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Infomagazin der AK Salzburg für Betriebsratsmitglieder & SVP | Nr. 1 / Februar 2011

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Frauentag 2011 100 Jahre Frauenpolitik. Und wie gehts weiter?

Deutschkurs … direkt am Arbeitsplatz


interview

INHALT Das Interview

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Vertrauen in die AK

20 Millionen erstritten

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„Sehnsucht nach Verbesserungen beflügelt uns!“

AK Salzburg zieht Bilanz

AKdabei

4,5

Eishockey-Lady – und mehr

Titelstory

6,7

100 Jahre Frauentag – und jetzt?

Sicher + Gesund

8,9

Schwerpunkt Altenpflege Ergonomietag Büroarbeit

Mosaik

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Girls’ Day: Macht mit!

Bildung

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Deutschkurs kommt

ÖGB-Info

12,13

Betriebsrätekonferenz zur Arbeitsmarktöffnung

AKdabei

14,15

Lehrlingspower – und mehr

Impressum

AK-Präsident Siegfried Pichler

mAKazin: Nach einer Umfrage des unabhängigen market-Instituts ist das Vertrauen der Menschen in die Arbeiterkammer außergewöhnlich hoch. Pichler: Unsere positiven Werte erreicht keine andere Institution und Person. Nicht einmal der Bundespräsident. Doch auf den Lorbeeren dürfen wir uns nicht ausruhen. mAKazin: Stillstand ist für die AK Salzburg ein Fremdwort? Pichler: Stillstand ist Rückschritt. Bewegung ist daher nicht nur für unseren Körper etwas Gutes, sondern auch für eine Einrichtung wie die AK. mAKazin: Und was bewegt sich? Pichler: Wir haben jeden Tipp ernst genommen, der unsere AK noch moderner macht. Daher stehen wir finanziell auf starken Beinen und können den

Salzburgerinnen und Salzburgern mit Rat und Hilfe zur Seite stehen. mAKazin: Das ist gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten notwendig. Pichler: Wir spüren die Auswirkungen der Krise jeden Tag. Im Vorjahr kamen fast 170.000 Menschen zu uns und holten sich Hilfe. Für all diese Menschen erstritten wir die Rekordsumme von fast 20 Millionen Euro! mAKazin: Wo geht die AK noch neue Wege? Pichler: Wir helfen in Zeiten in denen viele Menschen jeden Euro dreimal umdrehen müssen den Familien beim Sparen. Im BFI gibt es jetzt günstige Nachhilfestunden. Natürlich führen wir unsere erfolgreichen Aktionen „Steuerlöscher“ und „Wintertauschbörse“ weiter. Neu sind Deutschkurse in Betrieben für Migranten, neuer Wind weht auch im Betriebssport. Und wir sind mit unseren Ideen noch nicht am Ende: denn die Sehnsucht nach Verbesserungen beflügelt uns!

Schutz dem Datenschutz

Herausgeber, Medieninhaber und Verleger:

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg, Markus-Sittikus-Straße 10, 5020 Salzburg. Für den Inhalt verantwortlich: Roman Hinterseer; Redaktion: Roman Hinterseer, Cornelia Beens (CVD), Stephan Gabler, Mag. Michaela Weiß, Mag. Dominik Senghaas, Christoph Schulz, Christian Rumplmayr; Layout: Ursula Brandecker; Fotos: Fotolia, Konrad Lagger; Homepage: www. ak-salzburg.at; E-Mail: mAKazin@ak-salzburg.at; Druck: GWS Salzburg, SGE Print; P.b.b. „AK Report“ Nr. 4/2011 Z-Nr. 02Z031838M; Verlagspostamt 5020 Salzburg

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Auch die jüngste Veranstaltung von AK und ÖGB zu neuen Technologien wie dem „intelligenten“ RFID-Chip („Schöne neue Datenwelt?“) offenbarte das „Für und Wider“ des Fortschritts der gläsernen Web-Welt. Transparenz und Kontrolle sind sensible Bereiche, die nicht einseitig bleiben dürfen. AK-Experte Mag. Wolfgang Goricnik: „Es zeigt sich immer öfter, dass der technologische Fortschritt gerade auch in Betrieben zu Datenschutzproblemen führt. Um

