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F端r Mamas, Papas und Kinder

Jahrg. 01 | Nr. 01 | kostenlos

Neu! Geschenkt

Kinder machen

gl端cklich


Augenblick

Was

K

inder haben einen einzigartigen Blick auf die Welt. Und wenn sie ihre Welt beschreiben, kommt oft Lustiges, aber auch manch versteckte Wahrheit ans Licht. An dieser Stelle lesen Sie in jeder neuen Zitrus-Ausgabe die komischen, frechen, phantasievollen und manchmal auch nachdenklichen Sprüche unserer Kinder.

Kinder so sagen Lea (3) fällt das Wort

„Kratzbaum“ nicht ein, sie sagt somit kurzerhand Tatzenkratzer .

Noah (5) zu seiner Oma:

Wenn Du nicht älter werden willst, feier doch einfach keinen Geburtstag mehr!

Haben Sie auch witzige

Sprüche von Ihren Kindern? Dann schicken Sie uns die gern an zitrus@benefit-lueneburg.de.

Mia (4) schaut mir beim Kartoffelschälen zu und zeigt auf ein Auge der Kartoffel: „Was ist das?“ „Das ist ein Auge von der Kartoffel.“ „Kann die mich jetzt sehen?“ Sie winkt: „Huhu, Kartoffel!“

Früh am Morgen kommt Martin (4) ins Elternschlafzimmer. Papa sagt: „Ja, wer kommt denn da?“ Darauf Martin beleidigt: „Wenn mich

hier keiner kennt, dann geh ich eben wieder! 3 Zitrus_1/2012


Augenblick

an diesem Tag Richtig böse ist Maresi (1), die ben wollte. partout nicht im Laufstall blei

wurde Lotti (5) ittag Hausarrest Zu einem Nachm en wollte, sie nicht aufhör verdonnert, weil ken. ac es pi uder zu ihren kleinen Br

Schokolade macht de finitiv zufrieden. Da s spürt Hannes (3) beim Ge nuss seines Lieblingssc hokokekses.

Haben Sie schöne oder lustige

Bilder von Ihren Kindern? Dann schicken Sie uns die gern mit einer kurzen Erklärung und Namen und Alter des Kindes an zitrus@benefit-lueneburg.de. 4 Zitrus_1/2012

Ganz heiß auf Eis ist Marlene (3). Und es schmeckt auch im Herbst.


Editorial & Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn aus einem Paar eine Familie wird, drückt das Leben erst mal auf die Reset-Taste: Alles wird anders und viele Fragen – und manchmal auch Zweifel – kommen auf: Was macht ein Baby mit unserem Leben? Wie kriegen wir das hin – mit Kind und Job und Liebe und Haushalt? Was ist gut für unser Baby? Und für uns? In Zitrus, Ihrem neuen Familienmagazin für Mamas, Papas und Kinder in Lüneburg und Umgebung, sagen wir: Alles ganz normal. Wir geben Antworten rund um Familienalltag, Gesundheit, Entwicklung, Erziehung und Ernährung. Und da die Hansestadt Lüneburg – trotz des allgemeinen Trends – eine immer noch wachsende Stadt ist, ist Zitrus hier für die Familien genau richtig.

Zitrus hat den Blick auf alle: das Kind mit seinen Bedürfnissen, die Eltern mit ihren Fragen, ihren Zweifeln, ihren Träumen und Hoffnungen. Die Mütter, die auch Frauen – und im Job – bleiben wollen, die Väter, die mehr vom Kind haben wollen, aber nicht recht wissen, wie das gehen soll. Zitrus gibt nicht nur Informationen und Tipps, sondern spendet auch Trost und fühlt mit. Denn nichts unterstützt junge Eltern mehr als die Tatsache, dass es vielen anderen genauso geht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim Lesen Ihrer neuen Zitrus Ihre Julia Steinberg-Böthig Herausgeberin & Redakteurin

Inhalt Für Mamas, Papas und Kinder

3_Augenblick 6_Alltag Kinder und Haustiere Einkaufen mit Kindern 10_Hauptsache Kinder machen glücklich 15_Für Mamas & Papas Zeit zu zweit – Liebe und Lust erhalten 18_Kolumne Süßsauer „Mama, es ist schon Morgen!“ 19_ErdBär Die Zitrus-Kinderseiten

Jahrg. 01 | Nr. 01 | kostenlos

22_Lies mich! Neu! Lesetipps 23_Kunterbunt Kinder machen Camp Canada glücklich Unser Titel 24_Aufgehängt Die kleine Leon ie wur de vo n 26_Gesundheit! Janine M artin fo tog rafiert . Kinderschuhe richtig anpassen Schutz vor Neurodermitis In Bewegung von klein auf 35_Familienküche Gerichte für Schwangere, Babys, Essanfänger und die Familie 38_Zum Schluss Geschenkt

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Alltag Kinder und Haustiere

Klare Regeln sind wichtig Katharina Berndt

E

in Tier und ein Kind im Haushalt – geht das? Spätestens, wenn die Kinder nach einem eigenen Tier fragen, müssen sich auch alle anderen Eltern mit dem Thema auseinandersetzen. Einerseits beweisen Studien, dass Tiere Kindern guttun. Andererseits sind Tiere unberechenbar und können eine Gefahr für das Kind darstellen. Ob Tiere Kindern guttun, hängt auch davon ab, um welche Tiere es sich handelt. „Hamster oder Chinchillas sind keine Tiere für Kinder. Man kann sie eigentlich nur beobachten. Stattdessen sollten Kinder Tiere haben, die sie auch streicheln können“, sagt Sabina Pilguj. Sie bietet tiergestützte Therapien mit ihren beiden Hunden an. Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen oder Hunde seien die idealen Tiere für Kinder und könnten eine positive Wirkung auf die Kleinen haben. „Ich bezeichne meine Hunde gern als ,Herzenstürenöffner', sie schaffen Vertrauen“, sagt Pilguj. In der Therapie stelle sie teilweise Veränderungen bei den Kindern fest. „Ein Junge mit hohem Aggressionspotenzial, der sich eigentlich nur schwer konzentrieren konnte, wurde mit dem Hund ganz weich und offen“, schildert die 49-Jährige.

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Zudem würden die Hunde ohne Vorbehalte auf die Kinder zugehen und sie nicht bewerten. „Hunden ist es egal, ob ein Kind eine Brille trägt, stottert oder ein Handicap hat“, weiß Sabina Pilguj. Das schaffe Selbstbewusstsein bei den Kindern. Außerdem seien die Vierbeiner gute Lehrer für Konzentration und Kommunikation. Tiere reflektieren das Verhalten der Kinder sofort. Studien beweisen, dass Tiere Menschen jeden Alters guttun. Das hängt mit einem bestimmten Hormon zusammen. Professor Erhard Olbrich von der Universität Erlangen konnte beweisen, dass beispielsweise beim Streicheln eines Hundes das Hormon Oxytocin im Spiel ist. Dieses Hormon senkt unter anderem den Blutdruck und kann die Auswirkungen von Stress verringern. Wenn ein Mensch einen Hund streichelt, so das Ergebnis von Professor Olbrich, steigt bei beiden die Oxytocin-Konzentration an. Das fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die „Detroit Childhood Allergy Study“ aus den USA zeigte außerdem, dass Kinder, die schon als Baby Kontakt zu Haustieren hatten, später weniger Allergien haben, als die Kinder, die von Tieren ferngehalten wurden.

Trotz der positiven Wirkungen sollte man Kinder und Tiere, so Sabina Pilguj, nicht unbeaufsichtigt lassen: Ein Tier bleibe immer ein Lebewesen, das aus seinem Instinkt heraus handele. Die Eltern hätten die Verantwortung. „Es kann immer etwas passieren, das bei dem Tier zu unkontrolliertem Verhalten führt“, warnt Pilguj. Leben Kinder und Tiere in einem Haushalt, müssten die Tiere wie auch die Kinder lernen, Regeln einzuhalten. Dazu gehöre, dass das Tier einen Rückzugsort habe. „Im Hundekorb hat ein Kind nichts verloren. Der Hund muss wissen, dass er sich dorthin zurückziehen kann, wenn es ihm zuviel wird“, sagt die 49-Jährige. Auch wenn Kinder keinen regelmäßigen Kontakt zu Tieren hätten, sollten ihnen die Eltern trotzdem Respekt vor ihnen beibringen. Pilguj rät Eltern, den Kindern beizubringen, dass sie fremde Tiere, so lieb sie auch scheinen, nicht einfach streicheln dürften. „Am besten man fragt den Besitzer vorher. Er kennt die Eigenarten und kann dem Kind zeigen, wie man sein Tier richtig streichelt“, sagt Sabina Pilguj.


