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Begabten - und Begabungsfรถrderung am

6. Newsletter Purkersdorf, Juni 2010


Begabten - und Begabungsförderung am

Inhaltsverzeichnis

PREISTRÄGER BEIM CAD-MODELLIERWETTBEWERB

S. 3

LANDESFREMDSPRACHENWETTBEWERB FRANZÖSISCH, ITALIENISCH & LATEIN

S. 5

CERTAMEN OLYMPICUM LATINUM MMIX/ MMX

S. 6

DELF- PRÜFUNGEN 2010

S. 7

INTENSIVKURS FRANZÖSISCH SEITENSTETTEN

S. 8

INTENSIVKURS PSYCHOLOGIE

S. 9

INTENSIVER MATHEMATIK IM SCHLOSS DROSENDORF

S. 10

BEGABTENFÖRDERUNG/ DREHTÜRMODELL 2009/10

S. 11

-

AUSLANDSJAHR IN DER OBERSTUFE THE POPCORN HISTORY

S. 12 S. 13

LANDESWETTBEWERB 2010

S. 14

FORDER – FÖRDERKURS CHEMIE FÜR DIE 4. KLASSEN

S. 15

VORTRAG VOR STUDIERENDEN DER DONAU-UNIVERSITÄT KREMS

S. 16

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PREISTRÄGER BEIM CAD MODELLIERWETTBEWERB Der österreichweit ausgetragende CAD-Modellierwettbewerb wurde heuer bereits zum vierten Mal ausgetragen. Das Thema diesmal: „Im Haushalt“. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse der Jugendlichen an dieser Art der visuellen Kommunikation zu fördern. Die meisten Schülerinnen und Schüler zeichnen gern mit den passenden Softwarepaketen. Der Modellierwettbewerb spornt besonders die Begabten zu noch intensiverem Engagement in diesem Bereich an. Beim Landeswettbewerb für Niederösterreich hat das BRG Purkersdorf heuer etliche PreisträgerInnen gestellt:

Ihre „Wohnküche der Träume“ entwarfen Clemens Bauer und Alex Neusser (beide 4B) mit viel Liebe zum Detail. Sie erreichten in der Kategorie „Unterstufe“ Platz 5.

Monika Wiesböck (4B) hat zuhause die Küche genau vermessen und dieses Computermodell konstruiert. Platz 4 in Niederösterreich ist die „Belohnung“.

Der Waschtisch mit den zahlreichen Accessoires gehört zu einem Luxusbadezimmer, das Kathi Schmutterer und Anna Sagaischek (beide 8C) entworfen haben. Damit gewannen sie den Oberstufenbewerb in Niederösterreich.

Steffi Bernhofer und Sara Bissinger (beide 8C) musizieren gerne. In dem von ihnen äußerst detailreich modellierten Musikzimmer dürfte das ein Vergnügen sein. Sie wurden Dritte.

Mag. Manfred Blümel

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LANDESFREMDSPRACHENWETTBEWERB FRANZÖSISCH, ITALIENISCH & LATEIN Der diesjährige Landesfremdsprachenwettbewerb in St. Pölten war für die Sprachen Französisch, Italienisch und Latein mehr als erfreulich!

Italienisch: 2. Platz / Anna Vikydal (8B) Latein: 3. Platz/ Patrik Dolhopf (8C) Französisch: 4. Platz / Angela Schmidt (8B) Latein: 5. Platz/ Anna Vikydal (8B)

WIR GRATULIEREN SEHR HERZLICH ALLEN PREISTRÄGERINNEN!

COMPLIMENTI ! Anna Vikydal - 8B/ Wahlpflichtfach Italienisch - hat beim heurigen Niederösterreichischen Fremdsprachenwettbewerb den hervorragenden zweiten Platz erreicht. Nach einer ersten Vorstellungsrunde galt es in einem Interview mit einer Nativespeakerin Ausdrucksfähigkeit und Sprachgewandtheit unter Beweis zu stellen, bevor im Finale ein unbekannter Filmausschnitt kommentiert und mit der gesamten Prüfungskommission diskutiert wurde. Nochmals herzlichen Glückwunsch!

FÉLICITATIONS! Angela Schmidt (8B) konnte beim Landesfremdsprachenwettbewerb in St. Pölten den vierten Platz belegen. Sie konnte sich in der ersten Runde problemlos beweisen, auch in der zweite Runde – Dreiergespräch nach Anhörung eines Beitrages auf einem Tonträger – war sie in der Lage, ihr sprachliches Potential zu aktivieren! Bravo!

