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29. September 2011 | Nr. 39 | 72. Jahrgang

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DAS PORTRÄT

Der Brauer HEINZ MÜLLER braut gerne sein eigenes Bier. Genau genommen seit etwa fünf Jahren. Er gehört damit zur immer grösser werdenden Gilde der Hobby-Bierbrauer. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD) obby-Bierbrauer werden die meisten durch einen Zufall. Mindestanforderung dafür ist natürlich, dass man den vergorenen Gerstensaft auch wirklich mag. Und dass der Brau-Novize bereit ist, für einen Sud jedes Mal ein paar Stunden zu opfern; mit der Gewissheit, dass der Sud möglicherweise nicht geniessbar ist. Diesen kurzzeitigen Frust, nach der nötigen Gärzeit von bis zu zwei Monaten, hat Heinz Müller, gelernter Elektromechaniker und heute Inhaber der Firma Elpex AG in Grenchen und Burgdorf, auch schon gehabt. Er lacht: «Was willst du anderes, als auf die Zähne beissen und zur Tagesordnung übergehen.» So hält er es auch mit seinem hauptsächlichen Hobby. Darin hat er eine langjährige Erfahrung: In der Politik.

H

Ein Porträt des eigenwilligen und bisweilen scharfzüngigen Grenchners in dieser Ausgabe.

Frisch vom Fass schmeckt auch das Bier von Heinz Müller am besten.

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Veranstaltungen

Donnerstag, 29. September 2011 | Nr. 39

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Wer nicht inseriert, wird vergessen. IMPRESSUM

Gruppenpraxis Grenchen Markplatz 9 Dr. med. Marcel Tièche Innere Medizin FMH Telefon 032 654 29 30

Dr. med. Astrid Pawlisz Allgem. Innere Medizin MH Telefon 032 654 29 90

Dr. med. Franz Kieliger Allgemeinmedizin FMH Telefon 032 654 29 29

Neue Hausärztin Wir haben in der Gruppenpraxis am Marktplatz erfahrenen Zuwachs Wir begrüssen

Frau med. pract. Nicole Hübner Im letzten Jahr zur Ausbildung FMH für Allgemeine Innere Medizin

Telefon 032 654 29 25 Seit 1. Juli 2011 arbeitet sie mit uns und übernimmt auch eigene Patienten. Mit ihr haben wir eine gut ausgebildete Partnerin gefunden, die auch in der Zukunft unsere Praxis mitprägen und weiterführen kann.

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 Mail: abo@azmedien.ch Redaktion: Joseph Weibel, Redaktionsleiter und Martina Niggli, 032 652 66 65, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: www.grenchnerstadtanzeiger.ch mm sw CHF -.75 / mm farbig CHF 1.15 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 22 000 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Erfreulich ist, dass wir damit einen weiteren Schritt zur Verjüngung unseres Ärzteteams machen können. Sie erfüllt sich damit ihren grossen Berufswunsch, als Hausärztin zu arbeiten, sie macht selbstverständlich auch Hausbesuche und Notfallkonsultationen. Wir heissen Frau Dr. Hübner bei uns willkommen und freuen uns auf diese Zusammenarbeit. Die Gruppenpraxis ist weiterhin an allen Werktagen geöffnet. Ab September 2011 ist unsere Praxis auch über Mittag offen Ab sofort Grippeimpfungen Kosten: Fr. 30.– Dr. med. M. Tièche

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Dr. med. A. Pawlisz

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Praxis-Team

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG , Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 39 | Donnerstag, 29. September 2011

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Finelli Rocco, Tunnelstrasse 23, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Sitzplatzüberdachung Bauplatz: Tunnelstrasse 23 / GB-Nr. 8695 Planverfasser: Schenker Storen AG, Stauwehrstrasse 34, 5012 Schönenwerd Einsprachefrist: 13. 10. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Bürgergemeinde Grenchen, Kirchstrasse 43, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Umbau Betankungsanlagen AusnahmeAusnahmebewilligung gesuch: nach Art. 24 RPG Bauplatz: Stierenberg 1, Unterberg 3 und Oberberg 12 / GB-Nr. 4000 Planverfasser: Schneider + Kreienbühl AG, Freiburgstrasse 394, 3018 Bern Einsprachefrist: 13. 10. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 29. September 2011

Baudirektion Grenchen

Amtliche Publikation Feuerungskontrolle von ÖI- und Gasfeuerungen Die Mitarbeiter der Feuerungskontrolle der Stadt Grenchen kontrollieren während der Heizperiode ab Mitte Oktober wieder ÖI- und Gasfeuerungen. Gemäss den gesetzlichen Grundlagen (LRV) ist jede Anlage alle zwei Jahre messpflichtig. Die Kontrolle muss durch die amtlichen Kontrolleure erfolgen, private Feuerungskontrolleure oder Messungen durch Servicemonteure der Heizungsfirmen können nicht anerkannt werden. Bei neuen Anlagen ist spätestens 3 Monate nach Inbetriebnahme die Feuerungsanlage durch die Baudirektion, Abteilung Feuerungskontrolle, Dammstrasse 14, 2540 Grenchen, auf die Einhaltung der in der Luftreinhalteverordnung (LRV) vorgeschriebenen Grenzwerte kontrollieren zu lassen. Die entsprechende Aufforderung hat durch die Eigentümer zu erfolgen. Die beiden von der Stadt Grenchen mit der Feuerungskontrolle beauftragten Mitarbeiter, Rolf Roth und Thomas Staufer, verfügen über einen Personalausweis. Die Administration der Feuerungskontrolle ist unter Telefon 032 654 67 46 (Baudirektion) erreichbar.

