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Curriculum Vitae Benjamin Jutz Augustastr. 5 54294 Trier Email: jutzb1982@yahoo.de Mobil: +49176-66602238


Persönliche Daten Name: Jutz Vorname: Benjamin Anschrift: Augustastraße 5 54294 Trier Telefon mobil: +49176_66602238 e-Mail: jutzb1982@yahoo.de online: http://benjutz.wordpress.com/ Geburtsdatum: 30. September 1982 Geburtsort: Denver, Colorado / USA Nationalität: Deutsch / Amerikanisch Familienstand: Ledig

Schulische Ausbildung 08.2012 Abschluss Studium der Architektur als Dipl. Ing. (FH), Hochschule Trier 07.2008 Vordiplom des Architekturstudiums Hochschule Trier 10.2006 Beginn des Architekturstudiums Hochschule Trier 03.2005 – Gillen & Garcon 10.2006 Südring 4 54634 Bitburg 10.2004 – Maurergeselle bei MH Müller 03.2005 Steinbockstr. 13 Daun- Pützborn 10.2002 – Erwerb der Fachhochschulreife 10.2004 Theobald Simon Schule Bitburg 10.1999 – Maurerausbildung Firma Valentin Friedrich 10.2002 Denkmalstr. 8 54636 Sülm

1996 – 1999

Edith- Stein Hauptschule, Bitburg

1995 – 1996

1994 – 1995

Edith- Stein Hauptschule, Bitburg

1993 – 1994

Orientierungsstufe Otto- Hahn Realschule, Bitburg

1989 – 1993

Grund- & Hauptschule Niederstadtfeld

Grundschule St. Barbara, Rittersdorf


Praktische Tätigkeit als Dipl. Ing. (FH)

seit 08.2013 Lehr- und Forschungsgebiet Holz Prof. Dr. techn. Wieland Becker Hochschule Trier

01.2013 – 08.2013

Architecture et Aménagement s.a. 9b Plateau Altmünster L-1123 Luxemburg

Erfahrung in der Lehre

2012 Lehraufträge „Digitale Geometrisierung“ und „Digital Chain“ Wintersemester 2012 Tutorentätigkeit Workshops:„Switch the LampiOn“ M.A. (AAD) Martin Schroth 2012 Tutorentätigkeit LFHolzbau Hochschule Trier Wieland Becker, Prof. Dr.techn. 04.2010 – 04.2012 Tutor im Lehrgebiet Digitales Entwerfen und Konstruieren Prof. Holger Hoffmann (UNStudio, one fine day)

Berufserfahrung studienbegleitend 12.2010 – 03.2011 Ingenieure Becker GmbH 54292 Trier Aufgabenbereich: 3D Modellierung, Visualisierungen 03.2008 – 12.2009 Peter Conen Architekt 54293 Trier Leistungsphasen 1-5 03.2011 - 09.2011 Praxissemester Olaf Gipser Architects Amsterdam

Seminare & Workshops

2010 Istanbul Transitions, Technische Universität Istanbul 2010 Westarch Ausstellung, Ludwigsforum Aachen Sprachkenntnisse Englisch als zweite Muttersprache


EDV Kenntnisse

MS Office: MS Word, MS Excel, MS Powerpoint, Outlook CAD: AutoCAD, Rhinoceros + Grasshopper, V-Ray Erstellung von 2D und 3D Zeichnungen Adobe Suite: Photoshop, Illustrator, InDesign, Flash, Premier, After Effects, Soundbooth Audiobearbeitung: Cubase, Ableton Live Lasercutter Software und Laserbetrieb UniLaser 60 Watt LaserCutter 450 x 800 mm Bauraum

Sonstiges F端hrerschein Klasse B


Portfolio Benjamin Jutz Augustastr. 5 54294 Trier Email: jutzb1982@yahoo.de Mobil: 0176-66602238 benjutz.wordpress.com


Gliederung

Selbstständige Tätigkeit: 2012

„Burghof Überdachung“ Manderscheid, Lehr- und Forschungsgebiet Holz, Hochschule Trier Aufgabenbereich: Tutor; 3D Modellierung, Visualisierung,

Lehrauftrag „Digitale Geometrisierung“, „Digitales Konstruieren“, Hochschule Trier, Wintersemster 2012 Aufgabenbereich: Ausarbeitung eines Lehrkonzeptes

samt Lehrinhalte, Unterrichten, Korrekturen und Benotung

„Wettbewerb Römerbrücke Trier 2012“ mit 9+ Architektur

Aufgabenbereich: 3D Modellierung, Diagramme, Visualisierungen

Praktische Tätigkeit: 2013

„a+a“ Luxemburg Realisierungswettbewerb mit städtbaulichem Ideenteil Strafjustizzentrum Nürnberg

