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23. Juni 2011 | Nr. 25 | 72. Jahrgang

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DAS PORTRÄT

Die Macherin MARIE-JOSÉE SCHÄRLI ist Werbefachfrau und wendet ihre Kenntnisse auch im Rentenalter noch an: Als Vize-Präsidentin des Vereins «pro audito region solothurn-grenchen». Sie betreut seit drei Jahren ehrenamtlich Menschen mit Hörproblemen. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

M

it 66 Jahren noch eine Funktion in einem ihr damals noch fremden Bereich zu übernehmen hätte sich Marie-Josée Schärli nie träumen lassen. Doch als die Grenchner pro audito-Gruppe 2008 vor dem Aus stand, zögerte die Selzacherin nicht. «Irgendwie musste der Verein wiederbelebt werden», so Schärli. Also taten sich Grenchen und Solothurn zusammen und nannten sich per sofort «pro audito region solothurn-grenchen». Schärli betreut seither mit Herzblut die Grenchner Gruppe. Dieses Jahr erwartete die 69-Jährige etwas mehr Einsatz als üblich: Sie wurde zur Vize-Präsidentin des Vereins gewählt und organisierte die jährliche Kantonaltagung von «pro audito region solothurn-grenchen», die nämlich in Grenchen stattfand. Ein Porträt in dieser Ausgabe.

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Veranstaltungen

Donnerstag, 23. Juni 2011 | Nr. 25

IMPRESSUM

Fragen zu Ihrer Zukunft … Tel. 0901 101 019, Fr. 1.–/Min. a. CH-Festnetz

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.gsa-online.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Redaktion: Joseph Weibel, Redaktionsleiter und Martina Niggli, 032 652 66 65, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: www.gsa-online.ch mm sw CHF -.75 / mm farbig CHF 1.15 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 21 777 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 25 | Donnerstag, 23. Juni 2011

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikation Gesuchsteller:

M. von Burg, Bauunternehmung AG, Baumgartenstrasse 52, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Parkplatzerweiterung und Containerstandplatz Bauplatz: Witmattstrasse 5+7 / GB-Nr. 1235 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 8. 7. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 24. Juni 2011

Baudirektion Grenchen

Amtliche Publikation Die Sprechstunde des Stadtpräsidenten findet statt am Mittwoch, 29. Juni 2011, 17.00 –19.00 Uhr, im Hôtel-de-Ville, Bahnhofstrasse 23, Sitzungszimmer im 1. Stock. Stadtkanzlei Grenchen

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 26. Juni 2011 10.00 Uhr Gottesdienst. «Gibt es einen Gottesbeweis…?» Johannes 5, 36–47. Pfarrer Donald Hasler Dienstag, 28. Juni 2011 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St. Josephskapelle, Tunnelstrasse Markuskirche Bettlach Sonntag, 26. Juni 2011 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrer Roland Stach RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 25. Juni 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kirche. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 26. Juni 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. Dienstag, 28. Juni 9.00 Uhr Eucharistiefeier fällt aus. 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der Josefskapelle. Mittwoch, 29. Juni 19.00 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 30. Juni 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. Herz-Jesu-Freitag, 1. Juli 8.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen grenchen@emk-schweiz.ch 032 351 35 92 Sonntag, 26. Juni 2011 19.00 Uhr Abendgottesdienst

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Gemeinsam statt einsam

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Die Mitglieder von «pro audito region solothurn-grenchen» können von Verständigungskursen profitieren. Trotz gutem Gehör hat Marie-Josée Schärli es sich nicht nehmen lassen, die Kurse selber zu besuchen. «So weiss ich, wovon man spricht.» Sie sei überrascht, wie sehr Lippenlesen-

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Vom Verein zur Stiftung

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GRENCHEN Das Wohnheim Schmelzi feiert ein denkwürdiges Jubiläum. Im 15. Betriebsjahr wurde an der Generalversammlung der Verein Wohnheim Schmelzi aufgelöst und eine Stiftung gegründet. Das stete Wachstum dieser wichtigen Institution habe einen solchen Schritt nötig gemacht, betonte die Vereinsleitung . JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

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996 hat der heutige Institutionsleiter Guido Studer mit 16 Klienten den Betrieb des Wohnheims Schmelzi aufgenommen. 15 Jahre später betreuen gut 50 Mitarbeitende knapp 130 Klienten. In der Buchhaltung zeitigt sich dies auf der Einnahmen- und Ausgabenseite um die sechs Millionen Franken jährlich. «Wir haben eine grosse Verantwortung», sagte Präsident Lukas Bäumle anlässlich der Generalversammlung des Vereins Wohnheim Schmelzi. Eine Institution dieser Grössenordnung erfordere auch eine entsprechende Rechtsform und beantragte deshalb die Auflösung des Vereins, der am 14. Dezember 1992 gegründet wurde. Stadtpräsident Boris Banga war übrigens der erste Präsident. Die zahlreich anwesenden Mitglieder haben dieser Auflösung vorbehaltlos zugestimmt, was Bäumle sichtlich rührte: «Es ist ein sehr denkwürdiger Moment. Um das Bestehen dieser Institution langfristig zu