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 2. Oktober 2011 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Marcel Horni. Markuskirche Bettlach Sonntag, 2. Oktober 2011 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrerin Rosmarie Ruprecht, Bern. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 1. Oktober 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kirche. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 2. Oktober 8.45 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle Staad. 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. 19.30 Uhr Adoray. Lobpreis für junge Christen in der Taufkapelle. Dienstag, 4. Oktober 9.00 Uhr Eucharistiefeier in der Josefskapelle. 19.00 Uhr Konzert in der Kirche. Mittwoch, 5. Oktober 19.00 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 6. Oktober 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. Herz-Jesu-Freitag, 7. Oktober 8.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul, Grenchen Sonntag, 2. Oktober 9.30 Uhr Christkatholischer Gottesdienst mit Pr. Petr Jan Vins EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen grenchen@emk-schweiz.ch 032 351 35 92 Sonntag, 2. Oktober 2011 19.00 Uhr Abendgottesdienst GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Dienstag, 4. Oktober 20.00 Uhr Gottesdienst

Feuerungskontrolle von Holzfeuerungen bis 70 kW In den privaten Holzfeuerungen werden immer noch rund 2 Prozent der Haushaltabfälle illegal verbrannt, was in etwa gleich hohe Schadstoffemissionen verursacht wie die Verbrennung der übrigen 98 Prozent in Kehrichtverbrennungsanlagen! Gemäss Beschluss des Regierungsrates (RRB 2008/771) unterstehen auch die kleinen Holzfeuerungen bis zu 70 kW der 2-jährlichen Kontrollpflicht. Die Stadt Grenchen hat die Kontrolle dem Kreiskaminfeger (Roland Ledergerber, Telefon 079 631 17 23) und seinen MitarbeiterInnen übertragen. Sie werden die Arbeit – vorwiegend eine visuelle Kontrolle von Anlage, Brennstoff, Brennstofflager, Asche und Kaminanlage – normalerweise im Rahmen der periodischen Anlagenreinigung erledigen. Die Holzfeuerungen können während des ganzen Jahres kontrolliert werden.

Wer inseriert, bleibt in Erinnerung.

Grenchen, 29. September 2011 BAUDIREKTION GRENCHEN

Betreibungsamtliche Steigerung Am Mittwoch, 5. Oktober 2011, um 15.00 Uhr, werden im Sitzungszimmer an der Dammstrasse 14, 2540 Grenchen, 1. Stock, öffentlich, zwangsweise und gegen bar versteigert: – 20 Stammanteile der Pietro Renda Unterlagsböden GmbH, Bahnhofstrasse 9, 4552 Derendingen Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Ausruf an den Meistbietenden gegen Barzahlung. Es bestehen keine Mindestangebote.

Betreibungsamt Region Solothurn Filiale Grenchen-Bettlach L. Luterbacher, Tel. 032 654 55 65

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Kulinarischer Herbst Ab sofort!

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Restaurant Magnolia Meinisberg Telefon 032 377 10 67 Montag + Dienstag geschlossen Mittwoch 8.30–23.30 Uhr Sonntag 10.00–21.00 Uhr

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Zutaten

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500g Reh- oder Hirschschnitzel Pfeffer / Salz 1 bis 2 Esslöffel Cognac 2 Esslöffel Erdnussöl Bratfett 1 kleine Zwiebel 2 Orangen 1 dl Weisswein 2 Esslöffel Orangenkonfi

Das Fleisch trockentupfen, würzen, mit Cognac und Erdnussöl beträufeln. Zugedeckt im Kühlschrank 1 Stunde marinieren. In der Pfanne mit wenig Bratfett kurz anbraten. Salzen und warmstellen. Zwiebel fein hacken und im Bratsatz dünsten. Eine Orange filetieren, den Saft dabei auffangen, von der zweiten Orange etwas Schale abreiben und den Saft ausdrücken. Mit Weisswein zusammen mit dem Orangensaft die Zwiebeln ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Orangenkonfi, Salz und Pfeffer abschmecken.

Servieren Das Fleisch auf dem Teller anrichten. Die Sauce sehr heiss darüber träufeln, mit den Orangenschnitzen und der Orangenschale garnieren. Sofort servieren.

 

Bis 8. Oktober 2011 Cordon-Bleu-Festival. Ab 10. Oktober 2011

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Grenchner Hof | Bahnhofstrasse 6 | 032 622 71 71 | info@grenchnerhof.ch www.grenchnerhof.ch | www.robis-enoteca.ch

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Auf dem Berg wird gepfeffert mit Wildsau-, Gems- und Rehpfeffer

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Aktuell im Oktober: – 4-Gänge-Schlemmer-Menü Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Fam. Haldimann Reservation erwünscht www.restaurant-saege-selzach.ch

Die Wildsaison ist bei uns eröffnet. Reservierungen nehmen wir unter Telefon 032 653 06 83 entgegen Flughafenstrasse 38 2540 Grenchen


Grenchen

Nr. 39 | Donnerstag, 29. September 2011

NEWS

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Mit «Brau-Uhu» auf die Stör

GRENCHEN Beruflich hat sich der Grenchner Heinz Müller ganz schön entwickelt. Der gelernte Elektromechaniker gründete vor 22 Jahren, zusammen mit einem Geschäftspartner, die Firma Elpex AG. Das Unternehmen an zwei Standorten beschäftigt heute 30 Mitarbeitende. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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Occasion, aber gut «Auto / Motormarkt» heisst eine Rubrik im Grenchner Stadtanzeiger. Die monatlich erscheinende Sonderseite auf Seite 6 zeigt die attraktivsten Occasionen auf dem regionalen Automarkt. Mit dabei sind Garage Thomi Grenchen, Vogelsang Grenchen, Amag Grenchen, Jura Garage O. Frei Bettlach und Jura Garage Peter Büren an der Aare.

