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P.P. 2540 Grenchen

21. April 2011 | Nr. 16 | 72. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

Bestattungen Grenchen • Bettlach • Selzach

Ostersonntag

In den schweren Stunden des Abschiednehmens begleiten und unterstützen wir Sie. Blumenatelier Brigitte Allemann Bahnhofstrasse 41 2540 Grenchen Tel. 032 652 31 12

Erlimoosstrasse 3a 2544 Bettlach Telefon 032 644 32 22 baenninger-bestattungen@bluewin.ch

Unser Geschäft ist von 10.00 bis 12.00 Uhr für Sie geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! ●

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> IN DIESEM STADTANZEIGER

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Im Streiflicht: Das ökumenische «Frauezmorge».

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BRIGITTE ALLEMANN mag Ostern – die Zeit der Tulpen und Ostergestecke. Seit 16 Jahren erlebt die Inhaberin des Blumenateliers Allemann um diese Jahreszeit Hochsaison. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

Diese Woche im

Z

ur Osterzeit ist Brigitte Allemann besonders gefordert. Zahlreiche Gestecke mit Häschendekoration oder bunte Tulpensträusse müssen gebunden werden. Eine warme Begrüssung ist in ihrem Blumenatelier dennoch selbstverständlich. Die 44jährige Unternehmerin ist eine Menschen- und Blumenfreundin. Die 60-Stunden-Wochen merkt man ihr nicht an. «Selbständigkeit bringt diesen Zeitaufwand mit sich», so Allemann. «Doch die Kundschaft gibt mir viel zurück.» Ein eigenes Geschäft wünschte sich Allemann bereits während ihrer Lehre als Floristin. Das nötige Rüstzeug holte sie sich beim Arbeiten in weiteren Blumenläden. Mit 28 Jahren setzte Allemann ihre Pläne in Taten um und eröffnete ein eigenes Geschäft an der Bahnhofstrasse in Grenchen. Vor vier Jahren dann der Umzug in eine grössere Lokalität. «Beim Arbeiten bin ich unbremsbar», schmunzelt die Bucheggbergerin. Ein Porträt in dieser Ausgabe.

Brigitte Allemann ist vielseitig und kreativ: «Ich wäre auch eine gute Kräuterhexe oder Reiseleiterin geworden.»


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Veranstaltungen

Donnerstag, 21. April 2011 | Nr. 16

>MITTEILUNG

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Verbreiterung der Rollwege

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Die Bewohnerinnen und Bewohner von Grenchen und den umliegenden Gemeinden werden ab Dienstag periodisch erhöhten Transportverkehr auf der Flughafenstrasse in Grenchen wahrnehmen.

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Grund dafür sind Bauarbeiten zur Verbreiterung der Rollwege auf dem Flughafen Grenchen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL schreibt, dass die damit verbundenen Bauarbeiten ab Dienstag, 26. April, in Angriff genommen und bis Mitte Juli 2011 dauern werden.

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Die Regionalflugplatz Jura-Grenchen AG hat das Ingenieurbüro Bächtold & Moor AG, Bern, mit der Planung und Umsetzung beauftragt. Ansprechperson bei Fragen ist Herr Eduard Selensky, Telefonnummer 031 350 88 05.

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IMPRESSUM

Kleines Inserat, grosse Wirkung.

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.gsa-online.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: Vogt-Schild Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Redaktion: Joseph Weibel, Redaktionsleiter und Martina Niggli, 032 652 66 65, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: Vogt-Schild Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: www.gsa-online.ch mm sw CHF -.75 / mm farbig CHF 1.15 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 21 653 Ex. Copyright: Vogt-Schild Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 16 | Donnerstag, 21. April 2011

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Philipp Egli + Regula Leuenberger, Weinbergstrasse 7, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Einfamilienhaus Bauplatz: Studenstrasse 6B / GB-Nr. 9370 Planverfasser: Bigolin + Crivelli Architekten AG, Bettlachstrasse 8, 2540 Grenchen Einsprachefrist: 5. 5. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Etampa AG, Solothurnstrasse 172, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Fassadenisolation Bauplatz: Solothurnstrasse 172 / GB-Nr. 1885 Planverfasser: Karin Schwab, Bährenackerweg 20, 4513 Langendorf Einsprachefrist: 5. 5. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Michel Dürrenmatt + Cornelia Aegerter, Tannhofstrasse 34, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Autounterstand, Gartencheminée und Stützmauer Bauplatz: Tannhofstrasse 34 / GB-Nr. 8966 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 5. 5. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Michel Molliet, Bachtelenstrasse 18, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Dachflächenfenster + Solaranlage Bauplatz: Bachtelenstrasse 18 / GB-Nr. 5975 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 5. 5. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 21. April 2011

Baudirektion Grenchen

Amtliche Publikation Am Dienstag, 26. April 2011, 17.00 Uhr, findet im Ratssaal des Parktheaters eine Sitzung des Gemeinderates statt. Die Verhandlungen sind öffentlich.

