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P.P. 2540 Grenchen

6. Januar 2011 | Nr. 1 | 72. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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> IM STREIFLICHT

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Neujahrs-Apéro, eine Premiere des Gewerbeverbandes Grenchen.

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DAS PORTRÄT

Die Finanzchefin CHANTAL IRNIGER lebt «auf grossem Fuss». Die Grenchnerin wird Anfang Februar Finanzchefin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). JOSEPH WEIBEL

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ie Zahl Sieben hat im Bundes-Bern eine zentrale Bedeutung: Es gibt sieben Bundesräte, sieben Generalsekretäre- und sieben Finanzchefs auf Bundesebene. Dieser Tage macht eine positive Nachricht in den Medien die Runde: Die Grencherin Chantal Irniger wurde per 1. Februar 2011 zur Finanzchefin eines dieser sieben Departemente berufen. Die Tätigkeiten des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, kurz EDA, sind breit gestreut und umfassen 17 Themenbereiche. Stichworte sind Frieden und Sicherheit, Migration oder Finanzplatz und Wirtschaft. Chantal Irniger arbeitet bereits heute im EDA als Finanzchefin der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit). Die DEZA leistet im Rahmen ihrer Möglichkeit Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe auf der ganzen Welt. Das Porträt von Chantal Irniger finden Sie in dieser Ausgabe.

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Chantal Irniger ist EDA-Finanzchefin und orchestriert 40 Mitarbeitende im Bundes-Bern.

Solothurnstrasse 12 2540 Grenchen Tel. 032 652 17 47 Fax 032 653 76 91 www.hair-fashionhouse.ch


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Veranstaltungen

Donnerstag, 6. Januar 2011 | Nr. 1


Amtliche / Kirche

Nr. 1 | Donnerstag, 6. Januar 2011

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Kohli Alexander, Hohlenstrasse 31, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Wärmepumpe mit Erdsonden und Solarziegel Bauplatz: Hohlenstrasse 31 / GB-Nr. 6123 Planverfasser: LPB AG planen beraten, Schulhausstrasse 32, 4535 Hubersdorf Einsprachefrist: 20. 1. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Ursula Koalick

Hautärztin MFH Allergologie (D) – Phlebologie/Beinleiden (D), Kinderdermatologie, Laser- und Lichttherapie Niklaus-Konrad-Strasse 25 4500 Solothurn Telefon 032 622 73 44 Wir sind zurück aus den Weihnachtsferien.

Martin Büchler + Martina Stampfli, Kastelsstrasse 109, 2540 Grenchen Bauvorhaben: An- und Umbau Ausnahmegesuch: Unterschreitung des gesetzlichen Baulinienabstandes Bauplatz: Grubenweg 27 / GB-Nr. 5746 Planverfasser: Gesuchsteller Einsprachefrist: 20. 1. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Reist Storen AG, Niklaus-Wengi-Strasse 18, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Neubau Betriebsgebäude, Garagen und Wärmepumpe mit Erdsonden Bauplatz: Solothurnstrasse 71, 71 A, 77 / GB-Nr. 5002 und 5156 Planverfasser: M9 AG, Mühlestrasse 9, 2540 Grenchen Einsprachefrist: 20. 1. 2011. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 6. Januar 2011

Baudirektion Grenchen

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 9. Januar 2011 10.00 Uhr: Gottesdienst. «Die Frau von En-Dor, die Totengeister beschwört». 1. Samuel 28. Pfarrerin Kornelia Fritz. Markuskirche Bettlach Samstag, 8. Januar 2011 18.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Suppenznacht. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 8. Januar 9,00 Uhr Rosenkranz in der Kirche. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 9. Januar 8.45 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle Staad. 10.00 Uhr Eucharistiefeier. Anschliessend «Eusi-Kaffee». 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. 19.30 Uhr Adoray. Lobpreis für junge Christen in der Taufkapelle. Dienstag, 11. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 12. Januar 18.30 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 13. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier fällt aus. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 14. Januar 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Gottesdienst vom Sonntag, 9. Januar 2011 Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Grenchen 10.00 Uhr: syrisch-orthodoxer Gottesdienst, Pfr. Kerim Gabriel Asmar

Rückenschmerzen 70'000 Menschen in der Schweiz haben Morbus Bechterew. Und Sie?

GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 9. Januar 2011 9.30 Uhr: Gottesdienst und Sonntagschule

Sonntag, 9. Januar 2011 10.00 Uhr: Gottesdienst an der Mühlestrasse 9 mit Kinderbetreuung Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

Pascale Stalder, Maturandin

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Grenchen

Nr. 1 | Donnerstag, 6. Januar 2011 ●

Grenchner Stimme

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JOSEPH WEIBEL

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hr halbes bisheriges Leben hat Chantal Irniger, die neue Finanzchefin des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), in Grenchen verbracht. Sie sagt, was selbst Urgrenchnern nicht immer leicht fällt: «Grenchen hat eine hervorragende Infrastruktur und bietet eine hohe Lebensqualität.» Chantal Irniger weiss wovon sie redet. Ihre Jugendzeit verbrachte sie an vielen Destinationen im In- und Ausland. Das prägt ebenso wie die intensive

Ein Jahresbudget von 2.5 Mia. Franken Ab Anfang Jahr gehört sie nun zu den sieben Finanzchefs in der Bundesverwaltung und verwaltet ein Jahresbudget von 2.5 Milliarden Franken. «Nur» 800 Millionen höher als das Budget der DEZA, die weltweit Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe leistet. «Die Schuhe eines Deparmtentsfinanzchefs sind natürlich um einiges grösser», sagt Irniger. Ihr sind 40 Mitarbeitende in einem markanten Bürogebäude in der Nähe von Bümpliz unterstellt. Sie wird regelmässig auch im Bundeshaus anzutreffen sein; zum Beispiel, wenn sie die Diskussionen um die Finanzen des Departements von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vor

Grosses Flair für Zahlen Die Karriere der ausgebildeten Betriebswirtschafterin begann bereits während ihres Studiums an der Uni Bern, dank ihrem ausgeprägten Flair für Zahlen. Sie war Hilfsassistentin beim Institut für Rechnungslegung und Controlling von Uni-Professor Dr. Klaus Dellmann, damals eine grosse Kapazität in diesem Bereich. 1997 trat sie ihre erste Bundesstelle im Finanz- und Rechnungswesen an. Bis 2008, ehe sie die Finanzen der DEZA übernahm, durchlief sie diverse Posten in der Eidg. Finanzverwaltung, war zuletzt mitverantwortlich für den Rechnungsabschluss des Bundes mit einem Jahresetat von rund 60 Mia. Franken.

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NEWS

Beliebtestes Festtagsgebäck der Schweiz

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GRENCHEN

Entsorgungsplan 2011 Der neue Entsorgungsplan 2011 wurde in alle Grenchner Haushalte versandt. Die Grünabfuhr findet vom 15. März bis 7. Dezember einmal wöchentlich statt, vom 8. Dezember bis 15. März nur alle 14 Tage. Papiersammlungen gibt es vier pro Jahr. Altmetall wird achtmal, Altglas und Altkarton je elfmal abgeführt. Der Hol- und Bringtag wird am 10. September durchgeführt.

BETTLACH

Neuer Brauch Am 11. Januar von 18 bis 20.30 Uhr können alle Weihnachtsbäume zum Verbrennen auf die SMH-Wiese in Bettlach gebracht werden. Es wird für alle Gulaschsuppe und Tee offeriert.

HILARI GRENCHEN / BETTLACH

Fasnachts-Auftakt Grenchen und Bettlach feiern am 13. Januar den Fasnachts-Auftakt indem die Schlüsselübergabe der Gemeindeoberhäupter an die Obernarren erfolgt. In Grenchen geschieht dies um 18.30 Uhr vor dem Stadthaus, in Bettlach um 19.19 Uhr vor dem Gemeindehaus.

