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Puschtra 02-26 - Die Wechseljahre

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DIE WECHSELJAHRE

Neue Chance in der Lebensmitte

Samstag, 14-03-2026

CROSSOVER PREMIUM, 18:00h

EPOQUE QUARTET

David Pokorný, 1. Violine

Vladimír Klánský, 2 Violine

Alexey Aslamas, Viola Vít Petrášek, Violoncello

EUR: 35 / 25 / 5

Sonntag, 15-03-2026 ERÖFFNUNG, 18:00h

Orchestra da Camera di Mantova

Veronika Eberle, Violine

Hossein Pishkar, Dirigent

L. v. Beethoven: Violinkonzert op. 61, D-Dur

F. Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie Nr 4, op. 90, A-Dur

EUR: 35 / 25 / 5

Mittwoch, 18-03-2026

PRIMA LA MUSICA , 18:00h

Preisträger:innenkonzert ausgewählter Teilnehmer:innen aus Süd-, Nordund Osttirol

In Kooperation mit der Landesmusikschuldirektion und MUSIK DER JUGEND

EUR: 15 / 10 / 5

Samstag, 21-03-2026

MUSIC & LITERATURE , 18:00h

GLEIßEND KLINGENDES 1913

Geschichten von A wie Alma bis Z wie Zemlinsky

Windsbraut Quartett

Elisa Bösch, Violine

Emanuele Zanforlin, Violine

Elia Seiffert, Viola

Milena Umiglia, Violoncello

Christian Sutter, Lesung in deutscher Sprache

A Zemlinsky: Streichquartett Nr 2, op 15

F. Illies: 1913 – Der Sommer des Jahrhunderts

EUR: 25 / 15 / 5

Sonntag, 22-03-2026

SINFONIEKONZERT, 18:00h

Landesjugendorchester Südtirol

Benjamin Schmid, Violine

Edwin Cáceres-Peñuela, Dirigent

G. Verdi: Ouverture zu La Traviata

N. Paganini: Violinkonzert Nr. 2 op.7, B-Dur

M. Schmidhammer: Big Bang (Uraufführung)

J. Sibelius: aus der Karelia Suite op.11 , 1 Intermezzo, 3 Alla marcia

J Sibelius: Finlandia op 26

In Kooperation mit der Landesmusikschuldirektion und MUSIK MERAN

EUR: 25 / 15 / 5

Freitag, 27-03-2026

SOLO REZITAL JAZZ , 20:00h

Wolfgang Muthspiel, Gitarre/chitarra

EUR: 25 / 15 / 5

Samstag, 28-03-2026

JAZZ & MORE , 18:00h

K .K KLANG-KABINET

Sechs Frauenstimmen im Dialog zwischen Jazz , Kirchenmusik & Volksmusik

��Pause

SWEET ALPS ORCHESTRA

«Voyage» - Folk meets Jazz

EUR: 35 / 25 / 5

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Faschingszeit liegt hinter uns und mit dem Aschermittwoch hat die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern begonnen. In der katholischen Kirche gilt die Fastenzeit als Vorbereitung für das Hochfest Ostern und in beinahe jeder Weltreligion spielt das Fasten und der Verzicht zu festen Zeiten eine besondere Rolle. Fasten meint einerseits weniger zu essen oder auf bestimmt Lebensmittel zu verzichten und andererseits auch spirituelles Fasten: Innere Einkehr und Selbstreflexion. Es wird also nicht nur der Darm entlastet, sondern auch der Geist klarer. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, gerade deshalb entscheiden sich viele Menschen wieder für einen bewussten Verzicht! Heute gibt es verschiedene Formen, die uns im Zusammenhang mit Fasten begegnen, wie zum Beispiel Heilfasten oder Intervallfasten, wo vor allem gesundheitliche Aspekte eine Rolle spielen. Gerne wird in der Fastenzeit auch auf Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten und Schokolade verzichtet. Der Verzicht kann aber auch auf allerlei andere Gewohnheiten ausgeweitet werden, zum Beispiel auf den digitalen Konsum von Handy, Computer und Co. Wer die Fastenzeit nutzt, bekommt nicht nur die Chance auf gesundheitliche Vorteile, sondern auch auf eine spirituell neue Erfahrung.

IMPRESSUM

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Quellen: Marion Steurer
Mag. Evi Hellweger, Trainerin für ganzheitliche Frauengesundheit & Wechseljahre.

Neue Chance in der Lebensmitte

„Noch nie waren Frauen ab 50 so gesund, aktiv, attraktiv und erfolgreich wie heute. Wer die Wechseljahre als Chance sieht, kann das eigene Leben mit mehr Selbstbestimmung, Kraft und Klarheit gestalten“, betont Evi Hellweger. Die Trainerin für ganzheitliche Frauengesundheit coacht Frauen, die sich in dieser Lebensphase befinden.

Frau Hellweger, in der Lebensmitte treten viele Frauen in eine völlig neue Lebensphase ein: die Wechseljahre. Wie beschreiben Sie diese Lebensphase? Evi Hellweger: Die Wechseljahre sind die letzte große und zugleich längste hormonelle Umbauphase im Leben einer Frau. Der Körper verabschiedet sich von der fruchtbaren, reproduktiven Phase und läutet eine neue Etappe der Produktivität ein: Jahre, in denen Projekte, Träume und Wünsche jenseits des Kinderkriegens Raum und Energie bekommen.

Frauen erleben hormonelle Schwankungen bereits in Pubertät, Zyklus und Schwangerschaft.

Die Wechseljahre können hormonell noch einmal einen deutlichen Höhepunkt setzen – sowohl in Dauer als auch in Intensität. Viele Frauen trifft diese Phase unvorbereitet – mit zunächst diffusen Symptomen, mitten im aktivsten Berufsund Privatleben. Diese Umbauphase ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Neuordnung mitten im Alltag –ein Lebensabschnitt, den alle Frauen durchlaufen, die das Privileg haben, älter zu werden.

Sie halten zum Thema Wechseljahre Vorträge, Workshops und Coachings ab. Ist dieses Thema stark von Tabus geprägt oder wird es offen in unserer Gesellschaft gelebt?

Die Wechseljahre erleben derzeit einen deutlichen Wandel in ihrer gesellschaftlichen Wahrnehmung.

Das Thema ist sichtbarer geworden, wird offener diskutiert und verliert zunehmend seinen TabuCharakter. Viele Frauen sind heute besser informiert als noch vor wenigen Jahren: Sie lesen Bücher, hören Podcasts usw. Diese Kombination aus öffentlicher Sichtbarkeit und informierten, selbstbestimmten Frauen verändert nachhaltig, wie über die Wechseljahre gesprochen wird.

In meinen Vorträgen, Workshops und Coachings erlebe ich sehr viel Offenheit, Neugier, Humor und Freude am Lernen –selbst dann, wenn Frauen unter belastenden Symptomen leiden. Auch von Unternehmen erhalte ich zunehmend Anfragen. Wir stehen in der GenderMedizin, in der Forschung am weiblichen Körper und in der Gleichberechtigung von Menschen jeden Geschlechts und Alters zwar noch

am Anfang, entwickeln uns aber weiter –und sind auf einem guten Weg.

Sie sind Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit, was passiert in den Wechseljahren mit dem Körper der Frau? Vorab ist mir wichtig zu betonen, dass die medizinische Perspektive auf Hormongesundheit unverzichtbar ist – Ärzt:innen sind die zentrale Anlaufstelle für Diagnostik, Therapie und eine fundierte medizinische Einschätzung. In den Wechseljahren beginnen sich viele körperliche Prozesse neu zu organisieren. Der Energieverbrauch verändert sich, Insulin wirkt anders, und der Körper neigt dazu, Fett vermehrt im Bauchraum zu speichern. Diese Gewichtszunahme hat weniger mit „falschem Verhalten“ zu tun, als viele glauben, sondern ist Ausdruck einer hormonellen Umstellung. Gleichzeitig verstärken sich stille Entzündungen – ein unterschwelliger Zustand, der Müdigkeit, Gelenkbeschwerden oder ein diffuses Krankheitsgefühl begünstigen kann. Haut, Haare und Bindegewebe verändern sich ebenfalls. Östrogen spielt eine zentrale Rolle bei der Kollagenbildung. Nimmt es ab, verliert die Haut an Spann-

In einer von Jugendkultur geprägten Gesellschaft wird die Power von Frauen in den Wechseljahren oft übersehen.

kraft, Haare werden feiner und Nägel brüchiger. Ein weiterer unterschätzter Bereich ist Muskulatur und Knochengesundheit. Mit dem Rückgang der Östrogene nimmt die Knochendichte langsam ab, gleichzeitig baut der Körper Muskelmasse leichter ab. Ein frühes und häufiges Thema sind auch die Schleimhäute, etwa im Intimbereich, in den Augen oder im Mund. Sinkende Östrogenspiegel führen dazu, dass Haut und Gewebe trockener, empfindlicher und anfälliger für Reizungen oder Infektionen werden.

Die Wechseljahre (Klimakterium) kennen vier Phasen: Prämenopause, Perimenopause, Menopause und Postmenopause. Könnten Sie uns diese Begriffe erklären? Die Wechseljahre werden häufig mit der Menopause gleichgesetzt. Dabei bezeichnet die Menopause lediglich den Tag der allerletzten Regelblutung. Die Wechseljahre selbst sind ein langjähriger hormoneller Übergang, der sich in folgende Phasen gliedert:

Prämenopause: Sie kann bereits ab Mitte/ Ende 30 beginnen. Der Zyklus verändert sich oft zunächst nur subtil, Eisprünge können unregelmäßiger oder weniger stabil werden. Vor allem das Progesteron beginnt zu sinken, erste Symptome können auftreten, bleiben jedoch häufig unspezifisch. Perimenopause: Diese Phase umfasst meist mehrere Jahre vor der Menopause und gilt für viele Frauen als die herausforderndste Zeit. Die hormonellen Schwankungen nehmen deutlich zu, insbesondere die stark variierenden Östrogenspiegel. In dieser Phase treten häufig die intensivsten körperlichen, mentalen und emotionalen Beschwerden auf.

Postmenopause: Sie beginnt nach der Menopause und dauert mitunter bis ans Lebensende. Der Körper stellt sich schrittweise auf ein neues hormonelles Gleichgewicht ein. Für viele Frauen beruhigt sich das Hormonsystem mit

Die Wechseljahre beginnen deutlich früher als viele annehmen, häufig schon ab Mitte 30.

der Zeit, Symptome nehmen ab und das körperliche wie seelische Wohlbefinden kann sich deutlich verbessern.

Fachleute gehen davon auch, dass sich nicht nur der Körper, sondern vor allem auch die Psyche der Frau stark verändert? Ja: Da hormonelle Prozesse zentral vom Gehirn aus gesteuert werden, wirken sich Veränderungen im Hormonsystem nicht nur körperlich, sondern auch mental und emotional aus. Stimmung, Stressverarbeitung, Schlaf, Konzentration und emotionale Stabilität sind eng mit hormonellen Vorgängen verknüpft. In dieser Lebensphase werden oftmals Stimmungsschwankungen, innere Unruhe oder depressive Verstimmungen vorschnell mit Stress oder äußeren Umständen erklärt. Dabei können hormonelle Ungleichgewichte eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Depressionen und beim erschwerten Umgang mit belastenden Lebenssituationen spielen. Dieser Zusammenhang wird in Diagnostik und Therapie leider noch immer zu oft übersehen. Viele Frauen berichten auch von Brain Fog, also Gehirnnebel, und befürchten eine frühzeitige Demenz. Wir dürfen verstehen, dass in dieser Zeit im Gehirn ein regelrechter Ausnahmezustand herrscht.

Die psychisch-emotionalen Veränderungen wirken sich auch auf das Umfeld der Frau aus?

Die aktuelle Forschung zeigt, dass die hormonellen Veränderungen in der Lebensmitte mit weit über 80, teils sogar über 100 unterschiedlichen Symptomen in Verbindung gebracht werden. Diese Symptome betreffen nicht nur die einzelne Frau, sondern wirken sich auf ihr gesamtes Leben aus: auf Partnerschaften, das Familienleben und den Berufsalltag Die Wechseljahre sind daher kein reines „Frauenthema“, sondern ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Besonders der

Rückgang des Östrogenspiegels hat dabei weitreichende Auswirkungen. Östrogen macht Frauen nicht nur körperlich weich und rund, sondern beeinflusst auch emotionale Qualitäten wie Fürsorglichkeit, Geduld und Verständnis. Fehlt dieses Hormon, erleben viele Frauen tiefgreifende Veränderungen. Häufig entsteht das Gefühl, keine Kraft mehr für alle anderen zu haben – verbunden mit dem Wunsch, erstmals konsequent auf sich selbst zu achten. In Partnerschaften sorgt dieser Wandel nicht selten für Irritationen. Der Rückzug der Frau wird vom Partner mitunter als Liebesentzug erlebt. Nach Jahrzehnten des Kümmerns rückt nun das eigene Ich in den Mittelpunkt. Aktuelle österreichische Erhebungen zeigen deutlich, welche Auswirkungen Wechseljahresbeschwerden auf das Erwerbsleben haben: Rund 20 Prozent der betroffenen Frauen reduzieren ihre Arbeitszeit, etwa 14 Prozent der Frauen über 55 denken über einen frühzeitigen Rückzug aus dem Berufsleben nach oder haben diesen bereits umgesetzt. Diese Zahlen verweisen nicht nur auf individuellen Leidensdruck, sondern auch auf einen klaren strukturellen Beratungs- und Unterstützungsbedarf.

Mit welchen Bedürfnissen und Wünschen kommen die Frauen zu Ihnen in das Coaching?

„Ich war belastbar – und plötzlich ist alles zu viel“, oder „Mein Körper macht sich bemerkbar – Bewegung fühlt sich nun anstrengend an.“ „Ich habe das Gefühl, nicht mehr ich selbst zu sein.“ Solche Sätze höre ich in meiner Arbeit mit Frauen immer häufiger. Sie kommen mit Themen wie Erschöpfung, Reizbarkeit, Schlafproblemen oder dem nagenden Gefühl, den eigenen inneren Kompass verloren zu haben. Ein großer Teil der Belastung betrifft auch den Körper: Viele Frauen berichten von einer ungewollten Gewichtszunahme, insbesondere von einer Zunahme im

„Ich

Bauchbereich, obwohl sich Ernährung und Bewegung kaum verändert haben. Auch Partnerschaft und Sexualität sind häufig Thema. Veränderte Bedürfnisse, körperliche Veränderungen oder neue Formen von Nähe und Intimität werden im Coaching erstmals offen besprochen. Was dabei auch häufig auftaucht, sind unerfüllte Träume und Wünsche, für die lange keine Zeit war – verbunden mit der Identitätsfrage und dem Ausblick, was die zweite Lebenshälfte nun bringen darf. Dieser Prozess des Neu-Ausrichtens und bewussten Gestaltens ist ein sehr kraftvoller und berührender Teil meiner Arbeit, weil Frauen hier beginnen, sich selbst wieder ernst zu nehmen und ihr Leben aktiv neu zu entwerfen.

Welche Tipps haben Sie für Frauen, damit diese Lebensphase auch ohne Medikamente gut gelingt?