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Alltag

Einkaufen mit Kindern Katharina Berndt

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er Alltag mit Kindern kann stressig sein. Den meisten Eltern graut es jedoch besonders vor einem Ort, der zwangsläufig betreten werden muss, wenn im Kühlschrank nur noch die Grillsaucen stehen: dem Supermarkt. Besonders für Eltern mit Kindern in der Trotzphase kann der Supermarkt zur Vorhölle werden. Empfänglich für jede Art von Werbung und den Einfluss ihrer Spielkameraden wollen die Kleinen plötzlich vor Farbstoffen nur so strotzende Süßigkeiten in den Einkaufswagen packen, statt wie vereinbart Obst und Milchprodukte. Karin Riemann-Lorenz von der Verbraucherzentrale Hamburg rät Eltern vor allem eins: „Vor dem Einkauf sollten Absprachen getroffen werden.“ Man könne zum Beispiel mit dem Kind vereinbaren, dass es sich ein Teil aussuchen dürfe. Leider gäbe es jedoch kein Patentrezept für alle Kinder. „Wie sich Kinder beim Einkaufen verhalten, kommt auch auf den Charakter des Kindes und den Erziehungsstil an“, sagt die Ernährungsexpertin. Vor dem Einkauf sollte das Kind außerdem genügend gegessen haben. „Jeder Erwachsene kennt das von sich: Mit leerem Magen wird der Einkaufswagen voller als ohne Hungergefühl“, sagt Karin

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Riemann-Lorenz. Bei Kindern sei das genauso: Mit leerem Magen sind die Produkte in den Regalen noch verlockender. Kleine Kinder können vor dem Einkauf ein Brötchen bekommen, dann sind sie beschäftigt und nicht hungrig. Es hilft auch nicht, zu Stoßzeiten einkaufen zu gehen. Lange Schlangen vor der Kasse und quengelige Kinder sind eine Mischung, die auch die konsequentesten Eltern zum Nachgeben bringen können. Schon vor der Tür des Supermarkts taucht das erste Problem auf: Soll das Kind einen eigenen Einkaufswagen erhalten oder in den Kindersitz des Vehikels? „Bis zu einem Alter von drei Jahren sollte das Kind in den Sitz“, sagt Karin Riemann-Lorenz. Ob es dann einen eigenen Wagen bekomme, sei vom Kind abhängig. „Das müssen die Eltern ausprobieren oder einschätzen. Ein eigener Wagen kann Kinder jedoch auf die Idee bringen, ihn auch mit den Produkten zu füllen, die sie gerne hätten“, warnt die Ernährungsexpertin. Loni Franke von der Markthalle Bienenbüttel rät, Kinder aktiv in den Einkauf einzubinden. Das könne zwar länger dauern, beschäftige sie jedoch. „Man kann das Kind bitten, schon mal die Nudeln zu

suchen oder Obst und Gemüse abzuwiegen. Diese kleinen Aufgaben übernehmen die Kinder meist gern“, sagt die 52-Jährige. Nicht geeignet ist diese Methode für Kinder, die auf dem Weg zu den Teigwaren beim Süßigkeitenregal verloren gehen. „Eltern müssen ausprobieren, inwieweit sich die Kinder darauf einlassen“, sagt Karin Riemann-Lorenz von der Verbraucherzentrale Hamburg. Sie rät, auf das eigene Konsumverhalten zu achten und von den Kindern nichts zu verlangen, was die Eltern nicht vorleben. Wenn man sich den Wagen wahllos mit Süßigkeiten fülle, färbe das Verhalten auf die Kinder ab. Gefährlich sei auch der Satz „Wir holen mal eben ...“. „So bekommen die Kinder kein Gespür dafür, dass die Artikel im Laden auch Geld kosten und werden eher animiert alles Mögliche mitzunehmen“, sagt die Ernährungsexpertin. Damit Kinder ein Bewusstsein dafür bekommen, rät sie zu einer Einkaufsliste. „Wenn ein Kind dann etwas einpackt, was nicht auf der Liste steht, können die Eltern es darauf hinweisen“, sagt Karin RiemannLorenz. Nebenbei lernt das Kind, dass es nicht alles haben kann. Loni Franke rät, die Kinder so früh wie möglich auch selber einkaufen zu


Alltag

lassen. Natürlich ebenfalls mit einer Einkaufsliste. „Können die Kinder noch nicht lesen, können die Eltern beispielsweise drei Äpfel auch aufmalen“, sagt sie. Das Geld solle abgezählt sein, damit es die Kinder nicht auf die Idee bringt, sich vom Restbetrag etwas Eigenes zu kaufen. Dass Kinder, wenn sie soweit sind, kleinere Besorgungen für die Familie erledigen dürfen, findet auch Karin Riemann-Lorenz von der Hamburger Verbraucherzentrale wichtig: „Wir leben in einer Konsum- und Überflussgesellschaft. Kinder können nicht früh genug an bewussten Konsum herangeführt werden.“ In der Markthalle Bienenbüttel gibt es eine große Spielecke für die Kinder. Während die Eltern den Wocheneinkauf erledigen, können die Kinder selber Kaufmannsladen spielen. Obwohl direkt nebenan die Marmeladen sind, ist laut Loni Franke noch nie etwas passiert. „Kinder sind vorsichtiger als man denkt. Geht doch einmal etwas kaputt, zeigt sie sich meist kulant. „Es kommt darauf an, ob das Kind die Ware aus Wut kaputt gemacht hat oder es sich um ein Versehen handelt. Im ersten Fall würde ich darauf bestehen, dass die Eltern den Schaden bezahlen.

Auch als Lerneffekt für das Kind. War es jedoch ein Versehen, sehen wir in der Regel darüber hinweg“, sagt sie. Normalerweise kommt die Haftpflicht für die kaputten Gegenstände auf. Tatsächlich zeigen sich die meisten Einzelhändler jedoch in solchen Fällen kulant. Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg weist jedoch darauf hin, dass nach Ansicht der Verbraucherschützer in der sogenannten Quengelzone vor der Kasse andere Regeln gelten. „Wer Süßigkeiten auf Kinderhöhe anbietet, muss damit rechnen, dass sich die Kleinen auch bedienen“, sagt er. Die Verbraucherschützer sind der An-

sicht, dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht dadurch nicht verletzen, sondern dass die Anbieter eine Mitschuld haben. Wie für alle Situationen im Alltag mit Kindern gilt auch im Supermarkt vor allem eins: cool bleiben. Auch wenn das Kind schreit, sich auf den Boden wirft und weint, weil es die Weingummis jetzt unbedingt mitnehmen will, sollten die Eltern stark bleiben. Und auch beim Einkaufen ist die Routine alles. Haben Kinder erst einmal begriffen, dass Absprachen gelten, versuchen sie immer seltener sich noch ein besonderes Extra herauszuquengeln.

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Hauptsache

Kinder machen glücklich Kaye Lomas & Julia St.-Böthig Wenig Schlaf, wenig Freiheit, viel Alltag: Wenn Eltern über ihr Familienleben sprechen, kommen oft die positiven Seiten zu kurz. Oder etwa nicht? Denn Mütter und Väter würden meist nie wieder tauschen. In unserer „Hauptsache“ erzählen sechs ganz unterschiedliche Familien, warum ihre Kinder sie glücklich machen – und warum manchmal auch nicht.

„Ich bin alleinerziehende Mutter von Zwillingen. Leider hat der leibliche Vater nicht so oft Zeit, weil er einen sehr stressigen Job hat und die Arbeitszeiten meistens so liegen, dass er nur morgens vorbei kommen kann. Früher war ich oft unterwegs. Mit Freunden, auf Konzerten und feiern. Auf einmal war das vorbei. Doch es stört mich nicht. Ich habe nun andere Interessen und Hobbys und freue mich dafür umso mehr, wenn ich was mit meinen Kleinen unternehmen kann. Wenn dann mal die Zeit da ist und jemand auf Zoey und Mia aufpasst, dann geh ich vielleicht einmal im Monat mit Freunden weg. Es ist schön, mal unterwegs zu sein und was anderes zu erleben. Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mich dann umso mehr freue, den nächsten Tag nur für die Kleinen zu haben. Sie machen in so kurzer Zeit so große Entwicklungen. Das macht mich stolz und ich beobachte das gern. n (27) und ihre Birte Bodman ) und Mia (1 Jahr Zwillinge Zoey

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Ihr Hobby im Moment ist: Mami ärgern. Das heißt, DVDs aus dem Regal holen und versuchen, die Verpackung zu zerstören. Aber anstatt mich zu ärgern, gehe ich kurz vor die Tür, atme tief durch und spiele dann etwas mit den beiden. DVDs kann ich mir auch wieder neu kaufen.“


Hauptsache vers (54) 5) und Reino Ge Alyce Braun (4 nd Joel, eu Fr it ilie: Heike m m Fa r re ih it m Liliane, it Nesthäkchen Christopher m d Lynn eltern Adam un Tanya, die Groß Clara. d un Familienh sowie Noah mit

„Kinder gehören zum Leben dazu“, sagt Alyce Braun. Die 45-Jährige ist Mutter von fünf Kindern: Tanya (23), Christopher (21), Heike (19), Noah (12) und Liliane (11). Geplant hat sie ihre Großfamilie nicht. „Es hat sich so entwickelt“, sagt Alyce lächelnd. „Meine Kinder halten mich spontan, bringen Leben rein, denn ihr Enthusiasmus färbt auf mich ab.“ Lebensgefährte Reino hat selbst keine Kinder. Er nennt Alyces Familie liebevoll „seine Beutekinder“. „Es ist toll, wenn alle zusammen sind. Ihre Begeisterungsfähigkeit ist richtig ansteckend.“ Allerdings leben die drei erwachsenen Kinder nicht mehr zu Hause. Auch die Großeltern, Adam und Lynn, sind beim Fototermin nur zu Besuch aus Phoenix da. „Es ist schade, unsere Familie ist wie eine Pusteblume, sie zerstreut sich langsam in alle Winde“, sagt Tanya, die in Freiburg lebt. Neben Weihnachten und Ostern kommt die Familie außerdem an zwei Wochenenden im Jahr zum Barbecue zusammen. Dann wird das sonst doch recht ruhige Familienleben für ein paar Tage richtig laut und am Ende auch anstrengend. „Familie ist toll, denn wir haben immer einander, egal, wo wir gerade sind“, sagen Alyce, Reino und die Kinder.

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Hauptsache

„Die Kinder hat Katja aus ihrer vorherigen Beziehung mitgebracht. Das hat auch mein ganzes Leben verändert. Paul sagt immer, ich bin seine Halbmutter. Wir hatten nie Probleme damit, dass die Freunde oder Kinder aus der Schule es nicht akzeptieren, dass es zwei Mütter gibt. Die Jungs haben ja auch noch ihren Papa, aber leben tun sie halt bei uns.