einen effizienten und fairen Datenschutz zu gewährleisten, kommt dem Betrieblichen Datenschutzbeauftragten immer größere Bedeutung zu!“ Unser Tipp: Ausbildung zum „Betrieblichen Datenschutzbeauftragten“ wieder am 1. und 2. April 2011 (9-16 Uhr) im BFI Salzburg. Alle Infos auf www.bfi-sbg.at


recht

Fast 20 Millionen für Arbeitnehmer erstritten Die Arbeiterkammer ist Salzburgs soziales Gewissen und der Anwalt der Menschen im Lande. In wenig rosigen Wirtschaftszeiten erkämpfte die AK im Vorjahr für ihre Mitglieder fast 20 Millionen Euro, mehr als 170.000 Arbeitnehmer und Konsumenten erhielten Rat und Hilfe. Die AK-Bilanz 2010 kann sich sehen lassen. Und eines steht fest: Dieses umfangreiche Service wird auch heuer für alle Salzburgerinnen und Salzburger bereit stehen: „Für unseren Einsatz um Gerechtigkeit ist die AK bestens gerüstet!“, sagen AKPräsident Siegfried Pichler und AK-Direktor Gerhard Schmidt. „19,6 Millionen an erkämpften Euro – rund 1,5 Millionen mehr als im Jahr zuvor – sowie 173.858 Beratungen 2010 sprechen eine deutliche Sprache“, sagt Pichler und lobt sein Team: „Unsere Experten vermitteln mit der richtigen Mischung aus sozialer und beruflicher Kompetenz den Menschen ein Gefühl der Sicherheit und geben ihnen konkrete Hilfe. Die Arbeitnehmer stoßen bei uns auf offene Türen und offene Ohren, wenn es um ihre Probleme am Arbeitsplatz geht.“

Sie fragen – wir antworten Rechtsinfo für den Betriebsrat

Mag. Peter Eckel

AK-Arbeitsrechtsexperte

Frage: Offensichtlich ist eine Grippewelle im Anzug und gerade Kinder stecken sich in Kindergärten und Schulen leicht an. Was kann man tun, wenn man allleinerziehend ist oder beide Eltern arbeiten und keine Oma oder sonst eine hilfreiche Person sich um das kranke Kind kümmern kann? Muss man Urlaub nehmen? Mag. Peter Eckel Infos: 0662-8687-88 oder arbeitsrecht@ak-salzburg.at

Es gibt die Möglichkeit einer Pflegefreistellung. Diese kann genommen werden, wenn eine Person im gemeinsamen Haushalt krank ist und sich niemand anderer um diese kümmern kann. Das Ausmaß beträgt eine Arbeitswoche. Bei einer neuerlichen Erkrankung eines Kindes bis zum 12. Lebensjahr gibt es eine weitere Freistellungswoche. Ein Arbeitnehmer darf während der Pflegefreistellung finanziell nicht schlechter gestellt werden. Dem Arbeitgeber ist die Freistellung unverzüglich zu melden.

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leute

dabei

Eishocky-Lady Lydia lädt ein: „Spielt mit!“ Ob Eishockey ein Spiel nur für starke Männer sei, auf diese Frage antwortet Lydia Stieger – Sony-BR und AK-Kammerrätin – mit einem klaren Nein: „Sehr oft wird mir die Frage gestellt, warum ich mich gerade für Eishockey entschieden habe. Nun, weil es nur im Team gelingen wird, etwas zu erreichen und weil Hockey einfach eine der schönsten, schnellsten Sportarten ist, die ich kenne!“ Deshalb sollten auch viele Kolleginnen und Kollegen bei der Betriebsmeisterschaft mitmachen. „Unsere Meisterschaft ermöglicht, im Team Spaß zu haben, ganz egal wie gut oder noch verbesserungswürdig Mann/Frau auf dem Eis steht!“, verspricht Lydia Stieger (im Bild mit ihrem Cousin Aaron Chalupa aus Kanada, dem Mutterland des Eishockeys). Infos & Anmeldung: AK/ÖGB-Betriebssport, Tel.: 0662-8687-403; E-Mail betriebssport@ak-salzburg.at

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leute

Starke Partner Der 48-jährige Lungauer Werner Bayr hat bei der Altenmarkter Skifabrik Atomic den langjährigen Betriebsratsvorsitzenden Peter Lürzer (Bildmitte) abgelöst. Für Bayr sind – wie schon für Lürzer – Betriebsrat und Gewerkschaft untrennbar miteinander verbunden. Auch Bayr wird von GBHLandessekretär Gerhard Daskiewicz (rechts) tatkräftig unterstützt.

