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N°29 Donnerstag bis Mittwoch 22. bis 28.7.2010 www.kulturagenda.be

«Warten auf Godot» im grossen Bärengraben

Deborah Lanz hebt ab mit dem «Alpenrosentango»

Mit gefangenen Tieren hat der Mensch (Marcus Signer als Estragon) das Futter gemein, nicht aber die Gründe für sein Verharren vor Ort.

Die umtriebige Oberländerin bringt das Freilichttheater auf die Alp und lädt das Publikum auf der Schynigen Platte zum Träumen ein. Stephanie Glaser hat sie jüngst mit 60 000 Franken aus dem Förderpreis der Bürgi-Willert-Stiftung unterstützt. ng osu

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Godot statt Rüebli

«Gute Ideen habe ich noch viele!»

Wo früher die Bären auf Rüebli warteten, warten diesen Sommer zwei Landstreicher auf Godot. Michael Oberer führt im Bärengraben Regie in Samuel Beckets Theaterklassiker. Das Publikum wartet im Graben mit, während Finn an die Tür poltert.

Die Krankenschwester, Zugbegleiterin, Schauspielerin und Unternehmerin Deborah Lanz macht in der Theaterwelt Furore. Mit dem Stück «Alpenrosentango» hebt sie ab – auf die Schynige Platte, die eine atemberaubende Kulisse bietet.

Rund zehn Jahre mussten der Berner Regisseur Michael Oberer und der Schauspieler Alexander Muheim warten, bis sie ihre Idee realisieren konnten, im Bärengraben ein Theaterstück zu inszenieren. Damals drehten dort die Bären noch ihre Runden und an eine kulturelle Nutzung durch den Menschen war nicht zu denken. Als der Bärenpark Tatsache wurde, klopften sie bei Bernd Schildger an. Der Bärenparkdirektor war begeistert von ihrer Idee und unterstützte in der Folge das Projekt tatkräftig. Bald wird Premiere gefeiert. Gefangen im Bärengraben Oberer und Muheim arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Die beiden Theatermacher haben Erfahrung mit Freilichttheater und speziellen Spielstätten. Mit dem Theater Elch haben sie schon das Anatomische Institut der Universität Bern oder den Bremgartenfriedhof bespielt. Dennoch ist Alexander Muheim vom Bärengraben schwer beeindruckt: «Von oben wirkt alles so überschaubar. Wenn man unten steht, ist es gewaltig.» Die Wahl des Stücks war schnell klar. «Man kann nicht alles spielen an diesem Ort», sagt Michael Oberer. Samuel Becktes «Warten auf Godot» sei prädestiniert für den Graben. Die Hauptrollen im 1952 erschienenen Stück, das längst zum Klassiker geworden ist, spielen die zwei Landstreicher Wladimir (Horst Krebs) und Estragon (Marcus Signer). Zusammen warten sie auf Godot. Wer dieser Godot ist und warum die beiden auf ihn warten, bleibt unklar. Zwei Akte lang schlagen sich die Vagabunden die Zeit um die Ohren mit Plaudern,

Streiten und Warten. Gesellschaft leisten ihnen Pozzo (Uwe Schönbeck) und sein Sklave Lucky (Alexander Muheim). Zwischendurch taucht ein kleiner Junge auf, der den Wartenden mitteilt, dass Godot sich verspäte. Doch kommen wird er nie. Das Warten und Hoffen steht sinnbildlich für die menschliche Existenz, die Suche nach dem Sinn des Lebens. «Diese Ausweglosigkeit, das Gefangensein im Alltag, widerspiegelt der Bärengraben perfekt», sagt Michael Oberer. Finn poltert, die Kleinen weinen An die Schauspieler stellt der Graben hohe Anforderungen. Bühnenbild ist der rund 30 Meter lange Steinhügel, vor dem das Publikum postiert ist. «Wir müssen viel grösser spielen. In Gestik und Sprache muss man ganz klar sein, kleine Dinge ertrinken», weiss Co-Leiter Muheim, der auch die Rolle des Lucky spielt. Die Bären riecht man noch im Graben. Und zwischendurch machen sie sich auch akustisch bemerkbar, sagt Muheim. Finn poltere schon mal an seine Gittertür, Urs und Berna höre man manchmal weinen. Sorgen macht Muheim auch etwas ganz anderes: «Jetzt beginnt die Zeit der Nackenstarre. Ab Freitag richte ich jeden Morgen den Blick gen Himmel und hoffe, dass das Wetter hält.» Nichts anderes bleibt übrig als hoffen und warten. Warten auf «Warten auf Godot» im Bärengraben.  Simone Tanner \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Bärengraben, Bern. Premiere: Fr., 23.7., 20.15 Uhr. Aufführungen bis 15.8. www.baerengrabentheater.ch

«Ich bin eine Herzblutoberländerin», sagt Deborah Lanz. Und mitten ins Herz des Berner Oberlands führt sie die Besucherinnen und Besucher ihrer aktuellen Produktion «Alpenrosentango»: Das Freilichttheater findet auf der Schynigen Platte auf 1542 Meter über Meer statt mit einem Stück, das zum Träumen einlädt. Lanz selber spielt eine tragende Rolle. Krankenschwester und Unternehmerin Dabei hat Deborah Lanz zunächst die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht und arbeitet heute noch auf dem Beruf. Es war ihr aber von Anfang an klar, dass sie noch weiter gehen würde. Die einzige Schwierigkeit beim Umsatteln habe darin bestanden, sich zu entscheiden, ob es nun Gesang oder Schauspiel sein sollte – aufgenommen wurde Lanz an beiden Schulen. Schliesslich konnte sie direkt ins Hauptstudium an der Schauspielschule in Freiburg im Breisgau einsteigen, weil sie zuvor bereits in verschiedenen Musicals mitgewirkt hatte. Seither hat sie in rund zehn Produktionen mitgespielt, gesungen und getanzt. Doch sie ging noch einen Schritt weiter: Mittlerweile ist Lanz mit ihrer eigenen Firma «Art7theater» zur Unternehmerin geworden. Unter deren Dach laufen einerseits ihre eigenen Produktionen wie das Freilichttheater auf der Alp Breitlauenen, andererseits bietet Lanz dort auch Theater-Workshops für Kinder und Erwachsene an. Nach einigen Jahren im Ausland kam die heute 32-jährige Deborah Lanz zurück ins Berner Oberland: «Da habe ich

gespürt: Hier gehöre ich hin.» Sie zog nach Unterseen und liess sich bei den Jungfraubahnen als Zugbegleiterin auf der Bahn zur Schynigen Platte ausbilden. Hier entstand die Idee zum Freilichttheater in luftigen Höhen. Tango, der ins Leben zurückführt Als Projektleiterin nahm sie mit ihrem Konzept den Weg durch zahlreiche Instanzen auf sich – «ein Geduldsakt hoch zehn», so Lanz. Nunmehr standen die Koordination mit Partnern wie den Jungfraubahnen an oder praktische Arbeiten wie der Bau der Tribüne im steilen Gelände. Das Gerüst fuhr Lanz selber während der Nacht mit der Bahn auf die Alp hinauf. «Es war der Hammer», erinnert sie sich. Heute sind 135 Leute in ihr Projekt involviert. Da sei es wichtig, sowohl verständnisvoll und geduldig zu sein als auch führen zu können. Dieser Spagat gelinge ihr eigentlich ganz gut, sagt Lanz. Seit beinahe zwei Jahren arbeite sie neben dem Krankenschwestern-Job intensiv an dem Projekt. «Es war megastreng, aber ich habe unglaublich viel gelernt», sagt sie. Identifikation, die leicht fällt Nebst der organisatorischen Herkulesarbeit spielt Deborah Lanz die Rolle der Natascha, eine tragende Rolle, in einem Stück, in dem es keine eigentlichen Hauptrollen gebe. Grundsätzlich müsse sie sich als Schauspielerin mit allen Rollen identifizieren können, das sei ihr Anspruch, sagt Lanz. Die Natascha komme ihr jedoch entgegen, weil sie auch Charakterzüge von sich selbst einbringen könne: «Sie ist sehr verträumt.»

In der Geschichte von Hansjörg Schneider, die auf einer Alp spielt, trifft Natascha auf einen jungen Mann, der nicht mit dem Leben zurechtkommt. «Die Menschen, denen er begegnet, sind ein Spiegel der Gesellschaft», sagt Lanz. Mit ihrem Temperament und der Liebe zum Tango gelingt es Natascha, dem jungen Stephan (Patricio Gaffo) näher zu kommen. «Es gibt Musik, einige Tanzpassagen und Gesang, aber es ist kein Musical», versucht Deborah Lanz die Form ihrer Produktion zu umreissen. Stephanie Glaser als Patronin Für den «Alpenrosentango» hat Deborah Lanz die 90-jährige Schauspielerin Stephanie Glaser («Die Herbstzeitlosen») als Patronin angefragt. Glaser hatte 1984 in der Uraufführung des Stücks die Natascha gespielt. «Ich finde es wichtig, dass sich Künstler gegenseitig unterstützen», so Lanz. «Inzwischen ist eine schöne Freundschaft entstanden.» Kürzlich wurde Glaser mit dem Kulturpreis der Bürgi-Willert-Stiftung für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Wie dies die Stiftung vorsieht, hat sie die stattliche Preissumme von 60 000 Franken weitergegeben: an Deborah Lanz. «Das ist für mich tausend Mal mehr als ein Sechser im Lotto», sagt Lanz. «Es ist eine riesige Ehre.» Das Geld werde sie in ihre nächsten Projekte stecken. «Gute Ideen habe ich noch viele!» Felicie Notter \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Alp Breitlauenen, Schynige Platte Do., 22.7. (Premiere), Fr., 23.7., Sa., 24.7., jeweils 19.30 Uhr Weitere Spieldaten bis 28.8. www.alpenrosentango.ch


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22. bis 28. Juli 2010 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 2 Freilichttheater Moosegg 2010

Eichbüehlersch Chummerbueb Uraufführung

nach dem Roman von Simon Gfeller Theaterfassung von Marcel Reber Regie: Peter Leu

Vom 8. Juli (Premiere) bis 21. August 2010 Vorverkauf: Per Internet 24 Stunden täglich. Telefonisch 0900 10 11 12 (Fr. 1.19/Min) jeweils Dienstag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr (während dem Theater am Samstag von 10 bis 12 Uhr).

ILLUSORIA-LAND Museum und Galerie für optische Täuschungen und Holographien von Sandro Del-Prete mit Castel nero d’Illusoria Montag– Freitag und Sonntag Samstag

14–17 Uhr 14–16 Uhr

Eintritt Erwachsene Schüler bis 16 Jahre

Fr. 20.– Fr. 10.–

Das Schloss Jegenstorf erlebt von

Ingeborg v. Erlach

Änderung vorbehalten

www.sandrodelprete.com

Libo Center, Gewerbezone Ey 5, 3063 Ittigen Telefon: 031 921 68 62 oder 031 333 70 76 (ausser Bürozeit) info@illusorialand.ch www.illusorialand.ch

Impressum Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 151 683 Exemplaren. verein@kulturagenda.be Gesamtleitung: Beat Glur Redaktion: redaktion@kulturagenda.be Leitung: Michael Feller (mfe), michael.feller@kulturagenda.be Stv. Leitung: Silvano Cerutti (cer), silvano.cerutti@kulturagenda.be Simone Tanner (sit), simone.tanner@kulturagenda.be Produktion/Layout: Nelly Jaggi, nelly.jaggi@kulturagenda.be Druckvorstufe: Franziska Liechti, prepress@anzeigerbern.ch Praktikum: Regine Gerber (rg), Lukas Tinguely (lti), praktikum@kulturagenda.be Ständige Mitarbeit: Nina Heinzel (nihe), Helen Lagger (hel), David Loher (lo) Adresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach 5414, 3001 Bern, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Nr. 31 erscheint am 4.8.10. Redaktionsschluss 23.7.10 Nr. 32 erscheint am 11.8.10. Redaktionsschluss 30.7.10 Agendaeinträge: Nr. 31 bis am 23.7.10 / Nr. 32 bis am 30.7.10 Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Berner Zeitung BZ, Veranstaltungen, Postfach 5434, 3001 Bern, E-Mail veranstaltungen@hinweise.ch, Fax 031 330 39 88 Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten.

Verlag/Inserate Berner Kulturagenda: Mariana Raschke Kontaktadresse: Publicitas AG, Seilerstrasse 8, 3001 Bern Tel. 031 384 12 64, Fax 031 384 14 91 mariana.raschke@kulturagenda.be, verlag@kulturagenda.be www.kulturagenda.be Inserateschluss Nr. 31 ist der 28.7.10 Inserateschluss Nr. 32 ist der 4.8.10 Korrektorat (redaktionelle Beiträge): Korrektorat Vogt Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente: Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen. Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern und dem Kanton Bern für die finanzielle Unterstützung.

25. Juli bis 10. Oktober 2010 Dienstag bis Sonntag 10 –12 und 14 –17 Uhr www.schloss-jegenstorf.ch

Schloss Jegenstorf

Eine Produktion der www.leu-enterprises.ch – E-Mail: info@leu-enterprises.ch Rohrstrasse 56, Postfach 110, 3507 Biglen, Tel. 031 951 35 80


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«Ab 35 sucht jeder das private Glück» In 24 Jahren hat Pädu Anliker das Café Mokka in Thun zu einem international bekannten Indie-Club aufgebaut. Damit hat er sich auch in seiner Heimatstadt Respekt verschafft. Das verhinderte zwar nicht den finanziellen Einbruch in der letzten Saison, aber es hilft bei der Bewältigung. Ein Gespräch.

Gibt es weitere Gründe für den Publikumsschwund? Die Kultur ist im Wandel, der Trend läuft hin zu Grossveranstaltungen oder virtuellen Events. Das Internet übernimmt ganz wichtige gesellschaftliche Funktionen. Die Leute treffen sich heute in Chatrooms und verwechseln gestreamte Filmchen mit Livekonzerten. Ausserdem hat uns das Rauchverbot die Disco gekillt, die ein kommerzielles Standbein war. Und wir haben halt fixe Strukturen, die sind manchmal träge. Die Leute vergessen, woher das Geld kommt, wenn es jahrelang gut läuft. Wir müssen effizi-

Plädoyer

Andere Clubs, die musikalisch ähnlich gelagert sind wie das Mokka, bessern ihr Budget mit eigenen Festivals auf. Sie aber veranstalten mit «am Schluss» ein Gratisfestival, bei dem einfach eine schwarze Null resultiert. Warum? Zuerst einmal, weil ich es kann. Andere Städte haben das nicht oder die Veranstalter sind nicht bereit, ihren Sommer dranzugeben. Ich veranstalte hier halt als One-Man-Show, habe vor Ort einen Beleuchter, zwei Bühnentechniker und eine Gastrocrew. Garderobe und Catering für die Bands mache ich selber, stelle um zehn Uhr morgens die Bilder des letzten Abends ins Netz, bin ab 14 Uhr auf dem Platz, und weil nur eine Band pro Abend spielt, kann ich schon um 1 Uhr nachts nach Hause. Aber das Festival ist auch wichtig, weil wir uns in einem anderen Rahmen präsentieren können, weil auch die Kassiererin vom Coop kommt, viele Kids und sozial Randständige. Wir haben keine Gitter, keine Security, keine Werbetransparente. Das sind Werte, die man in Zukunft wieder vermehrt bringen sollte. Sie veranstalten bei «Am Schluss» auch die Jungbürgerfeier?

Doch, er hat die Übersicht: Pädu Anliker am Vorbereiten in seinem Rock'n'Roll-Büro. Nachdem es zu Problemen gekommen war, wollte die Stadt den Anlass streichen. Wir haben ihn ins Festival integriert und seither läuft das reibungslos. Die Jungen bekommen eine coole Einladung und fühlen sich respektiert. Inzwischen haben sich noch vier weitere Gemeinden angeschlossen. Sie sparen Geld und wir sind verankert, weil das Publikum Vertrauen in die Programmation hat. Wir haben dieses Jahr gewagte Acts gebucht, aber die Leute spüren, dass eine Überlegung dahintersteckt.

