Page 1

Begabten - und Begabungsfรถrderung am

1. Newsletter Purkersdorf, April 2008


Begabten - und Begabungsförderung am

Das Gymnasium Purkersdorf gehört zu jenen Österreichischen Schulen, an denen sich mehrere speziell ausgebildete ECHA – Lehrerinnen und Lehrer dem Thema

Begabten-

und

Begabungsförderung

widmen.

Die

Universität

Nijmegen/Niederlande hat gemeinsam mit dem European Council of High Ability (ECHA)

eine

Zusatzausbildung

für

PädagogInnen

entwickelt

(EUROPEAN

ADVANCED DIPLOMA in EDUCATING the GIFTED), die diese befähigt, begabten Kindern und Jugendlichen in der Schule „Unterricht nach Maß” zu erteilen, Begabungs- und Begabtenförderung in die Schulentwicklung einfließen zu lassen und im Kollegium beratend tätig zu sein. Es ist den drei ECHA-LehrerInnen der Schule gelungen ein Förderkonzept zu entwickeln, das durch individuelle Modelle und spezielle Talent-Fördernde Kurse auf die reichen Potenziale der SchülerInnen des BG│BRG Purkersdorf Rücksicht zu nehmen versucht. Dr. M. Mareschal, der seit einigen Jahren als ECHA - Lehrer tätig ist, initiierte ein Förderungsprogramm für Hochbegabte. Mag. Ursula Potakowskyj beschäftigt sich

mit

der

Förderung

der

vielfältigen

Potenziale

der

SchülerInnen

im

Fremdsprachen – bzw. Geschichtsunterricht, Im heurigen Schuljahr wurde ein Drehtürmodell für besonders begabte SchülerInnen angeregt. In Kooperation mit allen FremdsprachenlehrerInnen des BG/BRG wurde im letzten Schuljahr von Dr. Mareschal und Mag. Potakowskyj ein Fest der Sprachen organisiert, welches das reiche Potenzial der SchülerInnen und deren Freude am Spracherwerb zeigen sollte. Mag. Erwin Klein weckt die Freude und Neugier der begabten Mädchen und Buben an der Chemie durch verstärkte Motivationsforschung. Sowohl die Begabtenkurse

als

auch

der

äußerst

erfolgreiche

Vorbereitungskurs

zur

Chemieolympiade stoßen auf sehr hohe Resonanz bei den SchülerInnen. Im Schuljahr 2005/06 wurde

dieser Wettbewerb im Gymnasium Purkersdorf

durchgeführt.

2


Begabten - und Begabungsförderung am

Organigramm

Allgemeine Begabungsförderung 1)

Persönliche Interessensförderung 2) Individuelle Begabtenförderung 3)

1)

Allgemeine Begabungsförderung: Für SchülerInnen, die ein allgemein sehr gutes Schulniveau und ein ausgeprägtes Interesse für ein spezielles Fachgebiet aufweisen.

2)

Persönliche Interessensförderung: Breites Angebot in einem Fachgebiet für besonders interessierte SchülerInnen, die nicht zwingend besondere Begabungen aufweisen.

3)

Individuelle Begabtenförderung: Maßgeschneiderte Modelle für hochbegabte SchülerInnen

3


Inhaltverzeichnis

Einige Highlights aus den letzten Schuljahren -

1. Sprachenfest des BG/BRG Purkersdorf

S. 6

-

We are all intelligent

S. 7

-

Landeswettbewerb der Chemieolympiade am BG/BRG Purkersdorf im Schuljahr 2005/06

S. 8

-

Ein erfolgreiches Jahr 2006/07 für die Chemieolympiade

S. 9

-

Berichte aus einer französischen „Grande École“

S. 10

Aktivitäten aus dem Schuljahr 2007/08 -

Begabtenförderung 1D Englisch

S. 12

-

Das Drehtürmodell

S. 13

-

Lernvertrag

S. 14

-

Tag der Offenen Tür - Show im Chemiesaal

S. 15

-

Begabtenförderung Englisch

S. 16

-

Begabtenförderung Französisch

S. 17

-

Begabtenförderung Latein

S. 18

-

Diskussionsrunde mit Frau Coudenhove-Kalergi

S. 19

4


Einige Highlights aus den letzten Schuljahren

Fest der Fremdsprachen

Platz 1 beim FremdsprachenBundeswettbewerb 2005/06 in St Pölten im Fach ITALIENISCH für Anna PREIML

