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4. – 6. februar 2016 BewegungSkunstpreis und Festival LEIPZIG LOFFT – Das Theater | die naTo | Schaubühne Lindenfels.

Tickets und Infos: www.bewegungskunstpreis.de


WIR BEDANKEN UNS BEI DEN PARTNERN, FÖRDERERN UND UNTERSTÜTZERN DES BEWEGUNGSKUNSTPREISES 2015 Hauptförderer:

Partner:

Unterstützer:

Henning Wechsler (WordPress Custom Solutions Specialist)

Wir danken allen Helfern und Beteiligten!

Impressum LEIPZIGER BEWEGUNGSKUNSTPREIS ist eine Veranstaltung des LEIPZIGER BEWEGUNGSKUNST e. V. unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig Informationen www.bewegungskunstpreis.de Vorsitzender Ronald Schubert Öffentlichkeitsarbeit Sebastian Göschel Jury Tina Heuer, Gudula Kienemund, Romy Kuhn, Tobias Prüwer, Dimo Riess Gestaltung und Satz GUD. GRÜNER UND DEUTSCHER Auflage 5.000 Ex.

Intro | 02


Grusswort Liebe Gäste, Künstlerinnen und Künstler der freien Leipziger Theater- und Tanzszene, als langjähriger Schirmherr Ihrer Veranstaltung mein herzliches Willkommen zum 11. Bewegungskunstpreis! Fünf Nominierte aus insgesamt 25 Bewerbungen. Vom intimen Kammerspiel über einen szenischen Streifzug durch den Auwald, einen Science-Fiction-Rätselabend mit einbezogenem Publikum – bis hin zum inszenierten Arenakampf und einer theatralen Symbiose aus Lesung, Schauspiel und Installation reicht das Spektrum des aktuellen Wettbewerbs. Jetzt, im dritten Jahr, lässt sich außerdem feststellen, dass sich die Ausweitung des Bewegungskunstpreises von der Abend- auf eine mehrtägige Festival-Veranstaltung mit Aufführung aller nominierten Inszenierungen bewährt hat. Zugleich findet der Bewegungskunstpreis 2016 erstmals Anfang Februar statt, ein Zeitpunkt, der vielfach gewünscht wurde und jetzt mit Unterstützung des städtischen Kulturamtes dauerhaft etabliert werden soll. Ich freue mich darüber, trägt dies doch auch dazu bei, den Erfolg des Wettbewerbs weiter zu verstetigen. Danken möchte ich an dieser Stelle dem Leipziger Anzeigenblatt Verlag, welcher den Bewegungskunstpreis mit aus der Taufe hob, bis heute seine hohe Dotierung verlässlich stiftet und damit einen besonderen Beitrag zur Unterstützung der freien Theaterszene in unserer Stadt leistet. Ihnen allen, verehrte Gäste, wünsche ich unterhaltsame Stunden, dem glücklichen Preisträger gratuliere ich auf das Herzlichste.

Burkhard Jung Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Schirmherr des Leipziger Bewegungskunstpreises

Intro | 03


WILLKOMMEN BEIM LEIPZIGER BEWEGUNGSKUNSTPREIS UND SEINEM FESTI VAL Liebe Gäste des Leipziger Bewegungskunstpreises, liebe Leipziger Theaterszene, der Bewegungskunstpreis wird bereits zum elften Mal verliehen. Schon zum dritten Mal feiern wir das Bewegungskunst-Festival. Neu ist allerdings der Zeitpunkt: Wir verleihen den Preis für die Saison 2014 / 15 im Februar 2016. Auch in den nächsten Jahren streben wir den Termin am ersten Februarwochenende des Folgejahres an, um so zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Künstler und Bühnen beizutragen. Außerdem hoffen wir auf ein Highlight für das Leipziger Publikum gleich zu Jahresbeginn und laden Sie herzlich ein! Besonderer Dank geht an den Leipziger Anzeigenblatt Verlag, der dem so wichtigen Preis für die Leipziger Freie Szene die Treue hält und ihn Jahr für Jahr dank seines eigenen und dem Engagement seiner Kunden ermöglicht. Ohne die Förderung des Kulturamtes der Stadt Leipzig hätte das Festival nicht auf den besseren Zeitpunkt verlegt werden können. Vielen Dank dafür! Weiterer Dank geht auch an die drei beteiligten Häuser LOFFT, Schaubühne Lindenfels und naTo. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr auch im Schauspiel Leipzig spielen und einen theatralen Spaziergang durch den Wald genießen dürfen. Neben der Wiederaufführung der Nominierten gibt es einen Workshop mit dem Hamburger Produktionsbüro ZWEI EULEN: Dieser soll für freie Theatermacher, Regisseure und Produktionsbüros Anstoß und Beratung zu überregionaler Kooperation geben. Mein persönlicher Dank geht an alle Bewerber für Ihre Arbeit, an die Förderer und Partner von Preis und Festival und das gesamte Orga-Team.