Traktanden 1. Strategie Kinderbetreuungsangebote in Grenchen / Bericht der Arbeitsgruppe 2. Überparteiliche Motion der Fraktionen CVP, FDP und SVP: Privatisierung der städtischen Kinderkrippen: Beschluss über Erheblicherklärung 3. Ereignisse in den Schulen Grenchen und deren Bewältigung: Eine Kurzinformation aus Sicht FKSG 4. Nachtragskredit 2010 / Rubrik 582.352.00 / Beitrag an Sozialregion SDOL für Sozialhilfe 5. Motion Richard Aschberger (SVP): Verbot Doppelmandate: Beschluss über Erheblicherklärung 6. Bericht zur Offenen Jugendarbeit 2010 / Lindenhaus 7. Verkehrszählung 2010 / Schlussbericht / Orientierung 8. Industrieerschliessung Neckarsulmstrasse / Studie Beurteilung übergeordnete Siedlungsentwicklung und Erschliessungsplanung / Genehmigung 9. Wahlbüro 2: Wahl dreier Ersatzmitglieder: Vorschlag der SP 10. Prüfung der Rechnung der Stadt Grenchen: Wiederwahl der mitwirkenden Revisionsgesellschaft für die Dauer von 2 Jahren 11. Vororientierung über den Rechnungsabschluss 2010 12. Mitteilungen und Verschiedenes Stadtkanzlei Grenchen

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Donnerstag, 21. April 2011 20.00 Uhr Gründonnerstagsfeier. Liturgischer Gottesdienst mit Abendmahl. Mitwirkung des Ad-hoc-Chors sowie Ruwen Kronenberg, Violine und Rosmarie Bäumler, Querflöte. Pfarrerinnen Kornelia Fritz, Renate Zürcher und Pfarrer Donald Hasler Freitag, 22. April 2011 10.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl. «Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein…!» Jesus und die zwei Übeltäter. Pfarrer Donald Hasler Sonntag, 24. April 2011 10.00 Uhr Ostergottesdienst mit Abendmahl. «Der Auferstandene erscheint einer Frau», Johannes 20, 11–18. Pfarrerin Renate Zürcher Dienstag, 26. April 2011 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St. Josefskapelle, Tunnelstrasse Markuskirche Bettlach Freitag, 22. April 2011 10.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl. Mitwirkung von Ruwen Kronenberg, Geige, und Kathrin Nünlist, Orgel. Pfarrer Roland Stach Samstag, 23. April 2011, Osternacht 18.00 Uhr Gottesdienst mit Kindern und Jugendlichen 21.00 Uhr «Brücken bauen». Team-Gottesdienst 23.00 Uhr Osternachtfeier mit Taufen von Luan und Luana Ebert sowie Jan und Jasmin Perrren, Bettlach und Abendmahl. Pfarrer Roland Stach Sonntag, 24. April 2011 7.00 Uhr Ostergottesdienst mit Abendmahl. Mitwirkung von Edgar Bridevaux, Trompete und Kathrin Nünlist, Orgel. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Osterbrunch im Kirchgemeindehaus Markus RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Karsamstag, 23. April Hochfest der Auferstehung des Herrn – die Feier der Osternacht 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 21.00 Uhr Osternachtfeier, mitgestaltet vom Cäcilienchor. Beginn auf dem Kirchenplatz mit der Lichtfeier. Nach dem Gottesdienst «Eiertütschete» im Eusebiushof. Ostersonntag, 24. April 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Teilete» im Eusebiushof. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. Ostermontag, 25. April 10.00 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle Staad. Anschliessend «Eiertütschete». Dienstag, 26. April 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Ökumemisches Friedensgebet in der Josefskapelle. Mittwoch, 27. April 19.00 Uhr Eucharistiefeier fällt aus. Donnerstag, 28. April 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 29. April 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Gottesdienste -in Grenchen Christkatholische Kirche St. Peter und Paul, Grenchen Donnerstag 21. April 19.00 Uhr Gottesdienst mit Trauermette zum Karfreitag, Pfr. Dr. Klaus Wloemer Freitag, 22. April 9.30 Uhr Karfreitagsliturgie, Pfr. Dr. Klaus Wloemer Samstag 23. April 21.00 Uhr Osternacht, Pfr. Dr. Klaus Wloemer EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen grenchen@emk-schweiz.ch 032 351 35 92 Sonntag, 24. April 2011 10.00 Uhr Ostergottesdienst GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 24. April 2011 9.30 Uhr Gästegottesdienst Osterbotschaft mit Kinderprogramm

Sonntag, 24. April 2011 10.00 Uhr Osterbrunch-Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Wer inseriert, bleibt in Erinnerung.

