei der Lachen eine bedeutende Rolle spielt und den Plan zum guten Ende führt. „Um herauszufinden, welche Schüler sich für die Tier-Hauptrollen eigneten, gab es zuvor ein Casting für Gesang und Schauspiel“, erklärt Solveig Schuster, die zusammen mit ihrer Kollegin

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Die Tiere überlegen, wie sie den Kindern die Schimpfwörter austreiben. (Foto: Anke Reuß).

Anja Stüber die Musical AG leitete. „Sie mussten ein Kinderlied singen und eine Mini-Szene spielen. Wichtig war uns dabei auch, dass die Anwärter für die Rolle

der „Ratte Rasko“ rappen können“. Als die Rollen vergeben waren, ging es an die Feinarbeit, bei der die Kinder zunächst Gestik- und Mimikübungen

Studierten das Musical mit den Kindern ein: Schulleiter Hartmut Heuchel-Kleineidam (hinten rechts), Dirk Richartz (hinten links), Solveig Schuster (vorne links), Anja Stüber (vorne rechts). (Foto: Anke Reuß).

durchführten und für den Gesang an ihrer Intonation arbeiteten. „Sie bekamen eine CD mit den Originaltiteln vorgespielt, so dass sie durch Nachahmung die Lieder lernten“, so Dirk Richartz von der Musikschule Xylophon, der den Schülerchor leitete und Initiator des Musicals war. „Allerdings hätten wir das ohne die Unterstützung durch unseren Schulleiter Hartmut HeuchelKleineidam nicht geschafft“. Da die Grundschüler in ihrer Spielfreude kaum zu bremsen waren, musste sogar eine zweite Besetzung aufgestellt werden. „Insofern war es schwierig, alle Kinder unter einen Hut zu bringen. Aber aufgrund ihrer Disziplin und ihres Teamgeistes war es schließlich gut zu schaffen“, zieht der Chorleiter Bilanz und freut sich schon auf die nächste Aufführung, vielleicht im kommenden Jahr. (AR).

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Namen + Notizen überfällige „12. Gebot“ ergänzt: „De Haupsach es, et Hätz es jot!“, was unserem kölschen Rechtsbegriff in idealer Weise entspricht. In dieser Postkarten-Sammlung wird diese Maxime dem „Hellije Mann“ in den Mund gelegt, der eine äußerst chaotische FamilienSituation am Nikolaus-Abend zu meistern hat. Rührend auch, wenn der heilige Martin am 11. 11. sein Obergäriges mit einem Clown teilt: „Drink doch eine met!“ lautet des Kölschen liebste Botschaft. Matsch und Schlamm sammeln sich vor dem Laden von Jörg Imgenberg. (haf)

Schlammbad mitten in Rodenkirchen So eben der neue Maternusplatz geworden ist, so holprig findet man den kleinen Platz vor dem Wegekreuz neuerdings vor. Zahlreiche Vertiefungen lassen riesige Pfützen entstehen, vor dem Laden von Jörg Imgenberg läuft das Wasser nicht ab und immer mehr Fußgänger suchen daher ihren Weg zwischen den dicken Bäumen durch. Die dort befindlichen Pflastersteine haben sich aber durch die starken Wurzeln der Bäume zu Stolpersteinen entwickelt. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Diese kann allerdings nicht darin bestehen, die alten Bäume, wie man hört, abholzen zu wollen. Hier sind intelligentere Lösungen gesucht. Ein geschickter

Landschaftsgärtner kann hier sicherlich interessante Vorschläge machen. Die letzten großen Bäume im Herzen Rodenkirchens sollten dabei nicht zur Disposition stehen, sondern als Herausforderung für eine urbane Platzgestaltung dienen.

Das kölsche Grundgesetz als Postkarten-Set Nach gängiger Überlieferung hat das beliebte „kölsche Grundgesetz“ in der Regel elf Paragraphen, so will es die „Jecke-Zahl“. Nun waren aber einige der witzigen Motive von Gerda Laufenberg für einen Kalender vorgesehen, und das Jahr hat bekanntlich zwölf Monate. „Wat dun?“ Mit rheinischer Unbekümmertheit und künstlerischer Freiheit hat Gerda Laufenberg das längst

Ohnehin hat die Künstlerin unser Grundgesetz ebenso weitreichend wie deutlich ausgelegt. Der rheinisch kategorische Imperativ „Kenne mer net, bruche mer nit, fott domet!“ gilt in dieser Sammlung den Vertretern so mancher rechtslastigen Gruppierung. Im multikulturellen Rheinland steht man ohnehin weltoffen und gelassen zur 2.000-jährigen „Völkerverschmelzung“: Gerda Laufenberg malt dem (jungen) Tünnes seine Verlobte Fatima an die Seite – im Grundgesetz heißt es dazu schlicht und passend: „Hammer immer esu jemaat!“ Schmunzeln Sie mit den Postkarten über die Vielfalt kölschen Lebens, Sie werden sich amüsieren, manchmal nachdenklich nikken, auf jeden Fall aber den tiefen Sinn der kölschen Rechtsauffassung verstehen lernen. Viel Spaß beim Verschicken, Anschauen, Einrahmen. Erhältlich ab sofort

im örtlichen Buchhandel, 9.80 Euro, ISBN 978-3-9811170-2-8.

Kids & Co. aufgepasst – Kinder und Familienangebote der kd Die kd-Saison 2008 steht ganz im Zeichen der Familie. Getreu dem Motto „Freizeitvergnügen muss nicht teuer sein“ bietet die kd ein Familienticket für zwei Erwachsene und zwei Kinder (jetzt neu bis 16 Jahren). Zum Festpreis von 50 Euro können Familien eine beliebige Hin- und Rückfahrt im gesamten Streckennetz der Köln-Düsseldorfer wahrnehmen. Natürlich ist auch die Bordküche mit Kindergerichten bestens auf die Kleinen eingestellt. So gibt es zum Beispiel ein Familien-Essen für zwei Erwachsene und ein Kind bereits für 28.50 Euro inklusive Getränken. Sparen können Familien auch weiterhin jeden Mittwoch, denn da heißt es wieder Familienfahrt auf allen Linienfahrten im gesamten Streckennetz der kd. Pro zahlendem Erwachsenen können bis zu drei Kinder kostenlos mitfahren. Auch sonst haben Kinder leichtes Spiel an Bord der kd-Flotte. Auf vielen Schiffen machen Kinderspieleinrichtungen die Schiffstouren zu einem großen Erlebnis für die Kleinen. Rutschbahnen, Plantschbecken und verschiedene Arten von Schaukeln gehören vielfach zur Standard-Ausstattung. In den Sommerferien entern die Kleinen die KD-Schiffe zum beliebten Piratenfest am 23. Juli. An Bord sorgt ein Animationsteam mit Zauberer, Clown, Hüpfburg, und vielen Überraschungen für Spaß und beste Unterhaltung. Bei der Märchenfahrt am 17. Juli steuert die kd die Freilichtbühne im mittelalterlichen Rheinstädtchen Zons an Auf dem Spielplan steht in diesem Jahr das Märchen vom „Froschkönig“ nach den Gebrüdern Grimm. Die erlebnisreiche Schifffahrt mit Kinderprogramm und die Märchenaufführung garantieren einen gelungenen Ferientag. Ebenfalls ist der Kinderzirkus zum Mitspielen am 30. Juli auf der MS „RheinEnergie“. Weitere Infos: kd-Telefon 0221/2088-318 oder unter www.k-d.com.

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Sommerfest im Keltershof Die Begegnungsstätte „Zum Keltershof“ in Sürth, Zum Keltershof 22 – 24, lädt wieder zum traditionellen Sommerfest ein. Termin ist am Samstag, 26. Juli, ab 13 Uhr. Die Besucher erwartet wie immer ein buntes Programm: LiveMusik, Tombola, Flohmarkt, Kaffee und Kuchen, Reibekuchen, Salatbuffet, Gegrilltes, Kölsch vom Fass sowie alkoholfreie Getränke. „Stargast“ des Tages ist der unverwüstliche Ludwig Sebus. Sämtliche Erlöse dienen dem Erhalt der Tagesstätte, Veranstalter ist der Förderkreis Keltershof.

Tag der Offenen Tür in Finkens Garten Finkens Garten in Rodenkirchen lädt zum Tag der Offenen Tür ein. Der findet statt am Sonntag, 10. August, von 10 bis 17 Uhr in der einzigartigen „Natur-Einrichtung“ in der Friedrich-Ebert-Straße 49. Mit der Kindergärtnerei, Führungen für Kinder und Erwachsene, einer Naturralley der etwas anderen Art für Kinder, einem Spaziergang in den Bäumen, dem wwf, einem Ketten-Karussell für die Kleinen, dem Hufschmied, dem Bienenhaus mit Honig-Verkostung, den Partnern des Gartens, Speis und Trank und weiteren Überraschungen.

Ja-Wort im Kölner Rathaus: Sumiyo Chatani und Wolf Dieter Graumann. Foto: Thielen.

Rathaus in Köln gegeben. Hauptakteure waren Sumiyo Chatani und Wolf-Dieter Graumann. Gefeiert wurde anschließend mit rund 30 Verwandten und Freunden im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen. Kennen gelernt haben sich die beiden vor rund 15 Jahren. Graumann ist Perlen-Importeur, Chatani war Mitarbeiterin seines Hauptlieferanten in der japanischen Stadt Kobe. Leider wurde

diese Firma 1999 liquidiert, und vier junge Mitarbeiter, darunter Sumiyo Chatani, nutzten einen Europa-Trip, um sich von ihren Kunden zu verabschieden. Graumann sorgte für die Unterbringung in Köln, und dank „E-Mail“ riss der Kontakt nie ab. Ende 2005 stand für Sumiyo Chatani wieder ein Europatrip an, und sie fragte bei Wolf-Dieter Graumann an, ob sie ihn besuchen dürfe. Der Rest ist Geschichte. Der

strahlende Bräutigam zum Bilderbogen: „Zufälligerweise waren wir beide zu diesem Zeitpunkt Singles, und dann hat es sich Gott sei dank so ergeben!“ Das Aufgebot haben die beiden aufgegeben am 4. 4. 2008. „Vier und vier sind acht, und die acht ist in Japan eine `lucky number`“, so Graumann. Er selbst bestand dann als Hochzeitstermin auf den einzigen Freitag den 13. in diesem Jahr. Seit die Braut mit ihrem Ehemann zusammen wohnt, ist die >>>>>

Jugendzentrum Weiß: Mit zehn Fingern schreiben lernen Das Kinder- und Jugendzentrum in der Georgstraße in Weiß bietet in den Sommerferien einen „Crash-Kurs“ für Kinder ab zwölf Jahren an. Titel: „ZehnFinger-Tastschreiben am PC für Ferienkinder“. Anneliese Claußen, die den Kurs leitet: „Mit Spiel und Spaß werden die Schüler nach zwei Wochen einen fortlaufenden Text sicher und schnell schreiben können, ohne auf die Tasten zu schauen!“ Info und Anmeldung: 02236/870 7725 oder 0151-16538630.

Brautpaar des Monats Ein Ja-Wort in einer japanischdeutschen Verbindung wurde im letzten Monat im Historischen 17


Namen + Notizen

Wohnung in Rodenkirchen immer besonders schön dekoriert, denn Sumiyo Chatani beherrscht Ikebana. Die englische Sprache hat sie schon in der Schule gelernt, ihr Deutsch ist auch schon fast perfekt. Ein besonderer Wunsch der Braut: sie möchte irgendwann einmal in Rodenkirchen eine Sushi-Bar eröffnen.

Klassentreffen: Von Noten und kaugummiverklebten Schulbänken Das letzte Zeugnis bekamen sie vor 48 Jahren. Nun traf sich die gesamte ehemalige Klassengemeinschaft aus der Schule am Severinswall im Il Pazzo in Rodenkirchen. Angereist waren die Damen sogar aus Holland, Schweiz und Jugoslawien – so wichtig war es Ihnen das Treffen mit Ihren Freundinnen aus der Vergangenheit. Sie hatten sich nicht vergessen! Vor 48 Jahren haben sie zusammen die Schulbank gedrückt. Der ehemalige

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Lehrer, Herr Becker, der die Mädchen-Klasse vor beinahe einem halben Jahrhundert humorvoll in der Welt der Geschichte unterrichtet hatte, kam mit seinen fast 90 Jahren mit seinen früheren Schützlingen zusammen, um mit ihnen in Erinnerungen an Noten (sein Notenheft hatte er dabei) und kaugummiverklebten Schulbänken zu schwelgen. Lange und ausführlich wurde erzählt, über die geheimen Liebschaften, Anekdoten aus dem Klassenzimmer und die einzelnen Werdegänge. Traurig wurde man bei dem Gedanken an die verstorbene und allseits beliebte Mitschülerin Renate Dahmen, die bis zu ihrem Tode die regelmäßigen Klassentreffen organisiert hatte. Die Klassengemeinschaft ist sich gegenseitig treu geblieben und hat sich wohl für immer in ihre Herzen eingeschlossen. Ein Stimmungsvoller Abend ging zu Ende mit der Reservierung zum 50 Jährigen - auch dieses Fest soll 2010 im Il Pazzo gefeiert werden. Mit

Wie an einer Perlenkette aufgereiht: Die ehemaligen Realschülerinnen; rechts der rüstige Ex-Lehrer, Herr Becker. Foto:Schmidt.

einem freudigen „Bis bald“ gingen die Damen auseinander. (USCH).

„Une semaine de bonté“ im Max-Ernst-Museum „Eines der wohl gehüteten Geheimnisse der Kunst des 20. Jahrhunderts“, „ein Jahrhundertbuch“ nennt Werner Spies, Kurator der Ausstellung „Une semaine de bonté“, den Bilder-Roman von Max Ernst, dessen OriginalCollagen bis zum 7. September im Max-Ernst-Museum in Brühl zu sehen sind. Erstmals können alle Blätter, die der umfangreichsten und berühmtesten Bildgeschichte des Surrealismus zugrunde liegen, nach mehr als 70 Jahren vollständig der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Das ist eine Sensation“, so Achim Sommer, Direktor des Max-Ernst-Museums.

Alle 184 Originalblätter des Collage-Romans entstanden im Jahr 1933 während eines dreiwöchigen Aufenthaltes von Max Ernst in Italien. Das Prinzip des BilderRomans, als gleichsam visuelle Keimzelle des Surrealismus, ist ebenso einfach wie genial: Als Ausgangsmaterialien verwendet Max Ernst Holzstiche illustrer Populärromane, naturwissenschaftlicher Zeitschriften oder Verkaufskataloge des 19. Jahrhunderts, die er durch perfekte Schnitt- und Klebetechnik motivisch so um deutet, dass bizarre Szenen mit beißendem gesellschaftskritischen Tenor entstehen: Macht, Gewalt, Folter, Mord, Katastrophen und rätselhafte Mischwesen beherrschen die Kulissen der großbürgerlichen Interieurs des 19. Jahrhunderts. Die in Kooperation mit der Alberta in Wien entstandene Ausstel-


lung gewährt den äußerst seltenen Blick auf eines der Schlüsselwerke des Surrealismus. Bis zum 7. September ist die Ausstellung in Brühl und im Anschluss in der Hamburger Kunsthalle zu sehen. Der begleitende Katalog mit 320 Seiten mit Farbabbildungen aller Collagen sowie Beiträgen von Werner Spies und Jürgen Pech ist für 22 Euro im Museum erhältlich. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie an jedem ersten Donnerstag im Monat von 11 bis 21 Uhr zu sehen. Eintritt für Erwachsene: fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Info im Max-Ernst-Museum in Brühl, Comesstraße 42 /Max-Ernst-Allee 1, Telefon 02232 / 57 93 116, www. maxernstmuseum.lvr.de.

Sürth: Diamanthochzeit mit Maikönigin Im letzten Monat feierten Walter Brandtstäter und seine Frau Dora in Sürth ihre Diamantene Hochzeit. Beide sind im Kreis Pillkallen in Ostpreußen geboren und haben sich auch schon dort kennen gelernt. Nach Flucht und Gefangenschaft trafen sie sich in Schleswig-Holstein wieder, wo sie 1948 im Kreis Rendsburg heirateten. Es war kurz vor der Währungsreform, so dass das junge Paar den Termin beim Fotografen nicht wahrnahm, aus Angst, für die Fotos hungern zu müssen. 1953 kamen sie ins Rheinland, zunächst nach Wesseling. Walter Brandtstäter fand eine Stelle als Gusseinkäufer in der Maschinenfabrik Linde in Sürth. 1955 konnten sie ein Einfamilienhaus mit großem Garten in Sürth bezie-

hen, für das sie eisern gespart hatten. Dora Brandtstäter kümmerte sich um die Erziehung der beiden Kinder. Besonders die kleine Tochter freute sich über die von ihrer Mutter geschneiderten hübschen Kleidchen und aufwendig gestrickten Pullover. Die junge Familie lebte viel aus dem Garten, wo von Kartoffeln über Gemüse alles angebaut wurde. Im Wirtschaftskeller standen hunderte von Weckgläsern und Flaschen aus den leckeren Früchten von den zahlreichen Obstbäumen. Die Silberhochzeit hat das Paar in Schleswig-Holstein gefeiert, wo sie die Orte aus der Vergangenheit aufsuchten. Und zur Goldenen Hochzeit erfüllten sie sich einen Traum, der 1948 nur geträumt werden konnte: eine „Hochzeitsreise“ nach Venedig mit Bummel über den Markusplatz und Gondelfahrt. Aufgrund des Gesundheitszustandes des 89-jährigen Walter Brandtstäter wurde jetzt nur im engsten Familienkreis im Falderhof gefeiert. Es gratulierte die Dorfgemeinschaft Sürth, vertreten durch Ingrid Kupgisch, Maikönigin Vanessa Mauer und Günter Gottschalk. Von der evangelischen Kirchengemeinde war Pfarrer Gerald Warnecke gekommen. Glückwünsche und Grüße von Oberbürgermeister Fritz Schramma überbrachte Dr. Rainer Baumeister von der Bezirksvertretung in Rodenkirchen.

Nachwuchs bei den Moschus-Ochsen Wann waren Sie zum letzten Mal mit oder ohne den eigenen Nachwuchs im Kölner Zoo? Dann

„Momo“ ist der im Mai geborene kleine Moschus-Ochse im Kölner Zoo. Foto: Thielen.

wird es aber Zeit. Gerade die Sommerferien eignen sich besonders gut zu einem Besuch, entweder mit der KVB oder mit dem „Müllemer Bötchen“. Im Mittelpunkt des Interesses steht im Zoo auch der Nachwuchs. Sicher erinnert sich noch jeder an „Marlar“ und ihre Elefanten-Geschwister. Zur Zeit kann man „Momo“ und „Lars“ bewundern, die beiden im Mai und Juni geborenen stämmigen kleinen Moschus-Ochsen. Ihr Vater „Nuuk“ ist noch ein echter Grönländer, er hat noch ein ganz anderes Klima kennen gelernt als das Wetter in der Kölner Bucht. Moschus- oder Schafs-Ochsen werden sie zwar genannt, und obwohl diese Tiere uns im Aussehen mehr an Rinder erinnern, sind sie tatsächlich eher mit den Ziegen verwandt. Sie leben in extrem arktischen Regionen so hoch im Norden, dass sie drei Monate pro Jahr in völliger Dunkelheit verbringen. Der lang

anhaltende Winter lässt sie nur mit einem dichten Fell überleben. Die Haare sind die feinsten im ganzen Tierreich, feiner noch als die der Kaschmir-Ziege. Wenige Inuits haben noch die Fähigkeit, diese Wolle, die im Frühjahr und Frühsommer in großen Placken ausgeht (zur Zeit auch im Kölner Zoo zu beobachten), zu verspinnen und zu Kleidungsstücken zu verarbeiten. Feinde der Moschus-Ochsen sind Wölfe, die allerdings nur Jungtiere erlegen können, und dies nur, wenn sie eine Gruppe lange belagert haben. Als Abwehrstrategie bilden Moschus-Ochsen einen Ring und halten die Kälber in der Mitte. Nur erfahrenen Wolfsrudeln gelingt es, eine Gruppe nach vielen Stunden erfolgreich zu attackieren, nämlich dann, wenn die Wachsamkeit der Tiere nachlässt. Wenn auch diese Tierart glücklicherweise nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht ist, so ist zumindest die grönländische >>>>>

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Namen + Notizen

Population mittelbar gefährdet. Klimaeinbrüche mit extrem kalten und langen Wintern und weit voneinander entfernte Kleinpopulationen können den plötzlichen Rückgang in einer Population bewirken. Aus diesem Grunde wird für den Moschus-Ochsen auch ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm eingerichtet. Bei der Geburt sind MoschusOchsen nur etwa zehn bis zwölf Kilogramm schwer, stehen aber schnell auf ihren stämmigen und kurzen Beinen. Erwachsene Moschus-Ochsen verfügen über schier unbegrenzte Kräfte, gepaart mit großer Ausdauer. Vor allem in der Brunftzeit werden die Bullen aggressiv: dann sind sie in der Lage, selbst Betonpfeiler oder sogar Stahlabsperrungen zu „knicken“, gegen die sie in Ermangelung von Rivalen anrennen.