Ronald Schubert Vorsitzender Bewegungskunstpreis und Festival

Intro | 04


LEIPZIGER BEWEGUNGSKUNSTFESTIVAL 2016 Seit vier Jahren nominiert die fünfköpfige Jury des Leipziger Bewegungskunstpreises vor der Preisverleihung fünf Produktionen aus dem großen Bewerberfeld. Diese fünf Nominierten werden seit 2013 in einem Festival wieder aufgeführt und damit zu einem Festival der Besten! An drei Tagen in vier verschiedenen Häusern: LOFFT, Schaubühne Lindenfels, die naTo, und Schauspiel Leipzig.

PROGRAMMÜBERSICHT 04. Februar 2016 19.00 Uhr  die naTo ABGÄNGE. NACH MARKUS WERNER 21.00 Uhr  Schauspiel Leipzig – Baustelle DARK STAR – FIGHT THE BOMB, FIGHT THE CRISIS

05. Februar 2016 19.00 Uhr  Schaubühne Lindenfels CAMUS 21.30 Uhr  LOFFT – Das Theater FIGHT! PALAST #membersonly 06. Februar 2016 10.00 Uhr  Sachsenbrücke (open air) WALD 14.00 Uhr  Werkstattbühne LOFFT WORKSHOP: Gastspiele, Koproduktionen, Vernetzung 18.00 Uhr  Schaubühne Lindenfels CAMUS 20.30 Uhr  LOFFT – DAS THEATER Preisverleihung

Programmübersicht | 05


04. Februar 2016, 19.00 Uhr  die naTo Kategorie: Theater

ABGÄNGE. NACH MARKUS WERNER erweiterte zugeständnisse Leipzig | Wien

In der installativen Lesung ABGÄNGE werden zentrale Motive aus den Romanen „Zündels Abgang“ und „Die kalte Schulter“ des Schweizer Schriftstellers Markus Werner miteinander verschränkt und die Geschichte zweier Paare abwechselnd erzählt. Die männlichen Protagonisten in Werners Werk scheitern beständig an den Anforderungen des Lebens, misstrauen konsequent der Idee von Sicherheit, empfinden ein bedrückendes Gefühl von Unzugehörigkeit. Sie treten ab, rebellieren, verstummen. Für Momente verspricht die Begegnung mit einer Frau Entlastung und Geborgenheit, bis die Angst vor dem Scheitern zur Verweigerung der Liebe führt oder der Tod die Entscheidung abnimmt. Sprecherin Verena Noll Sprecher Andreas Guglielmetti Dramaturgie Friederike Köpf Regie Köpf / Noll / Guglielmetti Musik Franz Schwarznau Produktion erweiterte zugeständnisse leipzig / wien. Foto Cindy Cordt. Eine Produktion von erweiterte zugeständnisse leipzig / wien, unterstützt durch Majka Dobry und Peter Höllinger, Studio Hartensteiner, mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlags und des Autors.

Jurybegründung In diesem gedankenscharfen Mix aus Lesung, Schauspiel und Installation sind die bitter-schönen Kopfwelten des Schweizer Autors Markus Werner zu entdecken und bewundern. Das alte Thema Liebe umarmt die Zuschauer im Sinnsuchen mit einer existentialistischen Tiefe, die tatsächlich Neues zum Menschsein preisgibt. Verena Noll und Andreas Gugliemetti schaffen dies ohne Emotionsschlacht über eine wohltuend unmoderne Haltung konzentrierter Aufmerksamkeit und hoher Verletzlichkeit – exzellent auch in Sprache und Sprechen!

