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Scharf geschossen

Regioporter Marcel Sigrist berichtet Ăźber die Kegelbahn an der Megger Chilbi. 6



      

   

             



Abschied

Regioporterin Andrea Zängerle ßber den Abschied der Kommisionsmitglieder. 7

Tanzspektakel in der Kanti Alpenquai

Ausflug

Regioporter Ernesto Dornbierer war bei der Wanderung der Gymnastikriege dabei. 7

Ausflugstipp Der Seniorenchor Emmen singt nicht nur, er unternimmt auch regelmässig etwas, um das Vereinsleben zu pflegen. So auch in den letzten Sommertagen im August: Ein Ausflug auf die Rossweid oberhalb von SÜrenberg stand auf dem Programm. Und es gab viel SchÜnes zu erleben – und auch vÜllig Unvorhergesehenes. 8

Jetzt gewinnen! Am 1. März gestartet, zählt beiUns.ch bereits ßber 935 Regioporterinnen und Regioporter. Fantastisch! Und sobald die magische Zahl von 1000 aktiven Nutzern erreicht ist, verlosen wir einen 1000-Franken-Einkaufsgutschein! 9

Michael Jacksons Hit Ghost begeisterte die Zuschauer. Von Regioporterin Andrea Zängerle aus Adligenswil

Atemberaubend Rund 800 Gäste fanden sich am Samstag und Sonntag 15./16. September in der Aula der Kantonsschule Alpenquai zur Auffßhrung der TänzerInnen von Raphaela Zurkinden ein. Gezeigt wurden von den 131 Tänzerinnen

und einem Tänzer aus Adligenswil, Udligenswil, Meggen und Luzern im Alter von 4 bis 25 Jahren abwechlungsreiche Choreographien zu verschiedensten Pop-Musikstßcken aus einem Mix von Modern-, Jazz-, African- und Orientalischem Tanz. In effektvollem Licht begeisterten auch die

Foto: Andrea Zängerle

fantasievollen Kostßme. Im Schlusswort erklärte Raphaela Zurkinden, sie wisse eigentlich selber nicht, warum sie das alles auf sich nehme. Die 132 glßcklichen Tanzenden hätten es ihr aber sogleich wieder gezeigt, dass es sich lohne. Mehr Fotos gibts auf beiuns.ch/adligenswil/d2024.html

Aus der Region.

FĂźr die Region.

Deutsche ZuzĂźger Die Vorurteile deutschen ZuzĂźgern gegenĂźber sind hier nicht so gross, wie oft behauptet wird. Doch sie sind da, und unseren nĂśrdlichen Nachbarn wissen das. Aber auch wir Schweizer haben unsere Eigenarten. Nur sind auch diese halb so wild, wie die Deutschen meinen. Ein Erlebnisbericht mit einem Augenzwinkern. 10


Eifach s'Zähni 10 gute Gründe, um im Pilatusmarkt Kriens einzukaufen - Über 40 Geschäfte und 3 Restaurants - Shopping-Erlebnis auf 21 500 m2 - Mittwoch und Freitag Abendverkauf bis 21 Uhr - Direktanschluss an die A2 Ausfahrt Luzern-Horw - Parkhaus mit 1 300 hellen und sicheren Parkplätzen Mo/Di/Do 9 – 18:30 Uhr Sa 8 – 16 Uhr

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- vbl-Bus 16, 21, 31 direkt vor dem Eingang - 100 gedeckte Zweiradunterstände - Coop Pronto Tankstelle und Shop 365 Tage von 6 bis 22 Uhr offen - Kinderparadies für 3- bis 7-Jährige - Regelmässig tolle Events in der Mall Pilatusmarkt App für Apple iOS und Android

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Editorial

www.beiUns.ch

In dieser Ausgabe finden Sie folgende Regioporter/innen: Biagio Mastroianni, Luzern Seite 5 Josef Niederberger, Emmen Seite 8 Melanie Glavina, Luzern Seite 10 Ruth Ehrenbold, Luzern Seite 13 Patrick Meier, Root Seite 16 René Kritzer, Rothenburg Seite 17 Thomas Glatthard, Luzern Seite 17 Marcel Wobmann, Malters Seite 17 René Staubli, Kriens Seite 21 René Bernheim-Hammer, Horw Seite 21

Auch Sie können mitmachen: 1. Registrieren

Melden Sie sich kostenlos auf beiUns.ch mit Ihrem Namen und Vornamen an und wählen Sie einen für Sie passenden Startpunkt.

2. Veröffentlichen

Als beiUns-RegioporterIn haben Sie die Möglichkeit, selbständig Texte und Bilder auf unserer Plattform zu publizieren. Teilen Sie Ihr Wissen und Ihre Sicht der Dinge mit der gesamten Region.

3. Zeitung lesen

Die besten, überraschendsten und originellsten Beiträge der Online-Plattform werden alle zwei Wochen in dieser Zeitung abgedruckt. Vielleicht demnächst auch mit Ihrem Beitrag?

Porzellanene Tauben, gefunden bei der Recycling-Station an der Bundesstrasse in Luzern.

Liebe Leserin, lieber Leser Reizvoll Auch Altes kann glänzen. Warum muss immer alles glatt und neu sein? Oft hat gerade das Gebrauchte, das bereits Bekannte, das Tradierte seinen besonderen Reiz. Auch in der 14. Ausgabe der beiUns-Zeitung finden Sie wie immer neben spannenden Quartier- und Vereinsgeschichten viele Themen, über die schon «fast» alles geschrieben wurde. Aber eben nur «fast». Gerade der Blickwinkel, durch den diese Geschichten von unseren Regioporterinnen und Regioportern erzählt, fotogra-

fiert und dargestellt werden, macht sie unverwechselbar. So unverwechselbar, wie sich die Region Luzern auf der OnlinePlattform beiUns präsentieren soll. In dieser Ausgabe finden Sie unter anderem Beiträge über den besonderen fotografischen Blick auf eine Orchideenschau in Ebikon (S. 14), eine augenzwinkernde Beobachtung zu den kulturellen Unterschieden zwischen Schweizern und Deutschen (S. 10) sowie Meinungen über die WC-Verhältnisse und das Cardorado in

der Stadt Luzern. Übrigens: Alle Beiträge in der beiUns-Zeitung sind von unseren Regioporterinnen und Regioportern verfasst. Das sind Menschen wie Sie und wir, wie Du und ich. Machen Sie mit, gestalten Sie den medialen Raum in und um Luzern mit, indem Sie Ihre Geschichten auf beiUns.ch einstellen. Wir werden Sie am 4. Oktober mit der nächsten Ausgabe erfreuen. Vielleicht ist Ihr Beitrag dann schon dabei.

