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Philipp Zinniker

N°36 Donnerstag, 4., bis Mittwoch, 10. September 2008

«Les Contes d’Hoffmann» im Stadttheater Bern

Faust in der Dampfzentrale

Frauen machen Männer dann und wann ganz schön verrückt. Bei Hoffmann (Fabrice Dali, weiss im Bild) sind es gleich deren vier, die zum Teil nicht einmal existieren.

Sie waren in den 70er-Jahren Ingenieure der taktlosen Tüftelei und Synthesizer-Musiker der ­ ers­ten Stunde – von der «Ur-Faust» ist nur noch Hans Joachim Irmler (rechts) geblieben.

Hirngespinste eines Liebesträumers Lärm macht Geschichte In der Oper von Jacques Offenbach trifft Titelheld Hoffmann auf verschiedene Frauen, die sich alle letztlich als trügerische Traumbilder entlarven, als Facetten seiner einstigen Geliebten. Zuletzt bleibt ihm nur die Muse. Ob sie ihn wachzuküssen vermag?

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Eine seelenlose Puppe, eine sensible Künstlerin und eine berechnende Kurtisane bringen Verderben oder bleiben unerreichbar für den unglücklich in eine Sängerin namens Stella verliebten Hoffmann. Der Held pendelt zwischen einer realen und einer fantastischen Welt und kann bald nicht mehr zwischen diesen Polen unterscheiden. Diese kaleidoskopischen Liebesträume setzen sich aus drei verschiedenen Erzählungen von E.T.A. Hoffman (1776–1822) zusammen: «Der Sandmann», «Rath Krespel» und «Abenteuer in der Silvesternacht». Der französische Komponist deutsch-jü-

Stadttheaterfest Mit dem Stadttheater die neue Spielzeit feiern: Am Sonntag, 7.9., lassen sich die Theater­leute in den Vidmarhallen bei der ­Arbeit über die Schulter schauen (14 bis 18 Uhr) und anschliessend wird das Stadt­theater am Kornhausplatz zum Ballhaus (ab 18 Uhr, freier Eintritt).

discher Abstammung Jacques Offenbach (1819–1880) kreierte daraus eine fantastische Oper in fünf Akten, die bis heute zu den meistgespielten gehört. Das 1881 in Paris uraufgeführte Spätwerk Offenbachs blieb aber ein Fragment, da der Komponist vor der Fertigstellung seiner erfolgreichsten Oper verstarb. Das bedeutet eine Herausforderung für jeden Regisseur, aber auch die Chance, die «Lücken» mit eigenen Ideen zu füllen. Stringenz statt Spezialeffekte Der erst 34-jährige Regisseur Johannes Erath inszeniert Offenbachs Oper am Stadttheater Bern. Er hat soeben den Götz-Friedrich-Regiepreis für seine Inszenierung von Massenets «Cendrillon» erhalten. Erath will in die von ihm zum Teil als «geschwätzig» empfundene Oper Stringenz hineinbringen. «Fantastik ist für mich vor allem etwas, das im Kopf entsteht. Es braucht nicht so viel Äusser­ liches, um Hoffmanns Hirngespinste dar­zustellen», ist Erath überzeugt. Die Bühne ist zwar spektakulär mit klaustrophobisch wirkenden Architekturelementen gestaltet, die jeglicher Logik widersprechen, aber die grossen Bühnendrehungen und Spezialeffekte werden ausbleiben. Erath dazu: «Für mich besteht die Herausforderung darin, das Abdriften der Figuren darzustellen. Das eigentliche Thema ist der Liebes-, Lebens- und Kreativitätsverlust Hoffmanns.» Auch um Schein und Sein geht es in dieser Oper. Wie immer bei E.T.A. Hoffmanns Geschichten haben die Figuren Doppelexistenzen. Sie wechseln ihr Gesicht, je nachdem, wo sie sich befinden: in der realen oder in der fantastischen

Welt, in die man durch Rausch oder Wahnsinn gelangt. So wird ein harmloser Nachbar zum bösen Zauberer oder ein Roboter zur aufmerksamen Geliebten. Diese Verwandlungen geschehen oft schleichend, was die Sache umso unheimlicher macht: Nicht umsonst nannte man den Schriftsteller den «Gespenster-Hoffmann», und auch um Offenbachs Oper kursierten wilde Gerüchte, wie etwa die Vorstellung, dass bei diesem Stück dämonische Kräfte am Werk seien. Die eifersüchtige Muse In Bern spielt und singt der Tenor Fabrice Dalis den Hoffmann. Der uninspirierte Schriftsteller ist verheiratet mit der Muse Nicklausse (von Mezzosopranistin Claude Eichenberger dargestellt). Sie ist zutiefst menschlich, eine eifersüchtige Frau, die nicht mehr in der Lage ist, ihren Mann zu inspirieren, und zuschauen muss, wie er seinen Liebschaften erliegt. Der reale Aspekt ist Johannes Erath wichtig. «Ich wollte das Stück näher an ‹uns› ranbringen», erörtert er. Für die musikalische Leitung ist Srboljub Dinic verantwortlich. Trotz eigenwilliger Ideen wird in der Inszenierung die berühmte Spiegelarie nicht fehlen: im vierten Akt, als Kurtisane Giulietta, gierig nach Dia­ manten, einem Bösewicht verspricht, ihm das Spiegelbild Hoffmanns zu verschaffen. Dieser willigt aus blinder Liebe ein, was ein böses Ende nimmt. Die Musik ist so kontrastreich wie die Handlung selbst: Expressive Dramatik wird von parodistischen Solostücken durchbrochen. Stimmungs- und Blickwechsel ergeben ein verrücktes Vexierspiel. Helen Lagger \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Stadttheater Bern Premiere Sa., 6.9., 19.30 Uhr www.stadttheaterbern.ch

Die Krautrock-Pioniere von Faust waren zwar nie Rocker, doch es erging ihnen nicht anders als ebensolchen: viel Krach auf der Bühne, Krach mit dem Plattenlabel und zuletzt Krach untereinander. Eisenteile und Instrumente verstellen die Bühne. Schlagobjekte, Synthesizer, Gitarren und allerlei Gestänge füllen jeden Fussbreit aus. Es wummert, klirrt und bebt in epischer Länge, wenn Hans Joachim Irmler, Lars Paukstat, Steven Wray Lobdell, Jan Fride und Michael Stoll in ihrer Musik versinken. Die Künstler bewegen sich im Dickicht von psychedelischen Klängen und durch den Urwald der umherstehenden Geräte. Fast wie damals, in den 70er-Jahren. «Wir veranstalten immer noch eine Materialschlacht, aber es ist nicht mehr ganz so schlimm», lacht Hans Joachim Irmler schallend in den Hörer, der Orgelmann der fast schon historischen KrautrockBand, «wir haben eben Spass am Lärm und am Metall.» Zeitgenössisch taktloser Anarchismus Die Songs von Faust haben weder Strophen noch Refrain, sie haben einen Anfang, nehmen aber fast kein Ende. Darf man sie überhaupt Songs nennen? Diese nach intensiven Drogenerlebnissen klingenden Musikstücke sind Meilensteine der zeitgenössischen Musik. Sie entbehren jeglicher Normen, kennen keine notierte Form und schon gar keine Taktstriche. Anarchie pur. Ihre Genrebezeichnung «Krautrock» hat sich (und anderen Bands dieser Zeit) Faust mit ihrem gleichnamigen Stück in den frühen 1970er-Jahren selbst eingebrockt. Schnell hat der Begriff jegliche Kontur verloren, weil alsbald allerlei Rockmusik aus Deutschland hier eingeordnet wurde – ein grosses Missverständnis. Der Titel des Songs «Krautrock» war ironisch gemeint. Die abschätzige an-

gelsächsische Zweite-Weltkrieg-Bezeichnung «Krauts» für die Deutschen war schon in den 70er-Jahren überholt, «und Rockmusik haben wir nie gemacht», sagt Hans Joachim Irmler. Nicht nur fürs kulturhistorische Begriffslexikon war Faust massgebend, die Band hat auch einen Grundstein für die Plattenfirma gelegt, die heute zu den Majorlables zählt: Virgin. Bereits nach dem Album «Faust IV» (mit «Krautrock») verkrachte sich Faust mit dem aufstrebenden Label und verschwand sang- und klanglos von der Bildfläche. Bis die Band wieder zu Auftritten zusammenfand, dauerte es etliche Jahre. Eine Band, schlimmer als eine Ehe Mit Hans Joachim Irmler tritt der einzig Übriggebliebene der damaligen Formation in der Dampfzentrale auf. Faust hat nicht nur einige Comebacks, sondern auch ein gröberes Zerwürfnis hinter sich. Vor zwei Jahren verkrachte sich Irmler mit Jean-Hervé Péron (dem Gitarristen der Ur-Faust) dermassen, dass er seither «nur noch über den Anwalt» mit ihm zu tun hat, weiter geht er nicht auf den Streit ein, bemerkt nur: «Eine Band ist schlimmer als eine Ehe.» Nur wer sich zu gut kennt, kann sich auch richtig leidenschaftlich verkrachen. Jean-Hervé Péron spielt heute zusammen mit Zappi Diermaier Konzerte, dem Schlagzeuger und Kopf der 70er-Jahre-Faust. Auch Péron und Diermaier treten noch immer unter diesem Namen auf. Michael Feller \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Dampfzentrale, Bern Mo., 8.9., 21 Uhr www.dampfzentrale.ch


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4. bis 10. September 2008 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 2

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Impressum Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 139 130 Exemplaren. Gesamtprojektleitung: Christoph Hoigné (hoi), christoph.hoigne@kulturagenda.be Redaktion: redaktion@kulturagenda.be Michael Feller (mfe), Leitung: michael.feller@kulturagenda.be Nadine Guldimann (ngu), Stv. Leitung: nadine.guldimann@kulturagenda.be Claudia Sandke (sa), Produzentin: claudia.sandke@kulturagenda.be Volker Dübener (vd), Grafik: volker.duebener@kulturagenda.be Mariana Raschke (mara), Praktikantin: praktikum@kulturagenda.be Freie Mitarbeiter: Franziska Egli (fee), Nina Heinzel (nih), Helen Lagger (hel), David Wegmüller (daw) Adresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach 5414, 3001 Bern Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Nr. 37 der Berner Kulturagenda erscheint am 10.9.08. Redaktionsschluss 29.8.08. Nr. 38 der Berner Kulturagenda erscheint am 17.9.08. Redaktionsschluss 5.9.08. Für unverlangt eingesandtes Material übernimmt die Redaktion keine Haftung. Agendaeinträge Nr. 38 bis am 5.9.08 / Nr. 39 bis am 12.9.08 Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Berner Zeitung BZ, Veranstaltungen, Postfach 5434, 3001 Bern E-Mail veranstaltungen@hinweise.ch Fax 031 330 39 88 Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten. Verlag / Inserate / Sponsoring

das stück stella

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von johann wolfgang von goethe

Olivier Wermuth: olivier.wermuth@kulturagenda.be Verlag Berner Kulturagenda, Progr (Zentrum für Kulturproduktion), Waisenhausplatz 30, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Inserateschluss für Nr. 37 ist der 3.9.08 / Inserateschluss für Nr. 38 ist der 10.9.08 Korrektorat (redaktionelle Beiträge): Korrektorat Vogt Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen. Jeder Verstoss gegen dieses Verbot wird gerichtlich verfolgt. Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern, dem Kanton Bern und der Burgergemeinde Bern für die finanzielle Unterstützung.

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Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für eine ausgewählte Kulturveranstaltung der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

inszenierung: urs häberli mit: ivana bach peter bamler micaela bara fabienne biever marlise fischer helge herwerth ariane senn

Cäcilie und ihre Tochter Lucie treffen mit der Postkutsche in einem kleinen Gasthaus ein. Mutter und Tochter leben allein, denn Lucies Vater hat die beiden vor Jahren verlassen. Jetzt, da Lucie herangewachsen ist, möchte die vorausschauende Cäcilie ihre Tochter bei einer Dame zur Gesellschafterin ausbilden zu lassen. Im Haus gegenüber wohnt Stella, bei der Lucie nun in die Lehre gehen soll. Lucie wird von der warmherzigen und sensiblen Frau sofort herzlich willkommen geheissen. Auch Cäcilie versteht sich mit Stella auf Anhieb sehr gut, denn die Frauen verbindet ein äusserst ähnliches Schicksal: Stella wurde von ihrem Geliebten verlassen und auch sie hat eine Tochter, die jedoch kurz nach der Geburt gestorben ist. Während die zwei Frauen sich austauschen, kommt ein Reisender in das Wirtshaus des Ortes, ohne zu ahnen, dass ihn die Vergangenheit einholen wird. Es ist Fernando, der sowohl Gatte Cäcilies, als auch der Geliebte Stellas gewesen ist. Als Fernando auf die beiden ahnungslosen Frauen trifft, ist die Eskalation nicht mehr zu verhindern…

september mi 3 do 4 fr 5 sa 6 mo 8 di 9 mi 10 do 11 fr 12 sa 13 so 14 mo* 15 di 16 mi 17 do 18 fr 19 sa 20 mo* 22 di 23 mi* 24 do 25

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Streifzüge hinter dem dicken Kunstgemäuer Was wird eigentlich hinter den dicken Sandsteinmauern des Progr getrieben? Am 6. September stösst das Zentrum für Kulturproduktion seine schweren Türen weit auf. Podiumsdiskussionen, offene Ateliertüren, Performances, Livepainting, Lesung, Konzerte, Tombola oder TangoSchnupperkurs: das traditionelle ProgrFest bietet Kultur à gogo.

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Street-Art in der Ausstellungszone: Der Schweizer Tika vermengt Hip-Hop-Kultur und Aztekenkunst.

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und Berner Künstler gehen im Gegenzug nach Paris, New York oder Prag. Offene Kunst-Türen einrennen Von der Vielfalt der Kreativität im alten Gymnasium kann man sich bei einem Atelierrundgang auf allen drei Stockwerken einen Überblick verschaffen. Viele der siebzig Künstler werden anwesend sein und freuen sich über Besucher. Zwei grosse Gucklöcher rechts neben der Café-Bar Turnhalle laden in die neue

Dokustelle ein. Kataloge und Dokumentationen informieren über die im Haus tätigen Kunstschaffenden und alles, was im Progr vor sich geht. In der kleinen Fachbibliothek lässt sich in Kunstbüchern, Ausstellungskatalogen und Zeitschriften blättern, auch ein Bestand an DVDs ist geplant. Der zentrale Standort soll allfällige Schwellenängste der Besucherinnen und Besucher mindern. Auch die Ausstellungszone ist näher zum Publikum gerückt und ins Erdgeschoss

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Progr, Bern Sa., 6.9., ab 14 Uhr. Ausstellung bis 20.9. Ganzes Programm: www.progr.ch

Eine bizarr wuchernde Filmplastik Ein exzentrisches Darstellerduo, ein Walfangschiff, japanische Rituale und eine Unmenge von Vaseline: «Drawing Restraint 9» ist ein surrealer Kinotrip. Das Kino Kunstmuseum zeigt den Experimentalfilm des amerikanischen Künstlers Matthew Barney als Schweizer Erstaufführung. Der betörende Soundtrack stammt von Björk, die auch die weibliche Hauptrolle spielt.

Liebling der Kunstszene Der Amerikaner Matthew Barney ist eine schillernde Figur: Er war Footballspieler, Medizinstudent und Model und ist in seiner Heimat ein gefeierter Kunststar. Der 41-jährige lebt in New York und ist mit der isländischen Popelfe Björk verheiratet. Vor allem der fünfteilige Filmzyklus «Cremaster Circle», benannt nach einem Genitalmuskel, sorgte für Aufsehen – das 400-minütige Werk schaffte es von den Kunstmuseen gar in «normale» Kinos. Barneys Bildsprache ist schwer zu interpretieren: In seinen bizarren Kompositionen aus Videos, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Performances vermengen sich Biologie, Sport, Sexualität und Mythologie. Liebesritual auf dem Walfangschiff Eines gleich vorweg: Eine Handlung im klassischen Sinn gibt es nicht. «Drawing Restraint» bedeutet so viel wie Zeichnen

unter Einschränkung und begann als Experiment in Barneys Atelier, wo er den kreativen Prozess erforschte. Genug der Hintergrundinformation, das Werk selbst ist vielschichtig genug. In der Bucht von Nagasaki liegt ein Walfangschiff vor Anker. Eine japanische Prozession tanzt durch ein Industriegebiet, Perlenfischerinnen tauchen im Meer, eine stählerne Form wird auf das Schiff verladen und mit flüssiger Vaseline gefüllt. An Bord befinden sich zwei westliche Passagiere (Matthew Barney und Björk in den Hauptrollen), die in die Welt der japanischen Naturreligion Shintoismus eingeführt werden. Gebadet und in Kostüme aus Tintenfischhäuten und Fellkimonos eingewickelt, klackern sie in ihren Muschel-Flip-Flops durch den Schiffsbauch zur Teezeremonie. Während die von ihrer Form befreite Vaseline-Skulptur allmählich schmilzt und sich in das Innere des Schiffskörpers ergiesst, feiern Barney und Björk in einem Bad aus Vaseline ein blutiges Liebesspiel, gefolgt von einer wundersamen Metamorphose.

Blutrünstiges Liebesritual von zwei Pop-Ikonen im Vaselinebad.

Streng geordneter Sinnesrausch Matthew Barneys 135-minütiges Werk ist eine kunstvolle Choreografie, in der jedes Detail durchkomponiert ist. Ein Bilderrausch, der von langsamen Kamerabewegungen und Björks japanisch inspiriertem Soundtrack geprägt ist. Der Film kommt praktisch ohne Dialoge aus,

einzig während der Teezeremonie wird gesprochen. Die Problematik des Walfanges habe er bewusst ausgeklammert, sagt Barney, das Schiff interessiere ihn ausschliesslich aufgrund seiner Architektur. Wer sich davon nicht beirren lässt und darauf verzichtet, seine Fantasien auf Teufel komm raus zu entschlüsseln,

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«Titanic!», entfuhr es jemandem im Auditorium, als an der Berlinale vor zwei Jahren «Drawing Restraint 9» gezeigt wurde. Ein Vergleich, der amüsiert, denn die Parallelen der beiden Werke sind schnell aufgezählt: ein gigantisches Boot und ein Liebespaar. «Drawing Restraint 9» ist vom Hollywoodkino meilenweit entfernt – kein Wunder, stammt der Film doch vom exzentrischen Künstler Matthew Barney.

wird belohnt: mit dem irritierenden Sog eines rätselhaften Bilderreigens. g  Nadine Guldimann un

s rlo \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \V\e\ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \

Kino Kunstmuseum, Bern Sa., 6.9., 22.30 Uhr, So., 7.9., 16 Uhr, Mo., 8.9., 21 Uhr, und Di., 9.9., 20.30 Uhr www.kinokunstmuseum.ch

nih

«Mitten im Zentrum» lautet das schlichte, aber sinnige Motto des diesjährigen Progr-Fests. Schliesslich befindet sich das Künstlerhaus mitten in der Stadt. Mehr als siebzig Künstlerinnen und Künstler arbeiten hier unter einem Dach. Sie kommen aus den verschiedenen Richtungen: Bildende Kunst, Musik, Theater, Tanz, Architektur, Literatur und Mode. Eine wichtige Voraussetzung für moderne Künstler ist ihre Vernetzung in der Kunstwelt. Der Progr bietet ein solches Netzwerk. Auf der internationalen Kunstkarte ist der Progr eine Hauptstadt, die man kennt und schätzt. Regelmässig sind im Progr Stipendiaten aus dem Ausland zu Gast,

Nur keine Hemmungen! Die neue Dokustelle lädt zum Stöbern ein.