Katja (40) und Jana (36), Paul (9) und Jakob (11):

Wir sind glücklich, wenn wir alle zusammen etwas machen und erleben können. Glück macht sich nicht an Kindern fest. Wir sind umso froher, je mehr wir sind. Ein großes Rudel ist immer toll. Aber es war zum Beispiel auch toll als wir in den Sommerferien mal vier Wochen nur für uns hatten und die Kinder beim Papa waren. Man sollte das nicht so romantisieren mit der Familie. Kinder kosten viel Zeit, Geld und sind auch anstrengend.“

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Hauptsache

„Laura wohnt nun seit einem Jahr bei mir. Im letzten Jahr, nach den Sommerferien, hat sie entschieden, dass sie bei mir leben möchte und nicht bei ihrer Mutter. Ich bin Chemie-Facharbeiter und habe gleich die volle Unterstützung von meinem Chef erhalten. Ich habe frei bekommen und konnte so alles organisieren.

Mike Hagen (37) mit Laura (7 )

Wir haben eine Kinderfrau und Laura geht auf eine gute Ganztagsschule. Auch die „Avocado“ hilft nach der Schule mit Hausaufgabenbetreuung. Da ich Laura und mir ein gutes Leben schaffen möchte, habe ich auch noch einen Job als Produktionsplaner. Schade finde ich, wie wenig man als alleinerziehender Erwachsener vom Staat unterstützt wird. Hätte ich nicht meine zwei Jobs, könnte ich es Laura nicht ermöglichen, den ganzen Tag betreut zu werden. Aber ich mache das alles gerne für sie! Sie ist mein Antrieb! Mein Motor! Dafür, dass sie glücklich ist, würde ich alles tun.“

„Ich bin relativ früh Mutter geworden. Jetzt ist Rosa ein großes Mädchen und ist im September frisch eingeschult worden. Sie muss leider oft zurückstecken seit Karl da ist. Es ist nicht so einfach, jedem Kind gleichviel Aufmerksamkeit zu geben und jedem gerecht zu werden. Da muss das eine dann mal die Wünsche zurückstellen. Aber das wird sich auch noch einspielen. Unsere beiden machen es uns einfach, glücklich zu sein. Auch wenn wir erst mal nicht geplant haben, weitere Kinder zu bekommen. Wir schauen erst mal, was noch alles in nächster Zeit passiert. Greta Koss (27), Paul Berthold (36) mit Karl (5 Monate) und Rosa (6):

Ich hatte nie das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Party machen ist nichts im Vergleich dazu, Kinder zu haben.“

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Zeit zu zweit – Liebe und Lust erhalten

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Für Mamas & Papas

Wenn das erste Kind geboren wird, verändert sich die Liebesbeziehung eines Paares. Durch nächtliches Schreien, Drei-Monats-Koliken und den Wickel-Wahn wird die Harmonie in der Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt. Welches Paar hat da noch Lust auf Sex? Zitrus-Autorin Christine Dittmann hat die Paarberaterin Anke Birnbaum gefragt, was man tun kann, damit die Lust in der Liebe nicht dauerhaft verschwindet und wie trotz Kindern die Liebe in Schwung bleibt.

Zitrus: Sex bleibt nach der Geburt des ersten Kindes meist auf der Strecke. Frau Birnbaum, was können Paare tun, um im Bett wieder zueinander zu finden? Anke Birnbaum: Sex in der Partnerschaft findet in unterschiedlichen Phasen statt. Mal ist Sex Schwerpunkt der Beziehung, mal geht es ruhiger zu. Meist kommen Paare in der ersten Zeit nach der Geburt eines Kindes mit wenig Sex aus. Das ist für eine Weile in Ordnung, doch es darf nicht zum Dauerzustand werden, denn häufig sind beide irgendwann unzufrieden, sagen aber nichts.Wird das Gespräch gesucht, kann das Paar überlegen, wie es Sex in seine neue Alltagsgestaltung einbauen kann. Meist meinen Partner, sie wüssten ja, wie der andere ticke und probieren es immer wieder in gleicher Weise. Doch Bedürfnisse ändern sich, und Neugier belebt eine Partnerschaft erneut. Vielleicht sollte sie oder er mal etwas anderes ausprobieren: Andere Orte, Zeitpunkte oder auch spielerische Elemente können geschickt für Veränderungen eingesetzt werden.

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Zitrus: Was sind spezielle Probleme junger Eltern? Anke Birnbaum: Frauen fühlen sich oftmals erschöpft und müde. Ihr Körper hat sich verändert. Sie empfinden sich häufig als nicht mehr so attraktiv wie vorher. Und Männer fühlen sich zurückgesetzt. Sie sind plötzlich nicht mehr die Nummer 1. Die Zeit zu zweit ist eingeschränkt und die Partner fühlen sich fremdbestimmt. Hinzu kommt der Anspruch, perfekte Eltern zu sein. Und im Beruf soll auch alles gut funktionieren. Da gerät das Paar schnell in Stress, die Gespräche werden einsilbiger und oberflächlicher. Das belastet die Beziehung enorm. Ist jeder Partner sich dessen bewusst, können Dinge im Alltag so verändert werden, dass es für beide gut ist. Zitrus: Müssen Paare ihre Beziehung zu diesem Zeitpunkt neu ordnen? Anke Birnbaum: Ja, denn die Bedürfnisse verändern sich in dieser Zeit besonders. Ein neues Familienmitglied bringt die bisherige Paarsituation ganz schön durcheinander.

Sex ist plötzlich nicht mehr spontan möglich. Ebenso sind Hobbys und Partys in der ersten Zeit nur eingeschränkt möglich. Statt sich Vorwürfe zu machen, sollte das Paar lieber darüber sprechen, wie eine positive Atmosphäre in der Beziehung geschaffen werden kann. Im Alltag schafft gegenseitige Unterstützung eine spürbare Verbundenheit und damit auch zeitliche Freiräume. Ungestörte Zeit zu zweit einzurichten, ist enorm wichtig für ein gutes Paarklima. Da kann jedes Paar für sich kreativ sein: Bei den einen ist das ein Sonntagvormittag, bei anderen ein romantischer Abend, an dem die Kinder von der Oma betreut sind. Sich zum Sex zu verabreden klingt erst mal unromantisch, aber es ist ähnlich wie beim Sport: Erst kann man sich nicht aufraffen, aber hinterher fühlt man sich gut. Trotzdem muss an solchen Paarabenden nicht immer Sex stattfinden, doch Nähe und das Miteinander tun dem jungen Elternpaar besonders gut.


Für Mamas & Papas

37, Anke Birnbaum, Interview mit Dr. an in nt ze chschuldo aus Hamburg, Ho rg bu ne Lü t tä iversi der Leuphana Un

Zitrus: Was sind wichtige Ergebnisse aus den Studien zu Paarbeziehungen? Anke Birnbaum: Die derzeit am stärksten wachsende Scheidungsrate ist bei Paaren, deren Kinder aus dem Haus sind, zu verzeichnen. Häufig verliert das Paar damit ihr gemeinsames Ziel und einen gemeinsamen Lebensinhalt. Es braucht dann neue Ziele und Gemeinsamkeiten! In Großstädten sind Beziehungen nicht so stabil wie auf dem Lande. Die Scheidungsquote liegt in der Großstadt bei mehr als 52 Prozent. Ein großes Hindernis ist der Stress, denn unter Stress kommunizieren Paare oberflächlicher. Dann treten schlechte Eigenschaften schneller zu Tage. Es kommt zu Verletzungen und jeder Verletzung sollten fünf positive Reaktionen gegenüberstehen, sonst entsteht das Gefühl, dass Geben und Nehmen nicht ausgeglichen sind. Wer sich immer auf Kosten des anderen durchsetzt, verliert auf Dauer. Zitrus: Was könnten Warnsignale

für eine Trennung sein? Anke Birnbaum: Wenn es mehr

Verletzungen als Anerkennung und Wertschätzung gibt, dann wird es schwierig. Häufig entwickelt sich ein Kreislauf von Streit und Vorwürfen. Konflikte werden häufiger und eskalieren. Wenn ein Partner so unzufrieden ist, dass er nicht mehr auf den anderen zugeht, sondern nur noch Recht haben will, dann wird es kritisch. Geht das Wohlwollen des anderen verloren, leidet eine Beziehung sehr. Ein weiteres Signal könnte ein Mangel an Offenheit und positiven Gesprächsthemen sein. Zitrus: Wann schaffen die Paare es nicht allein? Anke Birnbaum: Viele Paare versuchen erst mal, sich selbst zu helfen und das ist auch gut so. Sie lesen Ratgeber, versuchen miteinander zu kommunizieren. Aber wenn einer zumacht, ist es für den anderen schwer. Männer tun sich besonders schwer, zu einer Beratung zu gehen, denn für sie ist das nicht selten eine Form des Scheiterns und Versagens. In der Beratung geht es dann darum, die Bedürfnisse des einzelnen kennenzulernen und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Der Berater

übernimmt eine neutrale Moderationsfunktion und schafft eine offene, sichere Atmosphäre. Zitrus: Wer ist da kompetent? Anke Birnbaum: Der Begriff des

Paarberaters ist nicht geschützt, so ist es für den Kunden schwer, die Qualität zu beurteilen. Jeder, der Unterstützung sucht, kann sich beim Hausarzt, aber auch im Internet auf verschiedenen Plattformen informieren. Dabei ist unbedingt auf fundierte, langjährige Ausbildungen und Praxisnähe zu achten. In einem ersten Telefongespräch kann man zunächst herausfinden, ob die Chemie stimmt. Eine gute Beratung kostet zwischen 90 und 140 Euro pro Stunde. Die Kirche und Pro Familia bieten auch Paarberatungen mit verschiedenen Schwerpunktthemen an.

