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skate-aid Mag / Issue No. 2

Das Jahr 2012


Patrick Knoch


Editorial

Help across the board

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in altes Handwerkersprichwort lautet: „Es gibt viel zu tun – Packen wir’s an.“ Eine Devise, die Titus heute wahrscheinlich immer noch gerne über jede Bürotür im skate-aid Office hängen würde, wenn, ja wenn nicht jeder in dieser Institution Handwerkende bereits bestens darüber Bescheid wissen würde. Ja, es gibt viel zu tun. Es gibt immer viel zu tun. Aber ja verdammt, wir packen es an. Wir alle! Und mit ‚wir‘ meinen wir auch ‚euch‘. skate-aid geht in sein viertes Jahr. Und ohne euch wären wir heute nicht da, wo wir sind. Danke! Wenn skate-aid also ins vierte Jahr geht, so heißt das aber auch, dass viel passiert ist. Ambitionierte, teils fast für unmöglich gehaltene Projekte wurden realisiert, Spendengelder gesammelt, Bewusstsein wurde hier wie dort geschaffen, skate-aid weiter in den Fokus der Bürger, der Skateboarder, der Prominenz und der Politiker gerückt – und dabei vor allen Dingen eins geschafft: Kids, die nicht viel bis gar nichts haben ihr Lächeln zurück zu geben. Und im besten Falle auch eine Identität. Fernab von Gewalt, Drogen, Rassismus und Ungerechtigkeit. Wir sind also immer noch hier. Immer noch, weil es wichtig ist, weil es uns wichtig ist und weil ihr dabei so tatkräftig mithelft. Es gibt eben immer noch viel zu tun – Packen wir’s also an. Viel Spaß bei der zweiten Ausgabe des skate-aid Magazins. „Stay gold“.

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s the old saying goes, „There’s a lot to do – let’s get started.“ A motto that Titus would probably love to nail on every door in the skate-aid office, but whoever works in this institution already knows it all too well. Yes, there is a lot to do. There’s always a lot to do. But damn it, yes, we’ll do it. All of us! And when we say „we“ we mean „you“, too. skate-aid is now in its fourth year. And without you we wouldn’t be where we are today. Thank you! skate-aid going into its fourth year also means that a lot has happened. Ambitious projects - sometimes deemed impossible - were realized, funds raised, awareness created here as well as there, more and more attention being paid to skate-aid by citizens, skateboarders, celebrities and politicians – but above all we managed to do one thing: Give kids who have hardly anything or nothing at all back their smile. And at best an identity. Far away from violence, drugs, racism and injustice. So we are still here. Still, because it is important, because it is important to us and because you support us so energetically. There’s still a lot to do – let’s get started. Have fun reading our second edition of the skate-aid magazine. „Stay gold“.

Amadeus Thüner Chefredakteur

Editor-in-Chief

Editorial 

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Inhalt | Content

skate-aid Mag Issue No 2 01 . . .......... Titel: Contest in Kampala/ Uganda Skateboard Union 02 . . .................. Contest in Kampala/ Uganda Skateboard Union 03 . . .......... Editorial 04 . . .......... Inhalt | Content 05 . . .......... Heroshopping 06 . . .......... About 08 . . .......... Projekte | Projects 08 . . .................. Afghanistan 10 . . .................. Afrika | Africa 14 . . .................. Zentralamerika | Central America 16 . . .................. Deutschland | Germany 20 . . .......... Presse | Press 21 . . .......... Aktiv | Active 21 . . .................. Aufruf | Call to Action 22 . . .......... Interview mit Renton Millar 24 . . .......... Kollabos | Collaborations 24 . . .................. Support 25 . . .................. Danke | Thank you 26 . . .......... Interview mit Henning Wehland 28 . . .......... skate aid night 2013 29 . . .......... Spenden | Donations 29 . . .................. Fรถrdermitgliedschaften | Passive Memberships 30 . . .......... Impressum | Imprint 31 . . .................. Gruppenbild in Kenia

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Spenden | Donation Heroshopping

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About skate-aid

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nzwischen lebt die Idee von skate-aid seit 2009. Wahnsinn was alles in dieser Zeit passiert ist. Ende 2012 können wir bereits auf 12 Projekte in 8 Ländern auf 4 Kontinenten zurück blicken. Wir haben offene Projektanfragen aus über 40 Ländern dieser Erde und fast wöchentlich kommen neue Anfragen von Skateboardern oder Hilfsorganisationen hinzu. Nachdem 2010 und 2011 der Aufbau von Projekten im Vordergrund stand, lag 2012 der Fokus auf der nachhaltigen Etablierung. Hinzu kamen Costa Rica und einige Projekte in Deutschland.

he skate-aid idea has been alive since 2009. What has happened since then is incredible. At the end of 2012 we can already look back on 12 projects in 8 countries on 4 continents. We currently have project inquiries from more than 40 countries worldwide and receive new queries from skateboarders and aid organisations almost every week. Setting up projects was our priority in 2010 and 2011, while in 2012 we focussed on establishing them long term. Costa Rica and some projects in Germany were added.

Da wir uns selber als Dachorganisation definieren und die Unterstützung unserer Partner im Vordergrund steht, können wir in so kurzer Zeit so viele Projekte unterstützen und umsetzen. Unser Ziel ist es immer uns in den Partnerländern langfristig fast überflüssig zu machen. Natürlich stehen wir ein Leben lang als Berater zur Verfügung und wo es keine Skateboards und Protektoren gibt, senden wir welche hin. Aber unsere Auffassung und unsere Arbeit sehen wir so, dass die Projektpartner im Endeffekt am besten Wissen was für die Kids gut ist. Wir können und dürfen nicht vorgeben, wie Sie zu denken und zu handeln haben. Aber wir können Ideen & Tipps geben und Rahmenbedingungen so gestalten, dass unsere Partner eigene Ideen entwickeln und umsetzen. Sei es durch den Bau von Skateboard- und Sportanlagen. Fundraising für die Projekte, Sammeln und Weitergabe von Sachspenden, Unterstützung und Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung von Projektideen, Planung und Durchführung von Projekten oder internationale Netzwerk- und Lobbyarbeit... An dieser Stelle gilt es noch den vielen Menschen und Organisationen zu danken, die unsere Partner sind, uns aktiv unterstützen und die Idee von skate-aid in die Welt tragen! Ein weiterer besonderer Dank gilt unseren vielen Freiwilligen. Sei es auf Festivals, Messen oder direkt bei den Projekten. Zuletzt dürfen wir natürlich Titus nicht vergessen, der Begründer von skate-aid, Schirmherr und Türöffner ist.

