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P.P. 2540 Grenchen

13. Januar 2011 | Nr. 2 | 72. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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DAS PORTRÄT

Der Vorbildliche ROLAND GUEX Der Inhaber der gleichnamigen Metzgerei in Grenchen wurde mit dem Hermann Herzer-Anerkennungspreis geehrt. MARTINA NIGGLI

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on einst über zwei Dutzend Metgerei-Betrieben in Grenchen existieren heute noch deren zwei. Eine davon ist die Metzgerei Guex. Roland und Cornelia Guex führen das Geschäft in der zweiten Generation und scheinen alles richtig zu machen. Im November durfte der Inhaber den Hermann Herzer-Preis entgegennehmen - für eine vorbildliche Betreuung der Lernenden. Der Metzgermeister agiert überdies als Experte für Fleischfachleute, den Detailhandel und die Fleischbranche. Roland Guex: «Die Auszeichnung kam für mich überraschend. Sie macht mich natürlich sehr stolz.» Nach dem Selzacher Alfred Scholl (2004) ist Guex erst der zweite ausgezeichnete Metzger in diesem Kanton. Heuer feiert das vorbildliche Unternehmen seinen 50. Geburtstag, wofür sich die Familie Guex etwas Spezielles einfallen lassen hat. Ein Porträt von Roland Guex finden Sie in dieser Ausgabe.

Diese Woche im

SONDERSEITE Metzgermeister Roland Guex mag seine Arbeit und den Kundenkontakt.

HANDWERKER


Amtliche / Kirche

Nr. 2 | Donnerstag, 13. Januar 2011

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 16. Januar 2011 10.00 Uhr: Antrittspredigt von Frau Pfarrerin Renate Zürcher. 2. Sonntag nach Epiphanias. «Fülle des Lebens». Johannes 2, 1–11. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Markuskirche Bettlach Sonntag, 16. Januar 2011 10.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrerin Kornelia Fritz. 11.00 Uhr Sonntagsschule im Kirchgemeindehaus. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 15. Januar 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kirche. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 16. Januar 9.45 Uhr Eucharistiefeier im Kinderheim Bachtelen. 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. Dienstag, 18. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier in der Josefskapelle. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 19. Januar 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 20. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier mit der Frauenliturgiegruppe. Anschliessend Kaffee. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 21. Januar 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Gottesdienst vom Sonntag, 16. Januar 2011 Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Grenchen 9.30 Uhr: Eucharistiefeier, Pater Petr Jan Vinš EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen grenchen@emk-schweiz.ch 032 351 35 92 Sonntag, 16. Januar 2011 10.00 Uhr: Allianzgottesdienst in Pieterlen GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 16. Januar 2011 9.30 Uhr Gottesdienst Dienstag, 18. Januar 2011 20.00 Uhr Gottesdienst

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.gsa-online.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: Vogt-Schild Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Redaktion: Joseph Weibel, Redaktionsleiter und Martina Niggli, 032 652 66 65, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: Vogt-Schild Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: www.gsa-online.ch mm sw CHF -.75 / mm farbig CHF 1.15 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 21 653 Ex. Copyright: Vogt-Schild Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

Sonntag, 16. Januar 2011 10.00 Uhr: Allianzgottesdienst in Pieterlen Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Diverses

Donnerstag, 13. Januar 2011 | Nr. 2


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Grenchen

Donnerstag, 13. Januar 2011 | Nr. 2 ●

Alles Gute kommt zurück GRENCHEN 50 Jahre gibt es die Metzgerei Guex in Grenchen bereits. Sie ist als Familienunternehmen bekannt und wird seit 20 Jahren vom Ehepaar Roland und Cornelia Guex geführt. MARTINA NIGGLI (TEXT / FOTOS)

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as Ehepaar Guex führt den Metzgereibetrieb in der zweiten Generation. Als buchstäblich eingefleischter Grenchner war es für Roland Guex klar, dass er nach seiner Lehre den Familienbetrieb übernehmen würde. Dass seine Frau, eine gelernte Köchin, im Alter von 16 Jahren ein Schnupperjahr in seinem Betrieb abstattete, war ein Wink des Schicksals. Sie blieb und heiratete ihn.

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Grenchner Stimme

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kennungspreis ausgezeichnet. Der nach dem Stiftungsgründer benannte Preis ist die wichtigste Auszeichnung in der Schweizer Fleischwirtschaft und geht an Persönlichkeiten, die sich durch überdurchschnittliches berufliches Wissen und Können auszeichnen. Der Preis der Hermann Herzer Stiftung in Basel belohnt vorbildliche, engagierte Lehrbetriebe, die durch gute Förderung der MetzgerLernende auffallen. «Eine echte Überraschung», lacht Roland Guex, «Wir

sind sehr stolz. Er ist eine starke Würdigung unserer Arbeit.» Die Gewinner erhielten 5000 Franken Preisgeld und ein Diplom. Wie er denn diese Ehre verdient habe? Roland Guex antwortet: «Ich habe mich immer stark für Lehrlingsbildung und -messen eingesetzt, hatte seit der Geschäftsübernahme 13 Lernende und war elf Jahre als Chefexperte des Kantons Solothurn tätig.» Heute ist Guex noch als Experte für Fleischfachleute, Detailhandel und

die Fleischbranche tätig. Zurzeit beschäftigt die Metzgerei Guex drei Aushilfen und zwei Lernende. 2011 feiert die Metzgerei Guex ihr 50-Jahr-Jubiläum. Das werden auch die Kunden positiv zu spüren bekommen: Alle zwei Monate kann sie zum Beispiel von Donnerstag bis Samstag von verschiedenen Aktionen profitieren. Das Jubiläums-Apéro findet Mitte Juni statt - ganz nach der Guex-Philosophie: Alles Gute kommt zurück.