Neubau Gefängniserweiterung „LA BRENAZ 2“ in Genf


Studium Hochschule Trier: 2006 - 2012 „NATÜRLICH einBETTEN“, Diplomarbeit, 2012 Sommersemester Entwurf und Ausarbeitung eines Hotels am Bostalsee/ Saarland

„Switch the LampiOn“, interdisziplinärer Workshop, 2012 Tutoren Tätigkeit Sommersemester Betreuender Tutor bei M.A. (AAD) Martin Schroth 2012-

„Arbeiten, Wohnen, Leben , Neumarkt Saarbrücken“, 2011 Wintersemester Entwurf und Ausarbeitung eines Multifunktionalen Gebäudes im Rahmen des Masterplanes zur Neugestaltung der Uferpromenade Saarbrücken

2011

„Praxissemester“, Olaf Gipser Architects, Amsterdam, Sommersemester, Leonardo Stipendium Mitarbeit von April bis einschl. September

Tätigkeitsfeld: Wettbewerbe (nicht publiziert), 2D Zeichnungen, Diagramme, 3D Modellierung, Visualisierungen, Modellbau 2010-

„Living Mauerpark“ Berlin, Umgestaltung des Mauer 2009 parks, Wintersemester Entwurf und Auseinandersetzung mit der Problematik „Mauerpark vs. Wohnungsbaugesellschaft“

Curriculum Vitae


Ausgewählte Projekte Selbstständige Tätigkeit „Burghof Überdachung“ Manderscheid, Lehr- und Forschungsgebiet Holz, Hochschule Trier „Digitale Geometrisierung“, Lehrauftrag, Hochschule Trier, Wintersemester 2012 „Wettbewerb Neugestaltung Römerbrücke Trier 2050“ mit 9+ Architektur


Selbstständige Tätigkeit „Burghof Überdachung“ Manderscheid, Lehr- und Forschungsgebiet Holz, Hochschule Trier

Lehr- und Forschungsgebiet Holzbau Das LFHolz der Hochschule Trier vertritt den Anspruch, die gesamte Prozesskette Holzbau über Design, Konstruktion und Fertigung in der Architektur zu vermitteln und weiter zu entwickeln. Forschungsschwerpunkt innovative Knotenlösungen Der am LFH praktizierte Forschungsansatz orientiert sich an einer Entwicklung des Stahlbaus, wo bereits zwischen 1970 und 1990 intensive Untersuchungen zur Herstellung räumlicher Knotenlösungen für dreidimensionale Tragsysteme aus Rundstahlrohren unternommen wurden. Analog zu der beschriebenen Lösung des Stahlbaus werden für räumliche Stabstrukturen im Holzbau Lösungen entwickelt, die für alle Querschnitte geeignet sind. Ausgangsmaterial zur Herstellung der Knoten sind vergußfähige, unbewehrte Betone. Zum Anschluß der Holzquerschnitte werden in das Holz eingeleimte Stahlstäbe verwendet, die auf der Seite des Betons entweder eingegossen, oder mittels einer Gewindehülse eingeschraubt werden können.


Selbstständige Tätigkeit „Digitale Geometrisierung“, „Digital Chain“, Lehrauftrag, Hochschule Trier, Wintersemester

Für das Wintersemester 2012 wurde ich für die Polymodule „Digitale Geometrisierung“ und „Digital Chain“ von der Hochschule Trier berufen, zwei Lehraufträge durchzuführen. Diese Aufträge beinhalteten die Ausarbeitung eines Lehrkonzeptes, die Vorbereitung von Unterrichtsübungen und Tutorials, den Unterricht mit Studenten, die Betreuung nach dem Semester, das Formulieren einer Abgabeleistung und das Bewerten der Leistung mit Notengebung. Der Unterrichtsinhalt umfasste die Grundlagen der Nutzung des Rhino Plug-Ins „Grasshopper“ zur Erstellung parametrischer Modelle, die Grundlagen der Informationsgenerierung, Verwaltung und Auslese mit diversen Programmen wie Excel und Photoshop sowie die Inhalte der „Digitalen Kette“, welche den ganzheitlichen Prozess vom Entwurf bis zur Produktion im digitalen Kontext abzeichnet.


