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NR. 576

März 2007

Menschen, denen Sie in diesem Heft begegnen: Jacky Beumling Uwe Boysen Patricia Cruz Monika Czekalla Martin van Duiven Karin Fröhlich Walter Hüsch Celina Hughes Jörg Kaltwasser Rudi Krapohl Nicola Landgrebe-Thomas Angelika Ottersbach James Smith Claus Wergen.


INHALT

MÄRZ-HEFT

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Voll im Zeitplan liegen die Arbeiten an der Tiefgarage auf dem Maternusplatz. Zur Zeit werden ein Teil der Bodenplatte für den zweiten Bauabschnitt gegossen und die Fundamente gelegt (Foto). Gleichzeitig gehen die Ausschachtungs-Arbeiten weiter, wird nach Kanal, Gas und Wasser auch noch ein Telekom-Schacht umgelegt. Anschließend wird der Kran umgebaut, nicht nur für den zweiten Abschnitt der Tiefgarage, sondern auch für die anschließende Hochbebauung. Hier ist der Bauantrag gestellt, Ende April, Anfang Mai soll auch hier begonnen werden.

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RODENKIRCHEN RODENKIRCHEN

Gemütlicher Abend beim MGV

Aktionsbündnis kämpft um Erhalt des Rodenkirchener Hallenbades – Bürger-Begehren geplant

RONDORF RONDORF Mit der Pfarrgemeinde nach Teneriffa

„Ein gut durchdachtes und zukunftsorientiertes Gegenmodell“

KARNEVAL KARNEVAL

„Mit Menschen Perspektiven schaffen“

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Leserbriefe

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Tennis-Sieg für Gymnasium Rodenkirchen

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Neue Vortragsreihe im Kölner Süden – Rodenkirchener Kanzlei plant weitere Aktivitäten Es gibt wieder „Rodenkirchener Gespräche“ 8a

Herausgeber: Karl-Heinz Thielen Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Helmut Thielen, helmut@thielen-koeln.de Anzeigen: Herbert Hafeneger, Helmut Thielen Ständige Mitarbeiter: Ute Schmidt, uteschmidt@bilderbogen.de Peter Fells, Hanne Spees Mitarbeiter dieser Ausgabe: Engelbert Broich, Dr. Erika-Margarete Müller, Sarah Thielen Vertrieb: Bernd Nahrendorf Sekretariat: Marie-Luise Wißdorf, redaktion@ bilderbogen.de Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte keine Gewähr. „Rodenkirchen – Kölner Bilder-Bogen” wird an Banken, Sparkassen und Einzelhändler verteilt und kann schriftlich beim Verlag bestellt werden. Postbezugspreis: 24 € inkl. MwSt + Porto pro Jahr. Außerdem liegt unser Heft in den meisten Rodenkirchener Arztpraxen, bei vielen Friseuren, in Restaurants und Ämtern zum Lesen und Mitnehmen aus. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 6 vom 1. Januar 2007. Alle Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Verlages und gegen Urheberschutzgebühr weiter verwendet werden. Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98) Konto-Nr. 100 477 2016 Druckvorlagen-Herstellung: grafik+objekt-design Bernd Krefting Mannsfelder Straße 66, 50968 Köln Telefon 0221 - 38 24 88, Telefax 0221 - 820 66 94 e-Mail: nc-Kreftibe@netcologne.de Druck: Ritterbach Medien GmbH Rudolf-Diesel-Straße 5 – 7 · 50226 Frechen Telefon (0 22 34) 18 66-0

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Fünfte Rodenkirchener Kunstmeile startet am 18. März

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Blue:world: Batida Diferente im „Bistro verde“

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Gesamtschule: Vivaldis „Winter“ in der Philharmonie umgesetzt

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Ein „Herz für Kinder“: Villavita Chancen e.V. gegründet

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Wellness und Mode in Rodenkirchen

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”zuHause” – Die Messe rund ums Modernisieren, Wohnen & einrichten

42 – 43

Sophie Jonas wurde „80“

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WEISS WEISS Computerkurse im Jugendzentrum

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SÜRTH SÜRTH Spielplatz in der Erpenbach-Siedlung bald fertig

8b

TV: Schüler wurden Kreispokalsieger

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30 Jahre „Löstije Junge un Mädche vun Rudekirche“

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„Flägelskappe“: Dank an die Nachbarschaft

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Kennen Sie den „Jahn“ von Werth?

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Runde „50“: Musical-Melodien für Jungfrau Rosi

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Senioren-Sitzung: Seit über drei Jahrzehnten für Bedürftige „geköttet“

19

„Knobelbröder“: Seit vierzig Jahren sind sie jeck

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Rondorf: „Hausgemachtes“ für 400 „jecke Wiever“

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Irmgardis-Gymnasium: Hausaufgabenfrei von Prinz Jacky

23

Sessions-Konfetti

8b

24/25

„Ma-Jo“-Sitzung: Von Musik, Tänzen und Salaten

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Rondorf: Zwei Dreigestirne in der Hahnenstraße

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Dreigestirn stürmte Bilderbogen-Redaktion

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„GRKG“: Guggenmusi beim „Hungksfresserball“

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Auskleidung: Jungfrau Rosi bützt nur noch seine Angelika

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„Zick eröm“: „Mir all wore Kölle!“

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RUBRIKEN RUBRIKEN Rodenkirchener Terminkalender

MESCHENICH MESCHENICH Sozialverband feiert 50-jähriges

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Interview mit Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Senioren der Diakonie Michaelshoven e.V.

KYC: Das Präsidium zu Gast bei seinem Verein

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Worte des Monats

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Zum Titelbild 5. Kunstmeile in Rodenkirchen – das ist der Blick auf Dinge abseits vom Gewohnten und der Blick auf Gewohntes aus anderem Winkel. Dem Betrachter eröffnen sich neue Perspektiven, und Dinge die er zu kennen glaubt, entwickeln ihr Eigenleben. Wie eben dieser Blick neben „uns Brück” zeigt. Foto+Grafik: B. Krefting

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Namen + Notizen Kinder-Flohmarkt Der nächste Kinder-Flohmarkt des Kindergartens der Sürther Pfarrei St. Remigius findet am Samstag, 10. März, von 10 bis 13 Uhr im Pfarrsaal, Sürther Hauptstraße 130 statt.

Tonbildschau über Berlin Die Senioren-Union der Kölner CDU lädt zu einer großen Tonbild-Schau in den großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses in Rodenkirchen, Hauptstraße 85, ein. Am Donnerstag, 29. März, um 15 Uhr heißt es „Berlin – Spiegel der deutschen Geschichte“. Der Vortrag eignet sich gut als Vorbereitung auf die Berlin Reise der Union im April, ist aber sicher auch für andere interessant. Ein Kostenbeitrag wird nicht erhoben, informieren kann man sich bei Alfred Lettmann unter der Rufnummer 0221/38 11 51.

„Literamus“: MitgliederVersammlung und Rezitationsabend

Der Förder-Verein für die Stadtteilbücherei Rodenkirchen, „Literamus“ lädt seine Mitglieder zur Mitglieder-Versammlung ein. Die findet statt am Freitag, 23. März, um 18 Uhr in der Stadtteilbücherei in der Schillingsrotter Straße 38. Wahlen stehen nicht auf dem Programm.

Im Anschluss sind auch andere Interessenten an gleicher Stelle zum Rezitationsabend „Bauturm trifft Literamus“ eingeladen. Gerd Haag, der Leiter des „Bauturm-Theaters“, beginnt um 19.30 Uhr. Eintritt fünf Euro.

Krimi-Nacht im „Bistro verde“ Der Emons-Verlag lädt zu einer Krimi-Nacht ins „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6, ein. Am Mittwoch, 7. März, ab 20 Uhr gibt es einen spannend-vergnüglichen Abend mit den KrimiAutoren Brigitte Glaser, Carsten Sebastian Henn und Hans-Josef Walterscheidt, die alle eine Kostprobe aus ihren aktuellen Kriminalromanen lesen werden. Eintritt fünf Euro, es empfiehlt sich der Vorverkauf im Bistro.

Flohmarkt „Von Kindern – für Kinder“ Der evangelische Kindergarten in Rodenkirchen, Sürther Straße 34, veranstaltet im Gemeindehaus am Sonntag, 25. März, von 12 bis 16 Uhr einen Flohmarkt „Von Kindern – für Kinder“. Neben zahlreichen Ständen gibt es auch eine Cafeteria.

Unternehmertreff mit „Emotional Selling“ Der insgesamt 12. Unternehmertreff Köln findet am Montag, 5. März, um 19 Uhr im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6 statt. Die beiden Vorstände Thomas Haubner und Udo Prell konnten als Hauptredner für diesen Abend Marcel Klotz vom IBM Partnership Solution Center Nordwest gewinnen. Neben der Betreuung der Großkunden hält Klotz bei IBM auch regelmäßig Seminare mit besonderem Schwerpunkt auf das Thema „Emotional Selling“. Marcel Klotz wird an diesem Abend einen kurzen Einblick geben, was alles für das Thema „Verkauf“ wichtig ist. Info und Anmeldung (nicht nur für diesen Abend) bei Katja Haubner, Telefon 0172/20 70 870, E-Mail katja.haubner@ unternehmertreff-koeln.de.

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D

ie Pessimisten haben Recht behalten. Zumindest vorerst. Nicht grundlos haben sie den Beschwichtigungsversuchen von Wolfgang Bosbach misstraut. Der Aufsichtsratsvorsitzende der KölnBäder GmbH hatte auf einer vom TV Rodenkirchen (TVR) einberufenen Bürgerversammlung im Januar noch erklärt, dass die Zukunft des Rodenkirchener Hallenbades völlig offen sei. Davor waren Pläne der KölnBäder-Geschäftsführung bekannt geworden, unter anderem die Badeanstalt an der Mainstraße, die derzeit jährlich ein Minus von 450.000 Euro aufweist, schließen zu wollen. Beschlossen sei überhaupt nichts, so Bosbach damals (siehe Februar-Ausgabe unserer Zeitung). Knapp drei Wochen später stellte der SPDRatsherr das neue, mittelfristige Konzept (2007 bis 2011) der Gesellschaft vor. Dieses sieht unter anderem Einsparungen durch vier Bäderschließungen vor. Ein Schicksal, das auch dem RodenkirchenBad bestimmt sein soll. In einer Sondersitzung votierte der Aufsichtsrat mehrheitlich mit den Stimmen der SPD und Grünen für dessen Ende in 2010. Aus wirtschaftlichen Gründen. Als „Ausgleich“ soll das ZollstockBad für 1,8 Millionen Euro zwei zusätzliche Bahnen erhalten. Bei der Bekanntgabe überfiel nicht nur Marlene Januszewski „unermessliche Wut und Enttäuschung“. Wie die TVR-Ehrenvorsitzende formulierten auch der StadtSportBund Köln, die Sportjugend Köln, Bezirksfraktionen, weitere Vereine und Einrichtungen sowie etliche Bürger scharfe Proteste. Übrigens: Mit seiner Entscheidung setzte sich der Aufsichtsrat der KölnBäder GmbH über einen lokalpolitischen Beschluss hinweg. Bereits Ende Januar hatte die Bezirksvertretung Rodenkirchen geschlossen für den Erhalt des Bades gestimmt. Dieser Beschluss soll in der städtischen Ratssitzung am 27. März verhandelt werden.

Aktionsbündnis kämpft um Erhalt des Rodenkirchener Hallenbades – Bürgerbegehren geplant Steht in schöner Rodenkirchener Wohngegend, einen Steinwurf vom Grüngürtel entfernt. Das RodenkirchenBad, noch zu Zeiten der Gemeinde Rodenkirchen erbaut. Foto: Thielen.

„Ein gut durchdachtes und zukunftsorientiertes Gegenmodell“ mehrheit anklingen. Nicht nur würden die zum Engagement aufgeforderten und zur politischen Teilhabe eingeladenen Bürger ignoriert. Auch wären Politik und Verwaltung, darunter das Sportamt und die Sportstätten GmbH, übergangen worden. Der KölnBäder GmbH wirft man vor, auf die scheinbare Notwendigkeit der Bad-Schließung hin gearbeitet zu haben. „Man hat das Bad runter kommen lassen“, so Gerhard von Dreusche. Der Chef der SPDBezirksfraktion betonte, dass es überhaupt nicht Aufgabe der Kölnbäder sei, ein gesamtstädtisches Bäderkonzept zu entwerfen. Dies sei eindeutig eine poli-

tische Aufgabe. Vor solchen Entscheidungen sei der Stadtrat, seien die jeweiligen Bezirksvertretungen zu informieren. Horst Maas vom Kölner Turnverband meinte, dass die KölnBäder durchaus eigenständig operieren dürfte. Wie auch immer, laut von Dreusche hätte die Verwaltung hier früher eingreifen müssen. Um diesen Vorgang zu klären, hat die SPD-Bezirksfraktion den Regierungspräsidenten um Stellungnahme gebeten. Vielleicht, so die Hoffnung, könnten dort auch die Fragen hinsichtlich der Verjährungsfristen des Vertrages zur Eingemeindung 1975, in dem der Erhalt des Rodenkirchener

Hallenbades zugesagt ist, abschließend beantwortet werden.

„Wir wollen zumindest über das Für und Wider der Schließung diskutieren können, und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden“, lautete die einhellige Meinung der Runde. Vielleicht sei ja etwas dran an dem Gerücht, dass das Grundstück des RodenkirchenBades als Spekulationsobjekt diene, befürchtete Maas: „Ist es etwa schon verkauft? Dieser Posten müsste doch im Investitionskonzept zu finden sein!“ Die Kritiker finden es insgesamt merkwürdig, dass die BäderGesellschaft nicht nur an den Bürgerinteressen, sondern auch

Sollte der Rat die KölnBäderEntscheidung mittragen, kündigte Bezirksvorsteherin Monika Roß-Belkner (CDU) ein Bürgerbegehren an. Mehr als 6000 Unterschriften liegen bereits vor, teilte Januszewski auf einer von ihr initiierten informellen Runde mit. Dabei ließ Januszewski noch einmal die mannigfaltigen Gründe pro Bad und die „Selbstherrlichkeit“ der Bäder-Geschäftsführung und dessen Aufsichtsrats3


Bezirksvorsteherin Monika Roß-Belkner, TVR-Ehrenvorsitzende Marlene Januszewski, Architekt Stefan Busch. Foto: E.Broich.

an den Kontaktleuten etwa in Vereinen und Schulen vorbei plane. Dass sie das große Potential an Ideen nicht ausschöpfe, Wünsche und Bedürfnisse ignoriere. Dass in Zollstock für 1,8 Millionen Euro zusätzlich zwei neue Bahnen entstehen sollen, halten die Bad-Befürworter für einen Witz. Diese könnten den Standort Rodenkirchen nicht annähernd ersetzen. „Wir müssen überlegen, was wir für diese 1,8 Millionen hier bekommen können“, meinte Roß-Belkner. Januszewski wies zudem darauf hin, dass „fast neunzig Prozent der RodenkirchenBad-Betriebskosten auf das Personal entfallen. Da gibt es absolut realistische Chancen für Alternativen. Hier in Rodenkirchen.“ Eine solches Gegenmodell hat der ortsansässige Architekt Stefan Busch gemeinsam mit dem TVR bereits erstellt. „Es ist gut durchdacht und zukunftsorientiert“, urteilte Januszewski über das Konzept für ein Schwimm- und Sportzentrum am heutigen Standort RodenkirchenBad. Statt des Verkaufs und Abrisses der Einrichtung „wird eine standortgerechte Intensivierung auf allen Gebieten des Schwimm-, Sportund Freizeitangebotes vorgeschlagen“. Dieses „attraktive und zeitgemäße“ Konzept sei als Diskussionsgrundlage gedacht, betonte Januszewski. Es beruhe auf einer Modulbauweise, verschiedene Ausführungen seien möglich, sagte Busch bei der Präsentation. Danach könnte die bestehende Dreifachhalle an der Mainstraße abgerissen werden. Stattdessen würden unterirdrisch benachbart zwei neue Dreifachhallen, eine mit Tribüne, entstehen. Sie könnten gegebenenfalls 4

zu einer großen verdoppelt werden. Der Reiz dieser Idee, so Busch, bestehe auch in der unterirdischen Verbindung der Hallentrakte zum Schwimmbad, zu den Fitness- und Gymnastikräumen des TVR im Bad. Sein Entwurf sieht auf dem Dach der einen Halle einen auch über den Schulhof der Ernst-Moritz-ArndtSchule und der Grüngürtelschule erreichbaren Sportplatz vor. Auf dem anderen Dach die Liegewiese des Bades. In dessen Außenbereich sei zudem ein weiteres Bekken vorstellbar. Insbesondere nutzten die Schließungsgegner die informelle Runde, um das weitere, organisierte Vorgehen abzusprechen. Vereinbart wurde ein weiteres Treffen nach Aschermittwoch im Bezirksrathaus. Die Resonanz war enorm. Es kamen über fünfzig VertreterInnen von Bürger- und Sportvereinen, Schulen und Einrichtungen in der Altgemeinde, VertreterInnen des StadtSportBundes, Turnverbandes und der Sportjugend Köln sowie der Bezirksfraktionen, zudem einige Ratspolitiker. Sie gründeten das Aktionsbündnis „Rettet das Rodenkirchener Bad“. Es soll auf vier Säulen stehen. So erarbeitet eine Planungsgruppe nun konkrete Sanierungs-, Umbau- und Finanzierungsmöglichkeiten für die Weiterführung des Bades. Zwei weitere Gruppen kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unterschriften-Aktion zum Thema. Eine vierte ist mit der Koordination von Demonstrationen betraut. Eine große Protest-Veranstaltung ist am 27. März vor dem Historischen Rathaus vorgesehen. An diesem Tag debattiert der Rat über das Rodenkirchener Hallenbad. ENGELBERT BROICH


Interview mit Jörg J. Schmitz, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Senioren der Diakonie Michaelshoven e.V. dass sei eine gute Idee. Auch auf dem Diakonie-Campus selbst sind noch Freiflächen vorhanden. Genau so vorstellbar ist ein Umbau von Haus Simeon. Es könnte stärker gegliedert und spezialisierte Einheiten realisiert werden, um die Binnenstruktur überschaubar zu halten. Insgesamt müssen wir in unserem stationären Bereich verstärkt Wohnprojekte entwickeln, die ein dynamisches Maß an bedarfsgerechter Pflege ermöglichen. Das heißt, wir müssen auch über neue Betreuungsformen, wie etwa Wohngemeinschaften, nachdenken. Zudem kümmern wir uns auch um Menschen, die nicht in das „normale“ Schema passen. Das gilt etwa für Senioren mit geistiger Behinderung, deren Versorgung oft ungeklärt ist. Ebenso für Obdachlose im Alter. Diese Gruppe wird durch verbesserte Gesundheitsbedingungen erstmals in Deutschland richtig alt. Diese Menschen haben aber aufgrund ihrer Biographie ganz andere Ansprüche.

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ie Diakonie Michaelshoven e.V., größter diakonischer Träger im Köln-Bonner Raum, hat ihren bisherigen Unternehmensbereich „Senioren“ zum 1. Januar in die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH überführt. Das bedeutet unter anderem, dass das wirtschaftliche und Haftungsrisiko auf diesen Bereich beschränkt bleibt. Geschäftsführer der „Seniorendienste Michaelshoven gGmbH“ ist Jörg J. Schmitz, Jahrgang 1966. Der gebürtige Kölner, verheirateter Vater von zwei Söhnen, leitet diesen Bereich seit September. Mit dem Arbeits- und Sozialwissenschaftler sprach Engelbert Broich. Welche Rolle spielen die Seniorendienste innerhalb der Diakonie Michaelshoven?

Knapp ein Drittel des Gesamtumsatzes sowie der Mitarbeiterschaft, das sind rund 450 von insgesamt 1500 Diakonie-Mitarbeitenden, entfallen auf diesen Bereich. Momentan umfasst er...

...fünf stationäre Senioren-Einrichtungen, den Ambulanten Dienst Michaelshoven und das Fachseminar für Altenpflege. Was reizt Sie an Ihrer Tätigkeit?

Mich reizt die Aufgabe, an der Modernisierung und Neuausrichtung eines Bereiches innerhalb der sehr modern organisierten Diakonie Michaelshoven, an der Vergrößerung und Verbreiterung des Angebotes leitend mitwirken, die Veränderungsprozesse steuern zu können. Zudem die Aufgabe, als Geschäftsführer einer 100-prozentigen Diakonie-Tochter gleichzeitig an der Entwicklung der Diakonie Michaelshoven e.V. insgesamt beteiligt zu sein. Was meinen Sie mit einer Neuausrichtung der Seniorendienste?

Die Kernfrage lautet: Wo wollen wir in zehn Jahren sein? Die Menschen werden immer älter, die Zahl der alten Menschen steigt, aber auch deren Wünsche und Bedürfnisse ändern sich. Darauf muss sich die Altenhilfe einstellen. Beispielsweise entwikkelt unter meiner Leitung eine Projektgruppe von Betriebswirtschaftlern, Architekten und Pflegefachkräften einen Fahrplan zur

„Mit Menschen Perspektiven schaffen“

Zukunft des Seniorenzentrums Haus Simeon, unserer größten Pflegeeinrichtung in Köln. Worauf zielt diese Projektgruppe ab?

Wir wollen moderne, langfristige Wohn und- und Lebensperspektiven schaffen. Der allgemeine, stationäre Wohnbereich von Haus Simeon umfasst 320 Plätze. Eine ungewöhnlich hohe Zahl. Daher überlegen wir intensiv, wie wir den Betrieb dezentralisieren können. Das Kunststück besteht darin, die Größenvorteile der Einrichtung zu erhalten, etwa eine durchgehend besetzte Rezeption, ein Friseur und Ärzte im Haus, ein kostengünstigeres Management, anderseits die Einheiten kleiner, überschaubarer zu machen.

Wie könnte dieser Fahrplan aussehen?

In der ersten Phase sind die Gedanken vollkommen frei. Wir versuchen möglichst seriös in alle Richtungen zu planen. Vom Abriss bis zum Update, zur zeitgemäßen Umgestaltung, ist alles vorstellbar. Danach wird alles einer unabhängigen, fachlichen Prüfung unterzogen. Natürlich auch in wirtschaftlicher Hinsicht. In der zweiten Phase wird die ausgewählte Lösung realisiert. Das ist, Schritt für Schritt, wohl ein mehrjähriges Programm. Wohin könnte der Weg führen?

Orte für mögliche Neubauten sind im Kölner Süden vorhanden. Attraktiv wäre etwa der 1. Bauabschnitt im Sürther Feld. Die Stadt hat uns signalisiert,

Gibt es auch Auswirkungen auf den Ambulanten Dienst Michaelshoven?

Ja. Wir sind überzeugt, dass die Zukunft in der häuslichen Kranken- und Altenpflege liegt. Diese gilt es, massiv zu stärken und auszubauen. Weiterhin werden wir uns auch ein Fachseminar für Altenpflege leisten. Es ist klein aber fein. Dort finden Aus-, Fortund Weiterbildung auch für unsere eigenen Einrichtungen statt. Die besten der Besten bleiben bei uns. Die Diakonie Michaelshoven hat im letzten Jahr ihr Leitwort „Dem Menschen zugewandt“ in „Mit Menschen Perspektiven schaffen“ umformuliert. Weshalb?

