Page 1

Evangelisch in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel

Gemeindebrief Dezember 2016–Februar 2017

Ich schenke Euch …


Liebe Leser in ,

Inhalt |

NEUES AUS DEM KIRCHENVORSTAND

|

GESCHENKE

| | | |

4

EIN KIND

16

EIN NEUES JAHR

18

EIN NEUES HERZ

22

GOTTESDIENSTE

29

Es ist Advent, das Warten auf die Geschenke hat für viele Kinder begonnen und für Erwachsene? Vielleicht sind Sie entspannt, vielleicht suchen Sie hektisch noch Geschenke für ihre Liebsten. »Ich schenke euch…« ist der Titel dieses Gemeindebriefs. Schenken ist eins der Themen zu dieser Jahreszeit. Aber nicht nur Sie und Ich schenken, sondern auch Gott sagt: Ich schenke… Im Oktober beim Erntedank haben wir uns bei Gott für die Geschenke dieses Jahres, für unsere persönliche Ernte bedankt. Jetzt ist Winter, die Felder ruhen und trotzdem schenkt Gott auch jetzt. Gott schenkt uns zu Weihnachten sich selbst.

650-JAHR-JUBILÄUM HEFTRICH

12

Es ist schon einige Weihnachten her, da baute ich mit meinem Neffen unsere Krippe auf. Wir guckten die Figuren an und stellten sie in und um den Stall: Maria und Josef, die Hirten und dann nahm mein Neffe das Baby: »Und das ist Gott, ich lege ihn in die Krippe«

WUNSCHZETTEL

14


li e b er Leser Das Kind in der Krippe ist Gott, der sich ganz klein macht. Gott liefert sich uns aus. An Weihnachten erinnern wir daran, dass Gott sich selbst an uns verschenkt. Gott gibt uns Macht. Er wählt den Weg der Hingabe. Er schenkt. In der Jahreslosung heißt es: Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hesekiel 36,26 Es heißt nicht ich stülpe euch meinen Geist über, sondern ich schenke euch. Ein Geschenk ist gedacht als etwas, was dem anderen eine Freude bereitet. Aber niemand kann einen zwingen ein Geschenk anzunehmen. Gott lässt uns die Macht, er beschenkt uns. Ein Neues Jahr mit einem neuen Herz, ein riesiges Versprechen. Oft bin ich an meinen guten Vorsätzen für das neue Jahr gescheitert. In der Jahreslosung verspricht Gott: Ich schenke euch ein neues Herz. Ihr müsst euch nicht selbst neu erfinden, ich mache euch ein Geschenk, ich verwandele euch. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich beschenken lassen in den nächsten Monaten von Ihren Lieben und von Gott. Der Segen von Gott, der uns beschenken möchte, begleite Sie durch diese Monate

Vikarin Antonia von Vieregge P.S. Ich gehe im neuen Jahr ab Februar auch erst einmal einige Monate neue Wege. Meine Tochter und ich begleiten meinen Mann in die USA. Ich freue mich schon darauf, am 17. Juli zurückzukehren aus meiner Elternzeit mit neuen Ideen und einem neuen Geist. DIE SEITE FÜR KINDER 26

www.heftrich-evangelisch.de

3


Evangelisch in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel

Neues aus dem Kirchenvorstand  Veränderungen im Kirchenvorstand Heftrich Shalin Diehls, 2015 als Jugenddelegierte in den Kirchenvorstand gewählt, ist inzwischen volljährig und vom KV Heftrich als stimmberechtigtes Mitglied in den Kirchenvorstand berufen. Wir freuen uns sehr über unseren »Zuwachs«. Die zweite Heftricher Jugenddelegierte Ann-Kathrin Ernst hat sich entschlossen ihr Amt niederzulegen. Wir danken ihr für ihre Bereitschaft sich zu engagieren und wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen.

 Veränderungen im Kirchenvorstand Bermbach Die Jugenddelegierten Selina Flach und Jule Nagel sind wegen der anstehenden Abitur-Vorbereitungen von ihrem Amt zurückgetreten. Wir danken ihnen für ihr Engagement und wünschen ihnen für’s Abi und ihren weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen.

 Renovierungsmaßnahme in Bermbach Im Gemeindehaus muss der Fußboden erneuert werden, und zur Verbesserung der Akustik im Gemein-

4

de-/Kirchenraum soll eine spezielle Decke eingezogen werden. Beide Maßnahmen wurden vom Kirchenvorstand beschlossen, sollen in der 2. Kalenderwoche 2017 in Angriff genommen und bis Ende Februar fertig gestellt werden. In dieser Zeit können keine Veranstaltungen im Gemeindesaal des Bermbacher Gemeindehaus stattfinden.

 Lutherjahr 2017 Im September ist der Kirchenvorstand »auf den Spuren Luthers« nach Eisenach gefahren und hat dort neben dem Luther- und Bachhaus auch die Wartburg besucht. Aus den dort intensiv geführten Gesprächen sind Ideen entstanden, was in unserer Gemeinde im Reformationsjahr 2017 stattfinden kann. Eine Arbeitsgruppe hat sich getroffen und arbeitet nun die Ideen aus.

 Verzicht auf das Gemeindefest Der Kirchenvorstand hat sich dazu entschieden, das Heftricher Gemeindefest 2017 zugunsten des Struwwel-Dorffestes zum 650. Dorfjubiläum ausfallen zu lassen. Stattdessen bringen wir uns bei diesem Fest ein.


Viermal DANKE r

Wie schon im letzten Jahr konnten wir Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Helferinnen und Helfer ein tolles Kelterfest in Oberrod feiern. Selbst ein kräftiger Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht trüben. Vielen Dank allen, die geplant, vorbereitet und geholfen haben!

r

Auch in diesem Jahr hat unser Küsterteam die Kirche(n) zum Erntedankfest wieder mit großem Einfallsreichtum geschmückt. Dazu gab es in Heftrich vielfältige Hilfe aus dem Ort: unter anderem fand ein Bienenkorb samt traditioneller Imker-Ausrüstung seinen Weg in die Kirche, Saftpresse, Wein- und Krautfass, Blumen und Getreide, Obst und Gemüse… Allen, die zu diesem prächtigen Gabentisch beigetragen haben, sei herzlich gedankt!

r

Im Februar 2015 kamen die ersten »Flüchtlinge« nach Heftrich. Pfarrer Eisele hatte spontan zum runden Tisch geladen, und viele Menschen aus Kirchen-und Ortsgemeinde kamen um mitzudenken und anzupacken. Fast zwei Jahre wurden Asylbewerber von engagierten Menschen aus Heftrich und Bermbach engmaschig betreut. Ende Oktober zogen die letzten »unserer Flüchtlinge« nach Idstein und die Wohnungen im Tennweg wurden anderweitig vermietet. – Die »Flüchtlingsarbeit« war für die meisten der ehrenamtlich Tätigen Neuland und für alle eine besondere Herausforderung. Anerkennung und Dank allen, die Zeit und Energie investiert haben, um jenseits aller Politik und unabhängig von Konfession und Religion Menschen in Not zu helfen! Beate Demmer (für den Kirchenvorstand)