Selbstständige Tätigkeit „Wettbewerb Neugestaltung Römerbrücke Trier 2050“ mit 9+ Architektur BRÜCKE SCHIESSGRABEN - NORDALLEE - PORTA NI GRA

Pf erdemosel

Badeschiff

ANLEGER HISTORISCHE HAFENKRAHN Treffpunkt Hafenkante Gasse zur Mosel Bastion

VE RB IN DU NG MOS

EL-K RA HN ENS

Kunst an den Ufern

Blickbeziehung

Kunst an den Ufern

TR AS

SE- STA DTM I TTE

Mosel t errasse Kastanienallee

Europäische Kunstakademie

Städtebauliche Verdichtung Aachener Straße Alte Allee Gasse zur Mosel Bastion

LINIE KAIMAUER ALS ERLEBNISPFAD - H ist orischer Abschnit t Römerbrücke - Ha fenkant e Mit t elalt er bis 19. Jh. - E rlebnisbereich Veranst alt ungen - Naherholung undKunst

Zollkrahn

Ehemaliges Zollhaus

GRÜ NZUG MARK USBERG

ENTWI CKLUNGSACHSE WEST

HI STORI SCHE HAFENKANTE KRAHNENUFER Akzentuierung und Präsentation

Hotel und Brückenrestaurant

BRÜCKENKOPF WEST

Kiesstrand am Brückenpfeiler

TADTMI TTE KE —S ERBRÜC VERBI NDUNG RÖM Brückenterrassen

BRÜCKENKOPF ALTSTADT

KNOTENPUNKT WEST - Fernbahnhof ICE - TGV - Pendler - Park&Ride - Dienst leist ungen, Einzelhandel Passage Mosel - Südallee

Archäol ogi scher Park Barbarathermen

Städtebauliche

Im Rahmen einer geplanten Überarbeitung bis 2050, zur Steigerung der Wahrnehmbarkeit der kulturellen Einrichtungen Triers, sollte nun nach der Porta- Nigra auch die historisch wertvolle Römerbrücke revitalisiert werden. In einem Wettbewerb sollten die Brücke selbst und ein großer Bereich der Uferpromenade umgestaltet werden. Mein Beitrag beschränkt sich auf die Erstellung der Visualisierungen und Diagramme und beinhaltet keinerlei Mitwirkung an der Konzeption bzw. den ideellen Inhalten.


Praktische Tätigkeit „a+a“ Luxemburg

Realisierungswettbewerb mit städtbaulichem Ideenteil, Strafjustizzentrum Nürnberg Neubau Gefängniserweiterung „LA BRENAZ 2“ in Genf


Praktische Tätigkeit Realisierungswettbewerb mit städtbaulichem Ideenteil, Strafjustizzentrum Nürnberg Die Justiz in Nürnberg ist in dem 1909 -1916 errichteten denkmalgeschützten Justizgebäude an der Fürther Straße 110 – 112 (Justizpalast) untergebracht. Weitere Standorte sind innerhalb des Nürnberger Stadtgebietes die Flaschenhofstraße und die Adam-Klein-Straße. Im Ostbau des Justizgebäudes an der Fürther Straße befindet sich der Saal 600, in dem 1945 bis 1946 die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse stattfanden. Im Jahre 2010 wurde hier das Memorium Nürnberger Prozesse eröffnet, in dem die Prozesse gegen die NSHauptverbrecher dokumentiert sind. Da der Saal 600 parallel sowohl von der Justiz als auch museal vom Memorium genutzt wird, ist er für die Museumsbesucher nur in sitzungsfreien Zeiten zugängig. 2012 hat die Bayerische Staatregierung beschlossen, sich mit dem Saal 600 um den Titel als Weltkulturerbe zu bewerben. Damit soll der Saal 600 zukünftig nur noch rein musealen Zwecken zugeführt werden. In einem Erweiterungsbau müssen daher als Ersatz neue Sitzungssäle und Büroräume geschaffen werden. Zum anderen sollen die auf verschiedenen Standorten verteilte Nürnberger Justiz an dem Standort Fürther Straße zusammengeführt werden.


