Offene Türen zu Gott!? (2021-12 - 2022-02)

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Evangelisch in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel

Gemeindebrief

Dezember Dezember 2021 2021 bis bis Februar Februar 2022 2022

Offene Offene Türen Türen zu: zu:

Gott ?!


Lieb e Leser in , l ieb er Les er In ha l t

Offene Türen – zu Gott!?

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| NEUES AUS DEM KIRCHENVORSTAND

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| JAHRESLOSUNG

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| OFFENE TÜREN

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| BERICHT KONFIFREIZEIT

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| LESERBRIEF

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| ALTAR OBERROD

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| SLUM-KRIPPE

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| WEIHNACHTEN & TERMINE | WELTGEBETSTAG

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Überlegung geschlossen werden. Denn es ist nicht schön, draußen zu stehen.

Offene Türen – das haben wir im Redaktionskreis als Jahresthema für 2022 gewählt. Hört sich doch sehr einladend an – wer sollte das nicht gut finden?

Und bei Gott – wie steht es da um die offenen Türen? Erst einmal scheint das selbstverständlich: Natürlich stehen alle Türen zu Gott offen. Er will doch, dass Menschen zu ihm kommen und bei ihm zu Hause sind! Ja – aber für viele Menschen scheint das doch eher fraglich zu sein: Was erwartet mich da, wenn ich komme? In die Kirche, aber auch zu Gott? Wie muss ich sein, dass ich kommen kann, dass mir die Tür zu ihm offen steht? Wie fromm? Wie sozial? Wie ordentlich in meiner Lebensführung?

Aber sie sind nicht selbstverständlich, die offenen Türen. Gerade wird diskutiert, ob allen, die nicht 2G sind, die Türen zu Restaurants, Theatern etc. verschlossen bleiben – durchaus mit guten Gründen, aber eben: verschlossene Türen! Und wir als Kirchengemeinde überlegen natürlich auch, ob wir – wie bisher – alle Türen zu unseren Gottesdiensten offen halten, egal wie hoch die Inzidenzen steigen. Aber sie verschließen – welches Signal würde das denn senden? Es ist jedenfalls gut, wenn Türen erst nach sehr reiflicher

Offene Türen – das hört sich, wie gesagt, gut an. Was aber ist genau gemeint? Und vor allem: Was bedeutet das für mich, wenn ich schaue, ob die Tür tatsächlich offen ist? Wir versuchen Antworten zu geben – eine erste in aller Kürze: Advent: da öffnen sich Türchen – warum? Weil wir an Weihnachten den geöffneten Himmel feiern!

Ihr Pfarrer

Johannes Seemann

JAHRESLOSUNG

6 SLUM KRIPPE

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www.heftrich-evangelisch.de 2

BERICHT KONFIFREIZEIT

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Beate Demmer. Anke Balschun und Pfarrer Johannes Seemann für die Kirchenvorstände

Neues aus dem Kirchenvorstand � Gottesdienste

Auch in Zeiten wieder steigender Corona-Inzidenzen wollen wir die Gottesdienste -soweit möglich- in unseren Kirchen feiern. Dabei halten wir uns an staatliche Regeln und lan‐ deskirchliche Empfehlungen. ( aktu‐ ell: 3G + Abstand + Masken während des gesamten Gottesdienstes).

Haben Sie eine Tanne in Ihrem Garten, die Sie fällen wollen und vielleicht für die Heftricher Kirche als Weihnachtsbaum spenden möchten? Dann melden Sie sich bei unserer Küsterin Doris Künzl: 06126- 1477

Da große Heiligabend-Gottesdienste und Krippenspiele auch in diesem Jahr nicht durchführbar sein werden, wird es - wie schon 2020 - am Nach‐ mittag des Heiligabends kleine Stati‐ onen in allen Dörfern außerhalb der Kirchen geben. (Nähere Informatio‐ nen zu den Weihnachts-Gottesdiens‐ ten Seite 26/27)

Weihnachtsbaum

In Bermbach würden wir gern eine große Tanne vor der Kirche und eine kleinere drinnen aufstellen. Auch da wären wir für eine Baum-Spende sehr dankbar! Kontakt: Gabi Schikowski, Küsterin: 0171-9461547 oder Anke Balschun, 2. Vorsitzende (06126-7003663) In Oberrod freuen wir uns ebenfalls über eine Tannenbaum-Spende für unsere Kirche. Kontakt: Tanja Bau‐ mann-Kowal, Küsterin: 06082 7528595

Der Spielkreis bei Johanna Keßler startet am

30.11. um 10 Uhr (017662455849, Gemeindehaus Bermbach, An den Gärten 2)

In Bermbach finden wieder an folgenden Freitagen Adventsandachten vor dem Gemeindehaus statt: 3.12. um 18 Uhr 10.12. um 17.00 Uhr mit Teilnahme des Kindergartens 17.12. um 18 Uhr mit Teilnahme des Frauenchors Bermbach

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Gemeindeversammlung

Um die Gemeinde am gemeindli‐ chen Leben in aktiver Form zu betei‐ ligen, sollen die Gemeindemitglie‐ der laut Kirchengemeindeordnung (§ 54 Abs. 3) regelmäßig eingeladen werden: „Der Kirchenvorstand soll einmal jährlich der Gemeindever‐ sammlung über seine Arbeit berich‐ ten.“ Es werden Fragen des kirchli‐ chen und gemeindlichen Lebens be‐ sprochen (natürlich mit Ausnahme vertraulicher Themen, wie etwa Per‐ sonalfragen) und es wird über die fi‐ nanzielle Situation berichtet. Wir haben im letzten Jahr im Anschluss an einen Gottesdienst je eine Versammlung in Bermbach und in Heftrich (für die Gemeindeteile Heftrich, Nieder-Oberrod und Kröftel) durchgeführt. Die nächsten Gemeindeversammlungen sollen Anfang 2022 stattfinden… evtl. werden wir diesmal für alle Dörfer separat einladen. Orte und Termine geben wir rechtzeitig bekannt.

