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DIE BERNER KULTURAGENDA SAGT DIR, WOS L ANGGEHT, WENNS AUSGEHT!

N°25 Donnerstag bis Mittwoch 19. bis 25.6.2014 www.kulturagenda.be

Ein europäischer Kongress, der auch Laien etwas angeht: Der europäische Musikrat tagt in Bern. Seite 3

Ein «grosses Fressen» gegen den Tod. Nina Stadler (l.) und Annalena Fröhlich laden zum Happening.

Die lange Nacht der Überlebenden Mit ihrem Gastspiel «Insomnia» macht die Compagnie deRothfils die kürzeste Nacht des Jahres zur längsten: Neun Performerinnen und Performer treten in der Dampfzentrale zum zehnstündigen Happening an. Wer lange nicht schläft, weiss plötzlich nicht mehr genau, was real und was Traum ist. Sieht allenfalls gar Geister, wie der Held in Stephen Kings Roman «Schlaflos». Mit «Insomnia» will die Berner Tanz- und Theaterkompanie deRothfils einen solchen Zustand, einen sogenannten Taumel heraufbeschwören. Die Truppe rund um Annalena Fröhlich und Nina Stadler ist zu Gast in der Dampfzentrale. In der kürzesten Nacht des Jahres veranstalten Tänzer, Musiker und Schauspieler ein zehnstündiges üppiges Happening. Insgesamt neun Performerinnen und Performer sorgen in burlesk-opulenten Kostümen laufend für Interventionen. Begrüsst werden die Besucherinnen und Besucher mit einer «WillkommensZeremonie der besonders lauten Art».

Was da genau passiert, will Fröhlich nicht verraten. «Töne spielen dabei eine wichtige Rolle», gibt sich die Tänzerin, Musikerin und Videokünstlerin geheimnisvoll. Gemeinsam mit der Tänzerin und Choreografin Nina Stadler bestimmt Fröhlich das Programm einer ganzen Nacht. DeRothfils, bekannt für das Mixen verschiedener Kunstformen, für eine oft skurrile Ästhetik und das Spiel mit verschiedenen Zeitebenen, drückt der Dampfzentrale gewissermassen seinen Stempel auf. Zentraler Programmpunkt ist das von deRothfils und Gästen veranstaltete Spektakel «Das grosse Fressen». Damit wollen die Performerinnen und Performer mit bewusst zelebrierter Dekadenz laut eigener Aussage dem Tod trotzen.

Ein Fest vor der Sintflut gewissermassen. «Wir gehören zu den Verschonten, denn wir leben ja noch», fasst Fröhlich zusammen, worum es bei dieser Performance geht. Natürlich spielt auch die uralte Idee der Kunst, die Spuren hinterlässt und den Künstler deshalb unsterblich macht, eine Rolle. Warum beschäftigt sich eine knapp 30-Jährige mit der Vergänglichkeit? «Krise, Krieg und Tod sind omnipräsent. Man hat doch manchmal das Gefühl, alles ginge bachab, auch wenn wir in der Schweiz auf einer Insel leben», so die Künstlerin, die in dieser barock angehauchten Nacht unter anderem Cembalo spielen wird. Auftritt der Kummerbuben «Das grosse Fressen» ist bekanntlich auch der Titel eines Filmes aus den 70er-Jahren, in dem sich gut situierte Lebemänner bewusst zu Tode fressen. Bei der Performance von deRothfils wird das Fressen hoffentlich nicht zur Qual, auch wenn das Motto durchaus

wörtlich zu verstehen ist: «Ein Schweinekopf und andere politisch unkorrekte Sachen werden aufgetischt und verputzt», verrät Fröhlich. Doch auch wenn der Bauch randvoll ist, geschlafen wird noch lange nicht. Das Kaleidoscope String Quartet spielt sphärigen Jazz, die Kultband Kummerbuben gibt ein Konzert, es kann gespielt und auch mal mitgegessen werden. «Die Zuschauer sollen in einen Rausch kommen, bald nicht mehr so genau wissen, ob sie selbst nicht auch längst Teil der Zeremonie sind.» Viele Sachen würden in dieser sinnlich-opulenten Nacht gleichzeitig passieren, niemand das genau Gleiche erleben, erklärt Fröhlich. Wer auch noch die diversen DJ-Sets durchhält und wach bleibt, kriegt am Morgen ein Frühstück serviert. Helen Lagger \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Dampfzentrale, Bern Sa., 21., und So., 22.6. www.dampfzentrale.ch

Seite 12 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

3 Kulturtipps von Michaela von Siebenthal

Michaela von Siebenthal ist Mitorganisatorin von «Loufmeter – Modeschou uf dr Gass» (Sa., 21.6., 13.30 Uhr). 40 Models präsentieren Kleider von fünf Berner und einem Aargauer Label. Gestartet wird vor dem Kulturbüro an der Grabenpromenade, danach findet dort ein Modeverkauf statt (15 bis 20 Uhr). 1. «Erika in Afrika» im Schlachthaus Theater, Bern (Vorstellungen bis Sa., 21.6.) Wenn Kämpf schreibt, Urweider, Torpus und Röhrenbach mitmischeln, kommt es gut mit Erika in Afrika.

Musik für Pioniere Pionierleistungen haben es dem Basler Musikkollektiv We Invented Paris angetan. Herausgekommen sind ein Lied für Auguste Piccard und IndieRock für Tagträumer. Live zu erleben im Rössli. dise wird im Sinn der Do-it-yourself-Idee von den Beteiligten selbst gemacht. Und um die Aufnahmen für «Rocket Spaceship Thing» zu finanzieren, betrieb man Crowdfunding. Herausgekommen ist eine Platte mit Indie für hoffnungslos hoffnungsvolle Tagträumer. Mit im Gepäck im Rössli ist die Berner Band I Made You A Tape, die ihre Musik selbst als «Brouillard Sound» bezeichnt: Richtige Entdecker finden den Weg auch in dichtem Nebel. Franziska Burger \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Rössli Bar in der Reitschule, Bern Do., 19.6., 21 Uhr. www.roessli.be

2. «Sichtweisen – Martin Guggisberg, Alexander Jaquemet, Brigitte Lustenberger, Caspar Martig» im Kornhausforum, Bern (Vernissage: 
Do., 19.6., 19 Uhr. Ausstellung bis 3.8.) Ich bin ein Fan von Bigi Lustenbergers Fotos. 3. «Insomnia» von deRothfils in der Dampfzentrale, Bern (Sa., 21.6., ab 11 Uhr) Annalena Fröhlich und Nina Stadler laden mit vielen Gästen zum Tanz. Ein Zehn-Stunden-Superprogramm.

ZVG

Kein Mensch erreichte zuvor solche Höhen. 1931 stieg der Schweizer Wissenschaftler Auguste Piccard mit einem Heissluftballon auf 15 785 Meter Höhe, eine unvergessene Pionierleistung. Die Basler Band We Invented Paris hat Piccard auf ihrer aktuellen CD «Rocket Spaceship Thing» ein Lied gewidmet, denn sie bezeichnet Vorreiter wie ihn als Inspirationsquelle. Das Basler Kollektiv bringt in wechselnder Besetzung Künstlerinnen und Künstler aus allen Sparten zusammen und versucht dadurch, neue Wege für die Musikproduktion zu finden. Musik, Layout-Gestaltung der CD und Merchan-

Er war seiner Zeit voraus und trotzdem kennt man bis heute nur sein Pseudonym. Die Kunsthalle zeigt das Werk von Vern Blosum.

ZVG

Adrian Zahn

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Do-it-yourself-Methoden und grosse Träume: We Invented Paris.

Nach dem «Loufmeter»-Modeverkauf überrede ich unsere Crew, mit zu deRothfils in die Dampfzentrale zu kommen, … … denn diese schreiben zu «Insomnia»: «Wenn schon untergehen, dann mit lautem Getöse, gut genährt und richtig gut angezogen.» Passt!


26 Anzeiger Region Bern

19. bis 25. Juni 2014 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 2

vorschau «MUSIC IN MOTION» 17. JULI – 6. SEPTEMBER 2014

eröffnung spielzeit 2014.2015

KAUFEN SIE EIN TICKET – UND WIR BRINGEN SIE GRATIS ANS KONZERT NACH GSTAAD UND RETOUR! HINFAHRT

eröffnungsfest & openair-konzert 30. auGuSt 2014 kultur caSIno bErn & bunDESPlatz berner symphonieorchester bruckners zweite 1. SyMPhonIEkonzErt 04./05. SEPtEMbEr 2014 kultur caSIno bErn

Thun Carterminal

17.20 h

Ankunft in Gstaad

Spiez Bahnhof

17.40 h

Konzertbeginn

Erlenbach Marktplatz

18.00 h

18.30 h ca. 19.00 h 19.30 h

Der Reise-Car bringt Sie direkt zum Festival-Zelt

21st Century Symphony Orchestra; Isabelle von Siebenthal & Hans Schenker, Moderation; Ludwig Wicki, Leitung – Musik und Filmausschnitte aus «Lawrence of Arabia», «Out of Africa», «Once Upon a Time in the West», «Mission: Impossible», «Harry Potter», CHF 40 / 55 / 85 / 115 «Zorro», «Star Wars», «Avatar» u.a.

EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Samstag, 16. August 2014, 19.30 h, Festival-Zelt Orchester der Klangverwaltung; Klaus Maria Brandauer, Erzähler; Chorgemeinschaft Neubeuern; Enoch zu Guttenberg, Leitung – Beethoven, Mendelssohn CHF 65 / 95 / 135 / 160

faust johann wolfGanG von GoEthE PrEMIErE: 10. SEPtEMbEr 2014 StaDtthEatEr

OPERNGALA – GROSSE STIMMEN Freitag, 22. August 2014, 19.30 h, Festival-Zelt Diana Damrau, Sopran; Joseph Calleja, Tenor; Thomas Hampson, Bariton; London Symphony Orchestra; Antonio Pappano, Leitung – CHF 65 / 95 / 135 / 160 / 220 Arien von Rossini, Donizetti, Verdi, Puccini & Massenet

musiktheater internationaLe pLattform neues musiktheater ab 12. SEPtEMbEr 2014 vIDMarhallEn

NUSSKNACKER BALLETTMUSIK

Samstag, 23. August 2014, 19.30 h, Festival-Zelt Janine Jansen, Violine; London Symphony Orchestra; CHF 65 / 95 / 135 / 160 Antonio Pappano, Leitung – Bartók, Tschaikowsky

armiDe chrIStoPh wIllIbalD Gluck PrEMIErE: 28. SEPtEMbEr 2014 StaDtthEatEr

MAGISCHES NORDLICHT

Samstag, 30. August 2014, 19.30 h, Festival-Zelt Khatia Buniatishvili, Klavier; Vilde Frang, Violine; Gstaad Festival Orchestra; Neeme Järvi, Leitung – Sibelius, Grieg, Bruch

tanz requiem nanInE lInnInG PrEMIErE: 11. oktobEr 2014 StaDtthEatEr

CHF 65 / 95 / 135 / 160

GEORGES BIZET: CARMEN Freitag, 5. September 2014, 19.30 h, Festival-Zelt Gaston Rivero, Tenor (Don José); Vesselina Kasarova, Mezzosopran (Carmen); CHF 65 / 95 / 135 / 160 Orchester und Chor der Oper Freiburg i. Br.; Fabrice Bollon, Leitung – Bizet

Das komplette Programm unter www.konzerttheaterbern.ch Gern senden wir Ihnen unsere Saisonvorschau per Post. Schreiben Sie dazu eine E-Mail an info@konzerttheaterbern.ch

Kino in Augenhöhe

Kino in Augenhöhe

Kino in Augenhöhe

Filmbulletin

Filmbulletin

Filmbulletin

Filmbulletin Kino in Augenhöhe

7.13

filmbulletin.ch

Zweisimmen Bahnhof

MUSIC IN MOTION – MOVIE CLASSICS IN CONCERT Freitag, 15. August 2014, 19.30 h, Festival-Zelt

schauspieL Die iLias hoMEr PrEMIErE: 06. SEPtEMbEr 2014 vIDMar 1

George Cukor – Retrospektive ... Avantgarde-Kino: Alain Resnais ... vous n’avez encore rien vu Resnais chantrapas Iosseliani the company you keep Redford frances ha Baumbach vénus noire Kechiche to the wonder Malick trance Boyle pacific rim del Toro ...

16.50 h

Rückfahrt: Unmittelbar nach dem Konzert: ca. 21.45 – 22.00 h, Ankunft in Bern ca. 23.45 h. Ausser 5.9.: Abfahrt ca. 22.30 h, Ankunft ca. 00.30 h.

Der kLeine prinz 1. faMIlIEnkonzErt 14. SEPtEMbEr 2014 yEhuDI MEnuhIn foruM

5.13

Bern Neufeld

Special Effects: Werkstattgespräch mit Douglas Trumbull ... Im Westen viel Neues: Lionel Baiers les grandes ondes ... blue jasmine Allen mary queen of scots Imbach am hang Imboden master of the universe Bauder watermarks Schaedler io e te Bertolucci zum beispiel suberg Baumann ... filmbulletin.ch

2.13

Martin Scorsese – the American Artist ... Rear Projection: Rück-Sicht auf Darstellbarkeit ... il comandante e la cicogna Soldini avanti Antille Gespräch mit Antille hitchcock Gervasi a perdre la raison Lafosse thérèse desqueyroux Miller ... filmbulletin.ch

8.13 Jacqueline Bisset ... Das Filmende – kleine Phänomenologie ... inside llewyn davis Coen like father, like son Kore-eda la vie d’adèle Kechiche le passé Farhadi karma shadub Giger all is lost Chandor ... filmbulletin.ch

Filmkritik • Filmkunst • Filmkultur • Avantgarde-Kino: Alain Resnais • Special Effects: Werkstattgespräch mit Douglas Trumbull • «Der Körper spricht genauso wie das Gesicht» – Gespräch mit Jacqueline Bisset • Im Westen viel Neues: Lionel Baiers les grandes ondes • Das Einverständnis mit dem Leben: Eine kleine Phänomenologie des Filmendes • Die Ritter des Unabhängigen Films • Abgrund der Oberfläche – Amerikanisches Kino der Achtziger • Rollenspiele und Demaskierungen: George Cukor • Die Kunst der Häutung: Steven Soderbergh – Porträt und Gespräch • Gegensätze in einer Perspektive – ohne Versöhnung: Martin Scorsese, the American Artist • Überbordende Energie: Bob Clampetts «Looney Tunes» • Classe sans risque? Kriminalfilm: Wandlungen eines Genres • Mexikanisches Kino: Blick zurück und auf die Gegenwart • the story of film: eine Entdeckungsreise • Träumen vom besseren Leben: Ken Loach und the angels’ share • www.filmbulletin.ch

Impressum Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 153 469 Ex., verein@kulturagenda.be Geschäftsführung: Beat Glur, beat.glur@kulturagenda.be Redaktion: redaktion@kulturagenda.be Leitung: Sarah Sartorius (sas), sarah.sartorius@kulturagenda.be Stv. Leitung: Silvano Cerutti (cer), silvano.cerutti@kulturagenda.be Nelly Jaggi (nj), nelly.jaggi@kulturagenda.be Praktikum: Franziska Burger (fbu), praktikum@kulturagenda.be Ständige Mitarbeit: Peter König, Helen Lagger, Regine Gerber, Basil Weingartner Produktion/Layout: Nelly Jaggi Druckvorstufe: prepress@anzeigerbern.ch Verlag/Inserate: Barbara Nyfeler barbara.nyfeler@kulturagenda.be Adresse: Berner Kulturagenda, Grubenstrasse 1, Postfach 32, 3123 Belp, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Nr. 27 erscheint am 2.7.14. Redaktionsschluss 19.6.14 Inserateschluss 25.6.2014. Nr. 28 erscheint am 9.7.14. Redaktionsschluss 26.6.14 Inserateschluss 2.7.2014.

Agendaeinträge: Nr. 27 bis am 25.6.2014 / Nr. 28 bis am 2.7.2014 Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Auf www.kulturagenda.be klicken Sie auf den Link «Veranstaltungen gratis aufgeben». Bei technischen Problemen wenden Sie sich an Tel. 031 330 39 91 oder per E-Mail an veranstaltungen@hinweise.ch Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten. Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente: Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen. Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern für die finanzielle Unterstützung.

GROSSE GEFÜHLE

Samstag, 6. September 2014, 19.30 h, Festival-Zelt Christine Schäfer, Sopran; Filarmonica della Scala Milano; Daniel Harding, Leitung – CHF 65 / 95 / 135 / 160 Verdi, Tschaikowsky

Tickets und Reise-Car: 033 748 81 82 – www.menuhinfestivalgstaad.ch

Musikfestwoche Meiringen Michaelskirche, 4.– 12. Juli 2014

Spuren Dem Täter auf der Spur, 7. Juli, 18.00 Uhr Grandhotel Giessbach Uwe Schönbeck, Sprecher | Matthias Ziegler, Flöte | Maurice Bourgue, Oboe Reto Bieri, Klarinette | Olivier Darbellay, Horn | Diego Chenna, Fagott … Spannung pur: kurze Kriminalgeschichten untermalt mit fantastischen Bläserquintetten von Francaix – Barber – Medaglia

Fährten, 8. Juli, 19.30 Uhr Christian Altenburger, Violine | Muriel Cantoreggi, Violine | Hyunjong Reents-Kang, Violine | Christoph Schiller, Viola | Patrick Demenga, Cello | Thomas Demenga, Cello | Reto Bieri, Klarinette | Olivier Darbellay, Horn | Bernd Glemser, Klavier Gérard Wyss, Klavier … den Klängen von Mozarts wunderbarem Jagdquartett und Brahms’ Horntrio folgen und dabei auf Bartoks «Kontrasts» stossen ...

Wanderer, 9. Juli, 19.30 Uhr Christian Immler, Bariton | Christian Altenburger, Violine | Christoph Schiller, Viola Thomas Demenga, Cello | Bernd Glemser, Klavier | Gérard Wyss, Klavier … Mendelssohn Klavierquartett, Schubert Lieder und Wanderer Fantasie

Kinder Klangwerkstatt, 7. – 12. Juli Vorverkauf: www.kulturticket.ch, Bern Billett, Haslital Tourismus Details unter www.musikfestwoche-meiringen.ch


19. bis 25. Juni 2014 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 3

Anzeiger Region Bern

Zwei Geigen für Mozart und Mendelssohn Zum Abschluss der Saison 2013/14 verlässt die Camerata die barocken Gefilde wieder. Das siebte und letzte Abonnementskonzert kombiniert je zwei Werke zweier grosser Meister, die ausser dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens auch andere Parallelen haben. Eine dieser Übereinstimmungen stellt die Camerata unter das Motto «Wendepunkte». Für Wolfgang Amadeus Mozart wie für Felix Mendelssohn-Bartholdy gehörte das Reisen zum Interpreten- und Komponistenleben. Reisen war weder im 18. noch im 19. Jahrhundert das reine Vergnügen, und als sich das Netz des Schienenstrangs über Europa spannte und Züge die mühsamen Pferdekutschen ersetzten, war Mendelssohn schon tot. Das kurze Leben ist eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Komponisten. In ihrem reichhaltigen Oeuvre gibt es

zudem auch für Eingeweihte immer noch und immer wieder Neues zu entdecken. Der Gang ins Kulturcasino statt in einen schattigen Gastgarten an einem vielleicht sommerlich warmen Sonntag könnte wiederum eine solche Entdeckungsreise sein. Ausnahmetalente der Geige Natürlich haben die Reiseerlebnisse beide Komponisten beeinflusst und geprägt, und natürlich haben sie sich in ihrer Musik niedergeschlagen. Wohl selten sind zwei solche Ausnahmetalente der Geige im gleichen Konzert zu erleben: Hier Antje Weithaas, die versiert-virtuose Leiterin der Camerata, dort der international gefeierte deutsche Meistergeiger Christian Tetzlaff, für den die Feuilletons der grössten Zeitungen gerne zu Superlativen greifen. Die beiden verbindet ausserdem eine lang-

jährige Zusammenarbeit. Tetzlaff und Weithaas werden das Concertone in CDur für zwei Violinen und Orchester (KV 190) spielen, jenen heiteren «Prototypen» der späteren und berühmteren Sinfonia Concertante. Vertonte Reiseerlebnisse In starkem Kontrast dazu steht zu Beginn Mozarts Sinfonie Nr. 25 in g-Moll (KV 183), seine erste in einer Moll-Tonart, geschrieben mit 17 Jahren nach einer Italienreise. Nach der Pause erklingen zwei Paradestücke von Mendelssohn. Zuerst «Die Hebriden» und dann das e-Moll-Violinkonzert. Auch hier standen Reiseerlebnisse Pate – auch hier wird Christian Tetzlaff aus dem Vollen schöpfen können. Peter König \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Kulturcasino, Bern So., 22.6., 17 Uhr, Einführung um 16 Uhr www.cameratabern.ch Die Kulturagenda verlost 2 × 2 Tickets: tickets@kulturagenda.be

Langjähriger Kammermusik-Partner von Antje Weithaas und Camerata-Gast: Christian Tetzlaff.

