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Yann Mingard

Warner Home Video

N°2 Do., 8., bis Mi., 14.1.2009

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«Endstation Sehnsucht» im Stadttheater Bern

Lole bei Bee-Flat in der Turnhalle

In der filmischen Umsetzung von Elia Kazan schaffte Marlon Brando 1951 den Durchbruch – an der Seite von Vivien Leigh. (Originaltitel: «A Streetcar named Desire». Als DVD im Handel erhältlich.)

Wehmütige Songs, eine ausdrucksvolle Stimme und sparsame Instrumentierung: Olivia Pedroli aka Lole tut, was eine Singer-Songwriterin tun muss.

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Träumen in der «Südstaatengotik» Zartbitter und schön Das Melodrama «Endstation Sehnsucht» des Autors Tennessee Williams (1911–1983) wird in den Vidmarhallen aufgeführt. Im Stück kann sich eine einstige Südstaatenschönheit nicht mit der drögen Gegenwart im Hause ihrer Schwester und ihres Schwagers abfinden. Und es kommt alles noch schlimmer, als sie befürchtet. «Niemand lernt jemals jemanden ken­ nen. Wir sind alle zu lebenslänglicher Einzelhaft in unserer Haut verurteilt.» So lautet ein berühmtes Zitat des Dra­ matikers Tennessee Williams, bekannt für seine tiefenpsychologischen Stücke, in denen die Figuren meistens falschen Hoffnungen nachhängen, leiden und scheitern. Kritiker bezeichneten seinen Stil als «Südstaatengotik». Der Süden ist denn auch Williams Heimat, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, was ihm Stoff für seine Geschichten lieferte. Tennessees Mutter, Edwina Williams, stammte aus einer ehemals wohlhaben­ den Südstaatenfamilie. Sie mag ihm als Inspiration für die Bühnenfigur Blanche in «Endstation Sehnsucht» ge­ dient haben. Regisseur Ingo Kerkhof gefällt an Ten­ nessee Williams, dass er seinen Blick auf die Randfiguren richtet. «Das Stück ist für mich insofern aktuell, da heute fast noch mehr als damals gilt, dass nur derjenige vorwärtskommt, der rücksichtslos ist.» Für Träume bleibe da kaum noch Platz. Und Blanche, dar­ gestellt von Marianne Hamre, steht für das Träumen schlechthin. Ausgeträumt Blanche ist wie eine exotische Blume, die den Duft längst vergangener Zeiten verströmt. Sie leidet unter dem Verlust der aus Geldnot verkauften Familien­ plantage Belle Rêve. Die Schwester Stel­ la (Lucy Wirth) wohnt in einer Zweizim­ merwohnung in einem heruntergekom­ menen Stadtteil von New Orleans. Sie hat den polnischen Einwanderer Stanley Kowalski (Jürgen Hartmann) geheira­

tet. Als Blanche bei den beiden einzieht, kommt es zwischen der um den Lebens­ stil des alten Südens bemühten Lady und dem proletarischen Primitivling zu heftigen Konflikten. Schliesslich trium­ phiert Kowalski, stellvertretend für das neue Amerika, gegenüber Blanche, die für eine alte Gesellschaftsschicht steht: Er entlarvt sie als alkoholabhängige Nymphomanin, die ihre Stelle als Leh­ rerin verloren hat. Daraufhin wendet sich Blanches Verehrer von ihr ab, und niemand, nicht einmal die Schwester Stella, glaubt ihr, dass Kowalski sich an ihr vergangen hat. Blanche kann die Realität nicht mehr ertragen, sie wird wahnsinnig. Endstation ist für sie das Irrenhaus. Wie bereits bei «Lulu» arbei­ tet Kerkhof mit dem Experimentalmusi­ ker Philipp Ludwig Stangl zusammen, was eine eigenwillige Geräuschkulisse garantiert. Blanche etwa hört Musik in ihrem Kopf, die ihr erlaubt, aus der Rea­ lität wegzudriften. Der Ruf nach Stella Berühmt geworden, nicht zuletzt durch den Film mit Marlon Brando, sind die Passagen, in denen der grobe Kowalski nach seiner sanften Frau Stella schreit. Sie verweisen auf das, was das unglei­ che Paar zusammenhält, nämlich die geradezu animalische Erotik. Am Film hat sich Ingo Kerkhof bewusst nicht orientiert. Die damals prüde Zeit habe Zensuren verlangt. Tennessee Williams Stück sei aber kein Zeitstück, sondern universell. Tschechow und Brecht seien Tennessees Vorbilder gewesen, weshalb seine Regieanweisungen auch auf ein­ fache und nicht naturalistische Bühnen

verwiesen. Bühnen, die Raum für die eigene Imagination lassen. Der Originaltitel des Stückes, «A Street­ car named desire», geht auf eine Stras­ senbahn zurück, die tatsächlich «Sehn­ sucht» hiess. Die Sehnsucht ist es, die die Figuren zum Träumen bringt und schliesslich an den Abgrund treibt. Sie ist aber auch das, was am Ende bleibt.  Helen Lagger \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Stadttheater Bern, Vidmar 1, Liebefeld Premier: Sa., 10.1., 19.30 Uhr www.stadttheaterbern.ch

Im Stadttheater übernimmt Jürgen Hartmann den Brando-Part des Stanly Kowalski.

Ihre Musik ist Balsam für die Seele. Doch auch in den süssesten Momenten bewahrt Lole in ihren Songs einen Hauch Bitterkeit und die Musik damit vor dem Abgleiten in den Kitsch. Die Liedermacherinnen sind in unser aller Herzen. Das Einfache fasziniert, die von allem Zierrat gereinigte Musik verspricht den unmittelbaren Zugriff auf das Wesentliche: Ohne Show und ohne unnötige Elektronik oder überbor­ dende Arrangements zählt allein das pure Musikerlebnis. Ganz im Zentrum steht die Musikerin mit ihrer Stimme, begleitet oft gerade mal von einer Gitar­ re. Trotz – oder gerade wegen – der Fo­ kussierung auf die intime Gefühlswelt und die persönliche Ausdruckskraft der Künstlerinnen bleibt die Musik auf CD dann aber häufig blutleer. Der Charme und die Präsenz auf der Bühne lassen sich nicht so einfach auf ein Album hin­ überretten. Immer mal wieder auch wild Auch die Westschweizer Sängerin Lole kann sich dieses Problems nicht vol­ lends entziehen. So ausdrucksstark ihre Stimme und so schön die Musik auch sein mögen, die Texte entwickeln auf ihrer aktuellen CD, «Sugary and Dry», wenig Kraft und bleiben wohlgeform­ te Miniaturen: Wunderbar und zeitlos zwar, hinterlassen sie doch nur selten einen bleibenden Eindruck, der über ein flüchtiges Gefühl der melancholi­ schen Sehnsucht hinausgeht. Lole hat nicht den Anspruch, uns die Welt zu erklären, erschafft aber in Songs wie «Missing» zauberhafte Momente. Weh­ mütig wünscht man sich beim Anhören des Albums, dass solche Augenblicke ewig andauern würden. Es sind aber nicht nur die zarten Pop­ balladen, welche die Musik von Lole auszeichnen. In den rockenden Folk­

songs lässt die Musikerin immer mal wieder ihre wildere Seite auf blitzen. Da Loles variantenreiche Stimme auch in den süs­sesten Momenten nie ganz frei ist von einem Hauch Bitterkeit ist, bricht sie damit die sonst doch sehr glat­ te Oberfläche der Songs auf und lässt dahinter einen abgründigen, dunklen Raum erahnen. So bewahrt sie die Mu­ sik vor dem Abgleiten in den Kitsch. Im Zwiegespräch von Stimme und Gitarre Lole, mit bürgerlichem Name Olivia Pe­ droli, ist längst kein Geheimtipp mehr. Spätestens mit ihrem viel bejubelten Auftritt am Paléo Festival in Nyon vor gut drei Jahren machte die 26-jährige Neuen­ burgerin auf sich aufmerksam. Es folgten Auftritte in der ganzen Schweiz und im frankophonen Ausland. Vor einem Jahr war sie gar im Vorprogramm von Joe Co­ cker in der Arena Genève zu hören. Und auch Bern besucht Lole nicht zum ersten Mal: Letztes Jahr war sie als Support der kanadischen Singer-Songwriterin Wendy McNeill im ISC zu Gast. Auf der aktuellen Tour wird Lole nur gerade vom Gitarristen Simon Gerber begleitet, der auch ihr jüngstes Album produzierte. In diesem intimen kam­ mermusikalischem Rahmen kommt die Musik der Sängerin am besten zum Tragen. Im Zwiegespräch von Stimme und Gitarre erschaffen Lole und Gerber flüchtige Momente von zarter Schön­ heit: Schillernd wie Seifenblasen, die fragil in der Luft liegen.  David Loher \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Turnhalle im Progr, Bern So., 11.1, 20.30 Uhr www.bee-flat.ch


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Impressum Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 139 130 Exemplaren. Gesamtprojektleitung: Christoph Hoigné (hoi), christoph.hoigne@kulturagenda.be Redaktion: redaktion@kulturagenda.be / Michael Feller (mfe) Leitung: michael.feller@kulturagenda.be / Nadine Guldimann (ngu), Stv. Leitung: nadine.guldimann@kulturagenda.be / Claudia Sandke (sa), Produzentin: claudia.sandke@kulturagenda.be / Volker Dübener (vd), Grafik: volker.duebener@kulturagenda.be / Mariana Raschke (mara), Praktikantin: praktikum@kulturagenda.be Ständige Mitarbeiter: Franziska Egli (fee), Helen Lagger (hel), David Wegmüller (daw) Adresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach 5414, 3001 Bern, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Nr. 4 erscheint am 21.1.09. Redaktionsschluss 9.1.09 / Nr. 5 erscheint am 28.1.09. Redaktionsschluss 16.1.09 Agendaeinträge: Nr. 4 bis am 9.1.09 / Nr. 5 bis am 16.1.09 / Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Berner Zeitung BZ, Veranstaltungen, Postfach 5434, 3001 Bern, E-Mail veranstaltungen@hinweise.ch, Fax 031 330 39 88 Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten. Verlag / Inserate / Sponsoring: verlag@kulturagenda.be / Olivier Wermuth: olivier.wermuth@kulturagenda.be Verlag Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Inserateschluss für Nr. 4 ist der 14.1.09 / Inserateschluss für Nr. 5 ist der 21.1.09 Korrektorat (redaktionelle Beiträge): Korrektorat Vogt Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente: Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen. Jeder Verstoss gegen dieses Verbot wird gerichtlich verfolgt. Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern und dem Kanton Bern für die finanzielle Unterstützung.

echos

sechs tanzstunden in sechs wochen von richard alfieri schweizer erstaufführung

inszenierung: livia anne richard mit: heidi maria glössner thomas mathys

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«Der Abend steht ganz im Zeichen von Heidi Maria Glössner, die seit ihrer Pensionierung am Stadttheater erstmals wieder auf einer Berner Bühne steht. Ihr ist die Rolle der Lily, einer alternden, noch sehr attraktiven Amerikanerin, die ihre Einsamkeit damit zu bekämpfen sucht, dass sie bei der Agentur ‹Sechs Tanzstunden in sechs Wochen› einen privaten Tanzlehrer kommen lässt, wie auf den Leib geschrieben.»

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«Vordergründig ist es die gängige Geschichte von zwei Menschen, die erst wie Hund und Katze sind und dann zu Turteltauben werden. Der Autor Alfieri verpackt die Story in turbulente Tanzlektionen. Bei seinen Dialogen im Dreivierteltakt freut man sich nicht nur über die geschliffene Sprache, sondern staunt auch wie taktsicher Heidi Maria Glössner und Thomas Mathys übers Parkett gleiten.» telefonische vorbestellung | mo – sa | 14 – 19 h | 031 382 72 72 | www.dastheater-effingerstr.ch


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Reihum die Puppen tanzen lassen

Schildkröten gibt es seit Millionen von Jahren. Sie sind so alt wie der Hügel, auf dem die beiden Kinder sitzen und die Musik und die Geschichten des Schild­ krötenhügels hören. Etwa jene Legende, wie die Schildkröte zu ihrem harten Panzer kam. Oder die Fabel aus Afri­ ka über den Leoparden, der zu ihrem ärgsten Feind wurde. So beginnt die «Traumreise der Schildkröte», das neu­ este Stück des Puppenspielerpaares Liz und Daniel Lempen. Der erste Funken für das neue Programm sprang in Bern: An einem Sommerabend haben Liz und Daniel ihr neues Hang, ein Musikin­ strument, erklingen lassen und dabei erstaunt beobachtet, dass sich am Ufer des Egelsees Schildkröten tummelten – «von den Stadtbewohnern ausgesetzte Tiere», wie Daniel Lempen heute weiss. Wanderbühne seit 22 Jahren Vor zwanzig Jahren haben sich der Grindelwaldner KV-Angestellte Dani­ el Lempen und die Engländerin Liz Lempen in einer Puppenspielerschule

kennen und lieben ge­ lernt. Inzwischen sind 17 gemeinsame Stücke und zwei Söhne im Al­ ter von 8 und 13 Jahren dazugekommen. Das kleine Familienunter­ nehmen hat sich vor Langem im Norden Englands niedergelas­ sen, dort, wo unzählige Schafe auf sanften grü­ nen Hügeln weiden, in Skipton, am Rande des Nationalparks York­ shire Dales. Zusam­ men denken sich Liz und Daniel Lempen die neuen Stücke aus, entwerfen und bauen Puppen und Bühnen­ bild. Jeweils einer der Ehepartner fährt zu den jährlich rund 200 Wie kam die Schildkröte zum harten Panzer? Liz Lempen erzählt es in fabelhaften Geschichten. Gastspielen in ganz Grossbritannien, in Deutschland, Ös­ forderung. «Ihr Hochdeutsch hat nicht Hang, das Berner Steeldrum terreich und der Schweiz; der andere nur den englischen, sondern von mir Vor ein paar Jahren habe er an einem her auch den Berner Oberländer Akzent Märchenabend das in Bern an der Aare hütet Haus, Hof und Kinder. – also eine recht exotische Mischung», gebaute Instrument Hang zum ersten meint Daniel Lempen lachend. Aber Mal gehört, erinnert sich Daniel Lem­ Mit der Schildkröte auf Reisen Zum Besuch des Schweizer Austausch- Liz Lempen muss nicht nur den um­ pen. «Die Märchen hab ich längst ver­ Festivals in Bern, Basel, Zürich, Winter­ fangreichen Text in einer schwierigen gessen, aber der Klang des Hang ist mir thur und St. Gallen überquert diesmal Fremdsprache beherrschen, sondern im Ohr geblieben.» Dieses von Felix Liz Lempen den Ärmelkanal. Für die auch die Tisch- und Schattenfiguren Rohner und Sabina Schärer entwickelte Engländerin sind die Vorstellungen in bewegen und die Musik auf dem Hang Metallgebilde, dass man auf den Kni­ en balanciert und auf dessen verschie­ Hochdeutsch eine besondere Heraus­ bei­steuern. ZVG

Fünf Premieren in fünf Städten. Das bietet der Austausch der professionellen Puppenbühnen in der Deutschschweiz. Bern schickt die englische Puppen­ spielerin Liz Lempen auf Tournee. Sie erzählt die poetische Reise einer Schildkröte. Und spielt dazu ein Berner Musikinstrument, das besser nicht passen könnte.

Die Königin des Ska

Ernsthaft in der Ironie

Als der Kalte Krieg so richtig lanciert wird, entsteht in einem warmen Land ein neuer Musikstil namens Ska. The Skatalites standen vor 45 Jahren am Anfang des jamaikanischen Musikstils und mit ihnen Doreen Shaffer. Sie tritt mit ihrer Band im Dachstock auf.

Ein Riesenerfolg für einen Film, den es gar nicht gibt, eine Pop-Adaption der Nationalhymne in den Top Ten, ein rosa Schriftzug auf dem Gipfel des Berner Rosenhorns. Irritation, Manipulation und Verführung: das zeichnet die Künstlergruppe Com&Com aus.

Die Stimme des jamaikanischen Offbeats: Doreen Shaffer. Anfang der 1960er-Jahre waren die Satelliten in aller Munde. Der SputnikSchock hatte sich zwar schon auf er­ trägliches Mass reduziert und die USA hatten mit ihrem Piepssignalsender nachgelegt. Doch nun machten sich weitere Staaten daran, den Sternenhim­ mel zu ergänzen. Die Briten schickten «Ariel», Italien San Marco, Frankreich Astérix durch die Atmosphäre – und derweil setzten in Jamaika ein paar JazzMusiker ein K ins Wort «Satelites» und setzten den Ska ins Orbit der Musikge­ schichte. Die Skatalites waren geboren, sie schufen aus Boogie-Woogie-Blues, R’n’B, Jazz, Calypso and afrikanischen Rhythmen einen neuen Musikstil und brachten ihn mit dem ersten Album, «Ska Authentic», über die Grenzen der Karibikinsel ins westliche Radio. Kopf der Gruppe war Don Dummond, der am fleissigsten komponierte und für die ers­ ten Hits der Gruppe verantwortlich war, aber leider auch für den Mord an seiner Ehefrau, für den er ins Gefängnis muss­ te. Nach den ersten beiden stilbildenden Alben und dem baldigen Tod von Don

Mit der Inselmusik gereift Die Formation hat sich in den 45 Jahren ihres Bestehens auf fast allen Posten geändert, eini­ ge Gründungsmitglieder sind in der Zwischenzeit verstorben. Eine, die seit Anfang mit dabei ist: Sängerin Doreen Shaffer. Sie ist mit den jamaikanischen Musikstilen Ska, Reggae und Rocksteady gereift, könnte man sagen. Zwar sind die Skatalites noch immer aktiv, 2007 er­ schien das letzte Album und letztes Jahr eine Neuauflage von alten Aufnahmen. Doch die «Queen of Jamaica Ska» tritt auch mit der eigenen Band auf. 1997 hat sie eine Ska-Reggae-Platte aufge­ nommen, auf der sie neben ein paar ei­ genen Songs («Sugar Sugar», bleibt im Ohr hängen) einige Covers in den Off­ beat verfrachtet hat. Alte Nummern wie «Turn your Lamb down Low» von Billy Fury oder «Let’s find each other tonight» von José Feliciano klingen bei Doreen Shaffer, als wären sie für den typisch hinkenden Ska-Rhythmus geschrie­ ben worden. Bei diesem Album hat es Shaffer, die eigentlich Monika Johnsson heisst, belassen. An ihrem Konzert wird die sanfte Stimme der Skatalites ihre Songs und hoffentlich auch ein paar Müsterchen der ehrenwerten Stilbe­ gründer in die Umlauf bahn schicken. Dass sie den längeren Piep hat als die ersten Satelliten, hat uns Doreen Shaf­ fer ja längst bewiesen.  Michael Feller \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Dachstock der Reitschule, Bern Fr., 9.1., 22 Uhr. www.dachstock.ch

Hinter dem Label Com&Com stecken die beiden Schweizer Künstler Johannes Hedinger und Marcus Gossolt. Das Künstlerduo macht sich die vorhandenen Kommunikationswege von Werbung und Massenmedien zunutze; ihre Pro­ jekte sind in einer solchen Perfektion ausgearbeitet, dass sie sich fast nahtlos einfügen in die populäre Massenkultur. Aber eben nur fast. Wenn man genau hinschaut, ist das Ganze hochironische Kunst. Inszenierte Filmproduktion Bekannt wurden Com&Com mit «CFiles: Tell Saga», einem fiktiven Spiel­ filmprojekt zur Schweizer Gründungs­ geschichte mit HR Giger als geheimnisvollem Orakel. 2001 wurde es an der Biennale Venedig gezeigt. «CFiles: Tell Saga» kündigt einen grossen Hollywoodfilm über die Schweiz an. Aber der Film wurde nie gedreht, real existieren nur Trailer, Making of, Dreh­ buch, Fotos und Medienkampagnen. Ungewöhnlich viele Genres des Kinos und Fernsehens von Gründerdoku bis Detektivgeschichte werden im Trailer angedeutet. Ein Trailer verweist norma­ lerweise auf einen Film, diese Ankündi­ gung aber genügt sich selbst. Der ver­ sprochene Film hat im Trailer bereits stattgefunden. Com&Com kleckern nicht, sie klotzen. 2002 schaffte es der Popsong «Side by Side» mit Dieter Meier (Yello) bis auf Platz sieben der Schweizer Charts. Zu keinem geringeren Lied als der National­ hymne schrieben sie eine Pop-Adaption. Der Videoclip wurde mit dem 10-fachen des üblichen Budgets das aufwendigste je in der Schweiz produzierte Musikvi­ deo, angekündigt mit einer enormen Marketingkampagne. Die zwei Künstler inszenierten sich im Clip selbst als gla­

