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Evangelisch in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel

Gemeindebrief September bis November 2021

im Fokus:

Kirche


Lieb e Leser in , l ieb er Les er In ha l t

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| NEUES AUS DEM KIRCHENVORSTAND

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| VORSTELLUNG KIRCHENVORSTAND

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| KIRCHE GEHT NEUE WEGE

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| AUCH DAS IST KIRCHE: CAFE JEDERMANN

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| DIAKONIE

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| STARKE KIDS

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seit Monaten wird es diskutiert: Hat Kirche in Zeiten von Corona bewiesen, wie nötig, wie flexibel, wie engagiert sie ist; und dass sie auch ganz modern sein kann (Videokonferenzen!) – oder hat sich im Gegenteil erwiesen, dass Kirche überflüssig ist: dass sie nichts Entscheidendes zur Krise zu sagen hatte; dass sie nicht um den Zugang zu den Menschen in Heimen und Krankenhäusern kämpfte, dass sie viel zu ängstlich und angepasst war. Ich weigere mich, diese unfruchtbare Diskussion aufzunehmen. Die Frage ist nämlich gar nicht, ob Kirche nützlich ist, für die Menschen wie für die Gesellschaft. Die Frage ist vielmehr: Hat sie eine Botschaft, die für die Menschen zutiefst wichtig ist und die das Leben von Menschen verwandelt? Und: Hat sie ein Leben, das dieser Botschaft entspricht?

Die erste Frage beantworte ich mit einem klaren JA: Unter den vielen Botschaften, „Wahrheiten“ und Weisheiten, die durch die Welt schwirren, gibt es keine, die dem Evangelium auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Die Freiheit, die Kraft, die Hoffnung, die Christus uns im Evangelium schenkt, finden wir an keiner anderen Stelle. Die zweite Frage aber bohrt: Hat die Kirche ein Leben, das dieser Botschaft entspricht? Hier sage ich: Da haben wir noch viel Luft nach oben! Vor kurzem hatten wir ein Gespräch im Pfarrer-Regionalkonvent – und einer meiner Kollegen meinte: „Angefangen hat die Kirche als Jesus-Bewegung. Da müssen wir eigentlich wieder hin!“ Dieser Impuls beschäftigt mich. Nicht: Wie werden wir wieder wichtig? Nicht: Wie erhalten wir unser kirchliches Ansehen, unsere Strukturen, unsere Finanzen? Sondern: Wie werden wir neu eine Jesus-Bewegung? Und was heißt das konkret im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts? Wer fragt mit? Wer sucht mit nach Formen, dieses großartige Evangelium zu leben, damit wir in unseren Dörfern ganz neu zu einer Jesus-Bewegung werden? „Ich glaube, es ist an der Zeit, hierfür die Menschen zu sammeln.“ (Dietrich Bonhoeffer)

Ihr Pfarrer

Johannes Seemann

VORSTELLUNG KIRCHENVORSTAND 6

NEUSES AUS DEM KIRCHENVORSTAND

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CAFE JEDERMANN

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www.heftrich-evangelisch.de 3


Beate Demmer. Anke Balschun und Pfarrer Johannes Seemann für die Kirchenvorstände

Neues aus dem Kirchenvorstand � Neuer Kirchenvorstand Am 13. Juni wurde der neue Kirchenvorstand gewählt. Die Gesamt-Wahlbeteiligung von 37,5% ist toll: für den alten Kirchenvorstand ist das ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Der neue Kirchenvorstand sieht darin eine Ermutigung und Unterstützung für seine Arbeit. Mehr zum neuen Kirchenvorstand auf den folgenden Seiten.

probieren der verschiedenen Des‐ serts vermutlich auf das Abendes‐ sen verzichtet ;-)

� Pachten

� Sommerkirche � Zum Dank ein Nachtisch-Buffet Mehr als 40 Personen haben uns ge‐ holfen am Sonntag der Kirchenvor‐ standswahl die vier Wahllokale in Heftrich, Bermbach, Oberrod und Kröftel besetzen zu können. Und es war nicht schwer Freiwillige dafür zu finden! Zum Dank hatten wir zu einem vom „neuen“ Kirchenvorstand vorbe‐ reiteten - Nachtisch-Buffet eingela‐ den. Natürlich konnten nicht alle der kurzfristigen Einladung folgen, aber diejenigen, die sich den Termin ein‐ richten konnten, verbrachten einen schönen Nachmittag und der/die ein oder andere hat nach dem Durch‐

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Ein herzlicher Dank an den Vereinsring Kröftel, der uns ausnahmsweise seinen schönen Grillplatz für den Open Air Got‐ tesdienst zur Verfügung gestellt hat! So konnten wir mit unserer Prädikantin Uschi Kehder bei herrlichem Wetter ei‐ nen sehr stimmungsvollen Tauf-Gottes‐ dienst feiern.

Bisher hatten wir fast immer Glück mit dem Wetter bei unseren unseren Sommerkirchen-Gottesdiensten. Einzig der auf dem Gelände des Al‐ teburger Marktes geplante Gottes‐ dienst musste sehr kurzfristig in die Heftricher Kirche verlegt werden. Falls jemand die in der letzten Minu‐ te verbreitete Information nicht wahrgenommen hat und sich verge‐ bens auf den Weg zur Alteburg ge‐ macht hat, bitten wir um Entschuldi‐ gung!

Aufgrund einer Vorschrift unserer Lan‐ deskirche mussten wir die landwirt‐ schaftlichen Pachtflächen der Kirchen‐ gemeinde Heftrich mit Nieder-Oberrod und Kröftel in einem aufwändigen Ver‐ fahren neu ausschreiben und verge‐ ben. Vielen Dank an den Pachtausschuss und unseren Heftricher Kirchenvorsteher Marc Eisele, der sehr viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens investiert hat!