GRENCHEN

Fliegerei begehrt Die Ausstellung «Im Flug der Zeit» im Kultur-Historischen Museum wurde bisher von rund 1200 Personen besucht. Auch international sorgt die Ausstellung für Gesprächsstoff. Die European Business Aviation Convention & Exhibition EBACE 2011 in Genf freut sich, dass ein Nicht-Flieger-Museum sich der Geschichte des Flughafens annimmt.

GRENCHEN

Wochenmarkt wegen Jubiläum verlegt Morgen Freitag findet der letzte Wochenmarkt der Sommersaison nicht am gewohnten Ort statt, sondern wird an die Bettlachstrasse verlegt. Der Grund dieser Verlegung ist die Feierlichkeit des 150-Jahr-Jubiläums der italienischen Einheit. Nächsten Freitag findet der Wochenmarkt wieder an seinem gewohnten Platz statt.

A

uf die Idee, selbst Bier zu brauen, kam er in den Ferien. «Ich kann mich kaum länger als zwei Tage an einen Liegestuhl fesseln», sagt er. Also habe er seine Frau zum Spass gefragt, ob sie sein Bier verkaufen würde, sofern er es selber brauen würde. Jedenfalls machte sich der umtriebige Heinz Müller auf die Suche nach einer kleinen Bierbraumaschine. Er fand sie, mit Namen «Brau-Eule». Zum Start mochte die Kapazität von 20 Litern grad noch reichen. Müller wollte mehr und setzte sich an den Entwicklungstisch. Die Brau-Eule stand Modell für einen Prototypen. «Wir nannten sie später Brau-Uhu», feixt Heinz Müller. Seine Firma ist schwerpunktmässig tätig in den Bereichen Elektro-Engineering, Schaltanlagenbau, Service und Support. Und die Elpex AG hat ihr Bein schon länger vor allem auch in der Nahrungsmittelindustrie. Ideale Voraussetzungen, um eine neue Bierbraumaschine zu entwickeln. Für drei Lernende verkörperte dieses Vorhaben zugleich die «Gesellenprüfung». Einer entwickelte die Steuerung und das Grundprogramm, die beiden andern sorgten für den mechanischen Teil der Maschine. Entstanden ist der 75-Liter-Brau-Uhu. «Das war sicher mit Abstand die interessanteste Lehrabschlussarbeit», lacht Heinz Müller. Jedenfalls sorgte das Werk für Aufsehen bei einigen Absolventen und Kollegen der Lernenden für gute Laune. Natürlich wurde die Maschine getestet. Aber erst, als die Lernenden von ihrem Chef in einen Braukurs geschickt worden waren.

Berg-Baustelle GRENCHEN Lehrlinge reparieren im Rahmen eines regionalen «Lehrprojekts» die beschädigte Garage der Skilift Grenchenberg AG. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

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ie Skilift Grenchenberg AG ist nicht auf Rosen gebettet, nach dem äusserst schneearmen Winter noch weniger. Und da kam auch noch der Unbill mit der beschädigten Pistenfahrzeug-Garage. Adrian Cslovjecsek, Projektleiter und Verwaltungsratsmitglied, sagt: «Die Offerte für die Schadensbehebung sprengte den Rahmen unseres Budgets». In einem Gespräch mit Erwin Rölli, CEO der Astrada AG, machte die Betreibergesellschaft aus der Not eine Tugend und beschloss aus der unumgänglichen Reparatur ein Lehrlingsprojekt zu realisieren. Von dieser Idee waren vier Firmen aus der Region begeistert und stellten spontan Lehrkräfte aus den verschiedenen Fachbereichen zur Verfügung. Bei dieser Gelegenheit kann die defekte Garage nicht nur repariert, sondern dank der Unterstützung von Bürgergemeinde und Pächterfamilie sogar noch vergrössert werden. Der GSA machte einen Augenschein auf der Baustelle und beobachtete zwei Lernende der Astrada AG. Die beiden Berufspraktiker verarbeiteten innerhalb von drei Stunden ganze 15 Tonnen Beton. Für die Lernenden ist diese Arbeit wertvoll und vor allem praxisnah. «Viele Tätigkeiten lernen

die Auszubildenden nur in der Schule und können sie in der Praxis kaum anwenden», weiss Cslovjecsek. Dies bestätigen Alex Wyss (16, Bettlach) und Lukas Gloor (18, Selzach), Lehrlinge der Astrada AG. Alex Wyss schwärmt vom Lernpotenzial: «Wir übernehmen Verantwortung und dürfen selbständig arbeiten.» Sie hatten beispielsweise die Bestellmenge an Material für das Betonieren und das Mauern zu berechnen. «Das Aufbrechen des Betons mit dem Spitzhammer war ein «Krampf», aber nur halb so schlimm», feixt Lukas Gloor. WEITERE BETEILIGTE AM PROJEKT: Wegmüller Holzbau AG, Selzach: Montage der Balkendecke und Verkleidung; Betoncoupé AG, Grenchen: Entfernung der Wandreste; Werder Elektro AG, Grenchen: Elektroinstallationen und Beleuchtung.

