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N°40 Donnerstag bis Mittwoch 6. bis 12.10.2011 www.kulturagenda.be

Das neue Programm der Geschwister Pfister ist eine bittersüsse Hommage an den Schlager. Seite 3

Den Bernern stehen die langen Nächte des kurzen Kinovergnügens bevor.

Bern und die Welt im Kurzfilmfieber In seiner neunten Ausgabe präsentiert das internationale Kurzfilmfestival Shnit während fünf Tagen über 300 Filme von maximal 15 Minuten Länge. Spielplätze sind Bern und fünf weitere «Playgrounds­». «Noch nie hatten wir so viele Filme», freuen sich Reta Guetg und Olivier van der Hoeven, die künstlerischen Leiter von Shnit. «Es wurden uns über 4000 Werke aus 111 Ländern zugeschickt, und auch die Anzahl der Berner Beiträge steigt von Jahr zu Jahr», sagt Guetg. Selektioniert wurden etwa 300 kurze Filme, die in vier Kategorien gezeigt werden. Fast einen Drittel davon machen die beiden kompetitiven Sektionen aus, der internationale und der Schweizer Wettbewerb, wo hochkarätig besetzte Jurys die begehrten Preise vergeben. Die drei anderen Programmgefässe, «A Real Treat», «For Special Interest» sowie «Out of Curiosity», decken eine riesige Bandbreite von themen-, genre-,

und länderbezogenen Schwerpunkten ab. Shnit ist ein ambitioniertes Unternehmen, das jeder Spielart des kurzen Films gerecht zu werden versucht. Zeitgleich in sechs Städten «In einer Zeit, in welcher der Kurzfilm aus dem Fernsehen und dem Kino weitgehend verbannt ist, wollen wir sowohl etablierten als auch ein- und aufsteigenden Filmemachern die Möglichkeit einer Präsentations-, Experimentier- und Austauschplattform bieten», erklärt van der Hoeven, der das Festival mitbegründete. Nebst einem breit gefächerten Programm zeichnet sich Shnit je länger, je mehr durch seine Präsenz an den ver-

schiedensten Ecken der Welt aus. Während Bern als Hauptsitz und Mutterfestival der Shnit-Community gilt, findet der Film-Event seit 2009 auch in Köln und seit 2010 ebenfalls in Capetown statt. Dieses Jahr sind drei weitere sogenannte Playgrounds hinzugekommen: Wien, San José und Singapur. Die Idee, das Festival gleichzeitig in verschiedenen Ländern laufen zu lassen, sei aus dem Netzwerkgedanken entstanden, erklärt van Hoeven. Lokales und Internationales In ihren Strukturen sind die einzelnen Austragungsorte relativ unabhängig, befruchten sich aber gegenseitig: So haben beispielsweise die Wiener das neue Shnit-App entwickelt, das allen Festivalbesuchern weltweit zur Verfügung steht – wenn sie ein iPhone oder ein iPad besitzen, denn nur darauf funktioniert das App.

Programmässig unterscheiden sich die Standorte im jeweils landeseigenen Wettbewerb sowie im Block um das lokale Filmschaffen. Damit alle Shnit-Gänger wissen, wie die Kurzfilmlandschaft in den andern Ländern aussieht, werden in jeder der sechs Städte Perlen aus allen nationalen Produktionen gezeigt. «In der heutigen Zeit gehören Filme zum Kulturexport und zirkulieren relativ problemlos in der ganzen Welt. Einzig in Singapur wurde eine Zensurkommission einberufen, um alle Beiträge genauestens zu sichten. In diesem Jahr sieht es aber ganz gut für unser Programm aus», so van der Hoeven. Die Berner dürfen jedenfalls auf das komplette Shnit-Programm gespannt sein. Film ab! Christine A. Bloch \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Verschiedene Orte, Bern Mi., 5.10., ab 20 Uhr; Do., 6.10., ab 15 Uhr; Fr., 7., bis So, 9.10., ab 11 Uhr. www.shnit.org

Der Zirkus Monti verzichtet auf Tiere, nicht aber auf eine markige Präsentation. Die Musik zum Spektakel stammt von Simon Ho. Seite 12 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

3 Kulturtipps von Christian Brantschen

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Der Berner Musiker Christian Brantschen ist seit 1999 Tastenmann bei Patent Ochsner. Er schrieb Kompositionen für zahlreiche Kino- und Fernsehfilme sowie Theaterproduktionen. Nun tauft er mit Pedro Lenz die Hörbuchfassung des Romans «Dr Goalie bin ig», für die er die Musik komponierte. (Mühle Hunziken, Rubigen. Mi., 12.10., 21 Uhr) 1. Kurt Schwitters im Kunstmuseum Bern (Ausstellung bis 8.1.) Ich mag den Künstler. Wird ein langer Nachmittag. Regen willkommen. 2. Internationales Kurzfilmfestival Shnit (Mi., 5., bis So., 9.10.) Jenseits von Mainstream, Hollywood und grossen Budgets entdeck ich die Perlen aus der Welt der bewegten Bilder.

An der «Slam Movie Night» werden Filme, die nicht gefallen, mit Buhrufen aus dem Rennen gekickt. Rapper Dodo sorgt als Schiri dafür, dass alles mit rechten Dingen zu- und hergeht. (Progr, Bern. Mi., 5.10., 20 Uhr) Im Kultur-Casino warten beim Dîner ein kulinarischer Filmgenuss der besonderen Art sowie Konzerte von MiNa und Anna Rossinelli auf die Gäste. (Kultur-Casino, Bern. Sa., 8.10., 19 Uhr) Groove on the Roof: Gespickt mit Kurzfilmen, spielen an der «Film ’n’ Music Night» Baze, Tommy Vercetti, Lo & Leduc sowie Nilsa auf dem Dach eines Busses. (Waisenhausplatz, Bern. Fr., 7.10., 18 Uhr)

Toni Sulzer, der nicht so auf Afrosound steht, würde ich überreden, mich in den Progr zu begleiten,…… … weil der Sound dort erfahrungsgemäss erstklassig gemischt wird und dem Jungen eine schöne Karriere als Toningenieur bevorsteht.

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Rahmenprogramm

Am Shnit kommt auch der Nachwuchs nicht zu kurz: «Little & Short» bietet den Kleinen ab fünf Jahren unterhaltsames Filmvergnügen und gibt der ganzen Familie Gelegenheit, sich in den Kurzfilm einzusehen. (Progr, Bern. Sa., 8.10., 15 Uhr). In Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee und dem Kindermuseum Creaviva gibt es zudem an den «FilmSpielen» ein Kurzfilmprogramm, Workshops, Promi-Talk und Musik mit Nils Althaus sowie Führungen mit einem Überraschungsgast. In den Ateliers des Creaviva lernen die möglichen Nachwuchsfilmer, wie das Daumenkino und Trickfilme funktionieren. (Zentrum Paul Klee, Bern. Sa., 8.10., 13 bis 17 Uhr, und So., 9.10., 10 bis 17 Uhr)

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Für Familien

Besonders zu empfehlen ist der diesjährige Schwerpunkt «Six Feet Under» aus der Kategorie «A Real Treat». Ein nicht nur tristes Programm beschäftigt sich mit der Schwelle zwischen Dies- und Jenseits. In der Sektion «For Special Interest» sind Filme aus dem aktuellen Animations-, Dokumentar- und Experimentalfilmschaffen zu sehen. Auch dem schwul-lesbischen Kino ist ein Block gewidmet. Unter dem Label «Out of Curiosity» zeigt Shnit unter anderem aktuelle Kurzfilmproduktionen aus Israel und Palästina («Hummus»). Auf der «Berner Platte» werden die spannendsten Shorts aus der Region präsentiert.

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Programmhighlights

3. Fatoumata Diawara in der Turnhalle im Progr (So., 9.10., 20.30 Uhr) Bee-flat und Turnhalle sind zusammen eine Garantie für hochstehendes Hörvergnügen.


22 Anzeiger Region Bern

6. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 2

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Foto:Annette Boutellier

Milva Stark

Parzival

«Grandios lässt Milva Stark ihren Parzival wechselweise rührend

Schauspiel von Lukas Bärfuss

Energiebündel erscheinen.» Berner Zeitung

Nominiert von Theater heute

Dialoge in der Fassung von Lukas Bärfuss bis zur Neige aus.» Basler Zeitung

Bester Nachwuchsregisseur: Matthias Kaschig (Stephan Reuter, Basler Zeitung) Beste Schauspielerin: Henriette Cejpek (Ellinor Landmann, DRS 2 )

Entdecken und erleben.

tölpelhaft, unwissend und unbedarft oder als kraftstrotzendes «Regisseur Matthias Kaschig (Woyzeck/Der goldene Drache) – ein

Name, den man sich merken darf – kostet das komische Potenzial der

Stadttheater / Wiederaufnahme: 08. Oktober 2011 ( im Anschluss Partyreihe Spiel mit uns! – 1.Akt, Eintritt frei für Besucher von Parzival) Weitere Vorstellungen: 21. Oktober // 30. November // 10. Dezember 2011 // 13. Januar 2012

Museum für Kommunikation Helvetiastrasse 16 3005 Bern www.mfk.ch Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Billette: Bern Billett / Nägeligasse 1a / 3011 Bern / 031 329 52 52 / www.bernbillett.ch / www.stadttheaterbern.ch

Festival

Fr, 7. & Sa, 8. Oktober 2011 20:00 Uhr Dampfzentrale Bern Christian Kesten (D) stephen altoft (UK) robin hayward (UK) Martin lorenz (CH) Mondrian enseMble (CH) petra ronner (CH) das festival Mikroton wird präsentiert von: dampfzentrale bern, iGnM bern und wiM bern. Vorverkauf: www.starticket.ch Dampfzentrale Bern, Marzilistrasse 47, 3005 Bern www.dampfzentrale.ch

Das Stück <wm>10CAsNsjYwMNU1MDIyNDIEAAmK4fkNAAAA</wm>

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Homo faber

Impressum Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda Die «Berner Kulturagenda» ist ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda. Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region Bern in einer Gesamtauflage von 151 683 Ex., verein@kulturagenda.be Gesamtleitung: Beat Glur, beat.glur@kulturagenda.be Redaktion: redaktion@kulturagenda.be Leitung: Michael Feller (mfe), michael.feller@kulturagenda.be Stv. Leitung: Silvano Cerutti (cer), silvano.cerutti@kulturagenda.be Christine Bloch (cab), christine.bloch@kulturagenda.be Michelle Schwarzenbach (mis), michelle.schwarzenbach@kulturagenda.be Produktion/Layout: Nelly Jaggi, nelly.jaggi@kulturagenda.be Druckvorstufe: prepress@anzeigerbern.ch Praktikum: Annatina Foppa (afo), Sabine von Rütte (svr), praktikum@kulturagenda.be Ständige Mitarbeit: Regine Gerber, Helen Lagger, David Loher, Magdalena Nadolska Adresse: Redaktion Berner Kulturagenda, Seftigenstrasse 310, Postfach 357, 3084 Wabern, Telefon 031 310 15 00, Fax 031 310 15 05, Internet: www.kulturagenda.be Nr. 42 erscheint am 19.10.11. Redaktionsschluss 6.10.11 Nr. 43 erscheint am 26.10.11. Redaktionsschluss 13.10.11 Agendaeinträge: Nr. Nr. 42 bis am 12.10.11 / Nr. 43 bis am 19.10.11 Eingabe an die Datenbank der Berner Zeitung BZ: Berner Zeitung BZ, Veranstaltungen, Postfach 5434, 3001 Bern, E-Mail veranstaltungen@hinweise.ch, Fax 031 330 39 88 Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet die Redaktion der Berner Kulturagenda. Änderungen durch die Veranstalter vorbehalten.

Verlag/Inserate Berner Kulturagenda: Barbara Nyfeler Kontaktadresse: Publicitas AG, Seilerstrasse 8, 3001 Bern Tel. 031 384 12 64, Fax 031 384 12 13 barbara.nyfeler@kulturagenda.be, verlag@kulturagenda.be www.kulturagenda.be Inserateschluss Nr. 42 ist der 12.10.11 Inserateschluss Nr. 43 ist der 19.10.11 Korrektorat (redaktionelle Beiträge): Korrektorat Vogt Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern, Postfach 5113, 3001 Bern Abonnemente: Die Mittwoch-Ausgabe des Anzeigers Region Bern – inkl. Berner Kulturagenda – kann für CHF 110.– jährlich abonniert werden. Telefon 031 382 10 00, abo@anzeigerbern.ch, www.anzeigerbern.ch Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und Inserate, welche in der Berner Kulturagenda abgedruckt sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt, redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter Form – in Online-Dienste einzuspeisen.

Nach einem Roman von Max Frisch Bühnenfassung von Alice Asper Inszenierung Gilles Tschudi Besetzung Walter Faber: Frank Demenga Hanna: Monica Budde Sabeth: Lucie Zelger

Der fünfzigjährige Schweizer Ingenieur Walter Faber lebt in New York und führt sein Leben nach streng rationalen Prinzipien, die für Gefühle keinen Platz lassen. Während einer Geschäfts­ reise nach Südamerika muss sein Flugzeug wegen eines Trieb­ werkausfalls notlanden. Auf schicksalhafte Art wird er nun gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzen. Bei dieser Aufarbeitung erfährt Faber, dass sein Jugend­ freund Joachim die Jüdin Hanna vor 20 Jahren geheiratet hat – dabei war Hanna Fabers grosse Jugendliebe gewesen! Doch er hatte sich von ihr getrennt, als sie schwanger war. In den folgenden Wochen nach der geglückten Rettung aus der not­ gelandeten Maschine wird Faber erstmals mit dem «wahren Leben» konfrontiert – vor dem er sich bisher immer gefürchtet hatte …

Oktober Mi 5 20.00 Do 6 20.00 Fr 7 20.00 Sa 8 20.00 Mo 10 20.00 Di 11 20.00 Mi 12 20.00 Do 13 20.00 Fr 14 20.00 Sa 15 20.00 So 16 17.00 Mo 17 20.00 Di 18 20.00 Mi 19 20.00 Do 20 20.00 Fr 21 20.00 Di 25 20.00 Mi 26 20.00 Do 27 20.00 Fr 28 20.00* Sa 29 20.00* So 30 17.00 Mo 31 20.00* *Freier Verkauf

Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern und dem Kanton Bern für die finanzielle Unterstützung.

Telefonische Vorbestellung | Mo – Sa | 14 – 19 h | 031 382 72 72 | www.dastheater-effingerstr.ch


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«Peter Alexander sitzt im Publikum und freut sich» Die Geschwister Pfister zeigen im Theater am Käfigturm ihr neues Musikkabarettprogramm. «Servus Peter – Oh là là Mireille» ist eine Hommage an zwei Grössen aus der Schlagerwelt: Peter Alexander und Mireille Mathieu.

Edith Held/Fokke Hoekman

Frack und Tolle von Peter Alexander sitzen perfekt. Auch der schwarze Bob von Mireille Mathieu fehlt nicht, wenn die Geschwister Pfister in die Rollen schlüpfen, die im Fokus ihres neuen Programms stehen. «Sie sind zwei Prototypen des Showgeschäfts», erklärt Christoph Marti die Wahl. Er verkörpert Mireille Mathieu, den «Spatz von Avignon». Den im letzten Februar verstorbenen Sänger, Schauspieler und Entertainer Peter Alexander spielt Tobias Bonn.

Sie feiern, gut kostümiert, die Blütezeit des Schlagers: die Geschwister Pfister.

Lieder, die verbanden In diesen Rollen singen die Geschwister Pfister Lieder, mit denen sie selbst aufgewachsen sind und die für Millionen von Menschen in den 60er- und 70erJahren ein gemeinsames Kulturgut darstellten. «Peter Alexander war mit seiner ‹Kleinen Kneipe› genauso in der Hitparade wie Abba oder Pink Floyd», sagt Marti und führt aus: «Alle haben das Gleiche gehört, egal, ob man es mochte. Es gab quasi kein Entrinnen.» Das Erinnern an diese Lieder erzeuge bei den Zuschauern nun manchmal Gelächter, manchmal aber auch eine besinnliche Atmosphäre.

Christoph Marti wurde 1965 in Bern geboren. 1988 zog er nach Berlin («weil man das nach der Schauspielschule eben so macht»), wo er noch immer lebt. In Berlin gründete er vor zwanzig Jahren mit Tobias Bonn, Max Gertsch und Lilian Naef die Geschwister Pfister, eine Musikkabarettgruppe mit vier Geschwisterfiguren. Nachdem Gertsch und Naef ausgestiegen waren, kam der Charakter von Fräulein Schneider dazu. Für das neue Programm sind Marti und sein Bühnen- und Lebenspartner Tobias Bonn jedoch als Duo unterwegs. Begleitet werden sie vom altbewährten Jo Roloff Trio (Klavier, Schlagzeug, Bass). Mit Heintje und Roy Black In «Servus Peter – Oh là là Mireille» tauchen erstmals die Kunstfiguren Ursli und Toni Pfister nicht auf. Dafür erscheinen weitere Musiker aus der Zeit von Mathieu und Alexander: Heintje, Roy Black und Anneliese Rothenberger. «Das heisst für uns: rasend schnelle Kleider- und Perückenwechsel», so Marti. Die Rollen haben die Geschwister Pfister mit grossem Respekt vor den Künstlern erarbeitet. Marti kommt ins

Schwärmen: «Peter Alexander war ein Tausendsassa, ein Wiener Charmeur und Kindskopf mit einer nicht zu bremsenden Spielfreude. Und Mireille Mathieu ist eine Art Schlager-Nonne mit einmaliger Stimme.» Hommage mit feinem Spott Auch vor der Musik der beiden hat Marti durchaus Achtung. «Natürlich sind die Texte banal, aber sie trafen einen Nerv. Und auch wenn die Musik einfach ist, waren die Arrangements oft sehr aufwendig», sagt er. So sehen die Geschwister Pfister ihr Programm eher als eine Hommage und weniger als Parodie. Dennoch schwinge der Spott natürlich mit, aber auf eine feine Art. Ob es den Vorbildern wohl gefallen würde? Mireille Mathieu hat in einem Interview erzählt, sie habe sich Ausschnitte des Programms im Internet angesehen und es toll gefunden. Den verstorbenen Peter Alexander muss es nicht mehr kümmern. Doch Marti meint: «Es gab schon Vorstellungen, während deren ich kurz das Gefühl hatte, jetzt sitzt er im Publikum, schaut zu und freut sich.» Regine Gerber \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Theater am Käfigturm, Bern Fr., 7., bis So., 9.10., 20 Uhr www.theater-am-kaefigturm.ch

Theater im Strudel der Zeit «Ich habe eine Metapher für die Omnipotenz gesucht», sagt Regisseur Livio Andreina. «Mich beschäftigt schon lange, dass der Mensch mit Technologien arbeitet, die er nicht überblickt.» Die Omnipotenz ist eine Allmachtsfantasie. Dem Wort haftet etwas Krankhaftes an, das kaum jemand mit sich selbst in Verbindung bringen würde. Doch wir beziehen alle täglich Atomstrom aus der Steckdose, obwohl der «Abfall Halbwertszeiten von bis zu 300 000 Jahren hat», wie Andreina ausführt. Der Luzerner gründete zusammen mit seiner Frau Anna Maria das WerkstattTheater 1989 als Verein. Neben der Arbeit mit Laiengruppen lässt sich die Werkstatt auch Stücke von Schweizer Autoren schreiben wie etwa von Lukas Bärfuss. Für den «Störfall» machte sich Andreina jedoch selbst an die Arbeit. Das Thema Tschernobyl war, 23 Jahre nach dem Reaktorunglück, so gut wie vergessen, als er vor zwei Jahren mit den Recherchen begann. «Es gab ein Computerspiel», erinnert er sich an eine Geschmacklosigkeit, «bei welchem man Mutanten abschie-

Tödliche Idylle «Wir haben am Schluss aber keine einzige Zeile geändert», sagt er heute und klingt dabei alles andere als froh. «25 Jahre nach Tschernobyl haben sich die Ereignisse wiederholt: dieselben ratlosen Rettungsmassnahmen, eine ähnliche Bilderflut, ein ähnlicher Ablauf von Medienmitteilungen und Verharmlosungen.» Doch gerade der Bilderflut misstraut Andreina zutiefst. Die tödliche Strahlung lässt sich nur in Metaphern bannen. In Tschernobyl wachsen derzeit die grössten Äpfel und Pilze, an die man sich erinnern kann. Und die

Schrecken nur von kurzer Dauer? Um die Katastrophe, «für die uns sogar das Vokabular fehlt», dennoch auf die Bühne zu bringen, arbeitete Andreina mit Formen der Theaterrecherche. In einer Abfolge von Szenen macht er Einzelschicksale nach Tschernobyl sichtbar, die in den Medien keine Resonanz gefunden haben. «Es gibt beispielsweise eine Frau, die ihren Mann verlor. Er hat sich vor ihren Augen aufgelöst.» Während der Vorbereitungen zum Gastspiel von «Störfall» in Bern stimmte nach dem National- auch der Ständerat für den Ausstieg aus der Kernenergie. «Es gibt in England und China eine neue Generation von Reaktoren, die jetzt angeblich sicher seien», bleibt Andreina skeptisch. «Über die Entscheidungen in der Schweiz bin ich sehr froh und überrascht. Offenbar hat Fukushima doch etwas bewegt.» Bleibt zu hoffen, dass die Mahnung diesmal länger hält als 25 Jahre. Silvano Cerutti \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Tojo Theater, Bern Mi., 5., bis Sa., 8.10., 20.30 Uhr www.tojo.ch

Verkörpern die Einzelschicksale in «Störfall»: Michael Wolf und Judith Koch.

mit Cheyenne Mackay Loosli

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Klartext

ssen konnte, und es gab ‹all inclusive›Abenteuerreisen. Bei denen wurde man mit einem Dosimeter im Sack möglichst nah an die strahlende Quelle geshuttelt. Zum Glück wurde nach Fukushima alles wieder zurückgezogen.» Überhaupt schienen die Ereignisse in Japan, die erst nach der Premiere in Luzern stattfanden, das ganze Stück in Frage zu stellen. Andreina setzte sich deshalb hin und unterzog den Text einer kritischen Prüfung.