Getroffen

Alain Jenzer, bildender Künstler und Kurator

gezogen; sie wird mit der Street-ArtAusstellung «Very Contemporary» am Samstag eingeweiht. Kunst geht auf die Strasse Was die Werbung vormacht, tun ihr manche Künstler gleich: Sie gehen auf die Strasse. Street-Art-Künstler erreichen im öffentlichen Raum auch jene Menschen, die um Kunstausstellungen einen grossen Bogen machen. Von manchen als sinnlose Schmierereien und Vandalismus abgetan, hat sich die Kunstform zum urbanen Phänomen entwickelt. Da sich die Sprüher oft am Rande der Legalität bewegen, arbeiten sie mit Künstlernamen. Die Arbeiten eines Künstlers, der auch nicht um Erlaubnis gefragt hat, gehören mittlerweile zum Berner Stras­ senbild. Er hat die Aufkleber entworfen, die zum Beispiel auf den Glaswänden der Bahnhofsbrücke zu sehen sind und den Vogelschutzaufklebern ähneln. Seine Werke verbreitet er auf windowzoo. com und hat damit einen grossen Trend ausgelöst: Überall auf der Welt sind die Flugtiere, die ihren Ursprung in Bern haben, nun zu entdecken. Aktuelle Street-Art gibts sowohl in der Loge als auch in den zwei neuen Räumen von TVBoy aus Barcelona, Vagabundos aus Belgien oder Tika und KennyNeed aus der Schweiz. Strassenkunst in Echtzeit fabrizieren Rodja und Cow zwischen 14 und 17 Uhr im Hof. Noch mehr Livepainting gibts in der Loge, wo die Künstler malen und Kleber oder Schablonen entwerfen werden. Auch die Besucher sind eingeladen, den Stift in die Hand zu nehmen. Der unbekannte «Vogel-Künstler» wird sich übrigens ebenfalls unters Publikum mischen. nih

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Sein Atelier befindet sich im 3. Stock des Progr. Alain Jenzer stellt Objekte her. Sie fügen sich gut ins Gesamtbild des Ateliers ein, das er sich mit der Malerin Renée Magaña teilt. Eine Holzleiter steht da und ein Rettungsring, als könnten sie nützlich sein – und doch wirken sie irgendwie eigentümlich. Der in Kanada geborene Künstler hat ursprünglich Landschaftsarchitektur studiert. «Aber dann wurde mir der gestalterische Freiraum zu eng», erklärt er seinen Werdegang. Über das Auge begreifen Erst bei sehr genauem Hinsehen kann man Worte entziffern, die in seinen Objekten versteckt sind: «Angst», «Zweifel» oder «Hoffnung». Auf den zweiten Blick wirken sie hintergründig. Aber auch die rein intellektuelle Herangehensweise lockt den Betrachter in eine Falle, denn sobald man versucht, sich der Kunst von Alain Jenzer allein mit dem Verstand zu nähern, entzieht sie sich einem wieder. Die Objekte erzeugen Emotionen, scheinen auf irgendetwas anzuspielen, was sich aber doch nicht recht in Worte fassen lässt. «Es geht mir bei diesen abstrakten Begriffen um emotionale Erfahrungen, die ich zu verstehen versuche und oft erst über das Auge begreife», sagt Alain Jenzer. Plötzlich fühlt man sich beobachtet im Atelier. Es sind die «Doubteater», die einen direkt anzuschauen scheinen, ein bisschen traurig und doch sehr verständnisvoll. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Objekten aus Staubsack, Putzfäden, PolyethylenRohr und Trichter. Trotzdem wirken sie so lebendig wie kleine Haustiere – man könnte direkt ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn man sie hungern liesse und nicht regelmässig mit seinen Zweifeln füttern würde. Künstler als Kurator Beim Progr-Fest findet vor Alain Jenzers Atelier die Vernissage von Mo Dieners Soundinstallation «White Spot» statt, präsentiert von Nomad. Die Ausstellungsreihe Nomad für zeitgenössische Kunst hat Jenzer ins Leben gerufen. Er wollte selbst eingreifen. Bei seiner kuratorischen Tätigkeit legt er keinen Wert auf die Verkaufbarkeit der Arbeiten, sondern sucht interessante Orte mit spannender Kunst aus dem In- und Ausland zu verbinden. Er baut sein eigenes Netzwerk auf. Erste Ausstellungen waren in Bern, Rom und Prag. «Ich lerne so viel von den Künstlern, mit denen ich zusammenarbeite», sagt er voller Anerkennung. Und weil man nie genug dazulernen kann, beginnt er im Herbst auch noch den Masterstudiengang Fine Arts an der Hochschule der Künste Bern.  Nina Heinzel \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Progr, 3. Stock, Raum 357 Offene Ateliers am Sa., 6.9., 19.30–22 Uhr www.alainjenzer.ch


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4. bis 10. September 2008 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 4

Cheap art buy now

Kinder & Jugend /// Märkte & Messen Zirkus /// Freizeit /// Ausflßge

Puppentheater Ins in Bolligen

Bastelei und Geschichten am Thunplatz

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Eine musikalische Grille, ein cooler Wasserfrosch und ein Moorwuschu finden sich supermutig. Daniela D’Arcangelo zeigt in ihrem Figurentheater Mutig, Mutiger, am Mutigsten, wie sich die drei Viecher zu ßberbieten versuchen: im Tonleiternzirpen vielleicht oder im Seerosenblatthßpfen? Und was kann eigentlich ein Moorwuschu? Reberhaus, Bolligen. So., 7.9., 16.30 Uhr

Hände frei fßrs Basteln, Ohren spitzen zum ZuhÜren: Der Quartiertreff Thunplatz organisiert einen Nachmittag mit Sandra Gafner vom Familientreff Bern. Da wird gebastelt, was das Zeug hält, und den Geschichten gelauscht: Mal sind sie schaurig, mal spannend, und manchmal schaurig schÜn. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Garten des Quartiertreffs Thunplatz, Bern. Mi., 10.9., 15 Uhr

Der Markt bestimmt den Kunstpreis: Kulturvermittler Christoph Balmer verkauft Abzßge von Handyfotos (im Bild: ein Schwimmflßgeli). Mit jeder verkauften Kopie (hÜchstens 10) verdoppelt sich der Preis. Jetzt kann jede und jeder sein längstens vermutetes fotografisches Flair ausleben: Bis 10.9. eigenes Bild einsenden und sehen, was der Kunstmarkt damit macht. www.cheapart.ch. Die Vernissage folgt am Do.,18.9., im Forum Altenberg, Bern.

Donnerstag, 04.09. Bern Circo Morelli 1 Clown = 1 Zirkus. Poetisch, bunt, skurril. Marco Morelli mit einem Koffer voller Spässe und einem Bauch voller Fantasie. Der letzte KomÜdiant. Nur bei trockener Witterung! Monbijoupark. 20.15 Uhr ///////////////////////// Grenchen Circus-Go Wellness der Sinne mit Artisten aus Russland, der Ukraine, Ungarn und der Schweiz. Zirkus mit Restaurant. www.circus-go-ch Ticket-Hotline: 079 372 91 71 Schwimmbad. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun OHA – Oberländische Herbstausstellung Bis 7.9. Infos: www.oha.ch Thun-Expo-Areal, Reitweg. 13.00 Uhr

Freitag, 05.09. Bern Circo Morelli 1 Clown = 1 Zirkus. Poetisch, bunt, skurril. Marco Morelli mit einem Koffer voller Spässe und einem Bauch voller Fantasie. Der letzte KomÜdiant. Nur bei trockener Witterung! Monbijoupark. 20.15 Uhr ///////////////////////// Grenchen Circus-Go Siehe 4.9. Schwimmbad. 20.00 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Stradacolo – Strassenspektakel Betrieb auf den Strassen und in den ­Restaurants mit: 19.30h Duo Full House, 21.30h Masterjam (Funk, Soul, Pop, Rock). www.stradacolo.ch Dorfzentrum. 18.00 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Musikgesellschaft Harmonie Bar- und Pubfest mit dem Let`s go Team PÜschensaal. 20.30 Uhr

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Samstag, 06.09. Bern Antiquitäten/Brocante/Flohmarkt Mßnzen/Briefmarken, etc. Jeden Samstag. Alte Markthalle, Steigerhubelstr. 60. 9 Uhr Berner Handwerker Märit www.handwerkermaerit.ch Mßnsterplattform. 08.00 Uhr Circo Morelli 1 Clown = 1 Zirkus. Poetisch, bunt, skurril. Marco Morelli mit einem Koffer voller Spässe und einem Bauch voller Fantasie. Der letzte KomÜdiant. Nur bei trockener Witterung! Monbijoupark. 20.15 Uhr Circus – Himmel ßber Bern Offenes Spielprogramm beim Zirkuswagen. Bei jeder Witterung. Gurten – Park im Grßnen. 14.00 Uhr Farbe in mir - an mir - um mich herum Wir bemalen unser T-Shirt in unseren eigenen Farbkompositionen und Farbbildern und entdecken dabei die Vielfalt des Themas Farbe. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 13.30 Uhr Herzogstrassenfest Flohmarkt, Kinderspielplatz, Jugend-Disco, Bars, Kulinarisches, Stubemusig Rechsteiner, O Listen Sista, Jade, Schßlerbands Lorraine, Impuls Rock, Le Virage Dangereux, Bßro Amsterdam, Jack the Planet.. Herzogstr. 09.00 Uhr

Jubiläumsfest attac Sommeruni (siehe Artikel S. 12) Fest zum 10 jährigen Bestehen von ATTAC, mit Konzert (Gustav) und DJane Lonny. Tßr: 21 h. Frauenraum, Reitschule, Neubrßckstr. 8. 22.00 Uhr

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Progr-Fest Offene Ateliers, Symposium, Ausstellung, Workshops, Konzerte, Aktionen. Progr_Zentrum fĂźr Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30. 14.00 Uhr

///////////////////////// Worb Zu Besuch im Altersheim Vechigen/Worb Brunch, Märit, Kulinarisches und div. ­Darbietungen. Altersbetreuung Vechigen/ Worb, Bahnhofstr. 1. 08.00 Uhr

Workshops fßr Kinder in Russisch Kunstwerke im Kunstmuseum betrachten und im Atelier gestalten. Ab 6 bis 14 J. Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 10.15 Uhr ///////////////////////// Bolligen Antiquitäten, Brocante Auf 270 m2. Ausstellung: Tisch & Stuhl. Jeden Samstag. Infos: 079 399 87 03. Wegmßhle, Bolligenstr. 84. 09.30 Uhr ///////////////////////// Grenchen Circus-Go Siehe 4.9. Schwimmbad. 14.30 und 20 Uhr ///////////////////////// Lenk im Simmental Stradacolo – Strassenspektakel Betrieb auf den Strassen und in den Restaurants mit: Blue Lips Scorcher, 14h Strassenkßnstler, 14+16h Steelband Saanenland, 20h Chica Torpedo, 22h Funky Brotherhood. www.stradacolo.ch Dorfzentrum. 12.00 Uhr ///////////////////////// Schwarzenburg Uniformeneinweihung 17:30h - 19:30h Nachtessen mit Unter­ haltung Jugendmusik Schwarzenburg, 20h Sense Musikante, 21:30 Uniformen­ einweihung Tanz Duo BlackJack, 24h Mitternachtsshow Tambourenverein hot sticks. PÜschensaal. 17.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Die Jugend bewegt sich Nachts!?! Jugend World CafÊ. Ideen austauschen, Pläne schmieden, Nägel mit KÜpfen machen. Fßr Mittagessen ist gesorgt. Altes Spital, Oberer Winkel 2. 09.00 Uhr

6/.ÂŞ%).%2ÂŞ3/..%.'%,"%.ÂŞ2!+%4% 3EINÂŞ,EBENÂŞLANGÂŞWARÂŞERÂŞEINÂŞEINFACHERÂŞ &ISCHERÂŞINÂŞSEINEMÂŞ$ORFÂŞ*ETZTÂŞSOLLÂŞ/PAÂŞ -ENSAHÂŞAUFÂŞDIEÂŞGRO”EÂŞ2EISEÂŞGEHENÂŞ!BERÂŞ "USÂŞFAHRENÂŞMAGÂŞERÂŞNICHTÂŞUNDÂŞ%LEFANTENÂŞ SINDÂŞIHMÂŞZUÂŞLANGSAMÂŞ!LSOÂŞFRAGTÂŞERÂŞSEI NENÂŞ%NKELÂŞ+OFIÂŞ!LSÂŞ+OFIÂŞEINÂŞ&LUGZEUGÂŞ VORSCHLĂŠGT ÂŞMEINTÂŞSCHLIESSLICHÂŞDERÂŞ/PAÂŞ u!BERÂŞWENNÂŞICHÂŞSCHONÂŞFLIEGENÂŞSOLL ÂŞDANNÂŞ MITÂŞEINERÂŞSONNENGELBENÂŞ2AKETEhÂŞ$ERÂŞ "ILDERBUCHTIPPÂŞDESÂŞ,EPORELLO 2EDAKTORSÂŞ "RUNOÂŞ"LUME $IEÂŞGRO”EÂŞ2EISEÂŞWIRDÂŞSEINEÂŞLETZTEÂŞSEIN ÂŞ AUFÂŞDIEÂŞIHNÂŞWEDERÂŞ/MAÂŞNOCHÂŞ+OFIÂŞBEGLEI TENÂŞKANNÂŞ5NDÂŞ/PAÂŞ-ENSAHÂŞBEREITETÂŞSICHÂŞ DARAUFÂŞVORÂŞnÂŞNICHTÂŞMITÂŞ4RAUERÂŞUNDÂŞ!NGST ÂŞ SONDERNÂŞMITÂŞ7ITZÂŞUNDÂŞDERÂŞ2ESOLUTHEIT ÂŞ DIEÂŞIHNÂŞDURCHÂŞSEINÂŞ,EBENÂŞGEFĂ HRTÂŞHATÂŞ %RÂŞSUCHTÂŞBEIMÂŞ4ISCHLERÂŞEINEÂŞ+ISTE ÂŞDIEÂŞZUÂŞ IHMÂŞPASSTÂŞ %SÂŞGIBTÂŞSIEÂŞINÂŞALLENÂŞ&ORMENÂŞUNDÂŞ&ARBENÂŞALSÂŞ 'EMĂ SE ÂŞ#OLA &LASCHE ÂŞ"US ÂŞ3ĂŠGE ÂŞ,ĂšWEÂŞ ODERÂŞ3CHUHÂŞ!BERÂŞ-ENSAHÂŞSUCHTÂŞGENAUÂŞDIEÂŞ PASSENDEÂŞUNDÂŞERÂŞWEI” ÂŞWASÂŞERÂŞWILLÂŞ$ASSÂŞERÂŞ ALTÂŞIST ÂŞWIRDÂŞNICHTÂŞDURCHÂŞKĂšRPERLICHENÂŞODERÂŞ

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Sonntag, 07.09. Bern Circo Morelli 1 Clown = 1 Zirkus. Poetisch, bunt, skurril. Marco Morelli mit einem Koffer voller Spässe und einem Bauch voller Fantasie. Der letzte KomÜdiant. Nur bei trockener Witterung! Monbijoupark. 20.15 Uhr Farbe in mir - an mir - um mich herum Wir bemalen unser T-Shirt in unseren eigenen Farbkompositionen und Farbbildern und entdecken dabei die Vielfalt des Themas Farbe. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 13.00 Uhr

-ARIE 4HĂ?RĂ’SEÂŞ3CHINSÂŞ%INEÂŞ+ISTEÂŞFĂ RÂŞ /PAÂŞ)LLUSTRIERTÂŞVONÂŞ"IRTEÂŞ-Ă LLERÂŞ!UFBAUÂŞ 6ERLAG ÂŞABÂŞÂŞ*AHRENÂŞ

150 Jahre Konsi Bern

Jubiläumskonzert mit dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern Sonntag, 14. September 2008, 18.00 Uhr Das Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern präsentiert das Programm seiner Israel-Tour 2008: Antonín Dvoråk

Slawische Tänze Nr. 3 und 4 aus op. 46

Max Bruch

Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26 Solisten Samuel Jungen und Anik Stucki

Robert Schumann 4. Sinfonie d-Moll, op. 120 Ingo Becker, Dirigent Eintritt: Kat. A: CHF 38.–, nummerierte Tische Kat. B: CHF 33.–, nummerierte Tische Schßler und Studenten 50% Ermässigung Kinder bis 16 Jahre frei Mit Ihrem Eintritt unterstßtzen Sie den Konsi-FÜrderfonds Kinder brauchen Musik. Vorverkauf: Konservatorium Bern Tel. 031 326 53 53 oder empfang@konsibern.ch Hotel Allegro Tel. 031 339 53 80 oder reception@kursaal-bern.ch

La Parrillada - Die Grillparty Abendkasse ab 17.00 Uhr Lateinamerikanisches Grillfest mit Musik, Tanz und Spielen fßr Kinder. Essen vom Grill: 12.30-15.30 Uhr. ErlÜs zugunsten der Lateinamerikanischen Schule Bern, Zaubermärchen im Tipi Montag, 08.09. www.escuela-latinoamericana.org Inserat_95x113.indd 1 16 Uhr. Erzählerin: Doris 1.9.2008 14:29:22 Uh Um 13, 14 und Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 12.00 Uhr Weingart. Fßr Erwachsene und Kinder ab Solothurn 4 Jahren. In Bantigen; Weg ab Parkplatz Monatsmarkt Quartierfest Holligen 2008: Marktplatz der markiert. Tel. 031 931 73 75. In der Altstadt. Altstadt. 08.00 Uhr Kulturen Tipi in Bantigen. 13.00 Uhr Im Steigerhubel beim Kirchgemeindehaus: QuartierbewohnerInnen aus verschiedensten / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / Dienstag, 09.09. Kulturen sorgen mit kulinarischen, musikali- Burgdorf schen und tänzerischen Beiträgen fßr Unter- Grosses Burgfest in Burgdorf haltung. Kirchgemeindehaus Steigerhubel, Bern Ein Erlebnis fßr Jung und Alt Steigerhubelstr. 65. 10.00 Uhr Circus – Himmel ßber Bern Schlossmuseum, Postfach 153. 10.00 Uhr Offenes Spielprogramm beim Zirkuswagen. / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / Bei jeder Witterung. Bolligen Gurten – Park im Grßnen. 14.00 Uhr Grenchen Mutig, mutiger am mutigsten Circus-Go Daniela D’Arcangelo, Puppentheater Ins. Cool Kids’ Classes Siehe 4.9. Schwimmbad. 14.30 Uhr Reberhaus. 16.30 Uhr Art Workshops for Kids and Teens(ages / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / 6-14). Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 8-12. 16.30 Uhr Langenthal 34%2.3#(.500%.

