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Christoph Hoigné

Annette Boutellier

N°13 Do., 26.3., bis Mi., 1.4.2009

Singer/Songwriter-Zirkus mit BBFrances und Trummer im Bären Buchsi

«Mein Name sei Gantenbein» in der Vidmarhalle 1

Beiden überquillt regelmässig das Herz, wenn sie ihre Gitarre zupfen: BBFrances vor Herzlichkeit, Christoph Trummer vor Melancholie. Gastgeberin Berger hat den Bergler als Stargast zu ihrem zweiten Liedermacherzirkus eingeladen.

Im Dschungel der Tablare, der Seele und Identitäten gehen Andri Schenardi, Heiner Take und Henriette Cejpek auf die Suche nach der Rolle Gantenbeins. Bühnenbild: Beni Küng.

Manege frei für Gleichgesinnte

Wahn des Konjunktivs

BBFrances lädt ein zum Zirkus der Singer/Songwriter. Die junge Liedermacherin hat in Münchenbuchsee den Anker geworfen und holt sich regelmässig musikalische Freunde wie den Berner Liedermacher Trummer ins Boot, das sie im Bären vom Stapel lässt.

Philipp Becker setzt Max Frisch in einen mehrschluchtigen Ikea-Gestellpark und lässt die Gantenbein-Rolle von Schauspieler zu Schauspieler reichen. Frisch gerecht zu werden, heisst hier: ein sperriges Buch zu einem sperrigen Stück zu verarbeiten.

BBFrances bekommt Gänsehaut, wenn sie von Menschen und ihren bewegenden Geschichten hört. Und schnell glitzert eine Träne im Augenwinkel der 27-Jährigen. Dabei hat sie selber eine Geschichte, die bewegt. Schon als Schülerin hat Franziska Barbara Berger Songs von U2 und Alanis Morisette gesungen und sich selbst auf der Gitarre begleitet. Dann hat sie angefangen mit Strassenmusik. BBFrances: «Du musst einfach das Herz aufmachen und rauslassen, was drin ist.» Nach dem Lehrerseminar in Rorschach war sie arbeitslos und absolvierte den Kurs «Unternehmerin werden, Unternehmerin sein». Sie entwarf einen Plan als Berufsmusikerin samt CD-Produktion und allem Drum und Dran. Bei der Kantonalbank in Flawil präsentierte sie mit weichen Knien ihr Firmenkonzept – und bekam zur eigenen Verblüffung den Kredit. Der Banker hatte eine gute Nase: Die CD «pureness» erschien 2005 und hat sich über 3000 Mal verkauft. Ihre Schwester Stéphanie – als Miss Schweiz zehn Jahre zuvor eine nationale Berühmtheit

geworden – half ihr bei Styling, Frisur, Make-up und dem Einfädeln erster Konzerte. Ein Jahr später stand BBFrances am Sonntagvormittag vor 5000 Menschen auf der Bühne des St. Galler Open Air. «Ich schwebte auf einer Wolke der Glückseligkeit», erinnert sie sich heute an diese Sternstunde, «allein für diese 50 Minuten haben sich die zehn Jahre Arbeit gelohnt.» Glanz, Gloria und die Suche nach Boden Etwa hundert Konzerte folgten. Sie trat in der Ausscheidung des Eurovision Song Contest gegen DJ Bobo an und produzierte mit dem Rapper Bligg den Song «Search 4 love», der noch heute im Radio zu hören ist. Zurzeit stellt sie eine neue Band zusammen – das Material für die zweite CD ist bereit. Weil BBFrances Geschichten mag, die bewegen, macht die Folksängerin mit der starken Stimme und den melodiösen Songs auch Musik, die bewegt. «Das Wichtigste», sagt die junge Frau nach einer vierjährigen emotionalen Bergund Talfahrt durch die Schluchten des

Musikbusiness, «ich will authentisch und natürlich sein.» Hausmusik mit Gästen in der Bären-Bar Als Musiklehrerin nach Münchenbuchsee gekommen, hat sie beim Programmmacher der Kulturbeiz Bären offene Türen und Ohren gefunden. Jüre Hofer bietet ihr in der charmanten Bären-Bar die Plattform, die sie sich für ihren Singer/Songwriter-Zirkus gewünscht hat. So lädt die Gastgeberin bereits zum zweiten Mal eine bunte Runde ein: Mario Santamaria, «dessen soulig-erdige Stimme unter die Haut geht». Mirko Jarc, «weil er ein Lebenskünstler ist, der auf viele Normen verzichtet, um nach den Sternen zu greifen». Und Mo – «weil sie eine starke Frau ist». Zu den alten Ostschweizer Freunden gesellt sich als Lokalmatador Christoph Trummer, der Anfang März seine neue CD, «Dr ganz Wäg zrügg», vorgestellt hat. BBFrances: «Trummer kreiert mit seiner schlichten Musik eine wunderschöne Welt, die ans Herz geht.» g  Christoph Hoigné un

s rlo \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ V\ e\ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \

Bären Buchsi, Münchenbuchsee Do., 26.3., 20.30 Uhr www.baerenbuchsi.ch

hansgrob.com

Vielschichtige Symbole Immer sind es Alltagsgegenstände, die Babette Berger die Motive liefern. Aber natürlich handelt es sich dabei nicht einfach um eine andere Art von Stillleben. Berger nutzt ihre vermeintlich einfachen Vorlagen als vielschichtige Symbole. Etwa wenn sie mit Mikadostäbchen ein sensibles System auf die Leinwand bannt. In ihrer Stammgalerie, bei der sie seit 25 Jahren ausstellt, zeigt sie nun auch neue Arbeiten mit Schnurknäueln (im Bild: «Gouache 2009»).cer \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

c/o suti galerie, Bern. Vernissage: Fr., 27.3., 18 Uhr Ausstellung bis 3.5., www.suti.artgalleries.ch

Da weiss einer nicht, nach welchem «Ich» ihm der Sinn steht. Gehörnt und verlassen von einer Frau, denkt sich die Romanfigur von Max Frisch einen Namen aus, und der sei Gantenbein. Was danach folgt: Frisch bringt mit einer speziellen Erzähltechnik mehrere Szenarien zu Blatt, die sich dieser Gantenbein, der einen Blinden mimt, im Wahn des Konjunktivs ausdenkt: Hätte ich doch anders gehandelt, wäre doch etwas anders passiert, wäre ich doch ein anderer gewesen. Die Suche nach Identität war eines der Lieblingsthemen von Max Frisch. Dass der «Gantenbein» aber nicht zum populärsten Buch geworden ist, liegt am etwas sperrigen Erzählstil. Schwerer Tobak, kein neuer Brand Nun bringt der junge Tübinger Gastregisseur Philipp Becker das Stück auf die Stadttheater-Bühne. Das allein ist wegen der Erzählstruktur im Buch ein Wagnis. Was tut man da? Becker hatte grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder versucht er, das Kernthema und die Figuren herauszudestillieren und damit einen neuen Brand zu kredenzen, oder er huldigt Frisch und bleibt nahe am Text, dessen Bestimmungsort nicht die Bühne war, sondern das zu bedruckende Papier. Becker hat sich fürs Zweite entschieden und damit kein wirklich glückliches Händchen gehabt. Vier Schauspieler, Michael Frei, Jürgen Hartmann, An­ dri Schenardi, Heiner Take und Tänzer Joshua Monten, reichen sich die männlichen Haupt- und die Nebenrollen weiter. Henriette Cejpek spielt Exfrau Lila. Die Beliebigkeit der Rollenzuteilung leuchtet ein, weil auch Frisch die Identitäten

durchwechselt wie der Hockeytrainer die Ersatzbank. Doch so richtig überzeugt die Umsetzung nicht. Die Akteure, die permanent auf der Bühne stehen, wirken streckenweise etwas orientierungslos. Während insbesondere Heiner Take und Andri Schenardi ihre Rolle gut gefunden habe, kommt Joshua Monten bis zum Schluss nicht richtig ins Spiel und vermag in seiner Unterbeschäftigung die Spannung nicht zu halten. Blindenstock und Bretterwurf Viel besser ist das Bühnenbild gelungen, das Beni Küng aus blickdurchlässigen Gestellen bauen liess. Die Kleiderstange wird zum Blindenstock, die Tablare zu lärmenden Wurfgegenständen und die Regale zum Ort performativer Einlagen. Die Möbel sind zugleich Schauplatz von Handlung und Seele. Die Gestelle lassen sich umbauen und zerstören – wie die Identitäten Gantenbeins. Wenigstens leidet die Kernfrage nicht an der schwierigen Umsetzung. Die Schauspieler hinterfragen im Spiel ihre Rolle gleich selbst und bringen diese Diskussion auf eine neue Ebene. Dies und der Rollentausch unter den Akteuren leuchtet angesichts des Stoffs ein, macht aus dem Stück aber auch ein Verwirrspiel. Die Umsetzung hat sich zu wenig vom Meister gelöst und bleibt unter den Möglichkeiten des spannenden Themas.  Michael Feller \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Vidmar 1, Liebefeld Mi., 25.3, Di., 31.3., 19.30 Uhr Weitere Vorstellungen bis 28.5. www.stadttheaterbern.ch


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26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 2 CARTE BLANCHE

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Ein musikalisches Sternengeflecht zahlreicher Berner Veranstalter & Ensembles

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Foto: Christoph Hoigné

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Jeden Mittwoch im

Christoph & Marc, Round Table Knights

Impressum Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 139 130 Exemplaren. Gesamtprojektleitung: Christoph Hoigné (hoi), christoph.hoigne@kulturagenda.be Redaktion: redaktion@kulturagenda.be / Michael Feller (mfe) Leitung: michael.feller@kulturagenda.be / Nadine Guldimann (ngu), Stv. Leitung: nadine.guldimann@kulturagenda.be / Silvano Cerutti (cer): silvano.cerutti@kulturagenda.be / Nelly Jaggi, Produzentin: nelly.jaggi@kulturagenda.be / Volker Dübener, Grafik: volker.duebener@kulturagenda.be / Mariana Raschke (mara), Praktikantin: praktikum@kulturagenda.be Ständige Mitarbeit: Franziska Egli (fee), Nina Heinzel (nihe), Helen Lagger (hel), David Loher (lo), David Wegmüller (daw) Adresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach 5414, 3001 Bern, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Die Doppelnummer Nr. 15/16 erscheint am 8.4.09. Redaktionsschluss 27.3.09 / Nr. 17 erscheint am 22.4.09. Redaktionsschluss 10.4.09 Agendaeinträge: Für die Doppelnummer Nr. 15/16 bis am 27.3.09 / Nr. 17 bis am 10.4.09 / Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Berner Zeitung BZ, Veranstaltungen, Postfach 5434, 3001 Bern, E-Mail veranstaltungen@hinweise.ch, Fax 031 330 39 88 Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten. Verlag / Inserate / Sponsoring: verlag@kulturagenda.be / Olivier Wermuth: olivier.wermuth@kulturagenda.be Verlag Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Inserateschluss für die Doppelnummer Nr. 15/16 ist der 1.4.09 / Inserateschluss Nr. 17 ist der 15.4.09 Korrektorat (redaktionelle Beiträge): Korrektorat Vogt Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente: Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch

letzte drei vorstellungen!

echos

szenen einer ehe

von ingmar bergman co-produktion mit dem schauspielhaus salzburg inszenierung: elina finkel mit: ulrike arp harald fröhlich thomas pfertner

märz mi* 25 20.00 do 26 20.00 fr* 27 20.00 *Freier Verkauf

der bund

«In einer Koproduktion mit dem Schauspielhaus Salzburg ist eine bei aller Stilisierung hochdramatische Fassung des Filmstoffs von 1973 zu sehen. Der Abend wird strukturiert durch die Auftritte des entwaffnend jovialen, Saxofon spielenden Thomas Pfertner, der unter dem Stichwort ‹alle andern› die einzelnen Kapitel ankündigt.»

berner zeitung bz

«Marianne (Ulrike Arp) und Johan (Harald Fröhlich) geben sich Saures und dem jeweils anderen die Schuld. Und sie geben einen spannenden Theaterabend. Regisseurin Elina Finkel gestaltet eine gut bebilderte, spannende Geschichte.»

Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen. Jeder Verstoss gegen dieses Verbot wird gerichtlich verfolgt. Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern und dem Kanton Bern für die finanzielle Unterstützung.

telefonische vorbestellung | mo – sa | 14 – 19 h | 031 382 72 72 | www.dastheater-effingerstr.ch


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Anzeiger Region Bern

Theatermensch mit Leib und Seele

Smalltalk

mit Raphaël Delan, DJ und Veranstalter

Wenn Lorenz Eisenbarth nicht gerade ein neues Stück für seine Wanderbühne ausheckt, mischt er Salben aus Frischpflanzen. Sein neues Stück für 3- bis 6-Jährige, «Dödö und der Zauberwald», dreht sich um zwei drollige Waldwesen. Eine Begegung mit dem umtriebigen Theater­ menschen.

Raphaël Delan, Sie zählen zu den Pionieren der Schweizer Clubszene und sind seit 25 Jahren DJ. Haben Sie mittlerweile ein Patentrezept, wie Sie das Publikum zum Tanzen bringen? Nein natürlich nicht. Entscheidend sind viele Faktoren, allen voran die Intuition, die Fähigkeit, das Publikum zu «lesen» und darauf zu reagieren. DJ zu sein, ist immer eine Gratwanderung zwischen Selbstverwirklichung und Dienstleistung.

Medizin und Theater haben auf den ersten Blick wenig miteinander zu schaffen. Doch machen wir eine kleine Zeitreise ins Mittelalter. Operative Eingriffe wurden damals von «reisenden Chirurgen» durchgeführt – unter katastrophalen Bedingungen nota­bene, ohne Narkose und illegal. Einer der berühmtesten «Wunderärzte» war der Deutsche Johann Andreas Eisenbarth (1663–1727). Um in den Dörfern und Städten für sein Handwerk zu werben, hatte er Gaukler, Feuerspucker und Tänzerinnen in seinem Tross dabei, die auf Jahrmärkten für Aufsehen sorgten.

Bis vor fünf Jahren waren Sie Mitveranstalter bekannter Berner Partyreihen. Nun kehren Sie mit «Is it Disco?» in die Dampfzentrale zurück. Wie damals «Nights of the Blue Notes» ist die neue Reihe «Is It Disco?» wie für die Dampfzentrale gemacht: ein Ort zwischen Ausgeh- und Hochkultur. Dort findet sich ein heterogenes Publikum – offene Leute, die was Spezielles suchen. Das gibt Spielraum.

ZVG

Die Waldwesen Lolo (Lorenz Eisenbarth) und Mimi (Judith Bach) kurz vor dem Einschlafen. Es gehört zu ihrer Kultur, immer und überall einzuschlafen. Den letzten «Wissens-Zipfel» erwischt Mit seiner Wanderbühne hat Eisenbarth alle möglichen Reisearten ausprobiert, war mit Pferden, mit Traktor und Anhänger und Wohnwagen unterwegs. Rastlos ist der Vater von vier Kindern noch heute: «Ich sehe mich als Fahrenden und lebe in einer Wohngemeinschaft.» Die Pflanzenkunde lernte er bei alten Schweizer Berglern. «Ich fragte mich in Dörfern durch – die ‹Eingeweihten› waren dort natürlich als Spinner verschrien, aber ich erwischte den letzten Zipfel dieses alten Wissens.» Heute stellt er Tee, Salben und Tinkturen her und verkauft die Naturmedizin nach seinen Auftritten. Bewegungstheater auf Kauderwelsch In der neusten Produktion, «Dödö und der Zauberwald», nimmt sich Eisenbarth die 3- bis 6-Jährigen zur Brust.

«Es ist sehr spannend, ein Stück für so junge Kinder zu entwickeln. Bei der Probe im Hort haben einige geweint; Faszination, Angst und Freude sind eben sehr nahe beieinander – an einigen Stellen müssen wir noch feilen», sagt er. Das Stück dreht sich um Lolo (Lorenz Eisenbarth) und Mimi (Judith Bach), zwei Waldwesen, die in einem Baumstrunk wohnen. Schon bald helfen ihnen die jungen Zuschauer, das Würmchen Dödö zu suchen, spielen und tanzen auf der Bühne – so ist das interaktive Theater jedenfalls gedacht. Aber auch für die älteren Semester hat Eisenbarth noch einiges auf Lager. Er erzählt vom geplanten Drehbuch über die Finanzkrise (mit einer MinuszinsWährung) und darüber, dass er aus Wut über die Kulturförderung glatt in die Politik einsteigen sollte, doch dafür bleibt ihm einfach zu wenig Zeit.

Er seufzt: «Ich bin Doppelzwilling und habe ungefähr jede halbe Stunde einen neue Idee, das ist nervig.»  Nadine Guldimann \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Zentrum Johannes, Bern Premiere: Mi., 1.4., 14.30 Uhr www.doktoreisenbarth.ch

Mit ihren Beiträgen in dieser Ausgabe verabschiedet sich Nadine Guldimann von den Leserinnen und Lesern der Berner Kulturagenda. Sie hat seit Februar 2007 als Stellvertretende Chefredaktorin bei uns gearbeitet. Redaktion und Verlag der Berner Kulturagenda wünschen ihr alles Gute.  red

Irreführung in die Realität Der französische Autor Wilfried N’Sondé liest am Montag im Ono. Er verweigert sich den bequemen Klassierungen. Wenn N’Sondé von Ohnmacht spricht, dann auch von mangelnder Eigenverantwortung. Das macht den in Berlin arbeitenden Autor glaubhaft und spannend.

ZVG

Es ist nur scheinbar eine kraftvolle Stimme, die in einem dunklen Groove ihren Wortschwall entfesselt. Der Mann zur Stimme sitzt im Gefängnis, die Schläge eines Kommissars prasseln auf ihn ein und in seinem Kopf hört er die Vorwürfe eines Vorfahren. Kein Wunder, wird er da etwas pathetisch. Der Mann hat ein existenzielles Bedürfnis nach Selbsterhöhung, während Fäuste seinen benebelten Kopf traktieren. Den Kopf eines Mörders.

Wilfried N’Sondés Debütroman wurde mehrfach ausgezeichnet und im Feuilleton gelobt, weil er Stereotypen unterläuft.

In Deutschland Franzose geworden Der Kopf gehört dem namenlosen, dunkelhäutigen Ich-Erzähler in Wilfried N’Sondés Romandebüt «Das Herz der Leopardenkinder». Und was er erzählen wird, ist die Geschichte seiner Liebe zu Mireille, sind Geschichten vom Scheitern in den Ghettos der Pariser Ban­ lieue. Freund Drissa kippt in den Wahnsinn, Freund Kamel driftet in religiösen

Fanatismus und Terrorismus. Wer jetzt denkt, es kommt der Klagegesang von den armen Kids im bösen Frankreich, der irrt. Für eine eindimensionale Anklage ist schon die Lebensgeschichte des Autors zu komplex. Wilfried N’Sondés Eltern wanderten von Brazzaville (Republik Kongo) nach Paris aus, weil der Vater als Künstler ein mehrjähriges Stipendium erhalten hatte. In Frankreich lebte die Familie zwar in der Banlieue, aber Wilfried schuftete, um dem Ghetto zu entfliehen und an der Sorbonne zu studieren. 1989 wanderte N’Sondé schliesslich nach Berlin aus. Weil er am Puls der Geschichte leben wollte. Und weil man ihn in Deutschland als Franzosen wahrnahm, nicht als Migranten. Heute arbeitet der 40-jährige Vater von zwei Kindern als Sozialarbeiter mit Jugendlichen im Berliner Bezirk Charlottenburg. Ohne Defizitorientierung Aus dieser komplexen Biografie heraus sind N’Sondés Positionen gewachsen, die den Unterton seines Buches prägen. Natürlich schreibt er vom Unglück, das ansteckend ist in den Vorstädten. Natürlich prangert er den Rassismus

Ist Disco wieder in? Ja, seit einigen Jahren wieder enorm. Nach dem rasanten Aufstieg in den 70ern verschwand die Musik Anfang der 80er-Jahre schnell wieder. Der Musikstil wurde zu sehr kommerzialisiert, Songs wie Gloria Gaynors «I will survive» mutierten zu Überhits. Weitergelebt hat der repetitive Viervierteltakt trotzdem: Er begegnet uns seither in praktisch allen Musik-Stilen der Clubkultur.

an. Natürlich kennt er die tagtäglichen Ohnmachtsgefühle, die einen Willen zur Strecke bringen können. Aber «Das Herz der Leopardenkinder» ist weder eine verhüllte Autobiografie ihres Schöpfers, noch liesse N’Sondé die bedrückenden Umstände als Entschuldigung gelten für die bittende Opferhaltung, in die sich manche Afrikaner zurückgezogen haben. Trotz seines differenzierten politischen Hintergrundes ist «Das Herz der Leopardenkinder» nicht Sozialarbeit mit anderen Mitteln, nicht der Roman zu den Unruhen in den Banlieues. In erster Linie berichtet die Hauptfigur von ihrer Liebe zu Mireille, die das Ghetto und den Erzähler verlässt. Das Buch wurde ausgezeichnet mit dem «Prix Senghor de la Création Littéraire» und dem «Prix des cinq continents de la francophonie» und hat N’Sondé prominent auf die literarische Landkarte gesetzt. Seine Hauptfigur mag keine kraftvolle Stimme haben – aber einen kraftvollen Schöpfer.  Silvano Cerutti \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Ono, Bern Mo., 30.3., 20 Uhr www.onobern.ch

Beat Schweizer

Provozieren mit der Halbmaske Als der Berner Lorenz Eisenbarth von seinem berühmten Namensvetter erfuhr, war er sofort fasziniert. Auch in seiner Brust schlagen zwei Herzen, eines für die Bühnenkunst und eines für die Naturmedizin. Bereits als 20-Jähriger, nach Abschluss der Dimitri-Theaterschule, gründete er 1985 seine Wander­bühne Dr. Eisenbarth. Unzählige Stücke hat der vielbeschäftigte Theatermensch in den vergangenen 24 Jahren geschaffen und ist mit ihnen in ganz Europa herumgereist. Dass er von Anfang an davon leben konnte, macht ihn stolz. Ob Freilichttheater, Performance oder Clownerie – er will sich nicht festlegen. «Das ist mein Dilemma, so wird man nicht berühmt», scherzt er im Gespräch. Und doch gibt es wiederkehrende Elemente in seinen Stücken: Er liebt den Kontrast zwischen Klein und Gross, kombiniert Puppenspiel und Theater und setzt häufig die typischen Halbmasken der Commedia dell’Arte ein. Ausserdem sprach er immer schon sowohl Erwachsene als auch Kinder an. «Bei Kindern kriegt man sofort die Quittung für das, was man macht, bei Erwachsenen kann man sich eher eine Publikumsbeschimpfung leisten», erzählt Eisenbarth, der gerne provoziert.