Das Festival ist gratis, aber es besteht «moralische Spendepflicht». Funktioniert das? Ich muss sagen: Das ist eine wahnsinnig schöne Erfahrung. Es ist möglich, dieses Geld wieder einzuspielen. Es bedingt eine gute Kommunikation, die Bands müssen von der Bühne aus mithelfen, aber es geht. 50 Prozent der Kosten können wir so decken. Wie geht es mit dem Mokka weiter? Wir haben ein amtliches Programm für den Herbst, viele ganz gute Bands

Sie gehen nach der Sommerpause also mit frischem Elan an die Arbeit? Es gibt keine Pause. Ich mache alle zwei Jahre mal eine Woche Ferien. Du musst das Leben als Gesamtheit betrachten. Jeder Tag ist eine neue Chance. Wenn der letzte Tag Scheisse war, kann der neue gut werden. Am Morgen fängt er an, wenn du ins Bett gehst, hört er auf, und dazwischen ist alles möglich. Das ist die Mentalität vom Bauer, wie früher. Du bist, was du machst. Wenn du ein Problem hast, musst du bleiben und es lösen. Alle rundherum können gehen, du nicht. Wir können den Club eingehen lassen, aber was machst du dann mit dem Haus? Eine Schuttmulde, und tschüss? Diese Räume haben jetzt 23 Jahre Rock’n’Roll-Geschichte! Vor allem aber bin ich jetzt nervös wie jedes Jahr. Das Festival beginnt in wenigen Tagen, und ich weiss nicht, ob alles gut kommt. Aber das ist auch eine Qualität und besser, als wenn ich es entspannt angehe und dann die Hälfte meiner Aufgaben nicht im Griff habe. Kuno Lauener hat auch nach 25 Jahren Züri West immer noch Lampenfieber. Interview: Silvano Cerutti \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Beitrittsformulare für den Verein Mokka können bestellt werden unter sucks@mokka.ch www.mokka.ch

Festival am Schluss Im Normalfall sind Festivals nicht ganz günstig und grosse Acts im Fussballstadion richtig teuer. Aber Pädu Anliker macht keine Normalfälle: Das Festival am Schluss operiert mit freiem Eintritt bei «moralischer Spendepflicht». Eröffnet wird es von der Ska-Band The Toasters, beschlossen vom Schweizer Blueskönig Philipp Fankhauser. Dazwischen treten auf: The Tarantinos, Phon Roll, Kiran Ahluwalia, Gustav et les Hellbrothers, Kutti MC mit dem One Shot Orchestra, Mammut, Nilsa, Lee Everton and the Scrucialists, My Heart Belongs To Cecilia Winter mit Amarillo Brillo. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ ZVG

Pädu Anliker, dem Mokka geht es nicht gut. Die letzten sechs Monate waren Hardcore! Nach 24 Jahren ist das schwer zu verkraften, vor allem weil ich das Gefühl habe, wieder am Anfang zu stehen. Wir hatten schon vorher einen Publikumsrückgang, aber der Vorfall im Februar brach uns dann das Genick. Es gab einen Schwerverletzten, dessen Heilungsverlauf noch ungewiss ist. So etwas wünscht man seinen ärgsten Feinden nicht. Und wenn die Scheisse mal dampft, dann überall. Am Schluss hast du auch noch privat Probleme. Nein, die letzten sechs Monate, die fand ich – ungerecht (lacht). Es gibt einfach immer mehr Idioten, und ich frage mich, welche soziale Verantwortung gewisse Eltern für ihre Kinder übernehmen. Warum sind die Kids so frustriert? Weil sie an so vielen Orten das Richtige machen müssen, dass sie darüber ihre Jugend verschenken. Und wenn ich dann einem sage, er soll bitte nicht auf den Boden spucken, droht er mir Schläge an und beschimpft mich als schwule Sau, weil ich geschminkte Augen habe. Das Problem ist auch, dass keiner mehr hinschauen will. Spätestens ab 35 sucht jeder nur noch das private Glück.

enter werden und haben entsprechend schon viel abgebaut. Schliesslich hat sich noch die ganze Gastroszene in der Stadtmitte gesammelt, und ein Besäufnis gilt heute auch als Kultur. Dadurch verliert das Publikum den Sinn für Qualität. Aber he, wir sind nicht das Stade de Suisse, wir bringen nicht Pink, sondern eine geile isländische Band für 18 Franken. Das ist die Situation. Den anderen Clubs geht es nicht besser.

Silvano Cerutti

Wenn am 21. Juli auf dem Thuner Mühleplatz das Festival am Schluss beginnt, geht eine schlechte Saison versöhnlich zu Ende. Pädu Anliker, seit 24 Jahren Chef des Café Mokka, musste einen schweren Gewaltvorfall in seiner Institution verarbeiten, als im Februar überfallartig eine Schlägerei stattfand. Gleichzeitig litt das Mokka schon damals unter massivem Publikumsschwund, der anschliessend noch zunahm und den Club an den finanziellen Abgrund brachte. Im Juni gabs dann so gut wie kein Programm mehr und das Mokka bleibt nun mittwochs geschlossen. Gute Gründe für ein grosses Grännen, könnte man meinen. Doch Anliker zeigte sich im Gespräch vorsichtig optimistisch – und wie gewohnt angriffig und unterhaltsam abschweifend.

sind gebucht. Ausserdem hat sich der Verein Mokka gebildet, der jetzt Mitglieder sammelt, die uns unterstützen. Die meisten, die unseren Club genossen haben, ziehen später nach Bern, werden älter, träger, gehen nicht mehr aus. Indieclubs waren schon immer Indieclubs. Wir kämpften schon in den Anfängen um Minimalzahlen. Aber wir spüren auch eine grosse Solidarität von unseren langjährigen Partnern.

Von wegen «am Schluss»: Phon Roll ist aus Spass an der Freude wiedervereinigt.

Mühleplatz, Thun Mi., 21.7. bis Sa., 31.7., jeweils 20 Uhr www.amschluss.ch

für die Luftgitarre /// von Silvano Cerutti

Rock’n’Roll hat einen grossen gesellschaftlichen Umbruch begleitet. Was bis in die 1950er-Jahre starr, einheitlich und moralistisch geregelt war, wurde Schritt für Schritt zu einer offenen, vielfältigen Gemeinschaft. Heute sind viele Lebensformen möglich. Welche wir wählen und mit wem wir wie zusammenleben, ist eine Privatsache und wird nicht mehr vom Staat überwacht. Heute gilt Rockmusik bereits nostalgisch als Soundtrack dieser gesellschaftlichen Revolution, in ihrem Mythos sogar als deren Initialzün-

dung. Dabei hatte die Entwicklung, die scheinbar mit Tolle und Petticoat begann, schon viel früher eingesetzt. Nach den ersten Ausbeutungsexzessen versorgte die Industrialisierung erstmals eine Generation von Jugendlichen mit etwas Geld. Geld bedeutet Macht, und Macht bedeutet Selbstbestimmung. Doch noch bevor sie eingefordert werden konnte, brach der Erste Weltkrieg aus. Nach dem grossen Gemetzel blieb eine Generation zurück, die in den Schützengräben um ihre Jugend betrogen worden war. Eine Genera­tion,

die nach dem Grauen von Verdun nicht mehr blind an Moral glauben konnte – und ihrer politischen Führung erst Recht nicht. In den «Goldenen Zwanzigern» tobte sich ihr Frust aus, rüttelte man erstmals richtig am Gesellschaftsgefüge. Hätte sich Europa nicht in den Zweiten Weltkrieg gestürzt – wäre Jazz zur Revolutionsmusik geworden. Hätte, wäre, könnte. Fakt ist, die Revolution brauchte ihren Frieden, ihre Zeit und das nötige Kleingeld. Am Schluss war es nicht der Jazz, der sie begleitete, sondern der

Rock’n’Roll. Zwar künden seine Powerchords heute von Fitnessstudio statt Strassenkampf. Aber das Raunen von Sex & Drugs & Rock’n’Roll entfaltet noch immer einen Zauber: Schnell leben, jung sterben, abtreten, solange der jugendliche Trotz gegen die Welt nicht abgestanden wirkt. Dabei sind die klassischen RockRebellionsthemen totgelaufen. Das zeigt sich am deutlichsten in den diversen Castingsendungen für Sternschnüppchen: Die wilden Posen sind so gut einstudiert wie

die Folklore einer Volkstanzgruppe. Die klassische Rock’n’Roll-Spastik, der die Luftgitarre liebevoll huldigt, hat nichts mehr zu bedeuten. Sie macht einfach noch eine Menge Spass! Je früher man das begreift, desto gesünder. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Luftgitarren-Workshop mit Crazy David Gurten, Wabern Mi., 28.7., 14 – 17 Uhr


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Kinder & Jugend /// Märkte & Messen Zirkus /// Freizeit /// Ausflüge

«Die kleine Meerjungfrau» in Gwatt

Internationales Gauklerfest in Interlaken

1837 schrieb Hans Christian Andersen sein wunderschönes Märchen von der kleinen Meerjungfrau, die ihren Fischschwanz aus Liebe gegen ein Paar Beine eintauscht. Annemarie Stähli schuf daraus für die Oberländer Märlibühni ein Theater für Kinder ab sieben Jahren. Im idyllischen Park des Schlosses Bellerive tummeln sich schöne Meerjungfrauen, freche Kugelfische und ein einfallsreicher Prinz. Teich beim Schloss Bellerive, Gwatt. Do., 22.7., bis Sa., 24.7., Di., 27.7. und Mi., 28.7., jeweils 21.30 Uhr. Weitere Aufführungen bis 13.8.

Während dreier Tage verwandeln moderne Gaukler aus ganz Europa das Zentrum von Interlaken in ein farbenfrohes Spektakel. Pantomime und Musik, Clownerie und Strassentheater, Zauberkunst und Jonglage: Es gibt kaum etwas, was die Künstler am Gauklerfest nicht be­ herrschen. Sie gehen auf Leitern, erzählen mit den Fingern, kreisen Hula-Hoop-Ringe schwindlig, bringen Bohrmaschinen zum Schwitzen – und auch das Publikum, wenn es sich getraut, spontan zu assistieren ... Amman-Hofer-Platz, Interlaken. Fr., 23.7., und Sa., 24.7., ab 17 Uhr, So., 25.7., ab 16 Uhr

Donnerstag, 22.07. Bern Offenes Atelier: Von Gesicht zu Angesicht Im (An)Gesicht des Kubismus fordern leuchtende Farben und Formen zum Tanz auf und verbinden sich zu einem Mobile. Offenes Atelier im Rahmen der interaktiven Ausstellung «Paul und Pablo». Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Sommer-Plantsch Bei Regen keine Aktion. Spielplatz Länggass. 16.00 Uhr ///////////////////////// Gwatt Die kleine Meerjungfrau Nach Christian Hans Andersen. Uraufführungsproduktion. Stück, Regie: Annemarie Stähli. Produktion: Oberländer Märlibühni. Teich beim Schloss Bellerive. 20.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Circus GO Gasser-Olympia. Reservationen: Tel. 0900 000 665. Parkplatz Metschbahnen. 14.30/20.00 Uhr

Freitag, 23.07. Bern Offenes Atelier: Von Gesicht zu Angesicht Im (An)Gesicht des Kubismus fordern leuchtende Farben und Formen zum Tanz auf und verbinden sich zu einem Mobile. Offenes Atelier im Rahmen der interaktiven Ausstellung «Paul und Pablo». Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 16.00 Uhr ///////////////////////// Gwatt Die kleine Meerjungfrau Siehe 22.7. Teich beim Schloss Bellerive. 20.00 Uhr ///////////////////////// Interlaken 7. Internationales Gauklerfest Hüpfburg, Spielecke & Popcorn für Kinder & Eltern. Festwirtschaft & Chäsbrätel. Stündlich Gauklershows. Dino Lampa, Theater Leela, Mark Segal, Creeping Car­ nival, Femme Wxposee, El Kardinal. Ammann-Hoferplatz. 18.00 Uhr Interlatina Livebands, Tanzshows und kulinarische Spezialitäten aus Südamerika. Weitere Infos zur Veranstaltung: www.interlatina.ch Marktplatz. 19.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Circus GO Siehe 22.7. Parkplatz Metschbahnen. 20.00 Uhr ///////////////////////// Spiez Circus Monti Rhythmus, Tanz und Akrobatik bilden den roten Faden des 26. Monti-Programms. Vorverkauf: Tel. 056 622 11 22; www.circus-monti.ch oder Circuskasse. Spiezer Bucht. 15.00/20.15 Uhr ///////////////////////// Worb Sommerkonzert der Blaskapelle Worb Nur bei trockener Witterung! Bärenplatz. 19.30 Uhr

Samstag, 24.07. Bern Berner Samstags-Brocante Antikes und Originelles. Jeden Samstag. Tische für Privatverkäufer: Tel. 079 315 63 74. Alte Markthalle, Steigerhubelstr. 60. 9 Uhr Offenes Atelier: Von Gesicht zu Angesicht Im (An)Gesicht des Kubismus fordern leuchtende Farben und Formen zum Tanz auf und verbinden sich zu einem Mobile. Offenes Atelier im Rahmen der interaktiven Ausstellung «Paul und Pablo». Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Bolligen WegmühleAntiquitäten/Brocante Mit Ausstellung: Tisch & Stuhl. Permanent jeden Samstag offen. Auskunft: Tel. 079 399 87 03. Wegmühle, Bolligenstrasse 84. 9.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 9.00 Uhr Märit-Apéro: Stadtakkordeonist Urs Gigi Geiser & Kinderkino Der Burgdorfer Stadtakkordeonist spielt am Oberstadt-Märit. Für die Kleinen werden Trickfilme gezeigt. Vv: Kostenlos. Oberstadt. 10.00 Uhr Samstagsmarkt in der Oberstadt Jeden Samstag neu mit Märit-Apéro, Musik, Kunst und Handwerk. Oberstadt. 8.00 Uhr ///////////////////////// Gwatt Die kleine Meerjungfrau Siehe 22.7. Teich beim Schloss Bellerive. 20.00 Uhr

///////////////////////// Interlaken 7. Internationales Gauklerfest Siehe 23.7. Ammann-Hoferplatz. 16.00 Uhr Interlatina Siehe 23.7. Marktplatz. 14.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Circus GO Siehe 22.7. Parkplatz Metschbahnen. 14.30/20.00 Uhr ///////////////////////// Spiez Circus Monti Siehe 23.7. Spiezer Bucht. 15.00/20.15 Uhr

Sonntag, 25.07.

Sommerplantsch auf dem Spielplatz Länggass Wenn es so heiss ist wie jetzt, wo selbst Eidechsen ernsthaft über Sonnencreme nach­ denken, braucht man nichts dingender als Wasser! Für die Kinder, die sich noch nicht in der Aare treiben lassen können, gibts den Sommerplantsch. Den halben Nachmittag lang bädele, chosle, umesprütze. Der Sommer wird wohl noch andauern, der Plantsch hingegen findet schon zum letzten Mal statt. Spielplatz Länggass, Muesmattplatz, Bern. Do., 22.7., 16 – 19 Uhr (nur bei schönem Wetter)

Leporello 29 10.indd 1

Montag, 26.07. Adelboden Circus Monti Rhythmus, Tanz und Akrobatik bilden den roten Faden des 26. Monti-Programms. Vorverkauf: Tel. 056 622 11 22; www.circus-monti.ch oder Circuskasse. Boden. 20.15 Uhr ///////////////////////// Thun Sommer Markt Lokalprodukte, Kunsthandwerk, Schmuck, Food, Lederwaren, Folkloreartikel u. a. Rösslispiel für die Kleinen. Manor/Aarefeldplatz. 10.00 Uhr

Zentralmarkt Flohmarkt & Brocante rund um die Dampfzentrale. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 10 Uhr

Adelboden Circus Monti Siehe 26.7. Boden. 15.00/20.15 Uhr

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empfehlen Alena, Sabrina und Sophie von der Leporello-Jugendredaktion.

Sommerfrost Der Mord an ihrer Schulfreundin weckt in Lyra Erinnerungen an ihre Vergangenheit. Hängt der Tod ihrer Freundin etwa mit dem damaligen Unfall ihrer Schwester zusammen? Manuela Martinis Jugendbuch „Sommerfrost“ aus der Reihe „Arena Thriller“ gibt Antwort auf diese Frage. Ein Krimi mit viel Spannung dank mysteriöser Figuren. Lies den Buchtipp der Leporello-Jugendre-

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Bern Offenes Atelier: Von Gesicht zu Angesicht Im (An)Gesicht des Kubismus fordern leuchtende Farben und Formen zum Tanz auf und verbinden sich zu einem Mobile. Offenes Atelier im Rahmen der interaktiven Ausstellung «Paul und Pablo». Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

Drei KrimiS AuF einen SchLAG Rebeccas Welt ist von heute auf morgen nicht mehr das, was sie einmal war. Aber nicht nur ihre Welt: plötzlich steht ganz Auckland Kopf. Der actiongeladene Science-Fiction-Thriller „Der tomorrow Code“ von Brian Falkner reisst einen mit in eine turbulente Welt voller neuer Technologien und einem nie dagewesenen Feind der Menschheit. Lies den Buchtipp der Leporello-Jugendredaktorin Alena Zwahlen auf www.leporello.ch (Medien & Kulturtipps).

///////////////////////// Lenk im Simmental Circus GO Siehe 22.7. Parkplatz Metschbahnen. 14.30 Uhr

daktorin Sabrina Michel auf www.leporello.ch (Medien & Kulturtipps). Schattenauge Noë wird eines Abends von einem seltsamen Wesen angefallen. Sie verliert das Bewusstsein und als sie aufwacht, kann sie sich nur noch an ein furchteinflössendes Fauchen erinnern. Nina Blazon gilt nicht umsonst als Meistererzählerin fantastischer Geschichten. Ihr Fantasy-Roman „Schattenauge“ ist Liebesgeschichte und Krimi in einem. Lies den Buchtipp der Leporello-Jugendredaktorin Sophie Burkhalter auf www.leporello.ch (Medien & Kulturtipps). Brian Falkner: Der tomorrow code, dtv, ab 14 Jahren/Manuela Martini: Sommerfrost, Arena, ab 14 Jahren/Nina Blazon: Schattenauge, Ravensburger, ab 13 Jahren.

Dienstag, 27.07.

///////////////////////// Bern Offenes Atelier: Von Gesicht zu Angesicht Im (An)Gesicht des Kubismus fordern leuchtende Farben und Formen zum Tanz auf und verbinden sich zu einem Mobile. Offenes Atelier im Rahmen der interaktiven Ausstellung «Paul und Pablo». Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Gwatt Die kleine Meerjungfrau Siehe 22.7. Teich beim Schloss Bellerive. 20.00 Uhr

///////////////////////// Thun Sommer Markt Siehe 26.7. Manor/Aarefeldplatz. 10.00 Uhr

Mittwoch, 28.07. Adelboden Circus Monti Siehe 26.7. Boden. 15.00/20.15 Uhr ///////////////////////// Bern Crazy Davids Gurten Club Siehe Artikel S. 3. Mit Crazy David nach Woodstock: Zu MazeSound tanzen und Luftgitarre spielen. Kostenlos; keine Anmeldung nötig. Gurten – Park im Grünen. 14.00 Uhr Offenes Atelier: Von Gesicht zu Angesicht Im (An)Gesicht des Kubismus fordern leuchtende Farben und Formen zum Tanz auf und verbinden sich zu einem Mobile. Offenes Atelier im Rahmen der interaktiven Ausstellung «Paul und Pablo». Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Gwatt Die kleine Meerjungfrau Siehe 22.7. Teich beim Schloss Bellerive. 20.00 Uhr ///////////////////////// Spiez Spielmobil animato Offener Spielbetrieb. Bis 13.10., jeden Mittwoch. Nur bei guter Witterung. Infos: Tel. 033 654 14 08 oder 079 460 68 54. Spiezer Bucht. 14.00 Uhr ///////////////////////// Thun Sommer Markt Siehe 26.7. Manor/Aarefeldplatz. 10.00 Uhr

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SternSchnuppen

zeitreise Woodstock. Zu Maze-Sound tanzen und Luftgitarre spielen. Im Juli nimmt Crazy David alle Kinder mit auf die Reise nach Woodstock! Mit Blumen in den Haaren tanzen die Kinder zum Sound von „Maze“ und haben die Möglichkeit, am legendären LuftgitarrenWorkshop teilzunehmen.