Vom Winter zum Frühling Mit dem AK/ÖGB-Betriebssport im Winter Biathlon testen – und im Frühling geht’s mit Golf weiter. War der erste „Biathlon Schnuppertag“ auch bei Eiseskälte ein Spaß, so lockt im Frühling der Golfplatz: Neues Angebot für Lehrlinge „Get Golfin“. Infos: AK/ÖGB-Betriebssport, Tel.: 0662-8687-403; betriebssport@ak-salzburg.at

FH-News Das Kollegium der Fachhochschule Salzburg hat Maga Babette Grabner zur neuen Vizerektorin gewählt. Die 38-jährige Leiterin des Studiengangs Gesundheits& Krankenpflege steht ab sofort gemeinsam mit Rektor Dr. Erhard Busek dem FH-Rektorat vor.

Treue zur GROHAG AK-Präsident Siegfried Pichler und ARVorsitzender LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer ehrten langjährige Mitarbeiter der Großglockner Hochalpenstraße AG: Mag. Dietmar Schöndorfer, Direktion Salzburg, für 20 Dienstjahre und Josef Lechner, Betriebsleitung Fusch, für 35 Dienstjahre (beide Bildmitte, v.l.) u.a.

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titelstory

Feministisches Jubiläum

100 Jahre für mehr Gerechtigkeit 1911 fand zum ersten Mal der Internationale Frauentag statt. Damals ging es um gleiches Wahlrecht. In vielen Bereichen haben Frauen bis heute Nachteile. Österreich ist neben Dänemark, den USA, Deutschland und der Schweiz eines jener fünf Länder, in denen die Frauenbewegung erstmals zum nationenübergreifenden Aktionstag aufrief. Mehr als eine Million gingen damals auf die Straße. Und auch heute noch müssen Frauen am 8. März für gleiche Chancen kämpfen. Denn in der Gesellschaft gibt es nach wie vor „weibliche“ und „männliche“ Bereiche. Kinderbertreuung, Teilzeit- und schlecht bezahlte Dienstleistungsarbeit auf der einen, technische Berufe und aufstiegsorientierte Vollzeitjobs auf der anderen Seite. Und dazwischen eine fast undurchlässige Wand. „Frauen können ihre Wünsche und Ziele oft nicht durchsetzen. Ohne ausreichende Kinderbetreuung ist es unmöglich Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Sogar bei Vollzeit-Arbeit sind Aufstiegschancen und Gehalt geringer als bei Männern“, kritisiert ÖGBLandesfrauensekretärin Proschofski. In den letzten Jahren gab es Verbesserungen bei der Kinderbetreuung im Bundesland. Das Angebot liegt noch weit unter dem Bedarf. Auch die seit 2011 gültige Regelung über Einkommensberichte in Unternehmen mit mehr als 1000 Arbeitnehmern wirkt nur dann, wenn diesen Aktionspläne und gegebenenfalls Sanktionen folgen. 100 Jahre Frauentag. Immer noch viel zu tun.

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Für ÖGB-Landesfrauensekretärin Gabriele Proschofski ist es heute genauso wichtig sich zu vernetzen wie vor 100 Jahren. Am 19. März stellt die Plattform www.20000frauen.at in Wien zeitgemäße Forderungen. Für die Anreise aus Salzburg steht ein Bus bereit. Anmeldung bis 4. März unter sonja.luginger@oegb.at oder 0662- 881646–210