Nominierte | 06


04. Februar 2016, 21.00 Uhr  Schauspiel Leipzig, Baustelle Kategorie: Performance

DARK STAR

FIGHT THE BOMB, FIGHT THE CRISIS pipidasdas + DAS ÜZ Leipzig

Dark Star – fight the crisis ist eine interaktive Performance irgendwo zwischen Big-Brother im Weltall, Game-Show und Sci-Fi-Trash-Parodie. Dark Star – fight the crisis ist eine Durational-Performance bei der Krisensituationen simuliert werden und das Publikum aufgefordert ist, interaktiv diesen Krisen entgegenzuwirken. Die Performer befinden sich während der gesamten Performance in einer schwarzen Kiste und haben nur per Funksignal Kontakt zu den Zuschauern. Regie / Konzeption Ricardo Endt, Christian Hanisch Bühne Peter Schneider Performer Ricardo Endt, Carmen Orschinski Assistenz Tim Kahn Ausstattung Lisa-Maria Totzke Musik Nico Haupt, Hannes Naumann Sound Tobias Gitter Produktionsleitung Susann Schreiber Fotos Sebastian Schimmel. Eine Produktion von pipidasdas und DAS ÜZ. Gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt, mit Unterstützung von WERK 2 und Cammerspiele Leipzig.

Jurybegründung Inspiriert vom Kultfilm „Dark Star“ (1974) ruft der Science-Fiction-Rätselabend zur Zuschauerkooperation. Gemeinschaftliches Agieren ist Grundbedingung, damit die Handlung vorangeht. Das bis in ihre Erschöpfung hinein intensiv agierende Darstellerduo, das via Intercom Problemlösungen vom Publikum erbittet, begeistert. Darüber hinaus gelingt es der Produktion, mit den Mitteln des Off-Theaters die aufwändigen, derzeit im Stadttheatertrend stehenden Interaktionsformate nicht zu konterkarieren, sondern etwas Eigenständiges zu schaffen.

Nominiertem | 07


05. Februar 2016, 19.00 Uhr 06. Februar 2016, 18.00 Uhr  Schaubühne Lindenfels Kategorie: Theater

CAMUS

SCHAU-Ensemble Leipzig

Camus’ Texte, insbesondere seine Sisyphos-Trilogie und sein autobiografisches Romanfragment „Der erste Mensch“, werden als Theaterbegehung lebendig. In verschiedenen Räumen begegnen die Zuschauer den Protagonisten Camus’ und dem Autor selbst. Wenn wir ihn begleiten, finden wir uns mit ihm zwischen zwei Versuchen eines glücklichen Sisyphos. Zum Finale werden wir auf der großen Bühne im „Treppentheater“ der Schaubühne Zeuge von Caligulas großem Abgang. Beteiligte Künstler Johannes Gabriel, Gábor Hollós, David Jeker, Laila Nielsen, René Reinhardt, Mario Rothe-Frese, Ilona Schaal, Elisabeth Schiller-Witzmann Foto Gábor Hollós. Eine Produktion der Schaubühne Lindenfels.

Jurybegründung Die räumlichen Optionen der Schaubühne werden für diesen Abend der Perspektivwechsel treffend in Szene gesetzt: distanzierte Totale, intimes Kammerspiel, fast klaustrophobische Enge. So zieht ein Stationentheater vorüber, das Leben und Werk Albert Camus‘ zur dramatischen Einheit zu verdichten weiß – und mit den Mitteln der Sprache, des Spiels, des Tanzes und des Films jenseits einer rein intellektuellen Annäherung eine Empfindung für das Absurde und die Sinnlosigkeit der Existenz heraufbeschwört.

