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Mit allem, was gesund, schön und

lebenswert ist

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Gemütlichkeit und bester Kaffee

Besser essen: Regionale Genussreise

Spezial: Kommunalwahl 2021

Seite 15

Lecker: Grillbeilagen


EDITORIAL BeneFit

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wie schön, dass Sie da sind! Wir haben uns so auf diese Ausgabe gefreut und sind nun wirklich glücklich, dass Sie unsere Arbeit jetzt in den Händen halten. Jetzt können wir gemeinsam den Sommer genießen! Und das meinen wir buchstäblich, denn wir haben in dieser Ausgabe jede Menge gute Orte, wo Sie das richtig gut können: Von der Bar über diverse Cafés mit ihren unnachahmlichen Köstlichkeiten bis zu tollen Restaurants, die ihr Essen frisch, saisonal, regional und natürlich lecker auf die Teller bringen. Damit Sie bei der Vielzahl einen Überblick behalten, schauen Sie einfach gleich mal in die Heftmitte… Wer sich auch Daheim verwöhnen möchte, für den haben wir in unserer Rezeptstrecke einige Anregungen zu Beilagen zum Grillen. Brot, Dips, Salat und mehr, warten darauf von Ihnen ausprobiert zu werden. Einem Thema konnten wir uns nicht verschließen, auch wenn es vielleicht auf dem ersten Blick so gar nicht zu uns passt: Im September findet nicht nur die OberbürgermeisterInnen Wahl in Lüneburg statt, es ist auch noch Kommunalwahl. Und das geht uns alle an! Deshalb haben wir ein Spezial zum Thema gemacht, um Ihnen einige der KandidatInnen näher zu bringen, Sie zu informieren und aufzurufen Ihre Kreuze am 21. September zu machen. Warum das so wichtig ist, dass erklärt Ihnen zudem unser Autor Marcel Baukloh in seinem Kommentar auf Seite 53. Was uns in diesem Zusammenhang wirklich freut, ist das große Vertrauen unserer Politiker in uns. Denn viele nutzen diese Ausgabe, um Sie, liebe LeserInnen, mit ihren Wahlbotschaften zu erreichen. Das und noch vieles mehr lesen Sie in dieser neuen Ausgabe. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen, gute Unterhaltung und einen ganz wunderbaren Sommer. Ihre

Julia Steinberg-Böthig Herausgeberin & Chefredakteurin

spätsommerliche Genüsse

Freuen Sie sich auf Wild- und Pilzspezialitäten

Regional - nachhaltig - saisonal

Unsere Qualität ist hausgemacht! Am Wasserturm 15 · 21335 Lüneburg · reservierung@friedas-aw.net Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend 12 bis 23 Uhr. Sonntags 17 bis 23 Uhr. Warme Küche von 12 bis 21.30 Uhr. Montag ist Ruhetag.

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INHALT BeneFit

August/September 2021

_ausgabe.qxp_Layout 1 24.07.21 13:04 Seite 34

Saisonbetrieb ab Ostern Do. – Sa. ab 17 Uhr, Sonntags ab 15 Uhr • • •

Schöner Biergarten im Grünen Wintergarten mit Blick in die Natur Kaminstube mit Hüttenatmosphäre

tehende Veranstaltungen 2021 Karibischer Abend ab 18 Uhr mit vielen exotischen Köstlichkeiten vom Buffet, Desserts und extra Cocktailkarte

2490 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit amerikanischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2390 € / Pers.

Café Neetze

BBQ ab 19 Uhr mit klassischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2190 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit mediterranen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2390 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit klassischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2190 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit amerikanischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2390 € / Pers.

Spanischer Abend ab 19 Uhr mit großem warmen und kalten Tapasbuffet

2390 € / Pers.

Lüneburg

Heiligenthal

Bayerisches Alpenschmaus-Buffet ab 19 Uhr Oktoberfestatmosphäre mit deftigen Schmankerln DDR- Abend inkl. 5-Gänge-Menü und Unterhaltung Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr *

23 € / Pers.

Bienenbüttel

2290 € / Pers.

Quatsch mit Soße - Ein unterhaltsames, heiteres 4-Gänge-Dinner mit Texten und Bildern zum Schmunzeln Beginn 18 Uhr, Einlass 17 Uhr ns auf Sie, Ihre Gastgeber

Kirsti Witthut

Neuhaus

90

Dahlenburg

3490 € / Pers.

Personal im Service gesucht. Bewirb dich bei uns.

Zum Lopautal 31, 21385 Amelinghausen

Amelinghausen

Bitte Reservieren Sie unter: Tel.: 0 41 32 / 939 47 84 info@kieferneck.events Mobil: 01 77 / 27 102 47

Whats App

Bad Bevensen

www.kieferneck.events

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Fotos: pexels.com

INHALT 58/2021 Titel_Sophie Wolter

WarmUp

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Aktuelles, Gesundheitstipp und mehr

Kolumne Impressum: Jahrgang – 58/2021 Herausgeberin & Chefredakteurin: Dipl. oec. troph. Julia St.-Böthig julia.boethig@benefit-lueneburg.de Redaktionsanschrift: Fritz-Reuter-Ring 16, 21391 Reppenstedt T. 0 41 31 / 28 422 15 Mitarbeit: Marcel Baukloh, Burkhard Schmeer, Anika Werner Fotografie: Karoline Biermann, Frische Fotografie, pexels.com, pixabay.com Layout: Grafik-Design Rehr-Hoffmann Anzeigen & Vertrieb: Julia St.-Böthig T. 0 41 31 / 28 422 15 Druck: FIND Druck- und Medienwerkstatt GmbH Auflage: 10.000 Exemplare Erscheinungsweise: Alle zwei Monate www.benefit-lueneburg.de Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck der Texte oder Fotos ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Für unverlangt eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.

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Schmeer schreibt

Titelhelden

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Café Lil

Mit Herz dabei

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Andrea Ahrweiler – das Herz ihrer Gruppen

Besser essen

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Aktuelles Genussreise durch die Region

Lecker

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Mit diesen Beilagen wird Ihr Barbecue ein Fest

Gut zu wissen

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Ihre Serviceseiten

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der Machen Sie mit bei ise! Mehr dazu auf S. 5 re ss nu 1. BeneFit Ge

BeneFit-Spezial zur Kommunalwahl

47 48 50

Drei Kreuze sind möglich

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Frauenpower in Grün

Ehrenamt in der Kommunalpolitik

Jugendpfleger Maik Peyko kandidiert für Räte und Kreistag Peter Rowohlt kandidiert für weitere Amtszeit

53 Kommentar: Nicht wählen ist auch keine Lösung

54 8 Fragen an 4 KandidatInnen Unterwegs

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Lüneburg & die Region Theater Lüneburg Winsen/Luhe

Hund Katze Maus

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Vom Huhn aus Büttenwarder…

Zu guter Letzt

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Schaufenster


BeneFits

kulinarische

Genussreise 4 Stunden, 4 Restaurants, 4 Geschichten, 4 Geschmackserlebnisse, 4 Überraschungen. Kommen Sie mit auf eine kulinarische Reise durch Lüneburg! Lernen Sie Lokale, nette Menschen und fantastisches Essen kennen. Bei der BeneFit Genussreise geht es im Stunden-Takt in eine Lüneburger Bar und drei Restaurants, wo jeweils von Aperitif über Vor- und Hauptgang bis zum Dessert kulinarische Genüsse auf Sie warten inkl. einer kleinen Kurzvorstellung des Lokals, deren Akteure und Geschichte.

Termin: Sonnabend, 4. September Start und Treffpunkt: 17 Uhr im AGRON an der Koltmannstraße 7 Danach geht es weiter zur Vorspeise ins To Huus, zum Hauptgang ins FRIEDAs am Wasserturm und zum Dessert ins Café im Glockenhof. Serviert werden jeweils die Spezialitäten des Hauses. Lassen Sie sich überraschen! (Eine vegetarische Alternative wird auf Wunsch angeboten)

Genussreise Melden Sie sich schnell an, denn die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt! Preis/Person: 99,- Euro (inkl. Wasser zum Essen) Anmeldung unter: benefit@benefit-lueneburg.de, Betreff: Genussreise Bitte Namen, Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen!

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Foto: www.pexels.com

WARMUP BeneFit

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Wenn der Sommer... …seinen Höhepunkt erreicht, bietet die Natur ein riesiges Buffet für Bienen. Summend und brummend fliegen sie von Blüte zu Blüte und bestäuben Obstbäume. Unermüdlich produzieren sie leckeren Honig. Auch wir werden wieder aktiv: gehen raus und aus, genießen Kultur und leckeres Essen, treffen Familie und Freunde, besuchen Konzerte, haben Spaß, sind ausgelassen. Doch bei aller neuen Freiheit. Passen Sie auf sich auf. Wir wünschen Ihnen einen ganz wunderbaren Sommer…

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WARMUP BeneFit

ÜBER DEN TELL

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Endlich wieder

Hamburger Dom

DIE GUTE SACHE Notfallbänke laden an den Wegen nicht nur zum Verschnaufen ein, sondern können Leben retten.

Notfallbänke können Leben retten Seit 2017 wurden im Landkreis Uelzen rund 170 Notfallbänke aufgestellt. Wer medizinische Hilfe benötigt, ruft die 112 an und gibt die 7-stellige Buchstaben/Nummernfolge an die Rettungsleitstelle. Die Disponenten können so die Notfallbank orten und Hilfe schicken. Mitbegründer ist Harald Stute vom Sozialverband Deutschland (kurz: SoVD). Er sagt: „Die Bänke befinden sich an befahrbaren Wegen, um den Rettungskräften eine möglichst gute Anfahrt zu gewährleisten.“ Björn Busenius ist Leiter der Einsatzleistelle und erklärt: „Der Kurort Bad Bevensen hat viele Touristen und Kurbesucher, die sich in der Umgebung nicht auskennen und im Notfall nicht beschreiben können, wo sie sich befinden. Die hinterlegten GPS-Daten der Bänke helfen, sie zu orten.“ Schnell beteiligten sich weitere Ortsverbände des SoVD im Landkreis. Schließlich gibt es hier ein weitläufiges Wander- und Radwegenetz. Notfallbänke laden an den Wegen nicht nur zum Verschnaufen ein, sondern können Leben retten. Das Projekt finanziert sich teilweise durch Spenden. Harald Stute sagt: „Ich konnte einige namhafte Sponsoren gewinnen, die das Projekt unterstützen. Besonders über die Hilfe bei der Aktion „metronom tut Gutes“ im Jahr 2018 habe ich mich gefreut.“

Foto: Pixabay

Süßer Duft von Popcorn wechselt sich ab mit deftigem Rauch aus der Grillhütte. Es ist laut, drei verschiedene Songs laufen gleichzeitig. Menschen kreischen, jubeln, lachen. In der Zeit von Freitag, 30. Juli bis Sonntag, 29. August findet nach mehr als einem Jahr Pause endlich wieder der Hamburger Dom auf dem Heiligengeistfeld statt. Die Ferienzeit lädt ein, den Jahrmarkt an einem Mittwoch zu besu-

chen. Dann ist Familientag und jeder bekommt ermäßigte Preise. Eine besondere Atmosphäre erleben die Besucherinnen und Besucher an den Freitagabenden. Um 22.30 Uhr wird ein großes Feuerwerk abgebrannt. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 15 bis 23 Uhr, freitags und sonnabends von 15 bis 0 Uhr und sonntags von 14 bis 23 Uhr. Aktuelle Informationen über die geltenden Bestimmungen finden Besucher unter: www.hamburg.de/dom

Neues VHS-Programm

Einen besonderen Stellenwert hat der Bereich der beruflichen Bildung. Die VHS bietet die ganze Bandbreite von Schulabschlüssen und Lehrgängen bis zu Workshops und Seminaren zu Digitalisierung, neuen Medien und agiler Arbeitswelt. Bildungsurlaube ergänzen das Angebot für ArbeitnehmerInnen zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung und fördern zudem die Gesundheit. Von Ernährung über Selbstverteidigung und Fitness-Boxen bis hin zur Stressbewältigung finden Interessierte nahezu alles. Die Programme liegen kostenlos an der VHS und an vielen weiteren Orten in Stadt und Landkreis Lüneburg aus.

Mehr als 800 Kurse laden zum Lernen ein Haben Sie schon einmal auf Platt philosophiert? Oder Hühner geleast? Das und vieles mehr wird im neuen Programm der Volkshochschule Region Lüneburg (kurz: VHS) geboten. Mehr als 800 Kurse laden zum Lernen ein. In der VHS Lüneburg treffen die Teilnehmer auf Gleichgesinnte. Ob es darum geht, etwas Neues wie das Arbeiten am PC zu lernen, sein Hobby wie das Zeichnen mit anderen Menschen auszuüben oder einen Schulabschluss nachzuholen.

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WARMUP BeneFit

Naturheilpraxis Dr. oec. troph Katja Lepthien Heilpraktikerin Am Schifferwall 3 21335 Lüneburg

GesundheitsTipp

Tel. 04131 - 85 511 54 Termine nach telefonischer Vereinbarung

48. Teil Mehr als nur Buchstaben

Omega-3 ist in aller Munde Immer wieder lesen wir, wie wertvoll Omega-3-Fettsäuren bei entzündlichen Prozessen wie Asthma, Rheuma, Hashimoto, chronischen Darmentzündungen oder Hauterkrankungen sind – aber auch bei Erkrankungen des Nervensystems wie Demenz, Depression oder Multiple Sklerose einen wichtigen Stellenwert haben. Ich werde Sie auf keinen Fall mit komplizierter Biochemie langweilen, aber diese wichtigen Fettsäuren möchte ich Ihnen heute doch kurz etwas näher bringen.

Omega-3 Bedarf zu decken. Das ist also schwierig! Hochwertige und hochdosierte Omega-3 Öle – ob als Fischöl oder als vegane Alternative aus Algen gewonnen – gewährleisten die tägliche Versorgung. Kann ich meinen Fettsäure-Status bestimmen lassen? Ja, das geht und zwar über einen ganz einfachen Test, bei dem wir einen Blutstropfen von Ihnen brauchen und diesen dann von einem Labor untersuchen lassen. Anhand Ihres Fettsäure-Profils können wir dann schauen, ob Sie vielleicht ein Bedarf an diesen wertvollen Fettsäuren haben und welche Fette Sie lieber meiden sollten.

Es gibt drei wichtige Omega-3-Fettsäuren und jede von ihnen kann unser Körper leider nicht selbst herstellen, so dass wir sie über unsere Nahrung aufnehmen müssen. Alle drei sind wirkliche Zungenbrecher: AlphaLinolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Dosocahexaensäure (DHA). Und wo finden wir sie in unseren Lebensmitteln? ALA in Lein-, Hanf-, Rapsoder Chiaöl und EPA und DHA nur in Meeresprodukten wie Fischen, Krustentieren oder Algen.

Ich wünsche Ihnen einen wohligen Sommer!

So

Warum brauchen wir diese Fettsäuren? ALA ist quasi eine Vorstufe. EPA ist entzündungshemmend bei vielen Autoimmunerkrankungen und wirksam bei chronischen Entzündungsprozessen und DHA hat ihr Einsatzgebiet bei der geistigen Entwicklung. Unser Körper kann ALA aus dem Leinöl auch in die maritimen Fettsäuren EPA und DHA umwandeln, aber leider ist die Ausbeute viel zu gering, denn mindestens zwei Gramm EPA/DHA am Tag sollten wir unserem Körper gönnen. EPA können Sie sich somit als das „natürliche Kortison“ in der Nahrung vorstellen – natürlich ohne dessen Nebenwirkung. DHA beruhigt unser Nervensystem und macht uns konzentrierter und geistig leistungsfähiger. Also wichtig bei neurologischen Erkrankungen wie Demenz, Depression, MS, Parkinson, aber auch bei ADS bzw. ADHS. Bekommen wir denn von all diese wertvollen Fettsäuren genug über unser tägliches Essen? Die Verwendung von gutem Leinöl- oder Rapsöl ist prima, aber oft nicht ausreichend. Fetter Fisch wie Hering, Lachs und Makrele stehen leider viel zu selten auf unserem Speiseplan. Und von Kabeljau (Fischstäbchen) müssten wir drei Kilo pro Tag essen, um unseren

e & bewegend Das kreative eburger n Lü ge n amm für ju gr ro p er m m

Spaß, Spiel, Sport, Kunst, Freude, Kreativität, Bewegung, Action, Aha- & Juhu-Erlebnisse, Musik, Teamgeist und gaaaanz vieles mehr!! Kinder & Jugendliche im Alter von 8-16 Jahre erleben unter Anleitung von Künstler, Kulturschaffenden, Kreativen & Trainern viel Spannendes & Neues. Vom Start der Sommerferien bis Ende der Herbstferien finden zahlreiche Kurse und Workshops statt. Und das gut erreichbar in der Innenstadt (Rote Str. 15) und unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Bedingungen. Alles ist kostenlos, aber garantiert nicht umsonst. Informationen über die Kurse, Teilnehmerzahlen, Termine und zur Buchung gibt es hier:

www.eventforkids.de www.facebook.com/ junge.lueneburger

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Ein ganz herzliches „Dankeschön“ an alle Kreativen und die vielen Unterstützer!!

www.instagram.com/ jungelueneburger


WARMUP BeneFit

Moderator Uwe Bahn veranstaltet die 1. Clubhouse Cruise, und das von Hamburg nach Lüneburg.

Vereinsvorsitzende Tanja Grimberg freut sich auf ein tolles, kreatives Programm für Kinder und Jugendliche.

Eventkreuzfahrt mit Uwe Bahn

Aktion

1. Clubhouse Cruise nach Lüneburg

Junge Lüneburger bieten „Events for Kids“

Clubhouse ist eine Audio-Plattform. In digitalen Mehr Kreativität, weniger PC, Konsole und Fernse„Räumen“ können Menschen live miteinander zu hen. Das wollen die Mitglieder des Vereins der Junden unterschiedlichsten Themen diskutieren. Einer gen Lüneburger e.V. den Kindern in Stadt und der umtriebigsten auf Clubhouse ist Uwe Bahn. Der Landkreis bieten. „Die Kinder sollen – nachdem sie NDR-Moderator und Produzent der Erlebniskreuzin den letzten Monaten auf Ferienausflüge, Urlaub fahrten – zusammen mit Udo Lindenberg hat er den und Treffen mit Freunden verzichten mussten – ihre „Rockliner“ zu Wasser gelassen – ist dort ein beliebKreativität wieder entdecken und Spaß haben“, sagt ter Speaker. Seine „Räume“ sind unter anderem der Vorsitzende Tanja Grimberg. „Mit unserem Ferien„Kreativ-, Uwe und Mallorca-Club“. projekt ,Events for Kids’ soll die Fantasie und die Jetzt plant der SpeaKreativität der Kinder t s ker die „1. Clubhouse und Jugendlichen wieu g u fang A e Juli/An d n Cruise“. „Das ist eine der geweckt werden. E n in g Erntebe kleine Flussreise von Ich wünsche mir, dass Hamburg nach LüneKünstler und Kulturburg über die Doveschaffende ihre KreativiElbe, Norderelbe und tät an die Kinder weiden Elbe-Seitenkanal tergeben und zu eigeinklusive Schiffshebenen Ideen anregen“, so werk Scharnebeck mit Tanja Grimberg und beHeidelbeeren zum Selbstpflücken der ,Serrahn Star’“, ergründet: „Viele Kinder Jeden Di., Do., Fr. und Sa. von 9 - 17 Uhr klärt Uwe Bahn. An und Jugendliche verPlantage Schnöckel in Betzendorf Bord sind die Clubbringen zu viel Zeit vor Erntebeginn bitte der WEB-Seite entnehmen! house-Community und den Bildschirmen: beim Zufahrt ab Betzendorf ausgeschildert die bekannten ClubHomeschooling, beim www.schnoeckels-heidelbeer-plantage.de house-Creators. Sie bieZocken oder vor dem T. 0 41 34 /90 79 520 ten Workshops, ShowFernseher, wo sie geparkt werden, weil ihre Eltern arbeiten müssen. cooking, Live-Konzerte und Networking. „Im AnDabei bleibt ihre Kreativität häufig auf der Strecke.“ schluss übernachten wir im Design-Hotel ,Altes Angebote, wie Mal-, Töpfer-, Tanz- und SchauspielKaufhaus’ in Lüneburg“, freut sich der Veranstalter. kurse sollen die Kinder auf andere Gedanken brin„Dort wird abends ein Dinner veranstaltet und weiter gen. Auch BeneFit unterstützt diese Aktion mit genetzwerkt. Anschließend drehen wir noch eine einem Kreativ-Schreib-Kurs. Runde über den Stint.“ Dazu mietet der Verein ein Ladenlokal in der LüneDer Entertainer hat in Lüneburg studiert und eine Zeit burger Innenstadt an. Die Kurse werden mit Beginn lang gewohnt. „Die alte Salzstadt besuche ich immer der Sommerferien starten und bis zum Ende der wieder gern. Sie ist ein passender Ort für ein Treffen Herbstferien (22. Juli bis 29. Oktober) angeboten. in real mit Leuten, die man sonst nur hört.“ Jeweils von Mittwoch bis Samstag können Eltern für Wer Lust am Netzwerken hat und interessante Leute ihre Kinder ein Zeitfenster reservieren. Das passiert treffen möchte, der ist herzlich eingeladen mit in See über eine Buchungs-Plattform mit einem offenen zu stechen. Denn noch gibt es ein paar freie Plätze Kalender. auf der „Clubhouse Cruise“. Nähere Infos gibt es Mehr Infos unter www.eventforkids.de unter https://uwe-bahn.de/clubhouse-cruise/

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WARMUP BeneFit

(v.l.) Geschäftsführer BBM Gerhard Kreutz, Stadtdirektor Martin Feller, Landrat Dr. Heiko Blume, Architekt Tim van Ackeren sowie von der Kurgesellschaft Bevensen GmbH der Prokurist Gerald Oelfke und Geschäftsführer Torsten Krier.

Bad Bevensen

Jod-Sole-Therme strahlt im neuen Glanz Umfangreiche Bauarbeiten liegen jetzt hinter der Jod-Sole-Therme in Bad Bevensen. Der komplette Eingangsbereich ist barrierefrei und mit Zuwegung vom Kurhaus. Beratungen können in einem geschlossenen Bereich mit den MitarbeiterInnen des Service-Teams stattfinden. Im Außenbereich, an der Fassade und im gesamten Foyer mit neuen Deckenelementen, WC-Einheiten, Informationsbereich und Eingangstresen wurde fast alles verändert. Die „grüne Lunge“ unterhalb der Wasserkaskaden im Foyer wurde mit mehr als dreihundert Pflanzen bestückt. Die Investitionskosten lagen bei rund 950.000 Euro. „Das haben wir auch nicht überschritten“, sagt Torsten Krier, Geschäftsführer der Kurgesellschaft Bevensen GmbH. Der neue Eingangsbereich der Jod-Sole-Therme ist der Auftakt von weiteren Projekten. Im Herbst soll es weitergehen mit dem Balneum, dem Herzstück der Saunalandschaft.