Gegenseitige Verantwortung

Privatvergnügen Können sich Normalverdiener Privatkonzerte leisten? Sie können. «Le son d'été» machts möglich.

Der Europäische Musikrat hat das Wechselspiel von Musik und Politik ins Zentrum seines Jahreskongresses gestellt. Der findet im Yehudi Menuhin Forum statt und steht allen Interessierten offen.

Betroffene Laien Bevor wir uns jetzt allzu stolz auf die Schulter klopfen: Der Kongress des EMC heisst im Untertitel «Musik und Politik – eine geteilte Verantwortung». Damit ist nicht nur das eingangs erwähnte Training von demokratischem Verhalten gemeint, was für die politisch Verantwortlichen ein bedenkenswerter Aspekt ist. Es ist umgekehrt auch ein Aufruf, sich politisch einzumischen. «Ich hoffe, dass viele Laien den Kongress besuchen», sagt Schmitt. Diese seien nämlich von der Masseneinwanderungsinitiative betroffen: «Es wird unter anderem nicht mehr so einfach sein, Chorleiter in die Schweiz zu holen, obwohl sie hier stark fehlen.» Ländler, «Samba», Roma-Sound Am Forum (Tagungssprache Englisch) werden unter anderem Paneldiskussionen, Gruppengespräche und Konzerte stattfinden. Hinzu kommen Thesen von prominenten Spezialgästen. En-

Spielt an der Eröffnungsfeier: Roma-Band Zlaten Bend aus Bulgarien. rique Barón Crespo, der Präsident der Internationalen Yehudi Menuhin Stiftung, wird sprechen, Nationalrätin Christine Egerszegi oder Ivo Josipovic, der Präsident Kroatiens und Komponist. Das Berner Kammerorchester spielt am Freitag um 10 Uhr als Schweizer Erstaufführung sein Werk «Samba». Den Auftakt am Donnerstagabend machen

Schweizer Volksmusik, Fahnenschwingen und um 19.30 Uhr ein Konzert der bulgarischen Roma-Band Zlaten Bend. Silvano Cerutti \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Yehudi Menuhin Forum, Bern Do., 19., bis So., 22.6. www.menuhinforum.ch

Irgendwann hat man das Nötigste im Garten zusammen: Tisch, Stühle, Grill und Weinkühler. Fragt sich bloss, wie man seine Lieblingsmenschen jetzt noch verwöhnt? Mit einem Privatkonzert zum Beispiel. Das ist finanziell durchaus machbar, wenn man sich an die Website von «Le son d’été» hält. Das in Bern gestartete Projekt vermittelt aufstrebende Bands und Kleinkünstler an Private. Auf der Website präsentieren sich die Künstlerinnen und Künstler in Ton und oft auch in bewegtem Bild. Zusätzlich ist angegeben, ob sie am fraglichen Datum in der fraglichen Stadt noch verfügbar sind, und welche Gegenleistung sie sich wünschen. Möglich sind Hutgeld (das wollen wenige), Dienstleistungen, Naturalien oder eine Überraschung (sehr beliebt). Man darf sich also etwas Würdiges einfallen lassen. Ebenfalls gut zu wissen: für Betriebsfeste oder Schubidu im Hintergrund kann hier nicht gebucht werden. «Le son d’été» bietet ausschliesslich Privatvergnügen für Musikfans. cer \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

www.lesondete.ch Aktion bis Ende August

zu Freiwilligenarbeit von Peter Fischer (IV)

ZVG

Klartext

Stimmen festgeschrieben, dass jedes Kind Zugang zu Musikunterricht haben muss. «Das ist weltweit einzigartig», sagt Schmitt.

ZVG

«Ein Musterbeispiel an Demokratie ist für mich ein gemischter Chor», sagt Werner Schmitt. «Männer und Frauen sind in der Balance. Der Chor muss aktiv sein und sich gleichzeitig einordnen. Und man hat einen Menschen bestimmt, der für eine gewisse Zeit musikalisch die Leitung hat.» Mit dem anschaulichen Beispiel umschreibt der vielbeschäftigte Berner Musikmanager (u. a. Yehudi Menuhin Forum), worum es am Jahreskongress des Europäischen Musikrates (EMC) geht. Der EMC ist der europäische Ableger des Internationalen Musikrates. Dieser wiederum wurde als unabhängige Organisation von der Unesco ins Leben gerufen, für welche er beratend tätig ist. Entsprechend war es keine kleine Sache für Schmitt, den Kongress nach Bern zu holen. Drei Jahre lang putzte er Klinken bis zur Zusage, die konkreten Vorbereitungen laufen seit Mai 2013. Der Entscheid für Bern fiel vorwiegend aus drei Gründen: Wegen des Zusammenlebens der Kulturen in der Schweiz, wegen der grossen Vielfalt an Laienmusikerinnen und -musikern und vor allem wegen unserer Verfassung. Dort haben wir 2012 mit 73 Prozent Ja-

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Giorgia Bertazzi

Mit Christian Tetzlaff gastiert ein ganz grosser Violinist bei der Camerata Bern. Das Wechselspiel mit Antje Weithaas im Mozart-Concertone lässt viel erwarten – aber auch der Mendelssohn-Teil ist nicht ohne.

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Wie gross ist der Aufwand, um Freiwillige in einer Kulturinstitution zu beschäftigen? Und ist der Einsatz auch gewinnbringend? Peter Fischer, seit November 2011 Direktor des Zentrums Paul Klee, gibt Auskunft. Bisher befragt: Ursina Barandun (BKA 22), Doris Widmer (BKA 23), Anne-Marie Renati (BKA 24). Dies ist der letzte Teil der Reihe zu Freiwilligenarbeit im Kulturbereich.

Peter Fischer, die Rückstufung des Freiwilligenprogramms im Zentrum Paul Klee im 2012 hat Wellen geschlagen. Was waren Ihre Gründe für diesen Entscheid? Ohne die Freiwilligen hätte das ZPK den Besucheransturm der Anfangsjahre nicht meistern können. Das ZPK verdankt ihnen also viel. Inzwischen hat sich die Situation aber normalisiert, und ich sah mich bei meinem Stellenantritt vor zweieinhalb Jahren angesichts der desolaten finanziellen Situation des ZPK veranlasst, die gesamte Organisationsstruktur zu professionalisieren. Es zeigte sich, dass die reorganisierten Besucherdienste personell effizienter arbeiten können und die Qualität der Dienstleistung für die Gäste den hohen Anforderungen angepasst werden konnte. Die Hauptbeschäftigung der Freiwilligen in der Informations-

vermittlung wurde dadurch obsolet, worauf wir den etwa 60 Betroffenen andere Tätigkeitsfelder angeboten haben, wovon aber nur wenige Gebrauch machten. Die meisten zogen es vor, das ZPK zu verlassen. Im ZPK sind im Moment immer noch Freiwillige beschäftigt. Wird der Einsatz wieder ausgebaut? Zurzeit sind rund 50 Freiwillige, deren Einsatz wir sehr schätzen, in verschiedenen Abteilungen des ZPK und Kindermuseum Creaviva tätig. Ein grundsätzlicher Ausbau ist nicht geplant. Freiwillige als besondere Visitenkarte für ein Museum. Was halten Sie von dieser Bezeichnung? Freiwillige – besonders in einem Tätigkeitsfeld mit Publikumskontakt – sind immer eine Visitenkarte, aber nur

dann eine gute, wenn sie richtig eingesetzt werden können. Freiwillige, das tönt gut und gratis. Werden die Kosten solcher Programme unterschätzt, wenn Freiwillige regelmässig zum Einsatz kommen? Es sind nicht in erster Linie die finanziellen Kosten, die zu Buche schlagen, denn die Freiwilligen erhalten ja eben keinen Lohn, sondern nur Spesenentschädigung. Die Freiwilligen wollen aber zu Recht eine persönliche Wertschätzung und ein Gemeinschaftserlebnis im Betrieb. Dies verlangt von den Betreuenden enormes Engagement, im besten Falle Herzblut. Im ZPK war bei meinem Stellenantritt die Zahl der Freiwilligen mit weit über 100 grösser als die der regulären Angestellten. Und wenn der Aufwand für ein angemessenes Freiwilligenmana-

gement nicht mehr mit dem Ertrag für das Unternehmen in der Balance steht, macht es für beide Seiten keinen Sinn mehr. Wir sind nach wie vor in erster Linie eine kulturelle und nicht eine soziale Institution. Wann ist der Einsatz von Freiwilligen gewinnbringend? Meines Erachtens funktioniert die Freiwilligenarbeit besser in kleineren Betrieben oder – im Falle grösserer Institutionen – innerhalb gut überblickbarer einzelner Bereiche oder Abteilungen. Alle sind näher beisammen, die Informationsflüsse sind einfacher, dies fördert den Zusammenhalt und die Motivation aller Beteiligten.

Interview: Sarah Sartorius


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19. bis 25. Juni 2014 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 4

Schwebewelt des Planktons

Zauberkräuter im Botanischen Garten

Das Mittelalterfest in Thun

Für einmal Forscher spielen und die kleinsten Bewohner des Teiches unter die Lupe nehmen: Im Infozentrum Eichholz wird Plankton zuerst mit dem Netz eingefangen, anschliessend kann es dann unter dem Mikroskop erforscht werden. Anmeldung erforderlich unter: info@ iz-eichholz.ch Infozentrum Eichholz, Wabern. Sa., 21.6., 14 Uhr

Schluss mit Salatkräutermischungen aus dem Supermarkt. Im Botanischen Garten können Jungköchinnen und Jungköche jetzt ihren ganz eigenen Kräutermix zusammenstellen. «Blitzfix-Kräutermix» kann von Kindern ab sechs Jahren besucht werden. Eine Anmeldung unter info@botanischergarten.ch oder Tel. 031 631 37 05 ist nötig. Botanischer Garten, Bern. Mi., 25.6., 14 Uhr

Die Zeit der Burgfräulein und Ritter ist immer wieder ein Spektakel wert. Rund um Schloss Thun wird dabei auch Wert auf eine historisch korrekte Darstellung gelegt mit Gruppen wie Der Rote Hufen (als fahrende Händler) oder dem Burgdorfer Zähringervolk. Aber natürlich gibt es auch einen grossen Markt, Feuershows und viele weitere Attraktionen. Diverse Orte, Thun. Sa., 21., und So., 22.6.

Donnerstag, 19.06. Bern Klee im Klee Das Kindermuseum Creaviva lädt in Zusammenarbeit mit dem BoGa ein zum verspielten Betrachten von ganz anderen Klees. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Loft, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: orientalischer Teppich Wir knüpfen ihn nicht, den Perser, Gabbeh oder Kelim. Doch lässt sich mit einem selber gestalteten Teppich aus dem Morgenland das Zuhause schmücken. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Atelier 1, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Chorvereinigung Emmental, Carrera Chörli Burgdorf Spontanauftritte verschiedener Chöre am Burgdorfer Nachtmarkt. Altstadt & Bahnhofquartier 17.00 Uhr

Freitag, 20.06. Bern Klee im Klee Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Loft, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr

Samstag, 21.06.

Nydeggnacht Eine Nacht zum Dabeisein, Mitmachen, Zuhören, Nachdenken, Träumen, Schmunzeln, Essen und Trinken. Nydeggkirche, Nydegghof 2. 20.00 Uhr Offenes Atelier: orientalischer Teppich Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Atelier 1, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Inserate

Rauf zu «LA NUIT MAGIQUE» Fantastische Shows und kulinarische Höhenpunkte 28. Juni 2014, 18.30 Die Nacht der Schlangenfrau: Jesse Ritch & Nina Burri 3-Gang Menü, Shows, Weinbegleitung, Wasser, Kaffee CHF 125.– www.gurtenpark.ch oder 031 970 33 33

Bern Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Nische, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Funkywood Contest #2 Fingerboard-Contest. Kornhausforum, Kornhausplatz 18. 14 Uhr Kinderworkshop in Russisch Kunstwerke im Kunstmuseum betrachten und im Atelier gestalten. Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 10.15 Uhr Klee im Klee Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Loft, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Längmuur Fest Wasserrutsche, Gumpimatte, Ponyreiten, Seifenblasen, Schminken, Pizza, Festwirtschaft und Jugend Jazz Quartett. Spielplatz Längmuur, Langmauerweg 20 A. 14.00 Uhr Musizierstunde Rhythmik Schülerinnen und Schüler der Klasse von Marianne Ott tanzen und musizieren. Konsi, Grosser Saal, Kramgasse 36. 15 Uhr Offenes Atelier: orientalischer Teppich Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Atelier 1, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Sommerfest Spiel und Spass mit dem Chinderchübu und der Villa TAGI, süsse und salzige Köstlichkeiten, Grilladen, Salate, Flammkuchen und vieles mehr … Komm vorbei und geniess! Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 14.30 Uhr Sommerfest Karussell, Spiele, Facebox, Puppentheater Ins, Kaffee, Kuchen uvm. Ab 19.00 Uhr: Nachtessen, Dessert-Buffet. 20.15 Uhr: Konzert mit Passarinho & Banda Arrastão. St. Marien, Wylerstrasse 26. 16.30 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Sängertag Chorvereinigung Emme Wir erwarten um die zwanzig Chöre aus Burgdorf und dem Emmental. Altstadt 10.00 Uhr ///////////////////////// Köniz Türkische Kindergeschichten Mütter, Väter, Grosseltern erzählen am Samstagmorgen in der Bibliothek Geschichten in ihrer Heimatsprache. Bibliothek Köniz, Stapfenstr. 13. 10.30 Uhr ///////////////////////// Niedermuhlern Circus Harlekin Die Neue Inszenierung voll Witz, Poesie, hochstehender Artistik. Liebenswerte Tierdressuren. Ticket-Line 078 742 27 60. Viehschauplatz 20.00 Uhr ///////////////////////// Rubigen Sommerfest Humanus-Haus: Wasser, Wind und Abenteuer Sommerfest mit vielen Spielen und Attraktionen. Humanus-Haus, Beitenwil 10.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Feel the move – Summer Edition Damit sich Jugendliche ab der 6. Klasse auch in der warmen Jahreszeit sportlich austoben können. Schulhaus Brühl, Brühlstrasse 120. 19 Uhr ///////////////////////// Thun Mittelalterfest Thun Grosses Fest für die ganze Familie mit Markt, Konzerten, Ritterkämpfen, Gaukelei und Feuerspektakel, Speis und Trank, Schauhandwerker, Rittertafel, Kinder­ programm und einem belebten Schloss. Rathausplatz 11.00 Uhr ///////////////////////// Wabern Bernau-Fest Quartierfest mit Plauschangeboten für Kinder und Jugendliche: Kinder-Flohmi, Eseli reiten, Mohrenkopfschleuder, Kinderschminken, Fahrzeugpark. Musikprogramm 14 Uhr. Bar, Grill, Glace. Hauptband 20 Uhr: Virage Dangereux. Bernau, Seftigenstrasse 243. 13.00 Uhr Bimbo-Tag der BEKB Bimbo-Spiel- und Erlebnistag der BEKB. Gurten – Park im Grünen, Gurtenkulm 11 Uhr

Mikroorganismen im Teich Unter dem Mikroskop entdecken wir ein neues Universum. Infozentrum Eichholz, Strandweg 60. 14 Uhr

Sonntag, 22.06. Bern Familienmorgen Nach einem Besuch der Ausstellungen im ZPK nehmen Gross und Klein an einem Workshop in den Ateliers des Kindermuseum Creaviva teil. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Atelier 2, Monument im Fruchtland 3. 10.30 Uhr Fünfliber-Werkstatt Siehe 21.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Nische, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Jeki Jahreskonzert 350 Kinder aus den Jeki-Singklassen tragen Lieder vor und tanzen. Französische Kirche, Predigergasse 1-3. 11.00 Uhr Klee im Klee Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Loft, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: orientalischer Teppich Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Atelier 1, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Sonntagmorgen im Museum Schatzsuche für Kinder. Treffpunkt: Atelier Kunstvermittlung. Anmeldung erforderlich: Tel. 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 11.00 Uhr Suomenlahti – Grüsse aus dem Nordosten Das Basler Vokalensemble «Les Vagabondes» singt archaische Runenlieder und zeitgenössische Kompositionen aus dem ostsee-finnischen Sprachraum. Forum Altenberg, Altenbergstr. 40. 18 Uhr ///////////////////////// Niedermuhlern Circus Harlekin Siehe 21.6. Viehschauplatz 14.00 Uhr ///////////////////////// Rubigen Sommerfest Humanus-Haus: Wasser, Wind und Abenteuer Siehe 21.6. Humanus-Haus, Beitenwil. 10 Uhr

///////////////////////// Thun Mittelalterfest Thun Siehe 21.6. Rathausplatz 10.00 Uhr

Dienstag, 24.06. Bern 20 Jahre Tauschnetz Länggasse Das Tauschnetz Länggasse feiert 20 Jahre Wissenstausch: Zeit gegen Zeit, Hilfe und Dienstleistungen ganz ohne Geld. Mit Musik und Snacks aus aller Welt. Kollekte. Kirchgemeinde Paulus, Freiestr. 20 19 Uhr Klee im Klee Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Loft, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: orientalischer Teppich Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Atelier 1, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Wabern Geschichtenstunde Wir erzählen eine Bilderbuchgeschichte für Kinder. Bibliothek Wabern, Schulhaus Morillon, Kirchstrasse 169. 14.30 Uhr

Mittwoch, 25.06. Bern Klee im Klee Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Loft, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: orientalischer Teppich Siehe 19.6. Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Atelier 1, Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Zaubergarten Blitzfix-Kräutermix. Für Kinder ab 6 J. www.botanischergarten.ch Botanischer Garten, Altenbergrain. 14 Uhr ///////////////////////// Wabern Heissassa – der inklusive Generationenmittwoch Ein Nachmittag voller Schabernack, Spielereien, Häckeleien, Malereien, Märchenreihen & Schleckereien für Kinder mit oder ohne Behinderung und für den Austausch von jüngeren & älteren Menschen. Heitere Fahne, Dorfstrasse 22/24. 14.00 Uhr


19. bis 25. Juni 2014 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

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Volker Dübener

Anzeiger Region Bern

Madame Dodo unter freiem Himmel

Erzählte Geschichten im Marta

Roswitha Menke mags schmutzig

Der Paradiesvogel der Schweizer Musik- und Bühnenszene, Dodo Hug, spielt diesen Sommer auch an der Openair-Kulturreihe in der Klosterruine Rüeggisberg (Veranstaltungen bis Ende August). Im Trio mit dem sardischen Musiker Efisio Contini und dem Schweizer Andreas Kühnrich gibt die Sängerin eine Best-Of-Show ihrer Chansons und Lieder. Klosterruine Rüeggisberg. Sa., 21.6., 20.30 Uhr

Die Caretakers sind eine englischsprachige Berner Theatergruppe. Im Marta veranstalten sie einen Erzählabend, wie er typisch ist für die Redekultur im angelsächsischen Raum. Bei «Real Things» erzählt jedes Mitglied eine persönliche oder sonstwie charakteristische Geschichte. Die muss packend sein – und wird wohl mit Humor gewürzt. Café Marta, Bern. So., 22.6., 19.30 Uhr