Ich bin überzeugt: Alles, was wir täglich konsumieren, wirkt auf unseren Körper – entweder belastend oder stärkend. Das gilt nicht nur für Nahrung, sondern ebenso für Medien, Gedanken, Arbeit, soziale Beziehungen oder Kosmetika. All das kann unsere Gesundheit fördern – oder ihr schaden. Für mich ist deshalb Balance der Schlüssel. Unser Körper kann mit Anspannung gut umgehen, wenn diese regelmäßig durch Entspannung ausgeglichen wird. Fehlt dieser Ausgleich langfristig, geraten wir in eine Überlastung – und schließlich ins Ausbrennen. Diese Balance braucht es in allen Lebensbereichen.

In meiner Arbeit greife ich bei Ernährung ebenso wie bei emotionalen Themen gerne auf die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zurück. Sie liefert uns nicht nur nachhaltiges Wissen darüber, welche Yin- und Yang-Lebensmittel und Zubereitungsarten in bestimmten Lebensphasen besonders guttun, sondern führt über die Balance von Yin und Yang auch Körper, Gehirn und Herz wieder in Einklang.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie fordernd diese Zeit sein kann. Und doch gibt es viele Möglichkeiten, die eigene Lebensqualität deutlich zu verbessern. Was es dafür braucht, ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, hinzuschauen und aktiv zu werden. Dieser Schritt ist oft der Beginn einer sehr kraftvollen, selbstbestimmten zweiten Lebenshälfte.

Frauen haben auch Angst, dass sie sich in den Wechseljahren auf dem Abstellgleis wiederfinden. Was raten Sie Frauen, die sich in den Wechseljahren so fühlen? Zunächst einmal möchte ich etwas klarstellen: Noch nie waren Frauen ab 50 so gesund, aktiv, attraktiv und erfolgreich wie heute. Die Wechseljahre sind eine Chance, das eigene Leben mit mehr Selbstbestimmung, Kraft und Klarheit neu zu gestalten. Jetzt sind wir dran. Warum sollten Frauen ausgerechnet am Höhepunkt ihrer beruflichen Erfahrung aufs Abstellgleis gestellt werden? Warum sollte es nach Jahrzehnten der Care-Arbeit nicht auch persönlich noch einmal um uns gehen dürfen? Diese Fragen sind überfällig. Ich habe einmal einen Satz gelesen, der mich sehr berührt hat: ‘Die Schönheit einer Frau verblasst nicht mit dem Alter. Sie wird tiefer – und immer unverwechselbarer sie selbst.‘

Leider halten sich gesellschaftlich noch hartnäckige Bilder: das Narrativ, dass Frauen ab 45 oder 50 weniger begehrenswert oder beruflich gefragt seine, ist nach wie vor präsent. Ich wünsche mir für unseren Blick auf die Wechseljahre und auf das Älterwerden einen neuen Look –modern, kraftvoll, gesund. Weg vom Bild der erschöpften, unsichtbaren Frau, hin zu einer selbstbewussten, lebendigen Frau voller Erfahrung, Energie und Klarheit. Wechseljahre dürfen Power haben.

Diese Veränderung beginnt bei uns selbst: bei den Gedanken, die wir über uns haben, bei der Art, wie wir über uns sprechen, wie wir uns kleiden und wie wir unseren Platz

in der Welt einnehmen. Gleichzeitig ist mir wichtig zu sagen: Alleine werden Frauen diese Bilder nicht nachhaltig verändern können. Es braucht Unterstützung quer durch alle Bereiche unserer Gesellschaft. Unsere Kinder beobachten uns genau. Und wir dürfen ihnen vorleben, dass wir nie zu alt sind, um einen Traum zu verwirklichen, einen beruflichen Weg neu einzuschlagen oder sich noch einmal zu verlieben. Da haben wir als Gesellschaft noch einiges zu tun.

In unserer heutigen Gesellschaft geht das Älter werden und Frau sein oftmals mit negativen Vorurteilen einher. Wie beurteilen Sie diese gesellschaftlichen Entwicklungen?

In einer von Jugendkultur geprägten Gesellschaft wird die Power von Frauen in den Wechseljahren oft übersehen. Leider gibt es nach wie vor zu wenige weibliche Vorbilder ab 50+, die sichtbar machen, welches Potenzial in dieser Lebensphase liegt. Aber es gibt sie, und wir werden immer mehr! Es ist höchste Zeit, dass diese Frauen mehr Anerkennung erfahren – als aktive Gestalterinnen einer emanzipierten, inklusiven und gleichberechtigten Gesellschaft.

TL Evi Hellweger kommt nach Südtirol:

• 31.03.2026: Vortrag Wechseljahre: Museum Haus Wassermann, Niederdorf

• 24.-25.04.2026: 2 Tage Workshop: Mit Power durch die Wechseljahre, Haus der Familie, Ritten

• 14.11.2026: Workshop: Mitten im Wandel - Hormonelle Balance in den Wechseljahren, VHS, St. Georgen

war belastbar – und plötzlich ist alles zu viel“, solche Sätze hört Evi Hellweger in ihrer Arbeit mit Frauen immer öfter.
Ich wünsche mir für unseren Blick auf die Wechseljahre einen neuen Look – modern, kraftvoll, gesund.
Quelle: Evi Hellweger

EHRENBURG

Die Dirigentin des Küchen-Orchesters

Annelies Falkensteiner, 79, aus Ehrenburg ist eine exzellente Köchin, ihr Ruf geht weit übers Pustertal hinaus. Mit Temperament, wachem Geist und Witz erzählt sie aus ihrem Leben als Wirtin.

Frau Falkensteiner, wie kamen Sie zum Kochen?

Annelies Falkensteiner: Als Kind, die Mutter war Witwe und Wirtin beim Obermoar, habe ich mich von der Arbeit gedrückt. Die Gasthausluft gefiel mir nicht, auf Anraten von Mutti absolvierte ich halt doch die Hotelfachschule in Meran. Ich könne ja Rezeptionistin werden, dachte ich mir, aber Köchin sicher nie.

In den 1960er-Jahren dann lernte ich Marcello aus Chieti kennen, er war hier als Soldat zur Überwachung der Zuglinie stationiert; als ich 18 Jahre wurde, heirateten wir. Wir zogen nach Brixen, aber da fühlte ich mich gar nicht wohl. Und so gelang es mir, mit der Auszahlung des Erbes in Ehrenburg einen Grund zu erwerben und unser Heim zu bauen. Um etwas zu verdienen, half ich Mutti beim Obermoar in der Küche, wir kochten

vorwiegend für Arbeiter der umliegenden Handwerksbetriebe.

Sie wurden zur Nudel-Komponistin … Bald darauf beschloss mein Bruder Rudolf, der eigentlich den Obermoar übernehmen sollte, sich anderweitig zu orientieren. Also führten meine Schwägerin und ich den Gasthof weiter. Um ihm neuen Schwung zu verleihen und Gäste anzulocken, ließ ich mir was einfallen: KäseCannelloni. Welch ein Erfolg, denn die gab es sonst nirgends! Bald schon wurde der Obermoar zum Treffpunkt für Jung und Alt, und nun füllte sich auch abends der Speisesaal. Mit den Nudel-Wochen gelang uns dann endgültig der Durchbruch. Spaghetti kochen können die Wenigsten, das ist gar nicht leicht! Sie müssen immer frisch zubereitet werden, um die richtige Bissfestigkeit zu haben und dürfen nicht –

Annelies Falkensteiner, eine temperamentvolle Frau und eine geniale Köchin.

wie etwa Tortellini und Maccheroni - vorgekocht und aufgewärmt werden, denn nur frisch gekocht erhalten Spaghetti ihre Schlotzigkeit.

… und die Dirigentin der Küche … Unsere Nudel-Wochen in den 1980ern waren legendär, mit bis zu 120 Mittagessen an Sonntagen. Frauen aus dem Dorf halfen mir in der Küche – es war, als ob ich ein Orchester dirigiere, wo alle ihren Part zur präzisen Partitur beitrugen. Paula, Irma und wie sie alle hießen - geniale Mitspielerinnen dieses aromatischen Küchen-Orchesters.

Wie kam es zum „Servus“? Irgendwann kam Rudolf zum Obermoar zurück – und jetzt muss ich ausholen: Bei unserem Sohn Alex waren wir uns in der Erziehung nicht ganz einig. Marcello wollte, dass er Finanzbeamter würde, Alex versuch-

Quelle:

te es zwar, aber das war nicht das Richtige für ihn. Inzwischen hatte Alex Familie und ich wünschte mir für ihn einen Job, der ihm Spaß macht. In Ehrenburg siedelten sich vermehrt Industriebetriebe an und so dachte ich, dass es da eine Mensa bräuchte. Zusammen mit Alex könnte das klappen. Ich war 55 und fühlte mich jung, besaß aber kein Kapital. Mit einem hohen Darlehen kaufte ich in der Industriezone eine Halle für ein Restaurant. Eine Genehmigung dazu erteilten mir weder Gemeinde noch Landeshauptmann, es sei kein Bedarf, hieß es. Doch ein Staatsgesetz erlaubte es, und so setzte ich schnurstracks meine Idee fort. Alex führte die Bar und ich die Küche. Aus der Mensa wurde bald unser Restaurant „Servus“,

was so viel bedeutet wie „ich bin euer Diener“. Den Namen gab ihm meine Tochter Roberta, auch sie half uns im Betrieb. Ein Highlight wurden freitags unsere Fischgerichte mit bis zu 140 Abendessen. Auch richteten wir die Essen für Kindergarten- und Schulausspeisung her, so bereiteten wir werktags oft 400 Essen am Tag zu. Alex ist ein guter Gesellschafter und organisierte auch Life-Bands. Weil er damit meist in die Miesen ging, heizte er dann selbst als DJ an Wochenenden die Stimmung ein. Es war laut, voll und heftig! Wir hatten einen schönen Erfolg und fühlten uns pudelwohl. Von all der Arbeit wurde ich nie müde, nie!

Warum verkauften Sie dann den Betrieb?

Der Herrgott hat mir‘s Haxl gestellt. Ich stolperte und brach mir die Hüfte. Es war ein Wink vom Himmel, dass ich die Arbeit aufgeben solle. In der Tat wurde es doch zu viel für mich, das ständige Weiter-so wäre nicht gut gewesen. Andere gesundheitliche Probleme kamen hinzu und so haben wir vor vier Jahren unser „Servus“ mit einem leisen Servus verkauft. Nach über 20 Jahren, ich bereue es keine Sekunde. Alex kocht heute in einem Seniorenheim.

Wie sehen Sie heute die Südtiroler Küche?

Kochen erfordert viel Geduld und Liebe. Heute wird dermaßen übertrieben, bei all den Goggilori und auch bei den Preisen. Wo soll

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

das hinführen? Bodenständige Gerichte mit frischen Produkten gut gekocht, das sollte eigentlich reichen. Meine Leibspeisen sind nach wie vor gesurte Rippilan, Knödel und Wiener Schnitzel.

Sie waren immer eine PowerFrau … Wenn ich muss, packe ich an, aber vom Gemüt her faulenze ich auch gern. Ich bin glücklich und zufrieden und blick auf ein beseeltes Leben zurück. Das alles war aber nur möglich, weil mir viele tolle Menschen geholfen haben und ich liebe treue Gäste hatte. Mein großer Dank gilt ihnen und meiner Familie. Mein Segen von Oben ist sprichwörtlich.

Bearbeitung von Matthias Thalheim nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner

ORT : Stadttheater Bozen, Großes Haus

TICKET & INFOS: 0471 065 320 338 466 7871 (über WhatsApp) reservierung@theater-bozen.it

Olympiatafeln für erfolgreiche Wintersportler

In den 32 Südtiroler Gemeinden, aus denen Medaillengewinner:innen bei Olympischen und Paralympischen Spielen stammen bzw. wohnen, wurden Olympiatafeln mit den Erfolgen aufgestellt, um die Sportler:innen zu ehren. Den Auftakt machte am 22. August die Gemeinde St. Ulrich. Vor kurzem würdigt die Gemeinde St. Lorenzen mit der Anbringung von Olympiatafeln die herausragenden sportlichen Leistungen einheimischer Wintersportler. Geehrt wurden der erfolgreiche Biathlet Lukas Hofer sowie die Brüder Günther, Norbert und Wilfried Huber, die St. Lorenzen über viele Jahre hinweg auf internationaler Bühne vertreten haben. Lukas Hofer zählt zu den erfolgreichsten Südtiroler Biathleten, nahm mehrfach an Olympischen

Kurt Steurer (Präsident ASV St. Lorenzen), Norbert Huber, Günther Huber, Lukas Hofer, Wilfried Huber, Armin Niedermair (VSS Bezirksvertreter), Helmut Gräber (Alt-Bürgermeister St. Lorenzen), Daniel Hofer, Dominik Huber (Gemeindereferent St. Lorenzen) und Martin Ausserdorfer (Bürgermeister St. Lorenzen) (v.l.).

Winterspielen und Weltmeisterschaften teil und gewann 2014 und 2018 jeweils eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen. Große Erfolge feierte auch Günther Huber im Bobsport. Bei den Olympischen Spielen 1994 in

Lillehammer gewann er im Zweierbob die Bronzemedaille, 1998 folgte in Nagano olympisches Gold. Zudem wurde er Weltmeister und dreifacher Gesamtweltcupsieger. Seine Brüder Norbert und Wilfried Huber machten sich

im Rennrodeln einen Namen und trugen mit ihren internationalen Einsätzen und Erfolgen wesentlich zur erfolgreichen Südtiroler Rodeltradition bei. Wilfried Huber gewann 1994 eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen und Norbert Huber eine Silbermedaille. „Mit den Olympiatafeln setzen wir ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für außergewöhnliche sportliche Leistungen und würdigen Vorbilder aus unseren Gemeinden“, erklärt VSS-Bezirksvertreter Armin Niedermaier. Die Olympiatafeln sind Teil einer landesweiten Initiative des VSS in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Gemeindenverband, dem Olympischen Landeskomitee und dem Land Südtirol.

VSS/red

SÜDTIROL

Bauernhof statt Adria –

Sommerurlaub auf dem Bauernhof

Sommerzeit bedeutet für viele Südtirolerinnen und Südtiroler ans Meer fahren, die Ferne suchen. Dabei liegt das Urlaubsglück direkt vor unserer Haustür. Ein Glück, das man dort findet, wo das Leben noch im Einklang mit der Natur pulsiert – auf den Bauernhöfen. In den mit viel Holz ausgestatteten Ferienwohnungen der Urlaubshöfe

fühlt sich der Morgen anders an. Kein Lärm, keine Hektik. Stattdessen das Krähen des Hahns und der Blick auf die Berge. Am Frühstückstisch stehen viele hofeigene Produkte, die das echte Bauernhofleben spürbar machen: Milch frisch von der Kuh, Marmelade nach Familienrezept und knuspriges Brot aus dem Holzofen. Frisch

gestärkt startet ein erlebnisreicher Urlaubstag: Kinder laufen barfuß über Wiesen und füttern die Tiere, während die Erwachsene genau das finden, was im Alltag oft zu kurz kommt: Ruhe und das Gefühl, wieder einmal richtig durchatmen zu können. Dieses Gefühl von Freiheit und Entspannung macht den Urlaub auf dem Bauernhof so besonders. Warum also in die Ferne schweifen? Manchmal genügt es, das Glück gleich ums Eck zu suchen – und es auf einem Roter Hahn Bauernhof zu finden.