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Ist mit Discokugel-Dekor und schrillen Anzügen zu rechnen? Nein, mein Konzept ist weit entfernt von einer Persiflage der 70er-Jahre. Die Energie, die Offenheit und die Auf­bruchstimmung der damaligen schwul-lesbischen Szene interessiert uns. Meine Gäste und ich wollen die Leute nicht mit Bekanntem bedienen, sondern den ursprünglichen Gedanken dieser Musik aufgreifen und weiterführen: den wilden Stilmix, zusammengehalten durch den immer gleichen Groove. Was erwartet das Publikum zum Auftakt? Mein erster Gast ist das Projekt «Low Motion Disco». Sein auf dem belgischen Label Eskimo Records veröffentlichtes Album wurde von der Internet-Gemeinde rund um den Erball regel­recht «abgefeiert». Sie haben noch andere Interessen, Ihr Traum sei ein eigenes Frauenschuhlabel. Männer und Frauen, die sich klassisch elegant kleiden, faszinieren mich. Während der gestalterischen Berufsmatur stellte ich Schuhe her. Nirgends lässt sich Kunsthandwerk besser mit «sexiness» vereinen als bei Damenschuhen. Wahrscheinlich bin ich auch einer der wenigen Männer, die gerne mit einer Frau shoppen gehen – nur will ich dann eben auch mitreden (lacht). Mariana Raschke \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Dampfzentrale, Bern «Is it disco?», Gast-DJ: Low Motion Project. Fr., 27.3., 22 Uhr www.dampfzentrale.ch


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26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 4

Kinder & Jugend /// Märkte & Messen Zirkus /// Freizeit /// Ausflüge

Bern Offenes Atelier: Orientalisches Fenster In Ölkreide und Aquarellfarben eine orientalische Stadt malen, die von einem Scherenschnitt-Torbogen eingerahmt wird. Das Bild kann nach dem Atelier nach Hause genommen werden. Ab 4 J. Kindermuseum Creaviva, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

Freitag, 27.03. Bern 50 Jahre Telefon 143, Die Dargebotene Hand Bern – Öffentliche Jubiläumsfeier Begrüssung: Christian Heimber, Präsident Verein Tel. 143. Liturgie: Pfarrerin Maja Zimmermann. Grussbotschaften/Würdigungen. Umrahmt wird die ökumenische Feier vom Chor Gospel Family. Berner Münster , Münstergasse 1. 19.00 Uhr Offenes Atelier: Orientalisches Fenster In Ölkreide und Aquarellfarben eine orientalische Stadt malen, die von einem Scherenschnitt-Torbogen eingerahmt wird. Das Bild kann nach dem Atelier nach Hause genommen werden. Ab 4 J. Kindermuseum Creaviva, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 16.00 Uhr ///////////////////////// Interlaken Circus Harlekin Reservationen: Tel. 078 742 27 60. Stämpfli-Areal/Top-Camp. 19.30 Uhr

Steinzeitatelier Fertige ein Sackmesser an wie vor 5000 Jahren. Ab 8 J. Anmeldung im Museum. Museum Schwab, Seevorstadt 50. 14.00 Uhr ///////////////////////// Bolligen WegmühleAntiquitäten / Brocante Ausstellung: Tisch & Stuhl. Permanent jeden Samstag. Auskunft: Tel. 079 399 87 03. Wegmühle, Bolligenstrasse 84. 9.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antiquitäten- und Flohmarkt Auskunft: Tel. 079 340 99 73. Sägegasse, neben Coop Center/Hallenbad. 9 Uhr ///////////////////////// Freiburg Velobörse Pro Velo Freiburg. Occasionsvelos und Vorjahresmodelle sowie Anhänger und weiteres Zubehör. Annahme: 9-11.30h. Verkauf: 13-15h. OS Belluard, Derrière-les-Remparts 9. 13.00 Uhr ///////////////////////// Interlaken Circus Harlekin Reservationen: Tel. 078 742 27 60. Stämpfli-Areal/Top-Camp. 18.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Di chlini Meerjungfrou Teatro Mobile Solothurn. Vv: Tel. 032 622 33 33. Theater Mausefalle, Bielstrasse 80. 15 Uhr Kinderkleiderbörse Club junger Mütter und Väter. Infos: Tel. 032 622 90 49. Landhaus-Saal, Landhausquai 4. 9.00 Uhr

Sonntag, 29.03. Samstag, 28.03. Bern Brocante Jeden Samstag. Auskunft: 079 315 63 74. Alte Markthalle, Steigerhubelstr. 60. 9 Uhr Cool Kids’ Classes Art Workshops for Kids and Teens (ages 6-14) Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 10.30 Uhr Ds Krokodil wott zrügg a Nil Ein abenteuerliches und poetisches Spiel für Menschen ab 5 Jahren. Vv: Tel. 031 311 95 85, info@berner-puppentheater.ch Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 14.30 Uhr Offenes Atelier: Orientalisches Fenster In Ölkreide und Aquarellfarben eine orientalische Stadt malen, die von einem Scherenschnitt-Torbogen eingerahmt wird. Das Bild kann nach dem Atelier nach Hause genommen werden. Ab 4 J. Kindermuseum Creaviva, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Ein fantastisches Theaterabenteuer in Mundart für die ganze Familie! Nach dem Buch von Astrid Lindgren. Vv: Tel. 031 849 26 36, www.theaterszene.ch Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr ///////////////////////// Biel Handwerkermärit Eröffnung der Saison! Im Ring, Altstadt. 08.00 Uhr

J. McCormick

Donnerstag, 26.03.

Bern Beduinenzelt: Fliegende Teppiche Unter Anleitung werden im Beduinenzelt des Kindermuseum Creaviva aus verschiedenen Materialien Teppiche geknüpft. Die Platzzahl des Ateliers ist beschränkt. Ab 4 Jahren, bis 8 Jahre in Begleitung. Kindermuseum Creaviva, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Ds Krokodil wott zrügg a Nil Ein abenteuerliches und poetisches Spiel für Menschen ab 5 Jahren. Vv: Tel. 031 311 95 85, info@berner-puppentheater.ch Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 10.30 Uhr Offenes Atelier: Orientalisches Fenster In Ölkreide und Aquarellfarben eine orientalische Stadt malen, die von einem Scherenschnitt-Torbogen eingerahmt wird. Das Bild kann nach dem Atelier nach Hause genommen werden. Ab 4 J. Kindermuseum Creaviva, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Siehe 28.3. Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr Splelparkfest Gurten – Park im Grünen Drei Spielinseln von Crazy David, Kinderliedermacher Bernie Kranzer, Trottinett­parcours, Bogenschiessen, ­Blasio-­Hüpfmatten, Schminkstation, Ponyreiten, etc. Gurten – Park im Grünen. 10.00 Uhr

Grosses Spielparkfest auf dem Gurten

Tom Greder im Podium NMS

Piraten auf dem Hausberg? Mit dem Kinderanimator Crazy David werden Schatzkarten gezeichnet, Tätowierungen geschminkt und Schiffli versenkt. Für Prinzessinnen gibts auf der Märcheninsel zauberhafte Geschichten, und austoben kann man sich in der Kinderdisco, beim Ponyreiten oder beim Bogenschiessen. Ein kunterbuntes Programm zum 10-Jahr-Jubiläum des Parks im Grünen von Migros Kulturprozent. Gurten Uptown, Wabern. So., 29.3., 10 Uhr

Nicht weniger als eine Reise zum Menschsein verspricht die «interaktive Comedy» von Tom Greder alias Oskar. In seinem nichtsprachlichen Programm «All aboard» entführt der Clown und Mime das Publikum in eine fantastische Welt und erkundet dabei die Grenzen zwischen Schicksal und Zufall, Wissen und Unwissen, Leben und Tod. NMS Podium, Bern. Fr., 27.3., 20 Uhr

///////////////////////// Biel Kindern das Kommando Ich will Seefahrer werden. Ein unvergess­ licher Moment. Bielersee Schifffahrtsgesellschaft AG, Badhausstrasse 1a. 11.00 Uhr

///////////////////////// Liebefeld Tänze und Texte im Liebefeld Frühlingsanfang und Ostern: Tanzen – Musik – Gedichte – Texte. Kirchgemeindehaus der Thomaskirche, Buchenweg 23. 20.00 Uhr

///////////////////////// Interlaken Circus Harlekin Reservationen: Tel. 078 742 27 60. Stämpfli-Areal/Top-Camp. 11.00/15.00 Uhr

///////////////////////// Thun Kinderkleiderbörse Frauenvereine Strättligen und Thun (Tel. 033 335 11 94). Verkauf: 10-12 + 13-14h. Johannis- und Martinskirche. 10.00 Uhr

///////////////////////// Solothurn Di chlini Meerjungfrou Siehe 28.3. Theater Mausefalle, Bielstrasse 80. 15.00 Uhr

Montag, 30.03. Thun Kinderkleiderbörse Frauenvereine Strättligen und Thun (Tel. 033 335 11 94). Annahme: 9-11.30 + 13-16h. Verkauf: 19-21.00. Johannis- und Martinskirche. 9.00 Uhr

Dienstag, 31.03. Bern Cool Kids’ Classes Art Workshops for Kids and Teens (ages 6-14) Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 16.30 Uhr Kleiderbörse Sommerkleider für Kinder, Damen und Jugendliche, Schuhe, Velos, Spielwaren, Kinderbücher, etc. Annahme: 9-16h. Verkauf: Mi 1.4., 9-15h. Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstr. 40. 9.00 Uhr Offenes Atelier: Orientalisches Fenster In Ölkreide und Aquarellfarben eine orientalische Stadt malen, die von einem Scherenschnitt-Torbogen eingerahmt wird. Das Bild kann nach dem Atelier nach Hause genommen werden. Ab 4 J. Kindermuseum Creaviva, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

AuGenzwinKernDe FABuLierKunSt höchst gewandt und elegant hat Fabu­ lierkünstler und Geschichtenerzähler Lorenz pauli „Das verhexte telefon“ von erich Kästner ins Berndeutsche über­ setzt. Der Buchtipp von der Leporello­ redaktorin carol rosa. Puristen mögen jetzt vielleicht fragen: Braucht es überhaupt eine berndeutsche Übersetzung? Sollen die Kinder nicht ein­ fach lieber das Original lesen? Es braucht sie. Denn nur so können die Kinder über­ haupt Kästners subversiven Witz entdecken. Einerseits ist Lorenz Pauli mit seiner Über­ setzung „Das tonners Telefon“ das Kunst­ stück gelungen so nah wie möglich an Kästners Strophen dran zu bleiben und dennoch etwas Eigenes, Unverwechsel­ bares zu schaffen. Andererseits können nun schon die ganz Kleinen die Bekannt­ schaft mit dem Altmeister machen.

Virtuoser Schreibstil Kästner ist nämlich trotz oder gerade we­ gen seines virtuosen Schreibstils mehr für

Theater /// Tanz Kabarett /// Kleinkunst

die Eltern denn für die Kinder ein Begriff. In den Buchläden und Bibliotheken werden vor allem Kästnerfilme gekauft und ausge­ liehen – in den letzten Jahren sind einige seiner Klassiker höchst gekonnt adaptiert worden. Die Originale jedoch bleiben unge­ lesen liegen. Der Grund: Kästners Schreib­ stil bleibt selbst wenn die Eltern vorlesen, nur schwer zugänglich. So war es auch bei Pauli zu Hause die Mutter, die ihrem Jungen aus ihren Lieb­ lingsbuch vorlas. Scheinbar nachhaltig sog Pauli den fast magischen Umgang Kästners mit Sprache und Inhalt auf und lernte, dass es keiner leeren Hülsen des Reimes Willen oder einem Verbiegen der Sprache des Inhalts wegen bedarf. „Nur augenzwinkernde Fabulierkunst in per­ fekter Form“, so Pauli.

Kindlich­grauslige Lust Schliesslich weckt Pauli wunderbar die Lust auf Versen, Reimen und Rhythmus, aber auch die kindlich­grauslige Lust auf schlimme Geschichten. Etwa wenn mit

Mittwoch, 01.04. Bern Dödö und der Zauberwald Siehe Artikel S.3. Ein liebevolles Theater, in Körpersprache, für die ganz Kleinen. Regie: Judith Bach (D). Schauspiel: Miriam Jenni und Lorenz Eisenbarth (CH). Bühnenbild + Kostüme: Somogyi Katalin. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Kirchgemeindehaus Johannes, Wylerstrasse 5. 14.30 Uhr Ds Krokodil wott zrügg a Nil Siehe 28.3. Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 14.30 Uhr Flohmärit Nostalgisches, Witziges, Rares. Annahme: Eingangshalle KHA. Verkauf im Keller. Erlös zu Gunsten der HeimbewohnerInnen. Auskunft: Tel. 031 340 42 44. Krankenheim Altenberg, Altenbergstrasse 64. 14.30 Uhr Kleiderbörse Verkauf. Sommerkleider für Kinder, Damen und Jugendliche, Schuhe, Velos, Spielwaren, Kinderbücher, etc. Kirchgemeindehaus Petrus, Brunnadernstr. 40. 09.00 Uhr Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt Siehe 28.3. Theater Szene, Rosenweg 36. 14.30 Uhr

SternSchnuppen

Arthurs Arm in Folge unglücklicher Verwick­ lungen Unvorstellbares passiert: „Ds Trudi chräjt wie ne Sirene: Arthurs Arm fat sech a dehne. U trotz Päägge u Alarm gits dryssg Meter Arthur­Arm“. Oder wenn Carla mit dem „tonners Telefon“ im Namen des Störungsdienstes honorierte Herren auf die Schippe nimmt, so dass „D Bundesrät (grad alli sibe!) singe der „Nabucco“­Chor“. Doch prompt folgt gleich von Carlas Klassenlehrer die Strafe auf die Übeltat: „Nüt isch gsy mit Lieder singe. D Carla het er bös versunge.“

Ds Krokodil wott zrügg a nil Herr Dil, das singende Krokodil, besteht mit seinen neuen Tierfreunden viele Abenteuer. Mi und Sa 14.30 und So 10.30 Uhr. Spiel­ zeit: 25.3. bis 29.4., Berner Puppen Theater, ab 5 Jahren. Sturmhöhe Vielschichtig lotet der Ballettabend mit tänzerischen Mitteln den Stoff des gleich­ namigen Romans von Emily Bronte aus. 28. März., 3., 9., 26. und 28. April, 19.30 Uhr, Stadttheater Bern, ab 14 Jahren.

Lorenz Pauli: Das tonners telefon. Mupf Verlag, 2009, ab 5 Jahren.

Kinderkulturkalender Bern

Donnerstag, 26.03. Bern 114.0 Ein zweiteiliges Kammerstück der ­Tanzcompagnie punkt null. Im Atelier 114, 1. OG (Eingang im linken Hof/Ecke). Progr_Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30. 20.00 Uhr Die Seifin und der Dreck Objekt-Tanz-Theater von/mit Cécile Keller. Regie: Katharina Vischer. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstrasse 8. 20.30 Uhr Endstation Sehnsucht Schauspiel von T. Williams. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Szenen einer Ehe Von Ingmar Bergmann. Co-Produktion mit dem Schauspielhaus Salzburg. Inszenierung: Elina Finkel. Mit Ulrike Arp, Harald Fröhlich, Thomas Pfertner. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20 Uhr Tablao «Por alegria». Flamenco-Tanzschule Alicia Lopez. Vv: Tel. 031 311 21 81 oder reservation@katakoembli.ch Kellertheater Katakömbli, Kramg. 25. 20.15 Uhr Yan Duyvendak – Omar Ghayatt Nicole Borgeat: Made in Paradise Festival Romandie. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Antilopen Von Henning Mankell. 19.15h: Einführung. Vv: Buchhandlung Langlois, Tel. 034 422 21 75 Casino Theater, Kirchbühl 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Langenthal Abendstunde im Spätherbst Schauspiel von Friedrich Dürrenmatt. Vv: Tel. 062 922 26 66. Stadttheater, Jurastrasse 22. 20.00 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Funny Money – Verruckts Gäud Eine rasante Komödie um einen vertauschten Koffer und einen Haufen Geld von Ray Cooney. Regie: Brigitte Bissegger. Spiel: Junkere-Bühni. Vv: Drogerie Balmer, Tel. 031 731 21 20. Junkere Chäller, Kirchgemeindehaus, Junkerngasse 13. 20.15 Uhr ///////////////////////// Thun Moorgang Kriminal-Komödie von Norman Robbins. Mundart: HR. Schneider. Regie: Beat Kappeler. Spiel: Kyburgbühne Thun. Vv: Café-Bar Alte Oele oder www.theateralteoelethun.ch Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.15 Uhr Schloss Gripsholm Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Kurt Tucholsky. Inszenierung: Volkmar Kamm. Altes Schauspielhaus Stuttgart / Nordtour. Einführung um 19h nebenan im Gymnasium. Vv: Tel. 0900 92 91 90, www.inszene-ticket.ch Schadausaal, Seestrasse 64. 20.00 Uhr

Freitag, 27.03. Bern 114.0 Siehe 26.3. Progr_Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30. 20 Uhr Compani Clac – cie.clac Leerraum – eine Tanz- und Musikimpro. CabaneB, Kunstraum beim Bahnhof Bümpliz-Nord, Mühledorfstr. 18. 20.00 Uhr Der Menschenfeind – Zum letzten Mal Komödie von Jean Baptiste Molière. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Die Seifin und der Dreck Siehe 26.3. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstrasse 8. 20.30 Uhr Dr Kurschatte & Chumm obe abe, Melanie Lustspiel von A. Kreye & Komödie von Hedi Werhli und Joe Stadelmann. Spiel: Lieb­ haberbühne Biel & Seniorenbühne der LBB. Vv: Tel. 031 311 61 00; www.theater-am-kaefigturm.ch Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 19 Uhr My Way – The true story of Frank Sinatra & Ave Gardner Musical von Andy Hallwaxx. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Mansarde, Kornhausplatz. 19.30 Uhr Oskar: all aboard Comedy. Vv: Tel. 031 310 85 85 oder info@nmsbern.ch Podium NMS, Waisenhausplatz 29. 20 Uhr Santa Pirata – verscholle im OhrwurmDrüegg Von Ulrich Frey und dem Werkstatt-Theater Zytglogge. Musik: Otto Spirig. Vv: Bijouterie Nicklès, Tel. 031 311 35 49. Zytglogge-Theater, Kornhauspl. 10. 20 Uhr Szenen einer Ehe Siehe 26.3. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Unsere kleinen Sehnsüchte Eine Komödie bezaubernd nah am Leben. Autor und Insz.: P. Bettschen. Mit: C. Vorburger, P. Bettschen. Vv: Tel. 031 352 05 17, www.narrenpack.ch Narrenpack Theater, Kramg. 30. 20.30 Uhr Yan Duyvendak - Omar Ghayatt - Nicole Borgeat: Made in Paradise Siehe 26.3. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr ///////////////////////// Biel Otello ossia Il Mord di Venezia – Premiere Oper von G. Rossini in ital. Sprache mit dt. Übertiteln. Vv: Tel. 032 328 89 70; theaterkasse@theater-biel.ch Stadttheater, Burggasse 19. 19.30 Uhr ///////////////////////// Fraubrunnen Spiel’s nochmals Sam Komödie von Woody Allen. Berndeutsche Fassung und Regie: Sylvia Kohli-Gerber. Spiel: Theater im Schlosskeller Fraubrunnen. Vv: Drogerie Studer Fraubrunnen oder www.schlosskellerfraubrunnen.ch Schlosskeller. 20.15 Uhr


26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

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Theater /// Tanz Kabarett /// Kleinkunst Mein Name sei Gantenbein Siehe Artikel S. 1. Schauspiel von Philipp Becker nach dem gleichnamigen Roman von Max Frisch. Uraufführung. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr

Philipp Zinniker

Monolog braucht Bühne Monolog von Rosa Pock. Vv: Bern Billett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 2, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr

«Die Seifin und der Dreck» im Tojo Theater

Balletturaufführung «Sturmhöhe» im Stadttheater

Was passiert, wenn eine Seifin aus dem Alltagstrott ausbricht? Haushaltsgegenstände erwachen zu poetischem Leben. Bei Cécile Keller wird unter der Regie von Katharina Vischer daraus ein «Objekt-Tanz-Theater», das den Blick auf eine unerwartete, clowneske und zugleich tragikomische Gegenwelt öffnet. Tojo Theater in der Reitschule, Bern. Do., 26.3., bis Sa., 28.3., 20.30 Uhr

Stolz, Hass und Rache sind zentrale Themen im Klassiker «Sturmhöhe», den Cathy Marston fürs Ballettensemble adaptiert. Die Geschichte handelt vom Findelkind Heathcliff, das sich in seine Stiefschwester verliebt und dabei gegen soziale Regeln verstösst. Kontrabassist Mich Gerber begleitet die Tänzerinnen und Tänzer. Stadttheater, Bern. Sa., 28.3., 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen bis 24.6.

