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ST. GALLER

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

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NUMMER 261

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SG AZ 9000 St.Gallen Fr. 3.– / € 2.50

AUSGABE FÜR DIE STADT ST.GALLEN, GOSSAU UND UMGEBUNG Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï

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Saisonfinal Startsieg für Roger Federer Roger Federer glückt der Auftakt zu den ATP-Finals in London perfekt. Der Schweizer bezwingt in seinem ersten Gruppenspiel Janko Tipsarevic in 68 Minuten 6:3, 6:1. sport 17

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Unbekannt, aber tödlich

TKB geht an die Börse

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört nicht zu den häufigsten, aber zu den tödlichsten Krebsleiden. focus 9

Die Thurgauer Kantonalbank will die Bevölkerung direkt an der Bank beteiligen. wirtschaft 20 ostschweiz 23

REGION ST. GALLEN ST. GALLEN

Biketrail bei St.Georgen kann gebaut werden 31 ST. GALLEN

Gratis-Pausenmilch findet Anklang

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MÖRSCHWIL

Gemeinde siedelt zwei weitere Betriebe an 35 GOSSAU

Konzept für Sportstätten liegt vor 37 FOCUS

Wenn One Direction auftreten, kreischen die Mädchen zoom 14

Salzkorn Mehr Ingenieure, weniger Schöngeister! Denn Rechenkünstler werden auf dem Arbeitsmarkt gesucht, Philosophen blüht jedoch der Gang zum Arbeitsamt. Also versuchen die Bildungsmanager, jungen Leuten die Welt der Technik schmackhaft zu machen. In einem solchen Umfeld geht es dem Latein an den Kragen. Denn wozu soll beispielsweise ein Autotechniker lateinische Vokabeln pauken? Vor gut hundert Jahren gab es auf diese Frage allerdings noch eine überraschende Antwort: Latein braucht man, um in der Automobilherstellung Erfolg zu haben. Das Musterbeispiel ist der deutsche Autopionier August Horch. 1909 verliess dieser die von ihm selbst gegründete Firma, um ein neues Unternehmen zu starten. Für seine neuen Autos brauchte er aber auch einen neuen Namen. Kein Problem; denn der Techniker übersetzte «Horch» einfach ins Lateinische: Audi! Was wörtlich eben «horch!», «hör zu!» bedeutet. Das Beispiel stammt aus einer Zeit, als selbst Bildungsmanager noch hören konnten. J.O.

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seit 1989 top know how Säntispark Abtwil . T 071 311 29 29 mybc.ch

Bild: ap/APTN

Tag der Entscheidung in den USA Nach dem bisher teuersten Wahlkampf haben Amerikanerinnen und Amerikaner gestern den Präsidenten ihres Landes gewählt. Der demokra-

tische Amtsinhaber Barack Obama ging mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Herausforderer Mitt Romney in die Entscheidung. Das erste

Wahllokal öffnete um sechs Uhr unserer Zeit in Dixville Notch (Bild). Vor den Lokalen bildeten sich teils lange Schlangen. thema 3 ausland 5

Herzog & de Meuron bauen auf dem Chäserrugg URS M. HEMM

UNTERWASSER. Für die Planung

des Neubaus des Gipfelrestaurants auf dem Chäserrugg wird das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron verantwortlich sein. Dies teilte M´elanie Eppenberger, Geschäftsführerin und Verwaltungsratspräsidentin der Toggenburg Bergbahnen AG, gestern an einer Medienkonferenz auf dem Iltios mit. Mit diesem

Projekt wolle man ein Zeichen für die Entwicklung des Tourismus im Toggenburg setzen, so M´elanie Eppenberger. Impulse für Sommertourismus Insbesondere der Sommertourismus sei in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden. Aus diesem Grund soll der Bau über flexibel nutzbare Räumlichkeiten verfügen, die für Lesungen,

Teilzeitarbeit in der Schweiz salonfähig machen ZÜRICH. Der Anteil Teilzeit arbeitender Männer soll in der Schweiz bis 2020 von derzeit rund 13 auf 20 Prozent steigen. Einen Beitrag dazu leisten will die Kampagne «Der Teilzeitmann», die der Dachverband der Männer- und Väterorganisationen «männer.ch» zusammen mit dem Bund lanciert. Eine repräsentative Untersuchung des Kantons St. Gallen im vergangenen Jahr ergab, dass 9 von 10 Männern gerne Teilzeit arbeiten würden. Die Realität

sieht jedoch anders aus: Nur rund 13 Prozent aller Männer und knapp 10 Prozent der Väter von kleinen Kindern wagen den Schritt in die Teilzeitarbeit. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit bestehe offenbar ein breiter Graben, sagte Markus Theunert, Präsident von «männer.ch», gestern vor den Medien. Haupthindernis sei die Angst der Männer vor einem Karriereknick und den «schrägen Blicken der Kollegen». (sda) seite zwei 2 inland 4

Konzerte oder Ausstellungen genutzt werden könnten, sagte Christine Binswanger, Senior Partnerin bei Herzog & de Meuron. Konkrete Pläne dazu – insbesondere einer Aussenansicht des Gebäudes – gebe es aber zurzeit noch nicht, so Christine Binswanger. Simon Ammann investiert Als Investor für das Bauprojekt, das rund sieben Millionen Fran-

ken kosten soll, konnte M´elanie Eppenberger unter anderem Simon Ammann gewinnen. «Es ist ein konkretes Vorhaben und nicht nur ein Luftschloss, welches eine positive Signalwirkung auf die Region Toggenburg haben wird und zu welchem ich stehen kann», sagte Simon Ammann. Mit dem Bau soll in zwei Jahren begonnen werden. Im Herbst 2015 ist die Eröffnung geplant. ostschweiz 21

Stadtparlament sagt Ja zur Durchmesserlinie ST.GALLEN. Das St. Galler Stadtparlament hat gestern mit deutlicher Mehrheit beschlossen, sich mit 2,4 Millionen Franken am Bau der Durchmesserlinie Appenzell– St. Gallen–Trogen zu beteiligen. Das 90-Millionen-Bahnprojekt soll von Bund, den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausser- und Innerrhoden sowie der Stadt finanziert werden. Als nächstes befinden die Kantonsparlamente St. Gallens und Appenzell Ausserrhodens am 26. November über ihre Beiträge. (oh) st.gallen 29

Zahnpasta Elmex wird polnisch Der US-Konzern Colgate-Palmolive konzentriert die Herstellung von Zahnpasta und Mundspülungen der Schweizer Gaba in Polen. 240 Stellen verschwinden. THERWIL. Die traditionsreiche

Schweizer Zahnpasta Elmex kommt künftig aus Polen. Das von der Gaba International AG vor 50 Jahren mit der Universität Zürich entwickelte Produkt wird momentan im deutschen Lörrach nahe Basel hergestellt. Die Verlagerung nach Polen kostet in Lörrach 142 Stellen. Weitere 98 Arbeitsplätze dürften in Therwil im Baselbiet verloren gehen, wo die Herstellung von Mundspülungen

eingestellt wird. Diese werden künftig am gleichen Standort in Polen produziert wie Elmex. Hilfe bei der Stellensuche Die Verlagerung ist Teil eines Programms, mit dem der US-Konzern Colgate-Palmolive die Wettbewerbsfähigkeit erhalten wolle. Gaba gehört seit acht Jahren zu Colgate-Palmolive; sie hat nun in Therwil das Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertre-

tungen eingeleitet. Für Angestellte, die ihre Arbeit verlieren, sind Austrittsabfindungen, Treueprämien und Unterstützung bei der Stellensuche vorgesehen. «Eine starke Marke» Markenexperte Michel Gabriel von Interbrand erwartet für Marke, Qualität und Preis von Elmex kaum Folgen: «Eine starke Marke erhält die Loyalität von Konsumenten.» (T. G.) wirtschaft 20

Verlag: St.Galler Tagblatt AG, Fürstenlandstr. 122, 9001 St.Gallen, Tel. 071 272 78 88, Fax 071 272 74 75, www.tagblatt.ch Aboservice: Tel. 071 272 72 72, Fax 071 272 72 70, E-Mail aboserviceytagblatt.ch Zentralredaktion: 9001 St.Gallen, Tel. 071 272 77 11, Fax 071 272 74 76, E-Mail zentralredaktionytagblatt.ch Inserate: Publicitas AG, Fürstenlandstr. 122, 9001 St.Gallen, Tel. 071 221 00 21, Fax 071 221 02 21


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MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

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ZUR SACHE

KOPF DES TAGES

Teilzeitarbeit rechnet sich für alle

Der Mode-Retter

Der Anteil Teilzeit arbeitender Männer in der Schweiz soll bis 2020 von 13 auf 20 Prozent steigen. Der Dachverband der Männerorganisationen hat eine Sensibilisierungskampagne gestartet. (Seite 4)

Eine Kampagne für mehr Teilzeitarbeit bei Männern? Was nach dem üblichen Aktionismus von Gleichstellungsfanatikern tönt, ist in Tat und Wahrheit überfällig. Die Schweiz zählt in etlichen Bereichen zu den fortschrittlichsten Ländern der Welt. Was aber den Anteil teilzeitbeschäftigter Männer angeht, sind wir mit 13 Prozent nur besserer Durchschnitt. Die Niederlande kommen als europäische Spitzenreiter auf 25 Prozent. Tatsache ist: Männer mit Teilzeitjobs haben ein Akzeptanzproblem. Auf der Mehrheit lastet noch immer der gesellschaftliche Druck, Haupternährer sein zu müssen. Wer nicht täglich arbeitet, gilt als wenig karrierebewusst, als wenig belastbar – als halber Mann eben. Diese Vorurteile werden von den Unternehmen nach Kräften gefördert; ein Teilpensum kann durchaus ein Grund sein, einen Mitarbeiter nicht zu befördern. Klar: Kunden wollen einen festen Ansprechpartner, Kaderfunktionen sind nur schwer teilbar, Jobsharing verursacht – zumindest vordergründig – höhere Personalkosten. Fortschrittliche Arbeitgeber haben aber längst erkannt, dass Teilzeitangestellte motivierter, produktiver und gesünder sind. Ein hoher Anteil an teilzeitbeschäftigten Männern ist zudem volkswirtschaftlich sinnvoll. Ein Blick auf die Niederlande zeigt: Je mehr Männer Teilzeit arbeiten, desto mehr Frauen kehren in den Job zurück. Die Schweiz bildet im Verhältnis zwar ebenso viele Frauen aus, nutzt aber deren Wissen deutlich weniger. Das ist nichts anderes als Verschwendung von Ressourcen. Andri Rostetter andri.rostetterytagblatt.ch

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PRESSESCHAU In der Nacht auf heute haben die Amerikaner einen neuen Präsidenten gewählt. Die US-Wirtschaft stagniert, die Schulden sind auf einem Rekordhoch, die Stimmung im Land ist mies. Das sind die Folgen einer Politik, der es an Kohärenz fehlt. Daran sind Demokraten und Republikaner gleichermassen schuld. Und nur gemeinsam werden sie die Situation im Lande auch verbessern können. Solange es an dieser Einsicht fehlt, spielt es eigentlich keine Rolle, wer gewählt wird. Auch die jetzige Wahl ist gehupft wie gesprungen. Das Rennen ums «Weisse Haus» wird knapp ausgehen. Dass Herausforderer Mitt Romney Amtsträger Barack Obama dicht auf den Fersen ist, hat weniger mit der Güte des einen oder den Schwächen des andern zu tun denn mit der heute grassierenden Ungeduld. Alle wollen alles sofort. Kriegen sie es nicht, fordern sie den Wandel. Obama hat davon 2008 gegen John McCain selber entscheidend profitiert. Weil sein «Yes, we can» längst nicht überall zum «Yes, we do» wurde, nicht werden konnte, steht er jetzt mit dem Rücken zur Wand.

Gesamtverantwortung: Daniel Ehrat Chefredaktion: Philipp Landmark (Chefredaktor); Silvan Lüchinger (Stellvertreter Chefredaktor); Jürg Ackermann (Blattmacher); Bruno Scheible (Blattmacher) Erweiterte Chefredaktion: David Angst (Leitung Thurgauer Zeitung); Andreas Nagel (Leitung St. Gallen/ Gossau); Andreas Bauer (Dienstchef) Verlag und Druck: St. Galler Tagblatt AG, Fürstenlandstrasse 122 Postfach 2362, 9001 St. Gallen. Telefon 071 272 78 88 Verlagsleiter: Urs Bucher Verkaufte Auflage:

WEMF 2012

115 623 Ex.

Inserate: Publicitas AG, Fürstenlandstrasse 122, 9001 St. Gallen. Tel. 071 221 00 21, Fax 071 221 03 30 www.publicitas.ch – E-Mail: tagblatt@publicitas.ch Anzeigenleiter: Raphael Jud

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icolas Ghesqui`ere hat in der Modebranche einen grossen Namen. Denn er hat ein Modelabel aus der Versenkung zurückgeholt und zum Trendsetter werden lassen. Jetzt trennt sich Nicolas Ghesqui`ere von Balenciaga. Wer dessen Nachfolge antritt ist unbekannt. Ebenfalls unbekannt ist, wo der Modeschöpfer der für Branchenkenner als «talentiertester Designer der Welt» gilt, als nächstes arbeiten wird. 14 Jahre in der Versenkung

Während des zweiten Weltkriegs riskierten Kunden ihr Leben, um die Kollektionen des Labelgründers Crist´obal Balenciaga in Paris zu sehen. Er war bekannt für den sogenannten Square Coat, bei dem die Ärmel aus demselben Stück Stoff geschnitten wurden wie die Kragen- und Brustpartie. Zwischen 1937 und 1968 schuf der baskische Designer Mode für Prinzessinnen, First Ladies und Mode-Ikonen. Dann ging Balenciaga in den Ruhestand und starb 1972. Erst 1986 wurde das Label vom Konzern Jacques Bogart SA aus der Versenkung geholt. Es bedurfte aber eines Mannes wie Nicolas Ghesqui`ere, damit das Label wieder zu Weltruhm fand, Berühmtheiten einkleidete und einen bleibenden Eindruck in der Modewelt hinterliess. «Mode ist zu anstrengend» Ghesqui`ere wurde 1971 in der nordfranzösischen Stadt Comines geboren. Seine Mutter war Näherin, sein Vater besass einen Golfplatz. Als Kind war er sportlich, was sich bis heute in seinen Kreationen zeigt. Die Balenciaga Lariat, eine Handtasche, ist inspiriert von den Lederjacken, die Motorradfahrer tragen. Im Alter von 14 Jahren verdiente Ghesqui`ere sich seine ersten

Sporen im Modebusiness als Praktikant beim französischen Label Agn`es B. Sein Lohn: Kleidung. Nach zwei weiteren Praktika beschloss er aber, dass er lieber seine Schulbildung beende. Mode sei zu anstrengend. «Schlimmster Job der Welt» Sein Weg führte 1990 aber doch wieder ins Modebusiness, wo er Assistenzdesigner bei Jean-Paul Gaultier wurde. Nach Zwischenstationen fand Nicolas Ghesqui`ere seinen Weg zu Balenciaga. Dort wurde er Designer für Anzüge und Beerdigungskleidung für den japanischen Markt. «Es war der Job, den Fashion-Experten als ‹schlimmsten Job der Welt› bezeichnen würden», sagte er dem «New York Magazine». Im Jahr 1997 trat er die Nachfolge von Josephus Thimister an. Dieser wurde nach einer erfolglosen Modeschau entlassen. Ghesqui`ere bewarb sich um die Stelle. «Ich hatte nie das Gefühl, dass damit mein grosser Moment gekommen sei. Eigentlich wollte ich nur einen Job», sagte Ghesqui`ere. Er bekam den Posten und schuf unter anderem Skinny Pants, pastellfarbene Militärhosen und Minikleider, die aus Overalls gefertigt wurden. Der Ruhm folgte. Die Gucci-Gruppe, ebenfalls im Besitz von PPR, wurde auf den Designer aufmerksam und wollte ihn abwerben. Doch Ghesqui`ere liess das nicht zu, er wollte Balenciaga weiterentwickeln. Daher kaufte PPR gleich das ganze Label. «Die Beziehung funktioniert, weil mir niemand meinen Job erklären will», sagte er damals. So wurde Balenciaga zu einem Label, das als zukunftweisend gilt. Die Zukunft, das wissen Experten, ist ungewiss. Es wird gemunkelt, dass Ghesqui`ere einen Job an der Angel hat. Doch Balenciaga fehlt der Kopf, der dem Label zu neuem Ruhm verholfen hat. Bild: ky/Anthea Simms Dominik Bärlocher Nicolas Ghesquiere ` holte das Label Balenciaga aus der Versenkung.

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FLÜGELSCHLAG

LEXIKON

«Ried lebede hoch»

Bauchspeicheldrüse

Grund und Boden sein Eigen zu nennen, Boden als Daseinsgrundlage zu bewirtschaften und zu nutzen oder sich an einem festgelegten Ort heimisch einzurichten, gehört zu den begehrtesten menschlichen Ansinnen, wird als Grundbedürfnis, Lebens- oder Überlebensbedingung betrachtet. Aus anderer Perspektive ist Landbesitz Luxusgut oder spekulative Handelsware. Land lässt sich nicht dehnen und Boden nicht vermehren. Dass wir Boden nutzen dürfen, empfinde ich persönlich immer mit grosser Ehrfurcht und im Wissen um die Kostbarkeit dieses Naturgutes. Dieses Bewusstsein ist mir tagtäglich im Wahrnehmungsfeld, denn unser Wohnhaus steht auf Riedboden, auf Boden, der nie erworben werden kann und der uns grundbuchamtlich und nach altem «ewigem» Recht zur Nutzung übertragen ist. Dahinter steckt eine faszinierende Geschichte und ein Stück grundlegender Appenzeller Sozialgeschichte, die ins späte Mittelalter zurückgeht. Südlich des Dorfkerns von Appenzell, abgetrennt durch einen Landschaftsgürtel wurde ein Stück Land von ursprünglich rund 60 Hektaren gekauft und als Armengut in eine Stiftung überführt. «Die Sorge um das Seelenheil im Jenseits, um das Heil der eigenen Seele sowie der Seelen lieber Angehörigen», bildete gemäss dem Historiker Gustav Schürer «Hauptanlass für viele Werke der Nächstenliebe, die aus Stiftungen hervorgingen». Auf der Gedenktafel

an der südlichen Aussenwand der Pfarrkirche sind fünf Stifternamen angebracht, von denen sich das St. Galler Ehepaar Walter Küchenmeister und Adelheid Brunner als die grossen Wohltäter im Volksmund einprägten. Das Land wurde in Kleinstparzellen eingeteilt, in sogenannte untere Brachen, die mit Baurecht belegt waren, und obere, die für die Fütterung einer meist einzigen Kuh oder ein paar Ziegen eines Haushaltes zur Verfügung standen. Die Zuteilung erfolgte aufgrund von festgelegten Minimalvermögen. Somit konnte

PERSON

Agathe Nisple ist Kulturvermittlerin und lebt in Appenzell. Sie beschreibt in dieser Kolumne das Ried-Quartier, wo sie seit zwanzig Jahren wohnt.

Die weiteren Kolumnisten: Matthias Hüppi, Sportmoderator Dieter Meier, Konzeptkünstler Peter Spuhler, Unternehmer Lara Stoll, Slam-Poetin Dieter Thomä, Philosoph Gabriel Vetter, Slam-Poet

auch Bevölkerungsschichten, die vom Grundbesitz ausgeschlossen waren, ein Heim geboten werden. Das Ried und seine Bewohner führten fast eine gettoisierte Gemeinschaft. Die Häuser waren klein, die Platzverhältnisse eng. An einigen Stellen des Quartiers sind die herkömmlichen kleinteiligen Strukturen auch heute noch ablesbar. Bei allen Anpassungen an wirtschaftliche Entwicklungen und Veränderung sozialer Bedürfnisse wurde der ursprüngliche Stiftergedanke über Jahrhunderte mit ernsthaftem Verantwortungsbewusstsein wahrgenommen. Zuordnung und Verwaltung sind seit 1945 von der Korporation Ried geregelt. Nirgends kenne ich ein Zusammengehörigkeitsgefühl wie in diesem Quartier, vielleicht gerade weil noch bis ins 20. Jahrhundert eingefleischte Riedfamilien sich mit gewissen gesellschaftlichen Ächtungen auseinanderzusetzen hatten. Auf dem Boden schwieriger Voraussetzungen entwickelte sich ein unumstössliches stolzes Selbstbewusstsein. Alljährlich wird der vorgeschriebene Opfergang in der Pfarrkirche als Ehrensache wahrgenommen. Ein krönendes Zeichen von Bandenbilden und Gemeinschaftsgedanke ist das Höhenfeuer, das am 4. Sonntag in der Fastenzeit an der Stelle des einstigen Galgens aufgetürmt, mit lauten Rufen «Ried lebede hoch, drei Mal hoch» angezündet wird und bis in die frühen Morgenstunden ein rauschendes Fest begleitet.

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt im linken Oberbauch an der Rückwand der Bauchhöhle und ist an ihrer Vorderseite von Bauchfell überzogen. Sie ist etwa 15 bis 20 Zentimeter lang und siebzig bis achtzig Gramm schwer. Man gliedert die Bauchspei-

cheldrüse in Kopf, Körper und Schwanz. Die Hauptmasse des Organs wird von kleinen Drüsenläppchen gebildet, die den Pankreassaft mit den Verdauungsenzymen abgeben. Darin verstreut liegen die Langerhans-Inseln, kleine Verbände hormonbildender Zellen. Damit wären wir bei der Funktion dieses Organs, in dem wie gesagt Verdauungsenzyme und Hormone gebildet werden. Die Enzyme sind an der Verdauung von Fetten, Eiweissen und Kohlenhydrate beteiligt. Der Pankreassaft sorgt zudem dafür, dass der pH-Wert des sauren Speisebreis aus dem Magen neutralisiert wird. Gebildet werden die Hormone Insulin, Glukagon und Somatostatin. Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört nicht zu den häufigsten, jedoch zu den tödlichsten Tumorerkrankungen. Die Früherkennung ist immer noch die Ausnahme, wie die Pankreasstiftung erklärt, die heute in St. Gallen ein Symposium durchführt. (Kn.) focus 9

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thema

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

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Bild: ap/Scott Applewhite

Das Kapitol in Washington – Sitz des Parlaments und Symbol amerikanischer Demokratie.

Grosse Bürden für den Präsidenten Das Volk hat gewählt, die Erwartungen sind hoch: Staatsverschuldung, Konjunktur und Arbeitsplätze werden die beherrschenden Themen des Landes sein. Die Stellung der USA in der Welt ist risikoreich. Von Dieter Ruloff Wenn man bedenkt, welche Probleme auf den amerikanischen Präsidenten nach der Wahl nun warten, dann kann man sich rückblickend nur über die Vehemenz wundern, mit der beide Kandidaten um dieses Amt gekämpft haben. Denn nichts weniger als Wunder müsste der Sieger nun vollbringen, um seine Wähler zufriedenzustellen. Das war vor vier Jahren schon so, als Amerika mit zwei Kriegen am Hals und mitten in einer grossen Wirtschaftskrise zur Wahl des Präsidenten schritt. Gegenwärtig ist die Lage insgesamt betrachtet zwar besser, aber immer noch weit hinter den Erwartungen der Wähler zurück, die sich die goldenen Zeiten unter Clinton zurückwünschen, mit Frieden, boomender Wirtschaft und Haushaltsüberschüssen. Staatsschulden sind explodiert Ganz oben auf der Wunschliste des Wählers steht weiterhin genau jenes Thema, das auch den Wahlkampf von Beginn an und bis in die letzten Momente dominiert hat: die Wirtschaft. Gemäss einer Umfrage von Gallup halten 92% der Amerikaner die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen für die mit Abstand wichtigste Aufgabe des Präsidenten. Gäbe es eine Schraube, an der man nur drehen müsste, um Jobs zu schaffen, die Politiker hätten sie längst gefunden. Aber so einfach ist es nicht. Kurz vor der Wahl wuchs die USWirtschaft zwar mit immerhin 2 Prozent, die Zahl der neugeschaffenen Stellen war beträchtlich gestiegen, doch die Arbeitslosigkeit liegt immer noch bei knapp 8 Prozent. Schuld ist die verhaltene Nachfrage bei Unternehmern und Konsumenten, die angesichts des schwierigen Umfelds vorsichtig mit ihrem Geld umgehen. Gemäss Lehrbuch-Ökonomie müsste der Staat nun in die Bresche springen und kräftig investieren. In der Tat haben Stabilisierungs- und Konjunkturprogramme der Regierung seit 2008 eine neue grosse Depression im Stile jener der Jahre 1929 bis 1933 verhindert, aber

gleichzeitig die Staatsschulden explodieren lassen. Wieder droht ein Gezerre Auch die Bürger sehen das Problem. 86 Prozent der Befragten gaben in der Meinungsforschung von Gallup zu Protokoll, dass die Rückführung der Staatsverschuldung ein sehr oder extrem wichtiges Ziel des Präsidenten sein müsse. Aktuell sind die USA mit gut 16,278 Billionen Dollar verschuldet. Das sind etwa 102 Prozent des Bruttoinlandproduktes der USA, also der Summe aller im Inland erzeugten Güter und Dienstleistungen. Damit stehen die USA weit schlechter da als das aktuell von seinen Gläubigern belagerte Spanien. Dennoch stellt niemand die Bonität der Supermacht in Frage. Schul-

Gäbe es eine Schraube, an der man nur drehen müsste, um Jobs zu schaffen, die Politiker hätten sie längst gefunden. den sind eben an sich nichts Ehrenrühriges, solange man sie bedienen kann. Die Schwierigkeiten des Präsidenten liegen woanders. Erstens schränkt die Staatsschuld den Spielraum für weitere staatliche Konjunkturspritzen doch erheblich ein – es sei denn, man beschaffe sich das Geld über höhere Steuern. Das wiederum wäre mit Blick auf die Konjunktur kontraproduktiv. Zweitens muss der Präsident damit rechnen, dass der Schuldenberg der USA schon in den nächsten acht Wochen die gesetzlich vorgeschriebene Obergrenze von 16,394 Billionen Dollar erreichen könnte. Die Aufnahme neuer Kredite durch die Regierung, die täglich knapp 4 Milliarden Dollar an frischem Geld pumpen muss, wäre dann nicht mehr möglich. Ob es wieder zu jenem geradezu epischen Gezerre um die Anhebung der Schuldenobergrenzen kommen wird wie im letzten Jahr, wird

man abwarten müssen. Entscheidend werden hier die Mehrheitsverhältnisse im Kongress sein. Misstrauen gegen die Bürokratie Für Ende Jahr droht der Regierung in Sachen Finanzen aber noch anderes Ungemach. Sollte das Staatsschiff auf aktuellem Kurs weiterlaufen, könnte es die sogenannte Fiskalklippe rammen und finanziell mit einem Riesenleck dastehen. Wesentlich geht es dabei um Budgetkürzungen, die in der Nacht zum neuen Jahr automatisch in Kraft treten würden und in deren Folge dann über tausend Regierungsprogramme ohne gesicherte Finanzierung dastünden. Abgesehen vom politischen Hickhack, das um die Beseitigung dieser Gefahr ins Haus steht, leidet darunter natürlich die Stimmung der Konsumenten und Investoren und damit am Ende wieder die Konjunktur. Natürlich erwarten auch die Bürger in den USA, dass der Staat funktioniert und eine grosse Palette an Dienstleistungen offeriert. Gleichzeitig ist das Misstrauen gegenüber der staatlichen Bürokratie, die gerade unter Obamas Vorgänger Bush noch einmal massiv gewachsen ist, geradezu riesengross. An zweiter Stelle der grossen Probleme, die der Präsident nun angehen muss, steht gemäss der schon zitierten Gallup-Umfrage die Beseitigung der Korruption im Regierungsapparat. 87 Prozent der Befragten halten dies für sehr oder sogar extrem wichtig. Aber auch dies ist einfacher gefordert als umgesetzt. Truppenabzug mit Tücken Nach Schaffung von Jobs, Kampf gegen Korruption und Abbau von Schulden verlangen die Amerikaner von ihrem Präsidenten in der neuen Amtszeit wirksame Massnahmen gegen den Terrorismus und andere internationale Gefahren. Darunter subsumiert man auch den Krieg in Afghanistan. Bis 2014 will man den ungeliebten Schauplatz eines andauernden Bürgerkrieges mit den meisten

Truppen verlassen haben. Beide, Obama und Romney, haben sich dafür im Wahlkampf stark gemacht. Aber auch ein Truppenabzug hat seine Tücken. In jedem Falle muss man die Regierung in Kabul auf unabsehbare Zeit am Tropf amerikanischer Hilfe hängenlassen, will man ein Chaos in Afghanistan oder gar eine Machtübernahme durch die Taliban verhindern. Umweltschutz – eine Sentimentalität? Aktuell gefährlichste Region ist der Nahe Osten. Mit dem Arabischen Frühling ist die Lage vollkommen in Fluss geraten. Wie schwierig die Situation hier für die USA ist, hat der Anschlag auf ihren Botschafter in Benghasi im September wieder einmal vorgeführt.

Die mit Abstand schwierigste Aufgabe ist die Entschärfung der Lage rund um das iranische Nuklearprogramm. Die mit Abstand schwierigste Aufgabe ist jedoch Entschärfung der Lage rund um das iranische Nuklearprogramm. Israel wurde mit Blick auf die Wahlen vorerst einmal zum Stillhalten bewogen. Sollte es jedoch keine Fortschritte in den Gesprächen mit Iran über die Anreicherung von Uran geben, könnte Israel am Ende doch noch unilateral mit Schlägen seiner Luftwaffe eine Entscheidung suchen. Die USA wären dann in der wenig beneidenswerten Lage, dem Verbündeten bei der Abwehr der absehbaren Vergeltungsschläge Irans helfen zu müssen. Eine Schliessung der Strasse von Hormuz, des «Nadelöhrs der Weltwirtschaft», durch die ein Grossteil der Erdölexporte der Welt verschifft werden, hätte darüber hinaus desaströse Folgen für die Weltwirtschaft. Interessanterweise halten nur etwa ein Drittel der Befragten Anstrengungen des Präsidenten im Umweltbereich für sehr

wichtig, nur 20 Prozent gehen noch weiter und kreuzten in der Gallup-Umfrage «extrem wichtig» an. Zwar gelten die Amerikaner als Pioniere des Umweltschutzes, etwa bei der Einführung scharfer Emissionsstandards für Autos. Allerdings waren dies Leute von der Westküste, die im übrigen Amerika als «tree huggers» verspottet werden, Menschen also, die Bäume umarmen. Eine Mehrheit der Amerikaner glaubt immer noch, der Klimawandel sei eine Sentimentalität europäischer Phantasten, Massnahmen gegen diesen für die Wirtschaft des Landes schädlich. Man kann davon ausgehen, dass auch der Hurrikan, der weite Landstriche der Ostküste soeben verwüstete, daran nichts ändern wird. Ein Präsident, der sich beim Umweltschutz eher Zeit lässt, wird nur eine Minderheit seiner Landsleute irritieren. Allerdings wird er weitherum in der Welt kaum auf Verständnis stossen. Man muss aber wissen, dass die Ratifizierung von weitgehenden Umweltabkommen im Senat, also der kleinen Kammer des Parlaments, kaum eine Chance hätte. Zwei Drittel der zumeist sehr konservativen Senatoren müssten zustimmen. Das ist eine Hürde, die höher ist als das Staatsvertragsreferendum in der Schweiz. Für die Folgen verantwortlich Der amerikanische Wähler erwartet von seinem Präsidenten, dass er es richtet, alles. Dafür gibt man ihm vier Jahre, und wenn er es gut gemacht hat, nochmals vier. Allerdings kann in vier Jahren auch vieles schiefgehen. Und selbst wenn der Präsident persönlich daran keine Schuld trägt, die Wähler werden ihn für die Folgen verantwortlich machen. Da kann man ihm nur gutes Gelingen wünschen, auch im ureigenen Interesse der Europäer, denn gerade in Wirtschaftsfragen sind die USA weiterhin ein entscheidender Faktor. Beneiden um seinen Job muss man den Präsidenten nicht. Dieter Ruloff ist Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Zürich.


inland

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

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Ja zu Fabi – Nein zur VCS-Initiative

Ganz für Teilzeitarbeit Männer sollen engagierte Väter und gute Partner sein. Gleichzeitig erfüllen die meisten die klassische Ernährerrolle und arbeiten Vollzeit. Mit dem Projekt «Der Teilzeitmann» propagieren Männerorganisationen nun den Mut zur Teilzeitarbeit. wir unser Ziel schaffen, wäre das eine enorme Beschleunigung.» «Der Teilzeitmann» bietet weder ideologische Belehrungen für Männer von Männern noch kopflastige Konzepte, sondern vielmehr Rat und Tat. Dort, wo die arbeitenden Männer zu finden sind, vor Ort in den Unternehmen. Die Aktion ist deshalb als Wanderkampagne mit lebensgrossen Stellwänden konzipiert. Für die Firmen ist das Ganze kostenlos, flankierend wird ein Informationspaket angeboten.

CHRISTIAN KAMM

ZÜRICH. Der 33jährige Ari Byland

hat es geschafft. Der Aarauer hat eine Führungsfunktion in einer Bank und arbeitet trotzdem Teilzeit (80 Prozent). «Ich will jeden Mann ermutigen, der sich diesen Schritt überlegt», sagt Byland. Zu hören ist seine Botschaft bald in der ganzen Deutschschweiz. Denn Bylands Bekenntnis ist Bestandteil des Projekts «Der Teilzeitmann», das gestern in Zürich lanciert worden ist. Die Kampagne will Männer zur Teilzeitarbeit ermutigen und ihr ein Gesicht geben. Neben Byland machen noch fünf weitere Vorbild-Teilzeitbeschäftigte mit, erzählen ihre Geschichte und möchten zeigen, dass es geht und wie es geht.

Tips und Tricks Zweites Standbein des Projekts sind Internet und Social Media. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Online-Plattform eingerichtet. Hier finden interessierte Männer nicht nur eine Checkliste für den Start ins Teilzeitleben, sondern auch Tips und Tricks zum Thema. Zum Beispiel über die richtige Taktik, wenn Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit dem Arbeitgeber diskutiert werden. Darüber hinaus sucht das Portal jede Nacht rund 20 000 Firmenwebsites auf Teilzeitstellen ab. So können täglich über 8000 qualifizierte Teilzeitstellen in der Schweiz aufgelistet werden.

Die meisten wollen… Aber: Weshalb sollten Männer überhaupt Teilzeit arbeiten wollen müssen? Sie müssen selbstverständlich nicht – aber sie wollen, wie eine repräsentative Untersuchung im Kanton St. Gallen letztes Jahr gezeigt hat. Neun von zehn Befragten hätten nichts dagegen, sich von der Vollzeit-Erwerbstätigkeit zu verabschieden, nähmen dafür sogar Lohneinbussen in Kauf. Doch diese Wünsche passen nicht zur Wirklichkeit: Lediglich 13 Prozent der männlichen Erwerbstätigen sind zurzeit tatsächlich Teilzeit beschäftigt, bei den Vätern kleiner Kinder ist es sogar nur jeder Zehnte. «Es klafft ein grosser Graben», sagte Markus Theunert gestern an einer Medienkonferenz in Zürich. Theunert ist Präsident von männer.ch, dem Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen, der als Träger des Projekts fungiert. …die wenigsten machen es Die auf 18 Monate befristete Kampagne «Der Teilzeitmann» soll nun helfen, den Graben zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu verkleinern. Die Initianten formulieren klare Ziele: «Bis 2020 sollte die Teilzeitquote unter erwerbstätigen Männern bei 20 Prozent liegen», gab Theunert als Vorgabe aus. In absoluten Zahlen tönt das wenig ehrgeizig. Ist es aber, wenn man laut Theunert die Entwicklung beziehungsweise den Stillstand in der Vergangenheit zum Vergleich heranzieht: «Wenn

Ernährerfalle schnappt zu Bild: fotolia/Luma

Teilzeitarbeit und Jobsharing sollen auch auf Kaderstufe zur Normalität werden.

BEFRAGT

Vorbilder schaffen

Viele Männer wollen kein Vollzeitpensum mehr, machen den Schritt aber dann doch nicht. Warum? Da stecken die klassischen Alleinernährer-Gefühle dahinter, vor allem wenn eine Familie gegründet wird. Das löst einen gewissen Druck aus: Eine Familie muss ernährt werden, man will ein Haus bauen und so weiter. Viele Männer werden in der Folge noch stär-

BERN. Die Nagra bedauere den Vorfall und habe versichert, dass sie sich noch nicht auf bestimmte Standorte für geologische Tiefenlager festgelegt habe, schreibt die Energiekommission des Nationalrats (Urek) in einer Mitteilung. Die Kommission habe die Ausführungen zur Kenntnis genommen.

Bundesamt will enger begleiten Einige Mitglieder hätten sich kritisch gegenüber der Arbeitsweise der Nagra geäussert und in Erinnerung gerufen, dass die Unabhängigkeit und Objektivität der Nagra für die Erfüllung ihres Auf-

ker in die Ernährerrolle hineingedrängt.

Und zeigen, dass es funktioniert. Einer der Teilzeitmänner in unserer Kampagne sagt: Man solle es doch einmal ausprobieren, man könne ja immer wieder zurück. Aber er sagt auch, dass er niemanden kenne, der der Teilzeitarbeit wieder den Rücken gekehrt hat.

Wie lassen sich solche Muster aufbrechen? Genau das versuchen wir mit unserem Projekt «Der Teilzeitmann». Wir wollen die Gesellschaft über den einzelnen Mann verändern, indem sich Männer in Richtung Teilzeitarbeit be-

Wir stehen in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten. Nützt oder schadet das Ihrem Anliegen? Das hilft eher. Weil es für Unternehmen betriebswirtschaftlich sinnvoll sein kann, mit Teilzeitarbeit Kosten zu reduzieren. (ck)

Andy Keel Projektleiter «Der Teilzeitmann»

www.teilzeitmann.ch

Kommissionskritik an Arbeitsweise der Nagra Die Energiekommission des Nationalrates hat sich von der Nagra über die umstrittenen Dokumente zur Standortsuche für Atommülllager informieren lassen. Dabei äusserte sie auch Kritik.

wegen, sich in der Gesellschaft positionieren und zu Vorbildern werden.

Weshalb soll ein Mann Teilzeit arbeiten? Weil sein Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit bunter, ganzheitlicher wird. Und weil er zu Hause einen zusätzlichen Input bekommt und neue Erfahrungen macht.

Politik hingegen findet sich keine. Das ist gewollt. «Das Projekt betreibt keine Vergangenheitsbewältigung und greift ebenso wenig auf der politischen Ebene ein», sagte Andy Keel, der zusammen mit Jürg Wiler die Projektleitung im Jobsharing betreut. «Wir wollen die Teilzeitarbeit nicht zur neuen Norm ausrufen», unterstreicht auch Markus Theunert, «aber sie soll zur Normalität werden.» Perioden der Teilzeitbeschäftigung sollen zur selbstverständliche Karriereoption werden. «Es braucht Phasen mit voller Erwerbstätigkeit, aber auch solche mit anderen Schwerpunkten.» Das sei nicht zuletzt auch eine gleichstellungspolitische Notwendigkeit. Heute schnappe vor allem bei der Familiengründung die so genannte «Ernährerfalle» zu. Die Männer bauten dann ihre Erwerbstätigkeit sogar aus, die Frauen reduzierten.

trags von zentraler Bedeutung seien. Die Gefahr bestehe, dass durch solche Vorfälle die Standortauswahl beeinflusst werde. Auch könne die Glaubwürdigkeit der Nagra aufs Spiel gesetzt werden. Das Bundesamt für Energie habe gegenüber der Kommission betont, dass es die Arbeit der Nagra enger begleiten werde. Mangelnde Sensibilität Das interne Papier der Nagra, das über die «Sonntags-Zeitung» an die Öffentlichkeit gelangt war, erweckt den Eindruck, es sei bereits entschieden, wo dereinst die nuklearen Abfälle gelagert werden sollen. Die Nagra beteuerte nach der Publikation, es handle sich lediglich um ein Referenzszenario, das dazu diene, finanzielle Berechnungen durchzuführen. VR-Präsident und FDP-Ständerat Pankraz Freitag räumte jedoch ein, dass es der Nagra an politischer Sensibilität mangle. (sda)

BERN. Die Verkehrskommission des Ständerates (KVF) hat sich einstimmig gegen die Volksinitiative des VCS «Für den öffentlichen Verkehr» ausgesprochen. Den Gegenvorschlag des Bundesrates zur Finanzierung und zum Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (Fabi) nahm die Kommission einstimmig an. Über Einzelheiten der FabiVorlage hatte die Kommission schon früher entschieden. Sie will das Eisenbahnnetz rascher ausbauen als es der Bundesrat vorgeschlagen hat. Diesen Entscheid hat die Kommission bestätigt. Die KVF schlägt vor, für den ersten Ausbauschritt 2025 insgesamt 6,4 Milliarden Franken vorzusehen. Für die zusätzlichen Ausgaben soll die Mehrwertsteuer befristet um ein Prozent erhöht werden. Weiter hat die Kommission entschieden, für die Vorfinanzierung mehr Flexibilität zu schaffen. Die Volksinitiative des VCS «Für den öffentlichen Verkehr» fand in der Kommission wenig Unterstützung. Das Volksbegehren will die Hälfte der bisher für den Strassenverkehr vorgesehenen Mittel dem öffentlichen Verkehr zukommen lassen. (sda)

JOURNAL Durchsuchungen wegen Kickback-Zahlungen Auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Wien hat die Bundeskriminalpolizei Hausdurchsuchungen in der Schweiz durchgeführt. In Deutschland und Österreich fanden Razzien an Standorten des Rüstungskonzerns Eads statt. Hintergrund sind Kickback-Zahlungen rund um den EurofighterKauf Österreichs. (sda)

Schweizer Luftfahrt gut unterwegs Die Schweizer Luftfahrt bewegt sich im internationalen Vergleich auf guter Flughöhe. Eine Studie attestiert der Branche hohe Wettbewerbsfähigkeit. Der Betrieb der Flughäfen Zürich und Genf stosse aber an Kapazitätsgrenzen. (sda)

Lex Koller soll doch beibehalten werden Die Beschränkung für Ausländer, Grundstücke in der Schweiz zu kaufen, soll beibehalten werden. Die nationalrätliche Kommission für Umwelt und Raumplanung (Urek) will die Aufhebung der Lex Koller wegen der hohen Immobilienpreise stoppen. (sda)

Staatskundelektion für Bundesrat Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK) kritisiert den Bundesrat scharf, weil dieser sich bei den Armeeausgaben nicht an die Parlamentsbeschlüsse gehalten hat. ´ WERTHEIMER L EA

BERN. Die Mehrheit der Sicher-

heitspolitischen Kommission des Nationalrates (SIK) will mehr Geld für die Armee. Sie hat mit 15 zu 9 Stimmen eine Motion verabschiedet, die den Bundesrat zwingen soll, 5 Milliarden Franken für die Armee zu sprechen. Die SIK fordert den Bundesrat auf, seinem Auftrag nachzukommen und die Parlamentsbeschlüsse umzusetzen: «Die Verfassung sieht keine Ausnahme vor für Fälle, in denen der Bundesrat nicht mit dem Parlament einverstanden ist.» Fonds im Fokus Es geht um einen Entscheid, den das Parlament im September 2011 gefällt hat. Demnach soll die Schweizer Armee 5 Milliarden Franken für 100 000 Mann zur Verfügung haben. In diesem Budget inbegriffen ist auch die Finanzie-

rung des neuen Kampfflugzeuges. Der Bundesrat setzte sich in der Folge über den Beschluss hinweg und sprach für die Armee 4,7 Milliarden jährlich. Davon sollten 300 Millionen in einen Fonds für den Kauf neuer Kampfjets fliessen. Bei genauem Hinhören wird klar, dass ebendieser Fonds einem Teil der Armeefreunde ein Dorn im Auge ist. «Die SIK sieht nach ihrer Beratung davon ab, sich für oder gegen eine Fondslösung auszusprechen», sagt Präsidentin Chantal Gallad´e (SP). Der Fonds ermöglicht Verteidigungsminister Ueli Maurer einen fixen Betrag jährlich auf die hohe Kante zu legen. «Das gibt ihm eine gewisse Sicherheit», räumt Gallad´e ein. Aber die Lösung birgt für Maurer auch Gefahren: Ein Fonds macht eine Gesetzesänderung nötig und somit ein Referendum möglich.

«Die Kommission hat darüber diskutiert, wie das Referendum verhindern werden könnte», so Gallad´e. Der Parlamentsbeschluss über 5 Milliarden seinerseits sieht keinen Fonds vor. Hier müssten die Gegner mittels Volksinitiative den Kampfjet bekämpfen, also 100 000 Unterschriften sammeln. Beim Referendum genügt die Hälfte. Fragen zum Gripen Scharf kritisiert wird die Kommissionsmotion, die ursprünglich Hans Fehr (SVP) initiierte, von der Linken. Auch die Präsidentin der SIK gehörte zu den Gegnern des Begehrens. «Es ist zu verantworten, dass wir der Armee weniger Geld geben», sagt Chantal Gallad´e. Maurers Armeekonzept sei antiquiert und nicht auf reale Bedrohungen wie Cyber-Attacken und Terrorismus ausgelegt.

Gallad´e geht in ihrer Argumentation in die parteipolitische Offensive: Seit Maurer das VBS führe, würden Kooperationen mit dem Nachbarstaaten konsequent ausgeblendet. «Das erstaunt mich aber bei der SVP nicht», sagt Gallad´e. Sie befürchtet, dass mehr Geld für die Armee gleichzeitig ein neues Sparpaket für alle Departemente bedeute. In der Kommissionssitzung waren auch der Gripen Thema. Die SIK habe Maurer zur Gültigkeit des Rahmenvertrages mit Schweden befragt. Laut Maurer handle es sich um einen «Vertrag zwischen zwei Staaten, der von zwei Privaten unterzeichnet wurde», erklärte Gallad´e. Maurer habe dazu gesagt: «Sie können das Staatsvertrag nennen, wenn Sie wollen.» Was dies nun bedeute, habe die Kommission nicht abschliessend herausgefunden.


ausland

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

JOURNAL

Rivalität und Geschäft

Europäischer Gerichtshof rügt Ungarns Regierung Der Europäische Gerichtshof hat Ungarns Regierungschef Orban in die Schranken gewiesen und die Zwangspensionierung von rund 230 Richtern gestoppt. Folgt er dem Urteil nicht, kann die EU finanzielle Sanktionen gegen das Land verhängen. Die «plötzliche und starke Herabsenkung» des Rentenalters von 70 auf 62 Jahre sei eine «nicht gerechtfertigte Diskriminierung aufgrund des Alters», urteilten die EU-Richter. Geklagt hatte die EU-Kommission aufgrund der Gleichbehandlungsrichtlinie. Die Opposition hatte Orban vorgeworfen, mit dem 2011 beschlossenen Gesetz unliebsame Richter loswerden und durch Gefolgsleute ersetzen zu wollen. (dapd)

Griechenland von Generalstreik gelähmt Mit einem Generalstreik und landesweiten Protesten haben Zehntausende Griechen gestern ihre Wut über ein weiteres geplantes Sparpaket der Regierung zum Ausdruck gebracht. Mit dem 48stündigen Ausstand, dem dritten in sechs Wochen, wollen die Gewerkschaften die Abgeordneten zu einer Abkehr vom Sparpaket zwingen. Für heute, wenn im Parlament darüber abgestimmt wird, wurde der Höhepunkt der Proteste erwartet. Der neuste Vorschlag der Regierung sieht Ausgabenkürzungen, Einsparungen bei Renten und Steuererhöhungen im Umfang von 13,5 Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren vor. (dapd)

Aufständische erschiessen Bruder eines Politikers In Damaskus haben Rebellen gestern Mohammed Osama Laham, Bruder des Parlamentssprechers Dschihad Laham, bei einem Anschlag getötet. Er sei auf dem Weg zur Arbeit erschossen worden, teilte die amtliche Nachrichtenagentur Sana mit. Die zerstrittene syrische Opposition hat derweil in Qatar an einer Konferenz weiter über eine neue Führung beraten. In der Hauptstadt Doha soll ein Gremium von 50 Oppositionellen gebildet werden. Daraus soll eine Übergangsregierung hervorgehen. (afp)

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I

n den vergangenen zehn Jahren ist das Reich der Mitte zum grössten Konkurrenten, aber auch zum wichtigsten Gläubiger der Weltmacht USA aufgestiegen. Im Wahlkampf um das Weisse Haus aber haben sich Amtsinhaber Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney gleichermassen als Verteidiger der nationalen Interessen gegenüber der «grössten Gefahr» für die USA gebärdet.

Ein Gespenst geht um in den USA. Es heisst China. Im Wahlkampf haben sich Barack Obama und Mitt Romney gleichermassen als Gespensterjäger profiliert – obwohl beide wissen, dass sich Washington einen ernsten Konflikt mit Peking gar nicht leisten kann. Von Walter Brehm

1,9 Millionen Jobs verloren Es schien, als entscheide die Position gegenüber China darüber, wer von beiden die Grundtugenden einer US-Präsidentschaft garantiere: Patriotismus und Durchsetzung amerikanischer Interessen. Im wichtigen «Swing State» Ohio stand China praktisch in jeder Wahlveranstaltung im Zentrum. Der Industriestaat Ohio hatte in den vergangen Jahren massiv unter der chinesischen Konkurrenz gelitten. Laut dem liberalen «Economic Policy Institute» sind in den USA landesweit 1,9 Millionen Arbeitsplätze an China verlorengegangen – ein guter Teil davon in den Industriezonen des Mittleren Westens. Vom US-Handelsdefizit von 44,2 Milliarden Dollar stammen 28,7 Milliarden (Stand August) allein aus dem Handel mit China. «Am ersten Tag meiner Präsidentschaft werde ich China offiziell als Währungsmanipulator brandmarken, weil es den Kurs seiner Währung gegenüber dem Dollar künstlich tief hält», verkündete Mitt Romney ein ums andere Mal. Obama wiederum wurde nicht Müde zu erklären: «China ist eine grosse Gefahr für die USA, weil es immer wieder gegen Handelsabkommen verstösst.» Obama erinnerte an die Strafzölle, die seine Regierung deshalb 2009 gegen Billigimporte aus China eingeführt habe.

Kehrseite der Medaille So wurde China für Demokraten und Republikaner zum perfekten Sündenbock. Auch deshalb wurde im Wahlkampf die eine oder andere Tatsache gern unter

duellen Unterschieden zwischen Obama und Romney. Gegen die chinesischen Gebietsansprüche gegenüber Taiwan und im Streit um einige Inseln mit Japan rief Obama als «Commander in Chief» eine «Pazifische Achse» aus, die Japan, Südkorea, Australien und andere asiatische Staaten einschliessen soll. Romney versuchte auch hier, mit weitergehenden Forderungen als Obama zu punkten: Als Präsident werde er Taiwan, aus Pekinger Sicht eine abtrünnige Provinz, mit Kampfflugzeugen beliefern.

Polemik zurückfahren Obwohl sich Peking im allgemeinen jeder Wertung des amerikanischen Wahlkampfes enthält, wurde die Rhetorik von Romney und Obama Anlass zu harschen Reaktionen: «Der nächste US-Präsident muss den im Wahlkampf angeschlagenen scharfen Ton gegenüber der Volksrepublik China zurückfahren», hiess es in einem Kommentar der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Und ein Sprecher des Aussenministeriums in Peking erklärte: «Egal ob unter Obama oder Romney müssen die USA mehr für das gegenseitige Vertrauen und die Kooperation beider Länder tun.» Darauf dürfte sich China verlassen können. So sehr sich beide Kandidaten im Wahlkampf bemühten, gegenüber China Härte zu demonstrieren, so rasch wird sich nach Auszählung der Wahlkarten der hitzige Ton wieder abkühlen – egal ob der Präsident weiter Obama ober neu Romney heisst.

Wahlkampf war gestern

Bild: ap/ Charles Dharpapak

Die beiden Grossmächte USA und China sind Rivalisierende, aber voneinander abhängige Partner. den Tisch fallengelassen: Zumindest die US-Landwirtschaft leidet keineswegs unter China, sondern profitiert massiv. Seit das bevölkerungsreichste Land der Welt seine Lebensmittelversorgung nicht mehr aus heimischem Anbau garantieren kann, ist China zum

grössten Importeur amerikanischer Agrarprodukte geworden.

Machtkampf im Pazifik Doch die Wirtschaft war im Wahlkampf nicht das einzige Thema, das Obama und Romney zur Profilierung gegenüber der auf-

steigenden Macht China zu nutzen versuchten. Beide Kandidaten haben als aussenpolitische Priorität klar den pazifischen Raum benannt. Das machte auch die massive militärischen Aufrüstung Chinas für den Wahlkampf attraktiv – ebenfalls nur mit gra-

Auch in Peking ist bis kommende Woche der längst organisierte Wechsel an den Spitzen von Staat und Partei offiziell vollzogen. Auch wenn dies nicht in demokratischer Wahl, sondern in Diadochenkämpfen hinter verschlossenen Türen erreicht wurde, sind die beiden Grossmächte dann wieder voll geschäftsfähig und bei aller Rivalität wohl auch geschäftswillig – denn an der gegenseitigen Abhängigkeit hat sich nichts geändert und wird sich so schnell auch nichts ändern.

Armee gegen ihren zivilen Chef Das Land leidet, die Elite streitet Russlands Präsident Putin entlässt seinen Verteidigungsminister. Dieser setzte einschneidende Armeereformen durch, was nicht allen Generälen gefiel. KLAUS-HELGE DONATH

MOSKAU. Nach einem zehnmi-

nütigen Gespräch unter vier Augen verliess der seit fünf Jahren amtierende Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow mit finsterer Miene die Residenz des Kremlchefs vor den Toren Moskaus: Präsident Putin hatte ihn eben entlassen. Zum Nachfolger ernannte er den Ex-Katastrophenminister und jetzigen Gouverneur des Moskauer Verwaltungsgebietes, Sergej Schoigu. Der 57-Jährige schien überrascht, als Putin ihm nach der Entlassung Serdjukows das Amt antrug. Schoigu ist einer der wenigen Spitzenpolitiker in Kreml-Nähe, dem neben fachlicher Kompetenz auch Anständigkeit nachgesagt wird. Wenn es unangenehme Aufgaben zu lösen gilt, greift Putin immer wieder auf ihn als Feuerwehrmann zurück.

waltet, wird verdächtigt, Betrug grossen Stils begangen und mindestens 80 Millionen Euro veruntreut zu haben. Serdjukow wurde bisher aber weder angeklagt noch direkt mit der Unterschlagung in Verbindung gebracht. Putin hielt danach weiter an dem Minister fest. Als dieser im Frühjahr hatte zurücktreten wollen, liess der Kremlchef ihn nicht gehen. Offensichtlich stürzte Serdjukow über eine Intrige innerhalb der Führungsriege, die Putin vor vollendete Tatsachen stellte. Das weist darauf hin, dass Bürokraten eigenmächtig handeln und dem Präsidenten die Entscheidung abnehmen. Denn Korruptionsvorwürfe oder aussereheliche

Opfer einer Intrige? Serdjukow war schon vor zwei Wochen wegen eines Korruptionsskandals in einem Tochterunternehmen des Ministeriums in die Schlagzeilen geraten. Die Firma Oboronservice, die Liegenschaften des Ministeriums ver-

Bild: ap

Anatoli Serdjukow

Liebschaften, wie sie Serdjukow auch unterstellt werden, sind in Russland kein Entlassungsgrund. Bei hohen Militärs unbeliebt Als Minister war der ehemalige Möbelhändler erfolgreicher als seine Vorgänger. Erstmals gelang es einem Verteidigungsminister, einschneidende Reformen in der Armee durchzusetzen. Serdjukow leitete den Übergang in eine spätere Berufsarmee ein, baute das Unteroffizierskorps um und sprach sich gegen das Konzept einer Massenarmee aus. Das hätte langfristig nicht nur das Verhältnis von Staat und Bürger verändert, es hätte auch dem jahrhundertelangen Militarismus als Staatsdoktrin ein Ende bereitet. Die Armee ist in Russland ein Staat im Staate. Generalstab und Armee leisteten daher harten Widerstand gegen die Reformpläne. Auch der Militärisch-industrielle Komplex (MIK), der noch in sowjetischem Denken gefangen ist, dürfte über den Abgang des Ministers jubeln. Da der MIK nicht fähig war, modernere Waffentechnik zu liefern, bestellte Serdjukow diese in Nato-Staaten.