DREIKÖNIGSTAG Der 6. Januar ist Tag der Drei Könige. Mit dem Dreikönigskuchen wird nicht nur Genuss, sondern auch kindliche (Vor-)Freude verbunden. Die Bäckereien haben heute Hochbetrieb. mng. Seinen Ursprung hat der Dreikönigskuchen im alten Rom. Vor 70 Jahren wurde das Hefegebäck in der Schweiz wiederbelebt. Seit 1952 schätzen die Schweizer die süsse Leckerei. Der Schweizer Bäcker-Konditorenmeister Verband (SBKV) verbindet das Fest der Drei Könige seit einigen Jahren mit einem Wettbewerb. Teilnehmende Bäckereien stecken in jeden 50. Kuchen eine goldene Königsfigur. Es locken Preise im Gesamtwert von 10 000 Franken. Hinter dem Königskuchen stecken nicht nur viel Historie, sondern auch verschiedene Rezepturen. Der Grenchner Stadtanzeiger hat sich bei Bäckereien in der Region über die Herstellungsart erkundigt. Römercafé Hunziker, Arch: Natürlichkeit Das Römercafé Hunziker in Arch («Archerbeck») setzt auf eine spezielle Produktionsform. Den süssen Hefeteig, meistens mit Sultaninen versetzt, lässt Bäckermeister Markus Hunziker während 12 bis 15 Stunden in einer acht bis zehn Grad kühlen Umgebung aufgehen. Die bis zu fünf Stunden längere Aufgehzeit des Teiges bewirkt, dass weniger Hefe benötigt wird, die natürlichen Aromen nicht überdeckt

werden und das Gebäck länger haltbar gemacht wird. Hunziker legt zudem die Weinbeeren für seinen Dreikönigskuchen in Wasser ein, damit sie schön weich werden. Der «Archerbeck» hat neben dem Sultaninen-Kuchen auch Kuchen mit Schokostücken im Angebot. Sechs Teile kosten 7.80 Franken, acht 8.80 Franken und zehn Teile 9.80 Franken.

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Bäckerei Gassler, Grenchen: Qual der Wahl Die Bäckerei-Konditorei Gassler in Grenchen stellt ebenfalls unterschiedliche Dreikönigskuchen her. Peter Gassler, Inhaber der Bäckerei, lehnt sich an die Originalrezeptur. Die Dreikönigskuchen sind mit Sultaninen oder Schokostücken bestückt. Dreikönigskuchen ohne diese Extras werden auf Bestellung hergestellt. Sechs Teile kosten 6.90 Franken, acht 7.90 Franken und zehn Teile 8.90 Franken. Bäckerei Dubach, Selzach: Goldene Könige Auch in Selzach duftet es nach Dreikönigskuchen. Erich Dubach benutzt das Originalrezept. Dem Teig werden ebenfalls schwarze Schokoladestücke oder Sultaninen eingearbeitet. Sechs Teile kosten 6.50 Franken, acht 7.50 Franken und zehn Teile 8.50 Franken. Für die Bäckerei Dubach hat das Jahr 2011 eine besondere Bedeutung. Der Generationenbetrieb feiert sein 60-Jahr-Jubiläum. Einige Aktivitäten sind geplant, die aber Bäckermeister Erich Dubach noch nicht verraten will.

Des Schweizer's liebstes Festtagsgebäck: Der Dreikönigskuchen kürt Könige für einen Tag. (Bild: Archiv)

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Bäckerei Gutmann, Bettlach: Schülerformat Erich Gutmann, Bäckermeister und Inhaber der gleichnamigen Bäckerei in Bettlach, stellt seine Dreikönigskuchen ebenfalls mit dem Originalrezept her. Auf Wunsch werden auch Kuchen ohne Mittelteil, vor allem für Schulklassen hergestellt. Sechs Teile kosten 6.20 Franken, acht 7.20 Franken und zehn Teile 8.20 Franken.

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Drei-Königs-Wettbewerb Dem Teilnehmer des eingangs erwähnten Wettbewerbs des Dachverbandes der Bäcker und Confiseure winken verlockende Preise. Unter anderem Gutscheine für einen Partyservice vom Bäcker, Bäcker-Zmorge und weitere Brotgutscheine.