///////////////////////// Köniz Eine Collage. NEIN. Das Theater an der Kirchstrasse führt ein Stück mit Film und Texten aus den 30er Jahren vor. Schulanlage Lerbermatt, Kirchstr. 64. 20 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Moon Calling Und ewig lockt der Mond! Das Gymnasium Hofwil (Vokalensemble, Orchester und Band) lädt ein zu einem unberechenbaren Abend voller sehnsüchtiger Trouvaillen von Joseph Haydn bis David Bowie. Aula Gymnasium Hofwil. 19.30 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Funny Money – Verruckts Gäud Siehe 26.3. Junkere Chäller, Kirchgemeindehaus, Junkerngasse 13. 20.15 Uhr ///////////////////////// Solothurn Gennant Gospodin Schauspiel von Philipp Löhle. Schweizer Erstaufführung. Vv: Tel. 032 626 20 70; theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theaterg. 16-18. 19.30 Uhr ///////////////////////// Thun Moorgang Siehe 26.3. Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.15 Uhr

Samstag, 28.03. Bern 114.0 Siehe 26.3. Progr_Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30. 20 Uhr Compani Clac - cie.clac Siehe 27.3. CabaneB, Kunstraum beim Bahnhof Bümpliz-Nord, Mühledorfstr. 18. 17 Uhr Die Bibel als Theater Ein Projekt von Shimon Levy und Henriette Cejpek. Vv: Bern Billett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 2, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Die Seifin und der Dreck Siehe 26.3. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstrasse 8. 20.30 Uhr Dr Kurschatte & Chumm obe abe, Melanie Siehe 27.3. Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 19.00 Uhr Marie-Caroline Hominal: Fly Girl Festival Romandie. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr Santa Pirata – verscholle im OhrwurmDrüegg Siehe 27.3. Zytglogge-Theater, Kornhausplatz 10. 20.00 Uhr Sturmhöhe – Premiere Ballett von Cathy Marston. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Unsere kleinen Sehnsüchte Siehe 27.3. Narrenpack Theater, Kramgasse 30. 20.30 Uhr

Yann Marussich: Blessure Festival Romandie. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 21 Uhr ///////////////////////// Biel Antilopen Schauspiel von Henning Mankell. Vv: Tel. 032 328 89 70; theaterkasse@theater-biel.ch Stadttheater, Burggasse 19. 19.00 Uhr Christian Hölbling alias Helfried (A) »Helfried – bitte melde dich!» von und mit Christian Hölbling. Vv: Tel. 032 322 77 78, www.kulturtaeter.ch Théâtre de Poche, Obergasse 1. 20.00 Uhr ///////////////////////// Fraubrunnen Spiel’s nochmals Sam Siehe 27.3. Schlosskeller. 20.15 Uhr ///////////////////////// Köniz Eine Collage. NEIN. Siehe 27.3. Schulanlage Lerbermatt, Kirchstrasse 64. 20.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Moon Calling Und ewig lockt der Mond! Das Gym. Hofwil (Vokalensemble, Orch. und Band) lädt ein zu einem unberechenbaren Abend voller Trouvaillen von Joseph Haydn bis David Bowie. Aula Gymnasium Hofwil. 19.30 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Angela Buddecke: Fehlbesetzung Ein fulminantes Musikkabarett. Vv: Tel. 031 731 12 93. Gasthof Bahnhof, Bahnhofstr. 4. 20.15 Uhr Funny Money – Verruckts Gäud Siehe 26.3. Junkere Chäller, Kirchgemeindehaus, Junkerngasse 13. 20.15 Uhr ///////////////////////// Solothurn Liebi mal drü Komödie von Frank Pinkus. Gastspiel LTGSolothurn. Vv: Tel. 032 626 20 70; theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theatergasse 16-18. 19 Uhr Rommé zu Dritt Theaterbühne Deitingen. Res.: theaterbuehne@bluewin.ch, Tel. 032 614 10 35. Vv: www.kulturm.ch Kulturm, St. Urbangasse. 19.30 Uhr ///////////////////////// Thun DinnerKrimi: Klassentreffen Kulinarik und Comedy. Regie: Enzo Scanzi. Produktion: Denlo Productions. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch, www.dinnerkrimi.ch Hotel Freienhof, Freienhofgasse 3. 18.30 Uhr Moorgang Siehe 26.3. Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.15 Uhr ///////////////////////// Worb Reeto von Gunten: iSee Er hat muffige Lesungen in hippe Veranstaltungen verwandelt, jetzt revolutioniert er den angestaubten Diaabend. Vv: Tel. 079 300 46 87, www.eticks.ch Kleintheater Braui Worb, Brauereiweg 2. 20.15 Uhr

Sonntag, 29.03. Bern Compani Clac - cie.clac Siehe 27.3. CabaneB, Kunstraum beim Bahnhof Bümpliz-Nord, Mühledorfstr. 18. 11.00 Uhr Cosas de Papá y Mamá De Alfonso Paso. Dir.: Regina Sanz-Cea. Teatro EspaÒol de Berna. Kirchgemeindehaus Johannes, Wylerstrasse 5. 18.30 Uhr Die Schöne und das Tier Ein altfranzösisches Märchen um die Macht und Erlösungskraft der Liebe. Puppenbühne Demenga/Wirth. Vv: Tel. 031 311 95 85, info@berner-puppentheater.ch Berner Puppen Theater, Gerechtigkeitsg. 31. 17.00 Uhr Dr Kurschatte Lustspiel von A. Kreye. Liebhaberbühne Biel. Vv: Tel. 031 311 61 00; www.theater-am-kaefigturm.ch Theater am Käfigturm, Spitalg. 4. 14.30 Uhr Festival Romandie: Eugénie Rebetez: Gina – work in progress «Ich habe gelernt, meine Rundungen zu mögen, weil ich Überfluss mag». Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 19.00 Uhr

Dienstag, 31.03. Bern Andreas Thiel: Politsatire 3 Der scharfzüngige Satiriker präsentiert sein neues Kabarettprogramm. Am Flügel und Akkordeon: Annalena Fröhlich. Vv: Tel. 031 332 80 22, www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Lustiger Dienstag # 39 Mit der LuDi-Crew: Johana Bory, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube, Luciano Andreani und Gästen. Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr

///////////////////////// Biel Otello ossia Il Mord di Venezia Oper von G. Rossini in ital. Sprache mit deutschen Übertiteln. Vv: Tel. 032 328 89 70; theaterkasse@theater-biel.ch Stadttheater, Burggasse 19. 19.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Antilopen Schauspiel von Henning Mankell. Vv: Tel. 032 626 20 70; theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theaterg. 16-18. 19.30 Uhr Rommé zu Dritt Siehe 28.3. Kulturm, St. Urbangasse. 20 Uhr ///////////////////////// Thun Moorgang Siehe 26.3. Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.15 Uhr

Mittwoch, 01.04. Bern Hugos schöner Schatten Ein Kübler/Koblet-Stück von Gerhard Meister. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 1, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 19.30 Uhr

Improshow TAP vs Frankreich. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 20.00 Uhr KARL ein KARL und Peter Schweiger: Der Bio-Adapter Handlung für Sprecher, Musiker, Elektronik, Bühne und Licht nach einem Text von Oswald Wiener. Vv: Münstergass-Buchhandlung Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Peach Weber: Peachfideel – Zusatzvorstellung! Comedy. Bestuhlte Vorstellung. Vv: 0900 325 325, www.starticket.ch Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 20 Uhr Tom van Hasselt: Verschluckt sich Kabarett. CH-Erstaufführung. Eine Reise an einen Ort voller Abgründe, Gefahren und Geheimnisse; einen Ort, der uns allen so vertraut und doch so rätselhaft ist: den eigenen Körper. Vv: Tel. 031 332 80 22, www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr ///////////////////////// Biel Antilopen 28.3. Stadttheater, Burgg. 19. 19.30 Uhr ///////////////////////// Fraubrunnen Spiel’s nochmals Sam Siehe 27.3. Schlosskeller. 20.15 Uhr ///////////////////////// Solothurn Liebi mal drü Siehe 28.3. Stadttheater, Theatergasse 16-18. 19.30 Uhr ///////////////////////// Thun Moorgang Siehe 26.3. Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.15 Uhr

Inserat 142 x 202 mm

Inserat

«Die Menschen stärken – die Sachen klären» Hartmut von Hentig

Revolvertraum / Striptease / Die Liebe ist ein Heckenschütze Eine Trilogie von Lola Arias. Vv: Bern Billett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater, Vidmarhalle 2, LiebefeldKöniz, Könizstr. 161. 18.00 Uhr ///////////////////////// Biel Es chunt ir beschte Familie vor Dialektbearbeitung der LBB-Biel des Lustspiels «Baby Hamilton» von Anita Hart und Maurice Braddel. Vv: Tel. 032 328 89 70; theaterkasse@theater-biel.ch Stadttheater, Burggasse 19. 17.00 Uhr ///////////////////////// Fraubrunnen Spiel’s nochmals Sam Siehe 27.3. Schlosskeller. 17.00 Uhr ///////////////////////// Langenthal Hans Muster Erzähltheater von und mit Andreas Schertenleib. Vv: Tel. 062 922 26 66. Stadttheater, Jurastrasse 22. 19.00 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Funny Money – Verruckts Gäud Siehe 26.3. Junkere Chäller, Kirchgemeindehaus, Junkerngasse 13. 17.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Liebi mal drü Siehe 28.3. Stadttheater, Theatergasse 16-18. 17 Uhr Rommé zu Dritt Siehe 28.3. Kulturm, St. Urbangasse. 15 Uhr ///////////////////////// Thun Moorgang Siehe 26.3. Kleintheater Alte Oele, Freienhofgasse 10. 17.00 Uhr

Vorbereitungsund Fortbildungsklassen 9. Klasse MSV (Mittelschulvorbereitung) 10. Klasse Fort-Quarta

Gerne treten wir mit Ihnen in Kontakt.


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26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 6

Rock /// Pop /// Jazz Worldmusic /// Chanson /// Folklore ///////////////////////// Langnau Gus MacGregor Special-Guest (je nach Verfügbarkeit): Jaël. Vv: www.eliteshopinshop.ch Il Caffe. 21.30 Uhr

Swiss Jazz Orchestra – Gala Night feat. Sandy Patton Gala mit der aus den USA stammenden und in Bern lebenden Jazzsängerin Sandy Patton. Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 20.00 Uhr

///////////////////////// Mühlethurnen Philipp Fankhauser «Love Man Riding»-Tour. Blues. Vv: Tel. 031 809 09 29. Alti Moschti, beim Bahnhof. 20.30 Uhr

///////////////////////// Thun Jazz am Montag: Jazztrace Quinet Jazz, Bossa, Swing. Café-Bar Alte Oele, Freienhofgasse 10. 20.30 Uhr

Christian Ammann

///////////////////////// Münchenbuchsee Gianni Spano Pop, Rock, Folk. Vv: Tel. 031 869 02 99, www.baerenbuchsi.ch Bären Buchsi, Bernstrasse 3. 21.30 Uhr

Erik Truffaz in der Turnhalle

Annakin in der Mühle Hunziken

Bereits zum fünften Mal bespielt der französische Jazz-Trompeter Erik Truffaz die Bühne von bee-flat in der Turnhalle. Gemeinsam mit zwei indischen Musikern integriert er Drum’n’Bass-Elemente genauso wie Rock und Hip-Hop im «Benares Project». Zuweilen muten die Klänge dennoch meditativ an. Turnhalle im Progr, Bern. So., 29.3., 20.30 Uhr

Sehr persönlich sei es, ihr zweites Solo-Album. Ann Kathrin Lüthi alias Annakin, früher Sängerin der inzwischen aufgelösten Trip-Hop-Band Swandive, legt mit «Torch-Songs» eine Platte vor, die elektronische Klänge mit klassischen Instrumenten verbindet – «real drums» mit Blas- und Streichwerk sowie verzerrten Gitarren. Mühle Hunziken, Rubigen. Fr., 27.3., 21 Uhr

Donnerstag, 26.03. Bern 34. Internationales Jazzfestival Bern: JCCP Jazz-Studenten aus Bern: Andreas Lareida (voc), Lukas Roos (bcl), Andreas Renggli (p), Viktor del Ponte (b), Reto Bonaria (dr). Zelt offen von 17-24h. Gratis Eintritt. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 18.00/21.00 Uhr 34. Internationales Jazzfestival Bern: Shemekia Copeland Shemekia Copeland (voc), Arthur Neilson (g), Jeremy Baum (key), Kevin Jenkins (b), Roderick Gross (dr). Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22.00 Uhr Elan Mehler Trio (Brooklyn/NY) Jazz. Bronswoods Aufnahmekünstler Elan Mehler debütiert mit seiner neuen Band. Vv: www.musigbistrot.ch MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr Fast Eddy’s Blue Band Blues, Rock. Vv: Tel. 031 328 52 00, www.krompholz.ch Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 20.30 Uhr Fit for the Gig Songs von Pop bis Jazz. Bistrot Morillon, Morillonstrasse 8. 20 Uhr Jazz Connexion Dixieland und Swing. Res.: Tel. 031 926 10 88. Rest. Bahnhof Riedbach, Bottigenstr. 391. 20.00 Uhr Mama Rosin (CH) + Delaney Davidson (NZ) Plattentaufe. Cajun Rock’n’Roll & Folk, Country. Vv: Rockaway Beach, Bern, www.petzi.ch ISC Club, Neubrückstr. 10. 21.00 Uhr Migu goes unplugged: Poprock Marcus Oberholzer (voc, g), Manfred Pristas (g), Dominik Crnjac (b, voc), Andi Hug (perc), Ghandi Vetterli (Tasten). Vv: Tel. 031 312 73 10, www.onobern.ch ONO Bühne Galerie Bar, Kramg. 6. 21 Uhr Nils Althaus «Ändlech», das neue Programm des Berner Mundartliedermachers. Uraufführung und Live-Aufnahme für die neue CD. Vv: Tel. 031 332 80 22, www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr Patent Ochsner – AUSVERKAUFT Mundart. Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 21.00 Uhr Play Patrik «Versatile» CD-Release. Der Berner Soundtüftler Patrik Zeller (u.a. Morphologue) präsentiert mit einer fünfköpfigen Band sein erstes Solo-Werk. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 21.00 Uhr Schwubs: Ja, ich will! – Premiere Siehe Artikel S. 7. Die Schwulen Berner Sänger (Schwubs) singen von der Verpartnerung! Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Stephan Kurmann Strings Andy Scherrer (ts, ss), Adrian Mears (tb), Stephan Kurmann (b), Julio Barretto (dr), Willy Kotoun (perc), Felix Borel (vio), Jürg Dähler (vio), Matthjis Bunschoten (vla), Daniel Pezzotti (vcl). Vv: Tel. 044 586 62 66, www.bejazz.ch. BeJazz Club, Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstrasse 161. 20.30 Uhr

///////////////////////// Biel Daniel Cerny/Jürg Freudiger & Friends Angèle Oehrli-Thijs (voc), Marco Wäspi (tr), Pat Enz (g). Live-Jazz mit Essen. Vv: Tel. 032 322 00 64, www.delatour.ch Rest. de la Tour, Obergasse 33a. 19.30 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Singer/Songwriter-Zirkus mit BB Frances Siehe Artikel S. 1. Songs & Bar. Vv: Tel. 031 869 02 99, www.baerenbuchsi.ch Bären Buchsi, Bernstrasse 3. 20.30 Uhr ///////////////////////// Münsingen Benefizkonzert zu Gunsten der brandgeschädigten Münsinger Hornusser Männerchor Münsingen, Jodlerklub Alpenrösli und die Münsiger Spiellüt mit einem Lieder- und Musikprogramm. Vv: Kollekte. Schulhaus Rebacker, Aula. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun Undiscovered Soul Rock, Funk, Soul aus der Region. Vv: Mokka + Zig Zag Records, Thun. Mokka, Allmendstr. 14. 21.00 Uhr

Freitag, 27.03. Bern 34. Internationales Jazzfestival Bern: JCCP Jazz-Studenten aus Bern: Andreas Lareida (voc), Lukas Roos (bcl), Andreas Renggli (p), Viktor del Ponte (b), Reto Bonaria (dr). Zelt offen von 17-24h. Gratis Eintritt. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 18.00/21.00 Uhr 34. Internationales Jazzfestival Bern: Shemekia Copeland Shemekia Copeland (voc), Arthur Neilson (g), Jeremy Baum (key), Kevin Jenkins (b), Roderick Gross (dr). Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22.00 Uhr Bubble Beats Die myStage Band des Schweizer Fernsehen im Februar. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 20.00 Uhr Coro Latinoamericano de Mujeres de Berna Der Lateinamerikanische Frauenchor Bern feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Konzert mit Liedern aus Lateinamerika, anschl. kulinarische Spezialitäten. Le Cap, Franz Kirche, Predigergasse 3. 20.00 Uhr Elan Mehler Trio (Brooklyn/NY) Jazz. Bronswoods Aufnahmekünstler Elan Mehler debütiert mit seiner neuen Band. Vv: www.musigbistrot.ch MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr Fit for the Gig Songs von Pop bis Jazz. Bistrot Morillon, Morillonstrasse 8. 20 Uhr Nils Althaus «Ändlech», das neue Programm des Berner Mundartliedermachers. Uraufführung und Live-Aufnahme für die neue CD. Vv: Tel. 031 332 80 22, www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr

Patent Ochsner – AUSVERKAUFT Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 21.00 Uhr Peter Schärli Trio feat. Ithamara Koorax Brazil Jazz. Ithamara Koorax (voc), Peter Schärli (tp, flh), Hans-Peter Pfammatter (p), Thomas Dürst (b). Vv: Tel. 044 586 62 66, www.bejazz.ch BeJazz Club, Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstrasse 161. 20.30 Uhr Schwubs: Ja, ich will! Siehe Artikel S. 7. Die Schwulen Berner Sänger (Schwubs) singen von der Verpartnerung! Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Scream «H.A.L.L.O»-Tour. Mundartrock. Vv: Tel. 031 328 52 00, www.krompholz.ch Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 21.00 Uhr Solo-Konzert Arabische Laute (Oud) Mit Nehad es-Sayyed, Kairo/Bern. Vv: Tel. 031 381 34 84 MorgenAbendLand, Könizstr. 19a. 20.30 Uhr The Phonotones & The Budget Boozers Jungle Punk & Garage House, Thrash, Melodramatischer Pop-Song. Sous le Pont, Reitschule. 22.00 Uhr ///////////////////////// Biel Black Bottom Stompers Dixieland, New Orleans Jazz, Blues. Scat Club, Ring 14. 20.15 Uhr Elliott Murphy Blues (USA). Vv: Tel. www.blue-note-club.ch, 032 322 09 09, Blue Note Club, Thomas Wyttenbachstrasse. 21.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Elina Duni Quartett «Sehnsuchtsmusik...». Vv: Tourist Office, Tel. 058 327 50 92, www.schmidechaeuer.ch Schmidechäuer, Kirchbühl, bei der Oberstadtpost. 20.30 Uhr ///////////////////////// Düdingen Pétur Ben / Hielo Negro Chili con Blues on icelandic Rocks. Vv: www.badbonn.ch Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 21.30 Uhr ///////////////////////// Köniz Oli Kehrli & Tevfik Kuyas Songs zwischen Mani Matter und Thomas Häberli. Vv: Tel. 031 972 46 46, www.haberhuus.ch Zingghaus, Schwarzenburgstr. 287. 20.30 Uhr ///////////////////////// Mühlethurnen Philipp Fankhauser «Love Man Riding»-Tour. Blues. Vv: Tel. 031 809 09 29 Alti Moschti, beim Bahnhof. 20.30 Uhr ///////////////////////// Rubigen Annakin (CH) «Torch Songs», CD-Taufe. Vv: Tel. 031 721 0 721, www.muehlehunziken.ch Mühle Hunziken. 21.00 Uhr