Heinz Müller vor seiner Eigenkreation, der Brau-Uhu. In einem einzigen Braugang kann der Grenchner Unternehmer und Politiker 75 Liter Bier brauen. Sein Hobby zum Beruf machen will Heinz Müller aber nicht. Seine Firma ist erfolgreich im Markt verankert und fordert ihn genug. Aber dass aus der Bier-Idee, eine eigene Braumaschine eine richtige werden kann, daran glaubt er hingegen schon. Ihm schwebt vor, dass Restaurants eine solche 75-Liter-Anlage als SchauAnlage einsetzen und ihr eigenes Hausbier brauen könnten. Oder dass ein Stör-Bauer mit dem Gerät landauf und landab Brau-Events durchführt. «Möglichkeiten gäbe es einige», sagt Müller. Er selber schwärmt vom Kleinbrauer-Bier und trinkt kein industriell gebrautes mehr. «Alleine in

Grenchen gibt es zwei ganz gute Biere.» Und bei dieser Gelegenheit schwärmt der gebürtige Wasserämter und SVP-Nationalratskandidat von seiner zweiten Heimat, die ihm richtig lieb geworden ist. «Grenchen ist der wirtschaftliche Motor der drei Städte im Kanton. Die Stadt ist hervorragend erschlossen, und wenn wir den Mut haben Ja zur Pistenerweiterung auf dem Airport zu sagen, so haben wir einen ganz entscheidenden weiteren Schritt in die richtige Zukunft getan.» Die Stadt könne immer mehr Trümpfe ausspielen. Heinz Müller

Seine auch zynischen und bisweilen scharfzüngigen Kommentare sind schon fast zu seinem Prädikat geworden. Da stellt sich die Frage: Von wem hat er sich diesen geschliffenen Mund angeeignet? Heinz Müller lacht erneut: «Vielleicht liegt’s an südländischen Speisen, die ich ganz besonders gerne sehr scharf geniesse.»

Ganz persönlich gefragt: Maya Karlen, Leiterin Schulverwaltung Grenchen

Bitte füllen Sie aus, Frau Karlen 1. Würde ich als Tier wiedergeboren, wäre ich .... am liebsten eine Lerche. Ich hätte gerne eine schöne Singstimme. 2. Vorbilder für mich sind .... Menschen, die ihren Weg gehen und ihr Leben meistern. 3. Kraft gibt mir ... die Natur; Wald und Bäume im Besonderen. 4. Im Grenchner Stadt-Anzeiger lese ich ... so ziemlich alles ausser Wohnungsinserate. 5. Das mag ich ganz besonders: Gute Gespräche mit lieben Freundinnen. 6. In der Schule war ich ... manchmal eine Komödiantin und

INSERAT

besonders begabt eigentlich nur im Rezitieren von Gedichten. 7. Die beste Erfindung war... jeweils diejenige, die in einer bestimmten Zeit die vordringlichen Probleme lösen half. 8. Im Fernsehen schaue ich am liebsten... einen alten, schönen Film. 9. Mein Lieblingsplatz in Grenchen ist ... mein Garten.

Die Astrada-Lehrlinge Lukas Gloor (links) und Alex Wyss auf der Baustelle.

schmunzelt: «Ganz schwierig geworden ist hingegen das Unterfangen, einigermassen vernünftig durch den Verkehrsdschungel der Stadt zu gelangen.»

Karlen würde die letzten 100 Franken für einen Bibliotheksausweis ausgeben.

10. Von meinen letzten 100 Franken kaufe ich... mir eine Mitgliedschaft in der Stadtbibliothek, damit ich nicht auf meine geliebte Lektüre verzichten muss.


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Nr. 39 | Donnerstag, 29. September 2011

Viel Theater zum Jubiläum

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NEWS

ARCH Die Theatergruppe Arch präsentiert zum «Vierteljahrhundert-Jubiläum» ein heiteres Lustspiel in drei Akten. Die Schauspieler sind ein eingespieltes Team. MARTINA NIGGLI

D

ie Theatergruppe Arch ist seit 25 Jahren ein beliebter Verein. Einer, der von anderen regionalen Vereinen gerne für (Kurz-)Auftritte gebucht wird. In Jubiläumsjahren jedoch wird aufgestockt: Statt Einakter studieren die 24 Mitglieder längere und anspruchsvollere Stücke ein, sogenannte Dreiakter. Das neuste Stück «Bis doch nid so dumm» ist genau so ein Jubiläumstheater und dauert zwei Stunden. Seit Monaten treffen sich die Laienschauspieler mehrmals wöchentlich zur Probe in der Mehrzweckhalle Arch, die ihnen die Gemeinde gratis zur Verfügung stellt. Als Souffleur mit dabei ist auch Samuel Schwab (53). Er amtet seit sieben Jahren als Präsident der Theatergruppe und ist stolz auf seine talentierten Vereinsmitglieder. «Sie haben ihre ●

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ZUR VORSTELLUNG

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«Bis doch nid so dumm»

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Vorstellungen: Freitag, 30. September; Samstag, 1. Oktober; Sonntag, 2. Oktober; Mittwoch, 5. Oktober; Freitag und Samstag, 7. Und 8. Oktober jeweils um 20.15 Uhr. Nachmittagsvorstellung am Sonntag, 2. Oktober, 15.30 Uhr. Ort: Mehrzweckhalle Arch. Eintritt: Erwachsene 15 Franken, Kinder 8 Franken. Vorverkauf: Erwachsene 14 Franken, Kinder 7 Franken. Ticketbestellung und -reservation unter www.theatergruppearch.ch oder Telefon 0900 320 320.

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Einblicke

GRENCHNER STADT-ANZEIGER

Chiara Priesen auf dem Bundesplatz.

Im aktuellen Lustspiel geht es um Familie Meier, die ihren «senilen» Grossvater mit allen Mitteln in das Altersheim stecken will. Jener sträubt sich hartnäckig – und erfolgreich. Am Schluss erhält er eine Haushälterin, verliebt sich in sie und überschreibt nach der Heirat das Haus an das Grosskind. «Das Stück ist ein Knaller», schwärmt Schwab. Es beinhaltet viel Witz und Realitätsnähe. In sechs Aufführungen sollen sich die Zuschauer selbst davon überzeugen. Der Vorverkauf ist gut angelaufen, bereits 70 Billette sind verkauft. Die meisten Besucher würden spontan vorbeikommen, ist Schwab überzeugt. Ein Bistrobetrieb vor und nach den Vorstellungen, sowie in den Pausen sorgt für das Wohlbefinden der Besucher.

neuen Rollen bereits früh beherrscht.» Als eingespieltes Team mache das zeitaufwändige Hobby Spass.

