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am park seniorenresidenz berdorf

Bau- und Ausstattunsbeschreibung


VORWORT BESCHREIBUNG DES BAUHERRN 1. CHARAKTERISTIK DER ALLGEMEINEN TECHNIK DES GEBÄUDES 1.1 Infrastruktur 1.2 Mauern und Außenhaut 1.3 Geschossdecken und Balkone 1.4 Treppen 1.5 Belüftung und Rauchabzüge 1.6 Wasserleitungen und Kanalisation 1.7 Dächer

Inhalt

2. PRIVATE RÄUME UND IHRE AUSSTATTUNG 2.1 Bodenbeläge und Sockelleisten 2.2 Wandverkleidungen 2.3 Raumdecken 2.4 Außenfassade 2.5 Außentüren 2.6 Innenausbau 2.7 Schlosserarbeiten 2.8 Maler- und Tapezierarbeiten 2.9 Sanitärinstallationen 2.10 Elektroinstallationen 2.11 Heizungsinstallationen 2.12 Multimedia-Ausstattung und Notruf

3. SONSTIGE ANLAGEN 3.1 Kfz-Stellplätze im Untergeschoss 3.2 Kellerräume


4. GEMEINSCHAFTLICHE TEILE INNEN 4.1 Eingangshallen 4.2 Verkehrsflächen im Erdgeschoss und in den Etagen 4.3 Treppenhäuser 4.4 Technikräume im Untergeschoss 4.5 Wellnessbereich

5. ALLGEMEINE GEBÄUDEAUSSTATTUNG 5.1 Aufzüge 5.2 Heizung 5.3 Warmwasserbereitung 5.4 Multimedia-Ausstattung und Notruf 5.5 Sammlung, Lagerung und Entsorgung von Hausmüll 5.6 Wasserversorgung 5.7 Stromversorgung

6. GEMEINSCHAFTLICHE TEILE AUSSEN UND IHRE AUSFÜHRUNG 6.1 Wege und Parkplätze 6.2 Außenbeleuchtung 6.3 Verschiedene Versorgungsleitungen – Hausanschlüsse

7. ALLGEMEINE DEFINITIONEN

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Vorwort

Das Ziel dieser Beschreibung gemäß Artikel 1601-5 des Code Civil besteht darin, die Ausführung und den Endzustand der vorgesehenen Bebauung zu beschreiben. Sie bildet eine Gesamtheit mit dem Bau­vertrag und den Konstruktionsplänen, die der Verkaufsurkunde beigefügt werden. Jede Änderung der Beschreibung muss schriftlich erfolgen. Die Leistungen beziehen sich auf das zu errichtende Gebäude in seiner Gesamtheit, das als solches aus 4 aneinander gereihten Gebäudeteilen besteht. Die privaten Bereiche sind abgeschlossene Einheiten. Diese sind somit von den gemeinschaftlichen Bereichen, die not­wen­diger­weise allen Miteigentümern gemeinschaftlich gehören, abgegrenzt und in den Katasterplänen eindeutig ausge­wiesen. Während der Bauarbeiten kann jederzeit allein und ohne Vorankündigung der Bauherr Änderungen an den Plänen vornehmen, wenn es im allgemeinen Interesse des Baus oder aus statischen oder technischen Gründen als notwendig angesehen wird. Bis zum Beginn der Bauarbeiten hat jeder Käufer das Recht in seiner Wohneinheit in Absprache mit dem Bauherrn, die inneren Trennwände nach seinem Geschmack zu verändern, soweit das weder die tragenden Wände, noch die Trennwände zwischen den einzelnen Einheiten, noch die Außenhülle betrifft. Die Eigentümer werden vor Beginn der Arbeiten kontaktiert, um folgendes festzulegen: a. Ort und Art der Trennwände b. Positionierung von Elektrizitätsquellen, Steckdosen und Beleuchtung c. Auswahl der sanitären Objekte d. Auswahl von Bodenbelägen und Wandverkleidungen e. Innenschreinerarbeiten Über Änderungswünsche werden die Kunden gebeten, den Bauherrn rechtzeitig vor der Ausführung des entsprechenden Bauabschnitts und in jedem Falle schriftlich zu informieren, um die verschiedenen Gewerke nicht zu verzögern. Alle Absprachen und Versprechen zwischen Kunden und dem Bauherrn sind null und nichtig, sofern sie nicht schriftlich durch den Bauherrn bestätigt wurden.


Die Seniorenresidenz «Am Park» entsteht in der Gemeinde Berdorf in fußläufiger Entfernung zum Ortszentrum. Die Gemeinde Berdorf ist das touristische Zentrum der «Petite Suisse luxembourgeoise», einem besonders reizvollen Teil des bekannten Mullerthals. Auf einer Höhe von 374 m gelegen lässt es sich durchatmen und bei Spaziergängen oder ausgedehnten Wanderungen die Natur und die gute Luft genießen.

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Unser Angebot richtet sich an Personen ab dem 60. Lebensjahr sowie an Menschen mit einer Bewegungseinschränkung. Unser Ziel ist es, für die zukünftigen Bewohner ein Wohnumfeld zu schaffen, in dem sie individuell und selbstbestimmt bis ins hohe Alter leben können. Dies wird durch barrierefrei und behindertenfreundlich ausgestattete Wohnungen aber auch durch ein abgestimmtes Waren- und Dienstleistungsangebot in der unmittelbaren Umgebung und nicht zuletzt durch ein bedarfsgerechtes Betreuungs- bzw. Pflegeangebot in den eigenen 4 Wänden erreicht. Auf einer Grundstücksfläche von ca. 98 Ar beheimatet die Residenz, in 4 miteinander verbundenen Gebäudeteilen 47 Wohnungen, einen Shop für den täglichen Bedarf, ein Restaurant und ein Fitness- und Wellnessbereich. Im Untergeschoss sind für die Bewohner 58 Stellplätze vorgesehen, davon sind 13 behindertengerecht ausgeführt. Im Außenbereich der Residenz entstehen weitere Stellplätze. Die Wohnflächen der Wohnungen variieren zwischen 72 qm (ein Schlafzimmer) und 133 qm (zwei Schlafzimmer). Alle Wohnungen besitzen einen eigenen Balkon bzw. eine eigene Terrasse. Zu den Wohnungen gehören im Untergeschoss je ein Abstellraum und ein Platz für Waschmaschine und Trockner. Eine gepflegte Außenanlage mit Sitzgelegenheiten lädt die Bewohner zum Verweilen ein. Die Wohnungen werden senioren- und behindertenfreundlich entsprechend den Anforderungen des Règlement Grand-Ducal vom 8. Dezember 1999; Kapitel 5 -Infrastruktur- für das Logement encadré pour personnes âgées erstellt.

beschreibung des bauherrn

Die Abteistadt Echternach mit ihren schönen Plätzen, netten Cafés und kleinen Boutiquen ist nur einen Katzensprung entfernt.


