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Viehvermarktung mit Tradition ST. LORENZEN – Bei Viehversteigerungen rückt die Versteigerungshalle am östlichen Dorfrand ins Zentrum des Dorfgeschehens. Sie gehört heute zum Lokalkolorit der Gemeinde. Doch die Vermarktungsanlage ist in die Jahre gekommen. Investitionen sind notwendig. Fragen nach der Rentabilität werden laut.

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„Bei den Versteigerungen in St. Lorenzen fühlt man die Lebendigkeit der Viehwirtschaft! Hier ist der persönliche Kontakt zu den Viehhaltern, die ihre Tiere meist selbst anliefern, gegeben und ein direkter Einblick in den Versteigerungsablauf wird möglich“, hebt der Obmann des Kovieh Lorenz Gasser die Wichtigkeit des Standortes St. Lorenzen für die Viehversteigerungen hervor. Das ganze Jahr über werden hier jeden zweiten Dienstag Schlachtviehversteigerungen abgehalten, so der Obmann: „Das Kovieh organisiert knapp ein Viertel seiner Versteigerungen in St. Lorenzen. Im Vorjahr waren das 22 Schlachtviehversteigerungen. Dabei wurden 3.853 Tiere vermarktet.“ Zu jenen des Kovieh kommen noch die Versteigerungen des Fleckviehzuchtverbandes, wie dessen Obmannstellvertreter Michael Treyer anführt: „Der Fleckviehzuchtverband hält jährlich sieben Zuchtviehversteigerungen

in St. Lorenzen ab. Für die Bauern des Pustertals, in dem landesweit am meisten Viehhaltung betrieben wird, ist der Standort hier unverzichtbar. Er ist Informationsquelle, Orientierung und Treffpunkt.“ Ebenso unterstreicht der Landesobmannstellvertreter des Südtiroler Bauernbundes Viktor Peintner die besondere Bedeutung der Markthalle: „Es ist wichtig, dass wir auch in der Peripherie, und nicht nur auf Bozen zentriert, Standorte belassen. Austauschmöglichkeiten bleiben vor Ort erhalten und zum Wohlbefinden der Tiere verkürzen sich die Anlieferungswege.“

INVESTITIONEN Doch die Struktur, die Eigentum der Gemeinde St. Lorenzen ist und von dieser an die Südtiroler Zuchtverbände vermietet wird, bedarf der Sanierung. Die Sicherheitsstandards müssten erneuert werden. Renovierungsarbeiten wären nötig, so Bürgermeister Helmut Gräber. Die Geldmittel für die notwendigen Investitionen sind laut Beschluss der alten Landesregierung aufzuteilen unter Gemeinde, Land und Viehzuchtverbänden. Nachdem die Zuchtverbände aufgrund der drastischen Kürzungen, wie Michael Treyer beteuert, nicht mehr in der Lage seien, Geldmittel beizusteuern, wäre die Gemeinde doch bereit, für ihr Drittel aufzukommen, wie der Bürgermeister bestätigt: „Für uns als Gemeinde bedeutet die

Versteigerungshalle eine Aufwertung des Dorfes. Unseren Teil der Kosten stellen wir bereit. Auch dem Parkplatzproblem, das bei Versteigerungen gegeben ist, kann Abhilfe geschaffen werden.“

RENTABILITÄT Nachdem in St. Lorenzen die vermarktete Rinderstückzahl im Vergleich zu Bozen geringer ist, stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. „Mit ein Grund für den Zweiwochenrhythmus der Versteigerungen des Kovieh ist auch, dass genügend Tiere anfallen. Mindestens 150 Tiere sollten vermarktet werden, damit sich eine Versteigerung finanziell rechnet“, gibt Lorenz Gasser Aufschluss. Viktor Peintner verweist gerade deshalb auf die Notwenigkeit, dass alle Pustertaler Viehbauern ihre Tiere auf den Schlachtviehversteigerungen auftreiben, nur so könne auch langfristig am Standort St. Lorenzen festgehalten werden. (SP) Als Markt für Schlacht- und Zuchtviehversteigerungen wurde die Vives im Jahr 1973 in Bozen gegründet. Noch im selben Jahr hatte man sie um die beiden Vermarktungsorte Mals und St. Lorenzen erweitert. Während die Versteigerungen im Vinschgau bereits im Jahr 1988 wieder eingestellt wurden, ist die Versteigerungshalle in St. Lorenzen nach wie vor in Gebrauch.

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Puschtra Nr. 16 vom 27. August 2014  

Puschtra Nr. 16 vom 27. August 2014  

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