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Medienmitteilung 23. November 2009 Für europäische Agrarmarktöffnung

Erfolg durch Kooperation und Qualität Der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF fordert, dass die Verhandlungen zu einer umfassenden europäischen Marktöffnung für Agrarprodukte und Lebensmittel zielgerichtet und speditiv zum Abschluss gebracht werden. Er wendet sich gegen Ausstiegsszenarien und Vorstösse zum Verhandlungsabbruch. Die Fleischbranche ist überzeugt von neuen Chancen, welche sich der Ernährungswirtschaft in einem offenen Markt bieten. Diese Schlussfolgerung zog Ständerat Rolf Büttiker, Präsident des SFF, im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard an der tradtionellen Fleischfachtagung. Sie wurde am 23. November in Basel als Begleitveranstaltung der Messe für die Gastronomie und Hotellerie (Igeho) und der Metzgereifachausstellung (Mefa) durchgeführt. Der sehr hohe Grenzschutz im Bereich der Agrarprodukte und Lebensmitte kann auf die Dauer nicht aufrecht erhalten werden. Deshalb sind inskünftig die hohen Zölle kein Instrument zur Einkommenssicherung für Bauern und Metzger mehr. Der SFF will, dass anstelle einer „Politik der Besitzstandswahrung“ Offensivstrategien entwickelt werden. Diese müssen darauf ausgerichtet sein, neue Kooperationsformen in der Ernährungswirtschaft mit Einschluss der Primärproduktion, der Verarbeiter, des Handels, Gastgewerbes und Tourismus zu entwickeln und bestehende Netzwerke besser zu koordinieren. Ernährungswirtschaft: Ein Trumpf der Schweiz Der SFF betrachtet den Ernährungssektor als einen Trumpf der schweizerischen Volkswirtschaft. Das grosse Know-how in der Herstellung von Nahrungsmitteln, das gemeinsame Bekenntnis für Schweizer Produkte und für die Kooperation über alle Stufen hinweg sowie das Engagement zu einer sektorübergreifenden Qualitätsstrategie in Primärproduktion und Verarbeitung können nach Überzeugung der Fleischbranche mit einer Agrarmarktöffnung noch besser zum Tragen gebracht werden. Der nachhaltige Erfolg der Schweizer Wirtschaft beruht darauf, dass sie sich in offenen Märkten bewähren muss. Es sei nicht einzusehen, weshalb dieses Erfolgsrezept allein und ausgerechnet für die Ernährungswirtschaft nicht gelten solle.

Weitere Auskünfte Ständerat Rolf Büttiker, Präsident des SFF

079 435 32 44

Balz Horber, Direktor des SFF

044 250 70 60 079 669 52 78

Medienmitteilung fuer europaeische marktoeffnung  

http://www.bell.ch/Portaldata/1/Resources/6_medien/dossier_agrarfreihandel/Medienmitteilung-Fuer_europaeische_Marktoeffnung.pdf

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