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Grenchen

Nr. 16 | Donnerstag, 21. April 2011

Mit dem Blick fürs Schöne GRENCHEN Nicht nur Schokolade oder Eier – nein, an Ostern verschenken wir auch Blumen. Eine HochZeit erwartet Brigitte Allemann vom Blumenatelier Allemann die kommenden Tage.

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Grenchner Stimme 1 Million mehr

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PETER BROTSCHI

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Seit März verkaufe ich bereits Osterdekorationen», verrät Brigitte Allemann, Inhaberin und Geschäftsführerin des Blumenateliers Allemann. Neben der Weihnachtszeit sei dies die zweitstrengste Zeit vor einem Festtag. Die 44Jährige mag Ostern: «Märchenhaftes liegt in der Luft.» Märchenhaft sieht auch Allemanns Atelier aus: Bunte Tücher um antike Spiegel geschwungen, schmale Gestelle aus Altholz umringt von kreativer Dekoration, in der Ecke ein königliches Sofa – von der duftenden Pflanzenwelt ganz abgesehen. Zweifellos – Brigitte Allemann hat den Blick für Schönes. Und ein überaus freundliches Naturel. Immer ein Lächeln auf den Lippen. Einige Kunden wurden mittlerweile zu Freunden. Wer ernten will, muss säen. Dies geschah mit Allemanns Selbständigkeit im Alter von 28. Das nötige Rüstzeug holte sich die Bucheggbergerin während ihrer Lehre als Floristin in einem Biberister Blumenladen, beim Arbeiten in Thun, Frutigen und Büren an der Aare. In Büren führte sie sogar das Geschäft alleine. «Da dachte ich mir: Was ich als Angestellte kann,

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Bald sind wir 1 Million Einwohner mehr», so die Voraussage für die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz. Ich gebe zu, dass diese Prognose in mir ein Grausen auslöst. Nein, nicht alleine wegen der erwarteten Zuwanderung. In die ausländerfeindliche Ecke lasse ich mich nicht drängen. Vielmehr habe ich Angst um unsere Lebensgrundlagen, die schon jetzt sehr strapaziert werden. 1929, als mein Vater geboren wurde, zählte die Schweiz 4.04 Mio. Menschen. 1957, als ich an der Reihe war, standen schon 5.1 Mio. in der Statistik. 1983 und 1984, als mein Sohn und meine Tochter innerhalb von 13 Monaten das Licht der Welt erblickten, waren es wieder über eine Million mehr, nämlich 6.4 Mio. Von 1991 bis 2009 nahm die Schweizer Wohnbevölkerung erneut um eine Million Menschen zu, nämlich auf 7.8 Mio. Innerhalb des bisherigen Lebens meines Vaters – er erfreut sich bester Gesundheit – gibt es also hierzulande annähernd eine Verdoppelung der Menschen. Alle stehen sich mehr oder weniger im Mittelland auf den Füssen herum. Denn wir haben bereits in der 6. Klasse gelernt, dass zwei Drittel unseres immer noch schönen Landes wegen der beiden Gebirge Alpen und Jura nicht besiedelbar sind. Letzthin habe ich mit einem deutschen Berufskollegen gesprochen. Er sagte: «Die Schweiz ist schön, aber im Mitteland sieht man keinen einzigen Kilometer mehr ohne Gebäude.» Recht hat er. Der Landverbrauch, den das Bevölkerungswachstum mit sich bringt, ist enorm. Täglich wird die Fläche von vielen Fussballfeldern abhumusiert, damit Ladengeschäfte, Wohnhäuser, Büro- und Fabrikbauten sowie Parkplätze erstellt werden können. Tag für Tag, ohne Unterbruch. In zwölf Jahren verschwand drei Mal die Fläche des Zürichsees unter Beton und Asphalt. Soll es so weitergehen? Nicht doch! Letzte Woche hat sich der Nationalrat des Themas angenommen und sich kritisch über das durch die Zuwanderung erwartete Bevölkerungswachstum ausgesprochen. Schön und gut, wenn nun etwas passiert. Es ist einfach etwa zehn Jahre zu spät....

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kann ich auch selbständig!», so Allemann. Mit 28 eröffnete Brigitte ihr erstes Blumenatelier an der Bahnhofstrasse 35 in Grenchen. Die ersten Jahre seien die Härtesten gewesen, da sie den Betrieb drei Jahre lang alleine führte und 90-Stunden-Wochen Alltag waren. Im vierten Jahr stellte sie zwei Lehrtöchter ein. Der Umzug vor vier Jahren bescherte Allemann eine grössere Lokalität ein paar Häuser weiter. Sie betont: «Mehr Platz bedeutet auch mehr Arbeit.» Erfolg hat immer seinen Preis. Bei Allemann ist dies die Kinderlosigkeit.