Die Erzählerin Roswitha Menke ist mit ihren Geschichten in Alibabas Bücherhöhle zu Gast. Unter dem Titel «Bisschen schmutzig» widmet sich die gebürtige Deutsche erotischen Geschichten. Das Programm eignet sich für alle neugierigen Hörerinnen und Hörer ab fünfzehn Jahren. Alibabas Bücherhöhle, Bern. Do., 19.6., 19.30 Uhr

Donnerstag, 19.06. Bern Erika in Afrika Der Welt rückt zusammen und die Menschheit begegnet sich, ob sie will oder nicht. Für einige bedeutet dies eine Bedrohung, für andere eine Chance. www.schlachthaus.ch Schlachthaus Theater, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Erzählkunst: Bisschen schmutzig Roswitha Menke erzählt Erlesenes, Erlogenes, Erlebtes. Heute: Erotische Geschichten mit und ohne Augenzwinkern und Platz für nicht ganz saubere Fantasien. ab 15 Jahren. ANMELDUNG: 079 504 08 71 oder roswitha@tausendundzwei.ch Alibaba’s Bücherhöhle, Rathausgasse (Keller) 30. 19.30 Uhr Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten von Christian Kracht. www.konzerttheaterbern.ch Stadttheater/Steinbruch Treffpunkt: Vor dem Stadttheater Bern, Kornhausplatz 20. 20.00 Uhr Othello Tanzstück von E. Miranda frei nach der gleichnamigen Tragödie von W. Shakespeare. Einführung 30 Min. vor Vorstellungsbeginn www.konzerttheaterbern.ch Stadttheater Bern/Vidmarhalle 1, Könizstrasse 161. 19.30 Uhr Psychedelic Hinterland: Roy & The Devil’s Motorcycle (CH) & ad’absurdum (CH) Das Hinterland zu Gast in der DZ. www.dampfzentrale.ch Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 21.00 Uhr

siJamais – fatal normal Siehe Artikel unten. Von und mit Mia Schultz (Klarinette und Gesang), Jacqueline Bernard (Klavier und Gesang) und Simone Schranz (Kontrabass und Gesang). La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Truckstop Von Lot Vekemans. Schweizer Erstauf­ führung. Inszenierung: Stefan Meier. DAS Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Murten 1476 – Die Geschichte um die Schlacht von Murten Veranstaltungsstätte 1476. 19.30 Uhr

Freitag, 20.06. Bern Erika in Afrika Siehe 19.6. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 19.00 Uhr siJamais – fatal normal Siehe 19.6. La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Tief in einem dunklen Wald Von Neil LaBute. www.konzerttheaterbern.ch Stadttheater/Vidmarhalle 2, Könizstr. 161. 19.30 Uhr Truckstop Siehe 19.6. DAS Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Wir sind keine Barbaren Von Philipp Löhle. Uraufführung. Stadttheater/Vidmarhalle 1, Könizstr. 161. 19.30 Uhr

///////////////////////// Murten 1476 – Die Geschichte um die Schlacht von Murten Veranstaltungsstätte 1476. 19.30 Uhr

Kuratierter Abend von deRothfils (CH): Insomnia Siehe Artikel S. 1. Die Associated Artists der DZ machen Programm. Bis 05.30 Uhr. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 19.30 Uhr

///////////////////////// Rüeggisberg Klostersommer Rüeggisberg – Comedy-Duo Jobert & Pancetta Eveline Dietrich und Robert Stofer geben Gotthelf: Die graue Spinne. Klosterruine Rüeggisberg, Kloster 1. 20.30 Uhr

siJamais – fatal normal Siehe 19.6. La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr

Samstag, 21.06. Bern Anders City Ballett Halamka-Otevrel. Vv: Tel. 031 311 61 00/ www.theater-am-kaefigturm.ch Theater am Käfigturm, 2.UG, Spitalgasse 4. 14.30 Uhr Erika in Afrika Siehe 19.6. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten Siehe 19.6. Stadttheater/Steinbruch Treffpunkt: Vor dem Stadttheater Bern, Kornhausplatz 20. 20.00 Uhr Ich würde alles für die Liebe tun – Meat Loaf «Meat Loaf» ist ein Solo-Theaterabend mit Julia Gräfner. Stadttheater Bern/Vidmar +, Könizstr. 161. 19.30 Uhr

Truckstop Siehe 19.6. DAS Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Murten 1476 – Die Geschichte um die Schlacht von Murten Veranstaltungsstätte 1476. 19.30 Uhr ///////////////////////// Rüeggisberg Klostersommer Rüeggisberg – Dodo Hug Bei schlechtem Wetter im Gasthof Bären. Klosterruine Rüeggisberg, Kloster 1. 20.30 Uhr

Sonntag, 22.06. Bern Anders Siehe 21.6. Theater am Käfigturm, 2.UG, Spitalgasse 4. 14.30 Uhr Ich würde alles für die Liebe tun – Meat Loaf Siehe 21.6. Stadttheater Bern/Vidmar +, Könizstrasse 161. 19.30 Uhr Johannifeier Johannifeier der Berner Zweige und der Pflegestätte für musische Künste. Theater am Stalden, Nydeggstalden 34. 16.30 Uhr

Marta erzählt – Storytelling mit The Caretakers Lass dich von The Caretakers mit wahren oder frei erfundenen Geschichten auf Englisch und Deutsch in ihren Bann ziehen. Marta Cafe – Bar, Kramgasse 8. 19.30 Uhr Peter Grimes Oper von Benjamin Britten. Mit dem Berner Symphonieorchester und dem Sängern aus dem Opern-Ensemble von Konzert Theater Bern. Grosse Halle, Reitschule, Neubrückstr. 8. 18.00 Uhr ///////////////////////// Fraubrunnen Hohe Stirnen: I bi meh aus eine! Pedro Lenz (Text) und Patrik Neuhaus (Piano). Schlosskeller. 11.00 Uhr ///////////////////////// Murten 1476 – Die Geschichte um die Schlacht von Murten Veranstaltungsstätte 1476. 19.30 Uhr

Montag, 23.06. Bern Truckstop Siehe 19.6. DAS Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr

Dienstag, 24.06. Bern Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten Siehe 19.6. Stadttheater/Steinbruch Treffpunkt: Vor dem Stadttheater Bern, Kornhausplatz 20. 20.00 Uhr

Mit Superkräften aus der Sinnkrise

Christian Dietrich

Die singenden Musikerinnen von siJamais unterziehen sich einem Imagewandel. Für «fatal normal» tauschen Simone Schranz, Jacqueline Bernard und Mia Schultz ihre Petticoats gegen Superkräfte ein.

Simone Schranz, Mia Schultz und Jacqueline Bernard sind «fatal normal».

Im neuen Programm von siJamais treten Superkräfte an die Stelle von Herzschmerz: Nach der Welttournee mit Eros Ramazotti – sie stand den drei Musikerinnen am Ende des letzten Programmes bevor – verfällt Klarinettistin Mia in eine Sinnkrise. Abhilfe erhofft sie sich durch einen Drogentrip. Beim Versuch, sie davon abzuhalten, outet sich Pianistin Jacqueline als pensionierte Superheldin und Bassistin Simone gibt sich als Geheimagentin zu erkennen. Der Wunsch nach Veränderung führt das Trio schliesslich in eine musikalische Schlacht gegen einen Feind. «Nichts ist, wie es scheint. Am Ende weiss man nicht mehr, was Realität und was Fiktion ist», kommentiert Simone Schranz die verrückte Geschichte. «Wir wollen damit bewusst nicht nur Frauen ansprechen», betont Jacqueline Bernard. Schranz, Bernard und Schultz sind seit über zehn Jahren unter dem Namen siJamais unterwegs. Nach Auftritten als

Nicole D. Käser – Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit Nicole D. Käser weiss, was Frauen und Männer wollen! Unser Sommerklassiker – das umwerfende Seminarkabarett von Bernhard Ludwig – ist zurück. La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Truckstop Siehe 19.6. DAS Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr

Mittwoch, 25.06. Bern Härdöpfeler In der hochprozentigen Improshow spielen jeweils drei TAP-Schauspieler um die Gunst des Publikums – der beliebten «Härdöpfeler» monatlich im La Cappella. Vv: www.theaterampuls.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten Siehe 19.6. Stadttheater/Steinbruch Treffpunkt: Vor dem Stadttheater Bern, Kornhausplatz 20. 20.00 Uhr Truckstop Siehe 19.6. DAS Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Interlaken Tellspiele – Schülervorstellung Tellspielgelände. 20 Uhr ///////////////////////// Murten 1476 – Die Geschichte um die Schlacht von Murten Veranstaltungsstätte 1476. 19.30 Uhr

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Salonmusikerinnen war den drei Frauen bald klar, dass sie eine Affinität zu humorvoller Unterhaltung verbindet. Die Zusammenarbeit mit Resli Burri (u. a. Les Trois Suisses) für das dritte Programm «Frauen sind keine Engel» (2008), hat sie schliesslich auf die Kleinkunstbühnen gebracht. Wer bei «fatal normal» Sprüche mit Schenkelklopferpotenzial erwartet, hat sich getäuscht. «Der Humor entsteht nicht durch Slapstick-Elemente, sondern vielmehr durch Wortwitz, Situationskomik und natürlich durch die Musik. Dabei setzen wir gezielt allseits bekannte Melodien ein und nützen den Wiedererkennungseffekt im Publikum für komische Momente aus», sagt Bernard.

mehr Abstand zur klassischen Nummernrevue der alten Programme und verschränkt Musik und Schauspiel noch stärker. «Ich bin zwar immer noch in erster Linie Pianistin und Sängerin. Doch dank Magdalena Nadolska haben wir alle einen grossen Schritt in Richtung Schauspiel gemacht», sagt Bernard. Die musikalische Palette von «fatal normal» ist breit – von eigenen Stücken bis hin zu neu arrangierten Klassikern. «Es hat viele Zitate im Programm, insbesondere Filmkenner kommen auf ihre Kosten», sagt Mia Schultz. Fehlen dürfen dabei weder James-Bond-, Pink-Pantheroder Indiana-Jones-Titelstücke, noch Beethoven- und Wagnermelodien.

Weg von der Nummernrevue Damit die subtilen Pointen sitzen, hat das Trio wie beim Vorgänger «Hauptsache dabei!» mit Regisseurin Magdalena Nadolska zusammengearbeitet. In «fatal normal» nimmt siJamais noch

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Nelly Jaggi

La Cappella, Bern Do., 19., bis Sa., 21.6., 20 Uhr www.la-cappella.ch Die Kulturagenda verlost 2 × 2 Tickets für Do., 19.6.: tickets@kulturagenda.be


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Georg Roske

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Rasende One-Man-Show

Reichs mikroskopische Verschiebungen

Frischer Wind bei Blues Green

Mit 22 Jahren hing Kid Simius aus dem spanischen Granada sein Psychologiestudium an den Nagel und reiste nach Berlin. Mit dem Rapper Marteria aka Marsimoto tourte er als Live-DJ. Jetzt ist sein Debütalbum «Wet Sounds» erschienen. Die rasende One-Man-Show von Simius verspricht eine Mischung aus Dubstep, Electronica und Techno. Dachstock der Reitschule, Bern. Fr., 20.6., 22 Uhr

Hier ist absolute Konzentration gefragt. Angelehnt ans Phasing, das Komponist Steve Reich populär machte, treten im Orbital Garden die Duos Burkhalter/Pfammatter und Sartorius/ Vallon miteinander an. Jeweils in Kombination Schlagzeug/Fender Rhodes wird dasselbe Pattern mit einer minimalen Verschiebung (2000stel bpm) gespielt. Orbital Garden, Bern. Sa., 21.6., 22 Uhr

Die Berner Band Blues Green hat eine neue Frontfrau: Die Sängerin Barbara Andrey (Bild) führt neu die achtköpfige Band an und bringt frischen Wind in die 1986 gegründete Truppe. Zusammen spielen sie einen Sound zwischen Blues, Jazz und Soul, der weder grün noch blau ist und perfekt in die Mahogany Hall passt. Mahogany Hall, Bern. Do., 19.6., 20.30 Uhr

///////////////////////// Thun Openair-Konzert: JazzSelection Mit Kurt Brunner (tp), Urs Stephani (cl/ saxes), Roland Hirsiger (tb), Markus Steiner (g/bj), Urs Lehmann (dr), Roland Wüthrich (b), bei schlechtem Wetter in der Gaststube. Hotel Krone, Obere Hauptgasse 2. 19.00 Uhr

///////////////////////// Burgdorf Märit Apérokonzert mit Strassevögu Folk. Schmiedengasse. 10.00 Uhr

Donnerstag, 19.06. Bern Alt F4 Aus der Basler Agglo erklingen Klänge, die aufhorchen lassen. Unkonventionell und eigenständig: ALT F4 beginnt da, wo Jam-Sessions aufhören. Eigenwillige Melodien treffen auf einen ungewohnten Stilmix. Prima Luna, Effingerstrasse 92. 20.00 Uhr Blues Green Für alle Bluesfans, deren Vorlieben sich nicht an Stilgrenzen halten…Blues Green ist eine Band aus Bern mit einer Vorliebe für alles, was sich zwischen Jazz, Swing, Blues, Boogie-Woogie, Rock’n’Roll. Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 20.30 Uhr Ensemble Zlaten Bend Das bulgarische Ensemble spielt traditionelle Musik der Roma aus der Balkanregion. Das Konzert findet im Rahmen des 4. European Forum on Music statt. Vv: www.menuhinforum.ch, 079 558 85 78. Menuhin Forum, Helvetiaplatz 6. 19.30 Uhr Full Lemon Melodiöser Rock in der UniS. UNIess Bistro Bar Lounge, Schanzeneckstrasse 1. 18.00 Uhr Improvisiertes am Abend An Chen, Gouna/Stimme, Johannes Utzinger, Geige/Schwegel. Sternwarte, Muesmattstrasse 25. 21.00 Uhr

Instore-Gig: Me, Valentin & You Me, Valentin & You zeigen mit ihrem Erstlingswerk «if» ein feines Gespür für die grossen Emotionen, welche dich auf eine epische Reise durch deine eigene Gefühlswelt mitnehmen. Live ein Muss! Chop Records, Amthausgasse 22. 20.00 Uhr Musizierstunde E-Gitarre Schülerinnen und Schüler der Klassen von Markus Plattner, Jan Trösch, Andreas Bugs und Patrick Lerjen musizieren. www.world-cafe-bern.blogspot.com 5éme Etage, Mühleplatz 11. 19.00 Uhr Sonar Nach Tourneen in England und den USA möchte SONAR ihre Werke dieses Jahr einem breiteren Schweizer Publikum vorstellen. www.onobern.ch ONO, Kramgasse 6. 20.30 Uhr We Invented Paris (CH) Siehe Artikel S. 1. Indiepop Rössli Bar, Reitschule, Neubrückstr. 8. 21.00 Uhr ///////////////////////// Köniz BA Diplomkonzerte Jazz BA Diplomkonzerte Jazz – Emilia Taubic/ Katrin Züllig. www.kulturhof.ch Kulturhof – Schloss, Muhlernstrasse 11. 20.00 Uhr

Freitag, 20.06. Bern Kid Simius feat. Odara Sol (Green Berlin/ESP/DE) Support: Das Pferd (Ankerplatten/bs) Aftershowparty: Dj Mtdf (Saalschutz/ Stall6/zh). Nach Konzertende Eintritt noch CHF 10.-. Style: Hip Hop, Dub, Electronica, Elektro, Disco, Drum‘n’Bass, Ravepunk. Reitschule, Dachstock, Neubrückstrasse 8. 22.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Nachtmarkt Festival Red Shoes, Emile & Ginette, The Human Jukebox, Voice-Department, Serafiyn, Harmonie Musik Burgdorf. Eintritt frei. Altstadt & Bahnhofquartier. 17.00 Uhr ///////////////////////// Köniz BA Diplomkonzerte Jazz BA Diplomkonzerte Jazz – Valentin von Fischer. www.kulturhof.ch Kulturhof – Schloss, Muhlernstrasse 11. 20.00 Uhr

Samstag, 21.06. Bern Drum-Phase No. 5 Dom Burkhalter (Drums), Hans-Peter Pfammatter (Fender Rhodes), Julian Sartorius (Drums), Colin Vallon (Fender Rhodes), Don Li (Clarinet, Composition, Programming). www.tonus-music.ch Orbital Garden, Kramgasse 10. 22.00 Uhr Goccia di voci Der polyphone Chor aus Solothurn singt unter der Leitung von Oskar Boldre Lieder aus aller Welt und mitreissende Improvisationen. Erleben Sie die Stimme als Instrument. Reformierte Kapelle des Inselspitals. 20 Uhr Live Konzert: Knocked out Rhthyms Vivo-Sol Fest. Rockabilly Trio. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausgasse 63. 19.30 Uhr

///////////////////////// Ostermundigen Rockmock Mundart-Rock aus der Ostschweiz. www.stefskulturbistro.ch Stef’s Kultur Bistro, Bernstrasse 101. 20.00 Uhr ///////////////////////// Steffisburg Sommerständli Die Jugendmusik Steffisburg spielt einige ihrer alten und neuen Stücke auf dem Platz vor dem Coop/der Drogerie in Steffisburg. 15 Uhr Ständli auf dem Aarefeldplatz. Restaurant Glockental, Thunstr. 24. 13.30 Uhr

Soliparty für AntiRep Bern – Stoppt die politische Repression! 22.30 Uhr Konzert von Miss Tigre & Mr. Tornado (BE). Anschliessend DJane Lucky Lulu Belle (BE). Eintritt: 10.-/Solipreis: 15.Frauenraum, Reitschule, Neubrückstr. 8. 21.30 Uhr

///////////////////////// Wabern Virage Dangereux Stromunabhängig covert sich das vitale Quartett durch die Geschichte des Pop und zeigt, was sich alles mit geklauten Songs alles anstellen lässt. Bernau, Seftigenstrasse 243. 20.00 Uhr

Sommerfest mit Daliah Der goscho kulturplatz feiert den Sommer mit Daliah. Nach einer ausgedehnten Strassenmusik-Tournée lassen die Berner nun die Saison in ausgewählten Kulturlokalen ausklingen. www.goscho.ch goscho kulturplatz, Muristrasse 93. 18 Uhr

///////////////////////// Worblaufen DC/AC AC/DC Cover Band. Downi – Club Bar, Worblaufenstrasse 161. 21.00 Uhr

Sonntag, 22.06. Bern Jazz: Ladrones del Tiempo Jazz und Flamenco gewährt Raum für Improvisation und genau damit wollen die vier Musiker spielen. www.onobern.ch ONO Das Kulturlokal, Kramgasse 6. 20.00 Uhr ///////////////////////// Biglen Frytig Jazzband Brunch und Musik. Vv: Res. erwünscht: Tel. 031 705 60 70. www.baeren-biglen.ch Bären Biglen AG, Kultur-Keller, Bärenstutz 17. 10.00 Uhr ///////////////////////// Köniz BA Diplomkonzerte Jazz BA Diplomkonzerte Jazz – Anatole Buccella/ Christophe Dayer. www.kulturhof.ch Kulturhof – Schloss Köniz, Muhlernstrasse 11. 20.00 Uhr ///////////////////////// Wabern Hörst du den Berg Didjeridu und Fujara gelangen durch das Duo Naturton zu einer seltenen musikalischen Verschmelzung, obwohl sie aus so verschiedenen Kulturen stammen. www.gurtenpark.ch Gurten – Park im Grünen, Gurtenkulm. 14.00 Uhr

«Jede Choreografie ist eine Momentaufnahme»

ZVG

In Schweizer Theatersälen wird nur selten urban getanzt. Mit Strawinskis «Le Sacre du Printemps» holt Choreografin Béatrice Goetz für Konzert Theater Bern die Jugend auf die Bühne, und mit ihr den Strassentanz.

«Le Sacre du Printemps» als Orientierungssuche, inszeniert mit jungen Tänzerinnen und Tänzern.

