Issuu on Google+

P.P. 2540 Grenchen

PARIS

LA BIOSTHETIQUE ®

26. Mai 2011 | Nr. 21 | 72. Jahrgang

Bettlachstr. 7 Am Marktplatz • 1. Stock Grenchen • Tel. 032 652 70 20

ÜBERTRITT IN DIE SEK. E/P …die Vorbereitung für die 5. Klässler hat schon begonnen! Verpassen Sie nichts!

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

Professionelle Vorbereitung für den Übertritt in die Sek. E und P, ins MAR und in die FMS Stützunterricht auf allen Stufen

weru Fenster und Türen

Lernforum Ambassador Grenchen Karin Engelmann / Cyrill Kaufmann Telefon 032 652 11 85

Wir sind nicht auf der MIA in Grenchen.

20 Jahre STORZ-Fenster

Die Telefonnummer für weru Fenster und Türen

079 431 53 75 20% Jubiläumsrabatt

Wir machen Ihnen gerne eine unverbindliche Offerte.

www.lernforumambassador.ch

HondaQualität zum besten Preis

2553 Safnern · Hauptstrasse 105 Tel. 032 356 03 56 · Fax 032 355 25 48 www.grogg-ag.ch · info@grogg-ag.ch

● ●

> IN DIESEM STADTANZEIGER

● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ●

● ●

Im Blickpunkt: Der erste Feierabend-Talk der Garage Vogelsang AG.

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ●

● ●

Motortrimmer UMS 425

DAS PORTRÄT

Die Chefin CAROLINE MÖRI hat ihre Feuertaufe als «First Lady» der mia Grenchen mit Bravour bestanden. Nun steht sie am Samstag vor der Zweitauflage – als Chefin einer Ausstellung, die seit 23 Jahren eine kleine Erfolgsgeschichte ist. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

A

ls die gebürtige Grenchnerin Caroline Möri die Ausbildung zur Augenoptikerin gemacht hat, dachte sie keinen Moment daran, einmal eine grosse Frühlingsausstellung führen würde. Auch dann noch nicht, als sie später mit ihrem Lebenspartner ein Harley-Davidson-Geschäft führte. «Es war eine reizvolle Tätigkeit», sagt sie heute. «Trotzdem habe ich mich nach einer neuen Herausforderung gesehnt.» 2005 nahm sie einen Teilzeitjob bei der Grenchner Firma Brenntechnik an, im Unternehmen ihres Vaters Jürg Möri. Vater und Tochter wussten: Wenn die Chemie untereinander stimmt, so könnte sich nach 20 Jahren Jürg Möri eine Nachfolgeregelung für die Führung der Mittelländer Ausstellung anbahnen. Am Samstag wird sie die 23. Mittelländer Ausstellung offiziell eröffnen. Ein Porträt der engagierten, hübschen Frau in dieser Ausgabe.

Diese Woche im

Hat letztes Jahr ihre Feuertaufe als mia-Chefin bestanden: Caroline Möri.

Erholungs-Oasen in Ihrer Region!


2

Veranstaltungen

Donnerstag, 26. Mai 2011 | Nr. 21

CITROËN OFFENE TÜREN

Freitag, 27. Mai 2011, 8–12 Uhr, 13.30–18 Uhr Samstag, 28. Mai 2011, 8–18 Uhr

Garage Brändli AG · 2540 Grenchen · Tel. 032 652 60 70 · www.garage-braendli.ch · email: braendliag@bemo.ch

Inserieren bringt Erfolg!

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.gsa-online.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: Vogt-Schild Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Redaktion: Joseph Weibel, Redaktionsleiter und Martina Niggli, 032 652 66 65, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: Vogt-Schild Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: www.gsa-online.ch mm sw CHF -.75 / mm farbig CHF 1.15 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 21 653 Ex. Copyright: Vogt-Schild Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 21 | Donnerstag, 26. Mai 2011

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Calavitta Roswitta + Marco, Höhenweg 24, 2544 Bettlach Bauvorhaben: Umbau, Balkonanbau, Umgebungsumgestaltung und Wärmepumpe mit Erdsonden Bauplatz: Däderizstrasse 44 / GB-Nr. 8669 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 9. 6. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Kliegl Manfred, im Kornfeld 31, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Sitzplatzverglasung Bauplatz: im Kornfeld 31 / GB-Nr. 7055 Planverfasser: Fortmann AG, Glas+Metall am Bau, Wassergasse 14, 4573 Lohn-Ammannsegg Einsprachefrist: 9. 6. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Baumann Viktor, Quartierstrasse 2, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Um- und Anbau Bauplatz: Quartierstrasse 2 / GB-Nr. 9103 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 9. 6. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Stiftung Alterssiedlung Grenchen AZ am Weinberg, Däderizstrasse 106, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Kaninchenstall Bauplatz: Däderizstrasse 106 D / GB-Nr. 3342 Planverfasser: Baudirektion Grenchen, Dammstrasse 14, 2540 Grenchen Einsprachefrist: 9. 6. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 26. Mai 2011

fah A uf

Baudirektion Grenchen

rtsgottes di e n

st

Donnerstag, 2. Juni, 10.00 Uhr, Kapelle Staad, Pfarrer Roland Stach

Der Kirchenbus fährt um 9.20 Uhr ab Markuskirche Bettlach (Glockenträger) und um 9.32 Uhr ab Bahnhof Grenchen Süd. Rückreise nach Absprache. Bei schönem Wetter kann nach Staad gelaufen werden. Besammlung um 8.45 Uhr beim Schulhaus Eichholz. Anschliessend herzliche Einladung zum Risottoessen bei der Familie Schwarz. Reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

Reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 29. Mai 2011 10.00 Uhr Konfirmation, Kreis West. «Freiheit und Verantwortung». Galater 5, 1 und Johannes 8, 1–11. Pfarrer Donald Hasler. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Dienstag, 31. Mai 2011 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St. Josephskapelle, Tunnelstrasse. Donnerstag, 2. Juni 2011 10.00 Uhr Auffahrtsgottesdienst in der Kapelle Staad. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Risottoessen. Der Kirchenbus fährt um 9.20 Uhr ab Markuskirche Bettlach (Glockenträger) und um 9.32 Uhr ab Bahnhof Süd Grenchen. Rückreise nach Absprache. Bei schönem Wetter kann auch nach Staad gelaufen werden. Besammlung um 8.45 Uhr beim Schulhaus Eichholz.

