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Berg Magazin Bewerbungsverfahren Nachweise nach VOF

2014

Berg Planungsgesellschaft mbH & Co. KG Planer im Gesundheitswesen


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IHV Inhaltsverzeichnis

Identity Philosophie Standorte Leistung Qualit채tsmanagement

Office Partner Team

Portfolio Ausgew채hlte Referenzen Vergabeordnung nach VOF

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ITY Identity

Philosophie

Um ein Projekt erfolgreich entwickeln zu können, müssen die wichtigsten Prozesse erkannt, verstanden und gestaltet werden. Wir entwickeln für Sie eine individuelle Planungslösung, wir analysieren, beraten und realisieren mit einer kontinuierlichen Leistung auf hohem Niveau. Unsere Generalplanung möchte Sie als Bauherrn entlasten und sicher durch Ihr gesamtes Projekt begleiten, daher übernehmen wir für Sie die komplette Betreuung Ihres Bauvorhabens.

Traditionen sind gut, wenn sie Platz für Neues lassen. Innovationen sind sinnvoll, wenn sie auf Wissen und Erfahrung aufbauen. Wir vereinen diese beiden Qualitäten in unserer täglichen Arbeit. Als Planungsbüro mit dem Tätigkeitsschwerpunkt im Gesundheitswesen können wir eine fast 40jährige kontinuierliche Unternehmensentwicklung aufweisen. Besonders wichtig ist uns, angesichts der rasanten Veränderungen im medizinisch-technischen Bereich, eine Weiterentwicklung bestehender Krankenhäuser und eine differenzierte Planung von Altenhilfeeinrichtungen mit hoher Lebensqualität. Unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch eine gezielte Überwachung von Kosten, Terminen und Qualität. Organisation und exakte Koordination der Planungsteams stehen unter unserer ständigen Kontrolle. Im ökologischen und sozialen Kontext werden von uns kostengünstige, funktionelle und nachhaltige Lösungen erarbeitet. Unsere Erfahrung basiert auf einer langjährigen Tätigkeit bei öffentlich finanzierten Projekten von der Planung bis zur Realisierung. Die sehr sensiblen Arbeitsmechanismen, mit denen wir Baumaßnahmen, wie Sanierungen und Umbauten ‚im laufenden Betrieb‘ realisieren, ermöglichen eine Reduzierung der Baustellenbelastung für die Patienten, Bewohner und das Personal auf ein Minimum. Zusätzlich bieten wir unseren Bauherren alle Leistungen ‚aus einer Hand‘ an. Darunter verstehen wir das komplette Dienstleistungsspektrum von der Konzeption und Planung über die Baubetreuung bis hin zur Fertigstellung. Unsere Stärke besteht in einem kreativen Engagement mit Sinn für das Ganze.

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Münster

Die Berg Planungsgesellschaft mbH & Co. KG hat ihren Hauptsitz in Münster / Westfalen, von wo aus das Architektur- und Generalplanungsbüro gemeinsam mit seinen Zweigniederlassungen in Bitterfeld und Boston national und international tätig ist. Alter Steinweg 46 48143 Münster T 0251 / 4 14 44-0 F 0251 / 4 14 44-40 E info@bergarchitekten.de E info@flugplatzplanung.de

Bitterfeld

Nach der deutschen Wiedervereinigung ist in Ostdeutschland ein erhöhter Planungsbedarf entstanden. Um für ihre Bauherren auch lokal präsent zu sein, hat berg architekten eine Zweigniederlassung in Bitterfeld eröffnet. Ulmenweg 6 06749 Bitterfeld T 03493 / 34 79 31 F 03493 / 34 79 34 E info@bergarchitekten.de

Boston

Die entscheidenden Innovationen in der Medizintechnik entstehen nach wie vor in Nordamerika. Um immer am Puls des technischen Fortschritts zu bleiben, arbeiten berg architekten mit SAS/Design in Boston und Butzer Design Partnership in Oklahoma City zusammen. 251 Harvard Str, Suite 18 Boston, MA 024460 USA T + 1 617 / 232-9335 F + 1 617 / 232-9337 E info@bergarchitekten.de

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Leistung Als national und international agierendes Architekturbüro sind berg generalplaner ein kompetenter und professioneller Ansprechpartner für alle innovativen Planungs- und Bauaufgaben. Berg architekten leisten schon seit Jahrzehnten gute Architektur mit hohem Anspruch. Sie entwickeln durch innovative Techniken neue zukunftsweisende Architekturkonzepte. Das Büro übernimmt sämtliche Leistungsphasen für Gebäudeplanungen gemäß HOAI. Entsprechend der gestellten Aufgabe werden kompetente Fachingenieure in die Planung einbezogen. Durch die stetig steigende Zahl an Fachplanern und Gutachtern wird die Koordinationspflicht des Bauherrn immer größer.

Kompetenz einbringen

Darum bietet die Berg Planungsgesellschaft mbH & Co. KG zur Entlastung ihrer Kunden eine Generalplanung an. Mit fachkundigen und leistungsfähigen Partnern können wir Ihnen je nach Anforderungen komplette Planungspakete aus folgenden Fachdisziplinen anbieten:

Projektentwicklung

Wir leisten Hilfestellung in der Projektentwicklung und Standortuntersuchung - gerade für Altenhilfeeinrichtungen eine der wichtigsten Investitionsentscheidungen. Auch die Bearbeitung von Raumprogrammen und Funktionsabläufen werden von uns in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen entwickelt oder optimiert. Für unsere Kunden, die in den meisten Fällen aus Bestandssituationen handeln müssen, ist durch den allgemeinen Kostendruck im Gesundheitswesen, dies einer der ausschlaggebenden Gesichtspunkte.

Entwurf

Entwurfsleistungen sind für uns nicht nur ein kreativer Prozess, sondern die entscheidende bau- und betriebskostenbeeinflussende Phase der gesamten Zusammenarbeit.

Ausschreibungen

Wir können noch Ausschreiben! Untersuchungen identischer Projekte haben die klaren finanziellen Vorteile von Ausschreibungen und Einzelvergaben gezeigt. Wir arbeiten zu fast 90% mit öffentlichen Mitteln und haben uns dem kostengünstigen Bauen bei hoher Qualität und unter Einhaltung von abgestimmten Terminplänen verschrieben.

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Bauleitung Unsere Detailplanung und Ausschreibungen bieten die Grundlage für eine fundierte Bauleitung mit nachzuvollziehender Qualitätskontrolle.

Prozesse begleiten

SiGeKo / Brandschutz / Medizinplanung

Um eine optimale Planung zu gewährleisten, beschäftigen wir SiGeKoordinatoren, Brandschutzgutachter und Medizinplaner in unserem Hause.

Gutachten / Wettbewerbe

Um für Bauherren eine Vergleichbarkeit von Leistungsfähigkeit und die Auswahl optimaler Planungsleistung zu ermöglichen, beteiligen wir uns mit hohem Engagement an Gutachten und Wettbewerben.

HELIPLAN

Das Gutachterbüro HELIPLAN ist eine Gruppe innerhalb der Berg Planungsgesellschaft mbH & Co. KG. Als Gutachter und planende Ingenieure für Luftfahrtangelegenheiten bieten wir unseren Service auf dem Gebiet der Hubschrauberlandeplatz- und der Flugplatzplanung an. Basis dafür ist das Know-how des nationalen und internationalen Luftrechts und der ingenieur-technischen Lösungsmöglichkeiten von Dachlandeplätzen. www.flugplatzplanung.de

Für diese Leistungsfähigkeit steht das stetige Vertrauen unserer Bauherren. Denn unsere Planungserfahrung und Motivation sind die Grundlagen für alle Projekte und Maßnahmen an den Standorten, die wir zum Teil schon jahrzehntelang betreuen.

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„Wer baut, will bleibende

Werte schaffen“

Qualitätssicherung ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer umsichtigen Planung und Organisation. Die Berg Planungsgesellschaft hat ein eigenes Qualitätsmanagementsystem entwickelt, welches sämtliche Stufen eines Bauprojekts kontrolliert und somit einen reibungslosen Ablauf garantiert.

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Qualitätsmanagement

DIN EN ISO 9001 Version 2.2

Einführung

„Qualität ist die Grundlage unserer Zukunftssicherung“ – Auf dieser Grundlage haben wir unsere Leitsätze formuliert:

Das Ziel – Lösungen finden

Werte kultivieren

Die Strategie – Kräfte vereinen Die Grundlage – Innovationen ermöglichen

Unser Ziele erreichen wir durch verantwortungsbewusstes Handeln jedes Mitarbeiters, ganzheitliches Denken in der Entwurfs- und Ausführungsplanung, sorgfältige und umfassende Bearbeitung aller Aufgaben, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Anwendung der anerkannten Regeln der Technik. Das Fundament unseres Generalplanungsteams setzt sich aus Erfahrung und Innovation zusammen. Diese Qualitäten ermöglichen die unverzügliche Realisierung einzelner Bauvisionen. Hochwertige Baukultur erfordert einen integrativen Planungsprozess von der Konzeption bis zur Ausführung. Unser Ziel ist es, dem Bauherrn einen „Full service“ für alle Aufgaben mit besonderen konzeptionellen und städtebaulichen Anforderungen zu bieten. Wichtig ist eine frühzeitige und verlässliche Kostenschätzung auf Basis einer detaillierten Berechnung der einzelnen Elemente, die laufend von uns überwacht wird. Die gewählte Projektorganisation bedingt eine strukturierte Koordination, sichert aber die zielkonforme Bearbeitung des Vorhabens und fördert die Entwicklung einer langfristigen Gesamtkonzeption. Die Einhaltung der bewilligten Investitionslimite bildet eine Prämisse für unser Projektteam. Unsere Erfahrung basiert auf einer langjährigen Tätigkeit bei öffentlich finanzierten Projekten von der Planung bis zur Realisierung. Durch funktionelle Planungsstrategien und trendorientierte Konzepte setzen wir ökologische und technologische Belange in ein Machbares um. Zur Erfüllung der Qualitätsziele werden alle Tätigkeiten nach den anerkannten Regeln der Planung, in Übereinstimmung mit den gültigen Normen, Vorschriften, Richtlinien und Empfehlungen ausgeführt.

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Prüfung der Projektvorgaben

Die Überprüfung umfasst alle eingehenden Informationen, die für eine Projektbearbeitung relevant sind. Zuständig und verantwortlich für die Überprüfung aller Projektinformationen ist der Projektleiter. Hierzu gehört die Erstellung eines Aufgabenkatalog und die Aufwandabschätzung unter Berücksichtigung der Terminsituation, sowie die Aufstellung von Verzeichnissen für alle eingehenden Unterlagen.

Das Projektteam

Innovationen entstehen meist im Team, auf der Basis eines fruchtbaren und offenen Dialoges. Der Kommunikation wird daher in unseren Projektteams ein besonderer Stellenwert beigemessen. Unser Mitarbeiterstamm besteht aus Architekten und Ingenieuren, deren Leistungsstärke sich vor allem aus einem teamorientierten Bearbeiten der gestellten Anforderungen ergibt. Ein Erfahrungs- und Informationsaustausch erfolgt über regelmäßig geführte Projektgespräche der Planungsteams. Ziel dieser Verfahrensweise ist es, die vorhandene Informationsmenge vor Planungsbeginn für alle Beteiligten erreichbar zu machen und auf ein Höchstmaß anzuheben. Unsere Teams beachtet dabei Tendenzen und analysiert sie. Dieses System wird während des traditionellen Planungsablaufes weitergeführt und gewährleistet so einen problemlosen Gesamtablauf. Änderungen und Verbesserungen können so fließend in den Prozess integriert werden. Dadurch wird dem Bauherrn eine Transparenz bei seinem Bauvorhaben gewährleistet.

Organisation der Projektbearbeitung

Aus der Kenntnis der Vorgaben stellt der Projektleiter gemeinsam mit dem Geschäftsführer das Projektteam zusammen. Der Projektleiter benennt einen Stellvertreter, der im Falle seiner Abwesenheit die Aufgaben der Projektleitung übernimmt.

Vorgaben und Grundlagen für die Projektbearbeitung

Zur Erfüllung der aus den Projektvorgaben bekannten Forderungen an die Projektbearbeitung macht der Projektleiter den Mitarbeitern Vorgaben. Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet ausschließlich aktuelle Unterlagen für die Projektbearbeitung zu verwenden. Dies gilt insbesondere für die letztgültige Fassung von DIN-Normen, Empfehlungen, Erlassen und Vorschriften. Hier steht jedem Mitarbeiter unsere Bibliothek zur Verfügung.

Bestätigung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der Projektbearbeitung werden durch Kontrollen überprüft und bestätigt, so dass die Übereinstimmung von Vorgaben und Ergebnissen erfolgt. Für die Durchführung ist der Projektleiter verantwortlich. Die ausreichende Dokumentation der Prüfkontrollen wird durch Gesprächsprotokolle, Notizen usw. bestätigt.

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Änderungen in der Projektbearbeitung

Änderungen werden nach den gleichen Grundsätzen durchgeführt, die für die Erstbearbeitung gültig sind. Wenn dies nicht möglich ist, werden die Änderungen von vergleichbar qualifizierten und erfahrenden Mitarbeitern durchgeführt. Grundsätzlich werden im Fall von Änderungen die Auswirkung auf andere Bereiche zu überprüft.

Erstellung, Überprüfung und Genehmigung von Unterlagen

Alle Unterlagen dürfen nur von entsprechend qualifizierten Mitarbeitern erstellt werden. Die Mitarbeiter werden nach ihrem Ausbildungswissen und Erfahrungsstand eingesetzt. Die Überprüfung und Genehmigung der Unterlagen ist wie folgt geregelt: - Die äußere Form und der Inhalt der erstellten Unterlagen wird anhand von Checklisten durch den Aufsteller geprüft und durch seine Unterschrift mit Datum auf der erstellten Unterlage dokumentiert. - Die Einhaltung der Vorgaben für die Projektbearbeitung wird vom Projektleiter überprüft und durch seine Unterschrift mit Datum auf der erstellten Unterlage bestätigt. - Bearbeitungsergebnisse werden durch Vergleichsberechnung und Plausibilitätskontrollen überprüft. - Die sachliche Überprüfung der Zeichnung wird von dem zuständigen Sachbearbeiter vorgenommen, durch die Verwendung von Checklisten unterstützt und durch seine Unterschrift mit Datum auf der Zeichnung dokumentiert. - Die Endprüfung aller erstellten Unterlagen erfolgt durch den Projektleiter und ist mit seiner Unterschrift abgeschlossen.

