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Sitzungen und Termine der Pfarrgemeinde und des Pfarrers 15.02. 15.02. 15.02. 16.02. 16.02. 16.02. 17.02 17.02. 17.02 17.02. 18.02 18.02. 18.02. 18.02 18.02. 18.02. 19.02. 19.02 19.02. 19.02. 19.02. 19.02. 20.02. 20.02. 20.02. 21.02. 21.02. 21.02. 21.02. 21.02. 21.02. 22.02. 22.02. 22.02. 23.02. 23.02. 23.02. 23.02.

7,45 Uhr: 18,00 Uhr: 19,00 Uhr: 8,30 Uhr: 9,00 Uhr: 10,30 Uhr: 7,45 Uhr: 17,30 Uhr: 18,00 Uhr: 19,00 Uhr: 7,45 Uhr: 9,30 Uhr: 17,30 Uhr: 18,00 Uhr: 20,15 Uhr: 20,00 Uhr: 7,45 Uhr: 16,15 Uhr: 17,30 Uhr: 18,00 Uhr: 20,00 Uhr: 20,00 Uhr: 7,45 Uhr: 17,30 Uhr: 18,00 Uhr: 7,45 Uhr: 9,30 Uhr: 14,30 Uhr: 17,30 Uhr: 18,00 Uhr: 19,30 Uhr: 7,45 Uhr: 18,00 Uhr: 19,00 Uhr: 8,30 Uhr: 9,00 Uhr: 10,30 Uhr: 15,30 Uhr:

Eucharistiefeier (Jesuheim) Vorabendmesse Gefallenengedenken und Gräbersegnung Pfarrgottesdienst Eucharistiefeier (Jesuheim) Kinder- und Familiengottesdienst Eucharistiefeier (Jesuheim) Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Eucharistiefeier Pizzaessen der Ministranten (Verabschiedung) Eucharistiefeier (Jesuheim) 11,00 Uhr: Bürostunden Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Eucharistiefeier Männerchorprobe (Tannerhof) Firmhelfertreffen (Pfarrwidum) Eucharistiefeier (Jesuheim) Kindergottesdienst Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Eucharistiefeier Kirchenprobe (Tannerhof und Kirche) Erstkommunionhelfer (Pfarrwidum) Eucharistiefeier (Jesuheim) Keine Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Keine Eucharistiefeier Eucharistiefeier (Jesuheim) 11,00 Uhr: Bürostunden Kinder- und Jugendprobe (Tannerhof) Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Eucharistiefeier Vollversammlung der Feuerwehr (Tannerhof) Eucharistiefeier (Jesuheim) Vorabendmesse (Taizè – Kirchenchor) Pfarrversammlung (Tannerhof) Pfarrgottesdienst Eucharistiefeier (Jesuheim) Pfarrgottesdienst Tauffeier in Gratsch

Die Termine im Kalender dienen als Schnellübersicht der liturgischen Woche für die Gläubigen und geben auch die Termine an, wo man den Pfarrer nicht zu Hause antrifft. Das Bestellen von Messintentionen kann zu Bürostunden im Pfarrhaus vorgenommen werden oder vor oder nach den Gottesdiensten in der Sakristei.

Pfarrgemeinde Girlan zu den Heiligen Martin und Wolfgang PFARRBRIEF „MITEINANDER – FÜREINANDER“ teilen – zuteilen – verteilen – austeilen – mitteilen

Taizè Gottesdienst

22.02.2014 um 18,00 Uhr mit Liedern und Gesängen aus Taizè mitgestaltet vom Kirchenchor - Girlan

Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden, die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen, in Barmherzigkeit für jeden Menschen. Frère Roger (1915 – 2005)


Gottesdienste in der Pfarrgemeinde Girlan vom 16.02. – 23.02.2014 – Pfarrbrief Nr. 07 Samstag 15.02.

7,45 18,00

19,00 Sonntag 16.02.

8,30

9,00 10,30

Montag

17.02.

7,45 17,30 18,00

Dienstag 18.02.

7,45 17,30 18,00

Mittwoch 19.02.

