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P.P. 2540 Grenchen

10. März 2011 | Nr. 10 | 72. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Im Streiflicht: Die Grenchner Fasnacht von A bis Z.

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DAS PORTRÄT

Die Karrierefrau MARLISE KÖLLIKER hat Freunde auf der ganzen Welt. Sie ist eine der besten Naildesignerinnen der Schweiz, die für Schulungen und Aufträge rund um die Welt jettet. Doch ihr Zuhause ist in Grenchen. MARTINA NIGGLI (TEXT)

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arrierefrau und Bodenständigkeit? Unmöglich, mag man denken. Sie würden ihre Meinung ändern, stünde Marlise Kölliker vor ihnen. Kurzhaarfrisur, Anzugshosen, Blazer – und ein warmes Lächeln. Die in Grenchen wohnhafte Naildesignerin hat vor 23 Jahren nicht nur ein Beauty-Center an bester Lage in Biel eröffnet, sondern ist seit 18 Jahren auch internationale Jurorin für Nail Design-Meisterschaften, seit acht Jahren Jurorin der Europameisterschaften, Autorin für Fachzeitschriften und Mitbegründerin der Berufsprüfung und den eidgenössischen Fachausweis in Nail Design. Trotz allem Erfolg – sie sorgte vor zwei Wochen für schöne Nägel bei den Prominenten an der OscarPreisverleihung in Los Angeles – verlor Marlies Kölliker nie ihre Menschlichkeit und die vertrauenswürdige Art. Ein Porträt über die Powerfrau in dieser Ausgabe.

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Marlise Kölliker in ihrem Beauty-Center in Biel, wo sie nicht nur Kunden bedient, sondern auch lang im Voraus ausgebuchte Schulungen durchführt.(Bild: E.G. Munoz)

Wir verstehen Sie.

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Veranstaltungen

Donnerstag, 10. März 2011 | Nr. 10 Freitag, 18. März 2011, 20.00 Uhr

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Das neue druckfrische Programm von LES TROIS SUISSES Trotz Flirtflaute bescheren die 3 Berner Verführer auch den hart-gesottensten Ticketverkauf: Frauen weiche Knie und beweisen dem Buchhandlung Lüthy Bettlachstrasse 8 · Grenchen · Telefon 032 653 14 89 schwachen Geschlecht, das Herzverbrecher Oder unter www.parktheater-grenchen.ch/ticketing fähig sind, (fast) jede rumzukriegen! Preise: Fr. 30.– bis Fr. 35. – www.lestroissuisses.ch

IMPRESSUM

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Haushaltauflösung/ EFH Samstag, 12. März, 11 bis 16 Uhr Infolge Todesfalls div. Möbel und Kleinwaren von Küche usw. zu verkaufen.

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.gsa-online.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: Vogt-Schild Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Redaktion: Joseph Weibel, Redaktionsleiter und Martina Niggli, 032 652 66 65, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: Vogt-Schild Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: www.gsa-online.ch mm sw CHF -.75 / mm farbig CHF 1.15 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 21 653 Ex. Copyright: Vogt-Schild Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Nr. 10 | Donnerstag, 10. M채rz 2011

Amtliche / Kirche

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Auf Du mit Missen und Stars

BIEL / GRENCHEN Einen geeigneteren Beruf gäbe es für Marlise Kölliker nicht. Sie ist durch und durch Karrierefrau und Naildesignerin auf höchstem Niveau. Aufträge in den USA sind nichts Ungewöhnliches. MARTINA NIGGLI (TEXT)

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ielstrebigkeit verbunden mit Bodenständigkeit – dies könnte Marlies Köllikers Erfolgsrezept sein. Sie hat eine beneidenswerte, vorbildliche Karriere gemacht und trotz jeglichem Geschäftssinn immer an Freunde gewonnen. Die 55-jährige Seeländerin entdeckte vor 25 Jahren in Amerika die Liebe zur Nagelkunst. Kölliker: «Als ich damals mit meinem heutigen Ehemann Kurt Kölliker nach Los Angeles reiste, war ich wie «geflasht».» Überall schöne und lange Nägel. «Noch vor Ort erlernte ich dieses Metier», lächelt die Grenchnerin.