We are able to support and realize so many projects because we are an umbrella organisation and supporting our partners is our first priority. It is always our goal to become almost unnecessary in our partner countries in the long run. Of course we will always be happy to give advice and we will send skateboards and protectors to wherever they are needed. But our approach and our work is such that in the end our project partners know best what’s good for the kids. We can not and may not dictate them how to think and act. But we can provide ideas and advice and create a framework for our partners to develop and realize their own ideas. Be it by building skateboard and sports facilities, raising funds for the projects, collecting and passing on in-kind donations, offering support and advice for developing and realizing project ideas, planning and implementing of projects, international networking and lobbying... We’d like to thank all the people and organisations who are our partners, actively support us and carry the skate-aid idea into the world! A special shout-out to our many volunteers, on festivals, trade fairs or in the projects themselves. Last but not least, let’s not forget about Titus, founder, patron and door opener.

Wir können in dem skate-aid Mag nicht unser gesamtes Engagement wiedergeben, aber es zeigt euch einen Einblick…

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We can’t describe our entire commitment in the skate-aid Mag but it’ll give you an idea…


Maurice Ressel

Karokh, Afghanistan

About ďťż

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Projekte | Projects

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Asien Asia Afghanistan

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er Rückzug der internationalen Truppen soll 2014 von statten gehen. Doch statt den Truppen ziehen sich bereits jetzt immer mehr soziale Organisationen aus dem Kriegsgebiet zurück. Wir sagen aber: Jetzt erst recht!

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he withdrawal of the international troops is scheduled to take place in 2014. But right now, instead of soldiers, more and more social organisations move out of the war region. We say: Now more than ever!

Afghanistan Karokh

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m Oktober 2013 sind Titus und skate-aid Aktivist und Fotograf Maurice Ressel nach Afghanistan gereist. Titus hat sich so sicher wie noch nie gefühlt, was vielen Medienberichten widerspricht. Vor der Abreise hatten wir selber Bedenken, allerdings hatten Bilder von Demonstrationen mit Herzchenschildern beruhigt. Wieso kommen solche News eigentlich nie in den Nachrichten? Nach einem turbulenten Flug und einem kurzen Aufenthalt in Kabul sind die beiden direkt weiter zum Projekt nach Karokh geflogen. Es sollte begutachtet und Skateboards ausgetauscht werden. Doch was sieht man da?! Die Kids gehen so steil aufs Skateboarden, dass alles was noch irgendwie nach Rollbaren aussieht, auch solange genutzt und wieder repariert wird, bis es rollt. Den ersten Preis hätte auf jeden Fall das zusammengenagelte Brett auf dem Foto erhalten. Ein Stück fürs Museum! Aber selbst mit, oder gerade wegen, solchen Boards sieht man, dass die Kids richtig Fortschritte gemacht haben und was ihnen Skateboarden bedeutet! Inzwischen wurden 36 Jungs komplett mit Skateboard, Helm und Schutzausrüstung ausgestattet. Die erste Gruppe von 14 Skateboardern, die vor 14 Monaten von uns versorgt wurde, übernimmt jetzt die Anleitung der 22 hinzugekommenen. Auch im Sportunterricht findet Skateboarden großen Anklang. Einige Mädchen, die bisher nur sporadisch probieren konnten, werden bei der nächsten Lieferung auch bedacht, da die Frau des Direktors sich bereit erklärt hat, sie zu betreuen. Als zweite große Aufgabe stand bei Titus das Treffen mit der Universität in Herat auf dem Programm, um die Kooperation mit der UNI Münster voranzutreiben. Er hatte sich auf viel Überzeugungsarbeit eingestellt, doch es wurde ein Einrennen offener Türen. Der Kanzler der Uni Prof. Mir Gholam Osman Bariz Hossaini stellte den Masterplan der Universität Herat vor, der den Aufbau eines Sportinstitutes beinhaltet. Der Grundstein wurde gelegt, um Sportlehrer und Skateboardtrainer auszubilden und so Skateboarden in Afghanistan schnell und kompetent zu verbreiten. Es geht dabei übrigens nicht darum Skateboarden zu verschulen, sondern ein Verständnis für unsere Leidenschaft zu vermitteln. Blöd war allerdings, dass der Kanzler kurz nach Titus seinem Besuch ersetzt wurde und wir nun bis zur nächsten Reise warten müssen. Was „Kabulitis“ ist und warum Titus und Maurice davon mehr hatten als schön ist, findet ihr unter www.skate-aid.org!

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n October 2013 Titus and skate-aid activist and photographer Maurice Ressel travelled to Afghanistan. In contrast to many reports in the media, Titus felt safer than ever before. We were kind of worried before they left but pictures of rallies with heart-signs (see picture xxx) calmed us down. Why is it that such images never make it to the news? After a bumpy flight and a short stay in Kabul they took a plane to the project in Karokh. They were going to check on it and exchange the skateboards. And guess what?! The kids are so eager to skateboard, they use and keep fixing whatever rolling material there is. By far the winner was the cobbled-up board in the picture. A museum piece! But even with that kind of board or maybe because of it, you can tell how much progress the kids made and what skateboarding means to them! In the meantime 36 boys have been completely equipped with skateboard, helmet and safety gear. The first group of 14 skateboarders that we equipped 14 months ago is now in charge of instructing 22 newly accrued. Skateboarding is also very popular in P.E. classes. Some girls who so far could only try sporadically, will also receive equipment with the next delivery since the principal‘s wife is willing to take care of them. That‘s great progress! The second big task for Titus was a meeting with the University of Herat to further their cooperation with the University of Münster. He had expected having to do a lot of persuading but it was all preaching to the choir. Chancellor Prof. Mir Gholam Osman BarizHossaini presented the masterplan of the University of Herat that includes the establishment of a sports institute. The foundation is laid to instruct P.E. teachers and skateboard coaches and to fast and competently make skateboarding more popular in Afghanistan. This is not about making skateboarding a school subject but conveying an understanding for our passion. To find out what „Kabulitis“ means and why Titus and Maurice had more of it than they asked for please see www.skate-aid.org!


Maurice Ressel

Ausblick Als Titus und Maurice zu Beginn der Reise einen Tag in Kabul Zwischenstopp hatten, haben sie das größte Musikfestival in Afghanistan (400 Besucher, aber immerhin) besucht. Wir sind von der Idee so begeistert, dass wir uns entschlossen haben dieses in 2013 zu unterstützen. Zudem sollen die Planungen für einen öffentlichen Skateboardpark in Kabul beginnen. Es wird spannend!

Outlook When Titus and Maurice had a stopover in Kabul at the beginning of their trip they visited the biggest music festival in Kabul (400 spectators, but still). We were so thrilled about this idea that we decided to support it in 2013. In addition, planning for a public skate park in Kabul is about to begin. It is going to be exciting!