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15 Jahre - kein bisschen müde

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Das Wohnheim Schmelzi existiert seit 15 Jahren. Gleichlang dabei ist Institutionsleiter Guido Studer.

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MARTINA NIGGLI (TEXT / FOTO)

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uido Studer ist der Mann der ersten Stunde im Wohnheim Schmelzi. Vor 15 Jahren nahm er sich gemeinsam mit weiteren Gründungsmitgliedern dem Projekt Wohnheim Schmelzi an. Es habe ihn gereizt, beim Aufbau einer solchen Institution mitzuhelfen. Bald erhielt er Unterstützung von seiner Frau Marianne, die kurze Zeit später eintrat.

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Im Dienste der Gesellschaft Nach der Eröffnung der umgebauten Villa Grimm an der Schmelzistrasse 21 betreute Studer mit einem kleinen Team 16 Klienten. Im Gegensatz zu heute fehlten Beschäftigungstherapien, mit denen Menschen mit psychosozialen Defekten zusätzlich unterstützt werden konnten. Der Bedarf an Heimplätzen stieg anfang 1997 rasant an und die Institution baute sein Angebot laufend aus. «Wir haben ein solch schnelles Wachstum nicht angestrebt. Es war vielmehr Spiegelbild einer veränderten Gesellschaft», so Guido Studer. Stille Image-Aufwertung Mit dem zunehmenden Bedürfnis nach einem solchen Betreuungsangebot nicht Schritt halten konnte das Image der Institution. Studer: «Kinder- oder Behindertenheime geniessen bei der Bevölkerung einen ganz anderen Bonus.» Ihre Klientel «geniesse» den zweifelhaften Ruf von arbeitsscheuem und asozialem Gesindel, das dem Staat auf der Geldtasche liege. «Das spürten wir vor allem beim Spendenaufruf für den geplanten Neubau vor rund fünf Jahren.» Der

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Guido Studer und seine Gattin Marianne freuen sich auf weitere Jahre als Heimleitung.

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unerwartete Erfolg - rund 700 000 Franken konnten gesammelt werden zeigten aber auf, dass das Wohnheim bei Fachkreisen und weiten Teilen der Bevölkerung ein besseres Image hatte. Mit Elan und Freude am Beruf Nach 14 Jahren sind Guido Studer und seine Gattin noch kein bisschen müde. Die Arbeit mache Spass - erst recht, wenn ein Klient sich wieder alleine im ungeschützten Leben bewegen könne. Der Mittefünfziger arbeitete in seinem bisherigen Berufsleben immer mit Behinderten und psychisch Kranken. «Wahrscheinlich ist das unsere Berufung», spricht Guido Studer für seine Frau und sich. Studers wohnen nicht in Grenchen, sondern am schönen Murtensee in Estavayer-Le-Lac. Im Nebenhaus der

ehemaligen Villa Grimm haben sie ihren «Zweitwohnsitz». Der Job bringt es mit sich, dass es immer mal wieder spät wird. Das hat besonders Guido Studer an die Stadt gebunden. Beim FC Grenchen ist er Torhüter bei den Veteranen; am kulturellen und politischen Leben nimmt er ebenfalls teil. «Grenchen ist für mich zur zweiten Heimat geworden.»

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Für sein «16. Schmelzi-Jahr» hat Guido Studer klare Wünsche: Eine weiterhin spannende Arbeit, Gesundheit und die Konsolidierung der Angebotsvielfalt. «Wir haben langsam unsere Grenze erreicht», sagt er selbstkritisch. Wer Guido Studer kennt, weiss, dass er immer Mittel und Wege zur Optimierung findet.

Braucht es Kunst, fragte mich vor Jahren ein Besucher einer meiner Ausstellungen und meinte damit Kunst im Allgemeinen. Nicht nur meine. Erst war ich irritiert und hatte auf diese Frage keine schnelle Antwort, war aber erleichtert, dass er sie eher als Witz formuliert hatte. Wie gut diese Frage ist! Braucht’s denn Kunst noch? Wir haben alles erreicht. Isolierte Häuser, vierzehn Monatslöhne und im Touchscreen die ganze Welt online. Kunst nur noch zur Dekoration oder als Prestige? Künstlerische Menschen sind oft auch gestalterisch tätig. Wir realisieren nicht, wie viel Gestaltung uns umgibt. Dabei ist gerade die schöne Linie Ihres Autos von künstlerisch tätigen Menschen entworfen worden. Ebenso die Musik, die Sie heute begleitet und das Glas, welches neben Ihnen auf dem Tisch steht, brauchte zumindest einen gestalterischen Gedanken. Wir sind umgeben von gestalterischen Menschenwerken, die unsere Sinne aufnehmen und uns beeinflussen. Schon hier kann man sagen: Kunst braucht’s. Wenn Sie dann noch eine Kunstausstellung besuchen, sind sie hoffentlich irritiert, motiviert oder erstaunt. Das heisst, dass Sie eine andere Darstellung des Weltbildes sehen. Jenes des Künstlers. Sie bekommen die Möglichkeit mit seinen Augen zu sehen. Sie entdecken neue Sichtweisen und dabei sehen Sie sich selbst anders. Ihre Wahrnehmung wird neu eingestellt. Ihre Umwelt erlebt Sie nach dem Ausstellungsbesuch etwas erweitert. Damit beginnen Sie Dinge zu verändern. Jede Zeitepoche der Menschheit veränderte sich durch diesen Mechanismus. Durch einen Einfluss von aussen. Ohne die Höhlenzeichnungen der Neandertaler hätte nie ein geistiger Austausch stattgefunden und auf den Fortschritt würden wir heute noch warten. Kunst braucht’s definitiv. Sie ist sogar eine der wichtigsten Ressourcen der Menschheit. Wenn Sie auf Kunst verzichten, verzichten Sie auf eine erneuerte Zukunft. So einfach wäre die Antwort auf die Frage des Ausstellungsbesuchers gewesen. Wahrscheinlich war er sich gar nicht bewusst, wie viel Kunst diese Frage beinhaltete.