� Reparaturen in der Bermbacher Kirche Nachdem wir gemeindeübergreifend in allen Gottesdiensten in der Vergangen‐ heit um Spenden gebeten hatten für die Sanierung der Heftricher Kirchentü‐ ren und dann für den Altar in der Ober‐ roder Kirche, ist nun Bermbach an der

Reihe: im Altarraum des Bermbacher Gemeindehauses haben einige Flie‐ sen Risse und andere haben sich ge‐ senkt, so dass eine Stolperkante ent‐ standen ist. Der Kirchenvorstand hat beschlossen die Fliesen zu erneuern, damit die Stolper- und Sturzgefahr beseitigt wird. Sehr dankbar für die bisherigen Spenden für die Kirchentüren und den Altar, wollen wir nun gemeinsam für die Maßnahme in Bermbach sam‐ meln und bitten um Unterstützung.

Information Bitte beachten Sie die Aushänge in den Schaukästen, auf der Homepage (www.heftrich-evangelisch.de) und auf Facebook (www.facebook.com/ evangelischheftrichbermbach niederoberrodkroeftel/) und die Ankündigungen in den Zeitungen. Dort werden Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen regelmäßig veröffentlicht.

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Vorstellung Kirchenvorstand Unsere neuen KirchenvorsteherInnen sind: Anke Balschun, Beate Demmer, Daniel Groß, Sonja Kilb, Shirin Mootz, Raoul Nägele, Rieta Pfeiffer, Wiebke Volkmar, Marc Eisele, Cindy Sachs, Martina Boll

Kirche – daran begeistert mich der Geist, der auch mich bewegt. Mir liegt am Herzen, dass viele in unseren Gemeinden sich auch daran erfreuen können.

Shirin

Kirche – das bedeutet für mich ... tragen und getragen werden. Ich bringe mich ein, wenn ich gebraucht werde und kann etwas bekom‐ men, wenn ich etwas brauche. Kirche schafft Gemeinschaft mit allem was dazugehört.

Rita

Kirche – da sehe ich als besondere Herausforderung, die Menschen wieder zueinander zu bringen. Nach und mit Corona.

Sonja

Kirche – ich freue mich auf die nächsten 6 Jahre: mitzuwirken, mitzugestalten, mitzuentscheiden – und ein Teil des Ganzen zu sein.

Wenn ich heute über Kirche nachdenke, liegt mir am Herzen, dass die über 2000 Jahre alte Botschaft von Gottes unergründlicher Liebe heute weiter verkündet wird. Es begeistert mich, dass sich immer wieder Menschen finden, die beim Wei‐ tertragen dieser Botschaft, die uns durch Jesus gebracht wurde, mitmachen und denen die Botschaft etwas bedeutet.

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Kirche – da möchte ich gerne meine Fähigkeiten mitzudenken und anzupacken im KV einbringen, damit die Botschaft von Gottes Liebe nicht ver‐ gessen wird.

Anke

Bea te

Wie bke

Daniel

tina

Kirche – begleitet mich mein ganzes Leben… von Kindesbeinen an.

Kirche: Jetzt gilt es, möglichst vielen Mitgliedern unse‐ rer Gemeinde das Zusammensein und das Gespräch nahe zu bringen, damit unsere Kirche gestärkt aus die‐ ser Krise hervorgeht!

Kirche – ich freue mich auf die nächsten 6 Jahre: mitzuwirken, mitzugestalten, mit‐ zuentscheiden – und ein Teil des Ganzen zu sein.

M ar

Kirche – wie habe ich mich gefreut, als wir endlich wieder das erste, gemeinsame Abendmahl, wenn auch mit strengsten Auflagen, feiern konnten!

Kirche – wie habe ich mich gefreut, als wir endlich wieder das ers‐ te, gemeinsame Abendmahl, wenn auch mit strengsten Auflagen, feiern konnten!

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Kirche – etwas "aus der Mode" gekommen!? Durch die Pandemie ist mir erst richtig bewusst geworden, wie wertvoll ein wöchentliches Treffen zum gemeinsamen Beten und Gottesdienstfeiern ist. Wie wichtig der Kontakt zu anderen Menschen und der Gedankenaustausch ist!

Cindy

Rao u

Kirche – das sehe ich als Herausforderung: die Kirchengemeinde wieder den Menschen nahe zu bringen, die nicht unbedingt zu den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern zählen und sie mit in die Gemeinde- und Jugendarbeit einzubinden.

Jesus sagt: "wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen"! Dass es mehr als nur zwei oder drei werden, dafür möchte ich mich einsetzen!

Marc

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Einführung neuer Kirchenvorstand Am 4. September treffen sich die 11 neu gewählten Kirchenvor‐ steherInnen mit Pfarrer Johannes Seemann zu einer halbtägigen Klausurtagung, um über die beginnende Kirchenvorstandsarbeit zu sprechen und um einander besser kennenzulernen. Sonntag, der 5. September ist für unsere Gemeinden dann ein be‐ sonderer Tag: in der Heftricher Kirche werden wir die ausschei‐ denden KirchenvorsteherInnen verabschieden und die neuen Mitglieder der Kirchenvorstände in ihr Amt einführen. Entsprechend der Kirchenordnung werden sie versprechen: „Ich gelobe vor Gott und dieser Gemeinde, den mir anvertrauten Dienst sorgfältig und treu zu tun in der Bindung an Gottes Wort gemäß dem Bekenntnis und nach den Ordnungen unserer Kirche und unserer Gemeinde.“ Kein Kirchenvorstand kann seinen Dienst ohne das Zutun der Gemeinde erfüllen, daher wird auch die Gemeinde gefragt, ob sie die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher unterstützen will. In der Hoffnung, dass die Corona-Situation es zulässt, laden wir herzlich zu diesem Gottesdienst ein und freuen wir uns auf rege (An-) Teilnahme der Gemeindemitglieder. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es vor der Kirche oder im Gemeindehaus einen kleinen Empfang geben; eine gute Gelegenheit, die „Neuen“ kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Bitte vormerken: Sonntag, 5. September, 10 Uhr Gottesdienst in Heftrich! Beate Demmer für den Kirchenvorstand