Jugendausschuss

Die Kirchenvorstände haben sich bei der diesjährigen Kirchenvor‐ standswahl entschieden, keine Ju‐ genddelegierten in den Kirchen‐ vorstand zu wählen und stattdes‐ sen einen Jugendausschuss zu gründen, in dem einige Jugendli‐ che gemeinsam mit Pfarrer See‐ mann und einem weiteren Mit‐ glied des Kirchenvorstands Veran‐ staltungen für Jugendliche in un‐ seren Gemeinden planen. Die erste Aktion wird am 2. Adventswochen‐ ende stattfinden.

Information Bitte beachten Sie die Aushänge in den Schaukästen, auf der Homepage (www.heftrich-evangelisch.de) und auf Facebook (www.facebook.com/ evangelischheftrichbermbach niederoberrodkroeftel/) und die Ankündigungen in den Zeitungen. Dort werden Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen regelmäßig veröffentlicht.

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Jahreslosung 2022

Was aber dann?

Die Bettlerin an der Tür. Der Flüchtling an der Grenze zwischen Belarus und Po‐ len. Das Kind, das bei den Eltern um mehr Taschengeld bittet. Der Inselstaat, der dringend mehr Anstrengung gegen den Klimawandel erbittet. Immer und überall Menschen, die um etwas bitten – aber abgewiesen werden. Oft hat das ja Gründe, manchmal auch gute, sinnvolle Gründe: Ich gebe Bettlern an der Tür begründet kein Geld – und es wird kaum jemand fordern, dass in Deutschland alle denkbaren Flüchtlinge der Erde aufgenommen werden müs‐ sen. Trotzdem: Es kann bitter, sehr bitter sein, abgewiesen zu werden. Bevor ich meine Frau kennenlernte, erlebte ich mehrfach, dass mein Wunsch nach Bezie‐ hung abgewiesen wurde – das tat richtig weh! Es scheint so, dass wir damit leben müssen, abgewiesen zu werden – und man‐ che häufig und auf schmerzliche Weise. Manchmal bei Wünschen, die tatsäch‐ lich unerfüllbar sind, manchmal aber auch bei sehr berechtigten Anliegen. Kei‐ ne offene Tür also! Und dann diese Jahreslosung: Jesus Christus spricht:

»

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen Was heißt das – und was heißt es nicht?

«

Jesus, der umfassende Erfüller meiner Wünsche und Sehnsüchte? Jesus, der zu allem ja und amen sagt, was wir uns erhoffen? Jesus, der allem und je‐ dem die Tür öffnet? Nein – das offensichtlich nicht! Jesus konnte Menschen schroff abweisen, die ihn mit Forderungen bedrängten, die dem Willen Got‐ tes entgegenstanden. Man wirft ihm vor: „Dieser da isst mit denen, die schuldig sind vor Gott!“, will heißen: Der soll das gefälligst sein lassen! Nein, Je‐ sus ließ es nicht sein, sondern blieb in Gemein‐ schaft mit den offensichtlichen Sündern – schon er‐ staunlich! Eine grenzenlose Offenheit für Wünsche und Forderungen – das meint Jesus gerade nicht.

Johannesevangelium Kapitel 6, Vers 37

Wer kommt eigentlich zu Jesus? Wer will etwas von ihm? Wer erhofft sich eine offene Tür bei ihm? – In aller Regel sind es Menschen, denen etwas fehlt: Menschen, die krank sind – Menschen, die außerhalb der Gemeinschaft ste‐ hen – Menschen, denen bewusst ist, dass sie vor Gott gescheitert sind – Men‐ schen, die spüren, dass sie Rat, Hilfe, Rettung brauchen. Wer so zu ihm tritt, der hört, die hört: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. Daraus höre ich: Ich bewerte Dich, Mensch, nicht nach dem, was Du mitbringst – an Lasten, an Einschränkungen, an Schuld. Ich lege nicht eine Latte auf, die du überspringen musst – eine Latte der Frömmigkeit, des Wohlverhaltens, der „Anständigkeit“. Ich bin nicht fixiert auf Deine Defizite, stelle keine Bedingungen: „Werde erst mal so, dann …“

jahreslosung

Zugleich gilt: Die radikale Offenheit von Jesus ist nicht ohne Klarheit. Er redet Menschen nicht nach dem Mund, er redet Nöte und Schuld nicht schön. Manchmal benennt er überdeutlich, wo der Schuh drückt – weil nur so Hei‐ lung und Neuanfang möglich werden. Der Ehebrecherin, die er vor dem Tod durch Steinigung rettet, sagt er nicht: „Alles ok!“, sondern: „Lad von jetzt an keine Schuld mehr auf dich!“ (Johannes 8,11). Dabei ist die Klarheit von Jesus nicht das Gegenstück seiner Liebe und Offenheit, sondern ein wichtiger Teil davon: Wer zu ihm kommt, erlebt weit offene Türen – und gleichzeitig Verän‐ derung und Neuanfang; keineswegs aber eine Harmoniesauce auf das Beste‐ hende. Ich sage: Was für eine Chance! Was für eine tolle Botschaft! Die Tür zu mei‐ nem Gott, zu Jesus, ist weit offen – aber so, dass mein Leben dabei neu wird und ich die Veränderung erlebe, die mir (und auch den anderen!) gut tut! Und zugleich: Was für eine Herausforderung – an mich als Mensch, als Christ, als Pfarrer – und auch an uns, die Gemeinde dieses Jesus Christus! Denn dar‐ um geht es doch auch: dass Menschen bei uns genauso kommen dürfen, wie sie sind; dass unsere Türen sperrangelweit offen sind und sie nicht abgewie‐ sen werden – und dass sie zugleich spüren: Hier, in der Gemeinde, hier, bei Jesus Christus, erlebe ich, dass mein Leben neu wird. Eine starke Jahreslosung – eine tolle Zusage und ein großer Ansporn für uns als Gemeinde, die sich nach Jesus Christus nennt!! Johannes Seemann