Projekte | Projects Asien | Asia

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Afrika Africa

Afrika Africa

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m Februar sind Titus und Torben nach Ostafrika gereist. Es standen Uganda, Tansania und Kenia auf den Flugtickets. Es war das erste Mal, dass Titus die Projekte in Afrika besuchte. Neben der Kontrolle, wie die überwiesenen Spendengelder und Hardware eingesetzt werden, haben wir auch das weitere Vorgehen in den Projekten mit unseren Partnern besprochen.

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ore than 30 million square kilometers, more than 1 billion people and Torben and Titus in the middle of it all. In February the two of them travelled to East Africa. Uganda, Tanzania and Kenya were on the map, and at the same time it was Titus’ first time to visit the projects in Africa. Aside from checking on how the transferred funds and hardware were utilized, they also intended to talk to their partners about how to further proceed with the projects. A little travelog, from the second largest continent.

Afrika Uganda

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as Projekt bietet eine sinnvolle Freizeitmöglichkeit für ca. 50 Jungs und eine handvoll Mädels. Jack, der Präsident der Uganda Skateboard Union, hat berichtet, dass nachdem Douglas 2011 auf der skate-aid night als Botschafter war und wir Spendengelder für seine Schulausbildung sammeln konnten, das ganze Projekt in einem völlig neuen Licht im Slumgebiet von Kitintale steht. Die Skateboarder werden nun nicht mehr belächelt, sondern bewundert. Er berichtete auch, dass viele der älteren Skateboarder immer seltener am Skatepark sind. Sie gehen nun nach Douglas Vorbild wieder zur Schule, absolvieren eine Ausbildung oder gehen einer Arbeit nach. Das freut uns sehr, weil wir ja genau das erreichen wollen. Die Nachwuchsskater lassen jedoch nicht auf sich warten. Das haben wir auch beim Skateboard Contest gesehen. Es war eine wilde Party mit über 20 Startern und ca. 700 Zuschauern. Wir haben extra ein Zelt und Stühle aufgebaut. Das Rahmenprogramm haben Breakdancer und MC Bobby gefüllt. Die Siegerehrung musste dann wegen eines Sandsturms, gefolgt von einem Gewitter auf den nächsten Tag verschoben werden. Sieger war Farook, der neben einem neuen Board auch eine Reise als Skateboardtrainer nach Tansania gewonnen hat. Im Dezember 2013 haben wir dann über 3.000€ für die Renovierung des inzwischen maroden Skateparks überwiesen.

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he project provides about 50 boys and a handful of girls with a meaningful leisure time activity. Jack, president of the Uganda Skateboard Union, reported that after Douglas made an appearance at the 2011 „skate-aid night“ and we collected funds for his academic education the whole project was seen in a totally different light in the Kitintale slums. The skateboarders were no longer smiled at but admired. He also said that many of the older skateboarders come to the skate park less frequently. Following Douglas example, they now attend school again, are in job training or have a meaningful, regular job. We were very happy to hear that since that is exactly what we were hoping to achieve. It wasn’t long though before the next generation of skaters followed them. We could see that at the skateboard contest, too. It was a crazy party with more than 20 participants and about 700 spectators. We set up an additional tent and chairs. Break dancers and MC Bobby filled the framework program. The awards ceremony had to be postponed to the next day because of a sandstorm followed by thunder and lightning. First place was taken by Farook who not only won a new board but also a trip to Tanzania as skateboard coach. In December of 2013 we then transferred more than 3,000 Euros for the remodel of the skate park that had become dilapidated.

Patrick Knoch

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Patrick Knoch

Ausblick Anfang 2013 soll dann der DIY-Skatepark renoviert werden. Wenn die Spendengelder zusammen sind, wird ein Gebäude mit Lagerraum, Büro und Unterkunftsmöglichkeiten gebaut.

Outlook At the beginning of 2013 the DIY-skate park is supposed to be refurbished. Next, once the funds are collected, a building with a storage room, office and accomodations will be built. Thus we will enhance the infrastructure and create even better possibilities.

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Afrika Tansania

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ach ein paar aufregenden Tagen in Uganda ging der Flieger rüber nach Tansania. Nachdem wir nach einer langen Reise in Dodoma angekommen sind, haben Titus und Torben zum ersten Mal den Skatepark in natura gesehen, den 2011 die skate-aid Aktivisten Axel Reichertz, Tobias Andreae Jäckering und Kasper Mertin gebaut haben. Nach langen Gesprächen wurde am folgenden Tag die offizielle Eröffnung des Skateparks mit Tanzeinlagen, Feuerspucken, Pfadfinderdemos, Ansprachen, offiziellem Banddurchtrennen und Übergabe der mitgebrachten Skateboards gefeiert. Douglas und Joseph aus Uganda waren vor zwei Wochen wieder abgereist. Wir haben sie als Skateboardtrainer rüber gesendet. Wahnsinn was die Kids in einem halben Jahr alles gelernt haben. Im Dezember ist dann Michael Bölt bei dem Projekt angekommen. Er soll für 2 ½ Monate vor allem das Jugendzentrumprojekt rund um den Skatepark weiter ausbauen und strukturieren.

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fter some exciting days in Uganda we flew to Tanzania. Arriving in Dodoma after a long trip, Titus and I saw the skate park that skate-aid activists Axel Reichertz, Tobias Andreae Jäckering and Kasper Mertin had built in 2011 for the first time. After long talks we celebrated the official inauguration of the skate park the next day. There were dances, fire-breathing, boy scout demonstrations, speeches, official ribbon cutting and the handover of the skateboards we had brought. Douglas and Joseph from Uganda had left two weeks earlier. We had sent them over as skateboard coaches. Unbelievable how much progress the kids had made in six months. In December Michael Bölt arrived on the site. He is supposed to further expand and structure the youth center project at the skate park for two and a half months.

Ausblick

Outlook

Wir werden weiter Skateboardtrainer aus Uganda nach Tansania senden. Dieses dient nicht nur den Skateboard Skills der Kids in Dodoma, sondern vor allem dient es auch der Völkerverständigung.

Of course we will keep sending skateboard coaches from Uganda to Tanzania. This not only improves the skateboard skills of the Dodoma kids but it also enhances understanding between the two nations. An important measure that is not to be underestimated to free the kids from any hatred and the stupid separation of nations.

Afrika Kenia

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er letzte Stopp der Reise lag dann in Kenia. Wie es manchmal in Afrika so läuft, ziehen sich Projekte in die Länge. Wir hatten zwei Tage, um an dem Projekt weiter zu planen. Voraussichtlich wird sich der Bau noch bis Mitte 2013 verzögern. Weitere Storys zu Titus angreifenden Riesenkakalaken, warum skate-aid in rain-aid unbenannt werden sollte und wie man sich auf den Kilimandscharo rauf und runter trinkt, findet ihr auf www.skate-aid.org!