13. Juni 2007 ab 17 Uhr 30

Platz 1 beim Fremdsprachen Landeswettbewerb 2003/04 in St.- Pölten im Fach FRANZÖSICH für René SCHMIDT Mehrsprachiges Projekt Geschichte von Purkersdorf in D, E, F, I und SP

Laufende Vorbereitungskurse auf die CHEMIE-OLYMPIADE

Begabungsförderung Englisch in den 2. Klassen

5


1. Sprachenfest des BG/BRG Purkersdorf 13. Juni 2007 An unserer Schule gibt es ein vielfältiges Angebot

an

Fremdsprachen.

Fremdsprachenlehrerinnen

und

Die -lehrer

erleben tagtäglich, wie reich und vielfältig das Potential der Schülerinnen und Schüler ist.

In

Projekten,

aber

auch

im

Regelunterricht gelingt es vielen Mädchen und Buben, diese Talente in teils außergewöhnliche Leistungen zu verwandeln. Oft jedoch dringen diese Leistungen und die damit zum Ausdruck kommende Freude an der Sprache nicht oder nur teilweise nach außen. Aus diesem Grund wurde 2007 erstmals am BG/BRG Purkersdorf ein Fest der Fremdsprachen mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm gefeiert, zu

dem

sehr

viele

SchülerInnen,

LehrerInnen, Eltern und VertreterInnen des Landesschulrats für Nierösterreich kamen. Es war ein großartiger Erfolg!

Aus dem Programm… 6


“We all are intelligent“ Ein Englischkurs für alle begabten SchülerInnen der 2. Klassen im Schuljahr 2005/06

Im Rahmen des Begabungsförderungsprogramms des BG│BRG Purkersdorf wurden im Jänner 2006 alle begabten SchülerInnen der 2. Klassen zu einem Englischkurs zur Stärkung der individuellen Stärken aufbauend auf Gardners multiplen Intelligenzen eingeladen. Das Ziel dieses Kurses sollte es sein, jene begabten SchülerInnen schon früh auf ihre eigenen Potenziale und deren Ausschöpfung aufmerksam zu machen. Es meldeten sich 35 Mädchen und Buben aus vier 2. Klassen. In der Einleitungsphase wurde versucht, die in den Schülern schlummernden multiplen Intelligenzen zu ermitteln, um so ihr Potenzial zu erfassen. Mit Hilfe von Interviews, Zeichnungen, Spielen und informellen Checklisten wurden jene Intelligenzen der SchülerInnen herausgefiltert, die am stärksten ausgeprägt schienen. In der Durchführungsphase wurde versucht, die Brücke zwischen Potenzial und Leistung

zu

schlagen.

Anhand

der

Beschäftigung

mit

verschiedenen

Themenblöcken sollten die SchülerInnen ihre Stärken einsetzen und aus einem Angebot an themenspezifischen Aufgaben gemäß ihrer Intelligenzen wählen, um so ihre Stärken zu „stärken“. In der Evaluationsphase wurde erhoben, welche Fortschritte die Mädchen und Buben machten und inwieweit Potenzial in Leistung umgewandelt wurde. Dies ist anhand eines vom einzelnen Schüler selbst geführten Portfolios mit einem inkludierten „writing-log“ dokumentiert worden. Der Kurs stieß auf große Begeisterung seitens der SchülerInnen und deren Eltern. Die Früherkennung von Potenzialen im Englischunterricht der gymnasialen Unterstufe ist daher zur Förderung von Begabungen und deren Umsetzung in Leistung unerlässlich. 7


Landeswettbewerb der Chemieolympiade am

BG / BRG Purkersdorf im Schuljahr 2004/2005 Der Landeswettbewerb der Chemieolympiade fand im Mai 2005 am BG / BRG Purkersdorf unter der Leitung von Mag. Erwin Klein statt. Die 60 besten SchülerInnen der Chemieolympiade von Niederösterreich stellten sich an drei Tagen dieser Herausforderung. Die zahlreichen TeilnehmerInnen am Landeswettbewerb

mussten

sich

bereits einer Qualifikation an ihren Schulen stellen. Die drei besten des Kurswettbewerbes hatten dann die große

Ehre

am

Landeswettbewerb

teilnehmen zu dürfen.