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CERTAMEN OLYMPICUM LATINUM MMIX/ MMX CITIUS, ALTIUS, FORTIUS

Auch dieses Jahr wurde ein Olympiade-Vorbereitungskurs im BG/BRG Purkersdorf für Lateinbegeisterte SchülerInnen abgehalten. Das diesjährige Thema des Kurses waren „Erotische Mythen“ aus den Metamorphosen des Ovid.

Nach

einer

schulinternen

Qualifikation

durften

folgende SchülerInnen beim Landeswettbewerb für NÖ am 10. März 2010 in St. Pölten das BG//BRG Purkersdorf vertreten: - Patrik Dolhopf (8C) - Kristina Heidinger (8B) - Anna Vikydal (8B)

NUN DÜRFEN WIR MIT VOLLEM STOLZ DEN KANDIDATINNEN, DIE BEIDE IN DIE 2. RUNDE DER „TOP NINE“ AUFGESTIEGEN SIND, GRATULIEREN!

ERGEBNIS DES LATEIN-LANDESWETTBEWERBS IN ST.PÖLTEN: PATRIK DOLHOPF: 3. PLATZ ANNA VIKYDAL: 5. PLATZ

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CERTAMEN OLYMPICUM LATINUM MMX Am X.III.MMX fuhren wir, Patrik Dollhopf, Anna Vikydal und Kristina Heidinger – drei auserwählte

Schüler

des

Latein-Olympiade

Unterrichts,

zum

XXIV.

niederösterreichischen Fremdsprachenwettbewerb, um dort unsere hart erworbenen Lateinkenntnisse unter Beweis zu stellen. Um 9 Uhr fanden wir uns in einem großen Saal wieder, um uns die folgenden zwei Stunden mit einer Passage aus Ovids Liebesmythen zu versüßen. Nach einer kurzen Pause, die wir in der Mensa mit dem Verzehr einer wohlschmeckenden Kost verbrachten, standen die Ergebnisse fest. Von insgesamt 26 angetretenen Schülern, waren wir, Patrik und Anna, „inter optimos novem“. Innerhalb kürzester Zeit bekamen wir auch schon den nächsten Auszug aus Ovids bahnbrechenden „Metamorphosen“ vorgelegt, den wir übersetzen und anschließend in einem Gespräch mit den Prüfern erläutern mussten. Durch unsere guten Leistungen konnten wir den dritten und fünften Platz erreichen. Für seinen dritten Platz wurde Patrik mit einer Videokamera und einer Medaille belohnt.

Fatigati sed felicissimi reliquimus St. Pölten.

Aufgrund seines 3. Platzes beim niederösterreichischen Fremdsprachenwettbewerbs konnte

sich

Patrik

Dollhopf

für

die

Teilnahme

am

CERTAMEN

LATINUM

GRAECUMQUE MMX in Gurk qualifizieren. Dies ist das erste Mal in der Geschichte des Gymnasiums Purkersdorf, dass ein Schüler am bundesweiten Fremdsprachenwettbewerb teilnehmen durfte.

Imo ex corde gratulamur!

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DELF- PRÜFUNGEN 2010 Auch heuer haben am 20. und 21. April 2010 wieder viele

SchülerInnen

am

BG/BRG

Purkersdorf

die

französische Zertifikatsprüfung abgelegt. Es waren insgesamt 107 SchülerInnen, 26 aus der eigenen Schule,

die

anderen

kamen

aus

umliegenden

Gymnasien. Das BG/BRG Purkersdorf ist „Prüfungsschule“ für das DELF scolaire. Es werden vier Niveaus angeboten, A1, A2, B1 und B2, wobei das letzte eindeutig das Maturaniveau übersteigt. Aus unserer Schule haben 5 SchülerInnen - aus der 8A und 8B - die B2-, 11 die B1-, 5 die A2- und 4 die A1-Prüfung abgelegt. Alle KandidatInnen aus unserer Schule haben die Prüfungen mit zum Teil hervorragendem Ergebnis bestanden. In Zusammenhang mit der Aschewolke wurde allerdings die Prüfung für einige SchülerInnen aus der 7B Klasse, die ihren Rückflug aus der Projektwoche in Irland nicht antreten konnten, etwas turbulent. Sie kamen über den Landweg knapp vor Beginn der Prüfung am 21. April an, so dass entschieden wurde, für die Betroffenen eine alternative Lösung zu finden. Für alle Betroffenen? Nein, einer, Daniel Stanek, kam „frisch und munter“ zur Prüfung und beklagte sich lediglich über die Tatsache, dass ihm ständig englische Wörter einfielen, aber kaum über Müdigkeitsprobleme. Wir gratulieren jetzt schon im Voraus dem Tapferen!