Schulung und Weiterbildung

Durch Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen wird die ausreichende Qualifizierung der Mitarbeiter zur Erfüllung unserer Qualitätsziele sichergestellt. Zur Förderung des Ausbildungswissens und Erfahrungsstands werden in unserem Haus folgende Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für jeden Mitarbeiter durchgeführt: - Betreuung neuer, insbesondere jüngerer Mitarbeiter durch erfahrene Kollegen - Interner Erfahrungsaustausch - Teilnahme an EDV-Schulungen - Teilnahme an externen Seminarveranstaltungen Alle Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen werden dokumentiert und archiviert. Weiterhin wird ein Verzeichnis geführt, in dem die Thematik und die Teilnahme von Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen aufgeführt sind.

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OFF Office

Partnerschaft tragen

Dipl.-Ing. Sven Berg Architekt *1967

Nach seiner Architekturausbildung in Münster und Cambridge und parallel zu seiner Architektentätigkeit in Berlin und Boston erhielt Sven Berg einen Lehrauftrag an dem Architectural Center in Boston. Ferner hielt er diverse Vorlesungen wie z. B. an dem Virginia Polytechnic Institute und der University of Oklahoma City. Nach mehreren Wettbewerbserfolgen und Projekterfahrungen im Krankenhausbau in den USA schloss er sich 1999 mit dem Büro Berg zusammen, dessen Gesellschafter er 2002 wurde.

Dipl.-Ing. Hans-Otto Höyng Architekt *1941

Studium der Architektur in Stuttgart. 1967 Diplom. Von 1967-1970 Mitarbeit im Büro Prof. Deilmann in Münster. 1970 gründete Hanno Höyng die Gruppe Münster Nord, und 1993 folgte die Gründung der Gruppe MDK Architekten. Im laufe der Jahre hat das Büro die vielfältigsten Projekte bearbeitet, wobei ein Schwerpunkt im Bereich Altenpflege- Senioreneinrichtungen lag. Als sich 2009 die Gruppe MDK neu formierte, wurde Hanno Höying Projektpartner der Berg Planungsgesellschaft mbH & Co. KG.

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Dipl.-Ing. Dietmar Berner Architekt *1964

Dietmar Berner studierte in Münster an der MSA, am Institute of Architectural Design an der TU Krakau und an der Kunstakademie Düsseldorf Architektur. Nach langjähriger Mitarbeit im Architekturbüro Bolles-Wilson gründete er 1998 mit zwei Partnern das Büro bau. werk architekten. Auf Grund national und international gewonnenen Wettbewerben war das Büro in Deutschland und Asien tätig. bau. werk architekten lösten sich 2008 auf, und Dietmar Berner wurde Projektpartner der Berg Planungsgesellschaft mbH & Co. KG.

AADipl. Christoph Deckwitz BA(Hons) Arch *1977

Nach seiner Architektenausbildung an der University of Westminster und der Architectural Association in London arbeitete Herr Deckwitz in Los Angeles bei Frank Gehry und bei Kohn, Pederson & Fox in New York City. Die Bandbreite seiner architektonischen Projekte bewegte sich von Museumsbauten über Flughäfen, Hotels bis zu Bürogebäuden. Seit 2006 ist Christoph Deckwitz Geschäftsführer VI.GROUP Münster und als Projektkoordinator und Projektentwickler tätig. Die VI.Group GmbH ist der Projektentwicklungspartner der Berg Planungsgesellschaft mbH & Co. KG..

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Team Das Planungsteam der berg architekten hält sich in regelmäßigen Bürogesprächen kontinuierlich auf dem aktuellen Stand. Wissen wird weitergegeben, neue Informationen werden abgeglichen, Verbesserungen werden in den laufenden Prozess integriert. So kann auch bei hochtechnischen Gebäuden ein Höchstmaß an Koordination verwirklicht werden und dem Auftraggeber zu jedem Zeitpunkt eine größtmögliche Transparenz garantiert. Denn das Team der berg architekten ist überzeugt, dass eine hochwertige Baukultur einen integrativen Planungsprozess erfordert - von der Konzeption bis zur Ausführung. So betreut ein Partner über die gesamte Dauer sein Projekt. Die projektbezogenen Teams arbeiten unter der Verantwortung eines Projektleiters.

Für die Ingenieurleistungen kooperiert das Architektur- und Generalplanungsbüro mit Partnern zusammen, mit denen es bereits mehrere Projekte in produktiver und reibungsloser Zusammenarbeit realisiert hat. So werden Entwurfsaufgaben zügig und in hoher Qualität verwirklicht.

Kräfte vereinen

Berg architekten legen besonderen Wert auf einen hohen technischen Ausrüstungsstandard, der dem Planungsteam eine zügige, effektive und kommunikative Zusammenarbeit mit dem Bauherren, den Nutzern und den Fachplanern sichert. Die CAD-Arbeitsplätze verfügen über die aktuellste Version der Softwarepakete von Autodesk, AutoCAD ADT, AutoCAD ADT Revit 2012. Datenaustausch über DXF, DWG, PDF-Datenformate, Terminplanung- und Projektmanagement mit MSProjekt Bildverarbeitungs- und Präsentationsprogramme (Adobe: Photoshop / Illustrator / In-Design / Acrobat, M-Color). Officeanwendungen Word, Exel, Powerpoint, Acess, Outlook, von MS-Office 2010. Ein leistungsfähiges AVA-Programm (CIP-AVA) wird für Ausschreibungen, Vergabe und Abrechnung eingesetzt und bildet das gesamte Projekt bis zur Fertigstellung in einer Datenbank ab. Der Datenaustausch ist über eine zertifizierte GAEB -Schnittstelle und Winzip sichergestellt. Das firmeninterne Netzwerk, sowie die ADSL-Anbindung ermöglichen eine schnelle und flexible Kommunikation. Ebenfalls eingebunden sind die Zweigniederlassungen. Die externe Kommunikation wird über eine ADSL-Standleitung organisiert. Hierzu dient ein eigener Linux-Datenserver und Windows-Kommunikationsserver.

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ODU Organigramm des Unternehmens

Berg Planungsgesellschaft mbH & Co.KG

Geschäftsführung

Fachdisziplinen

Projektentwicklung

Entwurf Wettbewerbe

Ausschreibungen

Objektüberwachung

SiGeKo Brandsch.

Medizinplanung

Gutachten, Landeplätze

Lehre

Planungsschwerpunkt Gesundheitswesen

Krankenhäuser

Alten- und Altenpflegeheime

Betreutes Wohnen

wissenschaftl.techn. Gebäude

Labor- und Bürogebäude

Hubschrauber Landeplätze

Projektleiter

Stellvertr. Projektleiter

Architekt

Ingenieur

Bauzeichner

Bauleiter

SiGeKo, Medizinplaner

Einrichtungsplaner

Marketing Verwaltung

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POF Portfolio

Gesundheit

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St. Franziskus Hospital M端nster

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St. Franziskus Hospital M端nster

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Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

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Medizinisches Forschungscentrum

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Klinikum Bernburg

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Kreiskrankenhaus Bitterfeld 

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Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

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Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen

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Hubschrauberlandeplatz Kreiskrankenhaus Bernburg

36

Hubschrauberlandeplatz Kreiskrankenhaus Bernburg

36

Klinikum Halle

38

Paracelsus Klinik Marl

40

Paracelsus Klinik Marl

42

Wahlstation in einer Privatklinik

44

LWL - Tagesklinik M端nster

46

Heilig Kreuz Hospiz Recklinghausen

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Wohnen und Pflege im Alter Senioren- und Pflegeheim Gelsenkirchen

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Altenpflegeheim Köthen 

54

Altenwohnhaus Dinklage

56

Künstler- und Seniorenhaus Münster

58

Seniorenwohnanlage Münster

60

Seniorenwohnhaus Ballenstedt

62

Bildung Deutsch - Französische Schule Shanghai

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FH Münster

68

FH Steinfurt 

70

Studentenwohnheim Aasee Münster 

72

Sanierung Studentenwohnheim Münster 

74

Kindertagesstätte Chamäleon Münster

76

Kindertagesstätte Osnabück

78

Kindergarten Shanghai

80

Behördenzentrum Idstein

82

Wohnbauprojekte Münster

84

Wohnbauprojekte Münster

86

Stadtviertelentwicklung Münster

88

HH Sternschanze Hamburg

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POF Portfolio

Gesundheit

„Architektur hilft heilen“

„Kann es ein heilendes Milieu geben, das die Selbstheilungskräfte stimuliert?”

„Kann die Architektur Einfluss nehmen, dass der Erkrankte mit positiven Erwartungen und Vertrauen in die Behandlung geht und damit bessere Heilungschancen besitzt?”

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034 SFM 50 St. Franziskus Hospital Münster

Die bauliche Erweiterung des in den frühen sechziger Jahren erbauten Bettenhauses 1 soll an der Südund der Westseite (Hohenzollernring) über alle Geschosse erfolgen bis an das bislang weitgehend freistehende, verglaste Treppenhaus.

Die Sanierung und der Umbau des vorhandenen Gebäudes wird ebenfalls Gegenstand der Baumaßnahme sein. Die Abwicklung der Baumaßnahme wird in zwei Abschnitten erfolgen, da es nicht möglich ist, auf die im Bettenhaus 1 befindlichen rund 200 Betten zu verzichten.

Zunächst werden mit dem südlichen Kopfbau in einem 1. Bauabschnitt Kapazitäten geschaffen, um die Auswirkungen der Außerbetriebnahmen von Stationen im 2. Bauabschnitt abzumildern.

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034 SFM 30 St. Franziskus Hospital Münster

Die Kliniken für Radiologie und Nuklearmedizin wurden räumlich zusammengeführt und apparativ fast völlig neu aufgestellt, das war mit einer deutliche Erweiterung verbunden und einer Neuorganisation zur wesentlichen Verbesserung der Abläufe. Die Abteilungen wurden durch Um- und Ausbau verschiedener Gebäudeteile im Erdgeschoss des Hospitals in Nachbarschaft zu anderen Ambulanzbereichen eingerichtet und an zwei Stellen extern und intern angebunden, um die Erschließung und Logistik zu optimieren. Die Radiologie gliedert sich in verschiedene Bereiche, das konventionelle Röntgen ist eher dem externen Zugang zugewendet, die Schnittbildverfahren (2 MRT, 1CT) sind an der internen Schiene angesiedelt, ebenso ein Unfallarbeitsplatz in Nachbarschaft zur Notfallaufnahme. Büros, Räume für Auswertung, Aufenthalt, Patientengespräche usw. sind an die Fassade gerückt. Die DSA-Anlage befindet sich am Übergang zur Nuklearmedizinischen Abteilung, die wiederum aufgrund der Sicherheitsanforderungen ein eigenes, abgeschirmtes Gebäudeteil besetzt. Hier gibt es unter anderem Untersuchungsräume für 1 PET-CT und 2 Gamma-Kameras.

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008 EGE 85 Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

Im Zuge der Weiterentwicklung der Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen ist es notwendig, verschiedene bereits vorhandene Praxen und Einrichtungen in einem Gebäude zu einem Medizinischen Versorgungszentrum räumlich und organisatorisch zusammen zu fassen. Das Zentrum wird zwar unabhängig vom Krankenhaus betrieben, die Verzahnung mit der Klinik ist jedoch von grundlegender Bedeutung. Deshalb ist ein Standort möglichst in Nachbarschaft des Funktionstraktes und die Anbindung an diesen erwünscht. Es sollen beispielsweise stationäre Patienten in der Strahlentherapie des MVZ behandelt werden oder ambulante Patienten des Versorgungszentrums radiologische Diagnostik des Krankenhauses in Anspruch nehmen. Für einen Neubau kommt nur der unbebaute Teil des Krankenhausgeländes zwischen Haus F, Wirtschaftshof, Bahngelände und Parkhaus in Frage. Zur Erfüllung des Raumbedarfs ergibt sich auf einem trapezförmigen Grundriss ein Gebäude von 5 Geschossen, das sind 1 Unter-, 1 Erdgeschoss höhengleich mit dem Eingangsgeschoss der Klinik, und 3 Obergeschossen. Im Erdgeschoss ist das MVZ über ein eingeschossiges Brückenbauwerk mit dem Haus F und somit der Klinik verbunden. Die Zufahrt zum Wirtschaftshof führt unter dieser Brücke durch.

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0130 UKM Medizinisches Forschungscentrum

Dem Neubau des Medizinischen Forschungszentrum ist eine übergeordnete Bedeutung für die UKM zuzuschreiben. Der besonderen städtebaulichen Situation, Auftakt der neuen Magistrale und der Präsenz zur Stadt am Coesfelder Kreuz wird mit seinem innovativen, repräsentativen Charakter Rechnung getragen. Durch seine Maßstäblichkeit lässt das Bauwerk den Bettentürmen der UKM die symbolhafte Fernwirkung. Die neue Magistrale mündet im Süd-Westen des Grundstückes auf den Vorplatz des Haupteingangs. Im Norden wird über den Vorplatz des zweiten Eingangs das Gebäude in der Stadt verankert und die Präsenz sichergestellt. Der Entwurf entwickelt eine individuelle und spannungsreiche, horizontale sowie vertikale Raumabfolge. Der inneren Gebäudemagistrale sind alle Aufenthaltszonen, Konferenzräume und Bewegungsflächen zugeordnet. Durch vielfältigste Sichtbezüge und Kontaktbereiche wir die Kommunikation im Haus stark angeregt, und die Adressausbildung der verschiedenen Funktionen / Institute ermöglicht. Die Laborräume sind als S2 und S3 – Labore ausgelegt. Die vorgehängten, farbig pigmentierten Betonpanele in den Laborbereichen und die horizontalen Verschattungslamellen vor den Laboren, Terrakotta Formteile, sind ein wichtiges Element des architektonischen Entwurfs. Das Energiekonzept berücksichtigt in besonderer Art und Weise die Reduzierung der laufenden Betriebskosten für Energieverbrauch und Wartung während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes. Eine Unterschreitung der ENEV 2012 (2009 -35%) wird erreicht. Die angestrebte Effizienz der TGA und der bauphysikalisch hochwertigen Gebäudehülle orientiert sich am Standard einer DGNB Zertifizierung.

