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Fundgrube

Regioporter Beat Krieger über eine Broschüre mit Littauer und Reussbühler Vereinsinfos. 6

Perlen

Regioporterin Rita von Prunner erzählt von verschiedenen Perlen am Chäppelifest. 7

Erfolg trotz Regen und Temperatursturz

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Regioporter Reto Schorno erklärt, weshalb der Marathon neu vermessen wurde. 16

Wandertipp Wandern ist nicht nur des Müllers Lust, auch viele andere Menschen in Luzern und Umgebung erfreuen sich dieses Hobbys. Manche gehen auch einmal andere Wege, wie einer unserer Regioporter in seinem Wandertipp beweist. Vorbei an Skulpturen, Planeten und Graffitis: Lesen Sie mehr darüber auf Seite 8.

Jetzt gewinnen! Am 1. März gestartet, zählt beiUns.ch bereits deutlich über 900 Regioporterinnen und Regioporter. Fantastisch! Und sobald die magische Zahl von 1000 Usern erreicht ist, verlosen wir einen 1000-Franken-Einkaufsgutschein! 9

Die Lindenstrasse: Jeden Tag eine Entdeckungsreise wert. Von Regioporter Elias Schneider aus Littau

Lindenstrassenfest Trotz Regen und gewaltigem Temperatursturz kamen am 1. September über 500 Unentwegte an das Lindenstrassenfest. Das reiche Programm führte die Besuchenden mit kulinarischen Leckerbissen in verschiedene

Ecken der Welt. Dazu gab es Showeinlagen mit heimischen und fremden Klängen. Viel Prominenz aus der Strasse und aus aller Welt gaben sich die Ehre. Wildentschlossene stiegen gegen Ueli Banz in den Sägemehlring. Der Jodelklub Littau und weitere volkstümliche Highlights unterstrichen den

Foto: Elias Schneider

zuweilen ländlichen Charme der Strasse. Kleinformationen wie die «Funnybone» oder die «com4» heizten ein. Verpflegt wurde man an verschiedenen Ständen und in den umliegenden Restaurants. Für Kinder gab es Attraktionen von Haarbänder knüpfen bis zur grossen Hüpfburg.

Aus der Region.

Für die Region.

Kontroverse Gegen den Verkauf des Industriestrasse-Areals in Luzern hat sich Widerstand formiert. Es wird befürchtet, dass überteuerte Wohnungen entstehen, die sich nur Gutverdienende leisten können, nicht aber eine Luzerner Durchschnittsfamilie. Es gibt jedoch auch andere Meinungen. Ein Thema, zwei Sichtweisen. 11


EventMarketing

D A S P U B L I K U M I S T D E R S TA R


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Editorial

www.beiUns.ch

In dieser Ausgabe finden Sie folgende Regioporter/innen: Jörg Schneider, Emmen Seite 8 Magnus Hagen, Emmenbrücke Seite 10 Marian Gagliano-Rosenfeld, Root Seite 13 Carlos Rieder, Luzern Seite 14 Josef Röthlin, Kriens Seite 16 Reto Schorno, Luzern Seite 16 Patrick Aeschbach, Kriens Seite 17 Regula Brun, Luzern Seite 17 Andreas Fischer, Luzern Seite 21 Sandra Beeler, Luzern Seite 21

Auch Sie können mitmachen: 1. Registrieren

Melden Sie sich kostenlos auf beiUns.ch mit Ihrem Namen und Vornamen an und wählen Sie einen für Sie passenden Startpunkt.

2. Veröffentlichen

Als beiUns-RegioporterIn haben Sie die Möglichkeit, selbständig Texte und Bilder auf unserer Plattform zu publizieren. Teilen Sie Ihr Wissen und Ihre Sicht der Dinge mit der gesamten Region.

3. Zeitung lesen

Die besten, überraschendsten und originellsten Beiträge der Online-Plattform werden alle zwei Wochen in dieser Zeitung abgedruckt. Vielleicht demnächst auch mit Ihrem Beitrag?

Regioporter Beat Blättler fängt für Sie die Welt in und um Luzern mit seiner Kamera ein.

Liebe Leserin, lieber Leser Regioporter live! Wenn Regioporter Beat Blättler die Welt in und um Luzern mit seiner Kamera erobert, dann erfreut er die beiUns-Leserschaft im Anschluss mit spannenden, persönlichen und für beiUns wichtigen Beiträgen. Die Bandbreite, die der pensionierte Sportfotograf fotografiert und erarbeitet, umspannt Themen wie Landhockey, Fussball, Handball, Radrennsport, Laufen, neueste Radarfallen der Polizei, Pferdeschwader im Seetal oder Strassentheater in der Luzerner Altstadt.

Sie sehen, die Mischung der Beiträge ist bunt. Und genau das macht die beiUns-Plattform aus: eine Mischung aus Konventionellem, Originellem und Extravagantem. Aber alles ist für Sie, unsere Leserschaft und Regioporterinnen und Regioporter. Machen Sie mit, werden Sie Regioporter! Wir freuen uns über alles, was aus Ihrer Feder oder Kamera den Weg zu beiUns findet. Und vielleicht schafft es Ihr Beitrag dann auch in die zweiwöchentlich erscheinende Printausgabe.

In dieser Ausgabe erwarten Sie unter anderem ein graffitireicher Wandertipp an der Reuss entlang (S. 8), leckere Rezepte zu kroatischer Hausmannskost (S. 21), ein Erlebnisbericht zu einem Gigathlon (S. 10) sowie ein Beitrag zur neuen Streckenführung des Luzerner Marathons (S. 16). Die nächste Zeitungsausgabe wird in zwei Wochen, am 20. September erscheinen. Wir freuen uns auf viele neue Regioporter und Regioporterinnen.

Herausgeberin

Druck

Community Management

beiUns Medien AG

merkur Druck Langenthal

Silvio Coray, Marlon Heinrich,

Obergrundstrasse 26

Auflage: 24´000 (zweiwöchentlich)

Michael Casagrande, Philippe

6003 Luzern

Erscheint in Adligenswil, Udligenswil,

Weizenegger, Mario Stübi

Tel +41 41 248 51 51

Meggen, Luzern, Littau, Kriens, Horw,

Gestaltung

Fax +41 41 248 51 49

Ebikon, Buchrain und Emmen

Pascal Zgraggen, Matthias Wigger

Herausgeber

Anzeigenverkauf

www.beiUns.ch

Bruno Affentranger

Christoph Doerig

team@beiUns.ch

Geschäftsführerin

Anzeigen-Bearbeitung

werbung@beiUns.ch

Meike Seele

UD Print AG

Ihr beiUns-Team

Impressum


INDIVIDUELLE BESCHRIFTUNG?

Werbefritz GmbH Industriestrasse 16 6030 Ebikon Fon 041 440 77 07 www.werbefritz.ch


Bilder der Woche

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Regioporter-Bild der Woche Die einen finden Ruhe in der Musik, die anderen gehen gerne in die Natur. Regioporter Patrick Aeschbach kombiniert beides. Wenn Aeschbach den Sempachersee besucht, lauscht er am liebsten den Klängen von Van Morrison. Zum obigen Anblick wählte er «Youth of a thousand summers».