Bilder in den Medien seien «zu geil. Die strömen in die Stube. Man ist vermeintlich nah dran und trotzdem weit weg.»

Georg Anderhub

Das Stück «Störfall. Nahaufnahme Tschernobyl» des Werkstatt-Theaters hat eine bewegte Geschichte. Das Tojo zeigt die stille Mahnung, die von der Realität grausige Unterstützung erhielt.

Cheyenne Mackay Loosli leitet die InfoRedaktion von Radio RaBe. Der Berner Sender hat kürzlich den mit 30 000 Franken dotierten Kulturpreis des Kanton Berns gewonnen. Nebst der Radioarbeit ist Mackay musikalisch tätig (Duo Copy & Paste).

Radio RaBe hat den Kulturpreis gewonnen. Sie sind doch einfach ein Sender ohne Gewinnstreben. Ist das schon Kultur? Kultur ist ein grosser Begriff. In meinem Verständnis heisst Kultur, etwas Eigenes auf eigene Art kreativ auszudrücken – das tut RaBe definitiv: Bei uns machen über 100 Menschen eigene Radioprogramme, die sie frei gestalten können, ohne Druck von einem Medienkonzern oder Werbekunden. Was macht Radio RaBe mit dem Preisgeld? Das Preisgeld hat keinen gebundenen Verwendungszweck. Es wird in den laufenden Betrieb investiert. Wie etwa in die Renovation des Sendestudios.

RaBe lebt unter anderem von vielen fremdsprachigen Sendungen für Migrantinnen und Migranten und gilt als wichtig für die Integration. Werden die Angebote überhaupt genutzt? Die Heimweh-Ausländer schauen doch Satelliten-TV. Klischees zu widerlegen, gehört nicht zu meinem Aufgabenbereich, Hörerschaftsstudien zu erstellen, genauso wenig. Ganz bestimmt passiert Integration unter anderem im Moment des Machens einer Sendung. Das RaBeStudio ist ein lebendiger Ort, wo sich viele Menschen begegnen und austauschen. Und Radio hat gegenüber dem Fernsehen einen riesigen Vorteil: Es hat kein Bild und kreiert so persönli-

che Bilder in den Köpfen der Zuhörerenden. Das RaBe-Image könnte etwa so umrissen werden: «Es tönt ein bisschen hobbymässig, aber das ist sehr sympathisch.» Wie fest nervt Sie das? Gerade auf der Info-Redaktion wird ja auch professionell gearbeitet. Journalistin sein ist mein Beruf, ich mache Radio mit Leib und Seele. Und deswegen verschmelzen Hobby und Beruf manchmal. Die Info-Sendung arbeitet anders als die freiwilligen Sendungsmacherinnen und Sendungsmacher. Ich hoffe, wir sind trotzdem sympathisch.

Sie hören nach etlichen Jahren auf bei RaBe. Haben Sie genug vom Halbprofibetrieb? Was kommt danach? Ich fliege aus dem RaBe-Nest aus, weil es Zeit ist für einen Tapetenwechsel. Ich werde weiterhin für die Radioschule klipp+klang tätig sein und im Rahmen dieses Engagements auch hin und wieder in den RaBe-Räumen anzutreffen sein. Einen neuen Job habe ich noch nicht, doch ich habe meine Fühler ausgestreckt und bin gespannt, was kommt. Anfang des kommenden Jahres widme ich mich vor allem meinem musikalischen Projekt Copy & Paste. Interview: Michael Feller


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Selber Kunst machen mit dem Kunstmobil

Vögel zeichnen im Naturhistorischen Museum

Figurentheater in der Bibliothek Tscharnergut

Wo das Kunstmobil im Berner Westen hält, können Kinder selber Kreide herstellen, grosse Papierbögen bemalen oder eigene Skulpturen erstellen. Am Abend gibt es jeweils eine Ausstellung. Eltern und Geschwister dürfen mitgebracht werden. Pausenplatz Schulhaus Bümpliz Dorf, Bern. Mo., 10., und Di., 11.10., Brünnenpark, Bern. Mi., 12.10., Pausenplatz Schulhaus Schwabgut, Bern. Do., 13. und Fr., 14.10., jeweils 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr

Kreative Händchen ab 7 Jahren aufgepasst: Im Rahmen von «Tiere zeichnen und gestalten» kann sich Gross und Klein diesmal im Abbilden von Vögeln üben. Anhand von gefiederten Präparaten werden verschiedene Techniken der künstlerischen Wiedergabe Schritt für Schritt erklärt und ausprobiert. Um Anmeldung wird bis Montag, 10.10., gebeten (bei Martin Ryser, Tel. 031 350 72 87). Naturhistorisches Museum, Bern. Mi., 12.10., 14 Uhr

Adirino ist Strassenmusiker und träumt vom grossen Erfolg. Doch dann wird er von der Hexe Kamilloput verwandelt. Das Stück «Chlyses ganz gross» des Ensembles Liiribänz ist für Kinder von 4 bis 99 Jahren geeignet und überrascht mit humorvollen Figuren wie der Maus Goliath oder dem Tintenfisch Samson (auf dem Bild mit Adrian Willi). Bibliothek Tscharnergut, Bern. Mi., 12.10., 14 Uhr

Donnerstag, 06.10. Bern Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: über Glück – ein Glücksspiel «irgendeinisch fingt ds glück eim» – weht als heiterer Fetzen Musik aus Züri West bis ins Creaviva. Renn ihm nicht hinterher, dem Glück. Kommt einfach ins offene Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Biel Bieler Messe – La Foire Bieler Leistungsschau. Über 130 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen. Bis 9.10. www.bielermesse.ch Strandbadareal. 13.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Donnerstagsmarkt Fisch, Käse, Fleisch, Früchte, Gemüse und Spezialitäten unter den Marktlauben. Oberstadt. 8.00 Uhr

Freitag, 07.10. Bern Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: über Glück – ein Glücksspiel «irgendeinisch fingt ds glück eim» – weht als heiterer Fetzen Musik aus Züri West bis ins Creaviva. Renn ihm nicht hinterher, dem Glück. Kommt einfach ins offene Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Biel Bieler Messe – La Foire Siehe 6.10. Strandbadareal. 13.00 Uhr

Samstag, 08.10. Bern Berner Samstag-Brocante Antikes und Originelles. Tische für Privatverkäufer: Tel. 079 243 86 74. Alte Markthalle, Steigerhubelstr. 60. 9.00 Uhr FilmSpiele – Kurzfilme für Kinder/ Familien In Kooperation mit dem internationalen Kurzfilmfestival «shnit» entführen kurze Filme auf grosser Leinwand in fantastische Welten! Am Sonntag: Tag der offenen Tür, Eintritt frei. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 13.00 Uhr Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: über Glück – ein Glücksspiel «irgendeinisch fingt ds glück eim» – weht als heiterer Fetzen Musik aus Züri West bis ins Creaviva. Renn ihm nicht hinterher, dem Glück. Kommt einfach ins offene Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr ///////////////////////// Biel Bieler Messe – La Foire Bieler Leistungsschau. Über 130 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen. Bis 9.10. www.bielermesse.ch Strandbadareal. 10.00 Uhr ///////////////////////// Bolligen WegmühleAntiquitäten/Brocante Mit Ausstellung: Tisch & Stuhl. Permanent jeden Samstag offen. Auskunft: Tel. 079 399 87 03. Wegmühle, Bolligenstrasse 84. 9.30 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Märit Stadt Burgdorf Käse, Fleisch, Früchte, Gemüse, Brote, Spezialitäten und Handwerk in der Burg­ dorfer Altstadt. Märit-Apéro ab 10 Uhr. Oberstadt. 8.00 Uhr

ABENDS UM ZEHN „Passt doch perfekt oder?“ sagte Sydney. „Meine Mutter bleibt nie am selben Ort und deine rührt sich nicht vom Fleck.“ Der Roman „Abends um Zehn“ von Kate de Goldi ist ein wunderbares Buch über durchgeknallte Mütter, dicke Tanten und das pralle Leben. Die Rezension der LeporelloJugendredaktorin Naomi Stocker. Das Leben des 12-jährigen Frankie verläuft scheinbar total konstant – manchmal beruhigend und verlässlich und manchmal erdrückend vorhersehbar. Alles bleibt immer gleich: Der Zickzack-Weg zum Bus am Morgen, der Tantenbesuch jeden zweiten Dienstag (die Tanten sind sehr alt, überdimensional dick, aber überraschend leichtfüssig), Onkel George (er Leporello40.indd 1

///////////////////////// Lenk im Simmental Eröffnung AlpKultur Spielplatz Lenkerseeli AlpKultur Plausch-Olympiade, Spielplatz entdecken, Streichelzoo, Ponyreiten, Verpflegungsstände, volkstümliche Unterhaltung, etc. Vv: Eintritt frei. Beim Lenkerseeli. 11.00 Uhr ///////////////////////// Oberbalm Herbstfest der MG Oberbalm Jungbläser der MGO, MG Oberbalm, Oppliger Rüedu, Tambourengruppe Mountain Drummers, Trio Zwärgefluh. Eigene Festwirtschaft ab 18.30 Uhr, Bar und Tombola. Mehrzweckhalle. 20.15 Uhr ///////////////////////// Thun Flohmi bei Chantal Michel Jeden Sa 10-16h (bei Regen geschlossen). Vom Designmöbel bis zum Krimskrams, die sich laufend ansammlen. Mit Überraschungsgästen auf dem Balkon. 18.30, Gärtli: Fondue. Anmeldung! 031 311 21 90. Villa Gerber, Allmendstr. 1. 10.00 Uhr ///////////////////////// Wichtrach Öpfufescht Öpfuchüechli mit Vanillesauce. Märitstände mit Buurebrot, Züpfe, Gedörrtes, Glace, Blumen, Käse, Wein, sowie neue und alte Apfelsorten zum ausprobieren. Ab 11.30h: Örgelipeppers. Krenger Aepfel, Wilstrasse 50. 11.00 Uhr

Sonntag, 09.10. Bern FilmSpiele – Kurzfilme und Tag der offenen Tür für Kinder/Familien Siehe 6.10. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: über Glück – ein Glücksspiel «irgendeinisch fingt ds glück eim» – weht als heiterer Fetzen Musik aus Züri West bis ins Creaviva. Renn ihm nicht hinterher, dem Glück. Kommt einfach ins offene Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

STERNSCHNUPPEN

Zwei Tage Kurzfilme für Kinder und Familien im Kindermuseum Creaviva. Am 8. Oktober von 13 bis 17 Uhr. Mehr Infos: www.leporello.ch

ist ein bisschen wie ein Papageientaucher: fett und kindisch) und Frankies Schwester Gordana mit ihren Wutausbrüchen, die den Leser immer wieder zum Lachen bringen. Ein wunderbarer Roman über das Leben: Zum Brüllen komisch und zugleich zum Weinen traurig. Kate de Gold: Abends um Zehn, Carlsen Verlag, ab 12 Jahren.

„Die Gnadenlosen“ vom Theater Max. Ein Stück für Menschen ab 5 Jahren. Vidmarhallen, Proberaum Junge Bühne Bern (Eingang 3, 2. Stock). Am 11. Oktober um 15.00 Uhr.

///////////////////////// Biel Bieler Messe – La Foire Siehe 6.10. Strandbadareal. 10.00 Uhr ///////////////////////// Burgdorf Kinderleicht – Kunst für die Familie Zusammen mit der Familie die Welt der Bilder erleben. Museum Franz Gertsch, Platanenstr. 3. 13.30 Uhr

Dienstag, 11.10. Bern Die Gnadenlosen Nach J. van Leeuwen. Theater Max. Ab 5 J. Marvin, Raymond & Fatty, drei Kinomäuse, brechen auf, den Raub des Jahrhunderts zu begehen. Gnadenlos verfolgen sie ihren Plan. Doch Charlotte hat was dagegen Vv: www.theatermax.ch; Tel. 031 952 74 18. Vidmarhallen, Könizstrasse 161. 15.00 Uhr

///////////////////////// Freiburg Die kleine Raupe Nimmersatt Karen Maun spielt für Kinder ab 3 Jahren. Vv: Tel. 026 350 11 00. Kellerpoche, Samaritaine 3. 11.00 Uhr

Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr

///////////////////////// Langenthal Oberaargauische Musikschule Die Musikschule Langenthal veranstaltet zugunsten der «Brass Band del Ecuador» ein Benefizkonzert. Vv: Kollekte. Kirche Geissberg. 11.00 Uhr

Offenes Atelier: über Glück – ein Glücksspiel «irgendeinisch fingt ds glück eim» – weht als heiterer Fetzen Musik aus Züri West bis ins Creaviva. Renn ihm nicht hinterher, dem Glück. Kommt einfach ins offene Atelier. Ab 4 J. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr

///////////////////////// Oberbalm Herbstfest der MG Oberbalm Balmbergmusikanten und Jodlerchörli Ulmizbeg. Mittagessen. Mehrzweckhalle. 10.30 Uhr ///////////////////////// Wichtrach Öpfufescht Öpfuchüechli mit Vanillesauce. Märitstände mit Buurebrot, Züpfe, Gedörrtes, Glace, Blumen, Käse, Wein, sowie neue und alte Apfelsorten zum ausprobieren. Ab 11.30h: Chisetaler Blaskapelle. Krenger Aepfel, Wilstrasse 50. 10.00 Uhr

Montag, 10.10. Bern Westwind-Kunstmobil Infos unter www.westwind-kunst-wagen.ch Pausenplatz Schule Bümpliz Dorf. 10–16 Uhr 110127_monti_inserat_hoch_4c.pdf

1

27.01.11

11:16

Westwind-Kunstmobil Infos unter www.westwind-kunst-wagen.c Pausenplatz Schule Bümpliz Dorf. 10–16 Uhr ///////////////////////// Utzenstorf Kinderwoche Spielen, Singen, Basteln und Geschichten zum Thema «Abenteuer im Wüstensand». Bis 16.10. Für Kinder von 5-12 Jahren. Vv: Eintritt frei. FEG Utzenstorf, Landshutstr. 61. 14.00 Uhr

Mittwoch, 12.10. Bern Circus Monti 2011 Siehe Artikel S. 12. Die Circusfamilie Muntwyler mit ihrem artistischen Ensemble. Vv: Tel. 056 622 11 22; www.circus-monti.ch Allmend Bern, Papiermühlestrasse. 15.00/20.15 Uhr

Chlyses ganz Gross Figurentheater für Erwachsene ab 4 und Kinder bis 99 Jahren. Kornhausbibliothek Tscharnergut, Waldmannstrasse 19. 15.00 Uhr Fünfliber-Werkstatt Hand in Hand kreieren Kinder zusammen mit Erwachsenen ein persönliches Werk. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 10.00 Uhr Offenes Atelier: über Glück – ein Glücksspiel «irgendeinisch fingt ds glück eim» – weht als heiterer Fetzen Musik aus Züri West bis ins Creaviva. Renn ihm nicht hinterher, dem Glück. Kommt einfach ins offene Atelier. Ab 4 Jahren. Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee), Monument im Fruchtland 3. 12.00/14.00/16.00 Uhr Vögel zeichnen lernen Zeichnen und malen von Tieren in verschiedenen Techniken. Kurs und Material kostenlos, ab ca. 7 Jahre. Anm. bis 10.10. an Martin Ryser, Tel. 031 350 72 87. Naturhistorisches Museum, Bernastr. 15. 14 Uhr Westwind-Kunstmobil Infos unter www.westwind-kunst-wagen.ch Brünnenpark (Eventbereich). 10–16 Uhr ///////////////////////// Biel Kindern das Kommando Ich will Seefahrer werden. Kinder dürfen kurz zum Kapitän ins Steuerhaus. Reservation erforderlich: 032 329 88 11. Ab Hafen/Schiffländte. 15.15 Uhr ///////////////////////// Utzenstorf Kinderwoche Siehe 11.10. FEG Utzenstorf, Landshutstr. 61. 14.00 Uhr

Inserat

Bern Allmend

monti i en bloc .

12. – 23. Oktober <wm>10CAsNsjYwMNU1MDIyNDIHADwvghANAAAA</wm>

<wm>10CEXLMQqAMBAEwBd57G2yJPEaQdIFC7G3EWv_Xwk2FlPOGCHDZ-3b0fcANIF0lsigicHazFMOtATCffbilOQ1srT8wc7nul_HWX-UUgAAAA==</wm>

Tickets

Tel. 056 622 11 22 www.circus-monti.ch Circuskasse

Circusrestaurant ab 18.00 Uhr

jeweils vor der Abendvorstellung Tischreservationen > Tel. 056 622 11 22 Die faszinierende Circusatmosphäre für Galas, Bankette und Firmenanlässe aller Art. Infos unter Tel. 079 663 74 32

Familien- und Kinderkultur 29.09.11 23:28

Circus Monti arbeitet mit Ökostrom


6. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 5

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Annette Boutellier

Anzeiger Region Bern

Wiederaufnahme von «Parzival» am Stadttheater

«Wienerli mit Gefühl» in der Cappella

Unter der Regie von Matthias Kaschig spielt Milva Stark den von seiner Mutter (Marcus Signer) vor der Welt beschützten Parzival, der sich losreisst, um Ritter zu werden. Die stark gestraffte Version von Lukas Bärfuss ist ein vergnügliches und temporeiches Schauspiel. Aus dem 25 000 Verse umfassenden Mittelalter-Klassiker von Wolfram von Eschenbach hat er die Schlüsselstelle herausgenommen und auf die Frage nach dem Sinn des Lebens fokussiert. Stadttheater, Bern. Sa., 8.10., 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen bis 13.1.

