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Begabten - und Begabungsfรถrderung am

2. Newsletter Purkersdorf, Juni 2008


Begabten - und Begabungsförderung am

Inhaltverzeichnis

LOGOWETTBEWERB

S. 3

DES SCHLÜSSELS SCHLOSS

S. 4

MUSIC GOES SCHOOL - music@school

S. 5

BÄRTE MACHEN FRAUEN - „König Wamba“ von Erich Hackl

S. 6

ERGEBNISSE DES DREHTÜRMODELLS

S. 7

BEGABUNGSFÖRDERUNG ENGLISCH 1D

S. 8

FASZINIERENDE WELT DER MATHEMATIK

S. 9

TALENTE IN GEOMETRIE

S. 10

KOMPLEXCHEMIE

S. 11

BEGABTENFÖRDERUNG - GRUNDLAGEN DER CHEMIE

S. 12

ÖSTERREICHISCHE CHEMIE-OLYMPIADE

S. 13

PULLOUT-KURS FRANZÖSISCH

S. 14

DELF-PRÜFUNGEN

S. 15

SOMMERAKADEMIE am SEMMERING

S. 16

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LOGOWETTBEWERB Am Anfang des Schuljahres wurde ein Logowettbewerb. SchülerInnen aus der Oberstufe sollten für die neue Homepage zur Begabtenförderung ein neues Logo entwerfen. Einige SchülerInnen beteiligten sich am Wettbewerb. Anschließend werden die zwei Logos vorgestellt, die den 1. und den 2. Platz erlangten.

Julia Fröschl, Gewinnerin des Logowettbewerbs Was mich dazu bewegt hat, beim Wettbewerb für die Gestaltung des Begabtenförderungs-Logos mitzumachen, war in erster Linie die Freude am Zeichnen. Zuerst jedoch musste mal eine Idee her, wofür Begabtenförderung steht und was ich weiters mit diesem Begriff assoziiere. Begabtenförderung ist meiner Ansicht nach keine individuelle Tätigkeit, die alleine im Zimmer eines besonders intelligenten Schülers vor sich geht, der für irgendein Fach büffelt, in dem er sowieso schon gut ist. In meinen Augen ist Begabtenförderung eine Gemeinschaftstätigkeit, bei welcher Schüler, denen ein Fach besonders leicht fällt, oder die vielleicht auch nur Freude oder großes Interesse daran haben, neue Dinge lernen und somit ihr Wissen erweitern können. Im normalen Unterricht, ist es oft nicht möglich, näher auf bestimmte Dinge einzugehen, da der Lehrplan etwas anderes vorsieht, und auch auf Schüler Rücksicht genommen werden muss, die nicht mit so einem Eifer bei der Sache sind, wie andere. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass auch ein interessierter Schüler einen Zugang zu neuen Herausforderungen braucht. „Begabt sein“ heißt nicht, dass man nicht immer noch etwas dazulernen kann – nur braucht es dafür eine oder mehrere Personen, die einem zeigen, was es noch zu wissen gibt und wie man seine Fähigkeiten erweitern kann. Deswegen habe ich mich für zwei „verschmelzende Köpfe“ als Logo entschieden. Ein/e SchülerIn alleine kann sich mit einem Buch Fachwissen aneignen, wirkliche Erfahrung und neue Erkenntnisse lassen sich jedoch nur in der Gruppe tauschen. Beim Gestalten des Logos bin ich jedoch bald auf meine technischen Grenzen gestoßen, da das Logo auch digital auch existieren sollte und ich nur einen handgemalten Entwurf vorliegen hatte. Zum Glück konnte ich in dieser Sache mit der Unterstützung von Herrn Professor Hirt u. Herrn Professor Köck rechnen, und das Logo ist jetzt auf der offiziellen Internetseite des BG/BRG Purkersdorf zu finden!