Béatrice Goetz, wie bringen Sie den 101-jährigen Ballett-Klassiker «Le Sacre du Printemps» mit jungen Menschen von 15 bis 18 Jahren zusammen? Ballett ist nur ein Element unserer Aufführung. Die 18 tanzenden Jugendlichen haben ganz unterschiedliche Hintergründe, von Hip-Hop über Modern Dance bis zum Kunstturnen. Auf der Bühne verschmelzen die klassischen Tanzstile mit den zeitgenössischen und den urbanen Richtungen, also sogenannten «Strassentänzen» wie BreakDance. Das heidnische Opferritual, von dem das Werk handelt, ist aber kaum ein aktuelles Thema. Natürlich hat die konkrete Geschichte gar nichts zu tun mit der jugendlichen Alltagswelt. Ich habe aber meine ganz eigene Interpretation des Werks, die auch die Jugendlichen nachvollziehen konnten: «Le Sacre du Printemps» kann als Schritt in die Erwachsenenwelt verstanden werden. Dieser verlangt Opfer. Die Jugendlichen müssen ein Stück Freiheit aufgeben; sie müssen vielleicht ihre Clique, ihre Freunde hinter sich

lassen. Es ist eine aufwühlende Zeit, was ja auch in der Musik – das Berner Symphonieorchester spielt unter der Leitung von Jesko Sirvend – sehr stark zum Tragen kommt. Würden Sie also Werkbeschreibungen wie «erschütternd» zustimmen? Ja. Die Musik ist äusserst aufwühlend, dynamisch, abwechslungsreich. Das lässt viel interpretativen Spielraum zu. Fordernd sind die zahlreichen rhythmischen Überlagerungen. Immer wieder müssen die Tänzerinnen und Tänzer den Takt neu spüren, sich neu zurechtfinden. Diese Suche nach Orientierung ist im Stück sehr ausgeprägt. Was ja wiederum zum Thema des Erwachsenwerdens passt. Haben Sie sich bei Ihrer Choreografie von früheren Aufführungen inspirieren lassen? Zu Beginn der Proben habe ich den Jugendlichen Aufnahmen gezeigt – die Interpretation von Pina Bausch etwa oder eine Rekonstruktion der uraufgeführten Choreografie Nijinskys –, um sie dem Stück anzunähern. Doch für

mich ist jede Choreografie flüchtig, eine Momentaufnahme, die die aktuelle Ausdrucksform zeigt. In unserer Interpretation ist es eben die Verschmelzung von zeitgenössischem mit urbanem Tanz. Letzterer scheint in der professionellen Tanzszene eher eine Randerscheinung zu sein. Das stimmt für die Schweiz. In anderen Ländern, beispielsweise in Frankreich, ist das ganz anders. Dort werden schon seit zwei Jahrzehnten die Grenzen zum urbanen Tanz ausgelotet. Hier hingegen gewinnt er nur allmählich an Akzeptanz als akademische Tanzrichtung, womit der urbane Tanz als gleichwertig empfunden würde. Durch die neuen Generationen von Choreografen und Tänzern wird sich dies in Zukunft hoffentlich weiter ändern. Interview: Annatina Foppa \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Grosse Halle der Reitschule, Bern Premiere: Fr., 20.6., 19.30 Uhr Vorstellungen bis 22.6. www.konzerttheaterbern.ch


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Anzeiger Region Bern

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Monteverdi zwischen hell und dunkel

Taubenflug

Divertimento mit Cembalo

Bernvocal, der Kammerchor für Alte Musik, singt in solistischer Besetzung Madrigale von Monteverdi unter dem Titel «Chiaroscuro». Der Begriff stammt aus der Malerei und bedeutet so viel wie «helldunkel», Licht und Schatten inszeniert als starker Kontrast. Auch in der Madrigalkomposition sind die emotionalen Gegensätze «hell» und «dunkel» hörbar. Orangerie Elfenau, Bern. So., 22.6., 17 Uhr

Das Konservatorium Bern lädt zum Abschiedskonzert für Annelise Kohler, der langjährigen Leiterin des Frauenchors Konsi Bern. Unter dem Titel «Flieg, Turteltaube, weit über Land» werden von Volksliedern inspirierte Arrangements dargeboten. Begleitet wird der Chor von Schülerinnen und Schülern des Konsis. Guten Flug! Grosser Saal Konservatorium, Bern. Mi., 25.6., 20 Uhr

Das Orchester Divertimento spielt Cembalokonzerte von Georg Friedrich Händel (1685– 1759) und Christoph Nichelmann (1717–1762) sowie Werke von Johann Sebastian Bach (1685–1750) und Carl Nielsen (1865–1931). Solist ist Andreas Marti (Bild), der Organist der Kirche St. Peter und Paul in Köniz. Am Pult steht die Irin Clíodhna Ní Aodáin. Petruskirche, Bern. Sa., 21.6., 17 Uhr. Kirche, Köniz. So., 22.6., 17 Uhr

Inserat

Samstag, 21.06.

Monday le Petits: Miss Tigre & Mr Tornado (TNT) Wohnzimmer (Les Amis), Rathausgasse 63. 20.00 Uhr

Dienstag, 24.06. Bern Marta singt – Sophie Louise Ob Gitarre, Klavier, Saxophon, Bass oder Schlagzeug, wenn auch immer Sophie Louise ein Instrument in die Finger bekommt, beginnt sie Melodien und Lieder zu entwickeln oder Songs neu zu interpretieren. Marta Cafe – Musik – Bar, Kramgasse 8. 20.30 Uhr Workshopkonzerte Swiss Jazz School Studierende der Swiss Jazz School geben in Form von Kurzkonzerten Einblick in die Ensemblekurse des zu Ende gehenden Semesters. Eintritt frei, Barbetrieb. www.mahogany.ch Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 19.30 Uhr

Mittwoch, 25.06. Bern Filmmusik-Konzert der String Conservators Schülerinnen und Schüler des Ensembles von Marcel Zimmermann und Gäste spielen Lieder aus den Filmen Bravehearth, Lord of the Rings, Speedy Gonzales u.a. www.konsibern.ch Konsi Bern, Grosser Saal, Kramgasse 36. 18.00 Uhr Kyle Woolard (US) Ein Abend voller Geschichten, tiefer, wunderbarer Songs. www.prima-luna.ch Prima Luna, Effingerstrasse 92. 20.00 Uhr Workshopkonzerte Swiss Jazz School Studierende der Swiss Jazz School geben in Form von Kurzkonzerten Einblick in die Ensemblekurse des zu Ende gehenden Semesters. Eintritt frei, Barbetrieb. www.mahogany.ch Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 19.30 Uhr

Berns Konzertkalender im Internet www.konzerte-bern.ch <wm>10CEWLoQ6AMAwFv4jmvbXLOmpIyNyCIHgMQfP_igWDOHO56z2y4GNt29H2APIEL04PJghqCaKKq4PDUBOoM82g2eqISlJb_kvO57pfZwqR41cAAAA=</wm> <wm>10CPPxsTbVMwBjZ1e_ENcgawMDU10DC3MLQwtrQyMDPQNLc2tDA0s9C2MLA0OQiKWRgaGxlYGloYWpiaUpUMjc0NDUAaFLL74gJQ0ACScGglcAAAA=</wm> <wm>10CEXLoQ6AMAxF0S-iea-jrKOGZJlbEASPIWj-X0EwiJujbu9hgq_a1r1tAdgAz84cVAjKK4p4cjBINQXTTKgafAxO7nn5Jznu83oA99zdCVYAAAA=</wm> <wm>10CEXLIQ6AMBAEwBfR7HJcu-UMCalrEASPIWj-r0gwiJHTe3jCZ23b0fYAfICKmIMjEmoJoiaZwCChEbQZcplNpmD2yuVf6Xyu-wX-oTxmVwAAAA==</wm> <wm>10CPPxsTbVMwBjZ1e_ENcgawMDU10DC3MLQ1NrQyMDPQNLc2tDA0s9C2MLA0Mgy8jUyMDQ2MrQ2NTE1MzECChkZmRp6IDQpRdfkJIGADa5CIBXAAAA</wm> <wm>10CEXLoQ6AMAxF0S-ieW9rWUcNCZlbEASPIWj-X0EwiJscc3sPE3wtbd3bFoAN8OLUYIKgliCqeHbwFT2BeaLRtWrKwZHK-b_kuM_rAajrM3VXAAAA</wm> <wm>10CEWLsQqAMAwFv8jwXpvY1CyCdCsO4u4izv7_pLg4HBwH13uY4GNp6962AGyAF6cGEwS1BFHFs4Ov8Y3ME6GOYpqCVnWc_0uO-7we0hoG01cAAAA=</wm> 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(Kein Ticket-Verkauf)

Klassik Donnerstag, 19.06. BERN European Forum on Music Siehe Artikel S. 3. Infos: www.emc-imc.org Menuhin Forum, Helvetiaplatz 6. 18 Uhr

Freitag, 20.06. Bern European Forum on Music Siehe Artikel S. 3. Infos: www.emc-imc.org Menuhin Forum, Helvetiaplatz 6. 9.30 Uhr Le Sacre du Printemps Siehe Artikel S. 6. Tanzprojekt in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bern. Grosse Halle, Reitschule, Neubrückstr. 8. 19.30 Uhr Meine Freundin, du bist schön Vertonungen vom Hohelied der Liebe u.a. von Victoria, Monteverdi, Franck, Grieg, W. S. Elkholy (Uraufführung); Collegium Vocale Bern, A. Bereuter (Kontrabass), M. Fitze (Orgel), M. Kreis (Leitung). Vv: www.collegiumvocale-bern.ch Franz. Kirche, Predigergasse. 20.00 Uhr Musizierstunde Klavier SchülerInnen von Fernando Viani musizieren. Konsi, Kleiner Saal, Kramgasse 36. 18 Uhr Weltklassik am Klavier – Miniaturen und Sonaten Der Pianist Gabriele Leporatti spielt Schubert, Chopin, Rachmaninoff und Janacek. Heutschi Pianos, Morillonstr. 14. 19.00 Uhr ///////////////////////// Langnau Panflöte & Orgel Sommeranfangskonzert Panflöte: Jörg Frei. Orgel: Georg Masanz. Ev.ref. Kirchgemeinde, Dorfbergstr. 2. 20 Uhr

///////////////////////// Wabern Orgelkonzert Claudia und Andreas Scheuner. Werke von J.Blanco, W. A. Mozart, u.a. Reformierte Kirche, Kirchstrasse. 19.00 Uhr ///////////////////////// Wohlen Abendmusik Kammerorchester «E Musicae Gaudio», Janina Müller (Violine). Werke von J. Haydn, B. Britten und W. A. Mozart. Kollekte. Kirche, Hauptstrasse. 20.00 Uhr

European Forum on Music Siehe Artikel S. 3. Infos: www.emc-imc.org Menuhin Forum, Helvetiaplatz 6. 9.30 Uhr Kammerorchester Elfenau Bern Solisten Julia Malkova va, Magdalena Dimitrov va, Fredy Zaugg clar., Corelli, Telemann, Pepusch, Svendsen, Bruch, Leitung: Chantal Wuhrmann. Nydeggkirche, Nydegghof 2. 17.00 Uhr Le Sacre du Printemps Siehe 20.6. Grosse Halle, Reitschule, Neubrückstr. 8. 11.00/19.30Uhr Meine Freundin, du bist schön Siehe 20.6. Französische Kirche (Kapelle), Predigergasse. 20.00 Uhr Musizierstunde Trompete SchülerInnen von Martin Bieri musizieren. Konsi, Grosser Saal, Kramgasse 36. 11 Uhr Sommerkonzert: Orchester Divertimento Solist: Andreas Marti, Cembalo. J.S. Bach Orchestersuite Nr. 1 C-Dur G.F. Händel Cembalokonzert F-Dur op. 4 Christoph Nichelmann Cembalokonzert A-Dur Carl Nielsen Suite for Strings op. Petruskirche, Brunnadernstrasse 40. 17 Uhr

///////////////////////// Köniz Sommerkonzert: Orchester Divertimento Solist: Andreas Marti, Cembalo. J.S. Bach Orchestersuite Nr. 1 C-Dur G.F. Händel Cembalokonzert F-Dur op. 4 Christoph Nichelmann Cembalokonzert A-Dur Carl Nielsen Suite for Strings op. Reformierte Kirche Köniz. 17.00 Uhr ///////////////////////// Langnau Kaffeehausmusik im KulturRaum Christine Grüneisen (Violine), Marlis Walter (Tafelklavier) und Micha Kohler (Violine) spielen Werke von Kreisler, Corelli, Chopin und Beethoven. Regionalmuseum Chüechlihus, Bärenplatz 2 a. 17.00 Uhr ///////////////////////// Sigriswil Kammerorchester Elfenau Bern Solisten Julia Malkova va, Magdalena Dimitrov va, Fredy Zaugg clar., Corelli, Telemann, Pepusch, Svendsen, Bruch, Leitung: Chantal Wuhrmann. Kirche Sigriswil, Vikar-Kuhn-Weg. 17.00 Uhr

Schlosskonzerte Thun: Musikkabaret «Denn du weisst die Stunde nicht!» – eine barocke Kriminalgeschichte Barockmusik, so spannend wie ein Krimi! Schon bei der Grabrede, welche für den bei einem Treppensturz verunglückten Monsieur Blancrocher gehalten wird, kommen Zweifel auf. Sonderbare Vorfälle geschehen in der Folge … Vv: www.kulturticket.ch Tertianum Bellevuepark, Göttibachweg 2. 17.30 Uhr ///////////////////////// Wabern Matinée im Auenwald Ein musikalisch-literarischer Spaziergang in den Aare-Auen. Anm.: info@iz-eichholz.ch/078 781 82 47. Infozentrum Eichholz, Strandweg 60. 10 Uhr

Dienstag, 24.06. Bern 4. Abendmusik: Wandlung Medizinerorchester Bern, Leitung Matthias Kuhn, Kantorei zu Predigern Zürcher & Berner Kantorei, Leitung Johannes Günter Vv: kantorei.ch, Krompholz 031 328 52 11. Abendkasse ab 19 Uhr. Berner Münster, Münsterplatz 1. 20.00 Uhr

Musizierstunde Klavier Schülerinnen und Schüler der Klasse von Katharina Weber musizieren. Konsi, Kleiner Saal, Kramgasse 36. 18 Uhr Musizierstunde Querflöte Schülerinnen und Schüler der Klasse von Ursula Gertschen musizieren. Konsi, Kleiner Saal, Kramgasse 36. 20 Uhr ///////////////////////// Interlaken Konzert Duo Accento Berühmte Stücke aus Orchestermusik auf Klavier zu 4 Händen. Eintritt frei, Kollekte. Zentrum Artos, Alpenstr. 45. 20.00 Uhr

Mittwoch, 25.06. Bern Flieg Turteltaube, weit über Land Konzert des Frauenchors Konsi Bern zum Abschied von Annelise Kohler. Konsi, Grosser Saal, Kramgasse 36. 20 Uhr Karnatik and Hindustani Klassische Musik aus Nord- und Südindien. www.onobern.ch; ONO Das Kulturlokal, Kramgasse 6. 20 Uhr Musizierstunde Viola Schülerinnen und Schüler der Klasse von Claudia Mulas musizieren. Konsi, Kleiner Saal, Kramgasse 36. 20 Uhr

///////////////////////// Biglen Sommerliche Serenade Gioachino Rossini: petite messe solenelle. Vv: Tel: 031 01 08 91. Reformierte Kirche, Kirchweg 3. 20.00 Uhr

Inserat

Sonntag, 22.06. Bern Camerata Bern: Wendepunkte Siehe Artikel S. 3. «…dass sich die Engel im Himmel freuen sollen…». Leitung und Solistin: Antje Weithaas, Violine. Solist: Christian Tetzlaff, Violine. Werke von Mozart und Mendelssohn. Vv: www.kulturticket.ch/Tel 0900 585 887. Kulturcasino, Herrengasse 25. 17.00 Uhr Elfenau Kultursommer: Chiaroscuro – Madrigali di Monteverdi Bernvocal: Mirjam Berli, Felicitas Erb, Sopran; Flavio Ferri-Benedetti, Altus; Felix Rienth, Tenor; Dominik Wörner, Bass; Rosario Conte, Theorbe; Lorenzo Feder, Cembalo; Leitung: Fritz Krämer. Orangerie Elfenau, Elfenauweg 91. 17.00 Uhr Ensemble Paul Klee – «Im orientalischen Salon» Konzert zur Ausstellung «Die Tunisreise. Klee, Macke, Moilliet». Vv: www.kulturticket.ch /Tel 0900 585 887. Auditorium Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 17.00 Uhr European Forum on Music Siehe Artikel S. 3. Infos: www.emc-imc.org Menuhin Forum, Helvetiaplatz 6. 9.30 Uhr Le Sacre du Printemps Siehe 20.6. Grosse Halle, Reitschule, Neubrückstr. 8. 14.30 Uhr

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///////////////////////// Thun Schlosskonzerte Thun: Jazzabend mit LimberLumber Wir freuen uns ganz besonders auf dieses Wiedersehen mit dem Thuner Schlagzeuger Julian Sartorius! Vv: www.kulturticket.ch Konzepthalle 6, Selveareal. 21.00 Uhr

Bern DreiChörig! Die Chöre von Münster, Französischer Kirche und Pauluskirche unter der Leitung von Brigitte Scholl und Ursula Heim. Pauluskirche, Freiestrasse 8. 17.00 Uhr

Doppelmusizierstunde Violine SchülerInnen der Klassen von Daniela Ianos und Misa Stefanovic musizieren. Konsi, Grosser Saal, Kramgasse 36. 18 Uhr

T IE SS NG RT U U . LL ZE HL LL E OI N C E IS M T S KO B SS RE E, N A U IS K H EI UM R A UN AC 4 ET.C Z T M 1 K DE IE EE, 06A/UF: RTIC / K TU D KL 22VER.KUL —VOR W

///////////////////////// Köniz Colibri Colibri spielen im Rahmen der Ausstellung «I sing of it now for Anna» der Berner Künstlerin Judith Bärtschi. Restaurant zum Schloss, Muhlernstrasse 9. 20.30 Uhr

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///////////////////////// Thun Orgelmatinée: Barock – ernst bis heiter Ernstes von Bach und Buxtehude, Leichtes und Heiteres von Froberger, Scheidt und Spergher. Chapelle Romande, Frutigenstrasse 22. 11.30 Uhr

EN P KL AU SE «I E L M BL OR M E SA IE E LO NT N AL » IS CH EN

Bern Doppelkonzert Gitarrenensembles www.konsibern.ch Konsi Bern, Grosser Saal, Kramgasse 36. 18.00/19.30 Uhr

Sommerserenade Berner Musikkollegium Orchesterwerke von C. Debussy und U. Klami sowie Bläsersinfonietta von J.J.Raff und Divertimento für Streicher von W.A.Mozart. Leitung R.Fabbroni. Kirchgemeindehaus Steigerhubel, Steigerhubelstr. 65. 15.00 Uhr

S 22 ON 1 / N A 7: 06 T M UD 00 /20 AG Z A I PA EN RT TOR 14 BE U TR HA IU RN L K UM M M ÜL LE LE E R

Montag, 23.06.

WWW.ZPK.ORG


32 Anzeiger Region Bern

Alpines Museum der Schweiz, Schenkung Eugenie Goldstern / Willi Duss

19. bis 25. Juni 2014 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 8

Kurzes Berner Who Is Who

Die Sammlerin Eugenie Goldstern

Brülharts Wolkenbrüche

Gruppenausstellungen neigen etwas zum weder-Fisch-noch-Vogel-Syndrom. Jene in der neu eröffneten Galerie Hausrot hingegen liest sich wie ein kleines Who Is Who Berns: «Unter Freunden» heisst sie und vereint Werke von 30 Namen. Die Gastgeber und Künstler Schwarz Gänsehaut (l.) und Gezinengut (r.) haben u. a. Sabine Hofkunst und Gamelle eingeladen. Galerie Hausrot, Köniz. Ausstellung bis 29.6.