Herausgeberin

Druck

Community Management

beiUns Medien AG

merkur Druck Langenthal

Silvio Coray, Marlon Heinrich,

Obergrundstrasse 26

Auflage: 25´000 (zweiwöchentlich)

Philippe Weizenegger, Mario Stübi,

6003 Luzern

Erscheint in Adligenswil, Udligenswil,

Ramona Geiger

Tel +41 41 248 51 51

Meggen, Luzern, Littau, Kriens, Horw,

Gestaltung

Fax +41 41 248 51 49

Ebikon, Buchrain und Emmen

Pascal Zgraggen, Matthias Wigger

Herausgeber

Anzeigenverkauf

www.beiUns.ch

Bruno Affentranger

Christoph Doerig

team@beiUns.ch

Geschäftsführerin

Anzeigen-Bearbeitung

werbung@beiUns.ch

Meike Seele

UD Print AG

Ihr beiUns-Team

Impressum


EventMarketing

D A S P U B L I K U M I S T D E R S TA R


Bilder der Woche

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Regioporter-Bild der Woche An dieser Stelle sehen Sie für gewöhnlich ein Foto. Diese wunderbare Zeichnung aus Tusche und Farbe stellte diesmal jedoch alle Fotos in den Schatten. Regioporter Biagio Mastroianni nahm sich die Zeit, um uns seinen Blick auf den Pilatusplatz zeichnerisch zu präsentieren.

Ebenfalls sehenswert

Das reiche Innenleben eines Heissluftballons kurz vor dem Start. Die Grösse des fertig

Feengleich schweben diese jungen Tänzerinnen über die Bühne. Regioporterin Andrea

aufgeblasenen Ballons lässt sich hier gut erahnen. Diesen speziellen Blick ins Innere

Zängerle war bei der Tanzaufführung von Raphaela Zurkinden in der Kantonsschule am

des Ballons fotografierte Regioporter Kurt Hofmann für die beiUns-Community.

Alpenquai dabei und hielt diesen zarten Moment fotografisch fest.


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20. September 2012

Jubiläum: 20 Jahre Budo Sport Verein Udligenswil Von Regioporter Philipp Zgraggen aus Udligenswil

Kampfsport Der Budo Sport Verein Udligenswil (BSVU) feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Durch kompetente und zielgerichtete Arbeit hat sich der Verein äusserst erfolgreich entwickelt. Stolz blickt der Verein auf eine sehr erfolgreiche Vergangenheit zurück. Die sportlichen Erfolge im Judo und vor allem im Ju-Jitsu sind aber nicht die einzigen Aspekte der Erfolgsgeschichte. Die zahlreich errungenen nationalen und internationalen Meisterschaftstitel sind ein Resultat nachhaltiger Förderung des Nachwuchses und der Ausbildung der jungen Kämpfer. Durch die grosse Vereinstreue vieler Mitglieder, Trainer und Vorstandmitglieder entwickelte sich im Weiteren eine wichtige Konstanz im Ver-

einsleben, die für den kontinuierlichen Fortschritt genauso eine zentrale Rolle spielt. Mit einer guten Infrastruktur bieten sich dem BSVU ebenfalls optimale Bedingungen für eine erfolgreiche Zukunft. Zum Jubiläum organisierte der Verein für seine Mitglieder einen zweitägigen Vereinsausflug. Bei herrlichem Sommerwetter reiste man nach Langnau im Emmental, wo die Teilnehmer auf E-Bikes umsattelten. Die Unterstützung des Elektromotors wurde auf der «Herzroute» durch das obere Emmental nach Thun dankend angenommen. In Thun wartete eine verdiente Erfrischung im See und ein leckeres BBQ auf dem Campingplatz. Die Reise ging am Folgetag auf der Aare weiter. Ausgerüstet mit Schwimmweste und Paddel wurden die Rafting-Boote be-

Jubiläumsausflug: Mit dem E-Bike unterwegs auf der «Herzroute» Foto: Philipp Zgraggen durch das Emmental.

stiegen. Nachdem die wichtigsten Regeln und Kommandos instruiert waren, folgte eine aktive und beeindruckende Fahrt Fluss abwärts bis nach Bern. Mit der Zugfahrt zurück nach Luzern endete der einmalige und erlebnisreiche

BSVU-Jubiläumsausflug. Eine weitere Erfolgsmeldung ist zudem, dass der Weltmeister im Ju-Jitsu von 2010, Peter Rigert, als Technischer Leiter des BSVU verpflichtet werden konnte. Mehr Infos zum Verein unter bsvu.ch.

Kegeln mit den Trychlern Von Regioporter Marcel Sigrist aus Meggen

Tolle Preise: Eine Digitalkamera und eine Carrera-Bahn. Foto: Marcel Sigrist

Mit dem Zielwasser vom Laien... Foto: Marcel Sigrist

...zum Profi.

Foto: Marcel Sigrist

Chilbi Wie in jedem Jahr traf sich die Megger Bevölkerung am ersten Septemberwochenende an der Megger Chilbi bei der Piuskirche. An diesem Dorffest darf die Trychlergruppe mit ihrer bereits traditionellen Kegelbahn natürlich nicht fehlen. Bei traumhaftem Wetter wurde am Samstag ab 14 Uhr eifrig gekegelt und jeder versuchte, die neun Kegel von den Beinen zu holen. Bis die Sonne unterging wurde ohne Unterbruch um den ersten Platz gekegelt, um Ruhm und Ehr genagelt und die schöne Stimmung genossen. Am Sonntag ging das Kegeln weiter, bis alle Preise abgesahnt wurden. Die Trychlergruppe blickt begeistert auf ein spannendes Chilbiwochenende zurück.


Adligen|Udligen|Meggen

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Verabschiedung diverser Mitglieder Von Regioporterin Andrea Zängerle aus Adligenswil

Unentbehrlich Gut gelaunt begrüsste Gemeindepräsidentin Ursi Burkart Ende August die Gruppe scheidender Kommissionsmitglieder im Zentrum Teufmatt in Adligenswil. Reich würde man mit einem solchen Amt nicht, sagte sie und bekräftigte dann aber, wie unentbehrlich diese Mitarbeit für den Gemeinderat sei. Nicht nur zeitlich ist der Gemeinderat auf das Mitmachen der Kommissionen angewiesen. Viel professionelles Wissen von Fachkräften, Kritik und Mitdenken mit gesundem Menschenverstand und Herz ist unabdingbar für ein demo-

kratisches Gemeinwesen. Die Gemeinderäte Ursi Burkart, Markus Sigrist und Peter Kälin verabschiedeten die Kommissionsmitglieder mit lobenden Worten und einer Flasche Wein. Am meisten Rücktritte verzeichnete die Controllingkommission mit fünf Mitgliedern. Mit 16 Jahren Präsenz in der Feuerwehrkommission war Peter Camenzind Rekordhalter unter den Anwesenden. Drei Flaschen für die Mitarbeit in drei Kommissionen konnte Pascal Ludin, der neue Sozialvorsteher der beginnenden Legislatur, nach Hause tragen. Das Dankeschön wurde mit feinen Häppchen und einem guten Tropfen abgerundet.