titelstory

Stephanie Posch AK-Frauenrefertin

im gespräch

Stephanie Posch ist seit 2011 Frauenreferentin der AK Salzburg. Davor war die Juristin im Referat für Sozialversicherung der AK tätig. „Die Arbeit von Frauen wird immer noch zu wenig geschätzt.“ mAKazin: In den letzten Jahrzehnten wurden viele Frauenanliegen verwirklicht. Was kann und muss noch getan werden? Posch: Rechtlich sind Frauen heute weitgehend gleichgestellt. Das verleitet zu der Annahme, dass die Frauenpolitik ihre Ziele erreicht hat. In der Praxis gibt es aber immer noch Diskriminierung. Vor allem in der Arbeitswelt. mAKazin: Welche Probleme sind das konkret? Posch: Zum Beispiel die geringere Wertschätzung von Frauenarbeit – besonders beim Gehalt. Die meisten Frauen sind heute gut ausgebildet und selbstbewusst. Trotzdem verdienen sie bis zu 40 Prozent weniger und sind häufiger prekär beschäftigt. In Führungspositionen finden sich kaum Frauen. Und auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht sich meist nicht aus. Fast jede zweite Arbeitnehmerin im Land arbeitet nur Teilzeit. mAKazin: Was sind also wichtige Ziele? Posch: Das Schließen der Einkommensschere, mehr Frauen in Führungspositionen, gerecht verteilte bezahlte und unbezahlte Arbeit, flächendeckend vorhandene, hochwertige Kinderbetreuungseinrichtungen und vieles mehr. Stiege zum Beispiel die Frauenbeschäftigungsquote auf Männerniveau, wäre die Wertschöpfung im Bundesland um 2,8% höher. Es gilt, Modelle für eine bessere Vereinbarkeit zu entwickeln. Hier sind vor allem die Betriebe gefragt.

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sicher + gesund

In Kürze GVP-Lehrgang Der nächste Lehrgang zur Ausbildung als Gesundheitsvertrauensperson (GVP) startet in der AK Salzburg mit dem ersten von drei Modulen: 24. bis 26. Mai 2011. Dieses Projekt der AK gemeinsam mit dem Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD) zielt darauf ab, die betriebliche Gesundheitsförderung weiter zu verbessern. Gesundheit ist ein zentrales Thema, da das Arbeitsleben zunehmend von Stress und längeren Arbeitszeiten geprägt ist. Mehr im Kursprogramm.

Alternsgerecht Der Workshop „Alternsgerechte Arbeitsgestaltung praxisnah“ zeigt, was es konkret bedeutet, in einem Betrieb die Arbeit „alternsgerecht“ zu gestalten, an welchen Hebeln zu drehen ist, um Organisationsstrukturen alternsgerecht zu entwickeln und das Thema in den Betrieb zu bringen. Neben praktischen Beispielen aus Salzburger Betrieben lernen Sie die Instrumente dazu kennen: 22. März 2011, 9–16 Uhr; Best Western Parkhotel. Info & Anmeldung: karin. sattlecker@ak-salzburg.at

Burn-out-Seminar Burn-out ist eine der häufigsten berufsbedingten Beschwerden – Tendenz steigend. Das Seminar „Burnout vermeiden – neue Begeisterung schaffen“ bietet umfassende Informationen zu Definitionen, Entstehung, Symptomen, Phasen und Ursachen. Außerdem werden Methoden zur Erhebung individueller und betrieblicher Auswirkungen und zur Sensibilisierung für Burn-out-Prävention behandelt: Am 28. April 2011, 9–16 Uhr; Best Western Parkhotel. Anmeldung: karin.sattlecker@ak-salzburg.at

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Arbeitsbelastung groß in der Altenpflege Gesund bleiben in der Altenpflege – das ist Ziel des AK-Weiterbildungsangebots für die Arbeitenden dieser Berufsgruppe. „Sie arbeiten am Limit und brauchen dringend Unterstützung!“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler. Schon 2006 zeigte der AK-ArbeitsklimaIndex für Gesundheits- und Pflegeberufe auf, wie groß die Belastung hier ist – immerhin sah sich jeder vierte Befragte als Burn-out gefährdet. Stress und Druck sind nicht geringer geworden und die AK Salzburg bemüht sich konsequent um eine Verbesserung für die Arbeitenden in dem Bereich. „Gesund bleiben in der Altenpflege“ ist daher ein neuer Schwerpunkt der AK-Weiterbildung: Das Kursprogramm „Arbeitnehmerschutz und Betriebliche Gesundheit“ startet mit drei Halbtagsseminaren zu den Themen: „Schau auf dich! Selbstpflege für MitarbeiterInnen der Altenpflege“; „Gesprächsführung am Ende des Lebens“; „Begleitung demenziell Erkrankter“. Mehr dazu im neuen Kursprogramm.