Heide-Shuttle

Kostenlos mit dem Bus in die Heide Vor 16 Jahren startete der Heide-Shuttle mit zwei Ringen. Seit dieser Saison, die bis 15. Oktober läuft, bedient der kostenlose Bus mit Fahrradanhänger fünf Ringe. Der neue fünfte Ring bindet die Stadt Lüneburg sowie die Samtgemeinden Gellersen, Ilmenau und Amelinghausen ein. Durch Überschneidungen an den Haltestellen und das Hop-on-hop-offPrinzip ist es so möglich, von Lüneburg kostenlos in die Heide zu fahren und dort eine Radtour zu starten oder eine der zahlreichen Attraktionen wie Iserhatsche, das Pietzmoor oder den Barfußpark zu besuchen. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch gut für die Umwelt. Der Heide-Shuttle bedient 85 Haltestellen von Buchholz bis Soltau und Schneverdingen bis Lüneburg. Im Norden gibt es Umstiegsmöglichkeiten zum Regionalpark-Shuttle und zum Elb-Shuttle. Zahlreiche Haltestellen an allen Ringen bieten zudem die Möglichkeit, mit dem metronom weiterzureisen. Auch hier ist es möglich, das Fahrrad mitzunehmen. Den Fahrplan gibt es online auf www.heide-shuttle.de oder in den Tourist-Informationen.

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KOLUMNE BeneFit

Inzidenzzahl Burkhard Schmeer als König Bobeche in der Operette „Ritter Blaubart“

Wie konnte es so weit kommen? Schon 1966 sagte Robert F. Kennedy in einer Rede: „Es gibt einen chinesischen Fluch, der da lautet: ,Mögest du in interessanten Zeiten leben!‘“ Und ob wir es nun wollen oder nicht – wir leben in interessanten Zeiten! Ein wahrer Satz, der auch heute, 55 Jahre später, nichts von seiner Richtigkeit eingebüßt hat. Denn, seien wir doch mal ehrlich, das, was wir im letzten Jahr auf der ganzen Welt und insbesonders auf unseren Sofas erlebt haben, das war wirklich erschreckend „interessant“. Wie schnell sich unsere kleine behäbige Welt doch verändern kann, damit hatte in dem Umfang ja nun wirklich niemand gerechnet. Alles war im Wandel, nichts war mehr unmöglich. Um ein Haar hätte Klopapier den Euro in Deutschland als gängige Währung abgelöst, was vielleicht den Austausch der EC-Karte durch eine WC-Karte zur Folge gehabt hätte, aber Gott sei Dank, so weit ist es ja nicht gekommen. Das Wort „Inzidenzzahl“, das ich noch vor einem Jahr nicht hätte fehlerfrei aussprechen können, ging mir nun flott von den Lippen. Und selbst so scheinbar unveränderliche Dinge, wie zum Beispiel meine Hosengröße, nahmen nun Ausmaße an, die mich unwillkürlich an einem Satz von Terry Pratchett denken ließen, der in einem seiner Bücher eine Opernsängerin wie folgt beschrieb: „Sie war so viel Frau, wie man nur sein kann, bevor man anfängt zwei Frauen zu werden!“ Und auch wenn in punkto Gleichberechtigung in Deutschland noch so einiges im Argen liegt, hier hatte ich mit der oben beschriebenen Opernsängerin gleichgezogen. Mich missmutig im Spiegel betrachtend, murmelte ich ein altes Gedicht vor mich hin: „Du magst kein Obst? Gemüse nicht? Und keine Vitamine? Dann steht Dir Schreckliches bevor in der Umkleidekabine! Denn möchtest Du am eigenen Leib die neueste Mode schauen, erblickst statt einem Model Du, nur schwabbeliges Grauen…“

Je kleiner unser Aktionsradius während der Pandemie wurde, umso größer schien die Bundweite zu werden. Das macht natürlich unglücklich und gegen Unglücklichsein hilft Schokolade. Ein Teufelskreis. Wieso kann man eigentlich von einer 100 Gramm Tafel Schokolade gleich ein Kilo zunehmen? Woher kommen diese zusätzlichen 900 Gramm? Waren nicht nur der Virus, sondern auch die Kalorien mutiert? Als ich meine stets rank und schlanke Ehefrau mit diesem Gedankengang konfrontieren wollte, schien die sich, typisch Frau, nur für Mode zu interessieren. Sie fragte: „Entschuldige, wenn ich dich unterbreche, aber wo genau kann man eigentlich diese gebogenen Hemden kaufen, die du trägst?“ Autsch. Auch ein anderes herzloses weibliches Wesen soll hier nicht unerwähnt bleiben. Die Tochter einer befreundeten Kollegin von mir, welche (die Tochter, nicht die Mutter) eine Expertin in der Welt der Manga und ihren Superhelden war, fragte mich bei einem zufälligen Treffen: „Wenn Du ein Manga-Superheld wärst, wie würdest du heißen und was wäre deine Superkraft?“ Noch vor einem Jahr wäre meine Antwort wahrscheinlich irgendetwas zwischen He-Man, Golden Boy, oder Wolverine gewesen. Aber nach über einem Jahr auf meinem Sofa und mit direktem Kontakt mutierter Kalorien, schaute ich nur traurig mein gebogenes Hemd entlang und wisperte: „Ich glaube, ich würde Maden-Mann heißen. Und meine Superkraft wäre kurzatmig und schwitzend den Verbrechern hinterher zu rufen: Kommt zurück, damit ich Euch verhaften kann!“ Mitleidig schüttelte da besagte Tochter den Kopf und empfahl mir eine weiße Windel zu kaufen, dann könnte ich zumindest als Sumoringer durchgehen. Mit diesen Worten stupste sie mir noch einmal in die Leibesmitte und lief leichtfüßig und kichernd nach Hause. Ja, wer den Gürtel unter dem Bauch trägt, braucht für den Spott nicht zu sorgen…

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LEUTE Aktuell

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Steffi Kruse

„Brot ist meine Leidenschaft“ Sie ist jetzt eine von weltweit insgesamt 144. Mehr gibt es von ihnen nicht. An der Akademie des deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim hat sie ein Jahr lang gelernt, den Geschmack geschult und trainiert, über Herstellungsverfahren mit anderen Experten diskutiert, neue Ideen entwickelt. Auch die Akademie ist weltweit einmalig. Jetzt hat Bäckermeisterin Steffi Kruse ihren Abschluss gemacht und darf sich Brot-Sommelière nennen. „Das war schon eine herausfordernde Zeit“, sagt Steffi Kruse rückblickend. Mitten im Corona-Jahr im Mai 2020 habe sie mit der Ausbildung angefangen. „Ich dachte, das läuft so nebenbei. Aber mit dem Tagesgeschäft in der Bäckerei und zwei kleinen Kindern, unser Sohn war gerade ein paar Wochen alt, wurde es schon zu einer Herausforderung alles unter einen Hut zu bekommen. Das hätte ohne meinen Mann und meinem tollen Team nicht funktioniert.“ Im April zur dreitägigen Abschlussprüfung reiste Steffi nach Weinheim. Zwei Tage theoretische Prüfungen, ein Tag praktische Prüfung in Sensorik und eine aufwendige Projektarbeit, mit der sie allerdings das ganze Jahr hindurch beschäftigt war. Geschafft. Mit Abschluss und Auszeichnung. Und jetzt? „Jetzt möchte ich mein Wissen wei-

tergeben. Meine MitarbeiterInnen im Verkauf schulen, Workshops zu FoodPairing geben, die Qualität unserer Backwaren weiter verbessern, neue Produkte entwickeln“, sagt Steffi Kruse. Sie sprüht geradezu vor Ideen. Workshops für Brotliebhaber möchte sie anbieten. „Verkostungen mit verschiedenen Broten und passenden Getränken, Belägen und Dips für Interessierte. Das habe ich schon während meiner Ausbildung toll gefunden und dabei viel über Geschmack gelernt.“ Zum Beispiel? „Warum schmeckt Schwarzbrot mit Nutella so gut? Weil die Säure vom Brot und die Süße des Schokoaufstrichs sich so gut ergänzen. Oder Baguette zu Dips? Das knusprige Brot passt wunderbar zu allerart von weichem Frischkäse.“ Einige Ideen hat sie bereits umgesetzt. „Den neuen Kornbooster habe ich während meiner Ausbildung vergangenes Jahr entwickelt. Das ist ein Brot ohne Hefe und Mehl. Und die Dinkelfackel, die wir jetzt zur Grillsaison im Angebot haben. Das schmale Baguette ist mit Süßkartoffeln gebakken und on top hat es ein feuriges Chili-Pfeffer-Gewürz.“ Die Entwicklungen und endlich wieder in der Backstube zu stehen und mit Teig zu arbeiten habe sie „echt vermisst“. „Brot ist meine Leidenschaft“, sagt sie und lächelt fast entschuldigend.

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WARMUP BeneFit

Couchsailing

BeneFit-Autor Timo Peters hat seine Texte und Erlebnisse in einem Buch veröffentlicht. In seinem jetzt veröffentlichten Buch „Couchsailing“ erzählt Timo Peters, wie er per Anhalter über den Atlantik reiste. Eine Reise nach Brasilien im Segelboot. Das war vor fünf Jahren. Während seines Trips schreibt Timo für BeneFit über seine Erlebnisse zwischen Himmel und Wasser. Und er erlebt eine wahres Abenteuer, denn er selbst hat kein Boot, so gut wie keine Segelerfahrung und kaum Geld. Eben nur die verrückte Idee, den Atlantik zu überqueren. In Gibraltar findet er eine Mitsegelgelegenheit zu den Kanaren und dort das nächste Boot, und nach einem Stopp auf den Kapverden erreicht er Südamerika. Unterwegs erwarten ihn unzählige dramatische, wundervolle und unvergessliche Erlebnisse, überraschende Herausforderungen, Grenzerfahrungen und wunderbare Begegnungen. Er taucht ein in die skurrile Community der Weltumsegler, trinkt Champagner mit Millionären und Bier mit Kapitänen in Hafenkneipen. Das 320 Seiten starke Buch aus dem KiWi-Verlag kostet 12 Euro und ist im Buchhandel erhältlich.

Anja Vogels Buchempfehlungen für den Sommer leiner Ausflug nach Sylt gefällig? Doro hat ihren Job als Hebamme verloren und wird von einer Freundin aus Kindertagen nach Sylt zum Luftholen eingeladen. Was für ein Glück, denn so erhält Doro die Chance, über einen Lebenstraum nachzudenken. Sie wirbelt dabei nicht nur sich selbst auf, sondern auch das Leben vieler InselbewohnerInnen. Weil ein Sturm immer heilsam ist, können Sie sich auf einen erfrischenden Inselroman freuen.

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48 Orte zwischen Elbe und Heide

Lüneburger Aussichten „Lüneburger Aussichten“, das sind Orte, Plätze und Winkel in Lüneburg und 50-Kilometer-Radius, die ganz unterschiedlich sind und doch eines gemeinsam haben: Man kann dort wunderbar auf andere Gedanken kommen. Und keiner der Orte kostet Eintritt. Als das Team aus Atelier 11 der KulturBäckerei Lüneburg voriges Jahr auf die Idee der Ausflugstipps im Freien kam, trafen sie einen Nerv: Die erste Auflage der Broschüre war ruckzuck ausverkauft. Nun ist die zweite da, ergänzt um zwölf neue Orte. „Manchmal reicht ja schon eine Bank mit einem besonders schönen Ausblick, um den Kopf freizubekommen“, sagt Autorin Carolin George. „Man muss eben nur wissen, wo sie steht und wie man am besten hinkommt.“ In vier Kategorien haben die beiden ihre Tipps unterteilt: stille Winkel, bunte Orte, Plätze am Wasser und Denkwürdiges. Die Broschüre erscheint im Lüneburger v. Stern-Verlag, umfasst 120 Seiten und kostet 15,90 Euro. Erhältlich ist sie im regionalen Buchhandel. Foto: Carolin George

Lübbe Verlag 10,- Euro

ie Alzheimererkrankung des Vaters verstärkt die Beziehung zwischen Christina und ihrer Mutter. Plötzlich tauchen Namen und Fragen auf, denen die beiden nachgehen und die sie nach Rügen führen. Dort erleben Sie eine lichtdurchflutete Meerlandschaft, wie sie auf den Ölbildern des Vaters zu sehen ist. Ein liebevoller Roman zwischen Konditoreiduft, Malerei, dem Meer und Familie.

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HarperCollins Verlag 12,- Euro

Anja Vogel · Wiesenweg 6 · 21391 Reppenstedt · T. 04131/ 699 67 35

Auch online bestellbar unter: www.buchhandlung-reppenstedt.de WhatsApp: 0176 52218139

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TITELHELDEN

© Sophie Wolter

BeneFit

Café Lil & Hotel zum Heidkrug

Gemütlichkeit und bester Kaffee

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elbstgebackenes Brot für die Frühstücksvariationen. Entweder ganz rustikal auf einem Brett mit Käse und/oder Aufschnitt oder vegan. Oder als reichlich belegte Stulle. Dazu cremige Porridges und fruchtige Bowles. Die Frühstücksauswahl im Café Lil Am Berge in Lüneburg ist vielseitig und der Kaffee, der „beste in der Stadt“, sagt Lars. Gemeinsam mit Isabel und Lina betreibt der 33-Jährige seit einem Jahr das Café und das dem angeschlossene Hotel Zum Heidkrug. Die drei Unternehmer kennen sich schon lange. Lars ist Inhaber des Happy Billard gleich die Straße runter, dort arbeitete er schon mit Lina (26) und Isabell (30) zusammen. Über die Jahre entwickelten sie den Traum eines gemeinsamen Cafés. „Wir wissen was wir aneinander haben und wollten unsere Stärken und gemeinsamen Vorlieben zusammenbringen“, erinnert sich Lars. Der Zufall half ein wenig nach: Der Bleckeder Unternehmer Stephan Scheer kaufte den seit sechs Jahren leer stehenden Heidkrug. Von ihm bezieht Lars sein Bier für das Happy Billard, man kam ins Gespräch und aus der Idee wurde dann ein Plan. Lars, Isabel und Lina eröffneten ihren gemeinsamen Traum, das Café Lil, im August vergangenen Jahres. Der Name entstand aus ihren Initialen. Sie sind ein eingespieltes Team und ergänzen sich. Lina sorgt im Café für Wohlfühlatmosphäre und hat den Blick auf alles Schöne, Isabel

Lil’s coldpressed juices Sie heißen „Sonnengruß“, „Back To The Roots“, „Liquid Garden“ oder „Shot“. Das sind kaltgepresste Säfte, die nichts als pure Frucht und pures Gemüse enthalten. Ein Trend den Lars, Isabel und Lina aus anderen Großstädten nach Lüneburg geholt haben. Im Café Lil werden die Vitaminbomben frisch und selbst zubereitet und in Flaschen auch für zum Unterwegsgenießen angeboten.

ist das Organisationstalent und Lars der erfahrene Unternehmer. Schließlich ist er bereits seit acht Jahren selbstständig. Im Café Lil wollen sie ihren Gästen eine Auszeit vom Alltag bieten. Für einen guten Start in den Tag, frisch gepresste Säfte und Frühstück. Mittags Salate, die satt machen und ausgewählte warme Pastagerichte oder Quiches. Und nachmittags Torten und Gebäck von ihrer Meisterkonditorin Michelle. Die Zutaten, frisch und nach Möglichkeit vom Wochenmarkt oder anderen regionalen Anbietern. Die Gerichte, überwiegend vegetarisch und vegan. Im angeschlossenen Hotel Zum Heidkrug mit acht Zimmern können Touristen unter mehr als 500 Jahre altenDeckenbalken nächtigen. „Dadurch, dass das Haus so alt ist, hat jedes Zimmer einen ganz individuellen Zuschnitt und ist entsprechend eingerichtet“, sagt Isabel. In einigen Zimmern, erlaubt die Deckenhöhe nur kleineren Gästen eine „beulenfreie“ Unterbringung. „Ich frage tatsächlich bei der Buchung nach der Körpergröße“, so Isabel lachend. Gefrühstückt wird im lauschigen Hinterhof oder im gemütlichen Gastraum. Sofas, Tische und Stühle in kleinen Winkeln, frei liegende Deckenbalken und geschmackvolles Interieur, Altes und Modernes gekonnt kombiniert, strahlen Wohlfühlatmosphäre aus und vermitteln den Gästen das Gefühl: „Hier bist Du willkommen.“ Am Berge 5 · 21335 Lüneburg T. 0 41 31 / 220 02 02 · www.zumheidkrug.de Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 8-18 Uhr, Restaurantzeiten: Donnerstag bis Samstag 17.30-ca. 21.30 Uhr

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MIT HERZ DABEI BeneFit

Immer mittendrin

Andrea Ahrweiler ist das Herz ihrer Gruppen

von Anika Werner

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b an der Heilpraktikerakademie, beim Führungskräftetraining oder beim VfL Lüneburg: Andrea Ahrweiler liebt die Arbeit mit Gruppen. In allen Bereichen beobachtet sie gern die Dynamik untereinander und die persönliche Entwicklung des einzelnen. Deshalb ist die 55-Jährige seit 25 Jahren immer engagiert mittendrin. Noch während ihres Ökologie- und Umweltbildungsstudiums ließ sich Andrea Ahrweiler zur Naturheilpraktikerin ausbilden. Im Anschluss fing die Heilpraktikerin direkt an, zu unterrichten. Sie sagt: „Naturheilkunde wurde bei mir zu Hause schon immer angewendet. Ob Kräuter, Wickel oder Salben. Für mich gehörte das logisch mit der Schulmedizin zusammen.“ In ihrer Praxis und den Kursen bei „PlanDeck“, dem Nachfolgeunternehmen der Heilpraktikerschule „Integra“, steht für sie immer der Mensch im Mittelpunkt. „Ich finde es spannend, Entwicklungsprozesse meiner SchülerInnen, KlientInnen und PatientInnen zu begleiten und zu fördern. Und ich lerne eine Menge mit. Jeder baut sich seine Welt anders und jeder hat eine andere Realität, nimmt die Welt anders wahr.“ Ihr Wunsch wäre es, dass alle Menschen so gelassen miteinander umgingen. Mehr Verständnis füreinander, auch ohne die Meinung zu teilen. Im Training mit Fach- und Führungskräften geht es immer darum, die Eigenschaften der Menschen zu erforschen und zu schauen, wie Stärken eingesetzt werden können. Das Institut für zukunftsorientierte Qualifizierung „tangens Q“ teilt diese Philosophie. Andrea Ahrweiler trainiert Firmen im Auftrag des Instituts. Sie berät zur Teamentwicklung, zu Konfliktlösungen, zum Gesundheitsmanagement und trainiert Gruppen in Kommunikation, Resilienz, Persönlichkeitsentwicklung und mehr. Ihr Sport-Workout nutzt sie auch, um mit Gruppen zu arbeiten. Beim VfL Lüneburg gibt sie Pilates- und Yogastunden. Dozentin und Studienleitung in der Heilpraktikerakademie bei „PlanDeck“, Trainerin für Führungskräfte und ArbeitnehmerInnen bei „tangens Q“ sowie Pilates- und Yogatrainerin beim VfL Lüneburg. Besteht das Leben nur aus Arbeit? Sie sagt: „Ich habe schon immer viel gearbeitet. Die Aufgaben sind aber toll, das ist ein Privileg. Zu Hause bei meiner Familie finde ich Erholung. Also verbringe ich meine Zeit so, wie ich es am meisten mag: In Gruppen mit unterschiedlichen Menschen.“

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BESSER ESSEN BeneFit

Nachhaltig verpackt

Getreidevielfalt in Papier Die Bohlsener Mühle möchte noch nachhaltiger werden und stellt nach und nach die Verpackung vieler ihrer Mühlenprodukte auf Papier um. Neben Dinkel, Roggen und Co. sind auch Hirse und Buchweizen in einer Papierverpackung zu finden. Auch die neuen Flockenmischungen – fein abgestimmt und ideal als Müsli- oder Porridgebasis zu verwenden – gibt es nun in Papier verpackt. Saskia Lackner, Referentin für Kommunikation, betont: „Alle verwendeten Farben sind auf Wasserbasis, das Papier ist 100 Prozent recycelbar und FSC-zertifiziert.“

Und auch das Getreide stammt aus Bioland-Anbau mit höchsten Ansprüchen. „Nur was verarbeitet wird, wird auch angebaut. Deshalb achten wir auf Vielfalt und regionale Beschaffung.“, so Saskia Lackner. „Uns geht es dabei auch um die Nähe zu den LandwirtInnen, mit denen wir gemeinsam Projekte aufbauen und regionale Strukturen fördern. Die kurzen Transportwege sorgen zudem für weniger CO2-Emissionen. Wir haben das Ziel, jährlich mehr Rohstoffe aus unserer Region zu beziehen.“ Und wer vielleicht auch erst einmal nur Probiermengen von Nackthafer, Gerstenflocken oder Hirse sucht, oder sehr viel größere Mengen braucht und auch auf die Papierverpackung verzichten möchte, der wird in der unverpackt-Abteilung im Bohlsener Mühlenladen an der Grapengießerstraße 45 in Lüneburg fündig und kann sich hier die gewünschte Menge auch in selbst mitgebrachte Gläser und Beutel abfüllen.

Die Bohlsener Mühle stellt nach und nach die Verpackung ihrer Produkte auf Papier um. Foto: Bohlsener Mühle

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Endlich haben Pfifferlinge Saison! In den kommenden Wochen stehen die Waldpilze bei uns hoch im Kurs und auf der Karte in vielen verschiedenen leckeren Variationen.

Maislabyrinth

Irren und quizzen auf dem Acker Auf dem vier Hektar großen Maisfeld am Pappelweg in Winsen/Luhe bietet Familie Block noch bis in den Herbst ein Maislabyrinth. Hier geht es aber nicht nur um den Weg nach draußen, sondern die Besucher lernen etwas über die Landwirtschaft in der Region. An zehn Stationen mitten im Mais stehen Informationsschilder. Wer den Fragezettel am Ende mit allen richtigen Antworten abgibt, nimmt an einem Gewinnspiel teil, dessen Hauptpreis in diesem Jahr ein Fahrrad ist. Damit jeder Besuch spannend bleibt, wechseln die Stationen und Fragen wöchentlich – das ist deutschlandweit einmalig. Im September findet an zwei Abenden das gruselige Horrorlabyrinth statt. Weitere Informationen gibt es unter: www.blocks-hofladen.de/maislabyrinth/

Öffnungszeiten: Täglich Frühstück: 6.30 bis 11 Uhr Werktags à la carte: 17 bis 21 Uhr Samstag, Sonn- & feiertags: 12 bis 14.30 Uhr & 17 bis 21 Uhr Für Veranstaltungen zu jeder Zeit – immer nach Voranmeldung!

Foto: Pexels

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BESSER ESSEN BeneFit

Lassen Sie es sich gut gehen!

Kulinarische Reise durch die Region Wir dürfen wieder! Essen gehen, laue

Damit Sie sich besser orientieren können,

Sommerabende bei Wein, Cocktail oder

haben wir für Sie in der Heftmitte, Seite 34

Bier genießen, draußen im Lieblingsre-

& 35, eine Karte mit der Region und allen

staurant sitzen, sich kulinarisch verwöh-

in der BeneFit vorgestellten Restaurants,

nen lassen.