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sichern, ist dieser Schritt nötig.» Mit der Vereinsauflösung treten die Mitglieder in den neuen Status Gönner. Im jüngst publizierten Jahresbericht 2010 macht Institutionsleiter Guido Studer deutlich, in welche Richtung die Institution für psychisch eingeschränkte Menschen entwickelt: «Die Zunahme der Anfragen deckt sich mit der Feststellung von einweisenden Stellen, dass in den vergangenen Jahren vor allem bei den jungen Erwachsenen ein Anstieg der Unterstützungsbedürftigen zu beobachten ist.» Jugendliche würden heute einer immensen Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt unterstehen. Diese Situation verschärfe sich für Jugendliche mit schlechten Bildungsvoraussetzungen und fehlenden sozialen Kompetenzen zusätzlich. «Die Massnahmen zur Gegenwirkung dieser Entwicklung greifen aber nur langsam, sind oft nicht adäquat und nicht sehr wirksam.» Das stetig wachsende Betreuungs-

angebot erfordert auch eine immer grössere Infrastruktur. Es gebe immer wieder Klienten, die aufgrund ihrer persönlichen Situation nicht mehr in die Gesellschaft integriert werden könnten, begründet Präsident Bäumle die Einrichtung einer Langzeitwohngruppe mit 16 Plätzen.

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2010 wurden im Wohnheim Schmelzi 127 Personen (97 Männer, 30 Frauen) betreut. 89 stammen aus dem Kanton Solothurn, 38 aus den Kantonen Bern, Aargau, Luzern, Schaffhausen und Baselland. Die Betreuten generierten 31 610 Aufenthaltstage (24 723 von Männern, 6887 von Frauen). Das Wohnheim verfügt heute über zum Teil eigene Wohnmöglichkeiten im Stammhaus selbst, in der Wohngemeinschaft Castello, in der Wohngemeinschaft Blüemli und Frohheim. Weiter werden Klienten in externen Wohnungen betreut und Schritt für Schritt in den Alltag zurückbegleitet.

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un spielen sie also wieder, unsere Akteure der Freilichtspiele – und mit etwas Neid und Argwohn lasse ich mich von Klamauk, Dramaturgie, Szenerie, Bühnenbild, Musik, Kostümen und Dynamik hinreissen. Neid und Argwohn? Nun, am liebsten würde ich selbst mitspielen. Wenn ich an meine eigene, höchst bescheidene Theatererfahrung zurückdenke, gibt es doch nichts Schöneres, als gemeinsam ein Stück zu erarbeiten und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Es gibt nichts Schöneres, als in die einem zugewiesene Rolle zu schlüpfen und diese möglichst optimal zu gestalten. Es gibt nichts Schöneres, als das Erlebnis der verschworenen Gemeinschaft, das Hinfiebern auf den Tag der Premiere und das Glücksgefühl des gemeinsam getragenen Erfolges. Dafür beneide ich die langjährigen und frischen Akteure der Freilichtspiele Grenchen. Zugegeben: Auf der hiesigen Politbühne, auf welcher ich mich ja im Normalfall bewege, ist der theatralische Anteil bisweilen auch sehr gross oder sogar zu gross und in keinem Fall mit dem Laientheater zu vergleichen. Ich bin überzeugt, dass Grenchen mit diesen Freilichtspielen ein kulturelles Sommerhighlight besitzt, das eine Ausstrahlung weit über das Lokale, ja Regionale, bietet. Hinter jeder Produktion steckt eine riesige Menge an Ideen, Kreativität, Herzblut, Freude und Arbeit. Ich bin stolz darauf, als Co-Präsident des Vereins meinen bescheidenen Beitrag als Unterstützer dieser Idee leisten zu können. Eigentlich sollte es doch für alle Liebhaber der Freilichtspiele Ehrensache sein, sich mit einer Mitgliedschaft für 25 Franken pro Jahr in den Dienst dieser guten Sache zu stellen. Eine grosse Anzahl von Mitgliedern bedeutet für die Freilichtspiele ein besseres und breiteres Getragensein und ist auch ein Zeichen der Anerkennung gegenüber dem grossen Engagement dieser Freilichttruppe. In diesem Sinne möchte ich Sie einladen, sich als Mitglied der Freunde der Freilichtspiele während der Aufführungssaison im Freilichtspielareal oder unter www.freilichtspiele-grenchen.ch einzuschreiben. Danke für Ihre Unterstützung.