157. Schützenfest in Godorf Wenn der Wille zum Sieg vorhanden ist, kann das Schicksal eines Gipsvogels schnell besiegelt sein.

Dies belegte einmal mehr das Königsschießen am dritten und letzten Tag des Schützenfestes der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Godorf 1851. Schützenball und Umzug waren bereits

Einige der neuen Würdenträger: In der Mitte (eichenlaubbekränzt) Uwe Uhlhass mit Gattin Christa. Foto: Broich.

unter großer, auch auswärtiger Beteiligung absolviert, die Sieger von diversen Orden- und Vogelschießen ermittelt, da stand als letzte Attraktion der Schützenkönig-Wettbewerb an. 14 Teilnehmer benötigten lediglich 50 Schuss. Nach der laut Brudermeister Wolfgang Züll „relativ sehr sehr kurzen Zeit“ von 25 Minuten nahm Uwe Ulhaas Titelschmuck und Glückwünsche entgegen. Mitten in der Gratulantenschar jubelten auch Gattin Christa und Sohn Dennis. Ulhaas, 40-jähriger Chemikant aus Godorf, wird die Bruderschaft bis Mai nächsten Jahres repräsentieren. Als seine Auftritts-Begleitung qualifizierten sich im Ritterschießen Willi Litterscheidt, Gerda Klein, Frank Schneider, Markus Züll und Hans Rosen. In der Inaktivenkonkurrenz setzte sich der 39-jährige Monteur Andreas Schmidt gegen 19 Mitbewerber durch. Neuer König der Könige ist der Energietechniker Frank Schneider (40). Den Erfolg seiner Familie komplettieren Gymnasiastin Jasmin (Jungschützenprinz) und Realschüler Marc, nach 2006 erneut Schülerprinz. Als Bambiniprinz ehrte Züll die Grundschülerin Christina Küster, zu Schützenliesel-Ehren kam Hausfrau Hannelore Höller. E. Broich.

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Ausstellung im „HOF 242“ Bonner Straße 242, kurz „HOF 242“, lautet die Adresse von Designern, Firmen und weiteren Dienstleistern. In der früheren Glasmanufaktur betreiben auch bildende Künstler Ateliers. Derzeit sind das Götz Sambale und Anja Sanne. Gemeinsam mit den befreundeten Carsten Bäumer und Gesina Liebe präsentierten sie zuletzt „bildfutter“. Die Schau im Mittelbereich der rechten Halle, im Atelier und Keller der dortigen Polsterwerkstatt führte diverse Gattungen zusammen. Darunter Holzskulpturen des 41-jährigen Götz Sambale. Sie belegen seine Beschäftigung mit den Phänomenen der Formgebung, mit unterschiedlichen Proportionen, mit dem Dialog zwischen äußerer und innerer Gestalt, zwischen Zentrum und Umraum. Wenigen kleinformatigen figürlichen Arbeiten, etwa den „Königen“, stand eine Mehrzahl von reduzierten Bodenskulpturen gegenüber. Einige waren zu Reihen gefügt, deren behauene, teils ausgehöhlte Körper sich scheinbar gleichen, dabei aber variierende Lösungen zeitigen. Ausgangsmaterial von Carsten Bäumers Werken sind der Tagespresse entnommene, gering aufgelöste Schwarz-Weiß-Fotografien. Diese werden am Computer miteinander kombiniert und farblich ergänzt. Alsdann druckt Bäumer seine digital kreierten Bilder auf Leinwand. Städtische Szenarien entfalten sich. Ursprünglich beziehungslose Orte, Architekturen und Ereignisse treffen aufeinander. Dabei baut der 40-Jährige „Fehler“ ein, und hebt damit den flüchtigen ersten Eindruck von „Reinheit“ wieder auf. Gesina Liebe verbindet in ihren Objekten bildhauerische Lösungen mit Bedeutungsebenen von Worten. Die Hereinnahme von Begriffen und Aussagen verleiht ihren der Form und dem Material nach ganz verschiedenen Beiträgen einen ironischen Charakter. So hängt an einem aufgerollten Draht ein Schild mit der Aufschrift „Nervenbündel“. „Alles fließt“ ist eine Arbeit benannt, in der geschichtete Glasscheiben einen schwarzen Stein tragen, den ein goldener „Fluss“ teilt. Einpoliert in den Stein findet sich der Titel, der auch auf die

Götz Sambale (links) und Carsten Bäumer mit jeweils einer Arbeit der vier teilnehmenden KünstlerInnen. Foto: Broich

Fließeigenschaft von Glas verweist. Anja Sannes besonderes Interesse gilt der auch verfremdeten

Darstellung des weiblichen Aktes. Mittels malerischen wie graphischen Mitteln und aus diversen Perspektiven nähert sie

sich dieser „vollendeten Figürlichkeit“. Zudem zeigte sie unter anderem mit Milchkaffee und Schellack bearbeitete Portraitauf>>>>>

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Namen + Notizen Das sind die Mitglieder der größten teilnehmenden Gruppe „Hupfdohlen“. Foto: Broich.

sein von Aktiven an weiteren Gästen Platz. Zudem sorgten dort großräumige Spielangebote für vergnügte Kinder. Wie jedes Jahr hatten sich für den Rundkurs wieder kleinere wie größere Gruppen zusammengefunden. Die drei teilnehmerstärksten unter den elf gemeldeten konnten sich über Pokale freuen.

nahmen eines befreundeten Fotografen von Nepalesen. Teile der Ausstellung sind weiterhin in den Sommermonaten in „HOF 242“, Bonner Straße 242 in Bayenthal zu sehen. E. BROICH.

30. Volksradfahren des TSV Immendorf Gemeinsam gemütlich radeln, anschließend die Tour bei kühlen Getränken und leckerem Grillgut

Revue passieren lassen: Auch das 30. Volksradfahren des TSV Immendorf stieß auf große Resonanz. Im Jahr seines 40. Bestehens verzeichnete der Verein sogar eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl. 51 Kinder, das jüngste 49 Monate, sowie 166 Erwachsene absolvierten die 21km-Rundstrecke durch die Altgemeinde. Vom gewohnten Verlauf der Route unter anderem am Rheinufer entlang musste auf-

grund der Hochwasserschutzmaßnahmen in einem Abschnitt in Weiß/Sürth nur gering abgewichen werden. Anlässlich seines „runden Geburtstages“ hatte der TSV Start und Ziel der Veranstaltung an die Freiherr-vom-Stein-Grundschule im Ort gelegt. Deren Hof bot den obligatorischen „Versorgungsstationen“ und Sitzgelegenheiten für das anschließende Beisammen-

Mit 36 Personen stellten die „Hupfdohlen“, gespickt mit Mitgliedern der von Karin Mewes geleiteten TSV-Aerobic-Gruppe, die umfangreichste Truppe. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich verstärkt zeigte sich das Team der Rodenkirchener Gaststätte „Maternus-Stube“ (24) um Wirt Willi Michels und Sprecher Ralf Dornbusch. Auf 21 Teilnehmende kam die Immendorfer Gemeinschaft „Hauptsache ankommen“. Erwähnenswert ist auch die unerreichte Leistung des Immendorfer Damen-Kegelclubs „Dufte Bienen“. Sie feierten ihre 30. und damit ununterbrochene Teilnahme am TSV-Volksradfahren. E. Broich.

„Junge Biennale Köln“ im August im Rheinauhafen „New talents 2008 – Junge Biennale Köln“ lautet eine besondere Präsentation von Nachwuchstalenten. Sie findet statt im neu gestalteten Rheinauhafen. Anlass ist die Fertigstellung des ersten, südlichen Abschnitts. Vom 16. bis 24. August werden vom KAP am Südkai bis zum Kranhaus Süd entlang der Rheinpromenade und des Boulevards unter freiem Himmel wie in Innenräumen sehr unterschiedliche Arbeiten zu sehen und zu hören sein. Sie stammen von ausgewählten Hochschulabsolventen aus den Bereichen Medien, Kunst, Film, Musik und Design. „New talents“ ist ein Projekt der Fuhrwerkswaage Kunstraum e.V. in Sürth und der Media Kultur Köln GmbH. Als Künstlerischer Leiter fungiert Jochen Heufelder aus Rodenkirchen, Gründer und Kurator unter anderem der „Fuhrwerkswaage“. Allein die Auswahl des insbesondere am Wochenende 16./17. August auf vier Büh-

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nen geplante vielfältige musikalische Programm verantwortet Heike Sauer von der Musikhochschule Köln. Mit seiner „ambitionierten Architektur, multifunktionalen Nutzungsstruktur“ und als Standort von diversen kreativwirtschaftlichen Unternehmen biete der Rheinauhafen einen geeigneten Rahmen für Kunst und Gestaltung, so Franz-Xaver Corneth (Rheinauhafen-Verwaltungsgesellschaft und HGK) und Günter Wieneke von Media Kultur Köln. Die über vierzig Teilnehmenden sind Absolventen der Kunsthochschule für Medien, der Hochschule für Musik, der Internationalen Filmschule und der International School of Design, allesamt in Köln, sowie der Kunstakademie Düsseldorf. „Diese Hochschulen sind international hoch angesehen“, so Heufelder. „Lokal werden sie aber nur eingeschränkt wahrgenommen.“ Indem junge Absolventen der letzten vier Jahre als Botschafter ihrer Hochschulen fungieren, soll die Präsentation den Blick auf das Rheinland als eine „Hochburg der Kreativausbildung“ schärfen. Andererseits soll „New talents“ verdeutlichen, dass die Absolventen einer besonderen Förderung bedürfen. Laut Heufelder belege die Biennale zudem die Tendenz, dass die „einzelnen Sparten sich kreuzen, ihre Grenzen sich auflösen“. Der Kurator verspricht ein „ungewöhnliches Programm, das so in Köln noch nie stattgefunden hat“. Neben bildender Kunst, Design und Musik wird es auch ein breites Programm in der Sparte Film geben: Filme (unter anderem auf einer schwimmenden Leinwand), szenische Lesungen und Hörstücke. E. BROICH.

Leistungsschwimmer des FWVK mit dem Sportlichen Leiter Wolfgang Engel (links) und der Vorsitzenden Anneliese Opfergeld (rotes Shirt) auf dem Vereinsgelände. Foto: Broich.

Zuvor lud man auf dem Vereinsgelände Uferstraße 27, Höhe Minigolfplatz, zu einem Tag der offenen Tür. Viele der über das Stadtgebiet verteilten knapp 500 Mitglieder schauten herein, ebenso interessierte Spaziergänger. Sie nutzten die große Anlage am Rhein für Spiel, Spaß und Gespräch. Vielleicht wurden sogar Überlegungen hinsichtlich der „5. Jahreszeit“ angestellt. Denn neben Rudern, Kanuwandern, Schwimmen, Angeln und Frauensport bereiten den FWVKlern auch gemeinsame karnevali-

stische Aktivitäten Vergnügen. Seit 34 Jahren beteiligen sich jeweils rund siebzig Mitglieder am Schull- un Veedelszoch. „Als prämierte Gruppe durften wir schon im Rosenmontagszug mitgehen“, so die Vorsitzende Anneliese Opfergeld. Nicht weniger Spaß mache aber schon im Vorfeld die Suche und Umsetzung von Ideen, die Arbeit an den Kostümen. „Wir nehmen mit vielen Aktivitäten am Kölner Sportleben teil“, informierte Opfergeld. Gemein-

sam mit dem 1. SV Köln und Mülheimer TV bildet die FWVK die SG Schwimm-Team Köln, die bei nationalen und internationalen Meisterschaften antritt. International besetzt ist auch der von der FWVK jährlich ausgerichtete Schwimmwettkampf „Kölner Stadtadler“ im Schwimm-Leistungszentrum der Sporthochschule in Müngersdorf. Dort trainieren ebenso die derzeit rund zwanzig LeistungsschwimmerInnen der FWVK. Ihr Trainer und insgesamt Ansprechpartner in allen sportlichen Belangen des Vereins ist Wolfgang Engel: „So ein gemeinsamer Tag auf unserem Gelände ist wichtig für das >>>>>

Offene Tür bei der Freien Wassersport-Vereinigung Köln Fest verankert im Jahresprogramm der Freien WassersportVereinigung Köln (FWVK) ist auch eine Sonnwendfeier. Nicht immer findet sie gemäß des Brauchs am Abend des längsten Tages des Jahres statt. Da dieser heuer auf einen Samstag fiel, stand dem überlieferten Zeitpunkt aber nichts im Wege. 23


Namen + Notizen Vereinsleben. Wir Schwimmer beispielsweise kommen ja nicht häufig her. Hier sitzt man dann in gemütlicher Runde zusammen.“ Groß geschrieben in der FWVK werde Nachwuchsförderung und Integration, betont Opfergeld. So führe man etwa an einer Ehrenfelder Grundschule eine freiwillige Sport-AG durch. Auf dem Gelände an der Uferstraße fühlt sich

die FWVK „sehr wohl“. Nachdem die „SS“ in den dreißiger Jahren das Boothaus des 1910 gegründeten Vereins in Höhe Bayenthal versenkt hatte, wurde er in den Fünfzigern mit dem Areal in Rodenkirchen entschädigt. „Es besteht eine sehr gute Nachbarschaft unter den hiesigen Wassersportvereinen“, schildert Opfergeld. „Wir unterstützten uns gegenseitig.“ E. BROICH.

Diese internationale Mannschaft beim Sechs Freunde Fußballturnier in Rondorf belegte den zweiten Platz. (Foto: Reuß).

Sechs Freunde Fußballturnier: Johanneshof-Mannschaft belegte den ersten Platz „Es geht hier ausschließlich um ein Freundschaftsspiel“, erklärt Josef-Peter Nägel, erster Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rondorf, die das Fußballspiel für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren ausgerichtet hat. Auf dem Bolzplatz der GAG traten vier Mannschaften mit je fünf Spielern und einem Torwart gegeneinander an, um ihr spielerisches Können zu messen. Ebenfalls dabei war eine internationale Mannschaft, die gegen die Rondorfer vom Bödinger- und Johanneshof kämpfte und schließlich auf dem zweiten Platz landete. Jedes Spiel dauerte lediglich 15 Minuten und wurde von den 15-jährigen Schiedsrichtern Nils Hülsken und Christian Gräf fachmännisch gepfiffen. „Wichtig ist uns, dass die Teilnehmer nicht im Verein spielen, denn bei uns geht es um den Spaß an der Sache“, so Diethard Böhmig, der Veranstalter des MiniTurniers. Im Gegensatz zu den UEFA-Regeln, gibt es hier auf 24

dem Platz maximal die gelbe Karte, was aber noch nie vorkam. „Auch Mädchen dürfen bei uns mitmachen“, wovon sich der Zuschauer an diesem Tag überzeugen konnte. Bei der Siegerehrung erhielt immerhin jeder kleine Teilnehmer eine Urkunde und die ersten beiden Gewinner durften einen Fußball mit nach Hause nehmen. „Bereits zum dritten Mal haben wir dieses Freundschaftsspiel veranstaltet und nächstes Jahr soll es wieder eines geben“, freut sich der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft auf die kommende Veranstaltung 2009.


Günter Wehner Präsident der „Kapelle Jonge“

Karneval in Weiß gerettet

Der neue Vorstand der „Kapelle Jonge“: Günter Wehner, Margit Simon, Ekkart Huck, Sebastian Wehner, Daniel Düffel, Hans Stahl (von links). (Foto: Surmann).

igentlich war es kaum vorstellbar: Kein Zug, keine Sitzungen, keine Party mehr in Weiß – und das nur, weil die „Kapelle Jonge“ mangels Vorstand nicht mehr existieren. Nach der letzten Jahreshauptversammlung sah es fast so aus, nachdem kein neuer Vorstand gewählt werden konnte (der Bilderbogen berichtete). Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, trafen sich die Mitglieder nun zu einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung, um einen neuen Anlauf zu wagen. Und das sah von Anfang an gut aus. Schon der Bericht der Kassenprüfer zeugte von einer neuen Harmonie in Weiß, das Thema war genauso schnell abgehakt, wie die Entlastung des bisherigen geschäftsführenden Vorstandes.

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Dann war es endlich soweit, Jochen Krude kündigte als Wahlleiter die Vorstandswahlen an. Und auch das ging problemlos über die Bühne: Günter Wehner, bekannt als Abteilungsleiter des Musikkorps, wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Jetzt war es ein Leichtes, auch den Rest der Mannschaft zu finden. Geschäftsführerin wurde Margit Simon, als Literat kümmert sich Hans Stahl wieder um die künstlerischen Belange der Gesellschaft, als stellvertretender Literat steht ihm Peter Hoss zur Seite. Um die Finanzen kümmert sich als Schatzmeister Ekkart

Huck. Nach einer kurzen Pause standen auch für den Posten des Vizepräsidenten gleich zwei Kandidaten zur Wahl. Gewählt wurde Sebastian Wehner, der auch als Sitzungs-Präsident durch die Veranstaltungen führen wird. „Wir alle sind die „Kapelle Jonge“, nur zusammen können wir den Verein weiter führen“, appellierte der neue Präsident an die Mitglieder und kündigte schon die ersten Aktivitäten an. „Jetzt werden wir erstmal die Verträge für die neue Session klar machen. “ Mit einem ausdrücklichen Dank an Vorgänger Jakob Staub beendete Günter Wehner die Veranstaltung, um dann einen zünftigen Einstand zu geben: Freibier für alle, bis das neue Fass leer ist. Das ließen sich die „Kapelle Jonge“ nicht zweimal sagen und freuten sich in fröhlicher Runde auf die neue Session. (ks).

Terbrüggen, selbst Mitglied des BSC, kümmerte sich um die Bogenschützen und legte selbst Hand an. „Wichtig ist die Schutzkleidung von Finger und Schulter, so dass keine Verletzungen entstehen. Außerdem haben wir aus Sicherheitsgründen immer einen Schiessleiter vor Ort“. Jeweils

zwölf Pfeile mussten die Teilnehmer auf die Zwei-mal-fünfMeter-Scheibe zielen, wobei sie bei einem Treffer in die goldene Mitte die höchste Punktzahl erhielten. „Das ist ein guter Ausgleichsport, der auch für Kinder geeignet ist“, so die Betreuerin. „Vor allem Jugendliche erfreuen sich an dem Breitensport, seitdem Legolas aus dem FantasieEpos „Herr der Ringe“, mit Pfeil und Bogen als Held einging“. Für die ganz Kleinen gab es auf dem Fest ein Klettergerüst und eine Kinderolympiade, bei dem sie Ketten bastelten, freihändig Würstchen aßen und Luftballons bemalten. Aber um einen begehrten Preis aus der Tombola zu erhalten, mussten sie zuvor das „Elferrat-Spiel“ bewältigen. Mit verbundenen Augen zielten sie dabei mit einem Stock, an dem eine Narrenkappe hing, auf den Damen-Elferrat, der als Konterfei an der Wand hing. Außerdem gab es noch eine Herrenolympiade mit Torwandschießen und einem Flaschen-Limbotanz. Die „Kaminsfäjer“ sowie die „Kapelle Jonge Weiß“ sorgten für die musikalische Stimmung und am frühen Abend stattete Maikönigin Vanessa Mauer einen Besuch ab. Wer Abkühlung bei den heißen Temperaturen suchte, konnte das unter dem Sonnenschirm bei einem gemütlichen Kölsch tun. (ar)

Sommerfest „Löstige Flägelskappe“: Vereinspräsident Adolf Erkenrath beim Bogenschießen. (Foto: Reuß).