Lese-tipps für die Ferien Liest du gerne? Und spielst du gerne? Dann schau bei Leporello (www.leporello.ch) vorbei unter Medien & Kulturtipps. Dort findest du viele Buch- und Spiele-Tipps.

Gurten-park im Grünen Clubbühne Mi, 28.7.2010, 14 –17 Uhr Eintritt frei www.gurtenpark.ch Alle

Warten auf Godot Du kannst Tickets für das Stück „Warten auf Godot“ im Grossen Bärengraben gewinnen. Interessiert? Dann schau unter „Wir verlosen“ auf www.leporello.ch.

Kinderkulturkalender Bern

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22. bis 28. Juli 2010 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

Anzeiger Region Bern

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Theater /// Tanz Kabarett /// Kleinkunst

Theaterpremiere auf dem Gurten mit «Einstein»

Duo Luna-tic im Schlosshof Köniz

Wieder ein Stoff mit einem lokalen Helden: Drei Jahre nach dem Erfolg mit dem Starcoiffeur «Dällebach Kari» feiert das Theater Gurten Premiere mit «Einstein». Auch Albert Einstein hat einen engen Bezug zur Hauptstadt, schliesslich hat er seine Relativitätstheorie 1905 in Bern geschrieben. Livia Anne Richard, die Regisseurin und Autorin des Stücks, interessierte sich allerdings weniger für den genialen Physiker als vielmehr für den Menschen, den Vater und Ehemann Einstein. Gurten, Bern. Premiere: Sa., 24.7., 20.30 Uhr. Weitere Aufführungen bis 11.9. www.theatergurten.ch

Besser zusammen oder doch lieber allein? Olli und Claire, zwei Frauen, die sich zwar gut kennen, aber nicht immer gut verstehen, teilen sich für einen Abend eine Bühne und ein rollendes Klavier. Gegenseitige Neckereien sind vorprogrammiert. Das Duo Luna-tic mit Judith Bach und Stéfanie Lang, spielt sein selbstironisches Chanson-Kabarett «bloup» und haucht singend und tanzend fast vergessenen Chansons aus den 30er-Jahren neues Leben ein. Kulturhof, Schloss Köniz. Do., 22.7., bis Sa., 24.7., 20.30 Uhr. So., 25.7., 18.30 Uhr

Donnerstag, 22.07. Alp Breitlauenen Alpenrosentango Siehe Artikel S. 1. Infos: www.alpenrosentango.ch Breitlauenen. 19.30 Uhr ///////////////////////// Bern Mira Blau Eine Begegnung im Rosengarten. Rosengarten. 20.15 Uhr Walterli – Das Theater Timmermahn’s schlagfertiger Kultbube als Sommertheater im wettersicheren Hof des Bistrot Morillon. Mit Ursula Stäubli als Walterli und Marco Morelli als Vati. Vv: Reservation Theater: post@marcomorelli.ch oder 031 812 12 08. Bistrot Morillon, Morillonstr. 8. 20.15 Uhr ///////////////////////// Brienz Landschaftstheater Ballenberg: Farinet, der Falschmünzer Ein Stück von Markus Keller nach Motiven aus der Lebensgeschichte des legendärsten Wallisers. Regie: Reto Lang. Vv: Tel. 033 952 10 44 oder www.landschaftstheater-ballenberg.ch Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg, Hofstetten. 20.15 Uhr ///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – Chummerbueb Nach dem Roman von Simon Gfeller. Theaterfassung: Marcel Reber. Regie: Peter Leu. Spiel: Ensemble der Berner TheaterCompanie. Vv: www.ticketeria.org; Tel. 0900 10 11 12. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr ///////////////////////// Jegenstorf Freilichttheater: Ds verlorne Lied Eine romantische Komödie von Philipp Engelmann nach dem Roman von Rudolf von Tavel. Schlossspiele Jegenstorf. Vv: Tel. 031 761 28 15 oder Papeterie Bütikofer, Jegenstorf. Schlosspark. 20.15 Uhr ///////////////////////// Köniz Duo luna-tic «bloup» 4 Hände, 2 Stimmen, 1 Klavier – erfrischendes Chansonkabarett in vier Sprachen. Reservation: 079 267 58 43/ info@luna-tic.net Kulturhof – Schloss Köniz, Muhlernstr. 11. 20.30 Uhr ///////////////////////// Matten bei Interlaken Tell-Freilichtspiele Schiller’s Freiheitsdrama Wilhelm Tell. Gedeckte Zauschauer-Tribüne. Vv: Tellbüro, 033 822 37 22; www.tellspiele.ch Tellspielareal. 20.00 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Q = (KUH) Freilicht-Spektakel Das Erfolgsstück Q = (KUH) feiert dieses Jahr seinen 3. und letzten Freilicht-Sommer. Tierisch, menschlich. Clowneske Agrar­ romantik pur. Ein Heimetli. Gastrobetrieb und Bar ab 18h geöffnet. Vv: www.theatermadamebissegger.ch/ Tel. 0900 92 91 90. Steigrüebli, Bernstrasse 184 b. 20.30 Uhr

///////////////////////// Rüeggisberg Freilichttheater Rüeggisberg: Vehdokter Tierarzt Rudolf Trachsel von Rüeggisberg, eine Persönlichkeit, Tierarzt, Mentor der Tierarzneischule Bern, Gemeinde- und Kantonspolitiker und Gründer der Ersparniskasse Rüeggisberg vor 175 Jahren. Vv: Ersparniskasse Rüeggisberg, Tel. 031 808 17 77. Dorf. 20.00 Uhr ///////////////////////// Signau Freilichttheater Signau: Bärewirts Töchterli Von Karl Grunder nach einer Novelle Arthur Bittner. Regie: Iris Minder. Spiel: Theatergruppe Signau. Vv: www.inszene-ticket.ch; Tel. 0900 92 91 90. Hof Hämeli ob Signau. 20.30 Uhr ///////////////////////// Spiez Freilichttheater: Bunbury Oder Ernst sein ist alles. Komödie von Oscar Wilde. Regie: Urs-Peter Wolters. Schloss Spiele Spiez. Vv: Info-Center Spiez, Tel. 033 655 90 00 oder www.schlossspielespiez.ch beim Schloss Spiez. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Dällebach Kari Das Musical. Welturaufführung um den berühmtesten Coiffeur der Schweiz. Infos: www.thunerseespiele.ch Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr

Freitag, 23.07. Alp Breitlauenen Alpenrosentango Siehe 22.7. Breitlauenen. 19.30 Uhr ///////////////////////// Bern Freilichttheater: Warten auf Godot Siehe Artikel S. 1. Absurdes Theater, Slapstick und Mysterienspiel um die letzten Fragen der Menschheit. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Grosser Bärengraben, Grosser Muristalden 6. 20.15 Uhr Mira Blau Eine Begegnung im Rosengarten. Rosengarten. 20.15 Uhr Walterli – Das Theater Siehe 22.7. Bistrot Morillon, Morillonstr. 8. 20.15 Uhr ///////////////////////// Brienz Landschaftstheater Ballenberg: Farinet, der Falschmünzer Siehe 22.7. Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg, Hofstetten. 20.15 Uhr ///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – Chummerbueb Siehe 22.7. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr ///////////////////////// Erlach Hoftheater Erlach: Viu Lärm um d’Liebi Nach Shakespeare von Peter Steiger. Regie: Wolfgang Grabow. Vv: Tel. 032 331 81 20. Schlosshof. 20.15 Uhr

///////////////////////// Interlaken 7. Internationales Gauklerfest Hüpfburg, Spielecke & Popcorn für Kinder & Eltern. Festwirtschaft & Chäsbrätel. Stündlich Gauklershows. Dino Lampa, Theater Leela, Mark Segal, Creeping Car­ nival, Femme Wxposee, El Kardinal. Ammann-Hoferplatz. 18.00 Uhr ///////////////////////// Jegenstorf Freilichttheater: Ds verlorne Lied Siehe 22.7. Schlosspark. 20.15 Uhr ///////////////////////// Köniz Duo luna-tic Siehe 22.7. Kulturhof – Schloss Köniz, Muhlernstr. 11. 20.30 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Q = (KUH) Freilicht-Spektakel Siehe 22.7. Steigrüebli, Bernstrasse 184 b. 20.30 Uhr ///////////////////////// Rüeggisberg Freilichttheater Rüeggisberg: Vehdokter Siehe 22.7. Dorf. 20.00 Uhr ///////////////////////// Signau Freilichttheater Signau: Bärewirts Töchterli Siehe 22.7. Hof Hämeli ob Signau. 20.30 Uhr ///////////////////////// Spiez Freilichttheater: Bunbury Siehe 22.7. Beim Schloss Spiez. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Dällebach Kari Siehe 22.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr

Samstag, 24.07. A arwangen Sommertanzshow Bühnenwerk Die Tanzkult Sommershow. 18h-20h Nachtessen nach Wahl. Ab 20.15h: Show mit Mona, Choreografien von Bühnenwerk, Mandala, Tribal Teens, Naheema u.a. Anmeldung an: move@tanzkult.ch Vv: move@tanzkult.ch Gasthof zum Wilden Mann. 18.00 Uhr ///////////////////////// Alp Breitlauenen Alpenrosentango Siehe 22.7. Breitlauenen. 19.30 Uhr ///////////////////////// Bern Freilichttheater Gurten: Einstein Der grosse Wissenschaftler als Mensch. Stück und Regie: Livia Anne Richard. Mit Christoph Keller und Oliver Stein in der Rolle des jungen und alten Einstein. Vv: Tel. 031 901 38 79 oder www.theatergurten.ch Gurten – Park im Grünen. 20.30 Uhr Freilichttheater: Warten auf Godot Siehe 23.7. Grosser Bärengraben, Grosser Muristalden 6. 20.15 Uhr

Mira Blau Eine Begegnung im Rosengarten. Rosengarten. 20.15 Uhr ///////////////////////// Brienz Landschaftstheater Ballenberg: Farinet, der Falschmünzer Siehe 22.7. Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg, Hofstetten. 20.15 Uhr

/ / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / Interlaken 7. Internationales Gauklerfest Siehe 23.7. Ammann-Hoferplatz. 16.00 Uhr

///////////////////////// Rüeggisberg Freilichttheater Rüeggisberg: Vehdokter Siehe 22.7. Dorf. 20.00 Uhr

///////////////////////// Jegenstorf Freilichttheater: Ds verlorne Lied Siehe 22.7. Schlosspark. 20.15 Uhr

///////////////////////// Signau Freilichttheater Signau: Bärewirts Töchterli Siehe 22.7. Hof Hämeli ob Signau. 20.30 Uhr

///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – Chummerbueb Siehe 22.7. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr

///////////////////////// Köniz Duo luna-tic Siehe 22.7. Kulturhof – Schloss Köniz, Muhlernstr. 11. 18.30 Uhr

///////////////////////// Erlach Hoftheater Erlach: Viu Lärm um d’Liebi Siehe 23.7. Schlosshof. 20.15 Uhr

///////////////////////// Signau Freilichttheater Signau: Bärewirts Töchterli Siehe 22.7. Hof Hämeli ob Signau. 20.30 Uhr

///////////////////////// Interlaken 7. Internationales Gauklerfest Siehe 23.7. Ammann-Hoferplatz. 16.00 Uhr ///////////////////////// Jegenstorf Freilichttheater: Ds verlorne Lied Siehe 22.7. Schlosspark. 20.15 Uhr ///////////////////////// Köniz Duo luna-tic Siehe 22.7. Kulturhof – Schloss Köniz, Muhlernstr. 11. 20.30 Uhr ///////////////////////// Matten bei Interlaken Tell-Freilichtspiele Siehe 22.7. Tellspielareal. 20.00 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Q = (KUH) Freilicht-Spektakel Siehe 22.7. Steigrüebli, Bernstrasse 184 b. 20.30 Uhr ///////////////////////// Signau Freilichttheater Signau: Bärewirts Töchterli Siehe 22.7. Hof Hämeli ob Signau. 20.30 Uhr ///////////////////////// Spiez Freilichttheater: Bunbury Siehe 22.7. Beim Schloss Spiez. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Dällebach Kari Siehe 22.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr

Sonntag, 25.07. Bern Freilichttheater: Warten auf Godot Siehe 23.7. Grosser Bärengraben, Grosser Muristalden 6. 20.15 Uhr

///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Dällebach Kari Siehe 22.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr

Montag, 26.07. Bern Mira Blau Eine Begegnung im Rosengarten. Rosengarten. 20.15 Uhr ///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Dällebach Kari Siehe 22.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr

Dienstag, 27.07. Bern Freilichttheater Gurten: Einstein Siehe 24.7. Gurten – Park im Grünen. 20.30 Uhr Freilichttheater: Warten auf Godot Siehe 23.7. Grosser Bärengraben, Grosser Muristalden 6. 20.15 Uhr Von Gnomen, Elfen und Trollen Eine Exkursion mit dem Gnomologen Prof. Dr. h.c. B. Binsenbein. Ein mes:arts theater im Botanischen Garten. Jeden Di bis 28.9. Bei jedem Wetter. Anmeldung: 031 839 64 09 oder www.mesarts.ch Botanischer Garten Bern, Eingang Lorrainebrücke. 19.00 Uhr ///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – Chummerbueb Siehe 22.7. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr ///////////////////////// Jegenstorf Freilichttheater: Ds verlorne Lied Siehe 22.7. Schlosspark. 20.15 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Q = (KUH) Freilicht-Spektakel Siehe 22.7. Steigrüebli, Bernstrasse 184 b. 20.30 Uhr

///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Dällebach Kari Siehe 22.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr

Mittwoch, 28.07. Bern Der Totengräber Ein Theater über den Tanz mit dem Schwarzen Tod. Ein mes:arts Theaterspaziergang durch Berner Geschichten. Bis Ende Okt., jeden Mittwoch. Bei jedem Wetter. Anmeldung: 031 839 64 09; www.mesarts.ch Treffpunkt: Vor dem Zähringerdenkmal, bei der Nydeggkirche. 20.05 Uhr Freilichttheater Gurten: Einstein Siehe 24.7. Gurten – Park im Grünen. 20.30 Uhr Freilichttheater: Warten auf Godot Siehe Artikel S. 1. Absurdes Theater, Slapstick und Mysterienspiel um die letzten Fragen der Menschheit. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Grosser Bärengraben, Grosser Muristalden 6. 20.15 Uhr ///////////////////////// Brienz Landschaftstheater Ballenberg: Farinet, der Falschmünzer Siehe 22.7. Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg, Hofstetten. 20.15 Uhr ///////////////////////// Emmenmatt Freilichttheater Moosegg: Eichbüehlersch – Chummerbueb Siehe 22.7. Freilichttheater Moosegg. 20.15 Uhr ///////////////////////// Erlach Hoftheater Erlach: Viu Lärm um d’Liebi Siehe 23.7. Schlosshof. 20.15 Uhr ///////////////////////// Signau Freilichttheater Signau: Bärewirts Töchterli Siehe 22.7. Hof Hämeli ob Signau. 20.30 Uhr ///////////////////////// Spiez Freilichttheater: Bunbury Siehe 22.7. beim Schloss Spiez. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Thuner Seespiele: Dällebach Kari Siehe 22.7. Seebühne, Seematte im Lachen. 20.30 Uhr


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Tabea Hüberli

Matt Grayson

Rock /// Pop /// Jazz Worldmusic /// Chanson /// Folklore

Civet spielen im Sous le Pont

Christine Lauterburg und Äerope auf der kleinen Schanze

Newcomer sind sie nicht: Schon seit zehn Jahren ist die weibliche Punkrock-Band Civet im Geschäft. Aber erst mit dem Wechsel zu Hellcat-Records, einem Unterlabel von Branchenprimus Epitaph, schaffte sie den Durchbruch. Mit ihrer aktuellen CD, «Hell Hath No Fury (like me)», erwachte auch die internationale Aufmerksamkeit. Bei den Femmes fatales des Punk Rock gehts nicht nur brachial zu und her: Sie vereinigen Streetriffs mit einem Händchen fürs Melodische. Auf ihrer Europa-Tour machen die vier Damen im Sous le Pont halt. Sous le Pont, Bern. Do., 22.7., 22 Uhr

An der Christine Lauterburg muss man dranbleiben. Nicht weil sie für ein paar Traditionalisten noch immer ein rotes Tuch ist und auch nicht, weil die Post sie mit einer Briefmarke ehrt. Dranbleiben muss man, weil Lauterburg in wechselnden Formationen spannend bleibt. Sei es als Gastsängerin bei Doppelbock oder Echo, sei es solo oder mit ihrer Band Äerope. Bei letzterer mit am Start sind die Cracks Hank Shizzoe, Michel Poffet und Markus Flückiger. So verbindet sich luftiger Schweizer Jodel mit abgründig knurrendem Rootsrock zur Alpenamericana. Musikpavillon Kleine Schanze, Bern. Fr., 23.7., 19 Uhr Inserat