Lebendige Kunst 2004 begaben sich Com&Com auf die Suche nach einem in der Schweiz wohn­ haften Elternpaar, das seinem künftigen Kind, welches um den Geburtstag des Dadaismus am 5. Februar 1916, auf die Welt kommen soll, den Namen DADA geben möchte. Dafür waren 10 000 Franken ausgeschrieben, das dem Baby auf den Lebensweg mitgegeben werden sollte. Eine einberufene Jury wählte ein Elternpaar unter den immerhin sieben Bewerbern aus. «Dada geht es gut und er wird im Februar vier Jahre alt», erklärt Johannes Hedinger im Gespräch. Seit 2008 arbeiten Com&Com in Koope­ ration mit Google Earth an dem Bilderund Filmzyklus «Google Earth Art». Ein in Google Earth programmiertes Video zeigt einen virtuellen Flug durch das 3DModell der Schweizer Alpenwelt. Der

Fünf Figurentheater auf Tournee Bereits zum dritten Mal findet vom 10. Januar bis 11. Februar ein Austausch der fünf professionellen Puppenbühnen der Deutschschweiz statt. Jede Stadt liefert dazu ein neues Stück. Monika Demenga und Hans Wirth, die vor 40 Jahren das Berner Puppen Theater ge­ gründet haben, schicken Liz Lempen für Bern ins Rennen. «Unsere eigenen Stücke sind auf unser Theater an der Gerechtigkeitsgasse zugeschnitten, und mit vernünftigem Aufwand können wir damit nicht auf Tournee gehen», erklärt Hans Wirth. Gastspiele finden im Pup­ pentheater regelmässig statt. ­Wirth: «Wir möchten Bern zeigen, dass es auch andere spannende Dinge gibt. Der Austausch mit den anderen Theatern ermöglicht es, den Horizont zu öffnen.» Für alte und neue Traumreisen …  Christoph Hoigné ng

u los \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \V\er\ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \

«Die Traumreise der Schildkröte» Für Menschen ab 6 Jahren Berner Puppen Theater Sa., 10.1., 14.30 Uhr So., 11.1., 10.30 Uhr Mi., 14.1., 14.30 Uhr www.berner-puppentheater.ch

Flug führt an einem ebenfalls in Google Earth programmierten virtuellen Kunst­ werk von Com&Com vorbei: eine Textar­ beit auf dem Gipfel des Berner Rosen­ horns: «It’s so superficial, but it’s true.» Dieser künstlerische Eingriff ist für je­ den Google-Earth-Benutzer weltweit sichtbar. Was bringt die Zukunft? «Wir haben zum Jahresende ein Manu­ skript zur Postironie verfasst», so Hedin­ ger. Von einer neuen Ernsthaftigkeit kann man aber in keiner Hinsicht spre­ chen, denn erstens lässt sich so ein Hang zum Skurrilen nicht ohne weiteres ab­ schütteln, und zweitens waren Com&Com auch in ihrer Ironie immer ernsthaft. Nina Heinzel \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Viwi – Videowindow «Side by Side» und sieben weitere Schweizer Videos Speichergasse 8, 3011 Bern Bis zum 31.1., Mi. bis Fr., 14 bis 18 Uhr, Sa., 12 bis 16 Uhr. videokunst.ch

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Dummond war die Band vorerst auf Eis gelegt. Anfang der 80erJahre folgte die Wiedervereini­ gung und seither sind die Skata­ lites wieder aktiv – allerdings nie mehr so erfolgreich wie ganz zu Beginn mit Dummond.

mouröse Rennfahrer, die in den Grand AM Series für die Schweiz siegen, mit viel Champagner, Boxenludern und ei­ nem tragischen Ende.

denen Vertiefungen mit den Händen («Hang» steht berndeutsch für Hand) Klänge entlockt, die an Steelpans erin­ nern, hat beinahe die Form einer gros­ sen Schildkröte.

Keine Rennfahrer, sondern die Künstler selbst: Johannes Hedinger und Marcus Gossolt.


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Martin Volken

Kinder & Jugend /// Märkte & Messen Zirkus /// Freizeit /// Ausflüge

Fritz, Franz und Ferdinand im Schlachthaus

«Die chlyni Häx» im Theater am Käfigturm

Puppentheater in der Alten Moschti

Gustavs Schwestern beweisen: Die wichtigste Requisite des Puppentheaters ist die Fantasie. Die Puppenspielerinnen reduzieren ihr Bühnenbild auf einen Haushaltkarton und sind überzeugt, dass sich die Kinder den Rest selber dazu denken. «Fritz, Franz und Ferdinand – Ein Hühnermärchen» dreht sich um die Drillingsprinzen, die wegen ihres gockelhaften Getues in Güggel verzaubert worden sind. Schlachthaus Theater, Bern. Mi., 14.1., 16 Uhr (Siehe Seite 5)

Es ist ein alter Schinken, doch das Kinderbuch «Die kleine Hexe» aus dem Jahre 1957 wurde nicht umsonst in 50 Sprachen übersetzt – die Geschichte der kleinen Hexe, die mit ihrem sprechenden Raben Abraxas im Wald lebt, fasziniert noch immer. Bei der Mundartfassung des NVB Theaters für ein Publikum ab fünf Jahren gibt Simon Schwab sein Regiedebüt. Theater am Käfigturm, Bern. So., 11.1., 14.30. Vorstellungen bis 25.1.

Isabella will Hosen anziehen, damit sie auf Bäume klettern kann. Aber das ist gar nicht so einfach, denn ihr Vater, der König, findet: «Prinzessinnen klettern nicht auf Bäume.» Isabella rebelliert und wirft ihre Krone in den Goldfischteich. «Prinzessin Isabella oder Prinzessin Isa bellt» vom Puppentheater Bösiger/Frauchiger lehrt uns: Keine zu klein, um stark zu sein. Alti Moschti, Mühleturnen. So., 11.1., 17.30 Uhr

Donnerstag, 08.01. Bern Kunstlabor: Klee-Bilder leben und erleben lassen Das Werk von Paul Klee ist Grundlage von drei interaktiven Stationen im Kunstlabor des Kindermuseum Creaviva. Wir balancieren z.B. auf einem Seil, konstruieren Architekturen und angeln Fische. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 09.30 Uhr Offenes Atelier: Assyrisches Spiel Das Gemälde «Assyrisches Spiel» (1923) Paul Klees inspirierte zur Gestaltung eines Reliefs aus Moosgummi und Gips. Dieses schneiden, kleben und giessen die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr

Freitag, 09.01. Bern Kunstlabor: Klee-Bilder leben und erleben lassen Das Werk von Paul Klee ist Grundlage von drei interaktiven Stationen im Kunstlabor des Kindermuseum Creaviva. Wir balancieren z.B. auf einem Seil, konstruieren Architekturen und angeln Fische. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 09.30 Uhr

Offenes Atelier: Assyrisches Spiel Das Gemälde «Assyrisches Spiel» (1923) Paul Klees inspirierte zur Gestaltung eines Reliefs aus Moosgummi und Gips. Dieses schneiden, kleben und giessen die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Ein fantastisches Theaterabenteuer in Mundart für die ganze Familie! Nach dem Buch von Astrid Lindgren. Vv: Tel. 031 849 26 36 oder www.theaterszene.ch Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr Salto Natale: Elegance Siehe Fr. Allmend. 15/20 Uhr ///////////////////////// Biel Funny Bone, Ahoi! Eine Piratenoper für Kinder ab 6 Jahren nach Rossinis «L’Italiana in Algeri» (deutsch). Vv: Tel. 032 328 89 70, www.theater-biel.ch Stadttheater, Burggasse 19. 14.00 Uhr Märchenzelt Mit Barbara Buchli. Ab 3 Jahren. Kinder- und Jugendbibliothek, Dufourstr. 26. 10.00 Uhr Steinzeitatelier Ein Sackmesser wie vor 5000 Jahren anfertigen. Ab 8 J. Anmeldung im Museum. Museum Schwab, Seevorstadt 50. 14.00 Uhr

Offenes Atelier: Assyrisches Spiel Das Gemälde «Assyrisches Spiel» (1923) Paul Klees inspirierte zur Gestaltung eines Reliefs aus Moosgummi und Gips. Dieses schneiden, kleben und giessen die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr

///////////////////////// Biglen Emil und die Detektive Emil und seine Freunde auf Diebesjagd. Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Berner TheaterCompanie spielen Erich Kästners bekanntesten Jugendroman in einer neuen berndeutschen Theaterfassung. Vv: 0900 10 11 12 oder www.ticketeria.org kulturfabrikbigla, Syrengasse. 14.30 Uhr

Salto Natale: Elegance / Premiere Der Circus der anderen Art von Gregory und Rolf Knie. Tickets: Tel. 0900 66 77 88 oder www.saltonatale.ch Allmend. 20.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 09.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 16.00 Uhr

Samstag, 10.01. Bern Die Traumreise der Schildkröte Siehe Artikel S. 3. Ein Lehrstück aus dem Tierreich für Menschen ab 5 Jahren. Vv: Tel. 031 311 95 85. Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 14.30 Uhr Frau Holle Weihnachtsmärchen der Gebrüder Grimm nach Edith Langer-Tolnay. Studio-Bühne Bern. Vv: www.starticket.ch 0900 325 325. Theatersaal National, Hirschengraben 24. 14.00 Uhr Kunstlabor: Klee-Bilder leben und erleben lassen Das Werk von Paul Klee ist Grundlage von drei interaktiven Stationen im Kunstlabor des Kindermuseum Creaviva. Wir balancieren z.B. auf einem Seil, konstruieren Architekturen und angeln Fische. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 9.30 Uhr

Sonntag, 11.01. Bern Die Chlyni Häx Märchentheater nach dem Kinderbuch von Otfried Preussler in einer Mundartfassung von Janine Sagmeister mit dem NVB-Theater. Regie: Simon Schwab. Vv: Tel. 031 311 61 00; www.theater-am-kaefigturm.ch Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 14.30 Uhr Die Traumreise der Schildkröte Siehe Artikel S. 3. Ein Lehrstück aus dem Tierreich für Menschen ab 5 Jahren. Vv: Tel. 031 311 95 85. Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 10.30 Uhr Familiensonntag: Kick Off ins neue Jahr Das Kindermuseum Creaviva lädt Familien ein, in Workshops kreativ zu gestalten oder an Kunst-Familienführungen teilzunehmen. Zu einem Pauschalpreis stehen Ihnen mehrere Aktivitäten zum Besuch offen. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr Frau Holle Weihnachtsmärchen der Gebrüder Grimm nach Edith Langer-Tolnay. Studiobühne Bern. Vv: 0900 325 325; www.starticket.ch National, Hirschengraben 24. 14 Uhr

Kunstlabor: Klee-Bilder leben und erleben lassen Das Werk von Paul Klee ist Grundlage von drei interaktiven Stationen im Kunstlabor des Kindermuseum Creaviva. Wir balancieren z.B. auf einem Seil, konstruieren Architekturen und angeln Fische. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 09.30 Uhr Mattemärli Weihnachtsmärchen für Kinder ab 6 Jahren von Dagny Gioulami. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, www.bernbillett.ch oder Tel. 031 329 52 52 Stadttheater, Kornhausplatz 18. 16.00 Uhr Offenes Atelier: Assyrisches Spiel Das Gemälde «Assyrisches Spiel» (1923) Paul Klees inspirierte zur Gestaltung eines Reliefs aus Moosgummi und Gips. Dieses schneiden, kleben und giessen die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Ein fantastisches Theaterabenteuer in Mundart für die ganze Familie! Nach dem Buch von Astrid Lindgren. Vv: Tel. 031 849 26 36 oder www.theaterszene.ch Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr Salto Natale: Elegance Der Circus der anderen Art von Gregory und Rolf Knie. Mit Dinnerzelt. Tickets: Tel. 0900 66 77 88 oder www.saltonatale.ch Allmend. 15.00 Uhr ///////////////////////// Biglen Emil und die Detektive Siehe Sa. kulturfabrikbigla, Syrengasse. 16.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Kinderleicht. Kunst für die Familie Hast Du das gesehen und schon nachgemacht? Führung, Betrachtung und Werkstatt ergänzen einander zu einem Gesamtbild, das man am zweiten und vierten Sonntag des Monats mit nach Hause nehmen darf. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 13.30 Uhr ///////////////////////// Mühlethurnen Prinzessin Isabella oder Prinzessin Isa bellt Eine Geschichte zum Thema «stark sein». Puppentheater Bösiger-Frauchiger. Ab 5 Jahren. Vv: Tel. 031 809 09 29. Alti Moschti, beim Bahnhof. 17.30 Uhr ///////////////////////// Studen Bernie Kranzer – Kinderliedermacher im Disco-Sound Letz Fetz – die ultimative KinderdiscoMitmach-Show. Tier- und Erlebnispark Seeteufel. 14.00 Uhr Bernie Kranzer – Kinderliedermacher im Disco-Sound Letz Fetz – die ultimative KinderdiscoMitmach-Show. Tier- und Erlebnispark Seeteufel. 15.30 Uhr ///////////////////////// Thun Die chly Häx Mit den Tösstaler Marionetten, Spiel: Werner Bühlmann, Kathrin Tchenar. Ab 6 J. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Markuskirche , Schulstr. 45 A. 15/17 Uhr

Montag, 12.01. Bern Mattemärli Weihnachtsmärchen für Kinder ab 6 Jahren von Dagny Gioulami. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 10.00 Uhr

Kinder-Buchzeichen

Dienstag, 13.01.

Die Templer. Der Hüter des Grals von Michael P. Spradlin

Bern Kunstlabor: Klee-Bilder leben und erleben lassen Das Werk von Paul Klee ist Grundlage von drei interaktiven Stationen im Kunstlabor des Kindermuseum Creaviva. Wir balancieren z.B. auf einem Seil, konstruieren Architekturen und angeln Fische. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 09.30 Uhr Mattemärli Weihnachtsmärchen für Kinder ab 6 Jahren von Dagny Gioulami. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 10.00 Uhr Offenes Atelier: Assyrisches Spiel Das Gemälde «Assyrisches Spiel» (1923) Paul Klees inspirierte zur Gestaltung eines Reliefs aus Moosgummi und Gips. Dieses schneiden, kleben und giessen die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr Salto Natale: Elegance Siehe Fr. Allmend. 20.00 Uhr

Mittwoch, 14.01. Bern Die Traumreise der Schildkröte Siehe Artikel S. 3. Ein Lehrstück aus dem Tierreich für Menschen ab 5 Jahren. Vv: Tel. 031 311 95 85. Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 14.30 Uhr Kunstlabor: Klee-Bilder leben und erleben lassen Das Werk von Paul Klee ist Grundlage von drei interaktiven Stationen im Kunstlabor des Kindermuseum Creaviva. Wir balancieren z.B. auf einem Seil, konstruieren Architekturen und angeln Fische. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 09.30 Uhr Offenes Atelier: Assyrisches Spiel Das Gemälde «Assyrisches Spiel» (1923) Paul Klees inspirierte zur Gestaltung eines Reliefs aus Moosgummi und Gips. Dieses schneiden, kleben und giessen die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12/14/16 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Ein fantastisches Theaterabenteuer in Mundart für die ganze Familie! Nach dem Buch von Astrid Lindgren. Vv: Tel. 031 849 26 36 oder www.theaterszene.ch Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr Salto Natale: Elegance Siehe Fr. Allmend. 20.00 Uhr

ISBN 978-3-7817-1953-8 272 Seiten, Klopp, Fr. 31.–

Buchtipp von: Julia Dind Thalia, Bern

«Als Baby wird Tristan vor die Tore der abgelegenen Abtei St. Al­ ban gelegt. Nun führt er zwar ein arbeitsreiches Leben, doch die Frage nach seiner Herkunft beschäftigt ihn immer wieder. Er wächst wohlbehütet und eingebettet wie in einer Familie bei den Mönchen auf. Eines Tages, Tristan ist 15 Jahre alt, kommt ein Trupp Templer vorbei, um in der Abtei zu übernachten. Und während der Tempelritter Sir Hugh Tristan piesackt, wo es nur geht, zeigt Sir Hughs Widersacher, der Tempelritter Sir Thomas Leux, besonde­ res Interesse an Tristan und bittet den Waisenjungen dann auch, sein Knappe zu werden. Tristan nimmt das Angebot an, und da­ mit ändert sich sein bis anhin geruhsames, behütetes Leben schlag­ artig: Bereits am nächsten Tag machen sie sich auf den Weg nach Dover, wo Tristan König Löwenherz kennen lernt, und von wo aus sie per Schiff ins ‹Heilige Land› gelangen wollen. Aber bereits in Akkon gehen sie an Land und befinden sich in grösster Lebensge­ fahr: Akkon ist von den Sarazenen besetzt, und die Kreuzfahrer unter Richard Löwenherz wollen die Stadt erobern – es kommt zu einem ersten grossen Kampf, bei dem Tristan sein Leben riskiert. Als die Sarazenen Akkon erneut zurückerobern wollen und die Rit­ ter den Kampf zu verlieren drohen, erteilt Sir Thomas Leux Tris­ tan einen letzten grossen Befehl: Er soll den heiligen Gral aus der Stadt und zu einem Mönch in Sicherheit bringen. Schweren Her­ zens nimmt Tristan den gefährlichen Auftrag an und entflieht durch unterirdische Gänge aus der Stadt … Abenteuerliche Trilogie Die Geschichte ist nicht abgeschlossen. ‹Die Templer. Der Hüter des Grals› ist der erste Teil einer Triologie. Der zweite Band, ‹Die dunkle Verschwörung›, wird im Mai dieses Jahres erscheinen. Das bedeutet auch: Es hört absolut grässlich auf. Die Spannung ist rie­ sig, und man will unbedingt wissen, wie es weitergeht, wie es Tris­ tan im Heiligen Land und nach seiner Flucht aus Akkon ergeht. Trotzdem ist der erste Teil des Ritterromans vom amerikanischen Schriftsteller Michael P. Spradlin ein wunderbares und kurzweili­ ges Werk, ein richtig tolles und packendes Abenteuer. Der vor al­ lem als Vertriebsmanager tätige Spradlin, der seit einigen Jahren Kinder- und Jugendbücher schreibt, hat einen packenden Thriller geschaffen aus der Zeit der Kreuzzüge mit vielen historischen Fi­ guren wie Saladin und Richard Löwenherz. Er wird wohl beson­ ders Buben ab elf Jahren begeistern, bevor sie in die Welt der Fan­ tasy-Bücher abtauchen.»  Aufgezeichnet: fee Wettbewerb

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Die Berner Kulturagenda verlost 3 Exemplare des vorgestellten Buches. Senden Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff «Buchzeichen» und Ihrem Postabsender an tickets@kulturagenda.be.

Thalia Bücher, im Loeb, Spitalgasse 47/51, 3001 Bern Tel. 031 320 20 20, bern@thalia.ch, www.thalia.ch


8. bis 14. Januar 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

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Sara Hlavacek

Theater /// Tanz /// Kabarett /// Kleinkunst

Kabarett Steinheiter im Katakömbli

«Bloup» im Tojo Theater

Schlachtplatten im Schlachthaus

Maria Steiner und Ernst J. Schneiter erzählen Schweizer Geschichten von A wie Anstand bis Z wie Zottel. Frau Häfeli-Wiederkehr von der Flügelpartei ist ebenso mit von der Partie wie Uralt-Sozialdemokrat Dr. Gerhard Grau, der philosophierende Abwart Fritz Frutiger und die Politgrösse Barbara Bagger. Katakömbli, Bern. Fr., 9.1., und Sa., 10.1., 20.15 Uhr

Sie gleichen sich wie Apfel und Birne: Judith Bach und Stéfanie Lang sind als Fräulein Claire und Mademoiselle Olli das Duo Luna-tic. Das Programm des seit Jahren unzertrennlichen Paars lehnt sich an das 20er-Jahre-Kabarett an. Vergessen geglaubten Chansons wird neues Leben eingehaucht. Tojo Theater in der Reitschule, Bern. Fr., 9.1., 20.30 Uhr. Weitere Vorstellung: Fr., 16.1.