Die strammen SVU-Gymnastikmänner: Start bei Nieselregen Foto: Ernesto Dornbierer auf Arvenbühl.

Tagesausflug ins Churfirstengebiet Von Regioporter Ernesto Dornbierer aus Udligenswil

Als Dankeschön für die Arbeit gab es lobende Worte und eine Foto: Andrea Zängerle Flasche Wein.

Nach dem offiziellen Teil war es Zeit für eine gemütliche Abschiedsrunde mit einem Apéro. Foto: Andrea Zängerle

Sommerwanderung 14 Mitglieder der Gymnastikriege des Sportvereins Udligenswil (SVU), alles stramme Männer zwischen 58 und 75 Jahren, starteten bei zweifelhafter Witterung um sieben Uhr morgens gut gelaunt und zuversichtlich von Udligen über Meka, Rotkreuz, Thalwil, Ziegelbrücke nach Amden/Arvenbühl. Kurzer Kaffeeaufenthalt, Schuhe schnüren, Regenmontur überziehen, abmarschieren - und hinein in die herrliche Voralpenwelt des Churfirstengebiets, und Petrus hat uns auch erspäht. Alpsträsschen, schmale Pfade, ein kleines Wäldchen, schöne Weiden und noch schönere Kühe und auch schon die erste Besenbeiz auf der Alp Altschen. Auch hier nur kurz ein Aufenthalt für ein Gläschen Quintner-Rosé (und es Möckli Alpchäs) und weiter Richtung Vorder Höhi mit einer herrlichen Aussicht in das Toggenburg. Bergauf zum Gul-

men in 30 Minuten auf kuhfladigem Weg und pflotschigen Tritten, dann aber die Aussicht zum Säntis und mit dem Feldstecher zum Bodensee, bergabwärts bis zum Hüttlisboden mit zwar Superaussicht zum Walensee und Kerenzerberg und in die Glarneralpen - allerdings wieder anstrengend weil glitschig, nass und von Kühen vertrampelt. Auf der Alp Furgglen bei Familie Jöhl auf 1500 Meter haben wir dann endlich um 2 Uhr den Mittagshalt eingezogen. Röschti mit Ei oder Wurscht, dazu ein Moscht, ein Cheli mit und zum Schluss eine Wurmkur. Und weiter gings ab halb vier von Stöcklersitten ins Naturschutzgebiet, durch schöne Hochmoore voller Zwergföhren und einer interessanten Flora und leider vorbei, aus Zeitmagel, an der letzten Besenbeiz Strichboden zur Bergstation Walau, und von dort mit einem altehrwürdigen Sesseli hinunter nach Amden. Und dies alles ohne Regenschutz!


8 Ausflugstipp beiUns

20. September 2012

Auf Erkundungstour – der Seniorenchor Emmen Von Regioporter Josef Niederberger aus Emmen

Rossweid Bald nach der Abfahrt in Emmen begrüsste uns in Ruswil Ende August die Sonne und begleitete uns mehr oder weniger über den ganzen Tag. Mit 38 Personen an Bord kurvte Altzunftmeister Roger Reinmann am Steuer des Reisecars sicher und gekonnt über die sehr schmale Strasse von Sörenberg auf die Rossweid. Bei einem feinen Mittagessen stärkten wir uns, so dass einige Mitglieder nachher auf dem schön angelegten Moor-Rundweg spazieren gingen. Später setzten wir uns zusammen und sangen einige Lieder mit Begleitung von Paul Scherer auf der Handorgel. Der heftige Gewitterregen störte uns dabei nicht. Gut gelaunt und ohne Regen machten wir uns auf den Heimweg. Fast die Hälfte der Mitreisenden entschied sich, mit der Gondelbahn ins Tal zu fahren. Diese verpassten dann aber ein besonderes Erlebnis: Plötzlich tauchten vor uns 40 Kühe auf. Da war mit dem Car kein Durchkommen mehr. Unser Chauffeur wurde auch noch von Ziegen umringt. Er

betätigte sich sogar gekonnt als Kuh- und Ziegentreiber. Die Wartezeit nutzten einige unser Mitglieder, um feinen Alpkäse zu kaufen. Mit etwas Verspätung brachte uns Chauffeur Roger sicher nach Sörenberg. Noch rechtzeitig schafften wir es über die Panoramastrasse nach Giswil. Beim kurzen Halt auf der Passhöhe konnten wir noch ein Gruppenfoto knipsen. Gegen Abend erreichten wir gesund und zufrieden Emmen. Gewiss wird dieser Ausflug in guter Erinnerung bleiben.

Die Rossweid bot viel Schönes – und Unvorhergesehenes.

Fotos: Josef Niederberger


Wettbewerb beiUns 9

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Gewinnchance Wer hätte das gedacht? Am 1. März gestartet, zählt unser Online-Portal beiUns.ch bereits jetzt 600 Regioporterinnen und Regioporter. Ach, was! Es sind ja schon 700! Nicht? 800? Nein! Über 935! Grossartig! Dieses stetige Wachstum freut uns natürlich riesig, weshalb wir uns eine «kleine» Belohnung für unsere registrierten und aktiven Nutzer – den sogenannten Regioporterinnen und Regioportern – der ersten Stunden, Tage und Wochen ausgedacht haben. 1000 für 1000

Wir verschenken just in jenem Moment, in dem unsere Plattform 1000 Regioporterinnen und Regioporter zählt, einen Einkaufsgutschein für den Pi-

latusmarkt Kriens im Wert von – genau – 1000 Franken. Was Sie dafür tun müssen? Nicht viel. Sie müssen auf beiUns.ch registriert sein. Das ist gratis und geht ganz einfach. Sie müssen zu den ersten 1000 registrierten Usern gehören (den aktuellen Stand sehen Sie auf der Startseite in der rechten Seitenspalte) und mindestens ein Mal in Ihrem Regioporter-Dasein ein Foto oder einen Textbeitrag veröffentlicht haben. Und schon nehmen Sie automatisch an der Verlosung teil. Was Sie natürlich tun können: Möglichst vielen Menschen von beiUns erzählen und Sie dazu animieren, sich zu registrieren und aktiv mitzumachen. Dann geht es nämlich umso schneller, bis die magische Zahl 1000 erreicht ist. Wann ist es soweit?