Donnerstag, 22.07. Alterswil Stonehill Festival Siehe Artikel S. 12. Infos: www.stonehill.ch Festivalgelände. 19.00 Uhr ///////////////////////// Belp Jettyroad Country. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 20.30 Uhr ///////////////////////// Bern Civet Support: Snakebone. Rock’n’Roll/ Punkrock & Rock. Sous le Pont, Reitschule. 22.00 Uhr The Mamaku Project (New Zealand) Siehe Artikel unten. ElectrOrganic Sessions/ Jazz-Dub-Chanson. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20 Uhr ///////////////////////// Solothurn Jazz RiverBoat: Canal-Street Jazz Band Aarerundfahrt Solothurn – Büren retour. Reservation erforderlich! Schiffstation. 19.30 Uhr ///////////////////////// Thun Altstadt Konzerte Thun Jodlerklub Edelweiss Thun, Bärnbiet Örgeler, Alphorngruppe Thun, Örgeli Stärne. Vv: Kollekte. Rathausplatz. 20.00 Uhr

Am Schluss – Mokka OpenairMusikfestival: The Tarantinos Siehe Artikel S. 3. It’s more than a Band. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Freitag, 23.07. Alterswil Stonehill Festival Siehe 22.7. Festivalgelände. 19.00 Uhr ///////////////////////// Belp Sandee & Band Pop, Rock. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 21.00 Uhr ///////////////////////// Bern HappyHourMusic: Christine Lauterburg & Aërope Zeitgenössische Schweizer Volksmusik. Christine Lauterburg (voc), Hank Shizzoe (g), Michel Poffet (b), Andi Hug (dr). Kollekte. Bei jeder Witterung! Kleine Schanze, Bundesgasse. 19.00 Uhr Stahlquartett Jan Heinke, Alexander Fülle, Michael Antoni, Peter Andreas (alle Stahlskulptur). Tonus-Music Labor, Kramgasse 10. 21 Uhr Westside Rocking Fridays: Fate Die Freiburger Band mit neuen Songs. Pop-Rock. Westside Food Court. 19.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Strassenmusik Bahnhofquartier 15.15 bis 17 Uhr, Altstadt 17 bis 20 Uhr, mit dem Stadtakkordeonisten Luzian Jenny. Altstadt. 15.15 Uhr ///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair-Musikfestival: Phon Roll Siehe Artikel S. 3. Berner Rock’n’Roll-Legenden. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Samstag, 24.07. Alterswil Stonehill Festival Siehe 22.7. Festivalgelände. 16.00 Uhr ///////////////////////// Belp Josephine P. Band Soul, Gospel, Jazz. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 21.00 Uhr ///////////////////////// Bern Stahlquartett Jan Heinke, Alexander Fülle, Michael Antoni, Peter Andreas (alle Stahlskulptur). Tonus-Music Labor, Kramgasse 10. 21 Uhr

///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair-Musikfestival: Kiran Ahluwalia Siehe Artikel S. 3. Indian World Music. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20 Uhr

Sonntag, 25.07. Burgdorf Sonntagsmusik Schützematt und Museen 13 bis 15 Uhr, Altstadt 15 bis 17 Uhr. Mit Luzian Jenny und Cornelia Huber. Altstadt. 13.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Uhuru – Festival für Musik und Tanz Eröffnungskonzert im Festzelt mit Sebass (balkan Beats’n’melodies). Infos Festival + Kurse: www.uhuru.ch Vv: Tickets vor Ort (www.uhuru.ch) Weissenstein. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair-Musikfestival: Gustav et Les Hellbrothers Siehe Artikel S. 3. Varieté Rock. Big Band. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr Bellevue-Matinées: Duo Paetsch und Pip Michaela Paetsch Neftel (Violine) und Wieslaw Pipczynski (Akkordeon). Vv: Tel. 033 227 07 07. Tertianum Bellevuepark, Göttibachweg 2. 10.30 Uhr

The Mamaku Project bringt Kulturen zusammen: Aus französischen Chansons, Jazz und Pacific Dub entsteht ein nuancenreicher Sound, der von Einflüssen aus der ganzen Welt geprägt ist. Die französisch-neuseeländischen Musiker laden im Ono zu einer musikalischen Weltreise ein. Neuseeland? Pazifische Inseln und lange Sandstrände. Hügellandschaft und Seen, eine üppige Vegetation. Mittendrin die Pflanze Mamaku: ein grosser neuseeländischer Farnbaum und der Namensgeber für The Mamaku Project. «Jeder Farnwedel steht für eine neue Richtung und ist trotzdem an den Stamm gebunden», so die Künstler über die Pflanze, die ihren kreativen Grundsatz verkörpert. Hinter dem Mamaku Project steht ein Duo, das sowohl mit Frankreich als auch mit Neuseeland eng verbunden ist. Sängerin und Komponistin Tui Mamaki ist in Frankreich geboren, aber in Neuseeland aufgewachsen. Der Keyboarder und Komponist Monsieur Escargot ist gebürtiger Franzose, der vor zehn Jahren nach Neuseeland ausgewandert ist. So sind die beiden Länder der Stamm, durch den die Musik der Band verwurzelt ist. Die Zweige haben sich jedoch

nach Einflüssen aus aller Welt ausgestreckt. Deshalb lässt die Musik von Mamaku Project von der Ferne träumen, und Daniel Köliker, der Programmleiter des Ono, sagt: «Wir wollen den Menschen, die nicht verreisen oder gerade wieder zurück sind, die Welt nach Bern bringen.» Innovative Kombination Die Welt von Mamaku verbindet französisches Chanson und osteuropäische Melodien, verbindet Pacific Dub, Jazz und Electro. Die Mischung, die daraus entsteht, erinnert oft ans Gotan Project, aber auch an Les Rita Mitsouko, Manu Chao oder Arthur H. Monsieur Escargot ergänzt: «Speziell die neuseeländische Dubszene mit Fat Freddys Drop oder Pitch Black hat uns geprägt.» Das musikalische Experiment Mamaku wird durch wechselnde Formationen bereichert. Das Duo hat eine ganze

Schar von Musikern um sich versammelt, die ihre Eigenheiten einfliessen lassen. Im Ono stehen sie mit dem neuseeländischen Trompeter Finn Scholes und mit Oliver Emmit an der Posaune auf der Bühne. Im Vordergrund steht aber immer die Stimme von Tui Mamaki. Der Mix von französischen und neuseeländisch-englischen Texte macht die Musik noch variationsreicher. Trotzdem gelingt es den Musikern, die vielen verschiedenen Stile und Einflüsse zu einem neuen, homogenen Sound zu verschmelzen. Zirkus und Zylinder Wo das Mamaku Project auftritt, gibt es mehr als nur ein Konzert. Die Musiker tragen Kostüme, in denen die verschiedenen musikalischen Einflüsse reflektiert werden. Einige erinnern an Zirkus und Zigeuner, andere verbreiten einen Hauch Südseeromantik. Allesamt sind sie farbenfroh. Hergestellt wurden sie von neuseeländischen Künstlern aus einheimischen Pflanzen. Ein Beispiel: Die Zylinder sind aus einer Flachspflanze geflochten, welche die Maori norma-

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Musikalische Weltreise

Pariser Chic aus neuseeländischem Flachs: das Duo Escargot (l.) und Mamaki. lerweise zur Herstellung von Körben und Seilen verwenden. Europäische Zylinder aus neuseeländischen Pflanzen? «Dies soll ein Wink sein, dass unsere musikalische Inspiration sowohl in Europa als auch im ozeanischen Raum liegt», erklärt Monsieur Escargot. Es ist das erste und vorläufig einzige Konzert von Mamaku Project in der Schweiz. «Ich hoffe auf ein Publikum

mit feinen Ohren und grosser Neugier», sagt Monsieur Escargot. Neuseeland? Musikalische Überraschungen! Regine Gerber \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Ono, Bern Do., 22.7., 20 Uhr www.onobern.ch

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22. bis 28. Juli 2010 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 7

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Ursula Markus

Klassik

The Trio of OZ mit Omar Hakim und Rachel Z. in Langnau
 Der Pianist Jinsang Lee spielt am Menuhin Festival

Abendmusik mit Brice Montagnoux

Zum 20-Jahr-Jubiläum holt der Initiant und künstlerische Leiter der Langnau Jazz Nights, Walter Schmocker, wieder ein paar Jazzgrössen ins Emmental. Mit dabei: der Drummer Omar Hakim (Sting, Miles Davies, David Bowie). Er tritt zusammen mit der US-Pianistin und Keyboarderin Rachel Z (Bild) und dem Kontrabassisten Maeve Royce auf.
 Kupferschmiede, Langnau. Di., 27.7., 21 Uhr. Weitere Konzerte bis 31.7. www.jazz-nights.ch

Brice Montagnoux aus Toulon gilt als wichtiger Repräsentant der französischen Orgelschule. In der Berner-Münster-Konzertreihe «Jenseitsreisen – Höllenfahrten» spielt Montagnoux Werke von Johann Sebastian Bach, Nicolas de Grigny, Franz Liszt, Johannes Brahms, Jehan Alain und Olivier Messiaen. Konzerteinführung um 19.15 Uhr auf der Orgelempore. Münster, Bern. Di., 27.7., 20 Uhr

Montag, 26.07. Solothurn Uhuru – Festival für Musik und Tanz 19-20.30, Sennhaus: Christoffel vom Hengstacker singt/spielt authentisch vertonte Gedichte von Wernher von Homberg. 21–22.30, Festzelt: The Faranas(World Music). Infos Festival + Kurse: www.uhuru.ch Vv: Tickets vor Ort (www.uhuru.ch) Weissenstein. 19.00 Uhr ///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair-Musikfestival: Kutti MC Siehe Artikel S. 3. Und The One Shot Orchestra. Wort und Musik. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Dienstag, 27.07.

///////////////////////// Düdingen Filmnacht im Neuton/ Cinéma Resonorisé Musiker und DJs vertonkleiden ein Film­ programm und beschallen den Abend. Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 21.00 Uhr ///////////////////////// Langnau 20. Langnau Jazz Nights: David Binney’s Anacapa/FLY D. Binney (as), Ambrose Akinmusire (tp), Gretchen Parlato (voc), Wayne Krantz (g), Craig Taborn (p), Eivind Opsvik (b), Dan Weiss (dr) / Mark Turner (ts), Larry Grenadier (b), Jeff Ballard (dr). Vv: Tickets: www.jazz-nights.ch; Tel. 0900 900 300. Kupferschmiede. 21.00 Uhr 20. Langnau Jazz Nights: Workshopkonzerte/Int. Junior Jazz Meeting Openair Bis 31.7., täglich Openair auf dem Viehmarktplatz. Ab 17h: Workshopkonzerte. Ab 19h: Int. Junor Jazz Meeting. Viehmarktplatz. 17.00 Uhr

Langnau 20. Langnau Jazz Nights: Christian Scott/The Trio of OZ Christian Scott (tr), Matthew Stevens (g), Milton Flechter (p), Kristopher Funn (b), Jamire Wiliams (dr) / OZ feat. Omar Hakim (dr) and Rachel Z (p), Maeve Royce (b). Vv: Tickets: www.jazz-nights.ch; Tel. 0900 900 300. Kupferschmiede. 21.00 Uhr

///////////////////////// Solothurn Uhuru – Festival für Musik und Tanz 19–20.30, Sennhaus: Krüsimusig. Ab 21h, Festzelt: Open Stage. Infos Festival + Kurse: www.uhuru.ch Vv: Tickets vor Ort (www.uhuru.ch) Weissenstein. 19.00 Uhr

20. Langnau Jazz Nights: Workshopkonzerte/Int. Junior Jazz Meeting Openair Bis 31.7., täglich Openair auf dem Viehmarktplatz. Ab 17h: Workshopkonzerte. Ab 19h: Int. Junor Jazz Meeting. Viehmarktplatz. 17.00 Uhr

///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair-Musikfestival: Nilsa Siehe Artikel S. 3. African Dance Grooves. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

///////////////////////// Solothurn Uhuru – Festival für Musik und Tanz 19–20.30, Kurhaus: Offenes Singen. 21– 22.30, Festzelt: Kich La Luna (World Music). Infos Festival + Kurse: www.uhuru.ch Vv: Tickets vor Ort (www.uhuru.ch) Weissenstein. 19.00 Uhr ///////////////////////// Thun Am Schluss – Mokka Openair-Musikfestival: Mammut Siehe Artikel S. 3. Indie Pop aus Island. Eintritt frei (moralische Spendepflicht). Gastronomie ab 19 Uhr. Mühleplatz. 20.00 Uhr

Mittwoch, 28.07. Belp John & John Pop, Rock. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Restaurant Campagna, an der Aare/ Hunzikerbrücke. 20.30 Uhr ///////////////////////// Bern Offene Bühne SLP goes Vorplatz. Künstler melden sich unter souslepont.ch an. Reitschule, Vorplatz. 22.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Strassenmusik Bahnhofquartier 15.15 bis 17 Uhr, Altstadt 17 bis 20 Uhr. Mit dem Stadtakkordeonisten Luzian Jenny. Altstadt. 15.15 Uhr

Meine Veranstaltung in der Berner Kulturagenda Wie bringe ich meine Veranstaltung in die Agenda? Folgen Sie auf www.kulturagenda.be dem Link «Veranstaltung gratis aufgeben». Sie gelangen zum AnmeldePortal, wo Sie sich einloggen oder als neuer Nutzer registrieren können. Dann geben Sie Ihre Daten ein. Sollten Sie mit der Internetseite nicht klarkommen, mailen Sie Ihre Informationen an veranstaltungen@hinweise.ch. Ihr Eintrag gelangt automatisch auch an die Agenda von «Bund» und «Berner Zeitung». Ich möchte aber, dass die ­ Redak­tion einen Artikel über meinen Anlass schreibt. Schicken Sie zusätzlich Ihre Informationen mit druckfähigen Bildern (300 dpi) an redaktion@kulturagenda.be. Die Redaktion trifft aus dem Angebot von Veranstaltungen eine Auswahl, über die sie berichtet. Das heisst, ich muss alles zweimal schicken? Ja. Das Internet kenne ich nur aus Erzählungen meiner Enkelin. Wir haben auch eine Postadresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Postfach 5414, 3001 Bern.

Der 29-jährige Südkoreaner Jinsang Lee gewann letztes Jahr den Concours Géza Anda in Zürich und darüber hinaus den Mozart-, den Schumann- und den Publikumspreis desselben Wettbewerbs. In Gstaad spielt der Pianist eine Matinée mit Werken von Frédéric Chopin (Introduktion c-Moll, op. 16; Drei Mazurken, op. 59; Introduction et Variations, op. 12) und Robert Schumann (Fantasie C-Dur, op. 17). Kapelle, Gstaad. Sa., 24.7., 10.30 Uhr Inserat

Sonntag, 25.07. Oberhofen Leichte Klassik am Sonntagnachmittag Konzert mit mechanischen Musikinstrumenten. (Orchestrione, Klaviere, Drehorgeln, Musikautomaten). Osthaus Wichterheer, Staatsstr. 20. 17.00 Uhr

Berns Konzertkalender im Internet www.konzerte-bern.ch (Kein Ticket-Verkauf)

///////////////////////// Saanen Menuhin Festival Gstaad: Gstaad Piano Academy Abschlusskonzert der Studenten. Vv: Tel. 033 748 83 33. Hotel Landhaus. 17.00 Uhr

Klassik Donnerstag, 22.07.

///////////////////////// Thun Orgelmainée: Orgelgewitter Markus Aellig, Organist Stadtkirche. Stadtkirche. 11.30 Uhr

Dienstag, 27.07. Bern 8. Abendmusik Brice Montagnoux (Toulon), Orgel. Werke von J.S. Bach, de Grigny, Liszt, J. Brahms, J. Alain und Messiaen. Vv: Kasse ab 19 Uhr. Berner Münster, Münsterplatz 1. 20.00 Uhr

Erlach Musik-Sommer-Erlach Das kleinste Festival. Schloss. 20.15 Uhr ///////////////////////// Saanen Menuhin Festival Gstaad: András Schiff III – Schumanns Welt zwischen Himmel und Erde A. Schiff (Klavier), Ruth Ziesak (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Markus Schäfer (Tenor), Hanno Müller-Brachmann (BassBariton), Deutscher Kammerchor. Leitung: Heinz Holliger. Werke von R. Schumann. Vv: Tel. 033 748 83 33. Kirche. 19.30 Uhr

///////////////////////// Solothurn Orgelzyklus Mit dem Organist Pierre Thimus. St. Ursenkathedrale. 20.15 Uhr

Mittwoch, 28.07. Münchenbuchsee Harfenstar Young Celebrity Artist 2010 Maria Mikhailovskaya (Russland). Vv: Kollekte. Ref. Kirche. 19.30 Uhr HarpMasters: Maria Mikhailovskay Young Celebrity Artist 2010. Werke u.a. von Bach, Spor, Goudefroid, Ravel, Piazzola. Ref. Kirche. 19.30 Uhr Inserat

IM SOMMER

Samstag, 24.07. Gstaad Menuhin Festival Gstaad: Matinée des Jeunes Etoiles II Jinsang Lee, Klavier (Gewinner Concours Géza Anda 2009, Schumann-Preis). Werke von Chopin und R. Schumann. Vv: Tel. 033 748 83 33. Kapelle. 10.30 Uhr ///////////////////////// Ligerz Musik aus der Stille Mit Arco-Quartett (Thommen, Flück, Wenger, Wittwer), Martina Schwarz (Lesung). Kirche . 18.15 Uhr ///////////////////////// Saanen Menuhin Festival Gstaad: Moonlight Serenade Blechschaden (die 11 Blechbläser der Münchner Philharmoniker), Bob Ross (Leitung und Moderation). Musik von Händel bis Glenn Miller. Vv: Tel. 033 748 83 33. Kirche. 19.30 Uhr

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Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für eine ausgewählte Kultur­veranstaltung der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

12. August – 18. September 2010 www.lucernefestival.ch


28 Anzeiger Region Bern

22. bis 28. Juli 2010 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 8

Lisa Schäublin

Ausstellungen /// Kunstmuseen /// Galerien /// Vernissagen Museen /// Anlagen

Ingeborg von Erlach stellt im Schloss Jegenstorf aus

Die «Vielfalt des Lebens» im Globus-Schaufenster

Während eines Jahres hat die Berner Künstlerin Ingeborg von Erlach im Schloss Jegenstorf, das sich einst in Besitz der Familie von Erlach befand, gezeichnet. Inspiriert von der Schlossanlage und dem prunkvollen Interieur, entstanden Tusch- und Aquarellzeichnungen, Collagen und Holzobjekte. Sie geben wieder, wie sich das Schloss der Künstlerin zeigte. Die Sonderausstellung erfolgt zum 70. Geburtstag von Ingeborg von Erlach. Schloss Jegenstorf, Jegenstorf. Ausstellung bis 10.10.