Neben der Ausstattung der eigenen Wohnung trägt natürlich auch das Umfeld zum Wohlbefinden bei. Daher integrieren wir in unserem Konzept ein gemütlich eingerichtetes Restaurant, in dem Sie täglich Ihre frisch zubereiteten Mahlzeiten zu sich nehmen oder mit Gleichgesinnten einen unterhaltsamen Nachmittag verbringen können genauso wie einen Shop der Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarf bereit hält. Das besondere Highlight dieser Residenz aber bildet der integrierte Fitness- und Wellnessbereich. Hier können Sie entspannen und die Seele baumeln lassen. Konstruktion und Isolierung des Gebäudes entsprechen der Energieeffizienzklasse „B”. Das Gebäude verfügt über einen großzügigen und einladenden Rezeptionsbereich. Dort steht den Bewohnern täglich ein Ansprechpartner des Betreuungs- und Serviceanbieters bzw. der Hausverwaltung zur Verfügung. Alle Wohnungen sind mit einem Notrufsystem welches mit der hausinternen Zentrale im Rezeptions­bereich bzw. mit der Notrufzentrale des Pflegeanbieters verbunden ist, ausgestattet. Die Kosten für die Leistungen des Serviceanbieters, für das Notrufsystem oder andere regelmäßige Dienstleistungen werden von allen Bewohnern zu gleichen Teilen über eine monatliche Umlage getragen. Zu diesem Zweck schließt die Eigentümergemeinschaft mit dem Serviceanbieter einen Vertrag ab, in dem alle Basisleistungen und die optionalen, entgeltlichen Zusatzangebote des Service­anbieters im Detail geregelt werden. Die Auswahl des Serviceanbieters erfolgt durch den Bauherrn.


ERDGESCHOSS

Restaurant und Shop (Gebäude 1) Haupteingang, Empfang, Pflegedienst, Versammlungs-/Konferenzraum (Gebäude 2) 11 Wohneinheiten (Gebäude 3 und 4)

OBERGESCHOSSE

Arztpraxis – optional (Gebäude 1, 1. Obergeschoss) 36 Wohneinheiten (Gebäude 1 – 4)

UNTERGESCHOSS Fitness- und Wellnessbereich (ca. 400 qm) 1 Tiefgarage mit 49 Stellplätzen + 1 Tiefgarage mit 9 Stellplätzen Kellerräume der Wohnungen Waschküche Lagerräume Shop und Restaurant Technikräume und Nebenräume Pflegedienst

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1.

CHARAKTERISTIK DER ALLGEMEINEN TECHNIK DER IMMOBILIE

1.1 INFRASTRUKTUR 1.1.1 Vorbereitung der Baugrube Erdarbeiten und Bodenaushub im benötigten Umfang welcher durch das Planungsbüro definiert ist 1.1.2 Gründungen Bodengutachten, Gründung und Sohlen in Beton, respektive Stahlbeton, armiert, entsprechend den Berechnungen und Vorgaben des Ingenieurs für Statik

1.2

MAUERN UND AUSSENHAUT

1.2.1 Außenmauern im Kellergeschoss Stahlbeton bzw. Mauerwerk in schwerem Stein, Stärke nach Berechnung des Ingenieurs für Statik 1.2.2 Aufgehendes, tragendes äußeres Mauerwerk über alle Etagen Mauerwerk in Wärmedämmstein oder Mauerwerk mit Wärmedämmverbundsystem gemäß Energieeffizienzklasse „B“ und nach statischer Erfordernis 1.2.3 Fassade Mineralischer Außenputz mit Anstrich bzw. Fassadenverkleidungen nach Wahl des Bauherrn 1.2.4 Tragendes Mauerwerk und Wohnungstrennwände In Stein oder Stahlbeton nach statischer Erfordernis; notwendige Pfeiler und Träger aus Stahlbeton oder Stahl nach Berechnung des Ingenieurs für Statik; Schallisolierung nach DIN 1.2.5 Nichttragende Trennwände Innerhalb der Wohnung in Mauerwerk oder Trockenbau nach Wahl des Bauherrn 1.2.6 Innere Beschichtungen In Gipsputz, außer für die Bäder, in denen ein Zementputz ausgeführt wird


1.3 GESCHOSSDECKEN UND BALKONE 1.3.1 Geschossdecken In Stahlbeton; Dicke nach Vorgabe des beratenden Ingenieurs für Statik, auf den Bodenplatten bzw. Geschossdecken schwimmender Estrich auf akustischer Dämmung nach DIN 1.3.2 Balkone Stahlbetonplatte, thermisch entkoppelt oder mit thermischer Hülle, Stärke nach Vorgabe des Ingenieurs für Statik

1.4 TREPPEN 1.4.1 Treppen Stahlbeton nach Statik mit Feinsteinzeug- oder Werksteinbelag

1.5 BELÜFTUNG UND RAUCHABZÜGE 1.5.1 Rauchabzug der Heizräume Systembau nach Vorschrift 1.5.2 Heizraum Be- und Entlüftung nach Vorschrift 1.5.3 Be-und Entlüftung Alle Räume der Wohnungen erhalten eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung entsprechend den Anforderungen der Energieeffizienzklasse „B“

1.6 WASSERLEITUNGEN UND KANALISATION 1.6.1 Regenentwässerung Fallrohre, Rinnen aus Zink bzw. Aluminium mit Anbindung an das Kanalnetz

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1.6.2 Schmutz-/Brauchwasserentwässerung Nach Vorschrift und Vorgabe des Fachingenieurs 1.6.3 Kanalisation im Untergeschoss Unterirdische Rohre in KG-Rohr, mit notwendigem Durchmesser, Abläufe werden in den Räumen entspr. Planung gesetzt. Aufgrund technischer Notwendigkeit kann die Leitungsführung durch private Teile verlaufen 1.6.4 Verzweigungen und Abflüsse Kanalanschluss an die öffentliche Kanalisation

1.7 DÄCHER 1.7.1 Konstruktion Holzkonstruktion bzw. Flachdächer nach statischer Erfordernis 1.7.2 Entwässerung Die Entwässerung erfolgt durch eine vorgehangene Rinne sowie Fallrohre in Zink bzw. Aluminium, dimensioniert nach Erfordernis 1.7.3 Dacheindeckung Eindeckung aus vorbewittertem Zink, Aluminium oder Schiefer auf Abdichtbahn, bzw. Flachdachisolierung mit extensiver Begrünung entsprechend den Vorgaben des PAPs und der Baugenehmigung, bzw. nach Wahl des Bauherrn. 1.7.4 Kamine, Lüftungen und Leitungen Verkleidungen von Kaminen erfolgen aus Zink bzw. Aluminium nach Wahl des Bauherrn und nach Eindeckungstyp 1.7.5 Ventilationsleitungen Lüftungsrohre über Dach in notwendigem Querschnitt 1.7.6 Isolierung Dachisolierung oder Flachdachisolierung auf dem oberstem Stockwerk nach Wärmeschutzauflagen entsprechend der Energieeffizienzklasse „B“.