Markus Maria Enggist und Nicole D. Käser – zwei Schweizer mit Wien-Bezug: Er ist der Sohn einer Wienerin, sie wurde in Wien zur Kabarettistin. Nun zelebrieren sie ihre wienerische Seite mit einem gemeinsamen Kabarett-Abend, der sich zusammensetzt aus ihrem Soloprogramm «Wirklich», «Packt aus» und «Unterwegs». «Eine Gefühlsstrudelfahrt durch die Wiener und die eigene Seele». Mit Musik von Hank Shizzoe (im Bild ganz links). La Cappella, Bern. Di., 11., bis Fr., 14.10., 20 Uhr

Donnerstag, 06.10. Bern Der Sohn des Scharfrichters Ein Theater über die Freiheit und ein aussergewöhnlicher Spaziergang durch Berner Geschichten. Von mes:arts theater Anmeldung: 031 839 64 09, bei jedem Wetter, weitere Vorstellungen bis Ende Okt. Treffpunkt: Rathausplatz. 20.05 Uhr Die Wahrheit Ein Stück von Florian Zeller, das in seiner Brisanz niemanden kühl lassen wird. Berndeutsche Fassung & Regie: Livia Anne Richard. Mit Res Aebi, Monika Balsiger, Jürg Rothen, Barbara Schweizer. Vv: Tel. 031 901 38 79; www.theatermatte.ch Theater Matte, Mattenenge 1. 20.00 Uhr Ewigi Liebi Das Erfolgsmusical mit den grössten Mundarthits. Vv: Tickets: 0900 101 102 oder www.ticketportal.com Ewigi Liebi-Theater WankdorfCity-Areal, Stauffacherstr. 90. 19.30 Uhr Frau ohne Helm oder die Kunst ein Motorrad zu fahren Ein Stück über den Alltag, die Liebe, Vergaser, Freiheit, Motorenöl, einen Haufen Schrott und andere Leidenschaften. Solotheaterprojekt von und mit Yvonne Oesch. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr fünfnachbusch (Bern): Hund Hund Von Sabine Wen-Ching Wang. Eine Dreieckgeschichte mit Hund und Koffer. Vv: Münstergass-Buchhandlung, Tel. 031 312 60 60. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Homo faber Nach dem Roman von Max Frisch. Bühnenfassung von Alice Asper. Inszenierung: Gilles Tschudi. Mit Frank Demenga, Monica Budde, Lucie Zelger. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Störfall Siehe Artikel S. 3. Nahaufnahme Tschernobyl von Werkstatt für Theater Luzern. Regie, Konzept: Livio Andreina. Vv: werkstatt-theater@mtlangenstein.ch Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr ///////////////////////// Biel Gespräche mit Astronauten Schauspiel von Felicia Zeller. Schweizer Erstaufführung. Vv: theaterkasse@theater-biel.ch, Tel. 032 626 20 70. Stadttheater Biel, Burggasse 19. 19.30 Uhr

Freitag, 07.10. Bern Die Wahrheit Ein Stück von Florian Zeller, das in seiner Brisanz niemanden kühl lassen wird. Berndeutsche Fassung & Regie: Livia Anne Richard. Mit Res Aebi, Monika Balsiger, Jürg Rothen, Barbara Schweizer. Vv: Tel. 031 901 38 79; www.theatermatte.ch Theater Matte, Mattenenge 1. 20.00 Uhr

Ewigi Liebi Das Erfolgsmusical mit den grössten Mundarthits. Vv: Tickets: 0900 101 102 oder www.ticketportal.com Ewigi Liebi-Theater WankdorfCity-Areal, Stauffacherstr. 90. 19.30 Uhr fünfnachbusch (Bern): Hund Hund Von Sabine Wen-Ching Wang. Eine Dreieckgeschichte mit Hund und Koffer. Vv: Münstergass-Buchhandlung, Tel. 031 312 60 60. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Geschwister Pfister: Servus Peter – Oh là là Mireille Siehe Artikel S. 3. Ursli und Toni Pfister mit dem Jo Roloff Trio. Vv: Tel. 031 311 61 00. Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 20.00 Uhr Homo faber Nach dem Roman von Max Frisch. Bühnenfassung von Alice Asper. Inszenierung: Gilles Tschudi. Mit Frank Demenga, Monica Budde, Lucie Zelger. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Philipp Mosetter: Das Lexikon des Scheiterns Oder das ausgesprochen seltene Leben des Bruce Stanley; dargestellt und beleuchtet vom österreichischen Kabarettisten. CHErstaufführung. Vv: Tel. 031 332 80 22 oder www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Störfall Siehe Artikel S. 3. Nahaufnahme Tschernobyl von Werkstatt für Theater Luzern. Regie, Konzept: Livio Andreina. Vv: werkstatt-theater@mtlangenstein.ch Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr ///////////////////////// Biel DinnerKrimi: Tatort Bundeshaus Das politisch-mörderische GourmetTheater. Eine Denlo-Produktion. Auf der MS Petersinsel. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Ab Hafen/Schiffländte. 18.30 Uhr ///////////////////////// Freiburg Das EntSorgungsProgramm Cabaret Scherzgrenze zum 5. Vv: Tel. 026 350 11 00. Kellerpoche, Samaritaine 3. 20.15 Uhr ///////////////////////// Murten Ich lass die Tür offen Komödie rund ums Glücklichsein. Narrenpack-Theater Bern mit Jeannine Brechbühl und Piero Bettschen. Vv: Altstadt Buchhandlung, Tel. 026 670 57 77. Kulturzentrum im Beaulieupark, Prehlstr. 13. 20.15 Uhr

Samstag, 08.10. Bern Die Wahrheit Ein Stück von Florian Zeller, das in seiner Brisanz niemanden kühl lassen wird. Berndeutsche Fassung & Regie: Livia Anne Richard. Mit Res Aebi, Monika Balsiger, Jürg Rothen, Barbara Schweizer. Vv: Tel. 031 901 38 79; www.theatermatte.ch Theater Matte, Mattenenge 1. 20.00 Uhr Ewigi Liebi Das Erfolgsmusical mit den grössten Mundarthits. Vv: Tickets: 0900 101 102 oder www.ticketportal.com Ewigi Liebi-Theater WankdorfCity-Areal, Stauffacherstr. 90. 14.30/19.30 Uhr fünfnachbusch (Bern): Hund Hund Von Sabine Wen-Ching Wang. Eine Dreieckgeschichte mit Hund und Koffer. Vv: Münstergass-Buchhandlung, Tel. 031 312 60 60. Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20/22. 20.30 Uhr Geschwister Pfister: Servus Peter – Oh là là Mireille Siehe Artikel S. 3. Ursli und Toni Pfister mit dem Jo Roloff Trio. Vv: Tel. 031 311 61 00. Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 20 Uhr Homo faber Nach dem Roman von Max Frisch. Bühnenfassung von Alice Asper. Inszenierung: Gilles Tschudi. Mit Frank Demenga, Monica Budde, Lucie Zelger. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Parzival Von Lukas Bärfuss. Nach dem Versroman von Wolfram von Eschenbach. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater Bern/Vidmarhalle 1, Könizstrasse 161. 19.30 Uhr Störfall Siehe Artikel S. 3. Nahaufnahme Tschernobyl von Werkstatt für Theater Luzern. Regie, Konzept: Livio Andreina. Vv: werkstatt-theater@mtlangenstein.ch Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr Truffes & Quacksalber Performance-Abend mit deRothfils, Nils Amadeus Lange, Brigitte Dätwyler, Andreas Egli in der Ausst. «Genug ist nicht genug». Stadtgalerie, im Progr_, Waisenhausplatz 30. 20.00 Uhr ///////////////////////// Biel Die Dreigroschenoper Ein Stück mit Text von Brecht und Musik von Weill. Vv: theaterkasse@theater-biel.ch, Tel. 032 626 20 70. Stadttheater Biel, Burggasse 19. 19.00 Uhr

///////////////////////// Thun schein@sein.frau Ein transdisziplinäres Theaterstück von und mit Kuska Caceres, Siliva Dittli, Karin B. Friedli, Daniela Maiwald (Osmose-Theater). Baranoff, Uttigenstrasse 3. 20.30 Uhr

Markus Kocher: Body – Männliche Rundungen Soloprojekt – eine Mischung aus Comedy, Gesang und Theater. Vv: Tel. 032 322 69 79; www.carrenoir.ch Theater Le Carré Noir, Obergasse 11. 20.30 Uhr

///////////////////////// Ueberstorf Duo Luna-tic «Obla di obla da. Ein «blind date» für Damen». Vv: www.ticketino.com Schloss, Schlossstrasse 14. 20.30 Uhr

///////////////////////// Thun schein@sein.frau Ein transdisziplinäres Theaterstück von und mit Kuska Caceres, Siliva Dittli, Karin B. Friedli, Daniela Maiwald (Osmose-Theater). Baranoff, Uttigenstrasse 3. 20.30 Uhr

Sonntag, 09.10. Bern Die Wahrheit Ein Stück von Florian Zeller, das in seiner Brisanz niemanden kühl lassen wird. Berndeutsche Fassung & Regie: Livia Anne Richard,. Mit Res Aebi, Monika Balsiger, Jürg Rothen, Barbara Schweizer. Vv: Tel. 031 901 38 79; www.theatermatte.ch Theater Matte, Mattenenge 1. 17.00 Uhr Ewigi Liebi Das Erfolgsmusical mit den grössten Mundarthits. Vv: Tickets: 0900 101 102 oder www.ticketportal.com Ewigi Liebi-Theater WankdorfCity-Areal, Stauffacherstr. 90. 14.00 Uhr Geschwister Pfister: Servus Peter – Oh là là Mireille Siehe Artikel S. 3. Ursli und Toni Pfister mit dem Jo Roloff Trio. Vv: Tel. 031 311 61 00. Theater am Käfigturm, Spitalgasse 4. 20.00 Uhr Heinz Däpp: Geit’s no, heiterebimbam! Grossratsgattin Kaderli Rösli ersucht Däpp um Orientierungshilfe im Wahlkampf. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 17.00 Uhr

Montag, 10.10. Bern Heinz Däpp: Geit’s no, heiterebimbam! Grossratsgattin Kaderli Rösli ersucht Däpp um Orientierungshilfe im Wahlkampf. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 19.30 Uhr Homo faber Nach dem Roman von Max Frisch. Bühnenfassung von Alice Asper. Inszenierung: Gilles Tschudi. Mit Frank Demenga, Monica Budde, Lucie Zelger. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr

Dienstag, 11.10. Bern Homo faber Nach dem Roman von Max Frisch. Bühnenfassung von Alice Asper. Inszenierung: Gilles Tschudi. Mit Frank Demenga, Monica Budde, Lucie Zelger. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr Wienerli mit Gefühl: Ein Kabarett mit Senf Mit Nicole D. Käser, Markus Maria Enggist und Hank Shizzoe. Vv: Tel. 031 332 80 22 oder www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr worst case Von Kathrin Röggla. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Stadttheater Bern/Vidmarhalle 2, Könizstrasse 161. 19.30 Uhr

Mittwoch, 12.10. Bern Der Totengräber Ein Theater über den Tanz mit dem Schwarzen Tod. Ein mes:arts Theaterspaziergang durch Berner Geschichten. Anm.: 031 839 64 09, bei jedem Wetter, weitere Vorstellungen bis Ende Okt. www.mesarts.ch Treffpunkt: vor dem Zähringerdenkmal, bei der Nydeggkirche. 20.05 Uhr Ewigi Liebi Das Erfolgsmusical mit den grössten Mundarthits. Vv: Tickets: 0900 101 102 oder www.ticketportal.com Ewigi Liebi-Theater WankdorfCity-Areal, Stauffacherstr. 90. 19.30 Uhr Homo faber Nach dem Roman von Max Frisch. Bühnenfassung von Alice Asper. Inszenierung: Gilles Tschudi. Mit Frank Demenga, Monica Budde, Lucie Zelger. Vv: Tel. 031 382 72 72. Theater an der Effingerstrasse 14. 20.00 Uhr

Peace – The permanent War Twitters from another Universe. Von Action Theatre. Von/mit: Doraine Green, Arne Nannestad. Vv: Res.: tojo@eitschule.ch Theater Tojo, Reitschule, Neubrückstr. 8. 20.30 Uhr Wienerli mit Gefühl: Ein Kabarett mit Senf Mit Nicole D. Käser, Markus Maria Enggist und Hank Shizzoe. Vv: Tel. 031 332 80 22 oder www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr ///////////////////////// Rubigen Pedro Lenz & Christian Brantschen «Goalie-Tour». Vv: Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Antigona Oper von Josef Myslivecek. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Vv: theaterkasse@theater-solothurn.ch, Tel. 032 626 20 70. Stadttheater, Theatergasse 16-18. 19.30 Uhr

GRATISTICKETS!

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Die Berner Kulturagenda verlost Tickets für eine ausgewählte Kultur­veranstaltung der kommenden ­7 Tage. Suchen Sie einfach nach dem Logo «Verlosung» in dieser Ausgabe. Gefunden? Dann senden Sie sofort eine E-Mail mit dem Namen der Veranstaltung im Betreff und Ihrem Absender an tickets@kulturagenda.be. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Inserat

Lesung / Berner Buch Premiere

Walterfahren Das neue Buch von Endo Anaconda ist da! Kolumnen 2007 – 2010 von und mit Endo Anaconda / Stiller Has 13. Oktober um 20.00 Uhr <wm>10CAsNsjYwMNU1MDIyNDIBAIZ-i4kNAAAA</wm>

Der Wortschöpfer, Schausänger und Stimmspieler Endo Anaconda schreibt wöchentlich an seinem Alltag weiter und schont sich nicht. Es geht um nichts weniger als Leben und Tod, dazwischen sind sein drittes Kind, Walter – sein Mazda, Ostermundigen, das Emmental, das Rauchen, das Trinken, die Liebe und wir. Leben pur, in Sätze gepackt und in Worte gekleidet, die zielgenau mitten in unser Herz treffen... Weitere Infos unter: www.stillerhas.ch <wm>10CPPxsTbVMwBjZ1e_ENcgawMDU10DIyNDIxNrEwMjPVMjayMLSz1DYxNrA0tjAyMDQ0MrQ3NDIyMDIwugClNjB4QGvfiClDQAIplxGlIAAAA=</wm>

Spitalgasse 4 / 3.UG / CH-3011 Bern Tickets unter: www.theater-am-kaefigturm.ch

Vorverkauf Spitalgasse 4, 2. UG Di.- Sa. 18.00 -19.30 /Telefonisch: 031 311 61 00


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6. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 6

Nils Koppruch spielt im Café Kairo

Evelinn Trouble im ISC

Seine Stimme klingt etwas schläfrig und sein Country wankt melancholisch über diverse Saiten. Trotzdem hat man nie das Gefühl, einem ewigen Studenten zuzuhören. Im Gegenteil: Die Songs des Hamburger Malers und Singer/Songwriters Nils Koppruch sind zwingend und scheinen mit ihren Wortspielen trotzdem surreal. Warum? Vielleicht, weil er weniger Geschichten erzählt, als in grossartiger Weise Stillleben singt. Café Kairo, Bern. Do., 6.10., 21.30 Uhr

Für ihr zweites Album, «Television Revolution», hat sich die junge Zürcher Sängerin Evelinn Trouble auf sperrigere, grungigere Musik ihrer früheren Band Lorry zurückbesonnen, die sich wunderbar zu ihrer PJ-Harvey-mässigen Stimme gesellt. Das alles tönt um einiges eigenständiger, wuchtiger, dringender als der Folk-Pop des Debüts, «Abitrary Act». Im Vorprogramm treten die Schweizer Indie-Popper von One of the Kind auf. ISC Club, Bern. Do., 6.10., 20.30 Uhr

Bern 2econd Class Citizen (UK) Hiphop, Electronica. Rössli, Reitschule, Neubrückstr. 8. 21 Uhr Camila Meza Quartet Vv: Tel. 031 309 61 11. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestr. 54. 19.30/21.30 Uhr Chop Records Night Evelinn Trouble (CH) + One Of The Kind (CH). Alternative, Indie, Electro. Vv: Rockaway Beach Bern und www.petzitickets.ch ISC Club, Neubrückstr. 10. 20.30 Uhr I Muvrini Musikgruppe aus Korsika. Theater National Bern, Hirschengraben 24. 20.30 Uhr Lina Button «homesick», Debut-CD-Taufe. Eine Mischung aus Blues, Country und Pop. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr Nils Koppruch & Der Wald (D/Hamburg) Koppruch präsentiert «Caruso». Cafe Kairo, Dammweg 43. 21.00 Uhr Tinkabelle/Pee Wirz Doppelkonzert. Pop. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 20.00 Uhr

Trashy Lullabies Berner Vocal Garage Techno. Vv: Kollekte. Restaurant Du Nord, Lorrainestr. 2. 21 Uhr World Café: Samir Rai X Samir Rai X ist die Antwort auf Chaleds Aisha hoch zwei! Vv: Eintritt wird zugunsten MusikerInnen gewürfelt. 5ème Etage, Mühlenplatz 11. 20.00 Uhr Zachov Konzert in der Ausstellung «Genug ist nicht genug». Stadtgalerie, im Progr_, Waisenhausplatz 30. 20.00 Uhr ///////////////////////// Biel Pegasus New Album «Human Technology». Vv: www.petzitickets.ch Club Etage, St. Gervais, Untergasse 21. 21.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen T.S. Brooks & The Accountants Wochenband-Konzert. Vv: Kollekte. Bad Bonn, Bonn 2. 21.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn The Movement (DK) Mod-Rockband. Vv: Abendkasse. Kulturfabrik Kofmehl, Raumbar, Hans Huber-Strasse 43b. 20.30 Uhr

Festival Mikroton ng Freitag, 7. Oktober, 20 Uhr osu erl V • Turbinensaal Christian Kesten: «untitled (placing in space)» mit Johnny Chang (Violine), Christian Kobi (Sopransaxofon) und Jonas Kocher (Akkordeon). Uraufführung. • Kesselhaus Stephen Altoft: Stücke für 19tel-TonTrompete und Elektronik. Z.t. Uraufführung. • Kesselhaus Robin Hayward: «Nouveau Saxhorn Nouveau Basse». Mikrotonale Tuba mit Elektronik

Samstag, 8. Oktober, 20 Uhr • Turbinensaal Edu Haubensack: «Three Timpani for one percussionist» mit Martin Lorenz, Pauken. • Turbinensaal Ivan Wyschnegradsky: «Trio à cordes». Leopold Hurt: «August Frommers Dinge» mit dem Mondrian Ensemble. Anschl. Stephen Altoft. • Kesselhaus Petra Ronner: «unbestimmt». Uraufführung.

///////////////////////// Thun The Great Park Songs from UK. Vv: sucks@mokka.ch und Zig Zag Records, Tel. 033 222 64 45. Mokka, Allmendstr. 14. 20.30 Uhr

Freitag, 07.10. Bern Baby Woodrose (Bad Afro/DK) & The Jackets (be) Garage, Psychedelic, Rock. Vv: www.petzitickets.ch Reitschule, Dachstock, Neubrückstrasse 8. 22.00 Uhr Camila Meza Quartet Vv: Tel. 031 309 61 11. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestr. 54. 19.30/22.30 Uhr Evelyn und Kristina Brunner Junge Volksmusik. Kristina und Evelyn entlocken ihren traditionellen Instrumenten (Schwyzerörgeli, Cello, Kontrabass) neue Klänge: originell, virtuos und doch bodenständig. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr Festival Mikroton: Christian Kersten/ Stephen Altoft/Robin Hayward Siehe Artikel unten. Ein Minifestival der Dampfzentrale Bern. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 20.00 Uhr

Lascar Seggae-Musik - Lebenslust aus Mauritius pur, wenn traditioneller Sega auf Reggae trifft. Vv: Musik Krompholz, Spitalgasse 28, Tel. 031 328 52 00. Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 21.00 Uhr shnit Sound Circus – Groove on the Roof Film n’ Music-Night. Konzerte von Baze, Tommy Vercetti, Lo & Leduc und Nilsa werden umrandet von Kurzfilmen. Berner Waisenhausplatz. 18.00 Uhr Soprano (Fr) Siehe Artikel S. 12. »La colombe et le corbeau» Tour 2011. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 20.45 Uhr Stella Cruz Singer/Songwriterin (CH/Philippine). Stella Cruz hat mit «Simplify» ein besonderes Debüt-Werk geschaffen. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr Zeno Tornado Solo Und MTP Freezer. Wohnzimmer Les Amis, Rathausgasse 63. 22.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen Station 17/Pony Del Sol/T.S. Brooks & The Accountants Wohngruppenmusik im Kraut mit Unterstützung. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Bad Bonn, Bonn 2. 21.00 Uhr

///////////////////////// Freiburg Guy Sansonnens Chansons française. Elvis et moi, Rue de Morat 13. 21.00 Uhr The Do (FR) Jeanne Added (FR). Aftershow with DJ Nénuphar Is what we are. Dancy Indie-Pop. Vv: www.petziticket.ch/www.starticket.ch/ Fnac Fribourg Fri-Son, Fonderie 13. 20.00 Uhr ///////////////////////// Lyss The Bowler Hats, Jazzband, Lyss. Vv: Gerber Gartenbau AG, Lyss. Jazzclub am Hirschenplatz Lyss, Bahnhofstrasse 2a. 20.30 Uhr Xzibit (USA) Siehe Artikel S. 12. Westcoast-Rapper. Support: DJS Ker Nerz & Invvincible. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Kulturfabrik Lyss, Club, Werdtstr. 17. 22 Uhr ///////////////////////// Meiringen Live Musik Rest. Kristall, Bahnhofstr. 28. 20.30 Uhr ///////////////////////// Rubigen Slam & Howie & The reserve men Bastard Speed Country. Vv: Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr

///////////////////////// Solothurn The Siffredis (CH) Rock. Vv: Abendkasse. Kulturfabrik Kofmehl, Raumbar, Hans Huber-Strasse 43b. 22.00 Uhr ///////////////////////// Thun Fertig los Indie Pop aus Deutschland. Vv: sucks@mokka.ch und Zig Zag Records, Tel. 033 222 64 45. Mokka, Allmendstr. 14. 21.00 Uhr

Samstag, 08.10. Bern 77 Bombay Street Folkpop. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 20.15 Uhr Baum (CH) Basler Singer/Songwriter. Vv: Tel. 031 372 10 32. MusigBistrot, Mühlemattstr. 48. 21.00 Uhr Camila Meza Quartet Siehe 6.10. Marians Jazzroom, Hotel Innere Enge, Engestr. 54. 19.30/22.00 Uhr Festival Mikroton: Martin Lorenz/ Mondrian Ensemble/Petra Ronner Siehe Artikel unten. Ein Minifestival der Dampfzentrale Bern. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 20.00 Uhr

Die Physik der Töne

Am Festival Mikroton in der Dampfzentrale verlässt die Musik das enge Raster von Notenlinien und Gewohnheit. Unter anderen zu Gast: eine 19telTon-Trompete und ein Schrottklavier. «Wir haben aber keinen Flügel», warnte die Dampfzentrale, als sie die Zürcher Pianistin Petra Ronner zum Festival Mikroton einlud. Ein Bruch der Veranstalter-Pianisten-Konvention. Denn normalerweise gilt, auch wenn nicht ausgesprochen: Du spielst und wir stellen den frisch gestimmten Flügel hin, Superqualität, 88 Tasten. Ein schwerer Unfall muss nicht das Ende sein Weil der Bruch mit der Konvention bei Mikroton Programm ist, war das kein Problem. Petra Ronner machte sich auf die Suche nach einem Klavier und fand beim Instrumentenbauer ein Unfallopfer. Weil Teile des Instruments irreparabel zerstört sind, lässt es sich nicht mehr stimmen und darum eigentlich auch nicht mehr spielen. Doch Ronner nutzt den Schaden für neue Klangerlebnisse. Am Mikroton improvisiert sie auf dem Klavier und lässt die unreinen Klänge auf einen reinen Sinuston prallen. Der Sinuston ist computergeneriert,

lässt keine anderen Töne mitschwingen und kommt in der Natur nicht vor. Aber was heisst da rein und unrein? Was ist richtig oder falsch? Unser Ohr ist darauf trainiert, Falsches zu erkennen, also Töne, die neben das Raster einer Oktave aus 12 Halbtonschritten gehauen werden. Musiker und Komponisten, die sich mit mikrotonaler Musik befassen, suchen die Räume zwischen diesen Tönen und heben den Unterschied von richtig und falsch auf. Die Oktave aus 12 Halbtonschritten ist ein westliches Konzept. Die arabische und die indische Musik kennen beispielsweise andere Skalen. Die Suche nach den neuen Klängen ist für das Publikum spannend, aber oft auch eine Herausforderung fürs Ohr. Das Spannende: Wenn man Töne aufeinanderprallen lässt, entstehen Zwischenklänge, man hört plötzlich einen Rhythmus der Schwingungen, Töne werden lauter und leiser. Petra Ronner spricht von einer «konzertanten Phy-

Niklas Zimmer

Donnerstag, 06.10.

Normalerweise spielt Petra Ronner auf dem frisch gestimmten Konzertflügel. Nicht in Bern. sik». Die Herausforderung: Als Zuhörer muss man alte Hörgewohnheiten zu Hause lassen und bereit für Neues sein. Von Hocker zu Hocker Petra Ronners Improvisation «unbestimmt» ist das letzte Konzert des zweitägigen Festivals, das unterschiedliche Ansätze der Mikrotonmusik zusammenführt. Der deutsche Komponist Christian Kesten nutzt die grosse Bühne des Turbinensaals, um ein räumliches Klangerlebnis herzustellen. Die drei Musiker Christian Kobi (Saxofon), Jonas Kocher (Akkordeon) und Johnny Chang (Violine) spielen insgesamt auf neun Positionen und bewegen sich ge-

mäss Komposition von Hocker zu Hocker im Raum. So verändert sich das Klangbild ständig. Der Engländer Stephen Altoft spielt auf der 19tel-Ton-Trompete, einer Neuentwicklung mit einer 19 Töne umfassenden Oktave. «Weil es eine ungerade Anzahl von Intervallen gibt, klingen sie auch so speziell», sagt er. In der Dampfzentrale spielt er Stücke von 17 Komponisten von seiner neuen CD, «The Yasser Collection». Musik ist also Physik und unterliegt Naturgesetzen. Sie ist ein wildes Ding, aber meist gezähmt für den Wohlklang. Die Mikrotönler lassen sie frei. Michael Feller


6. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 7

27

Youri Lenquette

Anzeiger Region Bern

Fatoumata Diawara zu Gast bei Bee-flat

Weinberger Kammerorchester im Kultur-Casino

Electropop-Oper über die Schöpfung im Ono

Die aus Mali stammende Fatoumata Diawara wurde schon im Jugendalter als Schauspielerin entdeckt und gefeiert. Doch ihre eigentliche Passion ist die Musik. Auf ihrem Debütalbum, «Fatou», verbindet Diawara die traditionellen Klänge ihrer Heimat, die Wassoulou-Musik, mit Elementen von Jazz und Soul. Turnhalle im Progr, Bern. So., 9.10., 20.30 Uhr

Das Weinberger Kammerorchester präsentiert unter der Leitung von Gábor Takács-Nagy Werke von Verdi, Piazzolla und Haydn. Ausserdem steht eine Uraufführung auf dem Programm: «Zwei Luusbuebe» von Rodolphe Schacher, der sich dabei von Wilhelm Buschs «Max & Moritz» inspirieren liess. Es solieren Giovanni Guzzo (Violine) und Julian Bliss (Klarinette). Kultur-Casino, Bern. So., 9.10., 17 Uhr

Die Werke aus Stimme, Blockflöte und Elektronik des Schweizer Ensembles UMS ’n’ Jip gehören zur Neuen Musik der Gegenwart, zu verorten an der Schnittstelle zwischen Avantgarde und Pop. In ihrer Kammeroper «Four (The Creation)» zeichnen Ulrike MayerSpohn und Javier Hagen augenzwinkernd die sieben Tage der Schöpfung nach. Ono, Bern. Di., 11., und Mi., 12.10., 20.30 Uhr

Paz Luaces Timeless Cuba. Vv: Tel. 031 332 80 22; www.la-cappella.ch La Cappella, Allmendstr. 24. 20.00 Uhr

Swiss Jazz Orchestra – Latin Night Latin Big Band Jazz mit dem SJO zum Monatsbeginn. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 20.00 Uhr

///////////////////////// Biel Skinny Jim Tennessee & Mission Control Rockabilly. Afterparty with: DJ Jim Knopf. Club Etage, St. Gervais, Untergasse 21. 23.00 Uhr ///////////////////////// Düdingen Plaid/Rotkeller DJs Dactylola & Ereccan, LCP. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Bad Bonn, Bonn 2. 21.30 Uhr ///////////////////////// Freiburg Bastian Baker Pop Folk. La Spirale, Place du Petit-Saint-Jean 39. 21.00 Uhr Le Pèdzes Chansons festive. Elvis et moi, Rue de Morat 13. 21.00 Uhr ///////////////////////// Grosshöchstetten Still on the Hill Folkgrass-Duo aus den Ozarks (USA). Vv: Tel. 031 711 28 00; info@caci.ch Mühle Caci, Mühlebach. 21.00 Uhr ///////////////////////// Köniz Luka Bloom Der irische Singer-Songwriter, der mit dem Dalai Lama tourte. Vv: Tel. 031 972 46 46; www.kulturhof.ch Kulturhof – Schloss Köniz/Rossstall, Muhlernstr. 11. 20.30 Uhr ///////////////////////// Langenthal Gala-Jodlerkonzert 25 Jahre Dirigent Walter Stadelmann. Jodlerklub Aaregruess Bannwil. Vv: Tel. 062 922 26 66 oder stadttheater@langenthal.ch Stadttheater, Aarwangenstr. 8. 19.30 Uhr ///////////////////////// Murten Eliana Burkii & iAlpinisti Alphorn & Vocals. Vv: Altstadt Buchhandlung, Tel. 026 670 57 77. Kulturzentrum im Beaulieupark, Prehlstr. 13. 20.15 Uhr ///////////////////////// Rubigen Shotgun Party New Western Swing-Pop Rockabilly. Vv: Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 21.00 Uhr ///////////////////////// Thun Freda Goodlett Goes Rock/Women Voice. Vv: sucks@mokka.ch und Zig Zag Records, Tel. 033 222 64 45. Mokka, Allmendstr. 14. 21.00 Uhr Swiss-Gothic-Night: Estampie Akkustik-Konzert mit dem MittelalterEnsemble Estampie. Exklusives SchweizerKonzert. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Stadtkirche. 20.30 Uhr

Sonntag, 09.10. Bern Bee-Flat: Fatoumata Diawara [Mali] World Women Voices – Album Release Tour. Modern Mali Sounds. Fatoumata Diawara (voc, g), Guimba Kouyaté (g, ngoni, per), Aliune Wade (b), Jon Grandcamp (per), Corinne Thuy Thy (voc). Vv: www.petzitickets.ch; www.starticket.ch, OLMO Ticket, Bern. Progr_Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30. 20.30 Uhr Gregor McEwan Eine Ohrfeige an das Nicht-Ernstnehmen hiesiger englischsprachiger Künstler. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr Live Salsa- & Latinjazz-Konzert Mamboclub Live-Konzert mit der Berner Salsa Band Resident Mambo. Musik zum Abtanzen. Salsadancers Tanzstudio, Dalmaziquai 69. 19.30 Uhr New Orleans Hot Shots Konzert mit Brunch. Vv: Tel. 031 301 30 82. Restaurant Mappamondo, Länggassstr. 44. 11.00 Uhr ///////////////////////// Biel Thijs Again Jazz-Standards. Vv: Tel. 032 322 69 79; www.carrenoir.ch Theater Le Carré Noir, Obergasse 11. 17 Uhr ///////////////////////// Lyss Akkordeon-Ensemble Concertino Aus Moldawien. Mitwirkende: PlauschÖrgeler des Akkordeon-Spielrings Lyss und das Akkordeon-Ensemble AME Lyss. Grosse Kirche. 17.00 Uhr ///////////////////////// Rubigen Larry Coryell & Friends Night of the Jazz Guitars. Vv: Tel. 031 721 0 721. Mühle Hunziken. 20.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Patricia Vonne Latin-Wurzeln mischen sich mit RockabillySeele. Vv: Tel. 0900 325 325/www.starticket.ch Kulturfabrik Kofmehl, Raumbar, Hans Huber-Strasse 43b. 20.00 Uhr

Montag, 10.10. Bern Jazz am Montag Es spielen Studierende des Studienbereiches Jazz – Anschliessend Jam-Session. Sonarraum U64 im Progr_, Ecke Waisenhausplatz/Speichergasse. 20.30 Uhr Nehad El-Sayed Ghazy Das Programm konzentriert sich auf die traditionelle Arabische Musik mit ihrer eigenen Spannung, den speziellen Verzierungen, Tonleitern und Rhythmen. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 19.30 Uhr

Inserat

Samstag, 08.10.

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Dienstag, 11.10. Bern DKSJ All-Star-Projekt 2011 mit Rudi Mahall Julian Hesse (tp), Ingo Hipp (as), Francesco Geminiani (ts), Simon Girard (tb), Florian Möbes (g), Moritz Meyer (b), Hagen Neye (b), Jannik Till (dr), Emanuel Kuenzi (dr), Rudi Mahall (lead). Grosser Konzertsaal der HKB, Papiermühlestrasse 13d. 20.30 Uhr Tuesday Jazz Jam Öffentliche & unabhängige Berner Jamsession. Publikum sowie einsteigende Musiker­ Innen sind willkommen. Mit Marc Stucki (sax, elec), Manuel Engel (tasten FX), Kevin Chesham (Drums). Vv: Eintritt frei. 5ème Etage, Mühlenplatz 11. 20.30 Uhr Werkgruppe Yoruba Afro-kubanische Batarhythmen spielen oder Lieder Singen im Chor. Rhythmikraum Kuba Weissenbühl, Seftigenstrasse 54. 19.30 Uhr ///////////////////////// Langenthal 21. Jazz-Tage Langenthal: Pasadena Roof Orchestra Seit mehr als 40 Jahren begeistert die Band aus London mit dem Sänger und Bandleader Duncan Galloway mit authentischem Swing aus den «Roaring Twenties». Vv: Kuoni Reisen, Langenthal, Tel. 062 916 70 70. Kath. Kirchgemeindehaus, Hasenmattstr. 36. 20.15 Uhr ///////////////////////// Solothurn Dienstags Jam Die Plattform für junge Musiker aus der Region. Was auf der Bühne abgeht, bestimmen die Teilnehmer selbst. Kulturfabrik Kofmehl, Raumbar, Hans Huber-Strasse 43b. 20.00 Uhr

Mittwoch, 12.10. Bern Jazz-Apéro Mit der Golden Age Jazzband. Domicil Lentulus, Monreposweg 27. 19.00 Uhr Pools Yves Martinek (p), Severin Graf (eb), Thomas Sonderegger (dr). Restaurant Lokal, Militärstr. 42. 20.30 Uhr ///////////////////////// Freiburg Blackmail (DE) XRfarFlight (DE). Solid Rock. Vv: www.petziticket.ch/www.starticket.ch/ Fnac Fribourg. Fri-Son, Fonderie 13. 20.00 Uhr

Berns Konzertkalender im Internet www.konzerte-bern.ch <wm>10CEXLIQ6AMAwF0BPR_N-u2UoNCZlbEASPIWjur0gwiCffGOmCz9q3o-8J-ASlWyQVgqhJhDRrYCLUFOTMZuqgl7RSl__I-Vz3C2t0FQBVAAAA</wm>

(Kein Ticket-Verkauf)

Donnerstag, 06.10. Adelboden Chamber Music Festival: Duo Antibes Angelo Montanaro (Klarinette), Irene Alfageme (Piano). Werke von: Max Reger, Johannes Brahms, Claude Debussy, Ernest Ansermet, Donato Lovreglio, Carlos Guastavino, Paquito d’Rivera. Anschl. Apero. Vv: www.adelboden.ch Dorfkirche. 19.30 Uhr ///////////////////////// Düdingen Freiburger Kammorchester Laurent Gendre (Leitung), Anne-Laure Pantillon (Flöte). Werke von Schoeck, Reinecke und Beethoven. Vv: FRI-Travel Düdingen, Tel. 026 492 55 03. Podium. 20.00 Uhr

Freitag, 07.10. Adelboden Chamber Music Festival: Abschlusskonzert Ensemble Fidelio. Membres de l’Orchestre de la Suisse Romande OSR. Werke von: W.A. Mozart, Georges Bizet, Jérôme Capeille, Françis Poulenc. Anschliessend Apero im Parkhotel Bellevue & Spa. Vv: www.adelboden.ch Dorfkirche. 19.30 Uhr ///////////////////////// Bern Orgelpunkt – Musik zum Wochenschluss Helene Ringgenberg spielt aus der Ballettoper von J.P. Rameau. Vv: Kollekte. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr

Bern Musik zur Michaelizeit Werke von J. S. Bach, O. Peter, H. Ruland u.a. Cembalo: S. Müller, Traversflöte: O. Peter, Orgel: J. Sonnleitner. Erläuterungen: J. Sonnleitner. Vv: Kollekte. Die Christengemeinschaft, Alpeneggstr. 18. 11.00 Uhr ///////////////////////// Hilterfingen Trompete und Orgel Jean Francois Michel (Trompete), Annerös Hulliger (Orgel). Werke von Albinoni, Tartini, Vivaldi und Bach. Vv: Kasse. Kirche. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Swiss-Gothic-Night: Estampie Akkustik-Konzert mit dem MittelalterEnsemble Estampie. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Stadtkirche. 20.30 Uhr

Sonntag, 09.10. Bern Tavolata musicale Das Trio Belcanto musiziert bei einem mehrgängigen Menü. Vv: Tel. 031 312 63 68. Rest. Verdi, Gerechtigkeitsgasse 5. 18.30 Uhr Weinberger Kammerorchester Gábor Takács-Nagy (Leitung), Werke von G. Verdi, A. Piazzolla, R. Schacher (Uraufführung) und J. Haydn. Vv.: www.kulturticket.ch, 0900 585 887. Kultur-Casino, Burgerratssaal, Herrengasse 25. 17.00 Uhr ///////////////////////// Freiburg Jeunes artistes Duo Papilio: Marcos Zuniga (Bariton), Anne Slezakova (Gitarre). Werke von De Falla, Rodrigo und Garcia Lorca. Vv: Kollekte. Centre le Phénix, rue des Alpes 7. 17.00 Uhr

///////////////////////// Solothurn Ivan Sokolov Der russische Meisterpianist mit Mussorgskis «Bilder einer Ausstellung». Vv: Tel. 032 621 80 80 oder www.musikimblumenstein.ch Historisches Museum Blumenstein, Blumensteinweg 12. 10.30 Uhr ///////////////////////// Thun Orgelmatinée «Bach meets Vierne in Notre Dame Paris». Mit Roland Finsterwalder. Vv: Kollekte. Stadtkirche. 11.30 Uhr

Montag, 10.10. Köniz Flügelabend Manuel Frautschi und Markus Wüthrich spielen Werke für 1 und 2 Klaviere von R. Schumann, I. Tsuruhara und D. Milhaud. Zingghaus, Schwarzenburgstr. 287. 19.30 Uhr

Dienstag, 11.10. Bern UMS ’n JIP: Four (The Creation) Four ist die vierte Kammeroper des Ensembles UMS ’n JIP. Geschrieben, komponiert und gespielt wird das Stück von UMS ’n JIP, Regie: Wolfgang Beuschel, Bühne und Licht: Simon Wunderlich. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr

Mittwoch, 12.10. Bern UMS ’n JIP: Four (The Creation) Siehe 11.10. Vv: www.onobern.ch; Tel. 031 312 73 10. ONO Bühne Galerie Bar, Kramgasse 6. 20.30 Uhr Inserat

Die Internationale Opernwerkstatt 7. – 24. Oktober 2011:

Treffpunkt für den hochbegabten Sängernachwuchs aus der ganzen Welt. Ehrenpräsidium Bundesrat Didier Burkhalter Unter der Leitung der Schweizer Opernsängerin Verena Keller treffen sich im Oktober in Sigriswil 20 junge hochbegabte Sänger/ -innen aus 15 Nationen, die unter der Regie von Mathias Behrends Arien und Ensembles aus verschiedenen Epochen erarbeiten und diese szenisch in den Abschlusskonzerten vorstellen. Die Proben in Sigriswil sind ab 11. Oktober öffentlich.

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Szenische Abschlusskonzerte der Opernwerkstatt: 19. Oktober um 20.00 Uhr im Hotel Seepark in Thun (Vorverkauf: info@seepark.ch) 22. Oktober um 20.15 Uhr in der Kirche Sigriswil (Vorverkauf: tourismus@sigriswil-gunten.ch) 23. Oktober um 17.00 Uhr im Auditorium des Zentrums Paul Klee (Vorverkauf: www.kulturticket.ch) Weitere Infos: www.opernwerkstatt.com


28 Anzeiger Region Bern

Patrick Hari

5. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 8

Canton Oberland im Schlossmuseum Thun

Bill, Hari und Ulrichs im Fotoforum PasquArt in Biel

«The World of Dinosaurs» in Rubigen

Thun ist nicht nur das Tor zum Oberland, sondern war während fünf Jahren auch Hauptstadt des «Cantons Oberland». So lautet auch die Sonderausstellung im Schlossmuseum Thun, welche die Zeit zwischen 1798 und 1803 beleuchtet. 1803 fusionierte Napoleon das Oberland mit dem restlichen Bern zum heutigen Kanton. Schlossmuseum Thun. Ausstellung bis 30.6.

Timm Ulrichs, Linus Bill und Patrick Hari arbeiten interdisziplinär. In einem Parcours aus Objekten, Installationen, Fotografien und anderen Druckverfahren kombinieren die drei Künstler ihre unterschiedlichen Ansätze. Dabei reizen sie die Grenzen der Fotografie aus und hinterfragen deren Selbstverständnis. Im Bild Haris «Eisbein» (2008). Photoforum PasquArt, Biel. Vernissage: Sa., 8.10., 17 Uhr. Ausstellung bis 27.11.