Cafés und Bars verzeichnet. Am besten

Wo das geht, das stellen wir Ihnen hier in

heften Sie sich die Karte an Ihren Kühl-

der BeneFit vor. Tolle Restaurants, Cafés

schrank und „arbeiten“ die Stationen mit

und eine Bar. Lassen Sie sich inspirieren,

Ihrer Familie oder/und Ihren Freunden ab.

lernen Sie neue Gerichte und kulinarische

Viel Spaß dabei!

Besonderheiten kennen. Begeben Sie

Ach ja, und wenn Sie dort sind. Richten

sich diesen Sommer auf eine kulinarische

Sie von uns schöne Grüße aus!

Ihr BeneFit-Team

Reise durch die Region. Wir zeigen Ihnen wohin.

AB IN DIE STADT

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BESSER ESSEN BeneFit

Meyerei

Vier Jahre hochwertiger Kaffee, leckere Torten und gute Laune Der Tag beginnt in der Meyerei mit Frühstück. Klassisch mit Käse- und Wurstvariationen oder vegetarisch, mit Joghurt, Marmeladen und Obst, mit Porridge oder mit Ilse, Hannah oder Erwin und Hendrik. Das sind belegte Sandwiches und portugiesische Croissants. Mittags gibt es täglich ein wechselndes Tagesgericht und jederzeit diverse Kaffeespezialitäten, Kuchen und Torten. Frisch und hausgebacken. Wobei die Cheesecake-Variationen ihresgleichen in Vielfalt und Geschmack in Lüneburg und weit über die Grenzen der Stadt suchen. Kurz: Die Meyerei von Christoph Meyer ist ein Ort zum Genießen, Abschalten, gut in und durch den Tag kommen. Und wer etwas Frisch-kühles braucht, der ist mit Meyers Frozen-YoghurtSpezialitäten gut beraten. Seit vier Jahren betreibt Christoph Meyer seine Meyerei Am Sande. Häufig steht er selbst an der Kaffeemaschine

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hinterm Tresen, bedient seine Gäste, hält Smalltalk, geht mal eben rüber (zu Tschorn) zum Einkaufen fürs Mittagsgericht oder kocht in der Küche. „Ein eigenes Café war schon immer mein Traum“, sagt er. Schon vorher war er in der Gastronomie tätig. Hatte eine Bar am Stint. Im ersten Leben war er in der IT-Branche und in der Beratung für konzeptionelle Werbung tätig. Vereinzelt legt er noch – wenn Corona es erlaubt – als DJ auf. Sein Café ist jetzt seine berufliche Heimat und das zeigt er auch: An den Wänden hängen große Schwarz-WeißFotografien. Sie zeigen Christoph als Kind mit seinem Bruder, seinem Vater mit den Onkeln, seine Oma mit einer Küchenhilfe. Eine heimelige Atmosphäre, aber ohne Plüsch und Tinnef. Genau richtig zum Abschalten und Genießen…


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Hofcafé Strampe

Kuchen, Torten, Quiches – frisch und selbst gebacken Natürlich gibt es die gesamte Auswahl auch zum Mitnehmen und zu Hause genießen.

Beerensaison auf dem Spargelhof Strampe in Neetze! Das heißt, nicht nur täglich feldfrische Früchte, sondern auch eine große und kreative Auswahl an Kuchen und Torten mit leckeren Himbeeren, Heidel- und Brombeeren im hofeigenen Café.

Neben Kaffee und Kuchen gibt es im Laden je nach Saison das hofeigene Obst und Gemüse und viele regionale Spezialitäten wie Käse, Schinken- und Wurstwaren, eine feine Weinauswahl sowie selbst gekochte Marmeladen und vieles mehr. Und wer noch ein passendes Geschenk sucht, kann sich aus den Spezialitäten auch individuelle Präsentkörbe zusammen stellen lassen.

Schattig unter Bäumen bietet Familie Strampe gemütliche Plätze für eine kleine Rast bei Kaffee und Kuchenspezialitäten. „Wir backen alles selbst und täglich frisch“, so Dagmar Strampe, die in vierter Generation den Betrieb mit ihrem Mann Peter und ihren Kindern Max und Anna führt. Seit 2005 betreibt die Familie den Hofladen. „Damals habe ich während der Saison Kuchen mit Erd- und Heidelbeeren selbst gebacken und angeboten“, erinnert sich Dagmar Strampe. Vier Jahre später wurde die Küche vergrößert und seit 2011 bekommen die Gäste ganzjährig nicht nur Kaffee- und Kuchenspezialitäten, sondern auch herzhafte Quiches. „Was wir nicht selbst ernten, das beziehen wir von regionalen LandwirtInnen“, sagt Dagmar Strampe. So kommen Äpfel, Birnen und Pflaumen aus dem Alten Land und das Fleisch vom regionalen Metzger.

Im kommenden Jahr wird es gegenüber einen neuen und größeren Hofladen geben und das Café vergrößert und ausgebaut. Dann werden die Angebote im Laden und im Café noch vielfältiger. „Perspektivisch möchten wir in Zukunft auch Frühstück und kleine Spargelgerichte anbieten“, freut sich Dagmar Strampe.

In der Woche stehen täglich bis zu acht Kuchen und Torten zur Auswahl. Am Wochenende sogar bis zu 20. Darunter auch herzhafte Quiches, zum Beispiel während der Saison mit Spargel oder Kürbis, und immer auch vegane Kuchen. Eine Konditorin ist mittlerweile für die süßen und herzhaften Kreationen zuständig. „Die Nachfrage konnte ich irgendwann allein nicht mehr bewältigen“, sagt Dagmar Strampe lachend.

Lüneburger Landstraße 1 · 21398 Neetze T. 0 58 50 / 1331 · www.spargelhof-strampe.de Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet, montags bis sonntags: 8 - 18 Uhr

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BESSER ESSEN

Fotos: Tortenbakker

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Café und Konditorei Tortenbakker

Architekten kunstvoller Torten und Gebäcke saisonale Torten, Törtchen und Kuchen für jeden Geschmack werden hier täglich angeboten. Nicht nur das, sondern auch Veganer und Allergiker haben eine Auswahl zwischen verschiedenen Köstlichkeiten. Zum Mitnehmen und Verschenken gibt es Kekse, Macarons und mehr. Sven ist im Café Gastgeber und Barista gleichermaßen. Immer mit einem Lächeln serviert er seine Kaffeespezialitäten aus der Siebträgermaschine oder kühle Getränke.

Kleine feine Törtchen, luftige Torten mit Früchten oder zart schmelzender Schokoladencreme, saftige Kuchen, Obstböden mit frischen Früchten der Saison, Macarons in verschiedenen Geschmacksrichtungen – die Auswahl beim Tortenbakker in der Bad Bevensener Innenstadt ist groß, frisch und immer selbstgemacht. Das Café Meister in Bad Bevensen an der Lüneburger Straße hat jahrelange Konditor-Tradition. Diese setzen Neele Lüchow und Sven Dobosi mit dem Tortenbakker fort. „Ich habe während meines Studiums zur Architektin in einer Chocolaterie gejobbt. Das hat mir gut gefallen“, erklärt Neele ihren Werdegang. „In einer französischen Patisserie bot man mir eine Ausbildung zur Konditorin an. So begann ich mit Ende 20 meine Lehre und machte meinen Meister-Abschluss gleich hinterher“, so die heute 36-Jährige, die sich nichts Schöneres als in diesem Beruf zu arbeiten vorstellen kann. Direkt nach der Meisterprüfung machte Neele sich selbständig und bot ihre Torten und Kuchen Gastronomen in der Region an. So lernte sie den damaligen Inhaber des Chandler’s in Lüneburg kennen. Gemeinsam eröffneten sie im März vergangenen Jahres das Café Tortenbakker. Das Café im Herzen von Bad Bevensen bietet innen rund 70 Plätze. Große Fenster lassen viel Licht in den einladenden Raum, der modern im skandinavischen Stil eingerichtet ist. Auf der Sonnenterrasse an der Fußgängerzone gibt es zusätzlich rund 50 Sitzplätze. Auch wenn es der Name nicht verrät: Im Tortenbakker gibt es auch Herzhaftes wie Suppen, Quiches und belegte Ciabatta. Eine tolle Sommererfrischung ist der Frozen Yogurt mit frischen Früchten oder anderen leckeren Toppings. Die Liebe zum handgefertigten Backwerk lebt Neele in ihren süßen Leckereien aus. Verschiedene, frische und

Auf Bestellung fertigt Neele wahre Kunstwerke für Geburtstage, Jubiläen, Hochzeiten und andere Anlässe. Dass sie mit Kreativität und Leidenschaft dabei ist, zeigen die Ergebnisse: Viele kleine Mädchen freuten sich über ihre rosa Traumtorte, für die Jungs geht sie auf Vorlieben wie Trecker und Baufahrzeuge ein. Auf Hochzeiten bestaunten schon unzählige Gäste die eleganten mehrstöckigen Torten. Bei Taufen und Konfirmationen bekam jeder Gast individuell verzierte Kekse. Die Konditorstücke sind nicht nur für die Augen ein Leckerbissen, sondern schmecken ganz phantastisch, so der Tenor der Tortenbakker-Kunden.

Torten- und Patisseriemanufaktur Lüneburger Straße 15, 29549 Bad Bevensen Tel: 05821-2255 E-Mail: kontakt@tortenbakker.de Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-18 Uhr, Sonntag/ Feiertag: 13-18 Uhr

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BESSER ESSEN BeneFit

Markthalle Bienenbüttel

Bummeln, stöbern, genießen und entdecken Im Marktladen und im Landfein in Bienenbüttel gibt es immer viel zu schauen. Neue Einrichtungsideen, schöne Kleidung und Mitbringsel laden zum Bummeln, Stöbern, Genießen und Entdecken ein. Zudem lässt sich das Team immer wieder schöne Events einfallen, um den Besuch noch toller zu gestalten.

Bei einem Glas Prosecco und leckerem Buffet können sich die Mädels über die neusten Modetrends austauschen, die ihnen bei der Modenschau auf dem Laufsteg präsentiert werden. Tipp: Die all-inclusive-Karte kostet 49 Euro und bietet sich wunderbar als Geschenk an, das sicher im Gedächtnis bleibt.

Jeden ersten Freitag im Monat gibt es das GenussTasting. Im Landfein gibt es leckere Tipps und Tricks für eine genussvolle Küche. Die beliebte Ladiesnight findet am Freitag und Sonnabend, 24. und 25. September von 18 bis 23 Uhr statt.

Übrigens: Einmal im Monat gibt es ein Frühstück exklusiv für die Frauen. Mittwoch, am 11. August und 8. September trifft frau sich um 9 Uhr in der Markthalle.

Alles Gute unter einem Dach regional • sympathisch lebendig

arktladen&

LADIESNIGHT mit Modenschau 24. & 25.09.2021

August 01.08. 06.08. 11.08. 19.08.

So Fr Mi Do

ab 11.00 ab 16.00 ab 09.00 ab 19.30

03.09. 05.09. 08.09. 11.09.

Fr So Mi Sa

ab 16.00 ab 11.00 ab 09.00 ab 19.00

September

TIPP Markthallen-Brunch TIPP Genuss-Tasting Frauenfrühstück Dorfgespräch – Der Talk

ben Sie Sommer und erle Genießen Sie den enbüttel en Bi le al die Markth ecken. einen Ausflug in td n. Genießen. En Bummeln. Stöber

TIPP Genuss-Tasting TIPP Markthallen-Brunch Frauenfrühstück TIPP Männerabend Gin Tasting mit Hartwig Wenzel von der Tasting Company 16.09. Do ab 19.30 Dorfgespräch – Der Talk 24.09. Fr 18.00-23.00 TIPP Ladiesnight mit Modenschau 25.09. Sa 18.00-23.00 TIPP Ladiesnight mit Modenschau (Kartenvorverkauf im Marktladen)

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el . de Bahnhofstraße 16 w 29553 Bienenbüttel Tel. 05823 / 36 999 92 info@markthalle-bienenbuettel.de ww

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Fotos: Frische Fotografie

To Huus

Gastwirtschaft für BesseresserInnen Die Senfeier schmecken wie bei Oma, die sie uns damals in den Ferien immer gekocht hat, wenn wir verschwitzt und hungrig abends vom Spielen rein kamen. Das Schwarzbiergulasch war Papas Spezialität und erinnert an Sonntage mit der Familie. Im To Huus an der Schröderstraße in Lüneburg hat die Heimatküche ein Zuhause gefunden. Hier schmeckt das Essen frisch, nach Kindheit und ist natürlich, wie es früher auch war, selbst gekocht.

Ab mittags ist geöffnet. Neben den rustikalen Gerichten, hat das To Huus die wohl größte Fass-Bierauswahl Lüneburgs: Pils, Helles, Craft Beer, Ale, Weizen, Alkoholfreies, Lager und vieles mehr erwarten den Gast an der Theke. „Dazu kommen noch diverse Flaschenbiere. Hier finden LiebhaberInnen des Gerstensaftes auf jeden Fall ihr Lieblingsbier“, versichert Sven.

„Wir sind ein Wirtshaus, das modere, puristische Hausmannskost auf den Tisch bringt“, beschreibt Geschäftsführer Sven das To-Huus-Konzept. „Wir kochen alles frisch, selbst und saisonal. Die verwendeten Zutaten sind nach Möglichkeit immer regional erzeugt.“ Dabei wird das Nachhaltigkeits-Prinzip groß geschrieben. „So achten wir auch auf kurze Transportwege und wenig Verpackung. Selbst die Spirituosen, von Gin über Single Malt Whisky bis Rum, kommen aus Deutschland. Unsere Speisen-Angebote sind oftmals vegetarisch oder vegan. Und wenn wir Gerichte mit Fleisch anbieten, so wissen wir woher das Tier stammt und wie es aufgewachsen ist. Erst neulich haben wir die Rinder unseres Lieferanten im Kreis Uelzen auf der Weide besucht und uns persönlich von deren artgerechter Haltung überzeugt.“ Das To Huus ist – mit Corona-Unterbrechung – seit Januar vergangenen Jahres geöffnet. Tische und Stühle für rund einhundert Gäste drinnen und die selbe Anzahl draußen stammen von Werkhaus. Das Uelzener Unternehmen stellt nicht nur umweltfreundliche und jederzeit wieder recyclebare Produkte her, es arbeitet auch vornehmlich mit körperlich oder seelisch eingeschränkten Menschen.

Geöffnet ist immer ab mittags. Küchenzeiten sind Montag bis Sonnabend von 12 bis 21.30 Uhr und sonntags von 15 bis 20 Uhr.

Schröderstraße 5a+b 21335 Lüneburg T. 0 41 31 / 408 12 83

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BESSER ESSEN

Fotos: Frische Fotografie

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Café im Glockenhof

Tummelplatz für groß und klein, alt und jung Egal, ob Frühstück, Kuchen, Torte, Stulle, Salat oder Abendbrot. Alles wird stets frisch und selbstgemacht, ist nachhaltig, häufig vegan und/oder vegetarisch, immer auch mit glutenfreien Alternative und wenn es geht von regionalen Anbietern. „So beziehen wir ein Teil unserer Produkte von der Bohlsener Mühle, die Säfte von Voelkel. Zudem haben wir eine große Auswahl offener Bio-Weine. Alle aus Deutschland, teilweise direkt vom Winzer“, so Lara. Im Obergeschoss gibt es eine von der Sparkassenstiftung Lüneburg gegründete Galerie mit wechselnden Ausstellungen. Die Stiftung hat übrigens das gesamte Projekt ins Leben gerufen. Geöffnet ist das Café im Glockenhof, das drinnen und draußen jeweils Platz für 30 Gäste hat, von dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr. Samstags zum Spätcafé bis 22 Uhr.

Hier macht es die Mischung: morgens gemütlich frühstücken. Mittags eine Stulle, ein Salat oder auch eine warme Quiche. Nachmittags Kaffee, Kuchen und Torten – gefertigt von der hauseigenen Konditorin. Und abends dann Wein oder Bier, am Wochenende Abendbrot und Musik dazu.

Das gerade eröffnete Café im Glockenhof in Lüneburgs Innenstadt zieht alle an, die Lust auf guten Kaffee und leckeren Kuchen haben. Familien mit Kindern, die sich sonntags gern dort tummeln. Schließlich bietet das Team um Projektleiterin Lara gerade für die Kleinen Spiel und Spaß auf dem Platz, mit Zauberern, Clowns, Malwerkstatt und Spielgeräten von Fips. Kuchenliebhaber und Genussmenschen, die Wert auf Qualität legen. Und auch das junge Volk fühlt sich hier wohl. Nicht zuletzt auch durch das Spätcafé. Geschäftsführer Sven erklärt: „In den Sommermonaten findet wöchentlich samstags das Spätcafé mit dem ,Fenster zum Hof’ statt. Offene Fenster, offene Weine, sommerliche Musik von DJs und ein Hauch mediterranes Lebensgefühl durchflutet dann den Glockenhof. Zweiwöchentlich samstags spielen bereits am Nachmittag verschiedene JazzkünstlerInnen aus der Region auf unserer Terrasse, während wir sonntags den ,Tummelplatz’ mit Spiel und Spaß für Kinder von 1-99 anbieten. Der Eintritt ist frei!“

Große Bäckerstraße 17a · 21335 Lüneburg T. 0 41 31 / 267 69 99 · www.cafe.imglockenhof.de

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Claudia Kalisch Erfahren. Ehrlich. Echt. Wählen Sie Claudia Kalisch als Oberbürgermeisterin für Lüneburg, für eine: Echt. Bürgernahe Stadt. Echt. Lebendige Stadt. Echt. Klimagerechte Stadt. Echt. Mobile Stadt.

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Damit sich was dreht.


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Foto: Frische Fotografie

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Nachtschwärmer

AGRON – stilvoller Genuss Was braucht es, um sich nach Feierabend richtig wohl zu fühlen und zu entspannen? Ein Drink und dazu vielleicht ein paar Tapas in einer kleinen ruhigen Bar in einer Seitenstraße Richtung Wasserviertel.

Das AGRON bietet genau das und noch viel mehr. Erlesene Cocktails von Lüneburgs Barmann Nr. 1 Agron Karaqica, dazu kleine, feine Tapas und ein Ambiente, das es in Lüneburg so kein zweites Mal gibt: Das Haus an der Koltmannstraße ist mehrere hundert Jahr alt – viel Backstein, Holz und ein verwunschener Innenhof laden zum Entspannen, Freunde treffen und sich wohlfühlen ein. Seit Juni betreibt Agron seine Bar. Ihm zur Seite stehen drei MitarbeiterInnen. Gekonnt shaken und servieren sie alles, was flüssig ist und in Gläser passt. Agron hat viel Erfahrung sammeln können. Seit 2002 Arbeit er im Bargeschäft. Sein erster Cocktail: „Das war ein Manhatten und ich war wirklich sehr aufgeregt. Zum Glück hatte ich einen guten Lehrer“, erinnert er sich. Seit dem hat ihn die Passion aus Spirituosen, Saft, Sirup und Eis leckere Drinks zu kreieren nicht mehr los gelassen. Doch Agron weiß, dass ein guter Drink längst nich alles ist. „Du muss ein Entertainer sein, zuhören und ja, auch manchmal mittrinken können“, so der Mann lachend, dessen Markenzeichen seit langem sein Hut ist. Die Trend-Cocktails des Sommers sind für Agron ganz klar „Gimlet“, Campari Milano, „Gim’s“ und alles mit Vermuth. Das sind leichte Drinks, bitter-süß und frisch. Koltmanstraße 7 21335 Lüneburg T. 0 4131 / 2672286 Öffnungszeiten: Montags bis samstags jeweils von 17 bis 2 Uhr

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Saisonbetrieb ab Ostern Do. – Sa. ab 17 Uhr, Sonntags ab 15 Uhr • • •

Schöner Biergarten im Grünen Wintergarten mit Blick in die Natur Kaminstube mit Hüttenatmosphäre

Bevorstehende Veranstaltungen 2021 Sa. 24. Jul Fr. 30. Jul Fr. 06. Aug Fr. 13. Aug Fr. 20. Aug Fr. 27. Aug Fr. 17. Sep Fr. 24. Sep Fr. 01. Okt Sa. 02. Okt

Karibischer Abend ab 18 Uhr mit vielen exotischen Köstlichkeiten vom Buffet, Desserts und extra Cocktailkarte

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BBQ ab 19 Uhr mit amerikanischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

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Spanischer Abend ab 19 Uhr mit großem warmen und kalten Tapasbuffet

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Bayerisches Alpenschmaus-Buffet ab 19 Uhr Oktoberfestatmosphäre mit deftigen Schmankerln

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DDR- Abend inkl. 5-Gänge-Menü und Unterhaltung Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr *

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Quatsch mit Soße - Ein unterhaltsames, heiteres 4-Gänge-Dinner mit Texten und Bildern zum Schmunzeln Beginn 18 Uhr, Einlass 17 Uhr

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Nachfolge

„Tante Adele“ heißt jetzt Eiscafé Elena Mit großer Passion hat Inge Dammann 35 Jahre lang in Amelinghausen ihr Eiscafé „Tante Adele“ an der Lüneburger Straße 55 geführt. Nach ihrer 36. Saison im vergangenen Jahr suchte sie einen geeigneten Nachfolger für ihr Geschäft – und hat ihn jetzt gefunden. Die Familie Islami bietet seit Anfang Juli ihre italienischen Eisspezialitäten in dem traditionsreichen Gebäude an. „Wir freuen uns sehr, hier zu sein“, sagt Gezim Islami.

Inge Dammann, die 1985 in die Räume im ehemaligen Tante-Emma-Laden von Adele Cordes mit ihrem Eiscafè eingezogen war, selbst ist auch „sehr froh“, dass die Suche nach einem Nachfolger erfolgreich war. „Amelinghausen braucht diesen Ort weiter als Treffpunkt.“ „Tante Adele“ heißt ab sofort allerdings Eiscafé Elena. Gezim Islami, der aus dem Kosovo stammt, und seine Frau Lavinya betreiben seit 2020 mit viel Leidenschaft bereits in der Hansestadt Lüneburg ein weiteres Eiscafé Am Sande 51. Sie haben sich damit einen Traum erfüllt. Dafür hat er auch seinen Job in einer Bäckerei aufgegeben.

Schlüsselübergabe mit Eis (von links): Gezim Islami und seine Frau Lavinya, Eismeister Lorenzo Menocchio und Inge Dammann

Unterstützt wird Ehepaar auch von ihren beiden Söhnen: Liron und Lojan helfen, wenn nötig, im Service aus. Für die süßen Köstlichkeiten nach italienischer Art sorgt Eismeister Lorenzo Menocchio. Er stammt aus Padova und stellt die Sorten her. Dazu gehören „Dunkle Schokolade“, weitere Milcheisund Joghurtsorten, aber auch rein vegane Fruchtsorten. Geöffnet hat das Eiscafé Elena durchgängig an sieben Tagen von 11 bis 21 Uhr.