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Offene Türen Die Jahreslosung (siehe Seite 6) ließ uns im Redaktionsteam über „offene Türen“ nach‐ denken und wir überlegten, welche Türen in unseren Dörfern offen sind. Zuerst fiel uns leider ein, was nicht mehr offen ist. Bei‐ spiel Heftrich: „Brandler“, das „Gasthaus zum Taunus“ ist geschlossen, es gibt keinen Lebensmittelladen mehr und auch keinen Friseur; die Tür zur vr-Bank öffnet sich nur noch zu den Bank-Automaten, aber die Schalter sind geschlossen. Das alles ist sehr bedauerlich und man möchte resignieren. Andrè Gide, ein französischer Schriftsteller, schrieb:„Es entspricht einem Lebensgesetz: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet.“ Will sagen: wir dürfen nicht beim traurigen Rückblick ste‐ hen bleiben, sondern müssen uns dem Wandel stellen und das Beste daraus ma‐ chen. Also: manches ging verloren und wird in der gewohnten Form nicht wiederkom‐ men. Schauen wir also, was die Optionen sind. Bleiben wir (in dieser Ausgabe des Ge‐ meindebriefs) in Heftrich: Hedi Brandler steht weiterhin mit ihrem Catering-Service zur Verfügung. Mehrere Verkaufswagen fahren unser Dorf an und bieten an ver‐ schiedenen Tagen die Möglichkeit, Lebens‐ mittel vor der Haustür einzukaufen. Es gibt Friseure, Fußpflege und Physiotherapeuten „auf Rädern“, die nach Hause kommen… um nur ein paar Beispiele zu nennen. Weite‐

Thema offene Türen

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re Informationen zu„Einkaufen und Gewer‐ be im Quartier“, also: in unseren Dörfern, fin‐ den sich auf der Homepage von Quartier 4 (www.quartier4-taunus.de/einkaufen/). Im Gemeindehaus trifft sich jeden Don‐ nerstagnachmittag der Seniorenclub, der sich bestimmt über Neuzugänge freut. Dort probt auch Helga Lebertz mit dem Kinder- und Jugendchor und im Frühjahr wieder mit dem Best-Generati‐ on-Chorprojekt (Siehe Seite 24). Und das Gemeindehaus könnte -nach dem Bermbacher Quartier 4-Beispiel-für ein Heftricher „Café Jedermann“ genutzt werden, wenn denn jemand Lust hätte, das zu organisieren. Im neuen Vereins‐ heim des Sportvereins Heftrich gibt es seit einigen Wochen einen Stammtisch am Sonntagvormittag. (Man kann dort auch nach dem Gottesdienst noch ein‐ kehren ;) ). Ein Verkaufs-Automat an der Willi-Mohr-Halle ist geplant. Der Bür‐ gerbus von Quartier 4 bietet einen kos‐ tenlosen Fahrservice (Kontakt: Brigitte Hörning, GemeindeWaldems: 06126-59224, brigitte.hoerning@gemeinde-waldems.de) zum Einkaufen, zu Arzt-Terminen usw. Ja, nichts ist mehr so, wie es war und Co‐ rona macht das Leben auch nicht gera‐ de leichter, aber mit Mut, gutem Willen zur Zusammenarbeit und kreativen Ide‐ en können wir neue Türen öffnen! Packen wir’s an!

Beate Demmer 9


Bericht Konfifreizeit Vom 22. bis 25. Oktober trafen sich 180 Konfirmanden aus sieben Ge‐ meinden, darunter auch Heftrich, auf der Burg Wernfels in einem klei‐ nen fränkischen Dorf, um Spiele zu spielen, sich mit der eigenen und den anderen Gemeinden auszutau‐ schen und natürlich um über Gott zu reden. Am Freitag, 22.10., trafen wir uns morgens am Idsteiner Bahnhof. Man merkte, dass eine tolle Stim‐ mung in der Luft lag. Die Hinfahrt

mit Zug und Bus lief wie am Schnür‐ chen und als wir an der mittelalter‐ lichen Burg Wernfels ankamen, konnten wir uns erstmal in unseren großräumigen Zimmern einrichten. Am Samstag, 23.10., dem ersten „richtigen“ Tag, hatten wir nach dem leckeren Frühstück die“Power‐ hour”: Ein Treffen aller Gemeinden und Mitarbeiter, wo wir Liedern und Geschichten zugehört haben. Danach gab es ein freiwilliges An‐ gebot mit den Pfarrern und Mitarbei‐

Beim Burgspiel - wer ist der Mörder?

Burg Wernfels - malerisch gelegen

tern Sportaktivitäten wie Basketball, Handball, Fußball etc. zu spielen. Eine der besten Aktivitäten waren die Workshops. Es gab eine breite Auswahl wie zum Beispiel Schnit‐ zen, Tanzen, Gitarre für Anfänger, Speckstein schnitzen und vieles, vieles mehr… Außerdem hat uns der Zauberer „Mr. Joy“ besucht, der die Geschichten von Jesus und Gott unterhaltsam und schön mit der Zauberei veranschaulicht hat.

gab es noch Spiele und das Abend‐ gebet, dann war Kofferpacken ange‐ sagt.

Am Sonntag, 24.10., gab es ein Burg-Spiel. Hier ging es darum, zu verschiedenen Stationen zu gehen und die Mitarbeiter dort zu befra‐ gen, um einen potenziellen „Mör‐ der" zu finden. Das funktionierte etwa wie Cluedo: Durch Fragen kann man verschiedene Möglich‐ keiten, wer es gewesen sein kann, ausschließen. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht – wie viele weite‐ re Programmpunkte auch. Abends

Entspannen an und auf der Burgmauer

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Unser gut maskiertes, engagiertes Konfi-Team

Beim Burgspiel - der Butler lüftet sein Geheimnis

Am Montag den 25.10 ging es näm‐ lich wieder nach Hause. Leider gab es ein paar Komplikationen mit dem Bus, der uns zum Bahnhof bringen sollte. Aber wir haben alle Verbin‐ dungen rechtzeitig bekommen und kamen pünktlich in Idstein am Bahn‐ hof an. Wir alle hatten ein tolles und spannendes Wochenende, dank vie‐ len Helfern, die das für uns bis ins Detail organisiert haben. Johannes Körner & Frida Dieske (beide Kröftel)

Lebhafter Gottesdienst

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Leserbrief Leserzuschrift zum Grußwort von Herrn Pfarrer Seemann im letz‐ ten Gemeindebrief „…dass sie (die Kirche, Anmerkung der Redakti‐ on) nicht um den Zugang zu den Menschen in Heimen und Kran‐ kenhäusern kämpfte.“

war eine harte Zeit. Besonders für demente Bewohner, die nicht mehr begreifen können, was los ist. Einige reagierten aggressiv, sowohl verbal als auch körperlich. Das Personal musste – und muss noch immer – eine FFP2-Maske tragen!