Spende für einen guten Zweck: 1000 Euro für die Hospizbewegung Architekt Norbert Schwarz übergibt den symbolischen Scheck in Höhe von 1000 Euro an die Hospizbewegung Idstein. (v.l.n.r.: Norbert Schwarz, Heinke Geiter, Ilona Diener, Markus Eisele) Auch in diesem Jahr verkauft die Familie Schwarz aus Kröftel ihre »Weihnachtsbäume der guten Tat«. Die Bäume können selber geschlagen werden: Sonntag, 11., und Sonntag, 18. Dezember, jeweils von 10 bis 15 Uhr. Der Weg zur Schonung in Kröftel ist ausgeschildert.


K irche ist mehr –GESTÄRKT ANDERE STÄRKEN Sie begrüßen die Gottesdienstbesucher, sind Seelsorger an der Kirchentüre, sorgen dafür, dass die Kirche strahlt, arbeiten meistens im Hintergrund und sind doch ein wichtiger Garant für den reibungslosen Ablauf des wöchentlichen Gottesdienstes. Die Rede ist von unserem Küsterteam. In Heftrich, Bermbach, Oberrod und Kröftel erfüllen fünf Frauen und ein Mann diese Aufgabe mit viel Engagement und großer Zuverlässigkeit. Die Dienstälteste, Doris Künzl, arbeitet seit 12 Jahren mit, zusammen mit Karin Kober, die seit 3 Jahren Küsterin ist, sorgen sie für die Heftricher Kirche. In Bermbach ist Gabriele Schikowsky seit 2011 tätig, Angela Dauber und Daniela Sachs sind in Kröftel seit 2014 zuständig und seit 2015 hat Jonas Rust die Stelle in Oberrod inne. Wir haben nachgefragt: WAS MACHT DEN REIZ DER KÜSTERTÄTIGKEIT AUS? Angela Dauber: Mir gefällt besonders, dass ich aktives Mitglied der Kirchengemeinde bin. Dass man das Gefühl hat, dazu zu gehören. Nicht nur passiv, sondern aktiv. Das ist cool. Ich habe ja oft auch die Kinder dabei. Auf die Weise haben wir eine stärkere Bindung zur Kirche. Daniela Sachs: Ja, man bekommt einfach mehr mit vom Leben der Kirchengemeinde. Gut finde ich auch, dass man die Liturgie, also den Ablauf des Gottesdienstes, besser verstehen lernt. Das Wort Gottes zu hören, das stärkt mich für die ganze Woche.

6

Gabi Schikowski: Mir tut die Mitmenschlichkeit gut. Wenn man die Gottesdienstbesucher begrüßt und sich für jeden einen Moment Zeit nimmt. Doris Künzl: Da sind wir dann so etwas wie Seelsorger. Man ist so eine Art Bindeglied zwischen Kirche und den Menschen. Da muss man ein Gefühl dafür haben, wer freut sich darüber, dass man ihn anspricht, wer wartet sogar darauf. Karin Kober: Mir macht es Spaß, für den Schmuck der Kirche zu sorgen, den Altarraum schön machen – passend zum Kirchenjahr…


ienst

Der Küsterd

Gabi Schikowsky: Ich finde auch die Küster-Fortbildungen gut und habe Kontakt zu den Küsterinnen aus den anderen Gemeinden. Wir treffen uns regelmäßig und tauschen uns aus. Angela Dauber: Am schönsten finde ich nach der Vorbereitung der Kirche die Stunde Gottesdienst. Das würde sonst in meinem Alltag bestimmt ganz schnell untergehen. Einfach weil wir als Familie voll durchgetaktet sind. Ich freue mich auf meinen Dienst und genieße diese Stunde für mich, die ich sonst nicht hätte. Daniela Sachs: Das geht ja vielen so: Oft würde man gerne gehen wollen und dann fallen einem noch hundert Sachen ein, die zu erledigen sind und dann denkt man »geh halt das nächste Mal«… Karin Kober: Manchmal ist der Dienst auch stressig. Man muss halt so viele Dinge im Blick behalten

– gerade wenn die Kirche voll ist. Da muss man oft ziemlich geistesgegenwärtig sein. Was geht jetzt, was nicht? Das ist schon eine Herausforderung. Deswegen gehe ich oft auch einfach für mich in den Gottesdienst – dann eben nach Bermbach oder Kröftel oder Oberrod. Daniela Sachs: Das denkwürdigste Ereignis für mich war: Die Kirche war voll, der Organist war da und es kam kein Pfarrer. Das war bei mir ziemlich am Anfang. Da habe ich Blut und Wasser geschwitzt. Zum Glück war die ehemalige Küsterin da und zusammen haben wir es trotzdem gut hinbekommen. Doris Künzl: Das habe ich zum Glück noch nicht erlebt. Gabi Schikowski: Bei mir ist mal die Organistin nicht gekommen, dann musste ich dem Pfarrer die Noten umschlagen. Dabei kann ich gar keine Noten lesen.

7


GOTTES WEIHNACHTS GESCHENK »Was hat Gott mir jemals geschenkt?«, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Ich behaupte Gott hat ein super aufregendes Weihnachtsgeschenk für Sie: Er schenkt ihnen Jesus. Was soll das denn für ein Geschenk sein, könnte man fragen. Jesus hatte tolle Gedanken und wenn auch nur ein Teil von dem stimmt, was in der Bibel steht, muss er ein recht netter Typ gewesen sein. Einer der sich für Randgruppen eingesetzt hat, der seine Ideale gelebt hat. Ja, man könnte ihn als Vorbild sehen und kann sich für die Leute freuen, denen er geholfen hat. Aber was hilft mir das? Wie kann das für mich ein Geschenk sein? Ist da nicht noch mehr dran an diesem Jesus?

8

Sonntag für Sonntag bekennen Christen im Glaubensbekenntnis Jesus als Gott, als den Sohn, an den sie glauben. Und schon in der Bibel im Johannes-Evangelium sagt Jesus über sich selbst, dass er und der Vater eins seien. Jesus ist also Gott, aber er war doch auch ein Mensch. Nicht nur aufgeklärte Menschen, sondern schon die frühen Christen hatten dazu Fragen: Wenn Jesus Gott ist, wie soll man sich das vorstellen? War Jesus dann überhaupt ein echter Mensch? Oder Gott in einem Menschenkostüm? Oder war Jesus vielleicht doch nur ein besonderer Mensch? Wie passt all das zusammen? Es ist nicht leicht diese Fragen zu klären. Seit über 2000 Jahren streiten die Gelehrten. Kann man mächtig und ohnmächtig, ewig und zeitgebunden, allwissend und beschränkter Mensch gleichzeitig sein?