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003 BBG 00 Klinikum Bernburg

Zielsetzung der Planung war es einen kompakter Baukörper zu schaffen - mit Maximierung der Beziehungen zu Innenhöfen oder der Parklandschaft - und die Integration der aus dem 19. Jh. stammenden Baukörper in ein Gesamtkonzept zur Realisierung eines modernen und effektiven Krankenhausbetriebes. Der Neubau bildet mit der historischen Bausubstanz eine selbstbewußte Einheit als Gesamtanlage. Diese Integration des denkmalgeschützten Gebäudes wird an der Ostfassade am deutlichsten. Die eigenständigen Gebäude nehmen das Wechselspiel von Körpern, Höfen und gebauten Sichtachsen auf. Durch seine Gliederung läßt der Baukörper ein großes Maß an Freiräumen zu. Die Abfolge von geschlossener Außenwand zu gestaffelter, sich differenziert öffnender Innenwelt führt zu einer großzügigen Krankenhauslandschaft mit gutem Arbeits- und Patientenleben.

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004 BTF 00 Kreiskrankenhaus Bitterfeld

In mehreren Schritten wurde das Kreiskrankenhaus am Standort Bitterfeld bei gleichzeitiger Umnutzung des Bereiches Wolfen zusammengeführt. Der Neubau liegt, umgeben von Wohnhäusern und unbebauter Auenlandschaft, auf dem Gelände des ursprünglich in den Zwanzigerjahren errichteten Pavillonkrankenhauses am Ortsrand von Bitterfeld. Teile der alten Gebäude wurden in das Gesamtkonzept einbezogen. Der Altbauflügel Ost wurde mit einem gläsernen Verbindungsgang über den Neubau-Ostflügel erschlossen und durch zwei Neubauteile ergänzt. Durch das alte Torhaus, in dem heute wieder die Verwaltung untergebracht ist, erreicht man den landschaftlich gestalteten Innenhof. Von dort gelangt man in die verglaste viergeschossige Eingangshalle. Diese zentrale Halle prägt das Bild des zweischiffigen Gebäudes und verbindet in allen Geschossen die Funktionsbereiche der Ost- und Westflügel. Ebene 0 ist sowohl der zentrale Erschließungspunkt des gesamten Gebäudes als auch ein erlebnisreicher Ort für Besucher und Patienten. Der gläserne Personenaufzug am Ende der Halle dient der Entlastung der Bettenaufzüge und ist gleichzeitig ein architektonischer Blickfang. Von hier aus gelangt der Besucher über den Verbindungssteg sowie den Aufzugs- und Treppenvorraum in die einzelnen Stationen. Die Nebenräume der Stationen grenzen an die Atriumshalle. Sie werden über diese belichtet und belüftet. Im Mittelpunkt der T-förmig ausgebildeten Flügel liegt jeweils der zentrale Dienstplatz, sodass die Bettenzimmer auf kürzestem Wege für das Personal erreichbar sind. Die Patientenzimmer sind durchweg nach außen orientiert mit Blick auf die Stadt und ihre Umgebung.

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008 EGE 00 Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

“Auszeichnung guter Bauten, Bund Deutscher Architekten” -Sanierung und Erweiterung in Abschnitten - Neubau der Intensivstation - Erweiterung ELT-Zentrale (Intensivstation) - Neubau und Umbau von 4 OP-Bereichen - Notfallaufnahme - Liegenwageneinfahrt Neubau einer Intensivstation auf ein vorhandenes Behandlungsgebäude. 16 Intensivbetten für die postoperative und Akutversorgung von Patienten. Der Riegel nimmt die Dynamik der vor dem Gebäude verlaufenden stark frequentierten innerstädtischen Fussgängerverbindung auf. Die Fassade erlaubt Einblick in die Erschliessungsbereiche des Gebäudes und schützt die Behandlungsbereiche durch eine Metallstruktur mit Sonnenschutzelementen. Die klare innere Struktur, die durch Form- und Farbgebung unterstützt wird, hilft dem Personal einen effektiven Betrieb der Station auf höchstem medizinischen Niveau zu verwirklichen. Der Gebäudeteil der Intensivstation ist ein weiterer Schritt der seit Jahren bestehenden Zusammenarbeit. Der Bau ist zum neuen architektonischen Symbol der Klinik geworden. Durch den Neu- und Umbau der zentrale Operationsabteilung ist diese auf modernstem technischen Niveau, multifunktionell nutzbar und entspricht den höchsten Ansprüchen bezüglich Funktionionalität, Einrichtung und Sicherheit. Der geschwungene Baukörper der Liegenwageneinfahrt läßt durch seine verglaste Vorderfront viel Licht in das Innere der Einfahrt. Die Wegeführung, die das Gebäude beschreibt, erlaubt eine optimale Ein- und Ausfahrt für die Krankenwagen und ermöglicht gleichzeitiges Entladen von bis zu drei Wagen. Direkt angeschlossen sind der Reanimations- und der Unfallröntgenraum. Die Zielplanung berücksichtigt auch die getrennte Aufnahme der gehfähigen Patienten in diesem zentralen Bereich.

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021 EKR 00 Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen

Seit Mitte der Achtzigerjahre wurde am Elisabeth Krankenhaus eine Gesamtplanung mit dem Ziel verfolgt, die Untersuchungs- und Behandlungseinrichtungen sowie die Pflege in einem Funktionstrakt zu bündeln und dabei die Versorgungseinrichtungen im Altbau zu belassen. In mehreren Bauabschnitten ist diese Zielplanung nahezu verwirklicht worden. Der Bereich, der um ein Geschoss für den Neubau der Intensivpflegeabteilung aufgestockt wurde, ist 1988 als erste Maßnahme im Rahmen der Weiterentwicklung des Krankenhauses errichtet und in Betrieb genommen worden. Hier sind im Erdgeschoss die Untersuchungs-, Behandlungs- und Diensträume der Chirurgie und Kardiologie untergebracht. Die Intensivpflegeabteilung im Obergeschoss ist für zwölf Patienten ausgelegt und mit modernster Technik und Überwachung ausgestattet. Die zur Westseite liegenden Patientenzimmer werden durch einen zentralen Pflegedienstplatz überwacht. Die OP-Abteilung mit ihren vier OP-Räumen und den erforderlichen Nebenräumen wurde über dem Erdgeschoss aufgestockt. Die Fassade ist, analog zum Bestand, überwiegend als verklinkerte Vorsatzmauerschale erstellt worden. Die Notfallaufnahme, in der Form eines vorgelagerten Kubus, beherbergt Reanimation- und Bereitschaftsräume sowie die Notfallliegendanfahrt. Ihr eigenständiger Charakter wird durch eine flächig wirkende monochrome Verkleidung unterstrichen. Der Neubau ist im Erscheinungsbild mit seinem Verblendmauerwerk und Lochfenstern den vorhandenen Bauteilen angeglichen worden. Lediglich die Westseite mit den Operationsräumen hebt sich durch größere Fensteranlagen ab. Die Technikzentrale im OP-Geschoss weist durch ihre metallische Fassade auf ihre besondere Nutzung hin.

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003 BBG 16 Hubschrauberlandeplatz Kreiskrankenhaus Bernburg

Der Hubschrauberlandeplatz über dem Funktionstrakt am Klinikum Bernburg wurde errichtet auf der Grundlage der luftfahrtrechtlichen Genehmigung durch die Obere Luftfahrtbehörde Sachsen-Anhalt. Die quadratisch angelegte Konstruktion des Hubschrauberlandeplatzes besteht im Wesentlichen aus Stahlprofilen, das heißt Haupt- und Nebenträgern, die ihre Lasten zur einen Hälfte über etwa 20 Stützen in die Stahlbetonkonstruktion des Funktionstraktes einleiten und zur anderen Hälfte über zwei V-förmig angeordnete Stützenpaare neben dem Gebäude in einen Fundamentbalken, der wiederum auf Bohrpfählen gegründet ist. Die Aufsetzfläche (TLOF) besteht aus einer aus Stahlbetonplatte, die beheizt werden kann. Die angrenzende Fläche (FATO) besteht aus Stahlgitterrosten mit gleicher Tragfähigkeit wie die Kernfläche. Das daran anschließende Horizontalgeländer besteht aus Stahlnetzen, die auf die Unterkonstruktion gespannt sind. Der Aufzugmaschinenraum des Hydraulikaufzuges lag immer schon im Untergeschoss, so dass daran keine Veränderungen vorgenommen werden mussten. Es ist eine neue Haltestelle entstanden, die mit der Landeplattform und dem Pilotenraum beziehungsweise der Klinik über eine Steg- und Treppenkonstruktion verbunden ist, die als Stahlkonstruktion mit Gitterrosten über der Dachfläche des Funktionstraktes errichtet wurde.

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031 KRA 10 Klinikum Halle

Diese Baumaßnahme umfasste die Sanierung und Erweiterung des Krankenhauses. Folgende Abteilungen des Hauses wurden in diesem Zuge auch neu organisiert. Allgemeinbereich, Verwaltung, Notaufnahme, Diagnostik, Klinischer Arztdienst, Therapie, Pflege, Ver-/ Entsorgung. Ziel ist es früh im Verlauf der akutmedizinischen Interventionen Defizite zu erkennen und eine Stabilisierung der funktionellen Gesundheit zu erreichen, ebenso die Bewusstseinslage zu verbessern, die Wahrnehmung zu aktivieren, Kommunikation und Lernfähigkeit zu wecken und Mobilität wiederzuerlangen. Es wurde die Pflege in zwei Stationen mit jeweils 25 Betten im 1. und 2. Obergeschoss untergebracht. Diese wurden teilweise wie IMC-Einheiten ausgestattet, um die medizinischer Überwachung der Patienten zu ermöglichen. Im Erd- beziehungsweise Eingangsgeschoss wurden alle zentralen Einrichtungen zusammengefasst. Das sind: Eingangsbereich, Empfang, Verwaltung, Cafeteria, Speiseraum, Aufnahme, Notaufnahme, Diagnostik, Klinischer Arztdienst, Ver- und Entsorgung. Das Sockelgeschoss nimmt alle therapeutischen Einrichtungen einschließlich eines Bewegungsbades auf. Durch die Stapelung ließ sich ein kompaktes Gebäude entwickeln, das auf der noch freien Grundstücksfläche an der Westseite des Krankenhausgeländes als Neubau angeordnet wurde. Die Erschließung erfolgt von Süden, die Ver- und Entsorgung von Norden.

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014 PKM 10 Paracelsus Klinik Marl

Die Paracelsus-Klinik der Stadt Marl ist ein Akutkrankenhaus mit 408 Betten und 10 medizinischen Fachabteilungen. Das Krankenhaus war die erste kommunale Klinik, die nach dem 2. Weltkrieg als Komplettneubau entstanden ist. Seit 1982 wird das Krankenhaus in allen baulichen Belangen von dem Büro berg architekten betreut. Während dieser Zusammenarbeit sind wesentliche Schritte unternommen worden, um die Klinik auf einem hohen technischen und baulichen Stand zu halten. Diese Bausteine waren ein neuer Funktionstrakt mit Verkehrszentrum im Jahr 1987, eine Erweiterung des Behandlungstrakts im Jahr 1991 und das ’Cafe im Park’ im Jahr 2000. Als eine der letzten Maßnahmen wurde die Modernisierung des Bettenhauses durch den Anbau von außen liegenden Nasszellentürmen in zwei Bauabschnitten realisiert. Die Paracelsus-Klinik der Stadt Marl äußerte seit längerer Zeit den Wunsch, die Eingangssituation ihrer Klinik durch eine Überdachung wetterfest zu machen, um so ein starkes städtebauliches Signal für die Pforte zu kreieren. Die Wahl der Eingangsüberdachung fiel auf eine textile Membrankonstruktion. Sie ermöglichte, in dem dreiseitig massiv umschlossenen Hof eine filigrane und transluzente Konstruktion zu bauen.

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014 PKM 17 Paracelsus Klinik Marl

Ärztehaus für jährlich über 70tausend Patienten Durch Veränderungen im Gesundheitswesen werden die Strukturen der Krankenhäuser immer mehr auch auf ambulante Dienstleistungen verlagert. Die große Zukunftschance sowohl für niedergelassene Ärzte, als auch für Krankenhäuser liegt im Miteinander. Im Fachärztezentrum in Marl realisierten wir erfolgreich und konsequent eine ganzheitliche und nutzerorientierte Konzeption, von der Patienten und Ärzte gleichermaßen profitieren. Sechs unterschiedliche Großpraxen haben Ende 2005 zwei Geschosse des ehemaligen Isolierhauses und eines neu errichteten Erweiterungsbaus bezogen. Auf rund 3.000 m² Gesamtfläche entstand das größte Facharztzentrum seiner Art in dieser Region. Die jährlich über 70tausend Patienten werden in einer, in das Bestandsgebäude eingesetzten zentralen Halle empfangen. An diesen zweigeschossige Raum sind alle Facharztpraxen direkt angeschlossen. Dadurch wird eine Großzügigkeit und Übersichtlichkeit für die Besucher und Patienten erreicht. Bei der Konzeption der individuell gestalteten Praxisfläche wurde ein hoher Wert auf die wirtschaftlichen Arbeitsabläufe gelegt. Die Praxen haben durch die große Gebäudetiefe eine innere Versorgungs- und Nebenraumzone und an den Außenflächen die Aufenthalts- und Behandlungsräume gelegen.