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DES SCHLÜSSELS SCHLOSS von Belinda Ecker

Grundsätzlich entsprang die Idee für das eingereichte Logo in einem Moment, in dem ich absolut nicht damit gerechnet hatte. Aber eigentlich ist es doch immer so: man grübelt und grübelt, verbraucht Papier um Papier und schreibt Bleistift für Bleistift stumpf, trotzdem ist das Resultat äußerst unbefriedigend. Und dann, ganz plötzlich, wenn man es am wenigsten erwartet, schlägt der Zufall zu, und ein Bild entsteht im Kopf. Da ich ein visueller Lerntyp bin, spiegelt sich diese Eigenschaft eben auch in meinen Hobbys wieder, so auch dieses Mal. Das Bild war schnell zu Papier gebracht. Vorgelegt habe ich es zu aller erst meinem Französischlehrer Dr. Mareschal, der für die Begabtenförderung an unserer Schule zuständig ist und den Logowettbewerb überhaupt ins Leben gerufen hat. Tipps und Tricks zur Verbesserung und Umgestaltung der Schrift seinerseits hielten mich dazu an, weiter daran herum zu feilen. Als das Logo nun in seiner Form und Farbgebung vollendet war, musste es nur noch von den Professoren für bildnerische Erziehung abgestempelt und als gut erachtet werden. Die Schriftfarbe der ,,Begabtenförderung“ war zuerst in rot gedacht, bei genauerem Überlegen verursachten die Komplementärfarben rot und grün allerdings einen zu starken Kontrast, sodass wir uns für ein leichtes Orange entschieden (das Grün musste immerhin als ,,Markenzeichen“ der Schulgebäudefarbe bestehen bleiben). Warum ich persönlich ein Schloss mit einem dazu passenden Schlüssel gewählt habe, ist leicht erklärt. Denn während ein Schloss ohne Schlüssel verschlossen bleibt, hat ein Schlüssel ohne dazugehöriges Schloss ebenso wenig Sinn. Den Schlüssel symbolisierend benötigen wir als Schüler, Lehrer, bzw. Förderer, die unsere Fähigkeiten anerkennen und uns die Möglichkeit bieten, uns darin zu entfalten. An dieser Schule wird uns genau das geboten: durch die zahlreichen Förderungen in den verschiedensten Fächern wird uns quasi der Schlüssel gereicht, der uns unsere Zukunft erschließen kann. Ohne Förderer also kein Schlüssel, ohne Schlüssel nur eingeschränkte Möglichkeiten und mit eingeschränkten Möglichkeiten bleiben einem schlussendlich unter Umständen im Leben einige ,,Türen“ verschlossen, die man mit der richtigen und gezielten Förderung leicht hätte öffnen können. Dieser Entwurf belegte den 2.Platz

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MUSIC GOES SCHOOL – music@school

Spielen Sie ein Instrument? Können Sie singen? Können Sie tanzen? Nein? Kein Problem! Auch viele Schülerinnen und Schüler des BG|BRG Purkersdorf kommen ohne musikalische Vorkenntnisse in den Musikunterricht und dennoch ist ein großes Konzert, bei dem mehr als 300 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums ihr Können auf der Bühne präsentieren, kein Problem.

Am 29. April 2008 fand bereits zum vierten Mal das Musikfest music@school am BG|BRG Purkersdorf statt und auch diesmal war es wieder ein voller Erfolg. Von der 3. bis zur 8. Klasse präsentierten Schülerinnen und Schüler, was

in

ihrem

Musikunterricht

gesungen,

gespielt und getanzt wird.

Nach intensiven Proben im Unterricht sowie zusätzlichen Nachmittagen an den Instrumenten, kam

ein

äußerst

ansehnliches

Programm

zusammen: 21 Nummern und eine Konzertdauer von etwa zweieinhalb Stunden! Die Setlist spannte einen Bogen von den frühen 60er und 70er Jahren – Klassiker wie etwa „California Dreaming“ von The Mamas & The Papas oder „I want you to want me“ von Cheap Trick aus dem Jahr 1977 – über die rockigen 80er – „Rock me Amadeus“ vom legendären Austropoper Falco oder Peter Gabriels „Sledgehammer“ – bis hin zu aktuellen Charthits von Nickelback, Daniel Powter und The Feeling.