Weitere Informationen gibt es unter www.roterhahn.it oder mit einer kostenlosen Bestellung des Katalogs „Urlaub auf dem Bauernhof“ unter Tel. 0471/999325 oder info@roterhahn.it

Das Qualitätssiegel „Roter Hahn“ steht für Qualität und authentisches Bauernhofleben. Über 1.600 Südtiroler Höfe aus allen Landesteilen öffnen Gästen ihre Tore und laden zu Urlaub im bäuerlichen Ambiente ein. Zur Auswahl stehen Zimmer und Ferienwohnungen, die nach einem strengen Auswahlverfahren je nach Ausstattung, Erlebnisangebot und Dienstleistungsqualität mit zwei bis fünf Blumen zertifiziert wurden. Darüber hinaus vereint „Roter Hahn“ eine Reihe von Betrieben, die ihre Produkte direkt ab Hof verkaufen, Hof- und Buschenschänken sowie das bäuerliche Handwerk. Seit 2023 ermöglicht zudem die „Roter Hahn Kochschule“ das Eintauchen in die traditionelle Südtiroler bäuerliche Küche.

„Grüß Gott in Tirol“

An zahlreichen Bushaltestellen in Südtirol hängen seit dem 26. Jänner 2026 Plakate mit der Aufschrift „Grüß Gott in Tirol“. Die Aktion richtet sich an Gäste aus der ganzen Welt und wurde vom Südtiroler Schützenbund (SSB) gemeinsam mit dem Südtiroler Heimatbund (SHB) durchgeführt. Ein weiteres sichtbares Zeichen der Gastfreundschaft sind zwei bis drei Meter hohe „TIROL“Schriftzüge sowie Tiroler Fahnen, die vom Südtiroler Schützenbund entlang der Hauptverkehrsachse im Pustertal, in Vintl, in Olang, in Innichen und in Antholz aufgestellt wurden. „Ziel der Aktionen ist es, Gäste freundlich willkom-

men zu heißen und gleichzeitig auf eine geschichtliche Realität aufmerksam zu machen, die vielen nicht bekannt ist: Der südliche Teil Tirols wurde nach dem Ersten Weltkrieg ohne Befragung der Bevölkerung dem italienischen Staat angegliedert. Die deutsch- und ladinischsprachige Bevölkerung war in der Folge jahrzehntelang Unterdrückung, Entrechtung und einer aggressiven Assimilierungspolitik ausgesetzt. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konnte eine Autonomie erkämpft werden, die bis heute Grundlage des Zusammenlebens ist“, erklärt Christoph Schmid, Landeskommandant des Süd-

tiroler Schützenbundes. „Wir heißen unsere Gäste herzlich willkommen“, betont Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes. „Gerade Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele stehen für Begegnung, sportlichem Wettkampf, Respekt und Verständigung. Möge der Sport über jedem friedensvergiftenden Nationalismus stehen und ein wirkungsvolles Instrument sein, Menschen unabhängig von Grenzen und Kulturen hinweg zusammenzubringen“. „Wir wollen zeigen, dass wir stolz auf unsere Tiroler Identität sind und gleichzeitig Sportler und Gäste herzlich willkommen hei-

ßen – herzlich, traditionsbewusst und selbstsicher“, so der Pusterer Bezirksmajor Thomas Innerhofer zur Aktion der großformatigen „TIROL“-Buchstaben. Die Aktionen verstehen sich daher nicht als Provokation, sondern als Einladung zum Dialog und zur Auseinandersetzung mit der Geschichte Tirols. Über einen auf den Plakaten angebrachten QRCode gelangen Interessierte auf die Informationsseite schuetzen. com/olympia, auf der die historische, kulturelle und politische Einordnung des Landes Tirol erläutert wird.

red/pm

BRUNECK / MAILAND

Bei den Olympischen Spielen in Mailand

Robert Rieder, Eismeister des HC Falkensteiner Pustertal, wird während der Olympischen Spiele sein Tätigkeitsfeld von der Intercable ARENA in die Milano Santa Giulia Ice Hockey Arena verlagern. Er ist einer von acht Südtiroler Eismeistern, welche die Ehre haben, aktiver Teil der Spiele im eigenen Land zu sein. Die Spielstät-

te, in der Robert Rieder arbeiten wird, wurde für die Olympischen Spiele gebaut und bietet Platz für 16.000 Personen. Das erste Spiel an seinem Einsatzort, nämlich die Vorrunde der Frauen Italien gegen Frankreich, hat am 5. Februar 2026 stattgefunden.

pm/red

Quelle: SSB/Manuel Burgmann

Gemeinsames im Hüttenlager

Die Jungpfadfinder der Pfadfinderstämme Bruneck und Brixen haben vor kurzem zusammen ein Wochenende im Hüttenlager in Nobls bei Bozen verbracht. Fünfzehn Kinder zwischen elf und 13 Jahren waren dabei, zusammen mit ihren Gruppenleiter:innen. Die Aktion dauerte drei Tage.

TAUFERER AHRNTAL

Von Anfang an war die Stimmung gut. Die Jupfis der beiden Städte haben sich schnell angefreundet, miteinander gespielt und sind über das Wochenende zu einer tollen Gruppe geworden. Es gab drinnen und draußen verschiedene Spiele und Aktionen, sodass die Kinder immer etwas

zu tun hatten und sich austoben konnten. Die Gruppenleiter haben sich um das Essen gekümmert und für alle gekocht. Beim gemeinsamen Essen, Spielen und in den Pausen hatten die Kinder Zeit, sich auszutauschen und neue Freunde zu finden. Nach zwei Nächten sind die Jupfis

müde, aber glücklich nach Hause gefahren. Das Wochenende in Nobls war lustig, spielerisch und hat alle verbunden. Alle freuen sich schon auf weitere gemeinsame Aktionen. red/pm

Gemeinsamer Blick in die Zukunft des Waldes

Zum ersten Mal hat eine gemeinsame Forsttagsatzung für die Gemeinden Gais, Sand in Taufers und Mühlwald stattgefunden. Rund 70 Interessierte folgten der Einladung zum Forstinfotag am 29. Januar in den Bürgersaal von Sand in Taufers.

Der diesjährige Forstinfotag setzte ein deutliches Zeichen: Erstmals wurde die Forsttagsatzung für alle drei Gemeinden des Tauferer Ahrntals gemeinsam abgehalten. Während Sand und Gais bereits seit Jahren den Forstinfotag gemeinsam abhalten, markierte der diesjährige Miteinbezug der Gemeinde Mühlwald einen wichtigen Schritt hin zu einer noch engeren Netzwerkarbeit im Forstwesen. Unter den rund 70 Anwesenden befanden sich die drei Bürgermeister, Vertreter der Fraktionen und des Bauernbundes sowie zahlreiche Waldeigentümer:innen und interessierte Bürger:innen. Gottlieb Moling, stellvertretender Amtsdirektor vom Forstinspektorat Bru-

neck, eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung und einem kurzen Ausblick auf die Bedeutung der gemeindeübergreifenden Abstimmung. Anschließend präsentierte Christian Lamprecht, Stationsleiter der Forststation, die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres. Er berichtete über Personaländerungen, die Holznutzungen und stellte das Schutzwaldprojekt der Schule Sand in Taufers vor, das mit dem Schutzwaldpreis ausgezeichnet wurde und als gelungenes Beispiel für die Einbindung junger Menschen in Waldthemen gilt. Herausforderungen im Wald und neue Perspektiven Im zweiten Teil der Veranstaltung standen aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen im Mittelpunkt. Dabei wurden die Regiearbeiten, der Stand der Borkenkäfersituation, die sichtbaren Waldveränderungen sowie Fragen der Haftung für Waldeigentümer:innen durch Gottlieb Moling erläutert. Besonders die

zwar deutlich verbesserte Situation, aber anhaltende Belastung durch den Borkenkäfer und die zunehmenden klimabedingten Veränderungen im Wald sorgten für großes Interesse im Publikum. Zum Abschluss informierte Forstrat Klaus Oberlechner über die Situation gefährlicher Bäume, insbesondere entlang von Wegen und Siedlungsbereichen, sowie über die neuen forstlichen Förderungen, die künftig

wichtige Impulse für Pflege- und Schutzmaßnahmen setzen sollen. Der Forstinfotag 2026 zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll der Austausch zwischen Gemeinden, Fachleuten und Waldbesitzenden ist. Die erstmals gemeinsame Abhaltung wurde von den Teilnehmenden positiv aufgenommen und könnte zum Modell für zukünftige Veranstaltungen werden.

Quelle: Christian Lamprecht

AUF ACHSE

Olympia Antholz

Wann: 15.02.2026

Wo: Biathlonzentrum Antholz

Was: Beim Olympiatag in Antholz am 15.02 herrschte beste Stimmung im Stadion. Bei strahlendem Sonnenschein feierten tausende Fans ein sportliches Fest. Lisa Vitozzi sicherte sich unter großem Jubel den Sieg und sorgte für Gänsehaut-Momente. Die Begeisterung war riesig, die Organisation hervorragend – ein rundum gelungenes Event!

Vom Vereinsmenschen zum Rathauschef

Bodenständig, entscheidungsfreudig und tief im Vereinsleben verwurzelt: Seit Mai 2025 lenkt Robert Seebacher die Geschicke von Vintl. Im Interview blickt er auf sein intensives erstes Amtsjahr zurück und erklärt, wie er die Gemeinde nachhaltig und ohne leere Versprechen in die Zukunft führen will.

Herr Robert Seebacher, haben Sie sich im vergangenen Jahr gut ins Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Vintl eingelebt?

Robert Seebacher: Ja – insgesamt habe ich mich gut in das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Vintl eingelebt. Die Anfangszeit war intensiv und mit vielen neuen Aufgaben und Verantwortungen verbunden, doch dank der guten Zusammenarbeit mit dem Gemeindeausschuss und Gemeinderat konnte ich mich rasch orientieren. Besonders hilfreich war die konstruktive Unterstützung der Mitarbeiter:innen der Gemeinde. Natürlich gibt es laufend neue Herausforderungen, aber gerade diese machen das Amt abwechslungsreich.

Sie sind der bereits dritte “Seebacher-Bürgermeister” der Gemeinde Vintl? Zufall oder haben Sie die Politik “in den Genen”?

Ich behaupte, dass es eher dem Zufall geschuldet ist. Obwohl mein Onkel langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Vintl war, hielt sich bis vor zehn Jahren mein Interesse an Politik und Gemeindearbeit in Grenzen. Mein Schwerpunkt lag in der Vereinsarbeit. Die damit verbundene Sichtbarkeit im Dorfleben war sicher von Vorteil.

Inwiefern haben sich Ihr Alltag und Ihr Leben verändert, seitdem Sie im Mai 2025 die Funktion des Bürgermeisters übernommen haben?

Da ich bereits vorher zehn Jahre lang als Referent für die Gemeinde tätig war, konnte ich den anstehenden Aufwand für das Bürgermeisteramt sehr gut abschätzen. Der Aufwand hat sich erwartungsgemäß erhöht, der Arbeitsalltag lässt sich aber bislang gut bewältigen. Mein Leben hat sich nicht wesentlich verändert.

privat

Robert Seebacher, Bürgermeister der Gemeinde Vintl

Sie werden als fokussiert, diplomatisch und integer beschrieben. Welche weiteren Eigenschaften helfen Ihnen, die Geschicke der Gemeinde zu lenken?

Vor allem Bodenständigkeit, Zuhörbereitschaft und Entscheidungsfreude sind meiner Meinung nach weitere Eigenschaften. Unterschiedliche Meinungen sind abzuwägen und am Ende muss eine Entscheidung getroffen werden. Ebenso wichtig sind Teamfähigkeit und Offenheit für neue Ideen.

Haben Sie bereits eine bestimmte Strategie entwickelt, die Gemeinde zu führen? Wichtig ist mir eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde – sowohl finanziell als auch in Bezug auf Infrastruktur, Umwelt und Zusammenleben. Dabei setze ich auf realistische Ziele, eine solide Planung und eine schrittweise Umsetzung. Alle vier Dörfer sollen gleichmäßig entwickelt werden.

Quelle:

Mit den aktuellen Fragen zu Verkehrsberuhigung, Urbanistik, Ausverkauf der Heimat, Sicherheit usw. werden Sie tagtäglich mit dringenden Themen konfrontiert...

Ja, einige dieser Themen begegnen mir tatsächlich täglich und beschäftigen viele Bürger:innen. Schnelle und einfache Antworten gibt es nicht. Über die sozialen Medien wird Meinungsmache betrieben und in Einzelfällen flattern auch Briefe mit vielen Unterschriften ins Haus.

Mir ist wichtig, hier nicht mit schnellen Einzelmaßnahmen zu reagieren, sondern langfristige und gut abgestimmte Lösungen zu erarbeiten. Das gelingt meist nur im Dialog mit Fachleuten und mit übergeordneten Institutionen.

Welche weiteren Themen stehen aktuell für den Gemeinderat an?

Neben der Vorstellung und Abstimmung zu verschiedenen Investitionsprojekten aus dem programmatischen Dokument steht für den Gemeinderat in naher Zukunft die Genehmigung des Gemeindeentwicklungsprogrammes auf der Tagesordnung. All diese Themen erfordern eine sorgfältige Planung und eine enge Abstimmung innerhalb des Gemeinderates.

Welche nächsten großen Ziele setzen Sie sich als Bürgermeister?

Mein großes Ziel ist, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es jungen Menschen ermöglichen, in der Gemeinde zu bleiben und gleichzeitig die Lebensqualität für alle Generationen zu sichern. Demzufolge sind viele große, mittlere und kleine Projekte notwendig. Meine Vorgänger haben in diesem Sinne sehr gute Vorarbeit geleistet und diese gilt es jetzt weiterzuführen.

Ein Blick in die Zukunft: Wo und wie sehen Sie sich in zehn Jahren?

Ob ich in zehn Jahren noch Bürgermeister bin, werden die Bürger:innen entscheiden. Wenn dem so sein sollte hoffe ich, dass der Gemeinderat bis dahin wichtige Weichen für eine positive Entwicklung der Gemeinde Vintl gestellt hat. Persönlich hoffe ich, mir trotz der Verantwortung die Bodenständigkeit und Nähe zu den Menschen bewahrt zu haben sowie mit Überzeugung und Verantwortungsbewusstsein zum Wohl der Gemeinde gehandelt zu haben.

Vielen Dank, Herr Robert Seebacher!

EXLUSIVE VORTEILE

• größte Schultaschenauswahl in Südtirol

*Beim Kauf einer Schultasche von Mc Neill, Ergobag, Beckmann und Satch erhaltet ihr einen Gutschein im Wert von 25€, der ab dem 1. Juli 2026 für den Schuleinkauf eingelöst werden kann. Nicht mit anderen Rabatten kumulierbar.