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FF – ein neuer Gottesdienst! Seit dem Frühjahr macht sich ein kleines Team aus KV und Gemeinde Gedanken um einen neuen Gottesdienst. Arbeitstitel FF – der Familienfreundliche! Unser besonderes Anliegen ist es, dass jüngere Menschen und vor allem Familien einen Gottesdienst haben, der für sie leicht zugänglich ist: in Musik, Ablauf und Beteiligung deutlich moderner als „der Klassiker“ – dazu mit einem passenden Angebot von Kinderbetreuung für die Kleinsten und Kindergottesdienst für die etwas Größeren. Im Moment ist angedacht, dass dieser Gottesdienst monatlich stattfinden soll und auch stärker thematisch ausgerichtet ist als der normale Sonntagsgottesdienst. Der Start ist frühestens im Advent, vermutlich aber eher Anfang 2022 vorgesehen. Da das Konzept noch nicht fertig ist, der neue KV es auch noch beraten muss, sind wir offen für Anregungen aus der Gemeinde. Was gehört für Sie zu einem lebendigen, geistlich starken, modernen Gottesdienst? Lassen Sie uns wissen, was für Sie wichtig ist! Johannes Seemann

Altar Oberrod – nun wird er restauriert! Manche von Ihnen erinnern sich gewiss noch daran, dass wir eine ganze Weile für die Restaurierung des Altars in der Kirche in Oberrod gesammelt haben. Es sind auch durch Kollekten und Spenden mehr als € 1.500,zusammengekommen, die etwa die Hälfte der Kosten abdecken. Nun hat der Restaurator die Arbeit aufgenommen und den Altar vor wenigen Wochen abgeholt. Vor allem die goldene Inschrift auf der Vorderseite soll erneuert werden und dann wieder gut lesbar sein. Wir hoffen, dass der Altar bis Ende August wieder seinen Platz in Oberrod findet und wir ihn im Abendgottesdienst am 12. September neu einweihen können. Herzliche Einladung zu diesem besonderen Gottesdienst! Johannes Seemann

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Kirche Kirche -- was was ist ist das? das? Es weiß gottlob ein Kind von sieben Jahren, was die Kirche sei … So Martin Luther. Wissen Sie es? Was wäre Ihre Antwort auf diese Frage? Vermutlich hat jeder und jede sofort eine Antwort pa‐ rat – zum Beispiel: Kirche – das ist ein Gebäude, das es in den allermeisten Städten und Dörfern (noch) gibt. Dort finden Gottesdienste statt. Das ist richtig: Dieses Gebäude wird „Kirche“ ge‐ nannt. Oder: Kirche – das ist all das, was sichtbar eine christliche Gemeinschaft ausmacht: Gottesdienste – ein Pfarrer samt Pfarrhaus – ein Gemein‐ dehaus und Gemeindebüro – Konfi-Unterricht – ein Haus‐ haltsplan und manches mehr. Auch das ist nicht falsch. Kir‐ che ist vor Ort, sie ist eine In‐ stitution, sichtbar in Perso‐ nen, Gebäuden, Veranstal‐ tungen.

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Luther aber meint weder das Gebäude noch die Instituti‐ on, sondern: Es weiß gottlob ein Kind von sieben Jahren, was die Kirche sei, nämlich die heiligen Gläubigen und die Schäflein, die ihres Hir‐ ten Stimme hören.

Kirche – das sind Menschen, die mit Jesus als ihrem Hir‐ ten verbunden sind, die ihm vertrauen (das nämlich meint „Glauben“) und auf ihn hö‐ ren.

1) Es geht zuerst und vor al‐ lem – um Menschen. Kirche besteht aus Menschen, die miteinander verbunden sind. Erst danach kommt, dass sie sich in einem Ge‐ bäude namens „Kirche“ tref‐ fen – und dass es da eine In‐ stitution gibt.

Und das bedeutet was? Es ist etwas schockierend: Ich weiß als Pfarrer nicht, wer bei uns zur Kirche ge‐ hört: Denn Mitglied zu sein bedeutet ja nicht, automa‐ tisch auch zu glauben – und umgekehrt braucht der Glaube an Jesus Christus keine Mitgliedschaft. Ich kann als Pfarrer nicht sicher sagen, wer dazugehört und wer nicht. Das weiß zuletzt Gott allein – ist doch auch gut so, oder?!

(2) Diese Menschen sind hei‐ lige Gläubige und Schäflein, die ihres Hirten Stimme hö‐ ren. Kirche heißt also: Da geht es um Glauben und um das Hören auf die Stimme des Hirten. Das zielt auf Je‐ sus, der von sich sagt: Ich bin der gute Hirte.

Nun ist Kirche aber nicht im Himmel, sondern hier – und deswegen auch sichtbar. Nicht der Glaube – aber ge‐ wiss das, was daraus folgt: etwa dass wir uns treffen, um Gott zu loben und auf die Stimme des Hirten zu hören; etwa dass wir einan‐

Es sind also zwei Dinge, die Kirche ausmachen:

der ermutigen und trösten, dass wir den Menschen, die doch Gottes Geschöpfe sind, die Liebe weitergeben, die Gott uns geschenkt hat; dass wir Hoffnung weitergeben, weil der Hirte uns zu Hoffen‐ den gemacht hat. Kirche kann und soll sehr viel‐ fältig sein – wenn sie nur weiß, wem sie gehört: Das griechi‐ sche Wort „kyriakä“, von dem unser Wort „Kirche“ her‐ kommt, bedeutet: „dem Herrn gehörig“. Aus dieser Zugehö‐ rigkeit wächst eine große Wei‐ te und Freiheit – und genauso der Dienst an den Menschen, denen wir begegnen. Johannes Seemann