Kompetenz bewährt sich immer: Roland und Cornelia Guex sind stolz auf ihre Hermann-Herzer Auszeichnung.

Am Samstag, 29. Januar 2011 führt der Obst- und Gartenbauverein Grenchen ein Baumschnittkurs in Bettlach durch. Treffpunkt 13 Uhr beim Bahnhof Bettlach. Bei schlechtem Wetter wird der Kurs um eine Woche auf den 5. Februar verschoben. Auskunft wird unter Telefon 032 645 30 59 erteilt. Mitglieder und weitere Interessierte sind an diesen Kurs herzlich eingeladen.

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Ein verheerendes Unwetter im Emmental lässt Sir Charles Schiffbruch erleiden, und zwar auf dem verwüsteten Hof Scherlers. Dort ist nichts mehr, wie es einmal war. Und nicht nur Sir Charles bringt das Unwetter im August 1837 vom rechten Weg ab. Ein Klassiker von Jeremias Gotthelf. Zu sehen im Parktheater, 20. Januar um 20 Uhr.

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Unverhofft kommt oft November 2010 war für den Metzgermeister Guex ein Glücksmonat: Er wurde mit dem Herman Herzer-Aner-

Gute Argumente Wie hebt sich ein Metzgergeschäft von der Konkurrenz ab? Roland Guex: «Die persönliche Bedienung ist das A und O. Wir kennen die Kunden und ihre Ansprüche. Als Privatbetrieb produzieren wir die meisten Produkte selber und der Kunde vertraut uns.» Auch die Regionalität ist ein Pluspunkt. «Wir schätzen kurze Transporte, auch dem lebenden Tier zuliebe. Wir kennen die Bauern der Region und vertrauen ihnen. Dieses Vertrauen wollen wir den Kunden weitergeben.» Es lohnt sich immer, die Preise für Fleischstücke zu vergleichen. Roland Guex ist überzeugt: «Unsere Preise sind ähnlich wie beim Detailhändler.»

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Büren / Seeland

Nr. 2 | Donnerstag, 13. Januar 2011

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Der Eisbrecher von Büren

BÜREN AN DER AARE Markus Schär, Preisträger des «Burgerchnorz», hat viel zur Bekanntheit vom Aarestedtli beigetragen. Ein Porträt. MARTINA NIGGLI (TEXT / FOTO)

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in Mann im Anzug auf dem Weg in das Café Barista. An jeder Ecke grüssen sie ihn. Er ist eben einer von ihnen. Wenn nicht gar der Bekannteste. Markus Schär kann auch als Ehrenbürger von Büren an der Aare bezeichnet werden. Er geniesst seinen Stedtli-internen «Ruhm» sichtlich. Denn auch in seinem Fall gilt: Von nichts kommt nichts.

Publikationen hat Markus Schär viel zur Bekanntheit von Büren und der Erhaltung von Bürener Traditionen beigetragen.

erhielt Schär, weil seine AktivitätsKonstanz seit Jahrzehnten beachtlich ist.