Der Landeswettbewerb besteht aus einem dreistündigen theoretischen und einem zweistündigen praktischen Teil. Die Wettbewerbsfragen waren wie jedes Jahr auf sehr hohem Niveau. Der gesamte Bewerb fand am 10. Mai statt. Der dritte und letzte Tag des Landeswettbewerbs begann mit einer hochwertigen Exkursion zur Donau Chemie in Pischelsdorf. Der letzte Programmpunkt war die Preisverleihung im Festsaal des BG / BRG Purkersdorf. Dabei sprachen der ehemalige Präsident des Landesschulrates Hofrat Adolf Stricker, Landesschulinspektor Mag. Rainer Ristl, Bürgermeister Dr. Karl Schlögl und Direktorin Mag. Irene Ille. Im Anschluss erhielten alle TeilnehmerInnen eine Urkunde und die besten 30 erhielten Buchpreise für ihre hervorragenden Leistungen. Alle drei qualifizierten TeilnehmerInnen von Purkersdorf Sandra Orman, Peter Schubert und Florian Rosza erhielten Buchpreise und belegten die ausgezeichneten Plätze 11., 17. und 22. 8


Chemieolympiade Ein erfolgreiches Jahr 2006/07

19 Schüler nahmen dieses Jahr am Vorbereitungskurs für die Chemieolympiade am BG/BRG Purkersdorf teil. Wir rechneten und hantierten fröhlich mit Chemikalien herum, titrierten, tüpfelten, stellten Lösungen her, bereiteten Showversuche für den Tag der offenen Tür vor und übten für den Landeswettbewerb bei dem wir dann im Mai sogar unter den besten 15 aus ganz Niederösterreich platziert waren. Im ersten Semester übten wir uns hauptsächlich an praktischen Versuchen und beschäftigten uns mit der Vorbereitung für unsere Chemie-Show unter dem Motto „Feuer und Licht im Wandel der Zeit“ am Tag der offenen Tür ein Highlight war. Im 2. Semester konzentrierten wir uns dann etwas mehr auf die Theorie und Ionenanalyse um für den Landeswettbewerb gut vorbereitet zu sein. Sechs von uns fuhren dann von 14. – 16. Mai nach Wiener Neustadt. Am Montag war Anreisetag und Empfang beim Bürgermeister. Dienstags wurde dann unser praktisches und theoretisches Chemiewissen einem 5-stündigen Test unterzogen. Am darauffolgenden Tag machten wir eine Exkursion zu einem Chemiebetrieb und mittags fand die Siegerehrung im Festsaal des BORG Wiener Neustadt statt. Alle sechs TeilnehmerInnen unserer Schule erreichten hervorragende Platzierungen. Von insgesamt 60 TeilnehmerInnen wurde eine unserer jüngsten Teilnehmerinnen viertbeste ihrer Altersgruppe und unsere beste Teilnehmerin erreichte

den

ausgezeichnet

13.

Platz.

Uns

allen

gefiel

der

diesjährige

Chemieolympiadekurs sehr gut und wir freuen uns schon sehr auf nächstes Schuljahr! Autoren: Katharina Schmutterer, Nora Sulan 9