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Kirche geht

neue Wege

Kirche – wohin geht die Reise? In der Dekanatskonferenz im Juli hat Dekan Schmid (Taunusstein) die Pfarrerinnen und Pfarrer des Dekanats Rheingau-Taunus informiert, dass unsere Landeskirche, ein neues Gesetz plant: Im Entwurf steht, dass in Zukunft jede Gemeinde verbindlich mit anderen Gemeinden zu einem Nachbarschaftsbereich gehören muss. Vorgesehen ist, dass manches, was bisher immer Sache der Gemeinden war, nun diesen Nachbarschaftsräumen zugeordnet wird, etwa die Pfarrstellen, die Bürostunden und die Gebäude. Das würde konkret heißen, dass es nicht mehr, wie bisher, eine Pfarrstelle Heftrich gibt, sondern höchstens eine Pfarrstelle, die vom Nachbarschaftsraum nach Heftrich vergeben wird. Es könnte auch bedeuten, dass dann im Nachbarschaftsraum über die Zukunft einzelner Gebäude entschieden wird. Geplant ist, dass dieses weitreichende Gesetz, was in die bisherigen Rechte der Kirchengemeinden massiv eingreifen würde, ab Herbst in der Landessynode verhandelt wird. Und sicher wird auch der neue Kirchenvorstand Anlass sehen, sich intensiv damit zu beschäftigen! Johannes Seemann

Kirche ist Zukunft. Unter dieser Überschrift liest man auf der Homepage der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): „Die Bot‐ schaft von der Liebe Gottes steht im Zentrum der evangelischen Kir‐ che: Glaube zu leben und weiterzugeben, macht sie aus.“ – füreinan‐ der da sein, zu tun bemühen wir uns in unseren Kirchen und Gemein‐ den vor Ort. Das tun wir/ tun Menschen auch in anderen Bereichen. Wir haben in der Vergangenheit darüber berichtet. Vielleicht erinnern Sie sich? Da ging es um den (ehrenamtlichen) Dienst z.B. im Förder‐ kreis starke.kids.evangelisch, im Kindergottesdienst-Team oder im Be‐ suchsdienst. Wir haben über die Seemannsmission, die Notfallseelsor‐ ge und über das Kloster Gnadenthal in Hünfelden geschrieben.

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Ist Kirche (wirklich) Zukunft ? Diese Frage mag sich manch ei‐ ner stellen, der bisher wenig Berührungspunkte mit Kirche oder Ge‐ meinde hatte oder sich in einer traditionellen Kirchengemeinde schlicht nicht zuhause fühlt. Aus England kommt eine Bewegung, die genau an dieser Stelle an‐ setzt: „fresh expressions“ oder kurz „fx“ steht für „Frische Formen von Kirche“. (freshexpressions.de), die keine Konkurrenz, sondern eine Er‐ gänzung zu den bestehenden Gemeinden sein wollen. Michael Herbst, evangelischer Theologe und Professor für Evangelisa‐ tion und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald, enga‐ giert sich in Deutschland für die ökumenische Idee von fx. In einem youtube-Video (Was genau ist eigentlich Fresh X?) erläutert er vier Merkmale. Eines davon ist: „Sie (die fresh expressions, die neuen For‐ men von Kirche - Anm. d. Red.) sind lebensverändernd. Menschen sol‐ len die Nachfolge Christi kennenlernen.“ Wie das geht? Durch neue und kreative Aktionen, die ausprobiert und geteilt werden. „Die Bewegung fördert örtliche Initiativen neuer Formen wie eine Kletterkirche, Gospel-Church, Caféthralen, Social baking, Gottesdiens‐ te in einer Bar, Kirche auf dem Bauernhof. Es gibt mittlerweile für die unterschiedlichsten Zielgruppen Fresh expressions.“ (wikipedia.de) Die fx-Homepage berichtet über verschiedene Projekte, vernetzt Ge‐ meinden, bietet Aus- und Fortbildungen sowie Praktika an. Hier ein paar Beispiele von innovativen Projekten: „Hey, Alexa spiel „Heilige Momente““; dort gibt’s christliche Meditationen, Lieder und Segens‐ worte. Oder man liest von einer Theologin, die Windsurfen und beten miteinander verbindet („Ein bisschen Style bitte“) Es gibt Kolumnen wie „Glaubste eh nicht“ (Tobias Sauer) oder die „frischetheke“ mit Pod‐ casts zu verschiedenen Themen; so äußert sich Andreas Schlamm, Ge‐ neralsekretär der AMD – der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste zur Frage, wie experimentell Kirche sein muss. Kirche ist und hat Zukunft im Miteinander von traditionellen Gemeinden und neuen Projekten wie z.B. fresh expressions! Beate Demmer

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Eine gemischte Eine gemischte Familie Familie Eines der Themen dieses Gemeindebriefes sollte die Reformation sein. Sie spaltete die Christen in evangelisch und katholisch. Das führte oft zu Komplikationen bei Eheschließungen, wenn das Brautpaar nicht gemeinsam einer Konfession angehörte. So habe ich z.B. von einer Klassenkameradin erfahren, dass der evangelische Pfarrer die Trauung verweigerte weil die Braut katholisch war! Das Ergebnis: Der evangelische Bräutigam trat aus der Kirche aus und geheiratet wurde nur standesamtlich. Die beiden waren bei unserem letzten Klassentreffen im Oktober 2019 (vor Corona) auch ohne kirchlichem Segen noch immer zusammen. Ganz anders wurde das Problem in meiner Familie gelöst: Mein Vater aus Wiesbaden kam im Rahmen seiner Tätigkeit als Zeitungsvertreter nach Berlin, wo er meine Mutter kennen lernte. Die beiden kamen sich näher, verstanden sich und beschlossen zu heiraten. Da meine Mutter erst 20 Jahre alt war, brauchte sie die Zustimmung ihres Vaters. Der machte sie nur darauf aufmerksam: „Du weißt, der Erich kommt aus dem Rheinland, da sind alle katholisch!“ Was er nicht wusste: Der Erich war eines der evangelischen Kinder, und so stand einer Hochzeit nichts mehr im Weg. Jedoch, was heißt „eines der evangelischen Kinder“? Opa war aus Katzenelnbogen und evangelisch, Oma aus Finthen (Rheinhessen) und katholisch. Als sie sich kennen und lieben lernten und heiraten wollten, machte die katholische Kirche Schwierigkeiten, drohte der jungen Frau mit ewiger Verdammnis. Keiner hatte jedoch mit Opas „Wagner’schem Sturkopf“ gerechnet! Das Ende der Auseinandersetzung war ein Kompromiss: Die beiden durften heiraten, ABER: das erste Kind MUSSTE katholisch getauft werden, das zweite Kind konnte evangelisch getauft werden, das dritte Kind MUSSTE katholisch, das vierte Kind konnte evangelisch getauft werden

