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Ein Gemeinschafts-Spezial von anders l investieren und

Geschlossene Fonds

Offene Fonds

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anders l investieren Investmentbrief zum Thema nachhaltige Geldanlagen

Stiftungs-Spezial Inhalt Seite 1 Stiftungsfonds - welche Vorzüge sie haben! Seite 2 Buchvorstellung: Anlegermündigkeit ist der beste Anlegerschutz Seite 3 Windkraft schlägt Solarinvestments Seite 4 Die deutschen Goldreserven Seite 5 Geldkommunismus oder Goldinvestment? Der Klügere wählt Gold

Editorial

Seite 6 Die Zweifel am homo oeconomicus Seite 8 Immobilien - der sichere Hafen für Kapitalanleger

Stiftungsfonds – welche Vorzüge sie haben! Die Verwaltung des Vermögens ist für Stiftungen eine Herausforderung. Einerseits gilt es, die Ausschüttungen von Erträgen so zu steuern, dass der Stiftungszweck besonders breit erfüllt werden kann und mit mindestens ausreichenden Mitteln belegt wird. Andererseits ist bei der Kapitalanlage Verlust zu vermeiden und das Kapital an sich möglichst real und nicht nur nominal zu erhalten, damit auch zukünftig hohe Erträge erzielt werden können. Insbesondere für Stiftungen mit geringem Stiftungskapital ist diese Aufgabe nicht einfach zu erfüllen. Die Stiftungsvorstände und – gremien müssen über das nötige Fachwissen und die Möglichkeit zur Umsetzung einer Strategie verfügen. Investmentfonds können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Anders als die Direktanlage verfügen Investmentfonds schon bei kleinen Anlagebeträgen über eine breite Streuung des Kapitals und reduzieren damit die Ausfallrisiken. Dazu ermöglichen sie wesentlich leichter auch eine Streuung in unterschiedliche Anlageinstrumente. So werden neben den üblichen Mischfonds auch reine Renten-, Aktien- und Immobilienfonds speziell für Stiftungen angeboten. So gibt es mit dem Aachener Spar- und Stiftungsfonds einen Immobilienfonds, der vorrangig in Einzelhandelsimmobilien in 1a-Lagen ausgewählter Innenstädte investiert. Neben der direkten Investition bietet auch dieses Marktsegment Angebote, die ausschließlich in andere Fonds investieren. So hat die KANA Vermögensmanage-

Seite 10 Pflegeimmobilien Wachstumsstarke Assetklasse in Zeiten demografischen Wandels Seite 12/13 Sinn & Invest - KlausHildebrand-Preis Seite 14 aktuelle Beteiligungen

ment einen Fonds aufgelegt, der ausschließlich in ETFs investiert. ETFs sind an der Börse gehandelte Investmentfonds, die zumeist über eine sehr günstige Kostenstruktur verfügen. Dieser Fonds gehört mit ca. 1,5 Millionen Euro sicher auch zu den kleinsten Investmentfonds unter den Stiftungsfonds. Die meisten Angebote verfügen über eine deutlich günstigere Kostenstruktur als normale Publikumsfonds. Dafür achten die meisten Anbieter bei den Ausschüttungen darauf, nur erzielte Erträge und nicht Wertzuwächse oder direkt Substanz auszuschütten. Für Stiftungen ein wichtiges Thema in Bezug auf die Zuordnung der Anzeige

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Ausschüttungen zu den Verwendungsmöglichkeiten. Schließlich gilt es darauf zu achten, dass das vorhandene Stifungsvermögen erhalten bleibt und nicht versehentlich verwendet wird. Ansonsten haben die einzelnen Fonds unterschiedliche Vorgaben für die Mindestanlagesumme. So finden sich Anbieter mit 1.000 Euro Mindestanlagesumme genauso, wie jene mit 90.000 Euro Mindestanlagesumme. Insgesamt besteht damit für kleinere Stiftungsvermögen die Möglichkeit, ein gut gestreutes Portfolio zusammenzustellen.

neben den Family Office Einheiten von Großbanken, wie zum Beispiel die UBS Sauerborn. Dabei fallen die Ergebnisse durchaus unterschiedlich aus. Einige Mischfonds haben, soweit sie denn schon länger am Markt sind, in fünf Jahren nach deutlichen Verlusten in 2008 erst wieder knapp das Ursprungskapital leicht überschritten. Zu dieser Kategorie gehört beispielsweise der DWS Stiftungsfonds, der damit auch die Ausschüttungen verdient hat. Andere liegen mit ihrer Wertentwicklung über diesen Zeitraum leicht im Plus. Erfolglos agierte beispielsweise der BCA Fund-Alpha Top College Fonds, der seit seiner Auflegung mit über 30 Prozent im Minus liegt. Viele Fonds sind so neu, dass ihre Entwicklung Autor: noch nicht nachhaltig eingeSwen Neumann schätzt werden kann. Sehr erfolgreich agierte dagegen Publizist und der Frankfurter Aktienfonds Journalist für Stiftungen, dem seit AufE-Mail: legung Anfang 2008 eine rezension@swenWertentwicklung von fast 70 neumann.de Prozent gelang.

Als Anbieter finden sich alle bekannten Anbietergruppen von Vermögensverwaltungen auch in diesem Segment wieder: Vermögensverwaltungen wie Spiekermann & Co., Investmentgesellschaften wie die Deka oder die DWS, sowie Privatbanken wie Berenberg und Gosler oder Warburg. Dazu kommen Banken, wie die HVB oder die National-Bank und Sparkassen, wie beispielsweise die Hamburger Sparkasse genauso wie Versicherungsgesellschaften, wie die MEAG (Münchener Rück und ERGO) oder die Allianz. Auch bankenunabhängige Investmentfondsgesellschaften wie DJE (Dr. Jens Ehrhardt) stehen

Anlegermündigkeit ist der beste Anlegerschutz

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Über Ge ld redet man nicht, Sprichw heißt ein ort. Aber dass ma über Fin n auch nic anzthem ht en nach damit nic denken so ht geme ll, ist int . Die Me Bundesbü hrheit de rger sieht r sich selbs netäre An t als mo alphabe ten. Studie eine Abne n belegen igung de r Mensch ihren Fin en, anzen au seinanderz sich mit Sie verdr usetzen. ängen un d vergesse geln des n Grundre gesunden Menschen und übern verstande ehmen ke s ine Eigen tung als verantwo Anleger. rDas ist mi Demenz t monetär gemeint er ! Dieses Aufruf für Booklet mehr An ist ein legermün digkeit!

Die neue Streitschrift von Edmund Pelikan „Monetäre Demenz?“ mit dem Untertitel „10 Gebote zur Anlegermündigkeit“ soll nachdenklich machen.