„Löstige Flägelskappe“ Sommerfest mit Bogenschießen Höhepunkt beim Sommerfest der „Löstige Flägelskappe“ war sicherlich das Bogenschießen vom BSC Erftstadt, das auf der Wiese der Gebrüder-GrimmSchule in Sürth stattfand. Der Gewinner Gregor Kistner bekam ein Kölsch-Fässchen, zweiter wurde Olaf Haufe. Sonja 25


Gardecorps Blau-Gelb organisierte „Kinder tanzen für Kinder“

Schornis Tanzgruppe gewinnt Tanzturnier in Godorf

nehmer ins Zeug und begeisterten Trainer wie Publikum gleichermaßen. Sieger wurde der Karnevalsverein „De Quatschköpp“, zweiter „De Kölsche-Lotterbove“ und dritter „Jan von Werth“, dessen Torwart ebenfalls als Bester gekürt wurde. Auf Platz vierzehn landeten die RheinMatrosen, die einzige Damenmannschaft, die einen Fairnesspreis für ihre sportliche Darbietung erhielt. „Die ersten acht Gewinner erhalten alle einen Pokal“, versicherte Turnierleiter Markus Walter und lobt den Einsatz der Amateur-Fußballer. Für die kleinen Gäste gab es noch ausreichende Kinderanimation und eine Hüpfburg, während die Erwachsenen ihr Glück bei der Tombola versuchen oder sich am Grillstand mit Würstchen versorgen konnten. (AR).

„Jahn von Werth’s“ Schatzmeister kommt weiterhin aus Rondorf

Bezirksbürgermeisterin Monika Roß-Belkner überreicht den Siegerpokal an Schornis Tanzgruppe. (Foto: Surmann).

ndlich mal eine positive Nachricht aus dem Karneval im Kölner Süden. Das Godorfer Gardecorps Blau-Gelb hat mit einem 28-köpfigen Tanzcorps eine respektable Truppe zusammengestellt, die in der kommenden Session richtig durchstarten will. „Um das zu finanzieren, mussten wir uns etwas einfallen lassen“, so Organisator Uwe Schneider vom Gardecorps. Schnell war die Idee geboren – Kinder tanzen für Kinder. Sieben Kindertanzkorps aus der Umgebung zeigten ihr Können und wollten natürlich einen der drei Siegerpokale gewinnen. Damit ist allen geholfen. Die Kids können auch im Sommer einmal auf die Bühne, mit dem Erlös des Festes ist die kommende Session für das eigene Tanzkorps gesichert. Nach monatelangen Vorbereitungen stellte das Gardecorps ein gelungenes Fest auf die Beine, mit dem alle Beteiligten rundherum zufrieden waren. Auch die Schirmherrin, Bezirksbürgermeisterin Monika RoßBelkner, stattete dem Fest einen Besuch ab und zeigte sich angetan über das neue Ereignis im Kölner Süden.

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Die viele Mühe hatte sich rundherum gelohnt. Bühne, Verpfle26

gung und Tombolapreise wurden gesponsert, die Eltern des eigenen Tanzkorps halfen fleißig mit, so dass die Organisation des Festes perfekt funktionierte. Neben dem Tanzwettbewerb gab es viel Abwechslung auf dem Kinderfest. So konnten die Pänz ein Polizeimotorrad ausprobieren, einen Feuerwehrwagen besteigen oder sich in der Riesenhüpfburg austoben. Das Rondorfer Haus der Familie präsentierte seinen Circus Rondini. Im Mittelpunkt standen natürlich die Aufführungen auf der Bühne. Unter den Augen von drei Juroren hatte jedes Tanzkorps zwanzig Minuten Zeit, sein Programm zu präsentieren. Bewertet wurden die Aufführungen nach verschiedenen Kriterien wie Einmarsch, Schrittvielfalt, Ausstrahlung oder Synchronität. Die Bewertung fiel natürlich ziemlich schwer. „Eigentlich hättet ihr alle den Siegerpokal verdient“, betonte Alex Schröder von der Jury bei der Siegerehrung. Dann machte er es richtig spannend, bevor er die Katze aus dem Sack ließ: Schornis Tanzgruppe aus Kalk nahm den Siegerpokal mit nach Hause, den eine strahlende Bezirksbürgermeisterin an die

jubelnde Truppe übergab. Ob die Veranstaltung dauerhaft in Godorf etabliert wird ist noch nicht entschieden. „Das war ein toller Erfolg in diesem Jahr, aber es ist auch sehr viel Arbeit, diese Veranstaltung zu organisieren“, so Uwe Schneider. Die Kinder jedenfalls würden sich freuen, wenn sie im nächsten Jahr wieder auf die Bühne dürfen, um dann vielleicht den glänzenden Pokal selber ins Regal stellen zu können. (KS).

Fußballturnier für Veedelszug: Sieger wurden „De Quatschköpp“ Insgesamt 16 Mannschaften traten beim Fußballturnier auf dem Fritz-Hecker-Sportplatz gegeneinander an, zugunsten des Karnevalszuges in Zollstock, Raderthal und Raderberg, der jetzt auch am Samstag losziehen soll. „Insgesamt benötigen wir dafür 8.000 Euro“, erklärt Werner Tetzlaff, der Vorsitzender des Veedelszuges. „Von dem Fußballturnier erwarten wir Einnahmen in Höhe von etwa 3.000 Euro, so dass noch weitere Veranstaltungen folgen werden, um das nötige Geld zusammen zu bekommen“. Um ein ansprechendes Spiel abzuliefern, warfen sich die Teil-

Wahlzeit in den KarnevalsGesellschaften. Auch das Reiterkorps „Jan von Werth“ hat seine Mitglieder-Versammlung hinter sich gebracht. Folgende Mandatsträger wurden in ihren Ämtern bestätigt oder neu gewählt: der stellvertretende Vorsitzende Dr. Franz-Josef Kamrath, Schatzmeister Volker Jahn, Schriftführer Klaus Klemmer, Senatspräsident Ralf Halemeier, der Kommandant der ersten Schwadron, Bernd Volk, der Schwadronsführer der zweiten Schwadron, Burghard Müller, der Schwadronsführer der dritten Schwadron, Hans-Peter Fries, der Schwadronsführer der vierten Schwadron, Jörg Anders, und der Ehrenrat mit den Herren Joakim Heger, Stefan Koep, Achim Mettlach und den Stellvertretern Hans-Peter Leeres und Dr. Axel Unruh. Die Ehrungen: Horst-Dieter Wolf wurde Ehrensenatspräsident, Heinz-Josef Stangl Ehrenkommandant der ersten Schwadron, Michael Jordan wurde Ehrenschwadronsführer der dritten Schwadron. Josef Müser, der mit seiner Frau Elisabeth 1972 und 1973 die Traditionsfiguren Jan & Griet verkörperte und 1975 im Kölner Dreigestirn die Jungfrau „Josefa“, wurde für 40-jährige Mitgliedschaft mit der Gesellschaftsnadel in Gold mit Brillanten ausgezeichnet.


Namen + Notizen

Zollstock: Neuer Vorstand für SPD-Ortsverein Auf seiner Jahreshauptversammlung hat der SPD-Ortsverein Köln-Zollstock einen Generationswechsel vollzogen. Als neuer Vorsitzender löste Rafael Struwe (28) Dr. Jürgen Metka (70) ab, der nach vier Jahren an der Spitze nicht wieder antrat, um den Weg für eine Verjüngung des Vorstands freizumachen. Als Stellvertreter wurden der Jurist Sven Wilhelmy sowie der Stadtverordnete Götz Bacher gewählt, neuer Kassierer ist Alexander Tot. Das Amt der Schriftführung übernehmen Otla Pinnow und Arne Winter. Beisitzer sind Franz Bücherl, Else Heckmanns, Reiner Knipper, Jürgen Metka, Gonca Mucuk-Edis und Sabine Pfeil. In den kommenden zwei Jahren wird der Ortsverein seine Aktivitäten insbesondere auf kommunale Themen konzentrieren. „Wir werden die wichtigen Fragen anpacken und uns für die Menschen hier in Zollstock einsetzen“, so Struwe. Der Ortsverein will durch Präsenz vor Ort und ein kommunalpolitisches Schwerpunkt-Programm besonders den Dialog zwischen Politik und Bürgern intensivieren. Hohe Priorität hat auch die Gewinnung neuer Mitglieder. „Der negative Trend bei der Mitglieder-Entwicklung ist kein Naturgesetz. Die SPD darf sich damit nicht abfinden – wer politisch etwas bewegen will, ist bei uns richtig!“ sagt Struwe. Daneben werden natürlich auch die bevorstehenden Wahlkämpfe (Europa-, Kommunal- und Bundestagswahl) eine entscheidende Rolle spielen.

Badespaß im Hallenbad Rodenkirchen Jeden Mittwoch in den ersten drei Ferienwochen heißt es von 13 – 16 Uhr im Hallenbad Rodenkirchen: Wasser-Spiele-Plantschen-Spaß für Kinder. TVR-Vorsitzende Iris Januszewski: „Eingeladen sind alle, die Spaß am toben, spielen und plantschen haben. Der Turnverein wird die große Wasser-Rutsche und das Riesen-Krokodil extra zu dieser Spielaktion aufbauen!“ Klasse: zu zahlen ist nur der normale Eintritt.

Das RTC-Erfolgsteam stehend von links nach rechts: Judith HesseHusain, Gräfin Sima von Hoensbroech, Vorsitzender Reinhold Rombach, Christina Latuske, Daniela Bosch, Agnes Weyergans und Wolfgang Zipp. Hockend von links Karin Linsen und Anuschka Langschwager. Foto: Thielen.

RTC-Damen: Aufstieg mit „Tootsie“ Strahlende Gesichter an einem Juni-Sonntag auf der Platzanlage des Rodenkirchener Tennis-Clubs im Weißer Rheinbogen: die Tennis-Damen 30+ des Vereins gewinnen auch ihr letztes Saisonspiel mit 7:2 und steigen erstmals in die Regionalliga auf, die höchste Liga in Deutschland. Ganz besonderen Grund zu strahlen hat Christine Latuske, die Spieler-Trainerin des Teams: „Tootsie“, wie sie genannt wird, hat früher schon fast zwei Jahrzehnte in der Regionalliga gespielt und freut sich, mit ihrer Mannschaft in der nächsten Saison ganz oben dabei zu sein. Warum „Tootsie“? – „Aus meiner Zeit im Leistungstennis. Meine Mitspielerinnen vornehmlich aus englischsprachigen Ländern konnten meinen Nachnamen nur sehr schwer aussprechen – deshalb nannten sie mit Tootsie“. Außer Christine Latuske hat noch Karin Linsen, die an Nummer vier spielt, Regionalliga-Erfahrung. Für alle anderen Damen ist die Liga Neuland. Um sich dort dauerhaft zu etablieren und nicht wie der letztjährige Aufsteiger aus Bonn gleich wieder abzusteigen, will sich die Mannschaft weiter verstärken. „Ich habe auch

schon zwei Damen im Auge. Wenn die kommen, dann bleiben wir drin!“ ist „Tootsie“ überzeugt. Die Gegnerinnen in der neuen Regionalliga West kommen zum Beispiel aus Moers, Neuss oder Wuppertal. „Die Damen unseres Ortsrivalen Marienburger Sportclub zittern auch schon“, so Latuske zum Bilderbogen. Sie lobt noch einmal die Ausgeglichenheit ihres Teams, dass nicht ein einziges Spiel abgeben musste. „Auch für die neue Saison sind meine Mädels schon sehr motiviert!“ Nach dem letzten Spiel gab es erst mal Blumen, die der Vereinsvorsitzende Reinhold Rombach persönlich überreichte. Dann wurde gefeiert. Grund zum Feiern hatte auch die Herren 50+ des Rodenkirchener Tennis-Clubs. In deren Oberliga schaffte Topfavorit Rheinbach wie erwartet den Aufstieg, die Rodenkirchener wurden immerhin guter Dritter. Vorsitzender Rombach und sein Vize Albert Liebig zählen hier zu den großen Stützen der Mannschaft.

Großes Fußball-Turnier der „Schwimmbotze“ Die „Schwimmbotze“, eine Freizeit-Mannschaft gegründet von ehemaligen Spielern aus dem

Amateur- und Profibereich von Fortuna Köln, tragen am Samstag, 19. Juni, ihr drittes großes Fußballturnier aus. Beginn ist um 13 Uhr, Siegerehrung gegen 18 Uhr, anschließend „PlayersParty“. Gespielt wird im Kleinfeldmodus auf der Platzanlage des TSV Weiß am Damm. Geselligkeit, Spaß und Unterhaltung stehen bei dieser Veranstaltung deutlich im Vordergrund. Daher gibt es neben dem Wanderpokal für den sportlichen Erfolg auch einen besonderen UmsatzPokal für die „durstigste Mannschaft“. Die zehn teilnehmenden Mannschaften und viele Besucher kommen überwiegend aus dem Kölner Süden. Eine gemütliche und festliche Atmosphäre sowie ein Wiedersehen mit Freunden, Familien und Bekannten ist damit garantiert. Ein großer Schwenkgrill, eine köstliche Obstbar und kühle Getränke für Jung und Alt sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Auch für Unterhaltung für die ganze Familie wird gesorgt. Viele kleine Specials, lockere Unterhaltung bei gedämpfter musikalischer Untermalung werden Gäste und Spieler den Tag über begleiten. Zur abschließenden PlayersParty im Vereinsheim des TSV Weiß werden auch diejenigen begrüßt, die sich nicht aktiv an der Jagd nach dem runden Leder beteiligt haben. Wie gewohnt bei den „Schwimmbotze“ wird es wieder eine rauschende Party werden. Info auch unter www. schwimmbotze.de. 27


Namen + Notizen

Hobbykicker-Turnier in Rondorf Unter Federführung des SC Rondorf wird am 8. und 9. August das beliebte Hobbykicker-Turnier „Ganz Rondorf spielt Fußball“ auf dem Vereinsgelände an der Pastoratsstraße ausgetragen. Es handelt sich dabei um eine Jubiläumsveranstaltung, denn das Turnier wird bereits zum 25. Mal durchgeführt. Reinhard Neumann vom SC Rondorf: „Alle interessierten Bürger aus Rondorf und Hochkirchen sind herzlich eingeladen, auch in diesem Jahr wieder an diesem Turnier teilzunehmen“. Für die Teilnahme ist es lediglich erforderlich, nach den in den Teilnahmebedingungen ausgewiesenen Voraussetzungen eine Mannschaft zu bilden. Der Clou dabei ist, dass in jeder Mannschaft mindestens zwei Frauen und zwei Kinder unter 14 Jahren mitspielen müssen. Egal ob Zusammenschlüsse aus Familien, Kegelclubs, Straßenzügen, Karnevals-Gesellschaften oder anderen gebildet werden, die Hauptsache ist, dass viel Spaß und Freude mitgebracht wird. Anmeldeformulare gibt es im Vereinsheim des SC Rondorf. Sie können aber auch von der Homepage des Vereins www. scr 1912 .de. herunter geladen werden.

Stadtachter mit dem KRV Die 78. Regatta um den Kölner Stadtachter findet in diesem Jahr wieder im Rahmen der „Kölner Lichter“ statt. Da sollte man eigentlich dabei sein, wenn sich am 12. Juli acht hochkarätige Teams aus NRW, England und den Niederlanden auf dem Rhein in die Riemen legen und auf der 2.000 Meter langen Strecke bis zum Kölner Dom um den Herausforderungspreis des Kölner Oberbürgermeisters kämpfen. Der Startschuss fällt gegen 21 Uhr. Bereits ab 17 Uhr sorgt der Kölner Ruderverein von 1877 auf seinem Gelände an der Barbarastraße in Rodenkirchen mit einer großen Strandparty, stimmungsvollen Holzfeuern, Kölsch, Cocktails und Imbissständen für das Wohl der Zuschauer.

TVR: Neue Geschäftsstelle gesucht Der Turn-Verein Rodenkirchen sucht neue Räume für seine 28

Geschäftsstelle. Denn das langjährige Domizil des größten Breitensportvereins im Kölner Süden in der Augustastraße 1 wurde von der Eigentümerin wegen Eigenbedarf gekündigt. Vorsitzende Iris Januszewski zum Bilderbogen: „Wir suchen jetzt dringend ein Ladenlokal oder Büroräume, damit wir unseren aktiven Verein weiter professionell führen können. Es muss nicht unbedingt auf der Hauptstraße oder der Maternusstraße sein. Denn wir müssen die Miete ja auch bezahlen können!“ Wer Räume vermietet oder dem Verein einen Tipp geben kann: Telefon 0221/35 23 80, Fax 0221/39 68 38 oder per Mail an tvr.gstelle@t-online zu Händen Iris Januszewski.

Neues Kunstadressbuch Köln

page. Die kurzen Abschnitte enthalten in der Regel Informationen über Biographie, Studium, Sparte (Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Objekt usw.) sowie Arbeitsthemen. Ebenso listen die meisten der Kunstschaffenden ausgewählte Ausstellungen und Projekte an inund ausländischen Orten auf. Wenig hilfreich dabei ist aber die oft fehlende Angabe der jeweils präsentierenden Institution (Museum, Galerie etc.). Erhältlich ist das Kunstadressbuch (20 Euro), das zudem Museen, Galerien und (freie) Kunsträume in Köln verzeichnet, im Buchhandel. E. BROICH.

Seelsorger in St. Blasius Meschenich verabschiedet

Unverändert ist Köln Wohn- und Schaffensort von zahlreichen bildenden KünstlerInnen. Diesem

Nach zehn Jahren seelsorgerischer Arbeit im Pfarrverband „Köln Rund um Immendorf“ hieß es nun Abschied nehmen: Pastor Nolten, Pastor Zierke und Pastoralre-

Umstand wurde bereits in den 1970er Jahren mit einem speziellen Adressbuch Rechnung getragen. Nach mehreren Aktualisierungen und Erweiterungen, die letzte stammt von 1997, liegt nun die jüngste Überarbeitung vor. Als Herausgeber fungiert erneut der Bundesverband Bildender Künstler Köln e.V. Unterstützung leistete das städtische Kulturamt. 1013 Einträge enthält das „Kunstadressbuch Köln 2008“. Aus unterschiedlichen Gründen sind nicht alle der hier professionell bildkünstlerisch Tätigen verzeichnet. Leider, darf man sagen. Auch wenn dieser Anspruch laut den BBK-Verantwortlichen gar nicht erst bestand. Neu ist, dass die den Einträgen beigegebenen Werkabbildungen jetzt farbig reproduziert sind. Und dass sich sämtliche Daten auch auf einer beiliegenden CD-Rom finden. Wie gewohnt aufgeführt sind, zumeist, Privat- und/oder Atelieradresse sowie Telefonnummer. Erstmals genannt werden dagegen E-Mail-Adresse und/oder Home-

ferentin Theresa Ferfecki verlassen zum 1. August die vier Gemeinden. Den Anfang machten die drei in Meschenich. Zusammen mit Dechant KarlJosef Windt, Pastoralreferent Quirin Sailer, die den Gemeinden erhalten bleiben, und dem evangelischen Pastor Stefan Jansen-Haß feierten sie in St. Blasius eine feierliche Messe. Unter der Leitung von Brigitte Schuhmann wurde sie musikalisch gestaltet vom Frauenchor, dem ökumenischen Projektchor, dem Kinderchor und Kindergartenkindern und Erzieherinnen. Rückblickend waren sich alle einig, dass es eine nicht immer einfache, aber dennoch erfolgreiche Zeit war, in die weitreichende Umstrukturierungen in den Gemeinden fielen, die allen Beteiligten viel abverlangten. Vieles hat sich während der zehn Jahre verändert und die Gemeinden weiter entwickelt. Pastor Jansen-Haß hob vor allem die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit seinem katholischen Amtskollegen in

Meschenich, Pastor Nolten, hervor. Die vielfältigen ökumenischen Begegnungen sind ein deutlicher Ausdruck dieser erfolgreichen gemeinsamen Arbeit. In ihren Reden bedankten sich der geschäftsführende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Hermann Embacher und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Wolfgang Rübsteck für das große Engagement der drei Seelsorger und betonten ihre Verdienste um das Wohlergehen der Gemeinden. Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich zu einem kleinen Empfang im Jugendheim. Abschiedsgeschenke wurden überreicht und es gab Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.