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– usw. Bei sieben Geschwistern entstand so eine große, gemischte Familie! Und das Zusammenleben? Es funktionierte, auch als dann die nächste Generation kam und größer, älter wurde. Auch für mich als zweitjüngste Enkelin und Nachzügler war es ganz normal, dass die einen Cousinen/Cousins zur Kommunion gingen, die anderen zur Konfirmation. Gefeiert wurde immer zusammen. Dass die Familie letztendlich etwas auseinander fiel, lag nicht am katholisch-evangelischen Gemisch. Mein Vater wuchs als zweitjüngstes und kränkliches Kind die ersten sechs Jahre bei Verwandten – und „nur“ zwei Cousinen – in Köln auf. Als er dann zurück nach Wiesbaden kam, war es für ihn nicht einfach, plötzlich so viele Geschwister um sich zu haben. Er fühlte sich oft wie ein Eindringling. Und für die Geschwister war er ein Esser mehr, der satt werden wollte. Opa war zu dieser Zeit bereits mehr in der Klinik als zu Hause, und Oma musste sehen, wie sie die Kinderschar satt bekam. Später wanderten zwei der Geschwister nach Spanien bzw. Portugal aus, eine Familie tendierte mehr nach Bayern. Als die zweite (meine) Generation erwachsen wurde gab es weitere Trennungen durch Umzug, andere Interessen, andere Freundeskreise … Jedenfalls war für mich das Aufwachsen in einer evangelischkatholisch gemischten Familie ganz normal. Als ich das auch so in unserem Redaktionstreffen zum Ausdruck brachte, bemerkte ich, wie unser Pfarrer Seemann mich ansah, als sei mir gerade ein zweiter Kopf gewachsen. Da dämmerte mir, dass unser Modell einer evangelisch-katholischen Mischehe wohl eine ganz besondere – ausgefallene – Lösung war. Randi Bornemann

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Café Jedermann

Café Jedermann

der Initiative Quartier 4 gut besucht

Endlich war es wieder soweit! Nach einer langen Pause, bedingt durch die Pandemie, startete das Team des Café Jedermanns im Juli wieder mit einem ersten Treffen in Bermbach. Das Wetter spielte auch mit. Bei herrlichem Sonnenschein und nicht zu warmen Temperaturen kamen dann auch sehr viele Besucher auf den Dorfplatz.

Kaffee

und

Kuchen reichten kaum aus. Nach der langen Pause waren alle froh, sich wieder treffen zu können und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Team des Cafés war sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Nachmittags. Die nächsten zwei Termine stehen bereits fest. Alle hoffen auf Sonnenschein und Sommerwetter.

Manchen Gästen gefiel es an diesem herrlichen Tag so gut, dass sie noch lange blieben. Als um 17 Uhr das Bermbacher Stübchen öffnete, waren einige auch dort noch zum Abendessen geblieben.

Termine

Montag, 13.09.21 15 Uhr

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Martina Boll

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Gedanken zum Totensonntag – oder Ewigkeitssonntag, wie er heute heisst Langsam kommt der November mit seinen Gedenktagen näher. Da kommen stärker die Erinne‐ rungen an Verstorbene. Auch das Leben in einem „Senioren‐ zentrum“ hinterlässt Spuren. Der Tod ist zwar kein Gesprächsthe‐ ma, aber man weiß, dass er kommt – manchmal überra‐ schend, oft aber auch als Erlö‐ sung von einem Leben, das ei‐ gentlich kein lebenswertes mehr ist. Meine Gedanken gehen in dieser Zeit oft zurück zum Heiligen Abend 2009: Mein Mann lag im Krankenhaus und eine schwere OP stand bevor. Ich hatte mir ausgerechnet, wenn ich nach‐ mittags nach Wiesbaden fahre, müsste er „wieder wach“ sein. Um 12 Uhr kam jedoch der An‐ ruf: „Ihr Mann liegt im Sterben.“ Zum Glück hatten wir keine Haus- und andere Tiere mehr, so‐ dass ich gleich mit dem nächs‐ ten Bus fahren konnte. Mein Mann lag im Aufwach-/Überwa‐ chungsraum, wurde beatmet und schien zu schlafen. Still stell‐ te ich einen Stuhl neben das Bett und nahm seine Hand. Ca. 18 Uhr