FÜR DICH Ich bin sicher, dass man etwas an der Weihnachtsbotschaft verpasst, wenn man sich klar entscheidet. Jesus sei nur ein guter Mensch gewesen oder nur Gott in einem Menschenkostüm, nur weil das beides leichter wäre zu denken. Die Botschaft an Weihnachten, die mich fasziniert ist: Gott wird ganz Mensch. So ein kleines schreiendes Wesen wirkt so, als hätte es nichts von Gott in seiner ganzen Macht. Aber Gott lässt sich darauf ein, ein Baby zu sein. Der Allmächtige wird ohnmächtig-winzig, klein, nackt, obdachlos, völlig ausgeliefert, ein Baby aus prekären Verhältnissen – ein heruntergekommener Gott. Jedes Mal, wenn ich in der Weihnachtszeit ein Neugeborenes sehe, wird mir wieder richtig klar, was das bedeutet, wie schutzlos Gott sich selbst gemacht hat. All das macht Gott, so verstehe ich die Bibel, weil er sonst keinen Weg sah, um uns Menschen zu erreichen. Gott möch-

te nichts unversucht lassen, um uns zu begegnen. Wir Menschen, Sie und ich sind es ihm wert, diesen Weg zu gehen. Weil Gott unser Leben voll und ganz gespürt hat, mit Höhen und Abgründen, sich auf Ohnmacht eingelassen hat, kann ich anders beten, weil ich weiß, mich hört jemand, der das Leben kennt. Gott wird Mensch, um mit uns in Beziehung zu kommen. Gott schenkt uns seinen Sohn und damit sich selbst. Er drängt sich nicht auf, sondern er liefert sich aus. Klein und schutzlos liegt Gott da in der Krippe. Alle Grenzen sind gesprengt. Gott macht sich klein, um bei uns Platz zu haben. Ein Geschenk, das ich immer wieder dankbar annehme. Vikarin Antonia von Vieregge

9


Kindergottesdienst der Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod, Kröftel und Esch »Was machst du? Wir haben Hunger!« tönt es mir lautstark entgegen. Ich sitze in der Küche am Laptop und antworte den hereinstürmenden Kindern: »Ich versuche, etwas zur Jahreslosung 2017 aufzuschreiben! Und nehmt Euch einen Apfel!« Der 8-Jährige antwortet: »Für den nächsten KiGo? Wie heißt die Neue denn?« Ich muss schmunzeln: Vier Jahre Kindergottesdienst setzen doch Gedankenanker und erwidere: »Gott spricht: ich schenke euch ein neues Herz und einen neuen Geist«. Die 2-Jährige kaut an ihrem Apfel und entgegnet nach einer kurzen Pause: »Ich will kein neues Herz! Da muss ich zum Doktor Jakobi (unser Kinderarzt)! Und Geister will ich auch nicht! Die sind böse!« Die Großen rollen mit den Augen: »Oh man, so ist das doch nicht gemeint! Aber das kapierst du eben nicht, du bist noch zu klein!« Die Kleine versteht das als Angriff, sie baut sich auf und ich setze vorsichtshalber zu ihrer Verteidigung an: »Aha, aber ihr wisst was gemeint ist?«, bekomme aber

keine Antwort, denn schon sind sie alle wieder draußen. Wieder muss ich schmunzeln. Das ist es doch! Wenn wir Kindergottesdienste vorbereiten treibt uns genau das an: Wir wollen die biblischen Geschichten so erzählen, dass unsere Kinder etwas verstehen und sich angesprochen fühlen. Damit wir miteinander ins Gespräch kommen und hören, was die »Kleinen« dazu sagen, was sie bewegt. Denn das ist das Beste: So erhalten wir gemeinsam unseren Glauben lebendig. Liebe Eltern, Großeltern, Paten und Interessierte, wenn Ihr auch gern mit euren Kindern ins Gespräch über Gott kommen möchtet, aber Euch ein wenig »eingerostet« fühlt, dann lasst es uns gemeinsam angehen! In 2017 werden wir einen kleinen Glaubenskurs von Eltern für Eltern/Paten anbieten – Details folgen. Auf bald,

Karla

vom Kindergottesdienst-Team

10


lick Rückb

auf die K

el.Tage

inder.Bib

Mit Detektiv Pfeife …

… auf der Glücksspur »… Vertrauen haben, das macht wirklich glücklich! – Ja, Vertrauen und Jesusfreundschaft machen himmel-reich-glücklich …« Das stellten gleich am ersten Tag »unser« Detektiv Pfeife und unsere Moderatorin fest. Mit seiner Lupe war Detektiv Pfeife an drei Tagen in den Herbstferien unterwegs um das große Glück zu suchen und zu finden. Auf Glückssuche nahm er die Kinder, Jugendliche und Erwachsene als TeamerInnen mit. Drei Geschichten aus der Bibel – gespielt von Jugendlichen unserer Gemeinden – standen im Mittelpunkt der Glückssuche. Neben Vertrauen wurden Gerechtigkeit

und Freundlichkeit als beglückende Eigenschaften darin entdeckt. Dazu passend konnten sich die Kinder eine Tischlaterne basteln und mit nach Hause nehmen. Diese kann nun dort leuchten als Zeichen dafür, dass Glück unser Leben hell macht und auch mit anderen geteilt werden und dadurch andere glücklich machen kann. Oder auch in dieser Reihenfolge: »Wer andere glücklich macht, wird selber glücklich.« Ein Dank an alle, die zum Gelingen der Kinder.Bibel.Tage beigetragen haben.

Waltraud Pollex

11


650 Jahre

Verleihung der Stadtrechte an Aus Anlass der 650. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte an Heftrich danke ich im Namen des Ortsbeirates Heftrich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die seit dem Jahre 1367 die bewegte Geschichte unseres Dorfes gelebt und mitgeprägt haben. In den vergangenen 650 Jahren wurde Heftrich auf-, aus- und weitergebaut. Die Dorfgemeinde verteidigte sich in früher Zeit gegen Angreifer, musste Seuchen und Krankheiten überstehen, Feuersbrünste bekämpfen und, was für Heftrich von besonderer Bedeutung, da weit über die Grenzen unserer Heimat bekannt, den Alteburger Markt ausrichten.