Berichte aus einer französischen “Grande École” Schulbeginn 2007 in Sciences Po Nancy Anlässlich meines Besuchs der Bildungsmesse (Best) 2006 in Wien ist mein Augenmerk auf den Stand von Sciences Po, einem zu den französischen „Grandes Ecoles“ gehörenden Institut für Politikwissenschaften, gefallen. Diese « Grandes Ecoles » bilden einen Teil des Hochschulsystems, in welchem die Elite ausgebildet wird. Abgesehen davon hat mich mein Interesse für Fremdsprachen und für soziopolitische Phänomene bewegt, mich an dieser renommierten Hochschule zu bewerben. Nachdem ich mich dem internationalen Bewerbungsverfahren unterzogen habe, gehöre ich nun zu den 94 Bewerbern, die das deutsch-französische Grundstudium von Sciences Po in Nancy (Lothringen) beginnen. Nach einem ersten auf dem jeweiligen Dossier beruhenden Auswahlverfahren werden die potentiellen Bewerber zu einem Aufnahmegespräch eingeladen, das das Allgemeinwissen sowie die jeweiligen Sprachkenntnisse testet. Die Grundausbildung umfasst einen dreijährigen interdisziplinären Unterricht, dessen letztes Jahr im Ausland stattfindet: Finanzrecht, Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte. Ein anderes Merkmal: die Unterrichtssprachen sind Französisch, Deutsch und Englisch, was infolge die kulturelle Vielfalt in dieser Hochschule widerspiegelt.

Nach dem ersten Semester Bilanz der vergangenen Monate auf Sciences Po IPC, galops d’essai, Kollektivprojekte – als Neuankömmling scheint die Lebensweise à la Sciences Po ein steiniger Neuanfang zu sein. Spätestens nach den ersten 8 von 20 in IPC (Vergleich politischer Institutionen und eines der Hauptfächer während des Grundstudiums) realisiert man, dass der Traum „Sciences Po“ zur Realität geworden ist. Sicherlich übertreibe ich hierbei ein wenig, doch dahinter verbirgt sich ein Funken Wahrheit. Ein grundlegender deutsch-französischer Unterschied besteht in den Erwartungen bezüglich der formalen Regeln einer Dissertation, ein Examen das bei so einem manchen Studenten zum Schweißausbruch führt. In der Tat ist eine minutiöse Methodologie ein unumgänglicher Grundstein eines solchen Meisterwerks. Trotz des internationalen Rufs von Sciences Po, bleibt die Hochschule in diesem Punkt vorab französisch. Ein weiterer Aspekt: der chronische Zeitmangel im Leben eines/einer Sciences Po, was zum Beispiel besonders zum Zeitpunkt vor den Galops d’essai zum Ausdruck kommt. Diese Vorprüfungen sind gleichzeitig die „crème de la crème“ von Sciences Po. Zum Zeitpunkt der Galops ist es keine Seltenheit, Referate, Hausarbeiten oder etwaige Treffen für die Kollektivprojekte gleichzeitig unter einen Hut bringen zu müssen. Angesichts dieser Bürde, muss man lernen Abstand zu nehmen und seine Freizeit gezielt einteilen, denn Sciences Po ist ein Synonym für stetige Arbeit, die sich leicht in den außeruniversitären Alltag einschleicht. „ Sich der Komplexität stellen.“ – dieses Leitmotiv von Sciences Po fasst gut meine neuen Erfahrungen auf dem Campus zusammen. Mittlerweile habe ich es verstanden, was es heißt eine vielseitige Studentin zu sein, die sich ständig die Utopie des perfekten 20 von 20 vor Augen hält. Verena Jirgal, Matura 2007 am BG/BRG Purkersdorf, September -März 2008

10


Aktivit채ten aus dem Schuljahr 2007/2008

11


Begabtenförderung ENGLISCH 1D Schuljahr 2007/08 Seit Herbst 2007 findet für die 1D ein freiwilliger Begabungsförderungskurs zur Vertiefung der individuellen Stärken statt. Die Schülerinnen und Schüler sollen möglichst früh lernen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und einzusetzen. Jeden Donnerstagnachmittag werden von den Buben und Mädchen gemeinsam oder auch in Einzelarbeit kleine Theaterstücke erarbeitet, Rätsel gelöst, Gedichte einstudiert oder Geschichten gelesen und vieles mehr.

Einen Höhepunkt des ersten Semesters bildete das Weihnachtspiel am 21.12.2008, das bei Eltern,

Freunden

und

Verwandten

großen

Anklang fand.

Im zweiten Semester wurde mit der Gruppe ein Leseprojekt durchgeführt, zu dessen Abrundung kleine Büchlein gestaltet wurden, die im März in der Bibliothek bewundert werden konnten.