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kamen die Schwestern und baten mich, kurz den Raum zu verlassen, sie wollten meinen Mann etwas frisch machen. Als ich kurz darauf wieder ins Zim‐ mer kam, zeigte der Monitor über dem Bett, dass beide Blutdruck‐ werte im unteren einstelligen Be‐ reich waren. Erschrocken und wis‐ send, dass die Zeit fast abgelaufen war, sagte ich: „Du kannst doch nicht gehen, wir hatten doch noch einiges geplant“, und setzte mich wieder, seine Hand haltend. Nach einer Weile schaute ich wieder auf den Monitor: der Blutdruck war auf 100:50 angestiegen! Und das war das einzige Zeichen, dass mein Mann gemerkt hat, dass ich wieder bei ihm war – sein Gesicht maskenhaft starr. Etwa 21 Uhr war er endgültig gegangen. Ich bin froh und dankbar, dass er gemerkt hat, dass er, der schon so oft im Le‐ ben verlassen oder beiseitege‐ schoben wurde, den letzten Gang nicht allein antreten musste. Trotz dieses Wissens habe ich Jah‐ re später eine liebe alte Dame in den letzten Stunden allein gelas‐ sen, obwohl ich ihre Worte von vor

2 Tagen „wenn Frau Bornemann da ist, habe ich keine Angst“ noch in den Ohren hatte. Ich war ge‐ gangen, weil mein Rücken schmerzte als wolle er zerbre‐ chen. Warum hatte ich nicht um einen Stuhl gebeten? Die Lehne hätte etwas Halt gegeben, und dass es nicht mehr bis zum Mor‐ gen dauern würde, wusste ich. Die Hand, die ich hielt, sah schon wächsern aus. Nun, mit diesem schlechten Gewissen muss ich le‐ ben. Und was fühlen die Menschen, die allein wohnen, still sterben und oft erst nach Tagen tot ge‐ funden werden? Ein Beispiel aus meiner Familie: Unsere (West-)Berliner Oma lebte seit Opas Tod schon einige Jahre allein. Trotz Muttis wiederholter Bitten, doch zu uns nach Wiesba‐ den umzuziehen, blieb sie in Ber‐ lin, kam nur im Dezember 1957 für einige Tage zu Besuch. Dann, im Juni 1958 - während der Unru‐ hen in Berlin - erhielten wir die Nachricht, dass Oma nach einem Blutsturz tot im Bad gefunden wurde. Sie hatte Lungenkrebs und wusste im Dezember schon, dass es ihre letzte Chance war, ihre (noch lebenden) Enkelkinder zu sehen. Ich glaube, sie hatte nie die Hoffnung aufgegeben, dass

ihre jüngere, verschollene Tochter mit ihrem Kind wieder auftaucht und ist deshalb in Berlin geblie‐ ben. Als wir noch Kinder waren hat meine Mutter mir einmal gesagt: „Wenn ich Rainer (mein kleiner Bruder) ansehe habe ich das Ge‐ fühl, meine Schwester zu sehen!“ Mir schien, dass diese Ähnlichkeit für meine Mutter ein Trost war.Wir haben nie erfahren, was mit ihrer Schwester und unserer Cou‐ sine geschehen ist, wo und wie sie gestorben sind… Ja, mit dem Sterben ist es so eine Sache. Wie es ist, wenn man tot ist, kann man sich nicht vorstellen. Kommt etwas danach? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Christen glauben an die Auferste‐ hung nach dem Tod. Wie wird das sein? „Nichts, so steht es im Römerbrief, kann uns von der Liebe Gottes trennen, auch nicht der Tod. Mehr brauche ich nicht zu wissen!“, sag‐ te mir kürzlich jemand. Randi Bornemann

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An 365 Tagen im Einsatz für die Menschen Der Pflege wird häufig der Vorwurf gemacht, dass nur noch Effi‐ zienzkriterien und Zahlen dominieren und als Folge davon die betroffenen Menschen nicht im Vordergrund stehen. Auf der an‐ deren Seite können gerade auch Zahlen ein Beleg dafür sein, wie sich die Mitarbeitenden eines ambulanten Pflegedienstes um kranke und hilfsbedürftige Menschen kümmern. Hier ein paar Zahlen aus der Diakoniestation Idsteiner Land: So haben die Mitarbeitenden der Station im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 99.000 Hausbesuche zur Versorgung der Menschen durchgeführt. Pro Tag stehen die Pflegekräfte, Haus‐ wirtschafterinnen sowie Alltagsbegleiter und –begleiterinnen vor 270 Haustüren, um die hinter diesen Türen lebenden Men‐ schen zu begleiten und zu unterstützen. Mehr als 19.000 Mal haben 2019 die Pflegerinnen und Pfleger die Kunden der Diakoniestation beim Waschen und Anziehen unterstützt, über 20.000 Mal wurden Kompressionsstrümpfe an‐ gezogen. Und auch die Verabreichung von Medikamenten ge‐ hört mit gut 17.000 Mal zu gefragtesten Leistungen der Diako‐ niestation. Überdies kommt die Blutzuckermessung in Kombina‐ tion mit einer Insulingabe fast 7.500 Mal in einem Jahr zum Ein‐ satz. Dicht gefolgt auf dieser „Hitliste“ steht das Anlegen von Kompressionsverbänden. Im Jahr wird diese Leistung mehr als 6.500 Mal ausgeführt. Die Mitarbeitenden der Diakoniestation sind aber nicht nur im Bereich der Pflege unterwegs. Auch hauswirtschaftliche Unter‐ stützung und die Betreuung gehörenWir zum Dienstleistungsspek‐ freuen uns über jede einzelne trum der Diakoniestation. So haben sich die Hauswirtschafterin‐ Spende für unsere Arbeit! nen der Station rund 1.700 Stunden um das Kochen,VR-Bank das Einkau‐ Untertaunus fen oder das Reinigen der WohnungenIBAN: gekümmert. DE61 5109Fast 17001.900 0017 0879 16

