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Puschtra 03-26 - Fenster in die Ewigkeit

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DES

ERLEBNISREISEN 2026

ANDALUSIEN Sternfahrt mit Sevilla, Granada, Cordoba, Ronda, Malaga

09. – 16. April (8 Tage)

Bustransfer; Flug ab/bis München, 7x HP im 4* Hotel, 4x Ausflüge inkl Eintritte (ua Kathedrale Sevilla, Alhambra, Moschee von Cordoba)

VENETO Deluxe – Wohlfühltage im 5* Abano Ritz Hotel

15. – 19. April (5 Tage)

Bus, 4x HP im 5* Hotel inkl. Sauna, Thermalbecken, Spa-Kit, geführte Stadtbesichtigungen Padua und Chioggia, Ausflug euganeische Hügel

SYLT Luxuries – Friesischer Inselzauber im 5* Hotel

25. April – 01. Mai (7 Tage)

Bus, 4x HP im 5* Superior Hotel A Rosa inkl. Spa, und 2x NF, Reiseleitung bei den Ausflügen

Nationalpark PLITVICER SEEN – Kroatien

01. – 03. Mai oder 23. – 25. Oktober (je 3 Tage)

€ 1.975,-

€ 899,-

€ 1.399,-

Bus, 2x HP im 4* Hotel Etno Garden Palace direkt im Herzen des Nationalparks, Eintritt und Führung Nationalpark ab €425,-

Insel RAB – Kroatien – 4* Arba Resort

Valamar Collection

05. – 10. Mai oder 06.- 11. Oktober (je 6 Tage)

Bus, 5x Halbpension, inclusive Getränke beim Abendessen

Genusswanderung im Herzen des PIEMONT

– Monferrato – Langhe - Barolo – Alba

08. – 13. Mai (6 Tage)

€ 799,-

Bus, 5x HP im 4* Ca San Sebastiano Wine Resort & Spa, 4x geführte Wanderungen, Weinverkostung, diverse Besichtigungen € 999,-

KROATIEN – Inselhüpfen mir Krk, Cres, Losinj, Rab, Kornaten

18. – 25. Mai oder 14. – 20. September (je 7 Tage)

Bus, Halbpension in 4* Hotels, diverse Schi fahrten und Rundfahrten lt. Programm (ua. Nationalpark Kornati Inseln), Stadtführung Zadar

VORFREUDE GARANTIERT.

KALABRIEN -

3* Hotel Stella Marina

7 Nächte, zb 5. 7.2026

Flug ab/bis Innsbruck, Halbpension

WALES Rundreise

Natur, Kultur & Abenteuer

11. - 21. Juni (11 Tage)

Bus, Nachtfähre, 6x HP, 4x NF, Diverse Besichtigungen und Eintritte lt. Programm, Reiseleitung

OBERITALIENISCHE SEEN – Comer See –Luganer See – Lago Maggiore

27. – 30. Mai oder 05. – 08. Oktober (je 4 Tage)

Bus, 3x HP im 4* Grand Hotel Varese, Stadtführungen

Como und Lugano, Bootsfahrt, ganztägige RL 3 Seenrundfahrt

PRAG – DIE GOLDENE STADT

04. – 07. Juni oder 08. – 11. Oktober (je 4 Tage)

Bus, 3x NF, 2x halbtägige Stadtführung

Wanderreise ANKARAN mit Triest und Piran

08. – 11. Juni (4 Tage)

Bus, 3x HP im 4* Oliven Suites, 4x geführte Wanderungen, Schi fahrt, Istrische Spezialitätenverkostung

ALBANIEN – Geheimtipp am Mittelmeer

13. – 20. Juni (8 Tage)

€ 599,-

Bus, 6x HP, 1x NF auf Fähre, Stadtbesichtungen, Bootsfahrten, diverse Eintritte und Besichtigungen laut Programm € 1.450,-

FLANDERNS PERLEN

mit Brüssel, Brügge, Gent, Antwerpen

07. – 12. Juli (6 Tage)

Bus, 5x NF, Stadtführungen in Brügge, Gent, Antwerpen; Eintritt Technikmuseum Sinsheim

€ 999,-

Ab nur € 679,- pro Person

Das Pure BALTIKUM mit Masuren, Vilnius, Riga, Tallinn und Stockholm

16. – 26. Juli (11 Tage)

€ 985,-

Bus, 9x HP, 1x NF, Stadtführungen Krakau, Vilnius, Klaipeda, Riga, Tallin, Fähre, diverse Besichtigungen und Eintritte lt. Programm € 1.875,-

SCHWEIZER HOCHALPEN EXKLUSIV mit St. Moritz, Grindelwald, Bern, Montreux und Zermatt

13. – 19. September (7 Tage) Bus, 6x HP in TOP 3* Sup und 4* Sup Hotels, Diverse Seilbahnfahrten und Bahnfahrten laut Programm, Stadtführung Fribourg, RL: Werner Manfreda

SOMMER. WIR KOMMEN.

TÜRKEI – Side– 4* Hotel

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1 Woche, zB 08. Juni

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Detailinformationen zu diesen und vielen weiteren Reise finden Sie in unserem aktuellen Erlebnisreisenkatalog 2026 (wir schicken Ihnen gerne ein Exemplar postalisch zu) oder auf www.alpenland-reisen.at

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Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn wir im März an Krokussen, Schneeglöckchen und Märzenbechern vorbeispazieren ist der Lenz nicht mehr weit. Diese Blumen gehören, wie viele andere Pflanzen, zu den Frühblühern, die zwischen Jänner und April ihre ersten Blüten ausbilden und uns nicht nur optisch, sondern auch mit ihrem Duft erfreuen. Doch „des einen Freud ist des anderen Leid“: die Pollenzeit beginnt! In südlichen Teilen Südtirols steigt die Konzentration der Pollen in der Luft bereits im Januar an. Schuld daran sind Zypressen- und Eibengewächse sowie Erle und Hasel, die ihre Blüten bereits sehr früh bilden. Im März und April folgen Birke, Hopfenbuche und Eiche und in den folgenden Frühlingsmonaten kommen weitere Pflanzen dazu, die einige unter uns ununterbrochen niesen lassen. Im Sommer gibt es dann wieder eine laufende oder verstopfte Nase, wenn Allergiker von anderen Übeltätern geplagt werden: die Saison der Gräser beginnt! Mit Ende des Sommers und Anfang Herbst übernehmen dann die Kräuter. In einigen Landesteilen reicht die Pollensaison bis in den Dezember hinein, um dann im Januar wieder von neuem zu starten. Infos unter umwelt.provinz.bz. it/de/luft/polleninformationsdienst-suedtirol

IMPRESSUM

PUSCHTRA - Ahraue 12B, 39021 Bruneck | Tel. 0474 830 360 | info@puschtra.it | www.puschtra.it

Eigentümer und Herausgeber: Bezirksmedien GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Nr. 12/08; Eintragung im ROC Nr. 3226/1994 Geschäftsleitung: Elke Ziernhöld; Bezirkskoordination: Johannes Rauter Werbung: Deborah Wolfsgruber, Heidi Ferrari Verwantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Josef Laner Redaktion: Dr. Tanja Leitner (TL), redaktion@puschtra.it; Mitarbeiter:innen Redaktion: Dr. Susanne Huber (SH), Ingrid Beikircher (IB), Rainer Feichter (RF), Martin Tinkhauser (TM) Druck: Athesia Druck GmbH - Bozen Titelbild: Maria Francesca Hofer

Quellen: Maria Francesca Hofer
Schwester Maria Francesca Hofer – Provinzvikarin im Mutterhaus der Tertiarschwestern des hl. Franziskus in Brixen beim Schreiben einer Ikone.

SÜDTIROL

Fenster in die Ewigkeit

Ikonen entstammen der frühchristlichen Kunst und werden oft als Fenster zur göttlichen Sphäre beschrieben.

Eine, die die Kunst des Ikonenschreibens für sich entdeckt hat, ist Schwester Maria Francesca Hofer. Die Provinzvikarin im Mutterhaus der Tertiarschwestern des hl. Franziskus in Brixen führt uns im Interview in diese spirituelle Kunst des Ikonenschreibens ein.

Schwester Hofer, Sie sind seit vielen Jahren in der Kunst des Ikonenschreibens bewandert. Können Sie uns erklären, was Ikonen sind?

Schwester Maria Francesca: Ikonen sind Abbilder von Jesus Christus, der Gottesmutter oder von Szenen aus dem Leben der Heiligen. Sie sind Fenster zur himmli-

schen Wirklichkeit. Es wird nicht das Bild verehrt, sondern der Dargestellte. Ikonen tragen dazu bei, die Gegenwart Gottes zu erfahren. Zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten entwickelt sich eine Beziehung, es findest ein Austausch statt. Das kann so beschrieben werden, wie bei einem Gebet: man betet zu einem Heiligen! Es entsteht eine Beziehung zwischen dem Betenden und dem Angerufenen: Der Betende hat Erwartungen, die auf ein Gegenüber treffen. So wie auch der Betrachter eine Bitte hat, die auf den dargestellten Heiligen trifft. Das Bild wird lebendig, weil es aufgrund dieser Beziehung überhaupt erst entstanden ist.

Es handelt sich bei Ikonen um Bilder, warum werden Ikonen geschrieben und nicht gemalt?

Die Ikone ist mehr als ein Bild, es ist das Urbild; das göttliche Wort im Bild beschrieben. Der Heilige wird, von bereits bestehenden Vorlagen von Ikonen, nicht nur gemalt, es wird sein Wesen beschrieben, seine Mission wird zum Ausdruck gebracht. Im Zitat von Wjatscheslav Ivanow, einem russischen Dichter und Autor, wird diese Mission schön beschrieben: ‘Glaub nicht, der Himmel habe der Erde sich entrückt. Es führen heilige Pfade ins Jenseits und zurück.‘ Hier kommt zum Ausdruck, wie nahe uns der Himmel ist und wo wir

„Das nicht von Menschenhand gemalte Bild“; Abdruck Jesu in ein Tuch.

Krippendarstellung von Franz von

Assisi.

die Verbindung finden können. Ikonen sind Fenster in die Ewigkeit. Sie sind geschriebenes Wort in Bild und möchten, wie das Evangelium im Wort, der Frohen Botschaft im Bild Ausdruck verleihen, darum spricht man von „Ikonenschreiben“. Eine Ikone schreibt sich erst durch die Hand des Ikonenmalers, der Ikonenmalerin. In Gebet und Kontemplation wird jeder Arbeitsvorgang begleitet und sorgsam ausgeführt. Stillschweigen ist deshalb ein wertvoller und wichtiger Bestandteil.

Woher kommt die Kunst des Ikonenschreibens?

Ikonen haben ihren Ursprung in der frühchristlichen Kunst, insbesondere im byzantinischen Reich ab dem 5./6. Jahrhundert. Sie entstanden als heilige Andachtsbilder, beeinflusst von ägyptischen Mumienporträts und römischer Malerei. Die Ikonenmalerei entwickelte sich zur Darstellung von Jesus, Maria und Heiligen, oft als Fenster zur göttlichen Sphäre, und etablierte sich stark in der orthodoxen Kirche.

Gibt es Unterschiede zwischen Ikonen des Ostens und des Westens?

Die Unterschiede liegen in der künstlerischen Ausführung der Ikone: Westliche Ikonen erscheinen viel pompöser in der Darstellung, als jene der orthodoxen Kirche. Bei den Ikonen des Westens spielt der Künstler auch eine bedeutende Rolle, diese ist in östlichen Ikonen völlig zurückgenommen. Zudem sind orthodoxe Ikonen viel einfacher gestaltet, sie konzentrieren sich nicht auf Nebensächlichkeiten, sondern das Bild lebt von ihrer sakralen Bedeutung.

Wie sind Sie zu dieser Kunst gekommen? Mein damaliger Exerzitienleiter, Prof. Gunther Janda, hat gemeint, dass es eine Möglichkeit in der Spiritualität gäbe, wobei man auch mit den Händen beten könne. Er begleitete Ikonenschreibkurse mit Sr. Irmlinde Lang, und so hat er mich schlichtweg zum nächsten Kurs angemeldet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Furcht in mir zu überwinden, an eine solch hohe Kunst heranzutreten, überwältigte mich der innere und äußere Austausch zwischen der Ikone und mir. Das war 2011. Und seither ist es zu einer wahren Begeisterung geworden.

Was begeistert Sie daran besonders?

Ich kann es nur so beschreiben, dass mir richtig warm ums Herz wird, wenn ich mich daran mache eine Ikone zu schreiben. In mir ist in diesem Moment die Gewissheit da, das einzig Richtige zu tun, das getan werden muss. Es ist wie eine Bestimmung, die sich mir zeigt und der

ich folge. Die Beziehung, die sich während des künstlerischen Prozesses zwischen mir und der Heiligendarstellung aufbaut – wie diese Figur sprichwörtlich aus diesem Brett herauswächst - ist einfach überwältigend. Es ist ein gemeinsames Schaffen zwischen mir und dem Heiligen, der zum Vorschein treten möchte.

Welche Darstellungen finden wir bei Ikonen?

Wir finden Jesus Christus und die Mutter Gottes, Heiligenportraits, Bibeldarstellungen, Lebensbilder von Heiligen…

Welche Heiligen haben Sie bis jetzt dargestellt und welche würden Sie noch gerne darstellen?

Mittlerweile sind es bestimmt über 50 Ikonen, die ich geschrieben habe. Mit dabei sind sehr viele Christusdarstellungen, die Heilige Magdalena, der Heilige Franziskus, die Bibelstelle: Elia, ‘iss und trink, sonst wird der Weg zu weit für dich‘, die Erzengel Michael und Gabriel, Christus Pantokrator, der Engel mit dem goldenen Haar, ein Schutzengel, Maria Verkündigung u. a.. Was mich noch reizt, wäre Maria Verkündigung und eine Weihnachtsdarstellung also eine Krippendarstellung zu schreiben.

Wie wählen Sie diese Darstellungen aus?

Meistens gehe ich ins Internet und lasse mich von der nächsten Ikone finden, oder blättere solange in meinen Büchern, bis sie mich anspricht.

Sie halten auch Kurse zum Ikonenschreiben. Welche Fähigkeiten sind nötig, um diese Kunst zu erlernen?

Ich sage immer, dass es dem Mandala ähnlich ist. Wir haben eine Vorlage, nach der wir uns richten und wir haben einen Farbkanon, an den wir uns halten müssen.