Ich wohne inzwischen schon im 4. Jahr im – umgangssprachlich: Pfle‐ geheim – die offizielle Bezeichnung lautet: Einrichtung. Daher kenne ich das Leben vor Corona und seit Freitag, 13. März 2020 mit Corona. An diesem Tag wurde das Haus das erste Mal geschlossen – Besucher durften nicht mehr zu ihren Verwandten. Es folgten die Tests, zuerst Labortests, dann regelmäßig Schnelltests. Jedes positive Ergebnis musste dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Und von dort kamen die Quarantäne-Anweisungen und -Bestimmungen mit Androhung von Geldstrafen bei Nichteinhaltung. Es waren Quarantänen, mal für einzelne Bewohner, einzelne Wohnbereiche, mal für das ganze Haus – „keiner rein, keiner raus“! Auch Therapeuten, Friseur, Fußpflege durf‐ ten lange Zeit nicht ins Haus. Die als Kontaktperson genannten Ange‐ hörigen und Betreuer wurden schriftlich informiert, in akuten Fällen auch telefonisch. Auch wir vom Einrichtungsbeirat wurden infor‐ miert, was gefordert, was geplant ist.

leserbrief

Ausnahme vom strickten Besuchsverbot: Wenn ein Bewohner im Sterben lag, durften Angehörige zu ihm. Allerdings nicht mit dem Aufzug, sondern über die Treppe. Unser Einrichtungsleiter Herr Raha begleitete sie zum Zimmer. Um den Kontakt Bewohner/Angehörige einigermaßen zu halten, konnten Zeiten für Telefonate oder Video-Chats vereinbart werden. Die Mitarbeiter des Sozial- und Betreuungsdienstes gingen mit ei‐ nem Tablet von Bewohner zu Bewohner und halfen mit der moder‐ nen Technik. Es kam die Zeit der Besuche am Fenster – da konnten zwar die Nachbarn mithören, aber man sah sich wenigstens noch. Es

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In „ruhigen“ Zeiten gab es Lockerungen. Hiervon wurde auch der Beirat unterrichtet. Wir haben oft gebremst und gesagt: „Lockerungen ja, aber langsam, Schritt für Schritt.“ Eines ist mir sehr bewusst geworden: Das Leben in einer Einrichtung (ei‐ nem Heim) ist nicht zu vergleichen mit dem Leben in der eigenen Woh‐ nung. Da schließt man die Tür und ist gewissermaßen abgeschottet. Ge‐ wiss, hier geht man in sein Zimmer und macht die Türe zu – aber kein Mensch wäre in einer Pflege-Einrichtung, wenn er nicht Hilfe brauchte. Das Personal ist oft wohnbereichsübergreifend tätig, und somit kann eine Infizierung ganz schnell um sich greifen. Da nicht täglich getestet werden kann, kann das ganz schnell geschehen und das Haus ganz schnell wieder geschlossen werden! Im Klartext: Der Besucher ist nicht nur seinem Angehörigen gegenüber verantwortlich, sondern indirekt auch allen anderen Bewohnern einer Pflege-Einrichtung! Stichwort Krankenhaus: Hier sind akut erkrankte Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung schon geschwächt sind und eine Infektion – z.B. durch ein „böses Coronavirus“ – nicht abwehren können.

Randi Bornemann

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Rückblick Erntedank Erntedank auf dem Kreuzhecker Hof Für einen Gottesdienst im Freien spielte das Wetter leider nicht mit. Trotzdem konnten die Besucher den Erntedankgottesdienst in Bermbach feiern, denn Familie Volkmar öff‐ nete die Stalltüre und hieß alle willkommen. Für die meisten Besucher war dann auch der Stallgeruch kein Hindernis und so wurde der Erntedankgottesdienst zu einem wirklichen Dankeschön für die Gaben Gottes. Auch die Bewohner des Stalls hatten ihren Spaß. Neugierig folgten einige Kühe dem Geschehen und wunderten sich sicher über die nicht alltägliche Menschenschar. Vor al‐ lem freuten sich auch die Kinder, die den Gottesdienst besuchten. Wann hat man schon bei einem Gottesdienst so nette Ab‐ lenkung? Und dann wurden noch Apfelchips und Äpfel verteilt, die man nach der Predigt essen durfte. Erntedank – der Dankbarkeit Raum geben, unser tägliches Brot nicht als selbstverständlich ansehen. Erntedank - ein Aufruf zum verantwortungsvollen Teilen von Besitz und Ressourcen. Diese Botschaft nah‐ men die Besucher an diesem Abend mit nach Hause. Martina Boll

Dank Kindergarten Bermbach Wir konnten spielen, toben und viel bauen und im Garten nach Eichhörnchen schauen. Vielen, vielen Dank sagen hiermit Groß und Klein, es war toll hier bei euch zu sein! Dankeschön, dass ihr uns während des Kindergartenumbaus beherbergt habt. Liebe Grüße das Kindergartenteam

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Altar Oberrod- überraschende Entdeckung Es muss 2017 gewesen sein: Doris Künzl machte die Küster-Vertretung in Oberrod und bereitete die Kirche für den Gottesdienst am folgenden Sonntag vor. Mit Pfarrer Markus Eisele überlegte sie, das Antependium des Altars auszutauschen gegen eines in der passenden liturgischen Farbe. Also wurde der Stoffbehang abgenommen und … Überraschung: zum Vorschein kam in goldener Schrift: „Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.“ (Lukasevangelium, Kapitel 11, Vers 28) Leider war der Text nicht mehr gut lesbar und die Front des schwarzen Holzaltars fleckig und nicht sehr ansehnlich. Erster Gedanke: das sollte repariert werden. Winfried Urban aus Heftrich schaute sich den Altar an und riet zu einer fachmännischen Restaurierung. – Dann kamen der Weggang von Pfarrer Eisele und die Vakanz… und der Altar rückte in den Hintergrund. Ein neuer Start des Projekts folgte 2019: Architekt Knut Faust, verantwortlich für die regionale Baubetreuung der EKHN, begutachtete den Altar im Frühjahr und kontaktierte den Restaurator Peter Weller-Plate, der sich den Altar im August anschaute und ein Angebot für die Konservierung und Restaurierung machte, die schließlich im Sommer 2021 in Angriff genommen wurde. Im Gottesdienst am 12. September konnte dann bereits der „heimgekehrte“ Altars begutachtet werden.