„Wir bemühen uns, dass es zusätzlich zu den teuren Kursen am Markt auch leistbare für die Pflegekräfte gibt.“ Karin Beer, AK-Gesundheitsreferentin

Vormerken! „Pflege: Beruf mit Berufung (?) – Zwischen Ökonomisierung und Berufsethos“, diese Fachtagung sollten sich Interessierte schon jetzt vormerken: 18. Mai 2011, 13 bis 18 Uhr, Saal der AK Salzburg, Markus-Sittikus-Straße 10. Auf der Tagung setzt sich die AK als Interessenvertretung mit den Arbeitsbedingungen der Gesundheitsberufe sowohl analytisch als auch praxisnah auseinander. Die Referate

kreisen um Fragen der Finanzierung, der gesetzlichen Grundlagen, um Burnout bei Pflegeschülern und -schülerinnen sowie Problemlagen und Chancen aus Sicht der Pflege. Nähere Informationen: karin.beer@ak-salzburg.at; Anmeldung: monika.gebert@ak-salzburg.at; Tel.: 0662-8687-419


sicher + gesund

Büro und Ergonomie Umfassend, praxisbezogen und aktuell ist die Tagung „Gesunde Arbeitsbedingungen im Büro“ am Ergonomietag der AK Salzburg am 30. März 2011 (Best Western Parkhotel Salzburg). Lärm, schlechte Beleuchtung, Blendungen, ungenügende Arbeitsflächen, Zugluft, falsch eingestellte Bürodrehstühle und vieles mehr – das alles sind Belastungen im Büro, die nicht sein müssen. Um diese Mängel zu erkennen und auch Lösungsvorschläge anzubieten, veranstaltet die AK Salzburg den Ergonomietag rund um die Bürotätigkeit. Infos im Kursprogramm, Anmeldung: karin. sattlecker@ak-salzburg.at; Tel.: 0662-8687-407.

In Kürze Kursprogramm neu Das Kursprogramm „Arbeitnehmerschutz und Betriebliche Gesundheit“ für Frühling und Sommer 2011 ist druckfrisch dieser mAKazin-Ausgabe beigelegt, kann aber auch unter www. ak-salzburg.at heruntergeladen werden. Es richtet sich mit einer Fülle bewährter und auch neuer, aktueller Kurse an Betriebsräte, SVPs und Gesundheitsvertrauenspersonen. Anmeldung zu allen Kursen: karin. sattlecker@ak-salzburg.at, Infos: christian.rumplmayr@ak-salzburg.at

SVP-Weiterbildung Beim SVP-Weiterbildungstag geht es am 21. März um „Sichere Maschinen – Instandhaltung“. Denn, so schätzt die EU: 10-15 % aller tödlichen Unfälle am Arbeitsplatz und 15-20 % aller Unfälle stehen mit Instandhaltungsarbeiten in Zusammenhang. Mit einem guten Instandhaltungskonzept lassen sich Störfälle und Unfälle auf ein Minimum reduzieren. Info & Anmeldung: karin.sattlecker@ak-salzburg.at

Sicherheit am Dach Die Aktion „Sicher auf dem Dach“ für Dachdecker, Spengler und andere Höhenarbeiter ist ein Hit. AK-Arbeitnehmerschützer Christian Rumplmayr freut sich: „Sämtliche Kurse sind derzeit voll ausgebucht!“ Die Salzburger können das Training der „Höhenwerkstatt“ (gesponsert von AUVA, WK und AK) seit heuer ja in der adaptierten Halle der Berufsschule Hallein absolvieren und müssen nicht mehr nach Oberösterreich pilgern.

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mosaik

Service Frau & Arbeit: Info und Training Seit 15 Jahren ist der Verein Frau & Arbeit Kompetenzzentrum, Anlaufund Servicestelle für (berufstätige) Frauen. Geboten werden Beratung, Trainings und Informationen zu den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, beruflicher Wiedereinstieg und Neuorientierung, Chancen am Arbeitsmarkt und Arbeitssuche, berufliche Selbständigkeit und Weiterbildung. Die Expertinnen suchen innovative, maßgeschneiderte Problemlösungen in Beratungen, Coachings und Seminaren.

Mitma chen!

14. April 2011

Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein

Du entscheidest, welcher Beruf zu dir passt.