Nächste Jahr finden die DELF - Prüfungen am 27. und 28. April 2011 statt. Dr. Michel Mareschal Initiator und Koordinator des DELF scolaire in Niederösterreich

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INTENSIVKURS FRANZÖSISCH SEITENSTETTEN Ein kleiner Ort in Niederösterreich an der Grenze zu Oberösterreich sollte für eine Woche Schüler von ganz Niederösterreich, die Chance geben, ihre Kenntnisse in Französisch zu verbessen.

Um diese Gelegenheit zu nützen meldeten sich mein

Klassenkamerad und ich für diesen Intensivkurs in Seitenstetten an. Kurz darauf traten wir dann auch die zweistündige Zug-Reise an. Trotz einiger Verspätung und eines gebrochenen Fußes, erreichten wir das Bildungszentrum in Seitenstetten nach kurzer Anreisezeit.

Wir wurden dort sehr freundlich empfangen und bekamen sogar den

Extraservice, vom Bahnhof in Seitenstetten abgeholt zu werden. Die Gruppe bestand aus ca. 16 SchülerInnen, einem Franzosen - Christian Rodier aus Vichy, und einer Französischlehrerin, Alexandra Dämon, aus Wien.

In der Gruppe

entwickelte sich gleich zu Beginn eine angenehme und sympathische Stimmung, was wahrscheinlich auch durch die geringe Personenanzahl bedingt wurde. Von Tag zu Tag verstanden sich die Schüler untereinander besser, und die Stimmung wurde immer leichter und fröhlicher. Auch die Lehrer mischten die Stunden mit witzigen und frechen Sprüchen auf, und versuchten den Unterricht durch Spiele und kleine, von Schülern selbst inszenierte Theaterstücke, abwechslungsreich zu gestalten. Neben dem guten Unterrichtsklima hatten wir auch jede Menge Freizeit.

Hanna Hackl & Daniel Stanek, 7a

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INTENSIVKURS PSYCHOLOGIE IN BAD VÖSLAU Der Kurs begann am 12.4. und endete am 16.4., der Stoff war psychische Krankheiten. Mir hat dieser Kurs gut gefallen und so zähle ich ein paar Aspekte auf. Erstens fand ich sehr gut, dass unsere Lehrerin Fr. Wieland auch von ihren Erfahrungen bei diversen Therapien erzählen konnte, zum Beispiel hat sie einen Narzissten betreut. Ein Narzisst ist ein Mensch, der unbedingt im Mittelpunkt stehen will. Eine von seinen Aussagen war, dass wenn ein Film begonnen hat er nicht vor der Leinwand vorbeigehen kann, weil derjenige sonst den Männern seine Frauen wegnehmen würde, da er so hübsch ist. Zweitens hat mir sehr gut gefallen, dass wir viel diskutiert haben und es gab auch nie ein Limit, denn am Vormittag hatten wir von 9 – 12 Uhr Unterricht und am Nachmittag von 3 – 6 Uhr. Es war nicht so wie in der Schule, wo die Zeit einem davonläuft. Die lange Mittagspause zwischen dem Unterricht war auch super, denn da konnte man diverse Inhalte sacken lassen und verarbeiten. Es war anders als in die Schule, nicht so anstrengend. An einem Tag kam eine ehemalige Patientin zu uns und erzählte etwas über ihre Krankheit, Depression. Es war einmal etwas anderes von Betroffenen zu hören, wie sie damit umgehen. Diese Patientin hatte schwere Depression. Am Anfang war sie noch schüchtern, aber je länger wir zusammen waren, desto mehr öffnete sie sich. Anfang März kam ein Buch von einer Frau heraus, die sexuell Missbrauch worden ist. Jene war ebenfalls an einem Abend zu Besuch. Ich fand ihr auftreten etwas widersprüchlich, aber vielleicht ist das so wenn man vor wenigen Monaten erfahren hat, dass man in der Kindheit missbraucht wurde. Im Großen und Ganzen hat mir der Kurs sehr gut gefallen, denn ich hab nicht nur sehr viel gelernt sondern auch neue Freunde kennengelernt.