Generell ist die Mutter von drei erwachsenen Kindern ein Fan ihres Vereins und gewillt, das Angebot sogar auszubauen. Viele Ideen spuken in Schärlis Kopf herum. Gemeinsame Kinobesuche auch für Gehbehinderte oder die Gründung einer Jassgruppe stehen ganz oben auf Schärlis Liste. «Das Umsetzen von Ideen gestaltet sich schwieriger, als es sich anhört. Aber ich gebe nicht auf», schmunzelt sie. Und da Schärli sowieso noch lange als Vorstandsmitglied im Verein mitwirken möchte, könnten ihre Wünsche sogar Realität werden. Denn wie heisst es so schön: Gut Ding will Weile haben.

den

oder Gedächtnis-Trainings Hörbehinderten helfen.

Wohl gefühlt hat sich Schärli auch bei der Vorbereitung zur diesjährigen Kantonaltagung von «pro audito region solothurn-grenchen». Jedes Jahr in einer anderen Stadt fiel 2011 die Wahl auf Grenchen. Schärli verwöhnte die 40 Teilnehmer mit einem kulturellen Vortrag und leckeren Speisen. «Diese lockeren Treffen sollen das Zusammensein fördern.» Und das haben sie: Das Feedback an Schärli war sehr gut.

Vortrag «Überflutet - überlistet - überlebt», Ivan Schmid vom Tierheim «Aarebrüggli» mit Erzählungen aus dem Tierheim-Alltag und Martin Schmid, Präsident der SAC-Sektion Grenchen, mit Einblicken in die Bergwelt. «Einmal pro Jahr organisiere ich den beliebten Lottomatch», spricht die Selzacherin, deren Ehemann Thomas Schärli die Presse-Aufgaben des Vereins übernimmt. Zirka drei Tage pro Monat investiere Marie-Josée Schärli ehrenamtlich in die Vorbereitung der Treffen: Themen überlegen, Referenten suchen, interne und externe Kommunikation, Materialbeschaffung und Werbung. Dabei fühlt sich die gelernte Werbefachfrau wohl. «Es war immer mein Anliegen, als Pensionärin etwas Gemeinnütziges zu tun.»

Marie-Josée Schärli (69), Vize-Präsidentin von «pro audito solothurn-grenchen», vor den Pforten des «Häxe-Cafi», wo sie sich monatlich mit der Grenchner «pro audito»-Gruppe zu Vorträgen oder Bastelnachmittagen trifft.

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URS WIRTH, LEITER DER HEILPÄDOGIGISCHEN SONDERSCHULE GRENCHEN UND MITGLIED DES GEMEINDERATS, SPENDET SEIN HONORAR VON 100 FRANKEN AN GRANGES MELANGES.

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Präsident Lukas Bäumle und Institutionsleiter Guido Studer (dritter und vierter von links) sind umrahmt von ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitgliedern des aufgelösten Vereins Wohnheim Schmelzi.

Die Röm.-Kath. Kirchgemeinde Grenchen lädt am Dienstag, 28. Juni, um 20 Uhr zur Generalversammlung im Eusebiushof.

Rückblick aufs 2010

GRENCHEN

Alle Jahre wieder: Vom Freitag, 24. Juni, bis Sonntag, 26. Juni, findet in Selzach wieder die traditionelle Dorfchilbi statt.

Dorfchilbi

SELZACH

Die Telefonleitungen der Redaktion glühten: Viele Leser wollten ein Gratis-Ticket für das «Jim Knopf»-Musical oder das Konzert von I Quattro ergattern. Geglückt ist dies: Monika Brönnimann (Arch); Sandra De Barros (Grenchen); Nadine Müller (Derendingen); Barbara Stamm (Rüti bei Büren); Patrizia Morand (Arch); Yvonne Herren (Büren an der Aare; alle «Jim Knopf»); Priska Aubry (Grenchen), Kurt Mühlethaler (Lengnau) und Beatrice Heussi (Grenchen; alle «I Quattro»). Wir gratulieren!

Neun Gewinner

TICKETVERLOSUNG «DAS ZELT» BIEL

Glückliche «Jim Knopf»-Ticket-Gewinner: Patrizia Morand (Mitte) mit ihren Söhnen Levi (links) und Aron aus Arch.