Eine Spielzeugkuh aus einer Astgabel (im Bild) oder ein Holzschlitten: Die Volkskundlerin Eugenie Goldstern sammelte in den 1920er-Jahren im Wallis und im Graubünden Gegenstände, welche die Bergbevölkerung nicht mehr brauchte. Im Biwak des Alpinen Museums werden sie zusammen mit Objekten aus dem Sperrmüllmuseum in Ried im Lötschental gezeigt. Alpines Museum, Bern. Ausstellung bis 7.9.

«Stormy Weather» heisst die neue Ausstellung des in Bern lebenden Malers Franz Brülhart. Als «Wolkensäuseln und Wolkenkarachos» kündet der Künstler selber seine Schau an. Ein aufgewühltes Meer mit dramatischem Himmel und eine Schar auffliegende Krähen sind zwei der Sujets seiner grosszügigen Malereien. Galerie Beatrice Brunner, Bern. Ausstellung bis 5.7.

Videokunst.ch @ Progr.ch Progr, Ausstellungszone, Showroom, Waisenhausplatz 30. Jeannette Ehlers. «Black Bullets » 2012, 16:9, 05’05’’, loop, mit Ton. Bis Sa, 12.7., Do/Fr/Mi 14-18 | Sa 12-16.

Kulturstube Gurtenbühl Untere Bernblickstr. 4. Kunterbunt – Paul Lehmann. Zeichnungen aus der Schweizerischen Nationalbibliothek von Paul Lehmann. Bis Sa, 2.8., täglich 18-22.

Ausstellungen Bern 9a am Stauffacherplatz Stauffacherstrasse 9 a. Helen Kupferschmied Bilder. Bis Sa, 28.6., Do/Fr 17-19 | Sa 10-14. Alterszentrum Viktoria Schänzlistr. 63. Walter Baumann. In Eisen geformte Gedanken. VERNISSAGE: Mi 17. Bis 13.7. ArchivArte Galerie Breitenrainstrasse 47. Sabina Hofkunst, Alfred Hofkunst. Tiefdruck. Bis Sa, 28.6., Do-Sa 16-19. Botanischer Garten (BOGA) Altenbergrain 21. Sonderausstellung Felix Platter. Ein 400-jähriger Schatz: Pflanzen und Illustrationen aus dem Herbarium von Felix Platter. Bis So, 7.9., Fr-Mi 8-17. BuFFet der BFF Monbijoustr. 28. Michael Kiener. «Gesichter Lateinamerikas». Bis Fr, 4.7., Do/Fr/Mo-Mi 8-15.30. flair Blumen- und Hofboutique Riedbachstrasse 97. Rosenwoche mit Flair. Von der Duftrose bis zur Rosenschoggi, zum Schauen, Riechen, Schmecken. Lassen Sie sich von der Königin der Blumen verzaubern. Bis Sa, 21.6., Do 9-19 | Fr 9-20 | Sa 8-17. Galerie Art & Eigensinn Gesellschaftsstr. 18 b. «Still Alive» von Jean-Claude Pellaton. Der Künstler und ehemalige Berufstänzer Jean-Claude Pellaton präsentiert seine Acrylbilder. Und damit ein Tanz von Handwerk, Präzision und Poesie. Bis Mi, 2.7., Fr/Mi 17-19.30 | Mi auch 10-13. Galerie Béatrice Brunner Nydeggstalden 26. Franz Brülhart. «stormy weather». Bis Sa, 5.7., Do/Fr/Mi 14-18 | Sa 12-16. Galerie da Mihi Bubenbergplatz 15. Marialuisa Tadei: A Sense Of Wonder. Die italienische Künstlerin und zweimalige Teilnehmerin der Biennale in Venedig zeigt ihre Arbeiten zum ersten Mal in der Schweiz. Bis Do, 31.7., Fr/Mo-Mi 10-19 | Do 10-21 | Sa 11-17. Galerie Kunstreich Gerechtigkeitsgasse 76. Sue Irion und Michael Ball. Bis Sa, 19.7., Do/Fr/Di/Mi 10-18.30 | Sa 9-16 | Mo 14-18.30.

Haus der Begegnung-Katholische Kirche Region Bern Mittelstrasse6 a. Inside – offside. Das «neue» Haus der Begegnung der Katholischen Kirche Region Bern. Neue Räume, neue Leute, neue Ideen. Bis Do, 19.6., Do 16-20.30. HKB Fellerstr. 11. Finale 14. Diplomausstellung des Fachbereichs Gestaltung und Kunst der Hochschule der Künste Bern. VERNISSAGE: Fr, 20.6., 18. Bis Sa, 5.7., Sa-Mi ausser So 9-19. Infothek SBB Historic Bollwerk 12. Brückenschlag – Eisenbahnbrücken der Schweiz. Täglich im Schaufenster! Kornhausforum Kornhausplatz 18. Siehe Artikel S. 12. Sichtweisen – Martin Guggisberg, Alexander Jaquemet, Brigitte Lustenberger, Caspar Martig. «Sichtweisen» präsentiert vier fotografische Positionen. Sie bauen auf traditionellen Sparten des Mediums: Reportage, Dokumentation, Werbung, Kunstfotografie. Bis So, 3.8., Fr/Di/Mi 12-17 | Sa/So 11-17. Kornhausforum, Galerie Kornhausplatz 18. Denkmalpflegepreis 2014. Bis Sa, 21.6., Do/Fr 10-19 | Sa 10-17. Kunstraum Oktogon Aarstrasse 96. Max Hari – Alles bleibt anders. Malerei und Zeichnung. Ein Rückblick. Bis Sa, 5.7., Fr 17-19 | Sa 11-15. Medienzentrum Bundeshaus Bundesgasse 8. Pfuschi-Cartoon-Mixtur. Ein Ueberblick aus dem Schaffen des Cartoonisten Pfuschi. Besichtigung nach Voranmeldung bei B. Schübach 079 295 29 18. Bis Fr, 29.8., täglich 8-19. Mobiliar Bundesgasse35. Nachhaltigkeit & Kunst, Vol. 2: Neue Werke – Neue Perspektiven. Spezialprojekt: Arnold Odermatt. Mobi Lounge: Van Bo Le Mentzel, Hartz IV Möbel, ausgeführt vom Blinden- und Behindertenheim Bern. Bis Fr, 11.7., Do/Fr/Mo-Mi 7-17. PROGR Kulturpunkt Speichergasse 4. Männlichkeit ins Rollen bringen. Die neue Postkartenserie der Kampagne «Rollen rollen» für selbstbestimmte Geschlechterrollen. Ab 20:30 Uhr: Die etwas andere Matchmoderation zur WM. Bis Fr, 20.6., Fr 19-22.

Galerie Martin Krebs Münstergasse 43. Jwan Luginbühl. Bewegliche Eisenfiguren. Bis Mi, 16.7., Do/Fr/Di/Mi 14.30-18.30 | Sa 10-14.

Robert Walser-Zentrum Marktgasse 45. Robert Walsers Mikrogramme. Die in winziger Schrift mit Bleistift beschriebenen Blätter sind von einzigartiger Schönheit und zählen zu den wertvollsten Manuskripten der modernen Literatur. Bis Mi, 15.10., Do/Fr/Mi 13-17.

Galerie Rigassi Münstergasse 62. Max Hari. Alles bleibt anders. Ein Rückblick. Bis Sa, 5.7., Do/Fr/Di/Mi 15-18.30 | Do/Fr/Mi auch 11-12.30 | Sa 10.30-14.

Stadtgalerie Waisenhausplatz 30. Florine Leoni & Thomas Hauri. Florine Leoni und Thomas Hauri zeigen neue Arbeiten in der Stadtgalerie. Bis Sa, 5.7., Do/Fr/Mi 14-18 | Sa 12-16.

Galerie Talwegeins Talweg 1. Kleingeister & Großstadtgespenster. Tony Weiss & fogeljunge. Malereien & Drucke. Bis Sa, 28.6., Do/Fr 17-19 | Sa 14-16.

Videokunst.ch @ Bienzgut.ch Videofenster, Bibliothek Bümpliz 77. Zu Gast im Videofenster: Daniel Burkhardt. Rauschen & Brausen I. Germany 2007, 4‘50‘‘ Bis Do, 3.7., täglich 10-23.55.

///////////////////////// Biel arthur – Freier Kunst- und Kulturraum Untergasse 34. El Huracán. Grossformatige Pastell- und Kohlezeichnungen auf Leinwand sowie kleinere Formate auf Papier. Bis Sa, 28.6., Fr/Mi 14-18 | Do 16-20 | Sa 11-14. Photoforum PasquArt Seevorstadt 71-73. Steeve Iuncker (*1969, Genf)/Virginie Rebetez (*1979, Lausanne)/ Reiner Riedler (*1968). Bis Fr, 20.6., Do/Fr 14-18. ///////////////////////// Burgdorf Senevita Burdlef Lyssachstrasse 77. Farb, Roscht und Lideschaft. Bilder von Esther Staudenmann und Sylvia Hausammann. Bis Fr, 20.6., Do/Fr 9-19. ///////////////////////// Düdingen Gasthof zum Ochsen Hauptstrasse2. Fotografien Josef Crottet. Panorama-Fotos, Blumen, Landschaften. Makro-Aufnahmen. täglich. ///////////////////////// Köniz galeriehausrot Schulhausgässli7. Unter Freunden. Eröffnungsausstellung der galeriehausrot & Trude Schmeltzmann. Bis So, 29.6., Do/Mi 14-17 | Fr 16-20 | So 12-16. Proiectum Sägestr. 75. Wildkräuter, Frühlingsduft und Farbzauber. Brigitta Pauli-Glutz. Bilder und altes Porzellan in neuem Kleid. Bis Do, 26.6., Do/Fr/Mo-Mi 9-17. Restaurant zum Schloss Muhlernstrasse 9. Judith Bärtschi: «I sing of it now for Anna». Ausstellung der Berner Künstlerin Judith Bärtschi im Restaurant zum Schloss. Bis Sa, 12.7., Do/Fr/Di/Mi 11.30-23.30 | Sa 18-23.30. ///////////////////////// Langenthal Chrämerhuus Jurastrasse 12. Se armó la Fiesta. Wir feiern die erste einer Serie von Ausstellungen. Der junge Kubanische Künstler Lázaro Nelson Céspedes Carmona reist dafür extra aus der Karibik an. Bis Sa, 21.6., Do-Sa 16-19. Galerie/Gold Schmiede Flück Mühleweg12. Matthias Egger. Head-Stories Malerei. Bis Fr, 22.8., Do/Fr/Di/Mi 9.30-12,14-18.30 | Sa 10-16 | So 13-17. ///////////////////////// Münchenbuchsee Restaurant Privatklinik Wyss Fellenbergstr- 34. Jubiläumsausstellung – 10 Jahre Kunst in der Privatklinik Wyss AG, Münchenbuchsee. Bis So, 29.6., täglich 9-11.30,13.30-17 | Do/Fr/Mo-Mi auch 19-20.

///////////////////////// Münsingen Marias Keramikausstellung Brückreutiweg 1. Alle 2 Jahre findet am Brückreutiweg 1, Münsingen, eine Keramikausstellung statt. Bis So, 22.6., Fr/Sa 10-21 | So 10-17. ///////////////////////// Oberhofen Schloss Oberhofen Anna Feodorowna. Kabinettausstellung zur Biografie der russischen Grossfürstin. Bis So, 26.10., täglich ausser Mo 11-17. Schlossräume & Schlossträume. Sonderausstellung zur Geschichte der Schloss­ bewohner. Bis So, 26.10., täglich ausser Mo 11-17. ///////////////////////// Riggisberg Abegg-Stiftung Werner Abegg-Strasse 67. Hülle und ZierMittelalterliche Textilien im Reliquienkult. Ob ganze Heiligenleiber oder Knochensplitter – immer waren Reliquien zum Schutz und Schmuck in Stoffe gehüllt. Die Ausstellung zeigt spektakuläre Textilien, die im Reliquienkult Verwendung fanden. Bis So, 9.11., täglich 14-17.30. ///////////////////////// Steffisburg Gemeindebibliothek Oberdorfstr. 30. Ursula Gmünder. Die Künstlerin zeigt in der Ausstellung «Fundstücke» ihre Textilcollagen. Bis Do, 31.7., Fr/Mi 15-18 | Do 15-19 | Sa 10-13 | Di 9-11. ///////////////////////// Thun Atelier & Kunstgalerie Hodler Frutigenstr. 46a. Barbara Bösch und Yolande Pfulg-Magnenat. Barbara Bösch (Skulpturen in Sandstein), Yolande PfulgMagnenat (Bilder in Öl und Acryl) Bis Sa, 21.6., Do/Fr 9-12,13.30-18.30 | Sa 9-16. Atelier Güterschuppen Kasernenstrasse. Malerei – Fotografie – Gefilmtes. Mit Rahel Schneider, Andrea Eberhard, Sarah Tschanz, Manuela Hugi, Michael Sommer, Rebecca Gugger. Bis Sa, 5.7., Sa/So 11-16 | Do 16-20. DAS Atelier/Ratatui Stockhornstr. 18. Diverse Künstler. Gast­ aussteller: Regine Marti mit Upcycling – aus alt mach anders, Renate Saner, Leiter und so weiter, Sara Spirig, Keramik. Bis Mi, 6.8., Do/Fr/Mo-Mi 8.30-16.45. Galerie Rosengarten Bälliz 64. Unser liebes Thun. Bilder der Stadt Thun und Umgebung Bis Sa, 12.7., Do/Fr/Di/Mi 14-17 | Sa 10-16. Klubschule Migros Bernstrasse 1. Fotoausstellung: Details. Bilder zum Thema «Details» von Mitgliedern des Fotoclubs Thun. Bis Fr, 19.12., Do/Fr/Mo-Mi 9-21 | Sa 9-17.

///////////////////////// Zollikofen Blindenschule Kirchlindachstrasse 49. anders sehen. Spannende Porträts und Objekte geben Einblick in die Geschichte und Gegenwart der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik. Bis So, 29.6., So 14-17.

Museen /Anlagen Bern Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4. • Biwak#09 – Eugenie Goldstern. Die Sammlerin und ihre Sammlung. Bis So, 7.9., Sa-Mi ausser Mo 10-17. • Himalaya Report. Bergsteigen im Medienzeitalter. Bis 26.7.2015. täglich ausser Mo 10-17. Bernisches Historisches Museum Helvetiaplatz 5. • Die Pfahlbauer – Am Wasser und über die Alpen. Die Ausstellung erweckt die Pfahlbauer auf einer Fläche von 1200 m zum Leben. Bis So, 26.10. • Dauerausstellungen. Zu Geschichte, Archäologie und Ethnografie sowie Ausstellung zu Leben Werk Albert Einsteins. täglich ausser Mo 10-17. Museum für Kommunikation Helvetiastrasse 16. • As Time Goes Byte: Computergeschichte und digitale Kultur. • Bilder, die haften: Welt der Briefmarken. • Nah und fern: Menschen und ihre Medien. • Rituale. Ein Reiseführer zum Leben. Die Ausstellung widmet sich den kleinen und grossen Ritualen, die uns sicher durch Alltag und Festtag begleiten. Rituale helfen beim Feiern und Festen ebenso wie beim Trauern und Abschied nehmen. Bis So, 20.7. täglich ausser Mo 10-17. Naturhistorisches Museum Bernastrasse 15. Riesenkristalle – der Schatz vom Planggenstock. Die schweizweit bekannten Kristalle vom Planggenstock. Dauerausstellung. Bis Mi, 31.12., Do/Fr/Di 9-17 | Sa/So 10-17 | Mo 14-17 | Mi 9-18. ///////////////////////// Burgdorf Altes Schlachthaus Bernhard Luginbühl. Zeichnungen, Schriftblätter, Briefe, Pläne, Druckgrafik, Modelle, Eisenplastiken, Holz & Bronze­ figuren, Keramik. Bis So, 23.11., So 11-17.

Offspace Malerweg Malerweg 2. Heidi Izzo (ZH). Bilder. Bis Sa, 5.7., Fr-So 14-18.

///////////////////////// Jegenstorf Schloss Jegenstorf, Museum für bernische Wohnkultur General-Guisanstrasse 5. Ein Kaiser zu Gast. Haile Selassies Staatsbesuch 1954. Bis So, 19.10., Do-Sa/Di/Mi 13.30-17.30 | So 11-17.30.

///////////////////////// Wabern Infozentrum Eichholz Strandweg 60. Auenlandschaft Thun-Bern. Eine spielerische und interaktive Ausstellung über einen Naturraum voller Leben. Bis So, 19.10., Sa/So/Mi 13.30-17.30.

///////////////////////// Köniz Schloss Muhlernstr. 9. Schulmuseum Bern. Sonderausstellung: «Musik macht Schule». Das Fach Singen/Musik im Wandel der Zeit. Bis Mi, 2.7., Sa/Mi 14-17 | So 13-16.

///////////////////////// Thun Schloss Thun Schlossberg 1. Anno 1264 – Ein Tag im Leben der Gräfin Elisabeth von Kyburg. Bis Fr, 31.10., täglich 10-17. ///////////////////////// Utzenstorf Schloss Landshut/Schweizer Museum für Wild und Jagd Schlossstrasse 17. Der Jagdhund-Helfer und Freund. Was muss der Jagdhund können, damit er auf der Jagd dabeisein darf? Bis So, 12.10., Do-Sa/Di/Mi 14-17 | So 10-17.

Kunstmuseen Bern Kunsthalle Bern Siehe Artikel S. 12. Helvetiaplatz 1. Vern Blosum/Revelry. Bis 3.8. Di-Fr 11-18 | Sa/So 10-18. Kunstmuseum Bern Hodlerstr. 8-12. • Bill Viola – Passions. Bill Viola gilt als einer der international anerkanntesten Vertreter der Videokunst. Bis So, 20.7. • Sesam, öffne dich! Meisterwerke aus der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte. Anker, Hodler, Segantini … Bis So, 24.8. Do-So/Mi 10-17 | Di 10-21. Zentrum Paul Klee Monument im Fruchtland 3. • Die Tunisreise. Klee, Macke, Moilliet. 2014 jährt sich das Ereignis der legendären Tunisreise, die die drei Künstlerfreunde Paul Klee, August Macke und Louis Moilliet im April 1914 unternahmen, zum hundertsten Mal. Bis So, 22.6. Do-So 10-17. • Taking a Line for a Walk. Eine Ausstellung mit Werken von Olav Christopher Jenssen, Paul Klee, Jonathan Lasker, Brice Marden, Henri Michaux, Mark Tobey, Cy Twombly und Christopher Wool. Bis So, 17.8., täglich ausser Mo 10-17. ///////////////////////// Burgdorf Museum Franz Gertsch Platanenstr. 3. • Franz Gertsch. Holzschnitte. Raum 3 und 4. Bis So, 31.8. • Thomas Ritz. «Der flüchtige Horizont». Im Kabinett. Bis So, 29.6. • Zilla Leutenegger. Fairlady Z. Die Bündner Künstlerin zeigt eine Auswahl ihrer neuesten Installationen. Raum 1 und 2. Bis So, 31.8. Do/Fr/Mi 10-18 | Sa/So 10-17. ///////////////////////// Langenthal Kunsthaus Langenthal Marktgasse 13. Aeschlimann Corti-Stipendium 2014 der Bernischen Kunstgesellschaft. Bis So, 29.6., Do/Fr/Mi 14-17 | Sa/So 10-17. ///////////////////////// Thun Kunstmuseum Thun Hofstettenstrasse 14. Marcel Dzama. Augustin Rebetez. U5. Marcel Dzama, Augustin Rebetez und das Künstlerkollektiv U5 setzen sich in ihren Werkschauen im Kunstmuseum Thun mit den aktuellen Welt- und Sittenbilder auseinander. Bis So, 17.8., täglich ausser Mo 10-17.