Damit kommen wir weg von dem Bild einer nur fürsorglichen Zuwendung zum passiven Menschen. Wir wurden hier und da gefragt, ob das aktive Moment im neuen Leitwort denn für Senioren überhaupt Sinn mache. Ja, gerade auch Senioren brauchen eine dialog-orientierte Ausrichtung, die die ganz persönlichen Perspektiven eines jeden Menschen ernst nimmt. 5


Leserbriefe

Zur Dauerdiskussion über die Errichtung neuer Sportplätze in Köln und speziell im Kölner Süden: Hurra, es geht also doch! Nach knapp 20-monatiger Bauzeit wurde nun endlich die „Ersatzanlage“ der Ende 2004 zum Parkplatz für das RheinEnergie-Stadion umgebauten ehemaligen Tennen-Sportanlage am Salzburger Weg mit großem Tam-Tam eingeweiht. Das ist aber auch ein neuerlicher, äußerst schmerzhafter Schlag mitten ins Gesicht der Sürther Kinder und Jugendlichen, die in ihren 26 Teams der Jugendabteilung des VfL Sürth bereits seit mehr als zehn Jahren sehnlichst auf eine solche dringend benötigte und von der Stadt längst in Aussicht gestellte Anlage warten. Zehn Jahre leerer Versprechungen, Ausreden, amtlicher Hinhalteparolen und Winkelzüge, bitterer Enttäuschungen und immer wieder das beliebte Argument des leeren Stadtsäckels liegen bereits hinter uns. Wie lange noch??? Aber in Köln wird wohl doch mit zweierlei Maß gemessen. Wahrscheinlich sind die Kinder und Jugendlichen in der (repräsentativen) Nähe des 1.FC Köln doch die besseren und wichtigeren Menschen. Vielleicht kommt ja mal einer der Stadtgewaltigen auf die Idee, auch den unsäglichen Sportplatz des VfL Sürth zu einem Parkplatz umzubauen. Wir – das sind die Kinder, Jugendlichen und vielen überaus engagierten Ehrenamtlichen einer der momentan erfolgreichsten und größten Jugendabteilungen Kölns und der ganzen Region, – würden unseren alten, noch aus der Fußball-Steinzeit stammenden Platz liebend gern gegen eine so „moderne, multifunktionale“ Sportanlage wie die am Salzburger Weg tauschen. Das wäre beileibe ebenso „zwingend notwendig“. Es wird wirklich allerhöchste Zeit. Kurt Rütten VfL Sürth, Jugendabteilung, Presse und Öffentlichkeit Sürth

Wiederbelebung der „Kölschen Riviera“, die geplanten Pflegearbeiten am Rodenkirchener Rheinufer, zur Zeit durch den Regierungs-Präsidenten ausgesetzt. Der Großteil der Rodenkirchener Bevölkerung wie auch die Anlieger begrüßen immer noch nachhaltig die eigentlich jetzt bevor stehende Umsetzung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes des Rodenkirchener Rheinufers.

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Neben den Poller Wiesen gehört die Rodenkirchener Riviera zu den schönsten Landschaften des Kölner Rheinufers. Dieser Abschnitt des Rheinufers soll endlich wieder gepflegt und der grassierende Weiden-Wildwuchs damit reduziert werden. Dieser Teil der Fluss-Landschaft findet damit wieder eine angemessene Gestaltung. Die „Kölsche Riviera“ war immer ein Naherholungsgebiet für die Kölner, sie bietet jährlich Tausenden Entspannung und Erholung, für viele auch sportliche Betätigung auf dem Wasser. Es ist zu begrüßen, dass auch der Rat der Stadt Köln diesen Stellenwert des Rodenkirchener Rheinufers jetzt anerkennt und die Verwaltung konkrete Maßnahmen durchführt.

So sah das Rodenkirchener Rheinufer in Höhe der WaltherRathenau-Straße noch vor rund 25 Jahren aus..... .......und so heute.

Fotos: Privat.


Der Rhein und Rodenkirchen bilden eine Symbiose aus fließendem Wasser und Menschen, die damit immer gelebt haben – als Fischer, Anwohner, Ruderer, Segler, Kanuten, Schwimmer oder Spaziergänger, die einfach nur die Schiffe oder das Leben auf dem Fluss betrachten wollen. Hierzu gehören in jüngster Zeit zunehmend auch ältere und behinderte Bürger, die die neue gelungene Promenade des Hochwasserschutzes und deren Bänke als willkommene Abwechslung nutzen. Sie alle freuen sich auf ein neues gepflegtes Rheinufer mit Blick auf den Fluss. Allerdings wird wahrscheinlich das Grünflächenamt erst im nächsten Jahr konkrete Maßnahmen durchführen können. Das Verbot des Regierungspräsidenten ist bisher nicht aufgehoben worden. Es erfasst offenbar auch die Linden an der Rodenkirchener Promenade, in den zwanziger Jahren ein Geschenk des damaligen Oberbürgermeisters von Köln, Konrad Adenauer, an die Gemeinde Rondorf. Seitdem wurden sie jedes Jahr geschnitten, um die typische Kastenform zu erhalten. In diesem Jahr war dies erstmals nicht möglich. Ende Februar war die „Schnittsaison“ zu Ende – wegen der dann einsetzenden Vogelbrut. Erst im Oktober ist der Rückschnitt wieder erlaubt. Es bleibt zu hoffen, dass dann endlich dem Weidenwildwuchs an der Rodenkirchener Riviera Grenzen gesetzt werden. Prof. Dr. Winfried Panse, Dr. Gert A. Nacken Barbarastraße 46, Rodenkirchen

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei....!“ Nicht ganz, denke ich, und bin da sicher mit vielen, nicht nur Karnevals-Interessierten Rodenkirchener einer Meinung. Unser „Zoch“ in Rodenkirchen war wieder wunderbar. Dreißig Gruppen mit fast eintausend Teilnehmern zogen wie all die Jahre zuvor durch die Straßen, und tausende Zuschauer haben dem jecken Treiben am Sonntag zugesehen, gefeiert und geschunkelt. Doch kaum einer der Zuschauer macht sich darüber Gedanken, wie viel Arbeit und Einsatz in der Organisation einer solchen Veranstaltung steckt. Als letztes Jahr bekannt wurde, dass die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ (GRKG) den Karnevalszug in Rodenkirchen nicht mehr durchführen würde, war guter Rat teuer und all die Gruppen, Vereine und Stammtische fragten sich, wie es trotzdem weitergehen könnte. Ich kann da aus meiner Erfahrung mitsprechen, denn Anfang der sechziger Jahre hatten wir in Rodenkirchen dieses Problem schon einmal. Damals gründeten ein paar Rodenkirchener Jugendliche die Interessengemeinschaft Rodenkirchener Jung-Karnevalisten (IRJ), zimmerten einen Sarg zusammen und zogen fast alleine durch die Straßen. „D’r Zoch muss jonn“ war auch jetzt die einhellige Meinung und einige der Karnevalsgruppen setzten sich auf Einladung der „GRKG“ zusammen, um eine Lösung zu finden. „Knobelbröder“, „Traumpänz“, „Lahm Söck“, „Kütt vun Hätze“, „Büttche bunt“, „Tütenüggels“, „Löstije Junge un Mädche vun Rudekirche“, „Botterblömche“ und die „GRKG“ gründeten am 17. Juli letzten Jahres die „Interessen-Gemeinschaft Rodenkirchener Karnevalszug e.V.“. Mit beispielhaftem Einsatz machten sich die „Zoch-Laien“ an die Arbeit und stellten in unzähligen Treffen und Besprechung die aufwendige Organisation des Rodenkirchener Zuges auf die Beine. Für ihren beispielhaften und ehrenamtlichen Einsatz für Rodenkirchen möchte ich dem Vorstand der Interessengemeinschaft, dem Zugleiter und allen Helfern im Namen aller Zugteilnehmer und Zuschauer mit einem nachträglichen „Rudekirche Alaaf“ Danke sagen. Mobbel Walterscheidt, Maternusstraße 6, Rodenkirchen 7


Namen + Notizen Betreut und trainiert werden die Jungs von Peter Kilian, einem ehemaligen Sportlehrer der Schule. Als guter Geist versteht er es, die Spieler mit abwechslungsreichem Training und viel Engagement immer wieder zu Höchstleistungen anzuspornen. Durch den Sieg bei den Stadtmeisterschaften hat sich das Rodenkirchener Gymnasium nunmehr für die nächste Runde auf Landesebene qualifiziert.

TVR: Nordic-WalkingSchnupper-Wochenende

Das sind die Tennis-Stadtmeister aus dem Rodenkirchener Gymnasium. Stehend von links Oscar Otte (7b), Sören Dengg (7c) und Moritz Berkenkamp (8b), sitzend von links Peer Wilke (7a) und Henri Nawrocki (7c). Foto: I. Swolek.

Tennis-Sieg für Gymnasium Rodenkirchen

Bei den diesjährigen TennisStadtmeisterschaften der Schulen sicherte sich das Gymnasium Rodenkirchen einen Meistertitel. Die Schüler der Jahrgänge 1993/94 setzten sich überlegen

gegen das Georg-Büchner- und das Maximilian-Kolbe-Gymnasium mit 4:0 und 3:1 durch. Die jungen Talente – Oscar Otte, Moritz Berkenkamp, Henry Nawrocki und Sören Dengg – spielten unter den Anfeuerungsrufen von Ersatzmann Peer Wilke und Sport-Referendar Björn Küper in Bestform.

Zu einem Nordic-WalkingSchnupper-Wochenende lädt der Turn-Verein Rodenkirchen ein. Termin ist am Samstag, 3. März, von 14 bis 16.30 Uhr und am Sonntag, 4. März, 11 bis 13.30 Uhr. Treffpunkt ist am TVRSchild auf dem Parkplatz vom Forstbotanischen Garten, die Kursgebühr für die fünf Zeitstunden beträgt 34 Euro, die Stöcke werden gestellt. „Eine ausgebildete Nordic-Walking-Trainerin bringt den Interessenten diesen wunderbaren Gesundheitssport näher“, so die zweite TVR-Vorsitzende Iris Januszewski zum Bilderbogen. Wer sich vorher informieren will: Telefon 0221/35 23 60.

Brühler Schlosskonzerte starten im Mai

Am 5. Mai 2007 starten die Brühler Schlosskonzerte in ihre 49.

Spielzeit, die bis zum 19. August reicht. Das Gesamtprogramm liegt ab sofort im „brühl-info“ am Brühler Marktplatz aus, kann aber auch direkt beim Verein Brühler Schlosskonzerte (Telefon 02232/9418-84, Telefax 02232/9418-85, oder unter info@schlosskonzerte.de) angefordert werden. Eintrittskarten kann man ab sofort schriftlich beim Kartenbüro der Schlosskonzerte bestellen (Christiane Petersen, Kulturamt der Stadt Brühl, 50319 Brühl, Telefax 02232/7926-90. Am 2. April beginnt dann der offizielle Vorverkauf über alle KölnTicke und BonnTicket oder telefonisch unter der Ticket-Hotline 0221/ 2801. Alle Informationen über die Schlosskonzerte findet man auch auf der neu gestalteten Homepage www.schlosskonzerte.de.

EMA – alles Kunst!

Vom 12. bis zum 16. März findet in der Ernst-Moritz-ArndtGrundschule in Rodenkirchen eine Projektwoche zum Thema: „Ernst-Moritz-Arndt-Schule – alles Kunst!“ statt. Die Ergebnisse dieser Projektarbeit wollen Kinder und Lehrer Eltern und Freunden der Schule beim Schulfest vorstellen, das am Samstag, 17. März, von 12 bis 15 Uhr in der Schule an der Grüngürtelstraße stattfindet.

„KÖLLE LIVE“: Schon 10.000 Tickets verkauft Gut 10.000 Tickets sind jetzt schon verkauft – und das mehr als drei Monate vor „KÖLLE LIVE“ am 16. Juni im „RheinEnergie-Stadion“. Nach 25.000 Fans beim ersten und 31.000 Musik begeisterten beim zweiten Festival erwarten die Veranstalter diesmal einen Rekordbesuch im Kölner WM-Stadion. Die Karten für Kölns größte Sommerparty mit sechs-StundenProgramm mit Höhner, Brings, Paveier, Tommy Engel und einem Special zum 80.Geburtstag von Trude Herr, unter anderem mit Dirk Bach, gibt’s ab 34 Euro, Jugendliche zahlen die Hälfte und Kinder bis ein Meter Körpergröße haben freien Eintritt. Tikkets unter der Telefon-Hotline 01805/180904 und bei allen Vorverkaufsstellen von KölnTicket. 8


Ä

ltere Rodenkirchener Bürger werden bei dem Namen „Rodenkirchener Gespräche“ aufhorchen. Klar, die gab es schon einmal! Ende der siebziger und in den achtziger Jahren lud die Volkshochschule unter diesem Titel prominente Kölner nach Rodenkirchen ein, um sie von der WDRIkone Werner Höfer im Saal der Maternus-Seniorenwohnanlage interviewen zu lassen Erzbischof Höffner, Oberbürgermeister Norbert Burger, Bürgermeister Heribert Blens, der damalige neue Festkomitee-Präsident Bern Assenmacher, sie alle waren Gast dieser Reihe. Jetzt gibt es die „Rodenkirchener Gespräche“ in neuer Form. Der Bilderbogen sprach mit den beiden Initiatoren, den Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern Christoph Hillebrand und Gert Nacken. KBB: „Rodenkirchener Gespräche“ hört sich gut an. Was verstehen Sie genau unter dieser neuen Vortragsreihe?“ Christoph Hillebrand: „Tagesaktuelle Themen aus den Bereichen Steuern und Finanzen, knackig und für jedermann verständlich dargeboten und eingebunden in einen kulinarischen Imbiss!“ KBB: „Warum machen Sie das?“ Gert Nacken: „Wir wohnen nicht nur in Rodenkirchen, die Kanzlei ist dieses Jahr 35 Jahre hier ansässig. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, uns im Kölner Süden noch mehr zu engagieren!“ KBB: „Warum dann gerade solch eine Vortragsreihe?“ Christoph Hillebrand: „Wir machen am liebsten das, was wir am besten können. Eine ähnliche Vortragsreihe praktizieren wir seit

Neue Vortragsreihe im Kölner Süden – Rodenkirchener Kanzlei plant weitere Aktivitäten

Es gibt wieder „Rodenkirchener Gespräche“

Dipl. Kfm Gert Nacken und Christoph Hillebrand Foto: Privat

Jahren erfolgreich in der Kölner Innenstadt, und wir meinen, die Menschen hier im Kölner Süden nehmen so ein informatives Highlight an“. KBB: „Worum wird es bei der ersten Veranstaltung im März konkret gehen?“ Gert Nacken: „Das Bundesverfassungsgericht hat Ende Januar eine richtungweisende Entscheidung veröffentlicht, die es erforderlich macht, alle bisherigen Verfügungen, Testamente und Vermächtnisse zu überdenken. Hier besteht dringender Handlungsbedarf nicht nur für wenige Vermögende, sondern für eine breite Masse“.

KBB: „Wie wollen Sie dies präsentieren?“ Christoph Hillebrand: „Bloß nicht in trockenen Vorträgen, ein Referent nach dem anderen. Sondern in lockerer Atmosphäre, im permanenten Dialog und mit vielen praktischen Beispielen und ganz konkreten Hinweisen und Tipps. Und eine schriftliche Ausarbeitung bekommt auch jeder!“ KBB: „Wer sind die Referenten?“ Gert Nacken: „Neben den Spezialisten unserer Kanzlei haben wir Fachleute gewonnen, die auch im Kölner Süden nicht unbekannt sind. Für die erste Veranstaltung

sind das zum Beispiel der bekannte und in Rodenkirchen ansässige Notar Dr. Frank Schürmann und unser Erbrechts-Spezialist Rechtsanwalt Hans-Georg Kurella.“ Christoph Hillebrand: „Für die zweite Veranstaltung haben wir bereits die Zusage der Spezialisten von der Sparkasse KölnBonn. Wir werden also jedes Mal professionell aufgestellt sein!“ KBB: „Wo finden die Veranstaltungen statt?“ Gert Nacken: „Natürlich hier im Kölner Süden. Wir starten im Ruderverein unweit unserer Kanzlei und werden uns dann ausschließlich in Rodenkirchen bewegen. Mehr möchten wir heute noch nicht verraten.“ KBB: „Und es gibt nicht nur die Vorträge?“ Christoph Hillebrand: „Reden macht die Kehle trocken. Deshalb begleiten wir jede Veranstaltung mit einem kleinen kulinarischen Imbiss und einem guten Kölsch. Bei Häppchen und Kölsch lässt sich darüber hinaus manches Problemchen direkt konkret lösen.“ KBB: „Wo gibt es Karten?“ Gert Nacken: „Wir nutzen den professionellen Service von KVS im Sommershof und allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen, so dass jeder seine Karten auch in Rondorf, Bonn oder der Kölner Innenstadt kaufen kann.“ KBB: „Und Sie haben noch mehr vor?“ Christoph Hillebrand: „Ja, mit der fünften Rodenkirchener KunstMeile starten wir die Aktion „Kunst im Rhein-Carrè“. Doch dazu demnächst mehr.“ KBB: „Na dann viel Erfolg, meine Herren!“

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Namen + Notizen Spielplatz in der Erpenbach-Siedlung bald fertig

KYC: Das Präsidium zu Gast bei seinem Verein Auf Anregung von Christoph Hillebrand, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater aus Rodenkirchen und langjähriges Mitglied im Kölner Yacht-Club, fand kürzlich die ordentliche Sitzung des Präsidiums des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) zum ersten Mal in den Clubräumen des Kölner Yachtclubs statt. Hillebrand ist seit neun Jahren Vize-Präsident für den Geschäftsbereich Finanzen dieses höchsten Gremiums der deutschen Segler. Neben der Präsidiumssitzung informierten sich die Herren umfassend über den Hochwasserschutz in Rodenkirchen und speziell rund um das Clubhaus „Fährhaus“. Der DSV ist bundesweit im Umweltschutz aktiv und hat direkte politische Kontakte in alle Entscheidungsgremien. Die Vorstandsmitglieder des KYC, Dr. Margret Liesegang und Gisela Trossen begrüßten gemeinsam mit dem Beirats-Vor-

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Im „Fährhaus“: Die Herren des DSV-Präsidiums mit Präsident Rolf Bähr und Christoph Hillebrand zusammen mit Dr. Margret Liesegang, Gisela Trossen und Horst Potthast. Foto: Privat.

sitzenden Horst Potthast die Gäste.

Meschenich: Sozialverband feiert 50-jähriges

Am Samstag, 31. März, feiert der VdK-Ortsverband Meschenich sein 50. Jubiläum. Und zwar ab 16 Uhr im Saal von „Toni’s Brauhaus“. Nach einer musikalischen Einleitung wird Vorsitzender Hermann Embacher die Gäste begrüßen, Grußworte werden unter anderem Monika Roß-Belkner, die Bezirksbürgermeisterin, der Vorsitzende der Bürger- und Vereinsgemeinschaft, Udo Höhne sowie der Vorsitzende des Kreisverbandes der VdK, Detlef Schmidt, sprechen. Manfred Maron wird über die Geschichte des VdK von Berlin bis heute in Meschenich referieren, danach gibt es Ehrungen. Ein musikali-

scher Ausklang, ein Buffet und die Darbietung des MännerGesang-Vereines stehen am Ende der Veranstaltung. Der Verein wurde nach dem zweiten Weltkrieg in Berlin als Verein der Kriegsopfer gegründet und sieht sich heute mit über einer Million Mitgliedern als die größte Interessen-Vertretung der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Zivildienstopfer, Opfer von Unfällen und Gewalt, Opfer von Umweltschäden, aber auch für Rentnerinnen und Rentner, Hinterbliebene, Pflegebedürftige, Sozialversicherte, Sozialhilfeempfänger und Patienten. Jeder kann Mitglied werden, und mit einem engmaschigen Netz von nahezu 9.000 Ortsverbänden ist der VDK in jeder Stadt und jeder größeren Gemeinde vertreten. Rund 85.000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stehen den Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite.

Die Fertigstellung des Spielbeziehungsweise Bolzplatzes im Grünbereich der Heinrich-Erpenbach-Siedlung nahe der Kölnstraße geht in die vorletzte Runde. Allein die Spielgeräte und Tore fehlen noch. Zuletzt riefen der Bürgerverein „pro Sürth“ und die anwohnende Familie Wilke Kinder auf, ihren Wunschspielplatz zu malen und zu beschreiben. Etliche Heranwachsende aus der Nachbarschaft, aber auch Besucher der örtlichen Kindergärten und Grundschulen sowie der Gesamtschule haben sich beteiligt. „Unser großer Dank gilt allen Einsendern“, so Monika Wilke. Die zehn besten Vorschläge wurden bereits dem Amt für Kinderinteressen übermittelt. Nun erstelle die Verwaltung anhand der der Ideen der Kinder „Pläne und Zeichnungen des Geländes und der Spielgeräte“. Auf einer Info-Veranstaltung sollen die Entwürfe den Kindern und anderen Interessierten präsentiert werden. Derweil hat der Bürgerverein „pro Sürth“, der gemeinsam mit Monika Wilke die Patenschaft über den Spielplatz übernehmen will, durch den Verkaufserlös seines „Sürther-Aue-Kalenders“ aber insbesondere durch bezirkseigene Mittel und Spenden, unter anderem von Shell, das Gros der benötigten Gelder zusammen. „Trotzdem benötigen wir dringend weitere finanzielle Zuwendungen“, so Wilke. Für die zahlreichen jungen Anlieger und deren Eltern hofft sie, dass der Spielplatz baldmöglichst, vielleicht schon im Laufe des Sommers eingeweiht werden kann


Bilder-Bogen Promotion

Heidi Wagner von HWT in der Wilhelmstraße in Rodenkirchen. Foto: Ute Schmidt.

HWT: Marken-Auszeichnung für besondere Beratungs-Qualität

Urlaubsberatung der Extra-Klasse: Das Reisebüro „HWT – Heidi Wagner-Touristik“ führt ab sofort den Markenzusatz „mein-reisespezialist“. Die neue Reisebüromarke der europaweit tätigen Reisebüro-Kooperation orientiert sich konsequent an den Wünschen der Kunden und verspricht mehr Service und Kompetenz in Sachen Reise-Vermittlung. Kunden profitieren von einer objektiven, persönlichen Beratung und einer umfangreichen, neutralen Angebotspalette unterschiedlicher Reiseanbieter. „Im Mittelpunkt der Marke steht der Mensch – einerseits der informierte Reisekunde mit seinen indi-

viduellen Bedürfnissen, andererseits der Top-geschulte Reisespezialist, der zuhört, recherchiert und mit Leidenschaft empfiehlt“, skizzieren die Verantwortlichen der Kooperations-Zentrale die Idee der Marke. Mit der zunehmenden Informationsflut an Reiseangeboten aus diversen Medien kommt dem Reisebüro eine wachsende Bedeutung als Navigator zu. Reisebüros, die den Markennamen „mein-reisespezialist“ tragen, ermitteln gezielt die individuellen Urlaubswünsche und filtern das für den Kunden passende Reiseprodukt heraus. Eigene Reiseprodukte komplettieren die Katalog-Angebote der großen Veranstalter. Inhaberin Heidi Wagner sieht sich und ihre Mitarbeiter mehr denn je als Ideen-Quelle für den Kunden. „Als ‘mein-reisespezialist’-Büro

steht uns eine Vielzahl an Instrumenten für eine umfassende Beratung zur Verfügung. Im Dialog mit dem Urlaussuchenden können wir kreativ und flexibel Baustein für Baustein zusammen setzen und ein individuelles Reiseprogramm im Rahmen des zur Verfügung stehenden Urlaubsbudgets entwerfen!“ Auch außerhalb der Öffnungszeiten sind die Leistungen der Reisebüros mit dem Markennamen „mein-reisespezialist“ für alle Interessierten zugänglich. Ein modernes Internetportal bietet vielfältige Informationen zur Urlaubsplanung von der Abreise bis zur Rückkehr. Ab April 2007 sind auch Anfragen und Buchungen von pauschalen und individuellen Reisekombinationen online möglich. „Der menschliche und persönliche Aspekt der Marke bleibt auch im „world wide web“ gewährleistet“, so der Gründer von „mein-reisespezialist“. Bei jeder Anfrage oder Buchung eröffnet sich dem Reisewilligen automatisch die Option, einen Reisespezialisten als Ansprechpartner vor Ort auszuwählen. Rückfragen werden auf diese Weise persönlich beantwortet (www.mein-reisespezialist.de) (www. ihrtraumurlaub. de).