Praktische Tätigkeit Neubau Gefängniserweiterung „LA BRENAZ 2“ in Genf

Das Projekt der Strafanstalt ‚La Brénaz‘ in Genf wurde bei einem internationalen Wettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Im geplanten Neubau werden 150 neue Zellen entstehen und 68 Einheiten werden im bestehenden Gebäude ergänzt. Die Insassen werden dort für maximal ein Jahr untergebracht - für Kurzzeitverwahrung. Im Rahmen einer guten Wiedereingliederung in den Alltag, steht bei den Insassen die Arbeit in den Werkstätten im Vordergrund (Großküche, Schreinerei, Reinigung). Durch den Außenbereich in den Innenhöfen (entwickelt mit den Landschaftsarchitekten Hackl-Hofmann), sowie zahlreicher gemeinschaftlich genutzter Flächen, sollen soziale Strukturen gefördert- und die Resozialisierung positiv beeinflusst werden. Das Gebäude erfüllt die Anforderungen des EnergieStandards Minergie-P (Passivhaus). Die Fassade besteht aus Profilglasbändern (100% recyclebar) und gefärbten Beton. Heizung und Lüftung sind mit einer großflächigen Solaranlage auf den vorrangig begrünten Dächern gekoppelt.


Ausgewählte Projekte Studium Hochschule Trier „NATÜRLICH einBETTEN“, Diplomarbeit, Sommersemester 2012 „Switch the LampiOn“, interdisziplinärer Workshop, Tutorentätigkeit Sommersemester 2012 „Arbeiten, Wohnen, Leben , Neumarkt Saarbrücken“, Wintersemester 2011/2012 „Praxissemester“, Olaf Gipser Architects, Amsterdam, Sommersemester 2011 „Living Mauerpark“ Berlin, Umgestaltung des Mauerparks, Wintersemester 2009/2010


Studium Hochschule Trier „NATÜRLICH einBETTEN“, Diplomarbeit, Sommersemester 2012 In dieser Diplomarbeit war eine am Bostalsee gelegene Hotelkonzeption zu entwickeln, als Teil der Landschaft und Natur . Gleichsam war eine Auseinandersetzung mit einer sich wandelnden Gesellschaft, mit Nachhaltigkeit und Ökologie, mit Funktion und Wirtschaftlichkeit, aber auch mit dem Anspruch einen unverwechselbaren neuen Ort der Identifikation zu schaffen, im Zusammenspiel von Wasser und Wald. Die Nutzung sah ein Hotel mit 82 Hotelzimmern im ganzjährigen Vollbetrieb vor und sollte durch zusätzliche Tagungs-, Wellness,- Freizeitbereiche sowie Gastronomieangebote der besonderen Lage am See, im Wald, in einem Naherholungsgebiet Rechnung tragen. Der Entwurf basiert auf dem Gedanken, das Hotel subtil in den Ort einzubinden. Moderne Hotelkonzeptionen sehen sich mit dem Problem konfrontiert, Einzigartigkeit und Erlebnisintensität leisten zu müssen, um sich auf einem übersätigten Markt etablieren zu können. Da das Hotel am Bostalsee entstehen soll, einem sehr ländlich geprägten Stausee im Herzen des Saarlands, setzt es auf die Qualitäten des Ortes und übersetzt diese „Einzigartigkeit der Ruhe und Abgelegenheit“ überspitzt in das Konzept. Typologisch basiert das Hotel auf einer geschlossenen Blockstruktur, welche sich aus der ortsprägenden Topographie entwickelt. Die Struktur entwickelt sich aus der versetzt zueinander angeordneten Spiegelung von Hotelzimmer- Riegel und anderweitiger Nutzung, worauf die reibungslose Funktionalität des Gebäudes basiert, um die Widersprüchlichkeit von kurzen, sich nicht überlagernden Wegen von Gast und Servicekraft zu gewährleisten, unter Berücksichtigung von Belichtung, Orientierung und Gästestruktur. Im Innersten des Gebäudes bilden sich zwei Höfe aus, welche eine baulisch manifestierte „Ausnahme“ bilden, um Alltag und Seeaktivitäten auszublenden und einen Ort der Introvertiertheit zu schaffen. Die Konstruktion erfolgt in Mischbauweise aus Stützen und tragenden Wänden. Da dem Bau des Hotels eine beträchtliche Menge an Holzfällarbeiten vorausgehen, werden, wo möglich, Konstruktion und Innenausbau aus dem gefällten Holz gefertigt, zur ökologisch sinnvollen Steigerung und Implementierung vom Wesen des Ortes in das Hotel.


