HBNOK Gemeindebrief Juni-August 2022

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Evangelisch in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel

Gemeindebrief

Juni Juni bis bis August August 2022 2022

Offene Türen

zu einander


Lieb e Leser in , l ieb er Les er In ha l t

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| NEUES AUS DEM KIRCHENVORSTAND

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| JUGENDAUSSCHUSS

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| FAMILIENFREUNDLICHER GOTTESDIENST

Das hört sich doch toll an: Offene Türen zueinander! Es klingt so positiv – wer sollte schon dagegen sein? Wenn es nur so einfach wäre!

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| OFFENE TÜREN

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| CHORPPROJEKT

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| GOTTESDIENSTPLAN

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| SOMMERKIRCHE

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„Und dennoch sind da Mauern zwischen Menschen, und nur durch Gitter sehen wir uns an.“ So heißt es in einem Lied, das wir im Jugendkreis gerne sangen. Das ge‐ hört zu unserer menschlichen Wirklich‐ keit: So gut offene Türen zueinander sind – so schwer oder gar unmöglich ist es, Tü‐ ren zu öffnen. „Seid alle nett zueinander!“ ist einfach ge‐ sagt und bewirkt – nichts!

gebe ihm Anteil an dem, was mich bewegt. Ich zeige ihm nicht nur meine Schokoladenseite, sondern auch meine Schwächen. Ich öffne ihm nicht nur die Haustür, sondern auch meine Seele. Was braucht es dazu? Das Schlüsselwort ist Vertrauen. Allein wo vertraut wird, wo Vertrauen wächst, können sich Menschen wirklich füreinan‐ der öffnen. Vertrauen aber kann ich nicht einfordern, ich kann es nur – geben, vorschie‐ ßen, wagen. Vertrauen heißt: Ich riskiere es, mich zu öffnen, damit eine tiefere Begegnung möglich wird. Die aber wird dann bereichernd – für alle Beteilig‐ ten! Deswegen ist das Vertrauen zu Gott etwas so Schönes und Wichtiges: Es gibt meinem Leben eine feste Basis, und es ermöglicht mir, mich nun auch auf an‐ dere Menschen einzulassen, ihnen die Tür zu meinem Leben zu öffnen. Offene Türen zueinander: Das ist kein Gesetz, kein Muss, sondern ein mutiger Schritt und zugleich ein großes Geschenk Gottes. Wagt es, Ihr Mitmenschen – und lasst Euch beschenken!

Was heißt das eigentlich, dass jemand die Tür für andere öffnet? Es bedeutet: Ich lasse jemand in mein Leben herein. Ich

Ihr Pfarrer

Johannes Seemann

NEUES AUS DEM KV

6 CHORPROJEKT

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FF - DER FAMILIENFREUNDLICHE

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www.heftrich-evangelisch.de 3


Beate Demmer. Anke Balschun und Pfarrer Johannes Seemann für die Kirchenvorstände

Neues aus dem Kirchenvorstand �Osterkerzen

Auch in diesem Jahr ha‐ ben wir wieder sehr schöne selbst gestaltete Osterkerzen in unseren Kirchen in Heftrich, Bermbach, Oberrod und Kröftel. Vielen Dank den Initiatorinnen der Bastelaktion und ihrem Team!

chen Großeinsatz! Auch für das Ra‐ senmähen hat sich jemand gefun‐ den. Herzlichen Dank auch dafür! Allerlei „Feinarbeiten“ sind aber offenkundig noch zu tun ;-) Hast Du/ haben Sie Lust uns bei der Ver‐ schönerungsaktion zu helfen? Do‐ ris Künzl freut sich über einen An‐ ruf: 06126/ 1477 � Verabschiedung

�Gartenarbeiten

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Die Weide neben der Kir‐ che ist gefällt und die vom Buchsbaumzünsler abgefres‐ sene Hecke ist ebenso verschwun‐ den wie jede Menge Grünschnitt. Vielen Dank für den ehrenamtli‐

Unsere Kröfteler Küsterin Angela Dauber kann aus beruflichen Gründen ihre Arbeit in unserer Gemeinde nicht weiterführen. Im Gottesdienst am 24. April ha‐ ben wir sie in Kröftel aus ihrem Dienst verabschiedet. „Angela, wir danken Dir für die Jahre der guten Zusammenarbeit und wünschen Dir Gottes Segen!“. Glücklicherweise haben wir in Tamara Sachs sehr schnell eine Nachfolgerin gefunden, die wir im selben Gottesdienst einfüh‐ ren konnten. Darüber freuen wir uns sehr!