Energie-Tipp des Monats Ersetzen Sie die drei Glühbirnen, die bei Ihnen am längsten eingeschaltet sind, durch drei EnergieSpar-Lampen. Es gibt ein großes Angebot an Energie-Spar-Lampen. Beachten Sie bei der Auswahl, dass normale, stabförmige Energie-Spar-Lampen das meiste Licht zur Seite abstrahlen. Soll es auch unter der Lampe schön hell sein, sind Spar-Lampen in Kugelund Wendelform nötig, damit man nach dem Austausch nicht im Dämmerlicht sitzt. – Dieser Tipp spart 40 Euro pro Jahr!

Österreichische Wochen bei Delikatessen Johannes Wagner Auf große Resonanz stießen im Februar die österreichischen Wochen von Johannes Wagner in Rodenkirchen auf der Hauptstraße. Küchenmeisterin Nadine Wagner hatte sich eine ganze Reihe alpenländischer Spezialitäten einfallen lassen. Täglich wurde frisch gekocht und handlich abgepackt in die Auslage gestellt. Ob herzhafte Gerichte oder typische Süßspeisen, die Kunden zeigten sich begeistert und nahmen das Angebot gerne an.

Gekonnt wirbelten die Palatschinken durch die Luft bei den österreichischen Wochen bei Delikatessen Wagner (haf)

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Bilder-Bogen Promotion RKCO mit „Matthäus-Passion“ Das Konzert findet statt am Samstag, 3. März, um 17 Uhr in der Kirche Maria im Kapitol in der Kasinostraße 8 in der Nahe des Heumarkts. Die Aufführung dauert einschließlich einer Pause länger als drei Stunden. Die Eintritts-Preise sind gestaffelt und liegen zwischen sieben und 28 Euro und sind bei KölnTicket, Restkarten eventuell an der Tageskasse erhältlich.

Glück gehabt: Neun Hauptgewinner bei Sparlotterie „PS-Sparen“ Mit dem Ende der „tollen Tage“ gab es in diesem Jahr für neun Sparer der Sparkasse KölnBonn keinen Grund zur Traurigkeit, sondern ganz im Gegenteil Anlass zum Jubeln: Fortuna zeigte sich von ihrer spendablen Seite und bescherte ihnen bei der Sparlotterie „PS Sparen und Gewinnen“ Hauptgewinne.

Zwei glückliche Gewinner, jeweils einer aus Köln und Bonn, konnten ihre Gunst in großem Maße genießen: ein Hauptgewinn über 50.000 ging an einen Sparer, der sein Konto bei der Geschäftsstelle Mauenheim führt, ein ebenso hoher Betrag, bei der Geschäftsstelle Rheinallee in Bonn. Bei den Gewinnern der Preise über 5.000 Euro war Fortuna nicht so ausgewogen: Alle Gewinne gingen nach Köln. Sparer aus den Geschäftsstellen Dürener Straße, Hahnentor und Holweide können sich ebenso über eine Aufbesserung der Familienkasse freuen wie Kunden der Geschäftsstellen Neu-Brück, Urbach und Vingst. Auch ein Kunde des Vermögens-Centers Kalk ist unter den neun Gewinnern. Das PS-Sparen verbindet seit über dreißig Jahren das Sparen mit einer Lotterie. Der Preis für ein Los beträgt fünf Euro. Davon werden vier Euro gespart, mit dem restlichen Euro nimmt der Sparer an einer Verlosung teil. Es winken monatliche Gewinne zwischen 2.50 Euro und 100.000

Euro. Darüber hinaus werden bei der Jahresverlosung Gewinne bis zu einer viertel Million Euro zusätzlich ausgespielt. Auch gemeinnützige Einrichtungen profitieren vom „PS-Zweckertrag“, denn zehn Cent pro verkauftem Los sind dazu bestimmt, von den einzelnen rheinischen Sparkassen an soziale und gemeinnützige Einrichtungen ihrer Stadt weitergeleitet zu werden.

Tag der Offenen Tür Die Commerzbank-Filiale Rodenkirchen lädt zu einem offenen Beratungssamstag für Berufstätige und Nichtkunden ein. Termin ist in der Maternusstraße 5 am Samstag, 17. März, von 10 bis 16 Uhr.

KRYON-Schule jetzt auch in Rodenkirchen Die KRYON-Schule ist eine Bewusstseins-Schule, deren Inhalt es ist, das Bewusstsein zu erweitern und Fähigkeiten im Menschen zu wecken, die tief im Unbewussten liegen. Die Ausbildung ist vorgesehen für Erwachsene, die ihr Leben bewusster, glücklicher und erfolgreicher gestalten möchten. Trainerin dieser Lizenz-Schule ist Carmen Lenz, Personal Coach, Psychologische Beraterin und Bioenergie-Therapeutin mit eigener Beratungspraxis in Rodenkirchen.

Sie sagt: „Es wird gezeigt, wie einfach es ist, ohne Begrenzungen und Bewertungen selbst und anderen gegenüber sein Leben zu bereichern. In Eigenverantwortung sein eigenes Lebenskonzept in Freude und erfolgsorientiert umzusetzen“. Zum einen ist diese Ausbildung für die persönliche Bewusstseins-Entwicklung konzipiert, zum anderen eine Weiterbildungs-Maßnahme im beruflichen Kontext. Der Abschluss wird mit einem Zertifikat bescheinigt und berechtigt als „Bioenergie-Therapeut“ beruflich zu arbeiten. Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung innerhalb eines Jahres oder in 18 Monaten zu absolvieren. Die Ausbildung wurde von der OMSP zertifiziert und ist dadurch weltweit anerkannt. Die OMSP ist bei der UNESCO als Zertifi40 b

zierungsstelle für Ausbildungen im gesundheitlichen Bereich eingetragen. Geeignet ist die Ausbildung daher auch für Menschen, die in Heilberufen tätig sind.

Noch einmal Carmen Lenz: „Für alle, die offen sind für neue Konzepte, für neue Methoden und für neue Sichtweisen wird diese Ausbildung zukunftsweisend sein. Denn: Wir alle wünschen uns ein Leben in Freude und Gesundheit. Wir wollen alle unsere Ziele erreichen, privat und beruflich. Dies ist ein neuer Weg mit neuen Erkenntnissen, der uns helfen wird in der kommenden Zeit, unsere Herausforderungen im Leben zu meistern!“ KRYON-Schule Köln, Telefon 0221/340 36 60, E-Mail: carmenlenz@t-online.de., 50996 Rodenkirchen, Augustastraße 1.

Verlängerte Service-Zeiten bei der AWB Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) wird jetzt noch kundenfreundlicher: das ServiceCenter der AWB ist ab 1. März länger erreichbar. Das Kundentelefon und die Sperrmüll-Hotline sind dann montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr erreichbar. Unter der Telefonnummer 0221 922 22 24 werden alle Fragen rund um Straßenreinigung und Abfall-Entsorgung beantwortet. Termine und Informationen zum Thema Sperrmüll und ElektroAltgeräte erhalten alle Kölner unter der Rufnummer 0221- 922 22 22. Hier werden auch Meldungen über wilde Müllablagerungen angenommen. Rund um die Uhr gibt es alle Informationen auch im Internet unter www.awbkoeln.de. Anfragen können auch per E-Mail an kundenservice@awbkoeln.de oder wildermuell@awbkoeln.de geschickt werden.

Neu: Neurologische Praxis in Wesseling Seit einigen Wochen ist Dr. Lisa Manuela Schönrock als Fachärztin für Neurologie für die Patienten da. Sie hat ihre Ausbildung in den Universitäts-Kliniken in Würzburg, Göttingen und Bonn absolviert und freut sich, in ihrer Praxis in Wesseling das gesamte Spektrum der neurologischen Diagnostik anbieten zu können:


Eröffnung am Sonntag, 18. März . Auch verkaufsoffener Sonntag und Kinderaktion im Angebot Die Kunst hält wieder Einzug in Rodenkirchen. Bei der Fünften Rodenkirchener Kunstmeile, die in diesem Jahr vom 18. bis 24. März stattfindet, haben sich die Veranstalter von der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen wieder eine Menge einfallen lassen. So werden zahlreiche Fachgeschäfte ihre Ladenlokale eine Woche lang in Offene Ateliers verwandeln. Anhand eines Führers können sich Kunst-Interessierte ein Bild von der Vielzahl und dem tollen Angebot an „Kunst“ in Rodenkirchen machen. Die Liste der Künstler reicht von bekannten einheimischen Größen wie Brigitte von Fischer, Professor Fritz Hilgers, Gerda Laufenberg, Margit Münker und Elisabeth Wegener-Botz über Künstler aus Köln und der näheren Umgebung. Selbst aus Ellwangen (Günther Heckmann), Solingen (Martina Lauterjung) und Ganderkesee (Eva Bettina Schnabel-Schütte) und Berlin (Natalie Gutgesell) sind Kunstschaffende dem Ruf der Rodenkirchener Kunst-Meile gefolgt. Eröffnet wird das Ganze am Sonntag, 18. März, um 12 Uhr im Sommershof, von Kölns ersten Bürgermeister Josef Müller und der Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft, Monika Czekalla. Jürgen Alius von Vorstand der Aktionsgemeinschaft macht eine kurze Einführung und stellt die Künstler vor. Eingebettet ist die Eröffnung in einen musikalischen Rahmen, für den wieder das Wolfgang-Behrendt-Quartett in bewährter Weise sorgt. Und: die ganze Vernissage wird abgerundet durch einen verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Außer viel Kunst gibt es also auch noch „Shopping“ in Rodenkirchen. Die fünfte Rodenkirchener Kunst-Meile endet am Samstag, 24. März. Bereits am Donnerstagabend ab 19 Uhr findet im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6, eine Party statt. Das Wolfgang-Behrendt-Quartett sorgt für den guten Ton, ansonsten treffen sich hier die teilnehmenden Künstler, Geschäftsleute und Kunst-Interessierte zum Gedankenaustausch bei einem guten Glas Wein. Eintritt und Musik sind frei, Essen und Trinken nicht. Mit von der Partie sind in diesem Jahr 27 Geschäfte, Arztpraxen und Steuerberatungs-Kanzleien. In einem Geschäft im Toom-Komplex in Rodenkirchen, Hauptstraße 128, gibt es eine Sonder-Ausstellung mit zwei Künstlern. Die „Meile“ beginnt in diesem Jahr in der Wilhelmstraße bei der Goldschmiedin Nina Maintzer, führt über das Caritas-Altenheim St. Maternus in der Brücken-

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straße in die Praxis von Dr. Schupp auf der Hauptstraße und das Bad-Studio Marks hin zu Carrè Rheingalerie, wo Mode Hollenders, Mode-Trends Amici, Optik Rheinblick, Goldschmiede Alius und Herrenmode Rust an der Kunst-Meile beteiligt sind. Weiter geht es über Benetton, Ann Rath, Optik Asmuth, die Kölner Bank zu MCMode und dem Bistro „Kostbar“. Im Sommershof sind die Boutique Piccionaia, Blumen-Brüning, Optik Lehnen, Reifenhäuser fashion, Betten Bischoff, das Physiotherapie-Centrum „Novotergum“ in der ersten Etage und die Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater-Partnerschaft Hecker, Werner, Himmelreich & Nacken mit eigenem Aufgang im Rhein-Carrè, Oststraße 11-13 (frühere Post) am Start. Es folgen auf der Kunst-Meile 2007 die Buchhandlung Köhl, das Ladenlokal Hauptstraße 128 (früher Obst-Gemüse-Feinkost Werner) und dann (oben drüber) die Maternus-Seniorenwohnanlage. Last not least ein starkes Trio mit „Via moda“, der Arztpraxis von Jutta Spangenberg im Sparkassen-Hochhaus und schließlich das „Bistro verde“ in der Maternusstraße 6. Auch die Jugend-Kunstschule Rodenkirchen ist bei der Fünften Kunstmeile wieder dabei. Am Eröffnungstag um 15 Uhr stellen sich auch Rodenkirchens kleine Künstler vor. Im Kunstspeicher der Galerie-Junge-Kunst führen SchülerInnen die Besucher durch das Haus und erklären die ausgestellten Werke. Ab 16 Uhr können Kinder in der „Farbkochküche“ eigene Farben herstellen, und ab 17 Uhr gibt es Experimente in der begehbaren „Camera Obscura“. Leiterin Ingeburg Zimmermann. „Hierzu lädt die Jugend-Kunstschule Rodenkirchen allen kleinen und großen Besucher der Kunst-Meile in die Friedrich-Ebert-Straße 2 am Bahnhof Rodenkirchen ein!“ Auch auf der Party (Donnerstag, 22. März, 19 Uhr, „Bistro verde“) gibt es eine Aktion der Jugend-Kunstschule. Zu „Tafelfreuden der besonderen Art“ hatten Schule und Bistro am ersten September-Wochenende letzten Jahres eingeladen. Die zahlreichen Besucher erwartete ein Früchte-Buffet, Farb-Paletten, Pinsel und Leinwände auf Staffeleien. Gemalt wurde was schmeckt! Jeder suchte sich seine Lieblingsfrucht aus, doch bevor er diese vernaschte, wurde sie als bleibender Genuss auf eine Leinwand gemalt. Die entstandenen Werke werden im „Bistro verde“ aufgestellt und von der Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft, Monika Czekalla, zur Finissage verkauft beziehungsweise versteigert.

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Die Ateliers und ihre Künstler: k Fran

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1. Nina Maintzer Schmuck, Wilhelmstr. 68 Janni Janda 2. Caritas-Seniorenheim, Brückenstr. 21 Dr.Reinhard Paul, Dieter Bröhl, Dilip Saha, Charli Weingarten. 3. Praxis Dr. Schupp, Hauptstraße 50 Egbert Mittelstädt 4. Bad-Studio Marks+Partner, Kirchstraße 1–3 Reni Kauka 5. Mode Hollenders, Hauptstraße 39–41 Katharina Klemm 6. Amici Modetrends, Hauptstraße 39–41 Barbara Endres 7. Optik R(h)einblick, Hauptstraße 39–41 Doris Steinbach 8. Goldschmiede Alius, Hauptstr. 39–41 Sigrid Nasarski-Klamroth 9. Rust Herrenmoden, Hauptstraße 39–41 Gesina Liebe bei den beiden Vorgenannten im Garten: Eva Bettina Schnabel-Schütte 10. United Colours of Benetton, Hauptstr. 70 Michaela Odekerken 11. Ann Rath, Hauptstraße 55 Natalie Gutgesell 12. Optik Asmuth, Hauptstraße 39 Barbara Hoock 13. Kölner Bank, Hauptstraße 90 Brigitte von Fischer 14. MC-Mode, Hauptstraße 63–67 Margit Münker 15. Natur Kostbar, Barbarastraße 15–17 Mechthild Rathmann 16. Boutique Piccionaia, Hauptstraße 73 Ursula Schalück 17. Blumen Brüning, Hauptstraße 73 Claudia Franzen 18. Optik Lehnen, Hauptstraße 73 Catherine Vangierdegom 19. Paul Reifenhäuser fashion, Hauptstr. 73 Elisabeth Wegener-Botz 20. Betten Bischoff, Hauptstraße 73 Alexandra Rinzel und Martina Lauterjung 21. Novotergum, Hauptstraße 73 Karin Waldmann 22. Hecker, Werner, Himmelreich & Nacken Oststraße 13–15 Helga Hahn, Christine Pohl, Henning Schlüter 23. Sonderausstellung, Hauptstr. 128 Constanze Zenker und Kurt Steinhausen 24. Maternus-Seniorenwohnanlage, Hauptstr. 128 Professor Fritz Hilgers 25. Buchhandlung Köhl, Rathausplatz Heidrun Edelmann 26. Via Moda, Hauptstraße 102 Gerda Laufenberg 27. Praxis Jutta Spangenberg, Maternuspl. 10 Günther Heckmann 28.„Bistro verde“, Maternusstraße 6 Klaus Uhlig

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In Aktion: Musiker der Formation „Batida Diferente“ mit ihrer Sängerin Patricia Cruz. Foto: Privat.

Blue:world: Batida Diferente im „Bistro verde“ Das nächste Live-Konzert in der Reihe „Blue:world“ von Jürgen Bürger und Peter Sörries findet am Freitag, 23. März, um 20 Uhr im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6, statt. Geboten wird Musica Popular Brasiliera (MPB) – von der Gruppe „Batida Diferente“. „Batida Diferente“ spielt brasilianische Musik mit und für Herz und Seele. Die Musica Popular Brasiliera verbindet Bossa Nova und Samba mit Elementen aus Jazz, Pop und Folk. Dabei entsteht eine einzigartige Mischung aus lyrischen Melodien, farbigen Harmonien und packenden Rhythmen, gekrönt von einer der musikalischsten Sprachen der Welt – Portugiesisch. Im Repertoire von „Batida Diferente“ finden sich Kompositionen von so berühmten Musikern der MPB wie Djavan, Caetano Veloso, Gilberto Gil und Ivan Lins. Die Musiker von „Batida Diferente“ verbindet neben ihrer Professionalität vor allem ihre Leidenschaft für die MPB. Jeder hat viel Erfahrung nicht nur mit brasilianischer Musik, sondern auch im Jazz- und Pop-Bereich. Die Quintett-Besetzung mit Gesang, akustischer Gitarre, Piano/Akkordeon, Bass und Percussion ist ideal, um sowohl eine persönliche Konzert-Atmosphäre zu schaffen, als auch eine klangliche und rhythmische Vielfalt druckvoll präsentieren zu können. Die eingängigen Arrangements und das hohe musikalische Niveau machen „Batida Diferente“ zu einem Genuss und 12

Erlebnis für Laien und Kenner brasilianischer Musik gleichermaßen.

Wöchentliche Radtouren mit dem TVR Die wärmere Jahreszeit steht wieder bevor und wer möchte sich da nicht fit fühlen. Deshalb bietet der Turn-Verein Rodenkirchen gegen einen ganz geringen Mitgliederbeitrag eine RadfahrGruppe an, die vor allem für Freizeitsportler sehr geeignet ist. Gefahren wird in zwei Gruppen – je nach Kondition des Einzelnen. Man kann zwischen der schnelleren und der weniger schnellen Gruppe wählen, wobei die gefahrenen Kilometer in der zweiten Gruppe natürlich geringer sind. Treffpunkt ist jeweils donnerstags um 10 Uhr an der Haltestelle der Linie 16 „Heinrich-LübkeUfer“ Richtung Köln am Fahrradständer. Initiator Erwin Kremer: „Wir fahren bei jedem Wetter, ein Regenschutz ist bei unbeständigem Wetter immer geboten. Ansonsten sollte man Getränke und eine kleine Stärkung mit sich führen. Wir kehren meist zur Halbzeit gegen Mittag irgendwo zum Kaffee ein. Zu besonderen Bauwerken werden passende Erklärungen abgegeben!“ Wer jetzt Lust auf die nähere Umgebung und nette Mitfahrer verspürt, sollte einfach ein- oder zweimal zum Schnuppern mitfahren. Weitere Einzelheiten erfährt man bei Erwin Kremer unter der Rufnummer 0221/35 11 64 oder in der Geschäftsstelle des TVR in der Augustastraße 1, Telefon 0221/35 23 80.


TVR: LeichtathletikSchüler glänzten bei Kreismeisterschaft Einen guten Eindruck hinterließen die Leichtathleten des TurnVerein Rodenkirchen auf den diesjährigen Kreismeisterschaften in der Sporthochschule Köln. Allen voran Lea Keiper, die mit 4,58 Metern in ihrer Altersklasse W13 Vizemeisterin im Weitsprung wurde. Dieser Leistung schlossen sich ein vierter Platz im Hochsprung (1,25 Meter) und eine anständige 60-Meter-Zeit von 9,28 Sekunden an. Nadine Egner erreichte einen guten dritten Platz im 50-MeterLauf. Im Vorlauf stand für die gebürtige Stuttgarterin eine Zeit von 8,56 Sekunden zu Buche, die sie im Endlauf noch um um eineinhalb Zehntel auf 8,41 Sekunden steigern konnte. Im Weitsprung wurde sie mit 3,61 Metern Siebte. Für die größte Überraschung des Tages sorgte der blitzschnelle David Pfeil, der nach erst drei Wochen Training einen fünften Platz im 50-Meter-Lauf erreichte und mit 8,52 Sekunden dem Großteil der Kölner Konkurrenz davon lief. Für die Genannten wächst schon Konkurrenz im eigenen Verein heran. Denn auch Amelia Herwegen, Lisa Übelbacher, Melanie Robrecht, Julia Rosenberg, Tim Kalthentaler, Max Probst, Rene Volkmann und Lisa Schneider schafften es teilweise bis in die Endläufe und werden sich in Zukunft weiter steigern wollen.

„QuerwaldeinFrühjahrsputz“ Auch die Natur braucht „leider“ einen Frühjahrsputz. Passend zum Frühlingsanfang werden die Verantwortlichen des Vereins „Querwaldein“ an einigen ihrer Veranstaltungsorte den arglos weggeworfenen Müll ihrer Mitmenschen aus den Kölner Wäldern entsorgen und rufen zu Säuberungs-Aktionen auf. Hier im Süden Kölns treffen sich alle Interessenten am Samstag, 24. März, um 11 Uhr am Parkplatz vom Forstbotanischen Garten. Querwaldein-Mitglied Marcel Hövelmann: „Aufgerufen sind

Schülerinnen und Schüler aus fünf Kölner Schulen, unter anderem der Rodenkirchener Gesamtschule, auf der Bühne der Philharmonie. Foto: Richter.

alle naturbewussten Mitmenschen von Jung bis Alt!“

Weiß: Computerkurse im Jugendzentrum

Das Kinder- und Jugendzentrum in Weiß veranstaltet auch im März wieder einige interessante Computer-Kurse, die sich auch an Erwachsene richten. „Internet für Jedermann“ ist vom 3. bis 10. März von 10 bis 14 Uhr auf dem Programm. Der Kurs macht mit den gängigen Internet-Anwendungen vertraut und schneidet auch die Themen Sicherheit, Suchmaschinen usw. ausführlich an. Dieser Kurs hat viele neue Inhalte wie zum Beispiel „Internet-Explorer-7“ gegenüber früheren Kursen. „Word für Einsteiger“ läuft vom 5. bis 7. März von 10 bis 13 Uhr. Man lernt nicht nur Briefe schnell und exakt in Form zu bringen, sondern auch wie man Tabellen und Bilder in Dokumente einbindet, Tabellen erstellt und Inhaltsverzeichnisse automatisch erstellen kann.

„Windows Vista für Einsteiger“ (7., 14. und 21. März, jeweils 18 bis 21 Uhr) ist eine Premiere im Jugendzentrum, denn es ist der erste Kurs für das neue Windows. Die Teilnehmerzahl ist hier auf vier begrenzt. Eine Anmeldung ist zu allen Kursen erforderlich. Jeder Teilnehmer erhält ein ausführliches und verständliches Schulungshandbuch und eine CD. Das neue Computer-Kursheft für das erste Quartal 2007 liegt im Jugendzentrum aus und kann dort kostenlos mitgenommen werden. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es unter der Rufnummer 02232/150100.

Gesamtschule: Vivaldis „Winter“ in der Philharmonie umgesetzt Kürzlich hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.1 der Rodenkirchener Gesamtschule einen großen Auftritt. Vor etwa 1.000 begeisterten Zuschauern in der Kölner Philharmonie präsentierten sie als Abschluss eines Tanz-Projekts „Die vier Jahres-

zeiten – getanzt!“. Die Klasse hatte seit Oktober 2006 hier teilgenommen. Unter der Leitung der Tanz-Pädagogin Sonia Franken übten die Kinder die tänzerische Gestaltung zu zwei Sätzen des Vivaldi-Stückes. Schließlich wurden die verschiedenen Choreographien zusammen mit den Teilnehmern aus fünf anderen Schulen aufgeführt. Im Vordergrund des Projekts stand dabei nicht, den Kindern das Tanzen beizubringen. Die Choreographien waren einfach gehalten und dem Alter der Schüler angepasst. Der Spaß an der Bewegung, die eigene Kreativität und die Beschäftigung mit klassischer Musik standen im Mittelpunkt der Arbeit. Vom genauen Zuhören führte der Weg über das Erkennen von Stimmungen und Bildern der Musik bis hin zu ihrer Umsetzung mit dem Körper. Mit dem Winter assoziierten die Rodenkirchener Schüler Skifahren und Frieren, aber auch Gemütlichkeit und die Stille des fallenden Schnees. Im letzten Satz des Winters erschienen schließlich alle 150 Schülerinnen und Schüler auf der Bühne und bildeten ein eindrucksvolles Abschlussbild.