Veranstaltungen für Senioren Die Leiterin des Senioren-Netzwerkes in Rodenkirchen, Edeltraud Stecher, weist noch einmal auf die Veranstaltungen hin, die sie für Senioren vorbereitet hat. So trifft sich jeden ersten Montag im Monat von 13 bis 14 Uhr im Brauhaus „Quetsch“ der Kölsche Singkreis, um unter der Leitung von Wolfgang Anton (De Famillich) gemeinsam zu singen. Kostenbeitrag vier Euro. Jeden zweiten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr heißt es „Kunst und Klaaf bei Kläger“ im Cafe Kläger, Hauptstraße 76.

TVR: Tagestour zu den Burgfräuleins Zu einer schönen Tagesfahrt am Samstag, 20. September, lädt der Turn-Verein Rodenkirchen seine Freunde ein. Abfahrt ist um 8 Uhr vom Parkplatz des Rodenkirchener Hallenbades, es geht dorthin, wo die Eifel am schönsten ist und wo einst Ritter und Burgfräuleins lebten. Besichtigt werden Burg Eltz, Schloss Bürresheim und Burg Pyrmont, wo zum Abschluss ein Ritteressen auf die Teilnehmer wartet. Rückkehr in Rodenkirchen gegen 20 Uhr. Der ganze Spaß kostet pro Teilnehmer 39 Euro, schriftlich anmelden sollte man sich per Fax unter der Nummer 02236/872 866 oder per Mail an nc-januszdi@netcologne.de. bei gleichzeitiger Einzahlung des Betrages auf das Vereinskonto bei der Sparkasse Köln-Bonn, BLZ 370 501 98, Konto-Nummer 100 847 2621.


waage in Sürth teil, und erläuterte die noch vorhandenen Ausstellungsstücke von „Skulptur im Fort“, dem ersten Skulpturenpark in Köln. Einer Ausstellung, die er 1985 initiiert hatte und die im übernächsten Jahr ihr 25-jähriges feiern kann.

Tag der Forts: Viel Andrang im „Rodenkirchener Museum“

Jochen Heufelder, (siebter von links) erläutert den Interessenten die noch verbliebenen Skulpturen, hier die drei verschiedenen Rechteckkästen von Edgar Gutbub. Die „Festungsverpflegung“ hat sich seit den Tagen der alten Preußen nicht geändert: Blick in die Vorratskammer beim „Tag des Forts“. Fotos: Thielen.

Er ist ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Kölner „Denkmal-Kalenders“: der im Juni stattfindende „Tag der Forts“. Auch in diesem Jahr war der Andrang groß, und in unserem „Rodenkirchener Museum“, dem inzwischen „Kölner Festungsmuseum“ genannten Zwischenwerk VIIIb des äußeren preußischen Befestigungsringes an der Militärringstraße gaben sich die Besucher „die Klinke in die Hand“. Das lag natürlich auch an den insgesamt sieben Führungen, die durch das Fort selbst und durch die Außenanlagen führten. Die interessierten Besucher erfuhren zum Beispiel, was es mit der Falltüre auf sich hatte, wie viele Soldaten in der zwischen den siebziger Jahren des 19.Jahrhunderts und dem Ende des ersten Weltkrieges militärisch genutzten

Wer sich für eine Führung durch den „Rosengarten“, wie er von den Rodenkirchenern genannt wird, interessiert, muss nicht bis zum nächsten „Tag des Forts“ warten: die Betreiber des Museums von der „Crifa“ öffnen die Tore an jedem ersten Samstag im Monat, also wieder am 5. Juli, 2. August, 6. September usw. Jeweils um 12, 14 und 16 Uhr gibt es kostenlose Führungen. Infos auch unter www.crifa.de. (ht).

Kartäuserkirche: Vom Lazarett zur Predigtstätte Bei einem Gang durch die Kartäuserkirche und ihre Umgebung, die so genannte „Kartause“, werden Eindrücke in die wechselvolle Geschichte gegeben: von der Zeit und dem Wirken der Kartäusermönche, der Fremdnutzung als Lazarett und Lagerhaus zur Zeit der französischen Besatzung bis zur heutigen Nutzung als evangelische Predigtstätte und Sitz des Evangelischen Kirchenverbandes mit seinen Kirchengemeinden in Köln und Umgebung.

Anlage auf engstem Raum untergebracht waren oder warum die verteidigende Seite einem vom freien Feld her angreifenden

Feind weitaus überlegen war. Höhe aus kultureller Sicht: an einer Führung nahm Jochen Heufelder, Kurator der Fuhrwerks-

AntoniterCityTours veranstaltet diesen Rundgang am Sonntag, 13. Juli. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7. Die Teilnahme kostet sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Info und Kontakt: Telefon 0221/ 9258 4614 oder www.antonitercitytours.de.

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Namen + Notizen

Buchtipp: Von grünen Hügeln und Gaumenfreuden Wandern ist ein ganz preiswertes Freizeit-Vergnügen. Und gerade die Eifel – sozusagen vor der Kölner Haustür gelegen – lockt Wanderer mit ihrer außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Landschaft an. Auch das Autoren-Ehepaar Christiane RüfferLukowicz und Jochen Rüffer hat sich ganz der Eifel verschrieben.

Integrative Kita Sürth: Letztes Sommerfest in der Ulmenallee Es war das letzte Sommerfest der integrativen Kindertagesstätte in Sürth auf lange vertrautem Gelände. Abschiedsstimmung kam bei den jungen Besuchenden, ihren Erzieherinnen, Eltern, Freunden und der Nachbarschaft jedoch selten auf. Es wurde gespielt, gelost und gezaubert. Auf der Bühne boten die Kinder zwei bejubelte Aufführungen; Eltern, Heranwachsende und Mitarbeitende maßen sich, unterbrochen von einem kräftigen Schauer, im Begriffe malen und raten. Zumindest nach außen ebenso wenig wehmütig fiel die Verabschiedung der sechs auf die Grundschule wechselnden Jungen und Mädchen aus. Sie überraschten ihre Erzieherinnen mit einem Johannisbeerstrauch. Dieser soll auf dem neuen Kita-Grundstück am

In die Grundschule entlassene Kinder überreichen einen Johannisbeerstrauch für das neue Kita-Gelände am Marktplatz. Foto: Broich.

Sürther Marktplatz Früchte tragen. Denn die Tage des Standortes Ulmenalle sind bekanntlich gezählt. Hervorgegangen ist die Einrichtung aus dem 1968 dort eröffneten Sonderkindergarten für körperlich behinderte Jungen und Mädchen. 1975 nahm sie als erste integrative Kita in NRW ihre Tätigkeit auf. Träger ist der „miteinander leben e.V.“, ein Verein zur Integration körper- und mehrfachbehinderter Menschen. In der Ulmenallee wurden bislang zwei Gruppen mit je 15 Personen, davon ein Drittel mit Behinderung, betreut. Der Neubau am Markt, schräg gegenüber dem vor 25 Jahren eröffneten integrativen Jugendhaus von „miteinander leben“, soll zu Beginn des neuen Kindergartenjahres bezugsfertig sein. Anschließend werden die vierzig

Jahre alten, inzwischen maroden zwei Fertighäuser in der Ulmenallee abgerissen. Was mit dem dortigen Gelände passiert? „Das steht noch in den Sternen“, so Geschäftsführer Bernd Schneider. Der Verein besitzt es in Erbpacht. Falls die Stadt einer Umwidmung zustimmt, könnte dort ein weiteres betreutes Wohnprojekt von „miteinander leben“ gegründet werden, möglicherweise eine Generationen übergreifende Wohngemeinschaft. Der moderne Bau am zentral gelegenen Marktplatz wird neben der Kita zudem die Verwaltung und Geschäftsführung des miteinander leben e.V. auf. „Und aufgrund der großen Nachfrage haben wir bereits eine dritte Gruppe beantragt. Die Entscheidung kann jeden Tag fallen“, zeigte sich Schneider erwartungsvoll. E. BROICH.

In ihrem dritten Wanderführer gehen sie auch im übertragenen Sinne neue Wege und stellen den Genuss von Natur und Gastronomie in den Mittelpunkt der Wanderung. Neben insgesamt 14 vielseitigen Rundwanderstrecken mit Längen zwischen zwölf und 23 Kilometern werden auch urige Gaststätte vorgestellt, die den Wanderer zur Einkehr einladen. Alte Mühlen, Klöster, Burgschenken und lauschige Biergärten verwöhnen mit rustikalen Gerichten, aber auch mit feiner Küche. Alle Strecken begeistern durch ihre beeindruckende Landschaft. Waldpassagen mit idyllischen Bachläufen, offenes Gelände mit grandiosen Ausblicken, besondere Felsformationen, Seen, Flüsse, Stauseen und einsame Maare – halt: die Eifel – bietet auf jeder Tour ein imposantes Naturerlebnis. Ein paar Beispiele: Rund um Burg Eltz oder die Burgruine Olbrück, durch das Kalltal oder das Dreisbachtal zum Aremberg (wo ein Rodenkirchener die Burgschänke betreibt), durch bekannte Täler wie das Salmoder Kylltal oder unbekannte Täler wie das Endert- oder das Fischbachtal. Äußerst eindrucksvolle Fotos, farbige Karten, nützliche Informationen zu Höhendifferenz, Wanderzeiten, Tourenlänge, einschließlich anschaulicher Wegbeschreibungen und Abkürzungsmöglichkeiten machen diesen Wanderführer zu einem nützlichen Tourenbuch. Erleichtert wird die Routenplanung durch Angaben zur Anfahrt mit dem PKW und den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zu den Einkehr-Möglichkeiten nebst Öffnungszeiten und speziellen Angeboten.

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Die Autoren sind passionierte Wanderer und seit über 20 Jahren mit dem Rucksack unterwegs. Ihre Liebe gehört der Eifel, die sie wie ihre Westentasche kennen. Immer wieder zieht es sie dorthin und immer wieder entdecken sie Neues und Unbekanntes. Im J.P.Bachem-Verlag sind bereits ihre Titel „Der Weitwanderweg durch die südliche Eifel“ und „Der Weitwanderweg durch die Eifel“ erschienen. „Von grünen Hügeln und Gaumenfreuden“ – Genussvoll wandern und urig einkehren in der Eifel. 14 Rundwanderungen zu alten Mühlen und rustikalen Burgschänken. 192 Seiten, mit 147 Farbbildern und 15 Karten. Von Christiane Rüffer-Lukowicz und Jochen Rüffer, ISBN 978-37616,-2192-9, 14.95 Euro, in allen Buchhandlungen.

Faltbootclub: Tag der offenen Tür – Hindernisparcours im Siebener-Kanadier Statt mit einem Paddel, kämpften sich die Teilnehmer beim Hindernisparcours mit Frühstücksbrettchen in einem SiebenerKanadier nach vorn. „Hierbei handelt es sich um ein Spaßrennen am Tag der offenen Tür, bei dem sich Jugendliche und Erwachsene ausprobieren können“, so der Vorstandsvorsitzende des Faltboot-Clubs (KFC), Lothar Jäckel. Sie stiegen am Rheinkilometer 680 ins Boot, umpaddelten eine

Probefahrt der KFCler, die beim Fun-Race schließlich Dritter wurden. (Foto: Anke Reuß).

Boje und mussten mehrere Bälle in einen überdimensionierten Wassertrichter werfen, um dann wieder ans Ufer zurück zu kehren. Daran teil nahmen unter anderem Nachbarvereine wie der Kanu-Club Grün-Gelb, die Wassersportfreunde WSF31 und der Karnevalsverein „Die Südstadtjecken“. Gewonnen haben schließlich die Sportler vom Kanu-Club Grün-Gelb. „Pflicht bei solchen Veranstaltungen ist immer die Anwesenheit des DLRG und eine Schwimmweste aus Sicherheitsgründen“, erklärt Jäckel. Wer sich für den Kanu-Club und eine Probefahrt interessiert, sollte auf jeden Fall eine Paddelweste und Wasser-

schuhe mitbringen. „Vor allem sonntags starten wir Touren, die auch für Anfänger geeignet sind. Da bietet sich beispielsweise die Sieg an, da hier keine großen Schiffe wie auf dem Rhein verkehren“. Pfingsten und Ostern unternimmt der Wassersport-Club, Wandertouren nach Luxemburg und Belgien, wo gemeinsam gecampt wird. „Wer bei uns Mitglied werden will und einen WohnwagenStellplatz braucht, zahlt im Jahr 190,- Euro zusätzlich einer einmaligen Aufnahmegebühr von 60,- Euro. Eine einfache Mitgliedschaft für Erwachsene kostet 88,- Euro pro Jahr, Kinder zahlen weniger.“

Da Köln von zahlreichen Flüssen umgeben ist, bietet der Club ausgedehnte Wochenendtouren an, die in einem gemütlichen Tempo innerhalb von vier Stunden zu bewältigen sind. „Als Mitglied ist der Spaß am Sport wichtig und der Gemeinsinn, mit anzupacken. Da muss mal der Rasen gemäht werden oder Reparaturen fallen an“. Mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder wurde auch das dreitägige Fest am „Tag der offenen Tür“ organisiert, bei dem es außer Grillfleisch und Kölsch, noch musikalische Unterhaltung mit „Mir Zwei un dat“ aus Porz gab. Wer Mitglied werden möchte, findet weitere Informationen unter www.kfc-koeln.de (AR).

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Namen + Notizen

Michaelshoven: Sparda-Bank unterstützt Therapeutisches Reiten Kürzlich übergab Petra David von der Geschäftsstellenleitung der Sparda-Bank am Apellhofplatz einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an den Reitbereich der Diakonie Michaelshoven. Von diesem Geld kann ein dringend benötigter Anhänger angeschafft werden. „Wir sind ein stark lokal verankertes Kreditinstitut in Köln und besitzen daher auch eine ganz natürliche Verantwortung für die Stadt, ihre Bürger und die Umgebung der Stadt“, begründet David ihr soziales Engagement vor Ort. Diesmal geht die Unterstützung der Bank an die Jugendund Behindertenhilfe der Diakonie Michaelshoven. „Mich hat sehr beeindruckt, dass die Diakonie Michaelshoven bei der Jugend- und Behindertenhilfe auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt. Selbsthilfe gehört neben der Selbstverwaltung und der Selbstorganisation zur genossenschaftlichen Philosophie unserer SpardaBank. Wir wissen daher, wie wichtig Selbsthilfe ist“, begründet die Geschäftsstellenleiterin die Spende für den Reitbereich in Michaelshoven. Das Therapeutische Reiten der Diakonie Michaelshoven nutzt das sanfte Wesen des Pferdes, um Menschen mit Behinderung oder negativen Lebenserfahrungen neue Möglichkeiten des Erlebens zu schaffen. Der geleitete Umgang mit dem Pferd schafft aus anfänglichen Ängsten Vertrauen, aus dem neues Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl entsteht. Angeboten werden Heilpädagogisches Voltigieren oder Reiten,

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integrative Reitgruppen von behinderten und nicht behinderten Menschen, motopädische Förderung am und auf dem Pferd und vieles andere mehr. Ludger Reinders, Leiter des Bereichs, freut sich sehr: „Das Angebot ist auf Spenden angewiesen, insbesondere, wenn größere Anschaffungen anstehen. Für die Unterstützung der Sparda-Bank sind wir deshalb sehr dankbar!“

TVR lädt zur Stadtführung ein Der Turn-Verein Rodenkirchen lädt seine Mitglieder und Freunde zu einer Stadtführung ein. Die ist geplant für Freitag, 29. August um 15.30 Uhr, Treffpunkt am „Saturn“. Von hier aus geht es durch das Hansaviertel mit Besichtigung geschichtsträchtiger Bauten wie Römerturm und St. Gereon, durch den ehemaligen „Klingelpütz“ und zu einem abschließenden Getränk bei „Jan von Werth. Mitgehen kostet zwölf Euro, schriftlich anmelden sollte man sich per Fax unter der Nummer 02236/872 866 oder per Mail an nc-januszdi@netcologne.de.

Förderverein Rodenkirchener Hallenbad wirbt Mitglieder

Karate in den Sommerferien Der Karate-Verein Sakumoto Köln bietet Kindern ab sechs Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, in den Sommerferien an einem kostenlosen Karate-Training teilzunehmen. Hier erlernen die Teilnehmer in einfachen Formen ihr Selbstbewusstsein zu steigern, und sich im Ernstfall tatkräftig zu verteidigen. Das Training findet immer donnerstags von 17.30 bis 18.30 Uhr in der Sporthalle in Rodenkirchen, Mainstraße 75 statt. Für das Training reicht bequeme, sportliche Kleidung. Weitere Informationen unter www.sakumoto.de oder der Rufnummer 0171/452 1964.

Mit einem Logo und Flyer macht der „Förderverein Rodenkirchener Hallenbad e.V.“ unter Vorsitz von Klaus Feinen in der Öffentlichkeit verstärkt auf seine Tätigkeit aufmerksam – und wirbt um (finanzielle) Unterstützung. Nach dem erfolgreichen Kampf zahlreicher Schließungsgegner um den Erhalt des Bades – der Stadtrat beschloss Ende 2007 entgegen der Absicht der KölnBäder GmbH, es mindestens bis 2011 „betriebsfähig offen“ zu halten – war es in den letzten Monaten wieder etwas still um das Thema geworden. Mit der jüngsten Aktion wirkt der Förderverein, ebenso wie der Trägerverein des Bades unter Vorsitz von Heinz Dieter Klein, also auch dem Eindruck entgegen, „alles sei in bester Ordnung“. Das Ende des Bades sei zwar vorerst abgewendet. Doch es bleibe viel zu tun. An dessen Sanierung führe kein Weg vorbei. Diese falle unverändert in die Zuständigkeit der

KölnBäder GmbH. Aber je länger sie damit warte, desto ungünstiger entwickle sich die Zukunftsprognose für das Objekt, so Marlene Januszewski vom Trägervereins-Vorstand. Sie hofft, dass dahinter eben nicht die Strategie der „KölnBäder“ steht, aufgrund steigender Erneuerungskosten die Schließung politisch doch noch durchsetzen zu können. Im Träger- wie Förderverein besteht Einigkeit: Die Stadt, respektive KölnBäder GmbH solle nicht aus ihrer Pflicht entlassen werden. Denn selbstredend könne der Förderverein die unausweichliche Instandsetzung nicht leisten. Zumindest aber Zeichen setzen. Und zeigen, „dass sich Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll einbringen“. Etwa in Sachen „Drecksecken“. So harre etwa das weitgehend verwahrloste Bad-Umfeld seiner Verschönerung. Auch hat man Ideen, um das Ambiente des Empfangs- und anderer Innenbereiche mit relativ geringem Aufwand freundlicher zu gestalten. Unentbehrlich sei die Wasserfläche des RodenkirchenBades auch für die umliegenden Schulen, heißt es im Förderverein. Schon der Ratsbeschluss über die befristete Weiterführung basierte auf der Erkenntnis, dass das städtische Projekt „Schwimmen macht Schule“ nur bei Nutzung aller bestehenden Bäder aufrecht erhalten kann. „Nach den Ferien wird es noch mal einen Anstieg des Schulschwimmunterrichts geben“, prognostiziert Januszewski. Aufgrund dessen und ohne dabei die „normalen“ Besucher weiter einzuschränken, benötige man insgesamt mehr oder zumindest andere Öffnungszeiten. Kontaktaufnahme zum Förderverein ist unter anderem über Telefon 0221/34091385 möglich. E. BROICH.


