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beyond Das Magazin der Beyer Chronometrie

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plus Die Neuheiten der Uhrenmessen Basel und Genf auf 44 Seiten

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The greatest luxury in life is time. Savour every second.

Leistungsstärke. Luxus. Exklusivität. Breitling und Bentley räumen beide der Perfektion absolute Priorität ein: kompromisslose Zuverlässigkeit und Präzision, Prestige und Performance. In den Breitling Ateliers wie in den Bentley Werkstätten im englischen Crewe spielt modernste Technologie mit altehrwürdiger Tradition perfekt zusammen. Die aus Leidenschaft für schöne Mechanik entstandene Kollektion Breitling for Bentley bietet Kennern eine reichhaltige Palette von Ausnahmechronographen an. In sämtlichen Handgelenkinstrumenten ticken von Uhrmachern auf dem Zenit ihres Könnens akribisch zusammengesetzte Hochleistungsmotoren. Ästhetisches Raffinement pur. Denn Zeit ist der wahre Luxus!

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Editorial

Liebe Kundin Lieber Kunde Liebe Freunde des Hauses Beyer Um den Blick über die Dächer Zürichs schweifen zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine der spektakulärsten Aussichten öffnet sich auf dem Turm des St. Peter, der Kirche mit dem grössten Zifferblatt Europas. Falls Sie (wie ich) nicht wussten, dass der Turm nach Absprache besichtigt werden kann, und wer diese speziellen Führungen macht, empfehle ich Ihnen das Interview mit dem «Turmherr» Max Flückiger ab Seite 24.

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Simone Bischofberger-Gumpp

Uhrenfans bieten wir übrigens einen besonderen Service: den Ausflug auf den Turm, kombiniert mit einem Besuch in unserem Uhrenmuseum. Für Gruppen organisieren wir gerne einen Apéro, an dem unsere Kuratorin Monika Leonhardt für Ausführungen zur Verfügung steht. Jeroen van Rooijen ist der wohl bekannteste Modejournalist der Schweiz und verantwortlich für den «Stil»-Bund der «NZZ am Sonntag» sowie das Magazin «Z – Die schönen Seiten» der «Neuen Zürcher Zeitung». Wir freuen uns ausserordentlich über seine ebenso persönliche wie charmante Kolumne «Der Stein des Anstosses» auf Seite 10. Ab Seite 44 finden Sie alles über die neusten Uhren, die im Januar am Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf und Ende März an der Basel World gezeigt wurden.

Coverfoto: Hansruedi Rohrer, Porträt: Tom Haller

Viel Spass beim Lesen – und eine gute Zeit! Simone Bischofberger-Gumpp Chefredaktorin

Unser Dank geht an Stevan Indjic, Member des Poloparks Zürich. Er hat uns nicht nur die Polo-Accessoires für unsere Modegeschichte (ab Seite 12) überlassen. Sein Pferd Generalla stand auch Modell fürs Titelblatt. Es tat das ruhig und brav – bis die weisse Hintergrundfläche vom Wind umgeweht wurde.

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Inhalt

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Das Magazin der Beyer Chronometrie WHAT’S UP

Events, Menschen, News und Zeitgeist

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KOLUMNE

Stilexperte Jeroen van Rooijen «rockt» die Zeit

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BIJOUX

Edle Accessoires in Rotgold und Leder

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ATELIER

Unsere Uhrmacher und ihre Hobbys

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GESPRÄCH

Max Flückiger, der Turmherr vom St. Peter

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WISSEN

Von Hemmung und Unruh

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MUSEUM

Chronographen: Die Geschichte der Stoppuhr

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HIGHLIGHTS

Zu Gast bei Piaget, Jaeger und Wellendorff

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SWISS MADE

Grether’s Pastillen: Ein Stück Hexerei

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BAHNHOFSTRASSE

Die bunten Vögel der Innenstadt CARTOON

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NEWS

Die wichtigsten Neuheiten der Uhrenmessen

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Im Frühling blickt die Uhrenwelt nach Basel und Genf: Wir präsentieren die wichtigsten Neuheiten der bedeutenden Messen.

IMPRESSUM

beyond Das Magazin der Beyer Chronometrie AG, Bahnhofstrasse 31, CH-8001 Zürich, Tel. +41 (0)43 344 63 63, www.beyer-ch.com Herausgeber: René Beyer. Chefredaktion: Simone Bischofberger-Gumpp. Art Direction und Gestaltungskonzept: Adrian Hablützel, artdepartment@ggaweb.ch. Textredaktion/Produktion: Matthias Mächler, textmaechler.ch. Korrektorat: textissimo.ch. Bildbearbeitung: Sota AG, Zürich. Druck: Fotorotar, Egg ZH

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What’s up

AGENDA

19. März – 30. April Sonderausstellung «Die Zeit festhalten: Chronographen aus der Sammlung Uhrenmuseum Beyer» April A. Lange & Söhne Messeneuheiten 14. Mai Patek Philippe «Dîner Messeneuheiten»

Frühling A. Lange & Söhne Manufakturbesichtigung 25. und 26. Juni Patek Philippe Manufakturbesichtigung 25. – 30. August Swiss Polo Tournament 5. und 6. September Die Lange Nacht der Museen

Reise ins Innere der Uhr Es gibt noch wenige freie Plätze für die Uhrmacher kurse für Einsteiger von Beyer am 29. April 17 bis 19 Uhr und am Samstag, 9. Mai 10 bis 12 Uhr.

BEYER-WETTBEWERB LIESS ÜBER 2000 LESER RÄTSELN

Der Beyer-Wettbewerb im letzten Beyond fand grossen Anklang: Über 2000 E-Mails mit dem richtigen Lösungssatz «Gut genutzte Zeit» erreichten unsere Redaktion. Per Los ermittelten wir die drei Finalisten. Am 5. März fanden sich Roberto Agustoni, Dr. Markus Moser und Marco Cecchini im Geschäft an der Bahnhofstrasse ein. Und wiederum entschied das Los: diesmal die Reihenfolge. Als Erster durfte Roberto Agustoni seine Traumuhr auswählen. Er entschied sich für die Portugieser von IWC Schaffhausen. Nummer zwei zog Dr. Markus Moser. Er wünschte sich die Jaquet Droz. Und Marco Cecchini freute sich über seine Hublot, die so oder so seine erste Wahl gewesen wäre unter den drei Uhren. Die Wettbewerbsfragen wurden von Patrick Ludwig ausgedacht. Dr. Markus Moser sagte, er hätte seit seiner Kindheit nicht mehr an einem Wettbewerb teilgenommen, aber die Fragen hätten seinen Ehrgeiz angestachelt, und als er den Lösungssatz hatte, schickte er ihn eben auch ein. Und Roberto Agustoni fand im Beyer-Wettbewerb einen nächtlichen Zeitvertreib, als ihn seine Zwillinge nicht schlafen liessen. Geliebäugelt mit seiner Hublot hatte Marco Cecchini schon länger. Umsomehr war die Mitteilung, er gehöre zu den Finalisten, eine freudige Überraschung. Wir gratulieren!

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Frühling Wellendorff Neuheitentag

Die drei Finalisten mit ihren Preisen: Roberto Agustoni, Marco Cecchini und Dr. Markus Moser.

Illustration: Svenja Plaas

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30. Mai Breitling «Super Constellation Event»


CLAUDIA WALKER

50 Prozent Marketing – aber keine halben Sachen Seit Mai 2001 arbeitet Claudia Walker bei Beyer im Marketing. Was mit einem 100-Prozent-Pensum begann, veränderte sich zu einer Halbtags-Arbeitsstelle – dank zwei süssen Jungs. Nicolas wurde 2005 geboren, Manuel 2007. Die stolze Mutter schätzt die schönen Produkte und die Individualität der Beyer Chronometrie und vor allem die grosse Abwechslung im Job. Claudia Walker ist unter anderem zuständig für den Internetauftritt und aktualisiert die Website praktisch täglich. Reinschauen lohnt sich also (www.beyer-ch.com).

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SERVICES @ BEYER DIE NEUEN BÄRCHEN SIND DA

Die Beyer-Bärchen sind neu etwas dunkler und tragen die goldene Beyer-Uhr im Arm. Das Geschenk für die Kinder der Kunden ist bei 30 Grad waschbar, von hervorragender Qualität, hundertprozentig schadstoffrei und ethisch korrekt hergestellt.

Valet Parking: Über die Beyer-Gratisnummer 0800 023937 können Kunden einen Parkplatz reservieren und vom Valet Parking profitieren. Sitzungszimmer: Unser VIP-Raum auf der Estrade kann für bis zu vier Personen gemietet werden, inklusive Computer, Internet und Getränke.

Foto: Tom Haller (1), White Christmas Society (1)

Handy laden: Während Sie bei uns einkaufen, laden wir gern Ihr Mobiltelefon auf.

ENGAGEMENT FÜR KINDER

Edie Liu, Florian Gehrke und René Beyer vertraten die Beyer Chronometrie am zweiten «White Christmas Ball» in Zürich. Zusammen mit den Uhrenfirmen Hublot und Piaget half Beyer, Geld für bedürftige Schweizer Kinder zu sammeln.

MEHR ALS DIE VERGANGENHEIT INTERESSIERT MICH DIE ZUKUNFT, DENN IN IHR GEDENKE ICH ZU LEBEN. Albert Einstein, 14.03.1879 – 18.04.1955, deutscher Physiker und Nobelpreisträger

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Kolumne

das Erstgeborene? Das ist ein Mädchen, das einzige. Und Mädchen freuen sich in der Regel eher über den Schmuck der Grossmutter. Also an den ersten der fünf Söhne? Das hätte garantiert Bürger-

DER STEIN DES ANSTOSSES

krieg gegeben, denn der bekam und durfte sowieso immer alles. Obwohl er behauptet, dass es genau umgekehrt war. Mein Vater war also gut beraten, erst gar keine Leidenschaft für Luxusuhren zu entwickeln. Das höchste der Gefühle, das er sich eines Tages in einem Anflug von bescheidener helvetisierter Exzentrik gönnte, war eine grünlich-graue Rock Watch von Tis-

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sot. In den frühen achtziger Jahren. Sie erinnern sich? Das war

A

ch, es gibt so schöne Werbung! Etwa diese eine von einem

diese aus einem Plättchen Alpengranit gefräste Quarzuhr, die für

Genfer Uhrenhersteller, der noch im ursprünglichsten

heutige Begriffe lächerlich kleine Dimensionen hatte, ein wenig

Sinne Luxus herstellt. Sie zeigt, wie ein attraktiver, leicht

zu schimmeln schien und ganz generell fürchterlich hässlich aus-

ergrauender Vater seinem halbwüchsigen, aber schon sehr hübschen Sohn seine Uhr weitergibt. Es wird in relativ direkter Weise auf die schöne Tradition ver-

sah. Es war sicherlich eine schlaue Marketinggeschichte von Tissot, wie man damals alpenländische Symbolik mit Schweizerischer Uhrmacherkunst vermählte. Aber

wiesen, dass man eine Uhr nicht nur für sich

begehrenswert war diese Uhr in keinster Art.

kauft, sondern immer auch für seine Nächsten.

Bestimmt lagert Daddy diese Rock Watch noch

Als Junge, der mit fünf Geschwistern aufwuchs

irgendwo in einer Schublade. Sollte er sie eines

und entsprechend um die Gunst des viel beschäf-

Tages einem seiner Kinder weitergeben wollen,

tigten Vaters buhlen musste, stösst man nur einen tiefen Seufzer aus. Denn bei aller Liebe und Wertschätzung für meinen Vater, der selbstredend der beste nur denkbare ist: Eine Uhr zu erben, war für mich immer nur sehr

würden wir wohl alle unter Angabe fadenWas sich «Rock» nennt, muss noch lange nicht rocken, schreibt Jeroen van Rooijen, Journalist, Buchautor und Stil-Experte der «NZZ am Sonntag».

weit entfernte Fiktion. Nicht, dass wir mit-

scheinigster Gründe unsere ehrbar selbstlose und aufopfernde Seite beweisen, dankend abwinken und die Uhr weiterreichen. Um dies zu verhindern, werde ich dafür lobbyieren, dass wir bei nächster Gelegenheit, etwa

tellos lebten. Aber sechs hungrige Bälger zu ernähren, war für

zu seinem siebzigsten Geburtstag, meinem Vater endlich eine

einen selbstständig erwerbenden Vater in den Siebzigerjahren

«richtige» Uhr schenken und so die schöne Geschichte der Rekla-

sicher nicht nur eitel Spass.

me einfach um hundertachtzig Grad drehen.

Entsprechend hat sich mein Daddy nie eine teure Uhr gegönnt,

Und die alte Rock Watch, die bekäme dann doch der älteste

die er eines Tages hätte weitergeben können. Wohlweislich, denn:

Bruder. Sie würde ein bisschen subversiven Schmiss in seine pa-

An welches von den sechs Kindern hätte sie gehen sollen? An

thosgeladene Sammlung von Schweizer Luxusuhren bringen.

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SPIEL MIT STIL Rotgold und Leder: zeitlos schรถn Fotos Hansruedi Rohrer (Stills) und Nadine Ottawa (Reportage)

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Linke Seite: Ohrenringe Marina mit Amethyst CHF 2 100 Collier Marina mit Amethyst CHF 2 380 Damenring Stenzhorn Frosch CHF 10 900

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Links: Beyer Chronograph CHF 3 240 Mitte: IWC Schaffhausen Portugieser Chronograph CHF 16 800 Rechts: Piaget Protocole XXL CHF 22 500

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Oben: Patek Philippe Gondolo Calendario CHF 28 500 Unten: Breitling Chrono-Matic 49 CHF 23 140

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Oben: Jaeger-LeCoultre Squadra CHF 36 150 Mitte: A. Lange & Sรถhne Langematik Perpetual CHF 88 700 Unten: Rolex Cosmograph Daytona CHF 32 200

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Rechte Seite: Blindtext lealead quotelead quotelead Das ist ein Blind Blindtext lealead quotelead quotelead Das ist ein Blind Blindtext lealead quotelead quotelead Das ist ein Blind quotelead quotelead Das ist ein Blind Blindtext lealead

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Von links: Kette 44 cm CHF 7 350 Kette 43 cm CHF 6 900 Kette 43 cm CHF 6 680

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Rechte Seite: Oben links: Cartier Ballon bleu MM CHF 30 400 Oben rechts: Piaget Tonneau XL CHF 28 600

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Unten links: Patek Philippe Gemma CHF 23 700 Unten rechts: IWC Schaffhausen Da Vinci Automatic CHF 24 500

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Atelier

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Hansueli Schmid hört sich in Grossuhren hinein – und spielt in der Freizeit in einer Mundart-Rockband.