MISCHENª'EFILDENªTHE MATISIEREN ªISTªDERª/PAª MEISTªSCHONªVONª"E GINNªANªGESTORBENªUNDª ESªGEHTªNURªUMªDIEª4RAUER ARBEITª(IERªHINGEGENªLEUCHTENªNICHTª NURªDIEª&ARBEN ªHIERªSTRAHLTªDERª/PAª:UVER SICHTªUNDª7ÊRMEªAUSªUNDªINTEGRIERTªDENª %NKELªGANZªINªSEINEª6ORBEREITUNGENª$IEª FERTIGEª2AKETEªHEI”TªDENNªAUCHªu!KWAA BAh ªWASªINªDERªGHANAISCHENª3PRACHEª4WIª SOªVIELªWIEªu(ERZLICHª7ILLKOMMENhªBEDEU TETªUNDªFà RªDENª!LTENªWIEªDENª*UNGENªGILT

Arena-Konzerte im Kursaal Bern

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Kinderkulturkalender Bern

Tokjo Kinderfest 10-14h: Kinderflohmärit, 11-12h: Konzert im Zelt mit Christian Schenker’s Kinderlieder, 14-15h: Clownshow im Zelt mit Filu, 14.30-17h: Kinderschminken, 15.30 + 16.30: Kindergeschichte. Schulhausareal Kreuzfeld I-III. 10.00 Uhr

///////////////////////// Schwarzenburg Jubiläumsfeier 10h Jubiläumsfeier, 12h Jubiläumsmittagessen mit Unterhaltung Musikverein Stetten, 14h Tattoos on Stage, 16h Festausklang PÜschensaal. 10.00 Uhr ///////////////////////// Thun OHA – Oberländische Herbstausstellung Bis 7.9. Infos: www.oha.ch Thun-Expo-Areal, Reitweg. 11.00 Uhr Schattenfiguren-Theater Das Märchen vom gestiefelten Kater erzählt mit Schattenfiguren. Im Rahmen der Sonder­ ausstellung Der gestiefelte Kater der Freunde Katzenmuseum Schweiz. Spielzeugmuseum Thun, Burgstr. 15. 14 Uhr

Mittwoch, 10.09. Bern Circus – Himmel ßber Bern Offenes Spielprogramm beim Zirkuswagen. Bei jeder Witterung. Gurten – Park im Grßnen. 14.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Kinder-Workshop in der Sonderausstellung Raben RabenvÜgel sind neugierig, verspielt und sehr intelligent. Wir lernen sie alle kennen. Ab 6 Jahren. Leitung: Judith Vonwil, Biologin und Museumspädagogin. Anmeldung ­obligatorisch: 032 622 70 21. Naturmuseum, Klosterplatz 2. 14.00 Uhr ///////////////////////// Spiez Spielmobil Animato Nur bei guter Witterung! Infos: Tel. 079 460 68 54. Bucht. 14.00 Uhr


4. bis 10. September 2008 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

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Theater /// Tanz /// Kabarett /// Kleinkunst

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5. Theatersport-Festival in der Cappella

Michael Gammenthaler im Haberhuus

Andreas Thiel in der Cappella

Die Olympiade ist zu Ende, Zeit für den traditionellen Theatersport-Herbst. Die Berner Improspieler vom TAP messen sich mit Gastteams aus Deutschland, Italien und der Romandie. Dabei entstehen Abend für Abend witzige, rasante, musikalische Szenen auf der Bühne. Der Schiedsrichter pfeift und das Publikum kürt per Abstimmung die Sieger. La Cappella, Bern. Mi., 3., bis Sa., 6.9.

Von Kindesbeinen an wollte er Zauberer werden – reif dafür war die Zeit jedoch erst Jahrzehnte später. Als Berufszauberer und Komödiant erobert Michel Gammenthaler heute die Bühnen – im Haberhuus mit seinem neuen Programm, «Zeitraffer», einer temporeichen Vorpremiere. Kulturraum Haberhuus, Köniz. Mi., 10.9., 20.30 Uhr

Er gilt als scharfzüngigster Satiriker auf Schweizer Bühnen und schüttet seinen intellektuellen Spott zum Vergnügen des Publikums genüsslich über alle aus. In seinem dritten politischen Programm nimmt Andreas Thiel (am Flügel sekundiert von Annalena Fröhlich) nach den Juden, Christen und Moslems nun die Gottlosen, die Atheisten, aufs Korn. La Cappella, Bern. Jeden Dienstag, 20 Uhr

Emma Murray: My body is an island (siehe Artikel S. 12) Eine Koproduktion der Dampfzentrale Bern. Vv: www.starticket.ch 0900 325 325. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr

///////////////////////// Lützelflüh-Goldbach Operation Schwarze Dahlie Mundart-Krimi aus den 50er-Jahren. Autor + Regie: Gerhard Schütz. Uraufführung der Lützuflüher-Spiulüt. Theatermenü ab 17 bis 19h möglich. Dahlienschau (rund 240 Sorten). Vv: Clientis Bernerlandbank in Lützelfüh, Hasle-Rüegsau + Sumiswald oder www.theater-luetzelflueh.ch Gärtnerei Waldhaus, Gewächshaus. 20.30

Donnerstag, 04.09. Bern 5. Internationales Theatersportfestival: TAP Bern gegen L.U.S.T Die süddeutschen Improathleten messen sich mit dem Berner Titelverteidiger. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr Alexandra Bachzetsis: Dream Season Eine Koproduktion der Dampfzentrale Bern. Vv: www.starticket.ch 0900 325 325. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr Stella Von Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Urs Häberli. Mit Yvana Bach, Peter Bamler, Micaela Bara, Fabienne Biever, Marlise Fischer, Helge Herwerth und Ariane Senn. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstr. 14. 20 Uhr Vor der Show die Vorschau Öffentliche Vorstellung des Saison­ programms 2008/09. Mit KünstlerInnen und Gruppen, die in der kommenden Saison im Schlachthaus auftreten. Mit Apéro. Eintritt frei. Schlachthaus Theater Bern, Rathausg. 20/22. 18 Uhr Wild Ein sagenhafter Sommernachtsspaziergang in eine vergessene Zeit. Jeden Donnerstag Anmeldung erforderlich unter 031 839 64 09 www.mesarts.ch Treffpunkt: Meret-Oppenheim Brunnen, Waisenhausplatz. 20 Uhr ///////////////////////// Biel Freilichtspektakel: Desmond Mit Loutop - Contemporary Dance Nomads. Reservation: Tel. 076 701 75 00. www.loutop.com Strandboden. 20.30 Uhr ///////////////////////// Langnau Fahrieté Gilbert & Oleg spielen «die hohle Gasse», ein magisch-komisches Freiheitsdrama zum 250. Geburtstag Friedrich Schillers. Reservationen: Tel. 032 944 22 43. Pferdemarktplatz. 20 Uhr ///////////////////////// Matten b. Interl Tell-Freilichtspiele Schillers Stück über den Schweizer National­ helden. Inszenierung: Franca Basoli. ­Gedeckte Tribüne. Bei trockenem Wetter ab 18h Vorprogramm: Tellwelt. Vv: Tellbüro, 033 822 37 22. www.tellspiele.ch Tellspielareal. 20 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Q = (KUH) Freilicht-Spektakel Das achte Freilicht-Spektakel des Theaters Madame Bissegger. Tierisch, menschlich. Clowneske Agrarromantik pur. Ein Heimetli. Vv: www.inszene.ch Tel. 0900 92 91 90. Steigrüebli, Bernstr. 184 b. 20.30 Uhr

Freitag, 05.09. Bern 5. Internationales Theatersportfestival: TAP Bern gegen PlateAli Die ImproschauspielerInnen aus Varese und Umgebung messen sich mit den Berner VertreterInnen. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr

Alexandra Bachzetsis: Dream Season Eine Koproduktion der Dampfzentrale Bern. Vv: www.starticket.ch 0900 325 325. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 20 Uhr Misery Psychotriller nach dem gleichnamigen ­Roman von Stephen King. Studio-Bühne Bern mit Veronika Wenger und Alain Thélin. Vv: Tel. 031 859 12 77 oder info@studiobuehnebern.ch Theater Remise, Laupenstr. 51. 20 Uhr Stella Siehe 4.9. Theater an der Effingerstr. 14. 20 Uhr ///////////////////////// Biel Freilichtspektakel: Desmond Mit Loutop - Contemporary Dance Nomads. Reservation: Tel. 076 701 75 00. www.loutop.com Strandboden. 20.30 Uhr ///////////////////////// Langnau Fahrieté Gilbert & Oleg spielen «die hohle Gasse», ein magisch-komisches Freiheitsdrama zum 250. Geburtstag Friedrich Schillers. Reservationen: Tel. 032 944 22 43. Pferdemarktplatz. 20 Uhr ///////////////////////// Lützelflüh-Goldbach Operation Schwarze Dahlie Mundart-Krimi aus den 50er-Jahren. Autor + Regie: Gerhard Schütz. Uraufführung der Lützuflüher-Spiulüt. Theatermenü ab 17 bis 19h möglich. Dahlienschau (rund 240 Sorten). Vv: Clientis Bernerlandbank in Lützelfüh, Hasle-Rüegsau + Sumiswald oder www.theater-luetzelflueh.ch Gärtnerei Waldhaus, Gewächshaus. 20.30 ///////////////////////// Muri b. Bern Zum Hauptgang: Mord DinnerKrimi von Peter Denlo mit Abendessen. Vv: www.starticket.ch 0900 325 325. Landgasthof Sternen, Thunstr. 80. 19 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Q = (KUH) Freilicht-Spektakel Das achte Freilicht-Spektakel des Theaters Madame Bissegger. Tierisch, menschlich. Clowneske Agrarromantik pur. Ein Heimetli. Vv: www.inszene.ch Tel. 0900 92 91 90. Steigrüebli, Bernstr. 184 b. 20.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Tartuffe Komödie von Molière. Vv: Tel. 032 626 20 70. theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theaterg. 16-18. 19.30 Uhr

Samstag, 06.09. Bern 5. Internationales Theatersportfestival: Finale mit EineR gewinnt Einzelwettkampf im Improvisieren. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 19 Uhr 5. Internationales Theatersportfestival: Käpt’n Publikum Die Improshow für Familien und Kinder ab 4 Jahren. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 14.30 Uhr

Les Contes d’Hoffmann – Premiere Oper von J. Offenbach. Inszenierung: ­Johannes Erath. Berner Symphonieorchester, Chor des Stadttheaters Bern. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52 www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr Stella Siehe 4.9. Theater an der Effingerstr. 14. 20 Uhr ///////////////////////// Biel Freilichtspektakel: Desmond Mit Loutop - Contemporary Dance Nomads. Reservation: Tel. 076 701 75 00. www.loutop.com Strandboden. 20.30 Uhr Null Grad - sehr heiss Ein Theater zum tamilischen Generationen­ konflikt. Mit der Theatergruppe Alps Arankadikal. Vv: Kollekte. Farelsaal, Oberer Quai 12. 20 Uhr ///////////////////////// Langnau Fahrieté Gilbert & Oleg spielen «die hohle Gasse», ein magisch-komisches Freiheitsdrama zum 250. Geburtstag Friedrich Schillers. Reservationen: Tel. 032 944 22 43. Pferdemarktplatz. 20 Uhr ///////////////////////// Lützelflüh-Goldbach Operation Schwarze Dahlie Mundart-Krimi aus den 50er-Jahren. Autor + Regie: Gerhard Schütz. Uraufführung der Lützuflüher-Spiulüt. Theatermenü ab 17 bis 19h möglich. Dahlienschau (rund 240 Sorten). Vv: Clientis Bernerlandbank in Lützelfüh, Hasle-Rüegsau + Sumiswald oder www.theater-luetzelflueh.ch Gärtnerei Waldhaus, Gewächshaus. 20.30 ///////////////////////// Matten b. Interl Tell-Freilichtspiele Schillers Stück über den Schweizer Nationalhelden. Inszenierung: Franca Basoli. Gedeckte Tribüne. Bei trockenem Wetter ab 18h Vorprogramm: Tellwelt. Vv: Tellbüro, 033 822 37 22. www.tellspiele.ch Tellspielareal. 20 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Q = (KUH) Freilicht-Spektakel Das achte Freilicht-Spektakel des Theaters Madame Bissegger. Tierisch, menschlich. Clowneske Agrarromantik pur. Ein Heimetli. Vv: www.inszene.ch Tel. 0900 92 91 90. Steigrüebli, Bernstr. 184 b. 20.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Hamlet Von Shakespeare. Teatro Mobile. Vv: Tel. 032 622 33 33. Theater Mausefalle, Bielstr. 80. 20 Uhr ///////////////////////// Thun Die Chorprobe Das Hinterzimmer einer Kneipe irgendwo in schweizerischen Landen. Autor: Dietmar Bittrich. Regie: H.P. Incondi. Theater Kanton Bern. Vv: Tel. 031 941 11 40 oder tkb@bluewin.ch Kleintheater Alte Oele, Freienhofg. 10. 20.15 Uhr

Sonntag, 07.09. Bern (Stadt)Theaterfest Probenausschnitte der neuen Saison in den Vidmarhallen (14-18h), Liebefeld-Köniz, Könizstr. 161 und im Stadttheater Bern (18-23h), Kornhausplatz 18 Das göttliche Kind in Dir Eine Begegnung in Wort und Musik mit dem göttlichen Kind in uns. Peter Anselm Grün (Texte und Sprecher), Hans-Jürgen Hufeisen (Konzeption, Musik und Flöten), Oskar Göpfert (Klavier). Münsterplatz. 17 Uhr Emma Murray: My body is an island Eine Koproduktion der Dampfzentrale Bern. Vv: www.starticket.ch Tel. 0900 325 325. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 19 Uhr Misery Psychotriller nach dem gleichnamigen ­Roman von Stephen King. Studio-Bühne Bern mit Veronika Wenger und Alain Thélin. Vv: Tel. 031 859 12 77 oder info@studiobuehnebern.ch Theater Remise, Laupenstr. 51. 17 Uhr Radio DRS: Persönlich Talk. Vv: Eintritt frei. Stadttheater, Foyer, Kornhausplatz 20. 10 Uhr ///////////////////////// Biel Freilichtspektakel: Desmond Mit Loutop - Contemporary Dance Nomads. Reservation: Tel. 076 701 75 00. www.loutop.com Strandboden. 20.30 Uhr ///////////////////////// Langnau Fahrieté Gilbert & Oleg spielen «die hohle Gasse», ein magisch-komisches Freiheitsdrama zum 250. Geburtstag Friedrich Schillers. Reservationen: Tel. 032 944 22 43. Pferdemarktplatz. 20 Uhr

Montag, 08.09.

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Mittwoch, 10.09. Bern Der Sohn des Scharfrichters Ein Theater über die Freiheit und ein ­aussergewöhnlicher Spaziergang durch Berner Geschichten. Jeden Mittwoch. Anmeldung erforderlich: Tel. 031 839 64 09, www.mesarts.ch Treffpunkt: vor dem Rathaus, Rathausplatz. 20 Uhr

Bern Kulturpreisverleihung 2008 der BürgiWillert-Stiftung an Dimitri Öffentlich. Anschl. Apéro. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 17 Uhr

Il Barbiere di Siviglia Melodramma buffo von G. Rossini. Berner Symphonie-Orchester, Chor des Stadt­ theaters Bern und Solisten. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52. www.bernbillett.ch Stadttheater, Kornhausplatz 18. 19.30 Uhr

Stella Siehe 4.9. Theater an der Effingerstr. 14. 20 Uhr

Stella Siehe 4.9. Theater an der Effingerstr. 14. 20 Uhr

Dienstag, 09.09. Bern Andreas Thiel: Politsatire 3 Uraufführung. Neu, aber genau so, wie man ihn kennt: 100% neue satirische Texte, 100% Andreas Thiel. Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmendstr. 24. 20 Uhr Stella Siehe 4.9. Theater an der Effingerstr. 14. 20 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Q = (KUH) Freilicht-Spektakel Das achte Freilicht-Spektakel des Theaters Madame Bissegger. Tierisch, menschlich. Clowneske Agrarromantik pur. Ein Heimetli. Vv: www.inszene.ch Tel. 0900 92 91 90. Steigrüebli, Bernstr. 184 b. 20.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Tartuffe Komödie von Molière. Vv: Tel. 032 626 20 70. theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theaterg. 16-18. 19.30 Uhr

///////////////////////// Köniz Michel Gammenthaler – Tryout! Kabarettistische Zauberei mit Michel Gammenthaler und seinem TryoutProgramm «Zeitraffer». Vv: www.haberhuus.ch Tel. 031 972 46 46. Haberhuus, Kulturraum, im Schlosshof, Muhlernstr. 9. 20.30 Uhr ///////////////////////// Lützelflüh-Goldbach Operation Schwarze Dahlie Mundart-Krimi aus den 50er-Jahren. Autor + Regie: Gerhard Schütz. Uraufführung der Lützuflüher-Spiulüt. Theatermenü ab 17 bis 19h möglich. Dahlienschau (rund 240 Sorten). Vv: Clientis Bernerlandbank in Lützelfüh, Hasle-Rüegsau + Sumiswald oder www.theater-luetzelflueh.ch Gärtnerei Waldhaus, Gewächshaus. 20.30 ///////////////////////// Solothurn Tartuffe Komödie von Molière. Vv: Tel. 032 626 20 70 theaterkasse@theater-solothurn.ch Stadttheater, Theaterg. 16-18. 19.30 Uhr


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Smalltalk

Rock /// Pop /// Jazz Worldmusic /// Chanson /// Folklore

Admiral James T. und The Drainpipes im Café Kairo

Redwood ist ein Riesenmammutbaum, ein Nationalpark in den USA, aber auch eine ­ Rock-Band aus Zürich. Das Quintett rockt sich freundlich, aber bestimmt durch die Gänge des Gehörs, gelangt bis in die Hinterzimmer des verholzten Rockgedächtnisses und lässt dort seine Ohrwürmer spriessen. Gaskessel, Bern. Sa., 6.9., 21 Uhr

Admiral James T. gehört mittlerweile irgendwie zum Inventar des Café Kairo. Er produziert Platten wie andere Schlagzeilen. Während Berufskollegen kurz vor dem Durchbruch stehen, steht er stets kurz vor seinem nächsten Album (deren 15 seit 1994). Zum 10-Jahr-Jubiläum konzertiert er wöchentlich auf der Kairo-Bühne, zunächst mit The Drainpipes. Café Kairo, Bern. Fr., 5.9., 21.30 Uhr

Donnerstag, 04.09. Bern Flagstaff Jazz-Standards, swingender Pop, Rock, Soul und mehr. Zwei Stimmen und ein Kontrabass. Angèle Oehrli-Thijs (voc.), Andy Klein (voc), Jürg Freudiger (bass). Vv: www.onobern.ch Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr FRAiCHe France Romandie Bern. Ein Konzert der WIM Bern. Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47. 20.00 Uhr ///////////////////////// Interlaken Jodlerklub Bönigen Und Alphornbläser. Gartenkonzert. Vv: Eintritt frei. Restaurant des Alpes. 20.00 Uhr ///////////////////////// Langenthal Reeds and Roots Thomas Aeschbacher (Schwyzerörgeli), Rainer Walker (Harmonium, Akkordeon, Elektronik). Kirchliches Zentrum Zwinglihaus, Bäreggstrasse 11. 19.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Handharmonika-Orchester Solothurn Promenadenkonzert. Nur bei schönem Wetter. Friedhofplatz. 20.00 Uhr