Mag. Dagmar Furch

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BÄRTE MACHEN FRAUEN Die ganze Schule liest „König Wamba“ von Erich Hackl Im Rahmen eines Projektes im Sinne der Leseförderung wurde im April 2008 im BG/BRG Purkersdorf das Buch „König Wamba“ von Erich Hackl gelesen. Alle SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, Sekretärinnen, SchulwartInnen und Schulärztinnen waren herzlich eingeladen, die Geschichte für sich zu entdecken. Das Projekt rückte durch Werbung, Veranstaltungen und mündliches Weitergeben das Lesen selbst ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Das Besondere daran war, dass es ein Buch für alle gab, sozusagen ein „Schulbuch“, mit dem man sich auch identifizierte. Lesen wurde zum Gemeinschaftserlebnis. Auch die Eltern wurden miteinbezogen, sie sind schließlich die Lesevorbilder der SchülerInnen. Als Abschluss wurde der Autor des Buches an die Schule eingeladen. Die 4D (2007/08) unterstützte dieses Projekt, indem sie es plante, ein Werbekonzept gestaltete und die verschiedenen Aktionen organisierte. Dabei hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, sich je nach Interesse und Fähigkeit verschiedene Aufgaben auszusuchen. Sie arbeiteten graphisch, entwarfen Werbeslogans, stellten das Projekt vor anderen Klassen und vor den Eltern und LehrerInnen vor, sie organisierten, kommunizierten mit verschiedenen Stellen der Schule und außerhalb, veröffentlichten Zeitungsartikel und gestalteten schließlich auch die Lesung.

Ein Zeichenwettbewerb fand statt Das Werbekonzept der 4D: Bärte machen Frauen Christoph Koller moderierte bei der Lesung Eine szenische Verarbeitung von „König Wamba“

Mag. Janina Sollmann 6


ERGEBNISSE DES DREHTÜRMODELLS

12 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen der Unterstufe durften nach Absprache mit den unterrichtenden FachprofessorInnen (Lernvertrag) zwei bis vier Mal pro Monat den Regelunterricht verlassen, um in der Bibliothek unter Betreuung einer Mentorin (Mag. Ursula Potakowskyj) selbst gewählten Themen zu erforschen. Die Ergebnisse

dieser Arbeiten wurden in

englischer Arbeitssprache verschriftlicht. Sie führten zu Erkenntnissen über die verschiedensten Interessensgebiete wie das Elisabethanische Zeitalter, den Schottischen Unabhängigkeitskampf,

Anne

Frank,

Charles Dickens, Tanz, Filmanalysen und landeskundlichen Themen wie Karibik oder Kanada bis zur Auseinandersetzung mit Ghost stories und Fantasy books.

Eine Schülerin verfasste sogar eine eigene Geschichte, von inhaltlich spannender und sprachlich hoher Qualität. Hier der Beginn:

The Guard of White Tears Vorren was looking around. He was almost completely surrounded by darkness. The passage he was walking through was narrow, but Vorren was slim and easily slipped through….He found himself standing right in front of a house…..he opened the door silently, it was not locked…. (….. der Rest der Geschichte ist in der Bibliothek nachzulesen!!!)

Alle Projektergebnisse werden am Ende des Schuljahrs in gebundener Form in der Bibliothek zur Ansicht aufliegen. Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im nächsten Schuljahr!

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BEGABUNGSFÖRDERUNG ENGLISCH 1D

Im Anschluss an das im letzten Newsletter beschriebene Leseprojekt studierten die SchülerInnen in mehreren Kleingruppen ein kleines Theaterstück über einen Zauberer ein, für das sie auch die Requisiten selbst herstellten.

