Page 1

Detailausschreibung AMICAL alpin 2007 X. 6000er Klassiker Expedition / Anspruchsvolle schwere Hochtouren im Expeditionsstil

__________________________________________________________________________________________________________ Einstufung entsprechend der Expeditions-Klassifizierung der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (IVBV /UIAGM): "IVBV Geleitete Expedition"

Bolivien 6000er Klassiker Expedition Potosi (6088 m) Sajama (6542 m) Illimani (6462 m) Bolivien bietet jedem Reisenden eine ungewöhnliche Fülle verschiedenster Eindrücke: dem kulturell Interessierten Ausgrabungsstätten der Inkas und vieler anderer hoch entwickelter Kulturen, dem Trekker abenteuerliche Touren, weit abseits der Zivilisation auf Wegen, die von den höchsten Andenpässen durch alle Vegetationsstufen hindurch bis ins Amazonastiefland führen, und dem

Bergsteiger lohnende Ziele an eisgepanzerten 5- und 6000ern in Hülle und Fülle. Ein zielstrebiges, aber auch sehr vielfältiges Bergsteigerprogramm: Zunächst sind als Eingehtouren die beiden 5000er Chacaltaya und Cerro Charquini ganz in der Nähe von La Paz vorgesehen. Danach drei anspruchsvolle 6000er in ganz unterschiedlichen Ecken Boliviens. Erst der eisgepanzerte Huayna Potosi am Zongo Pass, dem Übergang in den “Oriente”, dem Tiefland von Bolivien. Danach der höchste Berg des Landes, der Sajama, ganz im trockenen Südwesten schon fast an der Grenze zu Chile gelegen. Zum Abschluß das Markenzeichen von La Paz, der Illimani, auf wilden Minenzugangspisten zu erreichen. An allen drei Bergen ist jeweils ein Hochlager einzurichte. Zwischen den Besteigungen liegen immer wieder Tage in La Paz, um sich von den Strapazen der Bergtage zu erholen. Ganz nebenbei lernen sie auch noch den Titicacasee, einige wichtige Inka-Ausgrabungsstätten und - selbstverständlich - Boliviens heimliche Hauptstadt La Paz kennen.

TERMINE Sa. 14/07 - Mo. 06/08/2007 Sa. 04/08 - Mo. 27/08/2007

EXPEDITIONSDAUER 24 Tage PREIS (11 - 12 Teilnehmer)

3.750,- €

( 9 - 10 Teilnehmer)

3.880,- € EZ-ZUSCHLAG 300,- €

AMICAL

alpin · Ralf Dujmovits

Jeichelweg 50 · 77830 · Bühlertal · GERMANY Tel.: 0049-(0)7223-911786 Fax: 0049-(0)7223-911787 info@amical.de · www.amical.de


Detailausschreibung AMICAL

alpin 2007 -2-

X. 6000er Klassiker Expedition / Anspruchsvolle schwere Hochtour im Expeditionsstil

__________________________________________________________________________________________________________ BOLIVIEN AUF EINEN BLICK Stand: Oktober 2006

Ländername Republik Bolivien - República de Bolivia Klima von Hochgebirgsklima (Anden) über subtropisches Klima der Yungas bis volltropisches Tieflandklima (Beni) und Trockenzone des Chaco Lage zwischen 10 Grad und 23 Grad südliche Breite Süd sowie 68 Grad und 58 Grad westliche Länge; Binnenland Nachbarn Brasilien, Paraguay, Argentinien, Chile, Peru Größe des Landes 1,1 Mio. km

2

Hauptstadt verfassungsmäßig: Sucre (250.000 Einw.), Regierungssitz: La Paz (900.000 Einw.) Bevölkerung 9,34 Mio.; 65% Indigene, 35% Mestizen und Weiße (Criollos) Wachstumsrate 2,6% pro Jahr (2004) Bruttoinlandsprodukt ca. 10 Mrd. US$ BIP pro Kopf: 960 US$ (2004)