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och bevor ich nach Grenchen zog, abonnierte ich das Grenchner Tagblatt: Ich wollte wissen, was diese Stadt bewegt, was da läuft. Die «AGENDA» zeigte aber vorwiegend auswärtige Anlässe, sogar aus Bern und Basel, an. An vielen Tagen schien in Grenchen gar nichts los. Doch das täuschte. Mit der Zeit entdeckte ich, dass viel mehr läuft. Ja, die Aktivitäten erscheinen mir sehr bunt und das Vereinsleben ausgesprochen vielfältig: Sport- und Kulturanlässe, auch Interessantes in Bildung, Geschichte, Politik, Natur und Umwelt, Gesundheit… Einiges wird auf Plakaten, in Gratisanzeigern oder im Internet veröffentlicht, Vieles wird aber kaum bekannt gemacht. Es ist schade, einen Anlass aus Unwissenheit zu verpassen. Es ist ärgerlich, wenn Zeitungsleser den Eindruck bekommen, in Grenchen sei nichts los. Das soll sich nun ändern. Die Stadt Grenchen gestaltet zusammen mit dem Grenchner Stadtanzeiger neu einen Veranstaltungskalender, der im Stadtanzeiger, online auf Grenchen.ch und im Grenchner Tagblatt zu finden ist. Damit sollte man sich schnell, übersichtlich und zuverlässig informieren können, und zwar nicht nur über professionelle, kommerzielle Anlässe. Denn eine weitere Stärke Grenchens sind die vielen Menschen, die sich ehren- und nebenamtlich engagieren. Sie haben einen ganz wichtigen Anteil an dem, was in Grenchen passiert: Sei es das Schnuppertraining im Trampolinclub, die «Waldputzete» der Naturschützer oder der Jugendkurs der Stadtmusik; der Tag der offenen Tür und der Flohmarkt des Behindertenheims oder der Vortrag über Glaubensfragen. All diese Aktivitäten haben Publizität und reges Publikumsecho verdient. All das macht den Charme und die Qualität unseres Dorfstadtlebens aus. Auch die neue Agenda stützt sich darauf, was ihr gemeldet wird. Das Anmelden ist kostenlos und einfach: Infos auf www.grenchen.ch oder direkt einsenden an: event@grenchnerstadtanzeiger.ch. Mit diesem Angebot unterstützt das Standortmarketing, Kultur und Sport der Stadt Grenchen die vielfältigen Aktivitäten. Herzlichen Dank für viele gelungene Veranstaltungen.

Eine schöne Stadt Bleibt da noch freie Zeit? Chantal Irniger hat eine grosse und schmucke Wohnung an erhöhter Lage in Grenchen. «In den nächsten Monaten werde ich mit meinen Hobbys sicher etwas zurückstecken müssen», ist sich Irniger bewusst. In den freien Stunden pflegt und hegt sie ihre 25 Orchideen, kocht leidenschaftlich gerne und spielt so oft sie kann auf ihrem Blüthner-Flügel. Fit hält sie sich mit ausgedehnten Läufen in der Natur. Wenn sie erst spätabends von der Arbeit zurückkehrt, so hält sie ihren Körper auf dem Laufband fit. Um 5 Uhr morgens klingelt der Wecker. Chantal Irniger ist eine Frühaufsteherin. Sie geniesst dann beim ersten Morgenkaffee den wunderschönen Blick auf Grenchen und bei klarer Sicht auf die Alpen. Sie schaut versonnen zum Fenster: «Wir leben wirklich in einer schönen Stadt.»

den beiden politischen Kammern und deren Finanzkommissionen unterstützen muss. Sie wird dabei nicht nur auf Kopfnicken stossen.

Reisetätigkeit im Rahmen ihrer bisherigen Arbeit als Finanzchefin bei der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit).

Zwischen 1935 und 1940 stellte Grenchen mit Hermann Obrecht einen Bundesrat. 70 Jahre später wird eine Grenchnerin Finanzchefin eines der sieben Departemente in Bundes-Bern.

Ein grosser Karrieresprung

LUZIA MEISTER

Chantal Irniger sitzt in ihrer schmucken Wohnung vor dem Cheminée: «Wir leben wirklich in einer schönen Stadt.»

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Teilnehmen kann, wer eine goldene Königsfigur aus seinem Kuchen «fischt»

Luzia Meister,Grechner Stadtschreiberin und Rechtsanwältin, lässt ihr Honorar von 100 Franken an die Stiftung Rodania überweisen.