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034 WIP 20 Wahlstation in einer Privatklinik

Zwei Wahlstationen mit 5 Sterne Hotelstandard und dementsprechenden Serviceleistungen in einer Privatklinik. Die großzügige Einzelzimmer und Suiten sind mit hochwertigen Materialien ausgestattet. Die Station wird interdisziplinär betrieben und es steht jederzeit ein behandelnder Arzt als Ansprechpartner zur Verfügung. Die zwei übereinander liegenden Wahlstation mit jeweils einer 11 Betten Einheit gewährleistet auf Grund der geringen Bettenzahl eine optimale Versorgung und Betreuung.

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B01 LWL 00 LWL - Tagesklinik Münster

Der Entwurf reagiert angemessen und maßstäblich auf die städtebauliche Situation mit einem in drei Höhenstufen gegliederten Baukörper. Durch eine homogene Architektursprache und richtige Positionierung der Gebäudehöhen bindet das Gebäude ideal in den Stadtraum ein. Die unterschiedlichen Gebäudefunktionen sind deutlich ablesbar. Die Tageskliniknutzungen werden im Erd- und Obergeschoss in anspruchsvoller Grundrisskonfiguration angeboten. Weitere ergänzende Nutzungen (Wohnen, Büros) sind an städtebaulich und funktional richtiger Stelle angeordnet. Die hohe Qualität des lichtdurchfluteten Innenraums im Klinikbereich wird durch ein angemessenes Gebäudevolumen für diese Nutzung erreicht. Die Wohnungs- und Bürogrundrisse sind qualitätsvoll und zeichnen sich durch eine hohe Flexibilität aus.

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Referenzprojekt Dietmar Berner

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1076 EKR 10 Heilig Kreuz Hospiz Recklinghausen

Die unterschiedlichen Nutzungen des Hauses, (Hospiz, Gottesdienstraum und Raum der Stille auch für externe Besucher, Konferenz- und Versammlungsraum) werden in einem Baukörper mit einer gemeinsamen Architektursprache dargestellen, um im Kontext des Umfeldes nicht in kleine Einzelgebäude zu zerfallen. Durch seine herausgerückte Position und Höhe setzt der Gottesdienstraum ein auffälliges städtebauliches Zeichen. Das Hospiz soll durch seine architektonische Gestaltung einen Ort der kontemplativen Einkehr und Ruhe, aber auch einen Ort der Lebensfreunde darstellen. Ein Haus, welches durch seine Innen- Außenräume Privatheit und Konzentration, aber auch Gemeinschaft und Begegnung ermöglicht. Das Gebäude ist in drei Funktionsbereiche gegliedert. Als erstes der „öffentliche“ Bereich mit dem Gottesdienstraum, dem Raum der Stille, dem Eingang zum Hospiz und dem Konferenz-Versammlungsraum, welche sich um das Foyer gruppieren. Als zweites der „halböffentliche“ Bereich mit dem Ausbildungs- und Schulungsraum, den SAPV Büros, den ehrenamtlichen Funktionen etc.. Diese beiden Bereiche erhalten einen Innenhof, welcher auch Außenveranstaltungen ermöglicht. Als drittes der Bereich des Hospizes mit den Patientenzimmern und den dazugehörigen Räumen. Die innere Wegführung erfolgt nach dem Prinzip des „Kreuzgangs“. Die Korridore führen an Lichthöfen vorbei und werden an lichten Zonen mit Außenbezug immer wieder abgeknickt. Es werden lange dunkle Flure vermieden. Die gerichteten Blickbezüge in grüne Innen- und Außenbereiche, die Oberlichter in der Mittelzone des Hospizes sorgen für eine lichtdurchflutete und ruhige Atmosphäre. Die vorgeschlagene Holzkonstruktion kann in Teilbereichen unverkleidet bleiben und die „warmen“, natürlichen Materialien tragen zu einem angenehmen, hellen Raumklima bei.

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POF Portfolio

Wohnen und Pflege im Alter

„Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern da wo man verstanden wird“ Christian Morgenstern

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008 EGE 70 Senioren- und Pflegeheim Gelsenkirchen

Die Dreiecksform des Pflegeheimgebäudes (80 Pflegeplätze) ermöglicht die Anlage eines begrünten, halboffenen Innenhofes. Die Planung erfolgte nach den neuesten Grundsätzen der zeitgemäßen Altenpflege und den Vorgaben des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Der Südflügel ist im Erdgeschoss auf Stützen gelagert, so dass nur das 1. - 3. OG. baulich genutzt wird. Der Innenhof öffnet sich somit nach Süd-Westen, indem der Garten sich direkt mit dem Außenbereich verbindet. Eine ausschließliche Nordorientierung von Pflegezimmern wurde vermieden. Jede Ebene verfügt über einen allgemeinen Aufenthalts- und Speiseraum mit einer jeweils zugeordneten Gemeinschafts-küche, sowie einen kleineren Gemeinschaftswohnraum. Im Erdgeschoss selbst befinden sich die Verwaltung, die Personalumkleiden und Technik-, Lagerräume und Räume für Ver- und Entsorgung. An den transparent und offen gestalteten Eingangsbereich schließen sich neben dem Foyer mit Empfang, ein Café, die Kapelle und ein Therapieraum an. Die vorwiegend süd-west-orientierten Pflegezimmer werden aufgrund der besseren Belichtungsmöglichkeiten in der Regel nur einhüftig erschlossen. Die Erschließungsflure sind nicht als endlos lange, gerade Flure vorgesehen, sondern als verglaster Rundgang, der den begrünten Innenhof umfasst. Dieser Rundgang bietet den überwiegend demenziell erkrankten Bewohnern die Möglichkeit, ihrem Bewegungsdrang gerecht zu werden, ohne die Orientierung zu verlieren. Der Innenhof selbst vermittelt den Bewohnern die Möglichkeit, sich draußen, aber dennoch in geschützter Atmosphäre aufzuhalten. Die Innenwandflächen der Gemeinschaftszonen und Verkehrsflächen werden entsprechend den Vorschlägen des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe (KDA) farbig gestaltet. Für das `Betreute Wohnen´ sind zwei viergeschossige Stadthäuser geplant. Die Häuser sehen Wohnungen mit Größen zwischen ca. 61m² - 75m² vor.

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H01 APK 00 Altenpflegeheim Köthen

Die geschwungene freie Form des Altenpflegeheimes ergibt sich aus der Optimierung von Besonnung und Sichtbeziehungen. Die Bewohner leben in je zwei Wohngruppen auf drei Geschossen. In einem separaten Pavillon wurden neben der Verwaltung und der Küche auch die Gemeinschaftsräume angeordnet.

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Referenzprojekt Hanno Hรถyng

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H02 AWD 00 Altenwohnhaus Dinklage

Die appartementähnlichen Einheiten gruppieren sich um ein verglastes Atrium, das die Funktion einer Straße hat. Im Kreuzungspunkt ergibt sich eine Plaza als Zentrum des Gebäudes. Außerdem wird eine klinische Betreuung mit einer therapeutischen Tagespflegeeinrichtung angeboten.

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Referenzprojekt Hanno Hรถyng

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032 IGS 00 Künstler- und Seniorenhaus Münster

Der Baukörper des Wohn- und Atelierhauses an der Grevener Straße ist der westliche Abschluss des neuen Quartiers an der Schulstraße in Münsters Kreuzviertel. Durch die Bebauung wird die für das Viertel typische Blockbebauung fortgesetzt. Die Kopfausbildung setzt ein städtebauliches Zeichen zum Kreuzbereich Steinfurter Straße - Grevenerstraße. Der Baukörper gliedert sich in zwei Hauptelemente, Wohnhaus und Atelierhaus, die jedoch an der Nahtstelle formal wie auch funktional miteinander verbunden sind. Der „Kopf“ des Gebäudes beinhaltet die Ateliers der Künstlergemeinschaft. Die höheren Geschosse des Atelierhauses bewirken die gewünschte Betonung auch in der Vertikalen. Im Erdgeschoss schließt sich der Stadtteiltreff an. Im 1. und 2. Obergeschoss des Wohnflügels sind die Gruppenwohnungen für ältere Menschen vorgesehen. Die Appartements sind überwiegend zum Blockinnenbereich ausgerichtet. Treppenhaus und Nebenräume schirmen den Grundriss zu Grevenerstraße ab. Das Materialkonzept der Fassade spiegelt die Grundrissgestaltung des Wohnflügels wieder. Großflächige Fenster öffnen die Wohnbereiche zum Quartier. Dadurch erhält der langgestreckte Baukörper eine Struktur, die als Interpretation und Dialog mit der historischen Nachbarschaft verstanden werden soll. Die Südfassade des Baukörpers unterstreicht die Nutzung als Atelierhaus. Durch die geschoßhohen Lamellen erhält die Fassade eine besondere Plastizität. Die Vorgabe der Nutzer hier nicht in einem „Glashaus“ zu arbeiten, findet in der Gestaltung ebenso Berücksichtigung wie die Absicht des Hausherren hier durch einen Blickfang die Besonderheit herauszustellen.

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H03 GGM 00 Seniorenwohnanlage Münster

Um einen zentralen Gemeinschaftsbereich gruppieren sich drei Innenhöfe mit fünf Wohnhäusern und insgesamt 39 Einheiten. Die Anordnung der Wohnungen ermöglicht ein optimales Verhältnis von Privatheit und Gemeinschaft. Die Höfe mit den Erschließungen befinden sich über einer Tiefgarage und sind somit gegenüber dem Straßenniveau leicht erhöht. Der Innenbereich der Anlage setzt sich so zur Straße hin ab.

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Referenzprojekt Hanno Hรถyng

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H04 BAS 00 Seniorenwohnhaus Ballenstedt

Ballenstedt, mit einem geschichtlich bedeutsamen Schloss, suchte für seine alt gewordenen Menschen eine beschützende Wohnform. Städtebaulich war die Integration in das mittelalterliche Stadtgefüge zwingende Voraussetzung. Die gewählte Grundrisskonfiguration ermöglicht Sichtkontakte zwischen den Hausgemeinschaften, wie bei einer gewachsenen Nachbarschaft. Tages- und Jahreszeiten werden durch die transparenten Fassaden gesichert. Flure mit hoher Aufenthaltsqualität laden zum Wohnen vor der eigenen Haus(Wohn)tür ein.

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Referenzprojekt Hanno Hรถyng

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POF Portfolio

Bildung

„Architektur macht Schule“

Der Raum als dritter Pädagoge Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen ein Gespür für die Qualität ihrer gebauten Umwelt zu vermitteln und damit langfristig das öffentliche Bewusstsein für Baukultur zu schärfen Kinder, Jugendliche und junge Menschen sind die Bauherren, Gestalter und politischen Entscheidungsträger von morgen.

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B05 DFS 00 Deutsch - Französische Schule Shanghai

Das Projekt umfasst einen Schulcampus mit Kindergarten, Grundschule, Oberstufe, Bibliotheksturm und einer Dreifach-Sporthalle für ca. 1700 Schüler und ist die größte deutsch-französische Auslandsschule. Das Konzept des Entwurfs basiert auf einem zentralen Piazza-Gelände und dem Prinzip einer „Lernlandschaft“ im Inneren des Gebäudes. Mit flexiblen Räumen und Flurbereichen können die Klassenräume bzw. Lernbereiche je nach Bedarf variiert und verändert werden. Im ganzen Gebäude befinden sich „viewpoints“, die einen Überblick über die Gebäudestrukturen geben. Der Gebäudekomplex auf einem H-förmigen Grundriss erinnert mit seinen unterschiedlich hohen Trakten, Abtreppungen und der Landmarke des sogenannten Wissensturms auch von außen an eine Landschaft. Die Baukörper wurden als eine Art Großskulptur behandelt und mit Fensterbändern und –schlitzen sowie großflächigen Verglasungen perforiert.

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Referenzprojekt Dietmar Berner

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037 BLB 10 FH Münster

Der fünfgeschossige Baukörper gliedert geschossweise seine Funktionen. Neben dem Foyer, welches eine großzügige und offene Anbindung an den Bestand ermöglicht, befinden sich im Erdgeschoss die hochfrequentierten Bereiche Audimax, Cafeteria mit Speiseraum sowie die Ausgabeküche. Das Materialkonzept der Fassaden wurde in Abstimmung mit dem Konzept des Sanierungsgebäudes entwickelt. Der Neubau tritt in einen Dialog mit dem Bestandsgebäude, behält aber seine Eigenständigkeit. Die Fensterbänder der vorhandenen Bebauung bleiben auch nach der Sanierung erhalten und werden im Anbau übernommen, aber freier interpretiert, d.h. diese werden nicht ununterbrochen weitergeführt, an grundrissrelevanten Stellen auch in der Höhe verändert, oder durch farbige Fassadentafeln ersetzt. Die Cafeteria im Erdgeschoss erhält eine großflächige Druckverglasung zum neuen Hof und der vorgelagerten Terrasse. Die nicht lehrenden Bereiche sollen durch ihre Transparenz die visuelle Kommunikation der Studierenden unterstützen. Alle Verglasungen werden mit einem außenliegenden Sonnenschutz (Aluminiumlamellen) ausgestattet, welche je nach Sonnenstand abschnittsweise zentral gesteuert werden. Die geschlossenen Bereiche werden mit vorgehängten, farbig behandelten Faserzementplatten verkleidet. Durch die farbige Behandlung wird die Dreidimensionalität der Fassade hervorgehoben. Auch werden vorspringenden Bauteile farbig abgesetzt.