Einer für alle Seine Beliebtheit in Büren mag Eisbrecher von Büren Was seine Motivation ausmache? sowohl Höhen als auch Tiefen erlebt Schär überlegt nicht lange: «Die Ver- haben, doch ist es unmissverständbundenheit zu Büren bewirkt auto- lich, dass sich Schär stets bedingungsmatisch eine gewisse Bereitschaft. Es los für das Gemeinwohl einsetzt(e). braucht immer Vorbilder, die andere «Die Bürener danken mir mit Auszu weiterem Aktivismus animieren.» zeichnungen wie dem «BurgerchSchär ist ein solcher Eisbrecher. Er norz» oder mündlichen Feedbacks», kennt das Stedtli und dessen Vorteile freut sich der Hobby-Journalist. Mit und kann mit seinem Tun etwas zur dem Alter und vielen Erfahrungen reiMann der Taten Der 54-jährige Geschäftsbereichs- Attraktivität beitragen. Tatendrang cher sei er zudem humaner geworleiter Druck bei der Gassmann AG in wirkt ansteckend. «Man findet immer den, so Schär lachend. Biel ist seit seiLeute, die helfen. nem ersten «Man findet immer Leute, die Man muss sie Von Familie und Zufälligkeiten Atemzug Bürenur «gluschtig» Nebenberufliches Engagement behelfen. Man muss sie nur ner. Damals ahnmachen - und ein ansprucht Zeit. Zeit, die ihm mit der «gluschtig» machen.» te niemand seine bisschen Glück Familie fehlte? «Die Vereinbarkeit von bis heute gebliegehört auch im- Familie und Projekten war immer das bene Verbundenheit zum Aarestedtli. mer dazu», ist sich der erfolgreiche Wichtigste. Als die Kinder noch klein Im Gegenteil, das Wirtschaftsstudium Geschäftsmann sicher. waren, trat ich während zehn Jahren absolvierte er in Bern, die ersten beetwas kürzer», verrät der passionierte ruflichen Wege zogen ihn in Städte Auszeichnungen Fasnächtler und ist überzeugt: «Die wie Solothurn und Zürich. «Im HerFür seinen unermüdlichen Ehrgeiz, Balance zu finden ist mir gelungen.» zen bin ich immer mit Büren verbun- das 3200–Seelen–Stedtli attraktiver Schär, der Strukturierte, lässt den Zuden geblieben», so der zweifache Fa- und lebendiger zu machen, wurde er fall nur eingeschränkt walten. «Obmilienvater. Dies bekamen auch die zu Jahresbeginn mit dem «Burgerch- wohl ich ein organisierter Mensch Bürener zu spüren, als er sich in sei- norz» ausgezeichnet. Dies ist bereits bin,», so seine erstaunliche Feststelnem Heimatort erneut nieder liess. die zweite Auszeichnung, die der lung, «wurde mein Leben von einigen Der Junge von früher kam als Mann «Berufs-Bürener» entgegen nehmen Zufälligkeiten heimgesucht.» der Taten zurück. durfte. Letztes Jahr war es der Die spontane Anfrage für Stedtli«Ich wohne nicht nur hier, sondern «Immerselig-Preis», der Preis für führungen erreichte Schär vor 20 Jahlebe auch hier», nennt Schär sein einen Gutmenschen. «Die Auszeich- ren im Stedtli, als Schär an einer Lebensmotto, welches er eins zu eins nungen sind eine enorme Ehre und Gruppe Besucher vorbei lief. Jene umsetzt. Neben seinem fordernden Freude und motivieren mich. Denn in warteten auf ihren Führer und baten Beruf hat er jahrzehntelang verschie- meinen Reden und Schnitzelbänken ihn spontan um Aushilfe. «Ohne Prodene Projekte in Büren ins Leben ge- war ich nicht immer nett zu den Büre- blem und Vorbereitung übernahm ich rufen: Vor 40 Jahren war er der Grün- ner», lacht der Mitautor diese erste Führung. der des städtischen Blasorchesters, des berühmten Und blieb bis heute», «Ich bin humaner seit 20 Jahren ist er der Experte für «Hornerblatts». Die beilacht er. geworden.» Stedtliführungen. Mit seinen diversen den Auszeichnungen

Markus Schär vor dem Stadtbrunnen mit der wachenden Venner-Bronzefigur (1988). Eine weitere Zufälligkeit ist Schär’s Leidenschaft für Schnitzelbänke. Den Aufruf zu einem Workshop in Basel hörte er während einer morgendlichen Autofahrt vor acht Jahren. «Der Workshop war jedoch nur für Basler Zünfte reserviert. Ich redete, was ich hergeben konnte, überzeugte und durfte schliesslich - als Ausnahme -

teilnehmen», erzählt der Bürener grinsend. Die aussergewöhnliche Beziehung zu Basel ist bis heute geblieben: Als einzige Auswärtige singt Schär mit seinen Schnitzelbänklern am 19. März an der Basler Fasnacht unter dem Motto «Zämme fägts». Passt wie die Faust auf’s Auge.

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Donnerstag, 13. Januar 2011 | Nr. 2

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Menschen

Nr. 2 | Donnerstag, 13. Januar 2011 STREIFLICHT

Die Adventsfenster-Macher

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or zehn Jahren riefen Brigitte Hess und Priska Jörg die «Aktion Adventsfenster« ins Leben. Grenchen Tourismus unterstützt diese langjährige Aktion. Im Seniorenzentrum Kastels trafen sich die Adventsfenster-Macher zu einem Apéro und einem anschliessenden «Adventsfenster-Rundgang». Die beiden Frauen der ersten Stunde treten ins zweite Glied zurück. Das Fortbestehen der Aktion ist aber gesichert.

Für Sie Unterwegs Joseph Weibel

Martina Niggli Er fotografiert, sie ist zum sechsten Mal dabei (links): Beat Studer, Verena Tobler.

Riefen vor 10 Jahren die «Aktion Adventsfenster» ins Leben (links): Priska Jörg und Brigitte Hess.

Konrad Schleiss (Jugendkommission, links) ist mit Gattin Catherine Fischer zum ersten Mal dabei; Christiane Mischler (reformierte Kirchenrätin) freut’s.

Stossen auf den Erfolg an (links): Therese Gürber (Fenster Nr.24), Sandra Tobler (Nr.3), Monika Zimmermann (Nr.20), Beatrice Wagner (Nr. 20).

Meinungsaustausch unter sechs Augen (links): Silvia Zberg (Nr.9), Renata Käser (Grenchen Tourismus) und Ursula Müller (Nr.9). ●

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DIE FAKTEN

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Gastgeber: Grenchen Tourismus. Gäste: MacherInnen der Weihnachtsfenster, Organisationskommitee. Stimmung: Gut. Highlight: Weiterführung der «Aktion Adventsfenster». Wichtigstes Gesprächsthema: Der Eisregen am Morgen. Apéro: Schmackhaftes Schmankerl - Buffet.