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Büren / Seeland

Nr. 1 | Donnerstag, 6. Januar 2011

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Neue Fasnachts-Ideen gefragt BÜREN AN DER AARE Das «Büre-Nöijohr» 2011 zieht erneut viele Besucher an. Der neue Zunftvorstand ist motiviert, Veränderungen herbeizuführen. MARTINA NIGGLI ,TEXT / JOSEPH WEIBEL, FOTOS

s

o feiert Büren an der Aare seit über drei Jahrzehnten Neujahr – mit einem eindrücklichen, zweitägigen Fasnachtstreiben. «Büre-Nöijohr» heisst der weiter über die Gemeindegrenzen hinaus beliebte Event. Dieses Jahr hiess das Motto «100 Jahre Reiben». Der Vorstand der organisierenden Türmliwilerzunft denkt bereits an die Zukunft. Er will den traditionellen Event einem sanften Facelifting unterziehen. Traditionelles auffrischen Vorstandsmitglied Andreas Krähenbühl bringt es auf den Punkt: «Positiv verändern, wo Bedarf angezeigt ist und ohne dabei Bewährtes zu vernachlässigen.» Vom verjüngten Vorstand erhofft man sich neue Impulse und viel Schwung. «Was vor 33 Jahren bei der Gründung des «Büre-Nöijohrs» gut war, ist vielleicht heute nicht mehr zeitgemäss», sagt Roger Steiner, ebenfalls Mitglied im Zunftvorstand. An erster Stelle stehen die Bürener Bevölkerung und die Besucher aus der umliegenden Region. Sie bilden logischerweise das «Gerippe» der Bürener Fasnacht. «Ihnen muss es letztlich gefallen, schmunzelt Steiner. Zunehmende Behördenvorschriften machen indes die ganze Sache nicht einfacher. Dem Sicherheitspositiv sind immer engere Grenzen gesetzt; verschärfte Hygienevorschriften oder aufwändige Bewilligungsverfahren INSERAT

Langenthaler am Umzug in Büren (links): Eliane Frutig, Ueli Favri und Silvia Ingold.

Junger Vorstand der Türmliwilerzunft (links stehend): Roger Steiner, Michel Nydegger, Andreas Krähenbühl;( kniend): Alain Nydegger und Martina Sutter. Mit Begeisterung dabei (links): Larissa und Ursula Gribi, Natascha von Arb. fordern ihren Tribut. Lobend erwähnen die Organisatoren hingegen die Zusammenarbeit mit der Polizei. «Das ganze Umfahrungskonzept funktioniert jeweils tadellos», so Krähenbühl. Die Ausgabe 2011 war für das neue Team ein Probelauf. Im Laufe des Jahres sollen vermehrt Vereine zur Mitgestaltung des Anlasses motiviert werden. Konzentrierter Anlass Einen grossen Vorteil gegenüber dem Fasnachtstreiben im benachbarten Kanton Solothurn haben die Bü-

rener sowieso: Trotz «vollem» Programm mit Chesslete, Umzug, Maskentreiben und das Verbrennen des sagenumwobenen «Nimmerselig», beschränkt sich das «Büre-Nöijohr» auf zwei Tage. Intensiv, kurz und sec. Die organisierende Türmliwilerzunft ist übrigens die einzige im Städtchen und mit 20 aktiven und 30 passiven Mitgliedern gut bestückt. Morgen Freitag gibts übrigens eine Premiere für Büren: Im Rathauskeller wird um 20 Uhr noch einmal gebänkelt. Als Gast tritt eine Basler Schnitzelbankformation auf.

Langenthal zum Zweiten (links): Natascha Lerch-Weibel und Nadja Jungi.

Keine zu klein (links): Fabienne und Michelle Zurbrügg, Mitte: Luana Lo Presti.