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Grenchner Stimme

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RICHARD ASCHBERGER

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Grabt ihr in Grenchen nach Öl und haben die Grünen das Zepter übernommen?» Zugegeben, dieser Satz eines Freundes ist leicht zynisch angehaucht, doch mit der Baustellen- und Verkehrssituation bin auch ich nicht gerade glücklich – wird man ja schon fast zu einem Geländewagen genötigt, will man bei gewissen Verkehrsberuhigungsmassnahmen nicht einen Bandscheibenvorfall riskieren oder die Frontschürze abreissen. Ich glaube daran, dass die Stadt einmal einsieht, dass Grenchen den Individualverkehr nicht einfach umleiten kann, wie es in der Theorie schön aussieht und in der Praxis überhaupt nicht funktioniert. Einfaches Beispiel: Fahre ich von mir am Hofweg die offizielle, vortrittsberechtigte Route zur Autobahn, fahre ich 5.7 Kilometer und über zehn Minuten; nehme ich die alte Route direkt durch die Stadt, so sind es nur vier Kilometer und sieben Minuten Fahrzeit. So spare ich Zeit, Treibstoff und kann auch noch gleich bei der Post und im «Quartierlädeli» vorbeischauen. Als Schildbürgerstreich ordne ich auch das Unding ein, wonach die neuen Bushaltestellen nicht mehr in einer Haltebucht platziert sind, sondern mitten auf der Strasse, so, dass der nachfolgende Verkehr komplett zum Stillstand kommt. Déjà-vu: Zeitverlust – und ein Auto verbraucht ja beim Anfahren nur Luft und Wasser… Ich setze mich in Grenchen dafür ein, dass keine Parkplätze aufgehoben werden und dass man in der Stadt direkt vor den Läden parkieren kann, um auch kleine Besorgungen rasch erledigen zu können. Die kleinen spezialisierten Läden gehören zu unserem Stadtbild und dürfen nicht gefährdet werden. Ganz im Gegenteil, wir müssen das Lokalgewerbe fördern! Es liegt an der Bevölkerung von Grenchen, möglichst lokal einzukaufen und nicht gleich auswärts in ein Einkaufszentrum zu fahren. Wir haben hier in Grenchen vom Elektrofachgeschäft bis zur Uhrenboutique wirklich alles ganz nah. und was genial ist: Wir haben hier in der Stadt noch echte Beratung und Betreuung, keine anonyme Massenabfertigung wie in den Riesenmärkten.

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Mit Gilles Marini, bekannt aus Sex and the City und Dancing with the Stars, und Elsbeth (2.v.r.) in Los Angeles.(Bild: ZVG)

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denn: «Ohne geht es nicht!» Köllikers Ehrgeiz und der Verzicht auf eine eigene Familie ermöglichten ihren Bekanntheitsgrad überall auf dem Globus. «Ich bin internationale Referentin und hatte Gastauftritte in Japan, China und Amerika», so die 55-Jährige. Seit 18 Jahren ist sie internationale Jurorin für Meisterschaften in Nail Design, seit 8 Jahren Jurorin der Europameisterschaften und seit vielen Jahren Autorin für Fachzeitschriften. Ebenfalls ist Marlise Kölliker Mitbegründerin der Berufsprüfung und des eidgenössischen Fachausweises. Sie bildet Interessierte aus jeder Ecke der Schweiz aus.

Sie liebt die Kreativität, das Reisen und der Kundenkontakt. Kölliker ist europaweit eine der Besten auf ihrem Gebiet. Enttäuschungen hat sie bisher nur wenige erlebt. Kölliker: «Ich kann Dinge gut wegstecken.» Ihr schärfster Kritiker sei ihr Gatte, wessen Ratschläge Gold wert seien. Trotz all den vielen Reisen fühlt sie sich in ihrem Haus in Grenchen zuhause. Ihr Sieben-Tage-Job fordert viele «Opfer», doch Marlise sagt: «Ich bereue nichts.» Vor zwei Wochen wurde sie zum ersten Mal für die Oscar-Preisverleihungen in Los Angeles gebucht, 2010 für die Golden Globes. Können allein

reiche nicht, um in Hollywood zu arbeiten. «Vitamin B, in meinem Fall meine Freundin Elsbeth, und Professionalität ermöglichen solche Glücksfälle», gibt sich Kölliker bescheiden. Solche Events seien immer anders. «Diesmal habe ich viel vom Hintergrundtreiben mitbekommen», freut sich die Geschäftsfrau. Und die Stars seien – wie immer – so ganz anders, als die Medien sie wahrnehmen. Kölliker: «Sie lassen einen sehr an ihren Leben teilhaben. Ich staune immer, wie natürlich sie sind. Kaum stehen sie im Rampenlicht, geht der Mensch verloren.» Für Bodenständigkeit inmitten dieser Luxus-Welt sorgen die Rückreisen in die Schweiz.