Ein privater Spender wurde sein Geld nicht los, das er für den Spielplatz an der Barbarastraße bereitstellen wollte. Dabei könnte man das Geld gut für einen zusätzlichen Mülleimer verwenden, meinen Eltern.

„Es ist schade, wenn Eigeninitiativen im Sande verlaufen“

or einiger Zeit hatte Andreas Chriske eine Idee, von der er dachte – und immer noch denkt – dass es eine gute Idee sei. Der 39jährige Chef eines Heizungs- und Sanitärunternehmens in Rodenkirchen wollte Geld spenden für die Verschönerung des Spielplatzes an der Barbarastraße in Rodenkirchen. Das war Anfang des Jahres, zu einem Zeitpunkt, an dem der Spielplatz in einem „katastrophalen Zustand“ war, wie Andreas Chriske sagt. Er ging ein Stück weit den Jakobsweg, schaffte immerhin 250 Kilometer und für jeden zurück gelegten Kilometer wollte er einen Euro hergeben. Nun war aber die Neugestaltung jenes Spielplatzes durch die Stadt bereits geplant und finanziert, und die Spende von Andreas Chriske schien überflüssig. „Dafür bräuchte man kein Geld“, habe es dementsprechend von städtischer Seite geheißen. Nun stand der Unternehmer also da mit seinem Geld und wurde es nicht los. Es sei zwar nur eine kleine Summe, meint der Unternehmer bescheiden. Aber immerhin eine freiwillige Spende, die vielleicht auch andere Sponsoren zum Nachahmen animiert hätte. „Es ist schade, wenn Eigeninitiativen einfach im Sande verlaufen“, meint auch Hanne Spees. Sie leitet den privaten Kinder-

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Gut angenommen wird der neu gestaltete Spielplatz in der Barbarastraße in Rodenkirchen. Foto: Thielen

und Elterntreff „Grüne Villa“ an der Hauptstraße und gehört zu den Nutzern des Spielplatzes an der Barbarastraße. Dabei könne der Platz dringend noch eine weitere Ausstattung gebrauchen, findet sie. Zusätzliche Papierkörbe beispielsweise. Vor allem an den Wochenenden würden die Mülleimer überquellen, Abfälle verteilten sich auf dem Platz. An guten Tagen würden sich dort immerhin bis zu 50 Kinder mit Eltern aufhalten, schätzen Alexander Brus, Karin Reimbold und Nadjet Loll, die sich mit ihren zweijährigen Sprösslingen dort öfter die Zeit vertreiben. An Nachmittagen mit gutem Wetter würden sie mittlerweile den Spielplatz meiden. Dann sei es dort einfach zu voll. Das liege daran, dass der Platz so zentral liege und doch recht attraktiv geworden sei. Lange Schlangen bildeten sich vor allem an der Vogelnestschaukel, sagt Andreas Chriske. Schließlich gehören er und seine kleine Tochter auch zu den regelmäßigen Spielplatznutzern. Die einfachste Lösung sei es, eine zweite Nestschaukel aufzustellen, findet er. Damit könne man sich erhebliche Nörgeleien ersparen. Beim städtischen Amt für Kinderinteressen geht man davon

aus, dass der Spielplatz an der Barbarastraße perfekt ausgestattet sei – auch mit ausreichend Mülleimern. Es liege vielmehr an dem mangelnden Ordnungsbewusstsein mancher Bürger, dass Unrat auf dem Boden lande. Fast alle städtischen Spielplätze seien nach den Wochenenden verschmutzt, sagt Gabriele Menke. Sie ist die zuständige Fachfrau für Spielplätze im Bezirk Rodenkirchen und Nippes. Den Vorwurf, dass Andreas Chriske und sein Geld abgewiesen worden seien, lässt sie nicht gelten. „Spenden werden immer gebraucht“, betont

sie. Und sie kämen in der Regel auch dort an, wo sie benötigt würden. Durch das Engagement von Kölner Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere durch Spielplatzpaten, wurden für öffentliche Spielplätze im Jahr 2007 immerhin Sach- und Geldspenden in Höhe von 186.155,67 Euro zur Verfügung gestellt. So steht es in einer städtischen Übersicht. Der Fall sei ihr bekannt und vor einiger Zeit durch den „Kölner Bilderbogen“ an sie herangetragen worden. Sie habe empfohlen, die Summe für den Spielplatz an der Konrad-Adenauer-Straße zu verwenden. Der könne eine Verschönerung gut vertragen. Dass der Spielplatz an der KonradAdenauer-Straße tatsächlich in einem „erbärmlichen“ Zustand sei, meint auch Karin Reimbold. Sie jedenfalls sei noch nie auf den Gedanken gekommen, mit ihrem Kind dorthin zu gehen. „Da gibt es nur eine Wiese und ein paar Kieselsteine“, sagt Hanne Spees. Für die Verschönerung dieses Platzes will aber Andreas Chriske sein Geld nicht hergeben. „Ein wenig eigennützig denke ich da schon“, gesteht er. Schließlich wohne er nun mal in der Nähe der Barbarastraße. Gabriele Menke zeigt sich weiterhin interessiert und schlägt neue Gespräche vor. Der Spender hat die 250 Euro längst anderweitig ausgegeben hat. Aber er denkt daran, sich demnächst vielleicht aufs Fahrrad zu setzen und für jeden abgestrampelten Kilometer einen Betrag zu spenden. Möglicherweise für neue Spielgeräte an der Rheinwiese. Sponsoren können sich an das Amt für Kinderinteressen wenden unter 0221/221-27070, an die Bezirksvertretung oder an das Bürgeramt an der Hauptstr. 85. U. SÜSSER.

Kaum ein Kind kennt offenbar den Spielplatz mit der großen Wiese an der Konrad-Adenauer-Straße. Er wirkt verlassen. Foto: Ulrike Süsser.

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Infoveranstaltung zum Bebauungsplan-Entwurf „Sürther Feld“

Zweite Offenlage bis zum 29. August om 30. Juli bis 29. August findet die zweite Offenlage des Bebauungsplan-Entwurfs „Sürther Feld“ statt. Einzusehen ist er im Foyer des Bezirksamtes Rodenkirchen sowie im Stadtplanungsamt im Stadthaus Deutz (Raum 09 B 21), Willy-BrandtPlatz 2. Dazu können erneut Stellungnahmen abgegeben werden. Mit über 300 Eingaben, die laut Stadtplaner Andreas von Wolff ihre Gültigkeit behalten und abgearbeitet werden, hatten Bürger auf die erste Offenlage im März/April 2007 reagiert. Deren Anregungen und Proteste führten bereits „zu wesentlichen Änderungen der Planung“. Der überarbeitete Entwurf wurde nun in einer weiteren Bürgerinformation in der Gesamtschule Rodenkirchen vorgestellt. Obwohl, wie Bezirksbürgermeisterin Monika Roß-Belkner betonte, eine zusätzliche Infoveranstaltung im Verfahren eigentlich nicht vorgesehen sei. Das Interesse, auf dem Laufenden gehalten, beteiligt und ernst genommen zu werden, ist bei den Bürgern jedenfalls unverändert groß. Auch wenn die Resonanz am Abend selbst, unter anderem bedingt durch die für Fußballfans ungünstige Terminansetzung, im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer ausfiel. Anne Luise Müller, Leiterin des Stadtplanungsamtes, erläuterte, dass es nach der ersten Offenlage vor allem zu den Themen Lärmschutz an den Sportplätzen und Lärmschutz am Feldrain Einsprüche gegeben habe. „Wir haben sie überprüft und sind mit neuen Anregungen in die Planung rein gegangen.“ So bewirkten die Proteste gegen die zu geringe Höhe (sechs Meter) des Lärmschutzes der südlich der neuen Gesamtschule vorgesehenen Bezirkssportanlage ein neues Lärmgut-

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Veränderter Bebauungsplan-Entwurf, zweite Offenlage. Foto: Broich.

achten. Es ergab, dass der Schutz bis auf 9,50 Meter erhöht werden muss. In welcher Form, bleibt der Ausbauplanung überlassen. Einigen Anliegern ist dies immer noch zu wenig. Zudem befürchten sie trotz der geplanten 140 Parkplätze bei Veranstaltungen eine Verstopfung der Nebenstraßen. Kritisiert wurde insgesamt das „unausgegorene Verkehrskonzept“ rund um das Neubaugebiet. „Sie planen und hoffen, es wird schon klappen“, spitzte ein Vertreter der Bürgervereinigung Rodenkirchen zu. Nach den vorliegenden Plänen sei Entlastung jedenfalls nicht zu erwarten. „Das Verkehrsnetz ist auf seine Leistungsfähigkeit überprüft worden, das reicht aus“, geht von Wolff von einem zu bewältigenden Verkehrsaufkommen aus – mit Staus in den Verkehrsspitzen, wie andernorts auch. Etliche „Feldrain“-Anwohner wiederholten ihre bereits im Vorjahr angemeldeten Zweifel an den prognostizierten PKW- und LKW-Zahlen und damit der Leistungsfähigkeit der bestehenden Trassen. Die Belastung durch

Lärm und Schadstoffe sei schon jetzt enorm. Unverändert umfasst das Planungsgebiet insgesamt rund siebzig Hektar. Dreißig davon bleiben unbebaut. Sie dienen größtenteils als öffentliche Grünflächen, angelegt östlich der Wohnbebauung mit höchstens 450 Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern sowie 400 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Die Wohneinheiten sind also von insgesamt maximal 1000 auf höchstens 850 reduziert worden. Im nördlichen Plangebiet wurde zudem die zweigeschossige Bebauung zugunsten einer eingeschossigen mit Satteldach aufgegeben. Unverändert sind östlich der Nord-SüdErschließungsachse „Grüner Weg“ fünf zusammenhängende Wohnabschnitte geplant. Westlich der Achse sind drei Abschnitte vorgesehen. Ihre innere Erschließung wurde laut von Wolff „optimiert“. Etwa mittels Durchwegung und Einfügung von kleinen Plätzen. Etwas verändert wurde die Lage der drei in diese Quartiere integrierten Kindertagesstätten. Sie liegen nun am Rand der

Wohnbebauung, an der Erschließungsstraße. War bislang immer davon die Rede, die Bebauung in einzelnen Abschnitten von Norden (Anschluss „Musikerviertel“) nach Süden durchzuführen, kam nun die entgegengesetzte Variante zur Sprache. Zunächst verpackt in einem Nebensatz. Auf Nachfrage erklärte von Wolff, dass es sich dabei nur um eine vorsorgliche Umsteuerung handle, die man der Bezirksvertretung und dem Stadtentwicklungsausschuss vorschlage. „Es bleibt aber bei Bauabschnitten, die in überschaubaren Schritten realisiert werden.“ Begründet wurde die alternative Baufolge damit, dass ein nördliches Areal mit „bestimmten Beschränkungen” im Rahmen von bestehenden Kanalnetz-Leasingverträgen belegt ist. Erst nach Einigung mit dem Vertragspartner sei eine Veräußerung möglich. Eine wichtige Änderung des neuen Entwurfs betrifft den Südwesten. Das dort zuvor geplante Mischgebiet soll gänzlich entfallen. Stattdessen ist das zur vergrößerten Gemeinbedarfsfläche umgewidmete Areal, das südlich an die Sportplätze anschließt, als Schul-Standort ausgemacht. Im südlichen Teil sind zudem eine breite Durchwegung und -grünung vorgesehen. Die westlichen Bolz- und Spielplätze sind an das Schulgrundstück herangerückt. Die Straße Am Feldrain soll bis zur Einmündung Grüner Weg ein drei Meter hoher Lärmschutzwall säumen. Wie sieht der Zeitplan aus? Der Planungsauftrag für die Bezirkssportanlage werde in Kürze erteilt, so von Wolff. Auf den Zeitpunkt ihrer Fertigstellung wollte er sich aber ebenso wenig festlegen wie auf den Beginn der Wohnbebauung. E. BROICH.


Bilderbogen-Promotion

Lecker Kölsch und gegrillte Hähnchen gab es zur feierlichen Eröffnung des Gesundheitszentrums Rondorf. (haf)

Gesundheitszentrum Rondorf eröffnet Seit Anfang Juni gibt es in Rondorf etwas, was in dieser Form für unsere Region vollkommen neu ist: Neun Fachbetriebe und Praxen aus dem Bereich Medizin, die in Rondorf auf der Rodenkirchener-Straße ansässig sind, haben sich zu einem Zentrum rund um die Gesundheit zusammengeschlossen. Ziel der Gemeinschaft ist, für die wichtigsten gesundheitlichen Versorgungen eine nahegelegene Adresse zu sein. Ärzte, Therapeuten, Optiker und Apotheker hatten die Menschen aus dem südlichen Köln zur Eröffnungsfeier eingeladen. Bei Kölsch vom Fass und gegrillten Hähnchen lauschten zahlreiche Besucher den offiziellen Reden, bei den Bezirksbürgermeisterin Monika Roß-Belkner insbesondere die Bedeutung des Gesundheitszentrums Rondorf für die Entwicklung dieses Ortsteils, in den in den letzten Jahren viele Bürger neu hinzugezogen sind. Nach den Reden wurde das Emblem des Gesundheitszentrums feierlich enthüllt. Das Logo weist auf die beiden Häuser in der Rodenkirchener Str. 158 und 162 hin und soll symbolisch auf die Zusammenarbeit in allen gesundheitlichen Fragen hinweisen.

Dr. med. Claudia Soentgen Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin. Gynäkologische

Praxis, Schwangeren-Vorsorge und -Betreuung, Krebs-Vorsorge, Ultraschall-Untersuchungen, 3D und 4D-Bildschirmbetrachtung. Bei Fragen bitte anrufen unter 02233 – 280170.

Dr. med. Karlheinz Janzyk Facharzt für Urologie. Urologische Praxis für Kind, Frau und Mann, Nieren- und Blasenerkrankungen, Krebsvorsorge, Tumordiagnostik, Sterilisation, Familienplanung, ambulante OP’s, Geschlechtserkrankungen, Diagnostik und Therapie. Mehr Informationen unter www. urologiedrjanzyk.de.

Dr. med. Ursula Kleine-Diepenbruck Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Vorsorgeuntersuchungen U2 – J2, Impfungen, Ernährungsberatung, Behandlung und Beratung bei akuten und chronischen Erkrankungen, Entwicklungsauffälligkeiten usw. Mehr Infos unter 02233 – 205277.

Dr. med. Carl-H. Schönherr Facharzt für Allgemeinmedizin, Allergologie und Chirotherapie. Außerdem Kardiologie, Diabetologie, Dermatologie, Labordiagnostik und psychosomatische Grundversorgung. Weitere Informationen unter www.dr-schoenherr.de.

Cornelia Friedrich In der Praxis für Sprachtherapie erhalten Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine individuelle Therapie, zum Beispiel bei Störungen der Sprachentwicklung, bei Leseund Rechtschreibproblemen, bei Sprachproblemen nach Schlaganfall, bei Sprech- oder Stimmstörungen. Zum Leitbild unserer Therapie gehört eine Betrachtungsweise, die auch das Vorgehen in den anderen Disziplinen in den Blick nimmt. Mehr Infos unter 02233 - 202879.

Henning Bartels Hahnen Apotheke. 24-Stundenapotheke durch Internetservice, Arzneimittelvorbestellung, Botendienst, Beratung durch Fachkompetenz, Blutdruck-, Blutzuckerund Cholesterinmessung, Persönliche Kundenkarte u.v.m. Kontakt über www.hahnen-apotheke.de.

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Daniela Neuhaus und Joachim Buchmüller Sichtbar Optik. Meisterbetrieb, Brillen führender Marken, hochwertige Gläser, Kontaktlinsenanpassung, Große Auswahl an Kinderbrillen, vergrößernde Sehhilfen, Außer-Haus-Service für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Nähere Infos unter www.sichtbar-optik.de. 35


Bilder-Bogen Promotion gen sind 2007 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wir sind auf einem guten Weg“, so fasste der Vorstandsvorsitzende des Instituts, Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath, die Ergebnisse des Jahres 2007 auf der Vertreterversammlung der Kölner Bank im letzten Monat zusammen. Und Schoenaich-Carolath hatte noch weitere gute Nachrichten im Gepäck: so wird die Dividende von 3,5 auf vier Prozent angehoben. Hinzu kommt ein Bonus von 0,5 Prozent – zusammen genommen also 4,5 Prozent für 2007. Nicht nur sonnen kann man sich im AYK Sonnenstudio, jetzt ist auch unproblematisches Abnehmen angesagt. (haf)

Abnehmen an den richtigen Stellen – Bei AYK in Rodenkirchen kein Problem Im AYK Sonnenstudio auf der Hauptstraße 25a in Rodenkirchen steht die Lösung für die meistgenannten Figurprobleme und wartet nur darauf in Anspruch genommen zu werden. Gleich 2 Selini Bodymaker sorgen mittels Kombination aus Unterdruck und Laufband für gezielte Fettreduzierung und straffe Haut. Ohne viel Einsatz erreicht man an den Problemzonen Bauch, Oberschenkel und Po bereits nach wenigen Anwendungen spür- und sehbare Erfolge. Das Prinzip ist einfach: In einem großen Kasten, in dem unten ein Laufband installiert ist, wird ein

Unterdruck erzeugt, der die Durchblutung an den Problemzonen erhöht. Durch die lockere Bewegung auf dem Laufband erreicht man ein gesteigerte Fettverbrennung und zusätzlich noch eine Straffung der Haut. Durch das Vakuum im ab der Hüfte geschlossenen Bereich können die Fettzellen schneller in die Muskeln transportiert werden und verbrennen dort effektiver, wobei diese außerdem noch entschlackt und mit frischem Sauerstoff versorgt werden.

Kölner Bank: Neues Konzept geht auf – Erfolgskurve zeigt nach oben „Die Kölner Bank läuft im grünen Bereich. Sowohl die Bilanzsumme als auch die Kundeneinla-

„Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen. Unser Konzept als Regionalbank mit Fokus auf Köln und den Mittelstand geht auf“, berichtete der Vorstandsvorsitzende weiter. So trägt die Neustrukturierung der Bank in die Regionalbank, also die Betreuung der Mitglieder und Kunden vor Ort in den Veedeln, und die Topkunden-Betreuung für Kunden mit komplexem Beratungsbedarf erste Früchte. Für das laufende Geschäftsjahr sieht Schoenaich-Carolath Potential für ein weiteres Wachstum des genossenschaftlichen Bankinstituts. In einer Diskussionsrunde, moderiert von Dr. Klaus Schweinsberg, Chefredakteur des Wirtschafts-Magazins Capital und Herausgeber der UnternehmerZeitschrift Impulse, betonte Schoenaich-Carolath erneut, dass die Kölner Bank von den direkten Auswirkungen der globalen Finanzkrise nicht betroffen sei. „Auch hier zahlt sich unsere Ausrichtung auf die Region und die Menschen die hier leben aus. Unser Geschäft ist in der Domstadt und hier verdienen wir unser Geld, hier kennen wir uns aus“, sagte Schoenaich-Carolath. Auch beim Thema Verkäufe von Immobilienkrediten konnte der Vorstand die Mitglieder und Kunden beruhigen: „Die Kölner Bank verkauft keine ordnungsgemäß bedienten Immobilienkredite an Investoren“, so Vorstandsmitglied Bruno Hollweger. Von einer wichtigen Neuerung berichtet Vorstandsmitglied Klaus Müller: „Wir haben mit dem Seniorenkonto VR Giro flex ein besonderes Service-Angebot für die Generation 60+ ins Leben gerufen.“ Diese Seniorenkonto

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bietet für Senioren unter anderem einen in Köln einzigartigen Bargeld-nach-Hause-Service. „Damit gehen wir auf die speziellen Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren hier in Köln ein“, so Müller weiter. Mit der exklusiven Dienstleistung können Kunden über 60 einmal im Monat bis zu 1.000 Euro bei der Kölner Bank bestellen und nach Hause liefern lassen.

