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BAZ Nr. 5 vom 13/03/2026

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Wer weiß wie wählen?

Am Sonntag, 22. und Montag, 23. März findet das Referendum über die Justizreform statt, die eine klare Trennung der beruflichen Laufbahnen von Richtern und Staatsanwälten vorsieht, um die Unabhängigkeit der Justiz zu stärken. In Südtirol gibt es Bedenken wegen Personalengpässe durch zweisprachige Prüfungen und Wechselmöglichkeiten bei Gericht. Landeshauptmann Kompatscher ersucht dazu um Sonderregelungen beim Justizminister. Die Reform ist umstritten: Befürworter sehen sie als wichtigen Schritt gegen Machtkonzentration, Gegner fürchten mehr Bürokratie und politischen Einfluss. Die SVP gibt keine offizielle Empfehlung, doch ihr Obmann Dieter Steger spricht sich persönlich für ein „Ja“ aus. Strafverteidiger unterstützen die Reform und bezweifeln politische Einflussnahme. Der Ausgang ist wie immer offen, offen auch die Frage, ob ein solches Thema überhaupt den Wählern gestellt werden sollte. Mehrere Millionen Euro verschlingt eine solche Wahl, wo wir 5 Wahlmöglichkeiten haben: weiß, ungültig, Ja, Nein oder nicht hingehen. Überlegen wir gut!

Walter J. Werth wjw@bezirksmedien.it

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Impressum

– Burggräfler Zeitschrift . 39011 Lana . Industriestr. 1/5 Tel. 0473 23 30 24 | www.diebaz.com | baz@bezirksmedien.it Redaktionsanschrift: Bezirksmedien GmbH Telefon: 0473 23 30 24 . E-Mail: redaktion@diebaz.com Ermächtigung des Landesgerichts Nr. 19/93 . Eintragung im ROC Nr. 3226/1994 Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Josef Laner

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Redaktionsleitung: Josef Prantl, Tel. 340 2306888, josef.prantl@fastwebnet.it Mitarbeiter: Christl Fink, Philipp Genetti, Martin Geier, Walter J. Werth, Christian Zelger, Markus Auerbach, Elisabeth Tappeiner, Thomas Kobler Werbeverkauf: Claudia Kaufmann, Tel. 347 974 42 70 | claudia@diebaz.com Sonja Trogmann, Tel. 335 839 94 00 | sonja@diebaz.com Stephanie Gassebner, Tel. 348 811 06 40 | sg@diebaz.com Grafik und digitale Druckvorstufe: Markus Ladurner | grafik@diebaz.com Druck: Athesia Druck GmbH, Weinbergweg 7, 39100 Bozen

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PROJEKT STEINWILD

Im hinteren Pfossental sah ich zum ersten Mal einen Steinbock. Ötzi trug ein Stück eines Steinbockhorns bei sich. Majestätisch trotzen die 100-Kilo-Kolosse in den Felsflanken mit ihren ein Meter langen Hörnern Wind, Schnee und Steinschlag. Und doch sind sie verletzlich.

Kaum ein anderes Wildtier des Hochgebirges hat in Sagen und Volksmedizin, im Aberglauben und Brauchtum über Jahrhunderte eine so große Rolle gespielt wie der Alpensteinbock. Das Zuhause des Steinbocks ist das Hochgebirge, in felsigen und abschüssigen Felswänden zwischen 1.800 und 3.000 Metern. Was viele nicht wissen: der Steinbock war schon fast ausgerottet und konnte sich nur dank Schutzmaßnahmen wieder erholen. So schrieb der Chefredakteur des „Deutschen Jäger“ Fritz Bergmiller 1912: „Es ist ganz überflüssig, über die Jagd auf den Steinbock ein Wort zu verlieren“. Heute besiedeln wildlebende Steinböcke das ganze Land. Über Umsiedelungen wird ihre Population weiter gestärkt werden. Wer Steinböcke auf jeden Fall aus der Nähe sehen will, kann das „Bunker

Mooseum“ in Moos in Passeier besuchen, wo sich ein Steinbockgehege befindet.

Aberglaube und beinah Ausrottung

Die meisten der Tiere, die heute in den Alpen anzutreffen sind, stammen von ungefähr 30 „Urtieren“ ab. Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts kam es nämlich vermehrt zur Jagd von Steinwild. Grund dafür war ein absurder Aberglaube: durch das Tragen und Verspeisen spezifischer Teile des Steinbocks versprach man sich Unverwundbarkeit und besondere Stärke. Bevor es zur endgültigen Ausrottung kommen konnte, stellte der König von Sardinien-Piemont, Vittorio Emanuele II, das Gebiet um den Gran Paradiso 1856 im Aostatal unter Schutz. Damit legte er nicht nur den Grundstein für das Überleben der Tiere, sondern auch für die

Gründung des ersten Nationalparks Italiens im Jahr 1922. Erste Wiederansiedlungsversuche in Südtirol gab es bereits Ende der 1930er Jahre im Nationalpark Stilfserjoch, weiß Albrecht Plangger, der sich als ehemaliger Parlamentarier in Rom für das Steinwildmanagement stark gemacht hat. In den 1940er Jahren wurde im Kanton Graubünden die Kolonie Terza-Sesvenna gegründet, von der aus Tiere auch auf Südtiroler Seite einwanderten. In den 1960er Jahren tauchten auch im Gebiet der heutigen Kolonie „Weisskugel“ einzelne Tiere auf . Im Jahr 1991 wurde im Revier Graun der erste Steinbock jagdlich entnommen, erklärt Plangger. Obwohl der Alpensteinbock in Italien nicht zu den jagdbaren Wildarten zählt, wurde auf Grundlage des unter Altlandeshauptmann Luis Durnwalder eingeführten Landesjagdgesetzes

in den 1990er Jahren eine regulierte Entnahme möglich. 1985 erfolgte im Revier Schnals die erste Entnahme. Immer wieder führten jedoch Rekurse staatlicher Umweltorganisationen zu Jagdstopps. Von 2014 – 2017 gab es nur mehr sogenannte „sanitäre“ Abschüsse von kranken und äußerst schwachen Tieren. Dann gelang es in Rom eine neue Durchführungsbestimmung zu erreichen und das Steinwild wieder jagdbar zu machen, mit Gutachten der obersten staatlichen Jagdbehörde ISPRA. Mit dieser wurde ein „Deal“ vereinbart: jagdliche Entnahmen ja, wenn gleichzeitig Stücke gefangen und neue Kolonien aufgebaut oder schwache Kolonien verstärkt werden und von der Jägerschaft gleichzeitig wissenschaftliche Studien zum Steinwild gemacht würden .

Interreg-Projekt Steinwild

Seit März 2025 steht der Steinbock wieder im Mittelpunkt eines grenzüberschreitenden Forschungsprojektes, das weit über reine Bestandszahlen hinausgeht. Unter dem Titel „Genetik und Gesundheitszustand des Steinwildes in der Terra Raetica“ untersuchen Fachleute aus Südtirol, Nordtirol und der Schweiz, wie es um die genetische Vielfalt und die Gesundheit der Tiere bestellt ist. Kürzlich trafen sich die Projektpartner im Kaunertal zur ersten Jahrestagung. Im Fokus: die Kolonien rund um die Vinschger Gebiete Sesvenna (Graubünden/CH) und Weißkugel, die Burggräfler Population in der Texelgruppe sowie die Tribulaun-Kolonie

im Wipptal. „Insgesamt betrifft das Projekt rund 45 Steinwildreviere in Südtirol, von großen Kerngebieten bis hin zu kleinen, unbejagten Kolonien im Ahrntal, in den Pragser Dolomiten und am Sellastock“, erklärt Albrecht Plangger, der das Interreg-Projekt koordiniert.

Neun Steinwild-Kolonien in Südtirol Insgesamt leben in neun Gebieten, in sogenannten Kolonien, bei uns Steinböcke. In der westlichen Landeshälfte sind es drei. Von der nahen Schweiz entlang des Alpenhauptkamms zieht sich ein Gebiet, wo insgesamt etwa 1.800 Tiere leben. Die Kolonie „Weißkugel“ befindet sich zwischen Reschen und Schnalstal, zwischen dem Schnalstal und Moos in Passeier lebt die Kolonie „Texel“ und zwischen Moos und dem Pflerscher Tal bei Sterzing die Kolonie „Tribulaun“. Dass Steinwild sehr anfällig

für Krankheiten ist, weiß der ehemalige Vizerevierleiter von Moos i.P., Alexander Pamer. Nach einem Ausbruch der Gamsräude, eine parasitäre Hauterkrankung bei den Gämsen, im Jahr 2004 ist die Steinwildkolonie „Seekofel“ in den Pragser Dolomiten innerhalb kurzer Zeit ausgestorben. Erst eine Wiederbesiedlung durch die Jäger von Moos i.P. hauchte der Kolonie neues Leben ein. „Wir fangen Steinböcke ein und setzen sie dann in anderen Revieren wieder aus“, erklärt Revierleiter Helmut Lanthaler. Steinwild besiedelt in Südtirol zurzeit eine Fläche von rund 35.000 Hektar. Die Kolonien mit den höchsten Bestandesdichten befinden sich entlang des Alpenhauptkamms an der Staatsgrenze zu Österreich, vor allem in Graun, Moos, Schnals und am Brenner. Sie erstrecken sich über große Teile der südlichen Stubaier Alpen (Kolonie Tribulaun) und der

Ötztaler Alpen (Kolonie Weißkugel und Texel). Mittlerweile bilden die drei Kolonien zwischen Reschen und Brenner eine zusammenhängende Einheit. Die mittlere Bestandesdichte in Südtirol liegt bei 4,2 Tieren pro Quadratkilometer.

Beruhigende Befunde

Die wissenschaftliche Begleitung der Gesundheitsuntersuchungen des Interreg-Projekts liegt bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in Innsbruck. Bis zum Ende der vergangenen Jagdsaison wurden 61 Proben aus Südtirol und 45 aus Nordtirol untersucht, Blut-, Gewebeund Kotproben von erlegten oder lebend gefangenen Tieren. Die ersten Ergebnisse überraschen: Kein einziger Fall von Moderhinke, eine hochgradig ansteckende, schmerzhafte bakterielle Infektionskrankheit der Klauen. Nur ein Fall von Gamsblindheit und ein Fall von Paratuberkulose, eine unheilbare, weltweit verbreitete chronische Darminfektion. Doch es gibt auch Anlass zur Sorge: 10 bis 20 Prozent der untersuchten Tiere wiesen bakterielle Lungenentzündungen auf. Nahezu jede untersuchte Lunge zeigte Befall mit Lungenwürmern.

Das genetische Erbe

Parallel zur Gesundheitsanalyse wurden genetische Proben an die Universität Zürich geschickt. Seit über 20 Jahren forscht man dort am Alpensteinbock und verfügt über Vergleichsdaten nahezu aller Populationen im Alpenraum. Das heutige Alpensteinwild geht

auf eine winzige Restpopulation im Aostatal zurück. Alle heute lebenden Tiere bei uns stammen von wenigen Überlebenden ab, ein genetischer Flaschenhals mit Folgen. Die mangelnde genetische Vielfalt macht sich zunehmend bemerkbar. „Inzucht kann langfristig die Widerstandskraft gegenüber Krankheiten schwächen und die Anpassungsfähigkeit an Umweltveränderungen einschränken“, weiß Alexander Pamer, Vorstandsmitglied im Jagdrevier Moos. Namhafte Wildbiologen erarbeiten derzeit Empfehlungen. Im Raum steht die gezielte Umsiedlung einzelner Tiere zwischen Kolonien, um genetische Risiken zu minimieren. Dabei geht es um heikle Fragen: Welche Kolonien haben Priorität? Wie groß soll eine Aufstockungsgruppe sein? Aus welchen Beständen sollen Tiere entnommen werden? Welche Alters- und Geschlechterstruktur ist sinnvoll? Es ist ein Balanceakt zwischen Naturschutz, Wildökologie und jagdlicher Verantwortung.

Klimawandel und digitale Karten

Eine weitere wissenschaftliche Säule des Interreg-Projekts betreut die EURAC Research in Bozen. Unter dem Titel „Digitale Karten, lebendige Wildtiere“ werden Geoinformationssysteme eingesetzt, um Lebensräume saisonal zu modellieren und ihre zukünftige Eignung zu bewerten. Untersucht wird auch, ob der Klimawandel die Verbreitung parasitärer Krankheiten beeinflusst. Dynamische Lebensraummodelle zeigen, welche Gebiete sich künftig für Neugründungen oder Umsiedlungen eignen

könnten. Die Ergebnisse sollen in einen neuen Managementplan 2027–2031 einfließen, der von der römischen Fachbehörde „Istituto Superiore per la Protezione e la Ricerca Ambientale“ (ISPRA) geprüft werden muss. Ende Mai bzw. Anfang Juni werden erste Resultate bei einem Workshop in Bozen vorgestellt – im Beisein von ISPRA, Revierleitern und Jagdaufsehern.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Die Koordination des Interreg-Projektes, das noch bis zum 31. Dezember 2027 läuft, obliegt der Gemeinde Schnals. Mit an Bord sind auch der Südtiroler Jagdverband, der Tiroler Jägerverband, der Nationalpark Stilfser Joch, der Nationalpark Hohe Tauern, das Amt für Wildtiermanagement Bozen und das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden. Parallel dazu startet 2026 ein weiteres Interreg-Kooperationsprojekt im Dolomiti-Live-Gebiet. Ziel ist die Erfassung des grenzüberschreitenden Wanderverhaltens unbejagter Kleinkolonien – etwa zwischen Osttirol, Salzburg und Belluno. Auch hier geht es um Monitoring, genetische Zuordnung und einheitliches Management. Was diese Projekte besonders macht, ist ihr Ansatz: Es geht nicht nur um Bestände oder Abschusszahlen. Es geht um langfristige genetische Stabilität, um Tiergesundheit, um Lebensräume im Wandel – und um Verantwortung über Grenzen hinweg.

Josef Prantl

Neue Kolonien für das Steinwild und Forschung

Albrecht Plangger war viele Jahre Bürgermeister der Gemeinde Graun im Vinschgau und engagiert sich stark in den Bereichen Berglandwirtschaft, Jagd, Naturraum und grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpenraum. Von 2013 bis 2022 war er Abgeordneter im Parlament in Rom und konnte gute Beziehungen zur ISPRA aufbauen. Helmut Lanthaler leitet das Jagdrevier Moos in Passeier.

Herr Plangger, wie steht es um das Steinwild bei uns?

Albrecht Plangger: Dem Steinwild geht es ganz gut. In der Metapopulation Reschen bis Brenner am Alpenhauptkamm gibt es fast 2.000 Stücke und auch im benachbarten Kaunertal, Pitztal und Ötztal gibt es starke Kolonien. Allerdings ist Vorsicht geboten: die mangelnde genetische Vielfalt, die Folgen von zu starker Inzucht und der Klimawandel sind Gefahren, die das Auftreten und die Verbreitung von parasitären Krankheiten wie Gamsblindheit, Moderhinke oder Lungenwurm beeinflussen könnte.

In Südtirol ist die Jagd auf Steinwild – anders als im restlichen Staatsgebiet – unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Warum gibt es diese Ausnahme, und wie begegnen Sie den anhaltenden Widerständen von Umweltorganisationen?

Albrecht Plangger: Wir haben mit dem ISPRA in Rom einen „Deal“ vereinbart: höchstens 5% vom Bestand der Frührjahrszählung für jagdliche Entnahmen ja, wenn gleichzeitig Stücke gefangen und neue Kolonien aufgebaut oder schwache Kolonie verstärkt und von der Jägerschaft gleichzeitig wissenschaftliche Studien zum Steinwild gemacht würden.

Die ISPRA-Leute sind zweimal bis auf den Reschen gekommen und haben sich mit den Schweizer- und Nordtiroler Jagdbehörden ausgetauscht. ISPRA hat dann geholfen, dass der 5-Jahres-Managementplan – zwar nur durch Terminverfall – die Hürden beim Umwelt- und Landwirtschaftsministerium bestand. Nächstes Jahr brauchen wir diese Hilfe wieder für den nächsten 5-Jahres-Plan 2027 - 2031. Wir Jäger bauen neue Kolonien auf und „forschen“, seither hat es keine Rekurse mehr gegeben

Wie steht es derzeit im Revier Moos um den Steinbock?

