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Ein BIG Kunst & Bau-Projekt.

Schichten Stufen Landschaft

Gymnasium Bregenz 2013 olivetti von Gerold Tagwerker


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Gymnasium Bregenz Gallusstraße 4 6900 Bregenz

Das Bundesgymnasium Gallus ist ein traditionsreiches neusprachliches Gymnasium. In dem Gebäude in der Bregenzer Gallusstraße werden rund 670 Schüler mit dem Schwerpunkt Sprachen unterrichtet.

Einst Teil der ursprünglich privaten Klosterschule, dient das mehr als 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Hauptgebäude nun neben seiner Aufgabe als Lernstätte auch als Wetterwarte für Vorarlberg. Als Sieger des BIG Architekturwettbewerbs für die Generalsanierung und den Zubau des BG Gallus ging ein Entwurf von HEIN-TROY Architekten hervor, der schließlich von HEIN architekten umgesetzt wurde. Aufgrund seiner geringen Höhe und seiner Distanz tritt der Neubau nicht in Konkurrenz zum markanten Altbau. Vielmehr bildet er eine eigene, ergänzende Einheit, die durch unterirdische Unterrichtsräume mit dem Haupthaus in Verbindung steht.


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Gymnasium Bregenz

Der Künstler Gerold Tagwerker hat drei Elemente entworfen, die das Motiv der Stiegen, die in die Höfe führen, als reliefierte Anlage verlängern und weiterspielen und in die Höfe ein­ fließen lassen.

Die Elemente, die von den Schülern im Zuge eines künstlerischen Projektunterrichts selbst final gestaltet wurden, können von diesen zum Sitzen, Hocken, Ausstrecken und Ausspannen genutzt werden.


olivetti von Gerold Tagwerker

Der unterirdische Bauteil wird durch fünf Lichthöfe belichtet, die ebenfalls unter Niveau liegen. Diese dienen den Schülern und Lehrern sowohl als Pausenhöfe als auch als Freiluftklassen. Die künstlerische Intervention Gerold Tagwerkers ist als minimaler, skulpturaler Eingriff konzipiert und nimmt die von den Architekten vorgegebene Funktion als Freiräume auf.

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olivetti von Gerold Tagwerker

Die von den Schülern erstellten Entwürfe basieren auf einem Fliesenraster, das sich jeweils über das ganze Objekt legt und somit als formale und abstrakte Gestaltungsgrundlage diente. Bis zum Semesterende entstanden 48 Entwürfe, aus denen von einer Fachjury drei zur Realisierung ausgewählt wurden.


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Seinen Part als Künstler wollte Tagwerker möglichst zurückhaltend und dem Kontext der Schule entsprechend wissen. Deshalb hat er die weitere Gestaltung den Schülerinnen und Schülern als Benutzer überlassen. In einem einsemestrigen Projektunterricht wurden gemeinsam mit den Schülern und Kunsterziehern zahlreiche Entwürfe erarbeitet.


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Eva Birkenstock Kuratorin der KUB Arena Bregenz

Unendliche Fraktale.

OLIVETTI geht zurück auf den von dem italienischen Architekten Carlo Scarpa ausgestatteten Schreibmaschinenschauraum am Piazza San Marco in Venedig aus dem Jahre 1958. Ein Kernelement dieses architektonischen Inventars bildete eine schwebende Treppenskulptur aus hellen Marmorfragmenten, die in ihrer skulpturalen Formulierung das Motiv der Schreibmaschine als „getrepptes Element“ aufgreift und die Scarpa einer Treppe Michelangelos für die Biblioteca Laurenziana in Florenz nachempfand. Für sein jüngstes Kunst am Bau Projekt hat sich der in Wien lebende Künstler Gerold Tagwerker von diesem diachronischen Schauraum und seinem minimalistischen Display inspirieren lassen. Tagwerker übersetzt die in den Himmel ragende Treppe im Rahmen seines BIG Art-Projektes für den Außenbereich des Bregenzer Gallus Gymnasiums in den Formenkanon der Moderne und initiiert zunächst einen polylogischen Prozess, bei dem die zukünftigen NutzerInnen, und damit die Schülerinnen und Schüler, an der Gestaltung ihrer Umgebung teilhaben.