Während in Pakistan in manchen Lebensbereichen und Regionen ein Chaos herrscht, leisten sich Justiz, Armee und Politik einen bizarren Machtkampf. WILLI GERMUND

ISLAMABAD. Pakistans Industrie

geht wegen Strommangels zugrunde. Die Benzinpreise stiegen letztes Jahr um über 60 Prozent. In Peshawar und Umgebung zittern die Bewohner um ihr Leben, weil die Sicherheitskräfte die radikalislamischen Talibanmilizen nicht unter Kontrolle bringen. Selbst in die Wirtschaftsmetropole Karachi sind laut Behörden 7000 Talibankämpfer eingesickert. Öffentlich ausgetragener Streit Doch weder die Regierung unter Präsident Asif Ali Zardari noch die Armee unter dem Kommando von General Ashfaq Parvez Kayani oder die Justiz unter ihrem Obersten Richter Iftikhar Choudry sehen Anlass, zu intervenieren. Sie zerreiben sich lieber in einem öffentlichen Streit über die Frage, wer das letzte Wort im Staate habe. «Als Wächter und Beschützer der Verfassung liegt die Verantwortung bei den Richtern des Obersten Gerichtshofs, als oberste Schiedsrichter über alle Institutionen des Staates zu entscheiden», erklärte Choudry. Er reagierte damit auf eine Erklärung von

Armeechef Kayani. «Unser Land wird rückwärts gehen», hatte der General gesagt, «wenn einzelne Institutionen geschwächt werden und andere mehr als die ihnen zustehende Macht anstreben. Niemand hat ein Monopol über die Entscheidung, was im nationalen Interesse liegt.» «Das sind die zwei verschiedenen Visionen, die es schon immer in Pakistan gegeben hat», meint der Rechtsanwalt Adeel Jamaludin Khan. Letzte Woche hatte sich aber auch die Regierung von Präsident Zardari mit dem Obersten Gericht angelegt; die Richter hatten kurzerhand die gewählte Provinzregierung von Belutschistan abgesetzt – wegen Nutzlosigkeit. Den Zorn der Militärs zog Choudry auf sich, meinen manche Pakistaner, weil er Ex-Armeechef Aslam Beg sowie Assad Durrani, einst Chef des Geheimdienstes ISI, wegen Vorwürfen aus dem Jahr 1990 im Gerichtssaal anprangerte. Die beiden hatten mindestens eine Partei mit Geld ihrer Institutionen unterstützt und so Wahlen manipuliert. Der öffentlich ausgetragene Streit zwischen den Institutionen

mutet seltsam an, weil die Machtverhältnisse während der vergangenen Jahrzehnte geklärt schienen. «Die Justiz kann noch lange behaupten, sie habe durch ihren legalen Aktivismus die Abenteuerlust der Militärs eingeschränkt», amüsiert sich die Militärexpertin Ayesha Siddiqui über den Wettstreit der «Jungs mit dem Riesenego». «Tatsache aber bleibt, dass bisher nichts geschehen ist, was die Macht des Hauptquartiers der Armee in Frage stellen würde.» Wahlen machen nervös Dennoch erlebt das Land eine ungewöhnliche Welle der Kritik an den Militärs. Zum einen wird seit dem Schlag der USA gegen Osama bin Laden Mitten in Pakistan ihre Kompetenz in Frage gestellt. Zum anderen kam General Kayanis Familie ins Gerede, weil sie in ungewöhnliche Geschäfte verwickelt gewesen sein soll. Das ist zwar nichts Neues. Aber Monate vor den bis Mitte 2013 geplanten Wahlen liegen die Nerven der Akteure bereits blank. Der legale Aktivismus des Obersten Richters Choudry ist ein Phänomen, das es bisher in Pakistan nicht gab.


MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

Wie bitte? Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï

aufgefallen Bis vor wenigen Jahren hatte Amina Begum einen Computer noch nicht einmal gesehen. Jetzt chattet sie regelmässig über Skype mit ihrem Mann: Auf einem Fahrrad bringt eine Frau das Internet regelmässig in ihr Dorf in Bangladesh. Dutzende sogenannte «Info Ladies» fahren mit Laptop und einer Internetverbindung in die abgelegenen Orte und ermöglichen damit Zehntausenden Menschen, Anträge bei Behörden zu stellen oder einfach nur, mit Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï

ausgefallen Die US-Amerikanerin Jackie Samuel verdient ihr tägliches Brot mit einer eher ungewöhnlichen Dienstleistung: Die 29-Jährige aus Rochester, New York, ist eine professionelle Kuschlerin. Damit verdient sie jeden Tag etwa 260 Dollar und bedient durchschnittlich 30 Männer pro Woche. Für eine Stunde Kuscheln verrechnet sie 60 Dollar. Ihre Geschäftsidee ist mittlerweile so erfolgreich, dass sie eine Mitarbeiterin einstellen musste.

FAITSDIVERS Arbeiter stürzt durch Dach und stirbt Ein 42jähriger Portugiese lieferte am Montag in Le Bouveret im Wallis Waren auf eine Baustelle. Dabei stieg er aus noch ungeklärten Gründen auf das Dach des Gebäudes und stürzte durch eine Aussparung sieben Meter in die Tiefe. Er verunglückte dabei tödlich, wie die Kantonspolizei Wallis gestern mitteilte.

Angestellter bestiehlt eigene Firma Die Tessiner Polizei hat in Riazzino einen Verwaltungsverantwortlichen einer Sicherheitsfirma verhaftet, der im Verdacht steht, Maschinen und Geräte im Wert von rund 100 000 Franken gestohlen zu haben. Die Delikte gehen auf den Juni zurück.

Flugzeug verliert bei der Landung ein Rad Ein österreichisches Passagierflugzeug mit 80 Menschen an Bord hat bei der Landung in Wien am Montag ein Rad an der rechten Seite verloren. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. Die Landebahn wurde gesperrt, bis die Maschine abgeschleppt worden war.

schauplatz

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300 Frauen vergewaltigt Der Skandal um Sexualverbrechen an Kindern beschäftigt Grossbritannien. Neben dem verstorbenen BBC-Entertainer Jimmy Savile werden nun auch zwei Politiker angeschuldigt. SEBASTIAN BORGER

LONDON. Immer neue Vorwürfe,

immer neue Untersuchungen: Der Skandal um Sexualverbrechen an Kindern zieht immer weitere Kreise. Nach den Vorwürfen gegen den verstorbenen BBC-Entertainer Jimmy Savile und dessen Spiessgesellen gibt es neuerdings auch Anschuldigungen gegen Polizeibehörden sowie gegen zwei führende konservative Politiker aus der Ära Margaret Thatchers. Gestern gab Innenministerin Theresa May im Londoner Unterhaus Details über zwei Untersuchungen bekannt, die möglichem Fehlverhalten der Polizei auf den Grund gehen sollen. «Kindsmissbrauch ist ein abscheuliches und widerliches Verbrechen», sagte die Konservative. «Wir werden unserer Verantwortung für die Opfer nicht ausweichen.» Entrüstung in der Öffentlichkeit Die beiden Ermittlungsverfahren gesellen sich zu mindestens einem halben Dutzend bereits bekanntgegebener Untersuchun-

gen: drei davon drehen sich allein um die Vorgänge bei der BBC, ein zentrales Verfahren hält die Londoner Kriminalpolizei Scotland Yard, auch mehrere Krankenhäuser gehen Saviles Vorleben auf den Grund. Die konservativ-liberale Koalition unter Premier David Cameron hat im vergangenen Monat die an Hysterie grenzende Entrüstung der Öffentlichkeit gegen Savile und dessen Arbeitgeber, die ungeliebte öffentlich-rechtliche BBC, kräftig geschürt. Dabei ging es auch um Vorwürfe, das TVMagazin «Newsnight» habe einen kritischen Bericht über Savile unterdrückt, weil der Sender das Andenken an seinen populären Star nicht gefährden wollte. Vergangenen Freitag strahlte «Newsnight» nun Vorwürfe aus, die sich auf Verbrechen in einem Kinderheim im walisischen Wrexham zwischen 1974 und 1990 beziehen. Er sei dort selbst sowie in einem nahegelegenen Hotel als Teenager mehrfach vergewaltigt worden, berichtete eines der Opfer, Steve Messham, vor der Ka-

samt 650 Zeugen und Opfern benannt worden waren, ging straffrei aus. Dabei könnte eine Rolle gespielt haben, dass Untersuchungsführer Ronald Waterhouse als Tatort lediglich das Kinderheim selbst überprüfte. Anzeigen auch von Männern Bild: epa/Lindsey Parnaby

Jimmy Savile mera. Den von ihm beschuldigten Politiker nannte das BBC-Magazin nicht; es handelt sich dabei um einen früheren Schatzmeister der Tories und Mitglied des Oberhauses. Der heute 70-Jährige habe mit rechtlichen Schritten gedroht. Die sehr weit gehende englische Verleumdungsgesetzgebung hatte den Mann schon bei einer ersten richterlichen Untersuchung der Waliser Vorfälle geschützt. 650 Zeugen und Opfer Vor Gericht gestellt und verurteilt wurden sieben Sozialarbeiter und Lehrer; der Rest der 80 mutmasslichen Täter, die von insge-

Im Umkreis von Savile wurden zuletzt zwei andere BBC-Entertainer kurzzeitig festgenommen. Scotland Yard kündigte weitere Festnahmen an. Gegen den «rücksichtslosen Sexualverbrecher» Savile gibt es laut Kriminaldirektor Peter Spindler Anzeigen von mehr als 300 Frauen und wenigen Männern. Dabei geht es um Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch ebenso wie um konsensualen Sex mit Minderjährigen. Mit ehrenamtlicher Arbeit in Krankenhäusern hatte der gläubige Katholik viele Millionen Spendengelder eingetrieben und war im Oktober 2011 hochdekoriert verstorben. «Er kann dem ewigen Leben mit Zuversicht entgegensehen», sagte damals ein katholischer Geistlicher.

Hilfe für Kuba und Haiti nach Tropensturm Sandy

Gestohlene Leichen zurück in Deutschland

GENF. Der Tropensturm Sandy hat im Osten von Kuba riesige Schäden angerichtet. Das Welternährungsprogramm (WFP) kündigte nun Hilfe für eine halbe Million Menschen in Santiago de Cuba an. «Der Sturm Sandy war für die Stadt Santiago de Cuba die grösste Katastrophe seit 50 Jahren», sagte WFP-Sprecherin Elisabeth Byrs gestern in Genf. Die

BERLIN. Erleichterung für die Hinterbliebenen: Die zwölf irrtümlich gestohlenen Leichen sind seit gestern wieder zurück in Deutschland. Mehrere Leichenwagen zweier Bestattungsfirmen aus Deutschland machten sich am Montag im Auftrag der Hinterbliebenen auf den Weg, die zwölf Verstorbenen aus Polen zurückzubringen.

kubanischen Behörden hätten um Hilfe gebeten, um die vom Sturm heimgesuchten Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen. Vorgesehen sei eine Verteilung von Nothilfe an 500 000 Menschen während eines Monats. Für die von dem Sturm betroffenen Menschen in Haiti wurde zu Spenden in der Höhe von 20 Millionen Dollar aufgerufen. (sda)

Warten auf die Leichen

160 Morde in vier Wochen in Brasiliens grösster Stadt ˜ PAULO. Eine Welle der GeSAO walt erschüttert die Stadt S˜ao Paulo. In der Nacht auf gestern wurden erneut mindestens fünf Menschen erschossen. Am Wochenende hatte ein Attentat auf eine 44jährige Polizistin Aufsehen erregt, die vor den Augen ihrer minderjährigen Tochter erschossen wurde. Die Elf-Millionen-Me-

Ein Unwetter mit starken Regenfällen hat auf der Ferieninsel Madeira im Atlantik beträchtliche Zerstörungen angerichtet. Mindestens fünf Menschen sind gestern bei Erdrutschen und Überflutungen verletzt worden.

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KÖLN. Das Oberlandesgericht Köln wies gestern eine Berufung von Jörg Kachelmanns Ex-Geliebten zurück, die sie gegen ein Urteil des Kölner Landgerichts eingelegt hatte, wie eine Sprecherin sagte. Nun darf die Ex-Geliebte mehrere Äusserungen aus einem Interview der deutschen Zeitschrift «Bunte» nicht mehr wiederholen.

Revision nicht möglich Die ehemalige Geliebte des Wettermoderators hatte Vergewaltigungsvorwürfe gegen Kachelmann erhoben. Dieser war aber im Mai 2011 vom Landgericht Mannheim aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Eine Revision gegen den Entscheid des Kölner Oberlandesgerichtes ist nach Angaben der Sprecherin nicht möglich. Kachelmanns Ex-Geliebte kann allerdings noch Beschwerde beim deutschen Bundesgerichtshof einlegen.

tropole ist seit Monaten Schauplatz blutiger Attentate: In den vergangenen vier Wochen wurden mehr als 160 Morde registriert. Im September waren es nach offiziellen Angaben 135 Morde, 96 Prozent mehr als im September 2011. Seit Anfang des Jahres wurden über 90 Polizisten in S˜ao Paulo getötet. (sda)

Diebe hatten den Wagen eines Bestattungsdienstes Mitte Oktober in Hoppegarten bei Berlin gestohlen – offenbar nicht wissend, dass sich darin zwölf Särge befanden. Eine Woche nach dem Diebstahl wurden das Fahrzeug und die Särge in einem Waldstück in Polen entdeckt. Mehr als drei Wochen hatten die Hinterbliebenen seitdem auf die Rückkehr der Verstorbenen warten müssen. Vertreter der Staatsanwaltschaft Frankfurt waren am vergangenen Freitag

nach Polen gereist, um den Behörden Unterlagen wie Sterbeurkunden und Vollmachten der Angehörigen zu übergeben. Diese Papiere waren von der Hygiene- und Seucheninspektion angefordert worden, um die Leichen freigeben zu können. Zuvor musste die Identität der Verstorbenen festgestellt werden. Vier der Toten stammen aus Brandenburg, acht aus Berlin.

In einem Zivilverfahren vor dem Landgericht Frankfurt wird derzeit auch eine Schadenersatzklage Kachelmanns verhandelt. Er fordert von seiner ehemaligen Geliebten rund 13 000 Euro Schadensersatz – die Kosten für Gutachten, die er zu seiner Verteidigung im Vergewaltigungsprozess hatte erstellen lassen. (sda)

LEUTE

Drei Diebe festgenommen Zehn der Leichen seien bereits eingeäschert, bestätigte das Krematorium im sächsischen Meissen. Zwei seien noch im Raum Berlin/Brandenburg. Drei der Diebe wurden bisher von der polnischen Polizei festgenommen, nach zwei weiteren Männern fahnden die Ermittler. (vsc)

Felix Baumgartner ist wegen Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Der für seinen Rekordsprung aus der Stratosphäre berühmte Extremsportler ist bereits im April in erster Instanz zu 1500 Euro Geldstrafe verurteilt worden, ein Gericht in Salzburg bestätigte gestern den Schuldspruch, das Urteil ist nun rechtskräftig. Der 43-Jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts vor rund zwei Jahren in Salzburg einen Streit zwischen einem Autofahrer und einem Lastwagenfahrer schlichten wollen und dabei letzteren geschlagen. Baumgartner hatte auf nicht schuldig plädiert und Widerspruch gegen seine Verurteilung in erster Instanz eingelegt.

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Teppichreinigung

Jörg Kachelmanns frühere Geliebte hat eine Niederlage vor Gericht erlitten. Sie darf bestimmte Anschuldigungen gegen den Wettermoderator nicht mehr verbreiten.

Kosten für Gutachten eingeklagt

Zerstörung nach Unwetter auf Madeira

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Kachelmanns Ex-Geliebte mit Niederlage

Ein 200 Tonnen schwerer Felsblock stürzte gestern auf die Julierstrasse. Der sechs Meter lange Stein donnerte um Mitternacht talwärts und blieb zwischen Rona und Mulegns liegen. Die wichtigste Verbindungsstrasse ins Engadin blieb gesperrt. Der Stein bleibt noch eine gewisse Zeit liegen, das Bündner Tiefbauamt baut deshalb eine Umfahrungsstrasse.

Schauspieler Brad Pitt bringt eine eigene Möbelkollektion auf den Markt. Wie das Branchenblatt «Architectural Digest» berichtet, zählen zu Pitts Entwürfen unter anderem Esstische, Sessel, ein überdimensionales Bett und eine Marmorbadewanne für zwei Personen. Die ersten zwölf Modelle sollen Mitte November in den Shops seines Design-Partners, Möbelhersteller Frank Pollaro in New York gezeigt werden.


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MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

Boyband In Richtung Pop-Olymp

Verspielter «Steppenwolf»

Mit Röntgenblick

Einzeln waren sie zu schwach, darum gründeten die Teenies eine Band. Seither gewinnen One Direction Musikpreise und Mädchenherzen. zoom 14

Hermann Hesses «Steppenwolf» wird in der Bühnenfassung am Schauspielhaus Zürich überraschend spielerisch inszeniert. seite 8

Don DeLillo legt nach fünfzehn Romanen eine Sammlung von neun Erzählungen vor. Sie sind verstörend und fesselnd. seite 9

Erschreckend neu Schubert steht einzigartig zwischen Klassik und Romantik. Mit wie viel kreativer Energie er neue, zeitgemässe Ausdrucksmittel entwickelte, zeigt Michael Wersin in seinem Buch «Schubert hören».

Wie sehr Schuberts Musik in die Zukunft weist, ist morgen in St. Gallen zu hören. Bettina Kugler

F

ranz Schubert hatte wenig Zeit, um ein erfolgreicher Komponist zu werden: Der Schöpfer der «Unvollendeten» oder der «Winterreise» starb 1828 mit 31 Jahren an Typhus. Das hat den Mythos vom armen Tropf genährt, der sein Leiden an der Welt mit tieftrauriger bis herzzerreissend schöner Musik kompensierte und nicht einmal für sein Talent etwas konnte. Tatsächlich aber war Schubert ein hochkreativer Neuerer. Michael Wersin, Dozent für kirchenmusikalische Fächer in St. Gallen, macht in seinem neuen Buch an Beispielen aus allen Gattungen anschaulich, wie Schubert zum künstlerischen Revolutionär in einer rückwärts gewandten, einengenden Zeit wurde. Herr Wersin, Schubert rührt an oder wühlt auf. Wie fanden Sie persönlich zu seiner Musik? Michael Wersin: Durch eine frühe und folgenreiche Hörerfahrung im Alter von 13 Jahren: die «Winterreise» als Fernsehproduktion mit Dietrich Fischer-Dieskau und Alfred Brendel. Das gab für mich den Anstoss, mich ernsthaft mit klassischer Musik zu beschäftigen. Nach dieser «Winterreise» kaufte ich mir gleich die Noten und versuchte, die Lieder zu spielen und zu singen. Ich hatte Feuer gefangen, für diese Musik und das Singen allgemein. Ich verbrachte dann in der Bielefelder Bibliothek Stunden über Schuberts Liedbänden. Gibt es einen gemeinsamen Nenner für Schuberts Klangwelt? Wersin: Spezifisch ist sicher, dass in so vielen Werken das Schöne und das Schreckliche direkt aufeinanderprallen: hier eine paradiesisch-elysische Stimmung, dort verstörende Abgründe. Man kann natürlich selektiv hören und beim Nur-Schönen stehenbleiben, beim «Ave Maria» etwa. Wenn man Schubert aber wirklich zuhört, stösst man unweigerlich auf Brüche, die irritieren. Man fragt sich dann: Warum ist die Musik nicht so geradlinig, durchgehend schön? Hängt damit auch das sentimentale Klischee vom «armen Tropf» zusammen, das wir von Schubert nach wie vor haben? Wersin: Schubert selbst soll einmal gesagt haben, seine Erzeug-

Michael Wersin Dozent und Autor

Worin besteht ihre Neuartigkeit? Wersin: Der Ausdruck kehrt sich nach innen, beim Hören steht man vor einer aufgewühlten, zerrissenen Seelenlandschaft. Das geht aber einher mit musikalischen Neuerungen: drei Themen im ersten Satz statt wie gewohnt zwei, Brüche statt Überleitungen, Schockwirkungen und Zuspitzungen, die jegliche «Unterhaltsamkeit» der Musik zunichte machen. Gleichzeitig ist diese Instrumentalmusik viel stärker als zuvor kantabel gedacht. Schon das düstere erste Thema ist gut singbar, das dritte ausgesprochen liedhaft. Diese Kantabilität, mal klagend, mal beseligt, ist ein Hauptmerkmal der sehr persönlichen Ausdruckshaltung von Schuberts Musik. Umso schockierender wirken sich die Brüche und die dramatischen Ballungen aus. Es ist, als werde immer wieder Bangen und Hoffen brutal enttäuscht.

Bild: Logo der Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems

nisse seien durch seinen Verstand für Musik und durch seinen Schmerz vorhanden. In der Vergangenheit hat man sich oft einseitig auf seine Biographie konzentriert und dabei vor allem den Schmerz herausgehört. Auch über Schuberts Arbeitsweise wusste man lange Zeit viel zu wenig. Diese zeugt nicht nur von immensem Fleiss, sondern auch vom Willen, Neues zu schaffen und die traditionellen Formen mit neuem, zeitgemässem Inhalt zu füllen. Ganz private Befindlichkeiten stehen dabei niemals im Vordergrund. Das Drama unterdrückter Kreativität in beklemmend restaurativer Zeit fliesst aber sehr wohl ein.

Können Sie das am Beispiel seiner Sinfonien verdeutlichen? Wersin: Zu Lebzeiten blieben die sechs Sinfonien vor der «Unvollendeten» unbekannt. Schubert

Schubert unterlegt nicht einfach Gedichte mit Musik. Die Musik entwickelt eine Eigendynamik. selbst hielt sie zurück, vermutlich, weil er sie angesichts der neuen sinfonischen Wege, die er bald suchte und beschritt, nicht mehr für aktuell hielt. Wenn man sie heute hört, merkt man zwar durchaus, dass Schubert schon

hier begann, über die klassische Tradition von Haydn und Mozart hinauszugehen. Dennoch brachte erst die siebte, die «Unvollendete», mit ihrem markant persönlichen Tonfall fundamental Neues. Für die Hörer seiner Zeit war die Sinfonie unterhaltsame Gesellschaftsmusik, damit hat Schubert gebrochen. Er hat lange mit der Form experimentiert und etliche Versuche wieder verworfen. Zu einem dritten Satz gibt es Skizzen, die Schubert allerdings nicht schlüssig weiterverfolgte. Gut möglich, dass er selbst ein wenig erschrocken war darüber, wie radikal neuartig und intim diese Sinfonie geriet.

Schuberts letzte Sinfonie: Aufbruch in eine neue Zeit Franz Schubert hat dreizehn Sinfonien begonnen, aber nur sieben vollendet. Eine achte ist als «Unvollendete» in die Geschichte eingegangen. Mitte August 1828 hat er ein Werk in D-Dur begonnen. Am 19. November ist Schubert gestorben, zurück blieb die drei Sätze umfassende Klavierfassung. Von ihr hat der britische Schubert-Experte Brian Newbould eine Aufführungsfassung erstellt, die morgen Donnerstag in der St. Galler Tonhalle* aufgeführt wird – zusammen mit Haydns Sinfonie Nr. 44 e-Moll und Bela ´ Bartoks ´ Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 3. Den Klavierpart spielt Deszö Ranki, das St. Galler Sinfonieorchester steht unter der Leitung von Chefdirigent Otto Tausk. «Ich habe diese SchubertSinfonie nicht gekannt», sagt Tausk. «Schubert stösst da auf sehr persönliche Weise in neue Regionen vor. Man hört die Melancholie der ‹Winterreise› Und sogar schon ein wenig Mahler.» Brian Newbould bestätigt dies im Begleitheft zu einer 1997 bei Hyperion herausgebrachten Einspielung mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Sir Charles Mackerras. In einem Mail an den St. Galler Konzertdirektor Florian Scheiber hebt Newbould den zweiten Satz (Andante) als

«Ehrfurcht gebietend» hervor, er verfüge über eine «enorm spirituelle Dimension». In ihrer klanglichen Intensität im zweiten und kontrapunktischen Raffinesse im dritten Satz fesselt Schuberts Werk sofort. Dazu, sagt Otto Tausk, trägt die Instrumentierung zweifellos bei. «Newbould versteht es hervorragend, die bei Schubert enorm wichtigen Farben herauszuarbeiten. Traurig, dass dieser Komponist so früh gestorben ist.» (R. A.) * Morgen Donnerstag, 19.30 Uhr, Tonhalle St. Gallen. 18.30 Uhr Einführung mit Otto Tausk

Schubert setzte auch im Bereich des Kunstlieds neue Massstäbe. Wersin: Hier konnte er unbefangener ans Werk gehen, weil vorher nichts so Tiefgehendes existierte. Schubert unterlegt nicht einfach Gedichte mit Musik. Vielmehr entwickelt die Musik eine Eigendynamik, setzt den dichterischen Schaffensvorgang fort, interpretiert ihn in der Harmonik, im Melodieverlauf, im Charakter der Klavierbegleitung – man denke nur an die Unrast in «Gretchen am Spinnrade» aus Goethes «Faust». Oder nehmen wir die «Winterreise». Sie ist weit mehr als eine Sammlung anrührender Lieder. Es gelang Schubert hier, die im Text transportierten geistesgeschichtlichen und gesellschaftspolitischen Themenfelder mit musikalischen Mitteln noch einmal massgeblich verdichtet zu präsentieren. Schuberts Musik ist heute gut verfügbar auf zahlreichen CDs. Welche schätzen Sie besonders? Wersin: Bei der «Winterreise» mag ich die des englischen Baritons Peter Harvey sehr – man spürt, wie intensiv er sich mit den Liedern beschäftigt hat, er singt mit wunderschöner Stimme expressiv, aber mit wenig Vibrato, begleitet von einem Hammerflügel. Auch bei den Messen überzeugen mich Aufnahmen mit historischen Instrumenten, unter anderem, weil die Register des Orchesters sich klanglich plastischer gegenüberstehen. Die Klaviersonaten gefallen mir am besten von Radu Lupu: Er macht diese hochsensible Musik zu einem sowohl sinnlichen als auch inhaltlichen Erlebnis. Bei den Sinfonien höre ich selbst gern die Aufnahme der Bamberger Symphoniker unter Jonathan Nott. Die allerdings wurde sehr kontrovers besprochen. Das Streichquintett kommt besonders eindrucksvoll zur Geltung in der Einspielung des Orpheus Quartet mit Pieter Wispelwey. Schubert hören. Reclam, Stuttgart 2012, 209 S., Fr. 28.40

DICK & DÜNN

Übergewicht schadet nicht «Lasst wohlbeleibte Männer um mich sein», lässt William Shakespeare den Gaius Julius Caesar sagen, bevor ihn ein paar Hagere ins Jenseits befördern. Wohlbeleibtsein hat aber noch andere Vorzüge. Zum Beispiel leben Dicke länger – und widerlegen damit viele Prognosen. «Übergewicht ist nicht so gefährlich, wie man immer dachte», sagt die Gesundheitswissenschafterin Ingrid Mühlhäuser in der «Süddeutschen Zeitung». Und fügt bei: «Die höchste Lebenserwartung liegt bei einem Body-MassIndex von etwa 27.» Rechnen wir also nach. Der Body-Mass-Index ergibt sich aus dem Gewicht geteilt durch die Grösse im Quadrat. Also in meinem Fall 87 Kilo durch 1,79 Meter im Quadrat, macht 3,20. Ergibt: 27,2. (R.A.)

FÜR & WIDER

Wer hat den Grössten? In der Weinwelt ist gerade ein kleiner Streit entbrannt. Der Online-Weinhändler flaschenpost.ch echauffiert sich über den Detailhandelsriesen Coop. Der erhebt den Anspruch, über den grössten Weinkeller der Schweiz zu verfügen – was auch flaschenpost.ch von sich behauptet. Es geht bei dieser Auseinandersetzung auch ein bisschen um die Frage, ob ein virtueller Weinkeller denn ein richtiger Weinkeller sei. Der Disput erinnert aber auch an ein Interview mit dem Weinhändler Philipp Schwander. Er sei, sagte er da, wahrscheinlich die einzige Weinhandlung, «die damit wirbt, ein besonders kleines Sortiment zu haben». Seine Erfolgsgeschichte lehrt: Superlative sind nicht die alleinseligmachende Strategie. (Hn.)

ZITAT

Pankreaskrebs macht pro Jahr bei Männern mehr als fünf Prozent der Krebstodesfälle aus, bei Frauen sind es über sieben Prozent. Bruno Schmied Chefarzt Klinik für Chirurgie Kantonsspital St. Gallen (siehe seite 9)


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MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

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HÖRBAR KLASSIK

BLICKFANG

Die Beduinen von Petra Vor einem Jahr ist Dahia Gumah Farahg gestorben. Die 27-Jährige ist zu ihrer Familie zurückgekehrt, die bei der Ruinenstadt Petra in Jordanien lebt. Lange haben diese Beduinen sogar die Höhlen von Petra selbst bewohnt, 1985 aber wurden sie ausgesiedelt in ein neu errichtetes Dorf ganz in der Nähe. Dort hat Andreas F. Voegelin sie besucht und fotografiert. Sein Buch erinnert parallel zur Ausstellung über Petra im Basler Antikenmuseum an die Menschen, denen Petra Heimat war und heute Arbeitsort ist. Wer Petra besucht, wird ihnen begegnen. (R. A.)

Österreichisch Marc Minowski und seine Musiciens du Louvre Grenoble haben ihre Liebe zur Wiener Klassik und Romantik entdeckt. Nach Haydns Londoner Sinfonien jetzt die sinfonische Achterschar von Franz Schubert. Bei den sechs frühen Beiträgen klappt das vorzüglich: sie haben Schwung und Tempo, man spürt die Rossini-Einflüsse – am hinreissendsten im tarantellahaften Finale der 3. Sinfonie. Mit den tiefgründigen Spätwerken zeigen sie ein bisschen mehr Mühe, obwohl Minkowski deren Schwermut hervorstreicht. Viel Vergnügen spenden die «authentischen» Instrumente – wie wundervoll nasal klingt die Oboe! Schubert: Die acht Sinfonien. Les Musiciens du Louvre Grenoble, Marc Minkowski. Naive V 5299 (vier CDs)

Andreas F. Voegelin: al-Bdul. Beduinen von Petra, watchthebirdies 2012, 104 S., Fr. 58.–

Ein Kakadu, der sich zu helfen weiss «Wie komm ich nur an diese Nuss?» Dieser Gedanke scheint dem Kakadu Figaro durch den Kopf gegangen zu sein, mit dem ein Biologenteam der Universität Wien ein aufschlussreiches Experiment gemacht hat. Das Tier baute sich gezielt Werkzeuge, um das Objekt seiner Begierde in Reichweite zu bringen, riss dazu Splitter aus einem Holzbalken oder brach sich Stöckchen zurecht, mit denen er die Nuss in den Käfig schubste. Mit Figaro treten die Kakadus dem Club der Werkzeugbauer bei, erklären die Forscher um Alice Auersperg. Schlaue Tiere Figaro ist ein Goffinikakadu. Die Art stammt aus Indonesien

und ist für ihre Neugier und Schlauheit bereits bekannt. Deshalb eignen sich diese Papageienvögel besonders gut, um Spitzenleistungen in Sachen Vogelintelligenz auszuloten. Noch das einzige Exemplar Die Forscher betonen jedoch, dass Werkzeuggebrauch vermutlich nicht zum natürlichen Standardrepertoire der Goffinikakadus in freier Wildbahn gehört. Figaro ist ausserdem das einzige Exemplar, bei dem die Biologen dies bisher dokumentieren konnten. Vermutlich handelt es sich also um eine kognitive Leistung, die der individuellen Grundintelligenz entspringt. (w.de)

Amtliche Jagd auf einen Kartoffel-Schädling Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) will verhindern, dass Kartoffel-Erdflöhe aus Nordamerika in die Schweiz eingeschleppt werden. Es hat darum die zuständigen Dienste beauftragt, bei den Kontrollen nach diesem Schädling zu suchen. Das Bundesamt hat eine Verfügung erlassen, wie dem gestern veröffentlichten Bundesblatt zu entnehmen ist. Grund sei, dass die amerikanischen Kartoffel-Erdflöhe in Spanien und Portugal aufgetaucht seien, sagte BLW-Spre-

cher Jürg Jordi auf Anfrage. In der EU würden daher die Kartoffeln neu auf diesen Schädling hin untersucht. Die Schweiz zieht nun nach und verordnet ebenfalls entsprechende Kontrollen, wie das bilaterale Abkommen mit der EU es vorsieht. Die Kartoffel-Erdflöhe der Gattung Epitrix bewirken laut BLW, dass die Kartoffeln schneller faulen. Die Larven können durch gefressene Gänge unter der Kartoffelschale und an deren Oberfläche grosse wirtschaftliche Schäden verursachen. (sda)

Zweite Chance für Harry

Holländisch

Das Schauspielhaus Zürich spielt Hermann Hesses «Steppenwolf» in einer brillant verspielten Inszenierung. Tobias Gerosa 1927 wie 1968 oder 2012: Hermann Hesses «Steppenwolf» ist immer wieder Kristallisationspunkt jugendlicher Aufbruchsgefühle. Weg aus der verlogen-verkitschten Bürgerlichkeit, den Wolf (oder den Künstler) rauslassen und alles, alles anders machen. Überraschend lustig Der junge Regisseur Bastian Kraft, der sich in Deutschland schon einen Namen schaffen konnte mit Romanadaptionen fürs Theater, macht es in seiner Inszenierung auch anders – überraschend und überraschend lustig, aber ohne die Vorlage zu verraten. Drei Männer und zwei Frauen drängen sich zuerst auf einem Sessel im Zentrum einer dreiteiligen Drehbühne von Simeon Meier, hinter deren Vorhänge meist nichts ist. Sie reichen sich den Text weiter, eine Videokamera vergrössert die Gesichter ins Überlebensgrosse. Figuren schälen sich erst langsam heraus und erweisen sich als kurzfristig – trotz identischen Hornbrillen und Kostümen. Die Inszenierung führt zunächst den fiktiven Erzählerbericht und die dort gefundenen Aufzeichnungen Hary Hallers zusammen, die «nur für Verrückte» sein Ringen um sich selber beschreiben.

der Hauptfigur überzeugt diese Idee sofort. Wie Hesses Roman spielt die Theaterfassung von Joachim Lux mit verschiedenen Perspektiven. Dass das aber vielmehr spielerisch leicht als angestrengt oder kompliziert wirkt, ist ein grosses Verdienst der Regie, die mehr komisch als psychologisch ist – kein schlechter Ansatz für ein Stück, das in der Aufforderung, über sich selber zu lachen, gipfelt. Comicartige Bebilderung Harry Haller (meist Fritz Fenne und Arne Klawitter) muss hier das «magische Theater» nicht erst finden, sondern ist schon lange Teil davon. Die Kurtisane Hermine und ihre Freunde Pablo und Maria (geheimnisvoll: Anna Blomeier, wandelbar: Timo Fakhravar, betont naiv: Yanna Rüger) bewahren

den braven Harry vor dem Selbstmord, indem sie ihn in eine anderes Leben einführen. Oberflächlicher und lustiger, denn: «Die einen arbeiten stramm auf den Untergang der Welt zu, die andern tanzen dazu.» Das könnte bleiern schwer wirken. Bastian Kraft treibt das Pathos aus der Sprache und die Handlung in eine grossartig comicartige Bebilderung des eigentlich Unbebilderbaren. Hinter den Vorhängen wird die Maschinerie sichtbar – die wahre Welt? Krafts Steppenwölfe bekommen am Schluss sogar noch eine Chance. Statt wie bei Hesse im Nachwort des Herausgebers zu verschwinden, kann Harry Haller nochmals beginnen.

Gilse: 4. Sinfonie. Niederländisches Sinfonieorchester, David Porcelijn. cpo 777 689

Aufführungen im Schiffbau bis Ende November; www.schauspielhaus.ch

Russisch Die Zerrissenheit des russischen Künstlers in der Sowjetzeit wird bei Dmitri Schostakowitschs oft frappant greifbar. Exemplarisch in der 4. Sinfonie von 1936. Eine Montage von widersprüchlichen Versatzstücken, mal aggressiv, mal trist. Jedenfalls kein aufbauendes Zeugnis, und so durfte sie erst ein Vierteljahrhundert später uraufgeführt werden! Der magistralen Einspielung durch Esa-Pekka Salonen wird ein pittoreskes Schostakowitsch-Fundstück aus derselben Zeit beigefügt, der Prolog zur nie fertiggestellten Oper «Orango», einer grimmigen Satire über einen Affenmenschen.

Spielerisch leicht In der Box des Schauspielhauses drehen Szenen hinein und rasch wieder weg, wer hinter den Vorhängen verschwindet, erscheint vielleicht als jemand ganz anderer wieder. Als Stilmittel, immer wieder auch zu zeigen, dass man einen Roman spielt, wie als Bild für die verschiedenen Ichs

In letzter Zeit haben die Holländer keine Komponisten von Weltruf hervorgebracht. Immerhin ein paar Talente von einigem Rang, etwa Jan van Gilse. Musikalisch fand sich dieser im Dilemma: westwärts nach Frankreich oder ostwärts nach Deutschland horchen? Gilse entschloss sich für letzteres, schliesslich hatte er in Berlin bei Humperdinck studiert. Seine 1915 abgeschlossene 4. Sinfonie A-Dur klingt wie gemilderter Richard Strauss – frischfröhlich in den Eckteilen, schwärmerisch in den Mittelsätzen. Natürlich engagiert von holländischen Kräften wiedergegeben.

Bild: pd/T+T Fotografie

Schostakowitsch: 4. Sinfonie, Orango. Los Angeles Philharmonic, Esa-Pekka Salonen. Deutsche Grammophon 479 0249 (zwei CDs)

Spiel mit Perspektiven: Szene aus «Der Steppenwolf».

Mario Gerteis

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MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

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Krebs im Verdauungssystem Pankreaskrebs Der St. Galler Chefarzt Bruno Schmied erklärt, warum der gefährliche Bauchspeicheldrüsenkrebs

so wenig Beachtung findet und warum der tödliche Krebs schwer zu entdecken ist. Bruno Knellwolf

D

ie Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein wichtiges Verdauungsorgan. Sie ist die grösste Drüse des Menschen und produziert Speichel, der unseren Zuckerhaushalt im Körper reguliert. Bei einer Fehlfunktion kommt es zu Diabetes. Weitere Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sind die erbliche Cystische Fibrose, akute und chronische Entzündungen und im schlechtesten Fall Pankreastumore und Pankreaskrebs. Bruno Schmied ist Chefarzt am Kantonsspital St. Gallen und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Pankreasstiftung. Diese Nonprofitorganisation wurde im Jahr 2010 gegründet, um das Wissen über die tödliche Krebserkrankung in der Bevölkerung zu verbessern.

Wie wird dieser Krebs behandelt? Schmied: Heute werden Patienten mit Pankreaskrebs von spezialisierten Teams, in denen verschiedene Disziplinen der Medizin vertreten sind, behandelt. Neben Tumorspezialisten übernehmen auch Gastroenterologen oder Strahlentherapeuten wichtige Aufgaben. Wir sprechen hier von multimodaler Behandlung. Unterschiedliche Disziplinen, invasive und nichtinvasive Verfahren werden kombiniert. Das zentrale Element ist das Tumorboard – ein Gremium aus allen notwendigen Fachspezialisten, das den Fall bespricht, beurteilt und den Patienten begleitet. Wie sind die Behandlungserfolge? Schmied: Aus Studien und der Erfahrung haben wir gelernt, dass jeder Fall von Pankreaskrebs anders ist, die Prognosen sind daher sehr unterschiedlich. Um Pankreaskrebs behandeln zu können, ist Erfahrung notwendig, das heisst, das entsprechende Spital sollte regelmässig Pankreaskrebsbehandlungen durchführen. In der Schweiz gibt es einige Zentren, auch das Kantonsspital St. Gallen verfügt über die notwendigen Spezialisten und Infrastrukturen, um Patientinnen und Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs zu behandeln.

Herr Schmied, man spricht über Lungenkrebs, Brustkrebs, aber kaum über Bauchspeicheldrüsenkrebs. Warum findet diese Krebsart weniger Beachtung? Bruno Schmied: Es sind drei Hauptgründe, weshalb zu wenig über Bauchspeicheldrüsenkrebs gesprochen wird: Erstens: Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskrebs genannt, gehört nicht zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Aber er gehört zu

Das Auftreten von Gelbsucht kann auf die Erkrankung der Bauchspeicheldrüse hinweisen. den tödlichsten tumorbedingten Todesursachen. Pankreaskrebs macht pro Jahr bei Männern mehr als fünf Prozent der Krebstodesfälle aus, bei Frauen sind es über sieben Prozent. Die jährlichen Neuerkrankungen steigen an. Und die weiteren Gründe? Schmied: Zum zweiten ist die Entstehung von Pankreaskrebs nicht ganz klar und das Erkennen deshalb sehr schwierig. Drittens: Dadurch, dass Pankreaskrebs nicht sehr häufig ist, gibt es zu wenig Information über diesen tödlichen Krebs. Die notwendige Lobbyarbeit für Bereiche wie Forschung, Studien oder auch in der Politik ist noch zu wenig ausge-

prägt, obwohl Pankreaskrebs die vierthäufigste Todesursache bei Tumorerkrankungen ist. Was wollen Sie dagegen tun? Schmied: Damit mehr über Pankreaskrebs gesprochen wird und so Leben gerettet werden können, ist die Schweizerische Pankreasstiftung nun aktiv geworden und startet eine Informationsoffensive für die Bevölkerung, aber auch für Ärzte. Was macht die Bauchspeicheldrüse in unserem Körper? Schmied: Die Bauchspeicheldrüse ist die grösste Drüse des Menschen. Sie produziert das Hormon Insulin, das den Zuckerstoffwech-

sel reguliert. Wenn sie nicht mehr richtig funktioniert, ist Diabetes die Folge. Auch ist die Bauchspeicheldrüse verantwortlich für die Verdauung. Ohne die Verdauungsenzyme, die in der Bauchspeicheldrüse produziert werden, könnten wir unsere Nahrung nicht verdauen. Den Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkennen ist schwierig. Wie gelingt das doch? Schmied: Er ist tatsächlich sehr schwierig zu erkennen. Die Symptome sind verschiedenartig, sie reichen von Veränderungen des Stoffwechsels über Gewichtsabnahme bis zu diffusen Rückenschmerzen. Klassisch ist das Auf-

treten von Gelbsucht, das auf die Erkrankung der Bauchspeicheldrüse hinweisen kann. Der Krebs wird häufig leider spät – zu spät – erkannt. Wann ist es definitiv zu spät? Schmied: Operieren kann man Pankreaskrebspatienten, wenn der Tumor auf die Bauchspeicheldrüse begrenzt ist. Sobald sich Ableger in Leber, Lunge, Bauchfell oder anderen Organen gebildet haben, ist eine Operation nicht etabliert und somit die Ausnahme. Eine Operation an der Bauchspeicheldrüse ist vergleichbar mit einer Operation am Herzen und gehört in Hände von erfahrenen und hochspezialisierten Ärzten.

Heute findet um 19 Uhr das öffentliche Pankreas-Forum im Pfalzkeller St. Gallen statt. Experten informieren in Vorträgen und Diskussionen über Diagnose, Behandlung und Nachsorge bei Pankreaskarzinom. Der Eintritt ist kostenfrei.

Vertrag mit Peter Heilker verlängert Die Genossenschaft Konzert und Theater St. Gallen hat den Vertrag mit Operndirektor Peter Heilker vorzeitig um drei Jahre verlängert. Die bis zum 2014 befristete Anstellung dauert somit bis Ende der Saison 2016/2017. Heilker freut sich, «die erfolgreiche Arbeit im Bereich Musiktheater» fortzuführen, wird er in einer Medienmitteilung zitiert. Dazu gehören insbesondere die Ausgrabungen im italienischen Repertoire des 19. Jahrhunderts und die Pflege der Klassiker des 20. Jahrhunderts, die internationales Echo hervorgerufen haben. Die gerade erst begonnene Zusammenarbeit mit dem neuen Chefdirigenten Otto Tausk wolle er in der Zukunft fruchtbar fortsetzen. (pd)

Elliott Carter gestorben Elliott Carter, einer der renommiertesten klassischen Komponisten der Moderne, ist tot: Der Amerikaner starb im Alter von 103 Jahren in New York, wie sein Musikverlag Boosey and Hawkes mitteilte. Carters anspruchsvolle, rhythmisch komplexe Arbeiten brachten ihm internationale Anerkennung und zwei Pulitzerpreise (1960 und 1973) ein. Nach Angaben seines Verlags komponierte Carter mehr als 150 Werke; sein jüngstes Stück wurde dieses Jahr in Los Angeles uraufgeführt. Mit 90 Jahren schrieb Carter seine erste Oper, die 1999 unter Daniel Barenboim an der Staatsoper in Berlin uraufgeführt wurde. «Bis zuletzt erstaunte er die Musikwelt, weil er immer innovativ blieb und sein eigenes Profil behielt», schrieb die «Los Angeles Times» in einem Nachruf. (sda)

JOURNAL Locarno-Retrospektive für George Cukor

Bruno Schmied Chefarzt Klinik für Chirurgie, Kantonsspital St.Gallen, Facharzt für Viszeralchirurgie

Wenige Tage nach Amtsantritt hat Carlo Chatrian, der neue Direktor des Filmfestivals Locarno, einen ersten Entscheid für das Festival 2013 bekanntgegeben: die Retrospektive wird George Cukor (1899–1983) gewidmet, einem Grossmeister des alten Hollywood-Kinos. Er drehte unter anderem Komödien wie «The Women» oder «Pat and Mike».

BUCH DER WOCHE

Der Engel Esmeralda und die Finanzfragen

D

ie junge Nonne Grace sagt zur alten namens Edgar: «Jemand hat Esmeralda vergewaltigt und von einem Dach geworfen.» Grace und Edgar arbeiten als Streetworker in der Bronx, mitten im Horror alltäglicher Gewalt. Junge Graffitimaler sprayen rührend gewissenhaft Gedenk-Engel an eine Mauer – für jedes Kind, das in ihrem Viertel umgekommen ist. Jetzt auch für Esmeralda. Nonne Edgar und viele andere haben später eine Erscheinung des ermordeten Mädchens, des «Engels Esmeralda». Noch später verschwindet die Vision für immer. Es bleibt offen, ob die erschütterte alte Nonne «die Kraft der Transzendenz» in sich aufrechterhalten kann, um sich den «Zweifeln entgegenzustellen».

Yorks Bronx, ist dieser Erkenntnis-Tsunami tief im Inneren und dauernd hin und her springende Wechselbeziehung zum akribisch erfassten Aussen. Der Verfasser von 15 Romanen legt jetzt erstmals mit «Der Engel Esmeralda» eine Sammlung von neun Erzählungen aus den Jahren 1979–2011 vor. DeLillo kompakt – verstörend

DeLillos Röntgenblick

Erkenntnis-Tsunami Das Markenzeichen von Don DeLillo, geboren 1934 in New

und fesselnd wie immer. Etwa «Baader-Meinhof»: Eine Frau in Manhattan betrachtet den Bilderzyklus des deutschen Malers Gerhard Richter mit den toten RAF-Mitgliedern und kann sich ihrer Empathie für die Erhängten und Erschossenen nicht erwehren. Später erlebt sie in ihrer Wohnung einen beklemmenden Terror im Kleinen. Ein von ihr eingeladener Ausstellungsbesucher bedrängt sie. Obwohl es gerade noch gutgeht, sitzt das Trauma tief.

Bild: pd/Joyce Ravid

Don DeLillo.

Äusserlich alltägliche Ursachen – grosse innere Wirkungen, die ihrerseits die Wahrnehmung der Aussenwelt verändern, bis zur Paranoia. Unter dem Röntgenblick DeLillos, der seiner, unserer Zeit unerbittlich auf den Fersen bleibt. Im grossen Roman «Cosmopolis» hatte er 2003 einen milliardenschweren Anlageberater

geschildert, der von einer Stretchlimousine aus isoliert sein Finanzimperium regiert – und bankrott geht. In der schwarzhumorigen Erzählung mit dem mehrdeutigen Titel «Hammer und Sichel» führt der Autor uns in ein Gefängnis für Wirtschaftsverbrecher: «Steuerhinterziehung, Alimentenschulden, Insidergeschäfte, Meineid, Hedgefonds-Verbrechen, Postbetrug, Hypothekenbetrug, Versicherungsbetrug, Buchhaltungsbetrug, Strafvereitelung». DeLillo treibt es virtuos auf die Spitze: Die prominenten Gefangenen sprechen über dies und jenes, sogar über Kunst, spielen Karten, streifen auch mal ungerührt ihre Verfehlungen, aber nix von innerer Einkehr, Reue und Umkehr. Gerne schauen die Finanz-Zocker eine TV-Kindersendung, ausgerechnet über Aktienmärkte. Betroffen stellt der Ich-Erzähler fest, die beiden

Moderatorinnen sind seine Töchter Laurie und Katie, zehn und zwölf. Kindermund tut Wahrheit kund. Die beiden Mädchen rezitieren ernsthaft die Börsen-News, jonglieren gekonnt mit Finanzbegriffen – und geraten dann doch ins Spiel mit den Fachwörtern: «Lettland hat den Lat. Tonga hat den Ponga. China hat den Rebimbi. Den Rebimbo. China hat den Rebobo. Den Rebubu. Was passiert als Nächstes? Ist schon passiert.» Weisses Rauschen der Ziffern Selten zuvor haben wir so viel über Finanzfragen erfahren. Die ungezählten Antworten der Fachleute erzeugen «Weisses Rauschen» – Romantitel von DeLillo 1984 – in uns. Irr abstrakt, unwirklich huschten die Ziffern der Börsenspekulation über die Bildschirme und durch unsere Hirne. Doch hinter dem Abstrakten stecke Leiden, so Don DeLillo

in einem Interview. Das Leiden der Strassenkinder in der Bronx etwa. Wo der «Engel Esmeralda» fliegt. Vom Dach. Dem Ich-Erzähler Jerold Bradway von «Hammer und Sichel» scheint etwas zu dämmern. Im Morgendämmer nimmt er Urlaub vom nicht sehr streng bewachten Straflager. Steht auf einer Brücke über einem Highway. Sieht sich von aussen. «Wer ist er? Was macht er da? Er ist Jerold Bradway, dachte ich, und er atmet die Abgase der freien Marktwirtschaft ein, auf ewig.» Heiko Strech

Don DeLillo: Der Engel Esmeralda, Kiepenheuer & Witsch 2012. 256 S., Fr. 27.90


programme

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

HINSCHAUEN

Bloch: Heisskalte Seele

ARD 20.25

TV

SF 1

SF 2

ARD

ZDF

ORF1

ORF2

RTL

SAT.1

BIS

9.05 Achtung! Experiment. 9.15 Zeitreise. 9.30 Technikwelten. 10.00 nano. 10.30 Kulturzeit. 11.10 Die Schweiz bauen. 11.30 Kassensturz. 12.10 Weniger ist mehr. 12.45 Tagesschau. 13.10 glanz & gloria. People-Magazin. 13.30 Um Himmels Willen. Mit Jutta Speidel. 14.25 Gipfelstürmer. Die unvergesslichsten Schweizer Filme. 16.30 Dance Academy. 16.55 myZambo. 17.30 Guetnachtgschichtli. 17.40 Telesguard.

10.20 Julia – Wege zum Glück. 11.05 Alisa – Folge deinem Herzen. 11.50 Lüthi und Blanc. 12.20 Lüthi und Blanc. 12.55 Surviving Suburbia. 13.15 Surviving Suburbia. Ein Projekt zum Weglaufen. Comedyserie 13.40 Gilmore Girls. 14.30 Verrückt nach Dir. 14.55 Top Shots. 15.25 Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte. Mit Justin Chambers, Patrick Dempsey, James Pickens jr. 16.15 Emergency Room – Die Notaufnahme. 17.05 Chuck.

5.30 Morgenmagazin. 9.05 Rote Rosen. 9.55 Sturm der Liebe. 10.45 Brisant. 11.05 ARD-Buffet. 12.00 Tagesschau. 12.15 ARDBuffet. Leben und geniessen. Ratgeber. 13.00 Mittagsmagazin. 14.00 Tagesschau. 14.10 Rote Rosen. Mit Elisabeth Lanz, Falk-Willy Wild 15.00 Tagesschau. 15.10 Sturm der Liebe. Mit Lucy Scherer, Moritz Tittel, David Paryla. 16.00 Tagesschau. 16.10 Verrückt nach Meer. 17.00 Tagesschau. 17.15 Brisant.

7.00 Morgenmagazin. 9.05 Volle Kanne – Service täglich. U.a.: Top-Thema: Nach der US-Wahl. 10.30 Notruf Hafenkante. 11.15 SOKO Wismar. 12.00 heute. 12.10 ZDF spezial. 12.30 drehscheibe Deutschland. 13.00 Mittagsmagazin. 14.00 heute – in Deutschland. 14.15 Die Küchenschlacht. 15.05 Topfgeldjäger. 16.00 heute – in Europa. 16.10 Die Rettungsflieger. 17.00 heute. 17.10 hallo Deutschland. 17.40 Leute heute.

9.10 Scrubs – Die Anfänger. 9.30 Scrubs – Die Anfänger. 9.50 Mein cooler Onkel Charlie. 10.10 The Big Bang Theory. 10.35 SOKO Kitzbühel. 11.20 Was gibt es Neues? 12.00 Pippi Langstrumpf. 12.35 Das Dschungelbuch. 12.50 Die Rätsel des Pharao. 13.20 Hexe Lilli. 13.45 iCarly. 14.05 Heartland. 14.50 How I Met Your Mother. 15.30 Malcolm. 16.25 Scrubs – Die Anfänger. 16.45 Scrubs – Die Anfänger. 17.10 Die Simpsons.

7.00 Amerika hat gewählt. 9.00 ZIB. 9.30 Tessa – Leben für die Liebe. 10.15 Alisa – Folge deinem Herzen. 11.00 Sturm der Liebe. 11.50 Report. 12.40 Wetterschau. 13.00 ZIB. 13.30 heute mittag. 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex. Kochserie. 14.25 Alisa – Folge deinem Herzen. Mit Theresa Scholze, Jan Hartmann, Marie Worch. 15.10 Sturm der Liebe. 16.00 Die BarbaraKarlich-Show. 17.05 heute österreich. 17.30 heute leben.