Stunden waren die Betreuungskräfte der Diakoniestation für die Menschen da, um ihnen vorzulesen, mit ihnen zu spielen, sie bei Arztbesuchen zu begleiten oder mit ihnen spazieren zu gehen. Und auch die Angehörigen der zu pflegenden Personen erfahren durch die Diakoniestation eine Entlastung. Wenn sie zum Bei‐ spiel Behördengänge zu erledigen haben, einkaufen gehen wol‐ len, oder einfach mal eine kurze Auszeit von der Pflege ihrer An‐ gehörigen benötigen, waren die Mitarbeitenden im Jahr fast 2.300 Stunden da, um in der Zeit der Abwesenheit der Angehöri‐ gen die Betreuung der Pflegebedürftigen sicherzustellen. Damit sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im „Pflegedschungel“ zu Recht finden, erhalten Sie von den Pflegeberate‐ rinnen der Station Unterstützung: Im Jahr 2020 waren sie zu mehr als 1.100 umfangreichen Pflegeberatungseinätzen unter‐ wegs. Für nicht wenige Menschen sind die Mitarbeitenden der Diako‐ niestation oftmals die einzigen Kontakte „nach draußen“. Und so‐ mit sind hier nicht nur Zahlen, sondern auch gelungene Bezie‐ hungen und erfolgreiche Unterstützung aufgeführt.. Jede Form von Zuwendung, die sich in diesen Zahlen spiegelt, ist wichtig, sei es in Form von Pflege, von hauswirtschaftlichen Dienstleis‐ tungen oder in der Betreuung.

Dr. Stephan Wiegand (Geschäftsführer der Diakonie Idsteiner Land)

BIC: VRBUDEXXX

Kontakt

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vorstand@starke-kids-evangelisch.de www.starke-kids-evangelisch.de

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TAUFE Emily Deusinger (aus Bermbach) – 20. Juni 2021 in Heftrich „Wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht.“ (Römer 10,10) Johannes Prautsch (aus Heftrich) – 4. Juli 2021 in Heftrich „Lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten und schönen Reden, sondern mit tatkräftiger und wahrer Liebe.“ (1. Johannes 3,18)

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† TRAUER Hubert Faber (61 Jahre, Heftrich) † 17. Mai 2021 „Siehe, um Trost war mir sehr bange; du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, dass sie nicht verdürbe.“ (Jesaja 38,17) Helmut Schubbach (74 Jahre, Heftrich) † 24. Mai 2021 „Du bist mein Gott, meine Zeit steht in deinen Händen.“ (Psalm 31,16)

Theodor David Groß (aus Niederrod) – 8. August 2021 in Heftrich „Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“ (Josua 1,9)

Christel Petersen (76 Jahre, Esch / Heftrich † 4. Juni 2021 „Siehe, um Trost war mir sehr bange; du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, dass sie nicht verdürbe.“ (Jesaja 38,17)

Emil Wendland (aus Heftrich) – 8. August 2021 in Heftrich „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Psalm 139,5)

Jörg Nemetz (57 Jahre, Oberrod) † 6. Juni 2021 „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir.“ (Psalm 23,4)

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Gottesdienste Sonntag, 05. September Verabschiedung alter und Einführung neuer KV

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Heftrich 10.00 Uhr

Sonntag, 12. September

10.00 Uhr

Sonntag, 19. September

10.00 Uhr

Sonntag, 26. September

10.00 Uhr

Sonntag, 03. Oktober Erntedank

10.00 Uhr

Sonntag, 10. Oktober

10.00 Uhr

Sonntag, 17. Oktober

10.00 Uhr

Sonntag, 24. Oktober

10.00 Uhr

Sonntag, 31. Oktober Reformationstag

10.00 Uhr

Sonntag, 07. November

10.00 Uhr

Sonntag, 14. November

10.00 Uhr

Sonntag, 21. November Ewigkeitssonntag

10.00 Uhr

Sonntag, 28. November 1. Advent

10.00 Uhr

Sonntag, 05. Dezember 2. Advent

10.00 Uhr

Sonntag, 12. Dezember 3. Advent

10.00 Uhr

Bermbach

Oberrod

Kröftel

18.00 Uhr 10.00 Uhr 18.00 Uhr 17.00 Uhr (Kreuzhecker Hof) 18.00 Uhr 18.00 Uhr 18.00 Uhr

18.00 Uhr 18.00 Uhr 10.00 Uhr

15.30 Uhr

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ANGEBOTE

Starke Kids

Wir werden in den Gottesdiensten, den Schaukästen und auf unserer Homepage informieren, wenn die Gemeinde-Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren wieder möglich sind. Das Abendgebet findet freitags um 18.30 Uhr in der Heftricher Kirche statt!

Wieder ist ein halbes Jahr ins Land gegangen und der Förderkreis meldet sich im Gemeindebrief zurück.

Kirchenkino Wie überall beschäftigt uns natürlich immer noch die Pandemie, die unsere Ideen und unseren Aktionsradius leider weiter bremst. Trotzdem haben wir Ideen, die wir gerne umsetzen möchten. Aktuell planen wir im Spätsommer ein Kirchenkino durchzuführen. Nähere Informationen dazu folgen, wenn wir ganz konkrete Daten haben. Mitarbeit im Kindergottesdienst Der Kindergottesdienst soll nach der langen Durststrecke endlich wieder starten. Diese Arbeit liegt uns als Förderkreis ganz besonders am Herzen und gerne rufen wir an die‐ ser Stelle zur Mitarbeit im Kindergottesdienstteam auf! Wer hat Lust das Team zu unter‐ stützen? Wer kennt jemanden, der gefragt werden könnte? Es werden keine besonde‐ ren Fähigkeiten oder Kenntnisse erwartet außer der Freude, mit Kindern einen Sams‐ tagvormittag zu verbringen, mit ihnen über Gott und die Welt nachzudenken, zu sin‐ gen, zu spielen, zu basteln… Vielleicht hat jemand der ehemaligen Konfirmandinnen oder Konfirmanden gute Erinnerungen an die eigene KiGo-Zeit und möchte in die Mit‐ arbeit einsteigen? Wer fühlt sich angesprochen? Gerne stellen wir den Kontakt zum Kindergottesdienst‐ team her!