Die Gruppe Kraut-Produktion sucht in «Schlachtplatten» den alten Eidgenossen, der in uns schlummert, und breitet eine Flickendecke aus Sprachbarrieren, Kantönligeist und anderem Lokalpatriotismus aus. Michel Schröder inszeniert den Text von Stefanie Grob, der als Saubannerzug quer durch die Geschichtsschreibung verstanden sein will. Schlachthaus Theater, Bern. Mi., 7.1., Fr., 9.1., und Sa., 10.1., 20.30 Uhr

Donnerstag, 08.01. Bern Ich sitze hier, weil es mir Spass macht Ein Theaterabend mit Szenen von Loriot. Mit Silvia Jost, Andreas Berger und Rainer Walker. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr Sechs Tanzstunden in sechs Wochen Stück von Richard Alfieri. Inszenierung: Livia Anne Richard. Mit Heidi Maria Glössner und Thomas Mathys. Schweizer Erstaufführung. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Biel Was ihr wollt Komödie von W. Shakespeare. Vv: Tel. 032 328 89 70; www.theater-biel.ch Stadttheater, Burggasse 19. 19.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Amerika Schauspiel von Gerhard Meister. Theater Marie. 19.15h Einführung. Vv: Buchhandlung Langlois, Tel. 034 422 21 75. Casino Theater, Kirchbühl 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Dinner für Spinner Komödie von Francis Veber mit Jörg Schneider & Ensemble. Vv: www.ticketcorner.com Tel. 0900 800 800. Konzertsaal. 20.00 Uhr Hohe Stirnen: Absecklen, wenn es Zeit ist Eine literarisch-musikalische Reise mit Pedro Lenz und Patrik Neuhaus. Mit 3-GangMenü. Reservation erforderlich: diners@baseltor.ch oder Tel. 032 622 34 22. Bar/Restaurant/Lounge Solheure, Ritterquai 10. 19.30 Uhr La Périchole Opéra-bouffe von Jacques Offenbach in franz. Sprache mit deutschen Übertiteln. Chor des Theaters Biel Solothurn, Sinfonieorchester Biel. Vv: theaterkasse@theater-solothurn.ch Tel. 032 626 20 70. Stadttheater, Theatergasse 16-18. 19.30 Uhr

Freitag, 09.01. Bern «Schlachtplatten oder: dich frisst der tagen ainst ain switzer kuo!». Berner Version! Ein Schweizer Identitätsprojekt in «guoter eidgnossischer sprach». Mit Texten von Stefanie Grob, Huldrych Zwingli und anderen Bauernopfern. Vv: MünstergassBuchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Abschlusspräsentationen Studierende der HKB setzen die Fellerstrasse 11 in Szene – mit Bildern, Klängen und Gesten. Zu erleben sind die Ergebnisse der Y-Projekte und der Freitagsprojekte aus der Gestaltung&Kunst. HKB-Y, Institut für Transdisziplinarität, Fellerstrasse 11. 9.30 Uhr Arsen und Spitzenhäubchen Eine spritzig-witzige Kriminalkomödie mit viel schwarzem Humor. Studio-Bühne Bern. Vv: Tel. 031 859 12 77 oder info@studiobuehnebern.ch. Theater Remise, Laupenstrasse 51. 20.00 Uhr

Duo Luna-tic: Bloup 4 Hände, 2 Stimmen, 1 rollendes Klavier. Mit Judith Bach und Stéfanie Lang. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstrasse 8. 20.30 Uhr Ebenda – Ein Gedächtnistheater / zum letzten Mal Projekt von Christian Probst und Lukas Bärfuss zu Albrecht von Haller. Vv: BernBillett, Nägeligasse 1a, Tel. 031 329 52 52, www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Ich sitze hier, weil es mir Spass macht Siehe Do. La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr Kabarett Steinheiter Maria Steiner und Ernst Schneiter mit Schweizer Geschichte(n) von A-Z, Anstand – Zottel. Vv: Tel. 031 311 21 81 oder reservation@katakoembli.ch Kellertheater Katakömbli, Kramgasse 25. 20.15 Uhr Sechs Tanzstunden in sechs Wochen Siehe Do. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Unsere kleinen Sehnsüchte Eine Komödie bezaubernd nah am Leben. Autor und Inszenierung: Piero Bettschen. Mit: Corinne Vorburger, Piero Bettschen. Vv: Tel. 031 352 05 17 oder www.narrenpack.ch Narrenpack Theater, Kramgasse 30. 20.30 Uhr ///////////////////////// Biel Karim Slama &«cherche un peu d’attention» – spectacle d’humour écrit par Frédéric Recrosio et Karim Slama. Vv: Tel. 032 322 69 79 Theater Le Carré Noir, Obergasse 11. 20.30 Uhr La Périchole Opéra-bouffe von Jacques Offenbach in franz. Sprache mit deutschen Übertiteln. Chor des Theaters Biel Solothurn, Sinfonieorchester Biel. Vv: Tel. 032 328 89 70 theaterkasse@theater-biel.ch Stadttheater, Burggasse 19. 19.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Ticket to Heaven Erstaufführung. Ein irdisches Stück Theater ohne Wenn & Aber. Berndeutsch und Hochdeutsch mit Live Musik. Eine Theater EigenArt Produktion. Showtime by theater-z, Hohengasse 2. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Der Messias Theaterstück von Patrick Barlow – eine komödiantische Zeitreise mitten in das Jahr null. Mit Hanspeter Bader, Jens Wachholz und Shadi Hedayati. Uferbau, Ritterquai 10. 20.00 Uhr Was ihr wollt Komödie von W. Shakespeare. Vv: Tel. 032 626 20 70 oder theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theatergasse 16-18. 19.30 Uhr

Samstag, 10.01. Bern «Schlachtplatten oder: dich frisst der tagen ainst ain switzer kuo!». Berner Version! Siehe Fr. Schlachthaus Theater Bern , Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Arsen und Spitzenhäubchen Siehe Fr. Theater Remise, Laupenstrasse 51. 20.00 Uhr Endstation Sehnsucht – Premiere Siehe Artikel S. 1. Schauspiel von T. Williams. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52 www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Ich sitze hier, weil es mir Spass macht Siehe Do. La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr Kabarett Steinheiter Siehe Fr. Kellertheater Katakömbli, Kramgasse 25. 20.15 Uhr Les Contes d’Hoffmann Oper von J. Offenbach. Inszenierung: Johannes Erath. Berner Symphonieorchester, Chor des Stadttheaters Bern. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Sechs Tanzstunden in sechs Wochen Siehe Do. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Unsere kleinen Sehnsüchte Siehe Fr. Narrenpack Theater, Kramgasse 30. 20.30 Uhr ///////////////////////// Biel Duo Hinterletscht «Aentliphobie», Comedy. Severin Richiger (Kontrabass und Gesang), Stefan Waser (Gitarre und Gesang). Vv: Tel. 032 322 69 79 Theater Le Carré Noir, Obergasse 11. 20.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Ticket to Heaven Siehe Fr. Showtime by theater-z, Hohengasse 2. 20.00 Uhr ///////////////////////// Grenchen Fabian Lau: Ansichten eines Besser­ wissers Erzähl-Kabarett. Vv: BGU Grenchen, Tel. 032 644 32 11. Kleintheater, Schulhaus IV. 20.15 Uhr ///////////////////////// Interlaken Hohe Stirnen: Absecklen, wenn es Zeit ist Eine literarisch-musikalische Reise mit Pedro Lenz und Patrik Neuhaus. Vv: Buchhandlung Krebser, Tel. 033 822 35 16. Schlosskeller. 20.15 Uhr ///////////////////////// Solothurn Der Messias Theaterstück von Patrick Barlow – eine komödiantische Zeitreise mitten in das Jahr null. Mit Hanspeter Bader, Jens Wachholz und Shadi Hedayati. Uferbau, Ritterquai 10. 20.00 Uhr

Lucia di Lammermoor Oper von G. Donizetti in ital. Sprache mit deutschen Übertiteln. Vv: Tel. 032 626 20 70; theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theatergasse 16-18. 19.00 Uhr Romulus der Grosse Von Friedrich Dürrenmatt. Vv: Teppichhaus Ziegler, Kronengasse 8, Tel. 032 622 33 33. Theater Mausefalle, Bielstrasse 80. 20.00 Uhr ///////////////////////// Walkringen Wyssi Ross Schauspiel nach Henrik Ibsens «Rosmersholm». Berndeutsche Neufassung von Rudolf Stalder. Spiel: Emmentaler Liebhaberbühne. Vv: Tel. 031 741 60 20 oder www.elb.ch Kulturzentrum Rüttihubelbad. 20.00 Uhr

Sonntag, 11.01. Bern Arsen und Spitzenhäubchen Siehe Fr. Theater Remise, Laupenstrasse 51. 19.00 Uhr Sechs Tanzstunden in sechs Wochen Siehe Do. Theater an der Effingerstrasse 14. 17.00 Uhr ///////////////////////// Biel Es chunt ir beschte Familie vor Dialektbearbeitung der LBB-Biel des Lustspiels «Baby Hamilton» von Anita Hart und Maurice Braddel. Vv: Tel. 032 328 89 70; theaterkasse@theater-biel.ch Stadttheater, Burggasse 19. 17.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Romulus der Grosse Siehe Sa. Theater Mausefalle, Bielstrasse 80. 17.00 Uhr

Strohmann-Kauz: Wasserschaden Die beiden Newcomer am Schweizer Kabaretthimmel Matthias Kunz und Rhaban Straumann nennen es sprechende Kleinkunst, andere sagen vielversprechende Kleinkunst. Altes Spital, Oberer Winkel 2. 10.00 Uhr ///////////////////////// Walkringen Wyssi Ross Siehe Sa. Kulturzentrum Rüttihubelbad. 17.00 Uhr

Montag, 12.01. Bern Fabian Lau: Ansichten eines ­B esser­w issers Kabarett. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Sechs Tanzstunden in sechs Wochen – Zusatzvorstellung Siehe Do. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn CabaretDuo DivertiMento: Plan B Das neue Programm von Jonny Fischer und Manu Burkart. Vv: www.starticket.ch Tel. 0900 325 325. Konzertsaal. 20.00 Uhr

Dienstag, 13.01. Bern Kylián / Armitage / Marston Dreiteiliger Ballettabend. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Sechs Tanzstunden in sechs Wochen Siehe Do. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr

///////////////////////// Biel Jeux Doubles De Cristina Comencini. Les Célestins, Théâtre de Lyon. Vv: Tel. 032 323 10 20. Palace-Theater, Rue Wyttenbach 4. 20.15 Uhr

Mittwoch, 14.01. Bern Babu Wälti und der Jugendclub: Das grosse Schneetreiben Eine Installation mit lebenden Figuren im Theaterladen des Schlachthaus Theaters zur Eröffnung vom «Augenmerk Figuren­ theater». Vv: Eintritt frei. Schlachthaus Theater, Rathausgasse 20/22. 17.00 Uhr Die Fledermaus Komische Operette in drei Akten von Johann Strauss. Mit dem Schauspieler HansPeter Ulli in der Rolle des Gerichtsdieners «Frosch». Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Sechs Tanzstunden in sechs Wochen Siehe Do. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Theater Gustavs Schwestern: Fritz, Franz und Ferdinand – Ein Hühnermärchen Warum gibts in der Schweiz eigentlich keine Prinzen? Weil sie alle in Hühner verwandelt wurden. Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 16.00 Uhr Ticket to Heaven Eine Theater EigenArt Produktion. Schauspiel: Ann Klemann und Rolf Brügger. Regie: Dirk Schulz. Dramaturgie: Thomas Gsteiger. Video: Tanja Lander. Kostüme: Marianna Wist Licht: Anja Noetzel. Vv: www.onobern.ch Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr

Comedy

Caveman – Du sammeln, ich jagen! Siegmund Tischendorf spielt „Caveman“ 17. Januar 2009 um 20.00 Uhr „Kult - mehr als 700 ausverkaufte Vorstellungen!“ Die Theater-Sensation des Jahres! (New York Times) Comedy vom Feinsten! Weitere Infos unter: www.tischendorf.ch

Clown / Comedy

Für Garderobe keine Haftung von und mit Peter Shub 23., und 24. Januar 2009 jeweils um 20.00 Uhr Eine semi-halb-quasi-pseudo-autobiografische Komödie über Zeit, Angst und Schicksal von Alltagsobjekten. Ein Hund geht mit Herrchen Gassi. Eine Rolle Klopapier wartet ein Leben lang auf den Moment, in dem es passiert. Um was geht es eigentlich in dieser Show? Es geht jedenfalls um – in ungefähr 80 Minuten. Weitere Infos unter: www.petershub.de

Spitalgasse 4 / 3. UG / CH-3011 Bern Vorverkauf Spitalgasse 4, 2. UG Tickets unter: www.theater-am-kaefigturm.ch Mo.- Fr. 18.00 -19.30 /Telefonisch: 031 311 61 00


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8. bis 14. Januar 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 6

Claudio Protopapa

Rock /// Pop /// Jazz Worldmusic /// Chanson /// Folklore

Tonee bei Be-Jazz

Duo für Saxofon und Klavier in der Bernau

Sergio Castelli und Ammazza Caffè in der Cappella

Die spezielle Besetzung verleiht den Songs des Jazz-Quartetts Tonee einen Schuss LoungeAtmosphäre. Zum Bassisten Antonio Schiavano gesellen sich Dominic Alig am Vibrafon, Saxofonist Daniel Bohnenblust und Fabian Bürgi am Schlagzeug. Sie taufen ihr Album «Lowdownflows». Be-Jazz-Club in den Vidmarhallen, Liebefeld. Do., 8.1., 20 Uhr

Die Pianistin Sayaka Sakurai und der Saxofonist Remo Schnyder balancieren sich im Duett über den Zeitstrahl der Musikgeschichte. Werke von Franz Schubert über Francis Poulenc, George Gershwin und Erwin Schulhoff bis Darius Milhaud stehen auf dem Programm der Bernau-Donnerstagskonzertreihe. Villa Bernau, Wabern. Do., 8.1., 20 Uhr. Siehe S. 7.

Das Akkordeon fernab der seichten Folklore steht im Zentrum des Konzertabends. Der Musiker und Entertainer Sergio Castelli spielt mit Luca Degiorgi, Elia Iametti, Pascal Steffen und Maria Werren im Quintett Werke aus der Klassik, Südländisches und Eigenkompositionen. La Cappella, Bern. So., 11.1., 18 Uhr

Donnerstag, 08.01. Bern Dave Montreuil Special Night Mit Bophouse, Albone, Sandy Patton, Dave’s Teagarten... Vv: www.krompholz.ch; Tel. 031 328 52 00. Mahogany Hall, ­K lösterlistutz 18. 20.30 Uhr Freddy Cole Quartet Der Pianist und Sänger erneut in Bern. Vv: Tel. 031 309 61 71. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestr. 54. 19.30 und 22 Uhr Sulco Funk. Marco Zimmermann (dr), Roger Semlitsch (bass), Lorenz Bucher (g), Roman Studer (keys), Sonja Santi (voc), Ramon ­Hediger (as), Ueli Würth (ts), Pascal ­Semlitsch (tr). Vv: www.onobern.ch. Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.00 Uhr Tonee Groove Jazz - CD-Taufe «Lowdownflows»! Daniel Bean Bohnenblust (sax), Dominic Alig (vib), Tonee Schiavano (eb), Fabian Bürgi (dr) Vv: www.bejazz.ch oder Tel. 044 586 62 66. BeJazz Club, Vidmarhallen, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 20.30 Uhr ///////////////////////// Freiburg Daniela Simmons Jazz Group Cinéma et Mainstreams. Vv: Tel. 026 322 49 05. Ristorante Bindella, Rue de Lausanne 38/40. 20.30 Uhr

Freitag, 09.01. Bern Doreen Shaffer (JAM/Skatalites) & The Moon Invaders (BEL) Rocksteady & Ska. Supporting Act / DJ. Reitschule, Dachstock, Neubrückstr. 8. 22 Uhr Freddy Cole Quartet Der Pianist und Sänger erneut in Bern. Vv: Tel. 031 309 61 71. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30 und 22.00 Uhr Roberto Bossard - The Trio Contemporary Straight Ahead Jazz. Roberto Bossard (g), Hämi Hämmerli (b), Elmar Frey (dr). Vv: www.bejazz.ch oder Tel. 044 586 62 66. BeJazz Club, Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 20.30 Uhr ///////////////////////// Biel DixieOnAir Dixieland, New Orleans Jazz & Blues. Scat Club, Ring 14. 20.15 Uhr ///////////////////////// Kerzers White Sox Jazzband Dixieland, Swing, Blues und Gospels. Vv: Tel. 079 203 67 99 . Kulturkeller Gerbestock, Gerbegasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Mühlethurnen Roli Frei & Special Guests Der Singer/Songwriter mit dem Frutiger Trummer und Pascal Biedermann (Moondogshow). Vv: Tel. 031 809 09 29. Alti Moschti, beim Bahnhof. 20.30 Uhr

///////////////////////// Thun Trio from Hell Rock’n’Roll-Legenden. Vv: Mokka + Zig Zag Records, Thun. Mokka, Allmendstr. 14. 21.30 Uhr

Samstag, 10.01. Bern Come Again – Volume #7 Buccaneer (Jamaica) backed by Kingstone (Cologne/Germany), supported by One Aim & King Size Sound. Gaskessel, Sandrain­ strasse 25. 22.00 Uhr Freddy Cole Quartet Der Pianist und Sänger erneut in Bern. Vv: Tel. 031 309 61 71. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30 und 22 Uhr. Monique Maion (Brasilien) Jazz, Jungle, Glam Rock. Vv: Tel. 031 372 10 32 oder info@musigbistrot.ch. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr

///////////////////////// Worblaufen Bonny B. Brown Blues Band Funk like James Brown, Soul, Blues. Vv: Tel. 031 852 14 14 oder www.brigal.ch. ­ Brigal AG, Rolls-Royce Bar, Hubelgut­strasse 6. 18.30 Uhr Bonny B. Brown Blues Band Funk like James Brown, Soul, Blues. Vv: Tel. 031 852 14 14 oder www.brigal.ch. Brigal AG, Rolls-Royce Bar, Hubelgutstrasse 6. 21.30 Uhr

Sonntag, 11.01. Bern Bee-flat: Lole (CH) Siehe Artikel S. 1. Songs & Chansons, Folk Songs. Lole (voc, p, g), Simon Gerber (g, voc, melodica). Vv: www.bee-flat.ch. Turnhalle im Progr_, Waisenhausplatz 30. 20.30 Uhr Bonny B. Brown Blues Band Funk like James Brown, Soul, Blues. Vv: www.belle-epoque.ch. Hotel Belle ­Epoque, Gerechtigkeitsgasse 18. 17.30 Uhr

Moustache: Munk (D) & Round Table Knights Disco from Munich. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47. 22.00 Uhr

Bonny B. Brown Blues Band Funk like James Brown, Soul, Blues. Vv: www.belle-epoque.ch. Hotel Belle ­Epoque, Gerechtigkeitsgasse 18. 20.00 Uhr

///////////////////////// Bolligen Disciples – homerunVIII Melodiöser Progressive-Rock. Reberhaus. 20.00 Uhr

PeÒa Flamenca Los Caracoles Federico OrdoÒez (Tanz), Alexander Gavilan (Gitarre), Jose Ligero (Gesang). Vidmar­ hallen, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 20.15 Uhr

///////////////////////// Düdingen ShEver / Knut Hart! Vv: www.badbonn.ch. Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 21.30 Uhr

Sergio Castelli & Ammazza Caffè Tango-Abend. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 18.00 Uhr

///////////////////////// Mühlethurnen Redcharly «Shot By The Muse». Rocksongs. Vv: Tel. 031 809 09 29. Alti Moschti, beim Bahnhof. 20.30 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Mat Callahan & Yvonne Moore Newfolk & Much Mo(o)re. Bären Buchsi, Bernstrasse 3. 21.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Modus Quartet Tango Jazz und orientalische Musik. Vv: Tel. 032 622 24 19 oder www.kreuzkultur.ch KreuzKultur, Kreuzgasse 4. 20.30 Uhr William White & The Emergency Und Peter Finc. Vv: www.ticketcorner.com / Tel. 0900 800 800; www.tribe.ch; www.olmo.ch. Kulturfabrik Kofmehl, grosse Halle, Hans Huber-Strasse 43b. 20.00 Uhr ///////////////////////// Studen Andy Martin & his Country Band Real Country Music. Nemo’s Erlebnisbar Seeteufel, Büetigenstr. 85. 21.30 Uhr ///////////////////////// Thun Slam & Howie Country Trash. Vv: Mokka + Zig Zag Records, Thun. Mokka, Allmendstr. 14. 21.30 Uhr

///////////////////////// Solothurn Reto Stampfli & Ruedi Stuber Amuse-Bouches. Doppelanlass mit Kolumnist Reto Stampfli und Ruedi Stuber und die Schweigende Mehrheit (CD-Taufe «Georges Brassens Mundart»). Vv: Tribe Music, ­Solothurn; www.ticketcorner.com. Kultur­ fabrik Kofmehl, Raumbar, Hans HuberStrasse 43b. 19.30 Uhr ///////////////////////// Walkringen Klezmer PauWau Mit dem neuen Programm «humus». Vv: Eintritt frei; Kollekte. Kirche. 17.00 Uhr

Montag, 12.01. Bern Jazz-Projektwoche Band Concepts III: Ensembles a, b und c. Vv: Kollekte. Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 20.00 Uhr Swiss Jazz Orchestra – Tribute Night to Count Basie Das neue Format der «Tribute Night» widmet sich im Januar dem charismatischen Bandleader und Pianisten Count Basie. Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Larry Woodley Trio Blues, Soul and Fun. Reservation: Tel. 032 623 16 85. Cantinetta Bindella, Ritterquai 3. 19.00 Uhr

Dienstag, 13.01. Bern Mitch Woods Quartet Infos: www.mariansjazzroom.ch Vv: Tel. 031 309 61 71. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30 und 22 Uhr Offene Werkstatt WIM Bern. Improvisations-Treffen. Vv: Eintritt frei. Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47. 20.00 Uhr

Mittwoch, 14.01. Berner Troubadours «S het, solang s het». Vv: Tel. 031 332 80 22, www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr Jazz-Projektwoche: Masterorientierung Komposition Studierende im 3. Ausbildungsjahr des Studienganges Bachelor of Arts in Musik / Jazz präsentieren ihre Eigenkompositionen, welche sie im Rahmen der Masterorientierung Komposition erarbeitet haben. Vv: Kollekte. Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 20.00 Uhr Mitch Woods Quartet Infos: www.mariansjazzroom.ch Vv: Tel. 031 309 61 71. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30 Uhr

Mitch Woods Quartet Infos: www.mariansjazzroom.ch Vv: Tel. 031 309 61 71. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 22.00 Uhr Musik und Medienkunst - à suivre #13 17h: Klanginstallationen und Features, Hörbar, Bild- und Videoarbeiten. 18h: Übergabe des Raumklang-Objekts «Hörbild». Anschl. Originalwerke. 20h: Konzert. Barbetrieb vor und nach dem Konzert. Multifunktionsraum der HKB, Papiermühlestr. 13d. 17.00 Uhr Offenes Singen – Mantras aus aller Welt Mit Claudio & Marianne. Vv: info@diequelle.ch oder Tel. 031 333 99 09. Die Quelle, Museumsstr. 10. 19.30 Uhr

Medizinerorchester Bern Konzerte zum Jubiläum der Ärztegesellschaft des Kantons Bern Jubiläumsmotto: Musik – Medizin – Gesundheit 1. Konzertzyklus Januar 2009 Werke von Joseph Haydn und drei Uraufführungen für Solovioline und Orchester. Leitung: Solistin:

Matthias Kuhn Marianna Szadowiak, Violine

Burgdorf – Stadtkirche: 18. Januar 2009 17:00 Uhr Bern – Französische Kirche: Dienstag 20. Januar 2009 20:00 Uhr Interlaken – Aula Sekundarschule: Donnerstag 22. Januar 2009 20:00 Uhr Sonntag

Informationen zum 2. Konzertzyklus Juni 2009 mit Werken von Joseph Haydn und drei Uraufführungen für Solovioloncello und Orchester folgen anfangs Juni 2009 Ticketreservationen / Ticketbestellungen Konzertkarten und weitere Informationen sind online auf www.berner-aerzte.ch und telefonisch unter 0900 00 00 42 (CHF 1.70/Min., MO–FR, 08:00–12:00 Uhr) erhältlich. Der Erlös aus den MOB-Konzerten fliesst den Stiftungen Aeschbacherhuus Münsingen und Blindenschule Zollikofen zu.