IHK-Broschüre: Medien- und Kommunikationsstadt Köln Zum Medienforum NRW im letzten Monat haben IHK und Stadt Köln die aktualisierte Auflage der Broschüre „Medien- und Kommunikationsstadt Köln“ vorgelegt. Die Publikation wurde komplett überarbeitet und stellt auf 30 Seiten die wichtigsten Medienzweige –TV, Kino, Radio, Multimedia, Print, Produktion, Telekommunikation, Musik sowie Kommunikation vor. Ergänzt wird die Übersicht mit Wissenswertem rund um die Themen „Ausbildung in den Medien“ sowie „Investieren in Köln“. Die Broschüre macht deutlich, dass sich in der Medienstadt Köln Innovation, Dynamik und Tradition vereinen. Zeitungs- und Zeitschriften-Verlage, Kunstbuchhandel und Druckereien haben hier zum Teil seit mehreren hundert Jahren ihren Sitz. Auf dieser Grundlage ist in den vergangenen Jahrzehnten eine außerordentlich facettenreiche Medienlandschaft gewachsen: Köln ist Film- und Fernsehstadt, Radio- und Zeitungsstadt, Verlags- und Musikstadt – mit mehr als 55.000 Menschen, die hier in der Medienund Kommunikationswirtschaft arbeiten. Die auch in Englisch aufgelegte Broschüre von IHK und Stadt Köln wird abgerundet durch einen umfangreichen Adressenteil. Unternehmen, Institutionen und auch Ausbildungsstätten lassen sich damit schnell finden. Im Service-Center der IHK (Telefon 0221/1640-130) und über wirtschaftsfoerderung@stadtkoeln.de kann die kostenlose Broschüre bestellt werden.


FC-Fans, sofern Neukunden, können innerhalb dieser Aktion bis zum 10. August drei Monate lang den DSL-Anschluss von NetCologne testen. In dieser Zeit entfällt die monatliche Grundgebühr, was einen Preisvorteil von mindestens 89.70 Euro entspricht. Auch das einmalige Bereitstellungsgeld in Höhe von 99.90 Euro wird nicht berechnet. „Besonders DSL-Neueinsteiger können so ganz einfach unser Angebot testen“, so Werner Hanf.

Hier stimmt einfach alles - die neue fertige Terrasse im Fährhaus. (haf)

Jetzt ist auch der Boden drin: Fährhausterrasse endlich fertig Lang hat es gedauert und viele Hindernisse mussten überwunden werden, doch im Juni war es endlich soweit. Die fast ein Jahr dauernde Umbaumaßnahme der Terrasse, die durch die Hochwasserschutzmaßnahmen notwendig geworden waren, konnten zu einem glücklichen Ende geführt werden. Die Mauer ist neu, die flexible Dachsonnenschutzanlage ein technisches Meisterwerk, die versenkbaren Seitenscheiben sind äußerst praktisch. Abgerundet wurde die neue Einrichtung jetzt durch einen hölzernen Terrassenboden, der naturbelassen bleibt und dem alterwürdigen

Fährhaus den letzten Schliff gibt. Man kann Inhaber Stergios Liolidis zu seinen Investitionen und zu seinem guten Geschmack nur gratulieren.

kräftig unter die Arme greifen. Wer Kunde beim Kölner Telekommunikations-Unternehmen wird, dem dankt NetCologne mit 100 Euro – die jedoch direkt dem 1. FC Köln zugute kommen.

Für die erste Liga: NetCologne unterstützt den 1. FC Köln

Diese einmalige Aktion gilt noch bis zum 10. August und umfasst alle DSL-Tarife von NetCologne. „Wir haben uns sehr über den Aufstieg des 1. FC Köln in die erste Liga gefreut“, so Werner Hanf, Geschäftsführer von NetCologne. „Jetzt muss er dort mit aller Macht gehalten werden. Deshalb haben wir diese besondere Aktion ins Leben gerufen. Die damit erzielten Einnahmen dienen der personellen Verstärkung der Mannschaft zum Verbleib in der ersten Liga.“

Für jeden FC-Fan, der Kunde wird, unterstützt NetCologne den Verein ab sofort mit 100 Euro. Mit dieser bis zum 10. August befristeten Aktion will NetCologne zur Verstärkung der Mannschaft beitragen. Mitglieder des 1. FC Köln und dessen Fans können ab sofort mit der Wahl ihres Telefon- oder Internetanschlusses ihrem Verein

NetCologne bietet den FC-Fans seine günstigen Tarife innerhalb der Region von Köln-BonnAachen an. Hier vermarktet NetCologne zwei Bandbreiten für den DSL-Anschluss: bis zu vier Mbit/s und bis zu 18 Mbit/s. Die Doppelflat für Telefon und Internet bis zu vier Mbit/s gibt es dann bereits für 29.90 Euro pro Monat. In Kombination mit Mobilfunk wird aus der Doppel-Flat die Mega-Flat. Besonders attraktiv ist, dass Telefonate vom NetCologne-Mobilfunknetz ins Festnetz darin enthalten sind – also zum Beispiel vom Stadion mit dem Handy zu hause anrufen. Informationen zu den Tarifen der 1. FC Köln-Aktion und Bestellmöglichkeiten finden Kunden unter www.netcologne. de/fc-koeln.

Die innere Ruhe finden – im Sternenlicht Das erst kürzlich eröffnete Geschäft „Sternenlicht“ in der Kirchstrasse bietet die Kraft der Steine. Das Motto der Inhaberin Synar Mödrath lautet schlicht „Glaube entsteht durch Selbstglaube“. Worte, die für viele >>>>>

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Bilder-Bogen Promotion

Synar Mödrath in ihrem Ladenlokal in der Kirchstraße. Foto: Ute Schmidt.

Menschen leider immer noch fremd zu sein scheinen. Dass ein Opal eine andere Wirkung hat wie ein Aquamarin, ist bekannt. Das eine Vielzahl von Mineralien bei körperlicher und spiritueller Anwendung höchst positive Folge erzielen, ist nicht unbekannt. Im „Sternenlicht“ ist es möglich, exquisite Schmuckstücke und eine große Auswahl an Heilsteinen zu erwerben. Synar Mödrath steht ihren Kunden gerne mit Rat und Tat zur Seite, weshalb sie sich auch entschlossen hat, Bewusstseins-Training anzubieten. Hierbei stehen Körper, Geist und Seele im Hier und Jetzt. Auch Otto Normalverbraucher kann kleinere Steine erwerben, wie die momentan sehr begehrten Handschmeichler. Die Mineralien, oder wie Synar Mödrath sie nennt „Heilsteine“, fungieren unabhängig von ihrer Größe wohltuend auf den Menschen. Die Inhaberin ist immer gewillt, ihren Kunden die genauen Wirkungen der Steine zu erklären und bietet speziell zu diesem Thema auch hilfreiche Lektüre an. Was sagen Ihnen die Steine? Im „Sternenlicht“ finden Sie es heraus. Übrigens: dienstags und donnerstags finden hierzu mit wechselnden Themen Gruppen38

angebote statt (siehe aus Terminkalender). Synar Mödrath weiter: „Gern biete ich auch Einzelgespräche mit Hilfe der Engelwelt an!“ YANNIK SCHÜLLER.

Wiesel Apotheke unter neuer Leitung Simon Gosk ist der neue Inhaber der Wiesel Apotheke auf der Rodenkirchener Hauptstraße, die vor 33 Jahren von Rolf Klütsch gegründet wurde. Der Neu-Sürther Simon Gosk kommt aus einer Kölner Apothekerfamilie, hat in Braunschweig studiert und ist Apotheker seit 2003. Im Januar hat er die Selbständigkeit gewagt und die Wiesel Apotheke komplett neu gestaltet. Sie zeigt sich heute modern, hell und frischer und hat einen vergrößerten Selbstbedienungsbereich. Simon Gosk versteht seine Apotheke als Full-Service-Dienstleister, legt großen Wert auf Beratung, unterhält einen eigenen Kurierdienst und stellt Arzneimittel individuell zusammen. Außerdem deckt man die Bereiche der Homöopathie, Diabetik und Tiermedizin ab und führt Hautberatungen durch. Hautberatungen sind auch für die Urlaubszeit von großer Bedeu-


Unterstützt wird Simon Gosk durch die Apothekerin Birgit Remagen und die langjährige Wiesel-Mitarbeiterin Regina Boury (PTA). (haf)

Babypause und Teamverstärkung bei Optik Imgenberg.

tung, denn danach stellt man passende Sonnenschutzmittel zusammen. Urlauber können auch den Reiseapotheke-Service in Anspruch nehmen, ihren ErsteHilfe-Kasten auf den aktuellen Stand bringen oder etwa Zeckenund Insektenschutz erstehen.

Autofahrer ein Fahrzeug mit Platz für fünf Personen, einem großen Kofferraum mit bis zu 1.200l Fassungsvermögen, einer asymmetrisch teilbaren Rückbank und zahlreichen Staufächern im Innenraum. Übersichtliche Armaturen und die klar ange-

ordneten Bedienelemente lassen sich intuitiv und angenehm handhaben. Die modernen robusten Motoren des Dacia Sandero stammen vom französischen Automobilhersteller Renault und überzeugen mit millionenfacher Zuverlässigkeit.

Ein besonderer Service kommt alle zwei Wochen ins Haus, denn regelmäßig bietet eine Kosmetikerin ihr Fachwissen an, macht eine Hautanalyse und gibt Tipps zur Pflege der Haut und für’s Tages-Make up.

Großes Interesse fand im Autohaus Barthel die Vorstellung des neuen Dacia Sandero. (haf)

Dacia Sandero bei Barthel in Brühl vorgestellt Zu einem überzeugend günstigen Preis wurde Ende Juni der neue Dacia Sandero im Autohaus Barthel in Brühl der Öffentlichkeit präsentiert. Ab 7.500 Euro steht der äußerst geräumige Wagen zum Verkauf und dafür erhält der

(haf)

Nachwuchs bei Optik Imgenberg Gleich doppelter Nachwuchs kündigt sich bei Optik Imgenberg an, denn zum einen ist im Juni die Augenoptikermeisterin Sylvia Kaul in den Mutterschutz verabschiedet worden, und zum anderen hat Julia Lüthje, angehende Meisterin, deren Stelle übernommen. Das bedeutet aber nicht, dass Sylvia Kaul das Unternehmen für immer verlässt, denn nach der Babypause wird die beliebte Mitarbeiterin wieder zurückkommen und das Team um Jörg Imgenberg, Meisterin Britta Jadozi und Julia Lüthje verstärken. Und wenn Not am Mann ist, ist Hündin Fina ja auch noch da.

KVB: Erfolg bei den Kunden und im wirtschaftlichen Ergebnis Die nach wie vor große Nachfrage bei den Kunden belegt ein >>>>>

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Bilder-Bogen Promotion außerordentlich zufriedenstellendes Ergebnis im Wirtschaftsjahr 2007 für die Kölner Verkehrsbetriebe AG: Mit 252 Millionen Fahrten wurde erneut ein absoluter Fahrgast-Rekord erreicht. Obwohl sich seit Jahren die Fahrgast-Zahlen auf hohem Niveau bewegen, ist dies ein weiterer Zuwachs um 2,5 Prozent (Vorjahr: 245,5 Millionen Fahrgäste). Seit mehr als zwanzig Jahren steigen die Fahrgast-Zahlen bei den KVB kontinuierlich an. Zwischen 1987 und 2007 erhöhte sich das Fahrgast-Aufkommen um 54 Prozent oder 88 Millionen Fahrten. Dabei ist der Fahrgast-Zuwachs in Köln im letzten Jahr höher als bei den im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zusammen geschlossenen Gesellschaften, wo im Durchschnitt 0,4 Prozent Zuwachs zu verzeichnen sind, und auch höher als im gesamten Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS), wo die Fahrgast-Zahlen – einschließlich der KVB-Kunden – um 2,2 Prozent auf insgesamt 484 Millionen Fahrgäste anstiegen. Mit den steigenden Fahrgast-Zahlen konnten auch die Fahrgelderlöse um 8,1 Prozent gesteigert werden, und zwar auf 155,6 Euro,

Vorjahr 143,9 Millionen Euro. Das neue Mobilitäts-Ticket trug mit 8,5 Millionen Euro dazu bei. Insgesamt stiegen die Erlöse um 6,4 Prozent von 177,2 auf 188,6 Millionen Euro. Dabei konnten die Kosten des Nahverkehrs im VRS zu 47 Prozent aus den Tikket-Verkäufen gedeckt werden. Es wird angestrebt, bis 2009 eine Deckung von 50 Prozent zu erreichen. Das Investitionsniveau war im Jahr 2007 ähnlich hoch wie in den Vorjahren: mit 184,8 Millionen Euro wurde wieder eine erhebliche Summe in die Zukunftssicherung der KVB und die weitere Attraktivierung des Angebots investiert. Größtes Einzelprojekt war wie in den Vorjahren der Bau der Nord-Süd-Stadtbahn mit einem Volumen von 126,8 Millionen Euro. Wesentliche Investitionen betrafen auch mit 10,2 Millionen Euro die Umrüstung der Linie 12 in Zollstock, 13,6 Millionen Euro für die Beschaffung von 27 der insgesamt 69 neuen Niederflur-Stadtbahnwagen sowie fünf Millionen Euro für weitere 15 niederflurige Gelenk-Omnibusse. Auf erneute Strecken- und Haltestellen-Baumaßnahmen entfielen zwölf Millionen Euro.

Wolfgang Göddertz stellte bei Alius aus Der bekannte Metallbildhauer Wolfgang Göddertz aus Pulheim stellte im Juni einige seiner kleineren Exponate in der Goldschmiede Alius aus. Seit mehr als 30 Jahren ist der Künstler weltweit unterwegs, um Plätze und Gärten, Golfanlagen und öffentliche Gebäude mit seinen Skulpturen auszustatten.

In Köln beispielsweise ist es der Brunnen auf dem Ebertplatz, den Wolfgang Göddertz bereits vor 31 Jahren installierte. In der Goldschmiede Alius konnten die Besucher der Ausstellung kleinere Kunstwerke „für zu Haus“ bewundern. Mehr Informationen findet man unter www. goeddertz-skulptur.de.

Hans-Jürgen Alius und Wolfgang Göddertz vor den Metallskulpturen. (haf)

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Traumhaft schön mit Hochleistungstechnik – Zuffenhausen at it’s best: Der neue Porsche Carrera betört nicht nur die Porsche-Fans. Foto: Porsche

Porsche-Zentrum: Neues Carrera-Glanzstück Im Porsche Zentrum Köln auf der Fröbelstraße ist demnächst der neue Porsche Carrera 911 zu bewundern. Das neue Glanzstück der Schwaben besitzt die bewährten alten Traditionsmerkmale der 911er Generation, jedoch haben die Porsche Ingenieure der neuen Straßenkönigin noch einmal einen enormen Leistungsschub und ein unvergleichliches Design aufgedrückt. Ein Verbrauch von 9,8 Litern pro 100 Kilometern beim Carrera mit PDK-Getriebe, sowie eine Leistungssteigerung von 20 Pferdestärken, was eine Gesamtpower von 345 PS aufbringt, sprechen wohl für sich selbst. Auch der Carrera S hat um 30 PS zugelegt und kommt jetzt auf stolze 385 Pferdestärken und hat einen Verbrauch von 10,2 Litern mit PDKGetriebe. Durch Sechs -ZylinderBoxermotoren, elegantes Leder im Innenraum, sowie die alt/ neuen Rundscheinwerfer lassen beim neuen Prunkstück der Porsche Familie kaum mehr Kritik anfallen. Ob man per Knopfdruck auf supersportlich umschalten

möchte oder einfach nur die Haare in der Cabriolet Version flattern lassen will – die neue Porsche Generation bietet mehr denn je. Ab dem 5. Juli kann das deutsche Sportwagenjuwel dann im Porsche Zentrum in Ehrenfeld bestaunt werden. (USCH).

Küchenprodukte der Spitzenklasse jetzt exklusiv bei Delikatessen Johannes Wagner Wer hochwertige Lebensmittel, wie die von Delikatessen Wagner, in der Küche verwendet, der legt auch großen Wert auf entsprechende Kochgeräte. Seit Juni kann man daher das Sortiment des französischen Herstellers Le Creuset und Messer des deutschen Herstellers Dick im Laden auf der Hauptstraße erstehen. Die gelernte Köchin Nadine Wagner hat dafür gesorgt, dass die Küchenutensilien der Profis nun im Schaufenster angeboten werden können. Le Creuset ist eine der berühmtesten Marken für Kochgeschirr aus Guss, die es in verschiedenen

Als Köchin empfiehlt Nadine Wagner Produkte von Le Creuset und F. Dick. (haf)

emaillierten Ausführungen gibt. In jedem französischen Haushalt wird täglich damit gekocht und die Franzosen wissen genau, warum. In keinem anderen Topf ist die Hitzeverteilung so gleichmäßig möglich, wie in den Gusstöpfen von Le Creuset. Und dies gilt genauso für die Bräter, Pfannen, kleinen Saucentöpfchen, Auflaufformen und die berühmten Crêpepfannen. Le Creuset ist für alle Herdarten geeignet, ob Gas, Keramikfelder, Induktion oder Elektroplattenherde. Die zweite Marke der Kochprofis betrifft Spitzenprodukte aus dem Messerbereich. Schneidwerkzeuge der Firma Dick aus dem schwäbischen Ort Deizisau gibt nun schon seit mehr als 225 Jahren. Fast alle renommierten Köche bereiten ihre Gerichte mit Messern von Dick zu. Die Messer sind klassisch geschmiedet, perfekt geschliffen und zeichnen sich durch lange Lebensdauer und ergonomisches Design aus. Wer etwas auf sich hält, bestückt

seine Küche mit Messern von Dick.

Neuer Passat CC bei Bauer in Wesseling-Nord Große Premierenstimmung im Autohaus Bauer in WesselingNord. Im Juni hatte der lang erwartete neue Passat CC seinen ersten Auftritt vor Publikum und die Besucher waren hellauf begeistert. Das atemberaubende Design und die Dynamik des viertürigen Coupés überzeugten sofort und die zahlreichen technischen Neuerungen, vom aktiven Spurhaltesystem „Lane Assist“ bis zur adaptiven Fahrwerksregelung „DCC“ lassen auch die Herzen der Technikfreaks höher schlagen. Volkswagen bietet den Passat CC ausschließlich mit hochmodernen Direkteinspritzern an. Den Einstieg markiert ein TSI-Motor mit 118 kW (160 PS). In der nächsten Leistungsstufe kommt ein 147 kW (200 PS) starker TSI >>>>>

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Bilder-Bogen Promotion Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungs-Gesetz NRW beantragt und zur Verlängerung ihrer Übungsleiter-Lizenz angerechnet werden.

Elegant und sportlich zugleich wirkt der neue VW Passat CC im Autohaus Bauer. (haf)

zum Einsatz, der mit guten Drehmoment- und Verbrauchswerten glänzt. Als stärkster Benziner hat Volkswagen für den Passat CC einen 3,6 Liter Sechszylinder mit 220 kW (300 PS) im Angebot, der serienmäßig mit dem permanenten Allradantrieb 4Motion ausgestattet ist. Geschaltet wird diese Version über das automatische Doppelkupplungsgetriebe DSG. Zur Markteinführung wird es den Passat CC auch mit einem sparsamen und gleichzeitig drehmomentstarken TDI-Motor geben. Der Common-Rail-Diesel leistet 103 kW (140 PS) und im Spätsommer wird die Motorenpalette um ein TDI-Aggregat mit 125 kW (170 PS) erweitert.