HELDEN DER (FREI-)ZEIT Im grössten Uhrmacheratelier der Deutschschweiz werden alte Werke wieder zum Leben erweckt. Das braucht eine Menge Geduld – und als Ausgleich ein handfestes Hobby. Von Matthias Mächler Fotos Stephanie Gygax

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D Hans Holzach gilt als Tüftler des Teams: Auch neben der Arbeit löst er leidenschaftlich gern Rätsel.

urch die hohen Fenster fällt weisses Licht ins Atelier. Es ist kaum eine Regung auszumachen. Fast andächtig still sitzen die sieben Uhrmacher an der Werkbank, die ihnen bis unters Kinn reicht. Im Hintergrund ticken hypnotisierend einige Tischuhren. Nach einer Weile nimmt man sie kaum mehr wahr: Das Auge ist viel zu beschäftigt. Hans Holzach (41) hat eine Patek Philippe Wold Time vor sich, respektive ein Arsenal aus Einzelteilen: winzige Federchen, Schräubchen, Rädchen. Wie viele es sind, weiss er nicht. Mit der Lupe am Auge operiert er das Herz der Uhr, die Hemmung. «Gerade Patek verfügt über so verschiedene Komplikationen, dass man nie Gefahr läuft, der Routine zu verfallen», sagt er. «Es ist im Prinzip wie bei Kreuz-

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Atelier

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worträtseln: Hat man eines fertig, will man sofort das nächste lösen.» Holzach gilt als Tüftler unter den Uhrmachern im Beyer-Atelier: Vor ihm kann keine Uhr ihr Geheimnis bewahren (und auch kaum ein anderes Rätsel). Und er gilt als Spätberufener. Noch während des Germanistikstudiums stieg er bei einer IT-Firma ein und machte Karriere. Erst mit einem bisschen Gespartem entschied er sich für seinen Kindheitstraum: die Uhrmacherschule. Seither fasziniert ihn das Innere der Uhren weit mehr als ihr Äusseres: «So schön diese Uhren auch sein mögen: Man gewöhnt sich bald an ihre Hülle – aber nie an ihren ureigenen Charakter, ihre Macken.» Darum hat er sich im grössten Uhrmacheratelier der Deutschschweiz beworben, bei Beyer. Und während er die World Time aufs Gangmessgerät legt, das Mikrofon einschaltet und den Herzschlag analysiert, schmunzelt er und sagt in seiner bedächtigen, ruhigen Art: «Die meisten Uhrmacher dürfen vielleicht einmal im Leben ein solches Werk auseinandernehmen. Wir haben hier jeden Tag mit den schönsten Uhren zu tun. Das ist, wie wenn sich ein Autofreak permanent mit Ferraris beschäftigen dürfte.» WIE EIN FILM AUS ANDERER ZEIT

Noch einen Tick extremer als bei den Kleinuhren sind die Unterschiede für Hansueli Schmid (36). Er betreut die Grossuhren, und die gehorchen keinem Gesetz. Die Wand-, Tisch- und Kunstuhren wurden früher nach Lust und Laune gebaut, die Zahnräder individuell zugeschliffen. «Mit jedem Eingriff muss man abwarten, wie das Material, die Mechanik reagiert, bevor man den nächsten Schritt angeht», sagt Schmid, der eigentlich Grafiker lernen

wollte, bevor er sich einnehmen liess von der Wunderwelt der Uhren. Heute erlebt er seinen Beruf «wie einen Film aus einer anderen Zeit». Die Eigenheiten von damals, die Mode, das Wissen, die Ansichten über Zeit: Alles spielt eine Rolle. «Diese Möbel sollen so authentisch wie möglich bleiben», sagt Schmid. «Darum reparieren wir an ihnen nur so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Wir wollen den Generationen ein Stück echte Zeit erhalten.» ROCKSTAR, DJ, KARATEKA

Schmid ist der Rockstar des Ateliers. Wenn er als Gitarrist und Sänger mit seiner Mundartband The Ashtrays auftritt, kommen die anderen und unterstützen ihn frenetisch. Denn alle sieben Beyer-Uhrmacher (und die beiden Lehrlinge) wissen, wie wichtig es ist, sich neben dem Geduldsjob und der Mikrometerarbeit irgendwo austoben zu können. Der eine ist in der Freizeit Fussballtrainer, der andere DJ, Hans Holzach sammelt kunstvoll gefertigte seltene Messer und KreuzworträtselPreise, sein Nachbar träumt vom Hochseefischen und gilt unter seinen Kollegen als ultimativer Gastroführer. Das aufwendigste Hobby von allen aber betreibt Atelierchef René Clémençon (57): Er führt im zürcherischen Dänikon eine Karateschule und besitzt das vierte DanDiplom im Schwarzgurt: Nicht nur in der Uhrmacherei kann ihm hierzulande kaum einer das Wasser reichen.

«Man gewöhnt sich an die Hülle, aber nie an den individuellen Charakter der Uhr».

DER UHRMACHER: EIN BERUF MIT ZUKUNFT Während der Uhrenkrise in den 1970er-Jahren wandten sich viele Uhrmacher einem Beruf in der Computerbranche zu. Und weil man die Zukunft für digital hielt, vernachlässigten die Ateliers die Nachwuchsförderung. Heute gibt es in der Schweiz trotz reger Nachfrage rund 500 Uhrmacher zu wenig. Die Uhrmacherlehre dauert vier Jahre. Die einzige Uhrmacherschule der Deutschschweiz befindet sich im solothurnischen Grenchen (www.zeitzentrum.ch).

Wie beim Karate gilt für ihn auch im Beruf: Man lernt nie aus, nur stetes Training macht den Meister. Im Juni wird Clémençon in einem Kurs bei Patek Philippe wieder zwei, drei neue Tricks lernen. Am liebsten würde er eine Tourbillon zusammensetzen – etwas vom wenigen an Erfahrung, das ihm noch fehlt. Doch anders als die meisten altgedienten Uhrmacher teilt Clémençon sein Wissen mit seinem Team: «Unser Atelier ist nur deshalb so bekannt und gut, weil wir hier alle an einem Strick ziehen.» Dabei geht schon mal die Zeit vergessen. «Allerdings nur bis zum Mittag», lacht René Clémençon. Und wie auf Kommando beginnen die Uhren im Hintergrund zu schlagen: dominant und dezent, metallisch, scheppernd, kratzend, neckisch, nervös, behäbig, aristokratisch, weich, hart, dünn, zart, dumpf. Und erinnern daran, dass Uhren genauso verschieden sind, wie ihre Besitzer.

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Geheimnisse unter Luftglocken: Ein Uhrmachertisch ist nichts für Ungeduldige.

Einer der versiertesten Uhrmacher und höchst dekorierten Karatekas der Schweiz: Atelier-Chef René Clémençon.

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Gespräch

WER AM ANFANG HASTET, MUSS SPÄTER UNWEIGERLICH STOPPEN.

Max Flückiger führt Menschen aus der städtischen Hektik hinauf auf den St.-Peter-Turm. Dort oben, sagt er, kann man zusehen, wie die Zeit vergeht. 24 Max Flückiger, an welchen Moment auf dem St.-Peter-Turm können Sie sich noch genau erinnern? Es ist schon eine Weile her, aber da war einmal ein Paar auf meiner Führung mit dabei. Der Mann hatte mich vorher in seinen Plan eingeweiht: Hoch über Zürich wollte er seiner Freundin einen Heiratsantrag machen. Als wir also ganz zuoberst standen, sprach ich wie vereinbart ein paar einleitende Sätze, und dann fragte er sie förmlich, ob sie seine Frau werden wolle. Sie antwortete mit klarem Ja; aber als Nachsatz fügte sie laut vernehmlich hinzu: Ein bisschen früher hätte ich den Antrag allerdings schon erwartet! Im Gegensatz zu anderen Kirchtürmen kann man diesen nicht allein besichtigen – Sie sind immer mit dabei. Wer meldet sich bei Ihnen an? Es sind eigentlich drei Sorten von Menschen, die mit mir hinaufsteigen. Zum einen sind da die Uhreninteressierten, die kommen manchmal sogar aus Frankreich oder den USA angereist und wollen alles Technische ganz genau wissen. Dann gibt es diejenigen, die etwas erleben wollen, was in Erinnerung bleiben soll. Eben einen

Von Barbara Klingbacher Foto Frank Blaser

Heiratsantrag oder ein Wiedersehen mit alten Klassenkameraden, auch ein Firmenoder Hochzeitsjubiläum.

Und die dritten? Das sind die Vereine oder Firmen, die ihren Ausflug auf den St. Peter machen. Bei der Anmeldung geben sie in der Regel einen Grund an, warum sie auf den St. Peter wollen. Und der ist meist derselbe: Sie wollen von weit oben auf alles blicken, Übersicht gewinnen, die Hektik unter sich lassen. Gelingt das? Nicht immer allen. Manchmal sind die Leute auch ungeduldig, besonders die Frauen. Wobei nicht die Führung sie ungeduldig macht – sondern im Winter die zu dünnen Schuhe oder die zu dünnen Kleider.

MAX FLÜCKIGER

( Jahrgang 1928) ist gelernter Schriftsetzer und geprüfter Korrektor. Vor seiner Pensionierung arbeitete er als Chefkorrektor bei der NZZ. Seit über zwölf Jahren führt der ehemalige Kirchgemeindepräsident im Auftrag der Zürcher Kirchenpflege Erwachsene auf den (nicht öffentlichen) Turm der St. Peter Kirche. Anfragen richtet man am besten direkt an m.flueckiger.zh@bluewin.ch.

Welche Frage wird Ihnen am häufigsten gestellt? Warum das Zifferblatt so riesig ist – der St. Peter hat ja das grösste Turmzifferblatt Europas, mit 8,7 Meter Durchmesser. Die Antwort darauf ist eine ganz einfache: Es liegt daran, dass dieser Turm so breit ist – die allermeisten Kirchtürme sind viel schlanker. Man hat das Zifferblatt also einfach so gross wie nur möglich gemacht, damit man es von möglichst weit her sehen

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Mag die Stille, die St端rme und die Sicht vom St. Peter 端ber Z端rich: Max Fl端ckiger.

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Gespräch

konnte. Schliesslich war die Kirchenuhr früher für viele Menschen der einzige Zeitmesser. Das Leben richtete sich nach dem Schlagen und Läuten der Kirchenglocken. Sie riefen die Bauern von den Feldern zum Mittagessen an den Tisch und läuteten den Feierabend ein. Ausserdem war hieroben jahrhundertelang die Feuerwache stationiert.

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Ein Feuerwächter im Kirchturm? O ja, seit dem Mittelalter. Jede Viertelstunde musste der Feuerwächter (der zugleich Hochwächter war mit Ausblick auf alle Hochwachten der Umgebung) in alle vier Himmelsrichtungen schauen, und wenn er irgendwo Feuer oder Rauch erblickte, musste er eine Fahne auf dieser Seite des Turms heraushängen, und die oben stationierten Trompeter bliesen Alarm. Die Feuerwehr rückte dann in die beflaggte Richtung aus. Das System funktionierte so über Jahrhunderte. Der letzte Feuerwächter wurde erst 1911 abgezogen. Weshalb? Er war ein Opfer des technischen Fortschritts: des Telefons. 1900 hat man ihm einen Telefonapparat in seinem Wachposten unter dem Dach installiert, womit die Trompete überflüssig wurde. Er konnte sich so über eine Zentrale mit der Feuerwehr verbinden lassen. Aber zehn Jahre später hatten schon viele Leute ein Telefon. Wenn es irgendwo brannte, wusste es die Feuerwehr schon, bevor der Feuerwächter den Brand entdeckt hatte. Wie viele Stufen sind es eigentlich bis zuoberst? Hundertachtzig. Da kann man schon ins Schnaufen kommen. Ich sage den Leuten immer, sie sollen nicht pressieren. Besser ganz langsam hochsteigen, dafür in einem Zug. Wer am Anfang hastet, muss später unweigerlich stoppen. Das klingt wie eine Lebensweisheit. Stimmt, jetzt, wo Sie es sagen, fällts mir

AM SAMSTAG UM SIEBEN WIRDS LAUT: DANN LÄUTET AUCH DIE FÜNFTE GLOCKE.

auch auf: fast wie «Die Letzten werden die Ersten sein». Aber mit den Lebensweisheiten ist das so eine Sache. Es gibt ein Sprichwort oder eine Lebensweisheit für jede Situation – und immer eine andere, die das Gegenteil davon besagt. «Zeit ist Geld» zum Beispiel ist doch das Gegenteil von «Eile mit Weile».

Sie interessieren sich auch für Sprache. Vor meiner Pensionierung war ich lange Chefkorrektor der «Neuen Zürcher Zeitung». Heute kann ich vieles gelassener nehmen. Obwohl: Bei den Führungen muss ich auch immer wieder auf die Uhr schauen und überlegen, ob es jetzt nicht knapp wird.

der sechs Meter lange Minutenzeiger vorrückt. Die Uhr läuft ja nicht kontinuierlich, sondern sprunghaft. Der Zeiger bleibt 59 Sekunden lang stehen und rückt dann 45,5 Zentimeter vor. Man könnte fast sagen, man kann hier sehen, wie die Zeit vergeht.

Und hören. O ja, vor allem am Samstagabend um sieben Uhr. Dann läuten alle fünf Glocken gleichzeitig, auch die grösste, die siebeneinhalb Tonnen schwer ist. Einzeln hört man sie nur bei Abdankungen. Vier Mann waren früher nötig, um sie zu läuten. Inzwischen wird sie natürlich mit einem Motor in Schwung gebracht. Sie wohnen ganz in der Nähe der Kirche – nehmen Sie die Glocken noch wahr? Ja. Aber hier hört man die Glocken von fünf Kirchen: die der Augustinerkirche, des Fraumünsters, des Grossmünsters, der Predigerkirche und natürlich des St. Peter. Da beginnt die eine zu schlagen, und sofort setzt die nächste ein, wie ein Kanon oder wie ein Durcheinander! Es ist fast nicht möglich mitzuzählen. Wenn ich wissen will, wie spät es ist, schaue ich auf meine Armbanduhr.

Was kann den knapp werden? Die Zeit natürlich! Weil ich die Führungen gern so lege, dass wir das Glockenläuten sehen können. Welches ist die schönste Zeit hier oben? Es hat jede Zeit ihren Reiz. Bei schönem Wetter haben wir die Aussicht; bei Regen und Sturm das beruhigende Gefühl des Beschirmtseins; des Nachts den Lichterglanz. Will man die Zeiger von innen sehen, ist die Zeit zwischen halb vier und halb neun geeignet – da stehen sie gut sichtbar, und man kann beobachten, wie

Beyer-Zeitungswerbung während der Turm-Renovation 1928.

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Wo beginnt eigentlich künstliche Intelligenz?

«Weiss ich doch nicht.»

Portugieser Perpetual Calendar. Ref. 5022 : So anspruchsvoll und komplex eine Technologie auch ist – entstanden ist sie immer in den Köpfen von Menschen. Die Ingenieure von IWC haben es geschafft, einen ewigen Kalender, eine ewige Mondphasenanzeige, ein IWC-Manufakturwerk mit Pellaton-Aufzug und der 168-Stunden-Gangreserveanzeige in einer Uhr zu vereinen. Danach sprangen sie erst einmal in den Rhein. Um ihren Kopf zu kühlen. IWC. Engineered for men.

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Wissen

ANKERHEMMUNG

DAS WERKZEUG

EIN HERZ BRAUCHT UNRUH

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Die Hemmung ist das Herz einer Uhr, und die Schweizer Ankerhemmung bei Armbanduhren weitaus die gängigste Variante. Ihre typischen Bauelemente sind das Ankerrad (A), der Anker (B) und die Unruh mit dem Hebelstein (C). Das Drehen des Ankerrades lässt die beiden Ankersteine ein- und ausrasten, was das akustische Ticktack der Uhr verursacht. Durch diese Bewegung erfasst der Anker mit seiner Gabel den Hebelstein auf der Unruh und schubst ihn an. Die Unruh vollzieht eine Dreivierteldrehung und wird von einer Spiralfeder wieder in die Neutralposition zurück-gezogen. Dabei erfasst der Hebelstein seinerseits die Gabel, bewegt den Anker – und damit auch das Ankerrad. Dieses dreht sich, löst den Impuls auf den Anker aus (Ticktack), erfasst den Hebelstein auf der Unruh und schubst ihn in die andere Richtung. Damit schwingt die Hemmung frei: Einem Perpetuum mobile gleich hält sie sich von selbst am Leben.

FEDERHAUS

DIE ENERGIE DER UHR Eine Quarzuhr hat eine Batterie, eine Grossuhr ein Gewicht, die Armbanduhr das Federhaus mit einer um den Federkern gewickelten Feder. Durch das Aufziehen der Uhr macht man nichts anderes, als diese Feder enger zu drehen. Damit kommt Zug auf die Feder, sie will sich entladen. Diese Kraft gelangt durchs Federhaus aufs Räderwerk – so lange, bis die Aufzugsfeder entspannt ist und nicht automatische Uhren wieder aufgezogen werden müssen.

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Federhausdeckel Federwelle Triebfeder Federhaus

Das Hemmungsprüfgerät Dank ihm kommt die Uhr wieder in den Takt Es sieht aus wie ein Steinzeit-iPod, die Uhrmacher nennen es «Mausefalle», und es misst Hundertstelmillimeter: Mit dem Hemmungsprüfgerät wird die Position der beiden Ankersteine auf dem Anker bestimmt (siehe auch Abbildung links). Diese einlackierten Rubinsteine sorgen für den regelmässigen Ablauf des Ankerrades und können durch Erhitzen des Schellacks verschoben werden. Wenn der Anker im erhitzten Hemmungsprüfgerät eingespannt wird, kommen die Hebesteine auf dem Fühler zu liegen. Der misst die Abweichung in Hundertstelmillimetern und gibt sie im Display vergrössert wieder. Und der Uhrmacher weiss, wie «weit» er die Ankersteine verrücken muss.

Uhrmacher ist der «Beruf der 1000 Werkzeuge». beyond stellt in jeder Ausgabe eines vor.