Qualität, Individualität und Wohlbefinden

Bei der diesjährigen Jahresversammlung haben die Maßschneider:innen im lvh.apa – Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister ihre neue Imagekampagne präsentiert. Diese neue Kampagne baut auf drei zentralen Werten auf: Qualität, Individualität und Wohlbefinden. Diese Kernthemen werden über soziale Medien, aber auch über Postkarten sowie ausgewählte Werbeinserate kommuniziert werden. Ziel der Initiative ist es, die handwerkliche Leistung, die besondere Qualität

PUSTERTAL

und den Mehrwert maßgefertigter Kleidung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Obfrau Melanie Trafojer zeigte sich stolz auf die gemeinsam erarbeitete Kampagne und rief die anwesenden Mitglieder dazu auf, diese aktiv mitzutragen: „Unsere Arbeit steht für höchste Qualität, persönliche Beratung und ein gutes Gefühl beim Tragen. Mit der neuen Imagekampagne wollen wir genau das sichtbar machen – und dafür braucht es die Unterstützung aller Maßschneider:innen.“ Auch lvh-

Direktor Walter Pöhl lobte die Initiative der Berufsgemeinschaft. Gerade in einer Zeit, in der das Bewusstsein für nachhaltige und langlebige Produkte wachse, biete sich für Maßschneider:innen großes Potenzial: „Die Sensibilität für Qualität, lange Lebensdauer und nachhaltige Produkte ist derzeit sehr hoch. Eine Nischengruppe wie die Maßschneider:innen kann mit einer klaren und gut umgesetzten Kampagne gezielt Aufmerksamkeit erzeugen und ihre Stärken überzeugend vermitteln.“

Industrie spielt tragende Rolle

Vor kurzem fand eine Veranstaltung des Bezirks Pustertal im Unternehmerverband Südtirol in der GKN Sinter Metals in Bruneck statt. Die 80 Mitgliedsunternehmen des Verbandes im Pustertal sind Arbeitgeber für 5.800 Menschen, wie Bezirksvertreter Peter Rech unterstrich. „Die Realität in den Industrieunternehmen hierzulande ist geprägt von HightechProduktionen, automatisierten Prozessen und effizientem Einsatz von Ressourcen.

Nachhaltigkeit wird gelebt, ökologisch, sozial und wirtschaftlich“, so Rech. Damit dieser Beitrag auch weiterhin gesichert werden kann, brauchen die Produktionsbetriebe Entwicklungsmöglichkeiten in den Industrie- und Gewerbezonen. „Entscheidend ist aber auch das Thema leist-

bares Wohnen, wenn wir langfristig als Lebens- und Arbeitsort attraktiv sein wollen. Ebenso ist die Erreichbarkeit für das Pustertal nach wie vor zentral“, betonte Rech. Ausgehend von der Überzeugung, dass diese Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können, waren unter den rd. 80 Teilnehmenden der Veranstaltung neben den Unternehmer:innen und Manager:innen aus den Mitgliedsunternehmen auch Bürgermeister und Ratsmitglieder zahlreicher Pustertaler Gemeinden. Wie der Vize-Präsident des Unternehmerverbandes Markus Kofler unterstrich, ist dafür das gegenseitige Vertrauen ausschlaggebend. „Wir brauchen mehr Vertrauen zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen: das vereinfacht Prozesse und Abläufe, und lässt Entscheidungen und Innovationen zu.“ Nicht zufällig fand das Treffen am Sitz der GKN Sinter Metals in Bruneck statt. Am Beispiel dieses Unternehmens wurde der Zusammenhang zwischen Innovation und Produktivität klar ersichtlich. Werksleiter Marcel Gartner erklärte: „Dank ständiger

Passend zum Kampagnenthema referierte Ramona Pranter, Büroleiterin für Kommunikation und Marketing im lvh, über Marken und deren Bedeutung und stellte die Marketingkampagne im Detail vor. Ein besonderer Gast der Veranstaltung war Susanne Spitz, Maßschneidermeisterin aus Bayern. In ihrem Beitrag schilderte sie ihre persönliche Geschichte der Markenbildung und betonte, wie entscheidend Authentizität für kleine Betriebe ist: Die eigenen Werte müssten klar, ehrlich und sichtbar nach außen getragen werden, um langfristig Vertrauen aufzubauen. Den Abschluss der Jahresversammlung bildete eine Gesprächsrunde in der Melanie Trafojer, Schuhmachermeister Simon Volgger, Walter Pöhl und Susanne Spitz über die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen und zeitgemäße Kundenbetreuung diskutierten.

lvh/red

Besichtigung in der GKN Sinter Metals in Bruneck.

Innovation auf allen Ebenen gelingt es uns, mit immer weniger Ressourcen immer mehr Leistung zu erzielen, was insbesondere angesichts der schwierigen Lage in der Automobilbranche unerlässlich ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben“.

pm/red

Walter Pöhl, Birgit Zöschg, Susanne Spitz, Simon Volgger, Martha Mondini, Rosmarie Holzner und Melanie Trafojer (v.l.).
Imagekampagne: Qualität, die kein Etikett braucht.

Nachwuchs im Mittelpunkt

schaftsteilnehmer

Unterpustertal/Gadertal

In Mühlwald haben sich vor kurzem die Handwerker:innen für die jährliche lvh-Ortsversammlung getroffen. lvh-Ortsobmann Martin Prenn begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Rückblick auf vergangene und kommende Aktivitäten der Ortsgruppe. Er kündigte die Wirtschaftsrunde an, einem Austausch von Unternehmern:innen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen, der im Februar erneut stattfinden wird. Davide Complojer, lvh-Bezirksobmann blickte auf wichtige Initiativen des Bezirks zurück.

Besonders hob er die Kids Academy, die letzte Bezirksversammlung im Schloss Bruneck sowie das Vorzeigeprojekt „Abenteuer Handwerk“ hervor. Ein besonderer Dank galt der Gemeinde Mühlwald, die diese Initiative großzügig unterstützt hat. Erfreulich sei zudem die Gründung der Junghandwerkergruppe auf Bezirksebene im Jahr 2025, ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung des handwerklichen Nachwuchses. Aus Mühlwald nahmen mit Alexander Steiner und Armin Knapp zwei junge Handwerker an den Landesmeisterschaften der Berufe 2025 teil. Tischler Alexander Steiner berichtete von seinen positiven Erfahrungen bei den Skills. Die Ortsgruppe gratulierte ihm

Unterhaltspflichten lassen sich nicht austricksen

Der oberste Gerichtshof hat mit einer Entscheidung vom Jänner 2026 aufhorchen lassen und unmissverständlich klargestellt: Wer glaubt, sich durch geschickte Manöver vor seiner Unterhaltspflicht drücken zu können, irrt gewaltig.

Landesmeister

herzlich und überreichte eine Urkunde sowie ein Geschenk. Günther Prenn, Handwerksreferent der Gemeinde Mühlwald, sprach den Initiativen des Verbandes und den Erfolgen der Jugendlichen große Anerkennung aus. Er betonte, dass die Gemeinde das Handwerk, wo immer möglich, unterstütze. Aktuell stünden mehrere Projekte an, darunter die Überdachung des Festplatzes, Steinschlagschutzmaßnahmen, Asphaltierungsarbeiten sowie die geplante Gewerbezone in Lappach, für die es bislang jedoch noch keine Interessensbekundungen seitens der Betriebe gebe. Er rief die Handwerker dazu auf, sich aktiv in die Ausarbeitung des Gemeindeentwicklungsprogramms einzubringen. Ester Demetz, Büroleiterin des Kompetenzzentrums Bezirke und Berufe im lvh, stellte den Anwesenden die zahlreichen Mitgliedervorteile vor und ermutigte zur verstärkten Nutzung der vielfältigen Leistungen des Verbandes. Zudem präsentierten sich die drei Landesgruppen Junghandwerker/innen, Frauen im Handwerk und Generation Handwerk+. Abschließend folgte noch ein Fachvortrag über aktuelle Fördermöglichkeiten für Betriebe.

lvh/red

Im entschiedenen Fall hatte ein Vater argumentiert, er könne den festgesetzten Unterhalt nicht mehr zahlen, da er sein unbefristetes Arbeitsverhältnis beendet habe. Die Richter ließen diese Ausrede nicht gelten. Da der Mann keinerlei nachvollziehbare Gründe für seine Kündigung nachgewiesen hatte, wertete das Gericht die Jobaufgabe als freie Entscheidung – und damit als Risiko, das er selbst zu tragen hat.

Die Richter stellten klar: Unterhalt richtet sich nicht nur nach dem aktuellen Einkommen, sondern nach den realistischen und zumutbaren Erwerbsmöglichkeiten. Wer freiwillig eine sichere Stelle aufgibt, muss sich so behandeln lassen, als würde er weiterhin ein entsprechendes Einkommen erzielen. Andernfalls könnte jeder Unterhaltspflichtige durch „kreative“ Entscheidungen seine Verantwortung unterlaufen.

Die Botschaft ist eindeutig: Unterhalt ist keine Verhandlungsmasse. Wer versucht, sich durch taktische Manöver arm zu rechnen, wird vor Gericht keinen Erfolg haben.

Quelle:lvh.apa
lvh-Bezirksobmann
Davide Complojer,
-
Alexander Steiner und lvh-Ortsobmann Martin Prenn (v.l.).

Ein leiser Kraftort seit 400 Jahren

Mitten im Lärm der Gegenwart steht sie da wie ein Ruhepol aus einer anderen Zeit: die Kapuzinerkirche von Bruneck. Seit ihrer Grundsteinlegung im Jahr 1626 erzählt sie von Bescheidenheit, Widerstandskraft und der besonderen Beziehung zwischen einem Orden und seiner Stadt – eine Geschichte, die bis heute nachhallt.

Die Kapuzinerkirche von Bruneck ist eines jener Bauwerke, die ihre Wirkung nicht durch Größe oder Prunk entfalten, sondern durch eine stille Präsenz, die sich erst beim zweiten Blick offenbart. Wer heute durch die Gassen der Brunecker Altstadt schlendert und den schlichten Bau am Rand des Zentrums entdeckt, ahnt kaum, welch bewegte Geschichte hinter diesen Mauern steckt. Ihre Wurzeln reichen zurück ins Jahr 1626 – eine Zeit, in der Europa vom Dreißigjährigen Krieg erschüttert wurde und Tirol politisch wie religiös unter Spannung stand. Gerade in dieser Phase entschied man sich, den Kapuzinern in Bruneck ein Kloster zu errichten. Es war ein bewusstes Zeichen: Der Orden galt als verlässliche Kraft der Gegenreformation, als bodenständig, volksnah und glaubwürdig. „Auf

den großen Wunsch der Bevölkerung Brunecks hin wurden vor 400 Jahren die Kapuziner nach Bruneck geholt“, erzählt Bruder Markus von der Gemeinschaft des Kapuzinerordens in Bruneck, die sich heute aus sieben Brüdern zusammensetzt. Die Brunecker hatten die Kapuziner schon einige Jahre zuvor zu den damals üblichen Fastenpredigten gerufen und hatten eine große Begeisterung für diesen Orden entwickelt und Vertrauen aufgebaut. So heißt es im Schematismus der Kapuziner von Bruneck: „P. Seraphin von Bruneck hielt im Jahre 1610 die Fastenpredigten und führte auch die feierliche Karfreitagsprozession an. Von dieser Zeit an mußte jedes Jahr ein Kaputziner die Fastenpredigten halten…“. Aus diesem geistigen Bedürfnis wuchs schließlich eine Institution heran, die bis heute vielen Menschen

Abmarsch der Brunecker Standschützen vor der Kapuzinerkirche im Jahr 1915.

Kraft, Zuversicht und Halt schenkt. Dass die Kapuziner in Bruneck schnell beliebt wurden, überrascht kaum. Ihre Predigten waren verständlich und lebensnah, ihr Lebensstil bescheiden, ihre Nähe zu den Menschen spürbar. Sie kümmerten sich um Arme und Kranke, standen Familien in schwierigen Zeiten bei und wurden zu einer moralischen Instanz, die weit über das rein Religiöse hinausreichte. Die Brunecker schätzten diese Bodenständigkeit, und über Generationen hinweg entstand eine enge Bindung zwischen Bevölkerung und Kloster.

GRUNDSTEINLEGUNG VOR 400 JAHREN

Die schlichte Kapuzinerkirche erzählt viel über die Haltung der Kapuziner. Als 1626 der Grundstein gelegt wurde, stand fest,

dass hier kein repräsentatives Gotteshaus entstehen sollte, sondern ein Ort der Sammlung. Die Kirche wurde mit lokalen Materialien errichtet, schlicht, funktional und ohne dekorative Übertreibungen. Der Saalbau mit seiner Holzdecke, den einfachen Fenstern und der zurückhaltenden Fassade wirkt fast wie ein großes, stilles Wohnhaus – ein bewusster Kontrast zu den barocken Prachtbauten, die andernorts entstanden. Auch im Inneren setzt sich diese Linie fort: klare Formen, viel Raum, wenig Ablenkung. Der Altar ist zurückhaltend gestaltet, die Wände bleiben weitgehend frei, und selbst die wenigen kunstvollen Elemente wirken wie leise Akzente. Die Kirche sollte nicht beeindrucken, sondern beruhigen –und genau das tut sie bis heute. „Eingeweiht wurde die Kapuzinerkirche dann im August 1628, dieses Jubiläum werden wir dann auch mit einer besonderen Feierlichkeit begehen“, verrät Bruder Markus. Mit der Kirche ist um 1628 auch das Kloster entstanden, das über die Jahrhunderte hinweg zahlreiche Wandlungen erlebt hat. Im 17. Jahrhundert etablierte es sich als spirituelles Zentrum des Pustertals. Das 18. Jahrhundert brachte politische Umbrüche, doch die Kapuziner blieben ihrer Aufgabe treu. Im 19. Jahrhundert überstand das Kloster die Säkularisation und fand neue Aufgaben in einer sich verändernden Gesellschaft. Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts stellten den Orden vor enorme Herausforderungen, doch gerade in diesen Zeiten zeigte sich seine Bedeutung besonders deutlich: Die Kapuziner halfen Verwundeten, unterstützten Flüchtlinge und boten Trost, wo sonst kaum jemand helfen konnte. Nach 1945 wurde das Kloster zu einem Ort des Neubeginns, der seelischen Erholung und der sozialen Unterstützung. Heute hat sich die Rolle des Klosters gewandelt, ist aber immer noch präsent in den Herzen der Brunecker, die Kapuzinerkirche bleibt ein Ort der Stille in einer lauter werdenden Welt, ein Raum für Begegnung, Kultur und Besinnung. Sie steht für Beständigkeit, für gelebte Bescheidenheit und für eine Form von Spiritualität, die ohne große Worte auskommt. Vielleicht ist es genau diese stille Kraft, die sie so zeitlos macht: ein Bauwerk, das nicht um Aufmerksamkeit ringt, sondern durch seine schlichte Schönheit überzeugt – und damit mehr erzählt, als es so mancher prunkvolle Bau vielleicht könnte. Ein Ort der Ruhe eben – und ein Spiegel der Geschichte.