2.

PRIVATE RÄUME UND IHR AUSSTATTUNG

2.1 BODENBELÄGE UND SOCKELLEISTEN 2.1.1 Bodenbeläge und Sockelleisten der Haupträume a) Wohnzimmer Fliesen oder Parkett: Materialpreis lt. Liste bis 55,00 €/qm, inkl.TVA (inkl. Sockelleisten) b) Schlafräume Fliesen oder Parkett: Materialpreis lt. Liste bis 55,00 €/qm, inkl. TVA (inkl. Sockelleisten) 2.1.2 Böden und Sockelleisten der Küchen, Bäder siehe 2.1.1 a) 2.1.3 Bodenbeläge und Sockelleisten der Eingänge und Flure siehe 2.1.1 a) 2.1.4 Bodenbeläge Balkone und Terrassen Betonwerksteinplatte oder gleichwertig, lose auf Drainmatte/Splitt verlegt (mit Splittrand), nach Wahl des Bauherrn N.B. Alle Fliesenbeläge sind in gerader Verlegung und von Standardgröße vorgesehen. Andere Ausführungen sind gegen Mehrpreis möglich.

2.2 WANDVERKLEIDUNGEN 2.2.1 Wandverkleidung der Bäder u. WC Fliesenverlegung, umlaufend raumhoch, Materialpreis lt. Liste 50,00 €/qm, inkl. TVA

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2.2.2 Wandbelag in anderen Räumen Gipsputz mit Vliestapete und 2-fach Anstrich in hellem Farbton N.B. Alle Fliesenbeläge sind in gerader Verlegung und von Standardgröße vorgesehen. Andere Ausführungen sind gegen Mehrpreis möglich. 2.2.3 Küche Fliesenspiegel oder gleichwertige Alternative nach Wahl des Bauherrn.

2.3 RAUMDECKEN 2.3.1 Decken Malerfertige Deckenuntersicht mit 2-fachem Anstrich im Farbton weiss 2.3.2 Raumhöhe Die fertige Raumhöhe in den Wohneinheiten beträgt mindestens 2,60 m, in Fluren und Nebenräumen mindestens 2,50 m 2.3.3 Balkonunterseite Sichtbeton mit Anstrich

2.4 AUSSENFASSADE 2.4.1 Fassade Mineralischer Außenputz mit Anstrich bzw. teilweise Fassadenverkleidungen nach Wahl des Bauherrn 2.4.2 Fenster und Türen Fenster und Balkon - bzw. Terrassentüren aus Kunststoff mit 3-fach Verglasung nach Wahl des Bauherrn bzw. gemäß Energiepass; Rollläden aus Kunststoff mit Elektro-Antrieb. Farbe nach Wahl des Bauherrn. Die Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss zum Gartenbereich erhalten einbruchhemmendes Glas und entsprechende Sicherheits­ beschläge. Fenstertabletts außen aus Aluminium


2.5 AUßENTÜREN 2.5.1 Haupteingangstüren Haupteingangstür (Erdgeschoss Bauteil 2) zu den Gebäuden in Aluminium mit Kameraüberwachung

2.6 INNENAUSBAU 2.6.1 Wohnungseingangstüren endbehandelte Röhrenspantürblätter (Farbe: nach Wahl des Bauherrn) mit Holzzarge und Spion, sowie mit Einbruchsicherheitsbeschlag und mehrfacher Verrieglung, in Größe und Schallisolierung nach DIN; Garnituren in Edelstahl mit elektromechanischer Schließanlage 2.6.2 Innentüren Röhrenspantürblätter mit Holzzargen, Größe entspr. Planung und DIN, Garnituren in Edelstahl, einfaches Schloss mit zwei Schlüsseln, Lieferung und Montage der Türen bis 500,00 €/Stück, inkl. TVA Farbe bzw. Furnier nach Wahl; Drückerganitur im Wert von 50,00 €/Tür inkl. TVA 2.6.3 Treppenhaustüren Feuerschutzeingangstüren nach Vorschrift; Garnituren in Edelstahl 2.6.4 Fensterbänke Aus Kunststoff, Granit, oder gleichwertig – nach Wahl des Bauherrn 2.6.5 Küche Einbauküchen, fertig montiert, mit Gerätefronten in Inox, Arbeitsplatte in Granit und Umluft-Haube mit Aktivkohlefilter im Wert von 5 000,00 € inkl. TVA

2.7 SCHLOSSERARBEITEN 2.7.1 Außengeländer Verzinkte und pulverbeschichtete Stahlprofile, nach Wahl des Bauherrn

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2.7.2 Innengeländer Pulverbeschichtete Stahlprofile mit Handläufen aus Edelstahl nach Wahl des Bauherrn 2.7.3 Handläufe (innen) Handlauf aus Massivholz befestigt mit Stahlhalterungen, nach Wahl des Bauherrn

2.8 MALER- UND TAPEZIERARBEITEN 2.8.1 Malerarbeiten – Wände innen – Küche, Flure, Wohn- und Schlafzimmer, Vliestapete mit 2 -fach Anstrich in heller Farbe 2.8.2 Malerarbeiten – Decken – Alle Räume 2 -fach Anstrich in weißer Farbe

2.9 SANITÄRINSTALLATIONEN 2.9.1 Sanitäre Ausstattungen und Wasserleitungen Alle Ver- und Entsorgungsrohre in den Wohnräumen sind unter Verkleidungen oder in Mauern eingebaut. Abflussleitungen werden über Dach entlüftet 2.9.2 Kaltwasserversorgung Leitungen in Kunststoffrohrsystem 2.9.3 Warmwasserversorgung Die Warmwasserversorgung erfolgt dezentral über Wärmetauscher in den einzelnen Wohneinheiten. Mit Warmwasser versorgt werden: Spül- und Waschbecken sowie Duschen. 2.9.4 Abflussleitungen Die Abwasserbeseitigung erfolgt ordnungsgemäß durch SML- bzw. Kunststoffrohre; Abläufe und Siphons in vorschriftsmäßiger Dimension 2.9.5 Anschlüsse Folgende Anschlüsse sind für die Küchen und Bäder vorgesehen: Abflüsse sowie Warmund Kaltwasserzuläufe für Spül- und Waschbecken sowie Duschen