Ebenfalls sehenswert

Auch die Kleinsten können schon ordentlich bolzen. Regioporterin Jacqueline

Auf dem Spycher-Fäscht im Betagtenzentrum Herdschwand in Emmenbrücke wurden

Kopp war beim Megger Sporttag dabei und hat das beiUns-Portal um diese Aufnahme

Natursteine bunt bemalt. Regioporterin Brigitte Senn war dabei und dokumentierte,

energisch kämpfender Megger Fussballzwerge bereichert.

wie die «Rolling Stones» anschliessend im Herdschwand ausgestellt wurden.


6 Luzern

6. September 2012

Würdige Jubiläumsfeier Von Regioporter Beat Krieger aus Littau

Interessante Informationen gibts im Pavillon der Musikgesellschaft.

Foto: Beat Krieger

Jubiläum «100 Jahre Musikgesellschaft Littau» - ein besonderer Grund, diesen stolzen Geburtstag mit einer offiziellen Jubiläumsfeier am Sonntag, 23. September zu begehen. Geplant ist eine würdige Feier in kirchlichem Rahmen in der Pfarrkirche Littau, ein öffentliches Apéro mit anschliessendem Festzug und Marschmusik durch den Stadtteil Littau ins Zentrum St. Michael. Dort wartet auf alle ein feines Festbankett für Gäste und die Bevölkerung, ein kurzer Festakt mit Pointen und Marksteinen aus der Vereinsgeschichte. Musikalisch wird das Fest von der Patensektion, der Musikgesellschaft Reussbühl, begleitet und bereichert. Ende August verteilten die Mitglieder des MG Littau rund 6000 Festführer in den Quartieren der Stadtteile Littau und Reussbühl.

Informationen über Littauer und Reussbühler Vereine Von Regioporter Beat Krieger aus Littau

Orientierungshilfe «LittauReussbühl bewegt!», dieses Motto symbolisiert den Titel einer vielbeachteten Orientierungsbroschüre vieler Littauer und Reussbühler Vereine. Über 5000 dieser informativen Broschüren wurden Ende August 2012 in alle Haushaltungen verteilt, um der Bevölkerung zu zeigen, welche vielseitigen Angebote es in Littau-Reussbühl gibt, um sich sportlich oder auch kulturell zu engagieren. Diese tolle Idee der Broschüre entstand in den letzten Wochen unter der Leitung des Turnerinnenvereins STV Littau. 35 Vereine beteiligt

Präsidentin Petra Villiger betont denn auch im Vorwort,

welche Beweggründe zu dieser vielbeachteten und informativen Broschüre geführt haben. 35 Vereine oder Institutionen haben sich an diesem Projekt beteiligt und mussten einen Beitrag zur Herstellung entrichten. Koordinator Fredy Hefti zeigte sich vollends zufrieden mit dem Endprodukt, welches eine wahre Perle von Informationen über die Littauer und Reussbühler Vereine darstellt. René Baumann, letzter Littauer Einwohnerratspräsident und neu Kommunikationsverantwortlicher des FC Luzern, erwähnte es in seinem Vorwort treffend: «Vereinsmeier sind positive, aufgestellte Leute.» Herzlichen Dank im Namen der beteiligten Vereine an die aufgestellten Verantwortlichen des Turnerinnenvereins STV Littau.

Eine Fundgrube für alle, die sich für die Vereine in Littau und Foto: Beat Krieger Reussbühl interessieren.


Luzern

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Viele Besucher am «Chäppelifäscht» Von Regioporterin Rita von Prunner aus Littau

Traditionsfest Wenn die St. Niklausgesellschaft Littau zum Chäppelifäscht bei der Wegkapelle auf Ruopigen einlädt, so kommen die Reussbühler und Littauer in Scharen, um einen besonderen Gottesdienst zu feiern und gemütliches Beisammensein zu geniessen. Perlen und Schätze waren an diesem Sonntag überall zu sehen. Die Gemeindeleiter erzählten im Gottesdienst von den vielen Perlen, die in beiden Pfarreien zu finden sind, von den unzähligen Freiwilligen, die das Pfarreileben prägen, von den wertvollen Anlässen, die Gemeinschaft erlebbar ma-

chen. Mit Spaten und Schaufeln ausgerüstet, gingen die Kinder während dem Gottesdienst hinter dem Spycher auf Schatzsuche und waren dabei sehr erfolgreich. Sie formulierten auch Gedanken, was für sie virtuelle Perlen sind: «Mis Mami isch e grossi Perle!» Musikalische Perlen trugen die Mitglieder des Jodlerclubs Littau vor. Perlen sind aber auch die Vereine, die diesen Anlass überhaupt möglich machten. Zum einen die St. Niklausgesellschaft, die das Fest zum 21. Mal organisierte und das Team der Ludothek, die dieses Jahr das 30-jährige Bestehen des Spieleverleihs feiert und tolles Spielmaterial bereit hielt.

Rückkehrer Robin Hrgota (Nr. 20) spielte mit viel Druck nach Foto: Beat Krieger vorne, blieb aber ohne Torerfolg.

Littauer schaffen auswärts ersten Sieg Von Regioporter Beat Krieger aus Littau

Das traditionelle Chäppelifäscht lockte am 26. August viele Foto: Rita von Prunner Besucherinnen und Besucher an.

Im Lauf des diesjährigen Chäppelifestes auf Ruopigen war von den verschiedensten Perlen die Rede. Foto: Rita von Prunner

Fussball Mit viel Kampfgeist gewinnt der FC Littau das Drittliga-Spiel in Sempach verdient mit 2:1-Toren. Dieser erste Vollerfolg der neuen Saison nach einem kräfteraubenden Spiel ist für die Mannschaft von Trainer Roman Wipfli sehr wichtig. Robin Hrgota, 18-jähriger Rückkehrer aus der U18Mannschaft von GC Zürich, wurde erstmals wieder eingesetzt. Er entwickelte guten Druck nach vorne, blieb aber ohne Torerfolg. Das Spiel war geprägt von vielen Pfiffen des Unparteiischen, beide Mannschaften begingen wegen des tiefen Terrains etwelche Fouls. Die 150 Zuschauer sahen über weite Strecken einen besser agierenden FC Littau, der weitere Chancen zu einem klaren Sieg aber vergab. Der FC Littau überraschte von Beginn weg mit beherztem Angriffsfussball. In der 6. Minute schloss Michel Britschgi ein Zuspiel von Bruder Dominic

mit der 1:0-Führung ab. Littau setzte in den ersten 20 Minuten die klareren Akzente: Sascha Gilli sah seinen Flugkopfball in der 17. Minute knapp am Tor vorbeifliegen. Der FC Sempach stellte sich nun besser auf den Gegner ein, welcher nach harten Attacken durch Fouls auf sich aufmerksam machte. Ein fälliger Freistossball von Sempachs Spielertrainer Roland Hauri aus 20 Metern Distanz wurde in der 22. Minute leicht abgefälscht: Der Ball rollte zum 1:1-Ausgleich ins Littauer Tor. Doch die Littauer liessen sich nicht beirren und setzten den Druck nach vorne auf dem sehr tiefen Terrain fort. In der 34. Minute blitzte die technische Extraklasse von Michel Britschgi auf. Er düpierte gekonnt einen Sempacher Verteidiger und schob zum Littauer 2:1-Führungstreffer ein. Nach der Halbzeitpause entwickelte der FC Littau weiter Druck nach vorne, doch verpassten sie die vorzeitige Entscheidung.