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Die deutsche Politik wird nicht müde zu betonen, dass ihr Anlegerschutz über alles geht. Dass dies bei dem griechischen Schuldenschnitt für deutsche Kleinanleger nicht so war, ist kein Geheimnis mehr. Umverteilungspolitik ist die Realität. Aber wie kann man sein Vermögen heute retten? € 5,00

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Durch monetäre Eigenverantwortung und Anlegermündigkeit, so die These des Landshuter Wirtschaftspublizisten Edmund Pelikan. In Studien und Umfragen halten die Deutschen sich oft für Analphabeten in Finanzthemen. Es wird vergessen, verdrängt und verklagt. Diese monetäre Demenz ist allgegenwärtig und fängt schon in der Jugend an. Im Gegensatz dazu ist beim Autokauf jedes Detail wichtig und wird diskutiert. Bei der Altersvorsorge soll aber ein 15minütiges Gespräch den Wohlstand im Rentenalter sichern. Das funktioniert nicht! Das Buch bietet keine einfachen Lösungen an, Millionär zu werden. Es will aufrütteln, zum Nachdenken anregen und Fehleinschätzungen sowie Irrtümer ansprechen. Es will gegen Volksverdummung durch Politik, Medien und Finanzwirtschaft antreten. Es fordert von Anlegern die persönliche Auseinandersetzung mit Geld und zur stetigen monetären Wissenserweiterung auf. „Ich bin oft am Rande von Vorträgen von Zuhörern angesprochen worden, die einem haarsträubende Geschichten über Anlageberatung berichten“, erklärt Edmund Pelikan den Auslöser für sein neues Buch. „Fragt man diese aber dann, ob sie ein gutes

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Bauchgefühl beim Abschluss hatten, verneinten die Anleger dies meist!“ Sein Resümee war für den Autor dann, die Anleger – ob jung oder alt – stark und kundig zu machen. Nicht gegen die Politik, gegen Medien oder gegen die Finanzbranche, sondern für ihren eigenen Anlegerschutz! Das Buch „Monetäre Demenz? – 10 Gebote zur Anlegermündigkeit“ ist ab sofort im Buchhandel und über Amazon für 5 Euro erhältlich Paperback, Format 12x17 cm 64 Seiten ISBN (Print): 978-3-937853-14-7 Ab sofort kann auch die E-Book-Version über die einschlägigen Onlinebuchhandlungen für 4,99 EUR heruntergeladen werden. ISBN (E-Book): 978-3-937853-15-4


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Windkraft schlägt Solarinvestments Die geschlossenen Fonds entdecken die Windkraft wieder. In den ersten zwei Quartalen erzielten Windkraftfonds ein Absatzplus von 445 Prozent. Und der Trend dürfte sich fortsetzen: Im laufenden Jahr planen weit mehr Initiatoren Windkraftfonds als im Jahr 2011. Das liegt gewiss auch an der starken Reduzierung der Einspeisevergütung für Solaranlagen, aber nicht nur. Es hat sich herumgesprochen, dass die Windkraft ihre Kinderkrankheiten, unter denen auch zahlreiche Fonds zu leiden hatten, überwunden hat. Viele Anleger mussten Lehrgeld zahlen. Aber diese Zeiten scheinen schon lange vorbei zu sein. Den Emissionshäusern wurden in den letzten Jahren sehr oft von großen institutionellen Anlegern und den Energieversorgern attraktive Projekte vor der Nase weggeschnappt. Die Kosten der geschlossenen Fonds sind zu hoch, um mit Stadtwerken oder Energieversorgern mithalten zu können. In jüngster Zeit ist diese Konkurrenz durch die Großen geringer geworden, weil diese sehr stark auf den Off-Shore-Bereich setzen, der auf Grund der hohen Investitionen für geschlossene Fonds nicht in Frage kommt. Ganz gezielt auf die Nische, die die Großen frei lassen, setzt zum Beispiel die Chorus-Gruppe. Peter Heidecker, der Chef der Chorus-Gruppe, investiert nur in Windparks, die zwischen zehn und 25 bis 30 Millionen Euro kosten. „Die sind zu groß für Einzelinvestoren und zu klein für Versorger“, erläutert er. Derzeit bietet er den „Chorus CleanTech Wind 10“ an, der in Frankreich und in Deutschland investiert. Nur in Frankreich engagiert sich der „Leonidas X“, der zweite Frankreich-Fonds des Initiators. Für Frankreich sprechen die großen Anstrengungen, die Präsident François Hollande unternimmt, um die Abhängigkeit vom Atomstrom zu verringern. Drei Viertel des Stromverbrauchs im Nachbarland liefert derzeit die Atomkraft, dieser Anteil soll bis 2025 auf die Hälfte reduziert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss eine Kapazität von 40.000 Megawatt Jahresleistung installiert werden, derzeit verfügt Frankreich über 7.000 Megawatt. Viel spricht also für geschlossene Windkraftfonds in Frankreich. Allerdings wird die Einspeisevergütung in Frankreich nur 15 Jahre lang gezahlt (Deutschland 20 Jahre). In Frankreich wird die Einspeisevergütung aber jährlich entsprechend der Teuerungsrate angepasst, in Deutschland nicht. Weil Windkraft fast die Grid-Parität erreicht hat, erscheint eine Inflationsanpassung aber auch entbehrlich. Die Einspeisevergütung liegt nur noch geringfügig über dem Preis für den Strom aus der Steckdose. Da tendenziell mit steigenden Strompreisen zu rechnen ist, wird es sich für viele Anbieter lohnen, den Strom auf dem freien Markt zu veräußern. Die Möglichkeit der Direktvermarktung wurde im Januar dieses Jahres durch die Novelle zum Erneuerbare-Energien-Gesetz geschaffen. Aber es gibt Bestrebungen der Regierung, die für die

Direktvermarktung gezahlte Managementprämie zu reduzieren. „Egal wie hoch diese Prämie ist, für unsere Fondsanleger ergibt sich immer ein Vorteil, da wir damit nicht kalkuliert haben“, meint Heidecker, der Chef der Chorus-Gruppe. Die Direktvermarktung sorgt für zusätzliche Ertragsphantasie. Weil die Fonds bei der Renditeprognose lediglich von der Einspeisevergütung ausgegangen sind, können durch die Direktvermarktung Zusatzerträge gegenüber der Prospektprognose generiert werden. Die Option für die Direktvermarktung wollen der Lacuna Windpark Feilitzsch im bayerischen Hof, der erste geschlossene Fonds des Unternehmens Lacuna AG, und der Chorus CleanTech Wind 10 nutzen. Lacuna konnte die vier Windenergieanlagen des Parks bis Ende September, gut sechs Wochen früher als geplant, in Betrieb nehmen. Außer in Deutschland und Frankreich investieren die geschlossenen Windkraftfonds auch in Polen (elbfonds - Direkt Invest Polen 8 und Windpark Opportunity Fonds 1). In beiden Fällen handelt es sich um Projektentwicklungen, die ein anderes Chancen-/Risikoprofil haben als Fonds, die in bestehende Anlagen investieren. Aber diese können teilweise Blind-Pool-Charakter haben wie der reconcept - RE02, der über Tochtergesellschaften in noch zu identifizierende deutsche Windparks investiert. Dass Windkraft ihre Kinderkrankheiten überwinden konnte, liegt im Wesentlichen daran, dass die bekannten Hersteller wie Enercon, Vestas, Nordex, Siemens, GE eine 97prozentige Verfügbarkeit der Anlagen Autor: garantieren. Auch die Windgutachten sind heute weDr. Leo Fischer sentlich zuverlässiger als in freier Journalist den ersten Jahren der Windkraftnutzung. Dass es aber E-Mail: schlechte Windjahre geben leofischer kann, daran hat sich indes @t-online.de nichts geändert.

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Aber wo sind die eigentlich?