ÆRZTEGESELLSCHAFT DES KANTONS BERN SOCIETE DES MEDECINS DU CANTON DE BERNE


8. bis 14. Januar 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 7

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Klassik

Gigant oder Windmühle? Es gibt wohl kaum eine Romanfigur, die über die Jahrhunderte von so vielen Komponisten vertont wurde wie Cervantes’ Don Quixote. Das Berner Symphonie-Orchester spielt Versionen von Strauss, Gerhard und Sallinen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Händel-Wochen in der Burgerspital-Kapelle

Singkreis Wohlen singt Weihnachtsoratorium

Vor 250 Jahren ist er gestorben, der Komponist des «Messias»-Oratoriums. Doch wie händelt man Händel, dessen Restwerk heute im Schatten seines Oberklassikers kaum beleuchtet wird? Mit vier Gottesdiensten und vier Konzerten an acht Sonntagen. Beim ersten Konzert stehen vier Triosonaten auf dem Programm. Kapelle des Burgerspitals, Bern. So., 11.1., 16.30 Uhr

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten, und darum tritt der Kirchliche Singkreis Wohlen mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium dem emotionalen Januarloch entgegen. Begleitet wird der Chor vom Concerto Wohlen. Solisten sind Iris-Anna Deckert (Sopran), Anja Kühn (Alt), Daniel Issa (Tenor) und Sebastian Goll (Bass). Leitung: Dieter Wagner. Kirche Wohlen bei Bern. Sa., 10.1., 19 Uhr, und So., 11.1., 17 Uhr

Quadriga Fagottensemble Matthias Racz, Elisabeth Göring, Michael von Schönermark, Douglas Bull. Werke von Katzer, Zapf, Schweizer, Janson, Keller, Darbellay u.a. Vv: Nur Abendkasse. Le Cap, Französische Kirche, Predigergasse 3. 20.00 Uhr Seniorenkonzert Berner Symphonie-Orchester, Andrey Boreyko (Dirigent), Alexander Kaganovsky (Violoncello). R. Strauss: Don Quixote op. 35. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Kultur-Casino, grosser Saal. 11.15 Uhr Kirche Wohlen Kantaten I-III: Samstag, 10. Jan. 09, 19 h Kantaten IV-VI: Sonntag, 11. Jan. 09, 17 h

J.S. Bach

Weihnachtsoratorium

Kirchlicher Singkreis Wohlen Iris-Anna Deckert, Anja Kühn, Daniel Issa, Sebastian Goll, Concerto Wohlen Dieter Wagner, Leitung Karten zu 38.– / 33.–, Sa & So zusammen 66.– / 56.–, Lehrlinge & Studenten 10.– / Kinder 5.– pro Konzert Vorverkauf durch Maya Wanzenried, Wohlen, Tel. 031 829 26 64, Di – Fr 15 – 18 h ausser 24., 25. und 31. Dez. und 1. Jan. www.kswohlen.ch

Donnerstag, 08.01. Bern 2. Symphoniekonzert Siehe Artikel rechts. Berner SymphonieOrchester, A. Boreyko (Ltg.), Alexander Kaganovsky (Violoncello). R. Gerhard: Don Quixote, Dances. R. Strauss: Don Quixote op. 35. A. Sallinen: The Nocturnal Dance of Don Juanquixote. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch. Kultur-Casino, grosser Saal. 19.30 Uhr Klassenaudition Gesang Studierende von Marianne Kohler Bouyer. Vv: Eintritt frei. Kammermusiksaal der HKB, Papiermühlestrasse 13a. 20.00 Uhr Klassenaudition Klavier und zeitgenössische Musik Studierende von Pierre Sublet. Vv: Eintritt frei. Kammermusiksaal der HKB, Papiermühlestrasse 13a. 18.00 Uhr

///////////////////////// Wabern Konzert am Donnerstag Sayaka Sakurai (Klavier) und Remo Schnyder (Saxophon). Werke von Schubert. Bernau, Seftigenstrasse 243. 20.00 Uhr

Freitag, 09.01. Bern 2. Symphoniekonzert Berner Symphonie-Orchester, A. Boreyko (Ltg.), Alexander Kaganovsky (Violoncello). R. Gerhard: Don Quixote, Dances. R. Strauss: Don Quixote op. 35. A. Sallinen: The Nocturnal Dance of Don Juanquixote. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch. Kultur-Casino, grosser Saal. 19.30 Uhr Klassenaudition Violoncello Studierende von Conradin Brotbek. Vv: Eintritt frei. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühlestrasse 13d. 18 und 20 Uhr ///////////////////////// Grosshöchstetten Kairos Rebecca Aeschbach (Violine), Nicolas Mazzoleni (Viola), Gabriel Wernly (Cello). Werke von Haydn, Locke und Beethoven. Vv: rebeccaaeschbach@hotmail.com. Kühltür, Mühlebachweg 22. 19.30 Uhr

Samstag, 10.01. Bern Ensemble 7 J.S. Bach: Sinfonia BWV 29/1, die Canones und Ricercari aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079 und das Brandenburgische Konzert Nr. 3 BWV 1048. ElfenauPark, Elfenauweg 50. 17.00 Uhr

Sonntag, 11.01. Bern 100 Jahre Berner Musikkollegium Jubiläumskonzert. Das Berner Musikkollegium und das Uni-Orchester Bern spielen Werke von Verdi, Strauss und Gershwin. Solistin: Anne-Florence Marbot, Sopran. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Kultur-Casino, Herrengasse 25. 17.00 Uhr 22. Bümplizer Orgelserenaden, 3. Konzert Zum neuen Jahr. Festliche Musik aus Barock und Moderne für Trompeten, Pauken und Orgel. Dresdner Trompetenensemble. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Ref. Kirche, Bümpliz. 17.00 Uhr Ensemble 7 J.S. Bach: Sinfonia BWV 29/1, die Canones und Ricercari aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079 und das Brandenburgische Konzert Nr. 3 BWV 1048. ElfenauPark, Elfenauweg 50. 17.00 Uhr

///////////////////////// Thun Orgelmatinée Markus Aellig spielt Werke von Mendelssohn. Vv: Kollekte. Stadtkirche. 11.30 Uhr

Montag, 12.01. Bern Musizierstunde Klavier Klasse von Andreas Furrer. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 20.00 Uhr ///////////////////////// Biel Cadenza: Ferngespräche Musik von Schnebel & Brahms mit Texten von Kaschnitz & Daumer. Anne Schmid (Alt), Karin Schneider (Klavier), Mirjam Zbinden (Sprecherin). Vv: Tel. 032 322 84 74. Farelsaal, Oberer Quai 12. 19.30 Uhr

Dienstag, 13.01. Bern HörBar mit Luise Gaugler Zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Muristalden singen und spielen Werke von Felix Mendelssohn. Leitung: Martin Pensa. Vv: www.muristalden. ch. Campus Muristalden, Muristr. 8. ­ 17.30 Uhr

Händel-Wochen – 1. Konzert Martin Bliggensdorfer (Oboe), Simon Loosli (Violine), Barbara Bachmann-Hubacher ­( Violine), Christina Keller-Blaser (Violon­ cello), Susi Messerli (Cembalo), Martin Hubacher (Lesungen). Vv: Eintritt frei; Kollekte. Burgerspital Bern, Kapelle, Bubenbergplatz 4. 16.30 Uhr

Konzertdiplomprüfung Konserv atorium 18 Uhr: Maria Schultz, Klarinette. Mitwirkung von Studierenden der Klasse von Ernesto Molinari. 20 Uhr: Gregory Finch, Gesang. Mitwirkung von Studierenden der Klasse von Hans Peter Blochwitz. Konservatorium, grosser Saal, Kramg. 36.

///////////////////////// Bolligen Neujahrskonzert «Silberklang und Saitengold». Gabrielle Brunner (Violine), Annerös Hulliger (Orgel). Werke von J.S. Bach, Corelli und Händel. Vv: Tel. 031 921 25 08. Kirche. 18.00 Uhr

Meisterzyklus, 4. Konzert: Musikkollegium Winterthur Heinz Holliger, Leitung/Oboe. Veress: Musica ungaresca. Haydn: Oboenkonzert C-Dur. Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 A-Dur, «Italienische». Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Kultur-Casino, grosser Saal. 19.30 Uhr

Andreas Thiel

Mittwoch, 14.01.

Politsatire 3

3. Klubhaus-Konzert: Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau Vladmir Fedoseyev und Frank Strobel, Leitung. Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 11 g-Moll, op. 103. S. Eisenstein: Stummfilm «Panzerkreuzer Potemkin» mit Musik von Schostakowitsch. Vv: BernBillett, Nägeligasse 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Kultur-Casino, grosser Saal. 19.30 Uhr

Am Flügel Annalena Fröhlich

Konzertdiplomprüfung Michaela Stefanova, Klavier. Mitwirkung von Studierenden der Klasse vonTomasz Herbut. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 20.00 Uhr

Neues Programm! Jeden Dienstag, 20.00 Uhr La Cappella • Allmendstrasse 24 • Bern-Breitenrain Tel. 031 332 80 22 • www.la-cappella.ch Cappella_Ins_0,125quer_Sept.indd 1

5.9.2008 14:40:23 Uhr

///////////////////////// Biel HKB-Opernaufführung En voyage /Auf Reisen. Opernskizzen / Esquisses d’Opéra. Volkshaussaal, Aarbergstr. 112. 19.30 Uhr

In Strauss’ Fassung wird Don Quixote durch ein Cello verkörpert, gespielt von Alexander Kaganovsky. Selbst wer sich noch nie durch die tausend Seiten von Cervan­ tes’ Don Quixote gelesen hat, hat schon mal von seinem Kampf gegen die Windmühlen gehört. Weit über fünfzig Werke veschiedenster Art für alle mög­ lichen Besetzungen gibt es über den Ritter von der traurigen Ge­ stalt. Was ist die Wirklichkeit? Das, was wir vorfinden, oder das, was wir sehen wollen? Der Konflikt zwischen Realität und Ideal ist bei Cervantes ein zent­ rales Thema. Wie aber übersetzt man eine solche Fragestellung musikalisch? Der Chef­di­ri­gent des Berner Sym­pho­nie­orches­ ters, Andrey Boreyko, hat drei sehr unterschiedliche Darstel­ lungen von Strauss, Gerhard und Sallinen ausgewählt und zu einem abendfüllenden Pro­ gramm zusammengestellt. Deutsche Flatterzungen Der junge Richard Strauss un­ ternahm in seinem 1897 kom­ ponierten Orchesterwerk «Fan­ tastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters» einen Kunstgriff, um dem litera­ rischen Stoff gerecht zu werden: Er versuchte, der Musik ihre Ab­ raktion zu nehmen und stattdes­ sen einen pseudorealistischen Ansatz zu finden. Blökende Schafe liess er von Blech- und Holzbläsern imitieren in einem dissonanten Flatterzungenspiel. «In den Missklang gezerrt», so hiess es in der anschliessenden Kritik in der Kölner Zeitung. Das Publikum fühlte sich ver­ spottet. «Man stellte sich die Fra­ ge, wieweit es sich bei solch na­ turalistischer Malerei noch um musikalische Kunst handeln könne», erklärt die Musikwis­ senschaftlerin Doris Lang die Empörung. Strauss selbst schrieb in einem Brief an seine Eltern, Don Quixote sei «sehr originell, durchaus neu in den Farben und eine recht lustige Vorführung aller Schafsköpfe». Spanische Friedenstänze Roberto Gerhards Schaffen ist aufgrund seiner spanischen

Herkunft geprägt von Elemen­ ten der katalanischen Volksmu­ sik; andererseits spiegelt es auch seine Auseinanderset­ zung mit der Zwölftontechnik seines Lehrers Schönberg wi­ der. Er hat sich gleich mehr­ mals mit dem Don-QuixoteStoff beschäftigt. Aus dem ur­sprünglichen Ballett in zwei Akten von 1940 extrahierte er 1941 eine Suite für ein kleines Orchester. 1944 verwendete er Material daraus für ein Hör­ spiel. 1950 wurde die Sinfoni­ sche Suite von Ninette de Valo­ is choreografiert und als Ballett mit Margot Fonteyn und Robert Helpmann in den Hauptrollen uraufgeführt. Die vom Berner Symphonieorchester gespielte Suite «Dances from Don Qui­ xote» hat Gerhard 1957 aus Tei­ len des ursprünglichen Balletts zusammengestellt. Vor dem Hin­tergrund des Zweiten Welt­ krieges verwundert es nicht, dass Gerhard jene Episode aus Cervantes’ Roman besonders interessiert hat, in der es um die Imagination einer friedli­ chen Welt ging. Finnische Abgrundsmystik Der Finne Aulis Sallinen (*1935) verknüpft gleich zwei grosse Helden der Weltlitera­ tur: Don Quixote und Don Juan. Daraus folgt der Titel: «The Nocturnal Dances of Don Juanquixote». Er lässt den gro­ ssen Frauenverführer mit dem Mann verschmelzen, der seine angebetete Dulcinea noch nie wirklich gesehen hat, ihr aber alle seine wagemutigen Taten widmet. Leichtherzige Klänge wechseln sich mit abgründig Anmutendem. Ein mystischer Tanz der Träume, der vom Jazz in den Tango gleitet und unter Pizzikati spanisches Flair ver­ breitet.  Nina Heinzel \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Kultur-Casino, Bern Do., 8.1., und Fr., 9.1., 19.30 Uhr www.bernorchester.ch


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8. bis 14. Januar 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 8

Adrian Moser

Ausstellungen /// Kunstmuseen /// Galerien /// Vernissagen

Vorkurs-Kunst in der CabaneB

Caspar Abt in der Galerie Christine Brügger

«Rosties» im Raum

Bald werden sie schöne und manchmal unbezahlbare Dinge herstellen, die wir unbedingt haben wollen. Vorher holen sich die Absolventen des einjährigen Vorkurses das Rüstzeug für das Studium an einer Hochschule für Gestaltung und Kunst. Für die Ausstellung in der Cabane B haben sie sich mit ihrem Ausbildungsort Bümpliz auseinandergesetzt. Cabane B, Bümpliz Nord. Vernissage: Mi., 7.1., 17 Uhr, Ausstellung bis 25.1.

«In seine auf den ersten Blick oft nur schönen Sujets bringt er Konnotationen und subversiver Zusammenhänge ein, die uns nicht nur die Natur, sondern viele Facetten des menschlichen Lebens näher bringen», sagt die Galeristin über den 1948 in Basel geborenen Maler. In Bern zeigt er einen Überblick seiner neusten Werke. Im Bild: «Winkel im Elsgau» 2008. Galerie Christine Brügger, Bern. Vernissage: Fr., 9.1., 18–20 Uhr, Ausstellung bis 7.2.

Die Künstlerin Cécile Keller und der Filmemacher Felix Tissi haben ihre rostigen Fundstücke Autorinnen und Autoren vorgelegt. Die Rostgeschichten werden am Fr., 23.1., um 20 Uhr von Rolf Hermann, Christoph Simon, Raphael Urweider und Sabine Wen-Ching Wang gelesen, am Fr., 30.1., um 20 Uhr sind Lisa Jenni, Sandra Künzi und Pedro Lenz an der Reihe. Raum, Bern. Vernissage: Fr., 9.1., 18–20 Uhr, Ausstellung bis 30.1.

Ausstellungen Bern 4–8 Plattform für Kunst und Medien. Neubrückstr. 84. Roset. «pittura filosofica». Philosophie und Malerei als Synthese. 9.1. bis 31.1., Do-Sa 16-20. Atelier & Galerie Kunstquelle. Mühlemattstr. 70. Elisabeth Bart, Nina Borghese Bloch, Christoph Niederhauser, Thérèse H. Pini. Bilder, Bilder und Skulpturen, auf Holz, und Objekte. Bis 16.1., Mi 14:30-17; Fr 16-19.

Galerie Rigassi. Münstergasse 53. Spring time. Lorenz Spring – Neue Werke. Vernissage: Mi 14.1., 18.30-20.30. Ausstellung bis 29.2. Di-Fr 11.30-13.30, 15.30-19, Sa 10.30-16 Galerie Toni Müller. Herzogstr. 3. Gruppenausstellung. Claudio Ferrari, Heinz Fuhrer, Victor Guirard, Frank Hempel, Corinna E. Marti, Toni Müller, Nathalie A. Scaler und Véro Straubhaar zeigen Arbeiten auf Papier. Bis 30.1., Mi-Fr 15-18.30. Kunstraum Oktogon. Aarstrasse 96. Christian Denzler. Gemälde. Bis 31.1., Do/Fr 14-18; Sa 11-16.

Ateliergalerie Hanna Ast. Junkerngasse 40. Susanne Lyner. Bilder und Objekte. 11.1. bis 31.1., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16; Sa/So 17./18.1., 11-17.

Marks Blond. Speichergasse 8. Part IV: Father why don`t you see me?. Quynh Don und Cosimo Gritsch; beide Bern. Sa 20.12., 11-13; Do/Fr 18./19.12. + 8./9.1., 16-18.

Atelierladen Lila. Brunngasse 46. SON*JA B. Kunstausstellung. Bis 31.1.

ONO Bühne Galerie Bar. Kramgasse 6. Christoph Engler. Fotoausstellung «Brachland in Berlin – Wo die Natur zu neuem Leben erwacht». Bis 27.2..