Arch war stets ein Dorf, das Theater liebt. Bevor die Theatergruppe gegründet wurde, sorgten der Jodlerklub Meierisli und der Turnverein mit humorvollen Stücken für Lacher. Seit 1986 übernimmt dies die Theatergruppe Arch. Gründer ist Eugen Häni, der damals auch als Regisseur tätig war. Am 10-Jahr-Jubiläum entschieden sich die Mitglieder, den ersten Vierakter «S’alti Förschterhus» einzustudieren. Weitere zehn Jahre später das Jubiläumstheater «Dr Micheli uf dr Gschoui», ein Dreiakter. Mit der Premiere am Freitagabend setzt der engagierte Verein seine Erfolgsgeschichte fort.

Präsident und Souffleur Samuel Schwab bei der Theaterprobe vom Stück «Bis doch nid so dumm», das morgen Freitag Premiere feiert. (Bild: ZVG)

Während zwei Tagen blickte eine junge Praktikantin den GSA-Redakteuren über die Schultern. Chiara Priesen ist 14 und kommt aus Oensingen. Sie besucht zurzeit die 3. Sekundarklasse und setzt sich mit der Berufswahl auseinander. Sie würde beruflich gerne in Richtung Gestaltung gehen. Die Tage auf der GSA-Redaktion haben ihr gefallen – besonders der Besuch beim Schweizer Fernsehen auf dem Bundesplatz (siehe Artikel Seite 9): «Es überrascht mich, dass im Hintergrund des Fernsehens Vieles anders läuft als nach Aussen sichtbar. Und die Studios sind kleiner als gedacht.» Nach den Schnuppertagen wird Chiara Priesen immer wieder auf der neuen Webseite des GSA vorbeischauen, denn dort veröffentlicht das Redaktionsteam jede Woche aktuelle Artikel. Auf der Seite können auch Werbebanner platziert werden. Seit die neue Webseite www.grenchnerstadtanzeiger.ch aufgeschaltet wurde, ist die Besucherzahl sprunghaft angestiegen. Diese zusätzliche crossmediale Werbemöglichkeit lohnt sich also in jedem Fall. Nähere Informationen zu diesen preislich attraktiven Werbemöglichkeiten erhalten Sie bei unserem Anzeigenverkauf: Telefon 032 654 10 60. Wer miterleben will, wie der GSA entsteht, kann jeden Mittwoch ab 11 Uhr in der Aussenredaktion im «Baracoa» den Redakteuren über die Schultern schauen.

STAMPFLI RECHTSANWÄLTE Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir neu unsere Dienstleistungen im Bereich Advokaturund Notariat auch in Grenchen anbieten. Betreut wird das Büro Grenchen vorwiegend durch unseren Grenchner Kollegen

lic. iur. Reto Gasser Rechtsanwalt und Notar

Reto Gasser war nach seinem Studium an der Universität Freiburg i. Ü. und der Patentierung als Rechtsanwalt und Notar in der öffentlichen Verwaltung tätig, bevor er 2005 unserer Kanzlei beitrat. Nebst der Führung einer Allgemeinpraxis befasst er sich vorzugsweise mit Ehe-, Erb-, Gesellschafts-, Vertrags- und Strafrecht. Reto Gasser ist zudem Rechtskonsulent des TCS. RA Beat Gerber, L.L.M. RA Walter Keller RA Dr. Melania Lupi Thomann RA Dr. Raoul Stampfli RA Reto Gasser

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Mix

Donnerstag, 29. September 2011 | Nr. 39

Pfarrer auf zweitem Weg GRENCHEN Mit dem Aargauer Marcel Horni steht ein neuer Pfarrer auf der Kuppel in der Zwinglikirche. Er ist zwar berufener Pfarrer, jedoch erst auf dem zweiten Bildungsweg. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

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arcel Horni (53) ist der Nachfolger des verstorbenen Pfarrers Samuel Wendel an. Bis Ende August stand Pfarrerin Renate Zürcher im Dienst des Pfarrkreises Ost/Staad. Mit Horni kommt Luzerner- und Aargauer-Wind in die Zwinglikirche. Der berufene Pfarrer hat seinen Traumberuf über den – eher aussergewöhnlichen – zweiten Bildungsweg erlernt. «Ich lernte die Kunst des Maschinentechnikers, weil mein Schulabschluss nicht für ein Studium reichte», erklärt Marcel Horni. In der Freizeit besuchte er bereits damals die Junge Kirche in Gränichen (AG). Das Theologiestudium strich Horni nie ganz von seiner Wunschliste. Seine Hartnäckigkeit sollte belohnt werden. Guten Mutes absolvierte er nach der Lehre die Kirchlich-Theologische Schule KTS Bern. Danach standen ihm die Türen zur Theologie offen. Auf das Theologiestudium an der Universität Bern folgte ein Vikariat (Praktikum) in der Markuskirche Bern. Seine erste Pfarrstelle erhielt Horni in der Kirchgemeinde Gümligen. Obwohl alles wie am Schnürchen lief, mochte der Jungpfarrer in der Schweiz noch nicht sesshaft werden.