NEWS

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MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

«Freundschaft ist ein gutes Stichwort», so Schärli. Ihr Verein helfe stark auch gegen die Vereinsamung im Alter, ist die Mehrheit der Mitglieder doch über 70 Jahre alt. Einmal im Monat trifft man sich im «Häxe-Cafi» in Grenchen zu Vorträgen, Spiel- und Bastelnachmittagen. Es referierten bereits der Grenchner Facharzt Peter Egli zum Thema «Gehör und Schwerhörigkeit – Bekanntes und Unbekanntes über ein Sinnesorgan»; die Senioren und Seniorinnen lauschten dem Vortrag «Grenchen im Sommerkleid»; es begeisterten Urs Wirth mit seinem

GRENCHEN Marie-Josée Schärli ist eine Macherin. Die Selzacherin setzt sich als Vize-Präsidentin von «pro audito region solothurn-grenchen» für Hörbehinderte ein – und profitiert auch selber. Ich habe meinen Horizont erweitert und Freunde gefunden», so Marie-Josée Schärli (69). Dank den monatlichen Treffen, die Schärli seit drei Jahren für «pro audito solothurngrenchen» organisiert, habe sie viel gelernt. Vor drei Jahren wusste sie nicht einmal, was «pro audito» ist. Und ohne ihren Einsatz würde es den Grenchner Verein vielleicht heute nicht mehr geben, stand er doch damals vor dem Aus. «Die Grenchner «pro audito»-Gruppe wurde 1944 gegründet. Es kann doch nicht sein, dass sie nun verschwindet», sagte sich Marie-Josée Schärli, als sie 2008 von «pro audito olten» angefragt wurde, die Grenchner Gruppe zu übernehmen. Sie sagte zu – und ist seither engagiertes Vorstandsmitglied des kantonalen Vereins. Von der Zusammenlegung der beiden Regionen Solothurn und Grenchen profitierten beide Seiten, ist Schärli überzeugt. So können Grenchner Hörbehinderte zum Beispiel Vorträgen in Solothurn lauschen und ihr Freundesnetz erweitern.

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Grenchen

Nr. 25 | Donnerstag, 23. Juni 2011

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Diverses

Donnerstag, 23. Juni 2011 | Nr. 25


Büren / Seeland

Nr. 25 | Donnerstag, 23. Juni 2011

Gelegenheit macht Zecken

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NEWS

SEELAND Sommerzeit ist Zecken-Zeit, besonders in der Seeland-Region. Für Ulrich Sieber, Förster des Unteren Bürenamts, gehören die stecknadelgrossen Tierchen zum Alltag. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

Fälle aus dem Unteren Bürenamt bekannt», beruhigt Förster Sieber.

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enn die Sonne schonungslos herunter brennt und man bereits im Stehen schwitzt – wer gönnt sich da nicht gerne eine kühle Pause im Wald? Doch aufgepasst: Man könnte möglicherweise mit einem ungebetenen Gast nach Hause gehen. Zecken haben zurzeit Hochsaison und kommen verhäuft im Seeland vor. Doch warum ist diese Region so beliebt für Zecken? «Die Bodenfeuchtigkeit hier könnte höher sein als an anderen Orten», vermutet Ulrich Sieber (58), Förster des Unteren Bürenamts. Generell könne man sich überall Zecken einfangen, so Sieber. Denn die Tierchen beherrschen die Kunst der Anpassung. Höhe und Feuchtigkeit spielen für sie eine marginale Rolle. Am liebsten halten sie sich in gemässigten Klimazonen bis in Höhen von zirka 1000 Meter über Meer auf. Sie bevorzugen die Feuchtigkeit des Erdbodens, die vor allem im Unterholz von Wäldern und in Naturschutzgebieten anzutreffen ist. «Auf dem Freiland, wo die Sonne auf den Boden scheint, sind Zecken seltener, da die Wärme die Böden austrocknet», so Sieber. Ein weiterer Grund, warum es in gewissen Jahren mehr Zecken gibt als sonst, sind gleichmässig tiefe Temperaturen im Winter. Schwanken die Temperaturen stark (warm/kalt), sterben mehr Zecken an Pilzkrankheiten. «Wir Förster stellen jedoch keine Forschungen über die Anzahl Zecken an», so Ulrich Sieber, der bereits seit 32 Jahren die

Als Förster trägt Ulrich Sieber quasi ein Berufsrisiko, wird er doch ständig von Zecken angesprungen. Er lacht: «Ja, ich zähle sie schon gar nicht mehr.» Passiert ist dem Leuziger in all den Jahren noch nie etwas. Heute sei eine Zecken-Impfung in seinem Beruf sowieso ein Muss. Als Sieber jedoch vor 42 Jahren seine Forstwart-Lehre begann, waren Impfungen noch kein Obligatorium. «Damals gab es auch die gefährliche und heute häufigste Krankheit Borreliose noch nicht.» EINE ZECKE – WAS TUN?