19. bis 25. Juni 2014 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 9

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Marco Frauchiger

Elisabet Stimming

Anzeiger Region Bern

Die Autorinnen und Autoren von morgen

Nahost-Konflikte verständlich gemacht

Das Schloss beim Loryplatz

Die zehn diesjährigen Absolventinnen und Absolventen des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel treten am Freitag mit ihren Texten vor Publikum auf. Aus ihren Abschlussarbeiten lesen Stefanie Blaser, Katja Brunner, Romain Buffat, Elisa Dusapin, Rebecca Gisler, José Gsell, Pablo Jakob, Davide Marchetta, Julia Sutter und Wiebke Zollmann. Schweizerisches Literaturinstitut, Biel. Fr., 20.6., 19.30 Uhr

Den Journalisten Ulrich Tilgner kennt man als «unseren Mann in Bagdad». Der Nahost-Kenner erläutert in einem Vortrag Hintergründe der Nahost-Konflikte und die problematischen Interessen des Westens: Worum dreht sich der Atomstreit mit dem Iran tatsächlich oder weshalb wird Syriens Baschar Al-Assad von Russland unterstützt. Kirchgemeindehaus, Bolligen. Fr., 20.6., 20 Uhr

Wer sich in Bern auf die Suche nach einem Schloss macht, wird beim Loryplatz fündig. Die Ursprünge von Schloss Holligen gehen auf das 14. Jahrhundert zurück. Der naheliegende Sulgenbach brachte der Gegend im Mittelalter wirtschaftlichen Aufschwung. Christophe von Werdt führt durch die Räumlichkeiten und die Gartenanlage. Schloss Holligen, Bern. Sa., 21.6., 14 Uhr

///////////////////////// Riggisberg Villa Abegg – In den Salons eines Sammlerpaares Siehe 19.6. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 14.00 Uhr

///////////////////////// Jegenstorf Äthiopien zur Zeit Haile Selassies Sturz 1974. Studentenunruhen, Revolution und Militärdiktatur Vortrag von Dawit Tesfaye, Präsident Stiftung Tesfa-Ilg, Zürich, im Rahmen der Sonderausstellung «Ein Kaiser zu Gast. Haile Selassies Staatsbesuch 1954» im Schloss Jegenstorf. Schloss Jegenstorf, General-Guisanstr. 5. 14.00 Uhr

Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 11.00 Uhr

///////////////////////// Riggisberg Villa Abegg – In den Salons eines Sammlerpaares Siehe 21.6. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 14.00 Uhr

///////////////////////// Riggisberg Villa Abegg – In den Salons eines Sammlerpaares Siehe 19.6. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 14.00 Uhr

Inserat

Kulturspritze gefällig? SUBKUTAN – Kultur, die unter die Haut geht. Jeden Mittwoch um 11.30 Uhr und 18.30 Uhr auf Radio Bern RaBe. www.rabe.ch

///////////////////////// Zollikofen Persönlich aus Zollikofen: Kari Kobler Verantwortlicher Leiter verschiedener Expeditionen in Asien und Südamerika, unter anderem fünfmalige Besteigung des Mount Everest (8850m), K2 (8611m), Broad Peak (8047m), Gasherbrum usw. Gemeindebibliothek, Ziegeleiweg 2. 19.30 Uhr

Freitag, 20.06. Donnerstag, 19.06. Bern Ein Blick ins Weltall Öffentliche Demonstration in der Sternwarte Muesmatt. Nur bei klarer Sicht. Sternwarte, Muesmattstrasse 25. 22.00 Uhr Frauenrituale 2014 – Sommersonnwende Vom Reinigungsfest zur Wintersonnwende: Rituale feiern mit Frauen, die den Lauf des Jahres bewusst erleben wollen. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 20.00 Uhr Ganz Ohr – persönliches Gespräch Vertraulich, unter vier Augen, mit einer Fachperson. Treffpunkt: Leuchtstele. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 18.30 Uhr Identität im Wandel? Arabische Frauen als Wissens- und Werteträgerinnen Podiumsdiskussion mit tunesischschweizerischen Wissenschaftlerinnen und Unternehmerinnen Thema der Podiumsdiskussion ist der Einfluss von Migrantinnen auf Eigen- und Fremdwahrnehmungen in der Schweiz. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 18.00 Uhr Public Viewing WM 2014 Auf unserer lauschigen, gedeckten Terrasse zeigen wir die WM 2014 auf Grossleinwand. In HD. Currywurst, Fingerfett (Kartoffelspalten) und Bier gibts selbstverständlich auch. Bis 00:30h. Wartsaal, Lorrainestrasse 15. 17.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Die Stadt zu Fuss entdecken (UNESCOWelterbe) mit ihren Erkern, Brunnen, Türmen, Gassen, Arkaden … Treffpunkt: Tourist Information im Bahnhof. Vv: Tel. 031 328 12 12; citytours@bern.com. Bern Tourismus, Tourist Information im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 11.00 Uhr Stadtführung: Offizielle Zytglogge (Zeitglockenturm)-Führung Das erste westliche Stadttor (1218-1256) der Berner Altstadt mit seinem bald 500-jährigen Uhrwerk. Treffpunkt: Zytglogge (Zeitglockenturm), Seite Kramgasse. Vv: Tel. 031 328 12 12; citytours@bern.com Bern Tourismus, Tourist Information im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 14.30 Uhr ///////////////////////// Riggisberg Villa Abegg – In den Salons eines Sammlerpaares Geführte Rundgänge in Kleingruppen von 5 Personen um 14.35, 15.30 & 16.30 durch das ehemalige Wohnhaus von Werner und Margaret Abegg, den Gründern der AbeggStiftung. Voranmeldung empfohlen. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 14.00 Uhr

Bern Bill Violas Passions Führung im Berner Münster zu den Werken des bekannten Video-Künstlers Bill Viola. Ein spannender Dialog zwischen moderner Kunst und gotischer Schönheit. Anmeldung: 031 312 04 62, Kosten: CHF 15.Berner Münster, Münsterplatz 1. 17.15 Uhr Fragestunde im Konservierungsatelier Den Textilkonservatorinnen bei deren Arbeit über die Schultern schauen. Bernisches Historisches Museum/Einstein Museum, Helvetiaplatz 5. 14.00 Uhr play yourself Jamsession für Frauen. www.frauenraum.ch Frauenraum, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr Public Viewing WM 2014 Siehe 19.6. Wartsaal, Lorrainestrasse 15. 17.30 Uhr Stadtführung: Hollywood bis Bollywood Wandeln Sie auf den Spuren grosser und kleiner Filmschauplätze durch Berns Gassen. Treffpunkt: Tourist Information im Bahnhof. Vv: Tel. 031 328 12 12; citytours@bern.com. Bern Tourismus, Tourist Information im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 17.00 Uhr

Samstag, 21.06. Bern Black Sheep INK. BBQ & Walk in Grosses BBQ-Buffet. Musik by: DJ Cruze. Kapitel, Bollwerk 41. 16.00 Uhr Führung: Die Tunisreise – Klee, Macke und Moillet Die Ausstellung im Zentrum Paul Klee vereint mit über 140 Bildern die Mehrzahl der auf der «Tunisreise» entstandenen Werke. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr

Sonntag, 22.06. Bern Führung: Das älteste Herbar der Schweiz Zur Sonderausstellung über Felix Platter. Mit Beat Fischer. Treffpunkt vor dem Palmenhaus. Botanischer Garten, Altenbergrain 21. 14 Uhr

Loufmeter – Modeschou uf dr Gass 40 Models und 1 Band unterwegs durch die Berner Altstadt. Open-Air-Modeschau. Musik: Da Cruz Soundsystem. Untere Altstadt. 13.30 Uhr

Führung: Die Tunisreise – Klee, Macke und Moillet Siehe 21.6. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.00 Uhr

Public Viewing WM 2014 Siehe 19.6. Wartsaal, Lorrainestrasse 15. 17.30 Uhr

Führung: Sesam, öffne dich! Meisterwerke aus der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte Kunstmuseum, Hodlerstr. 8 – 12. 11.00 Uhr

Sardischer Abend Sardische Feste und Bräuche: «Sa Festa Manna». www.breitsch-traeff.ch; Breitsch-Träff, Breitenrainplatz 27. 18.00 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 11.00 Uhr

Stadtführung: Offizielle Zytglogge (Zeitglockenturm)-Führung Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 14.30 Uhr

Stadtführung: Offizielle Zytglogge (Zeitglockenturm)-Führung Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 14.30 Uhr

Wortwerkstatt Seminar für Sprachgestaltung und Schauspiel: Studierende, Kursteilnehmer und Sprachgestalter tragen aus ihrer Arbeit vor. Leitung: D. Kanzler. Theater am Stalden, Nydeggstalden 34. 19.30 Uhr

Stadtrundgang: Bern giggerig (StattLand) Liebe kennt keine Grenzen und auch Erotik gibt’s nicht nur im Milieu. Auf der Suche nach Sinn und Sinnlichkeit kommen wir auch an abgelegenen Ecken der Bundesstadt vorbei: Knistern kann es überall. Treffpunkt: Bollwerk (Lift/Treppe zur Uni­ terrasse), Aarbergergasse 63. 14.00 Uhr

///////////////////////// Bolligen Ulrich Tilgner Westliche Politik im Orient. Lesung aus seinem Buch Die Logik der Waffen. Der uralte Kampf zwischen Morgenland und Abendland droht wieder auszubrechen – mit gefährlichen Konsequenzen. Kirchgemeindehaus, Kirchstr. 12. 20.00 Uhr

Villa Abegg – In den Salons eines Sammlerpaares Villa Abegg – in den Salons eines Sammlerpaares. Geführte Rundgänge in Kleingruppen von 5 Personen um 14.05, 15.00 & 16.00 durch das ehemalige Wohnhaus von Werner und Margaret Abegg, den Gründern der Abegg-Stiftung. Voranmeldung empfohlen. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 14.00 Uhr

Führung Schloss Holligen Öffentliche Führung durch die Geschichte und Gegenwart von Schloss Holligen. Anmeldung erwünscht. Turm Schloss Holligen, Holligenstrasse 44. 14.00 Uhr

Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 11.00 Uhr

///////////////////////// Biel Lesungen aus den Abschlussarbeiten 2014 In diesem Jahr schliessen zehn Studierende ihr Studium am Schweizerischen Literaturinstitut ab und präsentieren ihre Texte auf Deutsch und Französisch. Schweizerisches Literaturinstitut, Seevorstadt 99. 19.30 Uhr

///////////////////////// Riggisberg Führung: Hülle und Zier – Mittelalterliche Textilien im Reliquienkult Führung durch die Sonderausstellung. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 14.30 Uhr

Vesper Liturgische Feier mit anschliessender Werkbetrachtung. Berner Münster, Münsterplatz 1. 17.30 Uhr ///////////////////////// Biel Romantische Abendfahrt ab Hafen/Schiffländte. 19.00 Uhr ///////////////////////// Bolligen Bolliger Bienentag: Die Wunderwelt der Bienen Am Bolliger Bienentag erfahren Sie viel Wissenswertes über den Nutzen der Bienen für Natur und Mensch, ihren Lebensraum, die Bedrohung der Bienenvölker und die Arbeit der Bolliger Imkerinnen und Imker. Weiher im Lutertal, Lutertalstrasse. 10 Uhr

Führung: Spaziergang mit Linien Mit Katalogautorin Régine Bonnefoit. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 15.00 Uhr Führung: Taking a Line for a Walk – Twombly, Marden, Klee, Wool,  … In deutscher Sprache. www.zpk.org Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 13.30 Uhr Kapital und Herrschaft – Eine vorgeschichtliche Sozialgeschichte Kostenlose Führung. Bernisches Historisches Museum, Helvetiaplatz 5. 11.00 Uhr Public Viewing WM 2014 Siehe 19.6. Wartsaal, Lorrainestrasse 15. 17.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 11.00 Uhr Stadtführung: Offizielle Zytglogge (Zeitglockenturm)-Führung Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 14.30 Uhr Stadtrundgang: Bärn laferet (StattLand) Literarisch, musikalisch und linguistisch erkunden wir den Wandel und die Faszination des Berndeutschen, eines der beliebtesten Dialekte der Schweiz. Treffpunkt: Kleine Schanze (Park Café), Bundesgasse 7. 14.00 Uhr

Montag, 23.06. Bern Jojo Moyes: «Weit weg und ganz nah» Siehe Artikel S. 12. Exklusive Schweizer Lesung: die englische Schriftstellerin erzählt in ihrer neuen Liebesgeschichte von einer alleinstehenden Mutter, die in der Not zur Diebin wird. www.thalia.ch Thalia Bern, Spitalgasse 47/51. 20.00 Uhr Public Viewing WM 2014 Siehe 19.6. Wartsaal, Lorrainestrasse 15. 17.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 11.00 Uhr Stadtführung: Offizielle Zytglogge (Zeitglockenturm)-Führung Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 14.30 Uhr ///////////////////////// Riggisberg Villa Abegg – In den Salons eines Sammlerpaares Siehe 19.6. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 14.00 Uhr

Dienstag, 24.06. Bern Führung: Architektur für Schreibtisch­ täterInnen – Bürobauten im Wandel der Zeit Verglaste Gassen und Innenhöfe – eine im Haus gebaute Stadt. Führung: Roland Hitz, Architekt und Corsin Caluori, Architekt. Treffpunkt: Reiterstrasse 11, Haupteingang Stadtseite Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, Reiterstrasse 11. 18.30 Uhr Führung: Bill Viola: Passions Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 19.00 Uhr Führung: Kunst am Mittag Eine halbstündige Führung zu einem aus­ gewählten Thema aus einer Ausstellung mit Dominik Imhof (Kunstvermittler ZPK). Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Ganz Ohr – persönliches Gespräch Siehe 19.6. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Public Viewing WM 2014 Siehe 19.6. Wartsaal, Lorrainestrasse 15. 17.30 Uhr

Stadtführung: Offizielle Zytglogge (Zeitglockenturm)-Führung Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 14.30 Uhr Visite guidate in italiano con la curatrice Valentina Locatelli Kunstmuseum, Hodlerstr. 8 – 12. 19.00 Uhr

Mittwoch, 25.06. Bern Ganz Ohr – persönliches Gespräch Siehe 19.6. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 17.00 Uhr halb eins – Wort Musik Stille Wort: Thomas Schüpbach. Musik: Isabel Lerchmüller, Flöte und Lucìa Baumgartner, Tanz. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Kunst über Mittag Jeden Mittwochmittag von 12.30 bis 13 Uhr. Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 12.30 Uhr Public Viewing WM 2014 Siehe 19.6. Wartsaal, Lorrainestrasse 15. 17.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 11.00 Uhr Stadtführung: Offizielle Zytglogge (Zeitglockenturm)-Führung Siehe 19.6. Bern Tourismus, Tourist Info im Bahnhof, Bahnhofplatz 10 a. 14.30 Uhr Stadtrundgang: Ein Berner namens Matter (StattLand) Auf Mani Matters Spuren, quer durch Berns Gassen und Lauben, machen Sie Bekanntschaft mit seinen wenig bekannten Seiten, mit Nationalräten und Bünzlis. Treffpunkt: Mosesbrunnen, Münsterplatz. 18.00 Uhr Von Säulen und Seelen – historische Führung Wie Mönche, Pilger und Randständige zur Citykirche gehören. Ein halbstündiger Rundgang mit Blicken zurück und in die Gegenwart. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 17.00 Uhr ///////////////////////// Riggisberg Villa Abegg – In den Salons eines Sammlerpaares Siehe 19.6. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 14.00 Uhr ///////////////////////// Thun Öffentliche Führung: Dzama.Rebetez.U5 Öffentliche Führung durch die Ausstellungen von Marcel Dzama, Augustin Rebetez und dem Künstlerkollektiv U5. Kunstmuseum, Hofstettenstr. 14. 18.15 Uhr


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19. bis 25. Juni 2014 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Sommerbeginn im Quartierzentrum Bernau

Ostgut Resident DJ meets Kapitel

Tom Hardys Tour de Force

Im Kultur- und Quartierzentrum Bernau in Wabern wird gefeiert. Die Gäste dürfen sich an Spiel, Spass, Essen und viel Musik erfreuen. Es gibt nicht nur einen Flohmi, sondern auch Eseli-Reiten und eine Mohrenkopfschleuder. Den Abend bestreiten die Band Virage Dangereux und anschliessend SheDJ. Bernau, Wabern. Sa., 21.6., 13 Uhr

Im Rahmen der Ostgut-Ton Residency gastieren die DJs des berühmten Berliner Clubs Berghain (früher bekannt als Ostgut) mehrmals im Jahr im Berner Kapitel. Nach dem Motto «All night long» sorgt die Resident DJane Tama Sumo (Bild), die seit mehr als 20 Jahren hinter den Plattentellern steht, für fette Beats und volle Tanzflächen. Kapitel, Bern. Fr., 20.6., 23 Uhr

Eine 90-minütige Autofahrt verändert das Leben eines Mannes. Ivan Locke, Familienvater und erfolgreicher Bauführer, ist auf einer Mission. Am Ende der Reise ist nichts mehr in seinem Leben wie zuvor. Der britische Schauspieler Tom Hardy («The Dark Knight Rises») liefert in diesem atmosphärischen Thriller eine schauspielerische Tour de Force ab. CineMovie, Bern. Täglich, 16.45 und 21 Uhr

Donnerstag, 19.06. Bern In Beetween Kia Mann & Cosie. House. Kapitel, Bollwerk 41. 23.00 Uhr Party im Park: Oli Kehrli (Livekonzert) Oli Kehrli, Berner Chansons. 10 Jahre Party im Park! Berns schönste Open-Air-Disco feiert jeden Donnerstag ab 20.00 mit DJs und Konzerten. Keine Party bei mieser Witterung. www.kleineschanze.ch Park Café Kleine Schanze, Bundesgasse 7. 19.30 Uhr Tanzbär DJ Gelber & friend. Deep House, Tech House. Cafete, Reitschule Bern, Neubrückstr. 8. 22.30 Uhr ///////////////////////// Innerberg Duo Cindy Restaurant Dancing Jäger, Aarbergstrasse 21. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun Aasuge Thun Ründele und Party. Electro-Swing mit DJ ForsiTion. www.n8stern.ch N8stern, Seestrasse 14. 20.00 Uhr Ghetto Flowers Vol. 1 - Electro Summer Bird (Sirion), Stefano M (Mokka Historic). Gartenbar ab 20.00, Disco ab 23.00, Eintritt frei. www.mokka.ch Cafe Bar Mokka, Allmendstrasse 14. 20 Uhr

Freitag, 20.06. Bern Blazer From Minimal to Maximal Techno. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Breitsch Disco Two of Your Finest. Bis 03.00 Uhr. www.breitsch-traeff.ch Breitsch-Träff, Breitenrainplatz 27. 21.30 Uhr Danse de la Ville Dr. Psyche (Wohnzimmer – BE), Phil Riss & Ali C (Stomping Feet), Le Bérger (Talentfrei). Nudisco, Deep-House, Tech-House. Cafete, Reitschule Bern, Neubrückstr. 8. 23.00 Uhr Disco Dynamite Dj Sir Driver, Partytunes, Eintritt frei. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr FussballWM Friday Animation DJ Valea. Deep House. www.bm1.ch BM1, Aarbergergasse 28. 17.00 Uhr King RnB – da real HipHop DJ el Niño. RnB, HipHop. www.bm1.ch BM1, Aarbergergasse 28. 22.00 Uhr Ostgut Ton Residency – Tama Sumo Tama Sumo (Ostgut Ton, Panorama Bar Resident/Berlin), All Night long. House, Disco. Kapitel, Bollwerk 41. 23.00 Uhr Phönix-Tanzfest/Barfussdisco World, Pop, Oriental, Partytunes, Oldies. Phönix-Zentrum, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr

WM Party DJs: Simon Moser, Kevie Kev. R&B, House, Partytunes. Le Ciel, Bollwerk 31. 23.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Duo Cindy Restaurant Dancing Jäger, Aarbergstrasse 21. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun Ghetto Flowers Vol. 1 – Tropical Sounds Salsa, Merengue, Bachata, Kubaton. DJ Buff. Gartenbar ab 20.00, Disco ab 23.00, Eintritt frei. www.mokka.ch Cafe Bar Mokka, Allmendstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Worblaufen DJ Märsu Sound aus den 80igern, 90igern bis heute. Downi-Club, Worblaufenstr. 161. 21.00 Uhr