Das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern gastiert zum UNO-Jahr der Biodiversität für einen Monat in den Schaufenstern des Globus-Warenhauses in Bern. Der Berner Gestalter und Plakatkünstler Claude Kuhn (Bild) bespielt in fünf Bildern die «Vielfalt des Lebens». Mit viel Witz präsentiert er die unterschiedlichen Lösungen der Natur, etwa bei der Ausgestaltung der Riechorgane (vulgo: Nasen). Globus, Bern. Ausstellung bis 21.8.

Ausstellungen Bern 4–8 Plattform für Kunst und Medien. Neubrückstr. 84. Mehr Licht – Diverse Fotografen. Vereinigung für Digitalkameraverweigerer (VFDKV). Bilder von 17 Fotografinnen und Fotografen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Bis 25.7.2010, Fr 18-20h, Sa/So 14-18h.

Rosengarten. Wildnis Bern – vom Alpensegler bis Zimt­ rose. Biodiversitätsausstellung. Bis 30.9. Universitätsbibliothek Bern/ Zentral-bibliothek. Münstergasse 61. Geburtsstunde der modernen Schule. 175 Jahre Volksschule im Kanton Bern. Bis 28.8., Mo-Fr 8-19; Sa 8-12.

Atelier Pongo T. Mischler. Monbijoustrasse 15. Auf den Linien von Hundertwasser. Farbig, fliessend und mystisch präsentiert sich die imaginäre Bilderwelt von Pongo T. Mischler. Bis 30.7., Di-Fr 10-17. Anmeldung: Tel. 031 312 91 00.

///////////////////////// Biel Espace libre. Seevorstadt 73. Patwa/Steiner. «Anleitung zum Mord». 6 Bildschirme, 2 Positionen. Videoinstallation. Bis 15.8., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18.

Christkatholische Kirche St. Peter und Paul. Beim Rathaus. Franticek Klossner. «5 Sinne plus 1», 24-teilige Textinstallation. Bis 31.10., täglich durchgehend.

Privatklinik Linde. Blumenrain 105. Katharina Kuhn. Bilder­ geschichten ... un brin de causette. Bis 17.9., Mo-So 8-20.

Galerie Rigassi. Münstergasse 62. Thomas Hartmann und Karl-Manfred Rennertz. Holzskulpturen und Malerei. Bis 21.8., Di 15-18.30; Mi-Fr 11-13, 15-18.30; Sa 10.30-14. Galerie Toni Müller. Herzogstrasse 3. Véro Straubhaar. Bilder. Bis 24.7., Mi-Fr 15-18.30; Sa 11-15. Globus-Schaufenster Spitalgasse 17-21. Bespielt von Claude Kuhn, Chefgestalter Naturhistorisches Museum und Team. Bis 21.8. Kleine Orangerie Stadtgärnerei Elfenau. Elfenauweg 94. Das neue Bern. Fotoausstellung zeitgenössischer Architektur in Bern und Umgebung. Bis 16.10., tägl. 11-18. Kornhausforum. Kornhausplatz 18. Margrit und Ernst Baumann – Reportagen 1950–2000. Die Ausstellung zeigt rund 140 schwarz-weisse Fotografien in Originalabzügen, Dokumente aus dem Arbeitsleben des Fotografenpaars und Beispiele ihrer Reportagen in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern. Bis 31.7., Di/Mi/Fr 12-17; Do 12-20; Sa/So 11-16. Münstergalerie. Münstergasse 32. Susanne Zweifel. «Harmonie, die Seele und Geist berührt». Bilder. Bis 27.8., Do 14-19; Fr 14-18; Sa 17.7., 7.8. + 21.8., 10-16. offene kirche – in der Heiliggeistkirche. Beim Bahnhof. Kunst aus dem Kloster. Künstlerische Vielfalt als Ausdruck der Suche nach Gott – 12 Schweizer Ordens­ leute zeigen ihre Werke. Bis 31.8., Di/Mi 11-18.30; Do 11-20.30; Fr 11-16.30. Restaurant Schosshalde. Kleiner Muristalden 40. Raoul Ris. Berner Stadtlandschaft. Bis 30.11., Mo-Sa 8.30-14, 17-23. Robert Walser-Zentrum. Marktgasse 45. Sonderbare Geschichten und die Bilder dazu. Eine befristete Sonderausstellung, gestaltet von Roland Stark zu Robert Walser und seinem Illustrator Freyhold im Buntscheck. Bis 4.11., Mi-Fr 13-17.

///////////////////////// Burgdorf Altes Schlachthaus. Metzgergasse 15. Sabine Hofkunst und Ursi Luginbühl. Gezeichnete Aquarelle, Keramik & Bronze. Bis 5.12., So 11-17. Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau. Pestalozzistrasse 20. Abschlussarbeiten Bachelor Architektur. Themen u.a.: Sanierungsstrategien für das Gästehaus Kreuz in Herzogenbuchsee, die Umnutzung des Kornhauses in Burgdorf oder die Erneuerung des Empfangsbereichs mit Shop im Schloss Hallwyl. So 11-17; Mo-Do 8-18 . ///////////////////////// Grosshöchstetten Seminar- und Kulturhotel Möschberg. Hanspeter Bühlmann. Bilder-/Fotoausstellung «Sichtweise». Bis 9.10., offen während Seminarbetrieb (Tel. 031 710 22 22). ///////////////////////// Gümligen Atelier Housi Knecht. Dammweg 41-43. Housi Knecht. «Hyper Steel». Atelierausstellung. Bis 8.8., So 11-13. ///////////////////////// Interlaken Kunsthaus Interlaken. Jungfraustr. 55. Der Brienzersee. et ses environs. Eine Ausstellung zum Jubiläum 100 Jahre Interlaken Tourismus. Bis 22.8., Mi-Sa 15-18; So 10-12, 15-18. Zentrum Artos. Alpenstr. 45. Claudia Cantieni. Ölbilder «zu den Raubkatzen und Clowns». Bis 29.7., tägl. 14-20, ausser Mi. ///////////////////////// Jegenstorf Schloss Jegenstorf. General-Guisanstrasse 5. Ingeborg v. Erlach. Blick aus dem Schloss Jegenstorf in den Park. Tusche/Aquarell auf Papier, 2010. Es sprechen: alt Nationalrat Hermann Weyeneth, Präsident Stiftung Schloss Jegenstorf. Dr. h.c. Hermann Fischer. Anschliessend kocht Hans Gurtner sein Risotto. VERNISSAGE: Sa 24.7., 10.30. Ausstellung bis 10.10.; Di-So 10-12 und 14-17.

///////////////////////// Kirchlindach Klinik Südhang. Südsicht 10. Unter dem Titel «Einsichten – Aussichten» präsentieren 8 Kunstschaffende Werke mit biografischem und künstlerischen Bezug zur Region. Bis 19.9., Sa/So 14-20; Mi 19-21. ///////////////////////// Münsingen Bärenmattepark. Bärenmatte 3. Sandra Lattmann-Rohrbach. «Übergänge», Acrylbilder mit Kreationen von Casa Flora. Bis 27.8., tägl. 9-17. ///////////////////////// Oberhofen Kunstsammlung Hans & Marlis Suter. Wichterheergut. Begegnungen. 12. Ausstellung Sammlung Suter mit Begegnung von Künstlern, die in den bisherigen Ausstellungen noch nicht vertreten waren, z.B. Hans Falk, Johannes Gachnang, Hans Gissberger, Bruno Geninetta u.a. Bis 31.7., Mo-Sa 14-17; So 11-17. ///////////////////////// Spiez Bibliothek Spiez. Spiezbergstr. 9. Kathrin Wandfluh. Bilder in Acryl und Mischtechnik. Motive aus der Natur, die bis ins Abstrakte gleiten können. Bis 3.7., Mo-Fr 14-19; Sa 10-14; ab 5.7., Mo/Di/Do/Fr 17-20; Sa 10-12. Galerie im Krankenheim. Asylstrasse 19. Nicole Bitschnau. Expressive Arts, Gemälde. Bis 8.8., tägl. 8-17. ///////////////////////// Thun DAS Atelier Ratatui. Stockhornstr, 18. Barbara Gugger, Margret Baumann, Eva Klaus und Anne Weber. Porzellan, Bilder, Text und Schachteln. Bis 18.8., Mo-Fr 8.30-16.45. Galerie Rosengarten. Bälliz 64. Heribert Mader. Städtebilder. Ölbilder und Aquarelle. Bis 31.7., Di-Fr 14-17; Sa 10-16. Galerie Spital. Krankenhausstrasse 12. Muskelkrank & Lebensstark. Bilder der Fotografin Vera Markus zeigen auf eine künstlerische und visuelle Art wie muskelkranke Menschen mit ihrer Krankheit im Alltag umgehen. Bis 14.8. MS Stadt Bern. Casino-Ländte, Aarequai. Eine Handvoll Kunst. Gegen 60 Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Arbeiten aus. Mit Gastgeber Heinrich Gartentor. Bis 17.10., Mi-So 11-19; ausser 13.-15.08.. Pro Infirmis. Niesenstr. 1. Flavia Trachsel. Fotoreportage «Sitzend auf eigenen Füssen stehen – Leben im Rollstuhl». Bis 31.7., Mo-Fr 14-16.30. ///////////////////////// Wichtrach Galerie Henze & Ketterer. Kirchstrasse 26. Daniel Spoerri. Zum 80. Geburtstag. Bis 24.7., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16.

Kunstmuseen Bern Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee). Monument im Fruchtland 3. Paul und Pablo. Interaktive Stationen, konzipiert von der Schule für Gestaltung Bern/Biel, laden zur Begegnung mit zwei grossen Künstlern des 20. Jahrhunderts ein. Gegensätze und Gemeinsamkeiten werden aufgedeckt. Bis 3.10., Di-So 10-18. Kunsthalle Bern. Siehe Artikel S. 12. Helvetiaplatz 1. Diplomausstellung Master Hochschule Bern. Die ersten Masterdiplome in Contemporary Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern. 23.7. bis 8.8., Di-Fr 11-18; Sa/So 10-18. Kunstmuseum Bern. Hodlerstrasse 8-12. • Edward Burne-Jones. Das Irdische Paradies. Londoner Maler und Zeichner Edward Burne-Jones (1833-98). Bis 25.7. • Albert Anker – Schöne Welt. Zum 100. Todestag. Eine repräsentative Ausstellung über das Werk dieses zentralen Schweizer Künstlers. Bis 5.9. • Chantal Michel – Honig, Milch und erste Veilchen. Anlässlich der Ausstellung «Albert Anker – Schöne Welt zum 100. Todestag» des Künstlers vertieft Chantal Michel ihre Auseinandersetzung mit dem bedeutenden Schweizer Maler. Bis 5.9. • Don’t look now - Die Sammlung Gegenwartskunst Teil 1. Diese Ausstellung ist die erste einer Reihe von jährlich stattfindenden thematischen Sammlungspräsentationen der Abteilung Gegenwartskunst im Kunstmuseum Bern. Bis 20.3.11 Di/Do 10-21; Mi + Fr-So 10-17. Zentrum Paul Klee. Monument im Fruchtland 3. • Klee trifft Picasso. Rund 180 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus internationalem Besitz. Bis 26.9. • Paul Klee. Seltene Früchte. Die Ausstellung lädt die Besuchenden auf eine chronologische und zugleich thematische Entdeckungsreise durch unbekannte und ungewohnte Facetten von Klees OEuvre. Bis 5.9. Di-So 10-17. ///////////////////////// Burgdorf Museum Franz Gertsch. Platanenstr. 3. Rot & Blau. Gertsch & von Mühlenen // Gähler. Eine Hommage Franz Gertschs an seinen Lehrer Max von Mühlenen/Arbeiten auf Papier, zeitgenössische Kunst in der ersten Museumspräsentation des Zürcher Künstlers. Bis 5.9., Sa/So 10-17; Mi-Fr 10-18. ///////////////////////// Grenchen Kunsthaus. Bahnhofstr. 53. • Maja Rieder & Boycotlettes. Doppelausstellung. Bildwelten von drei solothurnischen Künstlerinnen im Neubau. Bis 25.7. • Franz Anatol Wyss. Das druckgrafische Werke 1966–2010. Im Altbau. Bis 25.7. und 28.8. bis 31.10. Mi-Sa 14-17; So 11-17.

///////////////////////// Langenthal Kunsthaus. Marktgasse 13. Mit Absichten. Diplomausstellung Bachelor in Fine Arts Hochschule der Künste Bern. Bis 25.7., Mi/Do 14-17; Fr 14-19; Sa/So 10-17.

Museen/Anlagen Bern Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. • Lebensräume. Eine Ausstellung zum UNO-Jahr der Biodiversität in Zusammenarbeit mit der Abteilung Naturförderung ANF (ehemals Naturschutzinspektorat) des Amtes für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern. Bis 31.7. • Über 6000 Pflanzenarten aus allen Ge­ bieten der Erde. Alpinum, Mittelmeervegetation, Nutz- und Heilpflanzen, Wälder und Wasser, Schauhäuser mit tropischen Pflanzen. Besonderes: «TREE’P – a tree-Trip». Eine begehbare Baumtreppe (Aussicht). Gartenanlage: täglich 8-17.30; Schauhäuser: 8-17. Einstein-Museum im Historischen Museum. 2. Obergeschoss, Helvetiaplatz 5. Albert Einstein (1879–1955). Einsteins Leben, seine Epoche und seine bahnbrechenden Theorien. Audioguide in 9 Sprachen. Permanent: Di-So 10-17. Historisches Museum Bern. Helvetiaplatz 5. Sammlungsausstellungen. Steinzeit, Kelten, Römer/Vom Frühmittel­ alter zum Ancien Régime/Bern und das 20. Jahrhundert/Kunst aus Asien und Ozeanien/Grabschätze aus Altägypten. Permanent: Di-So 10-17. Naturhistorisches Museum. Bernastrasse 15. • C’est la vie. Dem Rätsel Leben auf der Spur. Dauerausstellung. • Jura – Vergangene Meereswelt. Mit der Sonderausstellung wird ein Tauchgang in ein tropisches Meer vor 200 Millionen Jahren möglich. Fossilien aus der Jurazeit werden zum Leben erweckt. Bis 27.2. Mo 14-17; Di/Do/Fr 9-17; Mi 9-18; Sa/So 10-17. Psychiatrie-Museum. Bolligenstr. 111. ... was die Welt im Innersten zusammenhält. Antworten aus der Sammlung Morgenthaler 1910–1930. Bis 30.4.11, Mi-Sa 14-17. Robert Walser-Zentrum. Marktgasse 45. Robert Walser. Walsers Bücher zu Lebzeiten. Bis 23.12., Mi-Fr 13-17. Schweizerisches Alpines Museum. Helvetiaplatz 4. • Zimmer frei. Alpenhotels zwischen Abbruch und Aufbruch. Sonderausstellung. • Die AlpenPyramide. 100 Jahre Niesenbahn. Ausstellungsparcours. Bis 22.8., Mo 14-17.30; Di-So 10-17.30. ///////////////////////// Biel Centre PasquArt. Seevorstadt 71-75. • Denis Savary/Ise Schwartz. «Le Narrenschiff». Videoarbeiten/«allora! Gemälde. • Bruno Meier (1905–1967). Werke aus der Sammlung. Bis 29.8., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18.

Photoforum PasquArt. Seevorstadt 71-75. Lorenzo Castore. «No peace without war». Bilder eines polnischen Geschwisterpaars, welches durch Kommunismus Stellung, Ansehen und Reichtum verloren hat. Bis 15.8., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. ///////////////////////// Brienz Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg, Hofstetten. Wohnen und Leben vor Jahrhunderten in der Schweiz. Gebäude aus allen Landesteilen der Schweiz, ursprüngliche Gärten & Felder, Vorführung trad. Handwerke, einheimische Bauernhoftiere. Jahresthema Schweizer Tradition: Chalet – Trachten – Volksmusik. Bis 31.10., täglich 10-17. ///////////////////////// Freiburg Botanischer Garten. Chemin du Musée 10. Kartoffeln & Co. Ausstellung im Freiland und im kleinen Schauhaus. Bis 12.9., Freiland: Mo-Fr 8-18, Sa/So 8-17; Schauhäuser 8-12, 13-17 bzw. 10-17. ///////////////////////// Ittigen Illusoria-Land. Gewerbezone Ey 5. Illusoria-Land. Mit Castel nero d’Illusoria. Museum und Galerie für optische Täuschungen und Holographien von Sandro Del-Prete. Permanent: Mo-Fr und So 14-17; Sa 14-16. ///////////////////////// Jegenstorf Schloss Jegenstorf. • General-Guisanstrasse 5. Museum für Bernische Wohnkultur. Räume ausgestattet mit Mobiliar bekannter bernischer Werkstätten sowie Bilder, Uhren und Kachelöfen aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts. • Sonderausstellung General Henri Guisan. Zum 50. Todestag. Bis 10.10., Di-So 10-12, 14-17. ///////////////////////// Langenthal Museum Langenthal. Bahnhofstrasse 11. Aufbruch Fortschritt Optimismus. Ein Blick in die 1950er Jahre. Bis 21.11., Mi/So 14-17. ///////////////////////// Solothurn Kunstmuseum Solothurn. Werkhofstrasse 30. Boris Rebetez/Distant Memory. Neue installative Arbeit – Skulpturen, Collagen, Zeichnungen/Kunstverein Solothurn mit Werken zeitgenössischer KünstlerInnen. Bis 8.8., Di-Fr 11-17; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Thun Kunstmuseum Thun. Hofstettenstrasse 14. • Utopie & Alltag – Im Spannungsfeld zwischen Kunst und Bildung • online 3: Esther Hunziker – DUMP. Bis 5.9., Di-So 10-17; Mi bis 19. Thun-Panorama. Schadaupark. Illusionen – Das Panorama und die optische Illusion. Sonderausstellung zum Thema mit Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums sowie optischen Geräten aus der Sammlung des Museums Neuhaus, Biel. Zudem: Thun-Panorama (1809) von Marquard Wocher. Bis 31.10., Di-So 11-17.