Brasserie Obstberg . Bantigerstrasse 18. Ueli O. Bachmann. Pseudonym «galleriadei-contrasti». Neue Bilder. Bis 31.1., Di-Sa 9-23. BuFFet der BFF. Monbijoustr. 28. Stephan Bundi. Plakate für Architektur, Oper, Performance, Theater und Jazz. Bis 29.1., Mo-Do 8-16; Fr 8-15. CabaneB, Kunstraum beim Bahnhof Bümpliz-Nord. Mühledorfstr. 18. Vorkurs Bern, SfGB-B «Bümpliz». SchülerInnen vom Vorkurs Bern der SfGB-B (Schule für Gestaltung Bern und Biel) zeigen Arbeiten einer künstlerisch-gestalterischen Auseinandersetzung mit ihrem Ausbildungsstandort Bümpliz. 8.1. bis 25.1., Di-Fr 16-18; Sa 15-18; So 10-12. Café Tscharni. Waldmannstrasse 17. Kidswest.ch. Weihnachtsausstellung. Eine Werkauswahl der Monotypien, die im Druckatelier und Galerie Tom Blaess im Altenberg entstanden sind. Bis 11.1., Di-Fr 8.30-22.30; Sa 8.30-18; So 10-17. Forum Altenberg. Altenbergstrasse 40. Projektausstellung Hochwasserschutz Aare Bern. Die Stadt Bern arbeitet am Hochwasserschutz entlang der Aare. Die Projektausstellung bietet Interessierten Einblick in den aktuellen Stand der beiden Projektvarianten. www.bern-baut.ch Bis 31.1., Mi/Fr ab 14, Do ab 18, Sa ab 9. Galerie & Kabinett Krethlow. Gerechtigkeitsgasse 72. Bendicht Gertsch. Schichtskulpturen. Bis 10.1., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Galerie Art+Vision. Junkerngasse 34. Martin Thönen. Holzschnitte: «Orte der Durchreise». Bis 10.1., Di/Mi/Fr 14-19; Do 14-21; Sa/So 11-18. Galerie Bernhard Bischoff & Partner. Speichergasse 8. Reto Leibundgut. «Stella». Bis 31.1., Mi-Fr 14-18; Sa 12-16; 22.12. bis 6.1. nur nach Voranmeldung. Galerie Christine Brügger. Kramgasse 31. Caspar Abt. Aquarelle. 10.1. bis 7.2., Mi-Fr 14-18.30; Sa 11-16; Sa/So 17./18.1., 11-17. Galerie Hüsler Nest. Kramgasse 7. Therese Beck L. Bilder. Bis 22.1., Di-Fr 10-12, 13.30-18; Sa 10-16. Galerie Madonna#Fust. Federweg 22. Shaping Landscapes. Jacqueline Baum, Filip Haag, Lena Huber, Rolf Siegenthaler. Bis 18.1., Mi-Fr 15-18.

Polit-Forum Käfigturm. Marktgasse 67. Nelson Mandela. Leben und Wirken. Eine Ausstellung der Südafrikanischen Botschaft anlässlich seines 90. Geburtstages. Bis 31.1., Mo-Fr 8-18; Sa 10-16. Raum. Militärstrasse 60. Panoptikum schrulliger Rostfiguren von Cécile Keller und Felix Tissi. Bis 30.1., Mo-Fr 16-19, Sa 13-16. Restaurant Schönau. Sandrainstrasse 68. Susan Michel. Fotografien. Bis 28.2.; Mo-Do 7.30-23.30; Fr/Sa 7.30-00.30; So 10-22. Restaurant Tapis Rouge. Park im Grünen, Gurten. Spuren. Bilder von Teilnehmenden des Lehrgangs M-Art Fotografie der Klubschule Migros Aare. Bis 18.1., tägl. 9-18. Schweizerische Nationalbibliothek (NB). Hallwylstr. 15. Am Anfang ist das Wort. Lexika in der Schweiz. Bis 29.3., Mo-Fr 9-18; Mi bis 20, Sa 9-16; So 12-17. Universitätsbibliothek Bern/Zentralbibliothek. Münstergasse 61. Emil Zbinden und das Buch. Das buchgestalterische Werk des Berner Zeichners, Holzschneiders und Typografen. Bis 28.2., Mo-Fr 8-19; Sa 8-12. ///////////////////////// Bremgarten b. Bern Triple Gallery. Römerstr. 26. Idole und die kleinen Freuden des Lebens. Idole aus dem 7.-2. Jahrtausend v.Chr., griechische und römische Skulpturen, Meisterzeichnungen aus dem 16.-20. Jahrhundert. Bis 10.1., Fr-So 15.30-18.30. ///////////////////////// Köniz Restaurant zum Schloss. Muhlernstr. 9. Judith Bärtschi. «Spitzenweiber und die flotten Lotten». Bilder. Bis 31.1., Di-Fr ab 11.30; Sa ab 18. ///////////////////////// Münsingen Wohnform. Südstrasse 3. Timmermahn. Bilder. Bis 18.1. Geschäftszeiten. ///////////////////////// Walkringen Galerie Rüttihubelbad. Daniel Boillat. «Guan - Yin» / Den Klang der Welt wahrnehmen. Bilder. Bis 18.1., tägl. 10-17. ///////////////////////// Wichtrach Galerie Henze & Ketterer. Kirchstrasse 26. Nakis Panayotidis. Lightmemory. Bis 14.3., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16. Galerie Henze & Ketterer. Kirchstrasse 26. Expressionisten. Heckel, Kirchner, Mueller, Nolde, Pechstein, Schmidt-Rottluff und Freunde. Bis 14.3., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16.

Museen/Anlagen Bern Alpines Museum Schweiz. Helvetiaplatz 4. Zimmer frei. Alpenhotels zwischen Abbruch und Aufbruch. Bis 16.8., Mo 14-17.30; Di-So 10-17.30. Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. Über 6000 Pflanzenarten aus allen Gebieten der Erde. Alpinum, Mittelmeervegetation, Nutz- und Heilpflanzen, Wälder und Wasser, Schauhäuser mit tropischen Pflanzen. Gartenanlage: täglich 8-17.30; Schauhäuser: 8-17. Einstein-Museum im Historischen Museum. 2. Obergeschoss, Helvetiaplatz 5. Albert Einstein (1879–1955). Einsteins Leben, seine Epoche und seine bahnbrechenden Theorien. Audioguide in 9 Sprachen. Permanent: Di-So 10-17. Historisches Museum Bern. Helvetiaplatz 5. Albrecht von Haller (1708–1777). Sonderausstellung zum 300. Geburtstag des grössten Gelehrten der Schweiz. Im Neubau KUBUS/Titan. Bis 13.4., Di-So 10-17. Infothek SBB Historic. Bollwerk 12. Verkehrsgeschichte und Verkehrstechnik. Ausleihe von Büchern und Zeitschriften. Mo-Fr 9-12, 13.30-17. Kunsthalle . Helvetiaplatz 1. Weihnachtsausstellung. Werke von rund 20 KünstlerInnen, u.a.: Manuel Burgener, Quynh Dong, San Keller, Pe Lang & Zimoun, Dieter Seibt, George Steinmann. Bis 18.1., Mi-So 10-17; Di 10-19. Kunstmuseum Bern. Hodlerstrasse 8-12. • Emil Zbinden (1908-1991). «Für und wider die Zeit». Eine Retrospektive anlässlich seines 100. Geburtsjahres. Bis 18.1., Di 10-21; Mi-So 10-17. • Intermezzo. Die Sammlung in Bewegung. Neue Sammlungspräsentation. Bis 1.2., Di 10-21; Mi-So 10-17. • Im full of Byars. James Lee Byars - Eine Hommage. James Lee Byars. Künstler, Zauberer, Visionär und Dandy auf der Suche nach Perfektion. Bis 1.2., Di 10-21; Mi-So 10-17. • Ego Documents – Das Autobiografische in der Gegenwartskunst. Die neu gewählte Kuratorin Gegenwart, Kathleen Bühler, thematisiert in ihrer ersten Ausstellung das Autobiografische in der Gegenwartskunst als Instrument der Selbstdarstellung und Selbstfindung. Bis 15.2., Di 10-21; Mi-So 10-17.

Zentrum Paul Klee. Monument im Fruchtland 3. Paul Klee - Bewegung im Atelier. Die Ausstellung spürt am Beispiel Paul Klees dem Atelier als Ort des kreativen, produktiven Schaffens wie auch des stillen Sinnierens nach. Bis 18.1., Di-So 10-17. ///////////////////////// Biel Centre PasquArt und Photoforum PasquArt. Seevorstadt 71-75. Weihnachtsausstellung / Selection/Auswahl 08. Salle Poma: x-mas+ 2008 Reto Leibundgut. Parkett 1 & Galerie: Weihnachtsausstellung des Kunstvereins Biel. Photoforum: Selection / Auswahl 08. Parkett 2: Kunstmonografien 2008 des Kanton Bern. Bis 11.1., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. Museum Neuhaus. Schüsspromenade 26. -Die Technik der Illusion. Von der Zauberlaterne zum Kino. Bis 25.1., Di-So 11-17; Mi 11-19. -26. Verlorenes Paradies?. Aktuelle Fragen der Ökologie und die Maler Robert. Neue Sonderausstellung. Bis Dez. 09, Di-So 11-17; Mi 11-19. Museum Schwab. Seevorstadt 50. Bilder einer Stadt. Einblicke in fünf Jahrhunderte Geschichte der Stadt Biel (bis 5.4.09). Permanent: «Das archäologische Fenster der Region». Di-Sa 14-18; So 11-18. ///////////////////////// Burgdorf Helvetisches Goldmuseum. Schloss Burgdorf. Das Gold der Bündner Berge. Sonderausstellung. Bis 8.3., So 11-17. Museum Franz Gertsch . Platanenstr. 3. Zwischenlandung. Werke aus der Sammlung Nationale Suisse, kuratiert von Claudio Moser. Rauminterventionen von Karim Noureldin und Luc Mattenberger. Bis 15.2., Di/Do/Fr 10-18; Mi 10-19; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Freiburg Botanischer Garten. Chemin du Musée 10. Über 5000 Pflanzenarten. Freiland mit 26 Abteilungen und Schauhäuser: Tropischer Regenwald, Tropische Nutzpflanzen, Trockengebiete. Freiland: Mo-Fr 8-17, Sa/So 8-16. Schauhäuser: Mo-Fr 8-12, 13-17; Sa/So 10-16.

Gutenberg Museum. Place Notre-Dame 16. Die Bibel – das Wort in tausend Sprachen. Die Wechselausstellung «Die Bibel – Das Wort in tausend Sprachen» entführt auf eine Reise in die Welt der Bibel von Gutenberg bis heute. Bis 1.2., Mi/Fr/Sa 11-18; Do 11-20; So 10-17. Naturhistorisches Museum. Dino, Mammouth & Co. Sonderausstellung. Bis 1.2., Mo-So 14-18. ///////////////////////// Kerzers Papiliorama. Chiètres. Tier- und Pflanzenvielfalt der Erde. Papiliorama, Nocturama, Schweizer Schmetterlingsvoliere, Arthropodarium, Streichelzoo. Permanent: tägl. 10-17. ///////////////////////// Köniz Schulmuseum Bern in Köniz. Haberhuus, Muhlernstr. 9. Schulwandbilder – Ein Fenster in die bunte Welt. Gemalte und gezeichnete Schulwandbilder aus dem deutschen Sprachraum. 10.1. bis 25.1., Sa/Mi 14-17; So 13-16; Di 17-20. ///////////////////////// Langenthal Museum Langenthal. Bahnhofstrasse 11. Voll auf Draht. Objekte von Hanspeter Kamm. Bis 25.1., Mi + So 14-17. ///////////////////////// Münsingen Museum Schloss. Schlossstrasse 13. Kasper, König, Tod und Teufel. Die Welt der Puppenspielerin Therese Keller (1923-1972). Bis 26.4., So 14-17; So 28.12. geschlossen. ///////////////////////// Solothurn Historisches Museum Blumenstein. Blumensteinweg 12. Der Freiheitskämpfer Tadeusz Kosciuszko. Zweiter Ausstellungsteil Partnerstadt Krakau/Polen. Bis 11.1., Di-Sa 14-17; So 10-17.

TRIPLEGALLERY

Naturmuseum. Klosterplatz 2. EisZeit – als der Mensch noch Natur war. Eine Ausstellung des Museums der Anthropologie Zürich. Bis 13.4., Di-Sa 14-17; So 10-17. ///////////////////////// Thun Kunstmuseum. Hofstettenstrasse 14. Hofstettenstrasse 2008 / Blicke sammeln 3. Werke von Kunstschaffenden aus der Region. Projektraum enter: Mädchen wählen Kunstwerke aus dem Depot des Kunstmuseums Thun. Bis 11.1., Di-So 10-17; Mi 10-21. ///////////////////////// Walkringen Kulturzentrum Rüttihubelbad. Sensorium. Das Erfahrungsfeld der Sinne. Permanent: Di-Fr 9-17.30; Sa/So 10-17.30.

Vernissagen Bern 4–8 Plattform für Kunst und Medien. Neubrückstr. 84. Roset. «pittura filosofica». Philosophie und Malerei als Synthese. Fr 9.1., 16-20.00. Ausstellung bis 31.1., Do-Sa 16-20. Ateliergalerie Hanna Ast. Junkerngasse 40. Susanne Lyner. Bilder und Objekte. Sa 10.1., 11-16.00. Ausstellung bis 31.1., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Galerie Christine Brügger. Kramgasse 31. Caspar Abt. Aquarelle. Fr 9.1., 18-20.00. Ausstellung bis 7.2., Mi-Fr 14-18.30; Sa 11-16; Sa/So 17./18.1., 11-17. ///////////////////////// Köniz Schulmuseum Bern in Köniz. Haberhuus, Muhlernstr. 9. Schulwandbilder – Ein Fenster in die bunte Welt. Gemalte und gezeichnete Schulwandbilder aus dem deutschen Sprachraum. Fr 9.1., 17.00. Ausstellung bis 25.1., Sa/Mi 14-17; So 13-16; Di 17-20.

www.triplegallery.ch

Idole und die kleinen Freuden des Lebens 5. Dezember 2008 – 11. Januar 2009, geöffnet jeweils Fr, Sa und neu So, 15.30 – 18.30 Uhr, Di – Do Nachmittag auf telefonische Voranmeldung

Museum für Kommunikation. Helvetiastrasse 16. • Goodbye & Hello. Im Dialog mit dem Jenseits. Bis 5.7., Di-So 10-17. • Robotlab «profiler». Der Industrieroboter «profiler» zu Gast in der Dauerausstellung «As Time Goes Byte». Bis 29.3., Di-So 10-17. Paul Klee Zentrum. A Collector’s Eye on Paul Klee. 27 hochkarätige Gemälde Paul Klees aus dem Besitz eines bedeutenden Privatsammlers werden zusammen mit ausgesuchten Werken aus der Sammlung präsentiert. Bis 8.2., Di-So 10-17. Psychiatrie-Museum Bern. Pfründerhaus, Bolligenstr. 111. Zeitzonen. Bilder von Patienten des Psycho-Neurologischen-Internats Nr. 3 in Peterhof/Russland und Fotografien von Peter Dammann. Bis 25.4., Mi-Sa 14-17.

Klas s iK PUR

Römischer Kopf des Bacchus, Gott des Weins und der Lebensfreude

Eine Ausstellung, die Spass macht Stein- und bronzezeitliche Idole aus der Levante (7. – 2. Jt. v. Chr.) Fröhliche Plastiken aus der klassischen Antike Köstliche Meisterzeichnungen von der Renaissance bis zur klassischen Moderne

triple gallery Peter und Ulrike Feuz Römerstrasse 26, 3047 Bremgarten-Bern Eckhaus Römerstrasse/Kunoweg Tel. 031 301 91 32, Fax 031 301 91 38 info@triplegallery.ch In 13 Min. ab Bern Hauptbahnhof mit dem Bus Nr. 21 «Bremgarten» bis Kunoweg, von dort Wegweiser – 2 Min. zu Fuss. Parkplätze vor der Galerie.

Idol. Anatolien, 3. Jt. v. Chr.


8. bis 14. Januar 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 9

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www.schatzalp.ch

Vorträge & Lesungen /// Führungen /// Podiumsdiskussionen Museen /// Anlagen

Essay-Lesung in der Dampfzentrale

Szenische Lesung im Alpinen Museum

Slide Nite im Progr

Der Mensch zieht Vierbeinern Mäntelchen an und isst Rinder, die mit Reiswein eingesalbt werden. Um unser Verhältnis zum Tier dreht sich der 3. «Bund»-Essay-Wettbewerb «Das Tier in mir». Die Jury hat aus 100 Einsendungen die drei besten ausgewählt, die von den Gewinnern gelesen werden, das letzte Wort hat aber das Publikum. Moderiert wird der Abend von Ueli Schmezer, Musik gibts von Vino Tinto. Dampfzentrale, Bern. Fr., 9.1., 20 Uhr

Gestatten: Hotel Schatzalp, Jugendstilschönheit aus dem Jahre 1900. Das ehemalige L­ uxusSanatorium, 300 Meter über Davos, wurde dieses Jahr zum «Historischen Hotel des Jahres» ernannt. Im Rahmenprogramm der Ausstellung «Zimmer frei» liest Schatzalp-­Direktorin ­Nicoletta Müller aus Thomas Manns «Zauberberg» und Unda Hörners «Hoch oben in der ­guten Luft: Die Bohème in Davos». Hotelbar, Alpines Museum, Bern. Mi., 14.1., 19.30 Uhr

Balsam für die von familiären Diashows geplagten Augen. Die Slide Nite bietet jeden ­Monat einen Einblick in das Werk zeitgenössischer Fotografen. Die 18. Ausgabe ist dem Land ­«Hinter der grossen Mauer» gewidmet. Der Berner Simon Tanner tauchte in die engen Stadt­ gassen Chinas, der Italiener Filippo Romano ist in seiner Serie «Concrete China» (Bild) den Zeichen der Globalisierung nachgegangen. Turnhalle im Progr, Bern. Di., 13.1., 21 Uhr

Führung: A Collector’s Eye on Paul Klee Die Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit hochkarätige Werke Paul Klees, die sich im Besitz eines bedeutenden Privatsammlers befinden, gemeinsam in einer konzentrierten Werkschau zu zeigen. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14 Uhr

Special Offenes Atelier In der Ausstellung «Bewegung im Atelier» laden ein «Schwarzes Leporello» und ein «Weisses Leporello» zu einem interaktiven und gestalterischen Dialog mit der Formenund Farbenwelt Paul Klees ein. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 13 und 15 Uhr

Himmel und Erde Hab ich vermessen. Die Erde als Planet aus astronomischergeodätischer Sicht Referent Prof. Gerhard Beutler, Astrono­ misches Institut, Unversität Bern. Geographisches Institut, Hallerstrasse 12. 18.15 Uhr

Führung: Paul Klee - Bewegung im Atelier Führung durch die Sammlungspräsentation. Treten Sie ein in Paul Klees Reich, blicken Sie hinter die Fassaden seiner Ateliers, erkunden Sie die Geheimnisse der Entstehung seiner Bilder. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 und 15.30 Uhr

Visite guidée: A Collector’s Eye on Paul Klee Le visiteur a l’occasion unique de voir dans cette exposition un concentré d’Suvres de haute qualité de Paul Klee, appartenant à un important collectionneur privé. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15 Uhr

Donnerstag, 08.01. Bern Ein Blick ins Weltall Öffentliche Demonstration in der Sternwarte Muesmatt. Nur bei klarer Sicht. Sternwarte Muesmatt, Muesmattstrasse 25. 20.00 Uhr Eisbahn auf dem Bundesplatz Bis 8.2., Mo/Di 12-18h; Mi-So 12-22h. Kostenlose Benutzung. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden. Mit Beizli. Bundesplatz. 12.00 Uhr Kultplätze bei den Helvetiern Von La Tène am See zum Bergheiligtum auf dem Mormont. Vortragsserie zur Ausstellung «Kunst der Kelten 700 vor bis 700 nach Christus» des Bernischen Historischen Museum. Mit Prof. Dr. Gilbert Kaenel. Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschul-str. 4. 18.30 Uhr Meditation im Diamantweg Buddhistischer Vortrag mit Anne Kathrin Thomas und anschliessender Meditation. Buddhistisches Zentrum, Bellevue im Park, Morillonstrasse 87. 20.00 Uhr Schätze im Verborgenen – Unsere Insektensammlungen Führung mit Hannes Baur. Naturhistorisches Museum, Bernastrasse 15. 12.15 Uhr

Freitag, 09.01. 3. «Bund»-Essay-Wettbewerb – Preisverleihung «Das Tier in mir». Ein Projekt der Wochenendbeilage «Der kleine Bund» und des Naturhistorischen Museums Bern. Moderation: Ueli Schmezer. Musik: Trio Vino Tinto. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr Eisbahn auf dem Bundesplatz Bis 8.2., Mo/Di 12-18h; Mi-So 12-22h. Kostenlose Benutzung. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden. Mit Beizli. Bundesplatz. 12.00 Uhr Künstlergespräch in der Weihnachts­ ausstellung Mit Manuel Burgener, Christoph Hess, Heidi Künzler, Dieter Seibt, Francisco Sierra, ­George Steinmann, Jürg Zahnd/ Marc ­Schaffroth und Zimoun. Kunsthalle, ­Helvetiaplatz 1. 17.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Januarloch-Abend Wine & Dine, Fein & Günstig! Vv: www.baerenbuchsi.ch; Tel. 031 869 02 99. Bären Buchsi, Bernstrasse 3. 18.30 Uhr