�Vorstellung

„Wir bauen eine neue Kirche“ war das Thema des Vorstellungsgottesdienstes der Konfirmandengruppe am 8. Mai in der Heftricher Kirche. Die Jugendlichen läuteten mit Un‐ terstützung von Werner Künzl die Glocken, stellten sich und ihre Konfirmationssprüche vor und setzten sich mit der Situati‐ on der Kirche auseinander: Kir‐ che geht es immer schlechter. Brauchen wir sie überhaupt noch? Wir wollen und bauen eine neue Kirche! Mit Rollen‐ spielen, Videos, der „Predigt“, ei‐ ner Befragung der Gottesdienst‐ besucher und dem Bau eines Kirchenmodells gestalteten die Konfis den Gottesdienst nahezu eigenständig. Für Pfarrer See‐ mann blieb die Rolle des Mode‐ rators und Begleiters ;-)

Einführung

Unser früherer Pfar‐ rer Markus Eisele ist ins Rhein-Main-Gebiet zurückge‐ kehrt. Am 4. Mai wurde er in der Frankfurter Heiliggeistkirche in sein neues Amt als Diakoniepfar‐ rer und theologischer Geschäfts‐ führer im Evangelischen Regio‐ nalverband Frankfurt/ Offenbach eingeführt. Natürlich war auch eine Abordnung aus dem Idstei‐ ner Land dabei :)

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GEMEINSCHAFT – in der KIRCHE? Pfingsten – und die Folgen …

„Die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, trafen sich regelmäßig … Sie lebten in enger Gemeinschaft, brachen das Brot miteinander und beteten … Alle Glaubenden hielten zusammen … Tag für Tag versammelten sie sich als Gemeinschaft im Tempel … Voller Freude und in aufrichtiger Herzlichkeit aßen sie miteinander das Mahl.“ Einige wenige Zitate aus der Apostelgeschichte, dem Bericht über die Entstehung und die ersten Jahre der christlichen Kirche. Den ersten Christen scheint es sehr wichtig gewesen zu sein, viel Zeit miteinander zu verbringen. Sie mussten sich dazu nicht zwingen – es gehörte einfach zu ihrem Glauben und Leben dazu. GEMEINSCHAFT war für sie kein Sehnsuchtswort – sie haben es einfach gelebt, ohne große Diskussionen! Dagegen das, was in vielen Kirchen normal ist: Einzelne Menschen gehen zum Gottesdienst. Sie nehmen teil,

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singen mit, lassen sich segnen, geben Geld für einen guten Zweck – und gehen wieder nach Hause. So kenne ich es von meiner Heimatgemeinde – und aus vielen anderen Gemeinden. So ist es üblich, an ganz vielen Orten. So war es aber nicht gemeint – und so soll es auch nicht sein! Kirche – nicht gedacht als Ort, wo einzelne Menschen religiöse Bedürfnisse haben, sie stillen und wieder nach Hause gehen. Kirche – gedacht als eine Gemeinschaft, die vor Lebendigkeit pulsiert. Warum? Das hängt zusammen mit Pfingsten – Fest des Heiligen Geistes. Dieser Geist verbindet Menschen, die vorher nicht zusammengehörten. Der Bericht in der Apostelgeschichte beschreibt, wie Menschen, die völlig verschiedene Sprachen hatten, sich plötzlich verstehen konnten – und wie dann sehr schnell eine große Gemeinschaft von Menschen wuchs, die gemeinsam glaubten, ihr Leben

teilten und Glaube, Hoffnung und Liebe weitergaben. Es gäbe heute in Deutschland keine christliche Kirche, wäre nicht damals diese Gemeinschaft entstanden! So ist meine tiefste Überzeugung: Es wird in Deutschland und hier bei uns nur dann weiter Kirche geben, wenn neu lebendige Gemeinschaft wächst: Gemeinschaft im Glauben an Jesus Christus, und genauso im alltäglichen Leben, im Interesse füreinander, im Teilen von Freud und Leid und im gemeinsamen Dienst an den Menschen um uns her. Das will ich dem Heiligen Geist zutrauen: dass er heute Menschen bewegt und zusammenführt, dass er Gemeinschaft wachsen lässt, so „leuchtstark“, dass Menschen etwas von der Schönheit und Kraft des Glaubens an Christus sehen und spüren.

paar Kekse, gemeinsam mit anderen. Wir feiern FF, den neuen Gottesdienst – und essen dann gemeinsam. Wir verbinden das, was wir tun, mit gemeinsamen Mahlzeiten: Vorbereitung im Konfi-Team, im FF-Team und wo sonst wir uns treffen. Wir lassen uns auf Beziehungen ein und spüren, wie sie uns bereichern. All das ist auch bei uns möglich – und zum Teil ist es schon Wirklichkeit. Klar – wo doch der Heilige Geist auch bei uns lebt und wirkt! Johannes Seemann

Und wie wird das konkret? Wir gehen nach dem Gottesdienst nicht gleich auseinander – da gibt es ja eine Tasse Kaffee und ein