Wer dem Jurassic Park einen Besuch abstatten möchte, braucht keine Insel mehr zu suchen. Fündig wird er in Rubigen. Im dortigen Hunzigen Park sind originalgetreu rekonstruierte Dinosaurierfiguren zu sehen. Sechzig Modelle, etwa der bekannte Tyrannosaurus Rex oder der in Deutschland gefundene Europasaurus, wurden unter wissenschaftlicher Anleitung lebensgross nachgebaut. Hunzigen Park, Rubigen. Ausstellung bis 30.10.

Ausstellungen Bern Alterszentrum Viktoria. Schänzlistr. 63. Cornelia Feldmann. «Aufleuchten». Blütenformen und Blütenblätter. Grossformatige Bilder in Acryl. Bis 18.11., tägl. 9-17.30. bg25 – Raum für Soziokultur. Brunngasse 25. Angela Anselmo. «Linien», Zeichnungen. Bis 16.10., Do-Sa 17-20; So 14-18. • Bücher Eule. Rathausgasse 32. Di-Fr 11-18.30; Sa 10-16. • DVD Mediathek Dr. Strangelove. Rathausgasse 38. Mo-Fr 14-22; Sa 11-22; So 14-22. • Peep Store. Rathausgasse 57. Mo-Fr 10-18.30, Sa 10-16. Metzgergasse 2011 – eine Audio-Besichtigung von Mats Staub. Die Rathausgasse als Ausstellung. Vierzig Menschen, die hier arbeiten und wohnen, erzählen ihre Lebensgeschichte. Die Besuchenden erhalten einen iPod und wählen individuell, was sie hören möchten. Bis 15.10. Bundeshaus-Medienzentrum SRG. Bundesgasse 8. Urs Grunder – «lichtsichten». Grunders Werk beschäftigt sich mit der Exploration des Lichts und seiner Schatten und den vielen Möglichkeiten, durch Licht auch für das menschliche Auge oft unsichtbare Dinge sichtbar zu machen. Bis 25.11., Mo-Fr 15-19. CabaneB. Mühledorfstr. 18. Lea Fröhlicher und Isabelle Ryf. «Krauten auf Gedeih». VERNISSAGE: Di., 11.10., 18. Ausstellung bis 14.10., tägl. 17-20. Christkatholische Kirche St. Peter und Paul. Beim Rathaus. Peter Wüthrich. «Mes Amis». Installation. Bis 31.10., tägl. durchgehend. ElfenauPark. Elfenauweg 50. ElfenauPark Portraits. Gemischte Bilder- und Fotoausstellung der Portraitisti-Gruppe aus Bern (Heinz Inderbitzi), Kindergarten Muri (Ursina Gaschen) Fotoportraits (Stanislav Kuta). VERNISSAGE: Fr 7.10., 18. Galerie ArchivArte. Breitenrainstr. 47. Mariann Bissegger. Bilder und Monotypien. Bis 22.10., Do/Fr 16-19; Sa 13-16. Galerie Art+Vision. Junkerngasse 34. Eva Gallizzi. Holzschnitte. Bis 8.10., Di-Fr 14-19; Sa 11-17. Galerie Béatrice Brunner. Nydeggstalden 26. Béatrice Gysin. «Gefährdete Gebiete». Bis 8.10., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Galerie Bernhard Bischoff & Partner. Im Progr_, Waisenhausplatz 30. Dominik Stauch. «Breathless». Grossformatige Collagen. Bis 8.10., Mi/Fr 14-18; Do 10-18; Sa 12-16. Galerie Botania. Bot. Garten, Altenbergrain 21. Annette Maiga. 10+ bizarrbazaar – graficdesign. Bis 8.10., tägl. 11-17. Galerie Christine Brügger. Kramgasse 31. Ivo Soldini. Bildhauerei und Malerei. Ausstellung zum 60. Geburtstag. Bis 29.10., Mi-Fr 14-18.30; Sa 11-16.

Galerie DuflonRacz. Gerechtigkeitsg. 40. Irina Polin. «Fragile». Bis 5.11., Di-Fr 14-18; Sa 13-17. Galerie Kunstreich. Gerechtigkeitsgasse 76. Martin Stucki. Bilder. Bis 8.10., Mo 14-18.30; Di-Fr 9-18.30; Sa 9-16. Galerie Martin Krebs. Münstergasse 43. Dieter Hall. «Homes and Gardens». Ölbilder auf Leinwand. Bis 19.10., Di-Fr 14.30-18.30; Sa 10-14. Galerie Talwegeins. Talweg 1. Cyanotypo. Ein bunter Mix aus Cyanotypie, Typografie, Linoldruck und Bleidruck. Neue Arbeiten von Thomas Wyler zu den Themen Robot, Nascar, Pink, Punk sowie neue Objekte. Bis 14.10., Mo-Sa 17-19. Grand Palais. Thunstr. 3. Claude Hohl. «Bombflowers». Abstrakte Malerei. VERNISSAGE: Fr 7.10., 18.30. Ausstellung bis 21.10., Do/Fr 17-19. Krethlow Galerie und Kabinett. Gerechtigkeitsgasse 72. Marcel Gähler. Gemälde und Zeichnungen. Bis 8.10., Mi-Fr 14-18; Sa 11-16. Künstlerhaus. Postgasse 20. 70 Jahre Künstlerhaus. Werke von 18 Kunstschaffenden. VERNISSAGE: Do 6.10., 17. Ausstellung: Fr/Sa 7./8.10., 16-19. Kunstraum Oktogon. Aarstr. 96. Jürg Grünig. Zeichnung – Malerei. Bis 29.10., Fr 17-19; Sa 11-15. Loeb-Treppenhaus. Spitalgasse 47. Markus und Reto Huber. «Vor dem Ereignis wir der Himmel Zeichen geben». Arbeiten zu aktuellen Themen. Bis 17.12., während den Öffnungszeiten. Milieu Galerie. Münstergasse 6. Christian Rothmaler. «GOTT 1 plus 1 sICK GOOTT ICH bin EIN dutzend auf DER erde MUTTER». Gemälde. Bis 8.10., Sa 11-6. Münstergalerie. Münstergasse 32. Susanne Zweifel. Neue Strukturbilder. Bis 30.10., Do 14-19; Fr 14-18; Sa 1.10. + 15.10., 10-16. ONO Bühne Galerie Bar. Kramgasse 6. Marianne Eggimann. «Ich sehe was, was du nicht siehst». Porzellanarbeiten aus verschiedenen Zeiten und eine neue, permanente Installation. Bis 30.12.; während den Veranstaltungen. Polit-Forum Käfigturm. Marktgasse 67. Bundesplatz 3. Die Ausstellung zu den Parlamentswahlen 2011. Bis 21.10., Mo-Fr 8-18; Sa 10-16. Private Gallery Edgar Frei. Weststr. 16. Komposition des Zufalls. Eine Versuchsanordnung. Gruppenausstellung. Bis 15.10., Fr/Sa 15-19. Spitex Bern galerie. Könizstr. 60. Franz Spring. Bilder. Bis 28.10., Mo-Fr 8.30-12 + 13.30-16.30. Stadtgalerie. im Progr_, Waisenhausplatz 30. • Kunstmuseum Bern@ Progr_: Julia Steiner. Zusammen mit der Ausstellung «Genug ist nicht genug». Bis 8.10. Do-Sa 14-18.

• Genug ist nicht genug. Eine Ode auf den Herbst und an die Fülle. Arbeiten von Haimo Ganz & Bruno Steiner, Luzia Hürzeler, Mohéna Kühni, Nancy Wälti, Barbara Wiggli und Véronique Zussau. Bis 8.10., Mi-Fr 14-18; Sa 12-16. Stauffachers Treppenhausgalerie. Neuengasse 25-37. Moises Llerena. «Visionäre Malerei». Bis 29.10., Mo/Di/Mi/Fr 9-19; Do 9-21; Sa 9-17.

Tertianum Bellevuepark. Göttibachweg 2. Ruth Gast und Peter Abegg. «Expressive Imagination». Malerei und Skulptur. Bis 2.11., täglich. ///////////////////////// Uettligen Alte Schmiede, Werkstatt für Kultur. Ortschwabenstr. 3. Hanni Studer. Malerei/Akt. Bis 16.10., Fr 16-20; Sa 14-17; So 10-17.

///////////////////////// Interlaken Kunsthaus Interlaken. Jungfraustr. 55. Käthe Kollwitz (1867-1945)/ Arnold Brügger (1888-1975). Zeichnungen und Druckgrafik aus der Sammlung Stiftung Matasci per l’Arte Tenero/Zeichnungen. Bis 6.11., Mi-Sa 15-18; So 11-17.

///////////////////////// Wabern Bundesamt für Migration. Quellenweg 6. 60 Jahre Flüchtlingskonvention. Die Ausstellung ist dem Kerngedanken der Flüchtlingskonvetion gewidmet: Die Schweiz bietet Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind, Schutz. Bis 31.10., Mo-Fr 9-12, 14-17.

///////////////////////// Kehrsatz HubRaum – Kunst- & Kulturzentrum. Belpstrasse 24. Zeitlos. Zeitkritische Installationen, Bilder und Skulpturen von 18 Künstlern im Labyrinth des HubRaum’s. Bis 18.12.12, Di-Sa 10-18.

///////////////////////// Walkringen Galerie Rüttihubelbad. Elisabeth Heuberger und Mario Oeschger. «BaumweltenTraumwelten». Aquarelle, Glas- und Steinskulpturen. Bis 23.10., tägl. 10-17.

///////////////////////// Köniz Proiectum – Kunst bei Kuhn & Bieri AG. Sägestr. 75. Proiectum VI: Jakob Jenzer. Pflanzen – Raster – Spiegelung. Bis 17.11., Mo-Fr 9-17.

///////////////////////// Wichtrach Galerie Henze & Ketterer. Kirchstrasse 26. Peter Weibel/Vollrad Kutscher. Mediapoet. Installation./Escape. Porträtinstallation Peter Weibel. Im KunstDepot. Bis 3.12., Di-Fr 10-12, 14-18; Sa 10-16.

///////////////////////// Rubigen Hunziken-Park. Belpstr. World of Dinosaurs. DinosaurierErlebniswelt. Gezeigt werden an die 60 Dinosaurier-Modelle in Lebensgrösse, die unter wissenschaftlicher Anleitung hergestellt wurden. Bis 30.10., tägl. 9-18. ///////////////////////// Stettlen Paramount 2be gallery, Deisswil. Bahnhofplatz 4. Claudia Nardin. Art Exhibition. Bis 27.10., nach Vereinbarung: 031 534 47 00 od. 079 949 93 13. ///////////////////////// Thun DAS Atelier Ratatui. Stockhornstr, 18. Anita Senn, Brigitte Roten, Patrica Rogenmoser. SchereSteinPapier. Bis 16.11., Mo-Fr 8.30-16.45. Galerie Rosengarten. Bälliz 64. Roman Candio. Acrylbilder 2010/11. Bis 8.10., Di-Fr 14-17; Sa 10-16. Klubschule Migros. Bernstrasse 1A. Fotoclub Thun. Fotoausstellung «Serien». Bis 23.12., Mo-Fr 9-21; Sa 9-17. New Space. Scheibenstr. 6. An der Aare. Ein Projekt, in dem sich der Künstler Klaus Zwick mit Heinrich von Kleist auseinandersetzt. Bis 5.11. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Frutigenstrasse 22. Blick ins Paradies. «Kunst im KGH»: Erste Wechselausstellung mit Bildern zum Thema «Blick ins Paradies», gestaltet von Kindern und Erwachsenen der Thuner Malschule. Bis 19.11., tägl. 8-20.

kunstmuseen Bern Kindermuseum Creaviva (Zentrum Paul Klee). Monument im Fruchtland 3. Interaktive Ausstellung «über Glück». Im Creaviva dreht sich alles um Glück: Das Loft im Kindermuseum verwandelt sich in eine Art Jahrmarkt mit Gucklöchern, drehenden Tellern und schwebenden Glücksbringern. Bis 4.3.12., Di-So 10-17. Kunsthalle Bern. Helvetiaplatz 1. Santu Mofokeng/Sven Augustijnen. «Chasing Shadows». Thirty Years of Photographic Essays/«Spectres», Film von Augustijnen parallel zu Santu Mofokengs Retrospektive. VERNISSAGE: Fr 7.10., 18. Ausstellung bis 27.11., Di-Fr 11-18; Sa/So 10-18. Kunstmuseum Bern. Hodlerstrasse 8-12. • Anna Blume und ich. Zeichnungen von Kurt Schwitters. Bis 8.1.12 • Rectangle and Square. Von Picasso bis Judd, Erwerbungen der Rupf-Stiftung. Bis 8.1.12 • Yves Netzhammer – Die Subjektvierung der Wiederholung. Projekt B. Die Stiftung GegenwART des Mäzens Dr. h.c. Hansjörg Wyss präsentiert ihren Ankauf: eine begehbare Installation aus Bildern, Ton und Projektionen von Netzhammer. Bis 31.12.14 • Ernest Biéler. Geträumte Wirklichkeit. Die breit angelegte Retrospektive zeigt das impressionistische Frühwerk, symbolistische und realistische Arbeiten und Biélers vom Jugendstil beeinflusste Malerei – der Höhepunkt in seinem Schaffen. Bis 13.11. • Amiet. Freude meines Lebens. Sammlung Eduard Gerber. Bis 15.1. Di 10-21; Mi-So 10-17.

Zentrum Paul Klee. Monument im Fruchtland 3. • Paul Klee. übermütig. Sammlungsausstellung. Bis 18.3.12 • Eiapopeia. Das Kind im Klee. Ausstellung im Rahmen des Jahresthemas «Kind». 120 Zeichnungen und farbige Arbeiten Klees. Bis 11.3.12 Di-So 10-17. ///////////////////////// Biel Centre PasquArt. Seevorstadt 71-75. Arkhaiologia. Archäologie in der zeitgenössischen Kunst. Internationale Themenausstellung. Bis 27.11., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18: Do 17.11. bis 20h offen. Photoforum PasquArt. Seevorstadt 71-75. Was nun? Linus Bill, Patrick Hari und Timm Ulrichs stellen die Fotografie auf die Probe und hinterfragen sie kritisch. VERNISSAGE: Sa 8.10., 17. Ausstellung bis 27.11., Mi-Fr 14-18; Sa/So 11-18. ///////////////////////// Burgdorf Museum Franz Gertsch. Platanenstr. 3. • Franz Gertsch. Aus dem Frühwerk. Die Gemälde sind überwiegend von einer persönlichen, romantischen und teils melancholischen Haltung geprägt. Beziehungen zwischen jungen Frauen + Männern, Landschaften und Mythen bilden die Grundlage. • Franz Gertsch. Die vier Jahreszeiten. Das grosse Vorhaben ist geglückt, Anfang 2011 vollendete der Künstler seinen magistralen Vier Jahreszeiten-Zyklus. • Anna Lea Hucht. Anna Lea Hucht (*1980) präsentiert im Kabinett Aquarelle und Zeichnungen aus den vergangenen fünf Jahren bis hin zu ihren neuesten Arbeiten. Bis 4.3.12, Mi-Fr 10-18; Sa/So 10-17. ///////////////////////// Thun Kunstmuseum Thun. Hofstettenstrasse 14. Davide Cascio und Peter Stämpfli. «James Bond & Pin-Ups». Im Projektraum enter: labor 4: Jörg Köppl: NOW. Bis 20.11., Di-So 10-17; Mi bis 19.

Museen /Anlagen Bern Berner Münster. Münsterplatz 1. Münsterturm. Die 312 Stufen auf den Münsterturm steigen und die Aussicht auf die Umgebung geniessen. Jeden Tag geöffnet, Winterzeitbeginn: 17. Okt. Erw. 5.-/Kinder 2.–. Letzter Aufstieg 30 Min. vor Schliessung. Botanischer Garten (BOGA). Altenbergrain 21. Über 6000 Pflanzenarten aus allen Gebieten der Erde. Gartenanlage. Schauhäuser mit tropischen Pflanzen: wegen Sanierungsarbeiten bis 20.11. geschlossen! Täglich 8-17.30. Einstein-Museum im Historischen Museum. 2. Obergeschoss, Helvetiaplatz 5. Albert Einstein (1879–1955). Einsteins Leben, seine Epoche und seine bahnbrechenden Theorien. Audioguide in 9 Sprachen. Permanent: Di-So 10-17.

Historisches Museum Bern. Helvetiaplatz 5. • Mord und Totschlag. Eine Ausstellung über das Leben. Die Ausstellung beleuchtet das Phänomen Gewaltverbrechen in seiner historischen und aktuellen Dimension. Eine Kooperation mit dem Historischen Museum der Stadt Luxemburg. Bis 1.7.12. • Sammlungsausstellungen. Steinzeit, Kelten, Römer/Vom Frühmittelalter zum Ancien Régime/Bern und das 20. Jahrhundert/ Kunst aus Asien und Ozeanien/Grabschätze aus Altägypten. Permanent. Di-So 10-17. Museum für Kommunikation. Helvetiastrasse 16. Abenteuer Kommunikation: Die Dauerausstellungen. nah und fern: Menschen und ihre Medien/As Time Goes Byte: Computer und digitale Kultur/Bilder die haften: Welt der Briefmarken. Di-So 10-17. Naturhistorisches Museum. Bernastr. 15. • C’est la vie. Dem Rätsel Leben auf der Spur. Dauerausstellung. • Satierisches. Der Fisch im Schafspelz. Arbeiten von René Fehr, Oskar Weiss, Hanspeter Wyss, Claude Kuhn, Heinz Pfuschi Pfister, Martin Senn, Ted Scapa, H. R. Wüth­ rich, Peter Gerber, Jonas Raeber, Martin Ryser. Bis 13.10. • Riesenkristalle – der Schatz vom Planggenstock. Neue Dauerausstellung. Mo 14-17; Di/Do/Fr 9-17; Mi 9-18; Sa/So 10-17. Robert Walser-Zentrum. Marktgasse 45. • Der gedeutete Gehülfe – Gunter Böhmer illustriert Walser. Eine Ausstellung, gestaltet von Roland Stark. Bis 4.11. Mi-Fr 13-17. ///////////////////////// Ittigen Illusoria-Land. Gewerbezone Ey 5. Illusoria-Land. Mit Castel nero d’Illusoria. Museum und Galerie für optische Täuschungen und Holographien von Sandro Del-Prete. Permanent: Mo-Fr und So 14-17; Sa 14-16. ///////////////////////// Jegenstorf Schloss Jegenstorf. General-Guisanstrasse 5. • Museum für Bernische Wohnkultur. Räume ausgestattet mit Mobiliar bekannter bernischer Werkstätten sowie Bilder, Uhren und Kachelöfen aus der Zeit des 17. bis 19. Jh. • Stürler in Rom. Ein Berner Architekt auf Bildungsreise 1792. Das zeichnerische Schaffen. Bis 16.10., Di-Sa 13.30-17.30; So 11-17.30. ///////////////////////// Köniz Schulmuseum Bern in Köniz. Schloss Köniz/Kulturhof, Muhlernstr. Kindergarten zwischen Tradition und Fortschritt. Sonderausstellung. Bis 5.7.12, Mi/Sa 14-17; So 13-16. ///////////////////////// Riggisberg Abegg-Stiftung. Werner Abegg-Strasse 67. Abegg-Stiftung. Ausstellung angewandter Kunst und kostbarer Textilien. Bis 13.11., tägl. 14-17.30. ///////////////////////// Thun Schlossmuseum Thun. Schlossberg 1. Canton Berner Oberland 1798-1803. Eine Episode der Berner Geschichte. Bis 31.10., tägl. 10-17.


5. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 9

Anzeiger Region Bern

Führung: Anna Blume und ich Zeichnungen von Kurt Schwitters. Kunstmuseum, Hodlerstrasse 8-12. 19 Uhr

Stadtführung: Offizielle Zeitglockenturm (Zytglogge)-Führung Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 14.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 11.00 Uhr

Lisa Schäublin, NHM

ZVG Landesmuseum Zürich/Rodo Wyss

Führung: Kunst am Mittag Bei dieser Führung wird ein Werk oder eine Werkgruppe aus der Sammlung oder Wechselausstellung vertieft betrachtet. Die Führung kann mit einem kleinen Imbiss in der Cafeteria abgerundet werden. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30. Uhr

Mittwoch, 12.10.

