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FRÜHLING 2008

KULTUR

www.bernmobil.ch

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Ganz schön viel Kultur im 2008

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Die Kulturexperten-Tipps

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Tram Bern West: Bald geht’s los


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FRONTSCHEIBE

Die Kramgasse als Gesamtkunstwerk

Seit bald 20 Jahren habe ich mein Büro im Konsi an der «schönsten Gasse der Welt», der Kramgasse in der Berner Altstadt. Und so bin ich nicht nur mit dem «Kulturschaffen in Bern» vertraut, sondern empfinde die Altstadt bereits selbst in hohem Masse als Kultur, deren Qualität durch die UNESCO mit ihrem Label «Weltkulturerbe» auch entsprechend gewürdigt wird. Der hohe Wert der Musikerziehung für die Persönlichkeitsentwicklung ist bekanntlich auch wissenschaftlich nachgewiesen. Für mich ist

dies in meiner Tätigkeit am Konsi ein wichtiger Motor und immer wieder ein neuer Ansporn, den Bernerinnen und Bernern ihr Konsi näher zu bringen und zu dem zu machen, was eine Musikschule auch ist: Bevölkerungsnah und lebendig! Dies kann jedoch zu sehr arbeitsintensiven und langen Tagen an der Kramgasse führen. So sitze ich in meinem Büro und höre die interessante Geräuschekulisse der Kramgasse. Für mich als «Ohrenmensch» und aktiver Cellist ist diese Kulisse äusserst spannend und mit einem Werk eines zeitgenössischen Komponisten durchaus vergleichbar. Die klangliche Vielfalt ist lebendig, abwechslungsreich und erzählt viele Geschichten. Hier ein paar Beispiele: Die herrlichen Brunnen in der Kramgasse – und natürlich in der übrigen Altstadt inklusive Oppenheim-Brunnen! – sind grossartige Zeugen Berner Kulturschaffens. Wenn ich mir also vorstelle, dass angesichts der kulturellen Vielfalt in den Läden von der Galerie über den Goldschmied bis hin zum Buchantiquariat, vom Fasnachtstreiben bis zu den vorneh-

Konservatorium Bern Die Musikschule Konservatorium Bern gibt es seit genau 150 Jahren. Das Konsi ist nach Genf die zweitälteste Musikschule in der Schweiz mit ca. 3200 Fachbelegungen in allen Stilrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zum Jubiläum sind diverse Konzerte und Anlässe geplant: (Auswahl) 25./26. April 2008 UPtown Gurten «Hoch hinaus!» Eine Wanderoper in 7 Etappen mit unseren GesangsschülerInnen 30. April 2008 Galakonzert mit Solisten «Stars von heute und morgen» mit dem Berner Symphonieorchester 3. Mai 2008 «Sternspiel»: Mehrere hundert Kinder spielen mit Streichinstrumenten auf dem Bundesplatz 4. Mai 2008 Öffentliche Jubiläumsparty (mit Tango, Big Band, Volksmusik etc.) «150 Jahre Konsi Bern» in der Arena Kursaal Bern

13. – 19. September 2008 «Fremdgehen» Integration durch Musik im Rahmen der «Biennale Bern 2008» 14. September 2008 Konzert zum Jubiläum mit dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern, Arena Kursaal Bern 1./2. November 2008 «Kinder-Konsi Fest und Tage der offenen Tür» im Konservatorium Bern Den Jubiläumsfestführer mit dem vollständigen Programm erhalten Sie bei: Musikschule Konservatorium Bern, Kramgasse 36, Bern, www.konsibern.ch, Tel. 031 326 53 53, nächste Haltestelle: Rathaus der Linie 12

men Kutschenfahrten beim Neujahrsempfang des Bundesrates alles gemeinsam eine Einheit darstellt, dann kann man eigentlich bereits von einem Gesamtkunstwerk sprechen. Kein Wunder, dass ich Bern als kulturell reich empfinde und gerne hier lebe und arbeite. Schliesslich freue ich mich darauf, mit Ihnen zusammen den 150sten Geburtstag unseres Konsi’s feiern zu können. Und was wäre das Konsi an der Kramgasse ohne die roten Busse, die unsere Schülerinnen und Schüler in regelmässigem Takt zum Musikunterricht bringen und sie genauso zuverlässig wieder abholen. Den Fahrerinnen und Fahrern sei an dieser Stelle herzlich gedankt, vor allem für die Geduld, wenn wieder einmal ein sperriges Instrument transportiert werden muss.