Helmut Lanthaler: Wir haben im Revier zwei Kolonien – Texel und Tribulaun – mit rund 300 Steinböcken. Im Schnitt entnehmen wir pro Jahr etwa 15 Tiere. Seit 2016 fangen wir jährlich ca. fünf Tiere ein und setzen sie in anderen Populationen aus, zum Beispiel im Sarntal oder in Pfunders. Letztes Jahr haben wir Tiere im Sellastock in Gröden ausgewildert. Dieses Jahr ist geplant, rund fünf Tiere in Prags und Lappach auszuwildern, um die Population dort zu stärken.

Wer darf einen Steinbock entnehmen?

Helmut Lanthaler: Es gibt eine klare Regelung, welche Tiere – sei es ein ausgewachsener Steinbock, eine Geiß oder ein reiner Jährling – entnommen werden dürfen. Bei der Vollversammlung wird dies durch Losverfahren entschieden. Im Revier Moos sind wir zur Zeit 117 Jäger.

Wie kann man einen Steinbock fangen, und wie setzen Sie die Tiere in anderen Revieren aus?

Helmut Lanthaler: Wir errichten Fallen; wir haben eine in

Pfelders und eine am Timmelsjoch aufgestellt. Man muss sich das wie einen Käfig vorstellen, in dem Salz liegt. Die Tiere betreten den Käfig, und ein Jäger, der vor Ort steht, löst die Falle aus. Danach werden die geeigneten Tiere vorbereitet, denn nicht jedes Tier eignet sich für eine Aussetzung. Den Tieren werden die Augen verbunden, damit sie ruhig bleiben. Anschließend transportieren wir sie in einer Kiste ins Tal und bringen sie in die neuen Reviere. Das alles erfordert viel Übung. Wir haben unser Rüstzeug bei einem Schweizer Wildhüter erworben. Es ist wirklich nicht einfach, einen Steinbock zu fangen, und es ist auch nicht ungefährlich.

Kommen wir zurück zum InterregProjekt. Herr Plangger, was ist die zentrale Motivation des Projekts „Genetik und Gesundheitszustand des Steinwildes“, das Sie koordinieren und warum ist Schnals der federführende Part dabei? Albrecht Plangger: Wir haben mit der ISPRA vereinbart, wissenschaftliche Untersuchungen zum Steinwild auf Kosten der Jägerschaft durchzuführen. Und das tun wir auch! Die ersten wissenschaftlichen Interreg – Projekte, z. B. Studien über das grenzüberschreitende Wanderverhalten in den Kolonien „Sesvenna“ und „Weisskugel“ hat die Gemeinde Graun koordiniert. Die Tiere erhalten dafür einen Sender. Das aktuelle Projekt betreut die Gemeinde Schnals, weil es dort den landesweit größten Steinwildbestand gibt und dort auch der erste Steinbock im Jahr 1985 entnommen wurde. Beim nächsten Projekt wird es wohl die Gemeinde Moos treffen.

Wie bewerten Sie heute die Zusammenarbeit zwischen Südtirol, Nord-

tirol und Graubünden – ist daraus ein Modell für andere grenzüberschreitende Naturschutzprojekte geworden?

Albrecht Plangger: Südtirol und vor allem das Pustertal und die Dolomiten hinken in der Steinwildforschung den Nachbarregionen Graubünden und Nordtirol nach. Wir wollen jetzt alle benachbarten Kolonien in diesem Gebiet auf den gleichen wissenschaftlichen Stand bringen und dann gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der genetischen Vielfalt, des Gesundheitszustandes oder der Habitate ergreifen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit gemeinsamem Monitoring z.B. funktioniert sehr gut.

Der neue Managementplan 20272031 muss von der römischen Fachbehörde ISPRA genehmigt werden. Welche konkreten Maßnahmen könnten darin erstmals verbindlich festgeschrieben werden?

Albrecht Plangger: Wir müssen durch zwei Ministerien. Das ist nicht einfach. Aber die Zusammenarbeit mit der ISPRA ist gut. Die ISPRA-Leute kommen im Juni eigens zu einem Steinwild-Workshop in die Eurac nach Bozen und da wird unser Amt für Wildtiermanagement die geeigneten Maßnahmen für eine weitere längerfristige Zusammenarbeit mit ISPRA erörtern.

Interview: Josef Prantl

Naturns feiert den Frühling

Frühlingsfest im Zentrum von Naturns

Am 28. März dreht sich in Naturns alles um Blumen, Floristik, Garten und Gartendekoration. Bereits zum neunten Mal lädt der Frühlingsmarkt auf dem Rathausparkplatz im Dorfzentrum von Naturns, parallel zum Wochenmarkt, zum Stöbern und Entdecken ein. Aussteller aus nah und fern präsentieren

verschiedene Produkte. Um 9 Uhr startet der Frühlingsmarkt mit einem Frühschoppen der Bäuerinnen von Naturns, gefolgt von musikalischer Begleitung der Kinder der Musikschule Untervinschgau.

Ab 10 Uhr wartet auf die jüngsten Besucher ein spannendes Kinderprogramm mit Kinderschminken, Palmbesenbinden und frühlingshaften Bastel-

aktionen. Ein weiteres Highlight ist der Auftritt der „Schuahplattler“ aus Prad, die heimische Tradition lebendig werden lassen.

Ab 12.30 Uhr sorgt die Gruppe „Almprinzen“ für musikalische Unterhaltung. Die Vorbereitungen für das Frühlingsfest am 28. März laufen bereits auf Hochtouren: Die Bäuerinnen-Ortsgruppe Naturns kocht traditionelle Spe-

zialitäten, während Gärtner das Dorf mit farbenprächtigen Frühlingsblumen schmücken. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Kinderunterhaltung und kulinarischen Genüssen feiert Naturns auch dieses Jahr den Beginn des Frühlings. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an die Tourismusgenossenschaft Naturns!

28.03.2026 Frühlingsfest

Mit den Themen Blumen, Floristik, Garten und Gartendekoration am Rathausparkplatz

Programm

Freitag 27.03.

9.00-12.00 Uhr

Verteilung von Rosen, durch die Kaufleute Naturns im Dorfzentrum

Samstag 28.03.

9.00 Uhr

Frühlingsmarkt und Frühshoppen

09.30 Uhr und 11.00 Uhr

Musikalische Unterhaltung mit Kindern der Musikschule

Untervinschgau

10.00 Uhr

Kinderprogramm

10.30 Uhr und 12.00 Uhr

Schuhplattler aus Prad

12.30 Uhr

Traditionelle Gerichte der Bäuerinnen Naturns und musikalische Unterhaltung mit „Almprinzen“

14.00 Uhr

Kaffee und Kuchen der Bäuerinnen Naturns

19.00 Uhr

Frühjahrskonzert der MK Naturns im Rathaussaal

In Zusammenarbeit mit: Bäuerinnen Naturns, VKE, ELKI, Minis Naturns info@naturns.it, +39 0473 666077

50 Jahre Naturpark Texelgruppe

50 Jahre Naturerlebnis, gelebte Tradition und Wanderfreude am Sonnenberg

Für den Naturpark Texelgruppe ist es ein Meilenstein, er feiert sein 50-jäh-

riges Bestehen. Durch die gezielte Besucherlenkung wird der Besuch zu einem besonderen Naturerlebnis und bietet allen Wanderern Erholung und Entschleunigung.

Zugleich schützt sie sensible Lebensräume, indem sie Gäste auf gut erhaltenen Steigen führt. Dadurch leistet sie einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung wertvoller Kulturlandschaften und einmaliger Lebensräume im zweitgrößten Naturpark des Landes. Aus diesem Anlass feiern wir am Sonnenberg in Naturns die 50 Jahre Naturpark Texelgruppe. Am Sonntag, 29. März 2026, erwarten Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm am Berg. Auf den Höfen Unterstell, Linthof, Wald, Pirchhof und Galmein wird mit traditioneller Südtiroler Musik „aufgspielt“ und in den urigen Stuben oder auf den Sonnenterrassen mit einmaligem Panoramablick werden schmackhafte typische Gerichte serviert – Knödelvariationen, verschiedene Kräutergerichte, Schöpsernes oder der klassi -

sche Kaiserschmarrn. Zudem gibt es Einblicke in das tägliche Leben am Berg mit interessanten Erzählungen & Geschichten, Hof-Besichtigungen und Besonderheiten. Highlight: um 10 Uhr startet an der Bergstation eine begleitete Wanderung mit den Fachleuten des Naturparks Texelgruppe, bei welcher sie viele interessante Informationen zum Berg, Vegetation und Tierwelt erfahren. Ziel sind ein oder zwei Berggasthöfe. Und auch die Seilbahn Unterstell fährt an diesem Tag für alle Besucher und Wanderer zum halben Preis. Es ist der Startschuss in die neue Wandersaison in der Texelgruppe!

Informationen gibt es in der Tourismusgenossenschaft Naturns und unter www.naturns.it

NATURNSER BERGFRÜHLING

50 Jahre Naturpark Texelgruppe

29.03.2026

Start der Wandersaison im Naturpark Texelgruppe

Von Hof zu Hof

FAHRT ZUM HALBEN PREIS mit der Seilbahn Unterstell

10.00 Uhr, Bergstation Unterstell: offizielle Begrüßung und begleitete Wanderungen mit Fachleuten des Naturparks Texelgruppe

Starte mit uns in die neue Wandersaison 2026. Die Sonnenberger Gasthöfe verwöhnen dich dabei mit schmackhaften Gerichten, traditioneller Musik und punkten mit weiteren besonderen Highlights.

Teilnehmende Betriebe: Gasthaus Unterstellhof, Hofschank Pirchhof, Jausenstation Galmein, Gasthaus Linthof, Hofschank Wald

www.naturns.it

Vom Kurhaus bis in die Kirche

Was bisher geschah: Die Kinolandschaft der Kurstadt konnte sich sehen lassen. Seit 1908 waren zahlreiche Lichtspieltheater über die Stadt verteilt eröffnet worden, die das Publikum mit Filmen unterschiedlichster Art versorgten.

0 Edison-Theater

1 Theaterkino, Marconi

2 Sternkino, Ariston

3 Plankenstein, Savoia, Odeon

4 Lichtspieltheater Untermais, Aurora, Apollo,

Unser Rundgang durch das cineastische Meran führt uns nun auf die Promenade. Während des Zweiten Weltkriegs gab es für eine kurze Zeit einen weiteren Ort, an dem man sich Filme ansehen konnte.

Am 3. Juni 1942 eröffnete im großen Kurhaus-Salon das „Kino Merano“. Gezeigt wurden hier zunächst Filme in italienischer Sprache und sie trugen Titel wie „Violette nei capelli“, „La voce del sangue“ und „Catene d‘amore“. Hinter dem einen oder anderen notierten die Zeitungen, die das Kinoprogramm veröffentlichten,

PR-Info

5 Italia

6 Kino Merano (Kurhaus)

7 Puccini

8 Lux

schon einmal ein kritisches „Abzuraten“. Schon Anfang September 1943 endeten die Vorführungen im Kurhaus. Eine Woche darauf wurde die Operationszone Alpenvorland eingerichtet und Südtirol galt de facto an das deutsche Reichsgebiet annektiert. Nach dem Krieg nutzte man das 1900 eröffnete Stadttheater, das nach den Plänen des Münchner Architekten Martin Dülfer entworfen worden war, unter dem Namen „Puccini“ als Kino. Den Namen hatte es bereits zuvor im Zuge der Italianisierungsmaßnahmen erhalten.

Bereits 1918 sollte es mit einer Kinolizenz ausgestattet werden und unter dem Namen „Stadttheater Meran, Lichtspiele“ als fünftes Kino den anderen Konkurrenz machen. Die damaligen Betreiber des Theater- und Sternkinos wussten dies anscheinend zu verhindern. Als das „Puccini“ 1972 seinen Betrieb einstellte, war dies nicht krisenbedingt wie in anderen Fällen, sondern um es vor dem Verfall zu schützen. Nach einem Brand wurde das in die Jahre gekommene Jugendstilgebäude restauriert und wieder seinem ursprünglichen Zweck zugeführt. Zu erwähnen bleibt am Ende noch das Lux-Kino in der Carducci-Straße 38. Es wurde vom italienischen Geistlichen der Pfarre „Maria Aufnahme“ (heute: „Maria Himmelfahrt“) verwaltet und besaß lediglich eine Lizenz für Samstag und Sonntag. Ab Mitte der 60er Jahre wurden hier im Nebengebäude der Kirche hochwertige Filme gezeigt, meist im Rahmen von Diskussionen. Liederabende oder Vorträge zu Themen wie Organverpflanzung standen ebenfalls auf dem Programm. Auch die vom Unternehmer Benedikt Gramm († 2026)

gegründete Filmrunde – ein früher Filmclub von 1967 bis 1975 – war immer wieder zu Gast im „Lux“. Es gab Einführungen und Erklärungen von Experten, um eine anschließende Diskussion zu ermöglichen. Ziel war es „das Urteil der Kinobesucher zu schärfen“. Für fünf Abende bezahlte man 1.000 Lire, die Karten erhielt man unter den Lauben beim „Zitt“. 1985 schlossen sich auch hier die Türen. Unser Rundgang durch die Kinolandschaft Merans hatte in der Meinhardstraße mit den ersten Aufführungen im Hotel „Andreas Hofer“ Ende des 19. Jahrhunderts begonnen. An mindestens acht weiteren Orten siedelten sich Lichtspieltheater an und unterhielten unter verschiedenen Namen ein ganzes Jahrhundert lang ihr Publikum.

Vor 60 Jahren gab es sieben Kinos, in den Jahren zwischen 2009 und der Wiedereröffnung des „Ariston“ 2014 kein einziges mehr. Und diese Artikelserie soll nun so enden, wie es bis in die 60er Jahre bei Filmen üblich war – mit sechs Buchstaben: The End.

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Tradition mit Profil

Vom Herrgottschnitzer bis zur Krampusmaske – in Südtirol hat das Holzschnitzen eine lange Tradition. Heute entdecken auch viele Junge das alte Handwerk neu.

Kaum ein anderes Gewerbe, wie das Schnitzen, hat die Kulturlandschaft des Landes so geprägt wie die Arbeit mit dem Holz. Besonders in Gröden entwickelte sich seit dem 17. Jahrhundert eine eigenständige Schnitztradition. Aus der winterlichen Heimarbeit der Bergbauern entstand ein europaweit tätiges Kunsthandwerk.

Heiligenfiguren, Krippen, Kruzifixe und später auch profane Skulpturen wurden und werden von hier aus in alle Welt verkauft. Das „Herrgottschnitzen“ war über Generationen

hinweg Broterwerb und Identität zugleich. Die Familien arbeiteten zusammen: Die einen schnitzten, die anderen fassten die Figuren farbig. Noch heute zeugen Werkstätten, Museen und Betriebe im Tal von dieser Geschichte. Doch das Schnitzen ist längst nicht nur museales Erbe. In vielen Dörfern erlebt es eine neue Blüte – und das mit erstaunlich jungem Publikum. Es gibt mittlerweile wieder Kurse, in denen Grundlagen vermittelt werden: der richtige Umgang mit Messer und Eisen, Holzarten, Proportionen, Ober-

flächenbehandlung. Besonders groß ist das Interesse, wenn gemeinsam an Krampusmasken gearbeitet wird. Wochenlang wird gesägt, geschlagen, gefeilt und geschliffen. Statt fertige Masken zu kaufen, fertigen viele ihre eigenen, individuellen Stücke. So wird altes Handwerk Teil gelebter Gegenwartskultur. Auch kleinere geschnitzte Gegenstände gehören zur Tradition. Die sogenannte Maienpfeife – eine einfache Pfeife aus frischem Holz, meist im Frühjahr gefertigt – ist ebenfalls ein Stück Volkskultur. Kinder und Ju-

gendliche schnitzen sie aus WeidenHasel-, Erle-, Esche- oder Holunderzweigen. Sie zeigt, dass Schnitzen nicht immer große Kunst bedeuten muss, sondern oft mit einfachen Mitteln beginnt. Was das Schnitzen so zeitlos macht, ist die unmittelbare Erfahrung: Mit den eigenen Händen etwas herstellen! Und genau dieser Gegenpol zur heute digitalen Welt, macht das Schnitzen wieder interessant. Man sieht am Ende des Tages, was man geschafft hat.

Elisabeth Tappeiner

Der Krieg

Stell dir vor, es ist Krieg und niemand geht hin.