12


Zu den Aufgaben der Dorfgemeinde gehörte das Abhalten von Wochenmärkten, die Gerichtsbarkeit über Bermbach, Kröftel, Nieder- und Oberrod, sowie die Errichtung von Schutzmauern und Wachtürmen. Einer dieser Wachtürme ist noch heute in seinem Grundriss und mit Teilen des Mauerwerkes in einer Scheune der Hintergasse zu erkennen. Heftrich war für die Grafschaft Nassau durch seine Lage an der durch Eppstein bedrohten Südostgrenze von besonde-

Heftrich rer Bedeutung. Auf die Bitte des Grafen Adolf erlaubte Kaiser Karl IV daher in seiner Urkunde von 1367 Heftrich zu befestigen. Darüber hinaus erhielten die Bürger Heftrichs aus kaiserlichen Gnaden alle Freiheiten wie die Bürger der »Freien Stadt Frankfurt am Main«. Diese Urkunde befindet sich im Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden. Bis in die heutige Zeit hat Heftrich seinen ländlichen Charakter bewahrt. Das zeigen die gepflegten Wiesen und Weiden sowie die gut bestellten Felder in der Gemarkung. Ute Guckes-Westenberger

Die Dorfgemeinschaft wird das 650-Jahr-Jubiläum mit einem Festprogramm am 22. Januar 2017 in der Willi-Mohr-Halle feiern. 9:30 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst mit dem Kinder- und Jugendchor

10:30 Uhr Sektempfang für alle Gäste mit Begrüßungsböller der Stadtwache Heftrich und dem Leierkastenmann

11:00 Uhr Akademische Feier Begrüßung der Gäste | Grußworte der Gäste Jagdhornbläsergruppe | Mandolinengruppe

12:30 Uhr Mittagessen mit der Unterhaltungsband »Two For You«

13:30 Uhr Programm der Vereine Frauenchor | Gnadenlosen | HVHTanzgruppe | Kita Eulenspiegel | Unterhaltungsband »Two For You«

15:00 Uhr Kaffee + Kuchen

15:30 Uhr Dämmerschoppen und Ausklang

!

Für die Feier im Anschluss an den Gottesdienst können Plätze am Tisch der Kirchengemeinde bei Pfr. Eisele reserviert werden. 0 61 26 22 88 22 | markus.eisele@ekhn.de


Was brauchen wir an Weihnachten?

14

ttel. Kinder d es Zeit für den Wunschze Mit Beginn des Advents wir lischen Gebieten nsche kundzutun; in evange schreiben ihn, um ihre Wü d an den gen wie vor ind, in katholischen er? Oder vorwiegend an das Christk imm on sch uch Bra . Gab es diesen heiligen Nikolaus adressiert ich eit fe der Zeit »geschaffen«? Sow wurde er irgendwann im Lau rts die ersten es Ende des 17. Jahrhunde herausgefunden habe, gab sie wurden d Un t. ihnachtsbriefe genann Wunschzettel, damals We , sondern an iert ess adr us ola ind oder den Nik auch nicht an das Christk Vorlagen weise kunstvoll verzierten die Eltern und Paten. Auf teil ung und ieh n Eltern und Paten für Erz mussten sich Kinder bei ihre spiel noch Bei zum ist Aus dem Jahr 1782 Wohlverhalten bedanken! Namen«. sen die ich n nen ken Mit Entzüc dieses Zitat erhalten: »Vater! alt immer mehr nderts wandelte sich der Inh Ab ca. Mitte des 19. Jahrhu Zeichnungen mit n rde wu le Wunschzettel zu den Kinderwünschen. Vie Wie aus dem n, Herzen, Tannen verziert. von Engeln, Kerzen, Glocke rten gemeldet achtspostamt Himmelpfo ältesten deutschen Weihn , in denen die ein n auch ganze Kataloge wird, gehen dort inzwische wäre, würde ind istk Chr t sind! (Wenn ich Wünsche einfach angekreuz ) en. cht bea ht nic und akzeptieren ich diese »faule« Art nicht nschzettel Wu ich und iß, dass mein Bruder s Wie war das bei uns? Ich we alle tter Mu hat ck was? Wie? Zum Glü ieben, geschrieben haben, aber chr ges uns für tti Mu hat nschzettel aufgehoben. Die ersten Wu Schule und auch nicht in den zur ht nic h noc ja wir gingen Bettchen, ren z.B. auch Schränkchen, wa Kindergarten. Als Wünsche mich, dass e ner erin ich , es war 1948, und Tischchen etc. genannt. Hm nenkisten statt die 1950er Jahre mit Apfelsi unser Wohnzimmer bis in kelbordüren Mutti mit Deckchen und Hä Regalen möbliert war, von stücke für die bel Mö h Es könnten jedoch auc etwas wohnlich gestaltet. 1953 von ttel hze nsc . Bei meinem Wu Puppenstube gewesen sein erschämt unv t fas es s das he, nsc so viele Wü bekomme ich rote Ohren: chnungen Zei ten ist er mit vielen kleinen bun r zu aussieht. Zum »Ausgleich« che atis lom dip l hat seine Wünsche vie geschmückt. Mein Bruder schrieb er vorher Papier gebracht: Entweder re auf.« Oder geben, schreibe ich mehre zu hl wa Aus e »… um Dir ein en kann. Mir nicht alles in Erfüllung geh hinterher: »Ich weiß ja, daß Wunsch erfüllt.« genügt es ja, wenn sich ein men aber ich unter anderem: »Nun kom 1956 (12 Jahre alt) schrieb Blutes ist Des kannst: Friede auf Erden! Wünsche, die nur Du erfüllen , Ungarn sen nzo Fra , s die Russen, Engländer nen nun genug geflossen. Las kei g Krie der daß n, Einsicht komme und wie sie alle heißen zur rze Rasse wa sch und be gel e, rot ißen die Nutzen bringt, lass uns We […], wenn den herrschen unter allen. Frie s las en, rüg bet hr nicht me den zu ich l wil t, n in Erfüllung geh aber ein Wunsch der letztere Gefühl, das e hab Ich n.« öre der Welt geh glücklichsten Menschen auf mehr erleben werde. dass ich das – leider – nicht


1958 (10 bzw. 14 Jahre alt) haben wir beide das Thema wieder aufgegriffen. Rainer schrieb: »… und der letzte Wunsch heißt: Daß die Völker der Erde in Frieden zusammen leben.« Bei mir heißt es: »Mein wichtigster Wunsch ist: Frieden auf Erden.« Würde ich heute wieder einen Wunschzettel schreiben, wäre das Hauptanliegen, dass alle Mächtigen dieser Erde, sei es aus Politik oder Wirtschaft, endlich zur Vernunft kämen und für echten Frieden sorgen würden (keine friedensähnliche Vereinbarungen, denn die sind nur ähnlich, nicht wirklich, nicht echt); dass viel mehr auf Umweltschutz geachtet wird – die Erde wird die Katastrophen wie schon so oft überleben können, aber auch wir Menschen?