In hüfthohen Gräsern lauern Zecken auf ihre Opfer. Ulrich Sieber, Förster des Unteren Bürenamts, wird des Öfteren gebissen, geht aber routiniert mit den Tieren um. Wälder des Unteren bewirtschaftet.

Bürenamts

Ein weitverbreitetes Gerücht ist, dass sich die Holzböcke (so werden Zecken auch genannt) von höheren Ästen auf den vorbeispazierenden Menschen platzieren. Das ist natürlich falsch. Die Tiere krabbeln auf Ästen und Blättern des Unterholzes und der niedrigen Waldsträucher. «Höher als 80 Zentimeter begeben sie sich selten», verrät Sieber. Umso wichtiger ist es in diesem Fall, die Beine zu bedecken und geschlossene Kleidung zu tragen, damit sich kein Tier in der

Haut festsaugen und später nach oben wandern kann. Der Speichel – versetzt mit Krankheitserregern –, den Zecken bei einem Biss in das menschliche Blut mischen, kann verschiedene Krankheiten auslösen: Lyme-Borreliose (in der Schweiz drei- bis füntausend Fälle pro Jahr), Hirnhautentzündung, Ehrlichiose und Babesiose. Letztere beide kommen in der Schweiz nur selten vor. Trotzdem sollen vor kurzem in Dotzingen (im Seeland) zwei Hunde an Babesiose gestorben sein. Ein Grund für Panik sind diese beiden Fälle jedoch nicht. «Mir sind noch keine dramatische

1. Anzeichen wie Juckreiz Aufmerksamkeit schenken. Den Körper genau auf kleine schwarze Punkte untersuchen. Zecken bevorzugen dünne und warme Hautstellen wie an Armen, in Kniekehlen, am Hals und Kopf sowie im Schritt. 2. Zecke nie mit Öl betäuben oder von Hand rausziehen! Nur mit der Zeckenpinzette oder einer sehr spitzen Pinzette lässt sich das Tier vollständig entfernen. 3. Die Pinzette dabei auf der Haut aufsetzen und das Tier am Kopf packen. 4. Anschliessend das Tier verbrennen, um sicher zu gehen, dass es tot ist. 5. Die darauffolgenden drei Monate auf Rötungen rund um die Einstichstelle achten. Falls dies der Fall sein sollte, sofort zum Arzt.

LEUZIGEN

11. Jabahe-Fest Am Samstag, 25. Juni, findet ab 17 Uhr beim Fussballplatz Leuzigen das traditionelle Fest der pädagogisch betreuten Wohngemeinschaft Jabahe statt. Die hauseigene Jabahe-Band wird auch an der 11. Ausgabe musikalisch unterhalten. Daneben spielen Dülü Dubach und DJ Winu.

PIETERLEN

Italiener und Fussball Am Samstag, 25. Juni, treten ab 15.30 Uhr vier Fussballmannschaften in Pieterlen gegeneinander an: FC Azzurri Bienne (2. Liga), FC Biel/Bienne (2. Liga), FC Pieterlen (3. Liga) und CS Lecce (3. Liga). Ort: Sportplatz Moos. Verpflegung: Grillade durch Associazione Italiana di Pieterlen, die den Football Cup 2011 organisiert.

BÜREN AN DER AARE

Musik-Abend Der Chueli-Musig-Verein Büren lädt am Donnerstag, 30. Juni, von 20 bis 23 Uhr zum «Musig-Plausch» ein. Es spielen Edy’s Schwizerörgeli Fründe. Wo? Im ChueliMusig-Chäuer an der Kreuzgasse 6. Türöffnung: 19 Uhr, Live-Musik ab 20 Uhr. Der Eintritt ist gratis.


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Stellenmarkt

Donnerstag, 23. Juni 2011 | Nr. 25

STELLENMARKT

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Menschen

Nr. 25 | Donnerstag, 23. Juni 2011 IM STREIFLICHT

Offene Türen – spannende Einblicke

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n der ausgedienten Gaskugel der SWG wird man auch bei Regenwetter nicht nass. Diesen und weitere spannende Einblicke bot die SWG am Tag der offenen Türe zur Gasversorgung der Stadt Grenchen, die vor 100 Jahren ihren Lauf genommen hat. Der grosse Besucheraufmarsch blieb bei garstigem Wetter zwar aus; es gab trotzdem viele Schaulustige, die die eindrückliche Demonstration rund um die Gasversorgung genossen.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Martina Niggli

Sympathische Geste: Zum Jubiläum gab’s eine sinnige Plastik der F. + H. Engel AG (Biel), präsentiert von der SWG-Crew (links): Martin Boss (Leiter Anlagen Gas + Wasser), Sonja Hostetter (Marketingfachfrau), Per Just (Geschäftsleiter), Diana Hänni (Assistentin der Geschäftsleitung) und Carli Decurtins (Leiter Energie + Vertrieb).