Carl Sandburg
Detail des Soldatenfriedhofs in Meran Foto und Auswahl des Gedichtes: Martin Geier • Editorisches Konzept: Georg Dekas

Bericht aus dem Landtag

Schutzfunktion Österreichs nicht aushöhlen

Die jüngsten Aussagen aus Rom zur Autonomieänderung bestätigen, wovor die Süd-Tiroler Freiheit seit Monaten warnt: Diese Abänderung wird zur rein inneritalienischen Angelegenheit erklärt und schwächt unsere Minderheitenrechte. Die internationale Absicherung unserer Autonomie wird bewusst ausgebremst.

Während die SVP alle Warnungen als Panikmache abtat, tritt nun genau dieses Szenario ein. Rom stellt klar, dass ein Notenwechsel mit Österreich rechtlich keinerlei Bedeutung habe. Er sei lediglich eine freiwillige Geste ohne Einfluss auf das parlamentarische Verfahren. Über die Reform entscheide ausschließlich das italienische Parlament. Die Schutzmacht soll nicht mitreden. Das ist ein offener Bruch mit der internationalen Verankerung unserer Autonomie. Unsere Selbstverwaltung ist keine Gefälligkeit Roms, sondern Ergebnis harter internationaler Verhandlungen und

Bericht aus Rom

völkerrechtlicher Verpflichtungen. Wenn nun erklärt wird, Österreich habe nichts mitzureden, wird ein zentrales Fundament unserer Autonomie in Frage gestellt: die Schutzmachtfunktion Österreichs.

In der Abgeordnetenkammer hat bereits die zweite Lesung begonnen, ohne dass ein offizieller Text an Wien übermittelt wurde. Selbst auf Nachfrage ist dort nichts eingelangt. Italien steht auf dem Standpunkt, dass es rechtlich zu nichts verpflichtet sei.

Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer völlig fehlgeleiteten Autonomiepolitik von Landeshauptmann Kompatscher. Für diese „Reform“ musste Süd-Tirol auf Grundsäulen des Minderheitenschutzes wie die Ansässigkeitsklausel bei Wahlen verzichtet. Das reicht Rom aber noch nicht. Nun soll auch noch die Schutzmachtfunktion ausgehöhlt und abgeschafft werden. Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt wird, bleibt von unserer Autonomie

Referendum zur Justizreform

A m Sonntag, den 22. und Montag, den 23. März, sind die ItalienerInnen aufgerufen, über die von der Regierung unter Giorgia Meloni angestrebte Justizreform abzustimmen. Da es sich um ein Verfassungsreferendum handelt, ist kein Quorum vorgesehen. Das Ergebnis ist, unabhängig von der Wahlbeteiligung, gültig. Im Zentrum steht die sogenannte Trennung der Laufbahnen von RichterInnen und StaatsanwältInnen.

Derzeit durchlaufen beide Berufsgruppen ein gemeinsames Auswahl- und Ausbildungsverfahren. Sie können in bestimmten Fällen zwischen den Funktionen wechseln. Diese Möglichkeit wurde jedoch bereits von der Cartabia-Reform stark eingeschränkt. Der Wechsel ist nur einmal in den ersten 9 Jahren möglich und wird von gerade mal 0,5 % der Berechtigten in Anspruch genommen. Die Reform sieht außerdem vor, dass der sogenannte

CSM, das oberste Selbstverwaltungsorgan der Justiz, in zwei getrennte Gremien aufgeteilt wird: eines für RichterInnen und eines für StaatsanwältInnen. Zudem sollen seine Mitglieder per Los bestimmt werden. Die BefürworterInnen der Reform argumentieren, dass es für die Unabhängigkeit der Richterschaft notwendig sei, eine strikte Trennung von der Staatsanwaltschaft als Vertreterin der Anklage herbeizuführen. Die Auslosung sei notwendig, um die politischen Strömungen der Magistratur zu zerschlagen. Die Hauptkritik der Gegner lautet, dass diese Reform in Wirklichkeit völlig überflüssig sei und nichts an den wahren Problemen der Justiz ändere. Sie ziele vielmehr darauf ab, die Unabhängigkeit der Justiz gegenüber der Politik zu verringern. Das Referendum hat auch eine starke politische Bedeutung. Die Ministerpräsidentin betont zwar unermüdlich, dass es sich um keine Ab -

nur eine leere Hülle. Jetzt braucht es klare und entschlossene Handlungen. Süd-Tirol ist keine inneritalienische Angelegenheit!

stimmung über die Regierung handle, jedoch fließt auch dieser Aspekt ein. Und es ist alles offen.

Sven Knoll Landtagsabgeordneter
Julia Unterberger Senatorin

Bericht aus dem Bezirk

Verbraucherschutz!

Die Verbraucherberatung im Burggrafenamt ist ein Dienst der Bezirksgemeinschaft und für Bürger*innen eine wichtige Anlaufstelle, wenn im Alltag rechtliche oder finanzielle Probleme auftreten. In Zeiten steigender Kosten zeigt sich, wie wichtig eine unabhängige Beratung ist, die Orientierung und Hilfe anbietet.

Im Jahr 2025 wandten sich insgesamt 3515 Menschen an die Beratungsstelle. Hinter dieser Zahl stehen sehr unterschiedliche Lebenssituationen: Familien, die mit hohen Energiekosten kämpfen, ältere Menschen, die plötzlich mit der Kündigung einer Versicherung konfrontiert sind, oder Personen, die unsichere Verträge oder zweifelhafte Angebote überprüfen lassen. Die Beratungsstelle ist damit für viele zu einer ersten Anlaufstelle geworden, wenn Unsicherheit oder finanzieller Druck entstehen.

Ein Großteil der Anfragen betraf Telefonie, Energie, Finanzdienstleistungen oder das Kondominiumsrecht. Besonders im Energiesektor sorgten komplexe Abrechnungen und schwer nachvollziehbare Preisstrukturen für Verunsicherung. Auch im Bereich der Telefonie kam es häufig zu

Problemen mit Vertragsbedingungen oder aggressiven Verkaufspraktiken.

Zunehmend beschäftigten auch Betrugsversuche die Beratungsstelle. Irreführende Telefonanrufe, fingierte Zahlungsaufforderungen oder zweifelhafte Onlineangebote führen immer häufiger zu Unsicherheit.

Die hohe Nachfrage zeigt, dass Verbraucherberatung mehr ist als die Klärung einzelner Streitfälle. Sie hilft Menschen, ihre Rechte zu kennen, Entscheidungen besser zu treffen und finanzielle Schäden zu vermeiden. Gerade deshalb bleibt eine unabhängige Beratung im Burggrafenamt ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Bezirk.

Wellness first!

Die Therme Meran setzt also noch eins drauf. 13 bis 14 Millionen Euro für mehr Sauna, mehr Dach, mehr Aussicht. Laut „Alto Adige“ greift die Gemeinde mit 3 bis 4 Millionen unter die Arme, den Rest übernimmt das Land. Die Bürgermeisterin sagt zwar, eine Erweiterung stehe eigentlich nicht auf der Prioritätenliste ihrer politischen Agenda. Aber wenn der Druck groß genug wird, rutschen Prioritäten bekanntlich schnell nach oben, notfalls gleich samt einem zusätzlichen Stockwerk. Offiziell braucht es den Ausbau, weil der Saunabereich mit 180.000 Gästen im Jahr aus allen Nähten platzt, sagen die Verantwortlichen der Therme. Klingt nachvollziehbar. Nur stellt sich eine andere Frage: Wer kann sich das eigentlich noch leisten?

Ein Tagesticket ohne Sauna kostet inzwischen 26 Euro. Wer auch schwitzen will und eine Tageskarte nimmt, ist bei fast 40 Euro. Für eine Familie wird ein Badetag damit schnell dreistellig. Das macht man nicht jeden Sonntag. Vielleicht einmal im Jahr. Therme gehen ist Luxus. Und niemand glaubt ernsthaft, dass ein Millionen-Ausbau die Preise senken wird. Mehr Fläche heißt hier eher mehr Angebot für jene, die es sich leisten können.

Währenddessen werden die Sommer in Meran immer länger und heißer. Von Mai bis Oktober sucht man Abkühlung. Das Meraner Lido ist regelmäßig voll. Auch in den Bergen wird es am Wochenende eng. Die Stadt wächst touristisch weiter, der Platz für die Bewohner*innen nicht.

Also darf man fragen: Braucht es wirklich noch ein weiteres WellnessHighlight? Oder bräuchte es nicht etwas Niederschwelliges, wie zum Beispiel einen frei zugänglichen Badesee, ohne Eintritt, ohne Zusatzangebote? Das Gelände des Pferderennplatz Meran oder die Flächen bei den Kasernen wären groß genug. Ein Baggersee, Wiesen, Bäume. Solche Vorschläge aus der Zivilgesellschaft gab es schon öfters, aber Zivilgesellschaft und Graswurzel-Bewegungen haben bekanntlich keine Lobby. Stattdessen fließen wieder Millionen in ein Projekt, das vor allem das touristische Angebot stärkt.

Und die Einheimischen? Die zahlen mit, und am Ende meistens drauf. Wer nicht direkt vom Tourismus lebt, fragt sich, wo die großen politischen Ideen bleiben, die zuerst jene im Sinn haben, die hier 365 Tage im Jahr leben und Steuern zahlen. Viele sind stuff von noch mehr Angeboten für Gäste, die noch mehr Gäste in die Stadt bringen. Vielleicht wäre es Zeit für eine Vision, die nicht fragt, wie Meran für den nächsten Besucher noch attraktiver wird, sondern wie diese Stadt für ihre Bewohner leistbarer und lebenswerter bleibt.

Reinhard Bauer

Dem Experten das Wort

Was hat Kopfschmerz mit Schilddrüse, Unterbauch und Histamin zu tun?

Es gibt mittlerweile viele bekannte Kopfschmerz-Formen, die häufigste ist die sog. Migräne. Oft wird diese Diagnose jedoch zu schnell gestellt, ohne zuvor eine genaue Befragung bzw. manuelle Untersuchung des Patienten durchzuführen. Dies kann dazu führen, dass zu früh und zu viele Schmerzmittel genommen werden, welche zum Teil nur wenig helfen. Zudem besteht die Gefahr, dass ein vermehrter Medikamenten-Konsum die MagenSchleimhaut angreift und Magen- und Darmprobleme verursacht.

Der sog. „Magenschutz“, welcher Kopfschmerz-Patienten mitgegeben wird, schützt zwar den Magen vor diesen Medikamenten, verschlechtert jedoch langfristig die Magenfunktion, da er die so wichtige Magen-Säure-Produktion hemmt. Dass Kopfschmerzen sehr oft mit Störungen in der oberen Halswirbelsäule bzw. mit Verspannungen in Muskeln und Faszien des Nackens zu tun haben, ist mittlerweile bekannt. Eine genaue manuelle Untersuchung durch den Physiotherapeuten gibt sofort Aufschluss, ob durch manuelle Therapie eine

Verringerung des Kopfschmerzes möglich ist. Was viele jedoch nicht wissen, ist der Zusammenhang mit hormonellen Störungen von Schilddrüse als auch Unterbauch. Im Gespräch mit den Patienten zeigt sich immer häufiger, dass hartnäckige Kopfschmerzen bei Schilddrüsen-Unterfunktion bzw. vor der Menstruation auftauchen. Ursachen dafür können hormonelle Umstellungen bzw. eine Unterversorgung dieser Organe mit Nährstoffen, als auch Vernarbungen und Verklebungen nach Schildrüsen bzw. Unterbauch- Operationen sein. Ein weiterer Grund für Kopfschmerzen besteht im Zusammenhang mit einer erhöhten Empfindlichkeit/Störung im Histamin-Stoffwechsel. Histamin ist ein Entzündungsstoff, der von den Mastzellen ausgeschieden wird, wenn im Körper ein Entzündungsprozess stattfindet. Somit kann ein vermehrter Konsum von histaminreichen Lebensmitteln Kopfweh-Attacken provozieren. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass eine genaue manuelle Untersuchung mit speziellen Behandlungs-Techniken der Schildrüse und des Unterbauches die Intensität und

Dauer der Kopfschmerzen positiv beeinflusst. Weiters kann ein manuelles Austesten und Umstellen auf histaminarme Ernährung bei Kopfschmerz-Patienten eine Linderung bewirken.

Fazit ist, dass eine medikamentöse Therapie bei Kopfschmerzen nach wie vor hiflreich sein kann. Doch sollte man wissen, dass es neue Therapieansätze gibt, welche Dauer und Intensität des Kopfschmerzes positiv beeinflussen können. Und wenn dadurch die Möglichkeit besteht, den Medikamenten-Konsum zu reduzieren, um so besser.

Dem Experten das Wort Werbebonus für 2026 – jetzt ansuchen

Werbe- und Marketingmaßnahmen sind für die Entwicklung eines Unternehmens unerlässlich. Für die Ausgaben für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften, sowohl in digitaler Form als auch auf Papier, gibt es jetzt eine Neuauflage der schon bekannten Förderung für Unternehmen und Freiberufler.

Der Werbebonus beträgt bis zu 75% der förderungswürdigen Ausgaben und gilt für die Werbeausgaben des Jahres 2026. Gefördert werden Werbeschaltungen bei lokalen und nationalen Zeitungen und Zeitschriften, auf Papier und digital, die bei Gericht registriert sind und die über einen entsprechenden presserechtlichen Verantwortlichen verfügen. Nicht gefördert werden Werbeschaltungen bei Google, Facebook, Instagram, TikTok und anderen Social-Media sowie in ausländischen Medien. Auch Plakatwerbung ist nicht zugelassen. Förderungswürdig sind dabei nur jene Ausgaben, welche über die ver-

gleichbaren Ausgaben des Vorjahres hinaus gehen. Es muss dabei mindestens ein Betrag in die förderbaren Werbeausgaben fließen, der mindestens 1% höher liegt als die vergleichbaren Ausgaben des Vorjahres.

Wurden im Vorjahr keine Ausgaben für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften getätigt, so steht kein Bonus zu. Der Steuerbonus wird in Form eines Steuerguthabens gewährt, welches dann im Zahlungsvordruck Mod. F24 zur Bezahlung anderer Steuern und Gebühren verwendet werden kann. Der Bonus wird auf der Grundlage eines entsprechenden telematischen Antrages über das dafür eingerichtete elektronische Portal gewährt, welcher innerhalb 31. März 2026 im Voraus mit den geplanten Ausgaben für das Jahr 2026 einzureichen ist.

Die effektiven förderungswürdigen Werbeausgaben des Jahres 2026 müssen dann im Nachhinein innerhalb Jänner 2027 mitgeteilt werden.

Dr. Franz Christanell Schmerz- und Physiotherapeut

Aufgrund dieser zweiten Mitteilung wird der endgültige Betrag der Förderung errechnet. Die Mittel für die Förderung sind leider begrenzt. Wenn die Ansuchen die zur Verfügung stehenden Mittel übersteigen, wird der Bonus linear für alle Antragsteller gekürzt.

Die Reihenfolge der Anträge spielt dabei keine Rolle. Trotzdem, wer eine besondere Werbeoffensive starten will, sollte sich um die Förderung bemühen, da der Fiskus sicher einen Teil der Kosten übernimmt!

Martin Eder

Bozen - Lana - Naturns martin.eder@gspeo.com

SINICH

Die Dinge anders sehen

Das House of James (HOJ) in Sinich bei Meran steht für einen innovativen Geschäftsbetrieb und eine besondere Geisteshaltung.