Der Wunschzettel im Wandel der Zeiten Ich weiß, das Ende klingt ziemlich pessimistisch. Andererseits: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Randi Bornemann

15


Das Geschenk

16


der Liebe Plötztich musste alles sehr schnell gehen. »Wir holen das Kind jetzt. Die Sauerstoffversorgung reicht nicht mehr aus. Ziehen Sie sich den Kittel über und kommen Sie in den 0P. Sie können sich am Kopfende zu Ihrer Frau setzen.« Jetzt ist alles vorbei, dachte ich. Das ist nun die Strafe dafür, dass wir der Natur ins Handwerk pfuschen wollten. »Sie sind unfruchtbar – ein genetischer Defekt«, war die lapidare Diagnose nach unserem jahrelangen unerfüllten Kinderwunsch gewesen. Weil meine Frau so drängte, hatte ich einer Samenspende zugestimmt. Seitdem plagte mich nur eine Angst: Werde ich das Kind lieben können wie mein eigenes? Eine Viertelstunde später. Über dem Sichtschutz vor dem Bauch meiner Frau wird ein kleines zappelndes Menschlein hochgehalten. Sofort legt sich die Hektik im 0P, in unseren Tränen löst sich alle Anspannung der letzten Jahre. Dann darf ich mit meinem Kind für einen Moment alleine sein. Wir schauen uns an. Die Zeit steht still – und alle meine Fragen sind beantwortet. Ich danke Gott und bete zum ersten Mal in meinem Leben ohne einen störenden Gedanken. David Grabow aus: Der Andere Advent 2014/15, Andere Zeiten e.V.,www.anderezeiten.de

17


Ich schenke Euch ...

A

m 31. Oktober 1517, also vor 499 Jahren, schlug der Augustiner-Mönch Martin Luther 95 Thesen gegen den Sünden-Ablass an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Einerlei, ob es sich nun tatsächlich genau so zugetragen hat, aber die Veröffentlichung seiner Thesen war damals Aufsehen erregend und gilt als Beginn der Reformation. Seine Studien der biblischen Texte und die Erkenntnisse, die er dadurch erhielt, prägen unser Verständnis vom Christsein bis heute.

Ein neues Jahr – das Jahr 2017 steht bevor – ist wie ein Geschenk, mit vielen Überraschungspäckchen: manche enthalten Schönes, manche aber auch weniger Schönes. Hoffentlich haben wir dafür genug Vertrauen und Zuversicht. Und hoffentlich viele Gründe und Möglichkeiten zu feiern. Für die evangelische Kirche, und besonders für unsere Hessen-Nassauische gibt es auf jeden Fall gute Gründe dafür. 18

Allerdings führte seine Auffassung über die Auslegung der Bibel letztlich zu einer Spaltung der Kirche. Dabei spaltete sich nicht nur die protestantische von der bis dahin allgemeinen, katholischen Kirche ab. Auch innerhalb der protestantischen Kirche kam es zu vielen weiteren Spaltungen. Von Anfang an wurde dieses Phänomen von den meisten Christen mit Trauer begleitet. Im Sommer des Jahres 1817 war der Wunsch nach Einheit so groß, dass in Idstein eine Synode einberufen wurde, welche das Ziel hatte, die beiden bis dahin unabhängigen Konfessionen, die reformierte Kirche und die Anhänger Luthers, zu einer Kirche zu vereinen. Und tatsächlich wurde dort vor 199 Jahren, pünktlich zur 300-Jahr-Feier der Reformation, trotz aller


... ein neues Jahr Unterschiede, die teilweise bis heute bestehen, die Nassauische Union gegründet, die erste Zusammenführung in der protestantischen Kirche bis dahin. Ein Teilnehmer der Idsteiner Synode kam aus Heftrich: der aus Eisenach stammende Pfarrer Willhelm Matthias Köllner. Dies bedeutet, dass in unserer Gemeinde im selben Jahr ein Jubiläums-Gottesdienst aus Anlass der Union gefeiert werden wird. Aus Anlass der 200-Jahr-Feier der Union, wird am Wochenende vom 11. bis 13. August 2017 in Idstein ein großes Fest stattfinden. Und am 31. Oktober nun, hat das Reformationsjahr begonnen. Zahlreiche Gottesdienste und Veranstaltungen zum Jubiläum, sowie Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehbeiträge werden sich mit dem Thema beschäftigen, bis zum Höhepunkt dann, dem Jubiläumstag am 31. Oktober 2017, an welchem kräftig gefeiert werden soll. Zeit und Grund genug

also, sich wieder einmal eingehender mit dem Themen der Reformation zu beschäftigen und vielleicht auch zu überlegen, was sie für uns heute bedeutet. Welche Thesen würden wir heute aufstellen? Also, zwei konkrete Gründe, im kommenden Jahr zu feiern gibt es schon einmal, zwei Päckchen werden auf jeden Fall etwas Schönes enthalten. Daher: Knoten ins Taschentuch, auch wenn wir wahrscheinlich ständig von vielen Seiten daran erinnert werden. Marc Eisele

19


1

»Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.« So beginnt die Schöpfungsgeschichte, das erste Buch Mose, auch »Genesis« genannt. Es wird erzählt, was Gott an den einzelnen Tagen geschaffen hat und natürlich die Vertreibung aus dem Paradies.

2 3

Die gesamte Schöpfung in

4

5 6 20

7

Und dann die Arche Noah! Noah, der die ganzen Tiere transportiert, von jeder Sorte zwei, damit sie die Sintflut überleben. Allein es gibt ungefähr dreitausend verschiedene Mückenarten – hat Noah dann sechstausend Mücken auf seine Arche mitgenommen? Und wie riesig muss die Arche gewesen sein, um wirklich alle Tiere in all ihren Arten aufzunehmen. Und wie wurden die riesigen Mengen an Futter und Wasser für die ganzen Tiere vorgehalten? Fragen über Fragen. So spannend ich den Text finde, so irritiert habe ich mich beim Lesen über Jahre hinweg am Kopf gekratzt. Und irgendwann habe ich angefangen, das Internet zu durchforsten. Wann ist die Schöpfungsgeschichte überhaupt entstanden? Sie werden bemerken, dass der Schwerpunkt der Schöpfungsgeschichte nicht auf den


sieben  Tagen  – wie  soll  denn  das  gehen? Menschen liegt, sondern auf Gott und seinem Wirken. In anderen Teilen der Bibel steht dagegen der Mensch und sein (Fehl-)Verhalten im Vordergrund, und Gottes Wort wird durch die Propheten verkündet. Aber im ersten Buch Mose wirkt Gott ganz unmittelbar. Warum ist das so? Die Antwort ist bestechend einfach. Die Schöpfungsgeschichte ist wohl im Babylonischen Exil entstanden. 587 v.Chr. marschierte König Nebukadnezar in Jerusalem ein, brannte die Stadt bis auf die Grundmauern nieder und verschleppte die Jerusalemer Oberschicht nach Babylon. In Babylon hatten die Israeliten zwar weder Tempel noch Pries-

ter, aber sie hielten dennoch an Gott fest. Die Schöpfungsgeschichte ist somit kein Tatsachenbericht, sondern die Beschreibung einer Welt, wie sie sich die Menschen in der Verbannung vorstellten. Mehr noch: sie spiegelt die Glaubensüberzeugung der Menschen wider. Gott steht im Mittelpunkt. Und das ist auch der Grund, weshalb sich die Bibel und die Evolution hervorragend miteinander vereinbaren lassen. Es gilt meiner Meinung nach nicht »entweder oder«, sondern »sowohl als auch«. Was hat den Urknall Ihrer Meinung nach ausgelöst? Fängt ein Nichts ganz plötzlich an zu knallen? Die Wissenschaft ist sich darüber uneinig. Was denken Sie? Uta Böhnert