Die nächsten Seminartermine: › Wer Visionen hat, braucht keine Ärztin: Beruflich neu orientieren und glücklich sein (2-teilig): 23. und 24. März. › Selbst ist die Frau: Was kann ich, was will ich, wie viel Zeit hab ich? (4-teilig): 26.4., 28.4., 3.5., 5.5. Info und Anmeldung: m.embacher@ frau-und-arbeit.at oder 0662-88072311 und h.bojanovsky@frau-und-arbeit. at oder 0662-880723-12

Mobil surfen: Job finden! Frau & Arbeit hat gemeinsam mit der Stabsstelle für Frauenfragen des Landes eine mobile Surfstation angekauft, um Frauen im Land die Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Jeweils einen Monat lang wird die Surfstation an ausgewählten Standorten platziert. Gemeinsam mit der Internetserviceseite arbeiten-insalzburg.at werden so Frauen unterstützt, die Arbeit suchen oder sich beruflich verändern möchten. Infos: g.rechberger@frau-und-arbeit.at oder 0662 880723-16

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www.girlsday.info Variante 1c schwarz

im Auftrag des Landesjugendreferates Variante 1c grau

Variante 4c

Kurz entschlossene Betriebe können noch mitmachen: Akzente Salzburg Tel.: 0664-849291-49; E-Mail: e.ramp@akzente.net www.girlsday.info

Premieren im Februar Zwei Königinnen und ein Thron, Politik und große Gefühle: Das ist „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller. Nach dem Mord an ihrem Gatten flieht Maria Stuart, Königin von Schottland, nach England und findet statt Zuflucht ihre erbitterte Rivalin Königin Elisabeth I. Witz und Spannung verspricht die Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“ nach einem Film von Alfred Hitchcock. Der smarte Richard schlittert in einen Mordfall und dann in eine Spionageaffäre, in die Arme schöner Frauen, bis er das Geheimnis der „39 Steps“ löst und ganz nebenbei sein Land rettet. Infos: www. schauspielhaus-salzburg.at


bildung

Deutschkurs am Arbeitsplatz Nach zwei erfolgreichen Kursen, zuletzt in der SALK-Großküche, steigt die AK voll in das Projekt „Am Arbeitsplatz in den Deutschkurs“ ein. Deutsch lernen direkt im Betrieb – einfacher geht’s nicht. Die berufsbezogenen Deutschkurse vor Ort sind ein lohnendes Angebot an die Betriebe und Beschäftigten. Das Angebot umfasst 64 Unterrichtseinheiten über 16 Wochen durch zertifiziertes Lehrpersonal und ist praxisorientiert – die Branche bestimmt den Inhalt des Lehrplanes. Die vom Verein VEBBAS organisierten Kurse kosten pro Person 70 Euro, 20 Euro davon übernimmt die AK – der Betrieb muss also nur mehr 50 Euro pro Person finanzieren. Das Integrationsbüro der Stadt Salzburg sponsert das Projekt mit 5.000 Euro pro Jahr. Mehr dazu im Folder „Am Arbeitsplatz in den Deutschkurs“, Download: www.ak-salzburg.at

„Diese Aktion muss unbedingt fortgesetzt, ja ausgebaut werden. Die Kosten relativieren sich für den Betrieb durch die bessere Verständigung, da Arbeitsanweisungen leichter und schneller verstanden werden.“ BRV Thomas Brandstötter (SALK)

Günstige Nachhilfe am BFI Im Schnitt geben 9.400 Salzburger Haushalte mit Kindern je € 600,– im Jahr für Nachhilfe aus – meist eine starke Belastung des Familienbudgets. Das sind Zahlen aus einer Erhebung, die die AK im Vorjahr durchführen ließ und jetzt folgen die Taten: Das BFI der AK bietet ab diesem Frühjahr günstige Nachhilfekurse an; etwa um ein Drittel bis zur Hälfte günstiger als private Lerninstitute. Angeboten werden Kurse in den Osterferien, Kurse am Nachmittag im März, Mai und Juni sowie eine Sommerschule im August. Alle Infos auf www.bfi-sbg.at

Bildungsfrühling im BFI Lehrlinge und „alte Hasen“, Einsteiger, Umsteiger, Aufsteiger – alle finden im BFI der AK die passende Weiterbildung. Und das in einem angenehmen Ambiente mit dem Service und dem Umfeld eines modernen Bildungshauses. Info-Tage erleichtern die Orientierung und Kurswahl. Alle Infos auf www.bfi-sbg.at

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ögb info

Betriebsräte: Die vergessenen und unbedankten Freiwilligen Die EU hat das Jahr 2011 zum Jahr der Freiwilligentätigkeit ausgerufen. Während Rotes Kreuz oder Feuerwehr sofort mit Freiwilligentätigkeit verbunden werden, wird auf die Betriebsräte in der öffentlichen Wahrnehmung oft vergessen. Um die Durchsetzungsfähigkeit der Gewerkschaft zu erhöhen, ist den BetriebsrätInnen die Mitgliederwerbung ein zentrales Anliegen. Beim Projekt „TRIPOWER“ haben engagierte FunktionärInnen daher Konzepte zur erfolgreichen Mitgliederwerbung erarbeitet. Im Bild: ÖGB-Landessekretärin Heidi Hirschbichler im Gespräch mit Sakir Kamber (Schlotterer), Projektleiter Franz Seiwald und Andreas Spängler (SALK).