Die Macher des HOJ verlassen bewusst etablierte Denkmuster, um ungewöhnliche und neue Ansätze zu finden. Dieses unkonventionelle Denken, das von „überflüssig“ bis „enorm innovativ“ reicht, ist die treibende Kraft hinter ihren Projekten. Ihre Stärken – neue Ideen, kritisches Hinterfragen, kreatives Weiterdenken und das Streben nach besonderen Ergebnissen – kommen nun auch bei einer bedeutenden baulichen Transformation zum Tragen. Das bestehende Betriebsgebäude beherbergt einen dynamischen Mix aus einem zweistöckigen Concept-

Shop, einer Kunstgalerie und mehreren Büros. Die hier ausgeübten Tätigkeiten – Großhandel und vielfältige Dienstleistungen – spiegeln die Kernkompetenzen des HOJ wider: die Erstellung relevanter Inhalte, Social Management, zündende Kampagnen, Recruiting, Produktentwicklung und die Organisation stilvoller Come-Togethers. Doch der Erfolg und das stetige Wachstum des Betriebs stießen an räumliche Grenzen. Ursprünglich stand lediglich ein kleines Büro im Erdgeschoss zur Verfügung. Um den gestiegenen Anforderungen, insbesondere des

Großhandelsbetriebs, gerecht zu werden, wurde die Schaffung neuer Büroräumlichkeiten unumgänglich. Die Gemeinde Meran genehmigte bereits im Jahr 2024 das Vorhaben einer baulichen Umgestaltung mit Erweiterung. An dieser Stelle zeigt sich die Stärke des HOJ-Teams: das kritische Hinterfragen der Gegebenheiten und das Finden innovativer Lösungen. Die örtlichen Bedingungen – das bestehende Gebäude und die angrenzende Grünfläche – ließen keine Erweiterung in die Breite zu. Anstatt das Projekt zu begrenzen, wurde der Ansatz gewechselt. Die

einzig mögliche Richtung war die Vertikale. Das Ergebnis ist ein durchdachtes Variantenprojekt des Bauherrn Michael Hochkofler. Er war die treibende Kraft bei der Realisierung des Projekts und hat das gesamte Projekt – vom Concept Store über den Showroom und die Badezimmer, bis hin zu den Büros, jeder Steckdose und jedem Lichtpunkt – selbst gezeichnet und gestaltet. Das Projekt sieht vor, die maximale Gebäudehöhe auf 14 Meter zu erhöhen und das Haus um ein unterirdisches sowie vier oberirdische Stockwerke zu erweitern. Bemerkenswert ist, dass

dabei die bestehende überbaute Fläche und die versiegelte Fläche unverändert bleiben – ein Zeichen für verantwortungsvolles und ressourcenschonendes Bauen. Die wertvolle Grünfläche wurde hingegen vielerorts eingebracht: auf dem Dach sowie vor und hinter der Firma.

Vom Konzept zur Raumschaffung

Die bauliche Umgestaltung folgt einem klaren, qualitativ hochwertigen Konzept. In den neuen Büround Wohnbereichen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss kommt ein

warmer Teppichboden zum Einsatz, während in Küche, Gängen und Badezimmern Fliesen für Funktionalität und Langlebigkeit sorgen. In den Büros und Gängen des zweiten und dritten Obergeschosses sind Holzböden verlegt, in den Badezimmern Fliesen. Sowohl das Erdgeschoss als auch das erste Obergeschoss fungieren gleichermaßen als Concept Store und als Showroom des House of James. Jeder Mensch ist willkommen und kann dort einkaufen. Im zweiten Obergeschoss befinden sich der HOJ Club, das ROP (Wirtschaftsberater aus Bozen) sowie das Compa

(Start-up aus Berlin). Der Fokus liegt jedoch eindeutig auf dem dritten Obergeschoss. Hier wurden die Veränderungen besonders an der Ostfassade sichtbar: Die Position der Fenster wurde genau an eine neue Glasfront angepasst. Diese sorgt für optimale Lichtverhältnisse und eine moderne Ästhetik. Die neu geschaffenen Räume sind großzügig dimensioniert. Die Büros im 3. Obergeschoss bieten eine Nettofläche von 110,45 m², die angrenzende Wohnung umfasst 130,65 m². Selbst auf der Terrasse wurde das Prinzip der kreativen Aufwertung umgesetzt

indem ein Grünbeet angelegt wurde, das Natur in die Höhe bringt. Insgesamt beläuft sich die Erweiterung auf 1,5 Stockwerke, der Rest des Gebäudes wurde kernsaniert. Das von Hanspeter Palla eingereichte Bauprojekt soll als Betriebsgebäude der Firma Hochkofler GmbH in der Johann-Kravogl-Straße 20 in Meran dienen. Es ist darauf ausgelegt, die seit 2016 geltenden Durchführungsbestimmungen zu erfüllen, die unter anderem eine bestimmte Anzahl an Parkplätzen vorsehen. Diese Vorgabe spiegelt eine weitverbreitete planerische Herausforderung wider:

Oft müssen Bauprojekte heutige Standards einhalten, die auf eine maximale Belegung ausgelegt sind, obwohl die tatsächliche Nutzung effizienter oder flexibler sein kann. Positiv hervorzuheben ist, dass die

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Mitarbeiterzahl trotz der neuen Büroräume nur geringfügig steigen soll. Dies deutet auf ein modernes, ressourcenbewusstes Nutzungskonzept hin, bei dem Arbeitsplätze beispielsweise geteilt oder zeitversetzt genutzt werden, wodurch Flächen effizienter ausgelastet werden und sich möglicherweise auch die verkehrlichen Auswirkungen mildern.

Innovation durch geöffneten Geist

Die bauliche Umgestaltung und Erweiterung des „House of James“ ist weit mehr als nur eine Vergrößerung der Büroflächen. Sie ist ein architektonisches Manifest der Unter-

nehmensphilosophie. Das Team begriff die engen Räumlichkeiten nicht als Hindernis, sondern als kreative Herausforderung und fand eine elegante und nachhaltige Lösung in der Vertikale. So ist aus dem ehemaligen Kultgebäude mit pinkfarbener Hausfassade und gelben Fenstern wiederum etwas gänzlich Neues entstanden: ein Projekt mit fröhlichen und bunten Farben im Inneren des Gebäudes und ohne eine einzige weiße Wand. Das House of James in Sinich ist damit bereit für die nächste Phase seines Wachstums – sowohl im Handel als auch im Geiste.

Markus Auerbach

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Lanas Kulturhaus wird saniert

Das als Kulturhaus bekannte Raiffeisenhaus ist der zentrale Treffpunkt für Kultur und Gesellschaft in Lana. Nach langem Hoffen und Bangen wird es nun endlich saniert.

Wir haben mit Bürgermeister Helmut Taber über die Entwicklung und das Bauvorhaben gesprochen.

Herr Bürgermeister, ob Proben der Freilichtspiele, kulturelle Aktivitäten der Laienbühnen, das Valentinskonzert des Musikvereins, Faschingsrevuen, Jubiläumsfeiern, Jahreshauptversammlungen oder offizielle Empfänge – das Raiffei -

sen- bzw. Kulturhaus ist ein wichtiger Ankerpunkt für das kulturelle und gesellschaftliche Leben. Seit wann gibt es das Haus?

Helmut Taber: Das Raiffeisenhaus wurde 1972 von der Raiffeisenkasse Lana errichtet. Der Architekt

Willy Gutweniger schuf damit ein Gebäude mit markanten architektonischen Elementen, während seine Frau Lilly Gutweniger die Innengestaltung verantwortete.

Ursprünglich konzipierten die Architekten das Gebäude vor allem als Raum für Theater- und Musikaufführungen.

So war der Theatersaal anfangs sogar vollständig mit Teppich ausgelegt. Erst später, als vermehrt Bälle und größere Festveranstaltungen stattfanden, wurde dieser entfernt. Vor der Errichtung des Raiffeisenhauses handelte es sich um eine Wiese im Eigentum der

Stiftung Lorenzerhof (Seniorenwohnheim).

Seit einigen Jahren gehört das Gebäude nun der Marktgemeinde Lana. Was waren die Hintergründe und Gründe für den Übergang von der Raiffeisenkasse an die Gemeinde?

Zunächst hatte sich die Marktgemeinde Lana das Erbbaurecht gesichert, bevor sie im Jahr 2021

BMHelmutTaber

entschied, das Gebäude im Einvernehmen mit der Raiffeisenkasse vollständig zu übernehmen. Ziel war es, das für Lana so zentrale Haus umfassend zu sanieren, zu modernisieren und damit langfristig für die Bevölkerung zu sichern. Mit dem Eigentumsübergang gewann das Kulturhaus deutlich an öffentlichem Charakter: Neben kulturellen Veranstaltungen finden dort unter anderem ein Großteil des Mensadienstes für Grund- und Mittelschüler sowie zahlreiche Gemeinde- und Vereinsveranstaltungen statt.

Seit dem Eigentümerwechsel wurden die Rufe nach einer dringend notwendigen Sanierung und Modernisierung immer lauter. Inzwischen gibt es bereits konkrete Pläne, einen festen Zeitplan und ein Startdatum für die Bauarbeiten. Was ist der aktuelle Stand der Dinge?

Der Beginn der Bauarbeiten ist für Oktober dieses Jahres vorgesehen. Geplant ist eine umfassende Modernisierung, die das Gebäude qualitativ und funk-

tional auf ein neues Niveau hebt. Das Vorhaben umfasst unter anderem einen neuen, leicht abfallenden Theatersaal für rund 150 Personen, eine Vergrößerung des Foyers, die Neuorganisation und Verlegung der Küche, eine vollständige Erneuerung der Audio- und Lichttechnik sowie eine energetische Sanierung der Energieeffizienzklasse.

Damit soll das Kulturhaus zukunftssicher werden und den gestiegenen Anforderungen von Vereinen, Publikum und Gemeinde gerecht werden.

Der Umbau bringt auch spürbare Einschränkungen mit sich. Was bedeutet das konkret für die ortsansässigen Vereine während der Bauphase?

Ein Umbau dieser Dimension bringt unvermeidlich Einschränkungen mit sich.

Voraussichtlich werden sowohl das Gebäude als auch der zugehörige Parkplatz für mindestens zweieinhalb Jahre nicht zugänglich sein. Die Gemeinde will gemeinsam mit den Vereinen Ausweichlösungen organisieren

– bevorzugt in Lana, bei Bedarf aber auch in umliegenden Gemeinden. Konkrete Absprachen stehen jedoch vorerst noch aus.

Philipp Genetti

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Rundgang in Ober- und Mitterlana

1ModeWerk

Mitten im Herzen von Lana, direkt am Gemeindeplatz begrüßt uns das Bekleidungsgeschäft ModeWerk –die moderne Mode-Boutique, die für Damen und Herren ein breites, trendbewusstes Sortiment bereithält. Ob casual Streetwear, elegante Business-Looks, lässige Jeans & Hoodies, stylische Jacken, Accessoires oder saisonale Highlights: Hier findet wirklich jeder seinen Style – von jungen Fashionistas bis zu allen, die Wert auf Qualität und Abwechslung legen. Dabei versteht sich ModeWerk mehr als nur „ein“ Laden: Neue Kollektionen kommen regelmäßig rein, wöchentliche Hingucker sorgen für Abwechslung, und das Team berät mit viel Herz und Know-how –fachgerecht, freundlich und immer

mit einem Lächeln. Die Boutique fühlt sich wie ein kleiner Wohlfühl-Ort an: Hell, einladend, mit toller Präsentation der Outfits und oft inspirierenden Looks in den Schaufenstern, die direkt Lust aufs Anprobieren machen. Marken wie On-ly, Jack&Jones, Vila, Selected und viele mehr runden das Angebot ab – alles zu fairen Preisen und mit der Option auf Umtausch oder Retour. ModeWerk gehört einfach zu einem perfekten Lana-Tag dazu. Untertags von Montag bis Samstag, oder an den langen Shopping-Abenden ist ModeWerk der ideale Spot, um den Kleiderschrank aufzufrischen oder ein neues Lieblingsteil zu entdecken. Und wer erst mal stöbern will: Das meiste gibt’s auch im Onlineshop – oder einfach direkt reinschauen und anprobieren.

2Dorfmetzgerei

Holzner

Seit jeher ist die Dorfmetzgerei Holzner in Lana ein Begriff für hochwertiges Frischfleisch und schmackhafte lokale Spezialitäten – und das mittlerweile schon seit rund 75 Jahren. Von regionaler Herkunft bis zur ethischen Schlachtung nehmen die neuen Geschäftsführer Nico und Barbara ihre Verantwortung mit voller Hingabe ernst. In diesem Zusammenhang setzte die Dorfmetzgerei 2020 als erste mobile und ethische Schlachtung Italiens neue Maßstäbe in der Fleischproduktion. Dabei steht die Qualität in allen Arbeitsbereichen an höchster Stelle. Dafür steht auch die langjährige Tradition der Betriebspartner wie der Vereinigung Südtiroler Kleintierzüchter, der Initiative LaugenRind des Raumes Deutsch-

nonsberg, Ultental und Meraner Raum sowie dem Bioland seit über 25 Jahren. Die Niederlassung der Holzner Metzgerei findet man in der Andreas-Hofer-Straße 15. Hier gibt’s nicht nur ein reichhaltiges Sortiment an Wurst- und Fleischwaren, sondern man kann sich im Handumdrehen am 24-StundenTake-away auch jederzeit sorgfältig verarbeitete Leckerbissen für den kleinen Hunger oder den großen Appetit abholen.

3 Electro Malleier

Von der individuellen und persönlichen Beratung über die bequeme Lieferung bis hin zur Verlängerung der Herstellergarantie wird ein umfassendes Dienstleistungspaket geboten, das kaum Wünsche offenlässt. Der Service endet da-

ModeWerk – Fashion aus Leidenschaft

bei nicht an der Haustür, sondern reicht bis ins kleinste Detail. „Wir tun alles dafür, damit Sie zufrieden sind. Dazu gehört selbstverständlich, dass wir auch nach dem Kauf jederzeit für Sie da sind“, erklärt Betriebsinhaber Martin Malleier im Geschäft in Lana. Im Fachgeschäft am Gries in Oberlana erwartet Kun-

dinnen und Kunden eine große Auswahl an Haushaltsgeräten, Audio-Systemen, Fernsehern und passendem Zubehör. Besonderer Wert wird auf eine kompetente Beratung gelegt – vom ersten Gespräch über den Kauf bis hin zur fachgerechten Montage. Auch bei der Installation von TV-Antennen steht ein verläss-

licher Partner im Burggrafenamt zur Seite. Für Hotels und Gastronomiebetriebe werden zudem maßgeschneiderte Audio- und TV-Lösungen entwickelt. Ein hauseigener Lieferservice bringt Elektrogeräte direkt nach Hause und übernimmt auf Wunsch auch den professionellen Anschluss. In der Werkstatt

Lana

darüber hinaus Wartungs- und Reparaturarbeiten an zahlreichen Elektronikgeräten durchgeführt. Damit steht ein kompetenter Ansprechpartner für Service rund um Elektro-Haushaltsgeräte, Entertainment, Computer und Smartphones zur Verfügung – besonders auch über den Kauf hinaus.

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Lana-Am Gries - Tel. 0473 562082- info@electromalleier.it

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4

Immobilien Marcus

Immobilien Marcus mit Sitz in Lana steht seit Jahren für Kompetenz, Vertrauen und persönliche Beratung. Ob Kauf, Verkauf oder Vermietung – das engagierte Team begleitet Kunden mit Fachwissen, Marktkenntnis und einem feinen Gespür für individuelle Bedürfnisse. Besonders wichtig ist dem Unternehmen eine transparente und ehrliche Beratung. Jede Immobilie erzählt ihre eigene Geschichte, und genau diese gilt es sichtbar zu machen. Von der ersten Bewertung über professionelle Vermarktung bis hin zum erfolgreichen Vertragsabschluss übernimmt Immobilien Marcus sämtliche Schritte mit größter Sorgfalt. Durch die starke regionale Vernetzung und die fundierte Kenntnis des Immobilienmarktes in und rund um Südtirol profitieren so-wohl

Eigentümer als auch Suchende von einer gezielten Vermittlung. Dabei setzt das Unternehmen auf moderne Vermarktungsstrategien, hochwertige Präsentationen und persönliche Betreuung. Immobilien Marcus versteht sich nicht nur als Makler, sondern als verlässlicher Partner auf dem Weg zur passenden Immobilie. Ziel ist es, Menschen und Orte zusammenzubringen – professionell, diskret und mit Leidenschaft für Immobilien.

5

Eisdiele Tschelatti

Unweit der belebten Fußgängerzone von Lana, versteckt in der charmanten Hoffmannpassage, liegt die beliebte Eisdiele Tschelatti – für viele bereits die unangefochtene Nummer eins, wenn es um cremiges, hausgemachtes Eis in Lana und

Umgebung geht. Sobald die Tage länger werden, die Sonne kräftiger scheint und die Temperaturen steigen, wird Tschelatti zum unbedingten Einkehrtipp im Dorf: ob für einen schnellen Genuss zwischendurch, einen entspannten Moment mit Freunden oder einen süßen Abschluss mit der Familie. Das Sortiment lässt kaum Wünsche offen: Neben einer großen Auswahl an klassischen und saisonalen Eissorten (oft mit hohem Fruchtanteil und regionalen Zutaten) gibt es cremige Eisbecher, kunstvoll gestaltete Eistorten in verschiedenen Größen und Formen, erfrischende Milchshakes, praktisches Eis am Stiel, vegane Eissorten und sogar spezielles HundeEis für den vierbeinigen Begleiter. Besonders hervorzuheben: Das Eis ist unglaublich cremig, intensiv im Geschmack und wird von den Gäs-

ten regelmäßig als „das beste Eis in Lana und Umgebung“ gelobt. Ob nach einem entspannten Bummel durch die Fußgängerzone, bei einem gemütlichen Wochenendspaziergang entlang der rauschenden Falschauer oder einfach als kurzer Abstecher vom Alltag – ein Stopp bei Tschelatti gehört einfach dazu. In unserer Rubrik „On Tour“ ist und bleibt die Eisdiele Tschelatti daher ein abso-lutes Muss – ein kleiner, aber feiner Höhepunkt jeder LanaTour.