Ergebnis der Pfarrwahl 2011

3

Nachdem für die Ersatzwahl der Pfarrer für den Rest der Amtsperiode 2009 bis 2013 die Gesamtzahl der vorgeschlagenen Kandidatinnen die Zahl der zu wählenden Pfarrer nicht überschreitet, erklärt die Verwaltung der Reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach das Zustandekommen stiller Wahlen. Die vorgeschlagene Pfarrerin gilt als in stiller Wahl gewählt. Der Wahlgang vom 26. 6. 2011 entfällt. (Gesetz über die politischen Rechte, GpR §§ 67 und 68.) Gewählt ist: Pfarrerin Kornelia Fritz Pfarramt Schwerpunkt Senioren

639231

Reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach Ruedi Köhli-Gerber, Verwalter

Markuskirche Bettlach Sonntag, 29. Mai 2011 10.00 Uhr Rogate. «Herr, lehre uns beten». Lukas 11,1. Pfarrerin Renate Zürcher. 11.00 Uhr Sonntagschule im Kirchgemeindehaus RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 28. Mai 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kirche. 16.30 Uhr Chile mit Ching in der Josefskapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 29. Mai 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache fällt aus. 19.30 Uhr Adoray. Lobpreis für junge Christen in der Taufkapelle. Dienstag, 31. Mai 9.00 Uhr Eucharistiefeier fällt aus. 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der Josefskapelle. Mittwoch, 1. Juni 19.00 Uhr Eucharistiefeier fällt aus. Donnerstag, 2. Juni Christi Himmelfahrt 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend Kaffee. Herz-Jesu-Freitag, 3. Juni 8.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Gottesdienste in Grenchen Christkatholische Kirche St. Peter und Paul, Grenchen Sonntag, 29. Mai 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Klaus Wloemer EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen grenchen@emk-schweiz.ch 032 351 35 92 Sonntag, 29. Mai 2011 17.30 Uhr Cinewo im Kino Palace GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 29. Mai 2011 9.00 Uhr Gebetsgottesdienst mit Kinderprogramm

Kleines Inserat, grosse Wirkung. Bürgergemeinde Grenchen

Einladung zur ordentlichen Bürgergemeindeversammlung Montag, 6. Juni 2011, 20.00 Uhr Parktheater Grenchen, Gemeinderatssaal Traktanden 1. Mitteilungen und Wahl der Stimmenzähler 2. Einbürgerungen, Anträge 3. Rechnung 2010, Beratung und Genehmigung 4. Verschiedenes Bei der Verwaltung liegen zur Einsicht auf: a) Das Protokoll der letzten Bürgergemeindeversammlung b) Die Anträge des Bürgerrates und diesbezügliche Akten c) Die Rechnung 2010, welche bezogen werden kann Grenchen, 26. Mai 2011 Im Namen des Bürgerrates F. Schilt R. Müller Präsident Verwalter


4

Diverses

Donnerstag, 26. Mai 2011 | Nr. 21

Wer nicht inseriert, wird vergessen.


6

Grenchen

Donnerstag, 26. Mai 2011 | Nr. 21

First Lady der mia Grenchen

GRENCHEN Ende Mai 2010 setzte Caroline Möri erstmals das um, was sie seit 2006 in Assistenz bei ihrem Vater gelernt hatte: Eine Ausstellung mit 140 bis 160 Ausstellern eine Woche lang erfolgreich über die Runden zu bringen. Die Premiere als erste MIA-Frau gelang ihr bestens. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

B

ewährtes beibehalten, Neues sorgsam einbauen. Caroline Möri (37), die neue mia-Chefin, baut auf Kontinuität. Sie weiss: Die Mittelländer Ausstellung ist auch nach 23 Jahren kein Selbstläufer, aber ein erfolgreiches Produkt. 1989 feierte die mia Premiere und sorgte mit einem «Landwirtschafts-Zelt» für grosses Staunen. Ein Streichelzoo an einer Publikums-Messe war zu dieser Zeit eher eine Seltenheit. Das Landwirtschafts-Zelt ist zum festen Bestandteil geworden und zählt in diesem Sinne nicht mehr als Sonderschau.

● ● ● ● ● ● ●

Grenchner Stimme Es war einmal...

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ●

URS GRÜTTER

● ● ● ● ●

● ● ● ● ●

● ●

E

● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

Monaten hat Möri die diesjährige Sonderschau Sport sorgsam vorbereitet. Die Hauptrolle haben die örtlichen Vereine, die mit einem vielfältigen Rahmenprogramm das Sonderzelt in eine grosse Sportarena verwandeln. Die im Laufe der letzten Jahre eingeführten Sonderschauen sind ein weiteres Erfolgsrezept der Ausstellung.

Handel, Gewerbe und Dienstleistungen sind das Thema der rund 150 Aussteller in fünf Zelten. Geöffnet ist die Ausstellung werktags ab 15 Uhr, am Wochenende bereits ab 12 Uhr. Neu ist, dass bei der Messerestauration im letzten Zelt die Musikbühne (mit Liveacts) in den Biergarten verlegt wurde. Ein bisschen nervös ist die miaChefin immer vor der Eröffnung. «Das

muss so sein», sagt die hübsche junge Frau. Ihre Gedanken sind natürlich auch bereits bei der Auflage 2012. «Jedes Jahr ist wieder eine neue Herausforderung.» Möglicherweise wird sich die mia-Leitung auch mit einem Standortwechsel befassen müssen. Caroline Möri sieht in einschneidenden Änderungen immer auch eine Chance, ein Konzept neu zu überdenken. «Allerdings», sagt sie, «müssen die Rahmenbedingungen stimmen.»

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

cantars Orgel-Special

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

GRENCHEN cantars, das Kirchenklangfest 2011, hat auch in Grenchen Halt gemacht. Der vergangene Samstagmorgen stand ganz im Zeichen der Orgel.

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

MARTINA NIGGLI (TEXT, BILDER)

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

C

antars zieht knapp zwei Monate (bis am 25. Juni) lang durch diverse Schweizer Städte. Grenchen war die erste Station des Orgel-Specials. Die beiden Konzerte am vergangenen Wochenende in der Eusebius- und Zwinglikirche verzauberten zahlreiche Zuhörer mit Orgelklängen. Das Motto des Konzerts in der Eusebiuskirche war «Eile mit Weile», wo die Sängerin Amelia Scicolone auftrat. Beim zweiten Konzert des Tages spielte Organist Eric Nünlist unter dem Motto «Chum, los und lueg». Mit einer Live-Videoübertragung vermittelte er dem Publikum einen Blick ins Innere der Orgel. «Eine musikalische Bilder-Werkstatt», erklärt Eric Nünlist beim Apéro vor den Pforten der Zwinglikirche.

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

Roman Steiner, Orgelbauer (links), und Gattin Dominique bedanken sich nach dem Konzert in der Zwinglikirche bei Organist Eric Nünlist (rechts).

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

Besuchen fleissig cantars-Konzerte in verschiedenen Städten (links): Marc Lipuner (Bettlach), Simon von Rohr (Winznau), Elin und Yannic Lipuner (Bettlach).

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

Warum eigentlich ein Kirchenklangfest 2011? «Damit feiern wir das 125-Jahr-Jubiläum des Kirchenmusikverbandes (KMV) Bistum Basel», so Sandra Rupp Fischer, Verbandsdirektorin des KMV Bistum Basel und cantars Projektleiterin. Insgesamt treten über 250 Chöre, 10 000 Sänger und 500 Musiker im Rahmen dieses Jubiläumsanlasses auf. «Dies sehr erfolgreich», freut sich Rupp Fischer.