Die Politik darf nicht fehlen (links): Toni Dubois (Nicht-Politiker), Renato Müller, Hubert Bläsi (beide FDP-Gemeinderäte), Urs Weder (Alt-CVP-Kantonsrat) mit Sohn Miro.

Keiner zu klein, um mit der Draisine unterwegs zu sein (links): Jan Kohler (Lommiswil), Sven Hermann (Grenchen), Joël und Céline Müller (Selzach).

Trotz Hudelwetter genossen sie die SWG-Einblicke auf dem Gaswerkareal «Brühl» (links): Luzia und Rebekka Meier.

Langjährige Tennisfreunde treffen sich bei dieser besonderen Gelegenheit auf einen Schwatz (links): Albert Zellweger, Josef Flück und Bruno Stihl (alle aus Grenchen). ●

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DIE FAKTEN

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Anlass: Tag der offenen Türe der SWG (100 Jahre Gasversorgung). Ort: Werk «Brühl». Wetter: Regentag. Gäste: Besucherinnen und Besucher aus der Region. Highlight: Die Akustik in der ausgedienten Gaskugel. FoodCorner: Bratwürste und Getränke.

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Ihre Seite

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Quartett im Gespräch (links): Gerhard Deubel, Hanspeter Wartenweiler (ehemals SWG), Diana Hänni (Assistentin der Geschäftsleitung SWG) und Mario Ghisoni.

Sie haben den Hunger und Durst im Festzelt gestillt (links): Kurt Meyer, Albert Wullimann und Hans Schürer. Alle kommen aus Grenchen.

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Ein Schulkreis wie jeder andere auch GRENCHEN Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 erhält das Schulzentrum Eichholz einen neuen Schulleiter. Seit einem Jahr ist diese Stelle nach dem Weggang von Franziska Wyssmann verwaist. Der Luterbacher Max Wittwer übernahm vor einem halben Jahr die Führung.

Geschäftsleitung hinterlasse ihm auch in seiner heutigen Funktion führungsmässig einen guten Eindruck. Er spürt konstruktive Arbeit und ein Gremium, «das die Probleme anpackt». Der interne Umgang mit Mitarbeitenden und den Lehrpersonen empfinde er als wertschätzend und offen. Das sei sein Blick nach «Innen». «Das äussere Bild», schmunzelt Wittwer, «beurteilen die Politiker bekanntlich laufend».

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

D

er Lehrerberuf ist für Max Wittwer längst zur Berufung geworden. Sein schulisches Palmares ist, lang, jenes der Zweitberufungen allerdings auch. Er ist Inhaber der Firma wittwer consulting & wirtschaftsförderung, Mitgründer und Präsident von Innostep Espace Solothurn (Wirtschaftsförderung für die Region Solothurn). Heute führt er Projektmanagement und erstellt Organisationsstudien für die öffentliche Hand; zusammen mit einem Partner ist er im Aufbau und in der Strukturierung von Schulen und Bildungszentren tätig. Und damit beginnt die Geschichte, die den langjährigen nebenamtlichen Gemeindepräsidenten von Luterbach nach Grenchen ins «Eichholz» gebracht hat. dw Schulconsulting heisst die Firma, an der Max Wittwer ebenfalls

Max Wittwer übernahm vor einem halben Jahr die Schulleitung im «Eichholz». beteiligt ist. Diese wurde von der Stadt Grenchen beauftragt, einen neuen Schulleiter für das Schulzentrum «Eichholz» zu finden, nachdem zwei Ausschreibungen ergebnislos blieben. Die dw Schulconsulting wurde fündig. Zu Beginn des neuen Schuljahres übernimmt der gebürtige Seeländer Mark Widmer die derzeitige Funktion von Max Wittwer, der vor einem halben Jahr auf Mandatsbasis in die Schuhe des Schulleiters gestiegen war. «Mitte Juli», so Wittwer, «erfolgt die Stabübergabe». Von Wittwer zu Widmer sozusagen.