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037 BLB 20 FH Steinfurt

Der Baukörper des Neubaus schließt mit seiner winkelförmigen Form den Hochschulstandort westlich ab. Die Südfassade bildet eine Kante des neuen als Platz gestalteten westlichen Eingangsentrees des Campus. Dieser Platz ist mit Hilfe einer fußläufigen, grünen Achse mit dem Bereich der Mensa und der östlichen Eingangssituation des Campus verbunden. Mit seiner östlichen Längsseite direkt an den Westflügel (Bauteil D) des kreuzförmigen Bestandsgebäudes des Fachhochschulzentrums an. Der bisher an dieser Stelle durch zwei Gebäudeflügel gefasste Freiraum wird durch den Anbau zu einem U-förmigen Hof ausgebildet. Die Cafeteria des Zentrums wird in das Erdgeschoss des neuen Gebäudes verlegt und erhält eine Außenterrasse. Unterstützt durch die Freianlagen entsteht ein Hof mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Materialkonzept der Fassaden wurde in Abstimmung mit dem Konzept des Sanierungsgebäudes entwickelt. Der Neubau tritt in einen Dialog mit dem Bestandsgebäude, behält aber seine Eigenständigkeit. Die Fensterbänder der vorhandenen Bebauung bleiben auch nach der Sanierung erhalten und werden im Anbau übernommen, aber freier interpretiert, d.h. diese werden nicht ununterbrochen weitergeführt, an grundrissrelevanten Stellen auch in der Höhe verändert, oder durch farbige Fassadentafeln ersetzt.

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B07 SWA 00 Studentenwohnheim Aasee Münster

Der Entwurf für die Studentenheime am Aasee verfolgt zwei Intentionen. Zum einen wird die vorhandene Bausubstanz technisch und funktional so saniert, dass sie den Ansprüchen an zeitgemäßes studentisches Wohnen entspricht. Zum zweiten soll die Chance genutzt werden, dem Areal mit dem Teilumbau eine neue Identität als moderner Standort des Studentenwerkes Münster zu verleihen. So erhält der Komplex eine vereinheitlichte Höhenentwicklung, mit Ausnahme des Mittelteils des WalterHoffmann Hauses, auf vier Geschosse, sowie eine eindeutige, der Bismarckallee zugewandte Hauptzugangssituation mit dem dort gelegenen Studentencafe. Die Gliederung der „neuen“ Hauptfassade thematisiert die Ausrichtung zum Aasee. Die Holzfassaden, die sämtliche neu hinzugefügten Bereiche markieren, werden zu einem gemeinsamen Motiv für alle drei Häuser. Die neu geschaffenen Bereiche des hochwertigen Wohnens verbinden die Qualitäten des Ortes, den Seeblick mit der Sonnenausrichtung. Alle Wohnungen sind zum See hin orientiert. Die Wohnungen in den oberen beiden Geschossen mit Dach-

terrassen bzw. Loggien, sind zum Osten oder Westen hin orientiert. Somit wird die Anzahl der Zimmer mit Seeblick in den oberen beiden Geschossen verdoppelt, ohne das sie sich nach Norden orientieren. Auch die Loggien und Dachterrassen sind nach Westen und Osten ausgerichtet. Sie sind somit besonnt, gleichzeitig geschützt vor dem öffentlichem Straßenraum und bieten dennoch den Ausblick auf den Aasee.

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Referenzprojekt Projektsteuerung Dietmar Berner

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B08 SWH 00 Sanierung Studentenwohnheim Münster

Auf Grund von energetischen Modernisierungsmaßnahmen wurde das Studentenwohnheim in Münster-Givenbeck entkernt, d.h. alle Installationen und Innenausbauten wurden erneuert. Im Zuge dieser Arbeiten wurde das Gebäude sehr aufwendig von Schadstoffen befreit. Das Wohnheim erhielt eine neue vorgehängte Fassade, welche aus konstruktiven und finanziellen Überlegungen auf der vorhandenen Fassade montiert werden musste. Somit wurde eine leichte Faserzementverkleidung gewählt. Die Farbgestaltung der Fassade orientiert sich an der „grünen“ Umgebung des Komplexes. Sie nimmt die jahreszeitlich bedingten unterschiedlichen Naturfarben auf, und löst die Architektur optisch in unterschiedliche Bereiche auf. Die Baumasse wird reduziert und passt sich harmonischer in die kleinteiligere Bebauung der Nachbarschaft ein. Die Farbübergänge sind fließend und pixelartig, zum einen inspiriert durch die IT-affinen Bewohner des Studentenwohnheimes, und zum anderen um das Gebäude nicht in nebeneinander stehende Einzelbaukörper zu unterteilen.

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Referenzprojekt Dietmar Berner

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B03 KTC 00 Kindertagesstätte Chamäleon Münster

In der 5-zügigen Tagesstätte mit einer Nettogrundrissfläche von 925 m² werden 63 Kinder im Alter von 0-5 Jahren betreut. Dem anspruchsvollem Bauzeit wurde durch eine Vorfertigung der Wände und Decken Rechnung getragen. Die auf den Außenwänden angebrachte Leistenschalung aus unbehandelter Douglasie wurde ebenso auf den Dachflächen der Gruppenräume verlegt. Das einheitliche Material der Außenhaut und die Dachausformung der eingeschossigen Anlage wecken Erinnerungen an eine Gruppe von Zelten. Die Glaslaternen dienen der natürlichen Belichtung und Belüftung der Gruppenräume und des Mehrzweckraums. Die Kita ist als Niedrigenergiehaus konzipiert. Die Fußbodenheizung, die für wohlige Wärme als auch für eine Kühlung an heißen Tagen sorgt, wird unter Nutzung der Geothermie (Erdwärme) betrieben. Das Außengelände ist kleinkindgerecht mit individuellen Spielteppichen gestaltet. Die kleinen Nutzer finden hier unter anderem einen Wasserspielplatz, einen Sinnesgarten und Bodentrampoline.Die Funktionalität des Grundrisses wird durch das Alter der Kinder beeinflusst. Der Sanitärbereich und eine Teeküche sind unmittelbar an den Aufenthaltsbereich der Kinder angegliedert, damit eine Beaufsichtigung auch unter schwierigen personellen Bedingungen gewährleistet ist. Das zentrale Foyer ist großzügiger Verteiler des Hauses. Diese Zone und der Mehrzweckraum werden durch eine mobile Wand getrennt. Hierdurch entstehen weitere multifunktionale, auch unter Einbeziehung der vorgelagerten Gartenterrasse, Nutzungsmöglichkeiten.

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Referenzprojekt Dietmar Berner

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B02 KTO 50 Kindertagesstätte Osnabück

Der grundlegende Entwurfsansatz wird in der Kommunikation mit dem Umfeld bzw. der harmonischen Einbindung des Neubaus in die Nachbarschaft der ehemaligen Kirchegesehen. Ein Vorplatz vergrößert die vorhandene Platzsituation. Der Glockenturm steht frei und wird zum Element dieser Fläche. Die Mehrzweckhalle als Teil der Kindertagesstätte ragt in diese Platzfläche und nimmt die Verzahnung mit der Gemeinde formal aber auch inhaltlich auf. Fließend, nur durch einen niedrigen Gartenzaun und eine Pergola getrennt ist der Übergang zum Eingangshof der Tagesstätte gestaltet, die diesen Raum u-förmig umschließt. Lage und Abmessung dieses Hofes entsprechen exakt dem Kirchenraum der Gnadenkirche. Hierdurch kann, in Verbindung mit dem Glockenturm, die Vergangenheit des Standortes in Erinnerung gehalten werden. Durch die Gebäudeanordnung kann der Garten auf ganzer Länge zum benachbarten Spielplatz und Grünzug als Außenbereich für die Kinder genutzt werden. In Übertragung der Klassischen Abfolge „öffentlichhalböffentlich-privat“ bietet das Haus seinen Besuchern und den Kindern in dieser Weise Offenheit und gleichzeitig den notwendigen Schutz. Der Eingangshof lädt nicht nur die Eltern zum kurzen Verweilen oder Gespräch mit Nachbarn ein, sondern bietet den Kindern eine Spielfläche mit festem Grund für die Bewegung mit Fahrzeugen. Gleichermaßen kann er für Feste und andere Gelegenheiten, wie z.B. Flohmärkte, genutzt werden. Wie Hauseingänge mit eigener Adresse sind die Garderoben gestaltet. Danach öffnen sich die Räume großzügig zum Garten. Der direkte Zugang zum Außenbereich ist wichtiger Bestandteil des Entwurfs und vermeidet organisatorische und funktionale Mängel. Materialien und Farben der Kindertagesstätte sollen das Gebäude mit dem Garten verbinden und die Sinne der Kinder anregen.

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Referenzprojekt Dietmar Berner

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B04 KGS 00 Kindergarten Shanghai

Entwickelt wurde der Eurocampus wie ein Stadtteil. Die Qualität besteht in dem Wechsel von Dichte- und Freiflächen. Man findet Plätze und Straßen, Passagen, Brücken, Gebäude und einen Turm. Ein Treffpunkt für alle Nationen und jedes Alter. Die Flügel mit den verschiedenen Sektoren der Schule (Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, Dreifach-Turnhalle, Bilbliotheksturm) sind gleichermaßen mit der Inside-Piazza verbunden. Der Kindergarten befindet sich im westlichen Bereich des Campus. Das Gebäude ist in kleine Pavillons unterteilt. Die Klassenräume des Kindergartens befinden sich im EG mit direktem Ausgang ins Freie. Zusätzlich zu den funktionalen Anforderungen sind die Details speziell für Kinder entworfen worden. Die Fenster erlauben sogar dem jüngste Kind den Blick in den Garten. Jede Gruppe besitzt ein Haupt-und ein Zweit-Zimmer, und der kleine Raum ist jeweils zwei Haupträumen zuschaltbar. Ausgestattet mit weichen Materialien, ist er ein Rückzugsort für die Kinder. Die gemeinsamen Funktionen sind in der zweiten Etage und verbinden die Pavillons. Die Landschaftsgestaltung folgt dem Gestaltungskonzept „Kückelhaus“, d.h. den Kindern eine sinnliche Wahrnehmung von Natur zu vermitteln. Beim Bau des Eurocampus wurde versucht möglichts viele natürlichen Materialien zu verwenden. Die Fassaden sind mit roten Terrakotta-Elementen verkleidet, so werden alle Bauteile des Eurocampus zu einer harmonischen Einheit verbunden. Warme Farben und die Verwendung von Holz für Fenster und Einbaumöbel verstärken die angenehme Atmosphäre.

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Referenzprojekt Dietmar Berner

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B06 BZI 00 Behördenzentrum Idstein

Die maßstäblich reizvollen Plätze der Altstadt und der öffentlichen Höfe (z. B. Schloss) dienen dem Entwurf als Referenz. Das bestehende Gebäude des Amtsgerichts und die neuen Gebäudeteile bilden ein Ensemble, welches einen Hof in angenehmer Proportion einfasst. Die großzügige Verglasung der Ost- und Westfassade im Innenhof schafft interessante Raumbezüge und gezielte Sichtverbindungen. Die Baukörper gliedern sich ablesbar um den Innenhof mit hoher Aufenthaltsqualität. Die klare Struktur und Gliederung ist eine individuelle und spannungsreiche Reaktion auf den Bestand. Die übereinander angeordneten Sitzungssäle mit Foyer bilden den Übergang zwischen Alt- und Neubau des Amtsgerichts. Der Neubauflügel des Amtsgerichts im Westen bildet durch seine Höhe das Rückrat des Ensembles. Der Neubau der Polizei an der Gerichtsstraße greift durch seine Höhenentwicklung die Maßstäblichkeit der Nachbarschaft auf. Der Altbau des Amtsgerichts wird behutsam und angemessen saniert. Ein „Eingriff“ in die Fassade wird auf den Anschlussbereich des Neubaus auf der Westseite reduziert. Der Neubau des Ensembles erhält eine Fassadenbekleidung aus Titan-Zinkblechschindel, wodurch orttypische Schindel neu interpretiert werden. Die silbrig schimmernde Haut und die klare Struktur der Baukörper sollen unmissverständlich auch ein neues Element in die Umgebung stellen.

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Referenzprojekt Dietmar Berner

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B10 WPR 01 Wohnbauprojekte M端nster

1.

1. Eigentumswohnungen in 2 Villen am Aasee 2. Einfamilienhaus 3. Villa im St. Mauritzviertel

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3.

Referenzprojekt Dietmar Berner

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B10 WPR 02 Wohnbauprojekte M체nster

1.

1. Wohnen in einem Feuerwehrger채tehaus 2. Sanierung und Erweiterung Mehrfamilienhaus 3. Sanierung und Aufstockung Mehrfamilienhausr

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2.

3.

Referenzprojekt Dietmar Berner

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032 IGS 02 Stadtviertelentwicklung Münster

Entwicklung Masterplan und Realisation von 4 von 8 Bauabschnitten und 3 Tiefgaragen. Die Planung greift die für das Kreuzviertel typische Blockrandbebauung auf. Diese bildet den Rahmen für eine Raumfolge dreier unterschiedlicher Orte: Platz-Garten-Straße. Die Zeilenbebauung nimmt die Baufluchten der Grevener Straße auf und schirmt den Wohnblock gegen den Straßenlärm ab. Die Kopfausbildung setzt ein städtebauliches Zeichen zum Kreuzungsbereich Steinfurter- Grevener Straße und schließt einen blockinternen Raum. Der Gartenhof ist gegliedert in einen Gemeinschaftsbereich und einen Ring der privaten Gärten. In den verschiedenen Haustypen wurden vielfältige Grundrisse mit unterschiedlichen Qualitäten realisiert. So wird die hohe Wohnqualität des Kreuzviertels auch mit diesem Projekt sichergestellt.

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Referenzprojekt Dietmar Berner

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H11 HHS HH Sternschanze Hamburg

Das langgestreckte, silberne Gebäude steht wie ein Zug auf dem Grundstück. Durch das offene, aufgeständerte Erdgeschoss bleiben die historischen Schlachthofhallen vom S-Bahnsteig aus sichtbar. Die Büros liegen dadurch oberhalb des Zugverkehrs. Im Norden war der der Mindestabstand zum ICE Gleis einzuhalten, das hier mit 80 km/h befahren wird. Die Abstandsfläche im Süden beträgt mind. 2,50m, so dass eine maximal bebaubare Breite von 12,00m zur Verfügung stand. Mit zunehmender Höhe des Gebäudes wächst der erforderliche Abstand zur Grundstücksgrenze, so dass die Geschosse immer weiter zurückspringen, um die Abstandfläche einzuhalten. Eine elegant gebogene Metallfassade umhüllt das Gebäude und ist wie ein Zug detailliert. Die silberne Röhre steht auf schmalen Stützen und farbige Treppenhäuser halten den Bodenkontakt.