Landessprache Spanisch; Quechua (21,8%), Aymara (14,9%), Guarani (0,005%) Religionen überwiegend römisch-katholisch (60%); ca. 7% protestantische, so genannte "Sekten" aus USA Nationaltag und Unabhängigkeit 06.08.1825 Regierungsform Republik, Präsidialsystem mit Zweikammerparlament Staatsoberhaupt und Regierungschef Evo Morales Ayma, (seit 22.01.2006) Parlament Zweikammersystem: Kongress (Congreso Nacional) mit Senat (Honorable Senado Nacional, 27 Mitglieder) und Abgeordnetenhaus (Honorable Cámara de Diputados, 130 Mitglieder) Senatspräsident zur Zeit auch Parlamentspräsident) Gewerkschaften Dachorganisation: Central Obrera Boliviana (COB); wichtige Einzelgewerkschaften: Lehrer und Bauern, ferner Fabrikarbeiter, Transportarbeiter, Bergarbeiter Verwaltungsstruktur Neun Departements, geleitet von - im Dezember 2005 erstmals direkt gewählten -

Präfekten. 311 Gemeinden mit gewählten Bürgermeistern und Gemeinderäten Mitgliedschaft in int. Organisationen Vereinte Nationen und Sonderorganisationen (außer IMCO), Organisation der Amerikanischen Staaten OAS, ALADI, SELA, Andengemeinschaft, La Plata-Gruppe, Amazonaspakt, Rio-Gruppe; mit Mercosur assoziiert (Freihandelszone); BlockfreienBewegung Wichtigste Medien Tageszeitungen: "La Razón", "El Diario","La Prensa","Los Tiempos", "Opinión", "El Mundo", "El Deber", "El Nuevo Día" Fernsehen: ein staatlicher Fernsehsender, Universitätsfernsehen in La Paz, Cochabamba, Sucre, Santa Cruz, 299 Privatfernsehsender in La Paz, Santa Cruz, Cochabamba Radio: ein staatlicher und 675 private Rundfunksender Währung 1 EUR = 10,43 Boliviano 1 US $ = 8,31 Boliviano 1 CHF = 6,54 Boliviano (Stand: Oktober 2006)


Detailausschreibung AMICAL

alpin 2007

X. 6000er Klassiker Expedition / Anspruchsvolle schwere Hochtour im Expeditionsstil

-3-

__________________________________________________________________________________________________________ POLITISCHE SITUATION Am 6. August 2002 trat Gonzalo Sánchez de Lozada zum zweiten Mal das Amt des Präsidenten an. Er hatte im Juni desselben Jahres die Wahlen gewonnen und eine politische Allianz gebildet, die ihm eine Mehrheit im Kongress sicherte. Seine Regierung stand jedoch von Beginn an einer Reihe von wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten gegenüber. Am 17. Oktober 2003 sah sich Sánchez de Lozada nach mehreren Wochen gezwungen, vor dem Nationalkongress zurückzutreten. Zuvor hatte es über mehrere Wochen andauernde Straßenblockaden und Proteste der Bevölkerung gegeben. Die Demonstranten forderten eine stärkere Beteiligung der Gesellschaft bei politischen Entscheidungen und sprachen sich gegen den Export von Erdgas über einen chilenischen Hafen aus. Im Salpeterkrieg verlor Bolivien 1884 das Territorium mit dem Zugang zum Pazifik, was noch heute zu eine Abneigung aus weiten Teilen der Bevölkerung gegen Chile führt. Verfassungsgemäß wurde nach Sánchez de Lozadas Rücktritt der Vizepräsident Carlos Mesa zum Präsidenten der Republik. Obwohl Präsident Mesa laut Umfragen einen starken Rückhalt in der Bevölkerung hatte, fehlte ihm als Parteiloser die notwendige Unterstützung

im Parlament. Seine Regierung begegnete einer ganzen Reihe von politischen und sozialen Schwierigkeiten sowohl im Osten als auch im Westen des Landes. Im Laufe seiner 19-monatigen Amtszeit spitzten sich die Forderungen der verschiedenen sozialen Gruppen zu. Dabei ging es besonders um den Verkauf der Erdgasreserven, das neue Kohlenwasserstoffgesetz, dass der Nationalkongress verabschiedet hatte, und den Vorschlag, eine Dezentralisierung durch die Anwendung von regionalen Autonomien durchzuführen. Nach massiven Protestbewegungen bolivianischer Bürger, die das Land blockierten, traten am 9. Juni 2005 sowohl Präsident Carlos Mesa als auch die Präsidenten des Senats und des Abgeordnetenhauses zurück. Laut Verfassung hätte einer der beiden letztgenannten die Präsidentschaft des Landes übernehmen müssen. Der Nationalkongress wählte schließlich den Präsidenten des Obersten Gerichts, Herrn Dr. Eduardo Rodríguez Veltzé, zum Präsidenten der Republik. Danach wurden die Blockaden aufgelöst. Rodríguez Veltzé führte eine Übergangsregierung bis zu den im Dezember 2005 angesetzten Neuwahlen.