9.00 Punkt 9. 9.30 Mitten im Leben! 10.30 Mitten im Leben! Doku-Soap. 11.30 Unsere erste gemeinsame Wohnung. 12.00 Punkt 12. 14.00 Mitten im Leben! Doku-Soap. 15.00 Verdachtsfälle. 16.00 Familien im Brennpunkt. 17.00 Die Schulermittler. 17.30 Unter uns. Britta hofft, dass Rufus sie nicht weiter bedrängt. Während Anna erfährt, dass sie keine Kinder mehr bekommen kann, plant Eva eine Abtreibung.

5.30 Sat.1-Frühstücksfernsehen. Aktuelle Information, entspannter Talk, kontroverse Diskussionen, Service, Prominente und viel gute Laune. 10.00 Teletip Shop. 11.00 Zukunftsblicke. 12.00 Zwei bei Kallwass. Mod.: Angelika Kallwass. 13.00 Britt. Überraschende Ergebnisse: Haben wir trotzdem eine Chance? 14.00 Alexander Hold. 15.00 Familien-Fälle. Doku-Soap. 17.00 Pures Leben – Mitten in Deutschland. 17.30 Schicksale.

18

18.00 Tagesschau. 18.15 Weniger ist mehr. Spielshow. 18.40 glanz & gloria. People-Magazin. 19.00 Schweiz aktuell. Aus den Regionen. 19.30 Tagesschau. 19.55 Meteo.

18.00 Smash Lab – Explodieren geht über Studieren. Das Schiff aus dem Flugzeug. 18.50 Helden des Internets. 19.00 Box Office. 19.30 Factory Made – So wird’s gebaut.

18.00 Verbotene Liebe. Unterhaltungsserie. 18.50 Heiter bis tödlich – Hubert und Staller. Krimiserie. Reif für die Anstalt.

18.00 SOKO Wismar. 18.50 Lottoziehung am Mittwoch. 19.00 heute. 19.20 Fussball. Magazin. 19.35 heute-journal spezial. US-Präsidentschaftswahl.

18.00 How I Met Your Mother. Sitcom. 18.25 How I Met Your Mother. Sitcom. 18.50 The Big Bang Theory. Sitcom. 19.15 Mein cooler Onkel Charlie. 19.45 Chili. Magazin.

18.30 heute konkret. Sodbrennen – eine neue Methode verspricht Besserung. 18.48 Lotto. 19.00 Bundesland heute. Magazin. 19.30 ZIB. 19.55 Sport.

18.00 Explosiv. Das Magazin. 18.30 Exclusiv. Das Star-Magazin. 18.45 RTL aktuell. 19.05 Alles, was zählt. 19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten.

18.00 Nachbar gegen Nachbar. Doku-Soap. Viele Chinesen. 18.30 K 11 – Kommissare im Einsatz. Leichen im Keller. 19.00 Homerun. 19.30 K 11. Schwerer Fall für Naseband.

20

20.05 Top Secret. 20.50 Rundschau Spezial. «Rundschau»-Sondersendung zu den USWahlen 2012. Gäste: Bob Lutz; Jacqueline Rochelle u.a.

20.00 Fussball. Champions League. Gruppe G, 4. Spieltag: Celtic Glasgow – FC Barcelona. Direkt aus Glasgow (GB).

20.00 Tagesschau. 20.15 ARD-Brennpunkt. Amerika hat gewählt. 20.25 Bloch: Heisskalte Seele. Kriminalfilm (D 2012). Mit Dieter Pfaff u.a.

20.15 Fussball. Champions League. FC Bayern München – OSC Lille. Direkt aus der Alianz-Arena München. Anschliessend Zusammenfassungen anderer Spiele.

20.00 ZIB 20. 20.07 Wetter. 20.15 SOKO Donau. Krimiserie. Staub zu Staub. Mit Stefan Jürgens, Gregor Seberg, Lilian Klebow u.a.

20.05 Seitenblicke. Gesellschaftsmagazin. 20.15 Dora Heldt: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt. Komödie (A 2012). Mit Christine Neubauer, Birge Schade u.a.

20.15 Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht! «Recht auf eine Erinnerung». Mit Christopher Posch (Rechtsanwalt).

20.00 Nachrichten. 20.15 Die nackte Wahrheit. Liebeskomödie (USA 2009). Mit Katherine Heigl, Gerard Butler, Eric Winter u.a. Regie: Robert Luketic.

21

21.40 Lotto. 21.50 10vor10.

21.55 Plusminus. U.a.: Straßenverkehr: Unsinniges Reifenlabel / Arztbesuch: Lukrative Patienten / Ananas: Südfrucht mit Nebenwirkung?

21.05 Das einser Team. Mit Gernot Prattes (Wirtschaftsjurist); Alexandra Cervinka (Mediatorin) u.a. 21.55 Hast du Nerven? Show.

21.50 Autofocus. Schlechtwetter-Guide.

21.15 Raus aus den Schulden. Familie L. aus Zschepplin (Sachsen) (2).

22

22.20 Kulturplatz. U.a.: Literatur-Star aus Genf – Joël Dicker. 22.55 DOK. Die Geheimnisse der Jackie Kennedy.

22.25 Tagesthemen. 22.55 Anne Will. Amerika hat gewählt! Gäste: Gesine Schwan; Klaus Scherer; Thomas Kramer u.a.

22.45 Mein Leben.

22.00 ZIB 2 Spezial. 22.30 Runder Tisch. Amerika hat gewählt.

22.15 «Stern»-TV. U.a.: Dr. Auma Obama bei stern TV / Das stern TV-Familienexperiment (4): Kinder an die Macht!

23

23.45 Tagesschau Nacht.

23.15 Two and a Half Men. Sitcom. Mir ist langweilig. 23.45 Die Triffids. Science-Fiction-Horror (GB 2009).

23.15 auslandsjournal spezial. Amerika hat gewählt. 23.45 Markus Lanz.

23.15 Rookie Blue. Krimiserie. Gewonnen und verloren. Mit Missy Peregrym, Travis Milne u.a.

23.00 Menschen und Mächte. Die Schöne und der Milliardär – Amerikas Reiche und ihre Sorgen.

AB

24

0.05 Neue Schweizer Kurzfilme. 1.45 Top Secret. 2.25 Rundschau Spezial.

1.25 Two and a Half Men. 1.45 Hung – Um Längen besser. 2.15 Factory Made.

0.10 Nachtmagazin. 0.30 Bloch: Heisskalte Seele. Krimi (D 2012). Mit Dieter Pfaff.

0.50 heute nacht. 1.05 Fussball. 2.40 ZDFzeit. 3.25 SOKO Wismar. Krimiserie.

0.00 ZIB 24. 0.20 FlashForward. 1.00 FlashForward. 1.40 Private Practice.

23.55 So wie wir waren. Liebesfilm (USA 1973). 1.45 Der Wilde. Drama (USA 53).

0.00 RTL Nachtjournal. 0.30 Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht!

0.10 Die nackte Wahrheit. Liebeskomödie (USA 09). 1.55 Sat.1 Music Special.

TV

TVO

3 SAT

B3

SWR

PRO7

KABEL1

RTL2

VOX

11.00 Wiederholungen. 14.00 Tierisch. Tiersendung des Schweizer Tierschutz STS. 14.25 Lifestyle. 14.50 extra «Kutschensammlung». 15.10 extra «Klostertradition». 15.30 Sara macht’s. 15.50 Fokus. 16.15 Kochen. Die tägliche Ideenküche. 16.30 Mediashop. 17.15 Globe TV. 17.30 HomegateTV. 17.52 Kino. 18.00 News. 18.20 Fokus. 18.45 Kino Magazin. 19.00 Wiederholungen.

14.00 Badeparadiese. 14.40 Badeparadiese. 15.25 Badeparadiese. 16.15 Imperium der Päpste. 17.00 Imperium der Päpste. 17.45 Imperium der Päpste. 18.30 nano. 19.00 heute. 19.20 Kulturzeit. 20.00 Tagesschau. 20.15 Schatten der Erinnerung. 21.00 Pulverfass Italien. 21.45 Ruhe sanft in Rom. 22.00 ZIB 2 Spezial. 22.25 Nichts für die Ewigkeit. 23.45 Kinomagazin. 0.30 ECO. 1.00 10vor10.

15.30 Wir in Bayern. 16.45 Rundschau. 17.00 Mein kleiner grüner Garten. 18.00 Abendschau. 18.45 Rundschau. 19.00 Stationen.Magazin. 19.45 Dahoam is dahoam. 20.15 Jetzt red i. 21.00 Rundschau-Magazin. 21.15 Kontrovers. 21.45 Frau Böhm sagt nein. Drama (D 2009). 23.10 Kino Kino. 23.25 Rundschau-Nacht. 23.35 Anatomie des Weggehens. 0.50 Stille Wasser. Drama (D/ RUM 2011).

16.05 Kaffee oder Tee. 17.05 Kaffee oder Tee. 18.00 SWR Landesschau aktuell. 18.15 Lust auf Backen. 18.45 SWR Landesschau Baden-Württemberg. 19.45 SWR Landesschau aktuell. 20.00 Tagesschau. 20.15 betrifft ... 21.00 betrifft ... 21.45 SWR Landesschau aktuell. 22.00 Die Schatten, die dich holen. Drama (D/A 2011). 23.30 Hannes und der Bürgermeister. 0.00 Freunde in der Mäulesmühle.

12.00 How I Met Your Mother. 12.25 Malcolm. 12.55 Malcolm. 13.25 Scrubs. 14.20 Two and a Half Men. 15.10 The Big Bang Theory. 16.05 How I Met Your Mother. 17.00 taff. 18.00 Newstime. 18.10 Die Simpsons. 19.05 Galileo. 20.00 Funky Kitchen Club. 20.15 Grey’s Anatomy. 21.15 New Girl. 21.45 How I Met Your Mother. 22.15 Pocket Soul. 23.15 TV total. 0.15 How I Met Your Mother.

15.45 Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen. 16.50 Navy CIS. 17.50 Abenteuer Leben – Täglich neu entdecken. 18.55 Toto & Harry. Doku-Soap. 19.30 Achtung Kontrolle. Reportagereihe. 20.15 Jack Nicholson ist Schmidt. Komödie (USA 2002). 22.50 Jäger des verlorenen Schatzes. Abenteuerfilm (USA 1981). 1.05 S.W.A.T. – Die Spezialeinheit. Actionfilm (USA 2003). 3.05 Blockbuster TV.

15.45 Der Trödeltrupp. 16.45 Der Trödeltrupp. 17.05 Privatdetektive im Einsatz. 18.00 X-Diaries. 19.00 Berlin – Tag & Nacht. 20.00 RTL II News. 20.15 Teenager in Not. 21.05 Babys! Kleines Wunder – grosses Glück. 22.05 Transgender – Mein Weg in den richtigen Körper. 23.00 Extrem schön! 0.00 Dog – Der Kopfgeldjäger. 1.00 Crime 360. 1.45 Mythbusters – Die Wissensjäger.

12.00 Shopping Queen. 13.05 Verklag mich doch! 14.00 Hilf mir doch! 14.55 Shopping Queen. 15.55 Menschen, Tiere und Doktoren. 17.00 Mieten, kaufen, wohnen. 18.00 Mieten, kaufen, wohnen. 19.00 Das perfekte Dinner. 20.00 Prominent! 20.15 Rizzoli and Isles. 21.15 King. 22.15 Crossing Jordan – Pathologin mit Profil. 23.10 Crossing Jordan – Pathologin mit Profil. 0.00 Rizzoli and Isles.

TELE TOP

KIKA

ARTE

3+

STAR TV

SSF

RTS Un

RSI LA 1

12.30 Top Talk. 13.00 Top News / Wetter Top Regio. 13.30 Mediashop. 14.00 Top News / Wetter Top Regio. 14.30 Shop 24. 15.00 Top News / Wetter Top Regio. 15.30 Mediashop. 16.00 Top News / Wetter Top Regio. 16.30 Shop 24. 17.00 Video Gang / Sara macht´s. 17.45 Globe-TV. 18.00 Top News / Wetter. 18.15 Top Regio. 18.30 Top Talk. 19.00 Wiederholungen.

14.10 Schloss Einstein. 15.00 Die Hauptstadtpraktikanten. 15.25 dasbloghaus.tv. 16.18 logo! Die Welt und ich. 16.25 Piets irre Pleiten. 16.45 Hier ist Ian. 17.10 Chi Rho – Das Geheimnis. 17.35 Kein Keks für Kobolde. 18.00 Sherlock Yack. 18.15 Briefe von Felix. 18.40 Der Mondbär. 18.50 Sandmännchen. 19.00 Der kleine Prinz. 19.25 pur+. 19.50 logo! 20.00 Ki.Ka Live. 20.10 Mein genialer Handy-Geist.

14.15 Zu Tisch in ... 14.40 Dein Wille geschehe. 15.30 Dein Wille geschehe. 16.15 X:enius. 16.50 Nächster Halt. 17.20 Der Geister-Tanz. 18.25 Südafrikas elegante Segler: Die Kaptölpel. 19.10 Arte-Journal. 19.30 Die Rückkehr bedrohter Tierarten. 20.15 Donauspital. 21.30 Das Jahrhundert des Henri Cartier-Bresson. 22.25 So finster die Nacht. Horrorfilm (S 2008). 0.15 28 Minuten.

8.00 HSE24. 9.00 Eso. tv. 16.05 Meine wilden Töchter. Comedyserie. 16.35 Meine wilden Töchter. 17.05 Meine wilden Töchter. 17.35 How I Met Your Mother. 18.05 How I Met Your Mother. 18.30 How I Met Your Mother. 18.55 How I Met Your Mother. 19.20 How I Met Your Mother. 19.45 How I Met Your Mother. 20.15 Criminal Minds. 2.55 Bauer, ledig, sucht... 4.20 Bauer, ledig, sucht...

14.30 Mediashop. 16.00 Neu im Kino / Making Of / TCH. 17.00 Heartland – Paradies für Pferde. 18.00 Malcolm mittendrin. 18.30 Mediashop. 19.00 Neu im Kino / Making Of / TCH. 20.00 Tobruk – Libyen 1941. Kriegsfilm. 22.00 Neu im Kino / Making Of / TCH. 23.00 Mediashop. 23.30 Die grössten Gauner weit und breit. Komödie (GB 1972). 1.30 Playboy TV. 2.30 PartyBreak.

11.30 Futbol Mundial. 12.00 Mediashop. 16.00 Shop 24. 16.30 Tony Hawk Show. 17.30 Seilzieh-Weltmeisterschaft. 18.00 Futbol Mundial. 18.30 Tony Hawk Show. 19.30 Futbol Mundial. 20.00 Handball. Schweizer Cup. HSC Kreuzlingen – Kadetten Schaffhausen. Direktübertragung. 22.00 Futbol Mundial. 22.30 werkzeuX.tv. 22.45 Zukunftsblicke mit Mike Shiva. 0.45 Flirt-Partner.

16.15 Ma sorcière bien-aimée. 16.45 Patrouille des mers. 17.35 Télé la question. 18.00 Le court du jour. 18.10 Top Models. 18.35 La poule aux œufs d’or. 18.55 Couleurs locales. 19.20 Météo. 19.30 Le journal. 20.10 Météo. 20.20 Desperate Housewives. 21.10 Desperate Housewives. 21.55 Trésor. Comédie (F 2009). 23.15 Swiss Lotto. 23.25 Pl3in le poste. Magazine musical. 0.10 Lie to Me.

14.10 Glades. 14.50 Burn Notice – Duro a morire. 15.35 Tesori del mondo. 16.05 Siska. 17.10 Piattoforte. 18.00 Telegiornale Flash. 18.10 Zerovero. 19.00 Il quotidiano. 19.45 Il rompiscatole. 20.00 Telegiornale. 20.40 Elezioni americane. 21.10 The Mentalist. 21.55 The Mentalist. 22.40 Chase. 23.25 Lotto Svizzero. 23.35 Telegiornale notte. 23.45 Meteo. 23.55 Blue Bloods. 0.40 Repliche continuate.

DRS 1

13.00 Tagesgespräch. 13.20 DRS 1 am Nachmittag. 13.40 Ziit isch Gäld. 14.00 Kulturmagazin. 15.10 Herzblut. 16.03 Regionaljournal. 16.12 Hörbühne. 16.50 Wetter. 17.10 Sport. 17.20 VeranstaltungsTipps. 17.30 Regionaljournal. 18.00 Echo der Zeit. 18.45 Sport. 19.03 Zambo. Kindersendung. 20.03 PET. Satiremagazin. 21.03 Knack & Nuss. Rätselsendung. 22.08 A Hard Day’s Night. 0.05 Talk nach Mitternacht. 1.03 Nachtclub.

DRS 2

sehr unterschiedlichen politischen Köpfen und Konzepten. Mitt Romney und Barack Obama stehen für ein jeweils anderes Amerika. 9.35 DRS 2 à la carte. 10.03 Reflexe. 10.35 DRS 2 à la carte. 12.03 DRS 2 aktuell. 12.30 Rendez-vous. 13.00 Klassiktelefon. 13.45 Concerto. 15.03 Focus (Z). 16.03 Musik der Welt (Z). 17.06 DRS 2 aktuell (Z). 17.30 Apéro. 18.30 Kontext (Z). 19.00 Echo der Zeit. 19.45 Klangfenster. 20.00 «Als wenn man ein Dachs wär in

seinem Bau». Hörspiel von Gerhard Polt. 21.00 Musik unserer Zeit. 22.06 Reflexe (Z). 22.30 Neue Musik im Konzert. 0.05 Notturno.

Info 3. 17.40 DRS 3 Wirtschaft. Wirtschaft verstehen. 20.03 Rock Special. Die One Woman Show Becky Lee and Drunkfoot. Punk, Metal, Garage, Alternative: DRS 3 sendet zwei Stunden lang Gitarrenlastiges Eurer Lieblinge aus der Schweiz und dem Rest der Rock-Welt. 22.06 Sounds! Infomagazin. Neue Musik entdecken: Sounds! präsentiert das volle Programm von IndieRock, Pop über Hip Hop, Dubstep, Chillwave bis zu Folk und Singer/Songwriter.

FM 1

ten aus der Region. 13.00 Musik fürs Herz. 17.00 Info am Abend mit aktuellen Berichten aus der Region. 19.00 Countrylove. 22.00 Musik fürs Herz. 0.00 Musik fürs Herz.

18

Benno Pflüger (Christian Näthe) sucht Blochs (Dieter Pfaff) Hilfe, weil er sich Sorgen um seine Lebensgefährtin Rieke (Katharina Schüttler) macht. Die junge Frau hat

versucht, sich umzubringen, nicht zum ersten Mal. Sie schwankt zwischen hoch euphorischen, manischen Phasen und der tiefen Niedergeschlagenheit der Depression.

Rundschau Spezial SF1 20.50 Live-Sondersendung zur Wahlnacht in Detroit mit Gästen im Studio Detroit und im Studio Zürich. Wie die Anhänger von Mitt Romney und Barack Obama hoffen und bangen / Herkules-Aufgabe: Was 310 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner von ihrem 45. USPräsidenten erwarten.

Die Schatten, die dich holen

SWR 22.00

Vera Schlink (Aglaia Szyszkowitz) führt mit ihrem Mann Hannes (Bernhard Schir) eine Investmentfirma in Wien. Ein erfolgreiches Paar, das mit der Tochter Paula auch privat glücklich ist. Bis Kurt Matzinger (Andr´e M. Hennicke) auftaucht und mit ihm die Vergangenheit, die Vera für endgültig abgelegt hielt.

So finster die Nacht

ARTE 22.25

Für den schüchternen Oskar (Kåre Hedebrant) ist das seltsam zurückgezogene Mädchen Eli (Lina Leandersson) die einzige gleichaltrige

Vertrauensperson. In der Schule wird Oskar immer wieder Mobbingopfer und kann weder bei seiner Mutter noch bei seinem Vater richtige Geborgenheit finden.

So wie wir waren ORF 2 23.55 Die politisch engagierte Amerikanerin Katie Morosky (Barbra Streisand) verliebt sich in Hubbell Gardiner (Robert Redford), einen Kommilitonen aus reichem Hause, und heiratet ihn trotz unüberbrückbarer weltanschaulicher Gegensätze. Ihre Liebe wird immer wieder auf eine harte Probe gestellt.

TV

HINHÖREN

Als wenn man ein Dachs wär… DRS 2 20.00 Hörspiel. Im satirischen Meisterwerk des jungen Gerhard Polt über die Luxussanierung einer Münchner Strasse kommen an die fünfzig Figuren zu Wort. Und Polt spricht sie alle selbst: den alten Kriegsinvaliden Jennerwein ebenso wie die Frau Mitterwieser und ihren Untermieter, den Herrn Tschabobo.

18.20 Uhr Fokus Das neue Tierseuchengesetz schützt die Menschen, sagen die Befürworter. Das Tierseuchengesetz bevormundet die Menschen, sagen die Gegner. Im «Fokus» reden Roland Eberle, Ständerat SVP TG, Pro, und Werner Ammann, Landwirt, Contra.

Stündlich wiederholt

10

RADIO

5.00 DRS 1 am Morgen. 6.00 HeuteMorgen. 6.32 Regionaljournal. 7.00 HeuteMorgen. 7.32 Regionaljournal. 7.43 Morgenstund hat Gold im Mund. 8.00 HeuteMorgen. 8.13 Espresso. 8.32 Regionaljournal. 8.40 Morgengeschichte. Mit Guy Krneta. 9.00 HeuteMorgen. 9.00 DRS 1 am Vormittag. 9.18 Treffpunkt. 11.08 Ratgeber. 11.40 · point. 12.03 Regionaljournal. 12.22 Wetter. 12.30 Rendez-vous.

6.05 Mattinata. 6.30 HeuteMorgen. 7.02 Mattinata. 7.30 HeuteMorgen. 8.20 Mattinata. 9.06 Kontext. Amerika hatte die Wahl. Der USWahlkampf ist vorbei. Das Ergebnis war in einem spannenden Kopf an Kopf-Rennen bis zum Schluss offen. Eine Einschätzung des Wahlkampfs und der künftigen US-amerikanischen Politik. Zwei Männer, zwei Welten. Die USAmerikaner hatten die Wahl zwischen zwei

DRS 3 7.40 DRS 3 Wirtschaft. 7.50 ABCDRS3. 8.50 Peter Schneider. 10.10 DRS 3 Ratgeber. Vormundschaftswesen: Das neue Erwachsenenschutzrecht. 11.50 DRS 3 Wirtschaft. 12.00 Info 3. 13.45 Peter Schneider. 14.10 Game-Tipp. 17.00

22.20 The Mentalist. Krimiserie. Ruhe in Frieden. Mit Simon Baker, Robin Tunney, Tim Kang u.a. 23.15 The Mentalist. Krimiserie. Sag niemals nie. Mit Simon Baker, Robin Tunney, Tim Kang u.a.

6.00 News, Wetter und Verkehr (stündlich). 6.05 Wachmacher. 7.53 FM1-Astro. 11.15 Promi-Check. 12.00 Info. 13.15 Wetterstudio. 13.30 Euen Drüüer. 13.45 Agenda. 15.45 TVTipp. 16.15 Wetterstudio. 17.00 Info. 18.15 Agenda.

FM Melody 5.00 Volksmusik für Frühaufsteher. 6.00 Musik fürs Herz. 12.00 Info am Mittag mit aktuellen Berich-

TOP 6.00 Morgenshow. Mit Regio-Report. 10.00 Music and Softnews. 12.00 Info. Mit RegioReport. 13.00 Music and Softnews. Mit Regio-Report. 17.00 Info. 18.15 Hotline. 19.00 Music nonstop. 23.00 Music nonstop.


11

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

Abarth Punto Scorpione 180 PS, schwarz, limitierte Sonderserie, Sportsitze, 18" uvm., nur Fr. 31'900.–, LIGA SG, R. Hefti, Tel. 071 274 55 13 <wm>10CAsNsjY0MLQw0rUwMzQzsAQA_sLevg8AAAA=</wm>

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wetter&service

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

12

Warmfront verursacht Bewölkung und Regen 2

2

8

8

Frauenfeld Winterthur

2 8

Heute 8

Bregenz 3,68 m (+2 cm)

Arbon

1

1

7

6

4–6

Rapperswil-Jona

1

11°

3

1–2

Säntis Schneehöhe 66 cm

9 10°

2

8

Vormittag Nachmittag

8 Glarus

2 min.

Vormittag

8 max.

Nachmittag

Freitag

gert sich die Front nach Österreich. Am Donnerstag liegt die Schweiz im Bereich eines sich verflachenden Bodenhochs. In der Höhe nehmen die Westwinde zu und führen etwas feuchtere Luft heran. www.meteoschweiz.ch

Sonntag

St.Gallen 6°

Zürich 8° Luzern 8°

Chur 8°

Sitten 11°

Genf 8°

www.meteoschweiz.ch Pegeldaten: BAFU www.bafu.admin.ch

071 223 53 91 · ortegaschule.ch

10°

Stark bewölkt, einige Niederschläge.

10°

10°

SCHADSTOFFBELASTUNG heute

St. Gallen

Locarno 15° Daten/Grafik: MeteoSchweiz

Stark bewölkt und zeitweise Regen.

EXTREMWERTE

St.Moritz 3°

Bewölkt und regnerisch.

10°

11°

Oft stark bewölkt, zeitweise Regen.

3500 m –8° 3000 m N 30–40 km –5° 2500 m –3° 2000 m NW 10–20 km –1° 1500 m 1° 1000 m SW 5–15 km 4° 500 m 8° Nullgradgrenze 1400 m Schneefallgrenze 900 m Nebelobergrenze ---- m

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12°

Vormittag Nachmittag

BERGWETTER

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Bewölkungszunahme, erster Regen.

Sek-Vorbereitungsjahr und Integrierte Oberstufe mit Sek Mit Freude und Freunden wieder gerne zur Schule gehen.

Mit Schleierwolken zeitweise sonnig.

Stark bewölkt und Niederschlag.

162 Ihre Nummer für jedes Wetter

Sonnig. Entlang der Alpen und im Engadin zeitweise stark bewölkt. In den Bergen mässiger Nordwind.

Mit vorüberziehenden hohen Wolkenfeldern recht sonniges Wetter.

10°

14°

Vormittag Nachmittag

Am Morgen einige Nebelfelder, sonst trotz zeitweise dichteren Wolkenfeldern zumindest teilweise sonnig.

Mit Föhn zuerst noch freundlich.

Tel.

Basel 10°

Bern 8°

Samstag

CHF –.50 + CHF –.50/Min.

Vormittag Nachmittag

Vormittag Nachmittag

Warmfrontbewölkung mit Nordwestströmung Die Schweiz liegt am Rande einer Hochdruckbrücke, die sich von den Azoren bis nach Italien erstreckt. Am Mittwoch wird in der Nordwestströmung Warmfrontbewölkung zur Schweiz geführt. Sie trifft vor allem die Nordostschweiz sowie den zentralen und östlichen Alpennordrand. Die Niederschläge daraus sind wenig signifikant. Im Tagesverlauf verla-

11°

Viele Schleierwolken.

Bad Ragaz

–1°

Trotz dichten hohen Wolkenfeldern zeitweise sonnig. Im St. Galler Mittelland am Morgen einige Nebelfelder.

Vaduz

Südschweiz

–1°

Zunächst noch bewölkt und in der Ajoie schwacher Niederschlag. Am Nachmittag zunehmend sonniger.

Morgen

8

5

Vormittag Nachmittag

Am Morgen bewölkt und etwas Regen. Im Tagesverlauf Übergang zu teilweise sonnigem Wetter.

1–3

2

0

Westschweiz

Vormittag Nachmittag

Dornbirn

St. Gallen

Appenzell

Wattwil

1–2

3

Romanshorn 395,87 m (+2 cm)

Wil

Ostschweiz

Friedrichshafen

Konstanz 1–3 3,67 m (+2 cm) 12°

Kreuzlingen

7.11.

Säntis

Werte

Jahr

Werte

Jahr

Max.

17,8°

1962

8,4°

1938

Min.

–4,8°

1912

–15,5°

1981

Regen

45,4

1944

98,8

1922

Ozon Feinstaub Stickstoffdioxid Quelle: www.ostluft.ch

gering

mässig

KALENDARIUM

stark

7.11.2012

Aufgang

Zenit

Untergang

Sonne

7.19

12.10

17.00

Mond

--.--

6.27

13.26

Mondphasen

Namenstag

20.11. 28.11. 7.11. 13.11.

Carina Engelbert Ernst Tina

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Do 8.11. 3.Tonhallekonzert 19.30 (A+/A+frei) Haydn, Bartók, Schubert

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Mi

7.11. Chicago 19.30 bis 22.10 (VB-B) Musical von Fred Ebb und John Kander 9.11. Winterreise Premiere 20.00 (frei) Schauspiel von Elfriede Jelinek 10.11. Grosser Kostümverkauf 8.30 bis 13.00 Foyer Das kleine Ich bin Ich 14.00 bis 14.45 (frei) Kinderstück nach Mira Lobe, Studio Chicago 19.30 bis 22.10 (frei) Bulldog ant 20.00 bis 21.10 (frei) Tanzstück von Linda Kapetanea und Jozef Frucek Late Night Lok 22.00 (frei) Die skurrile Show mit R. Meyer und D. Kaschke 11.11. Bulldog ant 17.00 bis 21.10 (frei) Rigoletto 19.30 bis 22.00 (So-A/M-So+frei) Oper von Giuseppe Verdi 12.11. Die Zauberflöte 19.30 bis 22.30 (VB-C) Oper von Wolfgang Amadeus Mozart 13.11. Rigoletto 19.30 bis 22.00 (Di/CTV+frei) Bulldog ant 20.00 bis 21.10 (frei) <wm>10CAsNsjY0MDA2jjc0tDQ1NgcAK5Nc-g8AAAA=</wm>

Fr Mi 7.11. Fr 9.11. Sa 10.11. je 20.00 So 11.11. 17.00

Matthias Peter & Daniel Pfister Der Mann im Turm

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Schauspiel von Andreas Sauter Eine dramatische Erzählung über das Scheitern einer Liebe und die Kraft kindlicher Phantasie

So

Mi 14.11. Fr 16.11. Sa 17.11. je 20.00

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Mo Di

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Ausführliche Informationen im «Terzett». Vorverkauf: Mo–Sa 10–12.30, 16–18.30; So 10–12.30 Uhr. Abendkasse 1 Std. vor Beginn; T Billettkasse 071 242 06 06; F 071 242 06 07 www.theatersg.ch, VBSG-Pavillon Bahnhof St. Gallen. Öffnungszeiten: Mo–Fr 8–18.30 Uhr Hotline: 0900 101 102, CHF 1.19/Min. ab Festnetz

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Morgen Donnerstag, 8. Nov. 2012

Abendverkauf bis 21 Uhr

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MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

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SPRÜCHEKLOPFER

Was Tom Hanks gesagt hat, ist eine Sache, was daraus gemacht wird, eine ganz andere. Wir sind mittlerweile bei allem so hysterisch, dass ich mich manchmal frage, ob das schon behandlungsbedürftig ist.

Ich gehe gerne zur Wahrsagerin. Nicht, weil ich dran glaube, sondern weil es mir Spass macht. Schreiner war ein Beruf, den ich mir hätte vorstellen können. Aber ich hätte immer den Ehrgeiz gehabt, der beste Schreiner des Tals zu werden. Und das wäre ich auch geworden. Definitiv. Meine Frau muss das Fluchtauto fahren, wenn mich irgendwann kurz vor der Sendung die nackte Panik befällt. Ich komme in meinem hohen Alter als Nachwuchstalent um die Ecke. Da sehen sie mal, wie dramatisch schnell das mit dem demographischen Wandel geht. Markus Lanz, 43, Moderator bei «Wetten, dass…?», zitiert aus: «Stern», «Die Welt», Basler Zeitung», «Glückspost», «20 Minuten», «Zeit Magazin»

HIN UND WEG spontan Wer Jazz mag, ist heute in Frauenfeld richtig. Im Eisenwerk spielt nämlich das Tessiner Quintett Scala Nobile. Am «Estival 2011» in Lugano wurde das Konzert der Jazzformation als bestes des Jahres ausgezeichnet. Bei der aktuellen Tour ist der Nidwaldner Sänger Bruno Amstad als Gast mit dabei. Mi, 20.15, Eisenwerk, Frauenfeld

Bild: pd

Kuschelige Pullis, verwehte Haare und süsses Lächeln: So zeigen sich die fünf Mitglieder von One Direction am liebsten.

Besser als Bieber Kreischalarm Die Teenie-Band One Direction räumt mehr Musikpreise ab als Rihanna und Justin Bieber zusammen.

Dabei treffen die fünf Popstars meistens nicht einmal die Töne. Sie funktionieren nur als Gesamtpaket. Cathrin Michael

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er auf YouTube «One Direction» eingibt, und sich durch die Videos klickt, braucht Ohrstöpsel. Egal, ob die Kameras mit dabei sind, wenn die fünf Teenager aus England und Irland ihre Heimatstadt besuchen, ob sie auf der Bühne stehen oder ihr Album promoten, das am Freitag erscheint: Tauchen Niall Horan (18), Zayn Malik, (19), Liam Payne (19), Harry Styles (18) und Louis Tomlinson (20) auf, kreischen die Mädchen – ausdauernd und laut. Boyband wie aus dem Katalog Und wie man – immer noch mit Stöpseln in den Ohren – die Buben so betrachtet, könnte man meinen, sie seien keine Sänger, sondern machten Antipickelwerbung. Porenreine Haut, glänzende Lippen, verwuschelte Haare und angezogen wie aus ein und demselben Versandhaus. Einheitslook statt herausstechende Charaktere. Die einzigen Unterschiede zwischen den fünfen verweisen auf das gängige Rezept für Boy-

groups: Da braucht’s den Schüchternen, den Draufgänger, den Romantiker, den Witzbold und den Geheimnisvollen. Das funktionierte auch schon bei den Backstreet Boys und Take That – als deren Nachfolger man One Direction bereits bezeichnet. Im TV treffen sie keinen Ton Die Mitglieder von One Direction lernen sich bei einer Castingshow kennen. In der englischen Sendung X-Factor treten sie vor zwei Jahren alle als Einzelkandidaten an. Auf Rat von Jurymitglied Nicole Scherzinger schliessen sie sich noch in der Sendung zu einer Band zusammen – eine gutgemeinte Idee, denn einzeln stach keiner mit seiner Stimme hervor. Im Gesamtpaket aber überzeugen sie plötzlich die Jury. In der ersten Liveshow singen sie «Viva la Vida» von Coldplay – treffen jedoch keinen einzigen Ton. Sie sind lediglich fünf mittelmässige Sänger die mehrstimmig singen – doch das Publikum flippt aus. Sogar die Jury lobt sie, doch die Worte verschwin-

Neueinsteiger seit den Spice Girls. Bei der Verleihung der MTV Awards im September sind sie erfolgreicher als Rihanna und Justin Bieber zusammen. Ihr Lied «What Makes You Beautiful» wurde als bestes «Popvideo» und als «Empfehlenswertestes Video im Internet» ausgezeichnet. Die Musikkritiker stufen sie irgendwo zwischen Beach Boys und Justin Bieber ein. «What Makes You Beautiful» ist seichter Gute-Laune-Pop

Musik mit geringer Halbwertszeit Würde die Atomindustrie nach Wegen suchen, AKW mit CDs statt mit Brennstäben zu betreiben, könnte sowohl der Sicherheitsaspekt vernachlässigt als auch die Frage der Endlagerung gelöst werden. Gerade bei Retortenbands ist die Halbwertszeit der Musik oft dermassen gering, dass sie nach kürzester Zeit zerfällt. So auch beim zweiten Album von One Direction. «Take Me Home» ist plastischer Dance-

Pop ohne Ausstrahlung, ohne Seele und ohne Emotionen. Hier wird musikalischer Fast Food aus der Konserve serviert, lieblos zubereitet und ohne Geschmack. Dazu kommen Texte, die etwa so viel Tiefgang haben wie ein auf Grund gelaufenes Schiff. (dag) One Direction: Take Me Home (Syco Music/Columbia Records/Sony Music); live: 16. Mai 2013, Hallenstadion Zürich.

und dank der Studioarbeit sitzt nun auch jeder Ton. Jetzt kaufen alle ein Haus Das Geld, das sie derzeit verdienen, geben sie für Häuser aus. «Einer nach dem anderen zieht aus und kauft sich eine eigene Bleibe. Es ist eine aufregende Zeit», sagt Tomlinson im Interview mit «20 Minuten». Man fragt sich nur, was die knapp 20-Jährigen mit einem eigenen Haus wollen. Vielleicht sich darin verstecken? Einige haben bereits Morddrohungen von Fans am Hals, weil sie zugegeben haben, liiert zu sein. Wie lange der Hype um Biebers Konkurrenten andauern wird, ist fraglich. Horan überraschte vor wenigen Tagen, als er bekanntgab, sie würden dann aufhören wollen, wenn der Erfolg am grössten sei. «Wir wollen wie Take That sein – zehn Jahre Auszeit nehmen und dann zurückkommen.» Eine gute Zeit, um etwas reifer zu werden – nur, in zehn Jahren dürfte kaum noch jemand kreischen, wenn sie aus der Versenkung kommen.

BARHOCKER

In Gais wirtet eine Adlige mit Piercings

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eit Februar dieses Jahres wirtet eine Adlige im Gaiser «Bistro Alpstein». «Ich habe nicht damit gerechnet, eines Tages Wirtin zu sein» sagt Katrin von Borzyskowski. Aber das Angebot reizte die Ostdeutsche mit polnischen Wurzeln, «und so sagte ich mir, probierst du’s halt aus.» Jetzt hat von Borzyskowski Spass an ihrem Job. Etwas Besonderes will sie nicht sein, nur wegen des «von» im Namen. «Irgendwo weit hinten in meiner Familiengeschichte gibt’s schon Adlige, aber es kümmert mich nicht.»

Von einem, der Politikwissenschaften studiert hat, würde man nicht in erster Linie annehmen, dass er besonders lustig ist. Rick Kavanian ist es aber. Das hat der deutsche Comedian mit zahlreichen Auftritten in der «Bullyparade» bewiesen. Sein aktuelles Soloprogramm heisst «Egostrip». Mi, 20.30, Restaurant Il Boccone, Konstanz

merken

Nicht als Jungfrau zum Kind

In der Grabenhalle kann man sich morgen intensiv zu Musik bewegen. Die Rede ist aber nicht vom Tanzen – sondern vom Pingpongspielen. Dazu gibt es Musik vom Plattenteller mit Bass(t)Art.Os. Do, 20.30, Grabenhalle, St. Gallen

den hinter einer Klangmauer aus Kreischen und Klatschen. Obwohl One Direction im Wettbewerb nur dritte werden, nimmt der Produzent und X-Factor-Erfinder Simon Cowell sie unter seine Fittiche und bringt sie bei Sony Music unter Vertrag. Ihr erstes Album «Up All Night» schafft es in den USA von null auf Platz eins mit 176 000 verkauften Alben in der ersten Woche. Damit sind sie die erfolgreichsten britischen

Bild: Michael Hug

Zwei Damen mit Piercings: Katrin von Borzyskowski (links) und Serviertochter Jenny arbeiten im Bistro Alpstein in Gais.

So ganz als Jungfrau kam sie nicht zu ihrem Kind. Die NeoWirtin war schon vorher in der Gastroszene tätig. Aber als sie vor ein paar Jahren von der Ostsee ins Appenzeller Mittelland auswanderte, versuchten die Hiesigen erst einmal, ihr die Piercings im Gesicht auszureden. Doch damit gerieten die

Gaiser an die Falsche: «Meine Gäste müssen mich nehmen wie ich bin – und sonst sollen sie woanders hin!» Bis jetzt ist noch kein Gast woanders hingegangen. Im «Alpstein» treffen sich Leute von 16 bis 76 und darüber, ist von Borzyskowski stolz. Orchideen an der Wand Mit der kecken Wirtin mit dem Hang zum Aussergewöhnlichen hat das traditionelle Haus am Dorfplatz eine ganz neue Note bekommen. Das Interieur weckt Erinnerungen an eine Bauernbeiz, auch die einstige Bäckerei ist mit den eisernen Backofentüren immer noch präsent. Zu den Zeugen der Vergangenheit mischt sich ein leiser Töffwerkstatt-Groove. Da wo früher das Brot über die Theke gereicht wurde, steht heute eine Bar. Als die «Neue» kam, versuchte sie gar nicht erst etwas zu verbergen, sondern setzte lila DekoMarken und hängte Bilder von Orchideen an die Wände.

Schon morgens um halb neun gibt’s Kaffee und eine halbe Stunde später ist der Laden voll. Nach dem Handwerker-Znüni kommen die Bauern und Pensionäre und am Nachmittag wird gejasst. Mittags gibt’s immer ein Menu und neuerdings öfters ein Konzert am Abend. Eine typische «Bar» ist das «Bistro Alpstein» also nicht. Vielmehr ist es eine Quartierbeiz mit buntgemischten Gästen und ebenso bunter Wirtin. Michael Hug

Bistro Alpstein Dorfplatz 8 9056 Gais Öffnungszeiten: Werktags ausser mittwochs, 8.30 bis 23 Uhr; samstags 10 bis 23 Uhr; sonntags 10 bis 18 Uhr Kleines Bier: 3.90 Franken Spezielles: Terrasse, Mittagsmenus www.alpstein-gais.ch


7. NOVEMBER 2012

sport &wirtschaft 6300

Steuertricks Apple & Co. im Visier US-Grosskonzerne vermeiden im Ausland ganz legal die Zahlung von Steuern in Milliardenhöhe. Europäischen Politikern ist das ein Dorn im Auge. wirtschaft 20

München baut auf seine Heimstärke FUSSBALL. Vor der vierten Runde

in der Champions League präsentiert sich die Ausgangslage in der Gruppe F spannend: Drei Teams mit sechs Punkten machen sich Hoffnungen auf die Qualifikation für die K. o.-Phase. Die vermeintlich einfachste Aufgabe hat Bayern München, welches das punktelose Lille empfängt. Nachdem die Bayern das Hinspiel knapp 1:0 gewannen, spricht nun die Heimstärke für sie: Von den vergangenen 16 Champions-LeagueSpielen in der heimischen Arena gewannen sie 14, bei nur einer Niederlage. Im März 2011 schieden sie nach einem 2:3 gegen Inter Mailand in den Achtelfinals aus. Gelassen angehen lassen können den Abend Manchester United und der FC Barcelona, die beide in ihren Gruppen mit dem Punktemaximum dastehen. Sie beide können sich mit einem Unentschieden aus den Partien gegen Celtic Glasgow (Barcelona) respektive Sporting Braga (Manchester) das Weiterkommen sicherstellen. (si)

Super League holt auf FUSSBALL. Gemäss einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte nähert sich die Schweizer Super League dem Niveau der 2. deutschen Bundesliga an. Dank einem Rekordumsatz (exklusive Transfererlöse) von 171,3 Millionen Euro lag die Super League in der Saison 2011/12 vor der 3. Liga in Deutschland (104,4 Millionen Euro). Die zweitoberste Liga in Deutschland kam auf einen Umsatz von 350 Millionen Euro. Aussagekräftiger ist aber der durchschnittliche Vergleich, da die Super League aus 10, die zweithöchste Liga in Deutschland aber aus 18 Teams besteht. Die Clubs der 2. Bundesliga kamen auf einen durchschnittlichen Erlös von 19,5 Millionen Euro, die Schweizer Vereine auf 17,1 Millionen Euro. Analysiert wurde auch die Bundesliga in Österreich, deren Zahlen leicht hinter jenen der Schweiz zurückliegen. (si)

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Schachtjor Donezk gewann 19 seiner 20 Spiele in dieser Saison. In der vierten Runde der Champions League treffen die «Bergarbeiter» aus der Ukraine heute auf Titelverteidiger Chelsea. Die Erfolgsgaranten kommen aus Brasilien. Der Aufstieg von Schachtjor – an Dynamo Kiew vorbei – zur ukrainischen Nummer eins war nur dank Rinat Achmetow möglich. Seit 1996 besitzt der wie ein Staatspräsident bewachte Mann mit tatarischer Herkunft den Kohle-Club.

UELI ZOSS

FUSSBALL. In der ukrainischen

Meisterschaft weist Schachtjor Donezk nach 14 Spieltagen und der optimalen Ausbeute von 42 Punkten bereits zwölf Zähler Vorsprung auf. Die «Bergarbeiter» – Schachtjor – mischen aber auch die Champions League auf. Mit sieben Punkten führt Donezk die Gruppe E an – vor Titelverteidiger Chelsea mit vier und Juventus Turin mit drei Punkten. Nur gegen Italiens Meister gab Schachtjor beim 1:1 in Turin bisher Punkte ab. Das Überraschungsteam der Königsklasse liefert nicht knochenharte Bergarbeiter-Kost ab, sondern zeigt begeisternden Samba-Fussball. Neun von zwölf Offensivspielern im SchachtjorKader sind brasilianischer Herkunft. In der Startformation werden meist vier der fünf offensiven Positionen von gebürtigen Brasilianern belegt. 18 der 41 Tore in der Liga gehen auf das Konto der brasilianischen Fraktion um Sturmspitze Luiz Adriano und die offensiven Mittelfeldspieler Alex Teixeira und Ilsinho. Der linke Flügel Willian ist zudem Spezialist für Torvorlagen: In 15 Partien kam er zum Einsatz, dabei bereitete er zehn Treffer vor.

Mehr Respekt für Schachtjor Kurz zuvor war sein Vorgänger im Stadion bei einem Attentat ums Leben gekommen. Der 47jährige Achmetow ist innert kürzester Zeit an die Spitze des ukrainischen Geldadels aufgestiegen und kontrolliert heute ein gewaltiges Firmenkonglomerat. Ein Teil seines Vermögens floss in das Stadion, in dem Spanien an der letzten EM in den Halbfinals nach torlosen 120 Minuten Portugal im Penaltyschiessen mit 4:2 besiegte. Champions League – besonders ein Spiel beim Titelverteidiger in London – ist aber auch für das reiche Schachtjor mehr als Alltag. So freut sich der Brasilianer Eduardo, der drei Jahre für Arsenal spielte, auf das Gastspiel an der Stamford Bridge. Besonders weil «uns nach dem Heimsieg gegen Chelsea in ganz Europa mehr Respekt entgegengebracht wird».

Chelsea will keine Premiere

Es lockt das Geld In der Defensive verzichtet der rumänische Vater des Erfolgs, Trainer Mircea Lucescu, dagegen vollkommen auf Spieler aus dem Land des fünffachen Weltmeisters, sondern setzt durchgehend auf Akteure aus Osteuropa. Der Tscheche Tomas Hübschman räumt hinter der brasilianischen Offensive ab. Captain des Teams ist der erfahrene kroatische Rechtsverteidiger Darijo Srna. Chelsea will heute versuchen, der erfolgreichen Kombination aus disziplinierter Defensive und brasilianischem Offensiv-Feuerwerk beizukommen und Schachtjor die erste Niederlage zufügen. Es ist Chelseas zweiter Versuch. Der erste war gescheitert. Im Hinspiel vor zwei Wochen unterlag der Titelverteidiger in Donezk mit 1:2.

Bild: Efrem Lukatsky

nute mit einem sensationellen Reflex gegen Cristiano Ronaldo. Reus und Götze überzeugen Real Madrid, das in der Champions League zuletzt sieben Heimsiege in Folge feierte, war nach der 1:2-Niederlage in Dortmund gewarnt. Wie im eigenen Stadion trat Dortmund auch in Madrid forsch auf, insbesondere Marco Reus und Mario Götze waren für Gefahr verantwortlich. Dass die beiden auch an den zwei Treffern beteiligt waren, war daher logisch. Reus brachte Dortmund in der 28. Minute in Führung, in-

Noch nie ist ein Titelverteidiger in der Saison danach in den Gruppenspielen der Champions League ausgeschieden. Chelsea will keine unrühmliche Premiere erleben. «Es ist an der Zeit, in der Gruppe vorwärts zu kommen», sagt der spanische Spielmacher Juan Mata. Spanier. Und Trainer Roberto Di Matteo fordert: «Wir brauchen mindestens noch zwei Siege, um die Achtelfinals zu erreichen. Für uns ist das Spiel gegen Schachtjor das wichtigste seit dem Final in München.» (zo)

Brasilianisch-ukrainischer Jubel: Alex Teixeira (von links), Luiz Adriano und Fernandinho.

Dortmund fehlen inklusive Nachspielzeit vier Minuten, um in der Champions League in Madrid einen grossen Triumph feiern zu können. Real Madrid kann erst in der 89. Minute durch einen Freistoss von Mesut Özil zum 2:2 ausgleichen.

www.tagblatt.ch/sport

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Schachtjor fordert Chelsea

Dortmund verlangt Madrid alles ab FUSSBALL. Der deutsche Meister Dortmund befand sich im Bernabeu bis zur 89. Minute auf direktem Kurs Richtung Achtelfinals. Bis ein deutscher Internationaler den Westfalen das vorzeitige Weiterkommen vermiesen konnte. Mesut Özil zirkelte einen Freistoss millimetergenau via Pfosten ins Tor. Der Taktgeber der Spanier war für Gerechtigkeit verantwortlich, denn Real hatte nach der Pause mit Vehemenz auf das 2:2 gedrückt. Der eingewechselte Jos´e Callejon vergab allein dreimal den Ausgleich, dazu rettete Goalie Roman Weidenfeller in der 79. Mi-

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dem er aus an sich ungünstiger Position mit seiner Schusstechnik überragte. Reals Antwort in der Form des Ausgleichs durch Pepes wuchtigen Kopfball kam prompt. Doch noch vor der Pause liess sich Reals Abwehr ein zweites Mal schnell ausspielen. Vom Abstoss durch Weidenfeller bis zum 2:1 durch Alvaro Arbeloa, der vor Götze an den Ball kam und diesen ins eigene Tor lenkte, waren es genau fünf Ballkontakte. Manchester City steht in dieser Gruppe mit dem Rücken zur Wand. Der englische Meister blieb

auch im vierten Gruppenspiel ohne Sieg, gegen Ajax holte er immerhin einen 0:2-Rückstand auf. Die Anhänger Manchesters rieben sich verwundert die Augen. Ihr Team lag gegen Ajax Amsterdam bereits nach 18 Minuten 0:2 in Rückstand. Beide Male hatte die Abwehr nach Eckbällen gegen Siem de Jong das Nachsehen. Für Manchester City glichen Yaya Tour´e und Kun Agüero immerhin noch aus. Malaga und Porto schon durch Mit Schalke musste sich auch der zweite Club aus der Bundes-

liga mit einem Unentschieden begnügen und verpasste somit den vorzeitigen Einzug in die Achtelfinals. Die Gelsenkirchener, bei denen Tranquillo Barnetta lediglich zu einem Kurzeinsatz kam, trennten sich von Arsenal 2:2. Die Deutschen bewiesen aber immerhin Moral und holten einen 0:2-Rückstand noch auf. Als erste Teams haben Malaga und der FC Porto die Achtelfinals erreicht. Beiden genügte dazu ein Auswärtspunkt. Malaga kam in der Gruppe C bei Milan zu einem 1:1, der FC Porto holte bei Dynamo Kiew ein 0:0. (si)

Regierungshilfe für den Dorfverein FUSSBALL. Der 1.-Liga-Vertreter Muttenz empfängt im Schweizer Cup am kommenden Sonntag die Young Boys. Laut der Polizei ist die Partie unweit der Heimstätte des FC Basel ein Hochrisikospiel. Der Sportplatz Margelacker biete «keine idealen Bedingungen für ein Sicherheitsdispositiv». Der Club ersuchte die Baselbieter Regierung um Erlass der Sicherheitskosten, weil diese für einen Dorfverein gar nicht finanzierbar seien. Die Regierung hilft und erlässt dem Club die Kosten für den Polizeieinsatz. Der SV Muttenz muss sich lediglich mit Franken 1.80 pro zahlendem Zuschauer an den externen Sicherheitskosten beteiligen. Die Gesamtkosten für den Polizeieinsatz betragen knapp 150 000 Franken. (sda)


sport

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

St. Otmar gegen Bern der Favorit HANDBALL. Glück hatte St. Otmar bei der Auslosung der Sechzehntelfinals des Schweizer Cups nicht. Die St. Galler spielen heute um 19.30 Uhr zu Hause gegen den Ligakonkurrenten Bern Muri. Diese Partie ist die einzige Begegnung zwischen zwei NLA-Vertretern in der laufenden Cuprunde. St. Otmar hat in der Spielzeit 2012/13 erst zweimal verloren: gegen GC Amicitia und am Saisonstart gegen Bern Muri. Trotzdem sind die Ostschweizer heute Favorit. Die Berner konnten zwar zwischenzeitlich die Führung in der NLA-Tabelle übernehmen, sie konnten diese Form aber nicht bestätigen und sind mittlerweile auf dem sechsten Rang plaziert. Den Tiefpunkt erreichten die Berner vor zwei Wochen, als sie gegen Fortitudo Gossau mit 20:31 verloren. Grund für die Krise sind die Verletzten im Kader von Trainer Alex Milosevic. Besonders die Ausfälle der Rückraumspieler Goran Cvetkovic und Misha Kaufmann wiegen schwer. Topskorer Cvetkovic fällt mit einem Handbruch für drei Monate aus; für den Verteidigungsspezialisten Kaufmann ist die Saison nach einem Kreuzbandriss beendet. (chk)

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Fides’ kleine Erfolgserlebnisse Der 1.-Liga-Club Fides verliert zwar den Cup-Sechzehntelfinal gegen den NLA-Vertreter Stäfa zu Hause mit 24:28. Die St. Galler zeigen gegen den oberklassigen Gegner aber eine starke Leistung und halten den Spielverlauf lange offen. CHRISTOF KRAPF

HANDBALL. Im Fussball sind

Cupspiele von unterklassigen Teams gegen NLA-Mannschaften meist ein grosses Clubfest. Neben dem sportlichen Erlebnis bieten die Zuschauereinnahmen den unterklassigen Vereinen auch einen finanziellen Zustupf. Im Handball ist dies nicht anders – in kleinerem Rahmen einfach. Eintritt wurde für den Cup-Sechzehntelfinal zwischen dem 1.-Liga-Club Fides und dem NLA-Vertreter Stäfa nicht verlangt. Stattdessen standen am Eingang zwei Boxen für eine Kollekte zugunsten der Junioren des St. Galler Clubs. Anstatt Tausende Zuschauer wie an Cupspielen im Fussball kamen gestern rund 120 Zuschauer ins Athletik Zentrum. Immerhin sind dies deutlich mehr als an einem Meisterschaftsspiel von Fides. Der spielende Assistenztrainer David Hefti sagte: «Für uns ist das Cupspiel der Höhepunkt der Saison.» «Vielleicht kann unsere Mannschaft wenigstens ein bisschen an der Überraschung schnuppern», sagte der Hallen-Speaker zu Be-

viele Kontertore kassiert. Sonst wäre vielleicht eine Überraschung möglich gewesen», sagte Hefti. Wer dachte, Fides gebe sich angesichts des wachsenden Rückstandes auf, täuschte sich. Die St. Galler kämpften sich in der zweiten Halbzeit auf zwei Tore an Stäfa heran.

ginn – Zuversicht klingt anders. Immerhin hat Fides mit Gabriel Alp, Fabian Gunziger und Andreas Keel drei Spieler mit NLA-Erfahrung im Kader. Hefti, der vierte ehemalige NLA-Akteur von Fides, fehlte wegen einer noch nicht ausgeheilten Lungenentzündung. Auf dem Spielfeld verkauften sich die St. Galler dann überraschend gut. Besonders in der Verteidigung forderte der Dritte der 1. Liga den Siebten der NLA über weite Strecken.