Werden Sie schon bald im Pilatusmarkt Kriens mit dem 1000Franken-Gutschein einkaufen gehen? Anmelden und gewinnen!


10 Carte blanche beiUns

20. September 2012

Nur nicht negativ auffallen! Von Regioporterin Melanie Glavina aus Luzern

Integration «Checksch de Pögg?» fragt Kathi. «Welchen Bock soll ich checken?», erwidere ich etwas irritiert. Wir stehen inmitten von zehn Menschen und die gute Frau fragt mich lauthals über mein Liebesleben aus. «Nein, nein. Ob du Finanzmathe kapiert hast?» Ach so…na toll, mal wieder einer dieser Ausdrücke, den ich nicht verstehe. Ich muss lachen. Und weinen. Irgendwie beides. Ich bin schon fast fünf Jahre hier und verstehe immer noch nicht alles. Als Kroatin, die 22 Jahre in Deutschland lebte, sollte ich eine Fremdsprache doch viel schneller verstehen können. Bevor ich hierher zog, beschloss ich, mich haargenau über die Schweizer Kultur zu informieren. Denn eines wollte ich unter gar keinen Umständen: NEGATIV AUFFALLEN! Ich las also etliche Berater wie «Kulturelle Unterschiede Deutschland/ Schweiz», «Gebrauchsanweisung für die Schweiz» oder auch «Was Deutsche nicht

hören wollen und Schweizer nicht zu sagen wagen». Letzterer machte mich ein wenig stutzig. Auch online wurde ich natürlich schnell fündig. Hier eine Zusammenstellung dessen, was mir gesamthaft für die ersten Integrationswochen in der Schweiz geraten wurde:

daher vor, das alles Punkt für Punkt umzusetzen. Ich schrieb eine Liste, die ich von da an in meiner Jackentasche mit mir herumtrug. Wer hätte gedacht, dass ich die Chance, mein Können unter Beweis zu stellen, innerhalb kürzester Zeit bekommen würde.

• Backen Sie beim Einzug einen Kuchen und verteilen Sie diesen bei den Nachbarn. • Grüssen Sie alle Personen, denen Sie auf der Strasse begegnen. • Benutzen Sie jeweils den Zebrastreifen, wenn Sie über die Strasse laufen. • Heben Sie jeglichen Müll von der Strasse auf und werfen Sie ihn in eine Mülltonne. • Beginnen Sie jeden Satz, indem Sie jemanden zu etwas auffordern möchten, mit: «Sie, entschuldigen Sie mal. Könnten Sie eventuell, unter Umständen, wenn es Ihnen nichts ausmacht...» Und beenden Sie den Satz immer mit: «Aber nur, wenn es Ihnen wirklich keine Mühe bereitet.» Ich muss zugeben, ich hatte ein wenig Angst. Ich nahm mir

Überraschte Frau Hürlimann

Beim Einzug in meine neue Wohnung beschloss ich, sofort einen Kuchen zu backen. Gott sei Dank zählen Küchen hier zur Standardausstattung. Die Firma Leisi half mir dabei, indem sie einen fertigen Kuchenteig in eine zugeschweisste Plastiktüte abfüllte. Ich musste also nur noch den guten Ofen bedienen können. Gesagt, getan. Stolz machte ich mich auf den Weg durchs Treppenhaus, stark gewillt, bei allen zu klingeln und jedem ein Stück Kuchen anzubieten. Keiner war im Hause, ausser «Hürlimann». Ich klingelte «Ding, Dong», und die Tür öffnete sich. Frau Hürlimann sah mich erschrocken an und sagte: «Sie sind die neue Nachbarin, gälled Sie? Mein Gott, Sie sind der erste

«Checksch de Pögg?» Für Deutsche ist es schwer, Schweizerdeutsch zu verstehen.

Foto: M. Glavina

Mensch, der mir einen Kuchen beim Einzug bringt.» Aha. Na gut. Ist vielleicht eine Ausnahme. Ich überliess ihr Leisis gesamtes Werk. Einen Tag darauf auf dem Weg zum Bus, der mich in die Stadt Luzern bringen sollte, benutzte ich jeweils den Zebrastreifen, wenn ich über die Strasse lief und fühlte mich sehr schweizerisch. Ich stieg in den sehr sauberen Bus und freute mich, als mir beim Aussteigen der schöne Vierwaldstättersee zuzwinkerte. Mein Ziel jedoch war es, in einer Boutique ein paar sehr schweizerische Geschenke zu kaufen und diese an meine kroatische Familie zu verschicken. Ich fand einen «härzigen» Laden, der Luzern-T-Shirts anbot. Leider gab es keines mehr in Grösse M. So fragte ich die nett aussehende Verkäuferin: «Sie, entschuldigen Sie mal. Könnten Sie mir eventuell, unter Umständen, wenn es Ihnen nichts ausmacht dieses T-Shirt hier auch in M bringen? Aber nur, wenn es Ihnen keine Mühe bereitet.» Die Frau sah mich an, runzelte die Stirn und entgegnete: «Wüsset Sie. Sie müssen mir jetzt schon sagen, was Sie genau wollen.» Während die Dame letzten Endes das Shirt mit dem Luzern-Print in eine Luzern-Tüte einpackte, zog ich langsam die Checkliste mit den Do’s und Don’ts aus meiner Jackentasche. Desillusioniert zerknüllte ich sie mit leicht aggressiver Energie zu einem ballähnlichen Etwas und warf sie – um nicht negativ aufzufallen natürlich – in den Güsel. Seit diesem Vorfall habe ich weder einen Kuchen gebacken, noch bin ich, wenn ich eine Frage gestellt habe, mit der ganzen Kirche ums Dorf gelaufen. Wenn mir jedoch ein Stück Müll auf der Strasse begegnet und ich es in einen «Luzern glänzt»-Mülleimer werfe, werde ich immer wieder gelobt mit dem Satz: «Hey Mel, du bist ja schon eine richtige Schweizerin! Versuch einfach niemals, Schweizerdeutsch zu reden.» Keine Angst, das werde ich nicht. Denn zumindest diesen Pögg hab ich gecheckt.