Elena Jauk, 7A

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INTENSIVKURS MATHEMATIK IM SCHLOSS DROSENDORF

Der Aufenthalt im Intensivkurs Mathematik war relativ interessant und lustig. Es wurde sehr oft mit Laptops gearbeitet, wer keinen eigenen hatte, durfte sich ein Netbook ausborgen. Es wurde sehr oft an mathematischen Rechnungen oder Denkaufgaben herumgerechnet, ein Tag wurde aber auch der

Entwicklung

eines

Programms,

das

Primzahlen

ausrechnet, gewidmet, natürlich nur mit Excel. Meistens war auch die Möglichkeit vorhanden, mit Geogebra bzw. Google Sketchup zu arbeiten. Es war so ein sehr spannender und lustiger Unterricht. Gearbeitet wurde am Vormittag nach dem Frühstück, dann gab es Mittagessen, am Nachmittag war zuerst Mittagspause, danach wieder Unterricht.

Insgesamt wurden ca. 4 bis 6 Stunden am Tag mit dem Unterricht verbracht, der letzte Tag war hingegen eine Ausnahme, weil der Inhalt des Kurses den Eltern präsentiert wurde. Alle TeilnehmerInnen haben ein Thema präsentiert, manchmal auch zu zweit.

Florian Neurauter, 3F

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BEGABTENFÖRDERUNG/ DREHTÜRMODELL 2009/10 Jeden Mittwoch in der 6. Stunde haben Schülerinnen und Schüler aller Klassen die Möglichkeit, unter der Aufsicht von Frau Professor Potakowskyj, in der Bibliothek zu arbeiten. In dieser Stunde müssen die Schülerinnen und Schüler den Regelunterricht nicht besuchen und können sich

individuell mit Themen des eigenen Interesses

beschäftigen. Im ersten Semester beschäftigten wir uns gemeinsam mit dem Thema „Schule“, welches verschiedene Bearbeitungen zu ließ. Beispielsweise wurden die Themen Auslandsjahr, Stipendien, die neue Mittelschule und viele mehr von einzelnen Schülerinnen und Schülern behandelt. Besonders wichtig war es Frau Professor Potakowskyj, dass wir bei den Recherchen immer alles hinterfragten und uns so eine eigene Meinung bilden konnten.

Die

Informationssuche beschränkte sich nicht nur auf das Internet, sondern wir machten auch Interviews und verwendeten die Bücher aus der Bibliothek. Im zweiten Halbjahr

wählten wir dann berühmte Persönlichkeiten aus, um uns mit

deren Leben und Wirken näher auseinander zu setzen.

Wir, die Autoren dieses

Artikels, beschäftigten uns mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama und dessen Ehefrau Michelle Obama. Vor allem interessierten wir uns für den Einfluss der First Lady auf den Präsidenten. Wir haben in diesem Schuljahr die Drehtürmodell-Stunden genutzt, um unser Wissen zu erweitern

und

immer

wieder

neue

Erkenntnisse

zu

bekommen.

Unsere gesamten Ausarbeitungen dieses Schuljahres werden schon bald in der Bibliothek ausgestellt sein, damit Interessierte einen Einblick in unsere Arbeit bekommen können. Sophie Puschacher & Paul Cichocki (6A)

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Auslandsjahr in der Oberstufe Auslandsjahr zwischen 15 und 18 Jahren „Weil es den Horizont öffnet! – Das ist nicht wie Urlaub. Man sieht sich selbst, sein eigenes Land, die eigene und die andere Kultur mit ganz anderen Augen.“ (Claus-Daniel Bartel, Autor) Die Heimkehrer schwärmen vom besten Jahr ihres Lebens. Doch ein mehrmonatiger

Schüleraustausch

ist

kein

Abenteuerurlaub

mit

eingebautem Spaßfaktor, keine Bildungsreise, kein Sprachkurs – sondern viel mehr. Die Austauschschüler leben bei einer Gastfamilie, gehen zur Schule und lernen so Land, Leute und Sprache kennen. Denn ein Schüleraustausch eröffnet die außergewöhnliche Chance, tief in eine andere Welt einzutauchen. Sie zu erkunden, zu erfahren, sie vielleicht erst zu hassen, um sie dann lieben zu lernen, aber vor allem um sie zu tolerieren, ja sogar ein Teil von ihr zu werden. Die Auseinandersetzung mit der (Alltags-)Kultur eines anderen Landes ist prägend für das ganze Leben. Das gesamte Portfolio mit vielen wertvollen Informationen liegt zur allgemeinen Ansicht in der Bibliothek auf!