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Kolumne Süßsauer

„Mama, es ist schon Morgen!“

S

o tönt es, seit mein Sohn sprechen kann, nun alltags wie sonntags frühmorgens über den Flur. Ignorieren hilft nicht. Hoffen, dass der Gatte aufsteht, auch nicht, der ist schon auf dem Weg zur Arbeit. Auch nicht abwarten, ob der Schreihals sich schon mal alleine aus dem Bett bequemt. Stöhnend öffne ich also die Augen und wühle mich aus den Federn – tatsächlich, es ist schon Morgen. Im Kinderzimmer streckt mir mein Jüngster die Arme entgegen und kommandiert: „Heb mich mal raus!“ (Er schläft oben.) Zu Befehl! - Ich bin noch zu müde, um zu Selbständigkeit und Bitte-Sagen zu erziehen. Kaum aus dem Bett, hüpft er wie ein Gummiball durchs Zimmer und krakeelt dabei lauthals herum bis sich in der unteren Etage des Bettes ein Haufen aus Decken, Riesenteddy, Katzi, Pandabäri, Robbi, Babyrobbi und Haaren in Bewegung setzt und schreit: „Könnt ihr mal leise sein, ich will schlafen!“ „Du musst aufstehen, es ist schon Morgen!“, befielt daraufhin mein altkluger Sohn seiner großen Schwester. Die zieht sich die Decke über den Kopf und ignoriert auch mein geflötetes „Guten Morgen, mein Liebling, aufstehen!“ geflissentlich.

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Erstmal die Treppe runter, ins Badezimmer, dann Kaffee kochen. Oh, schon gleich 7.30 Uhr, nun aber schnell. „Seid ihr angezogen?“, brülle ich hoffnungsvoll die Treppe hoch. Die Große reagiert gar nicht, der Kleine ruft: „Die Unterhose will ich nicht, die ist blöd!“ Wieder nach oben, Söhnchen ist gerade dabei, sich die Strumpfhose verkehrt herum anzuziehen – ohne Unterhose darunter versteht sich. „Komm, ich helf dir mal.“ „Neeeiiin, ich mach das alleine.“ Na gut. „Liebe Tochter, steh jetzt auf, wir kommen zu spät, du hast heute Sport, ich muss arbeiten, zieh dich an, ich habe dir deine Sachen rausgelegt, Frühstück ist fertig, vergiss deine Hausschuhe nicht.“ Das arme Kind verfällt in Schockstarre ob der vielen mütterlichen Anweisungen auf nüchternen Magen. Ich renne erneut in die Küche runter, denn der Haferbrei steht auf dem Herd und es riecht verdächtig. „Mama, ich hab in die Hose gepiescht“, ruft es von oben, während ich hektisch im Topf rühre. „Mama, der hat schon wieder in die Hosen gepiescht“, teilt mir sicherheitshalber auch die große Schwester noch mal mit, die gerade die Treppe herunterkommt – in rosa Leggings und

Sommerkleidchen, von drinnen sieht es draußen doch noch warm aus, auch wenn schon die ersten Blätter fallen. Wieder oben finde ich meinen Sohn wie er voll Interesse seine Pfütze untersucht, dann aber immerhin bereitwillig für die letzten Tropfen aufs Klo klettert und sich hinterher sogar beim Anziehen helfen lässt. Frühstück! Endlich! Alle angezogen und versammelt. Das eigentlich warm und cremig gedachte Haferflocken-Müsli ist zwar nun kalt und krümelig und der liebe Kleine pult die Aprikosenstückchen angewidert raus und schmeißt sie mit den nachdrücklichen Worten: „Ich ma-ha-hag kei-ne Kiko-o-osen!!“ auf den Tisch, worüber die Große sich kaputtlacht und inspiriert ihren Saftbecher auf dem Kopf balanciert, aber das stört mich alles gar nicht, ich mach noch mal die Augen zu und werde langsam wach, beim ersten Kaffee.

außen (38), ist Autorin Cathrin Cl nder (3 und 6). Ki ei verheiratet, hat zw rg. Familie in Lünebu Sie lebt mit ihrer


ErdBär

Kindernachrichten

Große Probleme mit kleinen Bienen

Bienen sind für die Natur sehr wichtig. Sie bestäuben die Pflanzen und ermöglichen ihre Fortpflanzung. Allerdings nimmt die Anzahl der Bienen bedenklich ab, sagen Forscher. Dafür ist ein Parasit und das geringe Interesse der Menschen an den Bienen verantwortlich. Parasiten sind Tiere, die sich von anderen Lebewesen ernähren. Der Parasit, der den Bienen zusetzt, ist die Varroamilbe. Das winzige spinnenartige Tier beißt sich an ihnen fest und

saugt sie aus, bis sie sterben. Doch auch der Mensch ist am Rückgang der Bienenvölker nicht ganz unschuldig. Immer weniger Menschen wollen Imker werden und Bienen züchten. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Imker in Europa halbiert, so die Forscher. Dadurch hat auch die Anzahl der Bienenvölker stark abgenommen. Geht die Entwicklung so weiter, könnte dies schlimme Folgen für die Pflanzenwelt haben.

Obama gegen Romney

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n den USA wird am 6. November wieder ein neuer Präsident gewählt. Die Amerikaner haben dann die Wahl zwischen dem Demokraten Barack Obama und dem Republikaner Mitt Romney. Barack Obama setzt sich besonders für die weniger Reichen in Amerika ein. Er will, dass sich jeder eine Krankenversicherung leisten kann und eine vernünftige Bildung. Er ist für den Umweltund Klimaschutz. Und er findet, dass diejenigen einen größeren Beitrag bezahlen müssen, die es sich durch ihr Vermögen leisten können. Mitt Romney arbeitete früher in der Wirtschaft. Seine Firma kaufte andere Unternehmen und verkaufte sie später mit Gewinn weiter. Er setzt sich besonders für die Interessen der Unternehmen ein und hofft, dass dadurch viele neue Arbeitsplätze entstehen. Beide Parteien haben ungefähr gleich große Chancen, die Wahl zu gewinnen. Wer im kommenden Jahr im Präsidenten-Stuhl im Weißen Haus in Washington sitzen wird, weiß man damit erst nach dem 6. November.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wo in der Burg ist mein ganzer Kram? Vampir Victor ist ein kleiner Schussel. Da müssen die Kinder ran, um die Gegenstände mit Hilfe von Spiegeln wieder aufzuspüren! Das tolle Memory-Spiel fördert nicht nur die Konzentration, sondern schult auch das räumliche Vorstellungsvermögen. Für Kinder ab 6 Jahren und 2 bis 4 Spieler. Preis: 24,99 Euro 19 Zitrus_1/2012


Schlaumeier

Facebook - das soziale Netzwerk hat seine Tücken

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acebook ist „in“: Es ist ein virtuelles, soziales Netzwerk, wo sich Internetnutzer treffen, austauschen und neue Kontakte entstehen. Nur ein paar Klicks – schon bist du dabei. Fotos hochladen, online mit Freunden spielen, das alles wird sofort möglich. Doch möchtest du wirklich, dass jeder weiß, wie dein nächstes Partyoutfit aussieht? Nein – das sollen nur deine besten Freundinnen wissen, deshalb ist es ganz wichtig, bei Facebook auf die Einstellungen zu achten. Denn sonst kann dir geschehen, was einem Mädchen passiert ist, das zu einer privaten Geburtstagsparty eingeladen und versehentlich diese Veranstaltung öffentlich gepostet hat. So kamen über 1.000 Besucher und die Polizei musste einschreiten.

Wenn du so einen Schock nicht erleben möchtest, lieber immer alles nochmal genau überprüfen, bevor du es anklickst oder auf deiner Seite postest! Und noch etwas: Alles, was auf deiner Facebook-Seite steht, ist sozusagen öffentlich, wenn du die Gruppe von Freunden nicht einschränkst. Das heißt, auch Lehrer können lesen, was über sie gelästert wird. Also Vorsicht bei allem, was du an fremde Pinnwände schreibst und dabei, wen du dein Profil sehen lässt. Auch Fotos von deinem Freund oder anderen darfst du nicht einfach ins Netz stellen, denn damit verletzt du Persönlichkeitsrechte. Es gibt Gruppen, in denen du dich nur unter Freunden austauschen kannst. Deine Adresse solltest du im Netz nicht an neue Bekannte einfach so weitergeben, denn plötzlich könnte jemand vor der Tür stehen, den du vielleicht gar nicht treffen willst. Da würden nicht nur deine Eltern geschockt sein!

Wenn du die Privateinstellungen für dich gut nutzt, wirst du nicht zum gläsernen Menschen. Nur deine Freunde können dann dein Profil sehen und deine Statusmeldungen lesen. So lässt es sich ungestört weiter surfen!