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Übereinstimmendes Urteil der Besucher:

„Sehr schön geworden!“ Vielen Dank den SpenderInnen all unserer Dörfer für ihr Engagement!

Doris Künzl/ Beate Demmer

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Lebendiger Advent

Starke Kids Nachlese Kirchenkino Wie im vergangenen Gemeindebrief angekündigt gab es nun am 30. Oktober endlich das erste Kirchenkino nach langer Zeit. Frischer Popcornduft aus der großen Popcornmaschine empfing die 10 Kids, die den Weg in die Kirche gefunden hatten. Manche kamen mit ihren Eltern und machten es sich in der Kirche so richtig gemütlich. Die Spannung stieg – wussten doch die meisten nicht, welcher Film gezeigt wurde. Beim Medienzentrum der EKHN hatten wir den Film „Storm und der verbotene Brief“ ausgeliehen. Wir reisten zurück in die Zeit der Reformation: Der 12-jährige Sohn eines Druckers aus Antwerpen rettet die Druckplatte eines Briefes von Martin Luther. Der Vater wollte den Brief drucken, als er von den Soldaten des neuen Inquisitors überrascht und verhaftet wurde. Für Storm beginnt ein lebensgefährliches Versteckspiel in den Katakomben der Stadt. Er erhält unerwartet Hilfe vom Waisenmädchen Marieke und rettet so nicht nur den verbotenen Brief, sondern auch den Vater vor dem Tod auf dem Scheiterhaufen.

Starke kids

Am Ende des Abends waren sich alle Kids einig: Das soll wiederholt werden. Und das machen wir! Zunächst für die „kleinen“ starken Kids. Am Sonntag, den 12. Dezember um 16 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr) gibt es das nächste Kirchenkino (Eintritt frei) für alle starken Kids ab 4 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Und was passt besser in den Advent als ein Weihnachtsfilm? Leider dürfen wir auch hier den Titel nicht nennen, aber Spaß ist garantiert und Popcorn gibt es ebenfalls wieder! Wegen der Corona-Lage bitten wir um Anmeldungen unter starke_kids@heftrich-evangelisch.de . Bitte die aktuellen Corona-Regeln beachten, Wir freuen uns über jede einzel‐ ne das Schultestheft gilt als Nachweis!

Gastgeber gesucht! Nachdem wir 2020 auf den Lebendigen Adventskalender verzichten mussten, freuen wir uns in diesem Jahr wieder auf gemeinsame Andachten in unseren Dörfern.

1. bis 23. Dezember, jeweils um 18 Uhr Haben Sie Lust ein Fenster adventlich zu schmücken und am Abend des Ter‐ mins für die draußen Stehenden zu öffnen (Rollo oder Laden) oder zu beleuch‐ ten und eine kleine Andacht vorzubereiten? Dazu kann ein adventliches Ge‐ dicht oder eine Geschichte gehören, es können auch 2 - 3 Adventslieder ge‐ sungen werden (Liedhefte stellt die Gemeinde zur Verfügung) und mit einem Gebet kann das "Fenster" dann abgeschlossen werden. (Dauer insgesamt un‐ gefähr 20 Minuten). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation müssen dabei die jeweils geltenden Hygieneregeln beachtet werden. Trotz dieser Einschränkungen ist es schön, dass der Lebendige Adventskalender stattfinden kann! Wir freuen uns auf die Begegnungen (wenn auch mit Abstand) und die Möglichkeit, die Zeit des War‐ tens auf Weihnachten miteinander zu erleben. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage heftrich-evangelisch.de Wer Gastgeber sein möchte, kann im Doodle-Kalender (https://doodle.com/ poll/npxg765ubvreuvzk) einen Termin eintragen und die Kontaktdaten an uns senden: E-Mail: eisele@heftrich-evangelisch.de , Telefon: 06126 953557

Spende für unsere Arbeit! VR-Bank Untertaunus IBAN: DE61 5109 1700 0017 0879 16 BIC: VRBUDEXXX

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Für den Förderkreis Anke Balschun, stellvertretende Vorsitzende

Kontakt vorstand@starke-kids-evangelisch.de www.starke-kids-evangelisch.de

Marc Eisele/ Beate Demmer

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Slum krippe Slum Krippe auch in diesem Jahr zu Gast in Nieder-/Oberrod Da sich die Umbaumaßnahmen in der Rödelheimer St. Cyriakuskirche in Frankfurt verzögern, ist Frau Gutberlet dankbar, dass die Slum Krippe des peruanischen Künstlers Sabino Tupa weiterhin in unserer Gemeinde eine Bleibe hat. Wie schon 2019 werden wir die Krippe auch in diesem Jahr in der Pfarrscheune ausstellen.