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«I did it my way»

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GRENCHEN Frank Sinatra hat mit Paul Ankas Song «I did it my way» so etwas wie sein Lebensmotto musikalisch interpretiert. Ich spreche von Rolf Vogt, der sich in Südafrika, seiner zweiten Heimat, nur wenige Monate nach seinem 90. Geburtstag verabschiedet hat.

PETER J. AEBI (TEXT), BILDER: ZVG

Rolf Vogt war weltweit bekannt. Hier trifft er Prinzessin Caroline von Monaco. Charisma konnte er den Ladies von den Kreuzfahrtschiffen alles verkaufen.» Rolf erzählte mir, dass er in den fünfziger Jahren als einer der ersten der Schweizer Uhrenhersteller persönlich um den Globus gereist ist, um den Verkauf seiner von ihm gestalteten Kollektionen selber an die Hand zu nehmen. In perfektem Englisch, Französisch, aber auch in Spanisch und mit einigen Arabischkenntnissen baute er persönliche, vor allem aber dauerhafte Geschäftsbeziehungen auf. Rolf erkannte stets sehr schnell, wo sich neue Märkte eröffnen könnten. «Er war sehr weitsichtig, ja visionär», stellte Greti Le Calvez fest. Es war daher kein Zufall, dass Rolf die erste wasserdichte Kunststoffuhr der Welt auf den Markt brachte. Die Flipper-Uhr wurde lange vor der Swatch zum Mode-Accessoire, das auch Stars wie Mick Jagger, Roger Moore, Leonard Bernstein oder Roman Polanski trugen.

Zum 40. Jubiläum der Flipper machte ich ein Interview mit Rolf. Ich richtete mich auf eine Stunde ein, bis ich alles beieinander hätte. Aber weit gefehlt: Rolf rief mit der Präzision eines Computers sämtliche Fakten ab und nach kaum einer Viertelstunde hatte ich so viel erfahren, dass es für mehrere Artikel gereicht hätte. Dann wandte er sich sofort wieder jenen Dingen zu, die ihn noch mehr interessierten. Zum Beispiel ein Spiel mit Roger Federer oder ein Fussballmatch im Fernsehen, natürlich nicht ohne sich vorher genüsslich eine Zigarre anzuzünden.

konnte ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit für einen spontanen Gedankenaustausch überfallen. Zwischen den beiden entwickelte sich eine langjährige Freundschaft. Als die ersten Swatchmodelle auf dem Tisch lagen, brachte Ernst Thomke sie sofort zu Rolf, um seine Meinung zu erfahren. Rolf erzählte mir, wie hässlich er diese Dinger gefunden habe. Er wettete sogar eine Kiste Champagner, dass man davon nie und nimmer die geplanten 250’000 Stück verkaufen könnte. Doch der Siegeszug der Swatch setzte ein und es wurden 350’000 Stück verkauft. Ernst Thomke: «Rolf hat es überhaupt nicht gestört, dass er die Wette verloren hat, im Gegenteil: Er freute sich mit mir und war stolz, dass es mir gelungen war, ein revolutionäres Produkt auf den Markt zu bringen.» Neid und Missgunst kannte Rolf Vogt nicht. Sein ganzes Leben lang ist er sich immer treu geblieben – bei Erfolg genauso wie bei Misserfolg. Er zog sein Ding durch – oder wie Frank Sinatra gesungen hat: «I did it my way.» Niemand, der Rolf Vogt gekannt hat, wird ihn vergessen.

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Rolf Vogt interessierte sich aber nicht nur für die eigenen Geschäfte. Ernst Thomke zum Beispiel

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RICHARD ASCHBERGER, INHABER AUTOBRILL GMBH UND PRÄSIDENT SVP GRENCHEN, SPENDET SEIN HONORAR VON 100 FRANKEN AN DAS WOHNHEIM SCHMELZI.

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Rolf Vogt (links) mit Günther Netzer und Ernst Thomke.

Seine frische, unbekümmerte, aber charmante Art hat ihm so manchen geschäftlichen Erfolg ermöglicht. Seine Nichte und in der Fortis auch gleich seine persönliche Mitarbeiterin, Greti Le Calvez, hat ihn oft auf Reisen begleitet. Sie berichtete mir über eine Episode in der Karibik: «Die Virgin Islands waren vor allem für Kreuzfahrten mit reichen Amerikanern angesagt. Waren wir dort, machte sich Rolf das Vergnügen und stand im Geschäft eines Kunden und verkaufte Uhren. Mit seinem unglaubli-chen Charme und seinem

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ls ich ihn zum ersten Mal traf, dachte ich «Wow, aus welchem Film stammt denn dieser Mann?» Seine Ausstrahlung und sein Auftritt erinnerten an einen Hollywood-Star, der soeben an der Oscar-Verleihung abgeräumt hat. Wenn man ihn dann näher kennenlernte, wurde aber deutlich, wie natürlich und direkt er war. Und vor allem wie jugendlich er in seinem Denken stets geblieben ist. Er telefonierte via Internet und befasste sich sehr gerne mit Computer und aller Art von High-Tech-Geräten. Und wer kann von sich behaupten, mit 75 einen Golfschläger zu schwingen und schon in kürzester Zeit mit dem Handicap 20 zu brillieren?