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he last stop of the trip was Kenya. As it is sometimes the case in Africa, projects tend to drag on. We had two days to further plan the project. Construction will most likely be delayed until mid 2013 but we are confident that our plans will be executed relatively quickly. You will find more stories about giant cockroaches attacking Titus, why skate-aid should be renamed rain-aid and how to drink yourself up and down Mount Kilimanjaro at www.skate-aid.org!


Afrika Kapstadt

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ute Neuigkeiten aus Kapstadt. Nachdem es bei Don Bosco ein langes Verfahren beim Wechsel der Führungsspitze gegeben hat, ist der Kontakt dorthin fast zum Erliegen gekommen. Unser Aktivist Tobias Andreae Jäckering war nun vor Ort und hat sich die Situation angeschaut. Zu der von uns gebauten Miniramp in 2010 wurden inzwischen mehrere Obstacles gebaut und es wird regelmäßig geskatet.

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ood news from Cape Town. During a long process of management changes at Don Bosco we had almost lost touch with them. Now our activist Tobias Andreae Jäckering was on site to check on the situation. Several obstacles were added to the miniramp we built in 2010 and skaters use the ramps on a regular basis.

Patrick Knoch

Patrick Knoch

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Amerika America

Zentralamerika Central America Zentralamerika Costa Rica

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ereits 2010 haben wir einen Anruf von Christian Petzold aus Dresden erhalten. Er hat uns eine Konzeptmappe über ein Projekt in einer Armenregion in Costa Rica gesendet. Er hatte bereits ein Grundstück organisiert, hat Bauhelfer am Start, möchte eine mehrsprachige Videodokumentation über das Projekt erstellen – nur fehle ihm die Erfahrung im sozialen Bereich und Fördergelder zur Projektumsetzung… Im April 2012 war es dann soweit. Die Eröffnung des Pura Vida Skateparks wurde gefeiert. Mariachis, Luftballons, jubelnde Skateboarder, Heavy Metal und vor Freude weinende Mütter beschreiben nur ungefähr, was dieses Projekt für die lokale Bevölkerung bedeutet. Der Bau der Anlage war jetzt jedoch nicht so einfach wie man denken könnte. Durch den Sturz des Bürgermeisters gerade in der Woche, als Christian und seine Freundin Luise dort ankamen, stand uns plötzlich kein Grundstück mehr zur Verfügung. Mit etwas Glück wurde jedoch sogar ein noch besserer Ort gefunden. Das Glück hätte die Beiden jedoch fast verlassen, als zum Beispiel 30 Min nach!!! einem costa- ricanischen TÜV Besuch auf der Straße des Todes die Bremsen plötzlich versagten. Wie durch ein Wunder ist nichts passiert. Auch während des Baus war stundenlanges Warten auf den Beton keine Seltenheit. Umso größer war die Freude bei der Eröffnung! Der Projektort, die Provinzhauptstadt San Isidro de El General, befindet sich in der Region Brunca, welche zu den ärmsten Regionen Costa Ricas zählt. Der Strukturwandel von einer agrarischen Wirtschaftsstruktur zu modernen Arbeitsfeldern führte hier zu einem extremen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Kinder und Jugendliche sind besonders von dieser Problemlage betroffen. Perspektivlosigkeit, fehlende Schulbildung und praktisch keine sinnvollen Freizeitmöglichkeiten schüren die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche in negative Strukturen geraten. Deswegen ist es essentiell den Heranwachsenden eine Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen, in deren Umfeld sie Förderung erfahren und so auf spielerische Weise einen Ausweg aus der scheinbar hoffnungslosen Situation gezeigt bekommen. Bei dem Projekt wurde das „skate-aid Kreditsystem“ eingeführt. Dabei bekommen die Kids Punkte, wenn Sie an Umweltworkshops, Englischkursen, beim Gartenprojekt oder sonstigen Aktivitäten teilnehmen. Diese können gegen Skateboardmaterial oder Ausflüge eingetauscht werden. So verfolgen wir einen umfassenden Ansatz der Jugendarbeit vor Ort.

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osta Rica. Close to the Caribbean. White sandy beaches and coconuts with drinking straws come to mind. But unfortunately the reality tells a different story. In 2010 we received a call from Christian Petzold from Dresden. He had sent us a concept portfolio about a project in a poor region of Costa Rica where he had already acquired a piece of land and lined up construction helpers. In addition he was planning to shoot a multilingual video documentary about the project – but he lacked experience in the social area and funding to realize the project. That’s where skate-aid came into play. In April 2012 the time had come for the inauguration of the Pura Vida skate park. Mariachis, balloons, cheering skateboarders, heavy metal and mothers weeping for joy can only give a rough impression of what this project means to the locals. Then, the park’s construction wasn’t as easy as you may think. The mayor was overthrown the week Christian and his girlfriend Luise arrived, and suddenly the building site was no longer available. They were lucky and found an even better lot. They were almost down on their luck though when – 30 minutes after they had been to the Costa Rican DMV – their car’s brakes malfunctioned on the Road of Death. Miraculously, nothing bad happened. During the construction phase they often had to wait for hours for concrete deliveries. The joy was all the greater when inauguration day was there! The project location, the provincial capital of San Isidro de El General, is in the Brunca region, one of the poorest in Costa Rica. Structural changes from an agrarian economy to a modern work world caused an extreme increase in unemployment. Children and teenagers are particularly affected by these problems. The lack of prospects and formal education and hardly any meaningful leisure time activities fuel the danger of kids and teenagers falling prey to negative structures. It is therefore crucial to provide adolescents with a leisure time activity in an encouraging and supportive environment that shows them an escape from the seemingly hopeless situation in a playful way. The project also implemented the „skate-aid credit system“. Kids receive points for participating in environmental workshops, English classes, gardening projects or other activities. They can exchange those for skateboard material or day trips. This is how we do comprehensive youth work on site.


Outlook

Ausblick 2013 wird mit Eine Welt Netz über das Programm weltwärts eine feste Stelle für Aktivsten eingerichtet. Somit wird zur Unterstützung des Projektes ein Freiwilliger für 12 Monate vor Ort seine tatkräftige Unterstützung einfließen lassen. Dieses wird fortgeführt bis sich die Jugendlichen vor Ort selber organisieren und wir uns überflüssig machen.

In 2013 „Eine Welt Netz“ (One World Net) will establish a permanent position for an activist through their „weltwärts“ (worldbound)-program. A volunteer will support the project by being on site for 12 months. We will continue to do that until the teenagers are able to organize themselves and no longer need us.