Freitag, 05.09. Bern Das Lied von der Erde Eine poetische Musikperformance mit ­Regula Gerber (Stimme, Kontrabass, ­klingende Steine, Klangholz). www.das-lied-von-der-erde.ch Vv: 031 311 37 32. Französische Kirche. 20.00 Uhr Mundish Berner Mundartband. Essen ab 18h. Vv: Kollekte. Bistrot Morillon, Morillonstrasse 8+10. 20.30 Uhr Steve Nomad + Last Time Hip Hop. Poetischer Sprechgesang zwischen Rap und französischem Chanson. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 21.00 Uhr The Drainpipes Mit Admiral James T. Vv: www.cafe-kairo.ch Café Kairo, Dammweg 43. 21.30 Uhr

///////////////////////// Kerzers Freetime Jazzband Thun Jazz-Konzert mit einem Repertoire von New Orleans über Blues bis Swing. Vv: Tel. 079 759 39 68. Kulturkeller Gerbestock, Gerbegasse 14. 20.00 Uhr

Rockustix – Kulturschiff Erlach Bielerseefahrt mit Schöre Müller’s Accoustic Playground. Abfahrt ab 20 Uhr, Einstieg ab 19 Uhr Schiffländte Erlach. Vorverkauf Tourismus Erlach 032 338 11 11. Vorverkauf Tourismus Erlach 032 338 11 11. Kulturschiff Erlach / MS Jura, Schiffländte. 19.00 Uhr

///////////////////////// Langenthal Aarefeld Mundartpop. Alte Mühle, Mühleweg. 20 Uhr

///////////////////////// Murten UpJazz: Christian Münchinger Quartet Hardbop Jazz. Christian Münchinger (sax), Christoph Stiefel (p), Fabian Gisler (b), Pius Baschnagel (dr). Vv: www.upjazz.ch Kulturzentrum im Beaulieupark, Prehlstr. 13. 21.00 Uhr

///////////////////////// Rubigen Bantu & AfroBeat Academy Nigeria. Grossformation. Afro. Vv: www.muehlehunziken.ch Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Schwanden Sigrisw Full Steam Jazzband Thun Jazz Night. Tel. 033 251 11 86. Gasthof Rothorn, Schwandenstr. 65. 20.15 Uhr ///////////////////////// Solothurn Jazz und Pasta Es spielt die Ambassador Big Band. Vv: www.wengistein.ch Alterszentrum Wengistein, Kirchweg 2. 19.00 Uhr ///////////////////////// Studen Never9Band Rock- und Pop-Covers. Nemo’s Erlebnisbar Seeteufel, Büetigenstr. 85. 21.30 Uhr ///////////////////////// Thun Alpenrock DJs Ex-Cherokee-DJs legen auf! Jeweils Freitags und Samstags ab 21 Uhr. Durchgehend warme Küche. Vv: Tel. 033 222 56 76. Hooters, Allmendstrasse 32. 21.00 Uhr

Samstag, 06.09. Bern Big Senn R. Gerber: Kontrabass, Jodel; G. Paeffgen: Hackbrett, Schlagzeug; S. Dill: Akkordeon; S. Zumbrunn: Jodel; M. Oberholzer: Trompete, Alphorn; P. Vogel: Posaune; Wege Wüthrich: Klarinette, Sax. Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 20.30 Uhr Klangbrücke Crazy Rockers Rossfeld und Jugendmusik Jegenstorf. Musiksaal, Papiermühlestrasse/ Gebäude P 13b. 19.30 Uhr

///////////////////////// Erlach Housi Wittlin – Kulturschiff Erlach Der legendäre Mundartrocker solo auf dem Kulturschiff Erlach am Freitag, Einstieg ab 19 Uhr Schiffländte Erlach, Abfahrt 20 Uhr. Kulturschiff Erlach / MS Jura, Schiffländte. 19.00 Uhr

Murphy’s Room (Biel) Rock. Reitschule, Vorplatz. 20.00 Uhr

///////////////////////// Interlaken Bödeli Rasselbande Guggemusig. Gartenkonzert. Vv: Eintritt frei. Restaurant des Alpes. 20.00 Uhr

///////////////////////// Erlach Chica Torpedo – Kulturschiff Erlach Heisse Rhythmen der genialen MundartMambo-Orchestra auf dem Bielersee! Einstieg Schiffländte Erlach ab 13 Uhr, Abfahrt 14 Uhr. Kulturschiff Erlach / MS Jura, Schiffländte. 13.00 Uhr

Redwood Rock, Alternativ, Powerpop aus CH. We’re All Gonna Die – Tourabschluss. Restaurant ab 19 Uhr geöffnet (essen@gaskessel.ch). Gaskessel, Sandrainstrasse 25. 21.00 Uhr

///////////////////////// Rubigen Los Hobos / Pola World Pop / Electro Pop. Vv: www.muehlehunziken.ch Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Studen Never9Band Rock- und Pop-Covers. Nemo’s Erlebnisbar Seeteufel, Büetigenstr. 85. 21.30 Uhr ///////////////////////// Thun Alpenrock DJs Ex-Cherokee-DJs legen auf! Jeweils Freitags und Samstags ab 21 Uhr. Durchgehend warme Küche. Vv: Tel. 033 222 56 76. Hooters, Allmendstrasse 32. 21.00 Uhr Cow Crash Cow Crash Live / Rock Ratsstübli, ­Rathausplatz 6. 21.00 Uhr ///////////////////////// Walkringen Tour d`horizon A-cappella Vv: Rüttihubelbad 031 700 81 81 / www.ruettihubelbad.ch Konzertsaal, Rüttihubelbad. 20.00 Uhr

Sonntag, 07.09. Bern Jazz & Breakfast: Chantemoiselle Jazz & Chansons in Mundart. Türe 9h, Frühstück 9.30, 2 Sets ab 10 bis 11.30h. Res.: Tel. 031 368 14 15. Restaurant Altes Tramdepot, beim Bärengraben. 10.00 Uhr ///////////////////////// Biel Joyful Noise Roger Turner (dr), Clayton Thomas (b), Hans Koch (bass-kl, electr.), Martin Schütz (cello/electr.). Club Etage, St. Gervais, Untergasse 21. 21.00 Uhr ///////////////////////// Grenchen The Steamboat Rats Oldtime Jazz. Vv: Kollekte. Restaurant Schönegg. 10.30 Uhr ///////////////////////// Spiez In-Sight Konzert für Solo-Violine von und mit Hans Burgener. Eigene Kompositionen und Improvisationen, welche aus Reflexionen zum Thema Krankheit, Heilung und Leben entstanden sind. Schlosskirche. 17.00 Uhr

Montag, 08.09. Bern Faust (D) Die Krautrock-Legende ist zurück! Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47. 21.00 Uhr HKB-Diplomkonzerte Jazz Lehrdiplom – Vertiefung Komposition & Arrangement. 20h: Nina Thöni «Wilking». 21.30: Rama Bozzini «Wave Project». Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühle­ strasse 13d. 20.00 Uhr Offene Werkstatt Improvisationstreffen. WIM Bern Dampfzentrale Bern, Marzili­ strasse 47. 20.00 Uhr Vera Kappeler Trio Jazz. Vera Kappeler: Piano/Harmonium, Simon Gerber: Kontrabass/Dobro/Gitarre, Lionel Friedli: Drums. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr

Dienstag, 09.09. BERN HKB-Diplomkonzerte Jazz 19.30: Lehrdiplom – Vertiefung Komposition & Arrangement – Lukas Frei Ayane. Lehr­ diplom Gesang / 21h: Elina Duni «Konstatin & Doruntina – an Albanian Legend». 22.30: Damaris Rose. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühle­ strasse 13d. 19.30 Uhr ///////////////////////// Interlaken Duo Stägreif Margrit Amacher (Solojodlerin) und Armin Sigrist (Alphornbläser). Vv: Eintritt frei. Restaurant Chalet, Hotel Oberland. 19.30 Uhr ///////////////////////// Oberhofen Wolverines Jazzband Dixieland, Swing, Blues. Vv: Fritz Krebs & Co. AG, Tel. 033 243 14 21. Dachbühne Klösterli. 20.00 Uhr

Mittwoch, 10.09. Bern Confessions des lieux disparus Bessa Myftiu und Elina Duni – Lesung und Konzert in Französisch und Deutsch. Vv: Kornhausbibliothek, Tel. 031 372 10 12. Kornhausbibliothek, Kornhausplatz 18. 20.00 Uhr Jazz-Apéro Golden Age Jazzband Bern. Vv: Tel. 031 560 68 48. Domicil Lentulus, Monreposweg 25. 19.00 Uhr Nick Perrin Flamenco-Jazz-Quartett Nick Perrin (Gitarre), Julia Stucki (Tanz), Marco Rohrbach (Bass, Cello), Adrian ­Christen (Perkussion). Vv: www.la-cappella.ch Tel. 031 332 80 22. La Cappella, Allmend­ strasse 24. 20.00 Uhr

Herr Schnyder, mit welchem Gefühl spielen Sie die Klavierkonzerte KV 415 und KV 537, das sogenannte Krönungskonzert, von Wolfgang Amadeus Mozart, die Sie erst im Februar mit der Camerata Bern für eine CD eingespielt haben? Werke, die man aufgenommen hat, verlangen eine ganz besondere Pflege. Bei der Aufnahme hat man als Musiker etwas Gültiges abgeliefert und will am Live-Konzert nicht dahinter zurückstehen. ZVG

Redwood im Gaskessel

ZVG

Oliver Schnyder, der Aargauer Pianist mit internationaler Karriere, spielt mit der Camerata Bern in der Orangerie Elfenau z­ wei Mozart-Klavierkonzerte.

Wie erlebten Sie die Zusammen­ arbeit mit der Camerata Bern und ihrem Leiter, Erich Höbarth? Die Zusammenarbeit mit der Camerata Bern ist wunderbar. Man spürt sofort, dass jeder der Musiker das Projekt zu seiner ganz persönlichen Sache macht. Die ganze Atmosphäre ist direktdemokratisch und weit entfernt vom gewerkschaftlichen Druck, den man oft in grossen Orchestern spürt. Erich Höbarth ist ein grossartiger Musiker und Mozartinterpret und er war ein wichtiger Grund, dass meine Wahl für dieses Projekt auf die Camerata Bern gefallen ist. In dieser von Mozart autorisierten Besetzung, nur mit Streichern, ohne Bläser und Pauken, wurde das «Krönungskonzert» KV 537 zum ersten Mal aufgenommen. Die neue Doppel-CD, die am 19. September erscheint, stellt die Dur- und die Moll-Seite von Mozart vor. Ihr Leben bewegt sich zurzeit wohl eher auf der Dur-Seite – Sie sind international gefeierter Solist und Vater eines anderthalb Jahre alten Knaben. Ich versuche gerade, möglichst viel Zeit für meine Familie und meinen Sohn zu haben. Kleine Kinder entwickeln sich so schnell, und ich möchte dabei nicht zu viel verpassen. Die Logistik meines Berufes und der Kampf um musikalische Perfektion fühlen sich manchmal nicht so sehr «dur» an. Aber die Resultate machen mich – oft – glücklich. Sie sind 34 Jahre alt und bespielen die renommiertesten Konzertsäle dieser Welt. Welche Heraus­ forderungen wollen Sie in den kommenden Jahren angehen? In erster Linie möchte ich fit bleiben und hoffe, dass der En-

thusiasmus erhalten bleibt, Meis­terwerken auf die Spur zu kommen. Als Pianist ist man ein Sisyphus – man würde am liebs­ ten das ganze Repertoire beherrschen. Das ist aber vollkommen unmöglich. Bis in zehn Jahren möchte ich alle Sonaten von Schubert und Beethoven erarbeiten. Welche Pläne haben Sie in der nächsten Zeit? Im September bin ich mit dem 4. Klavierkonzert von Beethoven auf Tournee, ich spiele ein paar Konzerte erst in der Schweiz, dann in England, Russland und den USA. Darunter sind Auftritte mit meinen Kammermusikpartnerinnen, der Cellistin Sol Gabetta und der Geigerin Julia Fischer. Und dann spiele ich eine Uraufführung des New Yorker Komponisten David Noon – in der Tonhalle Zürich. Sie engagieren sich auch für das einheimische Kompositionsschaffen. Ich arbeite mit einem kleinen Kreis von Komponisten zusammen. Zurzeit vor allem mit David Philip Hefti, für mich einer der ganz Grossen. Seine Musik ist von sehr hoher Qualität, und es macht Spass, sie zu spielen. Wie wichtig sind Ihnen – als musikalischer Jetsetter durch alle Welt – Ihre Wurzeln im Kanton Aargau? Sie sind die Grundlage für alles. Ich richte es immer so ein, dass ich nach zwei, drei Wochen Konzertreise wieder nach Ennet­ baden nach Hause komme. Ich möchte nicht wie manche Kollegen monatelang unterwegs sein – ich würde dabei seelisch verkümmern. Seit ich in den USA studiert habe, hat die Schweiz für mich enorm an Wert gewonnen. Eine Weile habe ich überlegt, in den USA zu bleiben, da ich bei der Green-Card-Lotterie gewonnen hatte, aber die Perspektiven in der Schweiz waren ganz klar besser: Hierzulande kann man von der Musik leben und muss nicht ums tägliche Brot bangen.  Christoph Hoigné \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Orangerie Elfenau, Bern Sa., 6.9., 17 Uhr www.oliverschnyder.com www.cameratabern.ch


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Klassik

Letztes Konzert der Bachwochen in Amsoldingen

1. Liederstunde im Berner Amtshaus

Mit Felix Mendelssohn-Bartholdy im Berner Oberland

Luftig auf Viola und Violine und mit bodenständigem Violoncello: Alexander Besa vom Luzerner Symphonie-Orchester spielt mit Alexis Vincent und Alexander Kaganovsky, beides Musiker des Berner Symphonieorchesters, die Goldberg-Variationen BWV 988 – eines der schwierigsten Werke des Komponisten. Kirche Amsoldingen. So., 7.9., 17 Uhr

Zum Auftakt der Liederstunden-Saison entführen uns die Mezzosopran-Stimme von Judith Lüpold (Bild) und das Pianospiel von Altmeister Hansjürg Kuhn in ferne Lande: «Russland und Frankreich im Lied» heisst das Programm mit Duparc und Milhaud auf der Croissants-Seite und Tschaikowski und Bizet auf Seite der harten Wasser. Berner Amtshaus. Sa., 6.9., 18 Uhr

Dreimal bereiste Mendelssohn-Bartholdy die Schweizer Berge und liess sich von ihrer Schönheit inspirieren. Auf ihrer Tour durchs Berner Oberland kombiniert das renommierte Leipziger Streichquartett (Bild) seine Musik mit Werken von Beethoven und vom Berner Komponisten Jean-Luc Darbellay sowie einer Uraufführung von Benedict Strahl. Nydeggkirche, Bern. Mo., 8.9., 20 Uhr

Freitag, 05.09. Belp Klassische Soiree Hans Balmer (Flöte), Rosmarie Burri (Klavier). Campagne Oberried. 20.00 Uhr

Donnerstag, 04.09. Bern Meisterkonzert: Beaux Arts Trio – ­Abschiedstournee Das Beaux Arts Trio, 1955 gegründet, ist über Jahrzehnte hinweg bis heute das ­bekannteste Klaviertrio geblieben. Daniel Hope (Violine), Antonio Meneses (Violon­ cello), Menahem Pressler (Klavier). Vv: www.kulturticket.ch Tel. 0900 585 887. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 19.30 Uhr ///////////////////////// Solothurn Konzert für zwei Trompeten und Orgel Alexander Pfeifer, Leibzig (Trompete), Urs Schär, Bellach (Trompete) und Frank Zimpel, Leibzig (Orgel). Werke von Mouret, Torelli, J.S. Bach, Heinichen u.a. Vv: Kollekte. Marienkirche, Weststadt. 19.30 Uhr

///////////////////////// Bern Portraits: Ustvolskaja / Fontyn / Pagh-Paan 18.45 Werkeinführung mit Jacqueline Fontyn. Sonate für Klavier Nr.4 (Galina Ustvolskaja); Tree of Life und Polissonnerie II (Jacqueline Fontyn); Pyon-Kyoung (Younghi Pagh-Paan). Konservatorium, grosser Saal, ­ Kramgasse 36. 19.30 Uhr Rezital Euphonium, Ophicleide. Le Cap, Französische Kirche, Predigergasse 3. 19.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf 30. Orgelzyklus Jörg Ulrich Busch, Zürich. Werke: Bach, Langlais, Vierne. Vv: Kollekte. Stadtkirche. 18.15 Uhr ///////////////////////// Gstaad Menuhin Festival Gstaad: Pastorale Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini (Leitung), Viktoria Mullova (Violine). Rossini: Ouverture zu «Wilhelm Tell»; Beethoven: Violin­konzert D-Dur op. 61; Beethoven: S­ infonie «Pastorale». Vv: www.menuhinfestivalgstaad.com Tel. 033 748 83 33 + Ticketcorner. Festivalzelt. 19.30 Uhr

///////////////////////// Langnau Lieder von Mozart und Mendelssohn Esther Bertschi (Sopran), Marie-Claire Wanner (Klavier), Anna Messmer (Sprecherin), Jan Tschannen (Sprecher). Vv: Kollekte. Kirchgemeindehaus, Dorfbergstrasse 2. 19.30 Uhr

Samstag, 06.09. Bern 1. Liederstunde Russland und Frankreich im Lied. Judith Lüpold (Mezzosopran), Hansjürg Kuhn (Klavier). Lieder von Tschaikowski, Duparc, Milhaud und Bizet. Vv: Abendkasse. Assisensaal im Amthaus, Hodlerstrasse 7. 18.00 Uhr A-Cappella-Chor Zürich Leitung: Piergiuseppe Snozzi. Palestrina: Missa Qual’è il piu grande amor; Anerio: Offertorium aus dem Requiem; de Victoria: Motetten. Vv: Nur Abendkasse. Christ­ katholische Kirche St. Peter und Paul, beim Rathaus. 18.00 Uhr Elfenausommer: Camerata Bern und Oliver Schnyder (Siehe Artikel Seite 6) Mozart Klavier­ konzerte. Vv: Kollekte. ­Orangerie Elfenau. 17.00 Uhr Gabrielichor Bern Die Freitagsakademie Bern, K. Stübi Wohlgemuth (Sopran), S. Leutenegger (Alt), F. Rienth (Tenor), H. Gafner (Ltg.). Geistliche Musik. Werke von J.S. Bach, Zelenka und Vivaldi. Vv: www.gabrielichor.ch oder Tel. 031 711 20 76. Berner Münster. 20.00 Uhr ///////////////////////// Gstaad Menuhin Festival Gstaad: Kennedy Plays Jazz Nigel Kennedy (Violine), The Nigel Kennedy Quintet. Jazz-Kompositionen von Nigel Kennedy. Vv: www.menuhinfestivalgstaad.com Tel. 033 748 83 33 + Ticketcorner. Festivalzelt. 19.30 Uhr

Menuhin Festival Gstaad: Matinée Junge Preisträger VII Khatia Buniatishvili, Georgien (Klavier). Schumann: Fantasie C-Dur op. 17; Chopin: Ballade Nr. 4, F-Dur op. 52 + Douze Préludes op. 28. Vv: www.menuhinfestivalgstaad.com Tel. 033 748 83 33 + Ticketcorner. Kapelle. 10.30 Uhr