Die Geschichte zum Vor- oder Selbstlesen

Die Kiste des Goldsuchers von Frank Lehmann

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gitt!“ Eva springt erschrocken zurück, als ihr eine dicke Spinne direkt über die Hand läuft. „Boris, mach die weg!“ „Lass doch die arme Spinne, die muss sich jetzt sowieso ein neues Zuhause suchen“, entgegnet Boris lachend. Niels kommt die Treppe herauf und schaut sich um. „Nur noch die Kiste da hinten in der Ecke, und dann sind wir durch“, sagt er und macht sich daran, die staubige Kiste unter dem Dachbalken herauszuziehen. „Wie lange die wohl schon hier gestanden hat?“, fragt Eva. „Mein Opa hat mir erzählt“, wirft Niels ein, „dass sein Opa schon in diesem Haus wohnte. Da kannst du dir es ja ausrechnen.“ Niels öffnet den verrosteten Verschluss der Kiste und macht sie auf. Gespannt schauen die drei hinein. „Wow!“, staunt Boris. „Was sind das für Sachen?“ Niels zieht eine graue Kutte heraus und hält sie sich vor den Körper. „Könnte glatt passen“, freut er sich und schaut seine kopfschüttelnden Freunde an. „Niels“, bemerkt Eva, „du hast einen Vogel.“ „Waren deine Vorfahren Mönche?“, fragt Boris ungläubig. „Die hatten doch solche Klamotten an.“ „Aber doch nicht in grau!“, antwortet Niels und packt die Kutte zur Seite. „Und was sollte ein Mönch mit so einem Teil anfangen?“ Niels hält eine verrostete Hacke ohne Stiel in die Höhe. „Na, Unkraut hacken“, murmelt Boris, der für diese Antwort von Eva umgehend ein heftiges Kopfschütteln erntet. „Schau dir das riesige Teil doch mal an. Was für Unkraut sollte das denn gewesen sein, Monsterdiesteln?“ Just in diesem Moment kommt Niels’ Opa die Treppe herauf. „Ihr seid ja schon fertig“, staunt er. „Opa?“, fragt Niels und hält ihm die Kutte und die verrostete Hacke entgegen. „Kannst du uns sagen, was das hier für Sachen sind?“ „Hmmm... Das sieht aus, wie die alte Goldsucher-Ausrüstung meines Großvaters.“ Beim Wort Goldsucher bekommen die drei sofort glänzende Augen, doch bevor sie nachfragen können, dreht sich Niels’ Opa um und geht. „Nehmt die Kiste

und kommt mit“, sagt er und steigt die Treppe hinab. Die drei schauen ihm verdutzt hinterher. Als sie mit der Kiste aus dem Haus kommen, steht Niels’ Opa schon am Auto. „Packt die Kiste rein“, sagt er, „und dann ab mit euch ins Auto.“ Gesagt, getan. Die Fahrt ist kurz und schon bald stehen sie mit der Kiste in der Hand vor dem Salzmuseum. „Hä?“, fragt Niels seinen Opa. „Was wollen wir denn hier?“ „Wartet es ab“, sagt der, während sie das Museum betreten. „Herr Wagner!“, ruft ein Mann und kommt ihnen entgegen. „Freut mich, dass Sie uns besuchen.“ Sein Blick fällt auf die drei Freunde. „Und dieses Mal haben Sie sogar Verstärkung mitgebracht.“ Niels’ Opa muss lachen. „Und wir haben sogar noch mehr für Sie“, sagt er und zeigt auf die Kiste. Während Niels’ Opa mit dem Mann den Inhalt der Kiste begutachtet, schlendern die drei Kinder durch das Museum. Vor einem Schaukasten bleibt Boris stehen. „He!“, ruft er Niels und Eva zu. „Schaut mal hier, die haben ja alle solche Kutten an.“ „Und schaut mal da!“, ruft Eva aus. „Das ist gar keine Hacke. Damit haben die früher die Salzlake gerührt.“ Niels’ Opa stellt sich zu ihnen und lächelt. „Na, habt ihr etwas Interessantes entdeckt?“ „Ja“, antwortet Niels, „von wegen Goldsuche.“ Die drei Freunde schauen Niels’ Opa enttäuscht an. „Hört mal“, sagt der und erzählt ihnen, während sie weiter durch das Museum schlendern, dass das Salz früher so rar war, dass es mit Gold aufgewogen wurde. „Seht ihr, und deshalb hatte ich mit der Aussage, mein Opa wäre ein Goldsucher gewesen, durchaus recht.“ Auf der Fahrt zurück erzählt er noch einige Geschichten aus alten Zeiten, und am Ende dieses aufregenden Tages sind sich die drei Freunde einig darüber, dass sie ab heute jeden Salzstreuer mit ganz anderen Augen betrachten werden. 21 Zitrus_1/2012


Lies mich Lesetipps von Zitrus-Autorin Cathrin Claußen und der Buchhandlung Vogel in Reppenstedt

Anja Vogel, Wiesenweg 6 · 21391 Reppenstedt · T. 04131/ 699 67 35 www.buchhandlung-reppenstedt.de

Kreativer Kritzelspaß gegen öde Schulstunden Christina Braun

Christina Braun

Mach mich fertig

Mach mich fertig

101 Ideen rund ums Buch für Mädchen

101 Ideen rund ums Buch für langweilige Schultage

Ravensburger Verlag, 192 Seiten, 8,99 Euro, ab 8 Jahren

Kein Knopf, ein Kind!

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Ulrike Rylance

Emma im Knopfland Verlagshaus Jacoby & Stuart, Illustrationen Silke Leffler, 120 S. 14,95 Euro, ab 4 Jahren

Ravensburger Verlag, 192 Seiten, 8,99 Euro, ab 8 Jahren

mma muss die Ferien bei Onkel Hubert und Tante Mechthild verbringen - die puzzeln am liebsten und sammeln lauter unnützes Zeug: In ihrem riesigen Haus gibt es Zimmer voller Schneckenhäuser, Fahrscheine und Kataloge. Und eins mit Knöpfen – in dieses schleicht sich Emma eines langweiligen Tages, wird selbst klein wie ein Knopf und landet mitten im tollsten Abenteuer. Bevor sie in Normalgröße zurückkehren kann, wird sie von der eitlen Hofdame Isolde, einem dicken Goldknopf, verfolgt, findet aber auch neue Freunde: die hübsche, funkelnde Luise; einen Hirschhornknopf namens Gustav auf der Suche nach seiner verlorenen Liebe, die einst an derselben Lederhose hing wie er; einen literaturbegeisterten Klettverschluss und viele andere lustige Gesellen, die teilweise ein hartes Los haben, weil sie keine richtigen Knöpfe oder nicht wertvoll genug sind. Am Ende aber ist der billigste Plastikknopf der Held mit dem größten Herzen: Wahren Wert erkennt man eben nicht am Äußeren. Ein Vorlesebuch, bei dem man richtig Lust bekommt, mal wieder in Omas Knopfkiste zu wühlen – wer weiß, vielleicht findet man ein paar neue Freunde? Liebevoll illustriert von Silke Leffler.

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Kate de Goldi

Abends um 10 Carlsen Taschenbuch, 335 Seiten, 7,95 Euro, ab 12 Jahren Ausgezeichnet mit dem CORINE Jugendbuchpreis 2011

Bonga Swetso!

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rankie Parson ist zwölf. Er führt gern Listen (mit Krankheiten, Sorgen, Cricketschlägen, Tuschkastenfarben, Vokabeln...) und mag es, wenn alles seine Ordnung hat. Er kennt die unbekanntesten Vogelarten, zeichnet viel und kommuniziert mit seinem besten Freund Gigs am liebsten in einer selbst ausgedachten Geheimsprache. Er erledigt den Familieneinkauf und befragt jeden Abend um Punkt 10 seine Mutter zu seinen Sorgen. Sein Leben ist, trotz der recht ungewöhnlichen Familie, in der er aufwächst, verlässlich und vorhersehbar – bis zu dem Tag, an dem Sydney neu in die Klasse kommt und Frankie Löcher in den Bauch fragt: „Warum verlässt deine Mutter nie das Haus?“ will sie zum Beispiel wissen. Reden hilft, erkennt Frankie zögernd. Aber auch, dass das Leben chaotisch und unplanbar ist, dass manche Dinge nicht zu ändern sind und dass Mut und Angst zusammengehören. Ein Buch voller skurriler, liebenswerter Charaktere und lustiger Ideen, bei dem man manchmal laut lachen, sich ab und zu aber auch eine Träne verkneifen muss. Eine wortschatzerweiternde, weise und wunderbare Familiengeschichte für Menschen ab 12.


Camp Canada in Norddeutschland Julia St.-Böthig

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m Urlaub Englisch lernen und die Sprache wirklich erleben, das ist das Motto des „Camp Canada“ für Kids & Teens von 10 bis 15 Jahren der Lüneburger Sprachschule „english incorporated“ von Ilona Crystal Haeusler. Die Kanadierin unterrichtet seit 17 Jahren Business-English. Am Herzen liegt der dreifachen Mutter jedoch, Kinder lebendig und mit Spaß Englisch zu lehren. „Es muss nicht immer ein teurer Auslandsaufenthalt in den USA oder Kanada sein, um praktisches Englisch zu lernen. Unser Camp findet direkt vor Ihrer Haustür statt, mit

Sprachschule Stadtkoppel 15 21337 Lüneburg T. 0 41 31 / 85 56 916 Fax: 0 41 31 / 85 56 917

kontakt@english-incorporated.de www.english-incorporated.de

englischen Muttersprachlern aus aller Welt, die Sport, Spiel und Spaß mit Englischlernen verbinden“, beschreibt Ilona Crystal Haeusler. „Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung haben wir viel Know-how darauf verwendet, ein Sprachtraining zu erstellen, das mit Hilfe der Erlebnispädagogik innovative Ansätze beinhaltet, die ganz speziell auf die Lernbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zurechtgeschnitten sind.“ So finden viele Projekte statt, die die Grundlagen der englischen Sprache auf- und ausbauen, die motivieren ohne dabei zu drängen. Natürlich gibt es auch die typischen amerikanischen Sportarten, wie American Football, Baseball und Basketball sowie verschiedene Tanzworkshops, Musicalaufführungen und natürlich auch die alljährliche Kanu-Tour. „Dies alles passiert selbstverständlich in englischer Sprache. Auch bei den Mahlzeiten wird englisch gesprochen“, so die Organisatorin.