Nominierte | 08


05. Februar 2016, 21.30 Uhr  LOFFT – DAS THEATER Kategorie: Performance

FIGHT! PALAST #membersonly PENG! PALAST Bern

PENG! Palast setzt sich in seiner neuen Produktion mit der vermeintlichen Freiheit und Selbstbestimmung der Generation Y auseinander. Die Grundlage dafür liefern die eigenen Biographien, Alltagsroutinen und Erlebnisse: mit mies bezahlten Nebenjobs, stinkig-stickigen Kickboxkellern und kuschligen Selbsthilfegruppen. Inspiriert von Chuck Palahniuks Kultroman „Fight Club“ kreiert PENG! Palast seine eigene Kampfarena, lebt seine unterdrückten Sehnsüchte aus und geht durch die eigenen idealistischen Utopien K.O.! Nur wer das Risiko einer Niederlage eingeht, kann auch siegen. Künstlerische Co-Leitung + Schauspiel + Autoren Dennis Schwabenland, Christoph Keller, Nina Mariel Kohler Co-Autor Raphael Urweider Dramaturgie Mathias Bremgartner Kostüm Myriam de Wurstemberger Sounddesign Joachim Budweiser Lichtdesign Tonio Finkam Regieassistenz Rebekka Bangerter Experte Benjamin Spinnler Produktionsleitung + Tourneeplanung Roland Amrein Fotos Rob Lewis. Eine Produktion von PENG! Palast in Koproduktion mit LOFFT – DAS THEATER, Schlachthaus Theater Bern, ROXY Birsfelden. Gefördert durch Stadt Leipzig, Kulturamt, Kultur Stadt Bern, SWISSLOS, Kultur Kanton Bern, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Fachausschuss Theater und Tanz BS/BL, Migros-Kulturprozent, Burgergemeinde Bern, Schweizerische Interpretenstiftung.

Jurybegründung Der inszenierte Arenakampf, in dem sich die Performer zuvor angestaute Wut aus dem Bauch prügeln, ist frei von Selbstentblößungsklischee und Darstellertristesse. Exakt im Timing, handwerklich versiert und auch in den Kickbox-Sparring-Szenen überzeugend, entsteht ein intensiver Abend und das Publikum ist unmittelbar dabei. Man merkt dieser Inszenierung nicht an, dass sie einem langen Probenprozess entstammt – weil sie genau einem solchen entstammt.

Nominiertem | 09


06. Februar 2016, 10.00 Uhr  Treffpunkt: Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park (Anton-Bruckner-Allee/ Ecke Max-Reger-Allee, 04109 Leipzig) Kategorie: Tanz

WALD

Heike Hennig & Co Leipzig

Künstlerische Streifzüge durch die Jahreszeiten im Leipziger Auwald: Robin Hood und Kaspar Hauser tauchen auf, Baba Jaga verliebt sich in das Männlein im Walde und bekommt ein Kind von ihm. Artemis, Göttin der Jagd, wird von einem Wilden verfolgt, Aktaoin hängt am Baum. Harfe, Fagott und Akkordeon spielen Motive aus Werken von Tansman, Dukas und Debussy. Beim gemeinsamen Tanz werden die Geister aus dem Wald getrieben, der Wilde hat sich in einen Edlen verwandelt. Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume? Regie Heike Hennig Produktionsleitung Theresa Jacobs Kostüme Rebecca Löffler Assistenz Constanze Ulbrich DarstellerInnen Angelina von Kamperi (Melampus), Francesca Stampone (Lälaps), Theresa Jacobs (Nape), Susanne Quednau (Schneewittchen, Ichnobates), Katja Seidel & Xenia (Artemis & Pferd) Mona Hempel (Wilde Frau), Ronny Hoffmann (Wilder Mann), Juliette Rahon (Hexe, Gast), Uwe Nitzschke (Robin Hood), Clemens Isensee (Akkordeon), Joseph Shallah (Harfe), Natalya Timonova (Fagott) Foto Hendrik Pupat. Eine Produktion von 4fürTANZ e.V. Gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Jurybegründung Der fantasievolle szenische Streifzug open air durch den Auwald zeichnet den Jahreszeitenwechsel nach. Bewegung und Begegnung gibt es dabei nicht nur mit Flora und Fauna, sondern auch mit mythologischen Motiven und der Musik verschiedener Kulturen. In freier Assoziation spielen die einzelnen Stationen mit der Metaphernfülle des Waldes. Wenn Jogger und Spaziergänger den Weg kreuzen, verdutzt innehalten, entfaltet die Produktion vollends ihre eigentümliche Kraft: Der vermeintlich altbekannte Wald erhält in diesem federleichten Stück Naturpoesie ein völlig neues Antlitz.

Nominierte | 10


PREISVERLEIHUNG IM LOFFT DAS THEATER SAMSTAG, 06. FEBRUAR 2016  20.00 Uhr Einlass  20.30 Uhr Veranstaltungsbeginn Feierliche Verleihung des Bewegungskunstpreises sowie des Sonderpreises der Jury mit Grußworten und künstlerischen Sidekicks. Der Abend wird moderiert von Stefan Ebeling und musikalisch begleitet durch The Coins. Im Anschluss Party mit Sekt, Buffet und Musik im LOFFT. Der Eintritt zur Preisverleihung ist frei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter info@bewegungskunstpreis.de.