6

Pfefferlechner

Unweit der Heilig-Kreuz-Kirche befindet sich mit dem „Pfefferlechner“ ein ganz besonderer Familienbetrieb: Seit 1981 führt die Familie Laimer mit viel Herzblut ihren traditionsreichen Buschen-

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schank, an dem Genuss, Geselligkeit und Familienfreundlichkeit auf einzigartige Weise zusammentreffen.

Ein großer Spielplatz mit einem liebevoll gestalteten Streichelzoo lässt Kinderaugen leuchten, während die Erwachsenen im außergewöhnlichen Erlebniskeller Platz nehmen, von dem aus sie direkten Blick in den Stall haben. Auch der großzügige, gemütliche Biergarten lädt zum Verweilen und Entspannen ein.

Seit 2005 braut die Familie Laimer in der hauseigenen Brauerei ihr eigenes Bier. Die handwerklich gebrauten Spezialitäten lassen sich hervorragend mit der traditionellen Küche kombinieren, mit der die Gäste verwöhnt werden. Mit der Qualitätsmarke „Freedl” hat sich die Familie zudem als erste Fami-

lienbrauerei Italiens einen Namen gemacht, die sich auf alkoholfreies Bier spezialisiert hat – zahlreiche Auszeichnungen sprechen für sich. Neu im Sortiment ist der „Sparkling Tea – Amatè by Freedl“. Wer tiefer in die Welt der Braukunst eintauchen möchte, hat jeden Freitag um 16 Uhr die Möglichkeit, an einer Brauereiführung mit Verkostung teilzunehmen. Nach dem erfolgreichen Umbau der Brauerei wurde die Produktionskapazität insbesondere im Bereich der alkoholfreien Biere erweitert. Ein besonderes Highlight ist außerdem unsere Beer Happy Hour – das Feierabendbier zum Spezialpreis. Sie ist der perfekte Treffpunkt, um in entspannter Atmosphäre ein frisch gebrautes Bier zu genießen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

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Montag, Donnerstag & Freitag – ab 16:00 Uhr geöffnet

Samstag & Sonntag – ab 12:00 Uhr mit durchgehend warmer Küche Dienstag & Mittwoch – Ruhetag

Laimer | St. Martinstr. 4 | 39011 Lana

7

Mountain Shop Impuls

Der Mountain Shop Impuls in Lana-Oberlana ist im Burggrafenamt eine verlässliche Adresse für Sport- und Wanderbekleidung sowie für umfassende BergsportAusrüstung. Der Store liegt zentral zwischen dem Busbahnhof und der Talstation der Seilbahn Vigiljoch an der Kreuzung ins Ultental und ist somit gut erreichbar – auch dank eines eigenen Parkplatzes direkt vor dem Geschäft. Das Sortiment deckt ein breites Spektrum von Ausrüstung für Klettern, Klettersteige, Trekking, Trailrunning, Tourenski und Schneeschuhwandern bis hin zu Equipment für ambitionierten Alpinismus oder entspannte Freizeitaktivitäten in der Natur ab. Dabei reicht das Angebot im

Mountain Shop vom Einsteigerbis zu Profi-Niveau. Etablierte Qualitätsmarken wie Salewa, Dynafit, LaMunt, Meru, Ortovox, Hoka, La Sportiva, Scarpa, Julbo, und Wild Country finden Sie im Mountain Shop Impuls. Die Geschichte des Ladens reicht bis ins Jahr 1988 zurück, als die Familie Egger „Sport Impuls“ gründete. Nach einem umfassenden Umbau wurde das Geschäft im November 2022 als Mountain Shop Impuls – mit modernisiertem Ambiente und einem klaren Angebot für Bergsport eröffnet. Damit positioniert sich der Mountain Shop Impuls ganz klar als kompetenter Fachhändler mit persönlicher Beratung und ist unsere Empfehlung in Oberlana, wenn es um die ideale Ausrüstung für den Berg geht.

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Hofmannplatz 4 39011 LANA (BZ) Tel. +39 344 233 3148 e.graf.tschelatti@konmail.net ...

Pfefferlechner
Mountain Shop Impuls – Bergsport-Profi im Burggrafenamt seit 1988
© Benjamin Pfitscher

DESPAR-Kaufleute-Familie Kofler übernimmt DESPAR-Markt in Lana –Regionalität, Frische und Kundennähe im Mittelpunkt

Eine großzügige Feinkosttheke in Bedienung unterstreicht den Service-Gedanken und stärkt die Kundenbindung

In Lana beginnt mit der Übernahme des DESPAR-Marktes eine neue Ära. Mit der Despar-Kaufleute Familie Kofler aus Göflan kommt, neben rund 450 Quadratmetern Verkaufsfläche und einem ausgewogenen Sortiment, auch viel Erfahrung nach Lana.

Neben einem vielfältigen Obst und Gemüseangebot umfasst der Markt eine moderne Molkereitheke mit energieeffizienten Kühlmöbeln, täglich frisches Brot in Bedienung, eine Gastronomietheke, eine Metzgerei in Bedienung sowie ein umfangreiches Trockensortiment.

„Als DESPAR ist es uns ein großes Anliegen, uns bei der Familie Pircher Josef für die vertrauensvolle und langjährige Zusammenarbeit zu bedanken. Das Geschäft wurde stets vorbildlich und mit vollem Einsatz geführt. Umso mehr sind wir überzeugt, mit der Familie Kofler die opti-

male Nachfolge gefunden zu haben – ganz im Sinne unserer Kundinnen und Kunden“, so DESPAR Regionaldirektor Robert Hillebrand.

Ideale Kombi aus Regionalität, Frische und Eigenmarken Besonderen Wert legt der neue Standort auf Regionalität. Zahlreiche lokale Partnerbetriebe beliefern den Markt täglich frisch, darunter Schiefer Fisch Passeier, die Bäckereien Mein Beck, Erbbrot und Ultner Beck, traditionelle Speckproduzenten wie Proveiser Speck und Rinner Speck sowie Teeproduzenten aus dem Ultental. Diese enge Zusammenarbeit stärkt nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern garantiert auch kurze Lieferwege und höchste Frische. Ergänzt wird das Angebot durch die breite Auswahl an DESPAREigenmarken, von DESPAR PREMIUM bis zur Tiefpreislinie

Lena Blaas führt gemeinsam mit Partner

S BUDGET, die ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und für hohe Qualität im täglichen Einkauf stehen.

Viel Erfahrung und mehrere Generationen

Die Familie Kofler aus Göflan ist seit rund zwei Jahrzehnten als selbstständige DESPAR Kaufmannsfamilie tätig. Ihr erstes Geschäft eröffneten Kurt Kofler und seine Partnerin Andrea Blaas in Laas. Im Jahr 2013 folgte eine weitere Filiale in Ulten. Erst vor kurzem erweiterte die Familie ihr Engagement mit der Übernahme des DESPAR Supermarktes in St. Leonhard in Passeier. Das Geschäft in Lana wird von Tochter Lena Blaas und Partner Jan Schweigl geleitet, die gemeinsam mit sieben engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für einen reibungslosen Ablauf und hervorragenden Kundenservice sorgen. Das Team versteht

sich als verlässlicher Nahversorger für den gesamten Bereich Lana am Gries und setzt auf persönliche Betreuung.

Nachhaltige Technik und durchgehende Öffnungszeiten

Der gesamte Verkaufsraum ist mit moderner LED Beleuchtung ausgestattet, während geschlossene Kühlmöbel in der Molkereiabteilung den Energieverbrauch deutlich reduzieren.

Der Markt ist von Montag bis Freitag durchgehend von 7.30 bis 19 Uhr und samstags bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag bleibt das Geschäft geschlossen.

Die Marktleitung betont: „Wichtig ist uns Kundennähe, Qualität und Frische. Wir sind sehr bemüht, den Menschen genau das zu geben, was sie brauchen. DESPAR ist ein guter Partner, wenn es um Lebensmittel geht.“

DESPAR-Kauffrau
Jan Schweigl den DESPAR-Markt in Lana

MERANER STRASSE 7, LANA

und viele mehr!

Smart, schnell, proaktiv: Willkommen im neuen myCIVIS

Seit 24. Februar präsentiert sich das Portal der öffentlichen Dienste myCIVIS im neuen Kleid und mit neuen Funktionen. Der Zugang zu Informationen und Diensten soll für die Bürgerinnen und Bürger damit noch leichter werden.

Das neue myCIVIS ist mehr als ein reines Schaufenster der Dienste der öffentliche Verwaltung: Mit der Einführung der künstlichen Intelligenz wird das Portal zum digitalen Lotsen, der nicht nur an Fälligkeiten erinnert, sondern seine Nutzer und

Nutzerinnen kennt, Empfehlungen unterbreitet, die Suche nach Diensten unterstützt und die Abwicklung von Verfahren erleichtert. Entwickelt wurde das neue myCIVIS im Rahmen der Digitalisierungsoffensive, welche die Abteilung Informatik des Landes Südtirol mit Geldern aus dem staatlichen WIederaufbaufonds PNRR vorantreibt. Das neu gestaltete Portal fußt auf einem modernen Citizen Relationship Management, das die Bürger und Bürgerinnen in den Mittelpunkt stellt. Diese können sich mit ihren Fragen zunächst an einen digitalen Assistenten wenden, der Auskunft gibt und bei der Suche nach Informationen hilft. Gibt es weiteren Informationsbedarf, stehen zusätzliche Optionen für die Kontaktaufnahme bereit: über Telefon oder Kurznachricht bis hin zum Video-

anruf oder der Möglichkeit, einen Termin mit dem zuständigen Amt zu vereinbaren. Wer bei der Nutzung der digitalen Dienste Hilfe braucht, kann sich an einen der Digi Points wenden, die es mittlerweile in vielen Gemeinden Südtirols gibt. Dort bietet geschultes Fachpersonal kostenlos Unterstützung an.

Den größten Mehrwert bietet das Portal im persönlichen Nutzerbereich. Dort gibt es eine Reihe neuer Funktionen, wie etwa die Aktivierung personalisierter Hinweise. Jede Anfrage erzeugt zudem ein Ticket – die Bürgeranfrage geht somit nicht verloren und bleibt nachvollziehbar. Mit klarem Design und einfacher Sprache macht myCIVIS den Zugang zu öffentlichen Diensten somit schnell, intuitiv und unkompliziert.

Ihr Kapital in guten Händen

Wer heute sein Geld einer Bank anvertraut, sucht meist nicht mehr nur Sicherheit, sondern einen Partner für den langfristigen Vermögensaufbau. Finanzdienstleistung ist daher gefragt.

In einer zunehmend komplexen Finanzwelt sind Banken die unverzichtbare Brücke zwischen privaten Anlegern und den globalen Märkten. Doch welche konkreten Leistungen bieten Finanzdienstleister heute?

Sicherheit als Basis

Trotz technologischer Fortschritte bleibt Sicherheit das Kernversprechen der Banken. In Italien schützt der „Fondo Interbancario di Tutela dei Depositi“ (FITD) Bankeinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Institut – ein EUweiter Standard, der bei Zahlungsunfähigkeit greift und Kontokorrentkonten, Sparbücher sowie Festgelder absichert.

Individuelle Lösungen mit künstlicher Intelligenz 2026 setzen Banken KI gezielt ein, um Anleger individuell zu unterstützen:

- Intelligente Empfehlungen: Algorithmen analysieren Ausgabeverhalten und Risikoprofil, um passgenaue Anlagevorschläge zu erstellen.

- Effektiver Betrugsschutz: Automatisierte Systeme erkennen verdächtige Transaktionen in Echtzeit und schützen so das Vermögen.

- Hybride Beratung: KI ergänzt menschliche Berater, um präzisere Analysen und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Mehr Rendite durch Experten

Die Renditen für Festgelder in Italien liegen Anfang 2026 zwischen 2% und 3% p.a., während die 10-jährige Staatsanleihe bei 3,49 % notiert (Stand 3. März 2026). Über klassische Anlagen hinaus eröffnen Finanzdienstleister Zugang zu spezialisierten Märkten – etwa Uran, Kernenergie oder Goldminenwerte –, die für Privatanleger sonst schwer zugänglich sind. Dabei bieten sie:

- Diversifikation: Fonds und ETFs verteilen Risiken breit.

- Marktzugang: Von Krypto Verwahrung bis zu alternativen Investments öffnen Banken neue Türen.

- Bequemlichkeit: Modernes Online-Banking und Mobile Apps ermöglichen jederzeit Zugriff auf das Depot.

Mehrwert für den Anleger

Der Finanzdienstleister von heute ist weit mehr als ein Verwalter: Er managt Risiken, nutzt modernste Technologien und öffnet Zugang zu neuen Märkten. Für Anleger bedeutet das weniger Bürokratie, höhere Sicherheit und fundierte Entscheidungen – auch in unruhigen Zeiten, wie wir sie derzeit erleben müssen. Somit wird der Anleger zum klaren Gewinner moderner Finanzdienstleistungen. Neben der individuellen Beratung

spielt auch die Transparenz eine zentrale Rolle. Moderne Finanzdienstleister setzen verstärkt auf verständliche Kommunikation und nachvollziehbare Produktinformationen, um das Vertrauen der Kunden zu stärken. Digitale Plattformen bieten nicht nur Echtzeit-Daten, sondern auch interaktive Tools, mit denen An-

leger ihre Strategien selbst gestalten und anpassen können. Diese Kombination aus persönlicher Betreuung und technischer Unterstützung schafft eine neue Qualität der Kundenbeziehung, die den Anforderungen einer dynamischen Finanzwelt gerecht wird. Darüber hinaus gewinnt Nachhaltigkeit als entscheiden-

Gesundheitsversorgung in Südtirol — Herausforderungen und Perspektiven.

Fachvortrag mit anschließendem Umtrunk

Vor uns liegt ein Gesundheitssystem im Wandel – doch welche Veränderungen sind entscheidend für eine starke medizinische Versorgung in Südtirol?

Im Fachvortrag zeigt Messner Entwicklungen auf, die das Ge sundheitswesen langfristig prägen könnten.

Vorherige Anmeldung erforderlich! 0473 862 101 – lana.marketing@raiffeisen.it

des Kriterium für Anlageentscheidungen zunehmend an Bedeutung.

Banken integrieren Umwelt-, Sozial- und Regierungs-Faktoren (ESG) in ihre Produktpalette und Beratung, um verantwortungsbewusstes Investieren zu fördern. Anleger erhalten so die Möglichkeit, nicht nur finanziel-

le, sondern auch ethische Ziele zu verfolgen – etwa durch grüne Anleihen oder nachhaltige Fonds. Diese Ausrichtung unterstützt nicht nur langfristige Wertschöpfung, sondern trägt aktiv zur Bewältigung globaler Herausforderungen bei.

Walter J. Werth

Ein gutes Gefühl.

Kompetente und individuelle Betreuung bietet dir Sicherheit und Verlässlichkeit in allen Lebenslagen.

Egal ob Missgeschick, Unfall oder Krankheit – wir helfen dir, dich und alles was dir lieb ist abzusichern und vorsorglich zu planen.

Seit 38 Jahren ein zuverlässiger Versicherungspartner

St. Leonhard, die erste und einzige Hauptagentur einer Versicherungsgesellschaft im Passeiertal seit dem 1. 1. 1988.

Wieso sollten man der Agentur der ITAS - Landesversicherung den Vorzug geben? Es ist uns wichtig, einen engen und freundschaftlichen Kontakt zu unseren Kunden zu pflegen, sie gut zu beraten und ihnen eine große Auswahl an Versicherungsmöglichkeiten anzubieten. Seit dem 17.01.2019 finden Sie uns auch in unserem Büro in St. Martin in Passeier, Jaufenstraße Nr. 7, bei der Raiffeisenkasse St. Martin in Passeier und zwar jeden Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 12:30 Uhr. Somit können Sie nun zusätzlich zu unserem Hauptsitz in St. Leonhard in Passeier, Ihre Versicherungsangelegenheiten auch in St. Martin in Passeier zwei mal die Woche bequem und unbürokratisch erledigen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Rolle unseres Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit besteht in erster Linie darin, Lösungen zu bieten, die den Bedürfnissen der versicherten Mitglieder gerecht werden. Jedes ITAS-Produkt bringt die Achtsamkeit und die Fürsorge von Menschen zum Ausdruck, die für andere Menschen arbeiten. Dank der Professionalität unserer Agenten werden alle Versicherungsprodukte maßgeschneidert, um den Bedürfnissen eines jeden einzelnen versicherten Mitglieds Rechnung zu tragen. ITAS bietet erstklassige Versicherungslösungen sowohl in der Sachsparte als auch in der Lebenssparte – mit besonderem Augenmerk auf die Produkte für die Bereiche Familie, Vor- und Fürsorge, sowie Klein und Mittelunternehmen.