21


Diese Worte Gottes stehen für Neuanfang Jahreslosung 2017 Gott spricht: »Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.« (Ez 36,26) m Alten Testament waren es die vertriebenen Israeliten, die verzweifelt und verbittert waren, als Gott zu ihnen sprach. Die Situation muss damals, 600 Jahre vor Christus, trostlos gewesen sein. Jerusalem erobert und zerstört, die Bewohner vertrieben und verschleppt. Weit weg von zu Hause hadern sie mit ihrem Schicksal. Sie hatten ihre Heimat verlassen müssen und keinen Ausweg mehr gesehen. Da spricht Gott zu ihnen: »Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist schenken.« Mit diesen Worten verwandelt er ihre Hoffnungslosigkeit in Zuversicht.

Diese Worte Gottes sind eine Liebeserklärung an uns. Ein jeder von uns braucht Zuversicht, ein jeder von uns soll wissen, dass jeder Tag ein neuer Anfang sein kann. Nichts ist ausweglos, nichts ist endgültig. Legen wir unser Leben in Gottes Hand, schenkt er uns neues Leben. Es erschließen sich neue Perspektiven und neue Wege. Es entsteht etwas Neues, Unbekanntes. Gott will unser Wegweiser sein, damit wir die richtige Richtung finden.

22

Wir können uns vertrauensvoll in Gottes Hände begeben. Für einen jeden von uns kann dies etwas anderes bedeuten. Da, wo Gott ist, beginnt Veränderung. Ein lohnendes Wagnis. Mit einem einzigen Wort kann alles beginnen. Lassen wir uns ein neues Herz und lebendigen Geist Gottes schenken mit dem Risiko, dass nichts bleiben muss, wie es ist. Lösen wir unsere Gefangenschaft in unserem Denken und Handeln auf und vertrauen auf das, was Gott uns schenkt.

Diese Botschaft bedeutet Veränderung In der Jahreslosung steht das Wort »neu« gleich zweimal. Nicht nur das Herz wird neu, sondern auch der Geist. Übertragen auf das Leben bedeutet dies, ändert sich meine Sicht, ändert sich auch Denken und Handeln und vieles mehr. Alles wird neu. Veränderung kommt nicht aus unserer eigenen Anstrengung, sondern allein von Gott, wenn wir uns für seine Liebe öffnen, wenn wir lernen, sie zu empfangen, anstatt sie verdienen zu wollen.


Diese Botschaft bedeutet Mut Wie oft tagtäglich fragen wir uns, warum wir so entschieden haben, warum wir stehen, wo wir gerade sind. Einmal innehalten, stehen bleiben und überdenken, wo unser Weg uns hinführt. Es erfordert Mut, Ängste und Nöte nicht alleine lösen zu wollen, sondern sie in Gottes Hände zu legen. Eva Jung, bekennende Christin und Kommunikationsdesignerin aus Hamburg hat es auf einer Postkarte so formuliert:

Jesus, der Fahrlehrer: Er weiß die Zeichen zu deuten, kennt Auswege aus verfahrenen Situationen und zur Not übernimmt er auch mal das Gaspedal. (www.godnews.de)

Legen wir unsere Sehnsucht Gott ans Herz und lassen wir uns beschenken. Es kann spannend werden 2017.

Petra Koch

23


Rahel wollte sich

Die Anbetung der Weisen, Fresko in der Cappella degli Scrovegni (Padua) von Giotto di Bondone (um 1305)

Weihnachten – Fest des Frieden. Sollte nicht, wenn auf der Welt die Geburt des Gottessohnes gefeiert wird, aller Unfriede und alle Gewalt schweigen?

Die Bibel aber verbindet mit der Geburt Jesu eine der blutrünstigsten Geschichte, die das Neue Testament zu bieten hat. Es ist die Geschichte vom Kindermord zu Bethlehem (Matthäus-Evangelium 2. Kapitel). König Herodes hatte die Weisen aus dem Morgenland, die wir oft auch die Heiligen Drei Könige nennen, nach Betlehem geschickt. Er gibt ihnen

24

den Auftrag, ihm zu melden, wo der neugeborene Jesus zu finden ist. Er gibt vor, dem künftigen König huldigen zu wollen, plant aber seine Ermordung. Wegen Gottes Weisung im Traum an die Könige, so der Evangelist Matthäus, verheimlichen die Weisen ihm aber diese Auskunft. Und die Bibel schreibt: »Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Knaben in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren.«


Man mag sich die Szenen nicht vorstellen. Kein Jubelruf, kein Freudengesang, sondern der Schrei von besinnungsloser Klage und namenlosem Schmerz. Matthäus spricht angesichts solcher Brutalität den Schmerz mit Worten des alttestamentlichen Klagepropheten Jeremia aus: »Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.« Der Kindermord zu Bethlehem ist die mit Abstand brutalste Erzählung des Neuen Testaments.

Warum berichtet Matthäus ausgerechnet in der Weihnachtsgeschichte davon? Auch ohne historischen Beleg für den Kindermord in Betlehem, will er uns die Augen dafür öffnen, wie Despoten zu allen Zeiten über Leichen gegangen sind. Gerade Kinder sind der Gewalt bis heute besonders ausgeliefert – in Aleppo, in Kunduz, in Somalia und an so viel mehr Orten. Das Jesuskind wird genau in diese Welt hineingeboren – ohne Rabatt und Ermäßigung. Mit Weihnachten beginnt keine göttliche Sonderexistenz. Vom ersten Tag an trägt der Gottessohn die Lasten, Schmerzen und Leiden unserer Welt – bis zum Tod am Kreuz.

nicht trösten lassen Das Bild, das Matthäus von König Herodes zeichnet, ist durch und durch realistisch. Verschlagen und hemmungslos grausam, dabei besessen von der Angst um seine Macht. Die Zeitgenossen wussten das. Die Opfer der Morde des Herodes, so berichten Historiker, waren nicht zu zählen. Er ließ drei seiner eigenen Kinder hinterrücks umbringen, was Kaiser Augustus im fernen Rom zu dem Kommentar veranlasste: Wenn er die Wahl hätte, wäre er bei Herodes lieber ein Schwein als sein Sohn. Das Mordmotiv des Königs? Angst vor politischer Konkurrenz, Angst vor Machtverlust.