Geistige und körperliche Beweglichkeit im Alter Ein Seminar zur Qualifizierung für Mitarbeiter in der Altenarbeit, Multiplikatoren und Übungsleiter

im Seniorensport zum Mitmachen und Weitergeben bietet das katholisch-soziale Institut in Bad Honnef im September an. Sie sind haupt- oder ehrenamtlich in der Seniorenarbeit in ihrer Pfarrgemeinde, im Sportverein mit Seniorensportangeboten oder bei anderen Senioren-Einrichtungen tätig? Sie suchen neue Inputs für ihre Arbeit mit Älteren? Sie möchten die Verknüpfung von Gehirntraining mit körperlicher Aktivität kennen und weitergeben lernen? Dann sind sie in diesem Seminar genau richtig!

Event von „Audi powers Köln“. In den Räumen von bulthaup Marienburg wurde gezaubert. Die Star-Köche Horst Lichter, Stefan Wirtz und Sommelier Christian Frens verwandeln das Küchenstudio in eine hochkarätige Kochwerkstatt für 80 exklusive Gäste. Der Empfang bei strahlendem Sonnenschein, untermalt von wunderbarer Live Musik, galt dem Sahnehäubchen: dem Audi A3 Cabriolet.

Geleitet wird das Seminar von Ernst Rudolf Bins (Gehirntrainer) und Daniela Otto (Sportwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Alterssport). Das KSI ist in der Selhofer Straße 21 in Bad Honnef, Ansprechpartner ist Walter Boscheinen, Telefon 02224/955 125. Termin und Kosten: 8. bis 10. September, Teilnahmebeitrag 120.00 Euro. Weitere Informationen, auch zu anderen Bildungsangeboten, im Internet unter www.ksi.de.

Audi hat es geschafft, die Faszination von besonderen Momenten immer wieder neu aufleben zu lassen und dadurch unvergesslich zu machen, so verlief der Abend in verschiedenen Etagen.

„Audi powers Köln“: Design & Genuss in der Marienburg

Mit Professionalität leitet Sommelier Christian Frens die Wein, Duft und Aroma Schule, Stefan Wirtz begleitete die geladenen

Begeisterung und Leidenschaft verbinden Menschen und schaffen bleibende Erinnerungen. So auch bei dem hochkarätigen

Die Akteure des Abends: von links Stefan Wirtz, Christian Frens, Uwe Hagen, Horst Lichter und Günter Höfer. Foto: Audi.

Die Inhalte sind aktiv und lebendig gestaltet und zum erfolgreichen Weitergeben aufbereitet. Sie werden in vielfältigen Methoden, angepasst an die TeilnehmendenBedürfnisse, angeboten. Passend zu den Seminarinhalten und Übungsanleitungen erhalten Sie ebenso eine qualifizierte Teilnahme-Bescheinigung. Das Seminar kann bei ihrem Arbeitgeber als

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MÜLLER

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Gäste im Triathlon von Spargel zu lackierten Jakobsmuscheln und Horst Lichter zeigte den Hochgenuss Rumpsteak am gebuttertem Püree. Beim Abschluss mit Mokka-Muffins waren sich die Gäste einig: So rund und schön wie Audi, war auch dieser Abend zum Sommer(USCH). anfang.

„HWHN“: Bilder von Michaela Odekerken Bilder von Michaela Odekerken sind in diesem Sommer in de Büroräumen der Rechtsanwälte, Wirtschaftprüfer und Steuerberater-Partnerschaft von „Hecker, Werner, Himmelreich und Nakken“ im Rhein-Carrè in Rodenkirchen, Barbarastraße 11 bis 13 zu sehen. Wer die sehenswerte Ausstellung besuchen will, ist während der normalen BüroÖffnungszeiten gerne eingeladen, man sollte sich aber nach Möglichkeit unter der Rufnummer 0221/ vorher anmelden. Auf der Vernissage führte Christina zu Mecklenburg die zahlreichen Besucher in die Ausstellung ein. Die Bonner Galeristin erklärte, dass sich die Malerin Michaela Odekerken in ihrem aktiven Ausstellungsleben vor wenigen Jahren ein Motto gewählt habe, dass innerhalb ihrer konsequenten Weiterentwicklung eigentlich bis heute seine Gültigkeit nicht eingebüßt habe: „Chriffren der verschiedenen Kulturkreise“ „Dass wir auch hier mit einem verschlüsselten Bilderuniversum konfrontiert werden, verdeutlichen zunächst einmal jene Zeichen, Kürzel, güldene Lettern und Omen, die ein jedes Acrylgemälde an seiner Peripherie zur Schau trägt. Vielleicht sind die literarischen oder letterarischen Bildkommentare vorerst das augenfälligste Rätsel oder Geheimnis, das uns in dieser niveauvollen Schau begegnet“.

Bei der Ausstellungseröffnung. Von links Christina zu Mecklenburg, Christoph Hillebrand und Michaela Odekerken. Foto: Thielen.

allseits bekannten „ I Ging, das Buch der Wandlungen“, gewisser maßen ein existenzieller Ratgeber. Christina zu Mecklenburg weiter: „Diese Bildfußnoten scheinen hier und jetzt eine geheime Hommage an diesen Schauplatz zu soufflieren, kreist hier der Alltag doch um das Lesen, Deuten von Schicksalen, um die Herausforderung, Auswege und Lösungswege aus kritischen Situationen zu finden. Werkimmanent gesehen, spiegeln die chinesischen Schriftzüge jene Grazilität, Noblesse, Geschmei-

digkeit und Eleganz einen markanten Wesenszug dieses Bilderensembles!“

Vierlinden feierte Grillfest und unterstützt Gymnasiastinnen Zu einem Grillfest hatte der Biosupermarkt Vierlinden in Hochkirchen eingeladen und der Grill am umgebauten Feuerwehroldie war stets von hungrigen Besuchern umlagert. Natürlich gab es nur Bioqualität vom Rost und die Metzger von Vierlinden hatten

Grillfest mit Feuerwehrauto und Arbeiten für einen guten Zweck waren im Juni Themen bei Vierlinden in Hochkirchen. (haf)

sich mächtig ins Zeug gelegt. Zum Sommerbeginn werden auch viele wieder zuhause grillen und denken dabei immer öfters über biologisch hochwertiges Grillgut nach. Die Fleischabteilung bei Vierlinden bietet hochwertigste Qualitäten an Lamm, Kalb, Rind und Schwein und erfüllt auch Sonderwünsche. Man kann Spieße bekommen oder sich sein Grillfleisch marinieren lassen. Bei allem stehen die ökologische Tierhaltung und der regionale Einkauf im Vordergrund. Ebenfalls im Juni unterstützte der Vierlinden Biosupermarkt die Aktion Tagwerk, bei der Schüler des Rodenkirchener Gymnasi>>>>>

Jenseits von fernöstlicher Vorbildung könne man auf dieser Ebene bereits Methoden heraus destillieren, die generell eine tragende Rolle spielten: als da wäre die Affinität zum linearen Schwung, eine, jene auf Anhieb sitzende Geste, die der Kunst der Kalligraphie eigen ist; die auf präzise gestuften Linienpaaren basierende Orakel des möglicherweise 43


Bilder-Bogen Promotion blümchen“ am Rodenkirchener Maternusplatz auf. Zwischen Schnittblumen, Topfpflanzen und geschmackvollem Zubehör tummeln sich bunte Vögel aus Draht, Gips, Holz und Farbe: geschaffen im Rahmen eines Kunstprojektes der vier Klassen der Anne-FrankGrundschule in Hochkirchen. Die Machart der Vögel ist ebenso einfach wie genial. Als Grundlage nimmt man einen Kleiderbügel, wie er in jeder Reinigung hundertfach vorkommt, bringt ihn mit Blumendraht in die richtige Form und formt aus Holz und Gips den Körper, der zum Schluss bemalt wird.

Sommerparty und Premiere des Honda Accord im Brühler Autohaus Karlsohn. (haf)

ums einen Tag lang für ein Afrikaprojekt arbeiten. Isabel Moser und Christina Rosendahl aus der 7a hatten sich für den Vierlinden-Markt entschieden, füllten die Regale auf und kümmerten sich insbesondere um die Drogerieabteilung. Den Lohn für einen Tag Arbeit spendeten sie dann der Aktion Tagwerk.

Sommerfest im Autohaus Karlsohn in Brühl Mit einem großen Sommerfest, bei dem es neben Grillfleisch und kühlen Getränken auch eine Hüpfburg für die Kinder gab, feierte Autohaus Karlsohn die Premiere des brandneuen Honda Accord. Der neue große Honda im sportlich-eleganten Design vereint in diesem Segment eine bislang einzigartige Kombination von Sicherheitsfeatures: Aktiver Spurhalteassistent (LKAS), präventives Fahrerassistenzsystem (CMBS) und adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC). Außer-

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dem erfüllen alle Motoren jetzt schon die zukünftige Euro 5 Emissionsgrenzwerte. Neu ist auch der 2,2 Liter i-DTEC Dieselmotors mit 150 PS und 350 Nm, effizienter und leistungsstärker wurden die 2,0 und 2,4 Liter i-VTEC Benzinmotoren mit 156 bzw. 201 PS. Durch die Kombination dieser Kernwerte dokumentiert Honda mit den neuen Modellen Accord und Accord Tourer erneut seinen Anspruch als ernstzunehmende Alternative im D-Segment. Der sportlich-elegante Charakter des neuen Accord ist geprägt von einer im Vergleich mit dem Vorgänger deutlich breiteren und etwas flacheren Karosserie. Die markant ausgeprägten Radläufe betonen die stattliche Spurweite. Durch seine straffe, athletische Form und insbesondere seine imposant gestaltete Frontpartie ist der neue Accord unverwechselbar. Und auf den ersten Blick als Honda zu erkennen.

Gänseblümchen: Vögel aus Draht, Gips, Holz und Farbe Mit einer außergewöhnlichen Dekoration wartet zur Zeit das Floristik-Fachgeschäft „Gänse-

Wie kommt die „bunte Vogelschau“ ausgerechnet ins „Gänseblümchen“? Inhaberin Petra Ferling-Ebert hat den Blumendraht spendiert, nachdem sie von ihrem Neffen Tim Poss von der Aktion gehört hatte. Dessen Vogel hat natürlich einen Ehrenplatz in Tantes Blumenladen bekommen. Die bunten Vögel der Grundschüler sind übrigens noch bis Ende des Monats am Maternusplatz zu bewundern.

Bunte Vögel von Grundschulkindern sind zur Zeit im Schaufenster vom „Gänseblümchen“ ausgestellt. Foto: Thielen.


Nach 18-monatiger Bauzeit ist die Fährhaus-Terrasse wieder uneingeschränkt für Gäste geöffnet

Lange Durststrecke für Gastronom und Verein s war eine lange Durststrecke für Gastronomen und Vereine am Rodenkirchener Leinpfad. Der Bau der Hochwasserschutzmauer, zunächst mal für ein halbes Jahr prognostiziert, dauerte drei mal so lang. Wenn jetzt die Kanalbauarbeiten abgeschlossen sind, läuft alles wieder normal. Beziehungsweise: Der Vorstand des Kölner Yacht-Clubs hat in Gesprächen mit den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB) erreicht, das die Kanalbauarbeiten rund ums „Kapellchen“ erst im Herbst fertig gestellt werden. Schatzmeisterin Gisela Trossen bringt es auf den Punkt: „Ein weiterer Sommer auf einer Baustelle hätte kein Gastronom überstanden!“

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Sogar die Baugeräte verschwinden während des Sommers. „Der Zugang zu Rodenkirchen von der Rheinseite her muss wieder einladend sein“, so Gisela Trossen. „Das kommt schließlich auch den anderen Gastronomiebetrieben am Leinpfad zugute!“ Der Kölner Yacht-Club und auch der Gastronom Stergios Liolidis haben tief in die Tasche greifen müssen. Die Terrasse wurde mit versenkbaren Glasscheiben und einer Markise gegen Wind und Regen versehen. Die Küche wurde komplett saniert, die Terrasse neu möbliert, zur Zeit wird als vorerst letzte Maßnahme die ToilettenAnlage erneuert. Es macht also wieder Spaß, im Fährhaus einzukehren.Nachdem der Bau der

Wieder sehr ansehnlich ist der Blick auf das „Fährhaus“ des Kölner Yacht-Clubs vom „KölnTourist“-Steiger aus. Foto: Thielen

Schutzmauer also (fast) überstanden ist, will der Verein wieder offensiv werden. Mit einem großen Sommerfest wird den Vereinsmitgliedern, befreundeten Vereinen und auch

den Verantwortlichen von StEB und Stadt erst einmal gedankt. Dann veranstaltet der Club, zu dessen Vorstand neben der Schatzmeisterin noch Olaf Krings als Präsident sowie die

Stellvertreter Dr. Margarete Liesegang, Hans-Martin Burgwinkel und Holger Vogt angehören, im September den 25. „KölnCup“ auf dem Ijsselmeer vor Enkhuizen. Dieses Jahr werden an zwei Tagen insgesamt vier Wettfahrten gesegelt. Der „Köln-Cup“ ist in diesem Jahr die dritte Regatta zum Westdeutschen ORC-Cup. Für die Mitglieder des KYC gilt es wieder, den Clubmeister zu bestimmen und natürlich auch den Stadtmeister für alle Skipper mit Wohnsitz in Köln. Überhaupt hat der Club einen großen Schritt in Richtung Nachwuchsförderung getan: die SegelAusbildung, die bisher von einer Kölner Segelschule getätigt wurde, findet jetzt im Club selbst statt. Außerdem gehen jeden Mittwoch um 18 Uhr die Motorboote und Segelboote des Vereins, die am Bootshaus Rodenkirchen liegen, zur Ausfahrt nach Porz an den Start, mit anschließendem „Klönschnack“ in den Clubräumen. Jeden Donnerstag um 20 Uhr ist Clubabend. Schatzmeisterin Gisela Trossen: „Bei uns sind Gäste willkommen!” Wer sich über den Verein und seine Möglichkeiten informieren will, ruft einfach unter der Rufnummer 0221/39 25 75 im Sekretariat an. Infos auch unter www. koelneryachtclub.de. 45


Hallo, Grüezi und Servus

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5 Uns haben Sie gefallen, die Rodenkirchener Sommertage. Zwar war es am Samstag recht kühl, und ein kräftiger Gewitterschauer am späten Nachmittag bremste die aufkommende Stimmung doch recht drastisch, dafür war der Sonntag sehr schön, die Stimmung sehr gut und auch viele Leute unterwegs. Positiv fiel auf, dass sich wieder eine Rekordzahl an Rodenkirchener Teilnehmern am Fest beteiligte. Trotzdem wundert man sich über die große Zahl derer, die sich nicht beteiligen. Wie es geht, zeigten zwölf Gewerbetreibende aus der Wilhelmstraße von Fahrradhändler über den Bilderbogen bis zum Schuhmacher-Meister, die mit einem Gemeinschaftsstand dabei waren und nicht nur die Festbesucher informierten und Ihnen viel Spaß bereiteten, sondern auch selbst viel Spaß hatten. Beste Werbung für sich und ihre Tanzschule machten Constanze und Georg Stallnig-Nierhaus, die mit ihrer seit gut einem Jahr auf der Bonner Straße bestehenden Tanzschule beim Fest sehr präsent waren. Der Tanzlerer demonstrierte eindrucksvoll, wie gut er mit Kindern umgehen kann, und der gemeinsame „Wiener Walzer“ auf den Straßen und Plätzen Rodenkirchens war einfach Klasse. Ein Bank sind auch immer die Verantwortlichen des Turn-Verein Rodenkirchen mit ihrer Vorsitzenden Iris Januszewski, die für ein tolles Kinderprogramm sorgten. Ein Lob auch den Veranstaltern

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– bis zum nächsten Jahr!

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6 Sarah Luca und Ralf Duschat für ein schönes Bühnenprogramm von Blasmusik bis Pop. Noch ein Wort zu unserem „Luftballon-Weitflugwettbewerb“: Rund dreißig Karten sind bisher zurück gekommen. Und zwar aus zwei verschiedenen Richtungen: an einem Tag gab es wohl einen kräftigen Südwest-Wind, der die Ballons nach Niedersachsen trieb, am zweiten Tag einen kräftigen Westwind, der die Ballons bis tief nach Thüringen führte. Der Wettbewerb dauert noch bis zum 20. Juli, im August-Heft werden wir die Sieger-Kinder veröffentlichen. Zu den Bildern: auf der linken Seite sehen wir „Sternensänger“ Nic, der sich zur Verstärkung ein kleines Sternchen auf die Bühne geholt hatte (1), dann die originellen Südstadt-Brausen (2) mit ihrer Sponsorin, der Aktionsgemeinschafts-Vorsitzenden Monika Czekalla, dann die Band „Mister Jay Dee & the juicy Souls“ (3), deren Sänger Jörg Dahmen demnächst die „Alte Post“ in Weiß eröffnet. Rechts sehen wir die siegreiche Fußball-Mannschaft (4) bei der Siegerehrung, schließlich Tanzlehrer Georg Stallnig-Nierhaus, wie er an der Rheingalerie mit Kinder arbeitet (5) und den „Wiener Walzer“ auf Rodenkirchens Straßen (6). Am KBB-Stand herrschte Arbeitsteilung; die „Großen” päparierten voll konzentriert die Ballons, der Nachwuchs freute sich auf deren Start (7). Alle Fotos: Thielen. 47


Rodenkirchener Veranstaltungskalender bis zum 16. August: „Nix, nix, nix“ – Installation im Skulpturengarten der Familie Katzenberg in Weiß, Weißer Hauptstraße des Künstlers MiegL, zu sehen freitags von 15 bis 19 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 0178/6928358.

bis Ende Oktober Ausstellung im Skulpturengarten von Helga Neef in Sürth, Carl-von-Linde-Straße 4. Geöffnet freitags, samstags, sonn- und feiertags von 13 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung unter Telefon 02236/69681.

bis Ende Oktober „Mensch und Natur“ Ausstellung in der Reihe „Kunst im CAZ“ im Lichthof des CaritasAltenzentrums in Rodenkirchen, Brückenstraße 21. Zu sehen sind Werke von Johanna SiegbergKienast und Cornelia Weck.

Samstag, 5. Juli, ab 11 Uhr Fußballturnier mit Immendorfer Ortsvereinen und befreundeten Karnevals-Gesellschaften der Immendorfer KarnevalsGesellschaft (IKB) auf dem Bolzplatz in Immendorf.

kristall, Rosenquarz und Amethyst“. Erfahrungen und Inspirationenn im „Sternenlicht“, Kirchstraße 11. Voranmeldung unter der Rufnummer 0177-889 3641. Auch am Donnerstag, 10. Juli, 19.30 bis 20.30 Uhr. Weitere Termine hängen im Ladenlokal aus.

Samstag, 12. Juli, ab 18 Uhr „Kölner Stadtachter“ im Rahmen der „Kölner Lichter“ mit der Bootsregatta mit acht Achtern aus NRW, England und den Niederlanden, Schiffs-Konvoi und abschließendem Riesen-Feuerwerk vor Kölner Kulisse und Strandparty auf und vor dem Geländes des Kölner Ruder-Vereins von 1877 in Rodenkirchen, Barbarastraße.

Samstag, 12. Juli, ab 19 Uhr Beachparty am Rheinkilometer 681 vor Campingplatz und „Haus Berger“ mit Live-Übertragung der Kölner Lichter auf Großbild-Leinwand direkt am Sandstrand, Partystimmung mit dem beliebten DJ „Wollie“ und der bekannten Kölner Band „Body Lotion“.