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Ihre Seite Wollen auch Sie Ihren Event und Ihre Gäste ins Bild und ins richtige Licht rücken? Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Konditionen. Telefon: 032 652 66 65 oder 032 654 10 60.

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Macherinnen von Weihnachtsfenstern (links): Claudine Henzi (Nr. 14), Margrit Grossmann vom Claro-Laden (Nr. 10) und Ursula Fankhauser.

Astrid Grogg(Grenchen Tourismus, links) im Gespräch mit Monika Bruder (Kunsthistorisches Museum).

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Eine Tafel «Frigor» brach das Eis einen Décalquage-Betrieb, der gleich florierte. Mit Omega hatte das kleine Unternehmen einen guten Stammkunden. Dann kam bereits die erste Uhrenkrise, die zweite folgte nach einer kurzen Erholung nach. Colette wird ernst im Gesicht: «Es war ein Auf und Ab, und wir gingen durch schwere Zeiten.» Mit 65, also vor 20 Jahren, schloss Kurt Weissbrodt die Türen der eigenen Firma und verkaufte sie.

DIAMANTENE HOCHZEIT Es war einmal eine junge Frau aus dem jurassischen Vellerat und ein junger Bursche aus Grenchen. Sie arbeiteten am selben Ort und aus einer anfänglichen Skepsis entwickelte sich eine Romanze. Am 13. Januar 1941 gaben sie sich das Ja-Wort: Collette und Kurt Weissbrodt. JOSEPH WEIBEL (TEXT UND FOTOS)

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n der Ruffinistrasse 7 in Grenchen bewohnen sie eine schmucke Duplex-Wohnung im zwölften Stock. Seit 29 Jahren. Beständige Werte sind bei der Familie Weissbrodt kein Fremdwort. Heute genau vor 60 Jahren haben Colette und Kurt Weissbrodt geheiratet; Colette wird heuer 80, Kurt 85. Heute abend feiern sie im Familienkreis einen eher seltenen Anlass die Diamantene Hochzeit. Hochzeitsmenü kostete 8.50 Franken Kurt Weissbrodt, ein Ur-Grenchner schlechthin, kramt in seinen Unterlagen. Da sind ein Menü und eine Weinkarte des Gasthof Rüttihubelbad (Emmental). Guten Appetit! Das Entrée war eine Königin-Suppe, dann gab es Zunge an einer Madère-Sauce, Wienerschnitzel und Poulet, garniert mit Pommes frites und Salat. Zum Dessert wurde eine Bombe Rüttihubel

Collette und Kurt Weissbrodt prosten auf 60 Jahre Ehe an. kredenzt. Das war das Hochzeitsessen von Kurt und Colette Weissbrodt. Kostenpunkt: 8.50 Franken pro Person, inklusive Tisch-Deko. Dagegen war die Flasche Aigle Clos des Murailles mit 7 Franken schon fast wieder teuer. 1941 wurde geheiratet Aber der Reihe nach. Kurt Weissbrodt machte seine Lehre im Uhrenbetrieb Schreiber AG (die spätere Estima). Im gleichen Unternehmen arbeitete die 16 Jahre junge Colette Seuret aus Vellerat. «Ich wollte Coiffeuse

werden», erinnert sie sich zurück. «Meine Eltern sagten aber, du musst arbeiten gehen.» Ihre grosse Fingerfertigkeit machte sie zu einer flinken und beliebten Mitarbeiterin. Kurt Weissbrodt war die junge zierliche Frau natürlich sofort aufgefallen und machte ihr den Hof. Ohne Erfolg. «Ich dachte mir damals, der ist mir zu dick», lacht Colette. Eine Tafel FrigorSchokolade brach das Eis. Amor Kurt hatte die Schwäche seiner Angebeteten getroffen. Der erste Besuch bei seinen Schwiegeltern in spe, im Weiler oberhalb von Choindez, bereitete

Frisch vermählt am 13. Januar 1941. dem Grenchner Herzklopfen. Unbegründet. Der Grenchner Uhrenmacher war schnell beliebt in der Famile. Vier Jahre später zogen sie in das Elternhaus von Kurt Weissbrodt - als frischgebackenes Ehepaar. Gemeinsam durch dick und dünn Wie schafft man es, 60 Jahre gemeinsam durch dick und dünn zu gehen? «Ganz einfach», sagt Colette Weissbrodt. Indem man das Ehe-Gelöbnis nicht nur mit einem Ja beantwortet, sondern es auch lebt.» 1969, Kurt war 43, Colette 38, gründeten sie

«Mister FC Grenchen» Kurt Weissbrodt war nicht nur ein guter Unternehmer, sondern gewissermassen auch Mister FC Grenchen. Er hat diesen Club ein ganzes Leben lang begelitet und auch unermüdlich für den FCG gearbeitet. Vor vielen Jahren wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Und nicht ohne Stolz erzählt er: «Das Elfmeterschiessen und auch das gemeinsame Einlaufen der Mannschaften auf das Spielfeld wurde in Grenchen erfunden». Kein Witz! Die schwere Asthma-Krankheit von Colette zwang das Paar, in Spanien eine Aus-Zeit zu nehmen. Die Beschwerden bildeten sich in zehn Jahren fast gänzlich zurück. Nun leben sie wieder in ihrer geliebten Stadt, wo man ihrer Meinung nach alles bekommt, was man will. Colette, die Frau aus dem Jura, die damals kein Wort Deutsch verstand, fühlt sich heute als Grenchnerin. Sie sagen weiter: «Wir hatten alles im Leben. Viel Gutes aber auch schwere Zeiten. Und das kittet eine Beziehung.»