ERLEBNIS REISEN 2026

ANDALUSIEN

mit Sevilla, Granada, Cordoba, Ronda, Malaga

€ 1.975,-

9. – 16. April (8 Tage)

Bustransfer; Flug ab/bis München, 7x HP im 4* Hotel, 4x Aus üge inkl. Eintritte (ua Kathedrale Sevilla, Alhambra, Moschee von Cordoba)

Wellnessparadies NOVIGRAD – Istrien – 4* Hotel Maestral € 350,05. – 08. März (4 Tage)

Bus, 3x HP, Getränke zum Abendessen inklusive, Hallenbad, Whirlpool

Donaumetropole BUDAPEST

€ 485,12. – 15. März (4 Tage)

Bus, 3x NF im 4* Mövenpick Budapest Centrum, 2x halbtägige Stadtführung inkl. Audioguides

ROM – die ewige Stadt

ab € 529,12. – 15. März od. 19. – 22. Oktober (4 Tage)

Bus, 3x NF im 4* Hotel Pineta Palace, 1x ganztägige Stadtführung Christliches

Rom; Besuch Papstaudienz beim Oktober Termin

Musikreise nach Slowenien –

€ 399,Im Klang der OBERKRAINER

13. – 15. März (3 Tage)

Bus, 2x NF im 4* Hotel Park in Bled inkl. Wellnessbereich, 1x Abendessen, Eintrittskarte

Saisonerö nungsfahrt ROVINJ – 4* Hotel Eden € 599,18. – 22. März (5 Tage)

Bus, 4x HP im 4* Hotel Eden, Innenpool, Aus ug Porec inkl RL

VENETO Deluxe – Wohlfühltage im 5* Abano Ritz Hotel € 899,15. – 19. April (5 Tage)

Bus, 4x HP im 5* Hotel inkl. Sauna, Thermalbecken, Spa-Kit, geführte Stadtbesichtigungen Padua und Chioggia, Aus ug euganeische Hügel

GRIECHENLAND Rundreise –

Von Meteora nach Altkorinth mit Athen € 1585,17. – 26. April (10 Tage)

Bus, 2x Fähre inkl. NF, 6x HP, Besichtigungen und Eintritte lt. Programm inkl. RL (ua Meteora Klöster, Delphi, Mykene, Olympia, Epidaurus und Altkorinth), Bootsfahrt Kanal von Korinth

SYLT Luxusreise – Friesischer Inselzauber im 5* Hotel € 1399,25. April – 01. Mai (7 Tage)

Bus,4x HP im 5* Superior Hotel A Rosa inkl. Spa, und 2x NF, Reiseleitung bei den Aus ügen

Nationalpark PLITVICER SEEN – Kroatien ab € 425,01. – 03. Mai oder 23. – 25. Oktober (je 3 Tage)

Bus, 2x HP im 4* Hotel Etno Garden Palace direkt im Herzen des Nationalparks, Eintritt und Führung Nationalpark

SCHWEIZER HOCHALPEN EXKLUSIV mit St. Moritz, Grindelwald, Bern, Montreux und Zermatt € 2395,13. - 19. September (7Tage)

Bus, 6x HP in TOP 3* Sup und 4* Sup Hotels, Diverse Seilbahnfahrten und Bahnfahrten laut Programm, Stadtführung Fribourg, RL: Werner Manfreda

Insel ELBA – 4* Hotel La Perla del Golfo € 885,16. – 20. September (5 Tage)

Bus, Fähre, 4x HP, Inselrundfahrt, Bootsfahrt, Weinprobe, örtliche Reiseleitung

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NORD- / OST- / SÜDTIROL

Volkslied mit Zukunft

Am 31. Jänner ist der 9. Tiroler Volksliedwettbewerb im ORF Landesstudio Tirol erfolgreich über die Bühne gegangen. Der Tiroler Volksliedwettbewerb zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und zukunftsfähig das Tiroler Volkslied ist. Besonders erfreulich war heuer die große Beteiligung in der Sonderausschreibung Kinder-, Jugend- und Familiengesang: Rund 100 Sänger:innen nahmen teil

– allesamt mit spürbarer Freude und Begeisterung am gemeinsamen Singen. Zahlreiche Ensembles aus Tiroler Musikschulen und Musikmittelschulen nutzten die Bühne des Wettbewerbs, um zu zeigen, wie selbstverständlich Volksliedgesang heute auch in der musikalischen Bildungsarbeit verankert ist. Damit wurde einmal mehr deutlich: Singen verbindet Generationen und schafft

Gemeinschaft – vom Kindesalter bis ins Erwachsenenleben. Beim festlichen Abschlussabend präsentierten ausgewählte Gruppen ihre Lieder vor begeistertem Publikum. Unter den Ehrengästen befanden sich LHSt. Josef Geisler, Probst Jakob Bürgler, Irene Egger, Geschäftsführerin des Österreichischen Volksliedwerks, sowie die Präsidenten und Obleute der Kooperationspartner Erich Delte-

desco (Südtiroler Chorverband), Martin Waldauf (Chorverband Tirol) und Gernot Niederfriniger (Südtiroler Volksmusikverein). TVM – Obmann Peter Margreiter freute sich „das Volkslied lebt –und es wächst eine neue Generation heran, die mit Freude, Neugier und Selbstverständlichkeit singend ihren Platz findet.“

pm/red

BRIXEN

Beeindruckendes Gemeinschaftsprojekt

Drei Chöre mit Orchester brachten Antonio Vivaldis „Gloria“ im Brixner Dom zur Aufführung. Es war ein großes Gemeinschaftsprojekt der Vinzentiner Chöre unter der Leitung von Andrea Tasser und Clara Sattler, des Brixner Domchores, der „Sound of Strings“ der Musikschule Klausen unter der Leitung von Sylvia

Lanz, des Domorchesters mit Organist Franz Comploi und von Sängerinnen der Musikschule Bruneck. Der Dom in Brixen war am 8. Februar mit Besucherinnen und Besuchern vollbesetzt als Antonio Vivaldis „Gloria“ ertönte. Die aufwendige Probearbeit der Musiker:innen hatte sich gelohnt. Nach der Begrüßung

durch Domdekan Ulrich Fistill eröffnete das Vokalensemble Polyhmnia des Vinzentiner Knabenchores unter der Leitung von Domkapellmeister Andrea Tasser das Konzert. Es folgten Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Karl Jenkins und anschließend das 30-minütige „Gloria“ (RV 589 in D-Dur) als

Höhepunkt des geistlichen Konzertes, das die Besucher:innen nachhaltig beeindruckte. Als Solisten fungierten die Sängerinnen Monica Vallazza, Maria Huber, Vera Peer und Sophie Forer sowie Nathan Chizzali am Cello. red/hk

MCI Campus Lienz: Technikstudium mit persönlicher Atmosphäre und regionaler Vernetzung

Der MCI Campus Lienz hat seine Türen geöffnet und setzt einen neuen Impuls für hochwertige Ausbildungschancen direkt in Osttirol. Junge Menschen starten in ein praxisnahes Technikstudium, das individuelle Perspektiven eröffnet und die Region stärkt. Kleine Gruppen, persönliche Betreuung und eine wertschätzende Atmosphäre ermöglichen fokussiertes Arbeiten und persönliche Entwicklung. Eine besondere Stärke liegt in der engen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Unternehmen wie Liebherr, iDM, Loacker, MICADO und Hella geben Studierenden früh Einblicke in die Praxis. Durch Projekte entstehen direkte Berührungspunkte mit Aufgaben aus Unternehmen, was

Orientierung bietet und den Übergang ins Berufsleben unterstützt. Das technische Grundstudium bildet den gemeinsamen Einstieg in die vier Fachrichtungen Mechatronik, Medizin-, Gesundheits- & Sporttechnologie, Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen. Es

Georg Steger, aus St. Lorenzen, Südtirol: „Die Kombination aus praxisnaher Lehre und persönlicher Atmosphäre schafft ein tolles Lernumfeld in Lienz, in dem man wirklich weiterkommt.“

vermittelt grundlegende Inhalte und schafft die Basis für die spätere Spezialisierung. Kurze Wege, engagierte Lehrende und eine per-

Why not study at the top in

sönliche Campusstruktur schaffen ein Umfeld, das Orientierung und Weiterentwicklung ermöglicht. Die Kombination aus regionaler Verankerung und international anerkannten Abschlüssen eröffnet überzeugende Perspektiven für zukünftige Fachkräfte.

Mehr Informationen & Bewerbung: www.mci.edu

Der MCI Campus Lienz.

TERMINE EVENTS &

VIP INVITATION

Begegnung der olympischen Kulturen von Peking 2022 bis Milano Cortina 2026 Incontro tra culture olimpiche da Pechino 2022 a Milano Cortina 2026

16.02.26

16.02.26 18:00

ab 18.00 Uhr

Euregio Kulturzentrum Toblach - Gustav Mahler Saal Centro Culturale Euregio Dobbiaco - Sala Gustav Mahler

KONZERT / CONCERTO

24.03.26 19.30 Uhr

THE FIVE RINGS

28.02.26 & 01.03.26

Meisterwerke der Filmmusik

Le grandi colonne sonore

Orchester/Orchestra della Fanfara del Comando

1ª Regione Aerea

Lyrisches Finale/Finale lirico: Fan Zhou (Sopran/o) & Wang San Lin (Tenor/e)

KUNSTAUSSTELLUNG / MOSTRA

Der „Five Rings Evening“ am 16. Februar 2026 in Toblach schlägt als Teil der Kulturellen Olympiade Milano Cortina 2026 eine kulturelle Brücke von Peking 2022 nach Mailand–Cortina 2026 – getragen von Musik, Kunst und olympischen Werten. Ein Sinfoniekonzert im GustavMahler-Saal, ein internationales Opernfinale sowie eine Kunstausstellung verbinden Tiroler Tradition mit chinesischen und internationalen Einflüssen. Die kostenlose Veranstaltung präsentiert zudem das WintersportPotenzial des Pustertals und klingt mit einem gemeinsamen Buffet im Zeichen von Austausch und Begegnung aus.

GSIESERTAL LAUF

Friedrich Sebastian Feichter & Tong Yanrunan - Foyer

Moderation/Presenta: Carlo Emanuele Esposito

Der Gsiesertal Lauf gilt als einer der beliebtesten und bekanntesten Skimarathons im gesamten Alpenraum. Es wird dabei ein Gesamtpaket, bestehend aus viel Sport, Kulinarik, Musik und Unterhaltung geboten. Dieser legendäre Volkslanglauf findet 2026 aufgrund „Olympia Milano Cortina“ ausnahmsweise am 28. Februar und 1. März statt. Ab 2027 kehren wir wieder zu unserem Traditionstermin am 3. Wochenende im Februar zurück. Gelaufen wird über die Distanzen von 30 km und 42 km, Samstags im Klassikstil, Sonntags im Skatingstil.

Wann & Wo:

28.02.26 & 01.03.26

Wann & Wo:

16.02.26 , ab 18.00 Uhr BGustav-Mahler-Saal des Euregio Kulturzentrums Toblach

Infos unter: www.toblach.bz

Infos unter: www.valcasies.com

SKI & MUSIC FESTIVAL

Bei der Kronplatz Ski & Music Festival Band Edition vom 05. bis 08. März 2026 dreht sich alles um Pop, Rock, Indie und Folk. An den Pisten und in den Hütten wird kräftig gesungen, getanzt und gefeiert – 10 Bands aus Südafrika, Kanada, Australien, Deutschland, Österreich und Italien sorgen für mitreißende Stimmung.

Wann & Wo: 05.03-08.03.26 Kronplatz

Infos und Tickets unter: www.kronplatzevents.com

CAMERATA RCC

Die Camerata RCO besteht aus Mitgliedern des Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam, benannt nach dem legendären Aufführungsgebäude. Warum sie als Orchestermusiker auch gerne Kammermusik spielen, begründen sie mit den Worten: „Nicht nur das Repertoire ist anders, sondern auch das Gefühl, Kammermusik zu machen, ist persönlicher und intimer. Außerdem mögen wir den engen Kontakt mit dem Publikum, ein Energieaustausch, der uns besonders inspiriert." Im Brunecker Ragenhaus werden sie Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 und Mozarts Klarinettenquintett in A-Dur, KV 581 aufführen. Das Konzert wird von Innerhofer unterstützt.

Wann & Wo:

24.03.26, 19.30 Uhr Bruneck, Ragenhaus Einführung: 18.45 Uhr

Infos unter: www.kulturinstitut.org info@kulturinstitu.org Tel. 0471 313 800

BRUNECK

Besondere Köstlichkeiten bei der Eisacktaler Kost 2026

Vom 13. bis 29. März steht das Eisacktal wieder ganz im Zeichen regionaler Kulinarik. Im Rahmen der Eisacktaler Kost, der ältesten Spezialitätenwoche Südtirols, laden 19 ausgewählte Betriebe von Sterzing bis Villanders dazu ein, den kulinarischen Frühling zu genießen.

EINE TRADITIONSREICHE SPEZIALITÄTENWOCHE

Wenn die Tage länger werden und die Natur langsam erwacht, beginnt im Eisacktal eine Zeit des Genusses. Seit Jahrzehnten ist die Eisacktaler Kost ein fixer Bestandteil des Südtiroler Veranstaltungskalenders und begeistert Einheimische wie Gäste mit einer Küche, die Tradition und Kreativität verbindet. Zwei Wochen lang stehen Frühlingsgerichte und regionale Produkte im Mittelpunkt – von klassischen Rezepten bis hin zu zeitgemäßen Neuinterpretationen.

REGIONALITÄT, DIE MAN SCHMECKT

Ein zentrales Anliegen der Eisacktaler Kost ist die enge Verbindung zwischen lokalen Produzenten, Gastwirten und Gästen. Dieses Zusammenspiel stärkt die Regionalität und macht die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft erlebbar. Viele der verwendeten Zutaten stammen direkt aus der Umgebung und prägen den authentischen Geschmack der Gerichte. Heimische Produkte wie Milchprodukte, Freiland-Eier, Weine, Wildfleisch, Gemüse wie Sauerkraut, Kartoffeln und Rüben, Kräuter und Gewürze sowie Getreide, wie Gerste, Buchweizen, Roggen sind feste Bestandteile der Gerichte. Auch heuer arbeiten die Eisacktaler Kost Betriebe wieder

mit den Qualitätsprodukten Südtirols und dem Südtiroler Apfel g.g.A. zusammen, die aktiv in das kulinarische Rahmenprogramm eingebunden werden.

MITMACHEN UND GEWINNEN

Zur Eisacktaler Kost gehört auch das beliebte Gewinnspiel. Gäste, die während der Spezialitätenwoche in einem der teilnehmenden Betriebe zum Essen einkehren, haben die Möglichkeit, einen Essensgutschein in einem der teilnehmenden Eisacktaler Kost Betriebe zu gewinnen. Das Gewinnspiel kann sowohl vor Ort als auch online ausgefüllt werden – ein Anreiz, den kulinarischen Frühling im Eisacktal zu genießen.

GENUSS, DER GUTES TUT

Auch heuer zeigen die Betriebe der Eisacktaler Kost wieder soziale Verantwortung und übergeben einen Teil der Erlöse an die Lebenshilfe. Die Spende geht an die Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation „Trotzdem reden“ in Brixen, die Menschen hilft, die nicht oder nur eingeschränkt über Lautsprache kommunizieren können, und ihnen so mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Die Organisatoren der Eisacktaler Kost bedanken sich herzlich bei allen Partnern und Sponsoren, die diese besondere Spezialitätenwoche Jahr für Jahr möglich machen. Auch 2026 wird das Eisacktal damit wieder zu einem Treffpunkt für Liebhaber der regionalen Küche.

Alle Informationen zur „Eisacktaler Kost“ finden sich auch im Internet unter www.eisacktalerkost.info.

13.3.–29.3.2026

Das gelungene Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft, Gastwirt und Gast – der Dreiklang der Eisacktaler Kost. Kemps kostn und viel erleben!