INNOVATION

ROLEX ENTWICKELT DIE ULTRARESISTENTE SPIRALFEDER In einer mechanischen Uhr wacht die Unruh über den Pulsschlag der Zeit (siehe auch Text oben links). Entsprechend präzise hat dieses Organ zu funktionieren. Um mit einer Abweichung von höchstens einer Sekunde pro Tag die Zeit zu verwalten, müssen die extremsten Temperaturschwankungen, die eine Uhr beeinflussen können, in Betracht gezogen werden. Deshalb entwickelte und patentierte Rolex die neue Legierung Parachrom. Sie besteht aus Niobium, Zirkonium und Sauerstoff. Dadurch ist die Unruh im Vergleich zu anderen Uhren zehnmal resistenter gegen Schläge und Schocks sowie weitgehend unempfindlich auf Magnetfelder. Die Entwicklung dauerte fünf Jahre. Übrigens: Ausgerollt ist die Feder dünner als ein Haar.

ParachromeSpiralfeder von Rolex

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Hier bedeuten Hundertstelmillimeter Ewigkeiten.

Foto: Flurina Rothenberger

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Geschichte

DIE ZEIT FESTHALTEN «Chronograph» bedeutet Zeitschreiber. Und genau das taten die Vorläufer der heutigen Stoppuhren auch: mit Tinte auf Email. Damit schlugen sie ein besonders schönes Kapitel der Uhrmacherei auf.

Von Monika Leonhardt

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Bahnhofstrasse

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Bild: Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Fondation de la Haute Horlogerie, Genf.

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Geschichte Der Chronograph im Zeitraffer Die Zeit zu stoppen, ist ein Wunsch der Menschen seit dem 18. Jahrhundert.

1821 Nicolas Mathieu Rieussec (1781–1852) misst in Paris die Zeit bei einem Pferderennen mit einem von ihm entwickelten Zeitmessinstrument, bei dem durch Knopfdruck ein Tintentropfen auf das Zifferblatt gesetzt wird. Es konnten Fünftelsekunden abgelesen werden. Seine Erfindung, für die er 1822 ein Patent erhält, nennt er «Chronograph» – Zeitschreiber. 1843 Joseph Thaddäus Winnerl (1799–1886), ein Mitarbeiter von Breguet, entwirft den ersten Doppel-Chronographen (rattrapante, split seconds). 1862 Adolphe Nicole (1812–1876), ein Schweizer Uhrmacher in London, baut mit seinem Mitarbeiter Henri Féréol Piguet die erste als Chronograph

Historisch: Tintenchronograph aus dem 19. Jahrhundert. voll taugliche Taschenuhr und präsentiert sie der Öffentlichkeit auf der Weltausstellung. Bereits 1844 hatte Nicole für einen Mechanismus, bei dem der Chronographenzeiger wieder in die Nullstellung zurückgebracht werden kann, ein Patent erhalten. 1869 Auguste Baud verbessert die Anordnung des Chronographen-Mechanismus zur heute noch gebräuchlichen Form. 1882 In den USA beginnt Frederich Winslow Taylor (1856-1915), «der Mann, der mit einer Stoppuhr unser Leben veränderte», ein System zur Rationalisierung von Arbeitsabläufen zu entwickeln.

Dabei werden Arbeitsabläufe in Teilschritte zerlegt und ihre Dauer mit Stoppuhren gemessen. Die Produktionssteigerungen der amerikanischen Wirtschaft nach dem Ersten Weltkrieg gehen auf die Umsetzung

dieser Forschungen zurück. Bekanntestes Beispiel sind die Automobilfabriken von Henri Ford ab 1913. Der Film «Modern Times» (1936) von Charlie Chaplin (1889-1977) setzt sich humorvoll und kritisch mit dieser Veränderung der Arbeitswelt auseinander.

Foto: Dany Schulthes

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ie ersten Chronographen enthielten in einem Zeiger einen kleinen Tintenbehälter und setzten damit eine Markierung auf das Zifferblatt. Damit 32 konnte die verstrichene Zeitspanne abgelesen werden. Allerdings musste das Zifferblatt jedes Mal gereinigt werden. Diese Vorfahren unserer heutigen Stoppuhr wurden im 19. Jahrhundert entwickelt. Und funktionierten schon bald ohne Tinte; die Bezeichnung «Chronograph» behielten sie bei. Sie ist für Uhren gebräuchlich geworden, bei denen es durch einen speziellen Mechanismus möglich ist, zusätzliche Chronographen-Zeiger zu starten, zu stoppen und wieder in Nullposition zurückzubringen, ohne das eigentliche Uhrwerk anzuhalten. Bevor sich die elektronische Zeitmessung in den 1970er-Jahren durchsetzte, waren Chronographen in vielen Einsatzbereichen unentbehrlich: Von den 1880erJahren an begleiteten sie Forschungsreisen. Tachymeterskalen zeigten Geschwindigkeiten an. Telemeter erlaubten es, die Entfernung zum Beispiel eines Geschützeinschlages festzustellen. Mit besonderen Skalen konnte der Arzt die Anzahl der Pulsschläge oder Atemzüge pro Minute ablesen. Und selbstverständlich nahmen im 20. Jahrhundert einfache Stoppuhren bei Sportveranstaltungen die Zeit. Heute schätzen wir mechanische Chronographen wegen der Schönheit ihrer komplizierten Werke und wegen ihres Flairs von Aufbruch, Dynamik und modernem Lebensgefühl.

1776 Jean Moïse Pouzait (1743–1793), Genfer Uhrmacher und Direktor der ersten Uhrmacherschule in Genf, baut eine Taschenuhr mit unabhängigem Werk für einen separat anhaltbaren Sekundenzeiger.

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Bahnhofstrasse 1898 Gründung des Automobil-Clubs der Schweiz. Wenige Jahre zuvor, 1894, hatte auf der Strecke zwischen Paris und Rouen (126 km) das erste offizielle Autorennen der Welt stattgefunden. Von den 21 gestarteten Wagen erreichten nur 17 das Ziel, die besten hatten eine Durchschnittgeschwindigkeit von 20.5 km/h, die höchste

Futuristen (1909) stellen sie in den Vordergrund. 1915 und 1926 Breitling und Patek Philippe schaffen erste Armbanduhr-Chronographen mit einem separaten Drücker, statt ihn wie bisher in die Krone zu integrieren. Breitling stattet später Flugzeugpiloten mit Uhren aus.

Fotos: Olympiade 1932, Mit freundlicher Genehmigung des Omega-Museums, Biel

1916 Hundertstelsekunden: Heuer erhält Patente für Taschenuhr-Chronographen, die Hundertstel- und Fünfzigstelsekunden messen können.

Geschwindigkeit betrug 60 km/h. Das berühmteste Autorennen der Schweiz, das Klausenrennen über den Klausenpass, wurde von 1922 bis 1934 durchgeführt und galt als das schwierigste Bergrennen der Welt. 1909–1910 Die ersten Armbanduhr-Chronographen werden hergestellt (Moeris, Omega). – Geschwindigkeit und Bewegung werden Leitmotive des anbrechenden 20. Jahrhunderts. Auch bekannte Künstlergruppierungen wie die italienischen

1932 Omega wird an den Olympischen Spielen in Los Angeles erstmals zum offiziellen Zeitmesser und liefert 30 Stoppuhren in die USA, die von Hand bedient werden.

1934 Breitling entwickelt den zweiten «Zurück auf Null»Drücker. Diese Erfindung, mit der mehrere aufeinanderfolgende

Autorennen wie in Daytona verhalfen den Chronographen zum Durchbruch. Kurzzeiten kumuliert werden können, verleiht dem Chronographen sein heutiges Aussehen. 1936–38 Longines entwickelt den ersten Armbanduhr-Chronographen mit FlybackFunktion: Der Chronographen-Zeiger kann ohne Stoppen auf Null zurückgestellt werden und läuft sofort weiter. 1960–61 Rolex lanciert den «Cosmographen» mit Tachymeterskala aussen am Gehäuse statt der bisher üblichen Skalen auf dem Zifferblatt. Das 1961 lancierte Modell 6241 wird unter dem Namen Daytona weltberühmt. Namensgeber ist das Autorennen am Strand von Daytona, Florida, USA, bei dem bereits in den 1930ern-Jahren

Geschwindigkeitsrekorde von über 400 km/h aufgestellt wurden. Im Umfeld des Autorennsports erlangt die Uhr grosse Beliebtheit. 1968 Zenith und Dubois-Depraz entwickeln mit El Primero und Chronomatic die ersten ArmbanduhrChronographen mit Selbstaufzug. 21. Juli 1969 Neil Armstrong und Edwin Aldrin betreten als erste Menschen den Mond, mit dabei ist ein Chronograph: die Omega Speedmaster. 1972 Bei den Olympischen Spielen in München erfolgt die Zeitmessung erstmals

vollautomatisch auf Hundertstelsekunden genau mit elektronischen Messinstrumenten.

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1985 IWC präsentiert den Da VinciChronographen mit ewigem Kalender. 2008 Swiss Timing, zur Swatch Group gehörend und seit 1976 für die Zeitmessung zuständig, setzt an den Olympischen Spielen in Beijing 420 Tonnen Material ein, über 450 Fachkräfte und rund 1000 freiwillige, ausgebildete Helfer. Die elektronische Zeitmessung misst inzwischen auf Tausendstelsekunden genau.

Seltene Chronographen Das Uhrenmuseum Beyer an der Bahnhofstrasse in Zürich präsentiert noch bis zum 30. April 2009 die Sonderausstellung «Chronographen».

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Mythos Nr. 8

P RIVATBANKKUNDE WIRD MAN NUR AUF E MPFEHLUNG. Falsch. Füllen Sie einfach diese Karte aus und wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf. Falls hier keine Antwortkarte mehr klebt, erreichen Sie uns direkt unter Telefon 044 218 13 13, zurich@zh.wegelin.ch oder direkt an der Fraumünsterstrasse 27/29 in Zürich.

S T. G A L L E N B A S E L B E R N C H U R G E N F L AU S A N N E LOCARNO LUGANO SCHAFFHAUSEN ZÜRICH

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Highlights Esthi und Oliver Zryd

Cécile und Willi Grau

Maya und Werner Fehr

«10 NACH 10»-CLUB MIT PIAGET

Anfang Februar zeigte Piaget die neusten Schmuckkreationen und präsentierte in Zürich erstmals Uhren, die wenige Tage zuvor an der SIHH (Salon International de la Haute Horlogerie Genève) vorgestellt worden waren. Von Piaget anwesend waren Sylvain Auroux (Direktor Schweiz) und Philip De Hesselle. Brigitta Meyenberg und Markus Baumgartner

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Collier Broderie

JAEGER-LE COULTRE

Ende Oktober fand in Zürich Sihlcity die Watchmaking Week statt. Am Nachmittag des letzten Tages lud Beyer ausgewählte Kunden zum Uhrmacherkurs ein. Am Abend dann bestaunten rund 80 Gäste aussergewöhnliche Uhren wie die Reverso Gyrotourbillon 2 und die Reverso Grande Complication à Triptyque.

Fotos: Dany Schulthess, Simone Bischofberger-Gumpp

Reverso Squadra Duetto

Die neuen Jaeger-Uhrwerke stiessen auf grosses Interesse.

Die Uhrmacher faszinierten mit ihrem Können.

Simone Meierhofer, Urs Jucker

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Kollektion „Schokotraum“, in 18 kt. Gold mit Diamanten • Wellendorff, Tel. (+49) 7231 - 28.40.10, www.wellendorff.de

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Highlights Hanspeter und Eva Wellendorff, René Beyer

Ruth und Bruno Kägi

WELLENDORFF – SCHMUCKSHOW «ROMEO UND JULIA»

Im Hotel Gotthard präsentierte Wellendorff im November die zauberhafte Schmuckshow «Romeo und Julia». Dabei kam die Sinnlichkeit dieser zeitlosen und erlesenen Schmuckstücke besonders gut zur Geltung.

Maxiherz

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Fabienne Kade

William Bösch

Markus Baumgartner, Trudy und Michel Dacorogna

Fotos Dany Schulthess

Béatrice Sonderegger

Helen Hiestand

Elegant präsentierten die Models die Schmuck-Kollektionen.

Katrin Ammann

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Swiss made

EIN GEREIFTES STÜCK HEXEREI Grether’s Pastillen lösten bei unserem Autor Harry-Potter-Gefühle aus, noch bevor es den Zauberlehrling überhaupt gab.

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Was so spleenig britisch aussieht, ist seit bald 40 Jahren ein Stück Schweiz zum Lutschen.

ls Kind, in einer Zeit vor Harry Potter, da lasen wir auf den goldfarbenen Blechbüchsen, diesen wunderbar altmodischen Blechdosen, woraus die kleinen, schwarzen Dinger gemacht sind, von denen 44 in einer Büchse zu finden sind: «ribis nigri fructus succus», stand da nebst anderen Zutaten. Wir lasen es uns laut vor, und es klang wie ein Zauberspruch, eine Beschwörung, Hexerei. So klingt es noch immer. Und einen gewissen Zauber kann man den kleinen, matt glänzenden, süssen Rachenberuhigern auch nicht absprechen. Da ist dieser eigenwillig attraktive Geschmack: Schwarze Johannisbeere, auch Cassis genannt. Da ist diese Konsistenz: Einmal im Mund, wird die in den Fingern harte Pastille weich, aber nicht zu weich. Man kaut sie und man lutscht sie, man beisst ein Stücklein ab – ein selten komplexes Vergnügen für unseren Mund. Dazu kommt, dass die Grether’s tatsächlich, ganz so, wie es auf der Verpackung versprochen wird, wohltuend sind bei rauem Hals, Heiserkeit, Halsweh und trockenem Mund. Und noch ein Plus hat dieses Produkt: Es strahlt eine typisch britische Spleenigkeit

aus, und so altmodisch wie die Erscheinung der Pastillen, so ist auch ihr Herstellungsprozess von Hand, der mehrere Wochen dauert – denn die kleinen Dinger müssen reifen, nicht unähnlich einem Käse. Das Rezept dieses Schweizer Produkts, das so englisch aussieht, wirkt und klingt, es kommt tatsächlich auch aus England – nicht wir habens erfunden. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die «pastilles» von Allen & Hanburry Ltd in London hergestellt. Erst in den 1970er-Jahren übernahm die kleine Basler Kosmetik- und Pharmafirma Doetsch Grether («Fenjal», «Neo-Angin») Rezeptur und Markenrechte der Pastillen, verlagerte die Produktion in die Schweiz und benannte die schwarzen (und neuerdings auch farbigen) Dinger so, wie man sie heute seit je zu kennen scheint: «Grether’s Pastilles – for throat and voice». «Ribis nigri fructus succus», das sind die Worte, die aus meinem Mund kommen, und sie heissen so viel wie «Fruchtsirup aus Schwarzer Johannisbeere». Dann wandert eine kleine schwarze Pastille in den Mund und wird dort zerkaut auf eine Art und Weise, die sanfter nicht sein könnte.

Von Max Küng Foto Martina Meier

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Der Wilhelm Tell helvetischer Gastronomie.

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Ba ahnhofstrasse

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REICH DER BUNTEN VÖGEL Seit kurzem nisten sie wieder in Mauerlöchern, Baumkronen und Kirchtürmen: Diese neun Vogelarten singen in der Innenstadt ganz ohne Trinkgeld.

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1 ALPENSEGLER

Er ist grösser und heller als der Mauersegler, brütet gern in Kirchtürmen und unter dem Dach des Hauptbahnhofs. Ruf: ein lauter, auf- und absteigender Triller. 2 BUCHFINK

Auch hier ist das Männchen farbiger. Beide aber haben zwei weisse Flügelbinden und Schwanzkanten. Gesang: kurze schmetternde Strophe mit Trillern. Ruf: «Pink».

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3 TURMFALKE

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Er ist selten, aber man sieht ihn zuweilen über der Bahnhofstrasse kreisen: Der Greifvogel bevorzugt als Nistplatz Schulhäuser und ruft hell und laut «Kikikiki». 4 DOHLE

Zu beobachten sind sie in der Nähe von Kirchtürmen: Dohlen sehen aus wie kleine Krähen, sind aber zierlicher, haben einen grauen Nacken und rufen «Kjäck». 5 STADTTAUBE

Sie sind sehr unterschiedlich gefärbt, trippeln am Boden und nicken dabei mit dem Kopf oder stehen an erhöhten Orten, «markieren» und gurren ihr «Gru-gruu-gru». 6 DER SPATZ

Das Weibchen ist unscheinbar graubraun, das Männchen rotbraun mit schwarzem Kehlfleck. Bewegt sich häufig am Boden hüpfend. Ruf: ein kräftiges «Tschilp». 7 MAUERSEGLER

Er liebt es, im Schwarm halsbrecherisch durch die Luft zu jagen. Einfarbig dunkelbraun und mit heller Kehle, ruft er ein durchdringendes «Sriih, Sriih». 8 HAUSROTSCHWANZ

Der Hausrötel ist klein und schlank, grauschwarz oder graubraun. Sein Gesang ist eine zweiteilige Folge von Flötentönen. Man hört ihn vor allem an Häusern.