Zweite Halbzeit gewonnen Ausgleichen oder gar in Führung gehen, konnte Fides nicht mehr. Obwohl den St. Gallern mit der 24:28-Niederlage die Überraschung nicht gelang, erlebten sie einige kleine Erfolgserlebnisse. So setzte sich Rückraumspieler Ramon Schwinn mehrfach gegen Gegenspieler durch, die zwei Köpfe grösser sind als er. Auch FidesGoalie Andreas Scherer konnte sich auszeichnen und wehrte einige Konter der Zürcher ab. Keel schliesslich wird besonders die 42. Spielminute in Erinnerung bleiben: Der Linkshänder traf mit einem Schlenzwurf aus elf Metern in den Winkel. Und immerhin entschieden die St. Galler die zweite Halbzeit mit einem Tor Vorsprung für sich.

Fides kassiert zu viele Konter Besonders in der ersten Halbzeit hatten die Zürcher im Angriff Mühe. Fides war in der Verteidigung beweglich und aggressiv. Deshalb erzielte Stäfa mehrheitlich Treffer nach Kontern. Diese Gegenstösse wurden möglich, weil die St. Galler im Angriff nicht das Niveau ihrer Defensive erreichten. Zu oft fand Fides keine Lücken zwischen den grossgewachsenen und athletischen Zürcher Deckungsspielern. So konnte der NLA-Vertreter bis zur Pause mit 15:10 in Führung gehen. «Wir haben in der Anfangsphase zu

Bild: Coralie Wenger

Fides-Spieler Ramon Schwinn setzt gegen Stäfa zum Wurf an.

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ZAHLEN & FAKTEN AUTOMOBIL YOUNG DRIVER DAYS Abu Dhabi (VAE). Erster Testtag: 1. Kevin Magnussen (Dä), McLaren-Mercedes, 1:42,651 (40 Runden). 2. Antonio Felix da Costa (Por), Red Bull-Renault, 0,066 Sekunden zurück (79). 3. Gary Paffett (Gb), McLaren-Mercedes, 0,756 (44). 4. Robin Frijns (Ho), Sauber-Ferrari, 1,124 (78). – Sieben Fahrer im Einsatz.

BASKETBALL NBA Montag: Philadelphia 76ers – New York Knicks 88:110. Brooklyn Nets – Minnesota Timberwolves 96:107. Miami Heat – Phoenix Suns 124:99. Memphis Grizzlies – Utah Jazz 103:94. Dallas Mavericks – Portland Trail Blazers 114:91. San Antonio Spurs – Indiana Pacers 101:79. Sacramento Kings – Golden State Warriors 94:92. Los Angeles Clippers – Cleveland Cavaliers 101:108.

FUSSBALL Armbruch bei Luganos Verteidiger Witschi Kiliann Witschi, Verteidiger des Challenge-League-Clubs Lugano, hat sich im Training bei einem unglücklichen Sturz den Ellenknochen im Unterarm gebrochen. Der 26-Jährige wird vermutlich bis Ende Jahr ausfallen.

Alex Ferguson erhält eine Statue Alex Ferguson wird 26 Jahre nach seinem Amtsantritt als Trainer von Manchester United mit einer Statue geehrt. Diese soll beim Old Trafford nahe am Eingang jener Tribüne stehen, welche seit vergangener Saison den Namen des 70jährigen Schotten trägt. Die Ehrung ist für den 23. November, den Tag vor dem Spiel gegen Queens Park, geplant. Gegen die Londoner betreute Ferguson das Team am 22. November 1986 in seinem ersten Heimspiel.

Kein Steuererlass für spanische Clubs Ministerpräsident Mariano Rajoy hat in einem Interview festgehalten, dass die spanischen Vereine ihre Schulden, die sich auf rund 675 Millionen Euro belaufen, bei der Finanzbehörde bezahlen müssen. Ende April hatte sich die Profiliga mit der Regierung darauf verständigt, dass bestimmte Fristen für den Abbau der Schulden festgesetzt werden. Ab der Saison 2014/15 sollen den Teams, die ihre Steuern nicht gezahlt haben,

35 Prozent der Fernsehgelder gesperrt werden. SPANIEN Primera Division. 10. Runde: Getafe – Betis Sevilla 2:4.

1. FC Barcelona 2. Atletico Madrid 3. Real Madrid 4. Betis Sevilla 5. Malaga 6. Levante 7. FC Sevilla 8. Valladolid 9. Valencia 10. Getafe 11. Rayo Vallecano 12. Saragossa 13. Mallorca 14. Bilbao 15. Celta Vigo 16. La Coruna ˜ 17. Real Sociedad 18. Esp. Barcelona 19. Granada 20. Osasuna

10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10

9 8 6 6 5 5 4 4 4 4 4 4 3 3 3 2 3 2 2 1

1 1 2 1 3 2 3 2 2 1 1 0 2 2 1 4 1 3 2 2

0 1 2 3 2 3 3 4 4 5 5 6 5 5 6 4 6 5 6 7

32 : 12 22 : 11 25 : 7 17 : 15 14 : 7 12 : 14 12 : 11 15 : 11 13 : 12 12 : 16 13 : 23 9 : 15 10 : 15 14 : 20 11 : 14 15 : 20 10 : 15 12 : 15 9 : 17 8 : 15

28 25 20 19 18 17 15 14 14 13 13 12 11 11 10 10 10 9 8 5

CHAMPIONS LEAGUE Gruppe A Dynamo Kiew – FC Porto 0:0 Paris St-Germain – Dinamo Zagreb 4:0 (1:0)

1. FC Porto* 2. Paris St-Germain 3. Dynamo Kiew 4. Dinamo Zagreb

4 4 4 4

3 3 1 0

1 0 1 0

0 6 : 2 10 1 10 : 2 9 2 5: 7 4 4 0 : 10 0

Dynamo Kiew – FC Porto 0:0 Olympiastadion – 70 000 Zuschauer – Sr. Undiano Mallenco (Sp). Bemerkung: Dynamo Kiew ohne Mehmedi (Ersatz). Paris St-Germain – Zagreb 4:0 (1:0) Parc des Princes – 44 000 Zuschauer – Sr. Gil (Pol). Tore: 16. Alex 1:0. 61. Matuidi 2:0. 65. Menez ´ 3:0. 80. Hoarau 4:0. Gruppe B Olympiakos Piräus – Montpellier Schalke – Arsenal

1. Schalke 2. Arsenal 3. Piräus 4. Montpellier

4 4 4 4

2 2 2 0

2 1 0 1

0 1 2 3

3:1 (1:0) 2:2 (1:2)

8: 7: 7: 5:

5 6 7 9

8 7 6 1

Piräus – Montpellier 3:1 (1:0) Georgios Karaiskakis – 28 000 Zuschauer – Sr. Strahonja (Kro). Tore: 4. Machado 1:0. 67. Belhanda (Foulpenalty) 1:1. 80. Greco 2:1. 82. Mitroglu 3:1. Schalke – Arsenal 2:2 (1:2) Veltins-Arena – 57 000 Zuschauer – Sr. Rizzoli (It). Tore: 18. Walcott 0:1. 26. Giroud 0:2. 45. Huntelaar 1:2. 67. Farfan 2:2. Bemerkungen: Schalke ab 94. mit Barnetta. Arsenal ohne Djourou (Ersatz). Gruppe C AC Milan – Malaga Anderlecht – Zenit St. Petersburg

1:1 (0:1) 1:0 (1:0)

1. Malaga* 2. AC Milan 3. Anderlecht 4. St.Petersburg

4 4 4 4

3 1 1 1

1 2 1 0

0 1 2 3

8: 4: 1: 3:

1 10 4 5 4 4 7 3

Milan – Malaga 1:1 (0:1) Giuseppe Meazza – 34 000 Zuschauer – Sr. Webb (Eng). Tore: 40. Eliseu 0:1. 73. Pato 1:1. Anderlecht – St. Petersburg 1:0 (1:0) Constant vanden Stock – 26 000 Zuschauer – Sr. Gautier (Fr). Tor: 17. Mbokani 1:0. Gruppe D Real Madrid – Dortmund 2:2 (1:2) Manchester City – Ajax Amsterdam 2:2 (1:2)

1. Dortmund 2. Real Madrid 3. Ajax Amsterdam 4. Manchester City

4 4 4 4

2 2 1 0

2 1 1 2

0 6: 4 1 10 : 7 2 6: 8 2 6: 9

8 7 4 2

Real Madrid – Dortmund 2:2 (1:2) Bernabeu – 79 000 Zuschauer – Sr. Cakir (Tür). Tore: 28. Reus 0:1. 34. Pepe 1:1. 45. Arbeloa (Eigentor) 1:2. 89. Özil 2:2. Manchester City – Ajax 2:2 (1:2) Etihad Stadium – 47 000 Zuschauer – Sr. Rasmussen (Dä). Tore: 10. Siem De Jong 0:1. 18. Siem De Jong 0:2. 22. Yaya Toure´ 1:2. 74. Agüero 2:2. * = in den Achtelfinals

3 3 3 3

2 1 0 0

1 1 3 1

0 1 0 2

5: 7: 4: 1:

2 4 4 7

7 4 3 1

Gruppe F 20.45 Bayern München – Lille 20.45 Valencia – Bate Borissow

1. Valencia 2. Bate Borissow 3. Bayern 4. Lille

3 3 3 3

2 2 2 0

0 0 0 0

1 1 1 3

6: 6: 4: 1:

2 5 4 6

6 6 6 0

Gruppe G 20.45 Benfica Lissabon – Spartak Moskau 20.45 FC Barcelona – Celtic Glasgow

1. FC Barcelona 2. Celtic Glasgow 3. Spartak Moskau 4. Benfica Lissabon

3 3 3 3

3 1 1 0

0 1 0 1

0 1 2 2

7: 4: 6: 1:

3 4 7 4

9 4 3 1

Gruppe H 20.45 Cluj – Galatasaray Istanbul 20.45 Braga – Manchester United

1. Manchester U. 2. Cluj 3. Braga 4. Galat. Istanbul

3 3 3 3

3 1 1 0

0 1 0 1

0 1 2 2

6: 4: 4: 1:

Morgen spielen: Gruppe A 18.00 Machatschkala – Liverpool 19.00 Udinese – Young Boys

1. Liverpool 2. Machatschkala 3. Udinese 4. Young Boys

3 3 3 3

2 1 1 1

0 1 1 0

1 1 1 2

8: 3: 5: 6:

6 2 6 8

6 4 4 3

1 3 6 6

9 6 1 1

4 4 5 6

7 4 4 1

Gruppe B 19.00 Coimbra – Atletico Madrid 19.00 Viktoria Pilsen – Hapoel Tel Aviv

1. Atletico Madrid 2. Viktoria Pilsen 3. Coimbra 4. Hapoel Tel Aviv

3 3 3 3

3 2 0 0

0 0 1 1

0 1 2 2

6: 5: 3: 2:

Gruppe C 19.00 Marseille – Gladbach 19.00 Fenerbahce Istanbul – Limassol

1. Fenerb. Istanbul 2. Gladbach 3. Marseille 4. Limassol

3 3 3 3

2 1 1 0

1 1 1 1

0 1 1 2

7: 4: 7: 1:

Gruppe D 19.00 Brügge – Newcastle 19.00 Bordeaux – Funchal

3 3 5 4

9 4 3 1

3 3 3 3

3 2 0 0

0 0 1 1

0 1 2 2

8: 7: 5: 3:

5 4 8 6

9 6 1 1

Gruppe J 21.05 Lazio Rom – Panathinaikos 21.05 Tottenham – Maribor

1. Lazio Rom 2. Maribor 3. Tottenham 4. Panathinaikos

3 3 3 3

1 1 0 0

2 1 3 2

0 1 0 1

2: 4: 2: 2:

1 2 2 5

5 4 3 2

0 0 2 3

5: 4: 3: 1:

0 1 4 8

7 7 3 0

0 1 1 2

6: 5: 4: 3:

4 2 7 5

7 6 2 1

Gruppe K 21.05 Charkow – Trondheim 21.05 Leverkusen – Rapid Wien

1. Leverkusen 2. Charkow 3. Trondheim 4. Rapid Wien

3 3 3 3

2 2 1 0

1 1 0 0

Gruppe L 21.05 Hannover – Helsingborg 21.05 Enschede – Levante

1. Hannover 2. Levante 3. Enschede 4. Helsingborg

3 3 3 3

2 2 0 0

1 0 2 1

HANDBALL 1. Newcastle 2. Bordeaux 3. Brügge 4. Funchal

3 3 3 3

2 1 1 0

1 1 0 2

0 1 2 1

4: 5: 2: 1:

0 4 5 3

7 4 3 2

Gruppe E 19.00 FC Kopenhagen – Stuttgart 19.00 Molde – Steaua Bukarest

Heute spielen: Gruppe E 20.45 Juventus Turin – Nordsjaelland 20.45 Chelsea – Schachtjor Donezk

1. Donezk 2. Chelsea 3. Juventus 4. Nordsjaelland

1. Lyon 2. Sparta Prag 3. Kiryat Shmona 4. Bilbao

EUROPA LEAGUE

1. Steaua Bukarest 2. FC Kopenhagen 3. Molde 4. Stuttgart

3 3 3 3

2 1 1 0

1 1 0 2

0 1 2 1

3 3 3 3

3 1 1 0

0 1 0 1

0 1 2 2

5: 2: 3: 2:

2 2 4 4

7 4 3 2

8: 4: 5: 3:

3 3 6 8

9 4 3 1

Gruppe G 21.05 Lissabon – Genk 21.05 Basel – Szekesfehervar

1. Genk 2. Szekesfehervar 3. Basel 4. Lissabon

3 3 3 3

2 2 0 0

1 0 2 1

0 1 1 2

7: 5: 3: 1:

3 4 4 5

7 6 2 1

Gruppe H 21.05 Neftschi Baku – Rubin Kasan 21.05 Partizan Belgrad – Inter Mailand

1. Inter Mailand 2. Rubin Kasan 3. Neftschi Baku 4. Partizan Belgrad

3 3 3 3

2 2 0 0

1 1 1 1

0 0 2 2

Gruppe I 21.05 Kiryat Shmona – Sparta Prag 21.05 Bilbao – Lyon

Sechzehntelfinal Fides St. Gallen – Stäfa Wädenswil – Wacker Thun Amicitia/RWZ – Kriens-Luzern

24:28 19:41 30:34

Heute spielen: 19.30 St. Otmar – Bern Muri 20.15 Kreuzlingen – Kadetten Schaffhausen

Gruppe F 19.00 Napoli – Dnjepropetrowsk 19.00 Stockholm – Eindhoven

1. Dnjepropetr. 2. Eindhoven 3. Napoli 4. Stockholm

SCHWEIZER CUP

6: 5: 1: 0:

3 2 4 3

7 7 1 1

SCHWEIZER CUP FRAUEN Sechzehntelfinal Brühl – GC Amicitia Zürich 51:19 Thun 2/Grauholz –Rotweiss Thun 21:37 GTV Basel – Spono Nottwil 16:26 Zofingen –Yellow Winterthur 21:23 Aarburg/Oftringen/Rothrist – Langnau 16:24

REITEN

die die Athleten zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio führen sollen.

TENNIS Berdych als Leader der Tschechen Mit Tomas Berdych als Leader will Tschechien das Double in den beiden Mannschaftswettbewerben perfekt machen. Nach dem Erfolg der Frauen im Fed-Cup-Endspiel gegen Serbien soll der 27jährige Berdych im Daviscup-Final vom 16. bis 18. November in Prag gegen Titelverteidiger Spanien die entscheidenden Punkte sammeln. Neben dem Weltranglistensechsten nominierte Teamcaptain Jaroslav Navratil den ehemaligen Top-Ten-Spieler Radek Stepanek sowie Lukas Rosol und Ivo Minar. ATP-FINALS London. (5,5 Mio. Pfund/Halle). Einzel. Gruppe B: Federer (Sz/2) s. Tipsarevic (Ser/8) 6:3, 6:1. Ferrer (Sp/4) s Del Potro (Arg/6) 6:3 3:6 6:4. Doppel. Gruppe A: Paes/Stepanek (Ind/Tsch/3) s. Qureshi/Rojer (Pak/Ho/7) 6:4, 7:5. – Gruppe B. Gruppe B: Marray/Nielsen (Gb/Dä/8) s. Bhupathi/ Bopanna (Ind/5) 6:4, 6:7 (1:7), 12:10.

TURNIERE IM AUSLAND Ortisei, Val Gardena (It). ATP-Challenger (64 000 Euro/Hart, Halle). Einzel. 1. Runde: Hernych (Tsch) s. Ehrat (Sz) 6:7 (2:7), 6:3, 6:4. Knoxville, Tennessee. ATP-Challenger (50 000 Dollar/Hart). Einzel. 1. Runde: van der Merwe (SA) s. Lammer (Sz) 6:1, 6:7 (6:8), 6:4. Loughborough (Gb). ATP-Challenger (42 500 Euro/Hart, Halle). Einzel. 1. Runde: Laaksonen (Sz) s. Lojda (Tsch) 7:6 (10:8), 6:2. Achtelfinals: Laaksonen – Peter Gojowczyk (De/6).

WELTRANGLISTE Oktober: 1. (3. Vormonat) Steve Guerdat (Sz), 2525 Punkte. 2. (2.) Nick Skelton (Gb), 2403. 3. Christian Ahlmann (De), 2400. 4. (1.) Rolf-Göran Bengtsson (Sd), 2378. 5. (4.) Pius Schwizer (Sz), 2358. 6. (6.) Kevin Staut (Fr), 2270. 7. (7.) Marcus Ehning (De), 2223. 8. (10.) Edwina Tops-Alexander (Au), 2098. 9. (11.) Marco Kutscher (De), 2055. 10. (8.) Beezie Madden (USA), 2041. Ferner: 41. (43.) Janika Sprunger, 1485. 66. (60.) Beat Mändli, 1216. 73. (85.) Paul Estermann, 1152. 83. (67.) Werner Muff, 1115. 90. (92.) Arthur Da Silva, 1053. 95. (116.) Martin Fuchs, 1000.

SCHIESSEN Neue Trainer für Schweizer Schützen Der Schweizerische Verband hat mit dem Deutschen Uwe Knapp und dem Franzosen Roger Chassat zwei neue Trainer präsentiert,

SPORT AM TV SF 2 20.00: Fussball. Champions League: Celtic Glasgow – Barcelona.

SCHWEIZER SPORTFERNSEHEN 20.00: Handball. Cup: Kreuzlingen – Kadetten Schaffhausen.

ZDF 20.15: Fussball. Champions League: Bayern München – Lille.

TELECLUB Sport 1. 19.30: Fussball. Champions League: Konferenz. Sport 2. 19.30: Fussball. Champions League: Bayern München – Lille. Sport 3. 19.30: Fussball. Champions League: Celtic Glasgow – Barcelona.


sport

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

17

Neuer Dopingfall im Schwingsport

Frijns bei Premiere im Sauber Vierter

SCHWINGEN. Erstmals seit 2005 hat der Schwingsport wieder einen Dopingfall. Der eidgenössische Verband (ESV) informierte gestern über einen seiner Sportler, der in diesem Jahr in einer Kontrolle von Antidoping Schweiz hängengeblieben ist. Um welchen Schwinger es sich handelt, wurde nicht verraten, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt. «Nach Abschluss des Verfahrens wird der ESV umgehend eine Stellungnahme veröffentlichen», schrieb Geschäftsstellenleiter Rolf Gasser. Ebenfalls nicht bekannt ist, wo die Dopingkontrolle durchgeführt wurde. Die Anerkennung, die sich der Schwingsport in den vergangenen Jahren erarbeitet hat, wird jedenfalls darunter leiden. Wie gross die Einbusse sein wird, hängt auch davon ab, ob es sich beim gedopten Schwinger um einen Spitzenschwinger handelt oder nicht. Dopingfälle sind im Schwingen nichts Neues. 2001 wies der Toggenburger Beat Abderhalden, Bruder des dreifachen Schwingerkönigs Jörg Abderhalden, einen zu hohen Testosteronwert auf. 2005 wurde der Berner Thomas Wittwer positiv auf Anabolika getestet. Beide streiten bewusstes Doping bis heute ab. (red.)

Bei den Testtagen für junge Fahrer sitzt der Holländer Robin Frijns erstmals auf einer GP-Strecke in einem Formel-1-Auto. Im Sauber erzielt er in Abu Dhabi die viertbeste Zeit des Tages.

Guerdat neue Nummer eins

Bild: ap/Sang Tan

Beobachtet von Zuschauern und zahlreichen Kameras betritt Roger Federer die O2-Arena in London.

Frustrierter Button

Federer überholt Lendl

REITEN. Als vierter Schweizer

nach Willi Melliger, Markus Fuchs und Pius Schwizer hat Steve Guerdat die Spitze der Weltrangliste erklommen. Der Olympiasieger verbesserte sich von Platz drei an die Spitze. Drei Monate nach seinem Sieg in London und einen Monat nach seinem GP-Triumph mit Nino des Buissonnets in Rio de Janeiro übernahm Guerdat erstmals die Spitze. «Ich bin stolz, die Nummer eins der Welt zu sein. Es ist eine Bestätigung für meine Arbeit und die Qualität der Pferde», sagte der 30jährige Jurassier. «Ich werde versuchen, den Platz möglichst lange zu halten, werde meine Pferde dafür aber nicht zu sehr forcieren.» Schwizer, Sieger des Weltcupspringens am Sonntag in Lyon, hat einen Rang verloren, ist nun Fünfter. Mit Janika Sprunger (41.), Beat Mändli (66.), Paul Estermann (73.), Werner Muff (83.), Arthur Da Silva (90.) und Martin Fuchs (95.) gehören sechs weitere Schweizer zu den besten 100 der Welt. (si)

Michele Scarponi suspendiert RAD. Der Italiener Michele Scar-

poni, der (nachträgliche) Sieger des Giro d’Italia von 2011, hat Kontakte zum mutmasslichen Dopingarzt Michele Ferrari zugegeben. Scarponi gab bei einer Anhörung vor dem nationalen olympischen Komitee zu, dass er im September 2010 zwei Fahrtests unter Ferrari absolviert habe. Sportlern war zu diesem Zeitpunkt der Kontakt zum gesperrten Mediziner verboten. Bei Zuwiderhandlung drohte ein Fahrverbot von drei Monaten. Er habe nicht gewusst, dass Ferrari gesperrt sei, behauptete der 33jährige Scarponi. Das Team Lampre reagierte auf das Geständnis und suspendierte seinen Fahrer, betonte aber, dass der Vorfall zu einem Zeitpunkt passierte, zu dem Scarponi noch nicht für Lampre fuhr. Scarponi sass schon von 2007 bis 2009 wegen der Verwicklung in die Dopingaffäre Fuentes eine zweijährige Sperre ab. (si)

Roger Federer legt an den ATP-Finals in London einen perfekten Start hin. Die Schweizer Weltnummer zwei bezwingt im ersten Gruppenspiel den Serben Janko Tipsarevic 6:3, 6:1. TENNIS. Nur eine gute Stunde benötigte Roger Federer, um auch bei der vierten Austragung der ATP-Finals in London mit einem Sieg ins Turnier zu starten. Mit dem 100. Punkt der Partie verwertete der Schweizer nach 68 Minuten und einem Fehler Janko Tipsarevics seinen ersten Matchball. Es war der sechste Sieg im sechsten Spiel gegen den 28-Jährigen aus Belgrad, der im vergangenen Jahr als Ersatzspieler seine Premiere an den ATP-Finals gefeiert hatte und leicht angeschlagen angetreten war. Federer, mit sechs Titeln der Rekordgewinner am Saisonfinale, legte bei seiner elften Teilnahme in Folge am Rendez-vous der besten acht Spieler der Tour einen Blitzstart hin. Nach zehn Minuten lag der 31jährige Baselbieter in der

O2-Arena bereits mit 3:0 in Führung. Und auch in der Folge bot der Weltranglistenzweite, der von den rund 15 000 Zuschauern mit tosendem Applaus empfangen worden war, eine starke Leistung. «Ich bin sehr zufrieden, wie ich gespielt und mich bewegt habe. Ich kann sehr viel Positives mitnehmen», so Federer, der bis Montag über leichte körperliche Beschwerden geklagt hatte.

erstmals 1970 in Tokio ausgetragen wurde. Damit überholte der 17fache Grand-Slam-Sieger den gebürtigen Tschechen und fünfmaligen Sieger Ivan Lendl, der 39 Einzelsiege aufzuweisen hat. Seinen ersten Sieg hatte Federer 2002 gleich bei seiner Masters-Premiere in Shanghai gegen Juan-Carlos Ferrero gefeiert. «Es war damals ein grosser Moment für mich. Ich

WÖRTLICH

Der 40. Sieg Für Federer, welcher die vergangenen zwei Austragungen der ATP-Finals ohne Niederlage gewonnen hatte, war der Erfolg gegen Tipsarevic der elfte Sieg in Serie in der O2-Arena. Mit diesem stellte der Schweizer eine weitere Rekordmarke auf. Für Federer war es der 40. Sieg am Masters, das

Schlicht zu gut «Roger Federer war heute schlicht und einfach zu gut für mich.»

Janko Tipsarevic, Federers Auftaktgegner an den ATP-Finals

AUTOMOBIL. Zum Auftakt der sogenannten «Young Driver Days» in Abu Dhabi, wo vergangnen Sonntag der GP der Vereinigten Arabischen Emirate über die Bühne ging, absolvierte Robin Frijns im Sauber-Ferrari 78 Runden, was fast der anderthalbfachen Renndistanz vom vergangenen Sonntag entspricht. Für den talentierten Holländer resultierte am Ende Platz vier in der Tageswertung. Bei seiner ersten Ausfahrt galt es für Frijns zunächst, das Team Sauber bei der Aerodynamik-Arbeit zu unterstützen. Am Nachmittag durfte der frischgebackene Champion der Formel Renault 3.5 sämtliche Reifenmischungen testen. «Es gibt für mich noch viel zu lernen. Auf meiner schnellsten Runde beging ich einen Fehler. Es wäre also noch eine bessere Zeit möglich gewesen», sagte der 21-Jährige.

war sehr aufgeregt», vermochte sich Federer zu erinnern. Nun gegen Ferrer In seinem zweiten Gruppenspiel trifft der Schweizer morgen auf David Ferrer, der sich gegen Juan Martin Del Potro 6:3 3:6 6:4 durchsetzte. Zwar hat Federer keine der bisher 13 Begegnungen mit dem 30-Jährigen aus Valencia verloren, doch Ferrer präsentiert sich in bestechender Form. Für Ferrer war es der elfte Erfolg in Serie und der 73. im laufenden Jahr. Kein anderer Spieler hat 2012 so viele Siege wie der Spanier errungen. Auch was die Anzahl Turniersiege (7) betrifft, ist er in diesem Jahr der erfolgreichste Spieler. «Vor allem in der Halle wird er noch immer von vielen unterschätzt», sagte Federer über den Spanier. (si)

Mit 1:43,775 Minuten büsste Frijns 1,124 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Kevin Magnussen ein. Der 20jährige Däne sass in einem Mercedes-McLaren, den Stammfahrer Jenson Button zuletzt als den schlechtesten bezeichnete, seit er für dieses Team fahre. Das diesjährige Auto habe nicht so gut zu ihm gepasst wie die zwei Vorgängermodelle. «Auch an guten Wochenenden gab es immer wieder schwierige Momente zu überstehen.» Gutierrez gut im Rennen Esteban Gutierrez, dem immer grössere Chancen eingeräumt werden, bei Sauber in der kommenden Saison vom Ersatzzum Stammfahrer aufzusteigen, kommt auf dem Yas Marina Circuit heute und morgen zum Einsatz. Er wird bereits zum viertenmal zu Testzwecken in einem Sauber-Ferrari Platz nehmen können. Ende Oktober erlebte der 21-Jährige in Indien seine Premiere an einem GP-Wochenende. Er konnte das erste freie Training anstelle seines kranken mexikanischen Landsmanns Sergio Perez absolvieren. (si/red.)

Weg an die EM führt über Frauenfeld Der Schweizer Leichtathletik bietet sich mit den europäischen Titelkämpfen in zwei Jahren ein einzigartiges Schaufenster. Auf allen Ebenen werden deshalb Anstrengungen unternommen. Ein wichtiger Pfeiler ist die Thurgauer Kantonshauptstadt. JÖRG GREB/ZÜRICH

LEICHTATHLETIK. Die EM 2014 in

Zürich geniesst eine grosse Akzeptanz. «96 Prozent äussern sich positiv zum Anlass», sagt Patrick Magyar zu einer Umfrage in der Deutschschweiz. Für den CEO des Grossanlasses ist das ein hervorragender Ausgangswert. Auf Kurs wähnt sich auch der nationale Verband Swiss Athletics, was das Sportliche betrifft. «Es gibt nichts, was wir von unserem vor vier Jahren formulierten Ziel anpassen müssten», sagte Leistungssportchef Peter Haas an der gestrigen Medienkonferenz in Zürich. Keine Kompromisse mehr Mit 30 Schweizer EM-Teilnehmern rechnet er. An jedem der acht Wettkampftage wünscht er

sich einen Finalplatz. An einer Zusammenkunft erkannten die National- und Heimtrainer aber weiteren Handlungsbedarf: «Es muss noch mehr passieren.» Zu viele hätten den Weg an die EM abge-

brochen, zu viele kämpften mit Verletzungen, und die Leistungskurven stiegen zu flach an. «Die Zeit der Kompromisse ist vorbei», sagt Haas und fordert deutliche Steigerungen bei Trainingsum-

fang, Trainingsqualität und erholungsfördernden Massnahmen. Neu verpflichtet worden ist der deutsche Trainer Herbert Czingon. Enger eingebunden werden Physiotherapeut Daniel Troxler

sowie St. Moritz als Destination für das Höhentraining. Zusätzlich werden potenzielle EM-Finalteilnehmer mittels finanzieller Unterstützung durch «Weltklasse Zürich» motiviert (siehe Kasten). Hauptprobe in Frauenfeld

Geld für die Hoffnungsträger «Weltklasse Zürich» dehnt sein Engagement als Förderer im Hinblick auf die Heim-EM 2014 aus. Finanziell unterstützt werden Athleten, die nach aktuellem Stand das Potenzial für einen EM-Final aufweisen. Es sind dies: Nicole Büchler (Stab), Jonas Fringeli (Zehnkampf),

Kariem Hussein (400 m Hürden), Irene Pusterla (Weit), Viktor Röthlin (Marathon), Anna Katharina Schmid (Stab), Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig (5000 m oder Marathon), Lea und Ellen Sprunger (200 m/Siebenkampf), Lisa Urech (100 m Hürden), Simon Walter (Zehnkampf) und

Alex Wilson (200 m). Kandidat für diese Gruppe ist auch der St. Galler Hürdensprinter Andreas Kundert. Bei ihm wird abgewartet, wie er sich nach dem Sturz in diesem Sommer erholt. «Die Auswahl hat keinen definitiven Charakter», sagt CEO Patrick Magyar. (gg)

Mit der EM in Zürich wird die Leichtathletik eine einzigartige Möglichkeit zur Präsentation erhalten. Die Schweizer Meisterschaften 2014 in Frauenfeld einige Wochen zuvor sollen die Wahrnehmung anziehen. «Eine MiniEM wird inszeniert, alles eins zu eins durchgespielt und die breite Schweizer Spitze ins Zentrum gerückt», sagt Magyar, der schon jetzt mit dem örtlichen OK-Präsidenten Matthias Gredig zusammenarbeitet.


börse&fonds

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

ETF

OBLIGATIONEN SWISS BOND INDIZES DER SIX Kurs +/-% +/-% Ren06.11. 05.11. 30.12.11 dite

SBI SBI Dom SBI Dom Gov SBI Dom Non-Gov SBI Dom Swiss Pb SBI Dom 1-3 SBI Dom 3-5 SBI Dom 5-7 SBI Dom 7-10 SBI Dom 10+ SBI For SBI For Corp SBI For Gov SBI For Sup SBI For 1-3 SBI For 3-5 SBI For 5-7 SBI For 7-10 SBI For 10+

125.22 128.34 204.66 127.22 122.03 114.58 124.61 129.93 136.45 143.8 122.03 122.89 123.28 130.04 115.94 121.4 130.37 128.26 130.69

-0.01 4.12 -0.02 2.65 -0.02 1.86 -0.02 3.07 -0.02 2.38 +0.01 0.83 0 1.72 0 3.22 +0.01 4.1 -0.08 3.35 +0.01 5.83 +0.01 5.91 +0.02 5.81 +0.01 5.01 +0.02 2.93 0 5.45 +0.02 7.44 0 8.88 -0.02 10.63

Bonitätsrating von AAA bis BBB Zinssatz

Kurs 06.11.

Duration

0.92 5.98 0.84 7.14 0.66 8.56 0.97 6.37 0.83 6.54 0.14 1.92 0.31 3.81 0.48 5.49 0.8 7.74 1.12 14.16 1.08 4.63 1.13 4.16 1.02 5.25 0.93 6.39 0.64 2.01 0.75 3.75 0.95 5.53 1.24 7.53 1.67 12.9

Vol. +/-% in tSt. 05.11.

Laufzeit

MEISTGEHANDELTE OBLIGATIONEN SCHWEIZ Schweiz Eidgen. Schweiz Eidgen. Bk of Scot Schweiz Eidgen. Clariant Schweiz Eidgen. Schweiz Eidgen.

4 3.75 2 2 3.5 3 2.5

134.42 110.41 102.3 114.26 100.4 115.23 108.72

4000 +0.05 2435 +0.03 2090 -0.05 2078 -0.03 1830 0 1668 -0.06 1455 -0.03

11.02.23 10.06.15 15.10.15 25.05.22 26.09.22 08.01.18 12.03.16

1655 -0.26 1520 +0.38 1280 +0.05 1265 -0.44 1185 +0.1 1080 +0.56 1025 -0.14

02.11.15 22.03.22 17.12.14 12.12.14 12.04.16 24.03.17 29.09.17

52 Wochen Hoch Tief

68.12 53.32 69.37 53.68 103.21 79.82 106.15 81.02 129.14 106.7 124.11 105.37 194.01 158.07 66.31 51.07 31.53 25.56 18.96 15.68 66.05 50.16 101.73 81.43 88.96 67.53 54.36 41.79 87.72 67.35 38.72 30.02 74.05 54 75.54 59.4 47.77 38.96 133.08 102.51 31.88 25.25 80.5 61.78 86.65 70.73 70.88 59.03 11.41 9.15 225.66 168

Kurs +/-% 06.11. 05.11.

Aktien Schweiz

SMI CHF SMI CHF SLI CHF SLI CHF SMIM CHF SMIM CHF MSCI Switzerland CHF

UBS 67.54 CS 68.83 UBS 103.21 CS 106.1 CS 126.23 UBS 121.44 Amu 192.87

Aktien Europa

Euro Stoxx 50 EUR CS 64.65 Euro Stoxx 50 CHF UBS 30.61 Euro Stoxx Sel. Div. CHF DB 17.56 MSCI EMU EUR CS 64.59 MSCI EMU CHF UBS 99.04 MSCI EMU Large Cap EUR CS 86.93 MSCI EMU Mid Cap EUR CS 53.17 MSCI EMU Sm. Cap EUR CS 86.89 CAC 40 EUR Com 37.43 DAX EUR Com 73.25 MSCI Europe EUR CS 75.27 MSCI Europe EUR UBS 47.51 MSCI Europe ExSW EUR Amu 131.37 Euro Stoxx 50 CHF iSh 30.65 FTSE 100 GBP CS 73.33 FTSE 100 CHF UBS 85.2 MSCI UK GBP CS 70.62 FTSE UK Div. Pl. CHF iSh 11.39 MSCI N. Countries EUR Amu 220.02

Aktien Nordamerika

133.96 107.98 DJ Industrial USD 129.68 99.64 S&P 500 USD

+0.48 +0.57 +1.03 +0.8 +0.84 +0.7 +0.66 0 +0.86 +1.21 +0.4 +0.43 +0.65 +0.55 +0.64 -2.17 +0.41 -0.11 +0.4 0 +0.36 +0.4 0 +0.66 0 +0.44

CS 129.79 +1.04 CS 125.54 +0.64

141 110.21 145.12 111.91 29.87 23.58 164.29 126.14 153.27 108.15 114.07 100.59 32.15 28.41 36.98 30.66

MSCI USA USD UBS 136.38 MSCI USA Large Cap USD CS 139.13 MSCI USA Mid Cap USD Com 29.87 MSCI USA Sm. Cap USD CS 158.77 Nasdaq 100 USD CS 142.65 MSCI Canada CAD CAD CS 112.13 MSCI Canada CAD UBS 31.29 MSCI N. America CHF Com 35.89

8846 6984 29.41 25.69 8306 6566 8611 7128 135.39 108.31 115.91 91.11 15.32 12.11 117.39 97.99 130.03 107.68 96.37 71.37 25.37 16.45 119.5 92.01 44.99 35.5 43.68 34.8 33.27 24.1

Nikkei 225 JPY CS 7904 MSCI Japan CHF UBS 26.91 MSCI Japan Large Cap JPY CS 7149 MSCI Japan Sm. Cap JPY CS 7781 MSCI Australia USD CS 132.39 FTSE Xinhua China25 USD iSh 107.95 HS China Enterprise USD Com 14.5 MSCI Taiwan USD CS 108.86 MSCI Korea USD CS 124.87 MSCI India USD CS 87.9 FTSE Vietnam CHF DB 18.34 MSCI EM Asia USD CS 115.47 MSCI AC FE. ExJP USD iSh 44.08 MSCI Pacific Ex JP USD UBS 43.49 DJ Asia/Pac.Sel.D.30 USD iSh 32.83

Aktien Asien

Aktien Global

28.99 22.98 MSCI World USD iSh 27.77 126.55 101.64 MSCI World CHF UBS 124.19 27.6 22.77 Stoxx Global Sel.D. CHF DB 26.4 29.94 128.88 47.71 31.51 9.93 55.06 114.1

22.93 90.9 33.19 23.03 8.34 32.38 78.04

Aktien Emerging Markets

FTSE Bric 50 USD MSCI Russia USD DJ RUS Titans 10 USD MSCI East Eu 10/40 USD SETX SE Europe EUR DJ Turkey Titans 20 EUR MSCI Brazil USD

iSh CS Lyx iSh RBS Lyx CS

26.15 106.5 39.15 27.81 9.48 54.24 87.96

18

+0.62 0 +0.4 +0.42 +0.58 -0.2 +0.13 0 +0.22 -0.26 +0.24 -0.1 +0.18 -0.18 0 0 +1.51 0 +0.71 +2.8 +0.27 +1.14 +0.37 +0.4 +0.7 0 +0.85 0 +0.8 +1.2 +2.16 -0.35 +1.65

37.24 23.91 113.14 88.17 144.24 108.75 114 87.78 123.85 100.26 31.48 24.41 9.24 7.88 111.45 88.7 116 82.01 22.5 6 15 26.33 20

20.52 3.59 12.18 21.04 15.93

95.92 92.07 101.57 97.38 100.41 97.81 129.64 124.97 121.3 116.64 154.63 148.14 107.21 100.34 115.22 101.67 120.6 105.69 117.74 94.5 169.19 163.42 189.26 179.42 214.97 202.12 208.18 185.02 155.5 141.36 104.31 103.57 118.35 114.19 132.43 122.85 136.67 125.93 132.58 131.55 204.39 190.39

Ibovespa USD Lyx 26.95 0 MSCI Chile USD CS 101.61 +0.73 MSCI Mexico Cap USD CS 139.68 0 MSCI EM Latin Am. USD CS 99.12 0 MSCI South Africa USD CS 120.34 +1.42 FTSE/JSE Afr. Top 40 EUR Lyx 30.34 +0.2 S&P Select Frontier CHF DB 8.69 +1.4 MSCI Em. Markets USD CS 104.99 +0.57 MSCI Em. Markets CHF UBS 94.25 0

Aktien Sektoren

Global Infrastr. 100 USD iSh 22.01 +2.13 S&P Clean Energy USD iSh 3.76 +1.9 New Energy EUR Lyx 12.56 +1.62 Global Water USD iSh 24.86 0 World Water EUR Lyx 18.88 +1.4

Obligationen

SBI Dom. G. 1-3 CHF CS 92.2 SBI Dom. G. 1-3 A CHF UBS 97.45 SBI Dom. G. 3-7 CHF CS 98.42 SBI Dom. G. 3-7 A CHF UBS 125.81 SBI Dom. G. 7-15 CHF CS 120.49 SBI Dom. G. 7-15 A CHF UBS 150.97 iBoxx Gov. 1-3 EUR CS 107.05 iBoxx Gov. 3-7 EUR CS 115.12 iBoxx Gov. 7-10 EUR CS 120.44 iBoxx Infl. Linked EUR CS 117 Barcl. Cp. G. Bd.1-3 CHF iSh 168.38 Barcl. Cp. G. Bd.3-5 CHF iSh 186.57 Barcl. Cp. G. Bd.7-10 CHF iSh 212.71 Barcl. Cp. G. Bd.15+ CHF iSh 205.37 Markit iBoxx C.Bd. CHF iSh 155.31 iBoxx Gov. 1-3 USD CS 104.06 iBoxx Gov. 3-7 USD CS 117.75 iBoxx Gov. 7-10 USD CS 130.19 iBoxx Gov. Infl. Lkd USD CS 135.46 Barcl. Cp. Tr. Bd.1-3 USD iSh 132.08 Barcl. Cp. Tr. Bd.7-10 USD iSh 199.79

-0.21 -0.05 +0.1 +0.39 +0.11 +0.09 -0.05 +0.13 -0.19 +0.01 +0.07 -0.13 -0.04 +0.23 +0.1 0 -0.04 -0.4 -0.3 +0.02 -0.17

206.37 190.33 Barcl. Cp. TIPS USD iSh 205.46 -0.15 116.99 101.08 Markit iBoxx C. Bd. USD iSh 115.48 -0.28 54.6 31.93 28.77 6.38 23.56 17.64 25.71 22.07 17.34

48.55 25.21 22.24 4.76 17.72 14.26 19.1 16.77 13.6

51.14 40.04 30.98 25.16 29.1 24.53 146 116.4 37 29.86 183.3 147 105.04 76.44 341.59 278.58 288 235.84 178.27 151 182.62 152.22 529 452.56 1967 1648 4337 286.26 162880125714 35.9 25.07 503.15 398.6 78805 65204 1689 1324 32524 26805 681.22 527.12 66.5 45.64

Immobilien

SIX RE. Funds CHF UBS 49.97 -0.04 FTSE/Epra op.Pr. CHF iSh 31.8 +0.35 MSCI Europe RE. EUR Lyx 28.77 -1.84 Epra/Nareit UK Pr. CHF iSh 6.38 +0.47 FTSE US Pr. USD iSh 22.18 +0.64 MSCI USA RE. USD Lyx 16.65 -0.48 FTSE Asia Pr. USD iSh 25.71 +0.39 FTSE/Nareit Gl. Pr. USD iSh 21.47 +0.51 MSCI World RE. USD Lyx 17.12 +0.23

Rohwaren

GSCI USD CRB USD CRB non Energy USD Rogers Int. Agric. USD Rogers Int. Comm. USD Rogers Int. Metal USD S&P Agriculture USD S&P Metals USD S&P Non Energy USD Gold USD Gold (USD) CHF Gold CHF Physical Gold CHF Silver 100 Uz. USD Silver CHF Physical Silver CHF Platin CHF Platinum CHF Physical Platinum CHF Palladium CHF Physical Palladium CHF CMCI WIT Cr. Oil CHF

Easy 45.85 Lyx 27.83 Lyx 26.67 RBS 136.99 RBS 33.71 RBS 158.1 Amu 96.1 Amu 319.3 Amu 264.66 CS 167.74 UBS 168.08 ZKB 500.92 JB 1817 ZKB 286.26 UBS147317 JB 29.37 ZKB 453.82 UBS 72164 JB 1482 UBS 29341 JB 556.81 UBS 49.25

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MEISTGEHANDELTE AUSLAND Royal Bk Scot PLC 2.38 CSG Capital IV 7.13 Citigroup 3 Bayerische Lbk 2.75 Banco Santander 3.25 Tokyo Electr Power2.13 EDF 2.25

95.5 106.1 104.4 101.45 101.85 89.7 107.45

AUSGEWÄHLTE STAATSANLEIHEN 52 Wochen Hoch Tief

134.5 103.09 114.44 105.64 110 123.06 106.8 101.33 111.91

Kurs 06.11.

109.88 96.85 93.06 97.05 96.36 98.36 83.22 99.32 106.01

Schweiz USA USA (30 Jahre) Deutschland Frankreich Grossbritannien Italien Japan Kanada

114.26 99.27 97.16 100.63 107.81 99.45 105.11 100.34 108.66

+/-% 05.11.

Rend.

-0.03 -0.24 -0.4 -0.14 +0.07 +0.01 +0.7 +0.1 -0.15

0.48 1.71 2.89 1.43 2.08 1.81 4.85 0.76 1.76

52 Wochen Hoch Tief

209.5 159 129.6 192.1 367 800 1.046 230.6 112.5 125.7 59.3 74.3 93.5 67.4

Reihenfolge Fondsinformationen: Fondsname, Rechnungswährung, Konditionen Ausgabe / Rücknahme, Kursbesonderheiten, Inventarwert (Werte vom Dienstag, 06.11.2012, Abweichungen siehe Besonderheiten) Performance 2012 in % 1741 ASSET MANAGEMENT AG Tel. 071 226 53 00 www.1741am.com fonds@1741am.com

Obligationenfonds 1741 Fixed Inc.Act.Bd CHF - A

CHF 2/1 e

102.90

3.0

Aktienfonds 1741 Eq. Act.Index.Wrld. Moment.

CHF 2/1 e

98.04

13.1

1741 Eq. Act.Index.Wrld. Value

CHF 2/1 e

72.26

7.3

1741 Eq. Systematic Wrld.

CHF 2/1 e

73.56

12.7

Andere Fonds 1741 Realo CHF

CHF 2/1 e

102.08

5.9

CLIENTIS BANKEN Tel. 031 660 46 44 Fax 031 660 46 55 www.clientis.ch

Strategiefonds

ANLAGEFONDS 228.2 185 150.2 205.9 430 874.5 1.162 269.75 123.2 143.5 68 82.6 101.4 73.45

Kurs 06.11.

CS Interswiss CS Re Fd Siat FIR Fonds Immo Helvetic Immofonds La Fonciere Schroder Immo Solvalor 61 Swisscanto Ifca SwissInvest Real UBS Anfos UBS Foncipars UBS Sima UBS Swissreal

216 165.3 146 196.5 391 838.5 1083 237.7 119.5 134.9 64.4 75.4 95.95 67.8

+/-% 05.11.

+0.28 +0.67 +2.24 +0.2 +1.3 +0.12 +0.19 +0.72 +0.67 +0.9 +2.14 +0.27 +0.63 +0.07

Adagio (Lux) - Festverzinslich - A

CHF 2/1 e

88.66

5.4

Adagio (Lux) - Festverzinslich - B

CHF 2/1 e

132.21

5.4

Allegro (Lux) - Wachstum - A

CHF 2/1 e

79.67

9.7

Allegro (Lux) - Wachstum - B

CHF 2/1 e

101.39

9.7

Vivace (Lux) - Ausgewogen - A

CHF 2/1 e

81.34

7.6

Vivace (Lux) - Ausgewogen - B

CHF 2/1 e

113.00

7.6

CREDIT SUISSE FUNDS AG www.credit-suisse.com

INDIZES DJ-UBS FTSE Goldminen GSCI Moody´s EDELMETALLE Gold (1 Unze/USD) Gold (1 Kilo/CHF) Silber (1 Kilo/CHF) Platin (1 Kilo/CHF) MÜNZEN Britannia Krüger-Rand Maple Leaf Napoleon Vreneli (20 Fr.) ÖL Rohöl, Brent ($ je Fass)

06.11.

05.11.