Samstag, 28.03. Bern 34. Internationales Jazzfestival Bern: JCCP Jazz-Studenten aus Bern: Andreas Lareida (voc), Lukas Roos (bcl), Andreas Renggli (p), Viktor del Ponte (b), Reto Bonaria (dr). Zelt offen von 17-24h. Gratis Eintritt. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 18.00/21.00 Uhr 34. Internationales Jazzfestival Bern: Shemekia Copeland Shemekia Copeland (voc), Arthur Neilson (g), Jeremy Baum (key), Kevin Jenkins (b), Roderick Gross (dr). Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22.00 Uhr 4th Irish Celtic Night Red Shamrock & The Stouts. Vv: Tel. 031 930 10 10, info@musicservice.ch Uptown, Gurten. 21.00 Uhr Benefizkonzert zu Gunsten der Berner Stiftung für krebskranke Kinder und Jugendliche Mit Sondermuell (Mundart-Indierock), Bleifrei (Blues, Country), Emotion Dancer (mehrfach ausgezeichnete HipHop-Gruppe aus Bern) und einiges mehr. Aula BFF Bern, Monbijoustr. 21. 19.30 Uhr Big Zis live feat. Domenico Ferrari & L.C.B. (Zürich, CH) Von der 10vor10-Redaktion und vom Chefkritiker der Schweizer Musikszene Bänz Friedli wurde sie jüngst zur allerbesten Rapkünstlerin der Schweiz erkoren. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 22 Uhr Emergenza Music Festival Internationales Nachwuchsfestival. 2 Vorrunde. Ab 16 Jahren. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 20.00 Uhr

///////////////////////// Rubigen Jim Weider’s Percolator (USA) & Ian Parker (GB) Blues Rock. Vv: Tel. 031 721 0 721, www.muehlehunziken.ch Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun Best of Gosp&Pop Chor Thun Leitung: Radostin Papasov. Solistin: Damaris Bärtschi. Begleitband: Trio Tiglio. Res.: Tel. 033 657 27 15. Burgsaal, Burgstr. 8. 19.30 Uhr Pétur Ben Folk Rock / Songs from Iceland. Vv: Mokka + Zig Zag Records, Thun. Mokka, Allmendstr. 14. 21.30 Uhr

Sonntag, 29.03. Bern Bee-flat: Erik Truffaz Benares Project [France/India] Jazz & Indian Sounds. Apurba Mukherjee (voc), Erik Truffaz (tp), Benoit Corboz (p), Apurba Mukherjee (tabla). Vv: www.bee-flat.ch Bee-flat im Progr_, Waisenhausplatz 30. 20.30 Uhr Patent Ochsner – Zusatzkonzert – AUSVERKAUFT! Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 20.30 Uhr ///////////////////////// Biel Carlos Dorado & Matias Marcipar Carlos Dorado (g), Matias Marcipar (kl, sax, fl, perk.). Zwischen Jazz und argentinischer Tradition. Res.: Tel. 032 377 12 91. Théâter de poche, Brunngasse 1. 18.00 Uhr ///////////////////////// Liebefeld ChoReMio Chorkonzert «Damenwahl». Klassische Lieder von Fanny Hensel-Mendelssohn sowie französische Chansons von Irène Hausammann und Edith Piaf. Leitung: Ueli Kilchhofer. Piano: Rahel Thierstein. Vv: www.choremio.ch oder Tel. 079 79 642 79. Thomaskirche. 17.00 Uhr ///////////////////////// Mühlethurnen Philipp Fankhauser «Love Man Riding»-Tour. Blues. Vv: Tel. 031 809 09 29. Alti Moschti, beim Bahnhof. 17.30 Uhr

Gemischtes Jodelchörli Bärgblueme Bern Konzert und Theater: «Urchigi Choscht». Mitwirkende: Jodlerterzett- und Quartett, Trio Oberdiessbach. Leitung: Johannes Goeddemeyer. Vv: Kasse ab 19 Uhr. Hotel Rest. Jardin, Militärstrasse 38. 20 Uhr

///////////////////////// Thun A Tribute to Count Basie Big Band Soiree mit dem Big Band Projekt Thun. Gasthof Rössli, Dürrenast, Frutigenstrasse 73. 17.30 Uhr

Kent Stetler & Band Singer-/Songwriter-Pop mit Country, Folk und Soul. Kent Stetler (voc), Rezia Ladina Peer (back voc), Andreas Michel (p), Oliver Keller (git), Pascal Kaeser (b) Christoph Fluri (dr). Vv: www.musigbistrot.ch MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr

Best of Gosp&Pop Chor Thun Leitung: Radostin Papasov. Solistin: Damaris Bärtschi. Begleitband: Trio Tiglio. Res.: Tel. 033 657 27 15. Burgsaal, Burgstr. 8. 17.00 Uhr

Nils Althaus «Ändlech», das neue Programm des Berner Mundartliedermachers. Uraufführung und Live-Aufnahme für die neue CD. Vv: Tel. 031 332 80 22, www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr Patent Ochsner – AUSVERKAUFT Bierhübeli, Neubrückstrasse 43. 21.00 Uhr Schwubs: Ja, ich will! Siehe Artikel S. 7. Die Schwulen Berner Sänger (Schwubs) singen von der Verpartnerung! Vv: Münstergass-Buchhandlung. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr ///////////////////////// Biel DC / AC The original swiss AC/DC Coverband. Loco Club, Poststrasse 19. 21.00 Uhr

Jondo Reggae Songs. Vv: Mokka + Zig Zag Records, Thun. Mokka, Allmendstr. 14. 20.30 Uhr The Farmhouse Band Tanja Lehmann (voc, blues harp, whistle), Peter Gubler und F. Moser (g, voc), Nils Balmer (stage piano, voc), Hannes Lehmann (dr), Reto M. Zurflüh (b, g). Jazz, Blues, Country & Rock. Ab 12h Lunch. Bahnhofbuffet. 11.30 Uhr

Montag, 30.03. Bern Jazz am Montag Dozierenden Konzert. Vv: Kollekte. Vidmarhallen, Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161. 20.30 Uhr

Dienstag, 31.03. Bern 34. Internationales Jazzfestival Bern: Otis Clay and Band Otis Clay (voc), Frederick Leon Johnson (tb & voc), Darryl Cortez Thompson (tp & voc), LaDerrick Lamont Williams (g), Thomas Clay Washington (p), David Anthony Anderson (b), Mark Clay (dr). Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22.00 Uhr 34. Internationales Jazzfestival Bern: Qodamaz Jazz-Studenten aus Bern: Dida Guigan (voc), Vincent Millioud (vl), Markus Ischer (g), Francis Varis (acc), Stefan Mattig (b), Jonas Imhof (dr). Zelt offen von 17-24h; Konzerte 18-19.15 + 21-21.50h. Vv: Gratis Eintritt. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 18.00/21.00 Uhr Jazz-Singers Night: Renée Strasser Sandy Patton präsentiert Studierende der Swiss Jazz School mit Hauptfach Gesang. Vv: www.musigbistrot.ch MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr Jürg Reber - Andreas Müller: Blue Zern / Markus Lauterburg & Murmur WIM Bern. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr Qodamaz Studierende der Swiss Jazz School haben, wie jedes Jahr, die Möglichkeit mit ihren Projekten während des internationalen Jazzfestivals Bern im Zelt aufzutreten. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 17.00 Uhr

Mittwoch, 01.04. Bern 34. Internationales Jazzfestival Bern: Otis Clay and Band Otis Clay (voc), Frederick Leon Johnson (tb & voc), Darryl Cortez Thompson (tp & voc), LaDerrick Lamont Williams (g), Thomas Clay Washington (p), David Anthony Anderson (b), Mark Clay (dr). Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 19.30/22.00 Uhr 34. Internationales Jazzfestival Bern: Qodamaz Jazz-Studenten aus Bern: Dida Guigan (voc), Vincent Millioud (vl), Markus Ischer (g), Francis Varis (acc), Stefan Mattig (b), Jonas Imhof (dr). Zelt offen von 17-24h; Konzerte 18-19.15 + 21-21.50h. Vv: Gratis Eintritt. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 18.00/21.00 Uhr Laut & Luise Araxi Karnusian (sax, kl), Rahel Thierstein (p, tender rhodes). Acoustic Jazz. Eigenkompositionen. Essen ab 18h möglich. Bistrot Morillon, Morillonstr. 8. 20.30 Uhr Martin Litto (GB) & Mike Goetz (CH) Stride Pianos. Vv: Tel. 031 328 52 00, www.krompholz.ch. Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 20.30 Uhr Qodamaz Studierende der Swiss Jazz School haben, wie jedes Jahr, die Möglichkeit mit ihren Projekten während des internationalen Jazzfestivals Bern im Zelt aufzutreten. Event-Zelt, Hotel Innere Enge, Engestrasse 54. 17.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen Simone White / Delany Davidson Folk. Vv: www.badbonn.ch Bad Bonn, Bonnstrasse 2. 21.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn FMS Musical & more Chor der FMS Solothurn und Band. Vorband: Gibberish. Vv: Tribe Music Solothurn, Tel. 032 622 59 19. Kulturfabrik Kofmehl, grosse Halle, Hans Huber-Strasse 43b. 19.30 Uhr


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26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 7

Fussnote zur Schwulenehe

Inserat

Klassik

Seit 2007 dürfen sich gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz «verpartnern». Der Berner Schwulenchor Schwubs hat zum neuen Gesetz einen ironisch-musikalischen Kommentar geschaffen: «Ja, ich will» vereint Kylie Minogue und Rumpelstilz, Balladen und Schmiss. Ein Augenschein an der Chorprobe.

Sonntag, 29.03. Donnerstag, 26.03. Bern Feierabendkonzert Konsischülerinnen und -schüler musizieren. Altes Schloss Bümpliz, Bümplizstr. 89. 18 Uhr Klassik - Gesang Klassenauditorium mit Studierenden von Janet Perry. HKB-Musik, Kammermusiksaal, Papiermühlestrasse 13a. 18.00 Uhr

Lea Moser

Musizierstunde Gesang Klasse von Katharina Spielmann. Konservatorium, gr. Saal, Kramg. 36. 20 Uhr

Todschick fürs neue Programm, «Ja, ich will»: die 18 Mitglieder des Berner Schwulen-Chors Schwubs. Präsident Markus Schuhmacher (Erster von links) und Chorleiter Werner Bucher (Vierter von rechts) in der hinteren Reihe. Sie heissen RosaKehlchen, Schrillmänner, Mainsirenen, Philhomoniker oder schlicht Schwubs. Männer, die Männer lieben, aber den Gesang genauso. Die meisten Schwulenchöre bildeten sich Anfang der 90erJahre, als die Aids-Angst um sich griff. «Wir wollten nicht auf unsere Sexualität reduziert, sondern ganzheitlich wahrgenommen werden», erklärt Markus Schuhmacher die Gründung des Berner Schwulenchors Schwubs 1992. Er präsidiert den Verein seit über zehn Jahren und hat seine Entwicklung miterlebt: «Am Anfang sangen wir noch mit Notenblättern, heute sind wir viel professioneller und machen eine Art musikalisches Kabarett.» Auch der musikalische Leiter und Pianist Werner Bucher erinnert sich an die Anfänge: «Als wir 1996 am Kreissingtag in Langnau zwischen Jodlern und Trachtenfrauen auftraten, platzte die Au­ la aus allen Nähten, die Leute waren eben neugierig.» Obwohl 5 bis 10 Prozent der Gesellschaft homosexuell sind und die schwul-lesbische Kultur immer mehr Einzug in den Alltag hält, sei «schwul» auf dem Pausenplatz noch immer ein Schimpfwort und das Comingout genauso schwierig wie vor zwanzig Jahren, sagt Schuhmacher. Inzwischen ist Schwubs eine feste Grösse in der Berner Kulturlandschaft und – man staunt – das Publikum mehrheitlich heterosexuell. Engagiert und mit vollen Lungen Damit auch das neue Programm, «Ja, ich will», alle vom Hocker reisst, muss noch da und dort gefeilt werden. Aufgeräumte Stimmung an der Chorprobe im Kirchgemeindehaus Berchtoldhaus: Die 18 Männer trudeln ein, geben sich Küsschen, machen Scherze über einen Abwesenden, der wohl zu lange an der Bubennacht war, wie sie mutmassen. Jetzt aber Konzentration. Chorleiter Wer-

ner Bucher leitet die ersten Stimmübungen an: «Die Luft strömen lassen, nicht herausdrücken», ermahnt er die Sänger, die sich im Kreis aufgestellt haben. Wer bei Schwubs mitsingen will, muss nicht am Konservatorium studiert haben, aber ordentlich Engagement mitbringen. Mit Kylie zum Paartherapeuten Das neue Programm, «Ja, ich will», ist ein musikalischer Kommentar zum Partnerschaftsgesetz für gleichgeschlechtliche Paare, das seit 2007 gilt. Der Grundton des Programms ist humorvoll, «es sind aber auch ernsthafte Momente dabei, ich will ja kein Halligalli», erklärt Werner Bucher. Die 17 Lieder aus Pop, Musical, Jazz und Chanson erzählen von den Irrungen und Wirrungen der Liebe – sei sie nun schwul oder nicht: von «You Can’t Hurry Love» von den Supremes über «I chume nid los» von Rumpelstilz bis hin zum Lalala-Song von Kylie Minogue («Can’t Get You Out of My Head»), da steckt Mann allerdings bereits beim Paartherapeuten. Ebenfalls an der Probe ist der Schauspieler Alec Brönnimann, der den Chor konzentriert beobachtet – Schwubs hat ihn für die Endregie geholt. «Interpreta­ tion ist das Wichtigste, kommuniziert mit dem Publikum!», ermuntert er die Gruppe. Gar nicht einfach, wenn, wie beim rhythmischen «Red Light» aus dem Tanzfilm «Fame», voller Körpereinsatz gefordert ist. Doch der Chorleiter verspricht: «Es gibt ein Happy End.»  Nadine Guldimann ng osu erl V \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Die Konzerte im Schlachthaus Bern sind ausverkauft. Die Berner Kulturagenda verlost 2 Tickets für die Premiere vom Do., 26.3., 20.30 Uhr www.schwubs.ch

Passionsmusik aus der Romantik Konzert für Chor und Orgel mit Werken von J.G. Rheinberger, M. Reger, J. Brahms und F. Mendelssohn-Bartholdy. Dirigent: Andreas Meier. Orgel: Ivo Zurkinden. Projektchor canterini, Hindelbank. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Ref. Kirche Bethlehem, Eymattstr. 2. 20 Uhr

Rezital zum Frühlingsanfang Bartosz Woroch (Violine) und Anna de Capitani (Klavier) spielen Werke von Beethoven, Hindemith und Elgar. Internationaler Lyceum-Club Bern, Gerechtigkeitsg. 79. 15.00 Uhr

Freitag, 27.03. Bern Berner Chorwerke Das Vokalensemble Cecilia singt A-Cappella Chorwerke von Berner Komponisten. Leitung: Ewald Lucas. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Französische Kirche, Zeughausgasse. 20 Uhr Kammerorchester der HKB Benjamin Schmid (Leitung, Violine). Werke von T.K.J. Mejer, Gulda und Mendelssohn. Vv: Kollekte. Konservatorium, gr. Saal, Kramg. 36. 20 Uhr Kammerorchester Neufeld Bern Dirigent: Iwan Wassilevski. Solist: Stefan Keller (Flöten). Werke von W.F. Bach, K. Stamitz, E. Elgar und S. Keller («Kingali» UA). Vv: Kasse Nydeggkirche. 20.00 Uhr Missa – Eine Reise durch 400 Jahre Kirchenmusik Der Kammerchor des Gymnasiums BernKirchenfeld spielt zusammen mit dem Jugendorchester Köniz und unterstützt von vier Solisten Werke aus der Kirchenmusik von Palestrina, Vivaldi, Pärt und anderen. Vv: www.gymkirchenfeld.ch/aktuell Petruskirche, Brunnadernstrasse 40. 20 Uhr Orgelpunkt – Musik zum Wochenschluss offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr ///////////////////////// Freiburg Kulturaustausch Lettland / Schweiz – Wunderschöne Frauenstimmen Ensemble Putni Lettland (Riga) - Leitung Antra Drege. Choeur de Jade Fribourg - Leitung Caroline Charrière. Werke aus Lettland und der Schweiz. Urauführung des Psaume 73 von C. Charrière. Vv: Kasse. Eglise des Capucins. 20.30 Uhr

Samstag, 28.03. Bern 20 Jahre Aviva Chor Jubiläumskonzert. Pierre Andrey (Leitung), Maike Schneider (Klavier). Weltliche Gesänge von der Renaissance bis zur Moderne. Kirchgem. Paulus, Freiestr. 20. 20 Uhr Berner Bach-Chor/Sinfonietta Bern Theo Loosli (Ltg.), A. Boër (Sopran), L. Pfister (Alt), J.M. Mächler (Tenor), S. Muster (Bass). Haydn: «Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze». Mozart: Requiem. Vv: Tel. 031 951 06 61, bbcbatt@bluewin.ch und www.kulturticket.ch Berner Münster, Münstergasse 1. 20.00 Uhr Berner Chorwerke Das Vokalensemble Cecilia singt A-Cappella Chorwerke von Berner Komponisten. Leitung: Ewald Lucas. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Christkatholische Kirche St. Peter und Paul, Krypta, beim Rathaus. 20.00 Uhr Kammerorchester Neufeld Bern Dirigent: Iwan Wassilevski. Solist: Stefan Keller (Flöten). Werke von W.F. Bach, K. Stamitz, E. Elgar und S. Keller («Kingali» – UA). Vv: Kasse. Nydeggkirche. 20.00 Uhr Kulturaustausch Lettland/Schweiz – Wunderschöne Frauenstimmen Siehe 27.3. (Freiburg). Johanneskirche, Wylerstr. 1. 19.30 Uhr Missa – Eine Reise durch 400 Jahre Kirchenmusik Siehe 27.3. Petruskirche, Brunnadernstrasse 40. 20 Uhr

Bern 22. Bümplizer Orgelserenaden, 5. Konzert Erwin Messmer spielt Werke von Mendelssohn, Brahms, Liszt, Messiaen und Eben. 16h: Konzerteinführung auf der Orgel­ empore. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Kath. Kirche St. Antonius, Burgunderstrasse 124. 17.00 Uhr Berner Bach-Chor / Sinfonietta Bern Siehe 28.3. Berner Münster, Münsterg. 1. 17 Uhr Klavierrezital Alexandre Tharaud Der französische Pianist spielt Werke von Chopin. Org.: Bernische Chopin-Gesellschaft und Zentrum Paul Klee. Vv: Tel. 0900 585 887, www.kulturticket.ch Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 18.00 Uhr ///////////////////////// Walkringen Beethoven-Klaviersonaten, Teil 3 «Extreme». Benjamin Engeli spielt die ­Sonaten Nr. 19, 11 und 29. Vv: Tel. 031 700 81 81, www.ruettihubelbad.ch Kulturzentrum Rüttihubelbad. 10.30 Uhr

Montag, 30.03.

Kulturaustausch mit Lettland in der Johanneskirche Der Freiburger Frauenchor Chœur de Jade lädt das Female Ensemble Putni aus Riga in die Schweiz ein. Gemeinsam wird «Psaume 73» der Schweizer Komponistin Caroline Charrière uraufgeführt. Weitere Chorwerke aus Lettland und der Schweiz runden den gesanglichen Kulturaustausch unter dem Titel «Wunderschöne Frauenstimmen» ab. Johanneskirche, Bern. Sa., 28.3., 19.30 Uhr

Klassik – Horn Klassenaudition mit Stud. von Benj. Schmid. HKB-Musik, Papiermühlestrasse 13d. 18 Uhr

Bern Klassik – Klavier Meisterkurs. Alexandre Tharaud. HKB-Musik, Papiermühlestrasse 13d. 10.00 Uhr

Klassik – Klavier Meisterkurs. Alexandre Tharaud. HKB-Musik, Papiermühlestrasse 13d. 10 Uhr

Musizierstunde Klavier Klasse von André Dubois. Konservatorium, grosser Saal, Kramgasse 36. 18.00 Uhr

Ludus Ensemble Daniela Laubscher und Klaus Wloemer (Flöte), Jean-Luc Darbellay (Leitung). Werke von J.S. Bach, Darbellay, Cimarosa und Haydn. Vv: Abendkasse. Französische Kirche, Predigerg. 1-3. 20 Uhr

Dienstag, 31.03. Bern Klassik – Horn Klassenaud. mit Stud. von T. Müller, M. Oesch. HKB-Musik, Papiermühlestrasse 13d. 18 Uhr

Ural Kosaken Chor Andrej Scholuch Der grösste und älteste Kosakenchor Europas. Friedenskirche, Friedensstrasse 9. 20 Uhr

Mittwoch, 01.04. Bern Klassik – Euphonium Klassenaudition mit Studierenden von Thomas Ruedi. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühlestrasse 13d. 20.00 Uhr Klassik – Violine Klassenaudition mit Studierenden von Barbara Doll. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühlestrasse 13d. 18.00 Uhr

Inserat


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26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 8

Ausstellungen /// Kunstmuseen /// Galerien /// Vernissagen Museen /// Anlagen

«Zivilisations-Crash» im Stufenbau

Figurensprache bei Henze & Ketterer

«Choices» in der Galerie Rigassi

In der Peripherie Berns prallen die Kulturen friedlich zusammen: Die Galerie PeripherieArts lässt vier Schweizer Künstler auf den Rest der Welt treffen. In der Vielfalt von Werken, die aus einer privaten Sammlung stammen, findet sich auch das Bild des 14-jährigen Guillaume Fassbind aus Lausanne (Bild). Peripherie-Arts im Stufenbau, Ittigen. Ausstellung bis 17.4.

Karl Hartung gilt als einer der frühsten abstrakten deutschen Bildhauer, näherte sich in seinen Arbeiten dennoch immer wieder der menschlichen Figur an. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Bronzeplastiken (vgl. Bild) und einige seiner Zeichnungen. Parallel dazu sind zwei Installationen des Schweizer Künstlers Jürgen Brodwolf zu sehen. Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach. Vernissage: Sa., 28.3., 14 Uhr. Ausstellung bis 25.7.