WORKSHOP: Gastspiele, Koproduktionen, Vernetzung 06. FEBRUAR 2016, 14.00 – 17.00 Uhr LOFFT – DAS THEATER (Werkstattbühne) Macht man jenseits der Institutionen Theater, ist die Etablierung in der eigenen Stadt schon nicht einfach. Wie bekommt man dann überregional einen Fuß in die Tür? Sind Koproduktionen mit Theatern in anderen Städten wirklich sinnvoll? Wie schafft man Nachhaltigkeit für seine Projekte über das erste Aufführungsset hinaus? Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte, Hamburg (www.zweieulen.de) schaut genau hin, was sinnvoll, was erfolgversprechend und was vergebene Liebesmüh im Kampf um Aufmerksamkeit ist. Die Workshopleiterin Kaja Jackstadt gibt praktische Hilfestellungen und Tipps zu konkreten Projekten. Eingeladen sind alle Theatermacher, Produzenten, Produktionsbüros und Regisseure. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur Anmeldung bitte eine E-Mail mit kurzer Erläuterung zur Motivation an: info@bewegungskunstpreis.de.

Preisverleihung | 11


DER BEWEGUNGSKUNSTPREIS Die Idee für die Auslobung eines jährlichen Kulturpreises kam von Ronald Schubert, dem Vorsitzenden des Leipziger Bewegungskunst e. V. und der ehemaligen Geschäftsführerin des Leipziger Anzeigenblatt Verlages, Helga Pappelbaum. Thomas Jochemko, jetziger Geschäftsführer, setzt das Engagement des Unternehmens kontinuierlich und leidenschaftlich fort. Hinter der Idee steckt das Vorhaben, der Leipziger Kulturlandschaft, insbesondere den darstellenden Künsten, einen Glanzpunkt zu verleihen. Der Leipziger Bewegungskunstpreis versteht sich als Förderpreis für künftige Inszenierungen. Er ist mit 5.000 Euro eine der höchstdotierten Auszeichnungen für freie Darstellende Kunst in Deutschland. Der Name Bewegungskunstpreis trägt zum einen die Eigenschaft der darstellenden Künste in sich, immer bewegt und oft bewegend zu sein und zum anderen die Bewegung der Kultur durch bürgerschaftliches Engagement zur Förderung des Theaters.

DIE PREISFIGUR In seiner Formensprache verkörpert der Figurenentwurf von Alexander Amm alles, was die Initiatoren des Bewegungskunstpreises inhaltlich mit der Auszeichnung würdigen möchten: Die Beharrlichkeit aller freien Tanz-, Theater und Performance-Künstler und deren Mut, künstlerische Arbeiten, die mit sehr geringer Förderung auskommen müssen, trotzdem einem Publikum zu präsentieren. Sie bilden einen Bereich der Kunst, in dessen Mittelpunkt der Mensch, seine Bewegungen und seine Fähigkeit zum szenischen Verarbeiten stehen. Von Kunstschmied Theo Braun geformt und ins Leben geholt, verdichtet die Preisfigur diese Aussage in einer ästhetisch anspruchsvollen Arbeit.

Bewegungskunstpreis | 12


Foto: Martin Rottenkolber

BISHERIGE PREISTRÄGER 2005 2006 2007 2008 2009

2010 2011 2012 2013 2014

„Assassinen“ von Martin Heering „Dreck!“ von Christian Hanisch „Homo Hippocampus“ von Gesa Volland und Sebastian Weber „Der Gott des Gemetzels“ von Volker Insel „Die wilden Schwäne“ von Stefan Ebeling und Ulrike Schauer „Rituale – eine Tanzoper für Georg Friedrich Händel“ von Heike Hennig „The Groove Journals“ von Sebastian Weber „Zig Leiber / Oi Division“ von Yoshiko Waki „Connection Impossible“ von Marlen Schumann „Der Freischütz” von Samira Lehmann, Stefan Wenzel, Michel Vogel „Corps étrangers” von Stephanie Thiersch, Compagnie Mouvoir (Sonderpreis der Jury für Anne Rab)