Die deutschen Goldreserven 133 Milliarden Euro sollen es sein. Die deutsche Goldreserve in Form von physischen Barren. Balsam auf das Haupt des sachwertbewussten Deutschen. Eine imposanter Vorstellung, wenn man sich das auf einem Berg im Geiste vor Augen führt. Und dies wollten sich nun zwei Bundestagsabgeordnete der CDU einmal ansehen.

Zur Überraschung erhielten jetzt beide nach diversen Medienberichten einen Brief, dass zwar eine Besichtigung in Deutschland grundsätzlich möglich sei, eine Inaugenscheinnahme in anderen Lagerstätten wie New York, Paris und London nicht. Der Inhalt dieser Antwortschreiben von dem ehemaligen FPD-Bundestagsabgeordneten und heutigen Bundesbankvorstand Thiele kam nun an die Öffentlichkeit. Die Resonanz in den Medien seit dem 22. Oktober 2012 zu diesem heiklen Thema ist immens. Zuerst einmal überrascht es die Bundesbürger, dass deutsches Bundesbankgold in anderen Ländern lagert. Nur gut, dass es in den letzten Jahren keinen Krieg mehr gab, denkt so mancher. Die Bundesbank erklärte den Medien gegenüber: „Die Reserven lagerten und lagern an großen Goldhandelsplätzen, damit die Bundesbank im Notfall darauf zurückgreifen kann.“ Dies war in Zeiten eines Goldstandards für die Leitwährungen dieser Welt sicherlich richtig und wichtig. „Heute dient Gold nicht mehr wie in der Bretton-Woods-Ära als Ausgleich für Leistungsbilanzen“, erläutert Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, seine Meinung gegenüber der WELT. Er ist neben dem Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler und dem Ex-BDI-Chef Olaf Henkel einer der Erstunterzeichner der Bürgerinitiative „Holt unser Gold heim“.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrem Aufmacher am 23. Oktober, dass sich der Bundesbankgoldschatz auf ein Gewicht von rund 3.396 Tonnen belaufe, wovon rund 1.500 Tonnen, also 44 Prozent, bei der New Yorker Notenbank FED aufbewahrt werde, 800 Tonnen und damit 23 Prozent in Paris und London. Lediglich etwa 1.100 Tonnen lagern in Deutschland bei der Bundesbank. Dies entspricht nur einem Drittel des Bundesbankgoldes. Experten äußern leise Kritik an diesem Verfahren in heutiger Zeit. Ein Argument, das man immer wieder hört, ist das wirtschaftliche und politische Risiko in Zeiten des ungedeckten Papiergeldes. Frankreich und die US-Notenbank stellen für die Aufbewahrung nichts in Rechnung. Die Londoner Zentralbank soll aber mit 0,035 Pfund pro Barren und Nacht eine stattliche Summe kassieren. Dies ergebe bei 400 Tonnen in 12,5 Kilobarren eine Jahresgebühr von über 400.000 Pfund. Zwar bringt die Diskussion auch skurrile Verschwörungstheoretiker auf den Plan, wie Blog und Kommentareinträge zeigen. Aber diese Reaktionen sind hausgemacht. So hat kürzlich der Rechnungshof eine Inventur dringend angemahnt. Man denkt, das ist eine Grundregel des ordentlichen Kaufmanns. So nicht bei der Bundesbank. Zwar wurden die deutschen Goldbestände durchaus aufgenommen, jedoch nicht die im Ausland lagernden. Die Prüfer des Bundesrechnungshofes sollen einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge moniert haben, dass die letzte Barrenliste aus New York aus dem Jahre 1979 /1980 stamme. Der Sprecher der Bundesbank wies die Rüge als unbegründet zurück. Sein Argument gemäß SZ ist, dass die bisherige Rechnungslegung den Usancen der großen Notenbanken der Welt entspreche und diese Praxis auch jedes Jahr von Wirtschaftsprüfern bestätigt wurde. Da fällt einem nur der Satz ein: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Insbesondere wenn es sich um einen Teil der psychologisch so wichtigen Goldreserve von über 133 Milliarden Euro handelt. Wie zitiert die FTD am 22.10.2012 aus dem Bericht des Rechnungshofes: „Angesichts des hohen Werts der bei ausländischen Notenbanken gelagerten Goldbestände und der Tatsache, dass diese noch nie aufgenommen wurden, hält es der Bundesrechnungshof daher handelsrechtlich für erforderlich, auch die bei ausländischen Notenbanken verwahrten Goldbestände in regelmäßigen Zeitabständen mittels geeigneter Stichprobenverfahren körperlich aufzunehmen.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Nur eine Frage bleibt im Raum: Warum ist dies nicht schon längst einmal gemacht worden? ep

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Marktkommentar von Robert Vitye, Geschäftsführer der Solit Kapital GmbH

Geldkommunismus oder Goldinvestment? Der Klügere wählt Gold Vor kurzem hat die Europäische Zentralbank (EZB) beschlossen, Anleihen von EU-Krisenstaaten unlimitiert zu kaufen. Über die beiden Rettungsschirme EFSF (European Financial Stability Facility) und ESM (European Stability Mechanism) fungiert das Institut nun als Financier der Schuldenländer. Dabei sitzen die Verantwortlichen aber einem großen Irrtum auf: Mehr Geld zu drucken befördert keine Wertentwicklung – im Gegenteil.

ran die monetären Edelmetalle Gold und Silber. Vor allem die Preisentwicklung des gelben Edelmetalls ist beeindruckend: Im Vergleich zum Vorjahr ist Gold derzeit um 9,3 Prozent teurer, die Unze liegt aktuell bei 1.336 Euro. Auch Silber wird immer wertvoller: Nach einer sechzehnmonatigen Konsolidierungsphase hat es der kleine Bruder des Goldes nun geschafft, nach oben auszubrechen und einen Aufwärtstrend zu etablieren. Der Preis für die Unze liegt derzeit bei 25,31 Euro – das ist im Vergleich zum Vormonat 3,5 Prozent günstiger, bedeutet im Jahresvergleich aber ein klares Plus von 9,4 Prozent. Gold und Silber sind derzeit die einzigen „echten“ Währungen weltweit – diese Erkenntnis wird sich im weiteren Verlauf der Eurokrise mit ihren steigenden Geldmengen und der zuAutor: nehmenden Inflation immer Robert Vitye mehr durchsetzen. Anleger sind daher gut beraten, die Geschäftsführer derzeitige Phase zu nutzen, Solit Kapital um in Werte zu investieren, Gmbh die auch über Krisenzeiten hinaus Bestand haben. Quelle: Pressemitteilung Solit Kapital GmbH; 24. Oktober 2012