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Stellenmarkt

Donnerstag, 13. Januar 2011 | Nr. 2

Seriöse 51-jährige Frau

sucht Stelle im Haushalt, Betreuung/Kinder, ältere Personen. Telefon 032 652 71 37

...der «Amtliche Anzeiger» in ihrer Region erscheint wöchentlich in einer verteilten Auflage von 21’653 Exemplaren


Menschen

Nr. 2 | Donnerstag, 13. Januar 2011

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NACHGEFRAGT

Lebensträume «Lebensträume» - dies ist das Thema der Koproduktion des Kindertheaters BLITZ und der Seniorenbühne Grenchen. Das Programm ist kein typisches Kindertheaterstück. Die Lebensträume von sowohl jungen als auch älteren Menschen werden aufgegriffen. Während die Jugendlichen in ihre Zukunft eintauchen, erzählen die Senioren ihre eigenen Erfahrungen mit Lebensträumen.

Die Krachwanzen im lautstarken, aber sympathischen Einsatz am Skiweltcup in Adelboden (links): Päscu Rötlisberger, Luc Schindler, Franco Cutrona, Nina Fricker, Stefan Hess, Claudio Messmer, Jessy Faigaux, Pädu Koch, und Sven Collet.

Skistars den Marsch geblasen BETTLACH Krachwanzen am Ski-Weltcup in Adelboden. JOSEPH WEIBEL

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ie Bettlacher Krachwanzen haben den Auftakt der Internationen Berner Skiwochen mit dem Weltcup in Adelboden und von morgen Freitag an in Wengen dazu genutzt, sich für den heutigen Hilari-Auftakt so richtig einzustimmen. Sie haben Cuche, Janka, Svindal und Costelic so richtig den Marsch geblasen. Die Skistars haben wahrscheinlich davon weniger mitbekommen als die 30 000 Zuschauer am letzten Wochenende in Adelboden. Das Schweizer Fest blieb aus, der Laune tat dies weder den Zuschauern noch den Krachwanzen Abbruch. Hilariauftakt ist heute in Grenchen und Bettlach. Stadt- und Gemeindeoberhaupt der beiden Nachbargemeinden geben heute Abend den Schlüssel an die Narren ab. In Grenchen um 18.30 Uhr vor dem Stadthaus, in Bettlach um 19.19 Uhr vor dem Gemeindehaus.

Jedes Jahr ein Skifest: Die Weltcuprennen in Adelboden.

Unermüdlich im Einsatz, auch am Abend im Dorf von Adelboden.

Im Anschluss treffen sich die Narren in ihren Zunftlokalen zur unordentlichen Generalversammlung.

4 Fragen an HEIDI EGGIMANN, Leiterin Geschäftsstelle Volkshochschule (VHS) Region Grenchen

GRENCHNER FASNACHTSPLAKETTE

Persönlicher Nutzen als Motivation

Dolce-Vita-Kreation

Das neue Kursprogramm der Volkshochschule (VHS) Region Grenchen steht und wurde in alle Haushalte verteilt. Brigitte Eggimann, Leiterin der VHS-Geschäftsstelle, verrät Superlativen aus dem Kursprogramm.

FAKTEN

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Die Kursprogramme der VHS Region Grenchen werden im Januar und August an alle Haushalte der Region verteilt. Im ersten Semester 2011 können über 100 Kurse besucht werden: Sprachen mit Diplomen, Bewegungskurse wie Antara, Bodyfit und Tai Chi, Kurse über Wellness, Gesundheit, Computer, Organisations- und Kommunikationswissen. Auch der kreative Bereich ist abgedeckt mit Farbberatung, Floristik und gestalterischen Kursen. Informationen unter www.vhs-grenchen.ch oder Telefon 032 653 04 24.

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Volkshochschul-Kurse erfahren seit jeher regen Zuspruch. Worin liegt das Geheimnis?

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Die Gemeinnützige Gesellschaft Grenchen präsentiert regelmässig Fundstücke aus ihrer Brocante an der Bündengasse in Grenchen. Durch den Verkauf guterhaltener Einrichtungsgegenstände wird Hilfe für Bedürftige der Region möglich. Es besteht ein kostenloser Abholdienst.

Porzellan-Figuren

SCHNÄPPCHEN

Gibt es auch die ganz speziellen Kurse? Die VHS Region Grenchen bietet seit letztem Semester zwei flippige und zugleich herausfordernde Tanzkurse an: Flamenco und Country Line Dance. Bei der ersten Ausschreibung des Letzteren wurden wir förmlich mit Anmeldungen überrollt. Deshalb wird der Kurs auch in diesem Semester weitergeführt.

keine exotischen Kurse an, wie das bei grösseren Schulen üblich ist. Vielleicht ist aber die Vorbereitung oder der Aufwand für den einen oder anderen Kurs, den die VHS Grenchen anbietet, grösser. Ein Beispiel dafür wäre vielleicht Aqua Gym.