Natürlich ist es von Vorteil, wenn man geschickte, ruhige Hände hat und ein gutes Auge in Bezug auf Proportionen und Farbkombinationen. Beim Schreiben von Ikonen gibt es auch einige Regeln, die ich meinen Kursteilnehmern und Kursteilnehmerinnen auftrage. Der Schreiber einer Ikone beginnt zum Beispiel sein Werk stets mit Besinnung, Stille und Gebet. Der Ikonenmaler, die Ikonenmalerin muss ein gläubiger Christ, eine gläubige Christin sein: friedlich, demütig, kein Schwätzer noch Spaßmacher noch streitsüchtig oder gehässig. Es soll mit dem Kreuzzeichen, einem Gebet im Stillen begonnen werden und sorgfältig jedes Detail gemalt werden, als ob der Herr stets gegenwärtig sei. Während der Arbeit wird zur körperlichen und seelischen Stärkung immer wieder gebetet. Die Farbwahl erfolgt durch den inneren Austausch mit der Ikone selbst. Am Schluss wird noch für die fertige Ikone gedankt, sie gesegnet und vor ihr gebetet. Während des gesamten SchreibProzesses soll nicht die Freude vergessen werden: Ikonen weiterzugeben und schreiben zu dürfen, dem Heiligen die Möglichkeit zu geben, durch seine Ikone scheinen zu können, mit dem Heiligen verbunden zu sein, dessen Ikone du schreibst. Der Farbkanon wird von der orthodoxen Kirche vorgeschrieben: Christus trägt zum Beispiel immer ein dunkelrotes Untergewand mit goldenem Würdestreifen, darüber liegt ein dunkelblaues bis grünliches Obergewand. Die Mutter Gottes trägt ein dunkelblaues Untergewand mit Goldborten an Hals und Ärmeln, darüber ein dunkelrotes Tuch, das Kopf und Schultern bedeckt und dessen Saum mit einer Goldborte eingefasst ist. Drei goldene Sterne auf Kopf und Schultern bezeichnen ihre Jungfräulichkeit. Sie trägt scharlachrote Schuhe. So verhält es sich auch mit den anderen Farben: Jeder Heilige oder Engel ist an seinen Farben zu erkennen.

Osterkerze mit Christus Ikone. Bei der Osternachtsfeier wird sie am Osterfeuer entzündet.
Ein Engel schreibt die Taten seines Schützlings auf und bringt sie vor Gott.
Quellen: Maria Francesca Hofer

Als Symbol für die Ewigkeit und Transzendenz wird Gold - Blattgold – verwendet. Die Farbe Blau ist dem Gold ebenbürtig und deutet auf göttliche Herkunft hin, da diese Farbe sehr schwierig zu besorgen und sehr teuer war. Ikonen können in verschiedenen Techniken hergestellt werden, ich bevorzuge die Enkaustik (Wachstechnik).

Was ist beim Ikonenschreiben die größte Herausforderung?

Das ‘Sich bewusst machen‘, dass es nicht nur eine Arbeit ist; das Bild beginnt zu leben; der Heilige will in diese Welt herein! Das Zulassen dieser Wechselbeziehung zwischen der Ikone und sich selber, das ist die größte Hürde, dann gilt es nur noch an der Beziehung zu arbeiten!

Können Sie uns an so eine Wechselbeziehung, die zwischen Ihnen und einem Heiligen während des Ikonenschreibens entstanden ist, teilhaben lassen?

Mit der Dreifaltigkeitsikone von Andrei Rubljow hatte ich ein besonderes Erlebnis: beim Schreiben dieser Ikone wollte ich die richtige Farbe für das durchscheinende Gewandt des Heiligen Geistes finden, aber dieses Vorhaben wurde für mich zu einem unmöglichen Unterfangen: In mir hat sich ein innerer Konflikt aufgebaut, den ich als unüberwindbar empfand. Ich haderte und zweifelte bei der Farbwahl und wurde einfach nicht fündig, bis ich um die Hilfe des Heiligen Geistes selbst bat! Ich bat um Führung, das Zaudern verschwand und ich habe schließlich die richtige Farbe gefunden.

Welche Materialien werden bei der Herstellung einer Ikone verwendet?

Das Brett, auf dem gemalt wird, ist eine MDF-Holzplatte. Die Farben sind hochwertige Wachsstifte, die mit Hilfe eines Föhns in das Brett eingearbeitet werden.

Haben Sie Vorbilder im Ikonenschreiben?

Sr. Irmlinde Lang, Kreuzschwester aus Linz, ist meine Meisterin, der ich alles zu verdanken habe und die mich immer noch berät und mir praktische Tipps gibt. Ich schicke ihr Fotos von meinen Ikonen und sie begleitet mich in meinem Schaffen.

Im Exerzitienhaus HohenEichen in Dresden haben Sie vor kurzem einen Ikonenkurs geleitet. Welche Erfahrungen begegnen Ihnen bei solchen Kunstveranstaltungen?

Das Exerzitienhaus HohenEichen ist ein bekannter und sehr guter Ort, an dem man sich zurückziehen kann. Der Kurs findet vorwiegend im Schweigen statt, doch für die Teilnehmer:innen scheint dies überhaupt kein Problem zu sein. Es gab schon Fälle, wo Teilnehmer:innen daran erinnert werden mussten, dass es kein Urlaub ist. Aber im Großen und Ganzen verstehen alle die tiefe Bedeutung eines solchen Kurses.

Sind Ihre Ikonen im Mutterhaus der Tertiarschwestern des hl. Franziskus in Brixen ausgestellt?

Die eine und andere Ikone kommt themenbezogen auf einem dafür vorgesehen Ort zur Kapelle hin, manche sind fix angebracht oder stehen auf eigenen Staffelleien.

Gibt es eine Ikone, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

La Vergine Maria Panagia del Silenzio – die schweigende Jungfrau Maria. Mich fasziniert dieses Schweigen, dieses Innehalten, dieses alles hinter sich lassen...

Jedoch liegt mir jede Ikone am Herzen, die ich schreiben durfte, sie sind alle ein Teil von mir, ich habe mit ihnen gearbeitet, diskutiert, gezaudert und auch den Himmel erahnt.

Beim Schreiben von Ikonen gibt es klare Regeln für die Teilnehmenden.
Zur Ikone ”La Vergine Maria Panagia del Silenzio” hat Schwester Maria Francesca eine besondere Beziehung.

8 GESELLSCHAFT & LOKALES

Bergbauernpreise gehen ins Pustertal

Bei der 79. Jahreshauptversammlung des Bauernbundes wurden drei Bergbauern für ihren mustergültigen Einsatz ausgezeichnet. Zwei Preise gingen diesmal ins Pustertal.

In Ahornach betreibt die Familie Berger den sonnenreichen Oberrieserhof, der 1780 erstmals dokumentiert ist. Auf dem Hof leben Christian und Ingrid mit ihren Kindern Anna, Leo und Lena sowie Christians älteste Schwester Erika und Vater Franz. Mit 25 Jahren übernahm Christian den Hof – dies war für ihn als einzigen Bub irgendwie vorbestimmt und auch selbstverständlich. Zunächst arbeitete er als Maschinenschlosser in einer Brunecker Fabrik. Als der Vater zusehends gebrechlicher wurde, entschied sich Familie Berger gemeinsam, den Hof in Vollerwerb zu bewirtschaften. Ingrid arbeitet jetzt in Teilzeit. „Ohne Nebenerwerb ist nämlich ein Hof kaum mehr zu betreiben“, sagt Christian. Wichtig ist ihm ein moderner Maschinenpark, der die Arbeit erleichtert, für Arbeitssicherheit sorgt, aber halt auch kostenintensiv ist. Zum Hof gehören 18 ha Wald, den Christian mit der Hilfe seines Schwiegervaters vorwiegend selbst bewirtschaftet.

Christian betreibt konventionelle Milchwirtschaft mit 15 Milchkühen und einigen Jungtieren. Zur Landwirtschaft gehören 5,5 ha Wiese und 2 ha Pachtfläche, die dank Meliorierung gut mit Maschinen bearbeitet werden können. Der Stall ist als Kombinationsstall ausgestattet, was bedeutet, dass

sich die Tiere in der Trockenphase im Laufstall frei bewegen können.

Ein Teil der Kühe verbringen den Sommer auf einer Interessentschafts-Alm im Arvental in Osttirol. Bei der Heumahd helfen Verwandte mit. „Auch wenn die Arbeit in der Hitze anstrengend ist, freut es mich, nach getaner Arbeit das Ergebnis zu sehen“, sagt Ingrid. Weiters übernimmt sie die Büroarbeit am Oberrieserhof. „Es wird immer aufwändiger, auch wenn sich vieles online umsetzen lässt“, erklärt sie, „aber ich frage mich schon, wie es ältere Generationen bewerkstelligen, die mit den digitalen Medien nicht so vertraut sind.“

DER BERGBAUERNPREIS

„Der Preis ehrt mich wirklich sehr, es ist eine Bestätigung, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben“, freut sich Christian. „Unser Betrieb hängt vom Milchpreis ab, ich hoffe, er bleibt auch in Zukunft halbwegs stabil, denn sonst kann es für uns Milchbauern Probleme geben. Mein großer Dank gilt meiner Familie, meinem Vater, Schwiegervater und meinen Geschwistern, die mich bei der Arbeit fest unterstützen, ohne sie würde ich vieles nicht schaffen.“

Die Preisträger: links Familie Berger aus Ahornach und rechts Familie Volgger aus Pfunders (v.l.).

FAMILIE VOLGGER

Den Bergbauernpreis erhielt auch die Familie Volgger vom Eggerhof in Pfunders. Der aus dem 14. Jahrhundert stammende Erbhof auf 1.350 m Meereshöhe ist seit dem 17. Jh. in Familienbesitz. Bewirtschaftet wird er von Jungbauer Andreas Volgger und Partnerin Lena, auch seine Eltern Lea und Josef leben und arbeiten am Hof. Andreas hat 2018 den Hof übernommen und betreibt ihn als Vollerwerbsbauer mit Milchwirtschaft, rund 25 Milchkühen und Nachzucht. Lena arbeitet in Teilzeit als Kinderphysiotherapeutin. Moderne Stalltechnik sichert das Tierwohl: 2024 wurde der Anbindestall zu einem Laufstall bzw. Kompoststall umgebaut und ermöglicht den Tieren eine freie Liegefläche mit viel Platz. Zwei Photovoltaikanlagen mit Speicher bedeuten übers Jahr gerechnet Stromautarkie. Zum Hof gehören auch 35 ha Wald, der Großteil ist aber wegen seiner Steilheit nicht erschlossen.

SOMMER AUF ALM

Anfang Juni wird das gesamte Vieh auf die eigene Bodenalm auf 1.700 m gebracht. Schwester Mathilde betreibt dort den

Quellen: privat

dazugehörenden Ausschank. Die 80 ha große Alm wird im Sommer durch ein eigenes E-Werk energetisch versorgt, im Winter ist das E-Werk außer Betrieb. Mitte Juli geht das Vieh auf die Hochalm auf 2.000 m, dort verarbeitet Andreas‘ Mutter die Milch zu Butter und Käse. Bis Anfang September sind die Tiere auf der Hochalm, danach wieder auf der Bodenalm; Mitte Oktober wird dann das gesamte Vieh zurück auf den Eggerhof gebracht. Herausfordernd ist die Heumahd, da die 21 ha Wiesen verstreut auf 1.300 bis 2.000 m liegen und teilweise sehr steil sind, einiges muss noch mit der

Sense gemäht werden. Die Lage direkt am Alpenhauptkamm erschwert durch häufige Niederschläge das Trocknen des Heus. Der Klimawandel mit vermehrten Wetterkapriolen macht sich bemerkbar, die stabilen Wetterphasen für das Einbringen des Heus sind im Vergleich zu früher weniger geworden. Da ist Eile geboten, es braucht jede helfende Hand von Geschwistern, Eltern und Verwandten.

ZUKUNFT ALS BAUER

Andreas Volgger sieht in der Auszeichnung des Bergbauernpreises eine Wert-

schätzung seines Einsatzes. „Unsere Zukunft hängt vom Milchpreis ab“, sagt er, „ohne Förderungen wäre die Bergbauernlandwirtschaft in dieser Form nicht möglich. Sie ist nie planbar und wird stark beeinflusst von Wetter, Ernte und Milchpreis. Wir liefern seit 10 Jahren Heumilch, sie wird etwas mehr honoriert und passt zu unserem Betriebskonzept.“ Andreas Volgger ist ein Landwirt mit Leib und Seele, auch im Ortsausschuss des Bauernbundes und bei der Viehversicherung ist er tätig.

BOZEN / SÜDTIROL

Medicine & Surgery in Bozen – Bewerbung bis 28.04.26

Am Universitären Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen startet im September 2026 erneut der englischsprachige Studiengang „Medicine and Surgery“. Bewerbungen für das Studienjahr 2026/2027 sind bis zum 28. April 2026 möglich. Das Studium richtet sich an alle, die Medizin in einem bewusst überschaubaren und internationalen Umfeld studieren möchten. Pro Studienjahr stehen 60 Studienplätze zur Verfügung (50 EU, 10 Nicht-EU mit Wohnsitz im Ausland). Die limitierte Kohorte ermöglicht Lernen in kleinen Gruppen und einen engen fachlichen Austausch mit den Dozenten. Internationale Studienkolleginnen und -kollegen bereichern das Studium zusätzlich und fördern einen offenen akademischen Dialog. Eine gelebte Feedbackkultur schafft Raum für Mitgestaltung und

unterstützt die persönliche wie fachliche Entwicklung der Studierenden. Der Unterricht erfolgt vollständig in englischer Sprache. Für die Immatrikulation ist ein Englisch-Zertifikat auf Niveau B2 gemäß der Ausschreibung erforderlich. Das international ausgerichtete Curriculum wird durch moderne High-Tech-Labore und praxisnahe Trainingssettings ergänzt. Klinische Ausbildungsphasen in deutscher

und italienischer Sprache in den Einrichtungen des Südtiroler Sanitätsbetriebes gewährleisten eine frühzeitige Einbindung in die medizinische Praxis in einem mehrsprachigen Umfeld. Das sechsjährige Studium wird in Kooperation mit der Università Cattolica del Sacro Cuore in Rom durchgeführt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt über eine Online-Aufnahmeprüfung am 20. Mai.

SPRING OPEN DAY – 21.03.2026, 10:00–12:00 UHR

Interessierte erhalten Einblick in Struktur und Inhalte des Studiums. Im Anschluss findet eine Simulation der Aufnahmeprüfung statt. Die Teilnahme ist kostenlos; für die Simulation ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen erteilt der Dienst für Studienberatung der Claudiana. Weitere Informationen orientation.service@claudiana. bz.it oder www.claudiana.bz.it

Vortragsreihe 2026 startet in Pfalzen

Auf Initiative der KVW-Ortsgruppe Pfalzen und der Rheuma-Liga Südtirol wurde ein Vortrag mit Dr. Klaus Putzer, Rheumatologe und Internist am Krankenhaus Meran/Schlanders und Sterzing, über die „Volkskrankheit Rheuma“ veranstaltet. Nach der Begrüßung stellten die Vorstandsmitglieder der Rheuma-Liga, Christine Peterlini und Birgit Kaschta, die umfangreiche Tätigkeit des Vereins vor: Anmeldungen für die Therapiefahrten 2026 sind ab 2. Februar möglich, Anmeldungen per Mail oder telefonisch. Wer die Rheuma-Liga im Pustertal als Bezirksleiter oder Gruppenleiter unterstützen möchte, um das Angebot im Pustertal auszuweiten, kann sich im Büro der RheumaLiga melden.