Pfarrer Marcel Horni vor der Zwinglikirche, wo er neu predigt. Er lebte ein Jahr in Mittelamerika, reiste umher und liess sich von den Kirchen und Menschen inspirieren. «Das Jahr prägte mich sehr», resümiert Horni, «Einiges setze ich im Beruf nun um.» Nach seiner Rückkehr 1990 nahm er eine Stelle in Orpund an und verliebte sich. Bald darauf reiste er mit seiner Partnerin für zwölf Monate nach Chile und Peru. Zurück in der Schweiz begann der Pfarrer bei der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Littau (LU) seine Arbeit. Eine katholische Gemeinde, die sehr offen für die Ideen des reformierten Pfarrers war. Nun zog es Horni vom Luzernerischen – über einen Abstecher im Aargau – nach Grenchen. Warum ausgerechnet hierher? Horni: «Die Littauer Kirchgemeinde besuchte einmal Grenchen. Es ist eine ähnliche Arbeiterstadt wie Littau. Ich spürte hier Of-

fenheit in der Bevölkerung.» Mit einer neugierigen Haltung begann der 53Jährige sein neues Amt. Schauen, zuhören, kennenlernen, heisst das. «Ich will Bestehendes ernst nehmen und erst später eventuell neue Ideen einbringen», betont er. Ein vielseitiger Beruf wie das Amt eines Pfarrers fordert einiges ab; auch Zeit zur Musse. Die findet Horni bei Spaziergängen und Gesprächen. Der Alltag inspiriert ihr für Predigten. Seine Gedanken spricht er immer auf das Diktaphon, das er stets auf sich herumträgt. «Ich predige gerne frei.» Trotz vieler Berufsjahre sind Begegnungen mit den verschiedensten Menschen noch heute eine Herausforderung, wenn auch eine Schöne. In Grenchen kommt viel Neues auf Horni zu. Er ist überzeugt, dass ihm der Neustart glücken und er hier Wurzeln schlagen wird.

Kinderfreundliche Bar KINDERBILDERBUCHTAGE Noch vier Wochen bis zum Start der Kinderbilderbuchtage, die der Grenchner Stadt-Anzeiger als Medienpartner unterstützt. Auch an das Kulinarische wird gedacht. Die Bilderbuch-Bar im Parktheater sorgt für volle Mägen. Die Bar im Parktheater verwandelt sich am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Oktober in eine BilderbuchBar inmitten eines Kinderparadieses mit bunten Ballonen und Stoffdekoration an den Wänden. Im Sinne der Kinderbilderbuchtage KiBiBuTa 2011 fällt der Barbetrieb kinderfreundlich aus. Es werden Hot Dogs, Sandwiches und Zuckerwatte offeriert. Knabberfüchse dürfen bei den aufgestellten Apéritiv-Schälchen zugreifen. Für trockene Kehlen bietet das Team einen süssen Kinderdrink aus verschiedenen Fruchtsäften und Sirup an, und für die Erwachsenen Cüpli. Hinter dem Tresen stehen Esther Tschanz und Angela Delucchi. Beide arbeiten in der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt unter der Leitung der KiBiBuTaOK-Präsidentin Barbara Banga – Tschanz als Köchin, Delucchi als Kleinkindererzieherin. Die Beiden freuen sich auf ihre Aufgabe als

Stellenmarkt Das Alters- und Pflegeheim «Lueg is Land» in Arch bietet 17 Bewohnern/-innen eine individuelle, qualitativ hochstehende Pflege und Betreuung in familiärem Rahmen. Wir bieten einer

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Bar-Damen in vier Wochen. «Es ist unser erstes Mal», lacht die Grenchnerin Esther Tschanz. Damit verbunden seien gewisse Unsicherheiten, ob man zum Beispiel genug Ess- und Trinkwaren bestellt habe. Doch die Frauen der Bilderbuch-Bar sind zuversichtlich: «Es wird super! Und wir arbeiten ja gerne mit Kindern zusammen.» mng

Die Bardamen Angela Delucchi (l.) und Esther Tschanz.


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Menschen

Nr. 39 | Donnerstag, 29. September 2011 IM STREIFLICHT: FREUNDSCHAFTSFEST VON GRANGES MELANGES

Gute Mischung: Granges melanges

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003 wurde er gegründet und macht seither immer wieder positiv von sich reden: Der Verein Granges melanges. Er entwickelt Aktivitäten zum Thema Fremdsein und Integration – und führt verschiedenen Kulturen zusammen. Eine Aktivität ist das jährliche Freundschaftsfest mit kulturellen Darbietungen und Essen aus aller Welt. Weitere Highlights waren die Kulturtänze wie auch eine Hip HopTanzperformance.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Martina Niggli

Der Vereinsvorstand (l.): Ueli Käser, Gertrud Christen, Bedrye Korukcu (gehört nicht zum Vorstand), Anna Messerli (Vizepräsidentin), Elisabeth Egli (Präsidentin), Manfred Jäggi, Kurt Fischer, Rumy Mohideen, Arif Karayapi.

Geniessen die Apéro-Häppchen (links): Ines Grandicelli, Caterina Delmenico, Reto und Gisela Aegerter mit Tochter Carole.

Ein Lächeln für die Kamera (links): Dorothe Imobergsteg, Ruth und Dominique Barreaux und Christina Rietweg.

Freuen sich auf die Spezialitäten und kulturellen Darbietungen: Monika und Hans Hofstetter.

Sie sind gerne am Freundschaftsfest dabei (links): Daniela von Büren mit Kindern Natalia und Glenys, Karin von Büren und Jürg Vifian. ●

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FAKTEN

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Gastgeber: Verein Granges melanges. Ort: Eusebiushof Grenchen. Gäste: Grenchnerinnen und Grenchner aus allen Herren Länder. Stimmung: Freundschaftlich. Highlight: Die verschiedenen Kulturtänze. Kulinarisch: Türkische, kurdische, tamilische, Schweizer- Spezialitäten.

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Ihre Seite

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Bedriye Korukcu (links) kocht kurdisch; rechts Präsidentin Elisabeth Egli und Gitti Buser, ehemaliges Vorstandsmitglied.

«Aufwärmrunde» beim Apéro (links): Ruth von Arx, Monika Doukpo (zweite von rechts) mit ihren Kindern Aaron und Céline Doukpo.