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9 AMSEL

Das Männchen ist schwarz mit orangefarbenem Schnabel und schöner Singstimme, das Weibchen dunkelbraun und leicht gefleckt. Es ruft bei Alarm laut «Tix».

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Cartoon

«Edel soll es sein, mit Diamanten, Rubinen und Saphiren … mit Smaragden und Opalen …»

«… das Licht soll schimmern wie die Morgenröte über dem Orontes …»

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«… wie das Glitzern des Sandes in einer Vollmondnacht in Gizeh … wie das Gold der Kuppen von Isfara, wenn der Südwind den Frühling ankündigt …»

«… doch niemals wie das Gelb im Gefieder des Schreivogels in den Felsen von Abu Setif, und keinesfalls wie das Rot des Sandes von Al Huwah …»

Byline Blindtext

«… es soll zart sein wie der Hauch der Rosen von Takht-e-Jamshid … wie das Elfenbein der Säulen von Busra ash Sham …»

«… kurz: etwas zur Haarfarbe meiner Gattin Passendes.» Illustration illumueller.ch

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Uhrenmessen

ZEIT ZUM GENIESSEN Wir haben uns an den grossen Uhrenmessen der Schweiz umgesehen und für Sie die schönsten Neuigkeiten auf den Punkt gebracht.

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Texte sowie Fotos dürfen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der Beyer Chronometrie AG verwendet werden. Die Abbildungen entsprechen nicht in jedem Fall der Originalgrösse. Schnelle Information steht vor technischer Perfektion. Deshalb entspricht das hier verwendete Bildmaterial nicht zwangsläufig unseren Qualitätswünschen. Wir bitten Sie deshalb, Abweichungen in Farbe und Grösse zu entschuldigen. Die genannten Preise und Liefertermine sind unverbindlich. Verantwortlich für den Inhalt: Gabriela Fritschi

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KULTIG

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LADIES NAUTILUS

1 LADIES NAUTILUS

Nach der sehr erfolgreichen Neulancierung der Nautilus-Herrenkollektion im Herbst 2006 folgt jetzt die neue Nautilus-Damenlinie. Ihre neuen Modelle zeigen dieselben konstruktiven Änderungen und Design-Retuschen wie die Herrenuhren, jedoch in einer Grösse und mit gestalterischen Finessen, die der sportlichen Eleganz der Nautilus-Kollektion einen unwiderstehlich weiblichen Reiz verleihen. Die neuen Damen Nautilus sind in Weiss- oder Roségold mit kostbarem Diamantbesatz oder satinierter Lünette erhältlich. Zur Wahl stehen ausserdem zwei Zifferblattvarianten in Silberweiss oder Anthrazitgrau. Mit ihrem unverkennbaren Bullaugen-Design und der Lünette in Gestalt eines abgerundeten Achtecks avancierte die Nautilus ab 1976 zum erfolgreichen «Enfant terrible» unter den sportlich-eleganten Uhren und zu einer wahren Uhren-Ikone. Das neue Gehäuse mit dem leicht grösseren Durchmesser von 32 mm steht für zeitgemässe Eleganz und ist wasserdicht bis 60 m. Angetrieben wird die Nautilus-Damenuhr durch ein Quarzwerk mit Datumsanzeige und Sekundenzeiger. Es ist ein Manufakturwerk, das in den Ateliers von Patek Philippe entsteht und dessen mechanische Teile wie die Zahnräder, Wellen und Hebel mit derselben Sorgfalt gefertigt werden wie die der mechanischen Patek Philippe Uhrwerke. Zur Lancierung der neuen Nautilus-Damenkollektion hat Patek Philippe auch zwei exklusive Fingerringe kreiert, deren Design von der achteckigen Lünette der Nautilus-Uhren inspiriert wurde.

Mit Brillant-Lünette Referenz 7010/1G CHF Weissgold, Brillanten, Goldband Referenz 7010/1R CHF Rotgold, Brillanten, Goldband Ohne Brillanten Referenz 7011/1G CHF Weissgold, Goldband Referenz 7011/1R CHF Rotgold, Goldband Lieferbar ab Mai 2009

34 000 34 000

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2 CALATRAVA

Referenz 4897R Rotgold, Satinband Lieferbar ab Juli 2009

CHF 23 000

CALATRAVA

Patek Philippe präsentiert eine neue Interpretation ihrer extraflachen Calatrava im sanften Farbton von Roségold, mit einem exklusiven Zifferblatt in Zartbitterschokobraun und einer Lünette mit 72 Brillanten. Ein wunderschönes Meisterwerk der Mechanik. Die Gehäuseform dieser femininen Uhr zeigt die unverfälschten Linien der Bauhaus-Philosophie, die allen Calatrava-Uhren eigen ist: Die Form folgt der Funktion. Das konzentrisch guillochierte Wellenmuster des Zifferblattes erzeugt zusammen mit dem intensiven Braunton eine faszinierende Tiefenwirkung. In dieser Calatrava tickt das Patek Philippe Kaliber 215, ein mechanisches Werk mit Handaufzug, das durch ein extraflaches Profil und seine kleinen Abmessungen auffällt: Höhe 2,55 mm, Durchmesser 21,90 mm.

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LEGENDÄR

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CALATRAVA-OFFIZIERSUHR

1 CALATRAVA-OFFIZIERSUHR

Diese Calatrava unterscheidet sich wie alle Offiziers-Armbanduhren durch ihr Gehäuse, das durch seine Ausstattung mit einem Scharnierdeckel über dem Gehäuseboden zu den aufwendigsten Konstruktionen gehört, die heute überhaupt gebaut werden. Durch diesen kann das zuverlässige Automatikwerk betrachtet werden. Der Kenner bemerkt schon auf den ersten Blick, dass die neue Offiziersuhr an Grösse zugelegt hat und nun einen Durchmesser von 38 mm aufweist. Sie bleibt jedoch mit dieser Abmessung noch deutlich in jenem Bereich unaufdringlicher Eleganz, die für Patek Philippe eine Voraussetzung für die Zeitlosigkeit ist, die jede Uhr der Manufaktur charakterisiert.

Referenz 5153J Gelbgold, Lederband Lieferbar ab Juli 2009

JAHRESKALENDER-CHRONOGRAPH

Nach seiner Lancierung im Januar 2006 hat sich der Jahreskalender-Chronograph, Referenz 5960, auf Anhieb zum Bestseller unter den komplizierten Uhren entwickelt. Mit seinem patentierten Jahreskalender und dem in den eigenen Ateliers entwickelten und gefertigten Chronographenwerk mit automatischem Aufzug bietet er Zusatzfunktionen, die im Alltagsleben sehr nützlich sind. Jetzt gibt es diese technischen Leckerbissen zusätzlich zur Platinversion auch im warmen Retro-Farbton von 18-Karat-Roségold. Mit dem klassischen Schaltrad und einer vertikalen Scheibenkupplung vereint das Uhrwerk die traditionelle Chronographensteuerung mit modernster Kraftübertragung. Der patentierte Jahreskalender ist ein Vollkalender, der die unterschiedlich langen Monate mit 30 und 31 Tagen automatisch berücksichtigt und nur einmal jährlich, jeweils am 1. März, von Hand korrigiert werden muss.

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CHRONOMETRO GONDOLO

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10 JOURS TOURBILLON

CHF 26 000

2 JAHRESKALENDERCHRONOGRAPH

Referenz 5960R CHF 60 000 Rotgold, Lederband Lieferbar ab Sommer 2009

49 3 CHRONOMETRO GONDOLO

Referenz 5098R Rotgold, Lederband Lieferbar ab Mai 2009

CHF 29 000

4 10 JOURS TOURBILLON

Referenz 5101R CHF 305 000 Rotgold, Lederbandband Lieferbar ab Sommer 2009

Die Tonneau Form ist ebenso typisch für Art-Déco-Uhrengehäuse wie das Roségold. Die Linien der Chronometro Gondolo sind einer Uhr aus dem Jahre 1925 nachempfunden, deren Silhouette jetzt sanft gewölbt ist und sich passgenau ans Handgelenk schmiegt. Dass sich diese Wölbung im Deckglas und im Sichtboden nahtlos fortsetzen kann, erfordert allerdings modernste Präzisionstechnologien und höchstes Können, um das extrem harte Saphirglas passgenau auf das Gehäuse zurechtzuschleifen. Ebenso stilecht ist das FormUhrwerk mit Handaufzug, das rechteckige Patek Philippe Kaliber 25-21 REC.

Die 10 Jours Tourbillon hat eine überdurchschnittlich hohe Ganggenauigkeit und gewährleistet den Gang während 240 Stunden nach Vollaufzug. Sie bietet damit den Vorteil, dass man sie länger als eine Woche ablegen kann, ohne sie neu einstellen zu müssen. Die dazu nötige Energie speichert das Handaufzug-Manufakturwerk in zwei Federhäusern. Die Tourbillon-Hemmung, die jeden Uhrenliebhaber in Begeisterung versetzt, ist eine Konstruktion aus 72 Einzelteilen und wiegt nur gerade 0,3 g, und alle Stahlteile des filigranen Drehgestells sind aufs Feinste von Hand finissiert. Allein die Finissage beschäftigt einen Uhrmacher eine ganze Woche lang.

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News 09

UNVERWECHSELBAR

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OYSTER PERPETUAL DATEJUST ROLESOR

1–3 DATEJUST II ROLESOR, 41 MM

Die vor 60 Jahren erstmals präsentierte Oyster Perpetual Datejust Rolesor ist eine der bekanntesten Armbanduhren der Welt. Ihr unverwechselbares Erscheinungsbild gilt seit je als Inbegriff von Luxus. Seit ihrer Einführung hat sie, der Moden ungeachtet, dem Einfluss der Zeit widerstanden: Die neue Datejust II Rolesor für Herren, 41 mm, und die Datejust Rolesor für Damen, 36 mm, mit Diamantlünette, sind der Beweis. Die Oyster Perpetual Datejust Rolesor wurde im Laufe der Jahre subtil überarbeitet und stets auf den neusten Stand der Technik gebracht, um allerhöchsten Anforderungen der Uhrmacherkunst zu entsprechen. Als Klassiker der zeitgenössischen Armbanduhr steht die Oyster Perpetual Datejust Rolesor in der Tradition der Manufaktur Rolex, namentlich der legendären Rolex Oyster, die 1926 als weltweit erste wasser- und staubdichte Armbanduhr vorgestellt wurde. Das Uhrwerk ist mit einem Perpetual-Rotor ausgestattet, einem rotorbetriebenen automatischen Selbstaufzug, 1931 von Rolex entwickelt. 1945 wurde die Datejust präsentiert, der erste Chronometer mit automatisch wechselnder Datumsanzeige in einer fensterförmigen Aussparung im Zifferblatt. Die Oyster Perpetual Datejust Rolesor ist der Inbegriff der Werte, für die Rolex steht. Die garantiert wasserdichte Armbanduhr zeichnet sich durch höchste Ganggenauigkeit aus, ihr COSC-zertifiziertes Automatikwerk ist mit Selbstaufzug und Datumsanzeige ausgestattet. Alle Komponenten werden aus den hochwertigsten Materialien gefertigt und mit allergrösster Sorgfalt zusammengefügt.

Referenz 116333 CHF 10 000 Edelstahl, Gelbgold Referenz 116334 CHF 7 900 Edelstahl, Weissgold Referenz 116333 CHF 10 000 Edelstahl, Gelbgold Lieferbar ab Herbst 2009 4–6 DATEJUST ROLESOR, 36 MM

Referenz 116243 CHF 14 100 Edelstahl, Gelbgold, Brillanten Referenz 116244 CHF 12 000 Edelstahl, Weissgold, Brillanten Referenz 116243 CHF 14 500 Edelstahl, Gelbgold, Brillanten Lieferbar ab Sommer 2009

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KRÖNEND

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OYSTER PERPETUAL SUBMARINER DATE

Als Nonplusultra unter den Taucheruhren setzt die Submariner Date in Rolesor-Gelb neue Massstäbe. Das Gehäuse verfügt über eine neue, in eine Richtung drehbare Lünette aus 18-Karat-Gelbgold, die mit einer blauen Cerachrom-Zahlenscheibe sowie einem Führungs- und Antiretoursystem mit 120 Nocken ausgestattet ist. Die Submariner Date ist bis zu einer Tiefe von 300 m wasserdicht. Die ausgezeichnete chronometrische Leistung der Armbanduhr wird von dem unabhängigen Schweizer Prüfinstitut Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (COSC) bescheinigt. Das Uhrwerk dieser Tauchuhr ist mit einer Parachrom-Breguetspirale ausgestattet, die es hochgradig widerstandsfähig gegen Erschütterungen und unempfindlich gegenüber Magnetfeldern macht und die hohe Präzision und ausserordentliche Zuverlässigkeit der Armbanduhr garantiert. OYSTER PERPETUAL COSMOGRAPH DAYTONA

Der Oyster Perpetual Cosmograph Daytona in 18-Karat-Weissgold ist zum ersten Mal mit einem weissen Lederband erhältlich. Eine Version hat eine Lünette, die mit Diamant- und Rubinbaguetten besetzt ist. Die Bandanstösse sind mit Diamanten verziert. Die andere besitzt eine doppelreihig gefasste Diamantlünette. Beide werden durch ein Diamantzifferblatt mit applizierten Ziffern aus Email bereichert. OYSTER PERPETUAL DAY-DATE II, 41 MM

Die Day-Date II stellt die Quintessenz des Know-how von Rolex dar. Das Gehäuse wird aus einem massiven Block aus 18-Karat-Gelb- oder -Weissgold herausgearbeitet. Der Gehäusedurchmesser beträgt 41 mm, und die Lünette ist beim gelbgoldenen Modell mit Brillanten besetzt und bei der weissgoldenen Variante mit Diamantbaguetten geschmückt. Das Uhrwerk ist mit einer Parachrom-Breguetspirale ausgerüstet, die es hochgradig widerstandsfähig gegen Erschütterungen und unempfindlich gegenüber Magnetfeldern macht. Ein neues, innovatives Paraflex-Antischocksystem komplettiert die Technik. Diese beiden Komponenten garantieren die hohe Präzision und ausserordentliche Zuverlässigkeit der Armbanduhr.

1 OYSTER PERPETUAL SUBMARINER DATE

Referenz 116613 LB CHF 10 900 Edelstahl, Gelbgold Lieferbar ab Sommer2009 2–3 OYSTER PERPETUAL COSMOGRPAH DAYTONA

Referenz 116599 4RU CHF 114 000 Weissgold, Diamanten, Lederband Referenz 116589 RBR CHF 54 500 Weissgold, Brillanten, Lederband Lieferbar ab Sommer 2009

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4–5 OYSTER PERPETUAL DAY-DATE II

Referenz 218348 CHF 44 600 Gelbgold, Brillanten, Goldband Referenz 218399 CHF 105 500 Weissgold, Diamanten, Goldband Lieferbar ab Herbst 2009 6 OYSTER PERPETUAL DATEJUST ROYAL PINK

Referenz 116185 BBR CHF 74 100 Rotgold, Leder-, Kautschukband Lieferbar ab Sommer 2009

CLASSIQUE

Das Gehäuse der Royal Pink besteht aus 18-Karat-Everose-Gold, die Lünette ist mit Diamantbaguetten und der Lünettenrand mit Brillanten ausgefasst. Das genarbte Perlrochenlederband mit Streifenmuster ist kombiniert mit Naturkautschuk und mit akzentuiert gesetzten Diamanten geschmückt. Das Zifferblatt ist kunstvoll mit strahlenden Diamant- und glänzend schwarzen Streifen sowie Indizes aus Diamanten verziert.