● ● ●

s war einmal eine Stadt Grenchen, die durch die Bielstrasse und Solothurnstrasse (T5) zweigeteilt war.Es war auch eine Stadt, die in den 90er-Jahren arg mit den Finanzen zu kämpfen hatte. Damals wirkte ich auch noch in der Gemeindepolitik mit. Wir hatten Probleme finanzieller Art zu bewältigen, mussten sparen und konnten kaum grosse «Würfe» entwickeln, geschweige denn realisieren. Allerdings war das damals auch die Zeit, als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger näher bei der kommunalen Politik waren. Der Grund dafür war vor allem, dass in verschiedenen Bereichen nebst dem Gemeinderat auch noch Kommissionen mitwirkten. So zum Beispiel in der Polizei- und Verkehrskommission (die gibt es nicht mehr). Die Mitglieder dieser Kommission waren Personen, die verschiedene Interessegruppen vertraten. Entscheide waren damals breiter abgestützt und wurden demokratisch beschlossen. Ich war auch dabei, als man über Verkehrskonzepte sprach. Schon damals wusste man, dass die Autobahn A5 kommen würde. Mit dem Entscheid, die A5 zu bauen, war auch die Forderung nach einem Rückbau der T5 und anderen Verkehrsmassnahmen verbunden. Die Behörde, wenn nicht sogar die Gemeindeversammlung, entschied sich damals für eine neue Gestaltung des Grenchner Stadtzentrums, die auch den südlich der T5 gelegenen Bereich einbezog. Als nun die Stadt in finanzieller Hinsicht etwas besser dastand, begann man in diesem Sinn mit der Realisierung verkehrsberuhigter Zonen, mit Geschwindigkeitsbeschränkungen, mit (zu hohen) «Schwellen» usw. All diese Massnahmen sind gut und recht, dies wurde ja einmal im Groben so entschieden. Nur frage ich mich manchmal, ob eine Verkehrskommission auch so entschieden hätte, wie jetzt alles realisiert worden ist? Da und dort hätten vielleicht optimalere Lösungen gefunden werden können und vor allem wären die Verkehrsmassnahmen in der Bevölkerung breiter abgestützt gewesen.

Bewährtes beibehalten, Neues sorgsam einbauen – so das Credo der neuen mia-Chefin Caroline Möri.

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

URS GRÜTTER, EIDG.DIPLOMIERTER.BAUMEISTER, UNTERNEHMER UND EHEMALIGER KANTONSRAT, SPENDET SEIN HONORAR VON 100 FRANKEN AN RODANIA.

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

Barbara und Adrian Marbet aus Gunzgen machen die ganze cantars-Tour mit.

Das nächste Jazz Mattinée am Sonntag, 5. Juni, vereint mit «Mistura Fina» Jazz mit afro-brasilianischer Musik. Zeit: 10. 30 Uhr. Ort: Restaurant Schönegg (Schützenhaus). Der Eintritt ist frei (Kollekte).

Exotischer Jazz-Mix

GRENCHEN

Vom 28. Mai bis 5. Juni 2011 kann in an der mia in Grenchen in Halle 4 am Stand der Polizei Stadt Grenchen (Stand 424) am eigenen Leib «erfahren» werden, welches die Folgen von Ablenkung im Strassenverkehr sein können.

Blindflug erleben

GRENCHEN

Ursula Schmitz und Markus Glaus (auf dem Bild) sind zwei von vielen Bonsai-Haltern in der Region. Die Interessensgemeinschaft Bonsai Bettlach organisiert am Wochenende eine Ausstellung im Pfarreizentrum Selzach. Zeit: 28. und 29. Mai von 10 bis 20 Uhr, Sonntag bis 17 Uhr (siehe auch Bericht ihn der heutigen «Treffpunkt-Grenchen»Beilage).

Bonsai-Ausstellung

SELZACH

NEWS

Die Vater-Tochter-Partnerschaft funktionierte. Vier Jahre bereitete sich Caroline Möri auf die Übernahme der Messeleitung vor. In dieser Zeit erlebte sie die weiterhin günstige Entwicklung dieser erfolgreichen Ausstellung ganz nahe mit. Selbst bei ihrem Debut, 2010, gab es keinen Einbruch bei der Ausstellerzahl. «Im Gegensatz zu anderen Messen haben wir die Finanz- und Wirtschaftskrise kaum gespürt.» In den letzten Wochen und

Bei der Premiere der mia war Caroline Möri knapp 15 Jahre alt. Nach ein paar beruflichen Wanderjahren zog es sie in den väterlichen Betrieb. «Ich suchte nach einer neuen Herausforderung», sagt sie. Zumal ihr Vater für sein «Lebenswerk» eine gute Nachfolgeregelung einleiten wollte. Sie arbeitete zuerst als Teilzeitangestellte in der Firma Brenntechnik und war natürlich auch mit den mia-Vorbereitungen konfrontiert. Aus dem Teilzeitpensum wurde ein Volljob und nur ein Jahr später «war ich mittendrin».

● ●

● ●


8

Büren / Seeland

Donnerstag, 26. Mai 2011 | Nr. 21

Ein spannendes Jahr steht bevor LEUZIGEN Im Restaurant Rössli fand die Generalversammlung des Fördervereins Jabahe Leuzigen statt. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. In absehbarer Zeit steht ein Umzug an, das Haus an der Metzgergasse ist zu klein und kann nach Bedarf nicht behindertengerecht umgebaut werden. DANIEL TRUMMER (TEXT, BILD)

I

n den letzten Monaten hat sich einiges getan in der betreuten Wohngemeinschaft Haus «Jabahe» in Leuzigen. Im Juni des vergangenen Jahres ging das 10. Jabahe-Fest über die Bühne. Clowns, Gaukler und Zauberer traten auf, Schüler des Kindergartens und der Primarschule Leuzigen verbreiteten Zirkusstimmung und die JabaheBand lud zu einer musikalischen Weltreise ein. Die grosse Festhütte beim Fussballplatz war bis spät in die Nacht von vielen Festbesuchern bevölkert. Dank der Unterstützung von Freunden des Jabahe und dem Gewerbe wurde trotz aufwändiger Infrastruktur die Jubiläumsveranstaltung zu einem finanziellen Erfolg. Am 25. Juni soll das Jabahe-Fest, Ausgabe 2011, wieder in bescheidenerem Rahmen stattfinden. Im August wurde mit dem Kanton Bern ein Leistungsvertrag vereinbart. Seit Januar ist so eine neue wirtschaftliche Grundlage gegeben. Magdalene Däppen und Magdalena Graziani, die als Revisorin und Kassierin für den Förderverein tätig sind, gehören dem