8 Wandertipp beiUns

6. September 2012

Skulpturen, Planeten und Graffitis wandernd entdecken Von Regioporter Jörg Schneider aus Emmen

Reussufer Sie wollen am Wasser wandern, an Holzskulpturen verweilen, einen Planetenweg erkunden und sich an Graffitis erfreuen? Das alles lässt sich am Uferweg in Emmenbrücke entlang der Reuss spielend miteinander verbinden. Der Start zu diesem einmaligen Erlebnisparcours erfolgt für ÖV-Benutzer beim SBB-Bahnhof Emmenbrücke. Von dort folge man den Wegweisern zum Planetenweg. Motorisierte Verkehrsteilnehmer parkieren ihr Fahrzeug bei der Anfahrt von Luzern unmittelbar nach der Brücke über die Kleine Emme. Der Weg hinunter zur Reuss ist von dort aus auch nicht mehr zu verfehlen. Dann gehts los. Schon bald erscheint als grosse gelbe Kugel die Mutter unseres Planetensystems, die Sonne und anschliessend – im richtigen massstäblichen Verhältnis – Merkur, Venus und die Erde. Nach einer kurzen Wegstrecke, immer im schattigen, kühlen Uferhain und unter einer der ersten Autobahnbrücken, begegnet man bereits der ersten Holzskulptur, einem lebensgrossen Bären mit seinem Jun-

gen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Kunstvoll geschnitzte Skulpturen von Menschen und Wildtieren sowie weitere Planeten folgen sich in kurzen Abständen bis hinunter zur Rathausenbrücke. Man überquert diese und wendet sich wieder, dem dortigen Oberwasserkanal folgend, der Reuss aufwärts. Gleich anschliessend lädt das Café im Dörfchen Rathausen zu einer kurzen Rast ein, ehe man, von den bekannten gelben Wegweisern gut geführt, wieder zur Reuss hinunter wandert. Wieder unter den beiden Autobahnbrücken, diesmal allerdings auf der rechten Reussseite, kann man mit etwas Glück ganzen Gruppen von Sprayern begegnen, die hier ganz legal und von der Gemeinde Emmen toleriert ihre kunstvollen Graffiti an die sonst sehr kahlen Betonwände sprayen. Es lohnt sich, auch dort etwas zu verweilen und die farbenfrohen Bilder zu bewundern. Nun schliesst sich der Kreis. Schon bald ist man wieder bei der alten Sedel-Fussgängerbrücke. Man überquert sie und kehrt dann, nach etwa zwei Stunden gemütlicher Wanderzeit, zum Ausgangspunkt zurück.

Auf der rund zweistündigen Wandertour entlang der Reuss sind vielerlei Dinge zu entdecken. Fotos: Jörg Schneider


Wettbewerb beiUns 9

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940 941 942 943 944 945 946 947 948 949 950 951 952 953 954 955 956 957 958 959 960 961 962 963 964 965 966 967 968 969 970 971 972 973 974 975 976 977 978 979 980 981 982 983 984 985 986 987 988 989 990 991 992 993 994 995 996 997 998 999 1000-Franken-Gutschein Vom beiUns-Team aus Luzern

Gewinnchance Wer hätte das gedacht? Am 1. März gestartet, zählt unser Online-Portal beiUns.ch nach wenigen Wochen bereits 600 Regioporterinnen und Regioporter. Ach, was! Es sind ja bereits 700! 800? Schon über 900! Fantastisch! Dieses stetige Wachstum freut uns natürlich riesig, weshalb wir uns eine kleine Belohnung für unsere registrierten und aktiven User der ersten Stunden, Tage und Wochen ausgedacht haben. Wir verschenken just in jenem Moment, in dem unsere Plattform 1000 Regioporterinnen und Regioporter zählt, einen Einkaufsgutschein für den Pilatusmarkt Kriens im Wert von – genau – 1000 Franken. Was Sie dafür tun müssen?

Nicht viel. Sie müssen auf beiUns.ch registriert sein (das ist gratis und geht ganz einfach), müssen zu den ersten 1000 registrierten Usern gehören (den aktuellen Stand sehen Sie auf der Startseite in der rechten Seitenspalte) und mindestens ein Mal in Ihrem RegioporterDasein ein Foto oder einen Textbeitrag veröffentlicht haben. Und schon nehmen Sie automatisch an der Verlosung teil. Was Sie natürlich tun können: Möglichst vielen Menschen von beiUns erzählen und Sie dazu animieren, sich zu registrieren und aktiv mitzumachen. Dann geht es nämlich umso schneller, bis die magische Zahl 1000 erreicht ist. Was denken Sie? Wann ist es soweit?

Anmelden und vielleicht schon bald im Pilatusmarkt einkaufen!


10 Extrem beiUns

6. September 2012

Mein Gigathlon 2012 – ein Wechselbad der Gefühle Höllenqualen Am Ende stehen hinter meinem Namen drei dürre Buchstaben: dnf – did not finish. Ein verrücktes Missverständnis und ein halsstarriger Funktionär verhinderten, dass ich auf dem letzten Teilstück mit dem Mountainbike nicht in die Wertung kam. Das Abenteuer Gigathlon endet für mich in einem Gefühlschaos – Wut, Stolz und Tränen.

vorherigen Wechselzone, die ich rechtzeitig erreicht hatte, gab es Durchsagen, dass das Zeitlimit wegen der extremen Wetterbedingungen verlängert worden sei. Ich war mir sicher, dass ich bis 19.30 Uhr Luft habe, um mit dem Bike auf das letzte Teilstück zu gehen. Ein Kampfrichter sah das anders, blieb unerbittlich, liess mich nicht wieder auf die Strecke zurück. Die Startzeit sei 19.25 Uhr abgelaufen.