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Referenzprojekt Hanno Hรถyng

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Referenzliste Gesundheit

Klinikum Bernburg - 2. Bauabschnitt Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Neubau des Torhauses Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Erweiterung der Psychiatrie Evangelische Kliniken Gelsenkirchen – Hubschraubersonderlandeplatz Elisabeth-Krankenhaus - Neubau OP Recklinghausen-Süd Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - 2. Bauabschnitt Bitterfeld Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Radiologie, Nuklearmedizin, OP-Abt., Zentrallabor Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Umbau Ost- und Westflügel Bitterfeld/Wolfen Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Neubau OP-Abteilung Gelsenkirchen Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen- Neubau in drei Bauabschnitten Bitterfeld/Wolfen Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Neubau einer Kindertagesklinik Psychiatrie Altenwohn-und Pflegeheim des ASB - Neu- und Umbau eines Altenpflegeheims Halle Altenpflegeheim Matthias Claudius Haus - Neu- Umbau eines Altenpflegeheims Tecklenburg Klinikum der Stadt Villingen-Schwenningen GmbH3 - Standortuntersuchung für eine Luftrettungsstation Elisabeth-Krankenhaus - Neubau der Pforte Recklinghausen-Süd Elisabeth-Krankenhaus - Neubau einer Intensivstation Recklinghausen-Süd Elisabeth-Krankenhaus – Errichtung Aufzug/Schwesternwohnheim Recklinghausen-Süd Elisabeth-Krankenhaus - Station1, 2, 3 Recklinghausen-Süd Laborgebäude Dr. Winterhoff - Umbau Laborgebäude Münster Klinikum Bernburg – Dialyse Bernburg Klinikum Bernburg - 1.Bauabschnitt 1b) Bernburg, Antoniusstift Neuenkirchen - Umbau und Erweiterung der Kapelle Neuenkirchen Antoniusstift Neuenkirchen - Neubau und Sanierung (24 Altenheimzimmer) Neuenkirchen, Altenwohn-und Pflegeheim des ASB - Zielplanung Gutachten Halle Paracelsus-Klinik der Stadt Marl - Haupteingang Segelkonstruktion Marl Elisabeth-Krankenhaus - Kurzzeit- und Tagespflege Recklinghausen-Süd Elisabeth-Krankenhaus - Wohnpark Jungfernheide: Betreutes Wohnen Recklinghausen-Süd, Elisabeth-Krankenhaus – Arztpraxis-Sauerstofftherapie Recklinghausen-Süd Laborgebäude Dr. Winterhoff - 1. BA, 2. BA, 3. BA Münster Laborgebäude Dr. Winterhoff - Erweiterung Neubau Laborgebäude Münster Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Neubau Intensivstation Gelsenkirchen Antoniusstift Neuenkirchen - Um- und Erweiterungsbauten Neuenkirchen Antoniusstift Neuenkirchen - Betreutes Wohnen am Antoniusstift Neuenkirchen Antoniusstift Neuenkirchen - Neubau Kurzpflege Neuenkirchen

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Paracelsus Klinik der Stadt Marl - Anbau von 3 Nasszellentürmen Marl Paracelsus Klinik der Stadt Marl - Café im ParkMarl Luftrettungsstation der Stadt Rheine3 - Luftrettungsstation als Dachlandeplatz Rheine Elisabeth-Krankenhaus - Innere Medizin, Radiologieb Recklinghausen-Süd Elisabeth-Krankenhaus – Verkehrszentrum Recklinghausen-Süd Städtische Kinderklinik - Neubau des Verkehrszentrums Gelsenkirchen Städtische Kinderklinik - Planung eines Verbindungsbaus Gelsenkirchen Laborgebäude Dr. Winterhoff - Neubau und Erweiterung von Laborgebäuden Münster Klinikum Bernburg - 1. Bauabschnitt 1a): Eingangshalle, Notaufnahme/Chirurgische Ambulanz, Radiologie, Nuklearmedizin, Phys. Therapie, Normalstation, Intensivstation, Aseptische OP-Abteilung, Septische OP-Abteilung, Zentralsterilisation, Zentrale Betriebstechnik. Bernburg Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Endoskopie, Funktionsdiagnostik, HNO, 5 Normalst. Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Intensivpflege, Asept. OP - Abt., Zentrallabor Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Zentrale Betriebstechnik Bitterfeld/Wolfen Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Geriatrie mit Tagesklinik Bitterfeld/Wolfen Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - Neubau einer Tagesklinik Psychiatrie und Psychotherapie Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Sanierung und Erweiterung Gelsenkirchen Universität-Klinikum Friedrich-Schiller-Universität Jena3 - Luftrettungsstation als Dachlandep St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen3 - Hubschraubersonderlandeplatz als Dachlandeplatz St. Elisabeth-Hospital - Sicherungsarbeiten nach Bergschäden Herten Clemenshospital GmbH Münster3 - Hubschraubersonderlandeplatz als Dachlandeplatz Münster, Elisabeth-Krankenhaus - Nasszellen/Höhenausgleich Bereitschaftsflur Recklinghausen-Süd, Elisabeth-Krankenhaus - Eckbebauung, Privatklinik Recklinghausen-Süd Städtische Kinderklinik - Neubau der Tagesklinik Kinder- und Jugendpsychiatrie Gelsenkirchen, Klinikum Bernburg – Hubschrauberlandeplatz Bernburg, 1998 Mathias Stift Rheine Mesum - Neubau, Erweiterung Rheine Mesum Flughafen Paderborn / Lippstadt GmbH3 – Flughafen Paderborn/Lippstadt Flugplatzgesellschaft Arnsberg-Menden3 – Flughafen Arnsberg-Menden Marien-Hospital1 - Neubau OP-Abteilung Borghorst, Marien-Hospital1 – Fenstererneuerung Borghorst Mathias Stift Rheine Mesum - Neubau Betreutes Wohnen am Mathias Stift Rheine Mesum, Gemeinn. ökum. Krankenhausges. Ibbenbüren mbH3 - Hubschraubersonderlandeplatz als Dachlandeplatz Ibbenbüren Elisabeth-Krankenhaus – Glasgang Recklinghausen-Süd

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St. Josef Krankenhaus GmbH Betriebsteil St. Nikolaus - Psychiatrische Tagesklinik Moers/Rheinberg Städtische Kinderklinik – Zielplanung Gelsenkirchen MLU – Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle – Medizintechnik Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Verbindungsbau Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Einbau eines Feuerwehraufzuges im Bettenhaus Mathias Stift Rheine Mesum - Umbau Aufenthaltsräume zu Pflegezimmern Josephs-Hospital - Umbau Zentralsterilisation, Umbau Chirurgische Ambulanz Warendorf Josephs-Hospital - An- und Umbau OP-Trakt Warendorf, A ltenwohn- und Pflegeheim St. Friedrich - Neubau des Altenpflegeheimes,Ahaus Wessum Marien-Hospital1 - Aufstockung des Bettenhauses Borghorst Marien-Hospital1 - Neubau der Radiologie Borghorst St. Josefshaus – Zielplanung Rheine Ostseeklinik Holm, Kurklinik – Zielplanung Mathias Spital1 - Umbau und Erweiterung in Abschnitten (Intensivpflege, Zentralsterilisation, Pädiatrie, Notaufnahme) Rheine Mathias Spital1 - Sanierung der Fassade Rheine Mathias Stift Rheine Mesum - Neu- und Umbau eines Altenpflegeheims St. Josef Krankenhaus GmbH Betriebsteil St. Nikolaus – Physiotherapie Moers/Rheinberg, Ostseeklinik Holm, Kurklinik - Neu- und Umbau Küche Kreiskrankenhaus Bitterfeld /Wolfen - 1. Bauabschnitt Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Psychiatrie (geschl.Abteilung) Mathias Spital1 - Ausbau DG Rückverlegung Gynäkologie Rheine Mathias Spital1 - Neubau Radiologisches Zentrum und Apotheke Rheine Kreiskrankenhaus Altenburg - Medizinplanung Neubau Kreiskrankenhaus Altenburg - Sanierung Altbau Kreiskrankenhaus Lübbenau - Polyklinik Mathias Spital1 - Sanierung der Dachgeschosse Rheine St. Josef Krankenhaus GmbH Betriebsteil St. Nikolaus - Neubau der Psychiatrie Moers Kreiskrankenhaus Lübbenau - Zielplanung Kreiskrankenhaus Lübbenau - Chirurgische Ambulanz Lübbenau Kreiskrankenhaus Lübbenau - Tagesklinik Geriatrie Kreiskrankenhaus Lübbenau - Altenpflegeeinrichtung Altdöbern Klinikum Bernburg – Zielplanung Bernburg Franz- Hospital1 - Neubau des Bettenhauses Dülmen

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Kreiskrankenhaus Oschatz2 - Neubau Haus Thomas Morus – Bauherrenbetreuung Norderney Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Zielplanung Evangelische Kliniken Gelsenkirchen - Psychiatrie: Tagesklinik Mathias Spital1 - Sanierung der Bettenhäuser Rheine Josephs-Hospital - Intensivstation, Caféteria Warendorf St. Josef Krankenhaus GmbH1 – Teilsanierung Moers St. Marien-Hospital GmbH1 - Umbau der Gynäkologie/Entbindung Borken St. Josef Krankenhaus GmbH1 - Neubau eines Bettenhauses und Verkehrszentrums Moers, Josephs-Hospital – Zielplanung Warendorf Krankenhaus Ludmillenstift1 - verschiedene Erweiterungsbauten Meppen Maria Frieden - Umbau der Intensivstation/Bettenhaus, OP, Empfangshalle Telgte St. Marien-Hospital GmbH1 - Neubau einer Tagesklinik Neurologie Borken Paracelsus Klinik der Stadt Marl - Umbau und Erweiterung in Abschnitten (Unfallambulanz, Bettenhaus, Isolierhaus, Funktions- und Behandlungstrakt) Evangelisches Krankenhaus Lengerich1 - Neubau des Krankenhauses Paracelsus Klinik der Stadt Marl - Zielplanung St. Vinzenz-Hospital - Umstrukturierung der Psychiatrie, Haus Rössing Tagesklinik Rhede Mathias Spital1 - Neu- und Umbau Rheine Elisabeth-Krankenhaus – Zielplanung Recklinghausen-Süd Prosper-Hospital1 - Neubau des Krankenhauses Recklinghausen Maria Frieden – Zielplanung Telgte St. Elisabeth-Hospital1 - Neubau eines Krankenhauses Herten St. Elisabeth-Hospital1 - Neubau eines Schwesternwohnheimes Herten Dar-El-Sahah-Hospital in Damman - Neubau eine Militärkrankenhauses Damman/Saudi Arabien, Militärhospital in Dijda - Neubau eine Militärkrankenhauses Dijda/Saudi Arabien Militärhospital in Tabuk - Neubau eine Militärkrankenhauses Tabuk/Saudi Arabien Militärhospital in Taif - Neubau eine Militärkrankenhauses Taif/Saudi Arabien St. Marien-Krankenhaus1 - Neubau eines Krankenhauses Ahaus St. Marien-Krankenhaus1 - Neubau eines Schwesternwohnheimes Ahaus St. Christophorus-Krankenhaus1 - Neubau eines Krankenhauses Werne St. Christophorus-Krankenhaus1 - Neubau eines Schwesternwohnheimes Werne Josephs-Hospital1 - Neubau des Krankenhauses Warendorf Josephs-Hospital1 - Neubau eines Schwesternwohnheimes Warendorf

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Impressum Berg Planungs GmbH & Co. KG Gesch채ftsf체hrende Gesellschafter Dipl.-Ing. Sven F. Berg Architekt Alter Steinweg 46 48143 M체nster Telefon: 00 49 251 / 4 14 44-0 Fax:

00 49 251 / 4 14 44-40

E-mail:

info@bergarchitekten.de

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§ 1 VOF, Anwendungsbereich § 2 VOF, Grundsätze § 3 VOF, Vergabeart § 4 VOF, Teilnehmer am Vergabeverfahren § 5 VOF, Nachweis der Eignung § 6 VOF, Aufgabenbeschreibung § 7 VOF, Fristen § 8 VOF, Grundsätze der Informationsübermittlung § 9 VOF, Bekanntmachungen § 10 VOF, Auswahl der Bewerber § 11 VOF, Aufforderung zur Verhandlung, Angebotsabgabe, Auftragserteilung § 12 VOF, Dokumentation § 13 VOF, Kosten § 14 VOF, Information über die Auftragserteilung, Verzicht auf die Auftragserteilung

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§ 4 VOF Teilnehmer am Vergabeverfahren

Abs. 1 1 Bewerber oder Bieter können einzelne oder mehrere natürliche oder juristische Personen sein, die Leistungen nach § 1 Absatz 1 ausführen. 2 Sind Bewerber gemäß der Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind (Herkunftsland), zur Erbringung der betreffenden Leistung berechtigt, dürfen sie nicht allein deshalb zurückgewiesen werden, weil sie gemäß den einschlägigen deutschen Rechtsvorschriften entweder eine natürliche oder juristische Person sein müssten. § 4 Abs. 2 Ich/Wir erkläre(n), dass [ ] keine Verknüpfung mit anderen Unternehmen besteht. [ ] folgende Verknüpfung mit anderen Unternehmen besteht: Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir auf den Auftrag bezogen [ ] nicht in relevanter Weise mit Anderen zusammen arbeiten werde(n). [ ] auf folgende Art in relevanter Weise mit Anderen zusammen arbeiten werde(n):

§ 4 Abs. 3 Bewerber oder Bieter sind zu verpflichten, die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich erbringen.

§ 4 Abs. 4 Soll der Auftrag an mehrere Bieter gemeinsam vergeben werden, kann der Auftraggeber verlangen, dass diese im Falle der Auftragserteilung eine bestimmte Rechtsform annehmen, sofern dies für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrages notwendig ist und berufsrechtliche Vorschriften dem nicht entgegenstehen.