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Wollen auch Sie Ihren Event und Ihre Gäste ins Bild und ins richtige Licht rücken? Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Konditionen. Telefon: 032 652 66 65 oder 032 654 10 60. ●

Die TV-Helden des Tages kommen aus Grenchen BERN «3, 2, 1.. Top!» So tönt’s in den letzten drei Sekunden, bevor das Fernsehen auf Sendung geht. Hautnah miterlebt haben das die 20 Schüler der Klasse 2b vom Haldenschulhaus. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILDER) Zubeda Shakjiri bringt es auf dem Bundesplatz auf den Punkt: «Es war ein tolles Erlebnis. Schade hat der Politiker so lange Antworten gegeben.» In der Tat. Der EVP-Bundespolitiker hatte nicht den Schnellgang drin. Nicht alle konnten ihre Frage stellen. Dazu gehörte auch Gabor Bachmann: «Schade. Ich hätte gerne mit ihm ein paar Worte gewechselt». Eine halbe Stunde vor Sendung ist emsiges Treiben im Rund. Regisseure, Produzenten, Moderatoren. Alle laufen sie geschäftig in der mobilen TV-Arena auf dem Bundesplatz herum und helfen auch mit, die Jugendlichen zu beruhigen. Zum Beispiel Produzentin Barbara Krieger: «Ihr müsst an den Ohrläppchen reiben». Die Sekundarklasse 2b vom Grenchner Schulhaus Halden wurde seinerzeit für das Fernsehprojekt Projekt «Treffpunkt Bundesplatz» vom Amt für Volksschule und Kindergarten (AVK) angefragt, ob sie eine der schweizweit zehn Klassen sein will, die am 28. September hautnah mit dabei sein wollen. Die Klasse von Franz Henzi wollte. «Wir haben in die-

ses Projekt einiges investiert», sagt Lehrer Henzi. Einen Tag lang waren sie im Fernsehstudio und übten die Interviewtechnik. «Im Unterricht wurde das Gelernte vertieft und vor dem grossen Tag haben wir die Fragen für den TV-Auftritt zusammengestellt.» Gestern war die Klasse bereits am Morgen angereist, besuchte den SFPavillon und später das Bundeshaus. Bei dieser Gelegenheit wurden sie auch kurz von Nationalrätin Jacqueline Fehr begrüsst. «Um 12.45 Uhr ging es dann in die Aufwärmrunde», schmunzelt Franz Henzi. Er wird mit seinen Schülern das ganze Projekt noch aufarbeiten und analysieren. Für die 14jährigen war es ganz speziell, sagt auch Ferdi Saiti: «Mit Politikern reden kann man nicht jeden Tag. Und das erst noch im Fernsehen.» Ylenia Cali empfand es so: «Anfänglich habe ich gezittert, beim Sprechen ging es dann ganz gut.»

Die Schüler der Klasse 2b vom Haldenschulhaus waren für einen Tag lang für einmal die Helden.

Lehrer Franz Henzi hatte seinen Auftritt nach der Sendung bei Radio DRS.

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Ausschnitt aus der 15-minütigen Live-Sendung auf dem Bundesplatz.

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Agenda

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alt & jung

Hundeliebe

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ein Hund Leon durfte nicht nach Samedan mitkommen. Er fährt nicht gerne im Auto mit und rund 350 Kilometer sind entschieden zu weit. Das Schicksal wollte es, dass mein Kollege Kurt, der sonst immer den Hund hütet, genau zur gleichen Zeit auf einer schon längere Zeit geplanten Eisenbahnreise durch den Balkan unterwegs war. Also musste Leon ins Hundeheim. Als Leon vor einigen Jahren bereits einmal im Hundeheim war, verliebte er sich in die Betreuerin. Und auch diesmal verliebte sich Leon wieder. Allerdings etwas artgerechter: Er verliebte sich in eine Hündin, mit der er den Zwinger teilte. Wie die Betreuerin erzählte, wurden die beiden schon nach wenigen Minuten ein Paar. Es muss Liebe auf den ersten Blick gewesen sein. Sie spielten den ganzen Tag zusammen, nachts schliefen sie aneinander gekuschelt; und als ein Gewitter kam, soll Leon – der sich sonst immer unter den Küchentisch verzieht – seine Pfote auf sie gelegt und ihr den Kopf geleckt haben. Wenn das nicht echte Liebe ist? Nach fünf Tagen allerdings kam die Trennung, die Hündin wurde wieder abgeholt. Vor lauter Frust hat Leon seine geliebte Wolldecke, auf der er seit fünf Jahren schläft, total zerrissen. Als ich dies meinem Kollegen Kurt erzählte, fragte er, wer denn diese Hündin sei. Ich wusste es nicht. Wir können die grosse Liebe also nicht ausfindig machen, denn aus Datenschutzgründen werden (verständlicherweise) keine Adressen weiter gegeben. Da meinte Kurt: «Wären die beiden Menschen, hätten sie sicher die Natelnummern ausgetauscht.»

Paul-Georg Meister

Fenomeno (Unterhalter); Grussbotschaft des Stadtpräsidenten Boris Banga; Rosetta Lopardo (Schauspielerin/Kabarettistin); Las Chiquitas (Kindertanzgruppe aus Grenchen); Massimo Rocchi (Foto).