///////////////////////// Erlach Konzert für zwei Trompeten und Orgel Alexander Pfeifer, Leibzig (Trompete), Urs Schär, Bellach (Trompete) und Frank Zimpel, Leibzig (Orgel). Werke von Mouret, Torelli, J.S. Bach, Heinichen u.a. Vv: Kollekte. Reformierte Kirche. 19.30 Uhr

///////////////////////// Thun Solistenkonzert Das Kammerorchester Steffisburg (Leitung: Paul Moser) begleitet SolistInnen der Musikschule Region Thun. Werke von Bach, Haydn, Bloch u.a. Beau Rivage, Saal, Hofstetten­ strasse 6. 11.00 Uhr

///////////////////////// Thun Im Rathaus um 4: A la Française Von der französischen Hofmusik zum Impressionismus. Claudia Weissbarth (Traversflöte und Böhmflöte), Johanna Baer (Chromatische Tripelharfe und Doppelpedalharfe). Hotteterre, Marais, St. Saëns u.a. Vv: Kasse ab 15.15 Uhr. Rathaus. 16.15 Uhr

///////////////////////// Murten Rezital Euphonium, Ophicleide. Konzertsaal. 17.30 Uhr

Solistenkonzert Das Kammerorchester Steffisburg (Leitung: Paul Moser) begleitet SolistInnen der Musikschule Region Thun. Werke von Bach, Haydn, Bloch u.a. Beau Rivage, Saal, Hofstetten­ strasse 6. 17.00 Uhr

///////////////////////// Saanen Menuhin Festival Gstaad: Galakonzert – Ausverkauft! Kammermusikfest Gstaad. Cecilia Bartoli (Mezzosopran). Kirche. 19.00 Uhr

///////////////////////// Worb Romantischer Sommerasklang Huttwiler Kammerorchester. Werke von Antonin Dvoràks, Mendelssohn Leos Janàcek. Ref. Kirche. 17.00 Uhr

Sonntag, 07.09. Amsoldingen Bachwochen Thun/Amsoldingen Alexis Vincent (Violine), Alexander Besa (Viola), Alexander Kaganovsky (Violoncello). Goldberg-Variationen. Vv: www.kulturticket.ch oder Tel 0900 585 887. Kirche Amsoldingen. 17 Uhr

///////////////////////// Solothurn Französische Barockmusik Blockflöten-Ensemble Contrapunctus. Werke von Lully, Couperin, Boismortier, Marais, Satie und Hirose. Vv: Kollekte. Begegnungszentrum SLS, Gärtnerstr. 21. 17.00 Uhr

///////////////////////// Bern ONO Klassik: Moz-Art-Modern Anne-Marie Sommer, Barbara Kellerhals, Elisabeth Gräub und Barbara Schmid spielen Werke u. a. von W.A. Mozart, E. Bozza und P.-A. Bovey. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 19.30 Uhr

Musik im Blumenstein: Witz, Charme und Sexappeal Die Wyberetten präsentieren ihr neues Programm. Katharina Spielmann (Sopran), Silvia-Kristina Hadorn (Klavier). Vv: ZVS, Tel. 032 626 46 86. Historisches Museum Blumenstein, Blumensteinweg 12. 10.30 Uhr

ONO-Klassik: Moz-Art-Modern Ein kommentiertes Programm mit dem Flötenquartett «ad libitum». Werke von W.A. Mozart, E. Bozza und P.A. Bovey. Vv: www.onobern.ch Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 19.30 Uhr

F O R U M

F Ü R

M U S I K

U N D

Salon-Orchester Arabesque www.wengistein.ch Alterszentrum Wengistein, Kirchweg 2. 15.15 Uhr ///////////////////////// Stettlen Duo-Abend Andreas Graf (Violoncello), Katsura Mitsumoto (Klavier). Werke von Janacek, Beethoven, Debussy und Brahms. Aula Schule Bleiche. 19.30 Uhr

Montag, 08.09. Bern Leipziger Streichquartett Werke von Mendelssohn, Strahl (aus dem Streichquartett «Grimsel»), Darbellay und Beethoven. Vv: www.krompholz.ch Tel. 031 328 52 00. Nydeggkirche. 20.00 Uhr

Dienstag, 09.09. Bern 1. Schlosskonzert Daniel Lappert (Flöte), Agnieszka Marucha (Violine), Ilona Naumova (Viola), Gabriel Wernly (Violoncello). Werke: Mozart, Haydn, Rossini. Kollekte. Ref. Kirche, Bümpliz. 19.30 Uhr

Mittwoch, 10.09. Thun Arien und Lieder Rose-Marie Doblies (Sopran), Markus Aellig (Orgel), Werke: Gigout, Fauré, Franck, Verdi, Alington, Studer, Honnegger, Knecht, Mozart. Kollekte Stadtkirche. 20.15 Uhr

5. BIS 11. OKTOBER 2008 LENK IM SIMMENTAL

B E W E G U N G

www.forumlenk.ch

www.lenk-kultur.ch

ad libitum im Ono Stiftung Kulturförderung Lenk c/o Tourist Center 3775 Lenk Tel. 033 733 40 30 info@lenk-kultur.ch

Vier Flöten für Mozart: Das Quartett ad libitum mit Anne-Marie Sommer, Barbara Kellerhals, Elisabeth Gräub und Barbara Schmid nennt sein Programm «Moz-Art-Modern». Neben dem Oberklassiker spielt es Werke von Bozza und Bovey. Ono, Bern. So., 7.9., 19.30 Uhr


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4. bis 10. September 2008 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 8

Ausstellungen /// Kunstmuseen /// Galerien /// Vernissagen Museen /// Anlagen

Nina Schmidt bei SUB (Schönes und Besonderes)

Max Peiffer Watenphul in der Galerie Henze & Ketterer

Suzanne Hänni und Christine Schärer in der Villa Bernau

Die Arbeiten der jungen deutschen Künstlerin Nina Schmidt sind in ihrem Berner Atelier entstanden. In «Ciel gris» zeigt sie grossformatige Acrylmalerei und Zeichnungen mit Tusche und Kreide, melancholisch-poetische wie auch polychrom-lebhafte Farbwelten. SUB – Schönes und Besonderes, Wylerstr. 34, Bern. Vernissage: Fr., 5.9., 17 Uhr, Ausstellung 6. bis 27.9.

Er ist vor allem als Meister des modernen Stilllebens bekannt: Max Peiffer Watenphul (1896–1976). Unter dem Titel «Ein bemerkenswert unangepasster Bauhaus-Schüler» sind Werke der Jahre 1915 bis 1960 zu sehen. Zeitgleich in der Ausstellung: Holzschnitte, Radierungen und Lithografien von Erich Heckel. Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach. Vernissage: So., 6.9., 14 Uhr, Ausstellung bis 29.11.

«Glück kann man nur festhalten, indem man es weitergibt», sagt Suzanne Hänni. Die Künstlerin aus Zollikofen zeigt nebst neuen Bildern einen Rückblick auf ihr zehnjähriges Kunstschaffen. Ihre Werke werden kontrastiert von Christine Schärers Objekten aus Speckstein und Blähton (Bild). Villa Bernau, Bern. Vernissage: Do., 4.9., 19 Uhr, Ausstellung 7. bis 18.9.

Ausstellungen Bern Atelier & Galerie Kunstquelle. Mühlemattstr. 70. Walter Fuchs und Lilian Rappo. Bilder und Zeichnungen, Bilder, Druckgrafiken. Bis 30.9., nach Vereinbarung: Tel. 079 818 32 82 oder atelier-galerie@kunstquelle.ch. Ateliergalerie Strohbach.ch. Muristrasse 51. Andrzej Kowalski. Full Power. Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. Andrea Thüler. Talking Sticks, Bilder und Installationen. 30.8. bis 14.9., Mi-So 11-17. Bundeshaus-Medienzentrum SRG. Bundesgasse 8. Marie Vieli. Die Freiburger Kunstmalerin präsentiert ihre Werke auf drei Etagen des Medienzentrums. Besichtigung bis 4.9., auf Anfrage: Tel. 031 326 34 51 (15-19h) oder 026 322 65 29. Christkatholische Kirche St. Peter und Paul. beim Rathaus. Copa und Sordes. Brunnen. Videoinstallation. Projekt kunst@stpterundpaul Bis 12.10. Coiffure Art. Länggassstr. 40. SASKO. Stephan SchmittKoopmann. Aquarelle (Sonnenblumen). Bis 19.9.; Geschäftszeiten. Freiluft, Architekten. Nydeggstalden 30. KunstRaum: Reality. Eine Bilderserie von Andrzej Kozyra. 15.8. bis 11.11. Galerie ArchivArte. Breitenrainstr. 47. Heidi Mathys. Druckgrafik. VERNISSAGE: Do 4.9., 18.00. Ausstellung bis 27.9., Do/Fr 16-19; Sa 13-16. Galerie Bernhard Bischoff & Partner. Speichergasse 8. Florian Dombois und ­George Steinmann. «Essential Landscape». 30.8. bis 11.10., Mi-Fr 14-18; Sa 12-16. Galerie Bis Heute c/o Duflon & Racz. Gerechtigkeitsgasse 40. Madeleine Jaccard. «Formulierungen». 30.8. bis 27.9., Do 14-19; Fr 16-19; Sa 12-17.

Galerie Christine Brügger. Kramgasse 31. Elisabeth Daly-Paris und Caburet. Neue Werke (Bilder). 16.8. bis 13.9., Mi-Fr 14-18.30; Sa 11-16.

Grand Palais. Thunstr. 3. San Keller «Feedback». «Feedback». Do/Fr 4./5.9., 16-18.00 oder nach Vereinbarung: Tel. 031 351 74 54.

Galerie Kunstkeller. Gerechtigkeitsgasse 40. Charlotte Hug und Vincenzo Baviera. Grafit-Zeichnungen und Eisenplastiken. Im art-room: David Ciana. 23.8. bis 20.9., Mi/Fr 15-18.30; Do 15-20; Sa 14-17.

Heiliggeistkirche. vis-à-vis Bahnhof. Oase im All. Fotoausstellung. VERNISSAGE: Fr 5.9., 17.00. Ausstellung bis 30.9., Di-Fr 10-18.30.

Galerie Kunstreich. Gerechtigkeitsgasse 76. Katharina Kunz und TeoS. Abstrakte Acrylmalerei auf Leinwand von der Baslerin Katharina Kunz-Holdener. Bronce-Skulpturen von Teo Matthias Schatz, die in Lutry oder in Rom entstanden sind. 21.8. bis 20.9., Mo 14-18.30; Di/Mi/Fr 9-18.30; Do 9-20; Sa 9-16. Galerie Margit Haldemann. Brunngasse 14. Francine Mury. «Abbild». Monoprints und Ölmalerei. Raum oben: Druckgrafik. 21.8. bis 20.9., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Galerie Martin Krebs. Münstergasse 43. Jim Avignon. «Everybody has a life to loose». Malerei (Acryl). 21.8. bis 26.9., Di-Fr 14.30-18.30, Sa 10-14. Galerie MK & JEF. 2. Stock, Waisenhausplatz 22. Gisela Gasser. Bilder und Lyrik. VERNISSAGE: Sa 6.9., 14-17.00. Ausstellung bis 11.10., Sa 9.30-16; Fr 17.10., 17-20. Galerie Papillon. Melchenbühlweg 8. Christine Jenzer-Montet. Bild und Objekt. 31.8. bis 20.9., Fr 15-20; Sa 14-20; So 11-17. Galerie Rigassi. Münstergasse 62. Myrtha Steiner und Kaeseberg. «Im Sog der Farben». 7.8. bis 13.9., Di-Fr 11.30-13.30, 15.30-19; Sa 10.30-14. Galerie Toni Müller. Herzogstr. 3. Ricardo Fernandez-Alberti. ­Gegen Realitätsverlust: Täglich 2-3 Tabletten vor dem Essen. Bilder. 3.9. bis 27.9., Mi-Fr 15-18.30; Sa 11-15.

raum. Militärstr. 60. Manuela Legnazzi. Arbeiten auf Papier. Bis 19.9., Mi-Fr 16-19; Sa 13-16. Restaurant O’bolles. Bollwerk 35. Flavia Trachsel. Fotoausstellung. Bis 12.10., Mo-Sa 9 bis 23.30.

HKB, Aula. Fellerstrasse 11. Bachelor of Arts in visueller Kommunikation. Mit Abschlussarbeiten von 17 Studierenden. 1. bis 14.9., Sa/So 11-18; Mo-Fr 9-20.

Restaurant Zunft zur Webern. Gerechtigkeitsgasse 68. think tank ART. Bilder: Eine Montage aus Fotografie und digitaler Malerei. 10.8. bis 21.9..

Kleine Orangerie Stadtgärnerei Elfenau. Elfenauweg 94. Kreidolfs Welt. Lithographien und Lichtdrucke aus Kreidolfs Kinderbüchern, hist. und fremdsprachige Ausgaben der Kinderbücher sowie Postkarten. Zudem: Eine Fotoserie vom Kinderumzug des Berner Blumen­festes von 1938. Bis 28.9., Sa/So 11-17.

Schule für Gestaltung. Schänzlihalde 31. Internationaler Bucheinbandwettbewerb 2008. Einladung zur Eröffnung. Begrüssung Stefan Gelzer Direktor Schule für Gestaltung Bern und Biel, danach die Einführungen und anschliesend Apero. (Ausstellungsraum C)

La Prairie. Rainmattstrasse 16. Nina Borghese Bloch. Benefiz-Bilderausstellung. bis 4.9., Sa 17.30-19, So 9.30-12.30/20.45-21.45, Di 17.30-19.30, Do 18.45-20. Links Duflon & Racz Galery. Gerechtigkeitsg. 40. Simone Zaugg. «100 und eine Arbeit». 29.8. bis 18.10., Do/Fr 14-18; Sa 12-17. Loeb-Treppenhaus. Spitalgasse. Urs Zahn. «Das Monstera Bukett». 28.8. bis 27.12.; Geschäftszeiten. Marks Blond. Speichergasse 8. Part III Broken Cathedrals. Wamidh Al Ameri, Winterthur und Niklaus Wenger, Bern. 21.8. bis 6.9. Neue Galerie. Federweg 22. The Moment After The Show. Bilderserie von Matthias Willi. 30.8. bis 15.10.; nach Voranmeldung: kommunikation@neuegalerie.ch. Polit-Forum Käfigturm. Marktgasse 67. Swiss Press Photo 07. Die besten Pressebilder des Jahres 2007. 22.8. bis 4.10., Mo-Fr 8-18; Sa 10-16.

Suzan Frecon Malerei form, color, illumination 11.6. – 28.9.08 Eine Co-Produktion des Kunstmuseums Bern und The Menil Collection, Houston Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern wird unterstützt von der Stiftung GegenwART, Dr. h.c. Hansjörg Wyss. Die Ausstellung in The Menil Collection, Houston wird unterstützt von The Brown Foundation, Inc. of Houston, Allison Sarofim, William J. Hill und der Stadt Houston.

Kunstmuseum Bern

Progr_Zentrum für Kulturproduktion. Waisenhausplatz 30. Mo Diener. White Spot.

www.kunstmuseumbern.ch

Schweizerische Nationalbibliothek (NB). Hallwylstr. 15. Muriel Gerstner – Zu bösen Häusern gehen. Muriel Gerstner, Bühnenbildnerin des Jahres 2006, zeigt ihre Installation für die Prager Quadriennale für Bühnenbild in der Schweizerischen Nationalbibliothek. 22.8. bis 17.10., Mo/Di/Do/Fr 10-18; Mi 10-20; Sa 10-16.

///////////////////////// Walkringen Galerie Rüttihubelbad. Kurt Sommer. Bilder. Weitere Werke im Depot Burgdorf. 24.8. bis 21.9., tägl. 8-17. ///////////////////////// Wichtrach Galerie Henze & Ketterer. Kirchstrasse 26. Max Peiffer Watenphul / Erich Heckel. Ein bemerkenswert unangepasster Bauhaus-Schüler. Werke von 1915 bis 1960 / Holzschnitte, Radierungen, Lithographien 1907 bis 1965. Führungen: 15 und 17 Uhr. VERNISSAGE: Sa 6.9., 14-18.00. Ausstellung bis 29.11., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16. ///////////////////////// Worb Galerie Atelier Worb. Enggisteinstrasse 2. Kaspar Bucher. «The chapel». Objekte. VERNISSAGE: Fr 5.9., 19.00. Ausstellung bis 14.9., Fr 18-20; Sa 14-17; So 10-12.

KUNSTMUSEEN

Stauffachers Treppenhausgalerie. Neuengasse 25-37. Barbara Erb Ebener. Acryl- und Ölmalerei. Bis 30.9., Mo-Mi + Fr 9-19; Do 9-21; Sa 9-17.

Bern Kunsthalle. Helvetiaplatz 1. Noleftovers. Ausstellung zur Benefiz-Auktion vom 13. Sept. Werke von 72 KünstlerInnen, die im Lauf der Jahre in der Kunsthalle ausgestellt haben. 16.8. bis 10.9., Di 10-19; Mi-So 10-17.

SUB – Schönes und Besonderes. Wylerstr. 34. Nina Schmidt. «Ciel Gris». Grossformatige Acrylmalerei und Zeichnungen mit Tusche und Kreide. VERNISSAGE: Fr 5.9., 17.00. Ausstellung bis 27.9., Do/Fr 14-19; Sa 11-16.

Kunstmuseum Bern. Hodlerstrasse 8-12. Intermezzo. Die Sammlung in Bewegung. Neue Sammlungspräsentation. Bis 1.2.09, Di 10-21; Mi-So 10-17. form, color, illumination. Suzan Frecon, Malerei. Bis 28.9., Di 10-21; Mi-So 10-17.

WWF-Bildungszentrum. Bollwerk 35. Joseph Adeleye Adeyemi. Bilder. VERNISSAGE: Fr 5.9., 18.00. Ausstellung bis 30.9., Mo-Fr 8-18.

Museum für Kommunikation. Helvetiastrasse 16. Abenteuer Kommunikation. Dauerausstellungen: «nah und fern: Menschen und ihre Medien», «As Time Goes Byte: Computer und digitale Kultur», «Bilder, die haften: Welt der Briefmarken». Di bis So, 10-17.

Zentrum Paul Klee. Monument im Fruchtland 3. Lost Paradise - Der Blick des Engels. Parallel zur Ausstellung «Paul Klees Zaubergarten» wird unter dem Titel «Lost Paradise – Der Blick des Engels» die Kehrseite des Gartens als arkadischer Rückzugsort untersucht. Bis 26.10., Di-So 10-17. ///////////////////////// Burgdorf Altes Schlachthaus. Metzgergasse 15. Sammlung Luginbühl. Werke von Tinguely, Aeppli, Saint Phalle, Thomkins, Roth, Spoerri, Hofkunst, von Wattenwyl, Eggenschwiler, Timmermahn. Bis 2.11., So 11-17. Depot c/o Jlco Professional AG. Bucherstr. 2+4. Kurt Sommer. Bilder. Weitere Werke in der Galerie Rüttihubelbad, Walkringen. 24.8. bis 21.9., Mo-Fr 8-17; So 11-17. ///////////////////////// Köniz HaberHuus Kultur. Ernst Burn. Bilder. VERNISSAGE: So 7.9., 16-19.00. Ausstellung bis 4.10., Mi-Sa ab 17. ///////////////////////// Wabern bernau. Seftigenstr. 243. Suzanne Hänni. Bilder. Rückblick auf ein 10-j. Schaffen, das in der alten Gurtenbrauerei in Wabern begonnen hat. VERNISSAGE: Do., 4.9., 19 Uhr, Ausstellung 7. bis 18.9.