Lilly the Dog! The children Hermine, Peter and Tommy are in the shopping centre. They are buying a new toy for their dog Lilly. Suddenly Lilly drinks a pink liquid. Hermine runs to Lilly, because the dog becomes a mouse. The children take Lilly and run home.

The Horrible Dog Narrator: Lucy and Linda go with their dog Struppi to the park. Lucy: Oh, it is a wonderful day! Struppi: Wuff, wuff! Linda: Yes, of course. Lucy: Oh, no, the led is loose!!!!! Linda: And Struppi runs away. Come!

At home… “Mum will be angry with us!!!!!” Tommy thinks. Peter takes a telephone book and says: “We must call a magician! They call one and go to him at five o clock … At the magician’s house: ….. The magician let Lilly drink a yellow liquid. Suddenly Lilly turns into a dog again. The children go home; their mum didn’t` notice anything!!!

Storyline by Anja, Charlotta and Nicole

Narrator: Lucy and Linda are following the dog. Lucy: Ih, what is this? Linda: Struppi is drinking some green water. Lucy: Oh no Struppi had got long ears. Linda: Ih, it’s horrible! Lucy: What can we do? Linda: Come, we go home and ask mum! Lucy: Wait, mum cannot help us, she is not a magician! Linda: Lucy, this is a great idea! We need a magician!

Play by Julia and Kathi (Vollständige Version liegt in der Bibliothek auf)

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FASZINIERENDE WELT DER MATHEMATIK

Konstruktion einer Radlinie mit der dynamischen Geometriesoftware „euklid“

Unter obigem Titel wurden die SchülerInnen der 4. Klassen zu einem fünfteiligen Workshop eingeladen. Es meldeten sich zwölf Interessierte aus drei verschiedenen Klassen, um an einigen Nachmittagen den Geheimnissen der Mathematik etwas näher zu kommen. Aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Methoden – teils spielerisch, teils mit Computerunterstützung – wurden klassische Problemstellungen untersucht und ihre Verbindungen zum Alltag und zu anderen Fachgebieten beleuchtet. Rätsel, Denksportaufgaben und historische Bezüge rundeten das dichte Programm ab. Den Abschluss des Kurses bildete ein Lehrausgang in das Museum moderner Kunst im Wiener Museumsquartier. In der Ausstellung „genau&anders“ konnten wir an zahlreichen Exponaten künstlerische Zugänge zur Mathematik bestaunen und studieren. Beim Bewundern der Skulpturen und Bilder des amerikanischen Künstlers Sol LeWitt

Sophia Thomasberger, Sophie Puschacher, Nadine Niedermaier, Lara Steinkellner, Peter Wimberger ,Mathias Bogad, Paul Cichocki, Thomas Schubert, Florian Fuchslocher

Das abschließend durchgeführte Feedback in Form eines anonymen Fragebogens zeigte erfreulicherweise, dass die Erwartungen der TeilnehmerInnen erfüllt worden waren. Alle hatten Spaß an den gebotenen mathematischen „Schmankerln“ und wünschten sich unisono eine Fortsetzung des Kurses im kommenden Jahr. Mag. Manfred Blümel

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TALENTE IN GEOMETRIE

Fixpunkte im Unterricht der Darstellenden Geometrie bilden Projekte. Meist sind es zwei Arbeiten in der 7. Klasse und eine in der 8. Klasse. In Einzel- oder Gruppenarbeiten werden zu eher offenen Themen – z. B. „Gebrauchsgegenstand“ selbständige Arbeiten erstellt und präsentiert. Das Werkzeug PC mit der professionellen CAD-Software, die uns zur Verfügung steht, ermöglicht den Schülerinnen und Schülern sehr kreatives Gestalten und führt oftmals zu tollen Ergebnissen. Begabte und Interessierte bekommen dabei Gelegenheit, sich über das normale Maß hinaus mit Anwendungen der Geometrie zu beschäftigen und ihr Können selbständig zu vertiefen und zu zeigen. Zwei Schüler der heurigen 8C haben mit ihren Projektarbeiten am Österreich weiten Modellierwettbewerb des Fachverbandes für Geometrie teilgenommen. Das Thema lautete „Rund ums Wohnen“.