Samstag, 21.06. Bern Asian Night DJ Tom Thai. Delfinobar, Amthausgasse 1 a. 22.30 Uhr Buraco Verão Buraco Verão – Das Sommerloch im Hof der Turnhalle. Café-Bar Turnhalle, Speichergasse 4. 15.00 Uhr Dachstock Darkside: Dj Bailey (UK) Dj Bailey (Metalheadz/UK), Toni B (CH), Lewin (CH), Zephir (CH). Style: Drum’n’Bass. Reitschule, Dachstock, Neubrückstrasse 8. 23.00 Uhr DJ Pistolero Pepe Rockin’n’Stompin. Wohnzimmer (Les Amis), Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Girls & Roses DJ Remy Kersten. R&B, Partytunes Le Ciel, Bollwerk 31. 23.00 Uhr Italo 80er Disco & Pop Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern (HAB) lassen die Italo 80er mit einer Disco wieder auferstehen. Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 21.45 Uhr la discotheque DJ Juli-Lee & Jerome Antony. Deep House, House, Funk. BM1, Aarbergergasse 28. 22.00 Uhr Saturday Club Dance DJ McFlury, Partytunes, Eintritt frei. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr Skeleton-Night DJ Skeleton. Deep-House, Electro, Minimal. Cafete, Reitschule, Neubrückstr. 8. 23 Uhr Vivo Sol Profondo (zh), Girl (3 (B)Engel für Bern), Adriano Mirabille (Sinneswandel), Roberto Mas. House, Techno, Minimal Kapitel, Bollwerk 41. 23.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Duo Cindy Restaurant Dancing Jäger, Aarbergstrasse 21. 20.00 Uhr

///////////////////////// Münsingen Tanznacht40 Für alle ab 40 Jahren, mit Disco-Hits von alt bis neu. Felix, Thunstrasse 64. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun Ghetto Flowers Vol. 1 - All Styles DJ Jeff (Mokka Historic). Gartenbar ab 20.00, Disco ab 23.00, Eintritt frei. www.mokka.ch Cafe Bar Mokka, Allmendstrasse 14. 20.00 Uhr ///////////////////////// Wabern Bernau-Fest Quartierfest mit Plauschangeboten für Kinder und Jugendliche: Kinder-Flohmi, Eseli reiten, Mohrenkopfschleuder, Kinderschminken, Fahrzeugpark. Musikprogramm 14 Uhr. Bar, Grill, Glace. Hauptband 20 Uhr: Virage Dangereux. Bernau, Seftigenstrasse 243. 13.00 Uhr

Sonntag, 22.06. Bern FussballWM Sunday No2 DJ Valea. Deep House. www.bm1.ch BM1, Aarbergergasse 28. 17.00 Uhr Salsa Tanz & Bar mit Salsa Nama heisse Stimmung – kühle Getränke. Ein perfekter Sonntagabend für Salsafans. www.mahogany.ch Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 17.30 Uhr ///////////////////////// Innerberg Duo Cindy Restaurant Dancing Jäger, Aarbergstrasse 21. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun Ghetto Flowers Vol. 1 - Garden Flowers Gartenbar ab 20.00. www.mokka.ch Cafe Bar Mokka, Allmendstrasse 14. 20.00 Uhr

Dienstag, 24.06. Bern El Cielo – Salsa Elegante Die Party für alle Salseras und Salseros mit Kizomba & Salsa Floor! Im Herzen von Bern mit DJ Volino und DJ Volcano. Le Ciel, Bollwerk 31. 20.30 Uhr Kairo Blues-Tanz 19.30 bis 20.30: Crashkurs. 20.30 bis 23.30: Party mit DJ. www.cafe-kairo.ch Café Kairo, Dammweg 43. 19.30 Uhr Salsa Practica – muévete SiloSalsaBar Practica. Eintritt frei. Silobar, Mühlenplatz 11. 21.00 Uhr

Mittwoch, 25.06. Bern FussballWM Wednesday Motion DJ Valea. Deep House. BM1, Aarbergergasse 28. 17.00 Uhr

Karaoke Night KJ-Pesche’s Karaoke - Hier bist du der Star! Delfinobar, Amthausgasse 1 a. 20.00 Uhr ///////////////////////// Innerberg Manhattan Restaurant Dancing Jäger, Aarbergstrasse 21. 20.00 Uhr ///////////////////////// Thun Ghetto Flowers Vol. 1 - Garden Flowers Gartenbar ab 20.00. Cafe Bar Mokka, Allmendstrasse 14. 20 Uhr

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Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für ausgewählte Kultur­ veranstaltungen der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Meine Veranstaltung in der Berner Kulturagenda

Alhambra Maulbeerstrasse 3, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 20.30 – E/d/f – Ab 14/12 J. Edge of Tomorrow – 3D Superstar Tom Cruise (Mission Impossible, Top Gun) und Emily Blunt (The Devil wears Prada) in einem Science-Fiction Knaller der besonderen Art.

Capitol 1 Kramgasse 72, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 17.30/20.15 – D – Ab 12/10 J. The Fault In Our Stars – Das Schicksal ist ein mieser Verräter Eine faszinierende und bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern. Mit Shailene Woodley («Divergent – Die Bestimmung»).

Capitol 2 Kramgasse 72, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 17.30/20.15 – D – Ab 16/14 J. A Million Ways to Die in the West Die neue Komödie von «Ted»-Schöpfer Seth MacFarlane: Western-Klamotte mit Charlize Theron, Amanda Seyfried und Liam Neeson.

CineABC Moserstrasse 24, 031 332 41 42, www.quinnie.ch 21.15 – E/d/f – Ab 14/12 J. A Long Way Down Nach dem gleichnamigen Bestseller von Nick Hornby: Vier Menschen treffen sich in der Sylvesternacht zufällig auf dem Dach eines Londoner Hochhauses, jeder mit dem Vorsatz, seinem Leben ein Ende zu setzen … 16.45 – F/d – Ab 16/14 J. Henri Die Geschichte von Henri und Rosette ist ein Film voller Humor und Poesie, eine wunderbare Hymne an die Liebe und die Freiheit.

Wie bringe ich meine Veranstaltung in die Agenda? Folgen Sie auf www.kulturagenda.be dem Link «Veranstaltung gratis aufgeben». Sie gelangen zum AnmeldePortal, wo Sie sich einloggen oder als neuer Nutzer registrieren können. Dann geben Sie Ihre Daten ein. Bei technischen Problemen wenden Sie sich an Tel. 031 330 39 91 oder per E-Mail an veranstaltungen@hinweise.ch. Ihr Eintrag gelangt automatisch auch an die Agenda von «Bund» und «Berner Zeitung».

19.00 – Schwedisch/d – Ab 16/14 J. Hotell Story, Rhythmus, Musik, Atmosphäre: In «Hotell» stimmt einfach alles. Der Film erzählt eine Geschichte voller überraschender Wendungen, der man bis zu letzten Minute gebannt folgt.

Ich möchte aber, dass die ­ Redak­tion einen Artikel über meinen Anlass schreibt. Schicken Sie zusätzlich Ihre Informationen mit druckfähigen Bildern (300 dpi) an redaktion@kulturagenda.be. Die Redaktion trifft aus dem Angebot von Veranstaltungen eine Auswahl, über die sie berichtet.

Laupenstrasse 2, 031 386 17 17, www.quinnie.ch

Das heisst, ich muss alles zweimal schicken? Ja. Das Internet kenne ich nur aus Erzählungen meiner Enkelin. Wir haben auch eine Postadresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Grubenstrasse 1, Postfach 32, 3123 Belp.

14.00 (ausser Do/Di) – F/d – Ab 16/14 J. Violette Martin Provost widmet sich dem Leben der wieder zu entdeckenden Autorin Violette Leduc. Dabei triumphieren Emmanuelle Devos als Leduc und Sandrine Kiberlain als de Beauvoir in dieser scharf beobachtenden Biopic.

CineBubenberg 15.00/19.00 (ausser Fr/Sa), 14.00/17.30/21.00 (Fr/ Sa) – E/d/f – Ab 16/14 J. Boyhood Richard Linklater erzählt die Geschichte eines Mittelschichtjungen. Aber er liess sich zwölf Jahre Zeit. Das Ergebnis ist überwältigend! Ein emotional tief berührendes Porträt der Jugend mit all ihren Höhen und Tiefen. Eine Hymne an das Leben.

CineCamera Seilerstrasse 8, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 16.15 – D Beltracchi – Die Kunst der Fälschung Die unglaubliche, wahre Geschichte über den erfolgreichsten Fälscher unserer Zeit. Wolfgang Beltracchi nutzte sein Können als Maler sowie sein kunsthistorisches Wissen jahrelang, um Bilder grosser Meister zu fälschen.

18.30 – Dialekt/f – Ab 12/10 J. Der Goalie bin ig Starke und charmante Verfilmung in Retro-Look von Pedro Lenz Dialektroman «Der Goalie bin ig» – eine stimmige Tragikomödie über einen Antihelden. 20.30 – E/d/f – Ab 10/8 J. The Grand Budapest Hotel Die abenteuerliche Geschichte von Gustave H. (Ralph Fiennes), dem legendären Hotelconcierge eines berühmten europäischen Hotels, und seinem Protegé, dem Hotelpagen Zero Moustafa (Tony Revolori). Von Wes Anderson. 14.15 – Schwedisch/d/f – Ab 16/14 J. The Reunion Eine etwas andere Klassenzusammenkunft – raffiniert und entlarvend. Filmisches Meisterstück der schwedischen Performance-Künstlerin Anna Odell, Kritikerpreis Filmfestival Venedig.

CineClub Laupenstrasse 17, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 14.30/16.30/18.30/20.30 – E/d/f – Ab 8/6 J. The Face of Love Jahre, nachdem ihr Ehemann verstorben ist, lernt die Witwe Nikki (Annette Bening) einen Mann namens Tom (Ed Harris) kennen, der ihrem ehemaligen Mann verblüffend ähnlich sieht. Hat sie ihren Seelenverwandten noch einmal getroffen?

Cinématte Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46, www.cinematte.ch 19.00 (So) – OV/e I dreamt of you so much that … 3 Kurzfilme und Filmtalk von und mit dem Filmemacher Stefan Constantinescu. Filme: Troleibuzul 92, 2009, 8 Min./Family Dinner, 2012, 14 Min./6 Big Fish, 2013, 14 Min. 21.15 (Do), 20.30 (Mo) – OV/d What is Left? Siehe Artikel S. 11. Gustav Hofer & Luca Ragazzi. Dokumentarfilm, I 2013. eine Reise in das politische Italien, in dem vor allem eine grosse Konfusion herrscht und wo auch innerhalb des mittelinks Lagers die grossen Ideale von einst, verborgen erscheinen.

CineMovie Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 18.30 – OV/d – Ab 14/12 J. Edward Burtynsky‘s Watermark Eindrucksvoller Dokumentarfilm, gefilmt in 10 Ländern rund um den Globus, erzählt in 20 Geschichten von der Lebensnotwendigkeit und der Schönheit des Elements Wasser. 16.30/20.45 – E/d/f – Ab 14/12 J. Fruitvale Station Auf wahren Begebenheiten beruhende tragische Geschichte des 22-jährigen Oscar Grant (Michael B. Jordan). Der Film feierte seine Premiere an Sundance Filmfestival, wo er sowohl den Publikumspreis, als auch den Großen Preis der Jury gewann. 14.15/18.45 – OV/d/e – Ab 16/14 J. Ilo Ilo Ausgezeichnet als bester Erstling in Cannes 2013 führt uns Anthony Chen vor Augen, was gutes Kino ausmacht: Humor, Emotion und Suspense. Er schildert die Beziehung eines Knaben zu seinen Eltern und zur philippinischen Hausangestellten in Singapur. 16.45/21.00 – E/d/f – Ab 12/10 J. Locke Ein einziges Gesicht, ein einziger Ort, ständige Bewegung und die grossen Themen des Lebens: während einer einzigen Autofahrt droht das Fundament im Leben eines Mannes (Tom Hardy) einzustürzen – Wendemanöver ausgeschlossen. 14.00/16.15/20.30 – F/d – Ab 10/8 J. Molière à bicyclette – Molière auf dem Fahrrad Die geistreiche und scharfzüngige Komödie von Philippe Le Guay und eine Hommage an den grossen Dramatiker Molière. Fabrice Luchini und Lambert Wilson liefern sich pointierte Wortgefechte und verbinden originell Theater und Kino.


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Anzeiger Region Bern

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Klappe

Liebe ist eine komplizierte Sache

Nach der Forelle ins Kino

«Easy Abby» (r.) ist Single, lebt in Chicago, arbeitet viel und verbraucht Partnerinnen, wie es sonst nur Männern nachgesagt wird. In erster Linie will sie zwei Dinge: ihre Panikattacken in den Griff bekommen und sich bloss nicht verlieben. Bis sie Danielle trifft. Die witzige Filmkomödie von 2013 beruht auf einer erfolgreichen, gleichnamigen Internetserie. Kino Kunstmuseum, Bern. Di., 24.6., 20.30 Uhr

Er ist berühmt für seine Forellen und seine Farbe: Der Blausee bei Kandersteg. Mit einer 17-Meter-Grossleinwand lockt das Ausflugsziel im Berner Oberland nun auch Kinofreunde. Auf dem Programm stehen unter anderem die Publikumslieblinge «Der Goalie bin ig», «The Grand Budapest Hotel» (Bild) und «The Lunchbox». Openairkino Blausee-Mitholz. Vorstellungen bis 5.7.

18.45 (täglich), 14.30 (ausser Mo) – OV/d/e – Ab 16/14 J. Omar Im ersten, komplett mit palästinensischem Geld finanzierten Spielfilm gelingt Hany Abu-Assad, der 2005 mit «Paradise Now» bekannt wurde, ein atemberaubender Thriller über Liebe und Verrat und die Realität palästinensischer Jugendlicher.

20.00 (So) – E/d/f Boogie Nights Paul Thomas Anderson, USA 1997. Die phänomenale Karriere eines Tellerwäschers zum Pornostar! Einer der eindrücklichsten Filme der 1990er-Jahre. In diesem brillanten Sittenbild machte Philip Seymour Hoffman zum ersten Mal auf sich aufmerksam.

City 1 Aarbergergasse 30, 0900 55 67 89, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 17.30/20.15 – E/d/f – Ab 16/14 J. A Million Ways to Die in the West Die neue Komödie von «Ted»-Schöpfer Seth MacFarlane: Western-Klamotte mit Charlize Theron, Amanda Seyfried und Liam Neeson.

City 2 Aarbergergasse 30, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 17.30/20.15 – D – Ab 8/6 J. Urlaubsreif – Blended Das Comedy-Traumpaar Adam Sandler und Drew Barrymore (50 First Dates) in einer Romantikkomödie über zwei Alleinerziehende, die Urlaub machen.

City 3 Aarbergergasse 30, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 18.00/20.45 – D – Ab 12/10 J. Die Schadenfreundinnen – The Other Woman Drei betrogene Frauen spannen zusammen, um sich am selben Seitenspringer zu rächen. Mit Cameron Diaz, Leslie Mann und Kate Upton.

Gotthard Bubenbergplatz 11, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 19.30 (Di) – OV/d – Ab 4/4 J. Kitag Opera Live: Manon Lescaut Operngenuss auf der Leinwand im Kino. Das Meisterwerk von Puccini in einer Neuinszenierung von Jonathan Kent.

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 17.15/20.00 – D – Ab 10/8 J. Maleficent – Die dunkle Fee – 3D Angelina Jolie macht als böse Hexe, Elle Fanning («Super 8», «Taken») in der düsteren Neu-Verfilmung des Dornrösschen-Zeichentrickfilms von 1959, das Leben schwer. 14.45 – D – Ab 4/4 J. Tinkerbell und die Piratenfee Disneys neues Animationsabenteuer mit Peter Pans Freundin Tinkerbell, die den Feenstaub vor der frechen Fee Zarina und einer Bande Piraten retten muss.

Jura 2 Bankgässchen 6, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.15/17.45/20.30 – E/d – Ab 10/8 J. Maleficent – Die dunkle Fee – 3D Angelina Jolie macht als böse Hexe, Elle Fanning in der düsteren Neu-Verfilmung des DornrösschenZeichentrickfilms von 1959, das Leben schwer.

Jura 3 Bankgässchen 6, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 20.30 – D – Ab 14/12 J. Edge of Tomorrow – 3D Superstar Tom Cruise (Mission Impossible, Top Gun) und Emily Blunt (The Devil wears Prada) in einem Science-Fiction Knaller der besonderen Art.

17.45 – D – Ab 10/8 J. Make your Move – 3D Von Duane Adler, Macher der Megaerfolge «Save the Last Dance» und «Step Up», kommt ein neuer spektakulärer Tanzfilm mit jeder Menge cooler Moves und sexy Darstellern. 15.15 – D – Ab 10/8 J. Maleficent – Die dunkle Fee – 3D Angelina Jolie macht als böse Hexe, Elle Fanning («Super 8», «Taken») in der düsteren Neu-Verfilmung des Dornrösschen-Zeichentrickfilms von 1959, das Leben schwer.

Kellerkino Kramgasse 26, 031 311 38 05, www.kellerkino.ch 18.00 – Spanisch/d Alfonsina In seinem klugen Film blickt Christoph Kühn (GLAUSER) hinter den argentinischen Mythos. Die Dichterin mit Tessiner Wurzeln kümmerte sich nicht um Konventionen und brach Tabus als unerschrockene Feministin. 19.30 – Polnisch/d/f Ida Bestechend verknüpft Pawel Pawlikowski das Erwachen einer jungen Gläubigen mit der Geschichte Polens. Ein Kleinod des Kinos, das von Schrecklichem handelt und dabei leicht und schalkhaft bleibt. 21.00 (Fr) – F/d Left Foot Right Foot Ein Jugend-Drama, das die Vitalität des Westschweizer Filmschaffens eindrücklich unter Beweis stellt! Dimitri Stapfer gewann für seine Darstellung des Autisten den Schweizer Filmpreis. 21.00 (Sa) – Polnisch/d/f Floating Skyscrapers Thomasz Wasilewski ist ein visuell meisterhaftes und für Polen erstaunlich offenherziges Drama über die sexuelle Selbstfindung eines jungen Mannes zwischen Anpassung und seiner schwulen Neigung geglückt. 10.30 (So) – Dialekt Altstadtlüt Im Film von Alberto Veronese erzählen über Achtzigjährige aus dem Leben in der Berner Altstadt. Ihre Erinnerungen und Erkenntnisse beleuchten unkonventionell unsere Gegenwart.

Kino Kunstmuseum

18.00 (Di) – E Wanda Einführung: David Fonjallaz, Filmschaffender, Bern. Der erste und einzige Film von Barbara Loden, in dem sich diese aussergewöhnliche Frau ein bedeutungsloses Frauenschicksal ausdenkt, inszeniert und gleich selbst verkörpert. 20.30 (Di) – E/d Uncut: Easy Abby Es gibt in diesem Film so viele schöne Frauen! EASY ABBY ist als Internet-Serie entstanden, welche die Hauptdarstellerin Lisa Cordileone und die Regisseurin Wendy Jo Carlton mit grossem Erfolg auf die Beine gestellt haben. 18.30 (Mi) – OV/d Urs Fischer Iwan Schumacher, CH 2010. Urs Fischer (1973*) feiert mit seinen Kunstwerken seit Jahren internationale Erfolge. Er pendelt zwischen Lebensfreude und Schaffenswut, Kunsttraditionen und Popkultur, Spontaneität und Hightech. 20.30 (Mi) – E/d Happiness Von Todd Solondz, USA 1998. Ein grossartiger Philip Seymour Hoffman in der Rolle eines übergewichtigen Büroangestellten, dessen Leidenschaft obszöne Telefonanrufe und Pornohefte sind.