Foto Contest beiUns 11

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Gewinner flog ums Matterhorn und retour Von Regioporter Dominik Britschgi aus Horw

Rundflug Im April und Mai dieses Jahres suchten wir in einem beiUns-Fotowettbewerb Bilder, die eine ganz besondere Perspektive bieten; eine Nahaufnahme, ein ungewohnter Blickwinkel oder eine spezielle Sichtweise. Dominik Britschgi gewann diesen Wettbewerb und berichtet hier exklusiv von seinem Gewinner-Flug mit bester Sicht. «Sonntag 9. September: Bei strahlend schönem Wetter, erwartete uns am Flugplatz Kägiswil schon unser Pilot Carlos Rieder. Zusammen mit meinem Vater startete ich um 10 Uhr ab Kägiswil über den Brünig und vorbei an Eiger, Mönch und Jungfrau. Auf dem Mönch herrschte ein regelrechter Andrang an Bergsteigern. Kein Wunder, zählt er doch zu den leichteren 4000er der Alpen.

Über den Aletschgletscher vorbei am Konkordiaplatz, ging unser Flug direkt Richtung Matterhorn (4478 m.ü.M.). Zusehends wurde es ein wenig höher und eine frische Brise wehte uns um die Ohren, als ich das Fenster öffnete, um zu fotografieren. Weiter Richtung Dufourspitze, die mit ihren 4634 m.ü.M. zu den höchsten Gipfeln der Schweiz zählt. Anschliessend übers Goms zurück Richtung Brünig, wo wir am Ende in Kägiswil wieder festen Boden unter die Füsse bekamen. Danke, liebes «beiUns»-Team für diesen tollen Preis und ein Danke auch an Pilot Carlos Rieder für die schöne Aussicht, die wir geniessen durften. Es war einfach der perfekte Flugtag. Wir wünschen Carlos weiterhin noch viel Freude an der Fliegerei und alles Gute für die Zukunft.»

Der Sarnersee kurz nach dem Start in Kägiswil.

Herrlich: Der Blick aufs Matterhorn bei schönstem Wetter.

Grossandrang an Bergsteigern.

Einfach mitmachen : 1. Registrieren

Melden Sie sich jetzt kostenlos auf beiUns.ch an. Mehr als Ihren Namen und Vornamen braucht es dazu nicht. Wählen Sie dann einen für Sie passenden Startpunkt aus. Das kann zum Beispiel Ihr Wohnort sein, oder der Geburts-/Heimatort in Luzern und Umgebung für Weggezogene.

2. Veröffentlichen

Als beiUns-Regioporterin oder -reStartklar: Dominik Britschgi mit seinem Vater.

Fotos: D. Britschgi

gioporter haben Sie die Möglichkeit, selbständig Texte und Fotos auf unserer Plattform zu veröffentlichen. Teilen Sie Ihr Wissen und Ihre Sichtweise mit der gesamten Region.

3. Zeitung lesen

Die besten, überraschendsten und originellsten Beiträge der OnlinePlattform werden alle zwei Wochen in dieser Zeitung abgedruckt. Vielleicht demnächst auch mit Ihrem Text oder Foto?


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Meinung beiUns 13

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Gähnende Leere auf Carparkplatz trotz Volksentscheid Von Regioporter Beat Murer aus Luzern

Toller Ausblick von den Museggtürmen. Foto: R. Ehrenbold

Die Museggmauer und kein stilles Örtchen Von Regioporterin Ruth Ehrenbold aus Luzern

Fehlanzeige Wer Luzern besucht und die Museggmauer mit den teils begehbaren Türmen nicht gesehen hat, hat viel verpasst. Entsprechend rege wird dieser wunderschöne Ort von Touristen aus der Schweiz und aus aller Welt aufgesucht. Die Begeisterung über die prächtige Aussicht, die geschichtsträchtigen, alten Türme und Mauern ist gross. Dazu ist natürlich schon ein bisschen Kondition und Zeit erforderlich. Da ist erst einmmal der Anstieg aus der Stadt hinauf zur Mauer, der zu bewältigen ist. Dann wollen die Türme ja auch erklommen sein, um in den Genuss der ganzen Pracht zu kommen. Es lohnt sich allemal. Nur, sollte sich nun ein dringendes Bedürfnis anmelden, wird es kritisch. Wer da meint, bei einem solchen Anziehungspunkt für Gross und Klein in einer weltberühmten Stadt wie Luzern sei ein stilles Örtchen eine Selbstverständlichkeit, sieht sich arg getäuscht. Da nützt auch ungläubliges Staunen und Suchen nichts. Es gibt weit und breit keine öffentliche WC-Anlage. Wer mal muss, hat wohl oder übel den weiten Weg hinunter an die Reuss oder in die Altstadt unter die Füsse zu nehmen. Klar, dass da nahe liegt, sich in einer dunklen Ecke der Türme oder hinter einem Busch zu erleichtern. Wie gut würde es einer so berühmten Stadt wie Luzern doch anstehen, an solch viel besuchten Orten ein anständiges, sauberes WC zur Verfügung zu stellen.

Stadtpolitik In Folge des tödlichen Carunfalls vom 4. August am Schwanenplatz Luzern hat die Luzerner Rundschau einen grossen Artikel auf ihrer Frontseite unter dem Titel «Cardorado Luzern» am 17. August mit der Aufforderung an die Leserschaft publiziert, ihre Meinung kundzutun («Ihre Meinung interessiert uns!»). Ich wollte eine entsprechende Replik bei der Luzerner Rundschau tätigen, nachdem diese mich ohne Anfrage zitierte. Ich bekam weder ein Feedback noch wurde etwas publiziert! In besagtem Artikel wurde mein früherer Vorstoss betreff Cityschiff erwähnt. Im weiteren wurde auch auf eine Kolumne von mir (bei beiuns. ch) Bezug genommen und diese leider auf den Vorschlag betreffend City-Schiff ab Verkehrshaus bis Schwanenplatz reduziert, obwohl ich zum Beispiel in besagter Kolumne auch als Minimallösung ein City-Schiff ab Inseli zum Schwanenplatz erwähnte. Die von Herr Nick Schwery von der Luzerner Rundschau gezogene Schlussfolgerung «Ob die Touristenströme ins Schiff zu bewegen sind, das im Vergleich doch eher gemächlich unterwegs ist, bleibt fraglich» stimmt so nicht, braucht doch der Car zum Beispiel auf der verkehrsreichen Achse Bahnhofplatz Schwanenplatz via Luzernerhof auch geraume Zeit, dies selbstverständlich auch wieder beim Abholen der Touristen. So wäre beispielsweise ein Schiff in der Grösse des neuen Saphir-Schiffes, welches Touristen von circa fünf Reisecars aufnehmen könnte, in kürzester Zeit über dem See bei der Anlegestelle Schwanenplatz, von wo die Touristen den neuen zusätzlichen Fussgängerstreifen (Postulat von mir aus dem Jahre 1992!) benützen können.