Die Begeisterung blieb und führte Marlies Kölliker in die lang ersehnte Selbständigkeit. Es war ja nicht so, dass die Karrierefrau bis zu diesem Zeitpunkt einen ordinären Job gehabt hätte, im Gegenteil. «Ich arbeitete als Direktionsassistentin in einer Berner Firma mit über 1000 Mitarbeitern», verrät Kölliker. Drei Jahre lang machte die Powerfrau den Spagat zwischen Kaderposition und Beauty-Center, welches sie 1988 kaufte und drei Jahre lang nebenbei ausbaute. Wohl nicht genug für Marlise Köllliker: «Gleichzeitig bildete ich mich in den USA zur Nail Designerin weiter und machte in der Schweiz eine Management-Weiterbildung.» Die Inhaberin des Beauty-Center Nail International by Marlise K. in Biel mag Perfektionismus und Zielstrebigkeit. Jeder, der diese Eigenschaften besitze, sei ihr Vorbild,

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Grenchen

Nr. 10 | Donnerstag, 10. März 2011

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Diverses

Donnerstag, 10. März 2011 | Nr. 10

Ausfüllen der Steuererklärung 2010 Aufruf an die jungen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Grenchen Ist es Ihnen auch ein Graus, jedes Jahr die Steuererklärung auszufüllen? Die FDP.Die Liberalen der Stadt Grenchen helfen Ihnen an zwei Abenden Ihre Steuererklärung (für Einzelpersonen) kompetent auszufüllen.

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Mittwoch, 16. März 2011, um 18.00 Uhr Unterlagen (Steuererklärung, Lohnausweis, Versicherungsausweis, Bankbelege, Bankbelege usw.) mitbringen!

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NEWS

GRENCHEN

Heliweekend 80 Jahre Flughafen Grenchen! Anlässlich dieses Jubiläums trumpfen die Veranstalter am vierten Heliweekend mit vielen Highlights auf. Heuer wird es sogar das grösste Helikoptertreffen in Europa. Unter dem Motto «Luftrettung» präsentiert am Samstag die Rega ihren neusten Rettungshelikopter, ein CH53 mit integrierter Erste- Hilfe-Station fliegt vor und die Schweizer Luftwaffe präsentiert einen Super-Puma und einen EC 635. Am Samstag Mittag fliegt Swiss Jet den beliebten Skifahrer Daniel Albrecht ein, welcher um 13 Uhr im Helikopter Autogramme verteilen wird. Am Sonntag können Showblöcke mit grossen Helimodellen bestaunt werden. Der Eintritt ist kostenlos. Zeit: Samstag, 12. März, von 9 bis 17 Uhr; Sonntag, 13. März, von 11 bis 17 Uhr.


Grenchen / Seeland

Nr. 10 | Donnerstag, 10. März 2011

AKTUELL

Grenchner Sportlerehrung Einmal im Jahr werden die besten Sportler aus Grenchen ausgezeichnet. Dieses Jahr an der Grenchner Sportlerehrung vom Donnerstag, 17. März, um 19 Uhr im Parktheater Grenchen. 45 Grenchnerinnen und Grenchner werden für ihre nationalen oder internationalen guten Leistungen im Sportbereich im Jahr 2010 gewürdigt. Im Fokus stehen dieses Jahr Tennis sowie Triathlon. Ausgezeichnet werden u.a. Vullnet Tashi, ein junger Grenchner, der zu den weltweit besten Tennis-Junioren gehört; und Jeannette Dellsperger, die mit einer Zeit von 11 Stunden, 38 Minuten und 42 Sekunden den Ironman Hawaii bestritten hat. Prominent vertreten ist der Strassenhockey-Club GrenchenLimpachtal mit ihren zwei Aktiv-Mannschaften – eine davon in der Nationalliga, die zweite in der 1. Liga. Für Unterhaltung sorgen die „Breakdance Soultown Classics“ und der Auftritt von Elevinnen, der Ballett-Schule von Barbara Bernard.