Gigantische Distanzen

Von 50:50 auf 90:10

Von Regioporter Magnus Hagen aus Emmenbrücke

Beim Gigathlon 2012 sind an zwei Tagen Berge, Schluchten, Seen und Ebenen zu überwinden – mit Muskelkraft in fünf Disziplinen: Inlineskaten, Laufen, Schwimmen, Mountainbike und Rennrad fahren. Diesmal mussten die Teilnehmer folgendes Pensum meistern: Der erste Tag mit Start und Ziel in Olten; 52 Kilometer Skaten (80 Höhenmeter), 9 Kilometer Schwimmen, 54 Kilometer Mountainbiken (1550 Höhenmeter), 105 Kilometer Rennrad fahren (1720 Höhenmeter), 24 Kilometer Laufen (750 Höhenmeter). Das macht total 244 Kilometer mit 4100 Höhenmetern. Zweiter Tag: Start und Ziel wiederum in Olten. 93 Kilometer Rennrad fahren, 3,2 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Skaten, 28 Kilometer Laufen, 52 Kilometer Montainbiken, ergeben 216 Kilometer und 3400 Höhenmeter. Damit kam der Gigathlon insgesamt auf 460 Kilometer mit 7500 Höhenmetern.

Erst dachte ich, das ist ein Witz. Dann habe ich zwei Minuten vor Wut getobt, war danach zu Tode betrübt. Und bald doch wieder total happy. Denn ich wusste, ich hätte die verbleibenden 52 Kilometer auch noch geschafft, ich hatte noch die Energie, nach

den neun vorherigen Etappen auch die zehnte und letzte zu packen. Beim Start war die Chance, es zu schaffen, 50:50. Nun steht mein Resultat also gewissermassen bei 90:10. Darauf bin ich stolz; umso mehr, da extreme Wetterbedingungen vorgeherrscht haben. Am ersten Wettkampftag bis zu 33 Grad Hitze, am zweiten Tag Starkregen und so heftige Hagelschauer, dass Anwohner der Wettkampfstrecke teilweise Schneematsch von den Strassen räumen mussten. Es seien die extremsten Bedingungen, die der Gigathlon je gesehen habe, wie alte Hasen berichteten. Energie kehrt zurück

Die Hälfte der gut 200 Einzelstarter musste aufgeben, nur 92 Männer und 12 Frauen

kamen ins Ziel. Meinen absoluten Tiefpunkt ereilte mich ausgerechnet auf dem Weg zur Passhöhe. Wegen meiner Magenprobleme musste ich, oben angekommen, gut 45 Minuten auf der Liege beim Arzt zubringen. Ich dachte, das Rennen ist aus. Doch der Körper setzte neue Energie frei, obwohl zwischen Zielankunft Samstagnacht und dem Start am Sonntag kaum vier Stunden Schlaf gelegen haben. Die Rennrad-Etappe am Morgen war bei Regen und Kälte die härteste Belastung für mich. Danach hat mich erstaunlicherweise das Schwimmen wieder aufgebaut. Es folgten 40 Skating-Kilometer im Stark- und Platzregen. Danach 28 bergige Laufkilometer, die nach all den Strapazen in weniger als vier Stunden zu schaffen waren. Bis zum letzten Wechsel habe ich mich in die Top 100 vorgekämpft. Meine nächsten Pläne

Wie mich dann das Aus ereilte, ist natürlich sehr bitter. Doch meine nächsten Pläne sind bereits geschmiedet: Ich habe vor, in diesem Herbst beim Red Bulls Elements in Frankreich an den Start zu gehen. Dort steht die Kombination aus Rudern, Berglauf, Paragliden und Mountainbiken auf dem Programm – das sportliche Abenteuer geht weiter...

Das bittere Ende

Auch nach so vielen Kilometern kann es um Sekunden gehen, wie ich leidvoll am eigenen Leib erfahren sollte. Nach 408 Kilometern mit 6100 Höhenmetern und nach fast 31 Stunden Wettkampfzeit fehlten lächerliche 47 Sekunden, um innerhalb der Karenzzeit den Schlussabschnitt mit 52 Mountainbike-Kilometern in Angriff zu nehmen. Bei der

Skaten, Schwimmen, Biken, Rennrad fahren, Laufen – ein Gigathlon ist herausfordernd.

Fotos: zvg


Meinung beiUns 11

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Stadt Luzern droht der Ausverkauf Von Regioporter Thomas Moser aus Luzern

Entwicklungspolitik «Jetzt werden mitten im Spiel die Regeln geändert», lässt sich Allreal-Pressesprecher Matthias Meier in der Neuen Luzerner Zeitung vom 25. Juni zitieren. Was für die Allreal ein Spiel ist, ist für Luzerner und Luzernerinnen urbane Realität, die ihr Leben prägen wird. Nach der Tribschenstadt und dem Citybay soll nun auch am Charakter der Industriestrasse tüchtig herum geschraubt werden. Wenn das Luzerner Stimmvolk am 23. September über den Landverkauf und über die Initiative «Ja zu einer lebendigen Industriestrasse» abstimmt, wird klar, wer über die Hegemonie in der Stadt verfügt. Wer stellt die Regeln für das Spiel der Allreal auf? Auch Baudirektor Kurt Bieder lässt sich im zitierten Artikel zu fragwürdigen Aussagen hinreissen: «Wenn nun am Schluss das Verfahren aus kaum vorauszusehenden Gründen scheitert, ist das für die Stadt ein Imageverlust.» Der Widerstand der Luzerner und Luzernerinnen gegenüber dem Projekt sei also kaum voraussehbar gewesen und schade der Stadt. Was kommt diesen Leuten eigentlich in den Sinn, die Regeln für Kurt Bieder und die aktienkotierte Allreal zu ändern? Hängt es vielleicht damit zusammen, dass diese später dort wohnen müssen? Kurt Bieder würde ein Spaziergang in seiner Stadt mal wieder gut tun. Womöglich würde er dann das «Recht auf Stadt» der Bewohnerinnen und Bewohner anerkennen und etwas besser voraussehen, was diese wollen. Analysiert man die Entwicklung der Stadt Luzern in den letzten zehn Jahren, so ist die aktuelle Debatte überhaupt keine Überraschung. Es geht – wie fast immer in den letzten Jahren – um das Gebiet südöstlich der Langensandbrücke und östlich der Gleise. Ein Projekt, das dort realisiert wurde, ist der Citybay. Auf der Internetseite vom Citybay heisst es unter dem Titel «Urban Nature»: «Leben und Arbeiten in der Stadt bringt

viele Vorteile mit sich: Beste Verbindungen, kurze Distanzen, vielfältige Freizeitmöglichkeiten.» Doch scheint es, dass diese Vorteile in Luzern immer mehr nur den Wohlhabenden vorbehalten sind. Am Citybay lebt wohl keine einzige Luzerner Durchschnittsfamilie. Und trotz Widerstand wurden reihenweise Kulturinstitutionen in der Tribschenstadt geschlossen: Die Boa, das La Fourmi, die Kunsthalle, das Vasco da Gama. Es entstehen Quartiere ohne Bezug zu Luzern. Auf dem alten EmmiAreal entstehen ebenfalls Luxuswohnungen. In erster Linie verschafft diese Entwicklung einigen wenigen ImmobilienbesitzerInnen unglaubliche Renditen und verdrängt alles Unkonventionelle aus der Stadt. Die Alternativkultur gehört an den Stadtrand, die Familien in die Agglomeration und Kleingewerbe verschwindet ganz. Der symbolische Höhepunkt dieser heuchlerischen Politik ist die Entfernung jeglicher Sitzmöglichkeiten vom Bahnhofplatz. Damit Luzern glänzt, muss man in Zukunft an einem der Haupttreffpunkte in Luzern (Torbogen) stramm stehend auf Freundinnen und Freunde warten, so dass die neuen Citybay-Mieter und Mieterinnen ja keinen falschen Eindruck bekommen von ihrer «Urban Nature». Die erste Watsche für die genannte Stadtentwicklung hat der Stadtrat bereits kassiert: 58,2 Prozent der Stimmbevölkerung sagten am 17. Juni Ja