142.42 3020.51 464.51 6265.59

140.23 3020.51 464.51 6265.59

Ankauf

Verkauf

1706.15 51677 963.2 46693

1722.15 52177 978.2 47443

Ankauf

Verkauf

1598 1598 1598 295 296

1713 1697 1697 332 332

3Jahre

CS Migros Post Fin. Raiffeisen

Franken Euro Pfund US-Dollar Kan. Dollar Austr. Dollar Yen

3 Monate

6 Monate

12 Monate

0.006 0.055 0.5 0.209 1.069 3.344 0.135

0.032 0.131 0.527 0.312 1.242 3.494 0.189

0.122 0.266 0.699 0.534 1.53 3.678 0.302

0.32 0.534 1.084 0.872 1.957 4.018 0.515

150.84

8.4

RaiffeisFd(CH)MultiAssetClFlexGrw

CHF 4/1 e

83.63

7.4

CS PF (Lux) Income (Sfr) B

CHF 2/1 e

159.16

7.1

CS PF (Lux) Income (Sfr) I

CHF 2/1 e

1045.83

-

EURO STOXX 50 EUR Dis

EUR -/- e

95.07

12.6

CS PF (Lux) Income (US$) B

USD 2/1 e

238.12

5.8

Raiffeisen Index-SPI Dis

CHF -/- e

102.34

15.3

CS SICAV One (Lux) IdxSel Bal (CHF) B

CHF 2/1 e

99.56

7.0

RaiffeisETF SolidGold A USD

USD 4/4 e

5374.34

9.3

CS SICAV One (Lux) IdxSel CG (CHF) B

CHF 2/1 e

99.09

7.5

RaiffeisETF SolidGold H CHF (hdg)

CHF 4/4 e

4974.35

8.4

CS SICAV One (Lux) IdxSel Inc (CHF) B

CHF 2/1 e

99.82

5.7

RaiffeisETF SolidGoldOunc A CHF

CHF 4/4 e

1579.63

9.4

CS Triamant Balanced (CHF)

CHF 2/1 f

933.86

6.7

RaiffeisETF SolidGoldOunc H CHF (hdg)

CHF 4/4 e

1546.12

8.2

CS Triamant Balanced (EUR)

EUR 2/1 f

1072.71

9.8

RaiffeisFd(CH)MultiAssetClAbsRet

CHF 4/1 e

97.11

3.9

CS Triamant Income Oriented (CHF)

CHF 2/1 f

862.56

4.4

CS Triamant Income Oriented (EUR)

EUR 2/1 f

1040.42

8.4

CS Triamant Cap.Gains Orient.(CHF)

CHF 2/1 f

996.64

8.0

CS Triamant Cap.Gains Orient.(EUR)

EUR 2/1 f

1122.60

11.3

CS 1a Immo PK

CHF 5/5 e

1360.00

4.6

Adagio (Lux) - Festverzinslich - A

CHF 2/1 e

88.66

5.4

CS REF Global

CHF 5/5 e

103.00

3.0

Adagio (Lux) - Festverzinslich - B

CHF 2/1 e

132.21

5.4

CS REF Green Property

CHF 5/5 e

114.50

9.1

Allegro (Lux) - Wachstum - A

CHF 2/1 e

79.67

9.7

CS REF Hospitality

CHF 5/5 f

112.50

17.6

Allegro (Lux) - Wachstum - B

CHF 2/1 e

101.39

9.7

CS REF International

CHF 5/5 e

945.00

-2.4

Vivace (Lux) - Ausgewogen - A

CHF 2/1 e

81.34

7.6

CS REF Interswiss

CHF 5/5 e

215.40

-2.5

Vivace (Lux) - Ausgewogen - B

CHF 2/1 e

113.00

7.6

Immobilienfonds

CHF 2/1 e

122.70

3.5

CS REF PropertyPlus

CHF 5/5 e

140.00

4.4

CS REF Siat

CHF 5/5 e

164.20

-0.6

ST. GALLER KANTONALBANK Tel. 0844 811 811 www.sgkb.ch

Aktienfonds

85.31

4.3

CSF (Lux) Money Market USD B

USD 2/1 e

100.23

0.3

CS Sol. (Lux) Prima Multi-Strat B EUR

EUR 2/1 f

100.21

1.3

CS BF (CH) Convert Intl A CHF

CHF 2/1 e

172.53

9.6

CS ETF (CH) SBIDG 1-3

CHF 3/3 e

92.37

-0.2

CS BF (CH) Dynamic Intl

USD 2/1 e

91.92

CS BF (CH) Dynamic Sfr

CHF 2/1 e

117.24

6.1

CS ETF (CH) SBIDG 3-7

CHF 3/3 e

98.63

1.1

7.0

CS ETF (CH) SBIDG 7-15

CHF 3/3 e

120.07

2.5

CS BF (CH) Govt Bond CHF B

CHF 2/1 e

109.07

1.7

CS BF (Lux) High Yd US$ B

USD 2/1 e

231.23

10.1

CS BF (Lux) High Yd US$ DP

USD 2/1 e

1061.18

-

Andere Fonds

EUR 2/1 e

125.27

5.2

CS BF (Lux) IL (Sfr) B

CHF 2/1 e

115.27

2.6

CS BF (Lux) IL (US$) B

USD 2/1 e

137.31

2.9

CS BF (Lux) Sfr B

CHF 2/1 e

524.13

4.8

CS BF (Lux) Sh-Term Sfr B

CHF 2/1 e

133.93

1.5

CS BF(Lux) Corp Short Dur(EUR) B

EUR 2/1 e

125.43

6.5

CS BF(Lux)Corp Sh Dur B

USD 2/1 e

131.73

CS BF(Lux)Corp.Short Duration B

CHF 2/1 e

CS Premium (CH) Bond (Euro)

EUR 2/1 e

RBA BANKEN Tel. 031 660 44 44 Fax 031 660 44 55 www.rba.ch

CS REF LivingPlus

USD 2/1 f

CS BF (Lux) IL (Euro) B

Andere Fonds

Strategiefonds

CS Sol. (Lux) DJ CS AllHedge Index B

HYPOSWISS PRIVATBANK AG Tel. 044 214 31 11 www.hyposwiss.ch

HYPOSWISS(Lux) Fd-Bond EUR B

CHF 2/2 e

CHF 2/1 e

107.14

8.3

Finreon Swiss Eq IsoPro® (CHF) C

CHF 2/1 e

107.97

9.0

Strategiefonds SGKB(CH)-Multi Defendo

CHF 2/1 e

98.16

5.6

SGKB(CH)-Multi Fokus

CHF 2/1 e

100.03

9.1

SWISSCANTO ASSET MANAGEMENT AG Tel. +41 58 344 44 00 www.swisscanto.ch

SWC (LU) MM Fund CHF B

Obligationenfonds HYPOSWISS(Lux) Fd-Bond CHF B

Finreon Swiss Eq IsoPro® (CHF) A

Geldmarktfonds

108.56

4.8

EUR 2/2 e

113.83

6.5

HYPOSWISS(Lux) Fd-Afri.Dawn USD B

USD 4/4 e

113.38

15.1

5.3

HYPOSWISS(Lux) Fd-MultiSpec (CHF) B

CHF 1/1 e

67.29

112.89

5.3

HYPOSWISS(Lux) Fd-Schweiz (CHF) B

CHF 1/1 e

128.64

102.30

5.4

Strategiefonds

Aktienfonds

CHF 2/1 e

148.74

-0.1

SWC (LU) MM Fund EUR B

EUR 2/1 e

105.59

0.0

SWC (LU) MM Fund USD B

USD 2/1 e

194.75

0.1

Obligationenfonds

UBS(Lux)EF-Biotech (USD) P-acc

USD 2/1 e

255.32

UBS(Lux)EF-Emerg.Markets (USD) P-acc

USD 2/1 e

26.68

32.5 9.0

UBS(Lux)EF-EURO ST.50 (EUR) P-acc

EUR 2/1 e

133.28

13.7

UBS(Lux)EF-Europ.Opport. (EUR) P-acc

EUR 2/1 e

513.35

18.5

UBS(Lux)EF-Glob.Innov. (EUR) P-acc

EUR 2/1 e

47.04

14.2 14.0

SWC (CH) BF CHF

CHF 2/1 e

95.55

6.6

UBS(Lux)EF-Greater China (USD) P-acc

USD 2/1 e

189.08

SWC (CH) BF International A

CHF 2/1 e

82.24

9.0

UBS(Lux)EF-Health Care (USD) P-acc

USD 2/1 e

136.22

13.8

8.6

SWC (LU) Bond Inv CHF B

CHF 2/1 e

130.47

3.2

USD 2/1 e

11.3

UBS(Lux)Key S.Sic.-Asia Eq (USD) P-acc

135.91

14.3

SWC (LU) Bond Inv EUR B

EUR 2/1 e

89.85

5.4

Strategiefonds

SWC (LU) Bond Inv International B

CHF 2/1 e

113.28

2.1

SWC (LU) Bond Inv MT CHF B

117.87

1.0

UBS (CH) Suisse - 25 P-dist

CHF 3/4 e

105.01

5.7

CHF 2/1 e

SWC (LU) Bond Inv MT EUR B

134.79

2.3

CHF 3/4 e

EUR 2/1 e

UBS (CH) Suisse - 45 P-dist

104.83

-

UBS(CH)SF-Balanced(CHF) P

CHF 2/1 e

147.76

8.0

CS Premium (CH) Bond (Sfr)

CHF 2/1 f

90.19

0.5

HYPOSWISS(Lux) Fd-Danube Tiger B

EUR 1/1 e

177.69

6.5

CS Premium (CH) Bond (US$)

USD 2/1 e

97.46

4.6

HYPOSWISS(Lux) Fd-M.A.Strategy B

EUR 1/1 e

126.80

10.0

Aktienfonds RAIFFEISENBANKEN Tel. 0844 888 808 www.raiffeisen.ch

SWC (CH) EF Asia A

USD 2/1 e

78.38

9.9

UBS(CH)SF-Yield(CHF) P

CHF 2/1 e

121.02

6.4

SWC (CH) EF Euroland A

EUR 2/1 e

93.39

13.7

UBS(L)KSS-G.A.F.Eu.EUR (CHF he.) P

CHF 2/1 e

9.23

8.7

SWC (CH) EF Europe

EUR 2/1 e

112.27

15.8

UBS(Lux)Key S.Sic.-Gl.All.CHF P-acc

CHF 2/1 e

10.01

7.8

SWC (CH) EF Green Invest A

CHF 2/1 e

79.82

7.4

UBS(Lux)SF-Balanced(CHF) P-acc

CHF 2/1 e

1633.79

8.1

UBS(Lux)SF-Fix.Inc.(CHF) P-acc

CHF 2/1 e

1750.15

4.3

UBS(Lux)SF-Yield(CHF) P-acc

CHF 2/1 e

1885.38

6.2

UBS(Lux)Strat.X.Sic.-BA(CHF) P-acc

CHF 2/1 e

10.45

7.4

CSF (Lux) Bond Short Maturity EUR B

EUR 2/1 e

105.47

3.3

CSF (Lux) Bond USD B

USD 2/1 e

106.79

6.9

Geldmarktfonds

CSF (Lux) Fixed Inc Cycle Invest B

EUR 2/1 e

101.83

7.7

Raiffeisen Euro Money A

CSF (Lux) RR Engineered (Euro) B

EUR 2/1 e

133.87

8.8

Raiffeisen Euro Money B

CSF (Lux) RR Engineered (Sfr) B

CHF 2/1 e

118.24

2.6

Raiffeisen Swiss Money A

CSF (Lux) RR Engineered (US$) B

USD 2/1 e

113.91

1.7

Raiffeisen Swiss Money B

510.20

1.6

SWC (CH) EF SMC Switzerl A

CHF 2/1 e

352.41

11.9

EUR 2/1 e

746.31

1.6

SWC (CH) EF Switzerland

CHF 2/1 e

272.65

14.9

CHF 2/1 e

1024.24

0.9

SWC (LU) EF Climate Invest B

EUR 2/1 e

55.37

6.1

CHF 2/1 e

1304.54

0.9

Strategiefonds

EUR 2/1 e

SWC (CH) PF Valca

CHF 2/1 e

267.79

13.9

UBS(Lux)Strat.X.Sic.-FI(CHF) P-acc

CHF 2/1 e

10.63

3.4

CS EF (CH) S&M C Switzerland

CHF 2/1 e

633.58

13.9

Raiffeisen Conv Bond Global B

CHF 2/1 e

89.47

3.2

SWC (LU) PF Balanced A

CHF 2/1 e

156.97

6.4

UBS(Lux)Strat.X.Sic.-YD(CHF) P-acc

CHF 2/1 e

10.78

6.2

CS EF (CH) Swiss Blue Chips

CHF 2/1 e

189.63

14.6

Raiffeisen Euro Obli A

EUR 2/1 e

77.14

10.3

SWC (LU) PF Balanced B

CHF 2/1 e

180.33

7.9

Andere Fonds

CS EF (CH) Swissac B

CHF 2/1 e

242.08

13.9

Raiffeisen Euro Obli B

EUR 2/1 e

160.88

10.2

SWC (LU) PF Equity A

CHF 2/1 e

214.69

10.6

UBS(CH)Commodity Fd-CHF P

CHF 2/1 e

79.47

-2.5

CS EF (Lux) GL Security B

USD 2/1 e

12.87

14.6

Raiffeisen Futura Global Bond A

CHF 4/1 e

88.47

6.5

SWC (LU) PF Equity B

CHF 2/1 e

228.37

11.6

CHF 2/1 e

CS EF (Lux) Gl Value B

1.0

CHF 4/1 e

109.35

2.9

CHF 2/1 e

153.75

6.3

6.3

Raiffeisen Futura Swiss Franc Bond A

SWC (LU) PF Green I Bal B

81.65

EUR 2/1 e

6.79

UBS(Lux)KSS-Abs.Ret.Med.(CHF) P-acc

CS EF (Lux) S & MC Europe B

15.1

Raiffeisen Swiss Obli A

116.53

4.4

8.2

9.4

EUR 2/1 e

88.53

101.88

CHF 2/1 e

SWC (LU) PF Green I Eq B

CHF 2/1 e

EUR 2/1 e

1406.92

UBS(Lux)KSS-Abs.Ret.Plus(CHF) P-acc

CS EF (Lux) Sm MC Germany B

EUR 2/1 e

1223.55

28.1

Raiffeisen Swiss Obli B

4.4

SWC (LU) PF Growth A

CHF 2/1 e

196.96

8.4

-2.8

CHF 2/1 e

186.82

83.52

CS EF (Lux) Sm MC Germany F

EUR 2/1 e

1061.33

-

SWC (LU) PF Growth B

CHF 2/1 e

217.64

9.6

CS EF (Lux) USA Value B

USD 2/1 e

14.80

13.9

Raiffeisen Clean Technology A

CHF 2/1 e

121.43

14.0

SWC (LU) PF Income A

CHF 2/1 e

111.48

3.3

CS ETF (CH) SLI

CHF 3/3 e

105.32

18.4

Raiffeisen Clean Technology B

CHF 2/1 e

121.43

14.0

SWC (LU) PF Income B

CHF 2/1 e

138.02

5.2

Andere Fonds

CS ETF (CH) SMI

CHF 3/3 e

68.45

15.7

Raiffeisen EuroAc A

EUR 2/1 e

77.63

12.9

SWC (LU) PF Yield A

CHF 2/1 e

135.12

5.0

UBS (CH) Vitainvest - 12 World U

CHF 5/1 e

246.64

4.1

CS ETF (CH) SMIM

CHF 3/3 e

125.30

10.4

Raiffeisen EuroAc B

EUR 2/1 e

103.94

12.9

SWC (LU) PF Yield B

CHF 2/1 e

160.03

6.6

CHF 5/1 e

104.05

10.6

Raiffeisen Futura Global Stock A

CHF 4/1 e

62.30

12.9

CHF 2/1 e

8.5

5.0

USD 3/3 e

106.10

107.51

CS ETF (Lux) MSCI EMMA

SWC BVG 3 Index 45

UBS (CH) Vitainvest - 25 Swiss U

CS ETF (Lux) MSCI EMU Large Cap

86.44

14.5

Raiffeisen Futura Swiss Stock A

12.2

SWC BVG 3 Oeko 45

5.3

300.48

4.8

CHF 2/1 e

123.40

CHF 5/1 e

CHF 4/1 e

141.51

UBS (CH) Vitainvest - 25 World U

EUR 3/3 e

CS ETF (Lux) MSCI EMU Mid Cap

52.84

12.6

Raiffeisen Future Resources A

CHF 2/1 e

135.67

12.1

SWC BVG 3 PF 10

CHF 2/1 e

168.00

5.0

CHF 5/1 e

EUR 3/3 e

UBS (CH) Vitainvest - 40 World U

217.73

6.5

CHF 2/1 e

153.35

6.7

UBS (CH) Vitainvest - 50 Swiss U

CHF 5/1 e

109.72

7.6

CHF 2/1 e

170.00

8.3

UBS (CH) Vitainvest - 50 World U

CHF 5/1 e

190.98

6.8

5.4

Aktienfonds

Obligationenfonds

Aktienfonds

CS Select Fd (CH) Swiss Eq130/30 A

CHF 2/1 e

14.50

19.2

Raiffeisen Future Resources B

CHF 2/1 e

135.67

12.1

SWC BVG 3 PF 25

CS SICAV One (Lux) Eq Asian Dragon B

USD 2/1 f

8.71

-1.8

Raiffeisen SwissAc A

CHF 2/1 e

247.06

14.0

SWC BVG 3 PF 45

CS SICAV One (Lux) Eq Eurozone B

EUR 2/1 e

9.61

15.8

Raiffeisen SwissAc B

CHF 2/1 e

273.54

14.0

Strategiefonds

CS SICAV One (Lux) Eq Gl EM Prop B

USD 2/1 e

8.19

29.4

CS SICAV One (Lux) Eq Gl Emg Mrkts B

USD 2/1 e

9.58

9.0

Raiffeisen Global Invest Balanced A

CHF 2/1 e

108.47

7.4

JPY 2/1 f

985.00

10.7

Raiffeisen Global Invest Balanced B

CHF 2/1 e

135.01

7.4

CS SICAV One (Lux) Eur Eq D Plus B

EUR 2/1 e

12.11

12.9

Raiffeisen Global Invest Equity A

CHF 2/1 e

73.96

10.3

CS SICAV One (Lux) Gl Eq Dv Pl B

USD 2/1 e

11.50

11.0

Raiffeisen Global Invest Equity B

CHF 2/1 e

77.08

10.3

CS Solutions (Lux) Megatrends B

USD 2/1 e

97.44

11.2

Raiffeisen Global Invest Growth A

CHF 2/1 e

88.89

CSF (Lux) Gl Responsible Eq B

EUR 2/1 e

146.10

8.3

Raiffeisen Global Invest Growth B

CHF 2/1 e

Raiffeisen Global Invest Yield A CHF 2/1 e

100.95

6.6

Raiffeisen Global Invest Yield B

CS SICAV One (Lux) Eq Japan B

1 Monat

EUR 2/1 e

0.2

5.4

LIBOR-SÄTZE

6.0

CS PF (Lux) Income (Euro) B

714.47

104.85

0 0 0 0.125

91.19

CHF 2/1 e

USD 2/1 e

0 0 0 0.125

CHF 4/1 e

CSF (Lux) Money Market Sfr B

CSF (Lux) Bond Medium Mat B

0 0 0 0.125

RaiffeisFd(CH)MultiAssetClFlexBal

2.2

-

0 0 0 0.125

10.9

-3.6

7.8

12 Monate

157.50

7.77

113.13

6 Monate

CHF 2/1 e

107.06

1050.09

3 Monate

4.6

CS PF (Lux) Growth (Sfr) B

EUR 2/1

USD 2/1 e

1 Monat

4.6

129.61

CHF 2/1 e

USD 2/1 e

KUNDENFESTGELDER IN %

123.54

CHF 4/1 e

CS SICAV One (L) SM Cap Alpha L/S B

CS SICAV One (Lux) Gl Convert I

CS 0.25 0.375 0.625 1 Migros 0.2 0.4 0.8 1.3 Post Fin. 0 0 0.375 0.75 Raiffeisen 0.25 0.25 0.5 1 SGKB 0.25 0.25 0.625 1 TKB 0.25 0.375 0.625 1 UBS 0.25 0.25 0.5 1 Bei Laufzeiten mit 0% Zins kann kein Abschluss getätigt werden.

CHF 4/1 e

Raiffeisen Pension Invest Futura Yield I

CS Commodity Fund Plus (CH) Sfr B

CS SICAV One (Lux) Gl Convert B

8 Jahre

Raiffeisen Pension Invest Futura Yield A

11.4

0.6

05.11.

5 Jahre

8.8

126.11

100.75

106.24

KASSENOBLIGATIONEN IN %

167.58

EUR 2/1 e

EUR 2/1 e

110

Detailpreise in Franken für Heizöl extraleicht pro 100 l, bei 15 ° C, inkl. 8 % MWSt und Fr. 9.54 CO2-Abgabe (gültig ab 1.1.2010). Menge in l 06.11.2012 Rp./kWh 05.11.2012 2200–2999 107.10 10.13 106.95 3000–5999 104.80 9.91 104.70 6000–9000 103.80 9.82 103.70 Der beim Verkaufsabschluss vereinbarte Preis ist verbindlich. (Alle Angaben ohne Gewähr.)

CHF 2/1 e

CS PF (Lux) Growth (Euro) B

CSF (Lux) Money Market EUR B

06.11.

HEIZÖL

CS PF (Lux) Balanced (Sfr) B

Alternative Investments Geldmarktfonds

Obligationenfonds

ROHWAREN

2 Jahre

+1.37 +0.94 +0.34 +1.03 +0.66 +0.32 +2.35 +7.91 -0.03 +0.69 +0.49 +0.56 +0.67 0 +0.9 +0.51 -0.25 -0.53 -0.06 +3.89 0 +0.1

Strategiefonds CS PF (CH) Privilege CS PF (CH) Privilege

CHF 2/1 e

1024.71

-

CS PF (Lux) Balanced (Euro) B

EUR 2/1 e

140.88

10.0

UBS AG Infoline 0800 899 899 www.ubs.com/fonds

#"

UBS(Lux)St.S.-Rogers I.Com.(CHF) P-acc CHF

2/1 e

UBS VITAINVEST FONDS

VALIANT BANK Tel. 031 320 91 11 Fax 031 320 91 12 www.valiant.ch

Strategiefonds

Obligationenfonds UBS(Lux)BF-CHF P-acc

CHF 2/1 e

2479.64

6.4

8.8

Adagio (Lux) - Festverzinslich - A

CHF 2/1 e

88.66

UBS(Lux)BF-EUR P-acc

EUR 2/1 e

343.50

8.5

92.32

8.8

UBS(Lux)Med.Term BF-CHF P-acc

2.9

CHF 2/1 e

132.21

5.4

CHF 2/1 e

149.17

Adagio (Lux) - Festverzinslich - B

CHF 2/1 e

102.32

5.6

Aktienfonds

Allegro (Lux) - Wachstum - A

CHF 2/1 e

79.67

9.7

CHF 2/1 e

133.10

5.6

UBS 100 Index-Fund Switz.

CHF 2/1 e

4546.58

15.2

Allegro (Lux) - Wachstum - B

CHF 2/1 e

101.39

9.7

CHF 2/1 e

81.34

7.6

CHF 2/1 e

113.00

7.6

Raiffeisen Pens.Inv.Fut.Balanced A

CHF 4/1 e

103.35

6.7

UBS(CH)EF-Gold (USD) P

USD 2/1 e

516.90

-7.0

Vivace (Lux) - Ausgewogen - A

Raiffeisen Pens.Inv.Fut.Balanced I

CHF 4/1 e

107.05

6.7

UBS(CH)EF-Switzerland P

CHF 2/1 e

730.56

12.6

Vivace (Lux) - Ausgewogen - B


börse

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

SMI

6745.74

Veränderung zum Vortag

+0.59 %

7000

SIX: SCHWEIZER AKTIEN 52 Wochen Hoch Tief

6700 6400 6100 5800 5500 J

J

A

S

O

Veränderung zur Vorwoche Veränderung zum Vorjahr

N

+1.7 % +13.64 %

Stärker

ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt

tendierte am Dienstag stärker. Adecco (+3,21%) standen im Mittelpunkt, die nach Quartalszahlen deutlich zulegen konnten. Aber auch andere Zykliker sowie Finanzwerte gehörten zu den Gewinnern. Der SMI schloss 0,59 Prozent höher bei 6745,74 Punkten. Adecco (+3,21%) legte ein solides Quartalsergebnis vor. Auf den weiteren Plätzen waren konjunktursensitive Titel zu finden: Clariant (+3,58%), Sonova (+1,84%) oder ABB (+1,86%). Die UBS hatte die ABB-Titel auf ihre Most-Preferred-List genommen und die Kaufempfehlung bekräftigt. Die Finanzwerte wurden von UBS (+2,43%) und CS (+3,03%) angeführt. (sgkb)

STATISTIK Kurs 06.11.

Vol. in tSt.

+/-% +/-% 05.11. 30.12.11

TAGESGEWINNER SMI Adecco N 46.6 Credit Suisse N 22.79 UBS N 14.75 Geberit N 194.6

1336 5031 14947 163

+3.21 +18.42 +3.03 +6.49 +2.43 +31.93 +1.94 +7.51

TAGESGEWINNER SPI Perfect Hold. SA 0.14 Cytos Biotechnology 3.99 Burckhardt N 288.5 Clariant N 10.12

100 77.124 9.885 4580

+7.69 +27.27 +5.84 +104.62 +4.91 +22.77 +3.58 +9.17 -0.38 +30.35 -0.35 +5.77 -0.32 +16.93 -0.16 +35.34

TAGESVERLIERER SMI Holcim N Novartis N Swatch I Richemont

65.5 56.8 411 64.3

664 3591 104 945

TAGESVERLIERER SPI Leclanché N Precious Woods mondoBiotech Tornos

2.51 2.6 0.16 6

723 3.914 103 10.076

-39.81 -7.14 -5.88 -4.91

MEISTGEHANDELTE TITEL SMI UBS N 14.75 14947 ABB N 17.5 7283 Credit Suisse N 22.79 5031 Novartis N 56.8 3591 MEISTGEHANDELTE TITEL SPI Clariant N 10.12 OC Oerlikon N 9.42 Logitech N 6.72 Leclanché N 2.51

-86.82 -73.28 -67.35 -27.18

+2.43 +31.93 +1.86 -1.02 +3.03 +6.49 -0.35 +5.77

4580 1229 932 723

+3.58 +9.17 +0.32 +87.28 -0.44 -8.38 -39.81 -86.82

WÄHRUNGEN DEVISEN 1 Australischer Dollar 1 Britisches Pfund 1 Euro 100 Hongkong-Dollar 100 Japanische Yen 1 Kanadischer Dollar 1 US-Dollar NOTEN 1 Australischer Dollar 1 Britisches Pfund 100 Dänische Kronen 1 Euro 1 Hongkong-Dollar 100 Japanische Yen 1 Kanadischer Dollar 100 Norwegische Kronen 100 Schwedische Kronen 1 Südafrikanischer Rand 100 Thailändische Baht 100 Tschechische Kronen 100 Türkische Lire 100 Ungarische Forint 1 US-Dollar

Ankauf

Verkauf

0.969 1.4871 1.1913 11.9809 1.1604 0.9365 0.9308

1 1.5268 1.2229 12.3601 1.1913 0.9617 0.9556

Ankauf

Verkauf

0.945 1.435 15.35 1.18 11.5 1.135 0.915 15.8 13.4 0.1 2.95 4.55 51.5 0.3975 0.91

1.025 1.585 17.1 1.24 13.3 1.225 0.99 17.4 14.9 0.125 3.35 5.05 57 0.4575 0.985

Diese Angaben gelten bis 50 000 Franken.

Kursfeststellung um 22.06 Uhr MESZ. Erläuterungen: Alle Kurse Börse Zürich; * = letztgenannter Kurs; ° = Titel gehören zu SMIM; Div. = Dividende; G = Genussscheine; I = Inhaberaktien; N = Namensaktien; PS = Partizipationsscheine; St. = Stammaktien; Vz = Vorzugsaktien; t = Tausend; Vol. = Volumen. Volumen: Ausgewiesene Volumina enthalten börsliche und ausserbörsliche Geschäfte; MKP = Marktkapital; 52-Wochen-Hoch/Tief: Bezieht sich nur auf börslichen Handel. Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle

38.5 36.25 159.9 120 124.3 86 12.7 5 225 129 13.5 7.66 18.4 14.1 1.95 1.37 143.1 116.75 17 15 191 129.8 46 35.65 49.5 42.6 182 126.4 50.3 39.75 9.6 6.51 106.7 33.55 57.95 36

SMI

Kurs +/-% 06.11. 05.11.

A

Abs. Invest I Accu Oerlikon N Acino Hold. N Addex Pharm. N Adval Tech N Advanced Dig. AIG Private Eq. Airesis S.A Allreal Hold. Alpine Select N Alpiq Hold. AG Also-ActebisHld. N Altin N APG SGA N Aryzta AG N° Ascom Hold. N Austriamicrosyst. Autoneun

37.75 141.9 116.3 10.4 169.7 12.4 16.9 1.75 140.4 15.9 148 45.75 42.8 175 47.2 8.5 103.7 45.45

+1.07 0 +2.74 -0.95 -0.06 -1.59 +0.6 0 +0.21 -0.63 -0.67 0 -0.12 0 +0.21 +1.07 +1.17 -0.11

44.6 31.45 80.65 58.3 940 807.5 1375 1100 53.25 28.75 137.5 100.5 97.75 53.75 1870 1502 2050 1665 19.15 9.04 255.25 245 213 185 68.5 58 519 410.25 63 54 4.98 2.2 25100 15500 39.95 27.05 29.9 15.5 1070 850 146 98.15 202.9 135.7 1206 1140 289 195.1 321 205 399 345

Bachem Hold. N 37 Baloise Hold. N° 78.85 Barry Calleb. N° 884.5 Baselland. KB 1110 Basilea Pharma 46.85 Basler KB PS 100.6 BB Biotech N 89.25 Belimo Hold. N 1648 Bell Hold. N 1950 Bellevue Gr. N 9.2 Berner KB N 255 Bk Cant. de Gen. 208.8 Bk Cant. du Jura 64 Bk Cant. Vaudoise 497 Bk Coop 55.05 Bk Prof.de Gestion 2.74 Bk Rothschild 18700 BKW 34.25 Bobst Group N 27 Bondpartners 950 Bossard 127 Bucher Hold. 176.7 Bündner KB 1191 Burckhardt Com. 288.5 Burkhalter Hold. 315.25 BVZ Hold. 355

+1.93 +0.51 -0.51 -2.63 -0.11 -0.1 -0.11 -1.08 -0.51 0 0 +1.36 -1.54 +1.07 +1.01 +1.86 -0.53 -1.86 -3.57 -1.04 +1.36 +0.34 -0.58 +4.91 -0.24 0

29.95 12.75 13.35 335.75 188.2 26.6 4.4 36.4 13.48 225 81.7 2180 29.4 1470 102 6.15

22.7 9.89 8.66 295 145 13.5 2 24 7.66 130.5 51.55 1651 16.1 950 83.05 0.94

Calida Holding 25.5 0 Castle Alt. Inv. N 11.75 0 Castle Private Eq. 12.7 +0.4 Central. Kraft. N 333 0 Cham Paper Gr. 158 -0.32 Charles Vögele 16 +1.59 CI Com S.A. 3.03 +1 Cicor Techn. 31 -1.74 Clariant N° 10.12 +3.58 Comet Hold. N 208.5 -0.24 Compagnie Fin.Tr. 54.8 -2.06 Conzzeta Hold. 1700 -1.05 Cosmo Pharmac. 28 -1.75 CPH N 1300 0 Crealogix Hold. 100 -0.79 Cytos Biotech. N 3.99 +5.84

420 82.85 60 224.9 127.6 62 15.5 49.05 8.97 435 238.5 229.9 49.95 33.5 0.67

356 48.5 46.4 186.2 82.05 31.5 8.05 45.35 4.77 395 164.5 148 41.5 25 0.32

Datacolor Dätwyler I DKSH Hold.° Dottikon ES N Dufry N° Edisun Pow. Eur. EEII EFG Financial EFG Internat. N Elma Electr. N Emmi N Ems-Chemie Energiedienst ENR Russia Inv. Evolva Hold.

B

C

D–E

410 82.5 59.75 193 120.8 41.05 11 47.1 8.5 418.75 236.5 228.4 42 33 0.37

0 +0.18 0 -0.67 +1.26 0 0 +1.29 0 +2.2 +1.07 +0.13 -1.06 -1.49 0

EURO STOXX 50 / STOXX 50

52 W.-Vergleich Tief Hoch

52 Wochen Hoch Tief

20.2 48.72 49.52 26.7 209.9 970 66.15 39.34 62.3 59.45 65.45 188.3 2065 439.7 67.35 397.7 368.2 54.3 14.75 246.8

H–I–J

37.4 10.96 66 4025 8.01 20 132.4 15 3.7 270 311.5 63.5 85 53.05

HBM BioVent. Highlight Hochdorf Hypo Lenzburg N I.P.S. Inn. Pack. Implenia N Inficon Infranor Intern. Minerals Interroll Hold. N Intershop Hold. Intersport PSC IVF Hartmann Jungfraubahn N

375.5 26.7 98.05 11.3 125 341 21.9 511 9.25 36265 3050 201 10.81 62.3 341

298 10.6 59.5 6.17 93.1 213.4 2.4 360.5 2.4 30385 2633 185 6.37 32.81 310

Kaba Hold. 367 +1.8 Kardex 25.3 0 Komax Hold. N 66.05 -0.75 Kudelski 10.6 -1.85 Kühne & Nagel N° 114.5 +0.97 Kuoni Hold. N 247 -1.3 Leclanché N 2.51 -39.81 Lem Hold. N 472 -0.63 LifeWatch 7.79 0 Lindt&Sprüngli ° 34180 -0.03 Lindt&Sprüngli PS° 2973 -0.3 Loeb 187.9 +1.46 Logitech Int. N° 6.72 -0.44 Lonza Gr.° 48.05 +0.78 Luzerner KB N 333 -1.48

49.25 18 77.1 4205 8.05 40.35 195 21.3 5.1 346 324 65 101 60.7

0 0 -0.13 +0.12 +0.5 +1.51 +1.3 +3.9 -1.35 -2.81 -0.23 0 +1.51 -1.78

K–L

17.5 44.91 46.6 22.79 194.6 927 65.5 33.04 59.6 56.8 64.3 182.7 2022 411 65.55 388.7 362.1 46.14 14.75 232.4

% 05.11.

+1.86 +1.47 +3.21 +3.03 +1.94 +0.16

110.4 77.3 69.65 51.05 201.9 157.2 1180 870 15 10.3 54.95 10 0.2 0.1 1650 1250 66 46 584 430.25 12.3 2.11 49 34 89.95 73.8 155.9 119 280 190 437.25 225.8 201.7 121.2 192.8 142.4 1291 1000 5.98 269 123.1 125.5 237.4 7.8 580 1179 141.5 9 122 2030 104.6 204 176.7 142.6 76.5 85 124.5 83.3

M–N–O

3.63 204 98.7 97 115 2.88 440.5 930 102 4 80.5 1512 83.3 150 107.3 91.25 56.9 77 74.35 66

% 30.12.2011

2 9.42 15.05 98.35 48.85 48

0 +0.32 -1.95 +0.41 -0.31 +0.1

Panalpina Welt. 91.95 Pargesa Hold.° 65.45 Partners Gr. Hold.° 190.5 Pax-Anlage N 1125 Peach Prop. 14 Pelikan 19.6 Perfect Hold. SA 0.14 Perrot Duval 1450 Perrot Duval PS 48 Phoenix Mecano 466.25 Precious Woods 2.6 Private Equity N 47 PSP Swiss Prop.° 84.9 PubliGroupe S.A. 128 Repower 190.6 Repower I 227.5 Rieter N 155.2 Roche Holding 186.5 Romande Energie 1161

+0.38 +0.77 +0.26 0 +1.08 +5.95 +7.69 +0.07 0 +1.69 -7.14 0 -0.41 -1.54 +0.21 -2.99 +0.13 +0.76 -2.52

P–Q–R

S

Santhera Pha. N Schaffner Hold. N Schindler Hold. Schindler Hold. PS° Schlatter Hold. Schmolz & Bickenb. Schweiter Tech. Schweizer NB N ShaPE Capital N SHL Telemed. Siegfried N Sika° Sonova Hold.° Sopracenerina Straumann N° Sulzer N° Swatch Gr. N° Swiss Fin. & Prop. Swiss Life° Swiss Pr. Site N°

3.91 230.9 122.9 125.2 130.1 3 452 1018 141.5 7.34 115 2000 97 181 112.8 139.9 71.25 79.25 118.6 77.25

1.05 2.21 42.4

52 W.-Vergleich Tief Hoch

52 Wochen Hoch Tief

1120 23.6 0.48 420 455 28.9 270 36 209.9 545 344 48.95 670 47.55 65.95 8.25 393 80 87

England / FTSE 100

5884.9 (+0.79%) H:5989.07 T:5075.22

3478.66 (+0.87%) H:3600.48 T:2793.22

1090 15.3 0.13 380 393 21.45 203 24.8 166.8 375 257.75 35.5 515 29.5 56.1 3.95 320.75 48.5 67.5

Div.

Kurs 06.11.

Acrevis Bank N 35 1090 AFG Arbonia-Forster N - 21.75 Alpha Petrovision 0.14 Alpha Rheintal Bank 10 390 Bank Linth 12 412 BFW Liegenschaften N -A-1.15 26.95 CasaInvest Rheintal 255 Coltene 1.1 27.2 Geberit N 6.3 194.6 Gurit-Holding 15 385 Helvetia N 16 334.75 Huber & Suhner 0.95 40.55 Hügli 15.5 519 Liechtenst. Landesbk. 0.3 30.95 Looser Holding 1.7 60.8 Progressnow 5.8 St.Galler Kantonalbank 15 385 Starrag Group 1.2 60.8 VP Bank - 68.25

7377.76 (+0.7%) H:7478.53 T:5366.5

% 05.11.

1 0 0.3 0 29.1 +1.75

118.9 76 20 2420 10.7 48.9 62.5 19.05 124.8 239.9 305 1875 225 525 3.37 27.65 115

95 56.6 9.96 1625 6 35.55 14.95 12.25 74.35 145 223.2 1475 170.1 472 1.7 17.8 85

Tamedia 107 +0.47 Tecan N 69.6 +0.51 Temenos Gr. N° 16 +1.91 Titlis Bergb. N 2420 0 Tornos Hold. N 6 -4.91 u-blox Hold. N 39.5 -1.13 USI Gr. Hold. 15.6 0 Valartis Gr. 18.7 0 Valiant Hold. 92.9 -0.11 Valora Hold. N 180.1 +1.18 Vaudoise 294 -0.59 Vetropack 1600 +0.06 Victoria-Jungfr. N 180 0 Villars N 489.75 0 Von Roll Hold. 2.26 +0.44 Vontobel Hold. N 26.4 +0.38 VZ Hold. 110.5 -0.18

882 244 1915 16.8 57.45 67.3 3.55 1335 5225 591

780.5 193.5 1751 10.35 47 47.25 2.07 1182 4650 455.5

Walliser KB 878 +0.34 Walter Meier 214.8 -0.05 Warteck Inv. N 1865 0 Weatherf. Int 10.55 -0.47 Ypsomed Hold. 55 0 Zehnder Gr. 51.8 -0.1 Züblin Immob. 2.75 0 Zug Estates 1227 +2.25 Zuger KB 4930 +1.23 Zwahl. & Mayr SA 540 0

BERNER BÖRSE (Auswahl) 22.5 18 Art & Frangance 20.7 11900 10100 Biella-Neher 10500 1.02 0.6 BLS Lötschbergbahn 0.77 6.5 5.5 BV Hold. 6.1 132 115 Fortimo Group 118.5 26.4 17.8 Gutenberg Group 17.8 445 360 Rapid 385 157 110 Rheintal-Assets 143 62 70 35 Thurella

% 30.12.2011

WW -0.91

WWWWWWWWWW -4.88

±0 ±0 ±0 +1.12 WWW +1.94 WWWW WWW -1.28 +0.98 WW WWWW -1.93 +0.78 WW +0.98 WW WW -0.98 WWWWWWW -3.33 +2.26 WWWWW ±0 WW -0.94

0 0 0 0 0

-1.8 +23.58 0 -7.62 -5.93 +18.6 -14.6 +7.51 -5.7 +13.47 +2.66 -8.38 -25.42 +1.33 -3.33 +8.76 +22.7 -17.77

HK / Hang Seng

59458 (+2.14%) H:68969 T:52212 Kurs 06.11.

2535.94 2561.82 251.44 274.74 337.37 832.37 2398.99 19196.13 5606.44 5372.92 7837.6 15683.71

% % Vtg. 30.12.11

+0.73 +0.61 +0.68 +0.56 +0.68 +0.4 +0.93 -0.11 +0.11 +0.42 +0.24 +0.9

+9.5 +8.1 +11.4 +12.3 +8 +22.3 +15.1 +13.1 +5 –2.2 –8.5 +3.9

1128 2424 2267 2528 AMERIKA 2878 3197 1475 2977 42751 ASIEN 2049 872.42 3111

Japan / Nikkei 225 8975.15 (-0.36%)

T:8135.79

Australien / All Ord.

4503.7 (+0.22%) H:4602.5 T:4033.4 872.93 2009 1638 1743

OMX 30 (Stockholm) WIG 20 (Warschau) ATX (Wien) RTX (Moskau)

1072.48 2342.79 2231.24 2085.41

+0.86 -0.05 +0.44 +0.25

+8.6 +9.2 +18 +7

2151 2441 1159 2122 34547

Nasdaq 100 Nasdaq Comp. S&P 500 Merval Buenos Aires IPC Mexiko

2681.05 3011.93 1428.39 gs 41608.96

+0.3 +0.41 +0.79 -0.27

+17.7 +15.6 +13.6 +12.2

1928.17 744.89 3019.33

+1.05 -0.39 -0.41

+5.6 +2.2 +13.5

1751 Kospi Seoul 692.18 Topix Tokio 2607 Straits Times Singapur

Perform. Vola. 3 Jahre 100T

Vol. in tSt.

2 -5.84 36 23.274 - 106 47.121 13.04 13 -11.87 9 0.02 14.68 24 59.38 35 -50.32 40 3.084 12.94 19 163 -35.89 35 0.449 4.36 22 13.235 -0.98 28 16.151 9.15 25 0.07 -53.18 30 2.97 19.22 15 0.674 -42.57 126 -18.95 19 3.227 4.47 19 0.759 -39.76 17 3.277

MKP in Mio.

340.8 396.41 16.05 115.05 331.83 126.43 42.64 114.76 7554.57 161.7 2896.55 819.11 145.32 953.26 231.13 4.07 2145.77 204.29 362.7

(ohne Schweizer Titel) 52 Wochen Hoch Tief

100 77 97.33 64.26 2958 1721 71.05 40.95 17.96 10.6 48.34 27.11 13.66 8.16 3117 2579 13.25 8.5 6.33 3.98 287.45 147.9 68.63 46.06 70.5 42.38 7.35 4.31 1554 1050 2238 1622 73.95 48.52 41.95 24.54 554 359.9 3514 2783 20.5 12.87 16.82 12.15 48.95 29.02 54.96 45.11 1818 1226 39.51 22.11 10.06 7.69 19.74 14.05 3.37 2.02 18.72 14.37 72.55 55.9 75.52 50.3 12.92 8.49 21.85 15.62 1557 1321 257.3 191.3 629.2 456.48 5.17 2.63 2629 1151 102.75 59.5 7.58 4.44 1.65 0.85 102.5 74.15 136.8 103.2 128.35 82.93 714 590 4.98 1.33 20.3 13.08 3858 3100 24.23 10.9 4029 2648 2814 1954 37.12 25.67 69.86 47 57.74 39.77 53.47 35 80.49 62.13 26.83 14.88 37.63 23.9 1665 1092 14.32 7.9 413.05 294.5 42.97 33.42 174.4 123.3 5.71 2.2 28.83 23.15 2360 1966 40.85 28.46 17.06 12.01 191.94 164.12 165.1 109.75

Kurs +/-% 06.11. 05.11.

Air Liquide 92.27 Allianz SE vN 96.39 Anglo American 1932 Anh.-Busch Inbev 65.14 ArcelorMittal 12.24 ASML 44.62 Ass. Generali 12.63 AstraZeneca 2910 AXA 12.5 Banco Santander 5.72 Barclays PLC 242.55 BASF N 64.87 Bayer N 68.19 BBVA 6.33 BG Group 1097 BHP Billiton 1999 BMW St 64.05 BNP Paribas 39.12 BP PLC 444.2 Brit. Am. Tobacco 3151 Carrefour 18.88 CRH 15.01 Daimler N 37.38 Danone 48.13 Diageo 1808 Dt. Bank N 35.97 Dt. Telekom N 8.6 E.ON N 17.28 Enel 2.89 ENI 17.79 Ericsson B 58.7 Essilor Internat. 72.14 France Télécom 8.56 GDF Suez 17.43 GlaxoSmithKline 1400 Hennes&Mauritz 223.5 HSBC Hold. 621.7 Iberdrola 3.92 Imperial Tobacco 2425 Inditex 99.88 ING Groep 6.88 Intesa Sanpaolo 1.25 L’Oréal 98.16 LVMH 129.05 Münch. Rück vN 127.6 National Grid 709 Nokia 2.18 Philips Elec. 20.15 Reckitt Benckiser 3801 Repsol YPF 15.48 Rio Tinto 3185 Royal Dutch Shell A 2170 RWE St. 35.14 Sanofi S.A. 69.44 SAP St. 57.34 Schneider Electr. 50.86 Siemens N 79.99 Soc. Générale 25.33 St. Gobain 28.2 Standard Chartered 1469 Telefónica 10.22 Tesco 326.8 Total 39.02 Unibail-Rodamco 171.8 UniCredit 3.56 Unilever N.V. 28.74 Unilever plc. 2353 VINCI 34.14 Vivendi 15.51 Vodafone Group 169 Volkswagen Vz. 155.7

+1.04 +1.13 -0.05 +1.31 +3.16 +1.8 +1.36 +0.61 +0.24 +0.23 +2.13 +0.79 +0.84 -0.05 +0.78 +0.38 -0.68 +1.24 +0.68 +0.74 +0.56 +0.03 +1.23 -0.81 +0.89 +2.46 +0.16 -1.12 +0.21 +1.31 -1.1 +0.73 +0.58 -0.37 +1.12 +0.22 +0.6 0 +1.08 -0.12 -0.13 +1.29 -0.41 +0.04 +1.75 +0.5 +0.46 +0.52 +0.69 +0.32 +1.27 +0.14 +0.17 +1.98 +1.06 +2.29 +0.93 +2.26 +1.93 -0.98 +1.09 +0.11 +0.45 +0.35 +1.95 +0.88 +0.77 +1.13 -0.13 +0.93 -4.13

DOW JONES (DJIA) 52 Wochen Hoch Tief

95.46 75.49 10.92 7.97 61.42 44.7 38.58 27.41 10.1 4.92 77.83 62.12 116.95 78.25 118.53 92.29 21.3 14.96 40.67 32.37 53.4 33.28 53.98 43.06 93.67 73.9 23.18 14.68 30 13.68 63.2 36.41 211.79 177.06 29.27 21.22 72.74 61.05 46.49 28.28 102.22 85.92 48 33.13 32.95 24.3 26.09 18.15 70.83 59.07 74.7 52.51 87.5 70.41 60.75 43.42 47.32 35.32 77.6 56.26

Kurs +/-% 06.11. 05.11.

3M Alcoa Amer.Express AT & T Bank of America Boeing Caterpillar Chevron Cisco Coca Cola Disney Co. DuPont Exxon Mobil Gen. Elec. Hew.Pack Home Depot IBM Intel Johns.&Joh. JP Morgan McDonald’s Merck & Co. Microsoft Pfizer Procter&Gamb. Travelers Comp. United Technol. UnitedHealth Verizon Wal-Mart St.

90.86 8.74 57.19 34.8 9.94 72.02 88.08 110.36 17.48 37.42 50.47 44.55 91.61 21.59 14.4 62.62 195.07 21.73 71.01 42.88 87.97 45.92 29.86 24.71 68.93 70.17 79.97 56.39 44.3 73.76

+1.41 +1.51 +1.47 -0.09 +1.95 +2.29 +1.51 +1.07 +0.46 +1.77 +0.3 +0.5 +1.08 +0.84 +2.78 +0.38 +0.48 -0.5 +0.31 +1.44 +0.58 +0.55 +0.78 +0.53 +0.38 +1.53 +2.66 +2.01 +0.23 +0.85

EURO STOXX 50

2535.94

DOW JONES (DJIA) 13245.68

Veränderung zum Vortag

+0.73 %

Veränderung zum Vortag

+1.02 %

13750

2640

Südafrika / JSE

Euro Stoxx 50 Stoxx Europe 50 Euro Stoxx Stoxx Europe 600 AEX (Amsterdam) Comp. Index (Athen) Bel 20 (Brüssel) BUX (Budapest) OMX (Helsinki) PSI 20 (Lissabon) IBEX 35 (Madrid) FTSE MIB (Mailand)

40508.01 5691.6 8819.68 30084.8 7554.57 8559.53 21424.16 7160 192198.08 153711.76 33564.6 128358.21 15816.97 12675.24 24299.84 20135.42 33720.98 17787.92 56545.31 34449.83

W–X–Y–Z

±0

Russland / RTS

21944.43 (-0.28%) H:22149.7 T:17613.2

44400.59 (+0.05%) H:44583.06 T:32833.19

Brasilien / Bovespa

2050 2094 202.09 217.6 268.74 471.35 1895 15850 4785 4372 5905 12296

21 7283 19 441 33 1336 31 5031 19 163 13 13.871 23 664 24 453 12 2836 10 3591 32 945 12 890 14 6.669 25 104 17 831 10 47.574 17 152 27 512 33 14947 15 286

T–U–V

±0

1450.8 (+0.46%) H:1757.51 T:1209.52

H:10255.15

Leidenschaftlich. Gut. Beraten.

52-Wochen Hoch Tief

MKP in Mio.

0.64 Swisslog N 0.12 Swissmetal Hold. 24.1 Swissquote Gr. N

2520

13400

2400

13050

2280

12700

2160

12350

2040

12000 J

EUROPA 2611 2595 257.68 276.56 340.22 910.99 2478 19996 6309 5796 8967 17159

Vol. in tSt.

UNTERNEHMEN MIT SITZ IN DER OSTSCHWEIZ

Deutschland / DAX

12361.2 (+0.07%) H:12788.63 T:11209.55

-11.71 -22.7 -6.39 -58.37 12.94 18.92 -2.82 -14.66 25 6.07 115.05 13.83 48.24 62.61 37.08 4.84 40.62 -12.67 3.61

+30.35 -9.32 +10.37 +5.77 +35.34 +14.76 +30.03 +16.93 +36.93 +9.22 +31.67 +27.21 +31.93 +9.36

+0.26 +0.61 0 +0.4 -3.63 +2.74 -2.59 +0.89 +2.54 +0.55 -0.17 +0.91 +1.84 -2.16 -1.05 +0.29 +0.56 -1.43 +1.28 -0.06

AKTIENINDIZES Kanada / S&P TSX

Perform. Vola3 Jahre 100T

WWWWWW -1.02 WWWWW +39.26 WWWWWWWWWW +18.42 WWWWWWWWW +6.49 WWWWWW +7.51 W +3.58

WW -0.38 +1.51 WWWWW ±0 W -0.35 W -0.16 +0.94 WWW ±0 W -0.32 +1.55 WWWWW +0.1 W +0.17 W +1.38 WWWW +2.43 WWWWWWW +0.82 WWW

3.75 1.81 Norinvest Hold. 9.6 4.7 Oerlikon Corp.° 21.1 12.9 Orascom Dev. 108.8 92 Orell Füssli N 50.2 43.15 Orior 60 41.05 OTI Energy AG

53.2 35.1 MCH Messe Schw. 52.5 +2.74 2572 1905 Metall Zug AG N 1905 -1.19 19.45 8.61 Meyer Burger ° 8.77 -2.66 11 5.72 Micronas Semi. N 8.12 -0.49 7.22 4.95 Mikron Hold. N 5.3 +0.95 4.5 0.12 Mindset Hold. 0.13 0 10.45 8.9 Mobilezone Hold. 9.75 0 228 199.7 Mobimo Hold. 214.3 -0.23 1.83 0.15 mondoBiotech 0.16 -5.88 4.6 1.8 Myriad Group 2.45 0 38.75 28.6 National Ver. 38 -0.65 10.7 1.5 New Value N 1.55 -3.13 8.25 1.31 New Venturetec 5.7 +5.36 9.43 1.68 Newron Pharma 8.29 +0.97 13.56 8.22 Nobel Biocare N° 8.45 -1.05

413 304 Flugh. Zürich N 410 +0.55 685 385 Forbo Hold. N 614 +2.25 19.5 16 Formulafirst 19.2 -1.03 626 497 Galenica N° 537 -0.37 13.8 9.43 Gam Hold.° 13.3 +0.38 34 20.5 gategroup Hold. 26.05 +0.77 223.9 170 Gavazzi, Carlo 187 +1.91 450.75 298 Georg Fischer N° 333.75 +1.37 560 421 GMSA 496.25 -3.27 27.05 16.65 Goldbach Group 17.75 -1.39 4.61 2.09 Gottex 2.77 -0.36 450 373 Gr. Baumgartner 380.25 0

13245.68 (+1.02%) H:13661.87 T:11231.56

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Kurs 06.11.

ABB N 0.65 Actelion N Adecco N 1.8 Credit Suisse N 0.73 Geberit N 6.3 Givaudan N 22 Holcim N Julius Bär N 0.99 Nestlé N 1.95 Novartis N 2.25 Richemont 0.55 Roche GS 6.8 SGS N 65 Swatch I 5.75 Swiss Re N 3 Swisscom N 22 Syngenta N 8 Transocean Inc. UBS N 0.1 Zurich Insurance Grp 17

53.1 19.84 82 4575 12.8 40.55 222.2 29 6.17 360 337 120 8990 65.5

F–G

USA / Dow Jones (DJIA)

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Div.

14.45 29.54 34.71 15.85 166.8 749.5 46.16 29.78 49.92 47.12 43.6 133 1418 319.1 43.24 328.1 251 36.02 9.69 182

Frankreich / CAC40

Überraschend persönlich. www.hypobank.ch

19

J

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Veränderung zur Vorwoche +0.79 % Veränderung zum Vorjahr +9.47 %

Veränderung zur Vorwoche +1.06 % Veränderung zum Vorjahr +8.42 %

Kursgewinne FRANKFURT. Auch ohne Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahl haben Europas Börsen am Dienstag gut abgeschnitten. Alle Handelsplätze meldeten Kursgewinne, für den DAX ging es um 0,7 Prozent auf 7.378 Punkte nach oben. Der EuroStoxx-50 rückte um 0,7 Prozent auf 2.536 Zähler vor. An der Wall Street bauten die Aktien nach dem Börsenschluss in Europa ihre Gewinne sogar noch aus. Zur Erinnerung: Am Tag der US-Präsidentschaftswahl vor vier Jahren stieg der Dow Jones Index um 3,3 Prozent. Was diese Aufschläge wert sind, wird sich aber erst am Mittwoch zeigen. (dj)

Steigende Kurse vor US-Wahl NEW YORK. Der Kampf um das Weiße Haus bestimmt das Geschehen am Dienstag an der Wall Street. Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl wird aber erst nach US-Börsenschluss feststehen. Zwar ist eine gewisse Vorsicht spürbar, doch immerhin zeigen sich die Investoren zuversichtlich und kaufen verstärkt Aktien. Viele Anleger gehen zwar von einem Sieg des Amtsinhabers Barack Obama aus, doch es dürfte bis zum Schluss spannend bleiben. Der DowJones-Index gewinnt 0,7 Prozent und der S&P-500 gewinnt 0,5 Prozent. (dj)


wirtschaft 20

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

BEFRAGT

DIE ZAHL

271 Franken beabsichtigen die Menschen in der Schweiz dieses Jahr im Schnitt für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Besagt zumindest die jährliche Umfrage der Beratungsfirma Ernst & Young bei 500 volljährigen Konsumenten. 271 Franken – das sind 13 Franken oder 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Ernst & Young spricht denn auch von einem «Lichtblick für den Schweizer Detailhandel». Hoch im Kurs für Weihnachtseinkäufe stehe vor allem der Fachhandel. Wie vergange-

Michel Gabriel Managing Director Zürich der Markenberatung Interbrand

«Der Preis bleibt» Was heisst die Verlagerung der Zahnpasta Elmex nach Polen für uns Konsumenten? Aus Konsumentensicht wird sich voraussichtlich wenig ändern, dank der starken Marke. Elmex geniesst hohes Vertrauen und ist bei vielen Konsumenten beliebt. Das wird auch überwiegend so bleiben.

nes Jahr plant aber jeder Dritte, wenigstens einer Teil der Geschenke im Ausland zu erwerben. Und 12 (im Vorjahr 7) Prozent gaben an, «den Grossteil ihrer Geschenke nicht in der Schweiz zu kaufen». (T. G.)

Bild: ky/Dorothea Müller

Elmex zügelt nach Osteuropa. Der US-Konsumgütermulti Colgate-Palmolive verlagert die Produktion ins günstigere Polen.

Umzug ins günstigere Polen

Ex-UBS-Banker bekennt Schuld MIAMI. Der zuerst bei der UBS und später bei der Credit Suisse beschäftigte Vermögensverwalter Christos Bagios hat sich vor einem Gericht im US-Staat Florida der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig bekannt. Bisher hatte der griechischstämmige Banker auf nicht schuldig plädiert. Anwälte sagten, die Kehrtwende Bagios’ deute darauf hin, dass er mit den US-Behörden kooperiere. Diese werfen ihm vor, als UBS-Banker etwa 150 reichen Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Bagios wurde Anfang 2011 festgenommen und steht mit elektronischen Fussfesseln praktisch unter Hausarrest. (rtr)

Konsumstimmung bleibt gedämpft

Acht Jahre nach der Übernahme durch den US-Konzern Colgate-Palmolive steht die Herstellung von Elmex im Baselbiet und in Deutschland vor dem Aus. Künftig kommt die Zahnpasta aus Polen. THOMAS GRIESSER KYM

THERWIL. Colgate-Palmolive, ge-

gründet 1806 als Seifenfabrik, ist ein Gigant. Mit Zahnpasta, Seife, Rasierschaum, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Tiernahrung setzte der US-Konsumgüterkonzern letztes Jahr 16,8 Mrd. $ um und erarbeitete einen Betriebsgewinn von 3,8 Mrd. $, was eine Marge von 23% ergibt. Doch das reicht offensichtlich nicht, denn kürzlich kündigte der Konzern ein globales Programm für Wachstum und Effizienzsteigerung an, das 2000 der 38 000 Stellen kostet. Auf der Lohnliste des Multis stehen auch bald 240 Beschäftigte der Gaba International AG weniger. Die Schweizer Firma, die vor acht Jahren von Colgate-Palmolive für gut 1 Mrd. Fr. geschluckt worden war, will binnen zweier Jahre ihr Werk in Therwil dicht-

machen. Der Baselbieter Standort hat 250 Mitarbeitende, die geplante Schliessung dürfte 98 Beschäftigte treffen. Innert Jahresfrist soll Gaba auch die Fabrik im nahen süddeutschen Lörrach zusperren. Das kostet 142 Jobs. «Goldene Apotheke Basel» Gaba stellt Zahnpasta und Mundspülungen der Marken Elmex und Meridol her. Elmex, die vielen als «Nationalzahnpasta» gilt, war von Gaba vor 50 Jahren zusammen mit dem Zahnärztlichen Institut an der Universität Zürich entwickelt worden. Gaba ist eine Abkürzung für die 1638 gegründete «Goldene Apotheke Basel» und einer der ältesten hiesigen Firmennamen. «Elmex und Meridol wird es weiterhin geben», sagte gestern abend eine Sprecherin. Derzeit

werden die Spülungen in Therwil hergestellt und die Zahnpasta in Lörrach. Seitens der Baselbieter Volkswirtschaftsdirektion verlautete, die ganze Herstellung werde nach Swidnica in Polen gezügelt. Während in Lörrach die Verwaltung bestehen bleibt mit einer nicht bezifferten Anzahl Stellen, bleiben in Therwil am Hauptsitz gut 150 Arbeitsplätze. Unberührt vom Abbau sind hier die Abteilun-

Parallelimport 2010 erteilte die Wettbewerbskommission Denner das Recht, Elmex günstiger als Parallelimport in Österreich zu kaufen. Gaba wurde mit 4,8 Mio. Fr. gebüsst. (sda)

gen Medizinische Wissenschaft, Forschung & Entwicklung und Professionelle Mundhygiene. Arbeitskosten sprechen für sich Gaba betont, der Entscheid zur Schliessung der Produktion in Therwil habe nichts zu tun mit zu geringer Produktivität. Vielmehr ziele Colgate-Palmolive darauf ab, mittels Zusammenlegung von Produktionsstätten Synergien auszuschöpfen und die Effizienz zu steigern. Das sei nötig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Colgate-Palmolive steht in Konkurrenz zu anderen Multis wie Henkel, Unilever oder Procter & Gamble. In der Schweiz betragen die Kosten pro Stunde Arbeit in der Industrie laut Bundesamt für Statistik im Mittel 56 Fr., in Deutschland laut Eurostat 30 € (36 Fr.) – und in Polen gut 7 € (9 Fr.).

Trotz Elmex Made in Poland statt Made in Germany oder Made in Switzerland? Eine starke Marke erhält die Loyalität von Konsumenten, auch in schwierigen Zeiten. Elmex hatte die bekannte Herkunft Schweiz/Deutschland, aber der produktspezfische Vorteil sind die Qualitätsassoziationen. Solange die Topqualität erhalten bleibt, hat die Verlagerung grosso modo keine Bedeutung für die Marke. Wird denn aus Polen Elmex in gewohnter Qualität kommen? Weitaus komplexere Produkte wie Autos oder Werkzeugmaschinen werden in Ländern wie Polen, Ungarn oder Tschechien gefertigt und sind qualitativ exzellent. Zum Beispiel wird der Audi TT in Ungarn hergestellt. Wird polnische Elmex billiger für Schweizer Konsumenten? Die Preis wird so bleiben, wie er ist. Wenn die Herstellungskosten sinken, erhöht sich der Gewinn für das Unternehmen. Was heisst die Verlagerung aus volkswirtschaftlicher Optik? Multinationale Konzerne achten global auf Kosten und Rendite. Aber es zeigt auch die Stärken der Standorte Schweiz oder Deutschland: Die knowhow-intensive Forschung und Entwicklung bleibt hier, während die kostengünstige Fertigung ins Ausland geht. (T. G.)