«Bei mir gibt es keine halben Sachen», so die Floristin, «Und ich konnte mich nie von meinem Atelier trennen.» Von Wehmut trotzdem keine Spur. Sie liebe ihren Job und bereue nichts; die Kundschaft gäbe sehr viel zurück. Kraft für lange Arbeitstage sammelt die verheiratete Blumenexpertin auf Waldspaziergängen. Denn: Die Kundschaft werde immer anspruchsvoller, so Brigitte Allemann. Sie mag es, frei zu arbeiten und kreativ sein zu können. Täglich erhält die Floristin frische Blumen, drei Mal pro Woche sogar Lieferungen aus Holland. Der tägliche Gang an die Blumenbörse in

Meinisberg geniesse sie besonders, die visuellen und duftenden Eindrücke seien noch heute inspirierend.

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Trotz aller Leidenschaft für ihren Beruf will Allemann nicht als Floristin alt werden. «Ich möchte noch etwas komplett anderes machen!», verrät sie, «Ich wäre eine super Reiseleiterin oder «Kräuterhexe» geworden!» Wohin es die kreative 44Jährige wohl ziehen wird? Vorerst jedoch pflegt und hegt Brigitte Allemann ihr Blumenatelier – und hat am kommenden Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

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Dynamik im Gewerbe

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GRENCHEN Jahrelang dominierte in Grenchen das «Lädeli-Sterben». In letzter Zeit konnte der Gewerbeverband Neuzuzüge ankündigen. Dank der Wirtschaftsförderung kommt beispielsweise die Modekette Chicorée in die Uhrenstadt. MARTINA NIGGLI

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assen die jüngsten Tendenzen Hoffnung auf einen Turnaround schöpfen? Chicorée, eine dynamische Modekette für junge Konsumenten, sowie weitere Neuansiedlungen von Industrie und Gewerbe deuten darauf hin, dass es mit dem «Lädeli-Sterben» in Grenchen vorbei ist.

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«Solche «Eisbrecher» wie Chicorée bewirken viel», ist Brigitte Gürber, Präsidentin Gewerbeverband Grenchen (GVG), überzeugt: «Alles Neue ist gut, weil die Bestrebungen der Stadt und des Gewerbes nun Früchte tragen.» Dies sieht auch Gaby Maegli, Geschäftsführerin der Bijouterie Maegli, so: «Wir brauchen jedes einzelne Geschäft.» «Wir Gewerbler profitieren alle von einer Belebung der Stadt», erklärt Peter Neuhaus, Inhaber und Geschäftsführer Metzgerei Neuhaus, «Die Chance, dass man hier nicht nur rasch einkauft, sondern «lädelet» und verweilt, steigt mit jedem neuen Geschäft.» Das Gewerbe scheint sich einig zu sein. Auch Markus Arnold, Geschäftsinhaber DROPA Drogerie Arnold AG, wertet die neue Dynamik positiv. Vor allem Filialen seien für den Aufbau eines «Einkaufsparadie-

ses» sehr geeignet, denn «jene haben genug Atem für eine Aufbauarbeit und genug finanzielle Reserven.» Das erste Mosaiksteinchen habe die Stadt Grenchen gefunden. «Nun muss das Zentrum gestärkt werden. Das «Lädelen» in Grenchen soll schmackhaft gemacht werden», findet Markus Arnold.

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Bestrebungen sind im Gange, den samstäglichen Einkaufsbummel mit wiederkehrenden Attraktionen und Aktionen aufzuwerten, um die Abwanderung in die Nachbarstädte wenigstens teilweise zu stoppen. Ein neues Jahresprogramm sei ausgearbeitet worden. Ein grosses Ziel dabei ist ein stärkerer Einbezug des Marktplatzes, der, nach Meinung von Brigitte Gürber, nach wie vor zu wenig genutzt wird für grössere Aktivitäten.

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GRENCHEN / BETTLACH

Schweiz bewegt Am 5. Mai ist es wieder soweit: Grenchen und Bettlach wollen während acht Tagen (bis 12. Mai) möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner dazu motivieren, sich auf verschiedenste Arten zu bewegen. Zu Fuss, beim Joggen, mit dem Velo, beim Inlineskaten oder Schwimmen kann Bewegungszeit gesammelt werden. Grenchen und Bettlach messen sich dabei mit Langenthal. Informationen unter www.grenchen.ch, www.bettlach-bewegt.ch und www.schweizbewegt.ch.

BÜREN AN DER AARE

4. Kindergartenklasse Der Gemeinderat von Büren hat an seiner Sitzung von Mitte April die Eröffnung einer vierten Kindergartenklasse für das Schuljahr 2011/2012 beschlossen.

Die Volkshochschule Region Grenchen startet nach der Frühlingsferienpause neue Kurse. Für verschiedene Angebote stehen noch freie Plätze zur Verfügung. Im Programmheft «jä so!» finden Sie Infos zu allen Kursen. Alle Angebote finden Sie auch unter www.vhs-grenchen.ch.