Lüneburger Str. 55 · 21385 Amelinghausen


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Jami’s Burger & BBQ und Grätsch’s Landgasthaus

Von Burger bis Schnitzel Genuss auf ganzer Linie

Jasper macht seine Ausbildung zum Koch im Seminaris Lüneburg. Er kocht schon als Kind gern und hilft als jugendlicher im Alchimisten bei Martin Herzog in Amelinghausen aus. Schon während seiner Ausbildung war für den Amelinghausener klar: „Ich will später meinen eigenen Laden.“ Er kocht zwei Jahre auf Gut Thansen, absolviert danach eine zweijährige Zusatzqualifikation als Betriebswirt und geht danach ein Jahr lang in die Produktentwicklung. „Das war ganz und gar nichts für mich“, sagt er und schüttelt entschieden den Kopf. Er möchte kochen, Menschen begeistern, mit Lebensmitteln arbeiten. „Die strukturierte Arbeit, das planvolle Vorgehen bei der Produktentwicklung und die wenige Zeit in der Küche und an Töpfen haben mir gar nicht gefallen.“ Er geht zurück an den Herd und wird Auf Gut Thansen Küchenchef. Aber nicht lange, denn mit einem Kumpel macht er sich Ende 2019 mit einem Foodtruck selbstständig. „Bis zum Lookdown tingelten wir mit unserer mobilen Küche quer durch Norddeutschland. Waren auf Weihnachtsmärkten und Stadtfesten. Servierten Bowles und Gulasch in essbaren Schalen.“ Mit dem Lookdown kam die Überlegung etwas anderes anzubieten. „Die Leute lieben Burger, doch es gab bis dahin keinen Lieferservice oder Imbisswagen mit Burger auf der Karte“, so Jasper. In einem gerade frei gewordenen Restaurant in Amelinghausen hatten sie schnell eine Produktionsstätte gefunden und legen mitten im Lookdown los. Mit dem Imbisswagen standen

Genießer kommen in Amelinghausen voll auf ihre Kosten. Wer Landhausküche liebt, der ist in Grätsch’s Landgasthaus genau richtig. Hier werden köstliche Schnitzel mit hauseigener Panierung serviert, Pannfisch vom Heideseibling, Steaks mit Trüffeljus und selbst gebackenes Brot. Saisonale Küche mit Zutaten aus der Region stehen hier im Mittelpunkt. Nur ein paar Häuser weiter dreht sich hingegen alles um Burger und BBQ. Im Jami’s wird der einfache Burger zum Hochgenuss. Selbst gemachte Soßen – auch der Ketchup – karamelisierte Zwiebeln und Tomaten, frisch gewolftes Hack, selbst gebackene Brötchen von der Bäckerei Schichtenberg aus Bispingen, Spare Rips und andere Fleischspezialitäten aus dem Smoker kitzeln die Geschmacksknospen und lassen die Herzen der Burger- und Barbecue-Fans höher schlagen.

Verantwortlich für diese Genüsse ist Inhaber und Koch Jasper Fuhrmann. Der 28-Jährige setzt in seinen beiden Restaurants auf Qualität, regionale Produkte, Selbstgemachtes von der Panade bis zum Dip, freundlichen Service und ein entspanntes Miteinander in Küche und Gastraum. „Die Qualität der Speisen und der Wohlfühlfaktor meiner Mitarbeiter stehen an erster Stelle“, so Jasper Fuhrmann. Er habe beides schon ganz anders erleben müssen und sich immer gesagt: „Wenn ich mein eigenes Restaurant habe, dann mache ich es anders und besser.“ Dass es jetzt gleich zwei innerhalb kürzester Zeit geworden sind, dass habe sich so ergeben, sagt der Unternehmer lächelnd.

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BESSER ESSEN BeneFit

sie regelmäßig in Bispingen, Schneverdingen und Lüneburg. „Wir hatten uns gerade eingegroovt, da fragte Uli Grätsch uns, ob wir das Landgasthaus ein paar Meter weiter übernehmen wollen. Ich habe dann einfach ja gesagt“, erinnerte sich Jasper und fügt an: „Einfach machen, habe ich damals nur gedacht.“ Im Oktober vergangenen Jahres eröffneten sie das Grätsch‘s, um kurze Zeit später coronabedingt wieder zu schließen. „Mein Vater brachte mich dann auf die Idee mit dem Wohnmobil-Dinner. Er hatte davon aus Südniedersachsen gelesen“, so Jasper. Und wieder „machte“ der Jungunternehmer „einfach“. Nicht nur die Wohnmobilisten stürzten sich auf die Angebote des Grätsch’s, auch die Medien berichteten landesweit über das Dinner, im Wohnmobil auf dem Parkplatz hinterm Grätsch’s Landgasthaus. „Wir waren jedes Wochenende voll belegt“ so Jasper. Ach, und weil es sich gerade so ergab, boten Jasper und sein Team nebenbei im Imbisswagen am örtlichen Supermarkt fertige Speisen, vakuumiert, zum Mitnehmen für die heimische Küche an. „Das kam sehr gut an“, so sein Fazit.

Grätsch’s Landgasthaus Niedersachsen Soltauer Straße 3 · 21385 Amelinghausen T. 041 32 / 939 48 68

Jami’s Burger & BBQ Soltauer Straße 11 21385 Amelinghausen T. 0 41 32 / 933 01 70

Daneben bauten sie die einfache Burger-Produktionsstätte zu einem schicken Burger & BBQ Restaurant um. Das Jami’s eröffnete Mitte Juni. „Wir haben das Beste aus der Situation gemacht“, sagt Jasper Fuhrmann rückblickend. Den Imbisswagen will er jetzt verstärkt für Stadtfeste, Street Food und private Caterings einsetzen. Jetzt können die Leute wieder ins Restaurant. Sowohl das Grätsch’s als auch das Jami’s haben schöne Außenterrassen und gemütliche Gasträume mit viel Platz. „Die Leute sollen ihren Restaurantbesuch wieder genießen können“, sagt Jasper. Im Grätsch’s und im Jami’s in Amelinghausen geht das auf ganzer Linie.

Öffnungszeiten beider Lokale: Mittwoch bis Freitag: 17 - 23 Uhr Sonnabend und Sonntag: 12 - 23 Uhr Montags und dienstags Ruhetage

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BESSER ESSEN BeneFit

Leckeres Wildschweinessen vom Spieß am Lopausee

Themenabend beim Amelinghausener Café Seestübchen Das Café Seestübchen der Familie Röhrs am Amelinghausener Lopausee ist bekannt für seine hausgebackenen Kuchen- und Tortenspezialitäten. Doch zweimal im Jahr laden Inhaberin Imke Röhrs und ihr Mann Holger in den Sommermonaten zu einem speziellen und sehr leckeren Themenabend ein: Wildschweinessen vom Spieß.

Das besondere Seestübchen-Highlight findet diesmal am Sonnabend, 14. August, und am Sonnabend, 11. September, statt. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. „Die Plätze dafür sind meistens rasend schnell weg“, sagt das Ehepaar. Eine fixe Anmeldung also nötig. „Wir freuen uns auf diese zwei bestimmt wieder schönen Abende.“ Die Gäste erwarten ansonsten hausgebackene Spezialitäten wie Buchweizentorte, Eierlikör-Sandkuchen oder Kartoffeltorte in dem Café. Dazu gibt es Mövenpick-Eisvariationen wie „Seestübchen-Zauber“ sowie eine Vielfalt an kalten und heißen Getränken. Sonnabend und Sonntag bietet das Seestübchen auch kleine Snacks wie Pommes, Folienkartoffel oder Flammkuchen zur Stärkung an. Das Café liegt direkt am Lopausee – an einem der schönsten Plätze in der Region. Wer hier auf der Terrasse oder im

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Wir wachsen weiter und suchen Bäcker zur Verstärkung! Kruse - Der Lecker Bäcker ist ein zukunftsorientiertes und dynamisches Familienunternehmen. Auf Dich warten geniale Brote, coole Kollegen und teilweise Tagschichten!

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Biergarten sitzt, der findet den idealen Ort zum Einkehren und Entspannen. Ein Ausflug zum Lopausee mit seinem Rundweg bietet sich für Familien genauso an wie für Paare oder Gruppen. Anmeldungen zum Wildschweinessen sind über die Rufnummer 04132 / 336 oder per E-Mail: seestuebchen@t-online.de möglich. Geöffnet hat das Café Montag bis Freitag von 13.30-18 Uhr und am Sonnabend und Sonntag von 11-18 Uhr. Dienstag ist Ruhetag.

Der schönste Platz am Lopausee! Café Seestübchen | An der Lopau 4 | 21385 Amelinghausen Telefon 0 41 32- 3 36 | www.seestuebchen.de


BeneFit-Jahresabo

Sichern Sie sich alle zwei Monate Ihre Ausgabe Lesenswertes und Informatives aus der Region, unterhaltsam aufbereitet und schön anzusehen, das ist BeneFit, mit allem, was gesund, schön und lebenswert ist. Das Heft ist für viele eine feste Lektüre geworden. Der Erscheinungsmodus: Januar, März, Mai, Juli, September und November, jeweils zum Monatsende. Doch was so begehrt ist, ist nach Erscheinen schon relativ schnell vergriffen. Wer keine Lust zum Suchen hat, dem schicken wir die BeneFit auch gern nach Hause. Sechs Ausgaben BeneFit im Jahresabo, inklusive Versandpauschale, kosten 21,- Euro. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an: abo@benefit-lueneburg.de Betreff: BeneFit-Abo, mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift.

Den grünen Wandel wählen – Jetzt! BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN – einer Eurer grünen KreisKandidat:innen im Wahlkreis 4 (Bardowick, Adendorf, Ostheide) - hier vorgestellt: Ingo Götz, Pädagoge / Kaufmann, Jg. 1954, drei erw. Kinder, kennt seit über 30 Jahren das ländliche Umland (u.a. Gifkendorf, Wendhausen - wohnt jetzt in Eichdorf ), Mitglied im Kreisvorstand, fasst seine Motivation so zusammen: „Ich möchte mich engagieren für die Stärkung des ländlichen Raumes, z.B. im Bereich der regionalen Wirtschaft und des Handwerks. Es geht mir dabei aber auch um die bessere Finanzausstattung der dortigen Kommunen - eine nachhaltigere Daseinsvorsorge auf dem Land aufzubauen und auch eine kulturelle, soziale sowie bildungspolitische Gleichwertigkeit zu den Zentren zu ermöglichen.“ Kreiswahlprogramm: Besucht die Homepage unseres Kreisverbandes oder wendet Euch per Mail direkt an mich: ingo.goetz@gruene-lueneburg.de

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Zum Herausnehmen, Entdecken, Ess Die Region hat nicht nur schöne Gegenden zu bieten. Es gibt so viele Cafés und Restaurants zu entdecken. Unmöglich sie alle schon zu kennen. Deshalb geben wir Ihnen hiermit eine kleine „Entdeckungshilfe“. Alle hier verzeichneten Gastronomie-Betriebe stellen wir Ihnen auf die eine oder andere Weise in dieser BeneFit vor. Für Sie heißt das jetzt: die Seiten herausnehmen, an den Saisonbetrieb ab Ostern Do. – Sa. ab 17 Uhr, Sonntags ab 15 Uhr Kühlschrank heften, BeneFit lesen, Appetit holen, auf die Karte schauen und entdecken, hinfahren, genießen, gut • Schöner Biergarten im Grünen finden und glücklich sein. • Wintergarten mit Blick in die Natur Viel Spaß dabei! • Kaminstube mit Hüttenatmosphäre

Bevorstehende Veranstaltungen 2021 Sa. 24. Jul Fr. 30. Jul Fr. 06. Aug Fr. 13. Aug Fr. 20. Aug Fr. 27. Aug Fr. 17. Sep Fr. 24. Sep Fr. 01. Okt Sa. 02. Okt

Karibischer Abend ab 18 Uhr mit vielen exotischen Köstlichkeiten vom Buffet, Desserts und extra Cocktailkarte

2490 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit amerikanischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2390 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit klassischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2190 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit mediterranen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2390 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit klassischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2190 € / Pers.

BBQ ab 19 Uhr mit amerikanischen Grillspezialitäten, vielen Beilagen, Desserts und unseren legendären Spareribs

2390 € / Pers.

Lüneburg

Spanischer Abend ab 19 Uhr mit großem warmen und kalten Tapasbuffet

Heiligenthal

Bayerisches Alpenschmaus-Buffet ab 19 Uhr Oktoberfestatmosphäre mit deftigen Schmankerln DDR- Abend inkl. 5-Gänge-Menü und Unterhaltung Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr *

2390 € / Pers.

Bienenbüttel

2290 € / Pers.

Quatsch mit Soße - Ein unterhaltsames, heiteres 4-Gänge-Dinner mit Texten und Bildern zum Schmunzeln Beginn 18 Uhr, Einlass 17 Uhr

Wir freuen uns auf Sie, Ihre Gastgeber

2390 € / Pers.

3490 € / Pers.

Personal im Service gesucht.

❗ Bewirb dich bei uns.

Maik u. Kirsti Witthut

Zum Lopautal 31, 21385 Amelinghausen

Amelinghausen

Bitte Reservieren Sie unter: Tel.: 0 41 32 / 939 47 84 info@kieferneck.events Mobil: 01 77 / 27 102 47

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Whats App

Bad Bevensen


en gehen und Gutfinden

Neetze

Neuhaus

Dahlenburg

DANKE! Uns ist es ein Anliegen, gerade jetzt, so viele unserer Geschäftsfreunde mit Gastronomiebetrieben zu unterstützen. Deshalb haben wir uns für das große Thema „Genussreise durch die Region“ entschieden. Unterstützung haben wir von Partnerunternehmen erhalten, für die Zusammenhalt, Solidarität und Regionalität mindestens genau so wichtig sind, wie für uns. Sie spendeten zusätzlich zu ihrer eigenen Anzeige einen weiteren Betrag, damit wir für unsere Gastronomen ein besonders günstiges Angebot für ihre Darstellung im Heft machen konnten. DANKE dafür!

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monikascherf.de

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Fotos: Frische Fotografie

LECKER BeneFit

Unwiderstehlicher Genuss

Mit diesen Beilagen wird Ihr Barbecue ein Fest Steaks, gegrilltes Gemüse, Bratwurst, Käse und noch viel mehr finden regelmäßig ihren Platz auf dem heimischen Rost. Doch was wären diese Grillgenüsse ohne die passenden Beilagen?! Egal ob Brot, Dip, Butter oder Salat – ohne sie wäre der Grillabend nur halb so lecker. Deshalb an dieser Stelle unsere Top-Five-Grillbeilagen, die auf keinen Fall fehlen dürfen.

Tomaten-Salzmandel-Dip Zutaten (für 6 Portionen): 50 g Salz- oder Rauchmandeln, 4 Stiele Thymian, 1 Glas getrocknete Tomaten in Kräuter-Marinade (370 ml), 50 g schwarze Oliven ohne Stein, 2 EL Tomatenmark,150 g Doppelrahm-Frischkäse, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 EL Olivenöl

Zwiebel-Speck-Grillbutter Zutaten: 100 g Bacon, 150 g weiche Butter, 35 g Röstzwiebeln, Salz, Pfeffer, 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

Zubereitung: Mandeln grob hacken. Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen. Tomaten in ein Sieb gießen, Flüssigkeit auffangen und gut abtropfen lassen. Oliven und Tomaten grob hacken. 75 ml der Tomaten–Marinade abmessen. Tomaten, Oliven, 3/4 des Thymians und abgemessene Marinade in einen hohen Rührbecher geben und mit einem Pürierstab fein pürieren. Tomatenmark, Frischkäse und 50 ml Wasser zufügen und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Salzmandeln unterrühren, mit Olivenöl beträufelt und anrichten.

Zubereitung: Speck würfeln und in einer Pfanne ohne Fett knusprig auslassen. Auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen. Butter, Speck und Röstzwiebeln verrühren. Mit Salz, Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver würzen. Tipp: Die Zwiebel-Speck-Grillbutter schmeckt einige Stunden im Kühlschrank durchgezogen noch besser. Dann rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie streichfähig wird.

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Asia-Kraut-Salat mit Mango

Extra-knusprige Ofenkartoffel mit Pesto

Gegrillter Schafskäse mit Nüssen

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LECKER BeneFit

Zutaten (für 4 Portionen): 1 Spitzkohl (ca. 700 g) , 300 g Möhren, 1 Mango (ca. 450 g), 5 Halme Schnittlauch, 1 TL Sambal Oelek, 2 EL Weißweinessig, 2 EL Sojasoße, 2 EL Honig, 2 EL Sesamöl, Salz, Pfeffer, 30 g Erdnüsse in Knusperhülle, 2 TL weißer Sesam Zubereitung: Spitzkohl putzen, längs halbieren, Strunk entfernen. Möhren schälen, putzen und beides in sehr feine Streifen schneiden (evtl. mit einem Julienne Schäler). Mango schälen, das Fruchtfleisch in dünnen Scheiben vom Stein schneiden und ebenfalls in sehr feine Streifen schneiden. Schnittlauch in grobe Röllchen schneiden. Sambal Oelek, Essig, Sojasoße und Honig verrühren, Öl in einem dünnen Strahl zugeben und unterschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Erdnüsse grob hacken. Spitzkohl, Möhren, Mango und das Dressing in einer Schüssel vermengen und auf einer Platte anrichten. Mit Schnittlauch, Nüssen und Sesam bestreut servieren.

Zutaten (für 4 Portionen): 1 kg große Kartoffeln, 30 g gem. Mandeln und Cashewkerne, 50 g Parmesan, 2 Streifen Zitronenschale, je 4 Stängel Basilikum, Petersilie, Thymian und Oregano, 1/2 TL Salz, 3 Prisen Pfeffer, 40 g Sonnenblumenöl, 80 g Olivenöl. Zubereitung: Für das Pesto die Nüsse in einer Pfanne rösten und anschl. abkühlen lassen. Parmesan und Zitronenschale fein mahlen, Kräuter, Nüsse, Salz und Pfeffer dazugeben und mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten. Öle hinzufügen und nochmals durch pürieren. Kartoffeln in rund 1 cm dicke Scheiben schneiden und gitterförmig einritzen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Das Pesto dünn auf die Scheiben verteilen und bei 180 Grad rund 20 bis 25 Min. braun backen.

Focaccia Zutaten: 8 Zweige Rosmarin, 1/2 Würfel Hefe. 225 g Mehl + evtl. etwas zum Unterkneten, Meersalz, 8 EL Olivenöl Zubereitung: Rosmarin von den Stielen zupfen und fein hacken. 150 ml Wasser leicht erwärmen, Hefe hinein bröseln und darin auflösen. Mehl, 1/2 TL Salz, die Hälfte des Rosmarins, 2 EL Öl und angerührte Hefe mit dem Knethaken des Handrührgerätes schnell zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu feucht oder klebrig sein, esslöffelweise Mehl unterkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen. Teig erneut durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig (ca. 20 x 30 cm) ausrollen. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig darauf geben, mit ein einem Finger Löcher hineindrücken. Erneut zugedeckt ca. 10 Min. gehen lassen.

Zutaten (für 4 Portionen): 3 EL Mandeln, 3 EL Cashewkerne, Meersalz, Chiliflocken, 1/2 TL Senfkörner, 1/2 TL Kreuzkümmel, 2 Knoblauchzehen, 1 Zweig Rosmarin, 1 Dose (à 400 g) Schafskäse, 6 EL Olivenöl, 4 grüne Peperoni

Maultaschen-Burger Zubereitung: Für das Nuss-Topping Mandeln und Cashewkerne grob hacken. Je 1⁄2 TL Meersalz, Chiliflocken, Senfkörner und Kreuzkümmel in einem Mörser leicht zerstoßen. Nüsse und Gewürz-Mischung in einer Pfanne ohne Fett unter Wenden rösten, herausnehmen. Knoblauch schälen und fein hacken. Rosmarin waschen, trocken schütteln und Nadeln abzupfen. Schafskäsescheiben in eine ofenfeste Form legen. Knoblauch und Rosmarin darauf geben, je 3 EL Öl darüber träufeln und ca. 15 Min. im Backofen oder auf dem Grill grillen. Schafskäse vom Grill/aus dem Ofen nehmen. Mit Nuss-Mischung und Peperoni anrichten.

(wir empfehlen unsere Schnucken) Maultasche auf dem Grill oder in der Pfanne kurz von beiden Seiten grillen. Zwei Scheiben Bacon ebenfalls grillen. Eine Zwiebel in einer Pfanne anschmelzen (schwäbisches Wort für Zwiebeln ohne Zucker karamellisieren). Burger-Brötchen (am besten ein Brioche) mittig durchschneiden, kurz auf dem Grill von beiden Seiten erwärmen und die untere Burger Seite mit Burger Soße je nach Geschmack bestreichen. Wer es gerne scharf mag nimmt noch etwas Sriracha Soße oder Sriracha Mayonaise. Mit einem Salatblatt und zwei Scheiben Tomate belegen. Maultaschen darauf legen und mit geschmelzten Zwiebeln toppen. Fertig! Natürlich sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt! Bestellung per E-Mail: bestellung@heideschwaben.de Telefon: 0 151 / 21 32 67 72 · www.heideschwaben.de


LECKER BeneFit

Fleischsommelier

Isermann legt noch eine Scheibe drauf Zum Herbst hin wird es buchstäblich wild bei Isermann. Jäger aus der Region liefern feine Stücke vom Reh, Hirsch und Wildschwein. Daraus veredeln die Fleischer Gulasch, Wurst für Genießer und Erlesenes für Grill und Pfanne. Einen ersten Tip für die Zubereitung hat Sommelier Andreas Guth für die LeserInnen parat: „Reh ist zart wie Filet. Das muss nicht unbedingt durchgebraten werden. Leicht rosa ist das Fleisch schön saftig.“ Für weitere Anregungen und Empfehlungen ist er ab sofort bei Schlachterei Isermann in Kirchgellersen zu finden.

Seit vielen Jahrzehnten ist die Schlachterei Isermann der Name für Regionalität und Qualität in Sachen Fleisch- und Wurstwaren. 2017 übernahmen die Schlachtermeister Daniel Henrich und Michael Lorenz das Unternehmen und überraschen ihre KundInnen immer wieder mit Neuheiten in Sachen Fleischveredelung. Jetzt haben sie Fleischsommelier Andreas Guth ins Team geholt.

Das Fleisch wurde Andreas Guth buchstäblich in die Wiege gelegt. Er ist Fleischermeister in der vierten Generation seiner Familie. Im vorigen Jahr besuchte er die „I. Bayerische Fleischerschule“ in Landshut und ließ sich zum Fleischsommelier ausbilden. Für seine Abschluss-Prüfung bereitete er eine Heidschnuckenkeule zu und veredelte Fleisch zu einer Kopfwurst, die er aus seiner Heimat in Uelzen kennt. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mit den Kollegen aus ganz Deutschland zusammenzuarbeiten.“

„Hier werden beste Fleischund Wurstwaren angeboten. Da macht es richtig Spaß zu beraten“, so Andreas Guth.