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Die Kreispokalsieger vom Turn-Verein Sürth: Sebastian Seidel, Severin Seidel und Dominik Klein. Foto: Privat.

TV Sürth: Schüler wurden Kreispokalsieger Im letzten Monat fanden die Tischtennis-Pokal-Wettbewerbe der Jugend und Schüler des Kreises Köln-Erft statt. Bei den ASchülern ergab die HalbfinalAuslosung 1. FC Köln I gegen Sürth II und Sürth gegen 1. FC Köln II. Während sich das zweite Sürther Team (Rene Langen, Lukas Hoferer und Frederick Kröber klar geschlagen geben musste, gewann Team I mit Sebastian Seidel, Severin Seidel und Dominik Klein ihr Spiel deutlich mit 4:0. Im Finale hieß es dann Sürth I gegen 1. FC Köln I. Nach anfänglichen Startproblemen konnten die Sürther schließlich die Oberhand gewinnen und siegten mit 4:2. Der Sieg des Kreispokalfinales ist gleichzeitig die Startberechtigung für den Bezirkspokal in wenigen Wochen. Bei der Jugend erreichte das Sürther Team mit Dennis Thamm, Raoul Seibel und Niklas Rottscheidt übrigens den zweiten Platz.

Meschenich: Gemütlicher Abend beim MGV Zur Eröffnung des neuen Probejahres veranstaltete der MännerGesang-Verein Meschenich seinen traditionellen gemütlichen Abend als Dankeschön für die Frauen der Sänger. Vorsitzender Udo Höhne konnte zahlreiche Sänger und ihre Frauen sowie den Ehrenvorsitzenden Matthias Müller, den Präsidenten der Kreis-Sänger-Vereinigung Köln, 14

Klaus Schulz, Pfarrer Michael Nolten und Carsten Graf von der VR-Bank Rhein-Erft begrüßen. Letzterer glänzte mit einer 500Euro-Spende seines Kredit-Instituts. Für 50 Jahre als aktiver Sänger wurde Eduard Liebeler von der Kreis-Sänger-Vereinigung ausgezeichnet, Petra Maron eröffnete selbiges mit einem humoristischen Vortrag „Umgang mit einem Buffet“. Der Chor unter seinem Leiter Hans Jürgen Kemper brachte karnevalistische Gesangsdarbietungen, und viel Beifall gab es für die humoristischen Einlagen von Manfred Maron, Agnes und Dieter Weber. Udo Höhne in eigener Sache zum Bilderbogen: „Unser MGV kann auf ein vielfältiges Vereinsleben zurückblicken. Als ältester Kulturträger des Ortes will er auch zukünftig für die Bewohner von Meschenich die von ihnen erwarteten Aufgaben erfüllen. Das ist aber nur möglich, wenn der Verein genügend Mitglieder hat. Darum unsere herzliche Bitte an alle, die Musik lieben: Helfen Sie mit, die kulturelle Gemeinschaft unseres Ortes zu fördern und kommen Sie zu uns! Chor-Proben finden regelmäßig jeden Freitag im Pfarrheim von St. Blasius statt. Interessenten sind immer herzlich willkommen!“

Kinder-Flohmarkt

Hinweis für die zahlreichen Freunde von Kinder-Flohmärkte: am Samstag, 17. März, findet im Pfarrheim von St. Severin in der Severinstraße von 11 bis 15 Uhr ein Flohmarkt statt, bei dem


Namen + Notizen Baby-Ausstattung, Spielsachen, Kinderwagen, Kinderbekleidung usw. verkauft werden. Vom Verkaufserlös gehen zehn Prozent als Spende für einen guten Zweck in der Gemeinde, im Jugendheim nebenan gibt es während des Flohmarktes eine Cafeteria.

Zum Wintersport nach Norwegen Noch ein paar Plätze frei in seinem Bus hat Dietrich Ritter von der deutsch-norwegischen Freundschaft-Gesellschaft. Wie in jedem Jahr fährt der ehemalige Sportlehrer der Rodenkirchener Gesamtschule mit einer Gruppe ins schneesichere Geilo. Die 16-tägige Reise vom 11. bis 26.März mit Bus und Schiff kostet ab Köln inklusive Hotel und Vollpension 1.410 Euro. Wer sich kurzfristig entschließen will: Telefon 0172310 28 83.

Brust, dem Herzen und dem Angesicht vom Leiden gezeichneten Jesus musikalisch betrachten. Das Werk für fünf Solostimmen, fünf stimmigen Chor und Orchester wird am Sonntagabend, 18. März, um 18 Uhr von der Kantorei Rodenkirchen, dem Solisten. Ensemble „Vocalitas“ und dem Orchester Rodenkirchener Barock auf Original-Instrumenten aufgeführt. Karten sind an der Abendkasse für neun Euro, ermäßigt sieben Euro erhältlich. Die evangelischen Kirchengemeinde lädt ganz herzlich zu dieser Passions-Musik ein.

Auch im Kantaten-Gottesdienst am Ostersonntag kommt Jubilar Dietrich Buxtehude zu Ton und Wort. „Heut triumphieret Gottes Sohn“ ist der Titel der Kantate, die am 8. April um 10 Uhr in der Erlöserkirche erklingt. Fünf Solostimmen, Chor und Orchester, festlich besetzt mit Trompeten, Pauken, Streichern und Basso Continuo hat Buxtehude in einer seiner großen und klang-prächtigen und sehr zu Unrecht selten aufgeführten Kantaten disponiert. Es musizieren die Kantorei Rodenkirchen, Solisten und das Orchester Rodenkirchener Ba-

rock auf Original-Instrumenten. Auch hierzu die herzliche Einladung der evangelischen Kirchengemeinde Rodenkirchen.

AWO-Jahreshauptversammlung Der Ortsverein Rodenkirchen der Arbeiterwohlfahrt lädt zur Jahreshauptversammlung ein. Die findet statt am Mittwoch, 21. März, um 18.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses in Rodenkirchen, Hauptstraße 85. Wichtigster Tagesordnungspunkt: Neuwahl des Vorstandes.

Erlöserkirche: Passion und Osterkantate von Dietrich Buxtehude

In den nächsten Wochen werden in der Erlöserkirche in Rodenkirchen anlässlich des Jubiläumsjahres von Dietrich Buxtehude (1637 – 1707) die Passion „Membra Jesu Nostri“ und die Osterkantate „Heut triumphieret Gottes Sohn“ aufgeführt. Dietrich Buxtehude in Lübeck war 1705 das Ziel einer Studienreise des jungen Johann Sebastian Bach. Der überzog seinen Urlaub beträchtlich und handelte sich deshalb großen Ärger mit seinem damaligen Arbeitgeber, dem Arnstädter Konsistorium ein. Bach hat das in Kauf genommen, wohl wissend, dass es viel neues zu entdecken gab. Dietrich Buxtehude schrieb die Passions-Musik „Membra Jesu Nostri“ im Jahre 1680. Er war damals Organist an der kirchenmusikalisch traditionsreichen Lübecker Marienkirche tätig und führte geistliche Abendmusiken als reine Konzerte für die Lübekker Bürgerschaft durch. Sie waren ein Novum in der Aufführungspraxis von geistlicher Musik ohne gottesdienstlichen Bezugsrahmen in der Barockzeit. Der Passions-Zyklus „Membra Jesu Nostri“ besteht aus sieben Kantaten, die den an Füßen, Knien, Händen, der Seite, der 15


Namen + Notizen Die Gründungsmitglieder des „villavita Chancen e. V.“ von links nach rechts: Klaus Grommes, Dr. Wilhelm Thiele, Theo Greif, JanDirk Tengelmann, Maria Margareta Müller, Dieter Müller, Dr. Günter Lewald, Bernd Stelter und Alfred Schölzel. Foto: Privat.

erberater). Sie alle engagieren sich, weil sie selbst erfahren haben, wie sehr Kinder mit Lernschwächen von ganzheitlichen Therapien profitieren.

Rondorf: Mit der Kirchengemeinde nach Teneriffa Die evangelische Kirchengemeinde Rondorf bietet in Zusammenarbeit mit dem Kölner Eifelverein eine Wanderreise nach Teneriffa an. Der Zeitpunkt: 18. bis 31. Oktober.

Ein „Herz für Kinder“: Villavita Chancen e. V. gegründet Im letzten Monat haben Ärzte und Heilpraktiker in Rodenkirchen zusammen mit Unternehmern und Künstlern den gemeinnützigen Verein „villavita Chancen e. V. – Verein zur Stärkung von Kindern mit Lernschwächen“ gegründet. Dieser Förderverein wird in Zukunft vor allem über die Gründe von Lernschwächen informieren und die Behandlung von therapiebedürftigen Kindern aus Familien finanzieren, die nicht über die notwendigen Mittel verfügen. Dafür sollen zehn Prozent der Gewinne der villavita GmbH, Zentrum für ganzheitliche Medizin in Rodenkirchen, eingesetzt und zusätzliche Mittel über Mitgliedsbeiträge sowie Spenden gesammelt werden: Jeder Beitrag zum Erfolg des Vereins ist willkommen, Spenden sich steuerlich absetzbar.

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Die Motive zur Gründung des Fördervereins durch seinen Initiator und Vorsitzenden Dieter Müller liegen auf den Hand, denn ein Schwerpunkt von villavita ist die Therapierung von Kindern mit Lernschwächen, denen viel zu oft, so Müller (44, Heilpraktiker und Gründer der villavita GmbH), ADHS bescheinigt und Ritalin verschrieben wird. Er und seine Kollegen analysieren, aus welchen körperlichen und seelischen Gründen Kinder Schulprobleme haben. Und helfen ihnen mit natürlichen Methoden und ohne Medikamente zu neuer Leistungsfähigkeit und mehr Freude am Lernen. Doch die Probleme von Kindern aus einfachen Verhältnissen werden oft gar nicht erst erkannt und können so weit reichende negative Auswirkungen auf den Lebenslauf der Betroffenen haben. Sie leiden über Jahre hinweg, obwohl eine therapeutische Behandlung ihre Situation nachhal-

tig verbessern und Krankheitsverläufe verhindern könnte. Hierfür wiederum stehen die Mittel häufig nicht zur Verfügung. Der Förderverein „villavita Chancen e. V.“ setzt hier an und wird über seinen Beirat auf Antrag Betroffener über die Mittelvergabe, das heißt die konkrete Unterstützung betroffener Kinder entscheiden. Außerdem wird der Verein Projekte zur Erforschung von Lernstörungen und wissenschaftliche Untersuchungen fördern. Die Initiative zur Vereinsgründung ging von Dieter Müller und seiner Frau Maria Margareta Müller aus. Zu den Gründungsmitgliedern der „villavita Chancen e. V.“ gehören darüber hinaus der Comedy-Star Bernd Stelter und der seit Jahren in Rodenkirchen ansässige Heilpraktiker JanDirk Tengelmann, Dr. Wilhelm Thiele (Kinderarzt), die Kölner Unternehmer Theo Greif, Dr. Günter Lewald und Alfred Schölzel sowie Klaus Grommes (Steu-

Wanderführer Alfred Otto, der die Reise leitet und für Fragen von Interessenten offen ist (Telefon 02233/23575): „Unser Stadtort auf der Kanareninsel ist ein Hotel mit Halbpension in Puerto de la Cruz an der Atlantikküste. Das Klima ist hier frühlingshaft, wenn in unseren Breiten schon Herbst ist!“ Vorgesehen sind zwei Tagesfahrten mit Picknick an schönen Aussichtspunkten sowie zwei bis drei Tage zur freien Verfügung. An den übrigen Tagen werden leichte bis mittelschwere Wanderungen in den Landschafts-, Klimaund Vegetationsformen der Insel angeboten. Die Kosten sind von der Teilnehmerzahl abhängig und werden um 850 Euro inklusive Flug liegen. Bei Unterbringung im Einzelzimmer kommt noch ein Zuschlag hinzu. Für Interessierte ist ein Faltblatt mit weiteren Informationen und einem Anmeldevordruck auf Anfrage zu bekommen. Die Teilnahme an dieser Wanderreise ist für jedermann offen.


Fastelovend in Stadt und Veedel 30 Jahre „Löstije Junge un Mädche vun Rudekirche“ Auch die „Löstije Junge un Mädche vun Rudekirche“ hatten in dieser Session Grund zum feiern: sie wurden runde 30 Jahre alt. 1977 als Stammtisch zur Pflege des karnevalistischen Brauchtums gegründet, ist der jährliche Höhepunkt die Teilnahme am Rodenkirchener Karnevalszug. Man erkennt die „Löstije“ am schmucken Musketier-Kostüm und ihrem eigenen Halsorden. Das ganze Jahr über treffen sich die Mitglieder in der Rodenkirchener Bierstube, seit zwei Jahren das Vereinslokal. Für diese Treffen in geselliger Runde und die sonstigen Aktivitäten wie die Weihnachtsfeier sorgt der Vorstand, der aus dem 1.Vorsitzenden Hans-Peter Konen, dem 2.Vorsitzenden Markus Roß, der Geschäftsführerin Stephanie Dreck und der Kassiererin Renate Fuchs besteht. Hans-Peter Konen zum Bilderbogen: „Die Beiträge sind moderat, so dass sich auch Familien mit Kindern eine Mitgliedschaft leisten können. Der Verein besteht zur Zeit aus 16 Aktiven und neun inaktiven Mitgliedern!“ Alljährlich begrüßen die „Löstije“ die Karnevals-Gesellschaft „Burgerlust“ aus der niederländischen Stadt Eygelshoven zur Eröffnung des Straßenkarnevals in Rodenkirchen. Diesen besonderen Tag verbringen die Vereine gemeinsam mit einem Streifzug durch die Rodenkirchener Kneipen. Im Gegenzug besuchen die Rodenkirchen die Prinzen-Proklamation in Eygelshoven.

Rote Invasion auf der Mädchen-Sitzung in Sürth: Mit „Flägelskappe“Präsident Adolf Erkenrath (dritter von links, mit Litevka) wibbelten in der ersten Reihe ausschließlich Funken aus Rodenkirchen. Von links „Dötzje“, „Jeldbüggel“, „Quallmann“, „Pillemann“, „Drihpitter“ (zweite Reihe) und „Violinche“. Foto: Thielen.

Seit einigen Jahren veranstalten die „Löstije Junge un Mädche vun Rudekirche“ auch ein Sommerfest, seit zwei Jahren gemeinsam mit dem „Tambour- und Fanfarenkorps Grün-Weiß Rondorf“. Das Datum für dieses Jahr sollte man sich jetzt schon merken: 5. August 2007.

„Flägelskappe“: Dank an die Nachbarschaft Zufrieden mit ihrem SitzungsWochenende waren die „Löstige

Flägelskappe“ aus Sürth. Zwei Mädchen-Sitzungen mit insgesamt 1500 Besucherinnen, eine Kostümsitzung mit 650 Jecken, dazu ein stimmungsvoller Kinderball für die Sürther „Pänz“. Literat Günter Mullerij: „Und das tollste ist, das in diesem Jahr alles wunderbar geklappt hat!“ Den Auftakt bei den MädchenSitzungen machten jeweils die Roten Funken. „Die kamen in Bestbesetzung. Sogar der Präsident und der frühere Präsident waren mit dabei“, war der Literat

ganz begeistert. Eine Bank in Sürth sind auch Marita Köllner und Wicky Junggeburth, die bei allen drei Sitzungen am Start waren. Zum Finale der ersten Mädchen-Sitzung standen die Paveier und Brings auf der Bühne, bei der zweiten MädchenSitzung gab es eine halbstündige „Mallorca-Show“ mit Willi Herren. Dreimal ganz groß gefeiert: das Dreigestirn der Altgemeinde mit Prinz Claus, Bauer Uwe und Jungfrau Rudi. Günter Mullerijs Blick ging schon in das kommende Jahr, denn in der besonders kurzen Session 2008 stellen die „Flägelskappe“ das Dreigestirn. Heißt: Proklamation mit Kostümsitzung am Freitag, 4. Januar, am

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Fastelovend in Stadt und Veedel

Das Dreigestirn empfingen die NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf (rechts) und Karl-Heinz Zankel. Foto: NetCologne.

Samstag, 5. Januar, und am Sonntag, 6. Januar, zwei Mädchen-Sitzungen, die jeweils um 15.30 Uhr beginnen. Um Karten kann sich jetzt schon bemüht werden. Ansonsten: der Dank des Vereins an die Nachbarschaft: „Den Anwohnern rund um den Sürther Marktplatz gilt ein besonderes Lob. In diesem Jahr gab es keinerlei Beschwerden!“

NetCologne: „Schwer op Droht“ im Fastelovend

„Schwer op Droht – beim Fiere un beim Telefoniere“ hieß es während der Session zum achten Mal im Kölner Hotel Maritim. Unter diesem bewährten Motto lud NetCologne seine Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner einmal mehr zur firmeneigenen Karnevals-Sitzung ein. Der Elferrat, unter anderem verkleidet als Rhein-Nixe, Willy Millowitsch, Funkemariechen, Jan von Werth und Heinzelmännchen erinnerte ans Motto der diesjährigen Karnevals-Session „Mir all sin Kölle“. Rund 1.600 Gäste amüsierten sich prächtig bei einem karnevalistischen Programm der Extraklasse: Brings, der Bergische Jung Willibert Pauels, Bernd Stelter, Paveier, Guido Cantz, Höhner, Räuber und viele andere standen an diesem Abend auf der Bühne und sorgten für ausgelassenes Schunkeln, Lachen und viel 18

Beifall im Sitzungssaal. Während für das Programm erstmals Prinzengarde-Literat Josef Lutter verantwortlich zeichnete, feierte Werner Passmann als Präsident der NetCologne-Sitzung Premiere. Passmann ist vielen Kölnern als Prinz Walter als der Session 2005 in bester Erinnerung. Die NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf und Karl-Heinz Zankel empfingen nicht nur das Kölner Dreigestirn, sondern auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Leben. Unter ihren Gästen waren Oberbürgermeister Fritz Schramma, Ehrenbürger Norbert Burger, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, der Bürgermeister der Stadt Pulheim, KarlAugust Morisse sowie alle Vertreter der Parteien aus dem Rat der Stadt Köln.

Kennen Sie den „Jahn“ von Werth? Gute Frage, denn den gibt es wirklich. Bei einer der zahlreichen Veranstaltungen des grünweißen Korps wurde er sogar zum General befördert. Da muss man schon was geleistet haben, und das hat Volker Jahn. Der 62jährige Rondorfer mit dem Dehnungs-H im Nachnamen ist seit sieben Jahren Schatzmeister des Reiterkorps „Jan von Werth“. Das ist in heutigen Zeiten nicht der einfachste Job, aber mit


„’Tschuldigung, aber… korps der „Flägelskappe“ war ebenso vertreten wie Bauchredner Peter Kessler mit seiner Puppe „Dolly“, die Musikgruppe „Rhein-Prinzen“, Solo-Trompeter Lutz Kniep oder die „Löstigen Wiever vun St.Georg“, die unter anderem als „Schrumpf-Germanen“ daherkamen. Auch dabei: „das halbe Duett“ (Redner), die „Kapelle Jonge“ und natürlich als Höhepunkt das Dreigestirn. Zusammengestellt wird das Programm jeweils vom „V2a-Mann“ des Festkomitees, dem Literaten Hans Stahl.

Leibhaftiger General mit Sessions-Motto.

„Nüsele“ hatte er sein Leben lang zu tun. Volker Jahn war in der „hüteren“ Finanzverwaltung beschäftigt und ist jetzt auf AltersTeilzeit. Kommt nach „General“ beim „Jan von Werth“ noch was? „Eine Steigerung gebe es noch“, meint Ehefrau Hannelore, eine Steuerberaterin. „Aber dann müsste er Präsident werden, und das glaube ich eigentlich nicht!“

Senioren-Sitzung: Seit über drei Jahrzehnten für Bedürftige „geköttet“

Foto: Thielen.

Gäste von freiwilligen Helferinnen und Helfern aus den Reihen der dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften. In diesem Jahr waren das zehn Herren und 24 Damen, darunter auch die „besseren Hälften“ des Dreigestirns. Auch das Programm ist auf den Anlass zugeschnitten. Das Tanz-

Um so eine große Veranstaltung „für lau“ auf die Bühne bringen zu können, geht Karin Fröhlich „kötten“, wie man in Köln sagt. Es gibt traditionelle Sponsoren wie die Sparkasse oder dem Karneval verbundene Metzgereien, aber auch neue „Unterstützer“ sind immer gefragt. Karin Fröhlich verriet unserer Zeitschrift eines ihrer Erfolgsgeheimnisse: „Den Bilderbogen lese ich immer besonders intensiv. Und wer in Rodenkirchen im Herbst ein Geschäft neu eröffnet, der bekommt Weihnachten garantiert von mir einen Brief!“

Runde „50“: Musical-Melodien für Jungfrau Rosi

„Jetzt komme ich schon zwölf

Hatten ihren Spaß beim Auftritt von James Smith. Von links Elke Wergen, Rudi Krapohl, Angelika Krapohl, Claus Wergen, Rina von Gruchala und Uwe Boysen. Foto. Thielen.

trotz umfangreicher karnevalistischer Berichterstattung war es der Redaktion nicht möglich, alle Karnevalsgesellschaften, Vereine, Pfarreien und andere Gruppierungen „ins Blatt” zu bringen. Jahre nach Deutschland, aber mein deutsch ist immer noch sch....! Vielleicht bin ich doch eher ne kölsche Jong!“ Tosender Applaus für James Smith, der als Überraschungs-Gast auf der Geburtstagsfete von Rudi Krapohl auftrat und die zahlreichen Gäste mit Musical-Melodien begeisterte. Höhepunkt: „I believe I can fly“, speziell für das Dreigestirn Prinz Claus, Bauer Uwe und Jungfrau Rosi gesungen, einer der besonderen Gänsehaut-Momente während der Session 2007. Der 50. Geburtstag ist ein besonders runder und muss gefeiert werden. Das dachte sich auch Jungfrau Rosi alias Rudi Krapohl. Das Dreigestirn der Altgemeinde nahm an diesem Freitag nur bis in den frühen Abend Termine an und begab sich auf die „Alte Liebe“, um mit den persönlichen Freunde des Geburtstagskindes in den besonderen Tag hinein zu feiern. Eigentlich wollte die drei ihre Ornate nach dem grandiosen Einzug ablegen (Prinz Claus: „damit die mal trocken werden!“), aber sie hatten die

„Meine Zeiten als Azubi und als Praktikantin sind vorbei. Ich bin jetzt Gesellin!“ sagte Karin Fröhlich zum Bilderbogen. Die junge Frau aus den Reihen der „Löstige Kraade“ in Meschenich ist beim Festkomitee der Altgemeinde Rodenkirchen seit zehn Jahren für die Senioren-Sitzung zuständig. Diese Senioren-Sitzung gehört schon seit mehr als drei Jahrzehnten zum großen sozialen Engagement der Rodenkirchener OberJecken. 350 Senioren, Behinderte und Bedürftige werden von den karitativen Einrichtungen im Kölner Süden in die Aula des Berufsförderungswerkes Michaelshoven entsandt. Im Eintrittspreis enthalten sind fünf Getränke und ein heißes Würstchen mit Brot, und bedient werden die 19


Fastelovend in Stadt und Veedel

Große Kölner-Präsident Dr. Joachim Wüst (mit Büchern) übergibt zwei Jubiläumsbücher an Minister-Präsident Jürgen Rüttgers und Autor Frank Tewes. Foto: Thielen.