Auch abends ist im Camp immer was los: Die Hawaiian Party, die Casino Night, die Oscar-Verleihung sowie das beliebte „Camp Canada sucht den Superstar“ finden ebenfalls in englischer Sprache statt und vertiefen dabei spielerisch die Sprachkenntnisse. Allabendlich gibt es zum Abschluss des Tages das Campfire mit gerösteten Marshmallows. Das Sommer-„Camp Canada“ findet vom 15. bis 20. Juli 2013 in Bad Zwischenahn satt. Kosten: 479,- Euro all inclusive Ein weiteres Camp wird es im Herbst vom 14. bis 19. Oktober 2013 geben. Anmeldeschluss für das SommerCamp ist der 25. März 2013. Ganz neu in 2013: amp 1 Woche Englisches Tagesc 0 8:0 0-1 8:0 e rig -Jäh für 8-9 inkl. Mittagessen (BBQ etc., Getränke, Snacks und Eis) € 249,00

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Aufgehängt

26. OktoAm Freitag, im SaLü en ie ber, werd gesucht, d schprofis ie N . w ie der Rut 8 r de as Finale rsich für d schMeiste ut R en h sc an d el d a dersächsi B im Dezember en. nn schaft im kö n re qualifizie Wolfsburg t zunächst 17 Uhr läuf is b tVon 15 Rutschwet ü-Kin deraL S . 2 r 12 de 8 bis r alle von bewerb fü 17 bis 20 n vo , h anac hJahren. D n de Rutsc ne die span e h lic d Uhr, steigt gen aft für Ju n en Meistersch Z u g ew in e. n se h ac rw un d E d en un ittskart aLü-Eintr g ib t es S scheine. Bistro-Gut

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Kamm und Bürste hat Familie von Stachel immer in der Tasche, denn Familie von Stachel legt großen Wert auf die Pflege der Haarpracht. Alle Figuren, Häuser und Möbel aus der wunderbaren Welt der „Sylvanian Families“ gibt es bei Papiton, Grapeng ießerstraße 46 in Lüneburg.


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Gesundheit!

Kinderschuhe richtig anpassen Julia St.-Böthig

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twa 98 Prozent aller Kinder werden mit gesunden Füßen geboren. Doch haben 80 Prozent der Erwachsenen verformte Füße. Falsches Schuhwerk bei Kindern ist der Hauptgrund dafür, dass gesunde Kinderfüße langsam krank werden. Vor allem Kleinkinder haben sehr weiche und biegsame Füße. Die Muskeln, Gelenke, Bänder und Knochen sind noch nicht gefestigt. Außerdem können sie bei der Anprobe keine verlässliche Auskunft geben, ob ein Schuh passt. Sie sind anders als Erwachsenenfüße gegen Druck relativ schmerzunempfindlich. So ziehen Kleinkinder gern mal den rechten Schuh auf den linken Fuß und merken das nicht. Der Daumendruck auf die Schuhspitze gibt keine sichere Auskunft. Viele Schuhspitzen lassen gar keinen Daumendruck zu. Zudem zeigen Tests, dass Kinder beim Daumendruck auf Reflex die Zehen einziehen. Ist der Daumen weg, sind die Zehen wieder vorne. Das Schuhhaus Höber hat eine große Auswahl an hochwertigen Markenschuhen – außerdem wird nach dem WMS-Qualitätssiegel mit entsprechenden Fußmessgeräten gearbeitet. Das ist seit mehr als 40 Jahren ein etabliertes Weiten-Maß-

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System für passgerechte Kinderschuhe, damit Kinderfüße gesund groß werden. WMS-Fußmessgeräte ermitteln eine kombinierte Größe aus Länge und Weite. Die Schuhlänge beinhaltet eine Zugabe zum Abrollen und als Wachstumsreserve. Das System unterscheidet für jede Länge 3 Weiten: weit (für breite Füße), mittel (für mittelkräftige Füße), schmal (für schlanke Füße). Außerdem werden Parameter wie Großzehenhöhe,

Ballenpunkte, Groß- und Kleinzehenwinkel berücksichtigt. Das WMSQualitätssiegel steht jedoch nicht nur für kinderfußgerechte Passformen. Die Verarbeitung schadstofffreier sowie atmungsaktiver Materialien wird bei Kinderschuhen nach WMS grundsätzlich überprüft und sichergestellt. Das Schuhhaus Höber führt Kinderschuhe der Marken SuperFit, Ricosta, Ecco, Primigi und Vado. Die Mitarbeiter sind auf die Schuhanpassung speziell für Kleinkinder und Kinder mit dem WMS-Qualitätssiegel geschult.

Checkliste beim Schuhkauf Das sollte ein guter Kinderschuh bieten:

Der Schuh muss der Form des kindlichen Fußes entsprechen, ausreichend lang und breit sein sowie genügend Zehenfreiheit bieten Hochgezogene Fersenkappe, die guten Halt gibt, gut gepolsterte Decksohle, gerader innerer Leistenrand Atmungsaktives Material innen oder funktionsfähige HightechMaterialien mit Leder Elastische, biegsame Sohle, flacher bzw. niedriger Absatz

Praktisch für Eltern und Kind: Klettverschlüsse Der Schuh darf maximal 12 bis 15 Millimeter zu groß sein, sofern eine Schnürung oder ein Klettverschluss dem Kinderfuß genügend Halt geben. Ansonsten wird die Abrollbewegung beim Gehen gestört und Ihr Kind wird versuchen, sich mit den Zehen festzuklammern Kinderfüße wachsen schnell. Lassen Sie daher alle 3 bis 4 Monate in einem Fachgeschäft die Füße Ihres Kindes messen


Schlaue Schuhe

Schuhhaus Schuhhaus Gerhard Höber GmbH  Bahnhofstraße 16, 29553 Bienenbüttel, T. 0 58 23 / 9 55 30 18 Lüneburger Straße 31-33, 29525 Uelzen, T. 0 58 1 / 21 32 www. schuhhaus-hoeber.de


Gesundheit!

In die Wiege gelegt – Neurodermitis

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eurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung und eine der drei Erkrankungen des atopischen Formenkreises, zu dem auch Asthma bronchiale und Heuschnupfen zählen. Häufig treten diese Krankheiten gemeinsam oder im Laufe des Lebens nacheinander auf. Zitrus sprach mit den Lüneburger Präventionsspezialisten Peter Krüger und Stefanie Wagner von AlPrevent. Sie haben im Juli das erste Fachgeschäft Deutschlands für AllergiePrävention in Lüneburg eröffnet. Zitrus: Was ist der Auslöser von

Neurodermitis? Peter Krüger: Die genaue Ursache ist bis heute nicht erforscht. Nachgewiesen ist, dass die Veranlagung vererbt wird. Haben Mama oder Papa oder gar beide Neurodermitis, allergisches Asthma oder Heuschnupfen ist das Risiko sehr groß, dass auch das Kind die Allergie erbt. Bei Babys kann ein stark ausgeprägter Milchschorf schon ein Anzeichen für eine aufkommende Neurodermitis sein, bei Kleinkindern häufig die Neigung zu stark trockener Haut und die Hautempfindlichkeit gegenüber Kälte, Wolle oder Wärme im Bett. Wichtig: Je früher die Prävention, desto höher die Erfolgsaussichten auf Heilung. 28 Zitrus_1/2012

Zitrus: Wie sieht das Krankheitsbild

aus? Peter Krüger: Die Haut ist entzündet,

trocken und meist rau und juckt ganz fürchterlich. Durch den Juckreiz der Haut wird gekratzt. Und besonders das Kratzen führt zu Schwierigkeiten. Denn durch starkes Kratzen, vor allem nachts, entstehen wunde, teils blutiggekratzte Hautareale, die zu Nässen und Entzündungen neigen. Hier gilt es, in erster Linie die akuten Herde auszuheilen und weiteres Kratzen zu vermeiden, das heißt den Juck-Kratz-Kreislauf zu unterbinden. Zitrus: Wie können Eltern ihr Kind schützen? Stephanie Wagner: Bei früher Erkennung kann eine Neurodermitis durchaus geheilt werden. Deshalb sollten Eltern rechtzeitig einen Allergologen aufsuchen, der entsprechend beraten und behandeln kann. Wir bieten dann alles für die Familie in Sachen Allergieprävention und -schutz. Das beginnt bei der ausführlichen Beratung und setzt sich fort in unserem großen Textilsortiment für jede Altersgruppe und jeden Bedarf.

Eine Familie für Allergieprävention: Peter Krüger gründete 1999 das Unternehmen Allcon in Lüneburg, das mit einem Rundumkonzept im Bereich Hausstaubmilben-Allergien und Neurodermitis die Gesundheit des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ehefrau Sylvia Krüger berät die regionalen Hausärzte und Allergologen. Tochter Stephanie Wagner hat jetzt Deutschlands erstes Fachgeschäft für Allergieprävention in Lüneburg eröffnet.

Zitrus: Welche Produkte eignen sich zum Schutz vor und zur Linderung von Neurodermitis? Stephanie Wagner: Wir haben zum Beispiel Textilien wie Babykleidung oder Unterwäsche für Kinder und Erwachsene mit Zink oder dem Extrakt der braunen Seealge, die den Juckreiz lindern, die Haut beruhigen und gleichzeitig schützen. Unterwäsche oder Babybodys eignen sich besonders, da sie eng an der Haut anliegen und so die Wirkstoffe optimal abgeben können. Neu im Sortiment sind Socken und Stulpen. Wir haben aber auch Bettwäsche und Auflagen für Kinderbetten. Außerdem führen wir viele wundervolle Kleinigkeiten und Geschenkideen sowie Erstausstattungen für das Neugeborene in vielen schönen Farben.