zur Initiative «Für zahlbaren Wohnraum» vom Mieterinnen- und Mieterverband. Diese fordert eine Erhöhung des prozentualen Anteils an gemeinnützigen Wohnungen auf 16 Prozent (aktuell 14). In einer Stellungnahme zur Wohnrauminitiative schreibt Kurt Bieder: «Da die Stadt lediglich etwas mehr als ein Prozent der Wohnungen in Luzern besitzt, wird sie kaum darum herumkommen, auch Einfluss auf den Wohnungsmarkt zu nehmen.» Angesichts dieser Aussage ist es schon sehr erstaunlich, dass sich der Stadtrat für den Verkauf der Industriestrasse stark macht. Man kann sich nicht vorstellen, dass dieses Gremium seine Stimmbevölkerung ernst nimmt. Ähnlich unbeholfen agierte der Grossstadtrat angesichts der unmissverständlichen Forderung des Luzerner Stimmvolks nach

mehr zahlbarem Wohnraum. Keine zwei Wochen nach der Abstimmung sprach sich auch das Stadtparlament grossmehrheitlich für die Veräusserung der Industriestrasse aus. Den Verkauf eines Areals voranzutreiben, welches optimal geeignet wäre, um ein Anliegen der Bevölkerung umzusetzen, ist äusserst zynisch. Dem Stadtrat sind die Anliegen der Luzerner und Luzernerinnen weniger wert als die 17,4 Millionen Franken, welche die Allreal für den Kauf bezahlt – bei einem Budget der Stadt von rund 747,7 Millionen Franken ein lächerlicher Betrag. Dass sich gegen den Verkauf des Areals an der Industriestrasse Widerstand formiert hat, ist nicht überraschend, sondern lediglich die logische Folge einer Stadtentwicklungspolitik, die die Anliegen der Bewohner und Bewohnerinnen marginalisiert.

Bald Geschichte? Die kunterbunte Industriestrasse.

Foto: T. Moser

Industriestrasse-Wohnungen günstiger als bei ABL Von Regioporter Jules Gut aus Luzern

Gegenmeinung Ende September wird in der Stadt Luzern über die Zukunft der Industriestrasse abgestimmt. Was mir als Stadtbewohner besonders auffällt, ist die aktuelle Polemik gegen den privaten Investor, die Firma Allreal aus Zürich. Spannend ist folgender Vergleich: Das Projekt Industriestrasse bringt der Stadt mit ihrem trockenen Woh-

nungsmarkt schnell zehn 2 1/2-Zimmer-Wohnungen, 32 3 1/2-Zimmer-Wohnungen und 29 4 1/2-Zimmer-Wohnungen, also insgesamt 71 neue moderne Wohnungen anstelle der bestehenden, runter gewirtschafteten Gebäude. Es werden auch keine Luxuswohnungen erstellt, sondern Mietwohnungen, die sich in einem normalen Preissegment bewegen. So werden die neu gebauten 4 1/2-Zimmer-Wohnungen im Minergiestandard

um die 2200 Franken kosten. Ein Blick auf die Homepage der ABL-Genossenschaft zeigt hingegen folgendes: Eine neue 4 1/2-Zimmer-Wohnung in der Überbauung Weinbergli gibt es ab 2800 Franken, notabene ohne Minergie. Selbst einige Vertreter der Grünen Partei haben im Grossen Stadtrat dem Verkauf zugestimmt. Denn das Projekt ist durchaus ein Gewinn für Luzern – wenn man es denn so sehen will.


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Fernweh beiUns 13

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Strandleben – einmal anders Von Regioporterin Marian Gagliano-Rosenfeld aus Root

Argentinien Haben Sie auch schon Ferien am Meer gemacht? Dann kennen Sie die Szene: Eben hat man seine Siebensachen an den Strand geschleppt und sich einen Platz erobert. Die Badetücher sind ausgebreitet, der Liegestuhl in Position gebracht und der Sonnenschirm aufgespannt. Die letzte ungeschützte Körperstelle ist eingecremt und man lehnt sich endlich zurück, um die Sonne und das Meer zu geniessen. Doch was ist das – knurrt da nicht der Magen? «Hätte ich doch mehr gefrühstückt und etwas zu Essen eingepackt», denken Sie. Nun heisst es: Aushalten oder aufstehen, die nächste Strandbar suchen, womöglich Schlange stehen, alles zum Platz zurückbalancieren. Wie unbequem! Fliegende Händler helfen

Nicht hier in Santa Teresita, einem Badeort an der Küste Argentiniens. Ein Hüngerchen? Kein Problem: Gerade schiebt ein fliegender Händler seinen Wagen mit Panchos, Hotdogs, an mir vorbei. Weithin sichtbar weht sein Fähnchen über dem mit heissen Würstchen, Brot und allerlei Zutaten bestückten Gefährt. Auf der gesamten Länge des endlosen Strandes arbeiten sich Verkäufer durch den Sand. Der Wind lässt einen feinen Duft nach geschmolzener Butter unter meiner Nase hindurchziehen. Choclos, gekochte Maiskolben, werden damit bepinselt. In ihrer frischen, grünen Schale serviert, glänzen sie leuchtend gelb in der Sonne. In doppelstöckigen Schubkarren mit Glaswänden oder grossen Henkelkörben werden Churros, frittierte Teigstangen und anderes Süssgebäck feilgeboten. Mit heiseren Rufen preisen die Churreros ihre knusprigen, noch warmen Leckereien an, weithin schallt ihr Ruf über den Strand. Wessen Stimme nicht mehr gegen Wind und Wellengetöse ankommt, trötet mit einer Hupe. Neben mir hat eine tiefbraun

gebrannte, drahtige, junge Frau ihren Wagen angehalten und ruht sich aus von der Anstrengung, sich den ganzen Tag durch den heissen Sand und die Menschenmenge zu kämpfen. Unter dem Dach ihres Wagens hängen Bananen. Tiefrote Wassermelonen, prächtige Ananas und leuchtende Orangen lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Aus den Früchten meiner Wahl und einem Schuss Milch aus der Isolierbox mixt sie mir einen frischen «Licuado». Der Mixer wird von einem kleinen Dieselmotor betrieben, der die Ursache für das grosse Gewicht des Karrens ist. Unter Einsatz ihres ganzen Körpers setzt sie ihn wieder in Bewegung. Auch heisses Wasser gibts