Die Erweiterung des Gymnasiums umfasst als ­Verbindung zwischen Altbau und jüngst fertiggestelltem Neubau einen unterirdischen Gang mit Klassenzimmern, die durch fünf sie umgebende Lichthöfe Tageslicht erhalten. In Reaktion auf eine eingehende Untersuchung der architektonischen Charakteristika der Anlage und ein Nachdenken über die Funktion sowie zukünftige Nutzung dieser, ist mit OLIVETTI (2012) eine skulpturale Landschaft e­ ntstanden, welche drei der entstandenen Innenhöfe überschreibt und als gemeinschaftliche Kommunika­tionsorte aktiviert. Ausgangsmoment für die künstlerische Intervention Tagwerkers bildeten die bereits vorhandenen Treppen, welche die an die unterirdischen Klassenräume angrenzenden Innenhöfe mit dem auf höherem Niveau liegenden Schulhof verbindet. Der jeweils letzte Treppenabsatz, ein 1,30x1,30m großes Podest, wurde zum konstitutiven Grundmodul einer additiven, erweiterbaren Struktur, die sich vom letzten Treppenpodest ausgehend in geometrischen Formationen über ein Viertel der Hoffläche ausbreitet und in den Übergang zwischen Hof- und Treppenraum einfügt. Halbe und ganze Module wurden derart über- und nebeneinander gelegt, dass ein reliefartiges Betonobjekt mit Stufen und Podesten unterschiedlicher Höhe entstand, eine

aus Einzelelementen geschichtete Sitzlandschaft, die sich in ihrer Erscheinung selbstverständlich und organisch in die vorhandene Raumsituation eingliedert. Die Oberfläche der drei Ensembles ist überzogen von einem Raster aus Keramikkacheln, die in jedem der drei Höfe unterschiedliche farbige Formationen bilden. Ihre Setzungen sind Ergebnis eines partizipatorischen Prozesses – Tagwerker nahm den von ihm gewonnen Wettbewerb zum Anlass einen weiteren zu initiieren, bei dem SchülerInnen, gefragt wurden, die Oberflächengestaltung der von ihnen in Unterrichtsstunden oder Pausen genutzten Höfe zu durchdenken. Ein vom Künstler festgelegtes, einheitliches Raster für die farbigen Kacheln, das sich gleichmäßig über jedes der Felder legt, bildete dabei die abstrakte Gestaltungsrundlage für über vierzig im Kunstunterricht innerhalb eines Schulhalbjahres entstandene Entwürfe, von denen schließlich drei von einer Fachjury zur Realisierung ausgewählt wurden. Mit dem Raster hat Tagwerker eine architektonische Grundform und Struktur gewählt, die in seinem künstlerischen Arbeiten wiederholt auftaucht und seit der Antike als wichtiges Medium zur Aufteilung von Raum fungiert – in der Kunstgeschichte kommt dies beispielsweise zunächst in den Perspektivstudien der Renaissance zum Ausdruck. Während bei letzteren jedoch das Raster ein Hilfsmittel darstellt, um die dreidimensionale Realität ins Bild zu bringen, wird es ab dem 20. Jahrhundert zum omnipräsenten und konstitutiven Gestaltungselement in Kunst und Architektur. Mit dem Raster bedient sich Tagwerker somit einer Figur, in der sich architektonische, künstlerische und mediale Diskurse verschränken und die als Form das Anti-Mimetische, Dezentrale und Nicht-Sprachliche repräsentiert. Sein anhaltendes Interesse an diesem formalen und theoretischen Bezugspunkt gilt gerade der ihr eigenen Bewegung zwischen Funktionalismus und Spekulation, zwischen Starrheit und Flexibilität, Ornament und Masse und den damit verbundenen polysemischen Koppelungen, der Mehrdeutigkeit ausgesuchter architektonischer „Begriffselemente“. Gerold Tagwerker hat mit OLIVETTI eine Arbeit geschaffen, die sich sowohl an den Grenzen zwischen Architektur und Skulptur sowie an der Schwelle zwischen Desemantisierung und Resignifikation bewegt und in kontinuierlicher Wechselwirkung mit der Beschaffenheit und Ereignishaftigkeit ihrer veränderlichen Umgebung steht.