2.9.6 Sanitärobjekte Die Bäder werden mit Objekten eines namhaften Herstellers nach Wahl des Bauherrn in der Standardfarbe Weiß ausgestattet A) WC behinderten- und rollstuhlgerecht nach Vorgabe des Bauherrn, mit Klappstütz-Vorrichtung mit integriertem Papierhalter, und Bürstenhalter

Wand-Tiefspül-WC Omnia Architectura behindertengerecht 370 x 710 mm weiss alpin incl. WC-Sitz Omnia Architectura weiss

Betätigunsplatte GEB Bolero weiss

Lehnen Evolution Klappgriff gepolstert Ausladung 850 mm incl. Papierhalter in weiss oder anthrazit

Lehnen Evolution Klappgriff gepolstert Ausladung 850 mm, weiss oder anthrazit

Lehnen Bürstengarnitur Evolution in Edelstahl gebürstet weiss oder anthrazit

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B) Waschbecken unterfahrbar mit Einhebelmischarmatur, Handtuchstange und Spiegel

Waschtisch VB Omnia Architectura weiss

Waschtisch-Mischer chrom Eurodisc Cosmopolitan

Lehnen Klappspiegel 60 x 45 cm

C) bodengleiche Dusche mit Brausegarnitur, Thermostat, Haltegriff und klappbarer Sitz, Duschvorhang mit Stange

Aquabord mit 2 Dichtstreifen 150 x 150 cm Sifon in der Mitte Ausgang waagerecht

Brausethermostat Grohtherm 2000 NEW incl. Brauseschlauch HG Isiflex 160 cm Chrom

Handbrause HG Raindance S120 Air 3jets


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Lehnen Duschsitzlauf 485 x 503 mm mit Rückenlehne in weiss oder anthrazit

Lehnen Vorhang Evolution Aqualon 2700 x 2000 mm

Lehnen Vorhangstange Evolution incl. Kunststoff-Vorhangringe und Deckenstütze, 150 x 150 cm

Gäste-WC, soweit in den Plänen vorgesehen, erhalten ein Handwaschbecken mit Warmund Kaltwasser, Einhebel-Mischarmatur, Spiegel, Handtuchhalter sowie ein WC als Vorwandinstallation mit Papierhalter und Bürstenhalter

Handwaschbecken VB 0. Novo Compact 50 x 25 cm weiss

Waschtisch-Mischer Eurodisc Cosmopolitan chrom

Spiegel 60 x 40 cm EURASP.

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Wand-WC VB 0. Novo weiss incl. WC-Sitz soft closing weiss

Betätigungsplatte BED Sigma 01 weiss

Lehnen WC-Papierhalter Evolution Edelstahl gebürstet

Lehnen-Bürstengarnitur Evolution Edelstahl gebürstet

Lehnen Wandhaken Evolution Edelstahl gebürstet


2.10 ELEKTROINSTALLATION 2.10.1 Einrichtungstyp Zähler gemäß Vorgaben des Elektroversorgungsunternehmens pro Wohneinheit in fertiger Installation mit Unterverteilung und Absicherung je Wohneinheit 2.10.2 Ausstattung der Wohnungen a) Küche: 1 Schalter einfach für 1 Leuchte 1 Auslass Deckenleuchte 1 Schalter einfach für Beleuchtung Arbeitsplatte 1 Auslass Arbeitsplatzleuchte 4 Steckdosen 1 Dreiphasendose für Herd 1 Steckdose für Geschirrspüler 1 Steckdose für Dunstabzugshaube 1 Steckdose für Kühlschrank b) Wohnraum: 6 Steckdosen 2 Wechsel-Schalter für Deckenleuchte 1 Auslass Deckenleuchte 1 Telefonanschluss 1 TV-Anschluss 1 Schalter je Rollladen 1 Notrufanschluss c) Schlafraum/-räume: 2 Wechsel-Schalter für 1 Leuchtenanschluss 1 Auslass Deckenleuchte 5 Steckdosen 1 TV-Anschluss

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1 Telefonanschluss 1 Schalter je Rollladen 1 Notrufanschluss d) Duschbad: 1 Schalter einfach für 1 Deckenleuchte 1 Auslass Deckenleuchte 1 Schalter einfach für 1 Spiegelleuchten 1 Auslass Spiegelleuchte 1 Doppel-Steckdose pro Waschtisch 1 Erdung 1 Notrufanschluss mit Zugschalter e) Gäste-WC: 1 Schalter einfach für 1 Decken- oder Spiegelleuchte 1 Auslass Deckenleuchte 1 Auslass Spiegelleuchte f) Diele: 1 Bewegungsmelder für Deckenleuchte 1 Auslass Deckenleuchte 2 Steckdosen 1 Sicherungskasten für elektrische Unterverteilung 1 Kasten für Medienunterverteilung g) Balkon bzw. Terrasse: 1 Schalter innen, einfach für 1 Leuchte 1 Decken- oder Wandleuchte nach Wahl des Bauherrn 1 Steckdose außen, mit Schalter innen 1 Wand- bzw. Deckenleuchte nach Wahl des Bauherrn 1 Vorinstallation für Markise (Markise nicht im Lieferumfang) Alle Steckdosen und Schalter vom Grund-Typ der Marke Gira oder gleichwertig. (in weißer Farbe)


2.10.3 Ruf- und Sprechanlage mit Kamera Die Gegensprechanlage wird im Eingangsflur für jede Wohneinheit installiert. Diese wird mit der entsprechenden Anlage an der Wohnungseingangstür sowie am Haupteingang, bzw. mit der Notrufanlage verbunden 2.10.4 Rauchmelder 1 Rauchmelder an der Decke je Raum (mit Ausnahme der WCs und Bäder) verbunden mit einer Brandmeldezentrale

2.11 HEIZUNGSINSTALLATION 2.11.1 Installationstyp Heizzentrale für Flüssiggas mit Marken-Heizkessel, Rohrleitungen und Verteiler nach Vorschrift Jede Wohnung wird mit einem Unterkreislauf an die Hauptverteilung angeschlossen. Die Temperaturregelung in den Wohnungen erfolgt für jeden Raum einzeln thermostatisch. Die Heizungszentrale verfügt über eine Außentemperatursteuerung. 2.11.2 Garantierte Temperatur in den Wohnräumen Garantierte Temperatur in den Wohnräumen nach DIN 2.11.3 Fußbodenheizflächen im Estrich Nach Wärmebedarfsberechnung 2.11.4 Belüftung Alle Wohnäume erhalten eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung entsprechend den Anforderungen der Energieeffizienzklasse „B“