Am späten Nachmittag haben sich ganze Familienverbände zusammengefunden und reichen ihren Mate im Kreis herum. Dieser traditionelle Grüntee in der Kalebasse darf auch hier am Strand nicht fehlen. Und weil die mitgebrachte Thermoskanne mit heissem Wasser schon bald aufgebraucht ist, haben findige Köpfe auch dieses Bedürfnis abgedeckt. Schon kommt der alte Mann mit dem breitkrempigen Hut wieder vorbei, der in der Kiste auf seiner Schulter Thermosflaschen trägt und so für Nachschub sorgt. Zwischen den Liegestühlen spielen Grosseltern mit ihren Enkeln Tejo, ein Wurfspiel mit Holzscheiben. Auf dem festen Sand am Wasser beweisen Grüppchen von Jugendlichen ihre Fussballfertigkeiten, und zwischendurch landet ein Gummiball vom Paletaspiel auch schon mal vor den Füssen eines Sonnenbadenden. Gutmütig wird er zurückgeworfen. Menschen klatschen im Takt

Da ertönt plötzlich ein rhythmisches Klatschen, eine ganze Menschenschar scheint im Takt zu applaudieren. Immer näher kommt das Geräusch, bereits klatschen meine Nachbarn mit. Da sehe ich, wie vorne am Strand ein Bursche

Die Schatten sind lang, der Tag war es auch...

Beim Hotdog-Verkauf liegt auch ein kleiner Schwatz drin. Fotos: Marian Gagliano-Rosenfeld

entlanggeht, einen weinenden Knaben hoch über seine Schulter gehoben. Wo er vorbeigeht, fallen alle Badegäste in den Rhythmus ein. Man reckt den Hals, um zu sehen, wo der Kleine hingehört. Weiter pflanzt sich das Geräusch über den Strand fort und löst sich dann plötzlich auf: Das verlorene Kind hat seine Familie wiedergefunden. Der Schreck sitzt noch in den Gliedern. Zum Glück kann man sich mit

einer Tüte frischem Popcorn oder einem Eis trösten. Die Sonne steht tief, der Strand hat sich geleert. In Scharen kehren die Leute mit Schirmen, Bällen, Stühlen und Badetaschen beladen über die Dünen zu ihren Wohnungen zurück. Man ist müde vom Spielen, den Wellen, dem Wind. Nun geht man heim, spült gründlich alles Salz und allen Sand ab und macht sich stadtfein. Dann geht man essen.


14 Ratgeber beiUns

6. September 2012

Voll elektrisch – die ersten 1000 km mit einem Twizy Von Regioporter Carlos Rieder aus Luzern

Verkehr Es gibt viele Kosenamen für mein neustes Gefährt: Gogo-Mobil, Fuzzy und und und. Nach über 1000 gefahrenen Kilometern erlaube ich mir ein Urteil über diesen neckischen Stadtflitzer. Wenn man Aufmerksamkeit sucht, dann ist man mit dem Twizy voll dabei. Keines meiner bisherigen Fahrzeuge geniesst so viel Aufmerksamkeit. Es gibt alles: Vom hämischen Lachen vorbei spazierender Lehrlinge «esch das ned pinlech», über staunende Blicke von Passanten bis zu begeisterten Fotoshootings interessierter Touristen. «May I take a picture?» – «Sure!» Und für das Bild gerade noch schnell die Hand um meine Schulter gelegt: «Say cheese!» Der Twizy bietet aber viel mehr als nur Aufmerksamkeit. Er ist mein ideales Stadtmobil. Der zweite Sitz bietet genügend Platz für meinen Rucksack

und kleinere Einkäufe. Auch kann man schnell jemanden irgendwo hin fahren. Die Beschleunigung begeistert innerorts. Ich liebe es, die grossen Brummer abzuhängen. Natürlich, wenn diese (wie ich) voll drauf drücken, habe ich keine Chance. Der Verbrauch lässt aber alle alt aussehen. Eine Ladung Strom (ca. 100 Kilometer) kostet knapp einen Zweifränkler, was einem Verbrauch von etwa einem Liter Benzin auf 100 Kilometern entspricht. Nicht schlecht, oder?

keine Fenster. Die Frage wegen den fehlenden Fenstern wird oft gestellt. Beim Parken «schiffts» rein! Unterwegs stört der Regen jedoch kaum. Die Aerodynamik ist so ausgeklügelt, dass der Regen am Fahrer vorbeifliegt. Selbst bei einem Hagelsturm auf der Autobahn wurde ich nicht nass. Ja, mein Twizy begeistert mich. Er ist das erste bezahlbare serienmässige Elektroauto (vier-

rädrig). Für die Sicherheit im Stadtverkehr ist mit Sicherheitszelle, Airbag und Sicherheitsgurten auch gesorgt. Eigentlich das ideale Fahrzeug für alle, die in der Stadt individuell unterwegs sein möchten. Ganz cool finde ich auch die Elektroparkplätze in den Parkhäusern. Immer frei, direkt neben dem Ausgang und dazu noch gratis tanken! Übrigens, danke für den Strom!

Offiziell ein Motorrad

Genial ist, dass der Twizy als Motorrad eingelöst wird. Dies lässt das Parkieren auf den Moto-Parkplätzen zu – kostenlos und vor allem zeitlich unbegrenzt. Der Twizy ersetzt jedoch nicht das übliche Auto. Trotz seiner ansehnlichen Maximalgeschwindigkeit von 85 km/h ist er nichts für lange Stecken. Der Komfort ist minimal, keine Heizung und

Idealer Stadtflitzer: Der Twizy.

Foto: Carlos Rieder

Das Wildbienen-Haus Von Regioporterin Katja Wissmiller aus Luzern

Wildbienen legen ihre Larven in den in Holz gebohrten Löchern ab und verkleben das Loch, bis sie schlüpfen... Fotos: Katja Wissmiller

Naturschauspiel Wem die Immobilienpreise gerade zu hoch sind oder wer Sympathien zu gemeinnützigen Non-ProfitGesellschaften pflegt, der oder die kann nun günstig ein Haus erwerben und als HausbesitzerIn kostenfreies Wohnen für «fliegendes Volk» und «Singles mit Nachwuchs» ermöglichen. Dazu braucht es ein naturbelassenes Stück Holz, je nach architektonischen Wünschen Bretter oder Blech (um der Umgebung optisch gerecht zu werden), Bohrmaschine, Schrauben und evtl. ein paar Kabelbinder, um das Haus an gewünschtem Standort sturmsicher zu fixieren. Die «Zimmer» werden ca. 5 Zentimeter tief auf einer Seite ins Holz gebohrt. Im ersten Jahr sind vor allem die kleinen Räume

nützlich. Die grösseren Brummer bevorzugen etwas verwitterteres Holz in den folgenden Jahren. Die Wildbienen, die für die Befruchtung der Obstbäume unentbehrlich sind, legen ihre Larven darin ab und verkleben das Loch. Irgendwann schlüpfen die Larven und fressen sich durch die Tür wieder ins Freie – und man ist die stillen Mieter wieder los. Viel Spass beim Basteln und zuschauen.