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INSPIRIEREND

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MARINE ROYALE – BIS 300 M WASSERDICHTER ALARM

1 MARINE ROYALE

Die Kollektion Marine inspiriert sich an den Uhren, die A.-L. Breguet für die königliche französische Marine kreiert hatte (er war 1815 zum Uhrmacher der Marine ernannt worden). Die Marine Royale ist mit einer Alarmfunktion ausgestattet, die die Freunde des Tauchsports ebenso begeistern wird wie die Liebhaber edler Komplikationsuhren. Unter Wasser durchgeführte Test bestätigen es: Der Klang trägt weiter als im Freien. Schallwellen verbreiten sich umso schneller, je dichter das Milieu ist. Unter Wasser breiten sich Schallwellen deshalb viermal schneller aus als in der Luft. Um die Ablesbarkeit auch in trübem Wasser zu optimieren, sind die Anzeigen luminieszierend. Der Gangreserve-Indikator bei 10 Uhr besteht aus einem ebenfalls leuchtenden blauen Dreieckszeiger. Um das Ensemble zu vollenden, ist die Uhr mit einer Datumsanzeige und einem Automatikwerk ausgestattet.

Referenz 5847BR325ZU CHF 45 000 Rotgold, Kautschukband Referenz 5847BB325ZU CHF 46 000 Weissgold, Kautschukband Lieferbar ab November 2009

TRADITION

Das Weissgoldgehäuse beherbergt ein prachtvolles Werk, dessen grau-anthrazitfarbener Ton die Brücken ebenso hervorhebt wie das Räderwerk. Die Oberflächenbehandlung für die Beschichtung des Uhrwerks ist ein neues, verbessertes galvanoplastisches Verfahren, bei dem die Legierung aus Edelmetallen der Platinfamilie verwendet wird. Dank der Bauweise beidseits einer zentralen Platine ist das gesamte Handaufzugwerk zu sehen, der grösste Teil davon auf der Vorderseite der Uhr. DOUBLE TOURBILLON

Dieses spektakuläre Ergebnis zahlreicher Entwicklungsjahre enthält ein patentiertes Handaufzugwerk mit zwei auf der Stundenachse rotierenden Tourbillons. Zwei voneinander unabhängige Tourbillons sind über einen Mechanismus mit einem Differenzialgetriebe gekoppelt und auf einer zentralen Platine montiert, die sich in 12 Stunden einmal um ihre Achse dreht. Das Rotgoldgehäuse mit 44 mm Durchmesser bietet ausreichend Platz für die mehr als 570 Einzelteile, die von den Uhrmachermeistern in sorgfältigster Handarbeit zusammengebaut werden.

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CLASSIQUE

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CLASSIQUE GRANDE COMPLICATION MINUTENREPETITION

2 TRADITION

Referenz 7027BBG99V6 CHF 26 500 Weissgold, Lederband Referenz 7027BRR99V6 CHF 25 800 Rotgold, Lederband Lieferbar ab Juli 2009

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3 DOUBLE TOURBILLON

Referenz 5347BR119ZU CHF 400 000 Rotgold, Lederband Lieferbar ab November 2009 4 CLASSIQUE

Referenz 7337BA1E9V6 CHF 37 700 Gelbgold, Lederband Referenz 7337BB1E9V6 CHF 38 700 Weissgold, Lederband Lieferbar ab November 2009 5 CLASSIQUE MINUTENREPETITION

Referenz 7637BB129ZU CHF 230 600 Weissgold, Lederband Referenz 7637BR129ZU CHF 230 000 Rotgold, Lederband Lieferbar ab November 2009

Die Classique ist von den ersten Breguet-Uhren inspiriert. Diese elegante Uhr zeigt den Wochentag, das Mondalter und die Mondphasen sowie das Datum und die kleine Sekunde. Angetrieben werden all diese Funktionen vom extraflachen mechanischen Uhrwerk mit Automatikaufzug.

Die Minutenrepetition ist auch heutzutage die Königin der uhrmacherischen Komplikationen. Neue Materialien und innovative Anordnungen der Klangfedern, ihrer Halterungen und Hämmer sorgen für einen besonders reinen, tragenden Klang. Das durch den Saphirboden sichtbare Handaufzugwerk ist vollständig von Hand ziseliert. Das versilberte, aus Gold gefertigte und handguillochierte Zifferblatt zeigt nebst der Zeit die kleine Sekunde und ein kleines 24-Stunden-Zifferblatt.

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PRÄZISE

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RICHARD LANGE «POUR LE MÉRITE»

Die Auszeichnung «Pour le Mérite» ist bei Lange aussergewöhnlichen Komplikationen vorbehalten, wie dem Antrieb über Kette und Schnecke für den vorgestellten Chronometer. Die Auszeichnung bezieht sich auf den 1842 von dem grossen Entdecker Alexander von Humboldt initiierten Verdienstorden, der noch heute bedeutenden Wissenschaftlern und Künstler verliehen wird. In der Tradition wissenschaftlicher Beobachtungsuhren wurde diese auf Genauigkeit und klare Gestaltung ausgerichtete Drei-Zeiger-Zhr entworfen. Das Gehäuse aus Platin oder Rotgold misst 40,5 mm im Durchmesser, was der Ablesbarkeit zugute kommt. In puristischer Übersichtlichkeit erstrahlt das dreiteilige, weisse Emailzifferblatt. Der Antrieb über Kette und Schnecke kompensiert die abnehmende Federkraft und hält das effektive Drehmoment über die gesamte Gangdauer konstant. Dazu wird der Antrieb, den sonst das Federhaus allein übernimmt, auf zwei Bauteile verteilt: das Federhaus und die daneben angeordnete konische Schnecke. Beide Bauteile verbindet eine feine Kette, die aus 636 Einzelteilen besteht. Die interessantesten technische Details – wie die Kette – sind durch eine Aussparung in der fein dekorierten Dreiviertelplatine sichtbar.

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GROSSES COMEBACK: DIE NEUE 1815

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LANGE 1 ZEITZONE

Im grösseren 40-mm-Gehäuse und mit neuem Handaufzugswerk verkörpert die neue 1815 das Ideal eines exemplarisch einfachen, klassischen mechanischen Zeitmessers. In edler Schlichtheit folgt die 1815 den uhrmacherischen Grundsätzen des Gründers Ferdinand Adolph Lange. Deshalb ist sie ihm gewidmet und nach seinem Geburtsjahr benannt. Das neu konstruierte Werk repräsentiert mit allen seinen 188 aufwendig von Hand dekorierten Einzelteilen die Uhrmacherkunst: • Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber • Handgravierter Unruhkloben • Schwanenhals-Feinregulierung • Verschraubte Goldchatons • Thermisch gebläute Schrauben

1 RICHARD LANGE «POUR LE MÉRITE»

Handaufzugwerk Referenz 260.025 CHF 143 100 Platin, Lederband Limitiert auf 50 Exemplare Referenz 260.032 CHF 119 700 Rotgold, Lederband Limitiert auf 200 Exemplare Lieferbar ab Herbst 2009

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2 1815

Referenz 233.032 CHF Rotgold, Lederband Referenz 233.026 CHF Weissgold, Lederband Referenz 233.021 CHF Gelbgold, Lederband Referenz 233.025 CHF Platin, Lederband Limitiert auf 500 Exemplare Lieferbar ab Sommer 2009

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3 LANGE 1 ZEITZONE

Referenz 116.033 CHF 44 500 Rotgold, Lederband Lieferbar ab Sommer 2009

Zum warm glänzenden Rotgoldgehäuse ein Zifferblatt in edlem Grau: Mit dieser stilvollendeten Kombination erfreut das neueste Mitglied der kosmopolitischen Uhrenfamilie Uhrenliebhaber in einer globalisierten Welt. Mit dezentralem Zifferblattdesign, doppeltem Federhaus für eine Gangreserve von drei Tagen und dem Grossdatum Die Anzeige der zweiten Zeitzone ist mittels Tastendruck leicht einzustellen. Mit der Entscheidung, die Uhren in Venezuela um eine halbe Stunde zurückzustellen, hatte sich Caracas als Referenzort disqualifiziert. Diese Rolle hat nun Santiago de Chile übernommen. Wo bisher auf dem Städtering «Caracas» zu lesen war, steht zukünftig «Santiago».

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VERBINDEND

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AERO BANG MORGAN

1 AERO BANG MORGAN

Der Fahrzeughersteller Morgan und der Uhrenfabrikant Hublot vereinen ihre mechanischen Schönheiten. Anlässlich des 100. Geburtstages des MorganWerks hat Hublot ein spezielles Big-Bang-Modell kreiert, das vom AeroMaxFahrzeug inspiriert wurde. Die aus Keramik und Wolfram gefertigte Big Bang trägt das Morgan-Logo auf 9 Uhr auf einem durchbrochenen Skelett-Zifferblatt, durch welches das Chronographen-Uhrwerk erkennbar ist . . . oder anders gesagt die Technologie des «Motors» bewundert werden kann.

Referenz 310.CK.1140. RX.MOR08 CHF 19 900 Keramik, Wolfram, Kautschukband Limitiert 2500 Stück Lieferbar ab Mai 2009

KING POWER ALL BLACK

Die King Power ist eine Big Bang mit einem noch intensiveren, stärkeren und ausgefeilteren Design. Sie ist ein Zeitmesser, dessen komplexes Zifferblatt aus mehreren Ebenen besteht und durch nüchterne und starke Ästhetik besticht. Das neue Schleppzeiger-Chronographen-Uhrwerk mit «Seconde foudroyante» (zappelnder Sekunde) ist in ein avantgardistisches Gehäuse gebettet. Die Chronographen- und Foudroyante-Zeiger sind absolut neu und auf zwei Ebenen in zwei unterschiedlichen Endverarbeitungen gearbeitet. Die Propellerform der Foudroyante beschert der Uhr eine besondere Dynamik. Das neue Werk wird vollständig von Hublot gefertigt.

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BIG BANG AYRTON SENNA

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RED DEVIL BANG

Die Foudroyante Senna erscheint in einer limitierten Auflage von 500 nummerierten Stücken. Sie trägt nebst farbigen Zeigern die Unterschrift von Ayrton Senna auf dem mattschwarzen Zifferblatt. Das Automatik-Chronographenwerk bietet eine neue Erweiterung, die Foudroyante, mit der man eine 1/8-tel Sekunde messen kann. Auf dem Saphirglasboden ist das Logo des Instituts Ayrton Senna zu sehen. Das Institut hilft Kindern in Brasilien und widmet sich ihrer Erziehung sowohl in schulischer als auch in sozialer Hinsicht, um ihre Fähigkeiten bestmöglich weiterzuentwickeln.

2 KING POWER ALL BLACK

Referenz 715.CI.1110.RX CHF 24 900 Keramik, Kautschukband Limitiert auf 500 Stück Lieferbar ab Mai 2009

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3 BIG BANG AYRTON SENNA

Referenz 315.CI.1129. RX.AES09 Keramik, Kautschukband Limitiert auf 500 Stück Lieferbar ab April 2009

CHF 29 900

4 RED DEVIL BANG

Referenz 318.CM.1190. RX.MAN08 Keramik, Kautschukband Limitiert auf 500 Stück Lieferbar ab April 2009

CHF 15 900

Hublot wird im Stadion des berühmtesten Fussballvereins der Welt, Manchester United, «Official Timekeeper». Die Zusammenarbeit von Hublot und Manchester United führt zur Kreation einer neuen Big Bang: der Red Devil Bang, eines Automatik-Chronographen aus schwarzer Keramik mit einem 45-Minuten-Zähler (die Dauer einer Halbzeit), der von Hublot speziell für den Fussball und für Manchester United entworfen wurde. Auf dem Zifferblatt trägt die Uhr das bekannte Logo mit dem roten Teufel.

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WIDERSTANDSFÄHIG

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MASTER GRANDE TRADITION

1 MASTER GRANDE TRADITION

Das neue Automatik-Kaliber vereint ein Tourbillon mit einem ewigen Kalender. Das Zifferblatt ist in mehrere Ebenen unterteilt. Ermöglicht wird diese Anordnung, indem der ewige Kalender modular auf das Tourbillon-Uhrwerk konstruiert ist. In der erhöhten Ebene werden die Stunden, die Minuten sowie die Funktionen des ewigen Kalenders angezeigt. Etwas tiefer in der unteren Ebene dreht sich der komplizierte Tourbillon-Käfig. Durch diese Konstruktion ist ein besonderer Effekt garantiert. Die neu entwickelte Siliziumhemmung ist diamantbeschichtet und verbessert die Leistung dieses komplizierten Zeitmessers in klassischem Gehäuse entscheidend.

Referenz 500.14.2A CHF 122 000 Gelbgold, Lederband Limitiert auf 300 Stück Referenz 500.64.9A CHF 138 000 Platin, Lederband Lieferbar ab Herbst 2009

MASTER COMPRESSOR EXTREME W-ALARM «TIDES OF TIME»

Jaeger-LeCoultre ist eine Partnerschaft mit der Unesco für das Meeresschutzprogramm «Tides of Time» eingegangen und präsentiert das neue Modell in diesem Rahmen. Die Uhr mit Automatikwerk hält den härtesten Bedingungen durch ein cleveres Stossdämpfersystem stand. Auf der Weltzeitscheibe sind nicht nur die klassischen Städte eingraviert, sondern auch die Namen dreier Gebiete, die geschützt und unterstützt werden. Nach intensiver Forschung ist es den Spezialisten der Manufaktur gelungen, eine Alarmmechanik zu entwickeln, deren Klang und Lautstärke bislang einzigartig sind.

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MASTER COMPRESSOR DIVING ALARM NAVY SEALS

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MASTER COMPRESSOR DIVING GMT LADY CERAMIC

Aus einer Kooperation mit der US-Eliteeinheit Navy Seals geht diese Taucheruhren-Kollektion hervor. Für Jaeger-LeCoultre ist es eine Auszeichnung und ein Beweis der eigenen Meisterschaft, dass die Navy Seals diese Taucheruhren für ihre Einsätze gutheissen, da ihre Geräte unter den härtesten Bedingungen getestet werden. Das auffälligste Merkmal dieser Master Compressor ist das 44 mm grosse Titangehäuse mit der Keramiklünette. Im bis zu einer Tiefe von 300 m wasserdichten Gehäuse tickt das Jaeger-LeCoultre-Kaliber 956, ein Automatikwerk, ausgerüstet mit den neuesten technischen Errungenschaften der Manufaktur: einem schmierungsfreien Keramikkugellager, einem neu entwickelten Räderwerk und dem hilfreichen Zusatzmechanismus, der Alarmfunktion.

2 MASTER COMPRESSOR EXTREME W-ALARM

Referenz 177.84.T7 CHF 17 750 Titan, Kroko- und Kautschukband Limitiert auf 350 Stück Lieferbar ab September 2009

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3 MASTER COMPRESSOR DIVING ALARM

Referenz 183.T7.70 CHF 13 500 Titan, Kautschuk-Gliederband Referenz 183.T1.70 CHF 13 500 Titan, Titanband Limitiert auf 1500 Stück Lieferbar ab Oktober 2009 4 MASTER COMPRESSOR GMT LADY CERAMIC

Referenz 189.C7.70 CHF 10 800 Keramik, Kautschuk-Gliederband Referenz 189.C4.70 CHF 9 400 Keramik, Satinband Lieferbar ab September 2009

Ihr schwarzes Keramikgehäuse verleiht der neuen Taucheruhr nicht nur einen eleganten, subtilen Glanz, sondern hat auch wichtige technische Vorteile: Die synthetische Keramik ist ultrasportiv, extrem widerstandsfähig und langlebig, kaum schwerer als ein Titangehäuse, doppelt so hart wie ein Stahlgehäuse und dabei äusserst angenehm zu tragen. Auf der Taucherlünette glitzern 16 Diamanten, die der Uhr einen edlen Charakter verleihen. Das Automatikwerk versorgt die Anzeigen des Datums, der rotierenden Sekunde und der zweiten Zeitzone mit Energie. Die Krone mit dem typischen Kompressorschlüssel gewährt eine Wasserdichtigkeit bis 300 m.

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JUBILIEREND

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NAVITIMER 125E ANNIVERSAIRE

Zur Feier ihres 125-Jahre-Jubiläums unterstreicht Breitling mehr denn je ihre Leidenschaft für Chronographen. Breitling kann auf eine historische und enge Verbindung mit der Aviatik zurückblicken. Dank seiner Bordzähler und seiner Piloten-Chronographen erfreut sich das Unternehmen des Status als offizieller Lieferant der Fliegerei weltweit. Der berühmte Chronograph Navitimer ist mit seinem kreisförmigen Rechenschieber für sämtliche flugspezifischen Navigationsberechnungen das Sinnbild eines «Instrument for Professionals». Das originelle neue Armband Air Racer, ein gelochter Reifen, ist eine Hommage an eine moderne Designikone der 60er-Jahre.