Was ist Qualität in der Kunst? Die Reihe «Choices» regt eine Diskussion über die Kriterien der stets subjektiven Auswahl von Werken durch Kuratoren an. Den Anfang macht der Berner Kunstkritiker Konrad Tobler, der «hintergründig-poetische» Werke von Marie-Theres Amici, Jürg Grünig und Gregorio Pedroli (Bild) ausgesucht hat. Galerie Rigassi, Bern. Vernissage: Mi., 25.3., 18.30 Uhr. Ausstellung bis 28.4.

Polit-Forum Käfigturm. Marktgasse 67. Verdingkinder reden. Fremdplatzierungen damals und heute. Eine Ausstellung mit Hörstationen und Diskussionen unterwegs durch die Schweiz. 26.3. bis 27.6., Mo-Fr 8-18; Sa 10-16.

///////////////////////// Ittigen Galerie Peripherie-Arts. Stufenbau, Pulverstr. 8. Zivilisations Crash. Markus Gilomen, Malerei. Frity Ryf, Zeichnung. Ricardo Eichenberger, Zeichnung. Trudy Ouboter, Malerei. 24.3. bis 14.4., Di 18-20.

///////////////////////// Walkringen Galerie Rüttihubelbad. Dimitri und Scapa. Originalbilder und Grafiken. Gleichzeitig in der Galerie Kunstreich, Gerechtigkeitsg. 76, Bern (Mo 14-18.30; Di/Mi/Fr 9-18.30; Do 9-20; Sa 9-16). 18.2. bis 28.3., täglich 10-17.

///////////////////////// Burgdorf Museum Franz Gertsch. Platanenstr. 3. Gert & Uwe Tobias. Grossformatige Holzschnitte und Schreibmaschinenzeichnungen. Bis 28.8., Di/Do/Fr 10-18; Mi 10-19; Sa/So 10-17.

///////////////////////// Köniz HaberHuus. Muhlernstrasse 9. 175 Jahre Universität Bern: «Bern – Amerika: einfach!». Szenische Führung durch die Ausstellung über Berner Auswanderer nach USA und Kanada. 24.3. bis 26.3., Di 10-21; Mi/Do 10-17.

Kulturzentrum Rüttihubelbad. Ein Schauender mit dem Zeichenstift unterwegs. Ausstellung zum 25. Todestag von Hugo Kükelhaus. 22.3. bis 31.12., Di-Fr 9-17.30; Sa/So 10-17.30.

///////////////////////// Thun Kunstmuseum. Hofstettenstrasse 14. Aufgeräumte Zimmer/ Blicke sammlen 4. Skulpturen aus der Sammlung mit Interventionen von Delphine Coindet, Yves Mettler und René Zäch/MigrantInnen wählen Kunstwerke aus dem Depot des Kunstmuseums. Zudem: Performative Installation. Bis 13.4., Di-So 10-17; Mi bis 21; Fr 10.4. geschl.; So/Mo 12./13.4., 10-17.

Ausstellungen Bern 4-8 Plattform für Kunst und Medien. Neubrückstrasse 84. Claudine WegelinMiserez. Bilder – Peintures. 7.3. bis 28.3., Do-Sa 16-20. BuFFet der BFF. Monbijoustr. 28. Melanie Matthaei. Aqua Minerale. Bis 27.3. + 20.4. bis 30.4., Mo-Do 8-16; Fr 8-15. Bürogemeinschaft Frabina & Fraw. Laupenstr. 2. Theresa Affolter. S kulpturales aus Stein. Bis 30.6.; Bürozeiten. Christkatholische Kirche St. Peter und Paul. beim Rathaus. Raum Dazwischen. Ausstellung in Zusammenarbeit mit Studierenden der HKB: Severin Fischer, Tobias Gutmann, Dimitri Jeannottat, Nina Langensand. Einführung: Véronique Zussau + Marianne Gerny; Performance Nina Langensand. Do 26.3., 18.30. Ausst. bis 31.5., tägl. durchgehend geöffnet. Domicil für Senioren Bethlehemacker. Kornweg 17. Marianne Furrer. Aquarelle. 6.3. bis 30.4., tägl. 8-12 + 13-17. Druckatelier und Galerie Tom Blaess. Uferweg 10. Marcin Kuligowski. Druckgrafik. 1.3. bis 29.3., Do-Sa 14-17; So 12-17; danach bis 31.5., nach Vereinbarung. Freies Gymnasium Bern. Beaulieustr. 55. Das Klima lässt uns nicht kalt. Klima-Ausstellung von «ProClim-, Forum for Climate and Global Change» im Rahmen der Jubiläumsanlässe zum 150. Geburtstag des fgb. Bis 27.3., Mo-Fr 8-17.30. Galerie & Kabinett Krethlow. Gerechtigkeitsgasse 72. Dominique Lämmli. Neue Werke. Bis 18.4., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Galerie 67. Belpstrasse 67. Gertrud Wachter. Bilder in Öl, Aquarell, Acryl und Collagen. 2.3. bis 30.4., Mo 14-18; Di-Fr 9-12, 14-18; Sa 10-12. Galerie annex14. Junkerngasse 14. Svätopluk Mikyta. «Ungewöhnliche Möglichkeiten». 14.3. bis 18.4., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Galerie ArchivArte. Breitenrainstr. 47. Veronika Gisin. Tiefdruckgrafik. 6.3. bis 28.3., Do/Fr 16-19; Sa 13-16. Galerie c/o Suti. Siehe Hinweis S. 1. Lorrainestrasse 21. Babette Berger. Neue Werke. 27.3. bis 3.5., Do/Fr 14-18; Sa/So 14-16; Ostern: 9.-12.4. geschlossen. Galerie Christine Brügger. Kramgasse 31. Mario Fani. «Terra d’ombra». Malerei. 14.3. bis 16.4., Mi-Fr 14-18.30; Sa 11-16. Galerie Duflon & Racz / Galerie Links Duflon & Racz. Gerechtigkeitsg. 40. Daniela Monaci/Roger Levi. Fotografie/«Verborgen». 7.3. bis 4.4., Do/Fr 12-18; Sa 13-17.

Galerie Kunstkeller. Gerechtigkeitsgasse 40. Lorenzo le kou Meyr, Katrin Wirz. Bilder für Assoziationen: Lorenzo le kou Meyr verdichtet durch Entpräzisierung, Katrin Wirz durch Überlagerung. Bilder, die eine sachliche Darstellung weit übertreffen. 28.2. bis 28.3., Mi/Fr 15-18.30; Do 15-20, Sa 14-17. Galerie Kunstreich. Gerechtigkeitsgasse 76. Dimitri und Scapa. Originalbilder und Grafiken. Gleichzeitig in der Galerie Rüttihubelbad, Walkringen (tägl. 10-17h). 18.2. bis 28.3., Mo 14-18.30; Di/Mi/Fr 9-18.30; Do 9-20; Sa 9-16. Galerie Margit Haldemann. Brunngasse 14. Bendicht Fivian und Giampaolo Russo. Ölbilder. Bis 28.3., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Galerie Martin Krebs. Münstergasse 43. Jean-François Luthy. Neue Werke. Bis 9.4., Di-Fr 14.30-18.30; Sa 10-14; Do 9.4., bis 16. Galerie Rigassi. Münstergasse 62. Marie-Theres Amici, Jürg Grünig und Gregorio Pedroli. «Choices», eine von Konrad Tobler kuratierte Ausstellung mit drei verschiedenen MalereiPositionen. Bis 28.4., Di-Fr 11.30-13.30, 15.30-19; Sa 10.30-16. Galerie Toni Müller. Herzogstrasse 3. Toni Müller. Bilder. 6.3. bis 28.3., Mi-Fr 15-18.30; Sa 11-15. Haus der Religionen. Schwarztorstrasse 102. Armut und Paradies. Ausstellung, Begegnung, Bewirtung im Haus der Religionen. Bis 26.6., Mo-Fr 12-18. Hüsler Nest. Kramgasse 7. Paolo di Modolo. «Sardinien», Bilder auf Leinwand. Bis 2.4., Di-Fr 10-12, 13.30-18; Sa 10-16. Loeb-Treppenhaus. Spitalgasse. Simone Zaugg. «Lost in the Concrete» Bis 27.6.; Warenhausöffnungszeiten. Mobiliar. Bundesgasse 35. Knautschzonen. Die Kunstsammlung der Mobiliar neu inszeniert. «Knautschzonen» – ein Begriff mit vielen Assoziationsmöglichkeiten: Sicherheit, Gefahr, Ausnahmesituationen, Krisen, Veränderung und Transformation. 4.3. bis 1.5., Mo-Fr 8-18; 8.4. bis 16; 10. + 13.4. geschlossen. offene kirche - in der Heiliggeistkirche. beim Bahnhof. Ecce Homo – PassionsAusstellung 2009. Der Künstler Adrien Rihs reflektiert vier zentrale Stationen im Leben und Sterben von Jesus Christus: Geburt, Versuchung und Abendmahl, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt. Bis 22.5., Di/Mi 11-18.30; Do 11-20; Fr 11-16.30. Ortho-Team AG. Effingerstr. 37. Vom Prozess zum Bild. Bilder und Plastisches Gestalten auf der Fläche. Doppel-Ausstellung Silvia Maissen und Katharina Müller. Bis 26.3., Mo-Fr 8-12, 13.30-18.

Quartierzentrum Tscharnergut. Waldmannstr. 17. Heinz Bähler. Bilder in verschiedenen Techniken. Bis 18.4. raum. Militärstr. 60. Heini Stucki. «Menschen». Schwarzweiss-Fotografien des Berner Fotografen. Bis 3.4., Mi-Fr 16-19; Sa 13-16. Restaurant O’bolles. Bollwerk 35. Männerkunst. Sehnsucht, Leidenschaft und Träumen – diese drei Themen bearbeitet der Laupener Künstler Juerg Kilchherr in seiner Ausstellung «Männerkunst» mit Popart und Collage. 23.3. bis 27.4., Mo-Sa ab 10.00. Restaurant Schönau. Sandrainstr. 68. Marcel Fritz. Landschaftsbilder in Öl. Bis 17.5., Di-Do 7.30-23.30; Fr/Sa 7.30-00.30; So 10-22. Restaurant Schosshalde. Kleiner Muristalden 40. Peter Dömötör. s/w Fotos entstanden während der Berner Tanztage 1990–2008. In seinen Bildern spielt der Fotograf mit flüchtigen Momenten. Er transformiert die Bewegung so, dass sie in unseren Köpfen weitertanzt. 2.3. bis 18.4., Mo-Fr 11-14 + ab 18; Sa ab 18. Restaurant Veranda. Schanzeneckstr. 25. Kalif Storch. Verein insieme Region Bern mit Bildern von geistig behinderten Menschen aus dem letztjährigen Malkurs. Bis 28.3., Mo-Fr 11-23. Schule für Gestaltung. Schänzlihalde 31. Mumprecht. Wortlaboratorium. Bilder und Werkmaterialien aus der Gedankenwelt des Künstlers. 20.3.-25.4., Mo-Fr 8-21, Sa 8-12, 30.3.19.4., Mo-Fr 8-17; Feiertage geschl. Schweizerische Nationalbibliothek (NB). Hallwylstr. 15. Am Anfang ist das Wort: Lexika in der Schweiz. Wie schreibt man ein Lexikon? Diese Frage steht im Zentrum der aktuellen Ausstellung der Schweizerischen Nationalbibliothek. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Historischen Lexikon der Schweiz. Bis 29.3., Mo-Fr 9-18; Mi bis 20, Sa 9-16; So 12-17 . Stadtgalerie Loge. Progr_Innenhof, Speichergasse 4. Adrien Tirtiaux. «Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling». 14.3. bis 30.4., Mi-Sa 16-20. Universitätsbibliothek Bern/ Zentralbibliothek. Münstergasse 61. Schachzabel, Edelstein und der Gral. Mittelalterliche Handschriften – Der Berner Parzival. 18.3. bis 29.8., Mo-Fr 8-19; Sa 8-12. Zentralsekretariat der SP Schweiz. Spitalgasse 34. Samuel Eugster. «Eine Sprache der unbeschränkten Mobilität erfinden». Bilder, Schilder, Malerei & Digitale Video Discs. 11.3. bis 22.5., Mo-Fr 8.30-12, 14-17.

Haberhuus Galerie. im Schlosshof, Muhlernstr. 9. Franziska Berger und Theresa Suter. Gemalte und fotografische Werke. 20.3. bis 29.3., Di/Do/Fr/Sa 17-20; So 14-17. ///////////////////////// Münchenbuchsee Restaurant Golfpark Moossee. Lyssstr. 50. Patricia-Art. Acryl auf Leinwand. Abstrakte Malerei in leuchtenden Farben. 1.3. bis 30.4., tägl. 9-22. ///////////////////////// Ostermundigen Alterswohnen Steingrüebli. Schiessplatzweg 36. Barbara Erb Ebener. Impressionen und Visionen in Bild und Text, Gemälde, Fotografien und Gedichte. Bis 30.5., Mo 9-12; Di + Do-So 9-17; Mi 14-17. ///////////////////////// Schwarzenburg Hauser Antiquitäten. Frühlingsausstellung Hauser Antiquitäten. Infos: www.hauser-antiquitaeten.ch 28.3. bis 5.4., tägl. 13.30-18; Sa bis 21. ///////////////////////// Thun DAS Atelier Ratatui. Stockhornstr, 18. Paula und Erich Richner, Marcella Wegmüller, Christine Ammann. Kleine Kostbarkeiten aus früheren Zeiten, Silberschmuck, Textile Arbeiten. Verkaufsausstellung. Bis 6.5., Mo-Fr 8.30-16.45. Galerie Rosengarten. Bälliz 64. Gisèle Gilgien-Vidal. Malerei. 24.3. bis 11.4., Di-Fr 14-17; Sa 10-16; Karfreitag, 10.4. geöffnet. Kunst-Atelier Antico. Bernstr. 15. Holzöfen, Bilder, Spiegel. Sonderausstellung. Bis 31.3., Mo-Fr 14-18; Sa 10-16. Off, Projektraum für zeitgenössische Kunst. Bälliz 73a. Archoff. Thuner Architekten zeigen Zukunfsvisionen: Johannes Saurer zum Thema: «Wer kann sich Thun noch leisten?». 19.3. bis 29.3. (Tel. 079 439 78 28). Rathaus. Fotowettbewerb Thun-Gabrovo. «Begegnungen, auch mit einem Lächeln». Fotografien der eingereichten Bilder zum Wettbewerb des Fördervereins Thun-Gabrovo. VERNISSAGE: Fr 27.3., 18. Ausstellung bis 11.4., Sa 9-16; So 14-16; Do 16-20.

///////////////////////// Wichtrach Galerie Henze & Ketterer. Kirchstrasse 26. Karl Hartung/Jürgen Brodwolf. Figur und Form. Bronzeplastiken 1938–1965/«Iceland» – «Flut». Zwei Installationen. VERNISSAGE: Sa., 28.3. 14-18. Führungen durch die Ausst. um 14.30 und 16.30 Uhr. Ausstellung bis 25.7., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16. ///////////////////////// Worb Galerie Atelier Worb. Enggisteinstrasse 2. Denise Felber. «täglich», Arbeiten auf Zeitungsbilder. Malerei. 14.3. bis 29.3., Fr 18-20; Sa 14-17; So 10-12.

Kunstmuseen Bern Kindermuseum Creaviva. Monument im Fruchtland 3. Interaktive Ausstellung: Tempelfest. Die interaktive Ausstellung «Tempelfest» ergänzt mit allen Sinnen, spielerisch und mit wechselnden Aktivitäten die Orient-Ausstellungen im Zentrum Paul Klee (Frühling 2009). Für Kinder und Erwachsene. Bis 30.8., Di-So 9.30-17.30. Kunstmuseum Bern. Hodlerstrasse 8-12. Siehe Artikel S. 12. Tracey Emin. 20 Years. Tracey Emin (*1963) gehört zu den international erfolgreichen britischen Künstlern der Gegenwart. Bis 21.6./Wilfrid Moser. Wegzeichen – Eine Retrospektive. Zwölf Jahre nach dem Tod von Wilfrid Moser (1914 – 1997) wird sein Werk als Retrospektive präsentiert und dabei seine Aktualität hervorgehoben. Bis 14.6. Di 10-21; Mi-So 10-17. Zentrum Paul Klee. Monument im Fruchtland 3. Auf der Suche nach dem Orient. Von Bellini bis Klee. Die Werkschau bildet den Auftakt einer dreiteiligen Ausstellungsreihe zum Thema Orient. Bis 24.5/Traum und Wirklichkeit. Zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten. Die zweite Orient-Ausstellung richtet das Augenmerk auf Kunst aus dem modernen, dem heutigen «Orient». Bis 16.8. Di-So 10-17. ///////////////////////// Biel Centre PasquArt. Seevorstadt 71-75. Hannes Brunner und Stéphane Zaech. «A la recherche du temps gagné» und «Visions de Van». Installationen und Gemälde. Bis 29.3., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18.

Museen/Anlagen Bern Alpines Museum Schweiz. Helvetiaplatz 4. Zimmer frei. Alpenhotels zwischen Abbruch und Aufbruch. Bis 16.8., Mo 14-17.30; Di-So 10-17.30. Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. Über 6000 Pflanzenarten aus allen Gebieten der Erde. Alpinum, Mittelmeervegetation, Nutz- und Heilpflanzen, Wälder und Wasser, Schauhäuser mit tropischen Pflanzen. Gartenanlage: tägl. 8-17.30; Schauhäuser: 8-17. Einstein-Museum im Historischen Museum. 2. Obergeschoss, Helvetiaplatz 5. Albert Einstein (1879–1955). Einsteins Leben, seine Epoche und seine bahnbrechenden Theorien. Audioguide in 9 Sprachen. Permanent: Di-So 10-17. Historisches Museum Bern. Helvetiaplatz 5. Albrecht von Haller (1708–1777). Sonderausstellung zum 300. Geburtstag des grössten Gelehrten der Schweiz. Im Neubau KUBUS/Titan. Bis 13.4., Di-So 10-17. Infothek SBB Historic. Bollwerk 12. Verkehrsgeschichte und -technik. Ausleihe von Büchern und Zeitschriften. Mo-Fr 9-12, 13.30-17. Museum für Kommunikation. Helvetiastrasse 16. Robotlab «profiler». Der Industrieroboter «profiler» zu Gast in der Dauerausstellung «As Time Goes Byte». Bis 29.3/ Goodbye & Hello. Im Dialog mit dem Jenseits. Bis 5.7. Di-So 10-17. Naturhistorisches Museum. Bernastrasse 15. Es war einmal ein Fink – 150 Jahre Evolutionstheorie. Sonderausstellung zum 200. Geburtstag von Charles Darwin. Bis 31.10., Mo 14-17; Di/Do/Fr 9-17; Mi 9-18; Sa/So 10-17. Psychiatrie-Museum Bern. Pfründerhaus, Bolligenstr. 111. Zeitzonen. Bilder von Patienten des Psycho-Neurologischen-Internats Nr. 3 in Peterhof/Russland und Fotografien von Peter Dammann. Bis 25.4., Mi-Sa 14-17. ///////////////////////// Walkringen Kulturzentrum Rüttihubelbad. Sensorium. Das Erfahrungsfeld der Sinne. Permanent: Di-Fr 9-17.30; Sa/So 10-17.30.


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Felix Mettler

Vorträge & Lesungen /// Führungen /// Podiumsdiskussionen

«Henkersmahlzeit» im Gaskessel

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Einmal mehr verbindet die «Henkersmahlzeit»-Reihe Kulinarik mit Schweizer Kriminalkunst. Diesmal liest Felix Mettler aus seiner neuen Sammlung von Kriminalnovellen, «Der Fälscher». Bei Angstzuständen beisst man sich am besten im Wildschweinrücken fest – das Menü ist eine Anlehnung an Mettlers Bestseller «Der Keiler» von 1990. Gaskessel, Bern. Do., 26.3., 19 Uhr. Vorverkauf: Starticket, keine Abendkasse.