Studium Hochschule Trier „Switch the LampiOn“, interdisziplinärer Workshop, Tutorentätigkeit Sommersemester 2012 Digital chain; „Cradle to cradle“ Arbeitsprozess

Der von M.A. (AAD) Martin Schroth organisierte interdisziplinäre Workshop, welcher Thematisch Streifen- Morphologien untersuchte war Schaffensgrundlage zur Erarbeitung von Exponaten für die Ausstellungen „Illuminale Trier 2012“ und die „Nacht der Wissenschaft 2012“. Meine Tätigkeit umfasste die Betreuung der Studenten während und nach des Workshops bei inhaltlichenund Grasshopper bezogenen Fragen, die Bedienung des Lasercutters zur Erstellung der Modellbauteile und die Mitarbeit bei den Ausstellungsorganisationen. Das vorgestellte Projekt wird aufgeführt, um die Befähigung zur Steuerung der „Digitalen Kette“ zu veranschaulichen. Die im physischen Modell erarbeiteten „Parameter“ werden digital erfasst und an das jeweilige Projekt angepasst. Die modularen Bauteile werden anhand von direkt auslesbaren Dateien per CNC Techniken angefertigt und liegen zur Fertigung vor.


Studium Hochschule Trier „Arbeiten, Wohnen, Leben , Neumarkt Saarbrücken“, Wintersemester 2011/2012

Der Entwurf befindet sich im Rahmen des Masterplans für die Neugestaltung der Uferpromenade in Saarbrücken. Östlich des Baugrundstückes wird die vorhandene, belastende Situation einer mehrspurigen Autobahn durch das Absenken in einen Tunnel entschärft und mit einer extensiven Überarbeitung der Promenade mit Bezug zur Natur aufgewertet. Im Norden des Grundstückes befindet sich weiterhin als Verlängerung der Wilhelm Heinrich Brücke die Stengelstraße, welche weiterhin durch Verkehrslärm belastet bleiben wird. Südlich befindet sich die Wilhelm-Heinrich-Straße, die mit der barocken Achse zur Ludwigskirche einen städtisch-historischen Wert aufweist. Das Gebäude bildet zwei wesentliche Teile aus, welche sich gegenseitig optisch und in ihrer Materialität annähern, jedoch aus dem städtischen Kontext heraus betrachtet zwei ablesbare Zonen schaffen und somit die funktionale Trennung von Wohnen und Gewerbe im weiteren Sinne unterstreicht. Dabei bildet die „untere“ Zone eine Grenze aus, die dem Neumarkt eine klare Kante gibt, sich der barocken Achse anpasst und im Norden den Neumarkt von der Lärmbelastung der Stengelstraße abschirmt. In dieser Zone befinden sich Gastronomie, die Markthalle, Gewerbeflächen und Büronutzung. Die Markthalle ist so angeordnet, dass ihre Nutzung durch Öffnung der Fassade, bei Bedarf, auf den Neumarkt erweiterbar ist. In der „oberen“ Zone wird Wohnen angeboten. Der Gebäuderiegel ordnet sich mäandrierend über der Gewerbezone an, was eine Ausprägung von „Höfen“ zur Folge hat, welche als halb öffentlicher Gemeinschaftsbereich der Anwohner genutzt werden kann. Im Norden schafft der Rücksprung einen angemessen Abstand zur Bestandsbebauung und kann mit Begrünung die Aufenthaltsqualität des Neumarktes aufwerten. Nach Osten hin, kann durch die doppel-Geschossigkeit der Markthalle ein Plateau ausgebildet werden, welches einen direkten Blickbezug der privaten Freibereiche zur Saarpromenade herstellt. Die Wohnungen sind dabei in Größe und Art breit gefächert, um eine Heterogene Nutzung des Areals zu gewährleisten. Die Grundrissgrößen reichen dabei von 100 – 300 m², in ihrer Art werden Geschoss-, Loft-, Penthouse-, Maisonette Wohnungen und Town Houses angeboten. Das Dach vermittelt einerseits zwischen den vor Ort sehr unterschiedlichen Dachformen, welche vom Satteldach bis zum Flachdach reichen, andererseits auch zwischen den teilweise extremen Höhenunterschieden der Bebauung von der Wilhelm Heinrich Straße mit 2-3 geschossigen Bauten, bis hin zu den Gebäuden an der Stengelstraße mit bis zu 12 Geschossen. Es entwickelt sich von Süden, entlang der Wilhelm-Heinrich-Straße, aus einer dem Ort entnommen Höhe und Form über 2 Geschosse bis hin zu dem 6 geschossigen Teil im Norden. Die Fläche des Neumarktes wird unterteilt in den Bestand und den überarbeiteten Teil vor dem Komplex. Vorgesehen ist es den Gehweg entlang der Bestandsbebauung am Neumarkt mit samt Baumreihe zu erhalten. Davor ordnet sich die neu gestaltete Fläche an, die durch Texturvariationen verschiedene Zonen ausbildet um den verschiedenen Nutzungen adäquate Bereiche anzubieten ohne den Neumarkt optisch durch Niveau-Versprünge zu zergliedern.