2.12 MULTIMEDIA-AUSSTATTUNG UND NOTRUF 2.12.1 Rundfunk- und TV-Antennenanschlüsse Je 1 Anschluss gemäß den Anforderungen des Kabelanbieters ist bis in jeden Wohn- und Schlafraum vorgesehen. Die Endmontage erfolgt durch den Betreiber der Gemeinschafts­ antenne. Die Kosten für die Endmontage und das Abonnement trägt der Käufer

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2.12.2 Telefon- und Internet-Anschluss je 1 Anschluss gemäß den Anforderungen der Post ist bis Diele, Wohn- und Schlafraum nach Vorgabe des Telekommunikationsunternhmens vorgesehen. Der Anschluss erfolgt durch das Telekommunikationsunternehmen. Die Kosten für die Endmontage und das Abonnement trägt der Käufer. 2.12.3 Ruf- und Sprechanlage mit Kamera An Haupteingangstür 2.12.4 Notrufsystem Die Auswahl und die Installation des Systems erfolgt in Absprache mit dem Pflegebetreiber. Die Kosten des Abonnements sind in der Basisleistung des Pflegebetreibers enthalten 2.12.5 Briefkastenanlage Die zentrale Briefkastenanlage mit einem Briefkasten je Wohneinheit ist im Haupteingang nahe der Rezeption vorgesehen.

3.

SONSTIGE ANLAGEN

3.1 KFZ-STELLPLÄTZE IM UNTERGESCHOSS 3.1.1 Wände und Trennwände In Stahlbeton. 3.1.2 Decken In Stahlbeton 3.1.3 Böden Beton geglättet mit Oberlfächenveredelung oder Beschichtung nach Wahl des Bauherrn 3.1.4 Hauptgarageneinfahrt 2 Einfahrten jeweils mit Sektionaltor, Funköffnung und Viedoüberwachung 3.1.5 Elektrische Ausstattung Nach Vorschrift


3.2 KELLERRÄUME 3.2.1 Mauern und Trennwände Trennwände werden in Fertigelementen ausgeführt 3.2.2 Decken In Stahlbeton 3.3.3 Böden Staubbindende Beschichtung nach Wahl des Bauherrn 3.3.4 Zugangstüren Kellertür als Stahlblechtür, Griffe aus Aluminium oder Kunststoff mit einfachem Schloss 3.3.5 Elektrische Ausstattung 1 wasserdichte Beleuchtung mit Schalter, 1 wasserdichte Steckdose, sichtbare Installation 3.2.6 Anstrich Anstrich der Keller mit einfachem Anstrich mit weißer Farbe

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GEMEINSCHAFTLICHE TEILE INNEN

4.1 EINGANGSBEREICH 4.1.1 Böden Fliesen oder Werkstein nach Wahl des Bauherrn 4.1.2 Wände Vliestapete und 2-fach Anstrich, Farbe nach Wahl des Bauherrn 4.1.3 Decken 2-fach Anstrich in weißer Farbe 4.1.4 Zugangstür und Schließsystem Haupteingangstür aus Aluminium - Schließanlage - motorische Türöffnung gesteuert über Bewegungsmelder. Gegensprechanlage mit der Sprechanlage in den Wohnungen verbunden.

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4.1.5 Briefkasten Gesamtbriefkastenanlage in Alu, lackiert, 1 Briefkasten je Wohneinheit, 2 Schlüssel pro Kasten 4.1.6 Heizung Nach Erfordernis 4.1.7 Elektrische Ausstattung Ausreichende Beleuchtung und Notbeleuchtung mit Zeitmesser und Bewegungsmelder sowie Steckdosen nach Vorschrift; Rauchmelder nach Erfordernis 4.1.8 Aufenthaltsbereich Sitzgruppe im Aufenthaltsbereich des Haupteingangs 4.1.9 Multifunktionaler Konferenzraum Ca. 95 qm grosser Konferenzraum, teilbar mittels einer Faltwand und Möblierung (Tische und Stühle) Fliesen oder Industrieparkett nach Wahl des Bauherrn, Decken und Wände mit hellem Anstrich; Tür nach Wahl des Bauherrn, elektrische Ausstattung nach Erfordernis 4.1.10 Zentrale / Anmeldung Empfangstheke im Eingangsbereich

4.2 VERKEHRSFLÄCHEN IM ERDGESCHOSS UND IN DEN ETAGEN 4.2.1 Böden Fliesen oder Werkstein nach Wahl des Bauherrn 4.2.2 Wände Vliestapete und 2-fach Anstrich, Farbe nach Wahl des Bauherrn 4.2.3 Decken 2-fach Anstrich in weißer Farbe 4.2.4 Elektrische Ausstattung Ausreichende Beleuchtung und Notbeleuchtung mit Zeitmesser und Bewegungsmelder sowie Steckdosen nach Vorschrift; Rauchmelder nach Vorschrift


4.3 TREPPENHÄUSER 4.3.1 Böden Fliesen oder Werkstein nach Wahl des Bauherrn 4.3.2 Wände Vliestapete und 2-fach Anstrich, Farbe nach Wahl des Bauherrn 4.3.3 Decken 2-fach Anstrich in weißer Farbe 4.3.4 Treppen Läufe und Stufen mit Fliesen oder Werkstein nach Wahl des Bauherrn, Geländer aus Stahl nach Wahl des Bauherrn.

4.4 TECHNIKRÄUME IM UNTERGESCHOSS 4.4.1 Müllraum Trennwandmauern in Stein mit Zementputz, Boden mit glattem Estrich, Decke in Beton, Tür nach Wahl des Bauherrn mit behindertenfreundlichem Obertürschließer, elektrische Ausstattung mit einer Beleuchtung mit Bewegungsmelder und Zeitmesser, in sichtbarer, feuchtraumgeeigneter Installation; Be- und Entlüftung 4.4.2 Technikräume Trennwandmauern in Stein mit Zementputz; Boden mit glattem Estrich; Decke in Beton; Tür nach Wahl des Bauherrn; elektrische Ausstattung mit einer Beleuchtung mit Schalter und Zeitmesser; in sichtbarer, feuchtraumgeeigneter Installation; Be- und Entlüftung 4.4.3 Putzmittelraum Trennwandmauern in Stein mit Zementputz, Fliesen nach Wahl des Bauherrn; Decken und Wände mit weißem Anstrich; Tür nach Wahl des Bauherrn; elektrische Ausstattung mit 1 Deckenbeleuchtung mit 1 Schalter und 1 Steckdose, in sichtbarer, feuchtraumgeeigneter Installation; Be- und Entlüftung; 1 Ausgussbecken mit Kalt- und Warmwasserzulauf 4.4.4 Waschmaschinenraum Trennwandmauern in Stein mit Zementputz; Fliesen nach Wahl des Bauherrn; Decken und Wände mit weißem Anstrich; Tür nach Wahl des Bauherrn, mit behinderten­freundlichem

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Obertürschließer; elektrische Ausstattung mit 1 Schalter und Deckenbeleuchtung (Anzahl nach Erfordernis); je Wohneinheit 2 verschließbare Steckdosen für Waschmaschine und Trockner in sichtbarer, feuchtraumgeeigneter Installation; 1 verschließbarer Kaltwasserzulauf über Zähler und 1 Abwasser-Siphon; Be- und Entlüftung; 1 Ausgussbecken mit Kalt- und Warmwasserzulauf

4.5 WELLNESSBEREICH Ausstattung gemäß Beschreibung bzw. Darstellung im Prospekt. Änderungen und Anpassungen durch den Bauherrn vorbehalten.