7,45 16,15 17,30 18,00

6. Sonntag im Jahreskreis Eucharistiefeier (Jesuheim) Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für Leb. und Verst. der Fam. Ebner Eucharistiefeier für Leb. und Verst. der Fam. Reiterer Eucharistiefeier für Pfarrer Josef Kronbichler Eucharistiefeier für Pfarrer Luis Thaler Eucharistiefeier für Josef Warasin (30. Todestag) Eucharistiefeier für Ignaz Brigl Eucharistiefeier für Grete Rinner Market (7. Todestag) Eucharistiefeier für die Opfer der Kriege Gefallenengedenkfeier am Friedhof: Gedenkrede und Gräbersegnung Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für Ernestina Putz (30. Todestag) Eucharistiefeier für Ferdinand u. Katharina Aschbacher Eucharistiefeier für Paula Mayr (Jtg.) Jesuheim: Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Pfarrgemeinde Kinder- und Familiengottesdienst Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für Leb. und Verst. der Fam. Geist Eucharistiefeier für Leb. und Verst. der Fam. Mathà Eucharistiefeier für Josef Schenk Eucharistiefeier für Josef Defranceschi (Jtg.) Eucharistiefeier (Jesuheim) Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für Jonas Tomas Eucharistiefeier für Josefa Weiss Oberhofer Eucharistiefeier für die Armen Seelen Eucharistiefeier (Jesuheim) Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für Karl Spitaler Eucharistiefeier für Theresia Dosser Hörmann Eucharistiefeier für verlassene Armen Seelen Eucharistiefeier (Jesuheim) Kindergottesdienst: (Gestaltung: Religionslehrer und Pfarrer) Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für Hildegard Vieider Kofler Eucharistiefeier für Gabriela Menel Eucharistiefeier für Zita Weger Großgasteiger Eucharistiefeier für Pfarrer Norbert Wilhalm

Donnerstag 7,45 20.02. 17,30 18,00 Freitag 7,45 21.02. 17,30 18,00 Samstag 22.02.

Sonntag 23.02.

7,45 18,00

19,00 8,30 9,00 10,30

Bürostunden:

Eucharistiefeier (Jesuheim) Keine Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Keine Eucharistiefeier Eucharistiefeier (Jesuheim) Gebetszeit für die Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für David Zanol Eucharistiefeier nach Meinung Eucharistiefeier für Leb. und Verst. der Fam. Häger 7. Sonntag im Jahreskreis Eucharistiefeier (Jesuheim) TAIZÈ - GOTTESDIENST Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für Maria Hafner Egger Eucharistiefeier für Willi Seeber (7. Todestag) Eucharistiefeier für Anna und Karl Höhn Eucharistiefeier für Ludwig Pattis Eucharistiefeier für Alfons Jaitner (30. Todestag) Eucharistiefeier für Siegfried Pardatscher Eucharistiefeier für Martha Spitaler Pescoll Eucharistiefeier für Johann Mayr (8. Jtg.) Eucharistiefeier für Ignaz und Anna Werth (Jtg.) Eucharistiefeier für Ingrid De Carli Meran Eucharistiefeier für Rudolf Sparer Eucharistiefeier für Siegfried und Maria Schweigkofler Eucharistiefeier für Josef und Josefa Federer Eucharistiefeier für den Frieden in den Familien (Gestaltung: Kirchenchor) Pfarrversammlung im Tannerhof Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Pfarrgemeinde Jesuheim: Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Pfarrgemeinde Pfarrgottesdienst in den Anliegen der Pfarrgemeinde Eucharistiefeier für Leb. und Verst. der Fam. Geist Eucharistiefeier für Leb. und Verst. der Fam. Mathà Eucharist. f. Johanna Ochsenreiter v. Wohlgemuth (Jtg.) Eucharistiefeier f. Paula Meraner Spitaler (30. Todestag) Eucharistiefeier für Maria Tartarotti Bernard

Dienstag: Freitag:

9,30 – 11,00 Uhr 9,30 – 11,00 Uhr

PFARRBRIEF IM INTERNET: Unter der Internetadresse unserer Pfarrbibliothek kann ab sofort der Pfarrbrief zu Hause über den Computer angeschaut, heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden: http://bibliothek-girlan.blogspot.com


IMPRESSUM: Pfarrgemeinde Girlan zum Heiligen Martin und zum Heiligen

Lichtmess – Dank

Wolfgang, 39057 Girlan, Pfarrgasse 3, Tel. Nr. 0471 / 662 409. Fax: 0471 / 662 409. Der Pfarrbrief erscheint wöchentlich in einer Auflage von 550 Stück. E-Mail Adresse: pfarrei.girlan@gmail.com oder christian.pallhuber@hotmail.de Laufende Nr. 2014 / 07. Für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer Christian Pallhuber. Freier Tag des Pfarrers: Donnerstag (außer bei Beerdigungen). Handy Nummer des Pfarrers: 333 451 2208 (oder Sms schreiben). Freier Tag des Mesners: Mittwoch

Die Katholische Frauenbewegung dankt allen recht herzlich für die Spenden zu Lichtmess als Unterstützung unserer Tätigkeit und dem Seniorenverein für die Benützung des Raumes für den Umtrunk nach der Kindersegnung. Vergelt’s Gott!