///////////////////////// Biel Photoforum PasquArt. Seevorstadt 71-75. 12. Bieler Fototage. Inszenierte Fotografie. VERNISSAGE: Fr 5.9., 18.30. Ausstellung bis 28.9., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. ///////////////////////// Burgdorf Museum Franz Gertsch. Platanenstr. 3. Dirk Skreber. Blut­ geschwindigkeit Blood Speed. Dirk Skreber zeigt in seiner ersten Einzelausstellung in der Schweiz die Katastrophenbilder: Hochwasser­bilder, Autocrashs sowie die so genannten Reifenbilder. Bis 26.10., Di/Do/Fr 10-18; Mi 10-19; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Riggisberg Abegg-Stiftung. Werner Abegg-Strasse 67. Bürgerstolz und Fürstenpracht. Kostüme des 16. bis 18. Jahrhunderts (Sonderausstellung 08). Ständige Ausstellung angewandter Kunst und kostbarer Textilien. Bis 2.11., tägl. 14-17.30.

///////////////////////// Thun Kunstmuseum. Hofstettenstrasse 14. Blicke sammeln. Der See Club wählt Kunstwerke aus dem Depot des Kunstmuseums. Im Projektraum enter. Bis 7.9., Di-So 10-17; Mi 10-21. In Silent Conversation with Ingmar Bergman. Internationale Gruppenausstellung (u.a. Karin Mamma Anderson, Joseph Beuys, Andrea Loux) mit Arbeiten die sich an das Universum Ingmar Bergmans annähern. Bis 7.9., Di-So 10-17; Mi 10-21. Wocher-Panorama. Schadaupark. Marquard Wocher – Vom Kleinmeister zum Panorama-Maler. Anhand von grafischen Arbeiten, Dokumenten + Fotografien zeichnet die Ausstellung Wochers (1760-1830) Leben, die Geschichte des Panoramas nach und wirft einen Blick auf Thun in den letzten 200 Jahren Bis 26.10., Di-So 10-17. Renate Buser. Fotografische Installation an der Fassade des Wocher-Panoramas. Bis 21.12.

MUSEEN/ANLAGEN Belp Ortsmuseum Kefiturm. Rubigenstrasse/Kefigässli 20. Holz, Vergangenheit und Zukunft. Die Burgergemeinde und der Wald. Schülerarbeiten aus Holz. Seltene Holzhandwerker. Bis 1.11., Sa 10-16. ///////////////////////// Bern Alpines Museum Schweiz. Helvetiaplatz 4. Wand und Wagnis. Risiko am Berg seit der Eiger-Erstbesteigung vor 150 Jahren. Bis 28.9., Mo 14-17.30; Di-So 10-17.30. Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. Über 6000 Pflanzenarten aus allen Gebieten der Erde. Alpinum, Mittelmeervegetation, Nutz- und Heilpflanzen, Wälder und Wasser, Schauhäuser mit tropischen Pflanzen. Gartenanlage: täglich 8-17.30; Schauhäuser: 8-17. Altenbergrain 21. Hallers (G)Arten. Jubiläum 300 J. Albrecht von Haller. Ausstellung im Freien zu Wild- und Kulturpflanzen in Berns goldener Zeit. Bis 12.10., tägl. 8-17.30. Einstein-Museum im Historischen Museum. 2. Obergeschoss, Helvetiaplatz 5. Albert Einstein (1879–1955). Einsteins Leben, seine Epoche und seine bahnbrechenden Theorien. Audioguide in 9 Sprachen. Di-So 10-17. Infothek SBB Historic. Bollwerk 12. Verkehrsgeschichte und Verkehrstechnik. Ausleihe von Büchern und Zeitschriften. Mo-Fr 9-12, 13.30-17; Do 21.8. geschlossen!. Naturhistorisches Museum. Bernastrasse 15. C’est la vie – Geschichten aus Leben und Tod. Der Mensch und sein Umgang mit natürlichen Ressourcen, Leben und Tod, Umwelt und Mitwelt. Wechselausstellung. Ab 30.8., Mo 14-17; Di/Do/Fr 9-17; Mi 9-18; Sa/So 10-17. Spinner Spanner Schwärmer. Sonderausstellung – 150 Jahre Entomologischer Verein Bern. Mo 14-17; Di/Do/Fr 9-17; Mi 9-18; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Köniz Schulmuseum Bern in Köniz. Haberhuus, Muhlernstr. 9. Schulmuseum Bern in Köniz. Ein historisches Schulzimmer, eine interaktive Ausstellung, ein Museumsshop und ein Archiv mit reichhaltigem Fundus. Offen Mi + Sa 14-17; So 13-16.


4. bis 10. September 2008 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 9

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Vorträge & Lesungen /// Führungen /// Podiumsdiskussionen

Vernissage mit Lesung, Talk und Musik

Bessa Myftiu liest in der Kornhausbibliothek

Pedro Lenz im Kunstmuseum Bern

«Lob der Langsamkeit» und «Bern für Anfänger» – Guido Schmezer (rechts) kennt die Berner und ihre Eigenheiten. Seine «Ein Berner namens ...»- Verse gibts neu aufgelegt in Buch- und Hörbuchform. Für die Vernissage ist auch Sohnemann Ueli an seiner Seite – er hat der Vertonung seine Stimme geliehen. Thalia Bern. Mi., 10.9., 20 Uhr

Die Autorin Bessa Myftiu (rechts) zeichnet in ihrem Roman «Confessions des lieux disparus» Orte ihrer Kindheit in einem von Totalitarismus und Patriarchat geprägten Albanien nach. Ihre Tochter, die Jazz-Sängerin Elina Duni, begleitet die deutsch-französische Lesung zusammen mit dem Pianisten Colin Vallon. Kornhausbibliothek Bern. Mi., 10.9., 20 Uhr

«I wott nüt gseit ha»? Nix da, Herr Lenz, für die kommende Matinee gilt der Titel ihrer CD nicht. Im Rahmen der Ausstellung «Intermezzo. Die Sammlung in Bewegung» serviert der Berner Autor, Performer und Poetry-Slammer den Wochenend-Frühaufstehern scheinbar gewöhnliche Alltagssprache als eigenwillige Kunstform in die Ohrmuschel – Mund-Art eben. Kunstmuseum Bern. So., 7.9., 11 Uhr

Donnerstag, 04.09. Bern Altstadtbummel Entdecken Sie die Altstadt mit dem offiziellen Altstadtbummel von Bern Tourismus zu Fuss (Welterbe der UNESCO) mit ihren Erkern, Brunnen, Türmen, Gassen, Arkaden... Vv: Tourist Center im Bahnhof und Bärengraben. Treffpunkt: Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr Es klappert im Knochenschrank Eine etwas andere Führung mit Andrea Röhrig durch die grosse Knochenschau. Naturhistorisches Museum, Bernastr. 15. 12.15 Uhr Führung: Bachelor of Arts in visueller Kommunikation Studierende führen durch die Ausstellung. HKB, Aula, Fellerstrasse 11. 19.00 Uhr Kunst über Mittag - Sommer im Kunstmuseum Bern Gespräche vor Werken in der Sammlungspräsentation, anschliessend Lunch mit speziellen Sommerangeboten im Café Kunstmuseum Bern. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 12.30 Uhr Rumänien in der EU – Auswirkungen auf die Schweiz Vortrag von Frau Raduta Matache, Staatssekretärin für Europa-Fragen im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten von Rumänien (Vortragssprache: Englisch). Polit-Forum Käfigturm, Marktgasse 67. 18.30 Uhr Verleihung der Bibliotheksauszeichnung 2008... ...der Kommission für Schul- und Gemeinde­ bibliotheken des Kantons Bern. Schweizerische Nationalbibliothek (NB), Hallwylstr. 15. 17 Uhr ///////////////////////// Riggisberg Führung: Villa Abegg Geführte Rundgänge (45 min.) in Kleingruppen von maximal 5 Personen. Mo-So: 14.35h, 15.30h, 16.30h. Voranmeldung empfohlen: Tel. 031 808 12 01. Villa Abegg. 14 Uhr

Freitag, 05.09. Bern Altstadtbummel Siehe 4.9. Tourist Center Bahnhof. 11.00 Uhr Kunst über Mittag - Sommer im Kunst­ museum Bern Siehe 4.9. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 12.30 Uhr Workshop mit Ton (für Erwachsene): Bäume wachsen, Blätter fallen «Der kreativste Künstler ist die Natur». Lassen Sie sich wie Paul Klee von der Natur inspirieren. In Ihren Unikaten aus Ton können Sie die Natur wiederfinden, spontane Intuition ist gefragt. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 16.30 Uhr ///////////////////////// Riggisberg Führung: Villa Abegg Siehe 4.9. Villa Abegg. 14.00 Uhr

Samstag, 06.09. Bern Altstadtbummel Siehe 4.9. Tourist Center Bahnhof. 11.00 Uhr

Das Berner Münster entdecken Warum hatten die ’Weiberstühle’ keine Lehnen? Was wird in der Hostienmühle gemahlen? Was passiert mit dem armen Mönch im Fegefeuer? Berner Münster. 14.00 Uhr Führung: Architektur Bei dieser Führung (ohne Besuch von Sammlung und Wechselausstellung) stehen das Architekturprojekt von Renzo Piano, dessen Realisierung und Einbettung in die Landschaftsskulptur im Mittelpunkt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15 Uhr Führung: Durch den Vorgarten zum Fruchtland Thema dieser Führung (ohne Besuch der Ausstellungen) sind die aussergewöhnlichen Installationen auf dem Ackerland hinter den drei Hügeln des ZPK und Wyssloch-Tal bis zur Kunst-Dépendance am Egelsee. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11 Uhr Führung: Lost Paradise – Der Blick des Engels Führung durch die dunkle, genreüberschreitende Wechselausstellung rund um Paul Klees «Angelus novus». Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr Klassik – Master Music Pedagogy Der frühe Anfang auf dem Instrument Referate, Workshops, Austausch, Instrumente für Lehrkräfte aller Instrumente. Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühle­strasse 13d. 09.00 Uhr Rundgang StattLand: Bern Elfenau Die entzauberte Idylle? Mit Schauspiel. Ohne Anmeldung. Infos: www.stattland.ch Treffpunkt: Orangerie Elfenau. 14.00 Uhr Sybil Gluck/Joe Quinn Liest und erzählt aus englischen Kinder­ büchern. Eintritt frei. Buchhandlung Stauffacher, Neuengasse 25. 10.00 Uhr

Tag der offenen Tür 40 Jahre Früherziehungsdienst FED. Bern, Biel, Burgdorf und Thun. Unterhaltung für die kleinen Gäste: Clown und Ballonwettbewerb. Früherziehungsdienst Kt Bern, Neufeldstrasse 7. 13.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Stadtführung – Industriekultur in Burgdorf Mit Marc Siegenthaler und Dagmar Kopse.Bei jedem Wetter. Keine Anmeldung erforderlich. Infos: Tourist Office, Tel. 058 327 50 92. Treffpunkt: Tourist Office, Bahnhofstr. 44. 10 Uhr ///////////////////////// Riggisberg Führung: Villa Abegg Siehe 4.9. Villa Abegg. 14 Uhr

Sonntag, 07.09. Bern Altstadtbummel Siehe 4.9. Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr Führung. Paul Klee und Renzo Piano Auf dem Rundgang werden das Zusammen­ spiel von Kunst und Architektur sowie die Geschichte des Zentrums Paul Klee aufgezeigt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr Führung: Durch den Vorgarten zum Fruchtland Thema dieser Führung (ohne Besuch der Ausstellungen) sind die aussergewöhnlichen Installationen auf dem Ackerland hinter den drei Hügeln des ZPK und Wyssloch-Tal bis zur Kunst-Dépendance am Egelsee. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.30 Uhr

Führung: Lost Paradise – Der Blick des Engels Führung durch die dunkle, genreüberschreitende Wechselausstellung rund um Paul Klees «Angelus novus». Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14 Uhr, engl. Führung: 15 Uhr Kulturapéro: Was bedeutet Ihnen Kultur im Quartier? Mit Gemeinderätin Barbara Hayoz und Stadtpräsident Alex Tschäppät. Moderation: Christoph Hoigné Vv: Res. Tel. 031 352 60 60 oder info@puntobern.ch Restaurant Punto, Thunstr. 104. 10.30 Uhr O Pong Ping Pong Bar. Restaurant O’bolles, Bollwerk 35. 20.00 Uhr Sommer im Kunstmuseum Bern: Mund-Art von Pedro Lenz Pedro Lenz, bekannt als Autor (Bewerber Ingeborg-Bachmann-Preis 2008), sowie auch als Performer und Poetry-Slammer. 1 Eintritt für 2 Personen. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 11.00 Uhr Sonntagsführungen Abenteuer Kommunikation Kostenlose Führungen jeden Sonntag im Museum für Kommunikation: 11 Uhr: Wie der Elefant auf die Briefmarke kam. 13 Uhr: Top Secret. 15 Uhr: As Time Goes Byte. Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16. Szenische Führung Von steilen Wänden und waghalsigen Frauen am Berg. Mit Clarisse Mühlemann. Im Rahmen der Ausstellung «Wand und Wagnis». Alpines Museum Schweiz, Helvetiaplatz 4. 11 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Literarische Führung Durch die Ausstellung «Blutgeschwindigkeit» mit Gedichten und Geschichten– eine erweiterte Sicht von literarischer Seite vorgelesen und geführt von der Schauspielerin M. Wendt. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 12 Uhr ///////////////////////// Riggisberg Führung: Villa Abegg Siehe 4.9. Villa Abegg. 14.00 Uhr

Montag, 08.09. Bern Altstadtbummel Siehe 4.9. Tourist Center Bahnhof. 11.00 Uhr Franz Hohler: Das Ende eines ganz normalen Tages Der Schweizer Bestsellerautor weiss genau, wie wenig es braucht, um den Alltag aus der Balance geraten zu lassen. Davon erzählt er in seiner neuen, hintersinnigen Geschichtensammlung. Vv: Thalia, Bücher (im Loeb), Tel. 031 320 20 20. Thalia, Bücher (im Loeb), Spitalgasse, 2. Sous-sol. 20.00 Uhr

///////////////////////// Riggisberg Führung: Villa Abegg Siehe 4.9. Villa Abegg. 14.00 Uhr

Einführung in Helveticat, den OnlineKatalog der NB Vorführung am PC und Übungen anhand eigener Suchbeispielen. Vv: Kostenlos. Schweizerische Nationalbibliothek (NB), Hallwylstr. 15. 14.30 Uhr Führung: Kunst am MIttag Vertiefte Auseinandersetzung mit einem Werk oder einer Werkgruppe. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr

Das Siegel der Tage von Isabel Allende

///////////////////////// Riggisberg Führung: Villa Abegg Siehe 4.9. Villa Abegg. 14.00 Uhr

ISBN 978-3-518-42010-2 409 Seiten, Suhrkamp Fr. 34.30

Mittwoch, 10.09. Bern Altstadtbummel Siehe 4.9. Tourist Center Bahnhof. 11 Uhr Confessions des lieux disparus Bessa Myftiu und Elina Duni – Lesung und Konzert in Französisch und Deutsch. Vv: Kornhausbibliothek, Tel. 031 372 10 12. Kornhausbibliothek, Kornhausplatz 18. 20.00 Uhr Führung: Goldener Morgen Führung durch die Sammlung in etwas gemächlicherem Tempo mit ausreichend Sitzgelegenheiten. Besonders geeignet für Seniorinnen und Senioren. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 10.30 Uhr Führung: Wand und Wagnis Risiko am Berg seit der Eiger-Erstbesteigung vor 150 Jahren. Alpines Museum Schweiz, Helvetiaplatz 4. 17.30 Uhr Führung: Werkspionage – Der Natur abgeschaut Klettverschlüsse, Salzstreuer und Co. Verein Aquilegia mit Muriel Bendel. Vv: Kollekte. Botanischer Garten (BOGA), Altenbergrain 21. 18.00 Uhr Guido Schmezer und Ueli Schmezer: Ein Berner namens ... Zum Neu- oder Wiederentdecken: Guido Schmezer alias Ueli der Schreiber und sein Sohn Ueli Schmezer präsentieren die legendäre, als Buch und Hörbuch neu aufgelegte Verssammlung «Ein Berner namens ...». Vv: Thalia, Bücher, Tel. 031 320 20 20. Thalia, Bücher (im Loeb), Spitalgasse 2. Sous-sol. 20.00 Uhr

Kunst über Mittag Jeden Mittwochmittag von 12h30-13h wird ein Werk aus der Sammlung oder den Wechselausstellungen eingehender besprochen. Jede Veranstaltung bildet eine in sich geschlossene Einheit. Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12. 12.30 Uhr PixMix - 20 Menschen. 20 Bilder. 20 Sekunden Eine Bildershow Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47. 20.20 Uhr

Bern Altstadtbummel Siehe 4.9. Tourist Center Bahnhof. 11.00 Uhr

Rundgang StattLand: Bern am Ball Spielend durch zwei Halbzeiten. Mit Schauspiel. Ohne Anmeldung. Infos: www.stattland.ch Sportplatz Spitalacker, Viktoriastrasse 58. 18.00 Uhr

Eine Reise durch die faszinierende Welt der Informatik Informationsveranstaltung. Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16. 14 Uhr

///////////////////////// Riggisberg Führung: Villa Abegg Siehe 4.9. Villa Abegg. 14.00 Uhr

Dienstag, 09.09.