Am 18.12.2005 wurde Evo Morales mit absoluter Mehrheit als erster Indigener in der Geschichte Boliviens zum Staatspräsidenten gewählt. Das neben der Armuts- und Korruptionsbekämpfung wichtigstes politisches Ziel ist die vollständige Teilhabe der indigenen Bevölkerungsmehrheit am politischen und wirtschaftlichen Leben. Die Kokapolitik der Regierung Morales steht unter der diffusen Leitlinie „Koka-Anbau ja – Kokainproduktion nein“. Dabei soll die Einhaltung von Produktionsquoten nicht mehr von den Sicherheitskräften, sondern im Rahmen der sozialen Kontrolle von den Kokabauern selbst überwacht werden. International wird befürchtet, dass so die Weiterverarbeitung eines Teils des bolivianischen Kokas zu Kokain nicht verhindert werden kann. Am 01.05.06 hat Morales die Verstaatlichung der bolivianischen Kohlenwasserstoffressourcen (Bolivien verfügt nach Venezuela über die zweitgrößten Erdgasreserven in Lateinamerika), des geförderten Erdgases und der Mehrheitsanteile der in Bolivien tätigen Erdgasfördergesellschaften verkündet.


Detailausschreibung AMICAL

alpin 2007 -4-

X. 6000er Klassiker Expedition / Anspruchsvolle schwere Hochtour im Expeditionsstil

__________________________________________________________________________________________________________ DIE BERGE UNSERER EXPEDITION HUAYNA POTOSI 6088 m Vom Basislager am Zongo Pass, an der Verbindungsstrasse La Paz - Yungays auf 4700 m gelegen, geht es zunächst zur Staumauer des Zongo-Sees. Ein Aquädukt wird gequert und einem Lamapfad gefolgt bis zu einem Moränenrücken. Über den sich anschließenden steilen Schotterhang hinauf bis zu einer Scharte (ca. 2 Stunden). In einer Rechtskehre über den bis dahin wenig steilen Gletscher. Es folgt ein kurzer Steilaufstieg, der eventuell mit einem Fixseil versichert werden muss. Dann erreicht man eine Verflachung im Gletscher: das so genannte Campamento Argentino, 5500 m oder Lager I (weitere 3 ½ - 4 Stunden ab der Scharte). Nach der ersten Hochlagernacht steigt der Weiterweg zunächst rechts querend an, wieder folgt eine ca. 50 m hohe Steilstufe (bis 50°), die eventuell wieder mit einem Fixseil abgesichert wird. Es folgen weite Hänge bis unter die Gipfelflanke. Diese wird üblicherweise an ihrem rechten Rand - oder besser rechten Grad - mit kurzen steilen Aufschwüngen bis 50° erstiegen. Zum Gipfel hin wird der Grat schmaler und man erreicht recht ausgesetzt den höchsten Punkt (ca. 6 7 Stunden ab Campamento Argentino).

SAJAMA 6542 m HÖCHSTER BERG BOLIVIENS In sechs bis sieben Stunden Fahrt auf der neu asphaltierten Straße wird das Dorf Sajama am Fuße des höchsten Berges Boliviens erreicht. Bei einem kleinen Dörfchen etwa 10 km südlich von Sajama wird das erste Lager errichtet. Mit etwas Glück grasen große Lamaherden in der Nähe. Der Weg zum Basislager (4700 m) eigentlich ein Zwischenlager während des Anmarschs zum Berg - führt über einfaches Gehgelände, das auch die Mulis mit einem Teil des Gepäcks begehen können. Durch knöcheltiefen Bimssand kann dieses Zwischenlager am Ende der Vegetation in einer unwirklich wilden Vulkanlandschaft in drei bis vier Stunden erreicht werden. Der Aufstieg ins Hochlager (ca. 5500 m) ist etwas beschwerlicher, wenngleich eigentlich nur die letzten 150 Höhenmeter durch eine nach oben immer steiler werdende Schneerinne alpintechnisch anspruchsvoll sind. Das Hochlager selbst liegt auf dem Kopf einer Rippe, die zur Gipfelgletscherkalotte führt. Je nach Schneeverhältnissen kann es sein, dass die Plattformen für die Zelte erst aus dem Schnee herausgeschaufelt werden müssen. Gehzeit vom Basislager ins Hochlager ca. 4 1/2 - 5 Stunden.