Vullnet Tashi ist einer der ausgezeichneten Sporttalente.

INSERAT

Der Kreis schliesst sich GRENCHEN Ehefrau, Mutter, Haus- und Geschäftsfrau: Margrit Spielmann hat den Maria-Schürer-Preis des Gewerbeverbands Grenchen nicht «gestohlen». Eine Frau im Hintergrund mit einem etwas anderen, aber eindrucksvollen Palmares.

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Wir treffen Margrit Spielmann in der SOL AG. Ein Unternehmen, das sie vor elf Jahren mit ihrem Mann gegründet hatte und heute Sitz an der Wydenstrasse in Grenchen hat. Sie hebt ihre Hand Richtung Westen. Dort stehe der «Riedhof», ein Landwirtschaftsbetrieb, den die Spielmanns fast ein Jahrzehnt geführt haben. Der Reihe nach. 1979 heirateten Ruedi und Margrit Spielmann und begannen auf dem «Riedhof» anfäng-

NEWS

Hans Zuberbühler (Geschäftsführer, links) und Markus Ulrich von HugiKüchen AG.

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

an spürte es förmlich bei der Übergabe des 3. Maria-Schürer-Preises beim Denkmal der mutigen Frau, die sich vor über 200 Jahren mit einer Heugabel gegen die einfallenden Franzosen wehrte und ihr Leben verlor: Margrit Spielmann, die in diesem Jahr mit einem Preis geehrte Frau, fühlte sich in ihrer Rolle nicht sonderlich wohl. Gerade deshalb fiel die Wahl des Grenchner Gewerbeverbands, der diese Verleihung 2009 ins Leben rief, auf diese Frau. Sie verrichtete ihre Arbeit immer hinter den Kulissen, und das nicht unfreiwillig.

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LENGNAU

Küchenausstellung Margrit Spielmann, Trägerin des 3. Maria-Schürer-Preises, arbeitet gerne hinter den Kulissen. lich mit Milchwirtschaft, später mit Schweinezucht und agierten als Getreideannahmestelle. Margrit Spielmann war in vieler Hinsicht gefordert: Als Bäuerin, Ausbildnerin von Praktikantinnen und Mutter von zwei Söhnen. «Wir hatten von Anfang an fremde Leute am Tisch», schmunzelt sie. Junge Menschen aus allen Herren Ländern, neben Schweizern namentlich auch Angestellte aus der Türkei, Deutschland und sogar Japan. Danach suchte das Ehepaar eine neue Herausforderung und eine neue Bleibe. An der Maria-Schürer-Strasse in Grenchen besichtigten sie eine Wohnung. «Das Gebiet war uns aber zu dicht besiedelt.» Also zog die vierköpfige Familie in ein Eigenheim nach Bettlach. Ruedi mit landwirtschaftlicher Meisterprüfung und Margrit mit absolvierter Meisterprüfung als Bäuerin ausgestattet, fanden bei der Vollenweider AG eine ganz

andere Tätigkeit. Für Margrit Spielmann begann erneut eine intensive Zeit, als ihr Mann «nebenbei» noch eine militärische Karriere einschlug. Mit wertvollen Kenntnissen bereichert, wollten die Spielmanns wieder auf eigenen Füssen stehen. 2000 gründeten sie die SOL AG. Jura-Kalkstein, das lernten sie während ihrer Vollenweider-Zeit, ist ein attraktiver und vielseitig einsetzbarer Naturstein. Hinzu kam ein weiterer wertvoller Werkstoff: Der Bradstone, mit dem sich mediterrane Gartenanlagen realisieren lassen. Die nötige Inspiration holten sich die Beiden während ihrer Ferienreisen in Südfrankreich. Die Zeiten sind nicht ruhiger geworden. Das Geschäft hat sich positiv entwickelt und der Standort des Unternehmens schliesst den Kreis, wo einst vor über 30 Jahren alles begonnen hat.

Das Hugi-Team lädt am Samstag und Sonntag, 12. und 13. März, von 9 bis 17 Uhr zur neuen Küchenausstellung ein. Ort: Solothurnstrasse 9 in Lengnau.

BÜREN AN DER AARE

ARTis mit neuer Ausstellung ARTis, die Kunstgalerie in Büren an der Aare, präsentiert vom 11. März bis 1. April die Werke von Alain Brizzi namens «Miettes de vie». Vernissage ist am Freitag, 11. März, um 19 Uhr. Öffnungszeiten ARTis: Freitag 17 - 20 Uhr, Samstag 11 - 15 Uhr, Sonntag 11 15 Uhr und nach Vereinbarung.