StattLand-Rundgang zu Mani Matter

Werkstattführung im Präparatorium

Dass die Begeisterung für Mani Matter heute noch ungebrochen ist, bewies zuletzt die gut besuchte Ausstellung im Landesmuseum in Zürich, die nächstes Jahr auch in Bern gezeigt werden soll. Die Führung von StattLand folgt den Spuren Matters in dessen Heimatstadt Bern. Bild- und Tondokumente sowie schauspielerische Einlagen geben Einblick ins kurze Leben des Musikers und Juristen. Treffpunkt: Münsterplatz, Bern. Mi., 12.10., 18 Uhr

Wie schafft man es eigentlich, dass ein ausgestopfter Tiger so lebendig wirkt, als würde er einem jeden Moment entgegenspringen? Und was, wenn sich einige Körperteile nicht so konservieren lassen, dass sie noch ansehnlich sind? Bei der Führung durchs Präparatorium des Naturhistorischen Museums verraten die Präparatoren Martin Troxler und Sirpa Kurz ihre Tricks. Naturhistorisches Museum, Bern. Mi., 5.10., 18 Uhr, Do., 6.10., 12.15 Uhr

Donnerstag, 06.10. Bern Führung: Von Augen, Ohren und Nasen Aus der Trickkiste des Präparators. Werkstattführung unter der Leitung von Martin Troxler und Sirpa Kurz. Naturhistorisches Museum, Bernastr. 15. 12.15 Uhr Stadtführung: Offizielle Zeitglockenturm (Zytglogge)-Führung Das erste westliche Stadttor (1218–1256) der Berner Altstadt. Vv: Tourist Information Bahnhof, Tel. 031 328 12 12; www.bern.com Tourist Information, Bahnhofplatz 10a. 14.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Die Stadt zu Fuss entdecken (UNESCO-Welterbe) mit ihren Erkern, Brunnen, Türmen, Gassen, Arkaden... Vv: Tourist Information Bahnhof, Tel. 031 328 12 12; www.bern.com Tourist Information, Bahnhofplatz 10a. 11.00 Uhr Traum und Vision hilon von Alexandrien, ›De somniis‹. Der Traum im antiken Judentum. Ringvorlesung des Berner Mittelalter Zentrums (BMZ) mit René Bloch, Judaistik, Universität Bern. Hauptgebäude der Universität Bern, Hörsaal 220, Hochschulstrasse 4. 17.15 Uhr ///////////////////////// Langenthal Kulinarische Lesung mit Endo Anaconda Endo Anaconda, der Sänger und Texter der Band Stiller Has, liest aus seinen Kolumnen. Die Lesung erfolgt in mehreren Abschnitten, dazwischen wird ein 3-Gang-Menü serviert. Vv: Tel. 062 919 01 10. bösiger-langenthal, Lotzwilstr. 66. 18.30 Uhr ///////////////////////// Thun roboSOT – Robotic Solar Observation Telescope Das Robotic Solar Observation Telescope (roboSOT) soll es ermöglichen, den gegenwärtigen Anstieg der Sonnenaktivität bis zum erwarteten Maximum im Jahr 2014 mitzuverfolgen und zu dokumentieren. Vv: Kollekte. Tertianum Bellevuepark, Göttibachweg 2. 20.00 Uhr

Freitag, 07.10. Bern Führung: Frauengeschichten Kennen Sie die geheimnisvolle Lilith, die berühmte Königin von Saba und Salome, die Hebamme? Anmeldung: 079 760 26 74 oder an muensterturm@bernermuenster.ch Berner Münster, Münsterplatz 1. 18.00 Uhr Stadtführung: Offizielle Zeitglockenturm (Zytglogge)-Führung Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 14.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 11.00 Uhr ///////////////////////// Solothurn Führung: Kabinett für sentimentale Trivialliteratur Marie-Christine Egger führt durchs Museum. Kabinett für sentimentale Trivialliteratur, Klosterplatz 7. 19.00 Uhr

Samstag, 08.10. Bern Führung: Paul Klee – übermütig In den seitlichen Räumen folgt die Ausstellung mit weiteren rund 120 Werken zwanglos der Chronologie von Klees Schaffen und bietet einen Überblick zu seinen gestalterischen und inhaltlichen Themen. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30/15.30 Uhr Stadtführung: Offizielle Zeitglockenturm (Zytglogge)-Führung Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 14.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 11.00 Uhr Stadtrundgang: Bern Matte (StattLand) Vom begehrten Gewerbestandort zum Berner Elendsviertel bis hin zum In-Quartier: Der Rundgang zeigt auf, wie die Aare und ihre Bedeutung für die Stadt den Wandel in der Matte vorangetrieben haben. Treffpunkt: Läuferplatz (bei der Untertorbrücke). 14.00 Uhr Truffes & Quacksalber Werkstätten: Tobias Brunner, Jonas Iff, Yves Aeschi. In der Ausstellung «Genug ist nicht genug». Stadtgalerie, im Progr_, Waisenhausplatz 30. 14.00 Uhr Visite guidée: Paul Klee et Renzo Piano Cette visite présente au public les interactions entre l’art de Paul Klee et l’architecture de Renzo Piano ainsi que l’histoire du Zentrum Paul Klee. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.30 Uhr ///////////////////////// Riggisberg Führung: Abegg-Stiftung Ausstellung angewandter Kunst und kostbarer Textilien. Abegg-Stiftung, Werner Abegg-Strasse 67. 15.00 Uhr ///////////////////////// Thun Swiss-Gothic-Night Museumssaal: 19-20h: Lesung «Der letzte Schattenschnitzer» von und mit Christian von Aster, 20.30-21.30: Lesung «Der Widerwarzige Wunkelwolch» von und mit C. von Aster. Schloss. 19.00 Uhr

Sonntag, 09.10. Bern Cuboro-Erlebnis Talk und Workshop mit Matthias Etter, Cuboro-Erfinder. Brunch, Talk und CuboroWorkshop. Spielfalt, Mühlemattstrasse 53. 9.30 Uhr Das Berner Münster entdecken Und dabei die verschiedenen Facetten dieser Kirche kennen lernen. Fr. 15.– Voranmeldung erforderlich: 031 312 04 62, Mindestteilnehmerzahl 5 Personen. Berner Münster, Münsterplatz 1. 14.00 Uhr Führung: Kirche und Reformation am Beispiel des Berner Münsters Kostenlose Führung in der Dauerausstellung mit Gaby Mooshammer. Historisches Museum, Helvetiaplatz 5. 11 Uhr

Führung: Paul Klee – übermütig Siehe 8.10. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 12.30 Uhr Führung: Paul Klee und Renzo Piano Auf dem Rundgang werden das Zusammenspiel von Kunst und Architektur sowie die Geschichte des Zentrum Paul Klee aufgezeigt. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 11.00 Uhr Führung: Rectangle and Square Von Picasso bis Judd, Erwerbungen der Rupf-Stiftung. Kunstmuseum, Hodlerstrasse 8-12. 11 Uhr Führung: Santu Mofokeng/ Sven Augustijnen «Chasing Shadows». Thirty Years of Photographic Essays/«Spectres», Film von Augustijnen parallel zu Santu Mofokengs Retrospektive. Kunsthalle Bern, Helvetiaplatz 1. 11.00 Uhr

Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 11.00 Uhr

Dienstag, 11.10. Bern Café Décroissance: Rohstoffe und Wachstum auf Kosten von Klima und Indigenen Völkern? Vortrag und Diskussion mit indigenen VertreterInnen aus betroffenen Gebieten in Südamerika und Peter Vogelsanger, im Netzwerk gegen Kohle engagierter Klimaschützer. Co-Event mit AGSAM-INCOMINDIOS. Vv: Kollekte. Polit-Forum Käfigturm, Marktgasse 67. 19.00 Uhr

Bern Capital Slam Poesie in Bern. Poetry Slam. Rössli, Reitschule, Neubrückstr. 8. 19 Uhr Führung: Goldener Morgen Führung durch die aktuelle Ausstellung in etwas gemächlicherem Tempo mit ausreichend Sitzgelegenheiten. Besonders geeignet für Seniorinnen und Senioren. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 10.30 Uhr Führung: Spitze Kerle Ahorne aus aller Welt. Verein Aquilegia mit Nicolas Küffer. Vv: Kollekte. Botanischer Garten, Altenbergrain 21. 18 Uhr halb eins – Wort Musik Stille Wort: Brigitte Affolter. Musik: Martin Stadelmann, Percussion. Heiliggeistkirche, beim Bahnhof. 12.30 Uhr Kunst über Mittag Ein Werk aus der Sammlung oder den Wechselausstellungen wird eingehender besprochen. Jede Veranstaltung bildet eine in sich geschlossene Einheit. Kunstmuseum, Hodlerstr. 8-12. 12.30 Uhr

Pix Mix (50. Ausgabe) Siehe Artikel S. 10. 20 Menschen, 20 Bilder, 20 Sekunden. Vv: Eintritt frei. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 19.00 Uhr Stadtführung: Offizielle Zeitglockenturm (Zytglogge)-Führung Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 14.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 11.00 Uhr Stadtrundgang: Ein Berner namens Matter (StattLand) Auf Mani Matters Spuren quer durch Berns Gassen und Lauben machen Sie Bekanntschaft mit seinen wenig bekannten Seiten, mit Nationalräten und Bünzlis. Treffpunkt: Münsterplatz, beim Brunnen. 18.00 Uhr Vollmondturmapéro Beim Einnachten auf den Turm steigen, viel Spannendes über die Glöckner und die Challenfänger erfahren und auf dem Turm bei Vollmond ein Apéro geniessen. 25.– alles inkl. Anmeldung: Tel. 079 760 26 74. Berner Münster, Münsterplatz 1. 18.00 Uhr ///////////////////////// Thun Führung: Davide Cascio und Peter Stämpfli «James Bond & Pin-Ups». Rundgang mit Petra Giezendanner, wissenschaftliche Mitarbeiterin. Kunstmuseum, Hofstettenstr. 14. 18.00 Uhr Kunst à la carte Kurzführung durch die aktuelle Ausstellung mit einem kleinen Sandwich danach. Kunstmuseum, Hofstettenstr. 14. 12.30 Uhr Uferweg Markus Weibel, Landschaftsarchitekt/Leiter Stadtgrün und Kasimir Lohner, Projektleiter, Architekt/Raumplaner führen über den neuen Uferweg. Treffpunkt: Schiffländte 4, nähe Bahnhof. 17.30 Uhr

Inserate

Guided tour: Paul Klee – hilarious Paul Klee’s pictorial ideas are closely linked with aspects of language, contemporary history and the history of creation, and engage with concepts of natural science and philosophy. Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3. 14.00 Uhr

FilmSpiele , 2 Tage Kurzfilme für Kinder und Familien Samstag 8. Oktober

Stadtführung: Offizielle Zeitglockenturm (Zytglogge)-Führung Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 14.30 Uhr Stadtführung: Offizieller Altstadtbummel Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 11.00 Uhr Wildwasser Berlin Vortrag und Diskussion mit zwei Vertreterinnen der Frauenselbsthilfe Wildwasser Berlin, Arbeitgemeinschaft gegen sexuelle Gewalt gegen Mädchen. Offen für alle Frauen. Frauenraum, Reitschule, Neubrückstr. 8. 13.00 Uhr

13 bis 17 Uhr

Sonntag 9. Oktober Tag der offenen Tür

///////////////////////// Biel Brunchfahrt auf dem MobiCat Sonntagsbrunch auf dem MobiCat. Res. erforderlich: Tel. 032 329 88 11. ab Hafen/Schiffländte. 11.00 Uhr

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///////////////////////// Langenthal Führung: Alicja Kwade & Ana Roldán «Blank Back Mirror». Installationen. Kunsthaus, Marktgasse 13. 11.00 Uhr ///////////////////////// Oberhofen Führung: Victor Surbek und Marguerite Frey-Surbek Malerei des Berner Künstler-Ehepaars. Kunstsammlung Hans & Marlis Suter, Wichterheergut. 11.15 Uhr ///////////////////////// Thun Führung: Kirche Scherzligen Geschichte, die 1500 Jahre zurück reicht... Keine Anmeldung erforderlich. Kirche Scherzligen. 14.00 Uhr

Montag, 10.10. Bern Stadtführung: Offizielle Zeitglockenturm (Zytglogge)-Führung Siehe 6.10. Tourist Information Bahnhof, Bahnhofplatz 10a. 14.30 Uhr

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www.zpk.org F O T O A U S S C H N I T T: @ P H I L I P P E TA R B O U R I EC H , P H I TA R .C O M

10 bis 17 Uhr, Eintritt frei


30 Anzeiger Region Bern

6. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 10

Saturday Night Fever DJ Corey. 70ies Disco, Funk and more. ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr Soul:Ution feat. Marcus Intalex, S.P.Y. & Mc Drs (UK) Support: TS Zodiac & Rollin John. DrumnBass. Liquid Session. Vv: www.petzitickets.ch Reitschule, Dachstock, Neubr��ckstrasse 8. 23.00 Uhr

Strictly 90ies DJ’s: Danny da Vingee & Tom Larson. Präsentiert von der Brauerei Felsenau & Capital FM. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 23.00 Uhr

Janosch Abel

Andrew Gerrand

Spiel Mit Uns – Karaoke Karaoke-Show mit Kasongo (Gamebois), Helena (Electric Blanket), Simon (Kummerbuben), Renée (Daliah), Robin Adams (Musiktheater STB) und Diego Valsecchi (Schauspiel STB), DJs Bobby Baguette & Toni Pepe. Vv: BernBillett, Nägelig. 1a, Tel. 031 329 52 52; www.bernbillett.ch Vidmarhallen, Könizstrasse 161. 22.00 Uhr

Marcus Intalex bringt Drum’n’Bass in den Dachstock

«Spiel mit uns»-Party in den Vidmarhallen

In den 90er-Jahren war Drum’n’Bass noch dunkel und aggressiv. Das passte den DJs Marcus Intalex (Bild) und St. Files nicht ganz. Sie hellten die dumpfen Klänge mit Soul auf und gründeten das neue Label Soul:r. An der Labelnight Soul:ution im Dachstock lässt Marcus Intalex persönlich die beseelten Bässe erklingen. Dachstock Reitschule, Bern. Sa., 8.10., 23 Uhr

Das Stadttheater hat sich für das erste «Spiel mit uns» der Saison etwas Besonderes ausgedacht. Ein Karaoke-Konzert mit bekannten Berner Sängerinnen und Sängern, darunter Helena Danis von Electric Blanket und Kasongo von den Gamebois (Bild). Mit von der Partie sind auch Schauspieler des Theaterstücks «Parzival», das vor Partybeginn aufgeführt wird. Vidmarhallen, Liebefeld. Sa., 8.10., 22 Uhr

Donnerstag, 06.10. Bern Casual Thursday Partytunes. Gratis Eintritt. Silobar, Mühlenplatz 11. 21.00 Uhr Play it Loud! Noe Weigl. Techhouse, House. Wohnzimmer Les Amis, Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Super Donnschti Elektro. DJs. Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 22.00 Uhr Thirst Day DJ Seniorr (The Niceguys). Mash up, Urban, Electro. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 22.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Trio Smile Sondergastspiel. Dancing Schönbrunnen, Bielstrasse. 20.30 Uhr ///////////////////////// Thun Mokka Electronix Substanz Label Night DJ Jutzi, Don Tetris, Dicke Lauscher. Vv: Eintritt frei. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Freitag, 07.10. Bern 80dB Disco Jeden Freitag. Barbetrieb, Hintergrundmusik, Ping-Pong Americano (Schläger mitbringen). Ab 20 J. Gratis Eintritt. Wasserwerk, Wasserwerkgasse 5. 21.00 Uhr

Popshop DJane Beatween & She Morphene. Frauenraum, Reitschule, Neubrückstr. 8. 22.00 Uhr S!ck DJ’s: R.T. & Ruck P. Hip Hop. Vv: www.starticket.ch, Tel. 0900 325 325. Bierhübeli, Neubrückstr. 43. 23.55 Uhr

Electronic Church Anvil, Dii Manes. Lounge Kapelle, Kramgasse 8. 23.00 Uhr

Slave to the Rhythm DJ Paolo Moreno. Partytunes. Gratis Entritt. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr

Frühschicht Disco mit den Soundsisters. All Styles. Bar ab 20h. Villa Stucki, Seftigenstr. 11. 21.00 Uhr

Zombie Disco Squad (Made To Play/Berlin, D), Round Table Knights (Made To Play/Bern, CH). Stil: House. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23 Uhr

Highbeats DJ Laerou. Electric Funky Breaks & Balkan Beats. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 22.00 Uhr Milenka Goes Big Gipsy Meets Electronic. DJs Bobby Baguette & Substone (Dubscope/BE). ISC Club, Neubrückstr. 10. 22.00 Uhr Paraiso Caribe Reggaeton, Kuduro, Dembow & Kizomba. DJ Boricua. Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 22 Uhr Phönix-Tanzfest – Barfussdisco Worldmusic und Oldies für Leute von 18-88 Jahren. Mit DJ Uwe. Phönix-Zentrum, Ostermundigenstr. 71. 20.30 Uhr

///////////////////////// Biel Oh la la chocolat! Part 5 DJs Nionika + Special Guest, Tintin (Areyou­ veda DJ Team), VJ by Klein. Minimal, Tech House, Deep House. Club Etage, St. Gervais, Untergasse 21. 22.30 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Trio Smile Sondergastspiel. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Oberbalm Herbstparty MG Oberbalm. Party. Mehrzweckhalle. 21.00 Uhr

///////////////////////// Thun Support Your Local DJ’s DJ Elro, Diskobuben. Mokka, Allmendstr. 14. 21.00 Uhr

Samstag, 08.10. Bern Bambounou (Young Gunz/Paris, F), Wildlife (Bern, CH), Radiorifle (RBMA/Bern, CH). Stil: UK Future, Electronica. Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35. 23 Uhr Groove Selection DJ Mr. Dee. Partytunes. Gratis Eintritt. Silobar, Mühlenplatz 11. 22.00 Uhr Kultnacht DJs Horace & The Karnival Kid, Disco & NDW. Anmeldung: www.kultnacht.ch Mahogany Hall, Klösterlistutz 18. 20.00 Uhr Liebling: Racker & Ronello Ausgesuchte DJs spielen regelmässig am Sa. ihre Lieblingsmusik. Vv: Eintritt frei. Dampfzentrale, Marzilistrasse 47. 23.00 Uhr MC Flury Out of the Wohnwand Vol. 10. Wohnzimmer, Rathausgasse 63. 22.00 Uhr Salsa y Son All Latin Style. DJs Casa del Ritmo & Armando. Shakira the Club, Maulbeerstrasse 3. 22 Uhr

Turn it up DJ Skoob & I-cut. All Style, Hiphop. Propeller-Bar, Aarbergergasse 30. 22.00 Uhr Worship/Kid Silly Electro, Indie Dance, Nu-Rave. Wasserwerk, Wasserwerkgasse 5. 22.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Trio Smile Sondergastspiel. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr ///////////////////////// Ostermundigen Happy-Singles-Night Orchester Memories. www.tanzparty.ch Hotel Bären, Bernstr. 25. 19.30 Uhr ///////////////////////// Thun Drum’n’Bass 4 Real DJ’s 4K, Wee-D (Inter Vibez) Squater. Mokka, Allmendstr. 14. 21.00 Uhr Swiss-Gothic-Night Medieval-Party mit DJs Schädelmeister & Der Akustikkoppler The Rock - Bar & Club, Burgstr. 6. 21.30 Uhr Swiss-Gothic-Night Rittersaal: Medieval, Goth, Dark-Wave, BatCave, Wave-80’s & Electro-Party. Schloss. 21.00 Uhr

Sonntag, 09.10. Bern Fall in Salsa Salsadancers Tanzwoche (bis 16.10.) mit Intensivkurse, Workshops, Social Dancing, Partys, Shows und Konzert. Tanzpfeiler, Dalmaziquai 69. 11.00 Uhr

Ästhetische Vielfalt im 20-Sekunden-Takt Bild 1: Eine Schiedsrichterpfeife Die Regeln sind klar. Wer bei Pixmix auftreten will, braucht 20 Bilder. Die Motive sind frei wählbar, gezeigt wird jedes Bild genau 20 Sekunden lang, dann folgt automatisch das nächste. 20 Sekunden, 20 Bilder; das sind insgesamt 6 Minuten 40 Sekunden unaufhaltsame Bühnenpräsenz. Auch wenn der Redner stockt, die starre Bildabfolge tut es nicht. Pixmix ist rasant und gnadenlos. Bild 2: Die Skyline Tokios Die Idee zur Präsentationsform «20*20» hatten japanische Architekten im Jahr 2003. Sie organisierten «Pecha Kucha»-Foren, wo Architekten und Designer ihre Projekte knapp und knackig vorzustellen lernten. Das stiess international auf Resonanz; in der Schweiz adaptierte die Architekturschule Burgdorf das Format 2004 für ihre Studierenden. Bis heute hält sie «Pecha-Kucha»-Nights ab, derzeit im Kornhausforum.