Goldpreisentwicklung

perfekter Aufwärtstrend mit neuem Allzeithoch

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Je mehr (Papier-) Geld auf dem Markt vorhanden ist, desto weniger ist es wert, und das Gespenst „Inflation“ rückt näher. Die Inflationsrate fällt in Europa derzeit mit 2,6 Prozent noch moderat aus (in Deutschland lag sie im September bei 2,1 Prozent, Quelle: Eurostat). Die massiv steigenden Preise für Energie, Immobilien, Mieten und Lebensmittel geben jedoch bereits einen Vorgeschmack auf eine Entwicklung, die sich in den nächsten Jahren deutlich verstärken wird. Denn: Alles, was knapp wird, verteuert sich perspektivisch. Da hilft auch kein staatliches Preisdiktat, das nur in „realsozialistische“ Verhältnisse zurückführen würde. Die Botschaft der EZB: Sparen lohnt sich nicht Gleichzeitig hat die „Euro-Rettung“ über die Notenpresse ungünstige psychologische Folgen für die angeschlagenen Staaten: Sparen lohnt nicht mehr, die nachhaltige Konsolidierung der Wirtschaft scheint nicht mehr so wichtig zu sein – denn das Geld fließt ja in jedem Fall. Auch die vermeintlich strengen Auflagen, an die die finanzielle Unterstützung der Schuldenstaaten durch die EZB gebunden ist, führen nicht zu mehr Disziplin. Das belegt das Beispiel Griechenlands eindrücklich. Die Erhöhung der Geldmenge ist indes keine Lösung zur tatsächlichen Rettung der Gemeinschaftswährung. Ohne eine substanzielle Verbesserung der Wirtschaftslage in den Krisenstaaten wird der Euro keine Stabilität gewinnen können. Die derzeitigen Rettungsmaßnahmen sind daher lediglich Maßnahmen zur Vertuschung des eigentlichen Problems: Die Eurozone funktioniert in der derzeitigen Form nicht. Echtes Geld ist nicht (mehr) aus Papier Angesichts des drohenden Wertverfalls bei den Währungen besinnen sich Anleger mehr und mehr auf Sachwerte – allen vo-

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Quelle: Thomson Reuters; Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 18. Oktober 2012)

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Neurofinanz berichtigt Wirtschaftstheorien

Die Zweifel am homo oeconomicus Ein relativ junger Zweig der Wirtschaftswissenschaften – die Neurofinanz oder auch verhaltensorientierte Ökonomie – lehrt den althergebrachten Theorien über Wirtschaftskreislauf und der Funktion der Märkte das Fürchten. Denn viele Nobelpreisträger in Wirtschaft waren Mathematiker, die ihre preisgekrönten Modelle auf rational agierende Personen ausrichteten. Die Grundlage dieser Sichtweise lieferte bereits im achtzehnten Jahrhundert Adam Smith, der in seinem 1776 erschienenen Werk „Wohlstand der Nationen – Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen“ den ökonomischen Antrieb des Menschen in seinem Eigennutz sieht. Er stellt also die rationale Nutzenmaximierung in den Mittelpunkt der Betrachtung. Durch ein einfaches Experiment widerlegen nun Neurofinanzökonomen diesen Ansatz. Das sogenannte Ultimatumspiel sieht als Regel vor, dass ein Proband A die Geldsumme von 100 Euro bekommt. Der Proband A kann nun eine beliebige Summe an einen Proband B abgeben. Dieser Proband B kann das Angebot annehmen oder auch ablehnen. Nimmt der Proband B das Geld an, welches ihm Proband A von den 100 Euro überlässt, so dürfen beide das Geld behalten. Lehnt Proband B die durch Proband A vorgeschlagene Form der Geldaufteilung ab, bekommt keiner etwas von dem Geld. Die kompletten 100 Euro gehen zurück. Warum sollte nun ein rational denkender Proband eine Aufteilung ablehnen? Proband B hat vor dem Spiel kein Geld. Wenn ihm der Proband A nun beispielsweise fünf Euro anbietet, hat B nun 5 Euro mehr als vor dem Spiel. Richtig ist aber auch, dass A nun 95 Euro hat. Der Grund einer möglichen Verweigerung ist,

dass der Proband B es als ungerecht empfindet. Die Experimente zeigen, dass die Mehrheit der Probanden B erst bei etwa 30 Euro anfangen, den Geldbetrag anzunehmen. Damit ist bewiesen, dass reines rationales Handeln nicht erfolgt, wenn sich der Partner ungerecht behandelt fühlt. Intuitiv wissen dies die Probanden A und bieten meist einen Geldbetrag zwischen 30 und 50 Euro an. Vereinfacht kann man folgende These wagen: Wenn die Welt so eindimensional und simpel funktionieren würde, wie die mathematisch basierenden Theorien aufzeigen, gäbe es wohl keine Wirtschaftsprobleme wie Arbeitslosigkeit oder Finanzkrisen. Denn alles wäre mathematisch vorhersagbar und damit auch durch geeignete Gegenmaßnahmen vermeidbar. Aber so einfach funktioniert die Wirtschaft nicht. Die Keynes-Jünger in den staatlichen Finanzeinrichtungen vergessen das Sparen in guten Zeiten, um in schlechten Zeiten Geld für antizyklische Maßnahmen zu haben. Eine Folge ist die überbordende Staatsverschuldung weltweit. Markowitz-Verehrer schwärmen von der Portfoliotheorie, ohne die Bedeutung des idealen Marktes für die Theorie zu erkennen. 2008 wären große Versicherungskonzerne an dieser Fehleinschätzung fast zu Grunde gegangen. Ein rational denkender Mensch würde auch keiner Bundeskanzlerin Glauben schenken, die sich Seite an Seite mit ihrem Finanzminister vor die Presse stellt und sagt, dass die Spareinlagen der Bürger sicher sind. Die Fakten eines rund 400 Milliarden Euro großen Staatshaushalts, der jährlich nur durch immer neue Schulden die Ausgaben deckt, im Vergleich zu damals rund 1,6 Billionen Euro Spareinlagen strafen diese Aussage Lügen. Da aber die Spitze der Bundesregierung damals wie heute weiß, dass es keinen „homo oeconomicus“ gibt, ja ihn in der Reinform nie gegeben hat, war dies wohl ein weder durch ein Gesetz, noch durch den Bundestag richtiger Schritt zur Beruhigung von irrational agierenden Wirtschaftsbürgern. Der Sturm auf die Banken blieb aus, und die Politik erkaufte sich Zeit. Und damit heißt es Abschied zu nehmen von dem in der Wirtschaftswissenschaft so geliebten – weil berechenbar, mathematisch erfassbar, vorhersagbar – „homo oeconomicus“. Und die Erkenntnis: Die Wahrheit ist, dass wir keine Finanzkrise, keine schwarzen Schwäne und keine Wirtschaftsentwicklung mit Sicherheit vorhersagen können. Wegen unserer Irrationalität glauben wir aber genau dies. ep Quod erat demonstrandum.