Torben Oberhellmann

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Europa Europe Deutschland Germany

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eben der Beratung von vielen Initiativen und Vereinen in Sachen Skateboarding stellen wir euch hier vier besonders geile Projekte vor: Skaten statt Ritalin Titus hat in einer westfälischen Schule einen Vortrag gehalten. Die Schüler haben ihn natürlich gefeiert. Im Anschluss sagte dann ein Lehrer zu ihm: „Das war ja toll, da hätten wir ja bestimmt auch den anderen Schülern erlauben können dabei zu sein!“ Titus: „Welche anderen Schüler?“ Lehrer: „ Ja die Störenfriede!“ Titus: „hä?“… Dann sah er den „Medizinschrank“. Ungefähr 100 gut sortierte und mit Namen beschriftete Ampullen Ritalin standen da drin. Lehrer: „Ja, die brauchen wir für manche Schüler, damit wir in Ruhe Unterrichten können“ Unglaublich, aber so geschehen... Mit Sicherheit macht Ritalin bei manchen Kindern und Jugendlichen Sinn, aber wir sind gegen eine Massenweise Ruhigstellung der Schüler über Drogen und haben deshalb etwas provozierend den Titel „skaten statt Ritalin“ für ein Münsteraner Projekt gewählt. Hierbei geht es darum, „verhaltensauffällige“ Kinder, oder wie wir sagen besonders aktive und impulshafte Kids, über das Skateboarden Bewegung und Erfolgserlebnissen zu schaffen und so Selbstvertrauen, Selbstkontrolle und soziale Kompetenz aufzubauen. Wir haben das Projekt in Kooperation mit der Praxis von Dr. Dirksen durchgeführt. Skateboardtrainer war Alexander Krick. Jugendliche brauchen Bewegung und Anerkennung und keine Drogen!

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t would be ignorant to think that a welfare state like ours was immune to problems – here, too, kids live on the streets, violence is not an alien concept and drugs are not only an issue in clubs where people party. Aside from advising many initiatives and clubs in terms of skateboarding, we also support several projects that take care of at least some of the problems: Skating instead of Ritalin Imagine the following: Titus gives a speech in a school in Westphalia. Students are enthused. Afterwards the teacher tells him: „That was great, we could have allowed the other students to listen, too!“ Titus: „Which other students?“ Teacher: „The troublemakers!“ Titus: „Huh?“… Then he saw the „medicine cabinet“. In it were about 100 wellassorted vials of Ritalin, labelled with names. Teacher: „Well, we need those for some students to be able to teach without interruptions.“ Incredible, but that’s what happenend... Ritalin certainly makes sense for some kids and teenagers. We are not doctors but we are against sedating a large number of students by means of drugs. That’s why we chose – somewhat provokingly – the title „Skating instead of Ritalin“ for a project in Münster. Through skateboarding, we attempt to get kids displaying behavioral problems, or – as we like to say – particularly active and impulsive kids, to exercise, create a sense of achievement and thus enhance self-confidence, self-control and social competence. We conducted the project in cooperation with the doctor’s office of Dr. Dirksen. Skateboard coach was Alexander Krick. Teenagers need exercise and acknowledgement, not drugs!

Deutschland Köln

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as Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte in Köln-Porz kümmert sich um eine Vielzahl von Jugendlichen. Wir haben das Osterferienprogramm „Go Extreme“ unterstützt. Dabei handelt es sich um eine ganzheitliche Förderung der sportlichen, handwerklichen, medialen und sozialen Kompetenzen. Als Kern des Programms wurde mit den Kids eine Miniramp gebaut und anschließend Skateboardworkshops durchgeführt. Auch das Wakeboarden und die Schlagzeugkurse wurden im Videokurs festgehalten und zusammengeschnitten. Das Projekt hat die Kids total geflasht, so dass die Skateworkshops weiter durchgeführt werden, bei dem vor allem viele Sinti- und Romakinder und Jugendliche aus der anliegenden Plattenbausiedlung mitmachen. Das Projekt wurde vom Marc Weyer durchgeführt.

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he youth and community center Glashütte in Cologne-Porz takes care of a large number of teenagers. We supported the spring break program „Go Extreme“, a holistic promotion of athletic, technical, medial and social competences. At the core of the program, the kids built a miniramp and conducted skateboard workshops. Wakeboarding and drumming classes were also recorded and edited in the video class. The kids were so thrilled about the project that the skate workshops could be continued. The project was led by Marc Weyer and most importantly it brought together immigrants and socially deprived kids. A collective experience, collective success – that’s the kind of youth work that’s fun.


Deutschland Münster, Geistschule

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kate-aid hat sich dem Thema Integration von Zuwanderern angenommen. In Kooperation mit der Geistschule Münster werden zugewanderten Kindern und Jugendlichen aus allen Ländern dieser Erde die Eingliederung in die gesellschaftlichen Strukturen erleichtert. In einer lockeren Atmosphäre, abseits von dem strikten Schulalltag, wird den Schülern und Schülerinnen über Skateboarding spielend die deutsche Sprache vermittelt und die Angst vor fremden Räumen genommen. Durch die gemischten Gruppen und den integrativen Ansatz entstehen Freundschaften zu gleichaltrigen Münsteranern. Weiterer Meilenstein in dem Projekt war die wissenschaftliche Studie des Studenten Marcel Weinelt, der im Rahmen seiner Bachelor-Thesis die AG genauer unter die Lupe nahm. Und kein Wunder: der Erfolg wurde wissenschaftlich bestätigt!

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kate-aid attends to the important and ambitious topic of integrating immigrants. Cooperating with the Geistschule Münster, we try to facilitate integration into social structures for immigrant kids and teenagers from all around the world. In a relaxed atmosphere, far away from the strict school routines, boy and girl students playfully learn German and some English through skateboarding and lose their fear of unfamiliar surroundings. Mixed groups and an integrative approach promote friendships with same-aged kids from Münster. Another milestone in the project was the scientific study of Marcel Weinelt who, in the context of his Bachelor-thesis, studied the project group. And it’s no surprise: There’s scientific evidence for the project’s success!

Projekte | Projects Europa | Europe

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Deutschland U-travel

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m Skatecamp von U-travel werden in jeden Ferien Skateboardcamps angeboten. Wir wollen die jungen Skateboarder für soziales Engagement und entwicklungspolitische Themen sensibilisieren. So haben wir den Kids über skate-aid erzählt und am nächsten Tag gemeinsam Boards für die verschiedenen Projekte designt. Im Gegenzug werden die Kids aus Afrika, Afghanistan oder Costa Rica ebenfalls Boards designen und zurück nach Deutschland schicken. Daraus wird dann eine Wanderausstellung zur Spendensammlung entstehen.

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uring all school vacations U-travel offers skateboard camps that are very popular with teenagers. We want to raise awareness for social commitment and developmental topics among the young skateboarders. That’s why we talked to them about skate-aid and designed boards for the various projects with them the next day. In return, kids from Africa, Afghanistan or Costa Rica will also design boards and send them back to Germany. The result will be a creative traveling exhibition to support our fundraising.