Im Schulzentrum «Eichholz» unterrichten insgesamt 50 Lehrkräfte rund 300 Schülerinnen und Schüler in zehn Primarklassen, drei Kindergärten und sieben weiteren Klassen in der Oberstufe (Oberschule, Werkklasse). Für Max Wittwer sind die Grenchner Schulen nicht Neuland. Als Projektleiter für die so genannte «Sek-1Reform» konnte er sich während anderthalb Jahren einen guten Einblick in die Strukturen verschaffen. In Grenchen werden die Schulen von einer Geschäftsleitung geführt. Für Wittwer erweist sich diese Führungsform als ideal. Die

Die Klassen im «Eichholz» haben im Vergleich zu anderen Schulkreisen einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund. Der Mann, der in verschiedenen Funktionen (Lehrer an der Bezirksschule, Lehrer und Rektor an der Kaufmännischen Berufsschule, Erwachsenenbildner) Schuldienst leistete, sah in diesem Umstand vor allem eine Herausforderung – und sicher kein Problem. Im Gegenteil. Eine solche Situation erfordert viel Fingerspitzengefühl der Lehrerschaft, weiss Wittwer aus Erfahrung. Sein Fazit nach einem halben Jahr: «Ich staune wie professionell das Lehrerteam diese Problematik angeht. Es gibt auch hier Fälle von Gewalt – nicht mehr oder weniger als an jeder anderen Schule auch.» Diese würden von den Lehrern aufgegriffen und in Zusammenarbeit mit der Schulleitung gelöst. In seiner Amtszeit musste Max

Wittwer ein Hausverbot aussprechen. Bezeichnenderweise aber nicht für einen aktuellen, sondern ehemaligen Schüler. Wittwer will aber nichts beschönigen. «Besonders Kinder im pubertären Alter brauchen vielfach Hilfe. Und die versuchen wir ihnen zu geben.» Das «Eichholz» sei jedenfalls ein ganz normal funktionierender Schulkreis. Die Zeit als Schulleiter bleibe ihm in guter Erinnerung, sagt Max Wittwer zwei Wochen vor Schulschluss. Das traditionelle Schulkreisfest von morgen Freitag im «Eichholz» bietet für ihn auch schon ein bisschen Gelegenheit Abschied zu nehmen – von Vorgesetzten, Lehrkräften und Schülern, die ihm auch in dieser kurzer Zeit bereits ans Herz gewachsen sind. ●

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HINWEIS

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Eichholzfest 2011 Freitag, 24. Juni 2011, 13 bis 24 Uhr auf Schulareal und Lokalitäten des Schulhauses. Darbietungen (ab 17 Uhr): Zaubershow der Kindergärten, Tanz der Primarschüler Sabor de Salsa and Kids, Salsa-Merengue Crash-Kurs; Tombola. Kulinarisches: Fisch/Fleisch/Bami Goreng/Crepes; Kaffeestube mit Süssigkeiten aus aller Welt; Bar ab 20 Uhr.

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Donnerstag, 23. Juni 2011 | Nr. 25

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Nr. 25 | Donnerstag, 23. Juni 2011

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21777

AZ Anzeiger AG

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Agenda

Donnerstag, 23. Juni 2011 | Nr. 25

alt & jung

Packen für die Ferien

M

ein Freund hat bestimmt schon Horrorvisionen davon, mit mir in den Urlaub zu fahren. Er ist nämlich vor ein paar Jahren schon mit seiner Mutter, deren besten Freundin und deren Tochter in die Schweiz gereist. Fazit: Er reiste mit einer Tasche für seine drei Wochen und dem Auto voller Koffer der Frauen für ein Wochenende in die Schweiz. Nun graut es ihm davor, mit mir (weil weiblich) im August zwei Wochen nach Deutschland zu reisen. Und dies aus folgendem Grund: Vor ein paar Wochen wollten wir für ein Wochenende nach Weil am Rhein an ein Mittelalterfestival. Mein Freund wachte samstagmorgens um sechs auf, weil ich ihm schon drei Röcke an den Kopf geschmissen hatte. Auf die Frage hin, warum ich drei Röcke für zwei Tage benötige, antwortete ich ganz pragmatisch: «Ich will auf jedes Wetter vorbereitet sein!» Wenn es regnet und kalt ist, trage ich ein langärmeliges Kleid mit Leggins darunter; wenns heiss wird ein Trägershirt und einen kurzen Jupe, und wenns angenehm warm ist ein Samtoberteil mit passendem Rock. Laut meiner Wetter-App sollte es das ganze Wochenende brütend heiss werden. Damals glaubte ich ihr noch. Doch heute höre ich nicht mehr auf diese App. Vor ein paar Tagen sagte diese mir, als ich an eine Exkursion nach Basel mit der Schule musste, dass es dort 26 Grad heiss und Sonnenschein satt geben würde. Ich zog mich dementsprechend an. Und kam frisch geduscht und krank von permanentem Regen und eiskalten Temperaturen zurück.

Anna Meister

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

FREITAG, 24. JUNI

SAMSTAG, 25. JUNI

MONTAG, 27. JUNI

7.00–12.00: Wochenmarkt. Marktplatz.

9.00: Schülerfussballturnier FC Wacker Grenchen. www.fcwackergrenchen.net Stadion Riedern, Brühlstrasse.