Anschließend referierte Dr. Klaus Putzer über das Thema „Volkskrankheit Rheuma“. In diesem

Rahmen ging er auf weitere Krankheitsbilder wie Rheumatoide Arthritis, Arthrose, Osteoporose und Fibromyalgie ein. Auch wies er in diesem Zusammenhang auf die vielen Möglichkeiten hin, die Beweglichkeit der Gelenke mit einfachen Mitteln zu erhalten. Er zeigte verschiedene Übungen, die zielführend sein können und verwies auch auf die zahlreichen Angebote der Rheuma-Liga. Dr.

Putzer erwähnte zudem, dass auch Kinder und Jugendliche bereits von Rheuma betroffen sein können. Auch hier sei die Rheuma-Liga mit den “RheumaKids, Kinder von 0 bis 15 Jahren“ und den „Young Rheumatics Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 35 Jahren“ ein guter Ansprechpartner.

Nach dem Vortrag war noch Zeit für Fragen, die Dr. Putzer gern beantwortete. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer:innen über das vielfältige Angebot der Rheuma-Liga informieren. „Da zahlreiche Interessierte der Einladung gefolgt sind, fühlt sich die Rheuma-Liga bestärkt, das Angebot im Pustertal auszubauen“, so der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz und Geschäftsführer Andreas Varesco.

pm/red

Christine Peterlini, Dr. Klaus Putzer, Franz Grünbacher, Edith Lerchner, Maria Aschbacher und Birgit Kaschta (v.l.).

Projekttage

„Hl. Angela“

Unter dem Patronat der Heiligen Angela Merici tauchten die Schüler:innen der Mittelschule Ursulinen in diesem Schuljahr 2025/26 in die Welt des Ehrenamts, der persönlichen Entfaltung und des gesellschaftlichen Engagements ein. Ein Schwerpunkt der Projekttage lag auf der Arbeit der Blaulichtorganisationen. Beim Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Bruneck und des Weißen Kreuzes erhielten die Jugendlichen nicht nur Einblicke in modernste Technik, sondern vor allem in den Wert des freiwilligen Einsatzes für die Gemeinschaft. Beim Besuch der Bergrettung lernten die Schüler:innen, was es bedeutet, in Extremsituationen Verantwortung für andere zu übernehmen. Besonders emotional wurde es beim Treffen mit einem Unfallopfer. Die Schilderungen aus erster Hand machten deutlich, wie

schnell sich ein Leben ändern kann. Ein sanfterer, aber ebenso lehrreicher Umgang mit Lebewesen stand beim Hundesportverein „Pfotentreff“ im Mittelpunkt. Hier lernten die Jugendlichen die Körpersprache von Hunden zu deuten und entwickelten ein Bewusstsein für den respektvollen Umgang mit Tieren. Neben der Action kam auch die innere Einkehr nicht zu kurz. In einer Welt, die immer schneller wird,

boten Yoga-Einheiten den nötigen Ausgleich, während in den Kreativ-Workshops individuelle Talente entfaltet wurden. Dass Demokratie kein Zuschauersport ist, lernten die Schüler:innen bei Diskussionsrunden zur politischen Teilhabe. Wie funktioniert Politik in Südtirol? Wie kann ich mitbestimmen? Bei erlebnispädagogischen Team-Übungen wurde klar: Viele Aufgaben lassen sich nur gemeinsam lösen. Ein Fazit

im Geiste der Hl. Angela: „Diese Tage zeigen, dass Lernen weit über das Lehrbuch hinausgeht“. Die Verbindung von sozialem Engagement, körperlicher Erfahrung und politischer Bildung spiegelt die Werte der Ursulinen wider: junge Menschen zu befähigen, mit offenem Blick und mutigem Herzen durch die Welt zu gehen.

mu/red

SÜDTIROL

Hof- und Buschenschänke

ab jetzt wieder geöffnet!

Roter Hahn: Frühlingsgerichte mit Zutaten vom Hof. Ruhig gelegen, bieten die bäuerlichen Schankbetriebe beste Gelegenheit für entspannten Genuss im Freien.

Spargelcremesuppe, Teigtaschen mit Bärlauchfülle, gebratenes Lamm mit Rosmarinkartoffeln und andere bäuerliche Köstlichkeiten stehen nun auf der Speisekarte.

IM FRÜHLING GEÖFFNET

• Burgerhof in Brixen

• Griesserhof in Brixen

• Lüch de Survisc in Wengen

• Luggin Steffelhof in Kaltern

• Oberlegar in Terlan

• Planitzer in Montan

• Rielingerhof am Ritten

• Ebnicherhof am Ritten

• Oberpartegger in Villanders

• Obermoserhof in Feldthurns

• Ungererhof im Jaufental

• Huberhof in Völs

• Fronthof in Völser Aicha

• Zmailer-Hof in Schenna

• Rauthof in Meran

• Schnalshuberhof in Algund

„Roter Hahn“ ist das Qualitätssiegel der Südtiroler Bauernhöfe und kennzeichnet 21 Hof- und Buschenschänke in ganz Südtirol. Sie alle sind in der Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker“ sowie auf www.roterhahn.it angeführt.

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Bäuerlicher Feinschmecker

Südtiroler Buschen- und Hofschankbetriebe

SÜDTIROL

Gemeinsam Sprach- und Lesekompetenzen fördern

Seit nunmehr 17 Jahren gibt es in Südtirol das Caritas-Projekt zur Leseförderung für Kinder: „Lies mit mir“. Im heurigen Schuljahr sind ca. 80 freiwillige Lesementoren und Lesementorinnen in verschiedenen Orten Südtirols

» JAGERTOGE MIT LUFTGEWEHRSCHIESSEN « des Jagdreviers Ratschings Riserva caccia di Racines Sa+So/Sa+Do

» SHUTTLE Samstag/Sabato «

Sterzing-Ratschings/ Vipiteno-Racines ore 21:00 Uhr

Ratschings-Sterzing/ Racines-Vipiteno ore 2:30 + 3:30 Uhr

Altkleidersammlung neu organisiert

Seit Jahresbeginn ist die Sozialgenossenschaft Renovas im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Pustertal für die Sammlung von gebrauchten Kleidern und Schuhen aus Privathaushalten in den Gemeinden des Pustertals zuständig. „Die Altkleidersammlung ist eine wichtige öffentliche Dienstleistung für unsere Gemeinden. Damit sie ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll funktioniert, braucht es die Mithilfe aller Bürger:innen“, betont der Präsident der Bezirksgemeinschaft Pustertal, Robert Alexander Steger, der auf den Hauptslogan der Infokampagne verweist: „Wir sammeln Kleidung. Die Verantwortung bleibt bei dir.“ Die anfallenden Kosten werden

über die Müllgebühren finanziert. Die Geschäftsleiterin von Renovas Elisabeth Falser weist darauf hin, dass klar zwischen wiederverwendbaren Alttextilien und nicht verwertbaren Textilabfällen unterschieden werden müsse. Nur saubere, tragfähige Kleidung ermögliche eine sinnvolle Wiederverwendung. Mit einer begleitenden Sensibilisierungskampagne macht Renovas unter der Präsidentschaft von Joachim Kerer daher gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft darauf aufmerksam, dass Konsumverhalten Auswirkungen über den Moment des Wegwerfens hinaus hat. Der wirksamste Beitrag zum Umweltschutz bleibt ein bewusster Einkauf, lange Nutzung, Reparatur

und die Weitergabe tragfähiger Kleidung.

WAS GESAMMELT

WIRD UND WAS NICHT

Gesammelt werden gut erhaltene, tragfähige Kleidung, Oberbekleidung, saubere Unterwäsche und Socken, paarweise gebündelte Schuhe, Lederwaren, Accessoires sowie Heimtextilien wie Bettwäsche, Decken oder Handtücher. Wichtig ist, dass die Ware sauber und trocken in die Container gegeben wird. Nicht in die Sammelcontainer gehören nasse, verschmutzte oder verschimmelte Textilien, kaputte Kleidung, einzelne Schuhe, Teppiche, Matratzen, Regenschirme,

Arbeits- und Schutzbekleidung, Produktionsabfälle oder Restmüll. Falscheinwürfe erhöhen die Entsorgungskosten für alle, da diese getrennt entsorgt werden müssen. Die gesammelten Alttextilien werden an Sortierzentren in Deutschland und Holland weitergeleitet. Tragfähige Kleidung gelangt in den Second-Hand-Kreislauf, andere Textilien werden zu Recyclingfasern oder Putzlappen verarbeitet, nicht verwertbare Ware wird verbrannt. Informationen finden sich auf den Websiten der Gemeinden des Pustertals und unter: www. bezirksgemeinschaftpustertal.it und www.renovas.it

bzg/red

SÜDTIROL

Smart, schnell,

proaktiv: Willkommen im neuen myCIVIS

Seit 24. Februar präsentiert sich das Portal der öffentlichen Dienste myCIVIS im neuen Kleid und mit neuen Funktionen. Der Zugang zu Informationen und Diensten soll für die Bürgerinnen und Bürger damit noch leichter werden.

Das neue myCIVIS ist mehr als ein reines Schaufenster der Dienste der öffentliche Verwaltung: Mit der Einführung der künstlichen Intelligenz wird das Portal zum digitalen Lotsen , der nicht nur an Fälligkeiten erinnert, sondern seine Nutzer und Nutzerinnen kennt, Empfehlungen unterbreitet, die Suche nach Diensten unterstützt und die Abwicklung von Verfahren erleichtert.

Entwickelt wurde das neue myCIVIS im Rahmen der Digita-

lisierungsoffensive, welche die Abteilung Informatik des Landes Südtirol mit Geldern aus dem staatlichen WIederaufbaufonds PNRR vorantreibt. Das neu gestaltete Portal fußt auf einem modernen Citizen Relationship Management, das die Bürger und Bürgerinnen in den Mittelpunkt stellt. Diese können sich mit

ihren Fragen zunächst an einen digitalen Assistenten wenden, der Auskunft gibt und bei der Suche nach Informationen hilft. Gibt es weiteren Informationsbedarf, stehen zusätzliche Optionen für die Kontaktaufnahme bereit: über Telefon oder Kurznachricht bis hin zum Videoanruf oder der Möglichkeit, einen Termin mit

dem zuständigen Amt zu vereinbaren. Wer bei der Nutzung der digitalen Dienste Hilfe braucht, kann sich an einen der Digi Points wenden, die es mittlerweile in vielen Gemeinden Südtirols gibt. Dort bietet geschultes Fachpersonal kostenlos Unterstützung an.

Den größten Mehrwert bietet das Portal im persönlichen Nutzerbereich. Dort gibt es eine Reihe neuer Funktionen, wie etwa die Aktivierung personalisierter Hinweise. Jede Anfrage erzeugt zudem ein Ticket – die Bürgeranfrage geht somit nicht verloren und bleibt nachvollziehbar.

Mit klarem Design und einfacher Sprache macht myCIVIS den Zugang zu öffentlichen Diensten somit schnell, intuitiv und unkompliziert. PR-INFO

Blutentnahmedienst

Gemeinschaftshäuser sollen künftig die wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Südtirol stärken und den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu grundlegenden Gesundheitsleistungen erleichtern. Im Gesundheitsbezirk Bruneck wird als erste konkrete Maßnahme ab 1. März 2026 im Haus der Gemeinschaft Hochpustertal ein zusätzlicher Blutentnahmedienst eingerichtet. Das Ambulatorium befindet sich in Innichen, In der Aue 6, und ist jeden Mittwoch von 7.00 bis 8.45 Uhr geöffnet. Für die Blutentnahme ist eine Vormerkung erforderlich, welche über die Einheitliche Vormerkstelle tele-

fonisch unter 0474 100100 oder online unter sanibook.sabes.it vorgenommen werden kann. Das Ambulatorium ist zudem direkt unter der Nummer 0474 917450 erreichbar. Die Blutabnahmen im Krankenhaus Innichen sowie im Sprengelstützpunkt Welsberg bleiben unverändert bestehen. Der neue Dienst ergänzt somit das bestehende Angebot und soll den Bürgerinnen und Bürgern Südtirols im Einzugsgebiet des Hochpustertales einen noch einfacheren Zugang zu diagnostischen Leistungen ermöglichen und den Service weiter verbessern.

CRON4 zieht Bilanz

Schwimmbäder sind Publikumsmagnete: Dies belegen die Zahlen des vergangenen Jahres. Insgesamt 284.377 Besucher:innen verzeichnete das Hallenbad CRON4 im Jahr 2025, wobei 186.153 auf das Schwimmbad und 98.224 auf die Sauna entfielen. Der stärkste Monat war wie auch in den vergangenen Jahren der Januar mit 34.942 Eintritten, um über 1.000 mehr als im Vorjahr. Wegen des recht durchwachsenen Sommerwetters waren auch Juli und August starke Monate. Im August wurden 30.538 Besucher:innen gezählt, 22.600 im Schwimmbad und 7.938 in der Sauna. Der regnerische Juli wirkte sich auf die Zahlen des Freibades

aus, das 2025 mit 8.652 Eintritten deutlich unter den Zahlen des Vorjahres lag. Stark war hingegen der Juni, mit einem Plus von 6.299 Besucherinnen und Besuchern gegenüber 2024. Insgesamt besuchten in den Monaten Juni, Juli und August 34.923 Personen das Freibad in Bruneck. Insgesamt wurden 417 Saisonkarten verkauft. pm/red

SÜDTIROL

Flamingo Druckparadies – Großformatdruck made in Südtirol

Wenn es um Großformatdruck geht, dreht sich bei Flamingo Druckparadies alles um Qualität, Geschwindigkeit und Vielfalt. Als Hersteller mit eigener Produktion in Südtirol garantiert das Unternehmen kurze Wege, schnelle Lieferzeiten und höchste Präzision. Das Sortiment reicht von Displays, Bannern und Schildern

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BRUNECK

„Ëiles & Stëiles –Frauen & Sterne“

Unser Wald – Schützt vor Naturgefahren.

provinz.bz.it/wald

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März widmete das Tublà da Nives einen besonderen Abend der von ladinischen Frauen geprägten Kultur. Die Initiative der Lia culturala Tublà da Nives wurde in Zusammenarbeit mit der ladinischen Bildungsund Kulturdirektion des Landes Südtirol veranstaltet. Unter dem Titel „Ëiles & Stëiles – Frauen & Sterne“ standen Kunst, Literatur, Musik und Performance im Mittelpunkt, gestaltet von ladinischen Künstlerinnen aus verschiedenen Generationen und kulturellen Bereichen.