Am Morgen des Gipfeltags folgt zunächst der Übergang von der vorgenannten Rippe auf die Scheefelder der Gipfelkalotte, der auch recht steil sein kann (bis 50°, an einer kurzen Stelle auch steiler). Hier werden tags zuvor Fixseile angebracht. Weite Hänge, die nach oben immer flacher werden, führen zum höchsten Punkt (ca. 5 - 6 Stunden ab dem Hochlager). Vom Gipfel hat man einen wunderschönen Ausblick zu den benachbarten, knapp 6000 m hohen “Payachatas”.

ILLIMANI 6462 m (SÜDGIPFEL) Der Illimani liegt knapp 40 km Luftlinie von La Paz entfernt. Die Anfahrtsstrecke beträgt ca. 120 km, davon sind 9/10 relativ gute bolivianische Gebirgsstraßen und 1/10 Abenteuerstraßen bzw. das Ende einer alten Zufahrtspiste zur “Mina Urania”. Die Fahrzeit beträgt bei normalen Verhältnissen ca. 5 - 6 Stunden. Da die Straße aber eigentlich aufgegeben wurde, kommt es immer wieder zu “Straßenbaueinsätzen” wegen Verschüttungen oder herumliegenden Felsblöcken bei denen bisweilen auch der Pickel zum Einsatz kommt. Das Basislager liegt am Ende der Piste auf der Westseite des Illimanis auf 4450 m. Ab


Huayna Potosi von der Anfahrt zum Zongo Pass

Scheinbar direkt über La Paz türmt sich der dreigipflige Illimani himmelwärts - Der höchste Punkt ist der Südgipfel die markant höchste Erhebung im Verlauf des Gipfelgrats

Der Sajama beim gleichnamigen Dörfchen

Oberhalb des vorgeschobenen Basislagers

Im Aufstieg ins Hochlager am Illimani - Der Gipfelanstieg erfolgt über den linken Rücken


Detailausschreibung AMICAL

alpin 2007

X. 6000er Klassiker Expedition / Anspruchsvolle schwere Hochtour im Expeditionsstil

-5-

__________________________________________________________________________________________________________ hier geht es über eine verfallene Bergstraße zunächst zum “Campamento Uno”, 4850 m. Über einen teilweise unangenehmen Felsund Geröllrücken steigt man aufwärts bis zu einer ersten Schneekuppe und von dort über einen etwas steileren Firnhang zu einer grossen, ebenen Verflachung des Gletschers: Nido de Condores, das eigentliche Hochlager am Illimani auf 5500 m mit herrlicher Aussicht in die Flanken des etwas niedrigeren Nordgipfels des Illimani. Die reine Gehzeit ins Nido de Condores beträgt ca. 4 - 4 ½ Stunden. Oftmals sind einheimische Träger im Basislager, die einem anbieten, für eine kleine Bezahlung das persönliche Gepäck ins Hochlager zu tragen (2005 waren es 50 Bolivianos pro Rucksack). Der weitere Aufstieg vollzieht sich zunächst über einen Firngrat, der sehr schnell zu einem flachen Firnrücken höher bringt. In 6100 m zieht üblicherweise eine große Querspalte eigentlich ist es ein Bergschrund - durch die gesamte Gipfelflanke. Nach deren Überwindung auf der rechten Seite geht es etwas steiler - bis 50° - über diese Gipfelwand in den Sattel zwischen Mittel- und Südgipfel. Über den gut gangbaren Gipfelgrat zum höchsten Punkt (Aufstiegszeit ab Nido de Condores: 6 - 7 Stunden).