Neue Kurse

GRENCHEN

NEWS

Brigitte Allemann und ihre Ostergestecke. Bereits seit März verkauft die Geschäftsführerin Osterdekorationen.

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Chäsi macht auch Osterbutter GRENCHEN Was des Metzgers Gigot und des Konditors Schokohasen ist der Chäsi Grenchen ihr «Butterhäsli». Noch weitere Osterspezialitäten warten auf. MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

Ohne Eier keine Ostern, ohne die Familie Fischer keine handgefärbten Ostereier. Letztere sind nämlich eines der österlichen Markenzeichen der Chäsi Grenchen und werden von der ganzen Inhaber-Familie Fischer am Palmsonntag mit Kräutern und Strümpfen gefärbt. Insgesamt 1000 bunte Ostereier werden so jedes Jahr an Ostern verkauft. Als weitere Oster-

tradition gilt die Herstellung von «Butterhäsli». Fred Fischer Senior und dessen Gattin Susi pressen dabei frische Butter in traditionelle Holzformen – und fertig ist das ideale Geschenk für Nicht-Schokoladehasen-Esser. Für Osterbrunchs bestellt man auch gerne die beliebten Käseplatten. «Unser «Baby» ist jedoch unser Indianerfondue, welches auch an Ostern draussen über dem offenen Feuer genossen wird», verrät Daniela Meister, Verkäuferin in der Chäsi. Quasi das letzte Fondue der Saison.

eine Degustation von Walliser-Weinspezialitäten von Jacques Germanier durch.

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Egal, ob Indianerfondue oder Käseplatte – der passende Wein darf nicht fehlen. Am kommenden Samstag führt die Chäsi Grenchen ab 10 Uhr

PETER BROTSCHI, GRENCHNER CVP-KANTONSRAT, SPENDET SEIN HONORAR VON 100 FRANKEN DEM WOHNHEIM SCHMELZI.

Das Chäsi-Team (links): Daniela Meister, Cornelia Meury, Daniela Lipp sowie Gaby Biedert.

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MARTINA NIGGLI (TEXT, BILD)

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Immobilien

Donnerstag, 21. April 2011 | Nr. 16

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Büren / Seeland / Immobilien

Nr. 16 | Donnerstag, 21. April 2011

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Ein Festschmaus zu Ostern

BÜREN AN DER AARE Ostern ist eines der hohen Kirchenfeste und immer auch ein Grund, sich im erweiterten Kreise der Familie zu einem Festmahl zu treffen. Dementsprechend hat der Detailhandel in der Karwoche Hochbetrieb. Ein Besuch bei Metzgermeister Kocher in Büren. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

Zum Nachkochen:

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LAMMGIGOT VOM GRILL

ie wär es mit einem Gitzi-Braten? Hansruedi Kocher, der das Bürener Metzgerei-Geschäft in fünfter Generation führt, winkt ab: «Hierzulande kennt man den GitziBraten weniger. Der ist vor allem in den Alpenregionen verbreitet.» Wer Lammfleisch mag, hält sich an den Rat von Kocher, der uns ein rund zwei Kilogramm schweres Lamm-Gigot präsentiert. Und weil die Ostertage schönes Wetter verheissen, empfiehlt er das Stück Fleisch auf dem Grill zu zubereiten.

Zutaten (4 Personen): 1.2 - 1,4 kg Gigot mit Bein 6 Knoblauchzehen Provence-Kräutermischung Salz Für die Marinade: 3 EL Olivenöl, 1 dl Rotwein 2 EL Provencekräutermischung 2 EL grober Senf Pfeffer grob gemahlen

Konkurrenzkampf Vor 15 Jahren hat Metzgermeister Hansruedi Kocher von seinem Vater den Betrieb im Bürener Städtchen übernommen. In dieser Zeit habe sich das Einkaufsverhalten schon verändert, sagt er. Negativschlagzeilen über BSE, Rinderwahnsinn oder Schweinegrippe haben dem Gewerbe natürlich zugesetzt. «Letztes Jahr hat der Fleischkonsum erstmals wieder zugenommen». Abgenommen hat hingegen kontinuierlich die Anzahl Betriebe in der Region. Vor weniger als zwei Jahrzehnten habe das Bürenamt über 60 Metzgereigeschäfte gezählt. «Heute sind es noch gut ein Viertel.» Alleine in Büren waren es drei Geschäfte, Kocher ist heute noch der einzige Detailbetrieb. Grossverteiler haben den Konkurrenzkampf zusätzlich verschärft. Für einen Metz-

Metzgermeister Hansruedi Kocher präsentiert einen Lammgigot fürs Festmahl an Ostern. ger Ansporn, noch vermehrt auf Individualität und gute Qualität zu setzen.