Das Interesse war außergewöhnlich groß. Diese große Resonanz zeigte das starke Interesse für Themen rund um Frauen, Kultur und gesellschaftliche Gleichstellung im ladinischen Raum. Die Journalistin und künstlerische Leiterin des Tublà da Nives Martina Rier, die gemeinsam mit Sofia Stuflesser und André Comploi von der ladinischen Bildungs- und Kulturdirektion für das Programm des Abends verantwortlich zeichnete, führte durch den Abend.

RUNDER TISCH

Ein zentraler Programmpunkt war der Runde Tisch mit Frauen aus verschiedenen gesellschaftlichen Tätigkeitsbereichen und unterschiedlichen Generationen: Hannelore Insam, Mitglied des Landesbeirates für Chancengleichheit für Frauen, die Direktorin des Ladinischen Kulturinstituts Micurà de Rü Irene Prinoth, die Rai Ladinia-Journalistin Jasmin Ferdigg sowie die ehemalige Sportlerin und Unternehmerin Lotte Nogler. In der von Marina Rier geleiteten Diskussion wurden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für Frauen thematisiert. Zwar wurden wichtige Fortschritte der letzten Jahrzehnte anerkannt, gleichzeitig wurde jedoch deutlich, dass der Weg zu echter Chancengerechtigkeit zwischen Männern und Frauen noch lang ist. Angesprochen wurden die weiterhin schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unterschiedliche Karrierechancen sowie das Fortbestehen patriarchaler Denkmuster.

lpa/red

trauttmansdorff.it

Cristina De Grandi, Anna Mazzel, Helene Demetz, Irene Prinoth, Lotte Nogler, Jasmin Ferdigg, Irene Moroder, Ingrid Runggaldier, Hannelore Insam und Martina Rier (v.l.).
Quelle: LPA/Ladinische Bildungsund Kulturdirektion
– Wolkenstein in Gröden

Mut zur Transparenz

Seit neun Monaten lenkt Lukas Schnarf die Geschicke der Gemeinde Olang. Im Gespräch mit dem Puschtra Magazin zieht der selbständige Geometer eine erste Bilanz über den Spagat zwischen Beruf und Rathaus, erklärt seinen Plan für ein modernes Personalwesen und verrät, warum Transparenz für ihn eines der wichtigsten Werkzeuge seiner Politik ist.

Herr Lukas Schnarf, haben Sie sich in den vergangenen neun Monaten gut ins Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Olang eingelebt?

Lukas Schnarf: Ja, eigentlich habe ich mich gut eingelebt. Auch wenn mein neues Amt sehr zeitintensiv ist, ist es eine tolle Arbeit, bei der ich viel mitgestalten kann. In Summe ist es in etwa so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Sie waren bereits fünf Jahre lang als Gemeinderat tätig und damit voll ins Gemeindegeschehen integriert. Beruflich sind Sie als Geometer tätig, zudem werden viele Fragen und Anliegen an Sie als Bürgermeister herangetragen. Wie gelingt es Ihnen Politik und Beruf bestmöglich zu vereinbaren?

Da es mir schon immer wichtig war, gut vorbereitet zu sein, habe ich bereits vor meinem Bürgermeister-Dasein viel Zeit in die Gemeindearbeit investiert. Der Schritt vom Gemeinderat zum Bürgermeister hat also nicht sehr viel verändert, außer dass die Intensität gesteigert wurde. Der Spagat zwischen meinem Beruf und dem Amt gelingt zurzeit noch nicht so, wie ich es mir wünsche – meine Kunden könnten wahrscheinlich ein Lied davon singen... Doch ich arbeite daran, besonders auch an der Kunst, Prioritäten richtig zu setzen.

Inwiefern haben sich Ihr Alltag und Ihr Leben verändert, seitdem Sie im Mai 2025 die Funktion des Bürgermeisters übernommen haben?

Lukas Schnarf zwischen Geometer-Büro und Bürgermeister-Amt: „Ich will die Weichen für morgen stellen“.

Es fällt schon auf, dass man als Bürgermeister von seinen Mitmenschen deutlicher wahrgenommen und öfter angesprochen wird. Mir ist aber auch völlig bewusst, dass das dem Amt geschuldet ist, weil man klarerweise erste Ansprechperson in vielen Belangen ist. Nichtsdestotrotz ist mir trotz vollem Terminkalender meine Privatsphäre geblieben.

Sie werden als verantwortungsbewusst, innovationsfreudig und kommunikativ beschrieben. Welche weiteren Eigenschaften helfen Ihnen, die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Gemeindegremien voranzutreiben? Ich schätze, dass es mein persönlicher Wunsch nach Transparenz und sachlicher Informationsvermittlung ist, den auch mei-

Quelle: wisthaler

ne Mitarbeiter:innen und die Bürger:innen zu schätzen wissen. Schon als ehemals Verantwortlicher für die Olanger Gemeindezeitschrift war es mir sehr wichtig, die Leser:innen über die Gemeindebelange möglichst gut zu informieren, weshalb mir auch weiterhin die verschiedenen Medien und der Whatsapp-Kanal als schnelle und klare Informationsübermittlung ein Anliegen sind. Das beugt Missverständnissen und Unmut vor, finde ich. Darüber hinaus finde ich eine gewisse Netzwerkfähigkeit und eine starke Präsenz unerlässlich, um gut zusammenarbeiten zu können.

Haben Sie bereits eine bestimmte Strategie entwickelt, die Gemeinde zu führen? Naja, wir sind gerade dabei, uns eine Art Fahrplan zurechtzulegen, also eine verschriftliche Leitlinie für Gemeindeausschuss und Gemeinderat, aus dem klar ersichtlich wird, wer wofür in den kommenden etwas mehr als vier Jahren zuständig ist. Das Personalwesen liegt uns dabei sehr am Herzen, und es wäre mein Wunsch, dass es uns gelingt, die positive Stimmung aus dem Gemeindeausschuss auf alle Mitarbeiter:innen zu übertragen.

Mit den aktuellen Fragen zu Olympia, Over-Tourism, Beruhigung der Pustertaler Straße, Urbanistik, Ausverkauf der Heimat, Sicherheit usw. werden Sie tagtäglich mit dringenden Themen konfrontiert...

In der Tat. Allerdings bin ich mit diesen eher überregionalen Themen eher punktuell gefordert, sie halten sich also in Grenzen. Olympia war natürlich wochenlang Alltag bestimmend, wir mussten uns mit Auffangparkplätzen, Verkehrsaufkommen, Shuttlediensten immer wieder anpassen und haben das von Tag zu Tag besser hinbekommen. Da war immer wieder schnelles Reagieren nötig, aber wie ich das sehe, haben wir uns diesbezüglich von unserer besten Seite gezeigt.

Welche weiteren, speziell auf Olang bezogenen Themen stehen aktuell für den Gemeinderat an?

Da gibt es so einiges, das ansteht. Zum Beispiel stehen wir gerade kurz vor dem Abschluss des Gemeindeentwicklungsprogramms, das es im Sommer zu genehmigen gilt. Genauso wie der Gefahrenzonenplan, dessen letzter Entwurf noch

Möglichkeitsmenschen

genau unter die Lupe zu nehmen ist. Ein weiteres Anliegen der Bevölkerung ist das alte Gemeindehaus, das seit bereits 18 Jahren leer steht und dessen definitive Nutzung abgeklärt werden soll. Ein anderes Thema ist die Mittelschule von Olang, die in den 1980er-Jahren erbaut wurde und deshalb dringen energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden sollte.

Und zum Schluss: Welche persönlichen Ziele setzen Sie sich als Bürgermeister? Mir ist klar, dass man es nie allen recht machen kann. Aber was ich tatsächlich erreichen möchte, ist, dass ich meine Ziele und Perspektiven vor der Wahl nun in meiner Amtszeit nicht über das intensive Alltagsgeschehen vergesse und weiterhin dranhalte. Ich möchte Weichen für die Zukunft stellen, und da das viel Zeit benötigt, habe ich mir vorgenommen, mit der Planung dafür früh genug zu beginnen

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Lukas Schnarf!

Koproduktion mit dem Südtiroler Theaterverband

von Peter Lorenz & Ensemble Theaterclub / Uraufführung

ORT: Stadttheater Bozen, Studio TICKET & INFOS: 0471 065 320 338 466 7871 (über WhatsApp) reservierung@theater-bozen.it

Bozen, Studio TICKET & INFOS: 0471 065 320 338 466 7871 (über WhatsApp) reservierung@theater-bozen.it

Handwerk im Dialog vor Ort

Kürzlich fand die lvh-Ortsversammlung der Ortsgruppen Vintl und Mühlbach im Hotel Lodenwirt in Vintl statt. Der Ortsobmann von Vintl, Julian Kreithner, hieß die Mitglieder, die Vertreter:innen der Gemeinde, des lvh sowie Sponsoren willkommen und blickte auf das vergangene Jahr 2025 zurück, in dem sich eine engagierte Ortsgruppe aktiv an lvh-Veranstaltungen, Delegiertenversammlungen und OnlineTreffen beteiligt hat. Der Wille, die Jugend für das Handwerk zu begeistern, bleibt ein klar formulierter Schwerpunkt. Auch ganz konkrete Anliegen wurden angesprochen, etwa der Wunsch nach längeren Öffnungszeiten des gemeindeeigenen Bauhofs, um den Arbeitsalltag der Betriebe besser zu unterstützen.

Egon Lanthaler, Ortsobmann von Mühlbach, unterstrich die

gute Zusammenarbeit der beiden Ortsgruppen und dankte für die Organisation der gemeinsamen Versammlung – ein Zeichen dafür, dass Nähe und Kooperation im Handwerk keine leeren Begriffe sind.

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Abstimmung bis 19. April 2026

Anschließend folgte der Bezirksbericht. Der Bezirksobmann konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen und wurde vom Vizebezirksobmann Josef Lamprecht vertreten. Lamprecht nutzte die Gelegenheit, um über aktuel-

lvh/red Quelle: lvh

le Entwicklungen im Bezirk zu informieren und sich bei den Ortsgruppen für die verlässliche Zusammenarbeit zu bedanken. Fachliche Impulse setzte anschließend Markus Aschbacher, Bezirksbüroleiter des lvh, mit einem Referat zu Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten. Der Vortrag traf den Nerv vieler Betriebe, die sich im Dickicht von Beiträgen, Anträgen und Voraussetzungen zurechtfinden müssen. Ein stiller Moment folgte mit einer gemeinsamen Gedenkminute für verstorbene Handwerkskolleginnen und -kollegen. Ein Innehalten, das zeigte, dass Gemeinschaft im Handwerk auch Verantwortung und Erinnerung bedeutet. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Pizzaessen im Hotel Lodenwirt.

SÜDTIROL/BRIXEN

Fachliche Kompetenz

im Mittelpunkt

Die Universität Brixen war der diesjährige Austragungsort für die Klausurtagung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation (SBO). Die Bäuerin von heute ist nicht nur Managerin von Haushalt und Familie, sondern eine qualifizierte Fachkraft, die in agrarische Zusammenhänge und Zukunftsfragen der Landwirtschaft eingebunden ist. Dies unterstich auch der vorgestellte Tätigkeitsbericht bei der Klausur.

Landesbäuerin Antonia Egger betonte bei der Eröffnung: „Eine Bäuerin führt heute ein Unternehmen. Sie kennt ihre Zahlen, sie kennt die Gesetze – und sie trägt Verantwortung für Tiere, Hof und Familie. Diese Kompetenz verdient Anerkennung, und sie gehört sichtbar gemacht.“ Egger unterstrich zudem die Bedeutung des Internationalen Jahres der Bäuerin. Diskutiert wurden zentrale Themen wie das aktuelle Tierschutzgesetz, rechtliche Vorgaben im Pflanzenschutz, Förderkriterien, Rentenabsicherung und soziale Absicherung.

Michael Crepaz, SBB-Mitarbeiter und Experte im Bereich Förderungen, informierte über wesentliche Förderkriterien – von der Betriebsprämie über das Eco-Schema, die Grünland- und Landschaftspflegeprämie bis hin zu Classyfarm.

In der anschließenden Diskussion berichtete vom Amt für Landwirtschaft Ressortdirektor Ulrich Höllrigl über die geplante Überarbeitung der Kriterien für die Direktvermarktung. Auch die Gemeindeentwicklungspläne wurden intensiv besprochen. Siegfried Rinner, Direktor des Südtiroler Bauernbundes, appellierte an die bäuerlichen Gemeinderäte, Verantwortung zu übernehmen und die Interessen bäuerlicher Familien aktiv zu vertreten.

Zum Abschluss der Klausur unterstrichen die Landesleiterin der Südtiroler Bauernjugend, Viktoria Kössler, die Landespräsidentin der Seniorenvereinigung, Theresia Larcher, sowie Landtagsabgeordneter Franz Locher gemeinsam die große Bedeutung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation. Die SBO sei ein unverzichtbarer Motor für fachliche Kompetenz, gesellschaftliche Sichtbarkeit und politische Stärkung der bäuerlichen Familien.

Die Klausur schloss mit dem gemeinsamen Auftrag, das Jahr der Bäuerin aktiv zu nutzen, um Bewusstsein zu schaffen, Rollenbilder zu öffnen und die Kompetenzen der Bäuerinnen der Öffentlichkeit aufzuzeigen.

SBO/red

Meine Schwester soll nichts erben

Rita ist kinderlos und nicht verheiratet. Sie hat eine Schwester, Maria, mit der sie seit Jahren im Streit liegt. Rita möchte ihrer Schwester nichts hinterlassen, wenn sie einmal nicht mehr ist. Aber geht das überhaupt?

DIE GESETZLICHE ERBFOLGE: EIN

PROBLEM FÜR RITA

Laut italienischem Recht würde Maria, wenn Rita kein Testament hinterlässt, alles erben. Die Eltern sind bereits verstorben, und es gibt keine anderen Erben. Rita hat also keine Wahl: Die einzige Möglichkeit, dies zu verhindern, ist ein Testament aufzusetzen und darin eine Person ihrer Wahl zu begünstigen.

DIE GUTE NACHRICHT: GESCHWISTER SIND KEINE PFLICHTERBEN

Im italienischen Recht gelten Geschwister nicht als Pflichterben. Rita kann also frei entscheiden, wer ihr Vermögen erhält und ihre Schwester somit gänzlich aus der Erbfolge ausschließen - aber nur mit einem Testament.

FAZIT

Ist man unverheiratet und kinderlos und will den Geschwistern oder einem davon nichts hinterlassen, ist die Abfassung eines Testaments unumgänglich. Um sicher zu gehen, dass alles seine Richtigkeit hat, ist es ratsam, sich vorab über die persönliche Rechtslage zu informieren.

Dein geliebtes Dörflein Mühlen …

Ein emotionaler Moment der ergreifenden Beerdigungsfeier in der Pfarrkirche von Taufers war das eigens umgeschriebene „Tauferer Lied“.