Donnerstag, 26.03. Bern Blinde Insel Bis 28.3. Kulinarisch-kreatives Esserlebnis in völliger Dunkelheit mit Kurztexten ab Band zum Thema «Klimawandel». Küche: Bio Hof Heimenhaus. Lesung: Johanna Lier – «Wildnis». Vv: Tel. 078 854 58 66, www.grossehalle.ch Reitschule, grosse Halle, Neubrückstrasse 8. 19.30 Uhr Die Welt unter den Füssen Referentin: Monica Juneja (Heidelberg). Ringvorlesung des Berner Mittelalter Zentrums: Erweiterte Horizonte: Kultur- und Wissenstransfer im Mittelalter. Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstr. 4. 17.15 Uhr Feier-Abend – Gebet nach der Arbeit Sinnieren, nachsinnen, besinnlich werden. Zum Feierabend Ruhe und ein Gebet finden. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 18.00 Uhr Ganz Ohr – persönliches Gespräch Die GesprächspartnerInnen sind Seelsorger oder Psychologinnen. Treffpunkt bei der Leuchtstele im Chor der Kirche. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 18.30 Uhr Heiterebimbam! Lesung mit dem Journalist Heinz Däpp. Vv: Tel. 031 311 61 00; www.theater-am-kaefigturm.ch Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 20 Uhr Henkersmahlzeit Kulinarische Lesung mit Felix Mettler. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 19.00 Uhr Hinterhof-Lounge goes Italo Disco Komm und schwing dein Tanzbein zu fast vergessenen Discohits! Frauenraum, Reitschule, Neubrückstrasse 8. 20.00 Uhr Leben auf dem Berner Münsterturm – Buchvernissage Der Turmwart Peter Probst erzählt. Mit Bildern von Hansueli Trachsel. Laudatio von Burgergemeindepräsident Franz von Graffenried. Universitätsbiblothek Bern/Zentralbibliothek, Vortragssaal, Münsterg. 63. 18.30 Uhr Stadtuniversität Bern. 175 Jahre Bauten und Kunstwerke Architektur im Wandel. Aus Fabriken werden Hörsäle – Buchvernissage. Universität Bern, UniS, Hörraum A201, Schanzeneckstrasse 1. 19.00 Uhr Wieso... St. Gallen? Die neue Literaturund Musikshow Manuel Stahlberger (Salzburgerstier 2009) zu Gast bei Ariane von Graffenried und Matto Kämpf. Musik: Senior Pepe & Band. Vv: www.cafe-kairo.ch Café Kairo, Dammweg 43. 20.30 Uhr ///////////////////////// Ittigen Faszination Sahara – Live Reportage Andrea Vogel Der Schweizer Grenzgänger Andrea Vogel durchquerte 2008 als erster Mensch die grösste Wüste der Welt, die Sahara, in 71 Tagen zu Fuss. Die preisgekrönte Show. Musik: Dänu Brüggemann. www.orion-tour.ch Rudolf Steiner-Schule, Ittigenstr. 31. 20 Uhr

///////////////////////// Worb Ueli Steck – Der Alleingänger/Live Reportage Der Extrembergsteiger live! Er berichtet u.a. von seinen Erlebnissen im Himalaya und seinem Eiger Speed Rekord. Vv: www.explora.ch Bärensaal, Bärenplatz 2. 20.00 Uhr

Freitag, 27.03. Bern »Deadlock»: Peter Hartl Der Historiker und Redakteur beim Zweiten Deutschen Fernsehen spricht im Rahmen des Y-Projekts «Deadlock». Thema: Filme über die deutsche NS-Vergangenheit. HKB-Y, Fellerstr. 11. 09.00 Uhr 175 Jahre Universität Bern: Von der Gründerzeit zur Moderne Architektur im Wandel. Aus Fabriken werden Hörsäle – architekturgeschichtliche Führung. Kreisel, Bühlplatz. 16.00 Uhr Altstadtrundgang: Bern im Licht seiner Spuk- und Gespenstergeschichten Mit Alfred Erismann. Zu Fuss, bei jeder Witterung. Fr. 25.-/Person. Anmeldung + Rückbestätigung erforderlich, Tel. 031 782 03 30 oder www.gespenster.ch Besammlung vor dem Zytgloggenturm. 20.00 Uhr Aspekte der Zeitlichkeit in der Astronomie Prof. Dr. Bruno Binggeli von der Universität Basel spricht im Rahmen des Y-Projekts «Was für’ne Sorte Zeit». HKB-Y, Fellerstr. 11. 09.30 Uhr Blinde Insel Siehe 26.3. Reitschule, grosse Halle, Neubrückstrasse 8. 19.30 Uhr Seminar mit dem Musikpädagogen Lorenz Maierhofer Erfrischende Sing-Impulse für Klasse und Chor. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühlestrasse 13d. 08.45 Uhr

Samstag, 28.03. Bern Altstadtrundgang: Bern im Licht seiner Spuk- und Gespenstergeschichten Siehe 27.3. Besammlung vor dem Zytgloggenturm. 20.00 Uhr Blinde Insel Siehe 26.3. Reitschule, grosse Halle, Neubrückstrasse 8. 19.30 Uhr Führung: Auf der Suche nach dem Orient. Von Bellini bis Klee Ausgehend von der berühmten Tunisreise Paul Klees mit August Macke und Louis Moilliet thematisiert diese Ausstellung den europäischen Blick vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert auf den Orient. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30/15.30 Uhr Führung: Traum und Wirklichkeit. Zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten Die Ausstellung richtet ihr Augenmerk auf Kunst aus dem heutigen «Orient». Sie lädt zu einer Reise durch die Gegenwart der Länder des Nahen Ostens ein. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr

Gilgamesh-Lesung im Ono

Nashorn-Führung im Naturhistorischen Museum

Es ist die älteste Mythenerzählung der Welt, und erst neulich hat Raoul Schrott eine neue Übersetzung und Fassung des Gilgamesh-Epos gefertigt. Daraus liest der Schauspieler und Regisseur Peter Schweiger vor, während er vom Aion-Quintett (Bild) begleitet wird. Die Band um Christian Berger spannt den Bogen von Jazz bis Orient. Ono, Bern. So., 29.3., 20 Uhr

Können Sie sich ein Nashorn mit Holzbein vorstellen? Ob sich das Museum nur einen Aprilscherz erlaubt oder ob das piratenbeinige Geschöpf tatsächlich existiert, verrät ­ Max-Peter Kleefeld in seiner Führung, «Nashörner, Nashörner – afrikanische, asiatische ...», über die zweitgrössten auf dem Land lebenden Säugetiere. Naturhistorisches Museum, Bern. Mi., 1.4., 18 Uhr, und Do., 2.4., 12.15 Uhr

Jedem Kind ein Instrument Präsentation und Einführung in das Konzept. Konservatorium, Kramgasse 36. 09.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Führung im Museum Franz Gertsch Jeweils Mi., 18 Uhr und So., 11 Uhr. Museum Franz Gertsch , Platanenstr. 3. 11 Uhr

Führung: Kunst am MIttag Vertiefte Auseinandersetzung mit einem Werk oder einer Werkgruppe. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr

///////////////////////// Langenthal Finissage: Wilhelm Felber (1918–2007) Gespräch mit Martin Gasser, Konservator Fotostiftung Schweiz, und Markus Schürpf, Fotohistoriker und Leiter Fotobüro Bern, über Wilhelm Felbers Fotografie. Anschl. Apéro. Kunsthaus, Marktgasse 13. 11.00 Uhr

Führung: Tracey Emin. 20 Years Tracey Emin (*1963) gehört zu den international erfolgreichen britischen Künstlern der Gegenwart. Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 19 Uhr

Ortskundliche Begehung Acherli Wandlung des Areals Acherli in die moderne Wohnüberbauung WestPark. Treffpunkt beim Pfarreizentrum St. Mauritius. Kath. Pfarreizentrum St. Mauritius, Waldmannstr. 60. 9.30 Uhr Paulus – Erkenntnislehrer der Freiheit Wochenendveranstaltung (3 Vorträge) mit Marcus Schneider, Basel. Anthroposophische Gesellschaft, Johannes Zweig Bern, Chutzenstrasse 57. 16.30 Uhr StattLand-Rundgang: Bern kriminell Wieso in Bern so oft gemordet wird und was Frau Tschumi Wachtmeister Studer zu erzählen weiss. Wo die kriminellste Ecke der Stadtl liegt und in welchem Ambiente Spione sich wohlfühlen. Treffpunkt: Haltestelle Schönburg (Bus Nr. 10, Ostermundigen). 14.00 Uhr Verstehen und Zu-verstehen-Geben Verstehen als zwischenmenschliche Bewegungskunst. Mit Dr. Stefan Brotbeck, Philosoph, Autor. Vv: Tel. 031 332 77 60. Forum Altenberg, Altenbergstr. 40. 14 Uhr ///////////////////////// Thun Kunstrundgang: Von Büchsenöffnern und süssen Träumen Ein Stadtrundgang zu Kunstwerken im öffentlichen Raum. Infos: www.stadtmobilitaet.ch Treffpunkt: Info-Welcome-Center im Bahnhof. 15.00 Uhr

Sonntag, 29.03. Bern Führung: Auf der Suche nach dem Orient. Von Bellini bis Klee SIehe 28.3. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Führung: Bilderverbot im Islam? Ein Rundgang durch die Geschichte. Mit Niina Tanskanen. Hist. Museum Bern, Helvetiaplatz 5. 11 Uhr Führung: Paul Klee und Renzo Piano Auf dem Rundgang werden das Zusammenspiel von Kunst und Architektur sowie die Geschichte des Zentrums Paul Klee aufgezeigt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr Führung: Traum und Wirklichkeit. Zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten Siehe 28.3. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Literatur im Keller: Gilgamesh MusikLesung Peter Schweiger und das Aion Quintett erzählen und vertonen die älteste überlieferte Mythenerzählung der Menschheit: Den Gilgamesh Epos – die Abenteuer des legendären Königs aus Mesopotamien. Vv: Tel. 031 312 73 10, www.onobern.ch ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20 Uhr Szenische Führung: Zimmer frei Geschichte(n) aus dem Hotelgang. Mit Clarisse Mühlemann. Alpines Museum Schweiz, Helvetiaplatz 4. 11.00 Uhr

///////////////////////// Thun Magisches Schottland – Live Multivision Fotoreportage Corrado Filipponi präsentiert seine aktuelle Live-Mulivision. Eine Liebeserklärung an Schottland, weit mehr als Dudelsack, Geiz und Schottenrock. Hotel Seepark, Seestrasse 47. 16.00 Uhr

Montag, 30.03.

Ganz Ohr – persönliches Gespräch Die GesprächspartnerInnen sind Seelsorger oder Psychologinnen. Sie sprechen mit einer Vertrauensperson, die unter Schweigepflicht steht. Treffpunkt bei der Leuchtstele im Chor der Kirche. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Kai Ehlers Buchpräsentation von und mit dem Autor «Russland – Herzschlag einer Weltmacht». Calvinhaus, Marienstr. 8. 18.30 Uhr

Bern «Bund» im Kairo: Warme Fliesen Szenische Lesung des Theaterstücks von Béatrice Stebler. Vv: www.cafe-kairo.ch Café Kairo, Dammweg 43. 20.30 Uhr

Religion und Gesellschaft in Osteuropa Christentum und Islam in Südosteuropa – Die Rolle von Kirche und Religion auf dem Balkan. Stefan Kube, Institut G2W. Vv: Eintritt frei. Polit-Forum Käfigturm, Marktg. 67. 19 Uhr

Artlink Literatur: Wilfried N’Sondé Siehe Artikel S. 3. Der französisch-kongolesische Autor liest aus seinem Roman «Das Herz der Leopardenkinder». Lesung und Gespräch Französisch und Deutsch. Vv: Tel. 031 312 73 10, www.onobern.ch ONO Bühne Galerie Bar, Kramg. 6. 20 Uhr

Wer macht das Bild? Politische Ikonographie der Gegenwart. Der Berliner Kulturwissenschaftler und Modelltheoretiker Reinhard Wendler spricht im Rahmen der Kulturhistorischen Vorlesung der HKB. HKB-Y, Fellerstr. 11. 16.15 Uhr

Dietrich Grönemeyer: Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit «Im Mittelpunkt steht der Mensch», lautet die Maxime des deutschen Arztes. Im Gespräch mit Anne Rüffer erzählt er, warum ihm eine neue Gesundheitskultur und ein mündiger Patient so wichtig sind. Vv: www.stauffacher.ch Buchhandlung Stauffacher, Neuengasse 25-37. 20.00 Uhr

///////////////////////// Biel Maja Schaub Vortrag zu Rwandas jüngster Geschichte um das Buch «Über tausend Hügel wandere ich mit dir» von hanna Jansen. Anschliessend ein Film über die Gacaca Gerichte (Volks­ gerichte)und Diskussion. Lyceum-Club Biel, Museum Neuhaus, Schüsspromenade 26. 19.00 Uhr

FrauenBeiz Frauen kochen für Frauen. www.frauenbeiz.ch Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 19.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Kunstpause am Mittag 20 Minuten Kunst. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 12.30 Uhr

Midissage der Kunstausstellung «Knautschzonen» Zur Halbzeit werden alle philosophischen Register gezogen: Monika Maria Trost, Philosophin und Moderatorin der Sternstunde Philosophie des Schweizer Fernsehens, kommentiert ausgewählte Werke. Vv: Eintritt frei. Mobiliar, Bundesgasse 35. 17.00 Uhr Rauschdichten Tintensaufen war gestern. Renato Kaiser, Sam Hofacher, Christoph Simon und Gäste aus der Slam- und Schriftstellerszene laden ein zur neuen Lesebühne in Bern. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 20.30 Uhr

Dienstag, 31.03. Bern Den Armen bleibt das Paradies? Was sagen die Quellentexten der Weltreligionen zum Thema Armut und Reichtum? Wir entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Haus der Religionen - Dialog der Kulturen, Schwarztorstrasse 102. 19.30 Uhr

///////////////////////// Thun René Zeyer: Bank, Banker, Bankrott – Storys aus der Welt der Abzocker Der ehemalige Kommunikationsberater für Banker und Finanzdienstler liest und unterhält sich mit Bund-Redaktor Mathias Morgenthaler über seinen brisanten Insiderbericht. Vv: Thalia, Bücher Thun Thalia, Bücher, Bälliz 60. 20.00 Uhr

Mittwoch, 01.04. Bern Altstadtrundgang: Bern im Licht seiner Spuk- und Gespenstergeschichten Siehe 27.3. Besammlung vor dem Zytgloggenturm. 20.00 Uhr Chetti-Forum: Der erste Schritt – kann vielleicht eine Farbe sein Ring i der Chetti Bern mit Frau Therese Schmutz, Lebensberaterin. Restaurant Beaulieu, Erlachstr. 3. 19.15 Uhr

Führung: Blumenregen statt Kugelhagel Nelken, Rosen, Tulpen – blumige Revolutionen. Verein Aquilegia mit Nicolas Küffer. Vv: Eintritt frei; Kollekte. Botanischer Garten (BOGA), Altenbergrain 21. 18.00 Uhr Führung: Nashörner, Nashörner – afrikanische, asiatische& & und dann war da noch eines mit einem Holzbein. Unter der Leitung von Max-Peter Kleefeld. Naturhistorisches Museum, Bernastrasse 15. 18.00 Uhr Halb Eins – Wort, Musik, Stille Mitten in der Arbeitswoche für eine halbe Stunde neuen Raum schaffen. Auftanken mit Tönen und Text. Wort: Markus Amrein, Schauspieler. Musik: Hans Ries. offene kirche - in der Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Kunst über Mittag Gesprächsveranstaltung vor Originalwerken. Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 12.30 Uhr Marina Bolzli: Nachhernachher Eine Frau verliert die Orientierung. Und das (nur) wegen einer Trennung. Die Emmentaler Politologin, derzeitige BZ-Kolumnistin und Berner Slampoetin liest aus ihrem ersten Roman. Vv: Thalia, Bücher (im Loeb), Spitalg. 2, Tel. 031 320 20 20. Thalia, Bücher (im Loeb), Spitalgasse 2. Sous-sol. 20.00 Uhr

Sprechende Tiere. Der Mensch in der Evolutionstheorie Vorlesungsreihe Collegium generale «Charles Darwin und die Evolution der Evolutionstheorie 1809–2009». Mit Prof. Dr. V. Richter, Universität Bern. Vv: Eintritt frei. Universität Bern, Collegium generale, Hochschulstrasse 4. 18.15 Uhr StattLand-Rundgang: Bern universal Wie ein Gedicht die Alpen verändert und wie viele Briefe Albrecht von Haller in seinem Leben schreibt. Warum seine Kinder grün tragen und wie der österreichische Kaiser inkognito nach Bern reist. Treffpunkt: Eingang Hotel Bellevue. 18 Uhr Stimmkraft – Klänge für die Welt Klanginspirationen und gemeinsames Tönen. Vocal, Stimme: Samanta Christine Schwaninger Sieber. Infos: Tel. 031 769 00 44. Französische Kirche, Predigergasse 1-3. 12.15 Uhr Zwischenhalt in der Mitte der Woche Besinnung in der Fastenzeit. Thema: Hingabe Mitwirkende: Brigitt Sahi, Violoncello; Jürg Lietha, Orgel; Adriann Ackermann, Wort. Dreifaltigkeitskirche, Taubenstr. 18.30 Uhr ///////////////////////// Biel Kulturparcours 3: Solidarität beginnt vor der Haustüre Historischer Spaziergang. Film. Diplomübergabe. Runder Tisch. Detailprogramm: www.muschwab.ch Diverse Lokale. 15.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Fachsimpel Kunst für Erwachsene. Anmeldung: Tel. 034 421 40 27. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 19 Uhr Führung im Museum Franz Gertsch Jeweils Mi., 18 Uhr und So., 11 Uhr. Museum Franz Gertsch , Platanenstr. 3. 18.00 Uhr


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26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Dancefloor /// Partys

Kino /// Film Alhambra Maulbeerstr. 3, 0900 556 789, (1.50/Min.) www.kitag.com 20.30 (Mi) – E/d/f Fast and Furious Ciné-Card-Night. 14.00, 16.15, 18.30, 21.00, 23.30 (Fr/Sa) /14.30/17.30 (Mi) – Deutsch Männersache Mit Comedy-Kumpel Dieter Tappert (Paul Panzer) übernimmt Mario Barth mit einer beseelt prolligen Komödie nach der Bühne nun auch im Kino das Kommando.

Capitol 1 Kramgasse 72, 0900 556 789, (1.50/Min.) www.kitag.com Florian Kalotay

14.00, 16.15, 18.30, 21.00, 23.30 (Fr/Sa) – Ab 10/8 Jahren – Deutsch Der Kaufhaus Cop Comedy über einen übereifrigen Kaufhaus-Wachmann, die ganz auf seinen Hauptdarsteller und Drehbuchautor Kevin James zugeschnitten ist.

Big Zis live im Club Bonsoir

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Dass Big Zis «alles dörf», wussten wir bereits. Die Zürcher Rapperin nimmt kein Blatt vor den Mund und wird dennoch mittlerweile auch in den klassischen Medien als beste Rapperin der Schweiz gefeiert. Was wir nicht wissen: Warum der Biber ihr Lieblingstier und das Leitmotiv ihres dritten Albums, «Und jetz … was hät das mit mir z tue?», ist. DJ: Crash Helmet Crew. Club Bonsoir, Bern. Sa., 28.3., 22 Uhr (siehe Agenda S. 6)

Donnerstag, 26.03. Bern Clubbing Beats DJ Daniel. Quasimodo, Rathausg. 75. 21.30 Uhr Diamonds and Pearls of the 80’ & 90’ DJ Kevie Kev. Silobar, Mühlenpl. 11. 22 Uhr DJ Eclectic Seit DJ Eclectic in London doktoriert, gilt er als das verlorene Mitglied der Round Table Knights. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 22 Uhr Karaoke DJ Redlight. Cowboys-Bar, Speichergasse 37. 22.00 Uhr Kubanisch-mexikanischer Abend Jeden Donnerstag. Mit Salsatanzkurs (19.30-20.30h), Tapas und Drinks sowie Latino Musik mit DJ Orestes bis Mitternacht. Breitsch-Träff, Breitenrainpl. 27. 19.30 Uhr ModularClub Electronic. DJs Shaka, Mastra. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Pery Party DJ Shark. Pery Bar, Schmiedenpl. 3. 22 Uhr

Monsters Of Rock DJs Phrank & Tom. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr Oldies-Disco DJ Werner Bolliger. Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 21.00 Uhr Phönix-Tanzfest – Rauchfrei und barfuss Worldmusic und Oldies. DJ Marcel. Für Leute von 18 bis 88 Jahren. Haus KWB, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr Progressiv U.K. Techno Nymphon. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Ritmo Latino 80-90% Salsa (all Styles), 10-20% Bachata, Reggaeton, Merengue, Latin Music. DJ Qu’erico. Theatersaal National, Hirschengr. 24. 22 Uhr Roof Jackmate (Philpot, Phil E/DE), Fa_bien (Beam Rec./BE). Klub ELF, Ziegelackerstrasse 11a. 23.00 Uhr Slave to the Rhythm DJ Doc-T. Silobar, Mühlenplatz 11. 22 Uhr

Rockin’n’Stompin Pistolero Pepe. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausgasse 63. 22.00 Uhr

Street Fighters Konvex01: Who’s the Best Hip Hop Dancer!? Nachwuchscontest für Hip Hop Tänzer. Aftershowparty ab 1h. Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 23.00 Uhr

Thirst Day DJ papaPOP. All Style Mix. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 22 Uhr

Switch M-Live & Slice, Mc Wreckid. Liquid Club, Genfergasse 10. 23.00 Uhr

///////////////////////// Münchenbuchsee Trio New Smile Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr

Freitag, 27.03. Bern Afterwork Party DJ Oli. Cowboys-Bar, Speicherg. 37. 22 Uhr

Tanzbar Gesellschaftstänze und Disco für Frau + Frau, Mann + Mann & Friends. DJ Grisumel. 19.30: Crash-Kurs. Frauenraum, Reitschule, Neubrückstr. 8. 21.00 Uhr Tanznacht – Optickle Session Black Pampers DJs play Nu’Disco. Visuals by VJs Dig, Mo & Masala/Optickle. Turnhalle im Progr_, Waisenhauspl. 30. 22 Uhr

Barfussdisco-Bern.ch – DJ Hebu Haueter Worldmusic, Pop, Rock, Blues, Bollywood, Rai, Afro, Latin ... Dalmaziquai 69, Dalmaziquai 69. 21.00 Uhr