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Immobilien – der sichere Hafen für Kapitalanleger In Zeiten der Schulden- und Eurokrise zählt für viele Kapitalanleger bei der Kapitalanlage vor allem eines: Sicherheit. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das Argument „Sicherheit“ als Anlagewunsch mit drei Kriterien: 1.) Die Zeiten komplizierter Finanzprodukte sind vorbei. Wer die Anlagestrategie seines Investments versteht, schläft nicht nur besser aufgrund des geringeren Risikos, sondern verdient meist unterm Strich auch mehr daran. 2.) Schutz für das eingesetzte Kapital. Niemand möchte nach Jahren der Kapitalanlage weniger Vermögen haben als er angelegt hat. 3.) Inflationsschutz. Das erzielte Geldvermögen soll auch zusätzlich mindestens die gleiche Kaufkraft besitzen wie zum Zeitpunkt der Kapitalanlage. D.h. die Rendite des Investments muss mindestens so hoch oder höher sein wie die jährliche Inflationsrate. Vergleicht man die am Markt zur Verfügung stehenden Anlagemöglichkeiten mit diesen drei Kriterien, wird schnell klar, warum Immobilien immer mehr in den Fokus rücken. Immobilien sind börsenunabhängig und unterliegen damit keinen täglichen Wertschwankungen. Sie erwirtschaften kontinuierliche Mieterträge, die sich im Laufe der Zeit erhöhen. Außerdem erweisen sie sich als äußerst krisensicher: Denn wohnen und arbeiten müssen Menschen immer! Wer viel erreichen möchte, muss handeln. Am besten mit Immobilien. Daher sind Immobilien die beliebteste Beteiligungsform bei der Geldanlage. Das geht aus den Anfang 2012 veröffentlichten Branchenzahlen des Verbands Geschlossene Fonds hervor. Bankenunabhängiger Marktführer bei der Platzierung privaten Eigenkapitals ist die fairvesta Unternehmensgruppe aus Tübingen. Das in 2002 gegründete Unternehmen hat sich in nur zehn Jahren vom Nischenanbieter zum Marktführer entwickelt. Das Erfolgsrezept: Die Kombination aus einer intelligenten und transparenten Investitionsstrategie mit einem erfahrenen Management. fairvesta nutzt Sondersituationen, wie zum Beispiel Bankenverwertungen, Erbauseinandersetzungen, oder Zwangsversteigerungen, um Immobilien besonders günstig zu erwerben. Im Unterschied zu konventionellen Immobilieninvestments profitieren Anleger bei fairvesta von deutlich kürzeren Handelsintervallen. So werden die Immobilien nicht wie üblich erst nach 10 oder 20 Jahren, sondern deutlich schneller, im Durchschnitt nach drei bis fünf Jahren, weiterveräußert. Dabei setzt fairvesta auf Qualität. Dafür wurden strenge Investitionskriterien geschaffen: Es wird ausschließlich in schulden- und lastenfreie Qualitäts- und Renditeimmobilien in Deutschland investiert. Diese dürfen keinen Sanierungs- und Modernisierungsstau aufweisen. Der Kaufpreis darf maximal 70 Prozent des aktuellen Verkehrswertes nicht übersteigen. Die durchschnittliche Ist-Rendite der in Frage kommenden Objekte muss bezogen auf den Kaufpreis mindestens zehn Prozent pro Jahr betragen. Die Fonds von fairvesta, wie der aktuelle Immobilienhandelsfonds Mercatus X, haben somit gleich zwei Gewinnquellen: laufende Mieterträge und Handelsgewinne. Alle Objekte des Fonds werden ausschließlich mit Eigenkapital finanziert. Das minimiert die Kapitalmarktrisiken im Vergleich zu gehebelten Produkten erheblich. Anleger sind somit

auch keinerlei Bankenwillkür ausgesetzt. Die uneingeschränkte Mittelverwendungs- und Mittelfolgekontrolle durch eine neutrale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stellt die Einhaltung der strengen Investitionsrichtlinien über die gesamte Laufzeit sicher. Zudem ist bei jeder Investition die Zustimmung des Anlegerbeirates erforderlich. Jeder Anleger hat darüber hinaus ein verbrieftes Bucheinsichtsrecht, mit dem er sich über den Stand seiner Beteiligung informieren kann. Für den Jubiläumsfonds peilt fairvesta eine jährliche Rendite im zweistelligen Bereich an. Das entspricht den tatsächlichen Renditen der Vorgängerfonds. Die Anleger der „fairvesta zweite Immobilienbeteiligungsgesellschaft“, ein Vorgänger-Fonds der Mercatus-Reihe, erhielten für die letzten fünf Jahre auf ihre Beteiligung trotz Finanzkrise eine Rendite von 12,37 Prozent pro Jahr. Damit wurde die Prognose durch fairvesta übererfüllt. Der 2005 aufgelegte geschlossene Immobilienhandels-Fonds wurde aufgelöst und zahlte die Guthaben an die Anleger aus.

Investitionsstrategien mit Immobilien im Überblick 1. Halten und verwalten: Bei dieser Variante wird eine Immobilie erworben oder gebaut und die Rendite durch langfristige Mieterträge erwirtschaftet. Die Werterhaltung ist dabei ebenfalls ein wichtiges Ziel. Einkauf

Werterhaltung

Miete Gewinn = Mietgewinn

2. Kaufen und verkaufen: Es wird eine Immobilie unter dem aktuellen Marktwert erworben, um sie möglichst schnell wieder mit Gewinn zu veräußern. Zusammen mit dem zwischenzeitlichen Mietgewinn entsteht die Rendite. Wert

Verkauf Gewinn

Einkauf

Miete Gewinn = Mietgewinn + Handelsgewinn


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Mit Sicherheit und Transparenz zu einer ausgezeichneten Rendite. Das renommierte Hamburger Analysehaus G.U.B. hat den aktuellen Immobilienhandelsfonds Mercatus X von fairvesta unter die Lupe genommen und nach einer abschließenden intensiven Prüfung mit der Bestnote „sehr gut“ ausgezeichnet – das entspricht der höchsten Qualitätsstufe „Dreifachplus“. Die G.U.B. hebt vor allem die externe Mittelverwendungskontrolle über die gesamte Laufzeit und den vorgesehenen Anlegerbeirat besonders hervor. Auch die am Markt bislang einzigartigen Features des Fonds überzeugen die Ratingagentur: Es besteht ein Sonderkündigungsrecht bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit (mindestens 50 Prozent) sowie eine Rückkaufgarantie (zu 80 Prozent des steuerlichen Buchwertes). Die Analyse bescheinigt Mercatus X ein weiteres großes Plus: seine Herkunft. Mit der fairvesta Unternehmensgruppe steht ein platzierungsstarkes und im Bereich des Immobilienhandels etabliertes Emissionshaus hinter dem Fonds. Die vor zehn Jahren gegründete fairvesta hat bis dato über 600 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben, die Investitionsstrategie bei den Vorläuferfonds über seiner eigenen Prognose umgesetzt und kann sehr positive Ergebnisse bei den bisherigen Transaktionen vorweisen. Erfahrenes Management Verantwortlich für diesen Erfolg ist ein ausgezeichnetes Management-Team mit jahrzehntelangen Erfahrungen im Bankensektor, im Immobilienmanagement, beim Vertrieb und in der Fondsverwaltung. Das eingeworbene Kapital ist somit in besten Händen. Federführender Immobilien-Assetmanager ist Otmar Knoll, der in den letzten zehn Jahren für die Anleger der fairvesta-Fonds stets zweistellige Renditen erwirtschaften konnte. Mit mehr als 30 Jahren Immobilienerfahrung ist er einer der führenden und er-