SCHNÄPPCHEN

Handharmonika

neu gebildeten Trägerverein für das Haus am Bach in Cortébert und der betreuten Wohngemeinschaft Jabahe an. Die Zusammenarbeit der beiden Häuser hat sich intensiviert und ist erfolgreich. Die Ausführungen der Institutionsleiterin, Therese Frei, stiessen auf grosses Interesse. Der zu leistende Mehraufwand für Administration und Qualitätssicherung lohnt sich. Die Auftritte der Jabaheband bewegten sich im Berichtsjahr in gewohntem Rahmen. Therese Frei hob besonders die erneute Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Grenchen hervor. «Wir werden von Leuzigen getragen», betonte Frei und spricht von der grossen Unterstützung durch die Bevölkerung und die Behörden. Sie kann sich einen Wegzug nicht vorstellen. Sie bezeichnet es als aussergewöhnlichen Glücksfall, dass die Einwohnergemeinde das Lehrerhaus ins Spiel gebracht hat. Die kommenden Abklärungen werden zeigen, ob Jabahe dieses Haus allenfalls kaufen und so die Zukunft sichern kann. Als Wunschziel für einen Umzug nennt Frei den April 2012. Insgesamt stehen der betreuten Wohngemeinschaft Haus «Jabahe» seit Januar 260 Stellenprozente zur Verfügung. Im Februar hat Ueli Däppen eine Vollzeitstelle im Jabahe übernommen. Für die Leiterin bedeutet dies eine grosse Entlastung. Weiterhin arbeiten Susana Däppen, Milena Esposito und Giova Esposito in der Institution. Protokoll, Kassa- und Revisionsberichte wurden einstimmig genehmigt. Auch der ausführliche, lebendig präsentierte Jahresbericht stiess auf einhellige Zustimmung. Der Förderverein nimmt ein weiteres Jahr

Die Gemeinnützige Gesellschaft Grenchen präsentiert regelmässig Fundstücke aus ihrer Brocante an der Bürdengasse in Grenchen. Durch den Verkauf guterhaltener Einrichtungsgegenstände wird Hilfe für Bedürftige der Region möglich. Es besteht ein kostenloser Abholdienst.

Angebot Mai: Kinderhandorgel inklusive Notenständer Preis: 98 Franken.

Blicken optimistisch in die Zukunft (links): Susana Däppen, Ueli Däppen und Therese Frei (Institutionsleiterin). in Angriff und will die wertvolle Arbeit, die in der Wohngemeinschaft geleistet wird, unterstützen. Der Ausdruck Jabahe stammt aus Ghana und bedeutet «Willkommen». Seit 1999 führt Therese Frei die pädagogisch betreute Wohngemeinschaft

für behinderte Frauen. Zusammen mit Musikern treten die Bewohnerinnen von Jabahe als Jabaheband auf. Die Band ist weit über die Region hinaus zu einem Begriff geworden. Weitere Informationen www.jabahe.ch.

Öffnungszeiten der Brocante : Mittwoch, 14 - 18 Uhr / Samstag, 9 - 12 Uhr. Kontakt: 032 652 74 47.

unter:

Mein Lieblingsplatz in Pieterlen: Christian Zumstein

Bijou und Geheimtipp zugleich PIETERLEN Christian Zumstein, Gemeindeschreiber von Pieterlen, hat den Burg-See zu seinem Lieblingsplatz auserkoren. Ein Walliser verliebte sich vor einigen Jahren. Und zwar in den Burg-See in Pieterlen. Das muss etwas heissen, ist die Natur im Wallis doch beinahe unschlagbar schön und unberührt. Christian Zumstein, Gemeindeschreiber von Pieterlen, schmunzelt: «Der Burg-See in Pieterlen ist in der Tat ein Bijou!» Wir befinden uns oberhalb des Dorfkerns, den besagten See unterhalb Augenhöhe. Ein grüner, eingezäunter Hang führt zum Ufer hinunter. Die Fische gleiten ruhig durch

Christian Zumstein ist stolz, dass Pieterlen einen solch idyllischen Platz wie den Burg-See besitzt.

das hellblaue Wasser. Libellen tänzeln über der Wasseroberfläche. Das hölzerne Wasserrad im Hintergrund übergibt dem Burg-See klares Quellwasser. Das beruhigende Plätschern nährt Seele und Geist. «Hier oben würde man nie einen solch idyllischen Platz vermuten», so Zumstein. Die Arbeit führte den heutigen Gemeindeschreiber vor neun Jahren vom Wallis ins Seeland. Zumstein: «Ich suche immer wieder die Herausforderung, das Ungewöhnliche.» Ein Umzug animiert, die Gegend zu erkunden. Gerade als Gemeindeschreiber müsse er das schöne 3633Seelen-Dorf kennen. Bei einem Erkundungsrundgang fiel Zumstein damals der Burg-See auf und wurde in Sekundenschnelle zu seinem Platz des Kraft-Tankens, Erholens und

Nachdenkens. Einmal pro Woche begibt sich der 61Jährige auf die Holzbank oberhalb des Sees. Die Stille und der Ausblick auf Biel, das 100jährige Schulhaus, das Dorf und den Fussballplatz lassen Christian Zumstein vom stressigen Alltag «runterfahren». Besonders die abendlichen Sonnenuntergänge mit ihren Lichtvariationen bleiben in Zumsteins Gedächtnis haften. «Es ist ein idyllischer Ort, wo Natur pur herrscht, so Zumstein. Für Kenner ein Bijou, für Auswärtige ein Geheimtipp. Der Gemeindeschreiber ist ein Naturmensch. Die Kindheit im Wallis prägte. Doch Pieterlen und das Seeland haben etwas, was ihn fasziniert und ihm im Wallis fehlt: Wasser und See-Nähe. Der Burg-See vereint all diese Wunder der Natur. mng


9

Menschen

Nr. 21 | Donnerstag, 26. Mai 2011 FIRMEN IM BLICKPUNKT: GARAGE VOGELSANG AG, GRENCHEN

Amüsanter Feierabend-Talk

D

a hat die Geschäftsführung der Garage Vogelsang AG auf die richtige Karte gesetzt. Anlässlich des ersten Feierabend-Talks der Vogelsang AG holte man den bekannten Schauspieler und Comedian Walter Andreas Müller, auch WAM genannt, nach Grenchen. Die Schweizer lieben ihn seit «Fascht e Familie» und «Classe Politique». Jener entzückte in einem Podiumsgespräch wortgewandt und humorvoll die zahlreichen Gäste aus Grenchen und Umgebung. Selbstverständlich fehlten auch Live-Parodien nicht. Moderator Joël Gilgen, bekannt aus der Kuppelsendung «Swiss Date», führte gekonnt das Gespräch. «WAM war der Wunschgast des VogelsangTeams», verriet Gilgen beim Apéro. Der Anlass soll von nun an jedes Jahr wiederholt werden – ein Dankeschön an die Kunden und Geschäftspartner der Vogelsang AG.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Martina Niggli

Die Geschäftsleitung der Vogelsang AG (stehend, links), Philipp Vogelsang, Giuseppe Marino (erweiterte Geschäftsleitung), Matthias Vogelsang und Jürg Sperisen, mit ihren Wunschgästen Walter Andreas Müller (vorne, links) und Moderator Joël Gilgen (vorne, rechts).