Buchzeichen

Buchtipp von: Simone Dietschi Thalia, Bern

«Autobiografische Bücher haben bekanntlich etwas Heikles: Sie sind oft zu exhibitionistisch, und man erfährt Dinge, die man eigentlich nicht wissen möchte. Anders bei Isabel Allende, die nicht nur, aber auch für autobiografische Werke bekannt ist: Sie ist eine begnadete Erzählerin ihrer eigenen Geschichte. Isabel Allende, die chilenische Autorin des verfilmten Bestsellers ‹Das Geisterhaus› oder des autobiografischen, ihrer Tochter gewidmeten Buchs ‹Paula›, lässt in ihrem jüngsten Werk all die schwierigen Momente nach dem grossen Verlust ebenso Revue passieren wie die schönen Augenblicke aus ihrem immer grösser werdenden Familienclan. So auch in ihrem neusten Werk ‹Das Siegel der Tage›. Dieses beginnt im Jahre 1994, zwei Jahre nachdem ihre Tochter Paula noch nicht mal dreissigjährig verstorben ist: Allende, die mit ihrem zweiten Mann in Kalifornien lebt, erzählt, wie sie versucht, ihre chilenischen Verwandten nach Kalifornien zu bringen und die beiden Familienzweige zu vereinen. Man erfährt, wie die von ihr veröffentlichten Kinder- und Jugendbücher entstanden sind, nämlich zusammen mit ihren drei Enkelkindern: Nicht nur ist jedem Kind ein Buch gewidmet, auch beziehen sie sich jeweils auf dessen Leben und Vorlieben. Isabel Allende erzählt ungeniert und selbstreflektierend, wie sie sich zu sehr ins Leben ihres Sohnes einmischt, als er verlassen wird, und sie für ihn eine neue Frau finden will. Und immer wieder taucht ihre verstorbene Tochter Paula auf; immer wieder spricht sie zu ihr. Auch in Momenten wie der Geburt der Enkelkinder ist Paula allgegenwärtig, wenn die Angst plötzlich im Raum steht, ob eines der Kleinen auch an der Stoffwechselkrankheit leidet. Die 1942 geborene Journalistin und Enkelin des früheren chilenischen Präsidenten Salvador Allende erzählt in einer zügigen Sprache. Man spürt deutlich, dass da jemand sehr geübt ist im Erzählen und nebst einem Hauch Spiritualität auch eine gute Portion Humor und Selbstironie besitzt. Es liegt auf der Hand, dass das Buch wohl vorab Frauen begeistern wird. Aber die Frauenrechtlerin Allende macht auch keinen Hehl daraus, was für sie im Leben wirklich zählt: Familie und Liebe.»  Aufgezeichnet: fee Wettbewerb

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Die Berner Kulturagenda verlost 3 Exemplare des vorgestellten Buches. Senden Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff «Buchzeichen» und Ihrem Postabsender an tickets@kulturagenda.be.

Thalia Bücher, im Loeb, Spitalgasse 47/51, 3001 Bern Tel. 031 320 20 20, bern@thalia.ch, www.thalia.ch


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4. bis 10. September 2008 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Dancefloor /// Partys

Boogie Army am Dubquest

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«Das ganze intellektuelle Dancemusic-Ding ist nicht unsere Sache, wir versuchen Tracks zu machen, die auf dem Dancefloor funktioniern und kicken», so das deutsche Duo Boogie Army. Sie schimpfen sich Break-Act, doch ihr Sound ist mit Einflüssen von Electro und House bis hin zu Techno längst darüber hinausgewachsen. Dampfzentrale, Bern. Sa., 6.9., 22 Uhr

Donnerstag, 04.09. Bern Disco Inferno DJ Shark Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22.00 Uhr DJ Godfather Jamous (Bern) Rock, Punk, Alternative Hardrock. Reitschule, Vorplatz. 20.00 Uhr Lets have a Party DJ Daddy dj. Cowboys-Bar, Speicherg. 37. 21.00 Uhr ModularClub Clubsound. DJs Mastra, Smat. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Party im Park - der OpenAir-Event am Donnerstag Jeden Donnerstag (bis 18.9.) unterhalten ­bekannte Berner DJs das Apéro- und Party-Folk zwischen 19h und 23h in der ehemaligen «Milchbar». Bei schlechtem Wetter keine Party! Kleine Schanze, Park Café, Bundesg. 7. 19.00 Uhr The Bac’n’Hardi Pardi DJ Mr. Dee. Silobar, Mühleplatz 11. 22.00 Uhr Thirst Day All Style Mix. DJ Kevie Kev. Propeller-Bar, Aarbergerg. 30. 22.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Crazy Boys & Lili Live-Musik. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Münsingen Oldies Total Alle Hits der 60`70`80`und 90er Jahre! Pizza House: After Work Pizza (Pizza Aktion). Bar/Pub Colosseo, Thunstr. 64. 18.00 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Summerdance Vol. 2/08 Garten ab 20h: Chill Out. DJ Lore. Keller ab 22.30h: Tropical Storm. Dancehall, Reggae, Reggaeton, Soca, DJ Mistah Direct. Eintritt frei. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Freitag, 05.09. Bern Back to the Roots Ab 21 Jahren. oldiesdiscobeats@Konvex01. Restaurant ab 19 Uhr geöffnet (essen@gaskessel.ch) Gaskessel, Sandrainstr. 25. 22.00 Uhr Basement Chicks Electronic. DJs Manon, Girl, Ajele. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Cowboys Groove DJ Pia. Cowboys-Bar, Speicherg. 37. 22 Uhr DJ Snotty-Freak-Beat (Bern) 60’s Garagepunk, Blues, Trash, Indiepop, Raritäten. Reitschule, Vorplatz. 20.00 Uhr Druckfrisch Mastra, Lukas Kleesattel. Klub ELF, Ziegelackerstr. 11a. 23.00 Uhr

Drum’n’Bass Lighters DJ Soulsource. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr

We B Girlz-Tour im Dachstock

Kellerkino: «Hana yori no naho»

Hip-Hop Ladies in da House! Und was für welche: Pionierin Roxanne Shanté (Bild), Mitglied der legendären Juice Crew, und Bahamadia, eine der angesehensten weiblichen MCs. Zu den beiden Amerikanerinnen gesellt sich die Londonerin Yarah Bravo, Frontfrau von One Self. Begleitet werden sie von DJ Shortee, der Meisterin im Scrach-DJing. Dachstock der Reitschule, Bern, Fr., 5.9., 22 Uhr

Der junge Samurai Soza wird 1702 nach Edo (dem heutigen Tokyo) geschickt, um den Tod seines Vaters zu rächen. Er aber bevorzugt es, den Nachbarskindern das Schreiben beizubringen. Als er endlich den Mann findet, nach dem er sucht, muss er sich entscheiden: Der Weg eines Samurais weiterverfolgen oder Frieden und Versöhnung? Hirokazu Kore-eda hat eine Komödie über einen Samurai inszeniert, der keiner mehr sein will.

Samstag, 06.09.

Fashionistas with DJ Momo / House meets r’n’b DJ Momo, Pascal Tokar, Nu-Man. Liquid Club, Genferg. 10. 22.00 Uhr

Bern Adore DJs Cut Supreme. House, RnB, Sugar Rock & Disco Classics. Du Théâtre, Theaterplatz 7. 22.30 Uhr

Fiesta Colombiana DJs Hector, Casa del Ritmo & El NiÒo. Salsa, Merengue, Bachata, Reggaeton. Vv: Gratis Eintritt. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr

Dubquest: Boogie Army & MC Unkle Massive (UK) Dubquest Session presents Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 22 Uhr

Liebling: Nino Zolo Ausgesuchte DJs spielen regelmässig am Freitag ihre Lieblingsmusik im herrlichen Ambiente des Foyer International der Dampfzentrale. Dampfzentrale Bern, Marzilistr. 47. 22.00 Uhr Minimal Highbeats Funky Breaks & Minimal. DJ Laerou. Propeller-Bar, Aarbergerg. 30. 22.00 Uhr Move to the Groove DJ Shark Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22 Uhr Phönix-Tanzfest – rauchfrei und barfuss Worldmusic und Oldies. DJ Uwe. Für Leute von 18 bis 88 Jahren. Haus KWB, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr Popshop Frauendisco. Queerbeet durch den Pop mit Anouk Amok und Schulze&Schultze. Women only. Frauenraum, Reitschule, ­ Neubrückstr. 8. 22.00 Uhr Ritmo Latino Taxidancers. 80-90% Salsa (all Styles), 10-20% Bachata, Chachacha, Reggaeton, Latin Music. DJ Qu’erico. Theatersaal ­National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr Sinnesrausch DJs Carol Fernandez & Paul Negro. House. Du Théâtre, Theaterplatz 7. 22.30 Uhr Slave to the Rhythm DJ Doc-T. Silobar, Mühleplatz 11. 22.00 Uhr We B Girlz-Tour Bahamadia (usa), Roxanne Shanté (usa), Yarah Bravo, DJs Shortee, Invincible, Stacy Epps, Sass J. Style: Hiphop. Reitschule, Dachstock, Neubrückstr. 8. 22.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Crazy Boys & Lili Live-Musik. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Münsingen Lick it DJs Marc Lee, Ray Thomas, Castle, Robert Rush, Javier Moreno, Alexo, Ricco. Bar/Pub Colosseo, Thunstr. 64. 18.00 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Summerdance Vol. 2/08 Garten ab 20h: Soul, Funk And Breaks. DJs Refrecher und Al Trick Beat. Keller ab 22.30h: Sunshine Music. Dancehall, Reggae. Eintritt frei. Mokka, Allmendstr. 14. 20 Uhr

Kino /// Film

El Gallinero Fiesta Espanola Salsa, Merengue, Bachata, Reggaeton, Pop Latino and all Latin Styles. DJ Cuqui. Disco-Bar Shakira, Hotel-Rest. National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr Hitz’n’Shitz Plattenleger MCW. Silobar, Mühleplatz 11. 22.00 Uhr Let the sunshine in DJ Adriano Felar. Pery Bar, Schmiedenplatz 3. 22.00 Uhr Modernity with Sharam Hous; Sharam, Santiago Cortes, Bad Nelson, Keni-L. Liquid Club, Genferg. 10. 22.00 Uhr Oldies - Das Original DJs HansP & Tom. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr Pearls of the 80ies DJ Franctone. Ab 18 Jahren. Vv: www.starticket.ch, Abendkasse. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 22.00 Uhr Phönix-Joydance Tanzlust mit Herz für Leute ab 30. Ohne Rauch, Alkohol, Schuhe. iMix von wild – sanft: 90’s, Pop, World, New Age. Haus KWB, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr Pump the Bar DJ Lädi. Cowboys-Bar, Speicherg. 37. 22 Uhr Queens DJs Jessaya, Acee & Crowd Fillaz. HipHop. Theatersaal National, Hirschengraben 24. 22.00 Uhr Season StartUp 08/09 DJs Kellerkind, Grimm, Chris, Roman. Sous-Soul, Junkerng. 1. 23.00 Uhr Tanznacht DJ El Tigre & Madame Violence. 19.55 Uhr: Fussball: WM-Qualifikation Israel-Schweiz auf Grossleinwand. Vv: www.cafe-kairo.ch Café Kairo, Dammweg 43. 22.00 Uhr The COQ For gays and friends. Formbar, Sandrainstr. 10. 23.00 Uhr Veranstaltung Bang Goes (Stattmusik, Motoguzzi / ZH), San Marco (Cheeky Choice / ZH), Dave Canina (Beam Rec. / BE), Frango (Sirion / BE), Smat (LAYUP / BE). Klub ELF, Ziegelackerstr. 11a. 23.00 Uhr Wellauers Tanzplatz Disco für Leute über 30. Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 21.30 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Crazy Boys & Lili Live-Musik. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr

///////////////////////// Münsingen Happy-Singles-Night Orchester Les Charmeurs. www.tanzparty.ch Schlossgutsaal. 20.00 Uhr Rock The House DJs Flava, Ray Thomas, MJ, Marc Lee, Ricco. Bar/Pub Colosseo, Thunstr. 64. 18.00 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Summerdance Vol. 2/08 Garten ab 20h: Sid Barret’s Therapy. DJ Denis P. Keller ab 22.30h: Funky Stew Vol. 2. DJ Stefano M. Eintritt frei. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Sonntag, 07.09. Bern After-COQ Electronic. DJ Dan from Berne. Formbar, Sandrainstr. 10. 05.00 Uhr Tarde cubana Fiesta des Salsaclubs Bern. Mit DJ Yuma. Sternensaal Bümpliz. 19.30 Uhr Verangststaltung After Bang Goes (Stattmusik, Motoguzzi / ZH), San Marco (Cheeky Choice / ZH), Dave Canina (Beam Rec. / BE), Frango (Sirion/ BE), Smat (Layup / BE). Klub ELF, Ziegelackerstr. 11a. 05.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Crazy Boys & Lili Live-Musik. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Summerdance Vol. 2/08 Easy Listening. DJ Marc. Eintritt frei. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Dienstag, 09.09. Münsingen Salsa Night Aus Lust am Tanzen... Bar/Pub Colosseo, Thunstr. 64. 18.00 Uhr

Mittwoch, 10.09. Bern Lounge: «So what?» The all time favourites LOUNGE: «So what?» Reitschule, Vorplatz. 20.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Crazy Boys & Lili Live-Musik. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Münsingen Tuning Night Aus Freude am Auto... Bar/Pub Colosseo, Thunstr. 64. 18.00 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Summerdance Vol. 2/08 Rock Usem Block. DJ Kusi. Eintritt frei. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Alhambra

CineBubenberg

Maulbeerstr. 3, 0900 556 789, (1.10/Min.) www.kitag.com

Laupenstrasse 2, 031 386 17 17 www.quinnie.ch

14.30/17.15/20.00/22.45 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – E/d/f Wanted Furioses, grell überzeichnetes Actioninferno nach Comicvorlage von Timur Bekmambetov, in der James McAvoy vom Nobody zum weltbesten Auftragskiller avanciert. Mit Angelina Jolie und Morgan Freeman.

14.00/17.00/20.00/23.00 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – E/d/f The Dark Knight Der dunkle Ritter kehrt zurück und trifft auf seinen Erzfeind, den Joker - Heath Ledgers letzte Rolle. Von Christopher Nolan mit Christian Bale.

CineCamera Capitol 1 Kramgasse 72, 0900 556 789, (1.10/Min.) www.kitag.com 14.00/17.15/20.30/23.45 (Sa) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch The Dark Knight Die Geschichte von Batman im neuen Gewand - vielschichtiger, dunkler und aufwändiger inszeniert als jemals zuvor. Mit Christian Bale, Heath Ledger, Gary Oldman, Morgan Freeman und Aaron Eckhart.

Capitol 2 Kramgasse 72, 0900 556 789, (1.10/Min.) www.kitag.com 14.00/17.15/20.30/23.15 (Sa) Ab 14/12 Jahren – E/d/f You Don’t Mess with the Zohan Überdrehte Komödie mit Adam Sandler, der den tödlichsten Agenten des Mossad spielt, der sich in New York als Friseur eine neue Existenz aufbaut, bis er von der Vergangenheit eingeholt wird.

CineABC Moserstrasse 24, 031 332 41 42 www.quinnie.ch 15.00 – Ab 16/14 Jahren – Englisch/d Before the Devil Knows You’re Dead Ein spannender, raffiniert erzählter Thriller von Sidney Lumet, der vom Auseinanderbrechen einer Familie erzählt. Mit Ethan Hawke, Philip Seymour Hoffman. 20.15 – Ab 16/14 Jahren – Englisch/d/f In Bruges Die Entdeckung des Kino-Sommers. Eine teuflisch-schwarze Komödie, so aberwitzig wie Pulp Fiction. Mit Colin Farell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes. 17.30 – Ab 14/12 Jahren – Mongolisch/d Mongol Die atemberaubende Geschichte des legendärsten Dschingis Khan. An Originalschausplätzen in der Mongolei gedreht. Oscarnomination 2008! Packend und spektakulär. 14.15 (Di) – Ab 9/7 Jahren – Schwedisch/d/f Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse Spannend und mit viel Witz wird die Geschichte des schwedischen Jungen Tsatsiki erzählt, der unbedingt seinen Vater kennenlernen will.

Seilerstrasse 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 15.00/17.30/20.00/22.30 (Fr/Sa) Ab 12/10 Jahren – E/d/f Young@Heart Ein mitreissender und bewegender Dokumentarfilm, der uns pure Lebensfreude im Alter zeigt und dass die Liebe für die Musik das Herz jung hält und die Seele frei macht.

CineCinemaStar Bollwerk 21, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.45/17.15/20.00/22.30 (Fr/Sa) Ab 12 Jahren – Dialekt Das Geheimnis von Murk Von Sabine Boss. Die beste Schweizer Filmkomödie seit langem! Brillant besetzt mit Sabine Schneebeli, Daniel Rohr und Michael Neuenschwander. Publikumspreis 2008!

CineClub Laupenstrasse 17, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 15.00/17.45/20.30 – Ab 12/10 Jahren – Französisch/d Bienvenue chez les Ch’tis Völlig überraschend ist die charmante Sommer- Komödie zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten geworden. Brillant, lustig und berührend.

Cinématte Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46 www.cinematte.ch 21.00 (So. 07.09., Mo. 08.09.) – E/d/f A Clockwork Orange Regie: Stanley Kubrick; mit: Malcom McDowell, Patrick Magee; GB/1971. London in der Zukunft: Gangleader Alex kennt kein Erbarmen mit den Opfern, die er und seine Freunde zusammenschlagen... 21.00 (Fr. 05.09., Sa. 06.09.) – E/d/f Down by Law R: Jim Jarmusch; mit: Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni. In einer Gefängniszelle in New Orleans treffen der Zuhälter Jack, der arbeitslose DJ Zack und der ital. Tourist Roberto aufeinander... 21.00 (Do. 04.09.) – Deutsch Vom Suchen und Finden der Liebe Regie: Helmut Dietl; mit: Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara, Uwe Ochenknecht; D/2005. Der Komponist Mimi Nachtigal und die Sängerin Venus Morgenstern waren einst ein Herz und eine Seele...


4. bis 10. September 2008 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11

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Kino /// Film

Grosse Halle, Reitschule: Stummfilm-Weekend

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Lichtspiel: «The Last Blast»

Er gilt als der erste Science-Fiction-Film überhaupt: «Le voyage dans la Lune» (Bild) des Franzosen George Méliès (1902), der zum Auftakt des Filmweekends gezeigt wird. Die Geschichte eines schwarzen Weltraumreisenden erzählt Jean Renois in «Sur un air de Charleston» (1926) und «One Week» ist Buster Keatons Regiedebüt (1920). Musikalisch begleitet werden die Werke vom Ensemble Musica nel buio. Am Samstag spielen I Salonisti und der Saxofonist George Robert zu Szenen aus «Paris je t’aime». Grosse Halle, Reitschule, Bern. Fr., 5., und Sa., 6.9., 20.30 Uhr

CineMovie 1

City 1

Jura 2

Helenka ist in der Berner Postpunk-Bewegung zu Hause und steht kurz vor dem Rausschmiss aus der Schule. Als sie von ihrem Freund betrogen wird und ihre drogenabhängige Mutter stirbt, beschliesst sie, ihren seelenverwandten Hippievater in Amerika zu suchen. Ohne grosses Studio, ohne Verleiher, dafür mit Musik von Krokus bis Illuminati haben eine Handvoll Nonkonformisten den Roadmovie in Easy-Rider-Manier gedreht. Fr., 5.9., und Mo., 8.9., 20 Uhr

Kino Kunstmuseum

Kino Reitschule

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch

Aarbergerg. 30, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com

Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com

Hodlerstr. 8, 031 328 09 99 www.kinokunstmuseum.ch

Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69 www.reitschule.ch

14.30/17.30/20.15 – Ab 12/10 Jahren – Englisch/d/f Happy-Go-Lucky Unwiderstehlich gut gelaunt sorgt BärenGewinnerin Sally Hawkins in Mike Leighs leichtfüssigem Feelgood-Movie für Charme, Witz und Wonne.

14.30/17.30/20.15 – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Mamma Mia! The Movie Schwungvolle Verfilmung des erfolgreichen ABBA-Musicals, in der alle Darsteller, darunter Meryl Streep und Pierce Brosnan, selbst singen.

14.45 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Kung Fu Panda Rasantes CGI-Animationsabenteuer über den faulen Panda Po, der von einer weisen Schildkröte zum ultimativen Krieger im Kampf gegen einen übermächtigen Schneeleopard auserwählt wird.