In Salzburg setzen sich rund 4300 BetriebsrätInnen tagtäglich für die Interessen ihrer KollegInnen ein. Einen Großteil ihrer Arbeit leisten sie ehrenamtlich und oft auch unbedankt. Sie haben die schwierige Aufgabe im Sinne der Beschäftigten mit dem Dienstgeber zu verhandeln. Dies hat sie in der Wirtschaftskrise vor besondere Probleme gestellt. Nun ging es nicht mehr darum steigende Gewinne

zu verteilen, sondern Einschnitte sozial gerecht zu gestalten. Einzelberatungen, Vermittlung zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten, aber auch Kontrolle der Überstunden und Zeitguthaben gehören zu den wichtigsten Aufgaben von BetriebsrätInnen. Ihre Arbeit wirkt. Ein Zeichen dafür ist, dass rund 90 Prozent aller arbeitsrechtlichen Beratungen der AK Betriebe betreffen, in denen es keinen Betriebsrat gibt. Kein Wunder: Gewerkschaftlich organisierte Betriebsräte sind bestens informiert. Sie profitieren vom fachlichen Know-how der Gewerkschaften, von denen sie umfassend betreut werden. Betriebsrat und Gewerkschaft gehören für die meisten BetriebsrätInnen untrennbar zusammen.

Abschlussfest der ÖGB-Schitage Bei den ÖGB-Schitagen konnten auch heuer wieder ÖGB-Mitglieder und ihre Familien zu sensationell günstigen Preisen Schi fahren. Hunderte Mitglieder nahmen 2011 diese Möglichkeit zum Geld Sparen in Anspruch. Zum Abschluss der Aktion darf bei einem großen Fest am Sonntag, 20. März, auf der Spielbergalm in GaissauHintersee gefeiert werden. Tolle Preise gibt es bei der Tombola, die vom AK/ÖGB-Betriebssport unterstützt wird, zu gewinnen. Berechtigungskarten sind beim ÖGB Salzburg und beim ÖGB Hallein erhältlich.

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ögb info

Arbeitsmarktöffnung Am 23. Mai setzen sich ÖGB und AK bei einer Betriebsrätekonfernz mit der Arbeitsmarktöffnung auseinander.

Am 1. Mai 2011 enden die Übergangsfristen für ArbeitnehmerInnen aus acht Staaten, die 2005 der EU beigetreten sind: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Ungarn. „Es ist nicht wahrscheinlich, dass hunderttausende Menschen Österreich überrennen werden“, sagt ÖGBLandessekretärin Heidi Hirschbichler. „Es wird aber sehr wohl Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt geben. Statt aber einfach mitzuhetzen, hat der ÖGB ein Gesetz durchgesetzt, das ArbeitnehmerInnen und Betriebe vor einem möglichen Lohn- und Sozialdumping schützt.“ Trotz der Einführung des neuen Geset-

zes verursacht die Arbeitsmarktöffnung viele Befürchtungen und Ängste. ÖGB und AK wollen diese Ängste und Vorurteile aufgreifen und Betriebsräte und Mitglieder zum Thema „Arbeitsmarkt/ Integration“ informieren und sensibilisieren. Aus diesem Grund findet am 23. Mai 2011 eine Betriebsrätekonferenz für Westösterreich im Best Western Parkhotel (vormals Brunauer-Zentrum) statt. Die Einladung zur Konferenz erfolgt noch separat, Anmeldungen werden aber bereits jetzt von Sonja Luginger entgegengenommen. Anmeldung: Tel.: 0662-881646-230, E-Mail: sonja. luginger@oegb.at

In Kürze PRO-GE wirbt Mitgliederwerbung ist für jeden engagierten Betriebsrat eine Selbstverständlichkeit. Schließlich erhöht eine hohe Mitgliederstärke die Durchsetzungsfähigkeit der Gewerkschaft bei Verhandlungen. Um das Engagement der BetriebsrätInnen zu belohnen, hat die PRO-GE eine Mitgliederwerbeaktion gestartet, die noch bis Ende März 2011 läuft. Das große Abschlussfest mit tollem Showprogramm findet am 15. April statt. Bei einer Tombola werden unter allen Werbern tolle Preise verlost.