Abschied

Kindergottesdienst-Tag � jeweils am 2. Samstag im Monat: 9.30–13.20 Uhr, abwechselnd in Heftrich, Bermbach und Esch Karla Sachse-Domschke, Tel.: 95 63 68 Mobil: 01 51 22 35 87 24

BIC: VRBUDEXXX

Für den Förderkreis Anke Balschun, stellvertretende Vorsitzende

Kontakt vorstand@starke-kids-evangelisch.de www.starke-kids-evangelisch.de

Evangelische Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach Neugasse 6 | 65510 Idstein-Heftrich www.heftrich-evangelisch.de www.bermbach-evangelisch.de Gemeindebüro Jutta Weber Tel.: 0 61 26 5 52 22 | Fax: 0 61 26 22 88 33 | geöffnet: Donnerstags 14.00 Uhr–18.00 Uhr ev.kirchengemeinde.heftrich@ekhn-net.de Pfarrer Johannes Seemann | Tel.: 0 61 26 22 88 22 | Johannes.Seemann@t-online.de Mitarbeit bei dieser Ausgabe Randi Bornemann, Beate Demmer, Martina Boll, Jule und Merle Nagel, Johannes Seemann Herausgeber: Kirchenvorstände der Kirchengemeinden Bermbach und Heftrich mit Nieder-Oberrod und Kröftel Redaktion: Beate Demmer | 0 61 26 95 93 35 Martina Boll | 0 61 26 98 91 95

Kinder- und Jugendchor, Gemeindehaus Heftrich � Kinderchor (1.–3. Klasse), Mittwoch 17.30–18.15 Uhr,

Bildnachweise Designed by starline / Freepik, Designed by pikisuperstar / Freepik, Gemeindebrief.de, Designed by upklyak / Freepik,, Designed by wirestock / Freepik, digital amphetamine, Merle Nagel, freshexpressions.de, Melanie Arnemann, Sonja Kilb, Beate Demmer, Manfred Nickel, MArtina Boll, Daniel Groß

Titelbild Designed by valuavitaly / Freepik

Jugendchor (ab 4. Klasse), Mittwoch, 18.15–19.00 Uhr, Helga Lebertz, Tel.: 7 06 84

Abendgebet INNEHALTEN � Freitag, 18.30 Uhr Gemeindehaus Heftrich (Win‐ ter)/ Kirche Heftrich (Sommer) Keine Anmeldung nötig! Senioren-Club � Donnerstag, 13.30–17.00 Uhr, Gemeindehaus Heftrich Dora Müller, Tel.: 24 13 �

Der Förderkreis verabschiedet sich von Ursula Kilb, die Ende Juni ihre Tätigkeit als Bei‐ sitzerin im Förderkreis beendet hat. Wir bedauern ihr Ausscheiden und bedanken uns ganz herzlich für ihre Mitarbeit, ihre kreativen Ideen, ihre Tatkraft und Unterstützung bei allen Unternehmungen. Auch ihr enormes Wissen um Abläufe im kirchlichen Be‐ Wir freuen uns über jede einzel‐ reich hat uns sehr geholfen. ne Wir wünschen ihr und ihrer Familie alles Gute und Spende für unsere Arbeit! den Segen und Schutz Gottes auf ihrem weiteren VR-Bank Untertaunus Weg. IBAN: DE61 5109 1700 0017 0879 16

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Krabbelkreis für die Kleinsten � Donnerstag, 9.30–11.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach Marleen Volkmar, Tel.: 01 76 21 00 23 50.

IMPRESSUM & KONTAKT

jeden 2. Donnerstag, 14.00–17.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach Biggi Schink, Tel: 6479

Action für Teens – Action-Samstag � letzter Samstag im Monat, 15.00–18.00 Uhr, Gemeindepädagogin Waltraud Pollex, Tel. 0 64 38 83 77 57 waltraud.pollex@t-online.de

Texte Johannes Seemann, Randi Bornemann, Beate Dem‐ mer, Stephan Wiegand, Martina Boll Unsere Spendenkonten VR-Bank Untertaunus | BIC: WIBADE5W Bermbach: IBAN: DE21 5109 0000 0070 0832 05 Heftrich: IBAN: DE52 5109 0000 0070 1939 06 Pfarrkirche Heftrich, Langgasse 25 Küsterin Doris Künzl | 14 77, Hausmeisterin Christine Kober | 5 64 32 Kirche/Gemeindehaus Bermbach, An den Gärten 2, Küs‐ terin Gabriele Schikowsky 0 643 1 4 09 35 35, Technikwart Manfred Nickel | 5 23 67 Kirche Oberrod, Niederemser Straße, Küsterin Tanja Baumann-Kowal 0 60 82 7 52 85 95 Kirche Kröftel, Oberemser Straße Küsterinnen Angela Dauber | 0 60 82 9 29 23 85, 01 72 9 51 93 29 Daniela Sachs | 0 60 82 92 84 33 Der Gemeindebrief wird bei der Gemeindebriefdruckerei gedruckt und kostenlos an alle Haushalte in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel verteilt.

Diakoniestation Idsteiner Land �

Tel.: 06126 700 27-15, Fax: -10

Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V. �

info@hospizbewegung-idstein.de www.hospizbewegung-idstein.de

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Herr, erwecke deine Kirche und fange bei mir an. Herr, baue deine Gemeinde auf, und fange bei mir an . Herr, lass Frieden und Gotteskenntnis überall auf Erden kommen und fange bei mir an. Herr, bringe deine Liebe und Wahrheit zu allen Menschen und fange bei mir an. Aus China

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Gemeindebrief: Im Fokus- Kirche (Sept.-Nov 2021)  

Der Gemeindebrief der ev. Kirchengemeinde Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel (HBNOK) mit aktuellen Meldungen zum Krichenvorstand...

Gemeindebrief: Im Fokus- Kirche (Sept.-Nov 2021)  

Der Gemeindebrief der ev. Kirchengemeinde Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel (HBNOK) mit aktuellen Meldungen zum Krichenvorstand...

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