Werner Schmitt Direktor Musikschule Konservatorium Bern


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SCHEINWERFER

BERNMOBIL – mit der Kultur verbunden Zentrum Paul Klee BERNMOBIL hat eine ganz besondere Verbindung zum architektonischen Werk von Renzo Piano: die Linie 12, die von der Schosshalde bis zum Kulturzentrum verlängert wurde. Seit einem halben Jahr verkehrt auf dieser und anderen Linien der spezielle Kulturbus in der Gestaltung des Zentrums Paul Klee. Wissenswert: Die drei Hügel des Zentrums Paul Klee beherbergen mit 4000 Arbeiten von Paul Klee die weltweit grösste Sammlung von Werken eines einzigen Künstlers. Über das bildnerische Werk sowie über Musik, Tanz und Literatur, Führungen und das Kindermuseum Creaviva finden hier Menschen jeden Alters Zugang zum grossen Berner Künstler. Weitere Informationen: Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3, Bern, www.zentrumpaulklee.ch, Tel. 031 359 01 01, nächste Haltestelle: Zentrum Paul Klee der Linie 12

Faszination Westside. Realisation einer Vision In Bern-Brünnen entsteht ein Bauwerk mit atemberaubender Atmosphäre. Das vom Stararchitekten Daniel Libeskind entworfene Einkaufs- und Freizeitzentrum Westside ist Shoppingcenter, Kino-Palast und Restaurant, Hotel und Konferenzzentrum, Altersresidenz, Erlebnisbad, Spa und Fitnesscenter in einem. Zu weiteren Werken des Architekten zählen das Denver Art Museum, das Kriegsmuseum im Hafengelände von Manchester oder das Jüdische Museum in Berlin. Im Jahr 2003 erhielt Libeskind den Zuschlag für den Wiederaufbau des World Trade Center in New York. Mit Libeskinds Entwurf für das Westside erhält Bern ein architektonisches Wahrzeichen von Weltklasse. Das visionäre

Das Zentrum Westside in Brünnen (Bild: Neue Brünnen AG)

Freizeit- und Einkaufszentrum wird am 8. Oktober 2008 eröffnet. Ab Oktober wird BERNMOBIL die Buslinie 14 verlängern, damit die Besucherinnen und Besucher unmittelbar vor dem Haupteingang ein- und aussteigen können. Das Freizeit- und Einkaufszentrum kann bereits während der Bauphase besichtigt werden. Weitere Informationen: Zentrum Westside, www.westside.ch, Tel. 058 565 93 93, nächste Haltestelle: Holenacker und Gäbelbach der Linie 14 (kurze Distanz zum Besucherzentrum)

Historisches Museum Bern Im Historischen Museum Bern sind dieses Jahr zwei berühmte historische Persönlichkeiten zu Gast: Vom 25. April bis zum 24. August 2008 wird die prunkvolle Hofkultur des Spätmittelalters nachgestellt. Dies ist die Kulisse für eine Ausstellung über Karl den Kühnen. Während der gesamten Ausstellungszeit ist ein Kulturtram unterwegs, damit die Bernerinnen und Berner diese eindrückliche Ausstellung nicht verpassen. Vor 300 Jahren geboren und mit einer grossen Feier bedacht, feiert dieses Jahr der wohl berühmteste Berner aller Zeiten seinen Geburtstag. Albrecht von Haller: Mediziner, Botaniker, Dichter und Politiker

in einer Person! Zu seinen Ehren gibt es eine grosse Feier mit einem Theaterstück, einem spannenden Kongress sowie der Herausgabe einer Briefmarke und mehrerer Bücher. BERNMOBIL widmet ihm gar ein eigenes Kulturtram! Im Sommer 08 und 09 findet man Haller’s Spuren im Botanischen Garten. Und wer nach dem 15. Oktober ins Historische Museum eintritt, meint, er sei im 18. Jahrhundert – also genau in der Zeit, als Albrecht von Haller lebte. Weitere Informationen: Historisches Museum Bern, Helvetiaplatz 5, www.bhm.ch, Tel. 031 350 77 11, nächste Haltestelle: Helvetiaplatz der Linien 3, 5, 19 Albrecht von Haller als junger Gelehrter