Eine Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt ist für beide Generationen eine lehrreiche, wertvolle Erfahrung. Wie kam es zu dieser Kooperation? «Die Regisseurin Iris Minder leitet sowohl das Kindertheater BLITZ als auch die Seniorenbühne. Da lag eine Zusammenarbeit auf der Hand», verrät Viktor Zeller. Von fremden Impulsen aus zwei Generationen profitieren alle: Schauspieler und Zuschauer. Darüber seien sich alle Mitmachenden einig, so Zeller. Er konkretisiert: «Die Gedanken um (Lebens-)Träume sind in jedem Alter präsent und wichtig. Da eine Verbindung zwischen Jung und Alt herzustellen, ist berechtigt und gut.» Die Verwirklichung von Lebensträumen kennt kein Ablauf-, geschweige denn Altersdatum. «Ich habe schon Viele verwirklicht, jedoch noch lange nicht alle», lacht der rüstige Lengnauer. Was ihm denn Lebensträume bedeuten? «Sie sind das Wichtigste. Ohne Träume wäre das Leben nicht lebenswert.» Sprach’s - und widmet sich seiner nächsten Traumerfüllung: der Uraufführung der Ko-Produktion «Lebensträume» am 28. Januar um 19.30 Uhr in der Aula des Schulhauses IV Grenchen. Zweitvorstellung am 30. Januar um 15 Uhr. Vorverkauf bei der Team-Papeterie, Telefon 032 653 84 34. mng

Gold schürfen, Leben wie Robinson Crusoe oder Campieren im tiefen Wald. Bieten Sie auch Kurse der speziellen Art an? Die Volkshochschule Grenchen bietet

Grenchner Stadtanzeiger: Frau Eggimann, das neue Kursangebot enthält mehr als 100 Kurse. Welche sind die Beliebtesten? Heidi Eggimann: Die 100 Kurse sind auf neun Bereiche aufgeteilt, wobei jeder davon mindestens einen boomenden Kurs vorweisen kann. Bei den Sprachen sind Französisch und Englisch seit Jahren sehr gefragt. Die regionalen Firmen tragen viel zu diesem anhaltenden Trend bei und auch Grenchens Nähe zur französischen Sprachgrenze ist ein weiterer Grund. Im sportlichen Bereich sind Aqua Gym und Gymnastik-Kurse am beliebtesten. Auch PC-Kurse aller Art sind nach wie vor sehr gefragt, um sich auf dem neusten Stand zu halten.

Bei der diesjährigen Vorstellung mitorganisiert und -geplant hat Viktor Zeller. Der 74-jährige Lengnauer ist ein passionierter Theater-Schauspieler und auch in «Lebensträume» aktiv.

Wir decken mit einem breiten Angebots-Spektrum viele Bedürfnisse ab. Das Geheimnis liegt wohl vor allem darin, dass Kursteilnehmer möglicherweise bisher in ihnen verborgene Fähigkeiten entdecken oder zu einem neuen Hobby finden. Man sagt ja, der Mensch lernt nie aus. Vielleicht hat er gerade deshalb das Verlangen, Neues zu erlernen oder Gelerntes zu vertiefen. Und wenn dann ein Absolvent oder eine Absolventin eines praktischen Kurses Selbstgebasteltes oder Genähtes mit nach Hause nehmen kann, so ist das natürlich etwas ganz Besonderes. mng

Alexandra Mariani hat die Grenchner Fasnachtsplakette 2011 kreiert. Mariani ist selber Fasnächtlerin und gehört der Grenchner Dolce-Vita-Zunft an. Sie hat das Motto «Rütsch zueche» optisch umgesetzt und der Plakette 2011 zu einem eigenwilligen Auftritt verholfen. Die Gold- und Silberplakette gelangt heute am Hilari-Tag in den Verkauf. die Silberne kostet 8 Franken, die Goldene ist für 30 Franken zu haben. Speziell angefertigt wurde wiederum eine Gönner-Plakette. Sie kostet 50 Franken. Die Aktivitäten an Hilari sind ein erstes kleines Aufbäumen. So richtig los geht es erst am 3. März mit der Chesslete. 14 Tage vorher, am 16. Februar erscheinen die beiden Grenchner Fasnachtszeitungen. Der Plausch 2011 geht am Samstag, 26. Februar über die Bühne des Parktheaters. mt

Zwei Porzellan - Figuren, Höhe 40 cm. Preis: 70 Franken Öffnungszeiten: Mi, 14 - 18 Uhr / Sa, 9 bis 12 Uhr. Kontakt: 032 652 74 47