Samstag, 12. Juli, 20 Uhr Samstag, 5. Juli, 12 Uhr Öffnungstag im Kölner Festungsmuseum, dem Zwischenwerk VIIIb in Rodenkirchen an der Militärringstraße, Ecke Heinrich-Lübke-Ufer, mit kostenlosen Führungen um 12, 14 und 16 Uhr. Veranstalter: Crifa Köln, Info auch unter www.crifa.de.

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Konzert mit Curtis Stigers, Saxophon und Gesang, im Alten Pfandhaus in der Südstadt, Kartäuserwall 20, mit Cliff Schmitt, Bass, Keith Hall, Drums, Matthew Fries, Piano und jon Sneider, Trompete. Vorverkauf 25 Euro plus Gebühren, Abendkasse 32 Euro.

Sonntag, 6. Juli, ab 9 Uhr

Dienstag, 15. Juli, 19.15 Uhr

20. Rheinbogenlauf der Leichtathletik-Abteilung des TSV Weiß mit Kinder- und Schülerlauf, Fünf-Kilometer-Jedermannlauf inklusive Walking und dem Hauptlauf über zehn Kilometer mit DLV-anerkanntem Streckenprotokoll. Start und Ziel am Vereinsheim des TSV Weiß „Am Damm“. Info Telefon 02233/23906 oder www. TSVWeiss.de.

Preis-Skat mit dem 1. SkatClub Rodenkirchen „HerzDame“ im Sälchen der Gaststätte „Zur alten Post“ in Rodenkirchen, Hauptstraße 116. Startgeld sieben Euro, Dauer circa 150 Minuten, jeder kann mitmachen, keine Anmeldung erforderlich, Preise für die beiden Erstplatzierten, zur Zeit übrigens jeden Dienstag, Info Wolfgang Kailing, Telefon 0221/308-24628.

Dienstag, 8. Juli, 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Samstag, 19. Juli, ab 13 Uhr

„Was sagen mir die Steine! Glaube – Selbstglaube - Berg-

Großes Fußballturnier auf Kleinfeld der Freizeit-Mann-


Termine und Veranstaltungen senden Sie bitte per Brief, Fax oder E-Mail an den Kölner Bilder-Bogen, Postfach 50 19 06 in 50979 Köln, redaktion@bilderbogen.de. schaft „Schwemmbotze“ auf dem Fußballplatz des TSV Weiß, Am Damm. Mit Sport, Geselligkeit, Unterhaltung für Jung und Alt, einem kulinarischen Angebot in fester und flüssiger Form sowie einer „Players-Party“ für alle nach der Siegerehrung ab 18 Uhr.

Sonntag, 20. Juli, bis 19 Uhr

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Ausstellungseröffnung der zweiten Ausstellung in diesem Jahr im Skulpturengarten von Helga Nee in Sürth, Carl-vonLinde-Straße 4, wie immer mit Streuselkuchen und Rioja. Bis zum 12. Oktober werden Werke von Ulrich Barnickel, Josep Canals, Malgorzata Chodakowska, Ulrich Kuhlmann, Patrizia Marchese und Ren Rong gezeigt. Geöffnet freitags, samstags, sonn und feiertags von 13 bis 19 Uhr oder unter telefonischer Vereinbarung unter 02236/69681.

Samstag, 26. Juli, 13 Uhr Sommerfest in der Begegnungsstätte „Keltershof“ in Sürth, Zum Keltershof 24-26, mit Live-Musik, Tombola, Flohmarkt, Kaffee und Kuchen, Salatbuffet, Reibekuchen, Gegrilltem, Kölsch vom Fass und alkoholfreien Getränken. Stargast: Ludwig Sebus, Eintritt frei.

haus“ in Rodenkirchen, Steinstraße. Info unter Telefon 0221/39 25 75 oder www.koelner-yachtclub.de.

Donnerstag, 7. August, 10 Uhr Wöchentliches Treffen der Senioren-Fahrrad-Gruppe des TV Rodenkirchen am Fahrradständer der Haltestelle der Linie 16 am Heinrich-Lübke-Ufer zur Ausfahrt. Gäste herzlich willkommen. Wer sich einmal informieren will: Telefon 0221/35 11 64, Erwin Kremer.

Freitag, 8.August, ab 17 Uhr „Ganz Rondorf spielt Fußball“ - 25. Auflage des beliebten Freizeitturniers für Hobby-Kicker auf dem Fußballplatz des SC Rondorf an der Pastoratsstraße. Auch Samstag, 9. August, ab 13 Uhr.

Sonntag, 10. August, 11 bis 17 Uhr Tag der Offenen Tür in Finkens Garten in Rodenkirchen, Friedrich-Ebert-Straße 49 mit vielen Attraktionen für kleine und große Besucher.

Samstag, 16. August, 11 bis 18 Uhr Oldie-Festival „The Rocking Fifties“ (Die 50er Jahre) am

Schokoladenmuseum in Köln, mit Rock’n Roll Live mit „Johnny and the Roccos“, „The Rokking Roosters“, „The Downhomers“ und Diskjockey Lucky Shooter, Oldtimern und einem 50er-Jahre-Markt mit Petticoats, Jukeboxes und Nierentischen

(auch am Sonntag, 17.August, 11 bis 18 Uhr), Eintritt frei.

Samstag, 16. August, ab 14.30 Uhr Großes Sommerfest „10 Jahre Caritas-Altenzentrum St. Maternus“ in Rodenkirchen, >>>>>

Samstag, 2. August, 12 Uhr Öffnungstag im Kölner Festungsmuseum, dem Zwischenwerk VIIIb in Rodenkirchen an der Militärringstraße, Ecke Heinrich-Lübke-Ufer, mit kostenlosen Führungen um 12, 14 und 16 Uhr. Veranstalter: Crifa Köln, Info auch unter www.crifa.de.

Samstag, 2. August, 18 Uhr Sommerfest der „Knobelbröder“ auf dem Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde Rodenkirchen, Sürther Straße 34.

Samstag, 2. August, 19.30 Uhr Großes Sommerfest des Kölner Yachtclubs anlässlich der Fertigstellung der Hochwasserschutzmaßnahmen am „Fähr49


Brückenstraße 21, mit Eröffnung durch Caritas-Direktor Pfarrer Franz Decker, dem AkkordeonOrchester der Musikschule Zöllner, großer Tombola, den besonders charmanten „Playbacks“, dem Polizeichor Köln und der musikalischen Begleitung von Franz Reichert. Gesamte Moderation: Ludwig Sebus.

Sonntag, 17. August, 13 bis 19 Uhr „Zwischenspiel“ im Skulpturengarten von Helga Neef in Sürth, Carl-von-Linde-Straße 4. Heute werden zusätzlich Bronzen von Karel Zijlstra präsentiert. Der Künstler ist anwesend.

Samstag, 23. August, 16 Uhr Sommerfest des Fördervereins für die Stadtteilbibliothek in Rodenkirchen, „Literamus“, in eben dieser Stadtteilbibliothek in der Schillingsrotter Straße 23 mit schönem Buffet und der Musik von „Sakko Colonia“. Eintritt frei.

Freitag, 29. August, 15.30 Uhr Der Turn-Verein Rodenkirchen lädt zur Stadtführung durch das Hansaviertel mit Besichtigung geschichtsträchtiger Bauten vom Klingelpütz bis nach St. Gereon und abschließendem Kölsch in der Gaststätte „Jan von Werth“. Treffpunkt am Saturn, Preis pro Person 12 Euro, schriftliche Anmeldung per Fax (02236/872 866 oder per Mail nc-januszdi@netcologne.de.

Freitag, 29. August, 20 Uhr „Blue:notes“ im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6, mit dem Afro-Jazz-FunkEnsemble „Terrence Ngassa“. Eintritt zwölf Euro, Vorverkauf im Bistro.

Samstag, 30 August, 10 Uhr

Sommerfest auf dem Hof der Bäckerei Breuer mit der Weißer Karnevals-Gesellschaft „Kapelle Jonge“, Hauptstraße 46.

„Rodenkirchen erinnert sich“ – Kleiner Rundgang durch das alte Rodenkirchen von der Autobahnbrücke (Treffpunkt) über den Leinpfad bis zum Auenviertel. Mit Dr. Cornelius Steckner und interessierten Alt- und Neubürgern von Rodenkirchen.

Montag, 25. August, 17 Uhr

Samstag, 30. August, 18 Uhr

Sitzung der Bezirksvertretung im Stadtbezirk Rodenkirchen im großen Sitzungssaal des Bezirksamtes, Hauptstraße 85.

Sommerfest der „Großen Rodenkirchener KarnevalsGesellschaft“ auf dem Hof von Willi Pütz, Sürther Straße 105.

Samstag, 23. August, ab 17 Uhr

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LESERBRIEFE „Für Sie vielleicht, aber für uns nicht!“ Antwort einer Schalterfrau der Post in Rodenkirchen auf die Feststellung einer Kundin „Sie haben ja jetzt über Mittag auf. Das ist aber schön!“

Lieber Bilderbogen, man hört es förmlich, selbst 10.000 Kilometer entfernt hier in Bangkok, wie der fröhliche kölsche Singsang in spitze Gereiztheit umschlägt: „Kunde, du störst!”, „Kunde, du bist an allem schuld!” Typisch deutsch, wird dem Kunden ein schlechtes Gewissen gemacht. Mit einem völlig überflüssigen Kommentar. Was ist das bloß für eine Einstellung zu Dienstleistung und Kundenfreundlichkeit! Mal abgesehen davon, dass die zitierte Schalterfrau vielleicht froh sein sollte, einen Job zu haben. Mitternacht in Bangkok. Im Laden „Bei Otto” zählt die Verkäuferin die Tageseinnahmen. Die Tür ist geschlossen. Da kommt der Wachmann aus dem Dunkel und will mir noch zu meinem Einkauf verhelfen. Ich wehre ab. Schließlich muss einmal Feierabend sein, denke ich, und ich will die Verkäuferin nicht beim Kassemachen noch „erschrecken”. Zwei Wochen später, dieselbe Zeit. Die Tür ist noch offen und die Verkäuferin empfängt mich mit dem freundlichen Satz: „Sie kommen immer so spät.” Typisch deutsch, fühle ich mich sofort „angeklagt" und erkläre ihr „schuldbewusst", dass ich 25 Kilometer entfernt wohne, dass ich gerade aus dem Kino komme und noch auf einen Sprung.... Die junge Frau will das alles gar nicht hören. Ihr Hinweis auf mein „immer so spätes” Kommen ist nämlich keine Anklage, sondern ein Bedauern. Sie glaubt, dass ich immer so lange arbeite oder sonstwie am Einkaufen gehindert bin und hat Mitleid mit mir. Kann sich das jemand in Deutschland vorstellen? Ich sage, dass ich zwei Wochen zuvor auch so spät dagewesen sei, aber an der verschlossenen Tür nicht mehr habe klopfen wollen. Da sagt diese thailändische Verkäuferin, die „Bei Otto” sicher nicht unterbezahlt ist, aber bestimmt nicht mit einer deutschen Fachkraft konkurrieren kann: „Das hätten Sie doch ruhig tun sollen. Sie sind doch der Kunde. Sie bringen doch das Geld.” Wohlgemerkt, das kam aus dem Mund einer Verkäuferin, die bis spät in der Nacht für ihre Kunden da ist. Und nicht etwa aus dem Mund des Inhabers. Zu solchem Personal kann man doch jedem Ladenbesitzer nur gratulieren! In Deutschland ist es aber wohl Mangelware. Mit freundlichen Grüßen: Wolfgang Rollik, Nonthaburi/THAILAND.

Zum Thema: Rodenkirchener Sommertage Das Sommerfest war ja ganz schön und nach Zeitungsberichten ein Erfolg. Leider wohnen diese Reporter nicht in unmittelbarer Nähe der Bühne in der Barbarastraße. Wir im Sommershof hören nur Krach, wenn die Musik oder ein Ansager loslegen. Man kann dann nicht mehr unterscheiden, ob der Schneewalzer oder Heavy Metal gerade dran sind, nur Krach, besonders die tiefen Bässe. Die Flugzeuge, die von Porz über Rodenkirchen starten, hören sich wie leises Gesäusel dagegen an. Auf der Straße sind die gefühlten 130 dB zu laut und nur gehörgeschädigte Jugendliche bleiben in der Nähe. Besonders ärgerlich ist der Krach abends um 21 Uhr, wenn ein Ansager den ungefähr zwanzig Biertrinkern zubrüllt, dass die Stimmung jetzt richtig los gehe. Wenn Sie und ihre Mitveranstalter aber glauben, dass laut gleich besser ist und das beste bieten wollen, sollte die Bühne anderswo platziert werden. Einige Mitbewohner im Sommershof halten den Krach für Körperverletzung und verreisen an dem Wochenende. Irgendein Protest ist sicher aussichtslos, weil Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine Genehmigung für die Veranstaltung haben. Ich meine, mit einer Lautstärke bis höchstens 85 dB, ab der man laut Gewerbeaufsicht Hörschutz tragen muss, könnten alle Zuhörer verstehen, was der Ansager meint, und auch die verschiedenen Musikstücke besser unterscheiden. Die Anwohner wären dann bei geschlossenem Fenster weniger belästigt. Dann könnten auch wir das Sommerfest genießen. Dr. Karl-Heinz Unkelbach, Sommershof, per Mail,


Buchtipp: Der Kölner Dom Wie schwer ist der Dom? Wie viele Quadratmeter Fensterfläche gibt es dort zu bestaunen? Wo ist der Rasierspiegel von Beuys? Wem gehört der Dom eigentlich? Rund fünf Millionen Besucher pro Jahr stellen sich selbst oder einem Domführer Fragen dieser Art. Der Autor und langjährige Domführer Markus Eckstein bietet allen wissbegierigen Dombesuchern mit seinem neuen und umfangreichen Domführer das passende Werkzeug. Er richtet sich sowohl an alle, die den Dom auf eigene Faust erkunden möchten, als auch an diejenigen, die ihre Eindrücke nach einer Führung noch vertiefen möchten. Der Autor führt auf drei Touren außen um die Kathedrale herum, durch

die Schatzkammer und im umfangreichsten Kapitel natürlich durch den Dom. Dabei erzählt er die Geschichte der Kathedrale, gibt Einblicke in die gotische Baukunst und das Denken im Mittelalter. Dabei lässt er auch so manchen berühmten Besucher des Doms zu Wort kommen. Victor Hugo, Heinrich Böll, und viele andere haben über den Dom Reiseberichte, Essays und Gedichte verfasst, die den Dom in verschiedenen Zeitabschnitten widerspiegeln. In der Rubrik „Sagen Sie mal“ beantwortet Markus Eckstein besonders ausgefallene Fragen aus seinen Führungen.

Der Kölner Dom. 96 Seiten mit 96 farbigen Abbildungen und einer Karte. Text: Markus Eckstein, Fotos Peter Rakoczy. ISBN 978-3-7616-2083-0. 9.50 Euro. In allen Buchhandlungen erhältlich. Kleiner Service für die Bilderbogen-Leser: der Bachem-Verlag hat uns drei Bücher zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Wer eins davon gewinnen möchte, schickt bis zum 19. Juli eine Karte an den Bilderbogen-Verlag, Postfach 50 19 06 in 50979 Köln, Stichwort DomFührer, wirft die Karte im Büro in der Wilhelmstraße ein oder schickt eine Mail an www.redaktion@bilderbogen.de. Wir wünscht viel Spaß beim Mitmachen und Gewinnen, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Ein Glossar und eine Zeittafel verschaffen einen zusätzlichen Überblick. Fotografisch unterstützt wird das Buch durch die eindrucksvollen Aufnahmen des Fotografen Csaba Peter Rakoczy.

Inserenten in dieser Ausgabe ÄRZTEHÄUSER, ÄRZTE, SPORT, GESUNDHEIT, ALTENPFLEGE Gesundheitszentrum in Rondorf S. 14 Kardiologische Praxis Rodenkirchen S. 16 Klinik „Links vom Rhein“ S. 4 Maternus-Seniorenwohnanlage S. 18 Medizinischer Fahrdienst Rodenkirchen S. 15 Orthopädie-Schuhtechnik Müller S. 42 St. Antonius-Krankenhaus S. 9 Villavita S. 1 Wiesel-Apotheke S. 32 Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Krauße S. 23 AUTOMOBILE, ZUBEHÖR Autoglas Colonia Autohaus Barthel Autohaus Bauer Autohaus Karlsohn Autoreparatur Müller & Kellig

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Zum Schluss

das nicht reicht, kann im BordRestaurant erlesene Speisen und Top-Getränke zu sich nehmen (gegen Bezahlung). Es gibt keine Platzreservierung, los geht es um 18 Uhr, Ende gegen ein Uhr am Sonntag morgen. Wer sich interessiert: Telefon 0221/88 33 99 oder im Internet unter www.lauenstein-musik.de.

Karten für die Kölner Lichter Der Sommer-Event des Jahres steht diesmal am Samstag, dem 12. Juli in Köln auf dem Programm: die Kölner Lichter. Hunderttausende von Schaulustigen werden vornehmlich die Ufer der Kölner Innenstadt säumen, rund 40.000 haben eine Karten für eines der zahllosen Schiffe ergattern können, die im Konvoi zunächst den Rhein hinauf und dann hinunter fahren, mit dem abschließend Feuerwerk vor bekannt Kölner Kulisse. Sie haben noch nichts geplant für diesen Abend: hier einige Tipps. Restkarten gibt es noch für einige Schiffe, sicher auch noch für den einen oder anderen Tribünenplatz zwischen Deutzer und Hohenzollernbrücke (www. koelner-lichter.de.) Wer in Rodenkirchen bleiben will, kann seine Schritte zum Kölner RuderVerein von 1877 lenken, der ja an diesem Abend nicht nur den „Stadtachter“ veranstaltet, sondern auch zur Strandparty einlädt. Party gibt es auch im „Haus Berger“, und wer es lieber ruhi-

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ger will: Bootshäuser und Terrassen von der „Quetsch“ bis zum Campingplatz reservieren auf Anfrage sicher ein Plätzchen. Doch noch einmal zurück zu den Schiffen. Restkarten gibt es auch noch für ein ganz tolles EventSchiff, die „Ocean Diva“. Für 99 Euro pro Person wird ein tolles Programm geboten. Zusätzlich zu Schiffskonvoi und AbschlussFeuerwerk gibt es noch eine Schlager-Tanz-Gala mit Mary Roos und Michael Holm. Zusätzlich gibt es Fingerfood, und wem

Veranstalter Detlev Lauenstein hat für die Leser des Kölner Bilderbogens zwei mal zwei Karten zur Verfügung gestellt. Wer zwei Karten gewinnen will, schreibt oder mailt bis spätestens Dienstag, 8. Juli, an den Kölner Bilderbogen, Postfach 50 19 06 in 50979 Köln, EMail uteschmidt@bilderbogen.de oder gibt eine Karte mit dem Stichwort „Kölner Lichter“ bei uns im Büro in der Wilhelmstraße 59 ab. Wir wünschen viel Spaß beim Mitmachen, am Abend der „Kölner Lichter“, wo auch immer Sie dabei sind. Die Gewinner werden telefonisch informiert und können sich die Karten dann bei unserer Mitarbeiterin Ute Schmidt in der Redaktion abholen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Worte des Monats „Augenbrauen-Zupfen ist auch nur noch mit Lesebrille möglich!“ Auf einer Geburtstagsrunde nur mit Damen „50plus“ gehört.

„Seid nicht so egoistisch, denkt mehr an mich!“ Spruch einer Schülerin des Irmgardis-Gymnasiums in der diesjährigen Abiturzeitung.

„Häng ihm doch ‘ne Klosett-Stein öm d’r Hals!“ Rodenkirchener Gastronom zu Gast mit auffällig riechendem Hund.


Heft Nr. 592 Kölner Bilderbogen Juli 2008  

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