Jochen Klepper, der evangelische Dichter, hat in den Schrecken des 3. Reichs gedichtet: »Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld, doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte hält euch kein Dunkel mehr, von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.« Die Geschichte des Matthäus ermahnt uns, das Kinderleid und Menschenleid nicht zu übersehen und nicht zu vergessen. Sie mahnt uns, dass wir nie aufhören, uns für die Kinder in unserer Welt einzusetzen. Pfarrer Markus Eisele

25


TAuFen Till Andre Kowal am 28. August 2016 in der Kirche zu Oberrod »Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.«(1 Mose 12,2) Timo Amin Kowal am 28. August 2016 in der Kirche zu Oberrod »Jesus spricht: Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.« (Mk 9,23) Manuel Diels am 2. Oktober 2016 in der Pfarrkirche zu Heftrich »Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.« (Römer 8,38–39)

† TrAuer Irma Heinzmann (80 Jahre, geb. Jeckel, Kröftel) ✝ 25. August 2016 »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« (Joh 10,27) Heinz Schlosser (89 Jahre, Bermbach) ✝ 29. August 2016 »Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird es wohl machen.« Psalm 37 Anni Ungerbiller (71 Jahre, geb. Lüth, Heftrich) ✝ 20 September 2016 »Ihr seid ja nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen wiedergeboren, nämlich durch das lebendige und ewigbleibende Wort Gottes.« (1. Petr 1,23). Jolanda Thorn (86 Jahre, geb. Ungermann, Heftrich) ✝ 27. September 2016 »Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast.« (Lukas 2, 29) Karl Friedrich Stede (89 Jahre, Heftrich) ✝ 6. Oktober 2016 »Alles wird aufhören und irgendwann ein Ende haben. Die Liebe hört nie auf, sie bleibt.« (1. Kor 13) Marlies Görz (56 Jahre, geb. Pepperl, Oberursel) ✝ 18. Oktober 2016 »Gott hat die Ewigkeit in des Menschen Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.« (Prediger 3,11) Georg Schranz (88 Jahre, Waldems) ✝ 19. Oktober 2016 »Man hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte, zu lieben und bescheiden zu gehen mit deinem Gott?« (Micha 6, 8) Irmgard Holz (87 Jahren, geb. Götz, Heftrich) ✝ 1. November 2016 »Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.« (Psalm 23,1) Hannelore Schüttig (72 Jahre, geb. Diehl, Bermbach) ✝ 3. November 2016

27


zum Gedenken Trauer um Marlies Görz Das Büro einer Kirchengemeinde ist eine Anlaufstelle für viele Menschen. Wer das Büro führt, ist eine wichtige Repräsentantin der Gemeinde. Ab Ende der achtziger Jahre, hat Frau Marlies Görz diese Aufgabe in der Kirchengemeinde Oberrod für die Dauer von mehr als zehn Jahren wahrgenommen. Die Gemeinde umfasste damals noch die Orte Niederrod, Oberrod, Kröftel, Oberems, Glashütten Schloßborn. Wir sind dankbar für die Art und Weise, in der Frau Görz ihre Aufgabe im Gemeindebüro bis zu ihrem Umzug nach Oberursel wahrgenommen hat: offen, fröhlich, kompetent und mit innerer Anteilnahme. Im Büro einer Kirchengemeinde geht es schließlich um mehr als nur um bürokratische Handlungen. Mit Trauer haben wir nun die Nachricht aufgenommen, dass Frau Görz im Alter von nur 56 Jahren von uns gegangen ist. Ihrer Familie gelten unsere Teilnahme und die Hoffnung und Bitte, dass Gott auch dort seine belebende Nähe schenkt, wo wir nur die Vergänglichkeit wahrnehmen können; dass er Frau Görz aufnimmt und die um sie Trauernden tröstet. Pfr. i.R. Eckhart Seifert

2. Advent, 04. 12. 2016 3. Advent, 11. 12. 2016 4. Advent, 18. 12. 2016 Heiligabend, 24. 12. 2016 1. Weihnachtstag, 25. 12. 2016 2. Weihnachtstag, 26. 12. 2016 Altjahresabend, 31. 12. 2016 Sonntag, 01. 01. 2017 Sonntag, 08. 01. 2017 Sonntag, 15. 01. 2017 Sonntag, 22. 01. 2017

Sonntag, 29. 01. 2017 Sonntag, 05. 02. 2017 Sonntag, 12. 02. 2017 Sonntag, 19. 02. 2017 Sonntag, 26. 02. 2017

➜ Weihnachts-Gottesdienst am 26. Dezember | 9.15 Uhr

Weltgebetstag, 03. 03. 2017

Gottesdienst im Altenheim Sonnenhof am 4. Dienstag im Monat um 15.30 Uhr

Sonntag, 05. 03. 2017

➜ Die Termine 2017: 24. Januar | 28. Februar | 28. März

!

Aschermittwoch, 01. 03. 2017

szeit Anfang g n u t Ach rt geände


* Gottesdienst mit Abendmahl ** In Bermbach, Oberrod und Kröftel feiern wir in jedem Gottesdienst Abendmahl

gOTTesdiensTe Heftrich

Oberrod**

Kröftel**

10.15 Uhr 10.15 Uhr*

Bermbach** 9.00 Uhr

10.30 Uhr

18.00 Uhr

10.15 Uhr 16.00 Uhr Krippenspiel 22.00 Uhr Christmette

15.00 Uhr Heiligabend für die Kleinsten

17.00 Uhr Krippenspiel

10.30 Uhr 18.30 Uhr*

9.15 Uhr im Sonnenhof

18.00 Uhr

17.00 Uhr

17.00 Uhr

18.00 Uhr Weihnachtsliedersingen 10.15 Uhr*

18.00 Uhr

10.30 Uhr

9.00 Uhr

10.15 Uhr 9.30 Uhr Festgottesdienst zum 650-Jahr-Jubiläum von Heftrich in der Willi-Mohr-Halle

18.00 Uhr

10.15 Uhr*

18.00 Uhr Jugendgottesdienst »Reformation«, Ev. Kirche Esch

10.15 Uhr 10.15 Uhr*

10.30 Uhr

18.00 Uhr

9.00 Uhr

10.15 Uhr 10.15 Uhr*

18.00 Uhr

20.00 Uhr 18.00 Uhr Ev. Kirche Esch 10.15 Uhr


XJF Datum

Uhrzeit

Veranstaltung

1. Dezember bis 23. Dezember

jeweils 18.00 Uhr Lebendiger Adventskalender bis 18.20 Uhr

Zum zweiten Mal gibt es einen Lebendigen Adventskalender für Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel. Groß und Klein sind eingeladen die Adventzeit besinnlich zu erleben und Gemeinsamkeit zu pflegen, jeden Abend wird ein anderes Fenster »geöffnet«. Ungefähr 20 Min. wird es etwas zu sehen und hören geben. Wo an jedem Abend ein Türchen geöffnet wird, stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Alle Infos finden Sie auf unserer Homepage www.heftrich-evangelisch.de bzw. in Flyern oder im Newsletter. Sa. 14. Januar 2017