5.

ALLGEMEINE GEBÄUDEAUSSTATTUNG

5.1

3 PERSONENAUFZÜGE UND 4 TREPPENHÄUSER VOM UNTERGESCHOSS ZU DEN WOHNETAGEN; 1 LASTEN-/PERSONENAUFZUG (EG-UG); ALLE AUFZÜGE SIND BEHINDERTEN- UND ROLLSTUHLFREUNDLICH Alle Etagen, vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss werden durch Aufzüge versorgt. Ausreichende Größe für Liegendtransport auf Krankentrage, automatische Bereitstellung, Nottaster, Schiebetüren, Kabine aus Stahlblech mit Bodenbelag nach Wahl des Bauherrn, indirekte Beleuchtung, Verspiegelung der Rückwand mit umlaufendem Handlauf, synthetische Ansage der Etagen, Klappsitz

5.2 HEIZUNG 5.2.1 Wärmeerzeugung Heizkessel, durch Flüssiggas versorgt 5.2.2 Automatische Regulierung Primäre Regulierung erfolgt durch Außensonde mit Nachtabsenkung


5.2.3 Pumpen und Brenner automatischer Brenner, elektr. Pumpenzirkulation 5.2.4 Verschiedenes Zubehör modulares Tableau im Heizraum 5.2.5 Steigleitungen Die privaten Teile werden mit unabhängigen Kreisläufen ausgestattet. Rohrisolierung nach Vorschrift

5.3 WARMWASSERBEREITUNG 5.3.1 Warmwasserversorgung Warmwasserversorgung über separate Wärmetauscher je Wohneinheit 5.3.2 Steigleitungen Stahlrohr bzw. PE-Rohr für Kaltwasser mit Absperrungen und erforderlicher Isolierung, in ausreichendem Querschnitt in Mauerschlitzen

5.4 MULTIMEDIA-AUSSTATTUNG UND NOTRUF 5.4.1 Telefon- und Internet-Anschluss Einrichtung in Hausanschlusskästen im Technikraum durch den technischen Dienst der Post 5.4.2 Rundfunk- und TV-Antennenanschluss Anschluss an die örtliche Gemeinschaftsantenne im Hausanschlusskasten durch den Bauherrn. Die Kosten der Anschlüsse sowie der Anschlussdosen und Abonnements gehen zu Lasten des Erwerbers 5.4.3 Notruf-System Die notwendige Verkabelung wird bis in die Wohneinheit geführt. Anschluss nach den Vorgaben des Serviceanbieters. Eventuelle Gebühren für die Anschlüsse sowie für die Abonnements sind zu Lasten des Erwerbers bzw. sind im Basispreis des Pflegeanbieters enthalten.

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5.5 SAMMLUNG, LAGERUNG UND ENTSORGUNG VON HAUSMÜLL Lagerung der Abfälle in vom Entsorgungsdienst bereitgestellte Container, die regelmäßig entleert werden

5.6 WASSERVERSORGUNG 5.6.1 Allgemeinzähler Die allgemeine Zählung des verbrauchten Wassers erfolgt im Untergeschoss. 5.6.2 Steigleitungen Leitungen aus galvanisiertem Stahl in Mauerschlitzen 5.6.3 Private Anschlüsse Zählungen durch individuelle vom Abrechnungsunternehmer bereit gestellte und von diesem in einem vom Bauherrn vorinstallierten Anschlussblock eingebauten Zähler einer jeden Wohneinheit.

5.7 STROMVERSORGUNG 5.7.1 Zählungen des Allgemeinstrom Die Zählung des Stromverbrauchs für das gemeinschaftliche Eigentum wird durch einen Allgemeinzähler gewährleistet 5.7.2 Private Anschlüsse Die Anschlüsse der privaten Teile richten sich nach den Vorschriften des zuständigen Versorgers; die Zählung der Wohneinheiten wird durch einzelne Zähler gewährleistet, die im Untergeschoss installiert werden. Die individuellen Verteilerkästen mit den Sicherungs­ elementen befinden sich jeweils in den Eingangsfluren der Wohnungen.


6.

GEMEINSCHAFTLICHE TEILE AUSSEN UND IHRE AUSFÜHRUNG

6.1 WEGE UND PARKPLÄTZE 6.1.1 Zugangswege und KFZ-Stellplätze Die Zugangswege vor und hinter dem Gebäude sowie die Außen-Stellplätze werden in Pflaster bzw. in Asphalt nach Wahl des Bauherrn ausgeführt

6.2 AUSSENBELEUCHTUNG 6.2.1 Beleuchtung der Gebäudeeingänge Beleuchtung über den Eingangstüren mit Bewegungsmelder und Dämmerungsschalter 6.2.2 Beleuchtung der Zugangswege Grundbeleuchtung nach HEA-Richtlinie

6.3 VERSCHIEDENE VERSORGUNGSLEITUNGEN -HAUSANSCHLÜSSE6.3.1 Wasser Notwendige Erdarbeiten und Verzweigungen werden durch den Bauherrn ausgeführt. Die Installation der Zähler erfolgt durch den technischen Dienst der Gemeinde 6.3.2 Strom Notwendige Erdarbeiten, Lieferungen und Einführung der Rohre und Kabel bzw. Verzweigungen werden durch den Bauherrn ausgeführt. Die Installation der individuellen Zähler erfolgt durch den technischen Dienst des Versorgers 6.3.3 Abflüsse Rohrnetz aus Kunststoff durch den Bauherrn 6.3.4 Telekommunikation und Antenne Notwendig Erdarbeiten, Lieferung und Verlegung der Kabel und Rohre, Installation der Hauptverteilungen im Technikraum durch den Bauherrn

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7.