Christoph Vogelsang (Verwaltungsrat Vogelsang AG, Mitte) flankiert von Samuel Fawer (Biel, links) und Walter Sahli (Verwaltungsratpräsident Vogelsang AG).

Gesprächsaustausch (links): Hubert Bläsi (Gemeinderat Grenchen), Peter Messerli (P.M.I. Peter Messerli Informatik), René Inderkummen (Ehrenmitglied Museums-Gesellschaft) und Gattin Silvia (Grenchen).

Frauenrunde (links): Lara Näf (Geschäftsführerin Grenchner Stadtanzeiger), Christel Vogelsang (Vogelsang AG) und Anna Messerli (Bettlach).

Grenchner Gewerbler (l.): Bruno Bertini (Bijouterie Bertini), Niki und Thomas Studer (Gemeinschaftsantennen-Anlage Region Grenchen AG GAG), Andrea Rasch, Roger Rossier (Rovedyma Treuhand AG).

Sind vom Feierabend-Talk begeistert (links): Robert Gerber (Kommandant Stadtpolizei Grenchen), Alfred Kehrli und Josef Galli (Architekturbüro Domus Galli + Cueni, Langendorf).

Auch Bieler scheuen den Weg nach Grenchen nicht (links): Vreni Fawer, Marcel Schumacher und Gattin Francine.

Zwei Kunden, die sich freuen dabei zu sein: Marcel Liechti mit Gattin Brigitte aus Orpund.

Geniessen den Freitag-Abend in der Vogelsang-Garage: Lukas Bäumle (Präsident Verein Wohnheim Schmelzi) mit Gattin Elisabeth.

Moderator Joël Gilgen stellt sich gemeinsam mit Veronica Biscozzo, Partnerin von Philipp Vogelsang, der Fotografin. ●

● ●

DIE FAKTEN

● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ●

● ●

Anlass: Feierabend-Talk. Veranstalter: Garage und Carrosserie Vogelsang AG, Grenchen. Gäste: Geschäftspartner, Kunden, Freunde, Familie. Highlight: Das Podiumsgespräch mit Walter Andreas Müller. Verpflegung: Apéro riche.

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ●

Ihre Seite

● ● ● ● ●

● ● ● ● ●

● ●

● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

Gehen begeistert nach Hause: Marco von Burg (Vizedirektor UBS AG Solothurn, Leiter KMU Solothurn/Grenchen), Gattin Béatrice (AXA Winterthur)

Wollen auch Sie Ihren Event und Ihre Gäste ins Bild und ins richtige Licht rücken? Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Konditionen. Telefon: 032 652 66 65 oder 032 654 10 60.

Kunden der Vogelsang AG (links): Markus Beyeler, Marlene Stauffer (beide Büren an der Aare), Bruno Schär (Bettlach) und Reiyo Beyeler (Büren an der Aare).

● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ●


10

Immobilien

Donnerstag, 26. Mai 2011 | Nr. 21

VERMIETEN In Grenchen, Solothurnstrasse 58, zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung

Nach Vereinbarung in Grenchen zu vermieten, schöne zentrale

4-Zimmer-Wohnung

im 2. OG. Miete Fr. 1100.–, ohne NK. Neue Fenster, Küche und Bad modern, Parkett/ Plattenbeläge, Balkon, Keller. Telefon 079 286 99 12##

3. Stock. MZ Fr. 1150.–, NK Fr. 160.–, Einstellplatz Fr. 110.–. Weitere Auskünfte: Immo Rezia AG Tel. 041 711 23 60, oder Schwab Eisenwaren AG, Tel. 032 653 84 84 Zu vermieten in Grenchen an ruhiger Südlage, Grenzweg 5, ab sofort oder nach Übereinkunft

4-Zimmer-Wohnung

Zu vermieten nach Vereinbarung gemütliche, teilrenovierte

3-Zimmer-Wohnung an zentraler Lage in Bettlach.

3-Zimmer-Wohnung mit Balkon Miete ab Fr. 750.00 plus NK/BK Telefon 032 637 21 21 (Bürozeit) oder 079 800 45 04

Zu vermieten in Grenchen per sofort oder nach Vereinbarung schöne, renovierte

Mietzins Fr. 750.– mtl. + NK. Offerten unter Chiffre 2703 an Vogt-Schild Anzeiger AG, Inseratedienst, Zuchwilerstrasse 21, 4501 Solothurn.

2-Zimmer-Wohnung MZ inkl. NK Fr. 830.–. Besichtigung: Telefon 079 423 49 49 Zu vermieten in Grenchen, Ziegelmattstr. 5

3-Zimmer-Wohnung in neu saniertem Mehrfamilienhaus. Neue Küche, modernes Bad, Bodenbeläge Laminat/Platten. Miete Fr. 1080. + NK Fr. 180.–. Besichtigungen unter Tel. 078 669 68 06

ATOMKRAFT IST STILLSTAND. DIE ZUKUNFT IST ERNEUERBAR.

Allein die Solarenergie kann bis 2020 weltweit 1 Milliarde Menschen mit Strom versorgen und 3,7 Millionen neue Jobs schaffen. In der Schweiz kann ein Drittel des heutigen Strombedarfs mit Solarenergie gedeckt werden. Gemeinsam bewegen. Mitglied werden. www.greenpeace.ch Schliessen wir das Kapitel


Menschen

Nr. 21 | Donnerstag, 26. Mai 2011

11

Standort Grenchen mehr wahrnehmen GEMEINDERAT GRENCHEN Die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) Grenchen besetzt sechs Sitze im Gemeinderat Grenchen. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILDER)

D

er Grenchner Gemeinderat zählt 15 Mitglieder: Sechs Mitglieder gehören der SP an, vier der FDP, drei der SVP und zwei der CVP. Wer steckt hinter den Volksvertretern, was freut oder ärgert sie an Grenchen? Was möchten Sie verändern? Was ist ihr liebstes Hobby – und: Seit wann sind sie Mitglied, respektive Ersatzmitglied, des Gemeinderats? Der Grenchner Stadtanzeiger stellt in loser Folge die Mitglieder und Ersatzmitglieder der vier Gemeinderatsparteien vor. Heute die FDP-Fraktion.

RENATO MÜLLER. Geboren: 11. 2. 1962. Beruf: Verwalter Bürgergemeinde Grenchen..Verheiratet. Hobbies: Wald- und Berggänge, Kanu, Ski. Ist ordentliches Gemeinderat-Mitglied seit August 2009.

Sie setzen sich für die FDP im Gemeinderat Grenchen ein: Hubert Bläsi (vorne), Reto Mosimann, Aldo Bigolin, Reto Gasser (Mitte, von links), Renato Müller und Eric von Schulthess (hinten, von links).