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KOMPASS

Mobilitätsziele fßr Kulturmobile

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Legende  Libero-Shop von BERNMOBIL  BERNMOBIL infocenter  Konservatorium Bern  Zentrum Paul Klee  Historisches Museum Bern  Naturhistorisches Museum Bern  Zentrum Westside Vidmarhallen

Marian‘s Jazzroom PROGR Elfenau La Cappella  Keller-Kino Betriebszeiten: Die Hauptlinien verkehren ab 5.30 Uhr. Anlässlich des letzten Fahrplanwechsels wurde die Betriebsdauer verlängert: Die letzten Fahrzeuge starten um 0.12 bzw. 0.15 Uhr ab Bern Bahnhof.

Der neue Bahnhofplatz Es ist vorgesehen, den Bahnhofplatz Bern im April 2008 wieder zu erÜffnen. Damit kÜnnen die Linien 11 und 12 entflechtet werden und sie fahren wie frßher ßber den Bahnhofplatz. Die Details und die neuen Fahrpläne sind ab Ende März in unserem Infocenter sowie auf der Website www.bernmobil.ch verfßgbar. Am 31. Mai wird der Bahnhofplatz offiziell mit einem Stadtfest eingeweiht.

Die Museumsnacht Bern bringt Farben und Licht in die Nacht


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KOMPASS

Netz- und Situationsplan nach dem Umbau des Bahnhofplatzes.

Museumsnacht Der mobile Partner der 6. Berner Museumsnacht vom 28. März 2008 ist auch dieses Jahr BERNMOBIL. Die BERNMOBIL-Busse bringen die «kulturellen Nachtwandler» vom Botanischen Garten im Altenberg zur Antikensammlung in der Länggasse, oder vom Psychiatriemuseum bei der Waldau zur Kunsthalle im Kirchenfeld, vom Bundesarchiv in die Elfenau, oder vom Museum für Kommunikation ins Kunstmuseum. Egal, wie das individuelle Programm an diesem langen Abend der Kultur aussieht, von 19 Uhr bis 2 Uhr am frühen Morgen vernetzen die ShuttleBusse 34 Stationen in regelmässigen Abständen. Zusätzlich sind im Museumsnachtpass ab 18 Uhr bis Betriebsschluss auch die Libero-Zonen 10 und 11 inbegriffen. Weitere Informationen und Tickets: in den beteiligten Kulturinstitutionen, im Libero-Shop Jurahaus oder unter www.museumsnacht-bern.ch


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SPERRSITZ

Naturhistorisches Museum C’EST LA VIE – das ist das Leben. Mit der gleichnamigen Ausstellung ab September 2008 hat sich das Naturhistorische Museum Bern Grosses vorgenommen. Auf 1000 m2 Ausstellungsfläche wird versucht, die wichtigsten Themen des irdischen Lebens einzufangen und den Besuchern eine Art «gleitenden Durchschnitt unserer Existenz» zu präsentieren. Was dabei herauskommt? Fragen über Fragen und vielleicht die eine oder andere Antwort.

Die Kulturexperten-Tipps Dodo Hug Sängerin, Musikerin, Komödiantin

Eintritte für diese Ausstellung und alle anderen Ausstellungen des Naturhistorischen Museums gibt’s auch bei uns: Wer sein Jahres-Liberoabo im Libero-Shop von BERNMOBIL oder im Online-Shop unter www.bernmobil.ch löst oder erneuert, erhält zwei Gratiseintritte. Um auf unsere Partnerschaft und C’EST LA VIE hinzuweisen, fährt ab August ein vom Creative Director des Naturhistorischen Museums Bern – Claude Kuhn – gestaltetes BERNMOBIL-Kulturtram auf der «Museums-Schiene». Weitere Informationen: Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern, Bernastrasse 15, Bern, www.nmbe.ch, Tel. 031 350 71 11, nächste Haltestelle: Helvetiaplatz der Linien 3, 5 und 19