Am 28. Jänner wurde in Sand in Taufers Siegfried Steger, der letzte noch lebende der vier Puschtra Buibm, beerdigt. Beim Gottesdienst erklang das „Tauferer Lied“, vorgetragen vom Komponisten Peter Oberhollenzer und einigen Mitgliedern der Mühlener Musikkapelle. Einige Worte der letzten Strophe des Liedes wurden von Oberhollenzer, so wie schon 2025 zur Beerdigung von Sepp Forer, eigens für die Beerdigung umgeschrieben. Doch was hat es auf sich, mit dieser kleinen Tauferer Hymne?

Am Stephanstag 1967 hatten die Brüder Peter, Hans und Franz Oberhollenzer, Josef Prenn und Karl Oberhollenzer mit den „Lustigen Tauferern“ den ersten

Auftritt. Die Gruppe hatte Erfolg. Auch David Oberhollenzer, selbst Musikant, erfuhr davon, im Gefängnis von Bozen, wo er nach der im Frühling 1967 erfolgten Verhaftungswelle in Mühlen wegen der Sprengung des Alpinidenkmals in Bruneck, einsaß. Dort schieb er die Textvorlage für das spätere Tauferer Lied. Alleine und weit weg von daheim beschrieb er darin das Heimweh nach seinem Heimatdorf Mühlen. In präparierten Schuhen wurden Oberhollenzers Briefe in denen er schlimme Folterungen beschreibt, und auch der spätere Liedtext, aus dem Gefängnis geschmuggelt.

Peter Oberhollenzer setzte sich in die Stube beim Zechnter-Hof in Mühlen und er

Zu Lebzeiten war Siegfried Steger die Rückkehr in sein geliebtes Mühlen verweigert worden.

begann bis in die frühen Morgenstunden die Melodie zu David Oberhollenzers Textvorlage zu komponieren. „Fis-Dur ist eine weiche Tonart und die kam mir passend für diesen Text vor“, sagt Oberhollenzer. Im Sommer 1968 wurde das Lied dann bei einer Hochzeit erstmals aufgeführt. David Oberhollenzer selbst musste noch vier Jahre warten, bis er, aus dem Gefängnis zurückgekehrt, die endgültige Fassung „seines Liedes“ anhören konnte. Am 27. Juli 1971 wurde das Lied im Bavaria-Studio in München auf der ersten Schallplatte der „Lustigen Tauferer“ aufgenommen. 2010 hat die Musikkapelle Mühlen als besonderen Höhepunkt ihres Frühjahrskonzertes die Uraufführung des Liedes

in der Bearbeitung für Blasorchester von Stefan Zöschg gespielt. Auch fast 60 Jahre nach seiner Erstaufführung wird das Lied immer noch gern gespielt und so war es auch ein besonders emotionaler Moment bei der Beerdigung Siegfried Stegers.

DAS TAUFERER LIED

Von der Natur, so schön geschaffen Umrahmt von Bergen überall Wo an den Hägen Höfe wachen, dort liegt mein schönes Taufrer Tal.

Wo Gletscher aus der Ferne grüßen Schloss Taufers träumt in stolzer Ruh Und rauschend fließt durch Wald und Wiesen die Ahr dem Städtchen Bruneck zu.

Wenn sonntags hell, die Glocken klingen

über dem Tal die Sonne lacht Ruhen die grünen weiten Wiesen von Gott erschaffen voller Pracht.

Oh du geliebtes Dörflein Mühlen;

es war ja doch dein Heimatort. Noch einmal wollen wir dich grüßen, vergess’n dich nie für immerfort.

Ein nicht enden wollender Trauerzug begleitete Siegfried Steger auf seinem letzten irdischen Weg von seinem Heimatdorf Mühlen zur Beisetzung im Friedhof von Sand in Taufers.

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Eier-Action in Niederdorf

Am Ostersonntag verwandelt sich der Von-Kurz-Platz in Niederdorf wieder in eine Arena der besonderen Art: Beim traditionellen Preisguffen der Bauernjugend kämpfen hunderte bunte Eier um den Titel „Unkaputtbar“, während das ganze Dorf mitfiebert. Direkt nach der feierlichen Ostermesse gibt es kein Halten mehr, wenn der Dorfplatz zur Wettkampfzone wird. Das Prinzip ist simpel, aber gnadenlos: „Spitz auf Spitz, Guff auf Guff“. Wer mit der Spitze seines Eis die Schale des Gegners knackt, zieht in die nächste Runde ein. Es gehört bereits seit langem zur Tradition Niederdorfs, dass die Frage, wer denn das Ei mit der härtesten Schale habe, den Vormittag des Ostersonntags bestimmt. Doch

wer denkt, hier entscheide nur der Zufall, hat weit gefehlt – die Suche nach dem „Stahlei“ ist in Niederdorf eine echte Wissenschaft für sich.

TAKTIK, TECHNIK UND DER PERFEKTE SCHLAG

Die Stimmung am Platz verspricht gewohnt lässig zu werden. Zwischen Fachgesprächen über die optimale Schlagtechnik und dem gemütlichen Beisammensein fliegen die Eierschalen nur so dahin. Damit niemand mit manipulierten Eiern aus Beton schummelt, verkauft die Bauernjugend die offiziellen, markierten „Wettkampf-Eier“ direkt vor Ort. Auf die Sieger mit den härtesten Schalen warten wieder eine Rei-

he schöner Sachpreise, während für alle anderen der Spaß und das Brauchtum im Vordergrund stehen. Los geht es also direkt im Anschluss an die hl. Ostermesse gegen 09:30 Uhr. Der offizielle Zeitrahmen für das bunte Treiben erstreckt sich meist bis ca.

14:00 Uhr. Um faire Bedingungen zu garantieren, müssen die Eier (bunt gefärbt und markiert mit „SBJ“) direkt am Dorfplatz bei der Bauernjugend Niederdorf erworben werden.

SAND IN TAUFERS

Zwischen Pirsch und Privileg

Waffen, Wildnis, Weltgeschichte – Wenn sich am 1. April die Tore des Kornkastens auf Burg Taufers öffnen, begeben sich Besucher:innen auf eine Zeitreise durch Jahrtausende menschlicher Kulturgeschichte. Die neue Sonderausstellung „Jäger und Gejagte“ beleuchtet ein Handwerk, das tief in der Tiroler Identität verwurzelt ist. Was einst als nackte Notwendigkeit in der Urgeschichte begann, wandelte sich über die Jahrtausende zu einem hochkomplexen Geflecht aus Macht, Kunst und Ethik. Marie Rubner, die Kuratorin der Sonderausstellung „Jäger und Gejagte“, hat sich eingehend mit der Thematik der Jagd beschäftigt und ihren Wandel über die Jahrhunderte im historischen Ambiente der Burg Taufers greifbar gemacht. Veranschaulicht wird die Evolution der Jagd mittels Schautafeln, historischen Waffen und Objekten, Tierpräparaten und vielem mehr.

GESCHICHTE DER JAGD

In den Tiroler Alpen war die Jagd niemals nur Zeitvertreib, sondern über Jahrtausende eine überlebenswichtige Strategie. Archäologische Funde aus der Frühzeit belegen, dass die Hochgebirgsjagd auf Steinbock und Gemse technisches Höchstkönnen erforderte. Im Mittelalter festigte sich in Tirol eine Besonderheit: Während die Jagd in vielen Teilen Europas reines Adelsrecht war, sicherten sich die Tiroler Landesfürsten –allen voran Kaiser Maximilian I., der „letzte Ritter“ und begeisterte Gämsjäger – das Regalrecht. Er

machte das Gebirge zu seinem persönlichen Revier, was bis heute in prunkvollen Jagdschlössern wie Schloss Wolfsthurn in Mareit nachklingt. Und von genau dort sind auch einige Exponate auf Burg Taufers zu sehen. „Für die diesjährige Sonderausstellung haben wir Exponate aus verschiedenen Museen des Landes, aber auch von einem privaten Sammler erhalten. Letzterer hat uns eine Vielzahl an interessanten Tierpräparaten zur Verfügung gestellt, weshalb die Ausstellung sicher auch für Kinder besonders interessant sein wird”, sagt Marie Rubner. Doch die Ausstellung endet keineswegs

in der Vergangenheit, sondern stellt die ethischen Fragen des 21. Jahrhunderts in den Fokus. Gezeigt werden - neben historischen Waffen - kunstvolle Skulpturen und bedeutende bildliche Darstellungen, die durch Alltagsgegenstände und klassische Jagdinstrumente wie Hörner ergänzt werden. Zwei Kurzfilme sorgen zudem für eine multimediale Vertiefung der Thematik. Die gesamte Inszenierung im historischen Kornkasten schafft eine Atmosphäre, welche die Besucher:innen auf eine faszinierende Reise durch die gesellschaftlichen, künstlerischen und politischen Kontexte der Jagdhistorie mitnimmt. Interessierte können die Schau vom 3. April bis zum 1. November besichtigen. Die Tore des Kornkastens auf Burg Taufers sind in diesem Zeitraum täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und laden dazu ein, in die spannende Welt der Jäger und Gejagten einzutauchen.

Quelle:
Oberhofer Hermann

TERMINE EVENTS &

29.03.26 18:00 Uhr

AULÅNG IN TOBLACH

HAGEN QUARTETT

Ein Höhepunkt ist am 21. März, 18:00 Uhr das literarisch-musikalische Programm „Gleißend klingendes 1913“ mit Christian Sutter und dem Windsbraut Quartett: Zemlinskys expressives Quartett trifft auf Texte aus Florian Illies’ Bestseller.

Am 22. März, 18:00 Uhr spielt das Landesjugendorchester Südtirol unter Edwin Cáceres-Peñuela mit Stargast Benjamin Schmid und der Uraufführung von Big Bang des Südtiroler Komponisten Mathias Schmidhammer. 27. März, 20:00 Uhr: Wolfgang Muthspiel bringt Gitarrenpoesie zwischen Klassik und Jazz. Das Finale am 28. März gestalten um 18:00 Uhr K.K_Klang-Kabinet mit dem Dialektprogramm Daham und ab 19:00 das Sweet Alps Orchestra mit einer balkanisch-afrikanisch-alpenländischen Voyage.

Wann & Wo:

14.-28.03.26, Toblach Gustav Mahler Saal

Weitere Infos & Tickets unter: Tel. 0474 976 151 www.festival-dolomites.it

Drei Musikanten, ein Klangraum – Aulång verbinden Südtiroler Volksmusik mit irischen Tunes, finnischen Polskas, jiddischen Liedern und französischen Mazurken. Tradition trifft auf neue Klangfarben.

Aulång sind :

Hermann Kühebacher (Stimme, Dudelsack, Schwegeln, irische Flöten)

Georg Lanz (Klarinetten, Steirische Harmonika, Stimme)

Michael Hackhofer (Kontrabass, Violine, Gitarre, Stimme)

Wann & Wo: SO, 29.03.26, 18:00 Uhr Spiegelsaal Kulturzentrum Toblach

Infos unter & Anmeldung: Tel. 0474 976 151 info@kulturzentrum-toblach.eu

Das Hagen Quartett aus Salzburg gehört zu den wenigen Ensembles, die es auf dem internationalen Kammermusikmarkt an die Spitze gebracht haben. Es besteht aus den Geschwistern Lukas, Veronika und Clemens Hagen und aus Rainer Schmidt. Für viele junge Streichquartette ist das Hagen Quartett ein Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und Interpretation von Werken dieser Gattung. Das Ensemble spielt auf alten italienischen Meisterinstrumenten. Im Brunecker Ragenhaus wird es Streichquartette von Ludwig van Beethoven, Anton Webern und Franz Schubert aufführen. Die Firma Finstral unterstützt das Konzert als Sponsor.

Wann & Wo: 23.4.26, 19:30 Uhr Einführung: 18:45 Uhr Bruneck, Ragenhaus

Weitere Infos & Tickets unter: www.kulturinstitut.org info@kulturinstitut.org Tel 0471 313 800

11.-12.04.26

SÜDTIROLER MINERALIEN-INFO

Vom 11. bis 12. April findet in der Mittelschule in St. Johann im Ahrntal wieder die MineralienInfo statt. Die Mineraliensammler präsentieren dabei die Neufunde aus dem letzten Jahr. Weiters erwartet die Besucher:innen am Samstag um 19:00 Uhr ein Vortrag von Martin Kargruber über das Alpine Mineraliensammeln zwischen Mont Blanc und dem Ahrntal. Am Sonntag um 10:00 Uhr ist die offizielle Eröffnung der mittlerweile 23. Ausgabe der Mineralien-Info begleitet um 14:00 Uhr mit einem Vortrag von Wurth Leopold über Menschen-BergeKristalle. Um 16:30 Uhr erfolgt die Prämierung der drei besten Neufunde und des besten Stückes aus der Sonderschau.

Wann & Wo: 11.-12.04.26 Mittelschule St. Johann.

Weitere Infos unter: www.mineralien-suedtirol.it

TOBLACH
TOBLACH
ST. JOHANN
Quelle: Andrej Grilc

Ohne Fleiß kein Preis

Harte Arbeit zahlt sich aus. Das beweisen die Erfolge von Matteo Parolin aus Bruneck, der als Kampfsportler internationale Erfolge feiert.

Erste Frage: Wissen Sie eigentlich was Jiu Jitsu ist? Nein? OK: Hinter diesem exotisch klingenden Namen steckt eine Kampfkunst, die von den legendären japanischen Samurai entwickelt wurde. Der Name bedeutet soviel wie „die sanfte Technik“ und beschreibt, worauf es dabei ankommt: die Kraft des Gegners gegen diesen selbst verwenden.

Zweite Frage: Kennen Sie Matteo Parolin? Nein? Eigentlich sollten Sie, denn Matteo ist einer der besten Jiu Jitsu Kämpfer Italiens. Falls Sie ihn nicht kennen und Lust auf die Geschichte eines unbekannten Top-Sportlers haben, lohnt es sich, weiterzulesen. Es ist Ende September 2025. In der kroatischen Stadt Varazdin steigen die internationalen Jiu Jitsu Wettbewerbe, die zur weltweiten AJP-Tour gehören. In der Gewichtsklasse bis 120 Kilo steht Matteo Parolin im Finale. Sein Gegenüber: Der Bosnier Ishak Banovic. Beide Finalisten sind Träger des braunen Gürtels, aber in diesem Finale dominiert nur einer: Matteo Parolin.