...und sich ins Freie fressen.


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16 Region

6. September 2012

Auftakt nach Mass für LSC-Landhockeyaner Von Regioporter Josef Röthlin aus Kriens

Landhockey Die Herren des Luzerner SC starteten mit grossen Ambitionen in die neue Saison. Nachdem die letzte Spielzeit mit dem Ausscheiden aus dem Cup und Meisterschaft enttäuschend verlaufen war, wollen es die Männer in Grün diese Saison besser machen. Der Auftakt ist auf jeden Fall gelungen. Der LSC besiegte den harmlosen Aufsteiger aus Basel klar mit 7:1. Der LSC dominierte den Gast in allen Belangen und liess nie Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen. Schon nächstes Wochenende wird sich jedoch zeigen, wie sich der LSC ge-

gen stärkere Gegner schlagen wird. Am Samstag ist er zu Gast beim HC Olten und am Sonntag kommt es in Wettingen zum Cup-Showdown beim ewigen Rivalen Rotweiss. Auch LSC-Damen gewinnen

Die LSC-Damen trafen in ihrem ersten Saisonspiel auf den Basler HC. Um vorne mitspielen zu können, mussten die ersten drei Punkte auf das Konto gebucht werden. Ein Vorhaben, welches vor Heimpublikum in die Tat umgesetzt werden konnte. In einem weitgehend ausgeglichenen Spiel konnte sich der LSC dank einem Doppelschlag von Larissa Meier mit 2:0 durchsetzen.

Das Panorama rund um den Vierwaldstättersee wird auch 2012 Foto: zvg die Teilnehmenden begeistern.

Lucerne Marathon: Streckenvermessung Von Regioporter Reto Schorno aus Luzern

Kamen beim 7:1-Sieg gegen Basel selten in Bedrängnis: Die Herren Foto: Josef Röthlin des Luzerner Sportclubs.

Auch die LSC-Damen schlugen im ersten Spiel zu, mit 2:0 allerdings weniger deutlich als die Herren. Foto: Josef Röthlin

Volkslauf Rund 10‘000 Läuferinnen und Läufer werden am 28. Oktober in den Kategorien Marathon, Halbmarathon und dem «5 Mile Run» an den Start des 6. Lucerne Marathon gehen. Der Rekord von 2011 mit 8500 «Finishern» wird also mit grosser Wahrscheinlichkeit übertroffen werden. Und Hunderte von Helfern werden für das Wohl der Teilnehmenden besorgt sein. Die Streckenführung für die 42,195 Kilometer lange Marathon-Route könnte dabei attraktiver nicht sein: Nebst den vielen Kilometern entlang dem Vierwaldstättersee führt der Lauf von Horw Richtung Luzern, dann mitten durch das KKL Luzern. Der Luzerner Saal dürfte als Sportstätte dabei in ganz ungewohntem Licht erscheinen. 29 Musikformationen und Zehntausende von Zuschauern sorgen entlang der Strecke für beste Unterhaltung und lautstarke Unterstützung.

Die neue Streckenführung durch das KKL beim Lucerne Marathon 2012 hat eine weitere Ausmessung der Laufdistanz erfordert. Roger Kaufmann, offizieller Streckenvermesser der Association of International Marathon and Distance Races, AIMS, hat Detailarbeit geleistet. Mit Hilfe eines «Jones Counter», einem am Fahrrad montierten Umdrehungszähler, wurde klar: Der neue Parcours beim KKL ist sieben Meter länger. Diese Differenz wird mit entsprechenden Korrekturen am Start und am Wendepunkt kompensiert. Virtuell Strecke abfliegen

Die Strecke kann virtuell abgeflogen werden: Gleiten Sie ruhig durch den Kulturtempel, da, wo am 28. Oktober Tausende schon ihre letzten Reserven mobilisieren. Oder studieren Sie unterwegs das gesamte Panorama, ohne um Atemluft kämpfen zu müssen. Mehr zum 6. Lucerne Marathon finden Sie auf: lucernemarathon.ch.


Region

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Der musikalische Sempachersee Von Regioporter Patrick Aeschbach aus Kriens

Sehvergnügen Ich habe eine Leidenschaft für den Musiker Van Morrison und den Sempachersee. Wenn man sie zusammen geniesst, ist dies Balsam für die Seele. Die Sonnenuntergänge am Sempachersee spenden jedem verzagten Herzen Trost und die Melodien und Worte des irischen Künstlers, strotzend vor Schönheit, sind der Rahmen für dieses abendliche Schauspiel. Dem Smartphone sei Dank, trage ich heute mehr Musik mit mir herum als ich in einem Monat am Stück hören könnte. Doch wie meine liebsten Plätze in der Natur bevorzuge ich auch da immer wieder die gleichen Favoriten. Eine kleine «Fotoausstellung» mit dazugehörigem Musiktipp, der jeweils der Titel des Fotos ist, finden Sie auf beiUns.ch. Und ja, ich höre nicht nur Van Morrison und nein, der Sempachersee ist nicht der einzige See, den ich kenne.

Das passende Bild zu Van Morrison‘s «Golden autumn day».

Foto: Patrick Aeschbach

Luzern hat ein Origami-Naturtalent Von Regioporterin Regula Brun aus Luzern

Faltkunst Sipho Mabona hat mit fünf Jahren sein erstes Papierflugzeug gefaltet. Auf diesem Weg entdeckte er die Origami-Kunst. Seither wurden seine Origami-Kreaturen in Galerien rund um den Globus ausgestellt. Mabonas Ori-

gamis umfassen verschiedene Designs, wie auch abstrakte geometrische Figuren. Mabona stammt aus Luzern und lebt hier. Die laufende Ausstellung von rittiner & gomez und Sipho Mabona ist noch bis Samstag, 15. September in der Galerie Regula Brun an der Bundesstrasse 21 zu sehen.

Reinschauen in die Welt der Luzerner Schreiner kannst Du im Foto: Julia Furrer Dächliturm der Museggmauer.

Die ganze Nacht auf Achse: Die Luzerner Museumsnacht 2012 Von Regioporterin Julia Furrer aus Luzern

Entdecken Die Museumsnacht bietet Dir am Freitag, 7. September die prima Gelegenheit, zwölf Luzerner Museen in einer ungekannten Art und zu einer ungewöhnlichen Zeit zu entdecken. Es erwarten Dich Sonderausstellungen, Spezialführungen und jede Menge Liebhaberobjekte. Ob per

Schiff, Bus oder Oldtimer - die Museumsnachtshuttles bringen Dich auch dieses Jahr gratis von Museum zu Museum. Zusätzlich zu den über 60 Oldtimern hast Du neu auch die Möglichkeit, Dich von einem alten Feuerwehrauto durch Luzern chauffieren zu lassen. Mehr Informationen findest Du im Internet auf luzerner-museumsnacht.ch.

Die Ausstellung von rittiner & gomez und Sipho Mabona läuft Foto: Regula Brun noch bis 15. September.