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Immobilien

Donnerstag, 6. Januar 2011 | Nr. 1

VERMIETEN Bettlach Steuerfuss 0,88 Zu vermieten freundliche, sonnige

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Menschen

Nr. 1 | Donnerstag, 6. Januar 2011

STREIFLICHT

GVG-Premiere unter dem Stadtdach

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er Grenchner Gewerbeverband (GVG) feierte eine Premiere unter dem Stadtdach: Die Gewerbevereinigung lud ihre Mitglieder und die Bevölkerung zum Neujahrs-Apéro. Viele kamen, aber noch längst nicht alle. Wohl auch eine Frage der Witterung. Es war bitterkalt. Präsidentin Brigitte Gürber freute sich über den Aufmarsch über dem Stadtdach. «Schliesslich sind das unsere Kundinnen und Kunden. Der Neujahrs-Apéro bietet Gelegenheit, Ihnen persönlich Danke zu sagen.» Im Dezember hatte der GVG übrigens noch für eine andere Premiere gesorgt. Er rollte für seine Kunden den roten Teppich aus – anlässlich eines Sonntags- und Abendverkaufs. Für Sie unterwegs Joseph Weibel

Martina Niggli

Brigitte Gürber, Präsidentin des Gewerbeverband Grenchen (GVG), freut sich über die Gäste, die trotz Kälte den Weg unter das Stadtdach finden.

Glühwein und frischer Zopf lockt auch Urgrenchner an (links): Pia und Heinz Peter, Anna Ochsner.

Der Stadtpräsident im Gespräch mit Gewerblerinnen (links): Gisella Toffanin, Boris Banga und Lara Näf, Geschäftsführerin Grenchner Stadtanzeiger.

Hatten etwas gemeinsam, eingefrorene Füsse (links): Urs Neuhaus (UBS Grenchen), Heidi Guex und Roland Schärer.

Der Grenchner Molekularkoch Rolf Caviezel (links) im Gesprächsaustausch mit seiner Gattin Celia und Richard Enzler (Credit Suisse Grenchen).

Erwarten ein erfolgreiches Jahr 2011 (links): Bruno Bertini (Inhaber des Uhren- und Schmuckgeschäfts Bruno Bertini GmbH), Karin Neuhaus, Peter Gassler (Inhaber der Bäckerei Gassler) und Christoph Ryser (CS Grenchen).

Eine Männerrunde unter sich (links): Peter Brotschi, Kantonsrat; Robert Gerber, Kommandant Stadtpolizei Grenchen und Tony Broghammer, Bankleiter Raiffeisenbank Wandflue.

Luzia Meister (links), Grenchner Stadtschreiberin und Roland Annaheim, Geschäftsleiter der UBS Lengnau, stossen auf das neue Jahr an.

Reger Austausch unter dem Stadtdach: Caroline Möri, Organisatorin der MIA Grenchen, Silvia Grünenfelder und Ruedi Spielmann, ehemaliger Präsident des GVG.

Der Glühwein-Ausschenker mit seinen Bettlacher Gästen (links): Adrian Spielmann (Marketingverantwortlicher des GVG), Sofie und Hans Kübli (Gemeindepräsident Bettlach). ●

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DIE FAKTEN

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Gastgeber: Gewerbeverband Grenchen (GVG) Gäste: GVG-Mitglieder, Behörde, Bevölkerung Stimmung: heiter trotz Minustemperaturen Highlight: die diversen Zöpfe Wichtigstes Gesprächsthema: Was bringt 2011? Apéro: warm und reichlich

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Ihre Seite

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Eine lustige Runde im eisigen Wind (links): Blanchette und Kurt Knuchel, Franziska Helfer, alle Gewerbeverband Grenchen.

Wollen auch Sie Ihren Event und Ihre Gäste ins Bild und ins richtige Licht rücken? Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Konditionen. Telefon: 032 652 66 65 oder 032 654 10 60.

Vor 52 Jahren von Luterbach nach Grenchen gezogen (links): Margrit und Ueli Schwaller.

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Stellenmarkt

Donnerstag, 6. Januar 2011 | Nr. 1

SCHNÄPPCHEN

Melden Sie uns Ihren Anlass Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen event@grenchnerstadtanzeiger.ch

Die Gemeinnützige Gesellschaft Grenchen präsentiert regelmässig Fundstücke aus ihrer Brocante an der Bündengasse in Grenchen. Durch den Verkauf guterhaltener Einrichtungsgegenstände wird Hilfe für Bedürftige der Region möglich. Es besteht ein kostenloser Abholdienst.