gesprochen, welche seit geraumer Zeit nicht mehr in Betrieb sind. Am 22. September 1996 stimmte das städtische Stimmvolk der Vorlage «Parkhaus Casino-Palace» deutlich zu, nicht zuletzt auch wegen den dort in Aussicht gestellten Carparkplätzen. In unmittelbarer Nähe befinden sich übrigens zwei Anlegestellen von privaten Schiffsunternehmungen, welche mit ihren Schiffen für ihr Tourismusgeschäft mit allfälligen Zubringerfahrten nach dem Schwanenplatz Synergien erzielen könnten. Es wäre interessant zu wissen, warum dieser für Cars vorgesehene Platz für diesen Zweck nicht mehr benutzt wird. Das Sicherheits- und vor allem auch das innerstädtische Verkehrsproblem wird mit dem Einsatz von mehr Parkplatzwächtern am Schwanenplatz (wie jüngst beschlossen) nicht gelöst. Diese können zum Beispiel bezüglich Verbleib von Cars nur bedingt auf deren Chauffeure und insbesondere Reiseleiter Einfluss nehmen. Inzwischen nennt nun sogar die Neue Luzerner Zeitung gemäss Ausgabe vom 3. September unter «Car-Pflästerli» (Kästchen Seite 20, Stadt Luzern) die Beweggründe der Reiseleiter, unbedingt am Schwanenplatz vorzufahren,

nämlich die happigen Provisionen am erzielten Kaufumsatz («Für diese Provisionen beschäftigt Herr Casagrande gemäss seinen Aussagen im 10 vor 10 von SF immerhin drei Angestellte, welche nichts anderes machen, als Provisionen auszuzahlen!»). Wenn wie von gewissen Tourismustechnokraten behauptet wird, die am Schwanenplatz mit Cars vorfahrenden Touristen würden nur Einkäufe tätigen wollen, könnten auch einschlägige Unternehmen wie ein «House of Swiss Souvenirs» ihre Geschäfte in der Nähe einer Autobahnausfahrt – zum Beispiel beim Gebiet Schlund oder Areal alter Pilatusmarkt, neben IKEA in Rothenburg oder beim Ebisquare in Ebikon – mit adäquaten Carparkplätzen betreiben bzw. sich einmieten. Solche Beispiele gibt es auch im Ausland. Der Stadtrat tat gut daran, das Projekt zur Neugestaltung der Achse Grendel-Löwengraben und damit die Idee eines «Walk of Watches» am Grendel zurückzustellen. Die über 5 Millionen Franken öffentlicher Gelder für das Gestaltungsprojekt wären sehr fragwürdig, wenn andererseits kein Geld mehr für den Unterhalt der Kinderspielplätze, für den Hirschpark etc. zur Verfügung steht.

Provisionen als Hauptproblem

In der ganzen Diskussion wurde bis jetzt auch kein Wort über die 4 bis 6 Carparkplätze über dem Parkhaus Casino

Ärgernis: Der ungenutzte Carparkplatz beim Casino. Foto: B. Murer


14 Flora beiUns

20. September 2012

Spieglein, Spieglein an der Wand... Von Regioporterin Ramona Geiger aus Rothenburg

Ausstellung 20. Orchideenausstellung in Ebikon – wieso auch nicht? So machte ich mich auf den Weg und wurde wieder einmal positiv überrascht. Zuerst habe ich mich zwar im Gewächshaus nicht so zurecht gefunden, es hatte Hibiskus hier, Peperoncinis da und andere Blüten sonstwo. Doch am Ende des Ganges, an dem ich entlang ging, hats dann begonnen mit den Orchideen. Ich hörte schon bedächtige «Oooh’s» und «Aaah’s». Die Kamera wurde gezückt und im Halbminutentakt ausgelöst. Meine Reize wurden richtiggehend überflutet. Blaue Orchideen hier, gelb gepunktete da und abstrakte pfirsichfarbene dort. Himmel, ich verlor fast die Orientierung, weil alles voller wunderschöner, gezüchteter und duftender Blumen war. Ich vermute, Orchideen sind sowas wie Pferde unter den Pflanzen, da die Preise für diese recht hoch sind und die Pflanzen an und für sich sehr viel Pflege erfordern, wie ich erfuhr. Kennt ihr diesen Song aus der Migros-Werbung, wo es um die Kosmetiklinie «I

am» geht? Nun, dieses Lied ging mir während des ganzen Rundgangs durch den Kopf und war sowas von passend. Jede einzelne dieser Orchideen schien was Einzigartiges zu haben und Stolz zu besitzen. Fast wirkten sie wie die Stiefmutter aus Schneewittchen, die selbstverliebt ihren Spiegel befragt: «Spieglein, Spieglein, an der Wand, welches ist die schönste Orchidee im ganzen Land?» Nun, die Entscheidung, welche wohl die schönste ist, ist jedem selbst überlassen. Hier eine kleine Auswahl.

Wunderschöne Blumen, auch in Schliessfächern.

Fotos: Ramona Geiger


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16 Region

20. September 2012

Klimastiftung Schweiz unterstützt Jugendalp Von Regioporterin Lena Leuenberger aus Luzern

Klimaschutz Die Eigentümer der Jugendalp im Eigenthal am Pilatus haben die Fenster und Wände isoliert. Es wurden zwei Solaranlagen und eine Holzheizung eingebaut. Weitere Massnahmen wie eine Isolation des Bodens oder die Renovation weiterer Fassadenteile sind geplant. Die Stiftung, die das Jugendhaus besitzt, setzt dabei unter anderem auf die finanzielle Unterstützung der Klimastiftung Schweiz. Die Klimastiftung Schweiz unterstützt die Stiftung Jugendalp dabei, ihre Fassade zu isolieren und den heutigen Standards anzupassen. Das Jugendhaus in der Luzernischen Gemeinde Schwarzenberg wurde in verschiedenen Schritten seit 2004 modernisiert. Zwei Solaranlagen, eine Holzheizung und ein isoliertes Dach helfen bereits, fossile Brennstoffe zu sparen. Einen grossen Teil der Arbeiten haben arbeitslose Jugendliche im Rahmen von Beschäftigungsund Weiterbildungsprogrammen erledigt. Andreas Wyler von der Jugendalp schätzt an der Klimastiftung Schweiz vor allem ihre Einfachheit. «Wir haben ein Formular ausgefüllt und dann schon die Zusage erhalten», erzählt er. Für jede jährlich gesparte Tonne CO2 zahlt die Klimastiftung Schweiz 30

Arbeitslose Jugendliche helfen bei der Fassadenrenovation der Foto: Jugendalp Eigenthal Jugendalp Eigenthal.