09.30–13.20 Uhr

Mi. 18. Januar 2017

20.15 Uhr

Kindergottesdienst-Tag – Gemeindehaus Esch (Kirchgasse 5) Elternabend Kindergottesdienst-Tag, Gemeindehaus Bermbach

Sa. 28. Januar 2017

15.00–18.00 Uhr Action Samstag, Gemeindehaus Heftrich

Sa. 11. Februar 2017

09.30–13.20 Uhr Kindergottesdienst-Tag, Kirche Bermbach

Mi. 18. Februar 2017

20.15 Uhr

Elternabend Kindergottesdienst-Tag, Gemeindehaus Bermbach

Sa. 25. Februar 2017

15.00–18.00 Uhr Action Samstag, Gemeindehaus Heftrich

Fr. 03. März 2017

Weltgebetstag »Was ist fair?« – Gastland: Die Philippinen* 18.00–19.00 Uhr Gottesdienst, Ev. Kirche Esch 19.00–21.00 Uhr Speisen und Getränke von den Philippinen

➜ »Was  ist denn fair?« Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1–16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen. Auf den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern.


gruppen und kreise

Impressum & Kontakt

Spielkreis für Kinder   Donnerstag, 15.30–17.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach Sabrina Tiefenbach, Sabrina-Ott@freenet.de, Tel.: 7 00 43 00

Evangelische Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach Neugasse 6 | 65510 Idstein-Heftrich www.heftrich-evangelisch.de www.bermbach-evangelisch.de

Kindergottesdienst-Tag   jeweils am 2. Samstag im Monat: 9.30–13.20 Uhr, abwechselnd in Heftrich, Bermbach und Esch Karla Sachse-Domschke, Tel.: 95 63 68 Mobil: 01 51 22 35 87 24 Kinder- und Jugendchor   Kinderchor (1.–3. Klasse), Mittwoch 17.30–18.15 Uhr, Gemeindehaus Heftrich 

 Jugendchor (ab 4. Klasse), Mittwoch, 18.15–19.00 Uhr, Gemeindehaus Heftrich Helga Lebertz, Tel.: 7 06 84

Jugendtreff   Freitag 18.00–22.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach Waltraud Pollex, Tel. 0 64 38 83 77 57 Senioren-Club   Donnerstag, 13.30–17.00 Uhr, Gemeindehaus Heftrich Dora Müller, Tel.: 24 13 

 jeden 2. Donnerstag, 14.00–17.00 Uhr, Gemeindehaus Bermbach Biggi Schink, Tel: 6479

Action für Teens – Action-Samstag   letzter Samstag im Monat, 15.00–18.00 Uhr, Gemeindepädagogin Waltraud Pollex, Tel. 0 64 38 83 77 57 Mail: waltraud.pollex@t-online.de

Diakoniestation Idsteiner Land  www.diakoniestation-idstein.de Homepage Hospizbewegung  www.hospizbewegung-idstein.de

Gemeindebüro Jutta Weber | 0 61 26 5 52 22 geöffnet: Donnerstags 14.00 Uhr–18.00 Uhr ev.kirchengemeinde.heftrich@ekhn-net.de Pfarrer Eisele | Tel.: 0 61 26 22 88 22 | Fax: 0 61 26 22 88 33 | markus.eisele@ekhn.de TelefonSeelsorge 08 00 1 11 01 11 24 Stunden täglich – anonym, vertraulich, gebührenfrei Mitarbeit bei dieser Ausgabe Randi Bornemann, Uta Böhnert, Beate Demmer, Verena Ehlert, Petra Koch, Pfarrer Markus Eisele, Vikarin Antonia von Vieregge V. i. S. d. P. Pfarrer M. Eisele Bildnachweise Andrea Singhof-Hönge, Marc Eisele, V. Ehlert, Petra Koch, privat, C. Weise, A.v.Vieregge, W. Pollex, gemeindebrief.de, gemeindemenschen.de, © Designed by Freepik.com, © Designed by Fwstudio/ Freepik (S. 18/19) Titelbild Thanks to Zach Greth – www.zgrethphoto.com Texte R. Bornemann, U. Böhnert, J. Dauber, B. Demmer, Markus Eisele, Marc Eisele, D. Grabov, U. GuckesWestenberger, P. Koch, W. Pollex, K. Sachse-Domschke, E. Seifert, A. von Vieregge, T. Willms, Andere Zeiten e.V., www.anderezeiten.de Unsere Spendenkonten VR-Bank Untertaunus Bermbach: IBAN: DE23 5109 1700 0017 3665 05 Heftrich: IBAN: DE37 5109 1700 0017 6329 06 BIC: VRBUDE51 Evangelische Kirchengemeinden Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel Heftrich Küsterinnen Doris Künzl | Tel.: 14 77 Karin Kober | Tel.: 2 29 14 60 Hausmeisterin Christine Kober | Tel.: 5 64 32 Bermbach Küsterin Gabriele Schikowsky | 0 64 34 90 00 27 Hausmeister Johannes Krauß | 7 05 82 Kirche Oberrod Küster Jonas Rust | 01 57 37 54 23 01 Kirche Kröftel Küsterinnen Angela Dauber | Daniela Sachs 0 60 82 92 92 88 | 0 60 82 92 84 33 Der Gemeindebrief wird kostenlos an alle Haushalte in Heftrich, Bermbach, Nieder-Oberrod und Kröftel verteilt. Der Gemeindebrief wird gedruckt bei: www.gemeindebriefdruckerei.de

31


Während ich Geschenke einpacke,

begegne ich meiner eigenen Sehnsucht. Meine Wünsche holen mich ein.

Die kleinen für mein eigenes Leben. Und die großen für die Welt.

Weihnachten: Das Fest, an dem Gott meine Sehnsucht sieht. Sein Geschenk verpackt er in Windeln und Stroh. Ein Kind, mit dem der Himmel zur Erde kommt. Fürchte dich nicht! Friede wird sein!

Tina Willms

Gemeindebrief Dezember 2016 bis Februar 2017  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you