Deutschland München

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n München unterstützen wir das Projekt „ACROSS THE BOaRDERS“. Hier werden Kurse angeboten, bei denen junge Flüchtlinge das Skateboarden spielerisch erlernen können. Die angesprochenen Kinder und Jugendliche sind zwischen 5 und 17 Jahre alt. Über den Boardsport erfahren sie Abwechslung in ihrem trostlosen und schwierigen Alltag. Zugleich betätigen sie sich körperlich und stärken in der Gruppe ihre sozialen Kompetenzen.

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n Munich we are supporting a project called „ACROSS THE BOaRDERS“. It offers courses where young refugees can learn how to skate. The kids are between 5 and 17 years old. By learning how to skate those children find diversion from their day to day life, which is not always the happiest. Besides being more active through this project, they also improve their social skills.

Projekte | Projects Europa | Europe

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Presse | Press skate-aid betreibt aktiv Medienarbeit auf allen Kanälen. Denn Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit braucht es, um Spender und Kooperationspartner zu gewinnen. PR also als direktes Hilfsmittel zur nachhaltigen Sicherung der Projektarbeit.

Skate-aid is also active in the media. Publicity and advertency is necessary if you want to find partners and donators. Public relation as a tool to assure projects effectively.

Print / Online: Süddeutsche Zeitung, ihk Wirtschaftspiegel, Westfälische Nachrichten, Morgenpost, Westfalen-Heute, Münstersche Zeitung, Die Glocke, NRZ, WAZ, Tagesspiegel, Juice Magazin, Hallo, Motor Maniacs, Westfalen Heute, Der Spoekenkieker, Wirtschaft Aktuell, Die Welt, Ruhrnachrichten, Der Spiegel, YOU Magazin,…

TV: RTL “SternTV”; NDR “Tietjen und Hirschhausen, centerTV „Münsterama“, zdf neo „neoParadise“; ZDF „Markus Lanz“…

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20 | skate-aid Mag Issue No. 2


Aktiv | Active

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Aufruf Call to Action

E

gal, ob in der Schule oder bei der Arbeit, bei Festivals und Konzerten oder im Internet: Auch ohne viel Geld kann man sich mit persönlichem Einsatz und Herzblut für die gute Sache engagieren. Unterstützt skate-aid und macht in euren Netzwerken, auf Events oder in eurem persönlichen Umfeld auf uns aufmerksam oder startet eine eigene Spendenaktion z.B. Sammeln auf Parties, Flohmärkten, Konzerten oder über einen Spendenaufruf im Internet via social media. Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung, denn wir wissen, nur dank der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer können wir den Bekanntheitsgrad von skate-aid weiter erhöhen und zahlreiche neue Unterstützermöglichkeiten zur Realsierung unserer weltweiten Projekte generieren.

W

hether at school or at work, at festivals and concerts or on the internet: Even without a lot of money you can do a lot for the good cause with personal, heartfelt commitment. Support skate-aid and call attention to our cause in your networks, at events or in your personal life, or start your own fundraising campaign, like collecting money at parties, flee markets, concerts or through a call for donations on the internet via social media. We are happy about all kinds of support because we know that only thanks to our countless volunteers we can further increase skate-aid’s popularity and generate numerous new support opportunities to realize our global projects.

Kontakt | Contact Sascha Stahl email: s.stahl@skate-aid.org

Aktiv | Active Aufruf | Call to Action

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Interview Renton Millar Mehr als eine Dekade ist es nun her, dass Globe ihr Video „Opinion“ veröffentlichten und darin ein damals 26 jähriger Australier namens Renton Millar innovatives Vertskating zeigte. 360 Flip Crooked Grinds? Kickflip Nosegrind Shove It? Alles kein Problem für Renton, der drei Jahre zuvor beim „Münster Monster Mastership“ seinen Pro-Status erlangte. Was alles danach kam, nun, das darf man gerne bei Google erfragen. Irgendwas zwischen Gold-Medaillen und erste Plätze hier und ausgedehntem aufTour-sein dort wird allerdings unterstreichen, dass Renton Millar zu einem deiner Lieblingsvertskateboarder gehört. Selbst, wenn du das noch nicht wusstest. Wer von Skateboarding aber so viel bekommen hat, gibt gern auch viel zurück und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Renton auch für skate-aid engagiert. Das alte Prinzip von ‚each one teach one‘ gehört genauso dazu, wie die Liebe zu diesem Brett mit den vier Rollen. ‚Skateboarding for life‘ mag eine abgestandene und zum Erbrechen zitierte Maxime sein, bei Renton trifft sie aber nicht nur zu, sondern den richtigsten Kern seiner Sache. Es ist wie es ist und es bleibt wie es soll.

Renton, wann hast du das erste Mal von skate-aid gehört? Das muss im letzten Jahr gewesen sein. skate-aid ist eine großartige Initiative und daher mehr als unterstützenswert. Warum ist es aus deiner Sicht denn so wichtig, dass man skate-aid supportet? Ich hatte und habe durch Skateboarding ein sehr schönes Leben. Ich kann mir kein schöneres vorstellen. Ich reise viel und kann das machen, was ich liebe. Und jeder in der westlichen Welt hat zumindest ein bisschen das Glück, diese Möglichkeit zu haben oder zumindest von ihr zu wissen. Doch viele haben nicht das Glück, wissen nichts von der Existenz von Skateboarding und ich finde, es ist unsere Aufgabe, alles zu tun, um unser Glück mit den weniger Glücklichen zu teilen. Sehr wahr, Renton. Skateboarding ist das perfekte Medium. Skateboarding ist dafür großartig! Es bringt so viele Leute zusammen und reißt etwaige Barrieren wie Religion, Hautfarbe und Herkunft einfach ein. Auf dem Skateboard sind alle gleich. Und außerdem macht es verdammt noch mal super viel Spaß. It’s about good vibes.

Gibt es ein besonderes Projekt aus dem Hause skate-aid welches deine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat? Ich muss zugeben, dass ihr so viele Projekte habt, dass ich gar nicht über alle so genau Bescheid weiß (lacht). Aber alle, bei denen Leute etwas von ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und ihrer Begeisterung für Skateboarding weitergeben können, sind großartige Projekte. Das wissen wir sehr zu schätzen, Renton. Abseits von deinem Support für skate-aid, was steht 2013 noch bei dir an? Ich war ja gerade in Europe, jetzt bin ich aktuell wieder in Australien und dann werde ich bald nach China reisen. Eigentlich alles wie immer: Skateboarding und reisen (lacht). So soll es sein. Viel Spaß und vielen Dank für das Interview.