Als Sommelier kann er jetzt die Sensorik des Fleisches genau beurteilen. Dazu gehören Aussehen, Geschmack, Geruch und Textur. Das hilft, die KundenInnen umfassend zu beraten. „Deshalb wollte ich gern bei der Schlachterei Isermann arbeiten. Hier werden beste Fleisch- und Wurstwaren angeboten. Da macht es richtig Spaß zu beraten“, so Andreas Guth, der rund 30 Jahre Berufserfahrung aufweist. Auch will er seine neuen KollegInnen mit seiner Leidenschaft anstecken und weiter begeistern. „Ich möchte gern das Personal schulen und die Beratung der KundenInnen voranbringen. Auch neue Trends und Cuts wie Hanger Steaks habe ich im Kopf. Die Schlachterei hat ein tolles Sortiment. Gemeinsam im Team möchte ich das ausbauen“, so der 55-Jährige.

Isermann GmbH Dachtmisser Straße 2 · 21394 Kirchgellersen T. 0 41 35 /252 E-Mail: info@isermann-buffet.de Internet: www.isermann-buffet.de Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 7-18 Uhr Sonnabend: 6 -18 Uhr

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Foto: www.pexels.com

Gut zu wissen

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Lassen Sie sich verzaubern!

Bunte und fröhliche Feste in Bad Bevensen

Foto: BBM Kowalska

Wandel-Nächte im Kurpark Die Wandel-Nächte vom 3. bis 11. September bieten Kultur und fantastische Illuminationen im Kurpark. Freuen Sie sich auf besondere Erlebnisse für alle Sinne und erleben den weitläufigen Kurpark an der Ilmenau eine Woche lang in einer ganz besonderen Stimmung: Farbenprächtige Illuminationen zaubern eine besondere Atmosphäre in den Park. Wandeln Sie auf einem Rundweg durch den beleuchteten Kurpark und entdecken neben der stimmungsvollen Beleuchtung Kunstwerke und Stationen der besonderen Art.

Foto: shutterstock

Weinfest im Park Gesellig und stimmungsvoll wird es vom 16. bis 19. September in Bad Bevensen – dann lädt das Weinfest am Neptunbrunnen, dem Wahrzeichen Bad Bevensens, zum Kosten guter Weine ein. Zu Grauund Spätburgunder, Trollinger und Schwarzriesling gibt es kleine Leckereien zu essen. Dazu spielen jeden Tag Musiker und Bands von den „Lucky Birds“ und „Gerd T“ aus Hamburg über die Jazzikanten mit Jens Balzereit bis zu Matthias Bouzo mit seinem neuen Duo „Coulors“.

Foto: N. Lüdemann

Heidekartoffel-Festwoche Mit der Heidekartoffelfestwoche steht vom 20. bis 26. September eine weitere beliebte Bad Bevenser Veranstaltung bevor. Hier wird die Kartoffel, das Gold der Heide, eine Woche mit einem bunten Programm gefeiert. Höhepunkt ist der Sonntag mit Krönung der Heidekartoffel-Königin und Festumzug durch die Innenstadt. Zusätzlich feiert die Bevenser Gilde vom 23. bis 26. September mit Märschen durch die Innenstadt und einem Konzert des Blasorchester Bad Bevensen ihr 800-jähriges Jubiläum.

Aktuelles Programm und Tickets: www.bad-bevensen.de/veranstaltungskalender

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Rosenbad Bad Bevensen Eckermannstraße 6 · 29549 Bad Bevensen T. 0 58 21 / 29 50 www.bevensen-ebstorf.de Hallen- und Freibad Waldemar Hans-Rasch-Weg 1 · 29574 Ebstorf T. 0 58 22 / 94 75 29 www.bevensen-ebstorf.de

Öffnungszeiten:

Zu sehen auf der Homepage: www.bevensen-ebstorf.de Das gibt es zu erleben:

Das Bad Bevenser Rosenbad verfügt über 50Meter-Bahnen, eine Sprunganlage mit Ein- und Drei-Meter-Brettern sowie über eine Riesenrutsche mit knapp 50 Metern. Kribbeliges Vergnügen garantieren Bodensprudler, Wasserkanone, Schwallbrause und Wasserfall. Die gepflegte und sehr großzügige Anlage ist idyllisch in die Naturlandschaft nahe der Ilmenau eingebettet und bietet beste Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung: Tischtennisplatten, Fußball- und Volleyballfeld, Eltern-Kind-Spielmöglichkeiten, Planschbecken und viele Ruheplätze unter alten Bäumen oder direkt an der llmenau.

Öffnungszeiten:

Zu sehen auf der Homepage: www.bevensen-ebstorf.de Das gibt es zu erleben:

Die 73 Meter lange Riesenrutsche verspricht das ganze Jahr über ein kurvig rasantes Rutscherlebnis. Für die kleinen Badegäste gibt es ein Babyund Kleinkinderbecken, im Sommer den Spielbach sowie das Plansch- und Matschbecken. Eine Liegewiese mit Beachvolleyballfeld bietet genügend Platz für schöne Sonnenstunden in frischer Waldluft. Das Hallenbad ist in diesem Jahr ganzjährig geöffnet.

Badeaufsicht: Ja Badeaufsicht: Ja Eintrittspreise:

Tageskarte Erwachsene: 3,50 Euro, Tageskarte Kinder: 1,50 Euro

Eintrittspreise:

Tageskarte Erwachsene: 3,50 Euro, Tageskarte Kinder: 1,50 Euro

Aktuelle Bestimmungen:

Informieren Sie sich bitte vor Ihrem Besuch unter https://www.bevensen-ebstorf.de/home/tourismus-freizeit-kultur/freizeit/rosenbad-bad-bevensen-1.aspx

Aktuelle Bestimmungen:

https://www.bevensen-ebstorf.de/home/tourismus-freizeit-kultur/freizeit/hallen-und-freibadwaldemar.aspx

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Freibad Lauenburg Am Freibad 13 · 21481 Lauenburg T. 0 41 53 /41 15 freibad@versorgungsbetriebe-elbe.de www.versorgungsbetriebe-elbe.de Öffnungszeiten:

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Eines der wärmsten Bäder der Region mit Familien- und Kleinkindbereich, Sprungtürmen und 70m-Wasserrutsche. Wer sich entspannen möchte, der chillt im Whirlpool oder auf der Liegewiese, in den bequemen Strandkörben und Liegestühlen. Badeaufsicht: Ja Preise:

Tageskarte Erwachsene: 4 Euro Kinder und Jugendliche (7 bis 18 Jahre): 1 Euro Weitere Preise, Saisonkarte Familien und Rabattkarten unter: www.versorgungsbetriebe-elbe.de. Aktuelle Bestimmungen:

Informieren Sie sich bitte vor Ihrem Besuch unter www.versorgungsbetriebe-elbe.de/freibad

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GUT ZU WISSEN BeneFit

Schon gewusst?!

BeneFit gibt es in drei Landkreisen BeneFit ist ein regionales Magazin. Und weil das so ist, ist das Heft nicht nur in Stadt und Landkreis Lüneburg zu haben, sondern auch in den Landkreisen Uelzen und Winsen/Luhe. Insgesamt wird das Magazin an mehr als 300 Auslegestellen verteilt. Hier nur ein kleiner Ausschnitt der Auslageorte: Stadt Lüneburg:

AOK Lüneburg, Bäckerei Harms (Soltauer Straße), Bäckerei Kruse (Bardowicker Straße + Hanseviertel), Bike Park Timm, BioLogisch, Biomarkt Vitalis, Bergmann’s Edeka, Bonbon Manufaktur, Coffee Shop No. 1., Day Night Sports, denn’s Biomarkt (2x in Lüneburg), Die Genusswelt, FRIEDAs am Wasserturm, Godehus, Käse Hensel, Kaffeerösterei Ratzsch, L’Osteria, loulan, Manufaktur Sehen, MTV-Sportpark Kreideberg & Uelzener Straße, Rasierer-Zentrale, SaLü, Sandpassage Tschorn am Sande, Schokothek, Schuhhaus Schnabel, Schuhhaus Wolterstädt, Seminaris, Speicherhaus Café, Sports & Friends, Theater Lüneburg, Lüneburger Wochenmarkt, tanz!Raum, Tourist-Information Lüneburg, VHS Region Lüneburg, violas’, VfL Lüneburg, wir leben Apotheken (Feldstraße, Am Sande, Soltauer Straße), 25minutes… Landkreis Lüneburg:

Alter Porthhof Reppenstedt, Bäckerei Harms (Reppenstedt, Bardowick + Deutsch Evern), Bauckhof

Amelinghausen, Bergmann’s Edeka Adendorf, Biosphaerium Elbtalaue (Bleckede), Buchhandlung Vogel (Reppenstedt), Bücherstube (Bardowick), Café Fritz am Biosphärium (Bleckede), Eichenkrug (Dehnsen), Erdwerk (Kirchgellersen), FrohNatur Reppenstedt, Klexx (Kirchgellersen), Georgs Apotheke (Neetze), Gesundheitszentrum Reppenstedt, Golfclub St. Dionys, Hof Köhler (Dachtmissen), La Terrazza (Amelinghausen), Landschlachterei Drewes (Amelinghausen), Landwehr Apotheke (Reppenstedt), Opti Wohnwelten (Adendorf), Schlachterei Isermann (Kirchgellersen), SVI-Fitness (Melbeck), Spargelhof Strampe (Neetze), Tortenklassik (Reppenstedt), Tourist-Info Amelinghausen, Rewe (Reppenstedt, Adendorf + Bardowick), Vital Zentrum (Adendorf), Wassermühle Heiligenthal… Stadt Winsen/Luhe:

AOK Servicecenter, Kiebitzmarkt, clever fit, Godehus, Schuhhaus Höber, Buchhandlung DECIUS, Rewe Markt. Stadt & Kreis Uelzen:

AOK Servicecenter, Autohaus Wolter (Uelzen), Bioladen Uelzen, Deerberg (Velgen), Büddelbiene (Bienenbüttel), Edeka Schreib (Bienenbüttel), GUT Bardenhagen, Georgs Apotheke (Bienenbüttel), Hotel Ascona (Bad Bevensen), Jod-Sole-Therme Bad Bevensen, Lässig (Uelzen), Markthalle Bienenbüttel, Metronom ServiceCenter, Obstscheune Tätendorf, Samocca (Uelzen), Schuhhaus Höber (Uelzen), Tortenbakker (Bad Bevensen), Tourist-Information & Kurhaus Bad Bevensen.

Detlev Schulz-Hendel für Sie im Lüneburger Kreistag

Ihre Stimmen für mich, sind für Sie eine erfahrene, kompetente und starke Stimme im Kreistag! Wahlbereich 3 (Samtgemeinden Amelinghausen, Gellersen und Ilmenau) Listenplatz 2

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Lesenswert, informativ und besonders Unser BeneFit-Spezial zur Kommunalwahl Bei der Kreistagswahl für den Landkreis Lüneburg war es 2016 mehr als 40 Prozent der Allgemeinheit schlichtweg egal, wer für sie vor Ort Entscheidungen trifft. Sie blieben der Wahlurne fern. Warum? Wissen wir nicht. Was wir aber wissen, ist, dass Schönes, Gesundes und Lebenswertes in vielen Bereichen und quer durch alle Generationen auch in unserer Region nur dann möglich oder erlebbar ist, wenn entsprechende Rahmenbedingungen und Strukturen vorherrschen und neu geschaffen werden. Dafür sorgen in vielen Fällen immer noch die gewählten, ehrenamtlich tätigen politischen Vertreter in den jeweiligen Orts- und Samtgemeinderäten und im Kreistag im Zusammenspiel mit den Verwaltungen.

Alles, was schön, gesund und lebenswert in der Region ist, findet in der BeneFit seit zehn Jahren seine Darstellung in vielfältiger journalistischer Weise. In der aktuellen Ausgabe kommt ein umfangreiches Spezial zur Kommunalwahl am 12. September hinzu. Wir stellen KandidatInnen mit ihren Beweggründen, Ideen und Ansichten für die Räte vor. Wir beleuchten mit Berichten und Interviews die OberbürgermeisterInnen-Wahl in der Stadt Lüneburg. Wir blicken auf Besonderheiten bei Wahlen in den Kommunen, die eine neue Verwaltungsspitze suchen. Natürlich nutzen Parteien/Kandidaten unser lesenswertes Magazin auch als Forum für eine gekennzeichnete Eigendarstellung/Anzeige. BeneFit veröffentlicht die Sonderseiten ohne Parteinahme oder Anspruch auf Vollständigkeit. Wir wollen mit diesen Artikeln vor allem informieren, um unsere LeserInnen zu motivieren beziehungsweise zu bewegen, wieder mehr ihr Stimm- und dadurch auch ihr Mitbestimmungsrecht wahrzunehmen.

Von daher runden eine persönliche Aufforderung an alle Wahlberechtigte, am 12. September ihre Kreuze zu machen, sowie zusätzliche Infos rund um die Kommunalwahl dieses Spezial ab. Nehmen Sie sich Zeit zum Lesen. Es lohnt sich!

sprechende persönliche Stimmen erfolgreich direkt in das jeweilige Gremium zu wählen. In den Samtgemeinden Amelinghausen, Dahlenburg, Ilmenau und Ostheide sowie für die Stadt Lüneburg werden am 12. September auch die jeweiligen BürgermeisterInnen (Hauptverwaltungsbeamte) an die Spitze der jeweiligen Verwaltung direkt gewählt. Dafür haben Sie, wenn Sie davon betroffen sind, EINE Stimme zur Verfügung. Erreicht hier bei den einzelnen Wahlen keiner der jeweiligen BewerberInnen die erforderliche Mehrheit von mehr als 50 Prozent, treten die beiden KandidatInnen mit dem meisten Prozenten am 26. September (auch Tag der Bundestagswahl) in einer Stichwahl nochmals für Sie zur Wahl an.

Kommunalwahl

Drei Kreuze sind möglich Am Sonntag, 12. September, werden in Niedersachsen die kommunalpolitischen Vertretungen für fünf Jahre neu gewählt. Wahlberechtigt sind Sie, wenn Sie am Wahltag ihr 16. Lebensjahr vollendet haben, Sie seit mindestens drei Monaten einen festen Wohnsitz im Wahlgebiet haben und ins Wählerverzeichnis eingetragen sind. Gewählt werden Gemeinderäte, Samtgemeinderäte und der Kreistag im Landkreis Lüneburg. Dafür stehen jeweils einzelne Wahlzettel bereit.

Ebenfalls wichtig: Sollten Sie am 12. September nicht wählen gehen können, haben Sie die Möglichkeit, vorab per Briefwahl Ihre Stimme abzugeben. Dazu müssen Sie nach Erhalt ihrer Wahlbenachrichtigung die Unterlagen/Stimmzettel im Rathaus Ihrer jeweiligen Samtgemeinde/Stadt anfordern, ausfüllen und sie dorthin zurücksenden.

Wichtig: Auf jedem dieser Wahlzettel können Sie DREI Kreuze machen. Sie können also einem Kandidaten oder einer Liste/Partei DREI Stimmen geben. Sie können aber auch splitten und beispielsweise drei Kandidaten auf unterschiedlichen Listen jeweils eine Stimme geben. Hierdurch haben Sie als Wähler die Möglichkeit, einzelne Kandidaten mit schlechter Listenplatzierung durch ent-

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WAHLEN BeneFit

Ehrenamtlich in der Kommunalpolitik

„Runter vom Sofa, wenn Sie etwas bewegen wollen!“

von Marcel Baukloh

Der eine ist ein „alter Hase“. Der andere ein Newcomer. Beide – Norbert Thiemann (CDU/Amelinghausen) und Dr. Jan-Ole Brandt (Grüne/Betzendorf) – treten bei der Kommunalwahl im September für unterschiedliche Gremien und Parteien an. Beide eint der Wille und das eigene Bestreben, sich ehrenamtlich politisch zum Wohle der Bürger:innen in und für ihre Heimatgemeinden zu engagieren. Sie wollen dort etwas zu bewegen. Das Warum erläutern der 71jährige Norbert Thiemann und der 38-jährige Jan-Ole Brandt im Gespräch mit BeneFit-Autor Marcel Baukloh. Gemeinderat, Samtgemeinderat, Kreistag, Bürgermeisteramt, Verwaltungsausschussvorsitzender – Norbert Thiemann ist seit nunmehr vier Jahrzehnten als Kommunalpolitiker bei der CDU in vielfältiger Position tätig. Entsprechend gehört er zu den bekanntesten Kommunalpolitikern im Landkreis Lüneburg. Für die anstehende Kommunalwahl kandidiert der 71-Jährige nochmals für den Kreistag. „Es gibt noch so viel zu tun, und Erfahrung schadet in vielen Bereichen auch nicht“, so der gebürtige Westfale.

desgrenzschutz beworben und kam nach Lüneburg. „Das war schon eine Umstellung für mich. Erst das Ruhrpott-Leben in meiner Heimatstadt Oberhausen und dann das beschauliche Lüneburg in der Heide-Idylle“, sagt Thiemann. Hier schlug er Wurzeln, weil er 1970 beim Tanzen im Gasthaus Zum Anker in Bardowick seine aus Diersbüttel stammende Renate kennenlernte, heiratete und mit ihr 1971 nach Amelinghausen zog. Von „Politik machen“ war er aber nach wie vor weit entfernt. Er machte sich stattdessen nach einer weiteren Ausbildung und Ernennung zum Deichvogt als technischer Beamter des Landes Niedersachsen schnell einen Namen als gefragter Experte für Hochwasserschutz und Deichbau an der Elbe. In Amelinghausen schlug sich er sich mit anderen Problemen herum. Nach der Geburt der Kinder Björn und Anika planten die Thiemanns 1978 den Neubau eines Einfamilienhauses – und stießen auf Probleme. Der Landkreis Lüneburg verlangte zum damaligen Zeitpunkt von der Samtgemeinde den Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung. Die erfolgte damals in der Gemeinde Amelinghausen aus mehr als 30 dezentralen Versorgungsbrunnen. „Der Landkreis erteilte ohne diese Zentralisierung einfach keine Baugenehmigungen mehr“, erklärt Norbert Thiemann. In seinem Frust darüber wendete er sich direkt an die Spitze der Kreisverwaltung. Der damalige Oberkreisdirektor Klaus Harries lud ihn zu einem Gespräch ein . Er „entließ“ ihn mit dem gut gemeinten Ratschlag: „Wenn Sie etwas in Ihrer Gemeinde bewegen wollen, dann runter vom Sofa, bewerben Sie sich um ein Ratsmandat.“ 1981 ließ er sich als sogenannter „Zugereister“ tatsächlich bei den Kommunalwahlen aufstellen – und wurde sogar direkt gewählt. Seitdem ist er ununterbrochen dabei. Von 1998 bis 2016 war er auch Bürgermeister seiner Gemeinde. „In dieser Zeit galt es, sich den Herausforderungen unserer wachsenden Gesellschaft zu stellen, für die Weiterentwicklung im Ort die erforderlichen Mehrheiten im Rat zu gewinnen“, sagt Norbert Thiemann. „Die Art lag mir, und es machte auch Spaß, die zugehörigen Ratsmitglieder mit unterschiedlichen Parteizugehörigkeiten für die gemeinsame Sache zu begeistern.“ Die Erfolge des Gemeinderates im Bereich Infrastruktur (Kindergarten, Grundschule, Jugendzentrum, ärztliche Versorgung, soziale Einrichtungen, Einkaufszentrum) oder Baulandausweisung („Rote Bünte“, „Bie-

Norbert Thiemann ist seit nunmehr vier Jahrzehnten als Kommunalpolitiker bei der CDU in vielfältiger Position tätig. Für die anstehende Kommunalwahl kandidiert der 71-Jährige nochmals für den Lüneburger Kreistag.

Als er 1969 eher zufällig als Kind des Ruhrgebiets die norddeutsche Tiefebene betrat, hatte er mit „Politik noch nichts am Hut“. Der gelernte Maschinenschlosser hatte sich als 19-Jähriger freiwillig für den Dienst beim Bun-

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WAHLEN BeneFit

Ausbau des ÖPNV sind für ihn daher die logischen Bereiche, die er politisch beackern möchte. „Ein schonender Umgang mit den Ressourcen, die wir haben, ist für die nachkommende Generation unerlässlich.“ Auch eine Gemeinde wie Betzendorf könne sich dahingehend positiv einbringen. Ein maßgeblicher Schlüssel für (politischen) Erfolg ist für ihn: „Gute, klare Kommunikation“. Genauso wie „Zuhören“ und „auch andere Meinungen zulassen“.

nenzaun“ und „Kleines Feld 1 und 2“) können sich laut Norbert Thiemann bis heute sehen lassen. Im Laufe seiner kommunalpolitischen Erfahrungen zeigte sich für Norbert Thiemann aber auch immer wieder, dass zur Umsetzung von Projekten vor Ort auch an anderer Stelle Befürworter benötigt werden. Daher ließ er sich vor 15 Jahren für den Lüneburger Kreistag aufstellen. Er erhielt auch dazu das Mandat der Bürger. Für den Kreistag kandidiert er jetzt wieder. Die Arbeit im Gemeinderat lässt er ruhen. Er ist froh darüber, dass für die kommenden Kommunalwahlen in Amelinghausen junge Menschen ihre Bereitschaft zeigen und für die Räte kandidieren, um für die Gemeinschaft etwas zu bewegen – so wie er vor 40 Jahren. Mit einem Augenzwinkern fügt er an: „Nach so langer Zeit etwas mehr Zeit für mein Sofa zu haben, freut mich natürlich in meinem Alter auch.“

Seit 2019 lebt er wieder in Betzendorf – gemeinsam mit seiner Frau Joanna. Sie ist als Psychologin in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg tätig. Trotz seines zeitintensiven Berufes möchte er wieder aktiv in der Dorfgemeinschaft einbringen, diese mit seiner Art und Kenntnissen positiv beeinflussen. „Ob Kommunalpolitik, Kultur- oder Sportverein, aber auch Formate wie die Neubürgervorstellung leben von aktiver Teilnahme und einem gemeinschaftlichen Geist“, sagt er.

„Unser Dorf immer wie eine große Familie empfunden“ Dr. Jan-Ole Brandt steht erstmals auf der Liste für ein politisches Amt im Gemeinderat Betzendorf. Und das gleich auf Platz 2. Ehrenamtliches Engagement und freiwilliger Einsatz für die Allgemeinheit sind für ihn seit Jugendzeiten ein großes Anliegen. Bereits 1999 legte er die Prüfungen zum Jugendgruppenleiter ab. Warum? „Ich wollte beim Gemeinderat vor allem auf das Anrecht von uns Heranwachsenden auf das ehemals von Jugendlichen erbaute Jugendzentrum pochen“, sagt der heute 38-Jährige. Das gelang ihm erfolgreich. Sein Elternhaus hat ihn sehr geprägt mit Werten wie Gerechtigkeit und Solidarität. So wuchs er mit zwei von seinen Eltern aufgenommenen Pflegekindern auf. „Die sind für mich bis heute wie echte Geschwister.“ Zum anderen waren auch Vater und Mutter sozial engagiert. „Vermutlich hat mich das dazu bewogen, selbst das Heft in die Hand zu nehmen und für uns einen Gemeinschaftsraum zu organisieren.“ Der heutige Jugendtreff in Betzendorf hat seit 2017 in einer ehemaligen Wohnung über der Grundschule seine Heimat. Den früheren Juze-Raum nutzt die Peter- und Paul-Kirche. Doch mittendrin steht immer noch der damals von Jan-Ole Brandt und seinen Mitstreitern mit im Ort gesammelten Spenden angeschaffte Tischkicker.