Kino Reitschule Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69 www.kino.reitschule.ch Keine Vorstellungen

Lichtspiel Sandrainstrasse 3, 031 381 15 05, www.lichtspiel.ch 20.00 (So) Kurze Filme aus dem Lichtspiel-Archiv

Pathé Westside

Hodlerstrasse 8, 031 328 09 99, www.kinokunstmuseum.ch

Riedbachstrasse 102, 0901 903 904, (1.50./Anr.+1.50/Min.), www.pathe.ch

18.30 (Do) – OV/d/f Feuer und Flamme CH 2014. Iwan Schumacher dokumentiert die Arbeit der Handwerkerinnen und Handwerker der Kunstgiesserei St. Gallen … In Anwesenheit des Regisseur und Felix Lehner, Gründer der Kunstgiesserei St. Gallen. Moderation: Patrick Frey.

13.10 (täglich), 11.00 (ausser Sa/So/Mi) – OV – Ab 16/16 J. 2 Francos 40 Pesetas

20.30 (Do) – E/d Almost Famous Cameron Crowe, USA 2000. Ein fabelhafter Film über Rock’n Roll und das Erwachsenwerden, über falsche Illusionen und erfüllte Träume, über Liebe und Eifersucht.

21.00 (täglich), 18.40 (ausser Fr/So/Di), 16.20 (Fr/ So/Di), 23.10 (Fr/Sa) – D – Ab 14/14 J. Bad Neighbors

18.30 (Fr/Mo), 18.00 (Sa/So) – Spanisch/d/f Herencia In ihrem Debütfilm, einer charmanten, unbeschwerten romantischen Komödie, erzählt die Argentinierin Paula Hernandez vom Weggehen und Heimkommen – und von der Liebe, die man an Orten trifft, wo man sie nicht unbedingt erwartet. 20.30 (Fr/Mo) – E/d The Master Von Paul Thomas Anderson, USA 2012. Unglaubliche Schauspielerische Leitung von Philip Seymour Hoffman und Joaquin Phoenix. Ein meisterhafter Film, der an die Scientologiy-Kirche und dessen Gründer L. Ron Hubbard erinnert. 20.00 (Sa), 14.00 (So) – E/d/f Magnolia Von Paul Thomas Anderson, USA 1999. Hier spielt Philip Seymour Hoffman herzerweichend einen Krankenpfleger, der einen todkranken Patienten, seinen letzten Wunsch erfüllt. 11.30 (So) – F/d Rolf Iseli – Dialogue avec les traces du temps Von Claude Stadelmann, Schweiz 2013. Mit Rolf Iseli. Vorfilm: «Vice/Versa – à propos de Rémy Zaugg», Claude Stadelmann, Schweiz 2009.

10.30/13.00/15.30/18.10/20.40 (täglich), 23.15 (Fr/Sa) – D – Ab 16/16 J. A Million Ways to Die in the West

16.40/18.50/21.00 (täglich), 11.50/14.30 (ausser Sa/So/Mi), 23.10 (Fr/Sa) – D – Ab 16/14 J. Brick Mansions 11.20/13.20 (Sa/So/Mi) – D – Ab 6/6 J. Das magische Haus – 3D 11.40/14.00/21.10 (täglich), 16.20 (Do/Sa/Mo/Mi), 18.40 (Fr/So/Di) – D – Ab 12/12 J. Die Schadenfreundinnen – The Other Woman 23.50 (Fr/Sa) – D – Ab 14/12 J. Divergent 15.40/18.10/20.40 (täglich), 11.15 (ausser Sa/So/ Mi), 23.10 (Fr/Sa) – D – Ab 14/14 J. Edge of Tomorrow – 3D 10.40/13.15/15.50/18.30 (täglich), 23.30 (Fr/Sa) – D – Ab 14/14 J. Godzilla – 3D 20.30 (ausser Di), 15.30 (ausser Sa/So/Mi), 22.50 (Fr/Sa) – D – Ab 10/10 J. Make your Move – 3D 13.30 (täglich), 11.10 (Do/So/Di) – D – Ab 10 J. Maleficent – Die dunkle Fee

15.50/18.00/20.15 (täglich), 11.10 (ausser Do/So/ Di), 22.40 (Fr/Sa) – D – Ab 10 J. Maleficent – Die dunkle Fee – 3D 13.40 (täglich), 11.15 (Sa/So/Mi) – D – Ab 6/6 J. Nix wie weg vom Planeten Erde – 3D 11.50/14.10 (Sa/So/Mi) – D – Ab 6/6 J. Rio 2: Dschungelfieber – 3D 15.20/17.30/19.40/21.45 – E/d/f The Face of Love 15.00/20.30 (täglich), 17.40 (ausser Di), 10.00/12.30 (ausser Sa/So/Mi), 23.15 (Fr/Sa) – D – Ab 14/12 J 17.50 (ausser Sa/So/Mi) – E/d/f – Ab 14/12 J The Fault In Our Stars – Das Schicksal ist ein mieser Verräter 13.20 (ausser Sa/So/Mi), 11.00/17.50 (Sa/So/Mi) – D – Ab 12/12 J. The Two Faces of January 11.30 (täglich), 11.15/13.10/13.20/15.30 (Sa/So/ Mi) – D – Ab 6 J. Tinkerbell und die Piratenfee 11.30 (täglich), 11.15/13.10/13.20/15.30 (Sa/So/ Mi) – D – Ab 6 J. Tinkerbell und die Piratenfee – 3D 10.40/13.45/16.20/18.50/21.20 (täglich), 23.50 (Fr/Sa) – D – Ab 8/6 J. Urlaubsreif – Blended 20.00 (Di) – D – Ab 12/12 J. Walk of Shame 15.15/18.00/20.45 (täglich), 12.30 (ausser Sa/So/ Mi), 23.30 (Fr/Sa) – D – Ab 12/10 J. X-Men: Days Of Future Past – 3D

Rex Schwanengasse 9, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 20.15 – E/d/f – Ab 12/10 J. The Two Faces of January Spannender 60er-Jahre-Thriller um Mord, Eifersucht und Intrigen.

Royal Laupenstrasse 4, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 17.15/20.00 – E/d/f – Ab 12/10 J. The Fault In Our Stars –Das Schicksal ist ein mieser Verräter Eine faszinierende und bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben.

Splendid 1 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 16.30 – D – Ab 6/4 J. Das magische Haus – 3D Animationsabenteuer vom Macher von «Sammys Abenteuer» um eine streunende Katze. 20.00– E/d/f – Ab 12/10 J. X-Men: Days Of Future Past – 3D Spektakuläre Zusammenführung der «X-Men»-Reihe mit der Originalbesetzung um Hugh Jackman und Halle Berry.

Splendid 2 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789, 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 20.00 – E/d/f – Ab 14/12 J. Godzilla – 3D «Breaking Bad»-Genie Bryan Cranston in der Neuauflage des japanischen Monsterklassikers. 16.30 – D – Ab 6/4 J. Nix wie weg vom Planeten Erde – 3D Der ausserirdische Astronaut Scorch Supernova begibt sich auf eine Rettungsmission zum Planeten Erde.

ZVG

Twentieth Century Fox Film Corporation

für «What is Left?»

Gustav Hofer (links) und Luca Ragazzi (rechts) versuchen vergebens, das verklausulierte Manifest eines linken Politikers zu verstehen. Sie sind urban, um die 40, kulturaffin und wählen seit je links. In ihrem neusten Dokumentarfilm «What is Left?» (2014) machen sich die beiden italienischen Filmemacher Gustav Hofer und Luca Ragazzi («Schwulsein auf Italienisch», «Italy: Love it, or Leave it») auf die Suche nach Italiens linken Politströmungen – oder dem, was davon noch übrig ist. Dazu mischen sich Ragazzi und Hofer im Nachgang der italienischen Parlamentswahlen 2013, bei welcher der linke Partito Democratico die meisten Stimmen holte, ins Römer Politgetümmel. Die beiden Regisseure nehmen etwa an kommunistischen Versammlungen teil, bei denen der Altersdurchschnitt oberhalb der Pensionsgrenze liegt, interviewen aalglatte Politfüchse und sprechen mit jungen linken Politikerinnen, die noch voller Elan und Tatendrang sind. Daneben filmen sich die Regisseure, die privat ein Paar sind, selbst. Sie karikieren beispielsweise ihre verklärten und unerreichbaren politischen Wunschträume oder lassen das Kinopublikum politische Widersprüche entlarven, denen sie beide aufgesessen sind. Manchmal offenbaren sie gar Zweifel an ihrer eigenen politischen Gesinnung. Da sie die filmische Zeichnung ihrer eigenen Personen vage halten, wirken ihre Selbsterkenntnisse suggestiv und allgemeingültig, was zum Nachdenken anregt. Diesseits von Sex und Crime Die Mauscheleien und die Libido des ehemaligen und mehrmaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi sind weltweit Gesprächsthema. Auch sonst gibt der Politbetrieb Italiens vielen Menschen ausserhalb des Landes Rätsel auf. Wer den Auslandsteil seriöser Zeitungen nicht täglich eingehend liest, ist ob des politischen Tohuwabohus in Italiens Politik schnell überfordert. Im Schlagschatten des konservativen Skandalkönigs Silvio Berlusconi irrlichtert auch Italiens Linke. Die einzige Konstante in der Politlandschaft des «Bel Paese» scheint fiebriger Wechsel zu sein. Fünf Premierminister in der vergangenen Dekade zeugen davon. «What is Left» gibt aufschlussreiche Einblicke in die Mechanismen italienischer Politik. Die beiden in Rom wohnhaften Filmemacher – Hofer stammt ursprünglich aus dem Südtirol – verweben in ihrem Film mehrere Ebenen miteinander. Ihr persönliches Mitleiden rund um die Wahl 2013 – auf dem Sofa, am Strand, hinter der Kamera – ergänzen sie mit Politiker-Interviews, Reportagen sowie der Aufarbeitung des turbulenten Geschehens rund um den letztjährigen Wahlgang. Als letzte Ebene inszenieren sie eine fiktive Quizshow, in der sie ihr «Links-Sein» überprüfen lassen. Das augenzwinkernde Ergebnis: Linker als Obama, weniger links als Mao Zedong. Frustration und Hoffnung Durch die Vielzahl von Ideen, die in 74 amüsante und kurzweilige Spielminuten gepackt sein wollen, wird vieles nur angeschnitten. Fertige Antworten präsentieren die Filmemacher nicht. Letztlich ist diese Undefiniertheit, diese suchende Vagheit wohl genau das politische Gefühl, welches viele Italienerinnen und Italiener in Zeiten von Bankenkrisen, egozentrischen und wankelmütigen Politikern und einem wirtschaftsfixierten Gesellschaftssystem haben. Bei aller Frustration im Stimmvolk gibt der Film aber auch Anlass zur Hoffnung: Italiens Bevölkerung und Jungpolitiker scheinen noch nicht resigniert zu haben. Sie geben sich kämpferisch – teilweise gar prononciert links. Basil Weingartner \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \ \

Cinématte, Bern. Do., 19.6., 21.15 Uhr, Mo., 23.6., 20.30 Uhr, Fr., 27.6., 21 Uhr sowie So., 29.6., 20 Uhr. www.cinematte.ch


36 Anzeiger Region Bern

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Künstler ohne Geburtsurkunde

Miss Trachtenfrau

Weil seine Identität nie geklärt wurde, verschwanden die Gemälde von Vern Blosum in Archiven. Nun zeigt die Kunsthalle Bern die gegenständlichen Werke in einer umfangreichen Schau und wirft Fragen neu auf.

Unter dem Motto «Sichtweisen» werden im Kornhausforum vier traditionelle Sparten der Fotografie neu interpretiert. Vier Positionen demonstrieren, was zeitgenössische Fotografie alles kann.

machen, scheitern. 1964 entstehen die letzten Werke Blosums, wenig später verschwinden sie in den Tiefen der Archive. Verloren gegangener Diskussionsstoff Das erstaunt, wenn man die Arbeiten Blosums heute in der Kunsthalle betrachtet. Der ausgesprochen interessante Werkkomplex zeigt eine erstaunliche Entwicklung innerhalb jener drei Jahre, in denen er entstanden ist. Er wirft wichtige Fragen auf und bietet auch ohne das Geheimnis der ungeklärten Urheberschaft und den damit verbundenen Überlegungen Diskussionsstoff. Eine Gedankenstütze offeriert die Kunsthalle im Eingangsbereich. Plakate verweisen auf die dortigen Ausstellungen zu Beginn der 60er-Jahre: Blosums Werke sind nicht nur von inhaltlicher Qualität, sie sind ihrer Zeit gar voraus. Was, nebenbei gesagt, natürlich die

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Kunsthalle Bern Ausstellung bis 3.8. www.kunsthalle-bern.ch

Kaum hat man ein hübsches Sujet erspäht, ist schon das Handy gezückt und mit einem Klick ein Foto gemacht. Es wird geknipst bis die Festplatten bersten. Trotzdem schaut man sich diese Bilder danach kaum mehr an. Quasi als Gegenbewegung präsentiert die Sommerausstellung im Kornhausforum unter dem Motto «Sichtweisen» vier klassische fotografische Positionen: Reportage, Dokumentation, Werbung und Kunstfotografie. Die drei eingeladenen Fotografen und eine Fotografin interpretieren diese Sparten nicht nur neu, sondern zeigen auch, was die Fotografie in Zeiten von Massenmedien und Smartphone-Fotos alles kann. Von der Werbung zur Faszination Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste Miss Tuning, Miss Polefitness oder Miss Bikini im ganzen Land? In den Businesshotels, Landgasthöfen und Autosalons der Schweiz finden jährlich unzählige Schönheitswettbewerbe statt. Der Schweizer Fotograf Martin Guggisberg blickte mit seiner Kamera hinter die Kulissen. Die zwischen 2006 und 2011 entstandene Fotoreportage zeigt die ungeschminkte Seite dieser Veranstaltungen, ohne dabei respektlos zu sein. Schon seit vielen Jahren begleitet Alexander Jaquemet den Berner Künstler Martin Ziegelmüller, den letzten Schüler von Cuno Amiet, bei seiner Arbeit im Atelier und beim Malen in der freien Natur. Die fotografischen Essays doku-

mentieren den kreativen Schaffensprozess Ziegelmüllers. Gleichzeitig geben die Bilder Auskunft darüber, wie der Fotograf selbst die geheimnisvollen Orte aus den Landschaftsbildern des Künstlers erfährt. Die Arbeiten von Caspar Martig wiederum finden sich zwischen Auftragsund freier Fotografie. Der Berner Fotograf macht im Auftrag von Appenzeller Käse seit 2002 Werbeaufnahmen von Landschaft und Leuten. Doch Martig kehrte bald auch ohne Auftrag immer wieder ins Appenzell zurück. Befreit von den Vorgaben aus dem Marketing erschuf er eine eigene Bildwelt, in der die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verschwimmen. Die mit künstlichem Licht beleuchteten Füsse der Trachtenfrau lassen die weissen Socken und das grüne Gras zum Beispiel übernatürlich hervortreten. Die einzige Frau in der Ausstellung ist Brigitte Lustenberger. Die Gewinnerin des letztjährigen Fotopreises des Kantons Bern versteht sich ganz als bildende Künstlerin und arbeitet vorwiegend analog. Ihre Stillleben pendeln zwischen Alltagspoesie und leichtem Unbehagen: Auf einem goldumrandeten Teller liegt ein totes Insekt und der Blumenstrauss in der Glasvase ist längst verwelkt. Christina Steffen \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Kornhausforum, Bern Vernissage: Do., 19.6., 19 Uhr Ausstellung bis 3.8. www.kornhausforum.ch

ZVG

Die Blüte des Abstrakten Expressionismus neigt sich dem Ende zu, als Leo Castelli 1961 in seiner New Yorker Galerie die Bilder eines gewissen Vern Blosum zeigt. Es sind Parkuhren, Hydranten oder Stoppschilder, aber auch Blumen und Tiere, realistisch gemalt auf weissem Grund. Die Ergänzung durch Worte und kurze Texte – «Stop» als simple Doppelung unter dem Stoppschild oder «Planned Anticipation» unter der Katze mit erhobener Pfote – mutet surrealistisch an. Zwei Jahre später hat sich die Pop Art etabliert und das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) kauft einen Vern Blosum an. Es handelt sich um eine Parkuhr mit der Aufschrift «Time Expired» Der Hinweis auf die abgelaufene Zeit ist sinnig, weil sich bald nach der Entstehung des Bildes herausstellte: Es gibt keinen Vern Blosum. Sämtliche Versuche, den Künstler ausfindig zu

Neugierde nach der wahren Identität des Künstlers erst recht anstachelt. Nach einer kleineren Ausstellung in der Essex Gallery in New York 2011 erlaubt die Schau in der Kunsthalle eine nie dagewesene Übersicht über das Werk. Konzipiert wurde sie von Lionel Bovier. Der Verleger des Kunstbuch-Verlags JRP-Ringier machte vor allem in den 90er-Jahren als Kurator wichtiger Ausstellungen auf sich aufmerksam. In Bern erhielt er von Kunsthallendirektor Fabrice Stroun eine Carte Blanche. Nun ermöglicht Bovier mit den 31 gezeigten Werken einen erstmaligen Überblick zu Blosuns Werk. Im Untergeschoss der Kunsthalle und im öffentlichen Raum hat Kurator Tenzing Barshee die Ausstellung «Revelry» konzipiert. Sie vereint Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit Fragen des Öffentlichen und des Privaten befassen. Nelly Jaggi

Nahm in seinen Bildern die Pop-Art vorweg, doch man weiss nicht, wer er war: Der Künstler hinter dem Pseudonym Vern Blosum.

Roadtrip zur Mathematik-Olympiade

Alles andere als Durchschnittstypen Jojo Moyes, die letztes Jahr mit «Ein ganzes halbes Jahr» den internationalen Durchbruch schaffte, liest bei Thalia aus ihrem neuen Roman «Weit weg und ganz nah». Das neue Buch der englischen Schriftstellerin ist im Mai auf Deutsch erschienen (Originaltitel: «The One Plus One»), locker und leicht geschrieben und eine Mischung aus Roadtripgeschichte, Liebes- und Familienroman.

Die sich anbahnende Liebesgeschichte ist absehbar, als Ed Nicholls, anhält und anbietet, die Familie zur Olympiade zu fahren. Er ist ein zu Geld gekommener Softwarefirma-Gründer. Natürlich ahnt man bald, dass die Geschichte gut ausgehen wird. Vorher aber begleitet man die liebevoll und lustig gezeichneten Figuren, die alles andere als Durchschnittstypen sind, auf einer mehrtägigen Reise voller Pannen. Moyes erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, indem

Regine Gerber \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Thalia im Loeb, Bern Mo., 23.6., 20 Uhr www.thalia.ch

ZVG

Eine Familie ist unterwegs zur Mathematik-Olympiade. Mit dem Preisgeld wäre es möglich, die Tochter auf eine gute Schule zu schicken. Doch die Reise mit dem klapprigen Rolls-Royce findet bereits ein paar Strassen weiter ein jähes Ende. Und so stehen sie nachts ziemlich verloren am Strassenrand: Die zehnjährige Tanzie, ein Wunderkind in Mathematik. Ihr schweigsamer Halbbruder, der nicht nur wegen der schwarzen Kleider und der Schminke im Gesicht ein Aussenseiter ist. Die alleinerziehende Mutter Jess, die trotz zwei stressigen Jobs und Geldsorgen immer optimistisch ist. Und der riesige, stinkende Familienhund Norman.

sie pro Kapitel jeweils eine andere Figur sprechen lässt. Das baut nicht nur Spannung auf, sondern unterstreicht die sehr unterschiedlichen Charaktere. Vor allem verdeutlicht es aber das soziale Gefälle, das zwischen der Familie und Ed Nicholls besteht und stark thematisiert wird: Während Jess sich in ihren Jobs regelrecht abkämpft, um die Familie durchzubringen, ist für Ed Geld kein Thema. Klar, dass auch dies einiges an Konfliktpotenzial bietet.

Hat mit lockerer Schreibe den Durchbruch geschafft: Autorin Jojo Moyes.

ZVG

Der neue Roman von Jojo Moyes handelt von einer ungewöhnlichen Familie auf einer chaotischen Reise. Bei Thalia Bern findet die einzige Schweizer Lesung statt.

Das Appenzell hat es ihm angetan: Bild des Berners Caspar Martig.


Berner kulturagenda 2014 N° 25