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Wir stellen vor: Der Jugendausschuss des Kirchenvorstands! Damit im Kirchenvorstand (KV) nicht alle mit allem befasst sein müssen, kann und sollte ein KV Ausschüsse bilden, die bestimmte Teilbereiche selbständig bearbeiten und so dem KV zuarbeiten. Der Jugendausschuss ist ein neuer Ausschuss des Kirchenvorstands. Im letzten KV (bis 2021) gab es Jugenddelegierte, die der Jugend der Gemeinde eine Stimme geben sollten. Unser Eindruck war, es sei besser, einen Ausschuss zu bilden, der sich ausschließlich mit Jugendlichen und mit der Jugendarbeit befasst – und der damit konkret etwas für Jugendliche bewegt. Nach dem Start des neuen KV (September 2021) wurde sehr bald ein Jugendausschuss gebildet. Er setzt sich zusammen aus vier Jugendlichen (Amelie Jetter und Florian Porth, Heftrich – Marie Gatzke, Oberrod – Johannes Körner, Kröftel) sowie Cindy Sachs (Kröftel, KV) und Pfarrer Johannes Seemann. Der Ausschuss macht sich grundsätzlich Gedanken, wie bei uns neu Jugendarbeit beginnen kann – und was wir konkret veranstalten wollen. Dabei wollen wir gute Freizeitangebote für Jugendliche mit Glaubensimpulsen verbinden.

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Bis jetzt gab es zwei Angebote: eine Fackelwanderung im Schnee mit anschließendem gemeinsamem Essen im Freien sowie „Action Bound“, ein „digitales Dorfspiel“ in Nieder-Oberrod und Kröftel, auch hier mit einem gemeinsamen Abschluss. Außerdem hat der Jugendausschuss zum großen christlichen Jugendkongress „CHRISTIVAL“ eingeladen, der Ende Mai in Erfurt stattfindet und zu dem Pfarrer Seemann mit einigen Jugendlichen fahren wird. Wenn es Jugendliche gibt, die konkrete Wünsche und Ideen haben, dann lasst sie uns bitte wissen – denn noch gibt es zu wenig Angebote für die Jugendlichen unserer Kirchengemeinde!

Für den Jugendausschuss: Pfarrer Johannes Seemann

Warum engagiere ich mich im Jugendausschuss? e eine wichtige Weil auch Teenager in der Kirchengemeind Rolle spielen. um, dass junge Der Jugendausschuss kümmert sich darund Zugehörigkeit gen brin ver Menschen Zeit miteinander erleben können. n und ich freue Wir brauchen Aktionen für die Jugendliche ussmitgliedern, mich, gemeinsam mit den anderen Aussch diese anzubieten. nte ich als Durch Angebote der Kirchengemeinde kon hoffe, dass es und ben erle e Jugendliche viele schöne Ding ht. denen, die wir ansprechen, ebenso erge Cindy Sachs

Ich bin Teil des Jugendausschusses, weil es mir einfach Spaß macht, meiner Gemeinde etwas Gutes zu tun und ich es toll finde, mich zu engagieren. Johannes Körner, Kröftel

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Ostermontag: Familiengottesdienst in Oberrod “ Einfach spitze, dass du

da bist“ - so begann der FamilienGottesdienst an Osternmontag in der Kirche zu Oberrod. Etliche Familien und Gemeindemitglieder waren gekommen, so dass die Oberroder Kirche seit langem wieder gut gefüllt war und nach zwei Jahren endlich wieder ein fröhlicher Ostergottesdienst gefeiert werden konnte. Mit fröhlichen Liedern wurde die Freude über die Auferstehung besungen. Die Ostergeschichte wurde für die vielen Kinder als Schattenspiel von Katrin Groß und Jessica Flach dargestellt. Wunderbar war mitzuerleben, wie die Frauen auf dem Weg zum Grab sich Sorgen machen und wie groß die Verwunderung war, als der schwere Stein weggewälzt war und das Grab leer

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vorgefunden wurde. Mit „Vogelgezwitscher“ von der Orgel entließ uns Helga Lebertz aus der Kirche in den schönen Frühlingstag. Am DGH ging es dann gleich weiter mit Eiersuche für die Kinder, Basteln eines Ostergärtchens und leckerem gemeinsamem Essen. Ein herzliches Dankeschön an die Spender der leckeren Suppen (Kürbissuppe, ukrainischer Borschtsch und Gulaschsuppe), dem Osterlämmchen, Muffins usw. … Auch ein kleines Osterfeuer brannte und wurde von der Feuerwehr bewacht. Der Vorstand der „Starken Kids“ freut sich, dass wieder eine Veranstaltung stattfinden konnte und dankt ganz besonders Tanja Baumann-Kowall für die Organisation rund um das DGH. Anke Balschun

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FF- der etwas andere Gottesdienst Unser kleines Team beschäftigte sich schon seit dem vergangenen Jahr damit, wie man einen Gottes‐ dienst gestaltet, der junge Familien mit Kindern neugierig machen könnte auf Kirche. Einen Gottes‐ dienst, der sich modern und „leich‐ ter“ anfühlt. Und so startete der ers‐ te Gottesdienst am 3.April 2022 mit dem Thema „Leichtigkeit“.