Samstag, 10.01. Bern Eisbahn auf dem Bundesplatz Bis 8.2., Mo/Di 12-18h; Mi-So 12-22h. Kostenlose Benutzung. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden. Mit Beizli. Bundesplatz. 12.00 Uhr

Informationsnachmittag: Begleiten und schützen als Menschenrechts­ beobachterIn Peace Brigades und Peace Watch stellen ihre Organisation vor und informieren über die Einsatzmöglichkeiten als MenschenrechtsbeobachterIn. Ausbildungszentrum WWF, Bollwerk 35. 13.30 Uhr Special Offenes Atelier In der Ausstellung «Bewegung im Atelier» laden ein «Schwarzes Leporello» und ein «Weisses Leporello» zu einem interaktiven und gestalterischen Dialog mit der Formenund Farbenwelt Paul Klees ein. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 13 und 15 Uhr

Sonntag, 11.01. Bern Eisbahn auf dem Bundesplatz Bis 8.2., Mo/Di 12-18h; Mi-So 12-22h. Kostenlose Benutzung. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden. Mit Beizli. Bundesplatz. 12.00 Uhr Familiensonntag: Kick Off ins neue Jahr Das Kindermuseum Creaviva lädt Familien ein, in Workshops kreativ zu gestalten oder an Kunst-Familienführungen teilzunehmen. Zu einem Pauschalpreis stehen Ihnen mehrere Aktivitäten zum Besuch offen. ­K indermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr Führung: A Collector’s Eye on Paul Klee Die Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit hochkarätige Werke Paul Klees, die sich im Besitz eines bedeutenden Privatsammlers befinden, gemeinsam in einer konzentrierten Werkschau zu zeigen. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Führung: Die Erfindung des Geldes Mit Felix Müller. Historisches Museum Bern, Helvetiaplatz 5. 11.00 Uhr Führung: Paul Klee - Bewegung im Atelier Führung durch die Sammlungspräsentation. Treten Sie ein in Paul Klees Reich, blicken Sie hinter die Fassaden seiner Ateliers, erkunden Sie die Geheimnisse der Entstehung seiner Bilder. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Guided Tour: Paul Klee – Movement in the Workshop Tour through the collection. Visitors are invited to enter Paul Klee’ private world, peek behind the walls of his workplaces and discover the secrets that underlie the creation of his pictures. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr

///////////////////////// Köniz Schulwandbilder – Führung und Vortrag 15h: Führung durch die Ausstellung. 16h: Vortrag von Arnold Erni (Sammler und Biograf): «Otto Baumberger – Illustrator, Plakatkünstler und Gestalter von frühen Schulwandbildern». Schulmuseum Bern in Köniz, Haberhuus, Muhlernstr. 9. 15.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Führung: Der Freiheitskämpfer Tadeusz Kosciuszko Zweiter Ausstellungsteil Partnerstadt Krakau/Polen. Historisches Museum ­Blumenstein, Blumensteinweg 12. 15.00 Uhr ///////////////////////// Thun Führung mit Brunch: Hofstettenstrasse 2008 und Blicke sammeln 3 Mit den beiden Jurymitgliedern Helen Hirsch und Peter Stohler, Brunch von 9–11 Uhr im Café Thunerhof mit Voranmeldung bis 5. Januar unter 033 225 84 41. Kunstmuseum, Hofstettenstrasse 14. 11.15 Uhr

Montag, 12.01. Bern Costa Rica – Mexiko Über acht Monate war der Berner Velofahrer Klaus Loosli zwischen Panama und Mexiko unterwegs und gewährt in seiner Multimediashow Einblicke in die faszinierende Kultur und Natur Zentralamerikas. Vv: www.luedo.ch. Hotel Restaurant Jardin, Militärstrasse 38. 20.00 Uhr

Symposium: Vermittlungsboom in Schweizer Museen Referate zur Vermittlung in monographischen Museen. Erfahrungen und Probleme. Diskussion. Moderation: Katharina Nyffenegger (Kunstmuseum Bern). Mehr Infos: Tel. 031 328 09 11 oder www.kunstmuseumbern. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.30 Uhr Veranstaltung für Angehörige von ­p sychisch kranken Menschen Thema: Psychopharmaka. PD Dr. med. Dan Baciu, Oberarzt UPD, wird über Medikamente informieren, die zur Behandlung von psychischen Störungen eingesetzt werden. Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD), Murtenstrasse 21. 19.00 Uhr

Dienstag, 13.01. Buch am Mittag: Das Jüdische bei Thomas Mann Vortrag von Martin Dreyfus, freiberuflicher Lektor und literarischer Spaziergänger, Zürich. Universitätsbiblothek Bern/Zentralbibliothek, Vortragssaal, Münstergasse 63. 12.30 Uhr Costa Rica – Mexiko Über acht Monate war der Berner Velofahrer Klaus Loosli zwischen Panama und Mexiko unterwegs und gewährt in seiner Multimediashow Einblicke in die faszinierende Kultur und Natur Zentralamerikas. Vv: www.luedo.ch. Hotel Restaurant Jardin, Militärstrasse 38. 20.00 Uhr Ego Documents - La part autobiographique dans l’art contemporain Dans sa première exposition , Kathleen Bühler, curatrice récemment nommée, prend pour thème la part autobiographique en tant qu’instrument de représentation et de découverte de soi-même. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 19.30 Uhr Einführung in «Helveticat» Online-Katalog der Schweiz. Nationalbibliothek. Anmeldung im Infosaal bis 12 Uhr. Schweizerische Nationalbibliothek (NB), Hallwylstr. 15. 14.30 Uhr Eisbahn auf dem Bundesplatz Bis 8.2., Mo/Di 12-18h; Mi-So 12-22h. Kostenlose Benutzung. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden. Mit Beizli. Bundesplatz. 12.00 Uhr

Eisbahn auf dem Bundesplatz Bis 8.2., Mo/Di 12-18h; Mi-So 12-22h. Kostenlose Benutzung. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden. Mit Beizli. Bundesplatz. 12.00 Uhr

Emil Zbinden in seiner Zeit Vortrag von Tobias Kästli im Rahmen der Ausstellung «Emil Zbinden (1908-1991). Für und wider die Zeit» Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 18.00 Uhr

Mascha Kaléko (1907–1975): Zur Heimat erkor ich mir die Liebe.. Jüdische Gemeinde Bern mit lic. phil. ­Beatrice Eichmann-Leutenegger. Universitäts­biblothek Bern/Zentral­ bibliothek, Vortragssaal, Münstergasse 63. 19.00 Uhr

Führung: Ego Documents – Das Autobiografische in der Gegenwartskunst Die neu gewählte Kuratorin Gegenwart Kathleen Bühler thematisiert in ihrer ersten Ausstellung das Autobiografische in der Gegenwartskunst als Instrument der Selbstdarstellung und Selbstfindung. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 19.00 Uhr

Symposium: Vermittlungsboom in Schweizer Museen Referate zur Vermittlung in monographischen Museen. Erfahrungen und Probleme. Diskussion. Moderation: Katharina Nyffenegger (Kunstmuseum Bern). Mehr Infos: Tel. 031 328 09 11 oder www.kunstmuseumbern. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.30 Uhr

Führung: Emil Zbinden (1908-1991) – Für und wider die Zeit Anlässlich des 100. Geburtsjahres des Berner Künstlers Emil Zbinden ist in dieser Retrospektive sein engagiertes und zeitkritisches Werk neu zu entdecken. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 19.00 Uhr

Männerpalaver: Trennung - Anfang vom Ende oder Neuanfang? Erinnerungen an neue und alte Trennungsgeschichten und was wir draus lernten... oder eben nicht. AKI, Alpeneggstrasse 5. 19.30 Uhr Slide Nite 18 Fotoschau: Hinter der grossen Mauer». Simon Tanner (CH): On the road in China. Filippo Romano (I): Concrete China. Progr_Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30. 21.00 Uhr Symposium: Vermittlungsboom in Schweizer Museen Referate zu div. Aspekten der Vermittlung. Workshops. Ab 16.15h Podium: «Wer vermittelt im Museum wem, was, wie, mit welchem Zweck?». Moderation: Katharina Nyffenegger (Kunstmuseum). Tel.031 328 09 11. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 09.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Dîner littéraire: Wie entstehen Texte? Wie kommen Texte zu Lesern? Mit Svenja Herrmann, Ulrike Ulrich und ­Renate Leukert. Moderation: Urs Heinz Aerni. Reservation erforderlich: Tel. 032 622 34 22 oder diners@basteltor.ch Restaurant Baseltor, Hauptgasse 79. 19.00 Uhr ///////////////////////// Thun Naturverträgliche Wintertouren? Störung und Gefährdung von Alpentieren. Naturwissenschaftliche Gesellschaft Thun mit Petra Vögeli, dipl. Umwelt-Naturwissenschaftlerin ETH, Bern. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Tertianum Bellevuepark, Göttibachweg 2. 20.00 Uhr Tanz gegen Gewalt Video über Anne Teresa de Keersmaekers Solo «Once» zu Liedern von Joan Baez. Kunstgesellschaft Thun mit Prof. Dr. ­Christina Thurner, Uni Bern. Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.15 Uhr

Mittwoch, 14.01. Bern Bibliotheksführung Allg. öffentliche Führung. Schweizerische Nationalbibliothek (NB), Hallwylstr. 15. 18.00 Uhr Der georgisch-ossetisch-russische Konflikt Die russische Sicht auf die Ereignisse im Kaukasus. Referent: Dr. Aleksandr Gladkov. Polit-Forum Käfigturm, Marktgasse 67. 19.00 Uhr Eisbahn auf dem Bundesplatz Bis 8.2., Mo/Di 12-18h; Mi-So 12-22h. Kostenlose Benutzung. Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden. Mit Beizli. Bundesplatz. 12.00 Uhr

Facetten der Sprache Zum Thema «Vielfalt der Sprachen – ­Facetten der Verständigung» referiert ­Ricardo Lumengo, Nationalrat. Zentrum 5, Flurstrasse 26b. 19.30 Uhr Führung: Gastronomie und Haustechnik Reservation: http://www.insel.ch/inselfuehrungen.html Inselspital. 15.30 Uhr Führung: Im Januar ist alles steif und starr Wie Pflanzen den Winter überstehen. Verein Aquilegia mit Michael Jutzi. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Botanischer Garten (BOGA), Altenbergrain 21. 18.00 Uhr Kunst über Mittag Gesprächsveranstaltung vor Originalwerken. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 12.30 Uhr Soirée: Szenische Lesung und Hotelbar Vom Zauberberg - Literarischer Schauplatz und historisches Hotel. Nicoletta Müller, Direktorin Hotel Schatzalp Davos. Alpines Museum Schweiz, Helvetiaplatz 4. 19.30 Uhr Special Offenes Atelier In der Ausstellung «Bewegung im Atelier» laden ein «Schwarzes Leporello» und ein «Weisses Leporello» zu einem interaktiven und gestalterischen Dialog mit der Formenund Farbenwelt Paul Klees ein. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 13.00 und 15.00 Uhr Streifzug durch den Regenwald – Live-Reportage Während neun Jahre waren Dieter Schonlau und Sandra Hanke in den Regenwäldern der Erde unterwegs und haben beeindruckende Fotografien, Geräusche und Erlebnisse gesammelt. Vv: www.explora.ch. Hotel Restaurant Jardin, Militärstr. 38. 20.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Geschwisterliebe – Geschwisterstreit Die Entwicklung der Geschwisterbeziehung von der Geburt bis ins Schulalter. Aller Anfang ist schwer. Warum es manchmal auch krachen muss. Wovon es abhängt, ob sich Geschwister vertragen. Medienraum Gsteighof, Pestalozzistr 77. 19.30 Uhr ///////////////////////// Mühlethurnen Franz Hohler: Das Zauberschächtelchen Lesung von Kindergeschichten für Erwachsene, Vv: Tel. 031 809 09 29. Alti Moschti, beim Bahnhof. 20.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Tut Gutes tun gut? Sozialpolitik im Wandel. Töpfergesellschaft Solothurn mit Regierungsrat Peter Gomm, Vorsteher des Departements des Innern, Kanton Solothurn. Historisches Museum Blumenstein, Blumensteinweg 12. 19.30 Uhr


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8. bis 14. Januar 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Dancefloor /// Partys

Kino /// Film

Liquid Session im Dachstock

DJ Snake im Liquid

Kino Kunstmuseum: «Avantgarde: Trois inédits»

Seinem Künstlernamen zum Trotz ist er musikalisch äusserst aufgeschlossen. Nicht nur HipHop und TripHop der frühen 1990er-Jahre haben Zero Tolerance geprägt, sondern auch Jazz und Funk. Der Ire Cian McCann stand 1998 das erste Mal hinter den Plattentellern, inzwischen ist er der hellste Stern an Dublins Drum’n’Bass-Himmel. Sein Set an der Liquid Session wird von Ayah MC begleitet. Dachstock der Reitschule, Bern. Sa., 10.1., 23 Uhr

Bescheidenheit steht nicht auf der Vorsatz-Liste von DJ Snake und sein grösster Wunsch ist auch nicht der Weltfriede. Nein, der Pariser, der schon weltweit an den Reglern stand und die Compilation «King of Club» produziert, hat eine andere Vision: eine Show hinlegen, die sowohl niveauvoll als auch populär ist und R’n’B mit einer Prise Glamour, Pop und Sexyness vermengt. Liquid, Bern. Fr., 9.1., 23 Uhr

Im Fokus der neuen Filmreihe steht einer der innovativsten Regisseure des französischen Kinos der 1930er-Jahre. Jean Vigo hat nur einen Langfilm und drei Kurzfilme gedreht, hatte aber grossen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Films. Den Auftakt macht das Kurzfilmprogramm mit «A propos de Nice» (Jean Vigo, 1930), «Entr’acte» (René Clair, 1924) und «Le chien andalou» (Luis Buñuel, 1928, Bild).

GRATISTICKETS!

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Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für eine ausgewählte Kultur­veranstaltung der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Donnerstag, 08.01. Bern Diamonds and Pearls of the 80’ & 90’ DJ Mr. Dee. Silobar, Mühlenplatz 11. 22 Uhr Ladies Night 80s/90s, Charts & House. DJs Flame & Matze. Wankdorf-Club, Papiermühlestrasse 79. 21.00 Uhr ModularClub Clubsound. DJ Mastra. Formbar, Sandrainstr. 10. 23 Uhr Thirst Day All Style Mix. DJ Bounty. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 22.00 Uhr ///////////////////////// Wabern swing@bernau Lindy Hop Tanzabend. bernau, Seftigenstrasse 243. 20.00 Uhr

Freitag, 09.01. Bern 9 Year Back to the Roots DJ Tarcis oldiesdiscobeats@Konvex01. live@Konvex02: Yuma (Akustisch, Blues, Pop/ BE). Gaskessel, Sandrain­strasse 25. 22.00 Uhr A la Villa Disco 80s, 90s & 00s. Groovy Sounds, Funky Beats & Amazing Vibes. Sound zum abtanzen mit DJ Maestro. Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 21 Uhr Barstreet Festival: YB-Night Live-Band: Kerosin Alley. DJs Christopher S, Römu. Special Guests from YB. www.barstreet.ch. Festhalle, BEAexpo, Guisanplatz/ Allmend. 21.00 Uhr Countdown Der neue Event ab 28 Jahren. R’n’B, House, Pop und Dancefloor der letzten 10 Jahre. DJ Stefano. Ladies free entry. Du Théâtre, Theaterplatz 7. 22.30 Uhr Deep Konfrontation Ez rollin’ drum&bass. Vv: Eintritt frei. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 23.00 Uhr Eltern John Rock- und Oldies Disco mit Jüre Hofer. Uptown, Gurten. 22.00 Uhr Fabulous with DJ Snake Snake (Paris), Pascal Tokar, Re-Keyz, MC EvE. Liquid Club, Genfergasse 10. 23.00 Uhr

Latino Mix All Latin Styles, Salsa, Merengue, Bachata, Reggaeton. DJ Casa del Ritmo. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschen­ graben 24. 22.00 Uhr Liebling: DJ Bentheimer Afro, Funk, Jazz Elektro. Vv: Eintritt frei, Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47. 22.00 Uhr Magic Night R’n’B meets House. DJs Monello, Deenasty, Unic & Martis. Wankdorf-Club, Papiermühlestrasse 79. 21.00 Uhr Out Of Control DJs Marla & Some1. Indie, Electro, Clash & Synthpop. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr Phönix-Tanzfest – Rauchfrei und barfuss Worldmusic und Oldies. DJane Caroline. Für Leute von 18 bis 88 Jahren. Haus KWB, Ostermundigenstrasse 71. 20.30 Uhr Prisma-Disco Rauch- und schuhfrei. Kraftvolle Bewegungsmusik. DJ Marc. Prisma, Klösterli-stutz 18. 21.00 Uhr Propellica DJs Pank & Axel Raeber. (Rock). Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 22.00 Uhr Ritmo Latino/Special: Old School Salsa Back to the Roots. Show, Mini Salsa-Hop Battle. Theatersaal National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr Slave to the Rhythm DJ Doc-T. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr SuperPingPong Pingpong + Musik. Vv: Eintritt frei. Wasserwerk Club, Wasserwerkgasse 5. 20.30 Uhr Voodoo Industries vs. Artomi Electronic. Shabba, JC Night. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr

///////////////////////// Wabern 33_1/3 Die Nadel kratzt, die Boxen dröhen – heute solls wie gestern tönen. bernau, Seftigen­ strasse 243. 21.00 Uhr

Samstag, 10.01. Bern 80’s DJ Corey. (A selection of Pop, Rock & Wave). ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr Adore R’n’B, House, Sugar Rock. DJs Cut Supreme. Du Théâtre, Theaterplatz 7. 22.30 Uhr Barstreet Festival: Girls gone Wild Live-Band: Kerosin Alley. DJs Scaloni & Richy. X-Dancers. Festhalle, BEAexpo, Guisanplatz/Allmend. 21.00 Uhr Dancehall Fraternity Feat. Goldrush International. Wasserwerk Club, Wasserwerkgasse 5. 22.00 Uhr Def Mix with Hector Romero Hector Romero (USA), Frank Vespari, Little Victor, DJ Rocca. Liquid Club, Genfergasse 10. 23.00 Uhr Delicious Hits DJs Delicious u. Dudes. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr Disko Nu Europe feat. DJs Arkadi & Nikodem. Polish, Russian and Balkan Beats. Vv: Reservation: www.sous-soul.ch Sous-Soul, Junkern­gasse 1. 22.00 Uhr Fiesta Latina Salsa, Merengue, Bachata, Reggaeton, HipHop & House. DJ Ron Ricky. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschen­ graben 24. 22.00 Uhr Inka Imperio Afterhours R&B, HipHop. Disco-Bar Shakira, HotelRest. National, Hirschengraben 24. 05.00 Uhr

Liquid Session: Zero Tolerance, Utah Jazz & Ayah MC (UK) Drum’n’Bass. Supporting Act / DJ: TS Zodiac. Reitschule, Dachstock, Neubrückstrasse 8. 23.00 Uhr LollyCOQ Gay & Friends. DJ: Elferich (live Show «Strictly Commercial»), Kara COQe like. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Popkeller Propeller Plattenleger mcw. (Hitz’n’Shitz). PropellerBar , Aarbergergasse 30. 22.00 Uhr Quasi-party DJ Pia. Quasimodo, Rathausg. 75. 22 Uhr Shake your Body We play Label Party. DJs Dabruck & Klein, Scaloni, Deenasty, Sanders and more. Wankdorf-Club, Papiermühlestrasse 79. 21.00 Uhr

Sonntag, 11.01. Bern After Moustache Electronic. Round Table Knights. Formbar, Sandrainstr. 10. 05.00 Uhr Inka Imperio Afterhours R&B, HipHop. Disco-Bar Shakira National, Hirschengraben 24. 05.00 Uhr Lindy Hop: Tanzabend ONO, Kramgasse 6. 20 Uhr Tarde cubana Fiesta des Salsaclubs muévete mit DJ Qu’erico. Comida cubana und Animation. Sternensaal Bümpliz. 18.30 Uhr

Montag, 12.01. Bern Fu**ing Monday: trespass.ch vs. showtech.ch Swiss-writer rocks world-lighter, le ko:I vs. le dän – episode 2.0. Vv: Freier Eintritt, Bierhübeli-Lounge, Neubrückstr. 43. 21 Uhr

Zur Ergänzung ihres jungen und motivierten Teams sucht die Berner Kulturagenda auf 1. April 2009

Eine Redaktorin/einen Redaktor Sie schreiben für unsere Wochenzeitung Vorschau-Artikel über kulturelle Anlässe in und um Bern. Sie übernehmen zudem zur Entlastung der Redaktionsleitung die Verantwortung für einzelne Ausgaben. Wir suchen eine kommunikative Persönlichkeit mit solider Allgemeinbildung, grossem Interesse an verschiedenen Kultursparten und journalistischer Erfahrung, wenn möglich im Bereich der Kultur. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit, einen Einblick in die Berner Kulturwelt und zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Interessiert? Schicken Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis spätestens 16. Januar an: Berner Kulturagenda, Michael Feller, Leiter Redaktion, Postfach 5414, 3001 Bern. Tel. 031 310 15 01 (Mittwoch bis Freitag). michael.feller@kulturagenda.be

Alhambra

CineBubenberg

Maulbeerstr. 3, 0900 556 789, (1.10/Min.) www.kitag.com

Laupenstrasse 2, 031 386 17 17 www.quinnie.ch

14.15/17.15/20.15/23.00 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Righteous Kill Thriller mit Al Pacino und Robert De Niro als New Yorker Copveteranen auf der Jagd nach einem Serienkiller.