GRENCHEN

Jazzmatinée Die erste Matinée dieses Jahres der Vereinigung Pro Jazz bestreitet am Sonntag, dem 13. März , die Longvalley Jazzband. Start des Jazzmatinée ist um 10.30 Uhr im Restaurant Schönegg (Schützenhaus). Eintritt frei.


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Immobilien

Donnerstag, 10. März 2011 | Nr. 10

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Von der «Chesslete» bis zum «Böög»

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ie närrischen Tage sind bereits wieder vorbei. Für «Fasnächtler» scheinen sie zu schnell zu vergehen. Umso mehr nutzten Zunft-Mitglieder und Fasnachts-Fans die Gelegenheiten, um am Geschehen teilzunehmen. Eingeläutet wurde die Grenchner Fasnacht 2011, unter dem Motto «Rütsch zueche», mit der «Chesslete». Über 1000 Weissgekleidete vertrieben den Winter aus den Strassen Grenchens und weckten den einen oder anderen Bürger auf. Ein weiteres Highlight: Der Fasnachts-Umzug, wo nicht nur die dicke Berta durch die Strassen rollte, sondern auch sonstige farbige Wesen und natürlich laute «Guggen-Musiken» aus der Region. Kinder tanzten und spielten in eindrücklichen Kostümen auf dem Kindermaskenball. Der Abschluss erfolgte mit dem Böög-Verbrennen

Für Sie Unterwegs Joseph Weibel

Martina Niggli

«Berta, die Mutter aller Schlümpfe» – einer der ganz grossen Höhepunkte am Grenchner Fasnachtsumzug. Der Wagen stammt von der Hilari-Narrenzunft.

Starkes Kostüm (links): Marco Regolo, Claudio Fuhrer, Eve Schwägli und Gio Prontera von den «Schnabuwetzer» Selzach.

Freundinnen am «chesslen» und Mehlsuppe essen (links): Kerstin Dubacher, Sophie Le und Melanie Giger (Luna-Zunft).

Sind am Kindermaskenball im Parktheater dabei (links): Fabio Ramseier, David Näf, Valerio Lo Manto und Davide Caruso.

Kichernde Frauenrunde beim «Chessler-Zmorge» (links): Nicole Maire, Cornelia Aegerter, Betty Stutz und Christine

Der Wagen der Froschzunft ist einer der schönsten. Vor dem Umzug stehen sie Parade.

Eine gute Idee: Die Stammtischler vom «Grenchner Hof» richten an (links): Stefan Heuer, Kerstin Schlup, Robert und Franzika Laski.

Diese Prinzessinen, Feen, Cowboys und Supermen stehen stellvertretend für die Kinderschar am diesjährigen Kindermaskenball.

6 Uhr morgens und bereits gut gelaunt (links): Lea Zaugg, Hämpu Feremutsch und Urs Schutz, Angehörige der Luna-Zunft.

Die «Aare-Schnägge» Anja Heimgartener, Barbara Bläsi, Sabine Staufer, Ida Zimmerli ( von links) bereiten sich auf den Umzug vor. ●

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DIE FAKTEN

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Anlass: Chesslete, Fasnachtsumzug und Kindermaskenball.

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Gastgeber: Fasnachts-Zünfte Grenchen.

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Stimmung: Ausgelassen und fröhlich.

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Ihre Seite

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Auch sie sind Fans von der «Chesslete» (links): Deborah Gissler, Rael Csatlos und Dominick Hirsch.

Wollen auch Sie Ihren Event und Ihre Gäste ins Bild und ins richtige Licht rücken? Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Konditionen. Telefon: 032 652 66 65 oder 032 654 10 60.

Die Frauenquote am Umzug ist gewaltig: Die Cocoloris (links) Franziska Leimer, Marjo Swager van Dok, Lea Zaugg und Nicole Maire.

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Agenda

Nr. 10 | Donnerstag, 10. März 2011

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DIESE WOCHE IN GRENCHEN

FREITAG, 11. MÄRZ

SAMSTAG, 12. MÄRZ

8.00–12.00: Monatsmarkt. Marktplatz.

9.00: Heli-Weekend. Helikopter-Fly-In mit Sonderthema «Luftrettung» sowie grosser Publikumsteil für Heli-Modellflug. Flughafen Grenchen.