1 NAVITIMER 125E ANNIVERSAIRE

Automatikwerk Referenz A26322 Edelstahl, Stahlband Limitiert auf 2009 Stück Lieferbar ab April 2009

CHF 6 690

2 CHRONOMAT B01

Referenz AB0110 Edelstahl, Stahlband Lieferbar ab Sommer 2009

CHF 8 200

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CHRONOMAT B01

3 CHRONOMAT B01

Ein starkes Design, einzigartig, aufs Wesentliche reduziert, von Meisterhand interpretiert. Ein automatisches, vollumfänglich in den Breitling Werkstätten entwickeltes und gefertigtes Chronographenwerk. Eine brillante Präsenz am Handgelenk, ein gelungenes Zusammenspiel von Leistungsstärke und Eleganz. Breitling hat eine neue, hochexklusive Version ihres Leadermodells Chronomat kreiert, die im Bereich der mechanischen Chronographen mehr denn je neue Massstäbe setzt. Die mit dem zu 100 Prozent hauseigenen Chronographenwerk ausgerüstete Chronomat B01 markiert den feierlichen Einzug von Breitling in den elitären Kreis der authentischen Uhrenfabrikanten. Die nach der Maxime von höchster Präzision, Zuverlässigkeit und Funktionalität konzipierte Chronomat B01 krönt das langjährige Streben nach Performance, das die «Instruments for Professionals» von Breitling seit je auszeichnet. Mit ihrer extrem aufwendigen Detailpflege tritt sie für Liebhaber schöner Zeitmesser als hochkarätiges Luxusobjekt auf, eine absolute Meisterleistung uhrmacherischen Könnens. Zuverlässig, robust, präzis: Das Kaliber B01 ist ein Paradebeispiel für die Philosophie, die Breitling im Zusammenhang mit ihren Chronographen verfolgt. Der mit einem Säulenrad – dem Erkennungszeichen für hochkarätige mechanische Chronographenwerke – bestückte Mechanismus zeichnet sich durch die vertikale Kupplung aus, die einen tadellos «sauberen» Zeigerstart ohne Sprung des Zeigers gewährleistet. Die über 70-stündige Gangreserve – ein von Benutzer hochgeschätzter Komfort – garantiert, dank der optimierten Federleistung, eine bessere Gangregularität des Werks. Um dem Benutzer maximale Funktionalität und Sicherheit zu bieten, besitzt das Kaliber B01 einen Kalender mit augenblicklichem Datumswechsel, der jederzeit ohne Beschädigungsgefahr für das Werk korrigiert werden kann. Die Chronomat B01 ist in vier Versionen erhältlich: ganz in Edelstahl, in Edelstahl mit vier Reitern in Massivgold, in Edelstahl mit Goldlünette und vollständig aus Gold.

Referenz CB0110 CHF 9 250 Edelstahl, Rotgold, Lederband Lieferbar ab Sommer 2009

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SPORTLICH

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BENTLEY MOTORS SPEED

1 BENTLEY MOTORS SPEED

Mit seinem ebenso sportlichen wie eleganten Look, mit seinem technischen Zifferblatt und dessen drei von verchromten Stahlringen umrahmten Zählern, mit seiner imposanten und in Anlehnung an die Bentley Bedienungsknöpfe gerändelten Lünette kultiviert dieser Chronograph in jeder Hinsicht Originalität und Exklusivität. Das Automatikwerk verfügt über einen weltweit einzigartigen Mechanismus mit einem 30-Sekunden-Chronographen. Der zentrale Sekundenzeiger kreist in einer halben Minute anstatt in den üblichen 60 Sekunden um das Zifferblatt. Dadurch lassen sich Zeitmessungen auf eine 1/8-Sekunde genau ablesen.

Referenz A25364 CHF 8 070 Edelstahl, Kautschukband Referenz A25364 CHF 9 220 Edelstahl, Stahlband Lieferbar ab Sommer 2009

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BENTLEY MOTORS T SPEED

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BENTLEY 6.75 SPEED

Der für Liebhaber von Spezialserien konzipierte Chronograph Bentley Motors T Speed zeichnet sich durch seine perlierte Lünette aus. Dieses dynamische, mit dem Licht spielende Motiv erinnert an die Armaturenbretter von Bentley. Auf dem sportlichen und raffinierten Edelstahlgehäuse wechseln sich satinierte Oberseiten und polierte Flanken subtil kontrastierend ab. Wie bei allen Zeitmessern von Breitling ist das mechanische Werk chronometerzertifiziert und weist – dem Modell Bentley Motors Speed gleich – einen 30-SekundenChronographen für hochpräzise Messungen von Kurzzeiten auf. Doch das sind der Exklusivitäten hinsichtlich Gesicht und Herz nicht genug. Die Gehäuserückseite ist mit einer Reliefgravur verziert, die die drei mythischsten Bentley Modelle zeigt: den Speed 6, den Continental R und den Continental GT. Diese drei Automobile stehen wie alle Modelle Breitling for Bentley für das gelungene Zusammenspiel von Stil und Performance.

2 BENTLEY MOTORS T SPEED

Referenz A25362 CHF 9 620 Edelstahl, Stahlband Referenz A25362 CHF 8 120 Edelstahl, Lederband Lieferbar ab Sommer 2009

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3 BENTLEY 6.75 SPEED

Referenz A44364 CHF 7 820 Edelstahl, Lederband Referenz A44364 CHF 9 220 Edelstahl, Stahlband Referenz R44364 CHF 36 660 Rotgold, Kautschukband Limitiert auf 675 Stück Lieferbar ab Sommer 2009

Der Chronograph Bentley 6.75 Speed ist seines Namens würdig, denn ihm stand der grösste Bentley Motor Pate, der 6,75-Liter für die Luxuslimousinen Arnage. Das mechanische, COSC-zertifiziert Chronometerwerk wird in den Werkstätten der Breitling Chronométrie zusammengesetzt, nach den gleichen Performance- und Präzisionsansprüchen, wie sie der britische Autobauer pflegt. Das von einer breiten, mit Rändelrelief verzierten Lünette umgebene Zifferblatt präsentiert, neben den 30-Minuten- und 12-Stunden-Chronographenzählern sowie der kleinen Sekunde, einen Kalender mit der Bezeichnung grosses Doppelfensterdatum. Bei diesem System erscheinen Einer- und Zehnereinheiten optimal lesbar auf zwei verschiedenen Anzeigen. Doch der Chronograph bietet noch eine weitere Überraschung. Auf die Gehäuserückseite hat Breitling ein markantes Dekor geprägt: einen fünfzackigen Stern, der an das typische Design der Felgen erinnert, mit denen einige der schönsten Bentley Limousinen ausgerüstet sind. Eine weitere Originalität: Zusätzlich zur Stahlausführung ist der Chronograph Bentley 6.75 Speed in einer hochkarätigen, auf 675 Stück limitierten Serie in Rotgold erhältlich.

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DIGITAL

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DA VINCI PERPETUAL CALENDAR DIGITAL DATE-MONTH

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DA VINCI PERPETUAL CALENDAR EDITION KURT KLAUS

Zum ersten Mal zeigt ein Zeitmesser von IWC mit ewigem Kalender und Flyback-Chronograph gleichzeitig das Tagesdatum und den Monat in digitaler Form mit grossen Zahlen sowie das Schaltjahr an. Das Automatikwerk bietet eine benutzerfreundliche Einstellung des Kalendariums über die Krone.

Einen echten Klassiker erkennt man auch daran, dass er viele Liebhaber hat. Auf vielseitigen Wunsch wird die Edition Kurt Klaus in Rotgold mit schwarzem Zifferblatt hergestellt. Der Kalendariums-Chronograph bleibt einzigartig, weil er alle Indikationen komplett an Bord hat: Anzeige von Datum, Wochentag, Monat und vierstelliger Jahreszahl. Dazu bietet das Automatikwerk eine ewige Mondphasenanzeige und die Chronographen-Funktionen.

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PORTUGIESER MINUTENREPETITION

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GROSSE INGENIEUR CHRONOGRAPH

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Die Minutenrepetition, die heute aufgrund ihres uhrmacherischen Schwierigkeitsgrades sehr viel seltener gebaut wird als zum Beispiel das Tourbillon, ist die emotionalste Uhrenkomplikation überhaupt. Weil sie nicht das Auge verwöhnt, sondern durch das Ohr direkt in die menschliche Gefühlswelt eindringt und dort sehr archaische Saiten anschlägt. Allein der Repetitionsmechanismus des Handaufzugwerkes besteht aus 205 Einzelteilen.

In der Grossen Ingenieur Chronograph kommt alles zusammen, was gut, innovativ und ungewöhnlich strapazierfähig ist: das Manufaktur-Chronographenwerk mit Automatikaufzug, Flyback-Schaltung, Analoganzeige langer Stoppzeiten, kleiner Sekunde und Datum. Das typische Ingenieur-Gehäuse wurde noch einmal überarbeitet. Es wirkt durch den erweiterten Durchmesser von 45,5 mm auch etwas flacher und dadurch eleganter, dazu ist es wasserdicht bis 12 bar. GROSSE FLIEGERUHR EDITION «ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY»

Mit der vierten Sonderedition «Antoine de Saint-Exupéry» ist die Kollektion der Fliegeruhren komplett, mit der IWC den leidenschaftlichen Piloten und grossen Humanisten würdigt. Im stattlichen Gehäuse von 46 mm Durchmesser arbeitet das IWC-Grosskaliber 51111 mit automatischem Pellatonaufzug, das sieben Tage Gangreserve aufbaut. Eine grosse Datumsanzeige und eine Zentrumssekunde mit Stoppvorrichtung machen die grosse Fliegeruhr zu einem selbstbewussten Statement am Handgelenk. VINTAGE PORTOFINO

Mit ihr feiert IWC die legendäre Urmutter der eleganten, zeitlos klassischen Portofino-Familie, die 1984 direkt von einer Taschenuhr abstammte und mit einer Mondphasenanzeige ausgestattet ist. Angetrieben wird die Portofino vom neu entwickelten Handaufzug-Manufakturwerk.

1 DA VINCI PERP. CALENDAR DIGITAL

Referenz 3761.02 CHF 50 000 Rotgold, Lederband Referenz 3761.01 CHF 79 000 Platin, Lederband Limitiert auf 500 Stück Lieferbar ab Sommer 2009 2 DA VINCI PERPETUAL KURT KLAUS

Referenz 3762.05 CHF 41 000 Rotgold, Lederband Limitiert auf 1000 Stück Lieferbar ab Sommer 2009

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3 PORTUGIESER MINUTENREPETITION

Referenz 5449.05 CHF 98 000 Rotgold, Lederband Limitiert auf 500 Stück Referenz 5449.01 CHF 125 000 Platin, Lederband Limitiert auf 500 Stück Lieferbar ab Sommer 2009 4 GROSSE INGENIEUR CHRONOGRAPH

Referenz 3748.02 Rotgold, Lederband Referenz 3748.03 Platin, Lederband Limitiert auf 250 Stück Referenz 3784.01 Edelstahl, Lederband Lieferbar ab Juli 2009

CHF 29 000 CHF 51 000

CHF 15 400

5 GROSSE FLIEGERUHR SAINT-EXUPÉRY

Referenz 5004.22 Edelstahl, Lederband Limitiert auf 1149 Stück Referenz 5004.21 Rotgold, Lederband Limitiert auf 500 Stück Referenz 5004.20 Weissgold, Lederband Limitiert auf 250 Stück Lieferbar ab Mai 2009

CHF 18 000

CHF 32 500

CHF 36 000

6 VINTAGE PORTOFINO

Referenz 5448.03 CHF 22 000 Rotgold, Lederband Lieferbar ab Februar 2009

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EINGETAUCHT

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AQUATIMER DEEP TWO

1 AQUATIMER DEEP TWO

Mit der Aquatimer Deep Two ist die Taucheruhr mit mechanischem Tiefenmesser wieder an Bord. Sie hat alles, was der Taucher für seine Sicherheit braucht. Sie zeigt beim Tauchen nicht nur die aktuelle Tauchtiefe, sondern auch die erreichte Maximaltiefe des jeweiligen Tauchgangs an. Sie wird damit zum vollständigen zweiten Sicherheitssystem neben dem Tauchcomputer. Ihr Druckmesssystem befindet sich in einer grossen zweiten Krone auf der linken Gehäuseseite. Der Wasserdruck wirkt direkt auf eine Membrane in dieser Krone und drückt einen Stift ins Innere des Gehäuses. Diese Bewegung betätigt ein Hebelwerk mit den Messzeigern. Der Maximaltiefenanzeiger (rot) bleibt jeweils auf der grössten erreichten Tiefe stehen und kann wieder zurückgesetzt werden. Das Gehäuse der Deep Two misst 46 mm und ist druckfest bis 12 bar. Das zuverlässige Automatikwerk mit Zentralsekunde und Datum funktioniert unabhängig vom Tiefenmesser.

Referenz 3547.02 CHF 17 500 Edelstahl, Kautschukband Referenz 3547.01 CHF 18 300 Edelstahl, Stahlband Lieferbar ab Juli 2009

AQUATIMER CHRONOGRAPH EDITION GALAPAGOS ISLANDS

Das mattschwarze, komplett mit vulkanisiertem Kautschuk beschichtete Edelstahlgehäuse, das schwarze Zifferblatt und die kontraststarken weissen Anzeigen sowie das ebenfalls schwarze Kautschukband machen aus der bis 12 bar druckfesten Automatikuhr eine unübersehbare Aussage am Handgelenk. Mit einem Teil des Erlöses dieser Edition unterstützt IWC die Charles Darwin Foundation im Kampf um den Erhalt des sensiblen Ökosystems der Galapagosinseln.

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AQUATIMER CHRONOGRAPH

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AQUATIMER CHRONOGRAPH IN ROTGOLD

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AQUATIMER AUTOMATIC 2000

Der neu entwickelte, aussen liegende Tauchdrehring ist charakteristisch für die neuen Aquatimer-Modelle. Die mehrteilige Drehringkonstruktion bietet einem 4 mm breiten, von unten bedruckten Drehring Platz, auf dessen Unterseite eine konzentrierte Schicht des Leuchtmittels SuperLumiNova® aufgetragen ist. Auch technisch ist die Aquatimer Chronograph eine gute Bekannte. Mit dem sich automatisch aufziehenden Chronographenwerk ist bewährte Technik an Bord.

2 AQUATIMER CHRONO GALAPAGOS ISLANDS

Referenz 3767.05 CHF 7 600 Edelstahl, Kautschukband Lieferbar ab Sommer 2009

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3 AQUATIMER CHRONOGRAPH

Referenz 3767.03 CHF 7 500 Edelstahl, Stahlband Referenz 3767.04 CHF 6 200 Edelstahl, Kautschukband Lieferbar ab Sommer 2009 4 AQUATIMER CHRONOGRAPH IN ROTGOLD

Referenz 3769.03 CHF 23 500 Rotgold, Kautschukband Lieferbar ab Sommer 2009 5 AQUATIMER AUTOMATIC 2000

Referenz 3568.02 CHF 4 800 Edelstahl, Kautschukband Referenz 3568.04 CHF 7 500 Edelstahl, Stahlband Lieferbar ab Sommer 2009

Die Aquatimer Chronograph in Rotgold ist die Uhr, mit der man aus dem Taucheranzug direkt in den Smoking steigen kann. Ausgestattet ist sie mit dem Manufakturkaliber 89360, dem vollständig bei IWC entwickelten und gebauten Automatik-Chronographenwerk. Es zeichnet sich durch seine Flyback-Funktion und die Zwei-Zeiger-Anzeige der langen Stoppzeiten auf einem einzigen Innenzifferblatt aus.

In Punkto Wasserdichtigkeit hält diese Taucheruhr einem geprüften Druck von 200 bar stand. Der neue Drehring ist auch im Wasser und mit Handschuhen leicht bedienbar, und durch das gute Leuchtmittel ist die Ablesbarkeit auch unter schlechten Lichtverhältnissen noch gewährleistet.

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FLIEGEND UHRMACHER DER HAUTE HORLOGERIE

2009 bedeutet einen geradezu riesigen Schritt für Cartier. Dank einer intensiven und anspruchsvollen Forschung im Bereich der Mechanismen darf sich Cartier seiner in Eigenproduktion gefertigten Uhrwerke rühmen. Mit dem ausdrucksstarken Design, der innovativen Linienführung, dem atemberaubenden Volumen und hausgefertigten Cartier-Uhrwerken erlangt diese Kollektion den Rang wahrer Meisterstücke.