HUBERT BLÄSI. Geboren: 26. 2. 1957. Beruf: Lehrer. Verheiratet. Hobbies: Politik, Sport, Geselligkeit, Informatik. Ist im Gemeinderat ordentliches Mitglied seit 1997. Ist Mitglied in der Gemeinderatskommission (GRK) und Vize-Stadtpräsident. WÜNSCHE FÜR GRENCHEN: Attraktive, sympathische und lebendige Stadt – die Grenchner sollen sich wohl fühlen;ein qualitativ starkes Wohnungsangebot; guter Branchenmix; Sicherheit mit entsprechender Polizeiorganisation; Eigener Rettungsdienst mit Notfallstation; ziel- und zukunftsgerichtete Gestaltung des Bildungsangebots.

ALDO BIGOLIN. Geboren: 27.7.1964. Beruf: Architekt HTL /STV. Verheiratet. Hobbies: Musizieren, Architektur, Freunde. Ist seit 2005 ordentliches Mitglied im Gemeinderat. Ist auch Ersatzmitglied in der Gemeinderatskommission.

RETO GASSER. Geboren: 10. 7. 19. Beruf: Rechtsanwalt und Notar. Ledig. Hobbies: Sport und Kleintheater. Ist Ersatzgemeinderat seit 2009. Ist Mitglied der Bauplanungskommission (Bapluk).

WÜNSCHE FÜR GRENCHEN: Guter Wohnraum mit hoher Wohnqualität; wirtschaftliches und demografisches Wachstum; bessere Wahrnehmung des Qualitätsstandortes Grenchen.

WÜNSCHE FÜR GRENCHEN: Ich wünsche mir für Grenchen wieder mehr Sachpolitik und weniger Personenpolitik.

WÜNSCHE FÜR GRENCHEN: Bessere Führungsstrukturen an den Schulen; Bestrebungen zur Attraktivierung des Zentrums; Vorantreiben der Voraussetzungen für eine erhöhte Wohnqualität; ausgewogene Finanzpolitik; Steuersenkungen.

RETO MOSIMANN. Geboren: 28. 5. 1953. Beruf: Architekt FH, ssm architekten ag. Verheiratet. Hobbies: OutdoorSport, Kanu, Natur. Im Gemeinderat von 2005 bis 09 Ersatzmitglied, seit 2009 Mitglied. Ist Präsident bei der Bauplanungskommission.

ERIC VON SCHULTHESS. Geboren: 21. 2.1960. Beruf: Unternehmer. Verheiratet, 4 Kinder. Hobbies: Familie, Politik, Hund, Natur Ist seit 2009 Ersatzmitglied im Gemeinderat. Ist Mitglied des Verwaltungsrats SWG.

WÜNSCHE FÜR GRENCHEN: Mitarbeit und Mitdenken der Jugend in Sach- und Fachfragen; flexiblere Hallenöffnungszeiten während der Ferienzeit.

WÜNSCHE FÜR GRENCHEN: Attraktivierung des Standorts Grenchen mit Wohnen, Bildung, Arbeiten, Sicherheit, Freizeit und Kultur.

Ein neues Leben nach dem Unfall GRENCHEN Ein nicht alltäglicher Unfall veränderte vor acht Monaten das Leben von Franz Pellissier von einem Tag auf den anderen. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILDER)

W

ir sitzen in Pelissiers Wohnzimmer. Vor drei Tagen wurde Franz 80 Jahre alt. Am Sonntag wurde er mit einem Fest auf dem Stierenberg überrascht, am Geburtstag besuchten ihn über 20 Gäste im neuen Zuhause, wo Pellissiers seit März wohnen. Persönlich gratuliert haben auch die Mitglieder der Sektion des Schweizer Alpenclubs SAC Grenchen, wo Pellissier bis vor acht Monaten selber aktiv war. «War», denn ein aussergewöhnlicher Unfall veränderte sein Leben in Sekundenschnelle. Am 18. September 2010 wanderte der sportliche Rentner – wie immer – auf dem Grenchenberg. Auf einer Weide beim Restaurant Untergrenchenberg griff ihn eine Mutterkuh an und verletzte ihn schwer (Anm. d. Redaktion: die Presse berichtete). Die heutige Teil-Invalidität ist die Folge der da-

mals zugezogenen Hals- und Kopfverletzungen, resultierend aus der Entfernung des Kleinhirns. Jenes ist für die körperliche Feinmotorik und das Gleichgewicht verantwortlich. Nach einem Spitalaufenthalt in Bern erlernte der Grenchner während sechs Monaten in der Rehabilitations-Klinik wieder das Laufen, Greifen und Essen. Trotz der Fortschritte: Sein Leben ist nicht mehr wie zuvor. Als Franz Pellissiers Welt noch in Ordnung war, standen Berggänge, Klettern, Wandern, Fotografieren, Reisen und Festlichkeiten auf dem Wochenprogramm. Diese Tätigkeiten sind mit einem Rollator nicht mehr möglich.

Doch Pellissier versinkt nicht in Pessimismus oder Selbstmitleid. Trotz dem Unfall ist Einsamkeit ein Fremdwort für den Grenchner. Und auch die Berge sind nicht aus seinem Leben verschwunden. «Meine Freunde lassen mich nie hängen», freut er sich, «Sie nehmen mich jedes Wochenende auf die Grenchenberge mit.» Dabei stützen sie den Teil-Invaliden unter den Schultern und wanDie Berge sind Franz Pellissiers Heimat. Verständlich, wenn man diesen Ausblick dern gemächlich vom Ober-Grenchenberg sieht. (Bild: SWG) bergauf. «Gera-

Franz Pellissier (80) acht Monate nach dem Unfall. Den Humor und die Lebensfreude hat er nicht verloren. Noch immer besucht er gemeinsam mit guten Freunden den Grenchenberg. «Mein Wochenhighlight», so der Grenchner. deaus laufen geht problemlos», so Pellissier. Oft geht er gemeinsam mit der Gattin an Anlässe oder empfängt Besuch von seiner Tochter mit ihren Zwillingen. Dass sich seine Feinmotorik Tag für Tag verbessert, freut ihn besonders. Weiter hat sich der Grenchner einen top-modernen Computer ange-

schafft, die Welt der online Kommunikation entdeckt und seine geliebte Fotosammlung digitalisiert. «70 CDs sind es bis heute», sagt er. Und er geniesse gerne ein kühles Bier mit Freunden und sündhaft viel Süsses. «Vorallem Torten und Eiscaffé«, schmunzelt Franz Pellissier. Den Humor hat er trotz körperlicher Rückschläge nicht verloren. Als Quellen

der Kraft dient ihm seine Frau, mit der er seit über einem halben Jahrhundert verheiratet ist, und die vielen kleinen Aufmerksamkeiten aus seinem Umfeld. «Ich schätze diese grosszügigen Gesten sehr», betont er, denn ich weiss, dass es noch Schlimmeres gibt.» Deshalb nimmt er jeden Tag, wie er ist.