FamilienFreundliche-

Wie gestaltet sich diese „neue“ Gottesdienstform? Der Familien‐ Freundliche Gottesdienst findet im‐ mer am ersten Sonntag eines Mo‐ nats statt, in der Kirche in Heftrich um 10.30 Uhr. Herzlich eingeladen sind selbstverständlich Jung und Alt, für Familien mit Kindern gibt es die Möglichkeit, die Kinder mit unserem Kigo-Team (nach der Begrüßung in der Kirche) in unser Gemeindehaus zu verabschieden. Dort beschäftigt das Team die Kinder spielerisch mit dem Thema des Gottesdienstes. Es wird gebastelt, gesungen und er‐ zählt, bevor man rechtzeitig zum ge‐ meinsamen Abendmahl wieder zu‐ rück in die Kirche pilgert. Eltern, die ihre Kinder begleiten möchten, ha‐ ben im Gemeindehaus die Möglich‐ keit, die Predigt live mit zu verfol‐ gen. Der Gottesdienst ist in vielen Teilen moderner gestaltet durch moderne‐ re Lieder, diverse musikalische Be‐ 12 gleitungen und Interaktionen. Die

Liedtexte werden via Beamer an die Wand projiziert. Insgesamt fühlt es sich locker und gemütlicher an. An‐ schließend gibt es ein gemeinsames Mittagessen, entweder im Freien oder im Gemeindehaus, um sich in netter Runde auszutauschen. Der erste FF-Gottesdienst wurde von über 40 Menschen besucht, was uns sehr freute und uns motivierte zur Vorbereitung des zweiten FF`s. Am 01. Mai fand nun der zweite FF-Got‐ tesdienst statt und wieder haben viele Familien und auch ältere Men‐ schen aus unserer Gemeinde den Weg in die Kirche gefunden. Das Thema „Vertrauen“ wurde von Herrn Pfarrer Seemann auf sehr anschauli‐ che Weise dargestellt und beschrie‐ ben, man hörte gerne und gespannt zu. Eine kleine Vorführung zu diesem Thema lud zum Nachdenken ein. Mit freudigem Kinderlachen zogen die Kinder mit dem Kigo-Team wieder in die Kirche ein und alle gemeinsam feierten nun das Abendmahl.

Ein Dank an die vielen Helfer davor und danach und für die köstlichen Spenden für das Büffet zum Mittagessen – es war phantastisch !!! Und ich habe nach einem leckeren Mittagessen und guten Gesprächen mit Leichtigkeit und voller Vertrauen“ meinen Heimweg angetreten. Wir freuen uns auf die Vorbereitung des dritten FF – Gottesdienstes, der am 5. Juni 2022 stattfinden wird mit dem Thema „BeGEISTerung“. Petra Körner

Konfi -Kurs

2022 bis 2024 - bald startet der neue Kurs Während ich dies schreibe, steht die Konfirmation des Konfi-Kurses 2020-2022 unmittelbar bevor. Nach einer kleinen Pause startet der neue Kurs 2022-2024, nach den Sommerferien! Folgendes ist jetzt schon klar:

>

> Es wird einen Info-Abend am

Dienstag, 5. Juli um 18 Uhr

Alle Jugendlichen, die zwischen Sommer 2009 und Dezember 2010 geboren sind (und sich in unserer Datei finden), werden zum neuen Kurs und zunächst zum InfoAbend im Juli eingeladen

geben. Bitte vormerken!

> Wer jünger oder älter ist, wer

(noch) nicht getauft oder kein Kirchenmitglied ist, kann nach Rücksprache ebenfalls gerne am Kurs teilnehmen!

Johannes Seemann

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Offene Türen.. … natürlich gibt es sie auch in Nieder-Oberrod- die offenen Türen. Doch Sie werden nun denken, kann doch gar nicht sein, ich kenn‘ doch Nieder- Oberrod. Ich muss sagen, es ist Ansichtssache. Zur täglichen Versorgung fahren -wie auch in den umliegenden Gemeinden- Verkaufswagen durch den Ort, und unser Dorfautomat versorgt uns mit dem Nötigsten. Wir können leider nicht auftrumpfen mit einem Gasthaus oder einem Laden, auch haben wir keine Praxen oder einen Friseur. Trotzdem kann man bei uns sehr gut leben, denn das Schöne an unseren Dörfchen ist, dass man überall offene Türen findet. Man kann sich aufeinander verlassen, wir sind hilfsbereit, auch wenn mal eine Tür optisch verschlossen erscheint. Was wir haben sind aber Vereine, den Sport- und Kulturverein, den Frauenchor die „Musitanten“ und den Feuerwehrverein. Überall dort findet man offene Türen, durch die man schreiten kann, um Anschluss zu finden. Ist man gewillt an eine Tür zu klopfen, wird man gastfreundlich empfangen. Wir leben das Miteinander, ohne ein Gasthaus zu haben. Wir treffen uns einfach zwanglos auf unseren Dorfplätzen und Straßen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Themen zu erörtern und vielleicht etwas zu trinken. Die Spielplätze sind die Anlaufstelle für viele Eltern mit kleinen Kindern; ein gemütlicher Plausch findet regelmäßig statt. Gemeinsam hat man sich auch um