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Agenda

Donnerstag, 13. Januar 2011 | Nr. 2

alt & jung

Doku-Soaps

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or fünf Jahren hatte ich eine etwas seltsame Vorliebe für Doku-Soaps. An meinen freien Tagen hab ich mir Formate wie «We Are Family» oder (noch schlimmer) «Mitten im Leben» angesehen. Anfangs waren die Sendungen witzig oder gar interessant. Doch nach einer gewissen Zeit fiel mir auf, dass sich ein bestimmtes Muster in diese Soaps einschlich: Entweder lebte ein Teenager (19, zwei Kinder) von Hartz IV oder eine knapp 21-jährige mit zwei Kindern von zwei Vätern war schwanger von Freund Nummer drei, der sie misshandelte. Ab da interessierten mich diese Sendungen nicht mehr wirklich. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mit zunehmendem Alter solche niveaulosen Sendungen nicht mehr schauen wollte. Aber gleichzeitig überlegte ich mir, dass solche Formate eine verzerrte Realität aufzeigten. Ich kenne nicht viele Deutsche, aber soweit ich mitgekriegt habe, ist es dort nicht an der Tagesordnung, von Hartz IV zu leben, als Teenager bereits Mama zu sein oder das vom Freund geschlagen zu werden. Also hab ich aufgehört, solche Formate zu schauen. Doch vor Kurzem zappte ich durch die Programme und blieb beim grössten deutschen Privatsender hängen. Es lief «Mitten im Leben». Rein aus Neugierde sah ich hin. Doch nach fünf Minuten schaltete ich um. Auch fünf Jahre später handelte die Sendung von einer 21-jährigen dreifachen Mutter, die von Hartz IV lebte und ihrem Freund mit der Trennung drohte, weil er sie misshandelte. Manche Dinge ändern sich auch nach Jahren nicht. ;-)

Anna Meister

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

DONNERSTAG, 13. JANUAR

SONNTAG, 16. JANUAR

18.30–19.30: Hilari 2011. Die Narren übernehmen die Macht in der Stadt. Stadthaus, Bahnhofstrasse 23.

9.00–16.00: 38. Interkantonale Vogelbörse. Tombola, Restaurant. Eintritt frei. Alte Turnhalle, Lindenstr. 24.

FREITAG, 14. JANUAR 13.15–16.45: Basic-Check. Prüfung für Schulabgänger zur Vorabklärung von Fähigkeiten und Begabungen im Hinblick auf die zu wählende berufliche Grundbildung. Netzwerk Grenchen-Biel, Kapellstrasse 26. 16.00–21.00: 38. Interkantonale Vogelbörse. Die grösste Vogelbörse der Schweiz wird vom Vogelliebhaberverein Farbenpracht Grenchen und Umgebung organisiert. Es werden 2500 Ziervögel von ca. 140 Züchtern gezeigt und verkauft. Die Ausstellung findet vom Freitag bis Sonntag statt. Tombola, Restaurant. Eintritt frei. Alte Turnhalle, Lindenstrasse 24. 21.30: Konzert von Swamp Train. Folk, Country, Blues. Eintritt frei. Türöffnung: 21 Uhr. Die Band hat sich dem Blues verschrieben und besteht aus vier bestandenen Musikern. Die Instrumentierung ist aussergewöhnlich wie auch die Namen der Akteure: Nikworks (b), Rattlebrained (perc), Big Blowin’ Blaze (voc, g, harm) und Cut Finger (g) versprechen einen unkonventionellen, bluesgeschwängerten Auftritt. Musigbar, Solothurnstrasse 8.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Vom Bauerndorf zur Industriestadt». Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. Sonderausstellung «Wie lebten unsere Grosseltern?». Bis 24. Februar. Die Schüler der Sekundarschulklasse 3A aus Grenchen befragten ihre Grosseltern zu ihren Erinnerungen über die Wohn- und Lebensbedingungen in ihrer Jugendzeit. www.museumgrenchen.ch Fr–So 14–17 Uhr, Mi 14–17 Uhr

15.00–16.00: «Wie lebten unsere Grosseltern?». Führung durch die Sonderausstellung mit Monika Bruder und zwei Schülern der Schulklasse 3A. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

MITTWOCH, 19. JANUAR

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Impression – Ausstellung für Druckgrafik». Bis 23. Januar. Mit Werken von rund 40 Künstlerinnen und Künstlern der Region Solothurn-Mittelland und der diesjährigen Gastregion Zentralschweiz. Die «Impression» ist eine jurierte Ausstellung. Eine Fachjury beurteilt die eingegangenen Kunstwerke und trifft eine Auswahl, zudem lädt sie Kunstschaffende direkt ein. Einen Einblick in das ganz junge Schaffen – auch im Bereich der angewandten Kunst – gibt in diesem Jahr die Hochschule Luzern. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

19.00: Filmabend «Landwirtschaft und Gewerbe». Im Rahmen des Filmzyklus «Die Region in bewegten Bildern» der Museums-Gesellschaft Grenchen in Zusammenarbeit mit dem Filmund Videoclub Büren an der Aare. Anschliessend Apéro. Kultur-Historisches Museum (Marti-Schenk-Raum), Absyte 3.

DONNERSTAG, 20. JANUAR 20.00: Theater ÜberLand mit «Schiffbruch». Komödiantisches Schauspiel frei nach Jeremias Gotthelfs Erzählung «Die Wassernot im Emmental». www.theater-ueberland.ch Parktheater, Lindenstrasse 41. Vorverkauf: Buchhandlung Lüthy + Stocker, 032 653 14 89

Foto: Grenchen Tourismus

Ausflugstipp: Stadtführungen in Grenchen auch im Winter Klassenzusammenkunft? Firmenanlass? Geburtstagsfest? Begleitete Stadtführungen zu verschiedenen Themen werden zu jeder Jahreszeit

ganz nach Ihren Wünschen durch gut ausgebildete StadtführerInnen durchgeführt. Detailinformationen: www.grenchentourismus.ch

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> EINSENDUNGEN

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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9.00–21.00: 38. Interkantonale Vogelbörse. Tombola, Restaurant. Eintritt frei. Alte Turnhalle, Lindenstr. 24.

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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21.00–24.00: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

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SAMSTAG, 15. JANUAR

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Keine Publikationsgarantie

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Profile for Evalet Jean-Luc

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