Die Geburt Jesu ist nicht eindeutig überliefert und die Darstellung von Jesus, der im Stall geboren wird ist eine Vorstellung, die uns in Deutschland prägt. Wer sich darauf einlassen möchte, einen Eindruck von der Weihnachtsgeschichte zu bekommen, wie sie in Südamerika verstanden wird, ist nach dem 18h Gottesdienst am 3. Advent in die Pfarrscheune nach Oberrod eingeladen. Weitere Termine sind nach Rücksprache möglich (Tanja BaumannKowal 060827528595)

Der Ehemann von Frau Gutberlet und ehemalige Rödelheimer Pfarrer Heinrich Dippel hat in den 1970er Jahren begonnen Krippenfiguren aus aller Welt zu sammeln. Rund 600 Krippen waren es, als er 2004 verstarb. Die Krippe von Sabino Tupa kam über die Missionsbenediktiner aus Münsterschwarzach nach Frankfurt. Die Missionsbrüder kaufen den Einheimischen Krippen und andere Kunstgegenstände ab und sorgen so für ein Einkommen der meist unbekannten Künstler. Sabino Tupa ist einer der wenigen namentlich bekannten Künstler aus Peru. Er lebt heute in der Großstadt Lima. Aus Cuzco, seiner Heimat in den Hochanden, musste er als Indio fliehen. Sabino Tupa hat aus Ton und Pappe die Geburt Jesu nachgebildet. Dieser kommt nach Sabino Tupas Verständnis unter freiem Himmel in einem Armenviertel (Slum) zur Welt. Das große Geschenk, das Tupa dem Kind gibt sind große Hände und Füße. Hände, um sich zu schützen und aus dem Nichts etwas aufzubauen und Füße, die ihn tragen und einen guten Stand geben. Neben der heiligen Familie sind Ochs und Esel, uns bekannte Tiere, aber auch Tiere aus Südamerika mit im Geschehen. Die Geburt des Erlösers ist nach Sabino Tupa nicht nur den Menschen vorbehalten.

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† TRAUER TAUFE Johanna Stickl (aus Bermbach) – 25. Juli 2021 in Kröftel „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139,14) Marlon Werner (aus Kröftel) – 25. Juli 2021 in Kröftel „Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ (Psalm 91,11) Tamme Anton Kowal (aus Oberrod) – 10. Oktober 2021 in Oberrod „Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.“ (Psalm 23,1) Anna Schneider (aus Bermbach) – 19. September 2021 in Bermbach „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139,14) Aaron Ludwig (aus Untershausen bei Montabaur) – 17. Oktober 2021 in Heftrich „Sei mutig und stark! Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst.“ (Josua 1,9) Malina Happ (aus Heftrich) – 31. Oktober 2021 in Heftrich „Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“. (Johannes 8,12)

Fridolin Otto Volkmar (91 Jahre, Bermbach) † 10. August 2021 „Du wirst im Alter zu Grabe kommen, wie Garben eingebracht werden zur rechten Zeit.“ (Hiob 5,26) Manfred Dambeck (83 Jahre, Heftrich) † 12. August 2021 „Ich bin zutiefst überzeugt: Nicht kann uns von der Liebe Gottes trennen.“ (Römer 8,38-39) Manfred Kelle (83 Jahre, Bermbach) † 16. August 2021 „Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.“ (Psalm 23,3) Elvira Lehmann (67 Jahre, Heftrich) † 22. September 2021 „Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.“ (Johannes 14,19) Johannes Stoll (85 Jahre, Heftrich) † 16. Oktober 2021 „Er, Gott, weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.“ (Psalm 23,2) Helmut Krone (84 Jahre, Heftrich) † 18. Oktober 2021 „Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (Johannes 14,19) Rainer Kaltwasser (83 Jahre, Oberrod) † 25. Oktober 2021 „Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.“ (Psalm 42,2) Anni Gauf, geb. Häuser (92 Jahre, Bermbach) † 29. Oktober 2021 „In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.“ (Psalm 31,6) Adele Kappus, geb. Urban (88 Jahre, Heftrich) † 01. November 2021 „Jesus Christus spricht: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.“ (Johannes 13,34)

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Chorprojekt für Menschen von 6-66plus Titel: »Weite Räume meinen Füßen« 12. Januar 2022 bis 20. Februar 2022 in Räumen der ev. Kirchengemeinde Heftrich, Neugasse 6

Heftricher Chorprojekt

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Mama

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Freundin

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Kinder- und Jugendchor Mittwochs 17:30 bis 19:15 Uhr* (mehrere Gruppen)

Jung

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e M a ng Fre Die leider immer noch angespannte pandemische Lage verlangt kreatives Handeln und manchmal auch kurzfristige Änderungen. Tante

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Papa

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Oma

Mädche n

Eine Anmeldung in den Mail- bzw. WhatsappVerteiler ist daher unbedingt erforderlich. Junge

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Freundin

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Freund

Mama

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In der Coronakrise war die alte Ordnung unserer Gottesdienste außer Kraft. Seit Mai 2020 war die „Coronaordnung“ so, dass Heftrich jeden Sonntag um 10 Uhr einen Gottesdienst hatte, Bermbach zwei Abendgottesdienste pro Monat, Kröftel und Oberrod je einen. Da die Mor‐ gengottesdienste besser besucht sind, wollten wir sie wegen Corona in der größten Kirche unserer Gemeinden feiern. Der neue Kirchenvorstand hat beraten und entschieden, wie die „Standard-Ordnung“ für die nächste Zeit aussehen soll. Folgende Überlegungen haben uns geleitet:

Kids

( Wir wollen einen festen Ort, von dem alle

Juniors

( Wie vor Corona soll Bermbach monatlich ei‐

wissen, dass jeden Sonntagvormittag Got‐ tesdienst ist; in Heftrich wird also auch wei‐ terhin sonntäglich um 10 Uhr Gottesdienst sein, fast immer.

Start: 12. Januar 2022 in Räumen der ev. Kirchengemeinde Heftrich, Neugasse 6 * Die genaue Chorzeit für Ihr Kind und weitere wichtige Infos erfahren Sie bei (unverbindlicher) Anmeldung hier: lebertz@t-online.de oder 01 52 345 997 17

Infos GottesDienste

Nähere Infos und Anmeldung (unverbindlich) lebertz@t-online.de oder 01 52 345 997 17

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Bes Genera t ti on 2022

Junge

nen 10 Uhr-Gottesdienst haben, Kröftel und Oberrod alle zwei Monate. Dieser Wunsch wurde häufig geäußert. Weiter hat Berm‐ bach jeden Monat einen Gottesdienst um 18 Uhr, die anderen Dörfer jeden zweiten Monat.