aus dem Portfolio von Paul Cichocki Drehtürmodell 2009/10

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The Origin of Popcorn: When Christoph Columbus came to America the people that lived there wore popcorn as jewellery. At that time it was also a tradition to tell the future by the shape of the burst corn. Christoph Columbus brought the popcorn to Europe, but they had not been able to make it by themselves until 1800 when the plough was invented. People don’t know when popcorn was made the first time. The first popcorn machine was invented 1855. Popcorn is known to be the oldest Indian corn, pod corn, popcorn, sweet corn and field corn. Popcorn was originally grown in Mexico but somehow it had spread globally through India, China and Sumatra years before the first European explorers arrived on North America's shores. Grains of popcorn over 1,000 years old were discovered on Peru's east coast. Preservation methods of the Peruvian Indians were so advanced that 1,000 years later, this corn still pops. Today the Americans eat over one billion pounds of popcorn per year. One of the ancient ways to pop corn was to heat sand in a fire and stir kernels of popcorn in when the sand was fully heated. Another way was to make popcorn by throwing it on very hot stones tended over a raging campfire. Naturally, as it popped it shot off in various directions. The game was to catch the popcorn and the reward was getting to eat it. During the Depression, popcorn at 5 or 10 cents a bag was one of the few luxuries down-and-out families could afford. During World War II, sugar was sent overseas for U.S. troops, which meant there wasn't much sugar left in the States to make candy. Thanks to this unusual situation, Americans ate three times as much popcorn as usual.

By Hannah Pircher and Sonja Pfnier 2D Zusammenfassung eines der vielen Projektarbeiten im Rahmen des DrehtĂźrmodells 2009/10

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LANDESWETTBEWERB 2010 Die leichte Nervosität von Sonntagabend entpuppte sich Montagfrüh als zarte Panik, da es für mich das erste Mal war, dass ich zum Landeswettbewerb der Chemieolympiade fahren würde. Ein sehr positiver Faktor war schon einmal, dass wir sechs Olympioniken drei Tage schulfrei bekamen. Nach der Ankunft im Bildungshaus St. Hippolyt am 10. Mai 2010 im verregneten St. Pölten bezogen wir dort unsere Zimmer, saßen jedoch alle gemeinsam in einem herum, lernten und erklärten uns gegenseitig Beispiele, bis wir den Blick auf die Uhr wagten und schließlich einsehen mussten, dass Schlaf für Menschen unseren Alters doch etwas Wichtiges ist.

Wie es sich herausstellen sollte, war die zarte Panik des Vortags jedoch nur ein Vorgeschmack auf die des Wettbewerbstags am 11.05.2010. Nach dem Frühstück brachte ein Bus alle Olympioniken und Betreuer zum BG|BRG St. Pölten, wo der Wettbewerb dann stattfand. Nach der kräfte- und motivationszehrenden zweistündigen Praxis sah der Weg zum Mittagessen sehr einladend aus, auf welchen wir uns auch begaben, danach wurde philosophiert und in der kurz präsenten Sonne gelegen, bis es Zeit für die (immerhin dreistündige) Theorie war. Nach dieser war unsere Motivation schließlich erschöpft und wir machten uns zu sechst mithilfe eines Stadtplans zu Fuß auf den Weg zurück zum Hippolythaus. Aufgrund eines Tatendrang-Defizits wurde der Rest des Tages bis auf einen kleinen Stadtspaziergang im Zimmer verbracht. Der nächste und letzte Tag der Chemieolympiade brachte eine interessante Besichtigung der Styropor herstellenden Firma "Sunpor" und schließlich die Siegerehrung mit sich. Die Plätze 43, 41, 22, 17, 10 und 9 (!) wurden von uns Purkersdorfern belegt. Mehr oder weniger stolz schlossen wir die drei gemeinsamen Tage mit einem Schnitzel ab und machten uns schließlich auf den Weg zum Zug nach Hause. Sophie Puschacher, 6a