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die Restaurierung der Sandkiste gekümmert. Ein Teil der Jugendlichen trifft sich, nach einer Zwangspause durch Corona, wieder zum Kicken auf unserem Bolzplatz. Für unsere Jugendlichen liegen schon Planungen zu weiteren Treffpunkt- Möglichkeiten parat. Ohne viel Planung ist es möglich Boule am Dorfgemeinschaftshaus zu spielen. Man braucht nur ein paar Boule Kugeln und den Mut sich selbst zu organisieren. Wir verabreden uns, um einen ausgedehnten Spaziergang rund um die Gemarkung zu unternehmen. Bei allen Treffen und Treffpunkten tauschen wir Neuigkeiten aus, nehmen wir Anteil am Leben des Nachbarn, des Freundes, des Mitbürgers. Das Leben in Nieder- Oberrod mag trist erscheinen ohne die Möglichkeiten eines Treffens im Gasthaus etc. Bei uns steht der Mensch mit all seinen Bedürfnissen trotzdem nicht allein. Doch um an diesen gemeinschaftlich organisierten Zusammenkünften teilzunehmen, bedarf es des Aufeinander-zugehens von beiden Seitender Seite der Extrovertierten und auch der Introvertierten. Einer muss den anderen an die Hand nehmen, um zu berichten und erlebbar machen, wie Dorf funktioniert. Man muss nur zulassen, dass man an die Hand genommen wird. Sollte man keine Hand sehen, darf man auch ruhig selbst die Initiative ergreifen. Vieles in Nieder- Oberrod erfordert eigenes Engagement und die Bereitschaft Neues zu probieren- durch neue, andere Türen zu gehen. Petra Scherer

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Das Hauptthema dieses Gemeindebriefes lautet „offene Türen… zueinander“

Sofort kam mir die Pflegeeinrichtung„Haus am Schlossteich“ in den Sinn, in der ich schon seit 4 Jahren lebe. Ich denke da weniger an Behinderte und Pflegebedürftige. Für sie steht immer die Tür offen, wenn ein Bett frei ist. Ich denke auch nicht an die Damen des Sozial- und Betreuungsdienstes. Obwohl – bei der (auch gefühlten) Unterbesetzung stehen die Türen für Neuzugänge weit offen. Nein, ich denke an das Pflegepersonal. Vom sogenannten Pflegenotstand habe ich gehört und gelesen – ich habe digital die „Pro Pflege Management News“ abonniert. Wenn auch nicht jede Ausgabe für mich interessant ist, hilft doch der eine oder andere Artikel, das Problem Pflege besser zu verstehen. Die PflegerInnen kommen soweit ich weiß aus Polen, Rumänien, Syrien, Äthiopien/Eritrea, und auch Russland – es ist also gewissermaßen eine internationale Truppe. Für sie alle standen und für Neuzugänge stehen die Türen offen. Und das gefällt mir, gibt dem Leben neue„Farben“„Impulse“. Mit dem Pflegepersonal hat man zwangsläufig mehr und auch körperlichen Kontakt, wenn man allein nicht mehr alles kann. Nicht zu vergessen die Gespräche, die man nebenher führt. Zum Beispiel: Als sich – vor Corona – die russische Pflegerin in den Urlaub verabschiedete, wollte ich mich russisch verabschieden, war mir aber nicht sicher, ob ich das richtige Wort im Sinn hatte. Guten Tag, guten Abend, wie geht es Ihnen, danke – kein Problem, aber auf Wiedersehen? Also habe ich sie gefragt und ihr russisch „auf Wiedersehen“ gesagt.