Angebotsvielfalt Metzgermeister Kocher setzt auf saisonale Akzente, die eigene Wurstfabrikation ist über die Stadtgrenze hinaus bekannt und beliebt. Ob Schweinswürstchen («ein Renner»), Grillbratwürste, Cervelat oder Rohwürste – alles ist bei Kocher zu haben. Frisch und überaus schmack-

haft sind sie und werden bei einem vom Schweizerischen Fleischfachverband durchgeführten Wettbewerb regelmässig prämiert. Eine Schlachterei betreibt Kocher nicht. Er bezieht das Fleisch, von Tieren aus der Region, von einem Berufskollegen. Den Betrieb führt er mit seiner Gattin Heidi und vier weiteren Mitarbeitenden (inklusive zwei Aushilfen) in der Metzgerei oder hinter dem Ladentisch.

Hochbetrieb vor Ostern Diese Woche herrscht in der Metzgerei natürlich Hochbetrieb. Die meisten Fleischbestellungen seien schon getätigt, «Für kurzfristige Bestellungen sind wir auch gewappnet», schmunzelt Kocher. Selbst ein Lammgigot liesse sich noch auf den Ladentisch zaubern. Hansruedi Kocher hat für Grenchner Stadtanzeiger-Leser ein Rezept vorbereitet.

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Zubereitung: In der Länge halbierte Knoblauchzehe in der Kräutermischung wenden. Mit dem Messer tiefe Einschnitte unter die Fettschicht des Gigots machen und Knoblauch darin «versorgen». Die Marinade-Zutaten verrühren und mit Pfeffer abschmecken. Den Gigot damit einstreichen und zugedeckt über die Nacht in den Kühlschrank stellen. Anderntags den Gigot zwei Stunden vor dem Grillieren von der Marinade trennen. Den Gigot salzen und nahe der Glut auf allen Seiten gut anbraten, dann den Rost etwas von der Glut entfernen. Den Gigot 50 bis 60 Minuten lang grillieren, von Zeit zu Zeit mit der Marinade bepinseln. Vor dem Aufschneiden fünf Minuten ziehen lassen. Als Beilage eignen sich Baked Potatoes und Frühlingssalat.


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Donnerstag, 21. April 2011 | Nr. 16

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Menschen

Nr. 16 | Donnerstag, 21. April 2011 IM STREIFLICHT

Frauen frühstücken gemeinsam

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eferent Paul Hofer war der einzige Mann im Raum. Kein Wunder, es fand schliesslich das ökumenische «Frauezmorge» statt. Zahlreiche ältere und jüngere Damen genossen ein leckeres Frühstück im Zwinglihaus und freuten sich, bekannte Gesichter wieder zu sehen. Für Gespräche blieb vor und nach dem Vortrag von Silvia Maag und Paul Hofer über ihre Reise mit der transsibirischen Eisenbahn genügend Zeit.

Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Martina Niggli

Österlich geschmückte Tische und ein reichhaltiges Frühstücksbuffet locken zahlreiche Frauen aus den Betten. Nach dem «Zmorge» lauschen die Damen den Erzählungen über die Reise mit der transsibirischen Eisenbahn.

Frauen unter sich: Hanny Steiner (links) mit Brigitte Meier, Präsidentin des reformierten Frauenvereins Grenchen.

Das Organisationskomitee des Frauenvereins (links): Iréne Möri, Dorli Enggist und Rosmarie Jakob.

Die Referenten Silvia Maag und Paul Hofer. Sie knipste die Bilder der Diashow, er erzählt von der Reise.

Lustige Seniorinnen-Runde (links): Rosmarie Aegerter, Ruth Rubin, Margrith Dünner und Vreni Bertini. ●

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FAKTEN

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Anlass: Ökumenisches «Frauezmorge». Ort: Zwinglihaus Grenchen. Veranstalter: Reformierter Frauenverein Grenchen. Highlight: Die Diashow und der Vortrag über die Reise mit der transsibirischen Eisenbahn. Verpflegung: Reichhaltiges Frühstücks-Buffet.

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Ihre Seite

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Schenken Kaffee aus: Hedi Inniger (rechts) und Gertrud Fehn, beide Mitglieder des reformierten Frauenvereins Grenchen.

Sind vom Vortrag und der Diashow begeistert: Carmen Lombardo (rechts) und Désirée Schaad.