Zum Beispiel ist eine Ablebensversicherung die ideale Lösung für alle, die ihre Familienangehörigen für die schwierigen Momente des Lebens absichern möchten. Mit dieser Versicherungsdeckung können die finanziellen Schwierigkeiten

bewältigt werden, die dein vorzeitiges Ableben für deine Familie oder dein Unternehmen mit sich bringen würde. Wir können nicht vorhersehen, was die Zukunft für uns bereithält, aber wir können ihr auf jeden Fall „zuvorkommen“, indem wir unsere Familienangehörigen, zumindest aus finanzieller Sicht, so gut es eben geht, absichern.

Hingegen eine Pflegeversicherung ist eine Antwort auf jene Bedürfnisse, die leider oft mit dem Verlust der Selbstständigkeit verbunden sind: die ideale Unterstützung für all diejenigen, die sich angesichts eventueller Pflegekosten im Voraus finanziell absichern wollen, um später nicht die eigenen Ersparnisse antasten oder Kindern und Verwandten zur Last fallen zu müssen.

Und zuletzt möchte ich noch kurz auf unsere Rentenversicherung Plurifonds hinweisen. Wer seine Altersrente zusätzlich ergänzen möchte, macht mit dem Plurifonds sicherlich den richtigen Schritt. Durch die regelmäßige Beitragszahlung können Sie dafür sorgen, dass Sie die Zeit nach Ihrem Berufsleben unbesorgt genießen können.

Uns gibt es seit 1821

Wir sind ITAS, das Istituto Trentino Alto Adige per Assicurazioni.

Gegründet wurde die Versicherungsgesellschaft in Innsbruck zu Zeiten der Österreichischen Monarchie, um gegen die damals verheerenden Brände Schutz zu bieten: Nicht selten kam es denn vor, dass die Arbeit eines ganzen Lebens in nur wenigen Stunden durch eine Feuersbrunst zunichte gemacht wurde. Eine Gruppe engagierter Menschen schloss sich daher spontan zusammen, um durch gegenseitige Hilfeleistung gegen die Feuerschäden anzukämpfen.

Fortkommen durch Zusammenhalt -Helfen – Gemeinschaft zum Schutz des Einzelnen, der Teil eines größeren Ganzen ist. Unter diesen Vorzeichen wurde

ITAS, Italiens ältester Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, ins Leben gerufen. Wir blicken heute vertrauensvoll in die Zukunft: Die Herausforderungen, die auf uns warten, machen uns keine Angst, denn Wachstum und Innovation sind Teil unseres Werdeganges und der Garant für unsere Solidarität. Schlussendlich versuchen wir territorial nahe zu sein und als ein Teil dieses Territoriums, versuchen wir zu verstehen, was die wirklichen Bedürfnisse sind, und wir versuchen, sie in Versicherungsgarantien umzuwandeln, die speziell entwickelt wurden, um den besten Dienst anbieten zu können, indem wir Partnern zuhören und sie einbeziehen, die, wie das Hagelkonsortium Bozen, das gleiche Ziel verfolgen.

Unsere Statistik

Rund 5400 versicherte Mitglieder ver-

trauen unserem professionellen Service; rund 11.000 Versicherungsverträge verwalten wir für Sie; rund 750 Schadensfälle bearbeiten wir pro Jahr; rund 1.650.000 € werden durchschnittlich an Schadensleistungen pro Jahr ausbezahlt.

Unser Beitrag

Wir unterstützen jährlich etwa 65 Veranstaltungen (Sachpreise, Spenden, Sponsoring, Spesenübernahme) von Vereinen, sozialen und kulturellen Körperschaften mit ansehnlichen Beträgen.

Ihr Versicherungsagent

Pichler Walter & Team

Wir haben Generationen von Südtirolerinnen und Südtirolern geschützt und werden das auch weiterhin tun.

Mobilität von morgen

Mobilität muss als Ganzes betrachtet werden: vernetzt, nachhaltig und zukunftsorientiert. Hier setzt der SüdtirolPlan an. Er dient als strategische Leitlinie, um alle Verkehrsträger intelligent zu verknüpfen, Lebensqualität zu steigern und gleichzeitig die Klimaziele im Blick zu behalten.

v.l.: Martin Vallazza (Ressortdirektor Infrastrukturen und Mobilität), Joachim Dejaco (STA Generaldirektor), Manfred Pinzger (Präsident Confturismo) und Daniel Alfreider (Vizelandeshauptmann und Landesrat Infrastrukturen und Mobilität).

Herr Alfreider können Sie ein bis zwei konkrete, Maßnahmen nennen, die in den nächsten 12 - 24 Monaten umgesetzt werden sollen, um die Verlagerung vom privaten auf den öffentlichen Verkehr spürbar zu beschleunigen – z.B. im Bereich Taktverdichtung, neue Expressbuslinien oder Tarifintegration? Im Burggrafenamt setzen wir in den nächsten 12 bis 24 Monaten auf Maßnahmen, die man im Alltag direkt merkt. Ein zentraler Hebel ist die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Nordwestumfahrung Meran mit dem Küchelbergtunnel, um den Durchzugsverkehr aus dem Stadtgebiet zu nehmen und damit Busse, Radverkehr und Aufenthaltsräume in Meran spürbar zu entlasten. Parallel treiben wir die Modernisierung der Vinschger Bahn konsequent voran: Mit der Elektrifizierung, neuer Technik und dem geplanten erweiterten Angebot schaffen wir mittelfristig deutlich mehr Kapazität und Attraktivität auf der Achse Meran - Vinschgau. Während der Sperren wird ein umfassender Schienenersatzdienst organisiert, damit die Mobilität verlässlich bleibt. Zum dritten

ist die Planung des zweiten Gleises der Bahnlinie Bozen – Meran ein wesentlicher und langfristiger Schritt für die Verlagerung des individuellen Verkehrs vom Auto auf die Öffis. Dies zu den Infrastrukturen, daneben haben wir mit dem FIX 365 einen neuen Tarif in der Südtirolmobil Pass Familie integriert, dessen Verkauf mittlerweilen ein voller Erfolg ist.

Ein Schlüssel für die Akzeptanz des ÖV ist die nahtlose Verknüpfung der Verkehrsmittel. Welche konkreten Schritte planen Sie, um die Kombination von Zug, Bus, Fahrrad und Sharing-Diensten praktisch so einfach wie möglich zu machen? Denken Sie hier an physische Knotenpunkte, digitale Buchungsplattformen oder verbindliche Standards? Genau hier setzen wir im Burggrafenamt sehr konkret an: Mit dem intermodalen Mobilitätszentrum am Bahnhof Meran entsteht ein zentraler Knoten, der Bus und Bahn sowie Fahrrad und Fußmobilität miteinander verbindet und Umstiege deutlich einfacher macht. Das Projekt sieht unter anderem einen neuen Busbahnhof, eine klare Trennung

der Verkehrsflüsse, eine Verlängerung der Unterführung und ein modernes Fahrradparkhaus mit rund 1.000 Stellplätzen vor. Gleichzeitig arbeiten wir daran, dass die Mobilitätskette nicht nur baulich, sondern auch organisatorisch und digital funktioniert: verlässliche Informationen, verständliche Umstiegslogik und einheitliche Standards, damit Intermodalität im gesamten Burggrafenamt nach denselben Prinzipien nutzbar ist.

Der Plan nennt mehr Sicherheit und lebenswertere Städte als Ziele. Wie soll der öffentliche Raum in Südtiroler Städten und Ortszentren umverteilt werden, um diese Ziele zu erreichen?

Ist eine deutliche Reduzierung von Parkplätzen und Fahrspuren zugunsten von Radwegen, Fußgängerzonen und Grünflächen Teil der Strategie?

Unser Ansatz ist, Ortszentren Schritt für Schritt sicherer und lebenswerter zu machen, ohne die Erreichbarkeit zu verlieren. In Meran ist ein wichtiger Baustein, dass durch die Nordwestumfahrung Verkehr aus dem Stadtgebiet verlagert

wird. Das schafft die Voraussetzungen, den öffentlichen Raum gezielter aufzuwerten: sichere Querungen, bessere Bedingungen für Fuß und Rad, attraktivere Aufenthaltsbereiche. Die innerörtliche Mobilität ist eine Zuständigkeit der Gemeinden, die größtenteils gerade dabei sind, ihre Mobilitätspläne im Zuge der Gemeindeentwicklung zu erarbeiten. Gerade für größere Ortschaften gilt dabei sicher: Parkplatzsuchverkehr vermeiden und mehr Raum für Radwege.

Für ein Land wie Südtirol ist die Anbindung an Nord- und Osttirol sowie das Trentino entscheidend. Welche konkreten Projekte oder Verhandlungen gibt es, um die grenzüberschreitenden Bahn- und Busverbindungen signifikant zu verbessern?

Für das Burggrafenamt sind leistungsfähige Verbindungen nach Norden und Süden essenziell, und dafür braucht es vor allem eine starke Schiene. Ein Schwerpunkt ist die Modernisierung der Vinschger Bahn mit Elektrifizierung und neuer Technik, die perspektivisch auch die Durch-

Nordwestumfahrung

bindung nach Bozen und bis zum Brenner ermöglichen soll. Das ist ein konkreter Schritt, um Verbindungen über die Region hinaus attraktiver und leistungsfähiger zu machen. Kombiniert mit den neuen Zuggarnituren wird die Eisenbahn zum starken Rückgrat des öffentlichen Personenverkehrs. Parallel dazu läuft der Optimierungsprozess für den Ausbau der Bahnlinie Bozen Meran, weil wir gerade im Westen des Landes die Attraktivität der Schiene gegenüber dem Auto deutlich erhöhen müssen. Dabei wurde der Austausch mit den

Gemeinden entlang der Strecke intensiviert, um die Planung bestmöglich zu vertiefen.

Wie definieren Sie den Südtiroler Ansatz im Spannungsfeld zwischen urbanen Zentren und ländlichen, peripheren Tälern? Wie kann die Mobilitätswende nicht als Einschränkung, sondern als Gewinn an Lebensqualität und Freiheit wahrgenommen werden –auch von den Menschen, die heute auf das Auto angewiesen sind?

Südtirol und besonders das Burggrafenamt bestehen aus Stadt und

Tälern, und daher braucht es einen Ansatz, der überall funktioniert. In Meran schaffen wir durch große Infrastrukturprojekte wie die Nordwestumfahrung und durch Knoten wie das Mobilitätszentrum die Voraussetzungen, damit Öffis, Rad und Fußwege im Alltag wirklich konkurrenzfähig werden und die Intermodalität funktioniert. In ländlichen und peripheren Gebieten setzen wir zusätzlich auf pragmatische Lösungen, die vor Ort angenommen werden und echte Wahlfreiheit schaffen. Ein gutes Beispiel aus dem Burggrafenamt

sind Projekte wie Mitfahrbänke und E-Ladestationen in strukturschwachen Tälern, die 2025 auch als überzeugender, sichtbarer Ansatz ausgezeichnet wurden. Entscheidend ist, dass Mobilitätswende als Gewinn an Alltagstauglichkeit verstanden wird: weniger Stau und Stress, mehr Verlässlichkeit und mehr Möglichkeiten je nach Lebensrealität. Wir wollen das Öffi-Angebot so attraktiv machen, dass die Menschen es ganz selbstverständlich annehmen.

Markus Auerbach

Zahlen widerlegen die Kritik

Illegale Müllentsorgung in Meran: Über 1.900 dokumentierte Verstöße und hunderte Identifizierungen.

Seit Jahren wird in Meran immer wieder der Vorwurf laut, im Kampf gegen die illegale Müllentsorgung werde zu wenig kontrolliert und noch weniger gestraft. Die nun vorgestellten Zahlen der Stadtregierung Meran zeichnen jedoch ein deutlich anderes Bild – eines, das von systematischem Vorgehen, moderner Technik und konsequenter Ahndung geprägt ist. Im Rahmen einer Pressekonferenz legte Bürgermeisterin Katharina Zeller die ersten Ergebnisse des neuen mobilen Videoüberwachungssystems vor. Dieses ist an zehn ausgewählten Wertstoffinseln im Gemeindegebiet im Einsatz und wurde als Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets eingeführt, das die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken und der Kurverwaltung umgesetzt hat. Ziel war es, die bestehenden Reinigungsdienste effizienter zu organisieren und insbesondere gegen die zunehmende Vermüllung im öffentlichen Raum wirksamer vorzugehen. Die Bilanz der ausgewerteten Monate (Oktober 2025 bis Januar 2026) ist beachtlich: Insgesamt wurden 1.937 Fälle illegaler Müllablagerung festgestellt. Allein in einem Monat summierten sich die dokumentierten Verstöße auf 598. In 580 Fällen konnte die Ortspolizei

die verantwortlichen Personen bereits eindeutig identifizieren, weitere Überprüfungen laufen. Die eingeleiteten Verwaltungsverfahren sollen sicherstellen, dass auch die noch offenen Fälle konsequent abgeschlossen werden. Angesichts dieser Zahlen erscheint die oft geäußerte Kritik, es werde nicht ausreichend kontrolliert, kaum haltbar. Wie OrtspolizeiKommandant Alessandro De Paoli erläuterte, erlaubt das neue System eine detaillierte Dokumentation von Verstößen. Mehrere Kameraperspektiven erfassen den Vorfall, relevante Bildausschnitte – etwa Fahrzeugkennzeichen – werden automatisch extrahiert und samt Videomaterial an die zuständigen Stellen übermittelt. Dadurch konnten die Identifizierungsquoten deutlich gesteigert und Verfahren effizienter abgewickelt

werden. Die Auswertung zeigt zudem, dass es sich bei der illegalen Müllentsorgung nicht um das Fehlverhalten weniger Einzelner handelt. Vielmehr betrifft das Problem unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Umweltstadträtin Antonella Costanzo sprach von einem Phänomen mit klarer gesellschaftlicher Dimension. Gerade deshalb setze man neben Sanktionen auch auf Bewusstseinsbildung. Wer Bioabfälle korrekt entsorgt, leiste nicht nur einen Beitrag zur Sauberkeit, sondern auch zur Eindämmung der Rattenpopulation – ein Aspekt, der sich unmittelbar auf Hygiene und Lebensqualität auswirkt. Parallel zur technischen Überwachung bleibt auch die personelle Kontrolle ein zentraler Bestandteil der Strategie. Die sogenannten Waste Watchers sind weiterhin an sechs Ta-

gen pro Woche im Stadtgebiet unterwegs und überprüfen die ordnungsgemäße Nutzung der Wertstoffinseln. Der von den Stadtwerken koordinierte Dienst ergänzt die digitalen Instrumente durch sichtbare Präsenz vor Ort und schafft damit einen kombinierten Ansatz aus Prävention und Ahndung.

Die präsentierten Ergebnisse machen deutlich: In Meran wird nicht weggesehen. Es wird kontrolliert, dokumentiert und sanktioniert. Zugleich setzt die Stadt auf die Eigenverantwortung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Denn so wichtig Kontrollen und Strafen sind, dauerhaft verbessern lässt sich das Stadtbild nur dann, wenn möglichst viele ihren Beitrag leisten und Abfälle korrekt entsorgen.

Thomas Kobler

Kinder entdecken Tiere des Waldes

Die Kinder des Kindergartens Sinich erlebten einen spannenden Vormittag.

Förster des Forstamts Meran kamen zu Besuch, um den kleinen Naturforschern die Tierwelt des Waldes näherzubringen. Mit dabei waren viele interessante Dinge aus dem

Wald. Die Kinder lauschten begeistert, als der Förster erklärte, wie Rehe, Füchse und Gämse leben. Sie durften sogar selbst spüren, wie weich das Fell der Gämse ist. Im Mittelpunkt

des Besuchs stand die Wertschätzung der Natur und ihrer Tiere. „Nur wer die Natur kennt, kann sie auch schützen“, betonten die Förster. Die Kinder lernten auf spielerische Weise,

Quelle statt Plastik.