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Gerold Tagwerker

Geboren 1965 in Feldkirch/Vorarlberg; lebt und arbeitet seit 1989 in Wien. Studium an der Hochschule Mozarteum in Salzburg. Gerold Tagwerker setzt sich mit modernen Stadtbildern und ihren vielfältigen Spiegelungen im Stadtraum sowohl fotografisch als auch installativ auseinander.

Ausstellungen (Auswahl ab 2000)

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl ab 2000)

2010 _constructor, artfinder Galerie, Hamburg 2010 INTERMITTENT GEOMETRY, Forum Stadtpark, Graz (mit Manuel Knapp) 2010 zero_X, Galerie Grita Insam, Wien 2010 ROCHADE, Galerie der Stadt Wels (mit Sepp Auer) 2009 grid.zero9, Galerie c.art, Dornbirn 2009 zero.nine, Galeria Llucia Homs, Barcelona 2008 IMPERMANENT GEOMETRY, Galerie Stadtpark, Krems (mit Amy Yoes) 2008 grid.zero8, artfinder Galerie, Hamburg 2007 formfollowsfunction, Galerie Grita Insam, Wien 2006 On Tunnels and Corridors, Kunstverein Medienturm, Graz (mit Siegrun Appelt) 2006 zero.sechs, Galerie c.art, Dornbirn/Bregenz 2005 alphaville/zero5, artfinder Galerie, Hamburg 2004 grid.zero4, Galerie Grita Insam, Wien 2004 10x58W/840.flash – o.p., Förderverein Aktuelle Kunst, Münster 2003 urban studies – friedrichshafen, Kunstverein Friedrichshafen 2003 REMIS, Remise Bludenz

2012 Raw Materials – Vom Baumarkt ins Museum, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt 2012 Ich & Ich – Selbstporträts aus der Sammlung, Museum der Moderne, Salzburg 2012 Sammlung Sigrid und Franz Wojda, Museum Moderner Kunst Kärnten 2011 Moderne: Selbstmord der Kunst?, Neue Galerie Graz 2011 streng geometrisch, MMKK Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt 2010 NineteenEightyFour, Austrian Cultural Forum New York, NYC 2010 Konstellationen, MUMOK Museum Moderner Kunst, Wien 2009 Fifty Fifty – Kunst im Dialog mit den 50er-Jahren, Wien Museum, Wien 2008 Yo, Mo´Modernism, CCNOA, Brüssel 2008 Ästhetische Komplexe, Kunstverein Augsburg, Augsburg 2008 Lichtspuren – Fotografie aus der Sammlung, Lentos Kunstmuseum, Linz 2006 THEAUSTRIANABSTRACTS, Arti et Amicitiae, Amsterdam 2005 Lichtkunst aus Kunstlicht, ZKM Museum für Neue Kunst, Karlsruhe 2005 Entdecken und Besitzen, MUMOK Museum Moderner Kunst, Wien 2005 Re:MODERN, Künstlerhaus Wien 2004 Fine Words Butter No Cabbage, The Hyde Park Art Center, Chicago 2004 heute hier, morgen dort... , Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst, Münster 2003 ... you sure about this place? Sioux City Art Center, Sioux City 2003 TRANSFER WIEN, Sammlung Falckenberg PhoenixArt, Hamburg 2003 ABSTRACTION NOW, Künstlerhaus Wien 2003 Realitäten, Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg 2003 hotel hotel, Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum

www.geroldtagwerker.com


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BIG Art Kunst & Bau

Die Kunst der BIG ist für Sie gemacht.