Schaurhof

Sterzing

T +39 0472 765 366

Zoll Steakhouse

Sterzing

T +39 328 741 33 15

arbor

Sterzing

T +39 0472 764 241

Posthotel Lamm

Sterzing

T +39 0472 765 127

Gasthaus Post Maria Trens/ Freienfeld

T +39 0472 647 124

Romantik Hotel Stafler

Freienfeld

T +39 0472 771 136

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Villanders

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Quelle: Florian Andergassen

Kiener verursachen Zeitenwende

Olympia verändert einen Sportler. Bei Walter Plaikner aus Kiens ist es genau umgekehrt: Er hat Olympia für immer verändert.

Ist in Cortina als Betreuer mit dabei: Walter Plaikner, Olympiasieger von 1972.

Die olympische Geschichte von Walter Plaikner beginnt vor mehr als 50 Jahren. Der damals junge Mann aus Kiens arbeitet Anfang der 1970er-Jahre hauptberuflich als Karosseriespengler. Seine Freizeit und seine ganze Leidenschaft aber gehören dem Rodelsport. Gemeinsam mit Paul Hildgartner – ebenfalls ein waschechter „Kiener“ - bildet Walter Plaikner ein fast unschlagbares Duo im Rodel-Doppelsitzer. Ein Jahr vor den olympischen Spielen im japanischen Sapporo 1972 werden Plaikner und Hildgartner Welt- und Europameister auf ihrer Rodel – und reisen als Mitfavoriten zu den Spielen in Fernost. Was sie dort leisten und erleben sollte den Rodelsport für immer verändern, wie Walter zu erzählen weiß.

Welche Erinnerungen an die Spiele 1972 in Japan sind bei Ihnen auch heute noch lebendig?

Walter Plaikner: „Olympia zu erleben, die größte Sportveranstaltung der Welt, das ist

etwas ganz besonderes. Für mich war es damals eine Premiere, ins Land der aufgehenden Sonne zu reisen. Obwohl wir uns voll auf den sportlichen Wettkampf konzentrierten, waren die Eindrücke im Land und im olympischen Dorf sehr prägend. Dort gab es moderne Armbanduhren und kompakte Fotoapparate, was damals für einen Puschtra schon sehr exotisch war. Ich habe die Tage damals in Japan sehr genossen, auch weil wir nach unserem Sieg nicht sofort nach Hause gefahren sind. Wir haben uns quasi selbst mit drei Tagen Urlaub in der Hauptstadt Tokio belohnt und dort die Energie und den Charme dieses Landes aufgesaugt.“

Es war ein redlich verdienter Lohn, denn euer Olympiasieg war eine äußerst knappe Angelegenheit. Allerdings. Dabei sind wir eigentlich ganz entspannt zu den Spielen angereist. Als amtierende Weltmeister und Europameister hatten

wir schon große Erfolge gefeiert und standen nicht wirklich unter Erfolgsdruck – ganz im Gegensatz zu unserer Konkurrenz aus der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Bei den ersten Trainingsfahren in Japan sind wir mit unserer neuen Rodel zweimal in die Bande gefahren. Da war uns klar, dass unser Renngerät und wir als Team sehr schnell sind. Unsere Zeiten haben die Topfavoriten aus Ostdeutschland wahrscheinlich etwas nervös gemacht.

Ihr seid bei Olmypia mit einer neuen, ungewohnten Rodel angetreten?

Ja, unser Trainer bestand darauf, dass wir mit dem neuen Sportgerät zu den Spielen reisen. Dabei hatten wir bei der Ankunft in Japan noch nicht einmal einen Sitz auf der Rodel. Den haben wir uns erst dort maßschneidern und montieren lassen. Es war ein Sitz aus Leder und nicht wie üblich aus Stoff – und ich glaube, dass uns dieses neue Material einen

Quelle: Familie Plaikner

entscheidenden aerodynamischen Vorteil gebracht hat.

Hat euch ein Ledersitz also den Olympiasieg beschert?

Der Wettkampf war ein spannendes Drunter und Drüber. Wir hatten das Team der DDR im ersten Lauf um drei Zehntelsekunden distanziert. Das brachte die Deutschen auf die Palme und sie legten Protest ein – mit der Begründung, dass die Startanlage nicht ganz tadellos sei. Ihrem Einspruch wurde statt gegeben und der Lauf annulliert. Also ging‘ s in den zweiten Durchgang. Und obwohl wir direkt nach dem Start die Banden touchierten, waren wir schon wieder schneller als das Gespann aus der DDR. Danach ging‘ s in den dritten und finalen Lauf, wo uns eine nahezu perfekte Fahrt gelang. Als die Zeitnehmung uns dennoch einen Rückstand von sechs Hundertstelsekunden anzeigte, waren wir – und vor allem unser Trainer – etwas ungläubig. Wie konnte das sein?

Eure Goldmedaille war dann eine Art salomonische Entscheidung?

Das stimmt. Das damalige Reglement sah vor, dass bei gleicher Gesamtzeit zweier Teams die Entscheidung beim IOC Präsidenten lag, an wen Gold gehen sollte. Und der Präsident entschied, dass sowohl wir als auch die DDR Gold erhalten sollten. Danach änderten der Rodelverband und das IOC ihr Reglement.

Euer Sieg hat tatsächlich die Regeln geändert?

Ja, seither wird beim Rodeln in Tausendstelsekunden gemessen. So gesehen haben Paul Hildgartner und ich haben diesem Sport und Olympia also unseren Stempel aufgedrückt.

Warum ist die Thymusdrüse so wichtig?

Frau Dr. Botchen, was macht die Thymusdrüse?

Der Thymus ist ein sehr wichtiger Teil des Immunsystems. Er fungiert als „Schule der Körperpolizei“. Hier lernt ein Teil der weißen Blutkörperchen, körpereigene Strukturen von fremden Strukturen zu unterscheiden. Dann können Eindringlinge wie Bakterien oder Viren abgewehrt werden und es kommt im besten Fall nicht zu Autoimmunerkrankungen.

Was sind die Besonderheiten des Thymus?

Der Thymus ist ein kleines Organ im Bereich des vorderen Brustkorbs. Bis zur Pubertät ist er sehr aktiv. Danach beginnt er zu schrumpfen. Neben der Schulung der Immunzellen produziert der Thymus auch bestimmte Hormone, die eine Rolle bei der Reifung und Differenzierung der weißen Blutkörperchen (T-Lymphozyten) spielen. Deswegen heißt es auch ThymusDrüse.

Welche Rolle kann der Thymus bei Erkältungen spielen?

Wird die Funktion weniger – auch aufgrund von Alterungsprozessen – kann es zur Immunschwäche kommen. Dann ist man laufend erkältet und erholt sich nur schwer.

Kann man da etwas tun?

Ja. In der Komplementärmedizin gibt es Thymuspräparate. Diese werden - wie bei der Neuraltherapie - im Thymusfeld unter die Haut gespritzt. Somit wird der Thymus gestärkt und kann sich wieder positiv auf das Immunsystem auswirken. Vor der Anwendung wird das Mittel auf Verträglichkeit getestet. Sinnvoll und hilfreich ist eine solche Behandlung bei: Allergien, Asthma, rheumatischen Erkrankungen, Infektanfälligkeit, chronischer Erschöpfung. Die Anzahl der Sitzungen hängt vom Schwächegrad des Thymus ab und liegt zwischen 5 – 10 Therapieeinheiten.

Dr. med. Karin Botchen Praxis für Physikalische Therapie

SILVIS KUCHL

ZoodlesCarbonara

Zutaten:

4 Zucchini

4 EL Öl zum Anbraten

40g Parmesan

150ml pflanzliche Sahne

1 Eigelb

½ Bund Schnittlauch, fein geschnitten

• Salz

• Pfeffer

• 1 Zwiebel, fein geschnitten

• 1 Knoblauchzehe, gehackt

• 2 EL Nüsse, geröstet

Zubereitung:

Zur Anratter Hütte

1. Die Zucchini mit einem Spiralschneider in dünne Spaghetti schneiden und in 2 EL Öl scharf anbraten.

2. Den Parmesan mit Pflanzlicher Sahne, Eigelb und Schnittlauch verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebelund Knoblauchwürfel darin abraten. Die Zoodles zugeben und alles gut vermischen.

4. Vom Herd nehmen und die Parmesan-Ei-Mischung unterrühren.

5. Mit gerösteten Nüssen bestreut servieren.

Silvis Leichte Küche für alle Tage, Athesia Verlag

Eine schöne Winterwanderung führt uns von Spinges durch das Valsertal zur Anratter Hütte. Der Weg ist nie wirklich steil aber lang und erfordert etwas Ausdauer. Gehtüchtige Kinder und Senioren erfreuen sich dieser langen Wintertour, die viel durch Wald führt, aber immer wieder schöne Ausblicke auf die Valser Berge freigibt.

LOS GEHT’S!

Wir fahren über Schabs nach Spinges. Dort biegen wir nicht rechts ins Dorfzentrum von Spinges ab, sondern halten uns kurz vorher links abbiegend aufwärts und gelangen zum großen Parkplatz Bild-Wetterkreuz (1.357 m). Von dort wandern wir in nördlicher Richtung der Markierung Nr. 9 folgend in den Wald hinein. Gemütlich ansteigend und immer auf der Forststraße bleibend erreichen wir nach knapp 8 km und ca. 2,5 Stunden die Anratter Hütte (1.815 m; geöffnet bis Ostern).

Etwas nördlich der Hütte stoßen wir auf Pisten des Skigebietes Jochtal. Der gesamte Weg ist relativ lawinensicher, jedoch mitunter

eisig, weshalb die Mitnahme von Grödeln ratsam ist; bei Neuschnee Schneeschuhe. Rückweg am Hinweg; Gesamtgehzeit ca. 5 Std.; Gesamtlänge 15,7 km.

Dolce Vita am Waldesrand

Ein Pustertaler Hof erfindet sich neu: Mit dem „Perntal Retreat“ haben Annamaria und Markus Peintner in Gais einen Ort geschaffen, der viel mehr ist als Urlaub auf dem Bauernhof. Es ist eine Liebeserklärung an die Heimat, die moderne Architektur, den gesunden Genuss und das Detail.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit

Design für Hotellerie und Tourismus

GAIS

Wer sich vom Dorfzentrum von Gais Richtung Kehlburg bewegt, lässt nicht nur das Dorf, sondern auch den Alltag hinter sich. Hier, wo die weiten Wiesen an den Waldrand treffen und der Blick ungehindert auf die majestätischen Zillertaler Alpen fällt, liegt der Perntalhof. Ein klassischer Milchviehbetrieb, 30 stolze Kühe und 20 Jungrinder, Gemüseanbau – Pustertaler Idylle pur. Doch seit dem Frühjahr 2025 weht hier ein neuer, eleganter Wind.

EIN HERZENSPROJEKT MIT GESCHICHTE

Vor drei Jahren übernahmen Annamaria und Markus Peintner den Hof von Annamarias Eltern, Anton und Maria Moser. Doch die Idee für ihr „Herzensprojekt“ keimte schon viel früher. „Vor sechs Jahren fingen wir an zu planen“, erinnert sich Annamaria. „Wir wollten etwas ergänzen, was uns am Hof fehlte: einen Ort des Rückzugs, den wir mit Gästen

teilen können.“ Das Ergebnis ist das mondän und bewusst zeitlos wirkende Perntal Retreat. Ein Haus, das eine Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte vom „echten Genießen am Hof“. Die Vision der beiden Gastgeber war klar: Sie wollten einen Ort schaffen, an dem sie selbst gerne Urlaub machen würden – klein, völlig ungezwungen, höchst persönlich und mit einem Hauch italienischer Leichtigkeit.

ARCHITEKTUR, DIE ATMET

Das Gebäude selbst ist ein Meisterstück moderner alpiner Architektur. Die vertikale Holzfassade aus Fichte erinnert an einen traditionellen Stadel und fügt sich so harmonisch in die Landschaft ein, als stünde sie schon immer dort. Doch wer eintritt, merkt sofort: Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. „Wir sind sehr penibel bei der Auswahl der Materialien“, gibt Markus zu. „Jeder Stoff,

jedes Holzstück sollte unseren Stil widerspiegeln.“ Zum Einsatz kamen überwiegend natürliche, regionale Materialien wie Eiche, Fichte und Naturstein. Die Fassade wurde mit unbehandeltem Holz verkleidet, das durch die Witterung eine silbergraue Patina entwickelt – ein bewusster Verzicht auf chemische Schutzmittel im Sinne der Nachhaltigkeit. Innen dominieren Holzoberflächen und natürliche Textilien, die für ein gesundes Raumklima sorgen. Großzügige Glasfronten holen das Panorama direkt ins Wohnzimmer, während im Inneren traditionelle Kassettendecken und Sichtdachstühle für Geborgenheit sorgen. Die fünf Wohneinheiten (50 bis 61 m²) sind kleine DesignOasen: natürliche Textilien, Holzböden für die Wärme und eine Akustik, die sofort entschleunigt. Dank moderner Technik wie kontrollierter Wohnraumlüftung und Pelletsheizung bleibt der ökologische Fußabdruck dabei so klein wie möglich.

VON DER ERDE

DIREKT AUF DEN TELLER

Das wahre pulsierende Herz des Retreats ist jedoch die „Mountain Trattoria“. Hier verwirklichen sich Annamaria und Markus als Köche. Es ist kein gewöhnlicher Speise-

saal, sondern ein kulinarisches Zentrum mit offener Showküche und einer großen Sonnenterrasse für den obligatorischen Aperitivo. „Wir wollen zeigen, wie einzigartig selbst angebautes Lebensmittel schmeckt“, erklärt das engagierte Paar. Wenn das hofeigene Gemüse auf moderne Kochkunst trifft, entstehen in der Mountain Trattoria „Geschmacksexplosionen“, die lange Abende und exklusive Weinverkostungen garantieren. Es ist ein Ort der Begegnung – für Paare, Familien und Freunde.

FAMILIE ALS FUNDAMENT

Trotz des neuen Glanzes bleibt der Perntalhof im Kern das, was er immer war: ein Familienbetrieb. „Zusammenhalt ist das A und O“, betont Annamaria. Dass sich die Generationen so gut ergänzen, spürt der Gast in jedem Detail – vom herzlichen Empfang bis hin zum Ende des unvergesslichen Aufenthalts. Das Perntal Retreat ist alles andere als ein steriles Hotel, sondern ein lebendiger Raum. Es ist Ausdruck von Persönlichkeit, Geschmack und Mut. Wer hier eincheckt, findet nicht nur ein Bett in den Bergen, sondern ein zweites Zuhause, in dem die Pustertaler Bodenständigkeit und die italienische Lebenslust eine perfekte Ehe ein-

gegangen sind. Mit dem Perntal Retreat haben Annamaria und Markus Peintner einen Rückzugsort geschaffen, der alpine Archi-

tektur und italienische Lebenslust neu denkt.

Mit der Wohnanlage „Grünfeld“ erhält Pfalzen quasi ein neues Zentrum. Der schmucke Neubau umfasst Wohnungen in bester Lage und ein geräumiges Geschäftslokal.