22. bis 28. Juli 2010 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 9

Anzeiger Region Bern

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Rando

Vorträge & Lesungen /// Führungen /// Podiumsdiskussionen

Abendführung bei Vollmond im Dählhölzli


Physik am Sonntag: Einstein im Historischen Museum

Pia Fries im Künstlergespräch des Kunstmuseums

Einmal im Monat, wenn der Mond in seiner vollen Grösse am Himmel prangt, lädt der Tierpark Dählhölzli zu einer speziellen Abendführung. Besucherinnen und Besucher bekommen in der Dämmerung endlich auch Tiere zu Gesicht, die sich tagsüber lieber verstecken. Ob der Wolf den Mond anheulen wird? Treffpunkt: Restaurant Dählhölzli, Bern. Mo., 26.7., 19.30 sowie 20 Uhr (Anmeldung unter Tel. 031 357 15 15)

Wohnhaft an der Kramgasse 49 in Bern, veröffentlichte Albert Einstein 1905 die von ihm entwickelte Spezielle Relativitätstheorie und revolutionierte damit das physikalische Weltbild. An einer Führung durch die permanente Einstein-Ausstellung erfahren Sie, wie die Formel E=mc² zum Schlüssel für das Verständnis des Universums wurde. Historisches Museum, Bern. So., 25.7., 11 Uhr

«Don’t Look Now» heisst die aktuelle Ausstellung von Gegenwartskunst im Kunstmuseum, in der auch Werke von Pia Fries vertreten sind. Die Schweizer Malerin schichtet die Farbe zentimeterdick auf ihre schweren Bildtafeln, bevor sie sie bearbeitet und mit täuschenden Details versieht. Im Gespräch mit Kuratorin Kathleen Bühler gibt Pia Fries Auskunft. Kunstmuseum, Bern. Di., 27.7., 18 bis 19 Uhr

Stadtführung: Bern und seine Bären Siehe 23.7. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 13.30 Uhr

Führung: Klee trifft Picasso Siehe 22.7. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr

Donnerstag, 22.07. Bern Altstadtbummel Geführter Rundgang durch die Berner Altstadt. Vv: Tourist Center im Bahnhof und Bärengraben, Tel. 031 328 12 12. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr

Guided tour: Klee meets Picasso For the first time this exhibition shows the exciting confrontation between two of the 20th century’s artistic giants. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Stadtführung: Bern und seine Bären Siehe 23.7. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 13.30 Uhr

Ein Blick ins Weltall Öffentliche Demonstration in der Sternwarte Muesmatt. Nur bei klarer Sicht. Sternw. Muesmatt, Muesmattstr. 25. 22 Uhr

Zytglogge-Führung Siehe 22.7. Treffpunkt: Zytglogge, Seite Kramgasse. 14.30 Uhr

Führung: Klee trifft Picasso In einer einzigartigen Zusammenstellung zeigt die Ausstellung erstmals die spannungsvolle Auseinandersetzung der beiden Kunstgiganten des 20. Jahrhunderts. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Malworkshop – Farben In den Werken von Max von Mühlenen und dessen Schüler Franz Gertsch spielen Farbwahl und Farbwirkung eine entscheidende Rolle. museum franz gertsch, Platanenstrasse 3. 10.30 Uhr

Zytglogge-Führung Ein spannender Ausflug zur Technik des Mittelalters (Uhrwerk aus dem 16. Jh.) sowie Aussicht auf Berns Gassen und Dächer. Treffpunkt: Zytglogge, Seite Kramgasse. 14.30 Uhr

Stadtführung: Schloss Schlossbesichtigung mit Trudi Aeschlimann. Treffpunkt: Torturm Schloss Burgdorf. 10.30 Uhr

Freitag, 23.07. Bern Abendführung im Dählhölzli Kosten Fr. 25.-, Anmeldung an der Kasse des Vivariums, Tel. 031 357 15 15 Treffpunkt Restaurant Dählhölzli. 19.30 Uhr Altstadtbummel Siehe 22.7. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr Führung: Klee trifft Picasso Siehe 22.7. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr Stadtführung: Bern und seine Bären Auf der Spur des Wappentiers von Bern – vom Bahnhof bis hinuter in den Bärenpark. Vv: Tourist Center im Bahnhof und Bärengraben, Tel. 031 328 12 12. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 13.30 Uhr Zytglogge-Führung Siehe 22.7. Treffpunkt: Zytglogge, Seite Kramgasse. 14.30 Uhr

Samstag, 24.07. Bern Altstadtbummel Siehe 22.7. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr Führung durch die Reitschule Rundgang durch: Gr. Halle, Holzkwerkstatt, Kino, Frauenraum, Körperdojo, Tojo Theater, Druckerei, Infoladen, Dachstock, Rössli und Rest. Sous le Pont. Kostenlos. Treffpunkt: Eingangstor. Reitschule, Neubrückstr. 8. 17 Uhr Führung: Klee trifft Picasso Siehe 22.7. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 13.00 Uhr Führung: Paul Klee. Seltene Früchte Gezeigt werden Schätze aus einem grenzenlosen Fundus von Formen und Gestalten, die einen neuen Blick auf Klees Schaffen und seine Suche nach eigenen bildnerischen Ausdrucksformen präsentieren. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr

///////////////////////// Düdingen Saturday Morning Fever Auswärtsspiel: Pétanque und Kubb für Gross und Klein. Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 10.30 Uhr

Sonntag, 25.07. Bern Altstadtbummel Siehe 22.7. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr Führung: Albert Anker – Schöne Welt. Zum 100. Todestag Eine repräsentative Ausstellung über das Werk dieses zentralen Schweizer Künstlers. Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 11 Uhr Führung: Edward Burne-Jones. Das Irdische Paradies Londoner Maler und Zeichner Edward BurneJones (1833-98). Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 11 Uhr Führung: Klee trifft Picasso Siehe 22.7. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 13.00 Uhr Führung: Lebensräume Sonderausstellung. Verein Aquilegia mit Tamara Emmenegger und Adi Möhl. Treffpunkt bei den Informationstafeln. Botanischer Garten, Altenbergrain 21. 14 Uhr Führung: Paul Klee und Renzo Piano Auf dem Rundgang werden das Zusammenspiel von Kunst und Architektur sowie die Geschichte des Zentrum Paul Klee aufgezeigt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr Führung: Physik am Sonntag Albert Einstein in Bern und seine bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse. Mit Susan Marti. Hist. Museum Bern, Helvetiaplatz 5. 11 Uhr Fünfliber-Werkstatt Zum 5. Geburtstag schenkt das Creaviva die Fünfliber-Werkstatt. Generationenverbindende Erlebnisse fördern Kreativität und Phantasie und weiten den Blick auf die Welt. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr

Visite guidée: Klee rencontre Picasso L’exposition se penche pour la première fois sur la confrontation passionnante de deux géants de l’art du XXe siècle. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Zytglogge-Führung Siehe 22.7. Treffpunkt: Zytglogge, Seite Kramgasse. 14.30 Uhr ///////////////////////// Grenchen Führung: Maja Rieder & Boycotlettes/ Franz Anatol Wyss Rundgang mit Eva Inversini in der aktuellen Ausstellung. Kunsthaus, Bahnhofstr. 53. 11.15 Uhr ///////////////////////// Interlaken Führung: Der Brienzersee et ses environs. Eine Ausstellung zum Jubiläum 100 Jahre Interlaken Tourismus. Kunsthaus Interlaken, Jungfraustr. 55. 16 Uhr ///////////////////////// Jegenstorf Der General Dokumentarfilm, 2010. Bis 10.10., jeden Sonntag im Rahmen der Sonderausstellung «General Henri Guisan. Zum 50. Todestag». Schloss Jegenstorf, General-Guisanstr. 5. 10.30 Uhr ///////////////////////// Spiez Führung: Leben im Mittelalter Mit Claudia Luginbühl. Schloss. 11.00 Uhr

Montag, 26.07. Bern Altstadtbummel Siehe 22.7. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr Vollmondturmapéro Beim Einnachten auf den Münsterturm steigen, viel Spannendes über die Glocken erfahren und bei Vollmond ein Apéro hoch über Berns Dächern geniessen? Voranmeldung: Tel. 079 760 26 74. Berner Münster, Münsterplatz 1. 20.30 Uhr Zytglogge-Führung Siehe 22.7. Treffpunkt: Zytglogge, Seite Kramgasse. 14.30 Uhr

Dienstag, 27.07. Bern Altstadtbummel Siehe 22.7. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr Führung: Albert Anker – Schöne Welt. Zum 100. Todestag Eine repräsentative Ausstellung über das Werk dieses zentralen Schweizer Künstlers. Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 19 Uhr Führung: Klee trifft Picasso Siehe 22.7. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 13.00 Uhr

Zeitfenster Gegenwart Kathleen Bühler im Gespräch mit Pia Fries. In der Ausstellung Don’t look now – Die Sammlung Gegenwartskunst Teil 1. Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 18 Uhr Zytglogge-Führung Siehe 22.7. Treffpunkt: Zytglogge, Seite Kramgasse. 14.30 Uhr

Mittwoch, 28.07. Bern Altstadtbummel Geführter Rundgang durch die Berner Altstadt. Vv: Tourist Center im Bahnhof und Bärengraben, Tel. 031 328 12 12. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr

halb eins – Wort Musik Stille Mitten in der Arbeitswoche für eine halbe Stunde neuen Raum schaffen. Auftanken mit Tönen und Text. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Kunst über Mittag Gesprächsveranstaltung vor Originalwerken. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 12.30 Uhr Stadtführung: Bern und seine Bären Siehe 23.7. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 13.30 Uhr

Von Säulen und Seelen – historische Führung Wie Mönche, Pilger und Randständige zur Citykirche gehören. Ein Rundgang mit Blicken zurück und in die Gegenwart. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 17.00 Uhr Zytglogge-Führung Siehe 22.7. Treffpunkt: Zytglogge, Seite Kramgasse. 14.30 Uhr ///////////////////////// Thun Kunst à la carte: Im Dialog Kurzführungen durch die Ausstellungen mit einem kleinen Imbiss danach. Kunstmuseum Thun, Hofstettenstrasse 14. 12.30 Uhr

Inserat


30 Anzeiger Region Bern

22. bis 28. Juli 2010 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Dancefloor /// Partys

Donnerstag, 22.07. Burgdorf Zweiohrküken Geniessen Sie vor der Filmvorführung eine Spezialität vom Grill oder ein Gericht der Sommerkarte. Vv.: Kinos Rex und Krone Burgdorf, Hotel Berchtold, Tourist Office und Wirtschaft zum Schützenhaus. Kino Openair Cinété, Restaurant Brauerei Schützenhaus, Wynigenstr. 13. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten Soul Kitchen Die Abendkasse sowie das Movie-Bistro sind jeweils ab 20h geöffnet. Vv.: Murten Tourismus, Murten; Ticketcorner und Coop City. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr

DVW und Beats on Demand im Wasserwerk

Toast Terry wandelt im Bonsoir Energie um

Sommerflaute in den Berner Clubs? Das kann man vom Wasserwerk nicht behaupten! Mit der Partyreihe «Summer in the City» kommt das nimmermüde Partyvolk auch nach Sonnenuntergang ins Schwitzen. Getanzt wird zu den heissen Beats der Berner DJ-Acts DVW und Beats on Demand (Bild). Beide legen Elektro und House auf. Da bleibt kein T-Shirt trocken! Wasserwerk, Bern. Fr., 23.7., 23 Uhr

Mit irgendwelchen Stilschubladen muss man dem Genfer DJ-Duo nicht kommen. Es kennt nur eine Vorgabe: Aus den Lautsprechern muss Energie kommen, die sich in tanzende Massen umwandeln lässt. Ob das mit Electro, alten Disco-Nummern oder Club-Klassikern passiert, ist egal. Hauptsache, die angewandte Disco-Physik zündet auf dem Dancefloor. Bonsoir, Bern. Fr., 23.7., 23 Uhr

Donnerstag, 22.07. Bern CityBeach Liegestühle, Beach Soccer, Beach Volleyballfeld, Pool, Whirlpool, Duschen. Restaurant mit Take Away. Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 18.00 Uhr Lounge und Rasenbar Jeden Freitag Konzerte mit Rock-Talenten. Westside, Gilberte-de-Courgenay-Platz. 15.30 Uhr More than only Music DJ Shark. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22.00 Uhr Noir Freestyle. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23.00 Uhr Party im Park Bis 16.9., jeden Donnerstag Open-Air-Disco in schöner Parkanlage. 18 von Berns besten DJs, gepflegte Bar, gediegene Lounge ... Keine Party bei schlechter Witterung. Park Café Kleine Schanze, Bundesgasse 7. 19.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet. Grosse Schanze. 17.00 Uhr Summer Selection DJ Mr. Dee. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr

Pery Party DJ Shark. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22.00 Uhr

Saturday Club Dance DJ Frini. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr

Phönix-Tanzfest – Rauchfreie Barfussdisco Worldmusic und Oldies für Leute von 18-88 Jahren. Mit DJ Marcel. Haus KWB, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr

Saturday Club Dance DJ Frini. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr

Slave to the Rhythm DJ Doc-T. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet. Grosse Schanze. 17.00 Uhr Summer in the City DJs DVW, Beats on Demand. Style: Electro, Techno, House. Wasserwerk Club, Wasserwerkgasse 5. 23.00 Uhr

///////////////////////// Düdingen DJ Harddisk Metalmusik. Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 21.00 Uhr

///////////////////////// Innerberg Pesche & Ürsu Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr

///////////////////////// Innerberg Pesche & Ürsu Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr

///////////////////////// Kirchlindach Wellenbad – Drumandbass unter freiem Himmel Mit Ryck & Lockee (radio rabe 95.6), Submerge (beatsandpics.ch), Sip (selbstbeherrschung.ch). Freibad Heimenhaus. 22.00 Uhr

///////////////////////// Innerberg Pesche & Ürsu Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr

Summerdance: Sailors Pleasure DJ D-M-Tree. Gastronomie ab 17 Uhr. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Bern CityBeach Liegestühle, Beach Soccer, Beach Volleyballfeld, Pool, Whirlpool, Duschen. Restaurant mit Take Away. Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 18.00 Uhr Funky Carioca vs. all Latin Styles DJ Rumba Stereo. All Latin Styles, Funky Carioca. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschengraben 24. 23.00 Uhr Lounge und Rasenbar Jeden Freitag Konzerte mit Rock-Talenten. Westside, Gilberte-de-Courgenay-Platz. 15.30 Uhr Lucio Ragazzoni Golden Hits and Eastern Surprise. Wohnzimmer Les Amis, Rathausgasse 63. 22.00 Uhr

Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet. Grosse Schanze. 15.00 Uhr

Toast Terry, Mercury House, Electronica. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23.00 Uhr

///////////////////////// Thun Salsa Spettacolo Thun Salsa- & Latinofiesta mit DJ Caramelo y sus amigos! Gratis Eintritt! Caffè Spettacolo, Bälliz 20. 21.30 Uhr

Freitag, 23.07.