BERN. Die Menschen in der

Schweiz schätzen die Wirtschaftslage weiterhin gedrückt ein. In Erwartung einer steigenden Arbeitslosigkeit hat sich die Konsumentenstimmung seit Sommer nicht verbessert. Der Index verharrte im Oktober bei –17 Punkten, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft mitteilte. Dafür gehen die Schweizer davon aus, dass sie mehr sparen können – oder auch müssen. Denn die Erwartung, dass die Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten weiter steigen werde, hat sich akzentuiert (von 62 auf 67 Punkte). Dabei fand die Umfrage noch vor den Entlassungen bei UBS oder Lonza statt. (sda)

Konsumentenstimmung 20 10

−10 −20 −30 −40

Mittelwert seit April 07

Quelle: Seco/Grafik: jb

0

−50 Okt. Okt. Okt. Okt. Okt. Okt. 07 08 09 10 11 12

www.tagblatt.ch/wirtschaft

Thurgauer KB öffnet sich Trotz widerborstigen Umfelds bleibt die Thurgauer Kantonalbank fest im Sattel. Verstärkt will sie ausserhalb des Kantons wachsen, und sie will an die Börse gehen. THOMAS GRIESSER KYM

WEINFELDEN. Bei der Thurgauer

Kantonalbank (TKB) herrscht Vorwärtsdrang. Denn obwohl die Konjunktur abkühlt und das Börsengeschäft lau ist, sieht sich die Staatsbank in einer robusten Verfassung. Das zeigt sich auch am Leistungsausweis per Ende September. So hat die TKB in den drei Quartalen seit Jahresbeginn die Hypothekarausleihungen um weitere 5% auf 14,2 Mrd. Fr. gesteigert. Während in anderen Schweizer Regionen der Immobilienmarkt immer mehr Zeichen einer Überhitzung trägt, beurteilt TKBChef Peter Hinder das Wachstum im Hypothekargeschäft seiner Bank als «konstant und auf gesundem Niveau» und den Thurgauer Immobilienmarkt als «intakt». Auch bei den Kundengeldern legte die TKB zu, um 8,3% auf 11,2 Mrd. Franken. An Neugeld

flossen der TKB seit Ende vergangenen Jahres netto 423 Mio. Fr. zu. Teams für ennet der Grenze Beim Bruttogewinn liegt die TKB nach neun Monaten mit 95,8 Mio. Fr. um 5,5% unter dem Resultat vor Jahresfrist. Zwar konnte die TKB den Erfolg im Zinsengeschäft steigern, doch die Zurückhaltung von Anlegern an der Börse drückte den Kommissionserfolg. Hinzu kamen Aufwendungen für die Umsetzung der neuen Eigenmittelvorschriften (Basel III), der Abgeltungssteuer usw. Laut Hinder kostete all das «mehrere Millionen Franken», und es band personelle Ressourcen. Das Ziel, im ganzen Jahr 123,5 Mio. Fr. Bruttogewinn zu erreichen, beurteilt Hinder unverändert als «ambitiös». Auf Kurs liegt die TKB bei der Implementierung der neuen Eigentümerstrategie 2011 bis 2015.

Diese umfasst etwa den Ausbau von Vermögensverwaltung und Anlagegeschäft, erweiterte Angebote für Firmen- und Gewerbekunden oder die Bündelung der Betreuung von Auslandkunden in einem Kompetenzzentrum in Kreuzlingen. Laut Bankratspräsident Ren´e Bock will die TKB auch ihr Engagement jenseits der Kantonsgrenze verstärken. Dazu baut sie in Frauenfeld und in Arbon je ein Team auf, um Firmenkunden in den Regionen Winterthur und St. Gallen zu betreuen. TKB plant einen Börsengang Mit einer Kapitalquote von fast 17% der risikogewichteten Aktiven erfüllt die TKB die Basel-IIIVorgabe von 12% spielend. Nun sehen Bank und Regierung den Zeitpunkt gekommen, sich mit Partizipationsscheinen dem Publikum zu öffnen.

Milliardengewinne, praktisch steuerfrei Ganz legal zahlen Konzerne wie Apple ausserhalb der USA kaum Steuern. EUPolitiker wollen das ändern. ELISA ELSCHNER

LONDON. Vergangenes Jahr hat Apple auf einem Gewinn von 37 Mrd. $ nur 713 Mio. $ Steuern bezahlt. Demnach zahlte das wertvollste Unternehmen der Welt auf seinen Einnahmen im Ausland einen Steuersatz von gerade mal 1,9%. Im Jahr davor waren es 2,5%. Diese selbst verschriebenen Steuerrabatte erlangt Apple via legale Buchhaltungstricks, die auch andere Multis wie Google, Amazon, eBay oder Starbucks verwenden. So schieben diese Unternehmen ihre Gewinne in Länder mit niedrigen Steuersätzen und kombinieren verschiedene Steuervorteile in einzelnen Staaten. Mobile Geschäfte wie beispielsweise Soft-

wareentwicklungen, Finanztransaktionen oder Markenrechte werden dabei konzernintern so verschoben, dass die Gewinne minimal bis gar nicht versteuert werden. Apples Steuermodell funktioniert, indem Gelder über zwei irische Töchter und eine Firma in Holland in die Karibik fliessen. Im Gegensatz dazu zahlt Apple in den USA einen ansehnlichen Steuersatz von 35%. Dies scheint jedoch weniger mit fehlenden Schlupflöchern zu tun zu haben als mit Apples Sorge um den Ruf. Nun wollen die Finanzminister Deutschlands und Britanniens, Schäuble und Osborne, Steuerschlupflöcher in einer international konzertierten Aktion stopfen. Das britische Unterhaus beschäftigt sich bereits mit Google und Starbucks und geht damit als erste europäische Institution aktiv gegen Steuervermeidung internationaler Unternehmen vor.


ostschweiz 21

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

Fahnen trotzen dem Euro

Die Bank dem Volk

Beruflicher Sichtwechsel

Fahnen 24 beflaggt auch Grossanlässe bis zur Fussball-WM. Der Familienbetrieb, der in Staad neue Räume bezieht, behauptet sich trotz schwachem Euro. wirtschaft ostschweiz 24

Die Thurgauer Kantonalbank will die Bevölkerung mit Partizipationsscheinen direkt an der Bank beteiligen. seite 23

Am morgigen Zukunftstag lernen Schüler der 5. bis 7. Klassen geschlechtsuntypische Berufsfelder kennen. seite 25

Gossau will in Sportanlagen investieren GOSSAU. Die Sportstättenplanung in Gossau hinkt der Entwicklung der Stadt seit einiger Zeit hinterher. Lange wurde wenig in die Sportanlagen investiert. Einzelne Anlagen wie das Hallenbad Rosenau sind in schlechtem Zustand und müssen dringend saniert werden. Gestern hat der Gossauer Stadtrat nun ein Konzept präsentiert, um die Situation zu verbessern. Dieses sogenannte Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) zeigt auf, wo konkret Handlungsbedarf besteht und in welche Richtung sich Gossaus Sportstätten entwickeln sollen. Die Verfasser des Konzepts und der Stadtrat kommen zum Schluss, dass langfristig grosse Investitionen anstehen. Über deren Höhe äusserten sie sich an der Medienorientierung aber nicht. Gemäss Gesak ist eine neue Sporthalle und ein neues Hallenbad nötig, um die Bedürfnisse der Vereine abzudecken.

Turnen statt Fussball spielen Weiter soll sich das Sportgeschehen künftig auf weniger Standorte konzentrieren als bisher. Eines dieser Gebiete ist das Buechenwald-Areal beim Bahnhof Gossau. Der Stadtrat schlägt vor, die neue Turnhalle auf dem Hauptspielfeld des FC Gossau zu bauen. Das Hauptspielfeld soll verschoben und neue Fussballplätze als Ersatz gebaut werden. Das Hallenbad ist ebenfalls auf diesem Gebiet vorgesehen. Masterplan ausarbeiten Die Vorschläge kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. An der Budgetsitzung im Dezember steht eine Steuererhöhung zur Debatte. Die finanzielle Situation Gossaus ist nicht zuletzt aufgrund der kantonalen Sparpakete angespannt. Für die Umsetzung des Konzepts hat der Stadtrat bereits verschiedene Aufträge intern erteilt. Ein Masterplan soll nun die verschiedenen Möglichkeiten vertieft aufzeigen. (roh)

Mit eigenem Laptop zur Schule ST.GALLEN. Der Erziehungsrat des Kantons St. Gallen hat einer Ausweitung des Pilotprojekts Laptopklassen auf die Kantonsschule Sargans zugestimmt. Bereits jetzt laufen entsprechende Pilotklassen an den Kantonsschulen am Brühl St. Gallen und Wattwil. Ab Februar 2013 stösst auch die Kantonsschule Wil dazu. Typisch für Laptopklassen ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Laptop in den Unterricht mitbringen. Während an den drei bisherigen Schulen jeweils nur eine einzelne Klasse in den Versuch einbezogen wurde, soll dies in Sargans ab Februar 2014 für alle neueintretenden Schüler geschehen. Mit der Kantonsschule Sargans sind vier von sechs kantonalen Mittelschulen am Projekt beteiligt. Die Aufnahme der zwei verbleibenden Schulen, der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen und der Kantonsschule Heerbrugg, ist ebenfalls geplant. (red.)

www.tagblatt.ch/ostschweiz

Bild: Toggenburg Bergbahnen

Die Bergstation Chäserrugg im Winter mit Bergbahn, Restaurant, Rundweg Rosenboden und Umgebung.

«Simi» investiert in Gipfelprojekt Mit dem Neubau des Gipfelrestaurants auf dem Chäserrugg durch das Architekturbüro Herzog & de Meuron will die Toggenburg Bergbahnen AG den Sommertourismus ankurbeln. Ein Vorhaben, das Simon Ammann restlos überzeugt. URS M. HEMM

UNTERWASSER. Alleine die Tat-

sache, dass Herzog & de Meuron für die Planung des Neubaus des Bergrestaurants auf dem Chäserrugg verantwortlich sind, habe ihn von der Seriosität dieses Projekts überzeugt, sagte Simon Ammann an der gestrigen Pressekonferenz. «Ich habe schon oft von Ideen gehört, die den Tourismus im Toggenburg ankurbeln sollten, aber konkret umgesetzt wurde nie etwas. Dieses Bauprojekt hingegen ist ein handfestes Vorhaben, von dessen Aussenwirkung ich mir viel verspreche», so Simon Ammann. Neben seiner finanziellen Beteili-

gung stellt er sich zudem an der Generalversammlung vom 16. November als Verwaltungsratsmitglied der Toggenburg Bergbahnen AG zur Wahl. «Dieses Engagement kommt für mich zu einem guten Zeitpunkt, da ich nach meiner Karriere als Spitzensportler eine Rückkehr ins Toggenburg plane», sagte Simon Ammann. Wetterabhängigkeit mindern Der Neubau des Gipfelrestaurants auf dem Chäserrugg sei für die Toggenburg Bergbahnen AG Teil eines Konzepts, mit welchem den grundlegenden strategischen Herausforderungen begegnet wer-

Bild: ap/Matthias Schrader

Simon Ammann den soll, führte M´elanie Eppenberger, Geschäftsführerin und Verwaltungsratspräsidentin der Toggenburg Bergbahnen AG aus. Dazu gehörten insbesondere die Reduk-

tion der Wetterabhängigkeit, der Ausbau des Sommertourismus sowie die Schaffung von ergänzenden Angeboten zum traditionellen Skitourismus. «Speziell der Bergsommer wurde in den vergangenen Jahren zu wenig oder gar nicht beachtet, was nachhaltig negative Auswirkungen auf das Geschäft hatte», stellt M´elanie Eppenberger fest. Mit dem Bau und einer Neukonzeptionierung des Bergrestaurants sei sie überzeugt, diese Lücke schliessen zu können. Zentrale Massnahme Bereits vor zwei Jahren beauftragte die Toggenburg Bergbahnen

AG das Architekturbüro Herzog & de Meuron mit einer Konzeptstudie, welche die mögliche Entwicklung der Achse Unterwasser– Iltios–Chäserrugg beleuchten sollte. «Der Neubau des Gipfelrestaurants gehört dabei zu den zentralen Massnahmen», sagte Christine Binswanger, Projektverantwortliche und Senior Partnerin bei Herzog & de Meuron. Das neue Gebäude solle bei jeder Witterung zum Verweilen einladen, wozu zum einen eine Sonnenterrasse in Richtung Walensee, zum anderen aber auch die flexibel nutzbaren Innenräume animieren sollten, erläuterte Christine Binswanger.

Als die Plattform-Pläne platzten Mit einer im Jahr 2010 lancierten Aussichtsplattform auf dem Chäserrugg sollten Sommertouristen ins Toggenburg gelockt werden. Umweltschützer und der Bund kritisierten das Projekt scharf. Abgeblasen wurde es aus anderen Gründen. hängend konstruierten Plattform einen kribbelnden Blick 1600 Meter nach unten auf den Walensee werfen sollen. Ähnlich wie beim Thuner Hausberg, dem Stockhorn, gab es auch in der Ostschweiz Widerstand gegen die Aussichtsplattform in einer vom Bund geschützten Naturlandschaft.

Ein «Cliimber» (Kletterturm) auf der Prodalp auf dem Flumserberg, das «Madrisa-Land» als eine Art Europapark der Alpen im bündnerischen Klosters, eine Cabriobahn am Stanserhorn: Mit derartigen Chilbi-Attraktionen versprechen sich die Promotoren mehr Gäste. Naturschutzverbände und Ökonomen hingegen bezweifeln den langfristigen Nutzen von derartigen Projekten und sprechen von «Effekthascherei» oder einem «Zirkus in den Alpen».

Skepsis und eine neue Vision

Im Oktober 2011 beerdigt Die Toggenburg Bergbahnen haben im Oktober 2011 Pläne für eine 20 Tonnen schwere Aussichtsplattform auf dem Chäserrugg sang- und klanglos beerdigt. Touristen hätten von der über-

Bild: pd

Hoch über dem Walensee: So stellten sich die Architekten die Aussichtsplattform auf dem Chäserrugg vor.

«Unserer Plattform schlug viel Skepsis entgegen, die zum Teil gerechtfertigt war», sagte M´elanie Eggenberger. Die Geschäftsführerin der Toggenburg Bergbahnen berief sich vor einem Jahr auf eine Vision für das Gebiet von Unterwasser, «in die das Plattform-Projekt nicht passt». Seit gestern ist das Geheimnis nun gelüftet. (cz)


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MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

ostschweiz

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Für öffentliche Hand neue Erträge und Lasten in Sicht Wachstum in der Wirtschaft und bei Ausschüttungen der Nationalbank, aber auch bei Ausgaben für Soziales und Gesundheit: Das sagen Referenten und Politiker am St. Galler Kommunalforum zu öffentlichen Finanzen voraus. FRITZ BICHSEL

Bild: Reto Martin

Finanzdirektor Bernhard Koch, TKB-CEO Peter Hinder und Bankratspräsident Rene´ Bock (von rechts) kündigen die Ausgabe von Partizipationsscheinen an.

Kanton verkauft TKB-Anteile Die Thurgauer Kantonalbank will Partizipationsscheine an Anleger ausgeben. Bank und Kanton als Eigentümer rechnen mit einem Erlös von über 200 Millionen Franken aus der Teilprivatisierung. CHRISTOF WIDMER

Der Thurgauer Götti oder die Thurgauer Gotte kann das Patenkind bald mit einem neuen Geschenk beglücken. Die Thurgauer Kantonalbank wird voraussichtlich ab 2014 Partizipationsscheine ausgeben. Wer ein solches Papier besitzt, ist Miteigentümer der Bank (Kasten). Die Papiere sollen die TKB in der Bevölkerung besser verankern. «Wir wollen keinen elitären Titel», versicherte Bankratspräsident Ren´e Bock gestern vor den Medien. Jeder soll einen Partizipationsschein kaufen können – eben etwa als Geschenk zur Geburt. Nach dem Börsengang wird die TKB nicht mehr zu 100 Prozent dem Kanton gehören. Geplant ist, dass 20 Prozent des Grundkapitals von 400 Millionen Franken mit den Partizipationsscheinen unters Volk kommen – also 80 Millionen Franken. Die Papiere sollen über die Schweizer Börse gehandelt werden. Die Bank könne auf die Zuteilung Einfluss nehmen, so dass die Partizipationsscheine hauptsächlich im Thurgau bleiben, sagte TKB-CEO Peter Hinder. Wenn auch institutionelle Anleger wie Pensionskassen Interesse an den Titeln hätten, sei das nur posiWEINFELDEN.

tiv – mit steigender Nachfrage steigt auch der Wert. Erste Tranche von 40 Millionen Die Bank strebt für die Partizipationsscheine eine Dividende von 2,5 Prozent an. Solche Werte einer stabilen Bank seien gerade auch für Pensionskassen interessant, hiess es gestern. In einer ersten Tranche will die TKB 40 Millionen Franken in Partizipationsscheine umwandeln und verkaufen. Effektiv dürften die Papiere aber einen viel höheren Preis erzielen – Finanzdirektor Bernhard Koch rechnet mit Einnahmen von bis zu 150 Millionen Franken allein aus der ersten Tranche. Der Erlös liegt damit über 100 Millionen Franken. Bankratspräsident Bock betonte gestern, dass die

könnten helfen, Steuererhöhungen zu vermeiden, sagte Koch. Auch wenn der Kanton 20 Prozent seines TKB-Anteils verkauft hat und somit auf Zinseinnahmen verzichtet, soll aus Verzinsung, Abgeltung und Dividenden sogar mehr Geld an den Kanton fliessen. Das TKB-Gesetz soll so geändert werden, dass die Bank nicht mehr 51 Prozent des Gewinns als Reserven anlegen muss. Eine weitere Gesetzesänderung ist nötig, um zu garantieren, dass der Kanton und die Partizipationsscheininhaber bei der Gewinnverteilung gleich behandelt werden. Zudem muss der Grosse Rat der Anpassung des Grundkapitals zustimmen. Die Gesetzesänderungen sollen Mitte 2013 unter Dach sein.

Bank das zusätzliche Kapital nicht braucht. Die TKB verfüge über eine Eigenkapitalquote von 18,1 Prozent, womit sie die Eigenmittelvorschriften (12 Prozent) locker erfüllt. Vorteil für die Bank sei die stärkere Bindung zum Publikum sowie eine grössere Beachtung jenseits der Kantonsgrenzen. Gesetz muss geändert werden Damit geht der Erlös vollumfänglich an den Kanton. Die Regierung plant, das Geld in einen Reservefonds zu parkieren, aus dem jährlich 8 bis 12 Millionen Franken in die Laufende Rechnung fliessen. «Das hilft, unser Budget zu entlasten», sagte Koch. Damit wären die Partizipationsscheine ein weiterer Beitrag zur Stabilisierung des Haushalts. Sie

STICHWORT

Partizipationsscheine Ein Partizipationsschein (PS) ist ein Wertpapier, mit dem sich der Inhaber an einem Unternehmen beteiligt. Der PS ist nur bedingt vergleichbar mit einer Aktie oder einem Anteilschein einer Genossenschaft. Der Inhaber eines PS hat

Anrecht auf eine Dividende. Er ist aber nicht mit einem Stimmrecht ausgestattet. Unabhängig von der Zahl der ausgegebenen PS wird der Kanton weiterhin allein über die TKB bestimmen. Die Inhaber der PS müssen aber über den Geschäfts-

gang orientiert werden. PS-Versammlungen anderer Banken haben sich zu gesellschaftlichen Grossanlässen entwickelt. Über PS verfügen die Kantonalbanken von Graubünden, Basel-Stadt, Baselland, Ob- und Nidwalden. (wid)

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ST.GALLEN. Die Anlässe von Grossbank CS und Treuhand- und Beratungsunternehmen OBT in der Ostschweiz für Behördenmitglieder von Kantonen, Gemeinden und Schulen sind diesmal «wirtschaftlichen und finanzpolitischen Herausforderungen» gewidmet. Am St. Galler Forum im Pfalzkeller hören der Kantonsratspräsident, drei Regierungsräte sowie gut hundert weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Wirtschaftswachstum und Nationalbankgewinn dürften mehr Geld in öffentliche Kassen bringen, was aber nicht genüge zum Finanzieren zunehmender Lasten. Und der Umbau der Unternehmenssteuern auf Druck der EU werde sich über den Finanzausgleich auch auf Kantone mit wenig Holdinggesellschaften wie die Ostschweizer auswirken.

Wachstum trotz Frankenstärke Claude Maurer, Ökonom bei der CS, sieht die Schweizer Wirtschaft nächstes Jahr um 1,5 Prozent wachsen – am oberen Rand der Prognosen. Die Aussichten seien positiv dank Preisstabilität, tiefer Zinsen, des inzwischen akzeptierten und verkrafteten Kurses von 1,20 für den Euro und anhaltender Zuwanderung. Die

Wirtschaft schaffe hier weiterhin mehr Stellen als sie abbaue. Bei der Ausschüttung von Gewinn der Nationalbank an Bund und Kantone, die wegen des Aufwands zur Verteidigung des Frankenkurses auf eine Milliarde pro Jahr gekürzt ist, erwartet Claude Maurer ab 2014 wieder mehr. Der St. Galler Finanzchef Martin Gehrer sieht aufgrund der Gewinne bis 2012 Grund, bereits 2013 auf höhere Ausschüttung zu drängen. Weitere Schuldenbremse? Bei den öffentlichen Finanzen sieht Frank Marty als Fachmann für Finanzpolitik beim Wirtschaftsdachverband Economiesuisse grosse Herausforderungen mit den stark wachsenden Ausgaben für Sozialwerke und Gesundheit sowie beim Halten von Unternehmen trotz unausweichlicher Änderung der Unternehmenssteuern besonders für Holdinggesellschaften. Eine Schuldenbremse auch bei Sozialwerken werde gemäss Umfragen langsam mehrheitsfähig. In der Podiumsdiskussion heben die Referenten, der kantonale Finanzchef sowie Moderator Jean-Claude Kleiner von der OBT zwei Punkte besonders hervor: Bei Wirtschaftswachstum, Auswirkungen der Frankenstärke oder höherem Aufwand der öffentlichen Hand gibt es deutliche Unterschiede nach Branchen und Regionen. Beispielsweise muss die von Industrie geprägte Ostschweiz mit geringerem Wachstum kalkulieren. Und die finanziellen Herausforderungen bei Bund und Kantonen treffen auch die Gemeinden, direkt oder wegen Aufgabenverschiebungen.

Ausstellung Heimspiel zeigt Vielfalt der Kunst ST.GALLEN. Die Ausstellung Heimspiel findet alle drei Jahre statt. Mit Spannung wird jeweils der Entscheid der Jury erwartet. Eine bunte Mischung künstlerischer Positionen wird in St. Gallen vom 15. Dezember 2012 bis 24. Februar 2013 zu entdecken sein. Am Heimspiel beteiligen sich die Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein und das Land Vorarlberg. Das Ausstellungsformat Heimspiel macht alle drei Jahre die St. Galler Institutionen Kunstmuseum, Kunst Halle Sankt Gallen und Projektraum Nextex zu Drehscheiben heimischen Kunstschaffens. Organisiert vom Amt für

Kultur des Kantons St. Gallen mit Unterstützung der beteiligten Kantone, des Fürstentums Liechtenstein und des Landes Vorarlberg, präsentiert und fördert das Heimspiel 2012 zeitgenössische Kunst in einer reichhaltigen und lebendigen, aber selbstverständlich nicht vollständigen Übersichtsschau. Aus den über 400 Eingaben hat sich die Jury für Werke von 53 Künstlerinnen und Künstlern entschieden. Alle zur Jurierung eingereichten Werke sind im Nextex, dem Ausstellungsraum des Berufsverbandes Visarte, in einer Rauminszenierung der Designer Küng Caputo einzusehen. (red.) www.heimspiel.tv


MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

wirtschaft ostschweiz

24

Fahnen trotzen starkem Franken Fahnen 24 bezieht neue Räume in Staad. Der Familienbetrieb, der auch Grossanlässe bis zur Fussball-WM beflaggt, behauptet sich im Schweizer Markt gegen zunehmende ausländische Konkurrenz, die vom schwachen Euro profitiert. FRITZ BICHSEL

STAAD. Fahnen 24 beliefert zwar Schweizer Kunden, bekommt aber den starken Franken zu spüren durch den Preisvorteil für Konkurrenten in Euroländern. «Trotzdem können wir mithalten», sagt Inhaber Wendelin Manser, «weil wir mit schlanken Strukturen, umfassendem Service und kurzen Lieferfristen ein TopPreis-Leistungs-Verhältnis erreichen.»

Züger Frischkäse investiert und eröffnet Neubau OBERBÜREN. Die Züger Frisch-

käse AG stärkt ihre Position am Markt, indem sie in Infrastruktur investiert. Gäste aus Wirtschaft und Politik folgten der Einladung von Christof und Markus Züger zur offiziellen Einweihung des Neubaus mit Produktionserweiterung, Hochregallager und Holzschnitzelheizung. Zudem feiert die Züger Frischkäse AG «20 Jahre Firmenstandort Oberbüren». «20 Jahre und den Kopf noch immer voller Ideen», mit diesen Worten begrüssten Christof und Markus Züger ihre rund 200 Gäste im eben erst fertiggestellten Neubau der Firma Züger Frischkäse AG in Oberbüren. Markus Zemp, Präsident der Branchenorganisation Milch, lobte den Pioniergeist der beiden Brüder. Eher zum Nachdenken regte die Rede von Pater Erich Schädler an, der sich zum «Wert der Lebensmittel» äusserte. Internationales Flair brachte Mister Lee auf die Bühne. Der Südkoreaner war eigens für die Eröffnungsfeier in die Schweiz gereist. «Wir freuen uns sehr über seine Anwesenheit, denn er ist einer der wichtigsten Handelspartner im Export», erklärt Christof Züger. (red.)

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) bietet ihren Kunden ab sofort den hochsicheren Online-Speicher Securesafe an. Securesafe ist ein digitaler Dateien- und Passwort-Tresor der Firma Dswiss AG. WEINFELDEN. Die TKB teilt mit, dass der Safe ab sofort als Bestandteil ihres E-Banking angeboten werde. Als Kunde der Thurgauer Kantonalbank könne man drei Monate lang kostenlos einen Securesafe Silver Account nutzen. Bankbelege und Kontoauszüge können in den Securesafe verschoben werden. Zusätzlich kann man alle wichtigen privaten Dateien, Passwörter, Zugangsdaten und PINs hochsicher abspeichern.

Produktion bei Partnern Vom einzelnen Wimpel bis zur Beflaggung von Grossanlässen mit mehreren tausend Fahnen reicht das Angebot von Wendelin und Anneliese Manser. Sie verlegen ihr Unternehmen, das sie vor acht Jahren gegründet haben, von Goldach in eine Liegenschaft mit mehr Räumen in Staad. Denn die rund zehn Mitarbeitenden, unter ihnen drei Grafiker, sind hauptsächlich für Produktentwicklung, Beratung, Konzepte und Design tätig, wo sich einzelne Büros besser eignen. Produzieren lässt der Betrieb Einzelstücke und kleine Serien in der Schweiz, zu einem guten Teil in Altstätten, und grössere Serien bei einem Unternehmen in Polen, an welchem er über ein Joint Venture beteiligt ist. Er liefert nicht allein Fahnen, Flaggen, Wimpel, Banner oder Bänder, sondern auch alles, was es zum Befestigen oder für Beflaggung nach einem Konzept braucht: von Masten bis Rahmen, von Beschriftungen und Displays bis zu Stellwänden. Auf Kundenwunsch übernimmt er auch Montage, Unterhalt und Reparatur. Und bei Grossanlässen die Anordnung und den Wechsel der Beflaggung nach Protokoll. «Das ist anspruchsvoll», sagt Wendelin Manser. «Die Abläufe werden präzise einstudiert und geprobt.» Ein Fauxpas wie den Organisatoren der Olympischen Spiele in London, die Verwechslung der Flaggen von Süd- und Nordkorea, sei Fahnen 24 nie unterlaufen, freut er sich. «Dafür haben wir mehr-

TKB verschenkt hochsicheren Online-Speicher

Sicher vor Dritten

Bild: Ralph Ribi

Innovativ: Wendelin Mansers Fahnen wehen an kleinen und grossen Anlässen bis hin zur Fussball-Weltmeisterschaft. fache Kontrollen eingebaut.» Seit 2006 kamen Fahnen von diesem kleinen Unternehmen mindestens alle zwei Jahre ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit bei der Europa- und der Weltmeisterschaft der Fussballer. Auch an Grossanlässen in der Ostschweiz trug und trägt Fahnen 24 zur Stimmung bei. Seine Kundschaft ist jedoch breit gefächert: Private, Vereine oder Gemeinden, Tourismusbetriebe, Handelsketten oder Grossverteiler, Banken oder Versicherungen und die in der Schweiz ansässigen Fussballverbände Uefa und Fifa. Wendelin Mansers Laufbahn führte von Maschinen über Software zu Fahnen. Diese auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Arbeitsfelder haben alle viel zu tun mit Technik, Elektronik

und Marketing. Für Fahnen läuft vom Umsetzen einer Idee bis zur Lieferung der Daten an die Druckmaschine vieles über Computer-

programme und Internet. Auf Fahnen kamen Mansers aus Freude an Emotion und auf den Namen Fahnen 24 als Symbol für

PERSON Wendelin Manser Der 52jährige Wendelin Manser, zusammen mit seiner Frau Anneliese vor acht Jahren Gründer und seither Inhaber der jetzt von Goldach nach Staad verlegten Fahnen 24 GmbH, wuchs in Goldach auf und absolvierte eine Lehre als Werkzeugmacher. Nach Weiterbildung zum Betriebsfachmann baute er unter anderem für die Balgacher Heule Werkzeug AG die Tochtergesellschaft in den USA auf. Zurück in der Region Ror-

schach, wechselte er in die ITBranche, zuletzt bis 2002 als Geschäftsführer des Software-Unternehmens Macromedia in der Schweiz. Dann gründete er eigene Firmen, nach WM Marketing auch Fahnen 24. Zudem zog es ihn für fünf Jahre in die Politik als Kantonsrat der SVP bis 2004. Er ist auch beteiligt an der Street Promotion GmbH in Altstätten und an der Sportsevision AG in Rorschach. (fbi.)

rund um die Uhr einsatzbereit. Neue elektronische Möglichkeiten nutzt Fahnen 24 zum Beispiel bei Displays oder für Leuchtfahnen mit LED und Wendelin Manser zusätzlich mit der Firma Street Promotion für Grossbildschirme bei Anlässen und LED-Werbetafeln an Strassen. Gute Umgebung für Geschäfte Nach Tätigkeiten bis in die USA ist er ans st. gallische Bodenseeufer zurückgekehrt. Ja, das sei eine gute Umgebung zum Geschäften. Wobei in der digitalen Welt der Standort fast nur noch für ihn Bedeutung habe: Lange Fahrten vom Rand zu Kunden in Zentren der Schweiz. «Und das wird mit dem zunehmenden Verkehr leider immer zeitaufwendiger.»

KMU-Frauen ins Rampenlicht rücken Mit dem Thurgauer KMU-Frauenpreis wird alle zwei Jahre eine Unternehmerin ausgezeichnet. 2013 ist es wieder so weit. Ab sofort läuft die Anmeldefrist, und die Jury nimmt ihre Arbeit auf. CHRISTOF LAMPART

WEINFELDEN. Mit der Vergabe

des Thurgauer KMU-Frauenpreises wird der Fokus auf eine KMUFrau gerichtet, die mit grossem Engagement in leitender Position einer Unternehmung tätig oder gar selbst deren Inhaberin ist. Die Grösse des Betriebes spielt bei der Auszeichnung keine Rolle. Es können sowohl klassische Ein-FrauUnternehmungen als auch KMU mittlerer Grösse den Thurgauer KMU-Frauenpreis gewinnen.

gleich der Förderung der Wirtschaftsfrauen und deren Vernetzung im generellen dienen. Der Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes, Peter Schütz, sieht in diesem Preis ein gelungenes Instrument, um den KMUFrauen mehr Wertschätzung entgegenzubringen. Die letzte Preisträgerin, Angela Haltiner, Münchwilen, bestätigte, dass der Preis

einen sehr positiven Effekt in Bezug auf die Öffentlichkeitswirkung gehabt habe. Sie könne die Teilnahme jeder KMU-Frau empfehlen. Dabei wäre sie selbst nie auf die Idee gekommen, sich zu bewerben. «Das haben damals meine Tochter und eine befreundete Unternehmerin gemacht», erinnert sie sich. Die Anmeldung durch Dritte ist nach wie vor ein

Motivationsspritze An einer Medienkonferenz in den Räumlichkeiten des Thurgauer Gewerbeverbands in Weinfelden stellte Projektleiterin Claudia Vieli Oertle klar, um was es bei diesem Preis überhaupt geht. «Mir ist es selbst ein grosses Anliegen, dass wir mit diesem Preis auf die vielen Gewerbefrauen und Unternehmerinnen aufmerksam machen, welche ihre wertvolle Arbeit oft im Hintergrund leisten, während der Mann meistens im Rampenlicht steht.» Der mit 5000 Franken dotierte Preis soll eine Motivationsspritze sein und zu-

Bild: Christof Lampart

Der KMU-Frauenpreis wird organisiert von (v. l.) Christoph Soppelsa, Angela Haltiner, Peter Schütz, Claudia Vieli Oertle und Peter Maag.

Mittel, um eventuell durch die Fachjury für die engere Auswahl nominiert zu werden. Doch würde es die Mitglieder des Preisgerichts auch freuen, wenn mehr Frauen selbst ihre Chance suchen und auch wahrnehmen, wie der Direktor der Industrie- und Handelskammer Thurgau, Peter Maag, sagte. Ansprechpartnerinnen Das Preisgeld wird auch 2013 von der Thurgauer Kantonalbank gestiftet. Deren Leiter Gewerbekunden, Christoph Soppelsa, sagte, dass es für die TKB eine Selbstverständlichkeit sei, KMU-Frauen zu fördern, denn «schliesslich haben wir als Bank bei den KMU oft Frauen als Ansprechpartnerinnen.» Doch auch ihm sei aufgefallen, dass Frauen nicht so gerne im Vordergrund stünden: «Ich hoffe, dass der Preis eine Art Ich-stehedazu-Effekt hat und sich möglichst viele Frauen bis zum 31. Januar, wenn die Anmeldefrist für den Thurgauer KMU-Frauenpreis abläuft, anmelden.» Infos: www.kmufrauen-thurgau.ch

Der Online-Speicher Securesafe erfülle höchste Sicherheitsanforderungen, heisst es weiter. Das reiche von der Sicherheit auf dem Benutzerendgerät über die Sicherheit beim Transport bis hin zur Speicherung der Daten in Schweizer Rechencentern. Im Online-Tresor gespeicherte Dateien und Passwörter seien sicher vor Zugriffen Dritter. Die Thurgauer Kantonalbank und die Dswiss AG könnten die vom Benutzer im SecureSafe gespeicherten Daten zu keiner Zeit einsehen. Überall Zugriff Der Vorteil sei, dass Benutzer jederzeit und von überall auf ihre Dateien und Passwörter zugreifen könnten. Zusätzlich zur WebApplikation auf www.securesafe. com, die über jeden Browser geöffnet werden kann, gibt es eine iPhone App, eine iPad App und eine Android App. Christian Schwarzer, CEO Dswiss AG, sagt: «Schweizer Banken wie die Thurgauer Kantonalbank, die Zürcher Kantonalbank, die St. Galler Kantonalbank und die Neue Aargauer Bank haben unsere hohen Sicherheitsstandards sehr genau überprüft und sind überzeugt, dass ihre Kunden vom Online-Speicher Securesafe profitieren. Securesafe ist wie ein digitales Bankschliessfach für vertrauliche Passwörter und Dateien.» Die Vorteile des OnlineSpeichers Securesafe hätten denn auch die Thurgauer Kantonalbank überzeugt. Niemand ausser den jeweiligen Benutzern habe Zugriff. (red.)

30 Prozent der Rüben fehlen noch FRAUENFELD. Die diesjährige Zuckerkampagne hat die Halbzeit überschritten. Parallel zu den 100-Jahr-Feierlichkeiten in der Zuckerfabrik Aarberg ist die Rübenverarbeitung in beiden Werken in vollem Gang. Laut Bericht der Zuckerfabriken Aarberg Frauenfeld (ZAF) konnten in der siebten Berichtswoche die Erntearbeiten zügig fortgesetzt werden. Somit prägen erneut Rübenmieten durch ihre Dichte, Grösse und Farbe, das Landschaftsbild in den Rübenbauregionen. Es müssen noch ungefähr 30 Prozent der Felder abgeerntet werden. Nach sieben Kampagnewochen wurden bisher insgesamt rund 800 000 Rüben den Zuckerfabriken zugeführt. Die Tagesverarbeitung lag bei durchschnittlich 10 000 Tonnen. Die routinemässig erhobene Ertragsumfrage hat nach ersten Ergebnissen die bisher angenommenen hohen Erträge bestätigt. (bor)


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ostschweiz

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Morgen ist der Nationale Zukunftstag: Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klassen lernen geschlechtsuntypische Berufe kennen. Sensibilisierung ist nach wie vor nötig. das Selbstbewusstsein und damit der Mut, eigene Wege zu gehen. Dies zeige sich insbesondere bei Berufswechseln von jungen Männern, die zwischen 25 und 35 Jahren einen sozialen oder pflegerischen Beruf – also einen typischen Frauenberuf – ergreifen.

Buben interessieren sich für Handwerk und Technik, Mädchen sind sozial engagiert – darauf lassen die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik schliessen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich daran nicht viel geändert. Im Jahr 1990 entschieden sich 2,2 Prozent der Schulabgängerinnen für eine Grundausbildung im Bereich Ingenieurwesen und Technik, 2010 waren es 2,6 Prozent – das ist ein mageres Plus von 0,4 Prozent. Das Gesundheitswesen scheint für Mädchen nach wie vor attraktiver: 11,9 Prozent der Schulabgängerinnen entschieden sich im Jahr 1990 für einen Beruf im Gesundheitswesen, 2010 waren es sogar 15,2 Prozent. Buben wiederum lassen sich weiterhin häufig im Bereich Architektur- und Baugewerbe ausbilden: 1990 schlugen 16,6 Prozent der Schulabgänger diesen Weg ein, 2010 waren es 16,2 Prozent.

Doppelt so viele Frauen

Väter und Töchter

Ein sensibles Alter Heute spricht der Nationale Zukunftstag beide Geschlechter gezielt an. «Mädchen, Technik. los!» heisst ein Sonderprojekt für Mädchen; «Ein Tag als Profibetreuer» für Buben. Die Sonderpro-

Bild: zVg

Mädchen sollen dazu ermuntert werden, eigene Wege zu gehen. jekte seien in den vergangenen zwei Jahren im Kanton St. Gallen jeweils ausgebucht gewesen, sagt Kathrin Wirz. Daneben bestünde aber noch immer die Möglichkeit, die Mutter oder den Vater zur Arbeit zu begleiten. Dass sich die Bemühungen der Gleichstellungsbüros noch wenig in den Zahlen niederschlagen, überrascht Wirz wenig, brauche es doch lange, bis gesellschaft-

liche Veränderungen im Geschlechterverhalten sichtbar würden. Traditionelle Rollenbilder seien noch immer tief verankert und die Identifikation mit dem eigenen Geschlecht im Teenageralter besonders ausgeprägt. «Jugendliche identifizieren sich mit ihren Mitschülerinnen oder Mitschülern und möchten nicht aus dem Rahmen fallen», sagt Wirz. Mit zunehmendem Alter wachse

Die neue Präsidentin, Barbara Gysi, steckte ihrerseits das Feld des künftigen Engagements des Gewerkschaftsbundes ab. Dem Stellenabbau müsse ein Riegel ge-

Lob für das S-Bahn-Konzept

Bild: Urs Bucher

Barbara Gysi

Nach den statutarischen Geschäften informierten SP-Kantonsrat Peter Hartmann und Ruedi Baumann vom Eisenbahnerverband über die in einem Jahr startende S-Bahn St. Gallen und den Bahnbetrieb ohne Konduk-

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teure im Rheintal. Hartmann lobte das S-Bahn-Konzept, welches das Angebot um 30 Prozent erhöhen werde, das aber auch mehr koste. Das führe zu einem Spardruck. Er sprach auch die bereits viel diskutierte Schliessung von Stationen an. Dass Busse die Bahn nicht vollwertig ersetzen könnten, habe sich zuletzt auf der Strecke der Frauenfeld-Wil-Bahn gezeigt, die eine Woche lang wegen Bauarbeiten nicht fahren konnte. Bis zu vier Busse hintereinander waren nötig, um die Passagiere einer einzigen Bahnkomposition zu befördern, und die Busse schafften es öfter nicht, die Anschlüsse zu garantieren. Für Ruedi Baumann ist der künftige Bahnbetrieb im Rheintal ohne Kondukteure eine Sparmassnahme am falschen Ort. Zwar werde es insgesamt nicht zu einem Personalabbau bei den Zugbegleitern kommen, aber das Gefühl der Unsicherheit werde für die Passagiere zunehmen.

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Dietrich im Vorstand

schoben werden, denn die Leute würden hauptsächlich deshalb gekündigt, damit der Profit der Aktionäre gesichert werden könne. Es gehe heute deshalb um die Sicherung der Arbeitsplätze und um bessere Arbeitsbedingungen für alle. Barbara Gysi bedankte sich bei ihrem Amtsvorgänger. Sie könne einen Gewerkschaftsbund übernehmen, der sich «in gutem Zustand befindet». Die Delegierten wählten zudem Dominik Dietrich, den Sekretär der Mediengewerkschaft Syndicom, in den Vorstand des Gewerkschaftsbundes. Dietrich präsidiert bereits den städtischen Gewerkschaftsbund.

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Gewerkschaftsbund des Kantons St. Gallen von Thomas Wepf, Regionalleiter der Gewerkschaft Unia, präsidiert. In seiner Bilanz konnte er auf die politischen Erfolge der Gewerkschaft in den vergangenen Jahren verweisen. Zuletzt waren es die Wahlen von Paul Rechsteiner in den Ständerat und von Fredi Fässler in die St. Galler Regierung. Zu den positiven Punkten der Bilanz aus gewerkschaftlicher Sicht zählt aber auch das Nein der St. Galler Stimmberechtigten gegen verlängerte Ladenöffnungszeiten und der Marschhalt bei den Privatisierungen. Aber es gebe auch noch «Baustellen», sagte Wepf. Er kritisierte die ungenügenden ArbeitsplatzKontrollen im Rahmen der flankierenden Massnahmen und verwies auf die zahlreichen Fälle von Lohndumping. Hier tue der Kanton noch zu wenig. Auch beim Kampf um den Erhalt der Arbeits-

plätze, zuletzt bei Swissprinters, habe sich der Kanton leider nicht genug engagiert, sagte er mit Verweis auf die Romandie, wo dank politischer Interventionen mindestens ein Teil der Arbeitsplätze in einem Swissprinters-Betrieb gerettet werden konnte.

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Der Kanton St. Gallen bietet den Mädchen am Nationalen Zukunftstag 115 Plätze im Bereich Bau oder Technik an. Buben können sich als Pfleger (74 Plätze) und Kinderbetreuer (3 Plätze) versuchen. Das Interesse sei in diesem Jahr besonders gross, sagt Sonja Plüss, Projektmitarbeiterin des Nationalen Zukunftstags. Es seien schon früh viele Anmeldungen eingegangen.

Der Gewerkschaftsbund des Kantons St. Gallen hat mit Nationalrätin Barbara Gysi eine neue Präsidentin. Die Delegierten wählten sie einstimmig. ST.GALLEN. Bisher wurde der

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Grosses Interesse

Gysi präsidiert Gewerkschaftsbund REN E´ HORNUNG

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Bis vor zwei Jahren hiess der Nationale Zukunftstag «Tochtertag». Kathrin Wirz, Projektleiterin beim St. Galler Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung, ist seit 2002 mit der kantonalen Fachstelle beim Aktionstag dabei. «Um die Jahrtausendwende kam es ins Bewusstsein, dass Mädchen vermehrt für technische Berufe sensibilisiert werden sollten», sagt sie. Es zeichnete sich auch immer stärker ab, dass Frauen in Zukunft wegen des zunehmenden Fachkräftemangels auch in den geschlechteruntypischen Berufen vermehrt gefragt sein würden. «Der Tochtertag, an dem Väter ihren Töchtern Einblick in ihren Arbeitsalltag gewährten, war eine Reaktion darauf.» Die Mädchen sollten ermuntert werden, eigenen Talenten und Interessen zu folgen und nicht vorgegebenen Rollenbildern.

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Der Hochschule für Technik in Rapperswil ist es ein Anliegen, den Frauen technische Berufe näherzubringen. Regelmässig beteiligt sich die Schule am Nationalen Zukunftstag. Das interne Gleichstellungsbüro organisiert ausserdem Projekte wie die Rapperswiler Techniktage oder die GirlsWeek. Beatrice Cipriano, Leiterin der Fachstelle Chancengleichheit an der Hochschule für Technik Rapperswil, sagt: «Dass Mädchen weniger technikbegabt sind, ist ein Trugschluss. Das beweisen all jene Fachfrauen, die erfolgreich in diesem Bereich tätig sind.» Die Evaluation der Techniktage habe ergeben, dass sich teilnehmende Mädchen häufiger für einen untypischen Beruf entscheiden würden als der Durchschnitt. An der Hochschule für Technik Rapperswil hat sich der Frauenanteil in den vergangenen acht Jahren verdoppelt. «Das verdanken wir in erster Linie den bauplanerischen Berufen», sagt Cipriano. Studiengänge des Fachbereichs Technik und Informatik seien noch immer eine Männerdomäne. Der Frauenanteil nehme zwar auch hier zu, der Wandel brauche jedoch viel Zeit. «Es ist deshalb wichtig, dass wir mit unseren Nachwuchsprojekten am Ball bleiben.»

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Todesanzeige Wir haben die schmerzliche Pflicht, sie vom Hinschied unseres ehemaligen Bankpräsidenten

emil straub in Kenntnis zu setzen. er ist am 3. november 2012 nach einem reich erfüllten Leben in seinem 93. Lebensjahr verstorben. emil straub wurde im Jahre 1964 in den Bankrat der zürcher Kantonalbank und gleichzeitig als Vizepräsident gewählt. Von 1967 bis zu seiner Pensionierung ende august 1986 war er Präsident des Bankrates. <wm>10CAsNsjY0MDS2iDc0NjM3sgAAy1934A8AAAA=</wm>

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den angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Wir werden den Verstorbenen in dankbarer und guter erinnerung behalten.

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zürcher Kantonalbank Bankrat und geschäftsleitung zürich, 6. november 2012 die abdankung findet am Freitag, 16. november 2012, 14.15 Uhr, in der reformierten Kirche, 9038 Rehetobel, statt.

Der Kampf des Lebens ist zu Ende, vorbei ist aller Erden Schmerz, nun ruhen Deine fleissigen Hände, still steht ein liebes Mutterherz.

T o d e s a n z e i g e und d a n k s a g u n g Mit grossem schmerz nehme ich abschied von meiner lieben Mutter

sophie Vögelin-Jauch 12. Januar 1927 – 26. oktober 2012 nach kurzer, schwerer krankheit ist sie von uns gegangen. Von ganzem Herzen danke ich

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Mitarbeiters

Peter Rohrbach 4. Mai 1949 – 1. November 2012

– allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die ihr im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind – dem Personal des Betagtenheims Halden, st. gallen – den Ärzten, schwestern und Pflegern, die sich im kantonsspital um sie kümmerten – dr. med. stärkle – Pfarrer stahlberger und Pfarrer Becker für ihre unterstützung und tröstenden Worte. <wm>10CAsNsjY0MDA2jjc0tDAztAAABDUv4g8AAAA=</wm>

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in stiller Trauer:

in Kenntnis zu setzen. Er starb nach langer schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren. Herr Peter Rohrbach trat am 1. August 1999 als Optiker in die Augenklinik ein. Er war aufgrund seiner freundlichen und hilfsbereiten Wesensart ein wichtiges und allseits geschätztes Teammitglied. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantonsspitals St. Gallen werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbieten wir unsere tief empfundene Anteilnahme. <wm>10CAsNsjY0MDA2jjc0tDQ1tAAAOOzVWA8AAAA=</wm>

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KANTONSSPITAL ST. GALLEN Geschäftsleitung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

erich Vögelin Traueradresse: erich Vögelin, Rietwisstrasse 38, 9100 Herisau auf Wunsch der Verstorbenen hat die urnenbeisetzung am 6. november 2012, 14 uhr, im Familienkreis stattgefunden.

Die Abdankung findet am Donnerstag, 8. November 2012, um 14.00 Uhr in der Kapelle Friedhof Feldli in St. Gallen statt.

Für allfällige spenden gedenke man des Betagtenheims Halden, st. gallen, Postkonto 90-9955-9.

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bestattungen St. Gallen Gestorben am 26. Oktober: Vögelin geb. Jauch Josephina, von Reigoldswil BL, geboren am 12. Januar 1927, wohnhaft gewesen in St. Gallen, Oberhaldenstrasse 23. Die Abdankung hat bereits stattgefunden. Gestorben am 2. November: Willi geb. Müller Margareth, von Mels, geboren am 25. Februar 1924, wohnhaft gewesen in St. Gallen, Rorschacher Strasse 258. Kremation. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis in Gretschins/ Wartau statt. Gestorben am 3. November: Heuberger Josef Arnold, von Degersheim, geboren am 29. Januar 1940, wohnhaft gewesen in St. Gallen, Reherstrasse 20d. Ehemann der Heuberger geb. Müller Elisabeth Katharina. Kremation. Die Abdankung findet am Freitag, 9. November 2012, um 11 Uhr in der Friedhofskapelle auf dem Ostfriedhof statt.

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Goldach Gestorben am 5. November: Eugster geb. Lehner Maria Sabina, von Oberegg AI, geboren am 27. September 1925, wohnhaft gewesen in Goldach, Hohrain 522. Ehefrau des Eugster Karl Jakob. Die Abdankung mit Sarg findet am Freitag, 9. November 2012, um 9.30 Uhr in der kath. Kirche Goldach statt. Sterbegebet: Donnerstag, 8. November 2012, 19 Uhr, in der Pauluskapelle. Horn Gestorben am 3. November: Schiltknecht Paul, von Eschlikon, geboren am 24. Dezember 1921, wohnhaft gewesen in Horn, mit Aufenthalt im Betagtenheim Halden, St. Gallen. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 9. November 2012, auf dem Zentralfriedhof Rorschach statt. Rorschacherberg Gestorben am 4. November: Lutz Johann Bernhard, von Zürich und Appenzell, geboren am 13. Juni 1932, wohnhaft gewesen in Rorschacherberg, Wilenstrasse 16. Die Urnenabdankung findet am Freitag, 9. November 2012, um 11 Uhr auf dem Friedhof Rorschach statt.

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Paulus schreibt: Doch der Herr hat zu mir gesagt: «Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.» www.agentur-c.ch

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L O K A LT E I L F Ü R D I E S TA D T S T. G A L L E N, G O S S AU U N D U M G E BU N G

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

NACHGEFRAGT

Gerne lesen, wie es der Umwelt geht Die Stadt hat einen neuen Umweltbericht herausgegeben (Tagblatt von gestern). Im Gegensatz zu früher sei er nun ein «Schmöker», sagt Harry Künzle, Leiter des Amtes für Umwelt und Energie.

Herr Künzle, wofür braucht es überhaupt einen Umweltbericht? Gemäss Umweltschutzgesetz ist es unsere Pflicht, die Öffentlichkeit periodisch über den Zustand der Umwelt und erforderliche Massnahmen zu informieren. Das klingt nach einer Alibiübung und nicht gerade spannend. In erster Linie richtet sich der Bericht tatsächlich ans Parlament, an Verbände und interessierte Personen. Aber diesmal wollten wir auch die Bevölkerung anspre-

st.gallen

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«Kuma» ein preisgekrönter Film

Essay übers Reisen

Sport an zwei Standorten

Umut Dag hat mit seinem ersten Spielfilm ein einfühlsames Werk geschaffen über die archaischen Wertvorstellungen in einer türkischen Familie, die in Wien lebt. seite 30

«Schüchtern hingeschaut» sucht und findet junge Schreibtalente: Zum Beispiel Simone Dütsch aus Untereggen. seite 35

Gossau macht vorwärts bei der Sportstättenplanung: Im Zentrum stehen dabei die Gebiete Buechenwald und Rosenau. seite 37

«Schon fast ein Schnäppchen» Für 90 Millionen Franken soll zwischen Appenzell und Trogen eine Durchmesserlinie entstehen – via St. Gallen. Das Stadtparlament ist einverstanden, dem Kanton für die Realisierung mit 2,4 Millionen Franken unter die Arme zu greifen. ODILIA HILLER

Ihr Entscheid werde politische Signalwirkung haben, sagte Baudirektorin Elisabeth Be´ery gestern zu den Stadtparlamentarierinnen und -parlamentariern. Als erstes von vier Parlamenten, die in den kommenden Wochen über Beiträge an die 90 Millionen Franken teure Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen befinden (siehe Kasten), hat die Stadt St. Gallen grünes Licht gegeben. Sie verpflichtet sich, 2,4 Millionen Franken an die Durchmesserlinie beizusteuern. Das Projekt beinhaltet auf Stadtboden unter anderem einen 50 Millionen Franken teuren Tunnel ins Riethüsli. Einzig die SVP ist dagegen

Harry Künzle Leiter Amt für Umwelt und Energie chen und haben den Bericht bunt und locker gestaltet. Wenn etwa ein Zuzüger eine Ausgabe im Rathaus aufliegen sieht, dann sollte er Lust bekommen, sie zu lesen.