Lukas Sulan erreichte mit seinem originellen Modell einer Hausbar unter ca. 160 Einsendungen in Niederösterreich den 2. Platz.

Lukas Sulan (links) und Philipp Bortel mit Prof. Blümel bei der Siegerehrung an der Pädagogischen Hochschule Krems.

Philipp Bortel modellierte eine ganze Wohnung – hier eine Ansicht der Küche und des Schlafzimmers. Er belegte damit den 3. Platz in Niederösterreich.

Mag. Manfred Blümel 10


KOMPLEXCHEMIE

Ich habe am Kurs „Komplexchemie“ der Begabtenakademie

Niederösterreich

teilgenommen. Zuerst

erfolgte

eine

theoretische

Einführung in die „Komplexchemie“, bei der wir Grundsätzliches über Komplexe erfuhren,

wie

Benennung

zum

und

die

Beispiel

die

Bildung

von

Komplexverbindungen. Dies gestaltete sich als einfach zu verstehen, da wir ein umfangreiches und detailiertes Skriptum zur Verfügung hatten, wir eine sehr geringe Anzahl von Schülern waren und wir außerdem von Prof. Klein und zwei äußerst hilfsbereiten und sympathischen Tutorinnen betreut, die uns bei etwaigen auftauchenden Problemen jederzeit halfen. Im Anschluss an den Theorieteil folgte ein sehr ausführlicher Praxisteil, beim wir viele interessante, selbst gewählte Versuche durchführen konnten. Wir konnten uns selbst aussuchen, ob wir die Versuche alleine oder in Gruppen durchführen wollen. Alle Experimente waren sehr anschaulich und oftmals sehr farbenfroh. Mir persönlich hat vor allem sehr gut gefallen, dass wir auch Geräte und Apparaturen verwendet haben, die wir normalerweise während des Chemieunterrichts nicht benutzt hätten (z.B. in meinem Fall das Photometer). Abschließend lässt sich sagen, dass der Kurs unser aller Interesse an der Chemie noch weiter geweckt hat und wir im Übrigen noch in einer sehr angenehmen Atmosphäre

die

Komplexverbindungen,

Komplexchemie Benennung,

sowohl

theoretisch

Anwendungsgebiete),

als

(Bildung auch

von

praktisch

(diverseste Experimente) kennengelernt haben. Herzlichen Dank an den Leiter des Kurses Mag. Erwin Klein und die beiden Tutorinnen Katharina Sagaischek und Tanja Limberger.

Clemens Lang

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BEGABTENFÖRDERUNG GRUNDLAGEN DER CHEMIE

Als unser Chemieprofessor, Mag. Erwin Klein, eine Klassenkollegin und mich im ersten Semester fragte, ob wie eventuell daran interessiert wären, als Tutorinnen mitzuwirken,

bei

einem

waren

wir

Begabtenförderungskurs sofort

begeistert.

Die

Zielgruppe dieses Kurses waren Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, die meisten kamen aus Klosterneuburg. Nachdem Ort und Zeit vereinbart waren, fand dieser Kurs jeweils von 09:00 bis 12:30 an zwei darauf folgenden Samstagen in unserer Schule statt. Wir sollten diesen Kindern, die offensichtlich an der Chemie interessiert waren, eine Einführung in die Grundlagen der Chemie geben. So gab es sowohl Theorie- als auch Praxiseinheiten. Und die Kinder waren begeistert und vor allem voller Eifer und Motivation etwas Neues zu lernen. Der Aufbau der Atome, die Leitfähigkeit und auch die verschiedenen Bindungsmodelle waren Kursinhalte, die die anwesenden SchülerInnen erlernt haben. Ganz besonders begeistert waren sie natürlich von den Versuchen, die wir ihnen gezeigt haben, darunter die Brennbarkeit von Aceton und die Explosion von Wasserstoff. Der Kurs war so erfolgreich, dass dadurch auch ein zweiter in Planung gekommen war, denn es gab wohl noch mehr Kinder, die interessiert an der Chemie waren. Und so kann auch dieser zweite Kurs zustande, mit Kindern der gleichen Altersgruppe. Für uns war es auf jeden Fall faszinierend und erfreulich, dass Kinder in diesem Alter schon eine so große Menge an Durchhaltevermögen und Motivation zeigen können, und es ihnen auch offensichtlich große Freude bereitet hat.