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ROTONDE DE CARTIER TOURBILLON MONODRÜCKER-CHRONOGRAPH

Zum ersten Mal in der Geschichte der Uhrmacherei ist ein Uhrwerk mit den beiden Komplikationen Monodrücker-Chronograph und Tourbillon ausgestattet. Der Saphirglasboden gibt den Blick auf den Säulenrad-Chronographen und beide Seiten des Tourbillons frei. Das Uhrwerk zeichnet sich auch durch eine aussergewöhnliche Oberflächenbehandlung aus. Das grafisch geprägte Platingehäuse besticht durch die Eleganz seiner modernen Linienführung. ROTONDE DE CARTIER MIT ZENTRALEM CHRONOGRAPHEN

Das erste augenfällige Merkmal dieses Säulenrad-Chronographen ist die isolierte Anzeige der Chronographenfunktionen in der Mitte des Zifferblattes. Diese raffinierte Vorrichtung bietet eine aussergewöhnliche Ablesbarkeit. Durch eine Öffnung über dem Uhrwerk kann das Handaufzugwerk betrachtet werden. SANTOS 100 FLYING TOURBILLON

Das fliegende Minutentourbillon gibt bei sechs Uhr den Blick auf den Tourbillonkäfig in C-Form frei. Als Symbol der Uhrmacherkunst des Hauses Cartier dreht sich der Käfig schwebend und ohne eine störende Tourbillonbrücke in sechzig Sekunden einmal um die eigene Achse. Durch die gross Zifferblattöffnung kann der Betrachter im Gegenlicht sogar die luftige Transparenz der Konstruktion erkennen.

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SANTOS 100 SKELETTIERT

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TANK AMÉRICAINE FLYING TOURBILLON

1 ROTONDE TOURBILLON CHRONOGRAPH

Referenz W1580007 ca. CHF 240 000 Platin, Lederband Limitiert auf 50 Stück Lieferbar ab September 2009 2 ROTONDE MIT ZENTRALEM CHRONOGRAPHEN

Referenz W1555951 CHF 37 200 Rotgold, Lederband Referenz:W1556051 CHF 40 000 Weissgold, Lederband Lieferbar ab September 2009

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3 SANTOS 100 FLYING TOURBILLON

Handaufzugwerk Referenz W2020017 CHF 119 300 Weissgold, Lederband Referenz W2020019 CHF 111 500 Rotgold, Lederband Lieferbar ab September 2009 4 SANTOS 100 SKELETTIERT

Referenz W2020018 CHF 60 000 Palladium 950, Lederband Lieferbar ab September 2009 5 TANK AMÉRICAINE FLYING TOURBILLON

Handaufzugwerk Referenz W2620008 CHF 108 100 Rotgold, Lederband Referenz W2620007 CHF 115 700 Weissgold, Lederband Lieferbar ab September 2009

Diese absolut transparente Kreation, vollständig im Hause Cartier gefertigt, sucht ihresgleichen. Sie gibt mehr frei, als sie verbirgt. Das mechanische Uhrwerk mit Handaufzug wurde von Cartier so konzipiert und entwickelt, dass es den Platz des traditionell die Zeit anzeigenden Zifferblattes übernimmt.

Das Zifferblatt ist ein wahres Kunstwerk und kann in seiner ganzen Ästhetik am besten unter einer Uhrmacherlupe bewundert werden. Das Zifferblatt zeichnet sich durch zwei verschiedene Ebenen aus. Über das erste, klassische und grau guillochierte Zifferblatt hat Cartier ein durchbrochenes Gitter gelegt, auf dem sich römische Ziffern und die «Eisenbahn»-Sekundenskala für das Tourbillon befinden.

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MODERN UHR BAIGNOIRE

Ebenso schön am Tag wie in der Nacht – die Uhr Baignoire zeigt sich zu jeder Gelegenheit elegant und perfekt. Sie ist eine bewährte Damenuhr des Hauses, deren femininer Zeitlosigkeit Cartier mit energischen Linien einen neuen Charakter verleiht. Markante Linien, absolutes Zifferblatt, schlichte Form, unbestreitbare Eleganz… In völliger Leichtigkeit vermittelt diese neue Version Angemessenheit und Ausgewogenheit. Sie huldigt dem Erbe des Hauses in Sachen Stilerneuerung: Die Bombierung des ursprünglichen Modells ersetzt Cartier durch den Glanz der geschnittenen Facetten des Gehäuses und die edlen Rundungen des Glases. Als Schönheit des Tages hat die Uhr Baignoire ihre Vorlieben. Mal chic und dezent in ihrer kleinen Version mit Leder- oder Satinarmband, mal charismatisch und raffiniert als grosses Modell. Als Schönheit der Nacht zeigt sich die Baignoire in ihren Abendversionen ganz in Gold mit Diamanten.

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1 BAIGNOIRE PM GOLDBAND UND BRILLANTEN

Referenz WB520006 CHF 36 600 Weissgold, Goldband, Brillanten Referenz WB520002 CHF 34 300 Rotgold, Goldband, Brillanten Referenz WB 520019 CHF 34 300 Gelbgold, Goldband, Brillanten Lieferbar ab Sommer 2009 2 BAIGNOIRE PM MIT GOLDBAND

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Quarzwerk Referenz W8000008 CHF 21 100 Gelbgold, Goldband Referenz W8000005 CHF 21 100 Rotgold, Goldband Referenz W8000006 CHF 22 600 Weissgold, Goldband Lieferbar ab Sommer 2009

BAIGNOIRE PM MIT BRILLANTEN

Das Gehäuse aus rhodiniertem Weissgold ist mit 41 funkelnden Brillanten besetzt und beherbergt ein Quarzwerk. Ein anschmiegsames Band aus Weissgold verleiht der Uhr den nötigen Glanz.

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BAIGNOIRE PM MIT GOLDBAND

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BAIGNOIRE PM MIT LEDERBAND

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BAIGNOIRE GM MIT LEDERBAND

Der Geist der Kollektion Baignoire drückt sich zunächst durch ihren Namen aus, der eindeutig auf eine Form hinweist. Ein einzigartiges und charmantes Oval, das erstmals im Jahre 1912 vorgestellt wurde.

Das Gehäuse wird durch die formvollendete Lünette hervorgehoben und von einem Krokolederband begleitet.

Das raffinierte, grosse Modell schmiegt sich auch zarten Handgelenken durch seine Wölbung wunderbar an. Das ausdrucksstarke Gehäuse beherbergt ein Handaufzugwerk, das durch einen Saphirglasboden gezeigt wird. Die Uhr wird mit einem Krokolederband oder einem gebürsteten Textilarmband getragen.

3 BAIGNOIRE PM MIT LEDERBAND

Quarzwerk Referenz W8000009 CHF 8 800 Gelbgold, Lederband Referenz W8000007 CHF 8 800 Rotgold, Lederband Referenz W8000003 CHF 9 400 Lieferbar ab Sommer 2009 4 BAIGNOIRE GM MIT LEDERBAND

Referenz W8000002 CHF 15 700 Rotgold, Lederband Referenz W8000013 CHF 15 700 Gelbgold, Lederband Referenz W8000001 CHF 16 800 Weissgold, Lederband Lieferbar ab Sommer 2009

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ZEITLOS

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L.U.C LUNAR BIG DATE

1 L.U.C LUNAR BIG DATE

Indem es dem Himmel einen Platz auf ihrem Zifferblatt gibt, erinnert dieses neue Modell an die ewigen Bande zwischen der Zeit und den Sternen. Die Mondphase tritt hier zusammen mit einer zentralen Stunden- und Minutenanzeige, dem grossen Datum und der kleinen Sekunde auf. Die verschiedenen Mondphasen werden in einem grossen, gut ablesbaren Fenster sowohl für die nördliche als auch für die südliche Hemisphäre angezeigt. Zwei koaxial angeordnete Federhäuser sorgen dafür, dass das Herz dieser Uhr 65 Stunden lang kontinuierlich schlägt.

Referenz 161918-5002 CHF 27 850 Rotgold, Lederband Limitiert auf 500 Stück Lieferbar ab Herbst 2009

L.U.C CHRONO ONE

Kraftvolle Linien, modernes Design, rassige Erscheinung: Im neuen Chronographen verbinden sich Technik und Ästhetik in vollendeter Form. Das Werk dieses neuen Chronographen mit Flyback-Funktion wurde von A bis Z in der Chopard-Manufaktur entworfen, entwickelt und gefertigt. Das glänzende, schwarze Zifferblatt ist mit zwei besonders grossen Chronographenzählern für Stunden und Minuten optimal ablesbar. Durch den Gehäuseboden aus Saphirglas ist das Automatik-Uhrwerk zu erkennen. L.U.C TWIST

Chopards neue L.U.C Twist mit dem Manufakturkaliber vereint Technik, Design und Eleganz. Das Markenzeichen dieses raffinierten Modells ist die dezentrierte Krone bei 4 Uhr und die kleine Sekunde bei 7 Uhr. Im Herzen des 41 mm grossen Gehäuses schlägt, dank der L.U.C-Twin-Technologie mit zwei übereinanderliegenden Federhäusern, ein Automatikwerk mit einer Gangreserve von zirka 65 Stunden.

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MILLE MIGLIA CHRONO LIMITED EDITION 2009

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HAPPY SPORT MINI SQUARE

2 L.U.C CHRONO ONE

Referenz 168520-3001 CHF 14 000 Edelstahl, Lederband Limitiert auf 500 Stück Lieferbar ab Herbst 2009

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3 L.U.C TWIST

Referenz 161888-1003 CHF 15 750 Weissgold, Lederband Referenz 161888-5007 CHF 15 750 Rotgold, Lederband Lieferbar ab Herbst 2009 4 MILLE MIGLIA CHRONO 2009

Referenz 168511-3002 CHF 4 700 Edelstahl, Kautschukband Limitiert auf 2009 Stück Lieferbar ab Juni 2009 5 HAPPY SPORT MINI SQUARE

Referenz 278516-3002 CHF 6 770 Edelstahl, Lederband Lieferbar ab Sommer 2009

Die neue Mille Miglia Chrono 2009 kehrt zu ihren Wurzeln zurück. Für diese Neuauflage, die mit ihrer klassischen Form, guter Lesbarkeit und schnörkellosem Design überzeugt, stand das erste Mille-Miglia-Modell Pate, welches das berühmte Kautschuk-Armband mit dem Dunlop-Rennreifenprofil der 60erJahre trug. Im 42 mm grossen Gehäuse verbirgt sich hinter einem ausgesprochen sportlichen Zifferblatt aus Ruthenium ein mit COSC-Chronometerzertifikat ausgezeichnetes, mechanisches Chronographenwerk.

Verspielt und elegant zugleich, mit zeitlos sportlichem Chic; die neue Happy Sport hat alles, was sie zu einer Grossen macht. Die neue Happy Sport vereint alle Vorzüge, die den Erfolg dieser bekanntesten Linie des Hauses Chopard ausmachen: funkelnde bewegliche Diamanten, ein Armband aus edlem, braunem Leder, ein Gehäuse aus Edelstahl mit weissem Zifferblatt; mehr braucht es nicht für den diskreten Luxus dieser Uhr.

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ENTZÜCKEND

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HAPPY DARLING

1 HAPPY DARLING

Mit dieser neuen Kollektion erweitert Chopard das Happy-Diamonds-Universum um eine neue, hochmoderne Dimension. Freundinnen kleiner Schmuckstücke werden sich ganz sicher in die entzückenden Ohrhänger verlieben. Sammlerinnen von Charms-Schmuck bevorzugen das feingliedrige Armband mit den kleinen rondellförmigen Anhängern, während begeisterte Anhängerinnen des «Glamour» bei der langen Kette schwach werden. Feingliedrige Ketten aus Roségold, die kostbare kleine Rondellen und frei bewegliche Diamanten verbinden, entführen die Trägerin in ein Universum funkelnder Himmelskörper aus Gold mit Onyx.

Bracelet Referenz 857481-5001 CHF 2 500 Rotgold Lange Kette Referenz 817471-5001 CHF 3 650 Rotgold Ohrhänger Referenz 837481-5001 CHF 1 960 Rotgold Lieferbar ab Sommer 2009

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2 HAPPY DIAMONDS TEDDY HAPPY DIAMONDS TEDDY

Das Haus Chopard erweitert seine berühmte Happy-Diamonds-Kollektion um eine zarte neue Kreation. Kinder und Erwachsene lieben Teddybären. Die kuschelig weichen Spielgefährten erwecken Vertrauen und sind anschmiegsam. Im Arm ihrer Freunde spenden die Teddys Trost und Wärme, und so manches Geheimnis wurde dabei schon vertrauensvoll in ihr Ohr geflüstert. Chopards rundlicher Happy Diamonds Teddy erinnert an diese kostbaren Momente trauter Zweisamkeit. Diese Kleinode tragen sich wie Glücksbringer, die ihrer Trägerin sicher so unentbehrlich werden, dass sie sie am liebsten gar nicht mehr ablegt. Im kleinen, runden Bauch der feingliedrigen Teddybären aus Roségold, mit oder ohne Diamanten gefasst, tanzen je nach Grösse des Schmuckstücks ein oder drei bewegliche Diamanten. HAPPY HEARTS

Das Herz, universelles Symbol der Liebe und der Zärtlichkeit, ist vor allem auch eine der Kreationen von Chopard, an denen kein Weg vorbeiführt. Hier zeigt es sich von einer neuen, grazilen Seite. Zart, intim und strahlend zugleich tritt es in der Kollektion Happy Hearts mit einer beflügelten Leichtigkeit auf, die alle Liebhaberinnen eleganter Romantik verzaubern dürfte. Diese Herzen aus Roségold versprühen ihren Charme gleich doppelt: Aneinandergeschmiegt bilden sie den edlen Rahmen für einen Diamanten, der bei jeder Bewegung seiner Trägerin verspielt aufblitzt. Repräsentiert wird die Happy-Hearts-Linie für Verliebte und solche, die es werden wollen, von einem bezaubernden Ring, Ohrringen und einem Anhänger.

Gross Referenz 797418-5001 CHF 4 920 Rotgold Mit Brillanten Referenz 797418-5003 CHF 12 320 Rotgold Klein Referenz 797690-5001 CHF 2 270 Rotgold Lieferbar ab Sommer 2009 3 HAPPY HEARTS

Anhänger Referenz 797482-5001 CHF 1 900 Rotgold Ohrringe Referenz 837482-5001 CHF 2 780 Rotgold Ring Referenz 827482-5003 CHF 1 800 Rotgold Lieferbar ab Sommer 2009

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HIMMLISCH

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CAT’S EYE MIT JAHRES- UND STERNZEICHENKALENDER

Die Cat’s Eye mit Jahres- und Sternzeichenkalender ist eine Hommage an den faszinierenden Tanz der Sterne und stellt auf eine verführerische Art und Weise den Lauf der Zeit dar. Aussparungen im Perlmutt geben Einblick ins Universum und lassen die Bilder des Himmels über das anmutige Zifferblatt ziehen: Zeit, Mond und Sterne sind harmonisch in einer Uhr vereint. Der Jahreskalender wird vervollständigt durch das Datum bei zwei Uhr, einer ausgeklügelten Mechanik, die die verschiedenen Monatslängen berücksichtigt und automatisch korrigiert. Mit Ausnahme der Schaltjahre ist lediglich im Monat Februar eine Korrektur vorzunehmen. 1966 JAHRESKALENDER UND ZEITGLEICHUNG

Der praktische Jahreskalender zeigt das Datum und den Monat an und berücksichtigt die verschiedenen Monatslängen. Lediglich einmal im Jahr bzw. jeweils am 28. Februar bei Jahren, die keine Schaltjahre sind, ist eine Korrektur erforderlich. Mit der Zeitgleichung wird anhand des Zeigers bei 04.30 Uhr die Abweichung zwischen der realen Sonnenzeit und der mittleren bzw. bürgerlichen Zeit angezeigt. Aufgrund der elliptischen Form der Erdumlaufbahn variiert die tägliche Dauer eines Sonnentages. Diese astronomische Komplikation beruht auf einem ausgeklügelten Mechanismus, der über eine Jahresscheibe mit einer elliptischen Nocke verfügt, die die Bewegung der Erde um die Sonne nachahmt.