Seit ein paar Jahren ist die Kleinkunstbühne LA CAPPELLA mein künstlerisches Berner Zuhause. In der ehemaligen Mennonitenkappelle fühle ich mich wohl und freue mich jetzt schon auf unser einwöchiges Gastspiel im Mai. (Haltestelle Spitalacker oder Breitenrain, Linie 9.) Zum erholen und abschalten gehe ich in die lauschige und sehr idyllische Elfenau (gleichnamige Haltestelle, Linie 19). Woher der Name stammt, konnte mir bis jetzt niemand sagen. Ob sich dort wohl einst die Elfen trafen? Falls ein Gedicht oder ein Text davon existiert, würde ich ihn gerne vertonen.

Kaspar Zehnder – Künstlerischer Leiter Musik Zentrum Paul Klee

Nichts ist, was es zu sein scheint. Vorbereitungen zu C‘EST LA VIE. Bild: Lisa Schäublin, Naturhistorisches Museum Bern

Christoph Reichenau Kultursekretär, Bern

Jazz und mehr Noch am Rand und doch schon «in»: der BeJazz-Club in den Vidmarhallen, einem umgenutzten Gewerbebau. Neben der zweiten Spielstätte des Stadttheaters gibt es dort jeweils am Donnerstag- und Freitagabend zeitgenössischen Jazz jeder Spielart. Nur Jazz, nur Theater oder Theater und dann Jazz – alles ist möglich. Ein neues Kulturgefühl an der Grenze von Bern und Köniz. BERNMOBIL bringt Sie hin: Vom Bahnhof Bern sind es wenige Minuten mit dem Bus 10 (Haltestelle «Hessstrasse») oder 17 (Haltestelle «Hardeggerstrasse», ab Frühjahr in Betrieb). Oder Sie erfreuen sich an den sicheren Werten des «Marian’s»-Jazzroom im Hotel Innere Enge (Engestrasse 54, Bus 21) und des dort durchgeführten Internationalen Jazz-Festivals (vom 15. März bis 15. Mai). Oder Sie finden zu Fuss im Stadtzentrum Jazziges und Artverwandtes aus aller Welt bei BeeFlat in der Turnhalle des PROGR (Waisenhausplatz 30). So oder so: Für Jazz-plus verspricht Bern die Qual der Wahl.

Als ich in Paris studierte, ging ich mehrmals pro Woche ins Kino um die Ecke. Dort wurden neue und alte Filme verschiedenster Sparten gezeigt, «des films à voir et à revoir», meistens sehr gute. Seit 10 Jahren wohne ich nun wieder in Bern und bin glücklich, dass auch hier und in zentralster Lage im Keller Kino (Haltestelle Zytglogge, Linie 12) ein ähnliches Profil an Filmen angeboten wird. Man kann auch hingehen, ohne zu wissen, was läuft und wird es trotzdem nicht bereuen.


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SERVICEKOFFER

Damit man den Weg auch wirklich findet... Wo genau ist das Naturhistorische Museum schon wieder? Und hat’s da in der Nähe ein Restaurant? Muss man weit laufen bis zur nächsten Haltestelle? Wer die Antwort auf solche Fragen sucht, ist im Stadtführer unserer Website gut bedient. Der Stadtführer zeigt die genaue Position von über 1200 Fahrzielen aus den Bereichen Kultur, Gastronomie, Gemeinnütziges, Freizeit usw. auf übersichtlichen Satelliten-Karten.

Mit Rücksicht fahren alle besser. Wer beim Essen und Trinken in Tram und Bus Rücksicht nimmt, leistet einen grossen Beitrag zum Fahrkomfort aller. Zudem verursachen Flecken auf Polstern und Abfall enorme Mehrkosten, die uns alle betreffen. Deshalb lanciert BERNMOBIL eine Kampagne, die gute Tischmanieren in Bus und Tram thematisiert. Zusätzlich ist BERNMOBIL Partnerin der Kampagne «Subers Bärn – zäme geits» der Stadt Bern. Erfahren Sie mehr zu diesen Themen unter www.sichermobil.ch.