Dr. Jan-Ole Brandt steht erstmals auf der Liste für ein politisches Amt im Gemeinderat Betzendorf. Ehrenamtliches Engagement und freiwilliger Einsatz für die Allgemeinheit sind für ihn seit Jugendzeiten ein großes Anliegen.

Unvergessen ist für ihn ein besonderes Erlebnis mit „Manfredo“, einem Bewohner im damaligen Betzendorfer Pflege- und Altenheim. „Manfred wollte uns unbedingt beibringen, wie man Elfmeter schießt. Sein skurriler 30 Meter Anlauf hat uns herzhaft zum Lachen gebracht“, schmunzelt Jan-Ole Brandt. Anschließend folgten die Kids – ohne Berührungsängste – seiner Einladung zum Kaffee und Kuchen und sahen zum ersten Mal die Pflegeeinrichtung von innen. „Als Kind kam mir das Dorf immer wie eine große Familie vor. Auch wenn das natürlich ein wenig naiv war, möchte ich gerne dazu beitragen, dass sich das aus erwachsener Perspektive auch heute wieder für alle Generationen so anfühlt“, sagt er.

Jan-Ole Brandt hat am Johanneum in Lüneburg sein Abitur gemacht. An der Schule am Knieberg leistete er seinen Zivildienst. Danach rief die große, weite Welt. Er ging für ein halbes Jahr nach Australien. Fünf Jahre lang arbeitete er als Sportjournalist bei der Deutschen Presseagentur. Später sattelte er beruflich um. In Jena studierte er Soziologie, in Uppsala/Schweden Nachhaltige Entwicklung. Mittlerweile hat er seinen Doktor gemacht und arbeitet seit April im Nachhaltigkeitsmanagement der im Landkreis Uelzen ansässigen Bohlsener Mühle. Seit er denken kann, spielt auch die Natur eine wichtige Rolle – nicht zuletzt dank seiner „urgrünen Eltern“. Ökolandbau, die Nutzung regenerativer Energien oder der

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Fachliche Kompetenz politisch einbringen

Jugendpfleger

Maik Peyko kandidiert für zwei Räte und den Kreistag 2016 entschied sich Maik Peyko, erstmals für den Gemeinderat Neetze zu kandidieren. „Ich wollte meine berufliche Kompetenz als hauptamtlich tätiger Jugendpfleger auch politisch für die Belange der örtlichen Jugend und Familien einbringen“, sagt der Diplom-Sozialpädagoge. Obwohl er einen scheinbar aussichtslosen hinteren Platz auf der Liste der SPD hatte, zog er mit dem drittbesten Ergebnis seiner Partie in den Rat ein. Die Bürger wählten ihn mit ihren Stimmen direkt in das Gremium. „Das hat mich nicht nur unglaublich gefreut“, sagt der 43-Jährige, „sondern über die vergangenen Jahre getragen und in meinem Engagement angespornt.“ Mit dem Ergebnis, dass der mit seiner Familie in Neetze lebende zweifache Vater am 12. September nicht nur erneut für den Gemeinderat, sondern erstmals auch für den Samtgemeinderat Ostheide und im Wahlbezirk 4 (Ostheide/Adendorf/Bardowick) für den Lüneburger Kreistag kandidieren wird. Warum? „Diese beiden Gremien sind noch maßgeblicher für Entscheidungen und Auswirkungen für uns hier vor Ort in den Bereichen wie Jugend, Bildung/Soziales und Sport/Umwelt“, sagt er. Und genau in diesem Feldern will Maik Peyko als kompetente Stimme die Interessen der jüngeren Generation und Familien weiter verstärkt vertreten – vor allem auch aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie. „Kinder und Jugendliche sind besonders hart betroffen, die möglichen Langzeitfolgen vielfach noch gar nicht abzusehen“, sagt der Jugendpfleger. Ein Umstand, der bei ihm große Sorge auslöst. Er bekommt bereits jetzt in seiner täglichen Arbeit im Bereich Schule und Jugendhilfe die Auswirkungen hautnah mit – insbesondere bei Kindern aus ökonomschwachen Familien. „Es muss dringend mehr gemacht werden, um die Jugend bei der Bewältigung der Folgen und ihrer weiteren Entwicklung nicht allein zu lassen, zu unterstützen und mitzunehmen“, fordert Maik Peyko. Der Ansatz solle nicht sein, etwas aufholen zu müssen und dadurch zusätzlichen Druck zu vermitteln. „Das Ansinnen sollte sein, die Jugend wieder abzuholen, ihnen

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von Marcel Baukloh

neuen Halt, etwas Struktur und neue Perspektiven anzubieten.“ Er fordert dazu langfristige Programme und eine Stärkung der Basis vor Ort, beispielsweise durch einen Ausbau und Festigung der bereits vorhandenen Strukturen und Angebote der lokalen Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen, in den Verbänden und anderen Institutionen. Maik Peyko ist seit 18 Jahren beim Albert-SchweitzerFamilienwerk hauptamtlich in der Jugendpflege in Blekkede, Neetze, Amt Neuhaus und Barendorf tätig. Er spricht die Sprache der Jugend. Entsprechend Gewicht hat seine Stimme schon jetzt. Seine oben erwähnten Einschätzungen hat er in einem längeren Beitrag auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Auf diesen Post hat er viele positive Rückmeldungen erhalten – und spontan auch eine Einladung zu einer Jugendhilfeausschuss-Sitzung des Landkreises Lüneburg , um dort zu den „Auswirkungen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche“ zu referieren. „Nach der Wahl muss ich vielleicht nicht mehr eingeladen werden, sondern bin schon da“, hofft Maik Peyko. Ob dem passionierten (Marathon)-Läufer und leidenschaftlichen Ballsportler der Einzug in alle drei Gremien gelingt? Das hängt wieder davon ab, wie viele direkte Stimmen er bekommt. Die Plätze fünf (Gemeinde), neun (Samtgemeinde) und sechs (Kreistag) auf den jeweiligen SPD-Listen werden ihm im Normalfall nicht reichen, um darüber in die drei Gremien zu kommen. Dass er sich bei den parteiinternen Nominierungen als politischer Neuling hinten hat anstellen müssen, stört ihn nicht. „Das gehört ja quer durch alle Parteien zum Geschäft.“ Er setzt auf die Faktoren „frischer Wind“ und „Kommunalpolitiker mit fachlicher Kompetenz“. Das könne der neue Kreistag aus seiner Sicht durchaus vertragen. Entsprechend viele Stimmen direkt zu erreichen, ist für ihn ein ehrgeiziges und sportliches Ziel. „Aber es ist möglich, da die Wähler auf ihren Stimmzetteln ja jeweils drei Stimmen zu vergeben haben und die auch einzeln vergeben dürfen “, sagt Maik Peyko. 2016 ist für ihn da der beste Beweis.


Foto: Karoline Biermann

Andrea Glass (l.) und Petra Kruse-Runge treten in den Samtgemeinden Amelinghausen und Ostheide zur Wahl für den Posten der jeweiligen Hauptverwaltungsbeamtin an.

Frauenpower in Grün

Kampf um Verwaltungsspitzen Die Kommunalwahl bietet für die hiesige Region eine besondere Note. Neu gewählt werden nicht nur Räte und der Kreistag, sondern in fünf Kommunen auch die jeweilige Verwaltungsspitze. Und dabei kommt es zu einem Novum. Erstmals bewerben sich um dieses Amt vier Frauen von Bündnis 90/Die Grünen: Claudia Kalisch kandidiert für die Wahl zur Oberbürgermeisterin in der Hansestadt Lüneburg, Petra KruseRunge, Andrea Szymanski und Andrea Glass treten in den Samtgemeinden Ostheide, Ilmenau und Amelinghausen ebenfalls für den Posten der jeweiligen Hauptverwaltungsbeamtin an. Zudem wird die parteiunabhängige Bewerberin Uta Kraake (Samtgemeinde Dahlenburg) von den Grünen unterstützt.

von Marcel Baukloh

de, erst in Thomasburg, seit 1997 in Neetze. Als DiplomOecotrophologin hat sie lange als Ernährungsberaterin, und dort im ernährungspsychologischen Bereich Essstörungen gearbeitet. Mittlerweile ist sie in der SOS-Kinderdorfeinrichtung Hof Bockum beschäftigt. Beide Frauen können Politik: Sie waren jeweils Sprecherin der Kreistagsfraktion der Grünen. Petra Kruse-Runge ist zudem Mandatsträgerin im Kreistag, im Samtgemeinderat Ostheide und im Gemeinderat Neetze. „Wenn ich sowieso den halben Tag Politik mache, kann ich es auch den ganzen Tag machen“, sagt sie lachend auf die Frage nach ihren Beweggründen zur Kandidatur. Beide sind sehr gut vernetzt. Sie sind überzeugt, dass für die kommenden Herausforderungen im ländlichen Raum „Grüne“ Antworten und Lösungsansätze benötigt werden. „Da möchte ich die Gestaltung und Entwicklung in meiner lieb gewordenen Heimat nicht einfach anderen überlassen“, sagt Andrea Glass. „Wir müssen beispielsweise unsere Gemeinden klimaneutral aufstellen, die Verkehrswende für Pendler und SchülerInnen gestalten, den Umweltschutz zusammen mit den Land- und Forstwirten zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen in allen unseren Dörfern voranbringen.“

„Die Zahl der Frauen mit politischen Mandaten oder an der Verwaltungsspitze sind besonders im ländlichen Raum viel zu gering“, sagt Andrea Glass. Aktuell ist Claudia Kalisch als Bürgermeisterin der Samtgemeinde Amelinghausen die einzige weibliche Hauptverwaltungsbeamtin im Landkreis Lüneburg. „Dies muss sich unbedingt ändern“, ergänzt Petra Kruse-Runge. Die beiden Frauen sehen ihre Kandidaturen auch als künftige Mutmacherinnen für andere politisch engagierte Frauen und Mädchen. „Frauen in der Politik sind für unsere Gesellschaft durch etwa eine andere Herangehensweise oder anderes Verantwortungsgefühl sehr wichtig.“

Petra Kruse-Runge fügt an: „Es geht auch darum, eine andere Art von Politik und ein anderes Miteinander zu etablieren.“ Bei künftigen politischen Entscheidungen müsse noch mehr das „Wir“ im Vordergrund stehen. „Die großen Herausforderungen der Zukunft für die Ostheide lassen sich nur mit deutlich mehr Kreativität, Fantasie und auch einer kleinen Portion Risikobereitschaft bewältigen“, sagt Petra Kruse-Runge. „Wenn ich nie etwas Neues ausprobiere, kann ich auf neue Situationen irgendwann nicht mehr adäquat reagieren.“ Für beide Frauen ist klar: Es ist Zeit für einen grundlegenden Wechsel.

Als Sprungbrett für die eigene Karriere oder Selbstdarstellung, so sagen beide, benötigen sie das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin aufgrund ihrer bereits erfolgten beruflichen Werdegänge und Positionen nicht. Die im kleinen Ort Glüsingen in der Gemeinde Betzendorf beheimatete Andrea Glass leitet als Diplom-Ingenieurin das Sachgebiet „Verkehrsmanagement“ bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Verkehr und Straßenbau im Geschäftsbereich Lüneburg. Petra KruseRunge lebt seit 30 Jahren in der Samtgemeinde Osthei-

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„Unseren erfolgreichen Weg fortsetzen!“

Samtgemeindebürgermeister

Peter Rowohlt kandidiert für weitere Amtszeit „Die Zeit ist unheimlich schnell vergangen“, sagt Peter Rowohlt. 2014 setzte sich der heute 54-Jährige als Neuling für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters in der Samtgemeinde Ilmenau in einer Stichwahl mit 66,1 Prozent der Stimmen durch. Jetzt tritt Rowohlt für die SPD wieder zur Wahl an. Diesmal ist er der „Platzhirsch“ beim Kampf um die Spitze der Verwaltung. „Sieben sehr erfolgreiche Jahre liegen hinter uns, in denen wir als Verwaltung gemeinsam mit der Politik die Samtgemeinde in vielerlei Hinsicht stark gemacht haben“, bilanziert Peter Rowohlt zufrieden. „Doch der erfolgreiche Weg ist hier noch lange nicht zu Ende.“ Der Verwaltungschef sieht weiteres Potenzial und Entwicklungsmöglichkeiten für und in der Kommune unter seiner Regie. „Das gilt es zu heben und zu realisieren, deshalb trete ich nochmals an. Ich habe diesen Job gesucht und ich glaube, der Job hat mich gesucht. Das passt einfach.“

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für die BürgerInnen umgesetzt werden. Aber auch die repräsentativen Termine sind längst sein „zweites Zuhause“ geworden: Ob es Feuerwehren, Sportvereine oder die Schützenvereine sind, er ist bei jeder Hauptversammlung ein gern gesehener Stammgast, der für seine humorvollen und pointierten Grußworte schon einen Ruf genießt. Er ist froh, nach der Corona-Zeit wieder zu den Jubiläen zu dürfen. „Besonders berühren mich die Lebensgeschichten unserer Senioren, wenn ich mit den Kollegen Ortsbürgermeister und dem Pastor bei den 80. oder 90. Geburtstagen oder den hohen Ehejubiläen bin. Wir denken immer, wir hätten es hier und da schwer – und dann hört man Geschichten von Flucht und Wiederaufbau mit leeren Händen, Mut und Zuversicht. Das geht nahe!“ Gibt es auch negative Erfahrungen? Da muss er schmunzeln: „Meine Töchter gehen mit mir nicht mehr im Ort einkaufen, weil es manchmal schon auf dem Parkplatz eine halbe Stunde dauert, die ganzen „Ach Peter, ich hab da nochmal ne Frage-Gespräche“ zu erledigen.“ Aber das ist nur eine Anekdote am Rande, die den selbst erklärten Berufs-Optimisten nicht aus der Ruhe bringt. „Dass wir jetzt die Glasfaser-Erschließung in Barnstedt, Embsen und Melbeck haben oder den Bau des neuen Rathauses im festgelegten Budget- und Zeitplan hinbekommen haben, ist klasse.“ Für ihn zählt aber auch die Neueinrichtung der zentralen Krippe im alten Rathaus, der Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses Kolkhagen, der Umbau der Grundschule Melbeck und der geplante Neubau der Grundschule Deutsch Evern zu den besonderen Höhepunkten in seiner bisherigen Amtszeit. „Wir haben schon mehr geschafft, als ich dachte.“ Weitere Meilensteine sollen in den kommenden Jahren dazukommen: Kita-Plätze für jedes Kind, wofür wohl ein weiterer zentraler Kindergarten errichtet werden muss. Ganztagsangebote in allen drei Grundschulen, Glasfaserausbau für jedes Haus auch in Deutsch Evern, aktive Förderung der Dorfgemeinschaft und Vereine nach der Corona-Krise sowie die weiter verbesserte Ausstattung der Feuerwehren.

Als Peter Rowohlt 2014 seinen Hut in den Ring warf, war er ein Quereinsteiger. Zwar kannte er sich durch sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement (Gemeinderat, Samtgemeinderat, Kreistag) in diesem Metier bestens aus, doch mit der Arbeit als Samtgemeindebürgermeister betrat der gebürtige Embsener Neuland. Doch das ist mittlerweile längst zu bekanntem Terrain geworden. Überrascht hat ihn die besondere Effizienz der kleinen Ratshausmannschaft. „Das nur gut 20 KollegInnen den ganzen Laden so reibungslos und mit der hohen Zufriedenheit der BürgerInnen am Laufen halten, war mir so nicht klar.“ Damals hängte er seinen langjährigen Beruf als Abteilungsleiter bei der Deutschen Angestellten Krankenkasse in Hamburg an den Nagel. Bereut hat er seine Entscheidung und den Wechsel ins Melbecker Rathaus nicht. „Die Arbeit als Samtgemeindebürgermeister hier vor Ort ist nicht nur unglaublich vielfältig und facettenreich, sondern auch erfüllend.“ Am meisten freut es Rowohlt, wenn gemeinschaftlich durch Rat und seine Verwaltung geplante Projekte und Vorhaben erfolgreich

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Marcel Baukloh, 50, freier Mitarbeiter, ausgebildeter Journalist mit langjähriger Erfahrung als Lokal-Redakteur.

Kommentar

Nicht wählen ist auch keine Lösung! Liebe Leserinnen und Leser, wissen Sie, was das hier gerade für eine Herausforderung ist? Die Chefin will einen Kommentar zur Kommunalwahl 2021. Gehört sich so, dass wir unser Spezial auch mit einer eigenen Botschaft versehen, sagt sie. Ich wäre dafür bestens geeignet als ausgebildeter Journalist und ehemaliger Leiter einer Tageszeitungsredaktion, der so einige Wahlen hinter sich gebracht hat. Dass das lange her ist, schert sie wenig. Also habe ich tatsächlich tagelang nachgedacht, was will ich wie, wem und vor allem warum sagen? Es geht ja auch darum, die Leserschaft von Anfang bis Ende mitzunehmen. Doch weiß ich, wer das hier liest? Jung? Mittelalt? Alt? Eltern? Alleinerziehende? Berufstätige? Arbeitssuchende? Zugezogene? Alteingesessene? Es ist echt kompliziert. Und den Zeitungs-Kniff, mit einem besonderen Bild als Eye-Catcher neugierig auf den weiteren Inhalt zu machen, kann ich vergessen. George Clooney schreibt nicht über Kommunalwahlen in Niedersachsen. Diverse Einstiege wurden schon nachts neben dem eigenen Körper hin und her gewälzt, morgens beim Gassigehen dem verdutzten Hund Sätze in Kladde vorgebetet, am Tage am Schreibtisch wieder verworfen, während des Grillens am Wochenende abends neu an- gefangen und alles bis jetzt irgendwie für blöd empfunden. Vielleicht sollte ich über den Sport einen Einstieg versuchen? Da kenne ich mich als früherer Sportredakteur aus. „Manni Flanke, ich Kopf. Tor.“ Herrlich. Fünf Worte. Alles gesagt. Jeder versteht es. Für die Jüngeren, der Ausspruch stammt von „Hotte“ Hrubesch – dem KopfballUngeheuer beim ehemaligen Bundesliga-Dino Hamburger SV, als es noch richtige Mittelstürmer und keine falschen Neuner vor den abkippenden Sechsern gab. Vieles ist so einfach und wird doch verkompliziert – auch in der (Kommunal-)Politik. Warum? Und wieso muss ich überhaupt in dieser wunderbar aufgeklärten Welt voller Twitter, Whats-App- und FacebookGruppen-Freunden darauf hinweisen, wie wichtig es ist, zur Wahl zu gehen, Eigenverantwortung zu zeigen? Gerade im kommunalen Bereich. Hier kenne ich doch mitunter sogar diejenigen, die ihre Zeit für mich ehrenamtlich politisch opfern, damit es in meiner Region vorangeht. Einfach informieren, Kreuze machen, Entscheidungen verfolgen und letztendlich – das gilt jetzt auch für die Freizeitpolitiker – miteinander reden und auch eine andere Meinung zulassen. Demokratisch mitbestimmen ist im Vergleich zu vielen Ländern ein großer, cooler

Luxus. O.k. Ich ziehe den Satz zurück. Luxus scheint nicht jeder zu mögen oder zu verstehen. Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 bei uns lag bei weniger als 60 Prozent. Wenn es bald jedem zweiten Wahlberechtigten total egal ist, wer, was und warum in seiner Heimat entscheidet und der Urne fernbleibt, dann stimmt etwas nicht. Könnte natürlich daran liegen, dass die gewählten Volksvertreter im Zusammenspiel mit Verwaltung das in sie gesetzte Vertrauen nicht immer rechtfertigen. Da gibt es sicherlich Verbesserungspotenzial. Doch deswegen keine Kreuze machen? Nö. Nicht wählen ist definitiv keine Lösung! Zumal in jedem Neu(wahl)anfang ein Zauber liegt – zumindest liegen könnte. Nächster, letzter Ansatz. Wieder mit Erfahrungen aus dem eigenen Berufsleben: Wissen Sie, was das schöne an meiner Arbeit als Journalist ist? Ich kann, darf und muss Fragen für meine Artikel stellen. Auch die, die der Gegenüber am liebsten gar nicht hören will. Mein früherer Chef hat mir schon zu Ausbildungszeiten eingebläut, dass es keine dummen Fragen geben würde, sondern nur dumme Antworten. Fragen, reden, diskutieren sind aber unser aller Lebenselixier. Deswegen würde ich gerne von jungen und alten Wählern und künftigen PolitikerInnen/EntscheidungsträgerInnen wissen: Sie wollen in ihrer Heimatkommune, dort wo Sie sich wohlfühlen und zufrieden leben wollen, dass Grundschulen, Jugendtreffs oder das Freibad geschlossen werden, dass nicht ausreichend Kita-Plätze vorherrschen, dass Straßen-, Rad- Wanderwege nicht ausgebaut oder saniert werden, dass Gasthäuser wegsterben, Leerstand herrscht, Wirtschaftsansiedlungen ausbleiben, Miet- und Baulandpreise, Gebühren und Abgaben weiter explodieren. Sie wollen auch, dass Senioren vereinsamen, es keine ärztliche Versorgung vor Ort oder Bus-Verbindungen gibt, dass das Ehrenamt und Vereinswesen wegbricht, dass keine Feuerwehr mehr kommt, wenn es brennt, dass Arbeitsplätze abgebaut werden und dass Klima- und Naturschutz vor der Haustür keine Rolle spielen. Ich glaube, dass Sie all das genau nicht wollen. Deshalb sollten die einen, diejenigen, denen sie persönlich zutrauen, das zu verhindern, Ihre Stimme geben und am 12. September zur Wahl gehen oder per Briefwahl abstimmen. Zeit genug, sich über Inhalte oder Programme zu informieren, ist vorhanden. Und die anderen sollten das in Sie gesetzte Vertrauen in den kommenden fünf Jahren bestens umsetzen!

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8 Fragen an 4

Pia Steinrücke, 48 Jahre, wohnt in Lüneburg. Lebt in einer Partnerschaft, hat eine erwachsene Tochter. Ist derzeit Stadträtin für Bildung, Jugend und Soziales (Sozialdezernentin). Ihre Hobbies: Wandern, Rad fahren, mein Labrador Bruno, Kochen, Italien, gesellschaftspolitische Themen

ßen Respekt. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich stärker im öffentlichen Fokus stehen und ein Stück Privatheit aufgeben werde. Das ist schon jetzt eine große Herausforderung, aber ich blicke mit Zuversicht auf die persönliche Weiterentwicklung, die mit diesem Amt einhergeht.

BeneFit: Was macht diesen Posten so attraktiv? Pia Steinrücke: Mit den Menschen in der Stadt in den Austausch zu kommen und Neues miteinander zu gestalten! Als Oberbürgermeisterin habe ich großartige Möglichkeiten, gemeinsam mit den Menschen die Stadt aktiv und kreativ weiterzuentwickeln und gleichzeitig als Verwaltungschefin diesen Prozess auch zu organisieren und zu verwalten. Ich bin gut darin, Ideen zu entwickeln, Prozesse anzustoßen und zu steuern. Als Oberbürgermeisterin kann ich dies im direkten Kontakt mit den Menschen tun und das in den vielfältigsten Lebensbereichen, die diese Stadt bietet. So viel Abwechslung und Verantwortung bietet wohl kaum ein anderer Job.