22 | skate-aid Mag Issue No. 2 Jürgen Horrwarth


It’s been more than a decade now since Globe published their video „Opinion“ where a then 26-year-old Australian called Renton Millar showed innovative vertskating. 360 flip crooked grinds? Kickflip nosegrind shove it? No problem for Renton who three years earlier received pro status at the „Münster Monster Mastership“. What came after that can be googled. Something between gold medals, first places and extensive touring will underline that Renton Millar is one of your favorite vert skateboarders. Even if you didn’t know this yet. Who received so much from skateboarding happily gives back a lot, and it’s not surprising that Renton is also involved with skate-aid. The long-standing principle of ‚each one teach one‘ is a part of it as well as loving this board with four wheels. ‚Skateboarding for life‘ may be a stale and overly quoted maxim but for Renton it’s not only true but cuts to the core of his thing. It is how it is and it stays as it should.

Renton, when did you first hear about skate-aid? It was probably last year. skate-aid is a great initiative and therefore more than worth being supported. Why in your opinion is it so important to support skate-aid? I have and have had a great life through skateboarding. I can’t imagine a better one. I travel a lot and can do what I love. And everybody in the Western world has at least a little bit of this luck to have this opportunity or at least to know about it. But many aren’t that lucky, they don’t know about the existence of skateboarding, and I believe it’s our job to share our luck with the less lucky. Very true, Renton. Skateboarding is the perfect medium. Skateboarding works great for that! It brings together so many people and simply tears down barriers like religion, color of skin and origin. On a skateboard everybody is the same. Plus, it’s simply damn good fun. It’s about good vibes.

Is there a certain skate-aid project that has attracted your attention? I have to admit, you have so many projects, I don’t really know everything about all of them (laughs). But all projects where people can share their experience, knowledge and enthusiasm for skateboarding are great. We really appreciate that, Renton. Aside from your support for skate-aid, what else do you have planned for 2013? I was just in Europe, right now I’m back in Australia and soon I’ll be going to China. Just the usual: skateboarding and travelling (laughs). That’s how it should be. Have fun, and thanks a lot for the interview.

Inter view Renton Millar

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Kollabos | Collaborations Support skate-aid freut sich besonders über die Unterstützer aus der Skateboard- und Fashion-industrie, die freiwillig für jedes verkaufte Teil eine Spende abdrücken. Vielen Dank!

skate-aid is very happy to have the following supporters in the skateboard and fashion industry, who donate part of the money made to skate-aid. Thank you!

reloop X skate-aid Kopf hörer Volcom X skate-aid Shirt

Zusammen mit den Magazinen Playboard, Kingpin, Limited & Brettkollegen

Lecker Dose X skate-aid

TSG X skate-aid Helm

titus X skate-aid Media Series

24 | skate-aid Mag Issue No. 2

Osiris X skate-aid Schuh

Kingpin X skate-aid Kollektion


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Danke Thank you

Kollabos | Collaborations Danke | Thank you

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Interview Henning Wehland Henning Wehland ist so etwas wie ein Münsteraner Urgestein. Im Alter von 5 kam der in Bonn geborene Musiker nach Münster Wolbeck und gründete dort 14 Jahre später die H-Blockx, Deutschlands Crossover-Rock-Aushängeschild. Mit Münster verbindet Henning verständlicherweise also etwas mehr, als nur den typischen Besuch im „Skaters Palace“. Was das Jury-Mitglied von „The Voice Kids“, Mitglied der Söhne Mannheims und Musikbürobesitzer sonst noch mit Skateboarding und Münster am Hut hat, erklärte er uns freundlicherweise in folgendem Interview.

26 | skate-aid Mag Issue No. 2

Henning, wann hast du das erste Mal von skate-aid gehört? Oh, das ist schon ein paar Jahre her. Ich glaube sogar, dass Titus mir schon vor der Gründung davon erzählte. Es hat aber auch ein paar Tage gedauert, bis ich die Dimension dieses Vorhabens verstand. Warum sollte man skate-aid unterstützen? Als Künstler kenne ich die Situation gut, dass viele Organisationen oder unterstützenswerte Veranstalter auf einen zukommen und um Hilfe in der Kommunikation und Finanzierung bitten. Deshalb bin ich der Meinung, dass es wichtig ist, dass man sich auf ein bis zwei solcher Ideen fokussiert. Bei mir muss als Supporter auch immer ein direkter Draht, eine Verbindung zu dem Thema sein, und da ich abhängig vom Skaten war und mir der Sport immer noch am Herzen liegt, finde ich es Wahnsinn diesen Sport zu nutzen, um die Welt ein bisschen besser zu machen!!! Skateboarding ist eine großartige Möglichkeit, die Kids zu erreichen.  Du hast 1990 die H-Blockx in Münster gegründet. Titus dürfte dir also bestimmt bekannt sein. Was verbindet dich mit der Skateboard-Szene? Ich bin von dem Sport fasziniert, seit ich 1982 anfing mir bei Titus im ersten Laden meine Jojos zu kaufen. Die Skater waren mir noch viel zu cool und ich traute mich da nicht richtig ran. Ich habe aber ständig alles verschlungen, was mir in die Hände fiel. Ein gutes Jahr später fiel mir dann ein Steve Rocco Board von einem Freund in die Hände und von da an war ich verloren. Als wir 91/92 dann regelmäßig mit den H-Blockx im Odeon spielten, lernten wir schnell die Titus Posse kennen. Allen voran Jens Schnabel und Markus König, die uns dann auch schnell mit Titus in Verbindung brachten. Seitdem sind wir gute Freunde/Bekannte und ich würde Titus und seine Ideen fast immer unterstützen (lacht). Du hast zuletzt "The Voice Kids" moderiert und hattest daher natürlich viel mit Kindern zu tun, die sich kreativ betätigen. Sicherlich auch eine Herzensangelegenheit, wenn man Kids seine Erfahrung und seine Liebe zu einer Sache versucht mit auf den Weg zu bringen.