Freundin

Papa

Tante

Helga Lebertz

Opa

Onkel

Junge

Mädche n

Tante

Freundin

Papa

nung, mit mehr Gottesdiensten als vor Co‐ rona(!), erst einmal Versuchscharakter hat.

( Denn klar ist: Auf längere Sicht wird es weni‐

Chorleiterin

Oma

( Im KV sind wir uns einig, dass diese Ord‐

Opa

Onkel

ger Gottesdienste geben (können) – die Zahl der Kirchenmitglieder sinkt deutlich, ebenso die Anzahl der Pfarrpersonen. So ist die neue Regelung eine Frage an die Gemeinde und in die einzelnen Dörfer, welche Gottesdiens‐ te wie gut angenommen werden.

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Termine Weihnachten Gott kommt zu den Menschen – Menschen erleben sein Kommen Kein Krippenspiel – aber sechs weihnachtli‐ che Stationen! Schon früh haben wir entschieden, auch in diesem Jahr keine Krippenspiele in überfüllten Kirchen anzubieten (wir hoffen auf 2022!!). Wir knüpfen stattdessen an das sehr gut angenommene Konzept von 2020 an: einige kleine Stationen draußen, die uns mehr Spielraum geben (im doppelten Sinn des Wortes!). Eine Station weniger als letztes Jahr (sprich: auch etwas späterer Beginn und früherer Schluss) – und die genau umgedrehte Rei‐ henfolge, aus Fairness. Die einzelnen Stationen werden ca. 20 Minu‐ ten dauern – die letzte also bis kurz vor 18 Uhr. Im Moment hoffen wir noch, dass wir keine Beschränkungen brauchen. Sie können also auch bei mehreren Stationen dabei sein. Falls wir doch einschränken müssen, werden wir das bekanntgeben.

14.00 Uhr KRÖFTEL – auf dem Dorfplatz „Gott wird Mensch – muss ich an Wunder glauben?“ 14.45 Uhr OBERROD – an der Pfarrscheune „Die Mächtigen machen Druck – und was tut Gott?“ 15.30 Uhr NIEDERROD – in der Dorfmitte „Nicht erst heute – kein Platz für Gott in dieser Welt“ 16.15 Uhr HEFTRICH – an der Kirche „Alles bleibt beim Alten! – Oder gibt es doch Hoffnung?“ 16.45 Uhr HEFTRICH – an der Kirche „So klein kann doch kein Gott sein!“ 17.30 Uhr BERMBACH – am Gemeindehaus „Gott kommt – und DU spielst eine Rolle!“

Herzliche Einladung!

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Gottesdienste Sonntag, 28. November 1. Advent

Wir feiern in allen unseren Gottesdiensten das Abendmahl – Ausnahme: am 3. Sonntag im Monat in Heftrich; im Moment natürlich auch abhängig von der CoronaSituation!

Heftrich 10.00 Uhr

Freitag, 03. Dezember Adventsandacht Sonntag, 05. Dezember 2. Advent

Oberrod

Kröftel 18.00 Uhr

18.00 Uhr 10.00 Uhr

Freitag, 10. Dezember Adventsandacht Sonntag, 12. Dezember 3. Advent

Bermbach 18.00 Uhr 17.00 Uhr

10.00 Uhr

Freitag, 17. Dezember Adventsandacht

18.00 Uhr 18.00 Uhr

Sonntag, 19. Dezember 4. Advent

10.00 Uhr

Freitag, 24. Dezember Heiligabend

22.00 Uhr (Christmette)

10.00 Uhr Coronabedingt 20-minüti ge Stationen in allen Dörfern draußen (siehe Seite 26/27)

Samstag, 25. Dezember 1,.Weihnachtsfeietag

10.30 Uhr

Sonntag, 26. Dezember 2. Weihnachtsfeietag.

10.00 Uhr

Freitag, 31. Dezember Silvester

18.30 Uhr

17.00 Uhr

Sonntag, 02. Januar

10.00 Uhr

18.00 Uhr

Sonntag, 09. Januar

10.00 Uhr

Sonntag, 16. Januar

10.00 Uhr

Sonntag, 23. Januar

10.00 Uhr

Sonntag, 30. Januar

10.00 Uhr

Sonntag, 06. Februar

10.00 Uhr

Sonntag, 13. Februar

10.00 Uhr

Sonntag, 20. Februar

10.00 Uhr

Sonntag, 27. Februar

10.00 Uhr

17.00 Uhr

10.30 Uhr 10.00 Uhr 18.00 Uhr

18.00 Uhr 18.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr

Freitag, 03. März Weltgebetstag Sonntag, 06. März 28

10.30 Uhr

18.00 Uhr 29


ANGEBOTE

Weltgebetstag Am Freitag, den 4. März 2022, feiern Men‐ schen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus England, Wa‐ les und Nordirland. Unter dem Motto „Zu‐ kunftsplan: Hoffnung“ laden sie ein, den Spu‐ ren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen uns von ihrem stolzen Land mit seiner be‐ wegten Geschichte und der multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaft. Aber mit den drei Schicksalen von Lina, Nat‐ halie und Emily kommen auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Spra‐ che. Eine Gruppe von 31 Frauen aus 18 unter‐ schiedlichen christlichen Konfessionen und Kirchen hat gemeinsam die Gebete, Gedan‐ ken und Lieder zum Weltgebetstag 2022 aus‐ gewählt. Sie sind zwischen Anfang 20 und über 80 Jahre alt und stammen aus England, Wales und Nordirland. Zu den schottischen und irischen Weltgebetstagsfrauen besteht eine enge freundschaftliche Beziehung. Bei allen Gemeinsamkeiten hat jedes der drei Länder des Vereinigten Königreichs seinen ganz eigenen Charakter: England ist mit

130.000 km² der größte und am dichtesten be‐ siedelte Teil des Königreichs – mit über 55 Milli‐ onen Menschen leben dort etwa 85% der Ge‐ samtbevölkerung. Seine Hauptstadt London ist wirtschaftliches Zentrum sowie internatio‐ nale Szene-Metropole für Mode und Musik. Die Waliser*innen sind stolze Menschen, die sich ihre keltische Sprache und Identität be‐ wahrt haben. Von der Schließung der Kohlemi‐ nen in den 1980er Jahren hat sich Wales wirt‐ schaftlich bisher nicht erholt. Grüne Wiesen, unberührte Moorlandschaften, steile Klippen und einsame Buchten sind typisch für Nordir‐ land. Jahrzehntelange gewaltsame Konflikte zwischen den protestantischen Unionisten und den katholischen Republikanern haben bis heute tiefe Wunden hinterlassen. Über Län‐ der- und Konfessionsgrenzen hinweg engagie‐ ren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft.