12


Das Drehtürmodell Im Mittelpunkt dieses Modells stehen der einzelne begabte Schüler und seine Stärken. Diese sollen in einem Erweiterungsprogramm gefördert werden. Das Prinzip beruht darauf, dass ein Schüler mit Einverständnis des Lehrers und der Direktorin sowie der Erziehungsberechtigten seine Klasse (Lernvertrag) verlässt und in einem bestimmten Gegenstand seine individuelle Förderung in einem Raum wie etwa der Schulbibliothek erhält. Für diesen Schüler wird also kein eigener Kurs organisiert, sondern er/sie verlässt einzeln oder in Gruppen den Regelunterricht für maximal eine Stunde pro Woche. Ein Mentor im Sinne einer Betreuungsperson wird ihm zur Seite gestellt. Ein Lernvertrag wird geschlossen, der die Rahmenbedingungen regelt. Ein eigens dafür vorgesehener „Buddy“ unterstützt den Schüler während seiner Abwesenheit im Regelunterricht (etwa durch Mitschreiben von wichtigen Unterrichtsinhalten, Sammeln von Handouts etc.) Das Modell bietet Platz für vielfältige individuelle und kreative Gestaltungsmöglichkeiten.

Unser „Drehtür-Modell“ Dienstag, 5.Stunde Schulbibliothek wendet sich an begabte SchülerInnen aller Klassen, die in einem oder mehreren Fächern schneller und intensiver lernen als ihre Lerngruppe. Sie verlassen den Fachunterricht in Absprache mit den jeweiligen Fachlehrern für eine Wochenstunde, um Themen selbstständig in der Bibliothek unter Betreuung einer Mentorin) zu bearbeiten. Die Ergebnisse können dann z. B. bei einem Wettbewerb eingereicht oder der Schulgemeinschaft vorgestellt werden. Derzeit nehmen 12 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen an diesem Modell teil. Sie arbeiten und forschen größtenteils in englischer Arbeitssprache zu Themen wie das Elisabethanische Zeitalter, der World Wildlife Fund, Dancing and Films, Charles Dickens and A Christmas Carol, Anne Frank’s Diary, Canada und einige weitere Themen. Jedes Thema wird individuell beforscht. Gegen Ende des Schuljahres soll das Erarbeitet in Buchform präsentiert werden 13


LERNVERTRAG (Muster)

Die SchülerIn ……………………………………Klasse……….. wird im Schuljahr 2007/2008 für max. …. Stunden/ Monat vom Regelunterricht frei gestellt, um an einem fächerübergreifenden Projekt zu arbeiten. Enrichmentprojekt : ERSTELLUNG EINER EXPERTENMAPPE Es wurde vereinbart, dass eine Stunde aus dem Fach ………………… (Di. 5.St) für die Projektarbeit herangezogen wird. Die Zustimmung der KlassenlehrerIn aus dem Fach wurde eingeholt. Folgende Kriterien wurden für die Durchführung des Projektes festgelegt: • • • • • • •

Das Projekt dient der Förderung der besonderen Begabungen und zur Vertiefung von Interessen. Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig. Bei schulischer Überforderung kann der Schüler/die Schülerin das Projekt nach Rücksprache jederzeit beenden. Das Projekt wird von Mag. Ursula Potakowskyj betreut. Sie steht für Fragen (insbesondere bei der Informationssuche, Anregung und Weiterentwicklung von Ideen, Umsetzung,...) zur Verfügung. Die Schülerin arbeitet in den vereinbarten Stunden selbständig in der Bibliothek oder in einem anderen geeigneten Raum und ist dabei nicht immer beaufsichtigt. Das im Regelunterricht Versäumte wird mit Hilfe der Unterstützung eines „Buddy“(= unterstützender im Regelunterricht anwesender Klassenkollege/kollegin) nachgeholt. Die Ausarbeitung des Projekts erfolgt in Form einer „Expertenmappe“. Die Projektergebnisse sollen in geeigneter Form der Schulgemeinschaft präsentiert werden. Purkersdorf, ……………………