Special Golden Night DJs Miclo, Lemmar & special Guests. Reggaeton, Hip-Hop, Latino, House. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschengraben 24. 23.00 Uhr

Summer in the City Crate Kemistry Soundsystem. DJs L-Cut, Kermit & Mr. Thrillin. Style: Hip-Hop, Rap. Wasserwerk Club, Wasserwerkgasse 5. 23.00 Uhr

///////////////////////// Düdingen DJ Marc Robert Polystylistic Electronic Music. Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 21.00 Uhr

///////////////////////// Thun Summerdance: Freak Style Disko DJ Funky Soulsa. Gastronomie ab 17 Uhr. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Saturday Night Fever DJ Flame. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22.00 Uhr

Samstag, 24.07. Bern Atomik Nik & Le Frère (ZH) Und Radiorifle (Bern/Solothurn. House, Electronica. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23.00 Uhr CityBeach Liegestühle, Beach Soccer, Beach Volleyballfeld, Pool, Whirlpool, Duschen. Restaurant mit Take Away. Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 18.00 Uhr Lounge und Rasenbar Jeden Freitag Konzerte mit Rock-Talenten. Westside, Gilberte-de-Courgenay-Platz. 15.30 Uhr MTB Freezer Rockin n’ Stompin. Wohnzimmer Les Amis, Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Salsa Spettacolo Salsa & Latino Fiesta mit DJ Caramelo y sus amigos. Gratis Eintritt. Caffè Spettacolo, Schauplatzgasse 11. 21.30 Uhr

///////////////////////// Thun Summerdance: Summer Breeze Vol. 2 DJ Junior + Fellows. Gastronomie ab 17 Uhr. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Sonntag, 25.07. Bern CityBeach Liegestühle, Beach Soccer, Beach Volleyballfeld, Pool, Whirlpool, Duschen. Restaurant mit Take Away. Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 15.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet. Grosse Schanze. 15.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Pesche & Ürsu Live Musik. Dancing Jäger. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun Summerdance: Sunday Lounge Berne Optimist Feat. Tini B. Gastronomie ab 17 Uhr. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Montag, 26.07. Bern CityBeach Liegestühle, Beach Soccer, Beach Volleyballfeld, Pool, Whirlpool, Duschen. Restaurant mit Take Away. Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 18.00 Uhr Lounge und Rasenbar Jeden Freitag Konzerte mit Rock-Talenten. Westside, Gilberte-de-Courgenay-Platz. 15.30 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet. Grosse Schanze. 17.00 Uhr

Dienstag, 27.07. Bern CityBeach Liegestühle, Beach Soccer, Beach Volleyballfeld, Pool, Whirlpool, Duschen. Restaurant mit Take Away. Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 18.00 Uhr Lounge und Rasenbar Jeden Freitag Konzerte mit Rock-Talenten. Westside, Gilberte-de-Courgenay-Platz. 15.30 Uhr Silo Salsa Bar DJ: Salsa Practica Silobar, Mühlenplatz 11. 21.00 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet. Grosse Schanze. 17.00 Uhr

Mittwoch, 28.07. Bern CityBeach Liegestühle, Beach Soccer, Beach Volleyballfeld, Pool, Whirlpool, Duschen. Restaurant mit Take Away. Einsteinterrasse, Grosse Schanze. 18.00 Uhr Lounge und Rasenbar Jeden Freitag Konzerte mit Rock-Talenten. Westside, Gilberte-de-Courgenay-Platz. 15.30 Uhr Summer Beach Nur bei guter Witterung geöffnet. Grosse Schanze. 17.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Big M Box Dance Band Live Musik. Dancing Schönbrunnen, Bielstrasse. 20.30 Uhr

Kino /// Film

Open-Air-Kinos

///////////////////////// Worb Soul Kitchen Die Abendkasse sowie das Movie-Bistro sind jeweils ab 20h geöffnet. Vv.: Medien-Center, Worb; Ticketcorner und Coop City. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.15 Uhr

Freitag, 23.07. Burgdorf The Lovely Bones Infos siehe 22.7. Kino Openair Cinété, Restaurant Brauerei Schützenhaus, Wynigenstr. 13. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten Invictus Infos siehe 22.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Worb Up in the Air Infos siehe 22.7. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.15 Uhr

Samstag, 24.07. Burgdorf Inglourious Basterds Infos siehe 22.7. Kino Openair Cinété, Restaurant Brauerei Schützenhaus, Wynigenstr. 13. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten Prince of Persia – Sands of Time Infos siehe 22.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Worb Zweiohrkücken Infos siehe 22.7. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.15 Uhr

Sonntag, 25.07. Murten Gainsbourg (Vie héroïque) Infos siehe 22.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr

Alhambra Maulbeerstr. 3, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/17.00/20.00/23.00 (Fr/Sa) Ab 10/8 Jahren – E/d/f Karate Kid Neuverfilmung des Klassikers von 1984 mit Will Smiths Sohn Jaden sowie Jackie Chan in der PatMorita-Rolle als geduldiger Ausbilder.

Capitol 1 Kramgasse 72, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.15/23.15 (Fr/Sa) Ab 10/8 Jahren – Deutsch Karate Kid Neuverfilmung des Klassikers von 1984 mit Will Smiths Sohn Jaden sowie Jackie Chan in der PatMorita-Rolle als geduldiger Ausbilder.

Capitol 2 Kramgasse 72, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/20.15/23.15 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – Deutsch 17.15 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Prince of Persia: Der Sand der Zeit Jerry Bruckheimers neues Big-Budget-Spektakel erzählt nach karibischem Rezept ein orientalisches Märchen mit Jake Gyllenhaal als Prinz von Persien.

CineABC Moserstrasse 24, 031 332 41 42, www.quinnie.ch 14.00 (Fr-Mo/Mi) – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Das grosse Rennen Ein wundervoller Familienfilm über kleine Enttäuschungen, grosse Träume und schnelle Seifenkisten. Von André F. Nebe mit Logan Bruce, Colm Meaney, Susan Lynch. 16.00 – Ab 11/8 Jahren – Italienisch/d/f La pivellina Ein kleines Filmjuwel. Leise, authentisch, mit viel Situationskomik und Wärme. In Cannes und an der Viennale mehrfach ausgezeichnet. Von Tizza Covi und Rainer Frimmel. 18.15 – Ab 14/12 Jahren – Französisch/d Bazar Eine Geschichte über die Liebe zwischen den Gene­ rationen. Publikumsliebling «Bester Spielfilm» Grenzland-Filmtage Selb. Von Patricia Plattner mit Bernadette Lafont. 20.30 – Ab 14 Jahren – Spanisch/d/f Sin nombre Ein packender Thriller mit furiosen Bildern, ein Gangster-Movie und zugleich eine tief berührende Lovestory. Ein Trip in die Schattenwelt Mexikos. Cool, atemberaubend, pulsierend!

CineBubenberg Laupenstrasse 2, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 14.00/16.15 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch 18.30/20.45/23.00 (Fr/Sa) – Ab 6/4 Jahren – E/d/f Shrek Forever After – 3D Die Legende geht weiter – grün, schräg, genial und witzig wie immer. In atemberaubendem 3D. Von den Machern von Kung Fu Panda und Madagascar!

CineCamera Seilerstrasse 8, 031 386 17 17, www.quinnie.ch

Montag, 26.07. Burgdorf The Proposal Infos siehe 22.7. Kino Openair Cinété, Restaurant Brauerei Schützenhaus, Wynigenstr. 13. 21.30 Uhr ///////////////////////// Murten Lila, Lila Infos siehe 22.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr

Dienstag, 27.07. Murten Buena Vista Social Club Infos siehe 22.7. Kino Openair, Stadtgraben. 21.15 Uhr ///////////////////////// Worb Gainsbourg (Vie héroïque) Infos siehe 22.7. Kino Openair Schulzentrum Worbboden. 21.15 Uhr

14.00/18.40 – Ab 14 Jahren – Persisch/d/f Women without Men Im Iran Anfang der 50er Jahre treffen sich vier Frauen und diskutieren darüber, wonach sie sich sehnen und wofür sie kämpfen: Lebensfreude, Freiheit und das Gefühl von Glück. 16.10/20.45 – Ab 16/14 Jahren Deutsch/Türkisch/d Die Fremde Ein aufwühlendes, erstaunlich differenziertes, genau erzähltes Drama, das einfache Schuldzu­ weisungen vermeidet. 2 Deutsche Filmpreise! Von Feo Aladag nit Sibel Kekilli.

CineClub Laupenstrasse 17, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 15.00/17.30/20.15/22.45 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – E/d/f Knight & Day Action-Komödie mit Tom Cruise als Spiezialagent, der bei einem Blind auf Cameron Diaz trifft. Fortan werden die beiden gemeinsam um die halbe Welt gejagt. Von James Mangold.

Cinématte Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46, www.cinematte.ch 21.30 (Fr/So) – Spanisch/d/f Fresa y chocolate R.: Tomas Gutiérrez Alea; mit: Jorge Perugorria, Vladimir Cruz; Kuba/Mex/E/1993. Ein systemkritischer Homosexueller und ein linientreuer Student lernen sich in Havanna in mehreren Begegnungen kennen.


22. bis 28. Juli 2010 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11

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Kino /// Film

17.00 (Sa/So) – Dial/d/f Pizza Bethlehem «Bruno Moll zeigt in «Pizza Bethlehem», was gelebte Integration heisst. Ein Highlight der Solothurner Filmtage.» Thomas Allenbach 15.00 (So) – OV/d/f Dolpo Tulku – Rückkehr in den Himalaya «Ich trage eine grosse Verantwortung für das Dolpo. Wenn ich darüber nachdenke, dann muss ich tief durchatmen. Aber den Tulku-Titel wegzuwerfen, ihn mit Seife abzuwaschen, das ist nicht möglich». 11.00 (So) – D Zimmer 202 «Man hört Peter Bichsel gerne zu. Auch weil seine Antworten die Erwartungen regelmässig unterlaufen.» Eric Bergkraut zeichnet ein subtiles Bild des Schriftstellers.

Kino Kunstmuseum «J’ai toujours rêvé d’être un gangster» in der Cinématte
 Es ist gar nicht so einfach, ein Gangster zu sein. Der Überfall auf ein Autobahnrestaurant gestaltet sich für den Möchtegern-Räuber ziemlich schwierig. Zum Glück trifft er dort auf eine verständnisvolle Kellnerin und andere Ganoven. Regisseur Samuel Benchetrit liess sich für seinen Gangsterfilm sowohl inhaltlich als auch formal von seinem grossen Vorbild Quentin Tarantino beeinflussen.

Sommerpause Juli/August

Lichtspiel Bahnstrasse 21, 031 381 15 05, www.lichtspiel.ch

21.30 (Do/Sa) – F/d J’ai toujours rêvé d’être un gangster Regie: Samuel Benchetrit; mit: Anna Mouglalis, Edouard Baer, Jean Rochefort, Alain Bashung, Arno; F/2008. Die Leiden der Verbrecher: Wer wäre nicht gerne Bonnie oder Clyde oder Butch Cassidy?

Aarbergergasse 30, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

21.30 (Mo) – E/d/f Little Miss Sunshine R.: Jonathan Dayton/Valerie Faris; mit: Steve Carell, Toni Collette, Greg Kinnear, Abigail Breslin; US/2006. Das Regiedebüt von Jonathan Dayton und Valerie Faris ist eine erzlustige RoadmovieKomödie.

14.30 – Ab 16/16 Jahren – Deutsch 17.30/20.30 – Ab 16/16 Jahren – E/d/f Predators Fortsetzung des Klassikers über eine Gruppe von Söldnern, die Jagd auf die Predators auf deren Heimatplaneten machen. Mit Adrien Brody und Laurence Fishburne.

CineMovie 1

Hodlerstr. 8, 031 328 09 99, www.kinokunstmuseum.ch

City 3

Gotthard

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch

Bubenbergplatz 11, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

15.00/17.30/20.00 – Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Micmacs à tire-larigot Fantasievolles Meisterwerk von Jean-Pierre Jeunets. Famos inszeniert, erstklassig besetzt, irrwitzig und verspielt. Mit Publikumsliebling Dany Boon.

15.00/18.00/20.45/23.30 (Fr/Sa) Ab 12/12 Jahren – E/d/f Knight & Day Mit Tom Cruise und Cameron Diaz ideal besetzte Actionkomödie über einen Geheimagenten, der auf der Flucht mit der Liebe kollidiert.

20.00 (So) Zimmer frei – Reiseerinnerungen Kribbelige, kitschige und auch kritische Kurzfilme, Werbungen, Musikclips und Trailers rund ums Reisen in den Bergen, in den Städten, auf dem Wasser, in der Hotellobby und im Kopf. Bar ab 19h. 20.00 (Mo) – Dialekt Kurt Früh Hinter den Gleisen des Rangierbahnhofs leben die 3 Clochards Durst, Barbarossa & Clown. Als sie eines Tages nach Hause kommen, finden sie eine Frau in ihrer Hütte, die gerade ein Kind zur Welt bringt. 20.00 (Mi) – E/d Grand Hotel Der Film verfolgt das Geschehen in einem Berliner Luxushotel während 48 Std. Das Spektrum der Ereignisse reicht von einer Geburt über einen Selbstmordversuch und eine Liebesromanze bis zu einem Mord.

Pathé Westside Riedbachstr. 102, 0901 903 904, www.pathe.ch

CineMovie 2 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 14.30/16.30 – Ab 12/10 Jahren – Dialekt/d Unser Garten Eden Geschichten aus dem Schrebergarten von Mano Khalil. Ein höchst erquicklicher Spaziergang durch eine so unerwartet friedliche, wie faszinierend multikulturelle Swiss Miniature. 18.30/20.40 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The Young Victoria Prachtvolles Epos über die englische Königin Victoria mit Emily Blunt, Rupert Friend, Paul Bettany, Miranda Richardson. Ausgezeichnet mit dem Oscar für die Besten Kostüme!

CineMovie 3 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 14.45/17.45/20.30 – Ab 16/14 Jahren Spanisch/d/f Celda 211 Spaniens Nr. 1-Hit, ausgezeichnet mit 8 Goyas. Einer der besten spanischen Film seit langem. Ein dichtes, pulsierendes Gefängnisdrama, in dem auch leise Töne Platz haben ...

City 1 Aarbergergasse 30, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.30/20.30 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch The Twilight Saga: Eclipse Dritter Teil der «Twilight»-Saga nach Stephenie Meyers Bestsellerroman-Reihe. Mit Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner.

City 2 Aarbergergasse 30, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/20.15 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch 17.00 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Sex and the City 2 Im zweiten Kinofilm nach der Erfolgsfernsehserie um Leben und Überleben in der Grossstadt ist Carrie (Sarah Jessica Parker) guter Hoffnung.

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/16.15 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch 18.30/20.45 – Ab 6/4 Jahren – E/d/f Shrek Forever After – 3D Viertes vergnügliches Abenteuer mit dem grünen Oger in der Midlife-Crisis, der durch einen magischen Deal sein Glück und das des Königreichs riskiert.

Jura 2 Bankgässchen 6, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Marmaduke Ein frech-chaotisches Kinoabenteuer mit den besten Freunden, die man sich auf vier Pfoten wünschen kann. 20.15 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Robin Hood Neuerzählung der klassischen Geschichte, in der ein Bogenschütze in Diensten von Richard Löwenherz zum umjubelten Helden wird. Mit Russel Crowe und Cate Blanchett.

Jura 3 Bankgässchen 6, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.15 – Ab 14/12 Jahren – E/d The Private Lives of Pippa Lee Tragikomisches Porträt einer Ehefrau und Mutter, die sich ihrer wilden Vergangenheit erinnert und dabei eine neue Perspektive für ihr Leben entdeckt. Mit Robin Wright Penn und Blake Lively.

Kellerkino Kramgasse 26, 031 311 38 05, 077 413 89 17, www.kellerkino.ch 18.45 (Täglich) – Dialekt Königstreffen Ein Blick hinter die Kulissen des Schweizer Nationalsports. Nach einer schweren Verletzung kämpft Schwingerkönig Jörg Abderhalden hart um den Anschluss an die Elite der Schwinger. 20.30 (Täglich) – Orig/d/f Jaffa Die israelische Regisseurin Keren Yedaya zeigt schonungslos die Konflikte einer israelischpalästinensischen Liebesbeziehung. Anders als in «Romeo und Julia» steht am Ende die Hoffnung!

00.20 (Fr/Sa) – Ab 16/16 Jahren – Deutsch A Nightmare on Elm Street Eine Gruppe von Teenagern teilt ein Geheimnis: In Träumen werden sie von Freddy Krueger verfolgt. Wenn sie wach sind, können sie sich schützen, doch wenn sie einschlafen, gibt es kein Entrinnen ... 10.30 (So)/13.00 – Ab 7/5 Jahren – Deutsch Eine zauberhafte Nanny 2 Die verschrobene Nanny McPhee muss diesmal auf dem Land zum Rechten sehen. Dort hängt der Haussegen zwischen einer Bauernfamilie und den verwöhnten Verwandten aus der Stadt reichlich schief. 10.15 (So)/13.00/13.30/15.10/17.15/17.30/19.20/ 21.30/21.35/23.40 (Fr/Sa) – Ab 6/4 – Deutsch 10.45 (So)/19.30 – Ab 6/4 Jahren – E/d/f Für immer Shrek – 3D Gelangweilt vom Familienleben lässt sich Shrek von Rumpelstilzchen zu einem folgenschweren Pakt überreden. Auf einmal ist nichts mehr wie es war und Shrek muss gegen den Feind alle Register ziehen ... 10.00 (So)/13.00/15.50/18.40/21.30 – Ab 10/8 Jahren – Deutsch Karate Kid Dre war einer der beliebtesten Jungen in Detroit, aber als seine Mutter einen Job in China antritt, ist nichts mehr wie zuvor. Um sich durchzusetzen braucht er die Hilfe des Hausmeisters Mr. Han. 10.00 (So)/13.00/15.15/17.35/19.55/21.00/22.15/ 23.20 (Fr/Sa)/00.30 (Fr/Sa) Ab 12/12 Jahren – Deutsch 10.30 (So)/13.00/15.15/17.30/19.45/22.00/ 00.15 (Fr/Sa) – Ab 12/12 Jahren – E/d/f Knight & Day Von James Mangold. Mit Tom Cruise, Cameron Diaz. Als June dem charmanten Roy in die Arme stolpert, ahnt sie noch nicht, was für eine folgenreiche Begegnung dies ist. 11.00 (So)/13.00/14.55/16.50/18.50 – Deutsch Marmaduke Marmaduke, der riesige und tollpatschige Schosshund der Familie Winslow, führt ein ruhiges Leben. Als Sie jedoch von Kansas nach Kalifornien ziehen, gerät das Leben von Marmaduke völlig aus den Fugen. 23.10 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Millenium 3 – Vergebung Lisbeth hat den Kampf gegen Zala überlebt und wird schwer verletzt in die Notaufnahme eingeliefert. Sie ist weiterhin in Gefahr, denn auch Zala lebt noch ...