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Wollen auch Sie Ihren Event und Ihre Gäste ins Bild und ins richtige Licht rücken? Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Konditionen. Telefon: 032 652 66 65 oder 032 654 10 60. ●

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FIRMEN IM BLICKPUNKT: LIECHTI REINIGUNGEN, LENGNAU

Die «Reinigungs-Feen» von Lengnau LENGNAU Mehr Zeit für das Hobby, entspannte Wochenenden und stresslos Besuch empfangen. Das sind Gründe, um eine fremde Reinigungshilfe im Privathaushalt zu engagieren. So umwirbt das Lengnauer Reinigungsunternehmen Liechti Reinigungen seine Kunden. JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILDER)

Abstammung schütteln auf die Frage, ob sie zwei Berufsleute sind, den Kopf. Nein. Sie seien Quereinsteiger. Mehmet Karayapi hat in Brugg gearbeitet. Bruder Arif hingegen hatte vorher mit dieser Branche nicht unbedingt etwas am Hut. Trotzdem haben sie nach entsprechender Ausund Weiterbildung den Sprung ins kalte Wasser gewagt und sind zu Zweit gestartet. Dass sie ihre Zelte in Lengnau aufgeschlagen haben, ist

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n einem ehemaligen Uhrenfabrikgebäude an der Fabrikstrasse 7 in Lengnau hat sich Liechti Reinigungen vor ziemlich genau zwei Jahren eingemietet. Arif und Mehmet Karayapi sind Brüder und haben den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Ausgerechnet in der Hoch-Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise. «Rückblickend», sagt Arif Karayapi, «war das ja schon sehr gewagt. Der Kampf um Kunden im Umfeld von bestehenden Mitbewerbern hat uns stark gemacht.» Mit mittlerweile sechs Mitarbeitenden ist die noch junge Firma, ein unabhängiges Unternehmen von Liechti Reinigungen in Brugg (AG), flexibel geblieben und agiert als Nischenplayer in einem doch recht umkämpften Markt. Die beiden Brüder mit türkischer

Siho Karayapi zeigt, wie es geht.

kein Zufall. Mehmet Karayapi: «Wir haben den Standort gut ausgelotet. Zudem liegt das Gebäude, in dem wir eingemietet sind, geografisch ideal und bietet passende Räumlichkeiten.» Ihr Angebot richtet sich – im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern – nicht in erster Linie an Firmen. 40 Prozent des Umsatzes generiert Liechti Reinigungen mit Privathaushalten. Nicht nur für einmalige «Frühlings-Putzete» oder die Reinigung von Mietwohnungen. Sie bieten Reinigungen im Abonnement an. Ein zweiseitiger Vertrag legt die genauen Modalitäten fest. Auf Wunsch wird auch die Wäsche gebügelt, das Auto gewaschen oder der Rasen gemäht. Liechti Reinigungen bietet sozusagen ein Facility Management an. Die Kundenzufriedenheit sei gross, versichern Arif und Mehmet Karayapi. Eine «Frühlings-Putzete» sei selten einmalig. Und bei neun von zehn Offerten würden sie eine Zusage erhalten. Ob im Privathaushalt oder in einer Firma: Mitarbeitende von Reinigungsfirmen tragen eine grosse Verantwortung. Sie müssen loyal, zuverlässig, diskret und vor allem auch sorgfältige Arbeit leisten. Der Beruf des Gebäudereinigers gehört zwar nach wie vor zu den Niederschwelligen; die Ausbildung dazu ist

nicht ohne und dauert drei Jahre. «Wir verlangen von unseren Leuten hundertprozentige Diskretion und Ehrlichkeit», sagt Mehmet Karayapi. Ein Restrisiko bleibe, wie überall, immer bestehen. Mit konsequenten Kontrollgängen und ausführlichen Vorgesprächen mit Kunden soll das nötige Vertrauen geschaffen werden. Der Vorgang bis zum ersten Reinigungstermin ist klar vorgegeben: Besichtigungstermin, Offerte und

Rückmeldung. Das Tätigkeitsfeld des Lengnauer Unternehmens ist stetig gewachsen und umfasst heute Teile des Kantons Bern und Solothurn. Vor Fahrtkosten muss sich der Kunde übrigens nicht fürchten. Er bezahlt einen Fixpreis, unabhängig seines Standorts. Weitere Informationen unter 032 653 15 78, E-Mail infoscs@liechtireinigungen.ch oder auf der Webseite www.liechtireinigungen.ch.

Stehen gerade für Liechti-Reinigungen: Das Team Lengnau – ein Familienbetrieb mit Mehmet, Erif, Siho und Arif Karayapi (von links).


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Agenda

Donnerstag, 21. April 2011 | Nr. 16

alt & jung

Als ich in dem Alter war...