ALLGEMEINE DEFINITIONEN

1. BAUAUSFÜHRUNG Der Bauherr trägt Sorge für die Ausführung aller Arbeiten nach den gültigen Vorschriften und den geltenden Regeln der Technik. Dazu beauftragt der Bauherr entsprechend qualifizierte Handwerksbetriebe. Um die bestmögliche Qualität in der Ausführung zu gewährleisten, verpflichtet sich der Käufer die Auswahl aller Materialen ausschließlich bei den durch den Bauherrn mit den Arbeiten beauftragten Handwerksbetrieben vorzunehmen. Der Bauherr behält sich das Recht vor, Planänderungen zur Verbesserung der Ausführungsbedingungen oder der Versorgung oder durch eine notwendige behördliche Auflage ausführen zu lassen. Des Weiteren behält er sich das Recht vor, Farben und Materialien sowie verschiedene dekorative Elemente selbst auszuwählen. Weiterhin behält sich der Bauherr das Recht vor, sanitäre, elektrische oder Heizungsleitungen durch private Kellerräume, Garagenstellplätze und andere Teile des Privateigentums entsprechend den baulichen Notwendigkeiten zu verlegen. Mit Einverständnis des Bauherrn kann der Käufer von seinem Recht Gebrauch machen, Änderungen in einem gewissen Rahmen anzubringen, und zwar innerhalb der privaten Bereiche und innerhalb einer festgelegten Frist, die wiederum von der Planung des Bauverlaufs bestimmt wird. Der Käufer trägt die Zusatzkosten, die sich aus diesen Änderungen ergeben. Der Bauherr informiert den Käufer über den Einfluss der gewünschten Änderungen auf den Fertigstellungstermin. 2. TOLERANZEN Die in den Plänen eingetragenen Maße sind Rohbaumaße. Eine Differenz von bis zu 3 % zwischen den in den Plänen angegebenen Maßen und Flächen und den reellen Maßen und Flächen können keinen Anlass zur Beschwerde geben. Der Kunde akzeptiert


unanfechtbar Abweichungen, die aufgrund der Ausführung der tragenden Struktur des Gebäudes, seiner technischen Anschlüsse oder sonstiger technischer Notwendigkeiten entstehen. Risse, die auf die unterschiedliche Ausdehnung von Materialen zurückzuführen sind, oder leichte Setzrisse wie sie in jedem neuen Gebäude vorkommen können, sind nicht anfechtbar, weder als Interessenschaden noch geben sie Anlass zu Zahlungseinbehalten seitens des Erwerbers. Farbvariationen in Fassadenelementen aus Sichtbeton oder bei Natursteinbelägen sind möglich und können nicht beanstandet werden. 3. LIEFERFRIST Der Bauherr verpflichtet sich zur Übergabe der privaten Teile an die Käufer mit einer Frist von 30 Monaten ab Baubeginn. Lediglich bei Vorkommnissen, die nicht durch den Bauherrn zu verantworten sind, wie z.B. höhere Gewalt oder durch andere legitime Ursachen, wie Streiks, verlängert sich die im notariellen Akt vereinbarte Lieferzeit entsprechend. Ebenso kann sich die Lieferfrist einzelner Einheiten durch vom Käufer gewünschte zusätzliche Arbeiten und Planänderungen verlängern. 4. LASTENVERTEILUNG Der Bauherr trägt die folgenden Lasten: a. die Kosten der Baugenehmigung b. die Versicherungsprämien des Gebäudes gegen Brand-, Explosions- und Wasserschäden bis zum Tag der ersten Schlüsselübergabe, danach prorata der noch nicht übergebenen Eigentumsanteile c. die Kosten für die Wiederinstandsetzung der öffentlichen Wege nach Beendigung der Baumassnahme d. die Kosten der Grundreinigung vor der Schlüssel-Übergabe e. die Kosten für das Anlegen von Rasenflächen mit den notwendigen Pflanzarbeiten

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Der Käufer trägt die folgenden Lasten: a. b. c. d. e. g. h.

die Einregistrierungsgebühren sowie die Kosten des notariellen Aktes die Grundsteuer ab dem Tag des notariellen Aktes die Verbrauchskosten und Gebühren für die individuelle Heizung ab dem Tag der Schlüssel­übergabe die Kosten und Gebühren des individuellen Strom- und Wasserverbrauchs ab dem Tag der Schlüsselübergabe die Kosten und Gebühren für den privaten Telefon- und Antennen-Anschluss die Taxen bzw. Kosten des allgemeinen Verbrauchs (Strom, Wasser, Kanalisation, etc.), die das Gemeinschaftseigentum betreffen, ab dem Tage der Schlüsselübergabe die Installationskosten und Mieten der Kaloriemeter, bzw. der individuellen Zähler für Warm- und Kaltwasser die Kosten, die im Rahmen der Bestimmung des Gebäudes für Basisleistungen des Service- und Pflegeanbieters entstehen Ab dem Tag der Schlüsselübergabe werden alle privaten Verbrauchkosten vom Käufer getragen. Ebenso beteiligt sich dieser im Verhältnis seines Tausendstel-Anteils der erworbenen Wohnung an den Gemeinkosten. Alle übrigen Gemeinkosten werden weiterhin vom Bauherrn getragen bis zur vollständigen Übergabe aller privaten Gebäude­flächen an die Erwerber und des Gemeinschaftseigentums an die Eigentümergemeinschaft. Der Erwerber übernimmt als Mitglied der Eigentümergemeinschaft ab dem Tag der Übergabe seiner Wohnung anteilig Kanalisationstaxen, Versicherungsprämien, die Reinigung der Gemeinschaftsflächen, sowie die Gemeinschaftskosten für Heizung, Wasser, Strom sowie alle übrigen üblicherweise anfallenden Gemeinschaftskosten (z.B. Reparaturen). Diese werden berechnet im Verhältnis der Tausendstel-Anteile einer jeden erworbenen Wohnung. Ab dem Tag der Schlüsselübergabe ist der Bauherr, die Seniorenresidenz Berdorf S.A. in ihrer Funktion als provisorische Hausverwaltung berechtigt, von den Eigentümern eine Vorauszahlung zur Begleichung der Gemeinschaftskosten zu verlangen. Zu diesem Zweck eröffnet diese ein spezielles Bankkonto, über das alle Kosten, die die Eigentümergemeinschaft betreffen, reguliert werden.