The Broken Hearts DJs (London, UK) The Broken Hearts sind Amber und Nisha aus London, zwei Fräuleins, die ihre DJ-Auftritte dazu nutzen, sich in Schale zu werfen. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 22 Uhr

Blickpunkt Shawne Fiedling. Du Théâtre, Theaterplatz 7. 22.00 Uhr

Weekend Starter DJ Herby. Quasimodo, Rathausg. 75. 22 Uhr

Centralrecord Night Clubsound. Reas (chez music/us), Domen w/zimi (centralrecord). Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr

///////////////////////// Münchenbuchsee Eltern John Rock- und Oldiesdisco mit Jüre Hofer. Vv: Tel. 031 869 02 99, www.baerenbuchsi.ch Bären Buchsi, Bernstrasse 3. 21.30 Uhr

Dance for the Bears Pocoloco. All Style Mix. Propeller-Bar , Aarbergergasse 30. 22 Uhr Funkdahouse DJ Stefano. Pery Bar, Schmiedenpl. 3. 22 Uhr Is It Disco? Siehe Artikel S. 3. Low Motion Disco & ­Raphaël Delan. Vv: Tel.: 0900 325 325, www.starticket.ch Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 22 Uhr Latinoteca All Latin Styles, Salsa, Merengue, Bachata, Reggaeton. DJ Casa del Ritmo. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr

Trio New Smile Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Wabern Balberna Der Balboa-Tanzabend. bernau, Seftigenstrasse 243. 20.00 Uhr

Samstag, 28.03. Bern Adore R&B and Vocal House. DJ Cut Supreme. Du Théâtre, Theaterplatz 7. 22.30 Uhr

Capitol 2 Traumschallplatten am Techstock In Argentinien entflammte die Leidenschaft des gestandenen DJ Triple R neu. Zurück in Köln, gründete er das Label Traumschallplatten für Techno abseits des Mainstreams. Letztes Jahr feierte seine Talentschmiede das zehnjährige Bestehen, in Bern tritt er zusammen mit Piemont und Bukaddor & Fishbeck (Bild) auf. Dachstock in der Reitschule, Bern. Sa., 28.3., 22 Uhr BEswingt Mit Sinatra Project (Uni Bigband & Stefan Minder). 20.30: LindyHop-Schnupperkurs, ab 22h: Swing Dancefloor. Aula im Progr, Speichergasse 4. 20.30 Uhr Disco Inferno DJ Shark. Pery Bar, Schmiedenpl. 3. 22 Uhr

///////////////////////// Münsingen Tanzabend für Singles und Paare Orchester Musicats. Org.: Bärner Chötti. Schlossgutsaal. 20.00 Uhr

Elektro feat. DJs JooLs & Ramax Electro, Indie Dance, Techhouse, Alternative. Sous-Soul, Junkerngasse 1. 23.00 Uhr

The dansant Tanzvergnügen für Jung und Alt. Infos: Tel. 031 339 55 00. Kursaal, Schänzlistrasse 71-77. 15.30 Uhr

Kitty Club Eleganza Boys, Cern & Muri, Mark Cream, Eleganza Dancers. Liquid Club, Genfergasse 10. 23.00 Uhr Nightlife DJ Fon-Etik. All Style Mix. Propeller-Bar , Aarbergergasse 30. 22 Uhr Quasi-Party DJane Pia. Quasimodo, Rathausg. 75. 22 Uhr RaBass Girls married festmacher. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Remember the Seventies – Das Original DJ Petit Prince mit Tophits aus 70’ to 90’. Baron, Laupenstr. 10. 22.00 Uhr Rock – Pop – Oldies – Blues Diverse DJs. Mainstreet Bar, Rest. Schützenhaus, Bottigenstr. 10. 20.00 Uhr Salsa Spettacolo DJ Caramelo y sus Amigos. Caffè Spettacolo, Schauplatzg. 11. 21.30 Uhr Saturday Club Dance DJ Mr. Dee. Silobar, Mühlenplatz 11. 22 Uhr Saturday Night Fever DJ Daddy. Cowboys-Bar, Speicherg. 37. 22 Uhr Swiss Kiss Vol. 11 Plattenleger mcw. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Techstock IV: Traumschallplatten-Nacht Mit Piemont, Bukaddor & Fishbeck, Triple R (alle GER). Support: Bud Clyde Coleton (Festmacher). 2nd floor: Romain Play (F), Frango (Siron/BE), Brian Python, Racker, Minimalist (Festmacher). Reitschule, Dachstock, Neubrückstr. 8. 22 Uhr Twisted Ryan Halifax (Plusquam, Flow Rec. / DE), Gelber (4Dreams, Citronix), Dee Jota (Citronix, Abnorm Rec.), Axas (Citronix), Dolphin & Offender (4Dreams). Klub ELF, Ziegelackerstrasse 11a. 23.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Trio New Smile Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr

Twisted After Disco. Klub ELF, Ziegelackerstr. 11a. 5 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Trio New Smile Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr

Montag, 30.03. Bern Fu**ing Monday: Dörti Döner vs. Res Ravioli Fastfood macht Musik. Vv: Freier Eintritt. Bierhübeli-Lounge, Neubrückstr. 43. 21 Uhr

15.00 (Fr/Sa/So/Mo/Mi)/18.00 (Do-Mi)– Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Bienvenue chez les Ch’tis Völlig überraschend ist die charmante SommerKomödie zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten geworden. Brillant, lustig und berührend. 20.15 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f The Curious Case of Benjamin Button Visuell atemberaubendes und schauspielerisch gefühlsecht interpretiertes Kino von David Fin-cher mit Brad Pitt. Nominiert für 13 Oscars, u.a. als Bester Film.

CineBubenberg Laupenstrasse 2, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.00, 17.00, 20.00, 23.00 (Fr/Sa) – Ab 12 Jahren – Englisch/Hindi/d Slumdog Millionaire Danny Boyles abenteuerliche Lebens- und romantische Liebesgeschichte wurde soeben mit 8 Oscars ausgezeichnet, u.a. als Bester Film (Drama).

CineCamera Seilerstrasse 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch

Dienstag, 31.03. Bern Salsa Practica – Noche Cubana Die Gelegenheit zum Üben und Tanzen für alle! Mit Musik von DJ Buenavista. Bis Ende Juni, jeden Dienstag. Gratis Eintritt. Salsadancers Tanzstudio, Dalmaziquai 69. 20.30 Uhr Schlager und Oldies DJ Le Petit Prince. Quasimodo, Rathausgasse 75. 20.00 Uhr

Mittwoch, 01.04. Bern BFU / Bundesamt für Unterhaltung Tequila Boys: Forza Italia! Sous-Soul, Junkerngasse 1. 21.00 Uhr

CineCinemaStar Bollwerk 21, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.15/16.30/18.45/21.00 – Ab 14/12 Jahren – F/d Home Ein tragikomischer und spannender Film von Ursula Meier mit Isabelle Huppert, Olivier Gourmet. Soeben mit 3 Schweizer Filmpreisen ausgezeichnet, u.a. als Bester Film!

Laupenstrasse 17, 031 386 17 17 www.quinnie.ch

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14.30, 16.30, 18.30, 20.30 – Ab 12/10 Jahren – Italienisch/d/f Pranzo di ferragosto Ein wunderbarer Film von und mit Gianni di Gregorio, der klug und feinfühlig über das Älter werden erzählt. – Als Vorfilm: ANIMATOU.

CineClub

Jukebox DJ Kosh. Quasimodo, Rathausg. 75. 21 Uhr

GRATISTICKETS!

18.30/21.00/23.30 (Fr/Sa) – Ab 8/6 Jahren – Deutsch The Pink Panther 2 Neue Abenteuer mit Inspektor Clouseau, der im Dream Team der besten Ermittler der Welt einem Superdieb nachspüren darf. Mit Steve Martin, Andy Garcia und John Cleese.

Moserstrasse 24, 031 332 41 42 www.quinnie.ch

Bern After-Bass Electronic. Jay Sanders (jagged club). Formbar, Sandrainstr. 10. 5.00 Uhr

Golden Tolerdance Then & Now. DJs Ludwig & Dado. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr

14.00, 16.15 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Hotel for Dogs Originelles, freches und temporeiches Grossstadtkomödienabenteuer von Regie- Newcomer Thor Freudenthal und mit Emma Roberts als extrem tierliebe Teenagerin.

CineABC

Sonntag, 29.03.

Elektro Discotek Elektro- Tekhouse Party. DJs Circumflux, Johnson Jonell. Ab 16 Jahren. Vv: Tel. 0900 325 325, www.starticket.ch Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 22.00 Uhr

Fiesta Latina Salsa, Merengue, Bachata, Reggaeton, HipHop & House. DJ Ron Ricky. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr

Kramgasse 72, 0900 556 789, (1.50/Min.) www.kitag.com

Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für eine ausgewählte Kultur­veranstaltung der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

14.30, 17.30, 20.30, 23.15 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – Ed/f The Reader Ein Meisterwerk von Stephen Daldry, das vor Kunstfertigkeit nur so sprüht. Mit Ralph Fiennes, Bruno Ganz, David Kross, Kate Winslet (Oscar beste Schauspielerin).

Cinématte Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46 www.cinematte.ch 18.30 (Fr. 27.03.), 21.00 (Sa. 28.03.) – E/d Caravaggio Regie: Derek Jarman; mit: Tilda Swinton, Nigel Terry, Sean Bean, Robbie Coltrane; GB/1986. Der britische Filmregisseur und Künstler Derek Jarman, der 1994 an AIDS starb, verfilmt das Leben Caravaggios. 18.30 (So. 29.03., Mo. 30.03.) – E/d/f Frida Mit Salma Hayek, Antonio Banderas. Mexiko, Anfang des 20. Jhdt: Die lebenslustige Frida Kahlo geniesst ihre Jugend in vollen Zügen - bis ein tragischer Unfall das Mädchen ans Bett fesselt.

20.00 (Do. 26.03.) – F/d La Fille sur le pont Regie: Patrice Leconte; mit: Daniel Auteuil, Vanessa Paradis; F/1999. Paris bei Nacht. Auf einer Brücke steht Adele, die im Begriff ist, ihren Sorgen für immer ein Ende zu bereiten. 18.30 (Sa. 28.03.), 21.00 (Fr. 27.03.) – Finnisch/d Leningrad Cowboys Meet Moses Regie: Aki Kaurismäki; mit: Matti Pelonpää, Kari Väänänen; SF/1994. Nach mehr oder weniger ruhmreichen Jahren in Mexiko kehrt die schlechteste Rock‘n’Roll-Band der Welt in ihren Heimatort zurück. 21.00 (Mo. 30.03.) – Finnisch/d Total Balalaika Show Regie: Aki Kaurismäki; Konzertdokumentation; SF/1994, Finn/d. Am 12. Juni 1993 wurden in Helsinki mehr als 70.000 Menschen Zeugen eines Ereignisses: Zum ersten Mal traten die Leningrad Cowboys auf. 16.00 (So. 29.03.) – Dialekt Uli der Knecht Regie: Franz Schnyder; mit: Liselotte Pulver, Hannes Schmidhauser, Heinrich Gretler; CH/1954. Einem Knecht, der ein Säufer und Frauenheld ist, will der Bodenbauer sein Vieh nicht anvertrauen.

CineMovie 1 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.30, 17.30 – Ab 12/10 Jahren – Französisch/d La classe – entre les murs Von Laurent Cantet. Selten löst ein Film eine solche Palette von Emotionen aus. Der Film ist gleichermassen ernst, subtil, bissig, aufwühlend und witzig. Unbedingt sehenswert! 20.15 – Ab 16/14 Jahren – E/d/f The Wrestler Eine brillante Milieustudie – Mickey Rourke zeigt eine schauspielerische Parforceleistung in der Geschichte eines alternden Show-Ringers am Ende seiner Karriere! 10.45 (So) – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Vicky Cristina Barcelona Sommerlich, verspielt, sexy und witzig. Starbesetzte und hinreissende Liebeskomödie von Woody Allen. Oscar für Penélope Cruz: Beste Nebendarstellerin. Nur Hautpfilm!

CineMovie 2 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 10.30 (So) – Ab 12/10 Jahren – OV/d/f La forteresse Zum ersten Mal durchdringt eine Kamera uneingeschränkt die Mauern eines Schweizer Emp-fangszentrum für Asylbewerber. Von Fernand Melgar. Bester Film, Locarno 2008! Nur Hauptfilm! 18.30 – Ab 12/10 Jahren – OV/d/f La forteresse Zum ersten Mal durchdringt eine Kamera uneingeschränkt die Mauern eines Schweizer Empfangszentrum für Asylbewerber. Von Fernand Melgar. Bester Film, Locarno 2008! 15.00, 20.45 – Ab 14/12 Jahren – OV/d/f The World is Big and Salvation Lurks Around the Corner Ein charmant erzähltes Drama nach dem autobiografischen Roman von Ilija Trojanow. Optisch stark, voller Energie und Wärme! Von Stephan Komandarew.

CineMovie 3 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.45, 17.45, 20.30 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Effi Briest Die preisgekrönte Julia Jentsch (Sophie Scholl) und Sebastian Koch in einer bewegenden Neuverfilmung des weltberühmten Romans von Theodor Fontane. 10.40 (So) – Ab 14 Jahren – Dialekt Pausenlos Ein Essay über des Menschen wertvollstes Gut, die Zeit und ein Plädoyer für die Kunst des A-temholens. Ein Film von Dieter Gränicher. Nur Hauptfilm!

CineSplendid 1 von Werdt-Passage 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.30, 17.30, 20.30 – Ab 14/12 Jahren – Spanisch/d/f Che – Part 1: The Argentine Che Guevara und eine Gruppe kubanischer Exilanten, angeführt von Fidel Castro, landen an der kubanischen Küste, um das Land zu befreien. Filmepos mit Benicio del Toro. 12.00 – Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Maman est chez le Coiffeur Der neue Film von Léa Pool weiss mit viel Zeitkolorit und mitunter leichtfüssiger Ironie die heile Welt der sechziger Jahr zu zerpflücken. Eine stimmungsdichte Familiengeschichte. 12.00 (Do) – Ab 14/12 Jahren – OV/d/f The World is Big and Salvation Lurks Around the Corner Ein charmant erzähltes Drama nach dem autobiografischen Roman von Ilija Trojanow. Optisch stark, voller Energie und Wärme! Von Stephan Komandarew.

CineSplendid 2 von Werdt-Passage 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.15, 17.15, 20.15 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Milk Harvey Milk: Sein Leben veränderte die Geschichte. Sein Mut veränderte Leben. Oscar für Sean Penn als Bester Hauptdarsteller. Von Gus van Sant.


26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11

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Kino /// Film

18.30 (Di. 31.03.) – F/d – s/w L’enfant sauvage (Der Wolfsjunge) Regie: François Truffaut. Filmgeschichte: Authentische Geschichte des 1798 von einem Bauern entdeckten Wolfsjungen. Truffaut selbst spielt die Rolle des Erziehers. 13.30 (So. 29.03.) – Deutsch Sissi – Schicksaljahre einer Kaiserin In der dritten Folge wird Sissis Glück dramaturgisch getrübt: Die Kaiserin erkrankt an Schwindsucht, die sie zur Trennung vom geliebten Töchterchen und von ihrem Gatten zwingt. 11.00 (So. 29.03.) – E/d Top Spot Unter Rückgriff auf ihre eigenen Erfahrungen mit dem Erwachsenwerden beschäftigt sich Tracy Emin in ihrem Debütfilm mit sechs weiblichen Teenagern die alle eine Geschichte zu erzählen haben.

Kino Kunstmuseum: Asta-Nielsen-Filmreihe Sie war die erste europäische Stummfilmdiva: die dänische Schauspielerin Asta Nielsen (1881–1972). Mit ihren brennenden Augen und ihrer exzentrischen Körperlichkeit spielte sie Tragisches und Komisches genauso virtuos, pfiff auf gesellschaftliche Konventionen und kämpfte um künstlerische Selbstbestimmung. Das Kino Kunstmuseum zeigt ihre frühen Filme, im Bild: «Zapatas Bande». Filmreihe: Sa., 28., bis Mo., 30.3.

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Aarbergergasse 30, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com

Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com

15.00, 17.45, 20.30 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Marley & Me Mit Jennifer Aniston und Owen Wilson besetzte Beziehungskomödie um einen ungehorsamen, aber unerschütterlich liebenden Hund.

17.45 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f He’s Just Not That Into You Wie im Kommunikationsdschungel von Mann und Frau Signale gedeutet werden müssen, weiss diese romantische Komödie mit Starbesetzung. Mit Jennifer Aniston, Ben Affleck, Scarlett Johansson.

City 2 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 18.30, 21.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Die Geschichte vom Brandner Kaspar Verfilmung des klassischen Stoffes nach einer Kurzgeschichte von Franz von Kobell, in dem ein Mann den Tod in ein Kartenspiel verwickelt, um eine längere Lebenszeit herauszuschlagen. 14.00, 16.15 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Stella und der Stern des Orients Charmantes Zeitreise-Kinder-Abenteuer, das die Gratwanderung zwischen leichtem Entertainment und niveauvoller Erzählung wunderbar meistert.

City 3 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 898, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.15, 16.45 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Despereaux - Der kleine Mäuseheld Technisch brillant realisiertes Animationsabenteuer, das basierend auf dem Kinderbuch von Kate DiCamillo die bezaubernde Märchengeschichte eines mutigen Mäuserichs schildert. 20.00 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Revolutionary Road Mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio besetztes Meisterdrama über ein Ehepaar, das aus der Konformität des Vorstadtglücks der Fünfzigerjahre ausbrechen will.

Gotthard Bubenbergplatz 11, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 20.30 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Gran Torino Packendes Drama von Clint Eastwood über einen greisen Koreakrieg-Veteranen, der nicht mehr länger mit ansehen will, wie seine Nachbarschaft vor die Hunde geht. 15.00, 17.45 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Yes Man Komödie über einen Pessimisten (Jim Carrey), der seinem Leben neuen Schwung verleiht, indem er ausnahmslos alles bejaht und dabei erfährt, wie ein kleines Wort ein Leben verändern kann.

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.00, 16.15, 18.30, 21.00 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Beverly Hills Chihuahua Ausgelassene Hundekomödie, um die Abenteuer eines verwöhnten Edelwauwaus, der in Mexiko verloren geht und eine unglaubliche Reise zurück nach Hause erlebt.

Jura 2 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 15.00, 17.45, 20.30 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Confessions of a Shopaholic Verfilmung des Bestsellers von S. Kinsella als charmante Komödie. Isla Fisher kann als Finanzexpertin keinem Schnäppchen widerstehen - eine vergnüglich gefährliche Leidenschaft.

15.00, 20.30 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Twilight Aufwühlende Vampirgeschichte basierend auf der Bestsellerreihe von Stephenie Meyers, die durch die intensive Chemie der beiden Protagonisten beflügelt wird.

Kellerkino Kramgasse 26, 031 311 38 05, 077 4138917 www.kellerkino.ch 20.30 – Spanisch/d/f Lluvia Bei strömendem Regen öffnet sich die Tür von Almas Auto. Roberto steigt ein, verletzt und nass bis auf die Knochen. «Bitte schliess die Tür! Sobald das alles vorbei ist, steige ich wieder aus.» 10.30 (So. 29.03.) – OV/d/f Nomad’s Land Gaël Métroz sucht die Welt des Orients bei den nomadisierenden Völkern. Hier findet er auf Abwegen einen Teil des Orients wieder, den Nicolas Bouvier in «Die Erfahrung der Welt» beschrieben hat. 16.00 (Sa. 28.03., So. 29.03.) – Spanisch/d/f Qué tan lejos Für kurze Zeit wieder im Programm! Ecuador und die Anden bilden die atemraubende Kulisse für dieses charmante Roadmovie mit starken Frauen. 18.00 – Bosnisch/d/f Snijeg - Snow 6 Frauen, 1 alter Mann und 5 Kinder leben in Slavno. Der Krieg hat ihnen die Geliebten genommen. Und jetzt müssen sie dem Leben erst wieder so etwas wie Sinn abgewinnen. Ein Film gegen das Vergessen! 14.30 (So. 29.03.) – OV/d Transasia Express Der Film des Berners Manuel Übesax und der Türkin Özay Sahin ist ein Roadmovie auf Schienen der Strecke Istanbul-Teheran, eine Collage aus Begegnungen, Musik und einer sich verändernden Landschaft.

Kino Kunstmuseum Hodlerstr. 8, 031 328 09 99 www.kinokunstmuseum.ch

20.00 (Do. 26.03.) – F/d Un autre homme Mit: Robin Harsch, Natacha Koutchoumov, Bulle Ogier, Elodie Weber. Lionel Baiers wunderbare Hommage ans Kino. Der Lausanner zählt zu den interessantesten jungen Schweizer Filmemachern der Gegenwart.

Kino Reitschule

17.45 (Do-Mi) – Deutsch – Ab 12/10 Jahren The Curious Case of Benjamin Button Drama von David Fincher mit Brad Pitt und Cate Blanchett: Benjamin Button altert eigenartiger Weise rückwärts.

22.15 (Sa. 28.03.) Die Katze wäre eher ein Vogel M. Jilg, Deutschland 2007. Was bedeutet es, das eigene Geschlecht in Frage zu stellen in einer Kultur, in der dies die wichtigste Grundlage für die Identität bildet?