20.00/22.20/00.30 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Predators Eine Gruppe von Elite-Kämpfern landet auf unerklärliche Weise auf einem fremden Planeten. Bald ahnen sie warum: Sie sind Teil eines mörderischen Spiels, in dem sie als Beute ausgesetzt sind ... 10.30 (So)/13.00/15.20/17.40 Ab 14/12 Jahren – Deutsch Prince of Persia – Sands of Time VonMike Newel. Die Vorsehung führt Prinz Dastan und Prinzessin Tamina zusammen. Gemeinsam bilden einen Bund gegen das Böse, das im Verborgenen seine Kräfte sammelt ... 15.15/20.10 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Robin Hood Robin kehrt nach dem Tode König Richards nach England zurück. Er macht Jagd auf die Reichen, um danach die Beute an die Armen zu verteilen. Doch es steht noch eine grössere Aufgabe für ihn an ... 23.20 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Splice Von Vincenzo Natali. Mit Sarah Polley, Adrien Brody, Delphine Chaneac. 15.30 – Ab 10/8 Jahren – Deutsch Streetdance – 3D Carlys Streetdance-Crew steht kurz vor den britischen Meisterschaften vor dem Aus. Bis Carly einen Trainingsraum findet. Um ihn nutzen zu können, müssen die Streetdancer Ballettschüler unterrichten ... 23.40 (Fr/Sa) – Ab 16/16 Jahren – Deutsch The Crazies Ein mit biologischen Waffen geladenes Flugzeug stürzt bei Evans City/Pennsylvania ab und verseucht das Trinkwasser der Umgebung: Tod oder Schädigung des Gehirns sind die Folgen in der Bevölkerung ...

Klappe für

«Königstreffen» Im Dokumentarfilm «Königstreffen» von Kuno Bont jodelt und brodelt es: Der 1952 im sanktgallischen Oberriet geborene Journalist und Regisseur ist in das Milieu der Schwinger eingetaucht. Mit der Kamera hat er Titelverteidiger, Verbandsmitglieder und Nachwuchsstars während ihrer Vorbereitungen und Aktivitäten begleitet. Warum es jodelt, ist wohl klar: Wir haben es hier mit einer der urchigsten Sportarten überhaupt zu tun, mit einem Stück Schweiz, das für Städter fast so fremd und exotisch anmutet wie ein japanischer Sumo-Kampf. Das Brodeln entsteht durch jene Elemente, die unmittelbar mit Sport verbunden sind: Kampf, Neid, Erfolg und Niederlage. Bont begleitet den Schwingerkönig Jörg Abderhalden, der sich nach einer schweren Verletzung zurück an die Spitze zu kämpfen versucht. Es wird gemunkelt, seine Zeit sei vorbei, er solle besser zurücktreten. Doch Abderhalden bleibt dran, er will in Frauenfeld am Eidgenössischen Schwingund Älplerfest im August dieses Jahres seinen Titel verteidigen.

10.00 (So)/11.00 (So)/13.00/13.40/15.30/ 16.15/18.00/18.55/20.30/21.30/23.10 (Fr/Sa)/ 00.10 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch 10.30 (So)/13.20/15.50/18.20/20.50 Ab 12/10 Jahren – E/d/f The Twilight Saga: Eclipse Seattle wird von einer Reihe rätselhafter Morde erschüttert, ein blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache und seine Spuren führen zu Bella ... 18.10 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Vincent will Meer Mit der magersüchtigen Marie und dem zwanghaften Alex macht sich Vincent auf eine Reise ans Meer um dort seine Mutter zu beerdigen. Eine Geschichte voller Humor, Gefühle und magischen Momenten.

Rex Schwanengasse 9, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.00/22.45 (Fr/Sa) Ab 12/12 Jahren – Deutsch Knight & Day Mit Tom Cruise und Cameron Diaz ideal besetzte Actionkomödie über einen Geheimagenten, der auf der Flucht mit der Liebe kollidiert.

Royal Laupenstrasse 4, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.45/17.45/20.45 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The Twilight Saga: Eclipse Dritter Teil der «Twilight»-Saga nach Stephenie Meyers Bestsellerroman-Reihe. Mit Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner.

Splendid 1 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.15/17.15/20.15 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch The Twilight Saga: Eclipse Dritter Teil der «Twilight»-Saga nach Stephenie Meyers Bestsellerroman-Reihe. Mit Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner.

Splendid 2 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/16.15 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Marmaduke Ein frech-chaotisches Kinoabenteuer mit den besten Freunden, die man sich auf vier Pfoten wünschen kann. 18.30/21.00 – Ab 16/16 Jahren – Deutsch Predators Fortsetzung des Klassikers über eine Gruppe von Söldnern, die Jagd auf die Predators auf deren Heimatplaneten machen. Mit Adrien Brody und Laurence Fishburne.

ZVG

22.30 (Fr/Sa) – OV/d/f Honeymoons «Ebenso clever wie atmosphärisch – die perfekte Mischung aus Drama und Komik.» – «Die erste serbisch-albanische Koproduktion seit dem Krieg: eine Migrationsgeschichte aus zwei Perspektiven.»

Kämpft sich nach langer Verletzung zurück: Schwinger Jörg Abderhalden. In gewissen Momenten würde dem Film ein bisschen Zuspitzung gut tun. In regelmässigen Abständen werden die verbleibenden Stunden bis zum nächsten Kampf eingeblendet, doch zur Erhöhung der Spannung trägt das nicht wirklich bei. Der Film verzettelt sich in Gesprächen mit Abderhaldens Arzt oder mit anderen Schwingern, die keine direkte Konkurrenz für den Champion sind. Bald blickt man nicht mehr durch, wer hier wo und gegen wen kämpft. Man bekommt zwar Einblick in eine archaische Sportart, doch die ganz spezifische Faszination für dieses «Mann gegen Mann» wird in den langen eineinhalb Stunden nicht gelüftet. Die meisten angesprochenen Probleme gibt es ebenso im Tennis oder beim Boxen. Auf dem Berg, nicht hinterm Mond Die Porträts der Schwinger sind hingegen gelungen und beseitigen allfällige Vorurteile. Der Filmer hat Persönlichkeiten verpflichtet, die zwar traditionsbewusst sind, aber keineswegs hinter dem Mond leben. Abderhalden, der als Schreinermeister tätige Sportler, mag im Sport wie im Beruf die Mischung und versucht, wie er sagt, das Alte zu bewahren, ohne das Neue zu verdrängen. Das gilt auch für die Organisatoren der kleineren und grösseren Schwingfeste. Es wird raffiniertes Marketing betrieben und mit modernster Software der Ticketverkauf verwaltet. Doch die Professionalisierung birgt auch Risiken. Die Kamera folgt dem ehemaligen Star-Schwinger Ernst Schläpfer und seiner Dynastie. Schläpfer ist Präsident der Abgeordnetenversammlung des Eidgenössischen Schwingerverbands, und solange er am Ruder ist, wird es keine Werbe-Logos auf den Schwingerhosen geben. Recht hat er: Das Schwingen hat wie jedes Brauchtum seine ureigene Ästhetik, die zu verteidigen sich lohnt. Heroisch im Sonnenuntergang Eigentliche Kampfszenen bekommt man verhältnismässig wenige zu sehen, und für Unkundige bleiben viele Fragen offen: Wie lange dauert so ein Kampf? Was ist erlaubt und was ist verboten? Wie ernst nimmt man Frauen in dieser Disziplin? Wäre ein schwuler Schwinger denkbar? Wählt die Mehrheit SVP? Der Regisseur hat einen etwas überkorrekten Film gedreht, einen Film, der nicht nur im Thema, sondern auch im Stil sehr schweizerisch daherkommt: solide und ernsthaft, aber nicht wirklich aufregend. Dabei hätte das Thema durchaus Potenzial. Am Ende steht Abderhalden, der allen Unkenrufen zum Trotz wieder kampfbereit ist, auf einem Berg im Sonnenuntergang. Ein heroisches Sinnbild und ein gelungener Einfall zum Schluss eines ansonsten allzu pragmatischen Films.

Helen Lagger \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \

Kellerkino, Bern. Täglich 18.45 Uhr


32 Anzeiger Region Bern

22. bis 28. Juli 2010 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 12

Ein Schiff wird kommen Noch ist alles «under construction», doch bald werden zehn Diplomanden an der Hochschule der Künste in Bern die Kunsthalle in Beschlag nehmen und ihre Werke gemeinsam zu einem Gesamtkonzept vereinen. Das ist gar nicht so einfach, denn die Künstlerinnen und Künstler arbeiten äusserst individuell. «Die Ausbildung in Fine Arts an der HKB ist weder gattungsmässig noch medial oder stilistisch gebunden. Unsere Studierenden bringen ihren eigenen Ansatz mit», erklärt Hans Rudolf Reust, der Leiter des Studienganges Kunst. Widerspruch und Sehnsucht Die Absolventen haben den Ausstellungstitel «Iris» gewählt. Aus Liebe zur gleichnamigen Assistentin Iris Frauchiger? Nicht nur. Sie wählten den Eigennamen, weil er ein reichhaltiges Assoziationsfeld öffnet – etwas, was auch gelungene Kunst immer tut. Iris bezeichnet die Regenbogenhaut im Auge, ist eine Blume und der Name einer Götterbotin in der griechischen Mythologie. Den Flyer ziert ein scheinbar weit hergeholtes Sujet, das laut Reust Selbstironie birgt: «Die in sich widersprüchliche Idee der schulischen Förderung zu höchster

Selbstbestimmung wird damit versinnbildlicht.» Ein Kreuzfahrtkoloss und ein Lotsenschiff ziehen vor den Giardini in Venedig in gegenteilige Richtungen. Dort findet bekanntlich auch eine der wichtigsten Ausstellungen statt. Wer als Vertreter seines Landes an die Biennale von Venedig geschickt wird, hat es geschafft. Deshalb kann man dieses Schiff auch als Sehnsuchtssymbol deuten. Doch wie kann man es schaffen in der Kunst? Läuft es je länger, desto mehr nur noch über einen Master-Abschluss? Findet in der Kunstwelt die totale Professionalisierung statt? «Stimmt nicht. Für die Kunst gilt unseres Erachtens weiterhin die Maxime, dass das Werk über den Erfolg entscheidet», relativiert Reust. Die Ausbildung solle dem individuellen Werk bestmögliche Entwicklungschancen bieten. Die drei Jahre Bachelor und zwei Jahre Master blieben letztlich eine Episode in jeder künstlerischen Entwicklung, auch wenn diese, falls die Ausbildung gut sei, durchaus entscheidend sein könne. «Ein Diplom bedeutet bei uns keinen Galerienvertrag wie in den angelsächsischen Ländern, wo die Schuldgelder astronomisch hoch sind», führt Reust aus.

ZVG

Zehn Abgängerinnen und Abgänger der Hochschule der Künste stellen in der Kunsthalle unter dem Titel «Iris» aus. Die Kulturagenda fragt: Wie kann man es in der Kunst schaffen? Und was trägt das Studium zum Erfolg bei?

Soll den Widerspruch der Ausbildung verdeutlichen: Lotsenschiff und Dampfer ziehen in verschiedene Richtungen. Sprache, Bilder, Riten Alain Jenzer, einer der Studierenden, bestätigt, dass er höchst individuell gefördert wurde. «Man muss sich das vorstellen wie ein Götti-Prinzip. Wir konnten aus einem Pool von zwölf Dozenten unseren Förderer auswählen.» Er selbst hat den Dozenten Jürg Stäuble zu seinem Paten gemacht. Dieser besuchte ihn regelmässig im Atelier, machte Jenzer auf Aspekte aufmerksam, an

die dieser noch gar nicht gedacht hatte, und diskutierte mit ihm ausführlich sein Werk. Jenzer arbeitet seit mehreren Jahren im Dreieck Verlust-AbschiedErinnerung. In der Klinik Südhang hat er für die Ausstellung «Einsichten–Aussichten» eine Art Grabkapelle, bestehend aus heruntergebrannten Kerzen, eingerichtet. Die Arbeit heisst «White Space» und bezieht sich so auch auf das Ausstellungswesen. Viele solcher

versponnenen Bezüge erwarten den Besucher, wenn «Iris» die Kunsthalle einnimmt und die Studierenden ihr Potenzial vereinen. Helen Lagger \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Kunsthalle, Bern. Vernissage: Fr., 23.7., 18 Uhr. Ausstellung bis am 8.8. www.hkb.bfh.ch www.kunsthalle-bern.ch

Der stille Schaffer im Hintergrund Bekannt wurde John Parish als Produzent für andere Musiker. In zahlreichen Bands brillierte er mit Gastauftritten. Nun spielt er als Solokünstler am Stone-Hill-Festival in Alterswil.

Höhenprofil: www.schweizmobil.ch

Alterswil,Huttwil, 758 m 628 m

Tafers, 650 m

St. Antoni, 647 m

Winterlingen, 777 m

Schwarzenburg, 792 m

Christoph Hoigné

Rütiwald, 981 m

Oberbütschel, 941 m

Bern – Alterswil – das sagt unsere Expertin Die Velokultour von Bern nach Alterswil ist zu empfehlen, wenn man a) zu den Hartgesottenen unter den Radlern gehört oder b) viel Zeit hat, denn es geht gehörig rauf und runter. Die Tour führt ab Wabern über die Route 74 und von Schwarzenburg bis Tafers über die Route 4 von Veloland Schweiz. Wer die Strapazen auf sich nimmt und die fast 1000 Höhenmeter auf 55 Kilometer Distanz bezwingt, wird mit der Aussicht auf die wunderschönen Berge und auf ein kühles Bad in der Sense belohnt.

Sensebrücke, Sodbach, 647 m

Festivalgelände, Alterswil FR Do., 22.7., bis Sa., 24.7. Programm: www.stonehill.ch

Nelly Jaggi, Kulturagenda-Veloexpertin.

Rossgrabebrugg, 680 m

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Zimmerwald, 840 m

Parish ist Junip (das neue Projekt von Folksänger und Songwriter José Gonzalez) eine Rosine aus dem Programm vom Donnerstag. Am Freitag dominiert elektronische Musik: Jon Hopkins steht für filigranen Elektro und The Field für repetitiven Techno. Am Samstag sorgen die Indierocker von Air Waves mit ihren schnörkellosen, aber wohldurchdachten Songs und We Were Promised Jetpacks, treibender Indie Gitarrenrock, für die Höhepunkte des Abends.  lti

Treten Sie für Ihr Kulturvergnügen in die Pedale! Während der Sommermonate schlagen wir Ihnen jede Woche eine Velotour passend zu Veranstaltungen in der Umgebung Berns vor. Unsere Rad-Expertin Nelly Jaggi (Bild) ergänzt sie mit nützlichen Tipps. Die dritte Velokultour führt Sie nach Alterswil zum Stone-Hill-Festival. Schicken Sie uns Ihr Velotour-Foto an redaktion@kulturagenda.be. Unter den Einsendern verlosen wir das Buch «Veloland Bern».

Kühlewil, 845 m

Die sechste Ausgabe des Musikfestivals im freiburgischen Sensebezirk bietet sich an für einen kleinen Wochenendausflug aufs Land. Wirklich grosse Namen stehen zwar keine auf dem Festivalprogramm. «Dafür fehlt uns das Renommee und auch das nötige Kleingeld», sagt Alex Bürdel vom Stone-Hill-Festival. «Trotzdem ist es jede Band wert, ihretwegen ans Festival zu reisen.» Auf dem Line-up hat alles Platz, was den Veranstaltern selber auch gefällt. «Wir haben stilmässig keinen Schwerpunkt gesetzt. Alle gebuchten Künstler machen wunderbare und ehrliche Musik. Kleine Namen mit grossem Potenzial.» Neben John

Sommerserie (III): Velokultour – Bern–Alterswil

Köniz, 582 m

Stone-Hill-Festival in Alterswil

Multiinstrumentalist John Parish (2. von links) mit seiner Band: Marta Collica (links), Giorgia Poli und Jean-Marc Butty.

Wabern, 558 m

Nun als Frontmann Neben seiner Arbeit als Produzent hat sich John Parish auch als Solokünstler versucht. Das Ergebnis sind zwei fabelhaft eigenständige Alben, «How Animals Move» (2002) und «Once Upon a Little Time» (2005). Herausfordernde, bilderreiche Musik mit vielen Geräuschen und Unebenheiten. Auf seiner Konzerttournee durch Europa werden in erster Linie Songs aus diesen beiden Alben sowie Kompositionen aus seinem Filmmusik-Repertoire zu hören sein. Begleitet wird er dabei zwar nicht von PJ Harvey, dafür von seiner dreiköpfigen Band und dem Gitarristen Jeremy Hogg. Allesamt langjährige Weggefährten des Vollblutmusikers Parish.  Lukas Tinguely

Luca Pedrotti

Immer wieder mit PJ Harvey John Parish stellt sich nicht gern in den Vordergrund. Viel lieber kreiert er Filmmusik oder werkelt im Hintergrund an den Produktionen anderer. 16 Horsepower, Giant Sand, Eels, Sparklehorse, Goldfrapp, Tracy Chapman. Für all diese renommierten Bands aus der Folk- und Alternative-Rock-Szene agierte Parish entweder als Produzent oder als Gastmusiker. Eine Musikerin, die seit Jahren immer wieder die Zusammenarbeit mit ihm suchte, ist die Indie-Ikone PJ Harvey. Die beiden lernten sich 1987 über einen Kollegen aus Parishs erster Band, Automatic Dlamini, kennen. Seither war Parish bei drei Alben von PJ Harvey als Musiker dabei, zweimal figurierte er zusätzlich als Produzent. «Dance Hall at

Louse Point» (1996) und «A Woman a Man Walked by» (2009) haben sie gemeinsam einstudiert und veröffentlicht. John Parish schätzt es sehr, für Harvey Musikstücke zu schreiben, da er sich bei ihr nicht an konventionelle Songstrukturen halten muss. Harvey wiederum liebt genau dieses schräge und eigenartige an seiner Musik, wie die beiden letztes Jahr in einem gemeinsamen Interview bei DRS 3 erklärten.

Bern Bahnhof, 543 m

«John Parish ist ein genialer Musiker.» Alex Bürdel kommt ins Schwärmen, wenn er vom englischen Multiinstrumentalisten zu erzählen beginnt. «Für das, was er bisher alles komponiert und produziert hat, ist er in hiesigen Landen erstaunlicherweise noch viel zu wenig bekannt», schiebt der Verantwortliche für das Musikprogramm am Stone-HillFestival nach.

Bern – Alterswil 55 km


Berner kulturagenda 2010 N° 29