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or ein paar Jahren arbeitete ich an den Solothurner Filmtagen. Das hiess, während die Zuschauer die Filme sahen, sass ich auf der Treppe und las die Beschreibungen für die nächsten Filme, falls irgendwer Fragen hätte. Als die Tür geöffnet wurde, sah ich eine Familie: Ein Vater mit drei Söhnen, zwei davon im frühen Teenageralter, einer ungefähr acht Jahre alt. Der Vater fragte: «Läuft hier der Film von Bushido?» Einen kurzen Moment musste ich überlegen. Dann fiel mir ein, dass der deutsche Rapper Bushido einen Film gedreht hatte. Ich verneinte. Daraufhin fragte der kleinste Junge: «Läuft wenigstens der Film mit Freddy Krueger?» Etwas verwirrt sah ich von einem zum anderen. Ausser dem Vater war keiner auch nur annähernd alt genug, den einen oder den anderen Film sehen zu dürfen. Aber da Filmtage waren, antwortete ich, dass die ganze Woche ein spezielles Programm gezeigt werde. Enttäuscht zog die Familie von dannen. Nachdem meine Ablösung gekommen war, schilderte ich ihr den Vorfall. Da kamen mir das erste Mal die «magischen Worte» über die Lippen: «Also, in ihrem Alter hätte ich niemals solche Filme geschaut!» Tatsächlich wären meine Eltern mit mir Aladdin oder allerhöchstens Bambi schauen gegangen, aber niemals einen Film über einen Mann, der denkt, Frauen müssen geschlagen werden, weil sie sonst aufmüpfig sind. Oder wie ein Psychopath Jugendliche in ihren Träumen ermordet. Jetzt frage ich mich: Werde ich tatsächlich alt oder sind die heutigen Kinder einfach abgestumpft, was Gewalt angeht?

Anna Meister

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

DONNERSTAG, 21. APRIL

management). Anmeldung erwünscht: gesundheitsfoerderung.gvfg@bluewin.ch. Haldenschulhaus (Aula), Allerheiligenstrasse 32.

7.00–12.00: Wochenmarkt. Marktplatz. 20.00: «Und das am Hochzeitsmorgen». Komödie von Ray Cooney und John Chapman. Derniere. Schopfbühne, Schützengasse 4.

DONNERSTAG, 28. APRIL 20.00: 19. Firmenschach-Osterblitzturnier. Anmeldung (bis 25. April): dani.hirt@bluewin.ch, 032 655 75 61. Parktheater, Lindenstrasse 41.

LENGNAU

14.00: Senioren-Jassnachmittag. Einzelschieber mit zugelostem Partner, «Undeufe und Obeabe». Restaurant Hirschen, Bielstrasse 20.

FREITAG, 29. APRIL 7.00–12.00: Wochenmarkt. Marktplatz.

20.00: «De Träumer». Musical, mit Adonia-Teens-Chor und Band. Parktheater, Lindenstrasse 41.

11.30: Suppentag. Der Reinerlös ist für die Aktion «Brot für Alle» bestimmt. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

DIENSTAG, 26. APRIL

SAMSTAG, 30. APRIL

19.30: Gesundheitsförderung GVFG: «Gesundheit & Gewicht – können wir beeinflussen». Vortrag von Beat Naef (Berater für Betriebliches Gesundheits-

8.15–13.00: Velobörse VCS Regionalgruppe Grenchen. Kauf und Verkauf von gebrauchten und neuen Velos, Trottinetts, Dreirädern etc. Annahme

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> EINSENDUNGEN

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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Keine Publikationsgarantie

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Foto: Grenchen Tourismus

Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. Sa/Mi 14–17 Uhr, Karfreitag und Ostersonntag geschlossen

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Im Flug der Zeit – Flughafen Grenchen: 80 Jahre Fliegerei, Arbeit und Verkehr». Bis 26. Oktober. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt».

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

7.00: Vogelstimmen und Frühjahrsbrunch des Vogel- und Naturschutzes Grenchen. Ab 9 Uhr Frühlingsbrunch für alle Mitglieder im Waldhaus. Friedhof (Parkplatz), Bachtelenstrasse.

SONNTAG, 1. MAI

18.30: Walpurgisnacht 2011 mit DJ Zumi. Eingeladen sind alle aktiven Fasnächtler und Zünftler von Grenchen inklusive Anhang. Waldhaus.

20.30–23.30: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstr. 11.

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13.30–16.00: Kapelle Allerheiligen. Ab 30. April bis 1. November ist die Kapelle Allerheiligen jeden Samstag von 13.30–16 Uhr geöffnet. Kapelle Allerheiligen, Allerheiligenstrasse.

LENGNAU

SAMSTAG, 23. APRIL

der Velos: 8.15–11 Uhr. Verkauf: 9.15–13 Uhr. Marktplatz.

Ausflugstipp: Vitaparcours Nr. 290 Willkommen im grössten FitnessKlub der Schweiz. Rund 500 Zurich Vitaparcours gibt es in der Schweiz und Grenchen ist die Nummer 290. Start und Ziel finden Sie beim Waldeingang Allerheiligen (Romontstrasse). 110 Höhenmeter auf 3,1 Kilo-

meter Distanz ergeben 4,2 Leistungskilometer – eine ideale Trainingseinheit, um dem Winterspeck den Garaus zu machen. Also: Turnschuhe anziehen und los geht’s! Weitere Infos auf: www.vitaparcours.ch

Profile for Evalet Jean-Luc

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