Interview mit Otmar Knoll AndersInvestieren: Herr Knoll, Immobilieninvestments sind derzeit sehr gefragt. Wird sich dieser Trend fortsetzen? Otmar Knoll: Das wirtschaftliche und finanzielle Umfeld ist für Immobilieninvestitionen weiterhin sehr günstig: Das nach wie vor historisch niedrige Zinsniveau erlaubt Immobilienfinanzierungen zu sehr günstigen Konditionen. Viele Kapitalmarktanleger suchen nach börsenunabhängigen Anlageformen und investieren in Sachwerte. Die nachhaltigste Form der Sachwerte sind Immobilien. Daher wird sich an dieser Entwicklung in den kommenden drei bis fünf Jahren nichts ändern. AndersInvestieren: Wie stabil ist der Immobilienmarkt in Deutschland? Otmar Knoll: Deutschland ist im Vergleich zu seinen Nachbarländern ein sehr bodenständiger Markt. Die wirtschaftlichen Rahmendaten und Bedingungen am Arbeitsmarkt sorgen für eine nachhaltige Nachfrage nach Wohnimmobilien. Die kontinuierlich positive wirtschaftliche Gesamtentwicklung stärkt den Markt für Wohn- und Büroimmobilien sowie für Einzelhandelsobjekte. Alles in allem gehen wir davon aus, dass sich der Immobilienmarkt in Deutschland auch in den kommenden Jahren sehr gut entwickeln und das Transaktionsvolumen steigen wird.

fahrensten Real Estate Assetmanager der Branche. Als Mann der ersten Stunde und Stratege in den einzelnen Geschäftstätigkeitsbereichen der fairvesta Gruppe ist er maßgebend für den Erfolg der Unternehmensgruppe verantwortlich. Er ist zudem ein gefragter Podiumsteilnehmer zur aktuellen EuroDebatte sowie anerkannter Experte für Finanzmarktregulierung. Beim Institutional Money Kongress für professionelle Investoren stand Otmar Knoll den Gästen Seite an Seite mit Theo Waigel, dem „Vater“ des Euro, für Fragen zur Verfügung. Anfang 2011 leitete er Podiumsrunden zur Zukunft des Euros mit Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider und entscheidenden Politiker aus Deutschland und Österreich auf den „FONDS professionell“-Kongressen in Mannheim und Wien, den Jahresauftaktveranstaltungen der Finanz- und Versicherungsbranche. In Wien wurde er anschließend zu Beratungen in den Nationalrat, das höchste Parlament der Alpenrepublik, eingeladen. Aus diesem Anlass heraus wurde eine Gemeinschaftsveranstaltung des Wirtschaftsbunds Salzburg mit der Deutschen Gesellschaft für Finanz- und Haushaltspolitik e.V. Ende Mai im Kavalierhaus Schloß Kleßheim initiiert. Dabei waren neben Otmar Knoll von fairvesta auch der österreichische Nationalratsabgeordnete Konrad Steindl von der ÖVP (Ausschussvorsitzender für Wirtschaft und Industrie im Nationalrat), Professor Dr. Max Otte (Buchautor „Der Crash kommt“), der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach (Vorsitzender des Innenausschusses im Deutschen Bundestag) und Imre Juhasz (leitender Ministerialrat im Ministerium für Nationale Wirtschaft aus Ungarn). Das Auditorium bestand aus hochklassigen Prominenten, darunter zählten u.a. Rolf Baron von Hohenhau (Präsident des Europäischen Steuerzahlerbundes), Ecaterina Andronescu (Sozialdemokratin und stellv. Regierungschefin Rumäniens) und Eugen Raedulescu (Nationalbankpräsident aus Rumänien). epk hatte am Rande der Veranstaltung Gelegenheit, mit Otmar Knoll zu sprechen.

AndersInvestieren: Wo liegt der signifikante Unterschied zwischen indirekten und direkten Immobilieninvestitionen? Otmar Knoll: Bei der direkten Investition kaufen Investoren meist nur ein oder zwei Objekte. Da ist natürlich keine sinnvolle RisikoStreuung möglich. Zusätzlich sind Anleger dann für sämtliche die Objekte betreffenden anfallenden Arbeiten selbst verantwortlich. Eine indirekte Beteiligung ist für Investoren in der Handhabung wesentlich einfacher. Hier werden die Verwaltung und die Administration durch ein professionelles Management übernommen. Noch viel entscheidender ist, dass zum Beispiel bei einem fairvesta Immobilienhandelsfonds eine Vielzahl an Objekten unterschiedlichster Standorte und Nutzungsarten enthalten sind. Darüber hinaus verfügt der Privatinvestor meist nicht über das notwendige Know-how und die erforderlichen Zugangswege für einen so günstigen Erwerb. Durch die individuell gestaltbare Laufzeit ab fünf Jahren und einer Anlagesumme bereits ab 10.000 Euro kann jeder Interviewpartner / Autor: Anleger auf Augenhöhe Otmar Knoll mit institutionellen InHandlungsbevollmächvestoren agieren und von tigter der fairvesta Gewinnen mit ImmobiliInternational GmbH en profitieren. Weitere Informationen: www.fairvesta.com

AndersInvestieren: Danke für das Gespräch.

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Pflegeimmobilien – Wachstumsstarke Assetklasse in Zeiten demografischen Wandels Immobilienfonds zur Investition in stationäre Pflegeeinrichtungen haben sich als konjunkturunabhängige Sachwertanlage für private und institutionelle Investoren etabliert. Die INP-Gruppe ist seit 2005 zuverlässiger Anbieter von Beteiligungen an hochwertigen Pflegeimmobilien. Die Leistungsbilanz dokumentiert die positive Entwicklung des INP Portfolios.

Die deutsche Gesellschaft altert: Jedes Jahr steigt die durchschnittliche Lebenserwartung um knapp drei Monate. Ein beeindruckender Wert, der durch die vergangenen 150 Jahre für die europäischen Industrienationen statistisch belegt ist und auch in Zukunft Bestand haben dürfte. Demgegenüber stehen die anhaltend rückläufigen Geburtenzahlen, was die demografische Veränderung zusätzlich verstärkt. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen bezeichnen Experten den Pflegesektor einstimmig als großen Wachstumsmarkt. Aktuell veröffentlichte Zahlen aus dem „Pflegeimmobilienreport 2012-2013“ von CBRE und der immoTISS care GmbH (ITC) sowie Prognosen des Bundesinnenministeriums lassen einen Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit 2,46 Millionen auf 2,9 Millionen im Jahr 2020 bzw. auf 3,37 Millionen in 2030 erwarten.

Anzahl Pflegebedürftige bis 2030 (in Millionen)

In den nächsten Jahren und Jahrzehnten ist von einer entsprechend starken Zunahme der Nachfrage nach vollstationären Pflegeleistungen auszugehen. Nach Berechnungen von CBRE / ITC werden bis 2030 ca. 380.000 zusätzliche Pflegeplätze entstehen müssen, um den wachsenden Bedarf der Pflegebedürftigen befriedigen zu können. Daneben werden aufgrund des hohen Sanierungsstaus rund 240.000 bestehende Plätze nach den aktuellen Marktanforderungen revitalisiert werden müssen. Da die „Hospitalisierungsquote“, das heißt der Anteil der Pflegebedürftigen, die vollstationär betreut werden müssen, mit zunehmendem Alter steigt, wird der Bedarf an stationären Pflegeeinrichtungen umso größer. Nach Berechnungen von CBRE / ITC ist bis zum Jahr 2030 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 54 Milliarden Euro für Neubau und Reinvestitionen zu rechnen.