§ 4 Abs. 5 Haben Bewerber oder Bieter vor Einleitung des Vergabeverfahrens Auftraggeber beraten oder sonst unterstützt, haben die Auftraggeber sicherzustellen, dass der Wettbewerb durch die Teilnahme dieser Bewerber oder Bieter nicht verfälscht wird. § 4 Abs. 6 Ich/Wir erkläre(n), dass keine Person, deren Verhalten meinem/unserem Unternehmen zuzurechnen ist,

Münster, den 16.03.‘12 - Sven Frederik Berg

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rechtskräftig verurteilt worden ist: a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationen Strafgerichtshofes, f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr), g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden. Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. § 4 Abs. 7 1 Als Nachweis, dass die Kenntnis gemäß Absatz 6 unrichtig ist und die dort genannten Fälle nicht vorliegen, akzeptieren die Auftraggeber einen Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands. 2 Wird eine Urkunde oder Bescheinigung vom Herkunftsland nicht ausgestellt oder nicht vollständig alle vorgesehenen Fälle erwähnt, kann dies durch eine eidesstattliche Erklärung oder eine förmliche Erklärung vor einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür qualifizierten Berufsorganisation des Herkunftslands ersetzt werden. § 4 Abs. 8 Von einem Ausschluss nach Absatz 6 kann nur abgesehen werden, wenn zwingende Gründe des Allgemeininteresses vorliegen und Andere die Leistung nicht angemessen erbringen können oder wenn aufgrund besonderer Umstände des Einzelfalls der Verstoß die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder Bieters nicht in Frage stellt. § 4 Abs. 9 Ich/Wir erkläre(n), dass a) sich mein/unser Unternehmen nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet, b) mein/unser Unternehmen nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, welche die berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, c) mein/unser Unternehmen im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, d) mein/unser Unternehmen die Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben erfüllt hat, e) sich mein/unser Unternehmen bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht hat oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt hat.

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§ 5 VOF Nachweiß der Eignung

§ 5 Abs. 1 1Zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) dürfen nur Unterlagen und Angaben gefordert werden, die durch den Gegenstand des Auftrages gerechtfertigt sind. 2Dabei hat der Auftraggeber die berechtigten Interessen der Bewerber oder Bieter am Schutz ihrer technischen, fachlichen oder handelsbezogenen Betriebsgeheimnisse zu berücksichtigen; die Verpflichtung zur beruflichen Verschwiegenheit bleibt unberührt.

§ 5 Abs. 2 1Grundsätzlich sind als Nachweise nach Absatz 4 Buchstabe c und Absatz 5 Buchstabe b bis f und h sowie nach § 4 Absatz 9 Eigenerklärungen zu verlangen. 2Die Forderung von darüber hinausgehenden Unterlagen und Angaben haben die Auftraggeber in der Dokumentation zu begründen.

§ 5 Abs. 3 Fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung der Auftraggeber bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgereicht werden. § 5 Abs. 4 1 Der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers kann in der Regel durch einen oder mehrere der nachstehenden Nachweise erbracht werden: a) entsprechende Bankerklärung oder den Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung, b) Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist, c) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren. 2 Kann ein Bewerber oder Bieter aus einem berechtigten Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, so kann er den Nachweis seiner finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch Vorlage jedes anderen, vom Auftraggeber für geeignet erachteten Belegs erbringen. c Umsatz Erklärung über den Gesammtumsatz

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Jahr

2009

2010

2011

Gesamtumsatz

€ 1,41 Mio.

€ 1,48 Mio.

€ 1,48 Mio.

Erklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen Jahr

2009

2010

2011

für entspr. Dienstleistungen: Generalplanerleistungen

€ 1,41 Mio.

€ 1,48 Mio.

€ 1,48 Mio.

§ 5 Abs. 5 a Nachweis der Berufszulassung Diplom / Architektenkammerbeitrag angeben § 5 Abs. 5 b Referenzen Referenzen einfügen

§ 5 Abs. 5 c Eigenerklärung Leistungserbringung nach Auftragserteilung Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Krankenhausbau sehen wir uns in der Lage, unmittelbar nach Auftragserteilung die übertragenen Leistungsbilder zu übernehmen. Sicherstellung der örtlichen Präsenz Um eine ständige kompetente Ansprechbarkeit für den Auftraggeber und andere am Projekt Beteiligter zu sichern werden wir am Ausführungsort eine Bauleitung, sowie ein Notfalltelefon einrichten. Ein Informationsaustausch erfolgt über regelmäßig geführte Projektgespräche der Planungsteams. Unser hoher technischer Ausrüstungsstand ermöglicht dem Planungsteam eine zügige, effektive Zusammenarbeit mit dem Bauherrn, den Nutzern und den Fachplanern des Projektes.

§ 5 Abs. 5 d Beschärftigte Das jährliche Mittel der Beschäftigten und der Führungskräfte der letzte drei Jahre

Jahr

Führungskräfte

Beschäftigte Arch./ Ing.

Sonstige Beschäftigte

freiberuflich tätige Ing.

Auszubildende/ Praktikanten

2009 2010 2011

1 1 1

7 8 9

2 2 2

1 2 2

1 1 1

§ 5 Abs. 5 f Darstellung der praktischen Erfahrungen und Beschreibung erprobter Maßnahmen zur Qualitätsgewährleistung / -sicherung für die Planung Internes Qualitätsmanagement •

stetige Weiterbildung der Mitarbeiter- / innen

interne Arbeitssteuerung durch wöchentliche Projektleitertreffen mit Austausch der Bearbeitungsstände und entsprechender Personaleinsatz-Planungen

Dokumentation der Planungsaufträge und der Bearbeitungsstände

Festlegung des Projektleiters und des federführenden Mitarbeiters für die Zeichnungserstellung bei Planungsbeginn

Vertretungsregelungen

Zusammenstellung von Planungsteams einschließlich räumlicher Zusammenziehung der entsprechenden Mitarbeiter- / innen

tägliche Sicherung der elektronischen Daten

Projektabschluss durch sachgerechte Dokumentation und Archivierung

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Projektbezogene Qualitätssicherung •

Festlegung des Projektanforderungen und der besonderen Projektziele

Festlegung der Regelungen zur Dokumentation, Dokumentenablage

Festlegung der Planungsstruktur, der Projektleitung, der Stellvertretung

Zusammenstellung des Planungsteams mit räumlicher Zusammenziehung der entsprechenden Mitarbeiter- / innen

Festlegung des projektbezogenen Informationsflusses innerhalb des Planungsteams

leistungsphasenbezogenes Controlling hinsichtlich der Einhaltung von Projektanforderungen, Projektkosten, Terminvorgaben

Darstellung von Planungsverknüpfungen und Abhängigkeiten zur Bereitstellung der notwendigen Planungsgrundlagen für die eigenen Planungsbeteiligten

Erstellung und Mitwirkung bei der Erstellung von Entscheidungshilfen zur Herbeiführung rechtzeitiger Planungs- und Ausführungsentscheidungen

Dokumentation der Ergebnisse der einzelnen Leistungsphasen mit Erstellung eines entscheidenen Erläuterungsberichtes und Benennung der Aufgabenstellungen für die nächsten Leistungsphasen

Dokumentation der Plan-Ein und -ausgänge

Dokumentation der Planungsschritte durch Verfolgung und Dokumentation von Planungsunterlagen

§ 5 Abs. 5 h Beabsichtigung von Unterbeauftragung Im Rahmen der gesamten Objektplanung ist eine Unterbeauftragung nicht vorgesehen. Alle anstehenden Leistungen werden im eigenen Hause bearbeitet.

§ 5 Abs. 6 1Ein Bewerber oder Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, bei der Erfüllung eines Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. 2Er muss in diesem Fall vor Zuschlagserteilung dem Auftraggeber gegenüber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, z. B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen. § 5 Abs. 7

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1Verlangen die Auftraggeber zum Nachweis dafür, dass die Bewerber oder Bieter bestimmte Qualitätssicherungsnormen erfüllen, die Vorlage von Bescheinigungen unabhängiger Stellen, so nehmen sie auf Qualitätssicherungsverfahren Bezug, die den einschlägigen europäischen Normen entsprechen und von entsprechenden Stellen gemäß den europäischen Zertifizierungsnormen zertifiziert sind. 2Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen EG-Mitgliedstaaten sind anzuerkennen. 3Die Auftraggeber erkennen auch andere gleichwertige Nachweise für Qualitätssicherungsmaßnahmen an. § 5 Abs. 8 1Verlangen die Auftraggeber als Merkmal der technischen Leistungsfähigkeit den Nachweis dafür, dass die Bewerber oder Bieter bestimmte Normen für das Umweltmanagement erfüllen, die Vorlage von Bescheinigungen unabhängiger Stellen, so nehmen sie auf das Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) oder auf Normen für das Umweltmanagement Bezug, die auf den einschlägigen europäischen oder internationalen Normen beruhen und von entsprechenden Stellen zertifiziert sind, die dem europäischen Gemeinschaftsrecht oder europäischen oder internationalen Zertifizierungsnormen entsprechen. 2Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen in anderen EG-Mitgliedstaaten sind anzuerkennen. 3Die Auftraggeber erkennen auch andere Nachweise für gleichwertige Umweltmanagementmaßnahmen an, die von den Bewerbern oder Bietern vorgelegt werden. § 5 Abs. 9 Bei der Prüfung der Eignung erkennen die Auftraggeber als Nachweis auch Bescheinigungen der zuständigen Berufskammer an. (5) Der Nachweis der fachlichen Eignung kann folgendermaßen erbracht werden: a) soweit nicht bereits durch Nachweis der Berufszulassung erbracht, durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen, b) durch eine Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen, bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung, bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftraggeber ausgestellte Bescheinigung; ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig, c)

durch Angabe über die technische Leitung,

d) durch eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, e) durch eine Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber oder Bieter für die Dienstleistungen verfügen wird, f) durch eine Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers oder Bieters zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten (z. B. durch Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden), g) sind die zu erbringenden Leistungen komplexer Art oder sollten sie ausnahmsweise einem besonderen Zweck dienen, durch eine Kontrolle, die vom Auftraggeber oder in dessen Namen von einer anderen damit einverstandenen zuständigen amtlichen Stelle aus dem Land durchgeführt wird, in dem der Bewerber oder Bieter ansässig ist; diese Kontrolle betrifft die Leistungsfähigkeit und erforderlichenfalls die Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers sowie die zur Gewährleistung der Qualität getroffenen Vorkehrungen, h) durch die Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt.

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§ 6 VOF Aufgabenbeschreibung

§ 6 Abs. 1 § 6 Abs. 2 § 6 Abs. 3 § 6 Abs. 4 § 6 Abs. 5 § 6 VOFAufgabenbeschreibung (1) Die Aufgabe ist klar und eindeutig zu beschreiben, damit alle Bewerber oder Bieter die Beschreibung im gleichen Sinne verstehen können. (2) Die technischen Anforderungen sind in der Aufgabenbeschreibung zu formulieren: 1. entweder unter Bezugnahme auf die im Anhang TS definierten technischen Spezifikationen in der Rangfolge: a)

nationale Normen, mit denen europäische Normen umgesetzt werden,

b)

europäische technische Zulassungen,

c)

gemeinsame technische Spezifikationen,

d) internationale Normen und andere technische Bezugssysteme, die von den europäischen Normungsgremien erarbeitet wurden oder, e) falls solche Normen und Spezifikationen fehlen, nationale Normen, nationale technische Zulassungen oder nationale technische Spezifikationen für die Planung, Berechnung und Ausführung von Bauwerken und den Einsatz von Produkten. Jede Bezugnahme ist mit dem Zusatz „oder gleichwertig“ zu versehen; 2. oder in Form von Leistungs- oder Funktionsanforderungen, die so genau zu fassen sind, dass sie ein klares Bild vom Auftragsgegenstand vermitteln und den Auftraggebern die Erteilung des

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Zuschlags ermöglichen; 3. oder als Kombination von Nummer 1 und 2, d.h. a) in Form von Leistungsanforderungen unter Bezugnahme auf die Spezifikationen gemäß Nummer 1 als Mittel zur Vermutung der Konformität mit diesen Leistungs- oder Funktionsanforderungen; b) oder mit Bezugnahme auf die Spezifikationen gemäß Nummer 1 hinsichtlich bestimmter Merkmale und mit Bezugnahme auf die Leistungs- und Funktionsanforderungen gemäß Nummer 2 hinsichtlich anderer Merkmale. (3) 1Verweisen die Auftraggeber auf die in Absatz 2 Nummer 1 Buchstabe a genannten technischen Anforderungen, so dürfen sie ein Angebot nicht mit der Begründung ablehnen, die angebotene Dienstleistung entspräche nicht den Spezifikationen, sofern die Bieter in ihrem Angebot den Auftraggebern mit geeigneten Mitteln nachweisen, dass die von ihnen vorgeschlagenen Lösungen den Anforderungen der technischen Spezifikation, auf die Bezug genommen wurde, gleichermaßen entsprechen. 2Als geeignetes Mittel gelten insbesondere eine technische Beschreibung des Herstellers oder ein Prüfbericht einer anerkannten Stelle. (4) 1Legen die Auftraggeber die technischen Anforderungen in Form von Leistungs- oder Funktionsanforderungen fest, so dürfen sie ein Angebot, das einer nationalen Norm, mit der eine europäische Norm umgesetzt wird, oder einer europäischen technischen Zulassung, einer gemeinsamen technischen Spezifikation, einer internationalen Norm oder einem technischen Bezugssystem, das von den europäischen Normungsgremien erarbeitet wurde, entspricht, nicht zurückweisen, wenn diese Spezifikationen die geforderten Leistungs- oder Funktionsanforderungen betreffen. 2Die Bieter müssen in ihren Angeboten mit geeigneten Mitteln dem Auftraggeber nachweisen, dass die der Norm entsprechende jeweilige Dienstleistung den Leistungs- oder Funktionsanforderungen der Auftraggeber entspricht. 3Als geeignete Mittel gelten eine technische Beschreibung des Herstellers oder ein Prüfbericht einer anerkannten Stelle. (5) 1Schreiben die Auftraggeber Umwelteigenschaften in Form von Leistungs- oder Funktionsanforderungen vor, so können sie die Spezifikationen verwenden, die in europäischen, multinationalen oder anderen Umweltzeichen definiert sind, wenn a)

sie sich zur Definition der Merkmale des Auftragsgegenstands eignen,

b) die Anforderungen des Umweltzeichens auf der Grundlage von wissenschaftlich abgesicherten Informationen ausgearbeitet werden, c) die Umweltzeichen im Rahmen eines Verfahrens erlassen werden, an dem interessierte Kreise wie z.B. staatliche Stellen, Verbraucher, Hersteller, Händler und Umweltorganisationen teilnehmen können und d)

das Umweltzeichen für alle Betroffenen zugänglich und verfügbar ist.