Er führt bereits mit 8:0 Punkten, da gelingt ihm wenige Sekunden vor dem SchlussGong die sogenannte „submission“ und er schickt den Bosnier ins K.O. „Der Sieg kam für mich ehrlich gesagt nicht überra-

schend“, erzählt Matteo. „Ich habe in den Monaten vorher zwei weitere Turniersiege gefeiert.“

GNADENLOS MIT SICH SELBST

Hört man Matteo zu, dann möchte man meinen, der Mann hat sich ans Siegen gewöhnt – was auch stimmt. Aber ein Blick hinter die schillernden Siegerfotos zeigt einen Sportler, der gnadenlos hart trainiert, sich selbst täglich schindet, um schließlich am Siegespodest zu stehen. Kommen wir also zur dritten Frage: Wer hat Lust, jeden Tag – wirklich JEDEN Tag – sechs Stunden

zu trainieren? Wer möchte das? Matteo Parolin macht das; seit mittlerweile zehn Jahren. „Ich bin während meiner Studienzeit zum Jiu Jitsu gekommen und war auf Anhieb begeistert“, blickt Matteo zurück. „Seither dreht sich mein Leben um diese Kampfkunst.“ Wenn jemand also von Hingabe sprechen darf, dann ist es Matteo, der vom Neuling zum erfolgreichen Kämpfer und schließlich zum Trainer geworden ist. Seit einigen Jahren unterrichtet er Frauen und Männer aller Alters- und Gewichtsklassen im Jiu Jitsu an der Combat Sports Academy in Bruneck. Und einige seiner Schützlinge – stellvertretend für viele seien

Quelle: AJP/UIJJ/Grapple Culture
Matteo Parolin (oben) lebt für den Kampfsport.
Matteo Parolin (erste Reihe, sitzend, dritter von links) und seine Gefährten.
Seit Kurzem Träger des schwarzen Gürtels: Matteo Parolin.
privat

hier Thomas Federici und Andrei Gabura genannt – eifern ihrem Coach bereits jetzt mit vielen Erfolgen nach. Aber so schnell einholen werden sie ihren Trainer und Mentor wohl nicht. Der 29-jährige Parolin hat seit seinem Einstieg ins Jiu Jitsu mehr als zehn Italienmeistertitel geholt. Insgesamt kommt er in zehn Jahren Wettkampfkarriere auf über 100 (!) Turniersiege. Der Mann ist also ein Kampfsportler von internationalem Format. Doch wie für so viele seiner Zunft geht es Matteo in erster Linie nicht etwa um gewonnene Turniere, sondern um die Anerkennung in der Gemeinschaft seines Kampfsports. Und die größte Ehre, die man als Jiu Jitsu-Kämpfer erreichen kann ist wohl die Zuerkennung des schwarzen Gürtels. Dieses große Ziel hat Matteo vor Kurzem erreicht – nachdem er viele Jahre dafür geschuftet und darauf hingearbeitet hat. Es war sein Trainer und Mentor, der Mailänder Marco Bancone, der Matteo Parolin den schwarzen Gürtel zuerkannt hat. „Es tut gut, dieses Ziel erreicht zu haben“, sagt Matteo, „denn den schwarzen Gürtel zu tragen, bedeutet mir viel.“ Womit wir zur vierten und gleichzeitig letzten Frage kommen (die übrigens rein rhetorischer Natur ist): Zahlt es sich aus, hart zu arbeiten? Was denken Sie? Als mögliche Antwort sei auf ein Zitat von Arnold Schwarzenegger verwiesen. Die „steierische Eiche“, mehrfach ausgezeichnet als „Mister Universe“, beantwortete die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolges gerne mit den Worten: „no pain – no gain“ (zu Deutsch: ohne Schmerz kein Erfolg)

SILVIS KUCHL

& LOKALES

Rundweg auf Kassa

Champignon Creme-Suppe

Menge: 2 Portionen

Zutaten:

400 g weiße Champignons

1 Zwiebel, fein geschnitten

1 Knoblauchzehe, fein gehakt

2 EL neutrales Öl zum Anbraten

50 ml Weißwein

500 ml Wasser

Salz & Pfeffer und Thymian

2 Champignons, in Scheiben geschnitten und gebraten, frische Kräuter, fein geschnitten.

Zubereitung:

1. Die Champignons putzen und würfeln.

2. Zwiebel- und Knoblauwürfel in Öl andünsten.

3. Die Champignons dazugeben und so lange mitdünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

4. Mit Weißwein ablöschen und mit Wasser aufgießen.

5. Die Suppe etwa 20 Minuten köcheln lassen.

6. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und im Mixer fein pürieren.

7. Die Suppe mit gebratenen Champignons und Kräutern garniert servieren.

Silvis Leichte Küche für alle Tage, Athesia Verlag, Seite 46.

Eine knackige Halbtagestour ist der Rundweg auf Kassa in St. Georgen bei Bruneck. Ein rassiger, steiler Anstieg führt zu einem felsigen Aussichtspunkt mit einem Rastbankl, das dem hl. Georg gewidmet ist. Einen weiteren schönen Ausblick auf Gais, St. Georgen und Bruneck bietet ein Rastbankl bei einer Tiroler Fahne, die wir schon unten vom Dorf aus sehen. Am Rückweg kommen wir bei der Großen Pipe vorbei, wo kaum erkennbare Mauerreste auf eine frühe Besiedelung hinweisen und ein Bronzedolch aus der Zeit um 1500-1300 v. Chr. gefunden wurde.

LOS GEHT’S!

Von der Bushaltestelle in St. Georgen (Linie 450) gehen wir Richtung Kirche und weiter zur FF-Halle. Links des Gebäudes führt uns der Weg zur Maria-HilfKapelle. Dort verfolgen wir den Weg Nr. 66 rechts ab. Beim Schild „Kassasteig“ wandern wir rechts in den Wald hinein. Auf schmalem, steilem Steig schnaufen wir berg-

auf und haben nach der Katzleite bald das felsige Aussichtsplatzl auf Kassa erreicht (ca. 1 Std.). Beim Georgsbankl wandern wir kurz leicht abwärts und rechts haltend taleinwärts bis wir auf eine Forststraße kommen. Nun biegen wir links ab und gelangen eben bis leicht ansteigend zur Fahne mit Bank, unserem höchsten Punkt. Auf der Forststraße weiterwandernd überqueren wir den Hirschbrunnbach und kommen auf die andere Bergseite der Schlucht. Wir bleiben absteigend auf der Forststraße, bis uns der Weg Nr. 66 rechts ab in den Wald führt. Teils steil hinab und vorbei bei der Großen Pipe und dem E-Werk Hirschbrunn stoßen wir dann wieder auf unseren Aufstiegsweg und gelangen zurück zum Ausgangspunkt. Der Weg ist stellenweise recht steil, weshalb Trittsicherheit und gute Kondition erforderlich sind; im Spätherbst und Spätwinter ist es oft eisig, Grödel sind ratsam. Gesamtgehzeit 3,5 Std.

AUF ACHSE AUF ACHSE

Käse Festival Sand in Taufers

Wann: 13.-15.03.2026

Wo: Sand in Taufers

Was: Das beliebte Käsefestival in Sand in Taufers stand auch heuer wieder auf dem Programm. Zahlreiche Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, regionale Spezialitäten zu entdecken und die besondere Atmosphäre zu genießen. Auch das Puschtra Magazin ließ es sich nicht nehmen, beim Festpavillon vorbeizuschauen, wo verschiedene Käseproduzenten:innen ihre feinsten Kreationen präsentierten.

Unterwegs in Olang

Heute führt uns unser Weg nach Olang, eine lebendige Gemeinde im Pustertal, die sowohl vom Tourismus als auch von einer starken lokalen Wirtschaft geprägt ist.

Eingebettet zwischen beeindruckender Berglandschaft und traditionsreicher Kulturlandschaft verbindet der Ort Natur, Handwerk und modernes Unternehmertum auf besondere Weise. Neben der Landwirtschaft und dem Tourismus haben sich hier zahlreiche Handwerksbetriebe, Dienstleister und Geschäfte entwickelt, die das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Gemeinde mitgestalten. Wir sind heute unterwegs, um einige dieser Betriebe näher kennenzulernen – Unternehmen, die mit ihrem Engagement, ihrer Fachkompetenz und ihrer Nähe zu den Menschen einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität vor Ort leisten.

Lebensmittel & Getränke

Südtiroler Produkte

Saisonsangebote

Bedar fsar tikel

Frischmarkt

Mo-Fr: 7.30-12 & 15.30-18.30 Uhr

Samstag: 7.30-12 Uhr

1. NAVES FILIALE NIEDEROLANG

Die NAVES-Filiale in Niederolang ist ein wichtiger Nahversorger für die Bevölkerung vor Ort. Als Teil der Nahversorgungsgenossenschaft Südtirol verfolgt das Geschäft das Ziel, den Einkauf im Dorf zu sichern und den Menschen eine praktische Einkaufsmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zu bieten.

Im Sortiment finden Kund:innen alles, was sie für den täglichen Bedarf benötigen. Dazu gehören Lebensmittel, frisches Obst und Gemüse, regionale Spezialitäten sowie verschiedene Haushaltsund Hygieneartikel. Ergänzt wird das Angebot durch Produkte der Marke COOP, die für Qualität, Transparenz und ein gutes PreisLeistungs-Verhältnis stehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Regionalität und Saisonalität. Viele Produkte stammen direkt

von lokalen Produzent:innen oder landwirtschaftlichen Betrieben aus der Umgebung. Dadurch wird nicht nur die Qualität der Waren gesichert, sondern auch die regionale Wirtschaft gestärkt. Die Mitarbeiter:innen der NAVES-Filiale legen großen Wert auf persönlichen Service und eine angenehme Einkaufsatmosphäre. Kund:innen sollen hier nicht nur ihre Einkäufe erledigen, sondern sich auch willkommen fühlen. Genau diese Nähe zum Menschen macht den Dorfladen zu einem wichtigen Treffpunkt im Alltag. So verbindet die NAVES-Filiale in Niederolang praktische Nahversorgung mit regionaler Qualität und persönlicher Betreuung – ein Geschäft, das den Einkauf im Dorf einfach und angenehm macht.

2. SCHLOSSEREI AMHOF GÜNTHER

Die Schlosserei Amhof Günther ist seit 25 Jahren im Bereich der

Metallverarbeitung tätig und konnte ihr Angebot, seit der Sitz in der bestehenden Handwerkerzone am Bahnhof in Mitterolang ist, stets erweitern und die Vielseitigkeit in verschiedenen Bereichen aufrüsten. Die Tätigkeit des Betriebes besteht in der Verarbeitung von Eisen und Edelstahl, sowie Glaselementen und die Anfertigung von Sonderkonstruktionen jeglicher Art. Mit dem gut geschulten und motivierten Team gelingt es der Schlosserei immer wieder, die Wünsche und Vorstellungen, zur Zufriedenheit der immer wieder kehrenden Kunden:innen, sowie auch der Neukunden:innen zu realisieren und umzusetzen. Unabhängig davon, ob es sich um individuelle Geländer, Treppen, Tore, Zäune oder andere Metallkonstruktionen handelt. Durch Qualität und Zuverlässigkeit zeigt das Unternehmen, dass es eine verlässliche Anlaufstelle

ist. Seine Stärke und sein guter Ruf gelten als Teil des Erfolgs. Zudem wird großen Wert auf ein angenehmes Betriebsklima gelegt, das im Arbeitsalltag konsequent umgesetzt wird.

„Das Unternehmen möchten wir mit diesem Erfolg weiterführen“, das sagt Günther, Chef des Unternehmens, „weiters neue Herausforderungen annehmen und die Dienstleistungen mit Viel Know-how und positivem Elan garantieren“.

3. RAUMAUSTATTER APPENBICHLER

Der Raumausstatterbetrieb in Oberolang steht seit vielen Jahren für hochwertige Wohnraumgestaltung und individuelle Beratung. Appenbichler hat sich in der Region als kompetenter Ansprechpartner für textile und dekorative Gestaltung im Wohnbereich etabliert.

Im Mittelpunkt des Unternehmens steht eine persönliche Betreuung: Jede:r Kunde:in wird umfassend beraten, um Wohnräume nach individuellen Vorstellungen zu gestalten. Dabei verbinden die Mitarbeiter:innen handwerkliches Know-how mit einem Gespür für aktuelle Wohntrends und kreative Lösungen. Ziel ist es, Räume nicht nur funktional, sondern auch atmosphärisch und stilvoll einzurichten.

Das Sortiment der Raumausstattung Appenbichler umfasst eine große Auswahl an Wohntextilien und Einrichtungsprodukten. Dazu gehören unter anderem Dekorations- und Möbelstoffe, Rollos und Vorhänge sowie Bodenbeläge und Teppiche. Ergänzt wird das Angebot durch ausge-

wählte Geschenkideen für den Wohnbereich. So finden Kunden:innen vielfältige Möglichkeiten, ihre Wohnräume individuell zu gestalten.

Die Mitarbeiter:innen begleiten Kund:innen von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Durch fachkundige Beratung, sorgfältige Planung und präzise Ausführung entstehen Lösungen, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugen. Dabei spielen Qualität der Materialien, handwerkliche Verarbeitung und eine harmonische Raumgestaltung eine zentrale Rolle.

Mit ihrem Geschäft in Oberolang ist der Raumausstatter fest in der Region verankert. Kund:innen aus dem gesamten Pustertal schätzen den persönlichen Service, die

kreativen Ideen und die langjährige Erfahrung des Betriebs. So trägt das Unternehmen dazu bei, Wohnräume in individuelle Wohlfühlorte zu verwandeln.

4. GESCHENKEWELT

Mitten in Olang lädt die Geschenkewelt dazu ein, besondere Geschenkideen und praktische Alltagsartikel zu entdecken. Das Geschäft gleicht einer kleinen Fundgrube für alle, die auf der Suche nach etwas Einzigartigem sind. Neben originellen Geschenkartikeln finden Besucher:innen hier auch zahlreiche Produkte für den eigenen Gebrauch. Gerade in der kalten Jahreszeit lohnt sich ein Blick auf das Sortiment an gemütlichen Pyjamas.

Sie sorgen für Wärme und Komfort und sind ideal, um sich an kalten Tagen und Abenden zuhause wohlzufühlen. Auch für die jüngsten Besucher:innen gibt es eine schöne Auswahl: Niedliche Babykleidung gehört ebenso zum Angebot wie verschiedene Produkte für Erwachsene, darunter Socken und Unterwäsche. Ein besonderes Highlight befindet sich im unteren Bereich des Geschäfts. Dort erwartet Kund:innen eine große Auswahl an Stoffen in Meterware sowie Wolle. Da nur noch wenige Geschäfte ein solches Angebot führen, ist diese Vielfalt heutzutage etwas Besonderes. Wer gerne selbst kreativ wird – etwa beim Nähen, Stricken oder Häkeln – findet hier zahlreiche Materialien, um

Raumausstattung Appenbichler

Dorfstraße 7, Olang info@appenbichler.it

eigene Ideen umzusetzen. Ob Kleidung für die kalte Jahreszeit oder individuelle Handarbeiten: Für jedes Projekt lässt sich der passende Stoff oder die richtige Wolle entdecken.