Sicher geschützt leben mit AlPrevent Ihr Fachgeschäft für Allergieprävention in Lüneburg

Winterwonne-Ausstattung: z.B. verschiedene Kuscheldecken ab 14,95 € Wohlfühl-Wintermützchen 14,95 € Muffin-Baby-Söckchen 4,95 €

Vor dem Bardowicker Tore 49 · 21339 Lüneburg · Tel. 0 41 31 / 699 659-0 Öffnungszeiten: montags-freitags 9 bis 18 Uhr · sonnabends 10-13 Uhr · www.alprevent.de

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Gesundheit!

In Bewegung von klein auf Julia St.-Böthig

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inder lieben es zu tanzen. Sie wollen hüpfen, fliegen, rennen, sich drehen und ihrer natürlichen Kreativität spielerisch Ausdruck verleihen“, so Lea Zubak, ausgebildete Tanzpädagogin, die im tanz!RAUM Lüneburg mit Begeisterung Kinder ab drei Jahren im Kindertanz unterrichtet. Regelmäßige Bewegung ist lebensnotwendig für die gesunde Entwicklung von Kindern, denn dadurch werden nicht nur Muskeln und Knochen gestärkt. „Bewegte“ Kinder sind ausgeglichener und oft sogar schlauer! Je mehr Reize aus dem Bewegungsapparat im Gehirn ankommen, umso besser kann sich dieses entwickeln. Das anfangs noch nicht voll ausgereifte Gehirn eines Kindes braucht in den ersten Lebensjahren vielfältige Anregungen, damit sich Nervenverbindungen aufbauen und vernetzen. So hängen motorische und sprachliche Entwicklung voneinander ab und bedingen sich gegenseitig. Deswegen verbessert viel Bewegung die Sprachentwicklung des Kindes. Kinder begreifen ihre Umwelt aus der Bewegung heraus. Gleichgewicht

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oder Beschleunigung sind sowohl körperliche als auch physikalische Grunderfahrungen, die sich nur über Bewegung erfahren lassen. Kinder, die sich ausreichend bewegen, sind konzentrierter, aufnahmefähiger und wacher. Einen Raum für Bewegung schon für Babys und ihre Eltern bis hin zu Kursen für Jugendliche bietet Nicole Riemenschneider, Inhaberin des tanz!RAUM Lüneburg in der Kalandstraße 10. „Wir bieten Tanz- und Bewegungskurse für jede Altersgruppe: Kindertanz verschiedener Altersstufen für Drei- bis Neunjährige, HipHop für Jugendliche ab zehn Jahren sowie Zumba und Nia für jedermann“, sagt Nicole Riemenschneider. Sie selbst hat den Kurs „Mommy Groove“ entwickelt, ein Programm für werdende Mütter und Mütter mit Babys ab sechs Wochen. „Wir stärken tanzend die Kondition und Muskulatur des ganzen Körpers mit Schwerpunkt auf den Beckenboden, machen Floor Play mit den Babys und haben einfach jede Menge Spaß dabei“, erklärt die Nia-Black-Belt-Lehrerin. Und für Kinder ab drei Jahren gibt es den Kindertanz mit Lea Zubak: „Hier

wird gesprungen, gerannt, geschlichen, gehüpft und geflogen. Wir verwandeln uns, gehen auf große Tanzreise und haben zusammen jede Menge Spaß.“ Mit viel Erfahrung und Freude im Umgang mit Kindern jeden Alters vermittelt Lea Zubak spielerisch Rhythmik, Motorik, Koordination, Konzentration, Körperwahrnehmung und Musikalität. „Meine Tochter geht jede Woche voller Freude zum Kindertanz. Das spielerische Lernen in der Gruppe macht ihr riesig Spaß – jede Stunde ist ein Erlebnis und hinterher ist sie ausgeglichen und glücklich“, berichtet eine begeisterte Mutter. Egal, ob Junge oder Mädchen, Kinder tanzen und bewegen sich einfach gern. Raum und Möglichkeiten dafür bietet der tanz!RAUM in Lüneburg.


Gesundheit!

Das richtige Spielzeug für Ihr Kind Christine Dittmann

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pannend, abwechslungsreich und pädagogisch wertvoll soll das Spielzeug im Kinderzimmer sein. Doch braucht ein Kind wirklich alles, was es in der Spielzeugwelt gibt? Die Eltern eines Neugeborenen wollen alles richtig machen, deshalb stellen sie sich früh die Frage, was das richtige Spielzeug für ihr Kind ist. Es soll Freude machen, anregen und im besten Fall die Entwicklung des Kindes fördern. Doch jedes Alter hat seine Anforderungen. Während Babys mit ein wenig Anregung zufrieden sind, möchte ein Kleinkind schon mehr erkunden, sich bewegen und Dinge nachahmen. „Jedes Kind braucht das richtige Spielzeug zur richtigen Zeit“, betont Sozialpädagoge Friedrich Busch (51) aus Lüneburg. „Die Eltern können beobachten, womit sich die Kinder länger beschäftigen und Entsprechendes anbieten.“

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1 Jahr: Rasseln, Mobiles und einfache Schiebewagen sind die Lieblingsspielzeuge der Kleinsten. Unterschiedliche Materialien, Farben und Formen sind toll, möglichst aus Holz oder hochwertigen Kunststoffen. „Im Trend liegt derzeit für Kinder unter einem Jahr der Oball. Das ist ein Ball aus einem Kunststoffgitter, in den man hineingreifen kann“, so Friedrich Busch, Inhaber des Spielzeuggeschäftes Fips. „Der Ball gibt Halt, später eignet er sich auch zum Ziehen und Fangen.“ Kleinkinder, die gerade laufen können, freuen sich über ein Tier zum Nachziehen. Mit Sandkastenutensilien, einem kuscheligen Stofftier zum Liebhaben, groben Bauklötzen und ersten Steckspielen sind Eltern eines Kleinkindes gut gerüstet: „Die Nic-Cubio-Bauklötze sind zum Stecken und Stapeln und werden Kindern lange Freude machen“, empfiehlt der Sozialpädagoge. Das Einschlafen unterstützen eine Spieluhr und reißfeste Bilderbücher, aus denen vorgelesen wird. Viele Kinder lieben es auch, in der Küche mit ungefährlichen Gebrauchsgegenständen zu spielen.

2 Jahre: Ab 2 Jahren werden erste Rollenspiele interessant. Entweder die Kinder verkleiden sich selbst oder sie verwandeln Alltagsdinge: Da wird ein Baustein zum Auto, ein Karton zum Schiff oder eine Puppe zum Geschwisterkind. Bieten Sie Ihren Kindern abgelegte Sachen zum Verkleiden an. Die Bewegung sollte weiterhin gefördert werden. Vielleicht ist ein Dreirad jetzt schon das Richtige? Für die Feinmotorik eignen sich Mal- und Bastelutensilien. Soll es etwas ruhiger zugehen, sind Bilderbücher und Musikkassetten ein gute Wahl.


Gesundheit Wo könnten Schadstoffe lauern? www.intersport.at

Ab 3 Jahren:

Ab 6 Jahren:

Ab 3 Jahren werden die Rollenspiele themenbezogener. Erlebnisse aus der Familie und dem Umfeld werden nachgespielt: Wer kennt nicht den Kaufmannsladen oder den Arztkoffer? Manche Kinder mögen eher Polizei- und Feuerwehrszenen nachspielen, andere lieben Puppenstuben und spielen gern „Vater, Mutter, Kind“. Im Kindergarten kommen jetzt Spielkameraden dazu. Deshalb sind die Bau- und Puppenecken so beliebt. Die Bewegungsspiele können nun anspruchsvoller werden. Beim Ausmalen können Jungs und Mädchen wieder zur Ruhe kommen. Basteln könnte eine gute Gemeinschaftsaktion mit der Familie werden. Konstruktionsspielzeuge und Steckspiele verbessern die Feinmotorik. Bei einfachen Brettspielen können die Kinder jetzt Regeln lernen. Busch erklärt: „Im Kindergarten geht es schon früh um Konkurrenz, um dem entgegenzuwirken sind kooperative Spiele besonders gut. Beim ‚Piratenabenteuer’ von Amigo können die Spieler gemeinsam gewinnen.“ Wer Wert auf eine musikalische Früherziehung legt, kann etwa mit vier Jahren damit anfangen. Um den Bewegungsdrang weiter zu unterstützen, kann ein Fahrrad jetzt das Richtige sein.

Im Grundschulalter bleiben Toben, Werkeln und Gruppenspiele interessant. Die Kinder freuen sich über Kartenspiele, Bücher und Handpuppen. Außerdem sind Ergänzungen zu den schon vorhandenen Spielwelten wie beispielsweise Autos, Schleichtiere, Puppen, Legosteine und Playmobil sinnvoll. „Ein schönes Diabolo, um die Bewegung zu fördern, wäre jetzt ein tolles Geschenk“, rät Busch. Ab 6 Jahren wollen die Kinder noch mehr gefordert werden: „Fischertechnik und Lego sind aus heutigen Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken“, so der Experte. Natürlich werden sich auch einige schon vor der Schule für den Computer interessieren. Es gibt Spielangebote ab etwa 5 Jahren. Eltern sollten das ausgewählte Spiel vorher selbst in allen Leveln durchspielen. Sie kennen ihr Kind am besten, und wissen wieviel Aufregung es verträgt. Wichtig ist hierbei, nicht zu lange zu spielen und feste Spielzeiten mit dem Kind abzusprechen.