Wettbewerb Der BIG Kunst & Bau-Wettbewerb für das BG Gallus wurde am 22. Juni 2011 von Klaus-Jürgen Bauer (Architekt), Katharina Blaas (Kunsthistorikerin und Juryvorsitzende), Gabriele Burtscher (Professorin BG Bregenz), Christoph Horak (BIG), Eva Schlegel (Künstlerin), Nicole Six (Künstlerin) und Matthias Hein (Projektarchitekt) juriert. Die Abstimmung über das Siegerprojekt erfolgte einstimmig. Weitere TeilnehmerInnen Alfred Graf/„Fenster in die Geschichte eines Ortes“ In die Hofwände werden Verbundglasscheiben eingelassen, zwischen denen die unterschiedlichen Wurzelarten dahinter bestehender Bäume schematisch aufgemalt werden. Als „Hintergrund“ dient eine Rekonstruktion des gewachsenen Bodens. Die geologischen Besonderheiten des Ortes sowie der auf dem Areal befindliche Römerfriedhof werden ebenfalls gewürdigt. Die malerische Umsetzung in zwei „Fenstern“ widmet sich den Funden und den unterschiedlichen Bestattungsriten. Heiri Häfliger/„5 Brunnen – die Zeit dazwischen“ Die Höfe sind Orte, wo man die Zeit vor, zwischen und nach dem Unterricht verbringen kann. Für Häfliger ist Wasser der verbindende Aspekt: Fünf Brunnen in fünf unterschiedlich gestalteten „Wahrnehmungsräumen“, bei der er aus dem Formenrepertoire seiner bisherigen Arbeit schöpft. Brunnen haben für Häfliger eine Zusatzfunktion: „nicht nur als Objekt präsent zu sein, sondern auch Wasser zu speichern und so seine Lebendigkeit spür-, hör- und erlebbar zu machen.“

Kunst ist ein wichtiger Teil des Selbstverständnisses der BIG. Aus diesem Grund kümmert sich ein eigenes Team um die Entwicklung permanenter und temporärer Kunstprojekte in, um und an ausgewählten Gebäuden der BIG.

Heidrun Holzfeind/„All You Need Is LOVE“ Der Projektentwurf besteht aus drei Elementen: der Schriftzug „LOVE“ als Bodenintarsie über alle Höfe; Blackboard – eine Schieferwandtafel im ersten Hof und Petrified Sponge – eine Skulptur im zweiten Hof. Holzfeind nimmt in ihrer Arbeit Bezug auf die prägenden Erfahrungen wie erste Liebe, das Erleben von Gemeinschaft – sozialem Miteinander, die Lösung von Konflikten, die Bildung von Selbstbewusstsein und Selbstrespekt. LOVE wird symbolisch zum Gruß der Schule an ihre Schüler, wenn sie sie ins Leben entlässt.

Kunst, wie wir sie verstehen, soll einerseits zu einem spannenden Dialog zwischen ArchitektInnen und KünstInes Lombardi/ohne Titel lerInnen führen. Sie soll aber vor allem die Menschen, Die Künstlerin schlägt eine Bodengestaltung durch Steingutfliedie mit diesen Architekturen, Räumen und Kunstprosen, farbig abgestimmte Wände und Bepflanzung vor. Die Fliesen jekten konfrontiert sind, zum Nachdenken anregen. Im verweisen auf den Jugendstil des alten Gebäudes, während sich die Herstellungstechnik der Fliesen auf die römische Zeit bezieht. Vorübergehen. Im Verweilen. Im Betrachten. Die Kunstprojekte werden ausschließlich über geladene und sorgfältig jurierte Gutachterverfahren vergeben, und das zu einem möglichst frühen Zeitpunkt der Projektgenese. Denn Kunst und Architektur sollen auch baulich noch aufeinander reagieren können. BIG Kunst & Bau ist ein Miteinander, und kein Aneinander. In Abstimmung mit den Mietern, den Projektarchitekten und dem BIG Art Fachbeirat werden zwischen vier und zehn Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Entwürfe zu präsentieren. Auch die Jury selbst setzt sich aus allen am Projekt Beteiligten zusammen. Die Kunst & Bau Schiene von BIG Art wurde im Jahr 2005 gegründet. Der BIG Art Fachbeirat setzt sich derzeit aus Klaus-Jürgen Bauer, Katharina Blaas, Gregor Eichinger, Eva Schlegel und Nicole Six zusammen.

Diese Bezugspunkte weisen darauf hin, dass unser Wissen zurückgreift auf eine Geschichte, die weit in die Zeit zurückreicht und doch immer neu behandelt und erweitert wird. Das Ensemble stellt eine Beziehung zur Natur und dem Ort her und regt zu weiteren Gedanken und Assoziationen an.