20.00: «Und das am Hochzeitsmorgen». Eine Komödie von Ray Cooney und John Chapman. Premiere. Regie: Peter E. Wüthrich. Tanzchoreografie: Guy Mäder. Die Familie Jaberg wohnt in einer Villa oberhalb Grenchens und macht sich bereit zur Fahrt in die Eusebiuskirche zur Hochzeit ihrer Tochter Sandra mit Nicholas Streit, Ranchersohn eines Auslandschweizers in Kanada. Die Vorbereitungen laufen normal. Doch der schönste Tag des Lebens für die Braut wird zum Albtraum und die 400 Hochzeitsgäste in der Eusebiuskirche warten vergeblich auf die Familie Jaberg. Schopfbühne, Schützengasse 4.

12.00: Raclette-Plausch. Organisiert vom Verein Kolpingfamilie GrenchenBettlach. Eusebiushof (Saal), Schulstr. 1. 20.00: FCG-Musical-Night: DMC – Damian’s Music Company mit «Best of Musical Nacht». Im Vorprogramm präsentiert die Nachwuchsformation Young DMC eine Auswahl von Highlights. Parktheater, Lindenstrasse 41. Vorverkauf: www.ticketportal.ch 20.30–23.30: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

20.15: Ingo Börchers mit «Die Welt ist eine Google». In seinem Soloprogramm begibt sich Ingo Börchers auf die Datenautobahn. Unangeschnallt. Ungehemmt. Und ohne Virenscanner. Es kommt nicht mehr darauf an, dass wir etwas wissen, sondern nur noch darauf, wo wir Wissen finden. Die Welt ist eine Google. Das ist nicht sächsisch. Das ist die Wahrheit. www.ingoboerchers.de Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV), Schulstrasse 35. Vorverkauf: Busbetriebe BGU, 032 644 32 11

SONNTAG, 13. MÄRZ

14.00: NLA Streethockey. Grenchen-Limpachtal - La Chaux-de-Fonds. Schulhaus Eichholz, Wittmattstrasse 77.

MONTAG, 14. MÄRZ 17.00: Vernissage permanente Bilderausstellung. Mit Werken aus der Sammlung der Stiftung Kunsthaus Grenchen in den renovierten Räumlichkeiten des Hôtel de Ville. Anschliessend kleiner Apéro. Hôtel de Ville, Bahnhofstr. 23. 20.00: «Und das am Hochzeitsmorgen». Eine Komödie von Ray Cooney und John Chapman. Schopfbühne, Schützengasse 4.

DIENSTAG, 15. MÄRZ

9.00: Heli-Weekend. Helikopter-Fly-In mit Sonderthema «Luftrettung». Flughafen Grenchen. 10.30: Jazzmatinee mit der Longvalley Jazzband. Eintritt frei, Kollekte. Zwar ist die Gruppe immer noch vor allem dem Dixie verpflichtet, die Longvalley Jazzband besticht aber auch durch musikalische Vielfalt. So geben kerniger Blues, rassiger Boogie-Woogie, gefühlvolle Balladen und leidenschaftliche Gesangsnummern dem swingenden Dixieland jene würzige Mischung, welche die Langenthaler eben auszeichnet. Restaurant Schönegg, Schöneggstr. 52.

21.30: Konzert von Dülü Dubach mit Supersiech. Anschliessend Party mit DJ Horse. Supersiech spielen Lieder von Dülü Dubach und eigenwillige Coverversionen von Tom Waits, versetzt mit folkigen, groovigen Tänzen aus Frankreich sowie weiteren akustischen Perlen. www.supersiech.ch Musigbar, Solothurnstrasse 8.

11.45: Zäme schmöckt’s besser – Essen in Gesellschaft. Gemeinsames Mittagessen. Menü nach freier Wahl und auf eigene Rechnung. Organisator: Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach. Parktheater (Restaurant), Lindenstrasse 41.

14.00: Senioren-Jassnachmittag. Einzelschieber mit zugelostem Partner. Parktheater, Lindenstrasse 41.

MITTWOCH, 16. MÄRZ 14.00: Seniorennachmittag Kreis West. Mit Lichtbilder-Vortrag «Wunderbare Schweiz» von Hans Schürer. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9. 19.30: Vortrag/Fragestunde «Parkinson». Neurologe Dr. Louis Glutz steht für Informationen und Fragen im Zusammenhang mit Parkinson zur Verfügung. Organisiert von Parkinson Selbsthilfegruppe Grenchen. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

DONNERSTAG, 17. MÄRZ GRENCHEN

19.00: Sportlerehrung 2010 der Stadt Grenchen. Parktheater, Lindenstr. 41. 20.00: «Und das am Hochzeitsmorgen». Eine Komödie von Ray Cooney und John Chapman. Schopfbühne, Schützengasse 4.