Bild 3: Ein Volksfest Die Fachhochschule verankert ihre Themen jeweils in Architektur und Design. Pixmix ist quasi die Volksfest-Version: Jeder kann kommen. 2005 wurde die Reihe mit dem Ziel gegründet, das Format an die breite Öffentlichkeit zu bringen. «Etablierte Künstler treffen bei uns auf Hinz und Kunz», sagt Karin Scheidegger vom siebenköpfigen Pixmix-Team. Bild 4: Ein Luftfächer Seit sieben Jahren gelingt es diesem, die unterschiedlichsten Personen auf die Bühne zu locken. Den Zuschauern präsentiert sich damit ein riesiger Fächer an ästhetischen Eindrücken. Vielleicht ist ein Beitrag auch mal langweilig, kann sein, aber gerade das macht die Show so spannend – man weiss nie, was einen erwartet. Bild 5: Ein Nähkästchen Die einen erzählen schlicht aus ihrem Alltag, andere holen ihr Fotoarchiv

aus dem Keller, wiederum andere wollen Bühnenpräsenz markieren oder üben. Karin Scheidegger sagt: «Alles ist erlaubt, auch Utensilien. Wir hatten schon Töffs und Alphörner auf der Bühne.» Maximal 20 Personen dürfen pro Abend auftreten. Etwa die Hälfte davon muss das Team aktiv akquirieren. «Seit einem Jahr hat sich dabei eine Eigendynamik entwickelt», so Scheidegger.

die Schriftstellerin Marina Bolzli ihre Bücher mit passenden Fotografien vor. Slamdichter Diego Häberli und Pedro Lenz traten auf, ebenso das BroadwayVariété oder die Band Monofones mit einem bebilderten Gig. Und schliesslich viele No-Names, die den bunten Mix der

///////////////////////// Thun Samba Tech House DJ Rheda (Brasil). Vv: Eintritt frei. Mokka, Allmendstr. 14. 20.00 Uhr

Montag, 10.10. Bern Fall in Salsa Salsadancers Tanzwoche (bis 16.10.) mit Intensivkurse, Workshops, Social Dancing, Partys, Shows und Konzert. Tanzpfeiler, Dalmaziquai 69. 11.00 Uhr Salsa Monday Salsa vom Feinsten. El Presidente, Aarbergergasse 36. 21.00 Uhr Und «es» bewegt mich doch! Freie Bewegung zu live Musik. Den Moment erfassen, tun und lassen, was Dich bewegt. Den Feierabend gestalten im eigenen Mass. Atelier Créarte, Mühlenplatz 15. 20.00 Uhr

Dienstag, 11.10. Bern El Cielo – Salsa Elegante Salsaparty mit DJ Santino & DJ Volcano. Le Ciel, Bollwerk 31. 20.30 Uhr Fall in Salsa Salsadancers Tanzwoche (bis 16.10.) mit Intensivkurse, Workshops, Social Dancing, Partys, Shows und Konzert. Tanzpfeiler, Dalmaziquai 69. 11.00 Uhr Salsa Practica Salsa, Bachata. Gratis Eintritt. Silobar, Mühlenplatz 11. 21.00 Uhr

Mittwoch, 12.10. Bern Fall in Salsa Salsadancers Tanzwoche (bis 16.10.) mit Intensivkurse, Workshops, Social Dancing, Partys, Shows und Konzert. Tanzpfeiler, Dalmaziquai 69. 11.00 Uhr ///////////////////////// Köniz Cubame mas Salsa-Party. Vv: Tel. 031 972 46 46 oder www.kulturhof.ch Kulturhof – Schloss Köniz / Rossstall, Muhlernstr. 11. 22.00 Uhr ///////////////////////// Münchenbuchsee Trio Smile Sondergastspiel. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr

Pics und Performances überhaupt ausmachen. Annatina Foppa \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Foyer Dampfzentrale, Bern Mi., 12.10., 20.20 Uhr www.pix-mix.ch

Bild 6: Ein Feuerwerk So sind die 20 Auftritte für die Jubiläumsausgabe längst vergeben. Zur 50. Ausgabe treten einige Pixmix-Klassiker wieder auf. Wer einen Sitzplatz ergattern möchte, sollte vor 20.20 Uhr auftauchen. Denn obwohl die kostenlose Show immer noch als Geheimtipp gilt, findet sich stets genug Publikum für den Bilderreigen. Bild 7: Eine Kochplatte Unter den bisherigen 700 Referentinnen und Referenten finden sich etliche Höhepunkte. Mehrmals zauberte Olivier Jaggy vom Restaurant Dampfzentrale in 20*20 Sekunden ein Menü auf den Tisch und erklärte dabei gleich noch die Welt. In ebenso kurzer Zeit stellte

Pixmix-Allstars

Seit ihrem Beginn ist die Präsentationsshow Pixmix ein Geheimtipp und sorgt jeweils für ein volles Foyer in der Dampfzentrale. Nun feiert sie die 50. Ausgabe. Eine Würdigung in sieben Bildern, für jedes Jahr eines.

///////////////////////// Münchenbuchsee Trio Smile Sondergastspiel. Dancing Schönbrunnen, Bielstr. 20.30 Uhr

Auftritt mit Alphorn: Bei Pixmix ist das Spektrum an Einfällen allein durch die Zeit begrenzt.


6. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 11

15.00/20.45 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Contagion Ein tödliches und hochansteckendes Virus setzt die ganze Welt in Panik. Großes Star-Aufgebot unter Steven Soderberghs Führung vereint: Matt Damon, Kate Winslet, Marion Cotillard, Gwyneth Paltrow...

CineMovie 2 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 10.50 (So) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Glücksformeln Einblicke in diese persönlichen Lebensentwürfe und individuellen Glücksempfindungen werden begleitet von den neuesten Erkenntnissen internationaler Wissenschaftler. 14.10/16.20/18.30/20.40 – Ab 14/12 Jahren – F/d Le Havre Der neue Film von Aki Kaurismäki, kämpferisch und poetisch zugleich. In der französischen Hafenstadt Le Havre versucht ein alternder Schuhputzer ein Flüchtlingskind zu retten.

CineMovie 3 «Skupljaci perja» im Lichtspiel In seinem mehrfach preisgekrönten Film «Skupljaci perja» (1967) führt uns Aleksandar Petrovic´ das Leben einer Gruppe Roma in der nördlichen Vojvodina vor Augen. Der verheiratete Federhändler und Lebemann Bora verliebt sich in die viel jüngere Tisa, was den beiden erhebliche Schwierigkeiten beschert. Mit einer Einführung von Tatjana Simeunovic, Slawisches Seminar Uni Basel. Kino Lichtspiel, Bern. Mi., 12.10., 20 Uhr

Alhambra Maulbeerstr. 3, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.15/20.00 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Männerherzen 2 Das Beziehungschaos der Männer aus dem Komödienhit von 2009 geht weiter und nimmt neue amüsante bis absurde Wendungen: ganz grosser Spass. U.a. mit Til Schweiger und Christian Ulmen.

Capitol 1 Kramgasse 72, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.00/17.45/20.30/23.15 (Fr/Sa) Ab 10/8 Jahren – Deutsch Johnny English Reborn Mr. Bean alias Rowan Atkinson erneut als tollpatschiger Geheimagent Johnny English, der garantiert in jedes Fettnäpfchen tritt.

Capitol 2 Kramgasse 72, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.00/17.45/20.30/23.15 (Fr/Sa) Ab 14/12 Jahren – Deutsch Friends with Benefits Romantische Komödie mit Justin Timberlake und Mila Kunis als beste Freunde, die nicht gemeinsamen Sex, wohl aber eine Beziehung miteinander fürchten.

CineABC Moserstrasse 24, 031 332 41 42, www.quinnie.ch 15.00 (Fr-Mo/Mi) Ab 12/10 Jahren – Französisch/d De vrais mensonges Eine raffinierte und freche Komödie über die bestgesinnten Notlügen: Émilie (Audrey Tautou) bekommt einen leidenschaftlichen anonymen Liebesbrief, den sie an ihre einsame Mutter weiterleitet... 17.30 – Ab 16/14 Jahren – F/d Les petits mouchoirs Jedes Jahr lädt Max seine Freunde in sein Sommerhaus an die französische Atlantikküste ein. Doch dieses Mal ist nichts wie früher, weil einer der engsten Freunde fehlt. 20.30 – Ab 10 Jahren – Dialekt Der Sandmann Eine herrlich verrückte Geschichte des Philatelisten Benno, der eines Tages plötzlich Sand zu verlieren beginnt. Je länger desto mehr Sand rieselt aus ihm heraus und er droht komplett zu zerfallen... 14.15 (Di) – Ab 12/10 Jahren shnit Kurzfilme

CineBubenberg Laupenstrasse 2, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 12.00 – Ab 14/12 Jahren – OV/d/f Khodorkovsky Erst Sozialist, dann Kapitalist, schliesslich Sträfling - das Leben des Michail Borissowitsch Chodorkowski ist grosses Kino. 14.45/17.30/20.15/23.00 (Fr/Sa) Ab 16 Jahren – Spanisch/d/f La piel que habito Wer ist die bildhübsche Vera, die einzige Patientin in der Schönheitsklinik von Professor Ledgard?! Almodóvar inszeniert einen aussergewöhnlichen Thriller, der ganz ohne Schreie schockt und gruselt.

CineCamera

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 10.30 (So)/14.45/17.45/20.30 Ab 14/12 Jahren – Farsi/d/f A Separation – Nader und Simin Gewinner des Goldenen Bärs an der Berlinale 2011: dieser Film ist eine Wucht. Eine packende Geschichte über das Schicksal zweier Paare in Irans zerrissener Gesellschaft.

City 1

Seilerstrasse 8, 031 386 17 17, www.quinnie.ch

Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com

14.10/16.20/18.30/20.40/23.00 (Sa) Ab 14/12 Jahren – Englisch/Gälisch/d/f The Guard Ein irischer Kleinstadtpolizist interessiert sich für alles Mögliche – nur nicht für den Drogenring, der sogar einen FBI-Agenten in die Stadt führt.

14.30 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Die Schlümpfe Rundum erneuertes Schlümpfe-Abenteuer mit viel Action und kleinen blauen Helden, die sich selbst nicht sonderlich ernst nehmen.

CineClub Laupenstrasse 17, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 13.45/18.15 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Jane Eyre Die zauberhafte Neuverfilmung des Literaturklassikers von Charlotte Bronte. Eine stürmische Liebesgeschichte zwischen der Gouvernante Jane und dem knorrigen Herrn des Hauses. 16.15/21.00 – Ab 14/12 Jahren Englisch/Französisch/d/f Midnight in Paris Woody Allens dritte Liebeserklärung an eine europäische Metropole ist ein Genuss: Voll leichtfüssigem Humor, spritzig und hochkarätig besetzt.

Cinématte Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46 www.cinematte.ch 18.30 (Do) Generazione Mille Euro – Die 1000 Euro-Generation Regie: Massimo Venier, mit Alessandro Tiberi, Valentina Lodovini, Carolina Crescentini, Francesco Mandelli, I/2009. Der dreissigjährige Matteo ist ein begabter und hoffnungsvoller Mathematiker... 18.30 (Fr), 21.00 (Sa) – I/d/f Gomorra Regie: Matteo Garrone. 2006 wurde Roberto Savianos Roman Gomorra zum Bestseller. Seitdem muss der Autor unter ständigem Polizeischutz leben und seinen Aufenthaltsort ununterbrochen wechseln. 16.00 (So) – I/d/f Il Divo Regie: Paolo Sorrentino; mit Toni Servillo, Anna Bonaiuto; I/2008, I/d/f. Il Divo (Der Göttliche) ist ein Film über das Leben des schillernden italienischen Politikers Giulio Andreotti. 18.30 (Sa), 21.00 (Fr) – I/d Mar Nero – Die Reise ans Schwarze Meer Regie: Federico Bondi; mit I. Occhini, D. Petre, C. Salani. I/F/Rumänien/2009. Zwei Frauen leben zusammen im gleichen Haus in Florenz: eine ältere italienische und eine junge rumänische. 21.00 (Do, Mo) – E/d/f Milk Regie: Gus Van Sant, mit Sean Penn, Emile Hirsch, James Franco, Josh Brolin, Diego Luna, US/2008. Harvey Milk: Sein Leben schrieb Geschichte, und sein Mut rettete Leben – nur nicht sein eigenes... 18.30 (So) – I/d Questione di Cuore – Eine Sache des Herzens Francesca Archibugi, I/2009. Der erfolgreiche Drehbuchautor Alberto, tüchtig, wenn auch ein wenig verrückt, und der Automechaniker Angelo erleiden beide in derselben Nacht einen Herzinfarkt...

CineMovie 1 Seilerstrasse 4, 031 386 17 17, www.quinnie.ch 10.40 (So)/18.15 – Ab 14/12 Jahren Französisch/Deutsch/d/f Vol special Dieser eindrückliche Dokumentarfilm hat den Fokus auf das Ende des Migrationsparcours. SansPapiers und abgewiesene Asylsuchende warten im Gefängnis von Frambois auf ihre Ausschaffung aus der Schweiz.

17.15/20.00 – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Kill the Boss Drei Freunde versuchen auf ebenso einfallsreiche wie komische Art, die Monster auf dem Chefsessel loszuwerden. Mit Jason Bateman, Kevin Spacey, Colin Farrell und Jennifer Aniston.

City 2 Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30 (Mo/Di)/17.15 (Mo/Di)/20.00 (Mo/Di) Ab 12/10 Jahren – Deutsch Crazy, Stupid, Love Charmante Komödie über einen Familienvater in der Ehekrise, der von einem Womanizer lernt, Frauen zu erobern und damit zu seiner eigenen zurückfindet. Mit Steve Carell und Ryan Gosling. 6. – 9.10./12.10.) shnit Kurzfilmfestival www.shnit.org

City 3 Aarbergergasse 30, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.00 (ausser Mo/Di)/20.30 (ausser Mo/Di) Ab 12/10 Jahren – Deutsch 15.00 (Mo/Di)/17.45/20.30 (Mo/Di) Ab 12/10 Jahren – E/d/f Crazy, Stupid, Love Charmante Komödie über einen Familienvater in der Ehekrise, der von einem Womanizer lernt, Frauen zu erobern und damit zu seiner eigenen zurückfindet. Mit Steve Carell und Ryan Gosling.

Gotthard Bubenbergplatz 11, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30/17.15/20.00 (ausser Mi)/22.45 (Fr/Sa) Ab 10/8 Jahren – E/d/f Johnny English Reborn Mr. Bean alias Rowan Atkinson erneut als tollpatschiger Geheimagent Johnny English, der garantiert in jedes Fettnäpfchen tritt. 20.30 (Mi) – E/d/f Swisscom Ladies Night: I dont’t know how she does it Mit Volldampf rast Kate Reddy durch den Alltag, zerreisst sich zwischen Schreibtisch und Schulaufführung, Klienten und Kinderzimmer. Dennoch kann sie keinem Teil ihres Lebens gerecht werden...

Jura 1 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/16.15/18.30/20.45 Ab 6/4 Jahren – Deutsch The Lion King – 3D Wiedersehen macht Freude: Dank perfekter 3DUmwandlung wirkt dieser legendäre Walt-DisneyZeichentrickklassiker, aus dem Jahre 1994, im Kino noch intensiver.

Jura 2 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.45/17.30/20.15 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Kill the Boss Drei Freunde versuchen auf ebenso einfallsreiche wie komische Art, die Monster auf dem Chefsessel loszuwerden. Mit Jason Bateman, Kevin Spacey, Colin Farrell und Jennifer Aniston.

Jura 3 Bankgässchen 6, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.45/17.30/20.15 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f Friends with Benefits Romantische Komödie mit Justin Timberlake und Mila Kunis als beste Freunde, die nicht gemeinsamen Sex, wohl aber eine Beziehung miteinander fürchten.

Kellerkino Kramgasse 26, 031 311 38 05, 077 4138917 www.kellerkino.ch 13.15 (So) – E/d How Much Does Your Building Weigh, Mr Foster? Die Reichstagskuppel in Berlin, das Viaduct de Millau - der Film zeigt Fosters Architektur in bestechenden Aufnahmen und definiert den Stararchitekten über seine Arbeit und sein gestalterisches Denken 17.00 (Sa/So), 20.30 (Do-Mi) – F/d Le chat du Rabbin «Un chef-d’oeuvre» (Le Matin ) – Ein atmosphärisch dichtes Bildermärchen, poetisch, humorvoll, mit Zeichnungen, die auf dem genauen Studium von Tier- und Menschenbewegungen basieren. (NZZ) 18.45 (Do-Mi) – Spanisch/d/f Los colores de la montana Konsequent aus der Perspektive der Kinder, in grossartigen Bildern und mit einer schnörkellosen Erzählweise schildert Carlos César Arbeláez den Alltag kolumbianischer Bauern zwischen den Fronten. 14.45 (So) – Deutsch Wer wenn nicht wir Deutschland in den frühen 60ern. Das Land ist ruhig. Aufbruch liegt in der Luft. Geschichte einer bedingungslosen Liebe, die untrennbar mit der Vorgeschichte des deutschen Terrorismus verbunden ist.

Kino Kunstmuseum Hodlerstr. 8, 031 328 09 99 www.kinokunstmuseum.ch 20.30 (Sa, Mo, Di) – Spanisch/d/f Carancho Von Pablo Trapero. Ein dunkler, kompakter, faszinierender Krimi mit Anklängen an amerikanisches und französisches Genrekino, der eine korrupte lateinamerikanische Gesellschaft anklagt. 19.00 (So) – Spanisch/d/f El aura Von Fabián Bielinsky, Argentinien 2005.Mit: Ricardo Darín, Dolores Fonzi. Espinosa träumt vom perfekten Verbrechen. Auf einem Jagdausflug in Patagonien kommt er diesem Traum einen Schritt näher... 11.00 (So) – Spanisch/d/f El hijo de la novia Argentinien 2001. Ein Feelgood-Movie, das über ein «universelles Identifikationspotenzial» verfügt. Juan José Campanella schuf eine Komödie, die bewusst macht, dass wir nur einmal leben. 16.00 (So) – Spanisch/d/f Luna de Avellaneda Von Juan José Campanella. Die mit leichter Hand inszenierte Komödie ist eine Hommage an das Leben. Sie zeichnet ein vielschichtiges Stimmungsbild von Argentinien unmittelbar nach der Wirtschaftskrise. 18.30 (Sa, Mo, Di) – Spanisch/d/f XXY Von Lucía Puenzo. Alex ist 15 Jahre alt und mit ihren Eltern von Buenos Aires nach Uruguay gezogen, an einen dünn besiedelten Küstenabschnitt, um endlich zur Ruhe zu kommen, denn Alex ist intersexuell.

Kino Reitschule Neubrückstrasse 8, 031 306 69 69 www.kino.reitschule.ch 20.30 (Do) – OV/e Burma VJ Anders Østergaard/Jan Krogsgaard. Eine Gruppe verdeckt arbeitender Videojournalisten in Burma riskiert Gefängnis, Folter und Tod, um heimlich Filmaufnahmen zu machen und ausser Landes zu schmuggeln... 21.00 (Fr/Sa) – OV/d Prud’Hommes Stéphane Goël, CH 2010. Prud’Hommes ist eine Reise ins Herz des Arbeitsgerichts, wo Konflikte zwischen «Arbeitnehmenden» und «Arbeitgebenden» geschlichtet werden. Berner Premiere!

Anzeiger Region Bern

20.30 (Di) – OV/d Uncut – Warme Filme am Dienstag: Morrer como um Homem Joao Pedro Rodrigues, Portugal. Antonia, ein Travestiestar des Lissaboner Nachtlebens, steht am Ende einer langen Karriere. Jüngere Konkurrenten haben sie in der Gunst des Publikums überholt...