DIE JURY Die Jury des Leipziger Bewegungskunstpreises setzt sich aus fünf Leipziger Kulturexpert(inn)en zusammen, die in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens tätig sind. Nach festgelegten Kriterien küren sie aus aktuellen Leipziger Theater-Produktionen der laufenden Spielzeit die Nominierten und den Sieger des diesjährigen Bewegungskunstpreises. Christina Heuer Kulturamt Stadt Leipzig Gudula Kienemund Geschäftsführerin Leipziger Kulturpaten Romy Kuhn Regisseurin Dimo Riess Theaterredakteur Leipziger Volkszeitung Tobias Prüwer Theaterredakteur Kreuzer Leipzig

Bewerber | 13


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Analog und digital. Seit bald 25 Jahren berichtet das journalistisch unabhängige Leipzig-Magazin ßber stadtpolitische und kulturelle Themen, interessante Menschen und Initiativen. Stets aktuell: die Veranstaltungstipps – mit dem kreuzer tanzen bis zum Morgengrauen, Filme gucken bis zum Abwinken oder nach dem Theater die angesagtesten Bars der Stadt finden.

  

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T icketinformation Preise Einzelvorstellung 13 € / Ermäßigt 8 € Ermäßigungsberechtigt sind gegen Vorlage einer gültigen Bescheinigung SchülerInnen, Studierende, Sozialdienstleistende und Inhaber des Leipzig Passes. Rabatt: Für den Kauf mehrerer Tickets für verschiedene Vorstellungen gibt es Preisnachlässe. Die Rabatte sind nur im Vorverkauf an der Theaterkasse des Schauspiel Leipzig bis einschließlich 04.02.2016 erhältlich. Die Ticketpakete sind auch telefonisch reservierbar und können abgeholt oder per Postversand zugestellt werden. Normalpreis Anzahl Vorstellungen

Normal Preis ohne Rabatt

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2er Paket 3er Paket 4er Paket 5er Paket

26,00 € 39,00 € 52,00 € 65,00 €

10 % 20 % 25 % 30 %

23,40 € 31,20 € 39,00 € 45,50 €

-2,60 € -7,80 € -13,00 € -19,50 €

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2er Paket 3er Paket 4er Paket 5er Paket

16,00 € 24,00 € 32,00 € 40,00 €

10 % 20 % 25 % 30 %

14,40 € 19,20 € 24,00 € 28,00 €

-1,60 € -4,80 € -8,00 € -12,00 €

Ermäßigt

Vorverkauf Theaterkasse des Schauspiel Leipzig, Bosestraße 1, 04109 Leipzig, Telefon: 0341 1268168, Montag – Freitag 10 – 19 Uhr und Samstag 10 – 14 Uhr sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen in Leipzig. Online: www.schauspiel-leipzig.de/service/kartenabos/webshop Preisverleihung: Eintritt frei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter info@bewegungskunstpreis.de Taxiruf für Transfer zwischen den Vorstellungen: Leipzig Taxi Telefon: 0341 520520 Veranstalter und Spielstätten Leipziger Bewegungskunst e. V. Göschenstraße 14, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 2698069, www.bewegungskunstpreis.de LOFFT – Das Theater Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig, Telefon: 0341 35595510, www.lofft.de Schaubühne Lindenfels Karl-Heine-Straße 50, 04229 Leipzig, Telefon: 0341 484620, www.schaubuehne.com die naTo Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig, Telefon: 0341 3014397, www.nato-leipzig.de Schauspiel Leipzig – Baustelle Bosestraße 1, 04109 Leipzig, Telefon: 0341 1268168, www.schauspiel-leipzig.de Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park Anton-Bruckner-Allee, Ecke Max-Reger-Allee, 04109 Leipzig


Leipziger Anzeigenblatt Verlag GmbH & Co. KG Floßplatz 6 · 04107 Leipzig · Telefon: 0341 2181-2700 E-Mail: leitung@leipziger-anzeigenblatt-verlag.de www.sachsen-sonntag.de · www.leipziger-rundschau.de

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Bewegungskunstpreis + Festival - Das ProgrammheftBkp broschuerea5 issuu  

2016 werden alle 5 Nominierten in einem Festival vom 04. bis 06. Februar wieder aufgeführt in LOFFT, Schaubühne Lindenfeld, naTo und Schausp...

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