LENGNAU

14.00: Senioren-Jassnachmittag. Einzelschieber mit zugelostem Partner. Restaurant Hirschen, Bielstrasse 20.

Die Schopfbühne Grenchen spielt die Komödie «Und das am Hochzeitsmorgen». Foto: Grenchen Tourismus

Ausflugstipp: Beim Spazieren viel entdecken! Sonne und angenehme Temperaturen locken wieder vermehrt zu Spaziergängen in nächster Nähe ohne in die Höhe fahren zu müssen. Zum Beispiel zum Schalenstein (unten) oder zum Römerbrunnen (oben), dem letzten sichtbaren Zeugen der römischen

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> EINSENDUNGEN

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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Keine Publikationsgarantie

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Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Ins Auge gefallen». Bis 10. April. Einer breiten Öffentlichkeit ist die bedeutende Sammlung der Stiftung Kunsthaus Grenchen noch in vielen Teilen unbekannt. Studierende der Kunstgeschichte der Universität Bern haben sich im Rahmen eines Seminars intensiv mit dem Sammlungsgut auseinandergesetzt. In einer umfassenden Schau präsentieren sie nun, was sie in der Sammlung entdeckt haben: Kurioses trifft auf Exotisches, Unsichtbares wird sichtbar gemacht. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Gastauftritt». Objekte aus dem Depot: Schreibtelegraf Bahnhof Grenchen Süd. Die Eidgenössische Telegrafenwerkstätte stellte den Telegrafen her, der im Bahnhof Süd zum Einsatz kam. Bis 1872 wurde der Telegrafendienst von der Bahn geführt, ab 1863 zahlte die Gemeinde 100 Franken pro Jahr, damit auch die Öffentlichkeit davon Gebrauch machen konnte. «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. www.museumgrenchen.ch Fr–So/Mi 14–17 Uhr

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

Foto: Grenchen Tourismus

Villa auf dem Breitholz. Und damit 6000 oder 2000 Jahre in die Vergangenheit zurück – lesen Sie die interessanten Hintergründe vor oder nach dem Spaziergang auf der Website der Museums-Gesellschaft Grenchen unter www.museums-gesellschaft.ch.


12

Agenda

Donnerstag, 10. März 2011 | Nr. 10

alt & jung

Murphy, langsam nervts

D  Fitness-Treff im Kakadu Tage der offenen Türe MI + DO, 16. + 17. März 2011

GRATIS FIT-CHECK • Gratis Getränk • Alle sind h-lich willkommen!

18.00 bis 21.00 Uhr mit Jan Swager van Dok, dipl. Physiotherapeut Bitte telefonisch voranmelden!

ass Murphy ein Auge auf mich geworfen hat, ist nichts Neues. Davon habe ich ja schon in anderen Kolumnen erzählt. Auch was das Rauchen angeht, scheine ich sein Lieblingsopfer zu sein. Als lebenslange Nichtraucherin kann ich in Gesellschaft von Rauchern, egal wo, sitzen, ich kriege den kompletten Rauch meiner Begleiter ab. Und wenn ich den Platz wechsle, dreht auf einmal der Wind... Was Busfahren angeht, da scheine ich den Joker bei Murphy gezogen zu haben. In unserem Quartier fahren sechs Buslinien zum Bahnhof runter. Fünf davon fahren denselben, nur eine nimmt einen etwas längeren Weg, die Linie 3. Und jedes Mal, wenn ich zum Bahnhof runter muss, vielleicht noch etwas gestresst bin, welche Linie fährt dann? Dazu kommt, dass an der Kreuzung, an der die Haltestelle ist, die beste Ampelanlage hingebaut wurde, die es gibt. Wenn ich an dieser Anlage stehe und den Knopf drücke, erhalten erst die Autos an der Strasse mir gegenüber grün. Danach erhält die Kreuzung hinter mir grün. Bis dahin steht der Bus meistens eine Strasse weg von der Haltestelle. Und während ich nervös von einem Bein aufs andere trete, erhält die Kreuzung, an der der Bus hält, grün. Das bedeutet, wenn meine Ampel endlich auf grün gesprungen ist, sehe ich meist noch die Rücklichter des Busses. Was lernen wir daraus? 1. Ich muss wohl eine Stunde vorher aufstehen, um den richtigen Bus (nicht die Linie 3) zu erwischen, Ampel sei dank. 2. Murphy, such dir bitte mal jemand anderes zum Nerven.

Anna Meister

Profile for Evalet Jean-Luc

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