Vollstationäre Pflegeplätze und Investitionsbedarf bis 2030

5 Ergänzungs- und Substitutionsbedarf bis 2030

4

3,37 2,90

620.000 Plätze

3 2,46 2

Davon Ergänzungsbedarf

Davon Substitutionsbedarf

380.000 Plätze

240.000 Plätze

1 Investitionsbedarf bis 2030

0 2011

2020

2030

Quelle: CBRE / ITC - Pflegeimmobilienreport 2012-2013, Oktober 2012; Bundesministerium des Innern - Demografiebericht, Oktober 2011

54 Milliarden Euro Quelle: CBRE / ITC - Pflegeimmobilienreport 2012-2013, Oktober 2012


AndersInvestieren Spezial - Dezember 2012

Angesichts der wachsenden Bedarfssituation und den zwingend notwendigen Investitionen stellen Pflegeimmobilien sowohl aus Gründen gesellschaftlicher Verantwortung als auch in wirtschaftlicher Hinsicht nachhaltige Kapitalanlagen dar. Zudem funktionieren solche Investments konjunkturunabhängig und losgelöst von den Entwicklungen an der Börse; ein Merkmal, dem gerade in der heutigen Zeit eine besondere Bedeutung zukommt. Insbesondere Deutschland mit seinen sozialen Absicherungsmechanismen ist ein idealer Standort für den Betrieb von Pflegeeinrichtungen und bietet im Rahmen einer langfristigen Vermögensanlage ein hohes Maß an Stabilität. INP – Erfahrener Initiator & Asset Manager Die INP-Gruppe hat sich seit der Unternehmensgründung im Jahr 2005 als Initiator von Beteiligungsangeboten und professioneller Asset Manager im Bereich stationärer Pflege etabliert. Bis heute wurden 15 Fonds zur Investition in 17 Pflegeimmobilien initiiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf mehr als 166 Millionen Euro. Neben dem klassischen KG-Modell besteht seit November dieses Jahres die Möglichkeit für institutionelle Kunden wie Stiftungen und Pensionskassen, über einen als KAG strukturierten Spezialfonds in den prosperierenden Markt der Pflege zu investieren. Die aktuelle Leistungsbilanz der INP für das Geschäftsjahr 2011 unterstreicht die positive wirtschaftliche Performance der INP Fonds. Das Beteiligungsportfolio der INP zum Jahresende 2011 zeigt sich nahezu bei allen Fondsgesellschaften auf Prognoseniveau. Die Basis für den Erfolg der INP Beteiligungen wird bereits bei der Ankaufsprüfung gelegt. Mikro- und Makrodaten des Standortes sowie die Wettbewerbs- und Bedarfssituation sind dabei zentrale Bestandteile des Due Diligence Prozesses. Ein Hauptaugenmerk im Rahmen der Objektanbindung liegt zudem auf der Auswahl eines kompetenten und bonitätsstarken Betreiberpartners. Managementerfahrung, Referenzportfolio sowie Kennzahlen zur Finanz- und Vermögenslage sind dabei wesentliche Entscheidungskriterien.

Aktuelles Beteiligungsangebot: 15. INP Deutsche Pflege Mitte Fondsobjekte des 15. INP Deutsche Pflege Mitte sind die beiden Pflegeeinrichtungen „Am Teichberg“ in Wolfhagen (Nordhessen) und „Eichenhof“ in Sassenburg (Niedersachen). Die umfangreichen Standortanalysen, die vor der Investitionsentscheidung regelmäßig für alle INP-Fondsimmobilien erstellt werden, zeigen jeweils ein langfristig attraktives Marktumfeld zum Betrieb der beiden Pflegeheime. Die in 2008 errichtete Pflegeeinrichtung in Wolfhagen wurde von der Beteiligungsgesellschaft zum 12,5-Fachen, die im Sommer 2012 fertiggestellte Immobilie in Sassenburg zum 13,0-Fachen der anfänglichen Jahresmiete erworben. Beide Häuser bieten jeweils 134 Pflegeplätze mit einem hohen Anteil an Einzelzimmern. Betreiber beider Pflegeeinrichtungen ist die PHÖNIX Seniorenzentren Beteiligungsgesellschaft mbH, mit der jeweils indexierte Mietverträge über 20 Jahre zuzüglich Verlängerungsoptionen geschlossen wurden. Zu PHÖNIX gehören bundesweit 46 Pflegeeinrichtungen mit mehr als 5.500 Pflegeplätzen. Das Unternehmen ist Teil der französischen Korian S.A., deren Portfolio sich auf 244 Häuser für die Seniorenpflege und -betreuung in Frankreich, Deutschland und Italien erstreckt. Das Eigenkapital der Korian Gruppe beläuft sich zum Stichtag 30. Juni 2012 auf 709 Millionen Euro. Die Fremdfinanzierung der beiden Fondsimmobilien mit unbefristeter Laufzeit der Kreditverträge wurde zu günstigen Zinsen von 2,15 Prozent p. a. für die ersten zehn Jahre gesichert; die anfängliche Tilgung beträgt hohe 2,70 Prozent p. a. Die Instandhaltung wurde im Rahmen einer Triple-Net (Wolfhagen) bzw. Double-Net (Sassenburg) Vereinbarung in den Pachtverträgen fixiert. Für den Anleger werden monatliche Auszahlungen beginnend mit 6,5 Prozent p. a. prognostiziert, ansteigend über die geplante rund 15-jährige Fondslaufzeit.

Autor: Oliver Harms

Vorstand der INP Holding AG Weitere Informationen: www.inp-invest.de

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Wissenswettbewerb beste gymnasiale Seminararbeit

Klaus-Hildebrand-Preis Die Aufklärung über sinnzentrierte frühestmögliche Auseinandersetzung mit Geldthemen tut gerade in diesen Zeiten not. Deshalb hat der Think Tank „United Common Sense“ einen Wissenswettbewerb ins Leben gerufen. Dabei soll jedes Jahr die „beste“ gymnasiale Seminararbeit - früher Facharbeit - zum Thema Finanzwelt prämiert werden. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird durch Crowdfunding zusammengetragen. Zudem soll auch in Kürze ein gemeinnütziger „Sinn & Invest Bildungsfonds“ ins Leben gerufen werden. Die Jury für den Wissenswettbewerb soll aus fünf Mitgliedern bestehen. Neben dem Landtagsabgeordneten und ehemaligen bayerischen Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel haben bereits Diplom-Kauffrau und Mediatorin Karin Hildebrand sowie Prof. Dr. Erwin Blum, ehemaliger Präsident der Fachhochschule Landshut als Jurymitglieder zugesagt. Natürlich wird auch Edmund Pelikan, der kürzlich seine neueste Publikation „Monetäre Demenz? – 10 Gebote der Anlegermündigkeit“ veröffentlicht hat, in der Jury sitzen. In Würdigung des verstorbenen Münchner Unternehmers Klaus Hildebrand, der wie nur wenige das soziale Unternehmertum verkörperte, trägt der Preis seinen Namen: der Klaus-Hildebrand-Preis. Wirtschaft, Soziales, Politik und Musisches verband er ehrlich und aufrichtig.

Zum Anmeldeformular:

Anfang November 2012 werden die Wirtschaftsfachgruppen der Gymnasien angeschrieben und über die Prämierung der „besten“ gymnasialen Seminararbeiten informiert. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Januar 2013. Bewerben kann man sich mit Übermittlung des bearbeiteten Themas, einer Erläuterung der grundlegenden Thesen inklusive der Gliederung und des Fazits der Seminararbeit. Anhand dieser Kurzbeschreibungen wählt die Jury maximal zehn Arbeiten aus, die vollumfänglich angefordert werden. Unter den vollständigen Seminararbeiten werden letztendlich zwei bis drei Arbeiten ausgewählt, die ins Finale kommen. Die „Semifinalisten“ dürfen am 8. Mai 2013 ihre Arbeit im Rahmen eines 5-Minuten-Referates auf dem „Europäischen Geldforum Sinn & Invest“ vorstellen. Dem von der Jury gewählten Gewinner wird der mit 500 Euro dotierte Preis überreicht.