Pendule Marke Eluxa mit Schlagwerk, revidiert. Höhe 44 cm plus Sockel 15cm. Preis: Fr. 180 Franken. Öffnungszeiten: Mi, 14 - 18 Uhr / Sa, 9 - 12 Uhr. Kontakt: 032 652 74 47


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Agenda

Donnerstag, 6. Januar 2011 | Nr. 1

alt & jung

Neujahrsbilder

N 4 Fragen an ROGER ROSSIER, Präsident Verein Sozialberatung Region Oberer Leberberg (SROL)

Lebensstil dem Lohn anpassen Roger Rossier initiierte die Fusion der Budget- und Schuldenberatungsstelle Grenchen mit dem Verein Fachstelle für Schuldenfragen Aarau. Der neu gegründete Verein nennt sich Schuldenberatung Aargau/Solothurn. Grenchner Stadtanzeiger: Herr Rossier, was sind die Hauptursachen, dass jemand Schuldberatung benötigt? Roger Rossier: Bei jungen Erwachsenen kann dies die erste grosse Steuerrechnung oder jegliche Art von Leasingverträgen sein. Erwachsene können durch Scheidungen oder Arbeitslosigkeit in die Schuldenspirale geraten. Dazu kommt, dass die Betroffenen oft über ihren Verhältnisse leben und dadurch in einen immer grösseren Teufelskreis geraten.

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PORTRÄT

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Roger Rossier dipl. Betriebsökonom FH, Lehrbeauftragter an der gewerblich-industriellen Berufsfachschule Grenchen. Er ist Inhaber der Rovedyma Treuhand AG Grenchen.

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Ist die Zu-/Abnahme der Anzahl Beratungssuchenden wirtschaftsbedingt? Die Wirtschaft spielt zweifellos eine sehr wichtige Rolle. Kurzarbeit, zum Beispiel, lässt viele Betroffene eher die Budgetberatungsstelle aufsuchen. Dank diesem neutralen Gefäss der Beratungsstelle sinkt die Hemmschwelle, sich Hilfe zu holen. Der Betroffene fühlt sich nicht sofort ausgestellt oder abgestempelt. Beraten auch Sie in Grenchen? Nein, ich bin «nur» der Vereinspräsident. Die Beratung wird durch Sozial-

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arbeiter vorgenommen. Wir freuen uns, dass die Beratungsstelle weiter in Grenchen, und nicht wie ursprünglich geplant in Solothurn, geführt wird. Herr Rossier, was tun, damit es nie so weit kommt? Generell sollte man stets ein klares Budget aufstellen - und dieses auch einhalten. Vielleicht können noch Potenziale entdeckt werden. Schicksale sind nicht voraussehbar. Deshalb lohnt es sich, Reserven anzusparen. Bei grösseren Schuldbeträgen kann man den Gläubiger um eine Ratenzahlung bitten. Man sollte seinen Lebensstil dem Lohn anpassen. mng

atürlich gehöre ich auch zu den Menschen, die jeweils an Silvester und Neujahr SMS an Freunde und Bekannte versende und ihnen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches «Neues Jahr» wünsche. Ich finde dies eigentlich ein schöner Brauch, doch er kann auch ganz gewaltig auf die Nerven gehen. Mein Kollege Kurt zum Beispiel verbrachte Silvester in St. Moritz. Er und seine Frau tafelten in einem Hotel und liessen sich bei einem «Sechs-Gänger» nach Strich und Faden verwöhnen. Nun, Kurt und ich haben die Angewohnheit, dass wir uns an solchen Abenden jeweils per MMS ein Foto unserer Gaumenfreuden zustellen. Also fotografierte ich unser Forellenmousse und schickte es Kurt - keine Reaktion von seiner Seite. Auch vom Spargel-Tiramisu machte ich ein Bild und schickte es ihm – und wieder erfolgte keine Reaktion. Auch auf mein Bild mit dem Filet im Teig und dem Château Larose-Trintaudon Haute-Medoc 1991 blieb unbeantwortet, was mich sehr verwunderte, denn ich glaubte, ihn wenigstens mit dem Wein aus der Reserve locken zu können. Langsam machte ich mir Sorgen. Also rief ich ihn kurz nach Mitternacht an. Allerdings konnte ich ihn erst beim vierten Mal erreichen das Netz war heillos überlastet. Und Kurt war überrascht. Klar, ich habe dir von allen sechs Gängen ein Bild geschickt, beteuerte er. «Wahrscheinlich war das Netz überlastet – die kommen sicher noch», meinte er. Und er hat Recht behalten. Sie kamen noch! Morgens um 4 Uhr 14 kam das erste. Und sie kommen noch immer. Mittlerweile habe ich das Bild von seinem Pasteten-Teller schon achtmal erhalten und ich kann schon bald keine Pasteten mehr sehen. Wie gesagt: manchmal können SMS (und die Swisscom) ganz nervig sein.