UNSERE BANKVERBINDUNGEN: Raiffeisenkasse Filiale Girlan IBAN IT 16 J 08255 58163 00030 3000 575 Spenden: Im lieben Gedenken an Herrn Alfons Jaitner für die Pfarrkirche von der Schwester Maria Crepaz mit den Kindern Walter und Anni (150 Euro), für den Pfarrhaushalt anlässlich des Geburtstages von Ungenannt (150 Euro), im lieben Gedenken an Herrn Willi Seeber vom Jagdrevier Karneid für die Pfarrkirche (100 Euro), ), im lieben Gedenken an Herrn Willi Seeber von Fam. Arnold für die Pfarrkirche (30 Euro), Kollekte vom 14.02.2014 – Beerdigung Seeber (448,24 Euro), von der Gruppe Freizeitgestaltung im Jesuheim für die Pfarrcaritasgruppe (275 Euro), Kerzengeld Februar (97,36Euro), Kollekte vom 09.02.2014 – für die Ministranten (118,37 Euro), Kollekte vom 08.02.2014 (355,11 Euro), für die Blumen in der Pfarrkirche von Ungenannt (46,70 Euro), Allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott!

SVP Ortsgruppe Girlan Einladung zur Gedenkfeier am Samstag den 15.Februar 2014, um 18 Uhr bei der Hl. Messe und um 19 Uhr Besuch der Gedenkstätten unserer Gefallenen am Friedhof. Unser neuer Landtagsabgeordneter, Oswald Schiefer ist bei uns und hält eine Gedenkrede. An dieser Feier teilzunehmen ist ein Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit für alle Frauen und Männer die in schweren Zeiten durchgehalten, und so die Grundlage dafür geschaffen haben, dass wir in Frieden und Wohlstand in unserer schönen Heimat leben können.

Friedhof Girlan Fälligkeit Spesenbeitrag für die Instandhaltung Wir erinnern daran, dass die Spesenbeiträge für die nächsten 3 Jahre (2014-2016) demnächst zu entrichten sind. Die Dreijahres-Gebühr beträgt: Einzelgrab ………….. 48,00 € Familiengrab ..……… 75,00 € Arkade …………….. 111,00 € Urnenschrank …….. 48,00 € Wir bitten Sie freundlichst, den entsprechenden Betrag innerhalb Februar 2014 zu überweisen. An: Pfarrei zum hl. Martin, Friedhofskonto, Pfarrgasse 3, 39057 Girlan, Konto bei Raiffeisenkasse Überetsch, Zweigstelle Girlan, IBAN: IT 42Q 08255 58163 000303000320. Um Verwechslungen zu vermeiden ersuchen wir Sie, bei der Einzahlung die genaue Anschrift des Grabbenützers sowie den Namen des/der Verstorbenen anzugeben. Wer eine Auflassung oder eine Änderung an der Grabstätte beabsichtigt, möchte dies persönlich oder telefonisch (Mobiltelefon 3200527167) Herrn Albert Auer mitteilen. Für das Friedhofskomitee: Christian Pallhuber, Pfarrer und Albert Auer, Verantwortlicher. NB.: Bitte, entsorgen Sie Kartone und Plastiksteigen selbst. Dadurch leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Verringerung der Müllgebühren.

Gebet um Humor Gib mir, Herr, eine gute Verdauung, und natürlich auch etwas zum Verdauen. Gib mir die Gesundheit des Liebes, und den guten, notwendigen Humor, um sie zu erhalten. Gib mir, Herr, eine gesunde Seele, die immer das Gute und das Reine vor Augen hat, so dass sie an der Sünde kein Ärgernis nimmt, sondern den richtigen Weg findet, sie zu überwinden. Gib mir eine Seele, die Langeweile nicht kennt, die nicht raunzt, nicht seufzt und nicht lamentiert. Lass nicht zu, dass ich jenes Ding zu ernst nehmen, das sich einschleicht, und das heißt „Ich“. Gib mir, Herr, den Sinn für den Humor. Gib mir die Fähigkeit, über einen Witz zu lachen, damit ich dem Leben etwas Freude abgewinnen kann, die ich nachher mit den Anderen teilen werde.