Katharina Sagaischek, 8C

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ÖSTERREICHISCHE CHEMIE-OLYMPIADE

Wie bereits in den Jahren zuvor nahmen auch heuer wieder sechs SchülerInnen des BG / BRG Purkersdorf an dem jährlich stattfindenden Landeswettbewerb der Österreichischen Chemie-Olympiade teil. Im Zuge eines fünfstündigen Wettbewerbs, bestehend aus einem praktischen und einem theoretischen Teil, traten die Teilnehmer der niederösterreichischen ChemieOlympiade Kurse gegeneinander an.

Diese Veranstaltung fand in diesem Jahr in Weinzierl

bei

Wieselburg

statt,

wo

sich

die

Teilnehmer vom 14. bis 16. Mai in der HBLA Francisco Josephinum aufhielten.

Nach Anreise und Empfang am 14. Mai, widmeten sich die 60

teilnehmenden

SchülerInnen am nächsten Tag ganz dem Wettbewerb und konnten am darauf folgenden Vormittag die Veranstaltung mit einer Führung durch die Bäckerei Haubi’s und der anschließenden Siegerehrung ausklingen lassen.

Wie auch in den vergangenen Jahren können sich die Teilnehmer vom BG/BRG Purkersdorf, sowie der leitende Lehrer des Chemie-Olympiade Kurses Prof. Erwin Klein auch heuer wieder über ausgezeichnete Platzierungen freuen.

Ich - Tanja Limberger - belegte den 4. Platz und konnte mich somit für den Bundeswettbewerb qualifizieren.

Tanja Limberger

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PULLOUT-KURS FRANZÖSISCH Un week-end prolongé de français à Seitenstetten Du 1er au 4 février 2008, Simona Handschuh et moi, Nikola Wöhrer avons passé un weekend prolongé dans le Bildungszentrum de Seitenstetten. Un groupe d’élèves « surdoués » de Basse-Autriche se sont rencontrés dans ce beau village au sein du « Mostviertel ». Après être arrivés, nous nous sommes présentés au groupe constitué d’environ 20 élèves en racontant notre conte préféré. Les jours suivants, nous avons fait beaucoup d’activités traitant le sujet “contes et fables”. Le samedi, le 2 février, deux Maliens nous ont rendu visite et nous ont raconté beaucoup de choses sur leur pays, leur culture et, bien sûr aussi quelques contes. Avec eux, nous avons parlé des différences et égalités les contes européens et africains. C’était particulièrement intéressant de les découvrir mais surtout d’interpréter les symboles et caractères des contes africains. Nous sommes aussi allés dans le beau monastère, où se trouve le lycée de Seitenstetten. Là-bas, à l’aide des ordinateurs, nous avons pu créer en groupes nos propres contes et une présentation PowerPoint avec des images. Le lendemain, nous avons présenté nos contes. C’était une bonne expérience qui a demandé beaucoup de créativité, mais aussi du courage! En tout, le séjour à Seitenstetten a beaucoup plu à tout le monde et grâce à Madame Alexandra Dämon et Monsieur Michel Mareschal nous n’avons pas seulement pu passer un super week-end avec des gens très sympas mais nous avons aussi reçu de nombreuses informations concernant les aspects psychologiques autant que moralisateurs et instructifs des contes.