Wieso verschicken Sie den Bericht nicht per Post an die Haushalte? Wir möchten gezielt informieren. Durch einen Streuversand würden wohl 90 Prozent direkt im Altpapier landen. Das wäre nicht im Sinne des Umweltberichts. Ist die Neugestaltung des Berichts da nicht hinausgeworfenes Geld? Nein. Wir können diese für die nächsten Umweltberichte verwenden. Einen Teil der teuren Fotos hatten wir auch schon. Damit blieb der Aufwand im Rahmen der bisherigen Ausgaben. Wie viele St.Galler bestellen den Bericht im Schnitt? Bislang haben wir pro Ausgabe rund 1000 Stück gedruckt. Dieses Jahr etwas mehr. Denn dank der Umwelttips, Fotos und Kurzinfos ist er zu einem richtigen Schmöker geworden. (nar) Der Bericht kann per E-Mail bei umwelt.energieystadt.sg.ch oder im Rathaus bezogen werden. Anzeige

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Angesichts des relativ bescheidenen städtischen Beitrages fiel das Ja zur Vorlage nach kurzen, teilweise jedoch auch mit Kritik verbundenen Statements der Fraktionen deutlich aus. Einzig die SVP-Fraktion äusserte sich klar dagegen. «Es ist nicht alles Gold, was glänzt», gab Heini Seger im Namen der SVP zu bedenken. Zwar wirkten drei sanierte Bahnübergänge, die Gewinnung von Bauland auf der Ruckhalde durch den Wegfall der Zahnradstrecke der Appenzeller Bahnen sowie etwas mehr Platz am Bahnhof «sehr verlockend». Doch dürfe man sich deswegen nicht über die Tatsache hinwegtäuschen lassen, dass gesamthaft 90 Millionen Franken für ein Projekt aufgeworfen würden, dessen langfristige Rentabilität fraglich sei. FDP hegt Zweifel an Rentabilität Ähnlich tönte es von der FDP, die sich angesichts der Vorteile für die Stadt zwar für den Beitrag aussprach, jedoch ebenfalls Zweifel hegt, ob der Umsteigeeffekt auf die Appenzeller Bahnen bei höheren Frequenzen tatsächlich so

Bild: Urs Bucher

Am Bahnhof St.Gallen sollen die Linien der Appenzeller Bahnen zusammengeführt werden und – dank Ruckhalde-Tunnel – öfter verkehren. hoch ausfallen wird, wie es sich die optimistischen Planer des Projekts erhoffen. «Man kann sich mit gutem Recht fragen, ob diese ausserordentlich hohen Gesamtinvestitionen es rechtfertigen, verhältnismässig wenige Personen zu transportieren», sagte Fraktionspräsident Roger Dornier. SP enttäuscht über Gestaltung Eindeutiger fielen die Wortmeldungen bei den Linken aus. Mit Blick auf die massive finanzielle Unterstützung des Bundes und dreier Kantone an ein Projekt, das in Sachen Pendlerbeziehungen für die Städter so viele Vorteile bringe, sei das schon fast ein Schnäppchen für die Stadt, sagte

Von 2,4 auf 90 Millionen Von allen Beteiligten der öffentlichen Hand trägt die Stadt mit 2,4 Millionen Franken den geringsten Anteil am Grossprojekt Durchmesserlinie. Am 26. November beraten die Kantonsräte von St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden erstmals über 15,6 beziehungsweise 26,7 Millionen Franken Beteiligung am 90-Millionen-Projekt. Im Februar soll im St. Galler Kantonsrat die zweite Lesung stattfinden. Der Innerrhoder Grosse Rat wird sich im Dezember mit

den sieben Millionen Franken beschäftigen, über die sich die Kantonsregierung mit den übrigen Beteiligten geeinigt hat. Die Entscheide des St. Galler Stadtparlaments und des Kantonsrats unterliegen dem fakultativen Referendum, während in Ausserrhoden der Kantonsrat abschliessend über den Kredit entscheidet. In Innerrhoden wird die Landsgemeinde am 28. April 2013 das letzte Wort haben. Die Bundesgelder sind bereits bewilligt. (oh)

Wenn nicht die Köpfe rauchen Gestern wurde die Kantonsschule am Burggraben wegen eines simulierten Brandes evakuiert. In vier Minuten war das Gebäude leer. Feuerwehr und Schulleitung sind mit dem Ablauf zufrieden. so eine Ausbreitung des Rauchs in den Rest des Gebäudes verhindern, sagt Eggenberger. Ziel solcher Übungen sei es, auch das Verhalten der Lehrer und des technischen Dienstes zu testen. «In einem solchen Fall ist wichtig, nicht durch den Rauch zu fliehen, sondern andere Ausgänge zu benützen.» Ausserdem sei es Aufgabe der Lehrpersonen, die Schüler zusammenzuhalten und sicherzustellen, dass niemand in den Unterrichtsräumen bleibe.

Gestern vormittag rauchten an der Kantonsschule am Burggraben nicht nur die Köpfe der rund 1300 Schülerinnen und Schüler. Die Feuerwehr der Stadt St. Gallen simulierte kurz vor 10 Uhr einen Brandfall und führte eine unangekündigte Evakuierungsübung durch. «Diese ist sehr gut verlaufen, das Gebäude war innerhalb von knapp vier Minuten nach Auslösung des Feueralarms leer», sagt Marco Eggenberger, Leiter Einsatzplanung und Ausbildung bei der Feuerwehr.

«Es lief besser als geplant»

Auch ein Test für die Lehrer Um den Ernstfall möglichst realistisch zu simulieren, setzte die Feuerwehr Rauchmaschinen ein. Die Türen in jenem Trakt, der vom Feuer betroffen sei, würden sich automatisch schliessen und

Bild: David Gadze

Einsatzkräfte und Schüler vor der Kantonsschule am Burggraben.

St. Gallen-Gossau: Oberer Graben 8, Tel. 071 227 69 00, Fax 071 227 69 29, E-Mail stadtredaktionytagblatt.ch, redaktiongoytagblatt.ch

Auch die Schulleitung zeigte sich zufrieden mit der Übung: «Die Evakuierung verlief besser als geplant», sagt Prorektor Andreas Wenk. Jetzt werde evaluiert, was noch optimiert werden könne. (dag)

Susanne Schmid für die SP/PFG/ Juso-Fraktion. Allerdings zeigte sich die SP enttäuscht über die mutlose Gestaltung, welche die Stadt auf den freiwerdenden Bahnflächen im Riethüsli vorsieht. «Hier hätte die Möglichkeit bestanden, eine Strassenraumgestaltung a` la Zürcher Strasse erfolgreich durchzuführen.» Mobilitätsbedürfnis steigend Auch die Grünen/Junge Grüne/GLP-Fraktion stimmte einstimmig für den Beitrag an die Durchmesserlinie. Dem steigenden Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung werde mit dem angestrebten Viertelstundentakt Rechnung getragen. seite 33

Schnupperkurs in Latein Einen «Schnupperkurs Latein» bietet das Historische und Völkerkundemuseum am Sonntag, 11 bis 12.30 Uhr, gemeinsam mit dem Lateinischen Kulturmonat St. Gallen an. Zu erfahren ist dabei etwa, was die Zaubersprüche von Harry Potter heissen, wo man in der St. Galler Innenstadt auf lateinische Begriffe stösst und wie ein römisches Graffito aus der Ostschweiz aussieht. Für den Anlass gilt der Museumseintritt. (pd/vre) Anzeige

JA zum Naturmuseum am 25. November <wm>10CAsNsjY0MDA2jjc0tDAwtQAAsozOgg8AAAA=</wm> <wm>10CAsNsjY0MDA21jU0tDAwtQAAsE05-Q8AAAA=</wm>

Interaktives Relief, Naturerlebnispark und Museumscafé <wm>10CPPxsTbVMwBjZ1e_ENcga0MDA2PjeENDCwNTC2tDI3M9U1NLIG2oZwGkDA3MjAwMjawMDU0NDSwsTAysA1LSPPMyEnNK9ApS0gAR7mH0TgAAAA==</wm> <wm>10CFWMMQ6DMBAEX3TW7m0OfHEZ0SEKRO8GUfP_Kg5ditVIq9Gsa4uCZ59lO5a9EZCMrIja6HOJyEGWOgCXg_6mmHxl8E83CSDYf44R5uqUoRqya0YfGTwfElO5z-sL5hMKjH8AAAA=</wm>

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st.galler kultur

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

COCKTAIL Bernard Tagwerker mit Ausstellung und Buch Zum siebzigsten Geburtstag des St. Galler Künstlers Bernard Tagwerker richtet ihm die Stadt gemeinsam mit dem Kunstverein eine Ausstellung aus. Der englische Ausstellungstitel «To whom it may concern» spielt auf eine Bescheinigung an, für die es in der deutschen Sprache keine passende Bezeichnung gibt. Wen auch immer die Ausstellung betreffen möge – Tagwerker vermeidet die einfachen Antworten – morgen abend wird sie eröffnet. Parallel wird die neueste Publikation, ein im Vexer-Verlag erschienenes Künstlerbuch, vorgestellt. Vernissage morgen Do, Architekturforum, das seine Räume der Stadt für Ausstellungen zur Verfügung stellt; Lagerhaus, 18.30 Uhr

Gruppenausstellung «Spot Light» Eine Etage tiefer wird in der Galerie Paul Hafner fast zur gleichen Zeit die Ausstellung «Spot Light» eröffnet. Man kann dort ausgewählte Werke der letzten Jahre von Hafners Galerietätigkeit betrachten. Spannungsvolle Gegenüberstellungen von Malerei, Zeichnungen und Fotoarbeiten… mehr will der Galerist nicht verraten. Vernissage morgen Do, Galerie Paul Hafner, Lagerhaus, Davidstrasse, 18 Uhr

Franz Schubert, Joseph Haydn; Bela ´ Bartok ´ Die vom renommierten britischen Schubert-Experten Brian Newbould vorgelegte Aufführungsfassung von Schuberts revolutionärer 10. Sinfonie steht im Mittelpunkt des Programms des 3. Tonhallenkonzertes des Sinfonieorchesters St. Gallen, geleitet von Chefdirigent Otto Tausk. Ihr zur Seite stehen im ersten Programmteil Joseph Haydns Sinfonie Nr. 44 e-Moll sowie B´ela Bart´oks herbstlich gesangliches 3. Klavierkonzert. Morgen Do, Tonhalle, 19.30 Uhr

Neblige Musik für den Herbst Dominik Kesseli und Marie Malou sind als Musiker in der St. Galler Szene längst etabliert. Unter dem Namen A Crashed Blackbird Called Rosehip lassen sie nun erstmals eine gemeinsame Platte fliegen, die morgen abend im Palace getauft wird. DAVID GADZE

Ihr Nest liegt tief unter der Erde, im Keller eines Bürogebäudes. Hier, im Proberaum von Dominik Kesseli, brüten A Crashed Blackbird Called Rosehip ihren sphärischen Lo-Fi-Electro aus. Kesseli und Sängerin Marie Malou stehen vor den unzähligen Effektgeräten, Synthesizern, Pedalen und blinkenden Knöpfen. Aus einem entschleunigten Beat schlüpft eine schläfrige Melodie, die plötzlich zu fliegen beginnt und sich in den Ohren einnistet. Die Songs ihres D´ebuts «Heroes Won’t Work», das morgen im Palace getauft wird, sind Musik gewordener Nebel – oder umgekehrt. Sie umhüllen einen wie ein kühler Schleier, der von warmen Fäden durchzogen wird. Sie ziehen sanft an einem vorbei, mal in Fetzen, mal kompakt und verdichtet. Dann lichten sie sich, lassen ein paar Sonnenstrahlen durch, ehe sie einem wieder alle Sinne vernebeln. Eine leere Leinwand füllen «Heroes Won’t Work» besticht durch seine Vielfalt. Einige der Songs leben von den Klängen, andere von den melancholischen Melodien oder den oft brüchigen Harmonien. Die beiden Musiker sprechen von einer leeren Leinwand, die es auszufüllen gilt. «Unsere Vorstellungen davon, wie wir die Bilder in unseren Köpfen abbilden wollen, ergänzen sich sehr gut», sagt Malou. Dabei lassen sie viele Freiflächen und malen ihre ausdrucksstarken Klangbilder grösstenteils in Graustufen. Im Sommer des vergangenen Jahres begannen die beiden Musiker, jeder für sich Songs zu entwerfen. Im Herbst zogen sie sich, wie bereits für die Aufnahmen zu ihrer 2010 veröffentlichten EP «My Name Is Rosehip», für eine knappe Woche in eine Alphütte ins vorarlbergische Laterns zurück. «Dort ging es darum, das

Die Brücke als Überbau der Einfachheit Er gilt als einer der wichtigsten Brückenbauer unserer Zeit, der 85jährige Ingenieur Christian Menn. Er war für einen Vortrag zu Besuch im Architekturforum. BRIGITTE SCHMID-GUGLER

Bevor er das Wort ergriff, liess er das Thema des Abends bildhaft auf das zahlreich erschienene Publikum wirken: Lange waren da nur auf die Leinwand projizierte Bilder von Brücken – grosse und kleine, alte und neue, untermalt von einem Plätschern von Wasser. Das Element, welches den Brücken meist ihre Berechtigung gibt. Sie dienen als Übergang, als Verbindung zwischen zwei auf natürliche Weise «unüberbrückbare» Landteile. Immer werden Brücken von Menschen gebaut, die ein Zeichen setzen. Ein Zeichen ihres Könnens – oder aber ihres Scheiterns. Eitelkeit am falschen Ort Auf Letzteres hatte es Christian Menn besonders abgesehen. Nach dem fast schon meditativen Einstieg in den Abend und einem von Albert Einstein vorangestellten Zitat von der notwendigen Einfachheit der Dinge, hob Menn sein stimmgewaltiges Wort. Er zeigte auf – wiederum anhand

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zahlreicher Beispiele – wo es um diese Einfachheit schlecht bestellt ist. Monstrosität und Grössenwahn, Machtkämpfe zwischen Ingenieuren, Architekten und Behörden, das gänzliche Fehlen einer Ästhetik, falsch gewählte Materialien, fehlende Kreativität, Fehlbesetzungen in Juries: Für alle diese Ausgangslagen hatte er Brücken zur Hand und zeigte anhand von Berechnungen, wie konstruktive Fehler fatale Eingriffe in die natürlich gewachsene Umgebung darstellen. Unverhältnismässigkeit Nicht ganz ohne Sarkasmus liess Christian Menn Vergleiche Revue passieren: eine einfache Holzbrücke neben einem bombastischen Betonkonstrukt. Einen römischen Aquädukt neben einer gigantischen Verbindungsbrücke zwischen Abu Dhabi und Dubai der Architektin Zaha Hadid, mit der sie das Thema – nach Menns Einschätzung total verunglückt – von Dünen aufnehmen wollte. Auch die Seebrücke von Luzern kommt schlecht weg. Seeseitige Grosszügigkeit; Reuss-seitige Kleinkariertheit, «vermurkste Dynamik». Mit seiner launigen Bemerkung, das würden zum Glück nur Schwäne und Enten, «aber keine anderen Leute» sehen, sorgte der Grand Seigneur der Brückenbaukunst für Heiterkeit.

Bild: Hanspeter Schiess

Marie Malou und Dominik Kesseli basteln im Proberaum an ihren Klangkulissen, die sie als A Crashed Blackbird Called Rosehip aufbauen. Grundgerüst der Songs mit den richtigen Sounds auszustatten», sagt Kesseli. Dort entstanden auch erste Aufnahmen, die als Basis für die weitere Arbeit dienten. Einige davon haben es auch auf die fertige Platte geschafft. «Einmal haben wir im Kamin ein Feuer entfacht und dazu gesungen. Das Knistern des Holzes ist auf ‹Je suis› zu hören», sagt Kesseli. Das Kaputte bewahren Gerade für die Klangästhetik nahm sich das Duo viel Zeit. Vieles entstehe durch Ausprobieren. Dennoch hätten sie schon recht früh eine Vorstellung davon, wie

ein Song am Ende klingen müsse. Unter der Regie von Michael Gallusser, Kesselis Bandkollegen bei Stahlberger, fügten sie die Songs im Studio in einen Rahmen. Um ein möglichst organisches Gefühl zu erzeugen, hätten sie oft live aufgenommen und nur wenig im nachhinein geändert. «Vieles klingt kaputt. Das wollten wir bewahren, denn genau davon lebt die Musik», sagt Kesseli. Da vor Gallussers Studio während der Aufnahmen gebaut wurde, hätten sie in der Nacht aufnehmen müssen. «Die Welt um uns herum stand still. Diese Stimmung floss direkt in die Platte ein.

Sie würde bestimmt anders klingen, wenn wir tagsüber im Studio gewesen wären», sagt Malou. Eine gemeinsame Sprache Die Wege von Dominik Kesseli und Marie Malou vereinten sich erstmals vor fünf Jahren. Damals wollte die Sängerin eine Band gründen, um ihre Songs umsetzen zu können. Über eine gemeinsame Freundin stiess Kesseli als Schlagzeuger hinzu. Rosehip, wie die Gruppe hiess, lösten sich kurze Zeit später wieder auf, jeder ging wieder seinen Weg. Bis Kesseli an Malous 28. Geburtstag ein kleines Solokonzert spielte. Seine

Klänge hätten genau zu ihren Ideen gepasst, sagt sie. Sie begannen, zu zweit zu arbeiten. Relativ schnell entwickelte sich eine gemeinsame musikalische Sprache. Es sei wichtig, dass der andere sorgfältig mit den Songs umgehe, sagt Malou. «Lieder sind wie Babies. Einige macht man zusammen, andere bringt man in die Gemeinschaft ein. Es braucht Vertrauen, sie in fremde Hände zu geben. Das habe ich bei Dominik. Ich weiss, dass er immer die richtigen Windeln parat hat.» Morgen Do, Palace, 21 Uhr. Support: Christian Löffler

Erschreckende Parallelgesellschaft Umut Dag zeigt in seinem ersten langen Spielfilm, wie veraltete Wertvorstellungen einer religiös geprägten ländlichen Gesellschaft rasch zum monströsen Lügengebäude mutieren. GERI KREBS

Es ist die Fassade einer heiteren traditionellen Hochzeitsfeier auf dem Lande in einer türkischen Provinz, die am Anfang von «Kuma» steht. Nach diesem Auftakt wechselt der Film seinen Schauplatz radikal, geht in eine westliche Grossstadt, nach Wien. Hier lebt die fünfzigjährige Fatma (Nihal Koldjas) mit ihrem Mann Mustafa (Vedat Erincin) und ihren sechs Kindern schon seit langer Zeit in ihrer abgeschotteten Welt. An besagter Hochzeitsfeier in der Türkei ging es um die Vermählung von Hasan (Murathan Muslu), des ältesten Sohnes der Familie, mit der 19jährigen Ayse (Begüm Akkaya), einem Mädchen vom Lande.

als Ehefrau auch jene einer kostenlosen Hausangestellten und Pflegerin – und verhält sich darüber hinaus zu Fatma so, als wäre sie ihre gehorsame Tochter. Doch dann entwickelt sich alles anders. Nicht die vermeintlich todkranke Frau stirbt, sondern der Patriarch. Erstarrte Welt Mit seiner Vielzahl an Figuren, die in ihren Dialogen dauernd

zwischen wienerisch geprägtem Deutsch und Türkisch wechseln, ist die Konstellation in diesem Familiendrama anfänglich nicht ganz leicht zu durchschauen. Und mag sie thematisch auch etwas überfrachtet erscheinen, die Art, wie die Tragödie mit unerbittlicher Konsequenz ihren Lauf nimmt, ist dramaturgisch und schauspielerisch gut gelungen. Der 1982 in Wien als Sohn tür-

Heikles Thema Es mag wohl zutreffen, dass es sie in dieser Schärfe in der Schweiz nicht gibt, doch Ansätze sind durchaus vorhanden. Und ob ein Projekt mit ähnlichem Inhalt hierzulande Aussicht hätte, von der öffentlichen Hand gefördert zu werden, das darf zumindest stark bezweifelt werden, denn zu gross wäre bei dieser Thematik die Scheu vor einem allfälligen Applaus von der falschen Seite.

Wink des Schicksals Doch diese Eheschliessung ist nur Tarnung, denn in Wirklichkeit ist es der Patriarch Mustafa, der sich die junge Ayse als «Kuma», als Zweitfrau, genommen hat. Und dies mit dem Segen von Fatma, die an einer Krebserkrankung leidet und die bei der Rückkehr der Familie nach Wien der hilflosen jungen Ayse die Sachlage klarmacht. Die an Gehorsam gewöhnte Frau fügt sich zunächst ihrem Schicksal, erfüllt neben ihrer Rolle

kisch-kurdischer Immigranten geborene Umut Dag, der auch das Drehbuch schrieb, spitzt die Story mit zunehmender Länge immer weiter zu. Er scheut sich nicht, eine in archaischen Traditionen erstarrte Welt zu zeigen, wo im Namen einer so genannten Familienehre jedes Verbrechen erlaubt ist. Ähnlich wie vor zwei Jahren Feo Aladag – ebenfalls aus Österreich – in «Die Fremde» den Mut hatte, dies anzusprechen, handelt auch «Kuma» vom Blick hinter verschlossene Türen einer erschreckenden Parallelgesellschaft.

Bild: pd

Szenenbild aus dem Familiendrama «Kuma» von Umut Dag.

8.11. 18.30 Uhr; 9.11. 17.15 Uhr: 11.11. 20 Uhr; 14.11. 18 Uhr; 18.11. 13.30 Uhr; 21.11. 15.30 Uhr, Kinok


st.gallen

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

AGENDA

ST.GALLEN

HEUTE AN DER HSG ™ Betriebswirtschaft: Das unternehmerische Spiel mit der Unterschiedlichkeit in Theorie und Praxis, Nils Jent/ Regula Dietsche, 18.15, HSG 09-110 ™ Spanisch: La l´ırica de Ana Merino, Professorin Yvette S´anchez, 18.15, HSG 01-112 ™ Psychiatrie: Zuckerbrot und Lippenrot – Verführen und Verführt-Werden, Andreas Köhler, 18.15, HSG 01-113 ™ Anwaltsausbildung: St. Gallisches Steuerrecht, Felix Sager, 18.15, HSG 09-012 ™ Architektur: Das neue Naturmuseum, Marius Hug/ Armon Semadeni, 20.15, HSG 09-01 ™ Naturwissenschaft: Auf dem Weg zum Mars? Zur Zukunft der bemannten Raumfahrt, Professor Claude Nicollier, 20.15, HSG 09-010 (Audimax)

JOURNAL Naturfreunde wandern aufs Schnebelhorn

Die Naturfreunde St. Gallen wandern am kommenden Sonntag im Toggenburg, und zwar von Steg zum Schnebelhorn und nach Mosnang. Treffpunkt ist um 7.40 Uhr in der Schalterhalle des HB St. Gallen. Die Wanderzeit beträgt fünf Stunden. Verpflegt wird aus dem Rucksack. Infos und Anmeldung am Samstag, 7.30 bis 9 Uhr, unter 071 310 04 78. www.tagblatt.ch/stadtstgallen

Kriegsjahr 1942, Ernst S. und St. Gallen

Geplante Bike-Strecke «Waldegg-Trail»

HEUTE MITTWOCH

Ziel Riethüsli m De

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Bild: Google/Urs Bucher/Grafik: jb

™ Wochenmarkt, 8.00–18.30, Marktplatz ™ Zwischen Anglerlatein und Gewässerschutz, Mittagstreff mit Christoph Birrer, 12.15, Naturmuseum ™ Zentrum für urbane Bewegungsarten, Infoanlass, 12.15–13.30, Ostsinn, Bohl 2 ™ Pipilotti Rist, Kinder-Kunst-Club, 14.00–16.00, Kunstmuseum ™ Ein Schaf für’s Leben, Solo-Theaterstück, 14.30, Figurentheater ™ Kinderhütedienst, 14.30–17.00, Frauenzentrale, Hinterlauben 6 ™ Wien, Strauss und Sachertorte, Salonorchester, 14.30, katholisches Pfarreiheim Heiligkreuz ™ Spanische Erzählstunde, ab drei Jahren, 16.00–17.00, Freihandbibliothek ™ Prunkfassaden und repräsentative Interieurs, Führung, 17.30, Historisches und Völkerkundemuseum ™ Pankreas-Forum Krebs, Informationen, 19.00–21.00, Pfalzkeller ™ Neuerscheinungen mit Daniela Binder und Dibylle Engi, 19.00, Raum für Literatur (Hauptpost) ™ Stadthauskonzert, Jazz/Soul/ Pop, 19.30, Festsaal Stadthaus, Gallusstrasse 14 ™ Chicago, Musical, 19.30, Theater St. Gallen ™ Eine Runde Deutsch, Deutsch sprechen und üben, 19.30–20.30, Freihandbibliothek ™ Die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten von Mensch und Menschenaffe mit Judith Burkart, 20.00, evangelisches Kirchgemeindehaus St. Georgen ™ Revisited: Slavoj Zizeks Pervert’s Guide to Cinema, 20.00, Palace ™ Der Mann im Turm, Schauspiel, 20.00, Kellerbühne ™ Midweek Session mit DJ Don Philippo, 21.00, Relax-Lounge ™ Bullaugenkonzert h 29: Ian Fisher und The Present, 21.00, Grabenhalle ™ Halbziit mit DJ Johnny Lopez, 23.55, Trischli-Club

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Stueleggwald

Start

neue Anlagen geplant (Schanzen, Steilwandkurven usw.)

Freie Bahn für Bike-Trail

Die geplante Bike-Strecke bei St. Georgen wird im Frühling gebaut. Der WWF hat den Rekurs zurückgezogen. Eine «unverbindliche Erklärung» soll die Benutzung des Waldabschnitts regeln. RALF STREULE

Es war ein langes Ringen zwischen dem WWF St. Gallen und dem Verein Funpark. Seit Jahren planen die Mountain- und Downhillbiker einen Trail von der Waldegg bis in die Beckenhalde, samt Schanzen und Steilwandkurven. Mit der Stadt und Förstern hatten sich die Biker geeinigt, der WWF bestand aber auf «flankierenden Massnahmen» für den Schutz von Wildtieren im Stueleggwald. Und legte Rekurs ein. Diesen hat der Verband nun zurückgezogen, wie er mitteilt. Leinenpflicht und «Wegegebot» Man habe mit den Behörden und dem Verein eine «unverbindliche Absichtserklärung» erarbeitet, sagt Reto Schmid, Co-Präsident des WWF St. Gallen, auf An-

frage. Darin festgelegt ist eine Leinenpflicht in einem «sensiblen Waldabschnitt» nahe der BikeStrecke, ein «Wegegebot», das das Begehen von Trampelpfaden verhindern soll, oder die klare Signalisation der Strecke. «Unverbindliche Erklärung» – das tönt angesichts des grossen Aufwands nach einem eher kleinen Lohn für den WWF. «Wenn die aufgelisteten Massnahmen umgesetzt werden, sind wir zufrieden», sagt Schmid. Es sei nie die Idee gewesen, den Trail zu verhindern. Der Verein Funpark hatte in vergangener Zeit immer wieder sein Unverständnis über das Vorgehen des WWF geäussert. Dies vor allem, da man bei der Bearbeitung des Waldentwicklungsplans eng mit Jägern, Förstern, der Stadt und auch dem WWF zusammen-

gearbeitet habe und da viele der WWF-Forderungen heute schon umgesetzt seien. Zudem helfe ein Trail, die Biker zu kanalisieren, die ohnehin in den Wäldern unterwegs seien. Den Bikern selbst waren die Hände gebunden: Es lag nicht in ihrer Macht, alle Forderungen des WWF umzusetzen. Keine Auskunft mehr zum Streit Nun, nachdem der WWF den Rekurs zurückgezogen habe, wolle sich der Verein nicht mehr zu den Zerwürfnissen äussern, sagt Simon Kehl, Vorstandsmitglied des Vereins. «Wir freuen uns auf den Singletrail.» Bereits kommende Woche werde man sich mit dem Waldbesitzer, der Ortsbürgergemeinde, mit dem Förster und weiteren Verantwortlichen treffen und die Stre-

ckenführung besprechen, sagt Funpark-Vorstandsmitglied Ueli Gut. Das Ziel sei, danach den Kurs immer wieder zu befahren. Dabei erhalte man ein Gefühl für die Strecke. Es stelle sich automatisch heraus, wo welche Hindernisse gebaut werden sollen. Mit den Arbeiten wollen die Mitglieder dann im Frühling beginnen. «Mit Muskelkraft, Schaufel und Pickel», wie Gut sagt. Dabei werde man «mit dem Gelände arbeiten». Holzaufbauten seien wenige geplant, Steilwandkurven oder Schanzen sollen wo möglich durch Erdaufhäufungen geschaffen werden. «Die Strecke wird sich wohl über Monate entwickeln», vermutet Gut. Und sie werde auch für Anfänger befahrbar sein. Bereits im März 2013 ist eine Eröffnungsparty geplant.

Vom Messband zum Laserscanner

Die Vermessung hat sich stark verändert. Davon können sich Besucher der Wanderausstellung «100 Jahre amtliche Vermessung» ein Bild machen. Nun ist die Ausstellung wieder in St. Gallen. FREDI KURTH

Die Geschichte der Vermessung reicht viel weiter zurück als bis 1912, über Napoleon bis zu Kleopatra. Aber vor hundert Jahren wurde mit der Einführung des Zivilgesetzbuches die amtliche Vermessung in der Schweiz offizialisiert. Dieses Jahr gestalteten kantonale und städtische Geometer eine Ausstellung, welche die Entwicklung der Vermessung dokumentiert, angefangen von Messband, Messlatte und Theodolit bis zu den Messstationen und Satellitensystemen des elektronischen Zeitalters. «Der Laserscanner als modernes Instrumentarium ist heute nicht mehr wegzudenken», sagt Josef Hauser, Leiter des Vermessungsamtes.

Die Vermessung dient primär dem Zweck, Landparzellen zu erfassen. Der Plan für das Grundbuch sichert in der Schweiz zusammen mit den Grundbucheinträgen Hypothekarkredite von mehr als 750 Milliarden Franken. Als die alte Technik durch Errungenschaften wie optische Distanzmessung und Satellitentechnologie angereichert wurde,

kamen immer mehr Funktionen hinzu. Die Daten flossen danach in geographische Informationssysteme. Heute begegnet man ihnen in Beruf, Schule oder Freizeit, manchmal ohne es zu merken, auf einer Wanderung, beim Biken, bei Einsätzen von Polizei oder Feuerwehr. Im Internetportal nützen nicht nur Profis das Angebot, sondern

Bis 16. November Die Ausstellung, die im Mai im Naturmuseum begonnen hat, ist nach neun Stationen, so auf dem Säntis und im Freuler Palast in Näfels, nach St. Gallen zurückgekehrt und in der Kantonalbank an der St. Leonhardstrasse noch bis zur Finissage am 16. November zu sehen.

Bild: Fredi Kurth

Die Ausstellung im KB-Hauptsitz zeigt die Geschichte der Vermessung.

auch private Leute die vielfältigen Anwendungen, so vor allem jene des elektronischen Stadtplans. Zu den Angeboten zählt neu ein 3D-Beobachter, mit dem die Stadt virtuell überflogen und aus verschiedenen Winkeln betrachtet werden kann. Und jeder Hausbesitzer erfährt, ob sich die Dachpartie für eine Solaranlage eignet. Noch 13 Mitarbeiter Auch das Vermessungsamt an der Neugasse 3 hat sich verändert. Die Automatisation ermöglichte zunächst, den Personalbestand deutlich auf heute noch 13 Mitarbeiter zu vermindern. Der Aufbau neuer Systeme und die Übernahme des Bereichs GeographieInformationssystem (Gis) sorgten in den letzten Jahren aber für ein beständiges Arbeitsvolumen. Etwas ist geblieben wie früher: Trotz Satellitennavigation sind die Vermesser immer noch im Freien tätig, bei schönem Wetter gar nicht so ungern. Und immer noch müssen, bevor die elektronischen Geräte laufen, die Grenzen mit Grenzmarkierungen und Bolzen abgesteckt werden.

Morgen Donnerstag startet im Rahmen der Vortragsreihe «Stadtgeschichte im Stadthaus» ein vierteiliger Zyklus zum Zweiten Weltkrieg. An zwei Abenden (morgen und am 6. Dezember) referiert der ehemalige Stadtarchivar Ernst Ziegler über «Das Kriegsjahr 1942 und die Stadt St. Gallen». An zwei weiteren Abenden (22. November und 20. Dezember) erläutert der ehemalige Divisionär Kurt Lipp Aspekte des Russlandfeldzugs von 1941 bis 1945. In seinem Referat vom 6. Dezember wird Ernst Ziegler auch auf die berühmt-berüchtigte Affäre rund um Ernst S. eingehen. Dieses Kapitel des Zweiten Weltkriegs war in den 1970er-Jahren von Niklaus Meienberg aufgearbeitet und dann von Richard Dindo unter dem Titel «Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.» auch verfilmt worden. Buch und Film wirbelten damals viel Staub auf und gelten heute als Wendepunkte in der Schweizer Geschichtsschreibung über den Zweiten Weltkrieg. Die Vorträge «Stadtgeschichte im Stadthaus» finden an Donnerstagen von 18 bis 19 Uhr im Festsaal des Stadthauses der Ortsbürger (Gallusstrasse 14) statt. Sie sind öffentlich und der Eintritt ist kostenlos. Neben den Weltkriegsreferaten sind vom 10. Januar bis zum 7. März 2013 nochmals fünf Vorträge zu stadtgeschichtlichen Themen geplant. (pd/vre)

AGENDA MORGEN DONNERSTAG ST.GALLEN

™ Quartals- und Warenmarkt, 9.00–21.00, Marktplatz ™ Erzählstunde auf Albanisch ab vier Jahren, 17.00–18.00, Freihandbibliothek ™ Suppenznacht, 17.00–19.00, evangelisches Kirchgemeindehaus Winkeln ™ Das Kriegsjahr 1942 und die Stadt St. Gallen mit Ernst Ziegler, 18.00–19.00, Festsaal Stadthaus, Gallusstrasse 14 ™ Heilsingen an der Kraftquelle, 18.00, Chorraum Kathedrale ™ Spot-Light, Vernissage 18.00, Galerie Paul Hafner (Lagerhaus) ™ To whom it may concern, Buchpremiere von Bernard Tagwerker, 18.30, Architekturforum Ostschweiz (Lagerhaus) ™ Kleinbörse der PhilatelistenVereinigung, 18.30, Restaurant Hirschen (St. Fiden) ™ Matrix Live, Quantenheilung, 18.30–20.15, Waaghaus ™ Der andere Blick: Psychische und soziale Funktion von Kleidung mit Monika Jagfeld, 18.30, Textilmuseum ™ Macht des Zellengedächtnisses mit Bernadette Suter, 18.30, Festsaal St. Katharinen ™ Food for Life! mit EkkehardSassenhausen-Trio, 19.00, Kugl ™ Deutsche Sprache und Literatur, Spoken Word/ Slam Poetry, 19.30–21.00, Raum für Literatur (Hauptpost) ™ 3. Tonhallekonzert mit Sinfonieorchester, 19.30, Tonhalle ™ Lipstick Thursdays, Lounge Sounds/House/R ’n’ B, 20.00, Felix-Nightclub ™ Hallenbeiz mit Pingpong und Sounds vom Plattenteller, 20.30, Grabenhalle ™ Wonderwall mit DJ Various, 21.00, Relax-Lounge ™ A crashed Blackbird called Rosehip, 21.00, Palace ™ Jukebox mit DJ Don Philippo, 22.00, Elephant-Club ™ Pinkel-Party mit DJ Babalou, 22.00, Downtown-Club


st.gallen

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Der Einfluss des Zellgedächtnisses

UMFRAGE

Das PSI-Forum Ostschweiz lädt auf morgen Donnerstag, 18.30 bis 21.30 Uhr, in den Festsaal Katharinen ein. Bernadette Suter referiert über die Macht des Zellgedächtnisses. Sie erklärt, wie die Zellen Erfahrungen und Verhaltensmuster der Menschen beeinflussen und wie diese Kenntnisse genützt werden können. Im Anschluss an den Vortrag kann sich jeder von Bernadette Suter in eine Transformation führen lassen. (pd)

Bora Özdülgün, 10 Zum Znüni nehme ich manchmal ein Stück Brot mit, oft habe ich aber auch nichts dabei. Ich mag nur Mandarinen und Bananen, die restlichen Früchte schmecken mir nicht. Heute trinke ich Milch mit Ovi, was ich ab und zu auch zu Hause trinken darf.

Matrix Live im Waaghaus Morgen Donnerstag, 18.30 bis 20.15 Uhr, findet im Saal des Waaghauses ein «Gratis-Erlebnisabend» zum Thema Quantenheilung statt. ETH-Ingenieur Karem Albash referiert über Matrix Live, mit der gemäss Mitteilung der Veranstalter «emotionale oder psychische Belastungen transformiert werden können». Gezeigt werden Live-Demos und praktische Übungen. (pd)

Bild: Urs Bucher

Elena Ilic, 6 Jeden Tag nehme ich einen Apfel mit und esse ihn in der Pause. Sonst esse ich keine Früchte. Auch zu Hause trinke ich oft Milch. Aber immer ohne Schoggipulver, denn am liebsten trinke die Milch roh.

In der Pause geniessen die Kinder vom Schulhaus Feldli einen Becher Milch.

Milch statt Coca-Cola

«Alle Lösung liegt im Menschen» Michael Elrahim Amira, der sich «The voice of Jeshua» nennt, hält am 13. November, 19.30 bis 22.30 Uhr, im Hofkeller des Regierungsgebäudes, einen Vortrag unter dem Titel «Dein 2012 Prozessabend». Die zentrale Aussage liegt darin, dass die Lösung von Problemen im Menschen selber liege. Anmeldung unter www.lichtpor tal.ch. Eintritt 33 Franken. (pd)

JOURNAL

Anlässlich des nationalen Pausenmilchtages erhielten die Kinder der städtischen Primarschulen gestern einen Becher Milch. Was Eltern und Kinder für eine gesunde Ernährung sensibilisieren soll. THEA WEDER

Die Schlange auf dem Pausenplatz ist lang. Brav stellen sich die Kinder hinten an und warten geduldig. Nur einige vorwitzige Schüler drängeln und versuchen, einen besseren Platz zu ergattern. Denn am Ende der Schlange gibt es das, was sie alle wollen: nicht etwa ein Glas Cola, sondern einen Becher Milch. Gratis. Milch für 2389 Kinder

Fremdsprachen anwenden Am Freitag, ab 18.30, findet wieder ein Sprachenkaffee statt. Für Englisch, Italienisch und Französisch im Restaurant Dufour, für Spanisch im Restaurant der Klubschule im Hauptbahnhof. Anmeldung an infoysprachenkaffee.ch oder unter 071 993 38 06.

Sieben städtische Primarschulen nahmen gestern am nationalen Tag der Pausenmilch von Swissmilk teil. Für 2389 Schüler und Kindergärtler der Stadt gab es während der 10-Uhr-Pause Milch und Ovi zum Znüni. «Sinn und Zweck dieser Aktion ist es, den Kindern eine gesunde Alternative

zu Süssigkeiten zu bieten», sagt Doris Sutter, Lehrerin und Gesundheitsverantwortliche im Schulhaus Feldli. Dies sei eine Möglichkeit, auf eine gesunde Ernährung aufmerksam zu machen. Im Schulhaus Feldli wie auch in anderen Schulen gibt es zusätzlich seit einiger Zeit den Znünikreis. «Vor der Pause isst die Klasse gemeinsam Znüni», sagt Doris Sutter. Dabei achten die Lehrpersonen darauf, dass die Kinder eine gesunde Pausenverpflegung mitbringen. Eltern tragen Verantwortung Dass die Eltern die grösste Verantwortung in bezug auf die Ernährung tragen, weiss Doris Sutter. In Flyern und Elternbriefen erhalten sie Tips, worauf besonders

geachtet werden muss. Ein herzhaftes Frühstück gehöre beispielsweise dazu. «Unser Ziel ist es, dass die Schüler gestärkt in die Schule kommen.» Der Tag der Pausenmilch sei eine der Aktionen, die sowohl Eltern als auch Schüler sensibilisieren sollen. «Auf keinen Fall werden die Kinder gezwungen, sich gesund zu ernähren», sagt Doris Sutter. Wer gestern also keine Milch trinken wollte, musste auch nicht.

Knochenwachstum. Zu viel Milch könne aber auch schaden. «Weil sie relativ viel Kalorien hat, dient sie nicht als Durstlöscher, sondern als Nahrungsmittel.» Sie müsse in der täglichen Ernährung einfach einberechnet werden. Zudem gebe es Kinder, welche die Milch aufgrund einer Laktoseunverträglichkeit nicht gut verdauen. Dies könne zu Beschwerden führen.

Milch nicht nur gesund

Ein sinnvoller Znüni seien Früchte, Knäckebrot, Gemüse oder Nüsse. Auch Milchprodukte gehörten im richtigen Mass dazu. Diese Meinung teilen die Schüler im Feldli. Als die Glocke klingelt, wischen sie sich zufrieden den Milchschaum von den Lippen.

Aus ärztlicher Sicht ist der Konsum von Milch ebenfalls begründet. «Die Milch ist ein wichtiger Calcium- und Energielieferant», sagt die Schulärztin Ursula Kälin. Vor allem im Kindes- und Jugendalter sei Calcium wichtig für das

Nüsse oder Knäckebrot

Mirko Usmanovic, 9 Gesundes mag ich nicht besonders. Daher nehme ich zum Znüni immer ein Würstchen mit. Das habe ich auch heute dabei. Zu Hause muss ich oft Milch trinken. Aber das stört mich nicht, denn eigentlich schmeckt sie sehr gut. Besonders mit Ovipulver.

Emily Canclini, 10 Ich esse in der Pause oft Mandarinen und Äpfel. Am liebsten mag ich Nektarinen, aber die gibt es leider nur im Sommer. Jeden Morgen esse ich ein Stück Brot zum Frühstück und trinke ein Glas Milch. Mein Papa oder unsere Haushälterin richtet mir dann jeweils auch den Znüni. Eingeholt: Thea Weder

JOURNAL

Umweltfreisinnige für neues Naturmuseum Die Umweltfreisinnigen empfehlen dem Stimmvolk, am 25. November ein Ja zum neuen Naturmuseum einzulegen. Bereits 2010 habe der erweiterte Vorstand den Ausbau des Museums zu einem Kompetenzzentrum für Biodiversität für die Ostschweiz angestossen, heisst es in einer Mitteilung. Dabei gehe es nicht um eine über den geplanten Neubau hinausgehende bauliche Erweiterung,

sondern um eine Erweiterung der Aufgaben. Es gebe in der Ostschweiz keine naturwissenschaftliche Universität. Trotzdem brauche es im Kanton St. Gallen «ein Bildungszentrum für Natur und Umwelt», das auch Forschungsaufgaben übernehmen könne. Das Wissen um die Artenvielfalt in der Region sei Voraussetzung für den Erhalt ihrer Ökosysteme, schreibt die Partei weiter. (pd/an.)

Lehrer für Blumer und Huber Teilweise Kehrtwende bei den Interessenvertretern der Lehrkräfte der Stadt. Sie empfehlen jetzt beide Kandidierenden der SP zur Wahl in die Stadtregierung. Am 25. November werden die beiden noch vakanten Sitze im St. Galler Stadtrat neu besetzt. Die Sektion St. Gallen des Verbands der Lehrpersonen (VLSG) und die städtische Konferenz der Schulleitungen (KSL) empfehlen dafür Ruedi Blumer (SP) und Sylvia Huber (SP). Neue Ausgangslage Diese Empfehlung weicht teilweise von jener vor dem ersten Wahlgang ab. Dafür hatte sich der VLSG und die KSL hinter Ruedi Blumer (SP) und Patrizia AdamAllenspach (CVP) gestellt. Dass

Anzeige

die beiden Gruppen ihre Empfehlung jetzt revidiert haben, begründen sie in einer Mitteilung mit der «ganz grundlegenden veränderten Ausgangslage». In der Mitteilung werden die konkreten Punkte, die zum Umschwenken auf Sylvia Huber geführt haben, aufgelistet. Blumer und Huber hätten sich unter anderem durch gute Dossierkenntnisse ausgezeichnet. Diese hätten «ein intensives und konstruktives Gespräch» ermöglicht, wobei die Antworten der SP-Kandidierenden «sehr differenziert» ausgefallen seien. Zudem hätten sie beide

im Gespräch «authentisch, offen, ehrlich und motiviert» gewirkt. Resultat eines zweiten Hearings Zur aktuellen Wahlempfehlung sind VLSG und KSL aufgrund eines zweiten Hearings mit allen verbleibenden Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat gekommen. Wobei offenbar besonders aufgefallen ist, dass die SP-Kandidierenden sich seit dem Hearing vor dem ersten Wahlgang intensiv mit städtischen Schulfragen beschäftigt und sich schulisches Fachwissen angeeignet haben. (pd/vre)

Wandern auf Pilgersteg und Seedamm Nächsten Montag bietet Pro Senectute eine zweieinhalbstündige Wanderung für Seniorinnen und Senioren an. Es geht auf den Pilgersteg zwischen Rapperswil und Hurden am Zürichsee. Informationen zur Durchführung gibt’s am Vorabend, ab 19 Uhr, unter Telefon 071 227 60 27.

Ökumenischer Suppenznacht Morgen Donnerstag, 17 bis 19 Uhr, findet im evangelischen Kirchgemeindehaus Winkeln ein ökumenischer Suppentag statt. Der Erlös geht vollumfänglich an den Hilfsverein St. Gallen West. Anzeige Für eine

starke Ze

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BDP stellt sich hinter Adam <wm>10CAsNsjY0MDA2jjc0tDQ2MgIAVyqglw8AAAA=</wm> <wm>10CAsNsjY0MDA21jU0tDQ2MgIAVetX7A8AAAA=</wm>

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Die BDP St. Gallen empfiehlt für den zweiten Wahlgang in den Stadtrat CVP-Kandidatin und «erfahrene Mittepolitikerin» Patrizia Adam-Allenspach. <wm>10CAsNsjY0MDA2jjc0tLC0sAQA5vm2Tw8AAAA=</wm> <wm>10CAsNsjY0MDA21jU0tLC0sAQA5DhBNA8AAAA=</wm>

Ich wähle Sylvia Huber in den Stadtrat, damit wir Frauen wieder mit Kompetenz und Sachverstand vertreten sind. Susann Mösle-Hüppi Geschäftsleiterin FAU – Fokus Arbeit Umfeld

Im Urteil der BDP ist Patrizia Adam (CVP) die einzige unter den fünf verbliebenen Kandidatinnen und Kandidaten, die das Rüstzeug hat, im Stadtrat erfolgreich zu wirken. Die BDP empfiehlt daher, sie am 25. November in die Stadtregierung zu wählen.

Patrizia Adam verfüge über mehr als zehn Jahre Erfahrung im Parlament. Sie habe den Ruf eine «verlässliche und konstruktive Politikerin der Mitte» zu sein, begründet die BDP in einer Mitteilung ihre Empfehlung. Adam sei als Mutter zweier erwachsener

Kinder sowohl in Beruf als in der Familie engagiert und bringe so wichtige Voraussetzungen für das Amt einer Stadträtin mit. Dank familiärer, beruflicher und politischer Laufbahn hebe sie sich von den anderen Kandidierenden ab, schreibt die BDP. (pd/vre)

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Poststrasse 10, 9001 St.Gallen


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stadtparlament st.gallen

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Geschäfte auf einen Blick

Weber will Kernkraft

Das Stadtparlament hat sich an seiner gestrigen Sitzung mit einer Ersatzwahl sowie mehreren Sachgeschäften und Vorstössen beschäftigt.

Schallendes Gelächter hätte bei dieser Vorlage wohl niemand erwartet. Für knapp 50 Millionen Franken will die Stadt das Kehrichtheizkraftwerk im Sittertobel sanieren und erweitern. Ein grosses Vorhaben, das trotz stolzen Kosten im Parlament gestern zu keinen stürmischen Voten geführt hat und das auch ohne Gegenstimme angenommen wurde. «Der Sanierungsbedarf ist ausgewiesen», lasen die meisten Fraktionssprecher von ihren Blättern ab. Nur einer leistete etwas Rhetoriknachhilfe, stolperte am Schluss aber prompt über seine freie Rede. SP-Parlamentarier Beat Weber sinnierte schwungvoll, mit viel Gestik und fast druckreif über Abfall, den KVA-Stand-

Baukommission. Für den zurücktretenden Grünliberalen Tibor De´er kann Parteikollege Christoph Wettach in der Baukommission Platz nehmen. Altenwegen. Der Stadtrat darf nicht eigenmächtig über den Verkauf der städtischen Baulandreserven entscheiden. Das Stadtparlament hat gegen die entsprechende Vorlage gestimmt. Bahnprojekt. Mit grosser Mehrheit stimmt das Parlament einem freiwilligen Beitrag von 2,4 Millionen Franken an die Durchmesserlinie Appenzell–St.Gallen–Trogen der Bahn zu. Fakultatives Referendum. seite 29 Landkauf. Die Stadt erwirbt das Areal nördlich des Bahnhofs St. Fiden für 14,6 Millionen Franken von den SBB. Das Parlament stimmt dem Kauf ohne Gegenstimme zu. Fakultatives Referendum. Zusatzkredit. Einstimmig hat das Parlament den Zusatzkredit von 275 482 Franken für den Umbau des Stadions Espenmoos erteilt. Telefon. Die städtische Telefonie wird erneuert. Das Parlament hat einen Verpflichtungskredit von 3,4 Millionen Franken erteilt. Fakultatives Referendum. Modernisierung. Das Kehrichtheizkraftwerk im Sittertobel wird für 50 Millionen Franken saniert und erweitert. Das Parlament erteilt den Kredit ohne Gegenstimme. Obligatorisches Referendum. Landverkauf. Die Stadt verkauft ein Grundstück in Haggen an die Pensionskasse der Raiffeisenbanken für knapp 4,5 Millionen Franken. Ein Rückweisungsantrag der Liegenschaftenkommission, die das Land im Baurecht abgeben will, wird knapp abgelehnt. Schuldenbremse. Die Motion der CVP/EVP-Fraktion zur Einführung einer Schuldenbremse wird für nicht erheblich erklärt. Alle anderen Fraktionen sind gegen den Vorschlag. (nar/oh/rst)

Jetzt geht’s Schlag auf Schlag Die 48. Sitzung des Stadtparlaments in der Amtsdauer 2009 bis 2012 ist Geschichte. In drei Wochen setzt das Parlament zum Schlussspurt in der laufenden Legislatur an. Und das Paket an Geschäften, das auf seine Mitglieder wartet, hat es in sich. Für den 27. November ist nochmals eine «reguläre» Sitzung geplant. Bereits eine Woche später gibt’s dann eine Mammutdebatte: Am 4. Dezember will der Rat den neuen Richtplan durchberaten. Und nochmals eine Woche später, am 11. Dezember, geht’s ums Budget 2013. Es dürfte angesichts absehbarer finanzieller Engpässe mehr zu diskutieren geben als in anderen Jahren. (vre)

Archivbild: Michel Canonica

Das gestern im Stadtparlament umstrittene Bauland für Industrie und Gewerbe nördlich des Weilers Altenwegen von der Brücke der Geissbergstrasse aus gesehen. Im Hintergrund die Autobahn.

Die Angst vor dem Ausverkauf Der Stadtrat darf künftig nicht eigenmächtig Grundstücke der Baulandreserven Altenwegen verkaufen. Mit 26 zu 25 Stimmen hat das Stadtparlament die Vorlage knapp zurückgewiesen. NINA RUDNICKI

Am meisten zu diskutieren gegeben hat gestern an der Sitzung des Stadtparlaments Traktandum Nummer 2. Der Stadtrat wollte vom Parlament zum Verkauf der städtischen Baulandreserven für Gewerbe und Industrie ermächtigt werden, die im Westen der Stadt im Gebiet Altenwegen liegt. Doch auch der Appell von Baudirektorin Elisabeth Be´ery, dass die Stadt in einer schlechten Verhandlungsposition stehe, falls der Vorlage nicht zugestimmt werde, nützte nichts. Mit 26 zu 25 Stimmen lehnte das Parlament die Vorlage ab.

riers Martin Bösch. Als Präsident der Liegenschaftenkommission sprach er sich zwar für die Vorlage aus. «Obwohl es eigentlich Sache des Stadtparlamentes ist, über die einzelnen Kaufverträge zu bestimmen.» Doch sei die Erteilung der Kompetenz notwendig, da die Geschäfte so ohne Zeitverlust abgeschlossen werden könnten. «Als Politiker kann ich diese Sache aber nicht gutheissen», sagte er. Es bestehe Gefahr, dass eine Ausverkaufsstimmung aufkomme. Von der 49 000 Quadrat-

meter grossen bebaubaren Fläche gehören 33 500 Quadratmeter der Stadt, der Rest der Max Pfister AG. Den Boden nicht verkaufen «Es ist auf keinen Fall zu unterstützen, dass die Stadt ihre Kronjuwelen verkaufen will», sagt Thomas Schwager, Präsident der Grüne/GLP/Junge Grüne-Fraktion und ging damit noch einen Schritt weiter mit der Kritik. Die Standortförderung sei zwar wichtig und die Baulandreserve das letzte grosse Gebiet für Industrie und Gewerbe. Neuen Firmen könne

Zu viel Kompetenz Nicht politische, sondern viel mehr planungsrechtliche Gründe waren ausschlaggebend für dieses Resultat. Hätte das Parlament der Vorlage zugestimmt, wäre es künftig Sache des Stadtrates gewesen, die einzelnen Kaufverträge zu genehmigen. Gerade diese Kompetenzverteilung löste am meisten Kritik aus. Gegen Standortförderung hingegen hatte niemand etwas einzuwenden. Dieser Zwiespalt zeigte sich auch in der Person des SP-Stadtparlamenta-

Stadt kauft Areal in St. Fiden Das Land neben dem Bahnhof St. Fiden geht von den SBB an die Stadt über. Das Parlament stimmte dem Kauf zu und diskutierte mögliche Nutzungen. Es ist eine der letzten zentrumsnahen, gut erschlossenen Baureserven der Stadt: Das Areal nördlich des Bahnhofs St. Fiden, etwa so gross wie drei Fussballfelder. Das Stadtparlament war sich gestern einig: Die Stadt soll das längliche Grundstück entlang des Gleisfeldes für 14,6 Millionen Franken von den SBB übernehmen. Die Vorlage wurde ohne Gegenstimme angenommen. Damit ist klar: Die Stadt wird Investoren suchen, mit denen eine Überbauung geplant wird. Diesen Investoren soll schliesslich das Land zu gegebener Zeit wieder verkauft werden. Lob für «aktive Bodenpolitik» Die Stadt zeige sich mit dem Kauf «gewillt mitzuhelfen, den Stadtteil neu zu planen», sagte Christoph Baumgartner für die FDP-Fraktion. «Mit dem Areal können neue Steuerzahler ange-

lockt werden», ergänzte Eveline Nef für die SVP-Fraktion. Thomas Brunner (Grünliberale) sprach von einer «ausgezeichneten Ausgangslage, Doris Königer von der SP lobte die «aktive Bodenpolitik» der Stadt. Zu einigen kritischen Voten führte zunächst die Altlastenentsorgung: Diese soll zwar in den kommenden elf Jahren von den SBB übernommen werden. Philip Schneider (CVP) kritisierte aber im Namen der Fraktion das Kostendach von 1,12 Millionen Franken, das ihm zu tief erscheine. Neuer Platz für die HSG? Am meisten zu reden gab jedoch die Nutzung des Areals. Die CVP/EVP-Fraktion sei von den bisherigen Machbarkeitsstudien nicht überzeugt, sagte Schneider. Er pochte darauf, dass die Stadt die Variante prüfe, das Gleisfeld zu überdachen und so weiteres Bau-

land zu gewinnen. So könne ein eigentlicher neuer Stadtteil gebaut werden, zudem biete sich der Platz an für einen weiteren Standort der HSG. «Diese Vision muss bereits jetzt geprüft werden», sagte Schneider. Auch Doris Königer (SP), die diese Idee wie die CVP schon mehrfach auf den Tisch gebracht hatte, regte an, dieses «neue Zentrum über den Gleisen» zu prüfen. Dach nicht ausgeschlossen Die zuständige Stadträtin Elisabeth Be´ery erklärte, dass die beiden in der Vorlagen beschriebenen Machbarkeitsstudien nur dazu gedient hätten, den Verkaufspreis zu eruieren. Dass darin die Idee der Überdachung des Gleisfeldes fehle, heisse nicht, dass die Idee von der Stadt nicht geprüft werde. Ein klares Votum für eine Überdachung gab sie aber nicht ab. (rst)

man hier eine Chance eröffnen. Doch gebe es andere Lösungen als den Boden zu verkaufen, wie etwa den Firmen den Boden nur im Baurecht zur Verfügung zu stellen. Unterstützung bekamen die Linken auch von der SVP-Fraktion. «Es kann nicht sein, dass dem Parlament das Mitspracherecht entzogen wird», sagte Eveline Nef. Die Baulandreserven seien begehrt. Es sei genau zu überdenken, was mit dem Gebiet geschehen solle. «Das Land darf auf keinen Fall für spekulative Zwecke missbraucht werden.» Aus diesen Gründen, und weil die Vorlage zu ungenau sei, werde die SVP-Fraktion nicht zustimmen. Für die Vorlage sprachen sich hingegen die FDP- und die CVP/ EVP-Fraktionen aus. «Es bringt nichts, das Geschäft an dieser Stelle zu verzögern», sagte FDP-Stadtparlamentarier Christoph Baumgartner. Denn so könnten in naher Zukunft Arbeitsplätze geschaffen werden. Philip Schneider sagte für die CVP/EVP-Fraktion: «Die Einwände erscheinen zwar plausibel. Die Kompetenzverteilung hätte man aber zu einem früheren Zeitpunkt prüfen und vor der Sitzung kommunizieren müssen.»