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„Die Pflege“ muss nach den Mahlzeiten die Tische abräumen, desinfizieren und ggf. neu eindecken. Als ich an einem Mittag noch etwas sitzen geblieben bin, haben die beiden syrischen Pfleger gemeinsam abgeräumt und sich unterhalten. Da konnte ich nicht mehr aufstehen: Das Klangbild ihrer Sprache war fremd und klang in meinen Ohren melodisch. Automatisch sagte ich: „Ich verstehe zwar kein Wort, aber es hört sich gut an!“ „Das ist arabisch“ erklärte der Eine. Klar, wer aus Syrien kommt spricht arabisch. Am nächsten Tag blieb ich wieder sitzen, um noch „etwas Arabisch“ zu hören. Und diesmal hörte ich das Wort „salam“ heraus. Ob dies ein Grußwort sei erkundigte ich mich. „Ja, das sagt man wenn man kommt oder geht, und salam alaikum entspricht Ihrem ‚grüß Gott‘.“ Als leidenschaftliche Karl May-Leserin kannte ich diesen Gruß, aber ihn schwarz auf weiß gedruckt zu sehen oder live im Originalton zu hören, es ist ein besonderes Erlebnis! An den Anfang des Pflegers aus Äthiopien/Eritrea kann ich mich noch gut erinnern: Er kam kurz nach mir ins Haus, und ich hatte den Eindruck, die damalige Wohnbereichsleiterin wäre ihn gern wieder losgeworden und hat mich immer wieder gefragt, ob er alles gut und richtig mache. Meine Antwort war immer, dass alles in Ordnung ist. Ich wusste ja schon, dass er seine Heimat verlassen hatte und nie wieder zurück könne! Ich selbst stand vor der Entscheidung Kurzzeitpflege oder für immer und war dem Weinen näher als dem Lachen. Meine Stimmung hat er gespürt, und immer, wenn er mich sah, kam er und hat gefragt: „Alles gut?“ Er ist heute noch im Haus, meist im Nachtdienst. Wenn er in meinem Wohnbereich ist und seine erste Runde macht – ob die Bewohner wenn auch nicht im Bett aber im Zimmer sind – lautet seine erste Frage wie damals:„Alles gut?“ Was ich versucht habe zu erklären ist meine Erfahrung: Es genügt nicht, durch die „offene Tür“ auf jemand zuzugehen, auf der anderen Seite der Tür muss auch jemand sein, der bereit ist zuzuhören und ggf. zu helfen! Randi Bornemann

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Best-Generation-KidsProjekt 2022

„Wir sind viele, wir sind mehr, tosend wie das Meer, mit Stürmen der Begeisterung.“ So tönt es zwischen Januar und April jeden Mittwoch aus allen Räumen des evangelischen Gemeindehauses in Heftrich. 13 Jugendliche und Kinder zwischen 5 und 15 proben in vier „Familien-und Bestfriend-Knubbeln“, wandernd vom Stimm-Training auf der Terrasse, zum Töne- und TextLernen im Chor-Probenraum, und zum Grooven mit Band-Playback im Saal.

Frustrationen beim Suchen virtueller Aktionen für Kinder- und Jugendchor. Als Volker sich schon 2 Tage später bei mir meldet, mit handfesten Ideen im Gepäck, ist mir klar: Diesmal wird’s was. Gezielt wird aktuelles Liedmaterial auf Inhalt, Spaßfaktor für die Kids und technische Machbarkeit gesichtet. Anfang Januar erstellen wir erste virtuelle PlaybackAufnahmen. Es folgen Live-Einspielungen von Schlagzeug, Bass und Klavier, später noch ergänzt durch Trompeten (Gert Urban) Zu Schulbeginn haben die Kids Playbacks zum Üben, und los geht’s: jeden Mittwoch Proben in Heftrich, jeden Dienstag nach und nach Einzelaufnahmen aller Chorstimmen bei Volker in Oberrod, der sein Musikzimmer kurzerhand zum Studio umgebaut hat. Großartig die hohe Motivation der 13 Kids und Jugendlichen, die selbstverständliche Disziplin beim Aufrechterhalten aller notwendigen Hygienemaßnahmen. Zwar ist nach 2 Jahren Chor-Abstinenz klar: die Stimme schwächelt, die Zunge ist lahm, die Luft fehlt. Egal! Da braucht man halt noch Geduld und ein bisschen Toleranz beim Zuhörer. Aber der Spaß am Singen, der ist sofort da, und bläst alle Frustrationen weg.

Das Ziel: ein Podcast mit Chor und Band Alles beginnt mit Volker Stahl, Informatiker und Schlagzeuger aus Oberrod. Heilig Abend 2021 kommen wir beim Verkabeln der Tontechnik ins Gespräch. Ich denke: „Huch, da ist ja jemand, der weiß was zu tun ist“ und erzähle von meinen

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Ende April sind Aufnahmen und Bearbeitung abgeschlossen.

Das Ergebnis eine CD mit den Choraufnahmen und z.T. SoloVersionen der Lieder für jedes Chormitglied, die beiden Choraufnahmen als Podcast auf der Gemeinde-Webseite zum Mitsingen und Mitgrooven, und ganz viel Spaß.