12

Stellenmarkt / Immobilien

Donnerstag, 26. Mai 2011 | Nr. 21

Versicherungen



Haben Sie sich Ziele gesetzt f체r 2011? Wir bieten selbstst채ndige T채tigkeit, nebenberuflich, ausbaubar bis in die Selbstst채ndigkeit. Rufen Sie an: 079 648 01 36, 079 907 22 52 oder 032 385 22 14

639952

VERKAUFEN


Zyt-Platz

Nr. 21 | Donnerstag, 26. Mai 2011

13

Ein Haus voller Überraschungen

SELZACH Die Sommeroper Selzach ist seit 21 Jahren eine einzige Erfolgsgeschichte. Der Hype dieser musikalischen Aufführung ist auch der Aufführungsort selbst, das Passionsspielhaus. Ein Haus voller Überraschungen. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

I

m 1895 erbauten Passionsspielhaus findet seit 1989 im Sommer jedes zweiten Jahres ein Musiktheater statt. 2010 war Jubiläumsaufführung mit der komischen Oper von Gioachino Rossini «Die Italienerin in Algier». An den insgesamt zehn Aufführungen wurden über 7000 Zuschauer in das legendäre Passionsspielhaus gelockt. Ein hölzernes Spielhaus mit grosser Geschichte. Neben der ausgezeichneten Akustik fasziniert das scheunenähnliche Gebäude mit seiner klaren funktionalen Ästhetik. Die sichtbare, stützenlose Dachkonstruktion dürfte in dieser Art wohl einmalig sein. Die Infrastruktur wurde in den letzten Jahren laufend verbessert. Premiere der Selzacher Sommeroper war am 12. August 1989 mit einer der grössten Klassikerin auf dem Aufführungsplan: «Die Zauberflöte» von W. A. Mozart. In den vergangenen elf Spielzeiten wurden neun verschiedene Opern aufgeführt. Kommenden Sommer heisst es wieder Sommeroper Selzach. Aufgeführt wird Jacques Offenbachs «Hoffmanns Erzählungen». Die SommeroperLeitung stellte den neuen musikalischen Leiter vor. Er heisst Bruno Leuschner. Er vervollständigt das Leitungsteam mit Bühnenbildner Oskar Fluri und Regisseur Thomas Dietrich.

Im kommenden Sommer wird das Passionsspielhaus wieder mit musikalischen Klängen der Sommeroper Selzach erfüllt sein.

Geschichten auf Papier nach wie vor begehrt GRENCHEN Die Stadtbibliothek Grenchen ist beliebter denn je. 2500 Mitglieder nutzen das breite Angebot an Lese- und Hörstoff. Die Bibliothekarinnen Brigitte Stettler und Marlyse Favre plaudern aus dem Nähkästchen. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

H

ier geht niemand mit leeren Händen nach Hause. Sachliteratur, Hörbücher, Neu-Literatur, Kinderbücher, Jugendliteratur, Krimis, Thriller, Liebesromane, Bibliografien, Comics, Taschen- und Reisebücher, Nachschlagewerke und Jahrbücher – dies alles beherbergt die Stadtbibliothek Grenchen. Für jeden Geschmack ist das Passende dabei, das sehen auch 500 erwachsene Personen so. Eine kürzlich ausgewertete Umfrage ergab, dass die grosse Mehrheit mit der Angebotsvielfalt und der Sortimentsgestaltung der Stadtbibliothek sehr zufrieden ist. Nicht ganz «unschuldig» an der Kundenzufriedenheit sind die Bibliothekarinnen. Brigitte Stettler, gelernte Buchhändlerin, arbeitet seit 35 Jahren in der Bibliothek; Marlyse Favre, gelernte Schriftsetzerin, seit 18 Jahren. Täglich beantworten sie Kundenfragen, geben Anregungen, beraten und empfehlen Bücher. Veränderungen im Lese- und Ausleih-Verhalten nehmen die beiden Frauen besonders gut wahr. «Vor zehn Jahren führten wir kaum Wohn- und Kochbücher. Auch das Interesse an Alternativmedizin- und Yoga-Büchern hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen», so Brigitte Stettler. Das menschliche Streben nach Wohlfühlen, Gesundheit und Individualität ist in der Tat eine neuere Zeiterscheinung. Krimis würden konstant gleich viel gelesen.

Kinder und Jugendliche reissen sich seit dem Hollywood-Film «Twilight» um Vampir-Bücher. Auch die Nachfrage nach Comic- und Manga-Büchern habe stark zugenommen, so Stettler. Bei der Erwachsenenliteratur boomt die leichte Literatur. «Lesen soll Entspannung bedeuten, vor allem im immer stressiger werdenden Alltag», begründet Marlyse Favre. Ein Non-Stop-Renner bei Erwachsenen seien auch Medizin- und Lebenshilfe-Bücher, Belletristik und Bibliografien. Kleine Jungs fliegen auf Sachbücher, während die Mädchen im separaten Mädchen-Zimmer sich der Liebe und dem Herz-Schmerz widmen. «Diese Themen sind seit jeher ein Renner, auch bei erwachsenen Frauen», schmunzelt Stettler. Gewisse Grundinteressen blieben stets dieselben, einzig der Zeitgeist verändere sich.

dergarten- und HeilpädagogischeSchulklassen die Bibliothek besuchen. Starke Partizipationsunterschiede stellen die Bibliothekarinnen zwischen den beiden Geschlechtern fest. Favre: «Frauen lesen deutlich mehr und öfters als Männer.» Aufgrund des Kundenansturms und den

ständigen Neuanschaffungen von Büchern wurden die Platzverhältnisse, mittlerweile prekär. Die Bibliothekarinnen hoffen auf einen Aus- und Umbau im Jahre 2012. Trotz Internet verzeichnet die Stadtbibliothek Grenchen wachsende

Mitgliederzahlen – wie ist das möglich? Stettler: «Wir sehen das Internet nicht als Konkurrenz, im Gegenteil. Es dient als Inspirationsquelle. Schlussendlich wollen die Kunden die Geschichte «anfassen» und «riechen». Das kann nur ein Buch.»

Den deutlichsten Boom erlebten die Hörbücher. Zurzeit befinden sich 700 Exemplare in der Stadtbibliothek Grenchen. Das Angebot werde laufend erweitert, da Hörbücher alle möglichen Kunden ansprechen. «Wird ein Buch besonders oft ausgeliehen, bestellen wir davon auch das Hörbuch», so Favre. Kundenwünsche versuchen die Bibliothekarinnen – wann immer möglich – umzusetzen. Keine einfache Angelegenheit, sind die Wünsche doch so verschieden wie die Kunden selbst. Gibt es einen typischen BibliothekKunden? Brigitte Stettler schüttelt den Kopf. Von jungen Familien, über jüngere und ältere Frauen, Schülern bis hin zu Personen mit Migrationshintergrund verkehrt in der Bibliothek alles. Auffällig ist, dass die Anzahl Abonnemente stets zunimmt. «Lesen liegt wieder im Trend», ist Stettler überzeugt. Dazu kommt, dass die Stadtbibliothek gleichzeitig auch als Schulbibliothek des Schulkreis Grenchen gilt und auch Bezirksschul-, Kin-

Die beiden Bibliothekarinnen Marlyse Favre (links) und Brigitte Stettler in einer der vielen gemütlichen Leseecken der Bibliothek Grenchen. Auf dem Gestell hinter ihnen befindet sich die Neu-Literatur.