Yves Mettler/„5 moderne Freilichtspiele für Wissen und Natur“ Die Höfe sind einerseits Räume zur Entspannung und zum Spielen, andererseits sind sie von oben einsehbar wie Schaukästen. Der Vorschlag nützt diese doppelte Funktion und präsentiert fünf Situationen, die Menschen in der Vergangenheit geschaffen haben, um Ihre Verhältnisse als Menschen, in einer Gesellschaft, in der Welt, zu erforschen, z.B.: Anna Halprin’s Tanzdeck oder Thoreau’s Hütte. Martin Walde/„Objektelemente“ Das Projekt reflektiert die Tatsache, dass Materie Veränderung erfährt. Der Zeitfaktor spielt dabei eine erhebliche Rolle. Die Höfe fungieren als Blick nach Außen, als in den Außenraum integrierte Schauräume. Das Bewusstsein soll auf die beinahe unmerkliche Veränderung der Zustände durch Licht, Wasser, Temperatur, usw. gerichtet werden. Die Höfe werden durch Objekte bestückt, die der Veränderung ausgesetzt werden, z.B. ein Flugsegel, eine Steinplatte, ein Bretterstapel.


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Das Video zu diesem Projekt finden Sie in unserer Mediathek auf

www.big-art.at

Impressum BIG BundesimmobiliengesmbH. 1031 Wien / Hintere Zollamtsstraße 1 Projektkoordination BIG Art / www.big-art.at Konzept und Gestaltung www.wiennord.at Fotografie Günter R.  Wett Susanne Bruner-Lienhart (S. 2 oben, S. 11) Hermann Präg (S. 6 / 7 unten) Gymnasium Bregenz 6900 Bregenz Gallusstraße 4 Ein Projekt der BIG Bundesimmobiliengesellschaft


BIG Bundesimmobiliengesellschaft

BIG Art

Der BIG-Konzern ist mit rund 2.800 Objekten einer der größten Liegenschaftseigentümer in Österreich.

Ein Miteinander, kein Aneinander.

Das Portfolio besteht aus sieben Millionen Quadratmeter Gebäude- und rund 23 Millionen Quadratmeter Grundstücksfläche. Es gliedert sich in die Segmente Schulen, Universitäten, Sonder- und Spezialimmobilien.

Die Kunst der BIG, die BIG Art, verwebt Architektur und Kunst dort, wo vor allem junge Menschen in sehr guter Architektur ­arbeiten, studieren, lernen, aus und ein gehen. Dort, wo Kunst von Beginn an eine Chance hat, Teil eines ­Gesamtbilds zu werden. Nur so können Kunst und Architektur ­gleichberechtigt aufeinander reagieren. Die Kunst der BIG Art führt dabei stets zu einem spannenden Dialog zwischen Architektinnen und Architekten sowie Künstlerinnen und Künstlern. Und ist immer ein Miteinander, niemals ein Aneinander.

Die Büroimmobilien und Entwicklungsliegenschaften sind seit Jänner 2013 in der Tochtergesellschaft ARE Austrian Real Estate GmbH gebündelt. Das Portfolio umfasst rund 600 Objekte mit rund 1,8 Millionen Quadratmetern. Während die BIG primär auf öffentliche Institutionen konzentriert ist, sollen mit dem Angebot der ARE auch vermehrt private Mieter angesprochen werden. Als Bauherr stellt der BIG-Konzern einen wichtigen ökonomischen Faktor in Österreich dar. Wirtschaftlichkeit und Architekturqualität gehen dabei Hand in Hand. Das stellt der BIG-Konzern laufend unter Beweis. Jedes Projekt hat den Anspruch seinen künftigen Nutzern im Sinne der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Der BIG-Konzern wurde für sein architektonisches Engagement mehrfach ausgezeichnet und erhielt sieben Bauherrenpreise.

Hintere Zollamtsstraße 1 1031 Wien T +43 5 0244 - 0 F +43 5 0244 - 2211 office@big.at www.big.at

art@big.at www.big-art.at


Projektmagazin "Schichtenstufenlandschaft"