Studium Hochschule Trier „Praxissemester“, Olaf Gipser Architects, Amsterdam, Sommersemester 2011 Leonardo Stipendium Olaf Gipser Architects is a forward-looking practice of architecture and spatial organization based in Amsterdam. It was setup in 2005 by M.Arch. Dipl.Ing. Olaf Gipser (1967) who had studied in Zurich, Stuttgart, and Los Angeles and had worked for internationally renowned offices. Today, the practice is run by a team of four architects and one trainee and is maintaining regular collaborations with external specialists, in particular from the fields of environmental engineering and landscape architecture.

The office is interested in investigating the fundamental relationships of architecture with the city and with nature; city and nature understood as both concrete contexts and theoretical concepts within today’s urban culture. City and nature are no longer opposing realms but have become complex assemblages for which new forms of spatial and material organization will need to be envisioned. Our fascination goes for architectural projects that make at once contributions to the construction of the city and to the production of nature; architecture that unfolds at the intersection of social and environmental programming.

by Olaf Gipser Architects

by Olaf Gipser Architects

Als erstes Projekt wurde mir der Bau eines Holiday House Modelles in Zusammenarbeit mit Modellbau- Studio Ku+ beauftragt, welches stellvertretend für Olafs Arbeit im Wallpaper Magazin unter der Thematik „20 best uprising young architects“ publiziert und in London ausgestellt werden sollte. Anschließend habe ich Konzeptdiagramme entwickelt und für die Flashbasierte Homepage formatiert.


by Olaf Gipser Architects


Im Rahmen eines im Mai 2011 von Olaf Gipser in Italien durchgeführten Workshops entstand die Konzeption einer städtischen Revitalisierung des italienischen Barcellonas. Das Konzept sieht eine räumliche und infrastrukturelle Überarbeitung des Flutkanalsystems und des Straßennetzes vor. Durch die Manipulation des Wasserflusses werden mit der Zeit städtische Grün-/ Verweilzonen geschaffen, welche die Aufenthaltsqualität steigern. Es sollten die kurzzeitig auftretenden, kontrastierenden Wasserstände per Photomontage visualisiert- und die Konzeptinhalte diagramatisch dargestellt werden.


all diagrams by Olaf Gipser Architects


image by Olaf Gipser Architects

Für den mit dem 1. Platz prämierten Wettbewerbsbeitrag von 65 Fußgängerbrücken in Rotterdam, war ein physischer Prototyp modellhaft zu konstruieren. Das Modell wurde im Maßstab 1:20 gebaut und es ist gänzlich aus hand gemachten Einzelteilen zusammengesetzt. Die Teile des Geländers weisen teilweise einen Durchmesser von nur 0,3 mm auf. Es wurde von Hand mit selbst gemischter, exakt auf das virtuelle 3D Modell abgestimmter Farbe lackiert.


Studium Hochschule Trier „Living Mauerpark“ Berlin, Umgestaltung des Mauerparks, Wintersemester 2009/2010

Das Areal des Mauerparks, welches überwiegend von Menschen mit alternativen Lebensstilen gebraucht wird unterliegt dem Dilemma, dass ein Teil des Grundstückes einer Wohnungsbaugesellschaft gehört. Diese möchte, wie vertraglich vereinbart, nach nicht ausgeführter Bewirtschaftung seitens der Stadt, Wohnungsbau auf dem Areal betreiben, was die Vertreibung der heutigen Nutzer nach sich ziehen würde. Unser (Christian Gerhardy, Ronny Junker) Entwurf versucht eine für beide Parteien akzeptable Lösung zu finden. Wir schließen die Blockartige Bebauung im Westen um dem Park eine klare Kante zu geben, gleichzeitig wird der Park so überarbeitet, dass er Bebeuung und Infrastruktur für alternative Kunst- und Wohnformen ermöglicht. Strukturell bezieht er sich auf die historische Mauerlinie und Überwachungstürme. Die Projekt- Ergebnisse wurden in den Viehmarkt- Thermen ausgestellt.


portfolio benjamin jutz  
portfolio benjamin jutz  

selected works: studies and professional

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