Ein verlängertes französisches Wochenende in Seitenstetten Von 1. bis 4. Februar 2008 haben Simona Handschuh und ich, Nikola Wöhrer ein verlängertes Wochenende im Bildungszentrum Seitenstetten verbracht. Eine Gruppe „hochbegabter“ Schüler/innen Niederösterreichs waren eingeladen, sich in dem schönen Dorf im Herzen des Mostviertels zu treffen. Nachdem wir angekommen waren, haben wir uns der Gruppe von 20 Schüler/innen vorgestellt, indem wir unser Lieblingsmärchen präsentierten. Die folgenden Tage haben wir an vielen Aktivitäten rund um das Thema „Märchen und Fabeln“ teilgenommen. Am Samstag, den 2. Februar bekamen wir Besuch von zwei Männern aus Mali, welche uns viel über ihr Land, ihre Kultur und natürlich auch einige Märchen erzählten. Mit ihnen haben wir über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der europäischen und afrikanischen Märchen gesprochen. Es war sehr interessant, diese zu entdecken, aber vor allem die Symbole und Charaktere afrikanischer Märchen zu interpretieren. Eine andere Aktivität war, das schöne Kloster zu besuchen, in dem sich das Gymnasium Seitenstettens befindet. Dort konnten wir in Gruppen, mit Hilfe der Computer, unsere eigenen Märchen erfinden und eine PowerPoint Präsentation mit Bildern erstellen. Am nächsten Tag haben wir unsere Märchen vorgestellt. Es war eine tolle Erfahrung, welche nicht nur viel Kreativität, sondern auch Mut verlangt hat! Alles in allem hat der Aufenthalt in Seitenstetten allen gut gefallen und Dank Madame Alexandra Dämon und Monsieur Michel Mareschal konnten wir nicht nur ein schönes Wochenende mit sehr netten Leuten verbringen, sondern haben auch zahlreiche Informationen über die psychologischen, moralischen und belehrenden Aspekte der Märchen bekommen.

Nikola Wöhrer 14


DELF-PRÜFUNGEN

Judith Peschta, Julia Fröschl und Nikola Wöhrer mit ihren DELF-Diplomen, Niveau B2

120 SchülerInnen aus 7 verschiedenen niederösterreichischen Gymnasien legten am 16. und 17. April 2008 DELF-Prüfungen am BG/BRG Purkersdorf ab, das eine von derzeit insgesamt vier Prüfungsschulen ist. Bei diesen Diplomprüfungen in französischer Sprache werden vier Niveaus angeboten, von A1 (Anfängerniveau) bis B2 (Fortgeschritten). 31 KandidatInnen waren SchülerInnen des Gymnasiums Purkersdorf. Drei Schülerinnen (siehe Foto) bestanden sogar das Niveau B2, das über dem Maturaniveau liegt. Nikola Wöhrer ist erst in der 7. Klasse. Die Einführung des DELF scolaire vor vier Jahren erfreut sich einer großen Beliebtheit bei den SchülerInnen, die die Chance bewusst wahrnehmen, einerseits ihre Sprachtalente extern evaluieren zu lassen und andererseits ein weltweit anerkanntes französisches Sprachdiplom zu erwerben.

Gratulation allen 31 SchülerInnen aus den 4., 5., 7. und 8. Klassen zur bestanden DELF-Prüfung!