Pfarrversammlung am Samstag, den 22. Februar 2014 um 19,00 Uhr nach der Vorabendmesse im Tannerhof – Girlan Berichte der verschiedenen mitarbeitenden Ausschüsse über den Zeitraum 01. September 2012 bis 31. Dezember 2013 Verlauf des Abends 1. Chor 2. Begrüßung: Herr Pfarrer Christian und Karin Adami 3. Chor 4. Referat von Herrn Günther Rederlechner der Hospizbewegung zum Thema: Brauchtum rund um den Tod; Sterben zu Hause 5. Jahresbericht: Liturgieausschuss (Michael) und Ministranten(Carmen) 6. Chor 7. Jahresbericht: Friedhofskomitee (Albert); Vermögensverwaltungsrat (Meraner Willi / Herr Pfarrer) 8. Chor 9. Kath. Frauenbewegung (Waltraud Weiss) 10. Familienverband (Carmen) 11. Chor 12. Bericht vom Kirchenchor / Kinderchor 13. Bericht vom Pfarrgemeinderat 14. Chor 15. Powerpoint Präsentation: Fotos zu den verschiedenen Dorfereignissen 16. Fragen der Anwesenden beantworten und Anregungen annehmen 17. Chor 18. Ehrungen von Menschen, die uns guttun 19. Umtrunk


Ihre Pfarrgemeinde oder unsere Pfarrgemeinde »Ob eine Sache gelingt erfährst Du nicht, wenn Du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.« Wie viele tolle Ereignisse würden wir heut zu Tage nicht miterleben, wenn sich manche Leute nicht trauen würden? Was nützt es, wenn man nur denkt und alles theoretisch fertig hat – man es aber nie in die Praxis umsetzt? Wir könnten nicht Autofahren, wenn ein Hr. Benz nicht das erste Auto gebaut hätte. Wir würden im Dunkeln sitzen, wenn Hr. Edison nicht mal die Lampe in eine Fassung gedreht hätte. Wir würden nicht fliegen, wenn die Gebr. Wright sich nicht in ihr Flugzeug gesetzt und den Motor gestartet hätten. Wäre ein Leben ohne Telefon, Fernseher, PC noch denkbar, wenn nicht irgendwelche Leute mal damit angefangen hätten? Wie viele versteckte Talente sind wohl in unserer Gemeinde, die lesen oder singen können, gute Gedanken hätten, sich aber nicht trauen. Wenn man seine Talente vergräbt, kann nichts entstehen und wachsen. Nur die Talente, mit ein bisschen Mut und mit der Hilfe derer, die schon da sind – nur so kann Leben und auch ein Miteinander entstehen. »Das einzig wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.« (Albert Schweizer) Nicht nur seit dem 11.09.2001 ist einem vielleicht wieder Bewusst geworden, dass es ein morgen schlagartig nicht mehr geben kann. Krankheit, Unfall und Tod kommen wann sie wollen. Da wird nicht nachgefragt, ob es passt oder nicht, ob man Zeit hat oder nicht. Was ist, wenn man doch noch was erledigen wollte? Wenn man einen Streit oder Meinungsverschiedenheit klären wollte? Was ist, wenn man immer nur wollte und es morgen bestimmt erledigen wollte? Was ist, wenn man es morgen nicht mehr tun kann? Was morgen kommt weiß man nicht. Was gestern war, kann man nicht mehr ändern. Heute ist die Chance, das Gestern in einen guten Morgen zu verwandeln und die Spuren der Liebe erkennbar zu machen. »Es waren einmal ein kleiner Junge und ein alter weiser Mann. Der kleine Junge dachte bei sich "So weise kann doch keiner sein. Ich will ihn auf die Probe stellen." Und er fing an nachzudenken, wie er den alten weisen Mann auf die Probe stellen könnte. Nach ein paar Tagen hatte er eine Idee: "Ich fange einen kleinen Vogel und halte ihn hinter meinem Rücken versteckt. Dann frage ich ihn ob der Vogel lebt oder tot ist. Wenn er sagt, dass der Vogel lebt, drehe ich ihm einfach schnell den Hals um und zeige ihm den toten Vogel. Sagt er der Vogel ist tot, lasse ich ihn fliegen. So muss er falsch liegen und ich kann beweisen, dass er nicht so weise ist wie alle sagen!" Gesagt getan, der kleine Junge fing sich einen kleinen Vogel und ging damit zum alten weisen Mann. Er stellte sich vor ihn und sagte: "Alter weiser Mann, ist der Vogel in meiner Hand am Leben oder tot?" Der alte weise Mann sah den Jungen an und überlegte. Er dachte eine ganze Weile nach, ohne etwas zu sagen und der kleine Junge dachte sich schon "Siehst du, so weise bist du nicht. Du kommst auf keine Antwort." Nach einer langen Weile schaute der alte weise Mann auf und sagte zu dem kleinen Jungen: "Kleiner Junge, ob der Vogel lebt oder tot ist liegt ganz allein in deiner Hand!"«