Der Bauträger ‘Smart Living’ hat in Kooperation mit den mehr als 30 beteiligten Unternehmen und Planern ein wahres Raumwunder geschaffen. Aus den zur Verfügung stehenden 3.000 Quadratmetern Baugrund wurden 8.000 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen. Die 25 Wohneinheiten, alle mit sonnenverwöhnten Terrassen bestückt und im „Klimahaus A Nature“ Standard gebaut, liegen einen Steinwurf entfernt vom historischen Dorfkern Pfalzens. Im Untergeschoss der Anlage wird bald ein neues Geschäft eröffnet, auf 1.000 Quadratmetern Fläche. „Die Anlage ‘Grünfeld’ ist ein hervorragendes Beispiel für nachhaltige urbanistische Entwicklung“, sagt Gregor Wierer, seines Zeichens Gesellschafter und operativer Leiter von ‘Smart Living’. „Der eng eingefasste Baugrund wurde äußerst effizient genutzt. Sämtliche Wohneinheiten sind zudem konventioniert und kommen somit der einheimischen Bevölkerung zugute“, so Wierer. Der Bauträ-

ger betont, dass die offene und ständige Kommunikation mit den angrenzenden Wohnhäusern für ‘Smart Living’ besonders wichtig war. Alle baulichen Maßnahmen erfolgten also unter enger Einbeziehung der Nachbarschaft. Das ‘Grünfeld’ ist auf dem Dach mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die zur Stromerzeugung dient und somit dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgt – so wie der gesamte Bau, bei dem großer Wert auf Effizienz und energetische Sparsamkeit gelegt wurde. „Smart Living möchte sich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben“, sagt Gregor Wierer. „Das wären unsere Kunden, die Gemeinde Pfalzen, alle beteiligten Firmen und Planer, das Immobilienbüro Niederkofler und nicht zuletzt die Firma ‘Anjoka’, die das geräumige, hochmoderne Geschäftslokal im Untergeschoss des „Grünfeld“ künftig als neuen Stammsitz verwenden wird.“

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WELSBERG-TAISTEN

Welsberg-Taisten erleben

Es ist rund zwei Jahre her, dass wir in Welsberg-Taisten unterwegs waren. Deshalb hat uns der diesjährige Besuch bei den heimischen Betrieben sehr gefreut.

1. AOM GMBH

Der Metallfachbetrieb AOM Manufaktur GmbH steht für Präzision, Qualität und individuelle Metallverarbeitung. Als erfahrenes Unternehmen im Bereich Metallhandwerk bietet AOM maßgeschneiderte Lösungen für Privat- und Geschäftskunden, von Stahlkonstruktionen bis zu Sonderanfertigungen aus Bronze, Kupfer oder Cortenstahl. Das Leistungsspektrum reicht von Biegen, Sägen, Fräsen, Schweißen bis zu Oberflächentechnik und Portalfräsen, wodurch komplexe Projekte technisch versiert umgesetzt werden können. Dank langjähriger Erfahrung und einem breit aufgestellten Partnernetzwerk setzt AOM Projekte mit hoher Fertigungsqualität um und steht dabei jeder Herausforderung offen gegenüber – ganz nach dem Motto „wo andere aufgeben, beginnen wir“. Ein besonderes Highlight in der Unternehmensgeschichte sind Arbeiten, die AOM im Zuge der Vorbereitung des Olympiazentrums in Antholz

ausgeführt hat: Im Rahmen der Infrastruktur- und Modernisierungsarbeiten rund um die Winter- und Biathlonarena hat AOM Metallkonstruktionen und Bauteile realisiert, die zur funktionalen und optischen Ausstattung der Wettkampfstätte beitrugen. Diese Projekte unterstreichen nicht nur die technische Kompetenz des Teams, sondern auch die Bedeutung von regionaler Handwerkskunst bei Großveranstaltungen internationalen Formats. Mit einem starken Fokus auf individuelle Kundenberatung, technisches Know-how und handwerkliche Exzellenz ist AOM ein zuverlässiger Partner für anspruchsvolle Metallverarbeitungsaufgaben in Südtirol und darüber hinaus.

2. AUTOWERKSTATT RIENZ

Die Autowerkstatt Rienz in Welsberg-Taisten ist ein etabliertes KFZ-Mechatroniker- und Revisionszentrum im oberen Pustertal. Als kompetenter Partner für Fahrzeugwartung, Reparatur und technisches Service-Management

bietet der Betrieb umfassende Leistungen für Pkw, Motorräder und mehr – von regelmäßiger Wartung über Hauptuntersuchungen bis zu modernen Diagnoseund Reparaturarbeiten.

Kundenzufriedenheit und Zuverlässigkeit stehen bei der Autowerkstatt Rienz im Mittelpunkt: Der Service umfasst neben klassischer Wartung auch Achsenvermessung, Klimaanlagen-Service und Abschleppdienst im Pustertal. Dank moderner Ausrüstung und fachlicher Expertise können Kunden sicher sein, dass ihr Fahrzeug effizient betreut wird. Regelmäßige Wartung sorgt für längere Lebensdauer und mehr Sicherheit im Straßenverkehr – ein klarer Vorteil sowohl für Vielfahrer als auch für gelegentliche Nutzer. Als regional verankerter Betrieb in Südtirol legt die Werkstatt großen Wert auf transparente Beratung und faire Preisgestaltung, damit Fahrzeugbesitzer stets eine technisch einwandfreie und wirtschaftlich sinnvolle Lösung erhalten.

Die Autowerkstatt Rienz überzeugt nicht nur durch zuverlässigen Service und fachkundige Reparaturen, sondern bietet mit ihrer professionellen Karosserieabteilung auch erstklassige Lösungen für Unfallschäden, Lackarbeiten und die perfekte Instandsetzung Ihres Fahrzeugs –alles aus einer Hand und mit höchster Präzision.

3. INOX DESIGN

Inox Design ist ein international tätiges Unternehmen für hochwertige Edelstahlverarbeitung. Die Firma wurde im Januar 2001 von den Brüdern Alexander und Günther Taschler gegründet und entwickelte sich aus einem kleinen Kellerbetrieb zu einem modernen und leistungsfähigen Unternehmen mit rund 40 Beschäftigten und einer Produktionsfläche von mehr als 5.500 Quadratmetern. Heuer feiert die Inox Design bereits ihr 25-jähriges Jubliäum! Im Laufe der Firmengeschichte wurde der Maschinenpark kon-

tinuierlich erweitert und modernisiert. Bereits wenige Jahre nach der Gründung kamen CNCMaschinen zum Einsatz, gefolgt von Laserschneidanlagen und weiteren innovativen Fertigungstechnologien. Durch Investitionen in moderne Maschinen und Produktionsverfahren und deren laufende Weiterentwicklung, konnte Inox Design seine Effizienz steigern und das Leistungsspektrum kontinuierlich ausbauen. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Produkten und maßgeschneiderten Lösungen aus Edelstahl an. Dazu zählen unter anderem Balkone und Balkongeländer, Treppen, Geländer, Überdachungen, Bauteile für die Industrie sowie hochwertige Einrichtungselemente. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfangreiches Sortiment an Kleinteilen

und Zubehör. Die Leistungen reichen von der Projektplanung und CAD-Konstruktion über die präzise Fertigung bis hin zur fachgerechten Montage. Inox Design ist über die Landesgrenzen hinaus tätig und realisiert Projekte in mehreren europäischen Ländern sowie darüber hinaus. Zusätzlich ermöglicht ein firmeneigener Online-Shop die unkomplizierte Bestellung ausgewählter Produkte und Zubehörteile.

4. KARGRUBER UND STOLL GMBH

Die Kargruber-Stoll GmbH steht seit über 70 Jahren für hochwertiges Bauhandwerk „made in Südtirol“. Als verlässlicher Partner im Hoch- und Holzbau realisiert das Unternehmen Wohn-, Hotel- und Gewerbebauten, die durch präzise Ausführung, innovative Ansätze

und den Einsatz hochwertiger Materialien überzeugen. Ob Neubau, energetische Sanierung oder komplexe Bauvorhaben – Kargruber-Stoll begleitet Bauherren und Planer kompetent von der ersten Beratung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Neben klassischen Baumeisterarbeiten bietet der Betrieb umfassende Leistungen im Holzbau und verbindet dabei traditionelles Handwerk mit modernen Bauweisen. Ziel ist es stets, individuelle Anforderungen mit maßgeschneiderten Lösungen umzusetzen. Transparenz, Termintreue und eine reibungslose Projektabwicklung haben dabei oberste Priorität. Für KargruberStoll bedeutet Bauen mehr als das Errichten von vier Wänden: Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen leben, arbeiten und sich wohlfühlen. Fachliche

Kompetenz, menschliche Stärke und Leidenschaft für das Handwerk prägen das tägliche Arbeiten des Teams. Diese Werte machen den Betrieb zu einem starken und geschätzten Partner für Bauprojekte jeder Größenordnung – verlässlich, präzise und nachhaltig.

5. ELEKTRO MAIRHOFER

Das traditionsreiche Elektrofachgeschäft Elektro Mairhofer präsentiert sich nach umfassender Sanierung und Vergrößerung moderner und leistungsstärker denn je. Seit vielen Jahren genießt das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf und hat sich als verlässlicher Ansprechpartner für Technik, Service und Qualität etabliert. Durch den Umbau konnte das Geschäft nicht nur räumlich erweitert, sondern auch www.inoxdesign.eu

das Sortiment deutlich ausgebaut werden. Kundinnen und Kunden erwartet heute eine noch größere Auswahl an Haushaltsgeräten, Unterhaltungselektronik und Hi-Fi-Produkten. Auch Mobiltelefone samt kompetenter Beratung zu den Anbietern Vodafone, ho, Kena und 1Mobile gehören zum Angebot. Ergänzt wird das Sortiment durch Services wie Fotodruck und die Erstellung von Passfotos.Neben dem Verkauf überzeugt Elektro Mairhofer mit umfassenden Dienstleistungen: Elektroinstallationen aller Art, Antennenanlagen, Photovoltaik-

anlagen sowie E-Ladestationen werden fachgerecht geplant und umgesetzt. Montage- und Reparaturservice, faire Preise und eine umweltfreundliche Entsorgung runden das Gesamtpaket ab. Mit Blick auf die geplante Gebäudeerweiterung setzt Elektro Mairhofer konsequent auf Zukunft, Innovation und Kundennähe.

6. METALPS GMBH

Die Metalps GmbH ist ein innovativer und vielseitiger Schlossereibetrieb und Metallbaubetrieb, der traditionelle Handwerkskunst mit

modernen Technologien verbindet. Als kompetenter Partner für Metallverarbeitung, Stahlbau und maßgeschneiderte Projekte realisiert Metalps sowohl kleine handwerkliche Aufgaben wie Treppengeländer oder Balkone als auch anspruchsvolle Bauprojekte im In- und Ausland. Das Leistungsspektrum umfasst neben klassischen Schlosserarbeiten auch großflächige Metallkonstruktionen, Fassaden, Strukturen und Sonderlösungen für Architektur und Innenraumgestaltung. Dank eines hochmodernen Maschinenparks – darunter Schweißroboter,

3D-Drucker, Abkantpressen sowie Plasma- und Laserschneideanlagen – können komplexe Aufgaben präzise umgesetzt werden. Ein besonderes Augenmerk legt Metalps auf innovative 3D-Services: 3D-Planung, 3D-Scanning und 3D-Druck ermöglichen detailgetreue Entwürfe und effiziente Arbeitsabläufe. Trotz internationaler Projektarbeit pflegt Metalps seine regionalen Wurzeln und versteht sich zugleich als „Dorfschlosserei“, die sich flexibel auf individuelle Kundenwünsche einstellt – von der kleinen Reparatur bis zu anspruchsvollen

Metallprojekten. Mit einem engagierten Team, technischem Know-how und einem klaren Fokus auf Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit ist Metalps ein starker Partner für Metallbauund Schlosserarbeiten in Südtirol und darüber hinaus.

7. NAVES

Inmitten von Welsberg erstrahlt das Lebensmittelgeschäft „NAVES“ entlang der Hauptstraße, und es ist mehr als nur ein Ort für den täglichen Einkauf. Die Nahversorgungsgenossenschaft

Südtirol hat hier eine wahre Meisterleistung vollbracht, indem sie eine beeindruckend große Filiale geschaffen hat, die sich, wie alle Filialen auf regionale Produkte spezialisiert hat. Schon beim Betreten des Geschäfts wird die Hingabe zur Qualität offensichtlich. Die Theken bieten eine reiche Auswahl an frischem Gemüse, saftigen Obstsorten, erstklassigem Fleisch und aromatischem Käse. Das Brot, das frisch aus dem Ofen kommt, rundet das Angebot ab und verströmt einen verlockenden Duft durch das gesamte Geschäft. Zusätzlich

zu den üblichen Angeboten der NAVES Filialen, bietet diese Filiale auch einen Eisenwarenladen an. Bereits vor Übernahme des Geschäftslokales befand sich lange ein Eisenwarenladen in Welsberg und Naves wollte diese Möglichkeit seinen Kunden:innen offenhalten. Ein Leitsatz der Nahversorgungsgenossenschaft Südtirol ist die Betonung auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Obst und Gemüse werden saisonal angeboten, um lange Transportwege zu vermeiden und eine umweltfreundliche Wirtschaftsweise zu gewährleisten. Diese

bewusste Entscheidung spiegelt sich nicht nur in der Qualität der Produkte, sondern auch in den fairen Preisen wider. Die Mitarbeiter:innen des Geschäfts zeichnen sich durch ihre Kompetenz und Freundlichkeit aus. Sie stehen den Kunden:innen stets hilfsbereit zur Seite und tragen dazu bei, dass der Einkauf zu einem angenehmen Erlebnis wird. Die riesige Auswahl an Produkten, angefangen von Grundnahrungsmitteln, bis hin zu delikaten Weinen, in der Weinabteilung, macht Naves Welsberg zu einem One-Stop-Shop für den täglichen

Welsberg

Hauptstraße 14

39035 Welsberg

Tel. 0474 944 116 www.autorienz.it

Bedarf. Die Philosophie von Naves ist klar definiert: Jeder Kunde soll hier finden, was er braucht, und dabei wird besonders auf Einheimisches, Lokales und Naheliegendes gesetzt. Naves ist nicht nur ein Lebensmittelgeschäft, sondern ein Ort, der die Verbindung zur Region stärkt und das Einkaufen zu einem Erlebnis macht.

7. KOSMETIK & MEHR –SONJA IRENBERGER

Die Einzelfirma Kosmetik & mehr der Sonja Irenberger ist ein etablierter Beauty- und Kosmetiksalon

Lebensmittel & Getränke

Südtiroler Produkte Saisonsangebote

Bedarfsartikel Frischmarkt

39035 Welsberg, Pustertalerstraße 17

mit neuem Sitz in Welsberg, der Kunden:innen seit vielen Jahren mit fachkundigen Schönheitsund Pflegeleistungen zur Seite steht. Das Portfolio umfasst klassische Gesichtsbehandlungen, Maniküre und Pediküre, Wimpernwellen, Permanent Make-up, Depilation sowie wohltuende Entspannungsmassagen – alles darauf ausgelegt, Haut und Wohlbefinden in Einklang zu bringen. Nach einigen Jahren in Olang hat Sonja Irenberger ihr Studio in ein neues Gebäude verlegt, das sich im selben Komplex wie Elektro Mairhofer in Welsberg befin-

det. Diese verkehrsgünstige Lage bietet Kunden:innen moderne Räumlichkeiten und kurzen Zugang zu weiteren Dienstleistungsangeboten vor Ort. Der Umzug unterstreicht den Wachstumskurs der Einzelfirma und schafft einen angenehmen, professionellen Rahmen für alle Behandlungen. Ein besonderes Plus: Im Salon können Kunden:innen hochwertige Produkte aus der Comfort Zone-Pflegelinie erwerben. Die internationale Marke kombiniert sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe aus der Natur mit wissenschaftlich fundierten

Formulierungen und legt Wert auf Nachhaltigkeit – ComfortZone-Produkte werden klimaneutral, umweltfreundlich und ressourcenschonend produziert, frei von Parabenen, Mineralölen und Silikonen. Sonja und ihre einsatzfreudigen Mitarbeiterinnen Lisa, Marlies und Marie freuen sich darauf, Sie zu beraten. Ein Anruf genügt, um einen Termin zu vereinbaren und in einem unverbindlichen Gespräch die individuellen Bedürfnisse zu besprechen.