Rechnung ohne die Gäste gemacht. Die waren natürlich alle kostümiert gekommen, wobei die „Jungfrauen“ deutlich in der Überzahl waren. Die Reihe der Gratulanten wollte kein Ende nehmen, und die ganzen Geschenke! Ein Fahrrad, eine Riesentorte, Schnappi-Kopfkissen, Bier mit eigenen Etiketten, und, und und schließlich der Sänger aus New York, der sich auf Deutschland-Tournee befand, am Vorabend in Bochum aufgetreten war und durch Rina von Gruchala, die Freundin des Bauern Uwe Boysen, auf die „Alte Liebe“ gekommen war.

125 Jahre Große Kölner Das 125-jährige Bestehen feiert in diesem Jahr die „Große Kölner Karnevals-Gesellschaft“. Aus diesem Anlass hat der Vorstand ein Buch in Auftrag gegeben, das der Kölner Journalist und Karnevalskenner Frank Tewes geschrieben hat. Von einer gesonderten Auflage mit Ledereinband wurden zu Beginn der Jubiläums-Sitzung gleich zwei verschenkt. Tewes bekam die Nummer 125, wurde zudem Ehrensenator der GKKG. Minister-Präsident Jürgen Rüttgers, der Großen Kölner als Ehren-Präsident verbunden, erhielt die Nummer 1. Die Nummer 118 erhielt später Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma, weil er im 118. Jahr der Großen Kölner in dieses hohe Amt gewählt worden war. Bei der Jubel-Sitzung im Gürzenich mit dabei: die Familien-Mitglieder 20

der Gesellschaft, der Senat, das Närrische Konsulat, das Reiterkorps, die Domstädter, und die Großen Kölner Landsknechte. Aus Anlass des Jubiläums zeigte sich die Karnevals-Gesellschaft im letzten Monat in drei KaufhofSchaufenstern. Was der Kaufhof in Köln, ist die Weingalerie in Rodenkirchen. Einer der beiden Präsidenten, Dr. Joachim Wüst, war sogar persönlich nach Rodenkirchen gekommen, um mit Inhaber Georg Siemoneit und Geschäftsführer Oliver Kind auf die Jubiläums-Session anzustoßen.

Metzgerei Gillessen: Haxen für das Dreigestirn Es gibt in der Karnevals-Session Termine, da geht man hin, und es gibt welche, da freut man sich richtig drauf. Wenn einem aber schon vorher das Wasser im Munde zusammen läuft, dann steht sicher das Haxen-Essen des Dreigestirns in der Weißer Metzgerei Gillessen auf dem Programm. Auch in diesem Jahr fand das ebenso schmackhafte wie kalorienträchtige Mahl wieder statt. Leider ist die MetzgereiKüche inzwischen für Dreigestirn, Begleitung, Freunde und Familie zu klein geworden, so dass das Essen nach der OrdensVerleihung in der Metzgerei anschließend in der Hofburg stattfand. Nun hat die Metzgerei ja auch als Caterer einen sehr guten Ruf, und


Zwischen Wurst und Edelkonserven: Das Dreigestirn der Altgemeinde mit Gisela Gillessen und den beiden Ex-Bauern Kurt (Vater) und Jürgen (Sohn) Gillessen. Foto: Thielen.

so war „dat janze Schmölzje“ im Handumdrehen von Jürgen Gillessen mit Haxen, Sauerkraut und Kölsch versorgt. Es folgte ein Appetit bedingtes Schweigen, nur vereinzelt war das Klappern von Karnevals-Orden zu hören. Und Enkel Lars, der sich mehrfach lautstark bemerkbar machte. Frage an seine Schwester. „Woher hat er das denn?“ Antwort: „Von den wilden Kerlen!“ Immerhin will der „wilde Kerl“ seinem Opa und seinem Vater nacheifern und auch einmal Bauer im Dreigestirn der Altgemeinde werden. Vorschlag: Im Jahr 2027 werden die „Kapelle Jonge“ 80 Jahre, 2037 90 Jahre und 2047 gar 100 Jahre alt!

bröder sein 40-jähriges Bestehen. Die Knobelbröder wurden 1967 als Stammtisch in der Gaststätte Seltmann auf der Sürther Straße in Rodenkirchen gegründet. Seit der Gründung bis heute besteht

der Verein aus maximal zwölf Mitgliedern. In den ersten Jahren traf man sich an der Theke zum Würfel- oder Kartenspiel. Und: man beteiligte sich darüber hinaus am jährlichen Karnevalszug durch Rodenkirchen. Nachdem das Vereinslokal gewechselt wurde, man vom Rodenkirchener Süden in den Ortskern, in die „Maternusstube“ am Maternusplatz zog, wurde die Palette der Aktivitäten erweitert. So veranstalten sie seit nunmehr 18 Jahren ein großes Sommerfest. Hier packen die Knobelbröder selbst mit an und werden von ihren Frauen, „Perlhühner“ genannt, tatkräftig unterstützt. So finanzieren die Mitglieder einen großen Teil ihrer Aktivitäten. In der Karnevalszeit findet im

jährlichen Wechsel ein Maskenball mit Bühnenprogramm beziehungsweise eine Karnevals-Party als reine Tanzveranstaltung statt. Außerdem wird am Rosenmontag vor dem Vereinslokal für alle Gäste des Lokals aber auch für die Passanten eine kostenlose Gulaschsuppe serviert. Mit dem Eintritt in das Festkomitee der Altgemeinde Rodenkirchen will der Verein seine Aktivitäten zusammen mit den anderen Gesellschaften im Kölner Süden erweitern und besonders die „Karnevalitis“ in Rodenkirchen fördern. Siehe vorletzte Session 2006, als die Knobelbröder ihren Präsidenten Martin van Duiven als strahlenden Prinz in das Dreigestirn der Altgemeinde entsandten.

Die „vierzig“ sieht man ihnen gar nicht an. Zwölf aktive „Knobelbröder“ und die beiden Ehren-Mitglieder Karl-Heinz Ludwig und Pfarrer Winfried Landgrebe (hinten von links). Der Präsident Martin von Duiven steht vorne in der Mitte. Foto: Thielen.

„Knobelbröder“: Seit vierzig Jahren sind sie jeck

Mit einem Festkommers für geladene Gäste und dem traditionellen Maskenball im evangelischen Gemeindesaal feierte der Rodenkirchener Veedelsverein Knobel-

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Fastelovend in Stadt und Veedel

„Komm hol das Lasso raus…!” Die Tanzgruppe der kfd in Rondorf spielte „Cowboy und Indianer”. Foto: E. Broich

Rondorf: „Hausgemachtes“ für 400 „jecke Wiever“ Frauen können vieles gleichzeitig erledigen. Daran wurde auf den beiden Sitzungen der Ortsgruppe Rondorf der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) von Fußballerinnen auf humorige Weise erinnert. Bauchtänzerinnen traten auf, Cow-Women und Indianerinnen entführten mit rasanten Formationen auf alte und neue Schlager in den „Wilden Westen“. Wortwitz boten die köstlichen Einzelvorträge von Klara Zillmann etwa als Wallfahrerin und die beiden spritzigen Sketche, gespielt von Karin Westhoff und Zillmann sowie über „Stinas Männersuche“ von Ingrid Gehlen und ihrer Schwester Margret Merten. Dass die Sitzungsleiterin Anne Merkenich ebenso wenig auf den Mund gefallen ist, erfuhren schließlich auch Prinz Claus, Bauer Uwe und Jungfrau Rosi, das Dreigestirn der Altgemeinde. An zwei Tagen verfolgten gut 400 Frauen im Saal der Rondorfer Gaststätte Füssenich ein buntes Programm mit viel Musik. Als furios entpuppte sich gleichermaßen der Auftritt einer Abordnung des Kirchenchors. Ihr Potpourrie aus kölschen Liedern animierte die textsicheren Jekkinnen zum Mitsingen. Auch hier wurden Akteure und Publikum begleitet von Herrn Richartz, Mitinhaber einer hiesigen Musikschule, der im Ordensschwester22

Kostüm für die musikalischen Töne der Veranstaltung sorgte. Das besondere an den Rondorfer kfd-Sitzungen sei das „Hausgemachte“, betonte die Ortsgruppen-Vorsitzende Margret Merten. Damit meinte sie in erster Linie nicht die von einer ortsansässigen Metzgerei gestifteten Blutwurstorden, sondern das fast ausschließlich von und mit eigenen kfd-Kräften beziehungsweise Pfarrgemeindegruppen inszenierte Programm. Und das seit 37 Jahren. Die kfd Rondorf zählt aktuell 350 Mitglieder von 15 bis 85 Jahren und bildet damit „eine sehr, sehr große Gruppe“, verglichen mit denen in der Nachbarschaft. Übers Jahr treffen sich die Rondorferinnen wöchentlich oder monatlich in verschiedenen Kreisen und Gruppen. Geboten werden zudem etwa Themenabende, Wallfahrten, Einkehrtage und das Elisabethfest. „Wir haben ein Programm, in dem sich jede wiederfindet“, so Merten. Diese Aussage ist auch auf die beiden kfd-Karnevalssitzungen gemünzt. Was den Gästen geboten wird, sind die Früchte einer langen Vorbereitung. „Mitte des Jahres werden die Ideen gesammelt, ab Oktober beginnen die Proben. Themen und Kostüme werden frei gewählt“, skizziert Merten. Ihren Dank richtete sie auch an die Pächterfamilie Kann. „Sie setzt das Prinzip ihrer Vorgänger im Haus Füssenich fort, und erhebt bei unseren Sitzungen keine Saalmiete.“ E. BROICH.


15 Jahre „Kölsche Dilledöppcher“ In dieser Session feiern die „Kölsche Dilledöppcher“ bereits ihr 15-jähriges Bestehen. Die Kinder- und Jugend-Tanzgruppe in grün und rot aus 23 Tänzerinnen und Tänzern im Alter von sechs bis 16 Jahren, die sich mit viel guter Laune wöchentlich zur Tanzprobe am Zugweg treffen. Das ganze Jahr über treten sie auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen auf. Vom Pfarrfest über die Karnevalssitzung bis zur Seniorenfeier sind die „Dilledöppcher“ gern gesehene Gäste. Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 steht die Gruppe unter dem Protektorat des Traditionskorps „Altstädter“, wo sie schon traditionell den Auftakt des beliebten Korpsappells bestreiten. Zu den ganz besonderen Höhepunkten der letzten Jahre zählen ein Auftritt auf der ZDF-Mädchensitzung, ein Bericht in der

aktuellen Stunde im WDR, ein dritter Platz beim ersten „Cölner Colonaden-Pänz-Pokal“ und natürlich die Teilnahme am Rosenmontagszug. Die 1.Vorsitzende Monika Cöln (Telefon 0221/73 45 31) zum Bilderbogen: „Sicher spricht es auch für die Gruppe, dass wir schon neun Tänzerinnen für zehnjährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel auszeichnen konnten!“ Weitere Informationen: www.koelschedilledoeppcher.de.

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Dilledöppcher“ vor der Kölner Vorzeige-Kulisse. Foto: Privat.

Direktorin Angelika Ottersbach konnte das Dreigestirn in der Irmgardis-Turnhalle begrüßen. Foto: Thielen.

Irmgardis-Gymnasium: Hausaufgabenfrei von Prinz Jacky „Habt ihr schon einmal so eine schöne Prinzessin gesehen?“ fragte Angelika Ottersbach ihre Schülerinnen und Schüler. Die Oberstudien-Direktorin und Leiterin des Erzbischöflichen Irmgardis-Gymnasiums lag allerdings nicht so ganz richtig, denn es war die Kölner Jungfrau Antonia, die zusammen mit Prinz

Jacky, dem Bauern Walter und der Prinzenwache auf die Bühne der Schulsporthalle gezogen war. Rund 500 „Pänz“ der Klassen fünf bis zehn jubelten dem Trifolium zu, hatten einen Begrüßungssong und einen Tanz ein geübt. Grund für den Aufzug: Die Tochter des Bauern, Franka Hüsch, geht hier zur Schule. Und da das Dreigestirn zwanzig Aufzüge „frei“ hat, konnte das Gymnasium ebenso besucht werden wir die Anne-Frank-Grundschule in Hochkirchen, wo ihre Schwester Felicia, genannt Feli, die Bank drückt, oder andere Institutionen, wie die jüdische Gemeinde Kölns. Nachdem die Direktorin das Dreigestirn mit je einem Proviantbüggel mit Röggelchen, Flönz und Senf für die letzte Woche ausgestattet hatte, gab Prinz Jacky bis Rosenmontag Hausaufgabenfrei. Bauer und Jungfrau ließen die Kinder der linken und der rechten Seite mit Alaaf-Rufen gegeneinander antreten. Prinz Jacky vereinte beiden Seiten, erzeugte so die höchste Lautstärke und meinte; „So is dat: wenn man zusammen feiert, dann gewinnt man!“

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Fastelovend in Stadt und Veedel

„Ritsch, Ratsch,de Botzkapott…! Wibbelnde Funken aus Glas als Fensterschmuck in der fünften Jahreszeit. Foto: Thielen.

Rote Funken – auch in Glas Rot-weiß-rote Invasion! Dank des überaus sympathischen Auftretens des Kölner Dreigestirns und der ständigen, aber unaufdringlichen Präsenz seiner Karnevals-Gesellschaft, der „Kölsche Funke Rut-Wieß vun 1823“ in den Sälen wie in den Medien hat sich das älteste Traditionskorps des Kölner Karnevals wieder viele neue Freunde gemacht. „Da kommen ja gefühlte 400 Funken!“, rief eine Sitzungsbesucherin entzückt beim Einmarsch der Funkenwache in den Gürzenich. Vielleicht ein Grund, sich ein Glasbild eines oder zweier wibbelnder Funken während der Karnevals-Session ins Fenster zu hängen. In Rodenkirchen gibt es einen Frührentner, der Glasbilder wie die Funken oder auch andere Tiffany-Arbeiten wie Papageien, Bilder und Lampen hobbymäßig fertigt und verkauft. Vielleicht interessiert sich ja auch der eine oder andere Rote Funk dafür. Auskunft: Alfred Bruchhausen, Telefon 0221/ 35 28 42.

Sürth: Vertreibung aus dem Paradies Sind die Karnevalszüge in den Vororten oft wenig politisch, ist das in Sürth anders. Dafür sorgt

schon die Bürger-Initiative „pro Sürth“. Auch in diesem Jahr nutzte die BI den Zug, um Verantwortlichen in Politik und Verwaltung den Narrenspiegel vor zuhalten, und zwar unter dem Motto: „Vertreibung aus dem Paradies (Sürther Aue)“. Die in der Sürther Aue lebenden Pflanzen und Tiere wurden von der HGK, den Kölner Politikern und der IHK vertrieben und entsorgt. Großer Treck zum Zwangsumzug nach Worringen: alle Tiere und Pflanzen, begleitet von den HGK-Möbelpackern und den Treibern OB Fritz Schramma, Ratsmitglied Hans Waschek und IHK-Chef Herbert Ferger. Im Vorfeld hatte der „pro-Sürth“Vorstand die Herren Schramma, Waschek und Ferger eingeladen, selbst am Zug teilzunehmen: „Sie benötigen keine Verkleidung, sondern brauchen nur sich selbst darzustellen, So geben wir Ihnen Gelegenheit, sich dem närrischen Volk in ihrer Lobbyisten-Rolle zu zeigen. Das Wurfmaterial wird selbstverständlich von pro Sürth gestellt!“ Teilgenommen hat von der Herren am Sürther Zug allerdings keiner. Anmerkung der Redaktion: Vielleicht ist in dem Brief nicht deutlich zu entnehmen gewesen, für wen das Wurfmaterial gedacht war – für die Politiker oder die Jecken am Zugrand!


„Ma-Jo“-Sitzung: Von Musik, Tänzen und Salaten Ein karnevalistisches Rätsel: Ein Mann hilft seiner Frau freitags nachmittags bei der Herstellung eines Kartoffel- und eines Nudelsalates. Am frühen Abend fährt er Frau wie Essen zum Pfarrheim Wabe, selbst wieder nach Hause, umziehen, dann zu Fuß zur Wabe. Schließlich Bons kaufen, um dann mit Genuss von dem Kartoffel- und dem Nudelsalat zu essen? Antwort: dann ist Pfarrkarneval in Rodenkirchen, die so beliebte „Ma-Jo“-Sitzung. Und mit Ma-Jo ist nicht das gemeint, was unser Freund an die Salate getan hat, sondern die ehemals selbstständigen Pfarreien St. Maternus und St. Joseph in Rodenkirchen. Mittlerweile wird diese beliebte Veranstaltung von den „Playbacks“ organisiert und durchgeführt. Gaby Kühn sorgt als Literatin für ein buntes Programm, durch das Ulrike Hafeneger führt, die anderen machen oder besorgen Salate, sitzen an der Kasse, haben den Saal geschmückt und wirken im Hintergrund und räumen nach der Veranstaltung auch noch auf. Das Programm konnte sich wieder sehen lassen, vor allem, weil der Eintritt frei war. Den musika-

lischen Auftakt machten die „Nippeser Lumpe“ und die „Leinpfad-Lerchen“ von der Singgemeinschaft, die unter ihrem Dirigenten Ulrich Wyrwal mit einem bunten Melodienreigen von „Trizonesien“ bis zum „Spetzebötzje“ überzeugten. Dann sang der ganze Saal mit Diskjockey „Wolli“, bis die „Pänz vun Gereon“ ihren großen Auftritt hatten. Dann ging es Schlag auf Schlag: eine sehr schöne Gesangsdarbietung von „Kölsch Bloot“, Vater und Tochter aus Zollstock, der Zauberer Schmitz-Backes, die Tanzgruppe

Die Kölner Tanzgruppe „Heinzelmännchen“ begeisterte auf der „MaJo“-Sitzung in der Wabe. Foto: Thielen

Die Kopfbedeckungen getauscht haben hier das Dreigestirn der Altgemeinde und das Rocker-Dreigestirn aus der Hahnenstraße. Von links Jungfrau Rosi, die Tussi-Jungfrau Inge (Chanteaux), Rocker-Prinz Wolfgang Preiss, Prinz Claus I., Bauer Angelo (Angelika Rura) und Bauer Uwe. Foto: Thielen.

„Kölner Heinzelmännchen“, das Männerballett „Jecke Römer“ und schließlich als Abschluss die „Playbacks“. Da waren der Kartoffel- wie auch der Nudel-Salat schon lange gegessen, aber die tolle Stimmung in der „Wabe“ zeigt sich an der Aussage einer älteren Dame, die während der Sitzung – verspätet – noch einen Herings-Salat vorbei brachte: „Als ich hier hin kam, war ich richtig müde, aber jetzt würde ich am liebsten hier bleiben und mitmachen!“

Rondorf: Zwei Dreigestirne in der Hahnenstraße Die Hahnenstraße in Rondorf muss eine besonders jecke Avenue sein. Denn zwei Bierzelte in einer Stichstraße waren der einzige Ort, wo in dieser Session das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen und das „große“ Kölner Dreigestirn ihre Aufwartung machten. Alle zwei Jahre machen die Bewohner der zwölf Doppelhäuser in der besagten Stichstraße eine Karnevalssitzung. Mit eigenen Kräften und mit eigenem Dreigestirn. In diesem Jahr gab es eine Besonderheit, denn mit Walter Hüsch hat der diesjährige Kölner Bauer lange Jahre in einem dieser zwölf Häuser gewohnt, bis er mit seiner Familie ins „Höfchen“ zog. Auf Anfrage gab Bauer Walter schon vor der Session an, gerne mit seinen Funkenfreunden Jacky und Antonia und der ganzen Prinzenwache zur Hahnen-StraßenSitzung zu kommen. Ein Termin wurde vereinbart, und das jecke Hahnenstraßen-Komitee, das sind die drei Damen Marianne Schünemann, Marita Zons und Hedi Glesius, bauten die Sitzung um das Kölner Dreigestirn auf. 27


Fastelovend in Stadt und Veedel Leider hatte sich jemand mit dem Termin vertan, denn die Sitzung fand an einem Samstagabend statt, das Kölner Dreigestirn hatte den folgenden Mittwochabend notiert. In der Hahnenstraße kein Problem: Samstags nachts erschien nach Mitternacht das Dreigestirn der Altgemeinde als Höhepunkt der Sitzung. Prinz Claus, Bauer Uwe und Jungfrau Rosi verbrüderten sich mit dem „Rocker-Dreigestirn“ aus der Straße, Prinz Wolfgang, Bauer Angelo und Jungfrau Inge. Die Rodenkirchener Jecken blieben regelrecht „kleben“ amüsierten sich prächtig, und tauschten schließlich mit den „Rockern“ die Kopfbedeckung. Drei Tage später wieder Feststimmung in der Hahnen-Straße. Pünktlich um 22 Uhr hieß es wieder „Ach wär’ ich nur, ein einzig Mal...“, und das Kölner Dreigestirn mit Prinz Jacky, Bauer Walter und Jungfrau „Antönnchen“ bevölkerten samt Prinzenwache das Bierzelt. Vorstellung, Rede an das Volk, Orden verteilen, dreimal Alaaf, ein Glas Kölsch, und dann entschwanden die Kölner Narrenfürsten wieder in der Rondorfer Nacht. Trotzdem wurde es spät in der Hahnenstraße. Denn: „Wenn es was zu feiern gibt, dann wird bei uns auch kräftig gefeiert“, so „RockerPrinz“ Wolfgang Preiss zum „Bilderbogen“.

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Claus und Christa Wagner konnten als 23.Kölner Dreigestirn Prinz Jacky, Bauer Walter und Jungfrau Antonia begrüßen. Foto: Thielen.

Dreigestirn bei Wagners

„Die Oma säht, se will e Bützje!“ sprach Christa Wagner zum Kölner Dreigestirn. Also machte sich Prinz Jacky auf in die Runde der älteren Rodenkirchener Damen und gab der 90-jährigen Therese Hamacher das gewünschte. Es ist keine Tradition, sondern Brauchtum, dass das Kölner Dreigestirn nach dem Richtfest des Rosenmontagszuges seine Aufwartung in der Metzgerei Wagner an der Rodenkirchener Maternusstraße macht. Claus Wagner, kürzlich von der Zeitschrift „Feinschmecker“ wieder zu den 400

besten Metzgern von Deutschland gekürt, war 1984 der erste „Bauer“, der mit dem Dreigestirn seine Metzgerei besuchte. Was seitdem auch an der Tagesordnung ist: auf der „800“, dem Gemeinschaftszimmer von Dreigestirn und Equipe in der Hofburg Dorint, steht ein großer Kühlschrank, der von Claus Wagner für die jeweiligen Dreigestirne bestückt wird. Jetzt weiß man auch, warum es kaum einem Trifolium gelingt, während der Session das Gewicht zu halten. Auch Jungfrau „Antönnchen“ sprach zu Claus Wagner: „Ich hätte gerne noch was von der Straßburger Entenpastete!“

Beim Besuch bei Wagners freut sich jedes Dreigestirn, dass es auch mal eine klassische CurryWurst gibt. Dazu gab es Geschenke, vom Flönz-Orden bis zu Festabzeichen aus dem Jahre 1977 (!), die damals je einen kleinen Prinzen, einen Bauern und eine Jungfrau zeigten. Besonders stolz war Wagner auf die Tatsache, dass „seine“ Roten Funken das Dreigestirn stellten. So wurde dann auch Prinzenführer Kurt Stumpf kurzerhand zum „Funkenführer“ ernannt. Der bedankte sich dann auch noch einmal im Hinblick auf den „Kühlschrank 800“ mit den Worten: „Lieber Claus, wir hängen an deinem Nabel. Du bist der beste Metzger von Köln. Et jitt keine bessere!“


Sind wir denn hier auf der Alm? Dass ein Dreigestirn während einer Session mehrmals dieselbe Gaststätte besucht, ist keine Seltenheit. Dass ein Dreigestirn das allerdings innerhalb von fünf Minuten macht, kommt selten vor. Passiert ist es in dieser Session in der Maternusstube am Rodenkirchener Maternusplatz. Samstag vor Karneval, der Straßenkarneval in Rodenkirchen ist eröffnet, das Dreigestirn macht seine Aufwartungen. Einzug in die Maternusstube, die Gäste jubeln, aber: was ist das? Leider hatte der Wirt die CD aus der letzten Session aufgelegt, die im Schnelldurchgang abspielt und erst beim Jungfrauen-Lied wieder mit Normalgeschwindigkeit lief. Es war die Langfassung von „Heidi“, die von den Kneipengästen voller Inbrunst mitgesungen wurde. Das Dreigestirn wird sich „wie auf der Alm“ vorgekommen sein und war blitzschnell wieder verschwunden. Nach fünf Minuten der zweite Versuch. Prinzenführer Werner Faßbender hatte die neue CD platziert, es erklangt „Ach wär’ ich nur, ein einzig Mal...“, und ein strahlendes Trifolium betrat erneut die Gaststätte. Die Vorstellung klappte, Rosi bützte, Orden und Schal gingen diesmal an die Wirtin Vera Michels. Den größten Lacher erzielte ein Rentner, der bei der Prinzenrede an der Stelle mit den „tollen Gästen“ für alle deutlich hörbar einwarf: „Dat es dä eezte vernünftije Satz, dä ich hück morje jehüürt han!“

Beim Besuch in der Bilderbogen-Redaktion gibt es für das Dreigestirn Rahmenlose Bildhalter mit den schönsten Sessions-Aufnahmen. Foto. Thielen.