Franken, für jede jährlich gesparte Megawattstunde Strom 10 Franken. Über 130 Projekte von Schweizer KMU erhielten seit der Gründung der Stiftung 2008 Unterstützung. Neben den Energiespar-Projekten fördert die Klimastiftung Schweiz auch Innovationen von KMU. Nachdem diesen Sommer ein Teil der Fassade fertig wurde, plant die Stiftung Jugendalp Eigenthal weitere bauliche Massnahmen, damit das Haus den Jugendlichen künftig auch im Winter zur Verfügung steht.

Auch dafür will Andreas Wyler bei der Klimastiftung Schweiz Unterstützung beantragen. Nach dem Motto «KMU fördern - Klima schützen» unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Weitere Informationen zur Klimastiftung Schweiz, sowie zur Jugendalp gibt es auf klimastiftung.ch und jugendalp.ch

Simonetta Sommaruga zu Besuch Von Regioporterin Judith Christen aus Luzern

Jubiläumsfeier: 20 Jahre Schweizerisches Arbeiterhilfswerk (SAH) Foto: Judith Christen Zentralschweiz.

Integration Bundesrätin Sommaruga besuchte anlässlich der Jubiläumsfeier die Migration Co-Opera, welche seit zehn Jahren im Auftrag des Kantons Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen bei ihrer Integration unterstützt.

Sessionsbericht Kantonsrat Von Regioporter Patrick Meier aus Root

Politik Der Kantonsrat von Luzern widmete sich anlässlich der Session vom 10./11. September diversen Vorstössen und Vorlagen. Im Vorfeld gab das Gesetz über die Public Corporate Governance viel Diskussionsstoff. Das Gesetz will eine Klärung des Umgangs mit ausgelagerten Einheiten (z.B. Spitalorganisation des Kantons Luzern). Kurz gesagt: Wo dürfen Regierungs- oder Kantonsräte strategische oder operative Aufgaben in nahestehenden Organisationen übernehmen. Diese Klärung hat Auswirkungen auf die personelle Besetzung diverser Organe und auch auf parlamentarische Kommissionen. Die Mehrheit des Rates war der Ansicht, dass Mitglieder des Kantonsrates nur bei Minderbeteiligungen des Kantons Verantwortung wahrnehmen dürfen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2013 in Kraft. Die eingereichte Petition «gegen Abbau von Sportunterricht» (an Berufsschulen) wurde von 6511 Unterschriften getragen. Nach Behandlung in der zuständigen Erziehungsund Bildungskommission wurde diese vom Kantonsrat zur Kenntnis genommen, nachdem die vom Regierungsrat aufgehobenen Sportlektionen im zweiten Semester des letzten Berufsschuljahres auf das Schuljahr 2013 / 2014 wieder geführt werden. Unter den dringlichen Vorstössen fand die von Kantonsrat Robi Arnold vorgebrachte Motion über «Transparenz bei straffälligen Asylsuchenden» am meisten Beachtung. Es geht darum, dass Delikte und Straftaten von Asylsuchenden nicht unter den Deckmantel des Datenschutzes für betreuende Institutionen unbemerkt bleiben. Das Anliegen wurde von der SVP, der CVP und der FDP getragen und als Motion überwiesen. Es liegt nun an der Regierung zu entscheiden, in welcher Form ein solcher Datenaustausch geführt werden kann. Den ausführlichen Sessionsbericht finden Sie auf beiuns.ch/root/d1981.html


Region

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Baustelle Raumentwicklung

Radballer Rothenburg verlieren Heimturnier

Von Regioporter Thomas Glatthard aus Luzern

Von Regioporter René Kritzer aus Rothenburg

Zukunft Wie sollen sich unsere Städte entwickeln? Wie soll sich die Landschaft entwickeln? Wie viel Mobilität und Verkehr sind sinnvoll? Das schweizerische Raumplanungsgesetz (RPG) wird zurzeit in mehreren Etappen revidiert. Von zentraler Bedeutung für die Siedlungsentwicklung ist der indirekte Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative der Umweltverbände, gegen den der Schweizerische Gewerbeverband das Referendum ergriffen hat. Angekündigt ist zudem eine grössere (zweite) Etappe der RPG-Revision, die Themen wie das Bauen ausserhalb der Bauzonen, die bessere Koordination von Raumplanung und Umweltschutz aufgreifen wird. Die Stossrichtung ist klar: Kluge Siedlungsentwicklung am richtigen Ort bremst die Zersiedlung und schont Kulturland und Land-

Radball Am 8. und 9. September führte der Radballclub Rothenburg in der GerbemattTurnhalle seine traditionellen Radball-Herbstturniere in den Kategorien 2. Liga, Schüler A und Junioren durch. Am Samstagnachmittag lieferten sich die Mannschaften der 2. Liga spannende und faire Spiele. Für das Rothenburger Team standen Claudio Burri und Remo Odermatt im Einsatz. Obwohl die beiden Einheimischen nicht in dieser Formation zusammen spielen, konnten sie die beiden Spiele gegen Männedorf und Altdorf, wenn auch knapp, für sich entscheiden. In den beiden weiteren Begegnungen mussten sie sich gegen Gümligen und Liestal leider geschlagen geben. Gümligen gewann das Turnier. Am Sonntagmorgen wurde das Turnier in der Kategorie Schü-

Wie wird Luzern wohl in Zukunft aussehen? Foto: LuzernPlus

schaft. Auf Stufe Gemeinde bedeutet dies die konsequente Mobilisierung der inneren Nutzungsreserven, nachhaltiges Siedlungsflächenmanagement und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Mehr zur Luzerner Stadtentwicklung unter luzernplus.ch

ler A mit Mannschaften aus Sirnach, Altdorf Seon-Niederlenz, Bremgarten und Rothenburg ausgetragen. Das Team aus Sirnach konnte in allen Begegnungen überzeugen und sicherte sich ohne Punktverlust den Turniersieg. Am Sonntagnachmittag startete das Juniorenturnier. Die drei einheimischen Teams trafen dabei auf die Equipen aus Möhlin und Altdorf. Rothenburg 2 konnte sich den Sieg in drei Spielen sichern und durfte daher mit einem Podestplatz rechnen. Im Duell der beiden anderen einheimischen Teams konnte sich Rothenburg 3 durchsetzen und erkämpfte sich zudem gegen Altdorf einen weiteren Punkt. Trotz grossem Einsatz und Kampfgeist konnte das Team Rothenburg 1 gegen keinen der Gegner einen Punkt gewinnen. Die Jungs aus Möhlin spielten in allen Begegnungen überzeugend auf und sicherten sich klar den Turniersieg.