Krabbelkreis für die Kleinsten � Donnerstag, 9.30–11.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach Marleen Volkmar, Tel.: 01 76 21 00 23 50. Kindergottesdienst-Tag � jeweils am 2. Samstag im Monat: 9.30–13.20 Uhr, abwechselnd in Heftrich, Bermbach und Esch Karla Sachse-Domschke, Tel.: 95 63 68 Mobil: 01 51 22 35 87 24

Das bisherige Team, das den ökumenischen Weltgebetstags-Gottesdienst und das anschlie‐ ßende gemeinsame Essen in unseren Gemein‐ den vorbereitete, hat sich zahlenmäßig stark re‐ duziert. Es braucht neue Aktive, die mit Hilfe der angebotenen Schulungen und vorhandenen Ma‐ terialien den Weltgebetstags-Abend am 4.3.2022 vorbereiten. Hast Du/ haben Sie Lust? Kontakt: Jutta Steyer 06126 4356

Gemeindebüro Jutta Weber Tel.: 0 61 26 5 52 22 | Fax: 0 61 26 22 88 33 | geöffnet: Donnerstags 14.00 Uhr–18.00 Uhr ev.kirchengemeinde.heftrich@ekhn-net.de Pfarrer Johannes Seemann | Tel.: 0 61 26 22 88 22 | Johannes.Seemann@t-online.de Mitarbeit bei dieser Ausgabe Randi Bornemann, Beate Demmer, Martina Boll, Jule und Merle Nagel, Johannes Seemann Herausgeber: Kirchenvorstände der Kirchengemeinden Bermbach und Heftrich mit Nieder-Oberrod und Kröftel Redaktion: Beate Demmer | 0 61 26 95 93 35 Martina Boll | 0 61 26 98 91 95 Bildnachweise Merle Nagel, Designed by fwstudio/Free‐ pik, Designed by Freepik, gemeindebrief.de/evangelisch, Designed by pvproductions/Freepik, Designed by rawpi‐ xel/Freepik, Designed by wirestock/Freepik, Kindergarten, Martina Boll, Tanja Baumann-Kowal, digital amphetamine, Marc Eisele

Titelbild Merle Nagel

Jugendchor (ab 4. Klasse), Mittwoch, 18.15–19.00 Uhr, Helga Lebertz, Tel.: 7 06 84

Senioren-Club � Donnerstag, 13.30–17.00 Uhr, Gemeindehaus Heftrich Dora Müller, Tel.: 24 13

Der Gottesdienst kann über ww.weltgebetstag.de oder auf BibelTV um 19.00 Uhr im Fernsehen besucht werden.

Evangelische Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach Neugasse 6 | 65510 Idstein-Heftrich www.heftrich-evangelisch.de www.bermbach-evangelisch.de

Kinder- und Jugendchor, Gemeindehaus Heftrich � Kinderchor (1.–3. Klasse), Mittwoch 17.30–18.15 Uhr,

Abendgebet INNEHALTEN � Freitag, 18.30 Uhr Gemeindehaus Heftrich (Win‐ ter)/ Kirche Heftrich (Sommer) Keine Anmeldung nötig!

jeden 2. Donnerstag, 14.00–17.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach Biggi Schink, Tel: 6479

Action für Teens – Action-Samstag � letzter Samstag im Monat, 15.00–18.00 Uhr, Gemeindepädagogin Waltraud Pollex, Tel. 0 64 38 83 77 57 waltraud.pollex@t-online.de Diakoniestation Idsteiner Land

Martina Boll

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Wir werden in den Gottesdiensten, den Schaukästen und auf unserer Homepage informieren, wenn die Gemeinde-Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren wieder möglich sind. Das Abendgebet findet freitags um 18.30 Uhr in der Heftricher Kirche statt!

IMPRESSUM & KONTAKT

Unsere Spendenkonten VR-Bank Untertaunus | BIC: WIBADE5W Bermbach: IBAN: DE21 5109 0000 0070 0832 05 Heftrich: IBAN: DE52 5109 0000 0070 1939 06 Pfarrkirche Heftrich, Langgasse 25 Küsterin Doris Künzl | 14 77, Hausmeisterin Christine Kober | 5 64 32 Kirche/Gemeindehaus Bermbach, An den Gärten 2, Küs‐ terin Gabriele Schikowsky 0 643 1 4 09 35 35, Technikwart Manfred Nickel | 5 23 67 Kirche Oberrod, Niederemser Straße, Küsterin Tanja Baumann-Kowal 0 60 82 7 52 85 95 Kirche Kröftel, Oberemser Straße Küsterinnen Angela Dauber | 0 60 82 9 29 23 85, 01 72 9 51 93 29 Der Gemeindebrief wird bei der Gemeindebriefdruckerei gedruckt und kostenlos an alle Haushalte in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel verteilt.

Tel.: 06126 700 27-15, Fax: -10

Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V. �

Texte Johannes Seemann, Martina Boll, Kindergarten, Tanja Baumann-Kowal, Marc Eisele, Beate Demmer, Randi Bornemann, Beate Demmer, Anke Balschun, Johannes Körner, Frida Dieske

info@hospizbewegung-idstein.de www.hospizbewegung-idstein.de

Verantwortlicher im Sinne des Presserechts ist Johannes Seemann.

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Jemand kann die Tür für Dich öffnen aber es liegt an Dir die Schwelle zu überschreiten! - aus dem Französischen


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