14

Agenda

Donnerstag, 26. Mai 2011 | Nr. 21

alt & jung

Handschriften

K

ürzlich bekam ich eine Karte mit einem grossen «50» und verschiedenen Luftballons auf der Vorderseite. Hinten stand handschriftlich geschrieben: «lubi ppn, im luda diah gunx hurzlack zu miinin Gebitztugsfast iin. Es widu mick fruuun, weem Da mat dunir Fruu uuch dibu saan kinntust....» Zuerst dachte ich, irgend ein Geheimdienst oder die Al-Kaida habe mir eine Geheimbotschaft zugestellt. Das ist zwar nicht unbedingt wahrscheinlich, doch man weiss ja nie. Gegen eine Botschaft von Al-Kaida sprach eigentlich das Titelbild. Warum eine 50 und warum Luftballons?, fragte ich mich. Aber man weiss ja nie – Terrornetzwerke wissen sich ja bekanntlich sehr geschickt zu tarnen. Doch für eine Geheimbotschaft sprach eigentlich nur die Unterschrift unter diesem Schreiben, da stand nämlich Kaida (oder so ähnlich). «Heisst das nicht Kurt?», fragte mich meine Frau, nach dem ersten Blick auf die Karte, «und ist das nicht eine Einladung zum Geburtstag?» Natürlich hatte sie Recht. Kurt feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag und hat mich handschriftlich (!!!) eingeladen. Nur kann keine Sau Kurt’s Handschrift lesen. Also habe ich ihm – natürlich ebenfalls handschriftlich – geantwortet. Für ihn muss das in etwa so ausgesehen haben: «Labur Kird, dunke fär du iinladang. Hut mach siir gufrat. Suusum und ick kamun suhr garnu. War frierun iins.» Nun frage ich mich, ob mich Kurt überhaupt bei seiner Party erwartet? Vielleicht schreibe ich doch noch eine Mail.

Die Telefonnummer für weru Fenster und Türen

079 431 53 75 20 Jahre STORZ-Fenster

Paul-Georg Meister

Jubiläumsrabatt DIESE WOCHE IN GRENCHEN

FREITAG, 27. MAI

MONTAG, 30. MAI

11.30: Suppentag. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

14.00: «Orchideen am Jurasüdfuss». Margrit von Arx zeigt auf der Exkursion von Vogel- und Naturschutz Grenchen verschiedene Orchideen bei Oberbuchsiten. Anfahrt mit Privatautos. Treffpunkt: Bahnhof Nord.

21.30: Konzert von StrongT. Blues, Funk, Soul und eine Prise Jazz. Musigbar, Solothurnstrasse 8.

19.30: «Zäme fägt’s meh!». Schülerkonzert der Musikschule Grenchen. Parktheater, Lindenstrasse 41.

DIENSTAG, 31. MAI

20.30–23.30: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum.

15.00–21.00: mia 2011. www.mia-grenchen.ch Brühlstrasse.

7.00–12.00: Wochenmarkt. Marktplatz.

SAMSTAG, 28. MAI 9.00–11.30: Spielolympiade. Im Rahmen des Nationalen Spieltages. Teilnahme kostenlos. Bezirksschule, Schulstr. 25.

SONNTAG, 29. MAI

12.00–21.00: mia 2011. www.mia-grenchen.ch Brühlstrasse.

11.15: «Lilly Keller – entre ciel et terre». Führung mit Eva Inversini. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstr. 53.

14.00–0.30: Open House 2011. Am Nachmittag Karaoke-Wettbewerb, Harrassen stapeln, Essen und Getränke. Am Abend Unterhaltung mit Tanzvorführungen, Jugendbands mit Rapper Winzä aus Grenchen und der Breakdancecrew Soultown Classics und vieles mehr. Lindenhaus, Lindenstrasse 29.

11.15–12.30: «Gioconda». Mit Rosalina Battiston, Kunstvermittlerin. Workshop für Kinder ab 5 Jahren. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53. 12.00–20.00: mia 2011. www.mia-grenchen.ch Brühlstrasse. ●

> EINSENDUNGEN

● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ●

● ●

Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ●

www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ●

Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

● ●

Keine Publikationsgarantie

● ● ● ●

● ● ● ● ●

● ●

15.00: «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Führung mit Xavier Fàbregas. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

LENGNAU

9.45–10.30: Ständchen. Der Corale Pro Ticino Grenchen singt Lieder aus dem Tessin und Italien. Alters- und Pflegeheim Sägematt.

15.00–21.00: mia 2011. www.mia-grenchen.ch Brühlstrasse.

7.00–12.00: Wochenmarkt. Marktplatz.

14.00: Senioren-Jassnachmittag. Einzelschieber mit zugelostem Partner. Parktheater, Lindenstrasse 41.

MITTWOCH, 1. JUNI 15.00–21.00: mia 2011. Brühlstrasse 29.

DONNERSTAG, 2. JUNI 12.00–21.00: mia 2011. Brühlstrasse. Lengnau 14.00: Senioren-Jassnachmittag. Restaurant Hirschen, Bielstrasse 20.

FREITAG, 3. JUNI 7.00–12.00: Monatsmarkt. Marktplatz. 15.00–21.00: mia 2011. Brühlstrasse.

Foto: Grenchen Tourismus

«Rad» an der Mittelländer Ausstellung mia Nach den erfolgreichen Messeauftritten in Solothurn an der HESO im Herbst 2010 und im Frühling 2011 in Heilbronn kommt der Verein Grenchen Tourismus quasi nach Hause: Grenchen Tourismus präsentiert sich an der Mittelländer Ausstellung mia in Grenchen. Vom 28. Mai bis 1. Juni 2011 zeigt Grenchen Tourismus alles

rund ums Thema «Rad» aus der Region: von Trottibikes auf dem Grenchenberg bis zu Inline-Skates. Ein Wettbewerb mit attraktiven Preisen rundet das Angebot ab. Sie finden Grenchen Tourismus am Stand 415 in der Halle 4 – Grenchen Tourismus freut sich auf Ihren Besuch. Mehr Infos: www.grenchentourismus.ch.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Im Flug der Zeit – Flughafen Grenchen: 80 Jahre Fliegerei, Arbeit und Verkehr». Sonderausstellung. Bis 26. Oktober. «Gastauftritt: Postplatz im Dunkeln». Das Ölgemälde zeigt den Platz während der Verdunkelung 1943. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. www.museumgrenchen.ch Fr–So 14–17 Uhr, Mi 14–17 Uhr

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Lilly Keller – entre ciel et terre». Bis 24. Juli. Charakteristisch für das künstlerische Schaffen von Lilly Keller (*1929 in Bern) ist die experimentelle und konsequent eigenständige Arbeit mit den verschiedensten Medien. Die Ausstellung bietet erstmals retrospektiv einen konzentrierten Einblick in zentrale Themen und Motive des immensen Gesamtwerks. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr


gsa_kw21_2011