In importierem Billig-Spielzeug könnten PVCWeichmacher lauern. „Diese gilt es zu vermeiden, denn Kleinkinder nehmen Spielzeug noch häufig in den Mund“, so Friedrich Busch. Sandspielzeug von der Firma Spielstabil ist zum Beispiel sehr langlebig und sicher ohne Schadstoffe. Deutsches Spielzeug ist meist geprüft und das Deutsche TÜV-Siegel bürgt für Qualität. Selbst in China lässt man Spielzeug vom TÜV Rheinland testen. Importwaren könnten auch mit schädlichen Lacken behandelt sein. Gute Spielzeughersteller verwenden wasserlösliche Lacke oder Pflanzenfarben. Bei Bewegungsspielzeug kommt es auch auf Sicherheit an, denn alle Verschraubungen und Verschweißungen an z.B. Skateboard oder Waveboard müssen halten. Sonst droht Verletzungsgefahr.

Weniger ist mehr Jedes Kind möchte sich bewegen und kann mit vielen Alltagsgegenständen spielen. Deshalb ist es nicht nötig, ständig für mehr Spielzeug zu sorgen. Übervolle Spielkisten überfordern das Kind und nehmen die Freude. Wer zu viel bekommt, lebt in der Erwartung, ständig etwas Neues haben zu müssen und beschäftigt sich daher nicht ausgiebig mit den Dingen. Räumen Sie regelmäßig einen Teil des Spielzeuges ganz weg. Manches Spielzeug ist nur in einem bestimmten Alter interessant. Tauschen Sie nach einiger Zeit das Spielzeug aus, das belebt die Neugier. „Spielzeug sollte in erster Linie Spaß machen. Wenn sich ein Kind etwa 30 Minuten mit einem Spielzeug beschäftig, ist es im Moment das Richtige für Ihr Kind“, so Fips-Inhaber Friedrich Busch. „Und nur wenn das Spielzeug für Ihr Kind interessant ist, können die Eltern überlegen, wie sie das Spielzeug pädagogisch einsetzen.“ 33 Zitrus_1/2012


Gesundheit!

„wir leben“-Apotheke FeldstraĂ&#x;e ist offizielle medela-Milchpumpenstation Julia St.-BĂśthig

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chon immer hatte die „wir leben“-Apotheke in LĂźneburg an der FeldstraĂ&#x;e Mutter-KindBedarf im Sortiment. Seit drei Monaten ist die Apotheke aber nicht nur offizielle medela-Milchpumpenstation, sondern hat ihre Produktauswahl rund um Mutterschaft und das Baby deutlich erweitert. „Wir fĂźhren das komplette medelaSortiment, das nicht nur den Verleih der Milchpumpen einschlieĂ&#x;t, sondern auch noch viele weitere Produkte wie zum Beispiel Handmilchpumpen, Still-BHs und -Einlagen, Flaschen und Sauger sowie Pflegeprodukte fĂźr die Brust. AuĂ&#x;erdem fĂźhren wir Produkte von PhilipsAVENT wie Flaschen und Becher. Des weiteren Babynahrung, Windeln, Vitamin- und Mineralstoffsupplemente fĂźr Schwangere und MĂźtter sowie Pflegeprodukte zum Waschen und fĂźr die Hautpflege von Avène fĂźr

Mutter und Kind“, sagt Filialleiterin Dr. Carolin Sannecke. Muttermilch ist ein wertvolles Gut. Wenn während der Stillzeit Muttermilch abgepumpt wird, ist vorsichtiges und hygienisches Sammeln der Muttermilch in BPA-freien (BPA ist gesundheitsschädliches Bisphenol-A) Brusthauben und Flaschen unerlässlich fĂźr die Gesundheit des Babys. „FĂźr ein entspanntes und komfortables Abpumpen kĂśnnen sich MĂźtter auf die groĂ&#x;e Auswahl an Milchpumpen von medela mit gut sitzenden Brusthauben verlassen“, sagt Dr. Carolin Sannecke. AuĂ&#x;erdem bietet die „wir leben“-Apotheke auch die praktischen medela-„Pump & Save“-

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Beutel an, mit denen die Muttermilch problemlos und sauber abgepumpt, aufbewahrt und eingefroren werden kann. Die „wir leben“-Apotheken sind täglich an sieben Tagen in der Woche geĂśffnet, ein Service der besonders fĂźr junge Familien mit Babys und kleinen Kindern wichtig ist. „Geht der Schnuller verloren, der Babybrei zur Neige oder fehlt ein fiebersenkendes Medikament, sind wir mit unserem Sortiment und Service fĂźr Sie da“, sagt Dr. Carolin Sannecke.


Für die ganze Familie

Für Essanfänger

Für Babys

Für Schwangere

Familienküche


Grundrezept für Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Kartoffelgulasch mit Paprika

Zutaten für 2 Portionen:

Zutaten für 2 Portionen:

50 g Kartoffeln (später auch: Vollkornnudeln oder Vollkornreis), 100 g Gemüse (z. B. Möhre, Zucchini, Kohlrabi, Fenchel, Kürbis, Pastinaken, Broccoli), 20 g mageres Fleisch (z. B. Rind oder Geflügel), 2-3 EL Obstsaft, 1 TL Butter oder Keimöl (Raps-, Weizen -, Mais -, Sonnenblumenöl)

500 g Kartoffeln, 1 rote Paprika, 1 grüne Paprika, 2 kleine Zucchini, 2 EL Öl, 100 g Maiskörner, 350 ml Wasser, 1 EL Gemüsebrühe, 4 EL saure Sahne, 1 Packung tiefgefrorene Kräuter

Zubereitung:

Das Fleisch abwaschen und von Haut, Sehnen und Fettresten befreien. Nun in kleine Stücke schneiden und in wenig Wasser gar kochen. Nach rund 15 bis 20 Minuten herausnehmen und pürieren. Das Gemüse und die Kartoffeln waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Mit wenig Wasser auf kleiner Flamme in 10 bis 15 Minuten weich kochen und mit dem Pürierstab zerkleinern. Alle Zutaten nun mischen. Butter oder Öl und Obstsaft hinzugeben. Abschließend nochmals alles gemeinsam pürieren.

Gratinierter Blumenkohl mit Fleischbällchen Zutaten für 4 Personen: 500 g Kartoffeln, 1 Blumenkohl,

250 g Rinderhack, 3 Frühlingszwiebeln, 1 Prise Salz, Pfeffer, 50 ml Sahne, 40 g Parmesan, 40 g geriebener Emmentaler, 1 EL Stärkemehl, 1 Prise Cayennepfeffer Zubereitung: Kartoffeln geschält in Salzwasser kochen. Blumenkohl in Röschen schneiden, 12 Minuten in Salzwasser garen. Hack mit Frühlingszwiebeln vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und zu Bällchen formen. Unter Wenden rund 15 Minuten braten. Backofen auf 150 Grad vorheizen. Kochwasser des Blumenkohls abgießen und aufbewahren. Blumenkohl und Kartoffeln in eine Auflaufform geben und Fleischbällchen darüber verteilen. 75 ml des Blumenkohlwassers in einen Topf geben. Sahne einrühren und köcheln lassen, bis es leicht angedickt ist. Bis auf 1 EL Parmesan mit Emmentaler in den Topf geben und unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen. Stärke einrühren und abschmecken. Sauce gleichmäßig über das Gemüse verteilen. Cayennepfeffer und restlichen Parmesan darüber streuen und im Backofen braun überbacken.

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, waschen und in größere Stücke schneiden. Paprika waschen, vierteln, Stiel und Kerne entfernen und in Würfel schneiden. Zucchini waschen, Enden abschneiden und in Würfel schneiden. Wasser mit Gemüsebrühe verrühren. Öl in einem Topf erhitzen. Kartoffeln, Paprika und Zucchini darin anbraten. Gemüsebrühe dazugießen und zugedeckt 20 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Saure Sahne untermischen. Das Gemüsegulasch mit Pfeffer würzen, die Kräuter untermischen und mit Salz abschmecken.

Kinder-Carbonara mit Kochschinken Zutaten für 2 Portionen: 60 g kleine Nudeln (Suppen-, Buchstaben- oder Muschelnudeln), 2 Scheiben Kochschinken, 3 EL Crème fraîche oder Frischkäse, 1 EL Petersilie oder Basilikum, 1 kleine Zucchini, 1 EL Rapsöl Zubereitung: Die Zucchini in sehr kleine Würfel schneiden und im Rapsöl leicht anschwitzen. Etwa eine halbe Tasse Wasser dazugeben. Gleichzeitig die Nudeln gar kochen. Wenn die Zucchini gar sind, den Schinken ebenfalls in sehr kleine Würfel schneiden und dazugeben. Jetzt die Crème fraîche oder den Frischkäse und die Kräuter dazugeben, danach nicht mehr kochen lassen. Die Nudeln abgießen und mit der Sauce mischen. Variations-Tipp: Das Gericht schmeckt auch mit feinen Erbsen, kleinen Krabben oder Fisch (dann muss die Soße aber länger garziehen).


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Zum Schluss

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Impressum

Dipl. oec. troph. Julia St.-Böthig julia.boethig@benefit-lueneburg.de Telefon: 0 41 31 / 28 422 15 Mobil: 0 170 / 8 123 56 8

Kaye Lomas, Janine Martin, Julia St.-Böthig, www.fotolia.de, www.aidbox.de

Redaktionsanschrift

Layout

Herausgeberin & Redakteurin

Fritz-Reuter-Ring 16, 21391 Reppenstedt T. 0 41 31 / 28 422 15 www.benefit-lueneburg.de

Katharina Berndt, Cathrin Claußen, Christine Dittmann, Kaye Lomas Mitarbeiter

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Fotografie

Cathrin Claußen Schlussredaktion

Rehr-Hoffmann Grafik-Design

v. Stern´sche Druckerei GmbH & Co. KG Druck

12.000

Auflage Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck der Texte oder Fotos ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Für unverlangt eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.


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