______________________ (Schülerin)

____________________ (Erziehungsberechtigter)

__________________ (Direktorin)

Die/Der im Regelunterricht unterstützende Klassenkollegin/kollege ist…………………………

14


Tag der offenen Tür - Show im Chemiesaal Schuljahr 2007 / 2008

So wie in den vergangenen Jahren hat der Kurs der „Chemie – Olympiade“ auch dieses Jahr am Tag der offenen Tür eine Chemie Show veranstaltet. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto „Märchenzauber“. Zwei

Moderatorinnen

führten

die

BesucherInnen durch die Show und zogen bei den Versuchen Parallelen zu sowohl sehr bekannten, als auch unbekannten, teilweise aus dem Orient stammende, Märchen. Dadurch war das Publikum sehr fasziniert, da viele Kinder darunter waren. Diese waren natürlich begeistert von den Versuchen, die meist Reaktionen mit Licht, Feuer und Farben hervorriefen. Zwischen diesen Shows, es waren drei, gab es auch laufende Versuche. Da wurden Gummibärchen hergestellt, Cent – Münzen versilbert und vergoldet, die Destillation erklärt und andere spannende Versuche vorgeführt. Den Kindern, die zumeist aus der vierten Klasse Volksschule kamen, waren begeistert von der Vielfältigkeit der Chemie. Und die Show war Erfolg, da auch die Eltern kräftig

Applaus

spendeten.

Durch

Feinheiten und einer Reihe von neuen Versuchen

verbessert,

wird

diese

Show durchaus auch im folgenden Jahr einen Platz am Tag der offenen Tür unserer Schule finden.

Katharina Sagaischek, 8C 15


Begabtenförderung Englisch im Schuljahr 2007/08 Die Begabtenförderung „Englisch für die Oberstufe“ des BG/BRG Purkersdorf umspannt ein breites Spektrum an Aktivitäten, diese dienen unter anderem zur Vorbereitung auf den Fremdsprachen-Wettbewerb. In der diesjährigen Gruppe sind die

5.,

6.

und

7.

Klassen

zusammengefasst,

da

Begabungen

und

Interessensschwerpunkte hier nicht nach Schulstufen unterteilbar sind. Die SchülerInnen verbindet die Lust und Freude an der Sprache, an Kommunikation und an der Erweiterung der bereits vorhandenen Ressourcen. Geübt werden diese Schwerpunkte u.a. in role-plays wie z. B. Stabbed in the Back: Courts and Trials, wo eine Gerichtsverhandlung mit dem dazu notwendigen Vokabular simuliert wurde.

In einer anderen Einheit beschäftigte sich die Gruppe mit medizinischen Fachausdrücken und Diagnosen, in Anlehnung an die Fernsehserie Scrubs, die davor analysiert wurde. Auch short presentations zum Thema TV series fördern die Sprachkompetenz, eine Schülerin setzte sich mit der amerikanischen Serie NIP/TUCK auseinander und hielt eine Präsentation über Schönheitsoperationen, Kunstfehler und Euthanasie (alles Themen der Serie).

16


Begabtenförderung Französisch im Schuljahr 2007/08 Traditionsgemäß werden im Rahmen des Kurses Begabtenförderung Französisch mehrere Ziele verfolgt. Einerseits soll für interessierte SchülerInnen die Möglichkeit eröffnet werden, sich zwanglos zu aktuellen und/oder altersadäquaten Themen in Französisch zu unterhalten bzw. diese anhand von entsprechendem Bild- und Tonmaterial zu besprechen. Der Kurs dient aber auch als Vorbereitung auf den Fremdsprachen Landeswettbewerb, der jedes Jahr in St. Pölten abgehalten wird. Beim heurigen 22. Landeswettbewerb erreichte Emilia Fahrecker den 6. Platz in der Kategorie Französisch/AHS! Im Rahmen des Kurses werden auch Einheiten eingebaut, in denen vorwiegend die mündlichen Testformate, wie diese bei den DELF-Prüfungen vorkommen, simuliert werden. Heuer wurde der Kurs zweigeteilt, einmal für SchülerInnen aus der 11. Schulstufe und ein weiteres Mal für SchülerInnen aus den 8. Klassen.