WIE SIEHT DER ZEITLICHE ABLAUF AUS EXPEDITIONSABLAUF TAG FÜR TAG 1.Tag Abends ca. 19:35 Uhr Abflug ab Frankfurt per Linienflug der LAN Airlines über Madrid in Richtung Südamerika. Kostenlose Anschlussflüge mit IBERIA ab München, Düsseldorf oder Berlin nach Madrid oder eine kostenloses Rail&Fly Ticket buchen wir bei Verfügbarkeit gerne. Anschlussflüge ab Zürich oder Wien auf Anfrage. 2.Tag Ankunft frühmorgens in Santiago de Chile, Stadtbesichtigung mit deutschsprachigem Kulturführer, Übernachtung im Hotel. 3.Tag Früh am Morgen Weiterflug mit LAN Airlines, Mittags Ankunft in La Paz, 3600 m hoch gelegen, und Transfer ins Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung. 4.Tag Stadtbesuch mit deutschsprachigem Kulturführer mit reichlich Erläuterungen zu Land und Leuten und mit den wichtigsten Baudenkmälern wie die Casa de Murillo oder die Santo Domingo Kirche. Aber auch dem farbenprächtigen Indiomarkt und dem Mondtal werden Sie einen Besuch abstatten. 5.Tag Nicht nur der Akklimatisation zu Liebe lohnt ein ausführlicher Besuch von

Tiahuanaco mit seinen Ausgrabungen der präkolumbianischen Aymara Kultur. Wie am Tag zuvor wird ein deutschsprachiger Führer die etwas undurchsichtige Vergangenheit dieser wichtigsten Kulturstätte Boliviens umfangreich beleuchten. Von Tiahuanaco geht es über den Altiplano weiter an den Titicaca See. Ein kleines Boot bringt Sie auf die Sonneninsel, wo zum ersten Mal im Zelt übernachtet wird. 6.Tag Von der Sonneninsel geht es wieder per Boot zum Pilgerort Copacabana. Der Besuch des Kalvarienbergs - alleine schon wegen der Aussicht - und der kleinen Kathedrale lohnt unbedingt. Nachmittags Rückfahrt nach La Paz. 7.Tag Früh geht es zum Chacaltaya (5180 m), dem höchstgelegenen Skigebiet der Erde. Ein kurzer Anstieg führt zum aussichtsreichen Gipfel, dann folgt der Abstieg an der verlassenen Mine Milluni vorbei zur Zongo Pass Straße. Weiterfahrt zum Zongo Pass, wo knapp unterhalb die Zelte für die nächsten Tage stehen. 8.Tag Ausrüstungsvorbereitung und letzte Einweisungen durch den Bergführer; Wiederholung einer Spaltenbergungstechnik. 9.Tag Der Cerro Charquini, ein vergletscherter Aussichts-5000er kann heute bestiegen werden.


Detailausschreibung AMICAL

alpin 2007

X. 6000er Klassiker Expedition / Anspruchsvolle schwere Hochtour im Expeditionsstil

-6-

__________________________________________________________________________________________________________ 10.Tag Nach solch optimaler Akklimatisation steht der erste 6000er auf dem Programm. Es geht ins Hochlager des Huayna Potosi (6088 m).

Höhenmetern ist der Gipfel erreicht. Herrliche Aussicht auf den Zwillingsgipfel der Payachatas an der Grenze zu Chile. Abstieg am Nachmittag ins Basislager.

11.Tag Über weite Hänge und den steilen Schlussgrat wird der Gipfel erreicht. Der Blick zum Titicaca See ist einsame Spitze. Abstieg zum Zongo Pass und Rückkehr nach La Paz.

17.Tag Abstieg zur Straße und Rückfahrt nach La Paz. Besonders lohnend sind die zahlreichen Fotostopps bei völlig unwirklichen Landschaftsformen.

12.Tag Zur Erholung in La Paz steht ein ganzer Tag zur Verfügung.

18.Tag Wieder wird ein Tag Verschnaufpause eingelegt, der auch auch zur Reserve dient.

13.Tag In landschaftlich eindrucksvollen 6-7 Fahrstunden in den Südwesten Boliviens zum Dörfchens Sajama, Ausgangspunkt für die Besteigung des gleichnamigen Berges (6542 m). 14.Tag Durch vulkanischen Bimssand geht es auf den Sajama zu in ca. 3 Std. ins Basislager (4700 m) - Maultiere transportieren das große Gepäck. 15.Tag Jetzt geht es richtig zur Sache. Durch eine abschließende Steilrinne mit Fixseilversicherung wird das Hochlager (5600 m) auf einer kleinen Aussichtskanzel erreicht. Am Nachmittag versichert der Bergführer noch die ersten 100 Höhenmeter für den Gipfelaufstieg. 16.Tag Recht steil geht es los (bis 55°), aber mit Fixseilsicherung gut zu schaffen. Weiter oben wird’s flacher und nach 1000