Drittes Unentschieden in Folge für den FC Malters Von Regioporter Marcel Wobmann aus Malters

Fussball Nach dem man gegen den FC Dagmersellen und den FC Perlen-Buchrain jeweils 1:1 spielte, strebte man im Heimspiel gegen den momentanen Leader FC Willisau die drei Punkte an. Man wusste jedoch um die Stärken des FC Willisau, vor allem in der Offensive mit dem «Millionen»-Sturm Binde/Karaboga. Bei optimalen äusseren Bedingungen starteten beide Mannschaften eher zurückhaltend in diese wegweisende Partie. In der 10. Minute setzte sich Grüter auf der linken Seite schön durch, sein Flankenball landete auf dem Kopf von Stübi, doch er verpasste mit seinem guten Kopfball das Ziel. In der 12. Minute liess der Willisauer Karaboga auf der rechten Sei-

te erstmals seine Klasse, bzw. Schnelligkeit, aufblitzen, doch er konnte im letzten Moment gestoppt werden. Nach einer Viertelstunde ein schnell ausgeführter Freitoss der Gäste, der Ball kam in den Strafraum, wo der Malterser Torwart Stadelmann gegen Karaboga einen Schritt zu spät kam. Schiedsrichter Liniger zögerte nicht lange und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Der Willisauer Topskorer Binde liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte souverän zur Führung für die Willisauer. Die Startphase in der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt: Beide Mannschaften neutralisierten sich mehrheitlich und entsprechend kam es auch zu keinen gefährlichen Torszenen. In der 78. Minute versuchte es der eingewechselte Birri aus

Der Willisauer Topskorer Binde verwandelte den Foulelfmeter Foto: Marcel Wobmann souverän.

20 Metern, doch auch diesmal klärte Torwart Widmer zur Ecke. Dieser Corner führte dann endlich zum verdienten Ausgleich. Furrer Sämis Volleyschuss flog an Freund und Freund vorbei in die Maschen.

So blieb es beim dritten Remis in Folge für die Malterser. Am nächsten Samstag, 22. September gastiert man beim SK Root. Das Spiel auf der Unterallmend in Root wird um 18 Uhr angepfiffen.


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20 damals&jetzt beiUns

20. September 2012

Das Bild von Regioporter Laurent Puthod aus dem Stadtarchiv Luzern zeigt den Neubau des Pneumatik-Hauses an der Obergrundstrasse 26 am Pilatusplatz Luzern im Jahr 1933. Im Hintergrund ist das Dula-Schulhaus sehr gut wiederzuerkennen. Der Fotograf ist unbekannt.

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85 Jahre später ist dieses Haus die Heimat von beiUns geworden. Das Dula-Schulhaus ist nicht mehr zu sehen. Im Gegensatz zum legendären Gasthof Schmiede steht dieses Gebäude jedoch noch.


Beobachter beiUns 21

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Junge Landwirte eroberten die Stadt Luzern Von Regioporter René Staubli aus Kriens

Verkehrte Welt Unter dem Motto «Luzern muht» kamen Mitte September Landwirte aus der Region nach Luzern und gaben Einblick in ihre Arbeit. Ein moderner Laufstall mit Milchkühen wurde auf dem Kornmarkt präsentiert, den Hirschenplatz eroberten die Schweine und einen modernen Schweinestall gab es auch noch zu sehen. Auf dem Weinmarkt ging es um nachhaltige Energiegewinnung und auf dem Kapellplatz wurden spezielle Betriebszweige vorgestellt. Den Anlass organisierten junge Luzerner Bauern.

Ein etwas anderes Stadtbild trafen Besucher der Stadt Luzern Mitte September an.

Fotos: René Staubli

«Oben ohne» auf der Parkbank Von Regioporter René Bernheim-Hammer aus Horw

Zwischenmenschliches Folgende Szene spielt sich vor meinen Augen ab: Eine Frau, die altersmässig mässig alt aussieht, und ein sportlicher Mann, der masslos älter scheint als die Frau, sitzen auf einer Bank am Löwenplatz in Luzern. Drum herum viele Touristen und andere dahinstürmende Menschen. Die Frau und der Mann diskutieren und gestikulieren auffallend. Plötzlich reisst sie dem Mann das Toupet vom Kopf und wirft es dem Hund, der – so scheint es – friedlich schläft, vor den Kopf. Unglaublich, aber wahr: Jetzt sitzt der Mann oben ohne

Haar einfach da, ohne ein Wort zu sagen. Die Frau wendet sich ab von ihm und schaut in die andere Richtung. Sie schweigt auch. Aber der Hund bewegt sich jetzt und beginnt am Toupet zu knabbern. Ich sitze einige Meter davon entfernt, ebenfalls auf einer Bank. Wer würde bei diesem schrulligen Schauspiel nicht lachen? Ich lache. Der Mann schaut zu mir hinüber, steht auf und kommt langsam auf mich zu. «Was soll ich jetzt tun?», schiesst es mir durch den Kopf. Ich springe nicht weg, sondern lächle ihm freundlich entgegen und bitte ihn sogar, sich doch zu mir auf die Bank zu setzen. «Haben

Sie es gesehen, was mir meine Frau angetan hat?», spricht er mich fast weinerlich an und nimmt neben mir Platz. «Tatsächlich, mein Herr, ich habe diesen wilden Vorfall mitverfolgt und musste mich – Entschuldigung – fast krummlachen.» – «Ja, Sie können schon lachen», bemerkt der Mann und schaut mir mit einem stechenden Blick auf meine echten Haare. «Wissen Sie», fährt er fort, «meine Frau ist mit meinem neuen Toupet gar nicht einverstanden. Sie findet, dass ich ‹oben ohne› besser aussehe!» Etwas verlegen suche ich krampfhaft nach meinem Taschentuch und täusche ein

Schnäuzen vor. Innerlich «putzts» mich schier. Was soll ich ihm jetzt sagen? Seinen vollen, rotbraunen Haarersatz finde ich nämlich auch scheusslich. Und mit seiner Vollglatze habe ich grosses Mitleid. Noch nicht ganz vom passierten Spektakel erholt, schaue ich auf meine Armbanduhr und sage ihm: «Bitte haben Sie Verständnis, wenn ich jetzt gehen muss.» Ich stehe auf, verabschiede mich sehr höflich und werfe noch einen flüchtigen Blick zum Hund, der bald das ganze Toupet aufgefressen hat. Gottlob habe ich noch meine Naturhaare und keine rabiate Frau zu Hause!


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20. September 2012

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«beiUns in Adligen, Udligen & Meggen» - Ausgabe 14 (20.9.2012)