Save the Date:

Sonderkondit ionen für Stiftungen !

Europäisches Geldforum

Medienpartner:

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anders l investieren

Investmentbrief zum Thema nachhaltige Geldanlagen

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Kooperationspartner deutsches

beteiligungs l forum Gemeinsam überzeugen!

8. Mai 2013 in Landshut www.sinninvest.de


AndersInvestieren Spezial - Dezember 2012

Politik, Wissenschaft und Finanzbranche treffen sich in Landshut Das Europäische Geldforum „Sinn & Invest“ führte bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Finanzwelt zusammen. Ein Rückblick und ein Ausblick: Der österreichische BZÖ – Parteichef Josef Bucher und der Freie Wähler Vertreter sowie ehemalige Geschäftsführer der Stuttgarter Börse Dr. Rolf Deml diskutierten beispielsweise mit Buchautor und Eurokritiker Professor Dr. Bernd-Thomas Ramb über den Stand der Eurokrise, die Auswirkungen auf die Anleger und deren Lösungsmöglichkeiten. Insbesondere Josef Bucher plädierte für eine zukunftsorientierte und lösungsorientierte Betrachtung der Eurokrise und damit verbunden mehr Einsatz von gesundem Menschenverstand. Der von dem Think Tank „United Common Sense“ veranstaltete Kongress mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein will die Möglichkeit bieten, offen und ohne Instituts- oder Produktbrille Tacheles über Finanzthemen zu reden. Davon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht. Der Publizist und bundesweit anerkannte Immobiliensachverständige Werner Rohmert räumte mit der Mär auf, dass Immobilien per se vor der Inflation schützen. Und der Vorstandsvorsitzende des Forums Nachhaltige Geldanlagen e.V. präsentierte eine Checkliste, wie private und auch Profi-Anleger die Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit von Geldanlagen kontrollieren können. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Vermögensverwalter Gottfried Urban trug seine Erwartung der Finanzmarktentwicklungen vor. Alle Redner betonten, dass eines der wichtigsten Kriterien für die Sicherheit in einem Anlageportfolio eine breite Streuung sei. Führende Vertreter der nachhaltigen Geldbranche, wie das Schweizer Bankhaus Sarasin, die Münchner Catella Real Estate, die Bochumer GLS Bank, die Hamburger König & Cie, die Traunsteiner Neue Vermögen, die Auricher ÖkoRenta oder die Braunschweiger realkapital diskutierten die Wege zu einem neuen Banking und einem anderen Investieren. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Gymnasiasten aus Landshuter Schulen und Studenten eingeladen. „Dass das Gymnasium Seligenthal und das Hans-Carossa-Gymnasium den Faden aufnahmen, freut uns sehr“, sagte der Wirtschaftspublizist und Moderator Edmund Pelikan, „denn unmittelbarer können Schüler und Studenten aktuelle Meinungsbildner für Facharbeiten oder Studienarbeiten nicht erleben oder Gespräche mit diesen führen.“ Ziel der Landshuter Denkfabrik „United Common Sense“ ist, nicht nur den Profis den qualifizierten Informationsaustausch zu ermöglichen, sondern auch interessierte Jugendliche an Finanzthemen unabhängig und neutral heranzuführen. Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, die solche Chancen verstreichen lassen, kann leider nicht geholfen werden. Deshalb wurde für 2013 auch der Klaus Hildebrand Preis ausgelobt (Siehe nebenstehenden Artikel).

Europäische Geldforum Sinn & Invest 2013 am 08. Mai mit einem Podium für Stiftungen und NGOs 2013 stehen bei dem Forum „Sinn & Invest“ wieder spannende Themen an. Es ist ein eigenes Podium für die speziellen Anlageanforderungen von Stiftungen und NGOs geplant. Ein weiteres Podium geht über das Thema nachhaltige Geldanlage und wird voraussichtlich durch den Verein „Geld mit Sinn“ betreut. Als Bildungsträger für den European Sense Investing Award wurde der studentische Verein „denkNachhaltig e.V.“ von der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt nominiert. Eine Studie des Centrums für soziale Investitionen und Innovationen ergab, dass das Anlageverhalten der kapitalstärksten deutschen Stiftungen zwar hoch professionell und konservativ ist. Andererseits verfügen rund 50 Prozent der Stiftungen bei der Geldanlage über ein fehlendes Controlling. Der Hauptgrund für immer wieder vorkommende monetäre Probleme von Stiftungen liegt aber darin, dass nicht wenige Entscheider im Stiftungsvorstand und Kuratorium sich blind auf externe Finanzberater und Banken verlassen. Praxisnahes Geldwissen für Stiftungen Anlegerschutz ist Anlegermündigkeit! Und dies gilt auch für Stiftungen. Es ist der Leitsatz, den Edmund Pelikan als Wirtschaftspublizist, Verleger und Neurofinanzpädagoge in seiner Arbeit täglich propagiert. Deshalb bietet er mit seinem Verlag epk media gemeinsam mit dem ThinkTank United Common Sense neben dem Europäischen Geldforum „Sinn & Invest“ in einer Geldschule auch Seminare und Workshops für Stiftungsvorstände und Kuratoriumsmitglieder an. Diese reichen von Grundlage der Anlagestrategie über Risikoeinschätzung von Anlageprodukten bis hin zu Seriositätscheck des externen Finanzprofis und Controlling seines Anlageberaters. Diese Workshops werden in Kleingruppen durchgeführt und sind individuell buchbar.

www.sinninvest.de

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| AndersInvestieren Spezial - Dezember 2012

Aktuelles Beteiligungsangebot fairvesta: Fondsname: Mercatus X

Initiator:

fairvesta Group AG

Investitionsgegenstand:

Professioneller Immobilienhandel mit Qualit채tsund Renditeimmobilien in Deutschland

Geplante Fondslaufzeit: Mindestens 5 / 10 Jahre

Mindestzeichnungssumme: Mindestens 10.000 Euro

Eigenkapital: 100 Millionen Euro (keinerlei Fremdkapital) prognostizierte Gesamtaussch체ttung: www.fairvesta.de

5 Jahre: 67 Prozent; 10 Jahre: 158 Prozent

Aktuelles Beteiligungsangebot INP: Fondsname: 15. INP Deutsche Pflege Mitte Initiator: INP Holding AG Investitionsgegenstand: zwei station채re Pflegeeinrichtungen in Wolfhagen und Sassenburg Geplante Fondslaufzeit: bis 31. Dezember 2027 Mindestzeichnungssumme: 10.000 Euro zzgl. 5 Prozent Agio Eigenkapital: 10.500.000 Euro geplante Gesamtauszahlungen: www.inp-invest.de

rund 224 Prozent vor Steuern


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Redaktion: Edmund Pelikan (ep), verantwortlich, Anita Forster (af), Evi Hoffmann (eh), Layout: Simon Adlkirchner

Beiträge und Autoren: In den mit Autorennamen

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Fondsprospekt: fairvesta - Mercatus X

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