BeneFit: Warum geben Sie für dieses Amt Ihr berufliches Leben auf? Pia Steinrücke: Es fühlt sich nicht so an, als würde ich etwas aufgeben. Ich sehe es als Weiterentwicklung sowohl für mich als auch für die Stadt, wenn ich Oberbürgermeisterin werde. Schon jetzt bin ich als Sozialdezernentin an der Schnittstelle zwischen Politik, Gesellschaft und Verwaltung tätig und kenne es, als Wahlbeamtin auf Zeit gewählt zu sein. Ich war schon immer mutig genug, neue Wege zu wagen, wenn ich von etwas überzeugt bin – und von dieser Stadt und von den Menschen, die hier leben, bin ich überzeugt. Und ich bin sicher, die richtige Oberbürgermeisterin für Lüneburg zu sein. In sofern sind die Kandidatur und vor allem das Amt ein Gewinn.

BeneFit: Wann und warum waren Sie zuletzt beim amtierenden OB im Büro? Pia Steinrücke: Heute (01.07.21). Ich musste mit ihm meine Urlaubsvertretung besprechen, die er in meiner Abwesenheit übernimmt.

BeneFit: Was hat für Sie den Ausschlag gegeben zu kandidieren? Pia Steinrücke: Eine solche Entscheidung entwickelt sich. Bei mir gab es nicht den ausschlaggebenden Moment. Als Sozialdezernentin habe ich viel mit den Menschen in der Stadt zu tun. Es ist mir gut gelungen, wichtige sozialpolitische Herausforderungen zu bewältigen und dabei auch Krisen zu meistern oder zu verhindern. So trage ich maßgeblich Verantwortung dafür, dass die Unterbringung und Integration von Geflüchteten in unserer Stadt so gut gelungen ist. Ich habe die Kitaversorgung deutlich verbessert. Wir haben eine nahezu hundertprozentige Versorgung in Lüneburg. Als diplomierte Sozialarbeiterin und systemische Beraterin mit einem Masterabschluss in Sozialmanagement bin ich nicht die „typische” Verwaltungsfrau – ich sehe mich als Impulsbzw. Ideengeberin. Aufgrund meiner mittlerweile langjährigen Verwaltungserfahrung weiß ich aber auch, wie ich diese Ideen mit Politik und Verwaltung umsetzen kann, gerade auch solche, mit denen Verwaltung sonst vielleicht fremdelt. Außerdem kann ich als Sozialarbeiterin, die lange im Jugendamt gearbeitet hat, Krisen bewältigen, häufig verhindern und dabei durchsetzungsstark und diplomatisch sein.

BeneFit: Wo sehen Sie die dringendsten Probleme in Lüneburg, die gelöst werden müssen? Pia Steinrücke: Wir brauchen ein neues Miteinander, wir müssen unsere lokalen Möglichkeiten für die Bewältigung des Klimawandels nutzen und die Herausforderungen der Digitalisierung und des gesellschaftlichen Wandels zu Chancen machen! Maßgeblich entscheidet die Bildung über die Zukunft der Menschen. Deshalb setze ich mich ein für beste Bildung von Anfang an in den besten Einrichtungen in Lüneburg. Von der Krippe bis zur Grundschule, weiterführenden Schulen und auch in der Erwachsenenbildung werden nicht nur die Gebäude saniert und modernisiert. Jede Kita und ausgewählte Grundschulen werden zu Familienzentren umgebaut. Die Quartiersarbeit muss weiter gestärkt werden durch mehr Angebote, durch mehr Beteiligung und mehr Bürgernähe. Denn im Kleinen können wir am besten den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Mein Leitgedanke bei allem ist: Teilhabe für alle ermöglichen, egal wo sie herkommen, wie sie aussehen und wen sie lieben. Für mich ist zudem klar: Alle zukünftigen Entscheidungen in der Hansestadt Lüneburg müssen unter Einbeziehung des Umwelt- und Klimaschutzes getroffen wer-

BeneFit: Was ändert sich für Sie persönlich, wenn Sie OB werden? Pia Steinrücke: Vor der wachsenden Verantwortung, die ich für die ganze Stadt übernehmen würde, habe ich gro-

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OB-Kandidatinnen/Kandidaten den. Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe. Deshalb kann es nur im gemeinsamen Handeln aller Lüneburgerinnen und Lüneburger gelingen. Konkret heißt das, dass wir zu einer klimafreundlichen, nachhaltigen Mobilität kommen müssen. In der Innenstadt möchte ich ein Fahrradparkhaus mit Repaircafe im jetzigen Karstadtparkhaus schaffen. Damit Klimaschutz gelingt und von allen mitgetragen wird, muss vor Ort im Kleinen damit angefangen werden. Deshalb soll in jedem Stadtteil ein Quartiersmanager zu Klima- und Nachhaltigkeitsfragen eingesetzt werden. Unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und verantwortlich Entscheidungen treffen – darauf können die LüneburgerInnen sich verlassen, wenn ich Oberbürgermeisterin bin.

Ich will die Menschen, die dort arbeiten, stärken, ihre Ideen und Qualitäten fördern und besser nutzen. In der Verwaltung wird sich u.a. durch die Digitalisierung viel verändern – dazu brauchen wir engagierte Mitarbeitende, die ihre eigenen Ideen einbringen und gleichzeitig im Dienste der Bürgerinnen und Bürger arbeiten! Ich wünsche mir eine offene Verwaltung, in der auf Augenhöhe gearbeitet wird und wir auch so den BürgerInnen begegnen. Das Rathaus muss offen sein für die Menschen, ihre Ideen, Anregungen und Kritik. BeneFit: Schlips und Kragen (also Anzug/Kleid) oder doch eher leger Jeans/Rock und Hemd/Bluse – was trägt der/die zukünftige OB im Rathaus-Alltag? Pia Steinrücke: Im Rathaus-Alltag ohne offizielle Termine bin ich schon jetzt lieber leger unterwegs und werde es auch zukünftig sein. Für alle Fälle ist aber immer eine schickere Variante (Kleid und Blazer) im Schrank im Büro.

BeneFit: Welche dringendsten Aufgaben sehen Sie innerhalb der Verwaltung zu lösen? Pia Steinrücke: Die Arbeit der Verwaltung muss durchgängig vom Menschen, vom Bürger, von der Bürgerin her gedacht werden: Vernetzte und querschnittsorientierte Herangehensweisen, Digitalisierung der Arbeitsplätze und der Dienstleistungen sowie Beteiligung der MitarbeiterInnen auf allen Ebenen. Für mich gehört zur integrierten Stadtentwicklung zwingend die Organisationsentwicklung dazu. Beide Prozesse müssen ineinandergreifen. Als Führungskraft stehe ich für das Prinzip der lernenden Organisation inklusive Delegation, Organisations- und Fehlerkultur und Führungsleitbild.

Claudia Kalisch, 49 Jahre wohnt in Reppenstedt und ist verheiratet, zwei Kinder (19 und 11 Jahre alt). Derzeit Hauptverwaltungsbeamtin als Samtgemeindebürgermeisterin der Samtgemeinde Amelinghausen. Ihre Hobbies: Karate, Judo, Yoga, Walken, Flöte BeneFit: Was hat für Sie den Ausschlag gegeben zu kandidieren? Claudia Kalisch: Die Liebe zu unserer Stadt. 1993 bin ich nach Lüneburg gekommen und seitdem geblieben. Diese Stadt ist mein zu Hause. Von Kaltenmoor bis Kalkberg, von Weststadt bis Moorfeld, von Mittelalter bis Zukunftsstadt, ist einfach alles drin und gehört zusammen. Von Zeit zu Zeit braucht jedoch auch die größte Liebe frischen Wind, neue Strukturen und eine offene Gesprächskultur, um Bestand zu haben, zu wachsen und sich nachhaltig sozial im Guten weiterzuentwickeln. Lüneburgs Aufgaben sind eine Herausforderung. Dieser stelle ich mich gern mit meiner Erfahrung. >

BeneFit: Warum geben Sie für dieses Amt Ihr berufliches Leben auf? Claudia Kalisch: Ich gebe nichts auf – vielmehr möchte ich mein berufliches Leben konsequent fortführen und meine bisherige Qualifikation und Erfahrung an dieser Stelle einbringen, zum Wohle und Nutzen unserer Stadt. Meine Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik sind die Basis, den hier notwendigen und anstehenden Wandel bestmöglich für und mit allen zu gestalten.

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BeneFit: Was ändert sich für Sie persönlich, wenn Sie Oberbürgermeisterin werden? Claudia Kalisch: Meine aktuelle Verantwortung potenziert sich natürlich. Aber nicht nur die. Ich freue mich darauf, die Stadt in all ihren Facetten mitzugestalten. Und ganz nebenbei könnte ich endlich wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren und in der Mittagspause auf den Wochenmarkt gehen.

BeneFit: Wo sehen Sie die dringendsten Probleme in Lüneburg, die gelöst werden müssen? Claudia Kalisch: Wo soll ich anfangen? Klimaneutralität, Bürgernähe & Transparenz, Mobilitätswende, Stadtentwicklung, Digitalisierung und Förderung von Wirtschaft, Kunst, Kultur, Sport, Handel und Gewerbe. Insbesondere aktuell: die angemessene Vorbereitung kommender Viruslagen mit besonderem Augenmerk auf Eltern und Kinder und vor allem die Schaffung von attraktiven Verweilorten für unsere Jugendlichen.

BeneFit: Was macht diesen Posten so attraktiv? Claudia Kalisch: Lüneburg steckt in und ruft nach einem Wandel. Diesen möchte ich mit dem Team der Stadtverwaltung und ihren rund 1500 MitarbeiterInnen auf den Weg bringen. Es geht darum, echte Klimagerechtigkeit herzustellen, eine echte Mobilitätswende zu gestalten. Diese sind dringend notwendig und daher absolut reizvoll. Und ganz besonders möchte ich die modernen Wege der BürgerInnenbeteiligung nutzen, um die Entscheidungen von Rat und Verwaltung transparent zu machen sowie die BürgerInnen und relevanten AkteurInnen daran teilhaben zu lassen.

BeneFit: Welche dringendsten Aufgaben sehen Sie innerhalb der Verwaltung zu lösen? Claudia Kalisch: Erstens: Die umfassende Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, damit die BürgerInnen unsere Verwaltungsleistungen online nutzen können, ohne dafür immer ins Rathaus kommen zu müssen. Zweitens: Die Integration der zahlreichen AkteurInnen unserer Zivilgesellschaft in die thematische Beratung und Entscheidungsfindung von Verwaltung und Politik. Deren Know-How und Erfahrung ist verstärkt in die Entscheidungsprozesse mit einzubinden. Zudem müssen die Entscheidungen des Rates so vorbereitet werden, dass künftig neben den finanziellen Auswirkungen auch die sozialen und ökologischen Folgen (inkl. Auswirkungen auf den Klimawandel) mit abgewogen werden können. Und Drittens ganz besonders: Die Gestaltung des kulturellen Wandels im Rathaus. Das Haus wurde über Jahrzehnte hinweg von einer starken Führungspersönlichkeit geprägt und darauf zugeschnitten. Ich stehe für einen kooperativen Führungsstil, für Kommunikation auf Augenhöhe, die Verbindendes sucht, Spannungen moderiert und Brücken baut. Das wird nach meiner Wahl für eine deutliche Veränderung sorgen. Ich habe gelernt, damit umzugehen, Wandel zu gestalten und die Menschen dabei mitzunehmen.

BeneFit: Wann und warum waren Sie zuletzt beim amtierenden OB im Büro? Claudia Kalisch: Wir hauptamtlichen BürgermeisterInnen im Landkreis treffen uns aktuell wöchentlich in einem Corona-Krisenstab und monatlich reihum in den Rathäusern der einzelnen Kommunen. Zuletzt im Rathaus der Hansestadt waren wir im vergangenen Oktober. Für ein bilaterales Gespräch hatte ich unseren OB vor Ort in kommunaler Angelegenheit 2018 aufgesucht und kurz vor Gründung der Marke Lünestrom im Jahr 2014.

BeneFit: Schlips und Kragen (also Anzug/Kleid) oder doch eher leger Jeans/Rock und Hemd/Bluse – was trägt der/die zukünftge OB im Rathaus-Alltag? Claudia Kalisch: Das hängt von den täglichen Terminen ab. Smart Casual an Tagen ohne Außenterminen, also lässig, aber nicht nachlässig. Doch sind diese Tage erfahrungsgemäß eher selten, daher wird die Kleidung überwiegend anlassbezogen der Kleiderordnung entsprechen. Auch hier gilt die Allzuständigkeit der BürgermeisterInnen: sie müssen alles können – von Jeans bis Ballkleid. Ich kann und mag das – und die Garderobe freut sich, wenn sie eingesetzt wird.

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Monika Scherf, 57 Jahre wohnt in Lüneburg, ist verheiratet, keine Kinder. Derzeit Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung. Ihre Hobbies: Radfahren, wandern BeneFit: Was macht diesen Posten so attraktiv? Monika Scherf: Das ist eine Mischung aus all dem, was ich in den Antworten zuvor schon benannt habe: Dass es um Lüneburg geht, die Stadt, die ich liebe, dass es um Stadtentwicklung geht, das ist das, was ich gelernt habe und dass es um die Führung einer Verwaltung geht, eine Aufgabe, die mich reizt und anspornt

BeneFit: Warum geben Sie für dieses Amt Ihr berufliches Leben auf? Monika Scherf: Mein „berufliches Leben“ gebe ich nicht auf, ganz im Gegenteil: Meine Kandidatur und das Amt der Oberbürgermeisterin ist eine konsequente Entscheidung aus meinem bisherigen beruflichen Werdegang. Als Ingenieurin und Raumplanerin habe ich viel Erfahrung im Bereich der Stadt- und Regionalplanung, also genau das, was Lüneburg für eine moderne Entwicklung jetzt braucht. Außerdem habe ich aufgrund meiner Stationen in verschiedenen Institutionen und Verwaltungen viel Erfahrung, wie eine Verwaltung geführt und organisiert werden muss, damit sie gute Dienstleistungen für die Stadtgesellschaft, also für alle, die hier leben, arbeiten und wirtschaften, erbringen kann.

BeneFit: Wann und warum waren Sie zuletzt beim amtierenden OB im Büro? Monika Scherf: Auf jeden Fall vor etwa dreieinhalb Jahren, als ich mich in meiner damals neuen Funktion als Landesbeauftragte dort vorgestellt habe. Alle weiteren Zusammentreffen kann ich zeitlich nicht mehr genau einordnen, zumal die letzten Treffen meist online stattgefunden haben. BeneFit: Wo sehen Sie die dringendsten Probleme in Lüneburg, die gelöst werden müssen? Monika Scherf: • Moderne, nachhaltige Mobilität Unsere schöne Lüneburger Innenstadt hat es verdient, dass weniger Verkehr durch ihre Straßen rollt. Ich will den Radverkehr stärken und die verschiedenen Verkehrsträger besser miteinander kombinieren und vernetzen, so dass ein hoher Anreiz zum Umstieg vom Auto auf Rad und ÖPNV entsteht! Das Auto werde ich nicht „verteufeln“, es muss weiterhin für Menschen, die in bestimmten Situationen und Lebensphasen darauf angewiesen sind, möglich sein, auch mit dem Auto in die Stadt zu kommen. • Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung Das ist die zentrale Zukunftsaufgabe! Sie duldet keinen Aufschub, wenn wir auch für die nachfolgenden Generationen ein gutes Leben in einer intakten Umwelt sicherstellen wollen. Diese Aufgabe zieht sich als Querschnittsthema durch mein Wahlprogramm: Ob bei der Gestaltung unserer Wohnquartiere, wenn wir mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, in der Mobilität, in der Gestaltung der Innenstadt und in der Wirtschaftsförderung. • Innenstadt beleben Von unseren rund 300 Einzelhandelsgeschäften und 120 Gastronomiebetrieben kämpfen viele ums Überleben. >

BeneFit: Was hat für Sie den Ausschlag gegeben zu kandidieren? Monika Scherf: Lüneburg hat viele Entwicklungspotentiale und ebenso viele Herausforderungen. Ich freue mich, wenn ich als Planerin die Stadt, in der mein Mann und ich seit fast 30 Jahren leben, die unsere Heimat geworden ist, mitgestalten und entwickeln darf. Mein Ziel ist, Lüneburg zu einer modernen, zukunftsfähigen Stadt weiterzuentwickeln, in der alle Menschen nach ihren eigenen Vorstellungen gut und gerne leben können. Außerdem will ich mit meiner Führungserfahrung und einem modernen Führungsstil frischen Schwung und neue Ideen einbringen, so dass sich das Klima in Lüneburg in vielerlei Hinsicht ändert. BeneFit: Was ändert sich für Sie persönlich, wenn Sie OB werden? Monika Scherf: Das Amt der Oberbürgermeisterin ist ein Amt vor dem ich hohen Respekt habe. Mir ist sehr bewusst, dass mich in diesem Amt sehr viele, unterschiedliche Ansprüche, Interessen, Ideen und Nutzungskonflikte erreichen werden. Es wird viel Zeit, hohen Einsatz und Kompromissbereitschaft erfordern, um all diesem bestmöglich gerecht zu werden. Dadurch werden sich Prioritäten in meinem (Berufs-)Leben verschieben.

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8 Fragen an 4

Durch mehr Grün und Kultur, höhere Aufenthaltsqualität (auch auf dem Platz Am Sande), weniger Verkehr und neue, attraktive Funktionen in der Innenstadt will ich erreichen, dass wieder mehr LüneburgInnen hier vor Ort einkaufen und hier ihre Zeit verbringen.

der Pandemiezeit (zu-)viel kompensieren. Unsere Kitas und Schulen müssen modernisiert werden, die Betreuungszeiten müssen sich stärker an den Bedürfnissen der Eltern orientieren. Die Schulen müssen digitalisiert werden für fortschrittlichen Unterricht. BeneFit: Welche dringendsten Aufgaben sehen Sie innerhalb der Verwaltung zu lösen? Monika Scherf: Der Wechsel an der Spitze der Verwaltung ist für viele eine neue Erfahrung; und nach rund 30 Jahren mit demselben Oberbürgermeister gewiss auch mit Unsicherheit verbunden. Daher werde ich zunächst Nähe und Vertrauen zu allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufbauen. Die Verwaltung als Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger wird eine andere, eine moderne Führungskultur erleben: Ich werde Freiräume schaffen, zuhören, motivieren, unterstützten und vor allem bürokratische Hürden beseitigen. Aber ich werde die Verwaltung auch fordern, denn nur mit einer modernen Verwaltung kann man gestalten und wirkungsvoll umsetzen!

• Wirtschafts- und Innovationskraft stärken Durch Digitalisierung (Glasfaser für alle!), gute Fachkräfte und Neugründungen in engem Zusammenspiel mit unserer Leuphana will ich die Wirtschafts- und Innovationskraft in unseren Unternehmen stärken. • Hochschul- und Wissenschaftsstandort ausbauen Mit der Leuphana hat Lüneburg eine national und international hoch angesehene Universität. Mit den Studierenden und Lehrenden der Leuphana haben wir viel Wissen und Innovationspotential in unserer Hansestadt. Das müssen wir nutzen für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule sowie Hochschule und Wirtschaft. Warum nicht Lüneburg zum „Start-Up Mekka für Nachhaltigkeit“ machen? • Bildungsoffensive starten Corona hat uns die Schwächen unseres Bildungssystems deutlich vor Augen geführt. Kinder, Familien, Betreuerinnen und Betreuer sowie Lehrkräfte mussten in

BeneFit: Schlips und Kragen (also Anzug/Kleid) oder doch eher leger Jeans/Rock und Hemd/Bluse – was trägt der/die zukünftige OB im Rathaus-Alltag? Monika Scherf: Eine Oberbürgermeisterin sollte sich immer amtsangemessen kleiden, Kleidung hat für mich auch etwas mit Respekt gegenüber meinem Gegenüber zu tun. Aber klar ist auch, wenn Termine draußen im Gelände anstehen, kleide ich mich anders als z.B. bei der Auszeichnung von Bürgerinnen und Bürgern für ehrenamtliches Engagement.

Heiko Meyer, 52 Jahre, aus Lüneburg, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Inhaber der HM-Objekteinrichtungen KG. Seine Hobbies: Aktivitäten mit der Familie, Lokalpolitik, das Gastronomieobjekt „Coffee House No.1“ am Schrangenplatz

Stadtverwaltung aus dem Effeff und bin mit den Herausforderungen für unsere Hansestadt bestens vertraut. Beste Vorrausetzungen also dafür, mein Leben als Oberbürgermeister fortzusetzen.

BeneFit: Warum geben Sie für dieses Amt Ihr berufliches Leben auf? Heiko Meyer: Mittlerweile seit 2004 bin ich im Spannungsfeld zwischen Politik und Verwaltung tätig. Seit 2006 arbeite ich in verschiedenen städtischen Verwaltungsausschüssen und als Aufsichtsratsmitglied in Gesellschaften mit städtischer Beteiligung. Vor fünf Jahren wurde ich darüber hinaus zum parteilosen Mitglied des Lüneburger Stadtrates gewählt. Ich kenne also unsere

BeneFit: Was hat für Sie den Ausschlag gegeben zu kandidieren? Heiko Meyer: Ausschlaggebend für die Kandidatur war meine Tätigkeit als Ratsmitglied. Ich habe dort über Jahre hinweg gesehen, dass politisch mehr gegeneinander statt miteinander gearbeitet wird. Ich fand es schon immer schade, wenn gute Ideen abgelehnt werden, nur weil diese nicht von der eigenen Partei kamen. Das war und ist bis heute meine Motivation, für das Amt des

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OB-Kandidatinnen/Kandidaten Oberbürgermeisters zu kandidieren und Lüneburg gemeinsam voranzubringen.

lien zu Wohnraum. • Förderung alternativer, flächeneffizienter Wohnformate (z. B. Tiny Houses, Mehrgenerationenhäuser). 2) Maßnahmen gegen den Mangel an Kitaplätzen: • In Lüneburg fehlen Kindertagesplätze. Oder sie sind am falschen Ort, also nicht dort, wo wir sie brauchen. Die Betreuungsengpässe, insbesondere im Bereich der Kinderkrippen, sind kurzfristig zu beheben. • Die täglichen Öffnungszeiten und die Schließungszeiten während der Ferien bedürfen der Optimierung. Eine flexible Anpassung der Betriebszeiten an den Arbeitsalltag unserer Familien ist erforderlich. • Die selbstständige, private Kindertagespflege bedarf der besonderen Wertschätzung und Unterstützung.