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20 damals&jetzt beiUns

6. September 2012

Das Bild von Regioporter Laurent Puthod aus dem Stadtarchiv Luzern (der Fotograf ist unbekannt) ist über 100 Jahre alt: Die Kapellgasse in Luzern mit Blick in Richtung Kapellplatz im Jahre 1908. Hüte, lange Röcke, Anzüge, Pferdekutschen – damals war vieles anders.

Haben auch Sie Bilder aus den guten alten Zeiten? Dann zeigen Sie sie beiUns! 1. Registrieren

Melden Sie sich kostenlos auf beiUns.ch mit Ihrem Namen und Vornamen an und wählen Sie einen für Sie passenden Startpunkt.

2. Veröffentlichen

Laden Sie Ihr Bild als Schnappschuss oder als Beitrag mit Text auf unsere Plattform. Schreiben Sie eine Bildunterschrift dazu und fügen Sie das Schlagwort «Nostalgie» an. Gerne begrüssen wir Sie auch in der Gruppe «damals & jetzt».

3. Zeitung lesen

Wir drucken in jeder Ausgabe ein Bild aus den guten alten Zeiten hier ab - vielleicht ist in der nächsten Zeitung bereits Ihres zu sehen?

Und so sieht die Kapellgasse anno 2012 aus. Die Trottoirs sind weg, und so auch einige der schönen Hauseingänge. Noch viele Gebäude sind jedoch gut wiederzuerkennen, vor allem am Kapellplatz.


Rezepte beiUns 21

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Original kroatisch gefüllte Paprika Von Regioporter Andreas Fischer aus Luzern

Hausmannskost Gefüllte Paprika (punjene paprike) ist ein beliebtes Gericht aus der balkanisch-ungarischen Küche. Das folgende Rezept ist von Danica Glavina aus Vir, Kroatien, wo ich seit Jahren meine Sommerferien verbringe. Zutaten für 2 Personen

6 weisse Paprika (findet man in der Migros oder in BalkanFachgeschäften, die üblichen gelben Peperoni sind zu süss), ein halbes Kilo gemischtes Hackfleisch, 6 Löffel Reis, Tomatenpüree, 30g Butter, 2 EL Mehl, 1 Ei, Basilikum, 2 mittelgrosse Zwiebeln, 3-5 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer, scharfes und mildes Paprikagewürz. Die Zwiebeln und den

Knoblauch klein hacken, mit dem Hackfleisch zusammen in eine Schüssel geben, den Reis und das Ei darunter mischen und die ganze Masse kräftig mit Salz, Pfeffer und scharfem und mildem Paprika würzen. Von den weissen Paprika den Stiel und die Kernen entfernen und anschliessend mit der Hackfleischmasse füllen. Für die Sauce die Butter in einem grossen Topf zergehen lassen und das Mehl darin hellbraun anschwitzen. Tomatenpüree kurz mitbraten und mit Wasser ablöschen. Die gefüllten Paprika in die Pfanne geben und mit Wasser auffüllen, so dass sie gerade gedeckt sind. Sauce würzen und Basilikum reingeben. Zugedeckt bei kleiner Hitze ca. eine Stunde schmoren lassen. Dobar Tek!

Gefüllte Paprika sind sehr lecker und machen garantiert satt. Foto: Andreas Fischer

Selbst gemachter Kartoffelstock Von Regioporterin Sandra Beeler aus Luzern

Kindheitserinnerung «Härdopfelstock» – wer erinnert sich nicht an die «Seeli», die sie oder er als (erwachsenes?) Kind mit dem Löffel in den Kartoffelstock-Hügel im Teller gedrückt und mit Bratensauce gefüllt hat? Und wer nicht an die unzählige Male, in denen sie oder er diesen Klassiker schnell, schnell mit Kartoffelpulver aus dem Beutel zubereitet hat? Ich wollte wieder einmal wissen, ob selbst gemachter Kartoffelstock tatsächlich einen «Tick» besser schmeckt als derjenige aus dem Beutel, wie viele Kolleginnen und Kollegen behaupten (diese Frage kann ich nur mit «ja» beantworten). Beim Zubereiten dieses Kartoffelstockes ergaben sich für mich zwei schöne Gelegenheiten: Ich konnte unseren 11-jährigen Sohn ins Kochen einbeziehen (den Kartoffelstock hat er gemacht, inklusive Peterli-Dekoration) und unser «historisches» Passe-Vite (ein

Erbstück, siehe Foto) wieder einmal benützen. Zubereitungszeit: 30 Minuten Zutaten für 4 Portionen

800 g mehlig kochende Kartoffeln 2 EL Butter, weich 1,5 dl Milch Salz Pfeffer Muskatnuss gerieben 2 Zweige glatte Petersilie Zubereitung

1. Kartoffeln in Stücke schneiden. Zugedeckt im gelochten Siebeinsatz (wenn vorhanden) eine knappe halbe Stunde weich dämpfen. 2. Durch das Passe-vite (wir haben unseren «Passetout» benützt) treiben. Milch und Butter erwärmen. Zu den Kartoffeln geben und alles zu einem weichen Püree rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. 3. Vor dem Servieren Petersilie darüber zupfen und damit den Kartoffelstock dekorieren.

Frische Feigen mariniert mit Joghurtglacé Von Regioporterin Katja Coray aus Luzern

Dessert Zutaten für 2 Personen: 4 reife Feigen, 30g Zucker, 2 Suppenlöffel Cognac oder Brandy. Für die Glacé: 200g Joghurt nature, 1 dl Vollrahm, 40g Zucker, Salz, 1 Eiweiss. Zubereitung

Glacé zubereiten: Joghurt und Zucker verrühren, geschlagener Vollrahm daruntermi-

schen. Nun für 45 Minuten ins Tiefkühlfach stellen, bis sich eine leichte Eisschicht gebildet hat. Eine kleine Prise Salz dazugeben und die Masse gut durchrühren. Nun das Eiweiss ganz steif schlagen und unter die Masse heben. Erneut für mindestens 5 Stunden ins Tiefkühlfach stellen, herausnehmen und als Kugeln oder mit dem Messer in Stücke schneiden. Feigen caramelisieren:

Feigen in Scheiben schneiden, den Zucker in einer flachen Pfanne leicht braun werden lassen, 2 Suppenlöffel Cognac und Wasser dazugeben, kurz aufkochen lassen. Das Feuer reduzieren und die Feigenscheiben beigeben. Die Flüssigkeit zu Sirup einköcheln lassen. Die Glacé auf einem Teller anrichten und die Feigen mit dem Sirup dazugeben. Nach Gutdünken dekorieren.

Ein herrliches Dessert: Zuckersüsse Feigen mit Glacé. Foto: K. Coray


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6. September 2012

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20. September 2012 4. Oktober 2012 18. Oktober 2012 1. November 2012 15. November 2012 29. November 2012 13. Dezember 2012 27. Dezember 2012

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«beiUns in Luzern & Littau» - Ausgabe 13 (6.9.2012)  

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