Dreigestirn stürmte Bilderbogen-Redaktion Es ist schon seit Jahren eine gute Gewohnheit: das Dreigestirn zu Gast in der Bilderbogen-Redaktion in der Wilhelmstraße. In dieser Session konnte sich das Trifolium so richtig Zeit nehmen, und es waren zwei kurzweilige Stunden mit den Mitarbeitern, den „Playbacks“, einigen „Knobelbrödern“ und anderen Jecken. Begrüßung und Vorstellung fallen schon mal anders als gewohnt aus. Redakteur Helmut Thielen muss dann schon einmal fünf Euro ins Prinzenzepter werfen, wenn er den Festkomitee-Präsidenten Bernhard Huckelmann als „Prinzenführer“ begrüßt. Als das Dreigestirn eine Weile überlegen mußte, was es ins „Goldene Buch“ schreiben sollte, stimmte

die Menge doch tatsächlich „Drei mal Null is Null“ an. Orden und Geschenke wurden getauscht, besonders beliebt bei den Dreigestirnen sind die Rahmenlosen Bildhalter mit den schönsten Fotos der Session, darunter natürlich auch Schnappschüsse, die nicht in der Zeitschrift veröffentlicht wurden. Für den größten Lacher sorgte an diesem Nachmittag Ex-Prinz Martin van Duiven, der mit seinen Mitstreitern Kajo Wirtz und Heinz Dieter Kautz diesmal unter „sonstige Jecken“ lief. Gefragt, warum er wiedergekommen sei, antwortete er: „Wir mussten im letzten Jahr hier leider etwas überstürzt aufbrechen, und da habe ich zu den Jungs gesagt: da lagen damals noch so viele Brötchen, die gehen wir in diesem Jahr essen!“

„Kölle em Hätze“ Ingeborg F. Müller hat kürzlich ein neues Buch vorgestellt. Es heißt „Kölle em Hätze“, wurde heraus gegeben von der „Akademie för uns kölsche Sproch“, ist im Bachem-Verlag erschienen und in jeder Buchhandlung erhältlich. In kleinen Geschichten und Reimen rund um Köln erzählt die Mundart-Autorin mal komisch, mal verrückt, was „Lück wie ich un du“ in der Domstadt alles erleben können. Ingeborg F.Müller bietet aus ihrem immer wieder spontan aufgefülltem Repertoire „Verzällcher“ heiterer kölscher Lebensart und beschreibt „Lück vun hück met Hätz un Jemöt“. Unter anderem berichtet Müller, wie eine Bedienungsanleitung „Frau“ fast um den Verstand bringt und ob „Mann“ mit dreizehn Kilo Gepäck im Urlaub aus-

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Fastelovend in Stadt und Veedel Eröffnung des Straßenkarnevals in Rodenkirchen fand erstmals auf dem Parkplatz neben dem Rathaus statt. Was der Stimmung wenig Abbruch tat. Denn Festkomitee-Literat Hans Stahl hatte nicht nur die „eigenen“ Kräfte wie die Tanzkorps von den „Kapelle Jonge“ und Flägelskappe“, das Musikkorps aus Weiß und die „Kaminsfäjer“ verpflichtet, sondern auch drei Kölner Bands. So sorgten auch die „Häckenjäcks“ und die „Rheinprinzen“ für den guten Ton, und besonders gut kam die Gruppe „Rubbedidupp“ mit ihrer Sängerin Songül Wiesmann an.

kommt. Die Schriftstellerin liefert eine Anleitung, wie mit einer Flasche Eierlikör ein total verkorkster Heiliger Abend zu retten ist und erklärt ihren Lesern, warum Ken Barbie nicht trendy genug war und sie sich nach dreißig gemeinsamen Jahren einen neuen „Levvens-Avschnetts-Tuppes“ gesucht hat. Ingeborg Franziska Müller ist in Köln-Weiden geboren und aufgewachsen. Getreu dem Motto „Wä Kölle jän hät, deit sing Stadt schone“ lebt sie in Pulheim. Seit etwa 1990 schreibt sie Texte in kölscher Mundart.

Guggenmusi beim „Hungksfresserball“ Die Woche vor Karneval ist auch die hohe Zeit für die Mitglieder der „Großen Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“. Zunächst hieß es arbeiten, denn bei der Eröffnung des Straßenkarnevals sind die Frauen und Männer

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Das Dreigestirn mit „alten“ GRKG-Jungfrauen: Von links Jungfrau Josi, Hagen Ahrens (1985), Prinz Claus, Gerd Fuchs (1975), Bauer Uwe und Präsident Ben Wijman (2001). Foto: Thielen.

um den Präsidenten Ben Wijman die „Wirtschaft“. Einen Tag später stand die „Kölsche Mess in St.Matän“ an. Es ist der älteste Gottesdienst dieser Art im Süden Kölns und wurde vor 18 Jahren von dem blau-gelben und ihrem heutigen Ehrenmitglied, Pfarrer Karl-Josef Windt, aus der Taufe gehoben. Der frühere Organist Hans Schuster hat sich dem musikalischen Teil gewidmet, den er auch heute noch betreut. Als Gäste führten in diesem Jahr der „Quartett-Verein Longerich“ und „Cäcilia KölnWeiler“ Teile der Deutschen Messe von Franz Schubert in Kölsch auf. Zum Auszug gab es mit „Ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn“ eine musikalische Collage von Johannes Sutor. Musik der ganz anderen Art gab es auf dem „Hungksfresserball“

am Karnevalssamstag in der „Quetsch“. Die Guggenmusi „Turtalia“ aus der Schweiz stürmte zu später Stunde noch das Brauhaus, um die Jecken mit ihrer durchdringlichen Blasmusik zu erfreuen. Alle zwei Jahre kommen die „Gugger“ nach Rodenkirchen, um vor allen Dingen bei den Zügen zu spielen und auch schon mal mit dem Dreigestirn „rund zu ziehen“. Vorher hatten schon die „Kaminsfäjer“, das Duo „Jöckpolver“, Diskjokkey „Wolli“ und das Dreigestirn der Altgemeinde die Jecken im Saal unterhalten.

Eröffnung des Straßenkarnevals Es war ungewöhnlich. Und viele der rund 800 Jecken schauten sich erstmal fragend um: die

Den Startschuss gaben auch in diesem Jahr Bezirksbürgermeisterin Monika Roß-Belkner und Festkomitee-Präsident Bernhard Huckelmann. Das Dreigestirn mit Prinz Claus, Bauer Uwe und Jungfrau Rosi bekam naturgemäß den meisten Applaus, aber auch den Tollitäten aus dem niederländischen Ejgelshoven mit den „gefiederten“ Senatoren von der „Burgerlust“ und ihrer Kapelle sah man schon am Morgen an, das der Tag des Rodenkirchener Straßenkarnevals für sie ein Feiertag ist.

Kölsch ist Spitzenreiter Wer in den vergangenen Wochen das Gefühl hatte, in Funk und Fernsehen werde fast ausschließlich Kölsch gesprochen, lag mit dieser subjektiven Einschätzung richtig. Aber auch jenseits der sessional bedingten Dominanz dieses Dialektes gibt es eine ganz besondere Stellung des Kölschen im alltäglichen Leben. Nach einer Berechnung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) anlässlich des internationalen Tages der Muttersprache


im Februar ist das Kölsche der mit Abstand am häufigsten Gesprochene Dialekt in ganz NRW. „Mehr als 250.000 Einwohnerinnen und Einwohner Kölns sprechen heute noch Kölsch“, so Dr. Georg Cornelissen, Sprachforscher des LVRAmtes für Rheinische Landeskunde. Ermittelt wurde diese Zahl unter Berücksichtigung der Alterspyramide, der Generationen abhängigen Sprachkompetenz und des Migrantenanteils in der Bevölkerung. Mit eingeflossen in die Berechnung sind die Ergebnisse zahlreicher Interviews und Befragungen, die in den letzten 25 Jahren vom ARL durchgeführt wurden. Kölsch als Muttersprache findet man heute vor allem bei Menschen der älteren und der mittleren Generation. Keine andere Großstadt des Rheinlandes erreicht, wenn es um die eigene Sprache geht, einen ähnlichen Vitalitätswert wie Köln. Die Düsseldorfer Plattsprecher müssen neidvoll nach Köln blicken: die Zahl der Dialekt kundigen liegt in der Landeshauptstadt deutlich unter 100.000.

Gewinnerin Vera Krohn (Mitte) gut gelaunt im Kreise der GRKG-Mitglieder. Foto: Thielen.

nicht, was ihr entgeht“, so begrüßte Bilderbogen-Redakteur Helmut Thielen Vera Krohn in der Redaktion. Nach der gemeinsamen Stärkung mit dem Ex-Dreigestirn in der Hofburg der „Knobelbröder“, der Maternusstube, brachte Thielen die junge Frau auf ihren Wagen und stellte sie der übrigen Besatzung vor. Danach: eine einzige Jubelfahrt durch Rodenkirchen. Vera Krohn warf erst verhalten,

weil sie von früheren Zugteilnahmen wusste, dass man sein Wurfmaterial einteilen muss. Da sie aber reichhaltig ausgestattet war, konnte sie zum Schluss wie ein kleiner Prinz, sprich: Prinzessin werfen. Und: nach dem Zug half sie dem GRKG-Schatzmeister Hubert Golly und seiner Frau Waltraud noch beim Abschmükken des Wagens.

Auskleidung: Jungfrau Rosi bützt nur noch seine Angelika „Ach wär’ ich nur, ein einzig Mal...“. – Den letzten Einzug genossen sie noch einmal ganz besonders, Prinz Claus, Bauer Uwe und Jungfrau Rosi. Das war der am Karnevalsdienstag in die eigene Hofburg zu einer Veranstaltung, die schlicht und einfach „Auskleidung“ heißt.

Sie haben sie endlich wieder. Elke Wergen, Rina von Gruchala und Angelika Krapohl begrüßen ihre Männer wieder im zivilen Leben. Foto: Thie-

Hoch auf dem (blau)-gelben Wagen Ganz oben auf dem Festwagen der „Großen Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ stand in diesem Jahr beim Sonntagszug Vera Krohn. Die junge Kosmetikerin, gerade 30 Jahre alt geworden und Mutter einer vierjährigen Tochter, hatte die Mitfahrt von einer guten Freundin geschenkt bekommen. Die wiederum hatte den Preis beim Weihnachts-Preisrätsel des Bilderbogens gewonnen, wollte die Fahrt aber selber nicht antreten. „Die Frau weiß

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Fastelovend in Stadt und Veedel Auskleidung heißt, das um Mitternacht alle Karnevalisten, nicht nur das Dreigestirn, Orden, Ehrenzeichen und Mützen abgelegt haben, die Litevka ist auf links gedreht, man hat sich endgültig von der Session verabschiedet. Auch das Dreigestirn stand ohne Ornat da, man hatte gemeinsam ein „Fußballer-Outfit“, gewählt. „Das passt zum Aschermittwoch“, meinte ein Karnevalist, denn es war natürlich das Trikot der Kicker, die normalerweise in der Gegend von Sülz im äußeren Grüngürtel gegen den Ball treten. Auskleidung heißt aber auch, Dank zu sagen. Das Dreigestirn dankte den Prinzenführern, den Fahrern, der Begleitung, dem Festkomitee, der Presse. Besonders verdiente Mitarbeiter wurden zu einer Ballonfahrt eingeladen. Claudia Zettelmeyer glänzte mit einem Bauchtanz, und das nicht ohne Grund: die eigenen Ehefrauen dürfen als Dankeschön zu einer Städtetour nach Istanbul aufbrechen. Besonderen Grund zum Strahlen hatte die Jungfrau Rosi: sie hat ihr Sessionsziel, 11.111 Bützchen zu verteilen, auf den Punkt erreicht. Das „Rekord-Bützchen“ bekam Ehefrau Angelika. Prinz Claus zum Bilderbogen: „Die Zählmaschine unserer Rosi hat auch ein Rückwärts-Laufwerk. Jedes Mal wenn er jetzt seine Frau küsst, muss er da drauf drücken, bis er wieder bei Null angekommen ist!“ Insgesamt konnte die Drei eine sehr positive Bilanz ziehen. Noch einmal Prinz Claus: „Wir haben viele neue Leute kennen gelernt, viele Freundschaften geschlossen. Wir hoffen, dass wir die auch über die Session hinaus pflegen können und freuen uns schon jetzt auf viele Nach-Karnevalsfeiern!“

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Mit ihrem Schiff „Santa Mariechen“ sind sie Anfang Januar in die Hofburg eingezogen, an der Schwelle zum Aschermittwoch bekamen sie von ihren Funkenfreunden Rettungsringe überreicht: Prinz Jacky, Bauer Walter, Jungfrau Antonia mit dem Funken-Präsidenten Heinz-Günther Hunold (rechts) und dem Knubbelführer des I. Knubbels, Harald Büth. Foto: Thielen.

„Zick eröm“: „Mir all wore Kölle!“ Eine sehr gelungene Veranstaltung war die „Zick eröm“-Party des Kölner Dreigestirns. Zwölfte Etage Dorint, Rundum-Blick auf Dom und Stadt, gut 100 geladene Gäste. Der frische Wind aus dem Festkomitee konnte man auch hier spüren, Präsident Markus Ritterbach und sein Team haben in dieser Session ganze Arbeit geleistet. Das attestierte Oberbürgermeister Fritz Schramma auch den Trifolium: „Prinz Jacky, Bauer Walter und Jungfrau Antonia haben das Dreigestirn in hervorragender Weise dargestellt und verkörpert!“ Markus Ritterbach dankte dem Dorint und dem „Herbergsvater“ Henning Graf von Schwerin, der ja vor seiner ersten Session gar nicht wusste, was da alles auf ihn zu kam. Auch

er war vom Trifolium begeistert und meinte nur: „Die nächste Session ist so kurz: verlängert doch!“ Das geht natürlich nicht, aber das Dorint wird wohl in Zukunft, auch wenn es Sofitel heißt, die Hofburg des Kölner Dreigestirns bleiben.

Rodenkirchen auf einen Klick

www.bilderbogen.de Ein Beispiel für die GänsehautAtmosphäre an diesem Abend: auf der Bühne der ZDF-Mädchensitzung hatte das Dreigestirn von einem Taxifahrer erzählt, der sie am Abend ihrer Ernennung nach Hause gefahren hat. Als sie im sagten, wer sie seien, meinte der sinngemäß: „Und ich bin der

Kaiser von China!“ Als er die Herren dann in Sülz, Hürth und Rondorf abgeliefert hatte, wurde er stutzig: ein Kollege hatte ihm vor der Fahrt erzählt, das Dreigestirn wohne in.... Sülz, Hürth und Rondorf. Markus Ritterbach und sein Team machten sich nun auf die Suche nach dem Taxifahrer. Das war gar nicht so einfach, schließlich hatte man Erfolg. Das Ehepaar, Ritterbach nannte es Peter und Maria, wurde eingeladen und vorgestellt. Sie, vor 28 Jahren aus Polen gekommen, arbeitet in einer Kindertagesstätte in Kalk, geht vor dem Kalker Karnevalszug für ihre Pänz „kötten“, damit sie im Zug mitgehen können. Er, als Säugling mit den Eltern aus Ostpreußen geflohen, das erste Jahr in einer Notunterkunft verbracht, seit langem Taxifahrer, zwei erwachsene Söhne, und alle vier fühlen sich in Köln pudelwohl. Ritterbach: „Wie singen die Bläck Fööß so schön: und ich ich kohm als Pimok, hück sing ich met Üch met! Besser kann man das Motto. „Mir all sin Kölle“ nicht darstellen!“


TRENDS

2007 für modebewusste Rodenkirchener

eonr dem N one d je n rm kan l ein ne chter Fo ie zum Beispie Pulli herä w h c s e S n VIn abg hnen: lassen chwarze irkungsvolles s ö m r f e d in re w Tren op unte ist ein benes T – schon das r a f ode: i und n an blitzen lli, Gucc tiea v a Damenm au gibt den To ser Saison die vMorode-Statement. C , a l alenciag n präsen Königsb nd Neon sind inerd–ievon klassischgeen- Glitzer & Glamouerr:ryB– in dieser Satiszoer-Highlights. tallal ab Burb lau u esign er Gli Königsb Nuancen der D der Creme einm Cavalli allen voran sagten Design s sind mit Kris eln e p g o so Liebling rben wie Weiß erretti, Robert -Farbe. ren die ang Röcke und To r kleinen Spie für F a a , r t f g r r n e a e o t e h ie r s c b m e t in a t ro d m lb So Eyec s- Abend rädes n un hy, A p e c ie ig t n d t n d e f ö le in iv u K il s a G a s P ation an our sehen. andere setzen Frisches, edle Steinen, Glitzer & Glam end. Als Applik rt wird : r le la ie b ie ist k und v berall. estickt. itt am A kombin Laufsteg r und ü del), b n großen Auftr und mit Jeans ein „Vogue“(e z r Seit dem t heraus. Imme a w l e a d h mit Sch wenig Noch m der Saum p der blau stic nigsblau erlich). Ein Tip an- Kragen o lltagstauglich. inen oder nur Konö K d ir Nu ie ke keine ook a iert w somm Kombin r Weiß (beides esten kommt die n oder der L Kombinieren S kelnden Outfit e o b n d f : u o p if f Tip em Braun t „Vogue“: Am offen wie Ch k, um d t if gingSchmuc u machen. Zeitschr rt fließenden S nen Jog önt e d in z , z – n a p kurren die Zeite ignalrot ce bei z Geltung. irts ver r : Vorbei nd Achsel-Sh ner-Mode k oder S ngesagt. u m in z P la e , G n id e t ü ig u S m Apfelgr Saison extrem a gt mit Spor die Des shorts mit eine ellgelb, n wurde r n, Turn zu Neon: H en sind in diese Runway bevor ch der hose In dieser Saiso einflusst – und b au waren. portswear be Neonfar rt wird auf dem eliebt ist aber ehen. b ie r gen – h in e b s on der S our-Touch vers , v n r. u Kom e man wa Ketd ra f n B r a a d S m d n il la l r u J a h G i m y me XLSchwarz i-Look wie be e auf ein en sex t, desto ginghose mit X ch einb r is a f n n n a o U m e n g r ö N o cleane ur eine Je jünge eine stylishe Jo llte man nur n enten T o immer n dunklen, dez elsten. Den ig s e h 0 t u ll 3 r o o b s als mit Man ren. A m ed Kleides ombinie und sie wirkt a tragen ren. Schwarz in Form eines ionitas. ten k h ie kombin igen Uni-Look xtravagante Fas h e c r großflä tels wagen nu n oder Ma

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räfJahre. K rz, r e ig z b Schwa r und sie sechzige nklen Tönen – t oder mit r e d n e r u Modell trukturie inen in d d damit tige Fassung x, gerne auch s urchzogen – f s n u – n e d u a rd n e o e t z rd e w n o d da ge Tabak, B nden Transpare Außerdem en Bügel wachsen r e t is r . k e e d m oo nd : Die ! Pastell-L er als je zuvor rtage sin - schim 007 ihre Freu ht am Rahmen und präe t in W d – n n den 2 Sommer lement Brille nic aufrege farblose u! Die r-Make-up wird eld oder Design einer ägnanten Stile big. la B ! a il n Gelb! L nn das Somme ie Karl Lagerf chicken werden zum pr ß, breit und far n letzte w e s lls in de ist das a f vorbei, d ch Style-Gurus ien Farbe und regend gnant heißt: gro n e b e h ar f ze u Hightec ir drei w bunt. A Ungaro prophe leidoskop an au n LaufNumme pürbar: Mehr i filigran gearbe a l e d e d K n u f n m u re a e a T s e in n e Em e e b s t n a t it o d lo a d, nd n sch dels m Lidsch Jahren etallisch glänzen e oder ganz ra us dieihre Mo n Regenbogen- rbe angesagt! e t. M a weis alism exotisch t ist Mut zur F ehr o, Getb,okommen die teerilauch der Minim r t e z R t nis zu m ies e t r J n . h e b n t e e A k m steg e r. e d B , dah em eigt rbe Modelle lle kann sich d chließen und z Mehr Fa hr Brille : 7 e 0 rs d e 0 v o 2 t h rM Brille ghtech – me arbe nic sdrucks- se h so au ht den Form und F d Scharnier. i teller die ic H s n r e h zeig glas-Hers verfeime l un s nic n 7 e e e 0 g t ll 0 ü ri ib 2 B B g s i h n re ie a ntrend r. Dabe kelt sic nen Jah haben d Die Brille lange nicht meh ielmehr entwic en, wie Gläsern n der vergange u immer leichn e d i e g V B e g n dz stark wie n Megatrend. ehrere Richtun sehen twicklun en ist der Tren er ästhetischere n e u e u m N z re h m c it le ro im b G d e singulä nstyle 2007 in in München . n un . Ung stoff re t t r s e e n e n s n le u n s il K ü e r e d B s r rd n hm der n, imme rillengläsern au n 40plus we bei der Fac f re e e u g t a n n ju io o s t B sch -TechGenera llem da lerweile ht vor a geht der Look High läser für die dem sind mitt ngs-Pakete ic re war. r e s g r u t tu Z h ein ie i ulärer. ummer ihen be sic Beschich auf die indilikum. H Trend N gebliebene Pub delle, die Anle ogene immer pop llern spezielle r n zu e o ch besse eb g und jun ng sportive M n nehmen: G mutige allen Herst die Gläser no den abstimme ten, m n u le ,u Ku hich in Richt und Sportbril e Farben und rhältlich Wünsche der e Hartsc e il b a t s iv s ra Sonnen ffällige, inten lung, ult iduellen au ten v nen: Entspiege dlichkeit. z t le Gläser, binationen. im n s in ö m h bereit eh- k Unempf Farb-Ko hatte sic rillendesigner n s- Schmutzi e w z r ssung umme ! Die B Trend N kündigt: Retro en bei den Fa e ih g Jahr an ehemmt Anle g men un

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THINK BE Die neuen Frisurenlooks sind bühnenreif – und gnadenlos schön Wer lieber auf der Bühne steht als im Publikum zu sitzen, für den sind die neuen Looks genau das Richtige. Raffiniert – aber nicht exzentrisch. Stylish – aber nicht overstyled. Pur – aber kein bisschen langweilig. Die Frisurenmode für Frühjahr und Sommer 2007. Mode ist ein Spiel der Formen und Farben. Mit neuen Regeln für jede Saison. Im Frühjahr und im Sommer werden die Styles der „Swinging Sixties“ neu interpretiert. Für die Frauen von heute. Bestes Beispiel ist der Bob, der im neuen Design ein Revival erlebt. Mit exakten Schnitten wird bei den Damenfrisuren auf verspielten Schnickschnack verzichtet. Die fast geometrisch anmutende Präzision wird dabei immer wieder mit einer weicheren Struktur kombiniert. Die Frisuren wirken daher ebenso feminin wie unkonventionell. Perfekt ergänzt werden sie durch märchenhafte Make-up-Variationen, die mit ihren farbigen Akzenten die sommerliche Note noch einmal verstärken. Crashing: Neues Styling für starke Typen Die neue Herrenmode rockt im Rhythmus der sechziger und achtziger Jahre. Metrosexuelle Erscheinungsformen haben ausgedient. Gefragt sind Männer, die auch wie Männer aussehen. Was

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EAUTIFUL! bleibt ist der Sinn für Ästhetik und Pflege. Szenig, provokativ und sehr maskulin sind die MännerLooks für das Frühjahr und den Sommer. Inspiriert durch die Rockszene jener Zeiten. Immer lässig, aber nie nachlässig. Die Grundform der Frisuren bleibt natürlich und zeigt viel Struktur. Das Styling sorgt für eine außergewöhnliche Optik. Highlights setzt das „Crashing“. Dabei werden einzelne Haarpasseès zunächst gezwirbelt, dann mit dem Glätteisen erwärmt und schließlich mit cremigen FinishProdukten gezupft. Ein neues Styling für starke Typen. Brillante Farbspiele Wahre Glanzleistungen – das sind die Trendfarben der Saison. Sie faszinieren durch Natürlichkeit und Brillanz. Die Palette umfasst helle, mittlere und dunkle Blondtöne, reicht von Hellbraun über Rotbraun bis zu sattem Mocca. Angesagt sind auch dezente Farbspiele. So werden natürlich wirkende Akzente mit Rosè- und Fliedertönen ins Haar gemalt. Sanfte Kontraste und mehr Farbtiefe werden durch Nougat- und Karamelltöne erzielt.