17.30–22.00: Firmenfussballturnier des FC Wacker Grenchen. Tombola, Festwirtschaft, Gourmet-Stube. Stadion Riedern, Brühlstrasse.

13.00–24.00: Eichholzfest 2011. Schulkreisfest mit Verpflegungsständen, Bar, Schülerdarbietungen, Tombola, Disco. Schulhaus Eichholz, Wittmattstrasse 77. 18.00–24.00: Risottata. Risotto-Essen von Pro Ticino, Sezione Grenchen mit Tessiner Spezialitäten, Musik und Gesang. Lindenpark, Lindenstrasse. 20.30: Freilichtspiele Grenchen mit «Ich glaub’ mich tritt ein Pferd». Theater-im-Theaterkomödie. Freilichtspielplatz Eichholz. Vorverkauf: Stadtapotheke; www.freilichtspiele-grenchen.ch

11.00–19.00: Risottata. Lindenpark.

DIENSTAG, 28. JUNI

20.30: Freilichtspiele Grenchen mit «Ich glaub’ mich tritt ein Pferd». Freilichtspielplatz Eichholz. Vorverkauf: Stadtapotheke; www.freilichtspiele-grenchen.ch

7.00–12.00: Wochenmarkt. Marktplatz. 14.00: Senioren-Jassnachmittag. Einzelschieber mit zugelostem Partner. Parktheater, Lindenstrasse 41.

20.30–23.30: Midnight Sports & Music. Für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

17.30–22.00: Firmenfussballturnier des FC Wacker Grenchen. Stadion Riedern.

SONNTAG, 26. JUNI

MITTWOCH, 29. JUNI

21.30: Konzert der Mono Blues Band. Blues im Stil von John Mayall, Robert Cray, Johnny Winter und Eric Clapton. Musigbar, Solothurnstrasse 8.

8.00: Schülerfussballturnier FC Wacker Grenchen. www.fcwackergrenchen.net Stadion Riedern, Brühlstrasse.

17.30–22.00: Firmenfussballturnier des FC Wacker Grenchen. Stadion Riedern.

22.00: «Same Time, Same Place, 25 Years Later». BeeBop-Revival-Party. Eintritt nur mit Gästekarte. Reservation: Baracoa Grenchen. Marktpassage, Centralstrasse 12.

11.15: «Lilly Keller – entre ciel et terre». Rundgang durch die Ausstellung mit Barbara Redmann, Kunstvermittlerin, und Eva Inversini. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

18.30–20.00: «Arcadia». Mit Rosalina Battiston. Workshop für Erwachsene. Die Teilnehmenden reissen, kleben und malen aus Büchern ihre eigenen Geschichten und Gedichte. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

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> EINSENDUNGEN

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Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Lilly Keller – entre ciel et terre». Bis 24. Juli. Charakteristisch für das künstlerische Schaffen von Lilly Keller (*1929 in Bern) ist die experimentelle und konsequent eigenständige Arbeit mit den verschiedensten Medien. Die Ausstellung bietet erstmals retrospektiv einen Einblick in zentrale Themen und Motive des immensen Gesamtwerks. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Im Flug der Zeit – Flughafen Grenchen: 80 Jahre Fliegerei, Arbeit und Verkehr». Bis 26. Oktober. «Gastauftritt: Postplatz im Dunkeln». Das Ölgemälde zeigt den Platz während der Verdunkelung 1943. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. www.museumgrenchen.ch Fr–So/Mi 14–17 Uhr

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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Ausflug nach Sélestat an den Corso Fleuri

Foto: Sandra Joye

Ein Angebot für die Grenchner Bevölkerung. Jedes Jahr findet in unserer elsässischen Partnerstadt Sélestat der berühmte Blumenumzug statt: Fantasievolle, liebevoll mit 500 000 Dahlien geschmückte Blumenwagen ziehen durch die Stadt. Die Stadt Grenchen möchte ihrer Grenchner Bevölkerung die Gelegenheit geben, dieses Blumenmeer selbst zu bewundern und zu bestaunen. Wer sich dieses Ereignis nicht entge-

hen lassen will, kann für 37 Franken pro Person mitfahren (Carfahrt und Stehplatz am Corso Fleuri). Sélestat offeriert zusätzlich eine Stadtführung. Pro Person können max. zwei Plätze reserviert werden (ausgenommen Familien). Tickets und Reiseprogramm sind erhältlich im Stadthaus, Bahnhofstrasse 23 (Barzahlung – so lange Vorrat). Weitere Auskünfte: sandra.joye@grenchen.ch, 032 655 66 66 oder www.grenchen.ch.

Profile for Evalet Jean-Luc

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