SchülerInnen aus den 8 Klassen Emilia Fahrecker 2. von rechts SchülerInnen aus der 7A

17


CERTAMEN OLYMPICUM LATINUM MMVII / MMVIII

Der Latein-Olympiadekurs, der heuer bereits zum dritten Mal an unserer Schule im Rahmen der Begabtenförderung angeboten wurde, stieß bei den Schülern und Schülerinnen aller 8.Klassen auf großes Interesse. In dem von Oktober bis März stattfindenden Kurs bereiteten sich 18 interessierte bzw. besonders begabte SchülerInnen auf den Landeswettbewerb in St.Pölten am 12. März 2008 vor. Sie beschäftigten sich mit dem Thema „Biographie und Hagiographie“–Portraits politisch herausragender Männer der Antike sowie Lebensbeschreibungen von Heiligen. Die intensive sprachliche Arbeit – Festigung und Erweiterung des Wortschatzes, Förderung

der

Übersetzungsfähigkeit,

Steigerung

der

Interpretationsfähigkeit,

sprachübergreifendes Denken – ging weit über das im Regelunterricht mögliche Ausmaß hinaus. Die Motivation aller Teilnehmer war äußerst groß: Sie sahen darin nicht nur eine Chance, ihre Lateinkenntnisse zu verbessern, sondern sich auch mit Schülern anderer Schulen zu messen.

In einer schulinternen Ausscheidungsrunde qualifizierten sich Philipp Bortel (8C), Julia Fröschl und Judith Peschta (beide 8B) für die Teilnahme am Landesbewerb in St. Pölten.

Judith Peschta belegte beim Landesbewerb in St. Pölten in der Kategorie Kurzlatein den 8. Platz. 18


Diskussionsrunde mit Frau Coudenhove-Kalergi am 12. Dezember 2007 in der Bibliothek des BG/BRG Purkersdorf

Thema: Migration und Integration in Österreich Am 12. Dezember 2007 fand in der Bibliothek des BG/BRG Purkersdorf eine Diskussionsrunde mit der langjährigen ORF Journalistin und Autorin Barbara Coudenhove-Kalergi zum Thema Migration und Integration in Österreich statt. Anwesend waren neben den zwanzig DiskutantInnen aus den heurigen drei achten Klassen die Direktorin, Frau Mag. Ille, Herr Bürgermeister Mag. Schlögl, Herr DI Hatzenberger, Obmann des Elternvereins und Herr Univ.-Prof. Dr. Luf sowie drei weitere ProfessorInnen des Gymnasiums. Die SchülerInnen wurden im Rahmen der Begabtenförderung gezielt thematisch auf die Diskussion vorbereitet, wobei einige von ihnen die Rolle der Fragenden übernahmen, während die anderen das „Publikum“ darstellten. Es wurde im entspannten, ja fast intimen Rahmen der Schulbibliothek eine sehr angeregte und sachliche Diskussion zu wesentlichen Aspekten des zur Debatte stehenden Themas erörtert. Frau Coudenhove-Kalergi ging in ihrer natürlichen, überzeugenden Art sehr genau auf die Fragen von SchülerInnen und ProfessorInnen ein und scheute auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Innenminister Mag. Schlögl nicht. Die SchülerInnen bewiesen während der fast zwei Stunden langen Debatte beachtliche Diskussionsreife und einen hohen Grad an Diskussionsdisziplin. Dieser Abend mit Frau Coudenhove-Kalergi war der erste in einer neu eingeführten Diskussionsreihe mit prominenten VertreterInnen des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft und der wissenschaftlichen Welt, deren Ziel es ist, den GymnasiastInnen des BG/BRG Purkersdorf die Möglichkeit zu eröffnen, die im Unterricht und durch sonstige zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der Interessens- und Begabtenförderung erarbeite Themen mit offiziellen Verantwortlichen aus der Öffentlichkeit, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu diskutieren.

19


Impressum Mag. Erwin Klein, Dr. Michel Mareschal, Mag. Ursula Potakowskyj Layout u. technische Gestaltung Mag. Thomas Hirt, Dr. Michel Mareschal

20

Bagabtenförderung Newsletter April 08  
Bagabtenförderung Newsletter April 08  

1. Newsletter der Begabten - und Begabungsförderung am BG | BRG Purkersdorf (April 2008)

Advertisement