14.15/16.30/18.45/21.00/23.15 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Vicky Cristina Barcelona Sommerlich, verspielt, sexy und witzig. Starbesetzte und hinreissende Liebeskomödie von Woody Allen mit Javier Bardem, Scarlett Johansson, Penélope Cruz.

Capitol 1 Kramgasse 72, 0900 556 789, (1.10/Min.) www.kitag.com 14.00/16.15/18.30 (Do-Mi) 21.00 (Do/So-Mi) – Ab 6/4 J – Deutsch Madagascar: Escape 2 Africa Aufgedrehtes Sequel des Dreamworks Animationsabenteuers um vier Zootiere, die es diesmal auf ihren Heimatkontinent Afrika verschlägt. 21.00 (Fr/Sa) – Ab 16/16 Jahren – Deutsch Saw 5 Die mittlerweile erfolgreichste Horror-Franchise geht in die fünfte Runde. Unter der Regie von Newcomer David Hackl knüpft das Geschehen direkt am vorangegangenen Teil an.

Capitol 2 Kramgasse 72, 0900 556 789, (1.10/Min.) www.kitag.com 14.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Krabat Bildgewaltige Verfilmung des Kultromans von Otfried Preufl 20.00 (Fr/Sa) – Ab 16/16 Jahren – E/d/f Saw 5 Die mittlerweile erfolgreichste Horror-Franchise geht in die fünfte Runde. Unter der Regie von Newcomer David Hackl knüpft das Geschehen direkt am vorangegangenen Teil an. 17.30 (Do-Mi) 20.00 (Do/So-Mi) – Ab 16/14 J. – Deutsch The Strangers Irgendwo zwischen «Funny Games» und dem Belagerungsthriller «Them!» findet «The Strangers» seine Nische des Terrors. Verstecken ist zwecklos, Konfrontation schliesslich der einzige Ausweg.

CineABC Moserstrasse 24, 031 332 41 42 www.quinnie.ch 14.15 (Di) – Ab 12/10 Jahren – Spanisch/d/f Bombón - el perro Ein unspektakuläres Roadmovie voller stiller Situationskomik, wobei kleine Gesten mehr zäh-len als grossse Worte. Von Carlos Sorin. 20.45 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Burn After Reading Schwarze Komödie der Coen-Brüder über Seitensprünge, Geheimagenten, Geldgier und Schönheitsoperationen mit Brad Pitt und George Clooney in Hochform!

16.45/18.45 – Ab 14/12 Jahren – Norwegisch/d/f Das neue Leben des Herrn Horten Von Bent Hamer (KITCHEN STORIES). Ein Loblied an das Leben, das an die Werke von Aki Kaurismäki erinnert. Poetisch, träumerisch, kurios. 14.30 (ohne Di) – Ab 16/12 Jahren – Italienisch/d/f Non Pensarci Der schönste italienische Film des Jahres. köstlich, schräg und verdreht, voller Leben und voll bizarrem Humor. Unvergleichlich! Ein Film von Gianni Zanasi.

CineCamera Seilerstrasse 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.15/17.15/20.30 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Buddenbrooks Der unaufhaltsame Untergang der Patrizierfamilie Buddenbrook gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. Mit Armin Mueller-Stahl, Iris Berben, Jessica Schwarz.

CineCinemaStar Bollwerk 21, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.15/16.30/18.45/21.00/23.15 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Dialekt/Englisch/d Tandoori Love Von Oliver Paulus. Eine feurige Mischung aus indischer Exotik und Schweizer Bergluft – Bollywood lässt grüssen!

CineClub Laupenstrasse 17, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 13.30/17.00/20.30 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Australia Romantisches und actionreiches Abenteuerepos von Kult-Regisseur Baz Luhrmann (Moulin Rouge) mit Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham.

Cinématte Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46 www.cinematte.ch 21.00 (Do. 08.01.) – S/d/f Carne Tremula R: Pedro Almodóvar; mit: Liberto Rabal, Javier Bardem, Francesca Neri, Pepe Sancho, Angela Molina. Aus Liebe zu einer drogenabhängigen Diplomatentochter verursacht Victor ungewollt eine Schiesserei. 21.00 (Sa. 10.01., Mo. 12.01.) – Finnisch/d Hamlet Goes Business Regie: Aki Kaurismäki; Shakespeares Tragödie ins Finnland des 20. Jahrhunderts versetzt: Hamlets Vater ist nicht wie bei Shakespeare König von Dänemark, sondern ein erfolgreicher Grossindustrieller. 19.00 (Mo. 12.01.) – Stumm/d Juha Regie: Aki Kaurismäki; mit: Sakari Kuosmanen, Kati Outinen; SF/1998. Die Geschichte um eine Frau zwischen zwei Männern ist zwar nichts Neues, doch ungewöhnlich anachronistisch aufbereitet. 14.00 (So. 11.01.) – Dialekt Polizischt Wäckerli R.: Kurt Früh; mit: Schaggi Streuli, Ruedi Walter, Emil Hegetschweiler, Margrit Rainer, Stephanie Glaser; CH/1955. Wenn in den 50er Jahren das Hörspiel gesendet wurde, waren die Strassen leergefegt. 19.00 (Sa. 10.01.), 21.00 (Fr. 09.01.) – Finnisch/d Shadows in Paradise Regie: Aki Kaurismäki; mit: Matti Pellonpää, Kati Outinen; SF/1986. Der Film ist Teil von Kaurismäkis sozialkritischer Trilogie, zu der auch Ariel und The Matchfactory Girl gehören.


8. bis 14. Januar 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11

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Kino /// Film CineMovie 1 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.45/17.45 (Do-Mi) 20.45 (ohne Do) – Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Bienvenue chez les Ch’tis Völlig überraschend ist die charmante SommerKomödie zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten geworden. Brillant, lustig und berührend. 20.30 (Do) – Ab 14/12 Jahren – Französisch/d Le silence de Lorna Lornas Traum, eine Snack-Bar zu betreiben, geht nur in Erfüllung, wenn die Albanerin die Belgische Staatsbürgerschaft erhält. Von Jean-Pierre & Luc Dardenne. 10.35 (So) – Ab 12/10 Jahren – Dialekt Schönheiten des Alpsteins Die eindrückliche Reise führt durch alle vier Jahreszeiten, die Natur und das Leben zwischen Säntis und Hoher Kasten. Ein Film von Thomas Rickenmann. Nur Hauptfilm!

CineMovie 2 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.30/17.30 (Do) 20.30 (ohne Do) – Ab 14/12 Jahren – Französisch/d Le silence de Lorna Lornas Traum, eine Snack-Bar zu betreiben, geht nur in Erfüllung, wenn die Albanerin die Belgische Staatsbürgerschaft erhält. Von Jean-Pierre & Luc Dardenne. 10.30 (So) – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Patti Smith: Dream of Life Patti Smith, Pionierin der dynamischen Punk-Szene New Yorks in den 1970er Jahren, in einem höchst interessanten, klassischen Biopic. Von Steven Sebring. 20.00 (Do) – Ab 14 Jahren – Arabisch/d/f Salt of this Sea Ein Roadmovie, das die Suche nach den verlorenen Wurzeln und der Heimat beschreibt. Vorstellung in Anwesenheit der Regisseurin Annemarie Jacir.

CineMovie 3 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.15/20.15 – Ab 16/14 Jahren – Italienisch/d/f Gomorra Authentisch und unsentimental! Nach dem Bestseller von Roberto Saviano. Grand Prix, Cannes 2008! Unvergesslich und Hypnotisierend! 17.15 – Ab 16/14 Jahren – F/d Un conte de noël Dieses grandiose Weihnachtsmärchen ist französisches Kino vom Feinsten, mit hochkarätigem Staraufgebot: Catherine Deneuve, Mathieu Amalric. 10.40 (So) – Ab 14/12 J. – Hebräisch/d/f Waltz with Bashir Ein cineastisches Kunstwerk – das ungewöhnlichste Kinoerlebnis des Jahres. Von archaischer, hypnotischer Intensität. Ein Film von Ari Folman. Nur Hauptfilm!

CineSplendid 1 von Werdt-Passage 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 13.30/17.00/20.30 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Australia Romantisches und actionreiches Abenteuerepos von Kult-Regisseur Baz Luhrmann (Moulin Rouge) mit Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham.

CineSplendid 2 von Werdt-Passage 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.30/17.15/20.15 – Ab 16/14 Jahren – E/d/f Body of Lies Vertraue niemandem. Täusche jeden! In Ridley Scotts neuem Thriller kämpfen sich die Super-stars DiCaprio und Crowe durch eine spannende, rasantactiongeldadene Story. 12.00 – Ab 12 Jahren – Französisch/d Nomad’s Land Der Filmemacher Gaël Métroz reist auf derselben Route wie der Schweizer Schriftsteller Nicolas Bouvier durch den Orient, nur fünf Jahrzehnte später.

City 1 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 89, (1.10/Min.), www.kitag.com 17.45 – Ab 8/6 Jahren – E/d/f Bedtime Stories Fantasy-Komödie über einen schrulligen Typen, dessen lebhafte Fantasien plötzlich Realität werden. Unterhaltsamer Familienspass mit Adam Sandler. 14.45/20.15 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch James Bond - Quantum of Solace Regisseur Marc Forster setzt die Neuerfindung Bonds (Daniel Craig) fort und schickt den smarten Agenten für einmal verletzlich und unberechenbar auf einen ganz persönlichen Rachefeldzug.

City 2 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 89, (1.10/Min.), www.kitag.com 17.30 – Ab 8/8 Jahren – Italienisch Natale a Rio Zum 25-jährigen Jubiläum und Riesenerfolg der Weihnachts-Komödien, geht die Reise dieses Jahr nach Brasilien.

15.00/20.30 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The Boy in the Striped Pyjamas Aus der Sicht eines unschuldigen Jungen beschreibt der Regisseur in diesem Drama den Horror von Auschwitz. Nach dem gleichnamigen Bestseller von John Boyne.

City 3 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 898, (1.10/Min.), www.kitag.com 17.45/20.15 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Anywhere but Home Weihnachtskomödie mit Vince Vaughn und Reese Witherspoon über turbulente Familienverhältnisse an 4 Weihnachtsfesten. 14.45 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Tintenherz - Inkheart Die Verfilmung nach dem Roman von Cornelia Funke beinhaltet alles, was einen Fantasy-Film ausmacht: Eine unglaubliche Schar von Figuren und Geschichten fesselt den Zuschauer von der ersten Minute an.

Gotthard Bubenbergplatz 11, 0900 55 67 89, (1.10/Min.), www.kitag.com 14.15/17.15/20.15/23.00 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Seven Pounds Bewegendes Drama über einen Mann, der sieben Fremden ein grosszügiges Geschenk macht, das seinem Leben wieder Sinn und deren Leben wieder Hoffnung gibt. Mit Will Smith.

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com 22.30 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – E/d/f Death Race »Transporter» Jason Statham gibt furios Gas in diesem turbogepowerten Update von Roger Cormans Kultklassiker von 1975 «Frankensteins Todesrennen». 14.45/17.15/20.00 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Madagascar: Escape 2 Africa Aufgedrehtes Sequel des Dreamworks Animationsabenteuers um vier Zootiere, die es diesmal auf ihren Heimatkontinent Afrika verschlägt.

Jura 2 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com 15.00/17.30/20.15/22.45 (Fr/Sa) – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Bedtime Stories Fantasy-Komödie über einen schrulligen Typen, dessen lebhafte Fantasien plötzlich Realität werden. Unterhaltsamer Familienspass mit Adam Sandler.

Jura 3 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com 20.15/22.45 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch 1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreissenden Herzelinde Til Schweiger schickt ein Grossaufgebot an Stars in sein heiter überdrehtes Ritterabenteuer. U.a. mit T. Gottschalk, R. Kavanian, H. Elsner, uvm. 17.30 – Ab 6/4 Jahren – E/d/f Madagascar: Escape 2 Africa Aufgedrehtes Sequel des Dreamworks Animationsabenteuers um vier Zootiere, die es diesmal auf ihren Heimatkontinent Afrika verschlägt. 15.00 – Ab 9/7 Jahren – Deutsch Wild Child Sympathischer Teeniespass über eine widerspenstige Amerikanerin, der die Allüren in einer englischen Eliteschule ausgetrieben werden sollen.

Kellerkino Kramgasse 26, 031 311 38 05 www.kellerkino.ch 16.00 (Sa. 10.01., So. 11.01.), 18.00 – Spanisch/d/f Qué tan lejos Ecuador und die Anden bilden die atemraubende Kulisse für dieses sympathische Roadmovie mit starken Frauen. Tania Hermida gelingt das Portrait eines unbekannten Landes voller Charme. 20.00 – Russisch/d/f The Banishment K. Levrenko bester Darsteller Cannes 08 – Eine Fabel über Schuld und männliche Ignoranz, von A. Zvyagintsev souverän als altrussisch-antimoderner Seelenkampf in Szene gesetzt. 12.30 (So. 11.01.) – Russisch/d/f The Return Bester Film Venedig 03 – Der aufwühlende Erstlingsfilm von A. Zvyagintsev über eine biblisch anmutende Vaterfigur und die ausgebliebene Befreiung nach deren Tod.

Kino Kunstmuseum Hodlerstr. 8, 031 328 09 99 www.kinokunstmuseum.ch 20.00 (Di. 13.01.) – E/d Daughter Rite Mit Hilfe von Home Movies, Aufnahmen im Direct-Cinema-Stil und einer tagebuchähnlichen Erzählstimme thematisiert der Film wichtige Aspekte weiblicher Identitätsfindung. Einführung von Kathleen Bühler.

18.00 (So. 11.01.), 20.30 (Mo. 12.01.) – Stumm - s/w Der Mann mit der Kamera Regie, Drehbuch: Dziga Vertov. Nichts Geringeres will Der Mann mit der Kamera darstellen als das Leben, das Kollektivleben einer Stadt. Russischer Stummfilm-Klassiker aus dem Jahre 1929. 18.00 (Sa. 10.01.) Kurzfilmprogramm: Avantgarde – Trois inédits Drei Stummfilme aus der Pionierzeit des Kinos: A propos de Nice von Jean Vigo, Entr’acte von René Clair und Le chien andalou von Luis Bunuel. Mit Live –Klavierbegleitung von Christian Henking. 18.00 (Mo. 12.01.), 20.00 (Sa. 10.01.) – F/d - s/w L’Atalante Von J. Vigo. Juliette, gerade der engen Welt des Dorfes entkommen, träumt von Paris und fühlt sich auf dem Schlepper Atalante, mit dem sie und ihr Mann Jean die Hochzeitsreise antreten, eingesperrt. 16.00 (So. 11.01.) – Stumm mit fr. Zt. - s/w La fille de l’eau Jean Renoirs Liebeserklärung aus dem Jahre 1924 an seine damalige Ehefrau und an das Element bewegten Wassers, ein Topos, der in seinen späteren Filmen immer wiederkehrt. Live-Begleitung am Akkordeon. 11.00 (So. 11.01.) – Englisch Louise Bourgeois: The Spider, the Mistress and the Tangerine Louise Bourgeois gehört ohne Zweifel zu den grössten KünstlerInnen unserer Zeit. Der äusserst komplexe Dokfilm ist umso faszinierender, als er alle Aspekte ihrer einzigartigen Person beleuchtet.

Kino Reitschule Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69 www.reitschule.ch 20.30 (Do. 08.01.), 21.00 (Fr. 09.01.) – OV/d Adam’s Apples Anders Thomas Jensen, Dänemark 2005. Adam’s Apples ist eine bissige Komödie mit Tiefgang über menschliche Schwächen, göttliche Willkür und die Frage, wie viel Güte ein Mensch ertragen kann. 21.00 (Sa. 10.01.) – OV/d Down by Law Jim Jarmusch, USA/ Deutschland 1986. Down by Law spielt in Louisiana, wo zwei Loser (die Musiker Tom Waits und John Lurie) sich plötzlich zusammen in einer Gefängniszelle wiederfinden.

Lichtspiel Bahnstrasse 21, 031 381 15 05 www.lichtspiel.ch 20.00 (Do. 08.01.) – Deutsch Ein Lied geht um die Welt Richard Oswald, D 1933. Die Geschichte um den Tenor Ricardo, dem eine Karriere als Bühnenschauspieler wegen seines kleinen Wuchses verwehrt bleibt, der schliesslich für den Rundfunk entdeckt wird. 20.00 (So. 11.01.) Kurzfilme und Raritäten aus dem Lichtspiel Archiv. Bar ab 20h. 20.00 (Mo. 12.01.) – E/d Ned Kelly Ned Kelly erzählt die wahre Geschichte des legendären gleichnamigen Volkshelden, der in Australien Ende des 19. Jhd durch polizeiliche Willkür zum Polizistenmörder, Bankräuber und Anarchisten wurde. 20.00 (Mi. 14.01.) – OV/d Sedmikrasky (Tausendschönchen) Vera Chytilová, CSSR 1966. Der experimentelle Spielfilm ist ein Hauptwerk der Tschechischen Neuen Welle der 60er Jahre, die nach Zerschlagung des Prager Frühlings verboten wurde. Bar ab 19h. 20.00 (Sa. 10.01.) – Englisch Two Hands Der 19-Jährige Jimmy arbeitet als Türsteher eines Strip-Lokals in Sydney und bessert sein Einkommen hin und wieder als Gelegenheitsgauner etwas auf. Mit Heath Ledger. Bar ab 19h.

Pathé Westside Riedbachstrasse 102, 031 560 70 70 www.pathe.ch 13.15/20.30 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch 1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreissenden Herzelinde Ein Ritter und ein Kleinganove retten die entführte Tochter des Königs und erleben ein durchgeknalltes Mittelalter. Von und mit Til Schweiger. 13.00/16.30/20.00/23.15 (Fr/Sa) – Ab 13/10 Jahren – E/d/f Australia Romantisches Abenteuerepos von Baz Luhrmann (»Moulin Rouge»). Mit Nicole Kidman, Hugh Jackman, Jack Thompson. 13.15/16.45/20.15/23.30 (Fr/Sa) – Ab 13/10 Jahren – Deutsch Australia Romantisches Abenteuerepos von Baz Luhrmann (Moulin Rouge»). Mit Nicole Kidman, Hugh Jackman, Jack Thompson. 13.00/15.30/18.00/20.30/23.00 (Fr) – Ab 8/8 Jahren – Deutsch Bedtime Stories Familienkomödie mit Adam Sandler. 23.15 (Fr/Sa) – Ab 15/12 Jahren – Deutsch Body of Lies Leonardo DiCaprio begibt sich als Ex-Journalist nach Jordanien, um einen Al-Qaida-Führer aufzuspüren: Thriller von Ridley Scott. 11.15/17.00 – Ab 12/9 Jahren – Deutsch Buddenbrooks Adaption des Bestsellers «Buddenbrooks. Verfall einer Familie» von Thomas Mann.

18.15/23.15 (Fr/Sa) – T/d Fightgirl Aicha hat eine geheime Leidenschaft: Kung Fu. Geheim darum, da sie aus einer türkischen Familie stammt, die sehr konservativ ist. Doch sie schreibt sich trotzdem in einen Kung Fu Kurs ein. 13.45/18.30 – Italienisch Il cosmo sul como Aldo, Giovanni und Gicomo als kuriose Darsteller unter der uriose Darsteller unter der Regie von Marcello Cesena.