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FORDER – FÖRDERKURS CHEMIE FÜR DIE 4. KLASSEN Wie bereits die Jahrgänge vor uns, hatten heuer auch wir, gemeinsam mit Herrn Professor Klein, die Möglichkeit, an drei Donnerstagen im April in die höhere Chemie einzutauchen. Ungefähr 20 Schüler und Schülerinnen der vierten Klassen sind sehr an Chemie interessiert und nahmen dieses Angebot natürlich mit Begeisterung in Anspruch. Zweieinhalb Stunden verbrachten wir drei Nachmittage im Chemiesaal, unter der Aufsicht des Professors. Mit viel Engagement führte er uns die verschiedenen Arten und Richtungen der Chemie ein. Am ersten Kurstag lernten wir viele neue Formeln kennen, welche wir größtenteils selbst umformten. Mit diesen Ergebnissen konnten wir uns sogar selbst neue Lösungen herstellen. Am zweiten Nachmittag standen Reaktionen am Plan. Wir ließen verschiedenste Salzlösungen miteinander reagieren – keiner von uns ahnte, dass sich zwei farblose Flüssigkeiten miteinander schlagartig zu einem braunen Feststoff verändern konnten. Viele chemische Grundoperationen, die man als Chemiker immer benötigt, entdeckten wir ebenso. Doch das Highlight der drei Kurse war definitiv der Letzte, als wir selbst Gummibärchen herstellen durften. Herr Professor Klein vertraute uns sein köstliches Rezept an. Wir schmolzen die Gelatine und mischten Geschmacksaromen und Lebensmittelfarbe dazu. Das Endergebnis waren genüssliche, bunte und gut duftende Süßigkeiten in vielen verschiedenen Formen. Letztendlich lässt sich sagen, dass wir sehr froh darüber sind, so ein Angebot bekommen zu haben. Uns hat es allen sehr gefallen und wir hatten großen Spaß, da wir die Gelegenheit hatten zu experimentieren und viel Neues und Interessantes zu erfahren. Vielen Dank für die tolle Organisation, Herr Professor! SchülerInnen der 4. Klassen 15


VORTRAG VOR STUDIERENDEN DER DONAU-UNIVERSITÄT KREMS Am Freitag, den 4.Juni 2010 waren wir, 11 Teilnehmerinnen

und

Chemie-Olympiade,

in

eingeladen

worden

die

um

Teilnehmer

der

Universität

Krems

Studierenden

einen

Einblick in unser Projekt „fe|male“ zu geben.

Pünktlich um 7:45 Uhr trafen wir uns vor der Schule. Von dort aus ging es mit einem kleinen Bus Richtung Krems. Unsere Begleiterin Mag. Stepancik gab uns auf der Hinfahrt noch einige wertvolle Tipps, um unseren Vortrag spannender zu gestalten. Nach einer kurzen Fahrt kamen wir bei der Donauuniversität Krems an. Wir hielten souverän unseren Vortrag vor rund 20 Studenten. Zuerst stellten wir uns und die Chemieolympiade vor. Dann erklärten wir den Aufbau und die Durchführung Projekts: Vor circa einem Jahr begannen wir in der Chemieolympiade ein Wiki zu chemischen Inhalten zu gestalten. Als nächsten Teil des Projekts beantworteten wir in Gruppen Multiple-Choice Fragen. Daraufhin arbeiteten wir in Kleingruppen, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus einer Schule in Berlin, an umfangreichen Aufgaben zu den Themen Chemie, Biologie und Mathematik. Ebenfalls wurden die Zuhörenden über die technische Durchführung informiert, da das gesamte Projekt die Arbeit mit Computern und dem Internet erforderte. Nach unserer Präsentation standen wir dem interessierten Publikum noch für Fragen zur Verfügung. Nachdem wir alle Fragen beantwortet hatten, gab es für uns eine kleine Jause. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg in das Karikaturmuseum Krems, wo wir durch die Ausstellung von Erich Sokol und Manfred Deix geführt wurden. So endete dann ein sehr spannender und interessanter Vormittag.

Karolina Heidinger, 5B 16


Impressum Mag. Erwin Klein, Dr. Michel Mareschal, Mag. Ursula Potakowskyj Layout u. technische Gestaltung Mag. Thomas Hirt, Dr. Michel Mareschal

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Begabtenförderung Newsletter Juni 10  
Begabtenförderung Newsletter Juni 10  

6. Newsletter der Begabten - und Begabungsförderung am BG | BRG Purkersdorf (Juni - 2010)

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