18.30 (Mo. 08.09.), 20.30 (Sa. 06.09., So. 07.09.) – F/d Cul-de-sac Regie: Roman Polanski, Grossbritannien 1966. Bitterböse Parabel über die bürgerliche Gesellschaft und ihre Disposition zur Gewalt...

20.30 (Do. 04.09.) Uncut – Warme Filme am Donnerstag: Les chansons d’amour Christophe Honoré, F 2007. Ismaël und Julie lieben sich, dennoch bleiben Zweifel nicht aus, erst recht als Julie die Beziehung zur Ménage à trois erweitert. Doch alles kommt ganz anders...

17.15/20.15 – Ab 8/6 Jahren – E/d/f Mamma Mia! The Movie Schwungvolle Verfilmung des erfolgreichen ABBA-Musicals, in der alle Darsteller, darunter Meryl Streep und Pierce Brosnan, selbst singen.

18.30 (Sa. 06.09.) – OV/d/f Das Messer im Wasser Regie: Roman Polanski. Polen 1961/62. Auf dem Weg ins Wochenende nimmt ein Ehepaar einen Anhalter mit und laden ihn gleich zu ihnen auf ihre Segeljacht ein...

CineMovie 2 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.00/17.15/20.30 – Ab 14/12 Jahren – Französisch/d La graine et le mulet Der Film hat eine einfache Geschichte, und darüber hinaus etwas Unfassbares, das ans Herz geht. Ein gewaltiges Kinoerlebnis von Abdellatif Kechiche.

CineMovie 3 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.00/18.30 – Ab 8/6 Jahren – OV/d/f Trip to Asia Nach RHYTHM IS IT! der neue Film von Thomas Grube. Ein faszinierender Einblick in die Ar-beitsweise eines der besten Orchester der Welt: den Berliner Philharmonikern. 16.30/21.00 – Ab 14 Jahren – Spanisch/d/f XXY Die Natur macht uns zu Mann oder Frau& oder zu beidem aufs Mal. Ein sehr bewegender Film, verblüffend und wunderschön. Von Lucia Puenzo.

CineSplendid 1 von Werdt-Passage 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.10/16.20/18.30/20.40/22.50 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – E/d/f Wanted Anschnallen, Hirn ausschalten, geniessen! Der schärfste Action-Film des Sommers von Kult-regisseur Timur Bekmambetov mit Angelina Jolie, James McAvoy, Morgan Freeman.

CineSplendid 2 von Werdt-Passage 8, 031 386 17 17 www.quinnie.ch 14.30/17.30/20.30/23.00 (Fr/Sa) Ab 8/6 Jahren – Englisch/d/f Mamma Mia! The Movie Eine Mutter, eine Tochter, drei mögliche Väter und eine unvergessliche Hochzeit. Mamma Mia! Starbesetzt mit Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth u.a.

City 2 Aarbergerg. 30, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com 17.45/20.30 – Ab 16/14 Jahren – Deutsch All the Boys Love Mandy Lane Ungemein effektiver Slasherfilm über eine Gruppe von Teenagern, die bei einem Wochenendausflug von einem unbekannten Psychopathen terrorisiert werden. www. kitag.com 15.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor Actionreiches, aufwändiges und furioses Abenteuerspektakel mit internationaler Starbesetzung: Brendan Fraser, Jet Li und Michelle Yeoh.

City 3 Aarbergerg. 30, 0900 55 67 898, (1.10/Min.) www.kitag.com 18.00/20.15 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Superhero Movie Filmeparodie, die das Superhelden-Genre und insbesondere «Spider-Man» aufs Korn nimmt. Mit Leslie Nielsen und Pamela Anderson. www.kitag.com 14.30 – Ab 10/8 Jahren – Deutsch The Chronicles of Narnia: Prince Caspian Zweiter Film aus dem «Narnia»-Zyklus, der die Pevensie-Kinder wieder in das magische Land führt, wo sie einem geächteten Prinzen helfen, den Thron wieder zu erlangen.

Gotthard Bubenbergplatz 11, 0900 55 67 89, (1.10/ Min.) www.kitag.com 13.45/17.00/20.15 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f The Dark Knight Die Geschichte von Batman im neuen Gewand - vielschichtiger, dunkler und aufwändiger inszeniert als jemals zuvor. Mit Christian Bale, Heath Ledger, Gary Oldman, Morgan Freeman und Aaron Eckhart.

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com 14.30/17.30/20.30 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch You Don’t Mess with the Zohan Überdrehte Komödie mit Adam Sandler, der den tödlichsten Agenten des Mossad spielt, der sich in New York als Friseur eine neue Existenz aufbaut, bis er von der Vergangenheit eingeholt wird.

Jura 3 Bankgässchen 6, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.ch 14.00/16.15/18.30 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Mensch, Dave! In der haarsträubenden Science-Fiction-Love Story von Comedy-Spezialist Brian Robbins sorgt Eddie Murphy als menschliches Raumschiff in New York für Aufregung. 21.00 – Ab 16/14 Jahren – E/d/f The Bank Job Ein furioser und raffinierter Thriller über einen legendären Londoner Bankraub von 1971, in dem Jason Statham seinem Ruf als coolster britischer Actionstar der Gegenwart alle Ehre macht.

Kellerkino

16.00 (So. 07.09.), 20.30 (Di. 09.09.), 21.00 (Mo. 08.09.) – OV/e / grösstenteils ohne Dialoge Drawing Restraint 9 Regie: Matthew Barney, USA/Japan 2005. Kunst-Superstar Matthew Barney schuf mit seiner Lebensgefährtin Björk ein atemberaubendes Gesamtkunstwerk... 22.30 (Sa. 06.09.) – OV/e / grösstenteils ohne Dialoge Drawing Restraint 9 Regie: Matthew Barney, USA/Japan 2005. Kunst-Superstar Matthew Barney schuf mit seiner Lebensgefährtin Björk ein atemberaubendes Gesamtkunstwerk... 18.30 (Di. 09.09.) – F/e Nuit et brouillard Frankreich 1955. Alain Resnais’ Dokumentarfilm ist eines der wichtigsten filmischen Werke über die deutschen Konzentrationslager. Ein Film aus der Erinnerung des Nichtschilderbaren. Mit Einführung.

Kramgasse 26, 031 311 38 05 www.kellerkino.ch

Lichtspiel Bahnstrasse 21, 031 381 15 05 www.lichtspiel.ch 20.00 (So. 07.09.) Kurzfilme und Raritäten aus dem Lichtspiel Archiv Bar ab 19h. 20.00 (Fr. 05.09., Mo. 08.09.) – E/D/d/e The Last Blast Die Reise des Berner Punkmädchens Helenka, das sich mit seinem seelenverwandten Hippievater Eddie und dessen todgeweihtem Kumpel Grips aufmacht, auf einer HarleyDavidson durch die Weiten Arizonas...

Reitschule, Grosse Halle

20.30 (Sa) Stummfilme mit musikalischer LiveBegleitung Paris je t’aime (2007); Kurzfilme verschiedener Regisseure geben kurze Einblicke in das Leben von Paris. Musik: I Salonisti & George Robert.

Rex Schwaneng. 9, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com 14.30/17.30/20.45/23.15 (Fr/Sa) Ab 16/14 Jahren – Deutsch Wanted Furioses, grell überzeichnetes Actioninferno nach Comicvorlage von Timur Bekmambetov, in der James McAvoy vom Nobody zum weltbesten Auftragskiller avanciert. Mit Angelina Jolie und Morgan Freeman.

Royal Laupenstrasse 4, 0900 55 67 89, (1.10/Min.) www.kitag.com 17.45 – Ab 10/8 Jahren – E/d/f 15.00/20.30 – Ab 10/8 Jahren – Deutsch The Nanny Diaries In der amüsanten Mischung aus anthropologischer Feldstudie und romantischer Komödie kämpft Scarlett Johansson mit den verrückten Erwartungen der gehobenen Gesellschaft in New York.

Neubrückstrasse 8 www.reitschule.ch 20.30 (Fr) Stummfilme mit musikalischer LiveBegleitung Le voyage dans la Lune, G. Méliès (1902); Sur un air de Charleston, J. Renoir (1926); One Week, B. Keaton (1920). Musik: Ensemble Musica nel buio unter der Leitung von Marco Dalpane.

18.00 (Do. 04.09., Fr. 05.09., Sa. 06.09., So. 07.09., Mo. 08.09., Di. 09.09., Mi. 10.09.) – Dialekt Bergauf, Bergab Der Film zeigt den harten, aber naturnahen Alltag einer Urner Bergbauernfamilie in der Abgeschiedenheit der Täler der Innerschweizer Berge. 20.00 (Do. 04.09., Fr. 05.09., Sa. 06.09., So. 07.09., Mo. 08.09., Di. 09.09., Mi. 10.09.) – Japanisch/d/f Hano yori no naho Hirokazu Kore-eda inszeniert mit einem leichten Ton voller Fanatasie, aber detailgenau und voller witziger und augenzwinkernder Einfälle eine gleich mehrfache Liebesgeschichte. 16.00 (So. 07.09.) – Originalversion Zu Fuss nach Santiago de Compostela Ein leichtfüssiger Film über die Lust an der Herausforderung und über die Hoffnung, sich selber besser kennenzulernen. Mit wundervollen Landschaftsaufnahmen! Ein Film von Bruno Moll.

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40 Anzeiger Region Bern

4. bis 10. September 2008 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 12

Worthülsen schälen Ein Auge zwinkert: In ihrem Stück «My Body is an island» setzt sich die neu­ seeländische Tänzerin Emma Murray mit oft gehörten Selbsthilfe-Philosophien auseinander.

Geschenkte Kunst für die Kasse Hirschhorn zum Ersten, Gertsch zum Zweiten, Armleder zum Dritten: In der Kunsthalle kommen Bilder von 72 alt­ bekannten Künstlern unter den Hammer. Vorerst sind die Werke in der Ausstellung «Noleftovers» zu sehen. Es ist eine bunte Mischung, die am Helvetiaplatz 1 an den Wänden hängt und am Boden steht. 85 Werke von 72 Künsterinnen und Künstlern, die sehr unterschiedlich arbeiten, sind zusammen in der Ausstellung «Noleftovers» vereint. Gemeinsam haben die Bilder, Skulpturen und Installationen zweierlei: Sie sind allesamt Geschenke an die Kunsthalle und sie stammen von teils namhaften Künstlern, die mit dem Haus verbunden sind. Direktor Philippe Pirotte hat die Künstlerinnen und Künstler um ein Werk gebeten und so eine eigentliche Kunsthallen-Sammlung zusammengestellt, die am 13. September unter den Hammer kommt. Die Einnahmen der Auktion – der geschätzte Wert aller Werke liegt bei

1,4 Millionen Franken – sollen in künftige Ausstellungen investiert werden. Von Christo bis Tuymans Doch die Noleftovers sind mehr als nur zusammengewürfelte Kunstware. Die Ausstellung ist auch ein Querschnitt der Kunsthalle-Historie, die zusammenfasst, wer da schon seine Kunst präsentiert hat. Christo, Gertsch und Hirschhorn sind die Namen, die auch unter Nichtkunstbewanderten geläufig sind, viele weitere hatten und haben einen grossen Stellenwert in der neueren Kunst-Geschichte oder gehören derzeit zu den angesagten Kunstschaffenden. Ein Teil der Geschenke sind ältere Werke der Künstlerinnen und Künstler, einiges ist speziell für diese Auktion entstanden. Zum Beispiel die effektvolle Glas-Installation von Carla Arocha und Stéphane Schraenen. Das Werk besteht aus vielen Spiegeln, die den Betrachter zugleich auseinanderbrechen und multiplizieren. Würden die in Antwerpen lebenden Künstler Mani Matter kennen,

könnte das Werk als Hommage an dessen einschneidendes Spiegelerlebnis «Bim Coiffeur» durchgehen. Lukrativ gegoogelt Ein Bild, das ebenfalls neuen Datums ist: «Private» von Luc Tuymans, der derzeit als einer der einflussreichsten Maler gehandelt wird. Für das Ölbild hat er das gegoogelte Porträtfoto eines venezolanischen Polizisten als Vorlage genommen. Auch er ein alter Bekannter: Seine SoloAusstellung von 1992 in der Kunsthalle war der Kick-Start zu einer internationalen Karriere. Nach einem Rundgang zeigt sich, dass die Ausstellung Substanz hat, obwohl sie ein wenig einem Bazar gleicht. Die Befürchtung, Künstler würden diese Auktion nutzen, um ihre Ladenhüter (die «Leftovers») würdevoll abzustossen, bewahrheitet sich nicht. Vielmehr scheint sich eine Kultur der persönlichen Zusammenarbeit mit den Künstlern für die Kunsthalle auszuzahlen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kunst als Handelsware Dass das Ganze in einer Auktion gipfelt, klingt nach einem Eventitis-Symptom, soll aber keinesfalls eine neue Ausrichtung der Kunsthalle einläuten. «In der Zeit, in der ich hier arbeite, wird eine solcher Anlass sicher kein zweites Mal durchgeführt, ich ertrage diese Eventkultur nur einmal», sagt Philippe Pirotte, der dieser Aktion ambivalent gegenübersteht. Die Reduktion der Kunst auf ein Handelsgut, wie sie bei der Auktion geschieht, ist ziemlich provokativ, wenn sie von einem Haus wie der Kunsthalle durchgeführt wird – und ist somit auch als Reflexion über die Kunstszene zu verstehen. Zum anderen ist sie Mittel zum Zweck – weiterhin zeitgenössische Kunst auszustellen, von der man einmal sagen wird, sie sei für ihre Epoche bedeutend gewesen. Michael Feller

ZVG

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Dieser venezolanische Polizist weiss ziemlich sicher nicht, dass ihn Luc Tuymans nach einer gegoogelten Vorlage gemalt hat.

Kunsthalle Bern Ausstellung Noleftovers bis 10.9. Auktion: Sa., 13.9., 17 Uhr www.kunsthalle-bern.ch

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Dampfzentrale Bern Sa., 6.9., 20 Uhr und So., 7.9., 19 Uhr www.dampfzentrale.ch

Lippenstift am Glas In der Rolle als Instruierende und Ausführende zugleich versucht die Tänzerin manipulative Sprachbilder bildnerisch umzusetzen. Anweisungen wie «Sei ganz du selbst» will sie gerecht werden – egal wie abstrakt oder unmöglich sie sind. Implizit ist das Publikum Teil des Prozesses, den sie auf der Bühne durchläuft. Immer wieder spricht sie

Christian Glaus

1998 war Thomas Hirschhorn in einer Solo-Ausstellung in der Kunsthalle zu sehen. Für die Sammlung «Noleftovers» hat er mit «Precarious Balance» seinen Beitrag geleistet – eine Collage von Körperkult und Nazismus.

Will ich mein wahres Ich kennen? Neugierig, aber auch von leisem Frust getrieben, wollte sich Murray genauer mit dieser zwar wohlklingenden, aber unkonkreten Art von Sprache auseinandersetzen. Und sich dem Zynismus stellen, den sie dazu entwickelt hatte. Als Tänzerin war sie solcher SelbsthilfePhilosophien längst überdrüssig. «Was heisst es genau, loszulassen? Meinen Körper zu spüren? – Ich bin doch mein Körper! Und mein sogenannt wahres Ich – will ich es überhaupt kennen lernen?», fragte sie sich. Das Resultat zahlreicher gewälzter Bücher, intensiv geführter Gespräche mit allerlei Leuten und manch wirkungsvoller Probestunde in Einsamkeit ist «My Body is an Island», eine dreiviertelstündige Solo-Performance, in der sie die Wechselwirkung zwischen Sprache und Bewegung auf der Bühne untersucht.

Polit-Pop mit Engelszunge Die österreichische Sängerin Gustav macht linksradikalen Elektropop mit zuckersüsser Stimme. Am 6. September tritt die Laptop-Liedermacherin in Bern auf.

ZVG

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«Tief ein- und ausatmen. Gib dich dem Hier und Jetzt hin. Lass alles los!» So ähnlich tönt es in zahlreichen Ratgebern und Workshops. Selbsthilfe-Philosophien gibt es wie Sand am Meer. Visualisierung, positives Denken, Stressmanagement – unzählige Slogans wie «Ich find mich richtig gut» versprechen Wohlbefinden und Selbstbewusstsein, kurz: ein besseres Leben. Der Markt boomt. Die zentrale Frage lautet «Was muss ich tun, um mich gut zu fühlen?» «Dieser Trend reflektiert unserere ‹Ich-Gesellschaft›, in der das eigene Befinden im Vordergrund steht», meint die in Bern lebende Tänzerin und Choreografin Emma Murray aus Neuseeland.

die Zuschauer direkt an, jedoch ohne sie tatsächlich aktiv werden zu lassen. «Imagine you are the lipstick left on the glass», fordert sie, oder schreit gar in einer anderen Szene – musikalisch unterstützt – laut um Hilfe. Mit ihrer Präsenz versteht es Emma Murray, eine Spannung aufzubauen, der man sich als Zuschauer schwerlich entziehen kann. «Ich möchte die Leute mit ihren eigenen Erfahrungen konfrontieren. Sie sollen mich als Metapher dafür wahrnehmen», sagt Murray. Dabei hinterfragt sie auch sich selbst in ihrer Rolle als Tänzerin. Und zeigt sich erstaunlich verletzlich. Oft aber äusserst ironisch. Bedient sich die ehemalige Balletttänzerin des Stadttheater Berns denn nicht auch einer Selbsthilfestrategie? Emma Murray lacht heraus. «Erwischt!», meint sie mit breitem Grinsen – «Zur Beruhigung sage ich mir meist vor meinen Auftritten: Don’t worry, Emma, it’s gonna be just like drinking a cup of coffee in the morning.» Mariana Raschke

«Österreichische Björk», «Retterin des Frauen-Protestsongs», «Ikone der feministischen Musikszene»: Eva Jantschitsch muss sich viele Titel gefallen lassen, seit sie 2004 mit ihrem Debüt, «Rettet Die Wale», die deutschsprachige Musikgemeinde und Feuilleton-Chronisten gleichermassen begeisterte. Die

Multiinstrumentalistin mit dem männlichen Künstlernamen hat ihren Erstling in ihrem Wohnzimmer aufgenommen und bis in zum Artwork alles in Eigenregie produziert. Ihr Pseudonym Gustav war übrigens der favorisierte Name ihres Vaters, der sich sehnlichst einen Stammhalter gewünscht hatte. In Elektronik-Samples, verspielte Akustiksounds und Indiepop-Arrangements verpackt die 28-jährige Wienerin linksradikale Lyrik. Zart singt sie «Rettet die Wale und stürzt das System», gibt Ratschläge wie «lasst den Kindern ihre Meinung oder treibt sie früher ab». Auch auf ihrem zweiten Album «Verlass die Stadt» (2008) besingt sie mehrsprachig Feminismus und Antiglobalisierung, begleitet von einer eigenwilligen Mischung aus Chanson, Pop und elektronischen Klängen. ngu \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Frauenraum der Reitschule, Bern Sa., 6.9., 21 Uhr www.frauenraum.ch

Berner kulturagenda 2008 N° 36  

Stadttheater Bern Premiere Sa., 6.9., 19.30 Uhr www.stadttheaterbern.ch Dampfzentrale, Bern Mo., 8.9., 21 Uhr www.dampfzentrale.ch In der Op...

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