Vieles liegt in unserer Hand: Das tun und nicht tun, die gute oder schlecht Entscheidung, der Streit oder der Friede, das Miteinander oder das Gegeneinander, das… oder das… Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier »Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es. Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu. Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig »ja«. Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten. »Nun«, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, »Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.» Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben«, fuhr der Professor fort, »hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand. Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: »Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen.« Die tägliche Arbeit ist soviel, dass sie uns fast erdrückt. Die Möglichkeiten die uns in unserer Freizeit geboten werden sind unfassbar. Überall nur Termine, Stress und Hektik. Zeit für den Partner oder für Kinder hat man nur dann, wenn es im Terminkalender steht. Zeit für sich selber hat man - wenn man schläft. Das letzte gute Gespräch, das letzte gute Buch und das letzte kühle Bier mit einem Freund ist lange her. Vielleicht sollte man doch mal Nachdenken, was im Leben die Golfbälle, die Kieselsteine und der Sand ist. Mag sein, dass man zu gerne Sand spielt…

»Einzeln sind wir nur ein Wort – Zusammen sind wir ein Gedicht.« (Phil Bosmans) Wer den Film über die Deutsche Nationalelf im Kino oder auf DVD schon gesehen hat, der weiß, was ein Miteinander bewirken kann. Ein Hr. Klinsmann alleine hätte nicht den 3. Platz in der WM erreicht. Aber seine Motivation und seine Methoden haben aus ca. 20 Mann eine Mannschaft wachsen lassen, die es fast geschafft hätten. Die zusammen wie ein Gedicht spielten. Bis zum Spiel gegen Italien (wobei sie hier auch gut spielten). Ja, auch Niederlagen erträgt man leichter, wenn man nicht alleine ist, sondern weiß, da fühlen andere genau so. Aber nicht nur im Fußball ist es so – auch in der Familie kann es nur so gehen. Nur mit einem „Miteinander“ kann man Höhen und Tiefen überstehen, kann man Kinder erziehen, kann man Vorbild sein, kann man das weitergeben, dass einem selbst beigebracht wurde. Möchten Sie etwas zum Gelingen ihrer Pfarrgemeinde beitragen? Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte! Ich bitte nicht um Wunder und Visionen Herr, sondern um die Kraft für den Alltag. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte! Mach mich findig und erfinderisch, um im täglichen Vielerlei und Allerlei rechtzeitig meine Erkenntnisse und Erfahrungen zu notieren, von denen ich besonders getroffen und betroffen bin. Mach mich griffsicher, in der richtigen Zeiteinteilung. Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist. Lass mich erkennen, dass Träumereien nicht weiterhelfen, weder über die Vergangenheit, noch über die Zukunft. Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen. Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen. Gib mir das tägliche Brot für Leib und Seele, eine Geste deiner Liebe, ein freundliches Echo, und hin und wieder das Erlebnis, dass ich gebraucht werde. Ich weiß, dass sich viele Probleme dadurch lösen, dass man nichts tut. Gib mir, dass ich warten kann. Ich möchte Dich und die anderen immer aussprechen lassen. Das wichtigste sagt man nicht selbst, es wird einem gesagt. Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten und zartesten Geschäft des Lebens gewachsen bin. Verleihe mir die nötigste Fantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Gütemit oder ohne Worte - an der richtigen Stelle abzugeben. Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff im Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die unten sind. Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nichts, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte

Mitteilungsblatt 2014 Nr. 07  

Pfarrbrief der Pfarrei Girlan