Lichtspiel Bahnstrasse 21, 031 381 15 05 www.lichtspiel.ch 20.00 (So) Kurze Filme aus dem Lichtspiel-Archiv Bar ab 19h. 20.00 (Mi) – OV/e Skupljaci Perja (I Even Met Happy Gypsies) Aleksandar Petrovic, Jugoslawien 1967. Die einsame, traurige Geschichte von einem Federnsammler, dessen Leben aus den Fugen gerät. Einführung von Tatjana Simeunovic, Slawisches Seminar Basel.

Pathé Westside Riedbachstr. 102, 0901 903 904, www.pathe.ch 17.00 (So) – Od Bolchoï – Esmeralda HD LIVE-Übertragung aus dem Bolshoï Theater in Moskau. Musik: Cesare Pugni. Choreographie: Marius Petipa. 13.00 (Do/Fr/Mo/Di)/15.15/19.45/22.00 Ab 16/14 Jahren – Deutsch Colombiana Getrieben von dem Wunsch nach Rache und fest entschlossen, den Mörder ihrer Eltern aufzuspüren, lässt sich Cataleya zur Profi-Killerin ausbilden... 15.20/19.55 (ausser Mi) – Ab 12/10 Jahren – E/d/f Contagion Ein Virus, das sich durch die Luft überträgt, breitet sich rasend schnell aus und tötet die Opfer innerhalb von Tagen. Die Epidemie dehnt sich auf die ganze Welt aus... 10.30 (So)/15.40/20.40/23.15 (Fr/Sa) Ab 12/10 Jahren – Deutsch Crazy, Stupid, Love Als Cal erfährt, dass seine Frau ihn betrogen hat und die Scheidung will muss er wieder lernen, wie man sich auf Dates verhält. Der attraktive Aufreisser Jacob nimmt ihn unter seine Fittiche... 10.30 (So)/13.15 (Sa/So/Mi) Ab 6/6 Jahren – Deutsch Die Schlümpfe – 3D Gestrandet in der fremden Großstadt, suchen die Schlümpfe nach einem Weg, um wieder in ihr Dorf zurückzukommen, ehe Gargamel sie ausfindig macht... 23.20 (Fr/Sa) – Ab 16/14 Jahren – Deutsch Final Destination 5 – 3D Eine Gruppe von Arbeitern wird rechtzeitig vor dem Zusammenbruch einer Hängebrücke gerettet. Doch ihnen war es nie vorherbestimmt, zu überleben: Nun versuchen sie dem Tod zu entkommen... 10.15 (So)/13.00 (Do/Fr/Mo/Di)/15.30/18.00/20.30/ 23.00 (Fr/Sa) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Friends with Benefits Es scheint der perfekte Kompromiss von Dylan und Jamie, «Freunde mit gewissen Vorzügen» zu sein, doch recht bald müssen beide feststellen, dass sie ihre Gefühle nicht ewig unterdrücken können.... 13.00 (Sa/So/Mi) – Ab 8/6 Jahren – Deutsch Honey 2 Maria kehrt in die Bronx zurück und hofft, ihr Leben neu starten zu können. Durch einen Zufall erhält sie dann die Chance, einer guten, aber undisziplinierten Tanztruppe den letzten Schliff zu geben. 13.30 (Do/Fr/Mo/Di)/15.45/18.00/20.20/ 22.45 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Horrible Bosses Für Nick, Kurt und Dale ist ihre Arbeit inzwischen So unerträglich, dass es für sie nur noch eine Option gibt: Sie müssen ihre Bosse loswerden. Ein Ex-Knacki soll ihnen bei ihrem Vorhaben helfen... 10.15 (So)/11.00 (So)/13.00/14.00/15.30/16.30/ 18.00/19.00/20.30/21.30/23.00 (Fr/Sa)/ 00.01 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch 13.30/16.00/18.30/21.00/23.30 (Fr/Sa) Ab 12/10 Jahren – E/d/f Johnny English Reborn Nach «Johnny English» schickt Comedy-Legende und Superstar Rowan Atkinson («Mr. Bean») seinen berühmt-berüchtigten Geheimagenten auf eine neue und noch brisantere Mission. 13.15 (Do/Fr/Mo/Di)/15.40 (ausser So)/18.10/ 20.40/23.10 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Männerherzen 2 Die Helden aus «Männerherzen» kehren zurück und suchen mehr denn je «die ganz, ganz grosse Liebe». 11.00 (So) – Ab 12/12 Jahren – E/d/f Midnight in Paris Das Liebesleben eines frisch verlobten Paares wird in Paris auf die Probe gestellt. Sie müssen lernen, dass ein anderes Leben nicht unbedingt ein besseres wäre... 10.45 (So)/13.30 (Sa/So/Mi) Ab 8/6 Jahren – Deutsch Mr. Popper’s Penguins Arbeit ist alles für Tom Popper, wichtiger als Familie und Freunde. Doch als er einen Pinguin erbt, stellt dieser sein Leben auf den Kopf und Mr. Popper erkennt, was im Leben wirklich wichtig ist. 00.30 (Fr/Sa) – Ab 18/18 Jahren – Deutsch One Way Trip – 3D Acht junge Leute fahren mit Proviant und Zelten in den Jura. Alles läuft bestens, bis einer der Jungs mit zerschlagenem und blutüberströmtem Gesicht vom Bierholen zurückkommt und zusammenbricht...

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10.45 (So)/13.00 (Sa/So/Mi) Ab 6/4 Jahren – Deutsch Rio – 2D Blu glaubt, der letzte seiner Papageien-Art zu sein. Als er herausfindet, dass es noch ein Weibchen gibt, bricht er aus seinem Käfig aus um sie zu treffen. Es beginnt das Abenteuer seines Lebens... 17.30/00.20 (Fr/Sa) – Ab 12/10 Jahren – Deutsch Rise of the Planet of the Apes Während der Wissenschaftler Will ein Heilmittel für Menschen erforscht und an Affen testet, wächst ihm ein Affe namens Caesar besonders ans Herz. Das Mittel scheint zu funktionieren... 13.15/18.15 – Ab 14/12 Jahren – Deutsch The Debt Drei Agenten eines israelischen Geheimdienstes beschliessen, statt von der erfolglosen Entführung eines NS-Kriegsverbrechers vom Erfolg der Mission zu berichten... 10.00 (So)/13.30/16.00/18.30/21.00/23.30 (Fr/Sa) Ab 6/4 Jahren – Deutsch The Lion King – 3D Der kleine Löwe Simba ist automatischer Thronfolger des großen Reiches seines Vaters Mufasa. Doch Scar, der Bruder von Mufasa, verbündet sich mit den Hyänen des verbotenen Landes... 10.15 (So)/13.00/17.35/22.10 (ausser Mi) Ab 12/10 Jahren – Deutsch The Three Musketeers – 3D Der talentierte D’Artagnan trifft auf die drei weltbekannten Musketiere und überzeugt sie im Kampf von seinen Fähigkeiten, die bald gefragt werden... 20.45 (Mi) – Ab 14/12 Jahren – Deutsch Vorpremiere: I Don’t Know How She Does It Mit Volldampf rast Kate Reddy durch den Alltag, zerreisst sich zwischen Schreibtisch und Schulaufführung, Klienten und Kinderzimmer. Dennoch kann sie keinem Teil ihres Lebens gerecht werden... 10.45 (So)/13.30/16.00/18.30 (ausser So)/21.00 Ab 10/7 Jahren – Deutsch Wickie auf grosser Fahrt – 3D Als der schreckliche Sven den Häuptling von Flake entführt, muss Wickie sich unverhofft beweisen: Als stellvertretender Häuptling führt er die Starken Männer an...

Rex Schwanengasse 9, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.15/18.00/20.45 – Ab 16/16 Jahren – E/d/f Colombiana Knackiger Actionthriller über den Rachfeldzug einer Kolumbianerin, die Jahre nach ihrem familiären Trauma als Profikillerin die Mörder ihrer Eltern in den Tod schickt. Mit Zoe Saldana.

Royal Laupenstrasse 4, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 15.15/18.00/20.45 – Ab 14/12 Jahren – E/d/f The Debt Spannender Spionage-Thriller um eine Gruppe von Agenten, welche nach 35 Jahren einen Nazi entgültig zur Strecke bringen wollen. Mit «Avatar»Star Sam Worthington und Helen Mirren.

Splendid 1 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.00/16.15 (ausser Di) Ab 10/8 Jahren – Deutsch Wickie auf grosser Fahrt – 3D Furiose Fortsetzung des Wikinger-Abenteuers ohne Michael Bully Herbig, dafür aber mit viel Witz, großer Action und im wahrsten Sinne herausragenden 3D-Effekten. 17.30 (Di)/18.45 (ausser Di)/21.00 (ausser Di) Ab 6/4 Jahren – Englisch Der König der Löwen – 3D Wiedersehen macht Freude: Dank perfekter 3DUmwandlung wirkt dieser legendäre Walt-DisneyZeichentrickklassiker, aus dem Jahre 1994, im Kino noch intensiver. 20.30 (Di) – E/d/f Swisscom Carte Bleue Night: The Change-Up Ryan Reynolds und Jason Bateman in einer spassigen Rollentauschkomödie. Zwei beste Freunde, die gern einmal das Leben des Anderen führen würden, kriegen ihren Wunsch erfüllt.

Splendid 2 von Werdt-Passage 8, 0900 556 789 1.50/Anr. + 1.50/Min., www.kitag.com 14.30 – Ab 6/4 Jahren – Deutsch Die Schlümpfe – 3D Rundum erneuertes Schlümpfe-Abenteuer mit tollen 3D-Effekten, unerwartet viel Action und kleinen blauen Helden, die sich selbst nicht sonderlich ernst nehmen. 17.30 – Ab 16/16 Jahren – Deutsch One Way Trip – 3D Schweizer Horror-Schocker in 3D. Mit Melanie Winiger, Nils Althaus, Sabrina Reiter und Aaron Hitz. 20.30 – Ab 12/10 Jahren – Deutsch The Three Musketeers – 3D Ein aufwendig und prominent besetztes Actionspektakel ist die Neuverfilmung der drei Musketiere. U.a. mit Christoph Waltz, Milla Jovovich und Orlando Bloom.


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6. bis 12. Oktober 2011 /// Ein unabhängiges Engagement des Vereins Berner Kulturagenda /// www.kulturagenda.be /// 12

Rap zwischen Show und Selbstreflexion

ZVG

Mit Soprano im Bierhübeli und Xzibit in der Kulturfabrik Lyss spielen am selben Abend zwei grosse Rapper in der Region Bern. Trotz ähnlicher Ausgangslage könnten sie kaum unterschiedlicher sein.

In Frankreich ein Superstar, hierzulande ein Geheimtipp: Soprano aus Marseille.

ZVG

Grüsse ins Ghetto Soprano hingegen, Sohn einer von den Komoren eingewanderten Familie, wuchs in den Armenvierteln von Marseille auf, in denen bis zu 40 Prozent Arbeitslosigkeit herrschen. Er rappte mit seinen Cousins in der Band Psy4 de la Rime, kam ins Umfeld der Marseiller Hip-Hop-Legende IAM, welche die jungen «Psychiater» unterstützte und zu einem nationalen Erfolgsact mach-

Hat in seiner Heimat Los Angeles den Rap und die Show gelernt: Xzibit.

Zurück im Zirkus

te. Obwohl weiterhin mit der Gruppe aktiv und fest in der Hip-Hop-Szene von Marseille verankert, die für ihren Zusammenhalt bekannt ist, brachte es Saïd M’Roumbaba alias Soprano mit Soloplatten zum Superstar in Frankreich. Diesen Gemeinsamkeiten zum Trotz: Nichts scheint die beiden Rapper zu verbinden. Xzibit zeigt sich mit typisch amerikanischem Show-Verständnis als Gangster und Entertainer. Die Sozialkritik, die gerade sein hochgelobtes Frühwerk mitprägte, das ihn berühmt machte, spielt nur noch nebenher eine Rolle. Quasi als Gruss an jene, die noch immer in den Ghettos wohnen, aber eh zu arm sind, seine Platten zu kaufen. Dialog statt Bling Man ist vorsichtig geworden in der amerikanischen Hip-Hop-Szene. Seit in den Neunzigern ein aggressiv geführter (Wort-)Streit zwischen den Rappern der Ost- und der Westküste zu den Morden an Tupac Shakur und Notorious B.I.G. führte, bedient man die Lust des Publikums an Gangstareien nur noch aus folkloristischen Gründen. Lieber hält man die Meute mit Witzen bei der Stange. Im Auftritt lässt man sich den StatusBling jedoch nicht nehmen: ZuhälterChic, fette Autos, Brillanten und teure Schnäpse. Soprano hingegen ist ein typischer Marseillais. In der Hafenstadt am Mittelmeer hat sich der multikulturelle «black, blanc, beurre»-Geist jener Fussballmannschaft gehalten, die 1998 mit ihrem Star Zinédine Zidane Weltmeister wurde. Trotz einiger Ruppigkeiten im Umgang und einer starken Anhängerschaft des rechtspopulistischen Front National pflegt man das Nebenund vor allem das Miteinander, den Dia-

log. In Marseille brannten die Vorstädte denn auch nicht, als fast überall sonst in Frankreich Aufruhr herrschte. Schreiben für die Kollegen Mitverantwortlich dafür ist die integrierende und integrierte Hip-Hop-Szene mit ihren Stars. Soprano etwa inszenierte sein letztes Album als fiktive Therapiesitzung bei einer Psychiaterin und lässt kein gutes Haar an der Politik von Präsident Sarkozy. Trotz rassistischer Erfahrungen fordert er die Polizei zum Dialog auf und rappt über seine Melancholie. Ein Lebensgefühl, das er mit tout Marseille zu teilen scheint – und das mit der überschäumenden Begeisterung für den Fussballclub Olympique Marseille kuriert wird. Als dessen Präsident von Sopranos Fansong «Halla Halla» hörte, griff er persönlich zum Telefon, um die Videoaufnahmen im Stadion möglich zu machen. Soprano und Xzibit sind beide typische Vertreter ihrer Szene. Weshalb aber haben sie sich so unterschiedlich entwickelt? Eine mögliche Antwort gibt der Berner Rapper und Moderator Knackeboul auf Anfrage: «Sie schreiben für ein unterschiedliches Publikum. Xzibit wird von weissen Teenagern gehört, für die er die Gangster-Folklore markiert. Soprano hingegen schreibt für seine Kumpel, für Menschen, die wie er in den Vorstädten leben und denken: ‹Das kenne ich, genau so fühle ich auch.›» Das Resultat ist dann keine Folklore, sondern Musik fürs Volk. Silvano Cerutti \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

• Soprano: Bierhübeli, Bern Fr., 7.10., 20.45 Uhr. www.bierhuebeli.ch • Xzibit: Kufa, Lyss. Fr., 7.10., 21 Uhr www.kufa.ch

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Der Zirkus Monti gastiert mit dem Programm «en bloc» auf der Allmendwiese. Ohne Tiere, dafür mit poetisch inszenierter Artistik und zwei Bernern, die für den einen oder anderen Höhepunkt des Abends besorgt sind. «En bloc» heisst das Programm dieses Jahr. Das Gerüst stellt einen Wohnblock dar und ist Ausgangspunkt von Gruppennummern und Intermezzi zwischen der Artistik. In diesem Block gibt es Bewohner, die sich im Kleidungsstil voneinander abgrenzen mögen, im Verlauf des Abends aber immer mehr zusammenfinden. Die jungen Diabolojongleure Jonas Egli und Tobias Muntwyler, in einer Hip-Hopper-Kluft der suburbanen Adoleszenz steckend, erfinden ihre Disziplin nicht neu. Aber wie sie die ganze Palette an Tricks anwenden, ist einmalig. Sie nutzen die Bühnenelemente, spielen rundherum und mittendurch, temporeich und mit Witz, und am Schluss lassen sie sich mit verschränkten Armen Rücken an Rücken beklatschen. Sehr cool.

Vertikalseil, Jonglage und Reifenakrobatik im Roué cyr. Dazwischen sorgen zwei Figuren für den roten Faden. Clown Mick Holsbeke offenbart trotz seiner Tapsig- und Ängstlichkeit ein breites artistisches Talent. Hervorragend: Dominique Jann und die Musik Der Darsteller der zweiten Figur dürfte Berner Theaterfans wohlbekannt sein. Dominique Jann schafft als Sprecher und Protagonist die Bögen und ist mit seinem Schalk der grosse Sympathieträger des Abends. Bekannt ist er als Schauspieler unter anderem aus dem Schlachthaus Theater oder von Filmen

(«Luftbusiness», «Strähl», «Tag am Meer»). Jann ist nicht der einzige Berner, der für Höhepunkte sorgt. Simon Ho hat diese Saison zum ersten Mal die Monti-Zirkusmusik geschrieben. Und die trägt zur anhaltenden Begeisterung des Publikums bei. Die clever auf die Nummern abgestimmten Arrangements für die siebenköpfige Gruppe kommen im Bigbandstil daher und enthalten je nach Bedarf einen orientalischen Einschlag, Jazzzitate oder Hip-Hop-Anleihen. Etwas aus dem Rahmen fällt eigentlich nur der Zirkusdirektor Johannes Muntwyler. Seine Schwertbalance-

Nummer ist zwar atemberaubend, er als Figur fügt sich aber weniger als die anderen Artisten in diese Wohnblockstaffage ein. Ganz am Schluss folgt seine Abmoderation, wie man sie vom klassischen Zirkus kennt und wie sie vor Jahren schon seine Mutter Hildegard machte. Das liegt zwar quer in der Kleinkunst-Zirkus-Nische, in die sich der Monti hineingespielt hat, aber man ist dann wieder ganz sicher, zurück im Zirkus zu sein. Michael Feller \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Allmend, Bern. Mi., 12.10., 15 und 20.15 Uhr Weitere Vorstellungen bis 23.10. www.monti.ch

Die sind klasse. Tobias Muntwyler und Jonas Egli (rechts) begeistern mit dem Diabolo.

Felix Wey

Tapsiger Clown mit beachtlichem Geschick Es folgen wilde Flickflacks auf dem Boden, halsbrecherische Nummern am

Felix Wey

Der Zirkusgeruch ist weg. Das fällt dem Rückkehrer nach vielen Jahren MontiAbstinenz als Erstes auf. Wo früher auf dem Weg ins Chapiteau Hobelspäne die Zirkuswiese von den Schuhen fernhielten, liegen achteckige Plastikplatten wie an den Open-Airs. Und in der Manege liegt ein Holzparkett. Hinter dem Rund spuckte einst ein roter Vorhang die Artisten der nächsten Nummer aus, heute formt an seiner Stelle ein Gerüst das Bühnenbild. Von Tieren fehlt weit und breit jede Spur. Ein Theater im Zirkuszelt? In erster Linie nein. Eher gut inszenierte Artistik mit einem roten Faden (Regie: Rico Grandjean). Mit der ersten Nummer ist das zirkusspezifische Staunen von einst schon wieder da. Die Partner-Diabolonummer zieht das zahlreiche Publikum der Zürcher Dienstagabendvorstellung gleich mit, und die Begeisterung wird in den nächsten knapp zwei Stunden nicht abreissen.

Man wünschte sich, der Anfang wäre Folklore. Doch es ist nach wie vor eine Tatsache, dass Jugendliche am Rand der Gesellschaft oft nur zwei Möglichkeiten haben, ihren Weg zu machen: Sport und Musik. Sei es Basketball, Fussball oder Hip-Hop. Vielleicht bringt man es damit zu Berühmtheit und Geld, mit dem man sich samt Familie aus den Sozialsiedlungen absetzt, in denen man aufgewachsen ist. In diesem Punkt gleichen sich die Karrieren von Xzibit und Soprano. Der erste wurde, wie so viele Afroamerikaner, von einer alleinerziehenden Mutter durchgebracht, jedenfalls bis zu ihrem frühen Tod. Danach kam Alvin Nathaniel Joiner, wie er bürgerlich heisst, zum Vater und kurz danach in ein Heim, weil er von der Stiefmutter geschlagen wurde. Mit 17 zog er schliesslich nach Los Angeles und fand Anschluss in einer HipHop-Szene, die für ihren Zusammenhalt berühmt ist. Zunächst unter den Fittichen des Produzenten Broadway, dann unter denen von Dr. Dre brachte es Xzibit zum international erfolgreichen Rapper. Er wurde Gastgeber der TV-Show «Pimp My Ride». Danach verkrachte er sich aber mit der Plattenfirma und kämpfte zuletzt gegen Finanzamt und schwindenden Erfolg.

Ausgangspunkt des Spektakels ist ein Wohnblock, hier betrachtet von Dominique Jann, der durch den Abend führt.


Berner kulturagenda 2011 N° 40