Es ist und bleibt Fernsehen. Und das macht keiner ohne dabei auch ureigenste Interessen zu verfolgen. Aber bei Allem was ich tue, ist auch immer große Leidenschaft dabei. So auch hier. Und ich weiß, dass wir mit tollen Talenten arbeiten durften und noch arbeiten werden. Wo lassen sich für dich da die Parallelen zwischen der Arbeit bei "The Voice Kids" und skate-aid ziehen? Wir schenken Kindern ein emotionales Erlebnis, das sie prägen wird. Ich weiß noch genau, als ich mein erstes Skateboard  selber gebaut hatte, weil ich mir die teuren Importe nicht leisten konnte. Das entdecken einer Leidenschaft ist eins der emotionalsten Erlebnisse überhaupt. Wenn du das dann auch noch im Team und im Kreis mit anderen teilen kannst, wirst Du auch immer nebenher Informationen aufund mitnehmen, die Dich auf deinem weiteren Lebensweg immer begleiten werden. Welches Projekt hat deine Aufmerksamkeit besonders hervorgerufen? Jedes Projekt ist einzigartig. Aber Karokh in Afghanistan hat mich sofort ergriffen. Vielleicht auch, weil Titus es so leidenschaftlich erzählte. Wenn ich bedenke, dass wir früher von jedem Skatespot verjagt wurden und heute Institutionen daran arbeiten Skaten als Sprache zu verstehen, die im Falle von Konflikten  vermitteln soll, dann ist das für mich eine kleine Revolution. Zu guter letzt: was steht bei dir für das restliche Jahr an? Festivals mit den Söhnen Mannheims, eine neue Platte mit den Söhnen, ein Aufenthalt in den USA und die Produktion einer eigenen Soloplatte. Vielen Dank für das Interview, Henning. Wir wissen das sehr zu schätzen.


Andre Stephan

Henning Wehland is a staple in the city of Münster. Born in Bonn, the musician moved to Münster Wolbeck at the age of 5, and that’s where he founded the H-Blockx, Germany’s flagship in crossover-rock, 14 years later. Understandably enough, Münster means more to Henning than the typical visit at TITUS RollSport or the „Skaters Palace“. In the following interview the jury member of „The Voice Kids“, member of the Söhne Mannheims and music office owner kindly explains to us what else connects him to skateboarding and Münster.

Henning, when did you first hear about skate-aid? Oh, it’s been a few years. I even think that Titus told me about it before it was founded. But it took me a few days to grasp the dimensions of this undertaking.  Why should skate-aid be supported? Being an artist I know very well how many organisations worth being supported are asking for help with communication and funding. That’s why I think it’s important to focus on one or two of those ideas. As a supporter I need to have a direct connection to the cause, and since I was addicted to skating and still love the sport, I think it’s absolutely awesome to use it to make the world a better place!!! Skateboarding is a great way to reach the kids.   In 1990 you founded the H-Blockx in Münster. You definitely know Titus then. What is your connection to the skateboard-scene? I’ve been fascinated by the sport since I began to buy my yo-yos at Titus’ first store in 1982. The skaters were way too cool for me back then and I didn’t quite have the heart to try it myself. But I devoured whatever I could get a hold of. A year later I got my hands on a friend’s Steve Rocco board and from then on I was hooked. When we played with H-Blockx in the Odeon regularly in 91/92, we soon got to know the Titus posse. First Jens Schnabel and Markus König who soon connected us to Titus. Since then we’ve been good friends and I would almost always support Titus and his ideas (laughs).   You recently presented „The Voice Kids“ and were very involved with creative kids. It must be close to your heart to give these kids some of your experience and love for something to take along. It is still TV. And in TV everybody follows their own interests, too. But I feel great passion for everything I do. And that was also the case here. And I know we were able to work with great talents and will continue to do so in the future. Are there any parallels for you between working for „The Voice Kids“ and skate-aid? We provide the kids with an emotional experience that will shape them. I remember exactly how I built my first skateboard myself because I couldn’t afford the expensive import boards. Discovering a passion is one of the most emotional experiences you can possibly make. If you do that in a team with others you will always pick up and take along information that will accompany you on your path

through life. Which project has attracted your attention in particular? Each project is unique. But I was instantly moved by Karokh in Afghanistan. Maybe because Titus talked about it so passionately. When I think about how we used to be chased away from every skate spot, and how today institutions work on understanding skating as a language to mediate in conflicts, that for me is a little bit of a revolution. Last but not least: What are your plans for the rest of this year? Festivals with the Söhne Mannheims, a new album with the Söhne, a stay in the US and producing my own solo album. Thank you very much for the interview, Henning. We really appreciate it.

Inter view Henning Wehland

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skate aid night 2013

SAVE THE DATE: skate-aid-night 16. November 2013, 18.00, Skaters Palace, Münster

N

umbers are journalism, numbers look great, let’s start with numbers: 6 hours of a packed stage show, 400 guests, 40.000 Euros of donations. We were overwhelmed with what happened a year ago in the „Skaters Palace“ in Münster. And moved. And happy. A great evening. The „Münstersche Zeitung“ wrote: „That night, guests at the nicely set tables were offered a program - aside from buffet, auction and raffle - that would have been plenty for two gala shows.“ And without exaggerating: That is correct. Formula 1 legend Jochen Maas consorted with comedy-lady Lisa Feller, pop singer Giulia Wahn stood next to health minister Daniel Bahr and all of them succumbed to the charms of this evening between entertainment, good food and importance. The former two didn’t go short, as pictures and videos and memories of the participants show. But most of all it was about the importance, the charity idea, and this night again revealed that skate-aid is not only „important and amibitioned“ but also really moving things. We would like to thank the host, all our guests, show acts and helpers and are looking forward to yet another, no less extraordinary party on Saturday, November 16th when Titus opens the night with a „Welcome to the skate-aid night 2013!“ For skateboarding, for the good cause.

Z

ahlen sind Journalismus, Zahlen sehen schön aus, wir beginnen mit Zahlen: 6 Stunden prall gefüllte Bühnenshow, 400 Gäste, 40.000 Euro Spenden. Wir waren überwältigt, was da vor gut einem Jahr im Münsteraner „Skaters Palace“ über die Bühne ging. Und ergriffen. Und glücklich. Ein großartiger Abend. Die „Münstersche Zeitung“ schrieb: „Was die Gäste an den fein eingedeckten Tischen neben Buffet, Versteigerung und Tombola an diesem Abend noch geboten bekommen, hätte wohl locker auch für zwei Gala-Shows gereicht.“ Und ohne jetzt übertreiben zu wollen: es stimmt. Formel-1-Legende Jochen Maas gesellte sich zu Comedy-Dame Lisa Feller, Pop-Sängerin Giulia Wahn stand neben Gesundheitsminister Daniel Bahr und alle erlagen dem Charme dieses Abends zwischen Entertainment, gutem Essen und Wichtigkeit. Dass die ersten beiden Dinge nicht zu kurz kamen, davon zeugen Fotos und Videos und die Erinnerungen der Teilhabenden. Doch vor allen Dingen ging es um die Wichtigkeit, den Charity-Gedanken und an diesem Abend zeigte sich erneut, dass skate-aid nicht nur „wichtig und ambitioniert“ ist, sondern auch etwas bewegt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei dem Veranstalter, allen Anwesenden, Auftretenden und Helfern bedanken und freuen uns bereits jetzt wieder auf ein nicht weniger herausragendes Fest, wenn es am Samstag, den 16. November wieder aus Titus‘ Mund am Mikrofon heißt: „Willkommen zur skate-aid Night 2013!“ Für Skateboarding, für den guten Zweck.

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