2Die Auftraggeber können in den Vergabeunterlagen angeben, dass bei Dienstleistungen, die mit einem Umweltzeichen ausgestattet sind, vermutet wird, dass sie den in der Leistungs- oder Aufgabenbeschreibung festgelegten technischen Anforderungen genügen. 3Die Auftraggeber müssen jedes andere geeignete Beweismittel, wie technische Unterlagen des Herstellers oder Prüfberichte anerkannter Stellen, akzeptieren. (6) 1Anerkannte Stellen sind die Prüf- und Eichlaboratorien im Sinne des Eichgesetzes sowie die Inspektionsund Zertifizierungsstellen, die mit den anwendbaren europäischen Normen übereinstimmen. 2Die Auftraggeber erkennen Bescheinigungen von in anderen Mitgliedstaaten ansässigen anerkannten Stellen an. (7) 1Soweit es nicht durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigt ist, darf in den technischen Anforderungen nicht auf eine bestimmte Produktion oder Herkunft oder ein besonderes Verfahren oder auf Marken, Patente, Typen, eines bestimmten Ursprungs oder einer bestimmten Produktion verwiesen werden, wenn dadurch bestimmte Unternehmen oder bestimmte Produkte begünstigt oder ausgeschlossen werden. 2Solche Verweise sind jedoch ausnahmsweise zulässig, wenn der Auftragsgegenstand nicht hinreichend genau und allgemein verständlich beschrieben werden kann; solche Verweise sind mit dem Zusatz „oder gleichwertig“ zu versehen.

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§ 13 VOF Fachliche Eignung

(2) a) Organigramm des Projektteams

Projektleiter Dipl.-Ing. Dietmar Berner

Gebäudeplanung Berg Planungsgesellschaft mbH & Co. KG

+ Architekten + Bauzeichner + Innenarchitekt + Bautechniker + SiGeKo

Freianlagenplanung

Technische Gebäudeausrüstung Winkels Behrens Pospich Ingenieure für Haustechnik GmbH

Tragwerksplanung Gantert + Wiemeler Ingenieurplanung

+ Dipl.-Ing. + Bautechniker + Bauzeichner

Brandschutzkonzept

+ Dipl.-Ing. + Bautechniker + Bauzeichner

Bauphysik

Münster, den 11.17.14 - Sven Frederik Berg

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ยง 7 VOF Teilnehmer am Vergabeverfahren

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§ 7 VOF Fristen

(1) 1Die von den Auftraggebern festgesetzte Frist für den Antrag auf Teilnahme beträgt mindestens 37 Tage ab dem Tag der Absendung der Bekanntmachung. 2Bei elektronisch erstellten und übermittelten Bekanntmachungen kann diese Frist um sieben Tage verkürzt werden.

(2) In den Fällen besonderer Dringlichkeit beträgt die Frist für den Antrag auf Teilnahme mindestens 15 Tage, oder mindestens 10 Tage bei elektronischer Übermittlung, jeweils ab dem Tag der Absendung der Bekanntmachung (Beschleunigtes Verfahren).

(3) Die Auftraggeber müssen rechtzeitig angeforderte, zusätzliche Auskünfte über die Aufgaben spätestens 6 Tage, im Beschleunigten Verfahren spätestens 4 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist, erteilen.

(4) Können die Teilnahmeanträge oder Angebote nur nach einer Ortsbesichtigung oder Einsichtnahme in nicht übersandte Unterlagen erstellt werden oder können die Auftraggeber die Auskünfte nicht rechtzeitig erteilen, so sind die Bewerbungs- oder Angebotsfristen entsprechend zu verlängern. Teilnehmer am Vergabeverfahren

Münster, den 16.03.‘12 - Sven Frederik Berg

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§ 7 VOF Teilnehmer am Vergabeverfahren

Red. Anm.: Bekanntmachung der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen - VOF - Ausgabe 2009 Vom 18. November 2009 (BAnz. Nr. 185a vom 8. Dezember 2009): Nachstehend wird die unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie unter Beteiligung des Ausschusses zur Erarbeitung der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) neu gefasste „VOF 2009“ bekannt gegeben. Sie setzt die Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge in deutsches Recht um. Die Anwendungsverpflichtung der VOF für öffentliche Auftraggeber nach § 98 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ergibt sich auch künftig aus den einschlägigen Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV). Nach Inkrafttreten der aktualisierten VgV ist die Anwendung der neuen VOF für die öffentlichen Auftraggeber bei der Vergabe freiberuflicher Dienstleistungen oberhalb der EU-Schwellenwerte bindend. Die VOF Ausgabe 2006 vom 16. März 2006 (BAnz. Nr. 91a vom 13. Mai 2006) verliert dann ihre Gültigkeit. Die Neufassung der VOF umfasst insbesondere eine Anpassung ihrer Struktur und Chronologie des Verfahrensablaufes an die ebenfalls neu gefassten Vergabe- und Vertragsordnungen für Bauleistungen (VOB) und für Liefer- und Dienstleistungen (VOL). In VgV und VOF doppelt enthaltene Regelungen sind in der VOF entfallen, das für die Vergabe freiberuflicher Dienstleistungen anzuwendende Verhandlungsverfahren wurde bezüglich Inhalt und Ablauf klarer beschrieben. Damit wurde dem Auftrag, das Vergaberecht zu vereinfachen und dessen Regelungsdichte zu entflechten, Rechnung getragen. (1) Bewerber können einzelne oder mehrere natürliche oder juristische Personen sein, die freiberufliche Leistungen anbieten. (2) Bewerber sind zu verpflichten, Auskünfte darüber zu geben, ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, (3) Bewerber sind zu verpflichten, die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich erbringen. (4) Soll der Auftrag an mehrere Bewerber gemeinsam vergeben werden, kann der Auftraggeber verlangen, s diese im Falle der Auftragserteilung eine bestimmte Rechtsform annehmen, sofern dies für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrages notwendig ist.

ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten,

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WiC Dipl.-Ing. Christian Wittlich

LEBENSLAUF 1990 - 1998

Studium: RWTH Aachen, Fakultät für Architektur

1998 - 1999

Architekturbüro Prof. J.P. Kleihues, Dülmen

1999

Architekturbüro Pfeiffer Ellermann Preckel, Lüdinghausen

1999 - 2000

GOP, Münster

2000 - 2009

berg architekten, Münster

2009 - 2010

Uniklinikum Münster, UKM Infrastruktur Management GmbH, Münster

seit 2010

Berg Planungsgesellschaft mbH & Co.KG, Münster

PROJEKTE / REFERENZEN 1998 - 1999

Mitarbeit an Ausführungsplanung

Um- und Neubau Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin Um- und Neubau Begegnungszentrum für Behinderte, Expo 2000, Oelde

Mitarbeit: verantwortlich für Planung und Bauleitung

1999 - 2000

Projektleiter: verantwortlich für Konzept, Design, Planung und Bauleitung

Umbau Wohn- Und Geschäftshaus, Münster

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2000

Altenpflegeheim mit 105 Plätzen

Altenwohn- und Pflegeheim des Asb Halle, SachsenAnhalt

Projektleiter: verantwortlich für Design, Ausführungsplanung und Koordination

2002 - 2003

Umbau-/Erweiterungsmaßnahmen

Elisabeth-Krankenhaus Recklinghausen

Neubau einer OP-Abteilung Projektleiter: verantwortlich für Design, Ausführungsplanung, Ausschreibung, Bauleitung


2005 Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen

Neubau eines Altenpflegeheims mit 80 Plätzen und betreutem Wohnen, zwei Stadtvillen mit 20 Wohnungen und TG Projektleiter: verantwortlich für Design, Ausführungsplanung, Ausschreibung, sowie für Aspekte der Bauleitung und Projektsteuerung

2007 Altenwohnheim Nachrodt, Evangelisches Perthes-Werk E.V. 2008 Investorengemeinschaft Schulstrasse, Münster

Neubau eines Altenpflegeheims mit 48 Plätzen und betreutem Wohnen mit 20 Wohnungen Projektleiter: verantwortlich für Design, Ausführungsplanung, Ausschreibung, sowie für Aspekte der Bauleitung Neubau mehrere Wohngebäude mit insgesamt 105 Wohnungen, 2 Wohngruppen und vier Tiefgaragen Projektleiter: verantwortlich für Design, Ausführungsplanung eines Teils der Bebauung, sowie für Aspekte der Projektsteuerung

2010

Begleitung Masterplanung

Uniklinikum Münster

Umbau Versorgungszentrum / Wäscherei-und Speiseversorgung LPH 01-05 Projektsteuerung Umbau und Aufstockung einer Station für Knochenmarkstransplantation LPH 01 bis 04 sowie Projektsteuerung bis LPH 08 Um- und Neubau Labor Prof. Rössig LPH 01 bis 08 Um- und Neubau Labor Prof. Omran LPH 01 - 05

seit 2011

Errichtung einer Strahlentherapie

St. Franziskus-Hospital GmbH, Münster

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WiC Mitglieschaftsurkunde

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WiC Diplomurkunde

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MoR Dipl.-Ing. Rolf Möllenbrink

LEBENSLAUF 1975 - 1981

Studium: Technische Universität Braunschweig Architektenkammer NRW: Nr. 18658

seit 1982

Berg Planungsgesellschaft mbH & Co.KG, Münster

PROJEKTE / REFERENZEN 1993-1995

St. Marien-Hospital GmbH, Borken Tagesklinik Neurologie € 3,1 Mio., LP 1-9

1999-2000

Neubau Tagesklinik (Kinder- und Jugendpsychiatrie)

Städtische Kinderklinik Gelsenkirchen

€ 3,1 Mio., 7.804,4 m³, LP 1-9

1993-2009

Neubau-und Umbau komlexer Bauwerke mit Verwaltungs-und Lehrsaalanteil

Kreiskrankenhaus Bitterfeld, Bereich Wolfen

€ 78,5 Mio., LP 1-9

1998-2004

Psychiatrie Tagesklinik, 15 Plätze, €1,1 Mio., LP 1-9

Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

Psychiatrie (geschlossene Abteilung), 75 Betten, € 6,14 Mio., LP 1-9

1997 - 2004

Erweiterung und Sanierung der Stationen

Paracelsus Klinik Der Stadt Marl

OP-Bereich

Erweiterung Psychiatrie (geschlossene Abteilung), z. Zt. in Planung, € 5,1 Mio., LP 1-9

Intensivstation € 29,0 Mio.

1993 - 2009 Klinikum Bernburg, Bereich Wolfen

116

Neu- und Umbau komlexer Bauwerke mit Verwaltungs-und Lehrsaalanteil € 62,8 Mio.


seit 2009

Neubau Verkehrszentrum am Schwesternwohnheim

St. Franziskus-Hospital Gmbh, MĂźnster

Errichtung einer Strahlentherapie Wahlleistungsstation Radiologie Erweiterung Bettenhaus 1 â‚Ź 42 Mio., LP 1-9

117


MoR Mitgliedschaftsurkunde

118


MoR Diplomurkunde

119


MoR Teilnahmebescheinigung Hybeta

120


MoR Teinahmebescheinigung AKG

121


RoB Dipl.-Ing. Birgit Rose

LEBENSLAUF 1981-1988

Studium: Fachhochschule Münster

seit 1997

Berg Planungsgesellschaft mbH & Co.KG, Münster

PROJEKTE / REFERENZEN 1999 - 2000

Neubau, Umbau, Erweiterung und Sanierung

STÄDTISCHE KINDERKLI- Umbau im laufenden Betrieb NIK GELSENKIRCHEN 1998-2004

Sanierung und Erweiterung in Abschnitten

Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

Neubau Intensivstation Neubau und Umbau von 4 OP-Bereichen Notfallaufnahme/Liegenwageneinfahrt Radiologie € 11,91 Mio., LP 1-9 Psychiatrie Tagesklinik, 15 Plätze € 1,1 Mio., LP 1-9 Psychiatrie (geschlossene Abteilung), 75 Betten € 6,14 Mio., LP 1-9 Erweiterung Psychiatrie (geschlossene Abteilung) € 5,1 Mio., LP 1-9

1999 - 2005 Kreiskrankenhaus Bitterfeld, Bereich Wolfen

U.a. zentraler Eingangsbereich, Notfallaufnahme/Liegenwageneinfahrt, Radiologie Neu- und Umbau, Abbruch/Rückbau, Umbau im laufenden Betrieb € 78,5 Mio., LP 1-9

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2004 - 2006

Sanierung und Erweiterung in Abschnitten

Elisabeth Krankenhaus Reck- Neubau Intensivstation linghausen Neubau und Umbau von 4 OP-Bereichen Anbindung für ambulante Operationen, Schockraum und Bereitschaftsräume Notfallaufnahme/Liegenwageneinfahrt Radiologie € 10,21 Mio., LP 1-9

123


BeS Mitgliedurkunde

124


BeS Diplomurkunde

125


BHV Berufshaftplicht Versicherung

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MIT Mitgliedsbeitrag 2012

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AHR Ausdruck aus dem Handelsregister

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Profile for Sven Berg

Berg Magazin  

Selected Projects

Berg Magazin  

Selected Projects

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