Unser Leitungswasser ist 100 % Quellwasser. Warum Plastikflaschen schleppen?

Weltwassertag „Tag der offenen Tür“, Speicherbecken Naif

Samstag, 21. März, 9.30–12.30 Uhr

wie wertvoll die Natur ist und warum man achtsam mit ihr umgehen muss. Tiere freuen sich über einen sauberen Wald. Hilf deshalb mit und lass keinen Müll liegen! Der Wald ist das Zuhause vieler Tiere und auch für uns Menschen sehr wichtig. Es war ein erlebnisreicher Tag, der sicher noch lange in Erinnerung bleibt!

Zum Abschluss durften die Kinder noch Fragen stellen und versprachen, bei ihrem nächsten Spaziergang besonders gut auf Pflanzen und Tiere zu achten.

Vielen Dank an die Förster für euren Besuch.

Redaktion

Lebenswege – Algunder in der Welt

Algund wird Mitte Mai zum Treffpunkt von Menschen, deren Lebenswege weit über das Dorf hinausführen. Unter dem Titel „Begegnungen – Algund trifft Algunderinnen und Algunder in der Welt“ laden der KVW Algund und der Bildungsausschuss Algund zu einem besonderen Wochenende ein. Vom 15. bis 17. Mai

kehren zahlreiche Algunderinnen und Algunder, die heute im Ausland leben oder arbeiten, in ihre Heimatgemeinde zurück. Den Auftakt bildete am Freitagabend ein Podiumsgespräch in der Aula der Mittelschule Algund. Moderiert wird der Abend von Renate Holzner, die mit den Gästen über ihre Lebenswege, ihre Erfah-

Die G. Pfitscher GmbH stellt hochwertige Speck- und Wurstwaren her, die weltweit exportiert werden.

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rungen in anderen Ländern und ihre Verbindung zu Algund sprach. Zu den Gesprächspartnern zählten unter anderem der Chirurg Lukas Prantl, Klinikleiter in Deutschland, der Rektor der ETH Zürich Günther Dissertori, der ORF-Meteorologe Daniel Schrott aus Wien, der Bankbeamte Sigmar Ladurner, der Anatomie-Professor Johannes Frasnelli sowie die Universitätsdozentin Anna Stecher. Sie alle haben Algund einst verlassen, um anderswo zu studieren, zu arbeiten oder eine Karriere aufzubauen. An diesem Abend erzählen sie von ihren Beweggründen, von Herausforderungen und Chancen im Ausland – und davon, was ihre Heimatgemeinde heute noch für sie bedeutet. Am Samstag setzte sich das Programm mit Begegnungen und ge-

meinsamen Aktivitäten fort. Nach einem Empfang vor der Pfarrkirche mit der Bläsergruppe der Musikkapelle Algund und einer kurzen Andacht führte eine kulturhistorische Exkursion durch den Ortsteil Steinach. Anschließend stellt Bürgermeisterin Alexandra Ganner im Thalguterhaus die Entwicklung der Gemeinde vor. Der Nachmittag bietet weitere Gelegenheiten zum Austausch: Führungen durch die Sennerei und die Pfarrkirche, eine Filmvorführung über „Algund früher und heute“ sowie ein gemütlicher Ausklang bei Kaffee, Kuchen und Musik. Im Mittelpunkt des Wochenendes steht jedoch vor allem eines: die Frage nach der Bedeutung von Heimat.

Josef Prantl

Gesunde Haut

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Dr.in Rosita Saraceno Primaria der Abteilung Dermatologie am Krankenhaus Meran

Dr.in Valentina Carelli Ärztin in Fachausbildung, Dermatologie am Krankenhaus Meran

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Mehr Licht im Raum

Heiss Fenster: Schlankere Profile, optimierte Energieeffizienz und mehr Licht dank größerer Glasflächen: Mit dem neuen Alnova 80 bündelt Heiss 20 Jahre Holz-AluErfahrung in einer neuen Generation von Fenstern – für besonders elegante Architekturlösungen. „In unseren Gesprächen mit Bauherren und Architekturbüros wurde in den letzten Jahren deutlich:

Viele wünschen sich Fenster mit mehr Glasfläche und schmaleren Ansichten für mehr Licht im Raum. Gleichzeitig erwarten sie hohe Dämmwerte und eine langlebige, wartungsfreie Konstruktion“, erklärt Peter Heiss, Inhaber von Heiss Fenster.

Architektonische Freiheit

Die Herausforderung hat Heiss

angenommen und das neue Holz-Alu-Fenster Elegant Alnova 80 entwickelt. Seit sechs Jahrzehnten fertigt der Betrieb am Eingang des Sarntals Fenster. „Alnova 80 ist dabei das Ergebnis aus 20 Jahren spezifischer Erfahrung im Holz-Alu-Bereich“, sagt Peter Heiss. „Dieses gesamte Wissen haben wir im neuen Profilsystem gebündelt.“

Mit schlanken Rahmen und hohem Glasanteil sorgt Alnova 80 für helle Räume und elegante Fassaden, im Neubau wie im historischen Bestand. Es ermöglicht verschiedene Fensterformen, lässt sich mit rahmenlosen Verglasungen kombinieren und bietet viele Holz- und Farbvarianten für maximale architektonische Freiheit.

Technologie auf dem neuesten Stand

Technisch hat Heiss dieses Profilsystem gezielt für Energieeffizienz optimiert. Hohe Dämmwerte senken den Energiebedarf, dünnere Holzabmessungen sparen Ressourcen. Das Glas wird trocken in den Rahmen eingesetzt statt silikoniert. So bleibt die Abdichtung über Jahrzehnte zuverlässig und wartungsfrei. Entscheidend dafür sind auch die erfahrenen Heiss-Montageteams: Sie sorgen für den präzisen Einbau, damit das Fenster im Alltag hält, was es verspricht. Sollte nach der Montage eine Frage auftauchen, ist Heiss auch Jahre später erreichbar – mit einem Serviceteam, das dranbleibt.

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21 Tage ohne Smartphone

Das Handyexperiment ist gestartet.

Über 100 Schüler der TFO und des Realgymnasiums Meran haben am Mittwoch, 5. März, ihre Handys ausgeschaltet – für drei Wochen. Drei Wochen ohne WhatsApp, ohne TikTok, ohne Netflix. Für viele ein ungewohnter Schritt, für andere eine spannende Herausforderung.

„Ich bin neugierig, ob ich es wirklich durchhalte, aber ich freue mich auch darauf, wieder mehr Zeit für meine Freunde und Hobbys zu haben, ohne ständig aufs Handy zu schauen!“

Ähnliche Stimmen hört man von vielen Teilnehmenden: Aufregung, Vorfreude und ein wenig Skepsis liegen dicht beieinander. Bei der gemeinsamen Handyabschaltung am Tappeinerweg waren auch Medienvertreter dabei: RAI Südtirol und der ORF berichteten über das Experiment, das von Prof. Alex Trojer initiiert wurde, nachdem er zufällig auf des „Handyexperiment“ des ORF stieß. Hinter dem Experiment steckt mehr als nur ein Verzicht auf Social Media. Ziel ist es, das Bewusstsein für den

eigenen Medienkonsum zu schärfen und herauszufinden, wie sich ein Alltag ohne ständige digitale Ablenkung anfühlt. „Es geht nicht darum, den Schülern etwas vorzuschreiben, sondern ihnen zu zeigen, wie wertvoll Offline-Zeit sein kann“, erklärt Alex Trojer. In drei Wochen wird sich zeigen, wie das Experiment ausgegangen ist. Durchhalten wollen jedenfalls alle, auch wenn es nicht leicht werden dürfte.

Doch neben den anfänglichen Sorgen über Langeweile oder das Gefühl etwas zu verpassen, berichten viele schon jetzt von neuen Möglichkeiten: mehr Zeit für Sport, Lesen, Gespräche mit Freunden und Familie. Das Handyexperiment des ORF in Südtirol könnte damit ein Schritt sein, um die Balance zwischen digitaler Welt und realem Leben bewusst zu erleben - und zu zeigen, dass OfflineSein nicht nur möglich, sondern auch bereichernd ist.

Josef Prantl

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Schlaf neu erleben Boxspringbetten – Komfort, der den Unterschied macht

Ein Bett ist der Ort, an dem wir Kraft tanken, zur Ruhe kommen und neue Energie schöpfen. Immer mehr Menschen entdecken deshalb das Boxspringbett für sich: ein Schlafsystem, das höchsten Komfort mit zeitlos eleganter Optik verbindet. Entscheidend ist dabei das perfekt abgestimmte Zusammenspiel aus Unterbau und Matratze – für ein Liegegefühl, das man nicht nur spürt, sondern jede Nacht neu genießt.

Was genau ist ein Boxspringbett?

„Ein Boxspringbett ist das Angloamerikanische Bettmodell, das für besonders hohen Schlafkomfort und luxuriöses Design steht. Während man in Südtirol meist Bettgestell, Lattenrost und Matratze getrennt kennt, funktioniert ein Boxspringbett anders – es kommt ganz ohne Lattenrost aus.“ Beim Boxspringbett bildet das sogenannte ‚Boxspring‘ die Basis

– ein gefedertes Untergestell, also ein Federkasten, der direkt mit dem Bettrahmen verbunden ist. Darauf liegt eine hochwertige TaschenfederkernMatratze. Optional sorgt ein zusätzlicher Topper als dritte Schicht für noch mehr Schlafkomfort. Dieses perfekt abgestimmte Zusammenspiel garantiert optimale Druckverteilung und eine ideale Anpassung an den Körper und die durchdachte Schichtung ver-

hindert ein schnelles Durchliegen. Ein Boxspringbett bleibt lange stabil und komfortabel.“

Herr Fraenkel, Sie feiern die Neueröffnung Ihres Geschäftes in Lana – was erwartet die Besucher?“ Hanns-Michael Fraenkel: Mit der Neueröffnung unseres Geschäftes möchten wir unseren Kunden noch mehr Auswahl, Beratungskompetenz und ein besonderes Schlaferlebnis bieten. In unseren neu gestalteten Räumlichkeiten zeigen wir eine noch größere Vielfalt an hochwertigen BoxspringSystemen und Matratzen. Uns war wichtig, einen Ort zu schaffen, an dem man in Ruhe probeliegen, vergleichen und sich individuell beraten lassen kann. Denn guter Schlaf beginnt mit der richtigen Entscheidung – und dafür nehmen wir uns Zeit.“

Die Lehrer meiner Jugend

Mit zunehmendem Alter kehren bei mir immer häufiger Erinnerungen an die Schulzeit zurück. Und an Erzieher und Lehrer, die mich fürs Leben prägten. Meine besten Lehrer waren interessanterweise drei Italienischlehrer. An sie möchte ich hier erinnern. Im 3. Teil geht es um Prof. Giuseppe Magagna, mein Lehrer fürs Leben.

In den oberen Klassen im Johanneum in Dorf Tirol hatten wir Prof. GiusepJahre lang Kooperator in verschiedenen Pfarreien des Trentino gewesen. und Handeln. Häufig kam er mit zwei, drei Zeitungen unter dem Arm

News-Kommentieren der Unterricht schlechthin. Magagna war super. Ein-

Nach einem Spaziergang am Mitterplattweg oder einfach so

MITTAGS & ABENDS

kreativ | alpin | mediterran

Weine aus dem hauseigenen Weingut Pföstl

NACHMITTAGS

Kaffee | Kuchen | Eis

Aperitivi | feine Häppchen

Magagna Giuseppe 1978 Prof. Magagna mit der Maturaklasse von 1962 – v. r.: G. Magagna, S. laimer, F. Berger, A. Stiglmair

üben wollte. Im Jahr 1975 beendete Giuseppe Magagna seine Lehrtätigkeit am Johanneum und unterrichtete dann noch sechs Jahre am deutschsprachigen Realgymnasium in Meran. Im Jahr 1981 ließ er sich in den Laienstand versetzen, zog nach Mailand, heiratete mit 59 Jahren und wirkte bis zur Pensionierung im Jahr 1987 an einer Oberschule in Mailand als Lehrer für italienische Sprache und Literatur. Ende der 1980er Jahren kontaktierte er mich telefonisch. Er hatte meine Telefon-Nummer über eine Werbeschaltung für mein Ferienhaus In St. Pankraz gefunden. Er bat mich, für seine Familie – er hatte inzwischen auch einen Sohn – ein Hotelzimmer in St. Pankraz zu suchen. Er wollte mit den Seinen auf der Schwemmalm Skifahren so wie er es von seinen letzten Jahren in Meran gewohnt war. Ich erinnere mich noch gut an das Wiedersehen nach gut 25 Jahren im Hotel Post (Inner-

wirt) in St. Pankraz. Wir hatten uns viel zu erzählen. In den folgenden Jahren entwickelte sich eine echte Freundschaft. Magagna war an allem, was Südtirol betraf, sehr interessiert. Ich hatte als Direktor des Amtes für Bibliotheken ein gutes Verhältnis zu meinen Kolleginnen im italienischen Amt für Weiterbildung und Bibliotheken. Diese schickten ihm sehr gerne italienischsprachige Tirolensien. Im Herbst 1997 luden wir Prof. Magagna zu unserem Maturatreffen im Sarntal ein und verstanden uns mit ihm wie mit einem alten Kollegen. Damals erzählte er uns eine für den oberen Nonsberg typische Anekdote. Sein Vater war nach dem Krieg Bürgermeister von Brez gewesen und wollte im Dorf eine Kanalisation errichten. Er wusste aber genau, dass dies der Gemeinderat nie genehmigen würde, und griff daher zu einem Trick. Er ließ von einer Firma an der Grenze zur Nachbargemein-

de Rohre abladen. Bei der nächsten Sitzung wurde er gefragt, ob er denn wisse, was es mit diesen Rohren auf sich habe. Als er darauf antwortete, dass seines Wissens die Nachbarn eine Kanalisation errichten möchten, riefen alle „Nein, das darfst du nicht zulassen, dass sie uns zuvorkommen! Setz dich gleich mit dieser Firma in Verbindung und sag, dass sie die Rohre bei uns verlegen sollen!“ Am 17. August 2016 erschien in den „Dolomiten“ eine Todesanzeige mit Seltenheitswert. Sie lautete „Kurz vor seinem Tod hat Professor Giuseppe Magagna *20. 3. 1922 (Brez/Trentino) + 6. 8. 2016 (Mailand) den Wunsch geäußert, die deutschsprachigen Studenten von damals zu grüßen, die er im Laufe der Jahre unterrichtet hat.“ Gewaltig! Gottlieb Pomella nahm dies zum Anlass, zusammen mit Arnold Stiglmair und Theodor Riffeser am 29. Oktober 2016 in der Dominikanerkirche in Bozen einen Gedächt-

FarmFood Festival am 14. 3. im Kurhaus Meran –

Das Beste von Südtirols Bauernhöfen

Fünf Regionen Südtirols. 90 Produzentinnen und Produzenten. Nur ausgewählte Qualitätsprodukte. Zu 100 % vom Bauernhof. Das ist das FarmFood Festival! Südtirols Höfe präsentieren sich und ihre Qualitätsprodukte zum

4. Mal – am Samstag, 14. März 2026 von 10 - 17 Uhr im exklusiven Rahmen des Kurhauses in Meran. Das FarmFood Festival ist ein Event zur Vernetzung der bäuerlichen Direktvermarktung mit der Südtiroler Bevölkerung, der

Gastronomie und dem Lebensmitteleinzelhandel und wird vom Qualitätssiegel „Roter Hahn“ in Zusammenarbeit mit dem Meran WeinFestival veranstaltet. Im Fokus stehen die Vielfalt und die Hochwertigkeit, das Verkosten, Kennenlernen und Genießen.

Umfangreiches Rahmenprogramm mit Verkostungen und Kochshows

nisgottesdienst für den überaus geschätzten Lehrer zu organisieren, zu der auch Vincenzo, der Sohn von Prof. Magagna kam und an der viele ehemalige Schüler teilnahmen. Ich war damals leider im Ausland und erfuhr erst im Nachhinein von der Initiative. Stiglmair erzählte mir, dass Gottlieb Pomella zu Vincenzo gesagt habe „Ihr Vater war ein besonderer Lehrer“, worauf dieser geantwortet habe „Ja, ich weiß. Aber er sagte immer: Ihr wart besondere Schüler.“ Am 6. August 2026 jährt sich der Todestag von Prof. Giuseppe Magagna zum zehnten Mal. Diesen 10. Jahrestag wollen wir in Dorf Tirol mit einer Wortgottesfeier zu Ehren unseres unvergesslichen Meisters des Wortes und der Sprache würdig feiern. Wer zu gegebener Zeit Näheres dazu erfahren will, darf mir gerne schreiben, und zwar an franzberger55@gmail.com.