Klappe für «Carne Tremula»

11.00 – Deutsch Inkheart Rasantes Abenteuer-Fantasy-Spektakel für Gross und Klein. 13.30/21.00/23.30 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch James Bond - Quantum of Solace Marc Forsters Action-Spektakel mit Daniel Craig und dem Schweizer Anatole Taubman als Bösewicht. 11.00/13.30/16.00/18.15/20.30/22.45 (Sa) – Ab 6 Jahren – Deutsch Madagascar: Escape 2 Africa Gruppe verwöhnter Zootiere auf dem Weg in die Dschungelwelt von Madagascar. 19.00 (Sa) – Italienisch Metropolitan Opera: La Rondine Mit Angela Gheorghiu und Roberto Alagna, dem «Traumpaar der Oper», bringt die MET Puccinis dreiaktigem, melodienseliges Liebesdrama in Idealbesetzung auf die Bühne. 16.00/20.45 – Italienisch Natale a Rio Zum 25-jährigen Jubiläum und Riesenerfolg mit den Weihnachtskomödien geht die Reise dieses Jahr nach Brasilien! 11.00 – Ab 13/10 Jahren – Deutsch Nordwand Das Drama einer versuchten Erstbezwingung: Deutsch-Schweizer Koproduktion mit Benno Fürmann. 13.00/15.30/18.00/20.30/23.00 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Righteous Kill 13 Jahre nach ’Heat’ sind Al Pacino und Robert De Niro wiedervereint: als Polizistenduo auf der Jagd nach einem Serienmörder, der Gedichte über seine Verbrechen am Tatort hinterlässt. 22.45 (Fr)/23.00 (Sa) – Ab 16/16 Jahren – Deutsch Saw 5 In Jigsaws Fussstapfen tritt Detective Hoffman, der sich fünf Opfer aussucht und ganz in der Tradition seines Mentors ein perfides Spiel um Leben und Tod mit ihnen spielt. 11.30/14.15/17.15/20.00/22.45 (Fr/Sa) – Ab 12/9 Jahren – Deutsch Seven Pounds von Gabriele Muccino, mit Will Smith. Ben Thomas ist an einem Wendepunkt angelangt und versucht, seinem Leben wieder einen Sinn zu geben. 11.45/14.45/17.45/20.30/23.15 (Fr/Sa) – Ab 12/9 Jahren – E/d/f Seven Pounds von Gabriele Muccino, mit Will Smith. Ben Thomas ist an einem Wendepunkt angelangt und versucht, seinem Leben wieder einen Sinn zu geben. 20.15/22.45 (Fr/Sa) – Ab 12/9 Jahren – Deutsch The Day the Earth Stood Still Fremdartige Sphären von fremden Planeten bedrohen die Erde. 11.00/16.00/18.30 – Ab 13/10 Jahren – Deutsch The Women Diane Englishs Komödie um 4 New Yorker Freundinnen und ihre Affären. 11.00/16.00 – Ab 14/11 Jahren – E/d/f Vicky Cristina Barcelona Der neue Woody Allen: mit Scarlett Johansson und Javier Bardem.

Victor (Liberto Rabal) muss erst sechs Jahre in den Knast, bis Elena (Francesca Neri) seine Zärtlichkeiten erwidert. Madrid, Januar 1970. Bei der schwangeren Prostituierten Isabel Pla­ za (Penelopé Cruz) setzen starke Wehen ein. Zusammen mit der Puffmutter Doña Centro (Pilar Bardem) eilt sie auf die Strasse, um per Autostopp so schnell wie möglich ins Krankenhaus zu kommen. Doch die Strassen sind leer – Francos Informationsminister Fraga Iribarne hat soeben den Ausnahmezustand über die Stadt verhängt. So muss Doña Centro einen Buschauffeur (Alex Angulo) zwingen, statt ins Depot noch eine Extrarunde zum Spital zu fahren. Als die­ ser endlich überredet ist, ist es aber schon zu spät. Die Fruchtblase platzt, und der kleine Victor kommt spektakulär im Bus zur Welt. Folgenschwere Verwechslung Zwanzig Jahre später ist Victor Plaza (Liberto Rabal) wieder in ei­ nem Linienbus unterwegs. Weil er durch seine Geburt ein Gratis­ ticket auf Lebenzeiten besitzt, fährt er oft ziellos durch die Stadt. Gerade hat ihm seine erste Liebe, die drogensüchtige Diplomaten­ tocher Elena Benedetti (Francesca Neri), zu verstehen gegeben, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Enttäuscht fährt er zu ihrer Wohnung und sieht zufällig, wie Elena auf dem Balkon nach jemandem Ausschau hält. Victor steigt aus, um mit ihr zu reden. Sie öffnet ihm, weil sie glaubt, es sei der telefonisch bestellte Dro­ gendealer. Genervt will sie ihn sogleich hinauswerfen und bedroht ihn mit einer Pistole. Im Streit löst sich ein Geschoss – der Start­ schuss zu «Carne Tremula» (1997), Pedro Almodovars Reigen aus Leidenschaft, Eifersucht, Schuld und Sühne. Dramatische Eskalation Eine Nachbarin hat den Schuss gehört und ruft die Polizei. Die bei­ den diensthabenden Beamten Sancho (José Sancho) und David (Ja­ vier Bardem) fahren zur angegebenen Adresse. Der cholerische San­ cho ist schon ziemlich betrunken, und das nicht ohne Grund. Er glaubt nämlich, dass seine Frau Clara (Angela Molina) ihn mit sei­ nem Arbeitskollegen betrügt. In der Wohnung von Elena eskaliert schliesslich die Situation. Es fällt ein zweiter Schuss – und dieses Mal trifft er auch. David sackt zusammen (genauso dramatisch wie im Film von Luis Buñuel, der parallel dazu im Fernsehen läuft) und bleibt für immer gelähmt. Victor wird verurteilt und kehrt erst sechs Jahre später aus dem Gefängnis zurück.

14.30 – Ab 11/8 Jahren – Deutsch Wild Child Rebellische, verwöhnte Teenager-Prinzessin muss weg von L.A. und auf ein strenges MädchenInternat in England.

Rex Schwanengasse 9, 0900 55 67 89, (1.10/Min.), www.kitag.com 10.40 (So) Bernstein Flussfahrt: Flussfahrt zur Masurischen Seenplatte Eine einmalige Flussfahrt auf der Weichsel, welche uns gleich zu Beginn zur grössten Backsteinburg Europas (Marienburg) bringt. Von Paul Wirth. 14.45/17.45/20.45 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f James Bond - Quantum of Solace Regisseur Marc Forster setzt die Neuerfindung Bonds (Daniel Craig) fort und schickt den smarten Agenten für einmal verletzlich und unberechenbar auf einen ganz persönlichen Rachefeldzug.

Royal Laupenstrasse 4, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com 14.45/17.45/20.45 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Seven Pounds Bewegendes Drama über einen Mann, der sieben Fremden ein grosszügiges Geschenk macht, das seinem Leben wieder Sinn und deren Leben wieder Hoffnung gibt. Mit Will Smith.

Der querschnittgelähmte David (links, Javier Bardem) und der Knastbruder Victor (Liberto Rabal) schieben sich gegenseitig die Schuld an ihrem Schicksal zu. Rächender Liebhaber Nun bläst der Regisseur zum dritten (und finalen) Akt seiner «spa­ nischen» Tragödie. Victor hatte noch im Gefängnis eine Übertra­ gung der Paralympics verfolgt und dort David als querschnittge­ lähmten Basketballspieler und Elena als Zuschauerin wiedererkannt. Die beiden haben geheiratet, während Sancho noch immer in tie­ fem Misstrauen mit seiner Frau Clara zusammenlebt. In der Über­ zeugung, zu Unrecht verurteilt worden zu sein, legt sich Victor ei­ nen perfiden Racheplan zurecht: Die erfahrene Clara soll ihn zum perfekten Liebhaber ausbilden, sodass er später Elena zurücker­ obern kann. Spätestens jetzt entfaltet «Carne Tremula» (frei nach dem Krimi «Live Flesh» der Britin Ruth Rendell) seine wörtliche Bedeutung: wir sehen zitterndes Fleisch, zuckende Ekstase, rasen­ de Eifersucht. Und wir hören nochmals drei Schüsse.  David Wegmüller \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \

Cinématte, Bern. Do., 8.1., 21 Uhr. www.cinematte.ch


32 Anzeiger Region Bern

8. bis 14. Januar 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 12

Armeseelenlotto, Poltergeister und Schach mit einem Toten Die aktuelle Sonderschau «Goodbye & Hello» im Museum für Kommunikation ist eine Gratwanderung. Zwischen Diesseits und Jenseits sammelt und protokolliert sie Phänomene, die zu denken geben. Vom Alltäglichen ausgehend, tastet sich die Ausstellung an faszinierende Beispiele des Dialoges zwischen Lebenden und Toten, welche auf krasse Weise gegen den gesunden Menschenverstand ver­ stossen. Dreimal ist es mir passiert: Ein sehr nahestehender Mensch ist gestorben, und ich habe in den Nächten darauf ge­ träumt, dass diese Person mich anruft. Dies ist wohl keine Kommunikation mit dem Jenseits. Wenn ein Mensch stirbt, bricht das Gespräch ab. Das ist schwer zu akzeptieren. Aber ein Thema, das uns alle beschäftigt. Gibt es Mittel und Wege, die Grenzen zwischen dem Diesund dem Jenseits zu überschreiten? Die Endlichkeit unseres Daseins führt auto­ matisch zur Frage: Was kommt danach? Insbesondere die katholische Kirche hat mit ihren Bildern von Fegefeuer, Hölle und Paradies die Vorstellungen wesent­ lich mitgeprägt. Viele Gebräuche, an wel­ che die Ausstellung «Goodbye & Hello» erinnert, sind von entsprechenden Welt­ bildern geprägt. Inschriften auf Gräbern richten sich an Verstorbene ebenso wie Abdankungsreden und manche Todes­ anzeigen. «Jetzt ist der letzte Durch­ bruch geschafft», schrieben Freunde und Kollegen des Tunnelbauers Urs «Gogo» Giezendanner: «Du bist uns vo­ rausgegangen. Nun fehlst Du uns, nicht nur beim Billard oder Boccia.» Natürlich gibt «Gogo» keine Antwort mehr. Eben­ so wenig wie die Toten, mit deren Sarg oder Urne ein «Telefonengel» vergraben wird. Eine über 2000 Franken teure Box, die mit einem Mobiltelefon, einem Laut­ sprecher und einer extrastarken Batterie ausgestattet ist. Auf ihrer eigenen Han­ dynummer kann man die dahingegange­ ne Person anrufen und zu ihr sprechen. Aktive Trauerbewältigung, wortwörtli­ che Verbundenheit mit geliebten Toten oder schlaue Geschäftemacherei? Lieber Herzstich als scheintot Sich von «six feet under» zu melden, war vielen Menschen früher ein gros­ses Be­ dürfnis, grassierte doch im 18. und 19. Jahrhundert die Angst vor dem Schein­ tod. Ihr entsprangen so skurrile Einrich­ tungen wie der «Rettungs­wecker», wel­ cher in Leichenhallen installiert wurde und mit der Wohnung des Totengräbers verbunden war. Oder die Glöcklein am

In der Grauzone zwischen dem Diesseits und dem Jenseits: Die Ausstellung «Goodbye & Hello» im Museum für Kommunikation macht deutlich, dass nicht alles einfach schwarz oder weiss ist, wenn es um die Kommunikation zwischen Lebenden und Toten geht. Grabkreuz, die mit einer Schnur am Finger der Eingesargten befestigt wa­ ren, um nötigenfalls Alarm zu schla­ gen. Drastisch und aus blitzblankem Stahl im Museum für Kommunikation zu besichtigen ist das Herzstichmesser, mit dem sich bis zum Zweiten Weltkrieg Menschen testamentarisch verfügt nach ihrem Tod «erstechen» liessen – um si­ cherzugehen, dass sie nicht als Schein­ tote beerdigt würden. Durch den Tunnel ins gleissende Licht Ein gewichtiges Wort mitzureden beim kleinen Grenzverkehr zwischen den Welten der Lebenden und der Toten ha­ ben diejenigen, die sogenannte Nahtod­ erlebnisse hatten. Es sollen gemäss einer Umfrage rund 5 Prozent der in Europa lebenden Menschen sein. Sie ge­ ben in Büchern und auf Video Auskunft darüber, wie sie nicht mehr ganz am Le­ ben und noch nicht ganz tot waren. Die Zeugnisse ähneln sich über Jahrhunder­ te hinweg verblüffend: Mehrere Meter über dem eigenen Körper schwebend, erinnern sich viele an einen Tunnel, der in ein strahlend helles, weisses Licht mündete, das Gott, Engel oder die Lie­ be an sich darstellte. Die Ausstellungs­ macher Beat Gugger und Kurt Stadelmann stellen den eindrück­ lichen Berichten auch nüchterne Experten­ meinungen gegenüber. Der amerikanische Wis­senschafter Ronald K. Siegel beispielsweise erklärt Nahtoderlebnis­ se als «neurophysio­ logische Halluzinati­ onen, deren Wurzeln in der Biochemie des Gehirns liegen».

Selbst Experten bekunden Mühe, die Bilder, die der Brasilianer Luis Antonio Gasparetto in Windeseile mit geschlossenen Augen aufs Papier wirft, von den Originalen weltberühmter Künstler zu unterscheiden.

Das Spukhaus Jung Als rare Leihgabe ist in einer Vitrine das Mes­ ser der Familie Jung zu sehen, das 1898 im Brotkasten mit einem Knall so laut wie ein Pistolenknall in meh­ rere Teile zersprang. Der grosse Schweizer Psychoanalytiker Carl Gustav Jung, der später lange Jahre mit seiner Kusine, dem Medium Helene Preiswerk, ar­ beitete, konnte sich

keinen Reim auf diesen Spuk machen. Ebenso wenig wie all die zahlreich herbeigerufenen Experten, welche das Haus des angesehenen Anwalts und Nationalrats Melchior Joller in der unte­ ren Spichermatt in Stans untersuchten. Bei Jollers flogen 1862 Steine und Möbel durch die Luft, es polterte und lärmte so sehr, dass das Ehepaar und seine sechs Kinder oft verängstigt aus dem Haus flüchteten. Da dürften die Betroffenen mit Albert Einstein uneins gewesen sein, der behauptete: «Die schönste Er­ fahrung, die wir machen können, ist die Erfahrung des Unbegreiflichen.» Das Stanser Spukhaus ist ein umfangreich dokumentierter Fall, dem in der Aus­ stellung ein eigenes Kabinett gewidmet ist. Dort suchen ein Bauingenieur, ein Medium, ein Physiker, ein Zauberer und ein Kapuzinerpater auf Videos nach Lö­ sungen. Nach Ansicht des Kirchenman­ nes ging die Volksfrömmigkeit von ei­ nem regen Austausch zwischen Leben­ den und Toten aus. Die Verstorbenen machen sich bemerkbar, wenn sie noch der Fürbitte bedurften, die Lebenden beteten für sie. Etwa mithilfe des eben­ falls ausgestellten «Armeseelenlottos», bei dem für alle denkbaren Sünden eine Zahl stand. Im Vorbeigehen zog man eine Nummer und betete zum Beispiel für «all jene, die der Trägheit leiden» (Nr. 38) oder «ihren Feinden nicht ver­ zogen» (Nr. 66).

einer Séance in Frankfurt erlebte, wie sich der Tisch heftig hob. Der deut­ sche Schriftsteller Thomas Mann hat 1922 und 1923 bei Albert Freiherr von Schrenck-Notzing einen Zirkel von Geisterbeschwörern kennen gelernt und seine Erlebnisse auch im Roman «Der

ponieren. Weltberühmt wurde die Eng­ länderin Rosemary Brown (1916 – 2001), die mehrere hundert Kompositionen niedergeschrieben hat, die ihr Brahms, Bach, Rachmaninoff, Schubert, Grieg, Debussy, Chopin, Schumann, Beetho­ ven und Liszt aus dem Jenseits diktiert haben sollen. Sie vollbrachte dies auch vor Kameras und Mikrofonen der BBC, ein professioneller Pianist spielte die von ihr notierte Musik sogleich live vor. Experten stellten immer wieder unver­ kennbare Übereinstimmung mit dem Werk der grossen Komponisten fest. Eines der eindrücklichsten Beispiele von Kunst, die durch Medien übermittelt wurde, liefert der 1949 in Brasilien gebo­ rene Luis Antonio Gasparetto. Er begann mit 13 Jahren zu malen und übte sich in verschiedenen Techniken. Heute prakti­ ziert er – auch vor Zeugen und laufen­ den Kameras – die Kunst des «automa­ tischen Malens». In einem Höllentempo malt er, oft mit verschlossenen Augen, gelegentlich mit beiden Händen gleich­ zeitig, Bilder, die Experten mitsamt ih­ ren Unterschriften kaum von den Origi­ nalen von Monet, Picasso, Rembrandt, da Vinci, Modigliani, Manet, van Gogh oder Gauguin unterscheiden können. Eine Ecke der Ausstellung ist auch den Schwindlern, Betrügern und Scharla­ tanen gewidmet. Hier wird etwa aufge­ zeigt, wie sich der Schriftsteller Arthur Conan Doyle (der Erfinder von Sherlock Holmes) und der Entfesselungskünstler Harry Houdini in die Haare gerieten, weil Houdini der Welt beweisen wollte, dass Doyles Geisterfotos eine Fälschung waren.

Schachmatt nach 7 Jahren und 47 Zügen: Der lebendige Weltmeister Viktor Kortschnoi schlug den 1951 verstorbenen ungarischen Grossmeister Géza Macóczy nur ganz knapp.

Geisterstimmen am Telefon Die verschiedenen Beispiele in der Aus­ stellung machen glauben, dass Geistwe­ sen durchaus mit der Zeit gehen. Sie be­ dienen sich des Telefons, der Fernsehens und der Computer, um sich bemerkbar zu machen. Auf Tonbändern kann man beispielsweise nachhören, wie der Deutsche Manfred Boden Anfang der 1980er-Jahre bei zahlreichen Anrufen Stimmen in englischer, französischer, italienischer, spanischer und deutscher Sprache festhielt, die sich ins Gespräch mischten und sich offenbar aus dem Jen­ seits meldeten. Sie antworteten auch auf seine Fragen. «Wie kommt ihr in meine Gespräche?» – «By power». «Könnt ihr mich sehen?» – «Nein, wir haben keine Augen.» «Könnte ich euch anrufen?» – «Nein, wir sind Energie.»

Zauberberg» verarbeitet. «Es gibt eine zweite, eine Parallelwelt zu unserer – man kann diese auch zu Lebzeiten be­ reits besuchen», erklärt das Schwei­ zer Medium Dolly Röschlin in einem Videostatement in der Ausstellung: «Alles, was lebt, ist ewig.» «Die Geis­ terwelt ist nicht verschlossen, es findet ein Austausch statt», ist auch Wolfgang Eisenbeiss überzeugt. Der Ökonom ist Börsenspezialist und überzeugter Spi­ ritist. Er hat die wohl ungewöhnlichste Schachpartie aller Zeiten organisiert: zwischen dem drei Jahrzehnte zuvor verstorbenen ungarischen Grossmeis­ ter Géza Macóczy und dem Schweizer Schachweltmeister Viktor Kortschnoi­. Die Partie, durchgeführt mittels des Schreibmediums Robert Rollans, dau­ erte mehr als sieben Jahre, von 1985 bis 1993, und endete mit einem knappen Sieg von Kortschnoi. Die Ausstellung «Goodbye & Hello» zeigt die Schluss­ aufstellung, in einer Vitrine liegen die handgeschriebenen Notizen des Medi­ ums.

Wenn der Tisch zu tanzen anhebt Das an spiritistischen Sitzungen üb­ liche Tischerücken hat nicht nur den Ausstellungsmacher Kurt Stadelmann beeindruckt, der letztes Jahr während

Neues von Beethoven und Modigliani Dass hochbegabte Verstorbene ihr Werk auch posthum weiterführen, zeigen die eindrücklichen Beispiele von Medien, die schreiben, malen oder Musik kom­

Eine Welt in schwarzweissen Streifen Das Berliner Gestaltungsbüro Gewerk hat den Ausstellungsraum in ein einzi­ ges Vexierbild aus schwarzweisser Strei­ fengrafik verwandelt, was die präzise räumliche Wahrnehmung erschwert. Dieser Eindruck wird gesteigert durch die Stimmen und Geräusche, deren Ur­ heber unsichtbar bleiben. So verwischen sich auch hier die Grenzen. Erleben wir oder halluzinieren wir? Ist das Paranor­ male, das uns kribbeln macht, nur eine andere Wirklichkeit, die wir – noch – nicht erfassen können? In einem Blog werden die Besucherin­ nen und Besucher aufgefordert, selber Stellung zu nehmen. Die Ausstellung wertet nicht und überlässt dem Publi­ kum, zu glauben, was es will. «Was wir bieten, ist eine neutrale Plattform, sich mit diesem sperrigen Thema auseinan­ derzusetzen», sagt Ausstellungsmacher Kurt Stadelmann. «Was wir zeigen, ist belegt, hieb- und stichfest. Doch Man­ ches davon bedeutet einen krassen Ver­ stoss gegen den gesunden Menschen­ verstand.» g Text und Fotos: Christoph Hoigné  sun

o erl \ \ \ \V\ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \

Museum für Kommunikation, Bern Ausstellung bis 5.7. www.mfk.ch


Berner kulturagenda 2009 N° 2