Danke dafür:

Die Projekt-Teilnehmer: , Florian, Johanna, en), David, Nina, Fabian list (So n an Joh te, Jet a, Chor: Eugen, Helen , Mila Julian, Katharina, Marie d Schlagzeug) (Klavier), Volker (Bass un Gert (Trompeten), Helga

> bei der Redaktion der Monatsarrangements

Die Lieder

> bei Gert für die Einspielung der Trompeten‐

Ich glaube dir du Freund des Lebens Text: Helmut Schlegel, Musik: Joachim Raabe, Arrangement: Thomas Klima, Rechte T,M: Dehm Verlag / Arr: Autor, Material aus Monatsarrangements Referat Kirchenmusik Limburg

im Bistum Limburg für die großzügige Bereit‐ stellung von neuen Liedern und neuen Arran‐ gements

stimmen

> bei Volker für Energie, Kreativität, Kompe‐ tenz, endlose Geduld mit den Kids und mit mir und meiner technischen Naivität

> bei den Chor-Kids und -Juniors für Begeiste‐ rung und Engagement.

Ihr seid großartig!

Schaut hin, wo ihr seid Text: Matthias E. Gahr, Musik: Thomas Klima, Arrangement: Thomas Klima, Rechte T,M Dehm Verlag, Rechte Arr Autor, Material aus Monatsarrangements Referat Kirchenmusik Limburg

VIELEN DANK an alle, die an diesem tollen Chorprojekt beteiligt waren, allen voran Helga Lebertz und Volker Stahl

Helga Lebertz

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Pfarrer Johannes Seemann und die Kirchenvorstaende

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† TRAUER Hans-Dieter Ott (82 Jahre, Oberrod) † 13. März 2022 „Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.“ (1. Petrus 4,10) Boris Schneider (41 Jahre, Heftrich) † 23. März 2022 „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139,14) Waltraud Fey, geb. Bastian (78 Jahre, Heftrich) † 15. März 2022 „Herr, lehre mich doch, dass es ein Ende mit mir haben muss und mein Leben ein Ziel hat und ich davonmuss. Siehe, meine Tage sind eine Handbreit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben.“ (Psalm 39,5-6) Gertrud Guckes (89 Jahre, Kröftel) † 7. April 2022 „Herr, lehre mich doch, dass es ein Ende mit mir haben muss und mein Leben ein Ziel hat und ich davonmuss. Siehe, meine Tage sind eine Handbreit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben.“ (Psalm 39,5-6)

❤ TRAUUNG Marina (geb. Dauber) und Christopher Schmid (Bermbach) ♥ 9. April 2022 in Heftrich „Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf.“ (1. Korinther 13,7-8) Sonja Siek-Zadka (geb. Siek) und Tobias Zadka (Idstein) ♥ 23. April 2022 in Heftrich „Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.“ (Hebräer 10,24)

Ulrich Dulz (91 Jahre, Oberrod) † 19./20. April 2022 „Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben“ (Johannes 14,19) Theo Fey (82 Jahre, Heftrich) † 30. April 2022 „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen.“ (Psalm 37,5) Hedwig Götz (89 Jahre, Heftrich) † 1. Mai 2022 „Ich bin zutiefst überzeugt: Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen.“ (Römer 8,38)

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Gottesdienste Gottesdienste Sonntag, 05. Juni Pfingsten (FF)

Heftrich 10.30 Uhr

Montag, 06. Juni Pfingstmontag

10.00 Uhr

Sonntag, 12. Juni

10.00 Uhr

Sonntag, 19. Juni

10.00 Uhr

Sonntag, 26. Juni

10.00 Uhr

Sonntag, 03. Juli (FF)

Bermbach 18.00 Uhr

10.00 Uhr 10.30 Uhr 18.00 Uhr 10.00 Uhr

Sonntag, 17.Juli

10.00 Uhr

Sonntag, 24. Juli

10.00 Uhr ✿

18.00 Uhr

10.30 Uhr ✿

Sonntag, 31. Juli 10.00 Uhr ✿

Montag, 07. August Sonntag, 14. August

Kröftel

18.00 Uhr

10.30 Uhr * *

Sonntag, 10. Juli Dorffest Bermbach

Oberrod

10.00 Uhr✿ 10.00 Uhr ✿

Sonntag, 21. August

10.30 Uhr ✿

Sonntag, 28. August Sonntag, 04. September (FF) Sonntag, 11. September

10.00 Uhr *✿ 18.00 Uhr

FamilienFreundlicher Gottesdienst

*

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Sommerkirche 25


ANGEBOTE

sommerkirche Sommerkirche in den Ferien – eine Reise durch die Kirchen unserer Gemeinde. Schon im siebten Jahr feiern wir - einem Beschluss der Kirchenvorstände entsprechend - während der sechs Wochen Sommerferien pro Sonntag nur einen Go�esdienst in unserem Kirchspiel. Wir sind also reihum zu Gast und freuen uns, wenn dann auch Bermbacher nach Oberrod, Krö�eler nach He�rich, Oberroder nach Krö�el und He�richer nach Bermbachl in den Go�esdienst fahren. Wer eine Mi�ahrgelegenheit braucht, meldet sich bi�e im Gemeindebüro (06126-55222), bei Pfarrer Johannes Seemann (06126-228822) oder bei den KirchenvorsteherInnen.