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VINTAGE 1945

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VINTAGE 1945, TOURBILLON MIT DREI GOLDBRÜCKEN

Diese Vintage 1945 zeichnet sich insbesondere durch das komplexe Zusammenspiel zwischen den geraden und den gewölbten Konturen des neuen Gehäuses aus. Die Feinheit und das kurvenreiche Profil dieses Modells schmiegen sich perfekt an das Handgelenk. Seine Schlichtheit umhüllt das komplexe Automatikwerk, das durch den Saphirglasboden ersichtlich ist.

1 CAT’S EYE MIT JAHRESKALENDER UND ZODIAC

Automatikwerk R. 80483D52A761-KK7A CHF 34 500 Rotgold, Satinband R. 80483D53A661-JK6A CHF 36 500 Weissgold, Satinband Lieferbar ab Februar 2009 1966 JAHRESKALENDER UND ZEITGLEICHUNG

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Automatikwerk Ref. 49538-52-131-BK6A CHF 33 400 Rotgold, Lederband Lieferbar ab Oktober 2009 VINTAGE 1945

Ref. 25835-52-161-BACA CHF 19 600 Rotgold, Lederband Ref. 25835-11-161-BA6A CHF 8 950 Edelstahl, Lederband Lieferbar ab September 2009 VINTAGE 1945 TOURBILLON

Ref. 99880-52-000-BA6A CHF 210 000 Rotgold, Lederband Lieferzeit auf Anfrage

Wenige uhrmacherische Kreationen verfügen über eine derart reiche Geschichte wie die des Tourbillons mit drei Goldbrücken. Im 19. Jahrhundert widmete Constant Girard-Perregaux viele Jahre dem Studium und der Konzeption verschiedener Hemmungssysteme, insbesondere des Tourbillons. Seine Entwicklungen führten zu einer eindrucksvollen Architektur: Er zeichnete die drei Brücken, die die Drehteile des Werks zusammenhalten, in Form von Pfeilen, ordnete sie parallel an und brachte so das Federhaus, das Räderwerk und das Tourbillon auf eine Achse. Dadurch entstand ein völlig neuartiges Konzept: Das Uhrwerk bildete nicht mehr lediglich ein technisches und funktionelles Element, sondern wurde auch zu einem umfassenden Bestandteil des Designs. Die Vintage 1945 ist mit einem Kaliber mit automatischem Aufzug ausgestattet, das über einen exklusiven, von der Manufaktur patentierten Mechanismus verfügt: einen Mikrorotor aus Platin, der zur Bewahrung der Werkarchitektur hinter dem Federhaus angebracht ist und der zu einem Wahrzeichen der Marke geworden ist.

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BERÜHMT PIAGET POLO FORTY-FIVE

Zum 30. Jubiläum der Piaget Polo hat die Genfer Uhrenmanufaktur ihre berühmte Kollektion neu interpretiert. Mit den neuen Modellen hat die Marke zudem zum ersten Mal Uhren aus Titan gefertigt. Gleichzeitig wurde das Design dieser legendären Kollektion überarbeitet. Das neu gestaltete Gehäuse, das scheinbar nahtlos in das Armband aus Spritzguss-Kautschuk übergeht, wurde auf einen Durchmesser von 45 mm vergrössert. Ein Mass, das ganz und gar dem aktuellen Trend entspricht und zugleich an die durchschnittliche Länge eines Polospiels erinnert. Auch die Wölbung des bis zu einer Tiefe von 100 m wasserdichten Gehäuses wurde optimiert und bietet dem Träger jetzt einen noch besseren Tragkomfort. Durch den Saphirglasboden lässt sich das vollständig im Hause Piaget konzipierte, entwickelte und gefertigte Werk bewundern. Das Material von Gehäuse und Lünette, Titan Grade 5, ist besonders leicht und robust und wurde hier wie ein Edelmetall bearbeitet. Dekoriert wurde die Lünette mit rippenförmigen Einsätzen aus poliertem Edelstahl, die sich in regelmässigem Abstand mit der satinierten Titanoberfläche abwechseln. Seine Fortsetzung findet dieses Motiv in weiteren Stahlelementen auf dem Armband aus schwarzem Spritzguss-Kautschuk und trägt somit zur optischen Einheit von Gehäuse und Armband bei. Krone und Drücker des Chronographenmodells sind ebenfalls aus Titan, zusätzlich verziert mit Kautschuk-Cabochons. Ein Saphirglasboden gewährt Einblick in das Werk, das in typischer Manier des Hauses mit runden Genfer Streifen, anglierten und lang gezogenen Brücken und gebläuten Schrauben dekoriert ist.

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PIAGET POLO FORTY-FIVE CHRONOGAPH

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PIAGET POLO FORTY-FIVE AUTOMATIC

1 POLO FORTY-FIVE CHRONOGRAPH

Referenz G0A34002 CHF 18 900 Titan, Edelstahl, Kautschukband Lieferbar ab Juni 2009 2 POLO FORTY-FIVE AUTOMATIC

Referenz G0A34011 CHF 13 000 Titan, Edelstahl, Kautschukband Lieferbar ab Juni 2009

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Zusätzlich zur Anzeige der Stunden und Minuten bietet das Chronographenkaliber 880P mit Flyback-Funktion die Anzeige des Datums bei 12 Uhr, eine zweite Zeitzone im 24-Stunden-Format bei 9 Uhr und eine kleine Sekunde bei 6 Uhr. Ausgestattet mit zwei Federhäusern, die bei eingeschaltetem Chronographen eine Gangreserve von 50 Stunden sichern, grosser Schraubenunruh, Säulenrad und vertikaler Kupplung, weist dieses 5,6 mm hohe Automatikwerk alle Qualitäten eines hochwertigen Chronographenkalibers auf.

Das Automatikkaliber 800P – mit Anzeige von Stunden und Minuten, der Sekunden aus der Mitte und des Datums bei 6 Uhr – verfügt ebenfalls über zwei Federhäuser, die eine Gangreserve von 72 Stunden bieten.

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KLASSISCH HAMPTON

1 HAMPTON-MANSCHETTENUHR

Die neue Kollektion von Hampton präsentiert sich in drei Versionen: Hampton Classic, Hampton-Manschettenuhr und Hampton Magnum. Mit ihrem rechteckigen Gehäuse in überarbeitetem Design besticht die Hampton Classic durch fliessende, zeitgemässe Linien und schlichte Eleganz. Erhältlich sind die Modelle der Classic-Linie in verschiedenen Varianten für Damen und Herren und in neuen Grössen. Ganz von ihrer femininen und glamourösen Seite gibt sich die Hampton-Manschettenuhr, eine wahre Schmuckuhr, die die Kollektion um eine luxuriöse Dimension bereichert. Die Hampton Magnum schliesslich, die neue sportlich-raffinierte Variante, hat ebenfalls an Grösse gewonnen und ist jetzt auch, ganz in Weiss gehalten, als Damenmodell erhältlich.

Quarzwerk Referenz MOA08776 CHF 5 200 Edelstahl, Gelbgold, Brillanten Lieferbar ab Mai 2009

1

HAMPTON MANSCHETTENUHR

Eine kostbare Erscheinung für einen gelungenen Auftritt am Abend: eine Schmuckuhr mit dem strahlenden Glanz von Gold, schimmerndem Perlmutt und funkelnden Brillanten. Armband aus Stahl und Gold, Lünette besetzt mit 28 Brillanten, dezentrierter Diamant auf der Krone.

2 HAMPTON CLASSIC S

Quarzwerk Referenz MOA08812 Edelstahl, Lederband Lieferbar ab Mai 2009

CHF 1 350

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2 HAMPTON CLASSIC XL CHRONOGRAPH

Quarzwerk Referenz MOA08807 Edelstahl, Lederband Lieferbar ab Mai 2009

CHF 2 400

4 HAMPTON CLASSIC XL MIT SICHTBARER UNRUH

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HAMPTON CLASSIC S

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HAMPTON CLASSIC XL CHRONOGRAPH

Der elegante Chronograph ist ganz in Schwarz gehalten mit einem jetzt grösser dimensionierten Gehäuse, ergonomisch gestalteten Chronographendrückern und schwarzem Alligatorlederband mit grössenverstellbarer Faltschliesse.

Automatikwerk Referenz MOA08825 CHF 8 100 Edelstahl, Rotgold, Lederband Lieferbar ab Mai 2009

4

HAMPTON CLASSIC XL MIT SICHTBARER UNRUH

6 HAMPTON MAGNUM XL

Die Businessclass-Uhr für die Werktage: urbane Eleganz in einem grosszügig gestalteten XL-Gehäuse und neuem Design, mit aufwendiger Finissierung und Zifferblattöffnung, die einen Blick auf das «Herz» des Uhrwerks gewährt.

Automatikwerk Referenz MOA08842 CHF 8 200 Edelstahl, Brillanten, Kautschukband Lieferbar ab Mai 2009

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HAMPTON MAGNUM XXL UND XL

Ein zeitloser Klassiker von bestechender Schlichtheit: ein sanft gewölbtes Gehäuse von klarem, sachlichem Design mit kastanienbraunem Kalbslederband mit Sattlernaht.

Automatikwerk Referenz MOA08818 Edelstahl, Lederband Lieferbar ab Mai 2009

CHF 2 990

5 HAMPTON MAGNUM XXL

Mit ihrer ausdrucksstarken Persönlichkeit und dem sportlich-eleganten Design nehmen die Hampton-Magnum-Modelle eine Sonderstellung in der Kollektion ein. Der Chronograph für Herren in imposantem XXL-Format hat ein Gehäuse aus mit schwarzem PVD beschichtetem Stahl und Roségold und wird durch ein schwarzes Alligatorlederband mit Faltschliesse am Arm gehalten. Das ganz in Weiss gestaltete Damenmodell in der Grösse XL mit vulkanisiertem weissem Kautschukarmband hat eine mit 52 Brillanten besetzte Lünette und wird von einem mechanischen Automatikwerk mit Grossdatumsanzeige angetrieben.

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News 09

AVANTGARDISTISCH

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QUANTIÈME PERPÉTUEL CÉRAMIQUE

Mit dem ewigen Kalender in Keramik bekräftigt Jaquet Droz seine avantgardistische Identität in der Welt der Haute Horlogerie. Das faszinierende mechanische Gedächtnis des ewigen Kalenders entfacht bei anspruchsvollen Kennern wie auch bei den begabtesten Uhrmachern Leidenschaft. Ganz im Geiste seiner über 270 Jahre alten Tradition verbindet Jaquet Droz in diesem Modell technologische Höchstleistung mit reinen, klaren Linien. Die sehr erfahrenen und akribischen Zifferblattmacher setzten ihren ganzen Erfindergeist ein, um das schwarz opalisierende Zifferblatt mit einem satinierten Höhenring aus Schwarzgold zu verwirklichen. Dieser Zeitmesser wird die Blicke derer auf sich ziehen, die den wirklichen Wert der Zeit kennen.

1 QUANTIÈME PERPÉTUEL CÉRAMIQUE

Referenz J008335401 CHF 58 000 Keramik, Kautschukband Limitiert auf 88 Stück Lieferbar ab August 2009 2 LES DOUZE VILLES

Referenz J010133202 Rotgold, Lederband Limitiert auf 88 Stück Lieferbar ab Juni 2009

CHF 32 000

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3 GRANDE SECONDE SWNOIR

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LES DOUZE VILLES

Dieses Modell verfügt über zwei Anzeigefenster, eines für die gewählte Stadt bei 6 Uhr und eines für die Uhrzeit bei 12 Uhr. In der Mitte gibt ein majestätischer Zeiger die Minuten an, die überall im gleichen Rhythmus laufen, sei es in Genf, Moskau oder Shanghai. Des Weiteren verfügt dieser Zeitmesser in seinem 43 mm grossen Rotgoldgehäuse über eine springende Stundenanzeige. In den Anzeigefenstern drehen sich zwei voneinander unabhängige Scheiben, die mit Hilfe eines komplexen Mechanismus die Uhrzeit der gewählten Stadt anzeigen. Für diese Weltzeituhr wählte Jaquet Droz ein Zifferblatt aus GrandFeu-Email, auf dessen einheitlich schwarzer Fläche sich zwölf verschiedene Zeitangaben vereinen.

Referenz J029038410 CHF 19 000 Edelstahl schwarz, Kautschukband Limitiert auf 88 Stück Lieferbar ab Juni 2009 4 L’HEURE SÉLÉNITE

Referenz J005014205 Weissgold, Lederband Limitiert auf 8 Stück Lieferbar ab Juni 2009

CHF 40 000

GRANDE SECONDE SWNOIR

Die Grande Seconde SWNoir verbindet Stärke und Modernität. Die Stärke eines Designs, das durch die architektonischen Linien des Gehäuses hervorgehoben wird, und die Modernität von Materialien mit schwarzer PVD-Beschichtung. Ein exklusives Modell, das in einer auf 88 Exemplare limitierten Auflage gefertigt wird. Die bis 88 m wasserdichte Uhr besitzt ein mechanisches Uhrwerk mit Automatikaufzug, doppeltem Federhaus und einer Schwungmasse aus 22-karätigem Gold in der Farbe des Gehäuses. L’HEURE SÉLÉNITE

Da die Frauen seit je von der Magie der Sterne fasziniert sind, liess sich Jaquet Droz für diese Kreation von der griechischen Mondgöttin Selene inspirieren. In dieser kostbaren Uhr vereinen sich Licht und Schatten, Kraft und Finesse wie die zwei Facetten der Zeit: die Präzision ihrer Messung und die Tiefen ihres Mysteriums. Dieser Zeitmesser wurde ersonnen, um in die Unendlichkeit des Universums einzutauchen und den Arm mit der Schönheit von Onyx, Perlmutt und Diamanten zu schmücken. Die Sélénite besitzt ein mechanisches Uhrwerk mit Automatikaufzug und einem doppelten Federhaus.

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SÜSS

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SCHOKOTRAUM

1 SCHOKOTRAUM

Wellendorff feiert die Süsse des Lebens, die in magischen Momenten gipfelt: Die neuen Ringe verführen mit den warmen Braunnuancen von Espresso, Mokka und Trüffel, bezaubern mit perlmuttgleichem Schimmer von Champagner und betören mit märchenhaftem Zuckerkuss – so der Name eines Rings, der über und über mit Diamanten besetzt ist. Die neuen Emailfarben werden durch die klassischen Elemente der Wellendorff-Ringe ergänzt: feinstes Gold mit handgravierten Ranken und Wellenmustern sowie die unverkennbare, spielerische Drehbarkeit der Innenringe.

(Von oben nach unten) Mokka Referenz 6.6947 CHF Gelbgold, Email, Brillanten Trüffel Referenz 6.6948 CHF Gelbgold, Email Caramel Referenz 6.6943 CHF Gelbgold, Email, Brillanten Zuckerkuss Referenz 6.6944 CHF Gelbgold, Brillanten Champagner Referenz 6.6945 CHF Gelbgold, Email, Brillanten Espresso Referenz 6.6950 CHF Gelbgold, Email, Brillanten Lieferbar ab Mai 2009

MOKKA-VERSUCHUNG

Ein weiterer Klassiker ist die seidenweiche, von Hand gefertigte Wellendorff-Kordel, die mit dem Y-Collier eine neue Interpretation erfahren hat. Blickfang der Y-Colliers ist die verschiebbare Ronde, deren Beweglichkeit das Schmuckstück immer wieder anders wirken lässt, mal eng um den Hals getragen, dann wieder weit ins Décolleté schwingend. Das Geheimnis der Geschmeidigkeit der Kordel ist meisterliche Handwerkskunst. Jedes Collier wird von Hand aus einem hauchdünnen, 18-karätigen Golddraht gewoben. Gold gibt sich sanft wie Seide.

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2 MOKKA-VERSUCHUNG

Referenz 4.6657 CHF 32 540 Gelbgold, Email, Brillanten Lieferbar ab Juli 2009

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Alle Zeit der Welt – seit 1760.

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oyster perpetual cosmograph daytona Wenn es bei Geschwindigkeiten von 端ber 300 km/h um akkurate Rundenzeiten geht, verlassen sich professionelle Rennfahrer auf die Rolex Cosmograph Daytona. Als zertifizierter Chronometer und Chronograph ist sie ausgestattet mit Zentralsekunde, Minuten und Stundentotalisatoren und einer Tachymeter-L端nette. Seit 1963 ist die Daytona f端r professionelle Rennfahrer genauso wichtig wie die Anzeigen ihres Armaturenbrettes. ROLEX.COM

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