Ein Besuch in der Geschenkewelt lohnt sich für alle, die Inspiration suchen oder ein besonderes Geschenk finden möchten. Simone steht ihren Kund:innen dabei gerne beratend zur Seite und hilft, die passende Auswahl zu treffen.

5. UNTERGASSMAIR GMBH

Untergassmair ist ein traditionsreicher Fachbetrieb im Bereich Heizung, Sanitär und Haustechnik. Seit über 40 Jahren steht das Unternehmen für kompetente Beratung, zuverlässige Planung und fachgerechte Umsetzung moderner Anlagenlösungen. Gegründet wurde der Betrieb 1984 von Peter Untergassmair. Bereits wenige Jahre später übersiedelte das Unternehmen in die Industriezone von Olang, von wo aus es bis heute Kund:innen im gesamten Pustertal betreut. Mit der Einbindung der nächsten Generation wurde die Weiterentwicklung des Familienbetriebs gesichert.

reich alternativer Energietechnologien mit hohem Einspar- und Effizienzpotenzial.

Ob Neubau, Sanierung oder Wartung bestehender Anlagen –die Untergassmair GmbH setzt auf Qualität, Fachwissen und termingerechte Ausführung. Dadurch hat sich der Betrieb als verlässlicher Partner für Privatkund:innen, Gastbetriebe und Unternehmen in der Region etabliert.

Die qualifizierten Mitarbeiter:innen begleiten Kund:innen von der ersten Beratung bis zur Umsetzung der Projekte. Das Leistungsspektrum umfasst Heizungsanlagen, Sanitärinstallationen sowie moderne Lüftungssysteme. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Lösungen im Be-

6. ROLLMARK

Rollmark ist seit vielen Jahren ein kompetenter Ansprechpartner für Sonnen- und Wetterschutzlösungen rund ums Gebäude. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet und hat sich im Laufe

der Zeit zu einem etablierten Fachbetrieb für Beratung, Verkauf und Montage moderner Beschattungssysteme entwickelt. Im Mittelpunkt der Arbeit steht stets die Zufriedenheit der Kund:innen. Die erfahrenen Mitarbeiter:innen beraten umfassend und entwickeln gemeinsam mit jeder:m Kund:in passende Lösungen für Wohn- oder Geschäftsgebäude. Innovative Produkte, fachkundige Planung und eine sorgfältige Montage bilden dabei die Grundlage für hochwertige Ergebnisse.

Zum Angebot von Rollmark gehören unter anderem Rollläden, Raffstores, Markisen sowie moderne Textilscreens. Diese Systeme sorgen für effektiven Sonnen- und Sichtschutz und tragen

gleichzeitig zu mehr Wohnkomfort und Energieeffizienz bei. Auch Insektenschutzlösungen, Innenjalousien und Garagentore sind Teil des umfangreichen Sortiments.

Dank langjähriger Erfahrung und eines engagierten Teams hat sich Rollmark als zuverlässiger Partner in der Region etabliert. Kund:innen aus dem Pustertal schätzen besonders die Kombination aus persönlicher Beratung, qualitativ hochwertigen Produkten und professioneller Umsetzung.

7. ELEKTRO WINKLER

Elektro Winkler ist ein Fachbetrieb im Bereich Elektrotechnik und bietet umfassende Leistungen von der Planung bis zur Umsetzung. Zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern zählen der Anlagenbau, Gebäude- und Industrieautomation, Schwachstromanlagen, moderne Lichttechnik sowie Lösungen im Be-

reich erneuerbare Energien. Ziel des Unternehmens ist es, maßgeschneiderte Gesamtkonzepte zu entwickeln, die technisch überzeugen und den Anforderungen der Kund:innen entsprechen. Besonderen Wert legt Elektro Winkler auf persönliche Beratung und individuelle Betreuung. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um private Auftraggeber:innen oder gewerbliche Projekte handelt. Durch professionelles Projekt- und Servicemanagement werden innovative und effiziente Lösungen realisiert. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf Photovoltaikanlagen. Das Unternehmen unterstützt Kund:innen dabei, diese nachhaltige Energiequelle optimal zu nutzen. Erfahrene Mitarbeiter:innen begleiten den gesamten Prozess – von der Planung über die Installation bis zur Inbetriebnahme. Auch im Bereich Hausautomatisierung bietet Elektro Winkler moderne Lösungen. Intelligente Systeme ermöglichen

es, Funktionen wie Beleuchtung, Raumtemperatur oder Rollläden komfortabel zu steuern – sogar von unterwegs über das Smartphone. Dadurch lassen sich sowohl Wohnkomfort als auch Sicherheit deutlich erhöhen. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und technische Innovationen in seine Arbeit zu integrieren. Gut ausgebildete Mitarbeiter:innen bilden dabei die Grundlage für Professionalität und Qualität. Durch ein positives Arbeitsumfeld, ergonomische Arbeitsplätze sowie einen starken Fokus auf Sicherheit und Gesundheit wird das Team langfristig unterstützt.

Elektro Winkler steht damit für Kompetenz, Innovation und verlässlichen Service.

Zum Abschluss unseres Besuchs in Olang bleibt vor allem ein Eindruck besonders deutlich: die große Vielfalt an engagierten Betrieben und Menschen, die mit viel Fachwissen, Erfahrung und persönlichem Einsatz zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben im Ort beitragen. Jeder der besuchten Betriebe

hat auf seine eigene Weise gezeigt, wie wichtig Handwerk, Dienstleistung, Innovation und Kundennähe für eine funktionierende lokale Wirtschaft sind. Die Gespräche mit den Unternehmer:innen und Mitarbeiter:innen haben einmal mehr verdeutlicht, wie viel Engagement hinter den täglichen Leistungen steckt. Vom traditionellen Handwerksbetrieb über moderne Technikunternehmen bis hin zu Geschäften, die den Alltag der Bevölkerung bereichern – sie alle tragen dazu bei, dass Olang ein lebendiger und attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten bleibt. Unser Besuch bei den Betrieben in Olang war daher nicht nur informativ, sondern auch sehr interessant und bereichernd. Wir bedanken uns herzlich für die Offenheit und die Einblicke in die jeweiligen Tätigkeitsbereiche. Gleichzeitig freuen wir uns schon darauf, auch in Zukunft wieder über die Arbeit und Entwicklung der lokalen Unternehmen berichten zu dürfen.

25A, 39030 Olang Tel. 0474 497 294 info@elektro-winkler.it www.elektro-winkler.it

Natürlich, intuitiv, kraftvoll

BUCHVORSTELLUNG

mit Paula Maria Holzer

©silbersalz

Wann?

Mittwoch, 1. April 19.30 Uhr

Happy Company

Unternehmen stehen heute unter wachsendem Druck: Fachkräftemangel, anspruchsvolle Kunden und eine Arbeitswelt in stetem Wandel. Doch einige Betriebe drehen den Spieß um. Statt nur über Effizienz zu sprechen, setzen sie auf Menschlichkeit, Flexibilität und echte Wertschätzung. Das Ergebnis: motivierte Teams, loyale Kunden – und langfristiger wirtschaftlicher Erfolg.

Lange Zeit galt im Wirtschaftsleben eine einfache Gleichung: Produktivität vor Persönlichkeit. Doch diese Denkweise hat glücklicherweise ausgedient. Moderne Unternehmen erkennen zunehmend, dass ihr wichtigstes Kapital nicht Maschinen, Prozesse oder Gebäude sind – sondern Menschen. Mitarbeiterfreundliche Betriebe verstehen Arbeit deshalb nicht nur als Pflichterfüllung, sondern als Teil der Lebensqualität. Sie schaffen Arbeitsumgebungen, in denen sich Menschen entfalten können, Ideen einbringen dürfen und sich ernst genommen fühlen. Diese Haltung wirkt sich unmittelbar auf die Unternehmenskultur aus: Teams arbeiten motivierter, die Identifikation mit dem Betrieb steigt und Innovation entsteht oft ganz nebenbei; ein neuer Erfolgsfaktor also mit altem Namen: Menschlichkeit. Und wer den Markt beobachtet, erkennt schnell, dass es genau diese mitarbeiter- und kundenfreundlichen Unternehmen sind, die die Zukunft gewinnen.

BENEFITS, DIE WIRKLICH ETWAS BRINGEN

Die klassischen Zusatzleistungen wie Obstkorb, Zeitungsabo oder kostenloser Kaffee gehören mittlerweile fast schon zur Grundausstattung. Wirklich mitarbeiterfreundliche Unternehmen gehen deutlich weiter. Flexible Arbeitszeiten sind dabei ein zentraler Faktor. Ob Gleitzeit, Homeoffice oder die Möglichkeit, zeitweise remote zu arbeiten – Flexibilität ermöglicht es Mitarbeitenden, Beruf und

Privatleben besser zu verbinden. Auch die Vier-Tage-Woche oder individuelle Arbeitszeitmodelle gewinnen an Bedeutung. Einige Unternehmen bieten zusätzlich Sabbaticals, bezahlte Weiterbildungen oder interne Lernprogramme an. So entsteht eine Kultur des lebenslangen Lernens. Was darüber hinaus eine große Rolle spielt, ist die Gesundheit. Viele Betriebe investieren in betriebliche Gesundheitsprogramme, Fitnesszuschüsse, mentale Beratung oder ergonomische Arbeitsplätze. Damit signalisieren sie: Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ist kein Nebenthema, sondern Teil der Unternehmensstrategie. Finanzielle Benefits gehören ebenfalls dazu – etwa Gewinnbeteiligungen, Mobilitätsbudgets, Kinderbetreuungszuschüsse oder Unterstützung bei Wohnkosten. Doch entscheidend ist oft nicht der einzelne Vorteil, sondern das Gesamtpaket aus Vertrauen, Wertschätzung und Entwicklungsmöglichkeiten.

ZUFRIEDENE MITARBEITER, ZUFRIEDENE KUNDEN

Ein entscheidender Unterschied zwischen gewöhnlichen und besonders mitarbeiterfreundlichen Unternehmen liegt in der Art der Führung. In klassischen Hierarchien wird Verantwortung häufig nach oben delegiert – Entscheidungen kommen von der Chefetage. Moderne Betriebe setzen dagegen stärker auf Vertrauen und Eigenverantwortung. Führungskräfte verstehen sich weniger als Kontrolleure, son-

dern als Coaches. Sie schaffen Rahmenbedingungen, in denen Teams selbstständig arbeiten und Entscheidungen treffen können. Regelmäßiges Feedback, transparente Kommunikation und eine offene Fehlerkultur gehören dabei zu den wichtigsten Elementen. Fehler werden nicht als Schwäche gesehen, sondern als Chance zu lernen und sich zu verbessern. Der Zusammenhang ist simpel, aber wirkungsvoll: Wer gerne arbeitet, arbeitet besser. Mitarbeitende, die sich wertgeschätzt fühlen, treten automatisch motivierter und freundlicher gegenüber Kunden auf. Kundenfreundliche Unternehmen investieren deshalb nicht nur in Marketing

oder Serviceprozesse, sondern zuerst in ihre Teams. Denn die Qualität eines Kundenerlebnisses entsteht oft im direkten Kontakt – im Gespräch, im Support oder an der Kasse. Betriebe, die ihre Mitarbeitenden stärken, profitieren von authentischem Service. Kunden spüren diese Haltung sofort: Beratung wirkt ehrlicher, Probleme werden schneller gelöst und Vertrauen entsteht ganz von selbst. Doch echte Mitarbeiterfreundlichkeit lässt sich nicht einfach per Maßnahme einführen. Ein Obstkorb im Pausenraum ersetzt keine respektvolle Unternehmenskultur. Entscheidend ist eine glaubwürdige Haltung, die im gesamten Betrieb gelebt

Glückliche und zufriedene Mitarbeiter:innen sind fundamental für ein gut funktionierendes Unternehmen.

wird – von der Geschäftsführung bis hin zum Praktikanten. Unternehmen, denen das gelingt, schaffen mehr als nur einen at-

traktiven Arbeitsplatz. Sie bauen eine starke Marke auf, ziehen Talente an und entwickeln eine Kundschaft, die nicht nur kauft,

sondern bleibt. Die Zukunft der Wirtschaft gehört deshalb ganz klar jenen Betrieben, die eins verstanden haben, nämlich, wer

in Menschen investiert, investiert in nachhaltigen Erfolg.

Schlosserei Schwärzer Gmbh - 400 Jahre Metallhandwerk

Die Schwärzer GmbH in Gais steht seit über 400 Jahren für Metallhandwerk.

Erstmals 1606 als Huf- und Waffenschmiede erwähnt, führte die Familie den Betrieb über viele Generationen in die Gegenwart. Heute leiten Margit Schwärzer und ihr Vater Josef das Unternehmen und verbinden Tradi-

tion mit moderner Fertigung. Das Team realisiert individuelle Lösungen in Eisen, Aluminium und Inox – von Stahlbau, Überdachungen und Blechverarbeitung bis zu Innenausbau, Treppen, Geländern, Toren und Zäunen. Planung, Fertigung und Montage kommen aus einer Hand. Die lange Geschichte, die familiäre

Führung und die Vielseitigkeit des Angebots – vom massiven Stahlprojekt bis zur maßgeschneiderten Einzelanfertigung – heben

den Betrieb deutlich von anderen ab. Kunden:innen profitieren von Beratung und termintreuen langlebigen Lösungen.

VINTL

RIEPER: Motor mit Tradition für das Pustertal

Wenn im Pustertal von industrieller Kontinuität die Rede ist, fällt unweigerlich der Name Rieper. Das Familienunternehmen mit Sitz in Vintl steht seit über 100 Jahren für unternehmerische Beständigkeit.

115 Mitarbeitende, 145.000 Tonnen verarbeitete Rohstoffe im Jahr 2025 und mehr als 5.000 Kund:innen zeigen: Der Betrieb wirkt weit über die Talgrenzen hinaus und ist zugleich fest in der Region verankert.

HISTORISCHE SUBSTANZ, WIRTSCHAFTLICH GEDACHT

Die Wurzeln reichen bis 1860 zurück. Mit dem Bau einer der ersten vollautomatischen, elektrisch betriebenen Mühlen Norditaliens im Jahr 1910 setzte das Unternehmen früh auf industrielle Innovation. Seither wurde der Standort konsequent weiterentwickelt: vom Futtermittelwerk über das markante Getreidesilo bis hin zum automatischen Hochregallager. Heute führt die fünfte Generation den Betrieb. „Wir verstehen uns als Teil dieser Region, wirtschaftlich wie gesellschaftlich“, so Katrin Rieper, die gemeinsam mit Bruder Alexander und Vater Peter das Unternehmen leitet. Investitionen erfolgen mit langfristiger Perspektive und klarer Standortbindung.

115 ARBEITSPLÄTZE MIT STRAHLKRAFT

Für das Pustertal bedeuten 115 qualifizierte Arbeitsplätze Stabilität und Wertschöpfung. Von der Produktion über Qualitätssicherung und Logistik bis hin zu Vertrieb und IT entsteht hier industrielle Kompetenz im ländlichen Raum. „Unsere Mitarbeitenden sind das Fundament unseres Erfolgs. Viele Familien aus der Gegend arbeiten seit Generationen bei uns“, erklärt Katrin Rieper weiter.