Zur Anmeldung und kostenlosen Teilnahme an der Veranstaltung sowie zu den Tickets für die Blindverkostungen und für den Koch-Workshop www.farmfoodfestival.it PR-Info

Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Kursaal wieder in einen Marktplatz voller Stände. Die geführten Blindverkostungen zu den Themen „Käse“ um 11 Uhr, „Wein“ um 13 Uhr und „Speck“ um 14.30 Uhr laden zu einer

Reise in die Sensorik ein. Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher in den Galerien des Kursaals: Südtiroler Spitzenköchinnen und -köche kreieren dort raffinierte Gerichte aus hochwertigen Qualitätsprodukten von „Roter Hahn“. Neu in diesem Jahr ist ein Koch-Workshop mit Thomas Ortler von 11 bis 13 Uhr – mit persönlichen Tipps vom Profi.

50 Jahre Hotelfachschule Kaiserhof

Fast 125 Jahre voller Gastfreundschaft, Innovation und Glanzmomente – 1975/76 startete die Hotelfachschule.

Wer heute durch Meran schlendert und vor der Fassade des Kaiserhofs stehen bleibt, spürt sofort: Dieses Gebäude erzählt Geschichte. Fast 125 Jahre sind vergangen, seit hier erstmals Gäste ein- und ausgingen – bis heute ist der Kaiserhof ein Ort, an dem sich Tradition, Bildung und Innovationsgeist begegnen. Im Jänner 1897 öffnete das Hotel Kaiserhof seine Türen und entwickelte sich rasch zu einer der ersten Adressen der Kurstadt. Reisende aus nah und fern trafen sich hier, und das Haus prägte das gesellschaftliche Leben Merans. 1921 wurde es in Hotel Excelsior umbenannt. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude zeitweise als Militärspital, in den schwierigen Nachkriegsjahren verlor es jedoch an Glanz und verfiel zunehmend. Was wie das Ende einer großen Hotelära wirkte, wurde schließlich zum Beginn einer neuen Entwicklung. 1950 wurde auf Schloss Labers

die erste Hotelfachschule Südtirols gegründet – getragen vom Südtiroler Hotelierverein. Ziel war es, einheimische Fachkräfte auszubilden und die Qualität der regionalen Gastfreundschaft langfristig zu sichern. 1967 erwarb die Autonome Provinz Bozen das Hotel Savoy in Meran, um dort ein praxisnahes Ausbildungszentrum einzurichten, in dem junge Menschen Theorie und Hotelalltag gleichermaßen kennenlernen konnten.

1975 fand die Schule im Kaiserhof ihre neue Heimat. Der Zustand des Gebäudes war damals schlecht, doch Lehrkräfte und Schüler packten gemeinsam an: Innerhalb weniger Wochen wurde gereinigt, geräumt, gestrichen und eingerichtet. So entstand der Grundstein für einen Neubeginn. Übergangsweise wurde auch im Savoy, im Excelsior und im alten Redifianum unterrichtet. Bereits im Schuljahr 1975/76

startete die erste vierte Klasse Touristik, 1977 folgte die erste Fachmatura. Die dreijährige Ausbildung führte zum staatlichen Abschluss als „Addetto alla segreteria e all’amministrazione d’albergo“ und vermittelte praxisnahe Kompetenzen in Verwaltung, Küche und Service.

Die Aufbaujahre sind eng mit dem ersten Direktor Erik Platzer verbunden. Mit großem Einsatz formte er Struktur und Profil der Schule und legte den Grundstein für eine praxisnahe, qualitätsorientierte Ausbildung. Nach ihm leiteten Markus Alber und später über viele Jahre Josef Paler die weitere Entwicklung.

In den 1980er-Jahren erlebte die Schule einen starken Aufschwung. 1981/82 konnte das renovierte Gebäude endgültig bezogen werden, bald zählte man über 300 Schüler. 1985 verlieh die Landesregierung offiziell die Zusatzbezeichnung „Kaiserhof“. Im selben Jahr sorg-

ten Schüler und Fachlehrer beim Weltwirtschaftsgipfel in Venedig für das leibliche Wohl internationaler Staatsgäste. 1986 startete zudem die Höhere Hotelfachschule.

Ab den 1990er-Jahren wurde das Angebot weiter ausgebaut, etwa mit Lehrgängen für diätetisch geschulte Köche und Diplom-Diätköche. Gleichzeitig investierte man kontinuierlich in die Infrastruktur: Dach- und Fassadensanierung, eine neue Schulbibliothek, eine moderne Turnhalle sowie ein Medienlabor verbesserten die Lernbedingungen. Auch soziales Engagement gehört zum Selbstverständnis – etwa beim Bau einer Schule und Wasserleitung in Kamerun im Jahr 2007. Immer wieder setzte der Kaiserhof auch öffentlich Akzente: 2010 wurden die Kaiserhoftorte und die Kaiserhofpraline präsentiert. 2016 begrüßten Schüler in Bozen EU-Kommissionspräsident Jean-

Claude Juncker, und 2017 gelang mit dem größten Kaiserschmarrn der Welt der Eintrag ins GuinnessBuch der Rekorde. Schulband, Kaiserhofball, Sportinitiativen und das Unterrichtsfach Eventmanagement zeigen den ganzheitlichen Bildungsanspruch der Schule.

PR-Info

Die Ausbildung vermittelt heute weit mehr als Fachwissen im Gastgewerbe. Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit, Organisationstalent, Stil und professionelles Auftreten machen Absolventinnen und Absolventen auch in vielen anderen Branchen gefragt. Die staatliche Matura wird mittlerwei-

51. Frühjahrkonzert in Naturns

Naturns - Mit einem vielseitigen Jahresprogramm und vielen Auftritten bereichert die Musikkapelle Naturns das kulturelle Leben im Dorf. Das 51. Frühjahrskonzert findet am Samstag, 28. März, und am Ostermontag, 6. April, jeweils um 19 Uhr im Rathaus von Naturns statt und sorgt für unvergessliche musikalische Erlebnisse.

Das Konzert steht unter der Leitung von Kapellmeister Hannes Schrötter. Den Auftakt bildet die Jubilee Overture von Philip Sparke. Es folgt die Ouvertüre zur Oper Rienzi von Richard Wagner über Aufstieg und Fall des römischen Tribunen Cola di Rienzo. Mit Salve Imperator von Julius Fucîk folgt ein kraftvoller Marsch. In Vesuvius schildert

Frank Ticheli den Ausbruch des Vesuvs. Den Abschluss bildet Via Claudia von Johan de Meij – eine musikalische Reise von Venedig über die Alpen bis nach Augsburg.

Die Musikkapelle Naturns freut sich, mit Euch gemeinsam einen besonderen musikalischen Abend zu erleben.

le direkt am Kaiserhof abgelegt. Heute leitet Hartwig Gerstgrasser die Schule. 2023 wurde der Ganztagsunterricht auf den Vormittag konzentriert, um gezieltere Förderung zu ermöglichen. 2024 entstand zudem der Alumni-Club Kaiserhof, der ehemalige Schüler vernetzt. Vom Grandhotel über

das Excelsior bis zum modernen Ausbildungszentrum steht der Kaiserhof heute für Tradition, Qualität und Innovationskraft –und für einen Ort, an dem Südtiroler Gastfreundschaft täglich neu gelebt wird.

Redaktion

Lehrer und Visionär

In Gedenken an Walter Bernard.

Mit großer Bestürzung haben viele Menschen in Meran vom Tod von Walter Bernard erfahren. Mit ihm verliert die Stadt einen engagierten Lehrer, einen politisch denkenden Bürger und einen vielseitig interessierten Menschen, der sein Leben lang neugierig blieb und stets bereit war, Neues auszuprobieren. Walter Bernard studierte Maschinenbau und begann seine berufliche Laufbahn als Ingenieur beim Sterzinger Unternehmen Leitner AG, wo er mehrere Jahre als Planer von Seilförderanlagen tätig war. Der Wunsch, Wissen weiterzugeben, führte ihn jedoch zurück an die Universität: Er studierte zusätzlich Physik und wechselte 1984 in den Schuldienst. Mehr als drei Jahrzehnte

unterrichtete er Physik an der ehemaligen Gewerbeoberschule – mit Begeisterung und dem festen Anliegen, seinen Schülern eine fundierte technische Ausbildung zu vermitteln. Besonders prägend war sein Einsatz für die technische Bildung in Meran: Vor über 30 Jahren gründete er die Außenstelle der Bozner Gewerbeoberschule in der Matteottistraße und legte damit den Grundstein für die heutige Technologische Fachoberschule „Oskar von Miller“ Meran. In den Aufbaujahren wirkte Bernard dort auch als Vizedirektor. Aus der kleinen Zweigstelle entwickelte sich eine bedeutende Bildungseinrichtung mit heute fast 400 Schülern und zwei Fachrichtungen – eine wichtige Säule

der technischen Ausbildung im Burggrafenamt. Doch Walter Bernard war weit mehr als Lehrer. In der alternativen Bewegung der 1980er-Jahre engagierte er sich politisch und gehörte zu den Mitbegründern des Meraner Weltladens, wo er auch später immer wieder hinter der Theke stand. Seine Interessen reichten weit über Technik und Physik hinaus. Bernard liebte die Bühne und spielte im Altstadttheater Meran in zahlreichen Produktionen. Gleichzeitig tüftelte er leidenschaftlich an technischen Ideen, etwa an einer mechanisch betriebenen Taschenlampe ohne Batterien für Regionen ohne Stromversorgung.Auch im Ruhestand blieb er offen für Neues und beschäftigte sich intensiv mit Es-

peranto, jener internationalen Plansprache zur Verständigung über kulturelle Grenzen hinweg. Bis zuletzt blieb er seiner Schule verbunden und unterstützte Schüler und Kollegen. Mit Walter Bernard verliert Meran einen offenen Geist, einen kritischen Denker und einen humorvollen Menschen.

Hast auch du Zipperle-Erinnerungen?

Teile sie mit uns!

#zipperlememories

Seitdem kleben wir zusammen.

Ein ausgeschütteter Traubensaft, ein Erröten, ein erstes Lächeln –manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten. Seit 75 Jahren ist Zipperle Teil solcher Momente. Zum Jubiläum präsentieren sich unsere Etiketten frischer denn je.

5 Min. vom Stadtzentrum entfernt 5 minuti dal centro pedonale

Sonntags geöffnet Domenica aperto

90 Min. kostenloses Parken beim Einkauf Con un acquisto 90 min. parcheggio gratis

Hier ist der Name Programm: Kreuz Panorama Apartments bietet atemberaubende Aussichten auf die umliegende Berglandschaft.

RIFFIAN/MERAN – Kreuz Panorama Apartments

SCHÖNE AUSSICHTEN

Im Herzen von Riffian ist etwas Besonderes entstanden: KREUZ PANORAMA APARTMENTS – eine Wohnimmobilie, die Architektur und Natur in Einklang bringt. Hanglage mit Panoramablick. Bodentiefe Fenster. Gemeinschaft im Grünen. Das junge Architekturbüro DEAR Studio aus Meran hat das historische Gasthaus Kreuzwirt behutsam erhalten, liebevoll renoviert und mit zeitgemäßer Architektur neu interpretiert – ein Ort, der Geschichte und Moderne auf einzigartige Weise vereint. Der Bau ist fertig. Die Wohnungen warten auf Sie.

„Für uns war das Licht entscheidend –und natürlich diese einmalige Aussicht auf das Hirzer-Gebiet und den Ifinger. Die große Terrasse ist für uns wie ein drittes Zimmer – das macht die Wohnung perfekt.“

Ute und Udo Hofmann

Diese 3 Einheiten stehen bei Kreuz Panorama Apartments noch zur Verfügung:

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TBT – Technisches Büro Tröger • STATIK Pohl + Partner GmbH

Penthouse mit Panorama-Terrasse
2-Zimmer-Wohnung mit Garten
mit Terrasse

Medicine & Surgery in Bozen

International studieren, Bewerbung bis 28. April 2026

Am Universitären Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen startet im September 2026 erneut der englischsprachige Studiengang „Medicine and Surgery“. Bewerbungen für das Studienjahr 2026/2027 sind bis zum 28. April 2026 möglich. Das Studium richtet sich an alle, die Medizin in einem bewusst überschaubaren und internationalen Umfeld studieren möchten. Pro Studienjahr stehen 60 Studienplätze zur Verfügung (50 EU, 10 Nicht-EU mit Wohnsitz im Ausland).

Die limitierte Kohorte ermöglicht Lernen in kleinen Gruppen und einen engen fachlichen Austausch mit den Dozenten. Internationale Studienkolleginnen und -kollegen bereichern das Studium zusätzlich und fördern einen offenen akademischen Dialog. Eine gelebte Feedbackkultur schafft Raum für Mitgestaltung und unterstützt die persönliche wie fachliche Entwicklung der Studierenden.

Der Unterricht erfolgt vollständig in englischer Sprache. Für die Immatrikulation ist ein Englisch-Zertifikat auf

Niveau B2 gemäß der Ausschreibung erforderlich. Das international ausgerichtete Curriculum wird durch moderne High-Tech-Labore und praxisnahe Trainingssettings ergänzt. Klinische Ausbildungsphasen in deutscher und italienischer Sprache in den Einrichtungen des Südtiroler Sanitätsbetriebes gewährleisten eine frühzeitige Einbindung in die medizinische Praxis in einem mehrsprachigen Umfeld. Das sechsjährige Studium wird in Ko-

operation mit der Università Cattolica del Sacro Cuore in Rom durchgeführt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt über eine Online-Aufnahmeprüfung am 20. Mai.

Spring Open Day –21.03.2026, 10 - 12 Uhr Interessierte erhalten Einblick in Struktur und Inhalte des Studiums. Im Anschluss findet eine Simulation der Aufnahmeprüfung statt. Die Teilnah-

me ist kostenlos; für die Simulation ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen erteilt der Dienst für Studienberatung der Claudiana.

1. Alkoholfreies Testival in Schenna

Oggi 0,0hne feiert Premiere

Bewusster Genuss ist längst mehr als ein Trend – er ist Ausdruck eines neuen Lebensgefühls. Mit „Oggi 0,0hne – Das erste alkoholfreie Testival Südtirols“ setzt Schenna am 28. März 2026 ein starkes Zeichen und rückt alkoholfreie Alternativen erstmals ins Rampenlicht eines eigenständigen Festivals. Im Vereinshaus Unterwirt dreht sich einen Tag lang alles um kreative 0,0-Produkte, innovative Getränkekonzepte und die Vielfalt moderner Genusskultur. Von alkoholfreien Destillaten

über Craft-Alternativen, Aperitifs und Sparkling Drinks bis hin zu überraschenden Neuinterpretationen klassischer Cocktail-Kompositionen – Besucherinnen und Besucher erwartet eine große Auswahl nationaler und internationaler Produzenten. Im Mittelpunkt steht das bewusste Probieren: Das Testival-Format lädt dazu ein, neue Marken kennenzulernen, sich direkt mit Produzenten auszutauschen und mehr über Herstellungsprozesse, Zutaten und Geschmackskompositionen zu

erfahren. Masterclasses, Tastings und Impulse rund um alkoholfreie Barkultur bieten zusätzliche Einblicke in eine Branche, die international stark wächst. Gleichzeitig schafft das Event Raum für Begegnung. DJ-Beats von Phil:On und duverthemover von Triloco – alternativ auch als Silent Discosorgen für entspannte Festival-Atmosphäre, ein Foodcorner bietet zusätzliche Geschmackserlebnisse und Lounges laden zum Verweilen ein. Eine moderne Gaming-Lounge mit Next-Gen-Mul-

tiplayer-Games, Retro-Klassikern an Original-CRT-TVs, Rock-BandStation, XXL-Screen, Tischfußball und digitalem Flipper bietet Spielspaß für alle Generationen. Die Veranstaltung richtet sich an Genießerinnen und Genießer ebenso wie an Gastronom:innen, Bartender und Brancheninteressierte, die sich über neue Produkte und Trends informieren möchten.

Infos und Tickets: www.schennna.com/oggiohne

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Die Schere hat erkannt: Sara Auer aus St. Martin Kino in Meran

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BAZ Nr. 5 vom 13/03/2026 by Bezirksmedien GmbH - Issuu