Link: www.bernmobil.ch oder stadtfuehrer.bernmobil.ch

Die Mega-Veranstaltung: EURO 08 Während der EURO 08 weitet BERNMOBIL sein Angebot aus: Vom 7. bis 29. Juni 2008 fahren die BERNMOBIL-Fahrzeuge länger als gewohnt. Danach übernehmen die MOONLINER-Kurse den Heimtransport bis in die frühen Morgenstunden. Weitere Informationen sind ab Mai 2008 im Infocenter oder auf der Website www.bernmobil.ch verfügbar. Übrigens: Die Stadt Bern hat eine eigene Website für die EURO 08 eingerichtet: www.euro08-bern.ch

Impressum Redaktion: BERNMOBIL, Städtische Verkehrsbetriebe Bern, Eigerplatz 3, 3000 Bern 14 Telefon 031 321 88 88, www.bernmobil.ch Redaktionsleitung: Patrick Schmed Konzept & Gestaltung: faktor plus & neuweiss, communications, Bern Fotos: Archiv BERNMOBIL und mit freundlicher Genehmigung der Partner Fotografie Titelseite: Sandro Fiechter, Bern

Kontakt BERNMOBIL infocenter, Bubenbergplatz 17 Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 8.30 – 18 Uhr Libero-Shop von BERNMOBIL im Jurahaus, Bubenbergplatz 5, vis-à-vis Loeb Öffnungszeiten: Montag – Freitag 7 – 19 Uhr Samstag 8 – 17 Uhr Sonntag und allg. Feiertage 12 – 17 Uhr


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RÜCKLICHTER

Tram Bern West – bald geht’s los Anfang April fällt der Startschuss für den Bau von Tram Bern West. Im 2008 werden folgende Abschnitte in Angriff genommen: Bereich bei der heutigen Haltestelle Unterführung inklusive Tramrampe; die Tramschienen verzweigen hier in Richtung Bümpliz und Bethlehem / Brünnen. Die Arbeiten hierfür beginnen am 14. April 2008. Die Strecke Brunnmatt bis zum Loryplatz wird von Juli bis September mit Tramschienen versehen. Die Bauarbeiten führen zu zeitweisen Umleitungen und Behinderungen, vor allem auf den Buslinien 13 und 14. Die Strecke zwischen der Riedbachstrasse und Brünnen kann teilweise auf freiem Terrain gebaut werden, weshalb hier weniger Einschränkungen zu erwarten sind. 2009 werden die Abschnitte Loryplatz bis Turnierstrasse (Ausserholligen) sowie die Tramlinie durchs Stöckackerquartier bis Bethlehem Säge gebaut. Die fehlenden Abschnitte werden dann im Jahr 2010 ergänzt. Damit können die neuen langen Combino-Trams im Dezember 2010 in den Westen losfahren. Am 10. April ist der Spatenstich für Tram Bern West beim Schulhaus Höhe (gleichnamige Haltestelle). Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Das Projekt wird auch vor Ort vorgestellt werden. Wer jeweils rechtzeitig über die nächste Bauphase informiert werden möchte, findet alles wichtige unter www.bernmobil.ch im Kapitel «Tram Bern West». Lassen Sie sich auch per SMS über die veränderten Haltestellen-Standorte informieren. Sobald eine Haltestelle auf Ihrer Linie betroffen ist, erhalten Sie ein entsprechendes SMS.

Senden Sie ein SMS mit TBW13 (für die Linie 13), TBW14 (für die Linie 14), TBW14D (für den Direktkurs Linie 14D) oder TBW27 (für die Linie 27) an die Nummer 723. Für die Anmeldung bezahlen Sie einmalig Ihren üblichen SMSTarif. Die daraufhin verschickte Anmeldebestätigung und die Linieninformationen per SMS sind eine kostenlose Dienstleistung von BERNMOBIL. Informationen gibt es auch direkt von der Trägerorganisation: Tram Bern West AG, c / o BERNMOBIL, Eigerplatz 3, 3000 Bern 14, Hotline 031 321 88 44, www.trambernwest.ch, info@trambernwest.ch

Dieser Plan vermittelt eine grobe Übersicht über die nächsten Bauphasen. Detailinformationen erhalten Sie im Infocenter oder unter www.bernmobil.ch


Das Themenmagazin - Kultur,Frühling 2008