23.00 (Fr/Sa) – Deutsch – Ab 14/12 Jahren The International Clive Owen und Naomi Watts wollen eine der mächtigsten Banken zu Fall bringen.

21.00 (Fr. 27.03.) – OV XXY L. Puenzo, Argentinien 2007. Alex ist fünfzehn – und hat ein Geheimnis. Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen.

Lichtspiel Bahnstrasse 21, 031 381 15 05 www.lichtspiel.ch 20.00 (Mo. 30.03.) – Spanisch/e Estrellas de la línea Chema Rodríguez, Guatemala 2006. Die Prostituierten Valeria, Vilma und Mercy arbeiten entlang der Línea, einer Bahnlinie, die quer durch Guatemala Stadt verläuft.. Bar ab 19h. 20.00 (So. 29.03.) Kurzfilme und Raritäten aus dem Lichtspiel Archiv. Bar ab 19h. 20.00 (Do. 26.03.) – E/d/f When Comedy was King Youngson führt uns mit seiner Doku in die Zeit des unbeschwerten Lachens und der grotesken Komik und lässt uns Kurzfilme und Episoden aus den Slapstick-Komödien der 20er Jahre wiedererleben

Pathé Westside Riedbachstrasse 102, 031 560 70 70 www.pathe.ch 11.00 (Sa/So)/13.15/15.30/17.45 (Do-Mi) – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Beverly Hills Chihuahua Von Raja Gosnell, mit Drew Barrymore, Salma Hayek, Jamie Lee Curtis. Die verwöhnte Hündin Chloe wird während eines Mexiko-Trips gekidnappt. 11.00 (Sa/So)/13.15 (Do-Mi) – Deutsch Ab 8/6 Jahren Bolt Von Chris Williams, mit der Stimme von John Travolta. Ein Hund, der in einer berühmten TV-Serie spielt, glaubt seine Superkräfte seien real.

16.00 (So. 29.03.) – stumm mit dt. Zwischentiteln Das Mädchen ohne Vaterland / Zapatas Bande Regie: Urban Gad. Asta Nielsen nimmt als Zigeunerin in Das Mädchen ohne Vaterland gesellschaftliche Gesetze und Rituale auf die leichte Schulter brilliert im Filmscherz Zapatas Bande.

15.30/18.00/20.30 (Do-Mi)/23.00 (Fr/Sa) Deutsch – Ab 12/10 Jahren Confessions of a Shopaholic Von P.J. Hogan, mit Isla Fisher, Hugh Dancy. Komödie basierend auf Sophie Kinsellas Bestseller «Die Schnäppchenjägerin».

20.30 (Sa. 28.03.) – stumm - s/w mit Klavierbegleitung Die arme Jenny / Vordertreppe und Hintertreppe Regie: Urban Gad. Soziale Dramen wurden die Asta-Nielsen-Filme seinerzeit genannt, so auch Die arme Jenny.Vordertreppe und Hintertreppe nimmt die feine Gesellschaft auf die Schippe.

11.15 (Sa/So)/13.30 (Do-Mi)/15.45 (Do-Mi)/ 18.00 (Do-Mi)/20.15 (Do-Mi)/22.30 (Fr/Sa) – Deutsch – Ab 10/8 Jahren Der Kaufhaus Cop Weil er die Sportprüfung der Polizeiakademie nicht schafft, arbeitet Paul im örtlichen Einkaufszentrum als Wachmann. Bis sein grosser Tag kommt: Gangster überfallen das Kaufhaus. 15.45/18.15/20.45 (Do-Mi)/23.15 (Fr/Sa)– Deutsch Ab 12/10 Jahren Die Geschichte vom Brandner Kaspar Von Joseph Vilsmaier, mit Michael Herbig, FranzYaver Kroetz, Lisa Potthoff. Der Brandner Kaspar, ein verwitweter Büchsenmacher, bekommt Besuch vom Tod. 15.45/21.00 (Do-Mi)/23.30 (Fr/Sa) – Dialekt Ab 10/8 Jahren Die Standesbeamtin Rahel Hubli ist Standesbeamtin, trifft eines Tages ihren Jugendfreund Ben, für den Sie immer noch Herzklopfen hat. Er ist aber verlobt und soll seine Standesbeamtin sein.

Die argentinische Regisseurin Lucía Puenzo widmet sich in ihrem Film von 2007 dem heiklen Thema der Intersexualität. Mit «XXY» schuf sie ein atmosphärisches und feinfühliges Erstlingswerk.

11.15 (Sa)/14.00 (Fr/So/Mi)/17.00 (Do/Sa/Mo/Di)/ 20.00 (Fr/So/Mi)/22.45 (Sa) – E/d/f 11.15 (So)/14.00 (Do/Sa/Mo/Di)/17.00 (Fr/So/Mi)/ 20.00 (Do/Sa/Mo/Di)/22.45 (Fr) – Deutsch Ab 6/4 Jahren Marley & Me Regie: David Frankel. Ein Labrador sorgt bei einem Ehepaar als Kinderersatz für Unruhe. Mit Jennifer Aniston, Owen Wilson, Alan Arkin. Ein Labrador sorgt bei einem Ehepaar als Kinderersatz für Unruhe.

21.00 (Sa. 28.03.) – OV Das verordnete Geschlecht O. Tolmein und B. Rothermund, Deutschland 2001. In Das verordnete Geschlecht geht es um die Geschichte von Zwittern.

20.30 (Do. 26.03.) – OV/d Uncut – Warme Filme am Donnerstag: Out at the Wedding L. Freelander, USA 2007. Eine romantische Komödie über einen grossen Tag und eine kleine Lüge.

Klappe für «XXY»

18.15 (Do-Mi) – Italienisch – Ab 16/13 Jahren Italians Auf der Reise irgendwo im arabischen Raum haben zwei Italiener, Meister und Gehilfe, Zeit, sich kennen zu lernen, während sie immer mehr mit einer komplett fremden Kultur konfrontiert werden.

Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69 www.reitschule.ch

11.00 (Sa/So)/13.15 (Do-Mi)/15.30 (Do-Mi)/ 18.00 (Do-Mi)/20.15(Do-Mi)/22.30 (Fr/Sa) – Franz. – Ab 7/7 Jahren Coco Il s’agit de Coco, l’exemple parfait de la réussite sociale, incarné par l’humoriste Gad Elmaleh. Il donnera la réplique à Manu Payet, Noémie Lvovsky et Jean Benguigui.

18.30 (Sa. 28.03.) Die Spielerin – Asta Nielsen Vortrag mit Film. Asta Nielsen (1881-1972) war der erste europäische Filmstar. Heide Schlüpmann, Filmwissenschaftlerin, und Karola Gramann, Leiterin Kinothek Asta Nielsen referieren; mit Filmfragment

11.00 (Sa/So)/13.00 (Do-Mi) – Deutsch Ab 6/4 Jahren Hexe Lilli Die Zauberhexe Surulunda sieht nur noch einen einzigen Ausweg: Eine würdige Nachfolgerin muss her, die das mächtige Buch beschützen soll. Doch ist das übermütige Mädchen Lilli wirklich die Richtige?

11.30 (Sa/So)/14.15 (Do-Mi)/17.00 (Do-Mi)/ 20.00 (Do-Mi) – E/d – Ab 14/12 Jahren Slumdog Millionaire Von Danny Boyle mit Dev Patel, Irrfan Khan. Die Geschichte eines Waisenjungen aus Bombay.

20.30 (Mo. 30.03., Di. 31.03.) – F/d Comme des voleurs (à l’est) In einem bemerkenswerten Genre-Mix entfaltet der Film von Lionel Baier erst alle Charakteristika einer Familienkomödie, wird dann zum skurrilen Drama und endlich zum abenteuerlichen Roadmovie.

18.00 (So. 29.03.) – stumm mit dt. Zwischentiteln Die Filmprimadonna / Engelein Regie: Urban Gad. Asta Nielsen als Filmstar im Fragment Die Filmprimadonna und als hinreissender Teenager in der Komödie Engelein. Mit Live-Klavierbegleitung von Christian Henking.

15.15 (Fr/So/Mi)/18.00 (Do/Sa/Mo/Di)/ 20.45 (Fr/So/Mi)/23.30 (Sa) – E/d/f 15.15 (Do/Sa/Mo/Di)/18.00 (Fr/So/Mi)/ 20.45 (Do/Sa/Mo/Di)/23.30 (Fr) – Deutsch Ab 14/12 Jahren Gran Torino Koreakriegsveteran erfährt Läuterung durch Migranten-Nachbarn: Drama von und mit Altmeister Clint Eastwood.

13.00 (Do-Mi) – Deutsch – Ab 10/8 Jahren The Pink Panther 2 Von Harald Zwart, mit Steve Martin, Jean Reno, Andy Garcia, Alfred Molina. Die Fortsetzung des weltweit erfolgreichen Kinohits von 2006 mit Steve Martin als Inspektor Clouseau. 11.15 (Sa)/14.00 (Fr/So/Mi)/17.00 (Do/Sa/Mo/Di)/ 20.15 (Fr/So/Mi) – E/d/f 11.15 (So)/14.00 (Do/Sa/Mo/Di)/17.00 (Fr/So/Mi)/ 20.15 (Do/Sa/Mo/Di) – Deutsch – Ab 14/12 Jahren The Reader Regie: Stephen Daldry. Die Adaption von Bernhard Schlinks Roman «Der Vorleser» um eine ungewöhnliche Beziehung. Mit Kate Winslet. 11.00 (Sa/So)/13.15 (Do-Mi) – Deutsch Ab 6/4 Jahren The Tale of Desperaux Kinderbuch-Bestseller von Kate DiCamillo wird «The Tale of Desperaux» nun auch als computeranimierter Trickfilm lebendig. Mit Emma Watson, Dustin Hoffman, Matthew Broderick. 22.45 (fr/Sa) – Deutsch – Ab 16/14 Jahren The Unborn Von David S. Goyer, mit Odette Yustman, Gary Oldman, Meagan Good. Eine junge Frau erleidet Alpträume wegen ihres ungeborenen Zwillingsbruders. 13.00 (Do-Mi) – Deutsch – Ab 14/12 Jahren Twilight Die Vampirromanze ist eine Verfilmung des ersten Bandes der Bestsellerserie von US-Autorin Stephenie Meyer. 20.00 (Do-Mi)/23.30 (Fr/Sa) – Deutsch Ab 16/14 Jahren Watchmen Regie: Zack Snyder. In der Anti-SuperheldenGeschichte werden ehemalige Superhelden von einem Mörder terrorisiert. Mit Carla Gugino, Malin Akerman, Jeffrey Dean Morgan. 15.15 (Do-Mi)/21.15 (Do-Mi)/23.45 (Fr/Sa) Deutsch – Ab 12/10 Jahren Yes Man Weil er beruflich wie privat alles ablehnt, steckt er in einer existenziellen Krise. Da polt ihn ein Selbsthilfeprogramm um, das auf genau einem Prinzip beruht - zu allem und jedem «ja» zu sagen.

Rex Schwanengasse 9, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.com 14.30, 17.15, 20.00 (Di) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Der Knochenmann Dritte Adaption eines Kultkrimis von Wolf Haas, in dem Ausnahmekabarettist Josef Hader als Privatdetektiv Brenner in einer Hühnerbraterei in der Provinz ermittelt. 10.40 (So) Die grosse Seidenstrasse Von Paul Wirth. Vorfilm: Im Land der Königstiger (Bangladesch). 20.00 (Do-Mo) – Ab 16/14 Jahren – E/d/f Rock’n’Rolla Guy Ritchie kehrt zurück zu seinen Wurzeln als Englands Antwort auf Tarantino. Mit knalligen Bildern und tollem Soundtrack erzählt er eine vertrackte Story aus der Londoner Unterwelt. 21.00 (Mi) – E/d/f Überraschungsfilm Lassen Sie sich überraschen!

Royal Laupenstrasse 4, 0900 55 67 89, (1.50/Min.) www.kitag.ch 15.15, 17.30, 20.00 – Ab 10/8 Jahren – CH-D Die Standesbeamtin Der Film von Micha Lewinsky erzählt die Geschichte der unglücklich verheirateten Standesbeamtin Rahel Hubli, die ihre Jugendliebe und dessen Verlobte in den Hafen der Ehe begleiten soll.

ZVG

18.30 (Mo. 30.03.) – stumm mit dt. Zwischentiteln Die weissen Rosen Regie: Urban Gad. Der einzige Kriminalfilm mit Asta Nielsen spielt im mondänen Ambiente eines Grandhotels. Vorprogramm: Asta Nielsen als Mannequin. Mit Live-Klavierbegleitung von Christian Henking.

Alex im Gespräch mit ihrem innig geliebten Vater (Ricardo Darín), der seine Tochter so akzeptiert, wie sie ist, sich aber der Probleme bewusst ist, die eine gelebte Zweigeschlechtlichkeit mit sich bringt. Mädchen oder Junge? Das ist hier die Frage. Doch die fünfzehn­ jährige Alex (Inés Efron) ist weder die eine noch der andere. Sie ist zweigeschlechtlich, ein sogenannter Hermaphrodit. Die Eltern Néstor (Ricardo Darín) und Suli Kraken (Valeria Bertuccelli) sind gebildet und liberal. Sie wollen nur das Beste für die andersartige Tochter, sind sich aber dabei uneinig, was das bedeutet. Der Vater, ein Meeresbiologe, der sich um verwundete Tiere kümmert und sich bestens mit den Fischern des Küstenstädtchens versteht, wird rasch zum Sympathieträger. Er möchte sein Kind selbst über sein Geschlecht entscheiden lassen und akzeptiert dabei auch die Möglichkeit, sich nicht festzulegen. Blau-graue Gefühlswelt Die Mutter hingegen ist überzeugt, dass Alex, die ihre hormonellen Medikamente nicht mehr nimmt und dadurch zunehmend männlicher wird, operiert werden sollte. Sie lädt einen Chirurgen sowie dessen Frau und Sohn ein, um die Möglichkeiten einer Operation zu diskutieren. Ihrem Mann und ihrer Tochter verrät sie zuerst nichts von dieser Absicht. Alex nähert sich dem Sohn des Chirurgen an, dem homosexuellen Álvaro (Martín Piroyansky). Beide sind unsicher und auf der Suche nach ihrer sexuellen Identität. Die Liebesszenen spielen im Blau-Grau der uruguayischen Dünenlandschaft. Das Wetter ist weder richtig gut noch richtig schlecht und spiegelt so das Dazwischen, in dem sich auch die Figuren befinden. Der Regisseurin gelingt es, atmosphärisch dichte Bilder zu schaffen, ohne dabei ins Pathetisch-Symbolträchtige abzudriften. Die eingesetzten Sinnbilder sind subtil gewählt. So besitzt Alex etwa ein Aquarium mit Clownfischen, die genau wie sie selbst Hermaphroditen sind und im Laufe ihres Lebens das Geschlecht wechseln. Wie ein Leitmotiv kommen Meerestiere, die weder Männchen noch Weibchen sind, im Film vor und verweisen so auf etwas Naturgegebenes. Es stellt sich die Frage: Warum nur reagiert unsere Gesellschaft mit so viel Ablehnung auf Zweigeschlechtlichkeit? Warum nicht das Uneindeutige akzeptieren? Jeder wird es wissen Die Schauspielerin Inés Efron spielt den Wandel des als Mädchen erzogenen Kindes, das in der Pubertät zunehmend burschikoser wird, virtuos. Alex ist eine starke Figur, die trotz dem rohen Umgang gegenüber ihrer Andersartigkeit (sie wird von Dorfjungen missbraucht und ausgelacht) nicht verzweifelt. Der Zuschauer fühlt von Anfang an mit ihr mit und begleitet sie von ihrer anfänglichen Unsicherheit bis zu ihrer Entscheidung, die Medikamente definitiv abzusetzen und sich keiner Operation zu unterziehen. Ein Happy End bedeutet das noch lange nicht. Es bleiben viele Fragen offen: Wird Alex je glücklich werden? Wird sie je richtig lieben können? «Jeder wird es wissen», sagt der Vater am Ende ohnmächtig. «Jeder wird wissen, dass du nicht wie sie bist.» «Lass es sie wissen», ist alles, was Alex erwidert, und lässt uns unsere eigenen Schlüsse ziehen.  Helen Lagger \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \

Kino in der Reitschule, Bern Fr., 27.3., 21 Uhr


36 Anzeiger Region Bern

26. März bis 1. April 2009 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 12

Von Fish and Chips zu internationalem Ruhm Das Kunstmuseum Bern zeigt eine Retrospektive des Kunststars Tracey Emin. Die Zuvor in Schottland und Spanien gezeigte Ausstellung macht deutlich, dass die Britin mehr kann, als Skandale zu provozieren. Ihr Leben und ihr Werk berühren. Glamour und Rock’n’Roll. Bekannt wurde sie in den 90er-Jahren, als sie gemeinsam mit Künstlern wie Damien Hirst oder Sarah Lucas zum Aushängeschild der Young British Artists wurde. Sie tritt regelmässig, aber nicht immer nüchtern in britischen Fernsehshows auf und schreibt eine Kolumne für das Hochglanzmagazin «GQ», in dem sie unter anderem über Luxushotels berichtet. Schockierend intim Die Arbeit «my bed», eine Installation aus schmutzigen Laken, gebrauchten Kondomen, Zigaretten und leeren Flaschen, ist für 1,5 Millionen Pfund versichert. Als das Bett 1998 erstmals gezeigt wurde, schockte die zur Schau gestellte Intimität. Emin war während einer depressiven Phase nicht mehr aus ihrem Bett aufge-

Tracey Emin

Ein Neonschriftzug mit den Worten «Trust me» führt in die grosse TraceyEmin-Schau. Warum wohl bittet die 45-jährige Künstlerin um Vertrauen? Sollen Besucherin und Besucher ihr alles glauben, was sie in der von Kuratorin Kathleen Bühler arrangierten Ausstellung erzählt? Der Rohstoff, aus dem die Filmerin, Malerin und Installationskünstlerin ihre Werke baut, ist ihre eigene Biografie, und diese ist tatsächlich von kaum zu glaubender Tragik: Das uneheliche Kind einer Britin und eines türkischen Zyprioten wird sexuell missbraucht, bricht die Schule ab und tröstet sich mit Alkohol und schnellem Sex. Es folgen zwei Abtreibungen und viele damit verbundene Schmerzen. Doch Tragik allein macht noch keine schillernde Figur. Emin versprüht auch jede Menge

«Not the way I want to die»: Tracey Emin baute die Achterbahn wie sie in ihrer Heimatstadt Margate stand nach und versinnbildlichte so ihr Leben: Eine ständige Achterbahn. Die Installation steht im Erdgeschoss des Neubaus des Kunstmuseums.

Tracey Emin

standen und trank sich beinahe zu Tode. Den Ort des Exzesses stellte sie so aus, wie sie ihn verlassen hatte. Der Raum, in dem das Bett nun im Kunstmuseum steht, ist ganz in Preussischblau gestrichen. Es ist ein Raum, der eher traurig berührt, als dass er schockiert.

Tracey Emin in anstössiger Pose: Der Popstar der Kunstszene sorgte in den 90er-Jahren für manchen Skandal. Heute ist sie eine etablierte und ernst zu nehmende Künstlerin.

Weiblicher Bukowski Ihr Marktwert sowie die Anerkennung von Fachkreisen sind der aus einfachen Verhältnissen stammenden Künstlerin sehr wichtig. Trotzdem hat sie sich nie verkauft. Die genähten PatchworkDecken, auf denen sie Wut, Trauer oder Selbsthass formuliert, werden so hoch gehandelt, dass manche andere Künstlerin auf Serienproduktion gesetzt hätte. Emin kehrte nach einer grösseren privaten Krise zur Malerei zurück. Es sind

grossformatige Bilder, die an den Amerikaner Cy Twombly denken lassen und feine, an Kalligrafie erinnernde Malereien. Sie entstanden, als sich Emin nackt in ein Atelier einsperrte und dort schlief, ass, liebte und malte. Kunst hat – so abgedroschen das klingen mag – Tracey Emin immer wieder das Leben gerettet. Auch wenn man ihre kürzlich auf Deutsch erschienene Biografie «Strangeland» liest, wird dies deutlich. Die Mischung aus Wut und Zärtlichkeit, mit der sie schreibt, erinnert an den Schriftsteller Charles Bukowski, der ähnlich wie Emin mit der vulgären Fassade hochsensible Intelligenz verbirgt.

Chips, ging tanzen und hatte viele Liebhaber. In einem Video, das von schrägem Humor zeugt, rechnet sie mit den Jungs von damals ab, die sie während eines Tanzwettbewerbs als Schlampe bezeichneten. «Why I didn’t become a dancer» ist für Wayne, Doug und wie sie alle hiessen und lässt Emin als Siegerin hervorgehen: Sie tanzt. Dass Emin über ihr Heimatkaff bis heute nie ein böses Wort verloren hat, ist anrührend, ihr Erfolg etwas Märchenhaftes. Nur wurde aus diesem Aschenputtel nie eine Prinzessin. Dazu benutzt sie dann doch zu häufig ein englisches Wort mit vier Buchstaben. ng Helen Lagger

Warum sie keine Tänzerin wurde Emin wuchs in der englischen Küstenstadt Margate auf. Sie ass Fish and

Kunstmuseum Bern Ausstellung bis 21.6. www.kunsmuseumbern.ch

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