Massimo Rocchi tritt am Volksfest auf dem Marktplatz auf. Foto: Michael Stahl

Italien feiert seinen 150. Geburtstag – für Grenchen ein besonderer Anlass Während drei Tagen dreht sich in Grenchen alles um den runden Geburtstag von Italien. Kommen Sie zum Marktplatz, wo Sie ein Volksfest erwartet, und besuchen Sie die öffentlichen Veranstaltungen im Bachtelen. Gross und Klein sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. FREITAG, 30. SEPTEMBER 18.00 UHR, Bachtelen (Girardsaal): Offizielle Eröffnung, musikalisch umrahmt durch ein Quartett der Philharmonie Concordia, Biel. Referenten: Boris Banga (Stadtpräsident); Giuseppe Deodato (italienischer Botschafter Bern); Prof. Mario di Napoli (Präsident Associazione Mazziniana Italiana); Dr. Anton Meinrad Meier (Gründer der Mazzini-Stiftung Grenchen). 18.00 BIS 1.00 UHR, Marktplatz: Volksfest mit italienischem Markt. Unterhaltungsprogramm: Fabrizio

SAMSTAG, 1. OKTOBER 10.00 BIS 12.00 UHR, Bachtelen (Girardsaal): Symposium zum Thema «Bedeutung der Idee Mazzinis des jungen Europas in der heutigen Zeit» in italienischer Sprache mit Simultanübersetzung. Referenten: Prof. Ferruccio Oddera; Dario Barnaba (Politiker und Historiker); Prof. Mario di Napoli (Präsident Associazione Mazziniana Italiana); Dr. Giovanni Fasanella (Schriftsteller, Journalist). 10.00 BIS 1.00 UHR, Marktplatz: Volksfest mit italienischem Markt. Unterhaltungsprogramm: Corale «Pro Ticino» Grenchen; regionale Nachwuchssängerinnen und -sänger; Zumba Fitness mit Sussel (Tanz/ Fitness); Debora Saias (Sängerin); S-Dee (Sänger); Philharmonie Concordia aus Biel; Piero Esteriore; Vic Vergeat und Mel Collins. 13.30 UHR, Mazzini-Denkmal (Kirchstrasse 43): Kranzniederlegung durch den Stadtpräsidenten Boris Banga und eine italienische Delegation. SONNTAG, 2. OKTOBER 10.00 BIS 11.30 UHR, Bachtelen (Girardsaal): Kultur-Matinee. Zweisprachige Lesung (D/I) mit Franco Supino (Schriftsteller), musikalische Umrahmung mit Pino Masullo und Edwin Küttel. 10.00 BIS 18.00 UHR, Marktplatz: Volksfest mit italienischem Markt. Unterhaltungsprogramm: Fahnenschwinger und Musiker aus Legnano (I); Ratatila (Musik und Tanz aus Apulien); Preisverleihungen Schreibund Zeichnungswettbewerbe; Pippo Pollina. GRENCHEN… 150 JAHRE EINHEIT ITALIEN… UND… (VIEL)… MEHR… www.grenchen.ch www.150italia-grenchen.ch

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

FREITAG, 30. SEPTEMBER

SONNTAG, 2. OKTOBER

7.00–12.00: Wochenmarkt. Marktplatz.

9.15: Rundwanderung um Engelberg bei Olten der Naturfreunde Grenchen. Wanderzeit ca. 3½ Stunden, wenig Steigungen. Mittagessen aus dem Rucksack. Anmeldung (bis 30. September): Margrit Hegelbach; 032 652 74 18. Bahnhof Süd.

11.30: Suppentag. Der Reinerlös ist für die Aktion «Brot für Alle» bestimmt. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9. 18.00: «150 Jahre Einheit Italien». Eröffnung. Bachtelen (Girardsaal), Bachtelenstrasse 24. 18.00–1.00: Volksfest und italienischer Markt. Im Rahmen der Feierlichkeiten «150 Jahre Einheit Italien». www.150italia-grenchen.ch Marktplatz.

11.15: «Wort zum Bild»: Rosalina Battiston liest Texte und Gedichte zu den ausgestellten Werken. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53. 14.00: Streethockey NLA. GrenchenLimpachtal - Bonstetten-Wettswil. Strassenhockeyarena.

DIENSTAG, 4. OKTOBER

10.00–11.30: «150 Jahre Einheit Italien». Kulturmatinee. Bachtelen (Girardsaal), Bachtelenstrasse 24.

19.00: Barock-Konzert. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres «200 Jahre Eusebiuskirche». Mit Amelia Scicolone (Sopran), Florentin Manetsch (Blockflöte) und Albert Knechtle (Orgel). Eusebiuskirche, Lindenstrasse 16.

10.00–18.00: Volksfest und italienischer Markt. Im Rahmen der Feierlichkeiten «150 Jahre Einheit Italien». Marktplatz.

21.30: Konzert von Biscuit Jack. Die Luzerner Band lebt ihren persönlichen Blues, der organisch wächst und dank eigenen Songs und Interpretationen stets authentisch bleibt. Musigbar, Solothurnstrasse 8.

SAMSTAG, 1. OKTOBER 10.00–12.00: «Bedeutung der Idee Mazzinis des jungen Europas in der heutigen Zeit». Smyposium im Rahmen der Feierlichkeiten «150 Jahre Einheit Italien». Bachtelen (Girardsaal), Bachtelenstrasse 24.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

17.00: Fussball 2. Liga. FC Wacker FC Olten. Stadion Riedern, Brühlstrasse. 17.30: Fussball 1. Liga Gr. 2. FC Grenchen - FC Baden. Stadion Brühl, Brühlstrasse 21. 20.30–23.30: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

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> EINSENDUNGEN

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Die Sicht der Dinge». Werke von Reto Leibundgut, Monica Germann & Daniel Lorenzi. Bis 23. Oktober. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Gastauftritt». Flugzeug-Konstruktionszeichnungen. Bis 26. Oktober. «Im Flug der Zeit – Flughafen Grenchen». Bis 26. Oktober. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung. www.museumgrenchen.ch Fr–So/Mi 14–17 Uhr

10.00–1.00: Volksfest und italienischer Markt. Im Rahmen der Feierlichkeiten «150 Jahre Einheit Italien». Marktplatz.

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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Profile for Evalet Jean-Luc

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