19.Tag Über wilde Minenzufahrtspisten zum dritten 6000er. Am Fuße des Illimani (6462 m) steht auf 4450 m das Basislager. 20.Tag Ein weiteres Hochlager „Nido de Condores“ auf 5500 m ist vorgesehen - in 4 Std. Aufstieg gut zu erreichen. 21.Tag Erst ein Firngrat hinauf, dann wird es an der Gipfelkalotte noch mal richtig steil (45-50°). Aber auch hier wird ein Fixseil die Stelle ein wenig entschärfen. Oben darf dann gefeiert werden. Nach dem Gipfel noch Abstieg bis ins Basislager. 22.Tag Zurück in La Paz steht noch ein halber Tag für letzte Einkäufe zur Verfügung. 23.Tag Mittags um ca. 11:30 Uhr Abflug nach Santiago de Chile und Weiterflug nach Frankfurt.

24.Tag Ankunft in Frankfurt am Nachmittag um ca. 17:50 Uhr. Da durch Wetter-, Schnee- und Straßenverhältnisse Änderungen im Ablauf auftreten können, bitten wir Sie, für diese außergewöhnliche Unternehmung auch die notwendige Toleranz für eventuell erforderliche Programmänderungen mitzubringen.

WIE SCHWIERIG IST DIESE EXPEDITION ? VORAUSSETZUNGEN Da in recht kurzer Zeit Höhen bis über 6000 m erreicht werden, sollten Sie neben einer völligen Gesundheit auch eine sehr gute Kondition mitbringen. Diese wird Ihnen sicher dazu verhelfen, den doch relativ flotten Aufstieg in die Höhe gut zu verkraften. Sicher wäre es auch von großem Vorteil, wenn das Wochenende vor der Expedition schon in den Westalpen auf hochgelegenen Touren und Hütten verbracht werden kann, um nicht völlig unvorbereitet in die große Höhe La Paz zu kommen. Zudem muss bei so viel Auf- und Ab schon eine ganze Menge Kondition vorhanden sein, damit auch noch der dritte 6000er mit


Detailausschreibung AMICAL

alpin 2007 -7-

X. 6000er Klassiker Expedition / Anspruchsvolle schwere Hochtour im Expeditionsstil

__________________________________________________________________________________________________________ Freude bestiegen werden kann. Im Eis sollten Sie sich in Gelände bis 40º Steilheit ohne Seilsicherung durchaus wohl fühlen und auch kurze steilere Passagen am Fixseil gehen können. Die Gipfelanstiege erfolgen alle in selbständigen Seilschaften. In Bolivien ist im Juli und August Winter- und Trockenzeit. Das bedeutet sehr kalte Nächte in den Hochlagern, für die sie einen warmen Expeditionsschlafsack (bis -15° C Komfortbereich) benötigen.Zudem sollte an Ausrüstung eine komplette Hochtourenausrüstung mit einem Steileisgerät vorhanden sein. Durch die jeweils vorgesehenen Hochlager ist doch etwas Zähigkeit und Härte von Nöten, um auch das Hochlagerleben problemlos wegstecken zu können. Der Expeditionsleiter steht während der Expedition vor allem für die Gesamtleitung der Gruppe, nur in zweiter Linie aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Alle Teilnehmer sollten sich zu ihrer eigenen Sicherheit vor der Expedition ärztlich untersuchen lassen. Auch ein Zahnarztbesuch vor der Expedition kann Sie vor bösen Überraschungen bewahren. Dennoch muss jeder bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des

Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen. Wir verpflichten uns zu einer sorgfältigen Organisation und Durchführung der Expedition. Trotzdem können Improvisationen nötig werden und anfallende Programmänderungen müssen in Kauf genommen werden. Bitte hinterfragen Sie vor einer Anmeldung Ihr Leistungsvermögen und Ihr alpintechnisches Können sehr genau; durchaus auch in einem persönlichen Gespräch mit Ralf Dujmovits im Büro von AMICAL alpin (07223-911786). Die Bergführer bei AMICAL alpin sind im Interesse der allgemeinen Sicherheit und im Interesse der anderen Gruppenmitglieder angewiesen, Teilnehmer die überfordert oder den Anforderungen nicht gewachsen sind ganz oder teilweise vom Programm auszuschließen. Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung der Teilnehmer, insofern lehnen wir jegliche Haftung für Unfälle oder sonstige Schäden ab.