Paul-Georg Meister

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

FREITAG, 7. JANUAR 20.00: Marie-Louise Werth und the Mountain Swing Big Band: «Can You Feel the Swing Tonight?». Nebst Klassikern der Swing- und Big-Band-Literatur aus den 40er-Jahren, unvergesslichen Melodien wie «Moonlight Serenade», «Strangers in the Night», wird MarieLouise Werth auch einige ihrer Eigenkompositionen im neuen Swingarrangementkleid zum Besten geben. www.parktheater-grenchen.ch Parktheater, Lindenstrasse 41.

SAMSTAG, 8. JANUAR 20.15: Damir Dantes mit «Frauen sind anders, Männer auch». PantomimeComedy. Warum Männer nicht richtig zuhören? Wieso Frauen zuviel reden? Auf amüsante und spektakuläre Weise erklärt Damir Dantes Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Denk- und Verhaltensmustern. Damir Dantes lädt auf eine wunderbare Reise durch die Tücken des Alltags ein. Dabei legt er als Golfer oder Eiskunstläufer eine Beweglichkeit an den Tag, die jeden Akrobaten vor Neid erblassen lässt. Kleintheater (Aula Schulhaus IV).

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

21.00–24.00: Midnight Sports & Music. Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Nebst dem Sport gibt es Musik, einen Töggelikasten und einen Kiosk. Doppelturnhalle Zentrum.

Kultur-Historisches Museum, Absyte: Dauerausstellung «Vom Bauerndorf zur Industriestadt» zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. Sonderausstellung «Wie lebten unsere Grosseltern?». Schüler der Sekundarschulklasse 3A befragten mit Klassenlehrer Ulrich Zumstein ihre Grosseltern zu ihren Erinnerungen über die Wohnverhältnisse in ihrer Jugendzeit. Bis 24. Februar. Fr–So/Mi 14–17 Uhr

SONNTAG, 9. JANUAR 14.00–17.00: «Excursion Impressionnante». Die «Excursion» beginnt mit einem geführten Rundgang durch die Ausstellung «Impression». Anschliessend Besuch im Atelier MM. Markus Leibundgut und Max Obrecht zeigen ihr druckgrafisches Schaffen und offerieren einen Apéro. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53. 14.00–15.00: «Gioconda». Workshop für Kinder ab 5 Jahren. Parallel zur «Excursion impressionnante» für Erwachsene. Die Kinder tauchen ein in die wundersame Welt der Druckgrafik und machen im Kunsthaus-Atelier praktische Erfahrungen mit verschiedensten Drucktechniken. Anschliessender Besuch des «Ateliers MM» gemeinsam mit den Eltern möglich. www.kunsthausgrenchen.ch Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Impression – Ausstellung für Druckgrafik». Rund 40 Künstlerinnen und Künstler der Region Solothurn-Mittelland und der diesjährigen Gastregion Zentralschweiz zeigen ihre neuesten Arbeiten – überraschend Raumgreifendes trifft auf Kleinformatiges, Experimentelles auf Traditionelles. Einen Einblick in das ganz junge Schaffen gibt die Hochschule Luzern.Bis 23. Januar. Do–Sa/Mi 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

Foto: Grenchen Tourismus

Ausflugstipp: Schneeschuhwanderungen auf dem Grenchenberg ●

Freie oder geführte Schneeschuhwanderungen in der wunderbaren Winterlandschaft der Grenchenberge. Verschieden anspruchsvolle und

lange Routen sind beschildert, Schneeschuhe können gemietet werden. Detailinformationen unter www.grenchentourismus.ch

> EINSENDUNGEN

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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Keine Publikationsgarantie

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Damir Dantes im Kleintheater.

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Profile for Evalet Jean-Luc

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