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Bilder-Bogen Promotion

Der neue Toyota Auris steht ab 3. März im Autohaus Kretschmer bereit. (haf)

Autohaus Kretschmer präsentiert den Toyota Auris Am 3. März 2007 präsentiert das Autohaus Kretschmer den Toyota Auris, der hinsichtlich Raumangebot, Fahrdynamik und Crashsicherheit höchsten Ansprüchen gerecht wird. Abgeleitet vom lateinischen Wort „Aurum“ für Gold, wird der Auris zum Maßstab in der kompakten Mittelklasse, dem für Toyota traditionell bedeutendsten Fahrzeugsegment. Als komplett im europäischen Toyota Design-Zentrum in Südfrankreich entwickeltes Fahrzeug startet der Auris wahlweise als Drei- oder Fünftürer. Das eigenständige Gesicht und die dank kurzer Überhänge überaus dynamische Silhouette prägen den markanten Auftritt. Die im Klassenvergleich sehr guten aerodynamischen Eigenschaften schlagen sich nicht allein in den Fahrleistungen nieder, sondern senken Kraftstoffverbrauch und Windgeräusche nachhaltig. Zur Einführung stehen vier Motoren zur Wahl. Mit einer Leistung von 130 kW (177 PS) und einem enormen maximalen Drehmoment von 400 Nm ist der Auris 2,2 D-CAT das Topmodell der Baureihe. Sein innovatives D-CAT-System erreicht die gleichzeitige Reduktion von Rußpartikel- und NOX-Emissionen und zählt damit zu den umweltverträglichsten Dieselmotoren auf dem Markt. Den Einstieg unter den Selbstzündern bildet der neue 2,0 D-4D, der über eine Leistung von 93 kW (126 PS) und serienmäßigen Rußpartikel38

filter verfügt, wobei der Durchschnittsverbrauch bei lediglich 5,7 Litern pro 100 Kilometer liegt. Die Kraftübertragung beider Dieselmotoren erfolgt über ein modernes Sechsgang-Schaltgetriebe. Bei den Benzinern stehen der 1,4Liter-VVT-i-Vierzylinder mit 71 kW (97 PS) und der 1,6-LiterMotor mit 91 kW (124 PS) zur Wahl. Der völlig neu entwickelte 1,6-Liter-Motor verfügt über ein duales VVT-i-System, das eine variable Ventilsteuerung an der Ein- und Auslassseite ermöglicht. Die kultivierten Ottomotoren sind drehfreudig und dabei sehr sparsam im Verbrauch. Der Auris verfügt serienmäßig über ein hohes aktives und passives Sicherheitsniveau. Insgesamt sieben Airbags schützen die Insassen. Der erste Fahrerknieairbag in diesem Segment zählt ebenso zur Serienausstattung wie die Sicherheitssysteme ABS mit Brems-Assistent, elektronische Bremskraftverteilung und Fahrzeugstabilitätssystem VSC. Dank seiner herausragenden Qualitäten im Bereich der passiven Sicherheit erzielte der Toyota Auris mit fünf von fünf möglichen Sternen die Bestleistung für Insassenschutz im Euro-NCAPCrashtest. Eine umfangreiche Komfortausstattung und die hohe Fertigungsqualität prägen den Innenraum des jüngsten Sprosses der Toyota Familie. Viele sinnvolle Details und raffinierte Ideen sowie ein für diese Klasse überdurchschnittliches Raumangebot überzeugen. Mit insgesamt fünf Ausstattungsvarianten findet sich für jeden Einsatzzweck die passende

Konfiguration. Bereits die Basisversion Auris bietet mit elektrischen Fensterhebern und CDRadio eine umfangreiche Serienausstattung. In den Varianten Auris Luna und Sol wird die Komfortausstattung weiter komplettiert, während der luxuriöse Auris Executive kaum einen Wunsch offen lässt. Von XenonScheinwerfern über das schlüssellose Smart-Key-System bis hin zu Regensensor und Abblendlichtautomatik reicht seine Ausstattung. Als dynamisches Spitzenmodell der Baureihe ist der Auris D-CAT bereits von außen an seinen 17-Zoll-Leichtmetallrädern zu erkennen. Optional ist bei Versionen ab 1,6 Liter Hubraum ein DVD-Navigationssystem mit Touchscreenfunktion erhältlich.

Benetton macht Mode Das Spiel der Formen und Längen im Frühjahr 2007 wird bestimmt vom Trend – den Ballerinas – den Shorts –den Kleidern – Leggins – Tunikas und Röhrenhosen der Linien Sisley und United Colors of Benetton. Ein korrektes Preis-Leistungsverhältnis lädt alle ein an diesem fröhlichen Spiel teilzunehmen. Auch den jüngsten modebewussten Kunden der Baby- und Kinderkollektion bietet Benetton eine fröhliche, modische Palette der Klassik, di einfach Spaß macht.

Betreuungs-Angebot der Alexianer Die Gerontopsychiatrische Tagespflege im Alexianer-Zentrum in Rodenkirchen stellt am Samstag, 10. März, von 10 bis 17 Uhr pflegenden Angehörigen ein zusätzliches Entlastungsangebot zur Verfügung. Menschen mit Demenz erhalten eine professionelle und abwechslungsreiche Betreuung einschließlich eines Mittagessens aus dem Hotel Begardenhof. Angehörige haben in dieser Zeit Gelegenheit, Einkäufe zu tätigen oder andere Erledigungen vorzunehmen. Die Kosten für den Betreuungssamstag betragen 10 Euro. Anmeldung bis zum 8.März in der Tagespflege der Alexianer in der Brückenstraße 43 unter der Rufnummer 01803-8800-139-51 oder per E-Mail unter tagespflege@alexianer-koeln.de.

PSD-Bank Köln eG steigert Kerngeschäft Die PSD Bank Köln eG konnte ihre Ergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 in ihren Kerngeschäftsbereichen steigern und hat damit ihre Stellung als wachstumsstarke regionale Direktbank mit Beratungs-Centern in Köln, Bonn, Aachen und Trier weiter gefestigt. Die Bilanzsumme der PSD-Bank wuchs zum Stichtag 31. 12. 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent von 1.218 Milliarden Euro auf 1.224 Milliarden Euro. Der Bilanzgewinn stieg im Berichtszeitraum von 3.698 Euro auf 3.776 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 2,1 Prozent. Das Kundenvolumen, also die Summe der Einlagen und Kredite, wuchs um 22 Millionen Euro von 1.644 Milliarden Euro auf 1.666 Milliarden Euro. Vor allem bei ihrem Kerngeschäft Baufinanzierung legte die PSD Bank Köln im Jahre 2006 zu: Das Kreditvolumen wuchs um 3,5 Prozent auf insgesamt 623 Millionen Euro. Besonders positiv entwickelt sich bei den befristeten Kundeneinlagen der PSD Spar-Brief mit einem Plus von gut 27 Prozent. Auch das PSD-Wachstums-Sparen verzeichnete mit 13,3 Prozent deutliche Zuwächse im Vergleich zu 2005. „Damit konnten wir trotz der starken Wettbewerbssituation auf dem Privatkundenmarkt unser Wachstumsziel für das Kerngeschäft erreichen“, so Klaus Kurtz, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Köln eG. „Auch in Zukunft werden wir unsere Mitglieder und Kunden durch besonders attraktive Konditionen, speziell für den Privatkunden zugeschnittene Produkte und einen kompetenten Service überzeugen“, so Klaus Kurtz. Im Berichtszeitraum wurden bei der PSD Bank Köln 2095 neue Girokonten eröffnet. „Das kostenlose Girokonto mit der Guthaben-Verzinsung Giro-Direkt gehört seit jeher zu unseren Verkaufsschlagern“, so Kurtz. Ihren Wachstumskurs will die PSD-Bank Köln auch 2007 fortsetzen. So eröffnete sie im Januar am Standort Köln ein zweites Beratungs-Center. Insgesamt be-


treut die PSD Bank Köln 82.578 Kunden in der Region Köln, Bonn, Aachen und Trier. Die Gruppe der PSD-Banken setzt sich aus 15 selbstständig agierenden Genossenschaftsbanken mit direktem und regionalen Kundenkontakt zusammen. Das Geschäftsgebiet der PSD Bank Köln erstreckt sich in NordrheinWestfalen von Köln über Bonn, Aachen, Düren, Leverkusen bis ins Bergische Land. In Rheinland-Pfalz betreut die PSD Bank Köln außerdem die Region Trier, Bitburg, Wittlich, Saarburg, IdarOberstein, Daun und Prüm. Zusätzlich zu ihrer Funktion als klassische Direktbank mit Briefund Telefonbanking betreibt die PSD Bank Köln auch sechs Beratungs-Center in den Städten Köln, Bonn, Trier und Aachen. Hervorgegangen sind die PSD Banken aus den ehemaligen „Post-, Spar- und Darlehnsvereinen“ der Deutschen Post. Ihre Konditionen gehören zu den günstigsten im Bankgewerbe.

Zehn Jahre jünger wirken. Ohne Skalpell – ohne Nadel. Rodenkirchener Cosmetic-Institut präsentiert Weltneuheit gegen Falten Schnell ein straffes Hautbild. Weg mit den Fältchen und ein paar Falten weniger? Welche Frau hat was dagegen? Dieses neue Anti Aging System funktioniert ohne Skalpell und Spritze und ohne muskellähmende Gifte. Doch ebenso intensiv werden die Konturen des Gesichts gestrafft. „Diese Methode zur Verjüngung des Hautbildes ist geradezu sensationell“, schwärmt Irene Marie

Blumschein. Seit vielen Jahren ist sie nun als Kosmetikerin im Beruf, doch solch eine Wirkung hatte sie vorher noch nie gesehen, nicht mal erwartet. Die Schönheits-Spezialistin Blumschein absolvierte eine meso|beauty Ausbildung und sicherte sich als erstes Institut in Köln diese Weltneuheit. meso|beauty lift ist eine Alternative zur Faltenunterspritzung, für Frauen, die Botoxine fürchten und Nadeln nicht mögen. Die Entdeckung des Porotationsverfahrens macht es möglich per Cone-In Rollon große Mengen Bio-Protonen in die Haut zu schleusen. Damit wirkt das Hautbild von Innen wie „gepolstert“ und wirkt optisch um Jahre jünger. Was außerdem bewirkt wird, erklärt die Kosmetikerin Blumschein: „meso ist eine transdermale Methodik, bei der die Hautgerüste, die collagenen Fasern, gestärkt und die Bindegewebe erweicht werden.“ Trotz effizienter Straffung wirkt das Gesicht natürlich und viel ebenmäßiger, vor allem viel jugendlicher. meso | beauty lift bedarf einer kleinen Vitalkur mit gründlicher Vorbereitung, um die Regeneration des Hautbildes zu optimieren. Die Wirkung zielt nicht nur auf Fältchen, Altersflecken und Narben, sondern gleichermaßen auf die Verschönerung des ganzen Gesichts und Dekolletés. Body Forming Jetzt gibt es auch in Köln die meso | body forming. Hochwirksame Treatments gegen Cellulite, Dehnungsstreifen, Figurprobleme oder für die Busenpflege. Schnupperbehandlungen zeigen Ihnen den Wirkradius.

Die Weltneuheit meso l beauty lift präsentiert Irene Marie Blumschein (haf)

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Bilder-Bogen Promotion Optik Lehnen mit neuer Meisterin Optik Lehnen Inhaber Markus Hauschild freute sich, im Februar seine neue Mitarbeiterin den Kunden vorstellen zu können. Marion Rudolf ist die neue Meisterin beim Optiker im Sommershof, sie ist staatlich geprüfte

Augenoptikerin und Augenoptikermeisterin. Zwei Jahre hat sie die Fachschule besucht und bekleidet nun ihre erste Stelle als frischgebackene Meisterin und erweitert das Team von Optik Lehnen. Marion Rudolf wohnt im Vorgebirge und findet dort ideale Voraussetzungen für ihre Hobbys Reiten und Radfahren.

Marion Rudolf erweitert das Team um Markus Hauschild und Elena Werz (haf) Gerd Krebber vom WDR und Inhaber Kahtan Al Wahabi stimmten die Gäste des Rosmarin auf den Kneipentest ein (haf)

WDR filmte in der Brassserie Rosmarin im Sommershof Wer kennt sie nicht, die Kneipenzeit in der Lokalzeit aus Köln des WDR. Dutzende Lokale hat Gerd Krebber bereits besucht und die berühmten Punkte für Essen, Trinken, Atmosphäre und Bedienung vergeben. Nun war er im Rosmarin, auf das ihn eine ganze

Reihe von Kölnern aufmerksam gemacht haben. Auf seine unnachahmliche Art ließ er die Gäste zu Wort kommen und die Speisen bewerten, schaute sich in der Küche um und begutachtete die kölsch-französische Speisekarte. Das Ergebnis des Kneipentest stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest, kann aber auf der Homepage der Lokalzeit im März nachgelesen werden.

Tag der offenen Tür in der Residenz am Dom zum Thema Fitness und Gesundheit

Celine und Iris Weißenfels freuten sich über den Gewinn mit Jenny Weber und Yvonne Gatzen (haf)

Gewinn aus unserem Weihnachtsspiel entgegengenommen J Couture hatte für unser Weihnachtsspiel einen wertvollen Preis gestiftet. Die 1100 Euro teure Lammfelljacke gewann Iris Weißenfels, die allerdings wohl noch 10 Jahre hätte warten müssen, bis diese gepasst hätte. Daher schenkte sie den Gewinn ihrer Mutter Celine. Im Februar trafen dann die beiden „Gewinnerinnen“ bei J Couture ein und nahmen die Jacke aus den Händen von Inhaberin Jenny Weber in Empfang. 40

Am 10. März lädt die Residenz am Dom jeden zum Tag der offenen Tür ein. Im Fitness- und Vitalcenter der Residenz am Dom steht das persönliche Wohlbefinden nicht nur der Hausbewohner an erster Stelle. Deshalb bieten die Residenz ein Rundum-Programm für Körper, Geist und Seele. Mit einem abwechslungsreichen Kursprogramm bringt man auch

Fitness und Wohlbefinden zum Kennenlernen gibt es am 10.3. im Vitalcenter der Residenz am Dom. (haf)

Sie fit in den Frühling. Egal ob Tai Chi, Yoga, Power Dumb-bell, Rückenfitness oder Aquafitness – für jeden ist etwas dabei. Vormittags finden viele Kursangebote unter physiotherapeutischer Anleitung statt, die sich vor allem an die Generation 50+ richten. Des Weiteren bietet der Gesundheitsbereich einen modern ausgestatteten Gerätepark, der, egal welche Leistungsgruppe, keine Wünsche offen lässt. Für eine individuelle Trainingsplanung steht Ihnen außerdem dreimal wöchentlich ein Personal-Trainer zur Verfügung. Nach einem anstrengenden Trainingstag können Sie sich dann im hauseigenen Whirlpool Ihre müden Muskeln vom Wasser massieren lassen, im Swimmingpool ein paar Runden schwimmen oder sich in der Sauna entspannen. Abgerundet wird das exklusive Wohlfühlambiente durch eine Vitalbar, Solarien, einen Kosmetik- und Friseursalon sowie Massageangebote der Praxis für Physiotherapie Drüg & Sondermann. Wollen auch Sie fit für den Frühling werden? Dann nutzen Sie die Gelegenheit. Besuchen die Residenz am Dom am 10. März zum Fitness-Aktionstag und testen Sie die kostenlosen Angebote.


Gerade für langjährig an Parkinson erkrankte Patienten ist die ambulante, videogestützte Parkinson-Therapie AVT (im Wohnzimmer wird die Beweglichkeit des Patienten mehrfach täglich gefilmt und in der Praxis oder Ambulanz vom Arzt beurteilt) ein wichtiger Baustein in der Therapie-Überwachung komplizierter Fälle.

Dr. Lisa Manuela Schönrock in ihrer Praxis im Wesselinger Friedensweg. Foto: Thielen.

Simultanes Video-EEG: zeitgleiches Aufzeichnen der Hirnstrom-Aktivität und eines epileptischen Anfalls;

Elektro-Myographie: Messung der elektrischen Aktivität im Muskel, zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall; Evozierte Potentiale: zum Beispiel Messung der Schnelligkeit eines Lichtreizes auf dem Weg von der Netzhaut zur Sehrinde wie zum Beispiel bei MS erforderlich; Neurographie: Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten zum Beispiel nach Schnittverletzungen eines Fingers;

Doppler- und Duplex: Ultraschall-Untersuchung vor allem der Halsschlagadern zum Beispiel zur Früherkennung von Gefäß-Veränderungen, die zu Schlaganfällen führen können; Nervenwasser-Diagnostik zum Beispiel bei MS oder Zeckenbiß; Neuropsychologische Tests zum Beispiel zur Früherkennung einer Demenz.

Sämtliche Geräte sind so groß wie Laptops, so dass in Notfällen auch eine schnelle Diagnostik vor Ort erfolgen könnte. Auch Infusions-Therapien zum Beispiel Cor-

tison oder Natalizumab bei MSPatienten können durchgeführt werden. Dr. Lisa Manuela Schönrock zum Bilderbogen: „Mein Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Epilepsie-Erkrankungen. Schwangeren Patientinnen biete ich in Kooperation mit dem Europäischen Register EURAP eine spezielle Beratung an. Auch plane ich zur Zeit von Fachorganisationen unterstützte PatientenSeminare“. Dr. Schönrock wünscht sich eine Versorgung der Patienten auf dem neuesten Stand der Diagnostik und Therapie genauso wie eine umfassende Information des Patienten und seiner Angehörigen über das Krankheitsbild. Daher scheint ihr eine enge Zusammenarbeit und ein Informations-Austausch auf den Ebenen Hausarzt – Facharzt-Praxis mit Spezialsprechstunden sehr wichtig.

Die privat ärztliche Praxis von Dr. Lisa Manuela Schönrock, Fachärztin für Neurologie, Zertifikat Epileptologie plus, ist in Wesseling im Friedensweg 21f. Telefonisch ist sie unter der Rufnummer 02236/30 68 30 und demnächst im Netz unter w w w. a e r z t e - i m - N e t z . d e / lisa.schoenrock zu erreichen. Von Rodenkirchen fährt man mit der Linie 16 bis Wesseling-Mitte, geht durch die Fußgängerzone auf der Karstadt-Seite, rechts in den Westring, dann geradeaus neben der Tedi-Treppe herauf in den Friedensweg.

Neu: „maternusREISEN“ am Maternusplatz Das Reisebüro „maternusREISEN“ hat im letzten Monat seine Pforten am Maternusplatz 6 in Rodenkirchen eröffnet. Inhaber Eberhard Wolfram ist seit über 30 Jahren in der Reisebürobranche tätig und betreibt seit elf Jahren ein Reisebüro in Brühl. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung bietet „maternusREISEN“ eine entsprechende Fachkompetenz. Ein

Schwerpunkt liegt in der Ausarbeitung von Individualreisen, daneben sind Pauschalreisen aller namhafter Reiseveranstalter ebenso wichtig wie die Organisation von Senioren-Reisen. Hier wird Wert auf eine ganz besondere individuelle Ausarbeitung und Betreuung gelegt. Eberhard Wolfram zum Bilderbogen: „Auch das Last-MinuteGeschäft kommt bei uns nicht zu kurz und rundet das Angebot von „maternusREISEN“ ab. Sie wollen eine Städte-Reise buchen und oder einen Konzertbesuch? Für uns Selbstverständlichkeit, Ihnen die schönsten Wochen im Jahr so angenehm wie möglich zu gestalten!“ Darüber hinaus bietet „maternusREISEN“ verschiedene ReiseAccessoires und zahlreiche Reiseführer, Auto- und Landkarten, Globen, Atlanten usw. an. Zum Reisebüro gehört ein Presseshop mit tagesaktueller Presse sowie in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften. Frau Mieß, gelernte Reiseverkehr-Kauffrau mit 22 Jahren Berufserfahrung, unterstützt Eberhard Wolfram, erwartet den Besuch vieler Interessenten und gibt gerne ihre gemachten Erfahrungen aufgrund diverser Auslandsreisen weiter. Noch einmal Eberhard Wolfram: „Kunde-Pflege und -Betreuung wird bei uns groß geschrieben und so haben wir das Motto: Der Erfolg ist unser Ziel – dies ist, woran wir täglich arbeiten!“

Eberhard Wolfram hat ein neues Reisebüro am Maternusplatz in Rodenkirchen eröffnet. Foto: Ute Schmidt.

Ebenso eine Patientenanbindung an so genannte Kompetenz-Netzwerke wie zum Beispiel für Demenzen, Parkinson, Depression in den Klinikambulanzen. Epilepsie-Patienten, die trotz optimaler Medikation nicht anfallsfrei werden, sollten zeitnah in einer Spezialklinik vorgestellt werden. 41


Besuchen Sie am 16. und 17. März die Messe „Zuhause – Rund ums Wohnen, Modernisieren und Einrichten“. Sie werden eine Fülle interessanter Informationen erhalten, können mit Fachleuten fachsimpeln und sich die besten Adressen geben lassen.

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16. + 17. März ‘07 l Rodenkirchen l Sommershof

Am 16. und 17. März gibt es eine Neuauflage der Bilder-BogenMesse in den Räumen des Sommershofes. Vor zwei Jahren hatten vor allem Schreinereibetriebe die Gelegenheit genutzt, sich den Bürgern aus dem südlichen Köln einmal abseits ihrer Betriebe zu präsentieren. Die Resonanz war überwältigend. In diesem Jahr haben wir das Angebotsspektrum erweitert. Neben Tischlern werden an diesem Freitag und Samstag auch andere Firmen ihre Stände aufbauen, die mit den Themen Wohnen, Modernisieren und Einrichten zu tun haben. Dazu zählen Betriebe für Dekorationen und Fußbodenbeläge, für Badezimmereinrichtungen und Badsanierungen, für moderne Bettsysteme und Malerarbeiten, für Rohrsanierungen, Kamine und elektronische Sicherheitsanlagen.


FOLGENDE FIRMEN STELLEN AUS:

Bad Studio Holger Marks und Partner, Rodenkirchen, Kirchstraße 1-3

Schreinerei Kreuz, Raderberg, Annastraße 66

Elektro Krahé, Rodenkirchen, Sürther Straße 86 Matratzen und Betten Exclusiv Discount, Marienburg, Bonner Straße 483 Malerwerkstätte R. u. G.Scheen, Rodenkirchen, Weißer Straße 10,

Raumausstattung Peter Heerdt, Wesseling, Flach-Fengler-Straße 93 Kaminstudio Trapp, Rodenkirchen, Industriestraße 152 Prinzliche Bodenbeläge, Sürth, Sürther Hauptstraße 49

Kanalsanierung Cansan, Godorf, Pierstraße 1 Wellness- und Badewannenprodukte teuco, Rodenkirchen, Industriestraße 161

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Rodenkirchener Veranstaltungskalender Freitag, 2. März, 19.30 Uhr

„Südlese“ in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen zum Thema „Afrika“. Es lesen vier verschiedene Autoren aus Afrika. Veranstalter ist der Förderverein „Literamus“ in Zusammenarbeit mit der Rodenkirchener „EineWelt-Gruppe“.