Bild: ky

KKW statt KVA? ort und über ökonomische und ökologische Belange. Um dann endlich zum Schluss zu kommen: «Darum empfehle ich dem Stadtparlament, die Sanierung und Erweiterung des Kernkraftwerks zu unterstützen.» Eine halbe Minute später, als sich die Parlamentarier langsam von ihrem Lachanfall erholt hatten, machte sich Stadtrat Fredy Brunner auf, zu Webers Aussagen Stellung zu nehmen – und seinen Versprecher zu kommentieren. «Vielleicht gut, dass sich Beat Weber den Versprecher geleistet hat. Als Politiker aus der linken Ecke ist er unverdächtig», sagte er. Es handle sich also sicher nicht um einen Freudschen, sondern um einen Weberschen Versprecher. Aus anderer Reihe war ein Flüstern zu hören: «Dä mue halt nöd so vill schnorre.» (rst)

Landverkauf in Haggen nur knapp angenommen Die Stadt übergibt die Wiese gegenüber des Schlössli Haggen für knapp 4,5 Millionen Franken an die Pensionskasse der Raiffeisenbanken. Das Parlament hat dem Verkauf gestern zugestimmt. Dies aber nur knapp: Ein Rückweisungsantrag der Liegenschaftenkommission wäre um ein Haar angenommen worden. Ungutes Gefühl beim Tausch Vor allem von linker Seite wurde angeregt, das gut 10 000 Quadratmeter grosse Grundstück nicht zu verkaufen, sondern im Baurecht abzugeben. Das Areal, welches seit 100 Jahren im Besitz der Stadt sei, dürfe nicht «ohne Not» verkauft werden, sagte zum Beispiel Daniel Kehl (SP) für die Fraktion von SP, Juso und PFG. Unschön sei auch die Tatsache, dass die Vorlage Teil eines Tausches sei, den die Stadt mit der Pensionskasse eingehen wolle. Die Raiffeisenbanken haben die

Liegenschaft an der Wassergasse 23, vor einiger Zeit an die Stadt verkauft, der Grundstückverkauf soll nun im Abtausch erfolgen. Auch er habe ein ungutes Gefühl beim Tauschgeschäft, sagte Christoph Baumgartner (FDP). Seine Fraktion wie auch die SVP sprachen sich aber für den Verkauf aus. Der Rückweisungsantrag wurde mit minimem Stimmenunterschied abgelehnt, der Verkauf schliesslich etwas deutlicher angenommen. Tauschen ist gängige Methode Stadträtin Elisabeth Be´ery wehrte sich für die Vorgehensweise der Stadt. Tauschgeschäfte seien ein gängiges Verfahren, und in der Regel würden dabei Grundstücke verkauft und nicht im Baurecht abgegeben. Weiche man von dieser Strategie ab, werde dies bei künftigen «Tauschanliegen» zu komplizierten Situationen führen. (rst)


leserbriefe st.gallen

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

Platz für aktuelle Themen «Mehr Platz, mehr Schätze», 26.10.2012

Das Projekt für das neue Naturmuseum, über das wir am 25. November abstimmen, überzeugt mich. Endlich erhält das Museum den Platz, um seine Schätze stimmig zu präsentieren. So kann der St. Galler Bär künftig im natürlichen Umfeld gezeigt und die vielfältigen Lebensräume vom See bis zum Gebirge können dargestellt werden. Neben dem Bewahren und Präsentieren hat ein modernes Museum aber auch den Auftrag, Wissen zu vermitteln. Mit dem Neubau bekommt das Naturmuseum endlich Platz für aktuelle Themen wie «Energie und Rohstoffe» oder «Biodiversität». Kinder und Jugendliche können zudem anschaulich erfahren, wie Erfindungen der Natur dem Menschen als Basis für die Entwicklung neuer Technologien dienen, und sich in einem Jugendlabor unter Anleitung auch selber betätigen. Das neue Naturmuseum ist für die Schulen und die Umweltbildung von unschätzbarem Wert. Das Projekt erfüllt alle Voraussetzungen, um zum Treffpunkt von Jung und Alt zu werden. Deshalb stimme ich am 25. November für das neue Naturmuseum! Michael Näf Burggraben 21, 9000 St. Gallen

Podiumsdiskussion wäre wertvoll Als Bewohnerin der Stadt St. Gallen und aktive Wählerin interessiert mich, wer im Stadtrat wichtige und zukunftsorientierte Führungsarbeit übernimmt. Mich interessiert zum Beispiel, was für Visionen und Lösungsansätze Frau Adam zu Integrationsthemen hat (Stichwort Bildung), was Herr Buschor im Bereich Stadtplanung zu den Herausforderungen des demographischen Wandels (Stichwort immer mehr alte Menschen) für Ideen hat. Und mich interessiert, wie sich beide in der politischen, lösungsorientierten Diskussion verhalten. Schade, dass es keine öffentlichen Podien mit allen Kandidierenden gibt!

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Kompromiss- und konsensfähig Patrizia Adam ist für den Bau der Tiefgarage unter dem Marktplatz – wir finden sie überflüssig. Patrizia Adam ist für die Umzonung und damit die Überbauung des Waltramsbergs – wir sind dagegen. Und doch werden wir am 25. November beim zweiten Wahlgang für den Stadtrat aus Überzeugung für Patrizia Adam stimmen. Verblendung? Blinde Parteitreue? Keinesfalls! Bei den genannten Fragen kann man auch innerhalb einer Partei in guten Treuen unterschiedlicher Meinung sein. In den gemeinsamen Jahren in der CVP-Fraktion des Stadtparlamentes haben wir Patrizia Adam als gut informierte, konsequente, aber auch diskussionsbereite und konsensfähige Kollegin kennengelernt. Gerade in der CVP-Fraktion mit ihrem breiten Meinungsspektrum geht es nicht ohne argumentieren, abwägen und Kompromisse schliessen. Nie haben wir uns dabei von Patrizia Adam überfahren oder genötigt gefühlt. Sie vertritt ihre Sicht, lässt aber auch andere Meinungen gelten. Für uns sind das Eigenschaften, die einer Stadträtin gut anstehen. Wir freuen uns auch auf die Zu-

sammenarbeit und den Dialog mit Stadträtin Patrizia Adam. Susanne Gmünder Braun Stadtparlamentarierin CVP Wolfgangstrasse 29, 9014 St. Gallen Maria Huber Stadtparlamentarierin CVP Hüttenwiesstr. 48, 9016 St. Gallen

Baudirektion umbauen Als langjähriges Mitglied der FDP-Fraktion habe ich Patrizia Adam als seriöse und verlässliche Stadtparlamentarierin schätzen gelernt. Wer in St. Gallen einen Gewerbebetrieb führt, weiss, wie viele Berührungspunkte zwischen der Verwaltung und der städtischen Wirtschaft bestehen. Ich wünsche mir, dass unsere neue Bauchefin Patrizia Adam heisst und die Direktion Bau und Planung zu einer effizienten, bürgerfreundlichen Behörde wandelt. Von ihrer Ausbildung und von ihrem beruflichen und politischen Werdegang her traue ich ihr die Fähigkeit dafür zu. Weil sie

aber ebenso die Direktion Schule und Sport führen kann, ist Patrizia Adam für mich am 25. November die klare Wahl. Roman Claudio Bühler Stadtparlamentarier FDP Rehetobelstrasse 81, 9016 St. Gallen

Bürgerliche Politik mit sozialer Ader Ich wünsche mir Stadträtinnen und Stadträte, die eine bürgerliche Politik betreiben, ohne dabei die wesentlichen sozialen Anliegen aus den Augen zu verlieren. Dass Patrizia Adam diese Voraussetzungen erfüllt, zeigt etwa die Unterstützung, die sie bei den Christlichsozialen geniesst. Die Mitglieder der CSP schätzen Patrizia Adam als verlässliche Politikerin, die sich mehr durch Dossierkenntnis auszeichnet als durch schöne Reden. Ihre Zustimmung zur Frühförderung, zur offenen Arbeit mit Kindern oder zu wesentlichen Anliegen der städtischen Schulen zeigt, dass sie eine glaubwürdige Familienpolitikerin ist und auch den

Blick für das sogenannt «Kleine» bewahrt. Ich denke, darum wird sie von Lehrerinnen und Lehrern unterstützt, was mich besonders freut. Eine wirtschaftsfreundliche Politikerin wie Patrizia Adam, die weiss, dass wir mit guten sozialen Projekten in eine positive gesellschaftliche Zukunft investieren, hat meine Stimme auf sicher. Veronica Hälg-Büchi Seeblickstrasse 6, 9010 St. Gallen

Entwickeln, nicht verhindern St. Gallen verdient es, Stadträte zu haben, die sich engagiert des grossen Potenzials unserer Stadt als Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraum annehmen. Deshalb brauchen wir nicht Zögerer oder gar Verhinderer im Stadtrat, sondern Förderer und Entwickler. Diese Anforderungen erfüllt besonders Patrizia Adam-Allenspach. Deshalb hat sie am 25. November meine Stimme. Rene´ Romanin Aetschbergstr. 29, 9014 St. Gallen

Kompetenz und Engagement St. Gallen steht vor grossen Herausforderungen: Die Stadt soll sich als Zentrum der Ostschweiz gezielt weiterentwickeln, sie soll ihre hohe Lebensqualität behalten, sie soll im Dienste der Einwohnerinnen und Einwohner ein ökologischer Vorzeigeort werden, und sie soll für diese Aufgaben finanziell durch die Agglomeration und den Kanton fair behandelt werden. Für die Verwirklichung dieser Ziele braucht es ausgewiesene politische Kompetenz und hohes Engagement, so wie es Sylvia Huber und Ruedi Blumer in überzeugender Weise mitbringen.

Sylvia Huber setzt sich seit rund zehn Jahren im Stadtparlament für eine ökologische und soziale Stadt ein. Immer wieder hat sie sich für Frauenanliegen stark gemacht und sich in ihrem beruflichen Umfeld für Benachteiligte verwendet. Mit ihrem grossen Engagement im Wahlkampf, ihrem breiten Analysevermögen und ihrer Fähigkeit, den Leuten zuzuhören und mit ihnen zu diskutieren, überzeugte sie Bürgerinnen und Bürger quer durch alle Bevölkerungskreise. Kompetenz und Engagement sind ausgeprägt auch die Markenzeichen von Ruedi Blumer:

Seit 16 Jahren politisiert er für ökologische und soziale Anliegen im Kantonsrat. In unzähligen Vorstössen hat er sich für jene Anliegen stark gemacht, welche den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt St. Gallen am Herzen liegen. Schon 2002 verlangte er für den Kanton ein Agglomerationsgesetz, immer wieder war ihm die Förderung des öffentlichen Verkehrs ein Anliegen, immer wieder forderte er ein gutes Bildungsumfeld, und immer wieder setze er sich für eine Energiewende ein. Ruedi Blumer kennt die politischen Abläufe, er ist breit mit der kantonalen Ver-

waltung vernetzt, er weiss als langjähriges Mitglied der Finanzkommission des Kantonsrates aber auch um die Möglichkeiten, die Finanzsituation der Stadt gegenüber dem Kanton zu verbessern. Wer auf den Leistungsausweis, die Kompetenz und die Volksnähe eines Stadtrates baut und wer St. Gallen für die Zukunft rüsten will, der wählt am 25. November mit Überzeugung Sylvia Huber und Ruedi Blumer in den Stadtrat. Max Lemmenmeier Herbrigstr. 6, 9011 St. Gallen

Kathrin Wirz Birnbäumenstr. 35, 9000 St. Gallen

Die Abstimmungen und Wahlen im letzten und in diesem Jahr haben gezeigt, dass sowohl die Medien als auch die Parteien einen härteren Umgangston bevorzugen. Nicht die sachliche, themenbezogene Auseinandersetzung mit politischen Fragen steht im Vordergrund, sondern in erster Linie der verbale Angriff auf einzelne Personen. Auch im Hinblick auf die Ergänzungswahlen für den St. Galler Stadtrat stehen die Zeichen auf Konfrontation. Haben die Medien wirklich keinen besseren «Stoff», als eine über zehn Jahre alte Geschichte einer Kandidatin aufzurollen? Und haben konkurrierende Parteien keinen besseren Stil, als die gleiche Story auch noch zu verwenden und mit Unterstellungen und deplazierten Vorwürfen statt mit sachpolitischen Argumenten die Gunst der Wählerschaft zu gewinnen? Wir wünschen uns einen Stilwechsel: Die Medien sollen wieder sachbezogener informieren und die Parteien den Fokus auf ihre Stärken richten und nicht primär Schlammschlachten führen. Wir wünschen uns von Kandidierenden wieder eine bezahlbare, familienfreundliche und umweltgerechte Real- und Sachpolitik, welche die Probleme unserer Zukunft unter Einbezug der heutigen Fakten lösen will und welche Abstand nimmt von utopischen Partei-Ideen. Dafür steht Patrizia Adam als verantwortungsbewusste Familien- und Geschäftsfrau sowie als versierte Legislativpolitikerin ein. Patrizia Adam, die in ihren Antworten auf die Fragen des Tagblatts am 2. und 3. November glaubhaft zum Ausdruck bringt, dass Kompromissbereitschaft und das sorgfältige Abwägen aller für einen Entscheid relevanter Faktoren wichtiger sind als unbezahlbare Parteiideologien. Wir wählen deshalb Patrizia Adam mit voller Überzeugung in den Stadtrat und empfehlen den anderen Wahlberechtigten, uns zu folgen. Für eine glaubhafte, ehrliche und respektvolle Politik sowie eine lebenswerte Zukunft in unserer schönen Gallusstadt.

Parteilos, aber gut verwurzelt

«Renato Kaiser: Man muss stark bleiben», 24.10.2012

Was sollen eigentlich die vielen ä in der heutigen Schreibweise des St. Galler Dialekts, vor allem als Endung? Gedruckt sieht es komisch aus, und gesprochen wird doch ein stummes e. Auch wenn Zeiten sich ändern, da lobe ich mir Hermann Bauers «Aadlech bis zibölele». Gerhard Abderhalden Wildeggstrasse 36, 9000 St. Gallen

TAGBLATT Ausgabe für die Stadt St.Gallen, Gossau und Umgebung

Inserate Publicitas AG Fürstenlandstrasse 122, 9001 St. Gallen Telefon 071 221 00 21 E-Mail: tagblattypublicitas.ch

«Adam und das Integrationsproblem», 13.10.2012, und «SP kämpft, hofft und stichelt», 30.10.2012

Karin und Felix P. Helbling Wolfgangweg 3b, 9014 St. Gallen

Was sollen die vielen «ä»?

Redaktion St. Gallen-Gossau Verantwortlich: Andreas Nagel (an) Reto Voneschen (vre, Stv., St. Gallen) Corinne Allenspach (cor, Stv., Gossau/ Region) Oberer Graben 8, 9001 St. Gallen Telefon 071 227 69 00 E-Mail: stadtredaktionytagblatt.ch redaktiongoytagblatt.ch

Zurück zur sachlichen Debatte

Leserbild: Hermann Bigler

Ein pelziger Sonnenanbeter Er ist oft mit der Kamera im Südost-Quartier, im Linsebühl sowie an den Hängen und auf den Hügeln darüber unterwegs. Und bereits verschiedene Male sind die fotografischen Resultate der Streifzüge von Hermann Bigler als Leserbilder im TagblattStadtteil gelandet. Am vergangenen Wo-

chenende nun hat der Fotograf am Rand eines Spazierweges ein Wesen gesichtet, das er nicht identifizieren konnte. Die knapp zehn Zentimeter lange Fellkugel nahm offenbar neben dem Dreilindenweg ein Sonnenbad. Ist es eine Maus? Ein ausgebrochener Hamster? Ein ausgesetztes

Mini-Meerschweinchen? Es ist auf jeden Fall nichts Exotisches, beruhigt Jonas Barandun vom Naturmuseum auf Anfrage der Redaktion. Es handelt sich um eine Wühl-, möglicherweise um eine Rötelmaus. Beides Tiere, die bei uns in freier Wildbahn vorkommen, ist der Fachmann sicher. (vre)

Ich kenne Markus Buschor mehr als zwanzig Jahre und schätze ihn sehr – als Fachmann, als Pädagoge und auch als Person. Als er mir eröffnete, dass er für den Stadtrat kandidiere, war ich sehr überrascht. Warum sollte ein erfolgreicher Architekt und Hochschuldozent ein solches Amt übernehmen, und das erst noch als Parteiloser? Aber nach einiger Reflexion erkannte ich, dass Buschor ideal für diese Aufgabe ist. Er ist stark mit St. Gallen verbunden, bringt ausgezeichnete Kompetenzen mit und ist absolut integer. Er ist kein Kandidat, der erst in den parteiinternen Mühlen zurechtgeschliffen wurde, sondern er kann frei von Parteibindungen einfach gute Sachpolitik machen. Seine Wahl am 25. November wäre ein Glücksfall für St. Gallen. Wählerinnen und Wähler, die dieser so verbunden sind wie er, geben Markus Buschor ihre Stimme. Severin Lenel Auf dem Damm 10a, 9000 St. Gallen


MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

Senioren spazieren nach Goldach

st.gallen und umgebung

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Neue Betriebe bei der Autobahn

MÖRSCHWIL. Morgen Donners-

tag findet ein Spaziergang für Seniorinnen und Senioren von Mörschwil nach Goldach statt. Treffpunkt ist am Bahnhof Rorschach Stadt um 13.55 Uhr, Abfahrt um 14.03 Uhr. Treffpunkt beim Bahnhof Mörschwil ist um 14.10 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig. (pd)

AGENDA HEUTE MITTWOCH ABTWIL

™ Kleinkindertreff, 15.00–17.00, Pfarreiheim EGGERSRIET

™ Bibliothek, 19.00–19.30, Chronikstube GRUB SG

™ Räbäliechtliumzug, 17.30, beim Gruberhof MUOLEN

™ Sänger- und Theaterfreunde ums Hudelmoos, Kindervorstellung, 13.30, Restaurant Adler WITTENBACH

™ Ludothek, 14.00–17.00, Obstgartenstrasse 20 ™ Mütter- und Väterberatung, 14.30, Chinderhuus Cavallino ™ Jassnachmittag, Seniorenverein, 15.00, Kappelhof ™ Nordic-Walking Treff, 19.00, Kirchenzentrum St. Konrad MORGEN DONNERSTAG ABTWIL

™ Singen mit Senioren und Bernhard Roth, 11.30, Pfarreiheim ™ Medienmobil, 17.30, Schulhaus Grund ENGELBURG

™ Mittagstreff für Senioren, 11.30, Restaurant Freihof ™ Räbeliechtliumzug, 18.00, Schulhausplatz MUOLEN

™ Seniorentreff, Frauengemeinschaft, 14.00, Vereinslokal MÖRSCHWIL

™ Spaziergang nach Goldach für Seniorinnen und Senioren, 14.10, Treff: beim Bahnhof

Drei Gewerbebetriebe aus der Region bauen im Mörschwiler Weiler Haltelhus. Nun hat die Gemeinde Bauland an zwei weitere Betriebe verkauft. Damit sind es insgesamt knapp 15 000 Quadratmeter. NOTKER ANGEHRN

MÖRSCHWIL. Vor sechs Jahren hat die Monobeton Speck AG in Goldach ein Betriebsgebäude zwischen Kantonsstrasse und Autobahn erstellt. Jetzt hat die Firma auf der anderen Seite weitere 5000 Quadratmeter Land gekauft. Hier ist eine 50 Meter lange und 12 Meter hohe Halle geplant. «Wir brauchen mehr Platz für unsere Fahrzeuge und Geräte», sagt Firmengründer und Leiter Thaddäus Speck. Zudem können wir unsere heutige Tätigkeit durch eine Betriebsübernahme erweitern. Von März bis Dezember hat er bis zu 20 Mitarbeiter im Einsatz. «Wir arbeiten in Akkordgruppen mit jeweils drei bis vier Mann.»

Beton veredeln Die Tätigkeit der Monobeton erstreckt sich über die halbe Schweiz. «Viele Aufträge erhalten wir von Baufirmen aus dem Grossraum Zürich», sagt Speck. «Wir bearbeiten frisch eingebrachten Beton zu einer glatten, verschleissfesten Oberfläche.» Im Einsatz stehen fahrbare Plattenvibratoren, DoppeltaloschierMaschinen und Flügelglätter. Damit werde die Oberfläche des Betons eng verdichtet, so, dass kein Überzug mehr nötig sei, sagt der Firmengründer. Auf Wunsch kann auch eine Farbe in die oberste Schicht eingebracht werden. «Unser Verfahren ist schnell und günstig», sagt Speck. «Ein grosser Vorteil ist, dass die Böden schon nach wenigen Tagen voll belastbar sind.» Wichtig sei eine gute Absprache mit den Baufirmen über die Rezeptur des Betons und den genauen Einsatzzeitpunkt. Gestartet wird in Mörschwil oft schon vor 6 Uhr morgens, um rechtzeitig an weit

Bild: Notker Angehrn

Baubeginn an der Autobahn: Hier entstehen Betriebsgebäude für die Firmen Schetter (Wittenbach), Fürer (Rorschach) und Rotrag (Goldach). entfernten Baustellen einsatzbereit zu sein. Keinen Platz in Gossau Gegenüber der Bauparzelle von Monobeton plant Amagosa eine Halle im Ausmass von 50 mal 20 Meter und einen zweistöckigen Bürotrakt. Die seit 1976 bestehende Firma ist ein Handelsbetrieb, spezialisiert auf Bauzubehör für die Landwirtschaft. «Wir haben in der Umgebung

unseres Standortes in Gossau keine Möglichkeit zur Erweiterung gefunden», sagt Geschäftsführer Urs Frischknecht. Er wohnt mit seiner Familie schon seit einigen Jahren in Mörschwil und ist froh, dass er so nahe an guter Verkehrslage ein Grundstück von über 4000 Quadratmetern erwerben konnte. Angesprochen auf den eher tiefen Preis von 115 Franken pro Quadratmeter relativiert Frischknecht: «Gemäss geologi-

schem Gutachten ist es ein sehr schlechter Baugrund, weil das Gelände aufgeschüttet wurde. Es sind teure Fundationen nötig.» Wöchentlich sollen hier künftig zwei bis drei Lastenzüge Baumaterialien eintreffen. Zum Produktesortiment gehören Dachund andere Abdeckungen sowie Fenster, Türen, Windschutz und Bodenbeläge für Viehställe. Beliefert werden Landwirte, Holzbaubetriebe, Dachdecker und

Wein und Musik am Winzerfest

Kritikerin des Alltäglichen Den kritischen Aspekt einer wundervollen Sache und ein Schlusswort, das sich Etrit Hasler auf den Oberarm tätowieren lassen würde: Simone Dütsch aus Untereggen hat ein Essay übers Reisen verfasst, der Kurztext wurde sogar veröffentlicht. KATHRIN REIMANN

UNTEREGGEN. Es ist nicht ein-

fach, einen Termin zu finden, der Simone Dütsch passt. Die Kantischülerin hat viel zu tun. Nach den Ferien steckt sie wieder mitten im Schulalltag, und der ist ziemlich fordernd, wie die 16jährige Untereggerin sagt. Ein Aspekt, um den es in ihrem kritischen Essay geht: «Immer neue Aufträge liegen auf unserem Schreibtisch, obwohl die alten noch nicht erledigt sind», schreibt sie. Und von verstopften Strassen, sich stapelndem Geschirr, dreckigen Wäschebergen und dem daraus resultierenden Wunsch, zum Bahnhof, Flughafen oder in die Garage zu gehen und fort- und abzureisen.

sah, auch nicht angenehmer. «Die Flucht vor dem Alltag misslingt, denn der Alltag holt einen auch auf den Bahamas ein», so ihr Fazit. Die 16-Jährige selbst kann bei diesem Thema nicht auf Erfahrung bauen: «Ich bin erst einmal geflogen, da war ich vier.» Trotzdem ist ihr Ziel, die Menschen zum Nachdenken zu bringen. «Über Dinge, die im

Alltag nicht kritisch beleuchtet werden», sagt sie. Dazu hört sie zu, beobachtet und scheut sich nicht davor, Klischees aufzugreifen. Simone Dütschs Essay wurde vor kurzem im Rahmen des Schreibwettbewerbs «Schüchtern hingeschaut» (siehe Kasten) in einem Taschenbuch veröffentlicht. Ihr Text sticht aus den 21 Ge-

Schüchtern hingeschaut III

Leute zum Nachdenken bringen «Ich möchte weggehen, ich möchte wegfliegen», zitiert Simone Dütsch den US-amerikanischen Sänger Lenny Kravitz. Ihr Essay trägt den Titel seines Lieds: «Fly Away», wegfliegen. Von fremden Ländern schreibt sie, von neuen Kulturen und unvergesslichen Momenten. Doch auch die Kehrseite der Medaille lässt die Autorin nicht ausser Acht. «Der erste Ferientag geht verloren, weil wir vom Reisestress oder Jetlag erschöpft sind.» Die Hitze drücke und mache den Aufenthalt im Hotelzimmer, welches im Katalog schöner aus-

schichten hervor, kommt schulmässig daher – nicht von ungefähr. «Er ist ursprünglich im Deutschunterricht entstanden», sagt die Schülerin an der Kanti am Burggraben. Ihre Mutter stiess dann in der Zeitung auf einen Aufruf, dass Texte gesucht würden, und so schickte Simone Dütsch kurzerhand ihr Essay ein. Etrit Hasler,

Bild: Kathrin Reimann

Simone Dütsch betrachtet auch schöne Dinge manchmal kritisch.

Viele Jugendliche schreiben Texte, haben aber kaum Möglichkeiten, diese der Öffentlichkeit zu präsentieren. Deshalb hat das Jugendsekretariat der Stadt St.Gallen zum drittenmal Jugendliche aus der Region St.Gallen dazu aufgerufen, ihre Texte einzureichen. Aus den über 50 Anmeldungen wurden 21 Autoren ausgewählt, die nun ihre Werke im dritten Band der Reihe «Schüchtern hingeschaut» veröffentlicht haben. Als Schreibcoachs konnten der Poetry-Slammer Etrit Hasler und die St.Galler Autorin Christine Fischer gewonnen werden. (kar)

Spenglereien. Von den 14 Mitarbeitenden wird ein Teil im neuen Gebäude arbeiten, ein Teil im Aussendienst. «Unsere Tätigkeit erstreckt sich auf die ganze Schweiz, der Einkauf auf ganz Europa», sagt Frischknecht. «Wir bieten eine gute Beratung und qualitativ hervorragende Produkte.» Dieses erfolgreiche Geschäftsprinzip seines Vaters gilt auch für Frischknecht seit der Betriebsübernahme vor fünf Jahren.

Poetry Slammer, Politiker und Schreibcoach, hatte an Simone Dütschs Text nichts auszusetzen. Im Gegenteil: «Er teilte mir mit, dass er sich den Schlusssatz als Tattoo auf dem Oberarm vorstellen könnte», erzählt sie. Ihr Text endet mit: «Wie schön ist es, auf die Frage: ‹Oma, wo warst du denn schon überall?›, antworten zu können: ‹Hmm, ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll.›» Simone Dütsch will sich aber kein Tattoo stechen lassen. Und auch ein eigenes Buch ist nicht geplant – das gibt es nämlich bereits. «Als ich elf war, habe ich bereits eins verfasst.» Damals schilderte sie auf 300 Seiten das Leben einer 16-Jährigen. Schreiben als Familientradition Das Schreiben hat in Simone Dütschs Familie Tradition. «Meine Schwester schreibt, meine Mutter schreibt, und meine Grossmutter war für ihre Schnitzelbänke bekannt», erzählt sie. Ihre Zukunft will Simone Dütsch dennoch nicht schreibend verbringen, zumindest nicht beruflich. Ein Studium der internationalen Beziehungen in St.Gallen schwebt ihr vor. Danach will sie weg, in die weite Welt. «New York oder London.» Das Schreiben will sie in ihrer Freizeit aber weiterhin pflegen. «Wenn ich es nicht vom Job her machen muss, wird es mir auch nie verleiden.»

WITTENBACH. Am kommenden Wochenende findet das Winzerfest auf Schloss Dottenwil statt. Auch dieses Jahr erhalten die Rebpatinnen und Rebpaten ihre Flasche Wein. Der Restaurantbetrieb ist am Samstag ab 14 Uhr geöffnet, ab 18 Uhr servieren die Reblüt Rieslingsuppe, Wildschweinpfeffer und hausgemachten Hackbraten mit Spätzli. Ab 20 Uhr wird der Anlass musikalisch umrahmt. Am Sonntag ab 10.30 Uhr gibt es einen Ap´ero, ab 12 Uhr können die Besucherinnen und Besucher zu Mittag essen. Anschliessend gemütliches Beisammensein mit Musik bis 18 Uhr. Reservationen nimmt Hildegard Arpagaus unter 071 298 31 47 entgegen. Kurzentschlossene können sich am Samstag und Sonntag unter Telefon 078 667 24 65 melden. (pd/kam)

JOURNAL Feier im Kirchenraum MÖRSCHWIL. Auch dieses Jahr

organisieren Mitglieder der Frauengemeinschaft und der Frauengruppe des evangelischen Kirchkreises gemeinsam eine ökumenische Feier. Sie findet heute Mittwoch um 9 Uhr im evangelischen Kirchenraum statt.

Jassen im Kappelhof WITTENBACH. Heute Mittwoch

organisiert der Seniorenverein Wittenbach wieder einen JassNachmittag. Er findet ab 15 Uhr im Kappelhof statt.


MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

lokalinserate

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Patientenforum Orthopädie mit oder ohne Schnitt! Themen:

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Wann:

Mittwoch, 7.11.12, von 18.30 bis 20.00 Uhr

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gossau und umgebung

MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

37

KOMMENTAR

Die Gasriesen im Blickfeld

Vorschläge zur Entwicklung im Gebiet Buechenwald

Das Konzept gefällt

GOSSAU. Heute Mittwoch, ab

19 Uhr, findet wieder eine öffentliche Führung in der Sternwarte Antares statt. Dieses Mal können die Besucherinnen und Besucher gemäss Mitteilung des Veranstalters die drei äusseren Planeten des Sonnensystems, die Gasriesen Jupiter, Uranus und Neptun, beobachten. Weiter könnten die «offenen Sternhaufen» bestaunt werden. Von Kassiopeia bis zum Stier zeige sich ein «wahres Feuerwerk» dieser Sternansammlungen. www.sternwarte-antares.ch gibt bei unsicherem Wetter Auskunft über die Durchführung. (pd/kam)

Bahnhof Gossau

Hallenbad

Dreifachhalle

Spielplatz

Beachvolleyball

100-m-Laufbahn

Tribüne Garderobe

Kunstrasen

Naturrasen

GRATULATION GOSSAU. Heute Mittwoch darf Maria Sostizzo ihren 91. Geburtstag im Altersheim Abendruh feiern. Ihre Familie und das Personal des Altersheimes gratulieren ihr herzlich zum Geburtstag und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste.

Bild: Google/jb

Naturrasen

AGENDA HEUTE MITTWOCH ANDWIL

™ Strick- und Spielnachmittag für Senioren, 14.00–17.00, Otmarzentrum ™ Räbenliechtli-Umzug, 18.00, Schulhaus Ebnet

Die Kräfte bündeln Die Planung der Sportanlagen in Gossau stockt. Der Stadtrat präsentiert ein Konzept, um das zu ändern. Das Fazit: Sport soll sich mehr auf die Gebiete Buechenwald und Rosenau konzentrieren.

ARNEGG

™ Gymnastikstunde, GMOK, 19.45–20.45, Mehrzweckgebäude

RAFAEL ROHNER

GOSSAU

renz fällt Stadtrat Urs Blaser einen Moment lang plötzlich das wichtigste Wort nicht mehr ein: Gesak. Das liegt wohl daran, dass er sich lange und sehr intensiv mit diesem Zungenbrecher beschäftigt hat. Denn das Gesak – das Gemeindesportanlagenkonzept – ist für Gossau richtungsweisend.

™ Stamm, Jahrgängerverein 1921-30, 9.00–10.30, Restaurant Toggenburg ™ Mütter- und Väterberatung, 9.00–11.00/14.00–17.00, Badweg 1 ™ Seniorenmittagessen, 11.45, Kirchgemeindehaus Haldenbüel ™ Schülertraining für Weihnachtslauf, 14.00–15.15, Turnhalle Rosenau ™ Ludothek, 14.00–16.00, Pauluszentrum ™ BeO Begegnungsort, 14.00–17.00, Quellenhofstrasse 4 ™ Seniorenturnen, Turnverein, 14.45, Haldenbüelturnhalle ™ Bildung, Lernen, Schule – ein Referat mit Daniel Aouami, 19.30, Maitlisek ™ Differenzlerjass, 20.00, Hotel zum alten Bahnhof WALDKIRCH

™ Nordic-Walking-Treff, 9.00–10.30, Schulhaus Breite ™ Seniorenturnen, Pro Senectute, 14.00–15.00, Turnhalle Breite ™ Rückenfit, Heidi Kreienbühl, 18.30–19.30, Turnhalle Breite ™ Kegel- oder Jassabend, Bäuerinnen Bernhardzell, 20.00, Restaurant Sennhof MORGEN DONNERSTAG GOSSAU

™ Bauern- und Wochenmarkt, 8.30–11.30, Markthalle ™ BeO, Kinderhütedienst, 9.00–11.00, Quellenhofstrasse 4 ™ Seniorenzmittag, 11.30, Andreaszentrum ™ Seniorenwanderung, Männer Sportverein, 13.30, Postplatz ™ BeO Begegnungsort, 14.00–17.00, Quellenhofstrasse 4 ™ Singen für Senioren, Pro Senectute , 14.00, Andreaszentrum ™ Seniorenturnen, Pro Senectute, 14.30–15.30, Pauluszentrum ™ Seniorenturnen, Pro Senectute, 14.30–15.30/16.00–17.00, Andreaszentrum ™ Verbrennungen, Vortrag mit Armin Lechmann, 19.30, Regionales Pflegeheim Hofegg ™ Lachyoga mit Sylvia Gmeiner, 19.30–21.00, Andreaszentrum ™ Lachforelle mit scharf, Comedy mit Olli Hauenstein, 20.00, Gymnasium Friedberg, Alte Kapelle WALDKIRCH

™ Rückenfit, Heidi Kreienbühl, 9.00/10.00, Turnhalle Breite ™ Schul- und Gemeindebibliothek, 16.30–19.30, OZ Bünt www.tagblatt.ch/gossau

GOSSAU. An der Medienkonfe-

Hallenbad und Turnhalle bauen Die Grundidee des Konzepts ist einfach. Das Sportgeschehen soll sich auf wenige Standorte konzentrieren – vor allem auf die Gebiete Buechenwald und Rosenau. In allen Gebieten ist zudem langfristig eine Spezialisierung vorgesehen. Im Gebiet Buechenwald sollen die Gossauer vor allem ihre Freizeit geniessen, schwimmen, oder Ball- und Kampfsportarten ausüben können. Im Gebiet Rosenau hingegen sollen eher Turnund Leichtathletikvereine trainie-

ren. Entscheidend für die Umsetzung dieses Konzepts ist die Frage nach dem Standort des Hallenbads Rosenau. Denn hier hat das Gesak-Team den dringendsten Handlungsbedarf ausgemacht. «In den nächsten Jahren sind Investitionen ins Hallenbad unumgänglich», sagt Max Arnold von der Firma Bhateam Ingenieure AG aus Frauenfeld. Die Firma ist Verfasserin des Konzepts. Da das Hallenbad gut ausgelastet sei, empfiehlt Arnold einen Neubau des Hallenbads auf dem Buechenwald-Areal (Grafik). So könnten ganz im Sinne der «Konzentrationsstrategie» Synergien mit dem dortigen Freibad genutzt werden. Auch der Stadtrat befürwortet diesen Vorschlag, wie Urs Blaser an der Pressekonferenz sagt. Ebenfalls Handlungsbedarf besteht gemäss Stadtrat und Gesak bei den Gossauer Turnhallen. Platz für den Schulunterricht ist zwar ausreichend vorhanden, für

alle Vereine reicht es allerdings nicht. «Einige Vereine müssen auswärts trainieren, da sie in den Gossauer Hallen keinen Platz mehr finden», sagt Arnold. Der Stadtrat und die Gesak-Verfasser empfehlen daher den Bau einer neuen Sporthalle im Gebiet Buechenwald. Kosten noch offen Wie viel die Umsetzung dieser Vorschläge kosten würde, ist derzeit nicht klar. «Dafür ist es noch

Bild: pd

Stadtrat Urs Blaser.

zu früh», sagt Blaser. In der jetzigen Phase sei es darum gegangen, Bedürfnisse aufzuzeigen und daraus konkrete Massnahmen abzuleiten. Nun soll ein Masterplan die verschiedenen Möglichkeiten in den Gebieten Buechenwald und Rosenau aufzeigen. Im Buechenwald-Areal soll dieser Plan nebst einem Hallenbad und einer Sporthalle auch eine neue Tribüne mit Garderoben berücksichtigen. Am Standort Rosenau müsse der Bedarf zusammen mit dem Gymnasium Friedberg noch geprüft werden. Weiter erwartet der Stadtrat Vorschläge für die Zukunft des Reitsports, der Tennisplätze und des Schiesssports (Text unten). Das Parlament kann sich bald zu den Plänen äussern. Der Stadtrat wird Kredite für Studien, die das Gesak betreffen, im Verlauf der nächsten Jahre beim Parlament beantragen. Das Konzept ist öffentlich und auf der Seite www.stadtgossau.ch einsehbar.

Stadtrat Urs Blaser hat ganze Arbeit geleistet. Das Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) ist umfassend und sorgfältig ausgearbeitet. Die darin enthaltenen Vorschläge leuchten ein. Der Vorschlag, das Sportgeschehen auf die Gebiete Rosenau und Buechenwald zu konzentrieren, birgt Potenzial. Insbesondere das Buechenwald-Areal könnte sich langfristig zu einem attraktiven Freizeit- und Sportgebiet von überregionaler Ausstrahlung entwickeln. Laut Gesak sollen dort ein Hallenbad und eine neue Turnhalle entstehen. Für Sportbegeisterte muss das wie Musik in den Ohren klingen. Aber: Das Gesak steht derzeit völlig quer in der Landschaft. Überall wird gespart, der Kanton schnürt Sparpaket um Sparpaket. Auch Gossau ist davon betroffen. Da mag niemand an zusätzliche Investitionen in Millionenhöhe denken. Der Zeitpunkt für Visionen ist denkbar ungünstig. Zumindest auf den ersten Blick. Langfristig betrachtet aber, könnte sich dies geradezu als ideal erweisen. Denn in schwierigen Zeiten läuft man nicht Gefahr, mit allzu grosser Kelle anzurichten. Der Blick auf die Finanzen ist geschärft. Gerade auch deshalb darf das Gesak nicht einfach wieder in der Schublade verschwinden. Die Einwohnerzahl Gossaus steigt laufend, die Stadt ist ideal gelegen und entwickelt sich weiter. Die Sportstätten sollten bei dieser Entwicklung nicht länger auf der Strecke bleiben. Zu lange hat der Stadtrat zu wenig getan. Vor allem die Vereine sind auf moderne Anlagen angewiesen. Sie leisten wichtige Beiträge in der Nachwuchsförderung und der Integration. Hier lohnen sich Investitionen. Damit das Gesak nicht zum Papiertiger verkommt, sind auch sie ins Boot zu holen. Die hohen Kosten müssen ja nicht gänzlich von der öffentlichen Hand bestritten werden. Rafael Rohner rafael.rohnerytagblatt.ch

Ein ganzer Strauss an Empfehlungen Das Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) gibt für die Entwicklung von Gossaus Sportanlagen eine Richtung vor. Aber nicht nur: Es enthält auch diverse konkrete Empfehlungen, die mittel- bis langfristig umgesetzt werden sollen. DANIELA WALTER

GOSSAU. Wer das Gemeinde-

sportanlagenkonzept (Gesak) unbedarft durchliest und dabei an die Finanzen denkt, der kann schon mal einen Schreck bekommen. Denn da wird zahlreichen Sportobjekten «dringender Handlungsbedarf» attestiert. Massnahmen gleich mitgeliefert Das Gesak ist detailliert. Sehr detailliert. Auf insgesamt 66 Seiten werden 52 Sportobjekte beurteilt. Nebst Grossprojekten wie dem Hallenbad Rosenau oder dem Bau einer neuen Mehrfachturnhalle auf dem Buechenwald-Areal (Text oben) werden auch viele kleinere Objekte nach ihrem baulichen sowie ihrem funktionalen Zustand und nach ihrer Auslastung bewertet. Und es werden sogleich diverse Massnahmen vorgeschlagen. Handlungsbedarf besteht gemäss dem Konzept unter anderem bei den Fussballanlagen Buechenwald. Zwar seien die Fussball-

plätze allgemein in gutem Zustand, jedoch müssten einzelne Plätze in den kommenden Jahren saniert werden. Zudem wären mittelfristig ein bis zwei zusätzliche Spielfelder nötig, falls die Vereine weiter wachsen würden. «Dringend notwendig» seien zusätzliche fünf bis acht Garderoben sowie Duschen und Materialräume. «Die Integration dieser Räume

in eine Tribüne ist empfehlenswert, da die jetzige Tribüne alt ist und grosse Sicherheitsmängel aufweist», heisst es im Gesak. Überregionaler Charakter Weiteren Handlungsbedarf sieht das Konzept bei den Schiesssportanlagen. Denn laut Verfasser Max Arnold von der Firma BHAteam Ingenieure AG aus Frauen-

feld haben diese einen «überregionalen Charakter». Das heisst, viele auswärtige Schützen trainieren in Gossau. «Wenn diese Anlagen nicht renoviert werden, werden die guten Gossauer Schützen bald anderswo trainieren», sagt Arnold. Laut dem Konzept sind die Luftdruck-Schiessanlage sowie die Gemeinschafts-Schiessanlage Breitfeld zwar in gutem baulichem

Zustand, es herrschten jedoch enge Platzverhältnisse. «Die bestehenden Infrastrukturen lassen keine zusätzlichen Nutzungseinheiten zu», heisst es. Die Schiessanlage Espel hingegen sei in schlechtem baulichem Zustand und dringend sanierungsbedürftig. Im Gesak wird deshalb eine Sanierung der Schiessanlage Espel empfohlen sowie einen Ausbau der Schiessanlage Buechenwald. Angeregt werden zusätzliche Scheiben und Garderoben. Keine Tennishalle in Gossau

Bilder: Chantal Geiger

Die Tribüne auf dem Buechenwald-Areal ist gemäss dem Konzept «dringend sanierungsbedürftig». Die Schiessanlage Buechenwald sowie die Tennisanlagen hingegen seien in gutem baulichem Zustand.

«Laut dem Bundesamt für Sport wird pro 7000 bis 10000 Einwohner eine Tennishalle empfohlen», heisst es im Gesak. Diese fehle in Gossau. Da beide Tennisanlagen jedoch in gutem baulichem Zustand seien – und die Mitgliederzahl in der Tennisanlage Friedberg rückgängig ist – sieht das Gesak keinen Handlungsbedarf. Vom Bau einer Tennishalle wird aber dennoch nicht abgeraten.


MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2012

OSTSCHWEIZWETTER Heute

8° 1°

max. min.

Niederschlagsrisiko Tendenz 90% Morgen

11° 4°

min.

38

Lehrlingslohn reichte nicht Ein Lehrling hat zu Hause mit seinem handelsüblichen Drucker Geld gefälscht und erfolgreich in Umlauf gebracht. Damit hat er sich jedoch mit der Bundesanwaltschaft angelegt.

Das Wetter Am Morgen bewölkt und etwas Regen. Im Laufe des Tages Übergang zu teilweise sonnigem Wetter.

max.

schauplatz ostschweiz

Wettertip Eine Warmfront hat ihre Tücken. In der Regel verursacht sie nur Wolken; heute wird es aber noch etwas Regen geben.

ELISABETH REISP

FRAUENFELD. «Mein Mandant

verfügt offensichtlich nur über beschränkte intellektuelle Fähigkeiten.» Der Pflichtverteidiger liess nichts unversucht, seinem Mandanten die Schlinge um den Hals zu lockern. Diese sass ziemlich fest. Der mittlerweile 20jährige Gipser aus dem St. Gallischen wurde der mehrfachen Geldfälschung, mehrfachen Inumlaufsetzens falschen Geldes, gewerbsmässigen Betruges und der falschen Anschuldigung angeklagt. Und bei Geldfälschung ermittelt die Bundesanwaltschaft. Zwei Wochen lang getüftelt Diese übertrug den Fall ans Frauenfelder Bezirksgericht, da unter anderem am Open Air Frauenfeld einige dieser Blüten in Umlauf gebracht wurden. Der junge Mann mit den «beschränkten in-

LEUTE

ST.GALLEN. Drei Schläger ha-

ben im September in St. Gallen einen 17-Jährigen spitalreif geschlagen. Einer der mutmasslichen Täter fühlte sich durch das Opfer provoziert, worauf die drei dieses mit Faustschlägen an den Kopf bewusstlos schlugen. Das Opfer erlitt eine Hirnblutung und musste operiert werden. Die Polizei hat die drei Schläger im Alter von 16 und 17 Jahren nun ermittelt. Ein 17jähriger Schweizer und zwei jüngere Teenager aus dem ehemaligen Jugoslawien wurden eine Woche in Untersuchungshaft genommen. Die drei müssen sich vor der Jugendanwaltschaft des Kantons St. Gallen verantworten. (sda) www.tagblatt.ch/ostschweiz

SAMSTAG 10.11.2012 SPEZIALVERKAUF

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bessern. Er sei ein Mensch, der viel Geld braucht. Der Hauptstreitpunkt war die Frage, wie oft er an seinem Drucker Falschgeld produziert hatte. Ironie der Rechtsprechung: Je öfter, desto besser für den Angeklagten. Das hiesse nämlich, er hätte die magische Schwelle von etwa 35 Blüten pro Durchgang nicht deutlich überschritten und es handelt sich somit um einen privilegierten Tatbestand. Einen, der nicht so streng geahndet wird. Aufgrund der Seriennummer nachweisbar, hatte er nur zwei Hunderter-Scheine als Vorlage. Den einen hat er nachweislich 37mal kopiert, was gerade noch privilegiert wäre. Den anderen aber ganze 72mal. Erinnert sich an nichts mehr Der Pflichtverteidiger pochte darauf, dass es mit der zweiten

Vorlage mehrere Durchgänge hätten sein können. Der Mandant selbst konnte sich – nach zuvor widersprüchlichen Aussagen bei Polizei und Staatsanwaltschaft – vor Gericht beim besten Willen nicht mehr erinnern, wie oft er an seinem Drucker kopiert hatte. Die Staatsanwältin jedoch folgerte aus den zwei Seriennummern, dass er nur zweimal produziert habe, bevor er erwischt wurde. Da die Staatsanwaltschaft ihre Folgerung nicht beweisen konnte, entschied das Gericht – in dubio pro reo – der Angeklagte sei nur eines privilegierten Vergehens schuldig. Die happige Strafe von 360 Tagessätzen a` 90 Franken sprach es bedingt aus, zwei Jahre auf Bewährung. Dennoch muss der junge Mann mit Verfahrens-, Untersuchungs- und Entschädigungskosten von 10 000 Franken rechnen.

Die nächste Miss Ostschweiz wird am 28. März gewählt. Viele potenzielle Nachfolgerinnen haben sich bereits angemeldet. Die Anmeldefrist läuft am kommenden Sonntag ab. Die grösste Chance, die Miss Ostschweiz 2013 zu stellen, liegt klar beim Kanton St. Gallen, aus welchem aktuell die Hälfte aller Bewerberinnen kommen. Knapp dahinter folgt der Kanton Thurgau mit rund einem Drittel. In den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Graubünden und Schaffhausen scheint es kaum hübsche Damen zu geben – es haben sich nur wenige gemeldet. Noch gar keine Kandidatinnen kommen aus Appenzell Innerrhoden und Liechtenstein. Die ersten 50 Bewerberinnen wurden in diesen Tagen zum Precasting am 17. November eingeladen. Dort werden 30 Kandidatinnen gewählt, welche ins Endcasting zugelassen werden. Anmeldungen unter: www.miss-ostschweiz.ch (red.)

Einbruchserie hält weiter an

«Alle Kinder in den Schnee» ist das Motto vom SchneesportProjekt «snow for free». Initiant Bernhard Russi führt das Projekt zusammen mit der Cleven-Stiftung nächstes Jahr zum neuntenmal durch. Jeden Mittwochnachmittag im Januar bietet das Projekt Kindern zwischen neun und dreizehn Jahren in neun Städten der Deutsch- und Westschweiz Schneespass an, unter anderem im Skigebiet am Pizol und in Wildhaus. Transport und Ausrüstung sind kostenlos. 14 000 Kinder durften in den vergangenen acht Jahren dank Russi und der Cleven-Stiftung auf die Piste. «Snow for free» ist nur eines der vielen Projekte von Bernhard Russi. Seit Beendigung seiner Skisport-Karriere vor über 30 Jahren ist der zweifache Weltmeister und Olympia-Gewinner als Kommentator im Schweizer Fernsehen, Rennanalyst und Werbeträger tätig. (jmw)

Drei jugendliche Schläger ermittelt

tellektuellen Fähigkeiten» hat es fertig gebracht, mit einem handelsüblichen Farbdrucker und ein paar Dosen Klarlack Hundert-Franken-Blüten herzustellen. Zwei Wochen lang hatte er getüftelt, bis die Qualität zufriedenstellend war. Er hatte 109 Noten mit zwei verschiedenen Seriennummern kopiert. Mindestens 56 Blüten hatte er erfolgreich in Umlauf gebracht. In weissem T-Shirt, Jeans und Turnschuhen sass der junge Mann auf der Anklage-Seite. Fast so, als ob ihm vor der Verhandlung noch nicht bewusst war, welch groben Deliktes er sich vor zwei Jahren strafbar gemacht hat. Er hat sich mit dem Staat angelegt. Und der kennt kein Pardon, wenn’s ums Geld geht. Je länger die Verhandlung dauerte, desto gebückter sass er da. Er wollte seinen knappen Lehrlingslohn auf-

Die Schönste kommt wohl aus St. Gallen

Am Dienstag hat die St. Galler Kantonspolizei vier weitere Einbrüche und einen Einbruchsversuch gemeldet. Einbrecher stahlen in Rapperswil-Jona einige hundert Franken aus einem Einfamilienhaus. In Werdenberg wurde in zwei Einfamilienhäuser eingebrochen und Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken ergattert. In Flums stiegen Einbrecher in eine Autowerkstatt ein. Unbekannte Täter versuchten in Ebnat-Kappel vergebens die Scheibe einer Bijouterie einzuschlagen. (sda)

Verletzte Pfader aus Spital entlassen

Ab in den Süden Leserin Hanna Lutz fotografierte im Rheintal.

Finanzbetrug: Tiefere Strafe gefordert Zwei Brüder haben über 50 Millionen Franken von 686 Anlegern verspekuliert und sind dafür zu Freiheitsstrafen von sechs und viereinhalb Jahren verurteilt worden. Das Brüderpaar mit österreichischem Pass im Alter von 42 und 39 Jahren gründete in den 90erJahren eine Inkassofirma und legte Gelder von sich und Verwandten an. Später weiteten sie das Geschäft aus und tätigten Börsengeschäfte mit Vermögen weiterer Anleger. Sie hätten damit hohe Renditen erzielt, erklärte der jüngere der Brüder an der Berufungsverhandlung vor dem Kantonsgericht St. Gallen. «Wir dachten, wir hätten ein System gefunden, das konstante Gewinne einbringt.

Wir waren euphorisch, sahen keine Risiken und keine Gefahren.» Börsencrash im 2001 Mit dem Börsencrash 2001 blieben die Renditen plötzlich aus und sie verloren den grössten Teil ihres Kapitals. Weil sie dachten, das Blatt werde sich an der Börse bald wieder ändern, begannen sie Einlagen neuer Kunden an ältere auszuzahlen. Zudem machten sie sich auf die Suche nach grossen Investoren. Das Gerichtsverfahren kam schliesslich aufgrund einer Selbstanzeige ins Rollen, nachdem die Hausbank der Firma Mitte 2009 sämtliche Konten gesperrt hatte. Es stellte sich heraus, dass die Beschuldigten das ihnen

anvertraute Geld nicht mehr investiert, sondern im Schneeballsystem umverteilt haben müssen. Die verschiedenen Firmen der Brüder wie Infina GmbH, Infina Vermögensverwaltungs AG und Fina Freizügigkeitsstiftung gingen in Konkurs. Strafmass reduzieren Der Verteidiger des jüngeren Beschuldigten beantragte an der gestrigen Verhandlung eine Reduzierung der Strafe auf 40 Monate. Das Kreisgericht St. Gallen habe bei der Festlegung des Strafmasses das Verschulden überbewertet sowie die Kooperation und das Geständnis zu wenig berücksichtigt, betonte der Verteidiger. Sein Mandant habe die Kunden nicht

bewusst schädigen wollen. Der Staatsanwalt forderte die Abweisung der Berufung. Es handle sich um einen schwerwiegenden Fall von Finanzbetrug. Die Anleger hätten alles verloren. Schliesslich hätten die Brüder auch eine Vorsorgestiftung gegründet. Die ihnen anvertrauten Pensionskassengelder seien ebenfalls verlustig gegangen. Andererseits hätten sie einen aufwendigen Lebensstil geführt und zwei Luxusmodeboutiquen in St. Gallen und St. Moritz finanziert. Beide Brüder legten Berufung gegen das Strafmass der ersten Instanz ein. Der ältere zog sie aber wieder zurück. Das Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen steht noch aus. Claudia Schmid

Zwei elfjährige Knaben hatten sich im Kantonallager der Pfadi schwerste Brandverletzungen zugezogen. Sie wurden unter anderem in einer Spezialklinik in Zürich behandelt. «Der positive Heilungsverlauf liess Anfang Oktober die Entlassung der beiden Knaben zu», bestätigte Markus Egger, Sprecher des Pfadikantonalverbands St. Gallen/Appenzell gegenüber «Radio 1». (red.)

Todesursache: Mann ist erfroren TEUFEN. Die Todesursache des 71jährigen Mannes, der nach seinem Besuch in einem Restaurant in Teufen vier Tage vermisst wurde, ist nun klar. Der Rentner aus Gais war erfroren, wie die Appenzell Ausserrhoder Polizei am Dienstag mitteilte. Fremdeinwirkung könne in diesem Fall restlos ausgeschlossen werden. Das habe eine Untersuchung des Institutes für Rechtsmedizin in St. Gallen ergeben, heisst es im Communiqu´e. Der 71-Jährige dürfte bereits eine Nacht nach seinem Restaurantbesuch, am 28. Oktober, erfroren sein. (sda)


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