Wir werden in den Gottesdiensten, den Schaukästen und auf unserer Homepage informieren, wenn die GemeindeAngebote für Kinder, Jugendliche und Senioren wieder möglich sind. Krabbelkreis für die Kleinsten � Donnerstag, 9.30–11.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach, Johanna Kessler, 017662455849 Kinder- und Jugendchor, Gemeindehaus Heftrich � Kinderchor (1.–3. Klasse), Mittwoch 17.30–18.15 Uhr, �

Jugendchor (ab 4. Klasse), Mittwoch, 18.15–19.00 Uhr, Helga Lebertz, Tel.: 7 06 84

Senioren-Club � Donnerstag, 13.30–17.00 Uhr, Gemeindehaus Heftrich Dora Müller, Tel.: 24 13 �

jeden 2. Donnerstag, 14.00–17.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach Biggi Schink, Tel: 6479

Diakoniestation Idsteiner Land

Hier die Termine 24.07. 10 Uhr He�rich Alteburg 31.07. 10:30 Uhr Oberrod Sonnenhof 07.08. 10 Uhr Bermbach Feuerwehr

Tel.: 06126 700 27-15, Fax: -10

KONTAKT Evangelische Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach Neugasse 6 | 65510 Idstein-Heftrich www.heftrich-evangelisch.de www.bermbach-evangelisch.de Kirchengemeinde.Heftrich@ekhn.de Pfarrkirche Heftrich, Langgasse 25 Küsterin Doris Künzl | 14 77, Hausmeisterin Christine Kober | 5 64 32 Kirche/Gemeindehaus Bermbach, An den Gärten 2, Küsterin Gabriele Schikowsky 0 643 1 4 09 35 35 Kirche Oberrod, Niederemser Straße, Küsterin Tanja Baumann-Kowal 0 60 82 7 52 85 95 Kirche Kröftel, Oberemser Straße Küsterin Angela Dauber | 0 60 82 9 29 23 85, 01 72 9 51 93 29 Gemeindebüro Jutta Weber Tel.: 0 61 26 5 52 22 | Fax: 0 61 26 22 88 33 | geöffnet: Donnerstags 14.00 Uhr–18.00 Uhr ev.kirchengemeinde.heftrich@ekhn-net.de

Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V. �

info@hospizbewegung-idstein.de www.hospizbewegung-idstein.de

Pfarrer Johannes Seemann | Tel.: 0 61 26 22 88 22 | Johannes.Seemann@t-online.de

IMPRESSUM Mitarbeit bei dieser Ausgabe Randi Bornemann, Beate Demmer, Martina Boll, Jule und Merle Nagel, Johannes Seemann. Herausgeber: Kirchenvorstände der Kirchengemeinden Bermbach und Heftrich mit Nieder-Oberrod und Kröftel

14.08. 10 Uhr He�rich Alteburg 21.08. 10 Uhr Bermbach Garten Gemeindehaus 28.08. 10:30 Uhr Krö�el Grillplatz an der Halle 04.09. 10 Uhr He�rich Alteburg (als FF)

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Redaktion: Beate Demmer | 0 61 26 95 93 35, Martina Boll | 0 61 26 98 91 95 Bildnachweise Merle Nagel, Designed by pikisuperstar/Freepik, Designed by starline/Freepik, Designed by rawpixel/Freepik, De‐ signed by wirestock/Freepik, Designed by Freepik, Designed by standret/ Freepik, Helga Lebertz, Anke Balschun, Tanja Kilb, Katrin Groß, Beate Demmer Titelbild Sonja Kilb Texte Martina Boll, Johannes Seemann, Beate Demmer, Randi Bornemann, Helga Lebertz, Anke Balschun, Balthasar Fraci‐ an y Morales, Petra Körner, Petra Scherer, Cindy Sachs, Johannes Körner Unsere Spendenkonten VR-Bank Wiesbaden | BIC: WIBADE5W | Bermbach: IBAN: DE21 5109 0000 0070 0832 05 | Heftrich: IBAN: DE52 5109 0000 0070 1939 06 Der Gemeindebrief wird bei der Gemeindebriefdruckerei gedruckt und kostenlos an alle Haushalte in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel verteilt. V.i.S.d.P. Johannes Seemann.

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Freundschaft

Freundschaf i st

reundschaft „F r e undsch a f t

e i ne T ür zwi sch e n zwe i M e nsch e n.

reundschaft

Freundsch

reundschaft

Si e ka nn ma nch ma l kna r r e n,

si e ka nn kle mm e n,

reundschaft

reundschaft

a b e r si e Freundschaf i st ni e ve r sch lo sse n.“

reundschaft – Ba lth a sa r G r a ci á n y M o r a le s ( 16 01 – 16 5 8 )