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SOMMERAKADEMIE am SEMMERING Ein Bericht von Sophie Puschacher und Paul Cichocki

Vom 14. bis 19. Juni 2008 fand am Semmering ein Kurs für hochbegabte und begabte Schüler der AHS/HS Unterstufe statt. Es gab eine Auswahl von 8 Kursen, von denen man sich einen aussuchen konnte. Untergebracht wurden die 105 Schüler aus Niederösterreich und den umliegenden Bundesländern im ITM-Hotel. Ziel war es Interessen der Schüler zu fördern und die Kursinhalte gingen oft über das schulische Niveau hinaus. Besonders toll fanden wir die Begeisterung der Schüler, welche in der Schule nicht immer vorhanden ist. Trotzdem wurde nicht die ganze Zeit gelernt, sondern es wurden auch Freizeitaktivitäten wie Schwimmen, Laufen und vieles mehr angeboten. Chemie-Kurs/ Sophie Puschacher Ich fand den Chemie-Kurs sehr interessant, aber leider lernte ich nicht allzu viel Neues. Es wurden viele Versuche gemacht, für die in der Schule oft die Zeit fehlt. Zum Beispiel versilberten und vergoldeten wir 1, 2 und 5 Cent Münzen, oder lernten einige Zaubertricks. Auch die Fragen der Schüler zu allen möglichen Themen der Chemie wurden von den beiden Chemielehrern ausführlich beantwortet. Da die Gruppe nur aus 15 Schülern bestand, konnten die zwei Lehrer sehr gut auf die Schüler eingehen. Ein Höhepunkt der Woche war sicherlich der Ausflug in die Militärakademie in Wiener Neustadt. Dort zeigten die Lehrer viele Versuche vor, die in den Klassenräumen des Hotels zu gefährlich gewesen wären. Auch in der Theorie lernte ich so einiges dazu, denn wir führten chemische Rechnungen durch oder wurden teilweise in den Stoff der 7.Klasse eingeführt. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, da ich das meiste bereits in der Schule gelernt hatte. Der Grund dafür war, dass Schüler in der Chemie Gruppe dabei waren, die vorher noch nie das Fach Chemie in der Schule hatten und ihnen somit wichtiges Grundwissen fehlte. Trotzdem waren diese Tage am Semmering eine tolle Erfahrung für mich, da ich viele neue Leute kennen lernte, die ähnliche Interessen wie ich hatten. Letztendlich war es eine sehr schöne, interessante und abwechslungsreiche Zeit dort, an die ich mich sicherlich gerne erinnern werde. Kunstgeschichte-Kurs/Paul Cichocki Im Kunstgeschichte-Kurs wurden die Maler, ihre Bilder und die zugehörigen Epochen besprochen. Besonders großer Wert wurde darauf gelegt, Verbindungen zwischen der Biographie der Maler und ihren Werken herzustellen. Auch wurde diskutiert, was gewisse Bilder ausdrücken sollten und was sie bezwecken sollten. In dem Kurs wurde ein guter Überblick über die gesamte Kunstgeschichte vermittelt. Die zweite Hälfte des Kurses bestand darin, praktische Arbeiten zu machen. Es wurden Zeichnungen, Malereien, Collagen und ähnliches, unter professioneller Anleitung angefertigt. Es wurden meine Erwartungen an den Kurs absolut erfüllt, denn durch ihn bekam ich einen guten Überblick über sämtliche Epochen der Kunstgeschichte. Genau diesen Überblick wollte ich durch den Kurs bekommen. Das Verhältnis zwischen theoretischem Unterricht und praktischem Arbeiten war ausgewogen. Für meinen weiteren Lebensweg wertvoll war, dass ich zwangsläufig Kontakt mit neuen Leuten aufnehmen musste. In meinem weiteren Leben werde ich sicherlich noch oft in ähnliche Situationen kommen. Am Ende des Kurses fand eine kurze Präsentation der einzelnen Gruppen vor den Eltern im Hotel Panhans statt. Es wurde gezeigt, was die Schüler in der einen Woche gemacht hatten.

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Impressum Mag. Erwin Klein, Dr. Michel Mareschal, Mag. Ursula Potakowskyj

Layout u. technische Gestaltung Mag. Thomas Hirt, Dr. Michel Mareschal

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Begabtenförderung Newsletter Juni 08  
Begabtenförderung Newsletter Juni 08  

2. Newsletter der Bagabten- und Begabungsförderung am BG | BRG Purkersdorf (Juni 2008)

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