Tel. 0474 946 128 welsberg@naves.it

Mo. - Fr. 8 - 12 Uhr & 15 - 19 Uhr

Sa. 8 - 12 Uhr & 14.30 - 18 Uhr

Auftaktveranstaltung: Aperitivo Lungo & Konzert

Der KFS eröffnet am 6. März 2026 im NOBIS Bruneck sein 60-jähriges Jubiläumsjahr mit einem stimmungsvollen Aperitivo Lungo in Zusammenarbeit mit einer Schülerprojektgruppe der Landeshotelfachschule Bruneck und einem Konzert der Ahrntaler Musikgruppe "Frisch g'strichn".

Der KFS blickt im Jubiläumsjahr 2026 auf sechs Jahrzehnte engagierter Familienarbeit zurück. Mit rund 15.000 Mitgliedsfamilien ist er heute die größte Familienstruktur Südtirols – ein starkes Netzwerk, das seit 60 Jahren Menschen begleitet, unterstützt

und miteinander verbindet. Dieses besondere Jubiläum soll nicht nur gefeiert, sondern im ganzen Land spürbar gemacht werden: mit Begegnungen, Festen und Momenten, die Gemeinschaft sichtbar werden lassen. Der Auftaktabend im NOBIS verspricht

Genuss und musikalische Highlights: Im Foyer lädt ein Aperitivo Lungo in Zusammenarbeit mit einer Schülerprojektgruppe der Landeshotelfachschule Bruneck zum Verweilen und Austauschen ein. Ab 20.00 Uhr Ab 20.00 Uhr sorgt die beliebte Ahrntaler Musikgruppe „Frisch g’strichn“ mit ihrem Konzert für beste Stimmung und musikalische Lebensfreude.. Der Einheitspreis für den Benefizabend beträgt 40,00 Euro pro Person. Der Reinerlös kommt dem Spendenkonto „KFS–Familie in Not“ zugute und verbindet so das Feiern mit einem karitativen, solidarischen Gedanken, ganz im Sinne des KFS. Die Anreise ist unkompliziert: Von der Ausfahrt Bruneck West führt der Weg bis zum Kreisverkehr beim Stegener Marktplatz, von dort direkt zur Parkgarage des NOBIS. Dort stehen auch acht Ladestationen für Elektroautos zur Verfügung.

Tickets können digital oder in Papierform am Eingang vorgezeigt werden. Mit diesem festlichen Auftakt lädt der Katholische Familienverband Südtirol dazu ein, gemeinsam auf 60 Jahre gelebte Familienarbeit zurückzublicken – und gleichzeitig voller Zuversicht in ein Jubiläumsjahr zu starten, das Begegnung, Miteinander und Engagement in den Mittelpunkt stellt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich. Informationen unter www.familienverband.it

Von links nach rechts: Galiani Nadia (5d), Perecini Simone (5d), Mitterhofer Magdalena (5c), Weissteiner Miriam (5c).

SÜDTIROL

Shoppen vor Ort: ein Statement

Hand aufs Herz: Das Paket vor der Haustür ist zwar ziemlich praktisch, aber es lächelt dich nicht an. Wer heute durch unsere Dorfkerne und Stadtgassen zieht, merkt schnell, dass der echte Luxus nicht im anonymen Warenkorb, sondern im persönlichen Kontakt liegt. Lokal einkaufen ist längst kein Pflichtprogramm mehr – es ist zum Lifestyle geworden.

In einer Welt, in der alles nur noch einen „Wisch“ entfernt scheint, erleben wir in Südtirol gerade eine spannende Rückbesinnung. Es scheint fast, als hätten viele Kunden:innen keine Lust mehr auf den Einheitsbrei aus dem Versandkarton. Sie wollen genau wissen, wer das Brot backt, woher das Leder für die Tasche kommt und wer das Bike für die nächste Tour fit macht. Denn in Zeiten, in denen Pakete aus Übersee im Stundentakt eintreffen, punktet der Südtiroler Einzelhandel mit einer Währung, die kein Algorithmus beherrscht: Echtheit. Laut dem Wirtschaftsbarometer vom WIFO bleibt die Stimmung im Sektor trotz globaler Herausforderungen stabil – vor allem

auch deshalb, weil die Südtiroler verstanden haben, dass „Local Support“ kein Marketing-Gag ist, sondern die eigene Lebensqualität sichert. Denn warum sich durch endlose Online-Rezensionen quälen, wenn die beste Beratung direkt am Tresen wartet? Egal ob es um das perfekt sitzende Sakko aus heimischer Produktion, das neue E-Bike oder die richtige Auswahl beim einheimischen Metzger geht – im Südtiroler Handel kauft man Expertise und Handschlagqualität. Und genau diese Läden sind letztendlich auch die sozialen Ankerpunkte unserer Täler. Ohne sie wären unsere Orte nur noch Durchfahrtszonen. So sind es vor allem die kleineren Lebensmittelgeschäfte im Ort,

die verschiedenen Manufakturen oder die traditionsreichen Familienbetriebe in den Städten, die zeigen, dass „Shoppen“ eigentlich ein soziales Erlebnis ist. Man kennt sich, man berät sich, man schätzt die Qualität.

WERTSCHÖPFUNG, DIE IM LAND BLEIBT

Wenn man es genau nimmt, ist jeder Einkauf beim Händler im Ort eine Investition in unsere eigene Zukunft. Schließlich sorgt er dafür, dass Lehrstellen für die nächste Generation entstehen und unsere Infrastruktur lebendig bleibt. Organisationen wie der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol zei-

gen auf, dass ein starker lokaler Handel das Rückgrat für die Attraktivität unserer Region ist. Wenn wir lokal kaufen, halten wir den Kreislauf am Laufen – vom Produzenten bis zum Verkäufer. Demnach heißt lokal einkaufen, Verantwortung für das Gesicht unserer Heimat zu übernehmen. Denn es macht einen grundlegenden Unterschied, ob ein Ladenbesitzer abends das Licht ausmacht oder für immer zusperrt. Wem bewusst ist, dass in den Regalen unserer einheimischen Geschäfte nicht irgendwas landet, der hat bereits einen wichtigen Schritt gemacht, denn er weiß: Hier „kuratieren” Inhaber mit Leidenschaft. Das gilt besonders auch für unsere Lebensmittel.

Wer beim lokalen Bäcker oder im spezialisierten Feinkostladen einkauft, holt sich die garantierte Frische des Qualitätszeichens Südtirol direkt in die Küche. Übrigens: Wer sichergehen will, dass auch wirklich Südtirol drin ist, wo Südtirol draufsteht, achtet auf das Qualitätszeichen Südtirol. Es ist der Kompass für alle, die keine Lust auf Etikettenschwindel haben. Diese Produkte sind die Visitenkarte unserer Landwirtschaft: ehrlich, geprüft und richtig lecker.

DER NEUE LIFESTYLE HEISST: BEWUSSTER KONSUM

Bei vielen Menschen geht es heute eher darum, weniger zu besitzen, dafür aber Dinge mit Charakter. Einheimische Geschäfte bieten uns genau das: Qualität, die bleibt, statt Billigware, die geht. Wer vor Ort einkauft, entscheidet sich für Identität statt Anonymität. Unsere heimischen Geschäfte sind damit viel mehr als bloße Ver-

kaufsflächen – sie sind Mitgestalter unseres Lebensstils. Und was für die Geschäfte gilt, gilt auch fürs Handwerk. Lange Zeit galt dieses als „bodenständig“ – ein nettes Wort für „ein bisschen von gestern“. Doch die Szene hat sich neu erfunden. Ob der Tischler von nebenan, der Zirbenholz mit CNC-Präzision in Designobjekte verwandelt, oder die junge Modeschöpferin, die traditionellen Loden in Streetwear übersetzt, das Handwerk ist in Südtirol zum Lifestyle geworden. Es geht nicht mehr nur ums Reparieren, sondern ums Erschaffen von Neuem, Kreativem. Wer etwas auf sich hält, lässt fertigen – und zwar lokal. Warum das Ganze Sinn macht? Ganz einfach: Wenn wir beim Schuster um die Ecke die Sohlen reparieren lassen oder beim lokalen Bike-Shop unser Fahrrad erstehen, bleibt die Wertschöpfung im Land. Das sorgt für Arbeitsplätze, die Spaß machen, und hält unsere Dorfkerne lebendig. Kurzum: Handwerk

und der Handel haben keinen Museums-Charakter, sondern sind ein Labor für die Zukunft. Hier wird angepackt, designt und verkauft – mit Herzblut und einer

Gremsenstraße 17, St. Georgen/Bruneck

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo-Fr. 07:30-12:30

15:00-19:00

Sa. 07:30-12:00

So. geschlossen

Tel. 0474 550 150

BIOKISTL

Täglich biologische Lebensmittel

Biokistl wurde vor über 25 Jahren aus einer Gemeinschaft von Südtiroler Bio-Bauern gegründet. Deshalb besteht ein großer Teil unseres Sortiments aus regionalen Bio-Produkten: Obst und Gemüse, Cerealien, Nudeln, Brot, Milchprodukte, Tee und Gewürze, Getränke, Aufstriche, Kosmetika, Haushaltsprodukte und vieles mehr.

INDIVIDUALITÄT

Neben verschiedenen vorgefertigten Kistln (Buntes Kistl, Gemüsekistl, Obstkistl, Bürokistl usw.)

besteht die Möglichkeit, jede Lieferung individuell zusammenzustellen. Das Prinzip funktioniert wie einkaufen: einfach frisches Obst, Gemüse und Bio-Lebensmittel auf www.biokistl.it auswählen und online, per E-Mail (info@biokistl. it) oder Telefon (0473 201023) unkompliziert bestellen. Die Lieferung erfolgt direkt bis vor deine Haustür.

INFOS

Lieferfrequenzen (einmalig, wöchentlich, 14-tägig, …) sind frei wählbar und können jederzeit angepasst oder ausgesetzt werden.

KONTAKT

Biokistl Südtirol

Tel. 0473 201 023 info@biokistl.it | www.biokistl.it

ordentlichen Portion Südtiroler Sturheit, es grundsätzlich einfach besser machen zu wollen.

Sonnenstraße 26, Welsberg/Taisten

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo-Fr. 06:45-12:00

15:00-19:00

Sa. 06:45-12:00

So. geschlossen

Tel. 0474 944567

GEMISCHTWAREN TINKHAUSER

NaveS – Regional. Saisonal. Nah am Menschen.

Mehr denn je ist die Nahversorgung vor Ort Bestandteil der Gesellschaft. Genau dies hat sich die Nahversorgungsgenossenschaft Südtirol zum Ziel gemacht. Werte wie bewusster Konsum, faire Preise und Gesundheit liegen uns am Herzen. Gepaart mit einem exzellenten Service und Respekt gegenüber anderen Menschen und der Umwelt ergibt dies die Kernvision der NaveS. Klein, aber fein – ein typischer Tante-Emma-Laden wie aus vergangenen Zeiten. Dort, wo man sich kennt, Zeit für ein kurzes Gespräch ist und der Zusammenhalt stimmt. NaveS bedeutet auch Regionalität. Eine Vision, deren Wichtigkeit uns bewusst ist. Regional bedeutet für uns einheimisch, lokal und nah. Genau deshalb sind lokale Anbieter eine tragende Säule der Filialen. Bauern aus der nahen Umgebung beliefern uns mit ihrer Ware. Neben frischen Eiern beinhaltet unser lokales Sortiment auch Obst und Gemüse, Fleisch, Käse und Wurstwaren. Die regionalen Waren sind gekennzeichnet, so weiß der Käufer jederzeit, wo die Ware ihren Ursprung hat. Ein weiterer Schwerpunkt der Nahversorgungsgenossenschaft ist die Saisonalität. In Zeiten, in denen Obst und Gemüse zu jeder Jahreszeit kaufbar sind, wollen wir uns abheben und bieten gewisse Produkte nur zur Saison an, also in jener Jahreszeit, in der die Ware wächst und schließlich geerntet wird. Die Geschichte der Nahversorgungsgenossenschaft begann 2011. Ende September wurde in Vahrn die erste NaveS Filiale eröffnet. Bereits im Januar 2012 wurde der zweite Standort gegründet, nämlich jener in Pichl/Gsies. Seit der Geburtsstunde der ersten Filiale kamen stetig neue Geschäftssitze hinzu. Mittlerweile zählen wir südtirolweit 20 Filialen mit über 120 Mitarbeiter/innen. Zwar haben wir uns erweitert, unsere Philosophie blieb dieselbe: nah am Menschen, regional und lokal. Der

Dorfladen um die Ecke.Die Nahversorgungsgenossenschaft bietet ein breites Feld an Produkten. Es reicht von einem großen Lebensmittelsortiment, regionalen Südtiroler Produkten, frischem Obst und Gemüse, Hygieneartikeln bis hin zu Coop Produkten. Besonders wichtig ist uns, dass die Produkte von der Produktion bis zur Verpackung frei von Ausbeutung und unter stetiger Überwachung und Kontrollen hergestellt werden. Die Produzenten und Lieferanten sind bunt gemischt. Neben dem Sortiment der Coop stehen vorwiegend regionale Produkte in unseren Regalen. So beziehen wir Produkte vom „Biokistl“, aber auch von Sennereigenossenschaften und lokalen Bauern. Stets bemühen wir uns, die regionale Produktpalette zu erweitern, lokale Verkäufer zu unterstützen und den Kreislauf zu stärken. In unseren Filialen finden Sie eine große Auswahl an Coop Produkten. Das Engagement von Coop für Werte wie Ethik, Respekt

für die Umwelt, Transparenz, Sicherheit, Güte und Komfort spiegelt sich in den Markenprodukten wider. Mit der kostenlosen App „incooperazione“ können Sie in den täglichen Genuss von Sonderangeboten kommen. Über 1.000 Produkte werden zu reduzierten Preisen angeboten – eine Auswahl hochwertiger Produkte, die immer günstig sind. Laden Sie die App herunter, registrieren Sie sich und entdecken Sie unsere Angebote.

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Das nächste Puschtra Magazin erscheint am

20.03. 2026

REDAKTIONSSCHLUSS

09.03.2026

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Aperitivo Lungo mit Konzert der Gruppe „Frisch g'strichn“

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VIELEN DANK AN UNSERE GESCHÄTZTEN SPONSOREN

gefördert von der Familienagentur

Flying Service der Landeshotelfachschule Bruneck

Benefizveranstaltung zugunsten

Fr., 06.03.2026

Aperitiv ab 18 Uhr

Konzert um 20 Uhr

Bruneck, NOBIS, Pustertal

Feiern. Danken. Weitertragen.

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