GEFAHRENHINWEIS Wir werden unsere gesamte Erfahrung aufwenden, die Expedition so sicher wie möglich durchzuführen. Trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass diese Unternehmung mit subjektiven und objektiven alpinen Gefahren verbunden ist.

WAS BEKOMME ICH FÜR MEIN GELD ? Eine perfekte Organisation und eine präzise Vorbereitung der Expedition sind Grundstein für einen Erfolg. Um jedes Detail werden wir uns so optimal wie möglich bemühen. Ein wichtiges Anliegen unsererseits bei allen von uns durchgeführten Touren, ist die genaue Klarlegung aller Zusatzkosten: Außer Ihren Getränken, Mitbringseln und Trinkgeldern haben Sie in Bolivien mit keinen Nebenkosten zu rechnen. Auch große Kleinigkeiten, wie die Flughafengebühr, sind bei uns inbegriffen. Folgende Leistungen schließt der Reisepreis mit ein: •

Organisation der gesamten Expedition

Expeditionsleiter / Bergführer von AMICAL alpin

Zusätzlich einheimischer Bergführer


Detailausschreibung AMICAL

alpin 2007 -8-

X. 6000er Klassiker Expedition / Anspruchsvolle schwere Hochtour im Expeditionsstil

__________________________________________________________________________________________________________ Linienflüge LAN Airlines Frankfurt Santiago - La Paz und zurück mit 20 kg Freigepäck

sämtliches Fixiermaterial + Gehseile

möglichst Expeditionsarzt

Kostenlose Anschlussflüge mit IBERIA ab verschiedenen dt. Flughäfen oder Rail&Fly innerdeutsch nach Frankfurt

Notfallapotheke + Pulsoxymeter + Überdruckkammer CERTEC-Bag

Trekkingtasche oder Stirnlampe

Abflug ab Zürich / Wien auf Anfrage

Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Flughafengebühren

Transfers lt. Programm

Was nicht im Preis inbegriffen ist:

1 Nacht in einem guten Hotel in Santiago im DZ

Übernachtungen im Hotel und Halbpensionen, die eventuell über 9 Nächte hinausgehen.

Trinkgelder, persönliche Mitbringsel, Zusatzversicherungen

Halbtägige Stadtführung in Santiago

8 Nächte in einem guten Hotel in La Paz **** im DZ

Halbpension in La Paz

Drei halbtägige Besichtigungen in La Paz / Tiahuanaco / Copacabana mit deutschsprachigem Kulturführer

Vollverpflegung am Berg (in den Hochlagern wird von der einheimischen Begleitmannschaft gekocht)

gesamte BC + HL-Ausrüstung wie Zelte, Isomatte

weitere Helfer / Hochträger für den Transport des Gruppenmaterials am Berg

3 leistungsstarke Funkgeräte

Zwei Wochen vor der Abreise versenden wir die letzten Infos und die Flugtickets sowie die Trekkingtaschen und zur Bildung von eventuellen Fahrgemeinschaften eine Teilnehmerliste mit Adressen und Telefonnummern aller Teilnehmer und des Bergführers. Sollten Sie Fragen bezüglich einzelner Punkte haben, rufen Sie uns gerne während der üblichen Bürozeiten an. Wir freuen uns über den Kontakt zu Ihnen.

WIE GEHT ES WEITER ? Im Falle einer Anmeldung erhalten Sie von uns zunächst eine Anmeldebestätigung, aus der die Termine der Teilzahlungen hervorgehen, und den Sicherungsschein. Zudem erhalten Sie genauere Informationen mit ausführlichen Angaben zur geplanten Expedition, aber auch Infos zu Land und Leuten, bzw. den entsprechenden Vorschriften in Bolivien. Zudem liegt eine ausführliche Ausrüstungs- und Literaturliste bei.

AMICAL

alpin · Ralf Dujmovits

Jeichelweg 50 · 77830 · Bühlertal · GERMANY Tel.: 0049-(0)7223-911786 Fax: 0049-(0)7223-911787 info@amical.de · www.amical.de

Bolivien  

( 9 - 10 Teilnehmer) 3.880,- € EXPEDITIONSDAUER TERMINE Sa. 14/07 - Mo. 06/08/2007 Sa. 04/08 - Mo. 27/08/2007 24 Tage Detailausschreibung AM...