Bildungsprogramm Bildung ist von enormer Bedeutung, um die Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt zu meistern. Das aktuelle Bildungsprogramm des ÖGB Salzburg trägt dieser Tatsache Rechnung und bietet verschiedenste Seminarinhalte, die von Arbeitsrecht über Facebook und Co bis zu Powerlesen reichen. Die Broschüre kann bei Sarah Gehrer, Tel.: 0662-881646-244, E-Mail: sarah. gehrer@oegb.at bestellt werden.

Engagiert Weil zu einem erfolgreichen Betrieb ein Betriebsrat gehöre, entschloss sich der Mauterndorfer Christoph Müller zur Gründung eines solchen bei MACO Mauterndorf. Unterstützt von ÖGB und PRO-GE wurde die Wahl nun durchgeführt. Müller: „Die Stärke der PRO-GE bei den Kollektivvertragsverhandlungen hat mich schon immer beeindruckt.“ Im Bild das engagierte Betriebsratteam, das auch geschlossen der Gewerkschaft beitrat: (v. l.) Britta Mardus, Christoph Müller und Manfred Koch.

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leute

dabei

LEHRLINGSPOWER BEI SPAR Lehrlingsoffensive: Mit 2.700 Lehrlingen und 15 Lehrberufen ist SPAR der größte Lehrlingsausbildner in Österreich und stellt auch heuer bundesweit 900 Lehrlinge ein. In Salzburg werden 60 Jugendliche neu aufgenommen. Das Modell „Lehre und Matura“ ist bei den Jugendlichen besonders beliebt. Schon jeder zehnte SPAR-Lehrling absolviert parallel zur klassischen Lehrlingsausbildung die Matura. Im Bild: Medina mit Benjamin und Verena aus Salzburg.

Blick zurück zur Zu den Gewinnern der AK-Aktion „Foto-CD von Eurer Weihnachtsfeier“ zählten die „Salzburger Festspiele“, im Bild: Rupert Pondorfer, BRV Kurt Hofer, Elisabeth Wintersteller, BRStv. Paul Fresacher, Herbert Fagerer.

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leute

SALK

in der

AK

Drei verschiedene Menüs und eine vegetarische Variante – das Essen der Landeskrankenanstalten (SALK) lässt in der AK-Kantine kaum Wünsche offen. Dass alles frisch, heiß und unversehrt ankommt, dafür sorgen Anton Fanninger und Josef Weichenberger vom SALK-Lieferservice (im Bild v.r.n.l. mit ihrem Arbeiter-Betriebsratsvorsitzenden Thomas Brandstötter sowie den AK-Mitarbeiterinnen Christa Üblackner und Therese Lang/re). In der SALK-Küche werden von insgesamt 132 Beschäftigten jede Woche u.a. rund 40.000 Patienten-Menüs gekocht sowie Menüs für drei Firmen, dazu kommen rund 2.000 Catering-Aufträge.

Gewinnspiel-Aktion Auch HYPO-BRV Helmut Eizenberger (Mitte) gewann: im Bild mit Generaldirektor Reinhard Salhofer (re) und Stellvertreter Günther Ramusch.

„Tourismus Salzburg“ (v.l.n.r.): Geschäftsführer Bert Brugger, Pressereferentin Maria Altendorfer, BRVStv. Alexander Angerer und Kurhausbetriebe-Leiter Gerhard Smöch auf der Weihnachtsfeier 2010.

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Unter der Hotline-Nummer 0662-8687-86 der persönliche Beratungstermin: Am 1. März 2011 starten die persönlichen Beratungen in der AK Salzburg. Anschließend wird in den Bezirken beraten: u Salzburg Stadt: 1. März bis 7. April u Hallein: 13. bis 21. April u Bischofshofen: 26. bis 29. April u Tamsweg: 26. bis 28. April u Zell am See: 3. bis 6. Mai u Neumarkt: jeweils Montag 7., 14., 21. und 28. März

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