Sobald die Eigentümergemeinschaft bei ihrer ersten konstitutiven General-Versammlung die definitive Hausverwaltung gewählt hat, wird das Konto mit seinem Saldo, sowie eine detaillierte Abrechnung aller Vorauszahlungen und bezahlten Rechnungen an diese übergeben. 5. PREISE Die im notariellen Akt genannten Preise, sind Festpreise und beinhalten die am Tage der Vertragsunterzeichnung gültige gesetzliche Mehrwertsteuer. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Administration de l’Enregistrement et des Domaines wird für Wohnraum, auf den Teil des Kaufpreises der auf die Konstruktion entfällt, die reduzierte Mehrwertsteuer von derzeit 3% bis zum Erreichen der gesetzlichen Obergrenze sofort bei Rechnungsstellung in Anrechnung gebracht. Eine etwaige Mehrwertsteuererhöhung zwischen Vertragsunterzeichnung und Übergabe der Wohnung geht zu Lasten des Käufers. Die öffentlichen Zuschüsse für die Erreichung der Energieeffizienzklasse B sind in den Preisen berücksichtigt. Evtl. staatliche Subventionen stehen dem Verkäufer zu. 6. ZUSATZLIEFERUNGEN Die Käufer werden zu gegebener Zeit aufgefordert mit den vom Bauherrn beauftragten Handwerksbetrieben, die definitive Auswahl der Sanitärobjekte, Wand- und Fußboden­ beläge etc. zu treffen. Die Auswahl ist vom Käufer vor Ausführung durch den Bauherrn zu bestätigen. Bei Abweichung vom Standardangebot muss der beauftragte Handwerker ein schriftliches Zusatzangebot aufstellen, das die ausgewählten Materialien unter Angabe der Mehrund Minderkosten, auch unter Berücksichtigung des Einflusses auf die Installations- bzw. Arbeitskosten detailliert beschreibt. Das Angebot ist von beiden Parteien gegenzuzeichnen und wird damit Bestandteil des Vertrages. Der Einbau erfolgt durch die Handwerksbetriebe, die vom Bauherrn bestimmt sind.

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Kein Unternehmer oder Handwerker, der nicht vom Bauherrn beauftragt wurde, erhält Zugangsrecht auf der Baustelle bzw. Zugang zu den Wohnungen. Der Käufer verzichtet auf die Garantie biennale und décennale für alle Arbeiten die durch ihn selbst bzw. durch nicht vom Bauherrn beauftragte Dritte ausgeführt werden. Sollte der Käufer nicht die, durch die Terminplanung vorgegebenen Antwortfristen, für die Auswahl und die schriftliche Auftragsbestätigung der verschiedenen Wahlausstattungen einhalten, wird er mit einer weiteren letzten Fristsetzung durch eingeschriebenen Brief dazu aufgefordert. Bei Verstreichen der neuerlichen Frist werden die Arbeiten entsprechend der Standardauswahl des Bauherrn ausgeführt. Eventuelle Folgekosten aus dem Verzug bzw. der unterlassenen Beantwortung sind zu Lasten des Käufers. 7. ZAHLUNGEN Bei Abschluss des notariellen Rechtsgeschäfts zahlt der Käufer die Summe, die dem Grundstückswert entspricht. Ebenso sind die Architektenhonorare und die Kosten der Statik und für sonstige Ingenieurleistungen zu begleichen. Die weiteren Zahlungen erfolgen nach Baufortschritt entsprechend der im Kaufvertrag festgelegten Raten. Die beauftragten Mehrleistungen bzw. Zusatzausstattungen werden zu 50% bei Auftragserteilung und zu 50 % nach Fertigstellung der jeweiligen Arbeiten in Rechnung gestellt. Alle Rechnungen sind fällig bei Zustellung. Kommt der Käufer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, kommt das Gesetz vom 18.04.2004 betreffend den Zahlungsverzug und die Berechnung von Verzugszinsen zur Anwendung. Ebenso behält sich der Bauherr das Recht vor, bei Zahlungsverzug die Arbeiten in der Wohnung einzustellen und die sich aus dieser Maßnahme ergebenden zusätzlichen Kosten, dem Käufer in Rechnung zu stellen. Die im Kaufvertrag zugesicherte Lieferfrist verlängert sich durch diese Maßnahme entsprechend.


8. ÜBERGABE Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt auf Einladung des Bauherrn die Schlüsselübergabe. Dabei wird in Gegenwart beider Parteien ein Übergabeprotokoll angefertigt (Art. 1601-7 des Gesetzes vom 28.12.1976). Vor, aber spätestens bis zur Schlüsselübergabe sind alle noch ausstehenden Rechnungen für das Gebäude sowie für die beauftragten Zusatz­arbeiten zu bezahlen. Der Bauherr ist berechtigt die Schlüsselübergabe erst nach vollständiger Begleichung aller Rechnungen durch den Erwerber vorzunehmen. 9.

2- UND 10-JAHRES-GARANTIE Die Käufer kommen in den Genuss einer 2-Jahres-Garantie für alle Schäden die den Ausbau betreffen und einer 10-Jahres-Garantie für alle Schäden die die Konstruktion betreffen. Die vorgenannten Garantien werden durch eine entsprechende Versicherungspolice bei einer in Luxemburg ansässigen Versicherungsgesellschaft abgedeckt. Im Übrigen gelten die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen. Eventuell vom Käufer direkt beauftragte Arbeiten und Zusatzausstattungen sind von der Garantie ausgeschlossen.

10. FERTIGSTELLUNGSGARANTIE Den gesetzlichen Anforderungen entsprechend, erhalten die Käufer eine Fertigstellungsgarantie einer in Luxemburg ansässigen Bank. 11. SCHRIFTFORM Änderungen oder weitergehende Beschreibungen am oder in diesem Dokument bedürfen der Schriftform. Alle Zusagen und Absprachen müssen schriftlich erfolgen, bzw. schriftlich bestätigt werden, um gültig zu sein. Mündliche Absprachen sind ungültig, sofern sie nicht schriftlich durch den Bauherrn bestätigt wurden. Der Bauherr übernimmt keine Verantwortung für direkt vom Käufer beauftragte Arbeiten und Ausstattungen.

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Im Fall von Abweichungen zwischen dieser Beschreibung und den unterbreiteten Bauplänen, gelten die durch den Kunden unterzeichneten Baupläne, die Teil des Kaufvertrags sind. 12. GERICHTSSTAND Für Auseinandersetzungen in Zusammenhang mit diesem Dokument sind ausschließlich die Gerichte des Großherzogtums Luxemburg zuständig.


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Alle Vertragsparteien bestätigen den Erhalt eines rechtsverbindlich unterschriebenen Originals dieser Baubeschreibung. Ort:

Datum:

„Vom Käufer zur Kenntnis genommen und anerkannt“

Der Käufer

Der Bauherr


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Beratung und Verkauf

50A, rue de Mamer L-8280 Kehlen TĂŠl.: (+352) 267 300 1 Fax: (+352) 267 300 300 info@immoweydert.com www.immoweydert.com


Betreit Wunnen - Cahier des charges Berdorf DE