Samstag, 3. März, 10 bis 16 Uhr

Aktionstag mit der Präsentation des neuen Toyota Auris im Autohaus Kretschmer in Brühl, Gleueler Weg 1

Samstag, 3. März, 14 bis 16.30 Uhr

Schnupper-Wochenende „Nordic Walking“ mit dem Turn-Verein Rodenkirchen. Treffpunkt auf dem Parkplatz am Forstbotanischen Garten, auch Sonntag, 4. März, 11 bis 13.30 Uhr. Info: Telefon 0221/35 23 80, Teilnehmergebühren 34 Euro, Stöcke werden gestellt.

Samstag, 3. März, 17 Uhr

„Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach in der Kirche St. Maria im Kapitol in der Innenstadt, Kasinostraße 8, mit dem Rodenkirchener Kammerchor, Kammerorchester und Solisten. Leitung: Anselm Rogmans.

Samstag, 3. März, 20 Uhr

„Abgefrackt“ – Der Männerchor „Eufonia“ aus Brühl gastiert mit seinem neuen Programm im Pfarrsaal von St. Remigius in Sürth, Rheinaustraße/Ecke Sürther Hauptstraße. Kartenvorverkauf (12 Euro,

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ermäßigt acht Euro) im Pfarrbüro in der Rheinaustraße oder bei Lotto Thomas.

Sonntag, 4. März, ab 11 Uhr

Afrikatag der Eine-Welt-Gruppe Abidjan mit Messe, Frühschoppen, Musik des afrikanischen Chors „Kinduku“ und Verkauf von Produkten aus der dritten Welt im Pfarrzentrum „Heilige Drei Könige“ in Rondorf, Hahnenstraße.

Sonntag, 4. März, 11 bis 17 Uhr

Tag der Offenen Tür im Bienenhaus in „Finken’s Garten“ in Rodenkirchen, FriedrichEbert-Straße 49, mit Imker Gerhard Bahn und Honigverkostung (im März jeden Sonntag).

Sonntag, 4. März, 15 Uhr

Finissage „So oder auch so“ mit Bildern von Gerda Laufenberg in der Städtischen Galerie Wesseling, „Schwingeler Hof“, Schwingeler Weg.

Sonntag, 4. März, 18 Uhr

„Abgefrackt“ - Der Männerchor „Eufonia“ aus Brühl gastiert mit seinem neuen Programm im Pfarrsaal von St. Remigius in Sürth, Rheinaustraße/Ecke Sürther Hauptstraße. Kartenvorverkauf (12 Euro, ermäßigt acht Euro) im Pfarrbüro in der Rheinaustraße oder bei Lotto Thomas.

Montag, 5. März, 17 Uhr

Sitzung der Bezirksvertretung im Stadtbezirk Rodenkirchen im großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses, Hauptstr. 85.


Termine und Veranstaltungen senden Sie bitte per Brief, Fax oder E-Mail an den Kölner Bilder-Bogen, Postfach 50 19 06 in 50979 Köln, redaktion@bilderbogen.de.

Montag, 5. März, 19 Uhr

Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie Rodenkirchen im Pfarrheim „Wabe“, Siegstr.

Montag, 5. März, 19 Uhr

12. Unternehmentreff Köln im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6. Hauptredner: Marcel Klotz von IBM zum Thema „Emotional Selling“. Info und Anmeldung: 0172-20 70 870.

Mittwoch, 7. März,

Wandern mit dem Eifelverein, Ortsgruppe Köln: NettersheimMarmagen-Nettersheim. 20 Kilometer in fünf Stunden, Abfahrt 9.22 Hauptbahnhof, Info Wanderführer M. Haas, Telefon 0221/40 61 602.

Mittwoch, 7. März, 19 Uhr

Treffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Rondorf-Rodenkirchen im Seminarraum der Hospizes St. Hedwig in Rondorf, Am Höfchen 16. Schwerpunktthema: „Auswirkungen der Diabetes auf die Augen“. Info Telefon 0223392 20 86.

Mittwoch, 7. März, 20 Uhr

Rodenkirchener Krimi-Nacht im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6. Ein spannendvergnüglicher Abend mit den Krimi-Autoren Brigitte Glaser, Carsten Sebastian Henn und Hans-Josef Walterscheidt. Eintritt fünf Euro.

Gesang-Verein Rodenkirchen im Pfarrheim „Arche“ in der Augustastraße.

Samstag, 10. März, 10 bis 13 Uhr

Kinder-Flohmarkt des katholischen Kindergartens von St. Remigius Sürth im Pfarrsaal Sürther Hauptstraße Ecke Rheinaustraße.

Samstag, 10. März, 10 bis 17 Uhr

Betreuungssamstag als zusätzliches Entlastungsangebot für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in der gerontopsychiatrische Tagespflege im Alexianerzentrum Rodenkirchen, Brückenstraße 43. Kosten: zehn Euro, Info 018038800-139-51.

Samstag, 10. März, ab 11 Uhr

Tag der Offenen Tür im Fitness- und Aktivcenter in der „Residenz am Dom, Innenstadt, An den Dominikanern 6-8.

Samstag, 10. März, 11 bis 16 Uhr

Flohmarkt „Rund ums Kind“ des Elternrates des katholischen Kindergartens „Heilige Drei Könige“ im Pfarrsaal in der Hahnenstraße.

Sonntag, 11. März, 7 Uhr

Vogelstimmen-Wanderung in „Finken’s Garten“ in Rodenkirchen, Friedrich-Ebert-Straße 49 in Rodenkirchen. Vogelflüsterer Achim Kemper spricht über „Letzte Wintergäste und erste Rückkehrer“. Treffpunkt am Eingangstor.

Sonntag, 11. März, Treffpunkt 9 Uhr

Wir entdecken unsere kölsche Heimat – Wanderung mit dem Eifelverein Ortsgruppe Köln vom Aachener Weiher über Adenauer Weiher, Decksteiner Weiher bis zum Volksgarten Weiher. 18 Kilometer in sieben Stunden, Treffpunkt Moltkestraße Linie 1, Wanderführer Mirko Musler.

Mittwoch, 14. März, 19.30 Uhr

Elternseminar im LOS Rodenkirchen. Thema: Lesen lernen und Leseförderung. Anmeldung unter 0221/367 97 70.

Donnerstag, 15. März, 19 Uhr

Jahreshauptversammlung der Behinderten-Sport-Gemeinschaft Rodenkirchen im Maternus-Seniorenwohnheim in Rodenkirchen, Hauptstraße 128.

Freitag, 16. März, 19.30 Uhr

Jahreshauptversammlung des Kölner Ruder-Vereins von 1877 im Clubhaus in der Barbarastraße 47-49.

Donnerstag, 8. März, 19 Uhr

„Tirily! Tirily! Ich lebe!“ – Erinnerungen an einen abwesenden Sänger – Text und Musik von Heinrich Heine und Robert Schumann anlässlich ihres 150. Todesjahres mit der Schauspielerin Nicola Landgrebe-Thomas, dem Pianisten Boleslav Martfeld; Regie: Jens Neubert. Eine Veranstaltung der Bürgervereinigung und der evangelischen Kirchengemeinde in Gemeindehaus, Sürther Straße 34. Eintritt fünf Euro.

Freitag, 9. März, 19 Uhr

Jahreshauptversammlung der Singgemeinschaft im Männer-

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Rodenkirchener Veranstaltungskalender Samstag, 17. März, 12 bis 15 Uhr

Schulfest der Ernst-MoritzArndt-Grundschule Rodenkirchen, Grüngürtelstraße, unter anderem mit Präsentation der Projektwoche „EMA – alles Kunst!“.

Samstag, 17. März, ab 12.15 Uhr

28. Internationaler Volkslauf „Rund um den Forstbotanischen Garten“ des Turn-Verein Rodenkirchen. Start und Ziel in der Nähe des Parkplatzes B9/Ecke Schillingsrotter Straße.

Sonntag, 18. März, 12 Uhr

Eröffnung der fünften Rodenkirchener Kunst-Meile in der ersten Etage des Sommershofes, Hauptstraße 71-73, mit verkaufsoffenem Sonntag von 13 bis 18 Uhr und vielen „Ateliers“ in der Rodenkirchener City. Bis zum 24. März, Party am Donnerstag, 22. März, ab 19 Uhr im „Bistro verde“ in der alten Schmiede, Maternusstraße 6.

Sonntag, 18. März, 18 Uhr

Musik in der Erlöserkirche. Dietrich Buxtehude: Membra Jesu Nostri – ein Passionszyklus mit Solisten, dem Orchester Rodenkirchener Barock auf Original-Instrumenten, und der Kantorei Rodenkirchen. Leitung Barbara Mulack in der Erlöserkirche in Rodenkirchen, Sürther Str. 34.

Montag, 19. März, 19 Uhr

Vortragsabend der Kolpingfamilie Rodenkirchen im Pfarrheim „Wabe“, Siegstraße. Thema: „Für und Wider der christlichen Patienten-Verpflichtung“ mit Knut Wiebe.

Mittwoch, 21. März, 10 Uhr

Senioren-Wanderung des Eifelvereins Ortsgruppe Köln: Von

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Leverkusen zum Japanischen Garten, sechs Kilometer in drei Stunden, Wanderführer Lothar Arndt, Abfahrt vom Hauptbahnhof.

Mittwoch, 21. März, 17.30 Uhr

Tauschnachmittag des Briefmarken-Sammler-Vereins Rodenkirchen-Sürth im Matthias-Pullem-Haus in Sürth, Grüner Weg. Gäste willkommen.

Mittwoch, 21. März, 18.30 Uhr

Jahreshauptversammlung des Rodenkirchener Ortsvereins der Arbeiter-Wohlfahrt mit Neuwahlen im großen Sitzungssaal des Bezirksamtes, Hauptstraße 85.

Mittwoch, 21. März, 19 Uhr

Stadtgespräche mit Ex-OB Norbert Burger zum Thema „Die gute Tat – wir helfen“ in der Residenz am Dom, Innenstadt, An den Dominikanern 6-8.

Mittwoch, 21. März, 19 Uhr

„Bücher des Frühjahrs 2007! – Neuvorstellungen bei einem Glas Wein und kleinen Häppchen in der Buchhandlung Köhl, Rodenkirchen, Rathausplatz.

Donnerstag, 22. März, 18 Uhr

„Rodenkirchener Gespräch“ im Kölner Ruderverein von 1877 in Rodenkirchen, Barbarastraße 47-49. Thema: „Vererben – aber richtig“ Konkrete Beratungsempfehlungen nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes. Moderation: Christoph Hillebrand, Referenten: Gert Nacken, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Georg Kurella, Rechtsanwalt und Dr. Frank Schürmann, Notar. Karten für 30 Euro (kulinarische Köstlichkeiten eingeschlossen) bei

KVS im Sommershof (www. kws-ticket.de.

Freitag, 23. März, 18 Uhr

Mitglieder-Versammlung des Förder-Vereins „Literamus“ in der Stadtbücherei Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38.

Freitag, 23. März, 19.30 Uhr

Bauturm trifft „Literamus“. Rezitationsabend mit Gerhard Haag, Leiter des Bauturm-Theaters in der Stadtbücherei Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38. Veranstalter: „Literamus“, Eintritt fünf Euro.

Freitag, 23. März, 20 Uhr

„Blue:world“ – Live-Musik im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6. Musica Popular Brasiliera – Bossa Nova und Samba mit Elementen aus Jazz, Pop und Folk mit der Gruppe „Batida Dieferente“. Einlass ab 19Uhr, Eintritt zwölf Euro.

Samstag, 24. März, 8.00 Uhr

Gemeindewanderung der evangelischen Kirchengemeinde Rondorf mit dem Eifelverein. Heute: rund um die Dreilägerbach-Talsperre, 13 Kilometer, Info bei Alfred Otto unter der Rufnummer 02233/2 35 75.

Samstag, 24. März, ab 11 Uhr

Der „Querwaldein-Frühjahrsputz“ – Mit den „QuerwaldeinMitgliedern“ kann man den Wald aufräumen. Treffpunkt auf dem Parkplatz am Forstbotanischen Garten. Aufgerufen sind alle naturbewussten Mitmenschen von Jung bis Alt.

Sonntag, 25. März, 12 bis 16 Uhr

Flohmarkt „Von Kindern – für Kinder“ des evangelischen Kindergartens im evangelischen

Gemeindehaus in Rodenkirchen, Sürther Straße 34, mit zahlreichen Ständen und Cafeteria.

Montag, 26. März, 17 Uhr

Sitzung der Bezirksvertretung im Stadtbezirk Rodenkirchen im großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses, Hauptstr. 85.

Mittwoch, 28. März, 10.14 Uhr

Senioren-Wanderung mit dem Eifelverein, Ortsgruppe Köln: Rodenkirchen-Weißer BogenRodenkirchen, acht Kilometer in vier Stunden, Wanderführer KarlJosef Maassen, Treffpunkt am Neumarkt, Linie 16, Abfahrt 10.14 Uhr.

Donnerstag, 29. März, 15 Uhr

Tonbildschau: „Berlin – Spiegel der deutschen Geschichte“ von Josef Dederichs im großen Sitzungssaal des Rodenkirchener Bezirksrathauses. Veranstalter: Senioren-Union der CDU, Eintritt frei.

Samstag, 31. März, 10 – 18 Uhr

Ex-Nationalspieler Timo Konietzka informiert über Vorbeugung gegen Rücken-, Knie- und Fußschmerzen. Schuhhaus Müller, Maternusplatz 2.

Samstag, 31. März, 16 Uhr

50 Jahre VDK Meschenich – Feier im Saal von „Toni`s Brauhaus“ in Meschenich, Schulstraße 7.

Montag, 2. April, 19 Uhr

Abendmesse in der Pfarrkirche St. Joseph und anschließender Vortragsabend in der Wabe mit der Kolpingfamilie Rodenkirchen. Thema: „Die Karwoche in Jerusalem in frühchristlicher Zeit“. Referentin: Renate Tacik.


Bilder-Bogen Promotion Peugeot 207 CC: Premiere in der „Bluebox“ an der Pohligstraße Schon zwei Tage nach seiner Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon steht der neu Peugeot 207 CC ab dem 10. März beim Peugeot-Autohaus „Bluebox“ in Zollstock zur Probefahrt bereit. Das mit einem vollautomatischen Metallklappdach ausgestattete Coupé-Cabriolet bietet mit seinem dynamischen Auftritt Spaß, Qualität und exzellentes Fahrverhalten. „Der Peugeot 207 CC wird die Erfolgsgeschichte unseres Bestsellers 206 CC fortsetzen“, sind sich Friedhelm Bock, Filialleiter der Peugeot Rheinland GmbH, und Dietmar Schmitt, Standortleiter des jüngsten Peugeot-Sprosses, sicher. Der Peugeot 206 CC war im Laufe seiner sechs Verkaufsjahre dreimal Spitzenreiter unter den Cabrios auf dem deutschen Markt und erreichte im vergangenen Jahr den zweiten Platz. Den Nachfolger gibt es ab sofort zum besonders attraktiven Einführungspreis. Dietmar Schmitt zum Bilderbogen: „Alle Versionen des neuen Klappdach-Cabrios sind bis zum 30. April 2007 mit einem Kundenvorteil von 500 Euro erhältlich. Die Einstiegsversion 207 CC „Filou 120 VTi“ beginnt damit bereits ab 18.450 Euro und bietet dafür ein hohes Sicherheitsniveau und viel Komfort.“ Umfangreiche Sicherheitsausstattung Mit dem 207 CC baut die Löwenmarke ihre Stärke gegenüber dem Vorgängermodell 206 CC weiter aus. So verfügt der 207 CC über 20 Zentimeter mehr Länge, die der vorderen Sitzreihe und dem Kofferraum zugute kommt. Zugleich sorgt eine gegenüber der 207-Limousine um 75 Millimeter geringere Höhe für eine betont kraftvolle und sportliche Erscheinung. Die Ausdrucksstärke des 207 CC wird schon durch die Frontpartie mit weit nach hinten gezogenen Scheinwerfern und einem großen Lufteinl a s s geprägt. Die dynamische Seitenlinie

Am Weyerstraßer Weg Ecke Pohligstraße steht die neue „Bluebox“ von Peugeot. Foto: Thielen.

Allein 30 Neuwagen werden in dem neuen Autohaus präsentiert. Foto. Thielen.

und ein gegenüber dem Vorgänger optisch schlankeres Heck verstärken den athletischen und dennoch eleganten Eindruck. Die Sicherheits-Ausstattung setzt in dieser Fahrzeugklasse Maßstäbe. „Neue Verstärkungselemente bieten noch mehr Schutz im Falle eines Frontal- oder Seitenaufpralls. Fünf Airbags – zwei adaptive Front-Airbags, zwei SeitenAirbags und ein LenksäulenAirbag - sowie ESP und ASR (Anti-Schlupf-Regelung) sind serienmäßig vorhanden,“ erklärt Friedhelm Bock. Die ebenfalls serienmäßigen, verchromten Sicherheitsbügel werden bei der Gefahr eines Überschlag-Unfalls b l i t z schnell

pyrotechnisch ausgelöst und bieten nicht nur zusätzliche Sicherheit, sondern werten auch die Erscheinung des 2+2-Sitzers deutlich auf. Auch der Bedienkomfort war der Löwenmarke wichtig: Lediglich 25 Sekunden dauert es, bis das vollautomatische Dach ohne jegliche Handentriegelung geöffnet ist. In den Kofferraum passen bei geschlossenem Dach 370 Liter. Wer offen fährt, hat 145 Liter Volumen (nach VDA-Norm) zur Verfügung. Je nach Ausstattungslinie – Filou, Sport oder Platinum – sowie mit weiteren Optionen lässt sich der Peugeot 207 CC allen individuellen Wünschen anpassen. Vollleder-Ausstattung, Klima-Automatik, JBL-Soundsystem oder Telematik-System mit GSM-Telefon und Multifunktions-Bildschirm verleihen dem Coupé-Cabrio einen Hauch von Luxus.

Drei kräftige Motorisierungen sorgen für Fahrvergnügen Als Antriebsquellen stehen zwei Benziner aus der Koope-

ration mit der BMW-Group sowie ein Diesel zur Wahl. Schon die Einstiegsversion „207 CC Filou 120 VTi“ bringt mit ihrem 1,6-Liter-Ottomotor und 88 kW (120 PS) viel Kraft mit hoher Laufkultur auf die Straße. Wie sein stärkerer Bruder, der 207 CC 150 THP mit ebenfalls 1,6 Liter Hubraum und 110 kW (150 PS) verfügt er serienmäßig über ein Fünfgang-Schaltgetriebe- Für die 88 kW-Version bietet Peugeot zusätzlich ein Viergang-Automatikgetriebe mit sequenzieller Schaltung an. Der für den 207 CC ebenfalls verfügbare 1,6-Liter HDI mit serienmäßigem Rußpartikel-Filtersystem FAP verbindet viel Fahrdynamik mit niedrigem Verbrauch. Der ebenfalls mit manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgestattete Diesel leistet 80 kW (109 PS). „Dieser Motor zeigt, dass ein Diesel nicht nur vernünftig ist, sondern im Cabrio auch ein echtes Vergnügen sein kann“, versichert Dietmar Schmitt. Mit günstigen Versicherungs-Einstufungen kann der Peugeot 207 CC ebenfalls punkten. „Bei der Vollkasko ist er – je nach Version – bis zu drei Klassen günstiger als sein Vorgänger“, so Filialleiter Friedhelm Bock, der gemeinsam mit seinem Team für Samstag, 10.März, zu den normalen Öffnungszeiten der „Bluebox“ rund um den kleinen Löwen ein kleines Programm zusammen gestellt hat. Die Probefahrten werden zwar im Mittelpunkt stehen, aber es gibt auch Unterhaltung und für das leibliche Wohl ist im Peugeot-Autohaus Pohligstraße/ Ecke Weyerstraße Weg auch gesorgt. 47


Nammen + Notizen

„Keine Chance für Wichniarek. Der ist im Gegensatz zu Torhüter Rost gerade mal einen Kopf größer als ein Spiegelei!“

Sophie Jonas wurde „80“

Beim Bundesliga-Rückrundenstart auf „Arena“ gehört.

Ihren 80. Geburtstag konnte Sophie Jonas jetzt im Begardenhof feiern. Das „kölsche Mädche“, gleicher Jahrgang wie der Papst, wurde an einem Rosenmontag 1927 geboren. Und die „7“ spielte fortan in ihrem Leben eine große Rolle. 1947 kam sie in die Lehre, 1957 hat sie ihren Ehemann Michel geheiratet, 1967 das Hotel umgebaut und den Führerschein gemacht, und 1987, nach 30 Jahren in der Hotellerie und Gastronomie ist sie in Rente gegangen. Ältere Rodenkirchener werden sich noch erinnern: 30 Jahre lang zählte das Hotel und Restaurant „Gertrudenhof“ unter der Leitung von Sophie und Michael Jonas zu den gefragten Adressen in Rodenkirchen. Seit ihrem Ausscheiden aus dem Beruf kümmert sich die Jubilarin verstärkt um ihre Familie. Ihr Auto mit der Nummer K-SJ 97 darf der Ehemann fahren. Obwohl das Ehepaar Jonas Jonas noch in diesem Jahr, 2007, Goldene Hochzeit feiern kann, wurde der 80. Geburtstag schon einmal

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Worte des Monats

„Die erste Versetzung habe ich noch mit meinen sportlichen Leistungen geschafft, bei der zweiten Versetzung musste mein Vater schon ein TurnhallenFenster stiften!“ Älterer Rodenkirchener über seine Zeit im Internat.

„Spill ens jet Löstijes!“ Sophie Jonas an ihrem Jubeltag. Foto. Thielen.

groß mit Verwandten und Freunden gefeiert. Zu den Gästen zählte sogar Willi Millowitsch, allerdings in Gestalt des Parodisten und Ex-Drei-Colonias-Bassisten Oliver Hoff. Die Goldene ist übrigens nicht das letzte Fest in diesem Jahr. Ehemann Michel hat auch noch Geburtstag. Wie alt er wird? Keine Frage: „77“!

Erinnerungen an Kolping in Rondorf Zu einem sicher interessanten Vortrag lädt der Pfarrverband rund um Immendorf in den Pfarr-

Als Sensenmann kostümierter Gast zur Bedienung beim „Fertig“ in der Südstadt.

„Schalke 04 war Weihnachtsmeister.....Werder Bremen wird Ostermeister.......und Bayern München wird Deutscher Meister!“ Fußball-Experten „auf der Bank“ in der Maternusstube in Rodenkirchen.

saal „Heilige Drei Könige“ in Rondorf in der Hahnenstraße ein. Am Freitag, 16. März, spricht dort ab 19 Uhr Willy Beyer über „Kolping und Beyer – Erinnerungen an eine vergessene Mosaik-Werkstatt im Kölner Süden“. Ausgangspunkt der Recherchen zu diesem Vortrag war Beyers Großvater, der mit einer Nichte von Adolf Kolping verheiratet

war. Er war außerdem der Gründer der Rheinischen MosaikWerkstätten, aus deren Bestand ein Original Kolping-Mosaik aufgetaucht ist. Warum der Vortrag ausgerechnet in Rondorf stattfindet? „Willi Beyer: „Zum einen, weil meine Tochter in Rondorf wohnt, den anderen Grund verrate ich erst beim Vortrag!“


Heft Nr. 576 Kölner Bilderbogen März 2007  

Kölner Bilderbogen - RODENKIRCHEN - Magazin für den Kölner Süden Politik - Nachrichten aus dem Bezirk - Sport - Karneval - Freizeit - Promot...

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