Diese Kontinuität sichert Einkommen, schafft Ausbildungsplätze und stärkt das regionale

Dienstleistungsumfeld. Auch die Logistik unterstreicht die Dimension: 25 eigene LKW legen jährlich rund 1,8 Millionen Kilometer zurück. Die Transportplanung und Wartung erfolgen am Standort durch qualifizierte Mitarbeitende.

MARKTFÜHRER MIT REGIONALER VERANTWORTUNG

Im Mehlsegment ist Rieper Marktführer in Trentino-Südtirol. Auch im Futtermittelbereich ist das Unternehmen in Südtirol, dem Trentino und Belluno führend. Insgesamt betreuen in diesen Regionen plus Nordtirol 13 Hofberater rund 4.500 Landwirte. Knapp 1.300 Mehl- und Futtermittelrezepturen werden in Vintl entwickelt und produziert. Mehr als 40 verschiedene Mehle sind im Kleinpackungssortiment erhältlich. Die Kunden reichen von Bäckereien und Konditoreien über Industrie und Handel bis zur Gastronomie und zu Endverbraucher:innen.

MEHR ALS EINE MÜHLE

Für den Wirtschaftsstandort Pustertal bedeutet das: stabile Industriearbeitsplätze, kontinuierliche Investitionen und eine starke Marke, die die Region national und international sichtbar macht. Ob Roggenmischbrote für italienische Handelsketten oder Futtermittel für landwirtschaftliche Betriebe: die Produkte aus Vintl tragen den Namen des Tals nach außen.

Oder, wie es Katrin Rieper formuliert: „Wenn wir uns weiterentwickeln, stärkt das nicht nur unseren Betrieb – sondern den gesamten Standort Pustertal.“

Betonform Gmbh- Gestaltung mit Substanz

Seit der Gründung im Jahr 1973 steht Betonform für durchdachtes Design, moderne Technik und hochwertige Materialien. Mit Sitz in der Industriezone von Gais und Filialen in Medesano (Parma) und Lima (Peru) bietet das Unternehmen ein breites Produktspektrum für Betonfertigteile für Bau, urbane Gestaltung, Parks, Gärten und Infrastruktur.

MODULARE SYSTEME

Besonders hervorzuheben sind modulare Systeme wie SWISS BLOCK, stilvolle Lärmschutzwände STREET PROTECT, innovative ERDOX-Sicherungssysteme gegen Naturgefahren sowie das grüne LÖFFEL-System für Böschungsschutz und ästhetische Begrünung. Stadtmöbel wie robuste Blumenkästen und Sitzmöbel überzeugen durch klare

Formen, vielfältige Oberflächen und hohe Kombinationsmöglichkeiten. Was Betonform einzigartig macht, ist die Verbindung von technischer Beratung, individuellem Schalungsbau und der Fähigkeit, maßgeschneiderte Betonmöbel wie Bänke, Empfangstresen oder Küchenblöcke präzise zu fertigen. In der firmeneigenen Abteilung Schalungsbau entstehen Holz-, Styropor-, Eisen- und Gummischalungen mit höchster Sorgfalt – für kreative Projekte mit Charakter.

Betonform beliefert Kunden nicht nur in Südtirol, sondern europaweit. So wurde etwa eine Bar in Hamburg mit maßgefertigten Einzelstücken aus Gais ausgestattet, oder etwa die Arkadenstützen für den neu gestalteten Stadtteil Freiham in München – ein Beispiel für die Qualität, Vielseitig-

keit und Innovationskraft, die das Unternehmen seit Jahrzehnten prägen.

ARBEITEN BEI BETONFORM –GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN

Als Arbeitgeber steht Betonform für Verlässlichkeit, Teamgeist und Innovationsfreude. Unsere Mitarbeitenden sind das Fundament unseres Erfolgs – mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft für Gestaltung. Wir bieten ein familiäres Arbeits -

umfeld, kurze Entscheidungswege und die Möglichkeit, aktiv an spannenden Projekten mitzuwirken, die weit über die Region hinaus Wirkung zeigen. Ob in der Produktion, Planung und Verwaltung, oder im kreativen Bereich – bei Betonform zählt jede Idee. Wir fördern Eigenverantwortung, Weiterbildung und ein respektvolles Miteinander. Wer bei uns arbeitet, gestaltet nicht nur Beton, sondern auch Lebensräume – und eine nachhaltige Zukunft.

Der Frühling ist da – Zeit für einen Neuanfang!

Meistens ist der Frühling jene Jahreszeit, wo das Gefühl aufkommt, dass es aufwärts geht. Mit dem Gemüt, mit dem Humor – und meistens auch mit der eigenen Gesundheit. Dieses Gefühl wollen wir vom Hörzentrum Südtirol unterstützen und Sie einladen, bei uns Ihr Gehör kontrollieren zu lassen.

Oft passiert es, dass man gewisse Sachen vor sich herschiebt. Natürlich weiß man schon länger, dass mit dem Gehör etwas nicht stimmen könnte, aber das hat ja noch etwas Zeit. „Ich höre alles, was ich hören möchte“ oder auch „eigentlich höre ich ganz gut, nur reden die meisten Menschen undeutlich“ sind Aussagen, die wir im Hörzentrum öfters hören. Doch die Realität sieht meistens ganz anders aus. Viele Menschen beurteilen ihr Gehör deshalb nicht ganz richtig, weil ein Hör-

Unser Hörzentrum in der Stadtgasse in Bruneck.

verlust sich schleichend entwickelt. Studien ergeben, dass der durchschnittlich Betroffene im Schnitt 10 Jahre wartet vom Moment, in dem er versteht, dass mit dem Gehör etwas nicht stimmt bis hin zum Zeitpunkt, wo er es das erste Mal kontrollieren lässt. Und so vergeht wertvolle Zeit, Zeit in der man gewisse Geräu-

sche vergisst, gewisse Buchstaben nicht mehr richtig hört und anfängt, genau deshalb schlecht zu verstehen. Ein Hörverlust fängt in den meisten Fällen im Hochtonbereich an. Diese Schwerhörigkeiten haben zur Folge, dass der Betroffene nicht leiser hört als ein Normalhörender (die tiefen Töne werden normal wahrgenommen), sondern dumpfer. Das Sprachverstehen lässt eben deshalb nach, weil Sprache wie durch Watte wahrgenommen wird. Oft sind sehr kleine, aufladbare Hörgeräte ausreichend, damit wieder Klarheit ins gesprochene Wort kommt und das soziale Leben sich wieder unkomplizierter gestaltet. Wir vom Hörzentrum Südtirol nehmen uns Zeit und erklären anschließend, wie es mit Ihrem Gehör aussieht. Sollten Hörgeräte benötigt werden, können wir die verschiedenen Möglichkeiten er-

Ramona Berger, Hörakustikerin in Bruneck.

Markus Thaler, Gründer des Hörzentrum Südtirol.

klären und zusammen finden wir die beste Lösung. Melden Sie sich telefonisch unter 0474 788033 oder jeden Tag Vormittag bei Daniela direkt im Hörzentrum in Bruneck, in der Stadtgasse 9. Wir freuen uns auf Sie!

PFALZEN

Wohnen auf höchstem Niveau in Pfalzen

WOHNPROJEKT „GRÜNFELD“: ÜBERGABE ERFOLGT

Bis auf wenige kleine Details ist die Wohnanlage „Grünfeld“ in Pfalzen fertiggestellt; die ersten Bewohner sind schon eingezogen. Dieser Neubau wurde nach den höchsten Klimahaus-Standards gebaut und umfasst 25 Wohnungen für einheimische Familien (knapp die Hälfte davon werden vermietet), sowie ein nagelneues, hochmodernes Lebensmittelgeschäft der Marke CONAD, das vom etablierten Pfalzner Handelsunternehmen „Anjoka“ betrieben wird.

NACHHALTIGE REALISIERUNG

Entwickelt wurde dieses Projekt vom Brunecker Bauträger „Smart Living“, dessen Team voller Zufriedenheit auf diese rundum ge-

lungene Wohnanlage blickt. Aus dem 3.000 m2 großen Grundstück wurden insgesamt ca. 8.000 m2 Nutzfläche geschaffen.

Darauf ist Gregor Wierer – Gesellschafter und operativer Leiter bei Smart Living – besonders stolz, da Fläche in Südtirol sehr knapp und kostbar ist und deshalb stets so effizient wie möglich genutzt werden sollte. Gleichzeitig bedankt sich Smart Living bei allen Kunden für das Vertrauen, allen Planern und am Bau beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit, der Immobilienmakler-Agentur „Immobilien Niederkofler“ für die professionelle Verkaufsabwicklung und der Gemeinde Pfalzen für die reibungslose Zusammenarbeit. Der Firma „Anjoka“ wünscht man einen guten Start und viel Erfolg für die Zukunft.

GESCHICHTE HINTER DER ENTSTEHUNG

Ursprünglich sollte auf diesem Grundstück etwas völlig anderes entstehen, nämlich ein neues Seniorenheim. Es gab nur ein Problem: Für ein derartiges Vorhaben war das Grundstück zu klein. Zudem ist es umgeben von anderen Gebäuden, wodurch eine eventuelle zukünftige Erweiterung nicht möglich gewesen wäre. Um dieses Problem zu lösen, tauschte die Gemeinde Pfalzen dieses Grundstück gegen einen etwa dreimal so großen Grund. Dieser gehörte einem Pfalzner Landwirt und ist ideal für den Bau des neuen Seniorenheims geeignet. Als Gegenzug wurde dem Landwirt das kleinere Grundstück als Bauzone ausgewiesen, welcher Smart Living mit der Entwicklung der Wohnanlage beauftragte. Diese

Geschichte zeigt, wie sinnvolle urbanistische Lösungsfindung sowie Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privaten aussehen kann. Eine echte WinWin-Situation für alle. Für den Verkauf und die Vermietung der Wohnungen wurde die renommierte Brunecker Immobilienmakler-Agentur „Immobilien Niederkofler“ beauftragt.

WOHNRAUM

FÜR MORGEN

10 Jahre ist Smart Living mittlerweile aktiv. Dieses Jubiläum ist für den Brunecker Immobilienentwickler nicht nur Grund zur Freude, sondern auch Ansporn, weiterhin hochwertigen Wohnraum in Südtirol zu realisieren. Dafür ist man bei Smart Living stets auf der Suche nach geeigneten Baugründen oder Bestandskubaturen.

Gemeinsam Reisen

Georgien und Armenien

25.

Sardiniens Norden

5.

Flugreise

6. – 13. September 2026 Flugreise

Liebe Eltern,

Das nächste Puschtra Magazin erscheint am 17. April 2026.

Dann lassen Sie uns an Ihrem Glück teilhaben und schicken Sie uns ein Foto mit Vorund Nachname, Ort und Geburtsdatum des Kindes per Mail an info@puschtra.it

Die Fotos Ihrer Lieblinge werden in der Ausgabe am 17.04.26 veröffentlicht. Achtung: Annahme der Fotos bis 03.04.26 und je nach Platz.

Wir verlosen einen Gutschein zu 50€, gespendet von der Kinderwelt. Eines der abgebildeten Babyfotos in der kommenden Ausgabe gewinnt per Los diesen Gutschein. Mitmachen lohnt sich also!

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BAUGRÜNDE UND KUBATUREN GESUCHT!

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Kommen Sie uns besuchen, lernen Sie uns kennen, und schließen Sie uns in Ihr Herz!

Sie finden uns im Tierheim Obervintl, Karnergasse Nr. 5

Direkte und PROVISIONSFREIE Verkaufsabwicklung mit dem Bauträger.

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Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Offnungszeiten: Montag bis Freitag von 14 - 17 Uhr. Samstag, Sonntag und an Feiertagen geschlossen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: T +39 0474 64 66 49 - smartliving.bz

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Infos unter: www.tierheim-obervintl.it oder Tel. 0472 86 81 72

DES MONATS BETRIEB

Qualitätsbetriebe aus dem Pustertal Auch Sie möchten sich erfolgreich präsentieren: info@puschtra.it

Hecher GmbH

Bietet maßgeschneiderte Gesamtlösungen für Treppenbau, Holzböden und Unterböden in Trockenbau, sowie Terassenbeläge in verschiedenen Holzarten mit verrottungssicherer Unterkonstruktion in Aluminium für Hotels, Privatpersonen für Ihren Neubau oder Altsanierung an. Außerdem werden auch CNC Fräsarbeiten Serien- und Sonderanfertigungen für Firmen und Privatpersonen angeboten. Ihr Partner, wenn es um Qualität und fachgerechte Ausführung geht! Von der Beratung, über die Planung und Herstellung bis hin zur Montage, liefern wir alles aus einer Hand!

Hecher GmbH

Gewerbegebiet an der Ahr 3, Gais www.hecher-treppenbau.com

Industriezone Gais Tel. 348 22 30 233 info@hecher-treppenbau.com www.hecher-treppenbau.com

• Fenster

• Innentüren

• Haustüren

St. Johann ∙ Ahrntal ∙ Handy 338 959 56 04 tischlereimaurer@gmail.com ∙

Ihr Haarspezialist Annemarie Seyr Haarwuchs ist mehr als Biologie. Er ist ein Ausdruck von Leben. Und richtige Haarpflege –kann man lernen!

Friseurcenter, Kapuzinerplatz 9F, Bruneck Tel. 0474 411 411

www.aschbacher-spenglerei.it

Besuche unsere Frühlingsevents

Gemeinsam in den Frühling

globus Damenhaus Bruneck

Samstag, den 21. März von 09.00 bis 12.00 Uhr

Wir laden dich und deine Liebsten zum exklusiven Frühlingsevent mit den neuesten Trends bei Prosecco und Häppchen ein.

Genieß‘ in entspannter Atmosphäre die neue Frühjahrs- und Sommermode und stoß‘ mit uns auf den Frühling an.

globus Herrenhaus Bruneck

Samstag, den 28. März von 09.00 bis 12.00 Uhr

Komm vorbei und entdecke mit uns die neuesten Modetrends für Herren bei Prosecco und feinen Häppchen. Ein besonderes Highlight erwartet dich:

• Lass dich von unserem Karikaturisten zeichnen und scha e gemeinsam mit globus eine besondere Erinnerung.

globus Damenhaus Bruneck

Samstag, den 28. März von 10.00 bis 12.30 Uhr

Entdecke zum ersten Mal den globus Kids Club – exklusiv für Kinder! Tob dich auf der Spielburg mit Rutsche aus, genieße frisches Popcorn kleine Geschenke und weitere Specials.*

Unser Highlight: Club

• Lerne zum ersten Mal unser Maskottchen Fiona und ihren Freund Wolli kennen.

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