BeneFit: Was ändert sich für Sie persönlich, wenn Sie OB werden? Heiko Meyer: Ich ziehe mich aus der Geschäftsführung meiner Firma ‚HM-Objekteinrichtungen‘ zurück. ‚HMObjekteinrichtungen‘ beschäftigt sich mit der Innenarchitektur und -ausstattung von Hotels und Gastronomiebetrieben und ist im ganzen norddeutschen Raum tätig. So kann ich mich vollkommen auf das Amt des Oberbürgermeisters konzentrieren. BeneFit: Was macht diesen Posten so attraktiv? Heiko Meyer: Ich bin hier in Lüneburg geboren, verwurzelt und vernetzt wie kein anderer. Es bereitet mir Spaß und es erfüllt mich, unsere schöne Stadt voranzubringen, sie noch schöner zu machen, das Leben lebenswerter und das Miteinander zu fördern.

BeneFit: Welche dringendsten Aufgaben sehen Sie innerhalb der Verwaltung zu lösen? Heiko Meyer: Die Finanzlage der Stadt ist sofort zu überprüfen: In den letzten Wochen wurden zahlreiche, teure Wahlkampfgeschenke der alten Stadtverwaltung verteilt. Die Auswirkungen dieser Spendierlaune müssen kurzfristig über- prüft werden. Meine Führungserfahrung aus der Privatwirtschaft wird mir helfen, die Mitarbeiter auf meinem Weg mitzunehmen, ihnen Freiheiten und Verantwortung zu geben, um die von mir vorgegebenen Ziele zu erreichen. Insbesondere gegen das in der Verwaltung verbreitete „haben wir immer schon so gemacht“, denn die Herausforderungen sind groß: Es steht die komplette Digitalisierung des Verwaltungsapparats an, jeder kann sich vorstellen, wie überfordert dabei die herkömmliche Sichtweise von Verwaltung ist.

BeneFit: Wann und warum waren Sie zuletzt beim amtierenden OB im Büro? Heiko Meyer: Letztmalig, soweit ich mich richtig erinnere, war dies im Herbst 2020 in seinem Besprechungsraum. Zuletzt mit ihm gesprochen habe ich in den letzten, regelmäßig stattfindenden Sitzungen und Ausschüssen der Stadt. BeneFit: Wo sehen Sie die dringendsten Probleme in Lüneburg, die gelöst werden müssen? Heiko Meyer: Meine Kandidatur steht unter dem Motto des „Miteinander“, denn ich bin besorgt um unsere Stadtgesellschaft. Ich habe den Eindruck, dass eine Spaltung um sich greift, die Beispiele dafür sind zahlreich. Auch in der Führung der Stadt, im Spannungsfeld von Politik und Verwaltung, ist die Spaltung sichtbar: Streitbare Standpunkte werden bis zum Äußersten und vor Gericht ausgefochten, gemeinsame Lösungen erscheinen unmöglich. Meine Unabhängigkeit macht es möglich, die Hände in alle Richtungen auszustrecken und sich anderen Positionen und Meinungen zu öffnen, den Dialog zu führen und Kompromisse zu erreichen. Daneben sehe ich zwei Aufgabenbereiche, die mit Priorität bearbeitet werden müssen: 1) Maßnahmen gegen den Wohnungsmangel: • Als Mann der Wirtschaft führe ich einen kompetenten und konstruktiven Dialog auf Augenhöhe mit der Bauwirtschaft, um den Wohnungsbau zu beschleunigen. • Der Wohnungsbau ist zu fördern durch den Ausbau von Dachgeschossen und Dachaufstockungen, außerdem durch die Nachverdichtung im Bereich bereits bestehender Bebauung. • Bei neuen Bauprojekten ist vornehmlich bezahlbarer Wohnraum zu schaffen. • Der neu erbaute, preiswerte und öffentlich geförderte Wohnraum soll zuerst für die Lüneburger Wohnungssuchenden reserviert sein. • Umbau geeigneter innerstädtischer Gewerbeimmobi-

BeneFit: Schlips und Kragen (also Anzug/Kleid) oder doch eher leger Jeans/Rock und Hemd/Bluse – was trägt der/die zukünftige OB im Rathaus-Alltag? Heiko Meyer: Dem Amt angemessen, aber immer noch arbeitsfähig, wird es im Rathaus-Alltag das berühmte „Smart Casual“ sein, also eine Kombination von Sakko und Freizeithose. Bei offiziellen Anlässen ist es sicherlich angemessen, den klassischen Anzug zu tragen, um die Bedeutung eines Zusammentreffens sichtbar nach außen zu tragen. Ich bedanke mich bei der BeneFit für die Möglichkeit dieses Interview zu geben, denn das ist keine Selbstverständlichkeit.

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UNTERWEGS Lüneburg & Region

…besungen Die fitteste Band der Welt in Schröder’s Garten

9. September

Am Donnerstag, 9. September, ist um 18 Uhr Einlass für einen spaßigen Abend in Schröder’s Garten. Mit ihrem neuen Programm „Die fitteste Band der Welt“ parodieren die Wortakrobaten von „Reis against the Spülmachine“ Songs von Mozart bis Mark Forster. Musikalisch ist für jeden von 8 bis 80 Jahren etwas dabei. Nach dem Motto „Jeden Abend wird die Show gerockt - und dann am nächsten Morgen losgejoggt!“ verabreden sich die Bandmitglieder während des Konzertes zum Joggen für den nächsten Tag. Ein Tisch für bis zu sechs Personen kostet 102 Euro und kann über www.schroedersgarten.de gebucht werden. Foto: Reis against the Spülmachine, Jan Hüsing

…gefeiert Open-Air vor der Kulturbäckerei Jeden zweiten Dienstag von 18 bis 21 Uhr bietet Entertainer Ben Boles Künstlern seine Bühne vor der KulturBäckerei an der Dorette-von-Stern-Straße. Hier gibt es Musik, Kunst, Poetry Slam und viel mehr Unterhaltung bei freiem Eintritt. Für jeden mit einem bühnenreifen Programm findet Ben Boles ein Podium und Publikum auf der „Feierabend Kultur“. Mit dabei sind auch regionale Größen wie Herr Könnig, Jan Balyon und Jimmy Green. Neu ist die Sonntags-Matinee. Am 22. August und 26. September von 11 bis 14 Uhr gibt es ebenfalls Programm. Die Termine für die „Feierabend Kultur“ am Dienstag sind: 10. und 24. August, 7. und 21. September, 5. und 19. Oktober, sowie 2. und 16. November, jeweils von 18 bis 21 Uhr.

…bestaunt REstart! Der Kunstsaal öffnet wieder! Am 4. November ist es wieder soweit. Zum fünften Mal lädt Christoph Blumenbach unter dem Motto: „Dialog – 4 Tage für die Kunst“ in den stilvollen Kunstsaal an der Marie-Curie-Straße ein. Zu sehen sind neue Arbeiten der freischaffenden Künstlerin Anja Struck und Bilder von Michael Rehr-Hoffmann. Öffnungszeiten und Termine: Vernissage am Donnerstag, 4. November, von 19 Uhr. Freitag und Sonnabend, 5./6. November, 14 bis 20 Uhr. Vinissage am Sonntag, 7. November, 11 bis 16 Uhr. Weitere Infos unter: www.kunstsaal-lueneburg.de, www.anja-struck.de und www.rehr-hoffmann.de

Die Stimme der Jugend und Familien Maik Peyko – direkt in den Kreistag wählen!

Für den Wahlbezirk 4 Ostheide, Bardowick, Adendorf


Von Oper bis Kindertheater

Theater Lüneburg startet mit sieben Premieren Hoffnungsvoll blickt das Theater Lüneburg auf die Saison 2021/22. Von großer Oper und beeindruckenden Klassikern über bewegende Tanzstücke und begeisternde Konzerte bis hin zu Kinder- und Jugendtheater ist endlich wieder die ganze Vielfalt des Dreispartentheaters zu erleben. Allein im September stehen sieben Premieren und Wiederaufnahmen auf dem Spielplan. Zum Auftakt lädt das Theater am 29. August zum „Türöffner – Einblicke in die Saison 2021/22“ im Großen Haus. In fünf Veranstaltungen ab 11 Uhr stellen die Sparten ihre umfassenden Pläne vor. Das genaue Programm ist auf theater-lueneburg.de zu finden. Tickets sind an der Theaterkasse erhältlich. Am 2. September folgt die erste Premiere der Saison: „Der Tatortreiniger“, der schon seit Monaten in den Startlöchern steht, erobert die Bühne des T.NT Studio. Auf der Jungen Bühne T.3 gibt es am selben Tag ein Wiedersehen mit dem herrlich absurden Kinderstück „Pinguine können keinen Käsekuchen backen“. Die Ballettkompanie ist ab 17. September mit dem beliebten Format „Kunst ver-rückt Tanz“ im T.3 zu erleben.

Fotos: © t&w Andreas Tamme

Mozart große Oper „Così fan tutte“ in der Inszenierung von Olaf Schmidt eröffnet am 18. September die Spielzeit im Großen Haus. „Bei den Vorbereitungen hat mich die Genialität der Komposition fasziniert“, erklärt der Lüneburger Ballettdirektor. Die Hintergründigkeit des Librettos und den sarkastischen

Spaß dieses Meisterwerks mit den hervorragenden Sängersolisten auf die Bühne zu bringen, bedeute für ihn eine spannende Herausforderung. In der Sparte Schauspiel geben in dieser Saison gleich mehrere Emporkömmlinge ein Stelldichein, die allesamt ihre Macht und ihren Einfluss missbrauchen. Vorneweg der titelgebende Macbeth aus William Shakespeares horrender Tragödie: Er schenkt Einflüsterern Glauben, die ihn auf dem Königsthron von Schottland sehen. „Wie skrupellos er und mit ihm Lady Macbeth die Prophezeiungen auslegen, das führt Shakespeare in seinem Stück vor. Es ist eine große psychologische Studie, die viel Raum für eindrückliche Theatermomente lässt“, ist Dramaturgin Hilke Bultmann überzeugt. Premiere ist am 24. September im Großen Haus. Am 30. September folgt die turbulente Operette „Ritter Blaubart“. „Diese wundervolle, amüsante Komödie bringt einfach richtig Spaß“, sagt Regisseur Hajo Fouquet und ergänzt: „Natürlich darf der für Offenbach so typische Biss nicht fehlen, der uns vielleicht auch über uns selber schmunzeln lässt.“ Am selben Tag startet im T.3 das Junge Musical in die nächste Runde, mit „Leben ohne Chris“. „Das ist ein tolles Stück für die Jugendlichen, das sich auf tiefgründige und unterhaltsame Weise mit Themen wie Abschied beschäftigt. Dazu gibt’s tolle rockige und sehr schmissige Musik“, beschreibt Regisseur Friedrich von Mansberg die neue Produktion. Den Auftakt der Meisterkonzertreihe der Lüneburger Symphoniker bildet am 3. Oktober Gustav Mahlers „Lied von der Erde“. Die Vorstellungen finden mit einem ausgefeilten und bereits erprobten Sicherheitskonzept statt. Was es genau beim Vorstellungsbesuch zu beachten gilt, wird rechtzeitig vor dem Start des freien Vorverkaufs am 23. August u. a. auf theater-lueneburg.de

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UNTERWEGS Winsen & Region

Düsenberg & Harms Shopping wird zum Erlebnis

Jubiläum Schicke Schuhe seit 350 Jahren

Das Modehaus Düsenberg & Harms liegt mitten in der Winsener Innenstadt an der Rathausstraße. Auf 2.100 Quadratmetern findet die ganze Familie Mode, Accessoires, Wolle und Heimtextilien von Trendmarken wie Gant, Marc O’Polo, Tommy Hilfiger und weitere. Seit 2018 lädt das Haus nicht nur zum Shopping, sondern auch zum Verweilen ein. Roter Backstein an den Wänden, Teppich in Pflasterstein-Optik, viele besondere Dekorationselemente, eine Kaffee-Ecke und jede Menge sympathische ModeberaterInnen. Hier stehen der Kunde und die individuelle Beratung im Fokus. Der Besuch lohnt sich besonders zu den Events, wenn Modenschauen, Freundinnenabende oder eine Casino-Nacht in der Herrenabteilung den Einkauf zum Erlebnis machen.

Im Jahr 1670 erwirbt Schuhmacher Nicolaus Höber die Bürgerrechte der Stadt Uelzen. Zwei Jahre später kauft er für 240 Taler das „Sternsche Haus“ an der kleinen Straße neben der Schuhstraße. In seiner Schuhmacherwerkstatt fertigt er von Hand Gebrauchsschuhe und bietet diese auf den Märkten in der Umgebung an. Um 1900 sorgen die Frauen der Familie für eine Revolution: Entgegen der Meinung der traditionell denkenden Männer eröffnen sie Geschäfte mit Ladenräumen und Schaufenstern, in denen auch feine Schuhe aus industrieller Produktion angeboten werden – mit großem Erfolg. Das Familienunternehmen wächst stetig. Zuletzt vor zwei Jahren: Da wurde in Winsen aus dem Schuhhaus Rebensdorf die sechste Höber-Filiale. Heute, 351 Jahre nach der Gründung, führt Margarete Höber-Läer das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Mann Niko Läer in der zehnten Generation. Die Familientradition wurde bis heute von den Nachkommen von Nicolaus Höber weitergeführt. Die Liebe zu Schuhen, modischen Accessoires und der Beratung von KundInnnen liegt der Familie immer noch am Herzen. Auch ein optisches Highlight – besonders für die kleinen KundInnen – gibt es seit mehr als einem halben Jahrhundert im Stammhaus an der Lüneburger Straße in Uelzen: ein nostalgisches Kinderkarussell.

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UNTERWEGS Winsen & Region

Nachhaltigkeitskampagne Volksbank Lüneburger Heide eG lässt Bäume wachsen Verantwortliches Handeln für Mitglieder und Kunden bildet in Genossenschaftsbanken seit jeher die Basis ihres Tuns. Somit ist nachhaltiges Wirtschaften ein wesentlicher Bestandteil der genossenschaftlichen DNA. Doch heute können auch Geldanlagen nachhaltig sein. Wie das funktioniert, erklärt Carsten Schmidt, Regionalleiter Private Banking bei der Volksbank Lüneburger Heide eG: „Jede Geldanlage ist auch eine Entscheidung darüber, welche Art von Wirtschaft man fördert. Wer nachhaltig Geld anlegt, möchte mit seiner Investition etwas Positives bewirken.“ Die Kunden der Genossenschaftsbank tun dies gleich doppelt, wenn sie jetzt noch bis zum 31. August in eine nachhaltige Geldanlage investieren. „Zum Abschluss unserer Kampagne pflanzen wir in verschiedenen Regionen unseres Geschäftsgebiets gemeinsam Bäume“, so Carsten Schmidt. Die Volksbank Lüneburger Heide eG hatte schon frühzeitig nachhaltige Produkte in ihr Angebot aufgenommen. Das zahlt sich nun aus. „Immer mehr Kunden interessieren sich für eine verantwortungsbewusste Geldanlage“, stellt Carsten Schmidt fest. Und bestätigt

Carsten Schmidt, Volksbank-Regionalleiter „Private Banking“ für die Region Lüneburg-HanstedtSalzhausen. Foto: Volksbank

damit auch das Ergebnis der aktuellen Umfrage des Anlegerbarometers der Union Investment aus dem vierten Quartal 2020. Sie hat ergeben, dass 57 Prozent der Befragten nachhaltige Geldanlagen attraktiv finden. Über Chancen und Risiken nachhaltiger Geldanlagen informieren die Beraterinnen und Berater der Volksbank Lüneburger Heide eG gerne in einem persönlichen Gespräch. Weitere Informationen unter www.vblh.de/nachhaltig

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Foto: Norddeutscher Rundfunk

Arthur „Adsche“ Tönnsen (Peter Heinrich Brix) teilt seinen Korn mit einem Huhn.

Zwanzig Hühner wohnen auf dem Gelände der Filmtierschule von Marco Heyse. Auf 20.000 Quadratmetern picken sie um die Ziegen herum, gackern mit den Tauben und besuchen die Schweine. „Nur von den Hunden halten sie sich fern“, sagt der Tiertrainer. „Im abgegrenzten Bereich sind welche dabei, die haben die Hühner zum Fressen gern.“

Vom Huhn aus Büttenwarder und

dem Pinguin auf dem Balkon Tiere sind tolle Partner der Menschen, die das Leben ein Stück weit lebenswerter machen. Einige Tiere schaffen es, zu unseren Kollegen zu werden. Ob bei der Polizei, als Jagdbegleiter oder TV-Star. BeneFit stellt Tiere vor, die einen Job haben.

von Anika Werner

Die Nacht vor meinem Besuch war kurz für das Geflügel. Bis um 4 Uhr drehten sie für eine neue Folge „Neues aus Büttenwarder“. Ihre Aufgabe war es, in einer Scheune auf der Stange zu sitzen und zu schlafen. Nicht schwer für das Federvieh. Marco Heyse sagt: „Sobald es dunkel wird, schlafen sie ein.“

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HUND, KATZE, MAUS BeneFit

Um ein Schauspieler-Huhn zu werden, braucht es nicht viel. Die Tiere sollten sich greifen und platzieren lassen. „Witzige Sachen machen sie meistens von allein“, so der Tierpfleger. Die meisten Hühner lassen sich ohne Stress in die Transportbox stekken und kommen gern mit zum Set. Wer nicht will, fliegt auf das Dach und bleibt zu Hause. Die Tiere leben bis zum natürlichen Tod auf dem Filmtierhof und dürfen einfach Huhn sein.

Gewusst?! Eine Maus hat 225 Knochen. Menschen haben weniger, nämlich 206.

Hühner mit weißen Ohröffnungen legen weiße Eier. Sind die Ohrscheiben rot, werden die Eier braun.

In den 90er Jahren lernte Marco Heyse den Beruf zum Tierpfleger bei Joe Bodemanns Filmtierschule in Meinholz. Im Alter von 20 Jahren machte er sich selbständig, adoptierte Pittbull-Terrier „Otto“ aus einem Berliner Tierheim und drehte mit ihm am Set von „Der Hund aus der Elbe“. Das Geschäft wuchs und ließ sich nur schwer von der Wohnung in Altona managen. Das wurde ihm spätestens klar, als ein Pinguin zwei Tage auf seinem Balkon wohnte. Nun wohnt Marco Heyse mit seinen rund 150 Tieren im Wald bei Buchholz. Darunter sind auch prominente Stars wie „Timmy“ aus der Serie „Fünf Freunde“, Pferd „Mississippi“ aus dem gleichnamigen Kinofilm und eben die Hühner aus Büttenwarder.

Bis zu drei Jahre kann der Mauersegler ohne Unterbrechung in der Luft bleiben.

Schmetterlinge schmecken mit ihren Füßen.

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Live-Musik auf der Bierwiese Am Wochenende können Bier-Genießer ihr kühles Blondes auf der Bierwiese hinter der Dachs-Brauerei trinken. Essen kann jeder für sich selbst mitbringen. Live Musik gibt unter anderem am Sonntag, 8. August von Duke & Dukies sowie 3. Oktober von Bigband Reloaded.

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Physiotherapie Röntgenstraße 41 · 21335 Lüneburg T. 0 41 31 / 328 11 www.physiotherapiejeske.com

H.O.P. heißt das interaktive Hüft-Online-Programm, durch das Henrika Jeske ihre PatientInnen zu einer dauerhaft schmerzfreien Hüfte führt. Für den Kurs werden wöchentlich Videos freigeschaltet. Zusätzlich gibt es Zoom-Meetings, Übungsblätter als pdf-Datei und Mail-Hilfe innerhalb von 72 Stunden. Alle Informationen rund um das Programm und Anmeldung unter: www.physiotherapiejeske.com

Salbei, der Gesundheitsbringer Salbei ist das Lieblingskraut von Angelika Hartwig und ein wirksames Mittel um die Schleimhäute im Mund und Rachen und im Magen-Darm-Bereich widerstandsfähig zu machen. Zudem wirkt er antibakteriell, virusstatisch, entzündungshemmend, zusammenziehend und schweißhemmend. Für einen Tee einen EL zerkleinerte Blätter mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 15 Min. ziehen lassen. Abseihen, abkühlen lassen und mit einem Löffel Honig genießen.

Ricotta aus dem Kupferkessel

Sa., 11-14 Uhr, Freie Plätze jeweils er, 6. November tob Ok 9. 28. August, lden! me an te Bit Wetzener Weg 5 · 21385 Oldendorf / Luhe T. 04132/933113 · www.kaeseschule-heidetal.de

In der Käseschule Heidetal gibt es neuerdings einen Kupferkessel, ganz traditionell wie in der Schweiz. Beim Käsen wird Molke vorsichtig an der Oberfläche abgeschöpft. Diese wird im Kupferkessel noch einmal gekocht. So entsteht der Frischkäse Ricotta, der in den Workshops in der Käseschule ganz frisch mit einem Stück Brot genascht wird.

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V.i.S.d.P.: Bündnis90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Amelinghausen c/o Holger Vierth, Hanstedter Weg 12, 21386 Betzendorf

Wir alle stehen für mehr

Wahlkampf bedeutet, für seine Inhalte und seine Kandidaten zu werben. Wir vom Ortsverband von Bündnis 90/Grünen für die Samtgemeinde Amelinghausen möchten hier Grundsätzliches in den Vordergrund rücken: Hunderte Frauen und Männer, wie wir, bewerben sich in mit ihren Ideen und Zielen für den Einzug in die kommunalen Parlamente. Wir treten an, um zum Wohle aller Bürger:innen und unserer Kommunen etwas zu bewegen. Wir tun das neben unserem normalen Beruf oder Alltag. Wir machen das ehrenamtlich in unserer Freizeit. Dafür gebührt allen Bewerber:innen großer Respekt. Wir Gewählten tragen hohe Verantwortung. Wenn die Einwohnerzahl in Stadt und Landkreis Lüneburg von zirka 131 000 im Jahr 1980 auf jetzt etwa 184 000 um 53 000 Menschen ansteigt, bringt das in unseren Kommunen große Herausforderungen in Bereichen wie Infrastruktur, Glasfaser, Ärzteversorgung, Wohnraum, Arbeitsplätze, Schul- und Kita-

Angebote, Umweltschutz oder Feuerwehr-/Vereinswesen mit sich. Das und viel mehr muss entschieden und finanziert werden. Wir in den Räten machen das im Zusammenspiel mit den Verwaltungen – für Sie alle! Deswegen: Reden Sie mit uns, vor und auch nach der Wahl. Wir wollen wissen, wo der Schuh drückt. Reden ist der Schlüssel für erfolgreiches Handeln. Bestimmen Sie mit. Gehen Sie zur Wahl. Stärken Sie mit Ihren Stimmen uns Kommunalpolitiker und dadurch auch sich selbst, Ihre Familie und Ihr liebgewonnenes Zuhause. Dass in einem demokratischen Prozess manches nicht realisiert werden kann und Entscheidungen anders ausfallen wie gewünscht: Das gehört dazu. Deswegen müssen wir Mandatsträger, wie leider immer wieder vorgekommen, weder beleidigt noch angefeindet werden. Hass und Hetze sind nicht akzeptabel! Auch das geht uns alle an!

Wir sind der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen für die Samtgemeinde Amelinghausen Besuchen Sie uns zum „Dialog in Grün“ in der Lüneburger Straße 30 in Amelinghausen


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